Suche in Artikel-Datenbank | Ausgewählte kürzlich gelesene Texte
Neubau Messstationsgebäude Schauinsland Das Stationsgebäude der UBA-Luftmessstelle Schauinsland im Schwarzwald war marode und konnte wegen der schlechten Bausubstanz nicht saniert werden. Deshalb war ein Neubau erforderlich. Es entstand ein ökologischer Holzbau, der 2025 fertiggestellt und 2026 feierlich eröffnet wurde. | Die UBA-Luft-Messstation Schauinsland liegt auf dem gleichnamigen Berg im südlichen Schwarzwald etwa 10 Kilometer südöstlich von Freiburg. Die Station dient der Beobachtung und Überwachung der Luft im Rahmen nationaler und internationaler Luftreinhalteabkommen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Erfassung langfristiger Entwicklungen. Für Kohlenstoffdioxid existiert am Schauinsland die längste Messreihe Europas (1972 bis heute). | Notwendige energetische Sanierungsmaßnahmen an Dach, Fassade und der Infrastruktur waren leider wegen der schlechten Bausubstanz und der deshalb nicht ausreichenden statischen Voraussetzungen nicht realisierbar. Kurz: Die Baracke war abgängig und nicht zu retten. (www.umweltbundesamt.de, 16.10.26)
Dezentrale Wasserwiederverwendung im ländlichen Raum: PU2R Klimatische Veränderungen führen regional vermehrt zu akuter Wasserknappheit, wodurch Nutzungskonkurrenzen, beispielsweise zwischen Trinkwasserversorgung und landwirtschaftlicher Bewässerung, entstehen können. In dünnbesiedelten Regionen Deutschlands und der Welt, die über keine zentrale Abwasserinfrastruktur verfügen, kann eine dezentrale Wasserwiederverwendung zu einem resilienteren Wassermanagement beitragen. (www.umweltbundesamt.de, 16.10.26)
Zugbauer Stadler testet Wasserstoffzüge im Kanton Schaffhausen Der Schweizer Zughersteller Stadler hat in Hemishofen SH ein spezielles Testgleis in Betrieb genommen. Dort werden ab sofort Wasserstoffzüge für Italien erprobt. | Zwischen Hemishofen und Ramsen SH hat das Unternehmen auf knapp vier Kilometern eine dritte Schiene in ein bestehendes Gleis eingebaut, wie Stadler am Freitag mitteilte. Die Spurweite von 950 Millimetern entspricht der sogenannten «italienischen Meterspur», die im süditalienischen Regionalverkehr verbreitet ist. (www.cash.ch, 16.10.26)
Rationierung | Post scriptum von Markus Kunz Wer in der Politik Verzicht predigen wollte, wäre schnell abgewählt. In einer Wirtschaft, die vom Wachstum so abhängig ist wie ein Junkie vom Stoff, ist jede Aussage in Richtung «weniger» politisch tödlich. Ausser natürlich, man predige etwa weniger Sozialhilfe für Geflüchtete oder weniger Prämienverbilligungsgelder, da ist dann der Verzicht plötzlich salonfähig, was uns eines lehrt: Es geht weniger um das Pfuiwort an sich, sondern darum, wer damit geplagt werden soll. Dennoch nähern wir uns in grossen Schritten einer Debatte, die unausweichlich ist und die, je länger man sie hinauszögert, umso hässlicher werden wird: Der Streit um Ressourcen in einer Welt, die immer ungleicher wird. (www.pszeitung.ch, 16.10.26)
Naomi Kleins 5 wichtigste Bücher: Von „No Logo!“ bis „Endzeitfaschismus“ „No Logo!“ machte die Aktivistin und Autorin Ende der 1990er schlagartig bekannt. In „Endzeitfaschismus“ nimmt sie sich nun die Oligarchen und Tech-Bros vor. Was man von Naomi Klein kennen sollte, um mitreden zu können (www.freitag.de, 16.10.26)
8 Mal Franziskus in 800 Sekunden Jacqueline Straub in www.kath.ch: Mit acht multimedialen Stationen machen die Kapuziner im Luzerner Kloster Wesemlin das Leben und die Botschaft des heiligen Franz von Assisi auf neue Weise erlebbar. Das Angebot zum 800. Todestag des Heiligen verbindet Meditation, Musik, Quiz und digitale Erzählformen. Vgl. https://www.kath.ch/newsd/franziskus-in-800-sekunden-die-kapuziner-in-luzern-wagen-neues/. | Oder auch die Klosterhomepage: https://www.klosterluzern.ch/aktuelles/8-800-1-francesco. (www.kapuziner.ch, 16.10.26)
„AdFection“: Onlinewerbung als Einfallstor für Spionage Forschende des Citizen Lab von der Universität Toronto haben dokumentiert, wie manipulierte Onlinewerbung dazu genutzt werden kann, Endgeräte wie Computer und Handys unbemerkt mit Spionagesoftware zu infizieren, ohne dass die Opfer je einen Klick machen müssen. Laut einer am Donnerstag veröffentlichten Studie steht dabei die israelische Werbefirma Discover-Tech im Fokus. Die Anzeigen wurden auch auf Geräten in Netzwerken von Regierungen und internationaler Organisationen ausgespielt. Experten sehen dringenden Regulierungsbedarf im Onlinewerbemarkt. (orf.at, 16.10.26)
Rücktritt von Bärbel Bas: Claudia Roth über Sexismus – „Ich bin gebranntes Kind“ Nach dem Tod ihrer Stieftochter und heftigen Angriffen ist Bärbel Bas als SPD-Chefin und Arbeitsministerin zurückgetreten. Grünen-Politikerin Claudia Roth kennt Sexismus in der Politik — und verrät, wer Bas im Stich ließ. Ein Gespräch (www.freitag.de, 16.10.26)
Am Start: Drei Zukunftsthemen Technische Eingriffe, die die Sonneneinstrahlung reduzieren, um so der Erderwärmung entgegenzuwirken. Quantentechnologien, deren schwer durchschaubare Entwicklungen für die Schweizer Wissenschafts- und Technologiepolitik weitreichende Fragen aufwerfen. Und digitale Helfer, die Einzug in die klinische Medizin und damit auch in zwischenmenschliche Beziehungen halten. In unserem neuen Newsletter stellen wir drei neue Studien vor, die externe Forschungsgruppen im Auftrag von TA-SWISS vor Kurzem in Angriff genommen (www.ta-swiss.ch, 16.10.26)
De l'énergie hydraulique à l'énergie hydraulique plus | Von Wasserkraft zu mehr Wasserkraft Der Ausbau der Solar- und Windenergie führt zu einer Stromerzeugung, die je nach Sonneneinstrahlung und Windverhältnissen schwankt. Um diese Unsicherheit zu verringern, können erneuerbare Energien mit Wasserkraft und Batterien kombiniert werden, um hybride Energiesysteme zu bilden. Diese bieten ein grosses Potenzial hinsichtlich der Netzstabilität und der Verringerung des Verschleisses und fördern die Teilnahme kleiner und mittlerer Wasserkraftwerke am Strommarkt, wie aktuelle Forschungsprojekte zeigen. | Lesen Sie den vollständigen Fachartikel:„Von der Wasserkraft zur Wasserkraft plus“. (energeiaplus.com, 16.10.26)
Houses of worship in New York City prepare for growing climate threats Free climate-readiness audits are helping religious organizations identify ways to buttress their buildings for extreme heat, flooding, and other dangers. (yaleclimateconnections.org, 16.10.26)
Weltbank-Jahrestagung in Bangkok: Privates Kapital kann staatliche Klimafinanzierung nicht ersetzen Zum Ende der Jahrestagung von IWF und Weltbank zieht die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch eine ernüchternde Bilanz: Internationale Klimafinanzierung war nur ein Randthema, das vor allem Gastgeber Thailand unter dem Stichwort „Resilienz“ einbrachte. Weite Teile Bangkoks hatten noch vor zwei Wochen schwere Überschwemmungen erlebt. Die offizielle Agenda bestimmte stattdessen die Mobilisierung privaten Kapitals. (www.germanwatch.org, 16.10.26)
Neue Messung bestätigt starke Licht-Schall-Kopplung in einer Glasfaser – Starke Wechselwirkung gelingt ohne Resonator und bei nur einem Lichtdurchlauf Beim Transport von Licht durch Glasfasern bleibt für die Wechselwirkung mit akustischen Wellen nur wenig Zeit. Forschern ist es dennoch gelungen, eine starke Kopplung zwischen beiden Wellen nachzuweisen, ohne Licht mehrfach durch einen Resonator zu schicken. Das Experiment könnte eine Grundlage für künftige quantenbasierte Signalverarbeitung direkt in Glasfasern schaffen. (www.scinexx.de, 16.10.26)
Biobatterien nach dem Vorbild des Darms können Strom aus Abwasser gewinnen – Darmzottenartige Elektroden erreichen eine 8,3-fach höhere Leistungsdichte als flache Vergleichselektroden Bakterien können organische Stoffe in elektrische Energie umwandeln, doch herkömmliche Biobatterien schöpfen dieses Potenzial nur begrenzt aus. Eine nach Darmzotten geformte Elektrode erzielte im Labortest bei gleichem Bauvolumen die 8,3-fache Leistungsdichte einer flachen Vergleichselektrode. Flexible Prototypen funktionierten zudem in einer nachgebildeten Abwasserleitung, bislang allerdings nur mit künstlicher Nährlösung. (www.scinexx.de, 16.10.26)
Weltkarte zeigt die größten ökonomischen Gewinner und Verlierer des Klimaschutzes – Studie zu 169 Ländern offenbart ein Machtgefälle in der internationalen Klimapolitik Ungleiche Chancen: Strenger Klimaschutz verändert nicht nur den Ausstoß von Treibhausgasen, sondern auch den Wert von Öl, Wäldern und erneuerbaren Energien. Eine Modellanalyse für 169 Länder zeigt, dass Staaten mit besonders großen Vorteilen oft nur wenig wirtschaftliche Macht besitzen. Die größten Volkswirtschaften erwarten dagegen vergleichsweise moderate Veränderungen ihrer untersuchten Vermögenswerte. (www.scinexx.de, 16.10.26)
«In ein paar Jahren wird es im Tessin keine Gletscher mehr geben» Zum ersten Mal sind die Gletscher des Adula und des Grauhorns nicht mehr miteinander verbunden. RSI hat Experten des Kantons begleitet, um die Auswirkungen des Klimawandels zu erfassen. (www.swissinfo.ch, 16.10.26)
So können Bundesländer Klimaschutz vorantreiben Beim Klimaschutz richtet sich der Blick oft auf die Bundesregierung. Doch auch die Länder können viel bewegen — mit eigenen Gesetzen, Förderprogrammen, Ausbauzielen oder Vorgaben für Kommunen. Welche Hebel die Landespolitik hat und wo der Föderalismus ihr Grenzen setzt, erklären Greta Marie Waltenberg und Malte Bei der Wieden im Blog. | Wer über Klimaschutz in Deutschland spricht, landet schnell bei der Bundesregierung: Gebäudemodernisierungsgesetz, EEG-Vergütung für erneuerbaren Strom oder Ausbauziele für PV- und Windenergieanlagen. Doch Klimapolitik findet nicht nur in Berlin statt. Auch die Bundesländer haben zahlreiche Möglichkeiten, den Klimaschutz voranzubringen. Nach den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin wird an Regierungsbildung und Koalitionsverträgen gearbeitet. Dabei stellt sich die Frage: Wie kann Landespolitik Klimaschutz gestalten? (www.oeko.de, 16.10.26)
KI simuliert menschliches Verhalten, um Epidemien besser zu verstehen – Virtuelle Menschen sollen zeigen, wie Vertrauen und Desinformation Epidemien beeinflussen Wie sich eine Epidemie ausbreitet, hängt nicht allein vom Erreger ab. Ein neues Forschungsprojekt will mit künstlicher Intelligenz nachbilden, wie Vertrauen, Fehlinformationen und soziale Ungleichheit die Entscheidungen der Menschen beeinflussen. Die geplanten Simulationen sollen Gesundheitsbehörden helfen, Schutzmaßnahmen und ihre sozialen Folgen besser zu beurteilen. Ergebnisse liegen bisher noch nicht vor. (www.scinexx.de, 16.10.26)
Winterthur – Bierkultur ans Licht geholt Während landauf landab an «Oktoberfesten» dem Biertrinken und Schunkeln gefrönt wird, lohnt sich als Alternative ein Besuch im «Museum Schaffen» in Winterthur: Hier hat Kuratorin Nadia Pettanice eine einzigartige Ausstellung dem Bierbrauen gewidmet. Aus dem Keller der Brauerei Haldengut hat sie Geräte, Bilder und Akten ans Licht geholt. | «Erinnerungstank Haldengut» ist ein Raum voller Geschichten und Geräten aus 150 Jahren Brauerei-Geschichte in Winterthur. Mit einer Drahtsicherung, die einen Motor vor Überhitzung schützen sollte und versagte chatten, die Entscheidungen des langjährigen Patrons Fritz Schoellhorn selbst nachvollziehen, schmunzeln über einem Brief des Patrons betreffend Filzläuse: die Ausstellung ist so völlig anders, als man sich eine Ausstellung über eine Bierbrauerei vorstellt. «Erinnerung zapfen» ist der Leitspruch der Kuratorin, deren Anliegen es war, die im Keller der ehemaligen Brauerei vor sich hindösenden Geräte, Bilder und Akten (www.pszeitung.ch, 16.10.26)
Biodiversität: Zürich krabbelt Sie leben in Mauerritzen, auf Balkonen, in Parks und Wiesen: Zürich ist voller Insekten. Stefan Heller von BirdLife Zürich erklärt, warum die kleinen Stadtbewohner für Natur und Landwirtschaft wichtig sind und was es braucht, damit sie bei uns bleiben. (www.pszeitung.ch, 16.10.26)
Eine Weltkarte der Klimapolitik: Wer gewinnt am meisten? 15.10.2026 — Länder, die durch den Ausstieg aus Öl, Gas und Kohle stark benachteiligt sind, stellen nur 6 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung, Länder in Afrika können von ihrem enormen Solarenergie-Potenzial profitieren, und auf die wirtschaftlichen Interessen der USA, Europas und Chinas wirkt sich Klimapolitik auf überraschend ähnliche Weise aus. Eine Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) in Nature Sustainability zeigt jetzt für 169 Staaten der Erde, wie der Kampf gegen die Erderhitzung auf Vermögenswerte wirkt. Und welche geopolitischen Herausforderungen und Chancen sich daraus ableiten. (www.pik-potsdam.de, 16.10.26)
IceCube just won a Nobel prize. Protect astroparticle physics projects with the same potential Building the Nobel-prizewinning neutrino experiment was a big risk. To continue its success, scientists – and funders – need to stay bold. (www.nature.com, 16.10.26)
„Spielt mehr Pässe in die Tiefe!“ Über die Möglichkeit, sakrale und profane Räume neu zu definieren Cäcilia Leenders-van Eickels und Joachim van Eickels geben Einblicke in die ‚Kreativabteilung‘ der katholischen Kirche in Recklinghausen: Raumpotenzial trifft Kinokirche. | „Spielt mehr Pässe in die Tiefe des Raumes!“ — das könnte ein Appell in der Halbzeitansprache vom neuen Bundestrainer Klopp oder einer seiner Kolleg:innen sein, wenn das Spiel der eigenen Mannschaft gerade nicht so gut läuft. Speziell sind damit Mittelfeld und Angriff gemeint, also die Kreativabteilungen im Team. Ziel dabei ist es, den vorhandenen Raum auf dem Spielfeld besser zu nutzen. | So betrachtet, fällt es sicherlich vielen leicht, diese Halbzeitsituation auf so manche Erfahrung im kirchlichen Umfeld zu übertragen. Denn da läuft seit Längerem nun auch nicht alles rund. An Räumen, Gebäuden und Orten fehlt es dabei nicht, im Gegenteil, sie werden meist immer weniger genutzt und auf Dauer wegen abnehmender Finanzen zunehmend abgestoßen. (www.feinschwarz.net, 16.10.26)
Freiwillig engagiert, aber gegen den Strom Die Historikerin Anja Grob spricht über die Berner Feministin Margarethe Hardegger, die 1915 verhaftet wurde, weil sie Frauen zu Abtreibungen verhalf. | Die Berner Feministin Margarethe Hardegger büsste vor 100 Jahren ihr ehrenamtliches Engagement für Abtreibung mit Gefängnis. Mit solchen Geschichten will das Projekt «umtun» den Blick auf die Freiwilligkeit erweitern. | Ein interessanter Zufall sei das, sagt Anja Grob. Die Historikerin hat kürzlich an der Universität Bern mit ihrer Dissertation angefangen, ihr Arbeitsplatz befindet sich in einem Büro der Unitobler in der Länggasse. In Schrittdistanz beriet vor gut 100 Jahren die Berner Feministin Margarethe Hardegger Frauen zu Verhütung und Schwangerschaftsabbruch. | Wo heute der weitläufige Platanenhof hinter dem Unitobler-Gebäude liegt, führte früher der Pflugweg durch. Dessen Hausnummer 5 ist für die Frauengeschichte in Bern eine legendäre, aber vergessene Adresse. (www.hauptstadt.be, 16.10.26)
Tipping point forecasting in nonstationary dynamics on function spaces Tipping points are abrupt and often irreversible shifts in complex systems, like the Earth's climate or fluid flows. We introduce a machine learning framework to forecast future tipping points. While most prior works predict tipping points in simpler systems, we demonstrate that our approach works on large-scale complex problems, including forecasting a climate tipping point in cloud cover and aerodynamic instability in airfoils. (www.pnas.org, 16.10.26)
Länderübergreifende Recherche: Palantirs Geschäfte in Europa Software von Palantir findet sich bei europäischen Streitkräften, bei Polizeien und im Gesundheitssystem. Aber viele Länder suchen nach Alternativen, sie sorgen sich um Abhängigkeiten, Sicherheit und Demokratie. Ein Recherche-Team hat untersucht, wo der Tech-Konzern in Europa Verträge mit Regierungen hat. (netzpolitik.org, 16.10.26)
Thursday Quote: „A message you can't repeat in one breath isn't a message.“ Warum einfache Botschaften mehr bewirken: SCG 11 zeigt, weshalb Klarheit, Kürze und der Mut zum Weglassen entscheidend für erfolgreiches Campaigning sind. | Das ist die praktische Konsequenz von SCG 11 — Effizienz und Einfachheit. Was in einen Atemzug passt, passt auch in eine Schlagzeile, einen Tweet, ein Gespräch im Vorbeigehen — und in die Erinnerung der Zielgruppe. Der Mut zum Weglassen ist deshalb keine Verarmung, sondern Beschleunigung. | Das ist die praktische Konsequenz von SCG 11 — Effizienz und Einfachheit. Was in einen Atemzug passt, passt auch in eine Schlagzeile, einen Tweet, ein Gespräch im Vorbeigehen — und in die Erinnerung der Zielgruppe. Der Mut zum Weglassen ist deshalb keine Verarmung, sondern Beschleunigung. | Komplexität ist intern oft hilfreich, extern fast immer Wirkungskiller. Wer eine Botschaft nicht in einem Atemzug aussprechen kann, hat sie meist noch nicht zu Ende gedacht. (mrcampaigning.com, 16.10.26)
Das Vertrauen schwindet: Deutschlands Demokratie in der Krise Demokratien sind nur stabil, solange sie Dinge zum Besseren verändern. Doch der Glaube an diese Gestaltungskraft erodiert. | Gastkommentar Hubertus Heil, SPD-Bundestagsabgeordneter und ehemaliger Arbeitsminister. Der Text ist ein Auszug aus dem Buch «Der Angriff der Autokraten — Die Verteidigung der Demokratie gegen innere und äussere Gegner», das soeben im Verlag Klett-Cotta erschienen ist. (www.nzz.ch, 16.10.26)
Neuer Elektro-Trend – Weshalb Citroën die Ente wiederauferstehen lässt Der französische Autohersteller versucht, mit alten Erfolgen neue zu schaffen. Damit ist er nicht allein. (www.srf.ch, 16.10.26)
Multipolare Welt: Ein neues historisches System Der französische Soziologe und Publizist Ignacio Ramonet hat auf einer Konferenz in Mexiko eine ausführliche Analyse der gegenwärtigen Umwälzungen vorgelegt. Die junge Welt veröffentlicht den Text in einer leicht gekürzten deutschen Übertragung. (www.jungewelt.de, 16.10.26)
Wohnungs- und Mietenpolitik: Dauerfehde beim Wohngipfel Man kennt sich, man schüttelt Hände, man widerspricht sich seit Jahren. Beim Wohngipfel von Mieterbund und Gewerkschaften stehen einmal mehr Jan-Marco Luczak und Caren Lay im Zentrum eines vertrauten wohnungspolitischen Schlagabtauschs. (www.jungewelt.de, 16.10.26)
Klimaprotest in Österreich: „Zukunft wäre schon geil“ In Wien und sechs weiteren österreichischen Städten protestieren Tausende für mehr Klimaschutz. Die Regierung bremst derweil die Spritpreise. mehr... (taz.de, 16.10.26)
Bundesfreiwilligendienst zu Degrowth – jetzt bewerben! Das Konzeptwerk Neue Ökonomie schreibt eine Stelle für einen Bundesfreiwilligendienst mit Bezug zu Degrowth aus! (www.postwachstum.de, 16.10.26)
Gebäudetyp E: Wo bleibt der versprochene Booster für günstigeren Wohnungsbau? Mit einem neuen Gesetz wollte das Merz-Kabinett ein zentrales Versprechen einlösen: weniger Bürokratie beim Bauen. Doch die Regierung kommt nicht voran. (www.zeit.de, 16.10.26)
Rückgang bei fossilen CO2-Emissionen Gegenüber 2023 sind die fossilen CO2-Emissionen um rund 4,3 Prozent gesunken. Das berichtete am Freitag die Statistik Austria in ihrer „Luftemissionsrechnung 2024“. Im Vergleich zu 2008 sind die fossilen Emissionen sogar um insgesamt 27 Prozent gesunken. Der Rückgang bei den privaten Haushalten war dabei stärker als jener der Wirtschaft. (orf.at, 16.10.26)
Wirtschaftsministerin Reiche für Direktzahlungen nach "Tankrabatt" Der "Tankrabatt" soll Autofahrer entlasten - aber was kommt danach? Wirtschaftsministerin Reiche spricht sich im ARD Interview der Woche für eine gezieltere Entlastung von Geringverdienern aus - und erhöht den Druck auf das Finanzministerium. [mehr] (www.tagesschau.de, 16.10.26)
Neuverhandlungen: Rückversicherer stellen sich den Hitzewellen - Europa hat einen Hitzesommer hinter sich. Darauf richten sich auch die Rückversicherer ein. Denn die Schäden, die Hitzewellen verursachen, sind vielfältig. - (www.faz.net, 16.10.26)
Kärnten fehlen konkrete Pläne für grünere Städte Um Klimaziele zu erreichen, braucht es Geld, Personal und fachliche Unterstützung. Denn Einzelprojekte alleine, lassen die heimischen Städte nicht grüner werden. Der WWF testet Klagenfurt und Villach – und gibt Kärnten nicht die besten Noten. (www.krone.at, 16.10.26)
Indien mobilisiert 25.000 Sicherheitskräfte gegen "Kakerlaken"-Proteste Die Protestbewegung wirft der Wahlkommission vor, Millionen Menschen das Wahlrecht zu entziehen. Hintergrund ist die umstrittene Überprüfung der Wählerverzeichnisse. Auch die katholische Kirche unterstützt die Proteste. (www.dw.com, 16.10.26)
Knappe Ressourcen: Wer im Kanton Zürich Schulden hat, wartet bis zu zwei Monate auf Beratung Im Kanton Zürich stehen für die Schuldenberatung viel weniger personelle Ressourcen zur Verfügung als im Schweizer Schnitt. Nun fordern Kantonsratsmitglieder von links bis rechts Abhilfe. (www.tagesanzeiger.ch, 16.10.26)
Vor Weltnaturkonferenz: Guterres: „Der Krieg gegen die Natur ist noch nicht beendet“ - Die Ziele des Weltnaturabkommens sind in Gefahr. Auf der UN-Biodiversitätskonferenz wird sich zeigen, wie wichtig den Staaten der Pakt gegen das Artensterben noch ist. - (www.faz.net, 16.10.26)
Pinke Box statt nackter Haut: So will der Bund Jugendliche über Sex aufklären Schluss mit provokanten Plakaten: Der Bund setzt auf eine pinke Box und Social Media, um Jugendliche über sexuelle Gesundheit zu informieren. Hinter der Kampagne steckt die Agentur von Yaël Meier. (www.schweizheute.ch, 16.10.26)
Strandkörbe und Co.: Social Media ist zu einem öffentlichen Tribunal geworden - Zuletzt stürzte Philipp Amthor beinahe über eine Strandkorb-Affäre. Rupert Gaderer zeigt, dass Hasswellen auf Social Media ein Vorbild haben. Warum steht die politische Mitte ihnen so hilflos gegenüber? - (www.faz.net, 16.10.26)
Lesen lernen: Wie Eltern den Kindern dabei helfen Die Lesekompetenz von Österreichs Schülern lässt schwer zu wünschen übrig. Die jüngste PISA-Überprüfung hat das festgestellt. Wie Kinder besser motiviert werden können und was Eltern vermeiden sollten. (www.krone.at, 16.10.26)
Papst: „Eine neue globale Ernährungsordnung ist unerlässlich“ - - In einer Botschaft zum Welternährungstag an diesem Freitag hat Papst Leo XIV. zu einer neuen globalen Ernährungsordnung im Zeichen von Nachhaltigkeit und Gemeinwohl aufgerufen. Zugang zu Nahrung und Wasser sei ein Menschenrecht, erinnerte der Papst. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 16.10.26)
Nuntius in der Ukraine: Kirche als Rettungsanker gegen Resignation - - Anlässlich einer Online-Konferenz der römischen Universität Niccolò Cusano hat der Apostolische Nuntius in der Ukraine, Erzbischof Visvaldas Kulbokas, am Donnerstag die Aufgaben der katholischen Kirche im anhaltenden Krieg beleuchtet. Neben der kontinuierlichen Präsenz an der Seite der betroffenen Bevölkerung hob der Erzbischof hervor, dass die Vermittlung von Hoffnung eine vorrangige Aufgabe sei, um den psychischen Auswirkungen des Krieges entgegenzuwirken. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 16.10.26)
Saisonarbeit auf Alpen – Im Sommer Sennin, im Winter arbeitslos – Jobbörse solls richten Um Alppersonal längerfristig binden zu können, sollen sie einfacher Winterberufe finden. Synergien werden gesucht. (www.srf.ch, 16.10.26)
Kirchen starten Initiative für kindgerechte KI Die beiden großen Kirchen in Deutschland wollen sich gemeinsam mit dem Kinderschutzverein "Seitenstark" für eine kindgerechte Künstliche Intelligenz einsetzen. Die Initiative will unter anderem ein Verhaltenskodex entwickeln. (www.ekd.de, 16.10.26)
Millionenzahlungen an Klimastiftung – nun wechselt der Staatssekretär selbst dorthin Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth wechselt zur einflussreichen European Climate Foundation. Zwischen seinem Ministerium und der Stiftung bestehen finanzielle Verbindungen. Die Organisation Lobbycontrol übt deshalb Kritik. (www.welt.de, 16.10.26)
China will grüner wirtschaften Die Staatsführung in Peking kündigt einen beschleunigten ökologischen Umbau bis 2030 an. Die Pläne reichen von CO2-neutralen Fabriken bis zum sparsameren Konsum. - (klimareporter.de, 16.10.26)
Welternährungstag der UN: Der Kampf gegen Hunger kommt kaum voran Kriege, Klimawandel und gekürzte Hilfsgelder verschärfen die weltweite Ernährungskrise, besonders in Krisenregionen. Der Kampf gegen Hunger kommt kaum voran. Das UN-Ziel "Zero Hunger" bis 2030 rückt in weite Ferne. Von Verena Schälter.[mehr] (www.tagesschau.de, 16.10.26)
Die Alpen verändern ihre Gestalt. Dramatisch schneller, als natürliche Prozesse es je taten Riesige Blöcke brechen von der Zugspitze, Gipfel zerreißen in der Mitte, Steinschläge treffen immer häufiger Wanderer. Die Grundpfeiler der Alpen geraten ins Wanken. Was bedeutet das für die Zukunft der höchsten deutschen Bergregionen? (www.welt.de, 16.10.26)
Weniger Öl- und Gas-Importe, aber neue Abhängigkeiten Drei unterschiedliche Pfade der weltweiten Energiesysteme modelliert eine Analyse von RystadEnergy. Ein Fazit: Importeure in Europa und Indien ersetzen Öl und Gas aus dem Persischen Golf durch chinesische Batterien, Mineralien und Elektrofahrzeuge. (www.energiezukunft.eu, 16.10.26)
Geothermie stärkt Resilienz im Wärmesektor Mit Blick auf die politischen Entwicklungen ist die Heizsaison von Unsicherheit geprägt. Wie kann eine resiliente Wärmeversorgung aussehen? Geothermie ist ein Baustein auf dem Weg in die energiepolitische Unabhängigkeit und spart Heizkosten. (www.energiezukunft.eu, 16.10.26)
Ein Windrad auf dem Tablet Was macht ein Windpark mit dem Landschaftsbild? „Augmented Reality“ liefert Antworten. Im mecklenburgischen Lüttow-Valluhn sehen Anwohner:innen mit Hilfe von Visualisierungen, wie sich ein geplanter Windpark in die Landschaft einfügt. (www.energiezukunft.eu, 16.10.26)
Orte für Menschen: Nominierte des Deutschen Nachhaltigkeitspreises Architektur Neun Bauten stehen im Finale 2026. Im Fokus der Jury: sanierte Bestände, Lowtech-Konzepte und Re-Use in Bildung, Wohnen und Gemeinwesen. (nbau.org, 16.10.26)
Hockey auf Plastik statt Eis – Warum immer mehr Städte auf Kunststoff-Eisfelder setzen Schlittschuhlaufen oder Eishockey auf einen Plastikfeld spart Ressourcen. Deshalb setzen immer mehr Städte darauf. (www.srf.ch, 16.10.26)
Chips, Strom, Kühlung: Diese Schweizer Unternehmen erwecken die KI zum Leben Datenzentren sind vollgestopft mit Ausrüstung und Erfindungen aus der Schweiz. Die NZZ stellt jene Firmen vor, die den KI-Boom möglich machen – und davon profitieren. (www.nzz.ch, 16.10.26)
Pilze: Das geheime Untergrundnetzwerk des Waldes Endlich ist wieder Pilzsaison. Die sommerliche Trockenheit hat den Schwämmli schwer zugesetzt. Doch nun schiessen sie vielerorts doch noch aus dem Boden. Was da im Körbchen von Sammlern landet, sind indes nur die sichtbaren Fruchtkörper einer unterirdischen Lebensgemeinschaft von Pilz und Baum, ohne die unser Planet kaum bewohnbar wäre. Ein virtueller Waldspaziergang. (www.nzz.ch, 16.10.26)
«Europa schlafwandelt in eine Energiekrise»: Einer der erfahrensten Ölexperten sieht schwarz Diesel ist teuer, Erdgas auch. Europas Speicher sind schlecht gefüllt. Im Winter droht dem Kontinent eine Krise wie im Jahr 2022, sagt der bekannte Rohstoffanalyst Jeff Currie im Interview. (www.nzz.ch, 16.10.26)
Streit um EU-Autoregeln: Verbrenner-Deal von Merz und Macron: Kritiker warnen vor «historischem Fehler» Deutschland und Frankreich wollen das EU-Verbot für neue Benzin- und Dieselautos ab 2035 weiter aufweichen. Grüne und ein Verkehrsverband sehen die E-Auto-Wende in Gefahr, die FDP spricht von einem wichtigen Signal. (www.tagesanzeiger.ch, 15.10.26)
Säkularisierung und religiöse Selbstermächtigung Die Zahlen sind eindeutig: Die Mitgliedschaften in den Landeskirchen gehen kontinuierlich zurück. Doch daraus auf einen allgemeinen Bedeutungsverlust von Religion zu schliessen, greift zu kurz. Denn während die formale religiöse Zugehörigkeit abnimmt, verschwinden religiöse und spirituelle Vorstellungen und Praktiken keineswegs. Sie verändern und diversifizieren sich — und genau das gilt es nach Martin Baumann, Religionswissenschaftler der Universität Luzern, in den Blick zu nehmen. | Im Dezember 2025 hielten wir, Martin Baumann und Andreas Tunger-Zanetti, den abschliessenden Vortrag in der Ringvorlesung zum Thema «Ist Religion (noch) relevant?», zugleich die Abschiedsvorlesung angesichts der Pensionierung, an der Universität Luzern. Hier auf religion.ch möchten wir den Inhalt dieser Vorlesung der breiten Öffentlichkeit zugänglich machen, denn wir halten die Fragestellung in der aktuellen Gesellschaft für äusserst relevant. (www.religion.ch, 15.10.26)
#Solarstrom: Neue Anlagen brauchen kaum noch Förderung. Die spezifischen Förderkosten für Neuanlagen liegen nur noch bei 0,72 Cent pro produzierte Kilowattstunde, während sie für die Bestandsanlagen 6,58 Cent pro Kilowattstunde betragen. | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 15.10.26)
Einfache Regel: Wer der Union, insbesondere Katherina Reiche und Markus Söder, in Fragen von Energie und Mobilität vertraut, wird es teuer bezahlen (u.U. auch bald alle anderen). Weil sie die Nebelkerzen und Propaganda-Talking-Points der Öl- und Gasindustrie als Fakten ausgeben. | @christianstoecker.de on Bluesky (bsky.app, 15.10.26)
Vergesellschaftung in Berlin: Die unbekannte utopische Vorgeschichte von Vonovia Wohnungen im Bestand des Vonovia-Konzerns in Berlin standen einst für eine Utopie: Die gemeinnützige GEHAG und der Architekt Bruno Taut entzogen Immobilien der Spekulation. Die Vergesellschaftung wäre eine Rückkehr zu demokratischen Wurzeln (www.freitag.de, 15.10.26)
Climate change: spring snow cover in the Northern Hemisphere For the ninth year in a row, late spring snow cover was below average in 2026. | Snow cover is the area covered by snow at a given time. | How long the ground remains snow covered in spring affects the length of the growing season, the timing and amount of river runoff, permafrost thawing, wildlife, and fire risk. | Through spring 2026, snow cover extent has been smaller than the 1981-2010 average for 9 years in a row. | Late spring snow cover extent (April-June) has been above average just 4 times this century, and only once since 2005. | In the high latitudes of the Northern Hemisphere, the rate of spring snow decline has been as dramatic as the rate of Arctic sea ice loss. (www.climate.us, 15.10.26)
Mondakku ohne Dauerheizung: NASA testet Batterie für die Kälte am Südpol des Erdtrabanten Ein Auto, das an einem eisigen Wintermorgen nicht anspringen will, zeigt die Schwäche gängiger Akkus: Kälte raubt ihnen Leistung. Auf dem Mond wird dieses Problem gravierender. In dauerhaft beschatteten Kratern am Südpol fallen die Temperaturen auf bis zu minus 200 Grad Celsius. Ingenieur:innen müssen Batterien dort bisher aufwendig dämmen und beheizen, was Masse und Energie kostet. Ein NASA-Team testet nun einen Ansatz, der einen Teil dieses Aufwands überflüssig machen könnte: eine Feststoffbatterie, die Frost überlebt. (www.trendsderzukunft.de, 15.10.26)
«Climate Solutions Hub» im ETH-Bereich lanciert – www.gebaeudetechnik-news.ch Die Klimakrise verlangt nach schnellen und wirkungsvollen Lösungen — doch vielversprechende Klimatechnologien bleiben oft in Pilot- und Demonstrationsprojekten stecken. Was fehlt, ist der Schritt in die breite Umsetzung. Genau hier setzt der neu lancierte «Climate Solutions Hub» (CSH) von Empa und Eawag an: Er untersucht, warum transformative Klimalösungen nicht skalieren und entwickelt gemeinsam mit Partnern aus Forschung, Wirtschaft und öffentlicher Hand Wege, um Hindernisse zu überwinden. Damit gehört der CSH zu den ersten Forschungshubs weltweit, die sich explizit mit der Skalierung innovativer Klimalösungen befassen. (www.gebaeudetechnik-news.ch, 15.10.26)
Klimaziel 2025 erreicht – Handlungsbedarf bleibt Der erste Controllingbericht zur Energie- und Klimastrategie 2035 zeigt: Die Stadt Bern ist bei der Reduktion ihres gesamten Treibhausgasausstosses auf Kurs. Das Zwischenziel gemäss Klimareglement wurde 2025 mit 3,12 Tonnen CO2-Äquivalenten pro Kopf erreicht. Auch spezifisch im Sektor Wärme sind die Zwischenziele eingehalten. Im Sektor Mobilität hingegen wurden sie knapp nicht erreicht. Der Gemeinderat will deshalb insbesondere den Fuss- und Veloverkehr weiter fördern und die E-Mobilität vorantreiben. Zudem ist bei Gebäuden der Solarausbau zu stärken. (www.bern.ch, 15.10.26)
Smart City: Was Kommunen jetzt von der Bundesregierung fordern Der aktuelle Smart City Index zeigt eine positive Entwicklung. Doch genau darauf darf sich Deutschland nicht ausruhen, wie der Digitalverband Bitkom zusammen mit Spitzenverbänden der Kommunen und Gemeinden fordert. Für eine erfolgreiche Digitalisierung der Kommunen sind neue Förderansätze nötig. Doch ist das mit der oft kurzfristigen Denkweise der Bundesregierung überhaupt vereinbar? Eine kommentierende Analyse. (www.basicthinking.de, 15.10.26)
Zum Tag der Reparatur: Deutsche Umwelthilfe fordert mit breitem Bündnis die sofortige Einführung eines herstellerfinanzierten Reparaturbonus 18 Umwelt-, Verbraucher- und Sozialverbände, Reparaturinitiativen, Unternehmen und kirchliche Organisationen fordern Reparaturbonus für Elektrogeräte | Herstellerfinanzierter Reparaturbonus macht Reparaturen günstiger, sichert lokale Arbeitsplätze und schont wertvolle Ressourcen | Finanzierung durch Hersteller entlastet öffentliche Kassen und sichert dauerhaft verfügbares Bonussystem (www.duh.de, 15.10.26)
Mutige Schritte in der Religionspolitik Während die heutige Schweiz Landeskirchen, Freikirchen, Migrationskirchen, Moscheen, Synagogen, Tempel, religiöse Vereine und Menschen ohne Religionszugehörigkeit beheimatet, hinken die Religionspolitiken dieser Vielfalt hinterher. Die Folgen: Asymmetrien und Ungleichbehandlung, die dem Prinzip der staatlichen Neutralität entgegenstehen. Gleichzeitig leisten grundsätzlich alle Religionsgemeinschaften einen Mehrwert für die ganze Gesellschaft. Wie wir mutige Schritte in der Religionspolitik wagen können, zeigt Matthias Inniger, Wissenschaftler und reformierter Pfarrer, auf. (www.religion.ch, 15.10.26)
Mini-Batterie im Wohnzimmer soll deutsche Stromnetz verändern Rund 22 Millionen Menschen in Deutschland leben in Mehrfamilienhäusern. Im Gegensatz zu Eigenheim-Besitzern können sie bislang nur bedingt zur Energiewende beitragen. Doch jetzt zeigt ein neues Forschungsprojekt, wie steckerfertige Mini-Batteriespeicher direkt im Wohnzimmer das Stromnetz stabilisieren und gleichzeitig die eigenen Kosten senken könnten. | Ein Forscherteam unter der Leitung von Professor Stefan Dickmann von der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg entwickelt derzeit eine nachhaltige Energiespeicherlösung für Mehrfamilienhäuser. Das Projekt, hinter dem eine Förderung in Höhe von 13 Millionen Euro aus Bundesmitteln steckt, hört auf den Namen „NaREsys“. Ziel ist es, kleine, steckerfertige Mini-Batteriespeicher mit einer Kapazität von rund zwei Kilowattstunden für jedes Wohnzimmer verfügbar zu machen — und zwar ohne Handwerker oder Umbauten am Gebäude. | Denn das System setzt auf eine verknüpfte Schwarmintelligenz. (www.basicthinking.de, 15.10.26)
Vater in Grundsicherung: „Ich kann den Gürtel nicht mehr enger schnallen“ Unser Autor ist Familienvater und lebt von Grundsicherung. Während die Politik über Sanktionen debattiert, reicht sein Geld kaum für Lebensmittel, Strom und Gas. Der Alltag von Thomas Wasilewski zeigt, was Armut wirklich bedeutet (www.freitag.de, 15.10.26)
Das Feiern der Sünde im gegenreformatorischen Luzern Wie sittenstreng war das katholische Luzern tatsächlich? Sarah Lobina zeigt, wie ambivalent der Umgang mit Sexualmoral und Sünde in der Gegenreformation war und welche Rolle dabei Maria Magdalena und die Fasnacht spielte. | In ihrem Vortrag «Du sollst keine Ehebrecherinnen steinigen: Nonmonogamie im gegenreformatorischen Luzern» nahm Dr. Sarah Lobina, Lehrbeauftragte Historisches Seminar, das Publikum rund 500 Jahre zurück. Der Vortrag war Teil der Reihe «Verbotene Gedanken» im Museum Luzern. Im Zentrum stand die Frage, was biblische Bilder über Liebe, Moral und gesellschaftliche Rollenbilder erzählen und wie sittenstreng das katholische Luzern tatsächlich war. (www.unilu.ch, 15.10.26)
Die Klimakrise wird zur Finanzkrise! Versicherer warnen: Immobilien könnten bald unbezahlbar oder gar nicht mehr versicherbar sein. Das bedroht Eigenheime, Kredite und Banken. fehlender Klimaschutz Belastung für Wirtschaft. Wer heute spart, zahlt morgen doppelt. | https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/klima-insider-warnen-dass-immobilienversicherungen-unbezahlbar-werden-koennten-a-5d27d4a0-3200-458b-9c9d-3220af26ef38?sara_ref=re-so-app-sh | @ckemfert.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 15.10.26)
Climate scientists issue a sobering diagnosis about Earth's ´vital signs´ “The climate emergency is already here” (www.scientificamerican.com, 15.10.26)
Mit KI-Agenten auf Social Media veröffentlichen: MCP erklärt So verbindest du den Blog2Social MCP Server mit KI Assistenten und Agenten | KI-Assistenten können dir schon heute dabei helfen, Social-Media-Texte zu schreiben, Inhalte für verschiedene Netzwerke anzupassen, Artikel zusammenzufassen oder Kampagnenideen zu entwickeln. KI-Agenten gehen einen Schritt weiter: Sind sie mit externen Tools verbunden, können sie zusätzlich Aktionen ausführen, Informationen abrufen, mit Anwendungen arbeiten oder Publishing-Workflows anstoßen. | Für Social-Media-Teams, Content Creator, Agenturen und Unternehmen entstehen dadurch neue praktische Workflows: Du kannst einen KI-Agenten zum Beispiel bitten, Beiträge für mehrere Netzwerke vorzubereiten, die vorgeschlagenen Inhalte prüfen, passende Versionen freigeben und anschließend das verbundene Publishing-Tool den nächsten Schritt ausführen lassen. | Eine Technologie, die solche Verbindungen erleichtert, ist das Model Context Protocol (MCP). (www.blog2social.com, 15.10.26)
China's extraordinary rise in science and how it will change the world The nation is on a trajectory to lead the world in science, a development that will reshape technological advancement, innovation and the balance of global power. (www.nature.com, 15.10.26)
Wie den Rosenkranz heute beten? Ein Vorschlag – feinschwarz.net Hinter der katholischen Tradition, die den Oktober als Rosenkranzmonat begeht, steckt eine blutige Legende: Der Sieg der christlichen Mittelmeermächte über das Osmanische Reich in der Seeschlacht von Lepanto 1571 verdankt sich angeblich einem vorangegangenen “Gebetssturm” von Rosenkranzgebeten. Jay hält das gegenüber der Gottesmutter für Rufmord und fragt aus queerer und feministischer Perspektive: Wie kann der Rosenkranz heute befreiend und Gemeinschaft stiftend gebetet werden? (www.feinschwarz.net, 15.10.26)
«Früher machte ich Werbung, heute höre ich zu» Pius Walker war das Wunderkind der Schweizer Werbung: 2008 wurde er «Werber des Jahres», mit seiner Agentur Walker gewann er Cannes-Löwen und ADC-Gold. Doch nach dem Konkurs der Agentur und einem schweren Velounfall wurde alles anders. Im heutigen Podcast erzählt der 55-Jährige, wie er sich mit seinem Projekt «The Listener» neu erfunden hat. (www.persoenlich.com, 15.10.26)
Wie den Rosenkranz heute beten? Ein Vorschlag styles .pf-button.pf-button-excerpt { display: none; } @keyframes themifyAnimatedBG{ 0%{background-color:#33baab}100%{background-color:#e33b9e}50%{background-color:#4961d7}33.3%{background-color:#2ea85c}25%{background-color:#2bb8ed}20%{background-color:#dd5135} } .module_row.animated-bg{ animation:themifyAnimatedBG 30000ms infinite alternate } (www.feinschwarz.net, 15.10.26)
PFAS: Was in Jacken, Schuhen und Imprägniersprays steckt PFAS machen Materialien wasser-, fett- und schmutzabweisend. Deshalb werden sie in Teilen der Outdoorausrüstung eingesetzt. Viele dieser Chemikalien bleiben jedoch lange in der Umwelt. Wer neue Ausrüstung kauft oder eine Jacke nachimprägniert, kann auf PFAS-Angaben achten und vorhandene Produkte möglichst lange nutzen. (naturschutz.ch, 15.10.26)
Staatssekretär Jochen Flasbarth wechselt zu Klima-Stiftung. Ein Lobbyismus-Fall? Jochen Flasbarth hat es vom Chef des Naturschutzbundes bis zum Umwelt-Staatssekretär gebracht. Jetzt wechselt der Sozialdemokrat zur European Climate Foundation, an die Fördergeld aus seinem Ministerium floss. Was LobbyControl dazu sagt (www.freitag.de, 15.10.26)
Recyclingplastik kann Asphalt haltbarer machen und die Partikelabgabe reduzieren – Hitze, Feuchtigkeit und rollende Stahlräder simulieren den Straßenverschleiß Recycelter Kunststoff im Asphalt könnte Straßenbeläge widerstandsfähiger machen, wirft aber Fragen zur Freisetzung von Mikroplastik auf. Ein Labortest zeigt nun, dass entsprechend veränderter Asphalt Belastungen besser standhielt als eine herkömmliche Mischung. Nach Hitze- und Feuchtebelastung fiel zudem ein Messwert für plastikähnliche Partikel um 56,5 Prozent niedriger aus. Wie viel echtes Mikroplastik dabei entstand, bleibt allerdings unklar. (www.scinexx.de, 15.10.26)
Nationaler Tag des Schweizerischen Rates der Religionen Der Schweizerischer Rat der Religionen (SCR), in dem die SBK durch ihren Präsidenten, Mgr. Charles Morerod, vertreten ist, feiert sein 20-jähriges Bestehen mit einem nationalen Tag am 29. Oktober 2026 in Bern. | Im Zentrum der Veranstaltung steht eine aktuelle und gesellschaftlich relevante Fragestellung: Wie können Religionsfreiheit, staatliche Neutralität und der Bildungsauftrag der öffentlichen Schule in einer vielfältigen und demokratischen Gesellschaft miteinander in Einklang gebracht werden? | Die Tagung bringt Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Bildung, Religion, Wissenschaft und Medien zusammen. Sie bietet Raum für fachlichen Austausch, anregende Podiumsdiskussionen und neue Perspektiven auf das Zusammenleben in einer von religiösem Pluralismus geprägten Gesellschaft. | Im Rahmen der Veranstaltung wird zudem das neue «Wimmelbuch der Religionen» vorgestellt. Das Buch möchte Kindern auf spielerische Weise die Vielfalt religiöser Zugehörigkeiten und Traditionen näherbringen (www.bischoefe.ch, 15.10.26)
Amateur astronomer harnesses AI to find a possible hidden exoplanet Evidence for this possible super-Earth has been lurking for years in NASA data. Pavel Rabtsevich found it–with a little help from AI (www.scientificamerican.com, 15.10.26)
Die IT-Kosten der Städte und Kantone schiessen in die Höhe Die Serverkosten der Stadt Genf haben sich versechsfacht, die Erneuerung der Hälfte der vom Kanton Wallis geplanten Arbeitsstationen wurde verschoben, und die Kosten für die Computer der Staatsangestellten in der Romandie steigen um durchschnittlich 50 bis 60%: 2026 ist ein "annus horribilis" für die Anschaffung von IT-Hardware | Die Akteure der Branche sind sich einig: Die Situation dürfte sich bis 2027 nicht verbessern. Schlimmer noch, mit dem massiven Einzug humanoider Roboter könnte ein neuer Spannungsfaktor entstehen. Während derzeit jährlich etwa 10'000 Einheiten verkauft werden, könnte diese Zahl in den nächsten fünf Jahren explodieren. «Bis 2050 sagen einige Banken voraus, dass es bis zu einigen hundert Millionen Roboter geben könnte … und all diese Roboter werden Mikrochips benötigen», erklärt Ozkardeskaya. | Dieser zusätzliche Druck auf eine bereits überlastete Lieferkette könnte dazu führen, dass sich die Krise langfristig verfestigt. (www.swissinfo.ch, 15.10.26)
Wie könnte ein Lernen fürs Leben in einer Gesellschaft ohne Kapital und Staat aussehen? "Ecologie Sociale et Communalisme" hat sich anlässlich der Proteste die Frage gestellt, wie die kommunalistische Bewegung die Schüler*innen unterstützen kann. | | https://ecologiesocialeetcommunalisme.org/de/2026/10/12/das-zusammenleben-lernen/ | @kommunalismus.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 15.10.26)
Deutsche Umwelthilfe zur Schwächung der CO2-Flottengrenzwerte: „Weder klima- noch industriepolitisch zu rechtfertigen“ Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) warnt vor einem deutsch-französischen Tauschgeschäft zulasten der CO2-Flottengrenzwerte. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat eine solche Einigung mit Bundeskanzler Friedrich Merz angekündigt. Berichten zufolge soll Deutschland strengeren „Made in Europe“-Regeln zustimmen und Frankreich im Gegenzug eine drastische Aufweichung der Flottengrenzwerte mittragen. Dabei drohen Rechentricks wie die Anrechnung von „alternativen“ Kraftstoffen und sogenannter Material-Credits für grünen Stahl und die Bildung von Durchschnittswerten über mehrere Jahre. Verhandelt wird direkt über die Köpfe der fachlich zuständigen Umweltministerien hinweg. Ein von der DUH in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten, das zeitnah veröffentlicht wird, zeigt zudem, dass die Aufweichungen der CO2-Flottengrenzwerte unvereinbar mit europäischem Recht sind. (www.duh.de, 15.10.26)
Leibniz-Gemeinschaft: Entschlossenheit auf der Probe Europas Industrie ist nicht ausreichend auf einen Krieg vorbereitet, warnt der Wirtschaftshistoriker Mark Harrison. In einem neuen Bericht zieht er Lehren aus zwei Weltkriegen. | Die meisten europäischen Länder sind nicht ausreichend auf einen Krieg vorbereitet. Damit wirken sie auf mögliche Aggressoren weniger abschreckend und riskieren sogar, dass ein Angriff früher erfolgt, warnt der Wirtschaftshistoriker Mark Harrison (University of Warwick) in einem neuen Kiel Report. Aus den beiden Weltkriegen zieht er zehn Lehren dafür, wie Europa seine Industrie für den Ernstfall rüsten kann. | In den 1930er-Jahren drohten die Demokratien Japan und Italien mit Sanktionen, waren aber nicht bereit, notfalls auch militärisch zu handeln. Die Aggressoren deuteten das als Schwäche. Nach Harrisons Analyse wiederholte sich dieses Muster, als Russland die Krim annektierte und in die Ukraine einmarschierte. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 15.10.26)
OT-Sicherheit | BSI warnt vor offen erreichbaren Steuerungsanlagen Nach dem Angriff auf Kühlanlagen französischer Supermärkte fordert das BSI Betreiber kleiner Anlagen auf, Steuerungen aus dem Internet zu nehmen. | Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) fordert Betreiber von Steuerungsanlagen auf, aus dem Internet erreichbare Systeme nach dem Stand der Technik abzusichern. Dazu hat das Amt die Cybersicherheitsempfehlung BSI-CS 154 „Gefährdung durch internet-verbundene OT-Systeme” veröffentlicht. Sie richtet sich insbesondere an Betreiber kleiner industrieller oder vergleichbarer Anlagen, etwa zur Kühlung von Lebensmitteln oder zur Stromerzeugung. (www.it-daily.net, 15.10.26)
Gemeinsames Eckpunktepapier des Bundes und der Energieministerkonferenz zur Finanzierung von Stromverteil- und Wärmenetzen Für den Um- und Ausbau der Stromverteil- und Wärmenetze sind erhebliche Investitionen erforderlich, die von Energieversorgungsunternehmen und insbesondere Stadtwerken zu tätigen sind. Die Energieversorgungsunternehmen benötigen hierfür verlässliche Rahmenbedingungen. Dies erfordert gemeinsame und koordinierte Anstrengungen von Bund, Ländern und Kommunen im Rahmen ihrer jeweiligen Verantwortlichkeiten. Daher hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gemeinsam mit dem Bundesministerium der Finanzen (BMF) und den Energieministerien der Länder einen Bund-Länder-Dialog zur zukünftigen Finanzierung der Stromverteil- und Wärmenetze in Deutschland geführt. Es wurden gemeinsam Maßnahmen identifiziert, um Investitionen in Stromverteil- und Wärmenetze zu ermöglichen und die Kapitalbereitstellung für Stadtwerke und Energieversorgungsunternehmen zu erleichtern. (www.bundeswirtschaftsministerium.de, 15.10.26)
Katherine Tai: »Wir müssen den Bürgerkrieg beenden« Die US-Regierung ist zum Erfüllungsgehilfen mächtiger Konzerne geworden, sagt Ex-Biden-Beraterin Katherine Tai. Warum die Probleme in den USA größer sind als Donald Trump (www.zeit.de, 15.10.26)
Merz und Macron einig: Verbrenner-Aus wackelt Das geplante Aus für neue Benzin- und Dieselautos in der EU bekommt die nächste politische Wendung. Deutschlands Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron haben sich offenbar auf eine gemeinsame Linie verständigt, die Verbrennungsmotoren über das Jahr 2035 hinaus mehr Spielraum geben soll. Im Gegenzug soll Europa seine eigene Autoindustrie stärker vor der Konkurrenz aus China schützen. (www.krone.at, 15.10.26)
Gesetzesnovelle in NRW: »Es muss mehr soziale Unterstützung geben« Die geplante Neufassung des Psychisch-Kranken-Gesetzes in NRW schränkt Freiheitsrechte ein. Betroffene werden dann überlegen, ob sie sich medizinischem Personal noch anvertrauen können. Ein Gespräch mit Britta Rabe vom Komitee für Grundrechte und Demokratie. (www.jungewelt.de, 15.10.26)
Monika Herrmann zu Berlin-Sondierungen: „Jede rot-grün-rote Koalition verfestigt die Demokratie“ Die grüne Ex-Bürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg fordert endlich inhaltliche Gespräche. Linke, Grüne und SPD sollen Druck von außen trotzen. mehr... (taz.de, 15.10.26)
Was eine Stadt lebenswert macht: Wenn Kapital nicht wertgeschätzt wird Was Berlin prägt, ist die Bereitschaft, sich zu engagieren: ehrenamtlich, politisch, kulturell. Eine neue Regierung muss diese Menschen stärken. mehr... (taz.de, 15.10.26)
Zukunft der Energiewende: Verspätung von Energiegesetzen sorgt für Unsicherheit Die Verzögerung könnte dafür sorgen, die Energiewende zu stoppen. Nun liegt ein unkonventioneller Vorschlag für eine schnelle Lösung auf dem Tisch. mehr... (taz.de, 15.10.26)
Gebete in der Schule: Schule darf sichtbare Gebete auf dem Schulgelände untersagen Die Schulordnung eines Berliner Gymnasiums verbietet die sichtbare Ausübung religiöser Riten. Eine Klage dagegen wies das Berliner Verwaltungsgericht ab. (www.zeit.de, 15.10.26)
Beste Wildtierfotos: Ein Bild geht unter die Haut Ein Elefant trägt sein totes Junges durch ein trockenes Flussbett – das Schwarz-Weiß-Foto zeigt einen Moment, der berührt und zugleich Fragen über das Verhalten von Tieren aufwirft. Nun wurde die Aufnahme des italienischen Naturfotografen Federico Veronesi zum besten Wildtierfoto des Jahres 2026 gekürt. (www.krone.at, 15.10.26)
«Auf Social Media sieht man diese Scams überall» Der Bundesrat will mehr Jugendschutz auf Tiktok und Co. Doch Techkonzerne machen mit polarisierenden und betrügerischen Inhalten weiter hohe Gewinne. Da laufe systematisch etwas falsch, sagt Expertin Miriam Buiten. (www.beobachter.ch, 15.10.26)
Ölnotreserven der IEA: IEA will Freigabe von Ölnotreserven beschleunigen Von den im März zugesagten 400 Millionen Barrel Öl aus Notreserven sind laut IEA erst 330 Millionen auf dem Markt. Das Tempo bei der Freigabe soll erhöht werden. (www.zeit.de, 15.10.26)
Muri bei Bern macht sein Netz zur Marke Die Telecom-Sparte der Gemeindebetriebe in der Berner Vorortsgemeinde tritt neu unter der Marke Surf Local Bern auf. Hintergrund ist ein Wechsel des Lieferanten. Das Erscheinungsbild hat die Agentur IDF In Flagranti Design aus Studen gestaltet. (www.persoenlich.com, 15.10.26)
Digitalisierung: Bundestag stimmt für Einführung einer digitalen Brieftasche Künftig sollen sich Bürgerinnen und Bürger mit dem Smartphone ausweisen können. Der Bundestag hat dafür ein Gesetz beschlossen. Die Nutzung soll freiwillig bleiben. (www.zeit.de, 15.10.26)
Nach großem Felssturz: Wie der Klimawandel die Alpen ins Wanken bringt - Nach dem Felssturz an der Zugspitze warnen Forschende, dass tauender Permafrost die Berge zunehmend instabiler macht. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder besuchte das Schneefernerhaus. - (www.faz.net, 15.10.26)
ÖV in Zürich: S-Bahn Zürich ohne 1. Klasse? «Die Gerüche, die vielen Leute: So könnte ich nie arbeiten» Der Zürcher Verkehrsverbund erwägt, die Kapazitäten zu steigern. Pendelnde auf den Perrons in Winterthur und Horgen sagen, was sie davon halten – und ob sie aufs Auto umsteigen würden. (www.tagesanzeiger.ch, 15.10.26)
Jugendschutz: Verbraucherschützer setzen sich in Klage gegen Snapchat durch Der Messenger Snapchat verarbeitet laut einem Gerichtsurteil rechtswidrig Nutzerdaten. Dabei geht es um personalisierte Werbung, die sich an Jugendliche richtet. (www.zeit.de, 15.10.26)
Angespannter Ölmarkt: Das Kerosin wird knapp Die Treibstoffversorgung am größten deutschen Flughafen in Frankfurt ist eingeschränkt. Auch die Trockenheit trägt dazu bei. mehr... (taz.de, 15.10.26)
St. Pölten: Noch Luft nach oben beim Grüner werden Die Landeshauptstadt St. Pölten setzt auf Grünräume und begrünte Dächer. Der WWF-Ökoreport vermisst jedoch messbare Ziele und Kontrollen. (www.krone.at, 15.10.26)
Strom in Nürensdorf: Pläne für grossen Batteriespeicher an wichtigem Knotenpunkt Im Unterwerk Breite in Nürensdorf laufen wichtige Stromleitungen zusammen. Künftig könnte dort auch Strom gespeichert werden. (www.tagesanzeiger.ch, 15.10.26)
KOMMENTAR - Trump macht sich zum Werkzeug des Kremls Die USA schauen zu, wie Russland auf den Winter hin das ukrainische Strom- und Heizsystem zerstört; zugleich bestrafen sie die Ukraine für militärische Gegenschläge. Diese verkehrte Politik wird Moskau niemals friedenswillig stimmen, sondern den Krieg nur verlängern. (www.nzz.ch, 15.10.26)
Betlehem: Katholische Universität setzt trotz Krisen ihren Einsatz fort - - Der Rektor der Universität Bethlehem, Bruder Hernan Santos, hat in einem Gespräch mit den Vatikanmedien die schwierigen Lebens- und Studienbedingungen im Westjordanland geschildert. Die anhaltenden politischen Spannungen und strengen Kontrollen an den Checkpoints beeinträchtigen den Alltag der Studierenden massiv, von denen ein Großteil täglich aus Jerusalem oder anderen Teilen der Westbank anreist. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 15.10.26)
Satelliten und Verteidigung: Es gibt sie doch, die deutsch-französische Zusammenarbeit Berlin und Paris haben Schwierigkeiten, Verteidigungsprojekte voranzubringen. Dass die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen ohne Einmischung der Politik klappen kann, zeigt sich bei der wichtigen Satellitenkommunikation. (www.sueddeutsche.de, 15.10.26)
Studie zu Klimaschutz: Fossile Volkswirtschaften verlieren Eine Studie untersucht Vor- und Nachteile eines schnellen Ausstiegs aus fossilen Energieträgern. Das Ergebnis ist eindeutig. mehr... (taz.de, 15.10.26)
NASA entwickelt Feststoffbatterie für die extreme Kälte auf dem Mond Prototyp liefert selbst bei minus 80 Grad noch Strom (www.scinexx.de, 15.10.26)
Erfolgreiches Klimaprogramm: Küsnacht reduziert Treibhausgase um 17 Prozent Die Gemeinde Küsnacht hat ihr Klima- und Energieprogramm 2022–2025 mehrheitlich erfüllt. Über 380 fossile Heizungen wurden ersetzt – doch einige Vorhaben bleiben offen. (www.tagesanzeiger.ch, 15.10.26)
Hohe Gaspreise: Teures Heizen - Gas kostet mittlerweile dreimal so viel wie vor dem Krieg. Verbraucher müssen sich auf ungemütliche Zeiten einstellen. - (www.faz.net, 15.10.26)
Tod eines Autors: Man nannte ihn den Schweizer Boccaccio: Gerold Späth ist tot Der Sohn einer Rapperswiler Orgelbauerdynastie schrieb Bücher voller Sprachlust, derber Komik und abgründiger Melancholie. Nun ist er kurz vor seinem 87. Geburtstag gestorben. (www.tagesanzeiger.ch, 15.10.26)
Kettenloses E-Bike: Die Revolution beim Radeln? Ein E-Bike ohne Kette und Schaltung? Der französische Hersteller CIXI will mit seinem innovativen PERS-Antrieb das Radfahren neu erfinden. Die „Radkrone“ hat das ungewöhnliche System auf dem Gailtalradweg in Kärnten getestet. Wie natürlich fährt sich ein E-Bike, das Muskelkraft in Strom umwandelt, beim Bremsen Energie zurückgewinnt und ganz ohne mechanische Verbindung zwischen Pedalen und Hinterrad auskommt? (www.krone.at, 15.10.26)
Ein Chip speichert Daten mithilfe von fließendem Wasser Winzige Hydrogel-Fasern speichern Informationen ganz ohne Elektronik (www.scinexx.de, 15.10.26)
Protest gegen Rechenzentren in den USA: Big Data, big Protest In den USA entstehen riesige Rechenzentren. Doch auch der Protest gegen die Megabauten wächst – und wird vor den Midterms zum wichtigen Wahlkampfthema. mehr... (taz.de, 15.10.26)
Spyware-Methode aufgedeckt: Spionagesoftware per Onlinewerbung Eine israelische Firma soll Onlinewerbung genutzt haben, um Spionagesoftware zu verbreiten. Das geht aus einem Bericht hervor, den BR und netzpolitik.org vorab einsehen konnten. Im Visier standen mutmaßlich internationale Organisationen, Staaten, Medien und Unternehmen.[mehr] (www.tagesschau.de, 15.10.26)
„Wir würden mehr zahlen und kriegen weniger“ Die EU-Kommission plant einen Haushalt von fast zwei Billionen Euro. Michael Jäger vom Europäischen Steuerzahlerbund kritisiert eine drohende Vergemeinschaftung von Schulden und fordert von Friedrich Merz ein standhaftes Auftreten. (www.welt.de, 15.10.26)
PostFinance rückt Zahlterminals ins Bild Das Finanzinstitut lanciert eine Kampagne für Geschäftskunden. Im Zentrum stehen drei Testimonialfilme, mitentwickelt und produziert von der Zürcher Produktionsfirma. (www.persoenlich.com, 15.10.26)
„Wollen unabhängig sein von Energieversorgern“ Das oberösterreichische Start-up Novventos hat kleine Kraftwerke entwickelt, die sowohl aus Wind als auch aus Sonne Strom erzeugen. An den ersten Prototypen wurde in einer kleinen Garagenwerkstatt geschraubt – mittlerweile hat die Jung-Firma große Pläne. CEO Franz Humer verrät sie im „Krone“-Gespräch. (www.krone.at, 15.10.26)
Extreme Hurrikans nehmen rund um Hawaii durch den Klimawandel zu El Niño könnte als Warnsignal für die Hurrikangefahr an Bedeutung verlieren (www.scinexx.de, 15.10.26)
UNO/Lateinamerika: „Den von Krisen betroffenen Gemeinschaften eine Stimme verleihen“ - - Eine Delegation von Caritas Lateinamerika und Karibik hat sich im Rahmen der 81. Generalversammlung der Vereinten Nationen und der Klimawoche in New York an internationalen Dialogforen beteiligt. Im Mittelpunkt standen zentrale Herausforderungen wie Klimaanpassung, Migration und Vertreibung, die Widerstandsfähigkeit von Gemeinschaften sowie der internationale Schutz von Geflüchteten und Migranten. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 15.10.26)
Midterm-Wahlen in den USA: Bischöfe mahnen zur Wahlbeteiligung auf - - Im Vorfeld der bevorstehenden Zwischenwahlen in den Vereinigten Staaten hat der Vorsitzende der US-amerikanischen Bischofskonferenz (USCCB), Erzbischof Paul S. Coakley, die Bürgerinnen und Bürger zur aktiven Teilnahme am politischen Leben aufgerufen. Die Mitwirkung an einer repräsentativen Demokratie sei sowohl ein Recht als auch eine gesellschaftliche Verantwortung, erklärte der Erzbischof von Oklahoma City. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 15.10.26)
Wasserstoff als Kraftstoff: Zerstört Wasserstoff Turbinen im Flugzeug? - Grüner Wasserstoff soll Gaskraftwerke klimaneutral machen, vielleicht sogar die Luftfahrt. Doch bei hohen Temperaturen greift er das Turbinenmaterial an. - (www.faz.net, 15.10.26)
Klimakosten bis 2060 – Der Klimawandel kostet Milliarden – für Wintersport wirds teuer Eine Studie des Bundes berechnet die Klimakosten bis 2060. Besonders teuer wird es für den Wintersport. (www.srf.ch, 15.10.26)
KI-forscherin Zweig: „Die Software ist nicht sicher, und das wissen die KI-Anbieter“ - Katharina Zweig ist Deutschlands wohl bekannteste KI-Forscherin. Im Interview spricht sie über tatsächliche Risiken der Künstlichen Intelligenz, die Verantwortung der Konzerne – und die Frage, wie wir über Sprachmodelle sprechen sollten. - (www.faz.net, 15.10.26)
Kreislaufwirtschaft wirtschaftlich machen Neues Framework hilft Unternehmen, den strategischen Wert zirkulärer Investitionen sichtbar zu machen (www.wwf.de, 15.10.26)
Wo Permafrost lückenhaft ist, erodieren Hänge stärker Längere Tauperioden und tiefere Auftauschichten könnten den Bodenabtrag verstärken (www.scinexx.de, 15.10.26)
Was bleibt? Die Görres-Gesellschaft auf Spurensuche im Vatikan - - Nur wenige Schritte vom Petersdom entfernt wird seit mehr als 140 Jahren Geschichte erforscht. Am Campo Santo Teutonico bewahrt das Römische Institut der Görres-Gesellschaft nicht nur das Wissen über vergangene Jahrhunderte, sondern bringt auch beinahe vergessene Geschichten ans Licht. Institutsdirektor Prof. Dr. Stefan Heid erklärt im Gespräch mit Vatican News, warum historische Forschung gerade heute unverzichtbar ist und was davon für kommende Generationen bleiben soll. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 15.10.26)
Spektakuläres Hochwasser: Braun statt Weiss: Die Iguazú-Fälle verwandeln sich in einen gigantischen Strom Wo sonst unzählige Kaskaden über die Felsen fallen, wälzt sich eine einzige schlammige Flut in die Tiefe. Fachleute machen El Niño verantwortlich, die wichtigsten Stege bleiben vorerst geschlossen. (www.tagesanzeiger.ch, 15.10.26)
Unruhen auf Mauritius: Proteste gegen hohe Preise: Demonstranten setzen Polizeistation in Brand Hunderte gingen in Port Louis und anderen Orten gegen teure Lebensmittel und Treibstoff auf die Strasse. Sie plünderten Geschäfte und errichteten brennende Barrikaden. (www.tagesanzeiger.ch, 15.10.26)
Basler Kantonalbank lanciert Kundenmagazin Die Zürcher Agentur hat «Nuance» gestaltet, die Texte liefert SDA-AWP Multimedia, eine Einheit der Nachrichtenagenturen Keystone-SDA und AWP. Das Heft für die Private-Banking-Kundschaft ist am 12. Oktober erstmals erschienen. (www.persoenlich.com, 15.10.26)
Neuer Auftritt begleitet den Standortwechsel Die Zürcher Agentur hat für Musik Hug die Kampagne «For Players Only» entwickelt. Anlass ist der neue Laden des Musikhauses beim Paradeplatz, der am 3. Oktober eröffnet hat. (www.persoenlich.com, 15.10.26)
Keine Zeit für Pessimismus Der Biodiversitätsforscher Josef Settele verband herausragende Forschung mit dem Einsatz für die Natur. Mit ihm verliert die internationale Wissenschaft einen Brückenbauer zwischen den Disziplinen und zur Politik. - (klimareporter.de, 15.10.26)
100 Jahre Michel Foucault – Likes, Sex, Macht: 5 Gründe, warum Foucault bis heute wichtig ist Wir reden offen über Sex, suchen unser wahres Ich und optimieren uns ständig. Michel Foucault hätte da ein paar Fragen. (www.srf.ch, 15.10.26)
Photovoltaikanlagen: Solar-Aufschlag ab 2029? Elf Verbände schlagen Alarm - Die geplante Netzentgeltreform könnte bis zu 165 Euro Aufschlag jährlich für Haushalte mit Solaranlage bedeuten, sagen Verbände. Sie appellieren an die Netzagentur, auf die Einführung zu verzichten. - (www.faz.net, 15.10.26)
Streit vor Haushaltsberatungen: EU-Klima auf der Kippe Von den EU-Haushaltsberatungen warnen Grüne und Umweltschutzverbände vor Kürzungen in der Klimapolitik. Dahinter steht ein grundsätzlicher Konflikt. mehr... (taz.de, 15.10.26)
Peter Habeler geehrt: Die Freude am Berg bleibt! Peter Habeler schrieb 1978 mit Reinhold Messner Alpingeschichte: Als erster Mensch bestieg der Tiroler den Mount Everest ohne zusätzlichen Sauerstoff. Nun erhält der 84-Jährige den Piolet d’Or für sein Lebenswerk. Die „Bergkrone“ wanderte mit der Bergsteigerlegende in seiner Heimat Mayrhofen auf den Filzenkogel – und erfuhr, warum es am Berg um weit mehr als hohe Gipfel geht. (www.krone.at, 15.10.26)
Hermeskeil verbindet Windenergie, Agri-PV und Nahwärme Die rheinland-pfälzische Kommune Hermeskeil erzeugt mit Wind und Sonne dreimal so viel erneuerbaren Strom wie sie selbst verbraucht und treibt nun gemeinsam mit der lokalen Landwirtschaft den Ausbau eines klimafreundlichen Nahwärmenetzes voran. (www.energiezukunft.eu, 15.10.26)
Grüngasquote: Wirtschaftsministerium legt Quotenpfad vor Das Wirtschaftsministerium legt erstmals einen Pfad für die Grüngasquote vor. Von 2028 an soll der Anteil klimaneutraler Brennstoffe steigen. Offen bleibt, ob genügend bezahlbare grüne Gase für private Haushalte verfügbar sein werden. (www.energiezukunft.eu, 15.10.26)
Fossile Inflation Öl- und Gaspreise treiben die Inflation und belasten Verbraucher, während Mineralölkonzerne von der fossilen Abhängigkeit profitieren. Elektrifizierung könnte Haushalte vor fossilen Preisschocks schützen. (www.energiezukunft.eu, 15.10.26)
Konflikte und Klimawandel: Erstmals seit 20 Jahren steigt die Zahl der Hungernden wieder Im Kampf gegen die Unterernährung hatte die Welt hohe Ziele. Jetzt legt die Welthungerhilfe alarmierende Zahlen vor: Es drohe ein Teufelskreis aus Hunger und Konflikten. (www.tagesanzeiger.ch, 15.10.26)
Inklusion in der Schweiz: Warum Behinderte täglich um ihre Grundrechte kämpfen müssen Spontane Mobilität, Kulturbesuch, Nachteilsausgleich – für Menschen mit Behinderungen bleibt vieles Utopie. Ein Ausweis soll das ändern, fordert unsere Gastautorin. (www.tagesanzeiger.ch, 15.10.26)
Energiekrise: „Wir müssen offen sagen: Das wird ein harter Winter“ Die EU-Staaten haben durch den Iran-Krieg 110 Milliarden Euro zusätzlich für Öl und Gas ausgegeben. Energiekommissar Dan Jørgensen fordert daher eine konsequente Abkehr von fossilen Brennstoffen – und rät von Tankrabatten ab. (www.sueddeutsche.de, 15.10.26)
Kürzungen geplant: Bundesrat Rösti spart erneut beim Klimaschutz – und verschiebt die Reform Nach dem Hitzesommer machte der Bundesrat umstrittene Sparmassmassnahmen beim Wald rückgängig. Nun will der Umweltminister erneut Millionen bei Klima- und Umweltschutz streichen. (www.tagesanzeiger.ch, 15.10.26)
Fellhofer: So wollen Islamisten Demokratie ablösen In der neuen Folge von „Message Macht Medien“ spricht Gerald Fleischmann mit Lisa Fellhofer, Direktorin der Dokumentationsstelle Politischer Islam, über islamistische Netzwerke und deren Einfluss auf die öffentliche Meinung. Etwa über die Manipulation von Wikipedia-Einträgen, extremistische Inhalte auf Social Media, ausländische Einflussnahme und die Verbreitung islamistischer Ideologien über Lifestyle-Angebote. Außerdem geht es um die Grenzen der Religionsfreiheit, mögliche Überschneidungen mit anderen extremistischen Strömungen und den Schutz Jugendlicher vor Radikalisierung. (www.krone.at, 15.10.26)
Die globale Mitteltemperatur steigt schneller als erwartet – und niemand weiss genau, warum. Jetzt beunruhigen Satellitenmessungen Klimaforscher Die Atmosphäre gewinnt immer mehr Energie. Das könnte auf eine grössere Empfindlichkeit des Klimas gegenüber Treibhausgasen hindeuten. Doch viele Fragen sind offen – und wichtige Satellitenmessungen enden bald. (www.nzz.ch, 15.10.26)
Gemeinsame Feindschaft gegenüber den Juden Der muslimische Antijudaismus ist religiös motiviert, bei der Linken steht er in der Tradition ihres Übervaters Marx. (www.nzz.ch, 15.10.26)
Gas sparen: Heizen mit der Klimaanlage lohnt sich Dass Klimaanlagen kühlen, weiß man. Im Winter sind sie aber auch als Heizung sinnvoll. Wir haben getestet, wie gut das funktioniert und berechnet, für wen sich das lohnt. (www.test.de, 15.10.26)
Eine Welt ohne Hunger rückt in weite Ferne Kriege und Klimakrise betreffen vor allem in Afrika immer mehr Menschen. Die Folgen: Flucht, Vertreibung und Hunger. Zwei aktuelle Berichte liefern Fakten und Empfehlungen an die Weltgemeinschaft. (www.dw.com, 14.10.26)
Maria Furtwängler: „Wir Frauen sollten uns der schöpferischen Kraft besinnen“ Insekten verschwinden, das Klima kippt — und die Politik wendet sich vom Klimaschutz ab? Schauspielerin Maria Furtwängler fordert mehr Einsatz für den Artenschutz, klare Worte in den Medien und ein Umdenken im Umgang mit der Natur (www.freitag.de, 14.10.26)
Genozid in »Deutsch-Südwest«: Völkermord verjährt nicht Die Nachfahren der Opfer des ersten deutschen Genozids in der einstigen Kolonie Deutsch-Südwestafrika fordern von der Bundesregierung die vollumfängliche Anerkennung deutscher Schuld. Die Denkmale der mörderischen deutschen »Schutztruppe« werden in Namibia bis heute gepflegt. (www.jungewelt.de, 14.10.26)
Datenzentren als Risiko für Trump Während US-Präsident Donald Trump neue Datenzentren als wirtschaftliche Chance und strategische Notwendigkeit verteidigt, gehen republikanische Kandidaten zunehmend auf Distanz. Steigende Stromkosten, Umweltbelastungen und Proteste an Ort und Stelle machen deren Ausbau zu einem Wahlkampfthema vor den Midterms am 3. November. (orf.at, 14.10.26)
„Ich würde Deutschland denen nicht überlassen“ – Merkel kritisiert AfD – und nimmt Linke in Schutz Altkanzlerin Angela Merkel ruft zum Einsatz für die Demokratie auf und grenzt die Linke von der AfD ab. Kompromisse enden für sie bei Angriffen auf Grundrechte und Menschenwürde. (www.welt.de, 14.10.26)
Neue Regeln für Social Media – Bundesrat will Jugendschutz verbessern – das steckt dahinter Nach Kritik will die Regierung im neuen Gesetz für Big-Tech Jugendliche besser schützen. Die wichtigsten Antworten. (www.srf.ch, 14.10.26)
So vergiftet die Schweizer Industrie das Land mit PFAS Trotz drohendem Verbot und Klagerisiken setzen Schweizer Firmen auf die Ewigkeitschemikalien. Der Beobachter hat hinter die Kulissen der Schweizer PFAS-Industrie geschaut. (www.beobachter.ch, 14.10.26)
«Es ist ein Riesenakt, PFAS wieder loszuwerden» PFAS sind giftig, sie belasten Mensch und Umwelt. Dennoch sind sie nur schwer zu verbieten. Umweltchemiker Martin Scheringer erklärt die Gründe. (www.beobachter.ch, 14.10.26)
Kommunales Bauen: ABG investiert 2,4 Milliarden Euro in Wohnungen - Die kommunale ABG Frankfurt Holding will in den nächsten Jahren rund 5700 Wohnungen planen und bauen. Allerdings müssen dafür die Rahmenbedingungen stimmen. - (www.faz.net, 14.10.26)
Social Media: Die Gefahren für Kinder sind einfach zu groß - Ein guter Beschluss: Erst von 13 Jahren an soll die Nutzung sozialer Medien erlaubt werden. Nun kommt es auf die Möglichkeiten der Altersprüfung an. - (www.faz.net, 14.10.26)
Niederlande: Junge Menschen entdecken den Glauben neu - - Jahrzehntelang galt die Kirche in den Niederlanden als Beispiel für fortschreitende Säkularisierung. Doch inzwischen entdecken immer mehr junge Menschen den katholischen Glauben neu. Bischof Jan Hendriks berichtet im Gespräch mit Vatican News von dieser Entwicklung – während rund 70 junge Sängerinnen und Sänger aus seiner Diözese Haarlem-Amsterdam bei ihrer Rom-Wallfahrt von Papst Leo XIV. beim Angelus begrüßt wurden. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 14.10.26)
Wegen Klimawandel – Bern verschenkt 150 Marronibäume – für eine grünere Zukunft Die Stadt Bern verteilen Marronibäume an die Bevölkerung. Sie erhoffen sich mehr als nur eine reiche Ernte. (www.srf.ch, 14.10.26)
Rüstungsforschung: „Der Drohnenkrieg hat alles verändert“ - An der Universität Stuttgart eröffnet ein „Campus für Sicherheit, Verteidigung und Resilienz“. Forschungsressourcen sollen hier gebündelt werden. - (www.faz.net, 14.10.26)
Auch bei Investitionen wächst die "Klima-Lücke" Von fünf auf sechs Billionen Euro steigen die nötigen Investitionen, um Deutschland bis 2045 klimaneutral zu machen, ergibt eine neue Studie der KfW. Die Förderbank sieht zwar einen "Investitionsstau" beim Klimaschutz, hält aber weiter das Erreichen der Netto-Null bei den Emissionen in 20 Jahren für machbar. - (klimareporter.de, 14.10.26)
Ein zukunftsfähiges Bürogebäude ohne Heizen und Kühlen – RESI in Bamberg Ein innovatives Bürogebäude in Bamberg, das ohne Heizung und Kühlung auskommt – lernen Sie die Prinzipien des nachhaltigen Bauens kennen. (nbau.org, 14.10.26)
Wie Parkhäuser oder Tankanlagen zu Energieerzeugern werden Parkhäuser transformieren sich zu Solarkraftwerken. Wie eine baukreative Lösung Flächenkonflikte löst und Energiebedarf deckt. (nbau.org, 14.10.26)
Nach dem Felssturz an der Zugspitze: Mit der Erderwärmung steigt die Gefahr für die Menschen im Tal Der Klimawandel sorgt dafür, dass der Permafrost zu schmelzen beginnt und damit der „Klebstoff“ fehlt, der den zerklüfteten Kalk der Berge zusammenhält. Die Folge: weitere Felsstürze. (www.sueddeutsche.de, 14.10.26)
100 Jahre Frankfurter Küche: Die erste Einbauküche der Welt - Die Frankfurter Küche war inspiriert vom Effizienzgedanken moderner Fabriken. Erfinderin Margarete Lihotzky hatte selbst kein Interesse an Kochen und Haushalt. Sie warnte sogar: „Wer sich nicht wehrt, landet am Herd.“ - (www.faz.net, 14.10.26)
Heizen mit Öl und Gas: Kritik an Quote für klimaneutrale Brennstoffe Bei bestehenden fossilen Heizungen soll es einen schrittweise steigenden Anteil von klimaneutralem Brennstoff geben. Die Pläne sind umstritten. mehr... (taz.de, 14.10.26)
Tag der Reparatur WWF: Bundesregierung muss Reparaturbonus beschließen, statt prüfen (www.wwf.de, 14.10.26)
Kommunikationsplattformen – Bundesrat will Online-Jugendschutz ausbauen Die Vorlage des Bundesrats zum Vorentwurf des Bundesgesetzes findet Zustimmung unter Parteien, Kantonen und Verbänden. (www.srf.ch, 14.10.26)
Jetzt live: Der Bundesrat will Social Media und Suchmaschinen regulieren – zumindest ein bisschen Das Gesetz soll auch Kinder und Jugendliche besser schützen. Anbieter dürfen Minderjährigen nur noch beschränkt Werbung ausspielen. Damit geht die Regierung auf Kritik aus der Vernehmlassung ein. In einem ersten Entwurf fehlte der Jugendschutz komplett. (www.nzz.ch, 14.10.26)
Glosse zu Sprache und Politik – Trump macht KI zu Superintelligenz – What's next, Mr. President? Donald Trump schraubt mal wieder an der Sprache herum. Sechs Begriffe, die auch ein Superlativismus-Upgrade brauchen. (www.srf.ch, 14.10.26)
Mehr Jugendschutz: Kabinett beschließt Eckpunkte für Social-Media-Beschränkungen Von einer Altersgrenze für Social Media bis zum "KI-Seepferdchen": Das Kabinett hat ein Bündel an Maßnahmen für besseren Kinder- und Jugendschutz im Internet auf den Weg gebracht. Wann die Regelungen in Kraft treten, ist aber noch offen.[mehr] (www.tagesschau.de, 14.10.26)
Schweizer Energieversorgung: Trockenheit drosselt Flusskraftwerke – Strompreise dürften steigen Wegen historisch tiefer Pegelstände fallen Laufwasserkraftwerke im ganzen Land aus oder produzieren massiv weniger Strom. Versorger müssen teuren Ersatzstrom einkaufen. (www.tagesanzeiger.ch, 14.10.26)
D: Abt sieht Zukunft in kleineren Gemeinschaften - - Der Abt des Benediktinerklosters Gerleve im Münsterland, Andreas Werner, sieht in kleineren Ordensgemeinschaften eine Chance für die Zukunft des klösterlichen Lebens. Statt großer Konvente hält er Gruppen von etwa zwölf Mönchen für sinnvoll. Zugleich spricht er sich für eine kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Liturgie und eine zeitgemäßere Präsenz in den sozialen Medien aus. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 14.10.26)
Czerny zum Thema ökologische Nachhaltigkeit: Neue Verhaltensweise nötig - - Im Borgo Laudato si’ der Päpstlichen Villen von Castel Gandolfo ist Kardinal Michael Czerny am Dienstagabend mit der neu gestifteten Medaille „Papst Leo XIV.“ ausgezeichnet worden. Der von der Villanova University verliehene internationale Preis würdigt Führung und Engagement in den Bereichen Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit sowie Schutz der Verwundbaren. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 14.10.26)
Die FDP und die Krise des Liberalismus Die FDP ist weder im Bundestag noch in den meisten Landesparlamenten vertreten. Doch ihre Krise reicht über die Partei hinaus. Freiheit wird heute häufig vor allem als Wirtschaftsfreiheit definiert. Dabei gehören zum liberalen Versprechen ebenso Bürgerrechte, individuelle Selbstbestimmung und die Freiheit von religiöser und moralischer Bevormundung. (hpd.de, 14.10.26)
Jüdisches Leben: Sie ist fortan die deutsche Stimme gegen Antisemitismus Katharina von Schnurbein, 52, ist die neue Beauftragte der Bundesregierung. Sie ist eine Frau mit einer klaren Haltung – und manchmal auch mit einer umstrittenen. (www.sueddeutsche.de, 14.10.26)
Enttäuschende Rendite bei grünen Anlagen: Erste Pensionskassen haben begonnen, ihre ESG-Fonds wieder zu verkaufen Viele professionelle Investoren haben stark auf die Nachhaltigkeit gesetzt. Doch weil die Performance zurückliegt, stellen sie ihre Strategie jetzt auf den Prüfstand. (www.nzz.ch, 14.10.26)
Überholen E-Autos im Ländle bald die Verbrenner? Noch nie wurde in Vorarlberg in einem Monat ein so hoher Elektroauto-Anteil bei Neuwagen erreicht wie im September: 36 Prozent aller neu zugelassenen Wagen waren Stromer. (www.krone.at, 14.10.26)
So verteidigt Roger Elsener Sparkurs und Entlassungen Der SRF-Direktor hat den Vorwurf zurückgewiesen, der Sender entlasse Journalistinnen und Journalisten auf politischen Druck. An den umstrittenen Personalentscheiden hält er fest. Das Leitungsteam will die Kritik nun in Gesprächsrunden mit den Abteilungen besprechen. (www.persoenlich.com, 14.10.26)
Neue Regeln ab 2027: Diese Neuerungen gelten auf dem Weg zum Führerausweis Wer Autofahren lernen will, muss künftig den Verkehrskundeunterricht vor der Theorieprüfung besuchen. Auch die Digitalisierung spielt bei der Reform eine zentrale Rolle. (www.tagesanzeiger.ch, 14.10.26)
Lungenkrebs diagnostiziert Papst Leo XIV. ist nach Angaben seiner behandelnden Ärzte an Lungenkrebs erkrankt. Das teilte das Ärzteteam der Gemelli-Klinik in Rom nach der Operation des 71-Jährigen mit. Bei dem etwa eineinhalbstündigen Eingriff sei der untere Lappen der rechten Lunge des Oberhauptes der katholischen Kirche entfernt worden. Die anschließende Untersuchung habe bestätigt, dass es sich bei dem Knoten um ein Lungenadenokarzinom handelte. (orf.at, 14.10.26)
DR Kongo: Gewalt erschwert Kampf gegen Ebola - - Ein neuer Ebola-Ausbruch stellt die Demokratische Republik Kongo vor große Herausforderungen. Besonders im Osten des Landes erschweren bewaffnete Konflikte und die Vertreibung zahlreicher Menschen die medizinische Versorgung und die Eindämmung des Virus. Das berichtet der kongolesische Ordenspriester Olivier Ndondo gegenüber dem katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“. Die katholische Kirche versucht, die betroffene Bevölkerung mit Nothilfe und Aufklärung zu unterstützen. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 14.10.26)
KI-generierte Traumwelt: Ablenkung in Pastell Social Media ist voll von flauschigen Wolken, die durch eine pinke KI-Traumwelt schweben. Stellen sich TechBros so die Zukunft vor? mehr... (taz.de, 14.10.26)
Erste nationale Imagekampagne lanciert Die B2B-Sparte von Brack setzt auf Jobtitel wie «Head of Bürostuhl-Evaluation» als Motiv und den Claim Nicht dein Job. Unser Job». Ausserdem kündigt sie drei neue Partnerschaften an. (www.persoenlich.com, 14.10.26)
BUND-Recherche zeigt: Wildschweine in weiten Teilen Deutschlands mit PFAS belastet - Alle 114 Leberproben überschritten gesetzlich zulässigen Höchstgehalte für PFAS deutlich - (www.bund.net, 14.10.26)
E-Scooter in Georgien: Roller für Tblissi, Daten für Moskau Der russische Technologiegigant Yandex betreibt in Georgien den Verleih von E-Scootern und andere Mobilitätsangebote. Putins Geheimdienst fährt mit. mehr... (taz.de, 14.10.26)
Die autoritäre Versuchung Die Zahl der Demokratien ist rückläufig. Sind wir also auf dem Weg in eine Epoche autoritärer Herrscher, die sich des Werkzeugkastens des Populismus bedienen? Der Politikwissenschaftler Hans Vorländer entwickelt eine packende Analyse der Gegenwart. - (www.journal21.ch, 14.10.26)
Wiens Pakete reichen eineinhalb Mal um die Erde Eineinhalb Mal um die Erde: Wiens Paket-Berg sprengt alle Rekorde. - Ob Mode, Elektronik oder Alltagshelfer – die Wiener bestellen wie die Weltmeister. Rund 150 Millionen Pakete wurden 2025 in der Bundeshauptstadt bewegt. Und der Boom dürfte noch lange nicht vorbei sein ... (www.krone.at, 14.10.26)
E wie Einfach: Günstiges Bauen geht nur mit weniger Normen - Die Bundesregierung will mit dem experimentellen Gebäudetyp E das Bauen vereinfachen. Doch ohne Normabbau bleibt das eine Illusion. Hessen wagt den nächsten Schritt. - (www.faz.net, 14.10.26)
Munich Climate Week: Wie passt sich München an den Klimawandel an? Mehr als 300 Veranstaltungen vernetzen Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft; im Fokus stehen Hitze, Wasserresilienz und Infrastruktur. (nbau.org, 14.10.26)
Knoten in der Lunge – Papst Leo XIV. hat Lungenkrebs: Was bekannt ist Dem Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche wurde der untere Lappen des rechten Lungenflügels entfernt. (www.srf.ch, 14.10.26)
Messe zum Jahrestag von Amoris laetitia: Wortlaut der verlesenen Predigt von Papst Leo - - Lesen Sie hier im Wortlaut und in amtlicher Übersetzung die Predigt, die Papst Leo XIV. für die Messe zum 10. Jahrestag von Amoris laetitia vorbereitet hat. Verlesen wurde sie von Kardinal Tagle. Sämtliche Wortmeldungen der Päpste im Original und in den verschiedenen Übersetzungen finden Sie auf vatican.va. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 14.10.26)
Informationsflut setzt PR unter Druck Laut Umfrage von News Aktuell und P.E.R. Agency sehen 56 Prozent der Kommunikationsfachleute darin die grösste Einschränkung ihrer Einflussmöglichkeiten. (www.persoenlich.com, 14.10.26)
Pu der Bär wird 100 Jahre alt – Der Bär, an dem sein Schöpfer zerbrach Am 14. Oktober 1926 erschien das erste Buch über Pu. Die herzigen Geschichten wurden für ihren Schöpfer zum Verhängnis. (www.srf.ch, 14.10.26)
Bettina Orlopp: Warum werden Sie lieber unterschätzt, Bettina Orlopp? Sie ist eine von drei Frauen an der Spitze deutscher Dax-Vorstände. Im Podcast spricht sie über Risikobereitschaft, Resilienz und warum sie keine »harte Bankerin« ist. (www.zeit.de, 14.10.26)
Die Wahrheit: Nein, diese kleinen Schlingel! Die künstliche Intelligenz ist in der Pubertät und zeigt „unerwartete Verhaltensweisen“. mehr... (taz.de, 14.10.26)
ki richtig einsetzen: Digitale Transformation braucht eine stimmige Strategie - Deutsche Unternehmen investieren viel Geld in ihre Digitalisierung. Milliarden fließen in Künstliche Intelligenz. Strategiepapiere versprechen viel, aber dennoch bleibt der Erfolg oft aus. Oft liegt das am Management. - (www.faz.net, 14.10.26)
So lässt sich Platin bei der Wasserstoffproduktion einsparen Eine 24 Nanometer dünne Schutzschicht könnte in Elektrolyseuren viel Platin sparen (www.scinexx.de, 14.10.26)
«Lieber sterbe ich, als Leute aus dem Westen vorbeizulassen»: Die Wintererstbesteigung des K2 geriet zum Wettstreit der Nationen Eine neue Dokumentation zeigt, wie verbittert der Kampf um den Gipfelerfolg am zweithöchsten Berg der Welt war. Am Ende kostete er fünf Bergsteiger das Leben. (www.nzz.ch, 14.10.26)
Bergführen bedeutet mehr als vorneweg stapfen | Ein Gespräch über internationale Herausforderungen, Fehlerkultur und einen Beruf im Wandel zwischen Tradition, Verantwortung und Klimawandel. Ein Gespräch über internationale Herausforderungen, Fehlerkultur und einen Beruf im Wandel zwischen Tradition, Verantwortung und Klimawandel. | Die Bergführerin und Juristin Rita Christen wurde 2020 als erste Frau zur Präsidentin des Schweizer Bergführerverbands (SBV) gewählt. Im November 2026 übernimmt sie die Präsidentschaft der Internationalen Vereinigung der Bergführer (IVBV). (sbv-asgm.ch, 13.10.26)
Fastenaktion: Nico Meier verantwortet die Medienarbeit Der 44-jährige Journalist, Dozent und Podcastproduzent folgt bei der NGO auf Mischa von Arb. | Nico Meier übernimmt bei der Schweizer NGO Fastenaktion die Funktion des Fachverantwortlichen Medienarbeit und Kommunikation. Der 44-jährige Journalist, Dozent und Podcastproduzent folgt auf Mischa von Arb, teilt Fastenaktion mit. | Meier koordiniert die Medienarbeit zur internationalen Zusammenarbeit in den zwölf Landesprogrammen und pflegt die Kontakte zu den Medien. Zudem ist er laut Mitteilung massgeblich an Konzeption und Ausrichtung der gesamten Öffentlichkeitsarbeit im deutschsprachigen Raum beteiligt. | Meier sammelte über zehn Jahre journalistische Erfahrung bei verschiedenen Radiostationen. Danach wechselte er zu CH Media Radios in die nationale und internationale Berichterstattung und leitete zuletzt die Bundeshausredaktion für sämtliche CH-Media-Radios mit. (www.persoenlich.com, 13.10.26)
Unkontrolliert austretendes Klimagas: Methanlecks in jeder dritten deutschen Anlage Der Bestandteil von Erdgas entweicht vielerorts in die Atmosphäre – und heizt das Klima auf. DUH: Behörden und Betreiber müssten dringend handeln. mehr... (taz.de, 13.10.26)
Sexualisierte Gewalt gegen Kinder: „Risiken im digitalen Raum explodieren“ Tausende Kinder und Jugendliche erleben sexuelle Gewalt in Deutschland. Die Missbrauchsbeauftragte fordert dringend mehr Schutz und Ressourcen. mehr... (taz.de, 13.10.26)
Stäfner Stein: Im Zürichsee gibt es nun ein Denkmal für den historisch tiefen Wasserstand Der Wasserpegel ist so tief wie zuletzt 1909. Eine Untiefe beim Stäfner Stein liegt deshalb auf dem Trockenen. Die Gemeinde Stäfa liess nun die Jahreszahl 2026 in den Fels gravieren. (www.tagesanzeiger.ch, 13.10.26)
Urheberrecht und KI-Influencer: Credit, bitte! Die KI-generierte Internetpersona Jean Philanthrope kopierte eine Choreografie, ohne den Urheber Doyah Treize zu nennen. Im Netz wird gefordert, ihn zu nennen. mehr... (taz.de, 13.10.26)
Kartoffeln sterben den Hitzetod – Gentechnik soll die Rettung bringen Nach dem trockenen Sommer sind die Schweizer Kartoffelernten so tief wie nie. Gesucht werden neue, robustere Sorten – auch mit Hilfe von Gentechnik, fordert der Branchenverband Swisspatat. Die Kartoffelbauern aber sind selber uneins. (www.beobachter.ch, 13.10.26)
Studio Markus Kraft: Zürich Tourismus führt neue Wortmarke ein Die Organisation baut auf dem Erscheinungsbild von 2017 auf und will Zürich als mehr als eine Tourismusdestination positionieren. | Zürich Tourismus hat seine Markenidentität weiterentwickelt und eine neue Wortmarke eingeführt: «Enjoy Zürich, Switzerland.» Sie ersetzt das bestehende Logosystem nicht, sondern baut darauf auf. Beratend und gestalterisch begleitet hat die Weiterentwicklung Studio Marcus Kraft, das seit der Einführung der Corporate Identity im Jahr 2017 mit Zürich Tourismus zusammenarbeitet, heisst es in einer Mitteilung. (www.persoenlich.com, 13.10.26)
EU-Projekt zum Umgang mit Hitzeextremen in Städten startet Die Meldungen über neue Rekordtemperaturen sind allgegenwärtig. Wie eine Anpassung an starke Hitze in Hamburg gelingen kann, untersucht Dr. Malte von Szombathely von der Universität Hamburg in einem neuen Forschungsprojekt. Es wird im Rahmen des Programms „Horizone Europe“ von der Europäischen Union gefördert. | Im Rahmen des Vorhabens „Protecting urban livelihoods from severe heat extremes“ (PULSE) wird das Team der Universität in enger Zusammenarbeit mit der Hansestadt Hamburg, die eine von sechs Modellregionen des Projektes ist, drei Ansätze erproben. Neben einer Sofortmaßnahme in Form von Risikowarnungen im öffentlichen Personennahverkehr zur Sensibilisierung werden in den kommenden vier Jahren auch zwei langfristige Lösungen umgesetzt. | „Einer unserer Ansätze ist es, an Hitze-Hotspots, an denen besonders viele verletzliche Personen wie ältere Menschen oder Kinder leben, sogenannte Klimaoasen zu schaffen“, erklärt Dr. Malte von Szombathely, (www.uni-hamburg.de, 13.10.26)
Axpo veröffentlicht White Paper zu Wasserkraftkonzessionen In den kommenden Jahren und Jahrzehnten laufen die Konzessionen zahlreicher Wasserkraftwerke aus. Für Gemeinden und Kantone als Besitzer der Wasserrechte sind damit weitreichende Entscheide über Heimfall, künftige Beteiligungen, Betrieb, Vermarktung und Risikotragung verbunden. Als einer der grossen Wasserkraftproduzenten der Schweiz hat Axpo ein White Paper «Erneuerung von Wasserkraftkonzessionen: Chancen & Herausforderungen» erarbeitet Es dient als sachliche Orientierungshilfe für die Gemeinwesen und enthält umfassende Hintergrundinformationen. | Beim Ablauf einer Konzession stehen dem Gemeinwesen grundsätzlich zwei Wege offen: Es kann den Heimfall ausüben und das Wassernutzungsrecht anschliessend neu vergeben oder es kann auf den Heimfall verzichten und die Konzession erneuern. In beiden Varianten kann die künftige Beteiligung neu ausgestaltet werden. Welche dieser Möglichkeiten ausgeübt wird, hängt von vielen und komplexen Faktoren ab. (www.gebaeudetechnik-news.ch, 13.10.26)
«I feel like a power woman!» | Solarlicht verändert den Alltag von Familien Rund 86'000 Haushalte in Äthiopien haben dank dem Projekt Solar Learning Äthiopien bereits Zugang zu Solarsystemen erhalten. | Was das konkret bedeutet, erzählt eine Mutter in unserem Video: Ihre Kinder können jetzt abends bei Solarlicht lernen. Und für die Beleuchtung muss die Familie kein Kerosin mehr kaufen. | Im Projekt Solar Learning Äthiopien bilden wir junge Menschen in Solartechnik aus. Sie lernen, Solaranlagen zu installieren und zu warten — und wie sie mit diesem Wissen ein eigenes kleines Unternehmen aufbauen können. | Zwischen 2018 und 2024 haben 496 Teilnehmende die Ausbildung mit einem staatlich anerkannten Zertifikat in Solartechnik abgeschlossen. Die Absolvent:innen gründeten insgesamt 45 Solarunternehmen. So schaffen sie sich ein Einkommen und bringen gleichzeitig Solarstrom in ihre Gemeinden. | In der laufenden Phase 2025—2027 wollen wir weitere 300 junge Menschen zu Solarfachkräften ausbilden. (solafrica.ch, 13.10.26)
«I feel like a power woman!» | Solarlicht verändert den Alltag von Familien Rund 86'000 Haushalte in Äthiopien haben dank dem Projekt Solar Learning Äthiopien bereits Zugang zu Solarsystemen erhalten. | Was das konkret bedeutet, erzählt eine Mutter in unserem Video: Ihre Kinder können jetzt abends bei Solarlicht lernen. Und für die Beleuchtung muss die Familie kein Kerosin mehr kaufen. | Im Projekt Solar Learning Äthiopien bilden wir junge Menschen in Solartechnik aus. Sie lernen, Solaranlagen zu installieren und zu warten — und wie sie mit diesem Wissen ein eigenes kleines Unternehmen aufbauen können. | Zwischen 2018 und 2024 haben 496 Teilnehmende die Ausbildung mit einem staatlich anerkannten Zertifikat in Solartechnik abgeschlossen. Die Absolvent:innen gründeten insgesamt 45 Solarunternehmen. So schaffen sie sich ein Einkommen und bringen gleichzeitig Solarstrom in ihre Gemeinden. | In der laufenden Phase 2025—2027 wollen wir weitere 300 junge Menschen zu Solarfachkräften ausbilden. (solafrica.ch, 13.10.26)
Umfrage zu US-Präsident: 60 Prozent der Amerikaner halten Trumps Bereicherung im Amt für illegal oder unethisch Laut einer AP-Umfrage stufen 40 Prozent der US-Bürger Trumps Verhalten als illegal ein, weitere 20 Prozent als unethisch. Mehr als die Hälfte glaubt, der Präsident stelle seinen Profit über das Wohl des Landes. (www.tagesanzeiger.ch, 13.10.26)
Deutschlands digitalste Großstadt: Stuttgart auf der Smart Country Convention ausgezeichnet Stuttgart ist offiziell als digitalste Großstadt Deutschlands geehrt worden: Auf der Smart Country Convention (SCCON) in Berlin nahm der für die städtische Digitalisierung verantwortliche Erste Bürgermeister Dr. Fabian Mayer heute den Award für den 1. Platz im Smart City Index 2026 des Digitalverbands Bitkom entgegen. (www.stuttgart.de, 13.10.26)
Ökumene-Verband: Gebet kann Kirchen näher zusammenbringen Eine Ökumene-Studie zeigt, wie das Gebet trotz sprachlicher Vielfalt zur Verständigung der Kirchen beitragen kann (www.ekd.de, 13.10.26)
Sicherheit im Wald: Hitze lässt Äste brechen – Jura schliesst Vitaparcours Der trockene Sommer schwächt Bäume so stark, dass Äste unkontrolliert herabfallen. Mehrere Gemeinden im Jura sperren ihre Vitaparcours, bis Förster die Strecken gesichert haben. (www.tagesanzeiger.ch, 13.10.26)
Skirennfahrer Pirmin Zurbriggen: «Gott war mein Mentaltrainer» Als Kind lief er für eine einzige Abfahrt durch den Schnee den Berg hinauf. Später feierte er einen Weltcupsieg nach dem anderen. Im Buch «Pirmin» erzählt Pirmin Zurbriggen von der Kraft, die ihm der Glaube für den Spitzensport gab. (www.tagesanzeiger.ch, 13.10.26)
„Unsere Zukunft wird uns geraubt“ – Greta Thunberg nimmt an Schülerprotest in Frankreich teil Erneut blockieren junge Demonstranten in Frankreich mehr als 200 Gymnasien. Unterstützt werden sie unter anderem von Greta Thunberg. (www.welt.de, 13.10.26)
Weltweit: Bischöfe senden Genesungswünsche an Papst Leo XIV. - - Aufgrund des Krankenhausaufenthalts und des bevorstehenden ärztlichen Eingriffs von Papst Leo XIV. haben Würdenträger der katholischen Kirche sowie Persönlichkeiten aus dem internationalen und familiären Umfeld ihre Genesungswünsche geäußert. Der gesundheitlich bedingte Ausfall des Kirchenoberhaupts führte unter anderem zur Absage seiner persönlichen Teilnahme am Abschlussgottesdienst einer einwöchigen internationalen Bischofstagung in Rom. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 13.10.26)
Neue Stromtarife: Was sich für Haushalte ändert Das System der Stromnetzentgelte wird nach 25 Jahren grundlegend reformiert. Ab 1. Jänner 2027 gelten neue Regeln, die vor allem Haushalte mit E-Autos, Wärmepumpen und PV-Anlagen betreffen. Wer seinen Stromverbrauch flexibel gestaltet und Verbrauchsspitzen vermeidet, profitiert. Wer hingegen viel Strom gleichzeitig benötigt, muss mit höheren Kosten rechnen. (www.krone.at, 13.10.26)
Schülerproteste in Frankreich: Greta Thunberg demonstriert mit Schülern in Paris für bessere Schulen Die schwedische Aktivistin mischt sich in Saint-Denis unter die Protestierenden und wirft der Polizei Gewalt gegen junge Demonstranten vor. Landesweit blockieren Schüler mehr als 200 Gymnasien. (www.tagesanzeiger.ch, 13.10.26)
Studie aus China: Schadet die Energiewende wirklich dem Artenschutz? China meldet Rekorde beim Solarausbau. Eine Studie erkennt darin eine Gefahr für die Vogelwelt. Aber besteht die wirklich? (www.sueddeutsche.de, 13.10.26)
Mehr Strom, weniger Streit: Die EU-Strategie für die COP 31 Die EU will beim Klimagipfel COP 31 in Antalya auf mehr Elektrifizierung und die Umsetzung bestehender Zusagen drängen. Neue Finanzierungsversprechen sind offenbar nicht vorgesehen. Auch beim Zeitplan des nächsten IPCC-Berichts zeichnet sich Streit ab. - (klimareporter.de, 13.10.26)
Natur unter Druck: Warum sich der Einsatz für die Biodiversität lohnt Seit 1970 sind die weltweit beobachteten Wildtierbestände im Durchschnitt um 73 Prozent zurückgegangen. Das zeigt der neue Living Planet Report des WWF. Besonders dramatisch ist die Situation in Süsswasserlebensräumen. Gleichzeitig gibt es Grund zur Hoffnung: Gezielte Schutzmassnahmen zeigen Wirkung, bedrohte Arten erholen sich und zerstörte Lebensräume können wieder zu wertvollen Rückzugsorten werden. Auch in der Schweiz belegen die Rückkehr des Weissstorchs und des Fischotters, dass sich der Einsatz für die Natur lohnt. | Der Living Planet Report des WWF zeichnet ein besorgniserregendes Bild der globalen Biodiversität. Seit 1970 sind die überwachten Wildtierpopulationen weltweit im Durchschnitt um 73 Prozent geschrumpft. Die Zahlen verdeutlichen, wie stark menschliche Aktivitäten die natürlichen Lebensgrundlagen unter Druck setzen. (naturschutz.ch, 13.10.26)
Tiefenlager an der Grenze | Das sagen die deutschen Behörden zum Atommülllager in Stadel Die Schweiz plant ein Tiefenlager in Stadel — nahe der deutschen Grenze bei Hohentengen. Berlin lobt die Transparenz der Schweizer Behörden. Die Grenzgemeinden fordern Mitsprache und Geld. | Deutsche Behörden fordern mehr Transparenz beim geplanten Schweizer Atommülllager. | Der Unmut in deutschen Grenzgemeinden ist gross. | Bundesrat Rösti bestätigte, dass Gemeinden beidseitig der Grenze entschädigt werden sollen. | Der Bundesrat entscheidet voraussichtlich 2031, ob das Tiefenlager in Stadel gebaut wird. | Die Schweiz will ihren Atommüll in Stadel im Zürcher Unterland vergraben — nur drei Kilometer von der deutschen Gemeinde Hohentengen entfernt. Dass das geplante geologische Tiefenlager für radioaktive Abfälle so nahe an der Grenze liegt, stösst bei den deutschen Nachbarn auf Skepsis — und auf Wut. | Dass die Schweiz den Standort im Zürcher Unterland für das Tiefenlager vorschlägt, hat mit der gut 100 Meter dicken Gesteinsschicht aus Opalinuston dort zu tun. (www.tagesanzeiger.ch, 13.10.26)
Zürcher Bahnverkehr: SZU macht Signale überflüssig und stellt auf digitale Zugsicherung um Die Sihltal Zürich Uetliberg Bahn erneuert ihre Bahntechnologie und führt das System ETCS Level 2 ein. Bis 2035 sollen so 30 Prozent mehr Verbindungen bewältigt werden. (www.tagesanzeiger.ch, 13.10.26)
Erneuerbare Energien: Reiches Rollback Eigentlich sollte Katherina Reiche die Wirtschaft ankurbeln. Doch ihre Gesetze für den Strommarkt sind dazu nicht geeignet. Was will die Wirtschaftsministerin? mehr... (taz.de, 13.10.26)
Raumklimageräte: Vom Kühlgerät zum Heizsystem - - - In Skandinavien ist das Heizen mit Raumklimageräten seit Jahren Alltag. Was in Deutschland noch oft als Komfortkühlung gilt, ist dort ein etabliertes Heizprinzip: Eine Luft-Luft-Wärmepumpe nutzt Außenluft als Energiequelle und bringt die Wärme direkt über ein oder mehrere Innengeräte in die Räume. Für Heizungsfachbetriebe entsteht damit ein zusätzliches Geschäftsfeld. Der zentrale Unterschied zur Luft-Wasser-Wärmepumpe: Die Wärme wird nicht über Heizwasser verteilt, sondern direkt über Luft in den Raum eingebracht. - Artikel weiterlesen auf IKZ-select - - - (www.ikz.de, 13.10.26)
Greta Thunberg schließt sich Schülerprotest im Pariser Vorort Saint-Denis an Im Pariser Vorort Saint-Denis hat sich die Aktivistin Greta Thunberg den Schülerprotesten angeschlossen. Sie wirft den Einsatzkräften vor, gezielt gegen teilnehmende Minderjährige vorzugehen. (www.welt.de, 13.10.26)
Amoris-Tagung: Familien sind Akteure der kirchlichen Mission - - Zum Abschluss der Beratungen über zehn Jahre Amoris laetitia steht die missionarische Rolle christlicher Familien im Mittelpunkt. Sie sind nicht nur Adressaten kirchlicher Seelsorge, sondern gestalten die Sendung der Kirche aktiv mit. Zugleich übermitteln die Teilnehmer Papst Leo XIV. anlässlich seines Krankenhausaufenthalts eine Botschaft der Verbundenheit. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 13.10.26)
Emojis als Geheimsprache – Auch harmlose Emojis können Hass verbreiten Ein neues Nachschlagewerk soll helfen, rechtsextreme Codes und vermeintlich diskriminierende Symbole zu entschlüsseln. (www.srf.ch, 13.10.26)
Strom und Wärme aus bislang ungenutzter Energie | Helmholtz-Nachwuchsgruppe erforscht Kreisläufe mit überkritischem Kohlendioxid Bei vielen Industrieprozessen entweicht Wärme, die bislang kaum genutzt wird. Zugleich muss ein Energiesystem mit viel Wind- und Solarstrom auf ein schwankendes Angebot reagieren können. Eine neue Forschungsgruppe am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) untersucht, wie überkritisches Kohlendioxid dabei helfen kann. Die von Dr. Riley Barta geleitete Gruppe nimmt im Oktober 2026 ihre Arbeit auf. Das fünfjährige Projekt hat ein Gesamtbudget von 1,75 Millionen Euro: Eine Million Euro stammen aus einem Förderfonds der Helmholtz-Gemeinschaft, 750.000 Euro steuert das HZDR bei. | Im Mittelpunkt stehen Kreisläufe mit überkritischem Kohlendioxid (sCO2), die Wärme in Strom umwandeln oder als Wärmepumpe arbeiten können. Für die Stromerzeugung nimmt das sCO2 industrielle Abwärme auf und strömt anschließend durch eine Turbine, die einen Generator antreibt. Im Wärmepumpenmodus wird Strom eingesetzt, um Abwärme auf eine höhere Temperatur zu bringen (www.hzdr.de, 13.10.26)
Unerkannte Stärken | Wer nur auf den Schulabschluss schaut, übersieht Talente: Jugendliche mit Hauptschulabschluss werden häufig unterschätzt, zeigt eine Studie. Jugendliche mit maximal Hauptschulabschluss haben oft unterschätzte Potenziale. Viele erreichen ähnliche Kompetenzen wie Jugendliche mit mittlerem Schulabschluss, ihre Stärken werden jedoch häufig bei der Ausbildungsplatzsuche nicht erkannt. Weniger mangelnde Fähigkeiten als vielmehr die starke Orientierung am Schulabschluss benachteiligt viele Jugendliche. Geringere Bildungsressourcen, Migrationshintergrund und fehlende berufliche Netzwerke der Eltern erschweren den Einstieg zusätzlich. Berufsvorbereitende Maßnahmen verbessern die Ausbildungschancen, sind aber kein Allheilmittel. Besonders wirksam sind die betriebliche Anbindung und das Nachholen eines höheren Schulabschlusses. | Viele Betriebe suchen dringend Auszubildende und passende Nachwuchskräfte. Gleichzeitig verlässt rund jeder vierte Jugendliche die Schule mit höchstens einem Hauptschulabschluss und hat oft Schwierigkeiten, einen Ausbildungsplatz zu finden. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 13.10.26)
A great video explainer by Critical Latitude about the weakening Atlantic Ocean overturning circulation and the risk of it passing a tipping point. #AMOC | https://www.youtube.com/watch?v=39t1IhGejOQ | @rahmstorf.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 13.10.26)
Bärbel Bas‘ Rückzug folgt dem gleichen kaschierten Sexismus wie bei Saskia Esken Ein Kollege hatte gewettet, Bärbel Bas würde nach zwei Jahren „im Esken-Status“ enden. So ähnlich ist es gekommen: Fährt eine Frau in Führungsposition Ellenbogen aus, sind ihr Attacken von Männer-Seilschaften sicher, gerade in der Politik (www.freitag.de, 13.10.26)
Szenario Blackout Wir sind von Strom abhängig. Was wäre, wenn er plötzlich ausfällt? „Szenario Blackout“ beleuchtet das Risiko riesiger Stromausfälle und erklärt, was für ein stabiles Stromnetz in Zukunft nötig ist. | Host Sara Marie Plekat spricht mit Katastrophenschützern, Energieexpertinnen und Menschen, die lange Stromausfälle erlebt haben. Es geht um die Folgen riesiger Stromausfälle und Möglichkeiten der Vorbereitung. In verständlichen Worten hört ihr, wie unser Stromsystem funktioniert und was notwendig ist, damit es auch mit erneuerbaren Energien stabil läuft. Unaufgeregt und fundiert. (www.bpb.de, 13.10.26)
Mutterkonzern gibt Geschäftsmodell vor | Notizapp Evernote erhöht den Preis des Jahresabos deutlich Das Evernote-Jahresabo kostet ab Dezember 163 statt 109 Franken. Der Eigentümer Bending Spoons treibt die Preise hoch — und verliert bei Evernote fast die Hälfte der Nutzerschaft. | Die beliebte Notizapp Evernote erhöht die Preise — und zwar saftig. Das Jahresabonnement Evernote Personal Annual kostet ab Dezember 163 Franken statt wie bisher 109 Franken, wie das Unternehmen den Nutzenden über den App-Dienst Google Play mitteilte. Das entspricht einer Preiserhöhung um gut die Hälfte. | Evernote wurde 2023 vom italienischen Technologieinvestor Bending Spoons aufgekauft — demselben Unternehmen, das sich auch AOL oder Vimeo einverleibte. In der Folge verlagerte der Konzern das Geschäft nach Italien und entliess die meisten Angestellten in den USA und Chile, wie das Unternehmen damals mitteilte. Seither kam es wiederholt zu Preiserhöhungen. | Das Vorgehen gehört zum Geschäftsmodell von Bending Spoons, wie das «Wall Street Journal» (WSJ) im September schrieb. (www.tagesanzeiger.ch, 13.10.26)
Deutsche Umwelthilfe warnt vor Entkernung des Bayerischen Klimaschutzgesetzes: Staatsregierung will Klimaziele abschaffen Staatsregierung will bayerische Klimaziele von mindestens 65 Prozent Treibhausgasminderung bis 2030 und Klimaneutralität bis 2040 streichen | Neue Orientierung am Bundesdurchschnitt der Pro-Kopf-Emissionen ist komplett ambitionslos und führt zu unverhältnismäßig geringem Beitrag Bayerns zum Klimaschutz in Deutschland | Behauptung fehlender Landeskompetenzen beim Klimaschutz ist vorgeschoben: Staatsregierung lässt zahlreiche Klimaschutzhebel in allen Sektoren ungenutzt | DUH fordert Erhalt der bayerischen Klimaziele, jährliches Monitoring mit automatischer Nachsteuerung bei drohender Zielverfehlung und wirksames Klimaschutzprogramm (www.duh.de, 13.10.26)
Das Recht des real existierenden Kapitalismus | Rezension zu „Das Gesetz des Kapitalismus und wie wir es überwinden“ von Katharina Pistor Von einem „Gesetz des Kapitalismus“ sprechen in der Hauptsache bierernste Marxologen, wenn sie sich wissenschaftlich im herkömmlichen Sinne fühlen wollen. Dann wird entweder anhand von aufgemalten Gleichungen (Wertgesetz) oder Graphen (Gesetz des tendenziellen Falls der Profitrate) argumentiert. Die Juristin Katharina Pistor hat zwar für eine Kritik der politischen Ökonomie durchaus etwas übrig, aber beim Titel ihres just in deutscher Sprache erschienenen Buches handelt es sich zuvorderst um eine eigenwillige Übersetzung. Der originale Titel The Law of Capitalism and How to Transform It ist deutlich breiter gefasst, als es die Rede vom Gesetz im juridischen Sinne vermuten lässt. Die englischsprachige Ausgabe des Buches, die bereits 2025 erschien, ist zudem der Auftakt einer neuen Reihe bei Yale University Press. Betitelt als New Legal Synthesis, soll hier aktuelle Forschung aus dem Bereich der US-amerikanischen Law & Political Economy-Strömung (www.soziopolis.de, 13.10.26)
„Eigene Sonnenenergie bringt uns große Vorteile“ Die Stadt Seekirchen baut ihren Sonnenstrom immer weiter aus. Neben der großen Anlagen auf den Schulen kommen zwei weitere hinzu, die unter anderem die eigenen Stadtbusse mit Strom versorgen. Auch beim künftigen Hallenbad werden große Module installiert. (www.krone.at, 13.10.26)
Wir sind Zukunft | Der lange Kampf gegen den Schweizer Müllberg Kaum jemand produziert so viel Abfall wie die Schweizerinnen und Schweizer. Natalie Bino, Mitgründerin von ZeroWaste Switzerland, zieht Bilanz, was sich hierzulande im letzten Jahrzehnt getan hat — und was nicht. | Natalie Bino gründete 2018 den Verein ZeroWaste Switzerland. | Der Verein coacht Familien, die ein müllfreieres Leben führen wollen, oder erstellt Zero-Waste-Leitfäden für Hochzeiten, Reisen und den Sport. | Die Schweizerinnen und Schweizer gehören noch immer zu den globalen Top 10 der Abfallverursacher pro Kopf. | Als Natalie Bino damals den Fernseher einschaltete, ahnte sie nicht, dass das ihr Leben verändern würde. Im Jahr 2014 porträtierte das Schweizer Fernsehen die Zero-Waste-Aktivistin Bea Johnson — und seither versucht Bino in der Schweiz umzusetzen, was Johnson in den USA vorlebt: möglichst wenig Müll zu verursachen. | «Zero Waste ist eine Vision», sagt die heute 56-jährige Gründerin von ZeroWaste Switzerland. (www.tagesanzeiger.ch, 13.10.26)
Schlechte Methoden für Auslandzahlungen Die Kampagne von PostFinance setzt auf Humor und zeigt, wie man Geld ins Ausland lieber nicht schicken sollte. (www.persoenlich.com, 13.10.26)
Wechseljahre verändern Körper laut neuer Studie früher als gedacht Hitzewallungen, Schlafstörungen oder Gewichtszunahme - die Symptome der Wechseljahre sind vielfältig. Eine neue Studie zeigt nun: Diese Phase beginnt viel früher als gedacht und bringt massive Veränderungen mit sich. Von Veronika Simon.[mehr] (www.tagesschau.de, 13.10.26)
Siemens löst Stadler Rail von der Spitze ab Die Studie hat die Swissreputation Group mit Pressrelations Schweiz erstellt. Untersucht wurde die Berichterstattung über 65 Unternehmen vom 1. September 2025 bis zum 31. August 2026. (www.persoenlich.com, 13.10.26)
Vatikan bei den UN: Nachhaltigkeit ganzheitlich denken - - Der Heilige Stuhl hat bei den Vereinten Nationen dazu aufgerufen, nachhaltige Entwicklung nicht auf ökologische und technische Fragen zu reduzieren. Die Klimakrise betreffe auch soziale Strukturen, Familien, Gesundheit, Migration und die Lebensperspektiven künftiger Generationen, betonte Erzbischof Christophe Z. El-Kassis, Ständiger Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 13.10.26)
Klein, billig und oft falsch entsorgt: Die Krux des Fast-Tech-Trends Sie sind klein, günstig, oft unscheinbar — und dennoch überall im Einsatz: elektronische Kleingeräte. Viele davon werden impulsiv gekauft, manche nur kurz genutzt, etliche falsch entsorgt. Sei es, weil sie nicht als Elektrogeräte erkannt werden oder fürs Recycling zu wertlos erscheinen. Dass dabei wertvolle Rohstoffe verloren gehen und das Risiko von Bränden steigt, zeigt SENS eRecycling, die sich am International E-Waste Day vom 14. Oktober 2026 gemeinsam mit anderen globalen Organisationen dem Phänomen Fast Tech widmet. | Der Begriff Fast Tech zieht bewusst eine Parallele zu Fast Fashion. Wie einstgünstige und trendige Kleider weltweit das Konsumverhaltender Menschen veränderten, greifen wir mittlerweile genauso impulsiv zu günstigen Elektronikprodukten. Das zeigt eine aktuelle Studie des WEEE Forum(siehe Infobox): 77,6% der insgesamt 10245 Befragten aus zwölf europäischen Ländern haben in den vergangenen zwölf Monate mindestens ein Fast-Tech-Gerät gekauft. (baurundschau.ch, 13.10.26)
"Wir müssen nicht auf die Pseudo-Netto-Null hinaus, sondern schnell aus fossilen Energieträgern heraus" Ein Energiesystem lässt sich zu hundert Prozent erneuerbar betreiben, aber nicht zu hundert Prozent elektrisch erneuerbar, betont Robert Schlögl, Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung. Teurer als die Energiewende werde es wahrscheinlich, die Folgen des Klimawandels zu bewältigen. (klimareporter.de, 13.10.26)
AI-generated language remains systematically distinguishable from human communication Researchers in the social sciences are increasingly using large language models (LLMs) to simulate human behavior and communication. Yet robust, systematic methods for assessing how faithfully these models reproduce human expression remain limited. We introduce a framework for measuring how closely AI-generated text resembles human language and apply it to nine open-weight models across three social media platforms and multiple calibration strategies. We find that even the best-calibrated systems remain distinguishable from human users, particularly in emotional and affective expression. Larger models do not consistently improve human-likeness, and reducing detectability often lowers semantic fidelity to human responses. Together, these results identify important limits on the use of current LLMs as proxies for human communication in social science research. (www.pnas.org, 13.10.26)
Kaputte Heizung – das ist zu tun, wenn die Wohnung kalt bleibt Nicht immer herrscht in der Wohnung die Temperatur, die sich Mieter wünschen. Welche Pflichten die Vermieterin hat, und wie man sein Recht einfordert. (www.beobachter.ch, 13.10.26)
Nach Kritik an Merz kam das abrupte Förder-Aus – NGO verklagt Bund auf Hunderttausende Euro Nach dem Förderstopp für ihr Demokratieprojekt ziehen die „Radikalen Töchter“ vor Gericht. Interne E-Mails der Bundeszentrale nähren Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Entscheidung. Die NGO fordert rund 290.000 Euro vom Bund. (www.welt.de, 13.10.26)
(Post)Wachstum braucht interdisziplinäre Debatten! von Doris Fuchs, Bodo Philipp, Sigrid Kannengießer, Tobias Gumbert und Tillmann K. Buttschardt | Wachstum ist weder ein rein ökonomisches noch ein ausschließlich technologisches Thema — der Begriff eröffnet ein interdisziplinäres Spannungsfeld. Einen wesentlichen Beitrag leisten naturwissenschaftliche Befunde zu Lebensprozessen, Stoffströmen, Energieumwandlung und planetaren Systemveränderungen. Diese beeinflussen gesellschaftliche Bedingungen und Konsequenzen globaler Umweltveränderungen und motivieren daher sozialwissenschaftliche Analysen zu Belastungsgrenzen, sozialer und politischer Gerechtigkeit, sowie zur Resilienzfähigkeit von Demokratien und ihren Institutionen. Dieser Komplex ist wiederum eingebettet in Narrative, Legitimation- und Deutungsmuster und berührt damit kultur- und kommunikationswissenschaftliche Perspektiven auf Wachstum, welche dessen Ausgestaltung und Wirkung eingehend untersuchen. Weitere disziplinäre Bezüge wären an dieser Stelle leicht herzustellen (www.postwachstum.de, 13.10.26)
Zwischen dem Erlaubten und dem Unerlaubten liegt die Kontextualität. Polygamie als pastorale Herausforderung In der katholischen Kirche Afrikas ist eine neue Debatte über die Polygamie entbrannt. Égide Muziazia liest diese Debatte als ein Beispiel für die grundlegende Kontextualität alles pastoralen Handelns: Kontextualität ist ein locus theologicus. Die Tradition der Polygamie ist ein solcher Ort, an dem antwortendes pastorales Handeln besonders anspruchsvoll wird. | Praktische Theologie ist kontextuelle Theologie, weil sie dem Prinzip der Responsivität verpflichtet ist, so Reinhard Feiter. Responsives Handeln bedeutet „Eingehen auf einen Anspruch“, der von einem Anderen ausgeht, dem Subjekt vorausliegt und es übersteigt. Eine solche Antwort hat ihren Ursprung niemals in sich selbst; sie ist stets nachträglich und wird durch einen Ruf geweckt, den sie nicht selbst gewählt hat. | Diese Bestimmung hat weitreichende Folgen für die pastorale Praxis: Sie lässt sich nicht unverändert von einem Kontinent auf den anderen übertragen. (www.feinschwarz.net, 13.10.26)
Häuser aus Plastikmüll: Diese KI soll zwei Krisen auf einmal lösen Acht Gigatonnen Plastikmüll belasten unsere Umwelt in Ozeanen und Städten, während weltweit bezahlbarer Wohnraum fehlt. Ein Forscherteam des Massachusetts Institute of Technology (MIT) will beide Krisen gleichzeitig lösen und hat ein KI-Konzept entwickelt, um stabile Häuser aus Plastikmüll zu drucken. | Ein Forscherteam des Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat einen neuen Ansatz zur Lösung von zwei drängenden Problemen präsentiert. Das Spin-off Atlas Building Composites nutzt geschredderte Kunststoffabfälle als elementaren Rohstoff für tragende Bauteile. Die beiden Gründer A. J. Perez und Matt Pouliot wollen mit der Initiative „MIT HAUS“ die Bauwirtschaft in eine neue Richtung lenken, indem sie innerhalb von 30 Jahren eine Milliarde Häuser bauen. | Der geschredderte Einweg-Plastikmüll stammt etwa aus alten Wasserflaschen. Dieser wird eingeschmolzen und mit Glasfasern vermischt, die für zusätzliche Stabilität sorgen sollen. (www.basicthinking.de, 13.10.26)
Greift China nach Deutschlands Wärmepumpenmarkt? - - - Holzminden / Berlin. Im aktuellen, dem 15. Fünfjahresplan, identifiziert China die Wärmepumpe als Schlüsseltechnologie und erläutert, wie sie deren Ausbau fördern will. Was darin steht, einige Hintergrundinformationen und welche Auswirkungen das für die Branche hat, erläutert Dr. Kai Schiefelbein im Interview. Er ist CEO von Stiebel Eltron und stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands Wärmepumpe (BWP) e. V. An die Bundespolitik adressiert er eine klare Forderung, den Binnenmarkt zu fördern. China hat mit einem „Aktionsprogramm zur hochwertigen Entwicklung der Wärmepumpen-Industrie“ eine neue Wachstumsbranche definiert und die Wärmepumpe als Schlüsseltechnologie für die CO2-Reduktion ausdrücklich genannt. Der strategisch geplante Industriehochlauf soll China zum weltweiten Technologie- und Marktführer bei umweltfreundlicher Wärmeerzeugung machen. Deutschland ist von dieser Offensive besonders betroffen – als größter Ziel- und Wachstumsmarkt für Heizungswärmepumpen in Europa. „Jede dieser Industrien, die die Chinesen gefördert haben, hat sich als ein enorm relevanter Wirtschaftszweig erwiesen“, erklärt Dr. Kai Schiefelbein und appelliert: „Wenn Politik >| (www.ikz.de, 13.10.26)
Wald im Klimawandel: Im Hürtgenwald ist die Hoffnung zartgrün - Der Brand von Hürtgenwald hat die Arbeit von Generationen von Forstleuten zunichtegemacht. Die Trockenheit, die ihn so verheerend werden ließ, wird in Zukunft keine Ausnahme mehr sein. Gelingt es, einen neuen Wald entstehen zu lassen, der für die Bedingungen des Klimawandels gerüstet ist? - (www.faz.net, 13.10.26)
Investitionspolitik: Wie die EU Gelder in Aufrüstung steckt Die Europäische Investitionsbank hat eigentlich einen Fokus auf Klimaschutzprojekte. Doch ihre Gelder fließen nun auch zunehmend in Rüstung. mehr... (taz.de, 13.10.26)
Neue Marktregeln treiben Batteriespeicher weltweit voran Der Markt für Lithium-Ionen-Batteriespeicher könnte bis 2037 ein Volumen von 135 Milliarden US-Dollar erreichen. China und die USA führen den Ausbau an, während neue Förder- und Vergütungsmodelle Projekte in Europa voranbringen. (www.energiezukunft.eu, 13.10.26)
Ehemalige Bewohnerin: «Die Mieter:innen sind der Wonneberg AG egal» Die Star Immobilien AG hat zusammen mit ihrer Verwaltung, der Wonneberg AG, in den letzten Jahren mindestens elf Häuser leer gekündigt. Hunderte Menschen sind betroffen. Sie berichten von kaputten Heizungen und verlotterten Häusern. (tsri.ch, 13.10.26)
Hitzesommer: Deutschland verzeichnet wohl schwächste Weinlese seit 2010 Der heiße Sommer hat viele Weintrauben in Deutschland nicht wie gewohnt wachsen lassen. Dafür fällt die Qualität mancher Reben aber besonders gut aus. (www.zeit.de, 13.10.26)
Jeder sechste Baum könnte sterben: Wie schlimm steht es um den Schweizer Wald? Hitze und Trockenheit setzen dem Schweizer Wald zu. Den einen Regionen mehr, andere kommen etwas besser weg. Aber der Wald in der Schweiz ist in seiner aktuellen Form bedroht und gefährdet auch uns Menschen. (www.schweizheute.ch, 13.10.26)
Rittal und Bosch zeigen 800-Volt-Architektur für KI-Racks Rittal zeigt auf dem OCP Global Summit einen Pod für über ein Megawatt IT-Leistung. Die Leistungselektronik stammt aus Boschs E-Auto-Technik. | Der Herborner Systemanbieter Rittal stellt auf dem OCP Global Summit 2026 in San José vom 12. bis 15. Oktober eine Architektur für KI-Rechenzentren vor, die Racks, direkte Flüssigkeitskühlung und Gleichstromversorgung zu einem System zusammenführt. Die Leistungselektronik für die 800-Volt-Stromversorgung kommt von Bosch. Die Architektur orientiert sich an den offenen Spezifikationen des Open Compute Project (OCP). Gezeigt wird ein Entwicklungsdemonstrator, Angaben zu Marktstart und Preisen enthält die Mitteilung nicht. (www.it-daily.net, 12.10.26)
Führung im Plural: Das Stuttgarter Denkatelier fragt, wie Organisationen mit der Vielfalt von Generationen, Werten und Lebenswelten umgehen können Was hält ein Team zusammen, in dem vier Generationen, unterschiedliche Herkunftsgeschichten und ganz verschiedene Vorstellungen von guter Arbeit aufeinandertreffen? Braucht Führung in vielfältigen Organisationen mehr Orientierung — oder mehr Spielraum? Ist Vielfalt eine Zumutung für den Arbeitsalltag oder eine Ressource, die bislang kaum genutzt wird? Und wer legt eigentlich fest, was im Betrieb als „normal“ gilt? (agora42.de, 12.10.26)
Analoge Ämter bremsen Wirtschaft aus Die langsame Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung kostet Unternehmen Zeit und Geld und wird zunehmend als Standortnachteil wahrgenommen. | Laut einer repräsentativen Bitkom-Befragung sehen 75 Prozent der Unternehmen in der digitalen Rückständigkeit der für sie zuständigen Behörden einen Nachteil im internationalen Wettbewerb. | Für die Erhebung wurden 603 Unternehmen mit mindestens 20 Beschäftigten befragt. (www.it-daily.net, 12.10.26)
Dass Batterien die Gasturbine aus der Abendspitze drängen, zeigen Kalifornien und Australien seit Jahren. Wood Mackenzie hat jetzt 43 Strommärkte untersucht: Der 4-Stunden-Batteriespeicher ist überall günstiger, auch in Europa. | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 12.10.26)
Sinkende Ölpreise – Warum Tanken in der Schweiz nicht sofort günstiger wird Die Versorgung mit Erdöl stabilisiert sich. Doch tiefere Benzinpreise lassen in der Schweiz auf sich warten. Die Gründe. (www.srf.ch, 12.10.26)
Manöver »Steadfast Noon 2026«: Luftwaffe übt Atombombenwerfen Während die Kriegsgefahr in Europa drastisch wächst, beginnt an diesem Dienstag das NATO-Nuklearwaffenmanöver »Steadfast Noon«. Deutsche Piloten trainieren dabei den Abwurf von US-Atombomben über »Feindesland«. Offiziell richtet sich die Übung nicht gegen Russland. (www.jungewelt.de, 12.10.26)
„Es ist ja das Ziel der Demokratie, dass wir Leute einfach scheiße finden, die so viel Macht haben“ Satiriker El Hotzo bewertet Misstrauen in Politiker als demokratisch erwünscht. Bundeskanzler Friedrich Merz sei in seinem Amt „wirklich furchtbar“. Ihm fehle zudem eine positive Zukunftserzählung. (www.welt.de, 12.10.26)
Hochvogel: In den Alpen droht massiver Felssturz Schon seit zwölf Jahren beobachten Forscher der TU München, wie sich der Hochvogel verändert. Durch den Gipfel des Berges an der Grenze zwischen Deutschland und Tirol zieht sich ein großer Spalt. Es droht ein massiver Felssturz: Im schlimmsten Fall könnte bis zu einer Million Tonnen Gestein abbrechen. (www.krone.at, 12.10.26)
Studie zu Frauengesundheit: Mehr als Hitzewallungen: Menopause verändert fast alle Körperprozesse Erste Hormonveränderungen zeigen sich bereits bis zu 15 Jahre vor Beginn der Wechseljahre. Auch Leber und Nieren reagieren darauf. Was Expertinnen zur präventiv empfehlen – und wovon sie abraten. (www.tagesanzeiger.ch, 12.10.26)
CDU nach Klausur: Näher an die Menschen Die CDU will nach Wahlniederlagen mit alltagsnahen Maßnahmen wie günstigerem Strom, weniger Bürokratie und Fokus auf Wachstum Vertrauen zurückgewinnen. Außerdem setzt sie auf mehr Austausch mit der Basis. Von Jakob Mayr.[mehr] (www.tagesschau.de, 12.10.26)
Schon wieder: Seethalerhütte sucht neuen Pächter Die Seethalerhütte an der Grenze zwischen Oberösterreich und der Steiermark ist eines der bekanntesten Häuser des Alpenvereins. Doch ein passender Pächter ist schwer zu finden. Nach nicht einmal einem Jahr zieht sich Wirtin Marie-Luise Ester zurück – und die Suche beginnt von vorne. (www.krone.at, 12.10.26)
Ölpreise treiben Geldentwertung: Europäische Zentralbank soll fossile Inflation bremsen Greenpeace fordert, dass die EZB die Abkehr von Öl und Gas fördert. Hintergrund ist eine Studie zum Kaufkraftverlust durch hohe fossile Preise. mehr... (taz.de, 12.10.26)
Dorfleben Horgen: Frank Arnold begeistert das Horgner Publikum Der deutsche Hörbuchsprecher Frank Arnold gastierte in der reformierten Kirche Horgen. Mit seiner Interpretation von «Der Schuss von der Kanzel» erinnerte er an das literarische Schaffen von Conrad Ferdinand Meyer. (www.tagesanzeiger.ch, 12.10.26)
Neue Regeln für Strombezug Die E-Control hat am Montag die neue Grundsatzverordnung für die Stromnetztarife erlassen, die ab 1. Jänner 2027 gelten sollen. Sie ist zusammen mit dem Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG) ein zentraler Baustein für die Energiewende. Für alle Stromkunden bringt sie neue Regeln – es gilt der Grundsatz: Je flexibler man bei Strombezug ist, desto mehr lässt sich bei den Kosten sparen. (orf.at, 12.10.26)
Klimaziel kostet Deutschland laut Studie Billionen Um bis 2045 klimaneutral zu werden, müssen in Deutschland einer Studie zufolge sechs Billionen Euro investiert werden. Nach Überzeugung der Autoren lohnen sich die Ausgaben, weil ihnen ein hoher Nutzen gegenübersteht. (www.dw.com, 12.10.26)
Klimaziel: Deutschland muss Billionen investieren Um bis 2045 klimaneutral zu werden, müssen in Deutschland einer Studie zufolge sechs Billionen Euro investiert werden. Nach Überzeugung der Autoren lohnen sich die Ausgaben, weil ihnen ein hoher Nutzen gegenübersteht. (www.dw.com, 12.10.26)
Haushalte verbrauchen nach der Installation einer PV-Anlage oft mehr #Strom als zuvor. In einem 2-jährigen Test mit 64 Prosumer-Haushalten erforschte #ProSuffizienz, warum & wie stark der solare Reboundeffekt auftritt. @co2online.bsky.social @ifeu.bsky.social | @bundeswirtschaftsministerium.de | @ioew.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 12.10.26)
Jenseits des «säkularisierten Unheildramas»: Schweizer Kirchen veröffentlichen KI-Leitlinien für Gläubige Nachdem der Papst im Frühling eine Enzyklika zum Umgang mit KI vorgestellt hat, bringen sich auch die Schweizer Landes- und Freikirchen in die Diskussion ein. Ihr Ton ist weniger apokalyptisch. (www.nzz.ch, 12.10.26)
Missbrauch in der katholischen Kirche: Erzbistum München zahlt Schmerzensgeld Ein Missbrauchsbetroffener hatte die Diözese auf 300 000 Euro verklagt. Jetzt haben sich beide Parteien außergerichtlich geeinigt. (www.sueddeutsche.de, 12.10.26)
Schweizer Wein wirbt in zwei Tonlagen Seit dem 8. Oktober läuft in allen drei Sprachregionen die erste Kampagne der Agentur aus Uster für Swiss Wine Promotion. Die eine Hälfte jedes Sujets spricht Kenner an, die andere Laien. (www.persoenlich.com, 12.10.26)
Giftiger Löschschaum richtete Millionenschaden an Der Flughafen Salzburg hat eine problematische Altlast zu tragen. Jahrzehntelang drangen über giftigen Löschschaum schwer abbaubare Stoffe in das Erdreich ein. Genauer gesagt geht es um die Industrie-Chemikalie PFAS. Seit Jahren laufen Erstmaßnahmen und Vorbereitungen auf die Hauptphase der Sanierung. (www.krone.at, 12.10.26)
Wann Gefühle im Job zeigen? So finden Sie die Balance | Soll ich sagen, wenn es mir schlechtgeht? Über Offenheit im Büro Der Arbeitsplatz ist nicht der Ort, an dem man sein gesamtes Privatleben ausbreitet. Doch wer sein wahres Befinden hermetisch abschirmt, tut niemandem einen Gefallen — am wenigsten sich selbst. | Eine Studie von Leslie John und Kollegen zeigt, wie Führungskräfte wahrgenommen werden, wenn sie ihre Schwächen offenlegen. … Wer den Manager über seine Misserfolge sprechen hörte, war motivierter, für ihn zu arbeiten. Seine Offenheit machte ihn inspirierender. | Der Arbeitsplatz ist nicht der Ort, an dem man sein gesamtes Privatleben ausbreitet. Sinnvoller ist, was Psychologen Offenheitsflexibilität nennen: die Fähigkeit, Offenheit der Situation und dem Gegenüber anzupassen. Wer das beherrscht, gewinnt durch situative Verletzlichkeit Vertrauen, ohne sich übermässig zu entblössen. Wie so oft im Leben gilt: Die richtige Balance zählt. (www.nzz.ch, 12.10.26)
Juli Zehs «Pony Show»: Eine Gesellschaft ohne Visionen und die Folgen | «Es gibt in Deutschland eine Angstlust» Die Bestsellerautorin zeigt in ihrem neuen Roman «Pony Show» eine Gesellschaft, in der jeder nur noch für sich selbst kämpft. Hier spricht sie über eine Welt, der es an Zukunftsplänen mangelt. Und was dagegen zu tun wäre. | Jetzt können wir vorerst nur noch Schadensbegrenzung betreiben. Und die Zeit nutzen, um uns äusserst dringende Fragen zu stellen. Wie wollen wir unsere Demokratie reformieren, die bürokratisch verwuchert ist und in Teilen nicht mehr zum modernen Selbstverständnis der Wähler und Wählerinnen passt, weil sich kaum noch jemand einfach als Christlichdemokrat oder Sozialdemokrat definiert? Es gibt ausgezeichnete Ideen dazu, die müsste man nur mal ernst nehmen. Und sämtliche anderen Baustellen sind auch bekannt — Schulsystem, Mobilität, Gesundheitssystem. Dazu ein überkomplexes Steuersystem und ein Sozialsystem, das weit mehr als ein Drittel des Bundeshaushalts verschlingt. Jetzt wäre die Gelegenheit und die Zeit, um sich einmal einen grundlegenden Plan zu machen, (www.nzz.ch, 12.10.26)
Kann ein Planet seinen eigenen Stern zum Ausbruch bringen? Magnetische Wechselwirkungen könnten einen fatalen Kreislauf aus Sternausbrüchen und Atmosphärenverlust auslösen (www.scinexx.de, 12.10.26)
Weitere Stufe des PFAS-Verbots in Kraft getreten Sie stecken in Bekleidung, Cremes oder Fast-Food-Kartons: PFAS. Doch die "Ewigkeitschemikalien" stehen im Verdacht, den Körper zu schädigen. Weitere PFAS-Produkte sind nun in der EU verboten. Von Juri Sonnenholzner.[mehr] (www.tagesschau.de, 12.10.26)
Apokalypse gehört den Rechten: Jens Balzer über autoritäre Erlösungsfantasien Jens Balzer entlarvt in seinem Essay „Erlösung“ die apokalyptischen Fantasien autoritärer Denker wie Peter Thiel und Alexander Dugin. Er zeigt, wie sehr religiöse Motive die aktuellen politischen Diskurse in den USA und Russland prägen (www.freitag.de, 12.10.26)
Isabella Weber: Ist „Antifaschistische Wirtschaftspolitik“ kapitalismuskritisch? – der Freitag Die Ökonomin Isabella Weber fordert in ihrem neuen Buch „Antifaschistische Wirtschaftspolitik“ ein bezahlbares Leben für alle. Wie sie es mit Karl Marx hält und warum die Lektüre vor allem für Nicht-Ökonomen so lohnt. Eine Rezension (www.freitag.de, 12.10.26)
Studie: 6 Billionen Euro für Klimaschutz bis 2045 nötig Für die Umstellung auf klimafreundliches Leben und Wirtschaften braucht es nach einer Untersuchung in Deutschland Investitionen von 6000 Milliarden Euro binnen zwei Jahrzehnten. Das hat das Prognos-Forschungsinstitut im Auftrag der Förderbank KfW berechnet. Die bisherigen Ausgaben müssten sich damit mehr als verdoppeln. Den Grossteil der Investitionen müssten Verbraucher und Unternehmen stemmen, auf den Staat entfielen nur 12 Prozent. | Doch beim Blick auf die Riesensumme ist wichtig: Auch wenn Deutschland weiter auf fossile Energieträger wie Kohle, Öl und Gas setzen würde, würden Kosten anfallen. Wenn man das mit einrechnet, würde nur noch die Hälfte der Investitionen der Untersuchung zufolge zusätzlich anfallen. | Den grössten Investitionsbedarf sehen die Experten mit Abstand im Verkehrssektor und hier vor allem in der Umstellung auf Elektroautos. Im Energiesektor sind Ausgaben nötig, um das Stromnetz auf Energie aus Wind und Sonne umzustellen. (www.cash.ch, 12.10.26)
Climate, Peace and Security: Exploring UNFCCC Entry Points Der Policy Brief untersucht, wie der Zusammenhang zwischen Klima, Frieden und Sicherheit besser in die UN-Klimaverhandlungen (UNFCCC) integriert werden kann Er. identifiziert konkrete Ansatzpunkte innerhalb der Verhandlungen zu Anpassung, Klimaschutz sowie Verlusten und Schäden und bietet konkrete Empfehlungen an, wie der Zusammenhang nicht nur anerkannt, sondern auch in die Verhandlungen und die Umsetzung im Rahmen der COP31 und darüber hinaus eingebettet werden kann. (www.germanwatch.org, 12.10.26)
Geschichte Zürichs | Grand-Hotel, Bärengehege und eine «Burg»: Der Uetliberg war einst ein Ort voller Grandezza Auf dem Zürcher Hausberg gab es im 19. Jahrhundert noch verwinkelte Flanierwege und mondäne Attraktionen. Ein paar wenige Spuren dieser Zeit sind bis heute erhalten. | Das Grand-Hotel Uetliberg hatte 150 Zimmer und ein eigenes Telegrafenbüro. | Wohlhabende Kurgäste kamen im 19. Jahrhundert vor allem zum Sehen und Gesehenwerden auf den Uetliberg. | Attraktionen wie Stege über Felsblöcke, Bärengehege oder steile Leiterliwege lockten die Gäste. | Wegen Brandstiftung landete Hotelier Fürst im Gefängnis; das Grand-Hotel wurde 1943 abgebrochen. | Der Weg von der Bahnstation hinauf zum Etablissement war kutschentauglich, zwei Blutbuchen flankierten die Zufahrt. Eine steht noch heute da, «und das bleibt hoffentlich auch noch lange Zeit so», sagt Christian Thomas. | Der 77-Jährige wohnt auf dem Zürcher Hausberg und verfügt über eine stattliche Sammlung historischer Postkarten, welche die Geschichte des Tourismus auf dem Uetliberg illustrieren. (www.tagesanzeiger.ch, 12.10.26)
Staatspreis für Projekt auf versiegelter Fläche Die Verleihung des Österreichischen Solarpreises an die Stadt Waidhofen an der Thaya unterstreicht die Vorbildwirkung. Das Projekt, die Photovoltaik-Überdachung eines Parkplatzes, bietet sich an, kopiert zu werden. Und wirkt somit der Versiegelung entgegen. (www.krone.at, 12.10.26)
FOKUS WASSER: Wie funktioniert die Wasserversorgung auf kommunaler Ebene? – ZU BESUCH BEI Edi Schilter, Präsident der Wasserversorgung Schattdorf Der Präsident der Wasserversorgung Schattdorf leitete an den vergangenen Institutstagen des Urner Instituts Kulturen der Alpen im August 2026 eine Wanderung vom Haldi ins Teiftal. Das Redaktionsteam von Syntopia Alpina begleitete die Gruppe bei dieser Exkursion, die die Schweizer Wasserversorgung am Beispiel der Gemeinde Schattdorf (UR) thematisierte. (www.syntopia-alpina.ch, 12.10.26)
Lidl Schweiz: Discounter spannt mit WWF zusammen Der Detailhändler und die NGO starten eine schweizweite Ernährungskampagne. Bis am 8. November soll sie zeigen, wie sich der Menüplan mit mehr Hülsenfrüchten, Gemüse und Nüssen gestalten lässt. | Die Kampagne ist am Montag unter dem Motto «Gönnt euch gut» gestartet (gesagt-getan.lidl.ch). Laut der Medienmitteilung setzen die Partner auf Genuss und Alltagstauglichkeit statt auf Verzicht. Über welche Kanäle sie ausgespielt wird und welche Agentur sie umgesetzt hat, geht daraus nicht hervor. | Fachlich stützen sich die Partner auf die Planetary Health Diet der EAT-Lancet-Kommission. Das Modell sieht Gemüse, Früchte, Vollkorn, Hülsenfrüchte und Nüsse als Basis der Ernährung vor. Tierische Produkte spielen eine ergänzende Rolle. Gemäss den Partnern stammen in der Schweiz heute rund zwei Drittel der konsumierten Proteine aus tierischen Quellen. Das Modell strebt langfristig etwa ein Drittel an. (www.persoenlich.com, 12.10.26)
Wohnungsbau: Hitzeschutz beginnt jetzt - Nur ein besonders heißer Sommer? Von wegen. Wohnungen müssen den 35-Grad-Test bestehen. - (www.faz.net, 12.10.26)
Schweizer Kirchen: gemeinsame Leitlinien zum Umgang mit KI Unter dem Titel «Menschlichkeit im digitalen Zeitalter» legen christliche Kirchen und Verbände in der Schweiz zehn ethische Leitlinien für den verantwortlichen Umgang mit KI vor. Ihr Massstab: die Würde des Menschen. | Im Zentrum steht eine gemeinsame christliche Überzeugung: Menschen sind Personen — von Gott geschaffen und angesprochen und in ihrer Würde unverfügbar. Technische Möglichkeiten müssen sich daran messen lassen, ob sie dem Wohl der Menschen und ihrer Mitwelt dienen. | Zehn Leitlinien für eine gestaltbare digitale Zukunft | 1 Menschen sind etwas anderes als Maschinen. 2 Beziehungen leben von leiblicher Erfahrung. 3 Persönlichkeitsbildung lässt sich nicht delegieren. 4 Nicht die Technik schreibt die Geschichte. 5 Wahrheit braucht Prüfung und Transparenz. 6 Mitbestimmung muss geschützt bleiben. 7 Menschen sind mehr als ihre Daten. 8 Ökologische Verantwortung gilt auch digital. 9 Digitale Macht braucht Grenzen und Teilhabe. 10 Wir gestalten die KI-Revolution gemeinsam. (www.bischoefe.ch, 12.10.26)
Ifo-Institut: Materialengpässe in der Industrie nehmen zu Besonders in der Elektroindustrie fehlte es im September an Materialien. Auch in der chemischen Industrie und im Maschinenbau gab es Engpässe. (www.zeit.de, 12.10.26)
Extreme Hitze: Die Regierung weiß von wenig im Hitzesommer Eine Anfrage an die Bunderegierung ergibt, dass für kommende heiße Jahreszeiten Maßnahmen „geprüft“ werden sollen. mehr... (taz.de, 12.10.26)
Neue Zahlen lassen Deutschlands CO2-Speicher schrumpfen Nach neuen Berechnungen ist der Speicherplatz für CO2 unter der deutschen Nordsee deutlich geringer, als im Wirtschaftsministerium angenommen wird. Greenpeace fordert ein Umdenken bei der CCS-Strategie. | Anfang der Woche wandte sich die Umweltorganisation Greenpeace in einem offenen Brief an das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Die Grundannahmen der Bundesregierung zur CO2-Speicherung seien angesichts neuer Forschungsergebnisse nicht mehr aufrechtzuerhalten, heißt es darin. | Es geht um die Frage, wie viel CO2 unter den deutschen Teil der Nordsee passt und wofür die begrenzten Kapazitäten genutzt werden sollen. Der Forschungsverbund Geostor hatte Ende September neue Berechnungen vorgelegt. Demnach könnten unter der deutschen Nordsee 0,5 bis 1,5 Milliarden Tonnen CO2 tatsächlich nutzbar gespeichert werden. (klimareporter.de, 12.10.26)
Jahresbilanz der Berghütten: Viele Wanderer – aber viel zu wenig Wasser Der sonnige Sommer hat viele Bergsteiger in die bayerischen Alpen gelockt. Den Wirtsleuten auf den Berghütten macht das trockene Wetter allerdings schwer zu schaffen. (www.sueddeutsche.de, 12.10.26)
KI-Agenten: Nur 24 Prozent klären Verantwortung Gartner nennt vier Prioritäten für Personalchefs 2027. Laut Umfrage ist sich nur ein Viertel der Führungsteams einig, wer für KI-Agenten verantwortlich ist. | Das Marktforschungsunternehmen Gartner hat vier Prioritäten benannt, mit denen sich Personalvorstände (Chief Human Resources Officers, CHROs) im Jahr 2027 befassen sollten. Vorgestellt hat sie Mark Whittle, Vice President Analyst bei Gartner, auf der Gartner HR Symposium/Xpo in London. Grundlage sind unter anderem eine Gartner-Umfrage unter 297 CHROs vom Juli 2026 und eine Befragung von 203 CEOs und weiteren Führungskräften vom Mai 2026. (www.it-daily.net, 12.10.26)
Goldgrube Schublade: Verstaubte Smartphones sind viel Geld wert Teilen In europäischen Schubladen verstauben Millionen alte Smartphones, in denen wertvolle Rohstoffe ungenutzt lagern. Angesichts einer steigenden Rohstoffknappheit zwingt der Markt die Elektronikbranche zum Umdenken. Eine neue Untersuchung belegt ein riesiges wirtschaftliches Potenzial. Denn: Ausgediente Technik ist eine nachhaltige Rohstoff- und Einnahmequelle. | Auf der diesjährigen Internationalen Funkausstellung (IFA) präsentierten die Vorstände der Cradle to Cradle NGO zusammen mit der Unternehmensberatung Boston Consulting Group eine gemeinsame Studie. Das Papier mit dem Titel „Materialien, Margen, Regulierung: Der Cradle to Cradle Case für Europas Konsumerelektronikmarkt“ plädiert für eine zirkuläre Kreislaufwirtschaft. Ausgediente Technik soll nicht auf dem Müll landen, sondern als lukratives Rohstofflager dienen. (www.basicthinking.de, 12.10.26)
Warum KI-Projekte am Datenzugriff scheitern können Der Erfolg von KI-Anwendungen hängt nicht allein von Modellen und Rechenleistung ab. Entscheidend ist auch, ob die Systeme auf die relevanten Unternehmensdaten zugreifen können. (www.it-daily.net, 12.10.26)
Neue Gebäudescan-App von Hottgenroth - - - Köln. Gebäude-Scans gewinnen zunehmend an Bedeutung. Sie liefern Informationen für die Planung, Analyse und Dokumentation von Gebäuden, teilt die Hottgenroth Software AG und stellt seine neue „GebäudeScan“-App vor. Mit ihr lassen sich Gebäudedaten vor Ort erfassen, zum Beispiel mit LiDAR. Auf der GET Nord (Halle A4, Stand 218) wird die App und weitere Leistungen des Softwareentwicklers zu sehen sein.Neue gesetzliche Rahmenbedingungen, wie sie sich aus dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) ergeben, erhöhen den Beratungsbedarf für SHK-Betriebe. So bedeute mehr Entscheidungsfreiheit auf Kundenseite vor allem eines: mehr Beratungsaufwand, schreibt das Unternehmen. Heizlastberechnung, hydraulischer Abgleich und eine belastbare Wirtschaftlichkeitsbetrachtung werden zum Standard im Kundengespräch. „Die aktuelle Gesetzeslage verunsichert viele Betriebe und ihre Kunden gleichermaßen. Wer heute berät, muss Varianten rechnen können und Ergebnisse belegen. Genau dafür liefern wir die Werkzeuge", erklärt Caterina Winnen, sie ist verantwortlich für den Vertrieb bei Hottgenroth.Die Bestandsaufnahme vor Ort entscheidet dabei mit über Tempo und Qualität aller folgenden Schritte. Die neue „GebäudeScan >| (www.ikz.de, 12.10.26)
Täuschend intelligent – Was ein kluges Pferd über die Dummheit von KI verrät Der «Kluge Hans» verblüffte vor 100 Jahren die Welt. Seine Geschichte zeigt, warum wir jetzt der KI auf den Leim gehen. (www.srf.ch, 12.10.26)
Das Vertrauen hing an Daniel Koch Der Bundesrat räumt ein, dass Bund und Kantone zu Beginn der Pandemie unzureichend vorbereitet waren. Marco Stücheli und Gregor Lüthy, die damals die Kommunikation des BAG verantworteten, sehen das ähnlich. In einem Whitepaper stellen sie nun einen eigenen Ansatz für Krisenkommunikation vor. Wie neu ist er? (www.persoenlich.com, 12.10.26)
Förderung für Community-Solarprojekte nur bei ESG-Zertifizierung Great British Energy macht die SSI-Mitgliedschaft oder einen gleichwertigen ESG-Nachweis zur Bedingung für Lieferanten im neuen Community Fund über 20 Millionen Pfund und im Partnerships Grant über 5 Millionen Pfund. (www.energiezukunft.eu, 12.10.26)
Hohe Zufriedenheit mit der Wärmepumpe Der Großteil der Hauseigentümer, die in den letzten Jahren auf eine Wärmepumpe umgestellt haben, sind laut einer aktuellen Umfrage zufrieden mit der Technologie. Wirtschaftliche Aspekte und Resilienz spielten bei der Bewertung eine zentrale Rolle. (www.energiezukunft.eu, 12.10.26)
Kommunikation: Die gute Frage Wenn man richtig fragt, bringt einen das sofort weiter – in Beziehungen, im Beruf und bei wichtigen Entscheidungen. Was gute Fragen ausmacht (www.zeit.de, 12.10.26)
EU-Klimadienst Copernicus: September war weltweit der zweitwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen Die ungewöhnliche Hitze und Trockenheit des Sommers setzte sich laut EU-Klimaforschern im September fort. In Westeuropa war es im Schnitt 2,5 Grad wärmer als sonst. (www.zeit.de, 12.10.26)
Some climate tipping points are being studied far more than others – new research Parts of the Earth's climate system can change abruptly once warming pushes them beyond critical thresholds. The Greenland and Antarctic ice sheets, the Amazon rainforest, coral reefs and major ocean currents are all among the systems containing potential climate tipping points. | These climate systems are known as tipping elements, and research into them has expanded rapidly. But it has not expanded evenly. | In a new study published in Proceedings of the National Academy of Sciences, colleagues and I examined 20,736 scientific publications on 14 climate tipping elements published between 2000 and 2025. We wanted to know where scientific attention has accumulated, and whether the systems with relatively low estimated warming thresholds tend to receive more of it. (theconversation.com, 11.10.26)
Fastenexperte im Interview | «Je pflanzlicher die Ernährung, desto besser» Andreas Michalsen hat mehrere Bestseller darüber geschrieben, welches Essen wirklich gesund ist. Er stellt seine Methode des «Schein-Fastens» vor und erklärt, was endgültig von unseren Tellern verschwinden muss. | Man weiss ganz klar: je pflanzlicher die Ernährung, desto besser. Die mediterrane Küche mit viel Olivenöl, Nüssen, Gemüse, Hülsenfrüchten, Obst, Kräutern und wenig tierischen Produkten schlägt in Studien alle anderen Konzepte. | Hochgradig verarbeitete Industrieprodukte und zugesetzter Industriezucker sind Haupttreiber für chronische Entzündungen. Verarbeitetes Fleisch wie Wurst oder Schinken ist von der WHO vollkommen zu Recht als krebserregend eingestuft worden und gehört vom Speiseplan gestrichen. Der Salzstreuer gehört auch nicht auf den Esstisch. Zu viel Kochsalz fördert Bluthochdruck und stille Gewebeentzündungen. (www.tagesanzeiger.ch, 11.10.26)
Treffende Analyse von Petra Pinzler in der ZEIT: Erneuerbare ausbremsen, fossile Abhängigkeiten zementieren, Speicher benachteiligen, Klimaschutz schwächen. Das ist ein energiepolitischer Kurzschluss. Wir brauchen Zukunft statt fossiler Vergangenheit! Und Mut zur Wende! | https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-10/katherina-reiche-wind-solar-transformationsindustrien-referat-klimaneutralitaet?freebie=0a0c0dff | @ckemfert.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 11.10.26)
Handelt Katherina Reiche wie eine Klimaleugnerin? Die Wirtschaftsministerin schafft ihr Wind- und Solarreferat ab. Nicht nur in diesem Punkt wirft ihr Tun und Unterlassen große Fragen auf. Eine Abrechnung in elf Punkten (www.zeit.de, 11.10.26)
Badrans #Korrigendum: Bundesbern und die Biedermänner Freihandel, AKW und Hotel-Steuern: In Bundesbern schafft es die Mitte-rechts-Mehrheit immer öfter, Probleme zu verstärken, statt sie zu lösen. (www.tagesanzeiger.ch, 11.10.26)
AfD und Religion in Sachsen-Anhalt: »Ich war neugierig, ob die Kirchen die AfD aufhalten könnten« Der amerikanische Religionsreporter Liam Adams erlebte im Wahlkampf in Sachsen-Anhalt die Spannung zwischen AfD und Kirchen. Welche Parallelen sieht er zu seiner Heimat? (www.zeit.de, 11.10.26)
Ökologie: Work-Life-Balance für alle [Online-Abo] Mehr Arbeit macht im Kapitalismus mehr Dreck und vernichtet Ressourcen. Bereits Karl Marx warnte vor der Zerstörung natürlicher Ressourcen. Ökosozialismus ist dennoch keine Verzichtsideologie. (www.jungewelt.de, 11.10.26)
Tarifrunde Metall und Elektro: IG Metall zwischen Kampfgeist und Kuschelkurs Ob es in dieser Tarifrunde der mobilisierten Basis gelingt, eine selbständig handelnde Bewegung zu werden, ist offen. Die wichtigen Signale kämen von Belegschaften, die über Werksgrenzen hinweg Streiks organisieren – notfalls ohne grünes Licht des Apparats. (www.jungewelt.de, 11.10.26)
"Die Stromsteuer muss für alle gesenkt werden" Die CDU will raus aus der Krise und wieder näher an die Lebenswirklichkeit der Menschen. Als konkrete Maßnahme schlägt der rheinland-pfälzische Regierungschef Schnieder im ARD-Bericht aus Berlin vor, die Stromsteuer für alle zu senken.[mehr] (www.tagesschau.de, 11.10.26)
Klimaschutz in Unternehmen: Thermomix schaltet auf Ökomodus Hersteller Vorwerk geht in einen Klima-Firmenverband. Dahinter steht auch die Deutsche Industrie- und Handelskammer, die gegen Klimapolitik lobbyiert. mehr... (taz.de, 11.10.26)
Statistiken zu Lese- und Hörgewohnheiten: Wie Apps unsere Hobbys in einen Wettbewerb verwandeln Wie viele Bücher haben Sie dieses Jahr schon gelesen? Und wie viele Filme geschaut? Apps wie Letterboxd oder Goodreads fördern die Gamification von Hobbys wie Lesen, Filmeschauen oder Musikhören. (www.tagesanzeiger.ch, 11.10.26)
Klimaentscheid in Hamburg: Komplizierte Drucksachen Vor einem Jahr stimmten die Hamburgerinnen und Hamburger in einem Volksentscheid für mehr Klimaschutz. Geändert hat sich dadurch fast nichts. (www.zeit.de, 11.10.26)
Wälder am Limit – «Man kann aus einer Buche keinen Kaktus machen» Mitteleuropäische Wälder stehen unter Stress: Der Klimawandel verändert das Waldbild rascher als erwartet. (www.srf.ch, 11.10.26)
Direkte Demokratie: Nur Mut! AfD-Triumphe, Linkensiege, eine Rekordwahlbeteiligung: Deutschland kocht politisch über. Höchste Zeit, diese Energie anders zu nutzen. Die Schweiz hätte da eine Idee. (www.zeit.de, 11.10.26)
Kommunalpolitik: Was hilft gegen politische Ohnmacht? Mehr Nähe! Der britische Premier Andy Burnham setzt auf starke Kommunen, mehr Bürgerbeteiligung und politische Nähe. Ein solcher Neustart könnte auch Deutschland helfen. (www.zeit.de, 11.10.26)
Strom tanken – In Basel entsteht eine Bus-Garage mit 144 Ladestationen Basel wechselt bis Ende 2027 die Busflotte aus. Die neuen E-Busse sind nicht nur klimafreundlicher, sondern auch leiser. (www.srf.ch, 11.10.26)
Kolumne: Ein Mega-El-Niño ist im Gang, der schon jetzt rund um den Globus Katastrophen bedingt – Fluten in Südamerika, Dürren und Brände in Indonesien etwa. Dabei geht es gerade erst los. Der Pazifik ist viel zu früh viel zu heiß. 2027 wird wohl ein noch krasserer Hitzesommer. | @christianstoecker.de on Bluesky (bsky.app, 11.10.26)
Hoher Seltenerdbedarf könnte Europas Offshore-Windausbau bremsen Der Ausbau der Offshore-Windkraft könnte Europas Abhängigkeit von Rohstoffen und China verstärken (www.scinexx.de, 11.10.26)
Notbremse im Bundestag, Rotstift an der Zukunft und ein enormer Rückenwind Kalenderwoche 41: Statt die Netze zu modernisieren und zu digitalisieren sowie Speicher und Flexibilität zu stärken, werden die Erneuerbaren von der Regierung zum Problem erklärt, kritisiert Claudia Kemfert, Energieökonomin und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Die CCS-Technik ist für sie auf tatsächlich unvermeidbare CO2-Restemissionen zu beschränken. - (klimareporter.de, 11.10.26)
Darktrace-Forschung | Wenn KI-Agenten ihre vorgesehenen Grenzen verlassen KI-Agenten übernehmen zunehmend eigenständig Aufgaben in Unternehmensumgebungen und erhalten dafür Zugriff auf Daten, Anwendungen und Systeme. | Untersuchungen von Darktrace zeigen nun, dass daraus neue Sicherheitsrisiken entstehen können: Selbst mit legitimen Berechtigungen können Agenten ihr Verhalten verändern, wenn ihr Kontext manipuliert wird oder sie ein vorgegebenes Ziel nicht auf dem vorgesehenen Weg erreichen können. (www.it-daily.net, 11.10.26)
Die Schweiz & der Katastrophenherbst 2001: «Hat sich an unserer Selbstüberheblichkeit etwas geändert? Nach Crans-Montana zweifle ich» Badran kroch aus einem Flugzeugwrack, Pfister erlebte, wie sein Ratskollege erschossen wurde. Und Leuenberger schämt sich bis heute immer wieder für die Schweiz. 25 Jahre danach fragen sie sich: Was haben wir aus 2001 gelernt? (www.tagesanzeiger.ch, 11.10.26)
Immer mehr Stromkunden setzen jetzt auf die Kirche Auch Kirche kann Energie! Im Burgenland sind bereits 65 der insgesamt 172 katholischen Pfarren Teil der diözesanen Energiegemeinschaft. Mit 36 Photovoltaikanlagen erzeugen und teilen sie regionalen, erneuerbaren Strom und leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. (www.krone.at, 11.10.26)
INTERVIEW - «Männer wie Elon Musk oder Peter Thiel geben sich als Visionäre. Aber sie sind Männer der Vergangenheit», sagt die Historikerin Jill Lepore Die Demokratie werde derzeit von Techunternehmern ausgehöhlt, mahnt die amerikanische Harvard-Professorin Jill Lepore. Die Bürger würden geblendet von den Heilsversprechen dieser Leute, dabei seien deren Ideen alt. Vor den Zwischenwahlen in den USA fürchtet sie sich vor politischer Gewalt – und bleibt dennoch optimistisch. (www.nzz.ch, 11.10.26)
Quellwasserbrunnen, Notfalltreffpunkte und 9 Liter Wasser: Wie die Stadt Zürich ihre Bewohner auf Krisen vorbereitet Wo bekommt man Informationen, wenn Strom und Internet ausfallen? Wie viel Wasser braucht eine Person, um drei Tage zu überleben? Die Resilienzwochen der Stadt konfrontieren die Bürger mit Situationen, die im Alltag gern verdrängt werden. (www.nzz.ch, 11.10.26)
How climate change worsened Hurricane Isaias Climate Central says climate-warmed Gulf waters made Isaias's winds 7 mph stronger than they otherwise would have been. This would result in over a doubling of the hurricane's damages, because of the exponential rise in damage with winds. (yaleclimateconnections.org, 10.10.26)
Dauerlast im Wasser? Neues Kohlenstoffmaterial baut mit Licht Ewigkeitschemikalien ab Hartnäckige PFAS-Verbindungen nennen sich aus gutem Grund „Ewigkeitschemikalien“: Einmal in unsere Umwelt gelangt, belasten sie diese praktisch unbegrenzt, weil sie weder durch Licht und Bakterien noch durch Wasser abzubauen sind. Guter Rat ist hier wirklich teuer — und der kommt jetzt mit einem neuen Verbundmaterial, das die „Dauerlast“ unter UV-Licht zerlegt. (www.trendsderzukunft.de, 10.10.26)
Hackerangriffe: Das Dilemma der Digitalisierung - Die digitale Verwaltung soll dem Bürger das Leben leichter machen. Aber sie eröffnet Hackern auch die Chance, persönliche Informationen zu stehlen oder ganze Städte lahmzulegen. Das jüngste Beispiel: Dänemark. - (www.faz.net, 10.10.26)
Katherina Reiche: Handelt Katherina Reiche wie eine Klimaleugnerin? Die Wirtschaftsministerin schafft ihr Wind- und Solarreferat ab. Nicht nur in diesem Punkt wirft ihr Tun und Unterlassen große Fragen auf. Eine Abrechnung in elf Punkten (www.zeit.de, 10.10.26)
Google, Meta oder Tiktok: Wie Misstrauen die Sprache vergiftet - Ein Stolperstein in Kopenhagen führt zu Niels Bohr und einem verhängnisvollen Gespräch mit Werner Heisenberg. Es ist eine Warnung für unsere Gegenwart – und den Umgang mit Social Media. - (www.faz.net, 10.10.26)
Die große Suche nach dem grünen Wasserstoff Eine Delegation aus Oberösterreich machte sich in Marokko ein Bild vom „Exportgut der Zukunft“. Warum man bei der „Schlüsseltechnologie zur Umstellung der Industrie“, dem Wasserstoff, auf das afrikanische Land und die dort befindliche Wüste setzt und wie er die Mobilität grüner machen könnte, lesen Sie hier. (www.krone.at, 10.10.26)
Shashi Tharoor: »Es ist ein Angriff auf das Fundament unserer Demokratie« 130 Millonen Menschen von der Wahlliste gestrichen: Der indische Politiker Shashi Tharoor erklärt die neue Protestwelle – und warum sein Land weiter auf Russland setzt. (www.zeit.de, 10.10.26)
Exklusive Rarität: Das feine Dutzend Zwölf Zylinder waren die Königsdisziplin im Motorenbau. Doch strengere Abgasgesetze und die Elektrifizierung haben den V12 fast ausgerottet. Ein paar Hersteller halten ihm aber noch die Treue. (www.tagesanzeiger.ch, 10.10.26)
Bessere Entscheidungen treffen – «Wir überlassen Entscheidungen gerne unserem Zukunfts-Ich» Neue Stelle, neue Stadt, neue Liebe: Warum wir nach der perfekten Entscheidung suchen – sie aber selten finden. (www.srf.ch, 10.10.26)
Fettverbrennung und Kondition | Ob Arbeitsweg oder Bergtour: So nutzen Sie das E-Bike optimal für Ihre Fitness Wer mit dem E-Bike fährt, verbrennt mehr Kalorien als gedacht. Ein Sportphysiologe und ein Medaillengewinner verraten, wie der Motor das Training unterstützen kann. | E-Bikes ermöglichen höhere Geschwindigkeiten bei vergleichbarer Herzfrequenz als klassische Velos. | Laut Experten eignen sich E-Bikes besonders für Gelegenheitssportler, die ansonsten aufs Velofahren verzichten würden. | E-Mountainbike-Medaillengewinner Joris Ryf betont, seine Herzfrequenz sei bei E-Rennen oft höher als bei normalen Rennen. | Wer mit schmerzenden Waden in die Pedale tritt, um es bis auf den Pass zu schaffen, und dann von einem «unsportlichen» Senior auf dem E-Bike überholt wird, tröstet sich vielleicht mit dem Gedanken: Nur mit Muskelkraft allein hätte es der E-Biker wohl niemals hier hochgeschafft. | Dass ein Elektroantrieb den Kraftaufwand drastisch verändert, ist klar. (www.tagesanzeiger.ch, 10.10.26)
Vatikan: Klarstellung zu Ritterorden Das vatikanische Staatssekretariat hat an diesem Samstag eine „Klarstellung“ veröffentlicht. Sie betrifft „Ritterorden, die sich nach Heiligen benannt haben oder religiöse Namen tragen“. | „Angesichts zahlreicher Bitten um Auskunft“ sieht sich das Staatssekretariat veranlasst, seine schon bei früherer Gelegenheit ausgedrückte Haltung zu bekräftigen. „Außer den eigenen Ritterorden (Christusorden, Orden vom Golden Sporn, Piusorden, Orden des heiligen Gregor des Großen und Orden des heiligen Papstes Silvester) anerkennt und schützt der Heilige Stuhl nur den Souveränen Malteserorden … und den Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem. Es besteht nicht die Absicht, diesbezüglich etwas zu ändern.“ | Alle anderen Ritterorden würden vom Heiligen Stuhl nicht anerkannt, „ob sie nun neuerer Gründung sind oder sich von den mittelalterlichen Orden ableiten“, so die Klarstellung weiter. (www.vaticannews.va, 10.10.26)
Marco Gurtner hilft im Sommer auf der Terrihütte in Graubünden – «Mir gefällt diese Einschränkung hier oben» Als Ausgleich zu seinem Bühnenalltag arbeitet Marco Gurtner im Sommer als Aushilfe auf der SAC-Terrihütte. | Marco «Güschä» Gurtner ist 33 Jahre alt, Podcaster, Musiker und Spoken-Word-Künstler. Er hostet die Podcasts «ÜBERTRIBE MIT STIU» mit Nico Franzoni und «HerrgöttliPanaschiert» mit Mathias Schenk. «Ein grosser Teil meines Jobs findet mit Publikum statt», sagt er. Doch im Sommer tauscht er die Bühne gegen das Hüttenleben: Als Aushilfe arbeitet er auf der Terrihütte des SAC am Rand der Greina-Ebene in Graubünden. | Für Gurtner ist die Zeit auf der Hütte eine Art Abschalten — obwohl die Arbeit streng ist. «Ich arbeite sonst eher kreativ und darum sehr kopflastig. Das ist dort oben weniger der Fall.» Auf der Hütte macht er Betten, putzt, schnippelt und kümmert sich um Buchungen. (www.srf.ch, 10.10.26)
Strom weg, Chaos an: Komödie ohne Lichtschalter Ein Stromausfall, zahlreiche Geheimnisse und ein Abend, der völlig aus dem Ruder läuft: „Komödie im Dunkeln“ begeistert im Linzer Kellertheater mit rasanter Situationskomik und pointenreichem Chaos. Ein Theatervergnügen, bei dem garantiert kein Auge trocken bleibt. (www.krone.at, 10.10.26)
Keine Angst vor der Wärmepumpe! So einfach gehts wirklich Wir haben unsere alte Heizung durch eine Wärmepumpe ersetzt. Das war viel einfacher als gedacht. Der Einbau ist ziemlich easy und man kann sogar Geld sparen. Das Video zeigt, wie. - (klimareporter.de, 10.10.26)
„Wer Stromspitzen erzeugt, muss Beitrag leisten“ Österreicher, die ihren Stromverbrauch in bestimmte Stunden des Tages verlagern, sollen bald auch im Winter die „Chance auf Einsparung haben“, sagt E-Control-Chef Michael Strebl. Allerdings: Wenn jemand „sehr viele Spitzen produziert, wird er einen fairen Beitrag leisten müssen.“ (www.krone.at, 10.10.26)
Edelskidestinationen im Klimastress | Das Schneekanonen-Wettrüsten: Wenn das ganze Skigebiet innert 72 Stunden weiss sein muss Der Klimawandel zwingt selbst hoch gelegene Skidestinationen zum Aufrüsten. Der Wasserbedarf für die Beschneiung steigt stetig. In Zermatt soll nun ein umstrittener Stausee Abhilfe schaffen. | Auch grosse Skigebiete müssen wegen der Klimaerwärmung ihre Beschneiungsinfrastruktur massiv ausbauen. | Zermatt plant, die Beschneiungszeit auf 72 Stunden zu halbieren. | Der Wasserbedarf steigt dadurch von 1,2 auf 2 Millionen Kubikmeter. | Doch für die nötigen Wasserreserven braucht es laut einem Experten viel mehr Stauseen in den Bergen. | Auch wenn es die Temperaturen in den letzten Wochen oft nicht vermuten liessen: In weniger als drei Monaten ist Weihnachten. Die Zeit von Heiligabend bis Neujahr gilt als eine der umsatzstärksten im Wintertourismusgeschäft. Doch selbst die grossen Skigebiete, die ihre Pisten künstlich beschneien können, geraten wegen der Klimaerwärmung zunehmend unter Druck. (www.tagesanzeiger.ch, 10.10.26)
Das große Rollback Eigentlich sollte Katherina Reiche (CDU) die Wirtschaft ankurbeln. Doch ihre Gesetze für den Strommarkt sind dazu nicht geeignet. Was genau will die Bundeswirtschaftsministerin? | Wirtschaftsministerin Reiche will die Energiewende „neu justieren“ und kostengünstiger aufstellen. Mit zwei zentralen Vorhaben — der Verabschiedung eines neuen Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und dem Netzanschlusspaket — ist sie auf der Zielgeraden. In diesen Tagen verhandeln Bundestagsabgeordnete in Berlin über diese Gesetze und damit über nicht weniger als die Zukunft der Energiewende. Dabei geht es um die Abkehr von der zerstörerischen fossilen Stromerzeugung hin zu einer klimafreundlichen. Bis 2045 soll Deutschland, so ist die aktuelle Gesetzeslage, klimaneutral werden. Dazu muss die Energieversorgung ohne fossile Brennstoffe auskommen, „dekarbonisiert“ werden, wie die Fachleute es nennen. (www.taz.de, 10.10.26)
Smart Home senkt Energieverbrauch in vielen Haushalten Smarte Heizungen, Steckdosen und Beleuchtung können nach Einschätzung vieler Nutzer dabei helfen, Energie im Haushalt gezielter einzusetzen. | Eine repräsentative Bitkom-Befragung zeigt, dass in 58 Prozent der Haushalte mit Smart-Home-Technik der Strom- und Energieverbrauch dadurch bereits gesunken ist. | Smarte Thermostate können beispielsweise die Heizleistung reduzieren, wenn ein Fenster geöffnet wird. Beleuchtung lässt sich bei Abwesenheit automatisch ausschalten, während intelligente Steckdosen verhindern können, dass Geräte unnötig im Stand-by-Modus bleiben. | Für 43 Prozent der Smart-Home-Nutzer sind solche Technologien ein Mittel, um Energiekosten spürbar zu senken. Gleichzeitig verändert die Technik offenbar auch das Verhalten: 44 Prozent sagen, dass sie durch Smart-Home-Anwendungen bewusster mit ihrem Stromverbrauch umgehen. (www.it-daily.net, 10.10.26)
Widerstand beginnt mit einem Nein: Beckerman über die Kunst, Dissident zu werden Der Journalist Gal Beckerman porträtiert mit sehr viel Empathie Dissident:innen — von Etty Hillesum bis Ai Weiwei. Sein Buch liefert historisches und geistiges Rüstzeug für alle, die sich einer autoritären Wende nicht fügen wollen | How to Be a Dissident, By Gal Beckerman (www.freitag.de, 10.10.26)
Christiane Florin zu Gast bei Rainer Bucher Als Jugendliche war sie in der katholischen Landjungend und hat dort begeistert Musik gemacht | Sie hat in Politologie über die französische Aufarbeitung der Kollaboration während des Vichy-Regimes promoviert | Sie war Journalistin beim bischöflichen Rheinischen Merkur und bei der liberalen ZEIT und ist heute beim Deutschlandfunk Leiterin der Abteilung „Kultur aktuell“ | Als investigative Journalistin aber hat sie die Aufdeckung sexualisierter Gewalt in der deutschen katholischen Kirche entscheidend vorangetrieben. (www.feinschwarz.net, 10.10.26)
Gedenken am 7. Oktober: Ein ganz normaler Tag der Schatten Was darf, was kann der 7. Oktober sein? Wie lässt er sich angemessen begehen? Unsere Autorin testet den Tag des Pogroms auf mögliche Verhaltensweisen. mehr... (taz.de, 10.10.26)
„Die AfD will unseren Rechtsstaat massiv schwächen“ Justizministerin Hubig (SPD) sieht keine „Haltbarkeitsgarantie“ für Demokratie und Rechtsstaat in Deutschland. Sie verteidigt den Regierungsplan, verurteilten Volksverhetzern das passive Wahlrecht entziehen zu können. (www.welt.de, 10.10.26)
Sicherheitsprinzipien prüfen und durchsetzen | Der Monat der Cybersicherheit war traditionell auf das menschliche Verhalten ausgerichtet. Dazu gehört das Erkennen von Phishing, der Schutz von Zugangsdaten sowie bessere Entscheidungen über den Zugriff auf das Netzwerk, die Daten und die Konten einer Organisation. Diese Sicht muss nun ausgeweitet werden, da Organisationen rasant KI-Agenten in ihren Umgebungen einsetzen. Damit schaffen sie eine völlig neue Klasse an digitalen Nutzern, allerdings oft ohne dieselbe Identitätsrichtlinien anzuwenden, die für Mitarbeitende, Auftragnehmer oder Administratoren erwartet wird. |KI entwickelt sich von einer Form von Intelligenz hin zu einer nicht mehr entfernbaren Unternehmensinfrastruktur. KI-Agenten können sich heute mit Maschinengeschwindigkeit in Systeme authentifizieren, sensible Informationen abrufen, mit Anwendungen interagieren, Workflows ausführen und kritische Entscheidungen treffen. Wenn ein KI-Agent Zugangsdaten und Berechtigungen besitzt, stellt er eine Identität dar. Und jede Identität birgt Risiken, wenn ihr Zugriff übermäßig, dauerhaft oder unzureichend überwacht ist. (www.it-daily.net, 10.10.26)
Sehr interessante Zahlen aus dem repräsentativen Nachhaltigkeitsbarometer des www.rifs-potsdam.de/de: Katherina Reiche und Steffen Bilger machen Politik für 22 Prozent der Befragten. Und gegen die Wünsche einer absoluten Mehrheit. Das medial verkaufte Bild ist völlig verzerrt. | @christianstoecker.de on Bluesky (bsky.app, 10.10.26)
D: Glaube und Religion stärken die Demokratie - - Der Linken-Politiker und Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow sieht in Religion und Glaube wichtige Grundlagen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und den Schutz der Demokratie. Sein christlicher Glaube sei für ihn eine persönliche Kraftquelle, erklärte der frühere thüringische Ministerpräsident in einem Interview mit dem Kölner Internetportal domradio.de. Zugleich betonte er, dass sich das Christentum und Sozialismus nicht ausschließen müssten. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 10.10.26)
Kommunikation für eine nachhaltige Mobilität Auf dieser Themenseite werden Ergebnisse und Erkenntnisse aus (aktuell noch laufenden) Forschungsprojekten und der Verbändeförderung dargestellt. Auch werden konkrete Kommunikationsprodukte/ -materialien bereitgestellt. (www.umweltbundesamt.de, 10.10.26)
SRF: Fernsehen entlässt Dok-Filmerin Karin Bauer Die 57-Jährige arbeitete 32 Jahre für den Sender. Mit ihren Filmen eckte sie immer wieder an, zuletzt mit einem Beitrag zur Zürcher Wohnungsnot. Sie ist nicht die einzige profilierte Journalistin, die gehen muss. (www.persoenlich.com, 10.10.26)
Weltbank-Tagung und Xingu Finance Talks: Klimafinanzierung und neue Geldquellen dafür müssen zentrale Themen werden Germanwatch fordert deutlich mehr Engagement für Erschließung verschiedener Finanzquellen zur Unterstützung von Klimaschutz und -anpassung in ärmeren Staaten | Mit Blick auf die bevorstehende Jahrestagung der Weltbankgruppe und die Xingu Finance Talks fordert die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch, die internationale Klimafinanzierung wieder stärker ins Zentrum zu rücken und dafür auch neue Finanzierungsquellen zu erschließen. „Es geht zum einen darum, die reicheren Staaten an ihre internationalen Verpflichtungen zu erinnern. Während die klimabedingten Gefahren rasant wachsen, wird Klima- und Entwicklungsfinanzierung vielerorts gekürzt anstatt sie zu erhöhen — auch in Deutschland. Und es geht zum anderen darum, gerade jetzt alternative Finanzierungsquellen zu erschließen. Und da müssen die Hauptverursacher in den Blick genommen werden, die fossilen Konzerne und Superreiche mit großen CO2-Emissionen”, erklärt Ute Sudmann, Leiterin des Bereichs Zukunftsfähige Finanzflüsse (www.germanwatch.org, 10.10.26)
15 Jahre EMAS bei der KEK! Juhuuu, Jubiläum!!! Doppelter Grund zur Freude: Seit 15 Jahren setzen wir bei der KEK auf ein Umweltmanagementsystem nach der europäischen EMAS-Verordnung. Pünktlich zum Jubiläum haben wir die erneute Revalidierung erfolgreich abgeschlossen. Am 24.09.2026 überreichte Frau Dr. Claudia Rainfurth von der IHK die Urkunde in feierlichem Rahmen im Beratungszentrum an unsere Geschäftsführerin Frau Dr. Anne Held. | EMAS steht für „Eco-Management and Audit Scheme“ und bezeichnet ein freiwilliges, anspruchsvolles Umweltmanagementsystem der Europäischen Union. Teilnehmende Organisationen erfassen systematisch ihre Umweltauswirkungen, definieren konkrete Verbesserungsziele und lassen die erzielten Fortschritte regelmäßig von unabhängigen Umweltgutachtern überprüfen. | Wir nutzen EMAS seit 2011 als Instrument, um Umwelt- und Klimaschutz nicht nur nach außen zu vermitteln, sondern auch im eigenen Betrieb konsequent umzusetzen. (www.kek-karlsruhe.de, 10.10.26)
Wohnungsnot: Wie heißt die Maricarmen Abascal von Berlin? Im Berliner Wahlkampf war die Krise des Wohnens ein großes Thema. Aber nicht die Nöte der Rentner. Dabei müsste man das zusammendenken. Spanien macht es gerade vor. Dort wird generationsübergreifend demonstriert (www.freitag.de, 10.10.26)
Leibniz-Gemeinschaft: Erst Gemüse, dann Kohlenhydrate? Viele Personen berichten von stabileren Blutzuckerwerten durch die bewusste Reihenfolge beim Essen. Das sogenannte Meal Sequencing ist bislang jedoch kaum wissenschaftlich belegt. | Meal Sequencing, also die bewusste Reihenfolge beim Verzehr von Lebensmitteln, hat in den letzten Jahren an Popularität gewonnen. Viele Personen berichten beispielsweise in sozialen Medien von stabileren Blutzuckerwerten und allgemeinen Gesundheitsvorteilen, insbesondere für Menschen mit Typ-2-Diabetes. Doch lassen sich diese Effekte wissenschaftlich belegen? Das haben sich Forschende des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) in einer systematischen Übersichtsarbeit genauer angeschaut. Ihr Fazit: Die Reihenfolge der Lebensmittel kann den kurzfristigen Verlauf von Blutzucker- und Insulinspiegel nach einer Mahlzeit beeinflussen. Allerdings ist die Evidenz hierfür bislang begrenzt. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 10.10.26)
Leibniz-Gemeinschaft: Praktische Prävention Erdnüsse können als Teil einer ausgewogenen Ernährung dazu beitragen, das Risiko für Typ-2-Diabetes zu reduzieren und die Stoffwechselgesundheit zu stärken. | Die in Erdnüssen enthaltenen Fettsäuren sind weit mehr als pure Energielieferanten. Forschende des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) und der Universität Barcelona haben Daten aus einer Interventions- und einer prospektiven Kohortenstudie kombiniert und erstmalig eine molekulare Handschrift im Lipidprofil (PeLS, Peanut Lipidomic Signature) des Menschen identifizieren können. Die in der Fachzeitschrift The American Journal of Clinical Nutrition veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass der Verzehr von Erdnüssen die Zusammensetzung der Blutfette nachweislich beeinflussen kann und der PeLS mit einem verringerten Risiko für Typ-2-Diabetes assoziiert ist. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 10.10.26)
Breites Bündnis fordert wirksamen EU-Emissionshandel Der Europäische Emissionshandel (ETS1) ist eine zentrale Säule der europäischen Klimapolitik, droht jedoch im Zuge der anstehenden Reform geschwächt zu werden. Germanwatch und sieben weitere Umweltverbände und zivilgesellschaftliche Organisationen fordern die Bundesregierung daher auf, sich in den europäischen Verhandlungen für einen wirkungsstarken ETS1 einzusetzen. (www.germanwatch.org, 10.10.26)
Die Schuldfrage umkehren Die Videos zeigen Räume voller Anzugs- und Entscheidungsträger:innen im Publikum. Auf der Bühne stehen die CEOs, CTOs, Politiker:innen und Gesetzgeber — die eigentlich da sind, um an den «Economic Forums», in «Business Hubs» und Zukunftskonferenzen ihre Sicht auf die Zukunft darzulegen. Aber in den Räumen herrscht Tumult. Die Aktivist:innen des ‹Drop Kollektiv› stehen auf der Bühne und konfrontieren das klimaschädliche Handeln der Akteure, die Vorträge halten, Medienspaziergänge machen oder an Podien teilnehmen. Linda Cecilia Haaland und Peter Tillessen sind Teil des Kollektivs — Sergio Scagliola hat die beiden zum Gespräch getroffen. (www.pszeitung.ch, 10.10.26)
Hohe Treibstoffpreise: Warum die Doppelbesteuerung wegmuss Es ist nicht allein der Krieg in Iran, der die Treibstoffe verteuert. Auch die Schweizer Steuerpolitik hat ihren Anteil. Die Mehrwertsteuer auf Benzin und Diesel sollte vorübergehend ausgesetzt werden. | Gastkommentar Peter Grünenfelder, Präsident Auto-Schweiz; Thomas Rücker, Direktor Auto-Schweiz. (www.nzz.ch, 10.10.26)
Japan ist ein Beispiel für eine Schweiz mit weniger Zuwanderung | Der japanische Spiegel: Tokio zeigt Ländern wie der Schweiz, wie Wachstum mit weniger Menschen geht Der demografische Wandel stellt Demokratien vor grosse Herausforderungen — und erfordert grundlegende Entscheidungen. Japan macht vor, wie eine Entwicklung mit wenig Immigration aussehen kann. | Gastkommentar Jürg Hartmann, Jurist, war in Zürich als Wirtschaftsanwalt tätig. (www.nzz.ch, 10.10.26)
Traumapsychologin: „Man kann vom Verhalten der Betroffenen nicht darauf schließen, was passiert ist“ Jane Doe wurde an der Cornell University mutmaßlich von mehreren Männern vergewaltigt. Manche werfen ihr vor, „widersprüchlich“ gehandelt zu haben. Doch gibt es überhaupt ein typisches Verhalten in solchen Fällen? (www.sueddeutsche.de, 10.10.26)
Nach dem Hitzesommer – Skifahren auf schwindendem Eis: Wie lange noch? Die Gletscher schmelzen, gleichzeitig werden in Saas Fee die Pisten auf dem Gletscher präpariert – mit viel Aufwand. (www.srf.ch, 10.10.26)
Bedenkliche Inhaltsstoffe: Tupperware, Spielzeug, Kosmetika: Chemikalien sind überall – führen sie zu Brustkrebs? Sogenannte endokrine Disruptoren stecken in Verpackungen, Kosmetika oder Textilien und könnten hormonabhängige Krebsarten begünstigen. Tipps, wie Sie sich schützen, und eine Einordnung von Fachleuten. (www.tagesanzeiger.ch, 10.10.26)
Wasserkraftwerke in der Stadt Zürich: Der Limmat fehlt das Wasser – nun wird in Zürich ein erstes Kraftwerk abgestellt Durch den Fluss fliesst so wenig Wasser wie kaum zuvor. Laut den Elektrizitätswerken der Stadt Zürich ist eine Stromproduktion «kaum mehr möglich». Was das bedeutet. (www.tagesanzeiger.ch, 10.10.26)
Papst: Versöhnung als Voraussetzung für geistliches Handeln - - Kriege, Unruhen, religiöser Extremismus und wirtschaftliche Not prägen den Alltag vieler Familien im Nahen Osten und zwingen zahlreiche Menschen zur Flucht in entfernte Länder. In Anbetracht dieser Prüfungen sicherte der Papst den Betroffenen die Solidarität der gesamten katholischen Kirche zu. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 10.10.26)
Digitalisierung: Eine europäische Cloud für Deutschlands Mittelstand - Die Telekom-Austria-Gruppe baut ihr Deutschlandgeschäft mit eigener Cloud und Services aus. Die Stoßrichtung: Datensouveränität. - (www.faz.net, 10.10.26)
Wochentaz-Podcast: Warum es eine antifaschistische Wirtschaftspolitik braucht Die Wirtschaft ist keine abstrakte Zahlenschieberei, sondern ganz entscheidend dafür, wie es mit der Demokratie weitergeht – und wie mit dem Klima. mehr... (taz.de, 10.10.26)
Deutschland stellt sich hinter Internationalen Strafgerichtshof - News kompakt: Das Wichtigste kurz gefasst Die USA kündigen Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof an und lösen damit international scharfe Kritik aus. Hurrikan "Isaias" sorgt an der US-Küste für massive Stromausfälle. Der DW-Nachrichtenüberblick. (www.dw.com, 10.10.26)
Belohnungen in der Erziehung: Warum Belohnungen in der Erziehung oft sinnvoll sind Viele Eltern erwarten von Kindern, dass Einsicht ausreichen muss, um ihr Verhalten zu ändern. Doch es ist okay, ein Kind dafür zu belohnen, damit es tut, was man will. (www.zeit.de, 10.10.26)
Bewegung auf dem Finanzplatz: Die Bank-now verlässt Horgen: 300 Mitarbeitende ziehen nach Zürich Während andere Banken Zürich verlassen, zieht die UBS-Tochter in die Stadt. Nach fast 20 Jahren gibt die Bank-now ihren Hauptsitz in Horgen auf. Das dürfte Folgen für die Gemeindekasse haben. (www.tagesanzeiger.ch, 10.10.26)
Schädling verbreitet sich: Bund räumt ein: «Wir werden den Japankäfer nicht mehr loswerden» Eine erste Bilanz nach dem Ende der Flugsaison des Japankäfers zeigt: Am Flughafen Zürich ist eine weitere Gemeinde befallen und der Schädling lässt sich trotz Hitze und Wässerungsverbot kaum stoppen. (www.tagesanzeiger.ch, 10.10.26)
Kartoffeln sterben den Hitzetod – jetzt soll Gentechnik die Rettung bringen Nach dem trockenen Sommer sind die Schweizer Kartoffelernten so tief wie nie. Gesucht werden neue, robustere Sorten – auch mit Hilfe von Gentechnik, fordert der Branchenverband Swisspatat. Die Kartoffelbauern aber sind selber uneins. (www.beobachter.ch, 10.10.26)
Eine Million Dollar pro Tag: Hinter den Kulissen des Ölmarktes machen Schiffseigner das Geschäft ihres Lebens Ein noch nie gesehener Preisschub für das Chartern von Öltankern beschert den Besitzern enorme Gewinne. Mittendrin sind Schweizer Rohstoffhändler wie Trafigura und Reeder wie MSC. (www.nzz.ch, 10.10.26)
Energiepreise: Trump importiert Diesel aus Russland und brüskiert die Ukraine Der US-Präsident lockert die Sanktionen gegen den Kreml, um die Treibstoffpreise zu senken. Selenskij spricht von einem Geschenk an Putin – die Demokraten nennen es „Pakt mit dem Teufel“. (www.sueddeutsche.de, 10.10.26)
Mehr ruhige Momente. Mehr von dem, was zählt. Mehr Komfort, mehr Flexibilität, mehr Möglichkeiten: Moderne Energielösungen können den Alltag spürbar bereichern. Ob E-Auto, Wärmepumpe oder Photovoltaik – die Kelag unterstützt dabei, jene Lösung zu finden, die zu den eigenen Bedürfnissen und zum persönlichen Leben passt. (www.krone.at, 10.10.26)
Isabella Weber: „Die AfD tritt die Interessen der Menschen mit Füßen“ Die Ökonomin Isabella Weber schlägt eine neue Wirtschaftspolitik vor, um den Aufstieg rechtsextremer Politiker zu bremsen: Die Menschen sollen sich Wohnen, Heizen und Essen wieder leisten können. (www.sueddeutsche.de, 9.10.26)
Frankfurter Buchmesse: Ohne US-Agenten im Jetlag Gerechtigkeit spielt fürs Lesen eine Rolle, am passenden Ambiente muss man aber noch arbeiten und an der Demokratiebildung auch. Eindrücke von der Buchmesse. mehr... (taz.de, 9.10.26)
Atomares Tiefenlager – Die deutsche Wut über das Schweizer Atom-Endlager Im AKW-kritischen Süddeutschland diskutierten Bevölkerung und Politik über das geplante Atom-Endlager. (www.srf.ch, 9.10.26)
Energiewende und Ökokrise: Warnung vor fossilem Backlash [Online-Abo] Umwelt- und Branchenverbände demonstrieren vor dem Bundestag gegen die EEG-Novelle und das Netzanschlusspaket. Sie befürchten Investitionshemmnisse und einen Rückschlag für den Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien. (www.jungewelt.de, 9.10.26)
Solarenergie ist längst mehr als Klimaschutz. Sie ist Wachstumsmotor, Arbeitgeberin und Wertschöpfungstreiberin für die Schweizer Wirtschaft. Swissolar und seine Mitglieder sind Teil dieser Entwicklung. #SolarIstEinSystem | @swissolar.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 9.10.26)
Vom globalen Versprechen zu realem Wandel – Sektorale Transformationen: Wie internationale Klimapolitik den Wandel wirksamer unterstützen kann Während die globalen Bemühungen zur Eindämmung des Klimawandels unter zunehmendem Druck stehen, zeigt eine neue Forschungsarbeit auf, wie internationale Politik konkreten Wandel in der Praxis vorantreiben kann. Wolfgang Obergassel, Co-Leiter des Forschungsbereichs Internationale Klimapolitik am Wuppertal Institut und Doktorand der Forschungsgruppe Technology, Innovation & Society (TIS) an der Eindhoven University of Technology, untersucht in seiner Dissertation, wie eine sektorale, internationale Klimapolitik die grundlegenden Transformationen unterstützen kann, die zur Erreichung der Ziele des Pariser Abkommens erforderlich sind, und gleichzeitig gesellschaftlichen Nutzen stiftet. | Trotz mehr als drei Jahrzehnten internationaler Klimadiplomatie sind die globalen Treibhausgasemissionen weiter gestiegen. Laut Obergassel liegt das vor allem daran, wie der Klimawandel traditionell verstanden und bisher adressiert wurde. (wupperinst.org, 9.10.26)
Heute haben in Berlin tausende Menschen für die #Energiewende demonstriert. Meine Botschaft: Um die Krisen zu bewältigen, müssen wir erneuerbare Energien viel schneller ausbauen. Wir brauchen keine Rückkehr in die 1980er-Jahre, sondern eine echte Zukunft! #AusbauenStattBremsen | @volkerquaschning.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 9.10.26)
September 2026: 2nd-hottest September for Earth, hottest for the U.S. Record-high temperatures in September encompassed the largest area of the globe for any month since records began. (yaleclimateconnections.org, 9.10.26)
Wie machen Kommunen ihre Energieversorgung krisenfest & passen sich an Extremwetter an? Im PeerConnect Resilienz Forum tauschen sich europäische Kommunen dazu aus. | Fragen stellen, Erfahrungen teilen, voneinander lernen | https://peer-connect.eu/forums | gefördert vom @diplo.de Auswärtigem Amt (bsky.app, 9.10.26)
Wir waren 2018 diejenigen, die die #WarmingStripes nach Deutschland gebracht haben. Gut, dass sie jetzt in der bayerischen #Klimawoche auf Schloss Neuschwanstein zu sehen sind und deutlich machen: Die Klimakrise ist real. Und wir können etwas tun. | https://www.klimafakten.de/kommunikation/jetzt-auch-fuer-deutschland-der-klimawandel-als-unheimlich-schoener-strichcode | @klimafakten.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 9.10.26)
„Wir müssen unsere Naturschutzziele neu definieren“ – Klimawandel schafft weltweit neue Ökosysteme Der Klimawandel verändert weltweit, welche Tiere und Pflanzen gemeinsam in Ökosystemen leben: Manche Artengemeinschaften lösen sich auf, andere bilden sich neu. Eine Studie der Technischen Universität München (TUM) zeigt, dass diese Entwicklung auch Folgen für Naturschutz und Renaturierung hat. Die Forschenden plädieren dafür, bisherige Ziele zu überdenken und den Umgang mit der sich wandelnden Natur bewusst zu gestalten. | Klimawandel führt weltweit zum Entstehen neuer Artengemeinschaften | Naturschutz und Renaturierung stoßen zunehmend an ihre Grenzen | Ziele und Maßnahmen müssen sich stärker an zukünftigen Standortbedingungen orientieren | Dass sich Ökosysteme verändern, ist keineswegs neu. Neu sind jedoch die Geschwindigkeit und das Ausmaß, in dem — angetrieben durch den Klimawandel — neue Artengemeinschaften entstehen. Entwicklungen, die früher mehrere Jahrhunderte oder Jahrtausende dauerten, werden heutzutage binnen weniger Jahrzehnte beobachtet. (www.tum.de, 9.10.26)
EE-Standortfinder unterstützt bei der Suche nach geeigneten Flächen für Wind- und Solarenergie Wo in Deutschland gibt es gute Voraussetzungen für Windenergieanlagen und Photovoltaik-Freiflächenanlagen? Welche rechtlichen, technischen und ökologischen Aspekte sind zu beachten? Antworten auf solche Fragen liefert der EE-Standortfinder. Die interaktive und frei verfügbare Webanwendung wurde vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) gemeinsam mit dem Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit am GFZ (RIFS) entwickelt. Sie macht auf einer interaktiven Deutschlandkarte potenzielle Standorte und ihre Eignung sichtbar, zeigt mögliche Zielkonflikte auf und informiert über die finanziellen Zuwendungen, welche Gemeinden im Rahmen der nationalen und länderspezifischen Beteiligungsgesetzgebung erhalten können. (www.rifs-potsdam.de, 9.10.26)
Klimaschutz: Neuschwanstein im Klimastreifen-Look Zum Auftakt der landesweiten Klimawoche ist Schloss Neuschwanstein in den Farben der bayerischen Klimastreifen angestrahlt worden. Diese visualisieren die voranschreitende Erderwärmung – vom Jahr 1881 bis in die Gegenwart. Die Streifen der ersten Jahrzehnte werden durch Blautöne geprägt, inzwischen werden sie tiefrot. | Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) sagte, die Klimastreifen zeigten, dass der Klimawandel «vor unserer Haustür» stattfinde. «Wir wollen Klimaschutz sichtbar, verständlich und teilbar machen – und möglichst viele zum Mitmachen bewegen», sagte er zu der Aktionswoche. Diese dauert bis zum 18. Oktober. | Laut Glauber soll dafür geworben werden, dass sich die Bürger mit kleinen Beiträgen selbst beim Klimaschutz einbringen. Bei den Veranstaltungen der Klimawoche wird beispielsweise für das Fahrradfahren geworben. Die Bedeutung des Waldes für den Klimaschutz wird erläutert und Hauseigentümerinnen und Eigentümer können sich darüber informieren, (www.zeit.de, 9.10.26)
Experten besorgt: Zu warmes Meer heizt „El Nino“ weiter an Die für das Wetterphänomen „El Nino“ entscheidende Meeresregion ist aktuell so warm wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen. Laut Daten der Plattform „Climate Reanalyzer“ der University of Maine in den USA hat die durchschnittliche Meeresoberflächentemperatur in der „Nino 3.4“-Region mit Stand 5. Oktober erstmals die 30-Grad-Marke erreicht, wie am Donnerstag bekanntgegeben wurde. Damit liegt die Wassertemperatur 3,39 Grad über dem Durchschnitt des Referenzzeitraums von 1991 bis 2020. Experten sind besorgt, denn das zu warme Meer heizt „El Nino“ weiter an. (orf.at, 9.10.26)
Leibniz-Gemeinschaft: Keramik als Spiegel gesellschaftlicher Veränderungen Ein mathematisches Modell belegt: Keramikfunde aus der Jungsteinzeit können wertvolle Informationen über soziale Dynamiken liefern. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 9.10.26)
Proteste in Berlin: Tausende demonstrieren in Berlin gegen Energiepolitik der Regierung In Berlin fordern Tausende einen stärkeres Engagement der Bundesregierung für erneuerbare Energien. Ihr Protest richtet sich gegen zwei Energiegesetze der Regierung. (www.zeit.de, 9.10.26)
WWF «Living Planet Report» – Weniger Artenvielfalt: Landwirtschaft und Finanzsektor in Kritik In der Schweiz ist laut einem Bericht des WWF ein Drittel aller Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. (www.srf.ch, 9.10.26)
Zu wenig Unterschriften – Initiative für Solaranlagen ohne Baubewilligung ist gescheitert Die gescheiterte Initiative forderte einen neuen Verfassungsartikel für Solaranlagen an Bauten und Anlagen zu verankern. (www.srf.ch, 9.10.26)
Bekannter Naturschützer: Das schwierige Erbe des Bernhard Grzimek - Er hat atemberaubende Bilder aus der Savanne in die Wohnzimmer der Deutschen gebracht und sie so für den Naturschutz begeistert. Doch die Methoden, die Bernhard Grzimek wählte, werfen bis heute Fragen auf. - (www.faz.net, 9.10.26)
KI-Diskussion: Was läuft gerade schief in der Künstlichen Intelligenz, Frau Zweig? - Deutschlands bekannteste KI-Forscherin Katharina Zweig spricht über die tatsächlichen Fähigkeiten der Sprachmodelle. Und darüber, warum die Anbieter verantwortlich gemacht werden müssen. - (www.faz.net, 9.10.26)
„Die Union begeht gerade Suizid – Sie kettet sich auf Gedeih und Verderb an linke Parteien“ Beatrix von Storch (AfD) bezeichnet die Wahl des ersten AfD-Landtagspräsidenten „als Hochfest der Demokratie“. Die CDU hingegen versuche, einen Brandmauerexzess zu feiern. „Wir können sie nicht daran hindern, Suizid zu begehen“, so von Storch. (www.welt.de, 9.10.26)
„Beteiligen, mitreden und auch mitentscheiden“ Die Demokratiewoche setzt von 19. bis 26. Oktober ein starkes Zeichen der Zivilgesellschaft. Mit 23 Veranstaltungen in etlichen Gemeinden wird zu Themen informiert und diskutiert. (www.krone.at, 9.10.26)
Das Evangelium der starken Männer: Gnadenlos: Wie Vance, Putin & Co. die Religion für ihre Politik benutzen Populisten und Autokraten in West und Ost treten als fromme Christen auf und berufen sich für Kriege, soziale Kälte und das Anhäufen von Reichtum auf den Glauben. Wie passt das zusammen? (www.tagesanzeiger.ch, 9.10.26)
Digitale Plattformen: Was Social Media mit der Literatur macht - Aarthi Vadde analysiert, wie die digitalen Plattformen unsere Schrift- und Verlagskultur revolutionieren. Gehört die Zukunft der Literatur den schreibenden statt nur lesenden Amateuren? - (www.faz.net, 9.10.26)
Eine teure Heizsaison steht vor der Haustür Auf Österreichs Haushalte kommen im heurigen Winter höhere Heizkosten zu: Vor allem Öl und Pellets sind deutlich teurer als im Vorjahr, auch Gas und Fernwärme schlagen meist stärker zu Buche. Wer mit Strom heizt, kann hingegen auf eine Entlastung hoffen. Wie stark die Mehrkosten ausfallen, hängt aber vom Heizsystem und teilweise auch vom Wohnort ab. (www.krone.at, 9.10.26)
Nora Bossong: »Ich will Religion nicht den Rechten überlassen« Nora Bossong stört sich am Frauenbild der Kirche. Sie trat aus, wieder ein – und studiert nun mit Mitte 40 Theologie. Auch, um Religion nicht den Rechten zu überlassen. - (www.zeit.de, 9.10.26)
D: Neue Studien zu Missbrauch - - Zwei neue Untersuchungen dokumentieren sexuellen Missbrauch und Gewalt in katholischen Einrichtungen in Deutschland. Im Bistum Trier haben Historiker für den Zeitraum von 1946 bis 1966 insgesamt 335 Betroffene und 123 Beschuldigte ermittelt. Eine weitere Studie zum katholischen Studienseminar Sankt Michael im bayrischen Traunstein zeigt, dass Minderjährige dort über Jahrzehnte körperliche, psychische, spirituelle und sexualisierte Gewalt erlebten. Beide Untersuchungen wurden jetzt publik. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 9.10.26)
30 Prozent schneller Bauen: Wie serielle Ziegelfertigteile den Fachkräftemangel abfedern Durch die wetterunabhängige Produktion und den hohen Vorfertigungsgrad können Bauzeiten um bis zu 30 % verkürzt werden. (nbau.org, 9.10.26)
Wie Gebäude gut altern: Nachhaltigkeit beginnt an der Oberfläche Nachhaltigkeit im Bauwesen neu gedacht: Wie mineralische Farben Gebäude langlebig machen und Ressourcen schonen. Ein Blick auf KEIMFARBENs innovative Ansätze. (nbau.org, 9.10.26)
Abschied von der Nachhaltigkeit Der Abschied von der alten Nachhaltigkeit bietet überraschende Perspektiven auf den Weg zu einer zukunftsfähigen Transformation – eine bedeutende Wendung im Diskurs. (nbau.org, 9.10.26)
Umbau statt Abriss: Warum die Bauwende im Bestand entschieden wird Umbau statt Abriss: Leon Beck fordert eine Bauwende zur Rettung von Städten und Klimaschutz. Eine grundlegende Veränderung steht bevor. (nbau.org, 9.10.26)
Die Datengrundlage der Bestandswende Amtliche 3D-Geodaten revolutionieren die Planung von Sanierung, Aufstockung und Solarpotential – ein ungenutzter Datenschatz erwartet die Branche. (nbau.org, 9.10.26)
Diane und Reinhold Messner auf der Frankfurter Buchmesse: Unsere Liebe, unser Leben Diane und Reinhold Messner haben ein Buch über ihren Alltag geschrieben. Im Video erzählen die beiden von ihren Wochenenden und von den Abenteuern des Bergsteigers. (www.zeit.de, 9.10.26)
Nachhaltige Architektur ist eine schöne Chimäre Nachhaltige Architektur als Herausforderung: Ist ein Umdenken in der Bauwirtschaft möglich? Inspirierende Projekte und neue Perspektiven eröffnen Chancen. (nbau.org, 9.10.26)
Wenn wir Nachhaltigkeit ernst meinen, dürfen wir die Menschen hinter den Prozessen nicht vergessen. Nachhaltigkeit im Bauwesen: Jüngere Generationen fordern Wandel. Wie beeinflussen sie Zukunft und Verantwortung in der Branche? Ein Blick hinter die Kulissen. (nbau.org, 9.10.26)
Neuer Berufswunsch: Wenn ich groß bin, werde ich Influencer - Der Werbemarkt rund um Influencer wächst und zieht junge Menschen auf die sozialen Plattformen. Der Erfolgsdruck ist hoch, doch die Branche bietet auch Chancen. - (www.faz.net, 9.10.26)
Wegen fehlendem Klimaschutz: Unternehmen sehen Wirtschaft Deutschlands in Gefahr Ein breites Bündnis von Unternehmen verschiedenster Branchen richtet einen Wirtschaftsapell an Bundesregierung und Bundestag. Wegen fehlenden Maßnahmen für Klimaschutz und Klimaanpassung leide der Wirtschaftsstandort Deutschland. (www.energiezukunft.eu, 9.10.26)
Hohe Nachfrage: Bund stockt Förderung für energieeffiziente Häuser auf - Das Bauministerium erhöht die Fördersumme für EH-55-Häuser. Die Frist bis Jahresende bleibt allerdings. Bauen wird indes allgemein teurer. - (www.faz.net, 9.10.26)
Erfindungen, die weiterbringen sollen: Gehen für Fortgeschrittene Drohnen, E-Bikes, Exoskelette und fahrende Koffer: Die Mobilität der Zukunft verspricht vor allem weniger Bewegung. mehr... (taz.de, 9.10.26)
Steigen durch Serverfarmen unsere Stromrechnungen? Michael Strugl, Chef von Österreichs führendem Energieversorger, dem Verbund, spricht im „Krone“-Interview über die Folgen der Serverfarm von Google in Kronstorf (OÖ), über das „Rennen“ zwischen steigendem Stromverbrauch und Ausbau der Erzeugung sowie über das Streitthema Windkraft. (www.krone.at, 9.10.26)
Vatikan warnt vor Rassismus und Diskriminierung im digitalen Raum - - Der Heilige Stuhl hat vor Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und neuen Formen der Diskriminierung im Internet gewarnt. Bei den Vereinten Nationen in New York rief der vatikanische UN-Beobachter, Erzbischof Christophe Z. El-Kassis, am Donnerstag dazu auf, die Würde jedes Menschen zu schützen und religiöser Intoleranz entschieden entgegenzutreten. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 9.10.26)
Misereor: Pazifikstaaten drängen auf mehr Klimaschutz - - Bei den Pre-COP-Verhandlungen auf Fidschi haben besonders vom Klimawandel bedrohte Inselstaaten mehr Klimafinanzierung und einen raschen Ausstieg aus fossilen Energieträgern gefordert. Misereor sieht bei der Vorbereitung der Weltklimakonferenz COP31 weiterhin große Konflikte – vor allem bei der Finanzierung von Anpassungsmaßnahmen und dem Umgang mit Erdöl und Erdgas. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 9.10.26)
WM-Playoff-Spiel gegen Israel: Eine Schweigeminute im Training: Wie die Schweizerinnen dem Nahost-Politikum ausweichen Petition, Instagram-Aufrufe, widersprüchliche Verbandssignale – tagelang dominierte die Politik das WM-Playoff der Schweiz gegen Israel. Die Spielerinnen fanden nun eine dezente Lösung. (www.tagesanzeiger.ch, 9.10.26)
Trump wird Verluste „nicht friedlich hinnehmen“ Bei den Midterm Elections am 3. November steht in den USA viel auf dem Spiel. Gewählt werden das Repräsentantenhaus und Teile des Senats. Sollten die Demokraten in den Kammern die Mehrheit übernehmen, könnte das nach Einschätzung des US Politikanalysten Bruce Stokes eine politische Krise auslösen: „Aus bisherigen Erfahrungen mit Trump können wir nicht schließen, dass er eine Niederlage friedlich hinnimmt.“ (www.krone.at, 9.10.26)
Gel zur Wärmespeicherung kann den Heiz- und Kühlenergiebedarf von Gebäuden verringern Spezielle Salzgele können Wärme aufnehmen und später wieder abgeben (www.scinexx.de, 9.10.26)
Wiederverwendung statt Einschmelzen: Aluminium kann seinen Klimafußabdruck deutlich senken Eine Lebenszyklusanalyse zeigt 22 Prozent weniger Treibhauspotenzial; fehlende Normen, Legierungsnachweise und Ermüdungsprüfungen bremsen die Praxis. (nbau.org, 9.10.26)
Atom, Atom, Atom. Die ETH-Professorin Annalisa Manera ist die bekannteste Kernkraft-Aktivistin der Schweiz. Was treibt sie an? Sie denkt gross, etwa an einen Reaktor auf dem Mars – und vertritt ihre Überzeugungen offensiv. Das macht Annalisa Manera für AKW-Gegner verdächtig. Eine Begegnung. (www.nzz.ch, 9.10.26)
Kälte aus der Tiefe: Erdsonden können Häuser nicht nur im Winter heizen, sondern im Sommer auch kühlen Bei Hitze können Erdsonden auf natürliche Weise die Temperatur in Gebäuden senken. Anders als Klimaanlagen benötigen sie dafür kaum Strom. Im Winter bringen die Sonden ohnehin viel Nutzen. (www.nzz.ch, 9.10.26)
Ein Wiedereinstieg in die Kernenergie würde den Strom in Deutschland billiger und sauberer machen Eine Studie der Denkfabrik R21, die der NZZ exklusiv vorliegt, zeigt: Eine Kombination aus Kernenergie und erneuerbaren Energien würde Deutschlands Energieprobleme lösen. Technisch ist der Wiedereinstieg in die Atomkraft machbar. Die Hindernisse liegen in der Politik. (www.nzz.ch, 9.10.26)
Die Wälder in der Nordwestschweiz lichten sich: Nach dem Hitzesommer sterben Bäume wohl reihenweise Im Aargau könnten auf rund zehn Prozent der Waldfläche die Bäume nicht überleben, in den beiden Basel sogar noch mehr. Nicht in allen Regionen ist die Situation derart dramatisch. (www.schweizheute.ch, 9.10.26)
Tolle Recherche von Greenpeace über den Gas-Lobbyismus von Frau Reiche, zu Lasten des Klimaschutzes. https://youtu.be/ESFNc5uYFOM | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 8.10.26)
Durchbruch bei Lithium-Ionen-Akkus? Forscher aus Deutschland setzen auf Alufolie Alufolie könnte Lithium-Ionen-Akkus künftig leistungsfähiger und günstiger machen. Forscher des Fraunhofer IPA in Stuttgart haben eine neue Anodentechnologie entwickelt, die Graphit und Kupferfolie überflüssig machen soll. Das Verfahren ist bereits patentiert. | Lithium-Ionen-Batterien stecken heute in so gut wie allen mobilen Geräten und sind aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. Aber auch für die Energiewende spielen sie eine entscheidende Rolle. | Denn mit der zunehmenden Elektrifizierung des Straßenverkehrs und dem Ausbau erneuerbarer Energien wird die Nachfrage nach leistungsfähigen Batteriespeichern in den kommenden Jahren massiv steigen. (www.basicthinking.de, 8.10.26)
The missing engine of Europe's renewal – Foundation for European Progressive Studies From climate collapse and industrial stagnation to popular discontent and the rise of authoritarianism, our democratic future and social fabric are under unprecedented strain. The report commissioned by the Spanish government, Two Promises to Those Who Work: Voice and Ownership, delivers a clear diagnosis: our societies face nine interrelated crises, from ecological overshoot and the disruptive rise of AI to the erosion of trust in institutions and predatory financialisation. | The insight that can give hope is that the various crises share a single common denominator: an extractivist corporate model that treats workers as disposable resources rather than citizens. Extending the democratic project into the economy by recognising workers' access to voice and ownership — the two pillars of economic democracy — is the only structural antidote to a trend that will otherwise destroy political democracy. (feps-europe.eu, 8.10.26)
Rund 50.000 Kilometer Wege betreuen die Alpenvereine in Österreich. Dahinter stehen Menschen, die Stufen bauen, Markierungen erneuern, Seile montieren und nach Unwettern zerstörte Wege wiederherstellen. Podcast: https://alpenverein-basecamp.podigee.io/77-wie-entstehen-wanderwege | @alpenverein.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 8.10.26)
Ergonomie: Das perfekte Velo-Cockpit Lenker und Griffe sind die wichtigsten Stellschrauben, wenn es um entspannte Hände und lockeren Nacken geht — ganz einfach erklärt und oft mit wenigen Handgriffen erledigt. (velo-geschichten.ch, 8.10.26)
Die Energiezukunft gehört den Erneuerbaren und nicht der Atomkraft – SSES Im Jahr 2017 hat die Schweizer Bevölkerung den geordneten Atomausstieg beschlossen. Nun wollen Bundesrat und Parlament den Bau neuer Atomkraftwerke wieder ermöglichen. Für die SSES ist klar: Neue AKW sind keine Lösung für die Energiezukunft der Schweiz. | Neue AKW kosten Milliarden und verdrängen dringend benötigte Investitionen in erneuerbare Energien. Die Erfahrungen im Ausland zeigen zudem: AKW-Projekte werden oft deutlich teurer als geplant. Und neue AKW produzieren zusätzlichen radioaktiven Abfall, für dessen Entsorgung es bis heute keine dauerhafte Lösung gibt. | Nicht zuletzt kommen neue Atomkraftwerke zu spät. Planung und Bau dauern Jahrzehnte und können jederzeit blockiert werden. Für Klimaschutz und Versorgungssicherheit haben wir wirksame und bewährte Lösungen. Die Schweiz verfügt über ein grosses Potenzial bei Sonne, Wind und Wasser. Bereits heute liefert die Solarenergie einen wichtigen Beitrag zur sicheren Stromversorgung. | Positionspapier der SSES (www.sses.ch, 8.10.26)
Die Energiezukunft gehört den Erneuerbaren und nicht der Atomkraft – SSES Im Jahr 2017 hat die Schweizer Bevölkerung den geordneten Atomausstieg beschlossen. Nun wollen Bundesrat und Parlament den Bau neuer Atomkraftwerke wieder ermöglichen. Für die SSES ist klar: Neue AKW sind keine Lösung für die Energiezukunft der Schweiz. | Neue AKW kosten Milliarden und verdrängen dringend benötigte Investitionen in erneuerbare Energien. Die Erfahrungen im Ausland zeigen zudem: AKW-Projekte werden oft deutlich teurer als geplant. Und neue AKW produzieren zusätzlichen radioaktiven Abfall, für dessen Entsorgung es bis heute keine dauerhafte Lösung gibt. | Nicht zuletzt kommen neue Atomkraftwerke zu spät. Planung und Bau dauern Jahrzehnte und können jederzeit blockiert werden. Für Klimaschutz und Versorgungssicherheit haben wir wirksame und bewährte Lösungen. Die Schweiz verfügt über ein grosses Potenzial bei Sonne, Wind und Wasser. Bereits heute liefert die Solarenergie einen wichtigen Beitrag zur sicheren Stromversorgung. | Positionspapier der SSES (www.sses.ch, 8.10.26)
Researchers have made wallpaper that generates power from indoor humidity HVAC systems burn energy pulling moisture out of the air. This wallpaper does the opposite: It cut humidity while generating electricity. (www.anthropocenemagazine.org, 8.10.26)
Leibniz-Gemeinschaft: Neue Tools, alte Hürden KI verändert die Recherchepraxis von Studierenden. Eine neue Studie zeigt den wachsenden Bedarf, Informations- und KI-Kompetenz gemeinsam zu vermitteln. | Generative KI verändert die Art und Weise, wie Studierende wissenschaftlich recherchieren. Eine bundesweite Befragung der ZBW — Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft unter 908 Wirtschaftsstudierenden zeigt, dass generative KI-Anwendungen wie insbesondere ChatGPT längst Teil der Recherchepraxis sind. Zugleich bleiben klassische Probleme wie Quellenbewertung und Volltextzugang bestehen. Trotz intensiver KI-Nutzung ist das Risikobewusstsein hoch. Die Studie sieht deshalb einen wachsenden Bedarf, Informationskompetenz und KI-Kompetenz gemeinsam zu vermitteln. | Generative KI ist im Studienalltag angekommen und verändert zunehmend auch die wissenschaftliche Recherche. Das zeigt eine aktuelle Studie der ZBW — Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft unter 908 Studierenden wirtschaftswissenschaftlicher Fächer an deutschen Hochschulen. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 8.10.26)
Lkw in weniger als einer Stunde nachgeladen Elektrisch angetriebene Lastwagen brauchen leistungsfähige Ladestationen, zumal wenn sie in kurzer Zeit geladen werden sollen. Ein Forschungskonsortium aus der Entwicklungsfirma Designwerk und zwei Fachhochschulen hat eine mobil einsetzbare Ladestation im Megawatt-Bereich entwickelt und im Feld getestet. Eine grosse Pufferbatterie ermöglicht dank der hohen Lade- und Entladeströme Funktionen und Anwendungen, die über eine klassische Ladestation hinausreichen. | Lesen Sie den Fachartikel: „Lkw in weniger als einer Stunde nachgeladen„ (energeiaplus.com, 8.10.26)
DIW Berlin startet Tankrabatt-Monitor: Wie viel der Steuersenkung kommt an der Zapfsäule an? Zum 1. Oktober hat die Bundesregierung die Energiesteuer auf Benzin und Diesel für drei Monate gesenkt. Rechnerisch werden die Kraftstoffe damit knapp 17 Cent pro Liter billiger. Ob diese Entlastung die Verbraucher*innen erreicht, ist bislang unklar. | Die Abteilung Unternehmen und Märkte im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat einen Tankrabatt-Monitor entwickelt, um die Preisentwicklung von Benzin und Diesel transparent zu machen. Dazu wird täglich geschätzt, wie viel der Steuersenkung an der Zapfsäule ankommt. Grundlage für die Schätzung sind die Kraftstoffpreise an rund 15.000 Tankstellen in Deutschland und knapp 10.000 Tankstellen in Frankreich, wo kein Tankrabatt eingeführt wurde. Wenn die Preise in Deutschland stärker sinken als in Frankreich, lässt sich dieser zusätzliche Preisrückgang dem Tankrabatt zuschreiben. Dadurch kann dessen Wirkung laufend abgeschätzt werden. (www.diw.de, 8.10.26)
CCS – wieso, wofür, wieviel? Es wird aus der Luft oder in Industrieprozessen abgetrennt. Dann transportieren Schiffe, Züge oder Pipelines das CO2 in komprimierter Form an geeignete Speicherorte. Schließlich wird das Klimagas in geologischen Formationen langfristig gespeichert — unter dem Meer oder dem Land, etwa in salinaren Aquiferen oder ausgeförderten Gasfeldern. (www.oeko.de, 8.10.26)
Grenzen der KI im Journalismus – M – Menschen Machen Medien (ver.di) > Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) unterstützt die Förderung journalistischer Presseangebote. Vorrangig ist dabei die Entwicklung neuer digitaler Angebote. Der Bundesverband der Digitalpublisher (BDZV) verlangte dazu konkrete Zusagen der Bundesregierung sowie bei Gesetzesvorhaben einen „Presse-Check“. Für ver.di ist klar: Wer gefördert wird, muss auch einen Journalismus-Check absolvieren. (mmm.verdi.de, 8.10.26)
Datenschutz? KI-Anbieter geben sogar Chatdaten weiter Wie gehen ChatGPT, Claude, Gemini und Co. mit den Daten ihrer Nutzer um? Das zeigt jetzt eine neue Studie vom IMDEA Networks Institute. Die Ergebnisse sind noch ernüchternder als erwartet. Nicht nur, dass alle untersuchten Anbieter ihre Nutzerdaten weitergeben — teilweise sind sogar ganze Chatverläufe dabei. Willkommen in einer neuen Dimension der Datenschutzverstöße. Eine kommentierende Analyse. (www.basicthinking.de, 8.10.26)
Kommission für Rückgabe von Nazi-Raubgut und Kolonialgut hat ihre Arbeit aufgenommen Die Kommission für Kulturgüter mit problematischer Vergangenheit kann nun angerufen werden. Unter dem Vorsitz von Simonetta Sommaruga wird sie sich mit Gütern befassen, die mit dem Nationalsozialismus und dem Kolonialismus in Verbindung stehen, und will zudem die menschlichen Überreste in Sammlungen in der Schweiz erfassen. (www.swissinfo.ch, 8.10.26)
Experimental: Blick nach vorn zurück In den vergangenen 25 Jahren haben der Berliner Künstler Carsten Nicolai (musikalisch als Alva Noto bekannt) und die japanische Elektroniklegende Ryuichi Sakamoto (Yellow Magic Orchestra) regelmäßig musikalische Zwiegespräche geführt und als Alben veröffentlicht. (www.jungewelt.de, 8.10.26)
Misogynie: Das große Geld in der »Manosphere« [Online-Abo] Influencer, die mit Frauenhass reich werden: Eine neue Studie beleuchtet die ökonomischen Strukturen dieser Onlinewelt, die einen Großteil der männlichen Internetnutzer an sich bindet. (www.jungewelt.de, 8.10.26)
Lobbycontrol-Chefin zu Heiner Flasblarth: „Wir fordern eine Karenzzeit für beamtete Staatssekretäre“ Er war einer der wichtigsten Klimapolitiker. Dass Jochen Flasbarth nun den Job wechselt, wirft Fragen auf, findet Christina Deckwirth von Lobbycontrol. mehr... (taz.de, 8.10.26)
Living-Planet-Report vom WWF: Früher war mehr Tier Mit dem Klimawandel ist die Biodiversität die entscheidende Menschheitskrise. Ein Tankrabatt wird uns da nicht retten. Aber tun könnten wir einiges. mehr... (taz.de, 8.10.26)
Alltag im Team – Wie hält man seine Arbeitskollegen aus? 21 Erfahrungsberichte aus unterschiedlichen Jobs und kleine Gebrauchsanweisungen für den Alltag mit Arbeitskollegen. (www.srf.ch, 8.10.26)
Messe für Päpstliche Universitäten: Die Predigt im Wortlaut - - Lesen Sie hier im Wortlaut und in amtlicher Übersetzung die Predigt, die Papst Leo XIV. bei der heiligen Messe zur Eröffnung des akademischen Jahrs der Päpstlichen Universitäten gehalten hat. Sämtliche Wortmeldungen der Päpste im Original und in den verschiedenen Übersetzungen finden Sie auf vatican.va. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 8.10.26)
DER ANDERE BLICK - Sondierungen mit der Linkspartei in Berlin: SPD und Grüne haben die Brandmauer gesprengt Sozialdemokraten und Grüne fassen eine Regierung mit dem radikalen Berliner Landesverband ins Auge. Vom Schutz der Demokratie sollten sie künftig besser schweigen. Ihre Glaubwürdigkeit ist dahin. (www.nzz.ch, 8.10.26)
Bistum Trier: Viele Missbrauchsfälle in Trier während der Nachkriegsjahre Ein großer Teil der Missbrauchsfälle im Bistum Trier fand zwischen 1946 und 1966 statt. Die Verantwortlichen wussten laut einer Studie meistens Bescheid. (www.zeit.de, 8.10.26)
Die Wildtierbestände schrumpfen weiter, doch der WWF setzt neu auf Zuversicht Die Umweltschutzorganisation WWF will mit ihrem aktuellen Bericht nicht nur warnen, sondern auch ermutigen. Ausgerechnet Schweizer Erfolgsbeispiele verdeutlichen einen Konflikt. (www.nzz.ch, 8.10.26)
Bundesregierung hebt Prognose an: Demokratiegefährdend pessimistisch Die Konjunktur läuft dieses Jahr besser als gedacht. Trotzdem pocht die Wirtschaftslobby nach wie vor auf Reformen in ihrem Sinne. mehr... (taz.de, 8.10.26)
Was ist wirklich dran an der ganzen Aufregung über eine angebliche KI-Apokalypse? Wird KI die Menschheit auslöschen? Dieser Frage gehen Medien seit Monaten nach. Doch inmitten dieses Schreckensszenarios verbreiten sie immer wieder die Narrative von KI-Konzernen und zeigen ihr Faible für Dystopien, sagt KI-Expertin und Journalistin Eva Wolfangel. (uebermedien.de, 8.10.26)
Klimastrategie in Kloten: Zoff um Fördergelder – neue Gemeinderäte wollten Publibikes und Solarbeiträge streichen Zur Umsetzung der städtischen Klimastrategie stellt Kloten knapp drei Millionen Franken bereit. Darüber sind von der SVP bis zu den Grünen fast alle einverstanden. Misstöne gab es trotzdem. (www.tagesanzeiger.ch, 8.10.26)
Den Standard mit dem Standard bewerben Der Verein Minergie spricht mit einer nationalen Kampagne die breite Bevölkerung an statt wie üblich Fachleute. Die Sujets der Basler Agentur sind seit dem 5. Oktober zu sehen und beschränken sich bewusst auf das Nötigste. (www.persoenlich.com, 8.10.26)
Reiche und Klingbeil: Mehr Wachstum, wenig Entlastung - Das Wirtschaftsministerium rechnet mit einem etwas stärkeren Wachstum. Was heißt das für die schwarz-roten Steuerpläne? - (www.faz.net, 8.10.26)
Nockberge: Wo die Natur und der Mensch eins sind Die Kärntner Nockberge zeigen sich im Herbst von ihrer eindrucksvollsten Seite: Wenn die Wälder leuchten, die Luft klar wird und Hirsche röhren, wird spürbar, was den UNESCO-Biosphärenpark Nockberge so besonders macht. Hier treffen ursprüngliche Natur, traditionelle Almwirtschaft und gelebte Bergkultur aufeinander. (www.krone.at, 8.10.26)
Klimaschutz als Standortpolitik Unternehmen verlangen nach dem Hitzesommer einen Kurswechsel der Bundesregierung. Sie warnen vor Betriebsrisiken und unsicheren Investitionsbedingungen. - (klimareporter.de, 8.10.26)
D: Religionen sollen Friedenspotenzial stärker nutzen - - Der Augsburger Bischof Bertram Meier sieht im ökumenischen und interreligiösen Dialog große Chancen für die Gesellschaft. Als neuer Vorsitzender der zuständigen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz will er die Zusammenarbeit zwischen den Kirchen stärken und den Dialog zwischen den Religionen fördern. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 8.10.26)
Autoindustrie: Lasst sie weiter Verbrenner bauen – und den Preis dafür zahlen Die deutschen Autohersteller haben erfolgreich in Brüssel lobbyiert. Nun haben sie wenigstens keine Ausreden mehr, wenn die Konkurrenz sie bei den Elektroautos abhängt. (www.sueddeutsche.de, 8.10.26)
Sartre verschmähte ihn, Dylan beleidigte ihn: Die sieben grössten Skandale um den Literaturnobelpreis Die Verleihung der renommierten Auszeichnung sorgte immer wieder für gute Geschichten. Ein Blick zurück. (www.nzz.ch, 8.10.26)
Fünf Maßnahmen sollen Gesundheitsrisiken durch El Niño begrenzen Bessere Vorsorge gegen Hitze, Dürren und Überschwemmungen (www.scinexx.de, 8.10.26)
Artensterben schreitet voran: Fischen im Meer geht es besser, Fischen in Flüssen schlecht Tierbestände weltweit schrumpfen drastisch. Ein WWF-Bericht kurz vor der UN-Artenschutzkonferenz in Jerewan zeigt aber auch Erfolge für die Natur. mehr... (taz.de, 8.10.26)
Einspruch exklusiv: Der Fall Katherina Reiche als Chance für Karlsruhe - Die Linke zieht gegen die Wirtschaftsministerin vor das Verfassungsgericht. Das sollte den Fall nutzen, um seine Rechtsprechung zur Neutralitätspflicht von Ministern zu korrigieren. - (www.faz.net, 8.10.26)
Photovoltaik-boom: Solarneid am Gartenzaun - In Deutschlands Dörfern und Städten ist die Lust auf Sonnenstrom ansteckend. Überall hängen Photovoltaikpanels. Sind Politik und Geld die treibenden Kräfte? Eher wohl die Launen unserer Psyche. - (www.faz.net, 8.10.26)
Nobelpreis-Methode: Optogenetik: Grünalgen-Gen gibt Erblindeten das Sehen teilweise zurück Basler Forschende schleusen mit einer experimentellen Methode ein Gen in die Netzhaut – und geben Erblindeten so ein Stück Sehvermögen zurück. Für Gesichtserkennung oder Lesen reicht die Auflösung aber noch nicht. (www.tagesanzeiger.ch, 8.10.26)
Bündnis 90/Die Grünen: Grüne stellen neuen wirtschaftspolitischen Kurs vor Mit Reformvorschlägen wollen die Grünen ihre Wirtschaftspolitik neu ausrichten. Im Zentrum steht dabei, Klimaschutz und wirtschaftlichen Erfolg stärker zu verbinden. (www.zeit.de, 8.10.26)
D: Kirchliche Entscheidungen brauchen mehr Beteiligung - - Der Passauer Bischof Stefan Oster hält eine Rückkehr zu einer Kirchenleitung ohne umfassende Beratung für kaum noch möglich. Entscheidungen müssten gemeinsam vorbereitet und unterschiedliche Stimmen gehört werden. Auch die Theologin Klara-Antonia Csiszar sieht in der Synodalität einen wichtigen Schritt zu mehr Mitbestimmung innerhalb der katholischen Kirche. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 8.10.26)
WWF-Bericht zeigt: Tierbestände sind um 73 Prozent geschrumpft – Naturschutz könnte Trend umkehren Weltweit sind Wildtiere unter Druck, ihre Bestände gehen seit Jahrzehnten zurück. Den grössten Rückgang sieht die Umweltorganisation in Flüssen und Seen. (www.tagesanzeiger.ch, 8.10.26)
Laut Grüne ist Renaturierung in Baden abgesagt Mehr Bäume, weniger Asphalt – darüber herrscht in Baden grundsätzlich Einigkeit. Gestritten wird aber darüber, wie die Stadt neue EU-Vorgaben umsetzen soll. Entsiegelung sei in einer Stadt wie Baden gerade in Zeiten großer Hitze mehr als dringend. (www.krone.at, 8.10.26)
Autobahnmaut: Warum eine Pkw-Maut doch sinnvoll sein könnte Eine Straßengebühr für alle ist seit dem Scheitern der Ausländermaut politisch tot – eigentlich. Doch die Steuereinnahmen im Verkehr sinken stark, neues Geld muss her. (www.zeit.de, 8.10.26)
Metallpartikel steigern die Wasserstoffproduktion aus Glycerin Platin und Gold steigern die Wasserstoffausbeute um das bis zu Hundertfache (www.scinexx.de, 8.10.26)
Bilanz nach Hitzesommer: Brandfläche in Deutschland mehr als doppelt so groß wie im Zehnjahresmittel In diesem Sommer haben verheerende Waldbrände für Schlagzeilen gesorgt. Im Fokus standen die Brände in den spanischen Provinzen Ávila und Madrid sowie an der französischen Atlantikküste bei Bordeaux. Doch auch Deutschland blieb nicht verschont: Ende Juli brannten bei Jüterbog in Brandenburg rund 300 Hektar auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz, Mitte August folgte im Hürtgenwald in der Eifel der größte Waldbrand in Nordrhein-Westfalen seit Beginn der bundesweiten Aufzeichnungen 1991. Diese Studie zeigt auf Basis aktueller Satellitendaten, dass bis Ende September 2026 in der gesamten EU und auch in Deutschland die drittgrößte Fläche seit 2016 von Vegetationsbränden betroffen war. In Deutschland brannte mehr als doppelt so viel Fläche wie im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre. Dies deutet auf eine Trendwende hin. Mit zunehmenden Hitze- und Trockenperioden dürften die ökologischen und wirtschaftlichen Folgen von Bränden deutlich zunehmen. (www.diw.de, 8.10.26)
Klimaschutz im richtigen Mix? Gesellschaftliche Präferenzen für Politikpakete und deren Finanzierung Die substantiellen öffentlichen und privaten Investitionen, die für die Umsetzung klimapolitischer Maßnahmen erforderlich sind, rücken immer wieder die Frage der Lastenverteilung ins Zentrum: Wie kann Klimaschutz finanziert werden, und wer soll die Kosten der Transformation tragen? Schließlich hängt die Akzeptanz klimapolitischer Maßnahmen eng damit zusammen, wie diese Belastungen verteilt werden und welchen Prinzipien die Finanzierung folgt. Die Präferenzen von Bürgerinnen und Bürgern hinsichtlich klimapolitischer Maßnahmenpakete sowie die dahinter liegenden Argumentationslinien sind jetzt Thema einer Analyse des Kopernikus-Projekts Ariadne. (ariadneprojekt.de, 8.10.26)
«Antifaschistische Wirtschaftspolitik»: «Die Würde als Ausgangspunkt» In ihrem neuen Buch legt die renommierte Ökonomin Isabella Weber ein wirtschaftliches Programm gegen rechts vor. Das tägliche Leben müsse für alle bezahlbar sein, sagt sie im Gespräch. | Die deutsche Ökonomin Isabella Weber (38) ist Professorin für Volkswirtschaftslehre an der University of Massachusetts Amherst und berät Regierungen und Parteien. Bekannt wurde sie durch Analysen zur Inflation und Vorschläge für strategische Preiskontrollen. Nächste Woche erscheint bei Suhrkamp ihr Buch «Antifaschistische Wirtschaftspolitik». (www.woz.ch, 8.10.26)
Thomas Huber über Laura Dahlmeier: „Ich habe zum Heulen angefangen, weil ich gewusst habe, wir kommen zu spät“ Bei der SZ-Veranstaltung „Was uns der Berg lehrt“ spricht Bergsteiger Thomas Huber über Extremsituationen, über das Scheitern und auch darüber, wie er den Tod von Laura Dahlmeier verarbeitet hat. (www.sueddeutsche.de, 8.10.26)
Menschliche Fehler sind das größte ungelöste Problem Menschliche Fehler bleiben ein wesentlicher Faktor für erfolgreiche Cyberangriffe und stellen Unternehmen zugleich vor Probleme bei Compliance und Sicherheitsinvestitionen. | Das zeigt der aktuelle Cybersecurity Report von Kaseya, für den 1.132 Managed Service Provider (MSPs) und IT-Fachkräfte aus mehr als 60 Ländern befragt wurden. | 68 Prozent der Befragten sehen menschliches Fehlverhalten, etwa durch Social Engineering oder Unachtsamkeit, als größte Bedrohung für die kommenden zwölf Monate. E-Mail-basierte Angriffe folgen mit 55 Prozent auf dem zweiten Platz. | David Baggett, Senior Vice President und General Manager der Security Suite bei Kaseya, sieht deshalb einen anderen Ansatz als entscheidend an: „Bei echter Cyberresilienz geht es nicht darum, Fehler vollständig zu verhindern. Es geht darum, eine Organisation aufzubauen, die solche Fehler verkraftet, also mit Fehlern rechnet, bestehende Einschränkungen berücksichtigt und Systeme entsprechend gestaltet.“ (www.it-daily.net, 8.10.26)
WWF: Wildtierbestände nehmen weiter stark ab Viele Wildtierbestände der Erde nehmen einem heute veröffentlichten WWF-Bericht zufolge weiterhin dramatisch ab. Von 1970 bis 2022 seien die darin erfassten Wirbeltierpopulationen im Durchschnitt um 73 Prozent geschrumpft. | Die größten Rückgänge seien in Flüssen, Seen und anderen Süßwasserlebensräumen zu verzeichnen, hier gab es einen Rückgang von 85 Prozent. An Land gebe es einen Rückgang von 69 Prozent, in den Meeren von 59 Prozent, so der WWF. (orf.at, 8.10.26)
Feuerwerksgegner sind zurück auf den Screens Lead: Bis zur Abstimmung am 29. November werben die Initianten auf bis zu 3850 digitalen Werbeflächen für weniger privates Knallfeuerwerk. (www.persoenlich.com, 8.10.26)
Solar Orbiter hat Ursprung eines rätselhaften Sonnenwind-Knicks aufgespürt Schwere Ionen weisen auf heißes Plasma aus geschlossenen Koronaschleifen hin (www.scinexx.de, 8.10.26)
Neues Konzept in der Zuluftführung - - - Kontrollierte Wohnraumlüftung ist bislang durch definierte Zu- und Ablufträume bekanntermaßen klar gegliedert. In Räumen mit hoher Feuchte-, Geruchs- oder CO2-Belastung (wie Küche, Bad oder Hauswirtschaftsräume) wird die „verbrauchte“ Luft kontinuierlich abgesaugt. In allen anderen Räumen erfolgt eine gemäß Luftwechselrate berechnete Frischluftzufuhr; eingestellt über entsprechende Zuluftventile. Das neu entwickelte System „RAV-Control“ (Room Air Volume-Control) bricht mit diesem Konzept. - Die Zuluftführung ist stattdessen zentralisiert, beispielsweise in einem Treppenhaus oder einem Büroflur, und die Abluftführung wird je nach Belastung in direkter Abhängigkeit von CO2Belastung und Feuchte über automatisch gesteuerte Lüftungsklappen in den angeschlossenen Räumen geregelt. Dank der „intelligenten“ Elektronik (Hersteller: eQ3), die ihre Impulse über Sensoren im RAV-Verteiler bekommt, gelangt aus dem Flur überströmend nur die Luftmenge in den Raum, die für die Einhaltung des geforderten Luftwechsels notwendig ist. - - Prinzip an sich ist nicht neu - Das Prinzip der bedarfsgerechten Versorgung ist dabei nicht neu, sondern vielmehr bereits aus der Flächentemperierung bekannt. Doch wie seinerzeit schon bei den >| (www.ikz.de, 8.10.26)
Licht macht reaktive Wasserstoffatome ohne Metallkatalysatoren nutzbar Neue Methode ermöglicht gezielte chemische Reduktionen unter milden Bedingungen (www.scinexx.de, 8.10.26)
Eine Welt unter Strom Alle Menschen weltweit sollen 2030 Zugang zur Solarenergie haben, fordert ein internationaler Aufruf an die Zivilgesellschaft. Die Technik dafür ist vorhanden, sagt der deutsche Solarforscher Eicke Weber. - (klimareporter.de, 8.10.26)
Rund 20 Creators begleiteten das Filmfestival Die Agentur hat erneut Influencerinnen und Influencer auf ihren Kanälen über das diesjährige Zurich Film Festival (ZFF) berichten lassen. Deren Beiträge erzielten laut eigenen Angaben knapp 400'000 Aufrufe. (www.persoenlich.com, 8.10.26)
ZDF-»Politbarometer«: Gut zwei Drittel sehen AfD als Gefahr für die Demokratie In einer Umfrage zeigt sich mehr als die Hälfte der Befragten offen für fallbezogene Kooperationen mit der AfD. Zwei Drittel sehen die Partei als demokratiegefährdend. (www.zeit.de, 8.10.26)
Zwischen Sex und Ehe-Ideal: Papst räumt Kluft ein In einer Rede hat Papst Leo XIV. eine Kluft zwischen der Art, wie Sexualität gelebt wird und der katholischen Vorstellung der Ehe eingeräumt. Er rief daher die Bischöfe dazu auf, die Seelsorge für Paare und Familien weiterzuentwickeln. (www.krone.at, 8.10.26)
Jill Lepore: Rezepte für die Heilung der Demokratie - Ist ein Arzt im Haus? Jill Lepore fragt auf der Frankfurter Buchmesse nach den Gründen des Niedergangs der Demokratie in Europa und den Vereinigten Staaten. - (www.faz.net, 8.10.26)
Reiches umstrittene Energiegesetze: Demo für die Energiewende Ein breites Bündnis ruft für Freitag zu Protesten gegen die Reform zentraler Energiegesetze auf. Es warnt vor dem Ausbremsen der Erneuerbaren. mehr... (taz.de, 8.10.26)
WWF Living Planet Report 2026 Rückgang der Wildtierbestände weltweit setzt sich fort (www.wwf.de, 8.10.26)
WWF-Biodiversitätsbericht 2026 – Das Artensterben geht weiter – es gibt aber Hoffnung Laut WWF-Biodiversitätsbericht hat die Schweiz Aufholbedarf. Thomas Vellacott, Chef von WWF Schweiz, im Gespräch. (www.srf.ch, 8.10.26)
VBS macht erste Schätzung – Für die Aufrüstung benötigt das VBS bis zu 700 neue Stellen Verteidigungsminister Pfister will möglichst viele Stellen intern kompensieren. Doch dagegen regt sich Widerstand. (www.srf.ch, 8.10.26)
Lehm als Alternative im baulichen Brandschutz Geprüfte Lehmsysteme für den Innenausbau erreichen Feuerwiderstände von 30, 60 und 90 Minuten und verbinden Brandschutz mit Kreislaufwirtschaft. (nbau.org, 8.10.26)
Brandkatastrophe von Crans-Montana: Doris Leuthard trifft italienische Familien in Mailand Die Alt-Bundesrätin stellt die Opfer-Stiftung Beloved nach mehreren Rücktritten neu auf, auch mit Italiens umstrittenem Ex-Botschafter Cornado. Doch eine Millionenzahlung aus der Waadt steht weiter aus. (www.nzz.ch, 8.10.26)
Donald Trump nutzte Steuergelder für Eigenwerbung. Jetzt krebst er zurück, aber die Kontroverse läuft weiter Die Werbefilme sollen den Amerikanern zeigen, wie gut es dem Land geht und was es unter Donald Trump alles erreicht hat. Dass der amerikanische Präsident die Rechnung für seine Kampagne zuerst dem Steuerzahler überliess, droht diese Botschaft aber zu verdrängen. (www.nzz.ch, 8.10.26)
Putin ist überzeugt, gegen das Böse zu kämpfen, und Peter Thiel will sich dem Antichrist entgegenstellen: Die politische Theologie ist wieder da Auch moderne, säkulare Staaten neigen dazu, ihre Politik religiös zu rechtfertigen. Da dies heute wieder vermehrt geschieht, sei Aufklärung notwendiger denn je, fordert Jens Balzer in seinem Buch «Erlösung». (www.nzz.ch, 8.10.26)
Windkraft im Kanton Zürich: Fast die Hälfte des Windstroms käme aus dem Weinland – selbst die linke Kantonsrätin ist skeptisch Das Weinland hat nur vier Sitze im Kantonsparlament. Zugleich könnten dort die meisten Windräder gebaut werden. Die grosse Anzahl sieht sogar die SP-Vertreterin kritisch. (www.tagesanzeiger.ch, 8.10.26)
«Es gibt auch ein schönes Leben mit Demenz»: Betroffene wehren sich gegen die Opferrolle Wie lebenswert ist ein Leben, auf das sich die Dunkelheit herabsenkt? Zwei Schweizer Dokumentarfilme begleiten Menschen, die ihre Erinnerung verlieren – und auf ihrer Würde bestehen. (www.nzz.ch, 8.10.26)
Sozialdemokraten: Mit dem "Projekt 2045" für den Klimaschutz Hitze, ausgetrocknete Flüsse und zunehmende Risiken für Menschen, Natur und Wirtschaft: Die Folgen der Erderwärmung sind unübersehbar. Beim Streitthema Klima will ein neuer SPD-naher Verein nun vorangehen. Von D. Hebestreit.[mehr] (www.tagesschau.de, 8.10.26)
Schadstoffe in Bratpfannen: Wie Sie schädliche PFAS in Pfannen erkennen In Bratpfannen-Beschichtungen stecken teils umweltschädliche PFAS. Nicht immer ist das gut gekennzeichnet. Doch es gibt Hinweise, ob Pfannen die Schadstoffe enthalten. (www.test.de, 8.10.26)
Australia's current wildfire crisis linked to colonial land-use change The global wildfire crisis is often attributed to climate change, a framing that overlooks crucial historical drivers. Biomes at the forefront of this crisis, such as the temperate eucalypt forests of Australia, have seen alarming increases in large, intense wildfires in recent decades. Yet evidence of how colonial land-use change and the disruption of Indigenous fire use altered vegetation structure and fuel dynamics remains scarce. Here we reconstruct 1,000 years of vegetation and fire change in a temperate eucalypt forest in southeastern Australia. Before the British invasion (from 1788 CE), fire use by the Indigenous Gunaikurnai people maintained stable, open woodlands through frequent, fine-grained, low-temperature cultural burning. Colonial disruption drove cascading changes: increased fire temperature, a fourfold rise in eucalypt cover, a shift from open woodland to forest and increased soil erosion. These transformations preceded anthropogenic warming, (www.nature.com, 7.10.26)
Liturgisches Institut der deutschsprachigen Schweiz – Festliche Wort-Gottes-Feier mit Chor: mehrstimmige Sätze aus dem Rise up + Uns ist wichtig: Chöre dürfen und sollen auch in Wort-Gottes-Feiern zum Einsatz kommen. Und Wort-Gottes-Feiern dürfen feierlich sein, besonders an Festtagen. Das Rise up plus bietet einige mehrstimmige Kompositionen. Mit ihnen können Wort-Gottes-Feiern am Sonn- oder Festtag feierlicher gestaltet werden. Wir bieten Ihnen eine Zusammenstellung. (liturgie.ch, 7.10.26)
Europäische Richtungsentscheidung zur Sauberen Luft: Bundesverwaltungsgericht legt Fragen zur Klage der Deutschen Umwelthilfe auf ein wirksames Nat Bundesverwaltungsgericht legt im Klageverfahren der DUH wegen mangelhaftem Nationalen Luftreinhalteprogramm Fragen zur Vorabentscheidung beim EuGH vor | DUH begrüßt europaweite Klarstellung durch angefragte EuGH-Entscheidung, dass Mitgliedsstaaten realistische Prognosen und darauf aufbauende Maßnahmenpläne entwickeln müssen | DUH fordert, Zeitverzug durch EuGH-Vorlage zu vermeiden und effektive Maßnahmen wie die Nachrüstung oder Stilllegung von mehr als acht Millionen Dieselgate-Autos auf Kosten der Dieselkonzerne, ein verschärftes Tempolimit innerorts, auf Autobahnen und außerorts, Verringerung der Intensivtierhaltung und Filterpflicht für Baumaschinen und Holzheizungen umzusetzen (www.duh.de, 7.10.26)
Weshalb die Wahlen in Israel am Herrenstaat nichts ändern werden Bei den israelischen Parlamentswahlen Ende Oktober gibt es keine politische Kraft, die für den Frieden einsteht. Seit dem Scheitern des Friedensprozesses von Oslo konkurrieren verschiedene Schattierungen von rechts. | Um den jetzigen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu und seine rechtsgerichtete Likud-Partei, die Israel insgesamt während drei der letzten fünf Jahrzehnte regiert hat, gruppieren sich zwei rechtsextreme und zwei ultraorthodoxe jüdische Parteien, die die Partnerschaft mit Netanyahu aufrechterhalten wollen. Ihnen gegenüber stehen vier säkulare Parteien, die sich als Oppositionsblock gruppieren, der die regierende Koalition ablösen will. Daneben gibt es die arabischen Parteien sowie ein paar kleinere Listen, allerdings ist unklar, ob auch nur eine von ihnen das Minimum von 3,25 Prozent der gültigen Stimmen erreichen wird, das notwendig ist, um ins Parlament einzuziehen. (www.republik.ch, 7.10.26)
Studienvorstellung: Demokratiereformen gelingen nur gemeinsam – Das Progressive Zentrum Als Moderatorin Elisabeth Niejahr das Publikum zu Beginn der Veranstaltung fragt, wer selbst an Demokratiereformen arbeitet, hebt rund die Hälfte der Gäste im Saal die Hand. Der Auftakt zeigt, wie praxisnah die Ergebnisse der neuen Studie „Demokratiereformen in der Berliner Republik” am 24.09.2026 diskutiert wurden — die Expertise im Publikum spiegelte sich auf dem Podium wieder: Mit Norbert Lammert und Irene Mihalic kommentierten zwei erfahrene Politiker:innen mit unterschiedlichen Standpunkten das Thema des Abends; aber auch weitere Perspektiven kamen ausführlich zu Wort. (www.progressives-zentrum.org, 7.10.26)
Tobias Langenegger will mehr auf den Gemeinderat hören – und er kritisiert den alten Stadtrat Tobias Langenegger, seit 133 Tagen Chef im Stadtzürcher Hochbaudepartement, macht auf Tempo. Der SP-Politiker will die missbräuchlichen Kurzzeitvermietungen rasch stoppen, bei der neuen Bau- und Zonenordnung auf möglichst viele Einwendungen eingehen — und er will mehr mit dem Gemeinderat zusammenarbeiten. | Das habe er sich SVP-Regierungsrat Ernst Stocker abgeschaut, sagte Tobias Langenegger schmunzelnd gegenüber Rathuus. Nämlich, dass er die Journalistinnen und Journalisten zu einem Medienspaziergang eingeladen hat — passenderweise ins Neubauquartier an der Hohlstrasse in Richtung Bahnhof Altstetten. Hier baute die Stadt Zürich in den letzten Jahren die Wohnsiedlung Letzi für 700 Personen aller Generationen. Es sind markante Hochhäuser — für Langenegger ein Beispiel, wie die Stadt „nachhaltig und sozial“ bauen sollte. | Gleichzeitig betonte der SP-Stadtrat, er wolle künftig weniger auf Ersatzneubauten setzen, als vielmehr Bestehendes erweitern. (rathuus.ch, 7.10.26)
Säkularisierung eröffnet neue ökumenische Perspektiven Seine Diagnosen sind messerscharf, die Schlüsse nachvollziehbar. Jan Loffeld hielt die Otto-Karrer-Vorlesung 2026 in der Jesuitenkirche Luzern unter dem Titel «Ökumene in neuen Koordinaten? Postkonfessionelle Perspektiven in einer nachchristlichen Gesellschaft». | Das Fragezeichen im Titel der Veranstaltung hätte es hier nicht gebraucht. Denn für den Pastoraltheologen steht fest, dass die Kirchen im 21. Jahrhundert alle vor den gleichen Herausforderungen stehen, wenn sie noch Teil der gesellschaftlichen Entwicklungen sein wollen. Dazu gab er auch gleich Anregungen für ökumenische Präsenz. (www.unilu.ch, 7.10.26)
Jahrestag des Hamas-Überfalls auf Israel: Greta Thunberg nimmt an pro-palästinensischer Demo in Berlin teil In Berlin versammelten sich Hunderte, um am Jahrestag des Hamas-Massakers gegen Israel zu protestieren. Darunter war die Aktivistin Greta Thunberg. (www.zeit.de, 7.10.26)
Lutz Seilers „Das tickende Herz“: Ostdeutscher Dichter reist ans Ende der Welt Eine Wunde in der Hand, eine rätselhafte Frau und eine Reise bis in die kasachische Steppe: Lutz Seilers neuer Roman klingt nach einem großen Abenteuer. Tatsächlich erzählt er davon, wie unzuverlässig Geschichten sein können (www.freitag.de, 7.10.26)
Organoide Das Themenpapier beleuchtet biomedizinische, ethische und rechtliche Aspekte im Zusammenhang mit Organoiden. Zum Testen von Wirkstoffen für Medikamente werden Organoide bereits verwendet. In Zukunft könnten sie auch für Therapien eingesetzt werden oder sogar als Komponenten für neuartigeComputer. (www.ta-swiss.ch, 7.10.26)
STROMNETZ, ENERGIEVERSORGUNG UND ERNEUERBARE ENERGIEN: WAS DIE HERBSTSESSION 2026 HINTERLASSEN HAT dreiwöchigen Debatten ging die Herbstsession 2026 mit mehreren wichtigen Beschlüssen zur Energiezukunft der Schweiz zu Ende. Stromnetz, Versorgung, Investitionen und erneuerbare Energien: Die eidgenössischen Räte haben mehrere Leitlinien bestätigt, die die Energiepolitik in den kommenden Jahren prägen werden. | Das Parlament hat die Revision des Elektrizitätsgesetzesabgeschlossen. Der Text zielt darauf ab, die Verfahren für den Bau und den Ausbau des Stromnetzes zu verkürzen, was als unverzichtbar gilt, um mehr erneuerbare Energie zu integrieren und den steigenden Strombedarf zu decken. Einer der letzten Diskussionspunkte betraf die Behandlung von Projekten, die durch geschützte Moore führen, was das Streben nach einem Gleichgewicht zwischen Infrastrukturentwicklung und Umweltschutz verdeutlicht. Der Entwurf wurde schlussendlich in beiden Kammern mit sehr großer Mehrheit angenommen. (energeiaplus.com, 7.10.26)
E-Auto-Boom kostet Milliarden: Halter müssen mehr bezahlen Finanzielle Förderungen für mehr E-Auto-Käufe. Tankrabatt gegen immens gestiegene Benzin- und Dieselpreise. Und gleichzeitig löscht die Energiewende die Spritsteuer nach und nach aus — weniger CO2-Emissionen lassen auch die Steuereinnahmen sinken. Verschiedene Modelle stehen jetzt im Fokus, um die Lücke im Bundeshaushalt zu schließen. Eine kommentierende Analyse. (www.basicthinking.de, 7.10.26)
Neue Karte soll tödliche Wanderunfälle verhindern Jedes Jahr verunfallen Dutzende Menschen beim Wandern tödlich, meist durch Stürze in steilem Gelände. Ein neues, digitales Ampelsystem soll Wandernde künftig besser vorbereiten. | Um Unfälle zu vermeiden, plant die BFU zusammen mit dem Schweizer Alpenclub (SAC) und dem Dachverband Schweizer Wanderwege ein neues digitales Kartenwerkzeug. | «Wir wollen eine Karte, die auf einen Blick zeigt, wie ausgesetzt ein Weg ist», so Baumann. Ein Ampelsystem von Grün bis Rot soll auf der Karte zeigen, wie steil das Gelände unmittelbar neben dem Wanderweg abfällt. (www.swissinfo.ch, 7.10.26)
SPD-Bundestagsfraktion fordert Parteispendendeckel – LobbyControl begrüßt Vorstoß Die SPD-Bundestagsfraktion hat auf ihrer gestrigen Sitzung einen Forderungskatalog für die Resilienz des Rechtsstaates gegen autoritäre Angriffe beschlossen, den sie in die Koalition einbringen wird. Ein Kernelement ist ein Parteispendendeckel von 100.000 Euro pro Spender*in pro Jahr. (www.lobbycontrol.de, 7.10.26)
Neue Studie: Wie Deutschlands Stromversorgung sicher werden könnte - Die Wirtschaftsweise Grimm schlägt vor, beim Strom stärker auf den Markt zu setzen. Nur: Dafür gibt es kein Vorbild – und auch die Politik ist nicht überzeugt. - (www.faz.net, 7.10.26)
Porsche: Zukunft bei Porsche heißt: Benzin! Klasse statt Masse, zurück zum Verbrenner, damit will Porsche raus aus der Krise. Den Auftakt macht ein ultraexklusiver Superrenner – eher ungeeignet zum Brötchenholen. (www.zeit.de, 7.10.26)
Nach Parmelin-Rücktritt – Wirtschaftsminister Beat Jans? SP vor einer historischen Chance Beat Jans werden Wechselgelüste ins Wirtschaftsdepartement nachgesagt. Bürgerliche hoffen aber auf Martin Pfister. (www.srf.ch, 7.10.26)
Luftverschmutzung: Das Luftreinhalteprogramm landet vor dem EuGH - Wie aktuell müssen die Prognosen der Bundesregierung für Maßnahmen zur Minderung von Luftschadstoffen sein? In dem Rechtsstreit muss jetzt erst geklärt werden, was das EU-Recht sagt. - (www.faz.net, 7.10.26)
3. Jahrestag des Hamas-Überfalls auf Israel: "Der Schmerz sitzt tief" Für Israel wird der 7. Oktober noch lange ein Trauma bleiben. Drei Jahre nach dem Hamas-Überfall fühlen viele in Israel nicht nur Trauer, sondern sind enttäuscht von den eigenen Behörden und der Weltgemeinschaft. Von Julio Segador.[mehr] (www.tagesschau.de, 7.10.26)
KI und Sicherheit: Unkontrollierte OpenAI-Bots legten Wikipedia lahm und manipulierten Inhalte Im Mai verursachten «abtrünnige» KI-Agenten von OpenAI einen Ausfall der Online-Enzyklopädie. Sie stellten Millionen automatisierter Anfragen und nahmen unerlaubte Bearbeitungen vor. (www.tagesanzeiger.ch, 7.10.26)
Erntehelfer zu 14 Stunden Arbeit pro Tag gezwungen Südlich von Rom sollen Migrantinnen und Migranten dazu gezwungen worden sein, bis zu 14 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche zu arbeiten. Die Menschen seien bei Regen und großer Hitze auf Feldern eingesetzt worden, teilten die Behörden mit, die nun ermitteln. (www.krone.at, 7.10.26)
Wehrdienst in der russischen Armee: Energydrinks gegen die Einberufung In Russland müssen auch offensichtlich untaugliche Männer Wehrdienst leisten. Dann werden sie im Angriffskrieg in der Ukraine verheizt. mehr... (taz.de, 7.10.26)
In Wien gibt es die erste Atomkernuhr der Welt Wien hat die erste Atomkernuhr der Welt. Ein Team um Thorsten Schumm von der TU Wien hat eine solche erfolgreich realisiert und berichtet darüber im Fachblatt „Nature“. Damit gehen neue Türen in Technik und Forschung auf. (www.krone.at, 7.10.26)
«Putsch gegen die direkte Demokratie»: Das Parlament will kantonale Mindestlöhne übersteuern, nun lancieren die Gewerkschaften den Abstimmungskampf Der Mindestlohn ist ein politischer Dauerbrenner in der Schweiz. Die Befürworter wollen damit die Kaufkraft stärken. Die Gegner sehen darin eine Schwächung der erfolgreichen Sozialpartnerschaft. (www.nzz.ch, 7.10.26)
BEG-Förderung 2026: Zahlreiche Änderungen bei der Bundesförderung für effiziente Gebäude Die Bundesförderung für effiziente Gebäude wird 2026 radikal verändert. Erfahren Sie, wie sich Zuschüsse beim Heizungstausch rapide reduzieren. (nbau.org, 7.10.26)
„Wer die Zukunft bauen will, muss Kreisläufe schließen“ Zirkuläres Bauen revolutioniert die Architektur. Wie können Gebäude zu wertvollen Ressourcen werden? Ein spannendes Interview mit Daja Goesmann. (nbau.org, 7.10.26)
Ewigkeitschemikalien in der Schweiz: Jeder Zehnte müsste sich laut Ärzten wegen PFAS medizinisch abklären lassen Die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz fordern kostenlose Bluttests für besonders belastete Personen. Der Bund lehnt eine breite Testung aus Kostengründen ab. (www.tagesanzeiger.ch, 7.10.26)
Tourismus und Klimawandel: «Die Logik bleibt dieselbe»: Im Winter ist er Skilehrer, im Sommer gibt er Bikekurse Berggebiete müssen gegen den Schneemangel ankämpfen. Das Beispiel von Maël Huguelet zeigt, wie es gehen könnte – aber auch dieses Modell hat Grenzen. (www.tagesanzeiger.ch, 7.10.26)
Wie Gebäude gut altern: Nachhaltigkeit beginnt an der Oberfläche Nachhaltigkeit im Bauwesen neu gedacht: Wie mineralische Farben Gebäude langlebig machen und Ressourcen schonen. Ein Blick auf KEIMFARBENs innovative Ansätze. (nbau.org, 7.10.26)
Wissen, Macht, Beteiligung und Gerechtigkeit in der globalen Umweltpolitik "COPs" gibt es nicht nur zum Klimawandel. Auf UN-Vertragsstaatenkonferenzen wird auch über den Erhalt der Biodiversität oder den Schutz von Böden verhandelt. Was sagt ein Vergleich dieser Verhandlungen über den Wandel in der globalen Umweltpolitik? Eindrücke aus Nairobi, Ulan Bator, Peking und Shanghai. - (klimareporter.de, 7.10.26)
Kasachstan: Religionen beraten über Ethik für KI - - Welche Verantwortung tragen Religionen beim Einsatz Künstlicher Intelligenz? Darüber beraten an diesem Mittwoch Vertreter verschiedener Glaubensgemeinschaften in der kasachischen Hauptstadt Astana. Im Mittelpunkt stehen ethische Leitlinien für KI im religiösen Bereich sowie der Beitrag der Religionen im Kampf gegen den Klimawandel. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 7.10.26)
Klimawandel gefährdet Sardinen - das "Superfood der Adria" Einst standen Sardinenfabriken für den industriellen Aufbruch an der kroatischen Küste. Nun bedrohen Klimawandel und Fischschwund den verbliebenen Rest der Branche. Doch der Tourismus ist keine nachhaltige Alternative. (www.dw.com, 7.10.26)
„Berlin wäre nicht sicher mit einer linken Bürgermeisterin“ Volker Beck, Präsident der Deutsch-Israelitischen Gesellschaft, warnt vor einer Regierungsbeteiligung der Linken in Berlin: „Seit dem 7. Oktober 2023 hat sich ein neuer Strom an Mitgliedern in die Partei begeben. Deren Kernideologie ist der Hass auf Israel.“ (www.welt.de, 7.10.26)
Polestar gegen fossile Treibstoffe Die Zürcher Agentur hat für die schwedische Elektroautomarke drei Sujets entwickelt. Sie stellen den Verbrauch von Erdöl im Strassenverkehr infrage und sind derzeit schweizweit auf Plakaten und online zu sehen. (www.persoenlich.com, 7.10.26)
Nachhaltige Architektur ist eine schöne Chimäre Nachhaltige Architektur als Herausforderung: Ist ein Umdenken in der Bauwirtschaft möglich? Inspirierende Projekte und neue Perspektiven eröffnen Chancen. (nbau.org, 7.10.26)
Papst bei Generalaudienz: Den Glauben im Alltag sichtbar machen - - In einer von Konsum, Leistungsdruck und Informationsflut geprägten Welt darf der Mensch nicht auf Besitz und Erfolg reduziert werden. Aufgabe der Kirche und des Gottesvolkes ist es, das Reich Gottes schon heute durch „persönliche Heiligkeit und geschwisterliche Liebe“ in die Welt zu tragen. Das betonte Papst Leo diesen Mittwoch in der Fortsetzung seiner Katechesenreihe zur Pastoralkonstitution „Gaudium et spes“. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 7.10.26)
Bremen regelt religiöse Symbole bei der Polizei In Bremen und Bremerhaven dürfen Polizisten bei bestimmten Einsätzen keine sichtbaren religiösen oder weltanschaulichen Symbole und Kleidungsstücke tragen. Das sieht eine Verordnung vor. (hpd.de, 7.10.26)
Papst: Zeit und Raum für Schönheit - - Papst Leo hat an die wichtige Rolle der Kontemplation im digitalen Zeitalter erinnert. „In einem von Technologie geprägten Zeitalter, in dem Effizienz und Gewinn oft im Vordergrund stehen, ist es von großer Bedeutung, dass wir weiterhin einen Geist der Kontemplation pflegen und der Schönheit Zeit und Raum geben.“ - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 7.10.26)
Internationale Berufstitel für die Branche Seit dem 1. Oktober dürfen Absolventinnen und Absolventen der eidgenössischen Prüfungen in Kommunikation international verständliche Bezeichnungen führen, und zwar auch rückwirkend. Grundlage ist eine Revision des Berufsbildungsgesetzes. Der Dachverband der kommerziellen Kommunikation begrüsst die Änderung. (www.persoenlich.com, 7.10.26)
Berufslehre unter Druck: Lehrbetriebe ächzen unter Flut neuer digitaler Tools Die Digitalisierungsoffensive schüttelt die Lehrbetriebe durch. Selbst erfahrene Berufsbildner sind am Limit. Swissmem bedauert die eigene, unausgereifte Plattform. (www.tagesanzeiger.ch, 7.10.26)
Neuer „YOUCAT Love Forever“ mit Vorwort von Leo XIV. vorgestellt - - In Rom ist die dritte Auflage des Jugendbuchs „YOUCAT Love Forever“ vorgestellt worden. Das Buch richtet sich an junge Menschen, die sich auf das Sakrament der Ehe vorbereiten oder sich mit dem Thema Liebe im Licht des katholischen Glaubens auseinandersetzen. Die neue Auflage enthält ein Vorwort von Papst Leo XIV. sowie ein Nachwort von Papst Franziskus. Das Buch gehört zur YOUCAT-Reihe, die sich mit zentralen Fragen des katholischen Glaubens an junge Menschen richtet. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 7.10.26)
Optogenetik: Licht ist an – sehen wir was? Die Medizinnobelpreisträger helfen, das Hirn zu durchleuchten. Nur sehen sie nicht, wie sich Gefühle oder Verhalten formen. In Wahrheit haben wir eine Behörde im Kopf. (www.zeit.de, 7.10.26)
Steigende Produktion: Die deutsche Wirtschaft verkraftete die Hitzewelle recht gut - Im Sommer wurden mit der Hitzewelle und dem Niedrigwasser im Rhein dramatische Folgen für die deutsche Wirtschaft an die Wand gemalt. Jetzt zeigt sich: Die Unternehmen haben sich gut geschlagen. - (www.faz.net, 7.10.26)
Emissionsfreier Nahverkehr: Hürden für die Elektroflotte - In einer Studie der Deutschen Umwelthilfe schneidet auch Frankfurt beim Elektrobus-Angebot schlecht ab. Das liegt nicht an den Zielen der Klimapolitik. - (www.faz.net, 7.10.26)
Wärmewende im Gebäudebestand: EnerCube und Panasonic gehen strategische Partnerschaft ein - - - EnerCube entwickelt und fertigt Wärmepumpen-Heizzentralen, die den Umstieg von Öl- und Gasheizungen auf eine nachhaltige Wärmeversorgung in bestehenden Gebäuden ermöglichen. Das Unternehmen aus Salzburg bündelt dafür Wärmepumpen und die erforderliche Heiztechnik in einer vollständigen Einheit – den sogenannten Cubes - die außerhalb eines Gebäudes aufgestellt werden. Nun erweitert EnerCube seine bestehende Produktpalette um eine neue Modellreihe und gewinnt dafür mit Panasonic als strategischen Partner. Die Zusammenarbeit wird erstmals auf der Expo Real in München vorgestellt. Der Marktstart der neuen EnerCube-Modellreihe ist ab 2027 in Deutschland und Österreich geplant. Weitere Märkte sollen folgen. - - Vorgefertigte Heizzentralen für den seriellen Heizungstausch - Bei der Umrüstung bestehender Gebäude auf eine nachhaltige Wärmeversorgung treffen Immobilieneigentümer und Bestandshalter häufig auf ähnliche Herausforderungen: wenig Platz im Technikraum, aufwendige Installationsarbeiten, begrenzte Fachkräftekapazitäten und hohe Anforderungen an den Schallschutz. EnerCube begegnet diesen Herausforderungen mit vorgefertigten Heizzentralen. Die einzelnen Komponenten werden bereits >| (www.ikz.de, 7.10.26)
Klimawandel verändert die atmosphärische Zirkulation im Nordatlantik Klimamodell zeigt häufigere Westwindlagen und schwächere natürliche Schwankungen (www.scinexx.de, 7.10.26)
Israel-Kritik: „Muss man sich gefallen lassen“ Seit Jahren kaum große Interviews, dafür Botschaften über Social Media. Doch in New York zeigte Alexander Van der Bellen plötzlich eine andere Seite. Ausgerechnet beim Thema Israel wurde der Bundespräsident ungewöhnlich deutlich. Und das sorgt gerade heute für Brisanz. (www.krone.at, 7.10.26)
Besuch bei Swisstopo | Dank den fliegenden Vermessern wissen wir, wie die Schweiz gerade aussieht Seit 100 Jahren fotografiert der Flugdienst von Swisstopo die Schweiz. Die Bilder dienen als Basis für präzise Karten. Wir schauen den Paparazzi der Lüfte und dem Bodenpersonal in Wabern über die Schulter. | Swisstopo vermisst seit 100 Jahren die Schweiz systematisch mit Spezialflugzeugen. | Die Kamera der Marke Leica DMC-4S, die dabei im Einsatz ist, kostet fast eine halbe Million Franken. | Nach Naturkatastrophen liefert Swisstopo via «Rapid Mapping» sofort Luftbilder für Einsatzkräfte. | Satellitenbilder gelten als Ergänzung, ersetzen den Flugdienst jedoch bis heute nicht. (www.tagesanzeiger.ch, 7.10.26)
Oberflächenkühlung ohne Strom: Material schickt Hitze ins Weltall Ganz ohne Elektrizität und teure Nebenkosten die eigenen vier Wände im Hochsommer angenehm kühl halten? Eine neuartige Methode zur Kühlung ohne Strom verspricht genau das, indem sie Wärme als unsichtbare Infrarotstrahlung direkt in das eiskalte Weltall ableiten soll. | Im Rahmen der globalen Energiewende geht es nicht nur darum, wie Strom umweltfreundlich produziert wird, sondern auch darum, wie er im Alltag eingespart werden kann. Massive Energiefresser sind etwa herkömmliche Klimaanlagen. Ein Forscherteam des Instituto de Micro y Nanotecnología hat nun eine vielversprechende Alternative demonstriert. Die sogenannte passive tageszeitliche Strahlungskühlung: Passive Daytime Radiative Cooling (PDRC). | Das Prinzip basiert auf zwei einfachen Mechanismen, bei denen ein neues nanostrukturiertes Polymer einerseits Sonnenlicht reflektiert und andererseits Hitze in den Weltraum ableitet. Es macht sich dabei eine gewisse Eigenschaft zunutze. (www.basicthinking.de, 7.10.26)
WMO-Bericht zu Weltwasserressourcen: Kontinente trocknen weltweit aus | Johannes Gutenberg-Universität Mainz an aktuellem Bericht der Weltorganisation für Meteorologie maßgeblich beteiligt Der weltweite Wasserkreislauf gerät immer weiter aus dem Gleichgewicht. Extreme Trockenheit und Überflutungen sind die Folgen. Das zeigt der heute veröffentlichte diesjährige Bericht der World Meteorological Organization (WMO) zum Stand der globalen Wasserressourcen, "State of Global Water Resources 2025". "Die Gesamtmasse an Wasser, das auf den Kontinenten gespeichert ist, nimmt kontinuierlich ab", sagt Prof. Dr. Robert Reinecke vom Geographischen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), der von Beginn an maßgeblich an der Erstellung des seit 2022 jährlich erscheinenden Berichts beteiligt ist. Das zeige sich zum Beispiel an den Flüssen: "Seit 2021 ist die Gesamtwassermenge der Flüsse weltweit konsistent kleiner als im Vergleichszeitraum 1991 bis 2020. Das vergangene Jahr gehört mit zu den trockensten der letzten 35 Jahre. In 2025 führten die Flüsse in 36 Prozent der Fläche aller Einzugsgebiete weltweit weniger Wasser als in diesem Vergleichszeitraum." (presse.uni-mainz.de, 7.10.26)
Archivmaterial als digitale Erzählung Die Agentur hat für die Universität Freiburg und das Gosteli-Archiv die Plattform umtun.ch gestaltet und entwickelt. Diese zeigt Menschen, die bestehende Verhältnisse hinterfragt und gesellschaftlichen Wandel angestossen haben. Vom Studio stammt auch das Erscheinungsbild des Projekts. (www.persoenlich.com, 7.10.26)
Der Sommer der Wahrheit Mehr als die Hälfte des europäischen Kontinents war im Sommer 2026 zeitweise gesundheitsgefährdender Hitze ausgesetzt. Besonders betroffen war Westeuropa. Zu einem politischen Umdenken hat das nicht geführt. - (klimareporter.de, 7.10.26)
Neue Chancen für Speicher und Ladepunkte Die Bundesnetzagentur hat neue Regeln zur Marktintegration von Speichern und bidirektionalen Ladepunkten festgelegt. Die Reaktionen der Verbände sind positiv. Nun haben Netzbetreiber und Messstellenbetreiber ein Jahr Zeit für die Umsetzung. (www.energiezukunft.eu, 7.10.26)
Zwischen Wärmeplan und Wirklichkeit Viele europäische Städte haben ambitionierte Klimaziele für den Wärmesektor. Doch beim tatsächlichen Ausstieg aus Gas, Kohle und Öl hapert es vielerorts noch. Ein Greenpeace-Ranking zeigt, wo die Wärmewende vorankommt – und wo fossile Lock-ins drohen. (www.energiezukunft.eu, 7.10.26)
Deutschland verfehlt sein Sechs-Milliarden-Versprechen Auf der internationalen Bühne hatte Deutschland sechs Milliarden Euro ab 2025 für Klimaschutz und Klimaanpassung in ärmeren Ländern versprochen. Dieses Ziel wurde deutlich verfehlt, wie neue Zahlen aus Entwicklungs- und Umweltministerium zeigen. (www.energiezukunft.eu, 7.10.26)
Elektroautos: BYD hängt den Rivalen Tesla ab - Mit einer konsequenten Exportstrategie baut BYD seinen Vorsprung auf Tesla weiter aus. Wachstum finden die Hersteller von Elektroautos derzeit nur noch in Europa und in einigen Schwellenländern. - (www.faz.net, 7.10.26)
Hackerangriff auf Solaranlagen: Deutschland war nur einen Knopfdruck vom Superblackout entfernt Ein Hacker hätte Hunderttausende Solaranlagen abschalten und so einen großflächigen Stromausfall verursachen können. Zum Glück war es einer von den Guten. Dieses Mal. (www.zeit.de, 7.10.26)
«Jugendliche werden plötzlich zu Experten ihrer Religion gemacht» Der Nahostkonflikt setzt jüdische und muslimische Jugendliche auch in der Schweiz unter Druck. Religionsforscher Andreas Tunger-Zanetti erklärt, was Zuschreibungen auslösen und wie der Dialog gelingen kann. (www.beobachter.ch, 7.10.26)
Obstbäume blühen im Oktober – schwächt sie das fürs nächste Jahr? Bäume treiben kurz vor dem Winter noch mal aus: Ist das eine Folge des Hitzesommers oder der Stürme? Jedenfalls könnte es Auswirkungen auf die nächste Ernte haben. Auch im Garten eines Nationalrates. (www.schweizheute.ch, 7.10.26)
Nachhaltige Dämmstoffplatten aus Feuchtwiesen - - Das Fraunhofer WKI hat eine nachhaltige Alternative zu Holzfaser-Dämmstoffplatten aus Paludi-Biomasse entwickelt. Das Material stammt von Moor- und Nasswiesenflächen. - - (www.geb-info.de, 7.10.26)
Forschung:Aus Wärme wird Kälte - ohne Strom - - Forschende des KIT und der Universität Tsukuba haben das erste wärmegetriebene elastokalorische Kühlsystem entwickelt, das Abwärme und Sonnenenergie für eine nachhaltige Kühlung nutzbar macht. - - (www.geb-info.de, 7.10.26)
Erster Nachweis von schwerem Methanol im Weltraum Methanol mit schwerem Wasserstoff gilt als Saatkorn komplexer organischer Moleküle und lässt nachverfolgen, wie Sterne und Planeten aus extrem kaltem interstellarem Gas und Staub entstehen (www.mpg.de, 7.10.26)
Kiews Doppelstrategie trifft Russlands Öl Inmitten verstärkter ukrainischer Angriffe auf Ölraffinerien in Russland und unter dem Druck internationaler Sanktionen gerät die russische Ölbranche zunehmend unter Druck. Der Kreml senkte seine Prognose für die Ölproduktion heuer auf den niedrigsten Stand seit 17 Jahren, wie die Nachrichtenagentur Reuters am Montag berichtete. Zudem ist Moskau verstärkt auf Treibstoffimporte angewiesen. (orf.at, 6.10.26)
Wir haben heute das AKW-Referendum offiziell eingereicht | Und was für ein Erfolg! 131'793 Unterschriften haben wir gegen das Atom-Gesetz eingereicht! Dank dieses Sammelerfolgs können wir die riskante Atomkehrtwende von Bundesrat Rösti nächstes Jahr an der Abstimmungsurne stoppen. | @energiestiftung.ch on Bluesky (bsky.app, 6.10.26)
Leibniz-Gemeinschaft: Verbindliche Ziele Verpflichtendes Vorschuljahr, einheitliche Bildungsziele, Sprachtests: Die Deutschen wünschen sich mehr Verbindlichkeit in der frühkindlichen Bildung. Das zeigt das ifo Bildungsbarometer 2026. | Eine deutliche Mehrheit der Deutschen spricht sich für mehr verpflichtende Maßnahmen bei der frühkindlichen Bildung aus: 72 Prozent halten ein verpflichtendes Vorschuljahr für geboten, 79 Prozent wollen bundesweit einheitliche verbindliche Bildungsziele. Eine überwältigende Mehrheit (89 Prozent) stimmt zudem für verpflichtende Sprachtests im Alter von viereinhalb Jahren. Das zeigt das ifo Bildungsbarometer 2026. „Frühkindliche Bildung legt wichtige Grundlagen für die kognitive, sprachliche, soziale und emotionale Entwicklung von Kindern“, sagt Ludger Wößmann, Leiter des ifo Zentrums für Bildungsökonomik. „Deshalb ist es wichtig, dass alle Kinder eine qualitativ hochwertige frühkindliche Bildung erfahren.“ (www.leibniz-gemeinschaft.de, 6.10.26)
Wie die Mythen um die Nosferatu-Spinne der Forschung helfen Sie erinnert an den gleichnamigen Vampir und erweckt darum immer wieder Aufmerksamkeit: die Nosferatu-Spinne. Die Wissenschaft nutzt das, um das Verhalten des Tiers zu erforschen. | Auch in der Schweiz nehmen die Beobachtungen von Zoropsis spinimana in der zweiten Jahreshälfte zu, wie Serena Pedraita bestätigt. Sie ist Leiterin der Koordinationsstelle für Wirbellose bei Info FaunaExterner Link, dem nationalen Daten- und Informationszentrum für die Schweizer Fauna. | «Jedes Jahr steigt die Anzahl der an Info Fauna gemeldeten Beobachtungen zwischen September und November», berichtet sie. Das hänge mit dem Temperaturabfall im Freien zusammen, dem Rückzug der Spinne ins Innere von Häusern und der dadurch ausgelösten medialen Aufmerksamkeit. (www.swissinfo.ch, 6.10.26)
Leibniz-Gemeinschaft: Resiliente Infrastruktur DFG und EU fördern den Aufbau belastbarer Dateninfrastrukturen — als Grundlage für Forschung, Innovation und digitale Souveränität in Deutschland und Europa. | Die ZBW — Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft erhält rund 2,2 Millionen Euro Drittmittel für fünf Projekte zum Aufbau resilienter Forschungsdateninfrastrukturen in Deutschland und Europa. Ziel ist es, Forschungsdaten und digitale Dienste über Institutions- und Ländergrenzen hinweg besser zu vernetzen und dauerhaft nutzbar zu machen. | Forschungsdateninfrastrukturen sind eine Voraussetzung für digitale, datenintensive und KI-gestützte Wissenschaft. Damit sie langfristig tragfähig, souverän und resilient sind, müssen Daten und Dienste zuverlässig verfügbar, nachhaltig betrieben und nach klaren Regeln vertrauenswürdig nutzbar sein. Zugleich müssen sie dort, wo es für Forschung und Innovation sinnvoll und erforderlich ist, über unterschiedliche Systeme, Fachcommunities und Länder hinweg miteinander verbunden sein. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 6.10.26)
Elektrifizierung der Busflotten im Städtevergleich: Deutsche Umwelthilfe fordert beschleunigte Elektrifizierung und sofortigen Stopp von Verbrenner-Neubeschaffungen DUH-Studie zum ÖPNV-Busbestand und geplanten Neubeschaffungen der 40 größten Städte Deutschlands: Fast 80 Prozent der Busse sind Diesel-Busse | Nur drei Großstädte erhalten die Grüne Karte (Mannheim, Freiburg, Karlsruhe), 19 erhalten die Rote Karte | Große Unterschiede zwischen den Städten: Kein einziger E-Bus in Augsburg, Essen, Wuppertal, Krefeld und Magdeburg; in Mannheim, Freiburg und Karlsruhe fährt mehr als die Hälfte der Busse elektrisch | DUH fordert auch zur flächendeckenden Einhaltung der neuen verschärften EU-Luftreinhaltevorschriften die vollständige Elektrifizierung städtischer Busflotten bis spätestens 2030, keine neuen Verbrenner-Busse und eine langfristig gesicherte Finanzierung (www.duh.de, 6.10.26)
«Radical Choices» – ein Game gegen online-Radikalisierung Schweizer Jugendliche verbringen einen grossen Teil ihres Alltags online und stossen dabei auch auf radikale Inhalte. Das Serious Game «Radical Choices» setzt genau hier an: Es simuliert solche Inhalte und schafft einen niederschwelligen Einstieg für Gespräche in Schule und Sozialarbeit. Jeannie Schneider, Partnerin des Think & Do Tank Dezentrum, erklärt wie Präventionsarbeit spielerisch zustande kommt. | Schweizer Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren verbringen im Schnitt rund sechseinhalb Stunden online. Dieses Jahr hat die Recherche «Alpha Boys» von News Plus Hintergründe des SRFs eindrücklich gezeigt, wie schnell es gehen kann, bis Jugendliche auf Plattformen wie TikTok mit radikalen Inhalten in Berührung kommen. Für den Podcast hat das Team verschiedene Fake-Accounts für fiktive 15-jährige Jungs erstellt. Diese Accounts kamen durchschnittlich schon nach fünf Minuten mit Inhalten der sogenannten «Manosphere» in Kontakt. (www.religion.ch, 6.10.26)
Gender Pay Gap bei Künstlicher Intelligenz: Weibliche KI wird schlechter bezahlt Selbst bei Künstlicher Intelligenz können Geschlechterstereotype das Verhalten von Menschen beeinflussen. In einem Experiment wurde eine weiblich präsentierte KI im Schnitt deutlich geringer finanziell belohnt als eine männlich präsentierte. Technisch waren beide KIs identisch. | Der Gender Pay Gap macht geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Bezahlung in der Arbeitswelt sichtbar. Seit 2019 sind die Werte in Deutschland zwar gesunken, lagen im Jahr 2025 jedoch noch immer bei 16 Prozent. | Wie tief geschlechtsspezifische Rollenbilder in der Arbeitswelt verankert sein können, zeigt eine neue Studie der University of Limerick in Zusammenarbeit mit der Universität Zürich und der SKEMA Business School. Demnach wirken sich diese Muster nicht nur auf Menschen aus, sondern auch auf den Umgang mit Künstlicher Intelligenz. (www.basicthinking.de, 6.10.26)
Joschka Fischer, Wolfgang Thierse und Co. – Prominente warnen vor Rot-Grün-Rot in Berlin Frühere Spitzenpolitiker von SPD, Grünen und CDU wenden sich gegen Rot-Grün-Rot in Berlin. Sie sähen gemeinsame Grundüberzeugungen zu Rechtsstaat und Demokratie nicht gesichert, heißt es in einem Appell. (www.welt.de, 6.10.26)
#cleanmountains | Wir setzen uns für saubere Berge ein | Lass nichts zurück ausser deine Fussabdrücke. Nimm nichts mit ausser deine Eindrücke. Liegen gelassener Abfall beeinträchtig nicht nur die Schönheit der Natur und Landschaft, sondern gefährdet Tiere und Pflanzen und vergiftet die Umwelt. Wir sensibilisieren Bergsportler, möglichst wenig Spuren zu hinterlassen und tun selber einiges für saubere Berge. | Damit die Berge sauber bleiben, reichen schon wenige kleine Optimierungen in der Tourenplanung und im persönlichen Verhalten. Wir erklären dir, was du für saubere Berge machen kannst und was du über das Thema Abfall sonst noch wissen solltest. Der SAC engagiert sich für saubere Berge — unter anderem mit der Durchführung von Clean-Ups rund um SAC-Hütten. (www.sac-cas.ch, 6.10.26)
Gallium aus Abwasser: Firma aus Dresden fischt Rohstoffe aus dem Abfluss Die Chipindustrie benötigt seltene Metalle. Bislang landen viele dieser wertvollen Rohstoffe ungenutzt im industriellen Abwasser. Das Dresdner Start-up Siderogain will das mit einer biologischen Fangmethode ändern und etwa Gallium aus dem Abwasser retten. | Das Dresdner Start-up Siderogain verwandelt industrielles Abwasser in eine wertvolle Rohstoffquelle. Die Ausgründung des Helmholtz-Instituts Freiberg für Ressourcentechnologie nutzt biologische Fängermoleküle, um kritische Technologiemetalle aus Prozessabwässern zu filtern. | Denn in der Halbleiterfertigung fallen täglich Unmengen an Wasser mit geringen Spuren von Gallium, Indium oder Germanium an. Doch ohne diese Metalle läuft in modernen Smartphones, Solarzellen oder Displays schlichtweg gar nichts. (www.basicthinking.de, 6.10.26)
Transitlawine rollt: Heuer schon 1,9 Millionen Lkw Die Brennerautobahn in Tirol ist die meistbefahrene Straßenverbindung über den Alpenhauptkamm. Im September wurden auf hohem Niveau wieder mehr Transit-Lkw und Autos registriert. Auch im Jahresvergleich geht es immer noch weiter nach oben. (www.krone.at, 6.10.26)
Berliner Ordnungsamt: Eine gemäßigt unterwürfige Frage an die Blume Demokratie Manchmal geht’s ganz leicht, wenigstens kleine Dinge zu bewegen. Man muss es nur wagen – etwa auf dem Amt. mehr... (taz.de, 6.10.26)
Geld für Klimaschutz in armen Ländern: Versprechen gebrochen Schwarz-Rot zahlt dem Globalen Süden versprochene Hilfsgelder nicht aus. Stattdessen verschärft Deutschland Schuldenspiralen in armen Ländern. mehr... (taz.de, 6.10.26)
Schwester Samuelle: Von Gott und der Kirche verlassen - In Lourdes kam der Papst mit Opfern zusammen, die als Minderjährige missbraucht wurden. Doch das Leid der Ordensfrauen wird in der Kirche weiter ausgeblendet. - (www.faz.net, 6.10.26)
SP, Grüne, GLP, teils Mitte – Referendum gegen neue AKW in Bern eingereicht Ein breites Bündnis hat über 131'800 Unterschriften für das Referendum gegen den Bau neuer Atomkraftwerke eingereicht. (www.srf.ch, 6.10.26)
Antisemitismus bei Protesten: Demos verschärfen Bedrohungslage für jüdische Menschen Eine neue Studie zeigt: In Teilen der propalästinensischen Protestszene verschärfen sich antisemitische Narrative und die Akzeptanz politischer Gewalt. mehr... (taz.de, 6.10.26)
Internationale Klimafinanzierung: Bundesregierung bricht 6-Milliarden-Versprechen 4,7 Milliarden Euro hat Deutschland 2025 für Klimaschutz und Anpassung im Globalen Süden bereitgestellt. Versprochen war deutlich mehr. mehr... (taz.de, 6.10.26)
Wärmeres Wasser: Wels statt Forelle: Die Hitze sorgt in den Schweizer Gewässern für neue Kräfteverhältnisse Wärmeliebende Fischarten haben in den Gewässern des Mittellandes in kurzer Zeit bis um das 20-Fache zugenommen. Verlierer sind Fische, die kälteres Wasser bevorzugen. (www.tagesanzeiger.ch, 6.10.26)
Medienwandel: Überlebt die Demokratie das Ende des Lesens? - Lesen hat einen hohen kulturellen Stellenwert – und verliert doch an Beliebtheit und Prestige. Was geht der Gesellschaft und uns als Menschen verloren, wenn wir immer seltener zum Buch greifen? - (www.faz.net, 6.10.26)
Südkorea soll Trumps Atompläne finanzieren Seoul hat sich bereit erklärt, Milliarden in die Energieversorgung der USA zu investieren. Acht große AKW-Blöcke sind laut der Trump-Regierung geplant – ob sie tatsächlich entstehen werden, ist noch offen. - (klimareporter.de, 6.10.26)
Kritik des Bundes der Steuerzahler an mobilem Sonnenschutz geht am Ziel vorbei Die Stadt Stuttgart weist die Kritik des BdSt am mobilen Sonnenschutz zurück. Die 2025 aufgestellten Sonnenschirme und Sonnensegel seien bewusst platziert und mit den Bürgerinteressen abgestimmt worden. Für 2026/27 stehen keine Mittel zur Fortsetzung bereit. Ein Konzept für künftige Hitzeschutzmaßnahmen ist in Arbeit. (www.stuttgart.de, 6.10.26)
Energie- und Klimapolitik Baar: Baar setzt sich verbindliche Klimaziele bis 2050 Die Gemeinde Baar hat ihr Energieleitbild von 2012 grundlegend überarbeitet und um Klimaanpassungsmassnahmen erweitert. Bis 2040 sollen alle gemeindlichen Gebäude fossilfrei beheizt werden. (www.tagesanzeiger.ch, 6.10.26)
Güterverkehr: Die Logistik darf nicht zum Spielball werden - Durch die Transportbranche rollt eine Insolvenzwelle. Damit sind Deutschlands wirtschaftliche Substanz und Resilienz bedroht. Es ist höchste Zeit für eine Gesamtstrategie, denn es geht um mehr als Lastwagen, Schiene oder Antriebe. - (www.faz.net, 6.10.26)
Alain Berset: «Es ist gefährlich, wenn Länder, die ihre Armeen aufrüsten, nicht auch in demokratische Institutionen investieren» Der Alt-Bundesrat sorgt sich als Generalsekretär des Europarats um den Zusammenhalt des Kontinents und die Bedrohung durch Russland. Europa müsse sich und seine Demokratie verteidigen. (www.nzz.ch, 6.10.26)
Studie der Umwelthilfe: In Großstädten fahren überwiegend noch Verbrennerbusse In den meisten großen Städten fahren vorwiegend Busse mit Dieselmotor. Welche Kommunen schon weiter sind und auf batteriebetriebene Elektrobusse setzen. mehr... (taz.de, 6.10.26)
Jenseits der Kleinfamilie Die Bücher der österreichischen Autorin Mareike Fallwickl handeln von Ungerechtigkeit und Gewalt – aber auch davon, wie es anders gehen kann. Seit ihrem Romanerfolg „Die Wut, die bleibt“ im Jahr 2022 ist sie eine der meistgelesenen feministischen Stimmen im deutschsprachigen Raum. In ihrem fünften Roman „Haltet euch fest" erzählt sie von einer utopischen Wohngemeinschaft und ihren Bewohnerinnen. (orf.at, 6.10.26)
Immobilienmesse Expo Real: Rhein-Main will führend beim zirkulären Bauen werden - Wiederverwenden statt wegwerfen: Die Rhein-Main-Region will beim zirkulären Bauen eine führende Rolle in Europa einnehmen. - (www.faz.net, 6.10.26)
Klimaschutz: EU will die Methanverordnung verschieben - Erdgas ist teuer und knapp. Die Europäische Union will deshalb eine Klimaschutzverordnung verschieben, die eigentlich mitten im Winter in Kraft träte. - (www.faz.net, 6.10.26)
Fonds soll Dorf vor dem Sterben bewahren Von einst 150 Gewerbebetrieben sind nur noch knapp 30 übrig. Eine Interessengemeinschaft für den Infrastrukturfonds will den Ortskern nun aus dem Koma holen. Ein großes Ziel ist es, einen Kaufmann zu finden, der das Geschäft, den Nahversorger Adeg, in Zukunft weiterführt. (www.krone.at, 6.10.26)
„Neue Wege erkundet“: Abschlussevent des Energiewende-Projekts Ariadne Das Mitte 2019 gestartete Forschungsprojekt Ariadne, das Ende 2026 planmäßig auslaufen wird, hat wichtige Orientierung für die Energiewende in Deutschland gegeben und hinterlässt fundierte Empfehlungen für die weitere Ausgestaltung. Dies ist die Botschaft der Ariadne-Abschlusskonferenz mit rund 200 Fachleuten aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft heute in Berlin. Zeitgleich zu diesem Event bündelt ein großer Report die Erkenntnisse des aus 26 Instituten bestehenden wissenschaftlichen Projekts, geleitet vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). (ariadneprojekt.de, 6.10.26)
Atombewegung könnte Leistungsgrenzen von Solarzellen verschieben Dynamische Unordnung erzeugt kurzzeitig die nötige Asymmetrie im Kristall (www.scinexx.de, 6.10.26)
Internationales Olympisches Komitee: Sechs Länder konkurrieren mit Deutschland um Olympia-Austragung 2036 München möchte Gastgeber der Olympischen Sommerspiele 2036 werden. Doch es gibt auch weitere Bewerber: unter anderem die Türkei, Ungarn und Katar. (www.zeit.de, 6.10.26)
Vom Handyzubehör zum Lifestyle-Shop Der Onlinehändler Apfelkiste hat sich neu positioniert und tritt mit dem Claim «Voll dein Ding» auf. Die Agentur hat Strategie, Erscheinungsbild und Dachmarkenkampagne gemeinsam mit dem internen Team entwickelt. (www.persoenlich.com, 6.10.26)
Bilaterale III: Worum es wirklich geht Die Eintretensdebatte zu den Bilateralen III im Ständerat in der Herbstsession kreiste um zwei grosse Fragen: Wer sind wir? Wohin gehören wir? Die Antwort auf beide Fragen ist angesichts der veränderten geopolitischen Lage klar: Wir müssen mit der EU – und auch mit der NATO – eng zusammenarbeiten, damit die Exportnation Schweiz Zukunft hat sowie Freiheit und schweizerische Demokratie verteidigt werden können. - (www.journal21.ch, 6.10.26)
Wirken natürliche Milch-Transfette anders als Industriefette? Für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes zeigt sich kein erhöhtes Risiko (www.scinexx.de, 6.10.26)
Mit Emoji-Ballons in den Feed Die Agentur hat für die Emotion Days der Amag eine Kampagne mit Instagram-Reels entwickelt und umgesetzt. Fünf Influencer aus der Deutschschweiz, der Romandie und dem Tessin sollten auf den Anlass aufmerksam machen, Besuche vor Ort anregen und Themen der Amag vermitteln. (www.persoenlich.com, 6.10.26)
Rotstift beim weltweiten Klimaschutz WWF: Deutschland spart vor COP31 am falschen Ende (www.wwf.de, 6.10.26)
Hitze bremst den Appetit, kann aber dennoch Gewichtszunahme fördern Bei Mäusen sinkt bei Wärme der Energieverbrauch stärker als die Nahrungsaufnahme (www.scinexx.de, 6.10.26)
Streit um «Neonazi»-Post: «Rauerer Ton ist üblich»: Kommission schützt Cédric Wermuth vorerst vor Strafverfolgung Der SP-Co-Präsident brachte den Influencer Joung Gustav mit der Neonazi-Bewegung in Verbindung. Eine Nationalratskommission hält an seinem Schutz fest. (www.tagesanzeiger.ch, 6.10.26)
Josef Umathum: Beherzter Appell für Weinbau Bio-Pionier Josef Umathum fordert Winzerkollegen in ganz Österreich auf, ihre Rebstöcke mit Bäumen und Sträuchern vor dem nächsten Hitze- und Dürresommer zu schützen. (www.krone.at, 6.10.26)
Initiative an der Gemeindeversammlung: Stäfa soll Einsatz von Batteriespeichern prüfen In Stäfa kommt eine Initiative für eine Batteriespeicher-Lösung zur Abstimmung. Damit soll beispielsweise Solarstrom flexibler genutzt werden können. (www.tagesanzeiger.ch, 6.10.26)
Pakistan: Bericht zu Diskriminierung und Gewalt - - Christen und Angehörige anderer religiöser Minderheiten in Pakistan sind weiterhin Diskriminierung und Gewalt ausgesetzt. Das geht aus einem Bericht der Kommission für Gerechtigkeit und Frieden der pakistanischen Bischofskonferenz hervor. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 6.10.26)
Max Weishaupt: Luft-Wasser-Wärmepumpe mit R290 im mittleren Leistungsbereich - - - Das Außengerät arbeitet mit Invertertechnik und einem auf Propan abgestimmten Kältekreis. Vorlauftemperaturen bis 75 °C ermöglichen den Einsatz auch im Bestand mit Heizkörpern. Je nach Ausführung liegen die Gerätehöhen zwischen 0,96 und 1,36 m. Der maximale Abstand zwischen Außen- und Inneneinheit beträgt 40 m. Der Anschluss erfolgt über mitgelieferte Edelstahlwellrohre, wahlweise von unten oder von hinten. Die Aufstellung ist auf Boden, Konsole oder Streifenfundament vorgesehen. Das Innengerät benötigt weniger als 0,5 m2 Stellfläche und enthält die komplette Hydraulik inklusive 18-l-Ausdehnungsgefäß, Hocheffizienzpumpe, Sicherheitsgruppe sowie Schlamm- und Magnetitabscheider. Eine dreistufige elektrische Zusatzheizung ist integriert. Die Regelung steuert Heizen, Kühlen und Warmwasserbereitung und erlaubt Kaskaden mit bis zu fünf Geräten. Der Zugriffist über Display, App oder Browser möglich. Der Schallleistungspegel wird vom Hersteller für die Baugröße 7/10 mit 43 dB(A) angegeben (EN 12102). - - Max Weishaupt SE, Max-Weishaupt-Str. 14, 88477 Schwendi, Tel.: 07353 83-0, info@weishaupt.de, www.weishaupt.de - - - (www.ikz.de, 6.10.26)
D: Erzbistum fördert weibliche Nachwuchskräfte - - In der Erzdiözese Freiburg starten an diesem Dienstag fünf Frauen in das Programm „Kirche im Mentoring – Frauen steigen auf“. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 6.10.26)
Trump will Wahl-Werbespots selbst finanzieren Nach Kritik an steuerfinanzierter Wahlwerbung will US-Präsident Donald Trump vor den Kongresswahlen im November nun selbst für seine Werbespots aufkommen. Außerdem soll jeder erwachsene US-Bürger 5000 Dollar bekommen, sollten die Republikaner die Midterms gewinnen. (www.krone.at, 6.10.26)
Gaza: Rosenkranz für Frieden am 7. Oktober - - Am 7. Oktober jährt sich die Hamas-Attacke auf den Süden Israels, die die israelische Militäroffensive in Gaza ausgelöst hat. Im Interview mit uns berichtet Pater Gabriel Romanelli, Pfarrer der römisch-katholischen Pfarrei in Gaza-Stadt, über die humanitäre Lage: „Es ist eine Katastrophe, die Menschen sind am Ende ihrer Kräfte, aber wir geben nicht auf, wir müssen weitermachen. Am 7. Oktober werden wir den Rosenkranz für ein Ende des Krieges beten.“ - - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 6.10.26)
Dorfleben: Neeracherried: Interessante Vorträge und Beobachtungen am Zugvogelfest Regierungsrat Martin Neukom stellte am Zugvogelfest Massnahmen gegen den Artenschwund vor. (www.tagesanzeiger.ch, 6.10.26)
Umwelthilfe: In vielen großen Städten fahren weiterhin Verbrennerbusse - In vielen Großstädten fahren weiterhin überwiegend Busse mit Dieselmotor. Das hat die Deutsche Umwelthilfe herausgefunden. Es gibt aber auch Kommunen, die auf batteriebetriebene Elektrobusse setzen. - (www.faz.net, 6.10.26)
Die Versuchung zur Mystagogie überwinden Mystagogie ist ein beliebtes theologisch-pastorales Konzept. Clemens Leonhard bürstet es gegen den Strich. Denn es ist alles andere als harmlos. | Eine katholische Kirche füllt sich von hinten nach vorne. So lange wie möglich nimmt man in leeren Bänken Platz. Die Peinlichkeit des Friedensgrußes kann nach Corona mit einem freundlichen Nicken erledigt werden. In unseren Messen gibt es viel zu wenig Zeiten der Stille. | Die Mystagogie (mystagogische Predigten, Katechesen, Einführungen in die Liturgie) ist nicht der Grund für diesen Zustand. Sie legitimiert ihn aber. Sie fördert erstens die Trennung der Feiernden voneinander, stützt zweitens die Autorität der Liturgieerklärer und bestätigt drittens die Vorstellung, dass man Liturgien nicht reformieren kann. Man kann Liturgien mystagogisch deuten. ||| siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Mystagogie (www.feinschwarz.net, 6.10.26)
Global divergence in urban–rural vegetation resilience driven by broken ecological trade-offs Climate change is weakening the resilience of natural ecosystems, but whether urban vegetation follows the same trajectory remains unclear. Using observations from 2001 to 2022 across 751 cities in 109 countries, we show that urban vegetation is generally more resilient than surrounding rural vegetation and that this advantage has widened over time. Rural vegetation increasingly shows slower recovery, whereas urban vegetation has remained stable or improved slightly, a pattern consistent with buffering by management-associated factors. In 32% of cities, urban vegetation also combines smaller disturbance-related greenness losses with faster recovery, consistent with a relaxation of the resistance—resilience trade-off. These findings show that cities can support resilient vegetation when water use, canopy structure, and green-infrastructure planning are managed sustainably and equitably. (www.pnas.org, 6.10.26)
So zeigt sich der Gletscherschwund auf der Karte Die Gletscher haben in der Sommerhitze viel Eis verloren. Das führt auch zu vielen Veränderungen auf den Karten. | Seit 1838 dokumentiert und kartiert die heutige Swisstopo die Schweiz, wobei der Rückzug der Eisgiganten besonders augenfällig ist. «Es ist nicht nur der Gletscher selbst, der seine Ausmasse verändert, sondern das ganze Gletschervorfeld — die Felsen, das Lockergestein, die Moränengebiete — verändert sich. Das ist ein dynamisches Gebiet.» (www.swissinfo.ch, 6.10.26)
Die Rohstoffwende ist der wirksamste Weg aus der Abhängigkeit Die Rohstoffwende ist der wirksamste Weg aus der Abhängigkeit: Für eine demokratische und global gerechte Rohstoffpolitik. Das aktuelle Fakt- und Forderungspapier des „AK Rohstoffe“ zeigt anhand von Beispielen und Fakten auf, warum der Fokus auf beschleunigten Abbau und gelockerte Schutzstandards der falsche Weg ist und formuliert klare Forderungen für eine gerechtere und nachhaltigere Rohstoffpolitik. (www.germanwatch.org, 6.10.26)
Methan und Klimawandel: Warum das Gas 80-mal gefährlicher ist als CO2 Die Methankonzentration in der Atmosphäre steigt laut neuen Daten auf das Dreifache des vorindustriellen Werts. Das unscheinbare Gas wirkt auf 20 Jahre 80-mal klimaschädlicher als Kohlendioxid. Die 8 wichtigsten Antworten zum Klimakiller (www.freitag.de, 6.10.26)
Spiegel-Gründer Rudolf Augstein: Publizist, Patriarch, Provokateur Martin Doerry und Hauke Janssen zeigen den „Spiegel“-Gründer Rudolf Augstein in ihrer neuen Biografie als einen oppositionellen Publizisten, machtbewussten Verleger und widersprüchlichen Patriarchen der bundesdeutschen Pressegeschichte (www.freitag.de, 6.10.26)
Jens-Christian Wagner zur AfD: „Dann müsste sie die Gedenkstätten abschaffen“ In Heidenau werden keine Stolpersteine mehr verlegt, das hat auch die CDU mitbeschlossen. Für den Direktor der Gedenkstätte Buchenwald ist das Teil eines „erinnerungskulturellen Klimawandels“. Was denkt er über Sachsen-Anhalt? Ein Gespräch (www.freitag.de, 6.10.26)
Saisonale Auftauschicht des Permafrosts wird global immer dicker – Messdaten von 156 Standorten zeigen eine weit verbreitete Permafrostdegradation Permafrost taut nicht nur in der Arktis, sondern auch in Hochgebirgen und Teilen der Antarktis zunehmend tiefer auf. Eine globale Messauswertung zeigt, dass sich die saisonal auftauende Bodenschicht seit 2000 an vielen Standorten deutlich verdickt hat. Gleichzeitig können die dabei freigesetzten Treibhausgase die weitere Erderwärmung zusätzlich verstärken. (www.scinexx.de, 6.10.26)
Fusionszündung neu gedacht: Erst erhitzen, dann Brennstoff zuführen Ein Modell zeigt, wie sich der Energiebedarf auf dem Weg zur Fusion senken lässt. (www.scinexx.de, 6.10.26)
Heimat mit Rückenwind für mehr noch Öko-Energie Vom ersten Rad bis zur „Heimat sicherer Energie“: Eine neue Kampagne stellt in Niederösterreich jene Menschen vor, die mit der sauberen Windkraft leben, arbeiten und profitieren. (www.krone.at, 6.10.26)
Wer zuerst ans Netz darf Netzanschlüsse sind der Flaschenhals der Energiewende. Ein breites Bündnis aus Organisationen und Unternehmen fordert effizientere Prozesse und einen politischen Dialog, um gesellschaftlich wichtige Projekte in Engpassgebieten zu priorisieren. (www.energiezukunft.eu, 6.10.26)
Europas Solarfertigung: Großes Gesetz, kleine Wirkung Der Net-Zero Industry Act sollte die heimische PV-Produktion wiederbeleben, doch bislang handeln nur sechs EU-Staaten – mit stark voneinander abweichenden Konzepten. Ein neuer Bericht von SolarPower Europe mahnt grundlegende Nachbesserungen an. (www.energiezukunft.eu, 6.10.26)
«Als die Helvetia das Haus gekauft hat, wussten wir: Bald kommt die Kündigung» Die Helvetia-Pensionskasse und das Familienunternehmen Spross planen in Wiedikon einen Ersatzneubau mit über 100 Wohnungen. Dafür müssen Dutzende Mieter:innen ausziehen. Besonders umstritten: Eines der vom Abriss bedrohten Häuser ist sehr gut gepflegt. (tsri.ch, 6.10.26)
Ziegel für die Zukunft: Brickrecycler ermöglicht Wiederverwendung im Rückbau Brickrecycler BR-V3000 ermöglicht die Wiederverwendung von Bestandsziegeln im Rückbau und stärkt die Kreislaufwirtschaft im Bauwesen. (nbau.org, 6.10.26)
INTERVIEW - Teure Treibstoffe: «Ich bin 38 Jahre in dieser Branche. So eine Lage wie derzeit habe ich noch nicht erlebt» In Cressier im Kanton Neuenburg steht die einzige Raffinerie der Schweiz. Sie hat 60 Jahre überlebt – und läuft jetzt auf Hochtouren. Ein Gespräch mit Konzernchef Dev Sanyal über die Abhängigkeit Europas. (www.nzz.ch, 6.10.26)
Pete Hegseth und die zerstörten Militärstützpunkte am Golf: Wie viel Wahrheit verträgt der Krieg? Der amerikanische Verteidigungsminister versucht, die Bilder des Iran-Kriegs zu kontrollieren. Doch seit Vietnam hat sich die Öffentlichkeit verändert. Für die Demokratie geht es um Glaubwürdigkeit. (www.nzz.ch, 6.10.26)
DGNB initiiert Allianz zur CO2-Speicherung im Bau - - Die DGNB hat eine Allianz zur langfristigen Kohlenstoffspeicherung in der gebauten Umwelt gegründet. Über 50 Akteure sind bereits dabei. - - (www.geb-info.de, 6.10.26)
Klima-Urteil: KlimaSeniorinnen und Greenpeace fordern eine härtere Gangart gegen die Schweiz Die Schweiz weigert sich auch zwei Jahre nach dem KlimaSeniorinnen-Urteil, dieses umzusetzen. Sie will nun auch keinen unabhängigen, nationalen Klimarat für die Überwachung der Schweizer Klimapolitik, wie es das Ministerkomitee des Europarates vorschlug. Die KlimaSeniorinnen und Greenpeace verurteilen das Vorgehen der Schweiz und präsentieren ein neues Gutachten, das zeigt, wie ein unabhängiger nationaler Klimarat in der Schweiz ausgestaltet werden könnte. | Zwei Jahre nach dem historischen Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) im Fall der KlimaSeniorinnen hat die Schweiz die vom Gerichtshof festgestellten Menschenrechtsverletzungen immer noch nicht behoben. Im vergangenen Jahr lud das Ministerkomitee des Europarates die Schweiz ein, die Einführung eines unabhängigen nationalen Fachgremiums, eines sogenannten Klimarats, zu prüfen, welches die Klimapolitik der Schweiz überwachen und bewerten soll. (www.greenpeace.ch, 5.10.26)
Gipfel in der Schweiz | Politiker aller Parteien fordern vom Bundesrat mehr Engagement bei der KI Bei der künstlichen Intelligenz (KI) verlangen Linke und Rechte gemeinsam mehr Mittel für den geplanten Gipfel im kommenden Jahr in Genf. | Alle sechs Fraktionen des Nationalrats fordern mehr Mittel für den KI-Gipfel. | Das geplante Budget von 5,4 Millionen Franken gilt den Parlamentarierinnen als ungenügend. | Vergangene KI-Gipfel in Frankreich und Grossbritannien kosteten deutlich mehr. | Das Uvek weist die Forderungen zurück und verteidigt das bestehende Ambitionsniveau. | Es ist ein ungewöhnlich breiter Schulterschluss im Bundeshaus: Vertreterinnen und Vertreter aller sechs Fraktionen spannen beim Thema künstliche Intelligenz (KI) zusammen. Von der SVP über FDP, Mitte, GLP und Grüne bis zur SP fordern sie den Bundesrat auf, beim internationalen KI-Gipfel im kommenden Jahr in Genf ambitionierter aufzutreten — und dafür mehr Geld und Personal bereitzustellen. (www.tagesanzeiger.ch, 5.10.26)
Climate.us named NCSE Friend of the Planet for 2026 Climate.us is among the winners of the National Center for Science Education (NCSE) Friend of the Planet award for 2026. NCSE granted the award in recognition that Climate.us, led by Rebecca Lindsey, is preserving and extending important climate content. (www.climate.us, 5.10.26)
Climate.us launches independent website for trusted climate information Built by members of the team behind NOAA's Climate.gov, the new nonprofit resource is supported in part by more than 2,500 small donations from people who want reliable climate science information to remain accessible. Climate.us today launched the full version of its new independent, nonprofit climate information website, creating a public-backed home for trusted climate science at a time when access to federal climate resources has become increasingly vulnerable to disruption. (www.climate.us, 5.10.26)
Injecting light-reflecting particles into the stratosphere could also make marine clouds brighter New research finds that diffusion of sunlight from particles in Earth's stratosphere could indirectly make marine clouds thousands of feet below more reflective. (www.climate.us, 5.10.26)
New research offers insights into why climate models often get spring El Niño forecasts wrong Climate model overconfidence when predicting El Niño from March through May might result from models leaning too heavily on tropical Pacific signals. (www.climate.us, 5.10.26)
KI-Rechenzentren müssen Energie effizienter in Rechenleistung umwandeln | Der steigende Einsatz künstlicher Intelligenz lässt den Energiebedarf von Rechenzentren deutlich wachsen. Laut Bitkom könnte die für KI eingesetzte Rechenzentrumskapazität in Deutschland bis 2030 von derzeit rund 530 MW auf etwa 2.020 MW steigen und damit rund 40 Prozent der gesamten Kapazität ausmachen. | Damit wird nicht nur der absolute Stromverbrauch zu einer Herausforderung. Für Betreiber stellt sich zunehmend die Frage, wie viel nutzbare KI-Rechenleistung sich aus einer begrenzten Strommenge gewinnen lässt. KAYTUS, ein Anbieter von KI-Infrastruktur, sieht deshalb einen stärkeren Fokus auf das Zusammenspiel von Rechenleistung, Energieversorgung und Kühlung. (www.it-daily.net, 5.10.26)
Arbeit ist der Schlüssel zur Armutsbekämpfung Wer arbeitet, ist deutlich seltener arm. Eine hohe Erwerbsintensität im Haushalt schützt besonders gut vor Armut. Was braucht es, damit noch mehr Menschen Zugang zu stabiler Arbeit finden? | Von 2014 bis 2024 waren in der Schweiz zwischen 6,7 und 8,7 Prozent der Bevölkerung von Einkommensarmut betroffen. Im Jahr 2020 beauftragte das Parlament den Bundesrat, ein regelmässiges Monitoring der Armut in der Schweiz einzurichten. Im vergangenen Jahr ist der erste nationale Armutsmonitoringbericht erschienen, der fortan alle fünf Jahre erscheinen soll. Das Monitoring richtet sich an Bund, Kantone, Gemeinden sowie weitere Akteure in der Armutsprävention und -bekämpfung. Es soll ihnen relevantes Wissen bereitstellen, wie man die Armut effektiv bekämpfen kann. Das Monitoring verdeutlicht: Ein zentraler Hebel in der Armutsbekämpfung ist die Arbeitsmarktintegration. (dievolkswirtschaft.ch, 5.10.26)
Grundlage für die Überwachung von CO2-Speicherung unter dem Meeresboden Wie lässt sich künftig überwachen, ob im Meeresboden gespeichertes Kohlendioxid zuverlässig dort verbleibt? Voraussetzung ist ein hochauflösender geophysikalischer Referenzdatensatz des Untergrunds vor einer geplanten CO2-Injektion. Einen solchen erheben ab heute Forschende des GEOMAR gemeinsam mit Ocean Networks Canada und der University of Victoria vor der kanadischen Pazifikküste. Auf der Expedition SO321-3 vermessen sie basaltische Formationen, die als künftige CO2-Speicher infrage kommen. Der Datensatz bildet die Grundlage für ein langfristiges Überwachungssystem. (www.geomar.de, 5.10.26)
29 Milliarden Euro. Jedes Jahr. So viel Energiekosten könnte die deutsche Industrie sparen. Sie müsste einfach die Effizienz-Maßnahmen umsetzen, die sich rentieren. Rund 40 % ihres Energiebedarfs wären vermeidbar. Trotzdem bleiben diese Potenziale liegen. | @umweltinstitut.org on Bluesky (bsky.app, 5.10.26)
Schweizer Gasbranche schaut mit Sorge auf den kommenden Winter Die Schweiz ist in ihrem Energie-Mix auf Erdgas angewiesen, fürs Heizen und für industrielle Prozesse. Doch weil die politische Lage in den traditionellen Erdgas-Lieferanten-Ländern im Nahen Osten angespannt ist, haben sich die Preise auf dem Gasmarkt seit Anfang des Jahres bereits verdreifacht. | Die Schweiz ist in ihrem Energie-Mix auf Erdgas angewiesen, fürs Heizen und für industrielle Prozesse. Doch weil die politische Lage in den traditionellen Erdgas-Lieferanten-Ländern im Nahen Osten angespannt ist, haben sich die Preise auf dem Gasmarkt seit Anfang des Jahres bereits verdreifacht. | Deutlich weniger anfällig für Turbulenzen auf dem Gasmarkt wäre die Schweiz, wenn sie mehr in Europa produziertes, erneuerbares Gas konsumieren würde, also Gas aus Biogasanlagen zum Beispiel. Derzeit machen solche klimaneutralen Gase im Schnitt nur 10% aus, bis 2050 sollen es 100% sein. (www.swissinfo.ch, 5.10.26)
EEG-Novelle: Bayern braucht Sonne und Wind statt mehr Kleinwasserkraft Heute berät der Wirtschaftsausschuss des Bundestags über die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. BN fordert verlässliche Rahmenbedingungen für Photovoltaik auf Dächern und mehr Windenergie im Süden. Förderung der ökologisch schädlichen Kleinwasserkraft ist dagegen der falsche Weg. (www.bund-naturschutz.de, 5.10.26)
Neue Regeln für E-Autos als Speicher – doch es bleibt kompliziert Seit Oktober 2026 gelten in Deutschland neue Regeln für das bidirektionale Laden. Die Bundesnetzagentur feiert das als Durchbruch und die Autobranche wittert ein neues Geschäftsmodell. Doch für Verbraucher bleibt der Weg zum rollenden Stromspeicher teuer und kompliziert. Bis zu 720 Euro Prämie pro Jahr klingen zwar verlockend, aber wer erst eine Wallbox für mehrere tausend Euro kaufen muss, braucht einen langen Atem. Eine kommentierende Analyse. (www.basicthinking.de, 5.10.26)
Eine App für einen gesunden Schulalltag – Digitales Angebot stärkt Gesundheitskompetenz von Lehrerinnen und Lehrern Eine neue App soll Lehrkräften helfen, im Schulalltag gesund zu bleiben. Das digitale Angebot ist das Ergebnis eines dreijährigen Kooperationsprojekts der Technischen Universität München (TUM) und der AOK Bayern. Die App bietet maßgeschneiderte Angebote auf Grundlage einer Befragung von 1.400 Lehrkräften. | Die App ist der erfolgreiche Abschluss eines dreijährigen Kooperationsprojekts „Bayerische Lehrkräfte in ihren gesundheitsbezogenen Kompetenzen stärken“ (BaLko) der AOK Bayern und der Technischen Universität München. Ansatz des Projektes war, Lehrkräfte in ihrer Gesundheitskompetenz und ihren gesundheitsbezogenen Verhaltensweisen zu fördern und damit nicht nur ihre eigene Gesundheit, sondern auch die Gesundheit der gesamten Schulgemeinschaft positiv zu beeinflussen. (www.tum.de, 5.10.26)
Experte zu KI-Kursen: „Ein Zertifikat besagt noch nicht viel“ Auf Social Media wimmelt es von Schulungen, die eine schnelle Qualifikation versprechen. Weder Stiftung Warentest noch Verbraucherschützer haben den boomenden Markt geprüft. Dabei genügt oft ein Blick, sagt Mike Bernd. Ein Gespräch (www.freitag.de, 5.10.26)
Aufruf der SBK für den Sonntag der Weltmission – Schweizer Bischofskonferenz Als Bischöfe haben wir die Weihe nicht für eine bestimmte Diözese empfangen, sondern damit auch eine Verantwortung für die ganze Welt (Ad Gentes, Art. 38). Dasselbe gilt für alle Getauften. Wir rufen sie daher auf, den Monat und Sonntag der Weltmission sich dieser Verantwortung bewusst zu werden. | Papst Leo XIV. hat für dieses Jahr das Thema «Eins in Christus, vereint in der Mission» gewählt. Das «Eins-sein in Christus» ist der Ausgangspunkt jeglichen kirchlichen, und das heisst jeden missionarischen Wirkens. Denn es gibt kein kirchliches Wirken, wenn es nicht missionarisch ist. Der Evangelisierungsauftrag erfordert versöhnte, geschwisterliche Herzen, die nach Gemeinschaft streben. | Der Sonntag der Weltmission 2026 steht ganz im Zeichen eines Jubiläums: Am 18. Oktober jährt sich die Einführung dieses Sonntags zum 100. Mal. (www.bischoefe.ch, 5.10.26)
Als Politiker brauche ich eine kompetente und kritische vierte Gewalt. Darum unterstütze ich das WAV-Crowdfunding. WAV-Recherchen stören. Vielleicht auch einmal mich. Stör mit und unterstütze auch Du das Crowdfunding: 60'000 CHF bis Ende Oktober: https://wav.info/5-jahre-wav?referrer=launchday | @bglaettli.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 5.10.26)
Reine Physik: Warum Verbrenner gegen E-Autos nicht anstinken E-Autos werden häufig wegen niedriger Reichweiten und hoher Anschaffungspreise kritisiert. Neben ihrer besseren Umweltverträglichkeit und den geringeren Haltungskosten gibt es ein weiteres Argument, das erstaunlich selten erwähnt wird: In Sachen Effizienz hat ein Verbrenner gegen einen Elektromotor keine Chance. Der Energieverlust ist bei Stromern deutlich niedriger. Eine kommentierende Analyse. | Das Ende von Autos mit Verbrennungsmotor ist auf lange Sicht unausweichlich. Und trotzdem ist der Vorgang ein echtes Streitthema. Doch anstatt auf politischer Ebene zu diskutieren, sollte man sich lieber auf die Fakten beziehen. Denn vor allem die physikalischen Vorteile von E-Autos sind interessant und sollten mehr in den Fokus rücken. (www.basicthinking.de, 5.10.26)
Ausstellung: Was zu viel Licht für Fledermäuse, Nachtfalter und das Sternegucken bedeutet Arbeiten, feiern, unterwegs sein — dank Kunstlicht ist das alles auch nachts möglich. Zu viel nächtliche Beleuchtung ist jedoch problematisch für die Natur und viele Tierarten. Mit der Ausstellung «NachtLeben» auf dem Mühlenplatz sowie einem attraktiven Begleitprogramm zeigt die Stadt Luzern vom 17. bis 25. Oktober 2026, welche negativen Auswirkungen Kunstlicht auf die Stadtfauna hat. (www.stadtluzern.ch, 5.10.26)
Climate.us named NCSE Friend of the Planet for 2026 Climate.us is among the winners of the National Center for Science Education (NCSE) Friend of the Planet award for 2026. NCSE granted the award in recognition that Climate.us, led by Rebecca Lindsey… (www.climate.us, 5.10.26)
Doku „Watching People Watching Birds“: Kennen Sie diesen Vogel? Die Dokumentation „Watching People Watching Birds“ zeigt das beruhigende Hobby des Birdwatchings. Und sie weitet den Blick auf den Klimawandel. mehr... (taz.de, 5.10.26)
Rohstoffpolitik: Südamerika ringt mit Spritpreisen In Honduras wurden bei Protesten gegen die Benzinpreise zahlreiche Menschen festgenommen, Repressionskräfte setzten Tränengas ein. Guatemala beschloss dagegen eine vorübergehende Aussetzung von Kraftstoffsteuern, um die Preise zu senken. (www.jungewelt.de, 5.10.26)
Die nächsten Tage im Radio: Fratz braucht Knete Der Freie Radiosender Fratz in Flensburg sammelt Geld gegen die drohende Abwicklung. Der Kulturausschuss der Stadt hatte im Juni Radio Fratz aus der Kulturförderung gekickt, ab 2027 sitzen die Kollegen an der Küste weitgehend auf dem Trockenen. (www.jungewelt.de, 5.10.26)
Wohnungsnot: „Null Neubau“ Gegen die Wohnungsnot wird seit Jahren eine Art Mantra beschworen: Bauen, bauen, bauen! Eine Studie bezweifelt, dass das klug ist – und bietet eine radikale Alternative. (www.sueddeutsche.de, 5.10.26)
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