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Struktur der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in der Schweiz 2024 Im Jahr 2024 hat sich das Wachstum der Schweizer KMU verlangsamt. Ihre Beschäftigtenzahl erhöhte sich lediglich halb so stark wie jene der Grossunternehmen. Mit mehr als 3,2 Millionen Beschäftigten und einem stetig steigenden Frauenanteil spielen KMU aber weiterhin eine entscheidende Rolle für die Schweizer Wirtschaft. Die meisten KMU sind eigenständig. Jene, die einer Unternehmensgruppe angehören, insbesondere einer multinationalen, weisen eine stärkere Beschäftigungsdynamik auf. Sie spielen zudem eine wichtige Rolle im Aussenhandel. (statistik.admin.ch, 5.11.26)
Studie zu regionalen Auswirkungen urbaner Wohnungsknappheit. Erkenntnisse aus europäischen Agglomerationen Zusammenarbeit, verbindliche Ziele und finanzielle Anreize können helfen, Wohnungsknappheit regional zu lösen. Das zeigt eine vom Bundesamt für Raumentwicklung ARE initiierte Studie anhand der europäischen Vergleichsregionen Lille, Salzburg, Hannover, München und Gent. Der Kurzbericht bündelt die Erkenntnisse und zeigt konkrete Impulse für die Schweiz auf. (www.are.admin.ch, 5.11.26)
IV-Integrationsreform: berufliche Integration stärken und finanzielle Situation stabilisieren Mit der Integrationsreform der IV verfolgt der Bundesrat zwei Ziele: Er will die berufliche Eingliederung stärken und die IV finanziell stabilisieren. Um insbesondere den Anstieg von Neurenten bei jungen Menschen mit psychischen Erkrankungen zu bremsen, sieht die Reform unter anderem eine neue Integrationsleistung vor. Zur finanziellen Stabilisierung sind Einsparungen und zusätzliche befristete Einnahmen vorgesehen. Da dies zur nachhaltigen Sanierung der IV nicht ausreicht, sollen die Versichertenbeiträge um 0,2 Prozentpunkte erhöht werden. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 4. November 2026 die Vernehmlassung zur Integrationsreform gestartet. | Die IV steht vor gros ||>>|| (www.admin.ch, 4.11.26)
Stellungnahme «Mehr Ressourcen und Anreize für die 3R-Forschung, um Alternativen zu den Tierversuchen rascher voranzutreiben» Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 4. November 2026 seine Stellungnahme zum Bericht der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates vom 3. September 2026 betreffend die parlamentarische Initiative (21.426) «Mehr Ressourcen und Anreize für die 3R-Forschung, um Alternativen zu den Tierversuchen rascher voranzutreiben» gutheissen. (www.admin.ch, 4.11.26)
Pflegende Angehörige: strengere Regeln sollen Fehlanreize beseitigen Angehörige von pflegebedürftigen Menschen spielen eine wichtige Rolle bei der Pflege zuhause. Sie können für die von ihnen geleistete Grundpflege entschädigt werden, wenn sie von einer Organisation der Krankenpflege und Hilfe zu Hause angestellt sind. Allerdings gibt es Fehlanreize, die zu einem starken Anstieg der Kosten zu Lasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung geführt haben. Um Abhilfe zu schaffen, wird das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) dem Bundesrat im Frühling 2027 eine Vernehmlassungsvorlage zur strengeren Regulierung unterbreiten. Es hat den Bundesrat an der Sitzung vom 4. November 2026 entsprechend informiert. | In d ||>>|| (www.admin.ch, 4.11.26)
Bundesrat stärkt Lokalradios, Regionalfernsehen und Medienförderung Ab 2027 stehen für die konzessionierten Lokalradios und Regionalfernsehen zusätzlich rund 9 Millionen Franken zur Verfügung. Zudem können neu allgemeine Fördermassnahmen aus dem Ertrag der Abgabe finanziell unterstützt werden. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 4. November 2026 die entsprechenden Änderungen des Radio- und Fernsehgesetzes in Kraft gesetzt und die Bestimmungen in der Radio- und Fernsehverordnung verabschiedet. | In der Wintersession 2025 beschloss das Parlament zwei Revisionen des Radio- und Fernsehgesetzes (RTVG), um die Medien zu stärken: die Umsetzung der parlamentarischen Initiativen 22.407 «Verteilung der Radio- und Ferns ||>>|| (www.admin.ch, 4.11.26)
Bundesrat verabschiedet Leistungsvereinbarung mit der SRG über das Auslandangebot 2027–2030 An seiner Sitzung vom 4. November 2026 hat der Bundesrat die Leistungsvereinbarung 2027—2030 zwischen dem Bund und der SRG betreffend das publizistische Angebot für das Ausland genehmigt. Trotz einer Mittelkürzung kann ein umfassendes und qualitativ hochwertiges internationales Angebot aufrechterhalten werden. | Ergänzend zum Angebot für die Schweiz muss die SRG Informationsangebote für das Publikum im Ausland bereitstellen. Ziel dieses Mandats ist es, die Verbindung zwischen den Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern und der Heimat zu stärken sowie das Verständnis für die Schweiz und ihre Präsenz im Ausland zu fördern. | Das Ausla ||>>|| (www.admin.ch, 4.11.26)
Unwetter 2024: Bundesrat stärkt Unterstützung für geschädigte Kantone Im Juni 2024 trafen Unwetter einzelne Gemeinden der Kantone Tessin, Wallis und Graubünden besonders stark. Um die Wiederherstellung zerstörter Gemeindeinfrastrukturen mitzutragen, will der Bundesrat ein neues, bis 2031 befristetes Unwetterentschädigungsgesetz schaffen. Er hat am 4. November 2026 die Botschaft hierzu an das Parlament verabschiedet. | Aussergewöhnlich heftige Gewitter im Süden der Schweiz führten Ende Juni 2024 zu Hochwasser und Überschwemmungen. Besonders betroffen waren Regionen in den Kantonen Tessin, Wallis und Graubünden: Zehn Menschen kamen ums Leben, drei Personen werden weiterhin vermisst, und es entstanden beträchtliche Sch ||>>|| (www.admin.ch, 4.11.26)
Schweizer Industrie verbraucht arglos weiter PFAS Der Bund hat keine Ahnung wie viel, aber im Abwasser hat es sogar verbotene PFAS. Die Verursacher wissen oft von nichts. | Über PFAS-Fluorchemikalien wird intensiv berichtet. Seit Längerem Thema sind PFAS in Lebensmitteln oder die Belastung von Wasser und Boden mit Trifluoracetat (TFA). In der EU gibt es immer mehr PFAS-Beschränkungen. Gerade ist beispielsweise ein Verbot mehrerer PFAS in Kleidung und Kosmetika in Kraft getreten. | Die Schweiz hat ihren Umgang mit den teils giftigen Stoffen offenbar noch nicht gefunden, doch das Problem rückt näher. Sei es beim Konflikt zwischen Bauern, die mit PFAS kontaminiertes Fleisch weiter verkaufen möchten und einem Geset ||>>|| (www.infosperber.ch, 4.11.26)
CO2-Emissionen von Fahrzeugen: Bundesrat eröffnet Vernehmlassung zur Anpassung der Zielwerte und zum EU-Label Die CO2-Zielwerte für leichte Nutzfahrzeuge sollen ab 2030 analog zur EU weniger stark verschärft werden als im bisher geltenden Gesetz. Für schwere Nutzfahrzeuge sollen hingegen strengere Zielwerte gelten. An seiner Sitzung vom 4. November 2026 hat der Bundesrat die entsprechenden Änderungen im CO2-Gesetz in die Vernehmlassung geschickt. Weiter schlägt der Bundesrat die Übernahme des einheitlichen EU-Labels für Fahrzeuge vor. Dafür ist eine Anpassung des Energiegesetzes nötig. Interessierte können sich bis am 18. Februar 2027 zu beiden Vorlagen äussern. | Mit den vorgeschlagenen Gesetzesänderungen sollen geltendes EU-Recht und die ||>>|| (www.admin.ch, 4.11.26)
Interview mit Ex-Bundesratssprecher | «Man sollte das Kaufen von Unterschriften im grossen Stil verbieten» Oswald Sigg war Initiant von vier Volksbegehren — und griff dafür auf professionelle Unterschriftensammler zurück. Jetzt hat der 82-Jährige ein Buch über die Demokratie und über Volksinitiativen geschrieben. | 20 Jahre lang diente Oswald Sigg Bundesräten. Er war Mediensprecher von Willi Ritschard, Otto Stich, Adolf Ogi, Samuel Schmid und Moritz Leuenberger. 2005 wurde er Sprecher des Gesamtbundesrats — bis zu seiner Pensionierung 2009. | Begonnen hat er sein politisches Engagement aber mit dem Sammeln von Unterschriften. Bereits mit 24 Jahren lancierte er mit Studienkollegen eine Volksinitiative. Und es sollte nicht seine Letzte gewesen sein. Ins ||>>|| (www.tagesanzeiger.ch, 4.11.26)
Interview mit Ex-Bundesratssprecher | «Man sollte das Kaufen von Unterschriften im grossen Stil verbieten» Oswald Sigg war Initiant von vier Volksbegehren — und griff dafür auf professionelle Unterschriftensammler zurück. Jetzt hat der 82-Jährige ein Buch über die Demokratie und über Volksinitiativen geschrieben. | 20 Jahre lang diente Oswald Sigg Bundesräten. Er war Mediensprecher von Willi Ritschard, Otto Stich, Adolf Ogi, Samuel Schmid und Moritz Leuenberger. 2005 wurde er Sprecher des Gesamtbundesrats — bis zu seiner Pensionierung 2009. | Begonnen hat er sein politisches Engagement aber mit dem Sammeln von Unterschriften. Bereits mit 24 Jahren lancierte er mit Studienkollegen eine Volksinitiative. Und es sollte nicht seine Letzte gewesen sein. Ins ||>>|| (www.tagesanzeiger.ch, 4.11.26)
Zukunft der Industrie | "Das europäische Öko-E-Auto ist die Lösung" Der Verkehrsforscher Helmut Holzapfel hat Vorschläge, wie die hiesige Autoindustrie wieder in die Spur kommt. (klimareporter.de, 4.11.26)
Flut von unnötigen Volksabstimmungen in der Schweiz: Die Musterdemokraten müssen über die Bücher Die Abstimmungsvorlagen vom 29. November werfen demokratiepolitische Fragen auf: Bei Volksinitiativen häufen sich Verbote und unrealistische Versprechungen — und das hemmungslose Politmarketing der Parteien überlastet das System. | Der Blick über die Grenze gibt den Schweizerinnen und Schweizern wieder einmal Anlass zur Selbstbestätigung. In Frankreich brennen die Städte. In Deutschland sorgt der Aufstieg der Extreme für Blockaden. Grossbritannien gibt inzwischen doppelt so viel für die Bedienung seiner Schuldzinsen aus wie für die Verteidigung. Die Schweiz hingegen erscheint als Hort der Stabilität: Die Inflation ist tief, die Staatsfinanze ||>>|| (www.nzz.ch, 4.11.26)
Gastkommentar Thomas Vellacott | Finanzieren von Emissionen heisst mitverantworten Zur Erreichung der globalen Klimaziele braucht es sowohl die Realwirtschaft wie den Finanzsektor. Eine Replik | Die Ergebnisse der McKinsey-Studie «Klimastandort Schweiz» machten jüngst Schlagzeilen. Ausgangspunkt ist eine Aussage, die auch der WWF Schweiz immer wieder ins Feld führt: Der Schweizer Finanzplatz verantworte ein Vielfaches der Schweizer Inlandemissionen. | Die Grundlage dafür ist eine McKinsey-Studie in Zusammenarbeit mit Economiesuisse und dem WWF Schweiz. Diese beziffert die finanzierten Emissionen des Schweizer Finanzplatzes ohne Investitionen in Staatsanleihen auf jährlich 700 bis 900 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente und hält fest: ||>>|| (www.nzz.ch, 4.11.26)
Die Scheinheiligkeit von Migros und Coop Rund 30 Prozent des gesamten Schweizer Klima-Fussabdrucks geht über den Ladentisch von Migros und Coop. Während wir die Folgen des Klimawandels sehen und spüren, versprechen die beiden Detailhändler weiterhin, sich für den Klimaschutz und eine gesunde Umwelt einzusetzen. Die Realität ist eine andere: Sie investieren Millionen in die Massentierhaltung, bewerben Fleisch aggressiv und nutzen entsprechende Aktionen als Lockvogelangebote. Dabei wissen sie: Für wirksamen Klima- und Umweltschutz braucht es mehr Linsen, Bohnen und Erbsen statt Fleisch, Milch und Eier. (www.greenpeace.ch, 4.11.26)
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