Suche in Artikel-Datenbank | Ausgewählte kürzlich gelesene Texte
Von Covid bis Hormus: Was hat die Schweiz aus Medikamenten-Lieferengpässen gelernt? Der Konflikt im Nahen Osten hat die globalen Lieferketten, darunter auch jene der Pharmaindustrie, schwer beeinträchtigt. Nutzt die Schweiz die Lehren aus ähnlichen Herausforderungen während der Covid-19-Pandemie? (www.swissinfo.ch, 3.5.26)
KI im Unternehmen: Warum Technik allein keine Produktivität schafft Viele Unternehmen investieren derzeit verstärkt in künstliche Intelligenz und digitale Technologien. Doch trotz wachsender Budgets zeigt sich: Der erhoffte Produktivitätsschub bleibt häufig hinter den Erwartungen zurück. | Eine Analyse rund um die Aussagen von LIZ Smart Office macht deutlich, dass die Ursachen oft nicht in der Technologie liegen, sondern in der Organisation der Arbeit. | Zahlreiche Unternehmen planen, ihre Ausgaben für Digitalisierung und KI weiter zu erhöhen. Gleichzeitig hat künstliche Intelligenz den Arbeitsalltag vieler Beschäftigter bereits erreicht. Ein Großteil nutzt entsprechende Tools zumindest gelegentlich, doch nur ein kleiner Teil integriert sie regelmäßig in die tägliche Arbeit. | Das deutet auf ein strukturelles Problem hin: Die bloße Einführung neuer Technologien führt nicht automatisch zu effizienteren Abläufen. Vielmehr hängt der Erfolg davon ab, wie gut Unternehmen ihre Arbeitsprozesse und Rahmenbedingungen darauf abstimmen. (www.it-daily.net, 3.5.26)
Der Messias ist nicht MAGA – Raum für ein neues politisches Christentum? Mit seiner Heiligung Trumps hat der protestantische Fundamentalismus den Bogen überspannt. Es gibt Ansätze für ein Danach — ein presbyterianischer Senatskandidat aus Texas und ein verschwörerisches katholisches Kollektiv aus Frankreich (www.freitag.de, 3.5.26)
Die Greta-Katastrophe Greta Thunberg entfachte als Teenagerin die Klimaproteste – ihre Anstifter blieben im Hintergrund. Dann sattelte sie um auf die nächste Bewegung, die sich gegen den Westen wendet. Ihr Abstieg liefert heikle Einblicke. (www.welt.de, 3.5.26)
Microsoft dominiert den Weltmarkt für die CO2-Entfernung – das ist Glücksfall und Gefahr zugleich Microsoft hat versprochen, mehr CO2 aus der Atmosphäre zu ziehen, als es ausstösst. Heute kauft es 90 Prozent dieses Marktes allein auf. Das ist ein Problem – und KI verschärft es noch weiter. (www.nzz.ch, 3.5.26)
«Rot-Grün bewirtschaftet die Wohnungsnot»: Ein Genossenschafter greift die Zürcher Politik an Wohnschutzinitiative, Hochhausverbote, Bürokratie: Für Wohnbaugenossenschaften sei die rot-grüne Zürcher Politik hinderlich, sagt Stefan Fricker, Geschäftsführer der Wohnbaugenossenschaft Im Gut. Und er schildert im Interview, wie gross der Ansturm auf günstige Wohnungen ist. (www.nzz.ch, 3.5.26)
Olympische Spiele in Hamburg: Auf die Plätze, fertig ... los? Der Senat will Olympische Spiele nach Hamburg holen – 2036, 2040 oder 2044. Bis zum 31. Mai können Bürger über die Idee abstimmen. Aber ist sie denn gut? 12 Antworten (www.zeit.de, 3.5.26)
WWF fordert „Schwammwald-Paket“ gegen zunehmende Trockenheit | Wasserspeicher-Funktion der heimischen Wälder stark belastet – Folgen der Klimakrise machen sich immer stärker bemerkbar Nach einem niederschlagsarmen Winter und einem trockenen Frühjahr warnt der WWF vor dem zunehmenden Trockenstress in Österreichs Wäldern. Die Naturschutzorganisation fordert ein „Schwammwald-Paket“, das den Wasserrückhalt, die Bodenfeuchte und die Resilienz der Wälder stärken soll. „Die Klimakrise erlaubt kein Weitermachen wie bisher. Viele Waldböden sind bereits zu trocken, natürliche Wasserspeicher gehen zurück. Daher braucht es dringend Maßnahmen für mehr Wasserrückhalt und naturnahe Wälder“, sagt WWF-Expertin Karin Enzenhofer. Das könne auch eine natürliche Schutzmaßnahme gegen die Ausbreitung von Waldbränden sein. | Das „Schwammwald-Paket“ umfasst die Förderung strukturreicher Mischwälder, eine bodenschonende Bewirtschaftung, den Rückbau von Entwässerungsgräben sowie das Wiederherstellen kleiner Feuchtflächen. Zudem empfiehlt der WWF den besseren Schutz und die Renaturierung von Moor- und Torfgebieten, die besonders viel Wasser und Kohlenstoff speichern. (www.wwf.at, 2.5.26)
Phänomen »Ladepositas«- E-Autofahrer essen beim Laden häufig zum Zeitvertreib Ladepausen sind naturgemäß länger als Tankstopps für Diesel und Benziner. Die Versicherung DA Direkt wollte wissen: Womit beschäftigen sich die Fahrer der Stromer, wenn sie an der Ladesäule stehen? Die Antworten fallen sehr verschieden aus, doch eine Mehrzahl der Befragten gibt sich den leiblichen Genüssen hin. Droht bald eine Ladepositas? (www.trendsderzukunft.de, 2.5.26)
Jahrelanges Verhindern eines schnellen Ausbaus der Erneuerbaren Energien unter Merkel ist die tiefere Ursache der heutigen Wirtschafts- und Energiekri „Die Energiepreise“ sind infolge des Irankrieges gestiegen und belasten die deutsche Wirtschaft — so lauten alle Analysen, die ich täglich rauf und runter in den Medien lese. | Die Aussage „die Energiepreise sind gestiegen“ ist jedoch bereits falsch. | Stark gestiegen sind seit dem Beginn des Irankrieges im Februar 2026 die Erdöl- und LNG-Erdgaspreise sowie die Kohlepreise; interessanterweise auch die Uranpreise, also der Brennstoff für Atomkraftwerke. | Quelle: Trading Economics — Commodities | Doch die Strompreise, die sonst immer im Mittelpunkt der Medienkommentare stehen, sind in Deutschland für Haushaltsstromkunden nicht nennenswert gestiegen, sondern bleiben auffällig niedrig. | Der Grund ist schnell ausgemacht: Seit Februar und vor allem im März und April dieses Jahres gab es viel Sonnenschein und guten Wind. Die teuren Erdgaspreise schlugen also kaum auf den Strompreis durch, obwohl diese — und insbesondere die Ölpreise — stark gestiegen sind. (hans-josef-fell.de, 2.5.26)
Wieviel Energie ist notwendig, um ein Solarmodul herzustellen? Und wie lange muss man das Solarmodul in die Sonne stellen, bis es die Energie, die zur Herstellung notwendig war, wieder erzeugt hat? Das klärt die EPBT — die Energy-Pay-Back-Time. | #photovoltaik | https://youtube.com/shorts/Ehi37MtnD8o | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 2.5.26)
Doris Leuthards Erbe bedroht: Sieben Mitte-Nationalräte kippen das AKW-Verbot ihrer eigenen Bundesrätin Der Atomausstieg war ein historischer Erfolg von Doris Leuthard und ihrer Partei. Nun ebnen ausgerechnet Mitte-Nationalräte den Weg für neue Atommeiler. Das führt zu einem heftigen Richtungsstreit. (www.tagesanzeiger.ch, 2.5.26)
Herr Habeck wollte Gaskraft (H2-fähig!) nur als Not-Backup, der sehr selten zum Einsatz kommt, weil Wind- und Solarenergie sehr stark ausgebaut werden. Frau Reiche will Gaskraftwerke im Dauerbetrieb: Weniger Fixkostenanteil, mehr Betriebsprofite für die Gaskonzerne.... | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 2.5.26)
Hürde überwunden? Neuer Mikro-Akku soll Stromversorgung für smarte Kontaktlinsen sichern Automatische Fokussierung, Nachtsicht und Früherkennung: Smarte Kontaktlinsen könnten vielerlei nützliche Funktionen erfüllen, aber sie scheitern bislang an einer hohen Hürde — der Energie. Die Stromversorgung eines hauchdünnen, transparenten Objektes an einer sensiblen Körperstelle ist äußerst heikel und lässt sich nicht mit vorhandenen Systemen lösen. Nun hat sich der Kontaktlinsentüftler Xpanceo mit der Firma ITEN, einem Entwickler von Festkörperspeichern, zusammengetan und nach eigenen Aussagen einen entscheidenden Durchbruch erzielt. (www.trendsderzukunft.de, 2.5.26)
#Energiewende: @HubertAiwanger macht Druck auf Ministerin Reiche @BMWE_ Er will keinen „Frontalangriff“ auf seine Kollegin im Bund starten, aber ihre Pläne sieht er als Gefahr für die Energiewende. | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 2.5.26)
Aufrüstung der Armee: VBS im Tetris-Modus: Wie sich Pfisters Truppe durch den Beschaffungsdschungel kämpft Mehrkosten, Verzögerungen, Fehlplanungen: Die Probleme bei der Beschaffung der F-35-Kampfjets, Patriot-Raketenabwehr und Armeepistole reichen weiter als bisher bekannt. Dies zeigen interne Dokumente. (www.tagesanzeiger.ch, 2.5.26)
Zufallsfund im Labor: Eisen und UV-Licht erzeugen Wasserstoff Wasserstoff gilt als Energieträger der Zukunft. Doch die Herstellung ist oft teuer und abhängig von seltenen Edelmetallen. Forscher der Kyushu University und der Universität Osaka haben jetzt ein Verfahren vorgestellt, das nur Eisenionen und UV-Licht benötigt, um Methanol in Wasserstoff zu spalten. | Die Herstellung von Wasserstoff aus fossilen Quellen stößt an ihre Grenzen, da sie dem Ziel der Klimaneutralität widerspricht. Alternativen wie die Spaltung von Alkoholen gelten als vielversprechend, scheitern aber oft an den hohen Kosten der benötigten Katalysatoren. | Diese basieren meist auf seltenen Edelmetallen wie Ruthenium oder Iridium und erfordern teure organische Ligandenstrukturen. Ein Team der Kyushu University und der Universität Osaka hat nun einen Weg gefunden, der auf dem häufigsten Übergangsmetall der Erde beruht: Eisen. (www.basicthinking.de, 2.5.26)
„Gott, wie würden sie reagieren, wenn sie herausfänden, dass ich schwul bin?“ Die Thematik rund um LGBTIQ+ zählt zu den besonders intensiv diskutierten Fragestellungen moderner Gesellschaften. Dies stellt die Frage, inwiefern sich eine religiöse, katholische Identität mit einer sexuellen oder geschlechtlichen Identität als schwul, lesbisch, bisexuell, trans oder queer vereinbaren lässt. Ist eine gleichzeitige Zugehörigkeit zur katholischen Kirche und zur LGBTIQ+-Gemeinschaft möglich? Wie verhalten sich LGBTIQ+ und katholische Identität. Von Tanja Grabovac. | Insbesondere besteht eine empirische Forschungslücke hinsichtlich der Erfahrungen von LGBTIQ+-Personen innerhalb religiöser Gemeinschaften. Welche Lebensrealitäten und Herausforderungen prägen ihr Dasein in der katholischen Kirche? Welche Bedürfnisse und Erwartungen haben sie in Bezug auf ihre spirituelle Zugehörigkeit und soziale Akzeptanz? Existieren innerhalb der katholischen Kirche sichere Räume für LGBTIQ+-Personen, und falls ja, wo befinden sich diese? (www.feinschwarz.net, 2.5.26)
RAG plant Riesenprojekt zu Wasserstoff in Sattledt Österreichs größtes Energiespeicherunternehmen, die RAG Austria, will in Oberösterreich um Hunderte Millionen Euro eine Anlage zur Produktion von Wasserstoff bauen. Doch noch fehlt der „Startschuss“ für das Projekt. (www.krone.at, 2.5.26)
Papst Leo weiht 4 Bischöfe: Männer des Friedens und der Einheit sein - - Erstmals hat Papst Leo XIV., der auch Bischof des Bistums Rom ist, diesen Samstagabend vier Priester zu Weihbischöfen der Diözese Rom geweiht. Am historischen Bischofssitz des Papstes, der Lateranbasilika, gab Leo XIV. den neuen Weihbischöfen mit, sie sollten nah bei allen Menschen sein und ihnen die Nähe Gottes verkünden, die Hoffnung unter allen wiederbeleben und Gemeinschaft, Einheit und Frieden stärken. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 2.5.26)
Gassenküche Brugg – Mehr als nur Spaghetti für Randständige Bis der Kanton Aargau Angebote für Süchtige finanziert, übernimmt in Brugg die katholische Kirche. Eine erste Bilanz. (www.srf.ch, 2.5.26)
Klimakrise: Ehrt die Seegraswiesen und lokalen Naturschützer*innen Europa erhitzt sich doppelt so schnell wie der Rest der Welt. Die Bedeutung der Meere bei der Klimaanpassung wird zu wenig gesehen. mehr... (taz.de, 2.5.26)
Die Kolumne Küchenhilfe: Schluss mit Butter und Hollandaise! - Kaum ein anderes Gemüse wird so einfallslos zubereitet wie weißer Spargel. Puristen mag das zu Recht freuen, allen anderen sei das Rezept des Heidelberger Sternekochs Robert Rädel ans Herz gelegt. - (www.faz.net, 2.5.26)
Lichtverschmutzung: Die Erde wird bei Nacht immer heller Grünes Wissen to go: Die großflächige Elektrifizierung setzte sich seit den 1950er Jahren weltweit durch. Aber es gibt einige Nebenwirkungen, die ausgesprochen unangenehm sind: Britische Experten fordern deshalb ein „Ministerium der Nacht“ (www.freitag.de, 2.5.26)
Energiewende: Deutlich weniger neue Solaranlagen auf Dächern und Balkonen - Vor allem im Privatbereich ging im ersten Quartal sehr viel weniger Leistung in Betrieb. Ein anderes Marktsegment wächst. - (www.faz.net, 2.5.26)
«Ich habe die Schweiz geliebt» Mit 30 Jahren kam Christoph Schönborn 1975 in die Schweiz, als Professor für Dogmatik an die Universität Freiburg. Der spätere Erzbischof von Wien im Gespräch über den damaligen Konflikt mit Studierenden, seine Theologie und seinen kirchenpolitischen Gestaltungswillen. (www.forum-magazin.ch, 2.5.26)
Die Geister, die ich rief Thomas Ribi lobt in einem NZZ-Kommentar die katholische Kirche, weil sie «unzeitgemäss» sei. Das verhelfe ihr zu einem Boom. Eine gefährliche Logik, findet Veronika Jehle. (www.forum-magazin.ch, 2.5.26)
Klimaschutz: Das Heizungsgesetz ist und bleibt Murks - Die Regierung spricht von einem Durchbruch für ihr geplantes neues Heizungsgesetz. Gut ist es deshalb noch lange nicht. - (www.faz.net, 2.5.26)
Neues Amt in Offenbach: Digitalisierung wird neu organisiert - Die Stadt Offenbach wird ein eigenständiges Amt für Digitalisierung bekommen. Das soll unter anderem den weiteren Einsatz Künstlicher Intelligenz vorantreiben – nicht nur im Rathaus selbst. - (www.faz.net, 2.5.26)
Mindestens 30 Franken pro Flug – Trede: «Es soll etwas kosten, wenn man die Umwelt verschmutzt» Trotz Nein zum CO2-Gesetz verteidigt die Grünen-Fraktionspräsidentin Aline Trede eine neue Flugticketabgabe. (www.srf.ch, 2.5.26)
Solarenergie: Bau von Solaranlagen geht im ersten Quartal um sechs Prozent zurück Während auf Gebäuden weniger Solaranlagen gebaut wurden, entstanden mehr Anlagen auf freien Flächen. Der Rückgang beträgt insgesamt sechs Prozent im ersten Quartal. (www.zeit.de, 2.5.26)
Wie die Finnen mit Speckstein Strom speichern Bereits vor einem Jahr hat „Krone“-Wissenschaftsexperte Dr. Christian Mähr an dieser Stelle über den finnischen Sandspeicher berichtet. Inzwischen hat sich die Sache weiter entwickelt – und zwar auf sehr erfreuliche Weise. (www.krone.at, 2.5.26)
«Weisses Gold» aus dem Zürcher Weinland: Diese Familie baut schon seit über 60 Jahren den begehrten Flaacher Spargel an Die Gislers aus Flaach bauen seit Anfang der 1960er-Jahre weissen Spargel an. Das Edelgemüse verkauft sich gut. Doch es gab auch schwierige Zeiten. (www.tagesanzeiger.ch, 2.5.26)
Demokratisierung in Ungarn: Peter Magyar soll seine Macht nutzen und zugleich begrenzen Die neue ungarische Regierung tritt mit dem Versprechen an, aus Orbans illiberaler Demokratie wieder eine echte zu machen. Wie kann das gelingen, ohne dass Magyar selbst autokratisch agiert? (www.nzz.ch, 2.5.26)
Wellness aus der Lüftung: Klimaanlagen im Auto filtern nicht nur, sie parfümieren – und versprühen sogar Vitamin C Sandelholz steht für Luxus, Ingwer für Sportlichkeit, Lavendel für China: Autokonzerne inszenieren Marken über Düfte. Erfolgreich sind sie damit nur, wenn sie beachten: Europäer, Amerikaner, Asiaten haben völlig unterschiedliche Vorlieben. (www.nzz.ch, 2.5.26)
Physik statt Geister: Neue Studie erklärt Unbehagen in alten Gebäuden | Unheimliches Gefühl in alten Häusern: Studie findet möglichen Grund Unheimliche Gefühle in alten Gebäuden könnten weniger mit Geistern zu tun haben als mit Physik: Einer neuen Studie zufolge kann sogenannter Infraschall — also Schall unterhalb der menschlichen Hörgrenze von 20 Hertz — messbare Auswirkungen auf Stimmung und Körper haben. | Die Untersuchung der MacEwan University und der University of Alberta zeigt, dass selbst unhörbare tieffrequente Schwingungen aus alten Heizungen, Rohren oder Lüftungssystemen negative emotionale Reaktionen auslösen können. Teilnehmende konnten den Infraschall nicht bewusst wahrnehmen, reagierten aber dennoch verändert. (www.watson.ch, 1.5.26)
Wir sind Zukunft | Wussten Sie, dass ein Basler den ökologischen Fussabdruck erfunden hat? Die Schweiz sagt gern, sie sei zu klein, um in der Umweltpolitik etwas auszurichten. Eine faule Ausrede? «Ja», sagt Mathis Wackernagel. «Alle halten sich für einen Sonderfall.» | Am 11. Mai erreicht die Schweiz ihren ökologischen «Overshoot Day» für dieses Jahr. | Mathis Wackernagel warnt, Länder ohne Ressourcensicherheit befänden sich auf einem gefährlichen Pfad. | Wackernagel, Miterfinder des ökologischen Fussabdrucks, kritisiert Untergangskommunikation als psychologisch falsch und kontraproduktiv. | Am 11. Mai erreicht die Schweiz ihren «Overshoot Day». Das bedeutet: Würde die ganze Welt so leben wie die Schweiz, hätte die Menschheit die regenerativen Ressourcen eines ganzen Jahres bereits an diesem Tag verbraucht. | Das Konzept dahinter ist weltweit bekannt. Zu seiner Verbreitung hat ein gebürtiger Basler wesentlich beigetragen: Mathis Wackernagel ist Miterfinder des ökologischen Fussabdrucks, auf dem der «Overshoot Day» basiert. (www.tagesanzeiger.ch, 1.5.26)
Der Schweizer Schalter, den alle haben, aber niemand kennt Seit ich herausgefunden habe, dass es in der Schweiz eigentlich nur zwei Lichtschalter gibt, sehe ich sie überall. Sagen sie auch etwas über die Schweiz aus? Ich habe nachgefragt. | Ein Streit wegen eines Schalters. Das ist der Anfang dieser Geschichte. Zumindest für mich. Bei einem Treffen frage ich eine befreundete Architektin, wie es mit dem Ausbau der Wohnung ihrer Eltern läuft. Sie seien sich zum ersten Mal uneinig, sagt sie, wegen der Lichtschalter. | In der Schweiz gebe es eigentlich zwei Lichtschalter, erklärt sie, beide würden von der Firma Feller in Horgen hergestellt: den Standard und den Edizio. Architektinnen und Architekten hielten den Standard für schöner, auch sie, die befreundete Architektin, deren Eltern das eindeutig anders sehen. (www.watson.ch, 1.5.26)
Die “Kritiker der Energiewende” müssen ständig enorme kognitive Dissonanz aushalten: 1. “Erneuerbare machen den Strom teuer!” | 2. “Heute negative Strompreise! Wo sind die Speicher??” | 3. “Gut, dass Katherina Reiche Batterien sabotiert, denn sie können Gaskraftwerke nie ersetzen!” | @christianstoecker.de on Bluesky (bsky.app, 1.5.26)
Ohne Zuwanderung würde die Schweizer Bevölkerung stark altern Die Zuwanderung sorgt nicht nur für ein Bevölkerungswachstum in der Schweiz, sondern bremst auch die Überalterung der Bevölkerung. Ohne sie gäbe es im Land deutlich weniger Erwerbstätige und mehr Rentner:innen, was direkte Auswirkungen auf die AHV und die Krankenkassenprämien hätte. (www.swissinfo.ch, 1.5.26)
"What can I offer?" New book helps readers navigate their climate journeys In “Climate Wayfinding,” Katharine Wilkinson helps readers take — and sustain — climate action. (yaleclimateconnections.org, 1.5.26)
How an army of volunteers is fighting climate misinformation online Instead of arguing with trolls, they're amplifying the truth. (yaleclimateconnections.org, 1.5.26)
Kohlekraftwerke stehen oft still: Braunkohle stirbt aus in Deutschland Grünes Wissen to go: Sonnenstrom ist hierzulande so günstig geworden, dass nicht einmal die abgeschriebenen Uralt-Kraftwerke in der Lausitz und im Rheinland mithalten können (www.freitag.de, 1.5.26)
Reichtum und Klimaschutz: Umweltbewusst und Vielflieger Wer viel für das Klima übrig hat, hinterlässt manchmal den grössten ökologischen Fussabdruck. Wie kann das sein? (www.tagesanzeiger.ch, 1.5.26)
Landwirtschaftspolitik: Spargel stechen, Lohn drücken [Online-Abo] Während Saisonkräfte im Nebel Spargel stechen, fordert die Agrarlobby Ausnahmen vom Mindestlohn in der Branche. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft warnt vor einem gefährlichen Dammbruch. (www.jungewelt.de, 1.5.26)
Wassernobelpreis: „Sie nannten mich einen Wasserterroristen“ - Der Forscher Kaveh Madani warnt davor, die wichtigste Ressource der Menschheit zu verschwenden. In Iran brachte ihn das in Lebensgefahr. - (www.faz.net, 1.5.26)
Widmer wandert im Züribiet: Und am Ende gibt es Spargel Diese Strecke bietet vieles: eine Höhle, alte Bunker, zwei Aussichtspunkte und ein rustikales Restaurant. Dort geniesst unser Wanderer jenes Gemüse, für das Flaach bekannt ist. (www.tagesanzeiger.ch, 1.5.26)
Europa erwärmt sich besonders schnell, Millionengewinne für Öl- und Gaskonzerne, Allianz für den fossilen Ausstieg Europa erlebt den Klimawandel mit einer Rekorderwärmung. Die Extra-Profite der Ölriesen sollen stärker besteuert werden. Staaten berieten in Kolumbien über den Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas. - (klimareporter.de, 1.5.26)
Fernsehen: Hirschhausen gegen die Deepfake-Mafia Der Arzt und Moderator Eckart von Hirschhausen kämpft seit Jahren gegen betrügerische Internetwerbung mit seinem Namen. Eine ARD-Doku zeigt, wie er sich gegen die Ohnmacht stemmt. (www.sueddeutsche.de, 1.5.26)
Energiepolitik: Also doch wieder Atomkraft? - Angesichts der Energiekrise will manch einer wieder über Kernenergie reden. Ob die gerade eine Hilfe wäre, ist umstritten – in der Forschung, wie auch in der Koalition. - (www.faz.net, 1.5.26)
Kräutersoße: Ein neues Soßenbett für den Spargel Klar kann man Spargel mit Sauce hollandaise genießen. Doch die Saison ist lang, warum nicht Abwechslung wagen? Diese Kräutersoße wartet darauf, ein Klassiker zu werden. (www.zeit.de, 1.5.26)
Özdemir und Palmer fordern: Schluss mit dem kleinteiligen Reinregieren! - Klimaschutz kann ein zentraler Hebel sein, um unseren Wirtschaftsstandort zukunftsfest zu machen. Aber er geht besser und billiger – wenn man Unternehmen nicht mit ständig neuen Regeln ausbremst. - (www.faz.net, 1.5.26)
Klimakonferenz der Willigen – Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas – Schweiz muss konkret werden – Eine Analyse von Klaus Ammann Die Hafenstadt Santa Marta an der Karibikküste Kolumbiens war nicht zufällig Austragungsort der ersten Konferenz zum Ausstieg aus den fossilen Energieträgern. Von Santa Marta aus fahren Schiffe mit Kohle seit Jahren in Richtung USA und Europa. Fossile Energieträger bringen dem südamerikanischen Land fast die Hälfte seiner Exporteinnahmen. Doch die Nachfrage sinkt und die negativen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt werden immer grösser. | Kolumbien hat sich deshalb an der letzten Klimakonferenz der UNO im brasilianischen Belém an die Spitze der Staaten gestellt, die sich nicht mehr länger von den Bremsern aus den USA, Russland und den Golfstaaten abhalten wollen. Und sie wollen vorwärtsmachen beim Ausstieg aus den fossilen Energieträgern. | Die Hafenstadt Santa Marta steht dabei symbolisch dafür, dass dieser Ausstieg für Länder wie Kolumbien gravierende Folgen haben kann, wenn er nicht sorgfältig geplant und von wohlhabenderen Ländern unterstützt wird. (www.srf.ch, 1.5.26)
Der Anfang vom Ende der fossilen Herrschaft Vor fünf Jahren, 2021, urteilte das Bundesverfassungsgericht, dass Deutschland mehr Klimaschutz benötige. | Daraufhin beschloss die damalige Bundesregierung, Deutschland müsse nicht erst 2050, sondern bereits 2045 klimaneutral werden. Ist dieses Ziel erreichbar? Dazu ist der komplette Ausstieg aus den fossilen Energieträgern und der Umstieg auf 100 Prozent erneuerbarer Energie nötig. | 30 Weltklimakonferenzen haben es bisher nicht geschafft, den Ausstieg aus den Fossilen auch nur unmissverständlich zu formulieren. Soeben hat der „Europäische Klimazustandsbericht“ festgestellt, dass sich Europa doppelt so schnell erwärmt wie der gesamte globale Rest der Welt: Flüsse heizen sich immer schneller auf, Wälder brennen immer häufiger, die Oberflächentemperaturen sind höher als je zuvor. Europa ist der sich am schnellsten erwärmende Kontinent unseres Planeten. | Der Lichtblick in dieser Düsternis: Fast 60 Staaten haben sich soeben auf der ersten Konferenz zu Abkehr von fossilen Energien (www.sonnenseite.com, 1.5.26)
De Weck: Im Gespräch «Das Glas ist halb leer – aber wir können es noch füllen» Die Klimapolitik hat einen schweren Stand. Was tun? Nationalrätin Franziska Ryser im Gespräch mit Roger de Weck. | Kriege und Handelskonflikte verdrängen die Klimakrise. Für Franziska Ryser ist das sprichwörtliche Wasserglas halb leer — trotzdem bezeichnet sie sich als Optimistin. Als eine, die lieber das aufzeigt, was möglich ist, statt was uns bedroht. Die St. Galler Maschinenbauingenieurin sitzt seit 2019 für die Grünen im Nationalrat. | Das Klima steht in der Schweiz weit oben auf dem Sorgenbarometer. Dennoch verlieren die Grünen Wähleranteile — und Einfluss im Parlament. Warum? Weshalb ignorieren bürgerliche Kreise zusehends die Ökologie? Und verleiht die geopolitische Lage den erneuerbaren Energien neuen Schwung? | Antworten von Franziska Ryser im Gespräch mit Publizist Roger de Weck. (www.republik.ch, 1.5.26)
Aufruf der SBK für 2026 zur Unterstützung von miva Die gegenwärtige Weltsituation zeigt deutlich, dass Entwicklung kein geradliniger Prozess ist. Bewaffnete Konflikte, politische Unruhen und zunehmende Naturkatastrophen verhindern vielerorts nachhaltige Fortschritte. Während die öffentliche Berichterstattung häufig von Krisen dominiert wird, bleiben zahlreiche humanitäre Notlagen ausserhalb des medialen Fokus. Für die Betroffenen ist das Leid jedoch alltägliche Realität — besonders für Kinder, Frauen und Menschen mit Behinderungen. | Das Hilfswerk miva leistet seit über 90 Jahren einen wichtigen Beitrag, um Leiden zu mindern und nachhaltige und langfristige Hilfe zu leisten. Durch geeignete Transport- und Kommunikationsmittel stellt miva lebensnotwendige Verbindungen her und fördert damit die Hilfe zur Selbsthilfe. Transport- und Kommunikationsmittel bedeuten Austausch und Begegnung, zwei wichtige Komponenten für die Entwicklung in armen, abgelegenen Gegenden der Welt. (www.bischoefe.ch, 1.5.26)
Wie der Strommarkt funktioniert Ohne Strom steht die Volkswirtschaft still. Gleichzeitig lässt sich Strom nur begrenzt speichern. Das macht den Markt besonders. | Strom ist ein zentraler Inputfaktor moderner Volkswirtschaften. Praktisch alle Wirtschaftsbereiche sind darauf angewiesen. Es gibt nur begrenzte Möglichkeiten, Strom durch andere Energieträger wie Gas zu ersetzen. Eine weitere Besonderheit des Stromsystems besteht darin, dass Angebot und Nachfrage jederzeit ausgeglichen sein müssen: Was produziert wird, muss entweder verbraucht oder gespeichert werden. Bereits kleine Abweichungen vom Gleichgewicht können zum Blackout führen. Deshalb sind Speichermöglichkeiten wichtig. Der maximale Energiegehalt der Speicherseen lag in den letzten zehn Jahren bei rund 7,5 Terawattstunden. Dies entspricht etwa dem schweizweiten Verbrauch von 48 Tagen. (dievolkswirtschaft.ch, 1.5.26)
Die Klimajugend stirbt aus – Interesse am Klimawandel schwindet Das Thema Klimawandel ist Jugendlichen laut einer repräsentativen Befragung weniger wichtig als noch vor ein paar Jahren. 2025 hielten nur noch rund vier von zehn Jugendlichen das Thema für sehr wichtig — 2021 waren es noch rund sechs von zehn. | Dies ergab eine Befragung des Sinus-Instituts im Auftrag der Krankenkasse Barmer, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Gleichzeitig steigt der Anteil derer, die das Thema als unwichtig bewerten von 9 Prozent (2021) auf 17 Prozent (2025). Für die Studie wurden zwischen dem 16. Oktober und dem 20. November bundesweit online 2'000 Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren befragt. (www.watson.ch, 1.5.26)
Nachhaltigkeit durch Reduktion | WENIGER IST MEHR Das Prinzip 22·26, wie es Sebastian Nödl beschreibt, ist ein Entwurfsansatz, bei dem hoher Raumkomfort ohne konventionelle Heizungs-, Kühlungs- oder Lüftungsanlagen erreicht wird. Grundlage ist eine robuste Gebäudestruktur mit sehr gut gedämmter Hülle und hoher thermischer Speichermasse, die Temperaturspitzen von außen abmildert und das Innenraumklima weitgehend stabil hält. Der angestrebte Komfortbereich liegt überwiegend zwischen 22 und 26 °C, wobei adaptive Komfortgrenzen berücksichtigt werden. Raumgeometrie, Tageslichtführung und ein ausgewogenes Verhältnis von Wand- zu Fensterflächen tragen zusätzlich dazu bei, den Energiebedarf zu reduzieren und Licht tief ins Gebäude zu bringen. Im Winter nutzen die Häuser interne Wärmequellen wie Menschen, Geräte und Beleuchtung; Speichermassen sorgen dafür, dass Temperaturen nur langsam abfallen und sich nach Abwesenheiten selbst stabilisieren. (www.nbau.org, 1.5.26)
KI und ERP: Tiefgreifende Verbindung von 2 Systemen | Autonome Prozesse: Wie die Verbindung von KI und ERP messbare P&L-Erfolge liefert Von der 15-fachen Reduktion der Lagerkosten bis hin zu 40 Prozent schnelleren Finanzabschlüssen: Die Verbindung von KI und ERP revolutioniert die Wertschöpfungskette. | ERP-Systeme entwickeln sich durch künstliche Intelligenz von starren Aufzeichnungssystemen zu handlungsorientierten Plattformen. Ein neuer Report von Roland Berger zeigt, wie Unternehmen durch die Verbindung von KI und ERP mithilfe von autonome Prozesse, spezialisierte KI-Agenten und vertrauenswürdige Governance massive Effizienzsprünge in Finance und Supply Chain erzielen. | Über drei Jahrzehnte hinweg fungierten ERP-Systeme (Enterprise Resource Planning) primär als das „Gedächtnis“ eines Unternehmens, ein System of Record. Ihre Hauptaufgabe bestand darin, Transaktionen sicher zu erfassen, Daten für Audits bereitzuhalten und die Einhaltung finanzieller sowie operativer Compliance-Vorgaben zu gewährleisten. Doch im dynamischen Marktumfeld des Jahres 2026 reicht die historische Korrektheit allein nicht mehr aus. (www.it-daily.net, 1.5.26)
Zum 1. Mai: Wie türkische Migrantinnen einst Arbeitskämpfe prägten Trotz Diskriminierung und rechtlicher Hürden gelang es Frauen wie Ayten Fırat und Remziye Ünal, in den 70er Jahren bedeutende Arbeitskämpfe zu führen. Ihre Geschichten zeigen, wie wichtig Solidarität und gewerkschaftliches Engagement waren (www.freitag.de, 1.5.26)
Wann und wozu ist Professionalität in der Seelsorge gut? Ein Positionspapier Seelsorge gehört zu den Kernaufgaben der Kirchen. Ulrich Feeser-Lichterfeld und Stefan Gärtner legen hier Thesen zur Professionalität in der Seelsorge vor. Und sie laden alle Interessierten an der Zukunft der Seelsorge und der in ihr Engagierten zur Diskussion ein. | Es braucht keine aufwendigen Statistiken und gewagten Prognosen, um festzustellen, dass die Zahl der Hauptamtlichen in der Pastoral sinkt und weiter sinken wird. Insbesondere im weiten Feld der christlichen Seelsorge sind schon jetzt Bewältigungsstrategien erkennbar, die nachdenklich stimmen: Planstellen in der sogenannten Kategorialpastoral — zum Beispiel in Krankenhäusern oder Altenpflegeeinrichtungen — werden nicht neu besetzt und Basisqualifizierungen für Nicht-Theolog:innen treten an die Stelle des lange Zeit selbstverständlichen Zu- und Miteinanders aus Theologiestudium und berufspraktischer Aus- und Weiterbildung zur Seelsorger:in. Die nachfolgenden Thesen zur Professionalität in der Seelsorge (www.feinschwarz.net, 1.5.26)
Zwei SAC-Hütten werden umgebaut – jetzt ist klar, wie sie aussehen werden Die Cabane d'Orny im Walliser Val Ferret und die Bordierhütte, oberhalb von Grächen auf dem Weg zum höchsten Wandergipfel der Schweiz, werden umgebaut. Jetzt ist auch klar, wie die beiden Hütten danach aussehen werden. | Dass die Cabane d'Orny und die Bordierhütte eine Renovation benötigen, war klar. Jetzt ist entschieden, wie die Hütten umgebaut werden. In den Architektur-Wettbewerben setzten sich die Projekte «DELTA» für die Cabane d'Orny und «GRIGRI» für die Bordierhütte durch. | Beide Entwürfe überzeugten die Jury, weil sie den Charakter der bestehenden Hütten bewahren, die Abläufe im Betrieb verbessern und die Hütten sich stimmig in das bestehende Terrain integrieren. Umgebaut werden die beiden Hütten ab Frühling 2028. Die Inbetriebnahme ist Anfang 2029 vorgesehen. (www.watson.ch, 1.5.26)
Zwei SAC-Hütten werden saniert: So sehen die Cabane d'Orny und die Bordierhütte künftig aus | Siegerprojekte für den Umbau stehen fest Für die Cabane d'Orny und die Bordierhütte ist entschieden, wie die Hütten umgebaut werden. In den Architekturwettbewerben setzten sich die Projekte «DELTA» für die Cabane d'Orny und «GRIGRI» für die Bordierhütte durch. Beide Entwürfe überzeugten die Jury, weil sie den Charakter der bestehenden Hütten bewahren, die Abläufe im Betrieb verbessern und sich die Hütten stimmig in das bestehende Terrain integrieren. Gebaut werden die beiden Hütten ab Frühling 2028. Die Inbetriebnahme ist Anfang 2029 vorgesehen. Die Vernissagen finden am 28. April 2026 (Cabane d'Orny) und 30. April 2026 (Bordierhütte) statt. | Die Cabane d'Orny der SAC-Sektion Diablerets soll umfassend saniert und erweitert werden. Grund dafür sind insbesondere die nicht mehr normgerechten Sanitäranlagen, der über Jahre entstandene Erneuerungsbedarf sowie der Anspruch, die Hütte besser auf die heutige Nutzung auszurichten. Die heutige Hütte stammt aus dem Jahr 1977, wurde später mehrfach ergänzt, aber nie umfassend erneuert. (www.sac-cas.ch, 1.5.26)
Wirtschaftsprojekt im Limmattal: Aargauer Regierung will Weg frei machen für Hitachi-Campus Hitachi Energy prüft einen neuen Campus im Aargau – der Kanton passt vorsorglich seinen Richtplan an. Doch der Verlust von Kulturland und die Verkehrsbelastung sorgen für Widerstand. (www.tagesanzeiger.ch, 1.5.26)
Folge 18: Heartprint statt Hochglanzbroschüre – Nachhaltigkeitskultur an Hochschulen Nachhaltigkeit steht in den Strategiepapieren fast jeder Hochschule. Aber wie kommt das Thema vom Papier in den Alltag und vom Alltag in die Köpfe? | In dieser Folge schauen wir hinter die Kulissen von Hochschulen, die Nachhaltigkeit nicht nur berichten, sondern leben wollen. Denn ein 80-seitiger Nachhaltigkeitsbericht ist noch keine Transformation. | Er ist ein Anfang, mehr nicht. | Wir sprechen mit Katrin Greve von der Uni Hamburg und Alexander Balow von 2020 — Agentur für Nachhaltigkeit darüber, was es braucht, um das Thema wirklich in der Organisation zu verankern. Und darüber, warum gute Kommunikation auch den Mut erfordert, über Zielkonflikte und Rückschläge zu sprechen, wie man Studierende als glaubwürdige Akteur:innen einbindet und warum der Weg zur nachhaltigen Hochschule immer im Inneren beginnen muss. (www.mandarin-edu.de, 1.5.26)
Wenn Backstein zum Dämmstoff wird Fassaden aus natürlichen und langlebigen Materialien können die Energiebilanz eines Hauses verbessern und zu einem ausgeglichenen Raumklima beitragen. Ein Beispiel dafür ist eine innovative Lösung mit Wärmedämmsteinen. | Backsteine sind Kinder der Hitze. Ralf Müller steht auf dem mehrere Dutzend Meter langen Ofen in der Ziegelei der Firma Kubrix in Schlatt TG und deutet auf seine Füsse. «Unter uns ist es 1000 Grad heiss», sagt der stellvertretende Verkaufsleiter des schweizweit tätigen Backsteinproduzenten. Momentan bewegt sich eine Palette mit einem gängigen Modul-Backstein-Typ durch den Ofen. | Aber Kubrix bäckt hier auch neuartige Fassadensteine. Zum Beispiel einen grossen, aber filigran aufgebauten Blockstein, den Ralf Müller im Lager vor dem Ziegeleigebäude zeigt: Die Stege zwischen den vielen, schmalen Hohlkammern sind feiner und folgen einem ausgeklügelten Muster. «Das erhöht die Wärmedämmung», erklärt Müller. (energeiaplus.com, 1.5.26)
Regionale Energiewende gemeinsam gestalten Für eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende braucht es die Mitwirkung aller Beteiligten. Dies gilt in Städten wie ländlichen Regionen. Kooperative Planung ist hier der Schlüssel, um die Menschen einzubinden, um sich stärker an ihren Bedürfnissen und Erwartungen zu orientieren, um ihr Engagement aufzugreifen und um eine gerechte Verteilung von Chancen und Lasten zu erreichen. Dabei gibt es nicht den einen Weg, das standardisierte Verfahren, das für alle Regionen gleich ist. Denn Regionen sind historisch-kulturell gewachsen und bauen auf unterschiedlichen Erfahrungen und Rahmenbedingungen auf. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) geförderte Projekt PlanTieFEn liefert Ergebnisse, wie eine kooperative, an die Kulturräume angepasste Planung gestaltet werden kann. Im Atlas Energiekulturen sind die Ergebnisse aus drei Regionen aufbereitet und können als Orientierung dienen. (www.oeko.de, 1.5.26)
Bot-Traffic macht 53 Prozent des gesamten Internetverkehrs aus Laut einer Studie zeichneten Bots 2025 für 53 Prozent des Internetverkehrs verantwortlich, wobei 40 Prozent des Traffics auf bösartige Bots entfiel. Die Zahl der KI-gestützten Bot-Angriffe hat sich innert Jahresfrist mehr als verzwölffacht. | Die Sicherheitsforscher von Thales haben ihren diesjährigen Bad Bot Report veröffentlicht und stellen fest, dass der durch Bots verursachte Traffic immer mehr zunimmt. So zeichneten Bots vergangenes Jahr für 53 Prozent des gesamten Webverkehrs verantwortlich; im Jahr davor waren es noch 51 Prozent. Sogenannte Bad Bots machen dabei den grössten Anteil aus, laut Thales beträgt der Anteil am gesamten Internetverkehr 40 Prozent. | Eine wichtige Rolle beim Bot-Aufkommen spielt auch die Künstliche Intelligenz. So stieg die Zahl der KI-basierten Bot-Angriffe innert Jahresfrist von 2 auf 25 Millionen. Anders als traditionelle Bots würden diese versuchen, direkt mit Anwendungen und Programmierschnittstellen zu interagieren und Aufgaben auszuführen. (www.itmagazine.ch, 1.5.26)
Vermieter sollen neue Heizkosten mitbezahlen Bestimmte Verbrauchskosten neuer Gasheizungen werden künftig zwischen Vermietern und Mietern geteilt. Mit diesem Kompromiss will die Koalition die Mietenden vor hohen Gaspreisen schützen. - (klimareporter.de, 1.5.26)
Fake News und Manipulation: Effektive Meme-Warfare Im Krieg macht jetzt auch KI staatliche Propaganda, wobei Memes ihn als kalkulierte Kommunikationsinstrumente zu einer scheinbar harmlosen Unterhaltung machen. mehr... (taz.de, 1.5.26)
Saarland: Gott gehört in die Verfassung - Die Kritik am Gottesbezug in der Verfassung des Saarlands geht an der Sache vorbei. Es geht nicht um Staatsreligion, sondern etwas zutiefst Demokratisches. - (www.faz.net, 1.5.26)
Neue Funktionen für Suche und Werbung Mehr Kontrolle für Nutzer über Nachrichtenquellen – und für Werbetreibende über KI-Kampagnen. (www.persoenlich.com, 1.5.26)
Bundesregierung verschiebt GEG-Novelle und schafft Probleme Wegen Streit und Zeitdruck bei der Novelle des GEG will die Bundesregierung kurzfristig nur die zentrale 65-Prozent-Erneuerbare-Vorgabe aussetzen. Branchenverbände kritisieren das Vorgehen scharf und warnen vor sozialen und klimapolitischen Risiken. (www.energiezukunft.eu, 1.5.26)
Geothermische Wärmepumpen günstigste Heizungsoption Wärmepumpen mit der Wärmequelle Erdwärme bieten zwar Vorteile gegenüber Luft-Wasser-Wärmepumpen, gehen aber auch mit höheren Investitionskosten für die Erdarbeiten zur Erschließung der Wärmequelle einher. Eine Studie berechnet die Wirtschaftlichkeit. (www.energiezukunft.eu, 1.5.26)
Sichere Weideflächen Junge Lämmer mit ihren Muttertieren sind dieser Tage landauf landab in Solarparks zu sehen. Die niedlichen Flächenpfleger halten den Bewuchs unter den Solarmodulen kurz. Aber auch die Schäferinnen und Schäfer haben gerade alle Hände voll zu tun. (www.energiezukunft.eu, 1.5.26)
PODCAST «NZZ WEEKEND» - Michael Schöllhorn: «Der Weltraum wird zum Gefechtsfeld» In der neuen Folge von «NZZ Weekend» spricht Host und «NZZ am Sonntag»-Chefredaktor Beat Balzli mit dem Airbus-Defence-CEO über die Wahrscheinlichkeit eines dritten Weltkriegs, den Weltraum, die Lehren aus der Iran-Krise – und die Frage, ob er privat für den Ernstfall vorsorgt. (www.nzz.ch, 1.5.26)
«Eltern können Kommunikation trainieren wie einen Muskel» Wenn Eltern sich gut verstehen, entwickeln sich ihre Kinder besser. Psychologin Patricia Lannen sagt, wie das geht. (www.beobachter.ch, 1.5.26)
Debatte um «Greenwashing»: «Wie wenn der Fuchs den Hühnerstall bewacht»: SVP-Nationalrätin kämpft gegen die Pelzlobby Die sonst stramm bürgerliche Politikerin will verhindern, dass das Importverbot für Quälpelz aufgeweicht wird. Eine aktuelle GFS-Umfrage zeigt: 91 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer stehen hinter ihr. (www.tagesanzeiger.ch, 1.5.26)
Ein Jahr nach Blackout in Spanien: Ausbau der Erneuerbaren hat sich gelohnt Für den großflächigen Stromausfall in Spanien vor einem Jahr wurde zuerst die Solarenergie verantwortlich gemacht. Fälschlicherweise: Dank des Ausbaus der Erneuerbaren steht das Land in der Nahost-Krise besser da als andere (www.freitag.de, 30.4.26)
IEA sieht größte Energiekrise bestätigt Der seit Tagen anhaltende Anstieg des Ölpreises setzt sich fort. Am Donnerstag erreichte er zeitweise den höchsten Stand seit 2022, als der Ölpreis aufgrund des russischen Angriffskrieges in der Ukraine stark gestiegen war. Ausschlaggebend dürfte die Aussicht auf eine längere Blockade der Straße von Hormus und mögliche neue US-Schläge gegen den Iran sein. Der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, sah seine Befürchtung der weltweit größten Energiekriese der Geschichte bestätigt. (orf.at, 30.4.26)
Leibniz-Gemeinschaft: Ernte vor der Haustür Brachflächen, Hausgärten und Dächer bleiben in Europas Städten vielerorts ungenutzt. Dabei könnten sie als Anbaufläche jährlich bis zu 20 Millionen Tonnen Gemüse liefern. | Eine neue Studie von Forschern aus den Niederlanden und Deutschland kommt zu dem Ergebnis, dass urbane Landwirtschaft in europäischen Städten jährlich bis zu 20 Millionen Tonnen Gemüse produzieren könnte. Dies entspräche etwa einem Drittel der derzeitigen Gemüseproduktion in der Region. Die in der Fachzeitschrift „Sustainable Cities and Society“ veröffentlichte Studie analysiert systematisch das Potenzial urbaner Landwirtschaft für 840 Städte in 30 europäischen Ländern. | Erstautor Stepan Svintsov vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR), fasst zusammen: „Mithilfe eines GIS-basierten Analyseansatzes haben wir untersucht, wie ungenutzte Flächen wie Dächer, Hausgärten, Grünflächen und unbebaute städtische Grundstücke in produktive Gemüseanbauflächen umgewandelt werden könnten. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 30.4.26)
Regeln für Elektrofahrzeuge – Helmpflicht und Führerausweis bei E-Roller: Was ist sinnvoll? Der Nationalrat will keine strengeren Regeln bei E-Rollern einführen – ein Helm dürfte jedoch zur Pflicht werden. (www.srf.ch, 30.4.26)
Ausstiegskonferenz in Kolumbien: Jenseits der UN-Klimadiplomatie Die erste Konferenz zum Ausstieg aus Öl, Kohle und Gas ist zu Ende gegangen. Eine neue Arbeitsgruppe soll Pläne entwickeln, um von fossilen Brennstoffen wegzukommen. mehr... (taz.de, 30.4.26)
Digitales «Tuning» von E-Rollern: Ein paar Handgriffe – und schon fährt man 45 statt 25 Stundenkilometer Soll für langsame Elektroroller ein Führerausweis obligatorisch werden? Der Nationalrat sagt Nein – aber der Bundesrat will eine Helmpflicht prüfen und gegen Tuning vorgehen. (www.tagesanzeiger.ch, 30.4.26)
Höhere Hürden bis zum schwedischen Pass: „Demokratie aufs Spiel gesetzt“ Bei der Abstimmung zum verschärften Einbürgerungsgesetz ignorieren die rechtspopulistischen Schwedendemokraten bewusst ein ungeschriebenes Gesetz. mehr... (taz.de, 30.4.26)
Umgang mit KI: Bei einer so mächtigen Technologie müssen die Regeln der Demokratien gelten, nicht die der Konzerne Hat Chat-GPT junge Menschen in den Tod getrieben? Bündeln die Techkonzerne zu viel Macht? Es ist höchste Zeit, einen verantwortungsvolleren Umgang mit KI zu finden. (www.tagesanzeiger.ch, 30.4.26)
Gebäudemodernisierungsgesetz: Fifty-Fifty: Das ist die neue Heizkostenbremse Die Koalition ist sich einig: Vermieter und Mieter sollen sich die Mehrkosten für fossiles Heizen künftig teilen. Teuer wird es trotzdem. (www.zeit.de, 30.4.26)
Die Grünen, Katherina Reiche und die abgewürgte Energiewende Die Grünen greifen auf ihrer Fraktionsklausur CDU-Wirtschaftsministerin Reiche an, richten sich aber auch auf eine Zusammenarbeit mit den Konservativen ein. (www.dw.com, 30.4.26)
Gesundheitsrisiko in Europa: Die Feinstaub- und Ozonbelastung liegt auch in Schweizer Städten über den Grenzwerten Neue Daten der europäischen Umweltagentur zeigen: Die Feinstaubbelastung ist flächendeckend zu hoch. Fachleute warnen vor steigenden Risiken für Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. (www.tagesanzeiger.ch, 30.4.26)
Deutsch-amerikanische Beziehungen: Der Redeschwall auf beiden Seiten schadet vor allem der Nato Im Streit mit Friedrich Merz über den Iran-Krieg prüft Donald Trump, ob er US-Soldaten aus Deutschland abzieht. Umgekehrt verlieren die Europäer die Geduld mit dem US-Präsidenten – ein gefährlicher Kreislauf. (www.sueddeutsche.de, 30.4.26)
SPD und CDU koalieren in Rheinland-Pfalz: Kitapflicht kommt, Klimaschutzgesetz bleibt Nach nur sechs Wochen steht in Rheinland-Pfalz fest: Es gibt eine große Koalition. Die Ministerien sind schon aufgeteilt – mit kleinen Überraschungen. mehr... (taz.de, 30.4.26)
Parlament will für Ausländer kein «Recht auf den Schweizer Pass» einführen, Erleichterungen bei der Einbürgerung könnte es trotzdem geben Wie schon der Bundesrat lehnt auch der Nationalrat die sogenannte Demokratieinitiative klar ab. Ändern könnte sich langfristig aber trotzdem etwas. (www.nzz.ch, 30.4.26)
Illuminaten-Orden: Es ging ihnen um triftigere Dinge als die Weltherrschaft - Vor 250 Jahren wurde der Illuminatenorden gegründet. Was heute Bestsellerautoren und Verschwörungstheoretiker inspiriert, war ursprünglich das Projekt einer religiös fundierten Aufklärung. - (www.faz.net, 30.4.26)
Meteorologie: Warum KI Extremwetter schlechter vorhersagt KI-Wettermodelle sind häufig schon besser als herkömmliche Vorhersagen: Eine neue Studie zeigt aber: Ausgerechnet Hitzewellen, Kälte und Stürme sagen KI-Systeme deutlich schlechter voraus als klassische Wettermodelle. Von P. Kiss.[mehr] (www.tagesschau.de, 30.4.26)
Konferenz in Santa Marta - "Der Anfang vom Ende der fossilen Energieträger" Fast 60 Staaten haben sich auf der ersten Konferenz zur Abkehr von fossiler Energie in Kolumbien getroffen. Forschende erklären, welches Potenzial darin für den internationalen Klimaschutz steckt. Von J. Barke und J. Schreiber.[mehr] (www.tagesschau.de, 30.4.26)
Papst Leo XIV. bittet im Mai um Nahrung für alle - - Millionen von Menschen weltweit haben nicht genug zu Essen und Trinken. Papst Leo XIV. bittet daher im Gebetsanliegen für den Monat Mai um Nahrung für alle. In der Videobotschaft dazu, die der Vatikan diesen Donnerstag veröffentlichte, prangert das katholische Kirchenoberhaupt Hunger und Lebensmittelverschwendung an. Der Papst bedauert besonders, „dass Millionen von Brüdern und Schwestern weiterhin Hunger leiden, während so viele Güter auf unseren Tischen verschwendet werden“. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 30.4.26)
ERKLÄRT - Dürre am Mittelmeer, Schneearmut in der Schweiz – so trifft uns der Klimawandel Der menschengemachte Klimawandel macht sich immer stärker bemerkbar. Zur Einordnung haben wir die wichtigsten Fakten zur Erderwärmung zusammengestellt. (www.nzz.ch, 30.4.26)
Olympische und Paralympische Winterspiele 2038 | Klare Mehrheit der Schweizer Bevölkerung unterstützt Kandidatur Eine repräsentative Studie des Forschungsinstituts gfs.bern hat ergeben, dass 61 Prozent der Schweizer Bevölkerung die Kandidatur für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2038 unterstützen. | Innerhalb dieser 61 Prozent sind 33 Prozent klar für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele und 28 Prozent eher dafür. Auf der Gegenseite sprechen sich 21 Prozent der Befragten klar gegen die Winterspiele aus und 13 Prozent eher dagegen. 4 Prozent sind noch unentschieden. | Dieses Ergebnis entspricht einer deutlichen Mehrheit für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele. Gleichzeitig zeigt sich, dass ein Teil der Bevölkerung seine Meinung noch nicht endgültig gefasst hat und dass diese Meinung davon abhängt, wie die weitere Ausgestaltung der Kandidatur aussieht. Lediglich 24 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Schweiz nicht versuchen soll, Olympische und Paralympische Winterspiele durchzuführen. (www.switzerland2038.com, 30.4.26)
Kompromiss im Heizungsgesetz: Neue Gasrechnung für Vermieter:innen Bestimmte Verbrauchskosten neuer Gasheizungen werden zwischen Vermietern und Mietern geteilt. Das hat die schwarz-rote Koalition nun vereinbart. mehr... (taz.de, 30.4.26)
Folge des Iran-Kriegs: Aluminium wird knapp und teuer - Gestiegene Kosten und ein knappes Angebot belasten die Produzenten. Aluminium spielt bei der Mobilitäts- und Energiewende, in der Raumfahrt sowie der Rüstungsindustrie eine wichtige Rolle. - (www.faz.net, 30.4.26)
BUND zur Einigung beim Gebäudemodernisierungsgesetz: Mieter*innenschutz reicht nicht, Klimaschutz bleibt auf der Strecke Die Einigung von Union und SPD zum Mieter*innenschutz im Rahmen des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GMG) kommentiert Irmela Benz Colaço, Leiterin Wohn- und Gebäudepolitik beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): (www.bund.net, 30.4.26)
Winterspiele 2038 | 61 Prozent der Schweizer Bevölkerung unterstützen Olympia-Kandidatur Eine Mehrheit will die Winterspiele 2038 in die Schweiz holen. Doch Finanzrisiken und Klimafragen bleiben die grössten Hürden für den Verein Switzerland 2038. | Die Schweizer Bevölkerung steht hinter einer möglichen Olympia-Kandidatur: Laut einer repräsentativen Studie des Forschungsinstituts gfs.bern unterstützen 61 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer die Kandidatur für die olympischen und paralympischen Winterspiele 2038. | Innerhalb dieser Mehrheit sprechen sich 33 Prozent klar für die Winterspiele aus, 28 Prozent sind eher dafür. Auf der Gegenseite lehnen 21 Prozent die Kandidatur klar ab, 13 Prozent eher. Lediglich 4 Prozent sind noch unentschieden. Nur rund ein Viertel der Befragten ist der Ansicht, die Schweiz solle es gar nicht erst versuchen. | Das Thema hat bereits heute eine hohe Aufmerksamkeit: Drei Viertel der Befragten geben an, von der möglichen Durchführung der Spiele gehört zu haben. (www.tagesanzeiger.ch, 30.4.26)
Surgeon warns that climate change can disrupt cancer care Wildfires, storms, and floods can lead to missed appointments and hospital closures — with life-and-death consequences. (yaleclimateconnections.org, 30.4.26)
Die Schweiz streitet über Social-Media-Verbote statt über Algorithmen Warum Jugendschutz auf Online-Plattformen dort ansetzt, wo es am wenigsten wehtut. | Inzwischen gibt es auch in der Politik Bewegung. Eine kürzlich ins Leben gerufene Initiative — die erstmals von allen grossen Schweizer Parteien unterstützt wird — will Big Tech in die Verantwortung nehmen. Es geht darum, Social Media, Suchmaschinen und KI wirksam zu regulieren, um Kindesmissbrauch zu verhindern sowie Gewalt und Extremismus, Cyberkriminalität und Desinformation. Gemäss dem Gesetzesvorschlag sollen Verstösse geprüft und «erforderliche Gegenmassnahmen» getroffen werden — diese werden im Entwurf allerdings nicht näher bestimmt. Die Initiantinnen wollen die nötigen 100'000 Unterschriften bis Ende Jahr sammeln, wie sie auf Anfrage sagen. Ende April hatten sie bereits fast ein Viertel davon zusammen. (www.republik.ch, 30.4.26)
Whitepaper: Rethinking the economy – Sufficiency strategies for future-proof businesses Our new white paper explains why sufficiency is not a niche topic in a business context, but rather a strategic response to the current multi-faceted crisis–and how companies can specifically integrate sufficiency into their business models, structures, and decision-making processes. (www.one-planet-lab.ch, 30.4.26)
Greenpeace-Expertin über Küstenschutz: „Wir müssen die Küste vom Beton befreien“ 80 Prozent der natürlichen Ressourcen an der Küste seien beeinträchtigt, sagt Greenpeace-Küstenexpertin Elvira Jímenez. Straßen und Mauern müssten weg. mehr... (taz.de, 30.4.26)
Lukas von Känel wird ab 2027 neuer Co-Geschäftsführer von swisscleantech swisscleantech stellt mit Lukas von Känel als neuen Co-Geschäftsführer per Jahresende die Nachfolge von Chris Zeyer sicher. Er leitet aktuell die Primeo Battery AG und verfügt über langjährige Erfahrung in der Energiebranche. Lukas von Känel hat sich in einem umfassenden Auswahlverfahren durchgesetzt und den Vorstand durch seine fachlichen Qualitäten sowie seinen unternehmerischen Leistungsausweis überzeugt. Um eine nahtlose Arbeitsübergabe sicherzustellen, wird Lukas von Känel die Geschäftsstelle bereits ab August 2026 verstärken und nach einer Einarbeitungsphase ab Januar 2027 die Co-Geschäftsführung mit Michael Mandl übernehmen. (www.swisscleantech.ch, 30.4.26)
Klimaplattform Bern: Wirtschaft bekennt sich zu Netto-Null 2045 Zum 20-Jahr-Jubiläum der Klimaplattform der Wirtschaft richten die Stadt Bern und die hiesigen Unternehmen ihre Aktivitäten noch konsequenter auf das Netto-Null-Ziel 2045 aus. Eine Charta soll die gemeinsame Absicht bekräftigen und den Klimaschutz systematischer vorantreiben. | Seit 2006 bringt die Klimaplattform der Wirtschaft Unternehmen, Wirtschaftsverbände und die Stadt Bern zusammen, um Klimaschutz praxisnah voranzutreiben. Die Plattform hilft, sich im komplexen Umfeld von Klimaschutz, Regulierung und Förderangeboten zu orientieren, voneinander zu lernen, Synergien zu nutzen und Lösungen effizient umzusetzen. Über 1000 Projekte haben die Unternehmen seit der Gründung der Klimaplattform realisiert, mehr als 180'000 Tonnen CO2 eingespart und erneuerbare Energien massgeblich ausgebaut. Begonnen hat die städtische Klimaplattform der Wirtschaft mit 16 Partnerunternehmen, heute zählt sie über 70. «Klimaschutz gelingt nur gemeinsam. (www.bern.ch, 30.4.26)
Die reformierte Kirchgemeinde Winterthur-Seen feiert die Rezertifizierung Grüner Güggel Nach vier Jahren Einsatz für die Bewahrung der Schöpfung hat das Umweltteam einen bedeutenden Meilenstein erreicht: die erfolgreiche Rezertifizierung mit dem Umweltlabel „Grüner Güggel“. | Im feierlichen Gottesdienst am 11. Januar 2026 wurde diese Auszeichnung gebührend gewürdigt und die Arbeit des Umweltteams verdankt. Besonders erfreulich war, dass auch Mike Künzle, der Stadtpräsident von Winterthur und seine Gattin an der Feier teilnahmen, um gemeinsam diesen Erfolg zu feiern. Seine Wertschätzung für die geleistete Arbeit liess er die Kirchgemeinde in seiner Grussbotschaft spüren. | Mit viel Herzblut und Kreativität hat das Umweltteam in den vergangenen Jahren zahlreiche Projekte angestossen und umgesetzt: von der Reduktion des Energieverbrauchs über die Förderung der Artenvielfalt, der Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Kirchgemeindehauses bis hin zu nachhaltigen Veranstaltungen. (oeku.ch, 30.4.26)
The Older Activists Reshaping Europe's Climate Movement Europe's climate movement is often portrayed as the domain of younger generations. Yet from landmark legal victories to everyday practices of sustainability, a different picture is emerging: older Europeans are proving to be among the most committed and effective climate actors. As the continent continues to age, could this overlooked demographic reshape how climate action is understood and mobilised across Europe? | In April 2024, a group of Swiss women, most of them in their 70s and 80s, stood on the steps of the European Court of Human Rights in Strasbourg, surrounded by a wall of microphones and cameras from around the world. They had just heard the verdict in one of the most significant climate cases in European legal history. The KlimaSeniorinnen Schweiz had won. (www.greeneuropeanjournal.eu, 30.4.26)
The Oxford Olympics Study 2024: Are Cost and Cost Overrun at the Games Coming Down? | Alexander Budzier, University of Oxford Bent Flyvbjerg, University of Oxford, IT University of Copenhagen The present paper is an update of the "The Oxford Olympics Study 2016" (Flyvbjerg et al. 2016). We document that the Games remain costly and continue to have large cost overruns, to a degree that threatens their viability. The IOC is aware of the problem and has initiated reform. We assess the reforms and find: (a) Olympic costs are statistically significantly increasing; prior analyses did not show this trend; it is a step in the wrong direction. (b) Cost overruns were decreasing until 2008, but have increased since then; again a step in the wrong direction. (c) At present, the cost of Paris 2024 is USD 8.7 billion (2022 level) and cost overrun is 115% in real terms; this is not the cheap Games that were promised. (d) Cost overruns are the norm for the Games, past, present and future; they are the only project type that never delivered on budget. We assess a new IOC policy of reducing cost by reusing existing venues instead of building new ones. (www.politico.eu, 30.4.26)
Teurer Strom? Was kleinere und mittlere Firmen bezahlen Für die grössten Stromverbraucher hat die Schweiz die höchsten Preise auf dem europäischen Kontinent — ein überraschender Befund. Bei den kleinen und mittelgrossen Firmen ist die Situation zwar ähnlich, aber der Abstand zur Konkurrenz geringer. | In Europa hat nur das Vereinigte Königreich höhere Industriestrompreise als die Schweiz — so das Ergebnis unseres Vergleichs für sehr grosse Verbraucher. Diese Analyse hat für Aufsehen gesorgt — und für Nachfragen. Wie sieht es für das Gewerbe aus? Und wie für mittelgrosse industrielle Abnehmer? | Bei kleinen Firmen nicht mehr am teuersten | Starker Preisanstieg bei mittelgrossen Kunden (www.avenir-suisse.ch, 30.4.26)
Akzeptanz der Erneuerbaren hängt nicht am Geld allein Konkrete finanzielle Vorteile sind für Kommunen das stärkste Argument für die Energiewende, ergab eine bundesweite Umfrage unter Bürgermeistern. Angesichts von "Glaubenskriegen" reicht das aber nicht für die Akzeptanz aller erneuerbaren Energien. (klimareporter.de, 30.4.26)
Kernkraft – Energieexperte Quaschning fordert Ausbau der Erneuerbaren statt Rückkehr der Atomenergie Der Energieexperte Volker Quaschning betont 40 Jahre nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl, die Rückkehr zur Atomenergie sei keine sinnvolle Lösung für Deutschland. Der Ingenieurwissenschaftler und Professor für Regenerative Energiesysteme sagte im Deutschlandfunk, um die Energiekosten zu stabilisieren, müsste man hunderte weitere Kernraftwerke bauen. (www.deutschlandfunk.de, 30.4.26)
Wetterleuchten: Wenn Politiker:innen Kinder verrechnen | Daria Wild wünscht sich mehr Ineffizienz Der Horror unserer Zeit hat einen neuen Namen: Vorhang auf für den «effizienten Ressourceneinsatz bei Leistungsgesetzen». So lautet der Titel eines internen Papiers aus dem deutschen Kanzleramt. Und vielleicht muss man nicht überrascht sein, dass Papiere aus dem Haus eines ehemaligen Blackrock-Aufsichtsrats so heissen, aber bemerkenswert ist das Ganze schon. | Es geht in diesem Dokument darum, Milliarden einzusparen, bei der Betreuung von Kindern oder unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten oder — offenbar besonders effizienzversprechend — bei den Rechten von Kindern und Jugendlichen mit kognitiver Beeinträchtigung und deren Eingliederung in Regelschulen. Viele Vorschläge, etwa das Wegkürzen von Schulassistenzen, widersprechen den Behinderten- und Kinderrechtskonventionen der Uno, deren Ziele Deutschland seit Jahren verfehlt. Warum sich also noch Mühe geben? | Dass Menschen mit Behinderung auf die Bühne der Politik geschleift werden, ist nicht neu. (www.woz.ch, 30.4.26)
Amazonas-Regenwälder schlucken jetzt mehr CO2 Die grünen Lungen Südamerikas gelten als gigantischer Klimapuffer der Erde – ein atmendes System, das Milliarden Tonnen CO2 speichert und damit das globale Klima stabilisiert. Doch wie lange noch? (www.krone.at, 30.4.26)
Gebäudemodernisierungsgesetz: Die Koalition macht Heizkessel zum finanziellen Risiko Union und SPD einigen sich auf Regelungen, um Mieterinnen und Mieter vor Kosten fossiler Heizungen zu schützen. Für Vermieter werden sich die Folgen dieser Regeln schwer kalkulieren lassen. (www.sueddeutsche.de, 30.4.26)
Umfrage: Zahl der jungen Katholiken in Spanien steigt - - Eine aktuelle Umfrage deutet nach jahrzehntelangem Schwund eine Trendwende in Spanien an: Demnach hat die Zahl junger Katholiken in den vergangenen Jahren überraschend deutlich zugenommen. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 30.4.26)
D: Den Ausstieg aus den Fossilen nicht länger vertagen - - Die erste internationale Konferenz zum Ausstieg aus fossilen Energien, die im kolumbianischen Santa Marta stattfand, hat aus Sicht des katholischen Hilfswerks Misereor eine entscheidende politische Weichenstellung für erneuerbare Energien erbracht. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 30.4.26)
Öffentliche Beleuchtung: Gossau schaltet nachts die Strassenlampen aus Ab dem 7. Mai bleiben die Strassenlampen zwischen 0.30 und 5.30 Uhr dunkel. Die Massnahme ist Teil eines grösseren Projekts. (www.tagesanzeiger.ch, 30.4.26)
Klimapolitik der Bundesregierung: Politiker in Beugehaft? Immer wieder muss die Regierung per Gerichtsurteil zu mehr Klimaschutz gezwungen werden. Das kann auf Dauer nicht gut gehen, es gefährdet die Demokratie. (www.zeit.de, 30.4.26)
Wann KI bei Wettervorhersagen noch versagt – und was das für unsere Sicherheit bedeutet Bei Hitzewellen, Stürmen und Flutkatastrophen kommt es auf präzise Vorhersagen an. Doch ausgerechnet hier zeigen KI-Wettermodelle überraschende Schwächen. Woran das liegt – und wie die Prognosen besser werden sollen. (www.welt.de, 30.4.26)
In der Parkanlage Beckenhof blüht es wieder Die Parkanlage Beckenhof im Quartier Unterstrass ist ab sofort wieder vollständig nutzbar. Die historische Einfriedung, der Spielplatz, die Wege sowie die Beleuchtung wurden erneuert und die Aufenthaltsbereiche aufgewertet. | Die Einfriedung entlang der Stampfenbachstrasse und der Beckenhofstrasse wurde restauriert. Die Wegführung wurde neugestaltet, um den Nebenzugang an der Beckenhofstrasse besser mit dem Park zu verbinden. Dadurch entstand ein neuer Aufenthaltsbereich mit einer langen Sitzbank, die zum Verweilen und Begegnen einlädt. In der Wiesenfläche vor dem ehemaligen Herrenhaus wurde der querende Weg zugunsten des sogenannten Blumentheaters aufgehoben. Wenn die Tulpen nach ihrer Vorstellung verblüht sind, werden sie gemäht und die Fläche kann im Sommer als Spiel- oder Liegewiese genutzt werden. | Die Kieswege wurden instand gesetzt und der Spielplatz mit zusätzlichen Geräten ergänzt. Da die Beleuchtung des Parks veraltet war, musste sie ersetzt werden. (www.stadt-zuerich.ch, 30.4.26)
Photovoltaik als tragende Säule im Strommix Photovoltaik soll bei der Umsetzung der Energiestrategie 2050+ eine Schlüsselrolle spielen. Doch um die dafür nötigen Mengen an Solarstrom aufzunehmen, ist das heutige Stromnetz nicht konzipiert. Was es braucht, damit die Integration trotzdem gelingen kann, ist in einem White Paper der nationalen Netzgesellschaft Swissgrid nachzulesen. | Die Schweizer Netzbetreibergesellschaft Swissgrid hat vor ein paar Wochen ein White Paper, einen 30-seitigen Bericht, veröffentlicht. Er trägt den Titel «Systemverträgliche Integration Photovoltaik». Die temporäre Expert:innengruppe unter der Leitung von Swissgrid, die ihn verfasst hat, nennt als Ziel ihrer Arbeit, Lösungswege zu folgender Fragestellung zu finden: «Wie können wir Rahmenbedingungen (technisch, regulatorisch, ökonomisch, organisatorisch) schaffen, um die gemäss Bundesgesetz über eine sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien festgeschriebenen Ausbauziele (Fokus auf Photovoltaik) sicher und nachhaltig im Schweizer Stromsystem (www.pszeitung.ch, 30.4.26)
Müll | Das Dilemma Materialschlacht zu behandeln, ohne eine zu führen, harrt einer Lösung. Claire Fontaine ist das öffentliche Pseudonym, vulgo Label, unter dem das Konzeptkunst-Duo Fulvia Carnevale und James Thornhill seit zwanzig Jahren auftritt und bereits mit der Wahl eines Allerweltsnamens die Austauschbarkeit als Überbegriff des inhaltlich zentralen Fokus vor sich herträgt. Die von Lynn Kost versammelte Accrochage von Werken suggeriert in mit der Betitelung «Sugar Free» die vorauseilende Vergewisserung einer Harmlosigkeit, wie sie Lutschtabletten oder Erfrischungsgetränken eigen ist, die wiederum bekanntlich damit vor allem ablenken und ein Wohlfühlnarrativ für Konsumierende aufbauen. Nur keine Reue. Der gesamte dritte Stock des Kunst Museums Winterthur/Reinhart am Stadtgarten ist in einer abstrahierten Form als das Innenleben eines Smartphones konzipiert, was nicht die technische Bauart meint, sondern den darüber verhandelten Konsum. An Information, an Ablenkung, an Rausch, an Nonsens. Und damit die Einhelligkeit einer Codierung. (www.pszeitung.ch, 30.4.26)
Das Klischee Parteizeitung Wer die jüngere Geschichte studiert, befasst sich gezwungenermassen mit dem Bild als Informationsträger. Und damit verbunden insbesondere mit der Inszenierung von Bildern, ihrer Wirkung in bestimmten Kontexten und der politischen Ikonographie. Dass Bilder viel Macht in sich tragen, ist kein Geheimnis. Das merken wir allerdings auch beim P.S. — oder zumindest glaube ich, dass darin ein wesentliches Problem für uns steckt. Es geht um das Klischee, eine Parteizeitung zu sein. | Die Frage ist, woher das Klischee kommt. Und ja, natürlich: Es stammt aus der Anfangszeit des P.S. mit seinen Wurzeln in der sozialdemokratischen Presse — aus einer Zeit, in der gewisse Verbindungen mit der Zürcher SP tatsächlich bestanden. Aber da hört es dann auch bald mal auf. Natürlich war es für das Klischee auch förderlich, dass bis vor einem Monat immer eine Person mit Parteibindung die Verlagsleitung innehatte. Eine Parteizeitung war das P.S. aber nie. Ich schreibe hier seit 2022. (www.pszeitung.ch, 30.4.26)
Energiewende vor Ort: Kommunen wollen gestalten, stoßen aber an klare Grenzen | Bundesweite Bürgermeisterbefragung zeigt hohes Engagement in Städten und Gemeinden, aber dringenden Handlungsbedarf bei Finanzierung, Netzen und Verfahren Die Energiewende wird in Deutschlands Kommunen bereits aktiv umgesetzt. Das ist das zentrale Ergebnis einer bundesweiten Befragung von 609 Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, die von Heimatwurzeln e.V. und der Initiative Klimaneutrales Deutschland durchgeführt wurde. In nahezu allen Bereichen des kommunalen Infrastrukturwandels — von Strom über Wärme bis hin zur Mobilität — laufen Projekte oder sind konkret geplant. Wo dies noch nicht der Fall ist, besteht häufig ein grundsätzlich hohes Interesse. | Trotz dieses Engagements geraten viele Kommunen an strukturelle Grenzen. Als größte Herausforderungen nennen die Befragten die Finanzierung eigener Projekte, fehlende Netzkapazitäten und langwierige Genehmigungsverfahren. Nur drei Prozent der Kommunen geben an, dass Netzanschlüsse vor Ort kein Problem darstellen. Insbesondere auf der Verteilnetzebene fehlen häufig Kapazitäten, Transparenz und personelle Ressourcen. (www.nbau.org, 30.4.26)
Autoarme und autofreie Überbauungen: Leitfaden für Mobilitätskonzepte Der Gemeinderat hat den Leitfaden «Mobilitätskonzept für autoarme und autofreie Überbauungen» genehmigt. Der Leitfaden legt Vorgaben für die Erarbeitung, Umsetzung und Prüfung von Mobilitätskonzepten von autoarmen und autofreien Überbauungen fest. Er dient als Grundlagendokument sowohl im Planerlassverfahren als auch bei Neubauten. Der Leitfaden fördert im Einklang mit der Energie- und Klimastrategie 2035 die Verlagerung des motorisierten Individualverkehrs auf emissionsfreie Verkehrsformen. Er erleichtert Bauherrschaften die Erstellung entsprechender Mobilitätskonzepte, damit frühzeitig klare Vorgaben zu Parkplatzzahlen, Veloparkierung und weiteren Massnahmen zur klimaneutralen Mobilität definiert werden und in die Planungen der Überbauungen einfliessen. Nach einer fünfjährigen Testphase wird der Leitfaden evaluiert und bei Bedarf angepasst. (www.bern.ch, 30.4.26)
Nachhaltige Werbeartikel zeigen Haltung Werbeartikel gelten oft als kurzlebig. Doch der Markt hat sich verändert. Heute zählen Herkunft, Material und Sinn. - Nachhaltigkeit ist kein Extra mehr. Sie wird erwartet. Was bedeutet das für eine Branche, die Marken sichtbar macht? Und welche Rolle spielt FSC (Forest Stewardship Council) dabei? Darüber sprechen Urs Germann, Präsident von PromoSwiss, und Olin Bartlome, Geschäftsführer von FSC Schweiz. Ein Gespräch über Verantwortung und Glaubwürdigkeit. (www.persoenlich.com, 30.4.26)
Auf die Stimme des Bodens hören. Erinnern lernen in Auschwitz. Auf einer Exkursion nach Auschwitz erfahren Studierende, wie das Erinnern erlernt werden kann. Matthias Daufratshofer, Ludger Hiepel, Michael Pfister und Sarah Scotti berichten davon. | Es ist einer dieser ersten Frühlingstage. Die warmen Sonnenstrahlen fallen durch die langsam ergrünenden Bäume. Die Schritte über den moosigen Boden fühlen sich weich an. Wir stehen inmitten eines kleinen Birkenwäldchens. Eine Birkenaue. Sehen links und rechts kleine Teiche. Eine trügerische Idylle. Vielmehr: eine euphemistische Perversion. Auschwitz-Birkenau. | In den Teichen ein Teil der Asche der von den Nationalsozialisten über 1,1 Millionen ermordeten Menschen. Daneben die zerstörten Gaskammern und Krematorien des Konzentrationslagers. Dreißig Studierende und Lehrende der Theologie kamen im Frühjahr 2026 im Rahmen einer Exkursion der Katholisch-Theologischen Fakultät Münster und der Theologischen Fakultät Paderborn in die Gedenkstätte. An den Ort eines der größten Verbrechen der Menschheit. (www.feinschwarz.net, 30.4.26)
Rebranding für Blatten-Belalp realisiert Die Walliser Destination positioniert sich mit neuem Claim und geschärfter Markenstrategie als Ganzjahresdestination. (www.persoenlich.com, 30.4.26)
2025 gingen weltweit drei neue #Kernkraftwerke ans Netz, sieben wurden stillgelegt. Netto blieb ein Plus von nur 133 MW. #Photovoltaik wuchs um rund MW. Trotzdem wird die #Energiewende infrage gestellt und ein Atom-Comeback gefordert. Warum? | @volkerquaschning.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 30.4.26)
Gletscherschmelze: Grönland wächst, die deutsche Nordseeküste sackt ins Meer ab Grünes Wissen to go: Überall auf der Welt steigen die Ozeanpegel durch das Abschmelzen der Gletscher. Doch ausgerechnet dort, wo die Gletscherschmelze am stärksten ist, fällt er erheblich. Wie das zusammenhängt (www.freitag.de, 30.4.26)
Pressestatement: Koalitions-Kompromiss beim Heizungsgesetz WWF: Fossile Sackgasse statt verlässliche Wärmewende (www.wwf.de, 30.4.26)
Tram Affoltern auf einen Blick Zum Projekt Tram Affoltern gibt es unterschiedliche Meinungen. Wir fassen die Fakten kurz und knapp zusammen. | Die neue Tramstrecke von Brunnenhof bis Holzerhurd verbessert die Erschliessung des Quartiers Affoltern und die Anbindung des wachsenden Nordens an das Verkehrsnetz von Stadt und Kanton. Das Tram erhöht die Kapazität und Zuverlässigkeit des öffentlichen Verkehrs und verkürzt die Reisezeiten. Damit fördert das Projekt die klimafreundliche Mobilität, steigert die Attraktivität des Quartiers und sorgt für mehr Lebensqualität. Ein so grosse Neuerung führt im Vorfeld aber auch zu vielen Fragen. | Fakt 1: Starkes Bevölkerungswachstum | Fakt 2: Mehr Kapazität für mehr Fahrgäste | Fakt 3: Eigene Spur für das Tram | Fakt 4: Neues Veloangebot | Fakt 5: Kein Ausbau des Autoverkehrs | Fakt 6: Mehr und klimarobustere Bäume | Fakt 7: Projekt wertet Quartier auf | Fakt 8: Die Kosten (vbzonline.ch, 30.4.26)
Streit um Bürgerrecht: Nationalrat debattiert mit Demokratie-Initiative über Einbürgerung Die bürgerlichen Parteien lehnen einheitliche Einbürgerungsverfahren ab. SP, Grüne und GLP fordern vergeblich erleichterte Einbürgerung für die zweite Ausländergeneration. (www.tagesanzeiger.ch, 30.4.26)
Lichtverschmutzung verändert Nahrungsnetze an Flussufern Künstliche Beleuchtung verändert nicht nur nächtliche Landschaften, sondern hat auch tiefgreifende ökologische Folgen haben. Eine aktuelle Studie der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) zeigt, dass Lichtverschmutzung die Verbindung zwischen aquatischen und terrestrischen Ökosystemen erheblich stören kann — in mancher Hinsicht sogar stärker als invasive Arten. | Menschliche Eingriffe an Fluss- und Bachufern nehmen zu und beeinträchtigen dadurch die natürlichen Verbindungen zwischen Wasser und angrenzendem Land. Ein besonderes Problem ist die weltweit stark ansteigende nächtliche Beleuchtung, etwa durch Strassenlaternen. Gleichzeitig verbreitet sich der invasive Signalkrebs, der ursprünglich aus Nordamerika stammt, immer weiter in Europas Flüssen und Bächen. Beide Faktoren setzen Süsswasserökosysteme massiv unter Druck — mit Konsequenzen, die über die reine Wasserumwelt hinausgehen. (naturschutz.ch, 30.4.26)
Lobbyministerin Reiche: Einseitige fossile Agenda beschädigt die Demokratie Wirtschaftsministerin Katherina Reiche zieht Argumente einseitig von der Lobby heran, um ihre rückwärtsgewandte Gas-Agenda durchzusetzen — zum Schaden anderer Unternehmen, der Bürger*innen und des Vertrauens in demokratische Verfahren. (www.lobbycontrol.de, 30.4.26)
Your donated clothes might end up here Millions of garments flood a Ghana market — and much of it becomes waste. (yaleclimateconnections.org, 30.4.26)
Major hurricanes in the Northeast are rare. Could climate change make them common? A Category 4 hurricane making direct landfall on New York City could cause as much as $500 billion in insured damage. (yaleclimateconnections.org, 30.4.26)
Initiative Klimaneutrales Deutschland: Befragung Kommunale Energiepolitik Die Ergebnisse einer Studie von der Initiative Klimaneutrales Deutschland (IKND) und heimatwurzeln zeigen: Kommunen treiben die Energiewende bereits aktiv voran, stoßen dabei jedoch insbesondere bei Netzanschlüssen, Finanzierung und der politischen Kommunikation auf strukturelle Engpässe. Befragt wurden Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in ganz Deutschland. (initiative-klimaneutral.de, 30.4.26)
Schweizer Angestellte inszenieren laut neuer Umfrage ihre Produktivität Eine neue Umfrage zeigt: In der Schweizer Arbeitswelt regiert oft der Schein. Viele Angestellte inszenieren ihre Produktivität, statt wirklich zu arbeiten. | Wer kennt es nicht? Man bleibt im Büro, bis der Chef geht, oder rüttelt im Homeoffice an der Maus für den grünen Status. Eine neue Umfrage zeigt: In der Schweizer Arbeitswelt regiert oft der Schein. Viele Angestellte investieren mehr Energie in die Inszenierung ihrer Produktivität als in die Arbeit selbst. | Der Online-Status-Fake: Fast jeder Vierte (23,9 Prozent) hält seinen Chat-Status im Homeoffice künstlich auf «anwesend».|Die Randzeiten-E-Mail: 22,3 Prozent versenden Mails extra früh oder spät, um Fleiss zu suggerieren.|Das Sitzleder-Prinzip: 21,3 Prozent bleiben nur deshalb länger im Büro, weil die Führungskraft noch am Schreibtisch sitzt.|Die Geister-Jacke: Rund 10 Prozent lassen ihre Tasche oder Jacke am Platz zurück, um vorzutäuschen, sie seien nur kurz in der Pause, während sie eigentlich schon den Feierabend geniessen. (www.watson.ch, 30.4.26)
Kosten für Olympische Spiele: »Olympia ist eine riskante Wette« Olympia soll Hamburg fast fünf Milliarden Euro kosten. Der Ökonom Alexander Budzier forscht seit Jahren zu Olympia-Budgets – und warnt: Es könnte viel teurer werden. (www.zeit.de, 30.4.26)
Regenwälder können weiteren CO2-Anstieg kurzzeitig puffern – aber das hat seinen Preis Tropische Wälder sind eine der weltweit wichtigsten Kohlenstoffsenken. Eine Studie der Technischen Universität München (TUM), der Universität Wien und des Nationalen Instituts für Amazonasforschung in Brasilien deutet darauf hin, dass selbst kleine Unterholzbäume bei steigendem CO2-Gehalt in der Atmosphäre vorübergehend mehr CO2 speichern können. Ihre langfristige Kapazität zur Kohlenstoffspeicherung könnte aber durch Nährstoffmangel eingeschränkt sein und diese Fähigkeit beeinflussen. (www.tum.de, 30.4.26)
So erstellst Du eine effektive Social Media Strategie in 2026 Eine erfolgreiche Präsenz in den sozialen Medien im Jahr 2026 erfordert mehr als nur Konsistenz und Sichtbarkeit. Sie erfordert Anpassungsfähigkeit, Geschwindigkeit, KI-gestützte Workflows und ein community-orientiertes Denken. | Kurze vertikale Videos bleiben das dominierende Content-Format | KI-gestützte Content-Erstellung ist inzwischen Mainstream | Algorithmen priorisieren Saves, Shares, Kommentare und Watchtime stärker als Likes | Plattform-native Formate (Stories, Slideshows, Karussells, Shorts) performen besser als Link-Posts | Das Suchverhalten auf sozialen Plattformen nimmt zu (Social Search ersetzt in manchen Zielgruppen teilweise die klassische Suche) | Dezentrale und interessenbasierte Netzwerke wachsen weiter Private Communities und Direktnachrichten gewinnen strategisch an Bedeutung | Content-Distribution in mehreren Formaten ist essenziell für Sichtbarkeit (www.blog2social.com, 30.4.26)
Von der Leyen fordert Energiewende in Europa EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hat angesichts des Iran-Kriegs und der Abhängigkeit Europas von fossilen Brennstoffen eine Energiewende gefordert. In den ersten 60 Tagen des Konflikts sei die Rechnung für importierte Kraftstoffe um 27 Milliarden Euro angestiegen, sagte von der Leyen heute im EU-Parlament in Straßburg. | Daher müsse sich Europa in Zukunft mehr auf erschwingliche, heimische Energie konzentrieren wie Erneuerbare oder Atomkraft. Als Beispiel nannte die EU-Kommissionspräsidentin Schweden, wo der Anstieg des Gaspreises kaum zu höheren Strompreisen führe, weil das Land fast die ganze Energie aus Erneuerbaren und Nuklearenergie beziehe. | „Insgesamt benötigen wir mehr Energie, weil Datenzentren und künstliche Intelligenz zunehmen“, so von der Leyen. Ein Kontinent mit begrenzten Reserven sollte daher führend sein in der Elektrifizierung. Bis zum Sommer will die EU-Kommission einen entsprechenden Aktionsplan vorlegen. (orf.at, 30.4.26)
Urban Bee Concept: Nachhaltige Koexistenz von Honig- und Wildbienen in der Stadt Mit zunehmender Beliebtheit des „Urban Beekeeping“ wachsen auch die Bedenken. Die Auswirkungen auf die Wildbienenpopulationen in Städten sind bisher unklar. Im Rahmen einer gemeinsamen Studie von Imkern und Forschungseinrichtungen, darunter Forschende der Technischen Universität München (TUM), wurde das „Urban Bee Concept“ entwickelt, das Maßnahmen zur Förderung der Koexistenz von Honigbienen und Wildbienen in Städten umfasst. | Den Bienen Gutes tun — das ist die Idee hinter „Urban Beekeeping“, dem Imkern in Städten. Die rasch steigende Zahl dieser Imker in vielen Städten besorgt jedoch städtische Imkervereinigungen. In Berlin hat sich die Anzahl der Imker in Städten von 2005 bis 2022 mehr als verdreifacht. Ähnlich hoch ist der Zuwachs auch in Städten wie Zürich, Paris und Toronto. Da die Bienenstöcke ausschließlich Honigbienen beherbergen, hat deren Population in städtischen Gebieten ebenso rasant zugenommen. Deshalb kommt immer mehr die Frage auf: Können Honigbienen und Wildbienen (www.tum.de, 30.4.26)
Wie Dendrite die Lebensdauer von Feststoffbatterien verkürzen Die Lebensdauer von Feststoffbatterien, auch Festkörperbatterien genannt, wird durch Lithiumdendrite beeinträchtigt, die durch inneren Druck im festen Elektrolyten Risse erzeugen und zu Kurzschlüssen führen. Den Mechanismus hat ein Team des Max-Planck-Instituts für Nachhaltige Materialien aufgeklärt und empfiehlt eine andere Bauweise um die Kurzschlüsse zu vermeiden. (www.mpg.de, 30.4.26)
Stromerzeugung: Belgien stoppt Rückbau seiner Atomreaktoren - Belgien hat seinen Ausstieg aus der Kernkraft vergangenes Jahr gestoppt. Jetzt geht der Regierungschef noch einen Schritt weiter. - (www.faz.net, 30.4.26)
Online-Werbung: Weko nimmt Suchmaschinenwerbung für Reisen und Casinos ins Visier Die Wettbewerbskommission hat zwei Untersuchungen zur Suchmaschinenwerbung eröffnet. Im Fokus stehen die Reisebranche und Online-Casinos. (www.tagesanzeiger.ch, 30.4.26)
Weko geht koordiniertem Bieten nach Die Wettbewerbskommission hat zwei Untersuchungen im Bereich der Suchmaschinenwerbung eröffnet. Die erste Untersuchung betrifft Werbung in der Reisebranche, die zweite Werbung für Online-Casinos, wie die Behörde am Donnerstag mitteilte. - im Bereich der Suchmaschinenwerbung eröffnet. (www.persoenlich.com, 30.4.26)
GEG: Verbände kritisieren vertagte Entscheidung - - Sieben Verbände der Elektro- und Heizungsbranche fordern in einem gemeinsamen Positionspapier verlässliche Leitplanken für eine planbare und investitionssichere Gebäudewende. - - (www.geb-info.de, 30.4.26)
Reisen und Online-Casinos – Wettbewerbskommission untersucht Suchmaschinenwerbung Die Eidgenössische Wettbewerbskommission hat zwei Untersuchungen im Bereich der Suchmaschinenwerbung eröffnet (www.srf.ch, 30.4.26)
Elektrischer VW Polo: Der muss ein Ervolkswagen werden - Nie war der Polo so wichtig wie heute. VW bringt ihn mit elektrischem Antrieb. Die Basis kostet 25.000 Euro, dann wird es gesalzen. Dafür legt die Qualitätsanmutung in allen Belangen zu. Es folgen noch zwei Geschwister. - (www.faz.net, 30.4.26)
Blockade der Straße von Hormus – Experten fordern mehr Schutz für globale Seewege Die Blockade der Straße von Hormus durch den Iran zeigt die Verwundbarkeit globaler Seewege. Auf der nationalen maritimen Konferenz in Emden diskutieren Experten über Maßnahmen für mehr Sicherheit und Resilienz der Schifffahrt. (www.welt.de, 30.4.26)
EU-weit vereinheitlicht - - - Ab Mai ändern sich die Energieausweise für Gebäude in der gesamten EU. Dann zeigt eine Skala von A bis G die Energieeffizienz an. Bisher galt eine Skala von A+ bis H. Die neuen Bewertungsklassen entsprechen denen von Haushaltsgeräten. Vom Staubsauger bis zum Wohnhaus gibt es also künftig die gleichen Energieeffizienzskalen. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin. Ebenfalls neu: Energieausweise sind künftig auch bei der Verlängerung von Mietverträgen, bei einer größeren Renovierung sowie für viele öffentliche Gebäude vorgeschrieben. Die neuen Vorgaben stammen aus der überarbeiteten EU-Gebäuderichtlinie (EPBD), die alle Mitgliedstaaten bis spätestens 29. Mai 2026 in nationales Recht umsetzen müssen. - Ein Energieausweis zeigt an, wie energieeffizient ein Gebäude ist. Daraus lassen sich Rückschlüsse auf den energetischen Zustand des Hauses und die zu erwartenden Energieverbräuche und -kosten ziehen. Verpflichtend ist der Ausweis für alle, die ihr Gebäude neu vermieten, verkaufen oder verpachten wollen. Ein gültiger Energieausweis muss bereits bei der ersten Besichtigung vorliegen. Auch in Immobilienanzeigen auf kostenpflichtigen Intern >| (www.ikz.de, 30.4.26)
Water, Energy, Circularity – Technologien für eine resiliente Zukunft Von der Schwermetallentfernung über Rohstoffrückgewinnung seltener Metalle bis hin zum Recycling von Windkraftanlagen – auf der IFAT Munich präsentieren Fraunhofer Forscher wegweisende Lösungen für die nachhaltige Wasser- und Rohstoffwirtschaft. (www.energiezukunft.eu, 30.4.26)
Differenzverträge nehmen Gestalt an Ab 2027 sollen Differenzverträge die Vergütung von Strom aus Solar- und Windparks regeln. Was der Referentenentwurf des EEG 2027 dazu vorsieht, setzt auf Bewährtes und findet Zustimmung in der Branche. Allerdings fehlt der Marktwertkorridor. (www.energiezukunft.eu, 30.4.26)
Der Heilige und die Schlangen von Cocullo Im Bergdorf Cocullo in den italienischen Abruzzen werden am 1. Mai lebende Schlangen um die Statue des Dorfpatrons gelegt. Das Ritual verbindet katholische Volksfrömmigkeit mit einem Kult, der älter ist als das Christentum. (www.nzz.ch, 30.4.26)
Durchbruch bei neuem „Heizungsgesetz“ – Koalition vereinbart Kostenbremse für Mieter Ende Februar hatten Union und SPD Eckpunkte für ein neues Heizgesetz vorgelegt. Heftig gerungen wurde aber noch über Regelungen zum Mieterschutz. Nun konnte eine Einigung gefunden werden. Das sind die Kernpunkte des neuen Gesetzes. (www.welt.de, 30.4.26)
Die Umweltdenker, die intensive Landwirtschaft, Kernenergie und Gentechnik gut finden Das amerikanische Breakthrough Institute sucht pragmatische Lösungen für Klima, Umwelt und Energie. Politische Meinungsverschiedenheiten sind hier willkommen. Die Trump-Ära stellt die Denkfabrik auf die Probe. (www.nzz.ch, 30.4.26)
GASTKOMMENTAR - Die britische Demokratie entfernt sich vom traditionellen Westminster-Modell Grossbritannien ist politisch einem starken Wandel unterworfen. Das klassische Zweiparteiensystem mit jeweiligem Regierungswechsel zwischen Labour und Konservativen wird von einem Mehrparteiensystem abgelöst, was die bevorstehenden Regionalwahlen mit grosser Wahrscheinlichkeit bestätigen werden. (www.nzz.ch, 30.4.26)
E-Mobilität im Fokus: Neue Regeln, neue Kampagne Für E-Scooter, E-Bikes und Fahrräder treten neue Gesetze in Kraft. Das Land Tirol startet deswegen mit Sensibilisierung in Form einer neuen Kampagne. Die Polizei kündigt entsprechende Kontrollen an. (www.krone.at, 30.4.26)
Sammeltaxis trotz hoher Nachfrage oft zu teuer Im März legte der steirische Landesrechnungshof einen Bericht zum Mikro-ÖV vor. Bemängelt wurden neben Effizienz und Kostendeckung auch die Förderkriterien des Landes. Obwohl derartige Angebote in den Regionen wichtiger werden, will das Land die Kriterien aber nicht verändern. (www.krone.at, 30.4.26)
Techkonzerne: Alphabet, Amazon und Meta wachsen durch KI-Boom und Werbung Starke Cloud- und Werbegeschäfte treiben Amazon, Alphabet und Meta an. Zugleich investieren die Techkonzerne Milliarden in KI-Infrastruktur. (www.zeit.de, 30.4.26)
«Tiefe entsteht durch Konsequenz» Ramseier hat seinen Markenauftritt erneuert – neues Packaging, neue Kampagne, neuer Claim. Wie viel man bei einer 116-jährigen Traditionsmarke anfassen darf und warum «Ganz ehrlich» mehr ist als ein Werbeversprechen, erklären Jörg Stöckigt, Creative Director der Agentur Rembrand, und Evelyn Kafka, Leiterin Brand Management bei Ramseier Suisse. (www.persoenlich.com, 29.4.26)
«Der technologische Wandel in der Werbung ist Wahnsinn» Jung von Matt hat seinen neuen Firmensitz für 120 Mitarbeitende am Zürcher Rigiplatz eingeweiht – in der heutigen Zeit ein ungewöhnliches Signal. CEO und Haupteigentümer Roman Hirsbrunner erzählt vom Gezeitenwechsel in der Werbung, seinem Traum als Kampfflugpilot und der Herausforderung, eine der berühmtesten Agenturen zu führen. (www.persoenlich.com, 29.4.26)
Trumps Feldzug gegen erneuerbare Energie | US-Regierung bezahlt Unternehmen fürs Canceln von Windparks Zwei weitere Unternehmen sollen Geld in die fossile US-Wirtschaft stecken, mit dem sie ursprünglich Offshore-Anlagen aufbauen wollten. | Die US-Regierung von Donald Trump zahlt erneut Energieunternehmen dreistellige Millionensummen, damit die ihre Pläne für Offshore-Windparks aufgeben und stattdessen in klimaschädliche Öl- und Gasprojekte in den USA investieren. | Der Deal: Die Unternehmen stecken noch mal so viel Geld in fossile Projekte, wie sie zuvor an Pacht für Offshore-Flächen vor den US-Küsten gezahlt hatten. Können sie das nachweisen, löst das Innenministerium die Pachtverträge auf und zahlt das Geld zurück. | Das Vorgehen scheint zur Gewohnheit zu werden. Im März hatte die US-Regierung schon den französischen Energiekonzern TotalEnergies mit fast einer Milliarde US-Dollar dazu gebracht, Pläne für zwei mögliche Windparks im Atlantik zu streichen und sich stattdessen auf Öl- und Gasprojekte in den USA zu fokussieren. (taz.de, 29.4.26)
Ladesäulen-Monopole machen öffentliches Laden unnötig teuer Über zwei Millionen Elektroautos sind in Deutschland zugelassen, doch der Markt für öffentliches Laden bleibt fest in der Hand weniger lokaler Anbieter. Eine aktuelle Monopolanalyse zeigt: In manchen Städten kontrolliert ein einziger Betreiber bis zu 95 Prozent aller Säulen. Was das für Preise, Wettbewerb und die Mobilitätswende bedeutet. | Der Markt für die öffentliche E-Ladeinfrastruktur verharrt in den Händen weniger lokaler Anbieter. Laut einer aktuellen Monopolanalyse des deutschen Ökostromanbieters Lichtblick beherrschen die führenden Betreiber in den untersuchten Gebieten durchschnittlich 72 Prozent des Marktes. Damit überschreiten sie den gesetzlichen Schwellenwert von 40 Prozent, ab dem eine marktbeherrschende Stellung vorliegt, massiv. | Obwohl zu Beginn des Jahres 2026 bereits über zwei Millionen Elektroautos zugelassen waren, bleibt das Laden für viele Menschen kompliziert und teuer. (www.basicthinking.de, 29.4.26)
Neun Reformvorschläge, die Friedrich Merz garantiert nicht gefallen Statt zu liefern, verramscht die Politik unsere Zukunft. Wir haben die Lösungen für ein gerechteres Deutschland: von verstaatlichten Betrieben über Gratis-Solarkraftwerke für Balkone bis zur Zwangsabgabe für Multimillionäre | (www.freitag.de, 29.4.26)
Nachhaltigkeitssiegel im Test: Diese Label machen einen Unterschied Fairtrade, Rainforest Alliance, Naturland Fair, Hand in Hand — diese Nachhaltigkeitssiegel kleben auf vielen Kaffeepäckchen, Schokoladentafeln und Bananenschalen. Sie versprechen nachhaltigen Anbau und bessere Lebensbedingungen für Bäuerinnen und Bauern im Globalen Süden. Doch was steckt wirklich hinter den Logos? Wir haben geprüft, wie glaubwürdig die vier Nachhaltigkeitssiegel für Lebensmittel sind. Dazu befragten wir die Siegelgeber nach ihren Kriterien und prüften, wie gut sie ihre Vorgaben überprüfen. | Unser Ergebnis: Alle vier Siegel helfen dabei, nachhaltig erzeugte Lebensmittel im Laden zu erkennen. Sie unterscheiden sich allerdings in ihren jeweiligen Anforderungen an Einkommenssicherung, Arbeitsbedingungen und Umweltschutz. Ein Siegel ist insgesamt etwas schwächer aufgestellt. (www.test.de, 29.4.26)
Experten fordern mehr Praktiker an den Pädagogischen Hochschulen Eine Gruppe von Lehrpersonen, Politikern und Akademikern ist alarmiert über die sinkenden Leistungen an der Volksschule. Sie fordern eine Kurskorrektur. Dazu gehört auch: mehr Übung in den Grundkompetenzen Lesen, Rechnen, Schreiben. | Die Ausgangslage ist unerfreulich: Laut der aktuellen Pisa-Studie kann jeder vierte Schulabgänger nicht richtig lesen, jeder fünfte kaum rechnen und die Tendenz zeigt nach unten — obwohl sich die Schweiz eines der teuersten Bildungssysteme der Welt leistet. Kein Wunder, prägt der Begriff «Krise der Volksschule» vermehrt die bildungspolitische Debatte. FDP und SVP haben vor Kurzem je ein Positionspapier mit ähnlicher Stossrichtung präsentiert: Fokus auf Lesen, Rechnen, Schreiben und mehr Übung, mehr Praktiker als Dozenten an den Pädagogischen Hochschulen. Kritisiert werden der hohe Reformrhythmus, die integrative Förderung, der Fremdsprachenunterricht auf der Primarstufe. (www.watson.ch, 29.4.26)
Bewusster Konsum im digitalen Zeitalter – Kleine Schritte mit großer Wirkung Jeder Griff zum Smartphone ist selbstverständlich. Morgens klingelt der Wecker, mittags scrollen wir durch die Nachrichten, abends streamen wir eine Serie. Digitale Geräte begleiten uns lückenlos durch den Tag. An Rohstoffe, Energieverbrauch oder Elektroschrott denkt dabei kaum jemand. Genau hier liegt aber ein Hebel, der überraschend leicht zu bedienen ist und mit dem sich im Alltag erstaunlich viel bewegen lässt. Das Schöne daran: Es fängt mit Gewohnheiten an, die sich fast von selbst ergeben. | Hinter jedem Gerät steckt eine lange Lieferkette. Kobalt, Lithium, seltene Erden — die Herstellung eines einzigen Smartphones verschlingt Materialien aus Minen auf mehreren Kontinenten. Der Digitalverband Bitkom hat errechnet, dass rund 195 Millionen Althandys in deutschen Schubladen liegen. Viele davon funktionieren einwandfrei oder ließen sich mit wenig Aufwand reparieren. Trotzdem wandern sie eines Tages in den Müll. Ein Kreislauf, der sich durchbrechen lässt. (goodnews-magazin.de, 29.4.26)
Axpo gewinnt französischen Staatsauftrag Axpo Tochter Urbasolar hat die Ausschreibung für den ersten langfristigen Stromabnahmevertrag (PPA) des französischen Verteidigungsministeriums gewonnen. Auf einem ehemaligen Militärgelände in Salbris wird dafür eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 42 Megawattpeak (MWp) gebaut und deren Betrieb über einen Zeitraum von dreissig Jahren sichergestellt. | Die Axpo Tochter wandelt ein ehemaliges Militärgelände in Salbris in eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 42 MWp um. Die Anlage ist nicht nur eine Aufwertung des seit 2018 ungenutzten Gebiets, sondern deckt 3,7 Prozent des Energeibedarfs des französischen Verteidigungsministeriums mittels eines Stromabnahmevertrags (PPA). (www.gebaeudetechnik-news.ch, 29.4.26)
Die «Vision» für batterieelektrische Kreuzfahrtschiffe Der Meyer Werft Konzern stellte Anfang April 2026 auf der Seatrade Cruise Global in Miami/USA mit dem Projekt «Vision» das weltweit erste zu 100 Prozent batterieelektrisch betriebene Kreuzfahrtschiff mit einer Grösse von mehr als 80'000 BRZ (Bruttoraumzahl) vor. Die Konzeptstudie zeigt, wie nachhaltige Innovationen die Zukunft der Kreuzfahrt neu definieren könnten. | «Wir haben überlegt, wie wir mit Innovationen CO2 reduzieren und zur Dekarbonisierung beitragen können. Und das nicht erst in 50 Jahren. Wir ermöglichen eine Reduktion der Treibhausgasemissionen um bis zu 95 Prozent», erläutert Tim Krug von der Meyer Werft Concept Development Group. Die Meyer Werft stellt jedes Jahr auf der weltgrössten Fachmesse Seatrade Cruise Global ein komplett neues und innovatives Konzept vor und unterstreicht damit seinen Anspruch als Technologieführer. (www.gebaeudetechnik-news.ch, 29.4.26)
Strom aus dem Meer: Nanogenerator nutzt Verdunstung als Energiequelle Meerwasser verdunstet ständig, sei es an Küsten, auf dem offenen Ozean, in tropischen Regionen rund um den Globus. Forscher:innen an der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) haben nun ein Nanobauteil entwickelt, das genau diesen allgegenwärtigen Prozess zur kontinuierlichen Stromerzeugung nutzt. Das Besondere daran: Das System arbeitet autonom, braucht keine Batterie und kommt ohne seltene Rohstoffe aus. (www.trendsderzukunft.de, 29.4.26)
Wie steht es um die direkte Demokratie in der Welt? Das sagt der «World of Referendums»-Report Das Zentrum für Demokratie Aarau bietet neu jährlich einen Überblick über die Volksabstimmungen in der Schweiz und der Welt. Die Politikwissenschaftlerin Mara Labud erklärt, wieso das wichtig ist. (www.swissinfo.ch, 29.4.26)
Deutsche Umwelthilfe zu Gesetzentwurf zum Neubau von Gaskraftwerken: „Geschenke für Gas-Lobby und neue Hürden für die Energiewende“ Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert den Gesetzentwurf von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche für den Neubau von Gaskraftwerken als Geschenk an die Gas-Lobby. Statt einer Vorfestlegung auf neue Gaskraftwerke fordert die DUH einen technologieoffenen Ansatz, der auch Batteriespeichern faire Wettbewerbschancen einräumt. In der vergangenen Nacht hat das Bundeswirtschaftsministerium die formale Verbändeanhörung zum Gesetzentwurf zur Sicherung der Versorgungssicherheit Strom und zur Bereitstellung neuer Kapazitäten (StromVKG) eingeleitet. (www.duh.de, 29.4.26)
Staatsregierung gibt Klimaziel endgültig auf Die Bayerische Staatsregierung hat eine Novelle des Klimaschutzgesetzes beschlossen. Der BUND Naturschutz kritisiert insbesondere die Abkehr von verbindlichen Zielen, das Abschieben der Verantwortung auf andere Ebenen sowie den Versuch, fehlenden Klimaschutz durch Maßnahmen zur Klimaanpassung zu kaschieren. (www.bund-naturschutz.de, 29.4.26)
Unterwegs Seiten bauen: Lovable bekommt endlich eine App Mit der neuen Lovable App können User on the go Web und Mobile Apps sowie Seiten und Tools kreieren, ohne Programmierkenntnisse. | Deine Ideen warten nicht, bis du wieder im Büro oder an deinem Desktop PC bist. Deshalb bietet der KI-basierte App Builder Lovable jetzt eine Mobile App für iOS und Android User an. Damit können User auch unterwegs eigene Apps, Websites oder Tools kreieren und benötigen dafür keine Programmierkenntnisse. Vielmehr lassen sich die gewünschten Kreationen mithilfe natürlicher Sprache umsetzen. | Ähnliche Optionen zur App oder Website-Kreation mithilfe von KI bieten zum Beispiel Anthropic mit Claude Design — das eher auf die Layouts ausgerichtet ist — und Google mit Vibe Design auf der Plattform Stitch. OpenAIs Codex ermöglicht ebenso das App Building mit AI Support und kann jetzt auf das brandneue und hochleistungsfähige Modell GPT-5.5 zurückgreifen. (onlinemarketing.de, 29.4.26)
ÖV durch Flug-Abgaben stärken: Unterschriftensammlung für Mobilitätsbon-Initiative läuft Die Organisation Umverkehr hat am Dienstag die Unterschriftensammlung für die Mobilitätsbon-Initiative gestartet. Diese will den öffentlichen Verkehr im Inland stärken, Zugverbindungen in Nachbarländer ausbauen und eine Abgabe auf Flugtickets und Privatjets erheben. | Zurzeit sei das Flugzeug oft günstiger als der Zug, obwohl dieser viel umweltfreundlicher sei, heisst es in einer Mitteilung von Umverkehr und einer Allianz von Parteien und Verbänden. Mit der Initiative soll eine Abgabe auf Flugtickets und Privatjets eingeführt werden, um die ungleich langen Spiesse von Zug und Flugzeug anzugleichen. (www.watson.ch, 29.4.26)
Kult-Motorroller wird 80: Die Vespa ist mehr als ein motorisiertes Zweirad – ein italienisches Lebensgefühl Der Konstrukteur der Vespa verstand nichts von Motorrädern, aber er erfand eine Ikone der Mobilitätsgeschichte. In den 1960er-Jahren wurde die «Wespe» zum Symbol für Stil, Rebellion und Modernität. (www.tagesanzeiger.ch, 29.4.26)
Anlass 2026 fällt aus: Die Designgut-Messe zieht um – finanzielle Zukunft nicht gesichert Die Messe für nachhaltige Labels zieht nach 16 Jahren vom Casinotheater Winterthur an den Lagerplatz. Künftig soll sie im Frühling statt im Herbst stattfinden. Aktuell läuft ein Crowdfunding. (www.tagesanzeiger.ch, 29.4.26)
Nachhaltigkeit im Angebots-Look Die Migros lanciert eine Nachhaltigkeitskampagne, die die Sprache der klassischen Angebotswerbung zweckentfremdet. (www.persoenlich.com, 29.4.26)
Ethischer Dokumentarfilm – Darf man die Welt noch bereisen, um von ihr zu erzählen? Mit Hilfe früherer Filmaufnahmen reflektiert ein Regisseur, welche Umweltschäden sein Schaffen verursacht. (www.srf.ch, 29.4.26)
Lichtblick im Alpentransit: Transporteur Hupac gewinnt Marktanteile dazu Entgegen dem allgemeinen Negativtrend bringt der Logistiker Hupac wieder mehr Güter auf die Bahn. Das vom Stimmvolk beschlossene Verlagerungsziel bleibt trotzdem in weiter Ferne. (www.nzz.ch, 29.4.26)
GEG: Erneuerbaren-Verband kritisiert Fristverlängerung - - Das Bundeswirtschaftsministerium will Fristen im noch geltenden Gebäudeenergiegesetz verlängern und damit die ab Juli greifende 65-Prozent-Vorgabe für erneuerbare Energien aussetzen. Der Bundesverband Erneuerbare Energie warnt vor einem gefährlichen Stillstand in der Wärmewende. - - (www.geb-info.de, 29.4.26)
Pressestatement anlässlich der heute beschlossenen Änderung am Gebäudeenergiegesetz Klimaschutz bleibt auf der Strecke (www.wwf.de, 29.4.26)
Kreativer Einblick Seit letztem Sommer prangt an einem Ersatzneubau im Zürcher Quartier Binz der Name ‹House of Interiors›. Es ist der Name eines neuen Kreativ-Hotspots für Innenarchitektur und Interior Design. (www.hochparterre.ch, 29.4.26)
Wer von negativen Strompreisen profitieren kann Während die Öl- und Spritpreise wieder gestiegen sind, ist Strom zuletzt extrem günstig geworden. Im Großhandel ist der Preis sogar zeitweise ins Minus gefallen. Wie Verbraucher davon profitieren können. Von Till Bücker. [mehr] (www.tagesschau.de, 29.4.26)
Leitender Bischof der VELKD: Demokratie ist nicht mehr selbstverständlich Mit einem Grundsatzwort zur Demokratie reagieren die lutherischen Kirchen in Deutschland auf lauter werdende extremistische Stimmen und das Gefühl vieler Menschen, politisch nicht mehr gehört zu werden. (www.ekd.de, 29.4.26)
Batteriespeicher für die Energiewende: „Frau Reiche verunsichert den Energiemarkt“ - In Niederbayern baut das Familienunternehmen Fenecon aus Autobatterien Speicher für die Energiewende. Die Geschäfte laufen gut. Aber auf Wirtschaftsministerin Reiche sind die Brüder nicht gut zu sprechen. - (www.faz.net, 29.4.26)
Digitalisierung beim Bund: Es gibt nur eine Sache, die gegen ein IT-Debakel hilft Untaugliche Software, explodierende Kosten: Die Verwaltung muss ihre IT-Projekte besser aufgleisen – und deren Baupläne von Anfang an offenlegen. (www.tagesanzeiger.ch, 29.4.26)
Politische Bücher: Handyverbote verdrängen das Problem nur - Die Erziehungswissenschaftlerin Nina Kolleck hält nicht viel davon, die Nutzer sozialer Medien zu bestrafen. Sie fordert eine Regulierung der Plattformen. Ihr Vorschlag: Ein nach Alter abgestufter Social Media-Zugang für Jugendliche. - (www.faz.net, 29.4.26)
Pressestatement zum Report “Critical Minerals, Water Insecurity and Injustice” (UNU-INWEH) WWF: EU-Rohstoffstrategie nutzen, um Vorfahrt für Recycling und Kreislauwirtschaft zu schaffen (www.wwf.de, 29.4.26)
Jusos wollen Ehe durch „lockere Verantwortungsgemeinschaft“ ersetzen Die Berliner Jusos fordern die Abschaffung der Ehe und schlagen stattdessen eine „lockere Verantwortungsgemeinschaft“ vor. Standesbeamte und Scheidungsrichter sollten neue Aufgaben übernehmen, etwa in der Jugend- und Gewalthilfe. (www.welt.de, 29.4.26)
Fragwürdige Geschäftspraktiken – Betroffene warnen vor dubioser Freiburger Fensterreparaturfirma Die Firma Alpenglas sorgt für Kritik: Kunden berichten von hohen Rechnungen, Betreibungen und Maulkörben. (www.srf.ch, 29.4.26)
Prien verteidigt Kürzungen beim Förderprogramm „Demokratie leben“ Familienministerin Karin Prien hat die geplanten Änderungen am Förderprogramm „Demokratie leben“ verteidigt. Nach Ansicht von Prien sind zu viele Mittel in die Förderung von linken Projekten geflossen. Sie wolle nun stärker die Mitte der Gesellschaft erreichen. (www.welt.de, 29.4.26)
Vattenfall-Deutschlandchef: „Ausstieg aus den Fossilen – überall, wo es geht!“ - Vattenfall war mal einer der großen, schmutzigen Stromkonzerne. Jetzt macht sich Deutschlandchef Robert Zurawski für die Erneuerbaren stark. Aber ein bisschen anders als andere Energieriesen hierzulande. - (www.faz.net, 29.4.26)
Europa erwärmt sich am schnellsten Europa bekommt die Auswirkungen des Klimawandels besonders stark zu spüren: Es erlebte 2025 einen enormen Rückgang der Schnee- und Eisbedeckung, Dürren, Hitzewellen, Waldbrände und Meereserwärmung. Das fasst der Bericht über den Zustand des Klimas in Europa 2025 der Weltwetterorganisation (WMO) und des EU-Klimawandeldiensts Copernicus zusammen. Kein anderer Kontinent erwärme sich schneller, geht daraus hervor. (orf.at, 29.4.26)
Die Wahrheit: Wale statt Waschmaschinen Weil die Firma MediaMarkt die Walrettung sponsert, gerät sie in finanzielle Schieflage. Ein Strandspaziergang mit dem Elektroketten-Boss Walter Gunz. mehr... (taz.de, 29.4.26)
Fast ganz Europa 2025 von Extremwetter geplagt Das Jahr 2025 war durch viele negative Rekorde geprägt, wie der aktuelle Copernicus-Klimabericht zeigt. Rekord-Hitzewellen, extreme Stürme und Hochwasser nehmen in Europa zu. Die Meeresoberfläche ist so heiß wie nie. Aber auch die Solarenergie konnte einen Rekordwert erreichen. (www.krone.at, 29.4.26)
Steigender Meeresspiegel: Venedig geht langsam unter Der Klimawandel lässt den Meeresspiegel steigen. Zugleich sinkt der Boden unter Venedig ab. Forscher halten für möglich: Irgendwann muss die italienische Lagunenstadt ins Landesinnere umziehen. Von Anette Kolb.[mehr] (www.tagesschau.de, 29.4.26)
Städte weltweit fordern schnelleren Umstieg auf Erneuerbare Energien Das internationale C40-Städte-Netzwerk hebt Erneuerbare Energien als den effektivsten Weg hervor, um eine bezahlbare und zuverlässige Energieversorgung zu sichern. Ziel ist es, den Einsatz fossiler Brennstoffe bis 2030 zu halbieren. (www.energiezukunft.eu, 29.4.26)
Klimawandel in Europa: Spitze bei der Hitze Europa erhitzt sich schneller als jeder andere Kontinent. 2025 litten darunter besonders Skandinavien, die Wälder Spaniens – und Seegraswiesen. mehr... (taz.de, 29.4.26)
Gutachten widerspricht Reiches Mär von hohen Energiewende-Systemkosten Wegen vermeintlich zu hohen Kosten, will Wirtschaftsministerin Reiche den Erneuerbaren Ausbau bremsen und lieber Gaskraftwerke zur Versorgungssicherheit fördern. Zahlen eines neuen Gutachtens sprechen eine völlig andere Sprache. (www.energiezukunft.eu, 29.4.26)
Das deutsche Gesundheitssystem braucht einen Umbau: Geld ist genug da, doch es fehlt an Effizienz Deutschland gibt innerhalb von Europa das meiste Geld für Gesundheitsversorgung aus, jedoch mit mittelmässigen Ergebnissen. Die Reformen müssen grundlegend sein. Andere Länder haben es vorgemacht. (www.nzz.ch, 29.4.26)
Wetter Schweiz: Trockenheit in der Schweiz nimmt zu – steigt jetzt das Risiko für einen Hitzesommer? Das Frühjahr war bisher sehr trocken, die Waldbrandgefahr steigt. Zur Linderung bräuchte es mehrtägige intensive Niederschläge. Wann kommt der Regen? (www.tagesanzeiger.ch, 29.4.26)
Bauprojekt in Winterthur gescheitert: Stiftung bleibt auf millionenschwerer Kirche sitzen, Präsident in der Kritik Die Hülfsgesellschaft will für 50 Millionen Franken 67 neue Wohnungen bauen. Das erste Projekt scheiterte an einem Rekurs. Stiftungsräte kritisieren nun ihren Präsidenten – nicht zum ersten Mal. (www.tagesanzeiger.ch, 29.4.26)
27-Millionen-Projekt des Bundes: Kantone lehnen digitale AHV ab – droht nun das nächste IT-Debakel beim Bund? Bei der Digitalisierung der 1. Säule gibt es Widerstand von Kantonen und Ausgleichskassen. Sie fürchten um Einfluss und Geld. Experten warnen: Ohne echte Kooperation droht wieder ein IT-Debakel. (www.tagesanzeiger.ch, 29.4.26)
KOMMENTAR - Die katholische Kirche boomt. Auch in Europa. Aber nur dort, wo sie den Mut hat, unzeitgemäss zu sein In Deutschland und der Schweiz treten Katholiken scharenweise aus der Kirche aus. In Frankreich und den USA lassen sich so viele Menschen taufen wie noch nie. Das ist mehr als ein Trend. (www.nzz.ch, 29.4.26)
INTERVIEW - «Wir haben verlernt, mit Extremsituationen umzugehen», sagt der Blackout-Experte Europa ist verwundbar geworden. Die Energiewende macht die Stromnetze fragiler, der Iran-Krieg bedroht die globalen Lieferketten. Herbert Saurugg weiss, was zu tun ist. Und setzt auf die Anpassungsfähigkeit des Kontinents. (www.nzz.ch, 29.4.26)
Klimarückblick 2025: EU-Klimabericht 2025: Hitze im Norden, Brände im Süden Eine beispiellose Hitzewelle in Skandinavien, viel Trockenheit, Rekord-Waldbrände – und die schnellste Erwärmung weltweit: was im Copernicus-Klimabericht 2025 hervorsticht. (www.sueddeutsche.de, 29.4.26)
Gewaltbereite Migranten, religiöses Mobbing an Schulen: Die Journalistin Julia Ruhs spürt dem Islamismus in Deutschland nach Wegen einer Reportage über die unkontrollierte Migration nach Deutschland wurde Ruhs von ihren Kollegen massiv angefeindet. Nun wagt sich die Reporterin des Bayerischen Rundfunks an ein anderes kontroverses Thema. (www.nzz.ch, 29.4.26)
Copernicus-Bericht 2025: Klimawandel macht Europa weiterhin zu schaffen Temperaturrekorde, mehr Extremwetter und großflächige Waldbrände: Der Copernicus-Klimabericht 2025 meldet für Europa viele Negativrekorde. Gleichzeitig wachsen die Erneuerbaren - mit einem Rekordwert für Solarenergie. Von Kathrin Schmid.[mehr] (www.tagesschau.de, 29.4.26)
Heizspiegel NRW zeigt: Fossile Heizsysteme treiben Kosten in die Höhe - - Der erste Heizspiegel für Nordrhein-Westfalen ist erschienen. Neue Vergleichswerte zeigen Sparpotenziale und machen steigende Kosten für Öl und Gas sichtbar. - - (www.geb-info.de, 29.4.26)
Demokratieförderung: Karin Prien verteidigt Neuausrichtung von »Demokratie leben!«-Programm Einige bisher geförderte Projekte seien »extrem selbstreferenziell« und »überheblich«, bemängelt die Familienministerin. Sie sei »allergisch« gegen Identitätspolitik. (www.zeit.de, 29.4.26)
Quallen in der Adria vor Triest: Quallenblüte beginnt Vor der italienischen Stadt Triest sammelt sich ein Quallenteppich. Das stellt die Fischerei sowie den Tourismus vor Probleme. (www.watson.ch, 28.4.26)
Texas' Gulf Coast has a health problem: benzene emissions are among the highest in the nation At the worst-performing refineries, report finds operators are not tackling recurring and harmful leaks, leading to public health risk. (yaleclimateconnections.org, 28.4.26)
Nanz-Rudel: Kanton regulierte nicht, will nun unrechtmässig abschiessen Der Kanton Wallis will einen Wolf des Nanz-Rudels mitten in der Jungtieraufzucht abschiessen — was gemäss Jagdverordnung nicht zulässig ist. Brisant: Der Kanton hätte das Rudel im Vorjahr rechtmässig entfernen können, verzichtete aber. Die jüngsten Nutztierrisse wären so womöglich vermeidbar gewesen. | Dass man Wölfe, die ein unerwünschtes Verhalten aufweisen und namentlich den fachgerechten Herdenschutz regelmässig überwinden, abschiesst, ist grundsätzlich unbestritten — aber im Rahmen des geltenden Rechts und unter Beachtung der Aspekte des Tierschutzes. Selbst wenn es sich, wie vom Kanton behauptet, lediglich um ein Wolfspaar handeln würde, wäre der Abschuss nicht zulässig, sofern eine Reproduktion nicht ausgeschlossen werden kann. (naturschutz.ch, 28.4.26)
Signal-Skandal im Bundestag: Das Problem sitzt vor dem Bildschirm Mehrere hochrangige deutsche Politiker haben Phishing-Nachrichten auf dem Messengerdienst Signal erhalten, hinter denen Russland vermutet wird. Obwohl Sicherheitsbehörden seit Monaten vor solchen Angriffen warnen, sind offenbar sogar Bundestagsabgeordnete in die Falle getappt. Der Fall offenbart einen gefährlichen Mangel an Medienkompetenz auf höchster politischer Ebene. Eine kommentierende Analyse. | Das Bundesamt für Verfassungsschutz und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnen bereits seit Februar 2026 vor gezielten Angriffen auf Signal-Konten. Angreifer hätten demnach hochrangige Politiker, Militärs und Journalisten im Visier. Die Behörden gehen davon aus, dass die Angriffe voraussichtlich durch einen staatlich gesteuerten Akteur durchgeführt werden. Am 17. April wurde eine aktualisierte Warnung ausgesprochen. | Wie der Spiegel (€) zuerst berichtete, wurde Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) Mitte April 2026 Opfer eines solchen Angriffs. (www.basicthinking.de, 28.4.26)
„Überheblichkeit selbstreferenzieller Gruppen“ – Prien verteidigt Kürzungen bei „Demokratie leben“ Mit ihrer Ankündigung, das Programm „Demokratie leben“ zu reformieren, sorgt Familienministerin Prien für Verunsicherung. Die Zivilgesellschaft sei aber nicht nur die linke Seite, die eine bürgerliche Regierung kritisiere. Prien sei klar gewesen, „in ein Wespennest zu stechen“. (www.welt.de, 28.4.26)
Umfrage zur Energiewende: „Unser Schwimmbad war warm“ - Eine Umfrage unter Bürgermeistern zeigt, dass sie hinter der Energiewende stehen. Wenn man sie denn lässt. - (www.faz.net, 28.4.26)
Kommentar: Gefahr lauert woanders Irans mutmaßliche nukleare Ambitionen prägen die Konferenz zur Überprüfung des Atomwaffensperrvertrags. Faktisch aufrüsten tun jedoch zuvordest westliche Nuklearmächte, und auch die BRD würde gerne mitmischen. (www.jungewelt.de, 28.4.26)
Energiesouveränität: Spritrevolution in Kuba [Online-Abo] Erstmals eigener marktfähiger Treibstoff mittels Thermokonversion von Rohöl produziert. (www.jungewelt.de, 28.4.26)
BP profitiert vom Irankrieg: Wir müssen aufrüsten gegen die Ölkonzerne Der britische Ölriese BP verdoppelt seine Gewinne und setzt weiter auf fossile Brennstoffe. Dabei zeigt die Krise: Den Erneuerbaren gehört die Zukunft. mehr... (taz.de, 28.4.26)
Wie Folienverpackung nachhaltig produziert wird Der Familienunternehmen Coreth in Unterwaltersdorf zeigt, wie moderne Kunststoffproduktion und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können. Seit der Gründung 1980 hat sich der Betrieb zu einem der führenden Folienhersteller Österreichs entwickelt – mit Fokus auf ressourcenschonende Technologien. (www.krone.at, 28.4.26)
Trumps Feldzug gegen erneuerbare Energie: US-Regierung bezahlt Unternehmen fürs Canceln von Windparks Zwei weitere Unternehmen sollen Geld in die fossile US-Wirtschaft stecken, mit dem sie ursprünglich Offshore-Anlagen aufbauen wollten. mehr... (taz.de, 28.4.26)
Wohnkosten setzen sechs von zehn Wienern arg zu Es klingt paradox: Obwohl zehntausende Wohnungen in Wien leer stehen, sinken die Mietkosten nicht. Im Gegenteil. Sie sind teils überbordend stark gestiegen, obwohl zu viel (!) gebaut wurde. Ein Experte erklärt die Gründe und was politisch nun zu tun ist, um die Menschen zu entlasten. (www.krone.at, 28.4.26)
Das Parlament will den Baslern kein volles Ständerecht geben Die beiden Basel erhalten weder einen zweiten Sitz im Ständerat noch eine ganze Stimme beim Ständemehr. Gerhard Pfister, Wortführer der Mehrheit, sprach von einem «Perpetuum mobile der Vergeblichkeit». Er kann froh sein, dass er Zuger ist. (www.nzz.ch, 28.4.26)
Inbetriebnahme Dolderhornhütte - Tauwetter auf der Doldenhornhütte SAC: mit der neuen Saison gehen auch die neuen Trink- und Abwasseranlagen in Betrieb. Die frisch umgebaute Hütte eröffnet pünktlich zu Auffahrt (14. Mai) für Gäste. Die Kompostwürmer freuen sich auf euch!Ein paar Eindrücke von der Baustelle der Kläranlage sind im Doldenhorn-Tagebuch! - - - - - (vuna.ch, 28.4.26)
Grosse Unruhe am Mount Everest: Stimmen die Bedingungen nicht, ziehen die Expeditionsagenturen einfach weiter Ein riesiger Sérac im Khumbu-Eisbruch verzögerte am Mount Everest wochenlang den Routenbau, was zu Nervosität bei den Bergsteigern und Veranstaltern führte. Nun können die Expeditionen endlich starten. (www.nzz.ch, 28.4.26)
Vereinte Nationen: Johann Wadephul fordert China und Russland zu Iran-Resolution auf Außenminister Wadephul appelliert an China und Russland, ihre Blockade aufzugeben. Die Weltgemeinschaft sei sich einig, dass die Straße von Hormus wieder frei sein müsse. (www.zeit.de, 28.4.26)
Wohnen und Verkehr in Winterthur: Bürgerliche und Wirtschaftsverbände lancieren Referendum gegen Richtplan Ein breit abgestütztes Komitee will die Gesamtrevision des städtischen Richtplans vor das Volk bringen. Bis Mitte Juni muss es dafür die notwendigen Unterschriften sammeln. (www.tagesanzeiger.ch, 28.4.26)
Bereit für die Energiewende – Befragung zeigt: Windkraft-Ausbau ist breit akzeptiert Windräder sind als Stromquelle beliebt. SRF-Wirtschaftsredaktor erklärt das Resultat dieser Umfrage. (www.srf.ch, 28.4.26)
Deutsche Regierung will Zuckersteuer einführen Übergewicht, Diabetes, Probleme mit Herz und Kreislauf: Übermäßiger Konsum von Zucker schadet dem Körper. Trotzdem nehmen die meisten von uns zu viel von dem süßen Stoff zu sich. In Deutschland will man nun zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Mit einer „Zuckerabgabe“ soll der Konsum von Zucker verteuert und somit unattraktiver gemacht werden und gleichzeitig will man durch die zusätzlichen Einnahmen das Budget konsolidieren. (www.krone.at, 28.4.26)
Energiewende: Die Rückkehr der Strommasten Einst galten große Überlandleitungen als „Monstertrassen“, der Bund gab deshalb Erdkabeln den Vorzug. Jetzt soll das Kabinett die Entscheidung rückgängig machen – und sofort regt sich Widerstand. (www.sueddeutsche.de, 28.4.26)
Wärmewende in dezentralen Versorgungsgebieten – Energieblog energynet Weit mehr als die Hälfte aller Gebäude wird 2045 immer noch dezentral beheizt werden, trotzdem spielen diese Gebäude in der Wärmeplanung nur eine Nebenrolle. Kommunen sollten allerdings dezentrale und zentrale Gebiete mindestens gleichrangig behandeln, denn die dezentralen Versorgungsgebiete sind entscheidend für eine erfolgreiche Wärmewende. Kommunen haben, wie dieser Beitrag zeigen wird, einige Möglichkeiten, lokale Eigentümer bei ihrem Heizungstausch zu unterstützen. Beispiele aus der Praxis und verschiedene Anbieter demonstrieren die zahlreichen Wege, wie Kommunen die Wärmewende in dezentralen Gebieten voranbringen können. (www.energynet.de, 28.4.26)
Mutlos – Schwarz-Rot gefangen im Reformstau? Bei phoenix „unter den linden“ diskutierte ich mit Thomas G. Becker und Oliver Zander: Deutschland braucht keinen Rückwärtsgang, sondern Mut zur Modernisierung — mit Energiewende, Investitionen und fairer Arbeit. | @ckemfert.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 28.4.26)
Icon-Ghetto: Warum Ihr Desktop-Chaos die Rendite frisst Ein zugemüllter Desktop ist ein echter Stress-Garant. Warum ein digitaler Frühjahrsputz Ihren Cortisolspiegel am Montagmorgen um 30 % senkt und was die Hirnforschung über Ihr „Icon-Ghetto“ sagt. | Es ist ein vertrautes Ritual in den gläsernen Bürotürmen und den ergonomisch optimierten Home-Offices: Der Rechner fährt hoch, der erste Schluck Kaffee ist noch heiß, doch die gute Laune des Montagmorgens zerschellt an einer Wand aus bunten Quadraten. Zwischen Präsentation_V3_final, Screenshot_12_04 und einer unüberschaubaren Ansammlung von PDF-Leichen kämpft der Cursor mühsam um die Aufmerksamkeit des Nutzers. | Was wir oft als kreatives Chaos oder vernachlässigbare Unordnung abtun, ist in Wahrheit ein kognitiver Brandstifter. Der digitale Frühjahrsputz ist längst keine kosmetische Übung mehr, sondern eine Form der mentalen Hygiene, die über die tägliche Leistungsfähigkeit entscheidet. Wissenschaftliche Erkenntnisse legen nahe, dass ein aufgeräumter Desktop den Stresspegel am Morgen (www.it-daily.net, 28.4.26)
AfD will Ablösung von Staatsleistungen an Amtskirchen Die AfD hat im Deutschen Bundestag einen Gesetzentwurf zur Ablösung der Staatsleistungen an Religionsgemeinschaften eingebracht. Angesichts geschätzter Zahlungen von 666 Millionen Euro in diesem Jahr gewinnt die Debatte über staatliche Neutralität in Religionsfragen neue Aktualität, auch wenn die Initiative politisch nicht frei von strategischen Motiven erscheint. Zugleich wirft der Vorstoß ein... (hpd.de, 28.4.26)
Energie in Zürich: Über 5000 Zürcherinnen wollen Solarstrom aus dem Quartier– doch es fehlt das Angebot Seit Anfang Jahr können Hausbesitzer mit Solaranlagen ihren Strom an die Nachbarschaft verkaufen. Doch in Zürich ist die Nachfrage viel grösser als das Solarstrom-Angebot. (www.tagesanzeiger.ch, 28.4.26)
Sunrise muss Gehörlose besser versorgen Das Telekommunikationsunternehmen muss bei seinem TV-Angebot eine interaktive Zusatzfunktion verbreiten, die Dienste für Sinnesbehinderte enthält. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden. (www.persoenlich.com, 28.4.26)
Kontrollen im Kanton Zürich: Kantonales Labor beanstandet jede zehnte Probe Solarien liessen Minderjährige ein, und «High Protein»-Produkte hielten nicht, was sie versprachen. Grösstenteils seien die gesetzlichen Vorgaben jedoch eingehalten worden. (www.tagesanzeiger.ch, 28.4.26)
Zukunft der Raumfahrt – Astronaut: «Irgendwann werden wir auf anderen Planeten leben» Alexander Gerst war 362 Tage auf der ISS und erzählt, wie der Blick aus dem All auf die Erde sein Weltbild veränderte. (www.srf.ch, 28.4.26)
China: Kirche begeht Welttag der Berufungen - - Katholiken auf dem chinesischen Festland haben am vergangenen Wochenende in vielen Bistümern Initiativen zur Unterstützung priesterlicher und geistlicher Berufungen durchgeführt. Das berichtet die Nachrichtenagentur fides. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 28.4.26)
Eckwertebeschluss 2027: WWF fordert Kurswechsel statt fossiler Sackgasse Statt Milliarden in fossile Infrastruktur zu versenken, müsse die Bundesregierung endlich in Unabhängigkeit, Klimaschutz und intakte Natur investieren. (www.wwf.de, 28.4.26)
Fraunhofer UMSICHT und Evangelische Kirche erreichen Meilenstein im Klima-Projekt Wie kann die Evangelische Kirche im Rheinland (EKIR) bis 2035 klimaneutral sein? Antworten auf diese Fragen standen beim gemeinsamen Workshop der Evangelischen Kirche in Oberhausen und Fraunhofer UMSICHT am 24. März im Mittelpunkt. Das Projektteam stellte die Ergebnisse des zweijährigen Projekts »Klimaneutrale Kirche« vor und legte die nächsten Schritte fest. (www.umsicht.fraunhofer.de, 28.4.26)
Kritik an Greenwashing-Studie zu Fleisch- und Molkereikonzernen Eine Studie behauptet: Die 33 größten Fleisch- und Molkereikonzerne betreiben Greenwashing in großem Stil. Unabhängige Experten bezweifeln die Ergebnisse . Woran erkennt man falsche Verspechen. (www.faz.net, 28.4.26)
Selbstfürsorge statt Rebellion: Macht Achtsamkeit unpolitisch? Achtsamkeit soll helfen, mit Stress umzugehen. Stabilisiert der Trend bestehende Verhältnisse, statt sie zu verändern? | Je mehr Menschen über Erschöpfung klagen, desto beliebter wird Achtsamkeit: Techniken wie Meditation oder Atemübungen können dabei helfen, Stress zu reduzieren. Doch der Achtsamkeits-Trend verhindere gesellschaftlichen Wandel, schreibt Kathrin Fischer in ihrem neuen Sachbuch «Achtsam geht die Welt zugrunde». Ein Gespräch mit der Autorin. (www.srf.ch, 28.4.26)
KI in der Schule: Frag doch mal die KI, sagt die Lehrerin An einer Grundschule in Potsdam lernen schon Erstklässler mit künstlicher Intelligenz. Bildungsforscher warnen, die Lehrerin meint: Bots gehören in den Unterricht. (www.zeit.de, 28.4.26)
Lineare Logik beim Bauen abreißen Allein in den Gebäuden stecken in Deutschland rund 20 Milliarden Tonnen an Materialien – das ist unser Rohstofflager der Zukunft, meint der Umweltrat SRU und verlangt in seinem neuen Gutachten den Übergang zum zirkulären Bauen. Das würde ökologischer sein und das Land resilienter machen. - (klimareporter.de, 28.4.26)
Zahl getöteter Radfahrer steigt und Berlin will den Radwegeausbau bremsen Im vergangenen Jahr starben in Deutschland 462 Radfahrer. Besonders häufig trug der Autoverkehr Schuld an den tödlichen Unfällen. Sichere Radwege sind ein zentrales Ziel des Berliner Mobilitätsgesetzes. Das aber wird aktuell zurückgedreht. (www.energiezukunft.eu, 28.4.26)
Klimapolitik vor Gericht: »Man kann nicht sagen, dass sich die Regierung an das Recht hält« Fünf Jahre ist das Klimaurteil des Bundesverfassungsgerichts her. Anwalt Remo Klinger erklärt, warum Gerichte die Politik auch jetzt noch zum Klimaschutz zwingen müssen. (www.zeit.de, 28.4.26)
Platznot in den Schulen: Horgen baut für 12 Millionen Franken eine weitere temporäre Schulanlage Auf dem Gehrenareal soll bis August 2027 ein Provisorium für rund 100 Kinder entstehen. Doch wegen akuter Platznot stellt die Gemeinde zuerst noch Container auf, bis das Provisorium steht. (www.tagesanzeiger.ch, 28.4.26)
Benzin, Diesel, Heizöl: In der Schweiz ist die Versorgung bis Ende Mai gesichert – aber beim Kerosin gibt es Unsicherheiten Die Schweiz wird auch im Mai genügend Öl haben. Doch beim Flugpetrol könnte es knapp werden. Viele europäische Länder setzen daher verstärkt auf Rohöl aus den USA. (www.nzz.ch, 28.4.26)
Alkohol und Drogen: Mehr Unfälle von Radfahrern Ob mit Muskelkraft betriebenes Fahrrad oder Stromradl: Die Zahl der Unfälle im Rauschzustand hat in der jüngsten Vergangenheit in Tirol deutlich zugenommen. Auch Medikamente sind bei Unglücken im Spiel. (www.krone.at, 28.4.26)
Kostenfreies E-Learning zur WEG-Energieberatung startet - - Die Deutsche Energie-Agentur stellt ein kostenfreies E-Learning zur Energieberatung von Wohnungseigentümergemeinschaften bereit. - - (www.geb-info.de, 28.4.26)
Energieunabhängigkeit & Klimaschutz vorantreiben: #Photovoltaik – Alles-in-einem-Band: Grundlagen, Fachbegriffe. Herstellung, Planung, Umsetzung und Nutzung. Globale, nachhaltige Energieversorgung. Stammtischmythen aufgeklärt. | Von Prof. Stefan Krauter & Dr. Armin Froitzheim | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 27.4.26)
Global Europe, Global Responsibility Wir argumentieren, dass der nächste Mehrjährige Finanzrahmen der EU die Klima- und Entwicklungsfinanzierung für Afrika strategisch priorisieren muss. Wir heben die vielfältigen Vorteile eines stärkeren Engagements der EU in Afrika hervor und forderen eine deutliche Aufstockung der EU-Investitionen. (www.germanwatch.org, 27.4.26)
Kontrolle ist das neue Wachstum Schweizer Planungs- und Baubranche setzt 2026 auf Kostensteuerung, klare Mandate und bessere Koordination | Revizto-Studie zeigt: Budgetdisziplin ist Top-Thema, Rework wird zur Koordinationsfrage — und KI scheitert oft am fehlenden Use Case. | In der Schweizer Planungs- und Baubranche verschiebt sich der Blick auf Produktivität: Weg von «mehr Ressourcen», hin zu mehr Steuerbarkeit. Die Revizto Market Survey 2026 zeigt, dass die Schweiz in Sachen «Budget- und Kostenkontrolle» unter den befragten Ländern am schlechtesten abschneidet (17% Schweiz vs. 13% global) und somit die grössten Budgetabweichungen im globalen Vergleich verzeichnet. | Das übergeordnete Signal: Kontrolle ist das neue Wachstum. Steigende Projektkomplexität und ein spürbarer Koordinationsdruck machen Transparenz, Standards und verbindliche Prozesse zum entscheidenden Hebel — insbesondere dort, wo Kostenabweichungen und Rework die Margen belasten. (baurundschau.ch, 27.4.26)
Warum Unternehmen 2026 ihre Software-Stacks verkleinern Viele Unternehmen haben in den letzten Jahren immer mehr Tools eingeführt — oft unkoordiniert und aus akutem Bedarf heraus. 2026 kippt dieser Trend: Der Fokus verschiebt sich hin zu weniger Software, mehr Überblick und deutlich mehr Effizienz. Eine Entwicklung, die integrierte Systeme wie Bitrix24 beschleunigen. | Ein neuer Trend setzt sich durch: „Lean & Smart“. Gemeint ist eine bewusst reduzierte Software-Umgebung, die Prozesse zentral abbildet, Datensilos auflöst und gleichzeitig die Kosten senkt. Eine Komplettlösung für Unternehmen wie Bitrix24 vereint genau diesen Ansatz. | 1. Tool-Overload senkt die Produktivität | 2. Zersplitterte Daten erschweren Entscheidungen | 3. SaaS-Kosten steigen unbemerkt an | 4. Integrationen sorgen für Komplexität statt Erleichterung | 5. Lean & Smart statt Tool-Wildwuchs (www.basicthinking.de, 27.4.26)
Künstliche Intelligenz bedroht die Demokratie, aber anders als gedacht Die KI-Gefahr droht nicht nur durch Fakes und Jobverlust, sondern durch eine neue Machtökonomie. Es droht ein Kipppunkt für unsere Gesellschaft. Was jetzt geschehen muss. | Der größte Irrtum in der Debatte über künstliche Intelligenz (KI) ist die Annahme, es gehe vor allem um Innovation, Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit. Das ist auch ein wichtiger Teil und KI bietet riesige Chancen — um dies vorab klar zu sagen. Aber es geht auch, und in erster Linie, um Macht: Wer bestimmt künftig über zentrale Ressourcen moderner Gesellschaften? Darin liegt eine der größten Gefahren für unsere liberale Demokratie. | Nicht die KI selbst bedroht die Demokratie, sondern die politische Ökonomie ihrer Entwicklung — und das Tempo, mit dem sie in Kriegsführung, Verwaltung, Arbeitswelt, Finanzmärkte und Kommunikation eindringt. Wenn sich KI-Ressourcen bei wenigen privaten Akteuren konzentrieren, dann verschiebt sich Macht aus demokratisch kontrollierten Räumen in intransparente Sphären. (www.diw.de, 27.4.26)
Santa Marta: Akteure aus dem Gesundheitswesen fordern stärkere deutsche Unterstützung für den Ausstieg aus fossilen Energien Die Abhängigkeit von Kohle, Öl und Gas wird von wissenschaftlichen Expert*innen sowie Akteuren aus dem Gesundheitswesen als wachsende Gefahr für die öffentliche Gesundheit bewertet. Bundesärztekammer (BÄK) und Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V. (KLUG) rufen die Bundesregierung deshalb auf, die erste „Conference on Transitioning Away from Fossil Fuels“ am 28. und 29. April 2026 im kolumbianischen Santa Marta aktiv zu unterstützen und den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen auch innenpolitisch konsequent voranzutreiben. | Europas Abhängigkeit von Kohle, Öl und Gas gefährdet die Gesundheit der Bevölkerung in wachsendem Ausmaß. Das belegt der letzte Woche in Heidelberg vorgestellte „Lancet Countdown Europe 2026“. Hitzebedingte Erkrankungen und Todesfälle sowie klimabedingte Infektionskrankheiten nehmen zu; ältere Menschen, chronisch Kranke, Schwangere, Kinder und sozial benachteiligte Gruppen sind besonders gefährdet. (www.klimawandel-gesundheit.de, 27.4.26)
Treibhausgasausstoß Grafikdossier – für 2025 hat das Umweltbundesamt nur noch einen min. Rückgang des THG-Ausstoßes in Deutschland festgestellt. Wir werden unsere #Klimaziele verfehlen, wenn die Emissionen nicht schneller & stärker sinken. Download: https://www.unendlich-viel-energie.de/mediathek/grafiken/treibhausgase | @aee-ev.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 27.4.26)
EU-Sofortprogramm gegen die fossile Importkrise: Der Weg in eine nachhaltige und unabhängige Zukunft Das fossile Wirtschaftsmodell steckt in einer tiefen Krise und bedroht unseren europäischen Wohlstand fundamental. Gemeinsam mit anderen Umwelt- und Klimaorganisationen appellieren wir an die Spitzen der EU-Mitgliedstaaten, Maßnahmen auf den Weg zu bringen, die Europas fossile Abhängigkeit beenden. (www.germanwatch.org, 27.4.26)
Appell: Raus aus der Ölpreis-Falle Die Preissprünge am Ölmarkt durch den Iran-Krieg zeigen es deutlich: Die Abhängigkeit von fossilen Energien schadet der Schweiz. Aus diesem Grund fordern zahlreiche Verbände am Energie-Unabhängigkeitstag Massnahmen, um die Schweiz aus der Ölpreis-Falle zu befreien. Bund und Kantone sollen die erneuerbare Stromerzeugung, energetische Sanierungen und die E-Mobilität fördern sowie höhere Ticketpreise im ÖV verhindern. | Ab dem 27. April lebt die Schweiz bis Ende Jahr von importierten fossilen Energien — das zeigt eine neu veröffentlichte Studie zum Energie-Unabhängigkeitstag der Schweizerischen Energie-Stiftung. Rund zwei Drittel unseres Energiebedarfs wird importiert. Damit macht sich die Schweiz abhängig von Öl, Gas und Kohle aus Krisengebieten. Die Folge: Jedes Mal, wenn ein Krieg oder eine Krise ausbricht — sei es in der Ukraine oder aktuell im Iran — trifft der Öl- oder Gaspreisschock uns alle. Der Ölpreis steigt in die Höhe, die Wirtschaft gerät ins Stocken, (naturschutz.ch, 27.4.26)
Wann hört eine Demokratie auf, Demokratie zu sein? Jenseits der Schweizer Grenzen gerät die Demokratie zunehmend unter Druck. Augenfällig wird dies bei gewaltsamen Umstürzen — doch ebenso häufig ist der schleichende Niedergang demokratischer Strukturen. Ob und wann es mit der Demokratie wirklich «vorbei ist», lässt sich deshalb nur schwer benennen. (www.swissinfo.ch, 27.4.26)
Deutsche Umwelthilfe widerlegt Mythos angeblich hoher Systemkosten Erneuerbarer Energien: Strom aus Wind und Sonne ist auch bei Anrechnung von Netzaus Deutsche Umwelthilfe und Wirtschaftsverband Windkraftwerke veröffentlichen Gutachten zum Vergleich der Systemkosten von Gas und Erneuerbaren | Auch unter Einbeziehung von Kosten für Netzausbau und Batteriespeicher sind Erneuerbare deutlich günstiger als der Neubau von Gaskraftwerken, ohne die Versorgungssicherheit zu gefährden | DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner: „Zusammen mit den CEOs von E.ON und RWE hat Katherina Reiche ein argumentatives Kartenhaus aufgebaut, um neue Gaskraftwerke durchzusetzen. Dieses Kartenhaus fällt nun in sich zusammen." (www.duh.de, 27.4.26)
«Unser Logo ist an der WM unübersehbar» Denner sponsert sowohl die Eishockey-WM als auch die Schweizer Nationalmannschaft. Raphael Werner, Leiter Marketingkommunikation von Denner, über die Marketingmassnahmen, die Fan-Kollektion und den «Fall Fischer». (www.persoenlich.com, 27.4.26)
„Ich denke immer, es kann nicht schlimmer kommen“, sagt Daniel Stelter Der Reformstreit belastet Union und SPD schwer. Der Ökonom und Publizist Daniel Stelter kritisiert im Interview die Haushalts- und Steuerpolitik der Bundesregierung scharf. (www.welt.de, 27.4.26)
Religion & Politik: Fiese Sache: Himmel auf Erden [Online-Abo] Heiligbitterernst ist immer mehr Männern und sehr wenigen Frauen an den Hebeln und roten Knöpfen, dass am Ende der Messias oder der zwölfte Imam kommt und die große Abrechnung stattfindet. (www.jungewelt.de, 27.4.26)
Klimawandel: Risiken und Nebenwirkungen Lancet-Studie: Klimakrise bedroht die Gesundheit der Europäer. (www.jungewelt.de, 27.4.26)
Kampf gegen Rechenzentren in USA: Datencenter der KI-Giganten sind fast so umstritten wie einst Atomkraftwerke KI benötigt Rechenzentren, die extrem viel Strom und Wasser verbrauchen und die Versorgungsnetze überlasten – zulasten der Bevölkerung. In den USA wächst der Widerstand gegen Big Tech. (www.tagesanzeiger.ch, 27.4.26)
Fashion for Future Privatrecht als Hebel für Kreislaufwirtschaft in der Modebranche (www.mpg.de, 27.4.26)
Studie zu Kosten der Erneuerbaren: Wind und Sonne billiger als Gas Die Deutsche Umwelthilfe rechnet gemeinsam mit der Windbranche aus, wie viel Geld die Energiewende sparen kann. Doch die Gasbranche widerspricht. mehr... (taz.de, 27.4.26)
Einheitliches Ladekabel für Laptops: USB-C für alle Vorbei die Zeiten, in denen jedes Gerät ein eigenes Ladekabel brauchte. Ab Dienstag gilt EU-weit: Ein Ladegerät soll alle kleinen Elektrogeräte laden. mehr... (taz.de, 27.4.26)
Auswirkungen des Iran-Kriegs – Exklusive Tankreserven: Schweiz als Treibstoffinsel in Europa Im Fall von Energieknappheit hat die Schweiz Tankreserven. Diese muss sie mit keinem anderen Land teilen – theoretisch. (www.srf.ch, 27.4.26)
Bregenzer Stadtwerke liefern kein Gas mehr Mit 30. September werden die Stadtwerke Bregenz GmbH die Belieferung ihrer Kunden mit Erdgas und Biogas einstellen. Hintergrund dieser Entscheidung ist die Entwicklung des liberalisierten Energiemarktes – die Anforderungen an Beschaffung, Handel und Administration sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. (www.krone.at, 27.4.26)
Kolumbien: Klimakonferenz diskutiert über Energiewende - - Der Appell ist eindeutig: „Sind wir zu einem Wandel fähig?“, fragte Erzbischof José Domingo Ulloa aus Panama-Stadt bei der Klimakonferenz in Kolumbien. Weil Ulloa auch Vizepräsident des katholischen lateinamerikanischen Bischofsrates CELAM ist, hat sein Wort besonderes Gewicht. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 27.4.26)
Innovative Brennstoffzelle macht Biogasanlagen zum Stromspeicher In den meisten Biogasanlagen treiben Motoren einen Generator an. Spezielle Brennstoffzellen könnten eine Alternative sein. So ließe sich auch Strom speichern. Doch die Rahmenbedingungen sind schwierig. Von David Globig.[mehr] (www.tagesschau.de, 27.4.26)
Wappentier wirbt für Wassermarke Die Kommunikationsagentur Furrerhugi hat zusammen mit Bodin.consulting eine Markenkampagne für Lokales Wasser 37 entwickelt. Kernbotschaft: «Echte Zürcher:innen trinken lokal». (www.persoenlich.com, 27.4.26)
Grüner Sechs-Punkte-Plan: So wird die Rente stabil: Arbeiten bis 68 und zurück zum Demographiefaktor - Statt der Panikmache des Kanzlers und maximaler Unbeweglichkeit der SPD schlagen wir sechs Reformschritte vor: Korrigiert werden muss die Fehlentscheidung, den Nachhaltigkeitsfaktor auszusetzen. Und Beamte gehören in die gesetzliche Rente. - (www.faz.net, 27.4.26)
Fünfzig neue Märtyrer anerkannt - - 49 katholische Laienbrüder und ihr Kaplan, die 1936 in Spanien während der religiösen Verfolgung vor und während des Spanischen Bürgerkriegs getötet worden sind, hat der Papst als Märtyrer anerkannt. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 27.4.26)
Schulhaus in Zürich: Stadt zahlt fast eine halbe Million, um Wiese wiederherzustellen Ein Anwohner blockiert die Sanierung des Schulhauses Aemtler in Wiedikon. Nun stellt die Stadt die bereits umgepflügte Aemtlerwiese wieder her. (www.tagesanzeiger.ch, 27.4.26)
Integral ecology in the life of the family | A joint document with the Dicastery for Laity, Family and Life ntegral ecology in the life of the family, a new Document to educate about the care of Creation and human life. This work is the fruit of the joint commitment of two Dicasteries of the Holy See, the Dicastery for Promoting Integral Human Development and the Dicastery for Laity, Family and Life, to welcome and respond to the appeals of Pope Francis and Pope Leo XIV to listen to the cry of the poor and the cry of the Earth and to act accordingly. This Document draws on the principles of the post-synodal Exhortation Amoris Laetitia and the teachings of the Encyclical Laudato si'. Theologians, counselors, and married couples also participated in its drafting, sharing their experiences and expertise. | Creation and family life are interconnected; therefore, families, which constitute society, can become the starting point for profound cultural change. They become a conduit for bottom-up renewal that positively influences the community and public policies. (www.humandevelopment.va, 27.4.26)
Verwenden statt wegwerfen | Wohin mit all dem Grüngut? 5 Tipps für den eigenen Garten Tonnenweise werden Äste, Gejät, Gras und Laub aus den Gärten abtransportiert. Es ginge auch anders: So gelingt eine naturnahe Kreislaufwirtschaft. (www.tagesanzeiger.ch, 27.4.26)
14 Milliarden Dollar Extra-Gewinne Ölkonzerne profitieren von der Krise, rechnet die Hilfsorganisation Oxfam anlässlich der Energiewende-Konferenz in Kolumbien vor. Entwicklungsländer leiden bereits unter Öl- und Gas-Knappheiten, können aber meist keine Energiewende finanzieren. - (klimareporter.de, 27.4.26)
Abstimmung im Parlament: Kantonsrat will Amtszeitbeschränkung für Verwaltungsrat der EKZ Neben einer maximalen Amtsdauer soll auch ein Höchstalter für Mitglieder des Gremiums gelten. Betroffen von der Regelung wäre unter anderem der Präsident. (www.tagesanzeiger.ch, 27.4.26)
Ortsnamen-Kampagne der Migros auf Social Media Die Influencer-Marketing-Agentur hat die laufende Regionalitätskampagne von Migros für TikTok und Instagram adaptiert. (www.persoenlich.com, 27.4.26)
Vatikan veröffentlicht Öko-Leitfaden für Familien - - Der Vatikan hat ein Dokument veröffentlicht, das ökologisches Verhalten und Nachhaltigkeit speziell in Familien fördern soll. Es wurde in fünf Sprachen veröffentlicht – bislang nicht auf Deutsch. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 27.4.26)
Papst Leo XIV., Pete Hegseth und der Mythos vom "gerechten Krieg" Während Papst Leo XIV. den Krieg im Nahen Osten verurteilt, berufen sich politische Akteure weiterhin auf religiöse Rechtfertigungen für militärische Gewalt. Die alte Lehre vom "gerechten Krieg" erlebt dabei eine fragwürdige Renaissance. (hpd.de, 27.4.26)
„Friedrich Merz ist ein Lone Wolf“ Marc Felix Serrao, Axel Springer Global Reporter, kommentiert die aktuelle Lage der CDU und das Führungsverhalten von Friedrich Merz. Besonders der Umgang mit Kernenergie und die Kritik an fehlenden Reformen stehen im Fokus. (www.welt.de, 27.4.26)
Rekursbedingte Bauverzögerung Schulanlage Aemtler: Vorübergehende Wiederherstellung der Aemtlerwiese Die Instandsetzung der Schulanlage Aemtler verzögert sich auf unbestimmte Zeit. Aufgrund von Rekursen mussten die Bauarbeiten für die Erdsondenbohrungen auf der Aemtlerwiese unterbrochen werden. Während der Rekursdauer wird die Wiese für 480 000 Franken vorübergehend wiederhergestellt. (www.stadt-zuerich.ch, 27.4.26)
Energie-Autarkie neu definiert Batteriespeicher sind aktuell in aller Munde, und das aus gutem Grund. Sie gelten als das entscheidende Puzzleteil für die Energiewende: Denn erst die effiziente Speicherung macht Solarstrom dann verfügbar, wenn er wirklich gebraucht wird: am Abend, in der Nacht oder bei bewölktem Himmel. Wir freuen uns, mit dem Hoymiles HiOne eine All-in-One-Lösung in unser Sortiment aufzunehmen, die wie unsere Solarlösungen in Sachen Flexibilität, Design und Installation ein Spitzenresultat liefert. | Bisher standen Planer und Hausbesitzer oft vor einer Herausforderung: Die Installation von Speichersystemen war komplex, platzraubend und erforderte das mühsame Zusammenspiel verschiedener Komponenten. Der Hoymiles HiOne räumt mit diesen Hürden auf. (megasol.ch, 27.4.26)
Immobilien Stadt Zürich veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht 2025 Der neue Nachhaltigkeitsbericht von Immobilien Stadt Zürich zeigt Fortschritte in der Entwicklung des Portfolios — von der Reduktion der direkten Treibhausgasemissionen über verbesserte Energie- und Flächeneffizienz bis zur Klimaanpassung. | Der Bericht 2025 zeigt, dass sich positive Trends aus der letzten Ausgabe 2023 fortsetzen. So etwa bei der Reduktion der direkten Treibhausgasemissionen: zum Jahresende 2025 war bereits ein Drittel aller fossil betriebener Heizungsanlagen im Portfolio durch erneuerbare Alternativen ersetzt. Damit bleibt die IMMO auf Kurs, die direkten Treibhausgasemissionen in ihrem 1900 Gebäude umfassenden Immobilienbestand bis 2035 auf Netto-Null abzusenken. | Erfreuliche Entwicklungen zeigen sich auch beim Energieverbrauch: Intelligente Sensoren und Zähler überwachen die Verbräuche in IMMO-Gebäuden kontinuierlich — und ermöglichen Betriebsoptimierungen, durch die jährlich 300 Tonnen Treibhausgasemissionen eingespart werden. (www.stadt-zuerich.ch, 27.4.26)
Baberowski über Populismus: Die Krisendiagnosen sind austauschbar geworden - Der Historiker Jörg Baberowski will erklären, warum die liberale Demokratie in der Krise steckt. Aber was er schreibt, steht längst überall. Darüber kann auch seine diffuse Elitenanklage nicht hinwegtäuschen. - (www.faz.net, 27.4.26)
USA: Bischof zu Schießerei beim Weißen Haus: Kein Platz für Gewalt - - Nach den Schüssen beim Korrespondentendinner des Weißen Hauses am Wochenende hat die katholische US-Bischofskonferenz (USCCB) Gewalt verurteilt. „In unserer Gesellschaft ist kein Platz für Gewalt jeglicher Art“, erklärte der Vorsitzende, Erzbischof Paul Coakley. US-Präsident Donald Trump wurde in Sicherheit gebracht; ein Wachmann wurde verletzt. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 27.4.26)
Sortieren der Wiese: Genetische Methoden zur Trennung von Arten und Sorten Dauergrünflächen bestehen aus mehreren Arten und Sorten, deren Zusammensetzung sich im Laufe der Zeit verändert. Solche Veränderungen visuell zu erkennen ist auf Artebene arbeitsintensiv und auf Sortenebene unmöglich. Zwei DNS-basierte Methoden wurden zu diesem Zweck getestet. | Schweizer Dauergrünflächen sind artenreiche Mischungen von Gräsern, Leguminosen und Kräutern. Bewirtschaftungspraktiken und sich verändernde Umweltbedingungen können die Artenzusammensetzung und die genetische Vielfalt negativ beeinflussen. Grünflächen mit geringerer Diversität sind weniger widerstandsfähig gegenüber biotischen und abiotischen Stressoren. Daher ist die Erkennung von Veränderungen in der Zusammensetzung entscheidend, um entsprechend eingreifen und diese wertvollen Ökosysteme schützen zu können, die zudem genetische Ressourcen für die Züchtung beherbergen. Die visuelle Überwachung auf Artebene ist arbeitsintensiv und erfordert hohe Expertise, (www.agrarforschungschweiz.ch, 27.4.26)
Autofahren nur mit Genehmigung – wie „Berlin autofrei“ die Hauptstadt spaltet Ein mögliches Volksbegehren könnte den Autoverkehr in der Berliner Innenstadt einschränken. Während Aktivisten noch um Unterschriften kämpfen, streiten Politiker über die Zukunft der Mobilität in der Hauptstadt. (www.welt.de, 27.4.26)
Kann ein Windbaum für 70.000 Euro mit Photovoltaik mithalten? Ein Windbaum mit 36 blattförmigen Mikroturbinen soll auch bei schwachem Wind Strom liefern — rund um die Uhr, unabhängig von der Sonne. In Niedersachsen steht seit Kurzem die erste private Anlage Deutschlands. Doch mit einem Preis von 70.000 Euro stellt sich die Frage: Kann der Windbaum wirklich mit einer Photovoltaikanlage konkurrieren? | Photovoltaikanlagen prägen in vielen Wohngebieten in Deutschland inzwischen das Bild. Denn auf immer mehr Hausdächern finden sich Solarpanels, die Sonnenlicht in Strom umwandeln und für private Haushalte grünen Strom liefern. | Bei der Windkraft sieht das eher anders aus. Denn während große Windräder die Landschaft dominieren, spielen kleinere Lösungen für den privaten Gebrauch bisher kaum eine Rolle. | Genau hier setzen Konzepte wie der „Windbaum“ an, die Windenergie auch in der Energieversorgung im eigenen Haushalt nutzbar machen sollen. Doch ob der „Windbaum“ tatsächlich als Alternative zur Photovoltaik im privaten Bereich mithalten kann, (www.basicthinking.de, 27.4.26)
KI-Produktivität: Workslop bremst Effizienz von Unternehmen Das Phänomen Workslop führt dazu, dass fehlerhafte KI-Inhalte mühsam nachbearbeitet werden müssen — ein Zeitfresser, der Unternehmen jährlich Millionen kosten kann. | Die Einführung von KI in den Arbeitsalltag wird von Führungsetagen oft als Heilsbringer für die Effizienz gefeiert, doch an der Basis der Unternehmen zeichnet sich ein gegenteiliges Bild ab. Während Firmenchefs von massiven Produktivitätssprüngen berichten, sehen sich Angestellte mit einem Phänomen konfrontiert, das Experten als Workslop bezeichnen. Dabei handelt es sich um KI-generierte Arbeitsergebnisse, die oberflächlich poliert wirken, jedoch so fehlerhaft oder ungenau sind, dass sie mühsam korrigiert, bereinigt oder komplett neu erstellt werden müssen. Dieser Prozess führt dazu, dass die vermeintliche Zeitersparnis durch die aufwendige Nachbearbeitung wieder verloren geht. (www.it-daily.net, 27.4.26)
Entscheidung über PFAS-Verbot: Ewigkeitschemikalien und ihre toxische Lobby Betroffene aus schwer verschmutzten Gebieten wollen ein generelles Verbot von Ewigkeitschemikalien. Die Chemie-Industrie hält dagegen und entfaltet in Brüssel eine Lobby-Kampagne sondergleichen (www.freitag.de, 27.4.26)
Energiewende bei Nestlé in Biessenhofen: mit neu eröffneter Agri-Photovoltaic-Anlage auf der Kuhweide und Wärmepumpen in die Zukunft Nestlé hat heute am Nestlé Nutrition Werk in Biessenhofen gemeinsam mit Landwirt Gerhard Metz, Projektpartner BayWa r.e. sowie Gästen aus Politik, landwirtschaftlichen Verbänden und Organisationen eine innovative Agri-Photovoltaik-Anlage eröffnet. Die „Cow-PV“-Anlage verbindet die Erzeugung von regionalem Ökostrom mit landwirtschaftlicher Nutzung, Heuerzeugung und Tierwohl. Der vor Ort erzeugte Solarstrom treibt zugleich die Elektrifizierung und Energiewende am Standort voran: Er unterstützt den Betrieb moderner Wärmepumpen und die intelligente Nutzung von Abwärme — für mehr Energieeffizienz, Einsparung von Erdgas und CO2 und wachsende Energieunabhängigkeit. | Mit der Inbetriebnahme der Agri-Photovoltaik- (Agri-PV-) Anlage setzt Nestlé in Biessenhofen einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zu einem zunehmend elektrifizierten, energieeffizienten Produktionsstandort. In Zeiten volatiler Energiemärkte und globaler Umbrüche gewinnt die Versorgungssicherheit vor Ort weiter an Bedeutung. (www.nestle.de, 27.4.26)
Energie-Unabhängigkeitstag 2026: Ab 27. April lebt die Schweiz auf Pump Die einheimischen Ressourcen reichten bis am Montag, 27. April, um den Energiebedarf der Schweiz zu decken. Nun ist die Schweiz bis zum Jahresende auf importierte Energieträger angewiesen — insbesondere auf Erdöl, Gas und Uran angewiesen. Das zeigt die aktuelle Berechnung der Schweizerischen Energiestiftung (SES). Eine konsequente Energiewende hin zu einer erneuerbaren Energieversorgung kann diese Abhängigkeit deutlich reduzieren und den Energie-Unabhängigkeitstag sukzessive auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. | Die Schweiz deckt heute rund zwei Drittel ihres Energiebedarfs mit Importen. Dazu zählen sämtliche Erdölprodukte, Erdgas sowie nukleare Brennstoffe. Dafür fliessen jährlich rund sieben Milliarden Franken ins Ausland. Der Energie-Unabhängigkeitstag macht diese Abhängigkeit sichtbar: Er markiert den Zeitpunkt, ab dem die Schweiz rechnerisch vollständig auf Energie aus dem Ausland angewiesen ist. (energiestiftung.ch, 27.4.26)
Ab 27. April lebt die Schweiz energetisch vom Ausland Die einheimischen Ressourcen reichten bis am Montag, 27. April, um den Energiebedarf der Schweiz zu decken. Nun ist die Schweiz bis zum Jahresende auf importierte Energieträger — insbesondere auf Erdöl, Gas und Uran angewiesen. Das zeigt die aktuelle Berechnung der Schweizerischen Energiestiftung (SES). Eine konsequente Energiewende hin zu einer erneuerbaren Energieversorgung kann diese Abhängigkeit deutlich reduzieren und den Energie-Unabhängigkeitstag sukzessive auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. | Die Schweiz deckt heute rund zwei Drittel ihres Energiebedarfs mit Importen. Dazu zählen sämtliche Erdölprodukte, Erdgas sowie nukleare Brennstoffe. Dafür fliessen jährlich rund sieben Milliarden Franken ins Ausland. Der Energie-Unabhängigkeitstag macht diese Abhängigkeit sichtbar: Er markiert den Zeitpunkt, ab dem die Schweiz rechnerisch vollständig auf Energie aus dem Ausland angewiesen ist. (naturschutz.ch, 27.4.26)
Katherina Reiche: Gegen den Strom Viele Länder reduzieren die Abhängigkeit von Öl und Gas, doch Katherina Reiche bremst die Energiewende. Das ist klimapolitisch ein Rückschritt und wirtschaftlich riskant. (www.zeit.de, 27.4.26)
Solarmodulpreise steigen weiter Im vierten Monat in Folge sind die Modulpreise über alle Technologieklassen hinweg gestiegen. Zwar ist der Anstieg nicht mehr so rasant, wie noch Anfang des Jahres, aber er konnte auch noch nicht gestoppt werden. (www.energiezukunft.eu, 27.4.26)
Wie BP und Total den Ausbau der Offshore-Windkraft ausbremsen wollen Die Energiekonzerne BP und Total Energies haben Milliarden in Offshore-Windparks investiert. Ein neuer Vorstoß der Unternehmen könnte den Ausbau der Anlagen um Jahre verzögern - und deutlich weniger Strom bringen. Das zeigen NDR-Recherchen.[mehr] (www.tagesschau.de, 27.4.26)
Datenanalyse zu Velounfällen: Tödliche Velounfälle nehmen zu: Diese Rolle spielen Alter, Alkohol und E-Bikes Immer häufiger verunfallen Velo- und E-Bike-Fahrer auf Schweizer Strassen schwer. Was sind die Gründe? Wo passiert es, wen trifft es – und wer sind die Verursacher? (www.tagesanzeiger.ch, 27.4.26)
Obwohl es noch bis 2050 erlaubt wäre: Zürcher Regierungsrat will Hausbesitzern den Steuerrabatt für Solaranlagen und Wärmepumpen wegnehmen Der Aargau behält den Abzug für energetische Sanierungen und Umweltschutzmassnahmen bei. Dieser sei ein wichtiger Anreiz für die Hausbesitzer, zudem profitiere das Gewerbe. (www.nzz.ch, 27.4.26)
PVT macht Schule - - Am Ammersee versorgen PVT-Kollektoren das Gymnasium in Herrsching mit 56 Erdsonden eine Wärmepumpe in der Heizsaison mit regenerativer Energie. Ab Mai regenerieren die Hybridkollektoren das Erdsondenfeld. - - (www.geb-info.de, 27.4.26)
Hamburger Bewerbung für Paralympics: Mit Erpressung zu mehr Barrierefreiheit Hamburg verspricht, Olympia zu nutzen, um zur „barriereärmsten Metropole Deutschlands“ zu werden. Behindertenvertreter ärgert diese Argumentation. mehr... (taz.de, 27.4.26)
E-Mobilität: Mehr als 74 Millionen Autos weltweit fahren mit Elektroantrieb 2025 hat die Zahl der weltweit genutzten E-Autos einen Rekordwert erreicht. Der mit Abstand größte Anteil davon fährt in China, Deutschland liegt auf Platz drei. (www.zeit.de, 26.4.26)
Umfrage zeigt breite Zustimmung für Erneuerbare und Solarparks Mehr als drei Viertel der Deutschen setzen auf den stärkeren Zubau erneuerbarer Energien. Das ist ein Ergebnis einer Umfrage, die die Fachagentur Wind und Solar durchführen ließ. | Mit den Angriffen der USA und Israels auf Iran wurde einmal mehr deutlich, wie stark die Weltwirtschaft von fossilen Rohstoffen aus Arabien und freiem Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus abhängig ist. Vor diesem zeitlichen Hintergrund ließ die Fachagentur Wind und Solar die Deutschen nach ihrer Einstellung zu den Erneuerbaren und zu Freiflächen-Solaranlagen befragen. | Zwischen dem 11. und 23. März — der Iran-Krieg begann am 28. Februar — bat das beauftragte Meinungsforschungsinstitut Forsa 1.001 Menschen um ihre Einstellung zu den Ökoenergien. Mit 76 Prozent fiel die Unterstützung für den „stärkeren Ausbau“ deutlich aus, mit 46 Prozent der Zustimmung „voll und ganz“ sowie 30 Prozent, die der Aussage „eher“ zustimmten. 13 Prozent stimmten „eher nicht“ zu, 10 Prozent „überhaupt nicht“, (www.energie-und-management.de, 26.4.26)
Pfadi im Kulturkampf – wie Mädchen und Jungs um Macht und Rollen stritten Die Pfadi ist einer der grössten Schweizer Jugendverbände, in dem Mädchen und Jungen gemeinsam aktiv sind. Ihre Geschichte als geschlechtergemischte Organisation reicht aber gerade mal ein paar Jahrzehnte zurück. (www.watson.ch, 26.4.26)
Hallo @BMWE_ , wieso bevorzugen Sie Stromversorgungen mit 500 g CO2 je kWh (Erdgas), wenn Sie welche mit 50 g CO2 je kWh (PV & Akku) haben könnten?Wieso diese vorsätzliche Sabotage von #Klimaschutz & #Resilienz ? P.S. Ja, der Fussabdruck des Akkuspeichers ist mit berücksichtigt. | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 26.4.26)
Im watson-Interview zu Atomkraft kritisiert Grünen Nationalrätin die SVP | «Bewusst Ängste geschürt»: Grüne teilt nach AKW-Entscheid aus 40 Jahre nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl wankt das AKW-Neubauverbot in der Schweiz. Bei Grünen-Nationalrätin Marionna Schlatter ist der Frust gross. Im Interview mit watson spart sie nicht mit Kritik, sagt wie sie die Schweiz mit Strom versorgen will und wann sie ein neues Gaskraftwerk befürworten könnte. | Die Erneuerbaren haben ihren weltweiten Siegeszug längst angetreten. Auch in der Schweiz werden sie sich durchsetzen. Und man darf nicht vergessen: Unsere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen besteht erst seit rund 80 Jahren. Vielleicht braucht es jetzt aber nochmals 80 Jahre, bis wir davon loskommen. (www.watson.ch, 26.4.26)
Photovoltaik wird die günstigste Stromquelle in den meisten Orten der Welt sein. Ja, sogar mit Berücksichtigung der Speicherkosten. Publikation in der renommierten NATURE. https://www.nature.com/articles/s41467-023-41971-7#Sec6 | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 26.4.26)
The momentum of the solar energy transition Decarbonisation plans across the globe require zero-carbon energy sources to be widely deployed by 2050 or 2060. Solar energy is the most widely available energy resource on Earth, and its economic attractiveness is improving fast in a cycle of increasing investments. Here we use data-driven conditional technology and economic forecasting modelling to establish which zero carbon power sources could become dominant worldwide. We find that, due to technological trajectories set in motion by past policy, a global irreversible solar tipping point may have passed where solar energy gradually comes to dominate global electricity markets, without any further climate policies. Uncertainties arise, however, over grid stability in a renewables-dominated power system, the availability of sufficient finance in underdeveloped economies, the capacity of supply chains and political resistance from regions that lose employment. Policies resolving these barriers may be more effective (www.nature.com, 26.4.26)
40 Jahre Tschernobyl: Wer heute über Kernenergie spricht, sollte nicht nur auf CO2 schauen. Auch Unfallrisiken, Endlagerfrage, Sicherheitslage und verdrängte Investitionen in Erneuerbare gehören zur Bilanz. Mehr im Blog: https://www.oeko.de/blog/40-jahre-nach-tschernobyl-kernenergie-bleibt-risikoreich/ | @oekoinstitut.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 26.4.26)
E-Autobesitzer verdienen beim Laden: Steckdose wird zur Geldzapfsäule Überall wird über Benzinpreise geklagt. Doch für Stromentnahmen aus dem Netz bekamen am Sonntag Haushalte sogar Geld, weil so viel Solarstrom vorhanden war. mehr... (taz.de, 26.4.26)
Nur ideologische Verblendung spricht gegen Wärmepumpen Mich würde interessieren, was unsere Wirtschaftsministerin Katharina Reiche antreibt. Was macht sie zur bedingungslosen Lobbyistin der GasWirtschaft? Ist sie wirklich davon überzeugt, dass sei das Beste für ihre Kinder? | Nun sollen 10 Gigawatt Kapazität für die potentielle Dunkelflaute ausgeschrieben werden. Aber nicht, wie von Frau Reiche und vielen anderen politischen Entscheidungsträgern gefordert, »technologieoffen«. Vielmehr wird festgelegt, dass diese Kapazitäten mit Gas vorgehalten werden sollen. Zugleich stehen schon heute 8 GW Biogaskapazität zur Verfügung. Die Anlagen müssten nur umgerüstet werden. Hier zeigt sich, was mit der Floskel von der »TechnologieOffenheit« tatsächlich gemeint ist, nämlich Stillstand (Claudia Kemfert) | Am wenigsten verstehe ich die geplante Reform des »Heizgesetzes“. In der aufgeheizten Debatte geht oft unter, was sich wirtschaftlich bereits abzeichnet: Wärmepumpen sind vielerorts die klügere Investition — (www.oekoroutine.de, 26.4.26)
Reaktorstörfall im Labor: Stresstest für Brennelemente im Mini-AKW Kleine, modulare Reaktoren sollen Atomkraftwerke billiger und sicherer machen. Ob die Kleinreaktoren den großen bei Störfällen tatsächlich überlegen sein können, testen Forschende in Karlsruhe. Von David Globig.[mehr] (www.tagesschau.de, 26.4.26)
Olympia-Bewerbung in Hamburg: Was ist das Problem am Finanzkonzept? Hamburg: An den Zahlen, mit denen die Stadt sich für Olympia bewirbt, stimmt so einiges nicht, sagt die Linke-Fraktionsvorsitzende Xenija Melnik. So fehle ein Olympiastadion in den Angaben völlig. (www.jungewelt.de, 26.4.26)
Globale Schiffahrt: Klimastreit schlägt weiter Wellen [Online-Abo] Beim Treffen der UN-Schifffahrtsorganisation ab Montag geht es erneut um das Klimaschutzpaket NFZ. Die USA agitieren weiterhin gegen verbindliche Regeln, während die Branche auf Einheitlichkeit drängt. (www.jungewelt.de, 26.4.26)
Missbrauch in der Kirche – Organisationen, die Opfern helfen, bald als ein Dachverband? Neben dem Startschuss für einen Dachverband äussert die Interessensgemeinschaft für Missbrauchsopfer auch Sorgen. (www.srf.ch, 26.4.26)
Obstbäume blühen unter der Photovoltaik-Anlage Sauberer Strom wird in Niederösterreich schon lange „hausgemacht“: Die Region gilt als Vorzeigeland. Nun machten sich 40 Experten aus sechs Staaten selbst ein (Umwelt-)Bild. (www.krone.at, 26.4.26)
Energie: So wenig Strom braucht die KI - Künstliche Intelligenz verbrauche viel Strom, heißt es oft. Aber mancher wird sich wundern, wie wenig das tatsächlich ist. Sieben Grafiken zeigen den Stromverbrauch. - (www.faz.net, 26.4.26)
Das unfriedliche Atom Der Super-GAU am 26. April 1986 war der Anfang vom Ende des Traums, es könne unbegrenzt saubere Energie durch "friedliche Kernkraftnutzung" geben. Fragt sich, warum einige immer noch weiterträumen. - (klimareporter.de, 26.4.26)
Elektromobilität: Weltweit 74 Millionen E-Autos auf den Straßen unterwegs Der Bestand wuchs 2025 so schnell wie noch nie. Weit mehr als die Hälfte der Fahrzeuge fährt in einem einzigen Land. mehr... (taz.de, 26.4.26)
Habsburger-Tochter, Napoleons Soldaten, Bischöfe Kaum bekannt ist vielen die Geschichte des Palais in der Mariannengasse in Klagenfurt. Spannendes über Errichtung und Veränderungen erforschte Historiker Robert Kluger. Lesen Sie von der Erzherzogin mit dem Buckel, vom Wunsch des Kaisers, den Bau loszuwerden, von Napoleons Soldaten und den Hirschen, von Bischöfen. (www.krone.at, 26.4.26)
Elektro-Aus?: Honda macht einen weiteren Rückzieher Während die Nachfrage nach E-Autos in Europa steigt, steigt Honda schrittweise aus der Elektromobilität aus. (www.tagesanzeiger.ch, 26.4.26)
Aktivistin über den Weg zum AKW-Rückbau: Im Schatten des Krümmel-Monsters Bettina Boll spielte als Kind dort, wo später das AKW Krümmel gebaut wurde. Weg wollte sie nur einmal: Als es in Tschornobyl zur Katastrophe kam. mehr... (taz.de, 26.4.26)
Energiewende: Stromspeicher in der Warteschleife Viele potenzielle Betreiber würden gerne Großspeicher an das Stromnetz anschließen, allein im Raum München mehr als 200. Doch der Netzbetreiber Bayernwerk zögert, denn auch Speicher haben zwei Seiten. (www.sueddeutsche.de, 26.4.26)
Energiewende: Die Billionenchance: Garantien statt Stillstand - Private Investitionen sind bei der Energiewende unverzichtbar. Es mangelt nicht an Kapital, sondern an investierbaren Projekten. - (www.faz.net, 26.4.26)
Wie sieht die Zukunft des ORF aus? Der ORF steht seit Jahren im Spannungsfeld zwischen seinem öffentlich-rechtlichen Auftrag und den rasanten Veränderungen der Medienlandschaft. Doch neben Digitalisierung, Streaming und verändertem Nutzungsverhalten sorgt aktuell auch die Kritik an der Führungsebene für Unmut. Wie kann der ORF so überhaupt zukunftsfähig bleiben? (www.krone.at, 26.4.26)
Tschernobyl 1986 – Als die radioaktive Wolke die Schweiz erreichte Die Folgen der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl prägen Gesellschaft, Politik und die Atomdebatte – bis heute. (www.srf.ch, 26.4.26)
Der Super-GAU, der die Welt für immer veränderte Vor 40 Jahren kommt es im AKW von Tschernobyl zum schwersten Unfall in der Geschichte der Kernenergie. Nach einer unkontrollierten Kettenreaktion explodiert der Reaktorblock 4 – mit katastrophalen Folgen für die Welt. (www.krone.at, 26.4.26)
Papst Leo: Aus Tschernobyl-Katastrophe lernen - - Leo XIV. hat an die Atom-Katastrophe von Tschernobyl erinnert. Bei einer Explosion im Kernkraftwerk der damals sowjetischen, heute ukrainischen Stadt wurde 1986 Radioaktivität freigesetzt, über dreißig Menschen starben sofort, viele weitere leiden bis heute unter den Folgen. - - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 26.4.26)
40 Jahre nach Katastrophe: Tschernobyl – und die Hybris der Beherrschbarkeit - Vor vierzig Jahren explodierte Reaktor 4 im ukrainischen Kernkraftwerk. In Deutschland ist das als Ereignis mit normativen Konsequenzen verstanden worden. Bis heute. Das hat mit historischen Erfahrungen zu tun. - (www.faz.net, 26.4.26)
Schweiz-Chef von Siemens im Interview: «Die Schweiz muss aufpassen, dass sie bei der Energiewende nicht in einen Schlingerkurs gerät» Laut Gerd Scheller unternimmt der Schweizer Werkplatz bereits viel, um die Abhängigkeit von Öl und Gas zu reduzieren. Trotzdem fordert er die Politik auf, mehr für die Energiewende zu tun. (www.tagesanzeiger.ch, 26.4.26)
Publizist zu konservative Rechtsdrift: „Die Milieugrenzen sind fließend“ Schon 2015 warnte der Publizist Andreas Püttmann vor einer Rechtsradikalisierung der Union. „Die Nashörner kommen“, nannte er seinen Text. Was sagt er heute? mehr... (taz.de, 26.4.26)
Digitalisierung für Senioren verständlich machen Einfach, klar, persönlich: Pensionisten erhalten ab sofort in Tulln (NÖ) Informationen über die weite Welt von Web und Bytes. Im Haus der Digitalisierung fand gestern der erste Workshop statt. (www.krone.at, 26.4.26)
Beim AKW Tschernobyl: Leben im Schatten von Strahlung und Krieg 40 Jahre nach der Nuklearkatastrophe macht Russlands Krieg gegen die Ukraine Tschernobyl erneut zum Hochrisikogebiet. Und doch leben hier noch Menschen - trotz Strahlung, Drohnen und Minenfeldern. Eindrücke aus der Sperrzone. Von Susanne Petersohn.[mehr] (www.tagesschau.de, 26.4.26)
Architekt Francis Kéré: „Ich fand es verrückt, dass die Europäer sich für meine Ideen interessieren“ - Der Architekt Francis Kéré hat mit seiner Lehm-Architektur 2022 den Pritzker-Preis, eine Art Nobelpreis fürs Bauen, gewonnen. Zum ersten Mal wohnt jetzt sogar eine deutsche Institution in seinen Lehmwänden. Ein Gespräch - (www.faz.net, 26.4.26)
Der Schweizer Kreditkartenanbieter Swisscard passt am 1. Mai seine Organisationsstruktur an. 40 der etwas mehr als 650 Angestellten sind von dieser Restrukturierung betroffen. Swisscard hat ein formelles Konsultationsverfahren durchgeführt und bietet den Betroffenen Unterstützung durch einen bestehenden Sozialplan an. | Die Reorganisation begründete die Swisscard-Medienstelle mit der Aussage, es gelte, die langfristige Nachhaltigkeit des Unternehmens zu sichern und der Kundschaft weiterhin konstant hohe Servicequalität zu bieten. | Die Swisscard AECS wurde 1998 als Gemeinschaftsunternehmen von Credit Suisse und American Express gegründet. Die frühere Schweizer Grossbank Credit Suisse gibt es heute nicht mehr. (www.watson.ch, 26.4.26)
Trump findet keinen Ausweg aus dem Iran: «Energiemarkt am Rande der Katastrophe» Warnung, falls die Strasse von Hormus nicht bald öffnet: «Kein europäisches Land bleibt verschont.» Die Folgen für die Schweiz. | Die Uhr tickt. «Die Energiekrise wird mit jedem Tag schlimmer», warnt Fatih Birol, der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), im Interview mit einem US-Sender. Mit jedem Tag, an dem die Strasse von Hormus geschlossen bleibt, gehen der Welt rund 13 Millionen Barrel Erdöl verloren — mehr als in den beiden Ölschocks der 1970er-Jahre zusammen. «Es ist die grösste Bedrohung für unsere Energiesicherheit in der Geschichte.» | Wie ist die Schweiz betroffen? Ökonomen der Bank Sarasin ordnen ein und skizzieren Szenarien. (www.watson.ch, 26.4.26)
Merz als Deindustrialisierer, Fliegen als Außergewöhnliches und Sparen als ein Wunderbares Kalenderwoche 17: Statt gute Praktiken des Umgangs mit Benzin zu unterstützen, verbilligt die Regierung den Treibstoff, dessen Einsatz versorgungspolitisch zu reduzieren wäre, kritisiert Andreas Knie, Mobilitätsforscher und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. In fünf Jahren wird es für ihn innerhalb Deutschlands keinen gewerblichen Inlandsflugverkehr mehr geben. - (klimareporter.de, 26.4.26)
Schrott-Meiler bleibt ein gefährliches Pulverfass Heute vor 40 Jahren ereignete sich mit der Explosion des Reaktorblocks 4 in Tschernobyl die größte Nuklearkatastrophe auf europäischem Boden. Anlässlich des tragischen Jubiläums blickt die „Krone“ über die Landesgrenzen ins benachbarte Slowenien, wo ebenfalls ein gefährliches Atomkraftwerk steht. (www.krone.at, 26.4.26)
40 Jahre nach Tschernobyl: Was man vom Super-GAU noch messen kann - Als das Kernkraftwerk Tschernobyl explodierte, gelangten radioaktive Stoffe nach ganz Europa. Wie Deutschland bis heute mit den Folgen umgeht. - (www.faz.net, 26.4.26)
Eine neuartige Anlage für Geothermie im Jura soll aus der Hitze der Tiefe Strom gewinnen. Schafft diese Technik jetzt den Durchbruch? In den USA boomt die Geothermie mit Fracking-Hilfe. Eine Anlage in Utah soll bald so viel Strom liefern wie ein kleiner Kernreaktor. Das teilweise ruppige Vorgehen der Amerikaner lässt sich allerdings nicht unverändert auf Europa übertragen. (www.nzz.ch, 26.4.26)
Spritkrise: Pendler zahlen bis zu 150 Euro mehr Auch wenn derzeit die Treibstoffpreise etwas sinken, das Haushaltsbudget der Bürger wird durch das Pendeln trotzdem stark strapaziert- Arbeiterkammer-Präsident Markus Wieser fordert deshalb: „Der Weg zur Arbeit muss leistbar sein!“ (www.krone.at, 26.4.26)
Neue Initiative sucht Wege zur Energiewende In der kolumbianischen Stadt Santa Marta beraten vor dem Hintergrund der zunehmenden Erderhitzung mehr als 50 Staaten über möglichst konkrete Schritte zur Abkehr von fossilen Energien. Die am Freitag gestartete Konferenz wird von Kolumbien und den Niederlanden organisiert und läuft noch bis Mittwoch. Sie ist als ergänzende Plattform zu den stockenden UNO-Klimaverhandlungen zu verstehen. Abschlüsse oder Verpflichtungen gibt es keine. (orf.at, 25.4.26)
«Es ist schon wahnsinnig, wie eng und dicht alles geworden ist», sagt Mitte-Ständerätin Heidi Z’graggen und will ein Ja zur SVP-Nachhaltigkeitsinitiative einlegen Die Urner Mitte-Ständerätin Heidi Z’graggen stellt sich gegen die eigene Partei. Sie stimmt der SVP-Initiative gegen eine 10-Millionen-Schweiz zu. Das gegenwärtige Wachstum überfordere das Land und gefährde das Erfolgsmodell Schweiz. (www.nzz.ch, 25.4.26)
Iran-Krieg: Die Schweizer Industrie befürchtet Produktionsstörungen Zwei von drei Unternehmen der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie erwarten Probleme bei der Beschaffung von Rohstoffen und Vorprodukten. Der Verband Swissmem schlägt Alarm. (www.nzz.ch, 25.4.26)
Wettersegen | Hagel, Blitz und Dürre Liturgie und Wetter – das ist kein dem Klimawandel verdanktes Modethema. Gott als Schöpfer allen Lebens anzurufen ist heute so aktuell wie in früheren Zeiten. | Dass Unwetter grossen Schaden anrichten können, erleben wir immer wieder. Und wer selber schon mal in ein Gewitter geraten ist, weiss wie bedrohlich die Kräfte der Natur wirken. Es erstaunt deshalb nicht, dass auch Christen glaubten, dass im Gewitter böse Dämonen wirksam waren und ihr Unwesen trieben. Kein Wunder betete man deshalb um Abwehr dieser feindlichen Kräfte. So entstand dann auch der sogenannte Wettersegen. Mittelalterliche Gebetsformulare enthalten den Taufexorzismen und den Exorzismen nachgebildete Beschwörungen der Dämonen. Apotropäischen, das heisst Unheil abwendenden Zwecken, dienten die Verwendung von heiligen Reliquien, geweihte Kerzen, das Weihwasser und das Glockengeläute gegen die Dämonen. Schon im frühen Mittelalter war es üblich, beim Wettersegen die Allerheiligenlitanei zu beten. (www.liturgie.ch, 25.4.26)
Teure fossile Rohstoffe | Wasserstoff, E-LKW, Recyclingbeton: Wie Schweizer Firmen von Öl und Gas wegkommen Der Krieg im Iran bestärkt den Werkplatz, die Dekarbonisierung voranzutreiben. Vier Beispiele zeigen, wie das gelingt — und was es seitens der Politik dazu braucht. | Die Schweizer Industrie hat ihren Öl- und Gasverbrauch bereits reduziert: Der Werkplatz verursacht heute halb so viele Emissionen wie 1990. | Firmen wie Amag und Krummen Kerzers versuchen, die E-Mobilität im Privat- und im Güterverkehr voranzutreiben. Dafür brauchen sie stabile Rahmenbedingungen. | Auch Haushaltsgerätehersteller V-Zug und Zementproduzent Holcim verstehen sich als Vorreiter und versuchen, Materialkreisläufe zu schliessen. | Als wichtigster Hebel, um die Entwicklung weg von fossilen Rohstoffen zu lenken, gilt der Preis von CO2-Emissionen. Er sollte hoch genug sein, betonen die Firmen. | Der Irankrieg hat die Öl- und Gaspreise nach oben getrieben. Schon wieder gibt es Versorgungsprobleme: Nur vier Jahre nach dem letzten Energieschock im Jahr 2022 werden fossile Rohstoffe erneut knapp. (www.tagesanzeiger.ch, 25.4.26)
Lehrerverband-Präsidentin im Interview: «Aus vielleicht fünf Lehrpersonen mit Kopftuch wird eine grosse Geschichte gemacht» Der Lehrerverband empfiehlt in einem neuen Positionspapier, dass Lehrerinnen in der Schule auf das Kopftuch verzichten sollen. Wenn sie es trotzdem tragen, will der Verband jedoch nicht intervenieren. Dagmar Rösler erklärt, warum. (www.tagesanzeiger.ch, 25.4.26)
Debatte um Wiedereinstieg: So klimafreundlich ist Atomkraft wirklich Wenn Staaten neue AKWs planen, wird das oft als Beitrag zum Klimaschutz verkauft. Aber stimmt das überhaupt? (taz.de, 25.4.26)
Droht jetzt die große Job-Wende? In vielen Branchen verdichten sich die Hinweise auf einen strukturellen Wandel am Arbeitsmarkt. Auslöser sind wirtschaftliche Unsicherheiten, steigender Kostendruck sowie technologische Entwicklungen. | Tätigkeiten, die lange als stabil galten, geraten dadurch zunehmend unter Druck. Gleichzeitig entstehen neue Aufgabenfelder, insbesondere im Umfeld von Digitalisierung und KI, die andere Qualifikationen erfordern. | Allerdings zeigt sich weniger ein flächendeckender Jobabbau als vielmehr eine Verschiebung. Während bestimmte Tätigkeiten wegfallen, entwickeln sich parallel neue Rollen mit veränderten Anforderungen. Entscheidend ist daher, wie tiefgreifend dieser Wandel ausfällt und wie sich Beschäftigte darauf einstellen. | Der aktuelle Umbruch zeigt sich vor allem darin, dass Arbeit neu verteilt wird. Unternehmen prüfen genauer, welche Tätigkeiten notwendig sind und wo sich Abläufe effizienter gestalten lassen. (www.it-daily.net, 25.4.26)
40 Jahre Tschernobyl | Irre Wochen im Mai Die Tschernobyl-Katastrophe wühlte 1986 die deutsche Öffentlichkeit auf — und führte letzten Endes zum Atomausstieg und zur Energiewende. Der Weg dorthin war aber alles andere als geradlinig. (klimareporter.de, 25.4.26)
Warum Marc Aurel der ultimative Mentor für CIOs im Krisenmodus ist Wenn Ransomware-Angriffe und Board-Meetings das Nervenkostüm von CIOs grillen, hilft keine neue Software — sondern eine 2.000 Jahre alte Philosophie von Marc Aurel. Warum Stoizismus heute ein wichtiges „psychologische Betriebssystem“ für IT-Entscheider im Silicon Valley ist. | Wenn im Rechenzentrum die Alarmglocken schrillen, weil eine Ransomware-Gruppe die Backup-Strukturen verschlüsselt hat, oder wenn der Vorstand im viertelstündigen Takt nach dem Status der Cloud-Migration fragt, nützen herkömmliche Management-Handbücher oft wenig. In diesen Momenten der totalen Überlastung, die den Alltag vieler IT-Leiter prägen, wird eine zweitausend Jahre alte Philosophie zum unerwarteten Rettungsanker. | Marc Aurel, der letzte der sogenannten fünf guten Kaiser Roms, verbrachte einen Großteil seiner Regierungszeit damit, Kriege zu führen und eine Pandemie zu verwalten, während er gleichzeitig versuchte, seine moralische Integrität zu wahren. (www.it-daily.net, 25.4.26)
Am 26. April ist Tag der Erneuerbaren Energie: Österreich kann sich leistbar und sauber selbst versorgen Zum Tag der Erneuerbaren Energie am 26. April 2026 unterstreicht der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) das enorme Potenzial heimischer, sicherer und leistbarer sauberer Energie, mit dem Österreich sich selbst versorgen kann. Auch die am Dienstag veröffentlichte Studie des Austrian Institute of Technology (AIT) belegt, dass die fast vollständige Versorgung mit erneuerbarer Energie bis 2040 technisch möglich ist. Mit den richtigen Rahmenbedingungen kann Österreich seine Abhängigkeit von fossilen Importen schon in den nächsten Jahren deutlich reduzieren und sich langfristig stabil und unabhängig versorgen. | Jährlich könnten rund 100 000 Heizungen von Öl und Gas auf erneuerbare Alternativen umgestellt werden. Damit hätte Österreich allein bis 2030 seine Abhängigkeit von Gas und Öl in der Raumwärme um über 30 Prozent reduziert. Zahlreiche Haushalte und Unternehmen wären wirksam vor Preisschocks und Versorgungsrisiken geschützt. (www.erneuerbare-energie.at, 25.4.26)
IÖW: Ausbau erneuerbarer Energien: Wertschöpfung in den Regionen könnte sich bis 2033 verdoppeln Deutsche Städte und Landkreise können ihre Einnahmen aus erneuerbaren Energien mehr als verdoppeln, wenn sie die Ausbauziele für Wind- und Solaranlagen erreichen: von heute 5,5 auf 12,4 Milliarden Euro jährlich ab dem Jahr 2033. Das belegt eine Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, des IÖW und des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln Consult (IW Consult) im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums. Die Studienautor*innen empfehlen Bund und Ländern, es den Kommunen durch Beratung und Informationen sowie durch geeignete Rahmenbedingungen zu ermöglichen, ihre regionalwirtschaftlichen Möglichkeiten besser auszuschöpfen. (www.ioew.de, 25.4.26)
CS-Crash und Digitalisierung | Traumberuf entzaubert: Banker tun sich schwerer, neue Jobs zu finden, als andere Die Arbeitslosigkeit ist überdurchschnittlich hoch — und Studierende sehen Stellen bei der Bank nicht mehr als sicheren Hafen. Der Lack ist ab vom einstigen Prestigeberuf. | Die Arbeitslosenquote im Bankensektor liegt erstmals über dem Gesamtschnitt aller Branchen. | Arbeitslose Bankangestellte brauchen deutlich länger, um einen neuen Arbeitsplatz zu finden. | Digitalisierung, Verlagerungen und die CS-Integration belasten den Stellenmarkt im Banking stark. | Studierende betrachten Banken heute nur noch als einen Arbeitgeber unter vielen anderen. | Wer seinen Job bei der Bank verlor, durfte lange darauf setzen, rasch wieder unterzukommen. Zwar ging die Zahl der Stellen nach der Finanzkrise vorübergehend zurück. Insgesamt aber blieb sie über zwei Jahrzehnte erstaunlich stabil bei rund 110'000 Vollzeitjobs. | Als verlässliches Auffangbecken erwies sich zudem die erweiterte Finanzbranche, etwa Fondsanbieter. (www.tagesanzeiger.ch, 25.4.26)
Ich durfte mich diese Woche mit Anne Will (Anne Will) über die Frage unterhalten, ob Atomkraft wirklich den Strom billig macht (Spoiler: nein), warum so emotional und politisiert über Stromerzeugung diskutiert wird, was wohl im Innneren der Union so vorgeht. https://youtu.be/PzQU3sFxRWY?si=jm7nNtlaOH8Dflnn | @christianstoecker.de on Bluesky (bsky.app, 25.4.26)
Ich durfte mich diese Woche mit Anne Will (Anne Will) über die Frage unterhalten, ob Atomkraft wirklich den Strom billig macht (Spoiler: nein), warum so emotional und politisiert über Stromerzeugung diskutiert wird, was wohl im Innneren der Union so vorgeht. https://youtu.be/PzQU3sFxRWY?si=jm7nNtlaOH8Dflnn | @christianstoecker.de on Bluesky (bsky.app, 25.4.26)
Energie-Chaos – was läuft falsch? | Im Solarstammtisch spreche ich über mein Buch „Kurzschluss“, fossile Abhängigkeiten, Energiepreise und politische Kurzschlüsse. Erneuerbare sind nicht das Problem, sondern die Lösung: für Freiheit, Sicherheit und bezahlbare Energie. | https://youtu.be/NtFxPPMS6M0 | @ckemfert.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 25.4.26)
40 Jahre Super-GAU in Tschornobyl, Petersberger Klimadialog, Strommix wird klimafreundlicher 40 Jahre nach "Tschernobyl" ist Atomkraft für manche eine Klima-Lösung. Beim Petersberger Klimadialog hat Friedrich Merz ein wenig dazugelernt. 2025 sind die globalen Emissionen im Stromsektor leicht gesunken. (klimareporter.de, 25.4.26)
Glarner Pionierin Die Publikation ‹Therma — Schweizer Elektrogeräte-Pionier 1904—1978› zeigt, wie aus der Firma im Glarner Gebirge einen Konzern mit 2000 Arbeiter*innen, Ingenieur*innen und Buchhalter*innen wurde. (www.hochparterre.ch, 25.4.26)
Gigantischer KI-Kapitalzyklus: Wer profitiert wirklich? Hinter jedem Chatbot und jedem KI-Assistenten steht eine gewaltige physische Infrastruktur. Während die Hyperscaler Rekordsummen investieren, zeigt eine Analyse der Kapitalströme, wo das Geld tatsächlich hinfließt — von Hochleistungs-Chips bis hin zu spezialisierten Kühlsystemen. |Der KI-Boom ist keine Software-Geschichte. Hinter jedem Modell, das Code schreibt oder Verträge analysiert, steht eine physische Maschine. Diese Maschine steht in einem Gebäude. Das Gebäude benötigt Strom. Der Strom erfordert Kühlung. Und all das muss verbunden, gewartet und ständig erweitert werden. | Die Zahlen hinter diesem Ausbau sind atemberaubend. Im Jahr 2025 gaben die vier größten Hyperscaler, das sind Amazon, Microsoft, Google und Meta, zusammen 416 Milliarden US-Dollar für Investitionsausgaben (CapEx) aus. Das entspricht einem Anstieg um 66 % gegenüber dem Vorjahr (251 Milliarden Dollar). Die Prognosen für das laufende Jahr 2026 treiben diese Zahl bereits in Richtung der 700-Milliarden-Dollar-Marke. (www.it-daily.net, 25.4.26)
Super-Gau in Tschernobyl: Wie DDR-Bürger nach Wahrheit suchten – der Freitag Nach Tschernobyl vertrauten weder Ost- noch Westdeutsche den Informationen ihres jeweiligen Staates. Wie die Umweltbewegung in der DDR vom GAU erfuhr — und heimlich mit Naturschützern in der BRD kooperierte (www.freitag.de, 25.4.26)
One scientist's 10-year quest to calculate the strength of gravity Earth's gravitational force, g, has been known for centuries. But the exact value of G, the universal gravitational constant, is elusive (www.scientificamerican.com, 25.4.26)
Bayerisches Katholikenkomitee wirft AfD Kirchenfeindlichkeit vor Scharfe Kritik an der AfD kommt aus der katholischen Kirche in Bayern. Die Partei nutze christliche Begriffe, vertrete zugleich aber zunehmend kirchenfeindliche Positionen, warnt das Landeskomitee der Katholiken und zeigt sich besorgt über Wahlerfolge der Partei. (www.welt.de, 25.4.26)
Elektro-Flaggschiff: Ein Stromer in glänzender Rüstung Schon einmal hat der Cayenne Porsche aus der Krise geführt. Ob der neue Cayenne Electric das erneut schafft, ist allerdings sehr fraglich – obwohl das neue Modell überragend ist. (www.tagesanzeiger.ch, 25.4.26)
Kritik an Energie-Gesetzentwürfen: Breite Front gegen Reiches Pläne - - Aus Verbänden, kommunalen Unternehmen und der Branche hagelt es Kritik an den Gesetzesplänen von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche. Ein Überblick über die zentralen Kritikpunkte. - - (www.geb-info.de, 25.4.26)
Neue Elektroautos: Generation Zukunft - Verbrenner oder Elektroauto? Verbote bringen den mobilen Menschen nicht weiter. Die junge Generation der Elektrischen fährt mit frischen Pluspunkten vor. Da könnte am Ende der mündige Verbraucher glatt selbst entscheiden. - (www.faz.net, 25.4.26)
Was Mini-AKWs wirklich bedeuten: Klein, aber oh no Mini-Reaktoren aus Massenproduktion werden als Zukunft der Atomkraft angepriesen. Was man über die Technologie wissen muss. mehr... (taz.de, 25.4.26)
Ausbreitung eindämmen: Warum man Tigermücken gefühlvoll töten sollte - Die Asiatische Tigermücke hat sich in Deutschland angesiedelt. Um deren Verbreitung zu verhindern, rät die „Kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage“ zu ungewöhnlichen Mitteln. - (www.faz.net, 25.4.26)
Fossile Energie: Kolumbien geht auf Entzug – und spürt die Nebenwirkungen Die Welt muss aufhören, Öl, Gas und Kohle zu verbrennen. Ausgerechnet Kolumbien will es vormachen. Mit Sonne und Wind – und gegen Widerstand in Teilen der Bevölkerung. (www.zeit.de, 25.4.26)
Papst: Religionsunterricht ist wichtig für den gesellschaftlichen Dialog - - Papst Leo XIV. hat an diesem Samstag die Teilnehmer des nationalen Treffens Italiens katholischer Religionslehrkräfte im Vatikan empfangen. In seiner Ansprache hob das Kirchenoberhaupt hervor, dass die religiöse Dimension ein konstitutives Element der menschlichen Erfahrung sei, welches im Bildungsprozess neuer Generationen nicht an den Rand gedrängt werden dürfe. Er dankte den Lehrkräften für ihren oft unauffälligen, aber für das Wachstum junger Menschen bedeutenden Dienst in den Schulen. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 25.4.26)
Koalition in der Krise: Im Gegensatz vereint - Katherina Reiche und Lars Klingbeil sollen zusammen Wirtschaftspolitik machen. Doch ihre Positionen liegen weit auseinander. Für den Kanzler wird das zunehmend zum Problem. - (www.faz.net, 25.4.26)
Regierung: Eine Regierung, die zu viel schweigt - Tankrabatt, Benzinprämie, Haushalt: Merz und Klingbeil freuen sich, wenn niemand etwas erfährt. Womöglich liegt genau darin das Problem. - (www.faz.net, 25.4.26)
Mitmachaktionen: Wie Hobbyforscher der Wissenschaft helfen Möglichst viele Freiwillige sind aufgerufen, an ihrem Wohnort wilde Pflanzen und Tiere zu dokumentieren. Solche Daten helfen der Wissenschaft, lokale und globale Veränderungen der Biodiversität besser zu verstehen und zu erforschen. Von M. Haas.[mehr] (www.tagesschau.de, 25.4.26)
Eine gute Zukunft für die nächsten Generationen Bei einem Aktionstag am 29. April in Eisenstadt dreht sich alles um ein lebenswertes Morgen. Jung und Alt sind eingeladen, mitzumachen. (www.krone.at, 25.4.26)
El Niño: Das neue Extrem El Niño heizt die Erde zusätzlich zum Klimawandel auf. Nun könnte das Wetterphänomen schon überraschend früh wieder auftreten – mit weltweiten Folgen. (www.zeit.de, 25.4.26)
Eine Stimme der Natur | Das Verbandsbeschwerderecht Das Verbandsbeschwerderecht wurde in den 1960er-Jahren zusammen mit dem Natur- und Heimatschutzgesetz geschaffen. Doch das Instrument kommt immer wieder unter Druck. Der SAC und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz setzen sich für den Erhalt ein — zugunsten von Natur und Landschaft. | In der Nachkriegszeit herrschte in der Schweiz Hochkonjunktur und damit ein Bauboom. Die Wirtschaft, die sich ausdehnenden Siedlungen, der Bau von Strassen und Autobahnen sowie die Infrastruktur für die Energiegewinnung und den Tourismus verschlangen viele Ressourcen. Obwohl es aus heutiger Perspektive damals noch viel Platz und intakte Natur gab, reagierten die Politik und die Gesellschaft auf die rasante Entwicklung. Nach einer Volksabstimmung trat 1967 das Natur- und Heimatschutzgesetz in Kraft. | Mit dem Gesetz wurde auch das Verbandsbeschwerderecht eingeführt, ein Rechtsmittel, um der Natur Gehör zu verschaffen. «Es brauchte aber auch jemand, der dieses Mittel nutzte und damit dazu beitrug, (www.sac-cas.ch, 25.4.26)
Bundeswirtschaftsministerin: Katherina Reiche will Infrastruktur für fossile Energien stärken Bundeswirtschaftsministerin Reiche fordert, neue Öllieferungen zu erschließen und Raffinerien widerstandsfähiger zu machen. Sie begründet das mit der Energiekrise. (www.zeit.de, 25.4.26)
Auswirkungen des Iran-Kriegs – Rückenwind für Elektroautos Elektroautos sind wegen der gestiegenen Treibstoffpreise weltweit gefragt. (www.srf.ch, 25.4.26)
„Wert großer Bäume nicht zu überschätzen“ Bäume in der Stadt sind natürliche Klimaanlagen und tragen einen wesentlichen Teil zur Lebensqualität bei. Mit den steigenden Temperaturen durch den Klimawandel werden sie nicht nur wichtiger, durch Hitze, Verkehr, Platzmangel und verdichtete Böden sind sie auch zunehmend Stress ausgesetzt. Neben dem Setzen neuer Bäume ist laut Experten vor allem der Erhalt großer und älterer Bäume wichtig. (orf.at, 25.4.26)
Donald Trump: Trump, der »Mad King«? Das ist zu einfach Die Debatte um Donald Trumps irrationales Verhalten nimmt zu. Dazu kommen Spekulationen über die geistige Fitness des US-Präsidenten. Eine unheilvolle Kombination. (www.zeit.de, 25.4.26)
Warum Tschernobyl gar keine Katastrophe war Vierzig Jahre ist es her: der Atomunfall in Tschernobyl. Es war ein Tag, der Tod und Leid gebracht hat, eines aber sicher nicht: Eine Wendung der weiteren Handlung ... Naturwissenschafter Christian Mähr analysiert, warum die Sache „nur“ ein Unfall war. (www.krone.at, 25.4.26)
«Er spricht alle fünf Minuten von Gott»: Vincent Bolloré ist Frankreichs mächtigster Medienmanager. Und er hat ein klares politisches Ziel Der katholische Milliardär Vincent Bolloré nutzt seine Medienmacht, um für ein konservativeres, christliches Frankreich zu werben. Von seinen Mitarbeitern fordert er unbedingten Gehorsam. Das bekam jetzt einer der angesehensten Verlage des Landes zu spüren. (www.nzz.ch, 25.4.26)
40 Jahre nach der Katastrophe: Der Krieg bringt Tschernobyl erneut in Gefahr Die Explosion des Kernreaktors am 26. April 1986 war das grösste Unglück in der Geschichte der zivilen Kernkraft. Der Vorfall prägt die Region bis heute. Nun gefährdet Russlands Krieg gegen die Ukraine das Sicherheitskonzept für die nächsten Jahrzehnte. (www.nzz.ch, 25.4.26)
Wie ein Damm in der Beringstrasse eine empfindliche Meeresströmung im Atlantik stabilisieren soll Der Klimawandel schwächt voraussichtlich das «Golfstrom-System». Zwei Forscher beschreiben, wie die Absperrung einer Meerenge einen Strömungskollaps verhindern könnte. (www.nzz.ch, 25.4.26)
Auch der Rettungsdienst soll in der Stadt Zürich grüner werden. Doch ein Versuch mit Elektro-Ambulanzen ist gescheitert Unerwartete Neustarts, Ladekonflikte: Während eines Einsatzes können solche Probleme verheerend sein. Die Stadt kann deshalb vorerst nicht auf Dieselmotoren für ihre Rettungswagen verzichten. (www.nzz.ch, 25.4.26)
Gebäudeenergiegesetz: Bundesbauministerin will Vermieter an höheren Heizkosten beteiligen Verena Hubertz erwartet steigende Preise beim Betrieb von Gas- und Ölheizungen. Mit den Kosten dürfe man die Mieter nicht alleine lassen, fordert die Bundesbauministerin. (www.zeit.de, 25.4.26)
WIR BRECHEN AUF! Von der Hitzeinsel zum Schattenplatzerl, von der Betonwüste zu mehr Lebensraum: Jetzt neue Förderungen nutzen, in der Gemeinde entsiegeln, und gemeinsam in eine klima- und bodenfitte Zukunft aufbrechen. Alle Infos auf ooe.gv.at/entsiegeln (www.krone.at, 25.4.26)
Ahnengalerie im Walcheturm: Neukom bezahlt von ihm abgelehnte Porträts aus eigener Tasche Der Zürcher Regierungsrat will die Porträts von Hans Witschi für die Ahnengalerie im Kunstraum Walcheturm nicht und bezahlt den Preis von 20’000 Franken nun selbst. (www.tagesanzeiger.ch, 24.4.26)
Wir sind Zukunft | «Lastenvelos sind ein Langzeittrend» Longtail, Longjohn, Trike — mit oder ohne Motor: Wer sich erstmals mit Cargovelos beschäftigt, begegnet schnell einer Vielzahl neuer Begriffe. Zwei Experten ordnen ein. | Lastenvelos sind in Schweizer Städten auf dem Vormarsch. | Rund 90 Prozent aller neu verkauften Cargobikes in der Schweiz verfügen über einen Elektromotor. | Experten fordern eine bessere städtische Infrastruktur, damit der Trend nachhaltig anhält. | Oli Busato hatte schon in den 1990er-Jahren das legendäre Christiania-Cargobike im Sortiment. Und Andy Baumgartner von Holy Cargo in Bern hilft, sich im «Dschungel» dieser Nische zurechtzufinden. «Vor zehn, fünfzehn Jahren gab es in der Schweiz kaum Lastenvelos. Seit einigen Jahren nimmt der Trend spürbar Fahrt auf — Angebot und Nachfrage wachsen stetig», sagt Baumgartner im Holy-Cargo-Showroom an der Thunstrasse in Bern. | Ursprünglich stammen Lastenfahrräder vor allem aus klassischen Veloländern wie den Niederlanden und Dänemark. (www.tagesanzeiger.ch, 24.4.26)
ÖV-Ausbau und Wohnen | Bis zu 7 Prozent teurer: Ein neuer Zug in der Nähe treibt die Mieten nach oben Wenn neu gleich vor der Haustür ein Zug fährt, freuen sich die Vermieter, wie eine Studie zeigt. Aber auch die Mietenden können profitieren. | Laut einer neuen Studie von Wüest Partner verteuert ein ÖV-Ausbau die Angebotsmieten in den betroffenen Gemeinden. | Im Einzugsgebiet der Limmattalbahn stiegen die Mieten um 2,5 Prozent, in dem des Léman Express um 7,4 Prozent im Vergleich zu ähnlichen Gemeinden. | Der Ausbau des ÖV führte auch zu mehr Wohnungsbau. | Für 30 Minuten mehr Pendelzeit fordern Mietende rund 500 Franken Mietzinsreduktion. | Nicht alle können oder wollen in der Innenstadt wohnen. Die Mieten sind oft hoch, der Platz beschränkt und die Natur kaum sichtbar. Ohne die grossen Zentren wie Zürich, Basel, Bern, Lausanne oder Genf kommen aber doch die wenigsten aus. | Beim Wohnen ist ein guter Anschluss an den öffentlichen Verkehr deshalb oft entscheidend. Wird der ÖV ausgebaut, macht das die betroffenen Gemeinden attraktiver — und das Wohnen dort teurer. (www.tagesanzeiger.ch, 24.4.26)
Nachruf auf Alt-Stadträtin | Sie war Zürichs ungeduldige Sozialmanagerin: Monika Stocker stirbt mit 77 Die erste Stadträtin der Grünen hat das Zürcher Sozialwesen radikal erneuert. Sie genoss Respekt von allen Seiten — und stolperte erst am Schluss. Nun ist sie verstorben. | Pionierin, Pragmatikerin, Iron Lady, Innovatorin, Missionarin, Reorganisationsneurotikerin — in den 14 Jahren von 1994 bis 2008, in denen Monika Stocker das Sozialdepartement führte, erhielt sie unzählige Etiketten. Am 21. April ist Stocker im Alter von 77 Jahren verstorben. | Anders als in der Politik üblich erhielt Stocker Lob und Kritik sowohl von links wie auch von rechts. Alle waren beeindruckt von ihrem Selbstbewusstsein, ihrem Willen, das Sozialwesen zu reformieren, ihrem Mut, dafür auch unpopuläre Entscheidungen zu treffen. Und dies als Nachfolgerin der beliebten Stadtmutter Emilie Lieberherr, der Heiligen der Seniorinnen. Wie würde die Neue mit diesem Erbe umgehen? (www.tagesanzeiger.ch, 24.4.26)
Wegen diesem Eisblock stauen sich vielleicht bald wieder die Bergsteiger am Mount Everest Beim Mount Everest beginnt bald die Hauptsaison für Bergsteigerinnen und Bergsteiger. Wer gerade den höchsten Berg der Welt erklimmen will, muss sich aber noch gedulden. Das Problem: Der Weg ist aktuell noch von einem riesigen Eisblock versperrt, wie die britische BBC berichtet. | Der Sérac, wie man solche Fortsätze aus Gletschereis auch nennt, ragt kurz vor Camp 1 in die Aufstiegsroute. Die sogenannten «Icefall Doctors» — die für die Instandhaltung des unteren Teils der Route verantwortlich sind und Seile und Leitern befestigen — konnten keinen Weg um den 30 Meter hohen Eisblock herum finden. (www.watson.ch, 24.4.26)
Wirtschaftswachstum durch Erneuerbare | Reiche lässt Studie zu Wind und Solar verschwinden Eine neue Studie im Auftrag des Wirtschaftsministeriums zeigt: Der Ausbau erneuerbarer Energien könnte die regionale Wertschöpfung in Deutschland verdoppeln. Die Ergebnisse kommuniziert das Ministerium allerdings nicht. | "Deutsche Städte und Landkreise können ihre Einnahmen aus erneuerbaren Energien mehr als verdoppeln, wenn sie die Ausbauziele für Wind- und Solaranlagen erreichen." Das ist die zentrale Botschaft einer neuen Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung und des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln Consult (IW Consult). Die Studie, die im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums erstellt wurde, zeigt, dass insbesondere in ländlichen Regionen Kommunen durch erneuerbare Energien mehr Steuereinnahmen, mehr Arbeitsplätze und mehr Unternehmensansiedlungen gewinnen können. (www.t-online.de, 24.4.26)
«Die Auswahl des Künstlers war mein Fehler»: Martin Neukom bezahlt 20'000 Franken für misslungenes Porträt aus eigener Tasche Der Zürcher Regierungspräsident kauft eines von drei Bildern privat. Mit den anderen dürfe der Maler Hans Witschi tun, was er wolle. (www.nzz.ch, 24.4.26)
Bundesrechnungshof sieht die Wasserstoffpolitik der Bundesregierung als gescheitert an Im Oktober 2025 legte der Bundesrechnungshof einen ausführlichen Bericht über die Effektivität der deutschen Wasserstoffstrategie vor. | Der Bericht bewertet diese anhand der rechtlichen Anforderungen des Energiewirtschaftsgesetzes, insbesondere Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit, Umweltverträglichkeit, Klimaneutralität und fiskalische Solidität. Sein Fazit lautet, dass die Wasserstoffstrategie diese Kriterien nicht erfüllt, obwohl 2024 bereits 4,3 Milliarden Euro Subventionen bereitgestellt wurden, 2025 mehr als 3 Milliarden Euro folgten und sich mehrjährige Zusagen in Milliardenhöhe bis zum Ende des Jahrzehnts erstrecken. | Der Bericht fordert ausdrücklich einen Realitätscheck und einen Plan B und warnt, dass das Festhalten am aktuellen Kurs gleichzeitig Klimaziele, industrielle Wettbewerbsfähigkeit und die Bundesfinanzen gefährdet. (hans-josef-fell.de, 24.4.26)
Zürcher Alt-Stadträtin Monika Stocker ist tot Monika Stocker ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Das berichtet der Tages-Anzeiger. Die erste Stadträtin der Grünen hat das Zürcher Sozialwesen radikal erneuert. | Die 1948 in Aarau geborene Sozialwissenschaftlerin verschrieb ihr Leben der Politik und dem sozialen Ausgleich. Nach ihrem Studium an der Universität Fribourg trat Stocker 1986 den Grünen bei und schaffte bereits ein Jahr später den Sprung in den Nationalrat, dem sie bis 1991 angehörte. Ihre bedeutendste politische Ära prägte sie jedoch auf kommunaler Ebene: 1994 wurde sie in den Zürcher Stadtrat gewählt. | Über 14 Jahre lang leitete sie das Sozialdepartement der Limmatstadt. Als dessen Vorsteherin war Stocker an der Räumung der offenen Drogenszene am Letten beteiligt. Die begleitenden Massnahmen, zu denen auch die kontrollierte Abgabe von Heroin gehört, fanden weltweit Beachtung. (www.watson.ch, 24.4.26)
Wohnschutzinitiative und Gegenvorschlag Kanton Zürich Am 14. Juni 2026 stimmt der Kanton Zürich über die Volksinitiative «Bezahlbare Wohnungen schützen. Leerkündigungen stoppen» ab. Gleichzeitig zu dieser Wohnschutzinitiative kommen auch der Gegenvorschlag des Kantonsrats sowie die Stichfrage zur Abstimmung, sodass höchstens die Initiative oder der Gegenvorschlag umgesetzt werden kann. | Die Wohnschutzinitiative greift selbst bei einer Annahme nur in denjenigen Zürcher Gemeinden, die eigene Regeln beschliessen. Entsprechend unsicher ist die konkrete Ausgestaltung. Als Referenz dürften Modelle aus Basel-Stadt, Genf oder Waadt dienen. | Für bestehende Mietverhältnisse würden mit einer Umsetzung der Initiative beispielsweise die sanierungsbedingten Investitionskosten weniger stark auf bestehende Mieten überwälzt. Gleichzeitig würden wohl weniger Sanierungen, weniger Neubau von Mietwohnungen und steigende Angebotsmieten resultieren. | Bewertungsseitig könnten tiefere Nettoerträge und höhere Risikoprämien die Marktwerte etwas dämpfen. (www.wuestpartner.com, 24.4.26)
Energiewende bremsen, Wirtschaft schützen? Warum der Kurs der CDU nicht aufgeht Neue Gaskraftwerke, weniger Klimaschutz: Die Bundesregierung will die Wirtschaft mit fossiler Energie entlasten. Doch Studien zeigen, dass dieser Plan langfristig genau das Gegenteil bewirkt (www.freitag.de, 24.4.26)
Pennsylvania farmers found a way around rising power bills A solar-powered warehouse near Pittsburgh is helping an organic co-op dodge soaring electricity costs. (yaleclimateconnections.org, 24.4.26)
Die SNB investiert in Klima– und Demokratiezerstörung An der Generalversammlung (GV) der Schweizerischen Nationalbank (SNB) am 24. April forderten Aktionär:innen und Aktivist:innen eine umwelt-, klima-, und demokratieverträgliche Geld- und Finanzpolitik von der SNB. Sie kritisieren insbesondere die Diskrepanz zwischen dem Portfolio der SNB und ihren eigenen Investitionsrichtlinien, sowie den Klima- und Biodiversitätszielen der Schweiz. | Die SNB investiert weiterhin in Unternehmen, die massive Umweltschäden anrichten und grundlegende Menschenrechte verletzen — entgegen ihren eigenen Richtlinien. Besonders in der Kritik stehen aktuell folgende zwei Investitionen: Die SNB hält rund 2,5 Milliarden Franken in ExxonMobil und Palantir Technologies. ExxonMobil und Palantir stehen symbolisch für die gefährliche Verbindung von fossiler Industrie, Demokratieuntergrabung und menschenrechtsverachtender digitaler Überwachung. Die Projekte von Palantir und ExxonMobil unterstützen direkt die nationale Sicherheitsstrategie der Trump-Regierung, (naturschutz.ch, 24.4.26)
„Tankrabatt ist energiepolitischer Kurzschluss“ Der Deutsche Bundestag hat soeben den Tankrabatt beschlossen. Wenn der Bundesrat am frühen Nachmittag ebenfalls zustimmt, sinkt die Energiesteuer auf Benzin und Diesel ab 1. Mai befristet auf zwei Monate um 17 Cent pro Liter. Dazu eine Einschätzung von Claudia Kemfert, Energieökonomin und Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin): Der Tankrabatt ist ein energiepolitischer Kurzschluss und in der aktuellen Situation die schlechteste aller Lösungen. Er ist teuer, ineffizient und sozial unausgewogen. Große Teile des Tankrabatts kommen womöglich gar nicht bei den Bürgerinnen und Bürgern an, sondern landen bei den Mineralölkonzernen. Gleichzeitig setzt der Tankrabatt Fehlanreize, da er den Verbrauch fossiler Energien stabilisiert, statt ihn zu reduzieren. | Wir stecken nach wie vor tief in fossilen Abhängigkeiten, und genau diese werden durch solche Maßnahmen eher verfestigt als aufgelöst. (www.diw.de, 24.4.26)
Weltweit installierte regenerative Kraftwerksleistung 1990-2025 Das Wachstum erneuerbarer Energien steigt kontinuierlich. 2025 haben erneuerbare Energien bereits fast die Hälfte der weltweiten Kraftwerksleistung ausgemacht. Kernkraftwerke liegen dagegen nur noch bei unter 4 Prozent. Für wirksamen Klimaschutz muss nun die zweite Hälfte des Kraftkwerksparks defossiliert werden. (www.volker-quaschning.de, 24.4.26)
Africa could split apart sooner than scientists thought New research reveals that a rift in Earth's crust is just a few million years away from splitting the continent of Africa into two–and creating a new ocean (www.scientificamerican.com, 24.4.26)
Digitale Zwillinge für die Transformation der Industrie Die deutsche Wirtschaft ist bei kritischen Rohstoffen wie Lithium und seltenen Erden massiv von Importen abhängig. Forschende des Zukunftslabors Circular Economy zeigen am Beispiel von Windturbinen und Platinen, wie digitale Produktpässe und Zwillinge Ressourcen im Land halten und eine souveräne Kreislaufwirtschaft ermöglichen. | Wie können kritische Rohstoffe wie Lithium, Kobalt und seltene Erden möglichst lange im Wirtschaftskreislauf gehalten werden? Das Forschungsprojekt „Zukunftslabor Circular Economy“ entwickelt am Beispiel von Windturbinen und Platinen digitale Zwillinge und Produktpässe, um den gesamten Lebenszyklus von Investitionsgütern transparent zu machen. Durch diese digitale Abbildung werden Nutzungsphasen und Rückführungspotenziale präzise analysiert, was die unverzichtbare Grundlage für Urban Mining und eine nationale Versorgungssicherheit schafft. (www.it-daily.net, 24.4.26)
Schluss mit Longevity: Musikerin Christiane Rösinger rechnet mit Jugendwahn ab Mit 65 lebt Christiane Rösinger wie ein Teenager. Sie sagt: Longevity ist Quatsch. Wer gut altern will braucht mehr Punk im Leben (www.freitag.de, 24.4.26)
Diese Schweizer Familie will mit dem Segelboot für Umweltfragen sensibilisieren Dario und Sabine haben die Schweiz vor 25 Jahren mit ihrem Segelboot verlassen und seitdem über 100 Länder bereist sowie sechs Kinder bekommen. Ihr Ziel: Sie wollen die höchsten Gipfel jedes Kontinents besteigen und junge Menschen für den Umweltschutz sensibilisieren. (www.swissinfo.ch, 24.4.26)
WordPress: Hacker greifen Breeze Cache Plugin an Eine kritische Lücke im WordPress-Plugin Breeze Cache ermöglicht Website-Übernahmen. Über 400.000 Installationen sind betroffen. | Das Ökosystem von WordPress steht erneut vor einer ernsten Sicherheitsherausforderung. Experten warnen vor einer kritischen Schwachstelle in einem der meistgenutzten Performance-Tools für das weltweit führende Content-Management-System, wie Bleeping Computer berichtet. Betroffen ist das Caching-Plugin Breeze Cache, das vom bekannten Hosting-Anbieter Cloudways entwickelt wurde. Mit über 400.000 aktiven Installationen gehört das Plugin zur Standardausrüstung vieler Webmaster, die die Ladezeiten ihrer Seiten optimieren wollen. Doch genau dieses Werkzeug wird nun zum Einfallstor für Cyberkriminelle, die versuchen, die vollständige Kontrolle über fremde Webserver zu erlangen. | Die als CVE-2026-3844 registrierte Sicherheitslücke hat eine Einstufung von 9,8 auf der CVSS-Skala erhalten, was sie als kritisch markiert. (www.it-daily.net, 24.4.26)
Nach den Genfer Staatsratswahlen von 1864 kam es in den Strassen der Calvinstadt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Schliesslich musste die Eidgenossenschaft eingreifen und Genf für mehrere Monate militärisch besetzen. Nach den Genfer Staatsratswahlen von 1864 kam es in den Strassen der Calvinstadt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Schliesslich musste die Eidgenossenschaft eingreifen und Genf für mehrere Monate militärisch besetzen. (www.swissinfo.ch, 24.4.26)
Leibniz-Gemeinschaft: Konflikte kartiert Karten interpretieren die Realität. Welche Entscheidungen hinter der Darstellung von Konflikten in Osteuropa stecken, macht ein neuer Online-Atlas sichtbar. | Wie unterschiedlich sich Konflikte und Kooperationen visualisieren lassen, zeigt ein neuer Online-Atlas des Leibniz-Instituts für Länderkunde (IfL). Die Plattform „Visualising Conflict/Peace“, entwickelt im Rahmen des Forschungsnetzwerks „Conflict and Cooperation in Eastern Europe (KonKoop)“, ist ab sofort online zugänglich. | Der englischsprachige Atlas versammelt Fallstudien aus dem östlichen Europa, dem Westbalkan, dem Südkaukasus und Zentralasien. Nutzerinnen und Nutzer können Konflikte und Friedensprozesse auf verschiedenen Ebenen erkunden, von lokalen Auseinandersetzungen bis hin zu internationalen Verflechtungen. | Besonderes Merkmal der Plattform ist ihre Transparenz: Sie macht sichtbar, wie die Karten entstanden sind. Welche Daten verwendet wurden, welche Entscheidungen in die Darstellung eingeflossen sind und (www.leibniz-gemeinschaft.de, 24.4.26)
Werbeoffensive in New York: KI-Firmen überschwemmen U-Bahn mit Werbung Die New Yorker Subway ist neuerdings voll mit Werbung von KI-Firmen. Pendler bekommen so schon einmal vor Augen geführt, dass künstliche Intelligenz vermutlich bald ihre Arbeit übernimmt. (www.tagesanzeiger.ch, 24.4.26)
Zeitungsbranche: Kauf am Kiosk! Der Pressehandel ist ein Markt: Es geht um Wahrnehmung. Das Lesen von jW ist dennoch mehr als Konsum. (www.jungewelt.de, 24.4.26)
Atomkraft: Eine Welt voller Zeitbomben [Online-Abo] Vor 40 Jahren ereignete sich das Unglück im Atomkraftwerk Tschernobyl. Angesichts des Alters der heute weltweit noch laufenden AKW steigt die Wahrscheinlichkeit erneuter Katastrophen. (www.jungewelt.de, 24.4.26)
Coole Wampe: Spargel mit Sauce Mousseline Statt elf Kilo wie im Vorjahr mussten Arbeitskräfte 2025 im Schnitt 13 Kilo Spargel pro Stunde stechen. Oftmals erhielten die Arbeiter weder einen Arbeits- noch einen Mietvertrag. (www.jungewelt.de, 24.4.26)
Aktivist*innen über Karibik-Törn: „Wir werden weitergeben, was wir gelernt haben“ Salomé Klein segelt mit der Climate Justice Flotilla einmal quer durch die Karibik. Angesteuert wird die Klimakonferenz in Santa Marta, Kolumbien. mehr... (taz.de, 24.4.26)
Fridays For Future: Bundesweite Demos gegen Klimapolitik der Bundesregierung In vielen Städten gehen Protestierende gegen die deutsche Klimapolitik auf die Straßen. In Berlin versammelten sich Demonstranten vor den Parteizentralen von CDU und SPD. (www.zeit.de, 24.4.26)
Energiegemeinschaften für Gemeinden nun flexibler Jetzt kommt für Gemeinden mehr Flexibilität beim Gründen von Energiegemeinschaften. Bisher war es nicht möglich, Überschuss aus einer kommunalen PV-Anlage in anderen Gemeinde-Gebäuden zu nutzen. (www.krone.at, 24.4.26)
Papst lehnt Segnung homosexueller Paare ab Papst Leo XIV. hat die Segnung homosexueller Paare durch die katholische Kirche in Deutschland kritisiert. „Es ist sehr wichtig zu verstehen, dass sich die Einheit oder Spaltung der Kirche nicht um Fragen der Sexualität drehen sollte“, sagte er auf dem Heimflug aus Äquatorialguinea. (www.krone.at, 24.4.26)
Abrissgefahr für die Häuser der Pionierin Charlotte Enggist In Wollishofen steht eines der frühesten Zeugnisse Neuen Bauens in Zürich, erbaut von einer bis vor kurzem unbekannten Architektin: Charlotte Enggist. Nun droht ein Ersatzneubau. (www.hochparterre.ch, 24.4.26)
Allergien im Hoch – Viele leiden unter Pollenallergien – das können Sie tun Tränende Augen, ein Kratzen im Hals. Die vielen Pollen in der Luft haben mit dem Wetter zu tun – und dem Klimawandel. (www.srf.ch, 24.4.26)
Einfluss von KI: Künstliche Intelligenz bedroht die Demokratie, aber anders als gedacht Die KI-Gefahr droht nicht nur durch Fakes und Jobverlust, sondern durch eine neue Machtökonomie. Es droht ein Kipppunkt für unsere Gesellschaft. Was jetzt geschehen muss. (www.zeit.de, 24.4.26)
Besser in der Küche als im Garten Der Schweizer Küchengerätehersteller Kisag lanciert unter dem Motto «Der Genussmacher» seine diesjährige digitale Werbekampagne. (www.persoenlich.com, 24.4.26)
Marktbericht: Künstliche Intelligenz treibt Siemens Energy Geschäft an Der Energietechnikkonzern Siemens Energy wird optimistischer für das laufende Geschäftsjahr. Der Ausbau der Künstlichen Intelligenz treibt die Gewinne in die Höhe. Die Aktie legt weiter zu. [mehr] (www.tagesschau.de, 24.4.26)
Elektro statt Diesel?: Gebraucht - Wenn Kraftstoff teuer ist, lockt das Elektroauto mehr Kunden. Das gilt auch für Gebrauchtwagen. Der Angst um den Akku lässt sich vorbeugen. - (www.faz.net, 24.4.26)
Grüne werfen Bundesregierung „Blindflug“ vor – und fordern Abwrackprämie für Heizungen Die Oppositionspartei präsentiert ein zwölfseitiges Krisenpaket. Hinter den konkreten Sofortmaßnahmen versteckt sich eine weitere Botschaft, mit der die Grünen schon den Bundestagswahlkampf 2029 in den Blick nehmen. (www.welt.de, 24.4.26)
Religionsfreiheit für alle – oder Privilegien für wenige? Die Trennung von Staat und Religion ist ein Grundpfeiler der US-amerikanischen Verfassung. Doch die Trump-Regierung und mit ihr christliche Nationalisten treiben die Infiltrierung staatlicher Einrichtungen mit Glaubensinhalten voran. Gleichzeitig will Trump gegen eine angeblich weit verbreitete Diskriminierung von Christen im Bundesapparat vorgehen. Aber findet diese Diskriminierung überhaupt... (hpd.de, 24.4.26)
Bundestag beschließt Tankrabatt und Entlastungsprämie Der Bundestag hat den Tankrabatt und die steuerfreie Entlastungsprämie beschlossen. Zum 1. Mai sollen die Steuern auf Diesel und Benzin um 17 Cent pro Liter sinken. Der Bundesrat muss der Maßnahme noch zustimmen.[mehr] (www.tagesschau.de, 24.4.26)
Katholische Kirche: Es gibt Wichtigeres als die Sexualmoral, findet der Papst Homosexuelle Paare dürfen sich in manchen katholischen Diözesen in Deutschland offiziell segnen lassen. Papst Leo XIV. ist damit nicht einverstanden – aber eigentlich sieht er andere Prioritäten. (www.sueddeutsche.de, 24.4.26)
Das "Hamas-Dreieck" und die "neue autoritäre Linke" – eine journalistische Recherche Innerhalb der politischen Linken wächst eine autoritäre Minderheit, die von Hamas-Apologie und Israelfeindlichkeit geprägt ist. Darauf macht das Buch "Die neue autoritäre Linke" des taz-Journalisten Nicholas Potter aufmerksam. Er kritisiert darin mit linker Einstellung die Fehlentwicklungen in der politischen Linken. (hpd.de, 24.4.26)
Energiekrise: Mehr Home-Office, weniger Spritverbrauch Der Iran-Krieg treibt die Preise an den Tankstellen nach oben. Eine Studie hat durchgerechnet, dass nur ein Tag mehr Home-Office in der Woche den Benzin- und Dieselverbrauch in Deutschland deutlich senken könnte. (www.sueddeutsche.de, 24.4.26)
Gesetzesentwurf: Norwegen plant Social-Media-Verbot für Kinder Vorreiter war Australien, jetzt ziehen immer mehr Länder nach. So will nun auch Norwegen Social Media für Unter-16-Jährige verbieten. Ein entsprechender Gesetzentwurf soll bis Jahresende im Parlament eingebracht werden.[mehr] (www.tagesschau.de, 24.4.26)
97 Milliarden Franken Gesamtkosten | Gesundheitskosten betrugen 2024 über 10'000 Franken pro Kopf – und sie steigen weiter Den Löwenanteil der Kosten haben im Jahr 2024 die Privathaushalte bezahlt. Das Bundesamt für Statistik (BFS) wagt eine erste Schätzung für die Kostenentwicklung im Jahr 2025. | Die Schweizer Gesundheitskosten stiegen 2024 um 4,1 Prozent auf 97 Milliarden Franken. | Apotheken verzeichneten mit plus 8,7 Prozent den markantesten Kostenanstieg aller Leistungserbringer. | Privathaushalte finanzierten rund 62 Prozent der Gesundheitskosten direkt wie indirekt. | Für 2025 prognostiziert das BFS einen weiteren Anstieg von über 3 Prozent. | Die Gesundheitskosten in der Schweiz dürften im Jahr 2025 um über 3 Prozent steigen. Das teilte das Bundesamt für Statistik (BFS) am Freitag mit auf der Grundlage der verfügbaren Teildaten aus dem Gesundheitswesen. | Die Konjunkturforschungsstelle (KOF) der ETH Zürich schätzte den Anstieg der Gesundheitskosten für das Jahr 2025 zuletzt auf 3,7 Prozent. (www.tagesanzeiger.ch, 24.4.26)
Werden Sie «street smart» mit Leo Sicuro Die Kampagne mit Leo Sicuro sensibilisiert für mehr Vorsicht im Strassenverkehr. Die Präventionskampagne will helfen, Unfälle zu vermeiden. (vbzonline.ch, 24.4.26)
WWF ortet Unterfinanzierung des Naturschutzes Der WWF ortet eine starke Unterfinanzierung des Naturschutzes in Österreich. Trotz eines jährlichen Bedarfs von rund 1,34 Milliarden Euro würden derzeit nur etwa 397 Millionen in den Schutz der Biodiversität investiert, so eine heute veröffentlichte Auswertung von EU-Berichten. Dem stünden bis zu sechs Milliarden Euro jährlich für umweltschädliche Förderungen gegenüber. | „Das ist ökologisch und ökonomisch widersinnig“, meinte WWF-Mitarbeiter Joschka Brangs. Gefordert werden eine Kurskorrektur im Budget, der Abbau umweltschädlicher Subventionen und eine verbindliche Sicherung von zehn Prozent des EU-Budgets für Biodiversität.| Über 60 Prozent der heimischen Biodiversitätsförderungen stammen aus EU-Programmen, deren künftige Höhe sehr unsicher wäre. „Derzeit droht ein massiver Kahlschlag mit hohen Folgekosten für Österreich“, so Brangs. (orf.at, 24.4.26)
Energiewende verkehrt CDU-Energieministerin Reiche versucht ihre Konzern-nahe Agenda durchzudrücken — gegen den Widerstand von Teilen der Branche und der mitregierenden SPD. Hoffentlich können die Sozis dem Abwracken der Energiewende noch etwas entgegensetzen. (klimareporter.de, 24.4.26)
Beteiligungsverfahren zum nationalen Wiederherstellungsplan startet WWF: Ökologische Resilienz schafft ökonomischen Mehrwert (www.wwf.de, 24.4.26)
Spurensuche im Namen Christi – Turiner Grabtuch: Wurde Jesus Christus wirklich darin begraben? Dieses Tuch zeigt einen Gequälten: Für die einen ist es der gekreuzigte Christus, für andere schlicht eine Fälschung. (www.srf.ch, 24.4.26)
Haben die Chinesen jetzt auch ihr eigenes Claude Mythos? Die 360 Digital Security Group behauptet, mithilfe eines Multi-Agenten-Systems rund 1.000 Schwachstellen aufgespürt zu haben, unter anderem beim Tianfu Cup. Die Fähigkeiten sollen an Anthropics neues Modell Claude Mythos heranreichen. Doch es gibt Zweifel. | Nur wenige Wochen nach der Vorstellung von Claude Mythos meldet sich aus China ein Unternehmen zu Wort, das offenbar in einer ähnlichen Liga mitspielen will. Die 360 Digital Security Group, eine Tochter des Pekinger IT-Sicherheitsriesen Qihoo 360, reklamiert für sich KI-gestützte Fähigkeiten zur Schwachstellensuche, die in die Nähe dessen rücken, was Anthropic für sein jüngstes Frontier-Modell beschreibt. Eingeordnet hat die Behauptungen Eugenio Benincasa, ein auf China spezialisierter Cybersicherheitsforscher der ETH Zürich, in einem Beitrag für den Blog Natto Thoughts. | Anthropic hatte Anfang April erklärt, Claude Mythos habe autonom tausende Sicherheitslücken entdeckt, in manchen Fällen sogar eigenständig Exploits entwickelt (www.it-daily.net, 24.4.26)
Pressestatement zum Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz WWF: Der Bundestag kann uns noch vor der Verpackungsflut retten (www.wwf.de, 24.4.26)
Spatzen auf Kanonen: Porträt als Rorschachtest Wer lässt sich heute noch in Öl malen? Eine oberflächliche Recherche ergibt: primär Blaublütler. König Charles etwa, seine Mutter Elizabeth selig, und auch die dänische Königsfamilie bestellte 2013 gleich ein ganzes Gruppenporträt bei einem angesagten Maler. Stumm ertragen sie danach jeweils auch den Spott des Fussvolks: wie gut dressierte, vergoldete Zirkusponys — die sie ja auch sind. | Nicht so der Demokrat Martin Neukom. Wie es langjähriger Brauch ist, lassen sich Zürcher Regierungsratspräsident:innen für eine Ahnengalerie im Walcheturm malen. Bloss war der grüne Regierungsrat auch mit der dritten Porträtskizze des Malers Hans Witschi noch nicht zufrieden. Der «SonntagsBlick» machte den Fall publik, mitsamt Neukoms Rückmeldungen an den glücklosen Maler. Sein Bild zeige einen «ängstlichen Mann, der demnächst aufgibt. Das bin ich nicht.» Er habe sich «drei Adjektive notiert: jung, modern, frisch. Wenn ich das Porträt anschaue, ist es das Gegenteil davon.» (www.woz.ch, 24.4.26)
Libanon: „Es zerstört ihr Leben“ - - Die Menschen im Libanon haben die Nase voll vom Krieg, und nicht erst seit gestern: Das sagt in unumwundenen Worten der Libanon-Fachmann beim katholischen Hilfswerk Misereor, Frank Wiegandt. Seit Jahrzehnten sind Angst und Flucht ständige Begleiter im Leben der Libanesen. Sie hoffen auf den Einsatz der internationalen Gemeinschaft und sind sich klar darüber, dass die Hisbollah ihre Waffen abgeben muss. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 24.4.26)
Neue Förderregeln für Sanierung, Heizung und Solar in Stuttgart Stuttgart passt Förderprogramme für Energiesparen, Heizungen und Photovoltaik an. Ziele sind mehr Klarheit, vereinfachte Anträge und breitere Förderung trotz geringerer Quoten. Ab Mai gelten neue Regeln mit Fokus auf Effizienz, nicht fossile Wärme und wirtschaftliche Solarförderung. (www.stuttgart.de, 24.4.26)
Klimademos am Freitag: Fridays for Future wirft Reiche Kungelei mit Gaslobby vor Erstmals ziehen die Klimaaktivisten mit ihrem Protest deutschlandweit vor die Parteibüros von CDU und SPD. Die Wirtschaftsministerin steht im Zentrum ihrer Kritik an der Energiepolitik der Bundesregierung. mehr... (taz.de, 24.4.26)
Energiekrise und Irankrieg: Schaffen Staaten nun den Ausstieg aus Öl und Gas? In Kolumbien beraten mehr als 50 Staaten über einen praktischen Fahrplan zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen. Kann die Konferenz schaffen, was beim UN-Klimagipfel COP bisher nicht gelang? (www.dw.com, 24.4.26)
Wirtschaftsministerin: Reiche verteidigt umstrittene Pläne zur Energiewende Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche verteidigt ihre umstrittenen Pläne für Reformen bei der Energiewende. «Gerade im Energiebereich haben wir jetzt die Chance zu zeigen, dass wir es mit echten strukturellen Reformen ernst meinen», sagte die CDU-Politikerin in Berlin. «Wenn uns das gelingt, wird Energiepolitik wieder zu dem, was sie sein muss: ein verlässliches Fundament für Wachstum, Innovation und industrielle Stärke in Deutschland.» | Das Wirtschaftsministerium hatte in dieser Woche zentrale Reformvorhaben in die interne Regierungsabstimmung gegeben. So strebt Reiche mit einem Netzpaket an, den Zubau von Wind- und Solaranlagen besser an den hinterherhinkenden Netzausbau anzupassen. Teure Abregelungen durch Engpässe in den Stromnetzen sollen vermieden werden. Neue Gaskraftwerke sollen im Zuge des schrittweisen Kohleausstiegs die Versorgungssicherheit mit Strom gewährleisten und künftig als Backups einspringen - (www.zeit.de, 24.4.26)
Infrastruktur: Diese Naturschutz-Reform möchte der Grünen-Verkehrsminister Der scheidende Verkehrsminister Winfried Hermann fordert grundlegende Änderungen beim Natur- und Artenschutz, um Verkehrsprojekte besser vorantreiben zu können. Das zugrundeliegende Artenschutzrecht stamme aus den 1990ern, beschlossen von konservativen Regierungen, sagte der Grünen-Politiker der «Schwäbischen Zeitung» (Freitag/Ravensburg). «Ich finde, man müsste es europäisch reformieren — weg vom Schutz jedes einzelnen Exemplars, hin zum Populationsschutz.» | Hermann betonte: «Ich bin für Natur- und Artenschutz, aber er muss mit Klimaschutz und Infrastruktur vereinbar sein. Sonst können wir am Ende nicht mal mehr eine Eisenbahn oder einen Radweg bauen.» | Behörden seien sehr vorsichtig, weil sie keine Klagen riskieren wollten, sagte der Minister. Planungsverfahren seien absurd kompliziert. «Es wird alles x-fach geprüft, Beteiligte reden mit, ökologische Gutachten dauern Jahre.» (www.zeit.de, 24.4.26)
Steht eine grundlegende Job-Verschiebung bevor? In vielen Branchen verdichten sich die Hinweise auf einen strukturellen Wandel am Arbeitsmarkt. Auslöser sind wirtschaftliche Unsicherheiten, steigender Kostendruck sowie technologische Entwicklungen. | Tätigkeiten, die lange als stabil galten, geraten dadurch zunehmend unter Druck. Gleichzeitig entstehen neue Aufgabenfelder, insbesondere im Umfeld von Digitalisierung und KI, die andere Qualifikationen erfordern. | Allerdings zeigt sich weniger ein flächendeckender Jobabbau als vielmehr eine Verschiebung. Während bestimmte Tätigkeiten wegfallen, entwickeln sich parallel neue Rollen mit veränderten Anforderungen. Entscheidend ist daher, wie tiefgreifend dieser Wandel ausfällt und wie sich Beschäftigte darauf einstellen. | Der aktuelle Umbruch zeigt sich vor allem darin, dass Arbeit neu verteilt wird. Unternehmen prüfen genauer, welche Tätigkeiten notwendig sind und wo sich Abläufe effizienter gestalten lassen. (www.it-daily.net, 24.4.26)
«Beznau I und II würden heute von keiner europäischen Behörde mehr genehmigt» Als Reaktion auf die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl bildete sich im Schwarzwald eine Bürgerinitiative. Heute produzieren und verkaufen die daraus entstandenen Elektrizitätswerke Schönau (EWS) Ökostrom. Eva Stegen* ist seit über 20 Jahren Energiereferentin bei den EWS. Im Gespräch mit Nicole Soland erklärt sie, wie es die Bürgerinitiative geschafft hat, den Schock von damals in den Ökostrom von heute umzuwandeln, und warum sie dagegen kämpft, dass neue AKW gebaut werden. (www.pszeitung.ch, 24.4.26)
Was wäre aus Zürich geworden ohne den Widerstand seiner «Verkehrsfeinde»? Im letzten Sommer boykottierten die Automobilverbände ACS, TCS und bürgerliche Parteien einen Runden Tisch zur Rosengartenstrasse mit der Begründung, VCS, umverkehR und linke Parteien seien «verkehrsfeindlich». Wie sähe Zürich aus, wenn in den letzten 170 Jahren die «Verkehrsfeinde» keinen Widerstand geleistet hätten? | Die 160-jährigen Auseinandersetzungen um die verkehrsgerechte Stadt oder den stadtgerechten Verkehr gehen weiter. Spurab- oder -ausbau, Tempolimiten, Parkplätze, Velorouten, Fussgängerzonen… Aktuell kämpfen die «Verkehrsfreunde» dafür, den Bahnhofplatz als unattraktivsten Bahnhofplatz der Schweiz für den ungebremsten Autoverkehr zu erhalten. Nach wie vor verstehen sie die Strasse als den Ort, wo es primär darum geht, so rasch und bequem als möglich fortzukommen — statt als öffentlichen Raum, als Ort, um da zu sein, um zu leben! Mangels Rückhalt in der Stadtbevölkerung weichen sie auf Entscheide von Kantons- und Bundesbehörden aus. Widerstand ist weiterhin nötig, (www.pszeitung.ch, 24.4.26)
Alte Atomkraftwerke abschalten, keine neuen bauen Der Trinationale Atomschutzverband (TRAS) wehrt sich seit 2005 über die Landesgrenzen hinweg gegen alte wie neue AKW und gegen die Gefahr, die von AKW im Allgemeinen und von den Schweizer Uralt-Atommeilern im Speziellen ausgeht. | Weitere Infos unter atomschutzverband.ch (www.pszeitung.ch, 24.4.26)
Vom Fenster zur Ressource – Glas im Wandel zur zirkulären Baukomponente Glas weist aufgrund seiner energieintensiven Herstellung einen hohen Anteil sogenannter „grauer Energie“ auf und beeinflusst über seine bauphysikalischen Eigenschaften den Energiebedarf von Gebäuden im Betrieb. In Deutschland sind derzeit noch über 150 Mio. Fenstereinheiten mit unbeschichteten Zweifach-Isoliergläsern verbaut, die in den kommenden Jahren ersetzt werden müssen. Die Aufbereitung, Ertüchtigung und erneute Nutzung ausgebauter Glasscheiben bieten ein erhebliches Potenzial zur Reduktion von CO2-Emissionen. Der Beitrag untersucht anhand aktueller Fallstudien, wie ein solches Vorgehen technisch umgesetzt werden kann. Zentrale Aspekte sind der Umgang mit der visuellen Qualität und die Bestimmung der Festigkeit ausgebauter Glasscheiben sowie die Herstellung neuer Isolierglaseinheiten unter Verwendung dieser Bestandskomponenten. Die Ergebnisse zeigen, dass Remanufacturing-Konzepte einen wirksamen Ansatz darstellen, um Materialkreisläufe im Bereich Flachglas zu schließen und (www.nbau.org, 24.4.26)
Warum Kommunikation fast nie politische Entscheidungen verändert – Mr. Campaigning Die meisten Organisationen scheitern politisch nicht an zu wenig Kommunikation – sondern an fehlender Strategie. Was der Unterschied zwischen Kommunikation und Campaigning ist, und warum er alles entscheidet. | Wenn eine Organisation eine politische Entscheidung nicht gewinnt – eine Abstimmung verliert, ein Regulierungsverfahren scheitert, ein Infrastrukturprojekt blockiert wird – dann liegt das in den seltensten Fällen daran, dass die Botschaften zu unklar waren. Es liegt daran, dass keine Strategie dahinterstand. | Kommunikation und Campaigning sind nicht dasselbe. Kommunikation informiert. Campaigning verändert. | Dieser Unterschied klingt akademisch. Er ist es nicht. Er entscheidet darüber, ob eine Organisation ihre Ziele erreicht – oder ob sie mit einem gut gestalteten Bericht in der Hand verliert. (mrcampaigning.com, 24.4.26)
Tod am Matterhorn: Warum Bergsteiger die Risiken unterschätzen Mehr als 600 Tote seit der Erstbesteigung — «NZZ Format» begleitet Bergretter, Hüttenwarte und Bergsteigerinnen und fragt: Warum bleibt der berühmteste Gipfel der Alpen trotz moderner Infrastruktur so gefährlich? | Trotz moderner Infrastruktur und internationalem Ruhm bleibt das Matterhorn Schauplatz zahlreicher Tragödien. Der «NZZ Format»-Film «Tod am Matterhorn» geht der Frage nach, warum so viele das Risiko unterschätzen. Er begleitet Anjan Truffer, Bergführer und Rettungschef der Air Zermatt, ins Solvaybiwak. Er zeigt, wie die Hüttenwartin Edith Lehner auf der Hörnlihütte mit den Unglücken am Berg lebt. Und er folgt der Bergsteigerin Meli Rüfenacht auf ihre erste Matterhorn-Besteigung — ein Jahr nachdem sie Zeugin eines tödlichen Absturzes wurde. (www.nzz.ch, 24.4.26)
Zwischennutzung Manegg: SP-Politikerinnen fordern Anschlusslösung für Vereine Ende Juni müssen alle Vereine die Zwischennutzung in der Manegg verlassen. Nur wenige verfügen bislang über eine Anschlusslösung. Nun fordern Politikerinnen der SP, die Stadt solle die betroffenen Vereine bei der Suche nach neuen Räumen unterstützen. | Bald ist Schluss mit den Zwischennutzungen in den ehemaligen Fabrikhallen an der Allmendstrasse 91 bis 95. Ende Juni laufen die Mietverträge mit den zehn Vereinen aus. Im Herbst sollen auf dem Manegg-Areal die Bagger auffahren und die alten Gebäude dem Erdboden gleichmachen. | Und erst Anfang 2028 dann will die Stadt mit dem Bau des neuen Schulhauses Höckler beginnen. Davor muss dessen Finanzierung noch am 14. Juni von der Stadtzürcher Stimmbevölkerung gutgeheissen werden: 141 Millionen Franken liegen auf der Waagschale. | Obwohl solche Abstimmungen in der Regel zugunsten der Stadt ausgehen, empfinden viele der betroffenen Mieter:innen in der Manegg ihren Rauswurf als verfrüht und suchen verzweifelt nach neuen Räumen. (tsri.ch, 24.4.26)
Weshalb die Schweizer Industrie für Strom mehr bezahlt als (fast) alle in Europa Nur im Vereinigten Königreich ist Elektrizität für Grossverbraucher teurer. Trotzdem sollte die Schweiz auf Subventionen verzichten und stattdessen die Netzentgelte neu ausrichten. (www.avenir-suisse.ch, 24.4.26)
Patrick Graichen und Katherina Reiche: Wer mobilisiert gegen Reiches neues Heizgesetz? Habecks Staatssekretär Patrick Graichen war der Architekt des Heizgesetzes. Heute gibt er in einem Workshop praktische Tipps, wie man die Pläne der Wirtschaftsministerin angreifen kann. (www.zeit.de, 24.4.26)
Touristenführer in Tschernobyl: „Es ist nicht gerade die Riviera“ Vor 40 Jahren, am 26. April 1986, explodierte Block 4 im Atomkraftwerk von Tschernobyl. Jahrzehntelang war die Strahlung zu hoch für menschliches Leben. Dann kamen die Touristen. Und dann die Russen mit ihren Panzern (www.freitag.de, 24.4.26)
Tropf-Bewässerungssysteme im Test: Tröpfeln statt gießen Mehrere Tropf-Bewässerungssysteme im Test versorgen Pflanzen auf Balkon oder Terrasse zuverlässig — mit und ohne Solarpanel. Einige verteilen das Wasser ungleichmäßig. (www.test.de, 24.4.26)
Katholische Frauenordination vor dem Durchbruch – (k)ein Scherz Ein Aprilscherz löste im Pastoralraum „Aare-Rhein“ freudiges Erstaunen aus. Diese Tatsache zeigt, dass an der Basis der katholischen Kirche die Offenheit da ist für Frauen als Priesterinnen. Peter Zürn berichtet. | Kurz vor Ostern, am 1. April 2026, stand in der Zeitung «Die Botschaft», der «Zeitung für das Zurzibiet» ein Artikel mit dem Titel «Katholische Frauenordination vor dem Durchbruch». Darin hiess es: «Rom erlaubt einen Versuch, der lange undenkbar schien. In der Schweiz sollen katholische Seelsorgerinnen auf Zeit zu Priesterinnen ordiniert werden, darunter auch zwei Frauen aus dem Pastoralraum Aare-Rhein.» Der Artikel umfasste beinahe die ganze Seite 3 und zeigte ein grosses Foto der beiden Seelsorgerinnen. (www.feinschwarz.net, 24.4.26)
Klimaschutz: Fridays for Future wirft Katherina Reiche Kungelei mit Gaslobby vor Die Klimaschützer kritisieren die Energiepolitik der Wirtschaftsministerin als »Umverteilung in die Hände fossiler Großkonzerne«. Bundesweit sind Protestaktionen geplant. (www.zeit.de, 24.4.26)
Transitioning-away-Conference: Organisierter Entzug Raus aus den Fossilen – mitten in der Energiekrise treffen sich rund fünfzig Staaten, um über den Ausstieg aus Öl, Kohle und Gas zu beraten. Perfektes Timing! (www.zeit.de, 24.4.26)
ESG-Berichtspflicht zwischen Wirksamkeit, Bürokratie und Greenwashing Eine multimediale Themenplattform bündelt zentrale Forschungserkenntnisse zu Wirksamkeit, Umsetzung und Risiken von ESG-Berichtspflichten und will damit eine Grundlage für Entscheidungen in Politik, Regulierung und Unternehmen bieten. (www.energiezukunft.eu, 24.4.26)
Heimische Landwirtschaft als Energielieferant Durch die steigenden Rohstoffkosten gewinnen erneuerbare Energiequellen immer mehr an Bedeutung. Und während Wasserkraft, Sonnen- und Windenergie in aller Munde sind, wird auf eine Energieform oftmals vergessen: Biogas. Die „Krone“ besuchte eine Anlage und blickte hinter die Kulissen. (www.krone.at, 24.4.26)
Das Risiko der Atomkraft-Finanzierung Kostenexplosionen, Sicherheitsrisiken - auch durch den Klimawandel – und geopolitische Abhängigkeiten machen Atomkraft zu einer schlechten Wahl. Experten fordern stattdessen den konsequenten Ausbau Erneuerbarer Energiesysteme. (www.energiezukunft.eu, 24.4.26)
Kohle-, Öl- und Gas-Ausstieg – «Konferenz der Willigen» will weg von fossiler Energie In Kolumbien diskutieren Staaten über Lösungen zur Energiewende. Was kann man vom Treffen erwarten? (www.srf.ch, 24.4.26)
PODCAST «NZZ QUANTENSPRUNG» - Mini-AKW: Kleine modulare Reaktoren und neue Technologien bereiten ein Comeback der Kernenergie vor Vierzig Jahre nach dem Atomunfall in Tschernobyl wird die Atomkraft neu bewertet. Sicherer, günstiger, unabhängig von fossilen Brennstoffen: Das versprechen die neuen Kernkraftwerke von Bill Gates und Co. (www.nzz.ch, 24.4.26)
50 Grad Gegenwart – Jacqueline Zünd macht extreme Hitzeerfahrungen im Kino spürbar Zwei Filme, eine Botschaft: Die Zürcher Regisseurin untersucht die Conditio humana in der Klimakrise und übersetzt sie in filmische Grenzerfahrungen. (www.nzz.ch, 24.4.26)
Wie eine erneuerbare Vollversorgung rund um die Uhr funktioniert - - Die Fachmesse The smarter E Europe rückt vom 23. bis 25. Juni in München die Machbarkeit eines erneuerbaren Energiesystems ins Zentrum. - - (www.geb-info.de, 24.4.26)
«Nur effizienter werden, wird nicht reichen» Die SRG-Kommunikation stellt sich mit einem Corporate Newsroom komplett neu auf – mitten im grössten Umbau der Unternehmensgeschichte. Stephanie Jutzi, Leiterin Kommunikation und Public Affairs, erklärt, warum Sparen allein keine Antwort ist und wie vier Sprachregionen künftig als ein Team funktionieren sollen. (www.persoenlich.com, 23.4.26)
Hochleistungskeramik dank verbesserter Korngrenzflächen | Aufs Korn genommen Keramische Materialien sind wahre Alleskönner und kommen in zahlreichen Bereichen zum Einsatz, sei es in der Medizin, im Maschinenbau oder in der Elektronik. Um sie weiter zu verbessern und ihre Eigenschaften gezielt zu steuern, schauen sich Empa-Forschende nicht nur die Ausgangsmaterialien und die Herstellungsprozesse genau an — sondern auch ihre mikroskopische Struktur. In einem SNF-Forschungsprojekt untersuchen sie die sogenannten Korngrenzen. (www.empa.ch, 23.4.26)
Paket Schweiz–EU: Bundesrat genehmigt Vereinbarung zur Mitwirkung der Kantone An seiner Sitzung vom 22. April 2026 hat der Bundesrat die Vereinbarung zwischen Bund und Kantonen über deren Mitwirkung im Bereich des Pakets «Stabilisierung und Weiterentwicklung der Beziehungen Schweiz—EU (Bilaterale III)» genehmigt. Sie soll unter anderem gewährleisten, dass die Kantone bei der Anwendung der Institutionellen Elemente der Binnenmarktabkommen — wie der dynamischen Rechtsübernahme oder der Streitbeilegung — einbezogen werden. Die Genehmigung erfolgte unter Vorbehalt der Resultate der parlamentarischen Beratung über das Paket Schweiz—EU. | Der Bundesrat misst den Beziehungen zu seinen institutionellen Partnern, den Kantonen und dem Parlament, im Rahmen der Umsetzung des Pakets Schweiz—EU grosse Bedeutung bei. In diesem Sinn hatte der Bundesrat bereits an der Sitzung vom 15. Oktober 2025 seine Absicht ausgedrückt, analog zur Partizipation der Kantone bei Schengen/Dublin, eine Vereinbarung mit den Kantonen über deren Mitwirkung (www.admin.ch, 23.4.26)
Too-Big-To-Fail-Regulierung: Bundesrat verabschiedet Botschaft und Eigenmittelverordnung Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 22. April 2026 die Botschaft zur Revision des Bankengesetzes verabschiedet. Systemrelevante Banken in der Schweiz sollen ihre Beteiligungen an ausländischen Tochtergesellschaften künftig vollständig mit hartem Eigenkapital unterlegen müssen. Diese zielgerichtete Massnahme ist zentral zur Stärkung der Finanzstabilität. Das Parlament kann ab Sommer 2026 über die Gesetzesvorlage beraten. Gleichzeitig hat der Bundesrat die Eigenmittelverordnung angepasst. Die Anpassungen betreffen die Eigenmittelunterlegung gewisser Bilanzpositionen wie Software und treten am 1. Januar 2027 in Kraft. Hier geht der Bundesrat aufgrund der Vernehmlassungsergebnisse weniger weit als vorgesehen. Damit ergibt sich bei den Eigenmittelanforderungen ein ausgewogenes Gesamtpaket, das den Stellungnahmen Rechnung trägt. (www.admin.ch, 23.4.26)
Brandkatastrophe von Crans-Montana: Bundesrat ernennt Laurent Kurth zum Präsidenten des runden Tischs Der ehemalige Regierungsrat Laurent Kurth wird den runden Tisch zur Bewältigung der Brandkatastrophe von Crans-Montana leiten. An seiner Sitzung vom 22. April 2026 hat der Bundesrat den Neuenburger zum Präsidenten ernannt. Kurth wird seine Arbeit sofort aufnehmen. | Das neue Bundesgesetz über die Unterstützung der Opfer der Brandkatastrophe in Crans-Montana vom 1. Januar 2026 sieht vor, dass der Bund zur Bewältigung der Brandkatastrophe einen runden Tisch unter der Schirmherrschaft des Bundes einsetzt. Dieser wird von Laurent Kurth, ehemaliger Regierungsrat des Kantons Neuenburg, geleitet. Der Bundesrat hat Laurent Kurth an seiner Sitzung vom 22. April 2026 zum Präsidenten des runden Tischs ernannt. | Als ehemaliger Vorsteher des Departements für Finanzen und Gesundheit im Kanton Neuenburg hat Laurent Kurth viel Erfahrung bei der Steuerung von sehr komplexen Verfahren mit vielen verschiedenen Stakeholdern. (www.admin.ch, 23.4.26)
Publikationshinweis: Einführung einer Klimareserve für Schweizer Weine 22.405 n Parlamentarische Initiative. Einführung einer Klimareserve für Schweizer Wein. Stellungnahme des Bundesrates zum Bericht vom 12. Januar 2026 der Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates | Publikationen | An seiner Sitzung vom 22. April 2026 hat der Bundesrat dem Entwurf zur Änderung des Landwirtschaftsgesetzes zugestimmt, wie er im Bericht der WAK-N zur parlamentarischen Initiative «Einführung einer Klimareserve für Schweizer Weine» vorgeschlagen wurde. (www.admin.ch, 23.4.26)
Der Bundesrat will das inländische Arbeitskräftepotential besser nutzen Der Bundesrat geht die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Zuwanderung an: Ausländische Personen, die im Familiennachzug in die Schweiz gekommen sind, sollen sich beruflich integrieren. Dazu hat der Bundesrat am 22. April 2026 die Vernehmlassung zu einer Änderung des Ausländer- und Integrationsgesetzes eröffnet. Um die Kantone bei der Umsetzung der Vorlage zu unterstützen, hat er gleichzeitig die Verlängerung des Pilotprogramms «Perspecta» bis 2030 beschlossen. Es handelt sich um eine Begleitmassnahme in Zusammenhang mit der Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz (Nachhaltigkeitsinitiative)». | Die Zuwanderung und das damit verbundene Bevölkerungswachstum sind vorwiegend arbeitsmarktgetrieben. Das inländische Arbeitskraftpotential soll daher noch besser ausgeschöpft werden. Das hat der Bundesrat Ende Januar 2025 mit der Verabschiedung einer Reihe von Begleitmassnahmen bekräftigt. Diese haben unter anderem eine bessere Arbeitsmarktintegration zum Ziel. (www.admin.ch, 23.4.26)
Bundesrat prüft Massnahmen zur Beschleunigung des Wohnungsbaus Der Bundesrat will die Beschwerdemöglichkeit gegen Bauprojekte für Privatpersonen einschränken und die Innenentwicklung als nationales Interesse gesetzlich verankern. Diese und weitere Massnahmen sollen die Planungs- und Baubewilligungsverfahren beschleunigen. Das geht aus einem Postulatsbericht hervor, den der Bundesrat an seiner Sitzung vom 22. April 2026 verabschiedet hat. Das UVEK wird bis Ende 2026 eine Vernehmlassungsvorlage ausarbeiten. | Der Bundesrat stellt fest, dass die Mehrheit der Planungs- und Baubewilligungsverfahren innert angemessener Frist erledigt werden. Dennoch gibt es immer wieder Verfahren, die überaus lange dauern. Namentlich Einsprachen und Rekurse können Wohnbauprojekte verzögern oder gar verhindern. Angesichts der Wohnungsknappheit plant der Bundesrat daher Massnahmen, um die Prozesse zu beschleunigen. | So soll der Wohnungsbau in Zusammenhang mit der Siedlungsentwicklung nach Innen als nationales Interesse im Raumplanungsgesetz verankert werden. (www.admin.ch, 23.4.26)
Revision der Holzhandelsverordnung: Bundesrat eröffnet Vernehmlassung An seiner Sitzung vom 22. April 2026 hat der Bundesrat das Vernehmlassungsverfahren zur Revision der Holzhandelsverordnung eröffnet. Sie hat zum Ziel, Handelshemmnisse und administrative Belastungen bei Importen von Holz und Holzprodukten aus der EU zu beseitigen. | Der Bundesrat hat am 26. November 2025 ein umfassendes Massnahmenpaket zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Schweiz beschlossen. Im Rahmen dieses Pakets ist auch eine Anpassung der Holzhandelsverordnung (HHV) vorgesehen. | Die HHV ist seit dem 1. Januar 2022 in Kraft. Sie bezweckt, das Inverkehrbringen von illegal geschlagenem und gehandeltem Holz sowie von daraus hergestellten Produkten in der Schweiz zu verhindern. Um dies zu gewährleisten, müssen alle Unternehmen, die Holz und Holzerzeugnisse erstmals in der Schweiz in Verkehr bringen, einer Sorgfaltspflicht nachkommen. Somit können sie das Risiko, dass das in den Produkten enthaltene Holz illegaler Herkunft ist, ausreichend minimieren. (www.admin.ch, 23.4.26)
Bundesrat schliesst Lücke bei der Rückerstattung der VOC-Lenkungsabgabe Der Bundesrat hat am 22. April 2026 die Revision der Verordnung über die Lenkungsabgabe auf flüchtige organische Verbindungen (VOCV) per 1. Juni 2026 beschlossen. Die Revision schliesst eine Regulierungslücke im geltenden Recht. Künftig kann Abgabepflichtigen die VOC-Abgabe auch bei einer Nachforderung rückerstattet werden, sofern sie die Voraussetzungen für die Abgabebefreiung erfüllen. | Die Lenkungsabgabe auf flüchtige organische Verbindungen (VOC) hat zum Ziel, die Emissionen zu reduzieren. Unternehmen, die VOC ausstossen, müssen die Lenkungsabgabe entrichten. Die Lenkungsabgabe wird zurückerstattet, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. | Aktuell müssen die Unternehmen den Anspruch auf Rückerstattung innerhalb von zwei Jahren nach Eintritt des Rückerstattungsgrundes beantragen. Demgegenüber hat das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) bis zu sieben Jahre Zeit, eine Nachforderung zu verfügen. Dies gestützt auf eine nachgelagerte Kontrolle. (www.admin.ch, 23.4.26)
Bundesinventar ISOS: Neue Aktualisierungsetappe für Freiburg und Graubünden abgeschlossen Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 22. April 2026 eine Aktualisierung des Bundesinventars der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) verabschiedet. Im Kanton Freiburg ist es die dritte Etappe der Überarbeitung, im Kanton Graubünden die sechste. Im Rahmen der Aktualisierung wurde die Liste der Ortsbilder von nationaler Bedeutung geändert, zudem wurden die Ortsbildaufnahmen aktualisiert. | Das ISOS, das Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung, wird im Kanton Freiburg seit 2022 überarbeitet. Zwei Revisionstranchen wurden bereits durch den Bundesrat verabschiedet, die vorliegende dritte Etappe umfasst die Bezirke Greyerz, See, Saane und Vivisbach. Die nationale Bedeutung von 12 Ortsbildern wurde bestätigt. Neu im Bundesinventar aufgeführt wird Fräschels; die Ortsbilder Broc-Vieille Cure, Châtel-Saint-Denis, Jaun, Neirivue und Prayoud wurden hingegen daraus gestrichen, da sie die erforderlichen Anforderungen nicht mehr erfüllen. (www.admin.ch, 23.4.26)
Arbeitskräftemangel: Bundesrat verabschiedet Bericht zu Ursachen und Auswirkungen Bern, 22.04.2026 – Der Bundesrat hat den Bericht «Ursachen und Auswirkungen von Arbeitskräftemangel» am 22. April 2026 verabschiedet. Arbeitskräftemangel ist für die betroffenen Unternehmen mit Herausforderungen verbunden, setzt aber zugleich Anreize für höhere Effizienz und bessere Arbeitsbedingungen. Laufende sowie bereits in Prüfung stehende Massnahmen zielen darauf ab, die Rahmenbedingungen vor dem Hintergrund des demografischen und strukturellen Wandels zu verbessern und das Erwerbspotenzial weiter zu fördern. | Der Bericht zeigt auf, dass die Schweiz im internationalen Vergleich zu den Ländern mit der höchsten Erwerbsbeteiligung zählt. Ein wichtiger Faktor ist die weit verbreitete Teilzeitarbeit, welche unter anderem die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtert. Während die stärkere Verbreitung von Teilzeitarbeit bei Männern in den letzten Jahren zu einem leichten Rückgang des Arbeitseinsatzes führte, nahm jener von Frauen auf Grund einer höheren Erwerbsbeteiligung (www.admin.ch, 23.4.26)
Was für eine Freude: „Kurzschluss“ steht auf Platz 18 der Bestsellerliste. Danke an alle, die das Buch lesen, weiterempfehlen und die Debatte über unsere Energiezukunft mittragen. Das freut mich sehr und macht Mut. #Kurzschluss #Energiewende | @ckemfert.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 23.4.26)
Psychologin zum Wal-Hype: „Ein Glück, dass wir Timmy nicht essen wollen“ Wäre der Wal ein Schwein, fiele die Identifikation mit dem leidenden Tier schwerer. Moralische Bedeutung wird selektiv dort zugelassen, wo sie den eigenen Lebensstil nicht herausfordert, sagt die Sozialpsychologin Eva Walther im Interview (www.freitag.de, 23.4.26)
Der plötzlicher Herztod am Berg | shorts | Herzschlag am Limit: Warnsignale erkennen und richtig trainieren Jedes Jahr sterben in den österreichischen Alpen rund 70 Menschen an Herz-Kreislauf-Versagen — das ist ein Drittel aller Bergtoten. Trotzdem wird über Themen wie Lawinen oder Spaltenstürze viel öfter gesprochen. In dieser Episode sprechen Host Michel Mehle und Gerhard Mössmer (Alpenverein Bergsport, Bergführer, Sachverständiger) über die unterschätzte Gefahr des plötzlichen Herztods. | Die wichtigsten Themen im Überblick: | Die Statistik: Warum Herzversagen die Todesursache Nummer eins am Berg ist. | Die Risikogruppe: Warum besonders Männer ab 40 mit Faktoren wie Bluthochdruck, Übergewicht oder Diabetes aufpassen müssen. | Vorsorge ist alles: Warum der jährliche Besuch beim Internisten und ein Belastungs-EKG für jeden Bergsportler (vor allem 50+) sinnvoll sind. | Trainingstipps: Wie man mit Regelmäßigkeit und Grundlagenausdauer (60—70% der maximalen Herzfrequenz) das Herz stärkt. | Warnsignale am Berg: Wann du „vom Gas gehen“ musst — von Atemnot bis zu einem Puls, (alpenverein-basecamp.podigee.io, 23.4.26)
8 KI-Trends, die dein Video 2026 performen lassen Video ist längst Standard, doch Wirkung entsteht nur unter neuen Bedingungen, die KI gerade definiert. Im kostenfreien On-demand Webinar von movingimage zeigt Zeljka Ihm, welche 8 KI-Trends über Relevanz und Performance entscheiden. (onlinemarketing.de, 23.4.26)
Fokussierte Mikrowellen: Neue Technologie ermöglicht 3D-Druck von Schaltkreisen direkt auf nahezu alle Oberflächen Wer Elektronik herstellt, kennt das Problem: Leitfähige Tinte auf einem Substrat aufzutragen ist die eine Sache — sie haltbar zu machen, eine ganz andere. Der entscheidende Schritt heißt Sintern, also das Verschmelzen winziger leitfähiger Nanopartikel unter Hitzeeinwirkung, damit sie Strom führen können. Bisher bedeutete das: hohe Temperaturen, die empfindliche Oberflächen zerstören. Einen Schaltkreis direkt auf lebendes Gewebe oder einen Knochen zu drucken war schlicht undenkbar. Forscher:innen der Rice University in Houston haben diesen Engpass nun mit einer überraschenden Lösung überwunden: fokussierten Mikrowellen. (www.trendsderzukunft.de, 23.4.26)
New report identifies pathways to reduce poverty and strengthen long-term stability in Argentina A new report finds that Argentina could reduce poverty if it implements structural reforms across the economy, food system, energy system and social policy. (www.clubofrome.org, 23.4.26)
1. Die deutschen Strompreise sind zu hoch, finden alle. Auch Katherina Reiche. Sagt sie jedenfalls ständig. 2. Warum sind die Strompreise hoch? Wegen Steuern, Abgaben — und Gas. | @christianstoecker.de on Bluesky (bsky.app, 23.4.26)
La réutilisation fait partie de la solution | Die Wiederverwendung ist Teil der Lösung Um die globale Erwärmung einzudämmen, ist auch die Baubranche gefordert: Es braucht Heizsysteme ohne fossile Energien, aber auch Baumaterialien, die bei ihrer Herstellung möglichst wenig Treibhausgase verursachen. Ein Forscherteam der Fachhochschule Westschweiz in Yverdon-les-Bains hat acht Bauprojekte analysiert, bei denen Bauteile aus bestehenden Gebäuden wiederverwendet wurden. Dadurch konnten die Treibhausgasemissionen von Neubauten und Sanierungen im Durchschnitt um rund 20 % reduziert werden. | Lesen Sie den vollständigen Fachartikel:„Wiederverwendung ist Teil der Lösung“. (energeiaplus.com, 23.4.26)
Water is 'white gold' in Bajaâ's drying beach towns A 70-year-old water truck driver's business is thriving in Baja California Sur even as aquifers shrink and demand surges. (yaleclimateconnections.org, 23.4.26)
Minnesota solar farm produces electricity – plus kale and radishes At the Big Lake solar installation, farmers grow crops between rows of solar panels. (yaleclimateconnections.org, 23.4.26)
Tiny Houses auf dem Dach – ein Rezept gegen die Wohnungsnot? Mit einer speziellen Wohnform gegen Wohnungsnot: Auf dem Dach eines Industriegebäudes in Baden soll eine kleine Holzhaussiedlung entstehen. (www.swissinfo.ch, 23.4.26)
IÖW: Ausbau erneuerbarer Energien: Wertschöpfung in den Regionen könnte sich bis 2033 verdoppeln Deutsche Städte und Landkreise können ihre Einnahmen aus erneuerbaren Energien mehr als verdoppeln, wenn sie die Ausbauziele für Wind- und Solaranlagen erreichen: von heute 5,5 auf 12,4 Milliarden Euro jährlich ab dem Jahr 2033. Das belegt eine Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, des IÖW und des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln Consult (IW Consult) im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums. Die Studienautor*innen empfehlen Bund und Ländern, es den Kommunen durch Beratung und Informationen sowie durch geeignete Rahmenbedingungen zu ermöglichen, ihre regionalwirtschaftlichen Möglichkeiten besser auszuschöpfen. (www.ioew.de, 23.4.26)
Urbane Zukünfte: Wo Stadtplanung auf Science Fiction trifft Städte unter der Erde, unter Kuppeln oder über den Wolken: In der Science Fiction sind der Fantasie wenig Grenzen gesetzt, wenn es um die Frage geht, wie und wo die Menschheit auf der Erde lebt. Ist das alles Zukunftsmusik? Wo hört Stadtplanung auf, wo beginnt Science Fiction? Ein Schlaglicht auf Stadtvisionen des Heute und Morgen. | Wie wird unser Stadtleben in Zukunft aussehen? Werden wir alles in fünfzehn Minuten erreichen können — oder wird uns alles gebracht? Werden unsere Häuser in die Wolken wachsen oder in die Tiefe? Gibt es mehr Raum für den Autoverkehr oder gehört die Zukunft Schiene und Pedal? Müssen Häuserschluchten Platz für Flugtaxis lassen? Wird unser Stadtbild eher grün oder grau? | Die Science Fiction hat hierauf zahlreiche Antworten gefunden. Sie hat uns in feudalen Wolkenkratzern leben lassen, in denen das Stockwerk über die Hierarchie entscheidet. Sie hat Wohnorte unter der Erde oder im Meer entworfen. Metropolen, die sich mit Kuppeln von der Außenwelt abschirmen. (www.tor-online.de, 23.4.26)
Wohnen im Hinterhof Dort, wo das Wasser fliesst, sammelte sich früher oft die Industrie an. In Münchenstein (BL) war es die Birs, die im 19. und frühen 20. Jahrhundert Papier-, Textil- und später chemische Betriebe anzog. Mit den Fabriken kamen die Menschen — und mit ihnen entstanden die typischen Arbeiterhäuser: einfache, robuste Bauten mit kompakten Grundrissen, die das Wohnen auf kleiner Fläche effizient organisierten. | Ein solches Arbeiterhaus am Fuss der Münchensteiner Dorfkernzone haben Degelo Architekten über mehrere Jahre sorgfältig renoviert. Das Ziel war es, die bestehende Bausubstanz in ihrem Ausdruck zu bewahren. So fügt sich auch der Ausbau des Dachgeschosses zurückhaltend in den Bestand ein. Zum Hof hin entstand eine neue Lukarne, die den Wohn- und Essraum aufnimmt, während sich zwei zimmerbreite Dachfenster rahmenlos in die Photovoltaikanlage einfügen; im geschlossenen Zustand erscheint die gesamte Dachfläche so als homogene, dunkle Glasfront. (meter-magazin.ch, 23.4.26)
Eurosky: Infrastruktur für Social Media aus Europa Eurosky will nicht das „deutsche Facebook" werden. Es will die Straße sein, auf der künftige europäische Social-Media-Angebote fahren. | Vergangene Woche hat Eurosky die erste Ausbaustufe seiner Infrastruktur gestartet: das Portal. Es stellt eine digitale Identität bereit, mit der sich Nutzer:innen in alle Anwendungen einloggen können, die auf dem AT Protocol basieren — dem offenen Standard, auf dem auch Bluesky läuft. | Bereits heute gehören Hunderte Apps und über 43 Millionen Bluesky-Accounts zu diesem Ökosystem, das oft als „Atmosphere“ bezeichnet wird (Eurosky / Blog). Organisiert ist die Initiative unter der niederländischen Stichting Modal, Portal und die zugehörigen Personal Data Server (kurz PDS) laufen auf Hetzner in EU-Rechenzentren. | Eurosky ist damit weniger eine klassische Plattform als eine technische Grundlage, auf der andere Dienste aufbauen. Genau dieser Infrastruktur-Charakter macht das Projekt erklärungsbedürftig. (www.socialmediawatchblog.de, 23.4.26)
KI-Tools werden jetzt von Spitzen-Entwicklern weggelegt Digitalisierung bremst das Denken: Je mächtiger die KI, desto mehr High-Performer planen auf Papier. | In den gläsernen Bürokomplexen des Silicon Valley und den pulsierenden Tech-Hubs von Berlin und Bangalore lässt sich eine paradoxe Beobachtung machen. Während die Bildschirme von hochauflösenden Monitoren und die Prompts der neuesten Generativen KI-Modelle den digitalen Raum dominieren, kehrt ein Werkzeug auf die Schreibtische der Elite zurück, das viele bereits im Museum wähnten: das physische Notizbuch. Je komplexer die Algorithmen werden, desto häufiger greifen High-Performer zu Füllfederhalter, Whiteboard-Marker oder sündhaft teuren Skizzenbüchern. Was oberflächlich wie eine nostalgische Laune wirkt, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als eine hochgradig rationale Strategie zur Bewältigung kognitiver Überlastung. In einer Welt, in der Code per Knopfdruck generiert wird, ist das analoge Denken zum letzten Refugium für echte architektonische Tiefe geworden. (www.it-daily.net, 23.4.26)
PV-Anlage: Amortisation in 10 Jahren? Eine ehrliche Rechnung Strom aus dem Netz kostet rund 30 Cent pro Kilowattstunde, die Einspeisevergütung liegt bei nur noch sieben Cent. Für Besitzer einer PV-Anlage hat sich die Rechnung damit grundlegend verschoben: Nicht die Einspeisung, sondern der Eigenverbrauch entscheidet heute über die Wirtschaftlichkeit. | Der Anteil von Photovoltaik an der Stromerzeugung in Deutschland hat in den vergangenen 20 Jahren kontinuierlich zugenommen. Im Jahr 2025 wurden insgesamt in Deutschland 18,2 Prozent des erzeugten Stroms über Sonnenenergie erzeugt, fünf Jahre zuvor lag die Quote noch bei 8,6 Prozent. | Grund für diese Entwicklungen sind zum einen die in den vergangenen Jahren deutlich gesunkenen Kosten für PV-Anlagen. Während gleichzeitig die Preise für Strom aus dem Netz zum Teil deutlich angestiegen sind, hat sich die Attraktivität von Solarstrom für private Haushalte und Unternehmen erhöht. (www.basicthinking.de, 23.4.26)
US-Hyperscaler: 78,5 % Abhängigkeit der EU-Verteidigungsbehörden 78,5 % der EU-Verteidigung hängen an US-Clouds. Droht bei US-Spannungen der totale Blackout? Der FOTI-Bericht warnt vor dem digitalen Kill-Switch der USA. | Die digitale Souveränität Europas hat sich zur existenziellen Überlebensfrage für nationale Verteidigungsministerien entwickelt. Während die Abhängigkeit von Cloud-Infrastrukturen im zivilen Sektor oft als Effizienzgewinn gefeiert wird, offenbart ein Bericht des Brüsseler Think Tanks Future of Technology Institute (FOTI) eine gefährliche Verwundbarkeit im militärischen Bereich. Demnach verlassen sich heute über drei Viertel der europäischen Staaten (78,5 %) bei kritischen Funktionen der nationalen Sicherheit auf US-Technologiegiganten wie Microsoft, Google und Oracle. In einem geopolitisch volatilen Klima wächst die Sorge vor einem sogenannten „Kill Switch“. Das bezeichnet die Fähigkeit Washingtons, europäische Verteidigungssysteme per Fernzugriff abzuschalten. (www.it-daily.net, 23.4.26)
Ist Trump der MAGA-Messias? Deep Dive in die Endzeit-Mythen um das Oval Office Trump postet Bilder von sich als Jesus, JD Vance belehrt den Papst, Pete Hegseth gibt den Kreuzritter: Theologe Michael Ramminger taucht tief in die MAGA-Theologie und verrät: Von Blasphemie bis zum christlichen Zionismus ist alles dabei (www.freitag.de, 23.4.26)
Wikipedia-based AI model reveals the 100 technologies to watch Researchers mined the online encyclopedia to find the innovations that are gaining momentum fastest in science and industry. (www.nature.com, 23.4.26)
Luftreiniger im Test: Keine Chance für dicke Luft Die Besten im Luftreiniger-Test holen Feinstaub, Pollen und Schadstoffe auch mit gebrauchten Filtern effektiv aus der Luft. Manche gehen auf Dauer ins Geld. | Wer in Innenräumen Schadstoffe, Pollen oder Viren beseitigen möchte, steht vor einer großen Auswahl: Der Markt für Luftreiniger wächst, die Versprechen der Hersteller klingen verlockend. Welche Geräte die Raumluft wirksam verbessern und welche ihr Geld eher nicht wert sind, hat die Stiftung Warentest im Labor geprüft. Der Vergleich lohnt sich: Mit unseren Testergebnissen finden Sie den besten Luftreiniger für Ihre Bedürfnisse — und können dabei bares Geld sparen. (www.test.de, 23.4.26)
Stromspeicher für Photovoltaik-Anlagen: Für wen sich ein Akku lohnt – und für wen nicht Wie groß, wie teuer, wofür? Fragen und Antworten rund um Stromspeicher für Photovoltaik-Anlagen. Plus: Der 2026er-Vergleich von Solarspeichern der HTW Berlin. | Solarzellen produzieren günstig und lautlos Strom. Ein Nachteil: Wird es dunkel, versiegt die Stromquelle. Die Lösung kann ein Batteriespeicher sein: Er nimmt am Tag Strom von den Photovoltaik-Modulen auf und gibt ihn nachts wieder ab. Wir in beantworten die wichtigsten Fragen für die Praxis. | Wie gut solche Stromspeicher tatsächlich funktionieren, testet jedes Jahr die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin. Wir fassen die Ergebnisse zusammen und zeigen, welche Modelle wie effizient sind und wie sich die Lebensdauer der Geräte verlängern lässt. (www.test.de, 23.4.26)
Leo XIV.: Als Hirte kann ich nicht für den Krieg sein - - Papst Leo XIV. hat auf dem Rückflug von seiner Afrikareise über Krieg und Frieden, seine Rolle als Papst, die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran und über Migration gesprochen. Zur formellen Segnung homosexueller Paare, die die katholische Kirche in Deutschland beschloss hat, sagte er, der Heilige Stuhl sei damit nicht einverstanden, bekräftigte aber zugleich wie Franziskus den Grundsatz der Aufnahme von „allen, allen, allen“. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 23.4.26)
Demokratie: Ein knappes Rennen [Online-Abo] Zwei Initiativen, eine Laufzeit, grundverschiedene Konflikte: Zu den laufenden Volksbegehren »Berlin Werbefrei« und Verkehrsentscheid. (www.jungewelt.de, 23.4.26)
Pakistan: Günstige Sonne, teures Öl [Online-Abo] Solarenergie ist attraktiv für das von Energieimporten abhängige Land. Doch eine zentrale Strategie gibt es nicht, es entsteht ein paralleles Stromnetz. Energiewende in Eigenregie derjenigen, die sie sich leisten können. (www.jungewelt.de, 23.4.26)
Gesetz gibt Wienern Fahrplan für Renovierungen vor Für jedes Haus in Wien gelten künftig strenge Energie-Effizienz-Standards. Was wie renoviert werden muss, schreibt bald ein neues Gesetz vor – bis hin zur Zahl von verpflichtenden Fahrradständern pro Wohnung. (www.krone.at, 23.4.26)
Trotz Ölkrise: Was den Ausbau der Windkraft bremst Wo vor genau einem Jahr in einem der größten Blackouts der Geschichte Europas alle Lichter ausgingen, traf sich nun die gesamte Windkraftbranche Europas. Vor dem Hintergrund neuer Ausbaugesetze schwankt man bei der „WindEurope“ im Madrider Messezentrum zwischen dauerhaftem Krisenmodus und unverrückbarer Zuversicht. (www.krone.at, 23.4.26)
Geplante Baugesetznovelle: Weniger Umweltschutz, aber für die Begründung fehlen Belege Mit dem geplanten Baugesetzbuch-Upgrade will die Bundesregierung das Bauen beschleunigen. Umweltprüfungen sollen vereinfacht werden. Ist das sinnvoll? mehr... (taz.de, 23.4.26)
Pläne der Bundesregierung: Gaskraftwerke statt Batteriespeicher Die Wirtschaftsministerin will neue Reserveanlagen durch Stromkund:innen finanzieren lassen. Die Kritik: Fossile Energie werde damit begünstigt. mehr... (taz.de, 23.4.26)
Energiearmut in Deutschland: Wem hilft ein Tankrabatt? Von Strom bis Benzin: Im Schnitt geben die Deutschen relativ wenig für Energie aus. Preissteigerungen treffen oft Arme – Reiche tanken ohnehin. Eine Übersicht in Grafiken (www.zeit.de, 23.4.26)
Unterwegs fürs Gemeinwohl – So direkt war Papst Leo auf seiner Afrikareise Christliche Botschaft und politische Töne: Der Papst hat sich auf seiner ersten Reise in die Region gut geschlagen. (www.srf.ch, 23.4.26)
Erneuerbare im Fokus, Finanzzusagen offen Beim Petersberger Klimadialog am Berliner Westhafen beschwören Minister:innen aus mehr als 30 Staaten die internationale Kooperation in der Klima- und Energiekrise. Doch die Signale zum Abschied von Kohle, Öl und Gas bleiben widersprüchlich. - (klimareporter.de, 23.4.26)
Kommunikation kommt neu aus einem Corporate Newsroom Die SRG baut ihren Bereich Kommunikation & Public Affairs in eine konzernweite Newsroom-Struktur um. (www.persoenlich.com, 23.4.26)
Präfekt Koovakad über Leos Afrikareise: Religionsdialog sichert Frieden - - Papst Leo habe mit seiner Afrikareise den Dialog der Religionen als „bevorzugten Weg zu Frieden, Versöhnung und sozialer Stabilität“ präsentiert. Das schreibt der Präfekt des Dikasteriums für den Interreligiösen Dialog, Kardinal George J. Koovakad, der den Papst in Afrika begleitet hat, in einer Bilanz zur Vier-Länder-Reise, die an diesem Donnerstag endete. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 23.4.26)
Relithek | Digitale religionspädagogische Materialien aus dem Projektzeitraum Im Projektzeitraum wurden für relithek.de digitale Lernmaterialien entwickelt, die religiöse Themen verständlich und zeitgemäß aufbereiten. Gleichzeitig entstand ein Netzwerk, das die fachliche Qualität sichert und die Weiterentwicklung des Angebots trägt. (www.ekd.de, 23.4.26)
Mobilitätswende stockt: Die Raufaserrepublik auf der Straße Die Wohnung renovieren und Verkehrspolitik haben mehr gemeinsam, als man denkt, findet unsere Autorin. So ließe sich auch die Mobilitätswende angehen. mehr... (taz.de, 23.4.26)
Bundeswirtschaftsministerium: Katherina Reiche ließ Dutzende Mailkonten von Mitarbeitern durchsuchen Eine Untersuchung im Wirtschaftsministerium sorgt für Aufsehen. Die Hausleitung ließ Mitarbeiter-Mails durchleuchten – wegen des Verdachts auf die Herausgabe von Interna. (www.zeit.de, 23.4.26)
Obama lobt Klimaaktivistin Luisa Neubauer – ihre Geschichte ist „unglaublich“ Luisa Neubauer ist von Barack Obama in den Fokus gerückt worden: In einem Posting stellt der frühere US-Präsident die deutsche Klimaaktivistin als Beispiel für Engagement im Klimaschutz vor. (www.welt.de, 23.4.26)
Experte: Saar-Verfassung enthält verfassungswidrige Bestimmungen zur Religionsfreiheit Am Montag hielt der Sozialethiker und Rechtswissenschaftler Prof. emer. Hartmut Kreß in der Stiftung Demokratie Saarland einen Vortrag zum Thema "Religions- oder Ethikunterricht? Auswege aus der Krise des konfessionellen Religionsunterrichts". (hpd.de, 23.4.26)
Papst bei Messe in Malabo: Jesus befreit jedes Volk von der Knechtschaft des Bösen - - Am letzten Tag seiner Apostolischen Reise in Äquatorialguinea hat Papst Leo XIV. an diesem Donnerstag eine Heilige Messe im Stadion von Malabo gefeiert. Die Gläubigen rief er dazu auf, das Evangelium als gemeinschaftliches Gut zu begreifen und sich durch den Dienst an Gerechtigkeit und Solidarität gegen eine „individualistische Traurigkeit“ zu wenden. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 23.4.26)
Engie aus Frankreich: Dieser Energieriese surft auf der Elektrifizierungswelle - Die Chefin des Engie-Konzerns wirbt vehement dafür, die Energiekrise als Chance zu begreifen. Analysten betrachten den Konzern nicht länger skeptisch. - (www.faz.net, 23.4.26)
Umwelt: Tierische Produkte: Es grünt so grün Laut einer aktuellen Analyse sind die meisten Werbeversprechen der größten Fleisch- und Molkereiunternehmen als „Greenwashing“ einzustufen. Doch die Methodik ist umstritten. (www.sueddeutsche.de, 23.4.26)
Wir sind Zukunft | «Man muss für schöne Wanderungen nicht immer durch das halbe Land fahren» [20.4.2026] Rund vier Millionen Schweizerinnen und Schweizer wandern regelmässig. Wie lassen sich Wanderungen umweltverträglich gestalten? Wir haben bei Olivia Grimm vom Verband Wanderwege Schweiz nachgefragt. | Wanderwege sind die meistgenutzte Sportinfrastruktur der Schweiz. Olivia Grimm vom Verband Wanderwege Schweiz erklärt, wie Wanderwege fit für die Sommersaison gemacht werden und wie Wandernde ihrem Hobby umweltschonend nachgehen können. | Die wichtigsten Regeln: kein Littering (auch nicht mit organischen Abfällen), auf markierten Wegen bleiben, Feuer nur an offiziellen Feuerstellen entfachen, bei kleinen und grossen Geschäften mindestens 50 Meter Abstand zu Gewässern halten sowie die Leinenpflicht für Hunde beachten. | Die grösste Umweltbelastung beim Wandern ist die An- und Rückreise mit dem Privatauto. | Doch auch die Wanderausrüstung beeinflusst, wie umweltfreundlich eine Wanderung ist. (www.tagesanzeiger.ch, 23.4.26)
Pressemitteilung zum Vergabebeschleunigungsgesetz Öffentliche Handreichung für den Klimaschutz (www.wwf.de, 23.4.26)
Flyer und Post-it werben für Seniorentelefon Die Agentur Kargo Kommunikation hat für den Verein Silbernetz Schweiz eine Kampagne für das Angebot malreden.ch umgesetzt. (www.persoenlich.com, 23.4.26)
Maschmeyer fordert „staatlich gefördertes Experimentierjahr mit Grundeinkommen“ – auch für Beamte Investor Carsten Maschmeyer sieht Deutschland zu einem „Industriemuseum“ absteigen. Sein Rezept dagegen: Ein Jahr, in dem Menschen, jung wie alt, ihre Ideen ausprobieren können – abgesichert mit Grundeinkommen und Sozialversicherung. (www.welt.de, 23.4.26)
USA-Podcast «Alles klar, Amerika?»: «Happy Tax-Day, New York»: Mamdani gibt Gegensteuer zu Trump Die Schere zwischen Arm und Reich geht weiter auf. Das zeigen auch die Met-Gala und die steigenden Preise für Benzin. Nun hat New Yorks Bürgermeister auf Trumps Steuergeschenke für die Reichen reagiert. (www.tagesanzeiger.ch, 23.4.26)
Business-Ticker: Deutlich mehr Elektroauto-Verkäufe in Europa - Prozess um kleinere Tafeln zu höherem Preis beginnt: Mogelt Milka? +++ Lufthansa streicht 20.000 Flüge und äußert sich zur Kerosinversorgung +++ Neuigkeiten im Unternehmen-Liveblog. - (www.faz.net, 23.4.26)
Herausforderung für Manager: Der seltsame Wandel der Nachhaltigkeitsfonds - Die Ratingagentur Scope sieht wachsende Herausforderungen für Manager von Nachhaltigkeitsfonds. Vor allem auf Rüstung und Öl blicken die Anleger nun ganz anders als noch vor Kurzem. - (www.faz.net, 23.4.26)
„Ein irrlichterndes Hin und Her und Ausweis inkompetenter Politik“ Amerikanist Volker Depkat kritisiert das Vorgehen der USA im Iran-Krieg scharf: „Mir scheint das irrlichternde Verhalten des Präsidenten wirklich darauf hinzudeuten, dass er keinen Plan hat.“ (www.welt.de, 23.4.26)
Kreislaufwirtschaft: Wo jede noch so kleine Batterie zählt - Um Europa unabhängiger von Rohstofflieferungen zu machen, sollen im Kreis Groß-Gerau jährlich gut eine Milliarde Haushaltsbatterien zerlegt und recycelt werden. - (www.faz.net, 23.4.26)
"Die Geschäftsmodelle der Bürgerenergie werden vielfältiger und innovativer" Die Bürgerenergie hat sich immer für erneuerbare und gegen fossile Energien eingesetzt, für Resilienz und eine demokratische Kultur, betonen Lydia Takit und Harald Uphoff vom Bündnis Bürgerenergie. Die aktuellen Pläne des Wirtschaftsministeriums sind ein umfassender Angriff darauf, kritisieren sie. - (klimareporter.de, 23.4.26)
Entwürfe zu EEG-Novelle und Netzpaket enttäuschen Die überfälligen Gesetzentwürfe für das EEG 2027 und das Netzpaket hat das BMWE nun vorgelegt. Die vielfach kritisierten Knackpunkte sind weiterhin enthalten – Redispatch-Vorbehalt und Wegfall der Vergütung für kleine Solaranlagen. (www.energiezukunft.eu, 23.4.26)
Weichenstellen für die globale Energiewende in Krisenzeiten Der Petersberger Klimadialog 2026 rückt die Energiewende als Sicherheitsfaktor in den Fokus. Als Wegbereiter der COP 31 debattierten 30 Nationen in Berlin über fossile Unabhängigkeit und internationale Klimafinanzierung. (www.energiezukunft.eu, 23.4.26)
Erneuerbare Energien: Solarwirtschaft kritisiert geplante Einschnitte bei Solarförderung Die Solarbranche warnt vor den Folgen, wenn Förderungen für erneuerbare Energien gestrichen werden. Das Wirtschaftsministerium begründet die Pläne mit gesunkenen Kosten. (www.zeit.de, 23.4.26)
US-Start-up „Objection“: Die KI-Guillotine saust - Das Start-up „Objection“ aus den USA sagt, es könne Medienberichte auf Wahrheit kontrollieren. Wie das geht? Mit KI. Wer steckt dahinter? Demokratie-Disruptor Peter Thiel. - (www.faz.net, 23.4.26)
Comeback der Kernenergie: Leiten kleine modulare Reaktoren die Wende in Europa ein? In den 1970er Jahren konnten Kernkraftwerke nicht gross genug sein. Neuerdings setzt man auf kleine flexible Einheiten. Um Sicherheit geht es dabei nur in zweiter Linie. (www.nzz.ch, 23.4.26)
Der Beitrag der Kernenergie zur Stromerzeugung in Europa ist rückläufig. Kleine modulare Reaktoren sollen die Wende einleiten Einst konnten Kernkraftwerke nicht gross genug sein. Neuerdings setzt man auf kleine flexible Einheiten. Um Sicherheit geht es dabei nur in zweiter Linie. (www.nzz.ch, 23.4.26)
Baut die Schweiz künftig neue AKW? Entschieden wird diese Frage wohl im Fraktionszimmer der Mitte Die energiepolitischen Pole der Partei entfernen sich weiter voneinander. Nun dürften einige Abweichler der bürgerlichen Mehrheit zu einem Durchbruch verhelfen. (www.nzz.ch, 23.4.26)
Wer mit Pellets heizt, ist zufrieden - - Die Besitzer von Pelletheizungen haben größtenteils nicht auszusetzen an ihren Anlagen. Sie unterschätzen die Bedeutung der Holzenergie aber genauso wie der größte Teil der Bevölkerung. - - (www.geb-info.de, 23.4.26)
Barbara Buser: «Ein Haus, das man pflegt, hat kein Ablaufdatum» Ihre Arbeit wurde lange Zeit nicht als Architektur verstanden, mittlerweile gilt Barbara Buser als Vorreiterin des nachhaltigen Bauens. Ein neuer Dokumentarfilm widmet sich nun ihrem Werk, am Dienstag feierte er Zürcher Premiere. | Dokumentarfilm «Barbara Buser — Pionierin der Nachhaltigkeit» (tsri.ch, 22.4.26)
Der Grosse Rat stellt für den Hitzeschutz an Schulen 290'000 Franken ins laufende Budget 2026 ein; mit 58 zu 32 Stimmen. An Hitzetagen soll externes Personal die Räume früh lüften. #GrosserRatBS | @baselstadt.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 22.4.26)
1982: Meine 1. Kampagne. Unterschriften sammeln, Briefe, Song komponiert: „Ford, Mord & die Lackschlammdeponie" Seitdem jede Tech-Welle im #Campaigning mitgemacht: Social Media, Microtargeting etc. -> Nase vorn gehabt. Jetzt 4x Mal produktiver dank #KI | https://mrcampaigning.com/masterclass-campaigning-ki | @campaigning.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 22.4.26)
IÖW: 40 Jahre Tschernobyl: Atomausstieg wäre schon 1987 umsetzbar gewesen Am 26. April 1986 explodierte der Reaktorblock 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl. Die Katastrophe markierte einen Wendepunkt in der deutschen und internationalen Atomdebatte. Nur wenige Monate später, im August 1986, legten das IÖW und das Öko-Institut ein Gutachten vor, das systematisch die Möglichkeiten eines Ausstiegs aus der Kernenergie untersuchte. 40 Jahre danach fragen wir unsere ehemaligen IÖW-Kolleg*innen Prof. Dr. Martin Jänicke, Prof. Dr. Sabine Spelthahn und PD Dr. Lutz Mez: Was bedeutet dieses Gutachten heute? (www.ioew.de, 22.4.26)
Petersberg gibt viele Hinweise auf weltweit beschleunigte Abkehr von fossilen Energien, aber klare Strategie fehlt noch Der Petersberger Klimadialog hat nach Ansicht der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch erneut gezeigt, dass er als Entwicklungslabor der internationalen Klimapolitik wichtige Impulse setzen kann. (www.germanwatch.org, 22.4.26)
Desaster by Design: Regierungskurs führt direkt in nächste fossile Energiekrise Trotz besserer Alternativen setzt diese Bundesregierung voll auf fossile Energie. So werden wir bald noch abhängiger von Krieg und Krisen sein. Donald Trump nutzt Europas LNG-Anhängigkeit bereits aus (www.freitag.de, 22.4.26)
EU-Kommission setzt für Energiesicherheit auf Effizienz | AccelerateEU setzt für Energiesicherheit auf Effizienz Die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e. V. (DENEFF) begrüßt, dass EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit der heute vorgelegten Strategie „AccelerateEU“ die Bedeutung von Energieeffizienz für Energiesicherheit, Preisstabilität und Energieunabhängigkeit klar hervorhebt. In ihrer Erklärung zu den Folgen der Lage im Nahen Osten betonte sie, dass die günstigste Energie jene sei, die gar nicht erst verbraucht wird, und nannte ausdrücklich die Sanierung von Gebäuden sowie die Erneuerung energieintensiver Industrieanlagen als zentrale Hebel. (deneff.org, 22.4.26)
App gegen Depressionen kommt – und ab Juli wird sie rückvergütet Ab 1. Juli wird eine App von der Krankenkasse übernommen, die bei Depressionen helfen soll — was nützt sie wirklich? (www.swissinfo.ch, 22.4.26)
Mini-Windrad für Zuhause: Warum die Erträge oft enttäuschen Ein Mini-Windrad klingt nach einer cleveren Ergänzung zur Solaranlage auf dem Dach. Doch Verbraucherschützer dämpfen die Erwartungen: In Wohngebieten bleibt der Stromertrag oft weit hinter dem zurück, was Hersteller versprechen. Wir zeigen, mit welchen Erträgen du realistisch rechnen kannst, wo die Grenzen liegen und für wen sich eine Kleinwindanlage trotzdem lohnen kann. | Immer mehr Menschen setzen angesichts der hohen Energiepreise und dem zunehmenden Klimabewusstsein auf grünen Strom und eine möglichst unabhängige Energieversorgung. Besonders die Solarenergie hat auf der Ebene privater Haushalte in den vergangenen Jahren einen Boom erlebt. | Allen voran stehen dabei kompakte Balkonkraftwerke, die sich einfach installieren lassen und schnell Energie liefern. Auch kleine Windkraftanlagen rücken zunehmend in den Fokus, da die Windkraft als Ergänzung zur Solarenergie vor allem in sonnenarmen Zeiten gilt. (www.basicthinking.de, 22.4.26)
UR: Ja zur Solarpflicht ab 300 M2 Die Urner Stimmberechtigten haben am 8. März 2026 der Teilrevision des kantonalen Energiegesetzes mit 75% Ja-Stimmen zugestimmt. Damit sprechen sie sich für eine Solarpflicht bei Gebäuden mit einer anrechenbaren Fläche ab 300 Quadratmetern aus. Damit können die neuen kantonalen Bestimmungen im Energiebereich in Kraft gesetzt werden. Dies geschieht voraussichtlich im Herst 2026. (energiehub-gebaeude.ch, 22.4.26)
"Unterwanderung" und die Folgen: Der Politische Islam und die Frage, was jetzt zu tun ist Am Montag richtete der AK Polis eine Präsentation des neuen Buches von Sascha Adamek "Unterwanderung. Der Politische Islam weiter auf dem Vormarsch" mit anschließender Podiumsdiskussion aus. (hpd.de, 22.4.26)
IÖW: Lithium aus dem Norddeutschen Becken: Projekt RoLiXX erforscht nachhaltige Gewinnung aus Tiefenwässern Lithium ist ein wichtiger Rohstoff für die Herstellung von Batterien und damit für die Energie- und Verkehrswende. Die europäischen und deutschen Förder- und Verarbeitungskapazitäten sind trotz stark steigendem Bedarf bislang allerdings gering. Im neuen Verbundprojekt „Das Rotliegend als Lithiumressource im Norddeutschen Becken — von der Exploration zur Extraktion“ (RoLiXX) untersuchen IÖW-Forschende mit weiteren Partnern, ob sich Lithium aus sehr salzreichen Thermalwässern in tiefen geologischen Schichten des Norddeutschen Beckens nachhaltig und wirtschaftlich gewinnen lässt. (www.ioew.de, 22.4.26)
VD: Neues Energiegesetz verabschiedet Der Grosse Rat des Kantons hat am 3. Februar 2026 die Revision des kantonalen Energiegesetzes verabschiedet. Zu den wichtigsten Massnahmen des neuen Gesetzes gehören: | der Ersatz von mit fossilen Brennstoffen betriebenen Heizungen durch ein erneuerbares System spätestens 20 Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes; | die Sanierung von grossen energieintensiven Gebäuden der Kategorien F und G (+750m2) spätestens 15 bzw. 10 Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes; | die Installation von PV-Anlagen auf den Dächern von Neubauten und bei Renovierungen | Fördermittel von über 800 Millionen CHF zur Unterstützung der Umsetzung des Gesetzes; | verschiedene Massnahmen zur Einsparung von Energie, um Energieverschwendung zu bekämpfen. | Gegen das neue Energiegesetz wurde von der SVP Waadt ein Referendum lanciert. (energiehub-gebaeude.ch, 22.4.26)
BUND kritisiert „Teurer-Strom-Gesetze“ aus dem Hause Reiche Zu den bekannt gewordenen Referentenentwürfen zum Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetz (Strom VKG) sowie dem Netzpaket, erklärt Julius Neu, Experte für Energie- und Klimapolitik beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): "Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche betreibt eine absurde Energiepolitik inmitten der Energiekrise. Einerseits sollen der Ausbau von sauberen und günstigen erneuerbaren Energien abgewürgt und andererseits Milliarden Subventionen in teure und klimaschädliche Gaskraftwerke gesteckt werden. Damit plant Reiche zwei 'Teurer-Strom-Gesetze' ausgerechnet in Zeiten, in denen Elektrifizierung den Weg aus der Krise weisen muss. Die Koalition muss dringend umsteuern und die energiepolitische Geisterfahrt von Katherina Reiche stoppen. (www.bund.net, 22.4.26)
WBGU-Klausurtagung auf Schloss Schney: Nach einer produktiven Arbeitswoche in der Franken-Akademie ist die Veröffentlichung des ersten Teils unseres Hauptgutachtens „Sicherheit – nachhaltig und integriert“ (www.wbgu.de/lagebeurteilung) auf der Zielgeraden. | Herzlichen Dank an alle Teilnehmer:innen! | @wbgu.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 22.4.26)
Warum Kreislaufwirtschaft der Schlüssel für Elektroauto-Batterien ist 40 bis 90 kWh Kapazität, 300 bis 550 Kilometer Reichweite pro Ladung und rund 1'000 bis 2'000 Ladezyklen bis zum Lebensende. Das sind die technischen Kennzahlen des Herzstücks jedes Elektroautos, der Batterie. Doch eine wichtige Frage bleibt: Was passiert mit solchen Batterien, wenn sie nicht mehr top sind — aber noch lange nicht am Ende ihrer Lebensdauer? Eine Arbeitsgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern der Branche, von Wissenschaft und Verwaltung hat diese Frage im Rahmen der Roadmap Elektromobilität untersucht und einen Bericht dazu erarbeitet. | Lässt die Leistung der Batterie — im Fachjargon spricht man von Traktionsbatterie — im Elektroauto nach, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die auf den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft basieren. (energeiaplus.com, 22.4.26)
187.000 Tonnen hochradioaktiver Atommüll: Wohin mit den alternden Castoren? Wie gefährlich ist unser Strahlenmüll? Wann wird es endlich ein sicheres Endlager geben? Und warum dauert die Suche nach einem Standort so lange? Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Ende der Atomkraft in Deutschland (www.freitag.de, 22.4.26)
Pam: Polestar stichelt gegen Stadtpolitik – Mit einem provokanten Megaposter am Zürcher Fraumünster sorgt der schwedische Elektroautohersteller Polestar für Aufmerksamkeit. Das von der Agentur Pam Advertising kreierte Sujet zeigt den neuen Polestar 5 und den Schriftzug «Noch nicht verboten in Zürich» — eine humoristische Spitze gegen die als verbotfreudig wahrgenommene Stadtpolitik gegenüber dem Individualverkehr. | Das Plakat hängt seit knapp einem Monat prominent neben dem Stadthaus — ein Standort, der die politische Botschaft zusätzlich unterstreicht. Polestar spielt damit bewusst auf das angespannte Verhältnis zwischen Automobilität und Stadtpolitik in Zürich an. |«Polestar nutzt aktuelle Ereignisse mit Humor in der Kommunikation. Mit Pam haben wir eine Agentur, die dies intelligent und pointiert konzipiert», sagt Nadine Romero, Head of Marketing bei Polestar Schweiz. Mehrere Medien haben über das Megaposter berichtet. |Es ist nicht das erste Mal, dass die Marke politische Stimmungslagen werblich aufgreift: Bereits mit einem Cover-Inserat in der Weltwoche hatte sich Polestar als stilvolle Alternative zu Tesla positioniert (persoenlich.com berichtete). (www.persoenlich.com, 22.4.26)
UREK-N öffnet Tür für neue AKW – Nationalrat muss jetzt korrigieren Die Energiekommission des Nationalrats (UREK-N) hat mit knapper Mehrheit beschlossen, den indirekten Gegenentwurf zur Atom-Initiative anzunehmen und damit den Weg für neue Atomkraftwerke in der Schweiz zu ebnen. Die Schweizerische Energie-Stiftung (SES) kritisiert den Beschluss scharf und fordert das Plenum des Nationalrats auf, diesen Fehlentscheid zu korrigieren. | Die Energiekommission stellt sich gegen den mehrfach bekräftigten Willen der Bevölkerung, die sich seit 2017 klar für den Atomausstieg und den konsequenten Ausbau erneuerbarer Energien ausgesprochen hat. Die Umsetzung der Energiestrategie 2050 ist im Gang und trägt erste Früchte. Der knappe Entscheid kommt darum zu einem widersinnigen Zeitpunkt, an dem die Schweiz beim Ausbau von Erneuerbaren sichtbare Fortschritte erzielt — Fortschritte, die durch neue Atomprojekte gefährdet würden. (naturschutz.ch, 22.4.26)
E-Mobilität verringert CO2-Anstieg im Verkehr Eine Analyse von Agora Verkehrswende und GIZ zeigt, dass der Autoverkehr in den G20 Ländern weiter wächst. Allerdings verringert Elektromobilität den Anstieg der CO2-Emissionen. | Die CO2-Emissionen aus dem Verkehr sind in den Staaten der Gruppe der 20 (G20) seit 2015 um vier Prozent gestiegen. Laut einer Analyse der Berliner Denkfabrik Agora Verkehrswende und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) fällt dieser Anstieg deutlich geringer aus als in den Jahrzehnten zuvor. Parallel dazu wuchs die Wirtschaftsleistung der G20-Staaten weiter. Die Entwicklung deutet nach Einschätzung von Agora Verkehrswende darauf hin, dass sich wirtschaftliches Wachstum und Emissionen im Verkehrssektor teilweise entkoppeln. | Als wesentlichen Treiber nennt die Organisation die zunehmende Elektrifizierung des Verkehrs. Seit 2015 entfielen 96 Prozent des weltweiten Wachstums der Elektromobilität auf die G20-Staaten. (www.energie-und-management.de, 22.4.26)
S08E05 | Renaissance der Atomenergie? Ein Realitätscheck 40 Jahre nach Tschernobyl und 15 Jahre nach Fukushima wird Atomkraft in Europa wieder verstärkt politisch diskutiert. Neue Reaktortypen wie Small Modular Reactors (SMRs) sollen uns nicht nur aus unserer starken Abhängigkeit von fossiler Energie befreien, sondern auch den immer größer werdenden Energiebedarf für künstliche Intelligenz decken. Doch wie realistisch ist dieses Revival? Diese Folge beleuchtet Möglichkeiten und Risiken der Kernenergie im zukünftigen Energiesystem. | Mit Günter Pauritsch, Martin Baumann und Kristina Schubert-Zsilavecz (alle Österreichische Energieagentur) (petajoule.podigee.io, 22.4.26)
Mehr Traffic für Deinen Blog: 7 bewährte Tipps & Strategien Wie bekommt man mehr Traffic auf seinen Blog? | Mehr Blog-Traffic entsteht nicht durch eine einzelne Maßnahme, sondern durch die Kombination aus hilfreichen Inhalten, Suchmaschinenoptimierung und aktiver Promotion. | Um mehr Besucher auf deinen Blog zu bringen, solltest du: wertvolle Inhalte erstellen, die reale Fragen deiner Zielgruppe beantworten | Beiträge für SEO und KI-Suche (AEO) optimieren | klare Überschriften und eine gut strukturierte Formatierung verwenden | Artikel über Social Media und Communities aktiv verbreiten | bestehende Inhalte regelmäßig aktualisieren und verbessern | Kurz gesagt: Nachhaltiger Blog-Traffic entsteht durch eine Kombination aus hilfreichem Content, klar strukturierten Artikeln, guter Auffindbarkeit in Suchmaschinen und kontinuierlicher Promotion. (www.blog2social.com, 22.4.26)
First Conference on Transitioning Away from Fossil Fuels: Briefing veröffentlicht | – Wuppertal Institut erstellt Briefing für das Europäische Parlament zur ersten Konferenz zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen Vom 24. bis zum 29. April 2026 findet im kolumbianischen Santa Marta die erste Konferenz zur Abkehr von fossilen Brennstoffen (First Conference on Transitioning Away from Fossil Fuels, kurz TAFF) statt. Im Auftrag des Europäischen Parlaments haben Juliane Schell, Max Schulze-Steinen und Wolfgang Obergassel aus der Abteilung Energie-, Verkehrs- und Klimapolitik des Wuppertal Instituts ein Briefing zur Konferenz verfasst. | Zum Einstieg umreißen die drei Autor*innen die Rahmenbedingungen der Konferenz und erläutern die Bedeutung der Abkehr von fossilen Brennstoffen für die Eindämmung des Klimawandels. Anschließend analysieren sie förderliche und hinderliche Faktoren für den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen — inklusive der aktuellen geopolitischen Lage und des wechselhaften internationalen Engagements zentraler Akteure in der multilateralen Zusammenarbeit. | Auf dieser Basis stellen die Forschenden den aktuellen Stand der Abkehr von fossilen Brennstoffen auf globaler Ebene dar. (wupperinst.org, 22.4.26)
Das waren 2025 die beliebtesten SAC-Hütten Das Übernachten in einer SAC-Hütte gehört für viele Wanderinnen und Wanderer zu einem perfekten Sommer dazu. Im vergangenen Jahr wurden in den 148 Hütten über 400'000 Übernachtungen verzeichnet — das waren die beliebtesten. | Lämmerenhütte 10'053 | Britannia-Hütte 9513 | Monte-Rosa-Hütte (9019) | Über 7000 Gäste Lidernenhütte, Blüemlisalphütte, Camona da Maighels, Kesch-Hütte | Die erfreuliche Entwicklung bei den Übernachtungen kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die SAC-Hütten vor grossen Herausforderungen stehen. Der SAC hielt bereits im November 2024 in der Studie «Hütten 2050» fest, dass tauender Permafrost, extreme Wetterlagen und eine anspruchsvoller werdende Wasserversorgung Anpassungen im Hüttenbau notwendig machen. | Der SAC-Zentralverband rechnet bis 2040 mit jährlichen Ausgaben von 20 bis 25 Millionen Franken für Hüttenbauprojekte. Rund ein Drittel davon ist auf Anpassungen infolge des Klimawandels zurückzuführen. (www.watson.ch, 22.4.26)
Agentic AI: Always-On-Agenten bedrohen Nachhaltigkeitsziele Wenn Technologien die globale Wirtschaft verändern, prägen sie auch unseren ökologischen Fußabdruck. Der Earth Day, der jedes Jahr am 22. April begangen wird, rückt genau diese Zusammenhänge in den Fokus. | Kaum eine Technologie steht derzeit so sehr für diesen Wandel wie Künstliche Intelligenz und Agentic AI. Während KI enorme Produktivitätsgewinne verspricht, treibt sie zugleich den Bedarf an Rechenleistung und den Energieverbrauch deutlich in die Höhe. | Die nächste Phase der Enterprise-KI wird diese Entwicklung weiter beschleunigen. Agentische KI-Systeme, die Aufgaben eigenständig planen, Workflows ausführen, APIs aufrufen und Entscheidungen mit minimalem menschlichem Eingriff treffen, haben das Potenzial, die Arbeitsweise von Unternehmen grundlegend zu verändern. Anders als frühere KI-Anwendungen, die auf Eingaben reagierten, sind diese Systeme darauf ausgelegt, kontinuierlich im Hintergrund von Geschäftsprozessen zu agieren. (www.it-daily.net, 22.4.26)
Leibniz-Gemeinschaft: Robuste Immunlage Neue Coronavirus-Varianten stoßen zunehmend auf eine globale Immunität, die sie nur schwer noch überwinden können. | Die WHO hat den Gesundheitsnotstand, der mit der COVID-19 Pandemie verbunden war, im Jahr 2023 für beendet erklärt, da die meisten Personen aufgrund von Impfung und/oder Infektion einen Immunschutz gegen das Virus aufgebaut hatten. Das Virus hat aber auch nach 2023 ständig neue Varianten hervorgebracht, die sich der Antikörperantwort entzogen und weltweit ausgebreitet haben. Dieses Muster könnte sich nun nachhaltig verändern. Infektionsforscher*innen am Deutschen Primatenzentrum — Leibniz-Institut für Primatenforschung in Göttingen haben herausgefunden, dass die zuletzt dominierenden Varianten nicht durch eine neue, sich rasch weltweit ausbreitende Variante ersetzt werden. Stattdessen breitet sich eine ungewöhnliche Variante relativ langsam aus, BA.3.2. Diese Variante ist nicht in allen Ländern erfolgreich, infiziert allerdings häufig Kinder. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 22.4.26)
Raus aus der Abhängigkeit – rein in den Solarsektor Frauenförderung in Kenia: Tabitha wird Solartechnikerin und zeigt, wie Bildung Armut durchbricht. (solafrica.ch, 22.4.26)
Klimawandel schadet zunehmend der menschlichen Gesundheit | Der Klimawandel wirkt sich zunehmend auf die Gesundheit der Menschen in Europa aus. Die Zahl hitzebedingter Todesfälle sei im Zeitraum von 2015 bis 2024 gegenüber 1991 bis 2000 in 99,6 Prozent der untersuchten Regionen gestiegen, heisst es im «Lancet Countdown Europe Report 2026» zu Klimawandel und Gesundheit. | Der durchschnittliche jährliche Gesamtanstieg betrug 52 Todesfälle pro Million Einwohner; in Teilen Spaniens, in Italien, Griechenland und Bulgarien sind es grossteils mehr als 120. Die Studie einer internationalen Gruppe um Joacim Rocklöv vom Universitätsklinikum Heidelberg ist im Fachmagazin «The Lancet» erschienen. | «Wir sehen sehr deutlich, dass der durch die Nutzung von fossilen Brennstoffen angetriebene Klimawandel eine wachsende Bedrohung für die Gesundheit einer immer grösser werdenden Zahl von Menschen in Europa darstellt», sagte Rocklöv. Die Zahl der Tage mit Gesundheitswarnungen vor extremer Hitze erhöhte sich im Zeitraum 2015 bis 2024 gegenüber 1991 bis 2000 im europäischen Durchschnitt um 318 Prozent. (www.watson.ch, 22.4.26)
7 Hauptgründe, warum Beschäftigte keine Corporate Influencer sein wollen – und was Programmverantwortliche jetzt tun können. Monatelange Überzeugungsarbeit liegt hinter ihnen. Sie haben die Geschäftsleitung mit Argumenten, Kennzahlen und Marktbeispielen versorgt, Budget gesichert, Rollen definiert. Das Kick-off steht im Kalender, der Raum ist gebucht, der Kaffee bestellt. Und dann kommen die Antworten auf die intern versendeten Einladungen zurück: ein paar zögerliche Zusagen, viele höfliche Absagen, ansonsten vor allem fehlende Reaktionen. Den Initiatoren des neuen Corporate-Influencer-Programms dämmert in diesem Moment: Der Überzeugungsprozess auf Führungsebene war nur die halbe Miete. Die andere Hälfte spielt sich auf Mitarbeiterebene ab und folgt völlig anderen Regeln. Wer dort nicht versteht, warum Beschäftigte zögern, hat zwar ein Programm auf dem Papier, findet aber keine Mitwirkenden. Wer das Programm freigibt, entscheidet nach strategischem Nutzen. Beschäftigte urteilen nach persönlichem Risiko und Gewinn. (www.kerstin-hoffmann.de, 22.4.26)
Erster Weltgipfel zum Fossilausstieg: Schweiz unterstützt globalen Fahrplan Inmitten globaler Spannungen um Öl und Gas soll die erste internationale Konferenz zur Abkehr von fossilen Brennstoffen die Energiewende neu beleben. Die Schweiz unterstützt einen klaren Plan für den Ausstieg aus Öl, Gas und Kohle. | Die Schweiz unterstützt die brasilianische Initiative für einen internationalen Fahrplan zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen. Dieser soll konkrete Etappen für die Umsetzung des Übergangs festlegen, teilt das BAFU mit. | Die Schweiz engagiert sich zudem in internationalen Initiativen, die auf die Abschaffung der milliardenschweren SubventionenExterner Link für fossile Brennstoffe abzielen. | «Die Konferenz in Santa Marta wird einen ersten Raum bieten, um Ansichten über gemeinsame Herausforderungen auszutauschen. Sie markiert den Beginn einer Diskussion, die absolut notwendig, aber auch komplex ist», schreibt das BAFU in einer E-Mail. | Die Abkehr von fossilen Brennstoffen ist nicht nur eine Klimafrage. (www.swissinfo.ch, 22.4.26)
Den Durst des Herzens stillen – über die spirituelle Essenz des Islam War der Islam in den sechziger Jahren noch eine ferne Weltreligion im Nahen Osten, gehört das Zusammenleben mit Muslimen heute zur westeuropäischen Normalität. Während der Islam als politische Kraft umstritten ist, weiss man wenig über dessen Kern: Was macht ihn aus? | Gastkommentar Muris Begovic, Präsident der Vereinigung der Islamischen Organisationen in Zürich (VIOZ) und Geschäftsleiter der muslimischen Seelsorge Zürich. (www.nzz.ch, 22.4.26)
Drohne mit KI entdeckt nun defekte Solarzellen | Durch neues Verfahren der Dänischen Technischen Universität lässt sich Stromproduktion erhöhen Ein neues drohnengestütztes Verfahren der Dänischen Technischen Universität (DTU) erkennt selbst kleinste Defekte bei Solarzellen. Diese sind, anders als Schmutz, bisher nicht auf Anhieb zu identifizieren. | Die Methode des Teams um Gisele Alves dos Reis Benatto funktioniert nur am frühen Abend, wo die Zellen praktisch keinen Strom mehr erzeugen. Die Forscher der DTU drehen den Spieß gewissermaßen um: Sie speisen Netzstrom in die Solarmodule ein, sodass diese ein sanftes Licht ausstrahlen – jedenfalls die, die nicht defekt sind. Dieses Glimmen zeichnet die Kamera einer darüberfliegenden Drohne auf, die ein ganzes Solarkraftwerk scannt. (www.pressetext.com, 22.4.26)
Klimakrise in der Schweiz: Kosten des Zögerns sind höher als die Investition Laut einem vor Kurzem veröffentlichten Bericht der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) mit dem Titel «Brennpunkt Klima Schweiz» kann die Schweiz durch eine stimmige und zukunftsgerichtete Klimapolitik nicht nur die Risiken des Klimawandels eindämmen, sondern auch die Chancen einer nachhaltigen Entwicklung, sowohl im Inland als auch weltweit, nutzen. Entscheidend ist: Je schneller gehandelt wird, desto grösser sind die Vorteile. | Die Folgen sind bereits heute dramatisch: Die Nullgradgrenze stieg seit 1961 um 300 bis 400 Meter und die Gletscher haben in den Jahren 2022 und 2023 die höchsten jemals gemessenen Schmelzraten erlitten. Gleichzeitig wird der Permafrost immer instabiler, was Bergstürze, Murgänge und Hangrutschungen mit unmittelbaren Risiken für Dörfer, Verkehrswege und Tourismusinfrastrukturen begünstigt. Die Hitzebelastung gilt heute als grösstes klimabedingtes Gesundheitsrisiko der Schweiz: (naturschutz.ch, 22.4.26)
Grundgesetz: Warum wir eine neue Verfassung brauchen, um die Rechte zu stoppen Unsere Demokratie leidet unter einem gefährlichen Repräsentationsloch. Wenn wir die Verbindung zwischen Politik und Bürgern nicht radikal neu ordnen, überlassen wir den Autokraten das Feld. Ein Plädoyer für eine mutige Reform (www.freitag.de, 22.4.26)
Wasserstoff aus Alkohol, Lauge, Licht und Eisen – Chemiker entdecken verblüffend einfache Methode der Wasserstoffgewinnung Zufallsfund mit Potenzial: Chemiker haben eine verblüffend simple Methode zur Wasserstoffgewinnung entdeckt. Statt komplexer Katalysatoren benötigt man dafür nur Methanol, Natronlauge und Eisenionen. Bestrahlt man diese Mischung mit UV-Licht, wird Wasserstoffgas frei. Die Effizienz dieser Reaktion liegt in der gleichen Größenordnung wie die gängiger Katalysatoren, wie die Forscher berichten. Dies könnte die Nutzung von grünem Wasserstoff einfacher und kostengünstiger machen. (www.scinexx.de, 22.4.26)
Ist Klimaschutz der Ausweg aus der Öl-Abhängigkeit? Es sind keine guten Zeiten für den weltweiten Klimaschutz. Oder vielleicht doch? Auf dem Klimadialog in Berlin versuchen Politiker, gerade wegen des Kriegs im Iran für Wind- und Sonnenkraft zu werben. (www.dw.com, 22.4.26)
Merz: Klimaschutz braucht langfristige Perspektive Es sind keine guten Zeiten für den weltweiten Klimaschutz. Oder vielleicht doch? Auf dem "Petersburger Klimadialog" in Berlin versuchen Politiker, gerade wegen des Kriegs im Iran für Wind- und Sonnenkraft zu werben. (www.dw.com, 22.4.26)
Petersberger Dialog: Klimaschutz ja, aber nicht gegen die Wirtschaft Kriege toben, Energie ist teuer - dabei gerät das Thema Klimawandel in den Hintergrund. Auch deshalb wurde die Rede von Kanzler Merz beim Petersberger Klimadialog mit Spannung erwartet. Wie hat er argumentiert? Von Gabor Halasz.[mehr] (www.tagesschau.de, 22.4.26)
«Das Layout soll Lust aufs Lesen wecken» Zwei Jahre Diskussion, ein neues Ressort und ein Logo, das die Gemüter erhitzte: Die WOZ hat sich ein bisschen neu erfunden. Co-Chefredaktor Renato Beck über einen Relaunch, bei dem manche mit sofortiger Kündigung drohten, und darüber, was ein neues Layout wirklich bedeutet. (www.persoenlich.com, 22.4.26)
DER ANDERE BLICK - Die ökologische Bewegung kämpft um ihre Privilegien. Das ist der wahre Grund für die Angriffe auf die Wirtschaftsministerin Katherina Reiche versucht Deutschlands Energiepolitik wieder auf Kurs zu bringen. Doch die Anhänger der Energiewende spielen nach eigenen Regeln. Sie halten erbittert an ihren Glaubenssätzen fest. (www.nzz.ch, 22.4.26)
Klimadiplomatie in Berlin: Bloß nicht die „industrielle Basis gefährden“ Viele Staaten sagen bei den Petersberger Gesprächen mehr Klimaschutz zu. Merz will einen „fairen Beitrag“, wenn er die Wirtschaft nicht einschränkt. mehr... (taz.de, 22.4.26)
Petersberger Klimadialog: Kann die Energiekrise den Klimaschutz vorantreiben? - Der Petersberger Klimadialog fällt mitten in die Energiekrise. Das könnte dem Klima helfen, hoffen Teilnehmer. - (www.faz.net, 22.4.26)
Green City Days 2026 Der Verein Green City Rapperswil-Jona und setzt sich dafür ein, Städte lebenswerter, grüner und zukunftsfähiger zu machen. Mit den Green City Days wird während 4 Tagen ein Stadtlabor geschaffen, in dem Nachhaltigkeit nicht nur diskutiert, sondern sichtbar umgesetzt wird. (www.one-planet-lab.ch, 22.4.26)
The solar system’s first solids had a fast start Rather than slowly condensing over millions of years, the first building blocks of Earth and other planets may have formed rapidly in a chaotic disk at the dawn of the solar system (www.scientificamerican.com, 22.4.26)
Hochradioaktiver Atommüll: Castortransport in Schwierigkeiten Eine „Störung der Stromversorgung“ bremst den zweiten Castor-Transport mitten durch NRW aus. Atomkraftgegner:innen fordern Aufklärung. mehr... (taz.de, 22.4.26)
Bundesregierung: Klimakanzler? Na ja, wenn’s nützt Beim Petersberger Klimadialog hält Friedrich Merz eine seiner seltenen Reden zur Erderwärmung. Die Energiekrise hat auch bei ihm Spuren hinterlassen: Er sieht im Klimaschutz jetzt Chancen für den Standort. (www.sueddeutsche.de, 22.4.26)
Umweltratings: Nachhaltigkeit ist ein Wettbewerbsvorteil auch bei den Lieferketten - Die Umweltratingagenturen Ecovadis aus Paris und Integrity Next aus München sehen sich nicht als Parasiten einer Lieferketten-Bürokratie. Der Aufwand biete einen strategischen Vorteil für Unternehmen. - (www.faz.net, 22.4.26)
Petersberger Klimadialog: Friedrich Merz warnt vor Deindustrialisierung durch Klimaschutz Kanzler Friedrich Merz bekennt sich zum Ausbau der Erneuerbaren Energien. Klimaschutz dürfe jedoch »nicht die industrielle Basis unserer Länder gefährden«, sagte er. (www.zeit.de, 22.4.26)
Eklat um Ahnenbild: Martin Neukom will seine Porträts nicht – was passiert jetzt mit ihnen? Der Zürcher Regierungspräsident lehnte die Gemälde des Künstlers ab, die er in Auftrag gab. Dafür gibt es andere Interessenten. Aber erst muss geklärt werden, wem sie derzeit gehören. (www.tagesanzeiger.ch, 22.4.26)
Umbau von „Demokratie leben“: Die Kritik an Prien reißt nicht ab Mehr als 140 Organisationen wenden sich gegen die Kürzungen bei Demokratieprojekten. Sie bezeichnen die Pläne der Bundesregierung als kurzsichtig. mehr... (taz.de, 22.4.26)
EU-Kommission ruft Länder zu Zusammenarbeit in Energiekrise auf Um besser durch die Energiekrise zu kommen, sollen die EU-Staaten enger zusammenarbeiten. Die Kommission hat dafür Maßnahmen vorgestellt: Eine Beobachtungsstelle soll die Treibstoffvorräte überwachen - und Atomkraft eine größere Rolle bekommen.[mehr] (www.tagesschau.de, 22.4.26)
„Eines der gefährlichsten Experimente der Menschheit“ „Wir verlieren sie“: Bei einem Kongress der Union zu Gefahren für Kinder und Jugendliche durch Social Media wird es emotional. Eine junge Studentin berichtet, wie bereits ihrer Generation das Verhalten der Jüngeren negativ auffalle. (www.welt.de, 22.4.26)
Wirtschaftswachstum: Bundesregierung senkt Wachstumsprognose für das laufende Jahr deutlich Die Bundesregierung hat ihre Aussichten für das Wirtschaftswachstum im Vergleich zum Januar halbiert. Damals hatte sie noch mit einem Plus von 1,0 Prozent gerechnet. (www.zeit.de, 22.4.26)
Russische Umweltaktivistin zu Anti-AKW: „Wer sich an Protesten beteiligt, landet im Gefängnis“ Die russische Aktivistin Alexandra Korolewa positionierte sich in den 1990ern gegen AKWs. Seit 2019 lebt sie als anerkannte Asylbewerberin in Dresden. mehr... (taz.de, 22.4.26)
NASA’s ‘Earthrise’ image changed how we see our planet. Can the Artemis moon missions do the same? Fresh takes on Apollo’s famous “Earthrise” and “Blue Marble” images showed off our planet’s beauty just weeks before Earth Day (www.scientificamerican.com, 22.4.26)
Sternen in Flaach: Historisches Spargelrestaurant steht für 3,9 Millionen zum Verkauf Wirt Thomas Rüegg will den Gasthof Sternen in Flaach verkaufen. Eilig hat er es aber nicht. Nun steht zuerst die Spargelsaison an. (www.tagesanzeiger.ch, 22.4.26)
Wer Kritik an linker Hegemonie als reine AfD-Propaganda abtut, macht es sich zu einfach Der Kampf um die Wissenschaftsfreiheit ist neu entbrannt. Daran zeigt sich, wie es um die Demokratie bestellt ist. Besonders in einer Frage sind sich Gegner und Befürworter der AfD näher, als sie denken. (www.welt.de, 22.4.26)
Kalesnikava: „Wir müssen für die Demokratie kämpfen“ Maria Kalesnikava ruft Kirchen zu mehr Mut für Demokratie auf. Bei der EKD-Ausstellung in Bremen betont die Bürgerrechtlerin die Rolle der Kirchen für Freiheit, Rechtsstaat und gesellschaftlichen Zusammenhalt. (www.ekd.de, 22.4.26)
Asbest, Heizung, Umbau: Kosten eindämmen - Wer ein Haus energieeffizient umbauen will, stößt rasch auf hohe Preise und Altlasten wie Asbest. Doch es geht auch um den Werterhalt. - (www.faz.net, 22.4.26)
This Earth Day, three experts share tips on how to feel hopeful about the environment This Earth Day three environmental experts share stories about times when environmental action succeeded in saving the planet—and explain why this can be done again (www.scientificamerican.com, 22.4.26)
Ende der Orbán-Ära: Erst mal Demokratie Viele Linke sehen Ungarns Wahlsieger mit Skepsis, weil er konservativ ist. Doch jetzt geht es erst mal darum, die autoritäre Bewegung abzuwehren. mehr... (taz.de, 22.4.26)
Elektro-Kleinwagen: Smart kehrt zurück - Die Fangemeinde wartet sehnsüchtig. Zum Jahresende wird der Wunsch erfüllt. Aber günstig wird das Vergnügen nicht werden. Es gibt frische Konkurrenz, etwa Renault Twingo oder Volkswagen Up. - (www.faz.net, 22.4.26)
Trotz Nahost-Krieg: Experten erwarten stabile Stromkosten in der Schweiz Eine Analyse der Bank Raiffeisen gibt teilweise Entwarnung: Die Energiekosten dürften nicht steigen – im Gegenteil. (www.tagesanzeiger.ch, 22.4.26)
China hortet Daten als digitalen Rohstoff der Zukunft Wer in der digitalen Industriezukunft smart bleiben will, muss eines haben: Daten. China behält alle wichtigen Industriedaten per Gesetz im Lande und hofft, eine der wichtigsten Ressourcen der Zukunft zu kontrollieren. (www.dw.com, 22.4.26)
Energiekrise: Dröge und Brantner legen Grünen-Krisenaktionsplan zu Entlastungen vor Entlastungen und Resilienzförderung fordern die Grünen-Bundesfraktionsvorsitzenden Katharina Dröge und Franziska Brantner. Sie schlagen etwa ein 9-Euro-Ticket vor. (www.zeit.de, 22.4.26)
Trotz Energiewende: Warum ist Europa so abhängig? - Deutschland und andere europäische Staaten haben Milliarden in die Erneuerbaren investiert. Die aktuelle fossile Krise trifft sie dennoch. Wie kann das sein? - (www.faz.net, 22.4.26)
Energiewende: Arbeitet Ministerin Reiche mit „Tricks“ und „Täuschung“? - Katherina Reiche wird vorgeworfen, sie verbreite Falschinformationen, wenn sie die bisherige Politik der Energiewende kritisiert. Halten die Faktenchecks einem Faktencheck stand? - (www.faz.net, 22.4.26)
Mehrweg: Kommunen in der Schlüsselrolle WWF-Report zeigt zum Start der Veranstaltungssaison: Menschen nutzen Mehrweg, wenn es einfach ist (www.wwf.de, 22.4.26)
Die Stadt Zürich testete zwei Elektro-Ambulanzen – beide fielen durch Die Stadt Zürich will weniger Emissionen verursachen und testete deshalb Elektro-Ambulanzen. Sie stellten sich als ungeeignet heraus. Andere Städte kommen zu ähnlichen Schlüssen. | Elektroautos sind nicht mehr aufzuhalten und haben den Praxisbeweis erbracht. Auch elektrisch betriebene Lieferwagen, Lastwagen und Linienbusse gehören längst zum Schweizer Strassenbild. Anders sieht es bei Spezialfahrzeugen aus, etwa für die Feuerwehr oder Sanität. Hier steckt die Entwicklung in den Kinderschuhen. Das hat die Stadt Zürich auf die harte Tour gelernt. | Ihre Rettungsorganisation Schutz und Rettung (SRZ) betreibt eine Flotte von 27 Rettungswagen, die altershalber bis 2030 ersetzt werden sollen. Weil sich die Stadt das Netto-Null-Ziel gegeben hat, wagte sie seit 2023 einen Versuch mit zwei elektrisch betriebenen Ambulanzen. Bei einer handelte es sich um einen zum Elektrofahrzeug umgebauten Mercedes, bei einer um ein als elektrisches Fahrzeug konzipiertes Modell des Herstellers Iveco. (www.watson.ch, 22.4.26)
SP-Nationalrätin Docourt will autofreie Sonntage Im Kanton Graubünden gehören fünf Passstrassen an fünf Tagen dem Langsamverkehr. Das Thema autofreie Sonntage liegt auch auf dem Tisch des Bundesrats. | Die geopolitischen Verwerfungen im Nahen Osten geben einem alten Anliegen neuen Auftrieb. Martine Docourt fordert den Bundesrat mit einer in der Frühlingssession eingereichten Motion dazu auf, die gesetzlichen Grundlagen für autofreie Tage zu schaffen. Die Neuenburger SP-Nationalrätin will, dass die Kantone Strassen an bestimmten Tagen unkompliziert ausschliesslich für Velofahrer, Fussgänger, Inlineskater, Wanderer etc. reservieren können. Docourt findet, auch angesichts des Klimawandels solle eine Mobilität ohne fossile Brennstoffe gefördert werden. (www.watson.ch, 22.4.26)
Forscher wollen Beben in Schweizer Alpen auslösen Im Schweizer Kanton Tessin wird diese Woche testweise die Erde beben. Mit Wasserdruck wollen Seismologen ein Erdbeben auslösen, um das Verhalten des Gesteins mit Hunderten Sensoren vor, während und nach dem Beben zu messen und dabei Muster ableiten, die in weiterer Folge für künftige Vorhersagen dienen sollen. (www.krone.at, 22.4.26)
Folgen der Klimakrise für Gesundheit: Hitze immer tödlicher Heiße Tage werden häufiger. Mehr Hitzetote sind aber nur eine gesundheitliche Folge der Erderhitzung. Ein Bericht zeigt andere Gefahren für Europa. mehr... (taz.de, 22.4.26)
Sommerhitze: Klimawandel beeinträchtigt zunehmend die Gesundheit - Die steigenden Temperaturen setzen den Menschen zu, zeigt eine Studie: Krankheitserreger wie das Dengue-Virus breiten sich aus und die Zahl der Hitzetoten ist gestiegen. - (www.faz.net, 22.4.26)
Bundeszuschuss zu Netzentgelten: Warum die Entlastung bei den Stromkunden ausbleibt Mit mehr als sechs Milliarden Euro hat die Regierung den Stromnetzbetreibern geholfen. Jetzt zeigt sich: Die Verbraucher profitieren kaum von den gesunkenen Kosten. (www.zeit.de, 22.4.26)
Bürger fordern grüne Städte und saubere Energie Bürger wünschen sich mehr Stadtgrün und Bäume in überhitzten Städten. Begleitet von bundesweiten Protesten wächst zudem die Kritik an der Energiepolitik sowie der Ruf nach Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen. (www.energiezukunft.eu, 22.4.26)
Sicherer Stromvertrag bis Ende 2030 Die erneute Energiekrise verunsichert die Menschen im Land. Sie fürchten sich vor steigenden Preisen. Mit einem neuen Stromtarif will der Ökoenergieversorger naturstrom dem entgegenwirken: Ein Energiepreis, der bis Ende 2030 fix ist. (www.energiezukunft.eu, 22.4.26)
Investitionsschutzabkommen: Kolumbien sagt leise Tschüss Für eine schnelle Energiewende fordern Ökonom:innen Kolumbiens Ausstieg aus einem Handelsabkommen. Und stoßen bei Präsident Petro auf offene Ohren. mehr... (taz.de, 22.4.26)
"Drill Baby Drill" gegen Chinas Elektrostaat Die Welt blickt auf die blockierte Straße von Hormus und die Folgen für die globalen Energiemärkte. Hinter den Kulissen tobt aber noch ein anderer Kampf: Der Wettlauf der USA und China um die globale Energiedominanz. (www.dw.com, 22.4.26)
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