Suche in Artikel-Datenbank | Ausgewählte kürzlich gelesene Texte
Rittal und Bosch zeigen 800-Volt-Architektur für KI-Racks Rittal zeigt auf dem OCP Global Summit einen Pod für über ein Megawatt IT-Leistung. Die Leistungselektronik stammt aus Boschs E-Auto-Technik. | Der Herborner Systemanbieter Rittal stellt auf dem OCP Global Summit 2026 in San José vom 12. bis 15. Oktober eine Architektur für KI-Rechenzentren vor, die Racks, direkte Flüssigkeitskühlung und Gleichstromversorgung zu einem System zusammenführt. Die Leistungselektronik für die 800-Volt-Stromversorgung kommt von Bosch. Die Architektur orientiert sich an den offenen Spezifikationen des Open Compute Project (OCP). Gezeigt wird ein Entwicklungsdemonstrator, Angaben zu Marktstart und Preisen enthält die Mitteilung nicht. (www.it-daily.net, 12.10.26)
Führung im Plural: Das Stuttgarter Denkatelier fragt, wie Organisationen mit der Vielfalt von Generationen, Werten und Lebenswelten umgehen können Was hält ein Team zusammen, in dem vier Generationen, unterschiedliche Herkunftsgeschichten und ganz verschiedene Vorstellungen von guter Arbeit aufeinandertreffen? Braucht Führung in vielfältigen Organisationen mehr Orientierung — oder mehr Spielraum? Ist Vielfalt eine Zumutung für den Arbeitsalltag oder eine Ressource, die bislang kaum genutzt wird? Und wer legt eigentlich fest, was im Betrieb als „normal“ gilt? (agora42.de, 12.10.26)
Analoge Ämter bremsen Wirtschaft aus Die langsame Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung kostet Unternehmen Zeit und Geld und wird zunehmend als Standortnachteil wahrgenommen. | Laut einer repräsentativen Bitkom-Befragung sehen 75 Prozent der Unternehmen in der digitalen Rückständigkeit der für sie zuständigen Behörden einen Nachteil im internationalen Wettbewerb. | Für die Erhebung wurden 603 Unternehmen mit mindestens 20 Beschäftigten befragt. (www.it-daily.net, 12.10.26)
Dass Batterien die Gasturbine aus der Abendspitze drängen, zeigen Kalifornien und Australien seit Jahren. Wood Mackenzie hat jetzt 43 Strommärkte untersucht: Der 4-Stunden-Batteriespeicher ist überall günstiger, auch in Europa. | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 12.10.26)
Sinkende Ölpreise – Warum Tanken in der Schweiz nicht sofort günstiger wird Die Versorgung mit Erdöl stabilisiert sich. Doch tiefere Benzinpreise lassen in der Schweiz auf sich warten. Die Gründe. (www.srf.ch, 12.10.26)
Manöver »Steadfast Noon 2026«: Luftwaffe übt Atombombenwerfen Während die Kriegsgefahr in Europa drastisch wächst, beginnt an diesem Dienstag das NATO-Nuklearwaffenmanöver »Steadfast Noon«. Deutsche Piloten trainieren dabei den Abwurf von US-Atombomben über »Feindesland«. Offiziell richtet sich die Übung nicht gegen Russland. (www.jungewelt.de, 12.10.26)
„Es ist ja das Ziel der Demokratie, dass wir Leute einfach scheiße finden, die so viel Macht haben“ Satiriker El Hotzo bewertet Misstrauen in Politiker als demokratisch erwünscht. Bundeskanzler Friedrich Merz sei in seinem Amt „wirklich furchtbar“. Ihm fehle zudem eine positive Zukunftserzählung. (www.welt.de, 12.10.26)
Hochvogel: In den Alpen droht massiver Felssturz Schon seit zwölf Jahren beobachten Forscher der TU München, wie sich der Hochvogel verändert. Durch den Gipfel des Berges an der Grenze zwischen Deutschland und Tirol zieht sich ein großer Spalt. Es droht ein massiver Felssturz: Im schlimmsten Fall könnte bis zu einer Million Tonnen Gestein abbrechen. (www.krone.at, 12.10.26)
Studie zu Frauengesundheit: Mehr als Hitzewallungen: Menopause verändert fast alle Körperprozesse Erste Hormonveränderungen zeigen sich bereits bis zu 15 Jahre vor Beginn der Wechseljahre. Auch Leber und Nieren reagieren darauf. Was Expertinnen zur präventiv empfehlen – und wovon sie abraten. (www.tagesanzeiger.ch, 12.10.26)
CDU nach Klausur: Näher an die Menschen Die CDU will nach Wahlniederlagen mit alltagsnahen Maßnahmen wie günstigerem Strom, weniger Bürokratie und Fokus auf Wachstum Vertrauen zurückgewinnen. Außerdem setzt sie auf mehr Austausch mit der Basis. Von Jakob Mayr.[mehr] (www.tagesschau.de, 12.10.26)
Schon wieder: Seethalerhütte sucht neuen Pächter Die Seethalerhütte an der Grenze zwischen Oberösterreich und der Steiermark ist eines der bekanntesten Häuser des Alpenvereins. Doch ein passender Pächter ist schwer zu finden. Nach nicht einmal einem Jahr zieht sich Wirtin Marie-Luise Ester zurück – und die Suche beginnt von vorne. (www.krone.at, 12.10.26)
Ölpreise treiben Geldentwertung: Europäische Zentralbank soll fossile Inflation bremsen Greenpeace fordert, dass die EZB die Abkehr von Öl und Gas fördert. Hintergrund ist eine Studie zum Kaufkraftverlust durch hohe fossile Preise. mehr... (taz.de, 12.10.26)
Dorfleben Horgen: Frank Arnold begeistert das Horgner Publikum Der deutsche Hörbuchsprecher Frank Arnold gastierte in der reformierten Kirche Horgen. Mit seiner Interpretation von «Der Schuss von der Kanzel» erinnerte er an das literarische Schaffen von Conrad Ferdinand Meyer. (www.tagesanzeiger.ch, 12.10.26)
Neue Regeln für Strombezug Die E-Control hat am Montag die neue Grundsatzverordnung für die Stromnetztarife erlassen, die ab 1. Jänner 2027 gelten sollen. Sie ist zusammen mit dem Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG) ein zentraler Baustein für die Energiewende. Für alle Stromkunden bringt sie neue Regeln – es gilt der Grundsatz: Je flexibler man bei Strombezug ist, desto mehr lässt sich bei den Kosten sparen. (orf.at, 12.10.26)
Klimaziel kostet Deutschland laut Studie Billionen Um bis 2045 klimaneutral zu werden, müssen in Deutschland einer Studie zufolge sechs Billionen Euro investiert werden. Nach Überzeugung der Autoren lohnen sich die Ausgaben, weil ihnen ein hoher Nutzen gegenübersteht. (www.dw.com, 12.10.26)
Haushalte verbrauchen nach der Installation einer PV-Anlage oft mehr #Strom als zuvor. In einem 2-jährigen Test mit 64 Prosumer-Haushalten erforschte #ProSuffizienz, warum & wie stark der solare Reboundeffekt auftritt. @co2online.bsky.social @ifeu.bsky.social | @bundeswirtschaftsministerium.de | @ioew.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 12.10.26)
Jenseits des «säkularisierten Unheildramas»: Schweizer Kirchen veröffentlichen KI-Leitlinien für Gläubige Nachdem der Papst im Frühling eine Enzyklika zum Umgang mit KI vorgestellt hat, bringen sich auch die Schweizer Landes- und Freikirchen in die Diskussion ein. Ihr Ton ist weniger apokalyptisch. (www.nzz.ch, 12.10.26)
Missbrauch in der katholischen Kirche: Erzbistum München zahlt Schmerzensgeld Ein Missbrauchsbetroffener hatte die Diözese auf 300 000 Euro verklagt. Jetzt haben sich beide Parteien außergerichtlich geeinigt. (www.sueddeutsche.de, 12.10.26)
Schweizer Wein wirbt in zwei Tonlagen Seit dem 8. Oktober läuft in allen drei Sprachregionen die erste Kampagne der Agentur aus Uster für Swiss Wine Promotion. Die eine Hälfte jedes Sujets spricht Kenner an, die andere Laien. (www.persoenlich.com, 12.10.26)
Giftiger Löschschaum richtete Millionenschaden an Der Flughafen Salzburg hat eine problematische Altlast zu tragen. Jahrzehntelang drangen über giftigen Löschschaum schwer abbaubare Stoffe in das Erdreich ein. Genauer gesagt geht es um die Industrie-Chemikalie PFAS. Seit Jahren laufen Erstmaßnahmen und Vorbereitungen auf die Hauptphase der Sanierung. (www.krone.at, 12.10.26)
Wann Gefühle im Job zeigen? So finden Sie die Balance | Soll ich sagen, wenn es mir schlechtgeht? Über Offenheit im Büro Der Arbeitsplatz ist nicht der Ort, an dem man sein gesamtes Privatleben ausbreitet. Doch wer sein wahres Befinden hermetisch abschirmt, tut niemandem einen Gefallen — am wenigsten sich selbst. | Eine Studie von Leslie John und Kollegen zeigt, wie Führungskräfte wahrgenommen werden, wenn sie ihre Schwächen offenlegen. … Wer den Manager über seine Misserfolge sprechen hörte, war motivierter, für ihn zu arbeiten. Seine Offenheit machte ihn inspirierender. | Der Arbeitsplatz ist nicht der Ort, an dem man sein gesamtes Privatleben ausbreitet. Sinnvoller ist, was Psychologen Offenheitsflexibilität nennen: die Fähigkeit, Offenheit der Situation und dem Gegenüber anzupassen. Wer das beherrscht, gewinnt durch situative Verletzlichkeit Vertrauen, ohne sich übermässig zu entblössen. Wie so oft im Leben gilt: Die richtige Balance zählt. (www.nzz.ch, 12.10.26)
Juli Zehs «Pony Show»: Eine Gesellschaft ohne Visionen und die Folgen | «Es gibt in Deutschland eine Angstlust» Die Bestsellerautorin zeigt in ihrem neuen Roman «Pony Show» eine Gesellschaft, in der jeder nur noch für sich selbst kämpft. Hier spricht sie über eine Welt, der es an Zukunftsplänen mangelt. Und was dagegen zu tun wäre. | Jetzt können wir vorerst nur noch Schadensbegrenzung betreiben. Und die Zeit nutzen, um uns äusserst dringende Fragen zu stellen. Wie wollen wir unsere Demokratie reformieren, die bürokratisch verwuchert ist und in Teilen nicht mehr zum modernen Selbstverständnis der Wähler und Wählerinnen passt, weil sich kaum noch jemand einfach als Christlichdemokrat oder Sozialdemokrat definiert? Es gibt ausgezeichnete Ideen dazu, die müsste man nur mal ernst nehmen. Und sämtliche anderen Baustellen sind auch bekannt — Schulsystem, Mobilität, Gesundheitssystem. Dazu ein überkomplexes Steuersystem und ein Sozialsystem, das weit mehr als ein Drittel des Bundeshaushalts verschlingt. Jetzt wäre die Gelegenheit und die Zeit, um sich einmal einen grundlegenden Plan zu machen, (www.nzz.ch, 12.10.26)
Kann ein Planet seinen eigenen Stern zum Ausbruch bringen? Magnetische Wechselwirkungen könnten einen fatalen Kreislauf aus Sternausbrüchen und Atmosphärenverlust auslösen (www.scinexx.de, 12.10.26)
Weitere Stufe des PFAS-Verbots in Kraft getreten Sie stecken in Bekleidung, Cremes oder Fast-Food-Kartons: PFAS. Doch die "Ewigkeitschemikalien" stehen im Verdacht, den Körper zu schädigen. Weitere PFAS-Produkte sind nun in der EU verboten. Von Juri Sonnenholzner.[mehr] (www.tagesschau.de, 12.10.26)
Apokalypse gehört den Rechten: Jens Balzer über autoritäre Erlösungsfantasien Jens Balzer entlarvt in seinem Essay „Erlösung“ die apokalyptischen Fantasien autoritärer Denker wie Peter Thiel und Alexander Dugin. Er zeigt, wie sehr religiöse Motive die aktuellen politischen Diskurse in den USA und Russland prägen (www.freitag.de, 12.10.26)
Isabella Weber: Ist „Antifaschistische Wirtschaftspolitik“ kapitalismuskritisch? – der Freitag Die Ökonomin Isabella Weber fordert in ihrem neuen Buch „Antifaschistische Wirtschaftspolitik“ ein bezahlbares Leben für alle. Wie sie es mit Karl Marx hält und warum die Lektüre vor allem für Nicht-Ökonomen so lohnt. Eine Rezension (www.freitag.de, 12.10.26)
Studie: 6 Billionen Euro für Klimaschutz bis 2045 nötig Für die Umstellung auf klimafreundliches Leben und Wirtschaften braucht es nach einer Untersuchung in Deutschland Investitionen von 6000 Milliarden Euro binnen zwei Jahrzehnten. Das hat das Prognos-Forschungsinstitut im Auftrag der Förderbank KfW berechnet. Die bisherigen Ausgaben müssten sich damit mehr als verdoppeln. Den Grossteil der Investitionen müssten Verbraucher und Unternehmen stemmen, auf den Staat entfielen nur 12 Prozent. | Doch beim Blick auf die Riesensumme ist wichtig: Auch wenn Deutschland weiter auf fossile Energieträger wie Kohle, Öl und Gas setzen würde, würden Kosten anfallen. Wenn man das mit einrechnet, würde nur noch die Hälfte der Investitionen der Untersuchung zufolge zusätzlich anfallen. | Den grössten Investitionsbedarf sehen die Experten mit Abstand im Verkehrssektor und hier vor allem in der Umstellung auf Elektroautos. Im Energiesektor sind Ausgaben nötig, um das Stromnetz auf Energie aus Wind und Sonne umzustellen. (www.cash.ch, 12.10.26)
Climate, Peace and Security: Exploring UNFCCC Entry Points Der Policy Brief untersucht, wie der Zusammenhang zwischen Klima, Frieden und Sicherheit besser in die UN-Klimaverhandlungen (UNFCCC) integriert werden kann Er. identifiziert konkrete Ansatzpunkte innerhalb der Verhandlungen zu Anpassung, Klimaschutz sowie Verlusten und Schäden und bietet konkrete Empfehlungen an, wie der Zusammenhang nicht nur anerkannt, sondern auch in die Verhandlungen und die Umsetzung im Rahmen der COP31 und darüber hinaus eingebettet werden kann. (www.germanwatch.org, 12.10.26)
Geschichte Zürichs | Grand-Hotel, Bärengehege und eine «Burg»: Der Uetliberg war einst ein Ort voller Grandezza Auf dem Zürcher Hausberg gab es im 19. Jahrhundert noch verwinkelte Flanierwege und mondäne Attraktionen. Ein paar wenige Spuren dieser Zeit sind bis heute erhalten. | Das Grand-Hotel Uetliberg hatte 150 Zimmer und ein eigenes Telegrafenbüro. | Wohlhabende Kurgäste kamen im 19. Jahrhundert vor allem zum Sehen und Gesehenwerden auf den Uetliberg. | Attraktionen wie Stege über Felsblöcke, Bärengehege oder steile Leiterliwege lockten die Gäste. | Wegen Brandstiftung landete Hotelier Fürst im Gefängnis; das Grand-Hotel wurde 1943 abgebrochen. | Der Weg von der Bahnstation hinauf zum Etablissement war kutschentauglich, zwei Blutbuchen flankierten die Zufahrt. Eine steht noch heute da, «und das bleibt hoffentlich auch noch lange Zeit so», sagt Christian Thomas. | Der 77-Jährige wohnt auf dem Zürcher Hausberg und verfügt über eine stattliche Sammlung historischer Postkarten, welche die Geschichte des Tourismus auf dem Uetliberg illustrieren. (www.tagesanzeiger.ch, 12.10.26)
Staatspreis für Projekt auf versiegelter Fläche Die Verleihung des Österreichischen Solarpreises an die Stadt Waidhofen an der Thaya unterstreicht die Vorbildwirkung. Das Projekt, die Photovoltaik-Überdachung eines Parkplatzes, bietet sich an, kopiert zu werden. Und wirkt somit der Versiegelung entgegen. (www.krone.at, 12.10.26)
FOKUS WASSER: Wie funktioniert die Wasserversorgung auf kommunaler Ebene? – ZU BESUCH BEI Edi Schilter, Präsident der Wasserversorgung Schattdorf Der Präsident der Wasserversorgung Schattdorf leitete an den vergangenen Institutstagen des Urner Instituts Kulturen der Alpen im August 2026 eine Wanderung vom Haldi ins Teiftal. Das Redaktionsteam von Syntopia Alpina begleitete die Gruppe bei dieser Exkursion, die die Schweizer Wasserversorgung am Beispiel der Gemeinde Schattdorf (UR) thematisierte. (www.syntopia-alpina.ch, 12.10.26)
Lidl Schweiz: Discounter spannt mit WWF zusammen Der Detailhändler und die NGO starten eine schweizweite Ernährungskampagne. Bis am 8. November soll sie zeigen, wie sich der Menüplan mit mehr Hülsenfrüchten, Gemüse und Nüssen gestalten lässt. | Die Kampagne ist am Montag unter dem Motto «Gönnt euch gut» gestartet (gesagt-getan.lidl.ch). Laut der Medienmitteilung setzen die Partner auf Genuss und Alltagstauglichkeit statt auf Verzicht. Über welche Kanäle sie ausgespielt wird und welche Agentur sie umgesetzt hat, geht daraus nicht hervor. | Fachlich stützen sich die Partner auf die Planetary Health Diet der EAT-Lancet-Kommission. Das Modell sieht Gemüse, Früchte, Vollkorn, Hülsenfrüchte und Nüsse als Basis der Ernährung vor. Tierische Produkte spielen eine ergänzende Rolle. Gemäss den Partnern stammen in der Schweiz heute rund zwei Drittel der konsumierten Proteine aus tierischen Quellen. Das Modell strebt langfristig etwa ein Drittel an. (www.persoenlich.com, 12.10.26)
Wohnungsbau: Hitzeschutz beginnt jetzt - Nur ein besonders heißer Sommer? Von wegen. Wohnungen müssen den 35-Grad-Test bestehen. - (www.faz.net, 12.10.26)
Schweizer Kirchen: gemeinsame Leitlinien zum Umgang mit KI Unter dem Titel «Menschlichkeit im digitalen Zeitalter» legen christliche Kirchen und Verbände in der Schweiz zehn ethische Leitlinien für den verantwortlichen Umgang mit KI vor. Ihr Massstab: die Würde des Menschen. | Im Zentrum steht eine gemeinsame christliche Überzeugung: Menschen sind Personen — von Gott geschaffen und angesprochen und in ihrer Würde unverfügbar. Technische Möglichkeiten müssen sich daran messen lassen, ob sie dem Wohl der Menschen und ihrer Mitwelt dienen. | Zehn Leitlinien für eine gestaltbare digitale Zukunft | 1 Menschen sind etwas anderes als Maschinen. 2 Beziehungen leben von leiblicher Erfahrung. 3 Persönlichkeitsbildung lässt sich nicht delegieren. 4 Nicht die Technik schreibt die Geschichte. 5 Wahrheit braucht Prüfung und Transparenz. 6 Mitbestimmung muss geschützt bleiben. 7 Menschen sind mehr als ihre Daten. 8 Ökologische Verantwortung gilt auch digital. 9 Digitale Macht braucht Grenzen und Teilhabe. 10 Wir gestalten die KI-Revolution gemeinsam. (www.bischoefe.ch, 12.10.26)
Ifo-Institut: Materialengpässe in der Industrie nehmen zu Besonders in der Elektroindustrie fehlte es im September an Materialien. Auch in der chemischen Industrie und im Maschinenbau gab es Engpässe. (www.zeit.de, 12.10.26)
Extreme Hitze: Die Regierung weiß von wenig im Hitzesommer Eine Anfrage an die Bunderegierung ergibt, dass für kommende heiße Jahreszeiten Maßnahmen „geprüft“ werden sollen. mehr... (taz.de, 12.10.26)
Neue Zahlen lassen Deutschlands CO2-Speicher schrumpfen Nach neuen Berechnungen ist der Speicherplatz für CO2 unter der deutschen Nordsee deutlich geringer, als im Wirtschaftsministerium angenommen wird. Greenpeace fordert ein Umdenken bei der CCS-Strategie. | Anfang der Woche wandte sich die Umweltorganisation Greenpeace in einem offenen Brief an das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Die Grundannahmen der Bundesregierung zur CO2-Speicherung seien angesichts neuer Forschungsergebnisse nicht mehr aufrechtzuerhalten, heißt es darin. | Es geht um die Frage, wie viel CO2 unter den deutschen Teil der Nordsee passt und wofür die begrenzten Kapazitäten genutzt werden sollen. Der Forschungsverbund Geostor hatte Ende September neue Berechnungen vorgelegt. Demnach könnten unter der deutschen Nordsee 0,5 bis 1,5 Milliarden Tonnen CO2 tatsächlich nutzbar gespeichert werden. (klimareporter.de, 12.10.26)
Jahresbilanz der Berghütten: Viele Wanderer – aber viel zu wenig Wasser Der sonnige Sommer hat viele Bergsteiger in die bayerischen Alpen gelockt. Den Wirtsleuten auf den Berghütten macht das trockene Wetter allerdings schwer zu schaffen. (www.sueddeutsche.de, 12.10.26)
KI-Agenten: Nur 24 Prozent klären Verantwortung Gartner nennt vier Prioritäten für Personalchefs 2027. Laut Umfrage ist sich nur ein Viertel der Führungsteams einig, wer für KI-Agenten verantwortlich ist. | Das Marktforschungsunternehmen Gartner hat vier Prioritäten benannt, mit denen sich Personalvorstände (Chief Human Resources Officers, CHROs) im Jahr 2027 befassen sollten. Vorgestellt hat sie Mark Whittle, Vice President Analyst bei Gartner, auf der Gartner HR Symposium/Xpo in London. Grundlage sind unter anderem eine Gartner-Umfrage unter 297 CHROs vom Juli 2026 und eine Befragung von 203 CEOs und weiteren Führungskräften vom Mai 2026. (www.it-daily.net, 12.10.26)
Goldgrube Schublade: Verstaubte Smartphones sind viel Geld wert Teilen In europäischen Schubladen verstauben Millionen alte Smartphones, in denen wertvolle Rohstoffe ungenutzt lagern. Angesichts einer steigenden Rohstoffknappheit zwingt der Markt die Elektronikbranche zum Umdenken. Eine neue Untersuchung belegt ein riesiges wirtschaftliches Potenzial. Denn: Ausgediente Technik ist eine nachhaltige Rohstoff- und Einnahmequelle. | Auf der diesjährigen Internationalen Funkausstellung (IFA) präsentierten die Vorstände der Cradle to Cradle NGO zusammen mit der Unternehmensberatung Boston Consulting Group eine gemeinsame Studie. Das Papier mit dem Titel „Materialien, Margen, Regulierung: Der Cradle to Cradle Case für Europas Konsumerelektronikmarkt“ plädiert für eine zirkuläre Kreislaufwirtschaft. Ausgediente Technik soll nicht auf dem Müll landen, sondern als lukratives Rohstofflager dienen. (www.basicthinking.de, 12.10.26)
Warum KI-Projekte am Datenzugriff scheitern können Der Erfolg von KI-Anwendungen hängt nicht allein von Modellen und Rechenleistung ab. Entscheidend ist auch, ob die Systeme auf die relevanten Unternehmensdaten zugreifen können. (www.it-daily.net, 12.10.26)
Neue Gebäudescan-App von Hottgenroth - - - Köln. Gebäude-Scans gewinnen zunehmend an Bedeutung. Sie liefern Informationen für die Planung, Analyse und Dokumentation von Gebäuden, teilt die Hottgenroth Software AG und stellt seine neue „GebäudeScan“-App vor. Mit ihr lassen sich Gebäudedaten vor Ort erfassen, zum Beispiel mit LiDAR. Auf der GET Nord (Halle A4, Stand 218) wird die App und weitere Leistungen des Softwareentwicklers zu sehen sein.Neue gesetzliche Rahmenbedingungen, wie sie sich aus dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) ergeben, erhöhen den Beratungsbedarf für SHK-Betriebe. So bedeute mehr Entscheidungsfreiheit auf Kundenseite vor allem eines: mehr Beratungsaufwand, schreibt das Unternehmen. Heizlastberechnung, hydraulischer Abgleich und eine belastbare Wirtschaftlichkeitsbetrachtung werden zum Standard im Kundengespräch. „Die aktuelle Gesetzeslage verunsichert viele Betriebe und ihre Kunden gleichermaßen. Wer heute berät, muss Varianten rechnen können und Ergebnisse belegen. Genau dafür liefern wir die Werkzeuge", erklärt Caterina Winnen, sie ist verantwortlich für den Vertrieb bei Hottgenroth.Die Bestandsaufnahme vor Ort entscheidet dabei mit über Tempo und Qualität aller folgenden Schritte. Die neue „GebäudeScan >| (www.ikz.de, 12.10.26)
Täuschend intelligent – Was ein kluges Pferd über die Dummheit von KI verrät Der «Kluge Hans» verblüffte vor 100 Jahren die Welt. Seine Geschichte zeigt, warum wir jetzt der KI auf den Leim gehen. (www.srf.ch, 12.10.26)
Das Vertrauen hing an Daniel Koch Der Bundesrat räumt ein, dass Bund und Kantone zu Beginn der Pandemie unzureichend vorbereitet waren. Marco Stücheli und Gregor Lüthy, die damals die Kommunikation des BAG verantworteten, sehen das ähnlich. In einem Whitepaper stellen sie nun einen eigenen Ansatz für Krisenkommunikation vor. Wie neu ist er? (www.persoenlich.com, 12.10.26)
Förderung für Community-Solarprojekte nur bei ESG-Zertifizierung Great British Energy macht die SSI-Mitgliedschaft oder einen gleichwertigen ESG-Nachweis zur Bedingung für Lieferanten im neuen Community Fund über 20 Millionen Pfund und im Partnerships Grant über 5 Millionen Pfund. (www.energiezukunft.eu, 12.10.26)
Hohe Zufriedenheit mit der Wärmepumpe Der Großteil der Hauseigentümer, die in den letzten Jahren auf eine Wärmepumpe umgestellt haben, sind laut einer aktuellen Umfrage zufrieden mit der Technologie. Wirtschaftliche Aspekte und Resilienz spielten bei der Bewertung eine zentrale Rolle. (www.energiezukunft.eu, 12.10.26)
Kommunikation: Die gute Frage Wenn man richtig fragt, bringt einen das sofort weiter – in Beziehungen, im Beruf und bei wichtigen Entscheidungen. Was gute Fragen ausmacht (www.zeit.de, 12.10.26)
EU-Klimadienst Copernicus: September war weltweit der zweitwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen Die ungewöhnliche Hitze und Trockenheit des Sommers setzte sich laut EU-Klimaforschern im September fort. In Westeuropa war es im Schnitt 2,5 Grad wärmer als sonst. (www.zeit.de, 12.10.26)
Some climate tipping points are being studied far more than others – new research Parts of the Earth's climate system can change abruptly once warming pushes them beyond critical thresholds. The Greenland and Antarctic ice sheets, the Amazon rainforest, coral reefs and major ocean currents are all among the systems containing potential climate tipping points. | These climate systems are known as tipping elements, and research into them has expanded rapidly. But it has not expanded evenly. | In a new study published in Proceedings of the National Academy of Sciences, colleagues and I examined 20,736 scientific publications on 14 climate tipping elements published between 2000 and 2025. We wanted to know where scientific attention has accumulated, and whether the systems with relatively low estimated warming thresholds tend to receive more of it. (theconversation.com, 11.10.26)
Fastenexperte im Interview | «Je pflanzlicher die Ernährung, desto besser» Andreas Michalsen hat mehrere Bestseller darüber geschrieben, welches Essen wirklich gesund ist. Er stellt seine Methode des «Schein-Fastens» vor und erklärt, was endgültig von unseren Tellern verschwinden muss. | Man weiss ganz klar: je pflanzlicher die Ernährung, desto besser. Die mediterrane Küche mit viel Olivenöl, Nüssen, Gemüse, Hülsenfrüchten, Obst, Kräutern und wenig tierischen Produkten schlägt in Studien alle anderen Konzepte. | Hochgradig verarbeitete Industrieprodukte und zugesetzter Industriezucker sind Haupttreiber für chronische Entzündungen. Verarbeitetes Fleisch wie Wurst oder Schinken ist von der WHO vollkommen zu Recht als krebserregend eingestuft worden und gehört vom Speiseplan gestrichen. Der Salzstreuer gehört auch nicht auf den Esstisch. Zu viel Kochsalz fördert Bluthochdruck und stille Gewebeentzündungen. (www.tagesanzeiger.ch, 11.10.26)
Treffende Analyse von Petra Pinzler in der ZEIT: Erneuerbare ausbremsen, fossile Abhängigkeiten zementieren, Speicher benachteiligen, Klimaschutz schwächen. Das ist ein energiepolitischer Kurzschluss. Wir brauchen Zukunft statt fossiler Vergangenheit! Und Mut zur Wende! | https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-10/katherina-reiche-wind-solar-transformationsindustrien-referat-klimaneutralitaet?freebie=0a0c0dff | @ckemfert.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 11.10.26)
Handelt Katherina Reiche wie eine Klimaleugnerin? Die Wirtschaftsministerin schafft ihr Wind- und Solarreferat ab. Nicht nur in diesem Punkt wirft ihr Tun und Unterlassen große Fragen auf. Eine Abrechnung in elf Punkten (www.zeit.de, 11.10.26)
Badrans #Korrigendum: Bundesbern und die Biedermänner Freihandel, AKW und Hotel-Steuern: In Bundesbern schafft es die Mitte-rechts-Mehrheit immer öfter, Probleme zu verstärken, statt sie zu lösen. (www.tagesanzeiger.ch, 11.10.26)
AfD und Religion in Sachsen-Anhalt: »Ich war neugierig, ob die Kirchen die AfD aufhalten könnten« Der amerikanische Religionsreporter Liam Adams erlebte im Wahlkampf in Sachsen-Anhalt die Spannung zwischen AfD und Kirchen. Welche Parallelen sieht er zu seiner Heimat? (www.zeit.de, 11.10.26)
Ökologie: Work-Life-Balance für alle [Online-Abo] Mehr Arbeit macht im Kapitalismus mehr Dreck und vernichtet Ressourcen. Bereits Karl Marx warnte vor der Zerstörung natürlicher Ressourcen. Ökosozialismus ist dennoch keine Verzichtsideologie. (www.jungewelt.de, 11.10.26)
Tarifrunde Metall und Elektro: IG Metall zwischen Kampfgeist und Kuschelkurs Ob es in dieser Tarifrunde der mobilisierten Basis gelingt, eine selbständig handelnde Bewegung zu werden, ist offen. Die wichtigen Signale kämen von Belegschaften, die über Werksgrenzen hinweg Streiks organisieren – notfalls ohne grünes Licht des Apparats. (www.jungewelt.de, 11.10.26)
"Die Stromsteuer muss für alle gesenkt werden" Die CDU will raus aus der Krise und wieder näher an die Lebenswirklichkeit der Menschen. Als konkrete Maßnahme schlägt der rheinland-pfälzische Regierungschef Schnieder im ARD-Bericht aus Berlin vor, die Stromsteuer für alle zu senken.[mehr] (www.tagesschau.de, 11.10.26)
Klimaschutz in Unternehmen: Thermomix schaltet auf Ökomodus Hersteller Vorwerk geht in einen Klima-Firmenverband. Dahinter steht auch die Deutsche Industrie- und Handelskammer, die gegen Klimapolitik lobbyiert. mehr... (taz.de, 11.10.26)
Statistiken zu Lese- und Hörgewohnheiten: Wie Apps unsere Hobbys in einen Wettbewerb verwandeln Wie viele Bücher haben Sie dieses Jahr schon gelesen? Und wie viele Filme geschaut? Apps wie Letterboxd oder Goodreads fördern die Gamification von Hobbys wie Lesen, Filmeschauen oder Musikhören. (www.tagesanzeiger.ch, 11.10.26)
Klimaentscheid in Hamburg: Komplizierte Drucksachen Vor einem Jahr stimmten die Hamburgerinnen und Hamburger in einem Volksentscheid für mehr Klimaschutz. Geändert hat sich dadurch fast nichts. (www.zeit.de, 11.10.26)
Wälder am Limit – «Man kann aus einer Buche keinen Kaktus machen» Mitteleuropäische Wälder stehen unter Stress: Der Klimawandel verändert das Waldbild rascher als erwartet. (www.srf.ch, 11.10.26)
Direkte Demokratie: Nur Mut! AfD-Triumphe, Linkensiege, eine Rekordwahlbeteiligung: Deutschland kocht politisch über. Höchste Zeit, diese Energie anders zu nutzen. Die Schweiz hätte da eine Idee. (www.zeit.de, 11.10.26)
Kommunalpolitik: Was hilft gegen politische Ohnmacht? Mehr Nähe! Der britische Premier Andy Burnham setzt auf starke Kommunen, mehr Bürgerbeteiligung und politische Nähe. Ein solcher Neustart könnte auch Deutschland helfen. (www.zeit.de, 11.10.26)
Strom tanken – In Basel entsteht eine Bus-Garage mit 144 Ladestationen Basel wechselt bis Ende 2027 die Busflotte aus. Die neuen E-Busse sind nicht nur klimafreundlicher, sondern auch leiser. (www.srf.ch, 11.10.26)
Kolumne: Ein Mega-El-Niño ist im Gang, der schon jetzt rund um den Globus Katastrophen bedingt – Fluten in Südamerika, Dürren und Brände in Indonesien etwa. Dabei geht es gerade erst los. Der Pazifik ist viel zu früh viel zu heiß. 2027 wird wohl ein noch krasserer Hitzesommer. | @christianstoecker.de on Bluesky (bsky.app, 11.10.26)
Hoher Seltenerdbedarf könnte Europas Offshore-Windausbau bremsen Der Ausbau der Offshore-Windkraft könnte Europas Abhängigkeit von Rohstoffen und China verstärken (www.scinexx.de, 11.10.26)
Notbremse im Bundestag, Rotstift an der Zukunft und ein enormer Rückenwind Kalenderwoche 41: Statt die Netze zu modernisieren und zu digitalisieren sowie Speicher und Flexibilität zu stärken, werden die Erneuerbaren von der Regierung zum Problem erklärt, kritisiert Claudia Kemfert, Energieökonomin und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Die CCS-Technik ist für sie auf tatsächlich unvermeidbare CO2-Restemissionen zu beschränken. - (klimareporter.de, 11.10.26)
Darktrace-Forschung | Wenn KI-Agenten ihre vorgesehenen Grenzen verlassen KI-Agenten übernehmen zunehmend eigenständig Aufgaben in Unternehmensumgebungen und erhalten dafür Zugriff auf Daten, Anwendungen und Systeme. | Untersuchungen von Darktrace zeigen nun, dass daraus neue Sicherheitsrisiken entstehen können: Selbst mit legitimen Berechtigungen können Agenten ihr Verhalten verändern, wenn ihr Kontext manipuliert wird oder sie ein vorgegebenes Ziel nicht auf dem vorgesehenen Weg erreichen können. (www.it-daily.net, 11.10.26)
Die Schweiz & der Katastrophenherbst 2001: «Hat sich an unserer Selbstüberheblichkeit etwas geändert? Nach Crans-Montana zweifle ich» Badran kroch aus einem Flugzeugwrack, Pfister erlebte, wie sein Ratskollege erschossen wurde. Und Leuenberger schämt sich bis heute immer wieder für die Schweiz. 25 Jahre danach fragen sie sich: Was haben wir aus 2001 gelernt? (www.tagesanzeiger.ch, 11.10.26)
Immer mehr Stromkunden setzen jetzt auf die Kirche Auch Kirche kann Energie! Im Burgenland sind bereits 65 der insgesamt 172 katholischen Pfarren Teil der diözesanen Energiegemeinschaft. Mit 36 Photovoltaikanlagen erzeugen und teilen sie regionalen, erneuerbaren Strom und leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. (www.krone.at, 11.10.26)
INTERVIEW - «Männer wie Elon Musk oder Peter Thiel geben sich als Visionäre. Aber sie sind Männer der Vergangenheit», sagt die Historikerin Jill Lepore Die Demokratie werde derzeit von Techunternehmern ausgehöhlt, mahnt die amerikanische Harvard-Professorin Jill Lepore. Die Bürger würden geblendet von den Heilsversprechen dieser Leute, dabei seien deren Ideen alt. Vor den Zwischenwahlen in den USA fürchtet sie sich vor politischer Gewalt – und bleibt dennoch optimistisch. (www.nzz.ch, 11.10.26)
Quellwasserbrunnen, Notfalltreffpunkte und 9 Liter Wasser: Wie die Stadt Zürich ihre Bewohner auf Krisen vorbereitet Wo bekommt man Informationen, wenn Strom und Internet ausfallen? Wie viel Wasser braucht eine Person, um drei Tage zu überleben? Die Resilienzwochen der Stadt konfrontieren die Bürger mit Situationen, die im Alltag gern verdrängt werden. (www.nzz.ch, 11.10.26)
How climate change worsened Hurricane Isaias Climate Central says climate-warmed Gulf waters made Isaias's winds 7 mph stronger than they otherwise would have been. This would result in over a doubling of the hurricane's damages, because of the exponential rise in damage with winds. (yaleclimateconnections.org, 10.10.26)
Dauerlast im Wasser? Neues Kohlenstoffmaterial baut mit Licht Ewigkeitschemikalien ab Hartnäckige PFAS-Verbindungen nennen sich aus gutem Grund „Ewigkeitschemikalien“: Einmal in unsere Umwelt gelangt, belasten sie diese praktisch unbegrenzt, weil sie weder durch Licht und Bakterien noch durch Wasser abzubauen sind. Guter Rat ist hier wirklich teuer — und der kommt jetzt mit einem neuen Verbundmaterial, das die „Dauerlast“ unter UV-Licht zerlegt. (www.trendsderzukunft.de, 10.10.26)
Hackerangriffe: Das Dilemma der Digitalisierung - Die digitale Verwaltung soll dem Bürger das Leben leichter machen. Aber sie eröffnet Hackern auch die Chance, persönliche Informationen zu stehlen oder ganze Städte lahmzulegen. Das jüngste Beispiel: Dänemark. - (www.faz.net, 10.10.26)
Katherina Reiche: Handelt Katherina Reiche wie eine Klimaleugnerin? Die Wirtschaftsministerin schafft ihr Wind- und Solarreferat ab. Nicht nur in diesem Punkt wirft ihr Tun und Unterlassen große Fragen auf. Eine Abrechnung in elf Punkten (www.zeit.de, 10.10.26)
Google, Meta oder Tiktok: Wie Misstrauen die Sprache vergiftet - Ein Stolperstein in Kopenhagen führt zu Niels Bohr und einem verhängnisvollen Gespräch mit Werner Heisenberg. Es ist eine Warnung für unsere Gegenwart – und den Umgang mit Social Media. - (www.faz.net, 10.10.26)
Die große Suche nach dem grünen Wasserstoff Eine Delegation aus Oberösterreich machte sich in Marokko ein Bild vom „Exportgut der Zukunft“. Warum man bei der „Schlüsseltechnologie zur Umstellung der Industrie“, dem Wasserstoff, auf das afrikanische Land und die dort befindliche Wüste setzt und wie er die Mobilität grüner machen könnte, lesen Sie hier. (www.krone.at, 10.10.26)
Shashi Tharoor: »Es ist ein Angriff auf das Fundament unserer Demokratie« 130 Millonen Menschen von der Wahlliste gestrichen: Der indische Politiker Shashi Tharoor erklärt die neue Protestwelle – und warum sein Land weiter auf Russland setzt. (www.zeit.de, 10.10.26)
Exklusive Rarität: Das feine Dutzend Zwölf Zylinder waren die Königsdisziplin im Motorenbau. Doch strengere Abgasgesetze und die Elektrifizierung haben den V12 fast ausgerottet. Ein paar Hersteller halten ihm aber noch die Treue. (www.tagesanzeiger.ch, 10.10.26)
Bessere Entscheidungen treffen – «Wir überlassen Entscheidungen gerne unserem Zukunfts-Ich» Neue Stelle, neue Stadt, neue Liebe: Warum wir nach der perfekten Entscheidung suchen – sie aber selten finden. (www.srf.ch, 10.10.26)
Fettverbrennung und Kondition | Ob Arbeitsweg oder Bergtour: So nutzen Sie das E-Bike optimal für Ihre Fitness Wer mit dem E-Bike fährt, verbrennt mehr Kalorien als gedacht. Ein Sportphysiologe und ein Medaillengewinner verraten, wie der Motor das Training unterstützen kann. | E-Bikes ermöglichen höhere Geschwindigkeiten bei vergleichbarer Herzfrequenz als klassische Velos. | Laut Experten eignen sich E-Bikes besonders für Gelegenheitssportler, die ansonsten aufs Velofahren verzichten würden. | E-Mountainbike-Medaillengewinner Joris Ryf betont, seine Herzfrequenz sei bei E-Rennen oft höher als bei normalen Rennen. | Wer mit schmerzenden Waden in die Pedale tritt, um es bis auf den Pass zu schaffen, und dann von einem «unsportlichen» Senior auf dem E-Bike überholt wird, tröstet sich vielleicht mit dem Gedanken: Nur mit Muskelkraft allein hätte es der E-Biker wohl niemals hier hochgeschafft. | Dass ein Elektroantrieb den Kraftaufwand drastisch verändert, ist klar. (www.tagesanzeiger.ch, 10.10.26)
Vatikan: Klarstellung zu Ritterorden Das vatikanische Staatssekretariat hat an diesem Samstag eine „Klarstellung“ veröffentlicht. Sie betrifft „Ritterorden, die sich nach Heiligen benannt haben oder religiöse Namen tragen“. | „Angesichts zahlreicher Bitten um Auskunft“ sieht sich das Staatssekretariat veranlasst, seine schon bei früherer Gelegenheit ausgedrückte Haltung zu bekräftigen. „Außer den eigenen Ritterorden (Christusorden, Orden vom Golden Sporn, Piusorden, Orden des heiligen Gregor des Großen und Orden des heiligen Papstes Silvester) anerkennt und schützt der Heilige Stuhl nur den Souveränen Malteserorden … und den Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem. Es besteht nicht die Absicht, diesbezüglich etwas zu ändern.“ | Alle anderen Ritterorden würden vom Heiligen Stuhl nicht anerkannt, „ob sie nun neuerer Gründung sind oder sich von den mittelalterlichen Orden ableiten“, so die Klarstellung weiter. (www.vaticannews.va, 10.10.26)
Marco Gurtner hilft im Sommer auf der Terrihütte in Graubünden – «Mir gefällt diese Einschränkung hier oben» Als Ausgleich zu seinem Bühnenalltag arbeitet Marco Gurtner im Sommer als Aushilfe auf der SAC-Terrihütte. | Marco «Güschä» Gurtner ist 33 Jahre alt, Podcaster, Musiker und Spoken-Word-Künstler. Er hostet die Podcasts «ÜBERTRIBE MIT STIU» mit Nico Franzoni und «HerrgöttliPanaschiert» mit Mathias Schenk. «Ein grosser Teil meines Jobs findet mit Publikum statt», sagt er. Doch im Sommer tauscht er die Bühne gegen das Hüttenleben: Als Aushilfe arbeitet er auf der Terrihütte des SAC am Rand der Greina-Ebene in Graubünden. | Für Gurtner ist die Zeit auf der Hütte eine Art Abschalten — obwohl die Arbeit streng ist. «Ich arbeite sonst eher kreativ und darum sehr kopflastig. Das ist dort oben weniger der Fall.» Auf der Hütte macht er Betten, putzt, schnippelt und kümmert sich um Buchungen. (www.srf.ch, 10.10.26)
Strom weg, Chaos an: Komödie ohne Lichtschalter Ein Stromausfall, zahlreiche Geheimnisse und ein Abend, der völlig aus dem Ruder läuft: „Komödie im Dunkeln“ begeistert im Linzer Kellertheater mit rasanter Situationskomik und pointenreichem Chaos. Ein Theatervergnügen, bei dem garantiert kein Auge trocken bleibt. (www.krone.at, 10.10.26)
Keine Angst vor der Wärmepumpe! So einfach gehts wirklich Wir haben unsere alte Heizung durch eine Wärmepumpe ersetzt. Das war viel einfacher als gedacht. Der Einbau ist ziemlich easy und man kann sogar Geld sparen. Das Video zeigt, wie. - (klimareporter.de, 10.10.26)
„Wer Stromspitzen erzeugt, muss Beitrag leisten“ Österreicher, die ihren Stromverbrauch in bestimmte Stunden des Tages verlagern, sollen bald auch im Winter die „Chance auf Einsparung haben“, sagt E-Control-Chef Michael Strebl. Allerdings: Wenn jemand „sehr viele Spitzen produziert, wird er einen fairen Beitrag leisten müssen.“ (www.krone.at, 10.10.26)
Edelskidestinationen im Klimastress | Das Schneekanonen-Wettrüsten: Wenn das ganze Skigebiet innert 72 Stunden weiss sein muss Der Klimawandel zwingt selbst hoch gelegene Skidestinationen zum Aufrüsten. Der Wasserbedarf für die Beschneiung steigt stetig. In Zermatt soll nun ein umstrittener Stausee Abhilfe schaffen. | Auch grosse Skigebiete müssen wegen der Klimaerwärmung ihre Beschneiungsinfrastruktur massiv ausbauen. | Zermatt plant, die Beschneiungszeit auf 72 Stunden zu halbieren. | Der Wasserbedarf steigt dadurch von 1,2 auf 2 Millionen Kubikmeter. | Doch für die nötigen Wasserreserven braucht es laut einem Experten viel mehr Stauseen in den Bergen. | Auch wenn es die Temperaturen in den letzten Wochen oft nicht vermuten liessen: In weniger als drei Monaten ist Weihnachten. Die Zeit von Heiligabend bis Neujahr gilt als eine der umsatzstärksten im Wintertourismusgeschäft. Doch selbst die grossen Skigebiete, die ihre Pisten künstlich beschneien können, geraten wegen der Klimaerwärmung zunehmend unter Druck. (www.tagesanzeiger.ch, 10.10.26)
Das große Rollback Eigentlich sollte Katherina Reiche (CDU) die Wirtschaft ankurbeln. Doch ihre Gesetze für den Strommarkt sind dazu nicht geeignet. Was genau will die Bundeswirtschaftsministerin? | Wirtschaftsministerin Reiche will die Energiewende „neu justieren“ und kostengünstiger aufstellen. Mit zwei zentralen Vorhaben — der Verabschiedung eines neuen Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und dem Netzanschlusspaket — ist sie auf der Zielgeraden. In diesen Tagen verhandeln Bundestagsabgeordnete in Berlin über diese Gesetze und damit über nicht weniger als die Zukunft der Energiewende. Dabei geht es um die Abkehr von der zerstörerischen fossilen Stromerzeugung hin zu einer klimafreundlichen. Bis 2045 soll Deutschland, so ist die aktuelle Gesetzeslage, klimaneutral werden. Dazu muss die Energieversorgung ohne fossile Brennstoffe auskommen, „dekarbonisiert“ werden, wie die Fachleute es nennen. (www.taz.de, 10.10.26)
Smart Home senkt Energieverbrauch in vielen Haushalten Smarte Heizungen, Steckdosen und Beleuchtung können nach Einschätzung vieler Nutzer dabei helfen, Energie im Haushalt gezielter einzusetzen. | Eine repräsentative Bitkom-Befragung zeigt, dass in 58 Prozent der Haushalte mit Smart-Home-Technik der Strom- und Energieverbrauch dadurch bereits gesunken ist. | Smarte Thermostate können beispielsweise die Heizleistung reduzieren, wenn ein Fenster geöffnet wird. Beleuchtung lässt sich bei Abwesenheit automatisch ausschalten, während intelligente Steckdosen verhindern können, dass Geräte unnötig im Stand-by-Modus bleiben. | Für 43 Prozent der Smart-Home-Nutzer sind solche Technologien ein Mittel, um Energiekosten spürbar zu senken. Gleichzeitig verändert die Technik offenbar auch das Verhalten: 44 Prozent sagen, dass sie durch Smart-Home-Anwendungen bewusster mit ihrem Stromverbrauch umgehen. (www.it-daily.net, 10.10.26)
Widerstand beginnt mit einem Nein: Beckerman über die Kunst, Dissident zu werden Der Journalist Gal Beckerman porträtiert mit sehr viel Empathie Dissident:innen — von Etty Hillesum bis Ai Weiwei. Sein Buch liefert historisches und geistiges Rüstzeug für alle, die sich einer autoritären Wende nicht fügen wollen | How to Be a Dissident, By Gal Beckerman (www.freitag.de, 10.10.26)
Christiane Florin zu Gast bei Rainer Bucher Als Jugendliche war sie in der katholischen Landjungend und hat dort begeistert Musik gemacht | Sie hat in Politologie über die französische Aufarbeitung der Kollaboration während des Vichy-Regimes promoviert | Sie war Journalistin beim bischöflichen Rheinischen Merkur und bei der liberalen ZEIT und ist heute beim Deutschlandfunk Leiterin der Abteilung „Kultur aktuell“ | Als investigative Journalistin aber hat sie die Aufdeckung sexualisierter Gewalt in der deutschen katholischen Kirche entscheidend vorangetrieben. (www.feinschwarz.net, 10.10.26)
Gedenken am 7. Oktober: Ein ganz normaler Tag der Schatten Was darf, was kann der 7. Oktober sein? Wie lässt er sich angemessen begehen? Unsere Autorin testet den Tag des Pogroms auf mögliche Verhaltensweisen. mehr... (taz.de, 10.10.26)
„Die AfD will unseren Rechtsstaat massiv schwächen“ Justizministerin Hubig (SPD) sieht keine „Haltbarkeitsgarantie“ für Demokratie und Rechtsstaat in Deutschland. Sie verteidigt den Regierungsplan, verurteilten Volksverhetzern das passive Wahlrecht entziehen zu können. (www.welt.de, 10.10.26)
Sicherheitsprinzipien prüfen und durchsetzen | Der Monat der Cybersicherheit war traditionell auf das menschliche Verhalten ausgerichtet. Dazu gehört das Erkennen von Phishing, der Schutz von Zugangsdaten sowie bessere Entscheidungen über den Zugriff auf das Netzwerk, die Daten und die Konten einer Organisation. Diese Sicht muss nun ausgeweitet werden, da Organisationen rasant KI-Agenten in ihren Umgebungen einsetzen. Damit schaffen sie eine völlig neue Klasse an digitalen Nutzern, allerdings oft ohne dieselbe Identitätsrichtlinien anzuwenden, die für Mitarbeitende, Auftragnehmer oder Administratoren erwartet wird. |KI entwickelt sich von einer Form von Intelligenz hin zu einer nicht mehr entfernbaren Unternehmensinfrastruktur. KI-Agenten können sich heute mit Maschinengeschwindigkeit in Systeme authentifizieren, sensible Informationen abrufen, mit Anwendungen interagieren, Workflows ausführen und kritische Entscheidungen treffen. Wenn ein KI-Agent Zugangsdaten und Berechtigungen besitzt, stellt er eine Identität dar. Und jede Identität birgt Risiken, wenn ihr Zugriff übermäßig, dauerhaft oder unzureichend überwacht ist. (www.it-daily.net, 10.10.26)
Sehr interessante Zahlen aus dem repräsentativen Nachhaltigkeitsbarometer des www.rifs-potsdam.de/de: Katherina Reiche und Steffen Bilger machen Politik für 22 Prozent der Befragten. Und gegen die Wünsche einer absoluten Mehrheit. Das medial verkaufte Bild ist völlig verzerrt. | @christianstoecker.de on Bluesky (bsky.app, 10.10.26)
D: Glaube und Religion stärken die Demokratie - - Der Linken-Politiker und Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow sieht in Religion und Glaube wichtige Grundlagen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und den Schutz der Demokratie. Sein christlicher Glaube sei für ihn eine persönliche Kraftquelle, erklärte der frühere thüringische Ministerpräsident in einem Interview mit dem Kölner Internetportal domradio.de. Zugleich betonte er, dass sich das Christentum und Sozialismus nicht ausschließen müssten. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 10.10.26)
Kommunikation für eine nachhaltige Mobilität Auf dieser Themenseite werden Ergebnisse und Erkenntnisse aus (aktuell noch laufenden) Forschungsprojekten und der Verbändeförderung dargestellt. Auch werden konkrete Kommunikationsprodukte/ -materialien bereitgestellt. (www.umweltbundesamt.de, 10.10.26)
SRF: Fernsehen entlässt Dok-Filmerin Karin Bauer Die 57-Jährige arbeitete 32 Jahre für den Sender. Mit ihren Filmen eckte sie immer wieder an, zuletzt mit einem Beitrag zur Zürcher Wohnungsnot. Sie ist nicht die einzige profilierte Journalistin, die gehen muss. (www.persoenlich.com, 10.10.26)
Weltbank-Tagung und Xingu Finance Talks: Klimafinanzierung und neue Geldquellen dafür müssen zentrale Themen werden Germanwatch fordert deutlich mehr Engagement für Erschließung verschiedener Finanzquellen zur Unterstützung von Klimaschutz und -anpassung in ärmeren Staaten | Mit Blick auf die bevorstehende Jahrestagung der Weltbankgruppe und die Xingu Finance Talks fordert die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch, die internationale Klimafinanzierung wieder stärker ins Zentrum zu rücken und dafür auch neue Finanzierungsquellen zu erschließen. „Es geht zum einen darum, die reicheren Staaten an ihre internationalen Verpflichtungen zu erinnern. Während die klimabedingten Gefahren rasant wachsen, wird Klima- und Entwicklungsfinanzierung vielerorts gekürzt anstatt sie zu erhöhen — auch in Deutschland. Und es geht zum anderen darum, gerade jetzt alternative Finanzierungsquellen zu erschließen. Und da müssen die Hauptverursacher in den Blick genommen werden, die fossilen Konzerne und Superreiche mit großen CO2-Emissionen”, erklärt Ute Sudmann, Leiterin des Bereichs Zukunftsfähige Finanzflüsse (www.germanwatch.org, 10.10.26)
15 Jahre EMAS bei der KEK! Juhuuu, Jubiläum!!! Doppelter Grund zur Freude: Seit 15 Jahren setzen wir bei der KEK auf ein Umweltmanagementsystem nach der europäischen EMAS-Verordnung. Pünktlich zum Jubiläum haben wir die erneute Revalidierung erfolgreich abgeschlossen. Am 24.09.2026 überreichte Frau Dr. Claudia Rainfurth von der IHK die Urkunde in feierlichem Rahmen im Beratungszentrum an unsere Geschäftsführerin Frau Dr. Anne Held. | EMAS steht für „Eco-Management and Audit Scheme“ und bezeichnet ein freiwilliges, anspruchsvolles Umweltmanagementsystem der Europäischen Union. Teilnehmende Organisationen erfassen systematisch ihre Umweltauswirkungen, definieren konkrete Verbesserungsziele und lassen die erzielten Fortschritte regelmäßig von unabhängigen Umweltgutachtern überprüfen. | Wir nutzen EMAS seit 2011 als Instrument, um Umwelt- und Klimaschutz nicht nur nach außen zu vermitteln, sondern auch im eigenen Betrieb konsequent umzusetzen. (www.kek-karlsruhe.de, 10.10.26)
Wohnungsnot: Wie heißt die Maricarmen Abascal von Berlin? Im Berliner Wahlkampf war die Krise des Wohnens ein großes Thema. Aber nicht die Nöte der Rentner. Dabei müsste man das zusammendenken. Spanien macht es gerade vor. Dort wird generationsübergreifend demonstriert (www.freitag.de, 10.10.26)
Leibniz-Gemeinschaft: Erst Gemüse, dann Kohlenhydrate? Viele Personen berichten von stabileren Blutzuckerwerten durch die bewusste Reihenfolge beim Essen. Das sogenannte Meal Sequencing ist bislang jedoch kaum wissenschaftlich belegt. | Meal Sequencing, also die bewusste Reihenfolge beim Verzehr von Lebensmitteln, hat in den letzten Jahren an Popularität gewonnen. Viele Personen berichten beispielsweise in sozialen Medien von stabileren Blutzuckerwerten und allgemeinen Gesundheitsvorteilen, insbesondere für Menschen mit Typ-2-Diabetes. Doch lassen sich diese Effekte wissenschaftlich belegen? Das haben sich Forschende des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) in einer systematischen Übersichtsarbeit genauer angeschaut. Ihr Fazit: Die Reihenfolge der Lebensmittel kann den kurzfristigen Verlauf von Blutzucker- und Insulinspiegel nach einer Mahlzeit beeinflussen. Allerdings ist die Evidenz hierfür bislang begrenzt. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 10.10.26)
Leibniz-Gemeinschaft: Praktische Prävention Erdnüsse können als Teil einer ausgewogenen Ernährung dazu beitragen, das Risiko für Typ-2-Diabetes zu reduzieren und die Stoffwechselgesundheit zu stärken. | Die in Erdnüssen enthaltenen Fettsäuren sind weit mehr als pure Energielieferanten. Forschende des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) und der Universität Barcelona haben Daten aus einer Interventions- und einer prospektiven Kohortenstudie kombiniert und erstmalig eine molekulare Handschrift im Lipidprofil (PeLS, Peanut Lipidomic Signature) des Menschen identifizieren können. Die in der Fachzeitschrift The American Journal of Clinical Nutrition veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass der Verzehr von Erdnüssen die Zusammensetzung der Blutfette nachweislich beeinflussen kann und der PeLS mit einem verringerten Risiko für Typ-2-Diabetes assoziiert ist. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 10.10.26)
Breites Bündnis fordert wirksamen EU-Emissionshandel Der Europäische Emissionshandel (ETS1) ist eine zentrale Säule der europäischen Klimapolitik, droht jedoch im Zuge der anstehenden Reform geschwächt zu werden. Germanwatch und sieben weitere Umweltverbände und zivilgesellschaftliche Organisationen fordern die Bundesregierung daher auf, sich in den europäischen Verhandlungen für einen wirkungsstarken ETS1 einzusetzen. (www.germanwatch.org, 10.10.26)
Die Schuldfrage umkehren Die Videos zeigen Räume voller Anzugs- und Entscheidungsträger:innen im Publikum. Auf der Bühne stehen die CEOs, CTOs, Politiker:innen und Gesetzgeber — die eigentlich da sind, um an den «Economic Forums», in «Business Hubs» und Zukunftskonferenzen ihre Sicht auf die Zukunft darzulegen. Aber in den Räumen herrscht Tumult. Die Aktivist:innen des ‹Drop Kollektiv› stehen auf der Bühne und konfrontieren das klimaschädliche Handeln der Akteure, die Vorträge halten, Medienspaziergänge machen oder an Podien teilnehmen. Linda Cecilia Haaland und Peter Tillessen sind Teil des Kollektivs — Sergio Scagliola hat die beiden zum Gespräch getroffen. (www.pszeitung.ch, 10.10.26)
Hohe Treibstoffpreise: Warum die Doppelbesteuerung wegmuss Es ist nicht allein der Krieg in Iran, der die Treibstoffe verteuert. Auch die Schweizer Steuerpolitik hat ihren Anteil. Die Mehrwertsteuer auf Benzin und Diesel sollte vorübergehend ausgesetzt werden. | Gastkommentar Peter Grünenfelder, Präsident Auto-Schweiz; Thomas Rücker, Direktor Auto-Schweiz. (www.nzz.ch, 10.10.26)
Japan ist ein Beispiel für eine Schweiz mit weniger Zuwanderung | Der japanische Spiegel: Tokio zeigt Ländern wie der Schweiz, wie Wachstum mit weniger Menschen geht Der demografische Wandel stellt Demokratien vor grosse Herausforderungen — und erfordert grundlegende Entscheidungen. Japan macht vor, wie eine Entwicklung mit wenig Immigration aussehen kann. | Gastkommentar Jürg Hartmann, Jurist, war in Zürich als Wirtschaftsanwalt tätig. (www.nzz.ch, 10.10.26)
Traumapsychologin: „Man kann vom Verhalten der Betroffenen nicht darauf schließen, was passiert ist“ Jane Doe wurde an der Cornell University mutmaßlich von mehreren Männern vergewaltigt. Manche werfen ihr vor, „widersprüchlich“ gehandelt zu haben. Doch gibt es überhaupt ein typisches Verhalten in solchen Fällen? (www.sueddeutsche.de, 10.10.26)
Nach dem Hitzesommer – Skifahren auf schwindendem Eis: Wie lange noch? Die Gletscher schmelzen, gleichzeitig werden in Saas Fee die Pisten auf dem Gletscher präpariert – mit viel Aufwand. (www.srf.ch, 10.10.26)
Bedenkliche Inhaltsstoffe: Tupperware, Spielzeug, Kosmetika: Chemikalien sind überall – führen sie zu Brustkrebs? Sogenannte endokrine Disruptoren stecken in Verpackungen, Kosmetika oder Textilien und könnten hormonabhängige Krebsarten begünstigen. Tipps, wie Sie sich schützen, und eine Einordnung von Fachleuten. (www.tagesanzeiger.ch, 10.10.26)
Wasserkraftwerke in der Stadt Zürich: Der Limmat fehlt das Wasser – nun wird in Zürich ein erstes Kraftwerk abgestellt Durch den Fluss fliesst so wenig Wasser wie kaum zuvor. Laut den Elektrizitätswerken der Stadt Zürich ist eine Stromproduktion «kaum mehr möglich». Was das bedeutet. (www.tagesanzeiger.ch, 10.10.26)
Papst: Versöhnung als Voraussetzung für geistliches Handeln - - Kriege, Unruhen, religiöser Extremismus und wirtschaftliche Not prägen den Alltag vieler Familien im Nahen Osten und zwingen zahlreiche Menschen zur Flucht in entfernte Länder. In Anbetracht dieser Prüfungen sicherte der Papst den Betroffenen die Solidarität der gesamten katholischen Kirche zu. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 10.10.26)
Digitalisierung: Eine europäische Cloud für Deutschlands Mittelstand - Die Telekom-Austria-Gruppe baut ihr Deutschlandgeschäft mit eigener Cloud und Services aus. Die Stoßrichtung: Datensouveränität. - (www.faz.net, 10.10.26)
Wochentaz-Podcast: Warum es eine antifaschistische Wirtschaftspolitik braucht Die Wirtschaft ist keine abstrakte Zahlenschieberei, sondern ganz entscheidend dafür, wie es mit der Demokratie weitergeht – und wie mit dem Klima. mehr... (taz.de, 10.10.26)
Deutschland stellt sich hinter Internationalen Strafgerichtshof - News kompakt: Das Wichtigste kurz gefasst Die USA kündigen Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof an und lösen damit international scharfe Kritik aus. Hurrikan "Isaias" sorgt an der US-Küste für massive Stromausfälle. Der DW-Nachrichtenüberblick. (www.dw.com, 10.10.26)
Belohnungen in der Erziehung: Warum Belohnungen in der Erziehung oft sinnvoll sind Viele Eltern erwarten von Kindern, dass Einsicht ausreichen muss, um ihr Verhalten zu ändern. Doch es ist okay, ein Kind dafür zu belohnen, damit es tut, was man will. (www.zeit.de, 10.10.26)
Bewegung auf dem Finanzplatz: Die Bank-now verlässt Horgen: 300 Mitarbeitende ziehen nach Zürich Während andere Banken Zürich verlassen, zieht die UBS-Tochter in die Stadt. Nach fast 20 Jahren gibt die Bank-now ihren Hauptsitz in Horgen auf. Das dürfte Folgen für die Gemeindekasse haben. (www.tagesanzeiger.ch, 10.10.26)
Schädling verbreitet sich: Bund räumt ein: «Wir werden den Japankäfer nicht mehr loswerden» Eine erste Bilanz nach dem Ende der Flugsaison des Japankäfers zeigt: Am Flughafen Zürich ist eine weitere Gemeinde befallen und der Schädling lässt sich trotz Hitze und Wässerungsverbot kaum stoppen. (www.tagesanzeiger.ch, 10.10.26)
Kartoffeln sterben den Hitzetod – jetzt soll Gentechnik die Rettung bringen Nach dem trockenen Sommer sind die Schweizer Kartoffelernten so tief wie nie. Gesucht werden neue, robustere Sorten – auch mit Hilfe von Gentechnik, fordert der Branchenverband Swisspatat. Die Kartoffelbauern aber sind selber uneins. (www.beobachter.ch, 10.10.26)
Eine Million Dollar pro Tag: Hinter den Kulissen des Ölmarktes machen Schiffseigner das Geschäft ihres Lebens Ein noch nie gesehener Preisschub für das Chartern von Öltankern beschert den Besitzern enorme Gewinne. Mittendrin sind Schweizer Rohstoffhändler wie Trafigura und Reeder wie MSC. (www.nzz.ch, 10.10.26)
Energiepreise: Trump importiert Diesel aus Russland und brüskiert die Ukraine Der US-Präsident lockert die Sanktionen gegen den Kreml, um die Treibstoffpreise zu senken. Selenskij spricht von einem Geschenk an Putin – die Demokraten nennen es „Pakt mit dem Teufel“. (www.sueddeutsche.de, 10.10.26)
Mehr ruhige Momente. Mehr von dem, was zählt. Mehr Komfort, mehr Flexibilität, mehr Möglichkeiten: Moderne Energielösungen können den Alltag spürbar bereichern. Ob E-Auto, Wärmepumpe oder Photovoltaik – die Kelag unterstützt dabei, jene Lösung zu finden, die zu den eigenen Bedürfnissen und zum persönlichen Leben passt. (www.krone.at, 10.10.26)
Isabella Weber: „Die AfD tritt die Interessen der Menschen mit Füßen“ Die Ökonomin Isabella Weber schlägt eine neue Wirtschaftspolitik vor, um den Aufstieg rechtsextremer Politiker zu bremsen: Die Menschen sollen sich Wohnen, Heizen und Essen wieder leisten können. (www.sueddeutsche.de, 9.10.26)
Frankfurter Buchmesse: Ohne US-Agenten im Jetlag Gerechtigkeit spielt fürs Lesen eine Rolle, am passenden Ambiente muss man aber noch arbeiten und an der Demokratiebildung auch. Eindrücke von der Buchmesse. mehr... (taz.de, 9.10.26)
Atomares Tiefenlager – Die deutsche Wut über das Schweizer Atom-Endlager Im AKW-kritischen Süddeutschland diskutierten Bevölkerung und Politik über das geplante Atom-Endlager. (www.srf.ch, 9.10.26)
Energiewende und Ökokrise: Warnung vor fossilem Backlash [Online-Abo] Umwelt- und Branchenverbände demonstrieren vor dem Bundestag gegen die EEG-Novelle und das Netzanschlusspaket. Sie befürchten Investitionshemmnisse und einen Rückschlag für den Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien. (www.jungewelt.de, 9.10.26)
Solarenergie ist längst mehr als Klimaschutz. Sie ist Wachstumsmotor, Arbeitgeberin und Wertschöpfungstreiberin für die Schweizer Wirtschaft. Swissolar und seine Mitglieder sind Teil dieser Entwicklung. #SolarIstEinSystem | @swissolar.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 9.10.26)
Vom globalen Versprechen zu realem Wandel – Sektorale Transformationen: Wie internationale Klimapolitik den Wandel wirksamer unterstützen kann Während die globalen Bemühungen zur Eindämmung des Klimawandels unter zunehmendem Druck stehen, zeigt eine neue Forschungsarbeit auf, wie internationale Politik konkreten Wandel in der Praxis vorantreiben kann. Wolfgang Obergassel, Co-Leiter des Forschungsbereichs Internationale Klimapolitik am Wuppertal Institut und Doktorand der Forschungsgruppe Technology, Innovation & Society (TIS) an der Eindhoven University of Technology, untersucht in seiner Dissertation, wie eine sektorale, internationale Klimapolitik die grundlegenden Transformationen unterstützen kann, die zur Erreichung der Ziele des Pariser Abkommens erforderlich sind, und gleichzeitig gesellschaftlichen Nutzen stiftet. | Trotz mehr als drei Jahrzehnten internationaler Klimadiplomatie sind die globalen Treibhausgasemissionen weiter gestiegen. Laut Obergassel liegt das vor allem daran, wie der Klimawandel traditionell verstanden und bisher adressiert wurde. (wupperinst.org, 9.10.26)
Heute haben in Berlin tausende Menschen für die #Energiewende demonstriert. Meine Botschaft: Um die Krisen zu bewältigen, müssen wir erneuerbare Energien viel schneller ausbauen. Wir brauchen keine Rückkehr in die 1980er-Jahre, sondern eine echte Zukunft! #AusbauenStattBremsen | @volkerquaschning.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 9.10.26)
September 2026: 2nd-hottest September for Earth, hottest for the U.S. Record-high temperatures in September encompassed the largest area of the globe for any month since records began. (yaleclimateconnections.org, 9.10.26)
Wie machen Kommunen ihre Energieversorgung krisenfest & passen sich an Extremwetter an? Im PeerConnect Resilienz Forum tauschen sich europäische Kommunen dazu aus. | Fragen stellen, Erfahrungen teilen, voneinander lernen | https://peer-connect.eu/forums | gefördert vom @diplo.de Auswärtigem Amt (bsky.app, 9.10.26)
Wir waren 2018 diejenigen, die die #WarmingStripes nach Deutschland gebracht haben. Gut, dass sie jetzt in der bayerischen #Klimawoche auf Schloss Neuschwanstein zu sehen sind und deutlich machen: Die Klimakrise ist real. Und wir können etwas tun. | https://www.klimafakten.de/kommunikation/jetzt-auch-fuer-deutschland-der-klimawandel-als-unheimlich-schoener-strichcode | @klimafakten.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 9.10.26)
„Wir müssen unsere Naturschutzziele neu definieren“ – Klimawandel schafft weltweit neue Ökosysteme Der Klimawandel verändert weltweit, welche Tiere und Pflanzen gemeinsam in Ökosystemen leben: Manche Artengemeinschaften lösen sich auf, andere bilden sich neu. Eine Studie der Technischen Universität München (TUM) zeigt, dass diese Entwicklung auch Folgen für Naturschutz und Renaturierung hat. Die Forschenden plädieren dafür, bisherige Ziele zu überdenken und den Umgang mit der sich wandelnden Natur bewusst zu gestalten. | Klimawandel führt weltweit zum Entstehen neuer Artengemeinschaften | Naturschutz und Renaturierung stoßen zunehmend an ihre Grenzen | Ziele und Maßnahmen müssen sich stärker an zukünftigen Standortbedingungen orientieren | Dass sich Ökosysteme verändern, ist keineswegs neu. Neu sind jedoch die Geschwindigkeit und das Ausmaß, in dem — angetrieben durch den Klimawandel — neue Artengemeinschaften entstehen. Entwicklungen, die früher mehrere Jahrhunderte oder Jahrtausende dauerten, werden heutzutage binnen weniger Jahrzehnte beobachtet. (www.tum.de, 9.10.26)
EE-Standortfinder unterstützt bei der Suche nach geeigneten Flächen für Wind- und Solarenergie Wo in Deutschland gibt es gute Voraussetzungen für Windenergieanlagen und Photovoltaik-Freiflächenanlagen? Welche rechtlichen, technischen und ökologischen Aspekte sind zu beachten? Antworten auf solche Fragen liefert der EE-Standortfinder. Die interaktive und frei verfügbare Webanwendung wurde vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) gemeinsam mit dem Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit am GFZ (RIFS) entwickelt. Sie macht auf einer interaktiven Deutschlandkarte potenzielle Standorte und ihre Eignung sichtbar, zeigt mögliche Zielkonflikte auf und informiert über die finanziellen Zuwendungen, welche Gemeinden im Rahmen der nationalen und länderspezifischen Beteiligungsgesetzgebung erhalten können. (www.rifs-potsdam.de, 9.10.26)
Klimaschutz: Neuschwanstein im Klimastreifen-Look Zum Auftakt der landesweiten Klimawoche ist Schloss Neuschwanstein in den Farben der bayerischen Klimastreifen angestrahlt worden. Diese visualisieren die voranschreitende Erderwärmung – vom Jahr 1881 bis in die Gegenwart. Die Streifen der ersten Jahrzehnte werden durch Blautöne geprägt, inzwischen werden sie tiefrot. | Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) sagte, die Klimastreifen zeigten, dass der Klimawandel «vor unserer Haustür» stattfinde. «Wir wollen Klimaschutz sichtbar, verständlich und teilbar machen – und möglichst viele zum Mitmachen bewegen», sagte er zu der Aktionswoche. Diese dauert bis zum 18. Oktober. | Laut Glauber soll dafür geworben werden, dass sich die Bürger mit kleinen Beiträgen selbst beim Klimaschutz einbringen. Bei den Veranstaltungen der Klimawoche wird beispielsweise für das Fahrradfahren geworben. Die Bedeutung des Waldes für den Klimaschutz wird erläutert und Hauseigentümerinnen und Eigentümer können sich darüber informieren, (www.zeit.de, 9.10.26)
Experten besorgt: Zu warmes Meer heizt „El Nino“ weiter an Die für das Wetterphänomen „El Nino“ entscheidende Meeresregion ist aktuell so warm wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen. Laut Daten der Plattform „Climate Reanalyzer“ der University of Maine in den USA hat die durchschnittliche Meeresoberflächentemperatur in der „Nino 3.4“-Region mit Stand 5. Oktober erstmals die 30-Grad-Marke erreicht, wie am Donnerstag bekanntgegeben wurde. Damit liegt die Wassertemperatur 3,39 Grad über dem Durchschnitt des Referenzzeitraums von 1991 bis 2020. Experten sind besorgt, denn das zu warme Meer heizt „El Nino“ weiter an. (orf.at, 9.10.26)
Leibniz-Gemeinschaft: Keramik als Spiegel gesellschaftlicher Veränderungen Ein mathematisches Modell belegt: Keramikfunde aus der Jungsteinzeit können wertvolle Informationen über soziale Dynamiken liefern. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 9.10.26)
Proteste in Berlin: Tausende demonstrieren in Berlin gegen Energiepolitik der Regierung In Berlin fordern Tausende einen stärkeres Engagement der Bundesregierung für erneuerbare Energien. Ihr Protest richtet sich gegen zwei Energiegesetze der Regierung. (www.zeit.de, 9.10.26)
WWF «Living Planet Report» – Weniger Artenvielfalt: Landwirtschaft und Finanzsektor in Kritik In der Schweiz ist laut einem Bericht des WWF ein Drittel aller Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. (www.srf.ch, 9.10.26)
Zu wenig Unterschriften – Initiative für Solaranlagen ohne Baubewilligung ist gescheitert Die gescheiterte Initiative forderte einen neuen Verfassungsartikel für Solaranlagen an Bauten und Anlagen zu verankern. (www.srf.ch, 9.10.26)
Bekannter Naturschützer: Das schwierige Erbe des Bernhard Grzimek - Er hat atemberaubende Bilder aus der Savanne in die Wohnzimmer der Deutschen gebracht und sie so für den Naturschutz begeistert. Doch die Methoden, die Bernhard Grzimek wählte, werfen bis heute Fragen auf. - (www.faz.net, 9.10.26)
KI-Diskussion: Was läuft gerade schief in der Künstlichen Intelligenz, Frau Zweig? - Deutschlands bekannteste KI-Forscherin Katharina Zweig spricht über die tatsächlichen Fähigkeiten der Sprachmodelle. Und darüber, warum die Anbieter verantwortlich gemacht werden müssen. - (www.faz.net, 9.10.26)
„Die Union begeht gerade Suizid – Sie kettet sich auf Gedeih und Verderb an linke Parteien“ Beatrix von Storch (AfD) bezeichnet die Wahl des ersten AfD-Landtagspräsidenten „als Hochfest der Demokratie“. Die CDU hingegen versuche, einen Brandmauerexzess zu feiern. „Wir können sie nicht daran hindern, Suizid zu begehen“, so von Storch. (www.welt.de, 9.10.26)
„Beteiligen, mitreden und auch mitentscheiden“ Die Demokratiewoche setzt von 19. bis 26. Oktober ein starkes Zeichen der Zivilgesellschaft. Mit 23 Veranstaltungen in etlichen Gemeinden wird zu Themen informiert und diskutiert. (www.krone.at, 9.10.26)
Das Evangelium der starken Männer: Gnadenlos: Wie Vance, Putin & Co. die Religion für ihre Politik benutzen Populisten und Autokraten in West und Ost treten als fromme Christen auf und berufen sich für Kriege, soziale Kälte und das Anhäufen von Reichtum auf den Glauben. Wie passt das zusammen? (www.tagesanzeiger.ch, 9.10.26)
Digitale Plattformen: Was Social Media mit der Literatur macht - Aarthi Vadde analysiert, wie die digitalen Plattformen unsere Schrift- und Verlagskultur revolutionieren. Gehört die Zukunft der Literatur den schreibenden statt nur lesenden Amateuren? - (www.faz.net, 9.10.26)
Eine teure Heizsaison steht vor der Haustür Auf Österreichs Haushalte kommen im heurigen Winter höhere Heizkosten zu: Vor allem Öl und Pellets sind deutlich teurer als im Vorjahr, auch Gas und Fernwärme schlagen meist stärker zu Buche. Wer mit Strom heizt, kann hingegen auf eine Entlastung hoffen. Wie stark die Mehrkosten ausfallen, hängt aber vom Heizsystem und teilweise auch vom Wohnort ab. (www.krone.at, 9.10.26)
Nora Bossong: »Ich will Religion nicht den Rechten überlassen« Nora Bossong stört sich am Frauenbild der Kirche. Sie trat aus, wieder ein – und studiert nun mit Mitte 40 Theologie. Auch, um Religion nicht den Rechten zu überlassen. - (www.zeit.de, 9.10.26)
D: Neue Studien zu Missbrauch - - Zwei neue Untersuchungen dokumentieren sexuellen Missbrauch und Gewalt in katholischen Einrichtungen in Deutschland. Im Bistum Trier haben Historiker für den Zeitraum von 1946 bis 1966 insgesamt 335 Betroffene und 123 Beschuldigte ermittelt. Eine weitere Studie zum katholischen Studienseminar Sankt Michael im bayrischen Traunstein zeigt, dass Minderjährige dort über Jahrzehnte körperliche, psychische, spirituelle und sexualisierte Gewalt erlebten. Beide Untersuchungen wurden jetzt publik. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 9.10.26)
30 Prozent schneller Bauen: Wie serielle Ziegelfertigteile den Fachkräftemangel abfedern Durch die wetterunabhängige Produktion und den hohen Vorfertigungsgrad können Bauzeiten um bis zu 30 % verkürzt werden. (nbau.org, 9.10.26)
Wie Gebäude gut altern: Nachhaltigkeit beginnt an der Oberfläche Nachhaltigkeit im Bauwesen neu gedacht: Wie mineralische Farben Gebäude langlebig machen und Ressourcen schonen. Ein Blick auf KEIMFARBENs innovative Ansätze. (nbau.org, 9.10.26)
Abschied von der Nachhaltigkeit Der Abschied von der alten Nachhaltigkeit bietet überraschende Perspektiven auf den Weg zu einer zukunftsfähigen Transformation – eine bedeutende Wendung im Diskurs. (nbau.org, 9.10.26)
Umbau statt Abriss: Warum die Bauwende im Bestand entschieden wird Umbau statt Abriss: Leon Beck fordert eine Bauwende zur Rettung von Städten und Klimaschutz. Eine grundlegende Veränderung steht bevor. (nbau.org, 9.10.26)
Die Datengrundlage der Bestandswende Amtliche 3D-Geodaten revolutionieren die Planung von Sanierung, Aufstockung und Solarpotential – ein ungenutzter Datenschatz erwartet die Branche. (nbau.org, 9.10.26)
Diane und Reinhold Messner auf der Frankfurter Buchmesse: Unsere Liebe, unser Leben Diane und Reinhold Messner haben ein Buch über ihren Alltag geschrieben. Im Video erzählen die beiden von ihren Wochenenden und von den Abenteuern des Bergsteigers. (www.zeit.de, 9.10.26)
Nachhaltige Architektur ist eine schöne Chimäre Nachhaltige Architektur als Herausforderung: Ist ein Umdenken in der Bauwirtschaft möglich? Inspirierende Projekte und neue Perspektiven eröffnen Chancen. (nbau.org, 9.10.26)
Wenn wir Nachhaltigkeit ernst meinen, dürfen wir die Menschen hinter den Prozessen nicht vergessen. Nachhaltigkeit im Bauwesen: Jüngere Generationen fordern Wandel. Wie beeinflussen sie Zukunft und Verantwortung in der Branche? Ein Blick hinter die Kulissen. (nbau.org, 9.10.26)
Neuer Berufswunsch: Wenn ich groß bin, werde ich Influencer - Der Werbemarkt rund um Influencer wächst und zieht junge Menschen auf die sozialen Plattformen. Der Erfolgsdruck ist hoch, doch die Branche bietet auch Chancen. - (www.faz.net, 9.10.26)
Wegen fehlendem Klimaschutz: Unternehmen sehen Wirtschaft Deutschlands in Gefahr Ein breites Bündnis von Unternehmen verschiedenster Branchen richtet einen Wirtschaftsapell an Bundesregierung und Bundestag. Wegen fehlenden Maßnahmen für Klimaschutz und Klimaanpassung leide der Wirtschaftsstandort Deutschland. (www.energiezukunft.eu, 9.10.26)
Hohe Nachfrage: Bund stockt Förderung für energieeffiziente Häuser auf - Das Bauministerium erhöht die Fördersumme für EH-55-Häuser. Die Frist bis Jahresende bleibt allerdings. Bauen wird indes allgemein teurer. - (www.faz.net, 9.10.26)
Erfindungen, die weiterbringen sollen: Gehen für Fortgeschrittene Drohnen, E-Bikes, Exoskelette und fahrende Koffer: Die Mobilität der Zukunft verspricht vor allem weniger Bewegung. mehr... (taz.de, 9.10.26)
Steigen durch Serverfarmen unsere Stromrechnungen? Michael Strugl, Chef von Österreichs führendem Energieversorger, dem Verbund, spricht im „Krone“-Interview über die Folgen der Serverfarm von Google in Kronstorf (OÖ), über das „Rennen“ zwischen steigendem Stromverbrauch und Ausbau der Erzeugung sowie über das Streitthema Windkraft. (www.krone.at, 9.10.26)
Vatikan warnt vor Rassismus und Diskriminierung im digitalen Raum - - Der Heilige Stuhl hat vor Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und neuen Formen der Diskriminierung im Internet gewarnt. Bei den Vereinten Nationen in New York rief der vatikanische UN-Beobachter, Erzbischof Christophe Z. El-Kassis, am Donnerstag dazu auf, die Würde jedes Menschen zu schützen und religiöser Intoleranz entschieden entgegenzutreten. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 9.10.26)
Misereor: Pazifikstaaten drängen auf mehr Klimaschutz - - Bei den Pre-COP-Verhandlungen auf Fidschi haben besonders vom Klimawandel bedrohte Inselstaaten mehr Klimafinanzierung und einen raschen Ausstieg aus fossilen Energieträgern gefordert. Misereor sieht bei der Vorbereitung der Weltklimakonferenz COP31 weiterhin große Konflikte – vor allem bei der Finanzierung von Anpassungsmaßnahmen und dem Umgang mit Erdöl und Erdgas. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 9.10.26)
WM-Playoff-Spiel gegen Israel: Eine Schweigeminute im Training: Wie die Schweizerinnen dem Nahost-Politikum ausweichen Petition, Instagram-Aufrufe, widersprüchliche Verbandssignale – tagelang dominierte die Politik das WM-Playoff der Schweiz gegen Israel. Die Spielerinnen fanden nun eine dezente Lösung. (www.tagesanzeiger.ch, 9.10.26)
Trump wird Verluste „nicht friedlich hinnehmen“ Bei den Midterm Elections am 3. November steht in den USA viel auf dem Spiel. Gewählt werden das Repräsentantenhaus und Teile des Senats. Sollten die Demokraten in den Kammern die Mehrheit übernehmen, könnte das nach Einschätzung des US Politikanalysten Bruce Stokes eine politische Krise auslösen: „Aus bisherigen Erfahrungen mit Trump können wir nicht schließen, dass er eine Niederlage friedlich hinnimmt.“ (www.krone.at, 9.10.26)
Gel zur Wärmespeicherung kann den Heiz- und Kühlenergiebedarf von Gebäuden verringern Spezielle Salzgele können Wärme aufnehmen und später wieder abgeben (www.scinexx.de, 9.10.26)
Wiederverwendung statt Einschmelzen: Aluminium kann seinen Klimafußabdruck deutlich senken Eine Lebenszyklusanalyse zeigt 22 Prozent weniger Treibhauspotenzial; fehlende Normen, Legierungsnachweise und Ermüdungsprüfungen bremsen die Praxis. (nbau.org, 9.10.26)
Atom, Atom, Atom. Die ETH-Professorin Annalisa Manera ist die bekannteste Kernkraft-Aktivistin der Schweiz. Was treibt sie an? Sie denkt gross, etwa an einen Reaktor auf dem Mars – und vertritt ihre Überzeugungen offensiv. Das macht Annalisa Manera für AKW-Gegner verdächtig. Eine Begegnung. (www.nzz.ch, 9.10.26)
Kälte aus der Tiefe: Erdsonden können Häuser nicht nur im Winter heizen, sondern im Sommer auch kühlen Bei Hitze können Erdsonden auf natürliche Weise die Temperatur in Gebäuden senken. Anders als Klimaanlagen benötigen sie dafür kaum Strom. Im Winter bringen die Sonden ohnehin viel Nutzen. (www.nzz.ch, 9.10.26)
Ein Wiedereinstieg in die Kernenergie würde den Strom in Deutschland billiger und sauberer machen Eine Studie der Denkfabrik R21, die der NZZ exklusiv vorliegt, zeigt: Eine Kombination aus Kernenergie und erneuerbaren Energien würde Deutschlands Energieprobleme lösen. Technisch ist der Wiedereinstieg in die Atomkraft machbar. Die Hindernisse liegen in der Politik. (www.nzz.ch, 9.10.26)
Die Wälder in der Nordwestschweiz lichten sich: Nach dem Hitzesommer sterben Bäume wohl reihenweise Im Aargau könnten auf rund zehn Prozent der Waldfläche die Bäume nicht überleben, in den beiden Basel sogar noch mehr. Nicht in allen Regionen ist die Situation derart dramatisch. (www.schweizheute.ch, 9.10.26)
Tolle Recherche von Greenpeace über den Gas-Lobbyismus von Frau Reiche, zu Lasten des Klimaschutzes. https://youtu.be/ESFNc5uYFOM | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 8.10.26)
Durchbruch bei Lithium-Ionen-Akkus? Forscher aus Deutschland setzen auf Alufolie Alufolie könnte Lithium-Ionen-Akkus künftig leistungsfähiger und günstiger machen. Forscher des Fraunhofer IPA in Stuttgart haben eine neue Anodentechnologie entwickelt, die Graphit und Kupferfolie überflüssig machen soll. Das Verfahren ist bereits patentiert. | Lithium-Ionen-Batterien stecken heute in so gut wie allen mobilen Geräten und sind aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. Aber auch für die Energiewende spielen sie eine entscheidende Rolle. | Denn mit der zunehmenden Elektrifizierung des Straßenverkehrs und dem Ausbau erneuerbarer Energien wird die Nachfrage nach leistungsfähigen Batteriespeichern in den kommenden Jahren massiv steigen. (www.basicthinking.de, 8.10.26)
The missing engine of Europe's renewal – Foundation for European Progressive Studies From climate collapse and industrial stagnation to popular discontent and the rise of authoritarianism, our democratic future and social fabric are under unprecedented strain. The report commissioned by the Spanish government, Two Promises to Those Who Work: Voice and Ownership, delivers a clear diagnosis: our societies face nine interrelated crises, from ecological overshoot and the disruptive rise of AI to the erosion of trust in institutions and predatory financialisation. | The insight that can give hope is that the various crises share a single common denominator: an extractivist corporate model that treats workers as disposable resources rather than citizens. Extending the democratic project into the economy by recognising workers' access to voice and ownership — the two pillars of economic democracy — is the only structural antidote to a trend that will otherwise destroy political democracy. (feps-europe.eu, 8.10.26)
Rund 50.000 Kilometer Wege betreuen die Alpenvereine in Österreich. Dahinter stehen Menschen, die Stufen bauen, Markierungen erneuern, Seile montieren und nach Unwettern zerstörte Wege wiederherstellen. Podcast: https://alpenverein-basecamp.podigee.io/77-wie-entstehen-wanderwege | @alpenverein.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 8.10.26)
Ergonomie: Das perfekte Velo-Cockpit Lenker und Griffe sind die wichtigsten Stellschrauben, wenn es um entspannte Hände und lockeren Nacken geht — ganz einfach erklärt und oft mit wenigen Handgriffen erledigt. (velo-geschichten.ch, 8.10.26)
Die Energiezukunft gehört den Erneuerbaren und nicht der Atomkraft – SSES Im Jahr 2017 hat die Schweizer Bevölkerung den geordneten Atomausstieg beschlossen. Nun wollen Bundesrat und Parlament den Bau neuer Atomkraftwerke wieder ermöglichen. Für die SSES ist klar: Neue AKW sind keine Lösung für die Energiezukunft der Schweiz. | Neue AKW kosten Milliarden und verdrängen dringend benötigte Investitionen in erneuerbare Energien. Die Erfahrungen im Ausland zeigen zudem: AKW-Projekte werden oft deutlich teurer als geplant. Und neue AKW produzieren zusätzlichen radioaktiven Abfall, für dessen Entsorgung es bis heute keine dauerhafte Lösung gibt. | Nicht zuletzt kommen neue Atomkraftwerke zu spät. Planung und Bau dauern Jahrzehnte und können jederzeit blockiert werden. Für Klimaschutz und Versorgungssicherheit haben wir wirksame und bewährte Lösungen. Die Schweiz verfügt über ein grosses Potenzial bei Sonne, Wind und Wasser. Bereits heute liefert die Solarenergie einen wichtigen Beitrag zur sicheren Stromversorgung. | Positionspapier der SSES (www.sses.ch, 8.10.26)
Die Energiezukunft gehört den Erneuerbaren und nicht der Atomkraft – SSES Im Jahr 2017 hat die Schweizer Bevölkerung den geordneten Atomausstieg beschlossen. Nun wollen Bundesrat und Parlament den Bau neuer Atomkraftwerke wieder ermöglichen. Für die SSES ist klar: Neue AKW sind keine Lösung für die Energiezukunft der Schweiz. | Neue AKW kosten Milliarden und verdrängen dringend benötigte Investitionen in erneuerbare Energien. Die Erfahrungen im Ausland zeigen zudem: AKW-Projekte werden oft deutlich teurer als geplant. Und neue AKW produzieren zusätzlichen radioaktiven Abfall, für dessen Entsorgung es bis heute keine dauerhafte Lösung gibt. | Nicht zuletzt kommen neue Atomkraftwerke zu spät. Planung und Bau dauern Jahrzehnte und können jederzeit blockiert werden. Für Klimaschutz und Versorgungssicherheit haben wir wirksame und bewährte Lösungen. Die Schweiz verfügt über ein grosses Potenzial bei Sonne, Wind und Wasser. Bereits heute liefert die Solarenergie einen wichtigen Beitrag zur sicheren Stromversorgung. | Positionspapier der SSES (www.sses.ch, 8.10.26)
Researchers have made wallpaper that generates power from indoor humidity HVAC systems burn energy pulling moisture out of the air. This wallpaper does the opposite: It cut humidity while generating electricity. (www.anthropocenemagazine.org, 8.10.26)
Leibniz-Gemeinschaft: Neue Tools, alte Hürden KI verändert die Recherchepraxis von Studierenden. Eine neue Studie zeigt den wachsenden Bedarf, Informations- und KI-Kompetenz gemeinsam zu vermitteln. | Generative KI verändert die Art und Weise, wie Studierende wissenschaftlich recherchieren. Eine bundesweite Befragung der ZBW — Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft unter 908 Wirtschaftsstudierenden zeigt, dass generative KI-Anwendungen wie insbesondere ChatGPT längst Teil der Recherchepraxis sind. Zugleich bleiben klassische Probleme wie Quellenbewertung und Volltextzugang bestehen. Trotz intensiver KI-Nutzung ist das Risikobewusstsein hoch. Die Studie sieht deshalb einen wachsenden Bedarf, Informationskompetenz und KI-Kompetenz gemeinsam zu vermitteln. | Generative KI ist im Studienalltag angekommen und verändert zunehmend auch die wissenschaftliche Recherche. Das zeigt eine aktuelle Studie der ZBW — Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft unter 908 Studierenden wirtschaftswissenschaftlicher Fächer an deutschen Hochschulen. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 8.10.26)
Lkw in weniger als einer Stunde nachgeladen Elektrisch angetriebene Lastwagen brauchen leistungsfähige Ladestationen, zumal wenn sie in kurzer Zeit geladen werden sollen. Ein Forschungskonsortium aus der Entwicklungsfirma Designwerk und zwei Fachhochschulen hat eine mobil einsetzbare Ladestation im Megawatt-Bereich entwickelt und im Feld getestet. Eine grosse Pufferbatterie ermöglicht dank der hohen Lade- und Entladeströme Funktionen und Anwendungen, die über eine klassische Ladestation hinausreichen. | Lesen Sie den Fachartikel: „Lkw in weniger als einer Stunde nachgeladen„ (energeiaplus.com, 8.10.26)
DIW Berlin startet Tankrabatt-Monitor: Wie viel der Steuersenkung kommt an der Zapfsäule an? Zum 1. Oktober hat die Bundesregierung die Energiesteuer auf Benzin und Diesel für drei Monate gesenkt. Rechnerisch werden die Kraftstoffe damit knapp 17 Cent pro Liter billiger. Ob diese Entlastung die Verbraucher*innen erreicht, ist bislang unklar. | Die Abteilung Unternehmen und Märkte im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat einen Tankrabatt-Monitor entwickelt, um die Preisentwicklung von Benzin und Diesel transparent zu machen. Dazu wird täglich geschätzt, wie viel der Steuersenkung an der Zapfsäule ankommt. Grundlage für die Schätzung sind die Kraftstoffpreise an rund 15.000 Tankstellen in Deutschland und knapp 10.000 Tankstellen in Frankreich, wo kein Tankrabatt eingeführt wurde. Wenn die Preise in Deutschland stärker sinken als in Frankreich, lässt sich dieser zusätzliche Preisrückgang dem Tankrabatt zuschreiben. Dadurch kann dessen Wirkung laufend abgeschätzt werden. (www.diw.de, 8.10.26)
CCS – wieso, wofür, wieviel? Es wird aus der Luft oder in Industrieprozessen abgetrennt. Dann transportieren Schiffe, Züge oder Pipelines das CO2 in komprimierter Form an geeignete Speicherorte. Schließlich wird das Klimagas in geologischen Formationen langfristig gespeichert — unter dem Meer oder dem Land, etwa in salinaren Aquiferen oder ausgeförderten Gasfeldern. (www.oeko.de, 8.10.26)
Grenzen der KI im Journalismus – M – Menschen Machen Medien (ver.di) > Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) unterstützt die Förderung journalistischer Presseangebote. Vorrangig ist dabei die Entwicklung neuer digitaler Angebote. Der Bundesverband der Digitalpublisher (BDZV) verlangte dazu konkrete Zusagen der Bundesregierung sowie bei Gesetzesvorhaben einen „Presse-Check“. Für ver.di ist klar: Wer gefördert wird, muss auch einen Journalismus-Check absolvieren. (mmm.verdi.de, 8.10.26)
Datenschutz? KI-Anbieter geben sogar Chatdaten weiter Wie gehen ChatGPT, Claude, Gemini und Co. mit den Daten ihrer Nutzer um? Das zeigt jetzt eine neue Studie vom IMDEA Networks Institute. Die Ergebnisse sind noch ernüchternder als erwartet. Nicht nur, dass alle untersuchten Anbieter ihre Nutzerdaten weitergeben — teilweise sind sogar ganze Chatverläufe dabei. Willkommen in einer neuen Dimension der Datenschutzverstöße. Eine kommentierende Analyse. (www.basicthinking.de, 8.10.26)
Kommission für Rückgabe von Nazi-Raubgut und Kolonialgut hat ihre Arbeit aufgenommen Die Kommission für Kulturgüter mit problematischer Vergangenheit kann nun angerufen werden. Unter dem Vorsitz von Simonetta Sommaruga wird sie sich mit Gütern befassen, die mit dem Nationalsozialismus und dem Kolonialismus in Verbindung stehen, und will zudem die menschlichen Überreste in Sammlungen in der Schweiz erfassen. (www.swissinfo.ch, 8.10.26)
Experimental: Blick nach vorn zurück In den vergangenen 25 Jahren haben der Berliner Künstler Carsten Nicolai (musikalisch als Alva Noto bekannt) und die japanische Elektroniklegende Ryuichi Sakamoto (Yellow Magic Orchestra) regelmäßig musikalische Zwiegespräche geführt und als Alben veröffentlicht. (www.jungewelt.de, 8.10.26)
Misogynie: Das große Geld in der »Manosphere« [Online-Abo] Influencer, die mit Frauenhass reich werden: Eine neue Studie beleuchtet die ökonomischen Strukturen dieser Onlinewelt, die einen Großteil der männlichen Internetnutzer an sich bindet. (www.jungewelt.de, 8.10.26)
Lobbycontrol-Chefin zu Heiner Flasblarth: „Wir fordern eine Karenzzeit für beamtete Staatssekretäre“ Er war einer der wichtigsten Klimapolitiker. Dass Jochen Flasbarth nun den Job wechselt, wirft Fragen auf, findet Christina Deckwirth von Lobbycontrol. mehr... (taz.de, 8.10.26)
Living-Planet-Report vom WWF: Früher war mehr Tier Mit dem Klimawandel ist die Biodiversität die entscheidende Menschheitskrise. Ein Tankrabatt wird uns da nicht retten. Aber tun könnten wir einiges. mehr... (taz.de, 8.10.26)
Alltag im Team – Wie hält man seine Arbeitskollegen aus? 21 Erfahrungsberichte aus unterschiedlichen Jobs und kleine Gebrauchsanweisungen für den Alltag mit Arbeitskollegen. (www.srf.ch, 8.10.26)
Messe für Päpstliche Universitäten: Die Predigt im Wortlaut - - Lesen Sie hier im Wortlaut und in amtlicher Übersetzung die Predigt, die Papst Leo XIV. bei der heiligen Messe zur Eröffnung des akademischen Jahrs der Päpstlichen Universitäten gehalten hat. Sämtliche Wortmeldungen der Päpste im Original und in den verschiedenen Übersetzungen finden Sie auf vatican.va. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 8.10.26)
DER ANDERE BLICK - Sondierungen mit der Linkspartei in Berlin: SPD und Grüne haben die Brandmauer gesprengt Sozialdemokraten und Grüne fassen eine Regierung mit dem radikalen Berliner Landesverband ins Auge. Vom Schutz der Demokratie sollten sie künftig besser schweigen. Ihre Glaubwürdigkeit ist dahin. (www.nzz.ch, 8.10.26)
Bistum Trier: Viele Missbrauchsfälle in Trier während der Nachkriegsjahre Ein großer Teil der Missbrauchsfälle im Bistum Trier fand zwischen 1946 und 1966 statt. Die Verantwortlichen wussten laut einer Studie meistens Bescheid. (www.zeit.de, 8.10.26)
Die Wildtierbestände schrumpfen weiter, doch der WWF setzt neu auf Zuversicht Die Umweltschutzorganisation WWF will mit ihrem aktuellen Bericht nicht nur warnen, sondern auch ermutigen. Ausgerechnet Schweizer Erfolgsbeispiele verdeutlichen einen Konflikt. (www.nzz.ch, 8.10.26)
Bundesregierung hebt Prognose an: Demokratiegefährdend pessimistisch Die Konjunktur läuft dieses Jahr besser als gedacht. Trotzdem pocht die Wirtschaftslobby nach wie vor auf Reformen in ihrem Sinne. mehr... (taz.de, 8.10.26)
Was ist wirklich dran an der ganzen Aufregung über eine angebliche KI-Apokalypse? Wird KI die Menschheit auslöschen? Dieser Frage gehen Medien seit Monaten nach. Doch inmitten dieses Schreckensszenarios verbreiten sie immer wieder die Narrative von KI-Konzernen und zeigen ihr Faible für Dystopien, sagt KI-Expertin und Journalistin Eva Wolfangel. (uebermedien.de, 8.10.26)
Klimastrategie in Kloten: Zoff um Fördergelder – neue Gemeinderäte wollten Publibikes und Solarbeiträge streichen Zur Umsetzung der städtischen Klimastrategie stellt Kloten knapp drei Millionen Franken bereit. Darüber sind von der SVP bis zu den Grünen fast alle einverstanden. Misstöne gab es trotzdem. (www.tagesanzeiger.ch, 8.10.26)
Den Standard mit dem Standard bewerben Der Verein Minergie spricht mit einer nationalen Kampagne die breite Bevölkerung an statt wie üblich Fachleute. Die Sujets der Basler Agentur sind seit dem 5. Oktober zu sehen und beschränken sich bewusst auf das Nötigste. (www.persoenlich.com, 8.10.26)
Reiche und Klingbeil: Mehr Wachstum, wenig Entlastung - Das Wirtschaftsministerium rechnet mit einem etwas stärkeren Wachstum. Was heißt das für die schwarz-roten Steuerpläne? - (www.faz.net, 8.10.26)
Nockberge: Wo die Natur und der Mensch eins sind Die Kärntner Nockberge zeigen sich im Herbst von ihrer eindrucksvollsten Seite: Wenn die Wälder leuchten, die Luft klar wird und Hirsche röhren, wird spürbar, was den UNESCO-Biosphärenpark Nockberge so besonders macht. Hier treffen ursprüngliche Natur, traditionelle Almwirtschaft und gelebte Bergkultur aufeinander. (www.krone.at, 8.10.26)
Klimaschutz als Standortpolitik Unternehmen verlangen nach dem Hitzesommer einen Kurswechsel der Bundesregierung. Sie warnen vor Betriebsrisiken und unsicheren Investitionsbedingungen. - (klimareporter.de, 8.10.26)
D: Religionen sollen Friedenspotenzial stärker nutzen - - Der Augsburger Bischof Bertram Meier sieht im ökumenischen und interreligiösen Dialog große Chancen für die Gesellschaft. Als neuer Vorsitzender der zuständigen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz will er die Zusammenarbeit zwischen den Kirchen stärken und den Dialog zwischen den Religionen fördern. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 8.10.26)
Autoindustrie: Lasst sie weiter Verbrenner bauen – und den Preis dafür zahlen Die deutschen Autohersteller haben erfolgreich in Brüssel lobbyiert. Nun haben sie wenigstens keine Ausreden mehr, wenn die Konkurrenz sie bei den Elektroautos abhängt. (www.sueddeutsche.de, 8.10.26)
Sartre verschmähte ihn, Dylan beleidigte ihn: Die sieben grössten Skandale um den Literaturnobelpreis Die Verleihung der renommierten Auszeichnung sorgte immer wieder für gute Geschichten. Ein Blick zurück. (www.nzz.ch, 8.10.26)
Fünf Maßnahmen sollen Gesundheitsrisiken durch El Niño begrenzen Bessere Vorsorge gegen Hitze, Dürren und Überschwemmungen (www.scinexx.de, 8.10.26)
Artensterben schreitet voran: Fischen im Meer geht es besser, Fischen in Flüssen schlecht Tierbestände weltweit schrumpfen drastisch. Ein WWF-Bericht kurz vor der UN-Artenschutzkonferenz in Jerewan zeigt aber auch Erfolge für die Natur. mehr... (taz.de, 8.10.26)
Einspruch exklusiv: Der Fall Katherina Reiche als Chance für Karlsruhe - Die Linke zieht gegen die Wirtschaftsministerin vor das Verfassungsgericht. Das sollte den Fall nutzen, um seine Rechtsprechung zur Neutralitätspflicht von Ministern zu korrigieren. - (www.faz.net, 8.10.26)
Photovoltaik-boom: Solarneid am Gartenzaun - In Deutschlands Dörfern und Städten ist die Lust auf Sonnenstrom ansteckend. Überall hängen Photovoltaikpanels. Sind Politik und Geld die treibenden Kräfte? Eher wohl die Launen unserer Psyche. - (www.faz.net, 8.10.26)
Nobelpreis-Methode: Optogenetik: Grünalgen-Gen gibt Erblindeten das Sehen teilweise zurück Basler Forschende schleusen mit einer experimentellen Methode ein Gen in die Netzhaut – und geben Erblindeten so ein Stück Sehvermögen zurück. Für Gesichtserkennung oder Lesen reicht die Auflösung aber noch nicht. (www.tagesanzeiger.ch, 8.10.26)
Bündnis 90/Die Grünen: Grüne stellen neuen wirtschaftspolitischen Kurs vor Mit Reformvorschlägen wollen die Grünen ihre Wirtschaftspolitik neu ausrichten. Im Zentrum steht dabei, Klimaschutz und wirtschaftlichen Erfolg stärker zu verbinden. (www.zeit.de, 8.10.26)
D: Kirchliche Entscheidungen brauchen mehr Beteiligung - - Der Passauer Bischof Stefan Oster hält eine Rückkehr zu einer Kirchenleitung ohne umfassende Beratung für kaum noch möglich. Entscheidungen müssten gemeinsam vorbereitet und unterschiedliche Stimmen gehört werden. Auch die Theologin Klara-Antonia Csiszar sieht in der Synodalität einen wichtigen Schritt zu mehr Mitbestimmung innerhalb der katholischen Kirche. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 8.10.26)
WWF-Bericht zeigt: Tierbestände sind um 73 Prozent geschrumpft – Naturschutz könnte Trend umkehren Weltweit sind Wildtiere unter Druck, ihre Bestände gehen seit Jahrzehnten zurück. Den grössten Rückgang sieht die Umweltorganisation in Flüssen und Seen. (www.tagesanzeiger.ch, 8.10.26)
Laut Grüne ist Renaturierung in Baden abgesagt Mehr Bäume, weniger Asphalt – darüber herrscht in Baden grundsätzlich Einigkeit. Gestritten wird aber darüber, wie die Stadt neue EU-Vorgaben umsetzen soll. Entsiegelung sei in einer Stadt wie Baden gerade in Zeiten großer Hitze mehr als dringend. (www.krone.at, 8.10.26)
Autobahnmaut: Warum eine Pkw-Maut doch sinnvoll sein könnte Eine Straßengebühr für alle ist seit dem Scheitern der Ausländermaut politisch tot – eigentlich. Doch die Steuereinnahmen im Verkehr sinken stark, neues Geld muss her. (www.zeit.de, 8.10.26)
Metallpartikel steigern die Wasserstoffproduktion aus Glycerin Platin und Gold steigern die Wasserstoffausbeute um das bis zu Hundertfache (www.scinexx.de, 8.10.26)
Bilanz nach Hitzesommer: Brandfläche in Deutschland mehr als doppelt so groß wie im Zehnjahresmittel In diesem Sommer haben verheerende Waldbrände für Schlagzeilen gesorgt. Im Fokus standen die Brände in den spanischen Provinzen Ávila und Madrid sowie an der französischen Atlantikküste bei Bordeaux. Doch auch Deutschland blieb nicht verschont: Ende Juli brannten bei Jüterbog in Brandenburg rund 300 Hektar auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz, Mitte August folgte im Hürtgenwald in der Eifel der größte Waldbrand in Nordrhein-Westfalen seit Beginn der bundesweiten Aufzeichnungen 1991. Diese Studie zeigt auf Basis aktueller Satellitendaten, dass bis Ende September 2026 in der gesamten EU und auch in Deutschland die drittgrößte Fläche seit 2016 von Vegetationsbränden betroffen war. In Deutschland brannte mehr als doppelt so viel Fläche wie im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre. Dies deutet auf eine Trendwende hin. Mit zunehmenden Hitze- und Trockenperioden dürften die ökologischen und wirtschaftlichen Folgen von Bränden deutlich zunehmen. (www.diw.de, 8.10.26)
Klimaschutz im richtigen Mix? Gesellschaftliche Präferenzen für Politikpakete und deren Finanzierung Die substantiellen öffentlichen und privaten Investitionen, die für die Umsetzung klimapolitischer Maßnahmen erforderlich sind, rücken immer wieder die Frage der Lastenverteilung ins Zentrum: Wie kann Klimaschutz finanziert werden, und wer soll die Kosten der Transformation tragen? Schließlich hängt die Akzeptanz klimapolitischer Maßnahmen eng damit zusammen, wie diese Belastungen verteilt werden und welchen Prinzipien die Finanzierung folgt. Die Präferenzen von Bürgerinnen und Bürgern hinsichtlich klimapolitischer Maßnahmenpakete sowie die dahinter liegenden Argumentationslinien sind jetzt Thema einer Analyse des Kopernikus-Projekts Ariadne. (ariadneprojekt.de, 8.10.26)
«Antifaschistische Wirtschaftspolitik»: «Die Würde als Ausgangspunkt» In ihrem neuen Buch legt die renommierte Ökonomin Isabella Weber ein wirtschaftliches Programm gegen rechts vor. Das tägliche Leben müsse für alle bezahlbar sein, sagt sie im Gespräch. | Die deutsche Ökonomin Isabella Weber (38) ist Professorin für Volkswirtschaftslehre an der University of Massachusetts Amherst und berät Regierungen und Parteien. Bekannt wurde sie durch Analysen zur Inflation und Vorschläge für strategische Preiskontrollen. Nächste Woche erscheint bei Suhrkamp ihr Buch «Antifaschistische Wirtschaftspolitik». (www.woz.ch, 8.10.26)
Thomas Huber über Laura Dahlmeier: „Ich habe zum Heulen angefangen, weil ich gewusst habe, wir kommen zu spät“ Bei der SZ-Veranstaltung „Was uns der Berg lehrt“ spricht Bergsteiger Thomas Huber über Extremsituationen, über das Scheitern und auch darüber, wie er den Tod von Laura Dahlmeier verarbeitet hat. (www.sueddeutsche.de, 8.10.26)
Menschliche Fehler sind das größte ungelöste Problem Menschliche Fehler bleiben ein wesentlicher Faktor für erfolgreiche Cyberangriffe und stellen Unternehmen zugleich vor Probleme bei Compliance und Sicherheitsinvestitionen. | Das zeigt der aktuelle Cybersecurity Report von Kaseya, für den 1.132 Managed Service Provider (MSPs) und IT-Fachkräfte aus mehr als 60 Ländern befragt wurden. | 68 Prozent der Befragten sehen menschliches Fehlverhalten, etwa durch Social Engineering oder Unachtsamkeit, als größte Bedrohung für die kommenden zwölf Monate. E-Mail-basierte Angriffe folgen mit 55 Prozent auf dem zweiten Platz. | David Baggett, Senior Vice President und General Manager der Security Suite bei Kaseya, sieht deshalb einen anderen Ansatz als entscheidend an: „Bei echter Cyberresilienz geht es nicht darum, Fehler vollständig zu verhindern. Es geht darum, eine Organisation aufzubauen, die solche Fehler verkraftet, also mit Fehlern rechnet, bestehende Einschränkungen berücksichtigt und Systeme entsprechend gestaltet.“ (www.it-daily.net, 8.10.26)
WWF: Wildtierbestände nehmen weiter stark ab Viele Wildtierbestände der Erde nehmen einem heute veröffentlichten WWF-Bericht zufolge weiterhin dramatisch ab. Von 1970 bis 2022 seien die darin erfassten Wirbeltierpopulationen im Durchschnitt um 73 Prozent geschrumpft. | Die größten Rückgänge seien in Flüssen, Seen und anderen Süßwasserlebensräumen zu verzeichnen, hier gab es einen Rückgang von 85 Prozent. An Land gebe es einen Rückgang von 69 Prozent, in den Meeren von 59 Prozent, so der WWF. (orf.at, 8.10.26)
Feuerwerksgegner sind zurück auf den Screens Lead: Bis zur Abstimmung am 29. November werben die Initianten auf bis zu 3850 digitalen Werbeflächen für weniger privates Knallfeuerwerk. (www.persoenlich.com, 8.10.26)
Solar Orbiter hat Ursprung eines rätselhaften Sonnenwind-Knicks aufgespürt Schwere Ionen weisen auf heißes Plasma aus geschlossenen Koronaschleifen hin (www.scinexx.de, 8.10.26)
Neues Konzept in der Zuluftführung - - - Kontrollierte Wohnraumlüftung ist bislang durch definierte Zu- und Ablufträume bekanntermaßen klar gegliedert. In Räumen mit hoher Feuchte-, Geruchs- oder CO2-Belastung (wie Küche, Bad oder Hauswirtschaftsräume) wird die „verbrauchte“ Luft kontinuierlich abgesaugt. In allen anderen Räumen erfolgt eine gemäß Luftwechselrate berechnete Frischluftzufuhr; eingestellt über entsprechende Zuluftventile. Das neu entwickelte System „RAV-Control“ (Room Air Volume-Control) bricht mit diesem Konzept. - Die Zuluftführung ist stattdessen zentralisiert, beispielsweise in einem Treppenhaus oder einem Büroflur, und die Abluftführung wird je nach Belastung in direkter Abhängigkeit von CO2Belastung und Feuchte über automatisch gesteuerte Lüftungsklappen in den angeschlossenen Räumen geregelt. Dank der „intelligenten“ Elektronik (Hersteller: eQ3), die ihre Impulse über Sensoren im RAV-Verteiler bekommt, gelangt aus dem Flur überströmend nur die Luftmenge in den Raum, die für die Einhaltung des geforderten Luftwechsels notwendig ist. - - Prinzip an sich ist nicht neu - Das Prinzip der bedarfsgerechten Versorgung ist dabei nicht neu, sondern vielmehr bereits aus der Flächentemperierung bekannt. Doch wie seinerzeit schon bei den >| (www.ikz.de, 8.10.26)
Licht macht reaktive Wasserstoffatome ohne Metallkatalysatoren nutzbar Neue Methode ermöglicht gezielte chemische Reduktionen unter milden Bedingungen (www.scinexx.de, 8.10.26)
Eine Welt unter Strom Alle Menschen weltweit sollen 2030 Zugang zur Solarenergie haben, fordert ein internationaler Aufruf an die Zivilgesellschaft. Die Technik dafür ist vorhanden, sagt der deutsche Solarforscher Eicke Weber. - (klimareporter.de, 8.10.26)
Rund 20 Creators begleiteten das Filmfestival Die Agentur hat erneut Influencerinnen und Influencer auf ihren Kanälen über das diesjährige Zurich Film Festival (ZFF) berichten lassen. Deren Beiträge erzielten laut eigenen Angaben knapp 400'000 Aufrufe. (www.persoenlich.com, 8.10.26)
ZDF-»Politbarometer«: Gut zwei Drittel sehen AfD als Gefahr für die Demokratie In einer Umfrage zeigt sich mehr als die Hälfte der Befragten offen für fallbezogene Kooperationen mit der AfD. Zwei Drittel sehen die Partei als demokratiegefährdend. (www.zeit.de, 8.10.26)
Zwischen Sex und Ehe-Ideal: Papst räumt Kluft ein In einer Rede hat Papst Leo XIV. eine Kluft zwischen der Art, wie Sexualität gelebt wird und der katholischen Vorstellung der Ehe eingeräumt. Er rief daher die Bischöfe dazu auf, die Seelsorge für Paare und Familien weiterzuentwickeln. (www.krone.at, 8.10.26)
Jill Lepore: Rezepte für die Heilung der Demokratie - Ist ein Arzt im Haus? Jill Lepore fragt auf der Frankfurter Buchmesse nach den Gründen des Niedergangs der Demokratie in Europa und den Vereinigten Staaten. - (www.faz.net, 8.10.26)
Reiches umstrittene Energiegesetze: Demo für die Energiewende Ein breites Bündnis ruft für Freitag zu Protesten gegen die Reform zentraler Energiegesetze auf. Es warnt vor dem Ausbremsen der Erneuerbaren. mehr... (taz.de, 8.10.26)
WWF Living Planet Report 2026 Rückgang der Wildtierbestände weltweit setzt sich fort (www.wwf.de, 8.10.26)
WWF-Biodiversitätsbericht 2026 – Das Artensterben geht weiter – es gibt aber Hoffnung Laut WWF-Biodiversitätsbericht hat die Schweiz Aufholbedarf. Thomas Vellacott, Chef von WWF Schweiz, im Gespräch. (www.srf.ch, 8.10.26)
VBS macht erste Schätzung – Für die Aufrüstung benötigt das VBS bis zu 700 neue Stellen Verteidigungsminister Pfister will möglichst viele Stellen intern kompensieren. Doch dagegen regt sich Widerstand. (www.srf.ch, 8.10.26)
Lehm als Alternative im baulichen Brandschutz Geprüfte Lehmsysteme für den Innenausbau erreichen Feuerwiderstände von 30, 60 und 90 Minuten und verbinden Brandschutz mit Kreislaufwirtschaft. (nbau.org, 8.10.26)
Brandkatastrophe von Crans-Montana: Doris Leuthard trifft italienische Familien in Mailand Die Alt-Bundesrätin stellt die Opfer-Stiftung Beloved nach mehreren Rücktritten neu auf, auch mit Italiens umstrittenem Ex-Botschafter Cornado. Doch eine Millionenzahlung aus der Waadt steht weiter aus. (www.nzz.ch, 8.10.26)
Donald Trump nutzte Steuergelder für Eigenwerbung. Jetzt krebst er zurück, aber die Kontroverse läuft weiter Die Werbefilme sollen den Amerikanern zeigen, wie gut es dem Land geht und was es unter Donald Trump alles erreicht hat. Dass der amerikanische Präsident die Rechnung für seine Kampagne zuerst dem Steuerzahler überliess, droht diese Botschaft aber zu verdrängen. (www.nzz.ch, 8.10.26)
Putin ist überzeugt, gegen das Böse zu kämpfen, und Peter Thiel will sich dem Antichrist entgegenstellen: Die politische Theologie ist wieder da Auch moderne, säkulare Staaten neigen dazu, ihre Politik religiös zu rechtfertigen. Da dies heute wieder vermehrt geschieht, sei Aufklärung notwendiger denn je, fordert Jens Balzer in seinem Buch «Erlösung». (www.nzz.ch, 8.10.26)
Windkraft im Kanton Zürich: Fast die Hälfte des Windstroms käme aus dem Weinland – selbst die linke Kantonsrätin ist skeptisch Das Weinland hat nur vier Sitze im Kantonsparlament. Zugleich könnten dort die meisten Windräder gebaut werden. Die grosse Anzahl sieht sogar die SP-Vertreterin kritisch. (www.tagesanzeiger.ch, 8.10.26)
«Es gibt auch ein schönes Leben mit Demenz»: Betroffene wehren sich gegen die Opferrolle Wie lebenswert ist ein Leben, auf das sich die Dunkelheit herabsenkt? Zwei Schweizer Dokumentarfilme begleiten Menschen, die ihre Erinnerung verlieren – und auf ihrer Würde bestehen. (www.nzz.ch, 8.10.26)
Sozialdemokraten: Mit dem "Projekt 2045" für den Klimaschutz Hitze, ausgetrocknete Flüsse und zunehmende Risiken für Menschen, Natur und Wirtschaft: Die Folgen der Erderwärmung sind unübersehbar. Beim Streitthema Klima will ein neuer SPD-naher Verein nun vorangehen. Von D. Hebestreit.[mehr] (www.tagesschau.de, 8.10.26)
Schadstoffe in Bratpfannen: Wie Sie schädliche PFAS in Pfannen erkennen In Bratpfannen-Beschichtungen stecken teils umweltschädliche PFAS. Nicht immer ist das gut gekennzeichnet. Doch es gibt Hinweise, ob Pfannen die Schadstoffe enthalten. (www.test.de, 8.10.26)
Australia's current wildfire crisis linked to colonial land-use change The global wildfire crisis is often attributed to climate change, a framing that overlooks crucial historical drivers. Biomes at the forefront of this crisis, such as the temperate eucalypt forests of Australia, have seen alarming increases in large, intense wildfires in recent decades. Yet evidence of how colonial land-use change and the disruption of Indigenous fire use altered vegetation structure and fuel dynamics remains scarce. Here we reconstruct 1,000 years of vegetation and fire change in a temperate eucalypt forest in southeastern Australia. Before the British invasion (from 1788 CE), fire use by the Indigenous Gunaikurnai people maintained stable, open woodlands through frequent, fine-grained, low-temperature cultural burning. Colonial disruption drove cascading changes: increased fire temperature, a fourfold rise in eucalypt cover, a shift from open woodland to forest and increased soil erosion. These transformations preceded anthropogenic warming, (www.nature.com, 7.10.26)
Liturgisches Institut der deutschsprachigen Schweiz – Festliche Wort-Gottes-Feier mit Chor: mehrstimmige Sätze aus dem Rise up + Uns ist wichtig: Chöre dürfen und sollen auch in Wort-Gottes-Feiern zum Einsatz kommen. Und Wort-Gottes-Feiern dürfen feierlich sein, besonders an Festtagen. Das Rise up plus bietet einige mehrstimmige Kompositionen. Mit ihnen können Wort-Gottes-Feiern am Sonn- oder Festtag feierlicher gestaltet werden. Wir bieten Ihnen eine Zusammenstellung. (liturgie.ch, 7.10.26)
Europäische Richtungsentscheidung zur Sauberen Luft: Bundesverwaltungsgericht legt Fragen zur Klage der Deutschen Umwelthilfe auf ein wirksames Nat Bundesverwaltungsgericht legt im Klageverfahren der DUH wegen mangelhaftem Nationalen Luftreinhalteprogramm Fragen zur Vorabentscheidung beim EuGH vor | DUH begrüßt europaweite Klarstellung durch angefragte EuGH-Entscheidung, dass Mitgliedsstaaten realistische Prognosen und darauf aufbauende Maßnahmenpläne entwickeln müssen | DUH fordert, Zeitverzug durch EuGH-Vorlage zu vermeiden und effektive Maßnahmen wie die Nachrüstung oder Stilllegung von mehr als acht Millionen Dieselgate-Autos auf Kosten der Dieselkonzerne, ein verschärftes Tempolimit innerorts, auf Autobahnen und außerorts, Verringerung der Intensivtierhaltung und Filterpflicht für Baumaschinen und Holzheizungen umzusetzen (www.duh.de, 7.10.26)
Weshalb die Wahlen in Israel am Herrenstaat nichts ändern werden Bei den israelischen Parlamentswahlen Ende Oktober gibt es keine politische Kraft, die für den Frieden einsteht. Seit dem Scheitern des Friedensprozesses von Oslo konkurrieren verschiedene Schattierungen von rechts. | Um den jetzigen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu und seine rechtsgerichtete Likud-Partei, die Israel insgesamt während drei der letzten fünf Jahrzehnte regiert hat, gruppieren sich zwei rechtsextreme und zwei ultraorthodoxe jüdische Parteien, die die Partnerschaft mit Netanyahu aufrechterhalten wollen. Ihnen gegenüber stehen vier säkulare Parteien, die sich als Oppositionsblock gruppieren, der die regierende Koalition ablösen will. Daneben gibt es die arabischen Parteien sowie ein paar kleinere Listen, allerdings ist unklar, ob auch nur eine von ihnen das Minimum von 3,25 Prozent der gültigen Stimmen erreichen wird, das notwendig ist, um ins Parlament einzuziehen. (www.republik.ch, 7.10.26)
Studienvorstellung: Demokratiereformen gelingen nur gemeinsam – Das Progressive Zentrum Als Moderatorin Elisabeth Niejahr das Publikum zu Beginn der Veranstaltung fragt, wer selbst an Demokratiereformen arbeitet, hebt rund die Hälfte der Gäste im Saal die Hand. Der Auftakt zeigt, wie praxisnah die Ergebnisse der neuen Studie „Demokratiereformen in der Berliner Republik” am 24.09.2026 diskutiert wurden — die Expertise im Publikum spiegelte sich auf dem Podium wieder: Mit Norbert Lammert und Irene Mihalic kommentierten zwei erfahrene Politiker:innen mit unterschiedlichen Standpunkten das Thema des Abends; aber auch weitere Perspektiven kamen ausführlich zu Wort. (www.progressives-zentrum.org, 7.10.26)
Tobias Langenegger will mehr auf den Gemeinderat hören – und er kritisiert den alten Stadtrat Tobias Langenegger, seit 133 Tagen Chef im Stadtzürcher Hochbaudepartement, macht auf Tempo. Der SP-Politiker will die missbräuchlichen Kurzzeitvermietungen rasch stoppen, bei der neuen Bau- und Zonenordnung auf möglichst viele Einwendungen eingehen — und er will mehr mit dem Gemeinderat zusammenarbeiten. | Das habe er sich SVP-Regierungsrat Ernst Stocker abgeschaut, sagte Tobias Langenegger schmunzelnd gegenüber Rathuus. Nämlich, dass er die Journalistinnen und Journalisten zu einem Medienspaziergang eingeladen hat — passenderweise ins Neubauquartier an der Hohlstrasse in Richtung Bahnhof Altstetten. Hier baute die Stadt Zürich in den letzten Jahren die Wohnsiedlung Letzi für 700 Personen aller Generationen. Es sind markante Hochhäuser — für Langenegger ein Beispiel, wie die Stadt „nachhaltig und sozial“ bauen sollte. | Gleichzeitig betonte der SP-Stadtrat, er wolle künftig weniger auf Ersatzneubauten setzen, als vielmehr Bestehendes erweitern. (rathuus.ch, 7.10.26)
Säkularisierung eröffnet neue ökumenische Perspektiven Seine Diagnosen sind messerscharf, die Schlüsse nachvollziehbar. Jan Loffeld hielt die Otto-Karrer-Vorlesung 2026 in der Jesuitenkirche Luzern unter dem Titel «Ökumene in neuen Koordinaten? Postkonfessionelle Perspektiven in einer nachchristlichen Gesellschaft». | Das Fragezeichen im Titel der Veranstaltung hätte es hier nicht gebraucht. Denn für den Pastoraltheologen steht fest, dass die Kirchen im 21. Jahrhundert alle vor den gleichen Herausforderungen stehen, wenn sie noch Teil der gesellschaftlichen Entwicklungen sein wollen. Dazu gab er auch gleich Anregungen für ökumenische Präsenz. (www.unilu.ch, 7.10.26)
Jahrestag des Hamas-Überfalls auf Israel: Greta Thunberg nimmt an pro-palästinensischer Demo in Berlin teil In Berlin versammelten sich Hunderte, um am Jahrestag des Hamas-Massakers gegen Israel zu protestieren. Darunter war die Aktivistin Greta Thunberg. (www.zeit.de, 7.10.26)
Lutz Seilers „Das tickende Herz“: Ostdeutscher Dichter reist ans Ende der Welt Eine Wunde in der Hand, eine rätselhafte Frau und eine Reise bis in die kasachische Steppe: Lutz Seilers neuer Roman klingt nach einem großen Abenteuer. Tatsächlich erzählt er davon, wie unzuverlässig Geschichten sein können (www.freitag.de, 7.10.26)
Organoide Das Themenpapier beleuchtet biomedizinische, ethische und rechtliche Aspekte im Zusammenhang mit Organoiden. Zum Testen von Wirkstoffen für Medikamente werden Organoide bereits verwendet. In Zukunft könnten sie auch für Therapien eingesetzt werden oder sogar als Komponenten für neuartigeComputer. (www.ta-swiss.ch, 7.10.26)
STROMNETZ, ENERGIEVERSORGUNG UND ERNEUERBARE ENERGIEN: WAS DIE HERBSTSESSION 2026 HINTERLASSEN HAT dreiwöchigen Debatten ging die Herbstsession 2026 mit mehreren wichtigen Beschlüssen zur Energiezukunft der Schweiz zu Ende. Stromnetz, Versorgung, Investitionen und erneuerbare Energien: Die eidgenössischen Räte haben mehrere Leitlinien bestätigt, die die Energiepolitik in den kommenden Jahren prägen werden. | Das Parlament hat die Revision des Elektrizitätsgesetzesabgeschlossen. Der Text zielt darauf ab, die Verfahren für den Bau und den Ausbau des Stromnetzes zu verkürzen, was als unverzichtbar gilt, um mehr erneuerbare Energie zu integrieren und den steigenden Strombedarf zu decken. Einer der letzten Diskussionspunkte betraf die Behandlung von Projekten, die durch geschützte Moore führen, was das Streben nach einem Gleichgewicht zwischen Infrastrukturentwicklung und Umweltschutz verdeutlicht. Der Entwurf wurde schlussendlich in beiden Kammern mit sehr großer Mehrheit angenommen. (energeiaplus.com, 7.10.26)
E-Auto-Boom kostet Milliarden: Halter müssen mehr bezahlen Finanzielle Förderungen für mehr E-Auto-Käufe. Tankrabatt gegen immens gestiegene Benzin- und Dieselpreise. Und gleichzeitig löscht die Energiewende die Spritsteuer nach und nach aus — weniger CO2-Emissionen lassen auch die Steuereinnahmen sinken. Verschiedene Modelle stehen jetzt im Fokus, um die Lücke im Bundeshaushalt zu schließen. Eine kommentierende Analyse. (www.basicthinking.de, 7.10.26)
Neue Karte soll tödliche Wanderunfälle verhindern Jedes Jahr verunfallen Dutzende Menschen beim Wandern tödlich, meist durch Stürze in steilem Gelände. Ein neues, digitales Ampelsystem soll Wandernde künftig besser vorbereiten. | Um Unfälle zu vermeiden, plant die BFU zusammen mit dem Schweizer Alpenclub (SAC) und dem Dachverband Schweizer Wanderwege ein neues digitales Kartenwerkzeug. | «Wir wollen eine Karte, die auf einen Blick zeigt, wie ausgesetzt ein Weg ist», so Baumann. Ein Ampelsystem von Grün bis Rot soll auf der Karte zeigen, wie steil das Gelände unmittelbar neben dem Wanderweg abfällt. (www.swissinfo.ch, 7.10.26)
SPD-Bundestagsfraktion fordert Parteispendendeckel – LobbyControl begrüßt Vorstoß Die SPD-Bundestagsfraktion hat auf ihrer gestrigen Sitzung einen Forderungskatalog für die Resilienz des Rechtsstaates gegen autoritäre Angriffe beschlossen, den sie in die Koalition einbringen wird. Ein Kernelement ist ein Parteispendendeckel von 100.000 Euro pro Spender*in pro Jahr. (www.lobbycontrol.de, 7.10.26)
Neue Studie: Wie Deutschlands Stromversorgung sicher werden könnte - Die Wirtschaftsweise Grimm schlägt vor, beim Strom stärker auf den Markt zu setzen. Nur: Dafür gibt es kein Vorbild – und auch die Politik ist nicht überzeugt. - (www.faz.net, 7.10.26)
Porsche: Zukunft bei Porsche heißt: Benzin! Klasse statt Masse, zurück zum Verbrenner, damit will Porsche raus aus der Krise. Den Auftakt macht ein ultraexklusiver Superrenner – eher ungeeignet zum Brötchenholen. (www.zeit.de, 7.10.26)
Nach Parmelin-Rücktritt – Wirtschaftsminister Beat Jans? SP vor einer historischen Chance Beat Jans werden Wechselgelüste ins Wirtschaftsdepartement nachgesagt. Bürgerliche hoffen aber auf Martin Pfister. (www.srf.ch, 7.10.26)
Luftverschmutzung: Das Luftreinhalteprogramm landet vor dem EuGH - Wie aktuell müssen die Prognosen der Bundesregierung für Maßnahmen zur Minderung von Luftschadstoffen sein? In dem Rechtsstreit muss jetzt erst geklärt werden, was das EU-Recht sagt. - (www.faz.net, 7.10.26)
3. Jahrestag des Hamas-Überfalls auf Israel: "Der Schmerz sitzt tief" Für Israel wird der 7. Oktober noch lange ein Trauma bleiben. Drei Jahre nach dem Hamas-Überfall fühlen viele in Israel nicht nur Trauer, sondern sind enttäuscht von den eigenen Behörden und der Weltgemeinschaft. Von Julio Segador.[mehr] (www.tagesschau.de, 7.10.26)
KI und Sicherheit: Unkontrollierte OpenAI-Bots legten Wikipedia lahm und manipulierten Inhalte Im Mai verursachten «abtrünnige» KI-Agenten von OpenAI einen Ausfall der Online-Enzyklopädie. Sie stellten Millionen automatisierter Anfragen und nahmen unerlaubte Bearbeitungen vor. (www.tagesanzeiger.ch, 7.10.26)
Erntehelfer zu 14 Stunden Arbeit pro Tag gezwungen Südlich von Rom sollen Migrantinnen und Migranten dazu gezwungen worden sein, bis zu 14 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche zu arbeiten. Die Menschen seien bei Regen und großer Hitze auf Feldern eingesetzt worden, teilten die Behörden mit, die nun ermitteln. (www.krone.at, 7.10.26)
Wehrdienst in der russischen Armee: Energydrinks gegen die Einberufung In Russland müssen auch offensichtlich untaugliche Männer Wehrdienst leisten. Dann werden sie im Angriffskrieg in der Ukraine verheizt. mehr... (taz.de, 7.10.26)
In Wien gibt es die erste Atomkernuhr der Welt Wien hat die erste Atomkernuhr der Welt. Ein Team um Thorsten Schumm von der TU Wien hat eine solche erfolgreich realisiert und berichtet darüber im Fachblatt „Nature“. Damit gehen neue Türen in Technik und Forschung auf. (www.krone.at, 7.10.26)
«Putsch gegen die direkte Demokratie»: Das Parlament will kantonale Mindestlöhne übersteuern, nun lancieren die Gewerkschaften den Abstimmungskampf Der Mindestlohn ist ein politischer Dauerbrenner in der Schweiz. Die Befürworter wollen damit die Kaufkraft stärken. Die Gegner sehen darin eine Schwächung der erfolgreichen Sozialpartnerschaft. (www.nzz.ch, 7.10.26)
BEG-Förderung 2026: Zahlreiche Änderungen bei der Bundesförderung für effiziente Gebäude Die Bundesförderung für effiziente Gebäude wird 2026 radikal verändert. Erfahren Sie, wie sich Zuschüsse beim Heizungstausch rapide reduzieren. (nbau.org, 7.10.26)
„Wer die Zukunft bauen will, muss Kreisläufe schließen“ Zirkuläres Bauen revolutioniert die Architektur. Wie können Gebäude zu wertvollen Ressourcen werden? Ein spannendes Interview mit Daja Goesmann. (nbau.org, 7.10.26)
Ewigkeitschemikalien in der Schweiz: Jeder Zehnte müsste sich laut Ärzten wegen PFAS medizinisch abklären lassen Die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz fordern kostenlose Bluttests für besonders belastete Personen. Der Bund lehnt eine breite Testung aus Kostengründen ab. (www.tagesanzeiger.ch, 7.10.26)
Tourismus und Klimawandel: «Die Logik bleibt dieselbe»: Im Winter ist er Skilehrer, im Sommer gibt er Bikekurse Berggebiete müssen gegen den Schneemangel ankämpfen. Das Beispiel von Maël Huguelet zeigt, wie es gehen könnte – aber auch dieses Modell hat Grenzen. (www.tagesanzeiger.ch, 7.10.26)
Wie Gebäude gut altern: Nachhaltigkeit beginnt an der Oberfläche Nachhaltigkeit im Bauwesen neu gedacht: Wie mineralische Farben Gebäude langlebig machen und Ressourcen schonen. Ein Blick auf KEIMFARBENs innovative Ansätze. (nbau.org, 7.10.26)
Wissen, Macht, Beteiligung und Gerechtigkeit in der globalen Umweltpolitik "COPs" gibt es nicht nur zum Klimawandel. Auf UN-Vertragsstaatenkonferenzen wird auch über den Erhalt der Biodiversität oder den Schutz von Böden verhandelt. Was sagt ein Vergleich dieser Verhandlungen über den Wandel in der globalen Umweltpolitik? Eindrücke aus Nairobi, Ulan Bator, Peking und Shanghai. - (klimareporter.de, 7.10.26)
Kasachstan: Religionen beraten über Ethik für KI - - Welche Verantwortung tragen Religionen beim Einsatz Künstlicher Intelligenz? Darüber beraten an diesem Mittwoch Vertreter verschiedener Glaubensgemeinschaften in der kasachischen Hauptstadt Astana. Im Mittelpunkt stehen ethische Leitlinien für KI im religiösen Bereich sowie der Beitrag der Religionen im Kampf gegen den Klimawandel. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 7.10.26)
Klimawandel gefährdet Sardinen - das "Superfood der Adria" Einst standen Sardinenfabriken für den industriellen Aufbruch an der kroatischen Küste. Nun bedrohen Klimawandel und Fischschwund den verbliebenen Rest der Branche. Doch der Tourismus ist keine nachhaltige Alternative. (www.dw.com, 7.10.26)
„Berlin wäre nicht sicher mit einer linken Bürgermeisterin“ Volker Beck, Präsident der Deutsch-Israelitischen Gesellschaft, warnt vor einer Regierungsbeteiligung der Linken in Berlin: „Seit dem 7. Oktober 2023 hat sich ein neuer Strom an Mitgliedern in die Partei begeben. Deren Kernideologie ist der Hass auf Israel.“ (www.welt.de, 7.10.26)
Polestar gegen fossile Treibstoffe Die Zürcher Agentur hat für die schwedische Elektroautomarke drei Sujets entwickelt. Sie stellen den Verbrauch von Erdöl im Strassenverkehr infrage und sind derzeit schweizweit auf Plakaten und online zu sehen. (www.persoenlich.com, 7.10.26)
Nachhaltige Architektur ist eine schöne Chimäre Nachhaltige Architektur als Herausforderung: Ist ein Umdenken in der Bauwirtschaft möglich? Inspirierende Projekte und neue Perspektiven eröffnen Chancen. (nbau.org, 7.10.26)
Papst bei Generalaudienz: Den Glauben im Alltag sichtbar machen - - In einer von Konsum, Leistungsdruck und Informationsflut geprägten Welt darf der Mensch nicht auf Besitz und Erfolg reduziert werden. Aufgabe der Kirche und des Gottesvolkes ist es, das Reich Gottes schon heute durch „persönliche Heiligkeit und geschwisterliche Liebe“ in die Welt zu tragen. Das betonte Papst Leo diesen Mittwoch in der Fortsetzung seiner Katechesenreihe zur Pastoralkonstitution „Gaudium et spes“. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 7.10.26)
Bremen regelt religiöse Symbole bei der Polizei In Bremen und Bremerhaven dürfen Polizisten bei bestimmten Einsätzen keine sichtbaren religiösen oder weltanschaulichen Symbole und Kleidungsstücke tragen. Das sieht eine Verordnung vor. (hpd.de, 7.10.26)
Papst: Zeit und Raum für Schönheit - - Papst Leo hat an die wichtige Rolle der Kontemplation im digitalen Zeitalter erinnert. „In einem von Technologie geprägten Zeitalter, in dem Effizienz und Gewinn oft im Vordergrund stehen, ist es von großer Bedeutung, dass wir weiterhin einen Geist der Kontemplation pflegen und der Schönheit Zeit und Raum geben.“ - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 7.10.26)
Internationale Berufstitel für die Branche Seit dem 1. Oktober dürfen Absolventinnen und Absolventen der eidgenössischen Prüfungen in Kommunikation international verständliche Bezeichnungen führen, und zwar auch rückwirkend. Grundlage ist eine Revision des Berufsbildungsgesetzes. Der Dachverband der kommerziellen Kommunikation begrüsst die Änderung. (www.persoenlich.com, 7.10.26)
Berufslehre unter Druck: Lehrbetriebe ächzen unter Flut neuer digitaler Tools Die Digitalisierungsoffensive schüttelt die Lehrbetriebe durch. Selbst erfahrene Berufsbildner sind am Limit. Swissmem bedauert die eigene, unausgereifte Plattform. (www.tagesanzeiger.ch, 7.10.26)
Neuer „YOUCAT Love Forever“ mit Vorwort von Leo XIV. vorgestellt - - In Rom ist die dritte Auflage des Jugendbuchs „YOUCAT Love Forever“ vorgestellt worden. Das Buch richtet sich an junge Menschen, die sich auf das Sakrament der Ehe vorbereiten oder sich mit dem Thema Liebe im Licht des katholischen Glaubens auseinandersetzen. Die neue Auflage enthält ein Vorwort von Papst Leo XIV. sowie ein Nachwort von Papst Franziskus. Das Buch gehört zur YOUCAT-Reihe, die sich mit zentralen Fragen des katholischen Glaubens an junge Menschen richtet. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 7.10.26)
Optogenetik: Licht ist an – sehen wir was? Die Medizinnobelpreisträger helfen, das Hirn zu durchleuchten. Nur sehen sie nicht, wie sich Gefühle oder Verhalten formen. In Wahrheit haben wir eine Behörde im Kopf. (www.zeit.de, 7.10.26)
Steigende Produktion: Die deutsche Wirtschaft verkraftete die Hitzewelle recht gut - Im Sommer wurden mit der Hitzewelle und dem Niedrigwasser im Rhein dramatische Folgen für die deutsche Wirtschaft an die Wand gemalt. Jetzt zeigt sich: Die Unternehmen haben sich gut geschlagen. - (www.faz.net, 7.10.26)
Emissionsfreier Nahverkehr: Hürden für die Elektroflotte - In einer Studie der Deutschen Umwelthilfe schneidet auch Frankfurt beim Elektrobus-Angebot schlecht ab. Das liegt nicht an den Zielen der Klimapolitik. - (www.faz.net, 7.10.26)
Wärmewende im Gebäudebestand: EnerCube und Panasonic gehen strategische Partnerschaft ein - - - EnerCube entwickelt und fertigt Wärmepumpen-Heizzentralen, die den Umstieg von Öl- und Gasheizungen auf eine nachhaltige Wärmeversorgung in bestehenden Gebäuden ermöglichen. Das Unternehmen aus Salzburg bündelt dafür Wärmepumpen und die erforderliche Heiztechnik in einer vollständigen Einheit – den sogenannten Cubes - die außerhalb eines Gebäudes aufgestellt werden. Nun erweitert EnerCube seine bestehende Produktpalette um eine neue Modellreihe und gewinnt dafür mit Panasonic als strategischen Partner. Die Zusammenarbeit wird erstmals auf der Expo Real in München vorgestellt. Der Marktstart der neuen EnerCube-Modellreihe ist ab 2027 in Deutschland und Österreich geplant. Weitere Märkte sollen folgen. - - Vorgefertigte Heizzentralen für den seriellen Heizungstausch - Bei der Umrüstung bestehender Gebäude auf eine nachhaltige Wärmeversorgung treffen Immobilieneigentümer und Bestandshalter häufig auf ähnliche Herausforderungen: wenig Platz im Technikraum, aufwendige Installationsarbeiten, begrenzte Fachkräftekapazitäten und hohe Anforderungen an den Schallschutz. EnerCube begegnet diesen Herausforderungen mit vorgefertigten Heizzentralen. Die einzelnen Komponenten werden bereits >| (www.ikz.de, 7.10.26)
Klimawandel verändert die atmosphärische Zirkulation im Nordatlantik Klimamodell zeigt häufigere Westwindlagen und schwächere natürliche Schwankungen (www.scinexx.de, 7.10.26)
Israel-Kritik: „Muss man sich gefallen lassen“ Seit Jahren kaum große Interviews, dafür Botschaften über Social Media. Doch in New York zeigte Alexander Van der Bellen plötzlich eine andere Seite. Ausgerechnet beim Thema Israel wurde der Bundespräsident ungewöhnlich deutlich. Und das sorgt gerade heute für Brisanz. (www.krone.at, 7.10.26)
Besuch bei Swisstopo | Dank den fliegenden Vermessern wissen wir, wie die Schweiz gerade aussieht Seit 100 Jahren fotografiert der Flugdienst von Swisstopo die Schweiz. Die Bilder dienen als Basis für präzise Karten. Wir schauen den Paparazzi der Lüfte und dem Bodenpersonal in Wabern über die Schulter. | Swisstopo vermisst seit 100 Jahren die Schweiz systematisch mit Spezialflugzeugen. | Die Kamera der Marke Leica DMC-4S, die dabei im Einsatz ist, kostet fast eine halbe Million Franken. | Nach Naturkatastrophen liefert Swisstopo via «Rapid Mapping» sofort Luftbilder für Einsatzkräfte. | Satellitenbilder gelten als Ergänzung, ersetzen den Flugdienst jedoch bis heute nicht. (www.tagesanzeiger.ch, 7.10.26)
Oberflächenkühlung ohne Strom: Material schickt Hitze ins Weltall Ganz ohne Elektrizität und teure Nebenkosten die eigenen vier Wände im Hochsommer angenehm kühl halten? Eine neuartige Methode zur Kühlung ohne Strom verspricht genau das, indem sie Wärme als unsichtbare Infrarotstrahlung direkt in das eiskalte Weltall ableiten soll. | Im Rahmen der globalen Energiewende geht es nicht nur darum, wie Strom umweltfreundlich produziert wird, sondern auch darum, wie er im Alltag eingespart werden kann. Massive Energiefresser sind etwa herkömmliche Klimaanlagen. Ein Forscherteam des Instituto de Micro y Nanotecnología hat nun eine vielversprechende Alternative demonstriert. Die sogenannte passive tageszeitliche Strahlungskühlung: Passive Daytime Radiative Cooling (PDRC). | Das Prinzip basiert auf zwei einfachen Mechanismen, bei denen ein neues nanostrukturiertes Polymer einerseits Sonnenlicht reflektiert und andererseits Hitze in den Weltraum ableitet. Es macht sich dabei eine gewisse Eigenschaft zunutze. (www.basicthinking.de, 7.10.26)
WMO-Bericht zu Weltwasserressourcen: Kontinente trocknen weltweit aus | Johannes Gutenberg-Universität Mainz an aktuellem Bericht der Weltorganisation für Meteorologie maßgeblich beteiligt Der weltweite Wasserkreislauf gerät immer weiter aus dem Gleichgewicht. Extreme Trockenheit und Überflutungen sind die Folgen. Das zeigt der heute veröffentlichte diesjährige Bericht der World Meteorological Organization (WMO) zum Stand der globalen Wasserressourcen, "State of Global Water Resources 2025". "Die Gesamtmasse an Wasser, das auf den Kontinenten gespeichert ist, nimmt kontinuierlich ab", sagt Prof. Dr. Robert Reinecke vom Geographischen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), der von Beginn an maßgeblich an der Erstellung des seit 2022 jährlich erscheinenden Berichts beteiligt ist. Das zeige sich zum Beispiel an den Flüssen: "Seit 2021 ist die Gesamtwassermenge der Flüsse weltweit konsistent kleiner als im Vergleichszeitraum 1991 bis 2020. Das vergangene Jahr gehört mit zu den trockensten der letzten 35 Jahre. In 2025 führten die Flüsse in 36 Prozent der Fläche aller Einzugsgebiete weltweit weniger Wasser als in diesem Vergleichszeitraum." (presse.uni-mainz.de, 7.10.26)
Archivmaterial als digitale Erzählung Die Agentur hat für die Universität Freiburg und das Gosteli-Archiv die Plattform umtun.ch gestaltet und entwickelt. Diese zeigt Menschen, die bestehende Verhältnisse hinterfragt und gesellschaftlichen Wandel angestossen haben. Vom Studio stammt auch das Erscheinungsbild des Projekts. (www.persoenlich.com, 7.10.26)
Der Sommer der Wahrheit Mehr als die Hälfte des europäischen Kontinents war im Sommer 2026 zeitweise gesundheitsgefährdender Hitze ausgesetzt. Besonders betroffen war Westeuropa. Zu einem politischen Umdenken hat das nicht geführt. - (klimareporter.de, 7.10.26)
Neue Chancen für Speicher und Ladepunkte Die Bundesnetzagentur hat neue Regeln zur Marktintegration von Speichern und bidirektionalen Ladepunkten festgelegt. Die Reaktionen der Verbände sind positiv. Nun haben Netzbetreiber und Messstellenbetreiber ein Jahr Zeit für die Umsetzung. (www.energiezukunft.eu, 7.10.26)
Zwischen Wärmeplan und Wirklichkeit Viele europäische Städte haben ambitionierte Klimaziele für den Wärmesektor. Doch beim tatsächlichen Ausstieg aus Gas, Kohle und Öl hapert es vielerorts noch. Ein Greenpeace-Ranking zeigt, wo die Wärmewende vorankommt – und wo fossile Lock-ins drohen. (www.energiezukunft.eu, 7.10.26)
Deutschland verfehlt sein Sechs-Milliarden-Versprechen Auf der internationalen Bühne hatte Deutschland sechs Milliarden Euro ab 2025 für Klimaschutz und Klimaanpassung in ärmeren Ländern versprochen. Dieses Ziel wurde deutlich verfehlt, wie neue Zahlen aus Entwicklungs- und Umweltministerium zeigen. (www.energiezukunft.eu, 7.10.26)
Elektroautos: BYD hängt den Rivalen Tesla ab - Mit einer konsequenten Exportstrategie baut BYD seinen Vorsprung auf Tesla weiter aus. Wachstum finden die Hersteller von Elektroautos derzeit nur noch in Europa und in einigen Schwellenländern. - (www.faz.net, 7.10.26)
Hackerangriff auf Solaranlagen: Deutschland war nur einen Knopfdruck vom Superblackout entfernt Ein Hacker hätte Hunderttausende Solaranlagen abschalten und so einen großflächigen Stromausfall verursachen können. Zum Glück war es einer von den Guten. Dieses Mal. (www.zeit.de, 7.10.26)
«Jugendliche werden plötzlich zu Experten ihrer Religion gemacht» Der Nahostkonflikt setzt jüdische und muslimische Jugendliche auch in der Schweiz unter Druck. Religionsforscher Andreas Tunger-Zanetti erklärt, was Zuschreibungen auslösen und wie der Dialog gelingen kann. (www.beobachter.ch, 7.10.26)
Obstbäume blühen im Oktober – schwächt sie das fürs nächste Jahr? Bäume treiben kurz vor dem Winter noch mal aus: Ist das eine Folge des Hitzesommers oder der Stürme? Jedenfalls könnte es Auswirkungen auf die nächste Ernte haben. Auch im Garten eines Nationalrates. (www.schweizheute.ch, 7.10.26)
Nachhaltige Dämmstoffplatten aus Feuchtwiesen - - Das Fraunhofer WKI hat eine nachhaltige Alternative zu Holzfaser-Dämmstoffplatten aus Paludi-Biomasse entwickelt. Das Material stammt von Moor- und Nasswiesenflächen. - - (www.geb-info.de, 7.10.26)
Forschung:Aus Wärme wird Kälte - ohne Strom - - Forschende des KIT und der Universität Tsukuba haben das erste wärmegetriebene elastokalorische Kühlsystem entwickelt, das Abwärme und Sonnenenergie für eine nachhaltige Kühlung nutzbar macht. - - (www.geb-info.de, 7.10.26)
Erster Nachweis von schwerem Methanol im Weltraum Methanol mit schwerem Wasserstoff gilt als Saatkorn komplexer organischer Moleküle und lässt nachverfolgen, wie Sterne und Planeten aus extrem kaltem interstellarem Gas und Staub entstehen (www.mpg.de, 7.10.26)
Kiews Doppelstrategie trifft Russlands Öl Inmitten verstärkter ukrainischer Angriffe auf Ölraffinerien in Russland und unter dem Druck internationaler Sanktionen gerät die russische Ölbranche zunehmend unter Druck. Der Kreml senkte seine Prognose für die Ölproduktion heuer auf den niedrigsten Stand seit 17 Jahren, wie die Nachrichtenagentur Reuters am Montag berichtete. Zudem ist Moskau verstärkt auf Treibstoffimporte angewiesen. (orf.at, 6.10.26)
Wir haben heute das AKW-Referendum offiziell eingereicht | Und was für ein Erfolg! 131'793 Unterschriften haben wir gegen das Atom-Gesetz eingereicht! Dank dieses Sammelerfolgs können wir die riskante Atomkehrtwende von Bundesrat Rösti nächstes Jahr an der Abstimmungsurne stoppen. | @energiestiftung.ch on Bluesky (bsky.app, 6.10.26)
Leibniz-Gemeinschaft: Verbindliche Ziele Verpflichtendes Vorschuljahr, einheitliche Bildungsziele, Sprachtests: Die Deutschen wünschen sich mehr Verbindlichkeit in der frühkindlichen Bildung. Das zeigt das ifo Bildungsbarometer 2026. | Eine deutliche Mehrheit der Deutschen spricht sich für mehr verpflichtende Maßnahmen bei der frühkindlichen Bildung aus: 72 Prozent halten ein verpflichtendes Vorschuljahr für geboten, 79 Prozent wollen bundesweit einheitliche verbindliche Bildungsziele. Eine überwältigende Mehrheit (89 Prozent) stimmt zudem für verpflichtende Sprachtests im Alter von viereinhalb Jahren. Das zeigt das ifo Bildungsbarometer 2026. „Frühkindliche Bildung legt wichtige Grundlagen für die kognitive, sprachliche, soziale und emotionale Entwicklung von Kindern“, sagt Ludger Wößmann, Leiter des ifo Zentrums für Bildungsökonomik. „Deshalb ist es wichtig, dass alle Kinder eine qualitativ hochwertige frühkindliche Bildung erfahren.“ (www.leibniz-gemeinschaft.de, 6.10.26)
Wie die Mythen um die Nosferatu-Spinne der Forschung helfen Sie erinnert an den gleichnamigen Vampir und erweckt darum immer wieder Aufmerksamkeit: die Nosferatu-Spinne. Die Wissenschaft nutzt das, um das Verhalten des Tiers zu erforschen. | Auch in der Schweiz nehmen die Beobachtungen von Zoropsis spinimana in der zweiten Jahreshälfte zu, wie Serena Pedraita bestätigt. Sie ist Leiterin der Koordinationsstelle für Wirbellose bei Info FaunaExterner Link, dem nationalen Daten- und Informationszentrum für die Schweizer Fauna. | «Jedes Jahr steigt die Anzahl der an Info Fauna gemeldeten Beobachtungen zwischen September und November», berichtet sie. Das hänge mit dem Temperaturabfall im Freien zusammen, dem Rückzug der Spinne ins Innere von Häusern und der dadurch ausgelösten medialen Aufmerksamkeit. (www.swissinfo.ch, 6.10.26)
Leibniz-Gemeinschaft: Resiliente Infrastruktur DFG und EU fördern den Aufbau belastbarer Dateninfrastrukturen — als Grundlage für Forschung, Innovation und digitale Souveränität in Deutschland und Europa. | Die ZBW — Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft erhält rund 2,2 Millionen Euro Drittmittel für fünf Projekte zum Aufbau resilienter Forschungsdateninfrastrukturen in Deutschland und Europa. Ziel ist es, Forschungsdaten und digitale Dienste über Institutions- und Ländergrenzen hinweg besser zu vernetzen und dauerhaft nutzbar zu machen. | Forschungsdateninfrastrukturen sind eine Voraussetzung für digitale, datenintensive und KI-gestützte Wissenschaft. Damit sie langfristig tragfähig, souverän und resilient sind, müssen Daten und Dienste zuverlässig verfügbar, nachhaltig betrieben und nach klaren Regeln vertrauenswürdig nutzbar sein. Zugleich müssen sie dort, wo es für Forschung und Innovation sinnvoll und erforderlich ist, über unterschiedliche Systeme, Fachcommunities und Länder hinweg miteinander verbunden sein. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 6.10.26)
Elektrifizierung der Busflotten im Städtevergleich: Deutsche Umwelthilfe fordert beschleunigte Elektrifizierung und sofortigen Stopp von Verbrenner-Neubeschaffungen DUH-Studie zum ÖPNV-Busbestand und geplanten Neubeschaffungen der 40 größten Städte Deutschlands: Fast 80 Prozent der Busse sind Diesel-Busse | Nur drei Großstädte erhalten die Grüne Karte (Mannheim, Freiburg, Karlsruhe), 19 erhalten die Rote Karte | Große Unterschiede zwischen den Städten: Kein einziger E-Bus in Augsburg, Essen, Wuppertal, Krefeld und Magdeburg; in Mannheim, Freiburg und Karlsruhe fährt mehr als die Hälfte der Busse elektrisch | DUH fordert auch zur flächendeckenden Einhaltung der neuen verschärften EU-Luftreinhaltevorschriften die vollständige Elektrifizierung städtischer Busflotten bis spätestens 2030, keine neuen Verbrenner-Busse und eine langfristig gesicherte Finanzierung (www.duh.de, 6.10.26)
«Radical Choices» – ein Game gegen online-Radikalisierung Schweizer Jugendliche verbringen einen grossen Teil ihres Alltags online und stossen dabei auch auf radikale Inhalte. Das Serious Game «Radical Choices» setzt genau hier an: Es simuliert solche Inhalte und schafft einen niederschwelligen Einstieg für Gespräche in Schule und Sozialarbeit. Jeannie Schneider, Partnerin des Think & Do Tank Dezentrum, erklärt wie Präventionsarbeit spielerisch zustande kommt. | Schweizer Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren verbringen im Schnitt rund sechseinhalb Stunden online. Dieses Jahr hat die Recherche «Alpha Boys» von News Plus Hintergründe des SRFs eindrücklich gezeigt, wie schnell es gehen kann, bis Jugendliche auf Plattformen wie TikTok mit radikalen Inhalten in Berührung kommen. Für den Podcast hat das Team verschiedene Fake-Accounts für fiktive 15-jährige Jungs erstellt. Diese Accounts kamen durchschnittlich schon nach fünf Minuten mit Inhalten der sogenannten «Manosphere» in Kontakt. (www.religion.ch, 6.10.26)
Gender Pay Gap bei Künstlicher Intelligenz: Weibliche KI wird schlechter bezahlt Selbst bei Künstlicher Intelligenz können Geschlechterstereotype das Verhalten von Menschen beeinflussen. In einem Experiment wurde eine weiblich präsentierte KI im Schnitt deutlich geringer finanziell belohnt als eine männlich präsentierte. Technisch waren beide KIs identisch. | Der Gender Pay Gap macht geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Bezahlung in der Arbeitswelt sichtbar. Seit 2019 sind die Werte in Deutschland zwar gesunken, lagen im Jahr 2025 jedoch noch immer bei 16 Prozent. | Wie tief geschlechtsspezifische Rollenbilder in der Arbeitswelt verankert sein können, zeigt eine neue Studie der University of Limerick in Zusammenarbeit mit der Universität Zürich und der SKEMA Business School. Demnach wirken sich diese Muster nicht nur auf Menschen aus, sondern auch auf den Umgang mit Künstlicher Intelligenz. (www.basicthinking.de, 6.10.26)
Joschka Fischer, Wolfgang Thierse und Co. – Prominente warnen vor Rot-Grün-Rot in Berlin Frühere Spitzenpolitiker von SPD, Grünen und CDU wenden sich gegen Rot-Grün-Rot in Berlin. Sie sähen gemeinsame Grundüberzeugungen zu Rechtsstaat und Demokratie nicht gesichert, heißt es in einem Appell. (www.welt.de, 6.10.26)
#cleanmountains | Wir setzen uns für saubere Berge ein | Lass nichts zurück ausser deine Fussabdrücke. Nimm nichts mit ausser deine Eindrücke. Liegen gelassener Abfall beeinträchtig nicht nur die Schönheit der Natur und Landschaft, sondern gefährdet Tiere und Pflanzen und vergiftet die Umwelt. Wir sensibilisieren Bergsportler, möglichst wenig Spuren zu hinterlassen und tun selber einiges für saubere Berge. | Damit die Berge sauber bleiben, reichen schon wenige kleine Optimierungen in der Tourenplanung und im persönlichen Verhalten. Wir erklären dir, was du für saubere Berge machen kannst und was du über das Thema Abfall sonst noch wissen solltest. Der SAC engagiert sich für saubere Berge — unter anderem mit der Durchführung von Clean-Ups rund um SAC-Hütten. (www.sac-cas.ch, 6.10.26)
Gallium aus Abwasser: Firma aus Dresden fischt Rohstoffe aus dem Abfluss Die Chipindustrie benötigt seltene Metalle. Bislang landen viele dieser wertvollen Rohstoffe ungenutzt im industriellen Abwasser. Das Dresdner Start-up Siderogain will das mit einer biologischen Fangmethode ändern und etwa Gallium aus dem Abwasser retten. | Das Dresdner Start-up Siderogain verwandelt industrielles Abwasser in eine wertvolle Rohstoffquelle. Die Ausgründung des Helmholtz-Instituts Freiberg für Ressourcentechnologie nutzt biologische Fängermoleküle, um kritische Technologiemetalle aus Prozessabwässern zu filtern. | Denn in der Halbleiterfertigung fallen täglich Unmengen an Wasser mit geringen Spuren von Gallium, Indium oder Germanium an. Doch ohne diese Metalle läuft in modernen Smartphones, Solarzellen oder Displays schlichtweg gar nichts. (www.basicthinking.de, 6.10.26)
Transitlawine rollt: Heuer schon 1,9 Millionen Lkw Die Brennerautobahn in Tirol ist die meistbefahrene Straßenverbindung über den Alpenhauptkamm. Im September wurden auf hohem Niveau wieder mehr Transit-Lkw und Autos registriert. Auch im Jahresvergleich geht es immer noch weiter nach oben. (www.krone.at, 6.10.26)
Berliner Ordnungsamt: Eine gemäßigt unterwürfige Frage an die Blume Demokratie Manchmal geht’s ganz leicht, wenigstens kleine Dinge zu bewegen. Man muss es nur wagen – etwa auf dem Amt. mehr... (taz.de, 6.10.26)
Geld für Klimaschutz in armen Ländern: Versprechen gebrochen Schwarz-Rot zahlt dem Globalen Süden versprochene Hilfsgelder nicht aus. Stattdessen verschärft Deutschland Schuldenspiralen in armen Ländern. mehr... (taz.de, 6.10.26)
Schwester Samuelle: Von Gott und der Kirche verlassen - In Lourdes kam der Papst mit Opfern zusammen, die als Minderjährige missbraucht wurden. Doch das Leid der Ordensfrauen wird in der Kirche weiter ausgeblendet. - (www.faz.net, 6.10.26)
SP, Grüne, GLP, teils Mitte – Referendum gegen neue AKW in Bern eingereicht Ein breites Bündnis hat über 131'800 Unterschriften für das Referendum gegen den Bau neuer Atomkraftwerke eingereicht. (www.srf.ch, 6.10.26)
Antisemitismus bei Protesten: Demos verschärfen Bedrohungslage für jüdische Menschen Eine neue Studie zeigt: In Teilen der propalästinensischen Protestszene verschärfen sich antisemitische Narrative und die Akzeptanz politischer Gewalt. mehr... (taz.de, 6.10.26)
Internationale Klimafinanzierung: Bundesregierung bricht 6-Milliarden-Versprechen 4,7 Milliarden Euro hat Deutschland 2025 für Klimaschutz und Anpassung im Globalen Süden bereitgestellt. Versprochen war deutlich mehr. mehr... (taz.de, 6.10.26)
Wärmeres Wasser: Wels statt Forelle: Die Hitze sorgt in den Schweizer Gewässern für neue Kräfteverhältnisse Wärmeliebende Fischarten haben in den Gewässern des Mittellandes in kurzer Zeit bis um das 20-Fache zugenommen. Verlierer sind Fische, die kälteres Wasser bevorzugen. (www.tagesanzeiger.ch, 6.10.26)
Medienwandel: Überlebt die Demokratie das Ende des Lesens? - Lesen hat einen hohen kulturellen Stellenwert – und verliert doch an Beliebtheit und Prestige. Was geht der Gesellschaft und uns als Menschen verloren, wenn wir immer seltener zum Buch greifen? - (www.faz.net, 6.10.26)
Südkorea soll Trumps Atompläne finanzieren Seoul hat sich bereit erklärt, Milliarden in die Energieversorgung der USA zu investieren. Acht große AKW-Blöcke sind laut der Trump-Regierung geplant – ob sie tatsächlich entstehen werden, ist noch offen. - (klimareporter.de, 6.10.26)
Kritik des Bundes der Steuerzahler an mobilem Sonnenschutz geht am Ziel vorbei Die Stadt Stuttgart weist die Kritik des BdSt am mobilen Sonnenschutz zurück. Die 2025 aufgestellten Sonnenschirme und Sonnensegel seien bewusst platziert und mit den Bürgerinteressen abgestimmt worden. Für 2026/27 stehen keine Mittel zur Fortsetzung bereit. Ein Konzept für künftige Hitzeschutzmaßnahmen ist in Arbeit. (www.stuttgart.de, 6.10.26)
Energie- und Klimapolitik Baar: Baar setzt sich verbindliche Klimaziele bis 2050 Die Gemeinde Baar hat ihr Energieleitbild von 2012 grundlegend überarbeitet und um Klimaanpassungsmassnahmen erweitert. Bis 2040 sollen alle gemeindlichen Gebäude fossilfrei beheizt werden. (www.tagesanzeiger.ch, 6.10.26)
Güterverkehr: Die Logistik darf nicht zum Spielball werden - Durch die Transportbranche rollt eine Insolvenzwelle. Damit sind Deutschlands wirtschaftliche Substanz und Resilienz bedroht. Es ist höchste Zeit für eine Gesamtstrategie, denn es geht um mehr als Lastwagen, Schiene oder Antriebe. - (www.faz.net, 6.10.26)
Alain Berset: «Es ist gefährlich, wenn Länder, die ihre Armeen aufrüsten, nicht auch in demokratische Institutionen investieren» Der Alt-Bundesrat sorgt sich als Generalsekretär des Europarats um den Zusammenhalt des Kontinents und die Bedrohung durch Russland. Europa müsse sich und seine Demokratie verteidigen. (www.nzz.ch, 6.10.26)
Studie der Umwelthilfe: In Großstädten fahren überwiegend noch Verbrennerbusse In den meisten großen Städten fahren vorwiegend Busse mit Dieselmotor. Welche Kommunen schon weiter sind und auf batteriebetriebene Elektrobusse setzen. mehr... (taz.de, 6.10.26)
Jenseits der Kleinfamilie Die Bücher der österreichischen Autorin Mareike Fallwickl handeln von Ungerechtigkeit und Gewalt – aber auch davon, wie es anders gehen kann. Seit ihrem Romanerfolg „Die Wut, die bleibt“ im Jahr 2022 ist sie eine der meistgelesenen feministischen Stimmen im deutschsprachigen Raum. In ihrem fünften Roman „Haltet euch fest" erzählt sie von einer utopischen Wohngemeinschaft und ihren Bewohnerinnen. (orf.at, 6.10.26)
Immobilienmesse Expo Real: Rhein-Main will führend beim zirkulären Bauen werden - Wiederverwenden statt wegwerfen: Die Rhein-Main-Region will beim zirkulären Bauen eine führende Rolle in Europa einnehmen. - (www.faz.net, 6.10.26)
Klimaschutz: EU will die Methanverordnung verschieben - Erdgas ist teuer und knapp. Die Europäische Union will deshalb eine Klimaschutzverordnung verschieben, die eigentlich mitten im Winter in Kraft träte. - (www.faz.net, 6.10.26)
Fonds soll Dorf vor dem Sterben bewahren Von einst 150 Gewerbebetrieben sind nur noch knapp 30 übrig. Eine Interessengemeinschaft für den Infrastrukturfonds will den Ortskern nun aus dem Koma holen. Ein großes Ziel ist es, einen Kaufmann zu finden, der das Geschäft, den Nahversorger Adeg, in Zukunft weiterführt. (www.krone.at, 6.10.26)
„Neue Wege erkundet“: Abschlussevent des Energiewende-Projekts Ariadne Das Mitte 2019 gestartete Forschungsprojekt Ariadne, das Ende 2026 planmäßig auslaufen wird, hat wichtige Orientierung für die Energiewende in Deutschland gegeben und hinterlässt fundierte Empfehlungen für die weitere Ausgestaltung. Dies ist die Botschaft der Ariadne-Abschlusskonferenz mit rund 200 Fachleuten aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft heute in Berlin. Zeitgleich zu diesem Event bündelt ein großer Report die Erkenntnisse des aus 26 Instituten bestehenden wissenschaftlichen Projekts, geleitet vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). (ariadneprojekt.de, 6.10.26)
Atombewegung könnte Leistungsgrenzen von Solarzellen verschieben Dynamische Unordnung erzeugt kurzzeitig die nötige Asymmetrie im Kristall (www.scinexx.de, 6.10.26)
Internationales Olympisches Komitee: Sechs Länder konkurrieren mit Deutschland um Olympia-Austragung 2036 München möchte Gastgeber der Olympischen Sommerspiele 2036 werden. Doch es gibt auch weitere Bewerber: unter anderem die Türkei, Ungarn und Katar. (www.zeit.de, 6.10.26)
Vom Handyzubehör zum Lifestyle-Shop Der Onlinehändler Apfelkiste hat sich neu positioniert und tritt mit dem Claim «Voll dein Ding» auf. Die Agentur hat Strategie, Erscheinungsbild und Dachmarkenkampagne gemeinsam mit dem internen Team entwickelt. (www.persoenlich.com, 6.10.26)
Bilaterale III: Worum es wirklich geht Die Eintretensdebatte zu den Bilateralen III im Ständerat in der Herbstsession kreiste um zwei grosse Fragen: Wer sind wir? Wohin gehören wir? Die Antwort auf beide Fragen ist angesichts der veränderten geopolitischen Lage klar: Wir müssen mit der EU – und auch mit der NATO – eng zusammenarbeiten, damit die Exportnation Schweiz Zukunft hat sowie Freiheit und schweizerische Demokratie verteidigt werden können. - (www.journal21.ch, 6.10.26)
Wirken natürliche Milch-Transfette anders als Industriefette? Für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes zeigt sich kein erhöhtes Risiko (www.scinexx.de, 6.10.26)
Mit Emoji-Ballons in den Feed Die Agentur hat für die Emotion Days der Amag eine Kampagne mit Instagram-Reels entwickelt und umgesetzt. Fünf Influencer aus der Deutschschweiz, der Romandie und dem Tessin sollten auf den Anlass aufmerksam machen, Besuche vor Ort anregen und Themen der Amag vermitteln. (www.persoenlich.com, 6.10.26)
Rotstift beim weltweiten Klimaschutz WWF: Deutschland spart vor COP31 am falschen Ende (www.wwf.de, 6.10.26)
Hitze bremst den Appetit, kann aber dennoch Gewichtszunahme fördern Bei Mäusen sinkt bei Wärme der Energieverbrauch stärker als die Nahrungsaufnahme (www.scinexx.de, 6.10.26)
Streit um «Neonazi»-Post: «Rauerer Ton ist üblich»: Kommission schützt Cédric Wermuth vorerst vor Strafverfolgung Der SP-Co-Präsident brachte den Influencer Joung Gustav mit der Neonazi-Bewegung in Verbindung. Eine Nationalratskommission hält an seinem Schutz fest. (www.tagesanzeiger.ch, 6.10.26)
Josef Umathum: Beherzter Appell für Weinbau Bio-Pionier Josef Umathum fordert Winzerkollegen in ganz Österreich auf, ihre Rebstöcke mit Bäumen und Sträuchern vor dem nächsten Hitze- und Dürresommer zu schützen. (www.krone.at, 6.10.26)
Initiative an der Gemeindeversammlung: Stäfa soll Einsatz von Batteriespeichern prüfen In Stäfa kommt eine Initiative für eine Batteriespeicher-Lösung zur Abstimmung. Damit soll beispielsweise Solarstrom flexibler genutzt werden können. (www.tagesanzeiger.ch, 6.10.26)
Pakistan: Bericht zu Diskriminierung und Gewalt - - Christen und Angehörige anderer religiöser Minderheiten in Pakistan sind weiterhin Diskriminierung und Gewalt ausgesetzt. Das geht aus einem Bericht der Kommission für Gerechtigkeit und Frieden der pakistanischen Bischofskonferenz hervor. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 6.10.26)
Max Weishaupt: Luft-Wasser-Wärmepumpe mit R290 im mittleren Leistungsbereich - - - Das Außengerät arbeitet mit Invertertechnik und einem auf Propan abgestimmten Kältekreis. Vorlauftemperaturen bis 75 °C ermöglichen den Einsatz auch im Bestand mit Heizkörpern. Je nach Ausführung liegen die Gerätehöhen zwischen 0,96 und 1,36 m. Der maximale Abstand zwischen Außen- und Inneneinheit beträgt 40 m. Der Anschluss erfolgt über mitgelieferte Edelstahlwellrohre, wahlweise von unten oder von hinten. Die Aufstellung ist auf Boden, Konsole oder Streifenfundament vorgesehen. Das Innengerät benötigt weniger als 0,5 m2 Stellfläche und enthält die komplette Hydraulik inklusive 18-l-Ausdehnungsgefäß, Hocheffizienzpumpe, Sicherheitsgruppe sowie Schlamm- und Magnetitabscheider. Eine dreistufige elektrische Zusatzheizung ist integriert. Die Regelung steuert Heizen, Kühlen und Warmwasserbereitung und erlaubt Kaskaden mit bis zu fünf Geräten. Der Zugriffist über Display, App oder Browser möglich. Der Schallleistungspegel wird vom Hersteller für die Baugröße 7/10 mit 43 dB(A) angegeben (EN 12102). - - Max Weishaupt SE, Max-Weishaupt-Str. 14, 88477 Schwendi, Tel.: 07353 83-0, info@weishaupt.de, www.weishaupt.de - - - (www.ikz.de, 6.10.26)
D: Erzbistum fördert weibliche Nachwuchskräfte - - In der Erzdiözese Freiburg starten an diesem Dienstag fünf Frauen in das Programm „Kirche im Mentoring – Frauen steigen auf“. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 6.10.26)
Trump will Wahl-Werbespots selbst finanzieren Nach Kritik an steuerfinanzierter Wahlwerbung will US-Präsident Donald Trump vor den Kongresswahlen im November nun selbst für seine Werbespots aufkommen. Außerdem soll jeder erwachsene US-Bürger 5000 Dollar bekommen, sollten die Republikaner die Midterms gewinnen. (www.krone.at, 6.10.26)
Gaza: Rosenkranz für Frieden am 7. Oktober - - Am 7. Oktober jährt sich die Hamas-Attacke auf den Süden Israels, die die israelische Militäroffensive in Gaza ausgelöst hat. Im Interview mit uns berichtet Pater Gabriel Romanelli, Pfarrer der römisch-katholischen Pfarrei in Gaza-Stadt, über die humanitäre Lage: „Es ist eine Katastrophe, die Menschen sind am Ende ihrer Kräfte, aber wir geben nicht auf, wir müssen weitermachen. Am 7. Oktober werden wir den Rosenkranz für ein Ende des Krieges beten.“ - - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 6.10.26)
Dorfleben: Neeracherried: Interessante Vorträge und Beobachtungen am Zugvogelfest Regierungsrat Martin Neukom stellte am Zugvogelfest Massnahmen gegen den Artenschwund vor. (www.tagesanzeiger.ch, 6.10.26)
Umwelthilfe: In vielen großen Städten fahren weiterhin Verbrennerbusse - In vielen Großstädten fahren weiterhin überwiegend Busse mit Dieselmotor. Das hat die Deutsche Umwelthilfe herausgefunden. Es gibt aber auch Kommunen, die auf batteriebetriebene Elektrobusse setzen. - (www.faz.net, 6.10.26)
Die Versuchung zur Mystagogie überwinden Mystagogie ist ein beliebtes theologisch-pastorales Konzept. Clemens Leonhard bürstet es gegen den Strich. Denn es ist alles andere als harmlos. | Eine katholische Kirche füllt sich von hinten nach vorne. So lange wie möglich nimmt man in leeren Bänken Platz. Die Peinlichkeit des Friedensgrußes kann nach Corona mit einem freundlichen Nicken erledigt werden. In unseren Messen gibt es viel zu wenig Zeiten der Stille. | Die Mystagogie (mystagogische Predigten, Katechesen, Einführungen in die Liturgie) ist nicht der Grund für diesen Zustand. Sie legitimiert ihn aber. Sie fördert erstens die Trennung der Feiernden voneinander, stützt zweitens die Autorität der Liturgieerklärer und bestätigt drittens die Vorstellung, dass man Liturgien nicht reformieren kann. Man kann Liturgien mystagogisch deuten. ||| siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Mystagogie (www.feinschwarz.net, 6.10.26)
Global divergence in urban–rural vegetation resilience driven by broken ecological trade-offs Climate change is weakening the resilience of natural ecosystems, but whether urban vegetation follows the same trajectory remains unclear. Using observations from 2001 to 2022 across 751 cities in 109 countries, we show that urban vegetation is generally more resilient than surrounding rural vegetation and that this advantage has widened over time. Rural vegetation increasingly shows slower recovery, whereas urban vegetation has remained stable or improved slightly, a pattern consistent with buffering by management-associated factors. In 32% of cities, urban vegetation also combines smaller disturbance-related greenness losses with faster recovery, consistent with a relaxation of the resistance—resilience trade-off. These findings show that cities can support resilient vegetation when water use, canopy structure, and green-infrastructure planning are managed sustainably and equitably. (www.pnas.org, 6.10.26)
So zeigt sich der Gletscherschwund auf der Karte Die Gletscher haben in der Sommerhitze viel Eis verloren. Das führt auch zu vielen Veränderungen auf den Karten. | Seit 1838 dokumentiert und kartiert die heutige Swisstopo die Schweiz, wobei der Rückzug der Eisgiganten besonders augenfällig ist. «Es ist nicht nur der Gletscher selbst, der seine Ausmasse verändert, sondern das ganze Gletschervorfeld — die Felsen, das Lockergestein, die Moränengebiete — verändert sich. Das ist ein dynamisches Gebiet.» (www.swissinfo.ch, 6.10.26)
Die Rohstoffwende ist der wirksamste Weg aus der Abhängigkeit Die Rohstoffwende ist der wirksamste Weg aus der Abhängigkeit: Für eine demokratische und global gerechte Rohstoffpolitik. Das aktuelle Fakt- und Forderungspapier des „AK Rohstoffe“ zeigt anhand von Beispielen und Fakten auf, warum der Fokus auf beschleunigten Abbau und gelockerte Schutzstandards der falsche Weg ist und formuliert klare Forderungen für eine gerechtere und nachhaltigere Rohstoffpolitik. (www.germanwatch.org, 6.10.26)
Methan und Klimawandel: Warum das Gas 80-mal gefährlicher ist als CO2 Die Methankonzentration in der Atmosphäre steigt laut neuen Daten auf das Dreifache des vorindustriellen Werts. Das unscheinbare Gas wirkt auf 20 Jahre 80-mal klimaschädlicher als Kohlendioxid. Die 8 wichtigsten Antworten zum Klimakiller (www.freitag.de, 6.10.26)
Spiegel-Gründer Rudolf Augstein: Publizist, Patriarch, Provokateur Martin Doerry und Hauke Janssen zeigen den „Spiegel“-Gründer Rudolf Augstein in ihrer neuen Biografie als einen oppositionellen Publizisten, machtbewussten Verleger und widersprüchlichen Patriarchen der bundesdeutschen Pressegeschichte (www.freitag.de, 6.10.26)
Jens-Christian Wagner zur AfD: „Dann müsste sie die Gedenkstätten abschaffen“ In Heidenau werden keine Stolpersteine mehr verlegt, das hat auch die CDU mitbeschlossen. Für den Direktor der Gedenkstätte Buchenwald ist das Teil eines „erinnerungskulturellen Klimawandels“. Was denkt er über Sachsen-Anhalt? Ein Gespräch (www.freitag.de, 6.10.26)
Saisonale Auftauschicht des Permafrosts wird global immer dicker – Messdaten von 156 Standorten zeigen eine weit verbreitete Permafrostdegradation Permafrost taut nicht nur in der Arktis, sondern auch in Hochgebirgen und Teilen der Antarktis zunehmend tiefer auf. Eine globale Messauswertung zeigt, dass sich die saisonal auftauende Bodenschicht seit 2000 an vielen Standorten deutlich verdickt hat. Gleichzeitig können die dabei freigesetzten Treibhausgase die weitere Erderwärmung zusätzlich verstärken. (www.scinexx.de, 6.10.26)
Fusionszündung neu gedacht: Erst erhitzen, dann Brennstoff zuführen Ein Modell zeigt, wie sich der Energiebedarf auf dem Weg zur Fusion senken lässt. (www.scinexx.de, 6.10.26)
Heimat mit Rückenwind für mehr noch Öko-Energie Vom ersten Rad bis zur „Heimat sicherer Energie“: Eine neue Kampagne stellt in Niederösterreich jene Menschen vor, die mit der sauberen Windkraft leben, arbeiten und profitieren. (www.krone.at, 6.10.26)
Wer zuerst ans Netz darf Netzanschlüsse sind der Flaschenhals der Energiewende. Ein breites Bündnis aus Organisationen und Unternehmen fordert effizientere Prozesse und einen politischen Dialog, um gesellschaftlich wichtige Projekte in Engpassgebieten zu priorisieren. (www.energiezukunft.eu, 6.10.26)
Europas Solarfertigung: Großes Gesetz, kleine Wirkung Der Net-Zero Industry Act sollte die heimische PV-Produktion wiederbeleben, doch bislang handeln nur sechs EU-Staaten – mit stark voneinander abweichenden Konzepten. Ein neuer Bericht von SolarPower Europe mahnt grundlegende Nachbesserungen an. (www.energiezukunft.eu, 6.10.26)
«Als die Helvetia das Haus gekauft hat, wussten wir: Bald kommt die Kündigung» Die Helvetia-Pensionskasse und das Familienunternehmen Spross planen in Wiedikon einen Ersatzneubau mit über 100 Wohnungen. Dafür müssen Dutzende Mieter:innen ausziehen. Besonders umstritten: Eines der vom Abriss bedrohten Häuser ist sehr gut gepflegt. (tsri.ch, 6.10.26)
Ziegel für die Zukunft: Brickrecycler ermöglicht Wiederverwendung im Rückbau Brickrecycler BR-V3000 ermöglicht die Wiederverwendung von Bestandsziegeln im Rückbau und stärkt die Kreislaufwirtschaft im Bauwesen. (nbau.org, 6.10.26)
INTERVIEW - Teure Treibstoffe: «Ich bin 38 Jahre in dieser Branche. So eine Lage wie derzeit habe ich noch nicht erlebt» In Cressier im Kanton Neuenburg steht die einzige Raffinerie der Schweiz. Sie hat 60 Jahre überlebt – und läuft jetzt auf Hochtouren. Ein Gespräch mit Konzernchef Dev Sanyal über die Abhängigkeit Europas. (www.nzz.ch, 6.10.26)
Pete Hegseth und die zerstörten Militärstützpunkte am Golf: Wie viel Wahrheit verträgt der Krieg? Der amerikanische Verteidigungsminister versucht, die Bilder des Iran-Kriegs zu kontrollieren. Doch seit Vietnam hat sich die Öffentlichkeit verändert. Für die Demokratie geht es um Glaubwürdigkeit. (www.nzz.ch, 6.10.26)
DGNB initiiert Allianz zur CO2-Speicherung im Bau - - Die DGNB hat eine Allianz zur langfristigen Kohlenstoffspeicherung in der gebauten Umwelt gegründet. Über 50 Akteure sind bereits dabei. - - (www.geb-info.de, 6.10.26)
Klima-Urteil: KlimaSeniorinnen und Greenpeace fordern eine härtere Gangart gegen die Schweiz Die Schweiz weigert sich auch zwei Jahre nach dem KlimaSeniorinnen-Urteil, dieses umzusetzen. Sie will nun auch keinen unabhängigen, nationalen Klimarat für die Überwachung der Schweizer Klimapolitik, wie es das Ministerkomitee des Europarates vorschlug. Die KlimaSeniorinnen und Greenpeace verurteilen das Vorgehen der Schweiz und präsentieren ein neues Gutachten, das zeigt, wie ein unabhängiger nationaler Klimarat in der Schweiz ausgestaltet werden könnte. | Zwei Jahre nach dem historischen Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) im Fall der KlimaSeniorinnen hat die Schweiz die vom Gerichtshof festgestellten Menschenrechtsverletzungen immer noch nicht behoben. Im vergangenen Jahr lud das Ministerkomitee des Europarates die Schweiz ein, die Einführung eines unabhängigen nationalen Fachgremiums, eines sogenannten Klimarats, zu prüfen, welches die Klimapolitik der Schweiz überwachen und bewerten soll. (www.greenpeace.ch, 5.10.26)
Gipfel in der Schweiz | Politiker aller Parteien fordern vom Bundesrat mehr Engagement bei der KI Bei der künstlichen Intelligenz (KI) verlangen Linke und Rechte gemeinsam mehr Mittel für den geplanten Gipfel im kommenden Jahr in Genf. | Alle sechs Fraktionen des Nationalrats fordern mehr Mittel für den KI-Gipfel. | Das geplante Budget von 5,4 Millionen Franken gilt den Parlamentarierinnen als ungenügend. | Vergangene KI-Gipfel in Frankreich und Grossbritannien kosteten deutlich mehr. | Das Uvek weist die Forderungen zurück und verteidigt das bestehende Ambitionsniveau. | Es ist ein ungewöhnlich breiter Schulterschluss im Bundeshaus: Vertreterinnen und Vertreter aller sechs Fraktionen spannen beim Thema künstliche Intelligenz (KI) zusammen. Von der SVP über FDP, Mitte, GLP und Grüne bis zur SP fordern sie den Bundesrat auf, beim internationalen KI-Gipfel im kommenden Jahr in Genf ambitionierter aufzutreten — und dafür mehr Geld und Personal bereitzustellen. (www.tagesanzeiger.ch, 5.10.26)
Climate.us named NCSE Friend of the Planet for 2026 Climate.us is among the winners of the National Center for Science Education (NCSE) Friend of the Planet award for 2026. NCSE granted the award in recognition that Climate.us, led by Rebecca Lindsey, is preserving and extending important climate content. (www.climate.us, 5.10.26)
Climate.us launches independent website for trusted climate information Built by members of the team behind NOAA's Climate.gov, the new nonprofit resource is supported in part by more than 2,500 small donations from people who want reliable climate science information to remain accessible. Climate.us today launched the full version of its new independent, nonprofit climate information website, creating a public-backed home for trusted climate science at a time when access to federal climate resources has become increasingly vulnerable to disruption. (www.climate.us, 5.10.26)
Injecting light-reflecting particles into the stratosphere could also make marine clouds brighter New research finds that diffusion of sunlight from particles in Earth's stratosphere could indirectly make marine clouds thousands of feet below more reflective. (www.climate.us, 5.10.26)
New research offers insights into why climate models often get spring El Niño forecasts wrong Climate model overconfidence when predicting El Niño from March through May might result from models leaning too heavily on tropical Pacific signals. (www.climate.us, 5.10.26)
KI-Rechenzentren müssen Energie effizienter in Rechenleistung umwandeln | Der steigende Einsatz künstlicher Intelligenz lässt den Energiebedarf von Rechenzentren deutlich wachsen. Laut Bitkom könnte die für KI eingesetzte Rechenzentrumskapazität in Deutschland bis 2030 von derzeit rund 530 MW auf etwa 2.020 MW steigen und damit rund 40 Prozent der gesamten Kapazität ausmachen. | Damit wird nicht nur der absolute Stromverbrauch zu einer Herausforderung. Für Betreiber stellt sich zunehmend die Frage, wie viel nutzbare KI-Rechenleistung sich aus einer begrenzten Strommenge gewinnen lässt. KAYTUS, ein Anbieter von KI-Infrastruktur, sieht deshalb einen stärkeren Fokus auf das Zusammenspiel von Rechenleistung, Energieversorgung und Kühlung. (www.it-daily.net, 5.10.26)
Arbeit ist der Schlüssel zur Armutsbekämpfung Wer arbeitet, ist deutlich seltener arm. Eine hohe Erwerbsintensität im Haushalt schützt besonders gut vor Armut. Was braucht es, damit noch mehr Menschen Zugang zu stabiler Arbeit finden? | Von 2014 bis 2024 waren in der Schweiz zwischen 6,7 und 8,7 Prozent der Bevölkerung von Einkommensarmut betroffen. Im Jahr 2020 beauftragte das Parlament den Bundesrat, ein regelmässiges Monitoring der Armut in der Schweiz einzurichten. Im vergangenen Jahr ist der erste nationale Armutsmonitoringbericht erschienen, der fortan alle fünf Jahre erscheinen soll. Das Monitoring richtet sich an Bund, Kantone, Gemeinden sowie weitere Akteure in der Armutsprävention und -bekämpfung. Es soll ihnen relevantes Wissen bereitstellen, wie man die Armut effektiv bekämpfen kann. Das Monitoring verdeutlicht: Ein zentraler Hebel in der Armutsbekämpfung ist die Arbeitsmarktintegration. (dievolkswirtschaft.ch, 5.10.26)
Grundlage für die Überwachung von CO2-Speicherung unter dem Meeresboden Wie lässt sich künftig überwachen, ob im Meeresboden gespeichertes Kohlendioxid zuverlässig dort verbleibt? Voraussetzung ist ein hochauflösender geophysikalischer Referenzdatensatz des Untergrunds vor einer geplanten CO2-Injektion. Einen solchen erheben ab heute Forschende des GEOMAR gemeinsam mit Ocean Networks Canada und der University of Victoria vor der kanadischen Pazifikküste. Auf der Expedition SO321-3 vermessen sie basaltische Formationen, die als künftige CO2-Speicher infrage kommen. Der Datensatz bildet die Grundlage für ein langfristiges Überwachungssystem. (www.geomar.de, 5.10.26)
29 Milliarden Euro. Jedes Jahr. So viel Energiekosten könnte die deutsche Industrie sparen. Sie müsste einfach die Effizienz-Maßnahmen umsetzen, die sich rentieren. Rund 40 % ihres Energiebedarfs wären vermeidbar. Trotzdem bleiben diese Potenziale liegen. | @umweltinstitut.org on Bluesky (bsky.app, 5.10.26)
Schweizer Gasbranche schaut mit Sorge auf den kommenden Winter Die Schweiz ist in ihrem Energie-Mix auf Erdgas angewiesen, fürs Heizen und für industrielle Prozesse. Doch weil die politische Lage in den traditionellen Erdgas-Lieferanten-Ländern im Nahen Osten angespannt ist, haben sich die Preise auf dem Gasmarkt seit Anfang des Jahres bereits verdreifacht. | Die Schweiz ist in ihrem Energie-Mix auf Erdgas angewiesen, fürs Heizen und für industrielle Prozesse. Doch weil die politische Lage in den traditionellen Erdgas-Lieferanten-Ländern im Nahen Osten angespannt ist, haben sich die Preise auf dem Gasmarkt seit Anfang des Jahres bereits verdreifacht. | Deutlich weniger anfällig für Turbulenzen auf dem Gasmarkt wäre die Schweiz, wenn sie mehr in Europa produziertes, erneuerbares Gas konsumieren würde, also Gas aus Biogasanlagen zum Beispiel. Derzeit machen solche klimaneutralen Gase im Schnitt nur 10% aus, bis 2050 sollen es 100% sein. (www.swissinfo.ch, 5.10.26)
EEG-Novelle: Bayern braucht Sonne und Wind statt mehr Kleinwasserkraft Heute berät der Wirtschaftsausschuss des Bundestags über die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. BN fordert verlässliche Rahmenbedingungen für Photovoltaik auf Dächern und mehr Windenergie im Süden. Förderung der ökologisch schädlichen Kleinwasserkraft ist dagegen der falsche Weg. (www.bund-naturschutz.de, 5.10.26)
Neue Regeln für E-Autos als Speicher – doch es bleibt kompliziert Seit Oktober 2026 gelten in Deutschland neue Regeln für das bidirektionale Laden. Die Bundesnetzagentur feiert das als Durchbruch und die Autobranche wittert ein neues Geschäftsmodell. Doch für Verbraucher bleibt der Weg zum rollenden Stromspeicher teuer und kompliziert. Bis zu 720 Euro Prämie pro Jahr klingen zwar verlockend, aber wer erst eine Wallbox für mehrere tausend Euro kaufen muss, braucht einen langen Atem. Eine kommentierende Analyse. (www.basicthinking.de, 5.10.26)
Eine App für einen gesunden Schulalltag – Digitales Angebot stärkt Gesundheitskompetenz von Lehrerinnen und Lehrern Eine neue App soll Lehrkräften helfen, im Schulalltag gesund zu bleiben. Das digitale Angebot ist das Ergebnis eines dreijährigen Kooperationsprojekts der Technischen Universität München (TUM) und der AOK Bayern. Die App bietet maßgeschneiderte Angebote auf Grundlage einer Befragung von 1.400 Lehrkräften. | Die App ist der erfolgreiche Abschluss eines dreijährigen Kooperationsprojekts „Bayerische Lehrkräfte in ihren gesundheitsbezogenen Kompetenzen stärken“ (BaLko) der AOK Bayern und der Technischen Universität München. Ansatz des Projektes war, Lehrkräfte in ihrer Gesundheitskompetenz und ihren gesundheitsbezogenen Verhaltensweisen zu fördern und damit nicht nur ihre eigene Gesundheit, sondern auch die Gesundheit der gesamten Schulgemeinschaft positiv zu beeinflussen. (www.tum.de, 5.10.26)
Experte zu KI-Kursen: „Ein Zertifikat besagt noch nicht viel“ Auf Social Media wimmelt es von Schulungen, die eine schnelle Qualifikation versprechen. Weder Stiftung Warentest noch Verbraucherschützer haben den boomenden Markt geprüft. Dabei genügt oft ein Blick, sagt Mike Bernd. Ein Gespräch (www.freitag.de, 5.10.26)
Aufruf der SBK für den Sonntag der Weltmission – Schweizer Bischofskonferenz Als Bischöfe haben wir die Weihe nicht für eine bestimmte Diözese empfangen, sondern damit auch eine Verantwortung für die ganze Welt (Ad Gentes, Art. 38). Dasselbe gilt für alle Getauften. Wir rufen sie daher auf, den Monat und Sonntag der Weltmission sich dieser Verantwortung bewusst zu werden. | Papst Leo XIV. hat für dieses Jahr das Thema «Eins in Christus, vereint in der Mission» gewählt. Das «Eins-sein in Christus» ist der Ausgangspunkt jeglichen kirchlichen, und das heisst jeden missionarischen Wirkens. Denn es gibt kein kirchliches Wirken, wenn es nicht missionarisch ist. Der Evangelisierungsauftrag erfordert versöhnte, geschwisterliche Herzen, die nach Gemeinschaft streben. | Der Sonntag der Weltmission 2026 steht ganz im Zeichen eines Jubiläums: Am 18. Oktober jährt sich die Einführung dieses Sonntags zum 100. Mal. (www.bischoefe.ch, 5.10.26)
Als Politiker brauche ich eine kompetente und kritische vierte Gewalt. Darum unterstütze ich das WAV-Crowdfunding. WAV-Recherchen stören. Vielleicht auch einmal mich. Stör mit und unterstütze auch Du das Crowdfunding: 60'000 CHF bis Ende Oktober: https://wav.info/5-jahre-wav?referrer=launchday | @bglaettli.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 5.10.26)
Reine Physik: Warum Verbrenner gegen E-Autos nicht anstinken E-Autos werden häufig wegen niedriger Reichweiten und hoher Anschaffungspreise kritisiert. Neben ihrer besseren Umweltverträglichkeit und den geringeren Haltungskosten gibt es ein weiteres Argument, das erstaunlich selten erwähnt wird: In Sachen Effizienz hat ein Verbrenner gegen einen Elektromotor keine Chance. Der Energieverlust ist bei Stromern deutlich niedriger. Eine kommentierende Analyse. | Das Ende von Autos mit Verbrennungsmotor ist auf lange Sicht unausweichlich. Und trotzdem ist der Vorgang ein echtes Streitthema. Doch anstatt auf politischer Ebene zu diskutieren, sollte man sich lieber auf die Fakten beziehen. Denn vor allem die physikalischen Vorteile von E-Autos sind interessant und sollten mehr in den Fokus rücken. (www.basicthinking.de, 5.10.26)
Ausstellung: Was zu viel Licht für Fledermäuse, Nachtfalter und das Sternegucken bedeutet Arbeiten, feiern, unterwegs sein — dank Kunstlicht ist das alles auch nachts möglich. Zu viel nächtliche Beleuchtung ist jedoch problematisch für die Natur und viele Tierarten. Mit der Ausstellung «NachtLeben» auf dem Mühlenplatz sowie einem attraktiven Begleitprogramm zeigt die Stadt Luzern vom 17. bis 25. Oktober 2026, welche negativen Auswirkungen Kunstlicht auf die Stadtfauna hat. (www.stadtluzern.ch, 5.10.26)
Climate.us named NCSE Friend of the Planet for 2026 Climate.us is among the winners of the National Center for Science Education (NCSE) Friend of the Planet award for 2026. NCSE granted the award in recognition that Climate.us, led by Rebecca Lindsey… (www.climate.us, 5.10.26)
Doku „Watching People Watching Birds“: Kennen Sie diesen Vogel? Die Dokumentation „Watching People Watching Birds“ zeigt das beruhigende Hobby des Birdwatchings. Und sie weitet den Blick auf den Klimawandel. mehr... (taz.de, 5.10.26)
Rohstoffpolitik: Südamerika ringt mit Spritpreisen In Honduras wurden bei Protesten gegen die Benzinpreise zahlreiche Menschen festgenommen, Repressionskräfte setzten Tränengas ein. Guatemala beschloss dagegen eine vorübergehende Aussetzung von Kraftstoffsteuern, um die Preise zu senken. (www.jungewelt.de, 5.10.26)
Die nächsten Tage im Radio: Fratz braucht Knete Der Freie Radiosender Fratz in Flensburg sammelt Geld gegen die drohende Abwicklung. Der Kulturausschuss der Stadt hatte im Juni Radio Fratz aus der Kulturförderung gekickt, ab 2027 sitzen die Kollegen an der Küste weitgehend auf dem Trockenen. (www.jungewelt.de, 5.10.26)
Wohnungsnot: „Null Neubau“ Gegen die Wohnungsnot wird seit Jahren eine Art Mantra beschworen: Bauen, bauen, bauen! Eine Studie bezweifelt, dass das klug ist – und bietet eine radikale Alternative. (www.sueddeutsche.de, 5.10.26)
Lovely soll an Schweizer Milch erinnern Die Agentur Family hat für Swissmilk eine neue Dachkampagne umgesetzt. Sie ist seit Montag in allen Sprachregionen zu sehen. Das Konzept «Lovely Reminder» zeigt die Werbekuh in Alltagssituationen, in denen niemand mit ihr rechnet. (www.persoenlich.com, 5.10.26)
Klagenfurter „Lindwurm-Kopf“ auf großer Reise Die Sage rund um den Klagenfurter Lindwurm hält sich seit vielen Jahrhunderten. Wahrscheinlich auch, weil am Neuen Platz in der Kärntner Landeshauptstadt ein imposantes Denkmal zu Ehren des geflügelten Drachen steht. Doch nun geht ein Stück Klagenfurter Geschichte auf die Reise nach Deutschland. (www.krone.at, 5.10.26)
Wegen Neonazi-Post: Nationalräte schützen SP-Chef Wermuth vor Strafverfahren SP-Co-Präsident Cédric Wermuth hatte einen Influencer im Internet mit Rechtsextremen in Verbindung gebracht. Für ein Strafverfahren müsste seine Immunität aufgehoben werden. Nun ist ein erster Entscheid gefallen. (www.schweizheute.ch, 5.10.26)
Hitler war kein erfolgreicher Autobahnbauer Die Mythen halten sich bis heute: Die Nazis hätten die Autobahn erfunden und damit Massenarbeitslosigkeit erfolgreich bekämpft, Hitler sei erfolgreicher Autobahnbauer gewesen. Mit diesem Narrativ räumt die Forschung nun auf: Es wird deutlich – Hitler war kein erfolgreicher Autobahnbauer. (www.krone.at, 5.10.26)
Digitales Planen und Bauen: Stadt Stuttgart geht die nächsten Schritte Building Information Modeling (BIM) wird in Stuttgart weiter ausgebaut. Zehn Projekte laufen bereits, neun weitere sind für 2026 und 2027 geplant. Gleichzeitig schafft die Stadt gemeinsame Standards und verbessert die Qualität und Nutzung digitaler Bauwerksdaten. (www.stuttgart.de, 5.10.26)
Reform der Energiewende: Bundestag verhandelt über die Zukunft der Erneuerbaren Wirtschaftsministerin Reiche will die Kosten der Energiewende senken. Was die geplanten Gesetze der Bundesregierung für die Privathaushalte bedeuten. mehr... (taz.de, 5.10.26)
Ravensburger will Erwachsene zum Puzzeln bringen Die Puzzle-Marke lanciert mit der Zürcher Agentur eine Kampagne in der Schweiz. Auf den Sujets steht «Offline», «Logout» und «Kein Screen». (www.persoenlich.com, 5.10.26)
Mobilitätswende: Jedes dritte neu zugelassene Auto ist ein Elektro-Modell Seit Jahresbeginn sind 600 000 E-Autos auf deutschen Straßen neu hinzugekommen. Deutsche Hersteller profitieren von dem Boom allerdings deutlich weniger als ausländische Produzenten. (www.sueddeutsche.de, 5.10.26)
Mehr Wasser für AKW als für die Bewässerung in der Landwirtschaft Atomkraftwerke benötigen riesige Mengen an Wasser zur Kühlung ihrer Reaktoren. Die AKW Gösgen und Leibstadt verbrauchen jährlich über 35 Millionen m3 Aare- und Rhein-Wasser. Das ist mehr Wasser als die Landwirtschaft in einem trockenen Sommer für die Bewässerung ihrer Felder benötigt. Das zeigt der neue Greenpeace-Bericht «Hitzewelle und Atomkraft: Wasser unter Hochspannung». Auch neue Atomkraftwerke wären auf sehr viel Wasser angewiesen. Der Gewässerschutz müsste gelockert werden. | Nächstes Jahr wird das Schweizer Stimmvolk über den Bau neuer AKW befinden. Bei der Atomfrage ist entscheidend, dass auch das Thema Wasserverbrauch von AKW berücksichtigt wird. Angesichts der klimawandelbedingten Zunahme von Hitze- und Dürreperioden stellen sich fundamentale Fragen zur künftigen Nutzung von Wasser. | «Politik und Wissenschaft haben in den bisherigen Debatten den enormen Wasserbedarf von AKW zur Kühlung ihrer Reaktoren sowie deren Auswirkungen auf die Umwelt ausgeblendet» (www.greenpeace.ch, 5.10.26)
Einmal katholisch getauft, für immer im Taufbuch gespeichert? Was passiert mit Taufdaten, wenn der Getaufte gemäß DSGVO die Löschung derselben beantragt? Ein Rechtsfall aus Belgien hat diese Frage nun vor den Europäischen Gerichtshof gebracht. (hpd.de, 5.10.26)
Kanton Uri setzt beim Klimaschutz auf Energiemassnahmen im Gebäudebereich Gebäude sollen im Winter warm und im Sommer angenehm kühl bleiben — und dies energieeffizient. Wie das gelingt und welchen Beitrag das neue Urner Energiegesetz leistet, stand am Klimaanlass 2026 im Berufs- und Weiterbildungszentrum Uri (BWZ Uri) im Mittelpunkt. Eingeladen hatten das Amt für Umwelt und das Amt für Energie. | Baudirektor Hermann Epp begrüsste das interessierte Publikum und zeigte sich erfreut über das grosse Interesse. Er betonte einleitend, dass heutige Entscheide im Gebäudebereich langfristig wirken. «Unsere Gebäude müssen künftig beides können: im Winter energieeffizient warm und im Sommer angenehm kühl bleiben.» Der Kanton schaffe dafür geeignete Rahmenbedingungen und nehme bei den eigenen Gebäuden eine Vorbildfunktion wahr. Lorenz Jaun vom Amt für Umwelt zeigte die Auswirkungen des Klimawandels auf und wies darauf hin, dass auch die indirekten Emissionen beim Bauen und bei den Baumaterialien die Treibhausgasbilanz beeinflussen. (www.ur.ch, 5.10.26)
E-Autos boomen bei deutschen Käufern Die hohen Spritpreise lassen offenbar viele Menschen umdenken: Mehr als jedes dritte neu zugelassene Auto war zuletzt ein Elektroauto. Die Zulassungen von Benzin- und Dieselautos brachen dagegen ein.[mehr] (www.tagesschau.de, 5.10.26)
Fidschi bereitet Weg zu Klimagipfel vor In einem Monat beginnt in der Türkei der mit vielen Erwartungen verbundene UNO-Klimagipfel. Zur Vorbereitung sind am Montag auf Fidschi Unterhändler aus aller Welt zusammengekommen. Die viertägigen Beratungen in der Stadt Nadi finden de facto an der Front des Kampfes gegen den Klimawandel statt: Die Länder der Pazifikregion sind durch den laut UNO-Angaben im Rekordtempo steigenden Meeresspiegel besonders bedroht. (orf.at, 5.10.26)
Expertenbericht zu Richterpaar bleibt geheim Ein Journalist ist mit seinem Gesuch gestützt auf das Öffentlichkeitsgesetz gescheitert, weil das Dokument laut der Rekurskommission über reine Verwaltungsfragen hinausgeht. Es soll klären, ob eine mit dem Amt unvereinbare «dauernde Lebensgemeinschaft» bestand, und dient als Grundlage für die Beurteilung von Revisionsgesuchen. (www.persoenlich.com, 5.10.26)
Sponsored Content – Erstellt im Auftrag von Energie 360 ° – E-Mobilität leicht gemacht: Energie 360 ° startet JOYA Energie 360 ° führt ihre bisherigen Mobilitätsangebote unter der neuen Marke JOYA zusammen und will damit das Laden von Elektroautos für Privatkunden und Unternehmen einfacher machen. (www.nzz.ch, 5.10.26)
Elektronische Orgelmusik in Berlin: Im Maschinenraum des Sounds Das Aggregate Festival feiert fünfjähriges Jubiläum. Mit computergesteuerter Orgelmusik bringen Gamut Inc das Konzerthaus Berlin zum Schwingen. mehr... (taz.de, 5.10.26)
Recycling: Der alte Reifen soll zurück auf die Straße - Die Technik ist da, der Kreislauf noch nicht: Pilotprojekte zeigen, wie Rohstoffe aus Altreifen in neue Reifen zurückkehren. Bis zur breiten Anwendung bleiben Hürden. - (www.faz.net, 5.10.26)
Crowdfunding zum fünften Geburtstag Das Recherchekollektiv WAV will bis Ende Oktober 60’000 Franken sammeln. Die Zürcher Organisation hat dafür ein Crowdfunding gestartet. Das Geld soll laut Mitteilung die Arbeit langfristig sichern. (www.persoenlich.com, 5.10.26)
Schweizer Bergbahnen – Deutliches Gästeplus dank Hitzesommer und goldenem Herbst Die Schweizer Bergbahnen zählten diesen Sommer mehr Gäste als im Vorjahr. Besonders gefragt waren Höhenlagen. (www.srf.ch, 5.10.26)
Spanien: Erstmals Frau als Bischofs-Sprecherin - - Die katholische Spanische Bischofskonferenz (CEE) hat mit Maria Carmen Ramírez Moreno erstmals eine Frau mit der Leitung ihres Presseamts betraut. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 5.10.26)
Bei Windenergie-Akzeptanz zählt vor allem die politische Orientierung Vertrauen, faire Verfahren und politische Haltung prägen die lokale Zustimmung (www.scinexx.de, 5.10.26)
Leo Tolstoi als Pazifist: Warum der Ex-Soldat „Nein“ zum Töten im Krieg sagte Ein adliger Großgrundbesitzer und eine kleine, religiös-pazifistische Gemeinschaft: Die Faszination für die Duchoborzen machte Leo Tolstoi zu einem Vordenker des Friedens, der nicht zuletzt Mahatma Gandhi zutiefst beeindruckt hat (www.freitag.de, 5.10.26)
SVP-Werber fordert härtere Kampagnen Nach drei verlorenen Urnengängen plädiert Alexander Segert für mehr Angriff und ein klares Feindbild. Andernfalls sehe er für die Abstimmung über die neuen EU-Verträge schwarz. (www.persoenlich.com, 5.10.26)
Die Energiewende schafft Jobs – falls sie konsequent weitergeht Bis 2035 könnten laut einer Analyse 270.000 zusätzliche Beschäftigte eingestellt werden. Die geplanten Energiegesetze des Bundes drohen den Boom aber stark zu bremsen. - (klimareporter.de, 5.10.26)
Schock bei Hüttenwirten: Kündigung aus dem Nichts Quasi aus heiterem Himmel kündigte die Sektion Bremen des Deutschen Alpenvereins mit einem einfachen Mail und fast zum letztmöglichen Zeitpunkt die langjährigen und sehr beliebten Pächter der Bremer Hütte im Tiroler Gschnitztal (Bezirk Innsbruck-Land). (www.krone.at, 5.10.26)
Lesung Writing Black Berlin: Komplett andere Geschichten im Gepäck Eine Berliner Veranstaltung wagte eine Bestandsaufnahme Schwarzer Gegenwartsliteratur. Dabei gelang ein zukunftszugewandter Leseabend. mehr... (taz.de, 5.10.26)
Kleinkraftwerke, Marke Eigenbau Energiewende von unten: Mit einer Solar-Upcycling-Weltrekord-Aktion stellt der Freiburger Verein Balkon.Solar Bürgerinnen und Bürgern 300 Kleinkraftwerke kostenlos zur Verfügung. Einziger Haken: Sie mussten ihre Anlage selbst zusammenmontieren. (www.energiezukunft.eu, 5.10.26)
Kontinente trocknen aus Sinkende Grundwasserstände, schnell schmelzende Gletscher und zugleich ein steigender Wasserverbrauch: Die Wasserkreisläufe geraten aus der Balance. Auf den Kontinenten nimmt laut Weltwetterorganisation die Menge des verfügbaren Wassers ab. (www.energiezukunft.eu, 5.10.26)
Effizienzstandards von Rechenzentren nicht aufweichen Im Zuge Novellierung des Energieeffizienzgesetzes macht die IT-Branche Druck auf die Politik, die Effizienzstandards von Rechenzentren zu lockern. Dies könnte den Strombedarf massiv erhöhen, warnt eine Studie. (www.energiezukunft.eu, 5.10.26)
Sonnenstrom am Dach: Kritik an Regeln für Altstadt Vor Gericht gewonnen, aber die ersehnte Anlage lässt weiter auf sich warten: Eine St. Pöltnerin hat auch Monate danach noch keine Bewilligung für ihr PV-Projekt. Gemeinderätin Susanne Binder-Novak warnt vor Willkür bei der Entscheidung. Die Stadt hält dagegen: Auch nach dem Urteil muss das Ortsbild geschützt werden. (www.krone.at, 5.10.26)
Wärmepumpen für den Bestand: Neuer Expander soll Stromverbrauch senken Artikel über ein Kompressor-Expander-System für Wärmepumpen im Bestand, das den Strombedarf senken und die Effizienz steigern soll. (nbau.org, 5.10.26)
Der Stromhunger von Amazon, Google und Microsoft für Rechenzentren forciert den Bau von Mini-Atomkraftwerken in den USA KI-Rechenzentren sind enorme Stromfresser. Damit diese nicht das öffentliche Netz und die Preise belasten, bauen grosse Techkonzerne eigene Kraftwerke direkt neben die Datencenter. In den USA schiessen sie wie Pilze aus dem Boden. (www.nzz.ch, 5.10.26)
Katherina Reiche: Linke zieht gegen Ministerin Reiche vor Bundesverfassungsgericht Die Bundeswirtschaftsministerin bezeichnete die Linke nach dem Wahlsieg in Berlin als Gefahr. Die Partei wirft Reiche vor, Teil einer »systematischen Kampagne« zu sein. (www.zeit.de, 5.10.26)
Orca-Angriffe vor Gibraltar: Was Franziska Gänslers Roman daraus macht Seit 2020 attackieren Schwertwale vor Gibraltar gezielt Segeljachten. Im Roman „Orca“ macht Franziska Gänsler daraus eine Geschichte über junge Frauen, die sich gegen fossile Superreiche verbünden — und eine Freundschaft, die alles riskiert (www.freitag.de, 4.10.26)
Schweizer Arbeitsmarkt: «Idealalter 35–45 und Digital Native»: Wie Jobsuchende über 50 systematisch diskriminiert werden Vom Inserat bis zur Lohnfrage: Bewerbungsfachleute packen aus, wie Firmen ältere Kandidatinnen und Kandidaten aussortieren – und welche Gegenstrategie am erfolgreichsten ist. (www.tagesanzeiger.ch, 4.10.26)
«Zukunft braucht Herkunft» Farner ist ein Monument der Schweizer Kommunikationsbranche. 1951 vom legendären Rudolf Farner gegründet, hat sich das Unternehmen immer wieder neu entwickelt und erfunden. Heute agiert es als Team Farner auch international. Wir haben CEO Michel Grunder am neuen Hauptsitz im Zürcher Sihlcity getroffen und uns über Tradition und Wandel der Branche unterhalten. (www.persoenlich.com, 4.10.26)
Windexpertin kritisiert Reiches Reform: „Der erfolgreiche Windenergieausbau wird bestraft“ Bärbel Heidebroek, Präsidentin des Bundesverbands WindEnergie, über Katherina Reiches Energiepolitik und den rechten Kulturkampf gegen Windkraft. mehr... (taz.de, 4.10.26)
Rohstoffpolitik: Grüner Strom, schwarze Kassen [Online-Abo] Die Regierung in Brasília plant eine starke Ausweitung erneuerbarer Energieträger und den Ausbau der Übertragungsnetze. Finanziert werden könnte ein Teil der Energiewende durch Einnahmen aus der fossilen Förderung von Öl und Gas. (www.jungewelt.de, 4.10.26)
Niedrigwasser: Pegelstand des Bodensees sinkt unter 2,50 Meter Für diese Jahreszeit ist der Pegelstand des Sees im Alpenvorland extrem gering. Dazu beigetragen haben monatelang geringe Niederschläge und hohe Verdunstung im Sommer. (www.zeit.de, 4.10.26)
Einzige Schule ihrer Art: Ceramico Campus eröffnet In Stoob wurde der neue Ceramico Campus eröffnet. Bis zu 200 Schüler können hier künftig praxisnah für gefragte Handwerksberufe ausgebildet werden. Der Standort vereint Schule, Werkstätten, Weiterbildung und Forschung und setzt auch beim Bau auf Nachhaltigkeit. (www.krone.at, 4.10.26)
Auswirkungen der Trockenheit – So trocken war es für Bäume und Tiere im Hitzesommer Nach dem Sommer zeigen Messungen: Fast überall war der Wald zu trocken. Bäume und auch Tiere spüren den Wassermangel. (www.srf.ch, 4.10.26)
Mietendeckel für Windräder: Wirtschaft falsch verstanden Wirtschaftsministerin Reiche forciert eine Pachtpreisbremse für Windkraftanlagen. Einen Mietendeckel lehnt sie komischerweise kategorisch ab. mehr... (taz.de, 4.10.26)
Welche Rolle Social Media beim Lesen spielt Geschichten eröffnen Lesern neue Welten, ohne die eigene verlassen zu müssen. Doch anstatt in Büchern zu blättern, swipen immer mehr Kinder und Jugendliche auf dem Smartphone und lassen sich in sozialen Netzwerken berieseln. Genau das könnte der Buchbranche aber nun behilflich sein ... (www.krone.at, 4.10.26)
Verkehr in Horgen: Horgen kämpft weiter für die Priorisierung des Hirzeltunnels Der Bundesrat will den Hirzeltunnel frühestens nach 2055 bauen. Die Gemeinde Horgen fordert in einer Stellungnahme, das Projekt bis 2045 umzusetzen. (www.tagesanzeiger.ch, 4.10.26)
Wirksam, aber unbeliebt: Kaum jemand würde fürs Klima sein Auto verkaufen Eine neue Studie zeigt, welche persönlichen Massnahmen besonders viel Treibhausgas einsparen und zu welchen die Menschen in der Schweiz bereit wären. (www.schweizheute.ch, 4.10.26)
Das I-Wort: «Bitte, sog’ ned Indianer» Gibt es Begriffe, die an sich «böse» sind? Oder hängt der moralische Wert vom Kontext ab? Der Publizist Mathias Brodkorb analysiert in seinem neuen Buch das Dickicht unseres Kulturkampfs um die Sprache. Ein Vorabdruck. (www.tagesanzeiger.ch, 4.10.26)
Rot-rot-grüne Koalition: Linke kritisiert Dröges Aussagen über Dreierkoalition im Bund Linken-Chefin Ines Schwerdtner weist den Vorstoß für ein rot-rot-grünes Bundesbündnis zurück. Man stehe nicht als Mehrheitsbeschafferin für Machtspielchen zur Verfügung. (www.zeit.de, 4.10.26)
Finanzierung gesichert: Sicherheit für Klimaforscher - Das Land Hessen bekennt sich zur langfristigen Klimafolgenforschung zum Nutzen des Land- und Weinbaus. Das ist nicht nur angesichts dieses Hitzesommers richtig. - (www.faz.net, 4.10.26)
Ein Tag im Gazastreifen: So sieht der Alltag unter der israelischen Blockade aus Hinter den Schlagzeilen über Bomben und Massensterben verbirgt sich eine leisere Tragödie: der zermürbende Alltag unter israelischer Blockade. Wie kocht man Tee, wenn es kaum Gas, fließendes Wasser oder Holz gibt? Eine Reportage aus Gaza (www.freitag.de, 4.10.26)
Reform der Energiegesetze: Reiche will einen Mietendeckel für Windradflächen Nach dem Willen der Wirtschaftsministerin sollen die Pachtpreise für Windradflächen gedeckelt werden. Nicht nur die Erneuerbaren-Branche lehnt das ab. mehr... (taz.de, 4.10.26)
Papst bittet um Rosenkranzgebet: Von Geißel des Krieges befreien - - Papst Leo XIV. hat dazu aufgerufen, im Oktober den Rosenkranz für den Frieden zu beten: „Lasst uns die Fürsprache der Jungfrau Maria erbitten, damit die Völker von der Geißel des Krieges befreit werden. Insbesondere beten wir für das Heilige Land und für die unschuldigen Opfer der Gewalt", so das katholische Kirchenoberhaupt nach dem Mittagsgebet diesen Sonntag. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 4.10.26)
Grünen-Fraktionschefin für Grün-Rot-Rot auf Bundesebene – „Wäre sich in vielen Fragen einig“ In Berlin wird über eine Koalition von Linken, SPD und Grünen diskutiert. Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge sieht darin ein Vorbild für den Bund. Zugleich hält sie auch Schwarz-Grün für eine Option. (www.welt.de, 4.10.26)
Influencer werden für ethische Jagd zum Problem Für die Reichweite in sozialen Medien bringt Action oft mehr als Jagdethik. Einen verantwortungsvollen Umgang mit Waffen gibt es dabei bisweilen nicht. Jagdausstatter distanzieren sich deshalb von einigen Influencern. Von B. Augustin.[mehr] (www.tagesschau.de, 4.10.26)
Videoüberwachung mit KI: „Sie da im grünen Pullover: Bitte unterlassen Sie dieses Verhalten“ - Künstliche Intelligenz eröffnet in der Videoüberwachung öffentlicher Plätze ganz neue Möglichkeiten. Doch ein Blick ins Ausland zeigt: Der Grat zwischen Überwachungsstaat und mehr Sicherheit ist schmal. - (www.faz.net, 4.10.26)
KI-Systeme sollen durch Gedankenlesen Fehler vermeiden lernen Ob Haushaltsroboter, Androiden als Gastro-Bedienung, autonome Fahrzeuge oder einfach nur die üblichen Sprachmodelle: Nicht immer klappt die Verständigung mit der KI, weil der Algorithmus die eigentlichen Ziele eines Menschen falsch interpretiert. Vor allem, wenn eines Tages KI-Roboter körperlich eingeschränkten Menschen helfen sollen, braucht es aber eine klare Kommunikation, deshalb haben sich Forscher nun mit der Zielkorrektur durch Gedankenkraft befasst. Denn nur, wenn das System weiß, was ein Mensch wirklich will, kann es durchgehend sinnvoll reagieren. (www.trendsderzukunft.de, 4.10.26)
ETH-Studie: Das schlimmste Klimaszenario für die Schweiz ist wahrscheinlicher geworden Neue Forschungsergebnisse aus der Schweiz und Deutschland deuten darauf hin, dass die Erde sich stärker erwärmt, als Prognosen bisher voraussagten — mit erheblichen Auswirkungen auf die Klimapolitik. | Wie wirkt sich die globale Erwärmung in Zukunft auf die Schweiz aus? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Bericht Climate CH2025, den MeteoSchweiz und die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Zürich gemeinsam veröffentlicht haben. Dabei wurden drei Szenarien entworfen: beim ersten wird die Welt um 1,5 Grad wärmer als in der vorindustriellen Zeit. Das zweite rechnet mit einer Erwärmung von zwei Grad und das drastischste geht von einer Erwärmung um drei Grad aus. Letzteres ist die äusserste Grenze dessen, was die wissenschaftlichen Modelle mit hinreichender Sicherheit beschreiben konnten. | Dieses Extrem-Szenario, darauf deuten Forschungsergebnisse der ETH Zürich und der Universität Leipzig hin, ist heute das wahrscheinlichste. (www.swissinfo.ch, 4.10.26)
Hat die fossile Lobby den UN-Klimarat gekapert? Geschichte einer Irreführung Der UN-Klimarat sei unterwandert von einer fossilen Lobby, behaupten Medien. Aber das ist Unsinn: Forscher von Erdölkonzernen wirken schon immer am Klimareport mit – das hat Vorteile. (www.welt.de, 4.10.26)
Studien an Pflanzen: Land unterstützt Forschung zu Folgen des Klimawandels - Welche Folgen hat es, wenn Nutzpflanzen immer mehr Kohlendioxid bekommen? Dieser Frage gehen hessische Wissenschaftler in Geisenheim und Gießen nach. Ihr Projekt ist vorerst gesichert. - (www.faz.net, 4.10.26)
Klimawandel könnte die Erdrotation messbar abbremsen Veränderte Luftströmungen könnten die Tage minimal verlängern (www.scinexx.de, 4.10.26)
Timber Earth Slab: Robotisch gefertigte Holz-Erde-Decken für den mehrgeschossigen Holzbau Forschungsprojekt Timber Earth Slab: robotisch gefertigte Holz-Erde-Decken für den mehrgeschossigen Holzbau und der Pavillon Terra Habita. (nbau.org, 4.10.26)
Gefängnisseelsorger der JVA Pöschwies: «Beim Strafvollzug liegt der Fokus zu stark auf der Strafe» Pfarrer Frank Stüfen begleitet Inhaftierte in der JVA Pöschwies in Regensdorf. Der reformierte Gefängnisseelsorger spricht über sein Engagement für einen humaneren Strafvollzug – und erklärt, warum Beziehungspflege zentral ist. (www.tagesanzeiger.ch, 4.10.26)
Droht der Schweiz ein Stromalarm aus Brüssel? Die Gegner der bilateralen Verträge warnen eindringlich vor neuen Vorschriften der EU Mit den neuen EU-Verträgen müsste sich die Schweiz verpflichten, zukünftige Regulierungen aus Brüssel zu übernehmen, die sie heute noch gar nicht kennt. Was kommt da auf uns zu? (www.nzz.ch, 4.10.26)
Eine spezielle KI kann jetzt Lücken in altgriechischen Texten füllen. Eine Million unbearbeitete Texte warten schon auf sie Viele antike Papyrusdokumente sind fragmentiert. Sie zu vervollständigen, ist eine mühsame Arbeit – vor allem bei grösseren Fehlstellen. Die KI hat damit keine Probleme. (www.nzz.ch, 4.10.26)
Lesen ist die Superpower der Menschheit. Warum geben wir sie gerade auf? Alzheimer-Prävention, Glück, Empathie: All das können wir haben, wenn wir ein Buch zur Hand nehmen. (www.nzz.ch, 4.10.26)
Wenn zu viel Solarstrom zum Problem wird Wenn die Sonne besonders kräftig scheint, produzieren PV-Anlagen oft mehr Strom, als gerade gebraucht wird. Umso wichtiger ist es, die Energie möglichst clever zu nutzen. Krone Sonne zeigt, wie Speicher, smarte Steuerung und der richtige Verbrauch dabei helfen können, mehr aus dem eigenen Solarstrom herauszuholen. (www.krone.at, 4.10.26)
Ferienstart am Flughafen Zürich: Trotz Hitzesommer und hoher Preise – «Wir möchten gern ans Meer» Der Hitzesommer in der Schweiz ist vorbei, die Lust auf Herbstferien in der Wärme aber längst nicht verflogen. Reisende am Flughafen Zürich erzählen, wohin es sie zieht und weshalb. (www.tagesanzeiger.ch, 3.10.26)
Overtourism: Baustellen verdrängen Balis saftig grüne Reisterrassen - Müll, Staus und ein schier endloser Bauboom: Die „Insel der Götter“ kämpft mit den Folgen des Massenandrangs. Der Widerstand dagegen wächst. - (www.faz.net, 3.10.26)
KI im Journalismus: Was der Fall Katherina Reiche über die Medien verrät Ein FAZ-Gastbeitrag von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche soll laut der Software Pangram zu 70 Prozent von einer Maschine stammen. Ihr Ministerium dementiert. Die Medien jagen solche Texte — aus einem Grund, den sie ungern zugeben (www.freitag.de, 3.10.26)
Wirbel um einen Heiligen – Franz von Assisi: Radikal und populär – und immer in Sandalen Der 4. Oktober ist der Gedenktag für den heiligen Franziskus und Welttierschutztag. Wie kein anderer Heiliger ist er beliebt bei Gross und Klein. 2026, in seinem 800. Todesjahr, erfährt er zusätzlichen Hype: Über fünf Millionen pilgerten dieses Jahr bereits ins umbrische Assisi. Woran liegt das? | Die Deutungsgeschichte ist breiter und bunter als das, was man über diesen Franz von Assisi tatsächlich weiss. Das ist typisch für Heiligenlegenden, betont Mystikforscher und Yale-Professor Volker Leppin in seinem neuen Buch über Franziskus, den «unbequemen» Heiligen. Es ist neben vielen Weiteren im 800. Todesjahr des Heiligen 2026 erschienen. | Buchtipps | Sarah Gaffuri: «Franz von Assisi und die Suche nach dem einfachen Leben. 99 Dinge, die zu wissen lohnt». Thorbecke Verlag, 2026. | Volker Leppin: «Franz von Assisi. Ein unbequemer Heiliger». Herder Verlag, 2026. (www.srf.ch, 3.10.26)
Sustainable Architecture & Design 2025 / 2026 Rezension zu Sustainable Architecture & Design 2025/2026 mit 60 internationalen Projekten zu nachhaltiger Architektur, Stadtentwicklung und Innenarchitektur. | Das Buch Sustainable Architecture & Design 2025 / 2026 versammelt zahlreiche Perspektiven auf die Transformation der gebauten Umwelt und versteht sich als Plattform für den Austausch über zukunftsfähige Architektur und Gestaltung. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie das Planen, Bauen und Nutzen von Räumen verantwortungsvoll weiterentwickelt werden kann. Der Band beleuchtet aktuelle Herausforderungen und Chancen nachhaltiger Entwicklung, fördert den interdisziplinären Dialog zwischen Architektur, Design, Forschung und Praxis und zeigt, wie innovative Ansätze zur baukulturellen, ökologischen und gesellschaftlichen Transformation beitragen können. (nbau.org, 3.10.26)
Microsoft und NABU planen gemeinsame Projekte für mehr Klimaschutz Microsoft Deutschland und der NABU wollen ihre Zusammenarbeit in den kommenden drei Jahren auf Projekte rund um Wasser, Naturschutz und Klimaanpassung ausweiten. | Im Mittelpunkt stehen die Renaturierung von Rhein und Auen, naturbasierte Maßnahmen im Rheinischen Revier sowie Bildungsangebote zum Thema Wasser. | Ein Schwerpunkt der geplanten Zusammenarbeit liegt im Rheinischen Revier, das sich gleichzeitig im wirtschaftlichen und ökologischen Wandel befindet. Gemeinsam mit Kommunen im Umfeld der geplanten Microsoft-Rechenzentren sollen Maßnahmen entwickelt werden, die besser auf zunehmende Hitze- und Trockenperioden vorbereiten. (www.it-daily.net, 3.10.26)
So isst Politik: Warum das Auswärtige Amt Food-Influencer einlädt - Liebe geht durch den Magen. Das weiß auch das Auswärtige Amt und lädt Food-Influencer aus aller Welt ein. Und womit will man sie überzeugen? - (www.faz.net, 3.10.26)
Bundesweite Aktion: Menschenketten für Gerechtigkeit und Klima In mehr als 100 Städten haben Tausende in Menschenketten für mehr Klimaschutz und Gerechtigkeit demonstriert. Die Aktion soll auf die Ursachen von Hitzetoten, Fluten und Waldbrände aufmerksam machen.[mehr] (www.tagesschau.de, 3.10.26)
NÖ-Autor weiß, wie man Kinder zum Lesen begeistert Tullnerfelder Autor David Thaller veröffentlicht bereits sein zweites Kinderbuch. Das Schreiben sieht er als schönen Ausgleich zum Berufsalltag. (www.krone.at, 3.10.26)
Dialog Israel–Palästina – Jugendliche aus Nahost knüpfen in Leysin Fäden der Verständigung Israelische und palästinensische Jugendliche haben in den Waadtländer Alpen zehn Tage lang die Verständigung geprobt. (www.srf.ch, 3.10.26)
„Die unerträgliche politische Demagogie gefährdet unsere innere Einheit“ Zum Tag der Deutschen Einheit warnt Bundespräsident Steinmeier vor den Gefährdungen der Demokratie durch Extremisten. Scharfe Kritik übte er auch an den Medien. Anlass zur Hoffnung sieht er dennoch. (www.welt.de, 3.10.26)
Steinmeier sieht Demokratie in Gefahr 36 Jahre nach der deutschen Vereinigung sieht Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die freiheitlich-demokratische Grundordnung in Deutschland ernsthaft gefährdet. „Die unerträgliche politische Demagogie extremistischer Kräfte, die eine Lust an der Zerstörung ausleben und andere Menschen verhöhnen und bedrohen, das gefährdet nicht nur Freiheit und Demokratie – das gefährdet unsere innere Einheit“, sagte Steinmeier am Samstag in seiner Ansprache beim zentralen Festakt zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen. (orf.at, 3.10.26)
Tag der deutschen Einheit: Frank-Walter Steinmeier ruft zum Kampf gegen Extremismus auf Die Ergebnisse der jüngsten Landtagswahlen hallen in der Bundespräsidentenrede zum Tag der Deutschen Einheit nach. Eindringlich warnt er vor Gefahren für die Demokratie. (www.zeit.de, 3.10.26)
Solardach für Nutzfahrzeuge: Sonne scheint, Laster fährt Während der Fahrt mit Solarstrom tanken? Das war lange nur ein Traum. Aber jetzt werden Lkw und Busse mit Photovoltaik ausgestattet, um immer weiter zu kommen. (www.zeit.de, 3.10.26)
Papst: Campo Santo Teutonico muss Ort der Einheit und Ausbildung bleiben - - Papst Leo XIV. hat die Gemeinschaft des Päpstlichen Priesterkollegs am Campo Santo Teutonico anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens im Vatikan empfangen. In seiner Ansprache blickte das Oberhaupt der katholischen Kirche auf die Entstehung der Einrichtung zurück und betonte deren Aufgaben für die Gegenwart. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 3.10.26)
Papst in Frankreich: Sie suchen nach Halt - Die Begeisterung über den Besuch von Papst Leo XIV. zeigt, wie groß das Bedürfnis der Franzosen nach Orientierung ist. Bei vielen ist das Interesse an der katholischen Kirche wiedererwacht. - (www.faz.net, 3.10.26)
„Demokratie ist die Einladung, sich einzumischen“, sagt Wolfgang Thierse Der ehemalige Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) spricht über die anhaltenden Unterschiede zwischen Ost und West. Thierse mahnt zu mehr gegenseitigem Verständnis – und ruft dazu auf, sich einzumischen (www.welt.de, 3.10.26)
„Lösungen statt Destruktion und Panikmache“ – Ramelow ruft in Kanzelrede zum Teilen auf Zahlreiche Politiker warnen am Tag der Deutschen Einheit vor aktuellen Gefahren für die Demokratie. Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow (Linke) beklagt zudem eine Spaltung der Gesellschaft durch „asoziale Netzwerke“. (www.welt.de, 3.10.26)
Refom des Erneuerbare-Energien-Gesetzes: Wie die Union mit Anti-Energiewende-Ideen provoziert SPD und Union verhandeln über die Zukunft der Energiewende, es gibt eine Verfassungsbeschwerde wegen des Heizungsgesetzes und Greenwashing wird schwieriger. mehr... (taz.de, 3.10.26)
Links-Rechts-Spaltung: »Ein absolutes Spiel mit dem Feuer« Die Parteien der Mitte werden immer schwächer. Sprengt die neue Links-Rechts-Spaltung das politische System – oder rettet sie die Demokratie? (www.zeit.de, 3.10.26)
Buch über religiöse Züge in der Politik: Hoffen auf ein bisschen Sinn Jens Balzer blickt in seinem neuen Essay auf die autoritäre politische Theologie der Gegenwart. Dabei verweist er auf Putin, Thiel und Alexander Dugin. mehr... (taz.de, 3.10.26)
Historiker übers Bahnfahren: „Am liebsten spricht man über das, was einen stört“ Vom Zugfahren als Zumutung erzählen die Leute nicht erst seit Social Media, sagt Niklas Weber: Fantasien kitzelte die Begegnung der Klassen von Anfang an. mehr... (taz.de, 3.10.26)
Für Lula da Silva steht Brasilien vor der Wahl zwischen Demokratie und Barbarei Vor der Präsidentenwahl am kommenden Wochenende hat der ultrarechte Bewerber Flávio Bolsonaro gegenüber Amtsinhaber Lula da Silva aufgeholt. Im größten Land Südamerikas geht es um den letzten linken Präsidenten auf dem Subkontinent (www.freitag.de, 3.10.26)
«Hören, lernen, neue Wege gehen» – Der Synodale Weg von der Schweiz aus gesehen Mit dem Ziel, daraus zu lernen, porträtiert Daniel Kosch den Synodalen Weg der katholischen Kirche in Deutschland, zieht daraus Lehren für die Schweiz, aber nicht nur. Er wendet damit den Titel des «Präambeltextes» auf den Prozess synodalen Lernens selbst an: «Hören, lernen, neue Wege gehen». | Der vorliegende Beitrag nimmt mit dem Synodalen Weg einen aufwändigen, von 2019 bis 2026 dauernden Prozess in einem Land mit 27 Bistümern in den Blick, in dem 2024 rund 20 Millionen Menschen der römisch-katholischen Kirche angehörten. Mit dem Ziel, daraus zu lernen, wird der Synodale Weg der katholischen Kirche in Deutschland porträtiert. Anschliessend werden Grundsatzfragen diskutiert und Lehren gezogen — für die Schweiz, aber nicht nur. | Wie die Schweiz ist Deutschland von einer demokratischen Kultur sowie von intensiven Kontakten zwischen der hierarchisch strukturierten römisch-katholischen Kirche und den aus der Reformation hervorgegangenen, primär synodal und demokratisch organisierten (www.feinschwarz.net, 3.10.26)
Eine Tunnelkatastrophe beschleunigt die Elektrifizierung des Schweizer Zugnetzes Vor hundert Jahren sterben im Rickentunnel neun Menschen an einer Kohlenmonoxidvergiftung, bald danach schon sind Dampfloks in der Schweiz Geschichte. (www.nzz.ch, 3.10.26)
In Zentralasien sind Länder ohne Wasserreserven auf ihre Nachbarn angewiesen. Noch gelingt es Ihnen, Streit zu vermeiden – auch dank der Schweiz Kirgistan und Tadschikistan haben Wasser, drei Nachbarländer brauchen es für die Landwirtschaft. Der Umgang der Region mit diesem potenziellen Konflikt bietet wichtige Lektionen zum Umgang mit dem Klimawandel. (www.nzz.ch, 3.10.26)
Vielen Haushalten steht ein teurer Winter bevor Nicht nur an der Zapfsäule sind die Preise aktuell zum Fürchten, auch für die anstehende Heizsaison müssen viele Österreicher tief in die Tasche greifen – vor allem Haushalte, die mit Öl heizen. Steigerungen um fast drei Viertel stehen ins Haus, rechnen Experten vor. Auch Pellets sind deutlich teurer geworden. (www.krone.at, 3.10.26)
Des bâtiments au service du système énergétique | Gebäude im Dienste des Energiesystems Im Rahmen des Übergangs zu einer nachhaltigen Energieversorgung in der Schweiz spielen Gebäude eine wichtige Rolle, da sie eine gewisse Flexibilität bieten, wann sie Strom aus dem Netz beziehen oder in dieses einspeisen. Diese Flexibilität zur Stabilisierung des Stromnetzes war das Thema des diesjährigen „brenet Status-Seminars“, einer Fachtagung des Vereins „Building and Renewable Energies Network of Technology“ (brenet). | Lesen Sie den vollständigen Fachartikel:„Gebäude im Dienste des Energiesystems“. (energeiaplus.com, 2.10.26)
Zürich atmet auf Langsam wird es klar, dass Familien nicht in Silos aufgestapelt werden wollen, dass die Wohnquadratmeter im Inneren allein nicht genügen und dass Wohnen ein Zusammenhang von Innen und Aussen ist. Es beginnt im Quartier, geht in die Nachbarschaft über und dann vom Wohnumfeld zur eigentlichen Wohnung. Das ist ein Kontinuum, das selbst in jedem Elendsquartier dieser Welt gegeben ist. Künstlich und entfremdet wird das Leben erst, wenn es durch die Höhe zerrissen wird. Eine ganze Zivilisation kann durch falsch angewendete Verdichtungsforderung eingelullt werden und diesen Nebel als schicksalshaft hinnehmen. Diese Spirale nach unten in eine tiefe Zivilisationsstufe ist durch die Abstimmungsmehrheit von 63.5 % gebrochen worden — ein schönes Zeichen für die Vitalität der Bevölkerung. Wir lassen uns diese Verdichtungsmär nicht mehr erzählen. Wir wissen jetzt, dass lebenswertes Stadtgewebe genau so dicht, sogar noch dichter sein kann als isoliert dastehende Wohntürme. (www.zuerivitruv.ch, 2.10.26)
Inflation steigt auf 3,3 Prozent: Warum Merz trotzdem am Sparkurs festhält Die Inflation ist laut Statistischem Bundesamt im September auf 3,3 Prozent gestiegen, den höchsten Wert seit fast drei Jahren. Die Reallöhne stagnieren seit 2019. Trotzdem setzt der Kanzler auf Kürzungen. Welches Modell verleitet ihn dazu? (www.freitag.de, 2.10.26)
Physische KI verändert die Robotik Laut einer Studie wird physische KI die Robotik grundlegend verändern, angetrieben von günstigerer Hardware und reifenden Sprachmodellen. | Das Marktforschungsunternehmen GlobalData sieht in physischer KI einen grundlegenden Wandel für die Robotikbranche. Laut dem aktuellen Strategic-Intelligence-Bericht „Physical AI“ des Unternehmens verschiebt sich damit der Fokus von Maschinen, die starren Befehlen folgen, hin zu verkörperten Systemen, die selbstständig wahrnehmen, urteilen und handeln. | Physische KI ist laut GlobalData keine einzelne Technologie, sondern die Verschmelzung mehrerer Technologiefelder: Internet der Dinge, generative KI, agentenbasierte KI, maschinelles Lernen, Weltmodelle sowie Vision-Language- und Vision-Language-Action-Modelle. Der Bericht beschreibt einen vierstufigen, fortlaufenden Kreislauf aus Wahrnehmung, Schlussfolgerung im jeweiligen Kontext, Lernen und Handeln. (www.it-daily.net, 2.10.26)
Durst der Daten: Wenn KI auf Wasserknappheit trifft Deutschland will seine Rechenzentrumskapazitäten massiv ausbauen. Doch die Anlagen benötigen nicht nur Strom und Fläche. Je nach Kühlsystem kann auch ihr Wasserbedarf beträchtlich ausfallen. Wie viel sie tatsächlich verbrauchen, lässt sich bislang nur annähernd bestimmen. «Neben Strom wird künftig auch Wasser darüber entscheiden, wo und wie sich Rechenzentren wirtschaftlich und nachhaltig betreiben lassen», sagt Mathias Franke, Leiter Data Center Consulting beim Beratungsunternehmen Drees & Sommer SE. Wie sich Energieeffizienz, Wasserschutz und Abwärmenutzung ökologisch sinnvoll verbinden lassen, zeigt das von Drees & Sommer begleitete Rechenzentrum auf dem Incampus in Ingolstadt. (www.gebaeudetechnik-news.ch, 2.10.26)
34 neue Bergführer brevetiert Anlässlich der Walliser Bergführerausbildung durften Mitte September in Siders 34 neue Bergführer ihr Diplom von der Schweizer und Walliser Verbandsführung in Empfang nehmen. | Die fast dreiwöchige Touren- und Prüfungsphase im September 2026, welche die dreijährige Ausbildung abschloss, liess bei besten Wetterverhältnissen anspruchsvolle Touren bei stabiler Wetterlage planen und durchführen, dies in den südlichen Walliser Alpen, aber auch in den Dolomiten und dem Aostatal. Der aussergewöhnliche Hitzesommer hat jedoch einschneidende Spuren bei Gletscherschründen , Gletschern und teils auch bei Permafrostzonen hinterlassen. Objektive Gefahren haben in den letzten Jahren im alpinen Gelände unweigerlich zugenommen und erfordern Wachsamkeit und ein fundiertes Risikomanagement. Die neuen Bergführer sind jedoch bereits mit den durch den Klimawandel bedingten veränderten Verhältnissen in die Berufsbildung hineingewachsen und stellen sich diesen Aufgaben. (sbv-asgm.ch, 2.10.26)
Sabotage at Greta Thunberg talk in Zurich: Morocco suspected – our investigation leads to pro-Israel circles A panel discussion with Greta Thunberg at the Zurich Film Festival (ZFF) sold out within a remarkably short time. Yet when the event began, the supposedly sold-out auditorium was almost empty. Morocco has since been suspected of sabotaging the event. But even before it took place, baba news had received information about deliberate fake bookings — information pointing towards pro-Israel circles. The ZFF changed its booking system after an enquiry from baba news. Despite this, the deception succeeded. (www.babanews.ch, 2.10.26)
Alexander Sladek und Björn Sossong im Interview mit Petra Völzing – «Gemeinsam entsteht eine wirtschaftliche und werteorientierte Stärke» Mit der Gründung eines Direktvermarktungsunternehmens gehen die EWS und drei weitere Partner neue Wege — für die Bürgerenergie und für die Energiewende. | Mit HandelGrün ist ein neuer Akteur im Strommarkt gestartet. Für die Unternehmensgründung haben sich EWS Elektrizitätswerke Schönau eG, Green Planet Energy eG, naturstrom AG und die oekostrom AG aus Österreich zusammengetan, um erneuerbaren Strom professionell zu vermarkten, Bürgerenergie zu stärken und diese Wertschöpfungsstufe zurück in die Hände der Energiewende-Bewegung zu holen. Ein Gespräch mit Alexander Sladek, Vorstand der EWS Schönau, und Björn Sossong, Geschäftsführer von HandelGrün, über Direktvermarktung und Marktlogik, die Herausforderungen für die Bürgerenergie und die Frage, warum Stromhandel auch etwas mit Haltung zu tun hat. (www.ews-schoenau.de, 2.10.26)
Offshore-Windkraft: Ölkonzerne wollten Mega-Windparks im Meer bauen. Nun blockieren sie Auf hoher See entstehen kaum noch neue Windräder – auch weil BP und TotalEnergies sich verzockt haben und ihre Pläne brachliegen. Es drohen jahrelange Verzögerungen. (www.zeit.de, 2.10.26)
Streit um Erneuerbare-Energien-Gesetz, Verfassungsbeschwerde wegen Heizungsgesetz, neue Regeln gegen Greenwashing Über die EEG-Reform wird im Bundestag gerungen – die Union fordert noch mehr Kahlschlag bei der Energiewende. Junge Mieter:innen klagen in Karlsruhe, weil das neue Gebäudegesetz Menschen an fossile Energien fesselt. Werbung für "recycelbare", "nachhaltige" oder "klimaneutrale" Produkte muss jetzt belegbar sein. - (klimareporter.de, 2.10.26)
Erfolg in Wettbewerb: Exzellenztitel für die Rhein-Main-Universitäten - Künftig gibt es auch im Rhein-Main-Gebiet Exzellenzuniversitäten: Frankfurt, Darmstadt und Mainz sind mit ihrer gemeinsamen Bewerbung erfolgreich gewesen. Die Unis Gießen und Marburg hingegen gehen leer aus. - (www.faz.net, 2.10.26)
Nationalstrassen Horgen: Horgen wehrt sich gegen Verschiebung des Hirzeltunnels Der Gemeinderat Horgen lehnt die Einordnung der N14 Hirzelverbindung in die Kategorie «nach 2055» ab. Er beruft sich auf den kantonalen Richtplan und fordert eine Neubeurteilung durch den Bundesrat. (www.tagesanzeiger.ch, 2.10.26)
KOMMENTAR - Der deutsche Tankrabatt ist ein Fehler – warum sich die Schweizer Gelassenheit trotz hohen Spritpreisen auszahlt Die zum Teil rekordhohen Preise für Benzin und vor allem Diesel ärgern Autofahrer. Doch die Schweiz widersteht dem Drang zum Aktionismus. (www.nzz.ch, 2.10.26)
Wie bewerten Menschen das Bewusstsein künstlicher Intelligenz? Gleiches Verhalten führt bei Mensch und Maschine zu unterschiedlichen Urteilen (www.scinexx.de, 2.10.26)
Rechenzentren: Rechenzentren müssen uns allen gehören! Die Serverparks der Digitalkonzerne konzentrieren Macht und Profit im KI-Zeitalter. Begreifen wir sie als kollektive Ressource. (www.zeit.de, 2.10.26)
Voest und Verbund bauen Wasserstoff-Anlage aus Der Stahlriese und Österreichs führender Energieversorger erweitern ihre Wasserstoff-Pilotanlage in Linz. Die Hoffnung in den klimafreundlichen Energieträger ist groß, doch noch ist die Produktion viel zu teuer. (www.krone.at, 2.10.26)
Depression: Autoritäre Erziehung macht Kinder krank Ob Depressionen oder Verhaltensstörungen - psychische Probleme von Kindern hängen oft mit der Erziehung zusammen. Eltern können nicht alles richtig machen, aber es gibt ein paar Dinge, die sie wirklich nicht tun sollten. (www.dw.com, 2.10.26)
E-Mobilität in der Schweiz – Im September war jeder dritte Neuwagen ein E-Auto Vergangenen September waren über ein Drittel der neu zugelassenen Autos reine «Stromer». Ein Novum in der Schweiz. (www.srf.ch, 2.10.26)
Zukunft der E-Mobilität: Grüne fürchten rechte Verbrenner-Koalition Wird das Aus vom Verbrenner-Aus noch mehr aufgeweicht? Grüne warnen vor Zusammenarbeit zwischen Konservativen und extremen Rechten im EU-Parlament. mehr... (taz.de, 2.10.26)
Politik im Dauerpatt Dänemark kann es, Norwegen kann es, Finnland kann es: Politik kreativer denken als in der klassischen Links-rechts-Schablone. Höchste Zeit, dass Schweden es auch lernt. Sonst bleibt das Land blockiert oder den Launen der Parteien an den Rändern ausgesetzt. - (www.journal21.ch, 2.10.26)
Wie erkläre ich’s meinem Kind?: Was in unserem Kopf passiert, wenn wir lesen - Warum weiß man so genau, wie die Figur in einem Buch aussieht, auch wenn es kein Bild von ihr gibt und sie nicht einmal sorgfältig beschrieben wird? Wie es kommt, dass unser Kopf beim Lesen für die Bilder sorgt. - (www.faz.net, 2.10.26)
Der eigene Geist ist genial und der Körper voller Poesie. Was kann da noch schiefgehen im Leben? «Ich erwarte die Ankunft des Teufels» war das literarische Debüt der Amerikanerin Mary MacLane. Am Zürcher Schauspielhaus macht Lorena Handschin daraus ein anrührendes und amüsantes Stück über jugendliche Vitalität und Ungeduld. (www.nzz.ch, 2.10.26)
Gerüche wahrnehmen: „Jeder von uns riecht die Welt anders“ - Warum ruft Sommerregen Kindheitserinnerungen wach und weshalb schnuppern manche Menschen gern an Benzin? Ein Forscher über die Prägung unserer Vorlieben und das Geheimnis persönlicher Lieblingsnoten. - (www.faz.net, 2.10.26)
Datengrundlagen für die regionale und kommunale Klimaanpassung | Neue Informations- und Analyseinstrumente für die räumliche Planung am Beispiel der Region Stuttgart In diesem Difu-Impulse-Band werden die Ergebnisse der zweiten Projektphase von ISAP (Integrative stadt-regionale Anpassungsstrategien in einer polyzentrischen Wachstumsregion) vorgestellt und für die Nutzung und Weiterentwicklung digitaler Klimainformationsdienste aufbereitet. Das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen der Fördermaßnahme RegIKlim geförderte Projekt untersucht am Beispiel der Region Stuttgart, wie neue Informations- und Analyseinstrumente für die räumliche Planung die Entwicklung von Klimaanpassungsstrategien und die Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen unterstützen können. Für Kommunen ohne eigene verlässliche Klimadaten und Analyseinstrumente können Klimainformationssysteme eine wichtige Lücke schließen. Das zentrale Produkt des Projekts ist der Digitale Klimaatlas der Region Stuttgart. Er ist seit Juli 2025 frei zugänglich und verbindet Klimainformationen und Risikoanalysen mit planungsbezogenen Handlungshinweisen (difu.de, 2.10.26)
Stadtrat passt 2027 die Solarstrom-Vergütung an Der Stadtrat hat beschlossen, die Festpreisvergütung von Stadtwerk Winterthur für die Einspeisung von Solarstrom ins öffentliche Netz per 1. Januar 2027 um rund 10 Prozent zu senken. Grund für diese Anpassung sind die gesunkenen Stromtarife in Winterthur. Die Kundschaft kann weiterhin zwischen zwei Modellen wählen, dem saisonalen Festpreismodell von Stadtwerk Winterthur und dem neuen Modell des Bundes. (stadt.winterthur.ch, 2.10.26)
Stadtwerk Winterthur | Stadt zahlt Besitzern von Solaranlagen weniger für ihren Strom Weil die Strompreise gesunken sind, zahlt Stadtwerk Winterthur nächstes Jahr zehn Prozent weniger für die Solarstrom-Einspeisung. | Der Stadtrat von Winterthur senkt die Vergütung für die Einspeisung von Solarstrom per Anfang 2027 um rund zehn Prozent. Das schreibt er am Freitag in einer Mitteilung. Grund sei, dass auch die Energietarife der Grundversorgung um etwa so viel sinken. Die Stadt rechnet am Beispiel einer durchschnittlichen Einfamilienhaus-Solaranlage vor, dass die Vergütung von 377 Franken auf 338 Franken pro Jahr sinken wird. | Die Solaranlagen-Besitzer haben weiterhin die Wahl, wem sie ihren überschüssigen Solarstrom verkaufen. Stadtwerk Winterthur nimmt ihn zu einem für das ganze Jahr festgelegten Preis ab. Wer keinen Vertrag mit Stadtwerk abschliesst, wird nach Vergütungsmodell des Bundes entschädigt. Dort gelten ab 2027 viertelstündliche Marktpreise. Die Vergütung ist also stark abhängig von der Tages- und Jahreszeit. Im Winter ist sie generell höher. (www.tagesanzeiger.ch, 2.10.26)
"GreenScouts": Ehrenamtliche für Klimaanpassung gesucht Die Landeshauptstadt und der BUND Kreisverband Stuttgart bauen ein neues Ehrenamtsnetzwerk für Klimaanpassung auf. Gesucht werden Stuttgarterinnen und Stuttgarter, die sich zu den Themen Hitze, urbanes Grün, Schatten, Biodiversität und Wasser schulen lassen und ihr Wissen anschließend in ihre Nachbarschaft tragen. (www.stuttgart.de, 2.10.26)
«Franz von Assisi hatte wenig Interesse daran, die Gesellschaft zu verändern» Wer mag ihn nicht? Franz von Assisi ist so etwas wie ein Popstar unter den Heiligen. Auch der reformierte Theologe Christoph Ammann ist seiner Faszination erlegen. Etwas aber vermisst er bei Franziskus. | Darüber hinaus fehlt mir bei Franz von Assisi die politische und sozialethische Dimension des Christentums. | Angesichts des Klimawandels müssten wir unser Leben aber eigentlich — um bei Franz von Assisi zu bleiben — viel radikaler verändern. In Sachen Tierrechte sind wir zum Beispiel sehr ängstlich. Die Reformierte Kirche verfolgt bei diesem Thema eine Strategie der kleinen Schritte. Verbundenheit mit der Schöpfung muss aber zwingend auch heissen, wirklich anders mit Tieren und unserer Mitwelt umzugehen. (www.ref.ch, 2.10.26)
Der Bundesrat will die Effizienz der Verwaltung durch Automatisierung und künstliche Intelligenz steigern An seiner Sitzung vom 2. Oktober 2026 hat der Bundesrat den Bericht «Effizienzsteigerung von Verwaltungsprozessen durch Prozessautomatisierung und künstliche Intelligenz» in Erfüllung des Postulats 24.3582 Silberschmidt verabschiedet. Der Bericht legt die Leitlinien fest für den effizienteren Einsatz von künstlicher Intelligenz und Prozessautomatisierung in der Bundesverwaltung. Ziel ist es, Verfahren zu vereinfachen, die Arbeit zu beschleunigen und die verfügbaren Ressourcen effizienter zu nutzen. | Fünf vorrangige Anwendungsbereiche: 1. Geschäftsverwaltung: integrierte, effiziente und transparente Prozesse | 2. Technologiegestützte Übersetzungsarbeit: schneller übersetzen, Qualität sichern | 3. Prüfung von Gesuchen und Fällen: kürzere Wartezeiten, schnellere Entscheide | 4. Datenmanagement: verlässliche Daten für verlässliche Automatisierung | 5. Betriebswirtschaftliche Supportprozesse: Backoffice ohne Reibung (www.admin.ch, 2.10.26)
Ukrainischer Bischof: „Es gibt so unglaublich viel Leid“ - - Der Bischof der römisch-katholischen Diözese Mukatschewo, Mykola Petro Luchok, hat bei einem Besuch in Budapest die Auswirkungen des anhaltenden russischen Angriffskriegs auf die ukrainische Zivilbevölkerung beschrieben. Die Präsenz des Krieges bestimme den Alltag der Menschen von morgens bis abends durch den Verlust von Familienangehörigen, Einberufungsbefehle sowie fortwährende Luftangriffe. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 2.10.26)
COP 31: Christen fordern Ausstieg aus fossilen Energien - - Fünf Wochen vor der UN-Klimakonferenz COP 31 in Antalya haben 81 christliche Organisationen einen gemeinsamen Appell an die Führung der Europäischen Union gerichtet. Darin fordern sie eine verbindliche Verpflichtung zum schrittweisen Ausstieg aus fossilen Energieträgern. Der Zeitplan sieht das Ende der Kohlenutzung bis 2030, von Erdgas bis 2035 und von Erdöl bis 2040 vor. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 2.10.26)
Wie junge Orang-Utans lernen, wirkt sich auf ihr Überleben aus Wie viel Wissen sich ein wilder Orang-Utan im Laufe seiner langen Entwicklung aneignet, hängt von seinen individuellen Tendenzen für soziales und individuelles Lernen ab. Das ergab eine Studie des Max Planck Instituts für Verhaltensbiologie, in Zusammenarbeit mit der Universitas Nasional in Indonesien. (hpd.de, 2.10.26)
Künstliche Intelligenz: Wie KI den Bewerbungsprozess verändert - Lange nutzten Bewerber vor allem Suchmaschinen oder Jobportale für die Stellensuche. Inzwischen setzt jeder Dritte KI ein, um Arbeitsplatzangebote zu finden. Im Bewerbungsprozess selbst spielt die Technik nur eine kleine Rolle. - (www.faz.net, 2.10.26)
Publikationshinweis: 10. Konferenz der Vertragsparteien des Übereinkommens über die Umweltverträglichkeitsprüfung im grenzüberschreitenden Rahmen (Espoo-Konvention) Der Bundesrat hat am 2. Oktober 2026 das Verhandlungsmandat für die 10. Konferenz der Vertragsparteien des Übereinkommens über die Umweltverträglichkeitsprüfung im grenzüberschreitenden Rahmen (Espoo-Konvention) genehmigt. Das Treffen findet vom 1. bis 4. Dezember 2026 in Genf statt. Ergänzend zur Konferenz der Vertragsparteien des Übereinkommens tagt auch die 6. Konferenz der Parteien des Protokolls über die strategische Umweltprüfung (SUP). (www.admin.ch, 2.10.26)
Verordnung über die Aufsicht und Transparenz in den Energiegrosshandelsmärkten (VATE): Genehmigung durch den Bundesrat Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 2. Oktober 2026 die Verordnung über die Aufsicht und Transparenz in den Energiegrosshandelsmärkten (VATE) genehmigt. Sie ergänzt das Bundesgesetz über die Aufsicht und Transparenz in den Energiegrosshandelsmärkten (BATE), das im März 2025 vom Parlament verabschiedet wurde. BATE und VATE treten am 1. Januar 2027 in Kraft. | Die neue Verordnung enthält die Ausführungsbestimmungen zum BATE. Sie konkretisiert die gesetzlichen Grundlagen, indem sie die technischen und verfahrenstechnischen Modalitäten festlegt, die für eine wirksame Anwendung der Transparenz- und Aufsichtsregeln für die Energiegrosshandelsmärkte in der Schweiz erforderlich sind. Insbesondere regelt sie das Registrierungsverfahren der Eidgenössischen Elektrizitätskommission (ElCom) für die Marktteilnehmer, das Verfahren zur Veröffentlichung von Insiderinformationen sowie die Mechanismen für die Meldung von Transaktionen, Handelsaufträgen und Risikopositionen sowie (www.admin.ch, 2.10.26)
Publikationshinweis: Strategie zur Sicherung der Schweizer Trink- und Mineralwasserquellen sowie der Wasserversorgungsanlagen – Bericht in Erfüllung Po. 23.4331 der Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrats Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 2. Oktober 2026 den Bericht «Strategie zur Sicherung der Schweizer Trink- und Mineralwasserquellen sowie der Wasserversorgungsanlagen» gutgeheissen. Er erfüllt damit ein entsprechendes Postulat der Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates. Der Bericht zeigt, dass die Wasserversorgung der Schweiz fast ausschliesslich in öffentlicher Hand ist. Es bestehen keine Anhaltspunkte, dass sich daran künftig etwas ändern wird. Der Bericht kommt zum Schluss, dass die Erarbeitung einer Strategie nicht notwendig ist. (www.admin.ch, 2.10.26)
Neuer Impulstext verbindet Schöpfungsglaube, Klimagerechtigkeit und konkrete Praxis Wie kann christlicher Glaube angesichts von Klimakrise und Artensterben Hoffnung geben und zum Handeln ermutigen? Ein neuer Impulstext entwickelt dazu Ansätze für eine christliche Schöpfungsspiritualität. (www.ekd.de, 2.10.26)
Der Bundesrat sistiert den neuen nationalen Leitungskataster An seiner Sitzung vom 2. Oktober 2026 hat der Bundesrat beschlossen, aufgrund der finanzpolitischen Lage und der veränderten Prioritätensetzung des Bundes die sofortige Realisierung eines Leitungskatasters Schweiz auszusetzen. Falls die Finanzierung zu einem späteren Zeitpunkt sichergestellt werden kann, wird die Wiederaufnahme geprüft. | In der Schweiz sind die Ver- und Entsorgungsleitungen nicht einheitlich dokumentiert, und auch der Zugang zu den entsprechenden Informationen ist nicht harmonisiert. Die Nutzung des Untergrundes wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen, insbesondere aufgrund der Verdichtung des Bauens, von unterirdischen Infrastrukturvorhaben oder der Erschliessung von Geoenergie. Ein nationaler Leitungskataster kann die Nutzung des Untergrunds schweizweit besser erfassen und dazu beitragen, die Sicherheit der Ver- und Entsorgungsnetze zu erhöhen. (www.admin.ch, 2.10.26)
Netzexpress bringt Erneuerbaren-Ausbau voran Die Energiestiftung begrüsst die Revision des Elektrizitätsgesetzes, die das Parlament heute verabschiedet hat (sogenannter «Netzexpress»). Sie vereinfacht die Verfahren beim Ausbau des Stromnetzes und bringt die Energiewende voran. Kritisch hingegen beurteilt die Energiestiftung die Abstriche beim Naturschutz. | Alternde Stromleitungen müssen modernisiert werden, um der zunehmenden Elektrifizierung des Verkehrs, der Heizungen und der Industrie gerecht zu werden, während die Stromproduktion immer dezentraler wird. Die Netze müssen mit diesen Entwicklungen Schritt halten, damit sie den zusätzlichen Strom transportieren können und nicht zum Engpass für die Energiewende werden. | Kritisch beurteilen wir hingegen die Abstriche beim Naturschutz. So dürfen beim Versetzen von Strommasten künftig gesetzliche Wald- und Gewässerabstände unterschritten werden und die Berücksichtigung weiterer umweltrechtlicher Anliegen wird generell geschwächt. Damit werden empfindliche Lebensräume gefährdet, (energiestiftung.ch, 2.10.26)
Münchner Bewerbung: Trimm dich, Söder - Wäre Superoptimismus eine olympische Disziplin, würde Bayern den Medaillenspiegel anführen. Doch für eine erfolgreiche Bewerbung fehlt ein tragfähiges Konzept – und eine Idee, mit der alle profitieren könnten. - (www.faz.net, 2.10.26)
AGES-Schätzung weist Höchstwert aus Die Folgen der Hitze im vergangenen Sommer waren drastisch: Laut einer aktuellen Auswertung der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) verstarben in Österreich in den Monaten Juni, Juli und August laut Schätzung 995 Menschen hitzebedingt. Das ist im Vergleich mit den bisherigen Daten ein Höchstwert für diesen Zeitraum, wie aus den am Freitag veröffentlichten Zahlen hervorgeht. (orf.at, 2.10.26)
Mehr Velo, mehr Grün | Mit der Umsetzung der Zukunfts- und der Gute-Luft-Initiative geht es vorwärts, wie am Montag an einer Medienkonferenz zu erfahren war. Vor ziemlich genau zwei Jahren, am 22. September 2024, haben die Stimmberechtigten der Stadt Zürich die Gegenvorschläge zu den zwei Stadtklima-Initiativen gutgeheissen: jenen zur «Initiative für eine zukunftsfähige Mobilität», der sogenannten Zukunfts-Initiative, und zur «Initiative für ein gesundes Stadtklima», besser bekannt als «Gute-Luft-Initiative». Damit hat die Stadt den Autrag gefasst, innerhalb von zehn Jahren total 600 000 m2 Strassenfläche umzunutzen, konkret im Rahmen der Zukunfts-Initiative 462 000 m2 zugunsten des Fuss-, Velo- und öffentlichen Verkehrs. Die restlichen 145 000 m2 Fläche sollen im Sinne der Gute-Luft-Initiative begrünt oder es sollen darauf Bäume gepflanzt werden. Das tönt nach ziemlich viel, und danach tönte es auch, als die Initiativen am 20. März 2024 im Stadtparlament behandelt und die Gegenvorschläge dazu überwiesen wurden (siehe P.S. vom 22. März 2024). Der Stadtrat unterstütze das Vorhaben in der Stossrichtung, (www.pszeitung.ch, 2.10.26)
«Abkehr vom Atomstrom als wichtigen Schritt» Die gemeinsamen «Werke am Zürichsee» von Zollikon, Küsnacht und Erlenbach sollen künftig nur noch erneuerbaren Strom anbieten — aber keinen Atomstrom mehr. Das verlangt ein gemeinde- und parteiübergreifendes Komitee «100 % Erneuerbar» mit Einzelinitiativen zuhanden der Gemeindeversammlungen in den drei Gemeinden. Im Gespräch mit Arthur Schäppi erklärt Komiteemitglied und Grünen-Präsident Toni Baggenstos aus Erlenbach, um was es den Initiant:innen dabei geht, und er nimmt Stellung zur ablehnenden Haltung der Behörden. (www.pszeitung.ch, 2.10.26)
Inhalte überwinden Am letzten Freitag des Septembers war mal wieder Klimastreik — laut Angaben der Organisator:innen demonstrierten rund 17 000 Menschen in elf Städten unter dem Motto «Keine 50-Grad-Sommer». Meine politische Sozialisierung erfolgte in der Klimabewegung, in jungen Jahren engagierte ich mich mitunter beim Klimastreik — aber am letzten Freitag blieb ich zu Hause. Und das nicht, weil ich die Ernsthaftigkeit der Klimakrise anzweifeln würde. | In einer Medienmitteilung wird «die Untätigkeit der Politik» angeprangert, der mangelnde «politische Wille» wird benannt, und es wird gefordert, dass die Klimakrise «auf politischer, finanzieller und wirtschaftlicher Ebene mit höchster Priorität behandelt» werden soll. Die Politik soll das «Wirtschaftssystem» grundlegend verändern und Leben schützen. Viel mehr Inhalt ist weder in den Medienmitteilungen noch in den sozialen Medien zu finden. Dabei gibt es sehr grundlegende Fragen, die sich aus den Forderungen der Streikenden ergeben. (www.pszeitung.ch, 2.10.26)
518 Solarmodule: Alte Mühle als Wohnhaus mit Energiefassade Im schweizerischen Grüsch ist aus einer alten Mühle ein modernes Wohngebäude mit eigener Energiehülle entstanden. 518 Photovoltaikmodule an der neuen Solarfassade liefern einen erheblichen Teil des benötigten Stroms. Das Projekt verbindet die Umnutzung eines Bestandsgebäudes mit moderner Energiegewinnung. | Wie sich dieses Prinzip konkret umsetzen lässt, zeigt ein Projekt im schweizerischen Grüsch. Dort wurde eine ehemalige Mühle zu einem Wohngebäude umgebaut. Die neue Fassade wurde dabei zugleich zur Energiequelle gemacht. Insgesamt 518 integrierte Solarmodule erzeugen Strom direkt am Gebäude und verbinden damit die Umnutzung eines Bestandsbaus mit moderner Photovoltaik. (www.basicthinking.de, 2.10.26)
43 Milliarden für neues AKW? Ex-Aufsichts-Chef kritisiert Studie Der Expertenkrach um die AKW-Kosten geht in die nächste Runde: Nach einer Gruppe von ETH-Wissenschaftern übt nun auch ein ehemaliger Spitzenbeamter des Bundes Fundamentalkritik an den Berechnungen der Akademien der Wissenschaften — diese widersprechen vehement. | Ein Ende des Expertenstreits über die Kosten der Kernkraftwerke ist derweil nicht in Sicht. Zumal die umstrittene Studie der Akademie der Wissenschaften auch in Bundesbern ein Nachspiel haben wird. So fordert der Solothurner SVP-Nationalrat Christian Imark in einem Vorstoss vom Bundesrat, die SCNAT von unabhängiger Seite daraufhin überprüfen zu lassen, ob die Regeln der wissenschaftlichen Integrität eingehalten wurden. Auch will er vom Bundesrat wissen, ob die Finanzierungsvoraussetzungen bei der vom Bund finanzierten Institution ausreichend überwacht werden. Auf die Antworten des Energieministers und AKW-Freundes Albert Rösti darf man gespannt sein. (www.nzz.ch, 2.10.26)
Kinderzirkus in der Kirche Auf der Egg Die Kirche Auf der Egg erhält ab 2027 eine neue Nutzung: Der Kinderzirkus Robinson zieht als Mieter ein und schafft einen lebendigen Ort für Bewegung, Kultur und Begegnung. Gleichzeitig bleibt die Kirche für Gottesdienste und weitere Veranstaltungen der Kirchgemeinde erhalten. | Die aussergewöhnliche Architektur der Kirche Auf der Egg bietet ideale Voraussetzungen für zahlreiche Zirkusdisziplinen. Insbesondere die grosse Raumhöhe eröffnet Möglichkeiten für Luftakrobatik und weitere Bewegungsangebote. Gleichzeitig eignet sich der stimmungsvolle Kirchenraum für Aufführungen, Workshops, Ferienangebote sowie kulturelle und gemeinnützige Veranstaltungen. | «Mit dem Kinderzirkus Robinson gewinnen wir einen erfahrenen und breit abgestützten Partner, der Kindern und Jugendlichen wertvolle Entwicklungsmöglichkeiten bietet. Die neue Nutzung bringt Leben in die Kirche und schafft einen Ort der Begegnung für das ganze Quartier», sagt Kirchenpflegerin Anna Hotz Semadeni. (reformiert-zuerich.ch, 2.10.26)
Politische Sprache: Die Schicksalsgemeinschaft ist ein Ausdruck der Hilflosigkeit - Immer häufiger wird in Politik und Medien die Schicksalsgemeinschaft beschworen. Das verschleiert die Zusammenhänge und verstärkt das Ohnmachtsgefühl. In der politischen Rhetorik hat der Begriff nichts verloren. - (www.faz.net, 2.10.26)
Scientists discover that Earth's crust has repeatedly rolled over – and it's still happening An analysis of ancient sea-level changes reveals that the whole solid Earth has shifted multiple times (www.scientificamerican.com, 2.10.26)
Religion: In leidender Stellung Leidenschaftlicher Kämpfer für Gleichheit und zugleich weltfremder Antiintellektueller. Vom Scheitern eines antibürgerlichen Projekts: Vor 800 Jahren starb Franziskus von Assisi. | Mit dem Bürger kam der Bürgerschreck. Es gibt kaum einen besseren Beleg für diese verblüffende Gleichzeitigkeit als die Geschichte des Franziskus von Assisi, der am 3. Oktober 1226 gestorben ist. Denn der Ordensgründer entstammte dem allerfrühesten Bürgertum, was indirekt schon sein Name anzeigt. Weil der Vater, Pietro di Bernardone, edle Stoffe aus Frankreich einführte und die Mutter eine Französin war, erhielt der Junge, der der Legende nach auf den Namen Giovanni (www.jungewelt.de, 2.10.26)
Für den #Tankrabatt bezahlen all die Steuerzahler, die kein Erdöl verbrauchen, weil sie E-Auto oder (wie ich) gar kein Auto fahren. Es profitieren die Ölkonzerne, die seit Jahrzehnten durch systematische Täuschung Klimaschutz verhindern. | https://climateintegrity.org/projects/climate-fraud-101 | @rahmstorf.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 2.10.26)
Climate-driven adaptive microevolution in wild yeasts Understanding how environmental gradients shape biodiversity is a central challenge in biology, particularly for microorganisms, whose natural populations remain poorly characterized. Using Saccharomyces eubayanus, the wild ancestor of lager-brewing yeast, we combined large-scale field sampling across Patagonian forests with genomic, climatic, and phenotypic analyses. We show that latitude, temperature, and precipitation are major drivers of genetic diversity and population differentiation. Contrary to expectations from classical latitudinal diversity patterns, colder, wetter southern populations harbored greater genetic diversity and exhibited lower thermal optima than northern populations. These findings demonstrate that climatic gradients simultaneously shape genomic diversity, physiological performance, and reproductive traits, providing a natural framework for understanding microbial adaptation and predicting responses to environmental change. (www.pnas.org, 2.10.26)
Alaskas Permafrostböden erwärmen sich am schnellsten Langzeitdaten zeigen Erwärmung bis in 1,2 Meter Tiefe (www.scinexx.de, 2.10.26)
Mehr Biosprit statt Tankrabatt? Biokraftstoffe sind mittlerweile an der Tankstelle deutlich billiger als fossile. Die EU will deswegen den Anteil von Ethanol im Benzin verdoppeln. Grüne und Umweltschützer sehen ein Einknicken vor der Verbrenner-Lobby. - (klimareporter.de, 2.10.26)
Hitze in Europa: Sommer von Klimaextremen geprägt Klimaextreme haben laut dem EU-Dienst Copernicus den Sommer in ganz Europa geprägt. Flüsse führten so wenig Wasser wie seit 30 Jahren nicht mehr. mehr... (taz.de, 2.10.26)
Neuwagenmarkt: Hohe Treibstoffpreise beflügeln Elektroautos Jedes dritte neu zugelassene Auto in der Schweiz war im September ein Elektroauto. Auto-Schweiz sieht in den hohen Treibstoffpreisen einen wichtigen Grund für die steigende Nachfrage. (www.tagesanzeiger.ch, 2.10.26)
Fünf am Freitag: Das Dreirad in der Artussage - Mobilität ist alles. Noch besser, wenn man dabei auch Filme machen oder zumindest gucken kann. Am Arm drehen derweil Ritter ihre Runden. Diese und noch mehr Neuheiten aus Technikkiste. - (www.faz.net, 2.10.26)
Schüler sind nicht bereit für die Berufswelt bei Lesen, Rechnen, Schreiben In der Schule sollten Grundkompetenzen wieder Priorität erhalten. Nach wie vor sind Lesen, Schreiben und Rechnen die Grundlage jeder erfolgreichen späteren Berufsausbildung. | Gastkommentar Urs Furrer (Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands (SGV)), Dieter Kläy (stellvertretender Direktor und Ressortleiter Berufsbildung beim SGV) (www.nzz.ch, 2.10.26)
Verkehrspolitik Zürich | Keine Zebrastreifen, kein Tempo 30: Der Kanton stoppt die Rosengarten-Pläne Die Stadt Zürich kassiert im Rosengarten-Streit eine doppelte Niederlage. Tiefbauvorsteherin Simone Brander wirft dem Kanton politische Blockade vor. | Der Kanton lehnt sowohl Tempo 30 als auch das städtische Bauprojekt auf der Rosengartenstrasse ab. | Der Regierungsrat befürchtet Rückstaus und Verzögerungen beim Busverkehr durch neue Lichtsignale. | Bürgerliche Parteien begrüssen die Entscheide, SP und Grüne kritisieren sie als Blockadepolitik. | Die Stadt Zürich prüft die Entscheide und erwägt den Einsatz von Rechtsmitteln. | Für Simone Brander (SP) ist klar: Dieser Entscheid ist politisch. Die Stadtzürcher Tiefbauvorsteherin musste am Donnerstag einen doppelten Rückschlag hinnehmen. Der Regierungsrat hat zwei Entscheide zur Rosengartenstrasse in Wipkingen veröffentlicht. Er lehnt sowohl Tempo 30 als auch das Bauprojekt mit zwei Zebrastreifen und Lichtsignalanlagen ab. (www.tagesanzeiger.ch, 2.10.26)
Verkehrspolitik Zürich | Keine Zebrastreifen, kein Tempo 30: Der Kanton stoppt die Rosengarten-Pläne Die Stadt Zürich kassiert im Rosengarten-Streit eine doppelte Niederlage. Tiefbauvorsteherin Simone Brander wirft dem Kanton politische Blockade vor. | Der Kanton lehnt sowohl Tempo 30 als auch das städtische Bauprojekt auf der Rosengartenstrasse ab. | Der Regierungsrat befürchtet Rückstaus und Verzögerungen beim Busverkehr durch neue Lichtsignale. | Bürgerliche Parteien begrüssen die Entscheide, SP und Grüne kritisieren sie als Blockadepolitik. | Die Stadt Zürich prüft die Entscheide und erwägt den Einsatz von Rechtsmitteln. | Für Simone Brander (SP) ist klar: Dieser Entscheid ist politisch. Die Stadtzürcher Tiefbauvorsteherin musste am Donnerstag einen doppelten Rückschlag hinnehmen. Der Regierungsrat hat zwei Entscheide zur Rosengartenstrasse in Wipkingen veröffentlicht. Er lehnt sowohl Tempo 30 als auch das Bauprojekt mit zwei Zebrastreifen und Lichtsignalanlagen ab. (www.tagesanzeiger.ch, 2.10.26)
Vergesellschaftung: „Die Gewerkschaften müssen mehr Marx wagen“ Nicht nur Wohnraum vergesellschaften, sondern auch Stromnetze und Stahlindustrie: Das schlägt Ökonom Tom Krebs vor. Aber wer soll das durchsetzen? mehr... (taz.de, 2.10.26)
Spritpreisbremse: VCÖ kritisiert Gießkannenprinzip Mit der Spritpreisbremse unterstützt die Regierung vor allem Besserverdienende, kritisiert der VCÖ die Maßnahme gegen hohe Treibstoffpreise. Haushalte mit einem Monatseinkommen von mehr als 5000 Euro tanken fast dreieinhalbmal so viel Sprit wie Haushalte mit einem Einkommen von bis zu 2200 Euro, so der VCÖ. (www.krone.at, 2.10.26)
Luzern mit klaren Zielen zum Solarausbau Die Stadt Luzern will bis 2050 im Stadtgebiet eine Photovoltaik-Leistung von 180 Megawatt ausbauen. Ende 2025 waren Solaranlagen mit insgesamt 32,5 Megawatt installiert. Vier Beispiele zeigen, wie Eigentümer von Solarstrom profitieren. (www.energiezukunft.eu, 2.10.26)
EU-Klimadienst Copernicus: Sommer in Westeuropa war so heiß wie nie zuvor Hitze, Dürre, niedrige Wasserstände: Europa hat einen Rekordsommer erlebt. Besonders drastisch sind die Daten für den Westen des Kontinents. (www.zeit.de, 2.10.26)
DOK-FILM «NZZ FORMAT» - Natur, Risiko, Klicks – wie Influencer den Extremsport verändern Extremsport in spektakulärer Natur erreicht auf Social Media ein Millionenpublikum. Cliff-Diving, Klettertouren und Bergabenteuer liefern Bilder, die Aufmerksamkeit versprechen. Doch was verändert sich, wenn Risiko zum Content wird? (www.nzz.ch, 2.10.26)
Ageismus: Menschen zählen, nicht ihr Alter! Zum InternationalenTag der älteren Generation warnt die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Altenarbeit (EAfA) vor Altersvorurteilen. Kirchengemeinden könnten dazu beitragen, festgelegte Altersbilder zu verändern, so EAfA-Vorsitzende Martina Jakubek. (www.ekd.de, 2.10.26)
Gletscherschmelze in den Alpen – So zeigt sich der Gletscherschwund auf der Karte Die Gletscher haben in der Sommerhitze viel Eis verloren. Das führt auch zu vielen Veränderungen auf den Karten. (www.srf.ch, 2.10.26)
Rekord-Sommer forderte beinahe 1000 Hitzetote Österreich glühte in den diesjährigen Sommermonaten. Bis zu 41,3 Grad ließen nicht nur landesweit die absoluten Hitze-Allzeitrekorde purzeln. Für viele Menschen waren die hohen Temperaturen zu viel. (www.krone.at, 2.10.26)
Was bleibt nach dem Tod eines Weltklasse-Alpinisten? Am Sonntag wäre Ueli Steck 50 Jahre alt geworden Er hat den Bergsport schneller und professioneller gemacht, und ohne Gipfelbeweise geht es seit ihm nicht mehr. Kein anderer Schweizer hat den Alpinismus so stark geprägt wie Ueli Steck. (www.nzz.ch, 2.10.26)
KOMMENTAR - Das Greenwashing-Verbot der EU kommt zu spät. Die Probleme liegen heute anderswo Die Europäische Union will die Konsumenten vor falschen Klimaversprechen schützen. Doch es braucht nicht noch mehr Bürokratie. (www.nzz.ch, 2.10.26)
«Beim Kochen lernte ich viel über Werbung» Regula Bührer Fecker war meist schneller als andere. Nach Abstechern nach Miami, New York und Berlin gründete die Zürcherin 2007 mit erst 29 Jahren die Werbeagentur Rod mit. Deren BAG-Kampagnen prägten während der Pandemie den Schweizer Alltag. Im ADC-Podcast blickt die zweifache «Werberin des Jahres» auf diese bewegte Zeit zurück. (www.persoenlich.com, 1.10.26)
81 Anzeigen am ersten Tag der neuen E-Moped-Regeln Seit 1. Oktober gelten neue Regeln für die Verwendung von Elektromopeds. Kurz gesagt: Sie sind jetzt rechtlich keine Fahrräder mehr. Die Linzer Polizei hat gleich am ersten Tag die Einhaltung der Regeln kontrolliert und 81 Anzeigen geschrieben. (www.krone.at, 1.10.26)
Bewerbung um Olympische Spiele: Die Alpen sind wieder bereit für Olympia München will sie haben, die Schweiz auch: Woher kommt die neue Lust auf Olympia und wie stehen die Chancen? Außerdem: Die Hallo-fizierung des Alpenraums. (www.zeit.de, 1.10.26)
Stabilere Windkraftausbeute: Windenergie aus 365 Metern Höhe In Schipkau ist die höchste Windanlage der Welt entstanden. Die neue Technologie der Megaanlage soll doppelt so effizient sein wie andere Windräder. mehr... (taz.de, 1.10.26)
Zurich Film Festival: Fake-Buchungen hielten Publikum von Podium mit Greta Thunberg fern Die Veranstaltung mit der Aktivistin am ZFF spielte sich vor fast leerem Saal ab. Das Festival bestätigt, dass Tickets teils über ungültige E-Mail-Adressen reserviert wurden. (www.tagesanzeiger.ch, 1.10.26)
Heizen ist für ein Viertel aller Mieter unleistbar Alarm schlägt das Armutnetzwerk, weil viele in Niederösterreich die Energiekosten nicht mehr bezahlen können. Außerdem wurden doppelt so viele Einkäufe im Sozialmarkt gemeldet! (www.krone.at, 1.10.26)
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