Kürzlich gelesene Texte – umweltnetz.ch/Toni W. Püntener

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24.4.26 (Aktualisierung 23:57)

Wir sind Zukunft | «Lastenvelos sind ein Langzeittrend» Longtail, Longjohn, Trike — mit oder ohne Motor: Wer sich erstmals mit Cargovelos beschäftigt, begegnet schnell einer Vielzahl neuer Begriffe. Zwei Experten ordnen ein. | Lastenvelos sind in Schweizer Städten auf dem Vormarsch. | Rund 90 Prozent aller neu verkauften Cargobikes in der Schweiz verfügen über einen Elektromotor. | Experten fordern eine bessere städtische Infrastruktur, damit der Trend nachhaltig anhält. | Oli Busato hatte schon in den 1990er-Jahren das legendäre Christiania-Cargobike im Sortiment. Und Andy Baumgartner von Holy Cargo in Bern hilft, sich im «Dschungel» dieser Nische zurechtzufinden. «Vor zehn, fünfzehn Jahren gab es in der Schweiz kaum Lastenvelos. Seit einigen Jahren nimmt der Trend spürbar Fahrt auf — Angebot und Nachfrage wachsen stetig», sagt Baumgartner im Holy-Cargo-Showroom an der Thunstrasse in Bern. | Ursprünglich stammen Lastenfahrräder vor allem aus klassischen Veloländern wie den Niederlanden und Dänemark. (www.tagesanzeiger.ch, 24.4.26)

ÖV-Ausbau und Wohnen | Bis zu 7 Prozent teurer: Ein neuer Zug in der Nähe treibt die Mieten nach oben Wenn neu gleich vor der Haustür ein Zug fährt, freuen sich die Vermieter, wie eine Studie zeigt. Aber auch die Mietenden können profitieren. | Laut einer neuen Studie von Wüest Partner verteuert ein ÖV-Ausbau die Angebotsmieten in den betroffenen Gemeinden. | Im Einzugsgebiet der Limmattalbahn stiegen die Mieten um 2,5 Prozent, in dem des Léman Express um 7,4 Prozent im Vergleich zu ähnlichen Gemeinden. | Der Ausbau des ÖV führte auch zu mehr Wohnungsbau. | Für 30 Minuten mehr Pendelzeit fordern Mietende rund 500 Franken Mietzinsreduktion. | Nicht alle können oder wollen in der Innenstadt wohnen. Die Mieten sind oft hoch, der Platz beschränkt und die Natur kaum sichtbar. Ohne die grossen Zentren wie Zürich, Basel, Bern, Lausanne oder Genf kommen aber doch die wenigsten aus. | Beim Wohnen ist ein guter Anschluss an den öffentlichen Verkehr deshalb oft entscheidend. Wird der ÖV ausgebaut, macht das die betroffenen Gemeinden attraktiver — und das Wohnen dort teurer. (www.tagesanzeiger.ch, 24.4.26)

Nachruf auf Alt-Stadträtin | Sie war Zürichs ungeduldige Sozialmanagerin: Monika Stocker stirbt mit 77 Die erste Stadträtin der Grünen hat das Zürcher Sozialwesen radikal erneuert. Sie genoss Respekt von allen Seiten — und stolperte erst am Schluss. Nun ist sie verstorben. | Pionierin, Pragmatikerin, Iron Lady, Innovatorin, Missionarin, Reorganisationsneurotikerin — in den 14 Jahren von 1994 bis 2008, in denen Monika Stocker das Sozialdepartement führte, erhielt sie unzählige Etiketten. Am 21. April ist Stocker im Alter von 77 Jahren verstorben. | Anders als in der Politik üblich erhielt Stocker Lob und Kritik sowohl von links wie auch von rechts. Alle waren beeindruckt von ihrem Selbstbewusstsein, ihrem Willen, das Sozialwesen zu reformieren, ihrem Mut, dafür auch unpopuläre Entscheidungen zu treffen. Und dies als Nachfolgerin der beliebten Stadtmutter Emilie Lieberherr, der Heiligen der Seniorinnen. Wie würde die Neue mit diesem Erbe umgehen? (www.tagesanzeiger.ch, 24.4.26)

Wegen diesem Eisblock stauen sich vielleicht bald wieder die Bergsteiger am Mount Everest Beim Mount Everest beginnt bald die Hauptsaison für Bergsteigerinnen und Bergsteiger. Wer gerade den höchsten Berg der Welt erklimmen will, muss sich aber noch gedulden. Das Problem: Der Weg ist aktuell noch von einem riesigen Eisblock versperrt, wie die britische BBC berichtet. | Der Sérac, wie man solche Fortsätze aus Gletschereis auch nennt, ragt kurz vor Camp 1 in die Aufstiegsroute. Die sogenannten «Icefall Doctors» — die für die Instandhaltung des unteren Teils der Route verantwortlich sind und Seile und Leitern befestigen — konnten keinen Weg um den 30 Meter hohen Eisblock herum finden. (www.watson.ch, 24.4.26)

Wirtschaftswachstum durch Erneuerbare | Reiche lässt Studie zu Wind und Solar verschwinden Eine neue Studie im Auftrag des Wirtschaftsministeriums zeigt: Der Ausbau erneuerbarer Energien könnte die regionale Wertschöpfung in Deutschland verdoppeln. Die Ergebnisse kommuniziert das Ministerium allerdings nicht. | "Deutsche Städte und Landkreise können ihre Einnahmen aus erneuerbaren Energien mehr als verdoppeln, wenn sie die Ausbauziele für Wind- und Solaranlagen erreichen." Das ist die zentrale Botschaft einer neuen Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung und des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln Consult (IW Consult). Die Studie, die im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums erstellt wurde, zeigt, dass insbesondere in ländlichen Regionen Kommunen durch erneuerbare Energien mehr Steuereinnahmen, mehr Arbeitsplätze und mehr Unternehmensansiedlungen gewinnen können. (www.t-online.de, 24.4.26)

«Die Auswahl des Künstlers war mein Fehler»: Martin Neukom bezahlt 20'000 Franken für misslungenes Porträt aus eigener Tasche Der Zürcher Regierungspräsident kauft eines von drei Bildern privat. Mit den anderen dürfe der Maler Hans Witschi tun, was er wolle. (www.nzz.ch, 24.4.26)

Bundesrechnungshof sieht die Wasserstoffpolitik der Bundesregierung als gescheitert an Im Oktober 2025 legte der Bundesrechnungshof einen ausführlichen Bericht über die Effektivität der deutschen Wasserstoffstrategie vor. | Der Bericht bewertet diese anhand der rechtlichen Anforderungen des Energiewirtschaftsgesetzes, insbesondere Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit, Umweltverträglichkeit, Klimaneutralität und fiskalische Solidität. Sein Fazit lautet, dass die Wasserstoffstrategie diese Kriterien nicht erfüllt, obwohl 2024 bereits 4,3 Milliarden Euro Subventionen bereitgestellt wurden, 2025 mehr als 3 Milliarden Euro folgten und sich mehrjährige Zusagen in Milliardenhöhe bis zum Ende des Jahrzehnts erstrecken. | Der Bericht fordert ausdrücklich einen Realitätscheck und einen Plan B und warnt, dass das Festhalten am aktuellen Kurs gleichzeitig Klimaziele, industrielle Wettbewerbsfähigkeit und die Bundesfinanzen gefährdet. (hans-josef-fell.de, 24.4.26)

Zürcher Alt-Stadträtin Monika Stocker ist tot Monika Stocker ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Das berichtet der Tages-Anzeiger. Die erste Stadträtin der Grünen hat das Zürcher Sozialwesen radikal erneuert. | Die 1948 in Aarau geborene Sozialwissenschaftlerin verschrieb ihr Leben der Politik und dem sozialen Ausgleich. Nach ihrem Studium an der Universität Fribourg trat Stocker 1986 den Grünen bei und schaffte bereits ein Jahr später den Sprung in den Nationalrat, dem sie bis 1991 angehörte. Ihre bedeutendste politische Ära prägte sie jedoch auf kommunaler Ebene: 1994 wurde sie in den Zürcher Stadtrat gewählt. | Über 14 Jahre lang leitete sie das Sozialdepartement der Limmatstadt. Als dessen Vorsteherin war Stocker an der Räumung der offenen Drogenszene am Letten beteiligt. Die begleitenden Massnahmen, zu denen auch die kontrollierte Abgabe von Heroin gehört, fanden weltweit Beachtung. (www.watson.ch, 24.4.26)

Wohnschutzinitiative und Gegenvorschlag Kanton Zürich Am 14. Juni 2026 stimmt der Kanton Zürich über die Volksinitiative «Bezahlbare Wohnungen schützen. Leerkündigungen stoppen» ab. Gleichzeitig zu dieser Wohnschutzinitiative kommen auch der Gegenvorschlag des Kantonsrats sowie die Stichfrage zur Abstimmung, sodass höchstens die Initiative oder der Gegenvorschlag umgesetzt werden kann. | Die Wohnschutzinitiative greift selbst bei einer Annahme nur in denjenigen Zürcher Gemeinden, die eigene Regeln beschliessen. Entsprechend unsicher ist die konkrete Ausgestaltung. Als Referenz dürften Modelle aus Basel-Stadt, Genf oder Waadt dienen. | Für bestehende Mietverhältnisse würden mit einer Umsetzung der Initiative beispielsweise die sanierungsbedingten Investitionskosten weniger stark auf bestehende Mieten überwälzt. Gleichzeitig würden wohl weniger Sanierungen, weniger Neubau von Mietwohnungen und steigende Angebotsmieten resultieren. | Bewertungsseitig könnten tiefere Nettoerträge und höhere Risikoprämien die Marktwerte etwas dämpfen. (www.wuestpartner.com, 24.4.26)

Energiewende bremsen, Wirtschaft schützen? Warum der Kurs der CDU nicht aufgeht Neue Gaskraftwerke, weniger Klimaschutz: Die Bundesregierung will die Wirtschaft mit fossiler Energie entlasten. Doch Studien zeigen, dass dieser Plan langfristig genau das Gegenteil bewirkt (www.freitag.de, 24.4.26)

Pennsylvania farmers found a way around rising power bills A solar-powered warehouse near Pittsburgh is helping an organic co-op dodge soaring electricity costs. (yaleclimateconnections.org, 24.4.26)

Die SNB investiert in Klima– und Demokratiezerstörung An der Generalversammlung (GV) der Schweizerischen Nationalbank (SNB) am 24. April forderten Aktionär:innen und Aktivist:innen eine umwelt-, klima-, und demokratieverträgliche Geld- und Finanzpolitik von der SNB. Sie kritisieren insbesondere die Diskrepanz zwischen dem Portfolio der SNB und ihren eigenen Investitionsrichtlinien, sowie den Klima- und Biodiversitätszielen der Schweiz. | Die SNB investiert weiterhin in Unternehmen, die massive Umweltschäden anrichten und grundlegende Menschenrechte verletzen — entgegen ihren eigenen Richtlinien. Besonders in der Kritik stehen aktuell folgende zwei Investitionen: Die SNB hält rund 2,5 Milliarden Franken in ExxonMobil und Palantir Technologies. ExxonMobil und Palantir stehen symbolisch für die gefährliche Verbindung von fossiler Industrie, Demokratieuntergrabung und menschenrechtsverachtender digitaler Überwachung. Die Projekte von Palantir und ExxonMobil unterstützen direkt die nationale Sicherheitsstrategie der Trump-Regierung, (naturschutz.ch, 24.4.26)

„Tankrabatt ist energiepolitischer Kurzschluss“ Der Deutsche Bundestag hat soeben den Tankrabatt beschlossen. Wenn der Bundesrat am frühen Nachmittag ebenfalls zustimmt, sinkt die Energiesteuer auf Benzin und Diesel ab 1. Mai befristet auf zwei Monate um 17 Cent pro Liter. Dazu eine Einschätzung von Claudia Kemfert, Energieökonomin und Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin): Der Tankrabatt ist ein energiepolitischer Kurzschluss und in der aktuellen Situation die schlechteste aller Lösungen. Er ist teuer, ineffizient und sozial unausgewogen. Große Teile des Tankrabatts kommen womöglich gar nicht bei den Bürgerinnen und Bürgern an, sondern landen bei den Mineralölkonzernen. Gleichzeitig setzt der Tankrabatt Fehlanreize, da er den Verbrauch fossiler Energien stabilisiert, statt ihn zu reduzieren. | Wir stecken nach wie vor tief in fossilen Abhängigkeiten, und genau diese werden durch solche Maßnahmen eher verfestigt als aufgelöst. (www.diw.de, 24.4.26)

Weltweit installierte regenerative Kraftwerksleistung 1990-2025 Das Wachstum erneuerbarer Energien steigt kontinuierlich. 2025 haben erneuerbare Energien bereits fast die Hälfte der weltweiten Kraftwerksleistung ausgemacht. Kernkraftwerke liegen dagegen nur noch bei unter 4 Prozent. Für wirksamen Klimaschutz muss nun die zweite Hälfte des Kraftkwerksparks defossiliert werden. (www.volker-quaschning.de, 24.4.26)

Africa could split apart sooner than scientists thought New research reveals that a rift in Earth's crust is just a few million years away from splitting the continent of Africa into two–and creating a new ocean (www.scientificamerican.com, 24.4.26)

Digitale Zwillinge für die Transformation der Industrie Die deutsche Wirtschaft ist bei kritischen Rohstoffen wie Lithium und seltenen Erden massiv von Importen abhängig. Forschende des Zukunftslabors Circular Economy zeigen am Beispiel von Windturbinen und Platinen, wie digitale Produktpässe und Zwillinge Ressourcen im Land halten und eine souveräne Kreislaufwirtschaft ermöglichen. | Wie können kritische Rohstoffe wie Lithium, Kobalt und seltene Erden möglichst lange im Wirtschaftskreislauf gehalten werden? Das Forschungsprojekt „Zukunftslabor Circular Economy“ entwickelt am Beispiel von Windturbinen und Platinen digitale Zwillinge und Produktpässe, um den gesamten Lebenszyklus von Investitionsgütern transparent zu machen. Durch diese digitale Abbildung werden Nutzungsphasen und Rückführungspotenziale präzise analysiert, was die unverzichtbare Grundlage für Urban Mining und eine nationale Versorgungssicherheit schafft. (www.it-daily.net, 24.4.26)

Schluss mit Longevity: Musikerin Christiane Rösinger rechnet mit Jugendwahn ab Mit 65 lebt Christiane Rösinger wie ein Teenager. Sie sagt: Longevity ist Quatsch. Wer gut altern will braucht mehr Punk im Leben (www.freitag.de, 24.4.26)

Diese Schweizer Familie will mit dem Segelboot für Umweltfragen sensibilisieren Dario und Sabine haben die Schweiz vor 25 Jahren mit ihrem Segelboot verlassen und seitdem über 100 Länder bereist sowie sechs Kinder bekommen. Ihr Ziel: Sie wollen die höchsten Gipfel jedes Kontinents besteigen und junge Menschen für den Umweltschutz sensibilisieren. (www.swissinfo.ch, 24.4.26)

WordPress: Hacker greifen Breeze Cache Plugin an Eine kritische Lücke im WordPress-Plugin Breeze Cache ermöglicht Website-Übernahmen. Über 400.000 Installationen sind betroffen. | Das Ökosystem von WordPress steht erneut vor einer ernsten Sicherheitsherausforderung. Experten warnen vor einer kritischen Schwachstelle in einem der meistgenutzten Performance-Tools für das weltweit führende Content-Management-System, wie Bleeping Computer berichtet. Betroffen ist das Caching-Plugin Breeze Cache, das vom bekannten Hosting-Anbieter Cloudways entwickelt wurde. Mit über 400.000 aktiven Installationen gehört das Plugin zur Standardausrüstung vieler Webmaster, die die Ladezeiten ihrer Seiten optimieren wollen. Doch genau dieses Werkzeug wird nun zum Einfallstor für Cyberkriminelle, die versuchen, die vollständige Kontrolle über fremde Webserver zu erlangen. | Die als CVE-2026-3844 registrierte Sicherheitslücke hat eine Einstufung von 9,8 auf der CVSS-Skala erhalten, was sie als kritisch markiert. (www.it-daily.net, 24.4.26)

Nach den Genfer Staatsratswahlen von 1864 kam es in den Strassen der Calvinstadt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Schliesslich musste die Eidgenossenschaft eingreifen und Genf für mehrere Monate militärisch besetzen. Nach den Genfer Staatsratswahlen von 1864 kam es in den Strassen der Calvinstadt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Schliesslich musste die Eidgenossenschaft eingreifen und Genf für mehrere Monate militärisch besetzen. (www.swissinfo.ch, 24.4.26)

Leibniz-Gemeinschaft: Konflikte kartiert Karten interpretieren die Realität. Welche Entscheidungen hinter der Darstellung von Konflikten in Osteuropa stecken, macht ein neuer Online-Atlas sichtbar. | Wie unterschiedlich sich Konflikte und Kooperationen visualisieren lassen, zeigt ein neuer Online-Atlas des Leibniz-Instituts für Länderkunde (IfL). Die Plattform „Visualising Conflict/Peace“, entwickelt im Rahmen des Forschungsnetzwerks „Conflict and Cooperation in Eastern Europe (KonKoop)“, ist ab sofort online zugänglich. | Der englischsprachige Atlas versammelt Fallstudien aus dem östlichen Europa, dem Westbalkan, dem Südkaukasus und Zentralasien. Nutzerinnen und Nutzer können Konflikte und Friedensprozesse auf verschiedenen Ebenen erkunden, von lokalen Auseinandersetzungen bis hin zu internationalen Verflechtungen. | Besonderes Merkmal der Plattform ist ihre Transparenz: Sie macht sichtbar, wie die Karten entstanden sind. Welche Daten verwendet wurden, welche Entscheidungen in die Darstellung eingeflossen sind und (www.leibniz-gemeinschaft.de, 24.4.26)

Werbeoffensive in New York: KI-Firmen überschwemmen U-Bahn mit Werbung Die New Yorker Subway ist neuerdings voll mit Werbung von KI-Firmen. Pendler bekommen so schon einmal vor Augen geführt, dass künstliche Intelligenz vermutlich bald ihre Arbeit übernimmt. (www.tagesanzeiger.ch, 24.4.26)

Zeitungsbranche: Kauf am Kiosk! Der Pressehandel ist ein Markt: Es geht um Wahrnehmung. Das Lesen von jW ist dennoch mehr als Konsum. (www.jungewelt.de, 24.4.26)

Atomkraft: Eine Welt voller Zeitbomben [Online-Abo] Vor 40 Jahren ereignete sich das Unglück im Atomkraftwerk Tschernobyl. Angesichts des Alters der heute weltweit noch laufenden AKW steigt die Wahrscheinlichkeit erneuter Katastrophen. (www.jungewelt.de, 24.4.26)

Coole Wampe: Spargel mit Sauce Mousseline Statt elf Kilo wie im Vorjahr mussten Arbeitskräfte 2025 im Schnitt 13 Kilo Spargel pro Stunde stechen. Oftmals erhielten die Arbeiter weder einen Arbeits- noch einen Mietvertrag. (www.jungewelt.de, 24.4.26)

Ak­ti­vis­t*in­nen über Karibik-Törn: „Wir werden weitergeben, was wir gelernt haben“ Salomé Klein segelt mit der Climate Justice Flotilla einmal quer durch die Karibik. Angesteuert wird die Klimakonferenz in Santa Marta, Kolumbien. mehr... (taz.de, 24.4.26)

Fridays For Future: Bundesweite Demos gegen Klimapolitik der Bundesregierung In vielen Städten gehen Protestierende gegen die deutsche Klimapolitik auf die Straßen. In Berlin versammelten sich Demonstranten vor den Parteizentralen von CDU und SPD. (www.zeit.de, 24.4.26)

Energiegemeinschaften für Gemeinden nun flexibler Jetzt kommt für Gemeinden mehr Flexibilität beim Gründen von Energiegemeinschaften. Bisher war es nicht möglich, Überschuss aus einer kommunalen PV-Anlage in anderen Gemeinde-Gebäuden zu nutzen.  (www.krone.at, 24.4.26)

Papst lehnt Segnung homosexueller Paare ab Papst Leo XIV. hat die Segnung homosexueller Paare durch die katholische Kirche in Deutschland kritisiert. „Es ist sehr wichtig zu verstehen, dass sich die Einheit oder Spaltung der Kirche nicht um Fragen der Sexualität drehen sollte“, sagte er auf dem Heimflug aus Äquatorialguinea. (www.krone.at, 24.4.26)

Abrissgefahr für die Häuser der Pionierin Charlotte Enggist In Wollishofen steht eines der frühesten Zeugnisse Neuen Bauens in Zürich, erbaut von einer bis vor kurzem unbekannten Architektin: Charlotte Enggist. Nun droht ein Ersatzneubau. (www.hochparterre.ch, 24.4.26)

Allergien im Hoch – Viele leiden unter Pollenallergien – das können Sie tun Tränende Augen, ein Kratzen im Hals. Die vielen Pollen in der Luft haben mit dem Wetter zu tun – und dem Klimawandel. (www.srf.ch, 24.4.26)

Einfluss von KI: Künstliche Intelligenz bedroht die Demokratie, aber anders als gedacht Die KI-Gefahr droht nicht nur durch Fakes und Jobverlust, sondern durch eine neue Machtökonomie. Es droht ein Kipppunkt für unsere Gesellschaft. Was jetzt geschehen muss. (www.zeit.de, 24.4.26)

Besser in der Küche als im Garten Der Schweizer Küchengerätehersteller Kisag lanciert unter dem Motto «Der Genussmacher» seine diesjährige digitale Werbekampagne. (www.persoenlich.com, 24.4.26)

Marktbericht: Künstliche Intelligenz treibt Siemens Energy Geschäft an Der Energietechnikkonzern Siemens Energy wird optimistischer für das laufende Geschäftsjahr. Der Ausbau der Künstlichen Intelligenz treibt die Gewinne in die Höhe. Die Aktie legt weiter zu. [mehr] (www.tagesschau.de, 24.4.26)

Elektro statt Diesel?: Gebraucht - Wenn Kraftstoff teuer ist, lockt das Elektroauto mehr Kunden. Das gilt auch für Gebrauchtwagen. Der Angst um den Akku lässt sich vorbeugen. - (www.faz.net, 24.4.26)

Grüne werfen Bundesregierung „Blindflug“ vor – und fordern Abwrackprämie für Heizungen Die Oppositionspartei präsentiert ein zwölfseitiges Krisenpaket. Hinter den konkreten Sofortmaßnahmen versteckt sich eine weitere Botschaft, mit der die Grünen schon den Bundestagswahlkampf 2029 in den Blick nehmen. (www.welt.de, 24.4.26)

Religionsfreiheit für alle – oder Privilegien für wenige? Die Trennung von Staat und Religion ist ein Grundpfeiler der US-amerikanischen Verfassung. Doch die Trump-Regierung und mit ihr christliche Nationalisten treiben die Infiltrierung staatlicher Einrichtungen mit Glaubensinhalten voran. Gleichzeitig will Trump gegen eine angeblich weit verbreitete Diskriminierung von Christen im Bundesapparat vorgehen. Aber findet diese Diskriminierung überhaupt... (hpd.de, 24.4.26)

Bundestag beschließt Tankrabatt und Entlastungsprämie Der Bundestag hat den Tankrabatt und die steuerfreie Entlastungsprämie beschlossen. Zum 1. Mai sollen die Steuern auf Diesel und Benzin um 17 Cent pro Liter sinken. Der Bundesrat muss der Maßnahme noch zustimmen.[mehr] (www.tagesschau.de, 24.4.26)

Katholische Kirche: Es gibt Wichtigeres als die Sexualmoral, findet der Papst Homosexuelle Paare dürfen sich in manchen katholischen Diözesen in Deutschland offiziell segnen lassen. Papst Leo XIV. ist damit nicht einverstanden – aber eigentlich sieht er andere Prioritäten. (www.sueddeutsche.de, 24.4.26)

Das "Hamas-Dreieck" und die "neue autoritäre Linke" – eine journalistische Recherche Innerhalb der politischen Linken wächst eine autoritäre Minderheit, die von Hamas-Apologie und Israelfeindlichkeit geprägt ist. Darauf macht das Buch "Die neue autoritäre Linke" des taz-Journalisten Nicholas Potter aufmerksam. Er kritisiert darin mit linker Einstellung die Fehlentwicklungen in der politischen Linken. (hpd.de, 24.4.26)

Energiekrise: Mehr Home-Office, weniger Spritverbrauch Der Iran-Krieg treibt die Preise an den Tankstellen nach oben. Eine Studie hat durchgerechnet, dass nur ein Tag mehr Home-Office in der Woche den Benzin- und Dieselverbrauch in Deutschland deutlich senken könnte. (www.sueddeutsche.de, 24.4.26)

Gesetzesentwurf: Norwegen plant Social-Media-Verbot für Kinder Vorreiter war Australien, jetzt ziehen immer mehr Länder nach. So will nun auch Norwegen Social Media für Unter-16-Jährige verbieten. Ein entsprechender Gesetzentwurf soll bis Jahresende im Parlament eingebracht werden.[mehr] (www.tagesschau.de, 24.4.26)

97 Milliarden Franken Gesamtkosten | Gesundheitskosten betrugen 2024 über 10'000 Franken pro Kopf – und sie steigen weiter Den Löwenanteil der Kosten haben im Jahr 2024 die Privathaushalte bezahlt. Das Bundesamt für Statistik (BFS) wagt eine erste Schätzung für die Kostenentwicklung im Jahr 2025. | Die Schweizer Gesundheitskosten stiegen 2024 um 4,1 Prozent auf 97 Milliarden Franken. | Apotheken verzeichneten mit plus 8,7 Prozent den markantesten Kostenanstieg aller Leistungserbringer. | Privathaushalte finanzierten rund 62 Prozent der Gesundheitskosten direkt wie indirekt. | Für 2025 prognostiziert das BFS einen weiteren Anstieg von über 3 Prozent. | Die Gesundheitskosten in der Schweiz dürften im Jahr 2025 um über 3 Prozent steigen. Das teilte das Bundesamt für Statistik (BFS) am Freitag mit auf der Grundlage der verfügbaren Teildaten aus dem Gesundheitswesen. | Die Konjunkturforschungsstelle (KOF) der ETH Zürich schätzte den Anstieg der Gesundheitskosten für das Jahr 2025 zuletzt auf 3,7 Prozent. (www.tagesanzeiger.ch, 24.4.26)

Werden Sie «street smart» mit Leo Sicuro Die Kampagne mit Leo Sicuro sensibilisiert für mehr Vorsicht im Strassenverkehr. Die Präventionskampagne will helfen, Unfälle zu vermeiden. (vbzonline.ch, 24.4.26)

WWF ortet Unterfinanzierung des Naturschutzes Der WWF ortet eine starke Unterfinanzierung des Naturschutzes in Österreich. Trotz eines jährlichen Bedarfs von rund 1,34 Milliarden Euro würden derzeit nur etwa 397 Millionen in den Schutz der Biodiversität investiert, so eine heute veröffentlichte Auswertung von EU-Berichten. Dem stünden bis zu sechs Milliarden Euro jährlich für umweltschädliche Förderungen gegenüber. | „Das ist ökologisch und ökonomisch widersinnig“, meinte WWF-Mitarbeiter Joschka Brangs. Gefordert werden eine Kurskorrektur im Budget, der Abbau umweltschädlicher Subventionen und eine verbindliche Sicherung von zehn Prozent des EU-Budgets für Biodiversität.| Über 60 Prozent der heimischen Biodiversitätsförderungen stammen aus EU-Programmen, deren künftige Höhe sehr unsicher wäre. „Derzeit droht ein massiver Kahlschlag mit hohen Folgekosten für Österreich“, so Brangs. (orf.at, 24.4.26)

Energiewende verkehrt CDU-Energieministerin Reiche versucht ihre Konzern-nahe Agenda durchzudrücken — gegen den Widerstand von Teilen der Branche und der mitregierenden SPD. Hoffentlich können die Sozis dem Abwracken der Energiewende noch etwas entgegensetzen. (klimareporter.de, 24.4.26)

Beteiligungsverfahren zum nationalen Wiederherstellungsplan startet WWF: Ökologische Resilienz schafft ökonomischen Mehrwert (www.wwf.de, 24.4.26)

Spurensuche im Namen Christi – Turiner Grabtuch: Wurde Jesus Christus wirklich darin begraben? Dieses Tuch zeigt einen Gequälten: Für die einen ist es der gekreuzigte Christus, für andere schlicht eine Fälschung. (www.srf.ch, 24.4.26)

Haben die Chinesen jetzt auch ihr eigenes Claude Mythos? Die 360 Digital Security Group behauptet, mithilfe eines Multi-Agenten-Systems rund 1.000 Schwachstellen aufgespürt zu haben, unter anderem beim Tianfu Cup. Die Fähigkeiten sollen an Anthropics neues Modell Claude Mythos heranreichen. Doch es gibt Zweifel. | Nur wenige Wochen nach der Vorstellung von Claude Mythos meldet sich aus China ein Unternehmen zu Wort, das offenbar in einer ähnlichen Liga mitspielen will. Die 360 Digital Security Group, eine Tochter des Pekinger IT-Sicherheitsriesen Qihoo 360, reklamiert für sich KI-gestützte Fähigkeiten zur Schwachstellensuche, die in die Nähe dessen rücken, was Anthropic für sein jüngstes Frontier-Modell beschreibt. Eingeordnet hat die Behauptungen Eugenio Benincasa, ein auf China spezialisierter Cybersicherheitsforscher der ETH Zürich, in einem Beitrag für den Blog Natto Thoughts. | Anthropic hatte Anfang April erklärt, Claude Mythos habe autonom tausende Sicherheitslücken entdeckt, in manchen Fällen sogar eigenständig Exploits entwickelt (www.it-daily.net, 24.4.26)

Pressestatement zum Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz WWF: Der Bundestag kann uns noch vor der Verpackungsflut retten (www.wwf.de, 24.4.26)

Spatzen auf Kanonen: Porträt als Rorschachtest Wer lässt sich heute noch in Öl malen? Eine oberflächliche Recherche ergibt: primär Blaublütler. König Charles etwa, seine Mutter Elizabeth selig, und auch die dänische Königsfamilie bestellte 2013 gleich ein ganzes Gruppenporträt bei einem angesagten Maler. Stumm ertragen sie danach jeweils auch den Spott des Fussvolks: wie gut dressierte, vergoldete Zirkusponys — die sie ja auch sind. | Nicht so der Demokrat Martin Neukom. Wie es langjähriger Brauch ist, lassen sich Zürcher Regierungsratspräsident:innen für eine Ahnengalerie im Walcheturm malen. Bloss war der grüne Regierungsrat auch mit der dritten Porträtskizze des Malers Hans Witschi noch nicht zufrieden. Der «SonntagsBlick» machte den Fall publik, mitsamt Neukoms Rückmeldungen an den glücklosen Maler. Sein Bild zeige einen «ängstlichen Mann, der demnächst aufgibt. Das bin ich nicht.» Er habe sich «drei Adjektive notiert: jung, modern, frisch. Wenn ich das Porträt anschaue, ist es das Gegenteil davon.» (www.woz.ch, 24.4.26)

Libanon: „Es zerstört ihr Leben“ - - Die Menschen im Libanon haben die Nase voll vom Krieg, und nicht erst seit gestern: Das sagt in unumwundenen Worten der Libanon-Fachmann beim katholischen Hilfswerk Misereor, Frank Wiegandt. Seit Jahrzehnten sind Angst und Flucht ständige Begleiter im Leben der Libanesen. Sie hoffen auf den Einsatz der internationalen Gemeinschaft und sind sich klar darüber, dass die Hisbollah ihre Waffen abgeben muss. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 24.4.26)

Neue Förderregeln für Sanierung, Heizung und Solar in Stuttgart Stuttgart passt Förderprogramme für Energiesparen, Heizungen und Photovoltaik an. Ziele sind mehr Klarheit, vereinfachte Anträge und breitere Förderung trotz geringerer Quoten. Ab Mai gelten neue Regeln mit Fokus auf Effizienz, nicht fossile Wärme und wirtschaftliche Solarförderung. (www.stuttgart.de, 24.4.26)

Klimademos am Freitag: Fridays for Future wirft Reiche Kungelei mit Gaslobby vor Erstmals ziehen die Klimaaktivisten mit ihrem Protest deutschlandweit vor die Parteibüros von CDU und SPD. Die Wirtschaftsministerin steht im Zentrum ihrer Kritik an der Energiepolitik der Bundesregierung. mehr... (taz.de, 24.4.26)

Energiekrise und Irankrieg: Schaffen Staaten nun den Ausstieg aus Öl und Gas? In Kolumbien beraten mehr als 50 Staaten über einen praktischen Fahrplan zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen. Kann die Konferenz schaffen, was beim UN-Klimagipfel COP bisher nicht gelang? (www.dw.com, 24.4.26)

Wirtschaftsministerin: Reiche verteidigt umstrittene Pläne zur Energiewende Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche verteidigt ihre umstrittenen Pläne für Reformen bei der Energiewende. «Gerade im Energiebereich haben wir jetzt die Chance zu zeigen, dass wir es mit echten strukturellen Reformen ernst meinen», sagte die CDU-Politikerin in Berlin. «Wenn uns das gelingt, wird Energiepolitik wieder zu dem, was sie sein muss: ein verlässliches Fundament für Wachstum, Innovation und industrielle Stärke in Deutschland.» | Das Wirtschaftsministerium hatte in dieser Woche zentrale Reformvorhaben in die interne Regierungsabstimmung gegeben. So strebt Reiche mit einem Netzpaket an, den Zubau von Wind- und Solaranlagen besser an den hinterherhinkenden Netzausbau anzupassen. Teure Abregelungen durch Engpässe in den Stromnetzen sollen vermieden werden. Neue Gaskraftwerke sollen im Zuge des schrittweisen Kohleausstiegs die Versorgungssicherheit mit Strom gewährleisten und künftig als Backups einspringen - (www.zeit.de, 24.4.26)

Infrastruktur: Diese Naturschutz-Reform möchte der Grünen-Verkehrsminister Der scheidende Verkehrsminister Winfried Hermann fordert grundlegende Änderungen beim Natur- und Artenschutz, um Verkehrsprojekte besser vorantreiben zu können. Das zugrundeliegende Artenschutzrecht stamme aus den 1990ern, beschlossen von konservativen Regierungen, sagte der Grünen-Politiker der «Schwäbischen Zeitung» (Freitag/Ravensburg). «Ich finde, man müsste es europäisch reformieren — weg vom Schutz jedes einzelnen Exemplars, hin zum Populationsschutz.» | Hermann betonte: «Ich bin für Natur- und Artenschutz, aber er muss mit Klimaschutz und Infrastruktur vereinbar sein. Sonst können wir am Ende nicht mal mehr eine Eisenbahn oder einen Radweg bauen.» | Behörden seien sehr vorsichtig, weil sie keine Klagen riskieren wollten, sagte der Minister. Planungsverfahren seien absurd kompliziert. «Es wird alles x-fach geprüft, Beteiligte reden mit, ökologische Gutachten dauern Jahre.» (www.zeit.de, 24.4.26)

Steht eine grundlegende Job-Verschiebung bevor? In vielen Branchen verdichten sich die Hinweise auf einen strukturellen Wandel am Arbeitsmarkt. Auslöser sind wirtschaftliche Unsicherheiten, steigender Kostendruck sowie technologische Entwicklungen. | Tätigkeiten, die lange als stabil galten, geraten dadurch zunehmend unter Druck. Gleichzeitig entstehen neue Aufgabenfelder, insbesondere im Umfeld von Digitalisierung und KI, die andere Qualifikationen erfordern. | Allerdings zeigt sich weniger ein flächendeckender Jobabbau als vielmehr eine Verschiebung. Während bestimmte Tätigkeiten wegfallen, entwickeln sich parallel neue Rollen mit veränderten Anforderungen. Entscheidend ist daher, wie tiefgreifend dieser Wandel ausfällt und wie sich Beschäftigte darauf einstellen. | Der aktuelle Umbruch zeigt sich vor allem darin, dass Arbeit neu verteilt wird. Unternehmen prüfen genauer, welche Tätigkeiten notwendig sind und wo sich Abläufe effizienter gestalten lassen. (www.it-daily.net, 24.4.26)

«Beznau I und II würden heute von keiner europäischen Behörde mehr genehmigt» Als Reaktion auf die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl bildete sich im Schwarzwald eine Bürgerinitiative. Heute produzieren und verkaufen die daraus entstandenen Elektrizitätswerke Schönau (EWS) Ökostrom. Eva Stegen* ist seit über 20 Jahren Energiereferentin bei den EWS. Im Gespräch mit Nicole Soland erklärt sie, wie es die Bürgerinitiative geschafft hat, den Schock von damals in den Ökostrom von heute umzuwandeln, und warum sie dagegen kämpft, dass neue AKW gebaut werden. (www.pszeitung.ch, 24.4.26)

Was wäre aus Zürich geworden ohne den Widerstand seiner «Verkehrsfeinde»? Im letzten Sommer boykottierten die Automobilverbände ACS, TCS und bürgerliche Parteien einen Runden Tisch zur Rosengartenstrasse mit der Begründung, VCS, umverkehR und linke Parteien seien «verkehrsfeindlich». Wie sähe Zürich aus, wenn in den letzten 170 Jahren die «Verkehrsfeinde» keinen Widerstand geleistet hätten? | Die 160-jährigen Auseinandersetzungen um die verkehrsgerechte Stadt oder den stadtgerechten Verkehr gehen weiter. Spurab- oder -ausbau, Tempolimiten, Parkplätze, Velorouten, Fussgängerzonen… Aktuell kämpfen die «Verkehrsfreunde» dafür, den Bahnhofplatz als unattraktivsten Bahnhofplatz der Schweiz für den ungebremsten Autoverkehr zu erhalten. Nach wie vor verstehen sie die Strasse als den Ort, wo es primär darum geht, so rasch und bequem als möglich fortzukommen — statt als öffentlichen Raum, als Ort, um da zu sein, um zu leben! Mangels Rückhalt in der Stadtbevölkerung weichen sie auf Entscheide von Kantons- und Bundesbehörden aus. Widerstand ist weiterhin nötig, (www.pszeitung.ch, 24.4.26)

Alte Atomkraftwerke abschalten, keine neuen bauen Der Trinationale Atomschutzverband (TRAS) wehrt sich seit 2005 über die Landesgrenzen hinweg gegen alte wie neue AKW und gegen die Gefahr, die von AKW im Allgemeinen und von den Schweizer Uralt-Atommeilern im Speziellen ausgeht. | Weitere Infos unter atomschutzverband.ch (www.pszeitung.ch, 24.4.26)

Vom Fenster zur Ressource – Glas im Wandel zur zirkulären Baukomponente Glas weist aufgrund seiner energieintensiven Herstellung einen hohen Anteil sogenannter „grauer Energie“ auf und beeinflusst über seine bauphysikalischen Eigenschaften den Energiebedarf von Gebäuden im Betrieb. In Deutschland sind derzeit noch über 150 Mio. Fenstereinheiten mit unbeschichteten Zweifach-Isoliergläsern verbaut, die in den kommenden Jahren ersetzt werden müssen. Die Aufbereitung, Ertüchtigung und erneute Nutzung ausgebauter Glasscheiben bieten ein erhebliches Potenzial zur Reduktion von CO2-Emissionen. Der Beitrag untersucht anhand aktueller Fallstudien, wie ein solches Vorgehen technisch umgesetzt werden kann. Zentrale Aspekte sind der Umgang mit der visuellen Qualität und die Bestimmung der Festigkeit ausgebauter Glasscheiben sowie die Herstellung neuer Isolierglaseinheiten unter Verwendung dieser Bestandskomponenten. Die Ergebnisse zeigen, dass Remanufacturing-Konzepte einen wirksamen Ansatz darstellen, um Materialkreisläufe im Bereich Flachglas zu schließen und (www.nbau.org, 24.4.26)

Warum Kommunikation fast nie politische Entscheidungen verändert – Mr. Campaigning Die meisten Organisationen scheitern politisch nicht an zu wenig Kommunikation – sondern an fehlender Strategie. Was der Unterschied zwischen Kommunikation und Campaigning ist, und warum er alles entscheidet. | Wenn eine Organisation eine politische Entscheidung nicht gewinnt – eine Abstimmung verliert, ein Regulierungsverfahren scheitert, ein Infrastrukturprojekt blockiert wird – dann liegt das in den seltensten Fällen daran, dass die Botschaften zu unklar waren. Es liegt daran, dass keine Strategie dahinterstand. | Kommunikation und Campaigning sind nicht dasselbe. Kommunikation informiert. Campaigning verändert. | Dieser Unterschied klingt akademisch. Er ist es nicht. Er entscheidet darüber, ob eine Organisation ihre Ziele erreicht – oder ob sie mit einem gut gestalteten Bericht in der Hand verliert. (mrcampaigning.com, 24.4.26)

Tod am Matterhorn: Warum Bergsteiger die Risiken unterschätzen Mehr als 600 Tote seit der Erstbesteigung — «NZZ Format» begleitet Bergretter, Hüttenwarte und Bergsteigerinnen und fragt: Warum bleibt der berühmteste Gipfel der Alpen trotz moderner Infrastruktur so gefährlich? | Trotz moderner Infrastruktur und internationalem Ruhm bleibt das Matterhorn Schauplatz zahlreicher Tragödien. Der «NZZ Format»-Film «Tod am Matterhorn» geht der Frage nach, warum so viele das Risiko unterschätzen. Er begleitet Anjan Truffer, Bergführer und Rettungschef der Air Zermatt, ins Solvaybiwak. Er zeigt, wie die Hüttenwartin Edith Lehner auf der Hörnlihütte mit den Unglücken am Berg lebt. Und er folgt der Bergsteigerin Meli Rüfenacht auf ihre erste Matterhorn-Besteigung — ein Jahr nachdem sie Zeugin eines tödlichen Absturzes wurde. (www.nzz.ch, 24.4.26)

Zwischennutzung Manegg: SP-Politikerinnen fordern Anschlusslösung für Vereine Ende Juni müssen alle Vereine die Zwischennutzung in der Manegg verlassen. Nur wenige verfügen bislang über eine Anschlusslösung. Nun fordern Politikerinnen der SP, die Stadt solle die betroffenen Vereine bei der Suche nach neuen Räumen unterstützen. | Bald ist Schluss mit den Zwischennutzungen in den ehemaligen Fabrikhallen an der Allmendstrasse 91 bis 95. Ende Juni laufen die Mietverträge mit den zehn Vereinen aus. Im Herbst sollen auf dem Manegg-Areal die Bagger auffahren und die alten Gebäude dem Erdboden gleichmachen. | Und erst Anfang 2028 dann will die Stadt mit dem Bau des neuen Schulhauses Höckler beginnen. Davor muss dessen Finanzierung noch am 14. Juni von der Stadtzürcher Stimmbevölkerung gutgeheissen werden: 141 Millionen Franken liegen auf der Waagschale. | Obwohl solche Abstimmungen in der Regel zugunsten der Stadt ausgehen, empfinden viele der betroffenen Mieter:innen in der Manegg ihren Rauswurf als verfrüht und suchen verzweifelt nach neuen Räumen. (tsri.ch, 24.4.26)

Weshalb die Schweizer Industrie für Strom mehr bezahlt als (fast) alle in Europa Nur im Vereinigten Königreich ist Elektrizität für Grossverbraucher teurer. Trotzdem sollte die Schweiz auf Subventionen verzichten und stattdessen die Netzentgelte neu ausrichten. (www.avenir-suisse.ch, 24.4.26)

Patrick Graichen und Katherina Reiche: Wer mobilisiert gegen Reiches neues Heizgesetz? Habecks Staatssekretär Patrick Graichen war der Architekt des Heizgesetzes. Heute gibt er in einem Workshop praktische Tipps, wie man die Pläne der Wirtschaftsministerin angreifen kann. (www.zeit.de, 24.4.26)

Touristenführer in Tschernobyl: „Es ist nicht gerade die Riviera“ Vor 40 Jahren, am 26. April 1986, explodierte Block 4 im Atomkraftwerk von Tschernobyl. Jahrzehntelang war die Strahlung zu hoch für menschliches Leben. Dann kamen die Touristen. Und dann die Russen mit ihren Panzern (www.freitag.de, 24.4.26)

Tropf-Bewässerungssysteme im Test: Tröpfeln statt gießen Mehrere Tropf-Bewässerungs­systeme im Test versorgen Pflanzen auf Balkon oder Terrasse zuver­lässig — mit und ohne Solarpanel. Einige verteilen das Wasser ungleich­mäßig. (www.test.de, 24.4.26)

Katholische Frauenordination vor dem Durchbruch – (k)ein Scherz Ein Aprilscherz löste im Pastoralraum „Aare-Rhein“ freudiges Erstaunen aus. Diese Tatsache zeigt, dass an der Basis der katholischen Kirche die Offenheit da ist für Frauen als Priesterinnen. Peter Zürn berichtet. | Kurz vor Ostern, am 1. April 2026, stand in der Zeitung «Die Botschaft», der «Zeitung für das Zurzibiet» ein Artikel mit dem Titel «Katholische Frauenordination vor dem Durchbruch». Darin hiess es: «Rom erlaubt einen Versuch, der lange undenkbar schien. In der Schweiz sollen katholische Seelsorgerinnen auf Zeit zu Priesterinnen ordiniert werden, darunter auch zwei Frauen aus dem Pastoralraum Aare-Rhein.» Der Artikel umfasste beinahe die ganze Seite 3 und zeigte ein grosses Foto der beiden Seelsorgerinnen. (www.feinschwarz.net, 24.4.26)

Klimaschutz: Fridays for Future wirft Katherina Reiche Kungelei mit Gaslobby vor Die Klimaschützer kritisieren die Energiepolitik der Wirtschaftsministerin als »Umverteilung in die Hände fossiler Großkonzerne«. Bundesweit sind Protestaktionen geplant. (www.zeit.de, 24.4.26)

Transitioning-away-Conference: Organisierter Entzug Raus aus den Fossilen – mitten in der Energiekrise treffen sich rund fünfzig Staaten, um über den Ausstieg aus Öl, Kohle und Gas zu beraten. Perfektes Timing! (www.zeit.de, 24.4.26)

ESG-Berichtspflicht zwischen Wirksamkeit, Bürokratie und Greenwashing Eine multimediale Themenplattform bündelt zentrale Forschungserkenntnisse zu Wirksamkeit, Umsetzung und Risiken von ESG-Berichtspflichten und will damit eine Grundlage für Entscheidungen in Politik, Regulierung und Unternehmen bieten. (www.energiezukunft.eu, 24.4.26)

Heimische Landwirtschaft als Energielieferant Durch die steigenden Rohstoffkosten gewinnen erneuerbare Energiequellen immer mehr an Bedeutung. Und während Wasserkraft, Sonnen- und Windenergie in aller Munde sind, wird auf eine Energieform oftmals vergessen: Biogas. Die „Krone“ besuchte eine Anlage und blickte hinter die Kulissen. (www.krone.at, 24.4.26)

Das Risiko der Atomkraft-Finanzierung Kostenexplosionen, Sicherheitsrisiken - auch durch den Klimawandel – und geopolitische Abhängigkeiten machen Atomkraft zu einer schlechten Wahl. Experten fordern stattdessen den konsequenten Ausbau Erneuerbarer Energiesysteme. (www.energiezukunft.eu, 24.4.26)

Kohle-, Öl- und Gas-Ausstieg – «Konferenz der Willigen» will weg von fossiler Energie In Kolumbien diskutieren Staaten über Lösungen zur Energiewende. Was kann man vom Treffen erwarten? (www.srf.ch, 24.4.26)

PODCAST «NZZ QUANTENSPRUNG» - Mini-AKW: Kleine modulare Reaktoren und neue Technologien bereiten ein Comeback der Kernenergie vor Vierzig Jahre nach dem Atomunfall in Tschernobyl wird die Atomkraft neu bewertet. Sicherer, günstiger, unabhängig von fossilen Brennstoffen: Das versprechen die neuen Kernkraftwerke von Bill Gates und Co. (www.nzz.ch, 24.4.26)

50 Grad Gegenwart – Jacqueline Zünd macht extreme Hitzeerfahrungen im Kino spürbar Zwei Filme, eine Botschaft: Die Zürcher Regisseurin untersucht die Conditio humana in der Klimakrise und übersetzt sie in filmische Grenzerfahrungen. (www.nzz.ch, 24.4.26)

Wie eine erneuerbare Vollversorgung rund um die Uhr funktioniert - - Die Fachmesse The smarter E Europe rückt vom 23. bis 25. Juni in München die Machbarkeit eines erneuerbaren Energiesystems ins Zentrum. - - (www.geb-info.de, 24.4.26)

23.4.26

«Nur effizienter werden, wird nicht reichen» Die SRG-Kommunikation stellt sich mit einem Corporate Newsroom komplett neu auf – mitten im grössten Umbau der Unternehmensgeschichte. Stephanie Jutzi, Leiterin Kommunikation und Public Affairs, erklärt, warum Sparen allein keine Antwort ist und wie vier Sprachregionen künftig als ein Team funktionieren sollen. (www.persoenlich.com, 23.4.26)

Hochleistungskeramik dank verbesserter Korngrenzflächen | Aufs Korn genommen Keramische Materialien sind wahre Alleskönner und kommen in zahlreichen Bereichen zum Einsatz, sei es in der Medizin, im Maschinenbau oder in der Elektronik. Um sie weiter zu verbessern und ihre Eigenschaften gezielt zu steuern, schauen sich Empa-Forschende nicht nur die Ausgangsmaterialien und die Herstellungsprozesse genau an — sondern auch ihre mikroskopische Struktur. In einem SNF-Forschungsprojekt untersuchen sie die sogenannten Korngrenzen. (www.empa.ch, 23.4.26)

Paket Schweiz–EU: Bundesrat genehmigt Vereinbarung zur Mitwirkung der Kantone An seiner Sitzung vom 22. April 2026 hat der Bundesrat die Vereinbarung zwischen Bund und Kantonen über deren Mitwirkung im Bereich des Pakets «Stabilisierung und Weiterentwicklung der Beziehungen Schweiz—EU (Bilaterale III)» genehmigt. Sie soll unter anderem gewährleisten, dass die Kantone bei der Anwendung der Institutionellen Elemente der Binnenmarktabkommen — wie der dynamischen Rechtsübernahme oder der Streitbeilegung — einbezogen werden. Die Genehmigung erfolgte unter Vorbehalt der Resultate der parlamentarischen Beratung über das Paket Schweiz—EU. | Der Bundesrat misst den Beziehungen zu seinen institutionellen Partnern, den Kantonen und dem Parlament, im Rahmen der Umsetzung des Pakets Schweiz—EU grosse Bedeutung bei. In diesem Sinn hatte der Bundesrat bereits an der Sitzung vom 15. Oktober 2025 seine Absicht ausgedrückt, analog zur Partizipation der Kantone bei Schengen/Dublin, eine Vereinbarung mit den Kantonen über deren Mitwirkung (www.admin.ch, 23.4.26)

Too-Big-To-Fail-Regulierung: Bundesrat verabschiedet Botschaft und Eigenmittelverordnung Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 22. April 2026 die Botschaft zur Revision des Bankengesetzes verabschiedet. Systemrelevante Banken in der Schweiz sollen ihre Beteiligungen an ausländischen Tochtergesellschaften künftig vollständig mit hartem Eigenkapital unterlegen müssen. Diese zielgerichtete Massnahme ist zentral zur Stärkung der Finanzstabilität. Das Parlament kann ab Sommer 2026 über die Gesetzesvorlage beraten. Gleichzeitig hat der Bundesrat die Eigenmittelverordnung angepasst. Die Anpassungen betreffen die Eigenmittelunterlegung gewisser Bilanzpositionen wie Software und treten am 1. Januar 2027 in Kraft. Hier geht der Bundesrat aufgrund der Vernehmlassungsergebnisse weniger weit als vorgesehen. Damit ergibt sich bei den Eigenmittelanforderungen ein ausgewogenes Gesamtpaket, das den Stellungnahmen Rechnung trägt. (www.admin.ch, 23.4.26)

Brandkatastrophe von Crans-Montana: Bundesrat ernennt Laurent Kurth zum Präsidenten des runden Tischs Der ehemalige Regierungsrat Laurent Kurth wird den runden Tisch zur Bewältigung der Brandkatastrophe von Crans-Montana leiten. An seiner Sitzung vom 22. April 2026 hat der Bundesrat den Neuenburger zum Präsidenten ernannt. Kurth wird seine Arbeit sofort aufnehmen. | Das neue Bundesgesetz über die Unterstützung der Opfer der Brandkatastrophe in Crans-Montana vom 1. Januar 2026 sieht vor, dass der Bund zur Bewältigung der Brandkatastrophe einen runden Tisch unter der Schirmherrschaft des Bundes einsetzt. Dieser wird von Laurent Kurth, ehemaliger Regierungsrat des Kantons Neuenburg, geleitet. Der Bundesrat hat Laurent Kurth an seiner Sitzung vom 22. April 2026 zum Präsidenten des runden Tischs ernannt. | Als ehemaliger Vorsteher des Departements für Finanzen und Gesundheit im Kanton Neuenburg hat Laurent Kurth viel Erfahrung bei der Steuerung von sehr komplexen Verfahren mit vielen verschiedenen Stakeholdern. (www.admin.ch, 23.4.26)

Publikationshinweis: Einführung einer Klimareserve für Schweizer Weine 22.405 n Parlamentarische Initiative. Einführung einer Klimareserve für Schweizer Wein. Stellungnahme des Bundesrates zum Bericht vom 12. Januar 2026 der Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates | Publikationen | An seiner Sitzung vom 22. April 2026 hat der Bundesrat dem Entwurf zur Änderung des Landwirtschaftsgesetzes zugestimmt, wie er im Bericht der WAK-N zur parlamentarischen Initiative «Einführung einer Klimareserve für Schweizer Weine» vorgeschlagen wurde. (www.admin.ch, 23.4.26)

Der Bundesrat will das inländische Arbeitskräftepotential besser nutzen Der Bundesrat geht die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Zuwanderung an: Ausländische Personen, die im Familiennachzug in die Schweiz gekommen sind, sollen sich beruflich integrieren. Dazu hat der Bundesrat am 22. April 2026 die Vernehmlassung zu einer Änderung des Ausländer- und Integrationsgesetzes eröffnet. Um die Kantone bei der Umsetzung der Vorlage zu unterstützen, hat er gleichzeitig die Verlängerung des Pilotprogramms «Perspecta» bis 2030 beschlossen. Es handelt sich um eine Begleitmassnahme in Zusammenhang mit der Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz (Nachhaltigkeitsinitiative)». | Die Zuwanderung und das damit verbundene Bevölkerungswachstum sind vorwiegend arbeitsmarktgetrieben. Das inländische Arbeitskraftpotential soll daher noch besser ausgeschöpft werden. Das hat der Bundesrat Ende Januar 2025 mit der Verabschiedung einer Reihe von Begleitmassnahmen bekräftigt. Diese haben unter anderem eine bessere Arbeitsmarktintegration zum Ziel. (www.admin.ch, 23.4.26)

Bundesrat prüft Massnahmen zur Beschleunigung des Wohnungsbaus Der Bundesrat will die Beschwerdemöglichkeit gegen Bauprojekte für Privatpersonen einschränken und die Innenentwicklung als nationales Interesse gesetzlich verankern. Diese und weitere Massnahmen sollen die Planungs- und Baubewilligungsverfahren beschleunigen. Das geht aus einem Postulatsbericht hervor, den der Bundesrat an seiner Sitzung vom 22. April 2026 verabschiedet hat. Das UVEK wird bis Ende 2026 eine Vernehmlassungsvorlage ausarbeiten. | Der Bundesrat stellt fest, dass die Mehrheit der Planungs- und Baubewilligungsverfahren innert angemessener Frist erledigt werden. Dennoch gibt es immer wieder Verfahren, die überaus lange dauern. Namentlich Einsprachen und Rekurse können Wohnbauprojekte verzögern oder gar verhindern. Angesichts der Wohnungsknappheit plant der Bundesrat daher Massnahmen, um die Prozesse zu beschleunigen. | So soll der Wohnungsbau in Zusammenhang mit der Siedlungsentwicklung nach Innen als nationales Interesse im Raumplanungsgesetz verankert werden. (www.admin.ch, 23.4.26)

Revision der Holzhandelsverordnung: Bundesrat eröffnet Vernehmlassung An seiner Sitzung vom 22. April 2026 hat der Bundesrat das Vernehmlassungsverfahren zur Revision der Holzhandelsverordnung eröffnet. Sie hat zum Ziel, Handelshemmnisse und administrative Belastungen bei Importen von Holz und Holzprodukten aus der EU zu beseitigen. | Der Bundesrat hat am 26. November 2025 ein umfassendes Massnahmenpaket zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Schweiz beschlossen. Im Rahmen dieses Pakets ist auch eine Anpassung der Holzhandelsverordnung (HHV) vorgesehen. | Die HHV ist seit dem 1. Januar 2022 in Kraft. Sie bezweckt, das Inverkehrbringen von illegal geschlagenem und gehandeltem Holz sowie von daraus hergestellten Produkten in der Schweiz zu verhindern. Um dies zu gewährleisten, müssen alle Unternehmen, die Holz und Holzerzeugnisse erstmals in der Schweiz in Verkehr bringen, einer Sorgfaltspflicht nachkommen. Somit können sie das Risiko, dass das in den Produkten enthaltene Holz illegaler Herkunft ist, ausreichend minimieren. (www.admin.ch, 23.4.26)

Bundesrat schliesst Lücke bei der Rückerstattung der VOC-Lenkungsabgabe Der Bundesrat hat am 22. April 2026 die Revision der Verordnung über die Lenkungsabgabe auf flüchtige organische Verbindungen (VOCV) per 1. Juni 2026 beschlossen. Die Revision schliesst eine Regulierungslücke im geltenden Recht. Künftig kann Abgabepflichtigen die VOC-Abgabe auch bei einer Nachforderung rückerstattet werden, sofern sie die Voraussetzungen für die Abgabebefreiung erfüllen. | Die Lenkungsabgabe auf flüchtige organische Verbindungen (VOC) hat zum Ziel, die Emissionen zu reduzieren. Unternehmen, die VOC ausstossen, müssen die Lenkungsabgabe entrichten. Die Lenkungsabgabe wird zurückerstattet, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. | Aktuell müssen die Unternehmen den Anspruch auf Rückerstattung innerhalb von zwei Jahren nach Eintritt des Rückerstattungsgrundes beantragen. Demgegenüber hat das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) bis zu sieben Jahre Zeit, eine Nachforderung zu verfügen. Dies gestützt auf eine nachgelagerte Kontrolle. (www.admin.ch, 23.4.26)

Bundesinventar ISOS: Neue Aktualisierungsetappe für Freiburg und Graubünden abgeschlossen Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 22. April 2026 eine Aktualisierung des Bundesinventars der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) verabschiedet. Im Kanton Freiburg ist es die dritte Etappe der Überarbeitung, im Kanton Graubünden die sechste. Im Rahmen der Aktualisierung wurde die Liste der Ortsbilder von nationaler Bedeutung geändert, zudem wurden die Ortsbildaufnahmen aktualisiert. | Das ISOS, das Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung, wird im Kanton Freiburg seit 2022 überarbeitet. Zwei Revisionstranchen wurden bereits durch den Bundesrat verabschiedet, die vorliegende dritte Etappe umfasst die Bezirke Greyerz, See, Saane und Vivisbach. Die nationale Bedeutung von 12 Ortsbildern wurde bestätigt. Neu im Bundesinventar aufgeführt wird Fräschels; die Ortsbilder Broc-Vieille Cure, Châtel-Saint-Denis, Jaun, Neirivue und Prayoud wurden hingegen daraus gestrichen, da sie die erforderlichen Anforderungen nicht mehr erfüllen. (www.admin.ch, 23.4.26)

Arbeitskräftemangel: Bundesrat verabschiedet Bericht zu Ursachen und Auswirkungen Bern, 22.04.2026 – Der Bundesrat hat den Bericht «Ursachen und Auswirkungen von Arbeitskräftemangel» am 22. April 2026 verabschiedet. Arbeitskräftemangel ist für die betroffenen Unternehmen mit Herausforderungen verbunden, setzt aber zugleich Anreize für höhere Effizienz und bessere Arbeitsbedingungen. Laufende sowie bereits in Prüfung stehende Massnahmen zielen darauf ab, die Rahmenbedingungen vor dem Hintergrund des demografischen und strukturellen Wandels zu verbessern und das Erwerbspotenzial weiter zu fördern. | Der Bericht zeigt auf, dass die Schweiz im internationalen Vergleich zu den Ländern mit der höchsten Erwerbsbeteiligung zählt. Ein wichtiger Faktor ist die weit verbreitete Teilzeitarbeit, welche unter anderem die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtert. Während die stärkere Verbreitung von Teilzeitarbeit bei Männern in den letzten Jahren zu einem leichten Rückgang des Arbeitseinsatzes führte, nahm jener von Frauen auf Grund einer höheren Erwerbsbeteiligung (www.admin.ch, 23.4.26)

Was für eine Freude: „Kurzschluss“ steht auf Platz 18 der Bestsellerliste. Danke an alle, die das Buch lesen, weiterempfehlen und die Debatte über unsere Energiezukunft mittragen. Das freut mich sehr und macht Mut. #Kurzschluss #Energiewende | @ckemfert.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 23.4.26)

Psychologin zum Wal-Hype: „Ein Glück, dass wir Timmy nicht essen wollen“ Wäre der Wal ein Schwein, fiele die Identifikation mit dem leidenden Tier schwerer. Moralische Bedeutung wird selektiv dort zugelassen, wo sie den eigenen Lebensstil nicht herausfordert, sagt die Sozialpsychologin Eva Walther im Interview (www.freitag.de, 23.4.26)

Der plötzlicher Herztod am Berg | shorts | Herzschlag am Limit: Warnsignale erkennen und richtig trainieren Jedes Jahr sterben in den österreichischen Alpen rund 70 Menschen an Herz-Kreislauf-Versagen — das ist ein Drittel aller Bergtoten. Trotzdem wird über Themen wie Lawinen oder Spaltenstürze viel öfter gesprochen. In dieser Episode sprechen Host Michel Mehle und Gerhard Mössmer (Alpenverein Bergsport, Bergführer, Sachverständiger) über die unterschätzte Gefahr des plötzlichen Herztods. | Die wichtigsten Themen im Überblick: | Die Statistik: Warum Herzversagen die Todesursache Nummer eins am Berg ist. | Die Risikogruppe: Warum besonders Männer ab 40 mit Faktoren wie Bluthochdruck, Übergewicht oder Diabetes aufpassen müssen. | Vorsorge ist alles: Warum der jährliche Besuch beim Internisten und ein Belastungs-EKG für jeden Bergsportler (vor allem 50+) sinnvoll sind. | Trainingstipps: Wie man mit Regelmäßigkeit und Grundlagenausdauer (60—70% der maximalen Herzfrequenz) das Herz stärkt. | Warnsignale am Berg: Wann du „vom Gas gehen“ musst — von Atemnot bis zu einem Puls, (alpenverein-basecamp.podigee.io, 23.4.26)

8 KI-Trends, die dein Video 2026 performen lassen Video ist längst Standard, doch Wirkung entsteht nur unter neuen Bedingungen, die KI gerade definiert. Im kostenfreien On-demand Webinar von movingimage zeigt Zeljka Ihm, welche 8 KI-Trends über Relevanz und Performance entscheiden. (onlinemarketing.de, 23.4.26)

Fokussierte Mikrowellen: Neue Technologie ermöglicht 3D-Druck von Schaltkreisen direkt auf nahezu alle Oberflächen Wer Elektronik herstellt, kennt das Problem: Leitfähige Tinte auf einem Substrat aufzutragen ist die eine Sache — sie haltbar zu machen, eine ganz andere. Der entscheidende Schritt heißt Sintern, also das Verschmelzen winziger leitfähiger Nanopartikel unter Hitzeeinwirkung, damit sie Strom führen können. Bisher bedeutete das: hohe Temperaturen, die empfindliche Oberflächen zerstören. Einen Schaltkreis direkt auf lebendes Gewebe oder einen Knochen zu drucken war schlicht undenkbar. Forscher:innen der Rice University in Houston haben diesen Engpass nun mit einer überraschenden Lösung überwunden: fokussierten Mikrowellen. (www.trendsderzukunft.de, 23.4.26)

New report identifies pathways to reduce poverty and strengthen long-term stability in Argentina A new report finds that Argentina could reduce poverty if it implements structural reforms across the economy, food system, energy system and social policy. (www.clubofrome.org, 23.4.26)

1. Die deutschen Strompreise sind zu hoch, finden alle. Auch Katherina Reiche. Sagt sie jedenfalls ständig. 2. Warum sind die Strompreise hoch? Wegen Steuern, Abgaben — und Gas. | @christianstoecker.de on Bluesky (bsky.app, 23.4.26)

La réutilisation fait partie de la solution | Die Wiederverwendung ist Teil der Lösung Um die globale Erwärmung einzudämmen, ist auch die Baubranche gefordert: Es braucht Heizsysteme ohne fossile Energien, aber auch Baumaterialien, die bei ihrer Herstellung möglichst wenig Treibhausgase verursachen. Ein Forscherteam der Fachhochschule Westschweiz in Yverdon-les-Bains hat acht Bauprojekte analysiert, bei denen Bauteile aus bestehenden Gebäuden wiederverwendet wurden. Dadurch konnten die Treibhausgasemissionen von Neubauten und Sanierungen im Durchschnitt um rund 20 % reduziert werden. | Lesen Sie den vollständigen Fachartikel:„Wiederverwendung ist Teil der Lösung“. (energeiaplus.com, 23.4.26)

Water is 'white gold' in Bajaâ's drying beach towns A 70-year-old water truck driver's business is thriving in Baja California Sur even as aquifers shrink and demand surges. (yaleclimateconnections.org, 23.4.26)

Minnesota solar farm produces electricity – plus kale and radishes At the Big Lake solar installation, farmers grow crops between rows of solar panels. (yaleclimateconnections.org, 23.4.26)

Tiny Houses auf dem Dach – ein Rezept gegen die Wohnungsnot? Mit einer speziellen Wohnform gegen Wohnungsnot: Auf dem Dach eines Industriegebäudes in Baden soll eine kleine Holzhaussiedlung entstehen. (www.swissinfo.ch, 23.4.26)

IÖW: Ausbau erneuerbarer Energien: Wertschöpfung in den Regionen könnte sich bis 2033 verdoppeln Deutsche Städte und Landkreise können ihre Einnahmen aus erneuerbaren Energien mehr als verdoppeln, wenn sie die Ausbauziele für Wind- und Solaranlagen erreichen: von heute 5,5 auf 12,4 Milliarden Euro jährlich ab dem Jahr 2033. Das belegt eine Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, des IÖW und des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln Consult (IW Consult) im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums. Die Studienautor*innen empfehlen Bund und Ländern, es den Kommunen durch Beratung und Informationen sowie durch geeignete Rahmenbedingungen zu ermöglichen, ihre regionalwirtschaftlichen Möglichkeiten besser auszuschöpfen. (www.ioew.de, 23.4.26)

Urbane Zukünfte: Wo Stadtplanung auf Science Fiction trifft Städte unter der Erde, unter Kuppeln oder über den Wolken: In der Science Fiction sind der Fantasie wenig Grenzen gesetzt, wenn es um die Frage geht, wie und wo die Menschheit auf der Erde lebt. Ist das alles Zukunftsmusik? Wo hört Stadtplanung auf, wo beginnt Science Fiction? Ein Schlaglicht auf Stadtvisionen des Heute und Morgen. | Wie wird unser Stadtleben in Zukunft aussehen? Werden wir alles in fünfzehn Minuten erreichen können — oder wird uns alles gebracht? Werden unsere Häuser in die Wolken wachsen oder in die Tiefe? Gibt es mehr Raum für den Autoverkehr oder gehört die Zukunft Schiene und Pedal? Müssen Häuserschluchten Platz für Flugtaxis lassen? Wird unser Stadtbild eher grün oder grau? | Die Science Fiction hat hierauf zahlreiche Antworten gefunden. Sie hat uns in feudalen Wolkenkratzern leben lassen, in denen das Stockwerk über die Hierarchie entscheidet. Sie hat Wohnorte unter der Erde oder im Meer entworfen. Metropolen, die sich mit Kuppeln von der Außenwelt abschirmen. (www.tor-online.de, 23.4.26)

Wohnen im Hinterhof Dort, wo das Wasser fliesst, sammelte sich früher oft die Industrie an. In Münchenstein (BL) war es die Birs, die im 19. und frühen 20. Jahrhundert Papier-, Textil- und später chemische Betriebe anzog. Mit den Fabriken kamen die Menschen — und mit ihnen entstanden die typischen Arbeiterhäuser: einfache, robuste Bauten mit kompakten Grundrissen, die das Wohnen auf kleiner Fläche effizient organisierten. | Ein solches Arbeiterhaus am Fuss der Münchensteiner Dorfkernzone haben Degelo Architekten über mehrere Jahre sorgfältig renoviert. Das Ziel war es, die bestehende Bausubstanz in ihrem Ausdruck zu bewahren. So fügt sich auch der Ausbau des Dachgeschosses zurückhaltend in den Bestand ein. Zum Hof hin entstand eine neue Lukarne, die den Wohn- und Essraum aufnimmt, während sich zwei zimmerbreite Dachfenster rahmenlos in die Photovoltaikanlage einfügen; im geschlossenen Zustand erscheint die gesamte Dachfläche so als homogene, dunkle Glasfront. (meter-magazin.ch, 23.4.26)

Eurosky: Infrastruktur für Social Media aus Europa Eurosky will nicht das „deutsche Facebook" werden. Es will die Straße sein, auf der künftige europäische Social-Media-Angebote fahren. | Vergangene Woche hat Eurosky die erste Ausbaustufe seiner Infrastruktur gestartet: das Portal. Es stellt eine digitale Identität bereit, mit der sich Nutzer:innen in alle Anwendungen einloggen können, die auf dem AT Protocol basieren — dem offenen Standard, auf dem auch Bluesky läuft. | Bereits heute gehören Hunderte Apps und über 43 Millionen Bluesky-Accounts zu diesem Ökosystem, das oft als „Atmosphere“ bezeichnet wird (Eurosky / Blog). Organisiert ist die Initiative unter der niederländischen Stichting Modal, Portal und die zugehörigen Personal Data Server (kurz PDS) laufen auf Hetzner in EU-Rechenzentren. | Eurosky ist damit weniger eine klassische Plattform als eine technische Grundlage, auf der andere Dienste aufbauen. Genau dieser Infrastruktur-Charakter macht das Projekt erklärungsbedürftig. (www.socialmediawatchblog.de, 23.4.26)

KI-Tools werden jetzt von Spitzen-Entwicklern weggelegt Digitalisierung bremst das Denken: Je mächtiger die KI, desto mehr High-Performer planen auf Papier. | In den gläsernen Bürokomplexen des Silicon Valley und den pulsierenden Tech-Hubs von Berlin und Bangalore lässt sich eine paradoxe Beobachtung machen. Während die Bildschirme von hochauflösenden Monitoren und die Prompts der neuesten Generativen KI-Modelle den digitalen Raum dominieren, kehrt ein Werkzeug auf die Schreibtische der Elite zurück, das viele bereits im Museum wähnten: das physische Notizbuch. Je komplexer die Algorithmen werden, desto häufiger greifen High-Performer zu Füllfederhalter, Whiteboard-Marker oder sündhaft teuren Skizzenbüchern. Was oberflächlich wie eine nostalgische Laune wirkt, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als eine hochgradig rationale Strategie zur Bewältigung kognitiver Überlastung. In einer Welt, in der Code per Knopfdruck generiert wird, ist das analoge Denken zum letzten Refugium für echte architektonische Tiefe geworden. (www.it-daily.net, 23.4.26)

PV-Anlage: Amortisation in 10 Jahren? Eine ehrliche Rechnung Strom aus dem Netz kostet rund 30 Cent pro Kilowattstunde, die Einspeisevergütung liegt bei nur noch sieben Cent. Für Besitzer einer PV-Anlage hat sich die Rechnung damit grundlegend verschoben: Nicht die Einspeisung, sondern der Eigenverbrauch entscheidet heute über die Wirtschaftlichkeit. | Der Anteil von Photovoltaik an der Stromerzeugung in Deutschland hat in den vergangenen 20 Jahren kontinuierlich zugenommen. Im Jahr 2025 wurden insgesamt in Deutschland 18,2 Prozent des erzeugten Stroms über Sonnenenergie erzeugt, fünf Jahre zuvor lag die Quote noch bei 8,6 Prozent. | Grund für diese Entwicklungen sind zum einen die in den vergangenen Jahren deutlich gesunkenen Kosten für PV-Anlagen. Während gleichzeitig die Preise für Strom aus dem Netz zum Teil deutlich angestiegen sind, hat sich die Attraktivität von Solarstrom für private Haushalte und Unternehmen erhöht. (www.basicthinking.de, 23.4.26)

US-Hyperscaler: 78,5 % Abhängigkeit der EU-Verteidigungsbehörden 78,5 % der EU-Verteidigung hängen an US-Clouds. Droht bei US-Spannungen der totale Blackout? Der FOTI-Bericht warnt vor dem digitalen Kill-Switch der USA. | Die digitale Souveränität Europas hat sich zur existenziellen Überlebensfrage für nationale Verteidigungsministerien entwickelt. Während die Abhängigkeit von Cloud-Infrastrukturen im zivilen Sektor oft als Effizienzgewinn gefeiert wird, offenbart ein Bericht des Brüsseler Think Tanks Future of Technology Institute (FOTI) eine gefährliche Verwundbarkeit im militärischen Bereich. Demnach verlassen sich heute über drei Viertel der europäischen Staaten (78,5 %) bei kritischen Funktionen der nationalen Sicherheit auf US-Technologiegiganten wie Microsoft, Google und Oracle. In einem geopolitisch volatilen Klima wächst die Sorge vor einem sogenannten „Kill Switch“. Das bezeichnet die Fähigkeit Washingtons, europäische Verteidigungssysteme per Fernzugriff abzuschalten. (www.it-daily.net, 23.4.26)

Ist Trump der MAGA-Messias? Deep Dive in die Endzeit-Mythen um das Oval Office Trump postet Bilder von sich als Jesus, JD Vance belehrt den Papst, Pete Hegseth gibt den Kreuzritter: Theologe Michael Ramminger taucht tief in die MAGA-Theologie und verrät: Von Blasphemie bis zum christlichen Zionismus ist alles dabei (www.freitag.de, 23.4.26)

Wikipedia-based AI model reveals the 100 technologies to watch Researchers mined the online encyclopedia to find the innovations that are gaining momentum fastest in science and industry. (www.nature.com, 23.4.26)

Luftreiniger im Test: Keine Chance für dicke Luft Die Besten im Luft­reiniger-Test holen Fein­staub, Pollen und Schad­stoffe auch mit gebrauchten Filtern effektiv aus der Luft. Manche gehen auf Dauer ins Geld. | Wer in Innenräumen Schad­stoffe, Pollen oder Viren beseitigen möchte, steht vor einer großen Auswahl: Der Markt für Luft­reiniger wächst, die Versprechen der Hersteller klingen verlockend. Welche Geräte die Raum­luft wirk­sam verbessern und welche ihr Geld eher nicht wert sind, hat die Stiftung Warentest im Labor geprüft. Der Vergleich lohnt sich: Mit unseren Test­ergeb­nissen finden Sie den besten Luft­reiniger für Ihre Bedürf­nisse — und können dabei bares Geld sparen. (www.test.de, 23.4.26)

Stromspeicher für Photovoltaik-Anlagen: Für wen sich ein Akku lohnt – und für wen nicht Wie groß, wie teuer, wofür? Fragen und Antworten rund um Stromspeicher für Photovoltaik-Anlagen. Plus: Der 2026er-Vergleich von Solarspeichern der HTW Berlin. | Solar­zellen produzieren günstig und lautlos Strom. Ein Nachteil: Wird es dunkel, versiegt die Stromquelle. Die Lösung kann ein Batteriespeicher sein: Er nimmt am Tag Strom von den Photovoltaik-Modulen auf und gibt ihn nachts wieder ab. Wir in beant­worten die wichtigsten Fragen für die Praxis. | Wie gut solche Stromspeicher tatsäch­lich funk­tionieren, testet jedes Jahr die Hoch­schule für Technik und Wirt­schaft (HTW) Berlin. Wir fassen die Ergeb­nisse zusammen und zeigen, welche Modelle wie effizient sind und wie sich die Lebens­dauer der Geräte verlängern lässt. (www.test.de, 23.4.26)

Leo XIV.: Als Hirte kann ich nicht für den Krieg sein - - Papst Leo XIV. hat auf dem Rückflug von seiner Afrikareise über Krieg und Frieden, seine Rolle als Papst, die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran und über Migration gesprochen. Zur formellen Segnung homosexueller Paare, die die katholische Kirche in Deutschland beschloss hat, sagte er, der Heilige Stuhl sei damit nicht einverstanden, bekräftigte aber zugleich wie Franziskus den Grundsatz der Aufnahme von „allen, allen, allen“. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 23.4.26)

Demokratie: Ein knappes Rennen [Online-Abo] Zwei Initiativen, eine Laufzeit, grundverschiedene Konflikte: Zu den laufenden Volksbegehren »Berlin Werbefrei« und Verkehrsentscheid. (www.jungewelt.de, 23.4.26)

Pakistan: Günstige Sonne, teures Öl [Online-Abo] Solarenergie ist attraktiv für das von Energieimporten abhängige Land. Doch eine zentrale Strategie gibt es nicht, es entsteht ein paralleles Stromnetz. Energiewende in Eigenregie derjenigen, die sie sich leisten können. (www.jungewelt.de, 23.4.26)

Gesetz gibt Wienern Fahrplan für Renovierungen vor Für jedes Haus in Wien gelten künftig strenge Energie-Effizienz-Standards. Was wie renoviert werden muss, schreibt bald ein neues Gesetz vor – bis hin zur Zahl von verpflichtenden Fahrradständern pro Wohnung. (www.krone.at, 23.4.26)

Trotz Ölkrise: Was den Ausbau der Windkraft bremst Wo vor genau einem Jahr in einem der größten Blackouts der Geschichte Europas alle Lichter ausgingen, traf sich nun die gesamte Windkraftbranche Europas. Vor dem Hintergrund neuer Ausbaugesetze schwankt man bei der „WindEurope“ im Madrider Messezentrum zwischen dauerhaftem Krisenmodus und unverrückbarer Zuversicht.  (www.krone.at, 23.4.26)

Geplante Baugesetznovelle: Weniger Umweltschutz, aber für die Begründung fehlen Belege Mit dem geplanten Baugesetzbuch-Upgrade will die Bundesregierung das Bauen beschleunigen. Umweltprüfungen sollen vereinfacht werden. Ist das sinnvoll? mehr... (taz.de, 23.4.26)

Pläne der Bundesregierung: Gaskraftwerke statt Batteriespeicher Die Wirtschaftsministerin will neue Reserveanlagen durch Strom­kun­d:in­nen finanzieren lassen. Die Kritik: Fossile Energie werde damit begünstigt. mehr... (taz.de, 23.4.26)

Energiearmut in Deutschland: Wem hilft ein Tankrabatt? Von Strom bis Benzin: Im Schnitt geben die Deutschen relativ wenig für Energie aus. Preissteigerungen treffen oft Arme – Reiche tanken ohnehin. Eine Übersicht in Grafiken (www.zeit.de, 23.4.26)

Unterwegs fürs Gemeinwohl – So direkt war Papst Leo auf seiner Afrikareise Christliche Botschaft und politische Töne: Der Papst hat sich auf seiner ersten Reise in die Region gut geschlagen. (www.srf.ch, 23.4.26)

Erneuerbare im Fokus, Finanzzusagen offen Beim Petersberger Klimadialog am Berliner Westhafen beschwören Minister:innen aus mehr als 30 Staaten die internationale Kooperation in der Klima- und Energiekrise. Doch die Signale zum Abschied von Kohle, Öl und Gas bleiben widersprüchlich. - (klimareporter.de, 23.4.26)

Kommunikation kommt neu aus einem Corporate Newsroom Die SRG baut ihren Bereich Kommunikation & Public Affairs in eine konzernweite Newsroom-Struktur um. (www.persoenlich.com, 23.4.26)

Präfekt Koovakad über Leos Afrikareise: Religionsdialog sichert Frieden - - Papst Leo habe mit seiner Afrikareise den Dialog der Religionen als „bevorzugten Weg zu Frieden, Versöhnung und sozialer Stabilität“ präsentiert. Das schreibt der Präfekt des Dikasteriums für den Interreligiösen Dialog, Kardinal George J. Koovakad, der den Papst in Afrika begleitet hat, in einer Bilanz zur Vier-Länder-Reise, die an diesem Donnerstag endete. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 23.4.26)

Relithek | Digitale religionspädagogische Materialien aus dem Projektzeitraum Im Projektzeitraum wurden für relithek.de digitale Lernmaterialien entwickelt, die religiöse Themen verständlich und zeitgemäß aufbereiten. Gleichzeitig entstand ein Netzwerk, das die fachliche Qualität sichert und die Weiterentwicklung des Angebots trägt. (www.ekd.de, 23.4.26)

Mobilitätswende stockt: Die Raufaserrepublik auf der Straße Die Wohnung renovieren und Verkehrspolitik haben mehr gemeinsam, als man denkt, findet unsere Autorin. So ließe sich auch die Mobilitätswende angehen. mehr... (taz.de, 23.4.26)

Bundeswirtschaftsministerium: Katherina Reiche ließ Dutzende Mailkonten von Mitarbeitern durchsuchen Eine Untersuchung im Wirtschaftsministerium sorgt für Aufsehen. Die Hausleitung ließ Mitarbeiter-Mails durchleuchten – wegen des Verdachts auf die Herausgabe von Interna. (www.zeit.de, 23.4.26)

Obama lobt Klimaaktivistin Luisa Neubauer – ihre Geschichte ist „unglaublich“ Luisa Neubauer ist von Barack Obama in den Fokus gerückt worden: In einem Posting stellt der frühere US-Präsident die deutsche Klimaaktivistin als Beispiel für Engagement im Klimaschutz vor. (www.welt.de, 23.4.26)

Experte: Saar-Verfassung enthält verfassungswidrige Bestimmungen zur Religionsfreiheit Am Montag hielt der Sozialethiker und Rechtswissenschaftler Prof. emer. Hartmut Kreß in der Stiftung Demokratie Saarland einen Vortrag zum Thema "Religions- oder Ethikunterricht? Auswege aus der Krise des konfessionellen Religionsunterrichts". (hpd.de, 23.4.26)

Papst bei Messe in Malabo: Jesus befreit jedes Volk von der Knechtschaft des Bösen - - Am letzten Tag seiner Apostolischen Reise in Äquatorialguinea hat Papst Leo XIV. an diesem Donnerstag eine Heilige Messe im Stadion von Malabo gefeiert. Die Gläubigen rief er dazu auf, das Evangelium als gemeinschaftliches Gut zu begreifen und sich durch den Dienst an Gerechtigkeit und Solidarität gegen eine „individualistische Traurigkeit“ zu wenden. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 23.4.26)

Engie aus Frankreich: Dieser Energieriese surft auf der Elektrifizierungswelle - Die Chefin des Engie-Konzerns wirbt vehement dafür, die Energiekrise als Chance zu begreifen. Analysten betrachten den Konzern nicht länger skeptisch. - (www.faz.net, 23.4.26)

Umwelt: Tierische Produkte: Es grünt so grün Laut einer aktuellen Analyse sind die meisten Werbeversprechen der größten Fleisch- und Molkereiunternehmen als „Greenwashing“ einzustufen. Doch die Methodik ist umstritten. (www.sueddeutsche.de, 23.4.26)

Wir sind Zukunft | «Man muss für schöne Wanderungen nicht immer durch das halbe Land fahren» [20.4.2026] Rund vier Millionen Schweizerinnen und Schweizer wandern regelmässig. Wie lassen sich Wanderungen umweltverträglich gestalten? Wir haben bei Olivia Grimm vom Verband Wanderwege Schweiz nachgefragt. | Wanderwege sind die meistgenutzte Sportinfrastruktur der Schweiz. Olivia Grimm vom Verband Wanderwege Schweiz erklärt, wie Wanderwege fit für die Sommersaison gemacht werden und wie Wandernde ihrem Hobby umweltschonend nachgehen können. | Die wichtigsten Regeln: kein Littering (auch nicht mit organischen Abfällen), auf markierten Wegen bleiben, Feuer nur an offiziellen Feuerstellen entfachen, bei kleinen und grossen Geschäften mindestens 50 Meter Abstand zu Gewässern halten sowie die Leinenpflicht für Hunde beachten. | Die grösste Umweltbelastung beim Wandern ist die An- und Rückreise mit dem Privatauto. | Doch auch die Wanderausrüstung beeinflusst, wie umweltfreundlich eine Wanderung ist. (www.tagesanzeiger.ch, 23.4.26)

Pressemitteilung zum Vergabebeschleunigungsgesetz Öffentliche Handreichung für den Klimaschutz (www.wwf.de, 23.4.26)

Flyer und Post-it werben für Seniorentelefon Die Agentur Kargo Kommunikation hat für den Verein Silbernetz Schweiz eine Kampagne für das Angebot malreden.ch umgesetzt. (www.persoenlich.com, 23.4.26)

Maschmeyer fordert „staatlich gefördertes Experimentierjahr mit Grundeinkommen“ – auch für Beamte Investor Carsten Maschmeyer sieht Deutschland zu einem „Industriemuseum“ absteigen. Sein Rezept dagegen: Ein Jahr, in dem Menschen, jung wie alt, ihre Ideen ausprobieren können – abgesichert mit Grundeinkommen und Sozialversicherung. (www.welt.de, 23.4.26)

USA-Podcast «Alles klar, Amerika?»: «Happy Tax-Day, New York»: Mamdani gibt Gegensteuer zu Trump Die Schere zwischen Arm und Reich geht weiter auf. Das zeigen auch die Met-Gala und die steigenden Preise für Benzin. Nun hat New Yorks Bürgermeister auf Trumps Steuergeschenke für die Reichen reagiert. (www.tagesanzeiger.ch, 23.4.26)

Business-Ticker: Deutlich mehr Elektroauto-Verkäufe in Europa - Prozess um kleinere Tafeln zu höherem Preis beginnt: Mogelt Milka? +++ Lufthansa streicht 20.000 Flüge und äußert sich zur Kerosinversorgung +++ Neuigkeiten im Unternehmen-Liveblog. - (www.faz.net, 23.4.26)

Herausforderung für Manager: Der seltsame Wandel der Nachhaltigkeitsfonds - Die Ratingagentur Scope sieht wachsende Herausforderungen für Manager von Nachhaltigkeitsfonds. Vor allem auf Rüstung und Öl blicken die Anleger nun ganz anders als noch vor Kurzem. - (www.faz.net, 23.4.26)

„Ein irrlichterndes Hin und Her und Ausweis inkompetenter Politik“ Amerikanist Volker Depkat kritisiert das Vorgehen der USA im Iran-Krieg scharf: „Mir scheint das irrlichternde Verhalten des Präsidenten wirklich darauf hinzudeuten, dass er keinen Plan hat.“ (www.welt.de, 23.4.26)

Kreislaufwirtschaft: Wo jede noch so kleine Batterie zählt - Um Europa unabhängiger von Rohstofflieferungen zu machen, sollen im Kreis Groß-Gerau jährlich gut eine Milliarde Haushaltsbatterien zerlegt und recycelt werden. - (www.faz.net, 23.4.26)

"Die Geschäftsmodelle der Bürgerenergie werden vielfältiger und innovativer" Die Bürgerenergie hat sich immer für erneuerbare und gegen fossile Energien eingesetzt, für Resilienz und eine demokratische Kultur, betonen Lydia Takit und Harald Uphoff vom Bündnis Bürgerenergie. Die aktuellen Pläne des Wirtschaftsministeriums sind ein umfassender Angriff darauf, kritisieren sie. - (klimareporter.de, 23.4.26)

Entwürfe zu EEG-Novelle und Netzpaket enttäuschen Die überfälligen Gesetzentwürfe für das EEG 2027 und das Netzpaket hat das BMWE nun vorgelegt. Die vielfach kritisierten Knackpunkte sind weiterhin enthalten – Redispatch-Vorbehalt und Wegfall der Vergütung für kleine Solaranlagen. (www.energiezukunft.eu, 23.4.26)

Weichenstellen für die globale Energiewende in Krisenzeiten Der Petersberger Klimadialog 2026 rückt die Energiewende als Sicherheitsfaktor in den Fokus. Als Wegbereiter der COP 31 debattierten 30 Nationen in Berlin über fossile Unabhängigkeit und internationale Klimafinanzierung. (www.energiezukunft.eu, 23.4.26)

Erneuerbare Energien: Solarwirtschaft kritisiert geplante Einschnitte bei Solarförderung Die Solarbranche warnt vor den Folgen, wenn Förderungen für erneuerbare Energien gestrichen werden. Das Wirtschaftsministerium begründet die Pläne mit gesunkenen Kosten. (www.zeit.de, 23.4.26)

US-Start-up „Objection“: Die KI-Guillotine saust - Das Start-up „Objection“ aus den USA sagt, es könne Medienberichte auf Wahrheit kontrollieren. Wie das geht? Mit KI. Wer steckt dahinter? Demokratie-Disruptor Peter Thiel. - (www.faz.net, 23.4.26)

Comeback der Kernenergie: Leiten kleine modulare Reaktoren die Wende in Europa ein? In den 1970er Jahren konnten Kernkraftwerke nicht gross genug sein. Neuerdings setzt man auf kleine flexible Einheiten. Um Sicherheit geht es dabei nur in zweiter Linie. (www.nzz.ch, 23.4.26)

Der Beitrag der Kernenergie zur Stromerzeugung in Europa ist rückläufig. Kleine modulare Reaktoren sollen die Wende einleiten Einst konnten Kernkraftwerke nicht gross genug sein. Neuerdings setzt man auf kleine flexible Einheiten. Um Sicherheit geht es dabei nur in zweiter Linie. (www.nzz.ch, 23.4.26)

Baut die Schweiz künftig neue AKW? Entschieden wird diese Frage wohl im Fraktionszimmer der Mitte Die energiepolitischen Pole der Partei entfernen sich weiter voneinander. Nun dürften einige Abweichler der bürgerlichen Mehrheit zu einem Durchbruch verhelfen. (www.nzz.ch, 23.4.26)

Wer mit Pellets heizt, ist zufrieden - - Die Besitzer von Pelletheizungen haben größtenteils nicht auszusetzen an ihren Anlagen. Sie unterschätzen die Bedeutung der Holzenergie aber genauso wie der größte Teil der Bevölkerung. - - (www.geb-info.de, 23.4.26)

22.4.26

Barbara Buser: «Ein Haus, das man pflegt, hat kein Ablaufdatum» Ihre Arbeit wurde lange Zeit nicht als Architektur verstanden, mittlerweile gilt Barbara Buser als Vorreiterin des nachhaltigen Bauens. Ein neuer Dokumentarfilm widmet sich nun ihrem Werk, am Dienstag feierte er Zürcher Premiere. | Dokumentarfilm «Barbara Buser — Pionierin der Nachhaltigkeit» (tsri.ch, 22.4.26)

Der Grosse Rat stellt für den Hitzeschutz an Schulen 290'000 Franken ins laufende Budget 2026 ein; mit 58 zu 32 Stimmen. An Hitzetagen soll externes Personal die Räume früh lüften. #GrosserRatBS | @baselstadt.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 22.4.26)

1982: Meine 1. Kampagne. Unterschriften sammeln, Briefe, Song komponiert: „Ford, Mord & die Lackschlammdeponie" Seitdem jede Tech-Welle im #Campaigning mitgemacht: Social Media, Microtargeting etc. -> Nase vorn gehabt. Jetzt 4x Mal produktiver dank #KI | https://mrcampaigning.com/masterclass-campaigning-ki | @campaigning.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 22.4.26)

IÖW: 40 Jahre Tschernobyl: Atomausstieg wäre schon 1987 umsetzbar gewesen Am 26. April 1986 explodierte der Reaktorblock 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl. Die Katastrophe markierte einen Wendepunkt in der deutschen und internationalen Atomdebatte. Nur wenige Monate später, im August 1986, legten das IÖW und das Öko-Institut ein Gutachten vor, das systematisch die Möglichkeiten eines Ausstiegs aus der Kernenergie untersuchte. 40 Jahre danach fragen wir unsere ehemaligen IÖW-Kolleg*innen Prof. Dr. Martin Jänicke, Prof. Dr. Sabine Spelthahn und PD Dr. Lutz Mez: Was bedeutet dieses Gutachten heute? (www.ioew.de, 22.4.26)

Petersberg gibt viele Hinweise auf weltweit beschleunigte Abkehr von fossilen Energien, aber klare Strategie fehlt noch Der Petersberger Klimadialog hat nach Ansicht der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch erneut gezeigt, dass er als Entwicklungslabor der internationalen Klimapolitik wichtige Impulse setzen kann. (www.germanwatch.org, 22.4.26)

Desaster by Design: Regierungskurs führt direkt in nächste fossile Energiekrise Trotz besserer Alternativen setzt diese Bundesregierung voll auf fossile Energie. So werden wir bald noch abhängiger von Krieg und Krisen sein. Donald Trump nutzt Europas LNG-Anhängigkeit bereits aus (www.freitag.de, 22.4.26)

EU-Kommission setzt für Energiesicherheit auf Effizienz | AccelerateEU setzt für Energiesicherheit auf Effizienz Die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e. V. (DENEFF) begrüßt, dass EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit der heute vorgelegten Strategie „AccelerateEU“ die Bedeutung von Energieeffizienz für Energiesicherheit, Preisstabilität und Energieunabhängigkeit klar hervorhebt. In ihrer Erklärung zu den Folgen der Lage im Nahen Osten betonte sie, dass die günstigste Energie jene sei, die gar nicht erst verbraucht wird, und nannte ausdrücklich die Sanierung von Gebäuden sowie die Erneuerung energieintensiver Industrieanlagen als zentrale Hebel. (deneff.org, 22.4.26)

App gegen Depressionen kommt – und ab Juli wird sie rückvergütet Ab 1. Juli wird eine App von der Krankenkasse übernommen, die bei Depressionen helfen soll — was nützt sie wirklich? (www.swissinfo.ch, 22.4.26)

Mini-Windrad für Zuhause: Warum die Erträge oft enttäuschen Ein Mini-Windrad klingt nach einer cleveren Ergänzung zur Solaranlage auf dem Dach. Doch Verbraucherschützer dämpfen die Erwartungen: In Wohngebieten bleibt der Stromertrag oft weit hinter dem zurück, was Hersteller versprechen. Wir zeigen, mit welchen Erträgen du realistisch rechnen kannst, wo die Grenzen liegen und für wen sich eine Kleinwindanlage trotzdem lohnen kann. | Immer mehr Menschen setzen angesichts der hohen Energiepreise und dem zunehmenden Klimabewusstsein auf grünen Strom und eine möglichst unabhängige Energieversorgung. Besonders die Solarenergie hat auf der Ebene privater Haushalte in den vergangenen Jahren einen Boom erlebt. | Allen voran stehen dabei kompakte Balkonkraftwerke, die sich einfach installieren lassen und schnell Energie liefern. Auch kleine Windkraftanlagen rücken zunehmend in den Fokus, da die Windkraft als Ergänzung zur Solarenergie vor allem in sonnenarmen Zeiten gilt. (www.basicthinking.de, 22.4.26)

UR: Ja zur Solarpflicht ab 300 M2 Die Urner Stimmberechtigten haben am 8. März 2026 der Teilrevision des kantonalen Energiegesetzes mit 75% Ja-Stimmen zugestimmt. Damit sprechen sie sich für eine Solarpflicht bei Gebäuden mit einer anrechenbaren Fläche ab 300 Quadratmetern aus. Damit können die neuen kantonalen Bestimmungen im Energiebereich in Kraft gesetzt werden. Dies geschieht voraussichtlich im Herst 2026. (energiehub-gebaeude.ch, 22.4.26)

"Unterwanderung" und die Folgen: Der Politische Islam und die Frage, was jetzt zu tun ist Am Montag richtete der AK Polis eine Präsentation des neuen Buches von Sascha Adamek "Unterwanderung. Der Politische Islam weiter auf dem Vormarsch" mit anschließender Podiumsdiskussion aus. (hpd.de, 22.4.26)

IÖW: Lithium aus dem Norddeutschen Becken: Projekt RoLiXX erforscht nachhaltige Gewinnung aus Tiefenwässern Lithium ist ein wichtiger Rohstoff für die Herstellung von Batterien und damit für die Energie- und Verkehrswende. Die europäischen und deutschen Förder- und Verarbeitungskapazitäten sind trotz stark steigendem Bedarf bislang allerdings gering. Im neuen Verbundprojekt „Das Rotliegend als Lithiumressource im Norddeutschen Becken — von der Exploration zur Extraktion“ (RoLiXX) untersuchen IÖW-Forschende mit weiteren Partnern, ob sich Lithium aus sehr salzreichen Thermalwässern in tiefen geologischen Schichten des Norddeutschen Beckens nachhaltig und wirtschaftlich gewinnen lässt. (www.ioew.de, 22.4.26)

VD: Neues Energiegesetz verabschiedet Der Grosse Rat des Kantons hat am 3. Februar 2026 die Revision des kantonalen Energiegesetzes verabschiedet. Zu den wichtigsten Massnahmen des neuen Gesetzes gehören: | der Ersatz von mit fossilen Brennstoffen betriebenen Heizungen durch ein erneuerbares System spätestens 20 Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes; | die Sanierung von grossen energieintensiven Gebäuden der Kategorien F und G (+750m2) spätestens 15 bzw. 10 Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes; | die Installation von PV-Anlagen auf den Dächern von Neubauten und bei Renovierungen | Fördermittel von über 800 Millionen CHF zur Unterstützung der Umsetzung des Gesetzes; | verschiedene Massnahmen zur Einsparung von Energie, um Energieverschwendung zu bekämpfen. | Gegen das neue Energiegesetz wurde von der SVP Waadt ein Referendum lanciert. (energiehub-gebaeude.ch, 22.4.26)

BUND kritisiert „Teurer-Strom-Gesetze“ aus dem Hause Reiche Zu den bekannt gewordenen Referentenentwürfen zum Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetz (Strom VKG) sowie dem Netzpaket, erklärt Julius Neu, Experte für Energie- und Klimapolitik beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): "Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche betreibt eine absurde Energiepolitik inmitten der Energiekrise. Einerseits sollen der Ausbau von sauberen und günstigen erneuerbaren Energien abgewürgt und andererseits Milliarden Subventionen in teure und klimaschädliche Gaskraftwerke gesteckt werden. Damit plant Reiche zwei 'Teurer-Strom-Gesetze' ausgerechnet in Zeiten, in denen Elektrifizierung den Weg aus der Krise weisen muss. Die Koalition muss dringend umsteuern und die energiepolitische Geisterfahrt von Katherina Reiche stoppen. (www.bund.net, 22.4.26)

WBGU-Klausurtagung auf Schloss Schney: Nach einer produktiven Arbeitswoche in der Franken-Akademie ist die Veröffentlichung des ersten Teils unseres Hauptgutachtens „Sicherheit – nachhaltig und integriert“ (www.wbgu.de/lagebeurteilung) auf der Zielgeraden. | Herzlichen Dank an alle Teilnehmer:innen! | @wbgu.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 22.4.26)

Warum Kreislaufwirtschaft der Schlüssel für Elektroauto-Batterien ist 40 bis 90 kWh Kapazität, 300 bis 550 Kilometer Reichweite pro Ladung und rund 1'000 bis 2'000 Ladezyklen bis zum Lebensende. Das sind die technischen Kennzahlen des Herzstücks jedes Elektroautos, der Batterie. Doch eine wichtige Frage bleibt: Was passiert mit solchen Batterien, wenn sie nicht mehr top sind — aber noch lange nicht am Ende ihrer Lebensdauer? Eine Arbeitsgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern der Branche, von Wissenschaft und Verwaltung hat diese Frage im Rahmen der Roadmap Elektromobilität untersucht und einen Bericht dazu erarbeitet. | Lässt die Leistung der Batterie — im Fachjargon spricht man von Traktionsbatterie — im Elektroauto nach, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die auf den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft basieren. (energeiaplus.com, 22.4.26)

187.000 Tonnen hochradioaktiver Atommüll: Wohin mit den alternden Castoren? Wie gefährlich ist unser Strahlenmüll? Wann wird es endlich ein sicheres Endlager geben? Und warum dauert die Suche nach einem Standort so lange? Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Ende der Atomkraft in Deutschland (www.freitag.de, 22.4.26)

Pam: Polestar stichelt gegen Stadtpolitik – Mit einem provokanten Megaposter am Zürcher Fraumünster sorgt der schwedische Elektroautohersteller Polestar für Aufmerksamkeit. Das von der Agentur Pam Advertising kreierte Sujet zeigt den neuen Polestar 5 und den Schriftzug «Noch nicht verboten in Zürich» — eine humoristische Spitze gegen die als verbotfreudig wahrgenommene Stadtpolitik gegenüber dem Individualverkehr. | Das Plakat hängt seit knapp einem Monat prominent neben dem Stadthaus — ein Standort, der die politische Botschaft zusätzlich unterstreicht. Polestar spielt damit bewusst auf das angespannte Verhältnis zwischen Automobilität und Stadtpolitik in Zürich an. |«Polestar nutzt aktuelle Ereignisse mit Humor in der Kommunikation. Mit Pam haben wir eine Agentur, die dies intelligent und pointiert konzipiert», sagt Nadine Romero, Head of Marketing bei Polestar Schweiz. Mehrere Medien haben über das Megaposter berichtet. |Es ist nicht das erste Mal, dass die Marke politische Stimmungslagen werblich aufgreift: Bereits mit einem Cover-Inserat in der Weltwoche hatte sich Polestar als stilvolle Alternative zu Tesla positioniert (persoenlich.com berichtete). (www.persoenlich.com, 22.4.26)

UREK-N öffnet Tür für neue AKW – Nationalrat muss jetzt korrigieren Die Energiekommission des Nationalrats (UREK-N) hat mit knapper Mehrheit beschlossen, den indirekten Gegenentwurf zur Atom-Initiative anzunehmen und damit den Weg für neue Atomkraftwerke in der Schweiz zu ebnen. Die Schweizerische Energie-Stiftung (SES) kritisiert den Beschluss scharf und fordert das Plenum des Nationalrats auf, diesen Fehlentscheid zu korrigieren. | Die Energiekommission stellt sich gegen den mehrfach bekräftigten Willen der Bevölkerung, die sich seit 2017 klar für den Atomausstieg und den konsequenten Ausbau erneuerbarer Energien ausgesprochen hat. Die Umsetzung der Energiestrategie 2050 ist im Gang und trägt erste Früchte. Der knappe Entscheid kommt darum zu einem widersinnigen Zeitpunkt, an dem die Schweiz beim Ausbau von Erneuerbaren sichtbare Fortschritte erzielt — Fortschritte, die durch neue Atomprojekte gefährdet würden. (naturschutz.ch, 22.4.26)

E-Mobilität verringert CO2-Anstieg im Verkehr Eine Analyse von Agora Verkehrswende und GIZ zeigt, dass der Autoverkehr in den G20 Ländern weiter wächst. Allerdings verringert Elektromobilität den Anstieg der CO2-Emissionen. | Die CO2-Emissionen aus dem Verkehr sind in den Staaten der Gruppe der 20 (G20) seit 2015 um vier Prozent gestiegen. Laut einer Analyse der Berliner Denkfabrik Agora Verkehrswende und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) fällt dieser Anstieg deutlich geringer aus als in den Jahrzehnten zuvor. Parallel dazu wuchs die Wirtschaftsleistung der G20-Staaten weiter. Die Entwicklung deutet nach Einschätzung von Agora Verkehrswende darauf hin, dass sich wirtschaftliches Wachstum und Emissionen im Verkehrssektor teilweise entkoppeln. | Als wesentlichen Treiber nennt die Organisation die zunehmende Elektrifizierung des Verkehrs. Seit 2015 entfielen 96 Prozent des weltweiten Wachstums der Elektromobilität auf die G20-Staaten. (www.energie-und-management.de, 22.4.26)

S08E05 | Renaissance der Atomenergie? Ein Realitätscheck 40 Jahre nach Tschernobyl und 15 Jahre nach Fukushima wird Atomkraft in Europa wieder verstärkt politisch diskutiert. Neue Reaktortypen wie Small Modular Reactors (SMRs) sollen uns nicht nur aus unserer starken Abhängigkeit von fossiler Energie befreien, sondern auch den immer größer werdenden Energiebedarf für künstliche Intelligenz decken. Doch wie realistisch ist dieses Revival? Diese Folge beleuchtet Möglichkeiten und Risiken der Kernenergie im zukünftigen Energiesystem. | Mit Günter Pauritsch, Martin Baumann und Kristina Schubert-Zsilavecz (alle Österreichische Energieagentur) (petajoule.podigee.io, 22.4.26)

Mehr Traffic für Deinen Blog: 7 bewährte Tipps & Strategien Wie bekommt man mehr Traffic auf seinen Blog? | Mehr Blog-Traffic entsteht nicht durch eine einzelne Maßnahme, sondern durch die Kombination aus hilfreichen Inhalten, Suchmaschinenoptimierung und aktiver Promotion. | Um mehr Besucher auf deinen Blog zu bringen, solltest du: wertvolle Inhalte erstellen, die reale Fragen deiner Zielgruppe beantworten | Beiträge für SEO und KI-Suche (AEO) optimieren | klare Überschriften und eine gut strukturierte Formatierung verwenden | Artikel über Social Media und Communities aktiv verbreiten | bestehende Inhalte regelmäßig aktualisieren und verbessern | Kurz gesagt: Nachhaltiger Blog-Traffic entsteht durch eine Kombination aus hilfreichem Content, klar strukturierten Artikeln, guter Auffindbarkeit in Suchmaschinen und kontinuierlicher Promotion. (www.blog2social.com, 22.4.26)

First Conference on Transitioning Away from Fossil Fuels: Briefing veröffentlicht | – Wuppertal Institut erstellt Briefing für das Europäische Parlament zur ersten Konferenz zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen  Vom 24. bis zum 29. April 2026 findet im kolumbianischen Santa Marta die erste Konferenz zur Abkehr von fossilen Brennstoffen (First Conference on Transitioning Away from Fossil Fuels, kurz TAFF) statt. Im Auftrag des Europäischen Parlaments haben Juliane Schell, Max Schulze-Steinen und Wolfgang Obergassel aus der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik des Wuppertal Instituts ein Briefing zur Konferenz verfasst. | Zum Einstieg umreißen die drei Autor*innen die Rahmenbedingungen der Konferenz und erläutern die Bedeutung der Abkehr von fossilen Brennstoffen für die Eindämmung des Klimawandels. Anschließend analysieren sie förderliche und hinderliche Faktoren für den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen — inklusive der aktuellen geopolitischen Lage und des wechselhaften internationalen Engagements zentraler Akteure in der multilateralen Zusammenarbeit. | Auf dieser Basis stellen die Forschenden den aktuellen Stand der Abkehr von fossilen Brennstoffen auf globaler Ebene dar. (wupperinst.org, 22.4.26)

Das waren 2025 die beliebtesten SAC-Hütten Das Übernachten in einer SAC-Hütte gehört für viele Wanderinnen und Wanderer zu einem perfekten Sommer dazu. Im vergangenen Jahr wurden in den 148 Hütten über 400'000 Übernachtungen verzeichnet — das waren die beliebtesten. | Lämmerenhütte 10'053 | Britannia-Hütte 9513 | Monte-Rosa-Hütte (9019) | Über 7000 Gäste Lidernenhütte, Blüemlisalphütte, Camona da Maighels, Kesch-Hütte | Die erfreuliche Entwicklung bei den Übernachtungen kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die SAC-Hütten vor grossen Herausforderungen stehen. Der SAC hielt bereits im November 2024 in der Studie «Hütten 2050» fest, dass tauender Permafrost, extreme Wetterlagen und eine anspruchsvoller werdende Wasserversorgung Anpassungen im Hüttenbau notwendig machen. | Der SAC-Zentralverband rechnet bis 2040 mit jährlichen Ausgaben von 20 bis 25 Millionen Franken für Hüttenbauprojekte. Rund ein Drittel davon ist auf Anpassungen infolge des Klimawandels zurückzuführen. (www.watson.ch, 22.4.26)

Agentic AI: Always-On-Agenten bedrohen Nachhaltigkeitsziele Wenn Technologien die globale Wirtschaft verändern, prägen sie auch unseren ökologischen Fußabdruck. Der Earth Day, der jedes Jahr am 22. April begangen wird, rückt genau diese Zusammenhänge in den Fokus. | Kaum eine Technologie steht derzeit so sehr für diesen Wandel wie Künstliche Intelligenz und Agentic AI. Während KI enorme Produktivitätsgewinne verspricht, treibt sie zugleich den Bedarf an Rechenleistung und den Energieverbrauch deutlich in die Höhe. | Die nächste Phase der Enterprise-KI wird diese Entwicklung weiter beschleunigen. Agentische KI-Systeme, die Aufgaben eigenständig planen, Workflows ausführen, APIs aufrufen und Entscheidungen mit minimalem menschlichem Eingriff treffen, haben das Potenzial, die Arbeitsweise von Unternehmen grundlegend zu verändern. Anders als frühere KI-Anwendungen, die auf Eingaben reagierten, sind diese Systeme darauf ausgelegt, kontinuierlich im Hintergrund von Geschäftsprozessen zu agieren. (www.it-daily.net, 22.4.26)

Leibniz-Gemeinschaft: Robuste Immunlage Neue Coronavirus-Varianten stoßen zunehmend auf eine globale Immunität, die sie nur schwer noch überwinden können. | Die WHO hat den Gesundheitsnotstand, der mit der COVID-19 Pandemie verbunden war, im Jahr 2023 für beendet erklärt, da die meisten Personen aufgrund von Impfung und/oder Infektion einen Immunschutz gegen das Virus aufgebaut hatten. Das Virus hat aber auch nach 2023 ständig neue Varianten hervorgebracht, die sich der Antikörperantwort entzogen und weltweit ausgebreitet haben. Dieses Muster könnte sich nun nachhaltig verändern. Infektionsforscher*innen am Deutschen Primatenzentrum — Leibniz-Institut für Primatenforschung in Göttingen haben herausgefunden, dass die zuletzt dominierenden Varianten nicht durch eine neue, sich rasch weltweit ausbreitende Variante ersetzt werden. Stattdessen breitet sich eine ungewöhnliche Variante relativ langsam aus, BA.3.2. Diese Variante ist nicht in allen Ländern erfolgreich, infiziert allerdings häufig Kinder. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 22.4.26)

Raus aus der Abhängigkeit – rein in den Solarsektor Frauenförderung in Kenia: Tabitha wird Solartechnikerin und zeigt, wie Bildung Armut durchbricht. (solafrica.ch, 22.4.26)

Klimawandel schadet zunehmend der menschlichen Gesundheit | Der Klimawandel wirkt sich zunehmend auf die Gesundheit der Menschen in Europa aus. Die Zahl hitzebedingter Todesfälle sei im Zeitraum von 2015 bis 2024 gegenüber 1991 bis 2000 in 99,6 Prozent der untersuchten Regionen gestiegen, heisst es im «Lancet Countdown Europe Report 2026» zu Klimawandel und Gesundheit. | Der durchschnittliche jährliche Gesamtanstieg betrug 52 Todesfälle pro Million Einwohner; in Teilen Spaniens, in Italien, Griechenland und Bulgarien sind es grossteils mehr als 120. Die Studie einer internationalen Gruppe um Joacim Rocklöv vom Universitätsklinikum Heidelberg ist im Fachmagazin «The Lancet» erschienen. | «Wir sehen sehr deutlich, dass der durch die Nutzung von fossilen Brennstoffen angetriebene Klimawandel eine wachsende Bedrohung für die Gesundheit einer immer grösser werdenden Zahl von Menschen in Europa darstellt», sagte Rocklöv. Die Zahl der Tage mit Gesundheitswarnungen vor extremer Hitze erhöhte sich im Zeitraum 2015 bis 2024 gegenüber 1991 bis 2000 im europäischen Durchschnitt um 318 Prozent. (www.watson.ch, 22.4.26)

7 Hauptgründe, warum Beschäftigte keine Corporate Influencer sein wollen – und was Programmverantwortliche jetzt tun können. Monatelange Überzeugungsarbeit liegt hinter ihnen. Sie haben die Geschäftsleitung mit Argumenten, Kennzahlen und Marktbeispielen versorgt, Budget gesichert, Rollen definiert. Das Kick-off steht im Kalender, der Raum ist gebucht, der Kaffee bestellt. Und dann kommen die Antworten auf die intern versendeten Einladungen zurück: ein paar zögerliche Zusagen, viele höfliche Absagen, ansonsten vor allem fehlende Reaktionen. Den Initiatoren des neuen Corporate-Influencer-Programms dämmert in diesem Moment: Der Überzeugungsprozess auf Führungsebene war nur die halbe Miete. Die andere Hälfte spielt sich auf Mitarbeiterebene ab und folgt völlig anderen Regeln. Wer dort nicht versteht, warum Beschäftigte zögern, hat zwar ein Programm auf dem Papier, findet aber keine Mitwirkenden. Wer das Programm freigibt, entscheidet nach strategischem Nutzen. Beschäftigte urteilen nach persönlichem Risiko und Gewinn. (www.kerstin-hoffmann.de, 22.4.26)

Erster Weltgipfel zum Fossilausstieg: Schweiz unterstützt globalen Fahrplan Inmitten globaler Spannungen um Öl und Gas soll die erste internationale Konferenz zur Abkehr von fossilen Brennstoffen die Energiewende neu beleben. Die Schweiz unterstützt einen klaren Plan für den Ausstieg aus Öl, Gas und Kohle. | Die Schweiz unterstützt die brasilianische Initiative für einen internationalen Fahrplan zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen. Dieser soll konkrete Etappen für die Umsetzung des Übergangs festlegen, teilt das BAFU mit. | Die Schweiz engagiert sich zudem in internationalen Initiativen, die auf die Abschaffung der milliardenschweren SubventionenExterner Link für fossile Brennstoffe abzielen. | «Die Konferenz in Santa Marta wird einen ersten Raum bieten, um Ansichten über gemeinsame Herausforderungen auszutauschen. Sie markiert den Beginn einer Diskussion, die absolut notwendig, aber auch komplex ist», schreibt das BAFU in einer E-Mail. | Die Abkehr von fossilen Brennstoffen ist nicht nur eine Klimafrage. (www.swissinfo.ch, 22.4.26)

Den Durst des Herzens stillen – über die spirituelle Essenz des Islam War der Islam in den sechziger Jahren noch eine ferne Weltreligion im Nahen Osten, gehört das Zusammenleben mit Muslimen heute zur westeuropäischen Normalität. Während der Islam als politische Kraft umstritten ist, weiss man wenig über dessen Kern: Was macht ihn aus? | Gastkommentar Muris Begovic, Präsident der Vereinigung der Islamischen Organisationen in Zürich (VIOZ) und Geschäftsleiter der muslimischen Seelsorge Zürich. (www.nzz.ch, 22.4.26)

Drohne mit KI entdeckt nun defekte Solarzellen | Durch neues Verfahren der Dänischen Technischen Universität lässt sich Stromproduktion erhöhen Ein neues drohnengestütztes Verfahren der Dänischen Technischen Universität (DTU) erkennt selbst kleinste Defekte bei Solarzellen. Diese sind, anders als Schmutz, bisher nicht auf Anhieb zu identifizieren. | Die Methode des Teams um Gisele Alves dos Reis Benatto funktioniert nur am frühen Abend, wo die Zellen praktisch keinen Strom mehr erzeugen. Die Forscher der DTU drehen den Spieß gewissermaßen um: Sie speisen Netzstrom in die Solarmodule ein, sodass diese ein sanftes Licht ausstrahlen – jedenfalls die, die nicht defekt sind. Dieses Glimmen zeichnet die Kamera einer darüberfliegenden Drohne auf, die ein ganzes Solarkraftwerk scannt. (www.pressetext.com, 22.4.26)

Klimakrise in der Schweiz: Kosten des Zögerns sind höher als die Investition Laut einem vor Kurzem veröffentlichten Bericht der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) mit dem Titel «Brennpunkt Klima Schweiz» kann die Schweiz durch eine stimmige und zukunftsgerichtete Klimapolitik nicht nur die Risiken des Klimawandels eindämmen, sondern auch die Chancen einer nachhaltigen Entwicklung, sowohl im Inland als auch weltweit, nutzen. Entscheidend ist: Je schneller gehandelt wird, desto grösser sind die Vorteile. | Die Folgen sind bereits heute dramatisch: Die Nullgradgrenze stieg seit 1961 um 300 bis 400 Meter und die Gletscher haben in den Jahren 2022 und 2023 die höchsten jemals gemessenen Schmelzraten erlitten. Gleichzeitig wird der Permafrost immer instabiler, was Bergstürze, Murgänge und Hangrutschungen mit unmittelbaren Risiken für Dörfer, Verkehrswege und Tourismusinfrastrukturen begünstigt. Die Hitzebelastung gilt heute als grösstes klimabedingtes Gesundheitsrisiko der Schweiz: (naturschutz.ch, 22.4.26)

Grundgesetz: Warum wir eine neue Verfassung brauchen, um die Rechte zu stoppen Unsere Demokratie leidet unter einem gefährlichen Repräsentationsloch. Wenn wir die Verbindung zwischen Politik und Bürgern nicht radikal neu ordnen, überlassen wir den Autokraten das Feld. Ein Plädoyer für eine mutige Reform (www.freitag.de, 22.4.26)

Wasserstoff aus Alkohol, Lauge, Licht und Eisen – Chemiker entdecken verblüffend einfache Methode der Wasserstoffgewinnung Zufallsfund mit Potenzial: Chemiker haben eine verblüffend simple Methode zur Wasserstoffgewinnung entdeckt. Statt komplexer Katalysatoren benötigt man dafür nur Methanol, Natronlauge und Eisenionen. Bestrahlt man diese Mischung mit UV-Licht, wird Wasserstoffgas frei. Die Effizienz dieser Reaktion liegt in der gleichen Größenordnung wie die gängiger Katalysatoren, wie die Forscher berichten. Dies könnte die Nutzung von grünem Wasserstoff einfacher und kostengünstiger machen. (www.scinexx.de, 22.4.26)

Ist Klimaschutz der Ausweg aus der Öl-Abhängigkeit? Es sind keine guten Zeiten für den weltweiten Klimaschutz. Oder vielleicht doch? Auf dem Klimadialog in Berlin versuchen Politiker, gerade wegen des Kriegs im Iran für Wind- und Sonnenkraft zu werben. (www.dw.com, 22.4.26)

Merz: Klimaschutz braucht langfristige Perspektive Es sind keine guten Zeiten für den weltweiten Klimaschutz. Oder vielleicht doch? Auf dem "Petersburger Klimadialog" in Berlin versuchen Politiker, gerade wegen des Kriegs im Iran für Wind- und Sonnenkraft zu werben. (www.dw.com, 22.4.26)

Petersberger Dialog: Klimaschutz ja, aber nicht gegen die Wirtschaft Kriege toben, Energie ist teuer - dabei gerät das Thema Klimawandel in den Hintergrund. Auch deshalb wurde die Rede von Kanzler Merz beim Petersberger Klimadialog mit Spannung erwartet. Wie hat er argumentiert? Von Gabor Halasz.[mehr] (www.tagesschau.de, 22.4.26)

«Das Layout soll Lust aufs Lesen wecken» Zwei Jahre Diskussion, ein neues Ressort und ein Logo, das die Gemüter erhitzte: Die WOZ hat sich ein bisschen neu erfunden. Co-Chefredaktor Renato Beck über einen Relaunch, bei dem manche mit sofortiger Kündigung drohten, und darüber, was ein neues Layout wirklich bedeutet. (www.persoenlich.com, 22.4.26)

DER ANDERE BLICK - Die ökologische Bewegung kämpft um ihre Privilegien. Das ist der wahre Grund für die Angriffe auf die Wirtschaftsministerin Katherina Reiche versucht Deutschlands Energiepolitik wieder auf Kurs zu bringen. Doch die Anhänger der Energiewende spielen nach eigenen Regeln. Sie halten erbittert an ihren Glaubenssätzen fest. (www.nzz.ch, 22.4.26)

Klimadiplomatie in Berlin: Bloß nicht die „industrielle Basis gefährden“ Viele Staaten sagen bei den Petersberger Gesprächen mehr Klimaschutz zu. Merz will einen „fairen Beitrag“, wenn er die Wirtschaft nicht einschränkt. mehr... (taz.de, 22.4.26)

Petersberger Klimadialog: Kann die Energiekrise den Klimaschutz vorantreiben? - Der Petersberger Klimadialog fällt mitten in die Energiekrise. Das könnte dem Klima helfen, hoffen Teilnehmer. - (www.faz.net, 22.4.26)

Green City Days 2026 Der Verein Green City Rapperswil-Jona und setzt sich dafür ein, Städte lebenswerter, grüner und zukunftsfähiger zu machen. Mit den Green City Days wird während 4 Tagen ein Stadtlabor geschaffen, in dem Nachhaltigkeit nicht nur diskutiert, sondern sichtbar umgesetzt wird. (www.one-planet-lab.ch, 22.4.26)

The solar system’s first solids had a fast start Rather than slowly condensing over millions of years, the first building blocks of Earth and other planets may have formed rapidly in a chaotic disk at the dawn of the solar system (www.scientificamerican.com, 22.4.26)

Hochradioaktiver Atommüll: Castortransport in Schwierigkeiten Eine „Störung der Stromversorgung“ bremst den zweiten Castor-Transport mitten durch NRW aus. Atom­kraft­geg­ne­r:in­nen fordern Aufklärung. mehr... (taz.de, 22.4.26)

Bundesregierung: Klimakanzler? Na ja, wenn’s nützt Beim Petersberger Klimadialog hält Friedrich Merz eine seiner seltenen Reden zur Erderwärmung. Die Energiekrise hat auch bei ihm Spuren hinterlassen: Er sieht im Klimaschutz jetzt Chancen für den Standort. (www.sueddeutsche.de, 22.4.26)

Umweltratings: Nachhaltigkeit ist ein Wettbewerbsvorteil auch bei den Lieferketten - Die Umweltratingagenturen Ecovadis aus Paris und Integrity Next aus München sehen sich nicht als Parasiten einer Lieferketten-Bürokratie. Der Aufwand biete einen strategischen Vorteil für Unternehmen. - (www.faz.net, 22.4.26)

Petersberger Klimadialog: Friedrich Merz warnt vor Deindustrialisierung durch Klimaschutz Kanzler Friedrich Merz bekennt sich zum Ausbau der Erneuerbaren Energien. Klimaschutz dürfe jedoch »nicht die industrielle Basis unserer Länder gefährden«, sagte er. (www.zeit.de, 22.4.26)

Eklat um Ahnenbild: Martin Neukom will seine Porträts nicht – was passiert jetzt mit ihnen? Der Zürcher Regierungspräsident lehnte die Gemälde des Künstlers ab, die er in Auftrag gab. Dafür gibt es andere Interessenten. Aber erst muss geklärt werden, wem sie derzeit gehören. (www.tagesanzeiger.ch, 22.4.26)

Umbau von „Demokratie leben“: Die Kritik an Prien reißt nicht ab Mehr als 140 Organisationen wenden sich gegen die Kürzungen bei Demokratieprojekten. Sie bezeichnen die Pläne der Bundesregierung als kurzsichtig. mehr... (taz.de, 22.4.26)

EU-Kommission ruft Länder zu Zusammenarbeit in Energiekrise auf Um besser durch die Energiekrise zu kommen, sollen die EU-Staaten enger zusammenarbeiten. Die Kommission hat dafür Maßnahmen vorgestellt: Eine Beobachtungsstelle soll die Treibstoffvorräte überwachen - und Atomkraft eine größere Rolle bekommen.[mehr] (www.tagesschau.de, 22.4.26)

„Eines der gefährlichsten Experimente der Menschheit“ „Wir verlieren sie“: Bei einem Kongress der Union zu Gefahren für Kinder und Jugendliche durch Social Media wird es emotional. Eine junge Studentin berichtet, wie bereits ihrer Generation das Verhalten der Jüngeren negativ auffalle. (www.welt.de, 22.4.26)

Wirtschaftswachstum: Bundesregierung senkt Wachstumsprognose für das laufende Jahr deutlich Die Bundesregierung hat ihre Aussichten für das Wirtschaftswachstum im Vergleich zum Januar halbiert. Damals hatte sie noch mit einem Plus von 1,0 Prozent gerechnet. (www.zeit.de, 22.4.26)

Russische Umweltaktivistin zu Anti-AKW: „Wer sich an Protesten beteiligt, landet im Gefängnis“ Die russische Aktivistin Alexandra Korolewa positionierte sich in den 1990ern gegen AKWs. Seit 2019 lebt sie als anerkannte Asylbewerberin in Dresden. mehr... (taz.de, 22.4.26)

NASA’s ‘Earthrise’ image changed how we see our planet. Can the Artemis moon missions do the same? Fresh takes on Apollo’s famous “Earthrise” and “Blue Marble” images showed off our planet’s beauty just weeks before Earth Day (www.scientificamerican.com, 22.4.26)

Sternen in Flaach: Historisches Spargel­restaurant steht für 3,9 Millionen zum Verkauf Wirt Thomas Rüegg will den Gasthof Sternen in Flaach verkaufen. Eilig hat er es aber nicht. Nun steht zuerst die Spargelsaison an. (www.tagesanzeiger.ch, 22.4.26)

Wer Kritik an linker Hegemonie als reine AfD-Propaganda abtut, macht es sich zu einfach Der Kampf um die Wissenschaftsfreiheit ist neu entbrannt. Daran zeigt sich, wie es um die Demokratie bestellt ist. Besonders in einer Frage sind sich Gegner und Befürworter der AfD näher, als sie denken. (www.welt.de, 22.4.26)

Kalesnikava: „Wir müssen für die Demokratie kämpfen“ Maria Kalesnikava ruft Kirchen zu mehr Mut für Demokratie auf. Bei der EKD-Ausstellung in Bremen betont die Bürgerrechtlerin die Rolle der Kirchen für Freiheit, Rechtsstaat und gesellschaftlichen Zusammenhalt. (www.ekd.de, 22.4.26)

Asbest, Heizung, Umbau: Kosten eindämmen - Wer ein Haus energieeffizient umbauen will, stößt rasch auf hohe Preise und Altlasten wie Asbest. Doch es geht auch um den Werterhalt. - (www.faz.net, 22.4.26)

This Earth Day, three experts share tips on how to feel hopeful about the environment This Earth Day three environmental experts share stories about times when environmental action succeeded in saving the planet—and explain why this can be done again (www.scientificamerican.com, 22.4.26)

Ende der Orbán-Ära: Erst mal Demokratie Viele Linke sehen Ungarns Wahlsieger mit Skepsis, weil er konservativ ist. Doch jetzt geht es erst mal darum, die autoritäre Bewegung abzuwehren. mehr... (taz.de, 22.4.26)

Elektro-Kleinwagen: Smart kehrt zurück - Die Fangemeinde wartet sehnsüchtig. Zum Jahresende wird der Wunsch erfüllt. Aber günstig wird das Vergnügen nicht werden. Es gibt frische Konkurrenz, etwa Renault Twingo oder Volkswagen Up. - (www.faz.net, 22.4.26)

Trotz Nahost-Krieg: Experten erwarten stabile Stromkosten in der Schweiz Eine Analyse der Bank Raiffeisen gibt teilweise Entwarnung: Die Energiekosten dürften nicht steigen – im Gegenteil. (www.tagesanzeiger.ch, 22.4.26)

China hortet Daten als digitalen Rohstoff der Zukunft Wer in der digitalen Industriezukunft smart bleiben will, muss eines haben: Daten. China behält alle wichtigen Industriedaten per Gesetz im Lande und hofft, eine der wichtigsten Ressourcen der Zukunft zu kontrollieren. (www.dw.com, 22.4.26)

Energiekrise: Dröge und Brantner legen Grünen-Krisenaktionsplan zu Entlastungen vor Entlastungen und Resilienzförderung fordern die Grünen-Bundesfraktionsvorsitzenden Katharina Dröge und Franziska Brantner. Sie schlagen etwa ein 9-Euro-Ticket vor. (www.zeit.de, 22.4.26)

Trotz Energiewende: Warum ist Europa so abhängig? - Deutschland und andere europäische Staaten haben Milliarden in die Erneuerbaren investiert. Die aktuelle fossile Krise trifft sie dennoch. Wie kann das sein? - (www.faz.net, 22.4.26)

Energiewende: Arbeitet Ministerin Reiche mit „Tricks“ und „Täuschung“? - Katherina Reiche wird vorgeworfen, sie verbreite Falschinformationen, wenn sie die bisherige Politik der Energiewende kritisiert. Halten die Faktenchecks einem Faktencheck stand? - (www.faz.net, 22.4.26)

Mehrweg: Kommunen in der Schlüsselrolle WWF-Report zeigt zum Start der Veranstaltungssaison: Menschen nutzen Mehrweg, wenn es einfach ist (www.wwf.de, 22.4.26)

Die Stadt Zürich testete zwei Elektro-Ambulanzen – beide fielen durch Die Stadt Zürich will weniger Emissionen verursachen und testete deshalb Elektro-Ambulanzen. Sie stellten sich als ungeeignet heraus. Andere Städte kommen zu ähnlichen Schlüssen. | Elektroautos sind nicht mehr aufzuhalten und haben den Praxisbeweis erbracht. Auch elektrisch betriebene Lieferwagen, Lastwagen und Linienbusse gehören längst zum Schweizer Strassenbild. Anders sieht es bei Spezialfahrzeugen aus, etwa für die Feuerwehr oder Sanität. Hier steckt die Entwicklung in den Kinderschuhen. Das hat die Stadt Zürich auf die harte Tour gelernt. | Ihre Rettungsorganisation Schutz und Rettung (SRZ) betreibt eine Flotte von 27 Rettungswagen, die altershalber bis 2030 ersetzt werden sollen. Weil sich die Stadt das Netto-Null-Ziel gegeben hat, wagte sie seit 2023 einen Versuch mit zwei elektrisch betriebenen Ambulanzen. Bei einer handelte es sich um einen zum Elektrofahrzeug umgebauten Mercedes, bei einer um ein als elektrisches Fahrzeug konzipiertes Modell des Herstellers Iveco. (www.watson.ch, 22.4.26)

SP-Nationalrätin Docourt will autofreie Sonntage Im Kanton Graubünden gehören fünf Passstrassen an fünf Tagen dem Langsamverkehr. Das Thema autofreie Sonntage liegt auch auf dem Tisch des Bundesrats. | Die geopolitischen Verwerfungen im Nahen Osten geben einem alten Anliegen neuen Auftrieb. Martine Docourt fordert den Bundesrat mit einer in der Frühlingssession eingereichten Motion dazu auf, die gesetzlichen Grundlagen für autofreie Tage zu schaffen. Die Neuenburger SP-Nationalrätin will, dass die Kantone Strassen an bestimmten Tagen unkompliziert ausschliesslich für Velofahrer, Fussgänger, Inlineskater, Wanderer etc. reservieren können. Docourt findet, auch angesichts des Klimawandels solle eine Mobilität ohne fossile Brennstoffe gefördert werden. (www.watson.ch, 22.4.26)

Forscher wollen Beben in Schweizer Alpen auslösen Im Schweizer Kanton Tessin wird diese Woche testweise die Erde beben. Mit Wasserdruck wollen Seismologen ein Erdbeben auslösen, um das Verhalten des Gesteins mit Hunderten Sensoren vor, während und nach dem Beben zu messen und dabei Muster ableiten, die in weiterer Folge für künftige Vorhersagen dienen sollen. (www.krone.at, 22.4.26)

Folgen der Klimakrise für Gesundheit: Hitze immer tödlicher Heiße Tage werden häufiger. Mehr Hitzetote sind aber nur eine gesundheitliche Folge der Erderhitzung. Ein Bericht zeigt andere Gefahren für Europa. mehr... (taz.de, 22.4.26)

Sommerhitze: Klimawandel beeinträchtigt zunehmend die Gesundheit - Die steigenden Temperaturen setzen den Menschen zu, zeigt eine Studie: Krankheitserreger wie das Dengue-Virus breiten sich aus und die Zahl der Hitzetoten ist gestiegen. - (www.faz.net, 22.4.26)

Bundeszuschuss zu Netzentgelten: Warum die Entlastung bei den Stromkunden ausbleibt Mit mehr als sechs Milliarden Euro hat die Regierung den Stromnetzbetreibern geholfen. Jetzt zeigt sich: Die Verbraucher profitieren kaum von den gesunkenen Kosten. (www.zeit.de, 22.4.26)

Bürger fordern grüne Städte und saubere Energie Bürger wünschen sich mehr Stadtgrün und Bäume in überhitzten Städten. Begleitet von bundesweiten Protesten wächst zudem die Kritik an der Energiepolitik sowie der Ruf nach Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen. (www.energiezukunft.eu, 22.4.26)

Sicherer Stromvertrag bis Ende 2030 Die erneute Energiekrise verunsichert die Menschen im Land. Sie fürchten sich vor steigenden Preisen. Mit einem neuen Stromtarif will der Ökoenergieversorger naturstrom dem entgegenwirken: Ein Energiepreis, der bis Ende 2030 fix ist. (www.energiezukunft.eu, 22.4.26)

Investitionsschutzabkommen: Kolumbien sagt leise Tschüss Für eine schnelle Energiewende fordern Öko­no­m:in­nen Kolumbiens Ausstieg aus einem Handelsabkommen. Und stoßen bei Präsident Petro auf offene Ohren. mehr... (taz.de, 22.4.26)

"Drill Baby Drill" gegen Chinas Elektrostaat Die Welt blickt auf die blockierte Straße von Hormus und die Folgen für die globalen Energiemärkte. Hinter den Kulissen tobt aber noch ein anderer Kampf: Der Wettlauf der USA und China um die globale Energiedominanz. (www.dw.com, 22.4.26)

So kommen Sie zu Ihrem eigenen Kraftwerk auf dem Balkon Kleine Solarpanels für den Balkon sind auch für Mieter eine gute Sache – wenn man alles richtig macht. Der Beobachter erklärt, was für die Schweiz gilt. (www.beobachter.ch, 22.4.26)

Hitze: Klimawandel beeinträchtigt zunehmend menschliche Gesundheit Die Zahl der hitzebedingten Todesfälle steigt in Europa einer Studie zufolge deutlich. Auch die Risiken durch tropische Infektionskrankheiten nehmen zu. (www.zeit.de, 22.4.26)

INTERVIEW - «Die Geschichte zeigt, dass eine Anbiederung der Bürgerlichen bei Extremisten meist scheiterte»: Der Historiker Jörn Leonhard über die Lehren aus der Zwischenkriegszeit Ist Deutschland auf dem Weg zu «Weimarer Verhältnissen»? Der Geschichtsprofessor Jörn Leonhard erklärt im Interview, was von Faschismusvergleichen zu halten ist – und was es braucht zur Rettung der liberalen Demokratie. (www.nzz.ch, 22.4.26)

Deutsche wollen mehr Investitionen in Gesundheit und Verkehr – Klimaschutz verliert an Priorität Die Deutschen wünschen sich laut IMK vor allem mehr staatliche Investitionen in Infrastruktur und Gesundheit. Klimaschutz und Digitalisierung landen dagegen weiter hinten – und verlieren im Vergleich zu früheren Jahren an Zustimmung. (www.welt.de, 22.4.26)

Energieberatungsverband wehrt sich gegen Expertenliste Light - - Die die Energie-Effizienz-Expertenliste soll für SHK-Betriebe geöffnet werden. Das DEN spricht sich dagegen aus – und fordert stattdessen ein Berufsbild für die Energieberatung. - - (www.geb-info.de, 22.4.26)

Internationale Studie: Pollensaison wird länger und stärker Allergieauslösende Pollen wie die von Erle und Birke fliegen früher und stärker als noch vor 30 Jahren. Verantwortlich ist der Klimawandel - das belegen neueste Daten einer internationalen Studie. Von Jeanne Turczynski.[mehr] (www.tagesschau.de, 22.4.26)

21.4.26

Podcast: „Auf den Punkt“ | Wieso Wirtschaftsministerin Reiche die Erneuerbaren ausbremst – trotz Energiekrise Die Energiewende würde uns unabhängig machen von fossilen Energien, Krisen und Autoritarismus. Aber es fehlt an Entschlossenheit. | Am Dienstag hat in Berlin der Petersberger Klimadialog begonnen, das Vor-Treffen zur Weltklimakonferenz Ende November in der Türkei. Umweltminister Carsten Schneider (SPD) fordert in der Eröffnungspressekonferenz den Ausbau erneuerbarer Energie auch mitten in der derzeitigen, großen Energiekrise. | Denn der Umstieg auf Erneuerbare nutzt der Energiesicherheit und dem Klima. Aus der Bundesregierung vernimmt man zu diesem Thema aber aktuell vor allem Streit, unter anderem wegen der Pläne und Aussagen von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU). | Über Reiches Pläne und den Stand der Energiewende in Deutschland spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Nakissa Salavati, Redakteurin im Wirtschaftsressort der SZ mit Schwerpunkt Energie. (www.sueddeutsche.de, 21.4.26)

Rohstoffkonferenz in Lausanne | «Irgendwann fehlt das Öl, dann tuts weh»: Führende Rohstoff­händler rufen zum Benzinsparen auf Die Botschaft am wichtigsten Treffen der Ölbranche ist klar: Die wahre Krise kommt erst noch — nur haben es Politik und Gesellschaft noch nicht gemerkt. Eindrücke aus Lausanne. | Führende Rohstoffhändler warnen auf einer Konferenz in Lausanne vor globalen Ölengpässen. | Die globale Ölproduktion ist laut Vitol-Chef Hardy um mehrere Hundert Millionen Barrel gesunken. | Händler wie Gunvor sollen im ersten Quartal 2026 Rekordgewinne erzielt haben. | Vor dem Luxushotel demonstrierten Umweltschutz­aktivisten gegen die Konferenz­teilnehmenden. | Ein hochrangiger Mitarbeiter eines Schweizer Ölhändlers steht im Gang des Fünfsternhotels Beau-Rivage Palace in Lausanne und sagt: «Sehen wirs falsch, oder sieht es die Welt falsch? Wir kennen uns eigentlich sehr gut mit dem Ölgeschäft aus, ich glaube daher nicht, dass wir falschliegen. Irgendwann fehlt das Öl, und dann wird es wehtun.» (www.tagesanzeiger.ch, 21.4.26)

Kerosinmangel: Lufthansa streicht 20'000 Flüge Aufgrund der angespannten Lage im Energiemarkt «optimiert» die Lufthansa laut einer Mitteilung vom Dienstagabend ihr Flugangebot «über alle sechs Drehkreuze». (www.watson.ch, 21.4.26)

Zum Glück wussten wir in Europa ja frühzeitig, dass Batterietechnologie sowieso eine Sackgasse ist und es sich deshalb nicht lohnt, da in Forschung und Entwicklung zu investieren. Außerdem haben Elektroautos keine Seele, und Gas aus Russland ist billig. #CATL #BYD | | @christianstoecker.de on Bluesky (bsky.app, 21.4.26)

From energy shock to food crisis The war in the Middle East once again exposes the fragility of global energy and food systems and the inflationary risks they entail. The disruption in the Strait of Hormuz, a critical artery through which 20-30 per cent of the world's oil, gas, and fertiliser trade passes, has already pushed up energy, shipping and fertiliser prices. (feps-europe.eu, 21.4.26)

„Hitzetage“ von Oisín McKenna: Ein Wal in der Themse, Menschen im Schwebezustand In „Hitzetage“ zeigt Oisín McKenna ein London, das zwischen Versprechen und Überforderung schwankt. Sein flirrendes Debüt beleuchtet, wie moderne Liebe in einem sozialen Gefüge existiert, das von Klasse und Geld geprägt ist (www.freitag.de, 21.4.26)

Earth Day 2026: Our Power, Our Planet | Nachhaltigkeit als Chance – kein Verzicht Jedes Jahr am 22. April findet der Earth Day statt — ein globaler Aktionstag für den Schutz unseres Planeten. Auch 2026 steht dieser Tag im Zeichen des Umweltbewusstseins. Unter dem Motto «Our Power, Our Planet» (Unsere Kraft, unser Planet) und dem deutschsprachigen Zusatz «Mach mit. Geh voran. Lebe bewusst nachhaltig.» liegt der Fokus auf der Kraft der Gemeinschaft und der positiven Veränderung von unten. | Fortschritt geschieht nicht im Stillen. Er entsteht, wenn Menschen sich engagieren. Umweltschutz hängt nicht von einer einzelnen Regierung oder Wahl ab. Er wird getragen von den täglichen Entscheidungen der Gemeinschaften, Lehrpersonen, Arbeitenden, kreativen Köpfen und Macher*innen sowie Familien weltweit. Der Fortschritt ist real, widerstandsfähig und kontinuierlich — unabhängig von politischen Zyklen. | Die Kernbotschaft des Earth Day 2026: Umweltfortschritt entsteht durch alltägliches Handeln jedes Einzelnen. Es liegt in unserer Macht, uns für unseren Planeten einzusetzen. (naturschutz.ch, 21.4.26)

SAC-Hütten werden immer beliebter – 2025 ist das erfolgreichste Hüttenjahr in der Geschichte des SAC Die Hütten des Schweizer Alpen-Clubs werden immer beliebter. | Mit 409'000 Übernachtungen im vergangenen Jahr ist die Auslastung der SAC-Hütten um 12.7 Prozent gewachsen gegenüber 2024. | Besonders die Wintersaison trug zu diesem Ergebnis bei. | Somit geht 2025 als das erfolgreichste Hüttenjahr in die Geschichte des Schweizer Alpen-Club (SAC) ein, wie es in einer Mitteilung heisst. Von den 409'000 Übernachtungen verteilen sich demnach 319'000 auf den Sommer und 90'000 auf den Winter. | Dass dieses Ergebnis trotz sieben geschlossener Hütten erreicht worden sei, unterstreiche die anhaltend hohe Beliebtheit der Hütten bei Bergsportlerinnen und Bergsportlern, so der SAC. Stark entwickelt habe sich mit einem Plus von 25.7 Prozent besonders die Wintersaison. (www.srf.ch, 21.4.26)

SAC-Hütten verzeichnen so viele Übernachtungen wie noch nie Die SAC-Hütten haben im Hüttenjahr 2025 insgesamt 409 000 Übernachtungen verzeichnet. Das sind 12,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Besonders stark entwickelte sich die Wintersaison, die damit massgeblich zum erfreulichen Ergebnis beitrug. Gleichzeitig zeigt sich, dass die SAC-Hütten angesichts des Klimawandels, zunehmender Naturgefahren und hoher Anforderungen an Bauprojekte vor grossen Investitionen stehen. | Die erfreuliche Entwicklung bei den Übernachtungen kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die SAC-Hütten vor grossen Herausforderungen stehen. Der SAC hält in der Studie «Hütten 2050» fest, dass tauender Permafrost, extreme Wetterlagen und eine anspruchsvoller werdende Wasserversorgung Anpassungen im Hüttenbau notwendig machen. Der SAC-Zentralverband rechnet bis 2040 mit jährlichen Ausgaben von 20 bis 25 Millionen Franken für Hüttenbauprojekte. Rund ein Drittel davon ist auf Anpassungen infolge des Klimawandels zurückzuführen. (www.sac-cas.ch, 21.4.26)

Studie sieht großes Potenzial für erneuerbare Energien Das Ausbaupotenzial für erneuerbare Energien ist in Österreich beachtlich, die tatsächliche Realisierbarkeit ist aber durch soziale, regulatorische, infrastrukturelle und ökologische Faktoren begrenzt. Das zeigt eine Studie unter der Leitung des Austrian Institute of Technology (AIT) im Auftrag des Klima- und Energiefonds, die heute vorgestellt wurde. | Der Spielraum ist vor allem bei Photovoltaik und Windkraft groß, aber auch hier übersteigt das technische Ausbaupotenzial die Realisierbarkeit deutlich. So liege das technisch verfügbare Potenzial bei Photovoltaik hierzulande bei etwa 1.190 Terawattstunden pro Jahr (TWh/a). Dem gegenüber stehe allerdings ein realisierbares Potenzial zwischen rund 18 und 24 TWh/a für 2030 und 32 bis 51 TWh/a für 2040. Im Jahr 2024 lag die Photovoltaik bei 7,6 TWh/a. (orf.at, 21.4.26)

Basisstrategien für einen nachhaltigen Konsum und ein klimaneutrales Leben Inhaltsverzeichnis | So behalten Sie den Überblick beim nachhaltigen Konsum und vergrößern dauerhaft Ihre persönliche Wirkung beim Klimaschutz: | Gewusst wie | Mit Energieeffizienz viel Geld sparen | Mit Big Points tonnenweise CO2 vermeiden | Mit cleveren Alltagsstrukturen Klimaschutz leicht machen | Mit klimafreundlicher Geldanlage in die Zukunft investieren | Spenden für den Klimaschutz | Mit persönlichem Engagement Steine ins Rollen bringen | Mit der persönlichen CO2-Bilanz Prioritäten setzen | Mit Klimabeiträgen Verantwortung übernehmen | Hintergrund | CO2-Fußabdruck | CO2-Handabdruck | UBA-CO2-Rechner | Quellen (www.umweltbundesamt.de, 21.4.26)

Wie Notebooks nachhaltiger werden können Viele Notebooks werden deutlich früher ersetzt, als es technisch notwendig wäre. Obwohl häufig nur einzelne Komponenten betroffen sind, landet oft das gesamte Gerät im Elektroschrott. | Der Technologiekonzern Dell Technologies zeigt, wie sich dieser Trend durch neue Designansätze umkehren lässt. | Die Menge an Elektroschrott nimmt weltweit zu — und mobile Arbeitsgeräte tragen ihren Teil dazu bei. In vielen Fällen scheitert eine Reparatur nicht an der Machbarkeit, sondern an Kosten oder mangelnder Zugänglichkeit der Bauteile. Ein nachhaltiger Ansatz setzt daher früher an: bereits beim Design der Geräte. | Ein entscheidender Faktor für eine längere Lebensdauer ist die Qualität der verbauten Komponenten. Robuste Materialien und stabile Konstruktionen sorgen dafür, dass Geräte den täglichen Belastungen besser standhalten. | Auch technische Aspekte wie ein durchdachtes Kühlsystem spielen eine wichtige Rolle. Wenn Überhitzung vermieden wird, reduziert sich der Verschleiß zentraler Bauteile (www.it-daily.net, 21.4.26)

Erneuerbare schlagen Kernkraft – selbst mit Netzausbau Atomkraft oder Erneuerbare: Was ist wirklich günstiger, wenn man alle Kosten einrechnet? Forscher der Universität Aalborg haben genau das durchgerechnet und dabei Speicher, Netzausbau und Wasserstoff-Elektrolyse berücksichtigt. | Eine intelligente Kombination verschiedener Energiequellen hat unter Berücksichtigung aller Kosten einen deutlichen Preisvorteil gegenüber der Kernkraft. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Aalborg, die in der Fachzeitschrift Energy veröffentlicht wurde. | Die Forscher nahmen das gesamte dänische Stromnetz unter die Lupe. Die Ergebnisse können natürlich nicht eins zu eins auf andere Länder übertragen werden, liefern aber dennoch repräsentative Erkenntnisse. Denn für ihre Analyse berücksichtigten die Wissenschaftler nicht nur die reine Stromerzeugung, sondern kalkulierten auch sämtliche Systemkosten mit ein — etwa für den Netzausbau, Stromspeicher oder die Wasserstoffherstellung. (www.basicthinking.de, 21.4.26)

13 books to read this Earth Day From pollution to protest, this list explores the meaning of Earth Day in our current era. | Pollution | Inescapable: Facing Up to Forever Chemicals by F. Marina Schauffler (Johns Hopkins University Press 2026, 272 pages) | The Problem with Plastic: How We Can Save Ourselves and Our Planet Before It's Too Late by Judith Enck (The New Press 2025, 240 pages | The Elements of Power: A Story of War, Technology and the Dirtiest Supply Chain on Earth by Nicholas Niarchos (Penguin Press 2026, 480 pages) | The Genius of Earth Day: How a 1970 Teach-In Unexpectedly Made the First Green Generation by Adam Rome (Hill & Wang 2013/2014, 368 pages) | No Option But Sabotage: The Radical Environment Movement and the Climate Crisis by Thomas Zeitzoff (Oxford University Press 2026, 288 pages) | Fires in the Night: The Earth Liberation Front, the FBI, and a Secret History of Eco-Sabotage by Matthew Wolfe (Viking 2026, 368 pages) | Protest: Respect It, Defend It, Use It by Annie Leonard and Andre Carothers (yaleclimateconnections.org, 21.4.26)

Revenue from wind and solar farms can reshape community budgets Local governments are using the proceeds to pay for roads, EMS, and more. (yaleclimateconnections.org, 21.4.26)

Vom Leerstand zum Lebensraum: Nachhaltiger Konsum belebt Innenstädte neu – Konkrete Wege für die Transformation urbaner Zentren Wie lassen sich Stadtzentren als multifunktionale Orte des nachhaltigen Konsums gestalten? Dieser Frage sind Forschende im Rahmen des Projekts SONa nachgegangen. Die Ergebnisse zeigen deutlich: Die nachhaltige Entwicklung von Innenstädten braucht einen ganzheitlichen Ansatz und neue politische Instrumente, um mit leerstehenden Gewerbeflächen umzugehen. In den Städten Duisburg, Schwentinental und Würzburg wurden verschiedene Ansätze in Reallaboren erprobt. Nun liegen sowohl der Abschlussbericht als auch ein Policy Paper mit konkreten Handlungsempfehlungen vor. (wupperinst.org, 21.4.26)

»Demokratie leben«-Programm: Die Regierung passt auf, was ihr sagt Karin Prien baut die Demokratieförderung um. Die Ministerin verunsichert so ausgerechnet Menschen, die diese Republik stützen. Was dahintersteckt? Eine rechte Kampagne (www.zeit.de, 21.4.26)

Stägeli uf Stägeli ab Der Güterbahnhof Zürich ist ein Areal mit reicher Geschichte. Kulturelle Nutzungen, die weit über das Quartier hinaus Bedeutung haben, sind in akuter Gefahr | Für das Gebiet Polizei- und Justizzentrum Zürich (PJZ) und die Hallen des ehemaligen Güterbahnhofs liegt ein kantonaler Gestaltungsplan vor. Im Baubereich I steht heute das PJZ. Der Gestaltungsplan — unter Federführung des Kantons — verlangt, dass bis zur Realisierung des Baubereichs II eine öffentliche Fusswegverbindung (Treppenaufgang Güterstrasse. Hardbrücke) provisorisch zu gestalten ist, später dann definitiv. (al-zh.ch, 21.4.26)

Wie Wasserstoff-Brennstoffzellen das Stromnetz unterstützen Wasserstoff-Brennstoffzellen sind grundsätzlich dazu geeignet, Stromnetze in Quartier-Energiesystemen zu Spitzenlastzeiten zu unterstützen und Wasserstoff in Gebäudetechnikanlagen einzubinden. Dies zeigt ein Forschungsprojekt der Empa und der Hälg Group, der Osterwalder Gruppe und der H2 Energy AG. Im Fokus stand auch die CO2-Reduktion bei Verwendung von umweltfreundlichem Wasserstoff. (www.gebaeudetechnik-news.ch, 21.4.26)

Deutsche Umwelthilfe startet Rechtsverfahren für Klimaschutz in Bremen Verfehlung des Klimaziels absehbar: Bremer Senat ist zu Maßnahmenkatalog zur Einhaltung des Klimaziels 2030 verpflichtet | Offizielle Anträge eingereicht: DUH fordert Akteneinsicht und Entwurf eines Maßnahmenkatalogs zur Erreichung des Klimaziels 2030 sowie Fortschreibung des Aktionsplans Klimaschutz | Notwendige Maßnahmen aus Sicht der DUH: Ausbau des ÖPNV, flächendeckende Parkraumbewirtschaftung und Sanierungsoffensive für öffentliche Gebäude (www.duh.de, 21.4.26)

Digitales Bern: Meilenstein beim Glasfaserausbau erreicht Energie Wasser Bern und Swisscom haben den Bau des Glasfasernetzes in der Stadt Bern weitgehend abgeschlossen. Dank der effizienten und laufend optimierten Bauweise konnten die Bauarbeiten innerhalb der bewilligten Budgets ausgeführt werden. Über 15'000 Liegenschaften mit rund 100'000 Nutzungseinheiten — Privathaushalte sowie Büro- und Gewerbebetriebe — sind an das Glasfasernetz angeschlossen. Mit dem Glasfasernetz leistet ewb einen wichtigen Beitrag zur Standortattraktivität und zum Service Public der Stadt Bern und schafft die Grundlage für eine moderne Smart City. (baurundschau.ch, 21.4.26)

Neuer Refurbished-Anbieter für die Schweiz Der Online-Marktplatz Refurbed expandiert in die Schweiz und bietet hierzulande neu Refurbished-Elektronik an. Zum Start umfasst das Angebot vor allem Smartphones, Laptops und Tablets. | Mit Refurbed tritt ein weiterer Player im Schweizer Refurbished-Markt an. Der österreichische Online-Marktplatz hat angekündigt, ab sofort auch hierzulande professionell aufbereitete Elektronikgeräte anzubieten und damit seine Präsenz in Europa zu erweitern. | Zum Start konzentriert sich Refurbed in der Schweiz auf wiederaufbereitete Unterhaltungselektronik. Im Angebot stehen insbesondere Smartphones, Laptops und Tablets. Erste Haushaltsgeräte sind laut Unternehmen ebenfalls bereits verfügbar. Das Sortiment soll schrittweise um weitere Kategorien für Haushalt, Lifestyle und Büro ausgebaut werden. Genannt werden auch Sportausrüstung und weitere Produktgruppen. (www.itmagazine.ch, 21.4.26)

Nachhaltige Entwicklung ist mehr als ein politisches Schlagwort – Die Volkswirtschaft Nachhaltige Entwicklung hat den Ruf eines inhaltsleeren politischen Schlagworts. Tatsächlich ist sie im Schweizer Recht erstaunlich klar verankert: Bund und Kantone müssen gewährleisten, dass wirtschaftliche, ökologische und soziale Interessen langfristig im Gleichgewicht bleiben. | Die Krux mit nachhaltiger Entwicklung: Kurzfristig verursacht sie häufig Kosten, während der künftige Nutzen unsicher bleibt. Die politische Debatte dreht sich deshalb meist um Zielkonflikte und Kosten. So rückt die Grundsatzfrage, was nachhaltige Entwicklung ausmacht und welche Verantwortung dem Staat zukommt, gerne in den Hintergrund. Dabei ist sie im Recht deutlich klarer verankert als gemeinhin angenommen. (dievolkswirtschaft.ch, 21.4.26)

Digitalpolitik der Bundesregierung: Geld für Digitales, aber kein Schub Eine Studie untersucht die Ausgaben der Bundesregierung für die Digitalisierung. Das Fazit ist durchwachsen und wirft Fragen zur langfristigen Finanzierung auf. mehr... (taz.de, 21.4.26)

Global Progressive Mobilisation: Sozialdemokraten unter sich [Online-Abo] Bei ihrem Gipfeltreffen hat die Sozialistische Internationale am Sonnabend in Barcelona auch im Kampf gegen rechts voll auf »Demokratie« gesetzt. (www.jungewelt.de, 21.4.26)

Neuer Apple-Chef John Ternus – Ein Hardware-Mann für die KI-Zukunft Nach 15 Jahren tritt Tim Cook als Apple-Chef ab. Es übernimmt John Ternus, bisher Hardware-Chef beim Elektronikkonzern. (www.srf.ch, 21.4.26)

Fossile US-Energiemacht gegen Chinas Elektrostaat Die Welt blickt auf die blockierte Straße von Hormus und die Folgen für die globalen Energiemärkte. Hinter den Kulissen tobt aber noch ein anderer Kampf: Der Wettlauf der USA und China um die globale Energiedominanz. (www.dw.com, 21.4.26)

Petersberger Klimadialog: Wie Trumps Politik die Energiewende vorantreibt Mitten in der globalen Ölkrise tagt der Petersberger Klimadialog in Berlin. Erlebt die Energiewende nun ein Comeback? Und: Nach 15 Jahren bekommt Apple einen neuen Chef. (www.zeit.de, 21.4.26)

„Wenn das die letzte Patrone der Demokratie ist, fangen wir lieber neu an“ In seiner These bei „MEINUNGSFREIHEIT“ kritisiert „Politico“-Chefredakteur Gordon Repinski die „Partei, Fraktions-, Macht- und Koalitionslogik“. Die Logik laute: „Was bekommst du, wann bin ich dran, was bekommst du nicht.“ (www.welt.de, 21.4.26)

KOMMENTAR - Die drei Gemälde des Martin Neukom: Der Streit um missliebige Ölbilder zeigt das Überborden der politischen Image-Kontrolle Ein grüner Magistrat will ein offizielles Porträt von sich nicht in die Zürcher Ahnengalerie hängen. Und verpasst damit eine Chance, dem Trend zum kuratierten Politiker-Image etwas entgegenzusetzen. (www.nzz.ch, 21.4.26)

Kehrtwende im Parlament: Nationalratskommission will den Bau neuer AKW wieder zulassen Eine knappe Mehrheit der zuständigen Kommission befürwortet Änderungen im Kernenergiegesetz. Damit rückt die Aufhebung des AKW-Neubauverbots einen Schritt näher. (www.tagesanzeiger.ch, 21.4.26)

Atomenergie – Nationalratskommission will Bau neuer AKW wieder zulassen Eine knappe Mehrheit der zuständigen Kommission spricht sich für entsprechende Anpassungen im Kernenergiegesetz aus. (www.srf.ch, 21.4.26)

Umweltminister Schneider bei Klimadialog: „Erneuerbare Energiequellen sind Sicherheitsenergien“ Klimapolitik liefere auch Lösungen für die Energiekrise, so Umweltminister Schneider. Um der Regierung Druck zu machen, ruft Fridays for Future zu Demos auf. mehr... (taz.de, 21.4.26)

Künstliche Intelligenz: Macht in falschen Händen Die Aufholjagd bei Künstlicher Intelligenz in Europa droht, die Fehler des Silicon Valleys zu wiederholen. Es braucht eine Alternative zu privaten Akteuren. mehr... (taz.de, 21.4.26)

Ideen gegen die Energiekrise: Drosselt Italien bald die Klimaanlagen? Energie ist in Italien enorm teuer geworden, auch weil das Land stark vom Gas abhängig ist. Nun diskutiert das Land über mehr Homeoffice bis zu Temperaturgrenzen in Innenräumen. (www.tagesanzeiger.ch, 21.4.26)

Petersberger Klimadialog: "Krise der fossilen Energien" Der Bundesumweltminister sieht Rückenwind für saubere Energie - weil der Iran-Krieg die Preise für Öl, Benzin und Gas in die Höhe getrieben hat. Umweltschützer fordern mehr Glaubwürdigkeit. (www.dw.com, 21.4.26)

Mehr Homeoffice, billigere ÖPNV-Tickets, günstigere Wärmepumpen Die EU-Kommission reagiert mit Vorschlägen zum Energiesparen auf die Teuerung infolge des Iran-Kriegs. In Deutschland gibt es deutliche Mehrheiten für die Fortsetzung der Energiewende als Weg aus der Krise. - (klimareporter.de, 21.4.26)

Fussball-Liga lanciert Kinderschutzkampagne «Play Safe» Mit der Präsenz in den Stadien und mit Aktivitäten auf Social Media machen die 22 Clubs der beiden höchsten Ligen das Thema sichtbar. Umgesetzt hat die Kampagne die Agentur Newsroom Communication. (www.persoenlich.com, 21.4.26)

Debatte: Warum haben wir nichts gelernt? Als  1973 das Öl knapp wurde, stand der Westen unter Schock. Fast jede Regierung schränkte den Gebrauch privater Autos ein. 50 Jahre später streitet Deutschland über Tankstellenpreise – als sprudle das schwarze Gold aus einer nie versiegenden Quelle. (www.sueddeutsche.de, 21.4.26)

Digitalausgaben der Bundesregierung: Jahrhunderthema Digitalisierung? Schon, aber mehr Geld gibt’s nicht Erstmals gibt es ein Digitalministerium. Eine Debatte über digitale Unabhängigkeit. KI. Doch eine neue Studie zeigt: Die Regierung will viel – aber nicht viel ausgeben. (www.zeit.de, 21.4.26)

Führungswechsel: Apple hat sein Erfolgsrezept als kreativer Innovator überdehnt Tim Cook hat das Unternehmen zu einem der wertvollsten der Welt gemacht. Aber ein innovatives Produkt, das die Welt hätte aufhorchen lassen? Brachte der Konzern unter ihm nicht hervor. (www.sueddeutsche.de, 21.4.26)

Neue Leadagentur für junge Zielgruppen von PKZ Die Zürcher Agentur Sir Mary hat sich im mehrstufigen Pitch von PKZ durchgesetzt und übernimmt künftig eine zentrale Rolle in der Markenentwicklung: Als neue Leadagentur für die junge Zielgruppe verantwortet Sir Mary sowohl Kreation als auch Media. (www.persoenlich.com, 21.4.26)

Leo XIV. würdigt Angolas Kirche und erinnert an Franziskus - - Während des Fluges von Luanda nach Malabo in Äquatorialguinea hat Papst Leo XIV. an diesem Dienstag Fragen von mitreisenden Journalisten beantwortet. Im Gespräch mit angolanischen Medienvertretern zog das Kirchenoberhaupt eine positive Bilanz seines Besuchs und betonte die wachsende Bedeutung der katholischen Kirche für die soziale Entwicklung des Landes. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 21.4.26)

Religion im Diversity Management Religion gehört zu den zentralen Dimensionen von Diversität — und wird im Arbeitsalltag dennoch oft ausgeklammert. Während Unternehmen Vielfalt sonst strategisch managen, gilt Religion bei den meisten weiterhin als Privatsache oder potenzieller Störfaktor. Eine religionswissenschaftliche Studie zeigt, wie Schweizer Grossunternehmen mit religiöser Vielfalt umgehen, welche Folgen dies für Arbeitnehmende hat und warum vermeintliche Neutralität oft Ausschluss reproduziert. | Ein Sommerfest im Innenhof eines Grossunternehmens an einem Donnerstagnachmittag: Auf den Tischen stehen Wasser und Fruchtsäfte, es gibt vegetarische Häppchen. Eine Muslimin trägt Kopftuch, ein jüdischer Mitarbeiter eine Kippa, eine Hinduistin ein Bindi, eine Katholikin ein Kreuz. Der Anlass findet während der regulären Arbeitszeit statt, auf Alkohol und Schweinefleisch wird verzichtet, der Umgang ist respektvoll und wertschätzend. So könnte gelungener Umgang mit religiöser Vielfalt am Arbeitsplatz aussehen. (www.religion.ch, 21.4.26)

Energiezukunft: Experten diskutieren über Lösungen für die Schweiz An einer Veranstaltung von «NZZ Live» haben vier Fachleute darüber diskutiert, wie die Schweiz ihren künftigen Strombedarf sichern kann, ohne Versorgungssicherheit, Klimaziele und Wirtschaftlichkeit gegeneinander auszuspielen — es ist kompliziert. | Der Moderator mit den Teilnehmern an der Veranstaltung von «NZZ Live» (von links nach rechts): David Vonplon (NZZ), Christoph Eisenring (Avenir Suisse), Andy Heiz (Axpo), Christian Schaffner (ETH Zürich), Matthias Gysler (Bundesamts für Energie). | Zum Schluss zeigte sich nochmals, dass die Differenzen hinsichtlich politischem Handlungsbedarf weniger bei der Diagnose als bei den Prioritäten liegen. Andy Heiz verlangte schnellere Verfahren für Windkraft, eine konsequente Ausrichtung der Förderung auf Winterstrom und die Offenheit für Gaskraftwerke und den Langzeitbetrieb der bestehenden Kernkraftwerke. Christian Schaffner pochte vor allem auf bessere Anreize, damit Strom flexibler genutzt und Versorgungssicherheit systemisch (www.nzz.ch, 21.4.26)

Podcast 'fossilfrei'– #41: Treibhausgas-Projektionen: erreichen wir unsere Klimaziele? Heute spricht 'fossilfrei' Host Wolf-Peter Schill mit Kai Wehnemann darüber, ob Deutschland seine Klimaziele erreicht und welche Rolle dabei die von ihm betreuten Treibhausgas-Projektionen des Umweltbundesamts spielen. Als Hintergrund erklärt Kai Wehnemann, wie aufwändig, aber auch wie transparent der Prozess mittlerweile ist und was die rund 100 Modellierenden da jedes Jahr machen. Die beiden dröseln auf, welche verschiedenen Ziele es im Klimaschutzgesetz und auf europäischer Ebene gibt und welche Rolle die Sektorenziele noch spielen — und warum wir gleichzeitig bei manchen Zielen „on track“ sein können und bei anderen nicht. Unsere kurzfristigen Klimaziele werden Stand jetzt knapp verfehlt — und die längerfristigen Ziele zunehmend deutlich. Dahinter liegen aber sehr unterschiedliche Trends in einzelnen Sektoren. Beispielsweise sind die Minderungen in der Industrie derzeit höher als geplant, aber aus eher bedauerlichen Gründen — (www.diw.de, 21.4.26)

„Wohnungsmarkt in Tirol steckt in Teufelskreis“ Die gemeinnützigen und gewerblichen Bauträger in Tirol warnen vor einem Rückgang der Bauleistung und einer daraus resultierenden Verknappung. Sie fordern die Politik zum Handeln auf, „ansonsten drohen gesellschaftspolitisch negative Effekte“. (www.krone.at, 21.4.26)

Ausgleichsbeitrag für Solarstrom ist unzulässig In einem Verfahren gegen die Spotty Smart Energy Partner GmbH hat die Arbeiterkammer OÖ eine richtungsweisende Entscheidung erwirkt.  - Für Haushalte mit Photovoltaikanlage, die Strom einspeisen und Strom beziehen, gilt das Konsumentenschutzgesetz in vollem Umfang. Der von eingehobene Ausgleichsenergiebeitrag ist somit unzulässig. (www.krone.at, 21.4.26)

„Gute Kernkraftwerke können 60, 70, 80 Jahre laufen – Das würde sich schon noch lohnen“ Die Debatte über eine mögliche Rückkehr zur Atomkraft gewinnt an Fahrt – während laut einer neuen Umfrage mehr als die Hälfte der Deutschen den Atomausstieg für falsch hält. Marc Felix Serrao, Axel Springer Global Reporter, hält das für eine „politische Nebelkerze“. (www.welt.de, 21.4.26)

D: Bischof Wilmer würdigt Papst Franziskus - - Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Bischof Heiner Wilmer, hat an den vor einem Jahr verstorbenen Papst Franziskus erinnert. Er bezeichnete ihn als Erneuerer der katholischen Kirche. Anlass ist der erste Todestag des Papstes, der am 21. April 2025 verstorben war. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 21.4.26)

Schweiz: Pilotprojekt in den Bistümern St. Gallen und Basel startet - - Unter dem Titel „Frauen in Führung – das Mentoring-Programm“ initiieren das Bistum St. Gallen und das Bistum Basel im Jahr 2026 ein gemeinsames Pilotprojekt. Ziel des Vorhabens ist es, die Rolle der Frau innerhalb der kirchlichen Strukturen zu stärken und die bestehende Organisationskultur zu überprüfen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 21.4.26)

Mehrheit hält Atomausstieg für falsch 53 Prozent der Deutschen lehnen die Abschaltung der letzten Atommeiler ab. Dennoch bleibt die Zustimmung zu erneuerbaren Energien hoch – Kernenergie spielt für viele nur eine untergeordnete Zukunftsrolle. (www.welt.de, 21.4.26)

Aufsicht der Finma: Finanzbehörde stockt Ressourcen auf und führt deutlich mehr Verfahren Die Zahl der Fälle stieg im letzten Jahr erheblich. Alleine bei der UBS gab es 42 Kontrollen. Doch die Öffentlichkeit bleibt meist im Dunkeln. (www.tagesanzeiger.ch, 21.4.26)

Pizzaballa: Kruzifix-Schändung im Libanon ist Angriff auf christlichen Glauben - - Die Versammlung der katholischen Ordinarien des Heiligen Landes hat die Handlungen eines Soldaten der israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) im südlibanesischen Dorf Debl verurteilt. Ein in den sozialen Medien verbreitetes Video zeigt, wie der Soldat wiederholt mit einem Hammer auf den Kopf einer Statue des gekreuzigten Jesus einschlägt. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 21.4.26)

Autonomik: Kommt die nächste industrielle Revolution aus Deutschland? - Informatik, Elektrotechnik und Maschinenbau sollen zur „Autonomik“ zusammengeführt werden. Das ist ein Konzept für eine neue Industrie, hinter dem ein Professor aus Kaiserslautern steckt. - (www.faz.net, 21.4.26)

Bio-Pellets verdrängen „schmutziges“ Heizöl Immer mehr Haushalte in Niederösterreich kehren flüssig-fossilen Brennstoffen im Keller bzw. Heizraum den Rücken – sie ersparen sich durch die „grünen“ Rohstoffe des Waldes Millionen an Heizkosten. (www.krone.at, 21.4.26)

Vermieter:innen sollen Mehrkosten fürs Heizen tragen Die Umweltstiftung WWF fordert von der schwarz-roten Koalition Änderungen am geplanten Gebäudemodernisierungsgesetz. - (klimareporter.de, 21.4.26)

„Wir stehen nicht unvorbereitet da“ – Regierung sieht Deutschland für Treibstoffkrise gerüstet Die Regierung sieht derzeit keine drohenden Versorgungsengpässe beim Treibstoff – doch die Lage bleibt angespannt. Steigende Ölpreise und neue Konflikte setzen den Markt unter Druck. (www.welt.de, 21.4.26)

So finden Kinder den Spaß am Lesen und an Büchern Rund um den Welttag des Buches am 23. April rücken wir die Freude am Lesen in den Mittelpunkt. Wie wird Kindern schon früh die Freude am Lesen vermittelt? (www.krone.at, 21.4.26)

KI und Geopolitik prägen Weltwirtschaft bis 2050 Die Weltwirtschaft steht laut einer am Montag veröffentlichten Studie der Boston Consulting Group (BCG) bis 2050 vor massiven Umwälzungen durch Künstliche Intelligenz, Klimawandel und geopolitische Spannungen. BCG-Experte Nikolaus Lang rät vor allem bei der KI-Regulierung zu raschem globalem Handeln. (www.krone.at, 21.4.26)

„Wir sind beim politischen Islam zu naiv“ Nach dem Amtsantritt von Papst Leo XIV. erlebt die katholische Kirche einen Wandel hin zu mehr Ruhe und Struktur. Pater Karl Wallner, Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Österreich, ordnet die neue Ausrichtung ein – und findet zugleich klare Worte zur Debatte über Islam und Islamismus in Österreich. (www.krone.at, 21.4.26)

Ohne Strom: Solarpanel erzeugt Wasserstoff aus Sonne und Wasser Grüner Wasserstoff ist bisher teuer und an Stromnetze gebunden. Ein Karlsruher Forscherteam will das ändern. Die KIT-Ausgründung photreon hat ein Solarpanel entwickelt, das Wasser allein mit Sonnenlicht spaltet und dabei komplett auf Elektrolyseure verzichtet. Ein erster Prototyp läuft bereits. | Grüner Wasserstoff gilt als Schlüssel für die klimafreundliche Transformation von Industrie und Energiesystemen. Bisher ist die Herstellung jedoch oft teuer, komplex und an feste Netzinfrastrukturen gebunden. Das Ausgründungsprojekt photreon vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) möchte diese Abhängigkeiten auflösen. | Die Forscher haben spezielle Photoreaktorpanels entwickelt, die Wasserstoff allein aus Sonnenlicht und Wasser produzieren. Im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden benötigt das System laut KIT keine Elektrolyseure und verbraucht keine externe elektrische Energie. (www.basicthinking.de, 21.4.26)

Social Engineering: Warum Unternehmen ihre Sicherheitslücke selbst sind Eine Studie deckt auf, dass Cyber-Risiken in Deutschland häufig hausgemacht sind. Während technische Angriffe von außen gefürchtet werden, mangelt es intern oft an Resilienz und dem Bewusstsein für den Faktor Mensch. Besonders das Risiko durch Social Engineering wird massiv unterschätzt. | Die digitale Bedrohungslage für die deutsche Wirtschaft hat eine neue Qualität erreicht. Während in den vergangenen Jahren vor allem spektakuläre Hackerangriffe aus dem Ausland die Schlagzeilen dominierten, rückt nun eine weitaus subtilere Gefahr in den Fokus: das eigene Unternehmen. Eine neue YouGov-Studie im Auftrag von 1&1 Versatel zeigt deutlich, dass viele Sicherheitslücken nicht durch technische Überlegenheit der Angreifer entstehen, sondern durch Versäumnisse innerhalb der eigenen vier Wände. | Eines der zentralen Ergebnisse der Befragung unter 533 Entscheidungsträgern ist die wachsende Bedeutung von Social Engineering. (www.it-daily.net, 21.4.26)

„An den Rändern“: Elena Ferrante denkt in ihren Essays die Frauenliteratur neu Bestsellerautorin Elena Ferrante zeigt in vier Vorträgen, wie weibliche Wahrheit auch aus männlichem Erbe entstehen kann — vor allem Dante spielt eine große Rolle. Eine Hymne an das Lesen und das Schreiben jenseits patriarchaler Grenzen (www.freitag.de, 21.4.26)

Weltweite Stromproduktion: Solarboom führt zu sinkenden Emissionen 2025 stieg der weltweite Stromverbrauch. Weil die Solarenergie in vielen Ländern aber noch schneller ausgebaut wurde, sanken die Stromemissionen. mehr... (taz.de, 21.4.26)

Warum Demokratie Hoffnung braucht – und Schulen als eschatologische Praxisräume Johannes Sabel zeigt auf, welche Elemente verantwortlich sind für den zunehmenden Druck auf die Demokratie, und wie Schulen zu Praxisorten eschatologischer Hoffnung werden könnten. | Die Diagnose, dass Demokratie „unter Druck“ stehe oder „in der Krise“ sei, ist inzwischen allgegenwärtig. Gemeint sind mit diesem Diktum sinkendes Vertrauen in politische Institutionen, polarisierte Öffentlichkeiten, rechtspopulistische Mobilisierung und eine wachsendes Überforderungsgefühl angesichts globaler Polykrisen. Doch vielleicht erleben wir weniger den Zerfall demokratischer Ordnungen als eine Phase ihrer Transformation. Demokratie steht vor der Aufgabe, sich von einer überwiegend formalen Verfahrensordnung zu einer tatsächlich gelebten Lebensform zu entwickeln, vielleicht erst wirklich Demokratie zu werden — eine Entwicklung, die nicht ohne kulturelle, ethische und bildungsbezogene Grundlagen gelingen kann. (www.feinschwarz.net, 21.4.26)

Wiley-VCH – Photovoltaik Alles-in-einem-Band für Dummies Von der Recherche über die Planung und Beauftragung von Dienstleistern bis zur Umsetzung und Anmeldung sowie den laufenden Betrieb von Photovoltaik-Anlagen: Stefan Krauter und Armin Froitzheim geben Ihnen alle Informationen, die Sie für Ihren Energiewechsel brauchen. | In diesem Buch erfahren Sie, wie Sie Solarenergie als Kleinst-, Dach, oder Großanlage einsetzen und nutzen. Auch wenn Sie sich für die Grundlagen interessieren oder erfahren möchten, welche Rolle die Photovoltaik bei der Transformation hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung spielt – hier finden Sie antworten. Auch Studierende auf dem Gebiet finden hier eine leicht verständliche Einführung. Neben technischen und finanziellen Aspekten wird der Einfluss auf Umwelt und Natur mit Zahlen, Daten und Fakten hinterlegt. Die Autoren kennen sich mit Theorie und Praxis bestens aus und begleiten Sie auf dem Weg zu vertieftem Wissen und zur besten Lösung für Ihre Anwendung. (www.wiley-vch.de, 21.4.26)

Zirkuläres Bauen bringt Chancen für Umwelt und Wirtschaft Der Umweltrat gibt der Bundesregierung Empfehlungen für kreislaufgerechtes Bauen und Bestandserhalt. Sie zielen darauf ab, den Klima- und Umweltschutz zu stärken, Sekundärbauprodukte attraktiver zu machen und neue Geschäftsmodelle anzuregen. (www.energiezukunft.eu, 21.4.26)

Die #Hormus-Blockade zeigt auf, wie lächerlich abhängig wir von importierten klimaschädlichen Brennstoffen sind. Wenn sie länger andauert, wird hoffentlich ernsthaft über Alternativen nachgedacht und die #Energiewende beschleunigt. @Netzausbau @BMWE_ | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 21.4.26)

Schweizer Deepfake-Skandal: «Die sind das Problem – nicht wir»: Fünf betroffene Frauen wehren sich gegen Porno-Deepfakes Die Influencerinnen zeigen Männer an, die mit KI Fotos und Videos von ihnen erstellt haben. Im Video erzählen sie ihren Weg von der Erniedrigung zur Ermächtigung. Und sagen, was sie Mädchen und Frauen raten. (www.tagesanzeiger.ch, 21.4.26)

Porträt-Debakel in Zürich: Regierungsrat Martin Neukom bestellt für 20 000 Franken aus der Staatskasse ein Gemälde von sich, lehnt dann aber gleich drei Versionen ab Der grüne Baudirektor und Regierungspräsident sollte mit einem Bild in der Ahnengalerie des Kantons verewigt werden. Jetzt stellt sich die Frage, was mit den unerwünschten Entwürfen geschehen soll. (www.nzz.ch, 21.4.26)

Solarthermiepark Lübeck erzeugt CO2-neutrale Fernwärme - - Die Stadtwerke Lübeck setzen auf Solarthermie. Der Solarthermiepark Lübeck deckt zwölf Prozent des Fernwärmebedarfs des Stadtteils Moisling.  - - (www.geb-info.de, 21.4.26)

Petersberger Klimadialog: Schub durch die Energiekrise? Die Klimapolitik steckt in der Krise. Ausgerechnet der Iran-Krieg und die steigenden Energiepreise könnten nun für Rückenwind sorgen. Beim Petersberger Klimadialog, der heute beginnt, sollen Allianzen geschmiedet werden. Von D. Hebestreit.[mehr] (www.tagesschau.de, 21.4.26)

Pfister setzt auf Schweizer Identität Das Möbelhaus startet die Dachmarkenkampagne «I de Schwiiz dihei». Es will damit die Marke auf eine kulturelle Ebene heben. (www.persoenlich.com, 21.4.26)

Angriffe schwächen russische Erdölindustrie Die ukrainische Armee greift regelmäßig russische Erdölanlagen an. Ziel ist es, dem Aggressor Russland wirtschaftlichen Schaden zuzufügen und den Nachschub an Treibstoff für die russischen Truppen in der Ukraine zu kappen. Laut Einschätzung der ukrainischen Regierung hat Moskau allein im März umgerechnet fast zwei Milliarden Euro verloren. (orf.at, 21.4.26)

20.4.26

Interview mit Präsident Lula: "Brasilien ist der richtige Standort" Brasiliens Präsident Lula wirbt für deutsche Investitionen in seinem Land. Im Interview mit den tagesthemen betonte er vor allem Brasiliens Rolle bei erneuerbaren Energien. Auch im Bereich Seltene Erden will er die Zusammenarbeit ausbauen. [mehr] (www.tagesschau.de, 20.4.26)

These common medications may increase your risk during heat waves Some over-the-counter and prescription drugs may make it harder for your body to stay cool and hydrated — with potentially serious consequences. (yaleclimateconnections.org, 20.4.26)

Astronauts' brains don't fully adapt to life in microgravity, new study finds New research shows astronauts tend to grip objects in microgravity as if they felt as heavy as or heavier than they would on Earth, a finding that could help future space exploration (www.scientificamerican.com, 20.4.26)

„Kein Kerosin-Blackout, aber eine gefährliche Stressprobe“ Wegen des Iran-Kriegs wächst die Sorge, dass es zu Engpässen bei der Kerosin-Versorgung kommt. Dazu eine Einschätzung von Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt im DIW Berlin: Deutschland steht derzeit nicht vor einem akuten Kerosin-Blackout, aber vor einer ernsthaften Stressprobe. Die Versorgung ist noch stabil, doch anhaltende geopolitische Spannungen treiben Preise und erhöhen den Druck auf die Infrastruktur. Am Ende zahlen vor allem Verbraucher die Rechnung dieser fossilen Krisenabhängigkeit. Das ist der Preis der verschleppten Energiewende. | Aktuell ist Deutschland noch mit Kerosin versorgt, aber die Lage ist angespannt. Ein Großteil des Kerosins stammt aus heimischen und europäischen Raffinerien, insbesondere aus dem Nordwesteuropa-Raum rund um Rotterdam. Gleichzeitig ist Europa stark importabhängig und globale Lieferketten, etwa über die Straße von Hormus, spielen eine zentrale Rolle. Das macht das System krisenanfällig, (www.diw.de, 20.4.26)

Sicherheit beim Sechseläuten: Grössere Abstände und Gitterzäune beim Bööggverbrennen in Bassersdorf Die Parodie auf die Zünfterparty in der Limmatstadt hat in Bassersdorf viel Volk angelockt. Auf der kleinen Wiese achtet man nach Strafanzeigen sehr genau auf die Sicherheit. (www.tagesanzeiger.ch, 20.4.26)

Haushalte denken um: Kommt jetzt der Elektro-Boom? - Mit den höheren Öl- und Gaspreisen werden Elektroautos, Wärmepumpen und Co. im Vergleich zu ihren fossilen Alternativen attraktiver. So reagieren die Verbraucher. - (www.faz.net, 20.4.26)

Energiekrise: Kerosinversorgung laut Wirtschaftministerium gesichert Nach einem Krisentreffen hat Wirtschaftsministerin Reiche versichert, dass es keine Kerosin-Engpässe gebe. Die Luftfahrtbranche fordert dennoch einen europaweiten Krisenplan. Die freien Tankstellen warnen vor Benzin-Engpässen rund um den 1. Mai.[mehr] (www.tagesschau.de, 20.4.26)

„Es waren genau diese Organisationen, die vor der Bundestagswahl Bambule gemacht haben“ Bildungsministerin Karin Prien (CDU) will die Fördergelder für Projekte von „Demokratie leben!“ kürzen. „Es hat bisher auch nie so eine Art von Erfolgskontrolle stattgefunden“, sagt Kolumnist Jan Fleischhauer. (www.welt.de, 20.4.26)

Social-Media-Verbot für Jugendliche: Sehr vernünftig und sehr hilflos Familienministerin Karin Prien will die Debatte über Social Media versachlichen. Gut so. Dann reden wir mal über die drängendsten Punkte. mehr... (taz.de, 20.4.26)

Papst an Kirche in Angola: „Ihr seid Salz und Licht dieses Landes“ - - Beim Treffen mit der katholischen Gemeinschaft in Luanda hat Papst Leo das heldenhafte Glaubenszeugnis der Kirche Angolas gewürdigt. Die mehr als 50.000 Menschen, die sich vor und in der Pfarrkirche „Unsere Liebe Frau von Fatima“ versammelt hatten, erinnerte der Pontifex daran, dass besonders die Christen gerufen seien, durch Einheit und gelebtes Zeugnis aktiv zum Frieden und zur Entwicklung ihres Landes beizutragen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 20.4.26)

IGGÖ-Gutachten stellt Kopftuchverbot infrage Die Kopftuch-Debatte ist um eine Facette reicher: Ein neues Gutachten im Auftrag der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich hält das Verbot erneut für verfassungswidrig. Bereits im Jahr 2020 wurde ein Kopftuchverbot vom Verfassungsgerichtshof aufgehoben. Kippt jetzt das Gesetz? (www.krone.at, 20.4.26)

Erneuerbare Energien: Widerstand gegen fossilen Rollback [Online-Abo] »Ende Gelände« nimmt mit zivilem Ungehorsam neue Gaskraftwerke im Ruhrgebiet ins Visier. Zahlreiche Treffen von Ministerin Katherina Reiche mit den großen Energiekonzernen. (www.jungewelt.de, 20.4.26)

Trump Gegen Leo XIV.: Der Papst hat seinen Sieg verspielt - Leo XIV. hat Donald Trump nach ihrem Schlagabtausch eine Brücke gebaut. Aber der Preis ist hoch. Trump kann sein Narrativ von den Fake News-Medien nun mit päpstlichem Siegel verbreiten. - (www.faz.net, 20.4.26)

Streit der US-Regierung mit Papst Leo XIV.: Du sollst deinem Papst keinen Unfug erzählen JD Vance will Papst Leo erklären, was ein »gerechter Krieg« ist. Ach, würde der katholische US-Vizepräsident nur die Lehre seiner Kirche kennen! (www.zeit.de, 20.4.26)

Expertenkommission zu Social Media: Kinderarzt könnte künftig über Gefahren aufklären Ein Social-Media-Verbot für Jugendliche alleine bringt nichts: Die Kommission von CDU-Bildungsministerin Prien mahnt zu Aufklärung an – auch für Eltern. mehr... (taz.de, 20.4.26)

Eklat wegen Ahnenbild von Regierungspräsident: Martin Neukom lehnt drei Porträt­entwürfe ab: «Künstlerische Darstellung hat mir nicht zugesagt» Drei Werke des Künstlers Hans Witschi fielen durch. Jetzt spricht der Porträtierte, der Zürcher Regierungs­präsident Martin Neukom. Wie der Porträt-Konflikt gelöst wird, bleibt offen. (www.tagesanzeiger.ch, 20.4.26)

Klimaschutz auf Landesebene: Deutsche Umwelthilfe verklagt Bayern Bayern verstößt laut dem Umweltverband gegen seine eigenen Klimagesetze. Mit einer Klage will die Umwelthilfe der Landesregierung Druck machen. mehr... (taz.de, 20.4.26)

Jenseits der Metropolen: Die Zukunft entscheidet sich auf dem Land - Klimaschutz, Energiewende, Lebensmittel: Vieles wird in der Stadt diskutiert, aber auf dem Land umgesetzt. In seinem Buch „Die Unterschätzten“ zeigt Andreas Möller, wie sich daraus das Gefühl speist, belehrt statt gehört zu werden. - (www.faz.net, 20.4.26)

Eva von Redecker: »Wir erleben eine Art Wettrennen um Zerstörungsfähigkeit« Die Energiewende wird gerade triumphal rückabgewickelt, sagt die Philosophin Eva von Redecker. Und zwar nicht aus wirtschaftlichen Gründen, sondern aus Zerstörungslust. (www.zeit.de, 20.4.26)

Treibstoffmangel: SPD fordert Gipfeltreffen zur Energieversorgung Die Sorge vor einem drohenden Treibstoffmangel treibt auch die SPD um. Während in der CDU Uneinigkeit herrscht, drängen die Sozialdemokraten auf ein Spitzentreffen. (www.zeit.de, 20.4.26)

«Hitzetage» von Oisín McKenna: Ein Ire erzählt von queerem Leben im unbezahlbar gewordenen London Oisín McKenna porträtiert eine Stadt, eine Generation, ein Lebensgefühl. Sein Romandebut verkaufte sich über 100’000 Mal und wird als «elektrisierend» gefeiert. (www.tagesanzeiger.ch, 20.4.26)

Elbflorenz: Ist Dresden so beeindruckend wie auf Social Media? - Romantisch, historisch, künstlerisch – so sieht die deutsche Stadt Dresden auf Instagram aus. Aber entspricht das der Realität? Wir haben uns ein eigenes Bild von der Stadt an der Elbe gemacht. - (www.faz.net, 20.4.26)

Weltordnung unter Druck – Ein zahnloser Papiertiger? Warum das Völkerrecht doch Biss hat Putin, Trump und Xi verletzen das Völkerrecht, Konsequenzen folgen kaum. Ist das Völkerrecht wirklich so wirkungslos? (www.srf.ch, 20.4.26)

Jugend und Social Media: Das Unwissen über Kinder und Smartphones ist gewollt - Eine große Bestandsaufnahme zur Jugend in der digitalen Welt wirft die Frage auf: Wie geht Jugendschutz trotz unsicherer Datenlage? Zumindest sollte man sich von den Märchen der Techindustrie lösen. - (www.faz.net, 20.4.26)

Verfassungsschutzbericht für Bayern: Extremisten treten immer gewaltbereiter auf Innenminister Joachim Herrmann sieht eine Bedrohung durch Demokratiefeinde von rechts, links und aus dem Islamismus. Gemein hätten alle Szenen etwa das „gesellschaftszersetzende Gift“ des Antisemitismus. (www.sueddeutsche.de, 20.4.26)

Erneuerbare Energien als Rettung? Der verhängnisvolle deutsche Reflex nach der Hormus-Blockade Angesichts der drastisch gestiegenen Ölpreise fordern Politiker den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien, auch in Deutschland. Aber das führt in eine ganz andere Abhängigkeit – mit gefährlichen Langzeitfolgen. (www.welt.de, 20.4.26)

Porträt-Gate im Regierungsrat – Neukom liess sich dreimal malen – und lehnte alle Werke ab Der Zürcher Regierungsrat Martin Neukom weist drei Porträtversionen von sich zurück. Der Künstler ist düpiert. (www.srf.ch, 20.4.26)

Humanoide Roboter als Mittel gegen die Fachkräftelücke In der industriellen Fertigung halten zunehmend Maschinen Einzug, die dem Menschen ähneln und eigenständig komplexe Aufgaben übernehmen können. | Laut einer aktuellen Befragung im Auftrag des Bitkom sehen viele Unternehmen darin eine mögliche Antwort auf zentrale Herausforderungen der Branche. | Der Fachkräftemangel zählt für zahlreiche Industriebetriebe zu den größten Problemen. Genau hier setzen humanoide Roboter an: Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen geht davon aus, dass diese Technologie helfen kann, fehlende Arbeitskräfte zumindest teilweise zu ersetzen. | Gleichzeitig wird ihr Einsatz vor allem dort als sinnvoll betrachtet, wo Tätigkeiten besonders belastend oder gefährlich sind. Roboter könnten beispielsweise in Umgebungen mit hoher Hitze, schweren Lasten oder Schadstoffen eingesetzt werden. (www.it-daily.net, 20.4.26)

Globuli in der Grundversicherung | Baume-Schneider stoppt die Überprüfung der Homöopathie Seit zwei Jahren überprüft der Bund die Vergütung der Homöopathie in der Grundversicherung. Nun wurde das Verfahren überraschend abgebrochen. Was steckt dahinter? | Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider stoppte persönlich die Überprüfung der Homöopathie. | Die Ärzteverbindung FMH, präsidiert von der Homöopathie-Ärztin Yvonne Gilli, engagierte sich besonders gegen die Überprüfung. | Kritiker bemängeln, dass Homöopathie seit 2012 ohne Wirksamkeitsnachweis kassenpflichtig ist. (www.tagesanzeiger.ch, 20.4.26)

Werden Senior:innen einem Druck ausgesetzt, nicht zur Last zu fallen? | Wie Kirche und Psychiatrie das Verfassungsrecht auf Suizidhilfe aushöhlen Es droht politische Einflussnahme im Sinne eines zu erhaltenden Lebens als unverfügbares "Gottesgeschenk" und — im säkularen Bündnis mit der Psychiatrie — als Schutz vor innerer oder äußerer Pression zum Alterssuizid. Mit Sorge nehme man eine wachsende "Normalisierung" der Option zur medizinischen Assistenz wahr und die deutschen Bischöfe haben diese in katholischen Pflegeeinrichtungen inzwischen untersagt. | Nach dem autonomiebetonten Bundesverfassungsgerichtsurteil vom Februar 2020 gibt es in Senioren- und Pflegeheimen große Verunsicherung im Umgang mit Bewohner:innen, die aus dem Leben scheiden wollen. Angesichts der immer häufigeren Zielkonflikte legte der große evangelische Träger Stiftungen Bethel dazu für seine stationären Einrichtungen 2024 ein Rechtsgutachten vor. Anlass war die Befürchtung, "dass die Zulassung organisierter Angebote und die Gewöhnung an die Option der Selbsttötung alte, kranke und behinderte Menschen auf subtile Weise" verleiten würde: (hpd.de, 20.4.26)

Entsoe legt Abschlussbericht für Iberien-Stromausfall vor Nicht eine Überlastung durch zu viel PV-Einspeisung, sondern mangelndes Spannungsmanagement war die Ursache für den großflächigen Stromausfall auf der iberischen Halbinsel 2025. | In einem rund 470 Seiten langen Bericht hat der Verband der europäischen Übertragungsnetzbetreiber („Entso-E“) den Stromausfall in Spanien und Portugal am 28. April 2025 aufgearbeitet. Demnach liegt die Ursache für den Blackout, dessen Behebung mehrere Stunden dauerte, in einem Zusammenspiel mehrerer Faktoren. | Der Bericht wurde von 45 Fachleuten aus europäischen Übertragungsnetzbetreibern, Regulierungsbehörden und regionalen Koordinierungszentren erarbeitet. Das Gremium war von Entsoe eingerichtet worden, um den schwersten Stromnetzausfall in Europa seit mehr als 20 Jahren aufzuarbeiten. | Ausgangspunkt sei ein unkontrollierter Spannungsanstieg ab 12:32 Uhr gewesen, der in Spanien eine Serie von Abschaltungen auslöste, heißt es in dem Bericht. (www.energie-und-management.de, 20.4.26)

Wildfires used to ‚go to sleep‘ at night. Climate change has them burning overtime California now has about 550 more fire-friendly hours a year than it did in the 1970s. (yaleclimateconnections.org, 20.4.26)

‚Flying potato‘ owls find a home at Arizona solar complex Rescued owls live in artificial burrows at the solar farms. (yaleclimateconnections.org, 20.4.26)

Anti-Atomprotest in Deutschland: Die erfolgreichste Bewegung aller Zeiten Tschernobyl war ein Motor für die Proteste, Fukushima leitete schließlich das Ende der Technologie ein. Die Anti-Atom-Proteste waren die erfolgreichsten aller Zeiten. Was die Klimabewegung von ihr für die Energiewende lernen kann (www.freitag.de, 20.4.26)

40 Jahre Tschernobyl: Folgen bis heute spürbar – Atomdebatte endgültig beenden Auch vier Jahrzehnte nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl sind die Folgen in Bayern noch messbar. Der BUND Naturschutz fordert ein endgültiges Aus der Atomkraftfantasien und sieht den Atomausstieg in Deutschland als großen Erfolg der Umweltbewegung. | Der BUND Naturschutz in Bayern erinnert anlässlich des 40. Jahrestags der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl am 26. April an die bis heute anhaltenden Folgen. Noch immer müssen in Teilen Bayerns Wildschweine auf Radioaktivität untersucht werden. Auch Waldböden und Pilze sind vielerorts betroffen. „Tschernobyl ist keine ferne Vergangenheit, sondern bis heute Realität — auch und vor allem in Bayern. Diese Langzeitfolgen zeigen eindrücklich, dass Atomkraft keine beherrschbare und eine hochgefährliche Technologie ist“, erklärt der BN-Vorsitzende Martin Geilhufe. „Die unsichtbare Gefahr bleibt über Jahrzehnte bestehen, das ist das eigentliche Vermächtnis der Katastrophe.“ (www.bund-naturschutz.de, 20.4.26)

Täglich grüsst der Abwasch! Können wir es überhaupt richtig machen?! Gegen die Spülmaschine kann ich nur verlieren — zumindest, was den Wasserverbrauch angeht. Beim Energieverbrauch liege ich vorne. Und das eine geht bei der ganzen Rechnerei sowieso immer vergessen. (www.watson.ch, 20.4.26)

Publikationen – RENEWS PAPER / Kommunale Finanzierung der Energiewende und europäische Fördermaßnahmen. Neben der Frage nach qualifiziertem Fachpersonal stellt besonders die Finanzierung der Energiewende ein zentrales Thema für Kommunen dar. Beides wird unbedingt benötigt und ist eng miteinander verzahnt. Viele Stellen, die in der Verwaltung die Energiewende voranbringen sollen, arbeiten an Förderprojekten oder werden durch Projektmittel finanziert. Qualifiziertes Personal wird benötigt, um etwaige Mittel einzuwerben, und dieses qualifizierte Personal wird regelmäßig durch eben diese Mittel finanziert. Dementsprechend ist es naheliegend, dass auch im Projekt Energiewende Partnerstadt 3.0 die Frage nach Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten für Kommunen aufkam. Dieses RENEWS PAPER basiert in großen Teilen auf den Erfahrungen der letzten Jahre aus dem Projekt heraus sowie auf einem digitalen Workshop im Rahmen des Projekts zu EU-Fördertöpfen wie etwa Horizon Europe, The New European Bauhaus Facility, LIFE, Interreg sowie den Fachkräftefonds für kommunale Partnerschaften weltweit. (www.unendlich-viel-energie.de, 20.4.26)

Olympiabewerbung mit Hamburg: Kiel sagt leise „Jo“ Mit 63,5 Prozent stimmt Kiel für eine Bewerbung als Segelstandort bei den Olympischen Spielen. Die Wahlbeteiligung lag bei unter einem Drittel. mehr... (taz.de, 20.4.26)

Weniger Klima- und Umweltwirkungen durch Arzneimittel und Medizinprodukte: UKAM startet als neue Plattform   Das Gesundheitswesen trägt mehr als 5% zu den Treibhausgasemissionen in Deutschland bei - und ein wesentlicher Teil davon ist auf Arzneimittel und Medizinprodukte zurückzuführen. UKAM - die KLUG-Plattform für umwelt- und klimafreundliche Arzneimittel und Medizinprodukte setzt genau an dieser Stelle an.   Weiterlesen ... Weniger Klima- und Umweltwirkungen durch Arzneimittel und Medizinprodukte: UKAM startet als neue Plattform   (www.klimawandel-gesundheit.de, 20.4.26)

Armee um keinen Preis: Wie Dienstverweigerung in der Schweiz salonfähig wurde Bei der eidgenössischen Volksabstimmung vom 14. Juni geht es um den Zugang zum Zivildienst. Früher landeten viele junge Männer im Gefängnis, wenn sie sich aus religiösen oder moralischen Gründen dem Militärdienst widersetzten. | Seit diesen Abstimmungen hat der Zivildienst immer mehr junge Menschen angezogen, und noch mehr seit der Abschaffung der Gewissensprüfung im Jahr 2009. | Diese wurde durch den «Tatbeweis» ersetzt, der Kriegsdienstverweigerer dazu verpflichtet, einen zivilen Ersatzdienst zu leisten, der eineinhalb Mal so lange dauert wie der Militärdienst. | Heute steigt die Zahl der Personen, die den Zivildienst durchlaufen, weiter an, mit einem Rekord von 7211 Zulassungen im Jahr 2025. Diese Entwicklung beunruhigt das Parlament und den Bundesrat, die nun das Gesetz ändern möchten, um die Zugangsbedingungen zu verschärfen und damit die Armee zu stärken. | Die Linke hat jedoch das Referendum gegen diese Vorlage eingereicht. Die Bevölkerung wird deshalb am 14. Juni an der Urne (www.swissinfo.ch, 20.4.26)

Bericht der Internationalen Energieagentur: „Schwerster Ölschock der Geschichte“ Die Auswirkungen des Kriegs im Nahen Osten erreichen ein historisches Ausmaß. Nach Angaben der IEA stieg der Ölpreis noch nie so stark binnen eines Monats an. Erneuerbare Energiequellen werden weltweit immer gefragter. (www.sueddeutsche.de, 20.4.26)

12.000 Menschen demonstrieren in München für die Energiewende Deutschlandweit sind am Samstag mehr als 80.000 Menschen auf die Straße gegangen, um für Erneuerbare Energien und gegen die Blockade der Energiewende durch Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) zu protestieren. Das breite Bündnis der Initiator*innen wertet die Proteste als riesigen Erfolg und klares Signal an die Wirtschaftsministerin, ihren Kurs in der Energiepolitik zu ändern. (www.bund-naturschutz.de, 20.4.26)

Schöne Ortsbilder sollen Reisende anlocken Schweiz Tourismus lanciert eine zweiwöchige Plakatkampagne an Schweizer Bahnhöfen, die 15 Ortsbilder aus dem Bundesinventar ISOS als Reiseziele inszeniert. Anlass ist der eingetrübte Ferntourismus infolge des Iran-Konflikts. (www.persoenlich.com, 20.4.26)

Social Media: „Wir haben eine Million Jugendliche mit problematischem Internetverhalten“ Seit Monaten diskutiert Deutschland über ein Social-Media-Verbot für Kinder. Nun legt eine Expertenkommission der Bundesregierung ihre Erkenntnisse zu den Gefahren der digitalen Welt vor. Handlungsempfehlungen folgen. (www.sueddeutsche.de, 20.4.26)

„Soziale Infrastruktur der Zukunft“: Stuttgart bereitet Transformationsprozess vor Die Stadt Stuttgart initiiert einen Transformationsprozess zur Weiterentwicklung ihrer sozialen Infrastruktur. Ziel ist es, Angebote künftig wirksamer zu steuern, Ressourcen effizienter zu nutzen und die Zusammenarbeit mit freien Trägern sowie der Zivilgesellschaft zu stärken. (www.stuttgart.de, 20.4.26)

Energiesicherheit: Merz will Nationalen Sicherheitsrat einberufen Die Versorgung mit Treibstoff sei gesichert, sagt der Kanzler. Damit das so bleibt, will die Regierung vorsorgen. mehr... (taz.de, 20.4.26)

Synodensekretariat plant Vorbereitungs-Treffen für Kontinentalversammlung - - Vom 23. bis 25. Juni sollen die kontinentalen Evaluierungsversammlungen vorbereitet werden, die für das erste Quartal 2028 vorgesehen sind. Auch Papst Leo wird an einer der Arbeitssitzungen teilnehmen. Das hat das Synodensekretariat am Montag bekannt gegeben. Zuvor war der XVI. Ordentliche Rat am Freitag zu einer Onlinesitzung zusammengetreten, um über die Umsetzung der bereits beschlossenen Ergebnisse zu beraten. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 20.4.26)

Deutsche Umwelthilfe reicht Klimaklage gegen Bayern ein – Deutsche Umwelthilfe e.V. Bayern verstößt mit unzureichendem Klimaschutzprogramm gegen landeseigenes Klimaschutzgesetz | DUH reicht Klage ein und fordert die Staatsregierung zur sofortigen Fortschreibung des Klimaschutzprogramms auf | DUH prüft weitere Klimaklagen gegen säumige Bundesländer | at eine Klimaklage gegen den Freistaat Bayern am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof eingereicht, weil dieser seinen gesetzlichen Verpflichtungen zum Klimaschutz nicht ausreichend nachkommt. Nach dem Bayerischen Klimaschutzgesetz muss das Klimaschutzprogramm regelmäßig fortgeschrieben werden. Obwohl absehbar ist, dass die Klimaziele deutlich verfehlt werden, ist dies bislang nicht erfolgt. Die DUH fordert Ministerpräsident Markus Söder auf, umgehend nachzusteuern. (www.duh.de, 20.4.26)

#067 Alpinunfall oder Kriminalfall? Die Schuldfrage am Berg | talk Muss man beim Bergsteigen Angst vor den Juristen haben? Nach dem weltweit beachteten „Glockner-Urteil“ herrscht Unsicherheit unter Alpinisten. In dieser Episode des alpenverein basecamp klären ein ehemaliger Staatsanwalt und der Leiter der Abteilung Bergsport im Alpenverein die rechtliche Sachlage. Sie diskutieren den Unterschied zwischen erlaubtem Risiko und strafbarer Fahrlässigkeit, erklären die Arbeit der Alpinpolizei und erläutern, warum Eigenverantwortung am Berg nach wie vor ein hohes Gut ist. | In dieser Episode tauchen wir tief in die juristischen Aspekte des Bergsports ein. Ausgelöst durch das spektakuläre Glockner-Urteil besprechen wir, wo die Eigenverantwortung endet und das Fremdverschulden beginnt | Die Gäste: Robert Wallner, langjähriger Staatsanwalt für Alpinunfälle, und Jörg Randl, Leiter der Abteilung Bergsport im Österreichischen Alpenverein (alpenverein-basecamp.podigee.io, 20.4.26)

Mercosur lässt hoffen: Brasilien ist mehr als nur ein Rohstofflieferant - Als Gastland der Hannover Messe will Brasilien sich von seiner modernen Seite zeigen. Deutsche Unternehmen vor Ort setzen darauf, dass das Land von seiner industriellen Breite, der Energiewende und dem Mercosur-Abkommen profitiert. - (www.faz.net, 20.4.26)

Klimaflucht verstehen – scilog Wenn Klimafolgen Konflikte anheizen und Lebensgrundlagen gefährden, scheint mehr Migration die logische Folge. Doch dieses Bild greift zu kurz. Mithilfe von Erdbeobachtung und Handydaten will der Geoinformatiker Stefan Lang die komplexen Zusammenhänge zwischen Klima und Flucht besser verstehen. | Das gewonnene Wissen über Migrationsursachen soll konkrete Maßnahmen für Klimaresilienz unterstützen. Eine zentrale Rolle spielt dabei die senegalesische NGO IPAR, die im Projekt Akteur:innen aus Fischerei, Landwirtschaft und Katastrophenschutz zusammenbringt und daraus Handlungs- und Policy-Empfehlungen ableitet. Der Wissenstransfer ist keine Einbahnstraße, betont Lang. „Unsere afrikanischen Projektpartner sind in puncto Resilienz bereits Vorreiter — man denke etwa an die Begrünungsprojekte im Sahel. Der Austausch ist daher gegenseitig.“ (scilog.fwf.ac.at, 20.4.26)

Schweizer Online-Tool macht Energieverbrauch von Rechenzentren transparenter Die Auswirkungen von Rechenzentren auf Umwelt und Klima liess sich bisher nur schwer messen. Die Swiss Data Centre Efficiency Association (SDEA) hat nun internationale Anerkennung für ein Tool erhalten, mit dem sich der ökologische Fussabdruck der Anlagen bewerten lässt. (www.swissinfo.ch, 20.4.26)

„Wir müssen sehen, welche Art von Flugbetrieb aufrechterhalten wird“ Die Kerosinversorgung in Deutschland ist angespannt, da ein Großteil des Treibstoffs über die Straße von Hormus kommt. Luftfahrtexperte Heinrich Großbongardt warnt, dass sich die Lage ohne eine Öffnung der Straße von Hormus weiter zuspitzen könnte. (www.welt.de, 20.4.26)

KI und Digitalisierung stehen im Fokus Mehr als 90 Prozent der Energieunternehmen arbeiten bereits mit einer KI-Strategie oder planen diese für die Zukunft. Das geht aus einer Studie im Auftrag des BDEW hervor. | Die Energiewirtschaft steht vor einer doppelten Herausforderung: Sie muss die Energiewende bewältigen und zugleich eine tiefgreifende digitale Transformation gestalten. Die „Digital@EVU-Studie 2026“, herausgegeben vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) gemeinsam mit VSE, Kearney und „IMP3ROVE“, zeigt, wie sich die Themen in der Branche entwickeln. | Die Studie hat drei Handlungsfelder untersucht: die Transformation der Wertschöpfung, die Kundenzentrierung sowie das digitale Unternehmen. Im Fokus standen außerdem Datenanalytik und Künstliche Intelligenz — mit besonderem Augenmerk auf erneuerbare Energieerzeugung und Netze. Zwei weitere Teilstudien sollen in den kommenden Monaten veröffentlicht werden. (www.energie-und-management.de, 20.4.26)

Lebensmittel-Nebenströme als unterschätzte Ressource – eine Literaturübersicht Entlang der Lebensmittelwertschöpfungskette fallen weiterhin beträchtliche, bislang wenig genutzte Nebenströme an. Eine Literaturstudie von Agroscope zeigt, dass zentrale Fragen zur Anwendung und industriellen Verwertung weiterhin offen sind. | Die Nutzung von Nebenströmen hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. So hat auch die Anzahl wissenschaftlicher Publikationen zum Thema zugenommen. Forschende von Agroscope haben im Rahmen des drittmittelfinanzierten EU Projekts WASTELESS (Horizon 2020, Grant Agreement 101084222) eine Literaturstudie durchgeführt, bei der zwei Forschungsdatenbanken nach relevanten Übersichtsarbeiten (Reviews) zu Nebenströmen durchsucht wurden, um den aktuellen Wissensstand zu diesem Thema zu ermitteln. Es wurden 52 englischsprachige Reviews identifiziert und analysiert. Wie in Abbildung 1 ersichtlich wird, überwiegen die pflanzlichen Quellen. (www.agrarforschungschweiz.ch, 20.4.26)

Magma unter der Toskana: Neue Hoffnung für die Energiewende Forschende haben unter der Region im Westen Italiens ein riesiges Magma-Reservoir entdeckt – dank einer Technologie aus der Erdbeben-Forschung. Die Methode könnte auch beim Auffinden Seltener Erden helfen. (www.dw.com, 20.4.26)

Helmholtz startet umfassende Wasserforschungsinitiative | HZDR erforscht städtische Resilienz und Regeneration von Flussökosystemen Mit einer Förderung von rund neun Millionen Euro aus dem Helmholtz-Impuls- und Vernetzungsfonds bringt die Initiative neun Helmholtz-Zentren zusammen, um gemeinsam Forschung, Industrie, Politik und Zivilgesellschaft miteinander zu verbinden. Im Mittelpunkt dieser Initiative stehen drei „Solution Labs“ — Demonstrationsstandorte in der Praxis, an denen innovative Ansätze des Wassermanagements getestet und weiterentwickelt werden. Diese Labs arbeiten auf verschiedenen Ebenen, von ganzen Flussgebieten über städtische Infrastrukturen bis hin zu mikroskopischen Schadstoffprozessen. Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) beteiligt sich mit zwei Projekten: dem URBAN-LE Solution Lab in Leipzig und der SOLVE-Initiative im Elbe-Einzugsgebiet. | Wasser ist eine der grundlegenden Ressourcen für das Leben — und doch ist es zunehmend bedroht. Klimawandel, rasante Urbanisierung und steigende Schadstoffbelastungen setzen die Wassersysteme weltweit unter Druck. (www.hzdr.de, 20.4.26)

Atomenergie: Ihr früher Erfolg ist ein Problem für den Klimawandel | Die Tragik der Kernenergie: Sie kam zu spät – und zu früh Der Klimawandel würde einen schnellen und entschlossenen Ausbau der Atomenergie erfordern. Damit das gelingen kann, muss man verstehen, wie sie von ihrem frühen Erfolg ausgebremst wurde. | Gastkommentar von Marco Visscher, niederländischer Technologie-Journalist und Autor. Das Original dieses Beitrags erschien im britischen Online-Magazin «Unherd». — Aus dem Englischen von mml. (www.nzz.ch, 20.4.26)

Bürgerentscheid in NRW: Mehrheit für Olympia-Bewerbung Aus NRW kommt die klare Zustimmung für eine Bewerbung um die olympischen Sommerspiele. Im Rennen sind mehrere Regionen in Deutschland. mehr... (taz.de, 20.4.26)

Olympia-Bewerbung: Das Dilemma des DOSB - Nach München votiert auch Nordrhein-Westfalen mit deutlicher Mehrheit für Olympische Spiele. Für den DOSB entpuppt sich das wegen des großen Risikos als gewaltiger Gewinn. Doch es fehlt noch Rückenwind. - (www.faz.net, 20.4.26)

Kulturbau in der Schweiz: Ein Kammermusiksaal für die Innerschweiz - In den Alpen im Schweizer Kanton Uri plant der Pianist Andreas Haefliger einen neuen Kammermusiksaal – vollkommen privat finanziert. Entwürfe sind da, Geld ist da und 2030 soll eröffnet werden. - (www.faz.net, 20.4.26)

Baumschutz in Gefahr: Wie eine Klimaanlage für die Stadt - Der Baum muss weg, meinen Grundstückbesitzer, wenn das Laub die Sicht behindert. Manche Kommunen schaffen den Baumschutz ab. Dadurch könnte aber die Hitze in der Stadt unerträglich werden. - (www.faz.net, 20.4.26)

Radikale Massnahme gegen die Mailflut | Vielen Dank für Ihre Mail. Sie wird ungelesen gelöscht Am ersten Tag nach den Ferien warten Hunderte ungelesene Nachrichten im Posteingang. Wir sollten sie mutiger in den Papierkorb befördern. | Kolumne von Tina Huber | Gegen die Mailflut nach den Ferien gibt es eine radikale Methode: alle Nachrichten ungelesen löschen. Viele Mailanfragen lösen sich von selbst, bevor man aus den Ferien zurückkommt. Wer das Postfach abriegelt, übt, Kontrolle abzugeben, zu priorisieren und wirklich abzuschalten. | Kennen Sie bestimmt, wenn Sie beruflich mit E-Mails zu tun haben: Einer der schönsten Momente im Leben eines Büromenschen ist es, am letzten Arbeitstag vor den Ferien den Abwesenheitsassistenten einzurichten. Vielen Dank für Ihr Schreiben, ich bin ab jetzt nicht mehr zuständig. Fragen Sie wen anders. | Gegen die Mailflut nach den Ferien gibt es verschiedene Strategien. Manche klappen ihren Laptop am Sonntagabend auf und sichten erste Mails, damit der Montag nicht ganz so hart wird. Andere haben kapituliert, (www.tagesanzeiger.ch, 20.4.26)

CO2-Kostenaufteilung in der Praxis – Wie viel zahlen Vermietende und Mietende? Fossile Heizungen verursachen Emissionen — aber wer soll in Mietwohnungen dafür zahlen? In Deutschland werden diese Kosten je nach Gebäudeeffizienz zwischen Vermietenden und Mietenden aufgeteilt. In diesem Blogbeitrag erläutert Dr. Sibylle Braungardt die Ergebnisse der Evaluation des CO2-Kostenaufteilungsgesetzes. | Seit langem steht die Klimapolitik im Gebäudebereich vor einem bekannten Problem: Mieter*innen zahlen die Heizkosten, während Vermieter*innen über Investitionen in energetische Sanierungen entscheiden. | Deutschland geht dieses Problem mit dem CO2-Kostenaufteilungsgesetz an, das 2023 in Kraft getreten ist. Das Gesetz knüpft die Aufteilung der CO2-Kosten aus fossilen Brennstoffen zwischen Vermieter*innen und Mieter*innen an die Energieeffizienz des Gebäudes. Je geringer der Energieverbrauch des Gebäudes ist, desto höher ist der Anteil der CO2-Kosten, den die Vermietenden tragen. (www.oeko.de, 20.4.26)

So rüsten sich Kommunen für den Blackout Wenn auf einmal nichts mehr geht: Rheinland-pfälzische Kommunen bereiten sich mit speziellen Konzepten auf Krisenfälle wie einen flächendeckenden Stromausfall vor. | Eine zentrale Rolle spielen sogenannte Notfallmeldestellen, auch Leuchttürme genannt — Orte, an denen trotz aller Einschränkungen im Fall des Falles noch Notrufe abgesetzt und Informationen für die Bevölkerung bereitgestellt werden können. | Die Landeshauptstadt Mainz plant für den Ausfall kritischer Infrastruktur mit 39 mobilen und stationären Notfallmeldestellen. Die sollen gewährleisten, dass alle Einwohnerinnen und Einwohner in einem Umkreis von maximal einem Kilometer einen Anlaufpunkt für Notrufe finden, auch wenn Telefon- und Mobilfunknetze darnieder liegen. (www.it-daily.net, 20.4.26)

Ressourceneffizientes und kreislaufgerechtes Umbauen von Fassaden Das Forschungsprojekt „Ressourceneffizientes und kreislaufgerechtes Umbauen von Fassaden“ befasst sich mit der Fassadenerneuerung von Nichtwohngebäuden aus den 1960er- und 1970er-Jahren. Das Ziel besteht darin, die bauphysikalische Leistungsfähigkeit der Fassaden zu steigern und zugleich deren gestalterische Qualitäten aufzuwerten. Dabei soll die bestehende Bausubstanz möglichst umfassend erhalten bleiben, um graue Emissionen und Bauabfälle zu minimieren. Im Rahmen dieser Studie wurden verschiedene Lösungsvarianten für die nachhaltige Erneuerung und Instandsetzung von Fassadenflächen erarbeitet. Hierbei wurden bewährte Bautechniken mit innovativen und ökologischen Materialien durch einen Variantenvergleich miteinander kombiniert und auf ihre jeweilige Performance geprüft. Das Universitätsgebäude im Pfaffenwaldring 4f, das ursprünglich für einen Rückbau vorgesehen war, wird im Projekt als Case Study genutzt. Die im Projekt getesteten Lösungen sind vielseitig. (www.nbau.org, 20.4.26)

Mehr Eigenverbrauch: Solarzaun als Balkonkraftwerk-Alternative? Balkonkraftwerke boomen. Doch ihr grösstes Problem bleibt: Sie liefern den meisten Strom mittags, wenn kaum jemand zu Hause ist. Ein österreichisches Unternehmen will das mit einer Solaranlage lösen, die direkt in den Gartenzaun eingefädelt wird. Die vertikale Ausrichtung soll Strom gezielt morgens und abends erzeugen, wenn der Verbrauch im Haushalt am höchsten ist. | Balkonkraftwerke haben in den vergangenen Jahren deutlich an Beliebtheit gewonnen. Die steckerfertigen Mini-Solaranlagen ermöglichen es inzwischen vielen Haushalten, eigenen Strom zu erzeugen und so die Energiekosten zu senken. | Einer der Treiber dieser Entwicklung sind auch regulatorische Veränderungen, wie die Anhebung der maximalen Einspeisung von 600 auf 800 Watt im Jahr 2024. Diese hatte unter anderem zur Folge, dass sich allein im Jahr 2025 die Zahl der neu installierten Anlagen im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt hat und somit der stärkste Zubau seit 2018 verzeichnet werden konnte. (www.basicthinking.de, 20.4.26)

Milliarden sollen Moore nass machen Eine "historische Trendwende" bei der Wiedervernässung trockengelegter Moore soll ein neues Bundes-Förderprogramm bringen. Moore können so der Landwirtschaft erhalten bleiben und als regionale Wasserspeicher dienen, wirbt das Umweltministerium. Und dem Klimaschutz hilft es auch. - (klimareporter.de, 20.4.26)

Klimawandel dramatisch – „Es regnet Ewigkeits-Chemikalien herunter“ In der aktuellen Ausgabe von „Wiener Wissen“ auf krone.tv werden die drastischen Auswirkungen des allgegenwärtigen Klimawandels auf Großstädte wie Wien analysiert. Grundwasserökologe Christian Griebler: „Wir haben für Wien die weltweit erste Grundwasser-Fauna-Karte erstellt. Und da sieht man, dass bei der vorherrschenden Grundwasser-Erwärmung Tiere unter der Erde viel Stress bekommen.“ | Thomas Thaler vom BOKU-Institut für Landschaftsplanung: „Man muss Klimasünder stärker zur Kasse bitten. Und es muss bei Produkten die Auswirkung des Gesamtlebenszyklus auf das Klima bewertet werden. Das ist eine andere Art des Wirtschaftens.“ Auf Wien bezogen: „Die Bodenversiegelung einer Stadt verhindert das Abfließen des Regens.“ Umwelt-Geowissenschaftler Thilo Hofmann: „Starkregen überfordert dann die Kläranlagen und schwemmt Ewigkeitschemikalien in Flüsse. Ewigkeitschemikalien, die sich nicht mehr zersetzen. Etwa Kühlmittel, die in die Atmosphäre kommen. Oder Sprays. Das sieht man auch in Wien. (www.krone.at, 20.4.26)

Kinder und Social Media: Wie besserer Schutz aussehen könnte - Die unabhängige Expertenkommission legt ihre Ergebnisse zur Social-Media-Nutzung vor: Große Schwächen sieht sie bei der wirksamen Durchsetzung von Einschränkungen für Kinder. - (www.faz.net, 20.4.26)

Carsharing in Zürich: Mobility will wachsen – doch es fehlen die Parkplätze Der Ausbau des Carsharing-Angebots wird zunehmend schwieriger: Geeignete Parkplätze sind rar und teuer. Mobility bittet deshalb seine Genossenschafter um Hilfe bei der Suche. (www.tagesanzeiger.ch, 20.4.26)

Wegen hoher Spritpreise: Boom bei Elektroautos Seit dem Ausbruch des Iran-Krieges am 28. Februar 2026 gingen die Spritpreise in Österreich durch die Decke. Auch die Spritpreisbremse brachte da kaum Entlastung für Autofahrer. Bei der Nachfrage von E-Autos führt das allerdings zu einem Aufschwung, denn E-Mobilität ist auch in der Steiermark am Vormarsch. (www.krone.at, 20.4.26)

Katherina Reiche: Wirtschaftsministerin Reiche traf bisher keine Naturschutzverbände Vertreter von Umweltverbänden beschreiben das Verhältnis zum Wirtschaftsministerium als außergewöhnlich schlecht. Katherina Reiche empfing bisher mehr Energiekonzerne. (www.zeit.de, 20.4.26)

BSW: Speicher bei Kraftwerksauktionen nicht benachteiligen - - Der Bundesverband Solarwirtschaft mahnt an, bei der Stabilisierung des Energienetzes vor allem die Stärken von Stromspeichern zu nutzen, und warnt zugleich vor der Bevorzugung von Gaskraftwerken. - - (www.geb-info.de, 20.4.26)

Wenn Engagement sichtbar wird Im Uno-Jahr der Freiwilligen 2026 lanciert das Migros-Kulturprozent die Mitmach-Initiative «Hier und jetzt engagiert». Rund 590 Millionen Stunden Freiwilligenarbeit werden in der Schweiz jährlich geleistet – und dieses Engagement soll sichtbar werden. (www.persoenlich.com, 20.4.26)

Neue Wälder für die Zukunft pflanzen Aufforstung, Bewusstseinsbildung und echte Nachhaltigkeit – dafür steht der Verein Veena. Ziel ist es, die Zukunft von Forst-, Land- und Bauwirtschaft im Einklang mit Natur, Mensch und Wirtschaft zu gestalten. (www.krone.at, 20.4.26)

19.4.26

Blick in die Zukunft | Das Einfamilienhaus wird bis 2040 zum Privileg für Reiche und Erben Das Häuschen mit Garten ist bedroht: Bauland geht aus, die Preise steigen. Erben können ihr Elternhaus meist nicht halten. Wo führt diese Entwicklung hin? Vier Expertinnen und Experten geben Auskunft. | Bis 2040 wird das Einfamilienhaus laut Experten zum Privileg für Wohlhabende. | Während die Bevölkerung nach wie vor wächst, entstehen immer weniger neue Einfamilienhäuser. Vor 15 Jahren wuchs der Bestand noch um rund 10'000 Einheiten pro Jahr, heute sind es etwa 3000. | Bis 2040 wird die Generation der Babyboomer rund 400'000 Eigenheime verkaufen oder vererben. Viele Erben werden sie nicht halten können. | Oft übernehmen renditeorientierte Investoren die Häuser und ersetzen sie durch Mehrfamilienhäuser. | Das eigene Häuschen gehört für viele Junge in der Schweiz zum Lebensziel. Damit verbunden ist das Glücksversprechen auch für Normalverdienende. Dieses ist nicht nur aktuell wegen der hohen Immobilienpreise uneinlösbar, sondern wird es auch in Zukunft bleiben. (www.tagesanzeiger.ch, 19.4.26)

Jobsuche in rauen Zeiten: «Absolutes No-go!»: 17 eigenwillige Bewerbungs­tipps, und was die Expertin davon hält Sie hat 30’000 Lebensläufe gesehen und weiss, wie man im hart umkämpften Arbeitsmarkt auffällt. Lora Odoni über «Stalking» auf Linkedin, farbige Socken und Audios in Bewerbungen. (www.tagesanzeiger.ch, 19.4.26)

NEUE WELTORDNUNG | Wie Europa und Erneuerbare in Zeiten des Autoritarismus die Welt retten Was hilft gegen Trumps Idiotismus? Resilienz-Werkzeuge, die Autonomie, Souveränität und Zukunftsfähigkeit garantieren – Auftritt der EU und des Megatrends Erneuerbare | Die EU erweist sich als resilienter, als es der öffentliche Diskurs in vielen Ländern erwarten lässt. Gegen die bekannten Stereotypen (Bürokratie- und Beamtenmonster) sprechen konkrete Zahlen. So vertrauen Europäer der EU nach wie vor mehr als ihren nationalen politischen Systemen. Und dieser Vorsprung ist seit den 2000er-Jahren noch gewachsen. Die Zustimmung zum Euro, die 2013 bei nur 51 Prozent lag, ist in der EU auf einen Rekordwert von 74 Prozent und in der Eurozone auf 82 Prozent gestiegen. | Um es noch einmal zu betonen: Das ist eine nahezu einhellige Zustimmung zur Gemeinschaftswährung in einer Zeit wirtschaftlicher Ausnahmesituationen. (Mit 21 Prozent Ablehnung halten die Österreicher die EU-Mitgliedschaft für schlecht und repräsentieren damit die euroskeptischsten Menschen in der Union.) (www.zukunftpassiert.de, 19.4.26)

Pedro Sánchez rief – und Sozialdemokraten aus aller Welt kamen nach Barcelona Von Lula da Silva bis Lars Klingbeil: Sozialdemokraten treffen sich zur „Global Progressive Mobilisation“ in Barcelona. Spaniens Premier Pedro Sánchez feuert sie an, den rechten Aufstieg zu stoppen — und eine progressive Ära einzuläuten (www.freitag.de, 19.4.26)

Moore für den Klimaschutz: Erstaunlich klug Die Bundesregierung will mit viel Geld Moore wieder vernässen. Umweltminister Schneider macht so seine Prioritäten deutlich. Das könnte sich auszahlen. mehr... (taz.de, 19.4.26)

Künstliche Intelligenz: „Die Gefahr des Missbrauchs ist enorm“ - Bedroht die Künstliche Intelligenz die Demokratie? Der Mathematiker und Philosoph Rainer Mühlhoff blickt besorgt auf Amerika. Dort verbinden sich Technikglaube und Regieren in einer gefährlichen Weise, findet er. - (www.faz.net, 19.4.26)

Großdemos für »Energiewende«: Gegen Reiche auf die Straße [Online-Abo] Am Sonnabend haben in den vier Millionenstädten der Bundesrepublik insgesamt mehrere zehntausend Menschen unter dem Motto »Erneuerbare Energien verteidigen« gegen die Energiepolitik der Bundesregierung protestiert. (www.jungewelt.de, 19.4.26)

Zweites Leben für E-Bikes: Dieses Start-up für gebrauchte Elektroräder greift jetzt auch in Deutschland an - Generalüberholte Elektroräder sind schon heute ein Milliardenmarkt. Upway schwingt sich zum Marktführer auf – und investiert vor allem hierzulande. - (www.faz.net, 19.4.26)

In den sozialen Medien wird von wenigen, aber lautstarken Teilnehmern der Eindruck erweckt, als ob die Mehrheit der Bevölkerung die #Energiewende ablehnen würde. Tatsächlich will die Mehrheit (57 Prozent) die Energiewende aber eher beschleunigen und findet, dass sie zu langsam stattfindet. | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 19.4.26)

Gerodeter Regenwald regeneriert sich überraschend schnell Etwa die Hälfte der ursprünglichen Regenwälder ist abgeholzt und womöglich für sehr lange Zeit verloren — so schien bislang der Stand der Dinge. Kakaoplantagen und Weideflächen lassen nun einmal keine besondere Artenvielfalt zu, ihre Renaturierung ist komplex und zeitintensiv. Eine neue Studie der Technischen Universität Darmstadt liefert neue Nachrichten, die deutlich hoffnungsvoller stimmen. Die Forscher beobachteten live die Regenerierung verschiedenster Landwirtschaftsflächen und stellten fest: Die Natur ist bereit, ihren Platz zurückzuerobern. (www.trendsderzukunft.de, 19.4.26)

80.000 Menschen in 4 Städten haben gestern unüberhörbar klar gemacht: Wir verteidigen die Energiewende! Danke an die 12.000, die mit uns in München, aber natürlich auch an an alle, die in Berlin, Köln & Hamburg laut geworden sind — gegen fossile Lobbyinteressen, für den Ausbau der Erneuerbaren | @umweltinstitut.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 19.4.26)

Energiewende: Türkei setzt auf Sonne und Kohle Die Erdoğan-Regierung bringt die Energiewende voran – auch, um bald als Gastgeberin der Weltklimakonferenz zu glänzen. Fossile Energie soll aber bleiben. mehr... (taz.de, 19.4.26)

Atomkraft in Belarus: Lukaschenkos Kraftwerk und Moskaus Beitrag Seit 2020 nutzt Belarus Atomkraft, zum Schrecken von Umweltschützern und Tschornobyl-Überlebender. Um Stromgewinnung geht es dabei nur zum Teil. mehr... (taz.de, 19.4.26)

Warum wir nur barfüßig wirklich wahrhaftig sind Wissen Sie, wann jener Moment ist, in dem wir aufhören zu lügen? Dann nämlich, wenn wir unsere Schuhe ausziehen. Glauben Sie nicht? Stimmt schon, ganz so plakativ ist es nicht – aber auch nicht viel anders. Lesen Sie, warum unsere Ehrlichkeit unten beginnt. (www.krone.at, 19.4.26)

WWF-Vorschlag: Vermieter sollten Extraheizkosten tragen Noch ist unklar, was die Reform des Heizungsgesetzes für Mieter bedeutet. Der WWF will sicherstellen, dass sie nicht alleingelassen werden. mehr... (taz.de, 19.4.26)

Klimademo in Hamburg: Raus aus der linksgrünen Bubble In Hamburg demonstrierten am Samstag 15.000 Menschen für die Energiewende und gegen Wirtschaftsministerin Katherina Reiche wegen ihres fossilen Kurses. mehr... (taz.de, 19.4.26)

Wie die Klimalobby Gerichtsentscheidungen beeinflusst Mehr als 3000 Klimaklagen weltweit sollen eine Energiewende erzwingen. Dahinter steckt eine mächtige Lobby aus Großstiftungen und NGOs, die Einfluss auf Gerichte nimmt – mit Erfolg. Eine Analyse. (www.welt.de, 19.4.26)

Demokratie: „In Deutschland sind die Möglichkeiten für Manipulation begrenzt“ Ein Trick von Viktor Orbán, sich in Ungarn an der Macht zu halten, war der Zuschnitt der Wahlkreise. Auch hierzulande zählen manche Stimmen mehr als andere, sagt die Verfassungsrechtlerin Sophie Schönberger. Aber es gibt Unterschiede. (www.sueddeutsche.de, 19.4.26)

Tempolimit oder Fracking? Die falsche Frage. | Die Energiekrise ist eine fossile Krise. | Was hilft: Erneuerbare ausbauen, Wärmepumpen, Speicher, smarte Netze & ein Tempolimit – sofort wirksam und kostengünstig. Fracking verlängert nur Abhängigkeiten. | https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/lanz-energieknappheit-wirtschaft-bundesregierung-energiekrise-100.html?at_medium=Social%20Media&at_campaign=ZDFheuteApp&at_specific=ZDFheute&at_content=Android | #Energiewende | @ckemfert.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 19.4.26)

Demos für die Energiewende: „Sie sind gekauft, treten Sie zurück!“ Tausende Menschen demonstrieren in Berlin gegen die Abwicklung der Energiewende. Im Fokus: die Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU). mehr... (taz.de, 19.4.26)

Umfrage zeigt tiefe Spaltung bei Energiewende – Mehrheit fühlt sich durch Kosten stark belastet Eine Insa-Umfrage zeigt: Die Deutschen sind bei der Energiewende gespalten. Zustimmung und Ablehnung halten sich fast die Waage. Steigende Energiepreise sorgen bei vielen für Unmut. (www.welt.de, 19.4.26)

Saubere Arbeit – Wie sich die Reinigungsbranche neu erfindet Zwischen Digitalisierung, Schwarzarbeit und Billiglöhnen erfindet sich die Reinigungsbranche neu. (www.srf.ch, 19.4.26)

Hohe Energiepreise durch den Irankrieg: Der Strompreis bleibt stabil Während die Gas- und Ölpreise wegen des Irankrieges teurer werden, bleibt der Strompreis stabil. Der Grund: der Ausbau der erneuerbaren Energien. mehr... (taz.de, 19.4.26)

Sollten neue Einfamilienhäuser verboten werden? Für die einen der Traum des Wohnens, für die anderen nicht mehr zeitgemäß: Zwei Architekturkritiker streiten über der Deutschen liebste Wohnform — das Einfamilienhaus. | Kommentare von Laura Weißmüller und Gerhard Matzig || Pro von Laura Weißmüller | Dieses Wohnmodell ist in Zeiten von Erderwärmung und Wohnungsnot nicht mehr tragbar (www.sueddeutsche.de, 19.4.26)

Petersberger Klimadialog 2026 | Dringend gesucht: Schub für den weltweiten Klimaschutz Nach dem unterm Strich enttäuschenden Ergebnis der Klimakonferenz Ende vergangenen Jahres in Brasilien muss die Weltgemeinschaft wieder Kurs auf die Pariser Klimaziele nehmen. Das fordert der WWF anlässlich des 17. Petersberger Klimadialogs, der am 21. und 22. April in Berlin stattfindet. Als erstes hochrangiges Treffen nach der COP30 kann der Petersberger Klimadialog dazu beitragen, diverse Akteure zusammenzubringen und Prioritäten zu setzen. | Dazu gehört, eine Antwort auf die in Summe unzureichenden Klimaschutzpläne der Länder zu finden. Einen Schub für den Klimaschutz können auch die von der COP30 Präsidentschaft angekündigten Roadmaps zum Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas und zum Stopp der weltweiten Entwaldung bringen, wenn diese nun richtig ausgestaltet und im Anschluss konsequent in umsetzbare nationale Strategien übertragen werden. (www.wwf.de, 19.4.26)

Ein Paket für Unabhängigkeit, ein Paket für Haushalte und eins für günstigen Strom Kalenderwoche 16: Wir stehen vor einer Grundsatzentscheidung — zwischen einem Energiesystem mit Freiheit, Erneuerbaren und Flexibilität oder einem mit fossilen Abhängigkeiten, erklärt Carolin Dähling von der Energiegenossenschaft Green Planet Energy, Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter °. Die "atomare Phantomdebatte" löst für sie kein einziges Problem. (klimareporter.de, 19.4.26)

Leo XIV. vs. Donald Trump: Maga gibt dem Papst Bibelunterricht Papst Leo übt scharfe Kritik am Krieg gegen den Iran. Das könnte Trump schädigen und der katholischen Kirche nützen. (www.tagesanzeiger.ch, 19.4.26)

Apple Recycling-Roboter: Dieser Roboter könnte 1,2 Millionen iPhones zerlegen. Könnte In den Niederlanden recycelt Apples Daisy alte Smartphones. Damit will der Konzern seine Klimaziele erreichen. Bringt das wirklich was für die Nachhaltigkeit? (www.zeit.de, 19.4.26)

Glaube und Radikalisierung – KI krempelt die religiöse Welt um – mit problematischen Folgen Immer mehr Menschen suchen spirituellen Rat bei KI-Chatbots. Doch der Glaube 4.0 birgt auch unerwartete Risiken. (www.srf.ch, 19.4.26)

Geile Siechen Aufrufe an Männer, angesichts von Übergriffen Stellung zu beziehen, anstatt zu schweigen oder gar mit den Tätern mitzulachen, waren in letzter Zeit verschiedentlich zu lesen, doch dies reicht nicht. Wir müssen als Gesellschaft unsere Haltung zu ‹männlichem› Verhalten hinterfragen. Wenn das Kind nach der Schule von dem tollen Jungen schwärmt, mal zurückfragen, was denn an ihm so toll sei, und ob das Kind denn auch so behandelt werden möchte, wie der Junge andere behandelt. Die Freundin, die vom ‹Bad Boy› schwärmt, davor warnen, sich emotional einzulassen. Serien, in denen Menschen lächerlich gemacht werden, nicht für Fernsehpreise nominieren. Männern, die sich auf Kosten anderer aufplustern, die Bestätigung als geile Siechen verweigern. (www.pszeitung.ch, 19.4.26)

Klimaziele des Landes: FDP fordert spätere Klimaneutralität für Schleswig-Holstein Schleswig-Holsteins FDP-Fraktion fordert eine Verschiebung des Ziels des Landes, bis zum Jahr 2040 klimaneutral zu werden. Dieses Ziel klinge zwar gut, sei aber «weder realistisch noch sinnvoll», sagte FDP-Fraktionschef Christopher Vogt. «Deutschland will bis 2045 klimaneutral werden, die Europäische Union erst bis zum Jahr 2050.» | Der europäische Emissionshandel führe dazu, dass unterschiedliche Klimaziele zwischen EU-Staaten und Regionen lediglich Emissionen verlagerten, erklärte Vogt. «Dem Klimaschutz helfen solche hehren Ziele also überhaupt nicht, sie sind aber brandgefährlich für unseren Wirtschaftsstandort und führen zu hohen gesellschaftlichen Kosten, die viele Menschen überfordern werden.» | Es sei unrealistisch, Klimaneutralität in nur 15 Jahren zu erreichen, ohne wirtschaftliche und soziale Verwerfungen auszulösen. «Da kann die Landesregierung gar nicht gegen an subventionieren», sagte der Fraktionschef. (www.zeit.de, 19.4.26)

Tiere: Wie sich Nosferatu-Spinnen durch den Klimawandel ausbreiten Bis auf wenige Hochlagen hat sich die Nosferatu-Spinne inzwischen in Baden-Württemberg weitgehend ausgebreitet. Bislang finde sie im Hochschwarzwald wahrscheinlich ihre klimatische Grenze, erklärte der stellvertretende Vorstand der Arachnologischen Gesellschaft und ehemalige Abteilungsleiter Biowissenschaften am Karlsruher Naturkundemuseum, Hubert Höfer. Sollte es langfristig immer weiter schwache Winter geben und sollten die Temperaturen weiter steigen, könnte sich die Nosferatu auch dort etablieren. | Durch ihr Gift, einen robusten Körperbau und ihre Geschicklichkeit bei der Jagd wird die überwiegend nachtaktive Spinne den Angaben nach auch mit recht großer Beute fertig. «Mitunter überwältigt sie auch Hausspinnen, die zumindest in Bezug auf die Beinspannweite größer sind.» | Sie gehört allerdings auch zu den wenigen Arten, die mit ihren Giftklauen menschliche Haut durchdringen können. «Der Biss ist für Menschen aber in der Regel ungefährlich», ordnen die Fachleute ein. (www.zeit.de, 19.4.26)

Bidirektionales Laden: Abends verdient das Auto Geld Elektroautos sind rollende Batterien. Nun können Besitzer sie dafür nutzen, Strom gewinnbringend ans Netz zu verkaufen. Lösen wir damit auch unser Energieproblem? (www.zeit.de, 19.4.26)

Wie viel Ballaststoffe sind gesund? Unter #Fibremaxxing wird auf Social Media dafür geworben, viele Ballaststoffe zu essen. Fachleute finden mehr Ballaststoffe zwar sinnvoll - warnen aber davor, sich zu schnell zu viel davon aufzutischen. Von D. Tromballa.[mehr] (www.tagesschau.de, 19.4.26)

Traditionsbetrieb spielt im Konzert der Großen „Das Alte ehren, das Neue begrüßen“ – Autor und Kolumnist Robert Schneider erzählt die spannende Geschichte der Orgelbaufirma Rieger. Begonnen hat diese 1845 im schlesischen Jägerndorf, wo Franz Rieger eine kleine Werkstatt gründete. (www.krone.at, 19.4.26)

Strompreis bleibt bis Sommer stabil, aber dann … Blockierte Meerenge, explodierende Gaspreise, wackelnde Lieferketten – der Iran-Krieg trifft Europa mitten in der Speicherauffüllung vor dem nächsten Winter. Wiener Stadtwerke-Chef Peter Weinelt verspricht den Wienern: Bis Herbst sind die Preise stabil. Was danach kommt, liegt zum Großteil nicht mehr in seiner Hand. (www.krone.at, 19.4.26)

Diese Mega-Baustelle schreibt Industrie-Geschichte Strom statt Kohle: Die Voestalpine produziert im steirischen Donawitz bald „grünen Stahl“, in genau einem Jahr soll es die erste Schmelze geben. Die neue Technik ersetzt einen Hochofen – und könnte helfen, Österreichs CO2-Bilanz zu retten. Die „Krone“ bekam Einblicke ins Areal. (www.krone.at, 19.4.26)

Psychologe: «Wir haben kein Jungsproblem, sondern ein Männlichkeitsproblem» Ein Drittel der jungen Männer in der Schweiz ist heute empfänglich für toxische Männlichkeitsideale aus dem Netz. Doch das Problem liege tiefer als bei zweifelhaften Influencern, sagt der Zürcher Männerpsychologe Markus Theunert. (tsri.ch, 19.4.26)

«Le Corbusier war kein Nazi, kein Faschist. Aber ein gnadenloser Opportunist» Die Ausstellung «Bauen für die Macht» im Zürcher Pavillon Le Corbusier untersucht die gegenseitige unheimliche Anziehung von Architektur und Autorität. Und ist damit sehr zeitgemäss. (www.nzz.ch, 19.4.26)

Der steinige Weg zum digitalen Staat Grosse E-Projekte kommen in der Schweiz nur sehr langsam voran. Selbst Deutschland ist weiter. Weshalb tut sich die innovative Schweiz so schwer mit der staatlichen Digitalisierung? (www.nzz.ch, 19.4.26)

Bücher-Podcast: Wenn politische Kräfte das Individuum zermalmen - Als der Spanische Bürgerkrieg begann, brachen Freiwillige aus mehr als fünfzig Ländern auf, um vor Ort für die Demokratie zu kämpfen. Unter ihnen Dichter und Intellektuelle. Paul Ingendaay erklärt, was sie antrieb. - (www.faz.net, 19.4.26)

Stangengemüse: Die Generation Z tickt bei Spargel anders - Seit Mitte März gibt es in Deutschland frischen Spargel. Die Lust auf das Stangengemüse ist 2025 aber etwas gesunken, wie neue Daten zeigen. Besonders eine Gruppe kann mit Spargel wenig anfangen. - (www.faz.net, 19.4.26)

Kampagne sensibilisiert für die Sanierung von Bestandsbeleuchtung - - Die Branchen-Aktion „Liegt am Licht“ soll auf die Bedeutung von Lichtqualität und Energieeffizienz aufmerksam machen und auf moderne Beleuchtungslösungen hinweisen. - - (www.geb-info.de, 19.4.26)

Treffen in Barcelona: Linken-Politiker aus aller Welt fordern Verteidigung der Demokratie Politiker des linken Lagers aus aller Welt sind in Barcelona zusammengekommen, um gegen Rechtspopulisten mobil zu machen. Dabei war auch Vize-Kanzler Lars Klingbeil. - (www.zeit.de, 19.4.26)

Umfrage zeigt tiefe Spaltung bei Energiewende – Mehrheit fühlt sich durch Kosten stark belastet Die Energiewende bleibt in Deutschland umstritten: Zustimmung und Ablehnung halten sich laut Umfrage fast die Waage. Steigende Energiepreise sorgen bei vielen für Unmut, während gleichzeitig Tausende gegen eine Abschwächung der Klimaziele protestieren. (www.welt.de, 19.4.26)

18.4.26

Neue Medienmogule | Superreiche kaufen Medien: Das nützt ihren Geschäften – und Rechtspopulisten Medien im Besitz von Tech- und anderen Milliardären vernachlässigen die Aufgabe, die Mächtigen zu kontrollieren. Wie stark bedroht das die Demokratie? Und was lässt sich dagegen tun? | Elon Musk, Jeff Bezos sowie Larry und David Ellison besitzen einflussreiche Medien und Onlineplattformen. Ihre Medienmacht nutzen sie für eigene Interessen. | Reiche Unternehmer, die auch Medieneigentümer sind, gibt es auch in Europa, so etwa Vincent Bolloré in Frankreich und Paul Marshall in Grossbritannien. | Die Medienmacht von Superreichen ist Kritikern zufolge eine Gefahr für die Demokratien, wenn Medien nicht mehr die Mächtigen kontrollieren können. | Rupert Murdoch ist der Prototyp des Medienzaren, der fragwürdige Macht auf die Demokratie ausübt. Lange kultivierte er in Grossbritannien die Abhängigkeit nicht nur konservativer Politiker von seinen Blättern, wobei er von deren wirtschaftsliberaler Politik profitierte. (www.tagesanzeiger.ch, 18.4.26)

Amsterdam verbietet Werbung für Fleisch, Flugreisen und andere CO2-lastige Produkte Keine Sorge: Fleisch, Flugreisen und fossile Energien werden in Amsterdam nicht verboten, zumindest noch nicht. Auf öffentlichen Flächen will die Stadt aber Werbung für CO2-lastige Produkte wie diese untersagen — das hat der Stadtrat so bestimmt. Damit möchte die Politik mehr Verantwortung für den Klimaschutz übernehmen, doch steht zugleich die Frage im Raum, ob das Gesetz angemessen ist. Viele Bürger fühlen sich bevormundet. (www.trendsderzukunft.de, 18.4.26)

Aufheizung des Wassers | Das Mittelmeer ist bereits jetzt viel zu warm – es drohen Auswirkungen bis in die Schweiz Selbst Winterstürme können das Mittelmeer nicht mehr nachhaltig abkühlen. Im Sommer könnte es deshalb erneut zu einer maritimen Hitzewelle kommen. | Das Mittelmeer hat sich seit den 1980er-Jahren um rund 1,5 Grad erwärmt. | Die Erwärmung reicht bis in mehrere Hundert Meter Tiefe. | Einheimische Tier- und Pflanzenarten werden durch tropische Eindringlinge verdrängt. | Auch der Schweiz — vor allem auf der Alpensüdseite — droht wegen wärmerer Meerestemperaturen mehr Starkregen. | Wer in den Frühlingsferien ans Mittelmeer fährt, wird dort nur bedingt badetaugliche Wassertemperaturen vorfinden. Derzeit schwanken die Werte je nach Region zwischen etwa 10 Grad an der Adria und knapp 20 Grad im östlichen Mittelmeer. | Das ändert sich aber bald. Wie jedes Jahr wird sich ein beständiges Hochdruckgebiet unaufhaltsam über die Mittelmeerregion ausbreiten. Mit viel Sonne und steigenden Lufttemperaturen setzt dann die sommerliche Aufheizung des Meerwassers ein. (www.tagesanzeiger.ch, 18.4.26)

Aus für Domo in Leuna könnte dem Klimaschutz schaden In Europa wird das Nylon-Vorprodukt Caprolactam relativ klimafreundlich produziert — in den USA oder China entsteht dabei sehr viel Lachgas. Doch EU-Firmen haben wenig davon, dass sie das starke Treibhausgas vermeiden. (klimareporter.de, 18.4.26)

Über 80.000 demonstrieren bundesweit für eine schnellere Energiewende und gegen fossile Abhängigkeit Deutschlandweit sind heute mehr als 80.000 Menschen auf die Straße gegangen, um für Erneuerbare Energien und gegen die Blockade der Energiewende durch Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) zu protestieren. Das breite Bündnis der Initiator:innen wertet die Proteste als riesigen Erfolg und klares Signal an die Wirtschaftsministerin, ihren Kurs in der Energiepolitik zu ändern. (www.germanwatch.org, 18.4.26)

Wie Hacker über GitHub-Kommentare KI-Agenten von Google und Anthropic kapern Ein Sicherheitsforscher hat eine neue Form der Prompt Injection aufgedeckt, die populäre KI-Tools wie Claude Code, Gemini CLI und GitHub Copilot verwundbar macht. Über präparierte Kommentare und PR-Titel können Hacker Schadcode ausführen und sensible API-Schlüssel extrahieren. | Die Integration von KI in den Software-Entwicklungsprozess sollte die Effizienz steigern und Sicherheitsanalysen automatisieren. Doch eine aktuelle Veröffentlichung des Sicherheitsingenieurs Aonan Guan zeigt nun, dass genau diese Helfer zum gefährlichen Einfallstor werden können, berichtet Security Week. Unter dem Namen „Comment and Control“ beschreibt Guan eine Methode der Prompt Injection, bei der einfache GitHub-Kommentare genutzt werden, um die volle Kontrolle über KI-Agenten zu erlangen. Unterstützt wurde er bei seinen Untersuchungen von Zhengyu Liu und Gavin Zhong von der Johns Hopkins University. (www.it-daily.net, 18.4.26)

Anne Hidalgos Erbe in Paris: Autos raus, Räder rein! Inspiration für Europa? Einst von Autos dominiert, hat Paris jetzt ein ausgedehntes Radwegenetz. Anne Hidalgos Vision einer lebenswerteren Stadt inspiriert europaweit, während sie den Kampf gegen den Autoverkehr aufnimmt — ein Vorbild für fortschrittliche Städte (www.freitag.de, 18.4.26)

Der Bund wartet weiter auf die Patriot-Raketen. Doch selbst wenn die Amerikaner diese noch liefern, bleiben grosse Teile der Schweiz ungeschützt Bundesrat Pfister prüft den Kauf eines zweiten Abwehrsystems. Das könnte die Armee überfordern, sagen Kritiker. (www.nzz.ch, 18.4.26)

„Erneuerbare Energien verteidigen“ – Neubauer mobilisiert Tausende zu Demos gegen Reiche Rund 80.000 Menschen demonstrieren in mehreren Städten für erneuerbare Energien. Das Bündnis aus Umweltverbänden sieht darin ein klares Signal an Bundeswirtschaftsministerin Reiche. (www.welt.de, 18.4.26)

Klimakrise: Zehntausende protestieren gegen Klimapolitik der Bundesregierung In mehreren Städten wurde gegen die deutsche Klimapolitik und für eine schnellere Energiewende demonstriert. Die Veranstalter sprechen von Zehntausenden Teilnehmern. (www.zeit.de, 18.4.26)

Wie die Energiewende gelingen soll Vor allem Verkehr und Gebäude bremsen bei der Energiewende. Forscher warnen: Ohne Tempo und gesellschaftlichen Wandel sei das Ziel der Klimaneutralität in Gefahr. Von Michael Stang.[mehr] (www.tagesschau.de, 18.4.26)

Zehntausende protestieren für rasche Energiewende Bundesweit haben Zehntausende Menschen für eine schnellere Energiewende demonstriert. Der Bundesregierung warfen sie vor, die falschen Ziele zu verfolgen. Im Zentrum der Kritik: Wirtschaftsministerin Reiche.[mehr] (www.tagesschau.de, 18.4.26)

NZZ-GV 2026: Auf die Digitalisierung folgt die nächste Herausforderung für die Medienbranche Die Nutzung von generativer künstlicher Intelligenz nimmt rasant zu. Das fordert und verändert auch die NZZ. Wie, erläuterte die Unternehmensleitung an ihrer diesjährigen Generalversammlung den Aktionären. (www.nzz.ch, 18.4.26)

Julia Wolfs „Du, hier“: Warum sollten Frauen sich immer beherrschen? - Die Faust geballt in der Manteltasche: Die bösen Geschichten in Julia Wolfs Erzählband „Du, hier“ stellen diese Frage auf unterschiedliche Weise. Er überrascht nicht zuletzt durch den Kunstgriff des völlig unerwarteten Endes. - (www.faz.net, 18.4.26)

„Erneuerbare Energien verteidigen“ – Neubauer mobilisiert Tausende zu Demos gegen Reiche Bis zu 80.000 Demonstranten wollen die Veranstalter mobil gemacht haben: In Berlin und anderen Großstädten wurde am Samstag für die Energiewende und gegen Ministerin Katherina Reiche protestiert. (www.welt.de, 18.4.26)

Kreislaufwirtschaft: Ein zweites Leben statt auf den Schrott Die Toyota Circular Factory zerlegt Altfahrzeuge, gewinnt Rohstoffe zurück und schickt Komponenten wieder in die Wertschöpfungskette. Das Pilotprojekt soll den Weg in eine nachhaltige Automobilproduktion weisen. (www.tagesanzeiger.ch, 18.4.26)

„Juden und Muslime zusammen auf Augenhöhe“ – und ein Bezug zu den Grauen Wölfen Gefördert von „Demokratie leben“: Ein Berliner Verein schickt Juden und Muslime als Aufklärer gegen Vorurteile in Schulen. Doch Schlagzeilen machte das Projekt auch durch einen beteiligten Imam mit Verbindung zu türkischen Rechtsextremisten. (www.welt.de, 18.4.26)

Kolumne „Zurück zur Natur“: Die neuen Helden der Wildnis - Selbst die verstecktesten Winkel des Planeten sind erkundet. Das Zeitalter der Entdecker ist vorüber, das Zeitalter der Bewahrer hat längst begonnen: Über die neuen Aufgaben der Naturforscher und Abenteurer. - (www.faz.net, 18.4.26)

Donato Scognamiglio im Interview: «Ich möchte, dass eine normale Familie in Zürich eine günstige Wohnung findet» Er stammt aus einem Arbeiterhaushalt – nun will Scognamigilio für eine konservative Kleinpartei in die Zürcher Regierung. Er sagt, wer seine politischen Vorbilder sind und mit welcher Direktion er liebäugelt. (www.tagesanzeiger.ch, 18.4.26)

Treibhausgas: Das Klimagift aus Stall, Deponie und Grube - Der Gehalt an Methan in der Luft steigt. Satellitendaten zeigen nun genau, woher das Gas stammt. - (www.faz.net, 18.4.26)

Exklusive Zahlen der Post | Von wegen China: Die wahre Päckli­flut kommt aus der Schweiz Nur jedes zehnte Paket stammt aus Asien. Der Rest hat eine andere Herkunft, wie interne Daten der Post zeigen. Ausgerechnet die Firmen, die vor der «China-Flut» warnten, dominieren den Markt. | Nur jedes zehnte Paket, das die Schweizerische Post liefert, stammt aus Asien: Das zeigen exklusive Daten des Staatsbetriebs. | Die 20 grössten Schweizer Onlinehändler kommen auf einen Anteil von 37 Prozent. | Sendungen von asiatischen Onlinehändlern nahmen seit 2016 um 17 Millionen Stück zu, diejenigen aus der Schweiz um 49 Millionen Stück. | Branchenverbände warnen vor unfairen Zollregeln, der Bundesrat lehnte entsprechende Vorstösse ab. | Jeden Tag klingeln hunderttausendfach Pöstler, um Pakete abzugeben. Wenn Kartonschachteln den Zugang zum Treppenhaus erschweren, ist der vermeintliche Schuldige rasch ausgemacht: chinesische Onlinehändler wie Temu, Shein und Aliexpress. | In der Schweiz hat sich ein Narrativ festgesetzt: Eine Flut von Billigwaren aus Fernost überschwemme das Land und (www.tagesanzeiger.ch, 18.4.26)

CH-Media-Chef im Interview | «Die SRG hat früher keine Tages­zeitung raus­gegeben, also muss sie auch heute keine ins Internet stellen» In der Schweiz werde es noch länger Zeitungen geben, als die meisten dächten, sagt Michael Wanner — und er erklärt, wieso Regional­medien gerade in Zeiten künstlicher Intelligenz eine Zukunft haben. | Nur drei private Medien hätten in der Schweiz eine Zukunft: «20 Minuten», der «Blick» und die NZZ. Diese Prognose machte Ringier-Chef Marc Walder in einem Interview und versetzte damit die Branche in Aufruhr. Besonders für Regionalmedien sieht er schwarz. | Michael Wanner, der Chef des Verlags CH Media, will diese Aussage nicht stehen lassen. Mit seinen Geschwistern Anna und Florian führt er das Unternehmen in fünfter Generation. Zum Portfolio der Familie zählen zahlreiche regionale Titel wie die «Aargauer Zeitung» oder das «St. Galler Tagblatt», aber auch das Onlinemedium «Watson» und diverse Radio- und TV-Sender. Im Interview sagt Wanner, weshalb er trotz allem zuversichtlich bleibt. (www.tagesanzeiger.ch, 18.4.26)

Pressemitteilung zu neuem WWF-Forderungspapier zum GMG | Klimaschutz ist Mieter:innenschutz Die bisher bekannt gewordenen Vorschläge für das neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) bergen erhebliche Risiken insbesondere für Mietende. Darauf weist der WWF-Deutschland in einem neuen Forderungspapier an die Bundesregierung und die Bundestagsabgeordneten hin. „Grüngasquote“ und „Bio-Treppe“ bekommen nur über ihren Namen einen grünen Anstrich, in Wirklichkeit sind diese Instrumente nicht nachhaltig — weder ökologisch noch sozial, kritisiert der WWF. Beide liefern keinen gesicherten Beitrag zum Klimaschutz und keine Verlässlichkeit oder Planbarkeit bezüglich der Kosten und der Verfügbarkeiten. | „Die Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag verpflichtet, Wohnen für alle Menschen bezahlbar, verfügbar und umweltverträglich zu gestalten. Mit den aktuellen Vorschlägen droht das Gegenteil. Während selbstnutzende Gebäudeeigentümer:innen sich vor steigenden Preisen durch die Wahl einer klimafreundlichen und im Verbrauch günstigen Heizung schützen können, (www.wwf.de, 18.4.26)

Elektroindustrie profitiert vom Rechenzentrums-Boom Nach drei harten Jahren sieht die Elektrobranche Licht am Ende des Tunnels. KI und Rechenzentren geben Aufwind. Das will die Branche ab Montag auch auf der Hannover Messe zeigen. | Die deutsche Elektro- und Digitalindustrie sieht sich nach den Produktionsrückgängen der Vorjahre wieder auf Wachstumskurs. «Die Talsohle ist erreicht, Wachstum stellt sich wieder ein», sagte der Präsident des Branchenverbandes ZVEI, Gunther Kegel, im Vorfeld der Hannover Messe, die am Montag beginnt. Die zwei Prozent Zuwachs bei der Produktion, die er im Januar prognostiziert habe, seien nach wie vor zu erreichen, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. (www.it-daily.net, 18.4.26)

Pisa-Daten zeigen: Social Media kann Bildungserfolg mindern Eine Auswertung eines IW-Gutachtens auf Basis von PISA-Daten zeigt: Intensive Nutzung von Social Media steht im Zusammenhang mit schlechteren Bildungsergebnissen bei Jugendlichen. Eltern rücken dabei stärker in die Verantwortung. | Eine übermäßige Nutzung digitaler Medien kann den Bildungserfolg junger Menschen einer Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zufolge negativ beeinflussen. «Eigene Auswertungen auf Basis der Pisa-Daten deuten darauf hin, dass mit steigender Nutzungsdauer digitaler Medien die durchschnittlich erzielten Pisa-Kompetenzpunkte tendenziell abnehmen», heißt es in dem IW-Gutachten im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). | Das IW-Gutachten entstand den Angaben zufolge auf Basis einer Literaturanalyse sowie eigener Auswertungen des Pisa-Datensatzes. Die Forscher betonen, dass es weiteren Forschungsbedarf gibt. (www.it-daily.net, 18.4.26)

Von der Dauerhaftigkeit zur Kreislauffähigkeit: Studie zeigt Potenzial für Wiederverwendung von Betonbauteilen Tragende Betonbauteile können bei richtiger Bewertung und Instandsetzung ähnlich lange halten wie neue — ein wichtiger Schritt für zirkuläres Bauen. | Die Wiederverwendung von Betonbauteilen galt bislang als technisch anspruchsvoll, vor allem wegen Unsicherheiten zur Restlebensdauer. Eine neue wissenschaftliche Untersuchung zeigt nun, dass sich tragende Betonbauteile deutlich häufiger wiederverwenden lassen als bisher angenommen. Grundlage der Studie ist ein leistungsbasiertes Bewertungsmodell, das die beiden zentralen Phasen des Materialverhaltens berücksichtigt: die Karbonatisierungsphase und die daran anschließende Korrosionsausbreitung. Beide bestimmen, wann Betonstahl seine Schutzpassivierung verliert und ab wann sichtbare Schäden auftreten. | Untersucht wurden Messdaten aus verschiedenen realen Gebäuden sowie detaillierte Fallstudien zweier typischer nordischer Bauten aus Schweden und Finnland. (www.nbau.org, 18.4.26)

Spritpreise und Tempolimit: Brauchen wir ein Tempolimit? Es wäre ein Weg, um den Spritpreis zu dämpfen, sagt Katharina Dröge. Hubert Aiwanger kontert: Warum sollen dann E-Autos langsamer fahren müssen? (www.zeit.de, 18.4.26)

Wie der Umbruch bei "Demokratie leben" verunsichert Bundesfamilienministerin Prien will das Programm "Demokratie leben" neu ausrichten. Für rund 200 Projekte könnte damit die Förderung wegbrechen. Bei Betroffenen führt das zu großer Unsicherheit. Von David Zajonz.[mehr] (www.tagesschau.de, 18.4.26)

In dieser Arena werden aus Kühen Königinnen Die Kuhkämpfe im Wallis sind ein Zeichen für die wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung dieser Rinder in den Bergregionen. | Jeden Frühling verfolgen im Kanton Wallis Tausende von Menschen die Kämpfe der Eringerkühe. Doch was genau passiert in der Arena? Und woher stammt diese Tradition, die im Rhonetal so tief verwurzelt ist? Wir haben uns auf den Weg nach Martigny gemacht, um dies herauszufinden. (www.swissinfo.ch, 18.4.26)

Fleischwerbeverbot in Amsterdam: Notwendig oder Bevormundung? Amsterdam verbietet Werbung für Produkte, die besonders hohen CO2-Ausstoß verursachen. Darunter: Fleisch und Flugreisen. Für die einen ist es gesellschaftliche Verantwortung - für die anderen Bevormundung. Von Christian Feld.[mehr] (www.tagesschau.de, 18.4.26)

Treppenwitze von und mit Katherina Reiche Mit der Verteidigung der erneuerbaren Energiewende gegen die Wirtschaftsministerin und Gaslobbyistin Reiche erlebt die Klimabewegung den lang erwarteten Aufschwung. Die Proteste und Aktionen sollten aber nicht vergessen lassen, dass der Klimaschutz in vielen Bereichen stagniert. - (klimareporter.de, 18.4.26)

„Resilienz ist nichts, was man einmal hat und dann behält“ Resilient ist man oder nicht. Dieser weitverbreiteten Annahme widerspricht Resilienzforscher Klaus Lieb. Warum viele Menschen widerstandsfähiger sind, als sie denken, und wie sich mentale Kraft trainieren lässt. (www.welt.de, 18.4.26)

Teurer Strom, volle Staatskassen: Das Durcheinander auf den Energiemärkten bringt den Kantonen viel Geld ein Die Industrie und Private leiden unter den hohen Stromkosten. Staatliche Energiekonzerne wie Axpo, Alpiq und BKW verdienen derweil mehr Geld denn je – und bescheren ihren Eigentümern Milliarden an Dividenden. (www.nzz.ch, 18.4.26)

Autos halten immer länger. Das ehrt die Hersteller – und bremst ihr Geschäft Das Durchschnittsalter von Fahrzeugen ist in Deutschland und der Schweiz seit 2016 um mehr als zwei Jahre gestiegen. Hohe Preise und der schleppende Übergang zur E-Mobilität halten Konsumenten vom Kauf von Neuwagen ab. Der Trend dürfte sich noch verschärfen – auf Kosten der Sicherheit? (www.nzz.ch, 18.4.26)

Darüber schweigt Europa lieber: Die EU wird bei der Atomkraft noch lange von Russland abhängig sein Die EU will keine Energie mehr vom feindlichen Nachbarn beziehen. Beim Gas ist ein Auslaufen der Importe absehbar. Im Nuklearbereich ist die Loslösung um einiges schwieriger. (www.nzz.ch, 18.4.26)

17.4.26

100 Tage Bürgermeister Zohran Mamdani: Ist das amerikanischer Sozialismus? Ob pragmatisch und bürgernah wie die sozialistischen Bürgermeister, die vor gut hundert Jahren in den USA eine Blütezeit erlebten oder doch eher ein Polit-Influencer, der die Kamera stets im Blick hat? Einblick in die erste Regierungszeit (www.freitag.de, 17.4.26)

Zu viel Kampagne, zu wenig Basis? Warum manche Linke über die Strategie streiten Während die Parteispitze auf Organizing und klare Linien setzt, warnt die Linke-Abgeordnete Katalin Gennburg vor Zentralisierung. Die Frage: Wie viel Steuerung verträgt eine demokratische Klassenpartei? (www.freitag.de, 17.4.26)

Pastoralschreiben – Schweizer Bischofkonferenz Die Pastoralschreiben der SBK sind thematische Briefe, die verschiedene grundlegende Themen im Leben der katholischen Kirche in der Schweiz behandeln. Diese offiziellen Dokumente werden von den Bischöfen in Zusammenarbeit mit Pastoralfachleuten oder Ad-hoc-Arbeitsgruppen erarbeitet; ihre Erstellung hat somit eine synodale Dimension. Das Ergebnis dieser Arbeit wird an den ordentlichen Versammlungen der SBK diskutiert und anschliessend den Seelsorgern vor Ort und allen Interessierten zur Verfügung gestellt. Je nach Thema können sie aktualisiert werden, wie zum Beispiel das Dokument über die Vergebungspastoral, das erstmals 1982 behandelt und ein Vierteljahrhundert später im Jahr 2007 wieder aufgegriffen wurde (siehe Pastoralschreiben Nr. 2 und Nr. 14). (www.bischoefe.ch, 17.4.26)

Trumps Jesus-Vergleich: So reagieren Schweizer Katholiken Streit mit dem Papst oder der Jesus-Vergleich — Donald Trump zieht Kritik aus religiösen Kreisen auf sich. Auch Schweizer Katholiken geht er zu weit. (www.watson.ch, 17.4.26)

Energiewende: Lösungen da – Politik bremst | @ckemfert.bsky.social: Deutschland hält an fossilen Energien fest, Klimaschutz wird ausgebremst – obwohl Lösungen wie Erneuerbare & Speicher längst da sind. Atomkraft keine Alternative. | Das komplette Interview: https://www.unendlich-viel-energie.de/interview-claudia-kemfert | @aee-ev.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 17.4.26)

Kein Feuer, keine Explosion: Forschungsteam entwickelt selbstschützenden Akku Akkus, die in Brand geraten, gehören zu den gefährlichsten Szenarien moderner Energietechnik. Forscher:innen der Chinesischen Akademie der Wissenschaften haben nun einen Natriumionen-Akku entwickelt, der sich bei drohender Überhitzung von innen heraus selbst schützt. Und das ohne externe Sensorik, ohne Kühlpumpen, allein durch seine eigene Chemie. (www.trendsderzukunft.de, 17.4.26)

«Vielen ist nicht bewusst, wie fragil unsere Lieferketten sind» Seit Wochen ist die Meerenge von Hormus durch den Krieg im Iran blockiert. Dabei ist nicht nur das Ausbleiben von Erdöllieferungen ein Problem. Welche anderen Rohstoffe betroffen sind und wie gut die Schweiz in dieser Krise aufgestellt ist, erklärt Michael Grund, Dozent für Supply-Chain-Management an der Hochschule Luzern. (news.hslu.ch, 17.4.26)

Biodiversität: Ein Frühwarnsystem für die Gesundheit bayerischer Seen Im Rahmen des neuen Projekts „ecoBay“ wird untersucht, wie sich der Zustand bayerischer Seen mithilfe von Robotik, genetischem Monitoring und Künstlicher Intelligenz besser erfassen lässt. (www.lmu.de, 17.4.26)

„Rechenzentren sind Vampire“: Wo sich lokaler Widerstand gegen den KI-Hype formiert Der Bau von Rechenzentren boomt, in Deutschland und weltweit. Dadurch werden Strom und Wasser knapp, sagen Aktivist*innen und organisieren lokale Proteste. Auf der Konferenz „Cables of Resistance“ trafen sie sich zur Vernetzung. (netzpolitik.org, 17.4.26)

Wie gerecht läuft die Energiewende in Deutschland? Unsere wiss. Beirätin @brigitteknopf.bsky.social ordnet das im @zdfde.bsky.social ein. “Wer für die Energiewende zahlt” — Jetzt die ganze Folge in der Mediathek gucken | https://www.zdf.de/play/dokus/deutschland-wie-gerecht-bist-du-100/planet-e-wer-fuer-die-energiewende-zahlt-100#t=folgen#t=folgen | @dpzberlin.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 17.4.26)

The world is sitting on $7 billion of wasted fertilizer Researchers mapped the production of human and animal waste across the US and matched it against crop nutrient demand. The numbers work. The logistics don't. Can we fix that? (www.anthropocenemagazine.org, 17.4.26)

SBB warnen: Milliarden für Unterhalt von Schweizer ÖV-Betrieb nötig Die Branche weibelt für mehr finanzielle Mittel. Ansonsten sei der Zustand des Netzes bedroht. (www.watson.ch, 17.4.26)

US-Kriegsminister Hegseth zitiert während Gottesdienst aus Pulp Fiction Bei einem Gottesdienst im Pentagon hat US-Kriegsminister Pete Hegseth während eines Gebets einen fiktiven Bibelvers aus dem Kult-Film «Pulp Fiction» zitiert. (www.watson.ch, 17.4.26)

Why birds were the only dinosaurs to survive Earth's worst day How a few unique traits helped modern-style birds–the last living dinosaurs–survive the asteroid apocalypse that took out T. rex and other mighty beasts (www.scientificamerican.com, 17.4.26)

«Klimawandel als Menschenrechtsfrage»: SMRI veröffentlicht Analyse und Policy Brief Mit «Klimawandel als Menschenrechtsfrage» veröffentlicht die SMRI eine Analyse der menschenrechtlichen Verpflichtungen der Schweiz im Bereich Klimaschutz und Klimaanpassung. Denn Klimapolitik und -gesetzgebung sind nicht nur technische und wirtschaftliche Fragen, sondern auch integraler Bestandteil der Menschenrechts- und Grundrechtspolitik, wie der begleitende Policy Brief aufzeigt. | Der Klimawandel ist eine akute, menschengemachte Bedrohung für das Ökosystem der Erde und gefährdet bereits heute die Lebensgrundlagen vieler Menschen weltweit. Steigende Temperaturen, zunehmende Extremwetterereignisse und der Anstieg des Meeresspiegels wirken sich unmittelbar auf die Menschenrechte aus — insbesondere auf das Recht auf Leben, Gesundheit, Nahrung, sauberes Wasser und Wohnen. | Die vorliegende Analyse «Klimawandel als Menschenrechtsfrage» der SMRI arbeitet die menschenrechtlichen Grundlagen einer kohärenten Schweizer Klimapolitik und -gesetzgebung systematisch auf. (www.isdh.ch, 17.4.26)

Papst Leo XIV. trifft Ordensobere in Kamerun - - In der Nuntiatur traf Papst Leo am Freitagabend neun Ordensleute - die Mehrzahl von ihnen Frauen -, die die Nationale Konferenz der Höheren Oberen sowie die mehr als 250 im Land tätigen Institute und Kongregationen vertraten. Sie berichteten von den Herausforderungen, denen sie gegenüberstehen, und von ihrer Seelsorge für Jugendliche, Vertriebene, Opfer von Gewalt und Menschenhandel. Der Papst erinnerte sie daran, dass „das geweihte Leben ein wesentlicher Bestandteil des Lebens der Kirche ist“. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 17.4.26)

Knapper Treibstoff: Geht zur Sommerreisewelle das Kerosin aus? - Die Luftfahrt warnt vor einem Kerosin-Engpass von Ende Mai an. Vorräte an Flughäfen sind schon jetzt geschrumpft und Flüge könnten ausfallen. Jetzt wird die wird EU-Kommission aktiv. - (www.faz.net, 17.4.26)

WIFO-Vorschlag geht neuen Weg Die derzeitige Preisgestaltung auf dem europäischen Strommarkt sorgt dafür, dass der Preis vom teuersten Kraftwerk vorgegeben wird. Meist sind das Gaskraftwerke, die aufgrund der im Rahmen des europäischen Emissionshandels zu zahlenden CO2-Zertifikate teurer produzieren. Haushalte und Industrie werden dadurch stärker zur Kasse gebeten. Das Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) stellte am Freitag einen Vorschlag vor, wie Strom in Österreich um einen dreistelligen Millionenbetrag günstiger werden könnte, ohne auf die klimapolitisch sinnvollen CO2-Zertifikate zu verzichten. (orf.at, 17.4.26)

Papst Leo bei Katholischer Uni in Kamerun: Plädoyer für Dialog, Moral, Gerechtigkeit - - Papst Leo XIV. hat am Freitagabend die Katholische Universität Zentralafrikas in Kameruns Hauptstadt Yaoundé besucht und dazu aufgerufen, in der heutigen Zeit - auch mit Blick auf die Digitalisierung - ein Vorbild in Dialog und Begegnung zu sein und kritisches Denken, moralische Integrität, Liebe und Dienst zu fördern. Es gelte, „gemäß einer Ethik zu handeln, die dem Gemeinwohl dient." Unter Applaus forderte das katholische Kirchenoberhaupt ein Ende der Korruption in Afrika. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 17.4.26)

Doku über den Weg zum Mond: All und Staat „Die Eroberung des Mondes“ erklärt, warum alle immer zum Mond wollen. Und wie immer bei großen Geschichten gibt es miese und hoffnungsvolle Elemente. mehr... (taz.de, 17.4.26)

Neues Förderprogramm: Schneider will Land­wir­t*in­nen zum Moorschutz bringen Die Bundesregierung will Bäue­r*in­nen beim Klimaschutz unterstützen. Sie sollen ihre trockengelegten Böden wieder zu Mooren machen – und diese beackern. mehr... (taz.de, 17.4.26)

Kahlschlagspläne der Regierung: Handbuch sozialer Grausamkeit »Effizienter Ressourceneinsatz bei Leistungsgesetzen«: Ein geleaktes Geheimdokument listet 70 Kürzungskonzepte für Kinder-, Jugend- und Familienleistungen sowie im Umgang mit behinderten Menschen auf. (www.jungewelt.de, 17.4.26)

XYZ: Die Ordnung der Dinge [Online-Abo] Anlässlich ihres 25. Geburtstags am 15. Januar feierte die Wikipedia sich als unabhängiges Prestigeprodukt eines Netzes, dessen Erfolgsgeschichten heute auf Überwachung, Werbung und Verhaltenslenkung basieren. (www.jungewelt.de, 17.4.26)

Schweden setzt in den Schulen auf Bücher statt auf Tablets Die konservative Regierung hat die Digitalisierung in den Klassenzimmern stark zurückgefahren. Aus der Wirtschaft gibt es Kritik: Die jungen Schweden seien nicht bereit für die Arbeitswelt. (www.nzz.ch, 17.4.26)

Lieferketten durchleuchten: Ohne Daten zur Nachhaltigkeit kommt kein Geschäft zustande - Die EU vereinfacht das Berichtswesen über Klima und Soziales. Doch der Druck auf kleinere Lieferanten bleibt hoch. Welche Informationen müssen Mittelständler für den jederzeitigen Abruf bereithalten? - (www.faz.net, 17.4.26)

„Unerträglich heiß“ als neue Hitzekategorie Angesichts zunehmender Höchsttemperaturen hat Japans Wetteramt eine neue Kategorie eingeführt. Temperaturen von 40 Grad Celsius und mehr würden künftig als „kokusho-bi“ (unerträglich heiß) angekündigt, teilte die nationale Wetterbehörde (JMA) am Freitag mit. Damit solle „deutlicher und effektiver zur Wachsamkeit bei extrem hohen Temperaturen aufgerufen“ werden. (orf.at, 17.4.26)

Verfassungsänderung in Rheinland-Pfalz: Wahrhafte Demokratie? Im Landtag Rheinland-Pfalz wollen CDU, SPD und Grüne die Einsetzung von U-Ausschüssen erschweren. Der Vorstoß richtet sich gegen die erstarkte AfD. mehr... (taz.de, 17.4.26)

EU genehmigt Subvention: Wie der neue Industriestrompreis funktionieren soll Deutschland bezuschusst bald Unternehmen bei ihren Stromrechnungen. Hilft das der Industrie beim Übergang in die Klimaneutralität? mehr... (taz.de, 17.4.26)

Klimawandel in der Arktis: In Island gab es keine Stechmücken – bis jetzt Die Insel ist nicht mehr mückenfrei. Die Blutsauger sind für Forscherinnen ein Indikator für massive Veränderungen in der Arktis – und haben Folgen für Rentiere und Vögel. (www.tagesanzeiger.ch, 17.4.26)

Böögg pausiert am Zürcher Bürkliplatz Die Esslinger AG hat die Stadthausanlage nachhaltig erneuert – eine Arbeit, die nun beworben wird. (www.persoenlich.com, 17.4.26)

KOMMENTAR - Ohne Irans Verzicht auf die Atombombe gibt es keinen echten Frieden am Golf Die weltweiten Schlagzeilen klingen, als ginge es im Konflikt mit Iran hauptsächlich um die Strasse von Hormuz. Doch der Kernpunkt ist der uralte Atomstreit. Dass Iran trotz kolossalen Rückschlägen stur an seinem Nuklearprogramm festhält, sollte eine Warnung sein. (www.nzz.ch, 17.4.26)

Kampf im Namen Jesu: J. D. Vance belehrt den Papst – doch Leo XIV. kontert die Kriegsrhetorik Der erste US-amerikanische Papst lehnt den Krieg im Iran öffentlich ab. Das passt dem US-Vizepräsidenten, der selbst erst seit sieben Jahren katholisch ist, überhaupt nicht. (www.tagesanzeiger.ch, 17.4.26)

Unsere Recherche zur Schweizer Klimapolitik ist nominiert Weil Tina Berg bei den Schweizer Klimaprojekten im Ausland nicht lockerliess, musste der Bund sein Scheitern zugeben. Ihre Arbeit ist für eine der renommiertesten Auszeichnungen des Schweizer Journalismus nominiert. (www.beobachter.ch, 17.4.26)

US-Amerikaner halten Trump nicht für religiös Nur etwa jede vierte befragte Person (24 Prozent) in den USA sieht ihren Präsidenten Donald Trump als „einigermaßen“ religiös an. Sieben von zehn halten ihn hingegen für nicht besonders oder überhaupt nicht religiös. Die Umfrage wurde noch kurz vor Trumps Verbalattacken gegen Papst Leo XIV. und die KI-generierten Bilder als Jesus beziehungsweise Heiland durchgeführt. (www.krone.at, 17.4.26)

Diskussion mit Meron Mendel: Schützt Forschung gegen Extremismus? - Hassbotschaften und Desinformation setzen die Demokratie unter Druck. An der Frankfurt University of Applied Sciences diskutieren Vertreter aus Politik und Forschung über Wege zu mehr gesellschaftlicher Resilienz. - (www.faz.net, 17.4.26)

Geothermie-Rätsel gelöst: Riesiges Magma-Reservoir unter der Toskana entdeckt Unter Larderello liegt in 8 bis 12 Kilometern Tiefe eine gewaltige Magmakammer. Das Reservoir ist so gross wie jenes unter globalen Supervulkanen. (www.tagesanzeiger.ch, 17.4.26)

Miba will durch Strombedarf für KI weiter wachsen Der Umsatz des Technologieunternehmens Miba mit Zentrale in Laakirchen in Oberösterreich stieg um 1,2 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Beim Personal gab es hingegen einen leichten Rückgang. Wachstumschancen sieht das Unternehmen im steigenden Strombedarf. (www.krone.at, 17.4.26)

Zen Buddhist retreats offer space for people to process climate grief Priest Kritee Kanko helps people express their feelings rather than pushing them away. (yaleclimateconnections.org, 17.4.26)

Assessing the GHG reduction potential of the EU Methane Regulation (2024/1787) on imports of oil and gas Methane (CH4) is a potent greenhouse gas and is the second-largest contributor to global warming after carbon dioxide (CO2). To meet ambitious climate change mitigation targets, it is crucial to effectively reduce the emissions of methane along with other greenhouse gases. The EU has introduced the Methane Regulation (Regulation (EU) 2024/1787), ultimately aimed at setting methane intensity thresholds for domestic production and imports of oil, coal and natural gas. However, the level of these thresholds is to be set in a later stage in a delegated act amending the regulation. Moreover, methane emissions from maritime transport will not be covered by the regulation. In this paper we examine the GHG reduction potential of imposing a methane emissions intensity threshold on imports of crude oil and natural gas. Due to high uncertainty on emissions associated with natural gas and crude oil production, we examine reduction potential based on average, minimum and maximum values. (www.oeko.de, 17.4.26)

Besonderer Berufswechsel – Thomas Lang tauscht Weihwasser gegen Löschwasser Thomas Lang arbeitet seit 24 Jahren bei der katholischen Kirche der Stadt Luzern. Im Juni wird er Chef der Feuerwehr. (www.srf.ch, 17.4.26)

Industrie 4.0 Zielbild 2035: Forschungsbeirat stellt Roadmaps vor Wie bleibt Deutschland global wettbewerbsfähig? Das neue Strategiepapier des Forschungsbeirats Industrie 4.0 skizziert den Weg bis 2035. | Der Druck auf den Produktionsstandort Deutschland so hoch wie nie zuvor. Geopolitische Instabilitäten, hohe Energiekosten und der grassierende Fachkräftemangel zwingen die Industrie zu einer tiefgreifenden Erneuerung. Der Forschungsbeirat Industrie 4.0 reagiert und ein umfassendes Strategiepapier vorgelegt. Das Zielbild 2035 ist klar: Deutschland muss seinen hochinnovativen industriellen Kern nutzen, um Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz, Nachhaltigkeit und Souveränität langfristig zu garantieren. (www.it-daily.net, 17.4.26)

Brauchen junge Menschen Religion für ihre psychische Gesundheit? Eine aktuelle Studie der Universität Bochum bringt den zunehmenden Religionsverlust in Zusammenhang mit erhöhten Raten von Angststörungen bei jungen Menschen. Brauchen wir also doch wieder stärkere religiöse Strukturen und in der Gesellschaft fest verankerte religiöse Werte? (hpd.de, 17.4.26)

So soll der Tourismus in der Schweiz besser akzeptiert werden | So sollen dich Touristen in der Schweiz bald weniger nerven Touristen — oder besser — zu viele Touristen sind auch in der Schweiz da und dort ein Ärgernis. Dabei geht es oft auch um deren nicht angepasstes Verhalten. Der Schweizer Tourismus will dem jetzt mit einer nationalen Initiative entgegenwirken. | Dem soll jetzt entgegengewirkt werden. Wie die Macher in einer Medienmitteilung diese Woche schreiben: «Schweiz Tourismus (ST) und die Regional Tourism Alliance (RTA) bündeln gemeinsam mit dem Schweizer Tourismus-Verband (STV) und weiteren Partnern (siehe Box) ihre Kräfte, um den Schweizer Tourismus nachhaltig und im Einklang mit der einheimischen Bevölkerung, der Natur und der bestehenden Infrastruktur weiterzuentwickeln.» | Die gemeinsame Initiative namens «Travel with care. Leave with memories.» ist Teil einer nationalen Anstrengung und stellt konkrete Hilfsmittel bereit, die Destinationen und Leistungsträger bei der praktischen Umsetzung einer breiten Tourismusakzeptanz unterstützen. Was die Initiative kostet, ist nicht bekannt. (www.watson.ch, 17.4.26)

Tankrabatt und Inflationsprämie: Trojanisches Pferd konservativer Krisenpolitik Das Entlastungspaket der schwarz-roten Bundesregierung ist nicht einfach nur viel zu klein. Hinter den Schlagzeilen wird eine konservative Krisenpolitik sichtbar, die soziale Risiken privatisiert und die Kosten nach unten weiterreicht (www.freitag.de, 17.4.26)

Ministerin Reiche will ausschließlich den Erneuerbaren schaden Heute erschien in der Saarbrücker Zeitung ein Interview mit mir unter der Überschrift „Reiche will ausschließlich den Erneuerbaren schaden”. Gemeint ist die Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche. | Die jüngsten Erkenntnisse über ihre Politikvorschläge lassen keine andere Einschätzung zu. Wie jetzt bekannt wurde, sollen mit der von ihr vorbereiteten EEG-Novelle nicht nur die Vergütungszahlungen für alle neuen PV-Anlagen unter 25 kW gestrichen werden, sondern sogar für alle anderen neuen Erneuerbare-Energien-Stromeinspeiser wie kleine Wasserkraftanlagen, Kleinwindanlagen, kleine Kraftwärmekopplung mit Biogas, Biomethan, Pflanzenöl, Holzgas und andere. | Gerade hat das Start-up Energyminer — fischfreundlich, ohne Aufstauungen und ökologische Nachteile — die Genehmigung für 124 schwimmende Kleinkraftwerke im Rhein erhalten. Mit hunderten Schwarmkraftwerken sollen kleine Strömungsturbinen eine verlässliche Stromerzeugung vor allem auch im Winter, wenn die Solarenergie schwach ist, (hans-josef-fell.de, 17.4.26)

Mut in der Politik: Zum ersten Mal hatte jemand keine Angst Mehr Mut, mehr Würde, mehr Gelassenheit. Wir können in diesen Tagen erleben, wie die Demokratie erstarkt. Was Péter Magyar, Papst Leo und Herbert Grönemeyer verbindet. (www.zeit.de, 17.4.26)

Befreiung der Kultur Ungarns? – «Es darf nichts übrig bleiben vom System Orban!» Der in Ungarn lebende Publizist Wilhelm Droste sieht in Peter Magyars Wahlsieg eine historische Chance für die Kultur. (www.srf.ch, 17.4.26)

Diskussion um Flugticketabgabe – Klimaschutz oder Wirtschaftsschaden? Streit um Flugticketabgabe Flugreisen schaden dem Klima – doch die Passagierzahlen steigen. Die Flugticketabgabe sorgt darum für Diskussionen (www.srf.ch, 17.4.26)

„Grünen-Wähler sind die wahren Wutbürger“ Anhänger der Grünen haben einer Umfrage zufolge die niedrigste Toleranz, wenn die Meinung anderer von der eigenen abweicht. „Heute sind das Leute, die haben zwei Elektro-SUVs und Solarplatten auf dem Landhaus“, sagt Andreas Rosenfelder, Ressortleiter der Meinungsfreiheit. (www.welt.de, 17.4.26)

Streit zwischen Präsident und Papst: Jesus Trump? Um Gottes willen! Der US-Präsident inszeniert sich als christlicher Kriegsherr – und glaubt über den Glauben mehr zu wissen als der Papst. Das halten auch viele seiner Anhänger nicht mehr für gottgefällig. (www.sueddeutsche.de, 17.4.26)

Urteil zur Ewigkeitschemikalie: Schuldiger für verseuchtes Trinkwasser gefunden Das Landgericht Baden-Baden sieht es als erwiesen an, dass ein Komposthersteller aus Bühl verbotene Substanzen beigemischt hat. mehr... (taz.de, 17.4.26)

Zwischen Kamor und Kronberg: koller.team Der Kanton Appenzell Innerrhoden ist bekannt für seinen Alpenbitter, die Bärli-Biber, den geheimnisvollen Käse, Flauder, eine umtriebige Brauerei sowie zahlreiche Insta-Hotspots. Aber eine über die Kantonsgrenzen hinaus erfolgreiche Kommunikationsagentur mit fast 40-jähriger Geschichte würde kaum jemand vermuten, irgendwo zwischen Kamor und Kronberg, im Schatten des Alpsteins. Die Rede ist von koller.team in Appenzell. Benno Frick hat sich mit Inhaber Michael Koller unterhalten. (www.persoenlich.com, 17.4.26)

Kampf im Namen Jesu: Wie sich die USA die Lehre vom „gerechten Krieg“ zurechtbiegen Leo XIV., der erste US-amerikanische Papst, kontert die religiöse Kriegsrhetorik der Trump-Regierung. Der Katholik J. D. Vance zeigt sich empört und versucht ihn theologisch zu belehren. (www.sueddeutsche.de, 17.4.26)

„Mit einem gewissen Entsetzen“ – Aiwanger über Streit in Koalition Hubert Aiwanger (Freie Wähler), bayerischer Wirtschaftsminister, blickt bei WELT TV „mit gewissem Entsetzen“ auf den aktuellen Streit in der Bundesregierung. zwischen Lars Klingbeil und Katherina Reiche. Und den Dissenz beim Thema Energiewende. (www.welt.de, 17.4.26)

Ein Tal, geprägt von der Kraft des Wassers Die Lutz hat mit ihrer Wasserkraft das Große Walsertal geformt und geprägt. Von Blons führt eine kurze, aber abwechslungsreiche Route über Wiesen- und Waldpfade zum Lutz Stausee. (www.krone.at, 17.4.26)

Geht bei uns bald der Sprit aus, Herr Professor? Was im 3600 Kilometer entfernten Iran passiert, hat Folgen bis hin zu den Lebensmittel-Preisen in unseren Supermärkten. Ökonom Jochen Güntner von der Linzer Universität erklärt in der „Krone“ die Zusammenhänge – und weshalb er glaubt, dass Benzin und Diesel langsam wieder günstiger werden. (www.krone.at, 17.4.26)

Psychologie und Evangelium: Sr. Kakali gibt Jugendlichen in Indien Hoffnung - - Technokratie und Digitalisierung führen zu einer wachsenden psychischen Belastung und zur Isolation unter Schülern. Die indische Ordensfrau Kikali verbindet psychologisches Zuhören mit religiöser Erfahrung und kann so Wege der Heilung begleiten. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 17.4.26)

Barrierefreiheit im Web: Wenn gutes Design alle mitnimmt Der bekannte Werber Claude Hitz von ergo communication fordert gutes Design im Netz. Nur dann werden Inhalte auch wahrgenommen. (www.persoenlich.com, 17.4.26)

Zwischen Algorithmus und Emotion: warum echte Kreativität nicht digitalisiert werden kann Können Algorithmen wirklich das Herz berühren? In der Zeit, in der KI-Tools unaufhaltsam in jeden Winkel der Kreativbranche vordringen, stellt sich mehr denn je die Frage: Ist der digitale Fortschritt ein Segen oder der Anfang vom Ende echter Kreativität? (www.persoenlich.com, 17.4.26)

Bundesregierung: Welche Demokratie-Projekte jetzt nicht mehr gefördert werden Workshops in Frauenhäusern, Umweltschutzkurse, Beratung für Rechtsextremismus-Aussteiger: Familienministerin Prien will 200 Projekten die Zuschüsse streichen. Immer zu Recht? Ein Einblick anhand von fünf Beispielen. (www.sueddeutsche.de, 17.4.26)

Das Lehramt der Päpste und die Atomwaffe - - Immer wieder haben sich die Nachfolger Petri gegen Atomwaffen ausgesprochen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 17.4.26)

Mega-Stromleitung für ersten Windpark wird verlegt Der Schnee ist zum größten Teil weg und der Windpark Bärofen wird weitergebaut. Aktuell werden rund 18 Kilometer Stromkabel für die Anlage verlegt. Dadurch sollen in Zukunft 25.000 Haushalte mit Strom versorgt werden können. (www.krone.at, 17.4.26)

Wie „Big Data“ künftig das weite Land erobern soll Rechenzentren sind das Fundament, auf dem die digitale Zukunft aufbaut. Niederösterreich ist das erste Bundesland, das klare Regeln für den Bau solcher Server-Farmen festlegt. Die Betreiber derartiger Anlagen haben damit aber wenig Freude und üben Kritik. (www.krone.at, 17.4.26)

„Es ist peinlich“ – Unmut im Familienministerium wegen Kürzung bei „Demokratie leben“ Familienministerin Karin Prien baut das Programm „Demokratie leben!“ um und kürzt mehr als 200 Organisationen die Mittel. Intern wächst jedoch laut einem Medienbericht darüber der Ärger. (www.welt.de, 17.4.26)

Folgen der Nuklearenergie: Atommüll und Glück - Die Finnen nehmen bald ihr Endlager für Atommüll in Betrieb. Deutschland braucht noch 50 Jahre oder mehr. Ein Armutszeugnis für die Bundesrepublik. - (www.faz.net, 17.4.26)

Nachhaltige Investitionen – Schweizer Banken könnten mehr tun für Klimaschutz Zu Klimaschutz drängen oder sich zurückziehen? Nicht alle Schweizer Banken nutzen ihre Finanzanlagen genügend. (www.srf.ch, 17.4.26)

Aus technischer Sicht lassen sich #Kernkraftwerke in den bestehenden deutschen Energiemix mit viel Sonne und Wind nicht mehr sinnvoll integrieren. Aber CDU/CSU setzen weiter unbeirrt auf Kernenergie. Gibt es niemanden, der ihnen simple technische Zusammenhänge erklären kann? | @volkerquaschning.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 17.4.26)

Möglichkeiten | Rendite ist ein eindimensional mit Geld assoziierter Begriff, der umfassend begriffen weltveränderndes Potenzial aufweist. Vier einander ergänzende Betriebe mit existenzsichernden Löhnen für Dutzende spezialisierte Fachangestellte und Aufragsvolumina im Millionenhöhe sind es, für die Barbara Buser und ihr Büropartner Eric Honegger heute eine Nachfolgelösung suchen. Als studierte Architektin ETH erkannte sie in ihren frühen Jahren als selbstständige Projektleiterin in der Entwicklungshilfe, was hinter dem heute so oft als Leerformel verwendeten Begriff Nachhaltigkeit tatsächlich steckt. Was für die einen Abfall darstellt, ist für die anderen ein wertvoller Rohstoff. Übersetzt auf eine Bautätigkeit, gerade während der Jahre der Deindustrialisierung der Schweiz, die haufenweise Neunutzungen für grosse Areale als Chancen anerbot, betrieben Barbara Buser und Eric Honegger erfolgreich die Anstrengung, Grundeigner und Investoren davon zu überzeugen, mit klugen Umnutzungen sowohl eine ehemals für anständig gehaltene Rendite in Franken erzielen zu können, (www.pszeitung.ch, 17.4.26)

Fundstück | Keinen Wikipedia-Eintrag, keinen Spotify-Account, aber Dank Stefan Haupt erhält der Musiker Walter Lietha jetzt einen Film. Politisch links und rechts interessiert Walter Lietha nicht, ihn interessiert nur das grosse Ganze. Dennoch wurde er während der zweiten Welle der politischen Jugendunruhen der 1980er-Jahre als politisch potenziell aufwieglerisch eingestuft und seine Musik aus dem Radio verbannt. Er zog sich zurück, gründete die Buchhandlung Narrenschiff in Chur und widmete sich, flapsig formuliert, der Essenz des Lebens. | Im August 2025 versammelte Corin Curschellas eine auffallend prominent besetzte Narrenschiff-Band und Walter Lietha persönlich zu (vollends ausverkauften) Konzerthommagen an den «Alpentönen» Altdorf, was Stefan Haupt aufgrund einer einprägsamen Jugenderinnerung an ebendiese Musik veranlasste, erstens diese Konzerte aufzunehmen und zweitens den heutigen Walter Lietha über dessen Einschätzung der eigenen Geschichte zu befragen. (www.pszeitung.ch, 17.4.26)

Angst vor der teuren Gasheizung Sollen Vermieter künftig hohe Kosten für Heizgas mittragen, die bisher die Mieter allein bezahlen? Diese Frage verhindert die Einigung der Koalition beim neuen Heizungsgesetz. Außerdem steht die Klimaneutralität 2045 infrage. - (klimareporter.de, 17.4.26)

77 % der Energieberatenden leh­nen Ab­schaf­fung der 65%-Regel ab - - Die geplante ersatz­lose Strei­chung der 65-%-Regel für er­neu­er­bare Heiz­energie stößt bei Ener­gie­be­ra­ten­den auf breite Ab­leh­nung. - - (www.geb-info.de, 17.4.26)

Über 30 WordPress-Plugins von Supply-Chain-Angriff betroffen Ein Unbekannter kaufte gezielt populäre WordPress-Plugins für hohe Summen auf, nur um Monate später bösartigen Code einzuschleusen. Durch den Einsatz von Ethereum-Smart-Contracts und gezielter Täuschung von Suchmaschinen blieb der Angriff lange unbemerkt. | Der Traum von der einfachen Website-Erweiterung per Mausklick hat für Hunderttausende WordPress-Nutzer einen herben Dämpfer erhalten. Das Vertrauen in das Plugin-Ökosystem des weltweit beliebtesten Content-Management-Systems wurde durch einen hochkomplexen Supply-Chain-Angriff massiv untergraben. Wie Cybernews berichtete, mussten über 30 populäre Erweiterungen vom offiziellen WordPress-Plugin-Team abgeschaltet werden, nachdem Sicherheitsexperten eine koordinierte Infiltration entdeckt hatten. (www.it-daily.net, 17.4.26)

Bericht zum Energiepotenzial Hier sehen Sie, wie Ihre Gemeinde puncto Klima abschneidet Erst zwei von fünf Kläranlagen nutzen Abwärme zum Heizen, und viele grosse Dächer produzieren noch keinen Solarstrom. Nun will der neue Verein Energieregion Zürcher Unterland die Energiewende voranbringen. | Der Verein ERZU vernetzt 30 Gemeinden mit über 120'000 Einwohnern im Zürcher Unterland. | In Bülach können ab Herbst 2028 rund 200 Gebäude mit Abwärme der ARA Furt beheizt werden. Weitere Kläranlagen könnten dem Beispiel folgen. | Heizöl deckt noch immer 47 Prozent des Wärmeverbrauchs in der Region ab. | Erst 9 Prozent der geeigneten Dächer werden derzeit für Solaranlagen genutzt. | Bevor das gereinigte Abwasser der Eglisauer Kläranlage in den Rhein fliesst, wird ihm Wärme entzogen. Damit werden seit 25 Jahren rund 220 Haushalte im nahen Gebiet Stampfi CO2-frei beheizt. Selbst an kältesten Wintertagen ist das Abwasser von Kläranlagen immer noch zwischen 8 und 11 Grad Celsius warm. Daraus lässt sich mit einer Wärmepumpe Energie ziehen. (www.tagesanzeiger.ch, 17.4.26)

Besser als Mehr! Suffizienz im Quartier lat. sufficere – ausreichen, genügen Suffizienz, wie Verena Brehm von CITYFÖRSTER sie versteht, setzt auf einen bewussteren, ressourcenschonenden Lebensstil, der nicht als Verzicht, sondern als Gewinn verstanden werden kann: Weniger private Wohnfläche, geteilte Räume und Mobilitätsangebote oder die Stärkung von Fahrrad- und Fußverkehr können Lebensqualität, Gesundheit und Gemeinschaft fördern. Während Effizienz und Konsistenz vor allem auf technische Lösungen abzielen, verlangt Suffizienz eine Veränderung sozialer Praktiken und damit auch gebaute Umgebungen, die solche Lebensweisen ermöglichen. Die Notwendigkeit zeigt sich in den Entwicklungen der letzten Jahrzehnte: Trotz nur leicht gewachsener Bevölkerung stiegen Siedlungsflächen, Wohnraum pro Kopf und Pkw-Zahlen deutlich an. Quartiere bieten einen geeigneten Maßstab, um Flächen neu aufzuteilen, gemeinschaftliche Nutzungen zu stärken und Verkehrsräume zugunsten klima- und menschenfreundlicher Mobilität umzugestalten. (www.nbau.org, 17.4.26)

«Der Ausstieg aus fossilen Brennstoffen ist eine Voraussetzung für den Weltfrieden» Die in Santa Marta, Kolumbien, stattfindende Konferenz zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen ist der erste internationale Gipfel, der sich dem Ende der Förderung von Kohle, Öl und Gas widmet. Alex Rafalowicz von der «Fossil Fuel Treaty Initiative» äussert sich zu den Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten auf den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen. (www.swissinfo.ch, 17.4.26)

Ab 200 Euro: So schnell rechnet sich ein Balkonkraftwerk Selbstproduzierter Strom, direkt vom Balkon: Balkonkraftwerke machen das bereits ab 200 Euro möglich. Doch seit Dezember 2025 gelten mit der neuen VDE-Produktnorm strengere Regeln für die Geräte und die Preise könnten steigen. Gleichzeitig sparen Haushalte bei einem Strompreis von 35 Cent bis zu 280 Euro pro Jahr. | Balkonkraftwerke machen Mieter und Wohnungseigentümer zu Stromproduzenten. Die kompakten Systeme speisen gewonnene Energie direkt in das heimische Stromnetz ein. Auf diese Weise können Haushalte ihre Abhängigkeit von Energieversorgern verringern und einen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten. | Vor allem für Mieter bieten Stecker-Solargeräte einen praktischen Vorteil: Bei einem Umzug lassen sie sich ohne großen Aufwand abbauen und in die neue Wohnung mitnehmen. Technisch gesehen handelt es sich bei einem Balkonkraftwerk nicht um eine Anlage, sondern um ein elektrisches Haushaltsgerät. (www.basicthinking.de, 17.4.26)

NIS2: Warum Organisation und Prozesse vor Technologie kommen müssen Die NIS2-Richtlinie verschärft die Anforderungen an die Cybersicherheit in kritischen Infrastrukturen — und das aus gutem Grund. | Mit zunehmender Digitalisierung und Vernetzung industrieller Organisationen reichen die Auswirkungen von Cybervorfällen weit über klassische Datenverluste hinaus. Sie können essenzielle Dienste beeinträchtigen, die öffentliche Sicherheit gefährden und sich entlang ganzer Lieferketten auswirken. | Viele Organisationen machen dabei jedoch denselben Fehler. Sie setzen auf technische Lösungen, ohne vorher geeignete Strukturen und Prozesse zu etablieren. Gerade in industriellen Umgebungen greift dieser Ansatz zu kurz. Wer die Gründe dafür versteht, erkennt auch den wirksameren Weg zu NIS2-Konformität und robuster OT-Sicherheit. (www.it-daily.net, 17.4.26)

Vorstoß von Jens Spahn: Der Tanz ums goldene Atomkalb - Unionsfraktionschef Spahn bringt eine Reaktivierung alter deutscher Kernkraftwerke ins Spiel. Doch die Betreiber wollen davon nichts wissen. - (www.faz.net, 17.4.26)

Kernkraft: „Der Drops ist gelutscht“ - Unionsfraktionschef Spahn bringt eine Reaktivierung alter deutscher Kernkraftwerke ins Spiel. Doch die Betreiber wollen davon nichts wissen. - (www.faz.net, 17.4.26)

Großes Wasserstoff-Speicherpotenzial im Alpenvorland Südbayerns geologische Formationen bieten ein bislang unterschätztes Potenzial zur Speicherung großer Mengen Wasserstoff und könnten laut einer Studie der TU München bis zu 25,2 Terawattstunden speichern. (www.energiezukunft.eu, 17.4.26)

Solare Dachanlagen auf Mehrfamilienhäusern scheitern in der Praxis Gemeinschaftlich betriebene Solaranlagen auf den Dächern von Mehrfamilienhäusern sind keine Selbstläufer. Projektierer und Eigentümergemeinschaften scheitern häufig an den fehlenden Prozessen auf Seiten der Verteilnetzbetreiber. (www.energiezukunft.eu, 17.4.26)

Debatte um Soziale Medien – Soll die Schweiz Social Media für Kinder und Jugend verbieten? Verschiedene Länder haben soziale Medien für Junge wegen negativer Auswirkungen verboten. Soll das auch die Schweiz tun? (www.srf.ch, 17.4.26)

Kaum wächst der Druck, greift Klingbeil wieder zum Steuergeld Der Streit zwischen Finanzminister Klingbeil und Wirtschaftsministerin Reiche eskaliert zusehends. Der Co-Chef der Sozialdemokraten warnte die CDU-Politikerin nun vor einem Ausbremsen der Energiewende. (www.welt.de, 17.4.26)

Ausgerechnet Trump befeuert Energiewende Ausgerechnet US-Präsident Donald Trump, der im eigenen Land stark auf Erdöl setzt und Solar- und Windenergieprojekte auf Eis gelegt hat, könnte mit seiner Politik die globale Energiewende beschleunigen. Der Ölpreisschock durch den Iran-Krieg hat weltweit einen Run auf erneuerbare Energie ausgelöst: Im Gegensatz zum volatilen Ölpreis sind die Kosten dort kalkulierbar, und man reduziert die Versorgungsabhängigkeit. (orf.at, 17.4.26)

INTERVIEW - «Ich sagte immer wieder, dass die Weltwirtschaft von ein paar hundert bewaffneten Männern in Geiselhaft genommen werden kann» Als Direktor der Internationalen Energieagentur (IEA) bestimmt Fatih Birol mit, wie die Welt auf den Iran-Krieg reagiert. Er rechnet mit weiteren Flugausfällen, gestörten Lieferketten – und neuem Schwung beim Comeback der Kernenergie. (www.nzz.ch, 17.4.26)

Pläne bekannt geworden: EU-Kommission will günstigere Steuern auf Strom als auf fossile Brennstoffe - Ausufernde Energiepreise abzufedern ist Brüssels Ziel. Weil dabei Strompreise und Elektrifizierung eine wichtige Rolle spielen, lobt die Deutsche Umwelthilfe: Die EU halte „Kurs beim Green Deal“ – anders als die Bundesregierung. - (www.faz.net, 17.4.26)

DEPI: Mit Pellets die Abhängigkeit von Gas und Öl mindern      - - Das Heizen mit dem nachwachsenden Brennstoff ist gemäß dem Deutschen Pelletinstitut wesentlich klimafreundlicher und günstiger als das mit fossilen Energien und stärkt außerdem die deutsche und die europäische Wirtschaft.       - - (www.geb-info.de, 17.4.26)

16.4.26

As Cuba's grid fails, solar power becomes a lifeline Ten percent of the Caribbean nation's electricity was generated by renewable energy in 2025, up from 3.6% in 2024. (yaleclimateconnections.org, 16.4.26)

Sektorübergreifende Vorteile der EU-Naturwiederherstellungsverordnung Die EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur (Nature Restoration Regulation, NRR), die im August 2024 in Kraft trat, ist das erste umfassende Gesetz auf kontinentaler Ebene, das auf die Wiederherstellung degradierter Ökosysteme in Europa abzielt. Sie ist ein zentrales Element der EU-Biodiversitätsstrategie 2030, die verbindliche Ziele zur Wiederherstellung von Ökosystemen festlegt, die für biologische Vielfalt, Klimaresilienz und Katastrophenvorsorge unverzichtbar sind. (adelphi.de, 16.4.26)

Bundestagsdebatte: Wissenschaftsfreiheit ist doch nicht gleich Meinungsfreiheit Selbstzensur, Einschüchterung, Ausgrenzung? Der Bundestag debattiert auf Antrag der AfD-Fraktion über Wissenschaftsfreiheit. Tatsächlich gibt es da ein Problem — doch dessen strukturelle Gründe oder gar Lösungen kommen kaum zur Sprache (www.freitag.de, 16.4.26)

Geschichte der Meteorologie – Teil 3: Meteorologie der Spätantike sowie im europäischen Frühmittelalter Im sechsbändigen Werk „De rerum natura“ des römischen Dichters und Philosophen Lukrez (um 95-um 55 v. Chr) wurde die Naturphilosophie von Epikur (griechischer Philosoph, um 341-270 v. Chr), die die Entstehung von Gesellschaft und Kultur auf rein natürliche Ursachen ohne Gottheiten abmünzt, wiedergegeben und zusammengefasst. Inhalte des Werkes waren die Atomlehre, die Seelenlehre und die empirische Welt, welche sich aus Kosmologie und Kulturentstehungsgeschichte zusammensetzte. Im 6. Buch wurde die Meteorologie behandelt. | Der römische Dichter Vergil (70-19 v. Chr) erfreute sich an der Natur, suchte sie aber auch durch die Naturphilosophie, die Wissenschaft jener Zeit, zu verstehen. Er nahm Wetterzeichen in ein Handbuch zur Tierhaltung auf. Sein Werk „Georgica“ umfasste etwa 2000 Verszeilen über Landwirtschaft und Wetter. Hier ein Auszug: „Was gibt es zu sagen über die Herbststürme und die Sterne; und warum müssen die Menschen wachsam sein; (www.dwd.de, 16.4.26)

«Swissgrid 24/7» gewinnt Hauptpreis Das Stromnetz in der Hosentasche: Eine Echtzeit-Visualisierung des Schweizer Stromnetzes hat an der diesjährigen Best of Swiss Web Award Night die höchste Auszeichnung der Schweizer Webbranche gewonnen. (www.persoenlich.com, 16.4.26)

«Gute Werbung ist auch Reduktion» Nadine Geissbühler hat den mondänsten Arbeitsplatz von ganz Zürich – und in die Werbebranche gefunden hat sie dank den glamourösen ADC-Partys. Im Podcast erzählt die Art und Creative, wie sie während 20 Jahren die Branche geprägt hat und warum sie seit 2004 selbstständig ist. (www.persoenlich.com, 16.4.26)

Klingbeil stellt sich gegen Reiches Energiepläne – Union reagiert empört Neuer Streit bahnt sich an: Finanzminister Klingbeil soll Vorbehalte gegen vier zentrale Gesetze von Wirtschaftsministerin Reiche haben. Die SPD sieht den Ausbau der erneuerbaren Energie gefährdet – die Union wirft ihr Blockade vor. (www.welt.de, 16.4.26)

Kontroll-App für Social Media: Kapitulation vor der Realität Die EU präsentiert eine Alters-App für Social Media. Sie hat wohl die Hoffnung aufgegeben, die Tech-Konzerne direkt in die Verantwortung zu nehmen. mehr... (taz.de, 16.4.26)

Erneuerbare Energien: Handelsstreit um Solar Die EU beschließt weitreichende Förderstopps für Solaranlagenforschung mit chinesischen Bauteilen. Das US-Kapital hofft derweil, sich durch Überkapazitäten der Volksrepublik billige Fertigungsanlagen sichern zu können. (www.jungewelt.de, 16.4.26)

Bewerbung für Olympische Spiele: Gibt es überhaupt ein tragfähiges Olympiakonzept? Statt Milliarden Euro für zweiwöchige Großveranstaltungen wie die Olympischen Spiele auszugeben, sollte die Regierung lieber die Kommunen und Vereine unterstützen, findet Marvin Jansen, Mitglied des Rats der Stadt Essen. (www.jungewelt.de, 16.4.26)

Olympia: »Die Bürger müssen dahinterstehen« Über sein Engagement für eine Berliner Olympiabewerbung. Ein Gespräch mit Dietmar Bartsch. (www.jungewelt.de, 16.4.26)

„Demokratie leben“: Ist Karin Prien getrieben – oder hat sie einen Plan? - Die Familienministerin streicht ganze Bereiche des Programms zur Demokratieförderung. Lässt sie sich von Erwartungen aus ihrer CDU treiben? - (www.faz.net, 16.4.26)

„Das zeigt, dass die Staaten einen solchen geopolitischen Konflikt nicht antizipierten“ Der Krieg im Iran belastet die Weltwirtschaft und führt zu hohen Ölpreisen. Mittlerweile wird auch das Kerosin knapp. „Sicherheitspolitische Resilienz ist mehr denn je gefragt“, sagt Energieexperte Frank Umbach. (www.welt.de, 16.4.26)

Energiepolitik in den USA: Kampf gegen Windmühlen Unter Donald Trump bekämpfen die Republikaner den Ausbau erneuerbarer Energien wo sie können. Trotzdem liefern diese mehr Strom als jemals zuvor, auch im Wilden Westen. (www.zeit.de, 16.4.26)

Streit um die Wärmewende: Angst vor der teuren Gasheizung Sollen Ver­mie­te­r:in­nen künftig hohe Kosten für Heizgas mittragen? Diese Frage verhindert die Einigung der Koalition beim neuen Heizungsgesetz. mehr... (taz.de, 16.4.26)

Energieversorgung: Merz sieht in Atomkraft keine Lösung für aktuelle Energieprobleme Der Kanzler hält den Atomausstieg nach wie vor für einen Fehler. Eine Rückkehr zur Kernkraft werde aber »keines der gegenwärtigen Energieversorgungsprobleme« lösen. (www.zeit.de, 16.4.26)

Papst zu Kinderschutz: „Herausforderung für Gewissen der Kirche" - - Papst Leo XIV. hat sich anlässlich einer Tagung der Italienischen Bischofskonferenz zum Thema Kinderschutz geäußert. In einem Schreiben, das der Vatikan während der Papstreise nach Afrika diesen Donnerstag veröffentlichte, bekräftigt das katholische Kirchenoberhaupt das Engagement der Kirche für einen besseren Schutz von Minderjährigen und schutzbedürftigen Erwachsenen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 16.4.26)

Thomas Knecht wird Leiter MarKom Der 47-Jährige übernimmt per 4. Mai die Leitung Marketing und Kommunikation der Destination. Der Ökonom wurde aus über 100 Bewerbungen ausgewählt. (www.persoenlich.com, 16.4.26)

Thomas Knecht wird Leiter MarKom Der 47-Jährige übernimmt per 4. Mai die Leitung Marketing und Kommunikation der Destination. Der Ökonom wurde aus über 100 Bewerbungen ausgewählt. (www.persoenlich.com, 16.4.26)

Survivalisten: Entzeitkult als Ersatzreligion - Wie kommt man mit der Vorstellung vom Untergang der Zivilisation klar? Eine Befragung von Überlebensfanatikern liefert eine überraschende Antwort. - (www.faz.net, 16.4.26)

Entwicklung von Kindern und Teenagern: Menschliche Beziehungen in Zeiten von Social Media Wie beeinflussen Instagram, Tiktok & Co die Entwicklung von Kindern und Teenagern? Bildungsforscherin Nina Kolleck gibt Antworten in ihrem Sachbuch. mehr... (taz.de, 16.4.26)

Die Causa Fischer aus PR-Sicht – Warum Fischer den Skandal nicht überstanden hat In der Krisenkommunikation hat der Verband manches richtig gemacht. An einem Punkt hat er sich aber verschätzt. (www.srf.ch, 16.4.26)

April im Supermarkt: Was Sie jetzt nicht kaufen sollten und warum Erdbeeren im März, Spargeln ab Anfang April, Tomaten das ganze Jahr — die Supermärkte tun so, als gäbe es keine Jahreszeiten mehr. Doch hinter den verfrühten Genüssen steckt eine sehr bittere Ökobilanz. Wir verraten, welches Obst und Gemüse Sie im April besser nicht kaufen sollten und was Sie stattdessen geniessen können. | Die Tage werden länger, die Sonne zeigt sich öfter, doch schon viel früher werben Coop, Migros und Discounter mit Erdbeeren aus Spanien, Spargeln aus Mexiko und Tomaten aus Marokko. Verlockend, denn wer sehnt sich nicht nach Frühling auf dem Teller? | Doch hinter diesen verfrühten Genüssen steckt eine ökologische und oft auch ethische Problematik. Wer bewusst einkauft, kann im April schon vieles geniessen. Aber eben nicht alles! Hier kommt ein kleiner Einkaufsratgeber für den Monat, in dem die Natur langsam erwacht, der Handel aber manchmal zu schnell ist und fast schon aggressiv mit Aktionen für nicht saisonale und nicht regionale Früchte und Gemüse um sich wirft. (naturschutz.ch, 16.4.26)

CO2-Kostenaufteilung in der Praxis – Wie viel zahlen Vermietende und Mietende? Fossile Heizungen verursachen Emissionen — aber wer soll in Mietwohnungen dafür zahlen? In Deutschland werden diese Kosten je nach Gebäudeeffizienz zwischen Vermietenden und Mietenden aufgeteilt. In diesem Blogbeitrag erläutert Dr. Sibylle Braungardt die Ergebnisse der Evaluation des CO2-Kostenaufteilungsgesetzes. | Die CO2-Kostenaufteilung in Deutschland ist ein innovativer Ansatz, um geteilte Anreize im Mietwohnungswesen anzugehen. | Die erste Bewertung zeigt, dass | die Kernidee funktioniert, | die Anknüpfung an die bestehenden Abrechnungsstrukturen ein wichtiger Erfolgsfaktor ist | und kleine Details in der Ausgestaltung große Auswirkungen auf die Verteilung der Kosten haben können. | Für andere Länder, die Gebäude dekarbonisieren und gleichzeitig Mieter*innen schützen wollen, bietet die Erfahrung Deutschlands eine wertvolle Lehre: Die Aufteilung der CO2-Kosten kann in Mietwohnungen effektiv funktionieren — wenn sie an die bestehenden Abrechnungssysteme anknüpft. (www.oeko.de, 16.4.26)

Warum ich Mitglied in der SPD bleibe. Bis zum bitteren Ende Von oben kommt nur noch Phrasendrescherei und unten sitzt der Schimmel tief. Aber es gibt einen Grund, warum ich der SPD treu bleibe, sagt unsere Autorin (www.freitag.de, 16.4.26)

Biomethan macht die Energieversorgung unabhängiger Durch die intelligente Nutzung von Biomasse könnte die Schweiz einen substanziellen Anteil des eigenen Gasbedarfs selbst decken. Das geht aus einer Studie unter Leitung des Paul Scherrer Instituts PSI hervor. Gasimporte liessen sich so signifikant verringern, die Schweiz würde weniger abhängig vom Weltmarkt. Die Studie wurde im Auftrag des Bundesamts für Energie (BFE) erstellt und Anfang dieses Jahres veröffentlicht. (www.gebaeudetechnik-news.ch, 16.4.26)

Neue Effizienzvorgaben: Wo setzen EVU den Hebel an? Einerseits möchten Elektrizitätsunternehmen möglichst viel Strom verkaufen, andererseits sind sie per Gesetz neu verpflichtet auch Strom zu sparen. So sieht es das Bundesgesetz über eine sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien vor. 2026 erhalten die Elektrizitätslieferanten erstmals Zielvorgaben. Mit welchen Massnahmen versuchen sie die Ziele zu erreichen? Wo sind die Herausforderungen? | 1 TWh sollen die Elektrizitätslieferanten (EVU) bis 2035 total mit Effizienzsteigerungen einsparen. Diese Effizienzvorgaben sollen sie mit der Umsetzung verschiedener Massnahmen bei den Endverbraucherinnen und Endverbrauchern erreichen, also bei den Haushalten, bei den Unternehmen und der öffentlichen Hand. | Und wie sehen diese Massnahmen aus? | Verschiedene Stromunternehmen haben Förderprogramme lanciert für den Ersatz von Haushaltgeräten. Für den Ersatz von alten Geräten leisten sie einen Beitrag. (energeiaplus.com, 16.4.26)

Ozonschutz unter Druck | Industrie-Chemikalien verzögern Erholung der Ozonschicht Die Erholung der Ozonschicht in der Stratosphäre könnte sich um mehrere Jahre verzögern, zeigt eine internationale Studie unter Leitung der Empa. Ursache sind anhaltende Emissionen sogenannter Feedstock-Chemikalien, die weiterhin als Ausgangsstoffe in der Industrie erlaubt sind. Diese ozonabbauenden Stoffe wurden bisher aus internationalen Abkommen ausgenommen, da ihre Emissionen und Nutzung laut der aktuellen Studie deutlich unterschätzt wurden. | Ozonabbauende Chemikalien wie Tetrachlorkohlenstoff (CCl4) oder bestimmte Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKWs) werden zwar nicht mehr in Kühlschränken und Schaumstoffen eingesetzt — in industriellen Prozessen dienen sie jedoch weiterhin als Ausgangsstoffe für moderne Kältemittel und Kunststoffe. Bisher blieben diese sogenannten Feedstock-Chemikalien unter dem Radar internationaler Abkommen, weil die produzierten Mengen und Leckraten deutlich unterschätzt wurden. (www.empa.ch, 16.4.26)

A Vermont utility is helping people get home battery systems The batteries keep the lights on during power outages. (yaleclimateconnections.org, 16.4.26)

30 Millionen Dollar pro Stunde extra: Big Oil kassiert enormen Kriegsgewinn Klimaschutz-Blockierer wie Saudi-Arabien, Russland und große Fossilkonzerne werden bis Ende 2026 zusätzliche 234 Milliarden Dollar einnehmen — nicht nur auf Kosten der Verbraucher (www.freitag.de, 16.4.26)

Papst: Welt wird von „Handvoll Tyrannen zerstört“ Im Zuge seines Besuches in Kamerun hat Papst Leo XIV. am Donnerstag scharfe Kritik an Staats- und Regierungschefs geübt, die Milliarden für Kriege ausgeben. Die Welt werde „von einer Handvoll Tyrannen verwüstet“, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche, laut dem Sender BBC. (www.krone.at, 16.4.26)

Temu, Alibaba & Co. bringen Schweizer Recycling-System durcheinander Wenn man bei Coop, Migros oder Fust ein elektronisches Gerät kauft, ist eine Entsorgungsabgabe im Preis bereits eingerechnet. Mit diesem Geld finanziert die Branche schon seit über 30 Jahren das Recycling. Das System hat Erfolg: Elektrogeräte werden mit einer überdurchschnittlich hohen Rückgabequote zurückgebracht. | Einige Marktteilnehmer nutzen dieses System jedoch aus. So zahlen diverse in der Schweiz angesiedelte Firmen oder grosse Onlinehändler wie Temu keine Beiträge in den Recycling-Fonds ein. Dadurch kommt die Konkurrenz für die Entsorgung der Geräte auf, berichtet «Blick». Gleichzeitig können die nicht zahlenden Firmen ihre Waren günstiger anbieten und sich einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. | Zuständig für das Recycling von elektronischen Produkten in der Schweiz ist Sens eRecycling. Auf der Website findet man eine Liste von über hundert Unternehmen, die keinen Beitrag zahlen. (www.watson.ch, 16.4.26)

KI braucht Offenheit für Veränderungen Künstliche Intelligenz verändert Tools und Prozesse, aber auch das Selbstverständnis von Unternehmen. Ein Erfahrungsbericht aus der KI-Praxis im Mittelstand. | Künstliche Intelligenz hat grundlegende Annahmen in Unternehmen verändert. Code, Texte und Analysen lassen sich heute deutlich schneller und mit geringerem Aufwand erzeugen als noch vor wenigen Jahren. Gleichzeitig orientieren sich viele Abläufe noch an den alten Mustern. Doch unter den neuen Bedingungen greifen Prozesse oft nicht mehr richtig, die vor allem auf Effizienz bei knappen Ressourcen zugeschnitten waren. | Daraus ergibt sich eine zentrale Frage: Was folgt, wenn etablierte Abläufe nicht mehr zu den neuen Möglichkeiten passen? Gefragt sind Strukturen, die auch dann tragfähig bleiben, wenn sich die Bedingungen in kurzen Abständen verändern. Die Herausforderung: Abläufe müssen so gestaltet sein, dass sie flexibel bleiben und sich an neue Spielregeln anpassen lassen. (www.it-daily.net, 16.4.26)

Sofortmaßnahme gegen Öl-Knappheit und für Klimaschutz: Deutsche Umwelthilfe fordert Tempolimit jetzt Angesichts drohender Treibstoff-Knappheit und der andauernden Blockade der Straße von Hormus fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) die sofortige Einführung eines Tempolimits. Europäische Flughäfen warnen bereits vor Kerosinmangel in wenigen Wochen. In Slowenien und der Slowakei wird der Treibstoff schon jetzt rationiert. Den Gesetzesentwurf der Grünen zum Tempolimit, der heute im Bundestag zur Abstimmung steht, hält die DUH für unzureichend. (www.duh.de, 16.4.26)

Was bringt uns das Freihandelsabkommen mit dem Mercosur? Nachgefragt bei Roger Gschwend, Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) (dievolkswirtschaft.ch, 16.4.26)

Subventionen für Unternehmen: EU-Kommission genehmigt deutschen Industriestrompreis Deutschland darf seine Industrie mit einem vergünstigten Strompreis unterstützen. Die EU-Kommission genehmigte den Umfang von 3,8 Milliarden Euro. mehr... (taz.de, 16.4.26)

Pressestatement zum Value Gap Report 2026 Die Weltwirtschaft verbrennt jedes Jahr ein Drittel ihrer Leistung – Kreislaufwirtschaft ist kein Umweltthema, sondern Wirtschaftspolitik (www.wwf.de, 16.4.26)

Trotz Fortschritt – Woher kommt das Negative? Die Welt im Dauerkrisenmodus – dabei gibt es messbare Fortschritte: Der Ausbau von erneuerbaren Energien, die extreme Armut sinkt und sogar das Ozonloch schrumpft. Trotzdem denken wir oft pessimistisch über die Zukunft. Umweltpsychologin Sabine Pahl erklärt, warum positive Entwicklungen überlagert werden und wie wir aus diesem Denken rauskommen. (www.krone.at, 16.4.26)

13 Menschen werden bei „Living Library“ zu Büchern Eine besondere Veranstaltung findet in der Freiwilligenwoche in der Wirtschaftskammer Lienz statt. Dort erzählen Freiwillige ihre Geschichten und verwandeln sich in lebende Bücher. Vier Termine sind geplant. (www.krone.at, 16.4.26)

Sächsilüütä in Zürich: Man darf jetzt «Bündnerland» sagen Graubünden ist zu Gast in Zürich. Und der Exilant in der Limmatstadt lernt etwas über seine alte Heimat. (www.tagesanzeiger.ch, 16.4.26)

„Keines unserer Kraftwerke könnte nächstes Jahr wieder ins Netz“ Im Bundestag wird über die geplante Senkung der Mineralölsteuer und Tempolimit diskutiert. Die Debatte um eine Rückkehr zur Atomkraft gewinnt gleichzeitig an Fahrt. Marc Felix Serrao, Axel Springer Global Reporter, hält das für eine „politische Nebelkerze“. (www.welt.de, 16.4.26)

China fährt einen gefährlichen Kurs. Das Land muss sich aus der einseitigen Abhängigkeit von den Exporten befreien Wieder einmal sorgten die Ausfuhren für ein beachtliches Wirtschaftswachstum. Nachhaltig ist dieses Wachstumsmodell aber nicht. Die Regierung sollte sich endlich stärker um die Binnenwirtschaft kümmern. (www.nzz.ch, 16.4.26)

Hohe Preise: Drosselt Italien bald die Klimaanlage? Energie ist in Italien enorm teuer geworden, auch weil das Land stark vom Gas abhängig ist. Nun diskutiert man viele Maßnahmen – von mehr Home-Office bis Temperaturgrenzen in Innenräumen. (www.sueddeutsche.de, 16.4.26)

Papst Leo in Kamerun: «Die Welt wird von einer Handvoll Tyrannen zerstört» Papst Leo XIV. mahnt bei seinem Besuch in Kamerun zur Versöhnung und nennt den interreligiösen Dialog als Vorbild für die Welt. (www.tagesanzeiger.ch, 16.4.26)

Energieagentur warnt: Europas Fluggesellschaften könnte in sechs Wochen das Kerosin ausgehen Laut der internationalen Energieagentur könnten bald Flüge mangels Treibstoff gestrichen werden. Grund ist die Blockade der Strasse von Hormuz. (www.tagesanzeiger.ch, 16.4.26)

Krisenzeiten: Wie gut sind Sie vorbereitet? Laut offiziellen Einschätzungen ist ein landesweiter Blackout sehr unwahrscheinlich. Aufgrund der aktuellen geopolitischen Lage könnte es aber dennoch sinnvoll sein, für den Notfall gerüstet zu sein. Haben Sie Vorkehrungen getroffen, um im Fall von leer geräumten Supermärkten, nicht funktionierendem Mobilfunknetz und Stromausfall gewappnet zu sein? (www.krone.at, 16.4.26)

Kerosin knapp: Europas Lager „in 6 Wochen leer“ Laut dem Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, hat Europa nur noch für sechs Wochen Kerosin zur Verfügung. Sollten wegen des Iran-Krieges weiterhin die Öllieferungen blockiert bleiben, könnte es zu Flugausfällen kommen. (www.krone.at, 16.4.26)

Kamerun: Papst lässt Friedenstaube steigen - - Papst Leo XIV. hat in der von Konflikten geprägten Nordwest-Region Kameruns zum Frieden aufgerufen. Nach dem Friedenstreffen an diesem Donnerstagmittag mit der katholischen Gemeinschaft von Bamenda in der Kathedrale stiegen weiße Friedenstauben auf - auch Papst Leo ließ eine von ihnen fliegen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 16.4.26)

Ökonomisch vorteilhaft: Warum sich für Siemens  Nachhaltigkeit trotz Trump rechnet - Dekarbonisierung und Kreislaufwirtschaft sind zuletzt in den Hintergrund gerückt. Für den Technologiekonzern rechnet sich die Ausrichtung darauf trotzdem. - (www.faz.net, 16.4.26)

Empa-Studie: Industriechemikalien verzögern Heilung der Ozonschicht um sieben Jahre Die Produktion von Stoffen, die etwa für E-Auto-Batterien setzt mehr ozonschädigende Gase frei als bisher bekannt. Laut einer Empa-Studie wirken sie zudem als starke Treibhausgase. (www.tagesanzeiger.ch, 16.4.26)

Mitbestimmung im Job: „Demokratie im Betrieb heißt nicht: Jede Laune wird zur Regel“ - Beim Putzmittelhersteller Werner & Mertz sind Mitarbeiter bei Entscheidungen aktiv gefragt. Geschäftsführer Reinhard Schneider erklärt, wie das funktioniert und warum das nicht nur seinem Unternehmen hilft. - (www.faz.net, 16.4.26)

ERKLÄRT - Zecken als Krankheitsüberträger: Das sind die Warnhinweise, auf die Sie achten sollten Die Zahl der gemeldeten Zeckenstiche hat im vergangenen Jahr einen weiteren Höchstwert erreicht. Das zeigt: Mit dem Klimawandel erhöht sich weiter die Wahrscheinlichkeit, sich über die Parasiten mit gefährlichen Krankheitserregern anzustecken. Welche Krankheiten bei einem Stich drohen und was Sie über sie wissen sollten. (www.nzz.ch, 16.4.26)

Subventionen: EU-Kommission genehmigt deutschen Industriestrompreis Deutschland darf Industrieunternehmen rückwirkend ab Januar 2026 subventionierten Strom zur Verfügung stellen. Die EU-Kommission hat den Plänen ihre Zustimmung gegeben. (www.zeit.de, 16.4.26)

D: Bischof Oster warnt vor völkischem Nationalismus und AfD - - In einem diesen Donnerstag veröffentlichten Interview mit der katholischen Wochenzeitung „Die Tagespost“ hat der Passauer Bischof Stefan Oster deutliche Kritik an der AfD geübt und vor einer Verwechslung christlicher Identität mit völkischem Denken gewarnt. Er sehe die Gefahr, dass Gläubige in Denkmuster abrutschen, die ethnische Homogenität über christliche Grundwerte stellen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 16.4.26)

Human Rights Watch: China verstärkt Druck auf Katholiken Überwachung, Reisebeschränkungen, Festnahmen: Chinas Führung übt laut der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch zunehmend Druck auf Katholiken aus. Betroffen sind vor allem sogenannte Untergrundkirchen. Von Benjamin Eyssel.[mehr] (www.tagesschau.de, 16.4.26)

Initiative für mehr Tourismusakzeptanz Drei Tourismusorganisationen lancieren «Travel with care. Leave with memories». Eine Kampagne soll Gäste zu respektvollem Verhalten in der Schweiz sensibilisieren. (www.persoenlich.com, 16.4.26)

Region Horgen: Freiwillige sollen Fledermäuse am Zimmerberg aufspüren Das Projekt «Wilde Nachbarn Zimmerberg» sucht Helfer für Ultraschallaufnahmen im Sommer. Mehr als die Hälfte der 30 Schweizer Arten steht auf der roten Liste. (www.tagesanzeiger.ch, 16.4.26)

Finanzplatz-Initiative Ex-Banker: «Der Finanzplatz verursacht bis zu 18-mal mehr CO2 als die Schweiz selbst» Sasha Cisar kritisiert im Interview, dass UBS, Zurich & Co. ausserhalb der Klimaziele funktionieren, während sich die Realwirtschaft auf netto null zubewegt. Es brauche jetzt harte Vorgaben. | Mit der Finanzplatz-Initiative sollen Schweizer Banken und Versicherungen ihr Auslandsgeschäft an internationale Klimaziele ausrichten. Eine Allianz aus SP, Mitte, Grünen, Grünliberalen und Umweltorganisationen reicht das Begehren am Donnerstag in Bern ein. Die Abstimmung dürfte frühestens nächstes Jahr stattfinden. Widerstand aus der Finanzbranche ist programmiert. Im Initiativkomitee sitzt auch Finanzexperte Sasha Cisar. | Das ist kein Zufall: Für ihn ist der Klimawandel auch eine Finanzfrage. Der ausgebildete Architekt kehrte vor vier Jahren der Privatbank Safra Sarasin den Rücken, um die Nachhaltigkeitsbank Radicant mit aufzubauen. Das Start-up scheiterte — heute arbeitet Cisar im Anlageteam der nachhaltigen Pensionskasse Nest. (www.tagesanzeiger.ch, 16.4.26)

Hinwil: KEZO präsentiert Masterplan für neue Kehrichtverwertungsanlage Nach über 50 Jahren Betrieb erhält die Anlage einen Ersatzneubau. Am 7. Mai lädt die KEZO zur öffentlichen Informationsveranstaltung. (www.tagesanzeiger.ch, 16.4.26)

Wie Hot-Water Cooling die Effizienz von Rechenzentren revolutioniert Mit seiner Ankündigung der NVIDIAs Rubin-Plattform auf der CES 2026 hat NVIDIAs CEO Jensen Huang einen grundlegenden Wandel in der Kühlung von Rechenzentren aufgezeigt. | Künftige KI-Systeme können mit Kühlmitteleintrittstemperaturen von bis zu 45 Grad Celsius (113 F) betrieben werden. Ein Ansatz, der als Hot-Water Cooling bekannt ist. Dr. Peter de Bock, Vizepräsident für Energie- und Kühltechnologien für Rechenzentren bei Eaton, erklärt, wie dieser Ansatz die Abhängigkeit von energieintensiven Kältemaschinen deutlich reduziert und gleichzeitig die Effizienz von Rechenzentren steigern kann. (www.it-daily.net, 16.4.26)

Small Modular Reactors: Kleine Atomkraftwerke helfen uns kein bisschen Gern wird behauptet, AKWs feiern weltweit Renaissance. Dabei sprechen die Zahlen eine andere Sprache: Sonne, Wind und Co. werden immer kostengünstiger. Am Samstag wird in mehreren Städten für die Erneuerbaren demonstriert (www.freitag.de, 16.4.26)

Atomkraft: Tödliches Relikt ohne Zukunft Atomenergie hat keinen Platz in einer nachhaltigen Energieversorgung. Anders als von Atomkraft-Lobbyist*innen und manchen Politiker*innen behauptet, trägt sie nicht zur Energiesicherheit bei und ist auch keine Lösung angesichts der Klimakrise. Vielmehr verhindert sie den Aufbau eines erneuerbaren, sozialen und sicheren Energiesystems. In diesem Papier sind die wichtigsten Gründe dafür zusammengestellt und belegt. | Atomkraft ist nicht klimafreundlich. | Atomkraft schadet Menschen und der Umwelt. | Atomkraft ist und bleibt unsicher. | Atomkraft ist teuer, Investitionen sind unökonomisch. | Atomenergie führt zu atomarer Aufrüstung. | Atomkraft hat keine Zukunft. (umweltinstitut.org, 16.4.26)

Zu teuer, zu langsam, zu riskant: Atomkraft hat keine Zukunft | 32 Verbände fordern konsequente Energiewende ohne Atomkraft 40 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl und 15 Jahre nach Fukushima warnen 32 Umwelt- und Sozialverbände sowie Anti-Atom-Initiativen vor einer politischen Scheindebatte über Atomkraft. Sie fordern eine konsequente Energiewende auf Basis erneuerbarer Energien. | Die letzten Jahre haben verdeutlicht, dass die Energiewende kein reines Umwelt- und Klimaschutzprojekt ist. Für Menschen in Europa geht es um Energiesicherheit, stabile Preise und die Unabhängigkeit von autoritären Regimen. „Das Abschalten der letzten Atomkraftwerke in Deutschland vor drei Jahren war ein wichtiger Schritt“, erklären die unterzeichnenden Organisationen übereinstimmend. Sie halten fest, dass die Technologie Abhängigkeit und enorme Umweltschäden mit sich bringt, und das ohne gesellschaftlichen Nutzen. „Atomenergie ist ein Irrweg und kein Heilsbringer. Atomkraft ist zu teuer, zu langsam und viel zu riskant, um die aktuellen Herausforderungen zu bewältigen“, so die Organisationen. (www.sonnenseite.com, 16.4.26)

Kolumne „Nine to five“: Lob den Exzentrikern - Sie sind für Teams und Führungskräfte durchaus unbequem, scheren sich nicht um Konventionen, bringen aber Dinge voran: Menschen, die gegen den Strom schwimmen. - (www.faz.net, 16.4.26)

Bau von Rechenzentren: Hohe Stromkosten in England schrecken Open AI ab - Der ChatGPT-Entwickler pausiert seine Pläne für mehrere Rechenzentren in Großbritannien. Hauptgrund dafür sind die hohen Strompreise und die Regulierung. Auch andere Branchen klagen über die Energiekosten. - (www.faz.net, 16.4.26)

Zürcher Regierungsratswahlen: Martin Neukom will Regierungsrat bleiben Der Zürcher Baudirektor tritt 2027 erneut an – der Klimaschutz sei noch nicht am Ziel. Noch unklar ist, ob Silvia Steiner und Mario Fehr ebenfalls weitermachen wollen. (www.tagesanzeiger.ch, 16.4.26)

Digitaler Report für die Milchwirtschaft Die Agentur hat den Geschäftsbericht der Genossenschaft der Schweizer Milchproduzenten als Microsite realisiert. (www.persoenlich.com, 16.4.26)

Mehr Schlagkraft: Die Industrieverbände Swissmechanic und Swissmem prüfen eine Fusion Die beiden grössten Verbände der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie wollen verschmelzen. 2800 Mitglieder erhielten damit eine gemeinsame Stimme. (www.tagesanzeiger.ch, 16.4.26)

Silberverbrauch für TopCon-Solarzellen um Faktor 10 gesenkt Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE konnten den Silberverbrauch von TOPCon-Solarzellen signifikant senken. Sie erprobten dafür ein auf Galvanik basierendes Inline-Metallisierungsverfahren. (www.energiezukunft.eu, 16.4.26)

Zeit für Klimaoptimismus Klimaschutz passé? Ganz und gar nicht! Es gibt gute Gründe positiv auf technologische, soziale und politische Dynamiken in Sachen Klima zu schauen. (www.energiezukunft.eu, 16.4.26)

Massnahmen gegen Energiekrise: Billiges Benzin für alle? Das macht alles nur noch schlimmer Weltweit greifen Staaten zu Tankrabatten und Preisdeckeln, die schon 2022 kaum halfen. Fachleute warnen: Die populären Massnahmen schaden. (www.tagesanzeiger.ch, 16.4.26)

Glaube im Feed: Warum junge Menschen übers Internet zu Gott finden Der Glaube kehrt zurück – aber die Kirche bleibt leer. Eine Generation sucht Sinn im Internet und orientiert sich dabei an religiösen Influencern wie Chelsea Merlini. (www.nzz.ch, 16.4.26)

«Mein Ziel ist es, grundsätzlich nicht zu bauen»: Die Architektin Barbara Buser macht alles anders Lange galt Barbara Buser in der Architekturwelt als Underdog – heute ist sie eine weltberühmte Pionierin des nachhaltigen Bauens. Ein Dokumentarfilm gibt Einblick in das Werk der Basler Architektin. (www.nzz.ch, 16.4.26)

KOMMENTAR - Für Sam Altman und Open AI ist Alarmismus die beste Werbung Die KI-Branche warnt zunehmend vor den Folgen ihrer Technologie. Sam Altman geht dabei besonders weit. Das hat mit Marketing weit mehr zu tun als mit kritischer Selbstreflexion. (www.nzz.ch, 16.4.26)

Gas, Benzin, Blackout: Das sagt unser Krisenchef! In der neuen Folge von „Message, Macht, Medien“ spricht krone.tv-Podcaster Gerald Fleischmann mit dem nationalen Krisenmanager und Sicherheitsberater Österreichs, Generalmajor Peter Vorhofer über den Nahost-Krieg, Ukraine-Konflikt – und die Folgen für Österreich. (www.krone.at, 16.4.26)

Eltern werden, kreativ sein, sich für andere Menschen engagieren: Das erfüllt viele Menschen mit Sinn Generativität ist eine von 26 empirisch identifizierten Sinnquellen. Die Forscherin Tatjana Schnell erklärt, wer darin Erfüllung findet und was es bedeutet, Spuren zu hinterlassen, die über das eigene Leben hinausgehen. Der Sinnimpuls. (www.nzz.ch, 16.4.26)

«Geschichten, die das Leben schreibt» Die Coopzeitung erweitert ihr Portfolio und lanciert mit dem Magazin «Coopzeitung mag» und dem Video-Podcast «coop.chind» zwei neue Formate. Zielgruppe sind Millennials im Alter zwischen 30 und 45 Jahren. persoenlich.com hat sich mit Rebecca Veiga, Kommunikationsleiterin von Coop unterhalten. (www.persoenlich.com, 16.4.26)

HEA und DEN bauen Kooperation in der Energieberatung aus - - Die Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung und das Deutsche Energieberater-Netzwerk werden angesichts wachsender Anforderungen an die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden ihre Zusammenarbeit verstärken. - - (www.geb-info.de, 16.4.26)

„Diese Debatte müssen wir gesellschaftlich führen“ – Spahn bringt Atomkraft-Rückkehr ins Spiel Während die Bundesregierung am Atomausstieg festhält, dringt Jens Spahn auf eine neue Debatte über Kernenergie und die mögliche Reaktivierung stillgelegter Anlagen. Er verweist auf Studien, die eine Wiederinbetriebnahme für Milliardenbeträge für möglich halten. (www.welt.de, 16.4.26)

15.4.26

Fraunhofer-Studie: Kostenloses E-Auto-Parken spart Tonnen CO2 Baden-Württemberg will den Verkehrssektor schon 2040 klimaneutral machen. Fünf Jahre vor dem Bund. Doch welche Maßnahmen bringen tatsächlich etwas? Das Fraunhofer ISI hat im Auftrag des Landesverkehrsministeriums drei konkrete Beispiele aus Stuttgart, Tübingen und Freiburg mit echten Daten ausgewertet. | Die Bundesregierung hat in ihren Klimazielen festgelegt, dass die CO2-Emissionen im Verkehrssektor in den kommenden Jahren deutlich sinken müssen. Angestrebt wird bis zum Jahr 2045 die Klimaneutralität in allen Sektoren, unter anderem durch den Ausbau der Elektromobilität und eine stärkere Nutzung von klimafreundlichen Verkehrsmitteln. | Das Land Baden-Württemberg geht einen ehrgeizigeren Weg und will bereits im Jahr 2040 Klimaneutralität im Verkehrssektor erreichen. Zuvor sollen in den kommenden Jahren bis 2030 die CO2-Emissionen um 55 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 sinken. (www.basicthinking.de, 15.4.26)

Künstliche Intelligenz – produktiv und ohne Kompromiss Künstliche Intelligenz verspricht enorme Produktivitätsgewinne, wirft aber auch viele Fragen zu Datenschutz und verantwortungsvoller Nutzung auf. Im richtigen Setting gelingt beides. In diesem Beitrag — und vertieft im Workshop «KI-Werkstatt» — erfahren Sie, wie ein sicherer und wirkungsvoller Umgang mit KI mit wenig Aufwand gelingt. (thephilanthropist.ch, 15.4.26)

“Online wie offline gilt es, demokratische Alternativen zu verstärken, statt sich nur an rechter Agitation abzuarbeiten” – so kann laut unserem wiss. Beirat @mquent.de der Handlungsohnmacht entgegengewirkt werden. Den ganzen Artikel in der @taz.de | https://taz.de/Krise-der-Demokratie/!6170179/ | @dpzberlin.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 15.4.26)

Solarpaneel erzeugt ohne Umwege Wasserstoff Eine Ausgründung des Karlsruher Instituts für Technologie hat ein PV-Paneel für die direkte solare Wasserstofferzeugung entwickelt. | Die Produktion von grünem Wasserstoff ohne Elektrolyseure macht ein Gründungsprojekt des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) möglich. Das Spin-off „Photreon“ hat sogenannte Photoreaktorpaneele entwickelt, die Wasserstoff kostengünstig und skalierbar aus Sonnenlicht und Wasser erzeugen, heißt es in einer Mitteilung. Die Paneele seien sowohl für dezentrale Anwendungen als auch für große Anlagen in sonnenreichen Regionen geeignet. | Die Herstellung von grünem Wasserstoff gilt bislang als kostenintensiv, technisch komplex und stark von Strom- sowie Netzinfrastrukturen abhängig. Das KIT-Gründungsprojekt verfolgt einen anderen Ansatz. „Wir überspringen den Umweg über stromgebundene Elektrolyse und produzieren chemische Energie aus Sonne und Wasser“, sagt Mitgründer Paul Kant vom Institut für Mikroverfahrenstechnik (IMVT) des KIT. (www.energie-und-management.de, 15.4.26)

EU-Forschungsabteilung: Ein Internet ohne schädliche Anreize ist möglich Soziale Netzwerke und ihre auf Überwachung und Personalisierung basierenden Geschäftsmodelle schaffen Anreize, die letztlich die Demokratie gefährden. Für die EU ist es höchste Zeit, dem etwas entgegenzusetzen, fordert eine umfassende Studie der Forschungsabteilung der EU-Kommission. | Es ist schon eine Ansage: Die EU sollte in ihrem Streben nach digitaler Souveränität neue Geschäftsmodelle im digitalen Raum entwickeln, die besser mit der Demokratie vereinbar sind. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie der Gemeinsamen Forschungsstelle der EU-Kommission. | Der Titel der englischsprachigen Studie ist so alarmierend wie programmatisch: „Fractured reality — How democracy can win the global struggle over the information space“ (auf Deutsch: „Zersplitterte Realität — Wie die Demokratie den globalen Kampf um den Informationsraum gewinnen kann“). Verfasst haben sie ein Dutzend renommierter Forscher:innen zu dem Thema, (netzpolitik.org, 15.4.26)

SPD in der Identitätskrise: Lars Klingbeil outet sich als Sozialdemokrat Klingbeils Dilemma: Die SPD ringt in der Koalition um ihr Profil. Die Rückkehr zum sozialdemokratischen Kern scheint schwer, wenn wirtschaftsliberale Kompromisse Vorrang haben. Welche Zukunft hat die Partei? (www.freitag.de, 15.4.26)

Klimawandel: Warum die Winter in Norddeutschland kälter werden könnten Forscher meinen, die Zukunft der Atlantischen Umwälzzirkulation nun viel genauer abschätzen zu können: Demnach dürfte Europas Heizung bis 2100 um rund die Hälfte einbrechen. Das hätte massive Folgen. (www.sueddeutsche.de, 15.4.26)

Offshore-Windparks: »Wir sind nicht mehr in Friedenszeiten« Windparks auf hoher See decken einen immer größeren Anteil des deutschen Strombedarfs. Das Problem: Vor Cyberattacken und Drohnenangriffen sind sie nicht geschützt. (www.zeit.de, 15.4.26)

Großbritannien: Ideologische Klimapolitik - Eine Energie- und Klimapolitik, die zu sehr hohen Kosten und zur Deindustrialisierung führt, ist nicht nachhaltig. Denn: Die Wähler werden sie abwählen. - (www.faz.net, 15.4.26)

Social-Media-Verbot: TikTok verbieten? Na Servus! Social Media erst ab 14: Österreich prescht vor. Wie sinnvoll ist das und was planen Deutsche und Schweizer? Außerdem: Wie unsere Rechten auf Orbáns Niederlage reagieren. (www.zeit.de, 15.4.26)

Baden ist. Ohne Werbung? – Energiestadt Baden ist. Ohne Werbung? Wie wirkt sich weniger Werbung im öffentlichen Raum auf Wahrnehmung, Konsum und gesellschaftliche Diskussion aus? Im Rahmen eines Pilotversuchs von Energiestadt und der ZHAW wurde diese Frage in der Praxis erprobt: Die Stadt Baden testete als Pilotgemeinde eine temporäre „Werbepause“ im öffentlichen Raum. Das Projekt löste eine breite Debatte über Konsumverhalten, Lebensqualität und die Erreichung von Klimazielen aus. | Im November 2025 setzte die Stadt Baden während drei Wochen eine Pilotkampagne im Umfeld des Bahnhofs um. Dabei wurden 13 kommerzielle Plakatflächen durch visuell „transparente“ Darstellungen ersetzt, die den Hintergrundraum sichtbar machten. Ergänzend blieben stadteigene Flächen bewusst leer. Alle Flächen trugen die Botschaft „Baden ist. Ohne Werbung?“. | Die Kampagne wurde durch gezielte Kommunikationsmassnahmen begleitet (Webseite, Social Media, Medienarbeit) und mit einer Beteiligungsmöglichkeit für die Bevölkerung ergänzt. (www.energiestadt.ch, 15.4.26)

«Baden ist …ohne Werbung?»: Schlussbericht liegt vor Vom 3. bis 23. November 2025 prüften die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) und Energiestadt mit ihrem Forschungsprojekt, wie in der Stadt Baden auf werbefreie Plakatflächen im öffentlichen Raum reagiert wird. Nun liegt der Schlussbericht zum Forschungsprojekt vor. | Das Pilotprojekt von der ZHAW und Energiestadt baute auf Erfahrungen in anderen Städten, die positive Auswirkungen von werbefreien Flächen zeigen. So wollte das Projekt den öffentlichen Raum sichtbarer erleben lassen, neue Perspektiven anstossen und auf den Einfluss von Werbung im öffentlichen Raum aufmerksam machen. Die während der Kampagnendauer durchgeführten mündlichen und schriftlichen Befragungen wurden evaluiert und liegen nun im Schlussbericht vor. |Die Ergebnisse liefern den Studienabsendern Grundlagen zur möglichen Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen für Werbung im öffentlichen Raum über das Forschungsprojekt hinaus. Konkrete Schritte dazu sind in Baden jedoch nicht geplant. (www.baden.ch, 15.4.26)

Ölkonzerne kassieren ab: 37 Millionen Euro Zusatzgewinn pro Tag Nach einer Studie von Greenpeace bauen die Ölkonzerne ihre Übergewinne während der Waffenruhe im Nahen Osten aus. Der Lobbyverband bestreitet das. mehr... (taz.de, 15.4.26)

Dossier zum Krieg im Iran und der Abhängigkeit von Erdöl – Fossile Energie ist Kriegsenergie Der Irankrieg zeigt einmal mehr drastisch: Eine zentralisierte Energieinfrastruktur mit weltumspannenden Lieferketten ist hochgradig verletzlich und macht abhängig. Noch immer basieren zwei Drittel der Schweizer Energieversorgung auf importiertem Öl und Gas. Mit dem Geld, das wir für fossile Energien ausgeben, finanzieren wir Kriege und autoritäre Regimes. | Der Irankrieg zeigt schonungslos auf, wie abhängig auch die Schweizer Energieversorgung von Öl- und Gaslieferungen aus unsicheren Weltgegenden ist. Es ist klar, dass wir uns von diesen fossilen Energieträgern verabschieden müssen. Nur der Umstieg auf erneuerbare Energien — hauptsächlich aus heimischer Wasserkraft, Wind- und Solarenergie — kann die Versorgungssicherheit gewährleisten. (energiestiftung.ch, 15.4.26)

Angriffe auf Akademiker: Wie bedroht ist die US-Demokratie? Eine neue DW-Doku von Can Dündar zeigt, wie politischer Druck, Drohungen und Ideologie die US-Demokratie verändern. Im Fokus: Wissenschaftler, die zwischen Fronten geraten - und eine Gesellschaft im Wandel. (www.dw.com, 15.4.26)

Stadt will Globus Provisorium für Bevölkerung öffnen, Dachterrasse inklusive Sanierung statt Abriss und eine Grünfläche für alle: Am Mittwoch hat die Stadt ihre Pläne für das Globus Provisorium präsentiert. (tsri.ch, 15.4.26)

Im Namen Gottes auf Instagram Christliche Influencer:innen ziehen Tausende Follower:innen an. Die Inhalte, die sie auf Social Media verbreiten, sind teils problematisch. Gerade deshalb sollten auch die Kirchen dort präsent sein. (www.forum-magazin.ch, 15.4.26)

Wohnen im Alter in Schönenberg: Neben der katholischen Kirche könnten dereinst Senioren einziehen Drei Institutionen wollen im Dorfzentrum von Schönenberg altersgerechte Wohnformen schaffen. Eine Machbarkeitsstudie soll bis Ende 2026 zeigen, ob das Projekt realisierbar ist. (www.tagesanzeiger.ch, 15.4.26)

Falsche Fakten: Wenn der Begriff Wahrheit zerstört wird Im Kampf um die Demokratie drohen Fake News das Rennen gegen Fakten zu gewinnen. Es gilt, die Machtstrukturen der Plattformen zu durchbrechen. mehr... (taz.de, 15.4.26)

Rückgang um 11% – Unser heimischer Spargel ist stark gefährdet Rückgang der Eigenversorgung in den letzten drei Jahren um elf Prozent — Importdruck ist gestiegen. Doch unsere 22 Spargelbauern liefern höchste Qualität. | Der Selbstversorgungsgrad beim Spargel ist in den vergangenen drei Jahren um elf Prozent gesunken, der starke Importdruck gefährdet laut heimischen Spargelbauern die regionale Versorgung. Denn zwei Drittel des Gemüses in den Supermarktregalen stammt aus dem Ausland und ist deutlich billiger. „Wir haben mit unseren hohen Lohnnebenkosten im EU-Vergleich einen deutlichen Wettbewerbsnachteil. Diese sind automatisch ein Preistreiber und fördern den Import“, erklärt Ewald Mayr, Obmann von GEO OÖ. | 22 Betriebe in OÖ bauen Spargel an, darunter Paul Schiefermair auf seinem Hof in Kematen. Er beschäftigt dort 22 Mitarbeiter aus der Ukraine, Marokko, Vietnam und Nepal und zahlt ihnen gemäß dem Kollektivvertrag für Landarbeiter in Oberösterreich 1911 Euro brutto für 40 Wochenstunden. (www.krone.at, 15.4.26)

Neue Plattform bietet spannende Daten aus Zürcher Gemeinden Der Kanton Zürich bietet mit einer neuen offenen Datenplattform spannende Einblicke in alle 160 Gemeinden des Kantons. Geboten werden viele Infos zu Steuersätzen, Bildung, Mobilität, Raum, Bevölkerung und vielem mehr — alles filterbar und bereit für den Export. (www.itmagazine.ch, 15.4.26)

Neue Batterietechnik für die Elektromobilität: Von zehn auf achtzig Prozent in fünf Minuten Wer noch mit einem Verbrenner fährt und über einen Wechsel zur Elektromobilität nachdenkt, landet früher oder später bei einer zentralen Frage: Wie lange steht man eigentlich an der Ladesäule? Während ein Tankvorgang wenige Minuten dauert, mussten Fahrer:innen von Elektrofahrzeugen bislang oft deutlich mehr Geduld aufbringen — ein Faktor, der die Akzeptanz der Technologie trotz sinkender Preise und wachsender Reichweiten bremst. Genau hier versucht eine neue Akkutechnologie anzusetzen: Der chinesische Automobilkonzern Geely hat mit seiner Untermarke Lynk & Co die sogenannte 900-Volt-Energee-Golden-Brick-Batterie vorgestellt, die bei einem offiziellen Test Ladezeiten erreichte, die selbst die erst kürzlich präsentierten Spitzenwerte des Konkurrenten BYD übertreffen — von zehn auf siebzig Prozent in vier Minuten und 22 Sekunden, von zehn auf achtzig Prozent in fünf Minuten und 32 Sekunden, sowie von zehn auf 97 Prozent in gerade einmal acht Minuten und 42 Sekunden. (www.trendsderzukunft.de, 15.4.26)

Päpste und Kriege in der Moderne - - Angesichts der zerstörerischen Kraft moderner Waffen ist es sehr schwierig, wie in vergangenen Jahrhunderten von der Möglichkeit eines „gerechten Krieges" zu sprechen. Bereits 1963 schrieb Johannes XXIII. in der Enzyklika Pacem in terris, dass es im Atomzeitalter fast unmöglich sei, sich vorzustellen, dass Krieg als Mittel der Gerechtigkeit angesehen werden könne. Dem schließt sich Leo XIV. an, der den Frieden zu einem der zentralen Themen seines Pontifikats macht. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 15.4.26)

Jugendkriminalität im Kanton Zürich: Weniger schwere Taten – aber die Anzahl der Delikte mit Elektrogefährten explodiert Die Jugendanwälte des Kantons Zürich müssen sich immer öfter mit Strassenverkehrsdelikten herumschlagen. Grund sind Trendfahrzeuge wie E-Trotinette und E-Roller. (www.tagesanzeiger.ch, 15.4.26)

The funding disappeared. The flooding didn't. After the Trump administration canceled a climate initiative, a Pennsylvania farmer is battling extreme rain on her own. (yaleclimateconnections.org, 15.4.26)

Klimaforum: Vom Dialog zu Lösungen im Klimaschutz Das Klimaforum der Stadt Zürich bringt die wichtigsten Stakeholder aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen, um Klimaschutzmassnahmen gemeinsam zu verstärken und zu beschleunigen. Der Stadtrat beantragt die Weiterführung des Programms bis 2035. | Das Klimaforum ist ein Dialog- und Mitwirkungsprogramm der Stadt Zürich, das institutionelle Akteur*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik vernetzt, um konkrete Klimaschutzmassnahmen zu entwickeln und umzusetzen. «Das Klimaforum bietet uns die Möglichkeit, die grossen Hebel im Klimaschutz gezielt anzugehen und gemeinsam mit Partner*innen weiterzuentwickeln. Das Programm leistet einen wichtigen Beitrag zur Erreichung unserer Klimaschutzziele», sagt Stadtrat Andreas Hauri, Vorsteher des Gesundheits- und Umweltdepartements. (www.stadt-zuerich.ch, 15.4.26)

Why more fossil fuels won't fix the Iran energy crisis Climate-friendly technologies are the best way to stymie rising inflation – and will get better and cheaper over time. (www.nature.com, 15.4.26)

Diese Frühlingsblüher blühen jetzt um die Wette Frühlingsblüher haben nun Hochsaison und markieren den Beginn eines neuen Naturzyklus. Was wie ein kreatives Farbenspiel der Natur wirkt, ist in Wahrheit ein fein abgestimmtes Zusammenspiel zwischen Pflanzen und Insekten. (www.krone.at, 15.4.26)

Höchste Fallzahlen seit 2020 – Suva verzeichnet starken Anstieg an Zeckenstichen in der Schweiz 2025 wurden laut einer Hochrechnung der Suva 18'000 Zeckenstiche verzeichnet. Grund für die Zunahme ist der Klimawandel. (www.srf.ch, 15.4.26)

Kosten der Transformation: Den Stadtwerken fehlt Kapital Die Energiewende erfordert Milliardeninvestitionen in Stromnetze, Speicher und die Wärmeversorgung. Die Stadtwerke fordern neue Wege der Finanzierung. mehr... (taz.de, 15.4.26)

Speicher für die Energiewende Mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien und der Elektrifizierung steigt der Bedarf an Energiespeichern. Diese braucht es für ein sicheres und wirtschaftliches Stromsystem. (www.bpb.de, 15.4.26)

Neue Klimademos angekündigt: Energiewende bei den Fridays Die Klimabewegung will gegen die schwarz-rote Energiepolitik auf die Straße gehen. Unterstützung erhofft sie sich von der Wirtschaft. mehr... (taz.de, 15.4.26)

Geplante Gesetzesänderung: Den Denkmalschutz nicht schwächen - Hessen ändert das Denkmalschutzgesetz. Es entsteht der fatale Eindruck, das kulturelle Erbe sei künftig weniger wichtig. - (www.faz.net, 15.4.26)

Grünanlage Hohe Promenade wird instand gesetzt und ökologisch aufgewertet Die Stadt Zürich plant die Sanierung und die ökologische Aufwertung der Grünanlage Hohe Promenade im Quartier Altstadt. Das Projekt umfasst den Bau eines neuen Spielplatzes, die Instandsetzung von Wegen und Grünflächen sowie gezielte Massnahmen zur Hitzeminderung. (www.stadt-zuerich.ch, 15.4.26)

Die perfekte Struktur für Deinen Blogbeitrag: SEO, AEO und KI-Suchen Ein gut strukturierter Blogbeitrag ist leichter zu lesen, leichter zu verstehen und hat deutlich bessere Chancen, in den Suchergebnissen gut zu performen. Doch in der heutigen Content-Landschaft bedeutet ein „perfekter Blogbeitrag“ mehr als einfach nur Keywords und Absätze einzufügen. Deine Inhalte müssen so aufgebaut sein, dass Leser, Suchmaschinen und KI-gestützte Suchassistenten sie verstehen und einen Mehrwert daraus ziehen können. In diesem Leitfaden zeigen wir Dir, wie Du Deine Inhalte mithilfe der Anatomie eines perfekten Blogbeitrags strukturierst — aktualisiert für SEO, AEO und KI-gestützte Suche. | Zentrale AEO-/GEO-Elemente | echte Leserfragen direkt beantworten | klare Abschnitte und strukturierte Überschriften verwenden | prägnante Zusammenfassungen oder Key Takeaways enthalten | eine logische Informationshierarchie bieten | nützliche Beispiele und konkrete Handlungsempfehlungen liefern (www.blog2social.com, 15.4.26)

„Nachhaltigkeit darf an einer Universität kein Nebenthema sein“ | Interview mit Ralf Ludwig, Chief Sustainability Officer der LMU, zur neuen Nachhaltigkeitsstrategie der Universität Mit einer neuen Nachhaltigkeitsstrategie will die LMU das Thema weiter voranbringen — und die zahlreichen bereits bestehenden Initiativen in Forschung, Lehre, Transfer und Campusbetrieb stärker bündeln. Was das konkret bedeutet, erklärt Professor Ralf Ludwig, Chief Sustainability Officer der LMU, im Interview. (www.lmu.de, 15.4.26)

What China's Great Green Wall can teach the world Efforts to boost tree cover and restore degraded land globally need stable funding and time to learn from failure. (www.nature.com, 15.4.26)

Can China's Great Green Wall shape efforts to keep the world's deserts at bay? Grand anti-desertification schemes often fail when trees die and funding dries up – yet one project has broken the mould. (www.nature.com, 15.4.26)

BUND kritisiert nach Medienberichten Bundeswirtschaftsministerium: Bestellt Katherina Reiche Argumente für Gaskraftwerke bei Gaslobby? Zu Medienberichten über vom Bundeswirtschaftsministerium bei EnBW und RWE bestellte Lobbypapiere zur geplanten Kraftwerksstrategie, erklärt Julius Neu, Experte für Energie- und Klimapolitik beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): "Katherina Reiches Politik für die Gaslobby wird immer dreister. Statt kostengünstige und klimafreundliche Speicher sollen teure und klimaschädliche Gaskraftwerke Milliarden Subventionen erhalten. Dafür spinnen RWE und EnBW scheinbar im Auftrag von Reiches Ministeriums Pläne, mit denen Batteriespeicher bei der Subventionsvergabe keine Chance haben. | Milliardensubventionen für rund 20 neue Gaskraftwerke (10 Gigawatt) über die Kraftwerksstrategie sind dabei erst der Anfang. Bis 2030 will Katherina Reiche insgesamt 41 Gigawatt an steuerbaren Kapazitäten fördern. Gaskraftwerke hier unfair zu bevorzugen, sichert den Großkonzernen auf Jahre Profite, zerstört das Klima und treibt die Stromkosten für Verbraucher*innen in die Höhe. (www.bund.net, 15.4.26)

Trumps Papst-Kritik – „In diesem Fall hätte er besser geschwiegen“ Donald Trump sorgt mit Kritik am Papst für Unmut unter katholischen Anhängern. Die Debatte fällt in eine Phase innenpolitischen Drucks in den USA. George Weinberg von Republicans Overseas ordnet ein, warum viele das in der Partei als strategischen Fehler sehen. (www.welt.de, 15.4.26)

Trump, Vance und Papst Leo XIV. – und der Streit um den richtigen Glauben Donald Trump und sein Vize-Präsident JD Vance haben ein neues Feindbild: Robert Francis Prevost. Weil Papst Leo XIV. die amerikanische Politik kritisiert hat, wirft Trump dem Oberhaupt der katholischen Kirche vor, eine "schreckliche" Politik zu betreiben und sich politisch zu weit nach links zu positionieren. Papst Leo XIV. kontert, Trump verstehe die Botschaft des Evangeliums nicht. (hpd.de, 15.4.26)

Schwarzenegger-Unikat: Wien wieder auf Schatzsuche Noch einmal wird Wien zum Schauplatz einer ungewöhnlichen Schatzsuche: Mit einer letzten, geheim gehaltenen Sammelkarte steuert die Aktion der Schwarzenegger Climate Initiative am Mittwoch auf ihr Finale zu – und bietet Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein letztes Mal die Chance auf eine besondere Begegnung mit Arnold Schwarzenegger selbst. (www.krone.at, 15.4.26)

Bundesrat will Publikationsrecht modernisieren Der Bundesrat möchte das System der amtlichen Veröffentlichungen an die technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten zehn Jahre anpassen. Unter anderem soll künftig auf die Produktion und den Vertrieb von gedruckten Periodika verzichtet werden. An seiner Sitzung vom 15. April 2026 hat er die Vernehmlassung für eine entsprechende Änderung des Publikationsgesetzes (PublG) eröffnet. Das Vernehmlassungsverfahren läuft bis zum 15. Juli 2026. | Seit 2016 ist die elektronische und nicht mehr die gedruckte Fassung der Amtlichen Sammlung (AS) und des Bundesblattes (BBl) rechtsverbindlich (Primatwechsel). Heute wird das Bundesrecht fast ausschliesslich online konsultiert, unter anderem dank des breiten Leistungsangebots der Publikationsplattform des Bundes (Fedlex). | Angesichts der geänderten Bedürfnisse sollen die derzeit geltende Verpflichtungen zur Herstellung und zum Vertrieb von Periodika sowie zur Herstellung einer Mindestanzahl gedruckter Exemplare abgeschafft werden. (www.news.admin.ch, 15.4.26)

Start der Vernehmlassung zur Revision von Verordnungen im Energiebereich Der Bundesrat hat am 15. April 2026 die Vernehmlassung zu einem Verordnungspaket im Energiebereich eröffnet. Es beinhaltet die Revision der Energieförderungsverordnung, der Energieverordnung, der Verordnung über das Plangenehmigungsverfahren für elektrische Anlagen, der CO2-Verordnung, der Stromversorgungsverordnung und der Kernenergiehaftpflichtverordnung. Die Vernehmlassung dauert bis zum 15. Juli 2026. (www.news.admin.ch, 15.4.26)

„Nachhaltigkeits-Shop“ von Versandhändler Pearl: Deutsche Umwelthilfe stoppt Greenwashing vor Gericht Der Versandhändler Pearl darf seinen Onlineshop zukünftig nicht mehr irreführend als „nachhaltig“ bewerben. Das hat das Landgericht Freiburg aufgrund einer Klage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) entschieden (Az.: 12 O 7/26). Die DUH hat darin argumentiert, dass weder der Onlineshop selbst noch alle darüber vertriebenen Produkte nachhaltig sind. | Dazu sagt DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch: „Die Werbeversprechen zu dem angeblichen Nachhaltigkeits-Shop von Pearl waren reine Verbrauchertäuschung. Wie sollen Spielereien wie Kameradrohnen, Fensterputz- oder Poolreinigungsroboter ‚weniger Müll produzieren‘, ‚Gutes für die Umwelt tun‘ und einen ‚nachhaltigeren Lebensstil‘ ermöglichen? Dank unserer Klage ist der Greenwashing-Shop jetzt Geschichte. Nachdem Pearl den geltend gemachten Unterlassungsanspruch anerkannt hatte, hat das Gericht bestätigt: Die Nachhaltigkeits-Werbung vom Versandhändler Pearl ist unzulässig. Damit ist das Signal auch an andere Unternehmen klar (www.duh.de, 15.4.26)

Wie Dateninfrastrukturen zur Schlüsselressource für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft werden Wie Dateninfrastrukturen zur Schlüsselressource für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft werden — Circular Economy Information Ecosystem: Erfolgsvoraussetzung und Innovationstreiber für die digitale Kreislaufwirtschaft | Der Übergang zu einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft gehört zu den zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Nur wenn Ressourcen effizient genutzt und im Kreislauf gehalten werden, lassen sich Klimaziele erreichen und Umweltschäden reduzieren. Gleichzeitig ist der Übergang auf eine Kreislaufwirtschaft die geeignete Antwort auf die verstärkten geopolitische Spannungen und steigende Rohstoffabhängigkeiten, die die Rahmenbedingungen für Wirtschaft und Industrie zunehmend bestimmen. Geschlossene Kreisläufe helfen Lieferketten resilienter zu gestalten. Ohne Digitalisierung wird dieser Wandel nicht gelingen. Damit Kreislaufwirtschaft in der Praxis funktioniert, müssen Unternehmen, Behörden und weitere Akteur*innen künftig Daten besser austauschen und nutzen können. (wupperinst.org, 15.4.26)

Kritik am Ausbaugesetz – Fischer warnen Kanzler: „Flüsse sind in Gefahr“ Die Energiewende sorgt in Österreich weiter für Diskussionen. Nun melden sich auch die heimischen Fischer mit deutlicher Kritik zu Wort. Sie warnen vor einem „ökologischen Aderlass“ und richten einen klaren Appell an Bundeskanzler Christian Stocker. Rückendeckung kommt auch von Peter Schröcksnadel, Präsident von „River and Nature“, der vor weiteren Eingriffen in die Flussökologie warnt. (www.krone.at, 15.4.26)

Dramatische Folgen für die Natur am Fellhorn – Modernisierungsgesetz hebelt Naturschutzstandards aus Der geplante Ausbau von Skiliften, Pisten und Beschneiungsanlagen am Fellhorn steht exemplarisch für eine besorgniserregende Entwicklung im Alpenraum: Naturschutzrechtliche Standards werden durch „Entbürokratisierung“ und „Beschleunigung“ übergangen und Beteiligungsprozesse eingeschränkt. Mit dem Argument eines „überragenden öffentlichen Interesses“ wird der Bau von Freizeitanlagen über den Schutz von hochsensiblen Ökosystemen der Alpen gestellt. (www.bund-naturschutz.de, 15.4.26)

Der ökologische Fussabdruck des Baus des Rechenzentrums D4 von Infomaniak 2024 sind die Treibhausgasemissionen von Infomaniak deutlich gesunken. Dieser Rückgang ist teilweise auf den Abschluss des Baus unseres neuen Rechenzentrums D4 zurückzuführen. Der Bau schlägt mit 1 961,9 Tonnen CO2e zu Buche, die in der Bilanz 2023 erfasst sind. Um den Umfang dieses Impacts zu verdeutlichen, teilen wir die detaillierte Analyse der Bauphase des D4 — von den verwendeten Materialien bis zu den technischen Installationen. (news.infomaniak.com, 15.4.26)

Treibhausgasbilanz: unser Bericht 2024 Im Jahr 2024 belaufen sich die Treibhausgasemissionen von Infomaniak auf 2 124,8 tCO2e – ein Rückgang von 31,4 % gegenüber 2023. Der deutliche Rückgang ist in erster Linie auf die Abnahme des grössten Emissionspostens in der Treibhausgasbilanz (THG) von Infomaniak zurückzuführen. Die Gesamtbilanz spiegelt mehrere grundlegende Entwicklungen im Jahr 2024 wider: eine Anpassung des Berechnungsmodells, die Inbetriebnahme unseres neuen Rechenzentrums sowie Veränderungen bei internen Praktiken, insbesondere im Bereich Mobilität. Um all dies zu erläutern, veröffentlichen wir diesen Bericht vollständig und in aller Transparenz, um Ursprung und Entwicklung der THG-Emissionen von Infomaniak klar aufzuzeigen. (news.infomaniak.com, 15.4.26)

Der neue Förderbeitrag für regionale Biodiversität und Landschaftsqualität Die bisherigen Vernetzungs- und Landschaftsqualitätsbeiträge werden zum neuen Beitrag für regionale Biodiversität und Landschaftsqualität zusammengeführt. Diese Studie bewertet die geplante Zusammenlegung aus Sicht der agrarpolitischen Literatur. | Die Vernetzungsbeiträge (VNB) und Landschaftsqualitätsbeiträge (LQB) waren bisher wichtige Programme zur Erhaltung und Förderung der regionalen Biodiversität und der Qualität und Vielfalt der Kulturlandschaft. Gemäss Parlamentsentscheid werden diese Programme 2028 zum neuen Beitrag für regionale Biodiversität und Landschaftsqualität (BrBL) zusammengeführt. | Ziele der Zusammenführung: Ein geringerer administrativer Aufwand für Bewirtschaftende, | Ein einfacherer Vollzug für die Kantone, | Ein tieferer Verwaltungsaufwand für Kontrollbehörden und Bund sowie die Nutzung von Synergien bei der Förderung von Biodiversität und Qualität der Kulturlandschaft, | Die Zusammenlegung soll ausserdem zu einer Harmonisierung von Trägerschaften, Laufzeiten (www.agrarforschungschweiz.ch, 15.4.26)

Good News vom globalen CO2-Preis Auf neue Rekordwerte steigt der Anteil der weltweiten Treibhausgase, die durch einen Emissionshandel erfasst werden, wie auch die Einnahmen aus der CO2-Bepreisung. Das zeigt der jetzt veröffentlichte ICAP-Report für 2026. (klimareporter.de, 15.4.26)

Die #Energiewende braucht dringend Speicher. Für kurze Zeiträume sind #Batteriespeicher die günstigste Lösung. Diese will Frau Reiche nun verhindern und bittet ein #Gasunternehmen um Argumentationshilfe. Das ist absurd und treibt Preise nach oben. | https://www.spiegel.de/wirtschaft/katherina-reiches-ministerium-bat-enbw-um-argumente-fuer-gaskraftwerke-a-1ce69ada-8eff-444b-a7f9-4eaf4d6e5447 | @volkerquaschning.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 15.4.26)

Elektrolyt-Firewall wird bei Gefahr fest und stoppt E-Auto-Brände Brennende E-Autos sind eine der größten Sorgen potenzieller Käufer, auch wenn sie meist unbegründet sind. Forscher aus China haben jetzt eine Natrium-Ionen-Batterie vorgestellt, die sich bei Überhitzung selbst abschaltet, indem ihr Elektrolyt bei Gefahr fest wird und eine physische Brandschutzmauer bildet. | Forscher der Chinese Academy of Sciences (CAS) in Peking haben eine neue Natrium-Ionen-Batterietechnik entwickelt, die Brände durch den sogenannten Thermal Runaway verhindern soll. Dieser Effekt beschreibt eine unkontrollierte Kettenreaktion, bei der sich eine Batterie selbst immer weiter aufheizt, bis es zu einem Brand oder einer Art „Explosion“ kommt. | Laut einer Studie basiert der Schutz auf einer integrierten Sicherheitsmaßnahme direkt innerhalb der Batteriezelle. Bisher steckt die Technik vor allem in günstigen chinesischen E-Autos, da ihre Energiedichte aufgrund des frühen Entwicklungsstadiums noch gering ist. (www.basicthinking.de, 15.4.26)

Die Kraft der Imagination: Warum sie in Schulen vernachlässigt wird Kinder und Jugendliche sind bei Problemen in der Schule einem gigantischen sozialpädagogischen Apparat ausgesetzt. Die Spezialisten konzentrieren sich auf Defizite, Jugendliche aber brauchen vor allem Vorbilder, die sie über eigene Geschichten ins Erwachsenenalter initiieren. | Gastkommentar Allan Guggenbühl, Psychologe und Psychotherapeut in freier Praxis in Zürich. (www.nzz.ch, 15.4.26)

Druck der Basis steigt: Spaltet Israel-Frage die US-Demokraten? Die pro-israelische Lobby Aipac beeinflusst maßgeblich den Vorwahlkampf der Demokraten. Doch die Unterstützung für Israel bröckelt, was die Parteispitze immer stärker unter Druck setzt (www.freitag.de, 15.4.26)

Unsichtbarer Strom: Wie unser digitales Leben Energie frisst – und wie wir damit umgehen können Wir tippen, klicken, streamen — und merken kaum, dass jede digitale Handlung Strom verbraucht. Sei es das Scrollen durch Social Media, das Streamen einer Serie auf Netflix, das Anhören einer Spotify-Playlist oder die schnelle Antwort einer KI: Für uns unsichtbar, doch im Hintergrund laufen Server, Netzwerke und Cloud-Systeme rund um die Uhr — und verbrauchen Energie. | Matthias Hillebrand, Absolvent des Bachelor-Studiengangs Energie-Ingenieurwesen der Hochschule Biberach, hat sich in seiner Abschlussarbeit genau diesem externen Stromverbrauch gewidmet. Betreut wurde die Arbeit von Prof. Dr.-Ing. Roland Koenigsdorff. „Die grundsätzliche Idee, sich mit dem Energieverbrauch im Privatbereich zu befassen, stammt von Herrn Hillebrand selbst“, erklärt Koenigsdorff. „Im gemeinsamen Gespräch entwickelte sich daraus die konkrete Fragestellung zum extern verursachten Stromverbrauch durch digitale Dienste.“ Daraus sei eine „herausragende und interdisziplinäre Arbeit“ entstanden. (www.hochschule-biberach.de, 15.4.26)

Bundesrat beantragt Motion zur Untergrundserkundung zur Abschreibung Der Bundesrat hat am 15. April 2026 den Bericht zur Abschreibung der von der FDP-Liberale-Fraktion eingereichten Motion 20.4063 «Schluss mit der Blackbox. Klimaschutz, Energiesicherheit und Infrastrukturnutzung dank Erforschung des Untergrunds» gutgeheissen. Die Motion fordert ein Programm zur schweizweiten Erkundung des Untergrunds. Dies hätte Kosten von mindestens 100 Millionen Franken verursacht. Da der aktuelle Bundeshaushalt die dafür nötige Finanzierung nicht zulässt, soll die Motion abgeschrieben werden. | Ziel der Motion war es, das Wissen über den geologischen Untergrund zu verbessern, um ihn zur Ressourcengewinnung (Wärme, Strom und Mineralien), zur Speicherung (Wärme, Kälte und CO2) oder für die Infrastrukturverlagerung (z.B. Verkehr) nutzen zu können. Der Bundesrat hatte die Motion zur Annahme empfohlen. (www.news.admin.ch, 15.4.26)

Bundesrat will den Grundstückerwerb für Personen im Ausland weiter beschränken Der Bundesrat will das Bundesgesetz über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland (BewG; sog. Lex Koller) verschärfen. Unter anderem will er den Wohnungskauf für Drittstaatsangehörige bewilligungspflichtig machen. Zudem soll der Kauf von Ferienwohnungen durch Personen im Ausland eingeschränkt werden. An seiner Sitzung vom 15. April 2026 hat er die entsprechende Vernehmlassung eröffnet. Diese dauert bis am 15. Juli 2026. | Der Wohnraum in der Schweiz ist aktuell aus verschiedenen Gründen knapp. Im Januar 2025 hat der Bundesrat das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) beauftragt, eine Vernehmlassungsvorlage für eine Verschärfung des Bundesgesetzes über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland (BewG; sogenannte Lex Koller) auszuarbeiten. An seiner Sitzung vom 15. April 2026 hat der Bundesrat nun die entsprechende Vernehmlassung eröffnet. Diese dauert bis am 15. Juli 2026. (www.news.admin.ch, 15.4.26)

Stromreserveverordnung: Bundesrat startet Vernehmlassung Mit einer Stromreserve sichert die Schweiz ihre Stromversorgung in ausserordentlichen Situationen ab. Diese Versicherungslösung verankerte das Parlament im Juni 2025 im Stromversorgungsgesetz. Sie soll die bestehende Winterreserveverordnung ablösen, die im Zuge der Energiekrise 2022/23 erlassen wurde. Für die Umsetzung des Gesetzes hat der Bundesrat am 15. April 2026 die Stromreserveverordnung in die Vernehmlassung geschickt. Interessierte können sich bis am 5. August 2026 dazu äussern. | Gemäss Stromversorgungsgesetz besteht die Stromreserve aus drei Instrumenten, die sowohl auf der Produktions- als auch auf der Verbraucherseite aktiviert werden können: Wasserkraftreserve | thermische Reserve mit Reservekraftwerken, Notstromgruppen und Wärme-Kraft-Kopplungsanlagen, verbrauchsseitige Reserve (vertraglich vereinbarte Reduktion des Stromverbrauchs durch Grossverbraucher) | Künftig soll auch die Möglichkeit einer Speicherreserve offengelassen werden. (www.news.admin.ch, 15.4.26)

Bundesrat will die Rechte der Kinder stärken Der Bundesrat will die Kinderrechte stärken. Zu diesem Zweck soll eine nationale Institution Wissen vermitteln, die Akteure vernetzen und Behörden beraten. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 15. April 2026 beschlossen, die Kinder- und Jugendförderungsverordnung (KJFV) bis Ende 2026 entsprechend anzupassen. | Mit der Anpassung der Verordnung will der Bundesrat einer geeigneten Organisation wichtige Aufgaben zur Stärkung der Kinderrechte übertragen. Zu den Aufgaben gehören die Erarbeitung und Bereitstellung von Fachwissen, Analysen zur Umsetzung der Kinderrechte in der Schweiz, die Beratung von Behörden sowie die Vernetzung der Akteure auf kommunaler, kantonaler und nationaler Ebene. | Mit der Teilrevision setzt der Bundesrat ein Hauptanliegen der Motion «Ombudsstelle für Kinderrechte» (19.3633) um. Er bleibt damit bei seinem Vorschlag, den er Ende 2023 in die Vernehmlassung geschickt hatte. (www.news.admin.ch, 15.4.26)

Die EHB 2025: Transfer von Forschung in die Berufsbildungspraxis Der Bundesrat hat am 15. April 2026 den Geschäftsbericht 2025 der Eidgenössischen Hochschule für Berufsbildung EHB genehmigt. Im Fokus von Lehre, Forschung und Berufsentwicklung standen die Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung, dies stets mit dem Ziel, einen direkten Nutzen für die Berufspraxis zu schaffen. | 2025 haben sich an der EHB 16'828 Personen aus- und weitergebildet. Die Hochschule arbeitete an 62 Forschungsprojekten und begleitete die Verbundpartnerinnen und -partner in 394 Berufsentwicklungsprojekten. Auf internationaler Ebene führte die EHB 12 ausländische Delegationen in das Berufsbildungssystem der Schweiz ein. Zudem beteiligte sie sich an Projekten und Mandaten in 15 Ländern und förderte dadurch die Berufsbildung auf allen Kontinenten. | Als einzige Hochschule der Schweiz, die sich vollständig der Berufsbildung widmet, gestaltet die EHB die Zukunft der Schweizer Berufsbildung aktiv mit. (www.news.admin.ch, 15.4.26)

Innovationsagentur Innosuisse erreicht strategische Ziele 2025 Der Bundesrat hat am 15. April 2026 den Geschäftsbericht 2025 der Schweizer Innovationsagentur Innosuisse genehmigt und den Anträgen des Verwaltungsrats zugestimmt. Er kommt zum Schluss, dass Innosuisse die strategischen Ziele im Jahr 2025 erreicht hat. Die Innovationsagentur hat eine hohe Nachfrage verzeichnet, dies insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). | 2025 ist bei Innosuisse die rekordhohe Zahl von 832 Gesuchen für Innovationsprojekte zur Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft eingegangen. Mehr als die Hälfte des Jahresbudgets wurde für die Förderung dieser Projekte aufgewendet. Der Anteil der KMU stieg stark an. Damit leistet Innosuisse einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Innovationskraft der Schweizer Wirtschaft. | Auch beim Mentoring-Programm für KMU ist die Nachfrage stark gestiegen. Zudem haben über 95 Prozent der Unternehmen die Zusammenarbeit mit den Mentorinnen und Mentoren als hilfreich bewertet. (www.news.admin.ch, 15.4.26)

Schweizer Speicherziel für Erdgas wird zeitlich flexibler gestaltet Das Schweizer Speicherziel für Erdgas wird künftig zeitlich flexibler gestaltet. Der Bundesrat hat am 15. April 2026 eine Änderung der Sicherstellungsverordnung für Erdgas beschlossen. Analog zur EU-Regelung gilt ab 1. Juni 2026 auch für die fünf Schweizer Regionalnetzbetreiber, dass das Speicherziel für Erdgas von 15 Prozent neu in einem Zeitfenster zwischen 1. Oktober und 1. Dezember erreicht werden muss. | Die am 23. Mai 2022 in Kraft getretene Sicherstellungsverordnung schreibt für die Schweizer Gasversorgung eine Speicherpflicht in ausländischen Gasspeichern vor. Diese Speicherpflicht umfasst mindestens 15 Prozent des durchschnittlichen schweizerischen Jahresverbrauchs. Die seither vier Mal verlängerte Verordnung gilt mit Beschluss vom 15. Oktober 2025 bis zum 30. September 2028. | Nach der aktuell gültigen Verordnung muss das Speicherziel jeweils am 1. Dezember erfüllt sein. Dieses fixe Datum lässt keine Flexibilität bei der Beschaffung zu (www.news.admin.ch, 15.4.26)

Climate Endgame? – Zugänge zur Auseinandersetzung mit dem Klimakollaps | Wo kann und soll Kirche aktiv werden? Die Klima-Katastrophe besorgt viele Menschen weltweit. Matthias Stracke-Bartholmai nimmt Zugänge zum Thema Klimakollaps in den Blick und fragt nach kirchlichen und theologischen Perspektiven. | Knapp 50% der Menschen in Deutschland gehen laut Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung davon aus, dass wir auf eine Klima-Katastrophe zusteuern, wenn wir so weitermachen wie bisher. Und obwohl dieses Szenario angesichts der klimapolitischen Rückschläge der letzten Jahre keineswegs unrealistisch scheint, ist (nicht nur) im kirchlichen Kontext von möglichen Katastrophen erstaunlich wenig zu hören. Die Kirchen üben sich unter dem Schlagwort Hoffnung in positiver Kommunikation. Doch das diffuse Gefühl, dass womöglich nicht alles gut geht, bleibt abseits von empirischen Befunden oftmals unausgesprochen. | 1. Solidarität | 2. Kollaps unbubblen | 3. Theologische Horizonterweiterung (www.feinschwarz.net, 15.4.26)

„Oft überraschend fesselnd“ – die unterschätzte Kraft des Smalltalks Sprechen über Wetter, Benzinpreise, Hobbys: Smalltalk ist für viele Menschen ein Graus – zu Unrecht. Gerade solche Themen entwickeln oft einen unerwarteten Reiz. Denn beim Smalltalk kommt es auf etwas ganz anderes an. (www.welt.de, 15.4.26)

Bauen mit Laubholz: „Baubuche hat fast Stahlträgerqualität“ - Baufritz-Chefin Dagmar Fritz-Kramer über den Wandel im Holzbau, die Vorzüge von Laubhölzern und hohe Energiekosten als Preisvorteil für nachhaltige Baustoffe. - (www.faz.net, 15.4.26)

Deutschlandticket ist klimafreundlich: Je­de:r Fünfte nutzt das Fahrkartenabo 2024 hat das Deutschlandticket laut Berechnungen circa 2,5 Millionen Tonnen CO2 eingespart. Vor allem für Menschen mit niedrigen Einkommen ist das Ticket wichtig. mehr... (taz.de, 15.4.26)

VDIV: Wegfall der PV-Einspeisevergütung würde Solarausbau in Mehrfamilienhäusern behindern. - - Die Abschaffung der Einspeisevergütung für kleine Solaranlagen würde laut dem Verband der Immobilienverwalter Deutschland viele Mieterstromprojekte gefährden. - - (www.geb-info.de, 15.4.26)

Schokolade kaufen zahlt sich aus Die Kreativagentur hat im Auftrag der Wander AG eine Promotions-Kampagne für Caotina umgesetzt. (www.persoenlich.com, 15.4.26)

Wirtschaft in Wetzikon: Elektronikunternehmen Elma baut bis zu 100 Stellen ab Rund die Hälfte der Stellen wird mittels Kündigungen abgebaut. Am Hauptsitz gibt es zwölf Entlassungen. (www.tagesanzeiger.ch, 15.4.26)

Bundesregierung zu EU-Plänen: Beim Klimaschutz „einen Gang runterschalten“ Die Bundesregierung hat die Aufweichung von Verbrenner-Aus und Flottengrenzwerten besiegelt. Die deutsche Umwelthilfe spricht von einem „klimapolitischen Desaster“. mehr... (taz.de, 15.4.26)

Viel Meer, große Pumpe und friedliche Wärme Die Meeres-Wärmepumpe auf der ostfriesischen Insel Borkum arbeitet seit März 2025 mit selbstreinigenden Wärmetauschern im salinen Umfeld – eine Novität in Europa. Ihren ersten, besonders kalten Winter, hat sie erfolgreich überstanden. (www.energiezukunft.eu, 15.4.26)

Gas statt Tempo bei Erneuerbaren, Karte zeigt neue Bohrpläne in Deutschland Von der Nordsee bis zu den Alpen – im ganzen Land sollen neue Gasinfrastrukturen, wie Kraftwerke, LNG-Terminals und Förderstätten entstehen. Umweltorganisationen zeigen, auf einer interaktiven Karte, wo. (www.energiezukunft.eu, 15.4.26)

Milliarden weniger Tankkosten durch Tempolimit möglich Ein Tempolimit in Deutschland könnte für Autofahrende jährlich Milliarden Euro an Tankkosten und Millionen Tonnen CO2 sparen sowie mehr Verkehrssicherheit schaffen. Die Politik setzt vorläufig jedoch weiter auf fossile Rabatte. (www.energiezukunft.eu, 15.4.26)

Diese Gefahr lauert im Nuschi PFAS machen auch vor Schmusedecken nicht halt. Die Giftstoffe sammeln sich im Körper an und sind für Babys besonders gefährlich. Der Beobachter sagt, worauf Sie achten können. (www.beobachter.ch, 15.4.26)

PODCAST «NZZ GEOPOLITIK» - Die Gotteskrieger im Weissen Haus: wie christliche Rhetorik den Iran-Krieg befeuert Um den Krieg zu rechtfertigen, hantiert die amerikanische Regierung mit martialischen Gebeten und biblischen Prophezeiungen. Doch wenn Geopolitik auf radikale Theologie treffe, könne diese Rhetorik zum Brandbeschleuniger werden, sagt der Historiker und Theologe Michael Hochgeschwender im Podcast. (www.nzz.ch, 15.4.26)

US-Bundesstaat Maine will Datacenter-Bau verbieten In Maine im Nordosten der USA steht ein Gesetz kurz vor der Verabschiedung, das den Bau neuer Rechenzentren bis Ende 2027 verbietet. Der US-Bundesstaat will zuerst prüfen, wie sich der Betrieb von Datacentern auf die ohnehin schon hohen Strompreise auswirkt. | Der Bundesstaat Maine, gelegen im Norden der US-Ostküste, plant ein vorübergehendes Verbot des Baus neuer Rechenzentren, wie "CNBC" berichtet. Der Gesetzgeber in Maine hat demnach diese Woche den Wortlaut eines Gesetzentwurfs gebilligt, der den Bau von Rechenzentren im Bundesstaat bis November 2027 untersagt. Es wird erwartet, dass der Beschluss in den nächsten Tagen definitiv verabschiedet wird. Hinter dem Gesetz steht die Idee, vor dem Bau neuer Rechenzentren zuerst die Auswirkungen auf Strompreise und Infrastruktur zu untersuchen. Die Strompreise in Maine gehören bereits jetzt zu den US-weit höchsten. Parallel zum Inkrafttreten des Gesetzes soll ein Ausschuss gebildet werden, (www.itmagazine.ch, 15.4.26)

Genug von leeren Phrasen? Genug vom politischen Stillstand? Genug vom selbstgefälligen Zureich? Dann ist das Dein Abend! Am 20.4., 18.30 Uhr diskutiert Sibylle Berg mit David Garcia Nuñez in der Photobastei, was radikal soziale Politik heute liefern muss: konkrete Utopien statt diffuse Versprechen. | @alternativeliste.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 15.4.26)

14.4.26

Stellenabbau beim Detailhändler: Migros entlässt 25 Personen aus Marketing- und Kommunikations­abteilung 25 Angestellte der Migros Supermarkt AG erhielten am Dienstag die Kündigung. Der Detailhändler spricht von veränderten Anforderungen. (www.tagesanzeiger.ch, 14.4.26)

Porträt: Religionsstreit des Tages: Washington vs. Vatikan US-Präsident Donald Trump überschüttet Papst Leo XIV. mit Hohn und Spott. Auch Vize J. D. Vance fordert vom Pontifex, dass er sich aus der Politik raushalten solle. Doch der will sich den Mund nicht verbieten lassen. (www.jungewelt.de, 14.4.26)

Keine Rendite mit der Miete: Profiteuren Wohnraum entziehen Profiteuren Wohnraum entziehen: Die Berliner Mietergemeinschaft organisiert eine stadtpolitische Konferenz – und will Lösungsansätze zur Wohnungsfrage präsentieren – und das Flämmchen des Widerstands am Lodern halten. (www.jungewelt.de, 14.4.26)

Elektronisches Gesundheitsdossier: Baume-Schneider darf nicht auch noch scheitern Das Schweizer Gesundheitswesen braucht das elektronische Gesundheitsdossier dringend. Doch es droht abzustürzen – wenn die Innenministerin ihre Kritiker ignoriert. (www.tagesanzeiger.ch, 14.4.26)

Optimierung für die Jobsuche – Wie viel KI eine Bewerbung verträgt Motivationsschreiben, CVs, Fotos – Künstliche Intelligenz kann Bewerbungen aufhübschen. Ratsam ist es aber nur begrenzt. (www.srf.ch, 14.4.26)

Demokratie in Europa: Ungarn hat die Seite gewechselt, aber bedroht ist die EU noch immer Populismus, Desinformation, Rechtsstaatsabbau gibt es überall in Europa. Was tun? Lernen! Von unabhängigen Medien in der Slowakei, von polnischen Richtern oder von ungarischen Wählern. (www.tagesanzeiger.ch, 14.4.26)

Verkehrsdelikte und Polizeistatistik: Auf dem Auto-Auge blind Jahr für Jahr werden mehr mörderische Rennen registriert. Doch wie viele Opfer es gibt, weiß nicht einmal die Polizei. Das ist politisch so gewollt. mehr... (taz.de, 14.4.26)

«Chat-GPT, such mir einen Job»: wie KI Bewerbungen verändert Stellen finden, Motivationsschreiben verfassen, möglichen Arbeitgebern E-Mails schicken: Eine Studie aus Zürich zeigt, wo heute schon überall KI zum Einsatz kommt – und was das für Konsequenzen hat. (www.nzz.ch, 14.4.26)

Manipulation als Machtmittel: Wir werden alle verrückt gemacht Donald Trump postet sich als Christus und nennt Kritik daran Fake News. Über politisches Gaslighting als Herrschaftsinstrument der Gegenwart. mehr... (taz.de, 14.4.26)

Regeln für Social Media: Schick uns deine Medienregeln für Eltern! In manchen Ländern wird Social Media für Kinder unter 16 Jahren verboten. Wir fragen umgekehrt die Minderjährigen: Welche Regeln wünscht ihr euch für Erwachsene? (www.zeit.de, 14.4.26)

„Katherina Reiche hat in der Krisenbewältigung bisher völlig versagt“ SPD-Politiker Steffen Krach bewertet das beschlossene Entlastungspaket der Regierung positiv, sieht aber zugleich die Notwendigkeit eines Ausbaus. „Wir müssen noch einmal darüber sprechen, wie wir über die beschlossenen Maßnahmen hinaus weitere Entlastungen vereinbaren.“ (www.welt.de, 14.4.26)

PFAS in Fleisch und Eiern – Bund will gegen PFAS durchgreifen und stösst auf Widerstand Der Bund will Tests und Verkaufsverbote für PFAS-belastetes Fleisch per Weisung durchsetzen. Das zeigen SRF-Recherchen. (www.srf.ch, 14.4.26)

Karl-Rudolf Korte : »Die Männer sind das Problem der Demokratie« Mehr junge Menschen wenden sich politisch ins Extreme, andere engagieren sich lieber aktivistisch als in Parteien. Hat die Politik der Mitte die Jugend verloren? (www.zeit.de, 14.4.26)

Neutralitätsgebot an Schulen: Wie neutral kann politische Bildung sein? - Schulen sehen sich bei Einladungen an Parteien zunehmend mit der Frage konfrontiert, ob sie auch die AfD einladen sollen. Letztere macht sich das Neutralitätsgebot für Schulen aus taktischen Gründen zunutze. Was ist zu tun? - (www.faz.net, 14.4.26)

Urlauber am „Strom“ werden mehr Die Donau ist nicht mehr attraktiv für den Frachtverkehr. Währenddessen einigen sich Österreich, Ungarn und Deutschland darauf, mehr Urlauber zum Gewässer zu locken.  (www.krone.at, 14.4.26)

Anfrage zur Olympiabewerbung: Vage Finanzzusage Klingbeils Vier deutsche Städte bewerben sich auf Olympia. Die Bundesregierung sicherte ihnen zuletzt eine Teilfinanzierung zu. Die Linke kritisiert das. mehr... (taz.de, 14.4.26)

Energiewende Volketswil: Gemeinde rüstet alle Liegenschaften schrittweise auf LED-Licht um Volketswil ersetzt in Schulen, Sportstätten und Gemeindezentren die Beleuchtung durch LED-Technik. Der Energieverbrauch soll so um bis zu 60 Prozent sinken. (www.tagesanzeiger.ch, 14.4.26)

Krisenkoordinator: Haben genug Öl und Treibstoffe In Österreich gebe es aktuell keine Mangellage bei Öl oder Treibstoffen, sagte Krisenkoordinator Peter Vorhofer. Weder Benzin, Diesel noch Kerosin seien knapp. Laut Vorhofer können bei Kerosin 95 Prozent im Inland hergestellt werden, bei Benzin gar 100 Prozent. (www.krone.at, 14.4.26)

Teures Benzin und Diesel – Ökonom: Senkung der Mineralölsteuer hat etliche Nachteile Die Steuer auf Benzin für alle zu senken, sei wenig sinnvoll, sagt Ökonom Hans Gersbach. Er hat eine andere Idee. (www.srf.ch, 14.4.26)

Hyundai Nexo Wasserstoff: Keine Chance, nutze sie - Hyundai beweist zum Thema Brennstoffzelle im Personenwagen Zähigkeit aus Überzeugung. Denn auf dem Papier hat auch dieser Nexo keine Chance. - (www.faz.net, 14.4.26)

US-Regierung: Die Gotteslästerer von Washington Man kann die Attacken der US-Regierung gegen Papst und Kirche als ein weiteres Trumpsches Ablenkungsfeuer sehen. Oder wird Religion hier gnadenlos zur Waffe geschmiedet? (www.zeit.de, 14.4.26)

Kirchliche Mitarbeiter: Regierung will Kirchenklausel im Gleichbehandlungsgesetz ändern Laut einem Entwurf sollen Kirchen Mitarbeiter bald nur noch begrenzt nach Religionszugehörigkeit einstellen dürfen. Das kirchliche Arbeitsrecht trägt dem schon Rechnung. (www.zeit.de, 14.4.26)

Quaschning erklärt: Tempolimit Benzin und Diesel sind nach wie vor sehr teuer. Für eine Entlastung der Menschen fehlt der Regierung das Geld. Dabei gibt es eine Maßnahme, die viel Sprit spart, aber nichts kostet: ein Tempolimit. Warum nutzt die Politik nicht diese Chance? - (klimareporter.de, 14.4.26)

Elektronisches Gesundheitsdossier: Wer darf wann in Ihre digitale Krankenakte schauen? Politiker warnen vor zu viel Offenheit Elisabeth Baume-Schneider will, dass Ärzte in Notfällen sich Zugang zum digitalen Gesundheitsdossier eines Patienten verschaffen können. Viel zu heikel, sagen Kritiker: So drohe die ganze Reform abzustürzen. (www.tagesanzeiger.ch, 14.4.26)

Debatte um Social Media-Verbote: Differenzierung ist gut. Aber das Zeug bleibt gefährlich Im Prinzip finden fast alle, dass Social Media schädlich ist. Nur wie lässt sich dagegen sinnvoll vorgehen? Klar ist, Lösungen braucht es schnell. mehr... (taz.de, 14.4.26)

Infrastruktur ohne Markt? Der Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft bleibt deutlich hinter den politischen Erwartungen zurück. Zu diesem Ergebnis kommt der Bundesrechnungshof. | Die Prüfer sehen zentrale energie- und industriepolitische Ziele gefährdet: Planung, Priorisierung und Umsetzung der nationalen Wasserstoffstrategie greifen nicht ineinander. Angebot, Nachfrage und Infrastruktur entwickeln sich weitgehend entkoppelt. Politisch gilt Wasserstoff als Schlüssel zur Klimaneutralität bis 2045 und als Rettungsanker für energieintensive Industrien. Tatsächlich wächst der Markt jedoch langsamer, fragmentierter und teurer als vorgesehen. | Nach Einschätzung des Bundesrechnungshofs wird die heimische Produktion von grünem Wasserstoff bis 2030 deutlich unter den Zielwerten bleiben. Auch Importe können die Lücke kaum schließen, da viele potenzielle Lieferländer selbst noch am Anfang ihrer Produktionsketten stehen. (www.energie-und-management.de, 14.4.26)

Praktische Erfahrungen mit dem ­digitalen ­Gebäuderessourcenpass | Mehrwert, Erstellung und regulatorische Anforderungen Die EU verschärft ihre Anforderungen an digitale Gebäudedaten, die Ökobilanzierung und die Dokumentation von Materialströmen — unter anderem durch die EPBD (EU-Gebäuderichtlinie), den geplanten europaweit einheitlichen Standard für digitale Gebäudelogbücher sowie ab 2028 die verpflichtende Lebenszyklus-Treibhausgasbilanzierung neuer Gebäude. Ungeachtet bisher fehlender nationaler Vorgaben entwickelt sich der Gebäuderessourcenpass damit zunehmend zu einem zentralen Instrument, um Materialinventare transparent zu erfassen, Kreislauffähigkeit zu bewerten und künftige regulatorische Anforderungen effizient zu erfüllen. (www.nbau.org, 14.4.26)

N1 Circular: Digitale ­Infrastruktur für die Kreislaufwirtschaft | Warum die Bauwende eine gemeinsame Basis braucht Kreislaufwirtschaft im Bau ist fachlich längst Konsens. Kaum jemand stellt ihre Notwendigkeit infrage. Steigende Entsorgungskosten, strengere Umweltauflagen und wachsende Märkte für Sekundärbaustoffe sprechen eine klare Sprache. Und doch werden im Baualltag meistens tradierte Wege eingeschlagen. Zwischen Anspruch und Umsetzung liegt aber weniger mangelnder Wille als eine strukturelle Lücke: Wer unter Zeit- und Kostendruck plant, braucht belastbare Informationen und rechtliche Sicherheit. Fehlen sie, wird Kreislaufwirtschaft zur risikobehafteten Option. In der Praxis zeigt sich dieses Problem sehr konkret. Materialangebote, Bedarfe und Verwertungsoptionen entstehen in einzelnen Projekten, bleiben dort jedoch isoliert. Überschuss- und Bedarfsmengen werden zwar dokumentiert, aber nicht als Option für andere Marktteilnehmende sichtbar gemacht. Dadurch fehlen relevante Alternativen im Entscheidungsprozess, da sie gar nicht erst transparent werden und somit nicht berücksichtigt werden können (www.nbau.org, 14.4.26)

Kreislaufwirtschaft – Last oder Lust? | Ein Plädoyer für eine neue Baukultur Die lineare Bauweise stößt ökologisch und wirtschaftlich an Grenzen. Kreislaufwirtschaft bietet eine zukunftsfähige Alternative, indem Gebäude als Materiallager geplant und Baustoffe wiederverwendbar gemacht werden. Das senkt Kosten, reduziert Risiken und steigert den Wert von Immobilien. Regulatorik, ESG-Kriterien und neue Geschäftsmodelle wie Materialnutzungsrechte treiben diese Entwicklung zusätzlich voran. Kreislauffähiges Bauen verbessert nicht nur Ökobilanzen, sondern wird zu einem wirtschaftlichen Vorteil — und macht Nachhaltigkeit vom vermeintlichen Kostenfaktor zu einer Chance für Innovation, Resilienz und Gestaltung. | Wer im Bereich des nachhaltigen Bauens tätig ist, kennt sie nur zu gut, die scheinbar naheliegende, aber in Wahrheit hochaktuelle Frage: Was kostet uns die Investition in Nachhaltigkeit? | Meine Standardantwort darauf lautet: „Das ist die falsche Frage. Die relevante Frage ist: Was kostet es uns, wenn wir nicht investieren?“ (www.nbau.org, 14.4.26)

Tiefgründiges Bau­projekt: Das Blut des ­Straßenbaus Warum Bitumen mehr ist als ein Nebenprodukt und warum wir das endlich verstehen müssen | Stellen Sie sich vor, unser Blut würde zufällig entstehen, je nachdem, welche anderen Stoffe gerade in unserem Körper produziert werden. Manchmal hätten wir Blutkörperchen ohne passendes Plasma. Manchmal Plasma ohne die richtigen Blutkörperchen. Der Körper würde funktionieren, aber nie optimal. Das ist die Geschichte des konventionellen Bitumens. | Bitumen ist nämlich, genau wie Blut, ein kolloidales System: Feststoffe (Asphalthene) dispergieren in einer Flüssigkeit (Malthene). Zusammen bilden sie das „Blut des Straßenbaus“, ein System, das den Straßenbau zusammenhält, seine Lebensader. Da überrascht es doch sehr, dass konventionelles Bitumen kein gezielt optimiertes, sondern ein zufällig entstehendes Nebenprodukt der Raffination ist. Nur 3 % des Rohöls ergeben Bitumen, der Rest andere Stoffe. Kein Wunder, dass dieses kostbare Material ständig suboptimal zusammengesetzt ist. (www.nbau.org, 14.4.26)

Europas Chance ist die grüne Transformation | Zwischenruf von jenseits des Davos-Schwarms von Günther Bachmann Mit etwas Abstand zum Weltwirtschaftsforum in Davos bleibt für mich ein zentraler Eindruck bestehen: Die mediale Fixierung auf die Auftritte des US-Präsidenten Donald Trumphat erneut verhindert, dass wir die wirklich relevanten Zukunftsthemen mit der nötigen Tiefe diskutieren. Europa übersieht dadurch entscheidende internationale Signale — darunter die Einladung Chinas, enger bei der Transformation hin zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zusammenzuarbeiten. | Ich beobachte seit Langem, dass China bei Nachhaltigkeitsstandards, beim CO2-Reporting und sogar im Bausektor in mancher Hinsicht weiter ist als Europa. Unsere Industrie sollte das sehr ernst nehmen, statt weiterhin aus einer vermeintlichen technologischen Komfortzone heraus zu agieren. | Auch der Beschluss des EU-Parlaments, das Mercosur-Abkommen zu blockieren, ist aus meiner Sicht strategisch kurzsichtig. Europa ringt noch immer mit kolonial gefärbten Wahrnehmungsmustern, (www.nbau.org, 14.4.26)

Industrie 4.0: KI und Robotik verändern die deutsche Produktion Die deutsche Industrie befindet sich mitten in einem tiefgreifenden technologischen Wandel. Automatisierung, künstliche Intelligenz und vernetzte Systeme sind längst keine Zukunftsthemen mehr, sondern prägen bereits heute die industrielle Produktion. | Gleichzeitig bleibt die Frage, wie schnell und konsequent Unternehmen diese Entwicklungen tatsächlich umsetzen. | Eine aktuelle Untersuchung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom zeigt, dass die Mehrheit der Industrieunternehmen in Deutschland Industrie 4.0 als Chance versteht. Laut Bitkom sehen 81 Prozent der befragten Unternehmen darin eine Möglichkeit zur Weiterentwicklung, während nur 16 Prozent Risiken betonen. Bitkom-Vizepräsidentin Dr. Tanja Rückert ordnet diese Entwicklung klar ein: „Industrie 4.0 ist kein Technologietrend, sondern die Basis für industrielle Wettbewerbsfähigkeit.“ (www.it-daily.net, 14.4.26)

Energiekrise: Die Autonomie beginnt beim Dünger Der Krieg gegen den Iran bedroht die Ernährungssicherheit: Ohne fossile Energie kein Kunstdünger. Doch es gibt ökologische Alternativen, die viele weitere Vorteile haben. | «Da wir heute zu viel Kunstdünger einsetzen, kann man ihn reduzieren», sagt Adrian Müller, Klima- und Landnutzungsspezialist am Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL). «Er lässt sich mit organischen Düngern und Leguminosen ersetzen.» Leguminosen sind Hülsenfrüchte wie Bohnen, Lupinen, Erbsen und Soja. Sie leben in Symbiose mit Wurzelbakterien, die das können, wofür Menschen so viel fossile Energie brauchen: Stickstoff aus der Luft holen. Im Gegensatz zu Kunstdünger fördern organische Dünger auch das Bodenleben und den Humusaufbau, was Kohlenstoff aus der Luft bindet, also gut ist fürs Klima (siehe WOZ Nr. 20/20). | Tina Goethe erzählt von einer Podiumsdiskussion mit indischen Bäuerinnen, die sie kürzlich moderierte. (www.woz.ch, 14.4.26)

Hospitals are rethinking laughing gas. Here's why. The anesthetic is a potent climate pollutant. | There's nothing funny about the climate pollution caused by laughing gas — the anesthetic technically known as nitrous oxide. | Golden: “Nitrous oxide is a very strong greenhouse gas.” | Leonard Golden is chair of anesthesiology at Jacobi Medical Center and North Central Hospital in the Bronx. | He says nitrous oxide has been used in hospitals for more than a century. It's often piped from central tanks into operating rooms. (yaleclimateconnections.org, 14.4.26)

The problem with cars in six books A special selection of books to help you learn everything you need to know about cars and climate change | Life After Cars: Freeing Ourselves from the Tyranny of the Automobile by Sarah Goodyear and Doug Gordon (Thesis Books 2025, 304 pages, $28) | Saving Ourselves from Big Car by David Obst (Columbia Business School Publishing 2025, 286 pages, $27.95) | Roadkill: Unveiling the True Cost of Our Toxic Relationships with Cars by Henrietta Moore & Arthur Ray (Wiley Books 2025, 304 pages, $28) | Carmageddon: How Cars Make Life Worse and What to Do about It by Daniel Knowles (Abrams Press 2023/2025, 256 pages, $18 paperback) | The Expressway World by Richard Williams (Polity Books 2025, 240 pages, $29.95) | Paved Paradise: How Parking Explains the World by Henry Grabar (Penguin Press 2023/2024, 368 pages, $18 paperback) | Eco: The Little Electric Taxi by Deb Adamson, illustrated by Patrick Corrigan (Penguin Workshop 2026, 32 pages, $18.99) (yaleclimateconnections.org, 14.4.26)

Mit QR-Code zum Freiwilligen-Einsatz Die Freiwilligenplattform Karma Lama lanciert eine Kampagne, die dazu auffordert, gemeinsam «Freiwilligen-Weltmeister» zu werden. (www.persoenlich.com, 14.4.26)

Grünfassaden plus – Mehrwert für Gebäude und Räume Unter dem Terminus „Grünfassaden plus“ werden an derTechnischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm Kombinations­möglichkeiten von Begrünungen mit gebäude- und solartechnischen Systemen untersucht. Die experimentellen Arbeiten in interdisziplinären Teams und mit seminaristischen Studien in der Lehrforschung zeigen große Potenziale solcher Zusammenfügungen. Mit dem funktionalen und gestalterischen Einsatz von Pflanzen in der Vertikalen lassen sich die Konzepte von multifunktionalen Lösungen im Bereich der Fassaden erweitern. (www.nbau.org, 14.4.26)

Blau-Grüne Infrastruktur – die Schwammstadt als Lösung Kommunen stehen heute vor großen Herausforderungen: Klimaanpassung, Nachhaltigkeit, Energiegewinnung und die effiziente Nutzung begrenzter Flächen. Die moderne Schwammstadt ist eine solide und einfach umsetzbare Lösung. Das Sponge-City Prinzip ist ein städtebauliches Konzept, das Regenwasser lokal aufnimmt, speichert und verdunstet, anstatt es nur abzuleiten. Durch Grün­flächen, entsiegelte Böden, Gründächer und Retentionsflächen wird das Mikroklima gekühlt und Überflutungen bei Starkregen sowie Trockenheit vorgebeugt. Dies erhöht die Resilienz gegenüber dem Klimawandel. | PURUS PLASTICS bietet seit über 30 Jahren ganzheitliche Lösungen an, um Gebäude und Flächen zukunftsfähig, resilient und nachhaltig zu gestalten — von oben bis unten, vom Dach bis zum Boden. | Mit dem neuen PURUS ECOgreen® System bietet die PURUS PLASTICS die ideale Lösung, wenn ein Solar-Grün-Dach entstehen soll. Das modulare System wird vorbegrünt geliefert und vereint die Schwammstadtanforderungen (www.nbau.org, 14.4.26)

Entwerfen für den Kreislauf Die Weltbevölkerung wächst seit Jahrzehnten stetig an. Gleichzeitig steigt der wirtschaftliche Wohlstand. Beide Entwicklungen führen zu einem zunehmenden Druck auf unsere natürliche Umwelt, unser Klima und unsere Ressourcen. Der weitaus größte Teil unserer zum Bau verwendeten Materialien wird im wahrsten Sinne des Wortes konsumiert und nicht aus natürlichen oder technischen Kreisläufen ausgeliehen, um anschließend darin wieder aufzugehen. Dieser lineare Ansatz hat tiefgreifende Konsequenzen für unseren Planeten. Wir greifen tief in bestehende Ökosysteme ein und zerstören unsere eigene Lebensgrundlage — der Klimawandel zeugt davon. Die gebaute Umwelt muss daher als Lagerstätte von Rohstoffen in einem endlosen Kreislaufsystem begriffen werden. Wir brauchen dringend neue Prinzipien für den Bau, die Demontage und die Umgestaltung unserer gebauten Umwelt. Gleichzeitig müssen wir die Frage beantworten, wie neue Materialien zur Verfügung gestellt werden können, (www.nbau.org, 14.4.26)

Construct-X schafft die Datengrundlage für ­nachhaltiges Bauen Nachhaltigkeit ist längst zu einem zentralen Maßstab für die Bauwirtschaft geworden. Neue regulatorische Anforderungen wie die EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (Corporate & Sustainability Reporting Directive, CSRD), die EU-Taxonomie sowie die Verankerung von Ökobilanzen im Förderrecht verlangen immer präzisere Nachweise über Materialien, Prozesse und Umweltwirkungen von Bauprojekten. Darüber hinaus kann eine Ökobilanzierung von Auftraggebern gefordert und als Vergabekriterium herangezogen werden. | Gleichzeitig zeigt sich in der Praxis ein grundlegendes Problem: Die für die Ökobilanzierung bzw. für alle Anforderungen rund um die Nachhaltigkeit benötigten Informationen liegen meist bei vielen verschiedenen Beteiligten — von Produktherstellern über Nachunternehmer bis hin zu Bauunternehmen — und werden häufig erst am Ende eines Projekts manuell zusammengetragen. Das führt zu hohem administrativem Aufwand, lückenhaften Daten und erheblicher Unsicherheit (www.nbau.org, 14.4.26)

Europäischer Gerichtshof: Lieder sampeln ist kein Verbrechen Auch Moses Pelham kann aufatmen: Der Endlos-Prozess um den Urheberschutz für einen „Kraftwerk“-Song biegt auf die Zielgerade. Mit einem Urteil, das für den kreativen Prozess in der digitalen Welt wichtig werden dürfte. (www.sueddeutsche.de, 14.4.26)

Lob auf die Verletzlichkeit – Verletzlichkeit: Ist sie Wunderkraft statt Makel? In einer Welt voller Krisen und Spannungen, wird oft Resilienz gepriesen. Doch viel Stärke liegt in der Verletzlichkeit. (www.srf.ch, 14.4.26)

„Der EMICODE leistet ­Erhebliches für Wohngesundheit – und damit Nachhaltigkeit“ Ein Gespräch mit Klaus Winkels, GF der GEV (Gemeinschaft Emissionskontrollierte Verlegewerkstoffe, Klebstoffe und Bauprodukte e.V.) über Wohngesundheit, gern übersehene Aspekte der Nachhaltigkeit und die Bedeutung des EMICODES für alle am Bau Beteiligten (www.nbau.org, 14.4.26)

WENIGER IST MEHR – Suffizienz im ­Architektur-, Stadt- und Landschaftsbau Andreas Ruby fordert, aus dem Gedanken der Suffizienz heraus eine neue Architektursprache zu entwickeln und Gebäude stärker an realen Bedürfnissen auszurichten. Nathanael Over betont, dass Suffizienz keine romantische Bescheidenheit sei, sondern die realistische Antwort auf eine selbstverursachte Baukrise. Das Wohnen der Zukunft müsse bezahlbar, ökologisch, gemeinschaftlich und ästhetisch sein — und dafür brauche es neue Narrative und entschlossenes Handeln. | 1. Wir müssen aufhören zu labern — und anpacken! | 2. Bezahlbarer Wohnraum ist eine der zentralen sozialen Fragen unserer Zeit | 3. Die innovative Rolle von Suffizienz in der Stadt- und Landschaftsplanung | 4. Die Rückkehr zur Vernunft im Bauen (www.nbau.org, 14.4.26)

Eine KI sorgt in Schweizer Bäckereien für weniger Foodwaste Läden und Restaurants haben oft Mühe, die richtige Menge an Frischwaren zu bestellen. Die Folge: Unmengen an Essen landen im Abfall. Nun gibt es KI-Unterstützung — und erste Ergebnisse sind vielversprechend. | Mit ihrem Startup «Go Nina» — der Name kommt vom kühlenden Klimaphänomen La Niña — haben Ochsner und von Hagen eine künstliche Intelligenz entwickelt, die dieses Problem lösen soll: Sie erstellt für einzelne Produkte tägliche Prognosen, wie viel davon bestellt werden müsste. | Dies auf der Basis von aktuellen und früheren Verkaufsdaten. Die KI berücksichtige aber auch andere Faktoren wie Wetter, Feiertage oder Ferien, erklärt Ochsner. | David Giess‘ Bilanz nach drei Monaten fällt positiv aus: «Der Foodwaste nimmt ab.» Gleichzeitig seien die Umsatzzahlen gleich geblieben oder gar gestiegen. | Dies, weil die KI auch Hinweise auf beliebte Produkte liefere, deren Stückzahl bei der Bestellung erhöht werden könnte. Die Qualität der Prognosen schwanke aber noch. (www.swissinfo.ch, 14.4.26)

Klimawandel: Neuer Wärmerekord in der Nordsee gemessen Die Oberfläche der Nordsee war im letzten Jahr so warm wie noch nie. Auch im Vergleich zum Mittelwert der vergangenen 30 Jahre stieg die Temperatur um fast ein Grad. (www.zeit.de, 14.4.26)

«Plattform mit publizistischem Anspruch» NZZ online publizierte am 13. April einen Gastkommentar von Urs Saxer. Der Rechtsanwalt und Professor an der Universität Zürich ist spezialisiert auf Verfassungs- und Medienrecht. In dem Text wird Journal 21 positiv erwähnt. | Saxer schreibt: Die SRG-Halbierungsinitiative war falsch. Trotzdem braucht es jetzt dringend Reformen. Die heutige Ausrichtung des Service public stammt aus der vordigitalen Zeit. Wie lange will man sich um diese Tatsache noch mit verfassungsrechtlichem Gebastel herumdrücken? | «Damit möglichst alle Menschen erreicht werden, muss die Trägerschaft des Service public erheblich erweitert werden, unter Einbezug privater Medienunternehmungen, aber auch von Plattformbetreibern mit publizistischem Anspruch (wie ‹Republik› oder ‹Journal 21›) und möglicherweise Institutionen der Zivilgesellschaft.» (www.journal21.ch, 14.4.26)

Deutsche Emissionen sinken kaum Das Umweltbundesamt (UBA) hat die Entwicklung der deutschen Treibhausgase vorgestellt. Deutschland unterschreite 2025 zwar die zulässige Menge, doch die Lücke zum Klimaziel 2030 wächst. | Deutschland hat seine Treibhausgasemissionen im Jahr 2025 nur geringfügig reduziert, stellt der Bericht vom 14. März fest. Nach Angaben des Umweltbundesamt (UBA) lagen die Emissionen bei rund 648,9 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten. Gegenüber 2024 entspricht das einem Rückgang um etwa 0,9 Millionen Tonnen beziehungsweise 0,1 Prozent. |Damit unterschritt Deutschland laut UBA zwar die nach dem Klimaschutzgesetz zulässige Jahresemissionsmenge von 661,6 Millionen Tonnen CO2 um rund 12,8 Millionen Tonnen. Zugleich hat sich die Minderung der Emissionen deutlich verlangsamt. Seit 1990 sank der Treibhausgasausstoß nach Behördenangaben insgesamt um rund 48 Prozent. (www.energie-und-management.de, 14.4.26)

Krise der Demokratie: Keine Macht der Ohnmacht Selbstwirksamkeit ist das Mittel gegen den Autoritarismus von rechts. Linke sollten weniger mit Moral kommen, noch besser in verständlicher Sprache. mehr... (taz.de, 14.4.26)

Wärmespeicher im Kompaktformat Speichermaterialien, die den Phasenwechsel zwischen flüssigem und festem Aggregatszustand nutzen, können viel Energie aufnehmen und abgeben. Mit ihnen lassen sich Speicher bauen, die im gleichen Volumen deutlich mehr Wärme puffern als ein Warmwasserboiler. Ein vom Bundesamt für Energie (BFE) gefördertes Pilotprojekt hat das Speicherkonzept in einem Bündner Einfamilienhaus getestet. Mit den Erfahrungen aus der praktischen Erprobung konnte ein neuartiger Kompaktspeicher entwickelt und auf den Markt gebracht werden. | Lesen Sie den Fachartikel: „Wärmespeicher im Kompaktformat„ (energeiaplus.com, 14.4.26)

Papst: Macht kein Selbstzweck, sondern auf Gemeinwohl ausgericht - - In einer Botschaft für die Teilnehmer an der Vollversammlung der Päpstlichen Akademie für Sozialwissenschaften stellt Papst Leo XIV. eine grundlegende Reflexion über Macht, Demokratie und die internationale Ordnung in einer Zeit globaler Umbrüche an. Autorität definiere sich nicht durch Anhäufung von wirtschaftlicher oder technologischer Stärke, sondern durch die Weisheit und Tugend, durch die sie ausgeübt werde, so der Papst. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 14.4.26)

Notfallplanung: Kleinandelfingen rüstet sich für Krisen bei der Wasserversorgung Die Gemeinde hat ein Konzept erarbeitet, das die Trinkwasserversorgung in Mangellagen sicherstellen soll. Erdbeben, Stromausfälle oder Sabotage könnten zum Ernstfall führen. (www.tagesanzeiger.ch, 14.4.26)

Weltquantentag: Verstehen Sie Quantenmechanik? - Vor hundert Jahren gelang es, Naturgesetze über das Verhalten von Atomen zu formulieren. Doch was sie über die Realität aussagen und ob überhaupt etwas, das ist heute unklarer denn je. - (www.faz.net, 14.4.26)

Bewusster Umgang mit Warmwasser schont Umwelt und Geldbeutel Wie Sie Ihre Kosten für Warmwasser senken können | Installieren Sie wassersparende Armaturen. | Lassen Sie warmes Wasser nur bei Bedarf laufen. | Nutzen Sie die Zeit-Steuerungsoptionen des Heizsystems, um die Pumpe für die Zirkulationsleitung einige Stunden abzuschalten. | Erwärmen Sie Ihr Warmwasser mit Sonnenkollektoren. | Beachten Sie die hygienischen Anforderungen (mind. 60  °C, keine Stagnation), um Legionellen zu vermeiden. (www.umweltbundesamt.de, 14.4.26)

Pressestatement zur EU-Taxonomie WWF: Kommissionsvorschlag zur „Vereinfachung" der EU-Taxonomie droht das System zu schwächen (www.wwf.de, 14.4.26)

Wie Deutschland seinen Rohstoffverbrauch halbieren kann – WWF-Studie "Ressourcenleicht Leben 2045" mit wissenschaftlicher Modellierung des Wuppertal Instituts erschienen Deutschland verbraucht fast 16 Tonnen Rohstoffe pro Person und Jahr — das Doppelte von dem, was Wissenschaftler*innen als nachhaltig betrachten. Das gefährdet nicht nur Klima und Artenvielfalt, sondern auch unsere wirtschaftliche Unabhängigkeit. Der aktuelle WWF-Bericht "Ressourcenleicht Leben 2045" zeigt: Die Halbierung des Ressourcenverbrauchs ist machbar. | Das Ergebnis des Berichts überrascht: Bürger*innen wurden gebeten, ihr gutes Leben im Jahr 2045 zu entwerfen. Alle fünf erarbeiteten und modellierten Lebensstile landeten unter acht Tonnen Rohstoffverbrauch. Die Lebensqualität bleibt erhalten, in vielen Fällen steigt sie sogar. Und noch ein Befund zeigt, wie sehr das Problem an der Politik hängt und nicht an den Menschen: Nur 32 Prozent finden einen ressourcenleichten Lebensstil unter heutigen Bedingungen attraktiv — aber 55 Prozent, wenn Infrastruktur, faire Preise und verlässliche Alternativen stimmen. Die Bereitschaft ist da, jedoch fehlen die Rahmenbedingungen. (wupperinst.org, 14.4.26)

Aus Klimaschutzprogramm gestrichen: Bundesregierung will Kitas und Pflegeheimen nicht helfen Schwarz-Rot hat eine extra Förderung für Klimaschutz und Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen verworfen. Dabei räumt sie ein, wie wichtig das wäre. mehr... (taz.de, 14.4.26)

Kathrin Marchand: "Der Körper ist keine Maschine" Zweimal nimmt Kathrin Marchand an Olympia teil. Doch ein Schlaganfall mit 30 Jahren verändert ihr Leben. Sie akzeptiert ihre Einschränkungen, schreibt Sport-Geschichte und ist heute glücklicher als zuvor. (www.dw.com, 14.4.26)

Geburtstagskuchen wie Küchengeräte Betty Bossi feiert ihr 70-jähriges Jubiläum. Die Kampagne dazu ist von einem Social-Media-Trend inspiriert. (www.persoenlich.com, 14.4.26)

WWF: Die EU-Kommission muss Wasserrahmenrichtlinie stark halten Pressestatement zum Konsultationsende zur Überprüfung der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) (www.wwf.de, 14.4.26)

Österreich als Drehscheibe im Handel mit Osteuropa Die enge Verflechtung mit Osteuropa macht Österreich zu einer wichtigen Drehscheibe des europäischen Handels. Davon profitiert auch die Schweiz. | Die Schweiz und Österreich verbindet mehr als die Flaggenfarben und die Alpen. Auch was den internationalen Handel angeht, gibt es Ähnlichkeiten: Beide Länder sind kleine offene Volkswirtschaften. Das zeigt sich auf der einen Seite an einem hohen Anteil der Waren- und Dienstleistungsexporte gemessen am Bruttoinlandprodukt (BIP). 2024 betrug die sogenannte Exportquote in der Schweiz 72,5 Prozent, in Österreich 52 Prozent. | Auf der anderen Seite zeigt sich die Offenheit aber auch an einem hohen Anteil importierter Vorleistungen zur Produktion von Gütern und Exportprodukten. Ein typisches Beispiel für die Schweiz sind etwa Kakaoimporte zur Herstellung von Schokolade, in Österreich sind es beispielsweise technische Vorprodukte in der Automobilproduktion oder elektronische Bauteile in der Elektronikindustrie. (dievolkswirtschaft.ch, 14.4.26)

Warum wächst die Schweizer Wirtschaft dynamischer als die österreichische? Die beiden Alpenländer sind klein, exportorientiert und wohlhabend. Dennoch wuchs das reale BIP pro Kopf in den vergangenen zwei Jahrzehnten in der Schweiz stärker als in Österreich. Die Gründe. | Zwischen der Schweiz und Österreich besteht seit je eine freundschaftliche Rivalität. Nicht nur im Skisport oder im Fussball ist ein Kräftemessen spannend, auch wirtschaftlich lohnt sich ein Vergleich. Schon ein Blick auf bekannte Unternehmen zeigt: Beide Länder sind international erfolgreich, aber nicht auf dieselbe Weise. | Auf Schweizer Seite stehen etwa Roche, Nestlé oder Swatch für hoch spezialisierte Industrie oder Swiss Re für globale Dienstleistungen. Auf österreichischer Seite sind es der Stahl- und Technologiekonzern Voestalpine, der Erdöl- und Erdgaskonzern OMV, der Maschinen- und Anlagebauer Andritz oder Red Bull, die für eine breit abgestützte Industrie- und Markenwirtschaft stehen. (dievolkswirtschaft.ch, 14.4.26)

Gemeinsame Mitteilung zum IAA Industrial Accelerator Act: Umweltorganisationen fordern Nachbesserungen bei Klimaschutz und Umweltverträglichkeit (www.wwf.de, 14.4.26)

"Social-Media-Verbote sind nur eine Scheindebatte" In vielen Ländern werden Altersbeschränkungen für soziale Netzwerke diskutiert - um Kinder und Jugendliche vor negativen Effekten zu schützen. Doch kann das am Grundproblem von Social Media rütteln? (www.dw.com, 14.4.26)

Stadtführungen zum Thema Konsum: Wie unser Einkauf die Welt beeinflusst Woher kommen das Gemüse und die Früchte, die im Supermarkt angepriesen werden? Weshalb verschwenden wir hin und wieder Essen? Was hat das Essen auf meinem Teller überhaupt mit dem Klimawandel zu tun? In Luzern führt ein neues, interaktives Bildungsformat direkt an die Orte des täglichen Konsums. konsumGLOBAL heisst das Projekt des Ökozentrums, das ab sofort auch in der Stadt Luzern buchbar ist und Jugendlichen wie Erwachsenen die Augen für die versteckten Pfade unserer Kaufentscheidungen öffnet. | Es ist ein ganz normaler Vormittag in Luzern. Eine Schulklasse trifft sich am Brunnen vor der Hofkirche St. Leodegar. Doch heute geht es nicht um die Geschichte der Stadt, sondern um die Geschichten hinter den Dingen, die wir täglich kaufen. Ausgerüstet mit Neugier und einem Rechercheauftrag machen sich die Schüler*innen auf den Weg. Sie verschwinden wenig später in einem Supermarkt und vergleichen vor dem Regal angeregt die Labels auf Schokoladentafeln (naturschutz.ch, 14.4.26)

Nachhaltigkeit: Banken werden die Transformation eng begleiten - Im Mittelstand gibt es Widerstand gegen zu hohe Nachhaltigkeitsauflagen. Doch die Rolle der Kreditinstitute als Begleiter der Unternehmen bleibt. Der Bankenverband will diese Rolle offensiv ausfüllen. - (www.faz.net, 14.4.26)

ZWISCHEN BAUKLÖTZEN UND GEBETEN: WIE DIE BAHÁ'Í-GEMEINDE ZÜRICH GEMEINSCHAFT NEU DENKT Ein gewöhnlicher Samstagmorgen am Zürichsee. Im Garten der Familie K. liegt ein leises Summen in der Luft — durchzogen von Babygebrabbel, fröhlichem Kinderlachen und dem Plaudern vertrauter Stimmen. Willkommen beim 19-Tage-Fest der Bahá'í-Gemeinde Zürich, das sich in den letzten Jahren ziemlich verändert hat. | Es begann mit einer wunderschönen Herausforderung: Die Gemeinde wurde deutlich jünger. Innerhalb weniger Jahre wuchs die Zahl junger Familien, Babys und Kleinkinder — ein lebendiges Zeichen von Zukunft und Wachstum. Doch mit der neuen Lebendigkeit kamen auch neue Fragen auf: Wie können Eltern am Gemeindeleben teilhaben, wenn ihre Kinder auf dem Arm, unter dem Tisch oder gerade in der Trotzphase sind? Und wie bleibt die spirituelle Tiefe erhalten, wenn zwischen Andacht und Beratung plötzlich Bauklötze durch den Raum rollen? | Die Antwort begann — wie so oft im Bahá'í-Kontext — mit tiefen und bedeutsamen Gesprächen zwischen den Gemeindemitgliedern und den Institutionen. (www.religion.ch, 14.4.26)

Klimaintelligente Landwirtschaft Afrikas Landwirtschaft leidet unter dem Klimawandel. Eine Analyse von knapp 300 Agrarbetrieben untersucht, inwieweit klimaintelligente Anbaumethoden die Ernährungssicherheit verbessern. | Der IAMO Policy Brief 49 untersucht, ob und inwieweit die Einführung klimaintelligenter landwirtschaftlicher Praktiken die Ernährungsunsicherheit in Afrika verringert. Die Erkenntnisse beruhen auf einer empirischen Forschungsstudie des IAMO unter Agrarbetrieben im Senegal, in Ägypten und Marokko. | Die Landwirtschaft spielt nach wie vor eine zentrale Rolle für die Lebensgrundlagen und die Wirtschaft in Afrika. Gleichzeitig ist der Sektor mit wiederkehrenden Nahrungsmittelengpässen und begrenzten Anpassungsfähigkeiten an klimabedingten Auswirkungen konfrontiert, was den Fortschritt bei der Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (sog. United Nations Sustainable Development Goals – SDGs) behindert. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 14.4.26)

Wechselwirkungen zwischen Pflanzen können sich positiv auf Anbausysteme auswirken – Agrarforschung Schweiz Pflanzen-Pflanzen-Interaktionen können zu Ertragssicherheit und Resilienz beitragen. Die Bedeutung dieser Interaktionen in der Landwirtschaft ist umstritten, was auch daran liegt, dass die Mechanismen grösstenteils unklar sind. Diese Studie fasst den Wissensstand zusammen. | In verschiedenen landwirtschaftlichen Systemen werden unterschiedlichen Nutzpflanzen kombiniert. So werden Schaderreger reduziert, die Resilienz und im Optimalfall der Ertrag gesteigert. Momentan werden die gewinnbringenden Pflanzenkombinationen in Feldversuchen bestimmt, weil die wissenschaftlichen Grundlagen nicht ausreichen, um vorherzusagen, warum z.B. eine gewisse Weizensorte gut mit einer Erbsenvarietät funktioniert, aber nicht mit einer anderen Erbsensorte. Das Interesse ist gross, die Auswirkungen von Pflanzeninteraktionen vorherzusagen, um die Resilienz von Pflanzen im Anbau zu fördern. (www.agrarforschungschweiz.ch, 14.4.26)

RÉNOVATION ÉNERGÉTIQUE EN SITE HABITÉ: L'EXPÉRIENCE TESSINOISE CONFIRME LE POTENTIEL DE L'AMU | ENERGETISCHE SANIERUNG BEI BEWOHNTEN GEBÄUDEN: DIE ERFAHRUNGEN IM TESSIN BESTÄTIGEN DAS POTENZIAL DER AMU Nach einem ersten Pilotversuch in Genf im Jahr 2024 ermöglicht das Projekt AMU-TI nun die Ausweitung der Anwendung der Methode zur Unterstützung der Nutzungssteuerung (AMU) auf den Kanton Tessin. Das vom Bundesamt für Energie (BFE) unterstützte und von der SUPSI — insbesondere dem Institut ISAAC — entwickelte Projekt hatte zum Ziel, eine energetische Sanierung bei laufendem Betrieb zu begleiten und dabei die Beteiligung der Mieter in den Mittelpunkt des Prozesses zu stellen. Dank der engen Zusammenarbeit zwischen der SUPSI, der Alloggi Ticino SA — Verwalterin eines umfangreichen Immobilienbestands —, der Bauleitung der Pini Group SA und der Firma S2R GmbH profitierte das Projekt von einer soliden und kontinuierlichen Koordination. | Bereits in der Planungsphase wurde durch Sitzungen, die den Mietern offenstanden, für transparente Information gesorgt. Die Handwerker und Unternehmen passten ihre Arbeiten anschließend an, um die Beeinträchtigungen in den bewohnten Wohnungen (energeiaplus.com, 14.4.26)

Zirkuläres Bauen: Rohstoffe im Bestand nutzen und Kreisläufe schließen – Neue Empfehlungen des SRU für eine nachhaltige Bauwende Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) stellt in seiner Stellungnahme von April 2026 klar, dass der Bau- und Gebäudebereich umgehend einen Wandel braucht. In Deutschland werden mehr als ein Drittel aller Rohstoffe im Bau verwendet und über die Hälfte aller Abfälle entsteht beim Bauen und Rückbau. Zirkuläres Bauen, also die Planung, Ausführung und Dokumentation von Bauprojekten mit Rücksicht auf Materialkreisläufe, bietet große Chancen: Ressourcen und Fläche werden geschont, Klima und Umwelt profitieren langfristig, und auch die Kosten lassen sich über den gesamten Lebenszyklus senken. Besonders im Gebäudebestand steckt Potenzial — etwa 20 Millionen Wohngebäude können mittel- und langfristig über Sanierung, Modernisierung und Umbau ressourcenschonend weitergenutzt werden. (www.nbau.org, 14.4.26)

In der Schweiz entsteht die weltweit leistungsstärkste Redox-Flow-Batterie Ein Schweizer Unternehmen baut eigenen Angaben zufolge die weltweit leistungsstärkste Redox-Flow-Batterie. Diese soll riesige Mengen erneuerbarer Energie speichern und zur Stabilisierung der Schweizer und europäischen Stromnetze beitragen. (www.swissinfo.ch, 14.4.26)

China baut Solarkraftwerk auf 4.550 Metern Höhe in Tibet Auf dem tibetischen Hochplateau entsteht eines der höchstgelegenen Solarkraftwerke der Welt. In 4.550 Metern Höhe kombiniert eine Anlage Photovoltaik mit Solarthermie und einem Flüssigsalzspeicher, der Strom auch nach Sonnenuntergang liefert. | In der autonomen Region Xizang im Südwesten Chinas hat die China General Nuclear Power Group mit dem Bau eines solarthermischen Kraftwerks in 4.550 Metern Höhe begonnen. Die Anlage ergänzt eine Photovoltaik-Sektion, die mit einer Leistung von 400 Megawatt groß dimensioniert ist. Für den solarthermischen Teil mit einer Kapazität von 50 Megawatt kommen Parabolrinnen auf einer Fläche von 242.000 Quadratmetern zum Einsatz. | Ein zentrales Element der Anlage ist das integrierte Speichersystem auf Basis von Flüssigsalz. Es soll Energie für bis zu sechs Stunden speichern, wodurch das Kraftwerk auch nach Sonnenuntergang Strom liefern kann. Innerhalb des Systems fungiert Thermoöl als Wärmeträgermedium, (www.basicthinking.de, 14.4.26)

In der Cloud verloren: Über die Metaphern der digitalen Transformation Digitalisierung verändert unsere Gesellschaft radikal, das hat Dirk Baecker grandios beschrieben. Dabei nutzt sie Metaphern, um das Unsichtbare greifbar zu machen. Doch was passiert, wenn Begriffe ihre ursprüngliche Bedeutung verlieren? (www.freitag.de, 14.4.26)

Vom Nein zur Kernkraft zum Ja für Erneuerbare In den 1970er-Jahren organisierte sich in der BRD ziviler Widerstand gegen die Kernenergie. Die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl 1986 stieß eine neue Phase der Anti-Atomkraft-Bewegung an — hin zur basisorientierten, praktischen Problemlösung. Mütter, unabhängige Wissenschaftler*innen und Befürworter*innen erneuerbarer Energien bildeten die Vorhut. | Auch wenn nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl die Angst vor Strahlung in der BRD weit verbreitet war, hielt sich die Anti-Atomkraft-Bewegung nicht mit Schwarzmalerei und Untergangsszenarien auf. Stattdessen lenkte die Katastrophe die Bewegung in eine praktischere, lösungsorientierte Richtung. Mütter taten sich zusammen, um Strahlungswerte zu messen und nach unbedenklichen Produkten zu suchen. Sie sorgten für die Sicherheit der Familien, indem sie Informationen und Pläne für den Katastrophenfall untereinander austauschten. Unabhängige Wissenschaftler*innen informierten die Öffentlichkeit über Strahlenschutz und wirksame Vorsichtsmaßnahmen (www.boell.de, 14.4.26)

Der Techmilliardär und die Apokalypse | «Peter Thiel sagt, die Regulierung von Big Tech sei das Werk des Antichrists» Jüngst hielt der Palantir-Gründer private Vorlesungen über den Weltuntergang. Greta Thunberg ist für ihn eine Legionärin des Teufels. Thiel-Kenner und Theologe Wolfgang Palaver erklärt, was dahintersteckt. | Christliche Apokalypsevorstellungen prägen das Denken eines Schlüsselakteurs im trumpistischen Techkosmos — von Peter Thiel, Mitbesitzer der Überwachungssoftware-Firma Palantir, der einst Paypal gründete. Thiel ist ein zentraler Förderer des heutigen US-Vizepräsidenten J. D. Vance und spendete in Donald Trumps Wahlkampf von 2016 viel Geld. | Der österreichische Theologe Wolfgang Palaver lernte Thiel in den 1990ern in Stanford kennen, trifft ihn immer wieder und hat seine Entwicklung zum Trump-Unterstützer beobachtet. Palaver ist emeritierter Professor für Christliche Gesellschaftslehre an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck und OSZE-Sonderbeauftragter gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung. (www.tagesanzeiger.ch, 14.4.26)

Radical greens? how environmental influencers shape young social media users' perceived environmental polarization, hopelessness, and collective action intentions As climate change progresses, environmental movements become more radical. Environmental social media influencers increasingly support radical environmental measures such as blocking traffic or destroying art on social media. Yet, it is unclear what effects radical environmental influencers on social media have on young adults' perceptions of environmental polarization within society. Moreover, based on the theory of identity in intractable conflict and the Elaboration Likelihood Model, hate comments against environmental influencers, and young adults' environmental knowledge might play a role in perceived environmental polarization triggered by radical environmental influencers. Results of a 2×2 experimental study with a quota-based sample of N = 776 young adults in Germany indicated that radical environmental influencers increased perceived environmental polarization and decreased collective environmental action intentions. (www.sciencedirect.com, 14.4.26)

Aktivismus im Internet | Je krasser, desto besser? Beim Klimaschutz auf Social Media gilt offenbar das Gegenteil Gemäss einer neuen Studie stossen radikale Posts von Klima­schützern junge Menschen ab. Mehr noch: Die Motivation, sich tatsächlich für die Umwelt einzusetzen, sinkt. | Eine Studie der Universität Wien zeigt, dass radikale Social-Media-Beiträge von Klimaschützern bei jungen Menschen eher Abstossungsreaktionen hervorrufen. | Gemäss der Studie führen die Posts auch dazu, dass die Motivation sinkt, an kollektiven Umweltschutzaktionen teilzunehmen. | Selbst moderate Posts verlieren ihre Wirkung, wenn wütende Kommentare darunter stehen. | Die Forscher empfehlen beim Klimaschutz einen moderaten Ton, was jedoch der Aufmerksamkeitsmechanik in sozialen Medien widerspricht. (www.tagesanzeiger.ch, 14.4.26)

Elektromobilität auf dem See | «Absurde Situation»: Stadt Zürich will E-Boote fördern – und bremst sie mit neuen Vorschriften aus Segelboote mit elektrischen Hilfsmotoren dürfen nicht mehr unbeaufsichtigt geladen werden. Für Sharing-Anbieter wird der Betrieb so zum Problem. | Zürcher Häfen erlauben das Laden von Segelbooten mit E-Hilfsmotoren nur noch unter Aufsicht. | Boot-Sharing-Anbieter Sailbox musste wegen leerer Batterien bereits Buchungen stornieren. | Die Stadt begründet die strengen Vorgaben mit Sicherheits- und Kapazitätsproblemen in den Häfen. | Sailbox-Gründer Lüthold kritisiert den fehlenden Dialog mit der Stadt Zürich. (www.tagesanzeiger.ch, 14.4.26)

Tankrabatt? Die einzige gute Entscheidung in einem schlechten Entlastungspaket Inflationsausgleichsprämie, Übergewinnsteuer, Tankrabatt: Die Bundesregierung legt ein Entlastungspaket vor, das seinen Namen angesichts des Ausmaßes dieser Krise nicht verdient. Die breite Kritik am Tankrabatt allerdings ist falsch (www.freitag.de, 14.4.26)

Energiekrise: IEA-Chef Fatih Birol sieht schwierigen April für die Weltwirtschaft Die Herausforderung der Energiekrise dürfte in den kommenden Wochen größer werden, schätzt der Chef der Internationalen Energieagentur. Fatih Birol warnt vor Engpässen. (www.zeit.de, 14.4.26)

Kreislaufsystem droht zu scheitern | Der Kampf gegen Altkleider-Berge stockt – weil Zalando, Shein und Temu ausscheren Sammelstellen quellen über, Sortierfirmen gehen Konkurs und Onlinehändler verweigern die Teilnahme an einem Recycling-System. Sollen Hersteller für umweltschädliche Kleider bald mehr zahlen? | Schweizer Altkleider-Sammelstellen quellen über, da kaum Firmen die schlechte Ware sortieren wollen. | Grosse Onlinehändler wie Zalando, Shein und Temu beteiligen sich nicht am Verein Fabric Loop. | Ein geplantes Recycling­zentrum in St. Margrethen mit 40-Millionen-Budget wurde vorerst gestoppt. | Eine Verordnungs­änderung soll einen vorgezogenen Recyclingbeitrag für alle Kleider, die in der Schweiz verkauft werden, ermöglichen. | Abhilfe soll ein Kreislaufsystem schaffen, finanziert über einen vorgezogenen Recyclingbeitrag — ähnlich wie bei PET. Der vom Branchenverband Swiss Textiles eigens dafür geschaffene Verein Fabric Loop, dem Firmen wie Mammut und Switcher angehören, hätte die Gebühr im kommenden Jahr einführen wollen. Doch das ist unwahrscheinlich. (www.tagesanzeiger.ch, 14.4.26)

Mit 20 vom Zug überrollt | «Ich merkte: Diesmal hast du es wirklich verkackt» – wie Giuliano Carnovali zurück ins Leben fand 2019 gerät er unter die Uetlibergbahn. Als er erwacht, sind seine Beine gelähmt. Heute jagt der 27-Jährige im Rollstuhltennis den Traum von Wimbledon. Er spricht über Schmerz, Schuld und Lebensmut. | Ein Zugunfall in der Silvesternacht 2018 verändert Giuliano Carnovalis Leben grundlegend. | Nach jahrelanger Rehabilitation hat er im Rollstuhltennis seine neue Leidenschaft gefunden. | Inzwischen gehört der 27-Jährige zu den Top 30 der Welt. | Er träumt von den Paralympics 2028 und von Starts bei Grand-Slam-Turnieren. (www.tagesanzeiger.ch, 14.4.26)

Empörung über Selbstinszenierung als Jesus US-Präsident Donald Trump ist nach seinen Angriffen auf Papst Leo XIV. und seiner Selbstinszenierung als Jesus in die Defensive geraten. Kritik gab es vor allem von wichtigen Verbündeten: religiösen Gruppen in den USA und Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. (orf.at, 14.4.26)

Vom Bio-Klebstoff bis zur klimaneutralen Speicherstadt Im Innovationswettbewerb der DGNB stehen die Finalisten fest. Ihre Themen reichen von regenerativen Baumaterialien über alternative Bauweisen bis hin zur Regenwassernutzung und CO2-neutraler Energieversorgung in Quartieren. (www.energiezukunft.eu, 14.4.26)

Wohnen und Verkehr in Winterthur: Volk wird wohl über Leitplanken für die wachsende Stadt entscheiden müssen Das Stadtparlament hat am Montagabend den totalrevidierten kommunalen Richtplan nach einer langen Debatte festgesetzt. Die bürgerlichen Parteien werden wohl das Referendum ergreifen. (www.tagesanzeiger.ch, 14.4.26)

Permafrost am Schluefweg: Kloten lässt das Eis über den Sommer nicht mehr abtauen Erstmals gibt es am Schluefweg den ganzen Sommer hindurch Eis. Und zwar nicht nur am Badikiosk, sondern auch auf dem Spielfeld der benachbarten Halle. Das stösst auf grosses Interesse. (www.tagesanzeiger.ch, 14.4.26)

Ein Fürst muss bereit sein, das Böse zu tun, wenn es ihm nützt: Peter Sloterdijk zeigt, warum auch Demokratien nicht gegen totalitäre Tendenzen gefeit sind Putin, Xi Jinping, Trump: Sie stehen für den Vorrang der Macht vor dem Recht. In seinem neuen Buch fragt Peter Sloterdijk: Wie funktionieren die neuen Autokraten? (www.nzz.ch, 14.4.26)

Die Parsen haben Indien geprägt, doch nun steht die einzigartige Gemeinschaft vor dem Verschwinden Die zoroastrische Minderheit dominierte einst den Seehandel und die Textilindustrie in Bombay. Doch ihre Zahl geht seit Jahrzehnten zurück. Ein Grund ist ihr Beharren auf ethnischer Reinheit. (www.nzz.ch, 14.4.26)

13.4.26

Tirade gegen den Papst: Trump hält sich für den Messias, oder doch nicht? - Donald Trump greift den Papst an und stilisiert sich als Erlöser. Bei der Kritik am Oberhaupt der katholischen Kirche macht das Lager des US-Präsidenten noch mit. Bei Blasphemie hört der Spaß auf. Und schon löscht Trump seine Peinlichkeit. - (www.faz.net, 13.4.26)

Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe: »Schwarzfahren entkriminalisieren« Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe begrüßt in einer Erklärung von Montag Überlegungen von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig zur Entkriminalisierung des Fahrens ohne Fahrschein. (www.jungewelt.de, 13.4.26)

Ressourcen: Kein Tempolimit, kein Profitlimit Kein Tempolimit, kein Profitlimit: Die »schwarz-rote« Koalition kündigt Entlastungen bei Energiekosten an, nimmt dafür Raucher in Haft und verschont Konzerne. Die Preise für Öl und Gas steigen unterdessen wieder. (www.jungewelt.de, 13.4.26)

Die Renaissance der „Fürsten“ Peter Sloterdijk, einer der bekanntesten zeitgenössischen deutschen Philosophen, beschäftigt sich in seinem neuen Buch „Der Fürst und seine Erben“ mit weltweit erstarkendem Autoritarismus. Dafür unterzieht er Niccolo Machiavellis 500 Jahre alten Klassiker „Der Fürst“ einer Neulektüre. Im Zentrum seiner Kritik: Donald Trump, der für Sloterdijk die „Zerstörung der Demokratie von innen“ verkörpert. (orf.at, 13.4.26)

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