Kürzlich gelesene Texte – umweltnetz.ch/Toni W. Püntener

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17.9.26 (Aktualisierung 23:55)

CCS – Rettung für den Klimaschutz? Wir fragen Dr. Florian Krob: Brauchen wir CCS für den Klimaschutz? Wie vermeiden wir, dass es zur Ausrede wird, um Emissionen nicht schnell genug zu senken? Welche Risiken entstehen bei Transport und Speicherung des CO2? Wie sollte die Technologie reguliert werden, damit sie zum Klimaschutz beiträgt — statt ihn auszubremsen? | Unser Gesprächspartner ist Dr. Florian Krob, Senior Researcher im Bereich Nukleartechnik & Anlagensicherheit am Öko-Institut. Der Geologe beschäftigt sich unter anderem mit der Nutzung des tiefen Untergrunds, mit Sicherheits- und Akzeptanzfragen und derzeit auch mit den Umweltwirkungen von CO2-Transport und -Speicherung. (www.oeko.de, 17.9.26)

Landschaft entsteht im Kopf und im Dialog Wie nehmen wir unsere Umgebung wahr und nach welchen Kriterien bewerten wir sie? Dazu forscht die Philosophin Antonietta Di Giulio. Im Interview erklärt sie, wie unterschiedliche Landschaftsbilder zu Konflikten führen können und wie die Politik diesen begegnen kann. (www.unibas.ch, 17.9.26)

Fördergeld für mehr Stadtgrün | 130 Millionen für Zürichs Hitzeschutz – doch Private pflanzten bisher nur 118 Bäume Die Stadt fördert die Begrünung privater Liegenschaften. Doch Eigentümer zögern, und der Hauseigentümerverband wirft der Stadt Doppelmoral vor. SP-Stadträtin Simone Brander zeigt sich unbeirrt. | Zürich verzeichnete diesen Sommer im dicht bebauten Zentrum über 50 Hitzetage und 40 Tropennächte. | Das Förderprogramm Stadtgrün stellt bis 2035 insgesamt 130 Millionen Franken bereit. | Bisher wurden erst rund 8,3 Millionen Franken abgerufen und 118 Bäume gepflanzt. | Experten empfehlen differenzierte Anreize statt starre Subventionsquoten für Private. | Wenn Simone Brander nach ihrem persönlichen Beitrag zur Stadtbegrünung gefragt wird, verweist sie auf ihren Balkon. Die Zürcher Tiefbauvorsteherin besitzt kein eigenes Land und wohnt zur Miete — um Bäume kümmert sie sich trotzdem. Auf ihrem Balkon, sagt sie, stehe ein kleiner Apfelbaum, den sie zu ihrem Amtsantritt geschenkt bekommen habe und der derzeit dicke, grosse Früchte trage. (www.tagesanzeiger.ch, 17.9.26)

Proteste gegen extreme Hitze: Demonstrationen in mehreren Städten In 15 Schweizer Städten finden in den nächsten 10 Tagen grosse Demonstrationen für mehr Klimaschutz statt. Dazu aufgerufen hat die Koalition «Keine 50-Grad-Sommer!», der sich mehr als 170 Organisationen angeschlossen haben. Demonstriert wird am 19. September in der Romandie und am 25. September in der Deutschschweiz. Die Bewegung warnt vor der ungenügenden Vorbereitung der Schweiz auf die Folgen der Klimakrise und fordert einen sofortigen politischen Kurswechsel. | «Der Sommer 2026 hat uns in der Schweiz und europaweit eindrücklich vor Augen geführt, wie wissenschaftliche Szenarien für die Klimazukunft innerhalb kurzer Zeit real werden», erklärt Moritz Gubler, Forscher und Stadtklimatologe an der Universität Bern an der heutigen Medienkonferenz der Koalition. Diese neue Realität bedroht direkt die Lebensgrundlagen, die Biodiversität, die Arbeitsbedingungen, die Gesundheit und in besonders starkem Ausmass die verletzlichsten Bevölkerungsgruppen. (naturschutz.ch, 17.9.26)

Wenige Jahrhunderte statt 100.000 Jahre: USA setzen auf Brennstoff-Recycling für den Ausbau der Kernkraft bis 2050 Steigender Strombedarf durch Rechenzentren und die Elektrifizierung ganzer Industriezweige treibt in den USA derzeit ein neues Interesse an der Kernkraft an. Die Regierung strebt an, die heimische Kernkraft-Kapazität bis 2050 um 300 Gigawatt zu erweitern. Derzeit liefern 94 Leichtwasserreaktoren rund ein Fünftel des amerikanischen Stroms, das entspricht etwa 100 Gigawatt. Ein Ausbau dieser Größenordnung würde ohne Gegenmaßnahmen auch die Menge an abgebranntem Kernbrennstoff drastisch erhöhen, für den es bislang keine langfristige Endlagerlösung gibt. Forscher:innen am Argonne National Laboratory (ANL) arbeiten deshalb an Technologien, die diesen Brennstoff für den Einsatz in neuartigen Reaktoren wiederaufbereiten. Das Verfahren dahinter heißt Pyroprocessing und soll sowohl den Bedarf an neu abgebautem Uran als auch die Lagerzeit radioaktiver Abfälle senken. (www.trendsderzukunft.de, 17.9.26)

Die Hitzewellen haben im Sommer 2026 so viele Menschen wie noch nie in die Stadtzürcher Bäder gelockt. Mein besonderer Dank gilt dem Badpersonal. Es hat den grossen Andrang auch an den heissesten Tagen souverän gemeistert, hervorragende Arbeit geleistet und für die nötige Sicherheit gesorgt. | DANKE! | @bglaettli.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 17.9.26)

Neuer Blick offenbart innovatives Uri Am Beispiel des Schächentals zeigte Boris Previšić im Rahmen der LUKB-Vorlesungsreihe, wie ein städtischer Blick auf die Alpen deren Innovationskraft unterschätzt. Mit seinem Vortrag plädierte er für ein offeneres Verständnis von Innovation und Entwicklung. | 60 Prozent der Schweiz bestünden aus «alpiner Brache»: aus Restflächen ohne erkennbare Zukunft, geprägt von vermeintlich überholter Alp- und Forstwirtschaft und wenigen touristischen Zentren. So lautete vor gut 20 Jahren die Diagnose der Studie «Die Schweiz — ein städtebauliches Porträt» des ETH Studio Basel, eines 1999 bis 2018 an der ETH Zürich angesiedelten Lehr- und Forschungsinstituts für Stadt- und Territoriumsforschung. «Eine Aussage, die bei den Betroffenen für heftige Reaktionen sorgte», bemerkte Prof. Dr. Boris Previšić, Gründungsdirektor des Urner Instituts Kulturen der Alpen und Titularprofessor für Kulturwissenschaften, zu Beginn des Anlasses. (www.unilu.ch, 17.9.26)

Geschichten in Bildern Dieses Jahr haben 586 Naturfotografierende aus 23 Ländern ihre besten Bilder beim Fotowettbewerb 2026 der Schweizerischen Vogelwarte eingereicht. Dieser wird in Zusammenarbeit mit Canon (Schweiz) AG und weiteren Partnern durchgeführt. Eine fachkundige Jury hat aus den fast 8500 eingereichten Bildern die Siegerbilder gekürt. | Der Gesamtsieger des Fotowettbewerbs 2026 der Vogelwarte ist ein echter Hingucker: Eine Schellente mitten in einer Balzpose, weisse Wasserspritzer in der Luft hängend, im Kontrast zur ruhigen Wasseroberfläche darunter. Ein schönes und technisch anspruchsvolles Bild, das eine Geschichte erzählt, so Johannes Loreck, Vertreter von Canon (Schweiz) AG, Hauptpartner des Wettbewerbs. (naturschutz.ch, 17.9.26)

Christian Dandrès: «Ein Scheitern der Bilateralen III wäre eine Bedrohung für die Auslandschweizer» Personenfreizügigkeit ja, aber nicht um jeden Preis. Der SP-Nationalrat Christian Dandrès will den Lohnschutz im Rahmen der neuen Abkommen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union stärken. In unserer Serie «Die Fünfte im Bundeshaus» erklärt er, warum dieses Dossier für Auslandschweizer:innen besonders wichtig ist. (www.swissinfo.ch, 17.9.26)

10 Jahre Bundespreis „Blauer Kompass“: Sechs herausragende Projekte zur Anpassung an den Klimawandel ausgezeichnet Bundesumweltminister Carsten Schneider: „Die Sommerhitze hat uns in diesem Jahr gezeigt, wie wichtig ein vorausschauender Umgang mit dem Klimawandel ist. Zum Glück fangen wir nicht bei null an, sondern können von gelungenen Projekten im ganzen Land lernen. Das zeigen die die vielen guten Bewerbungen für den Bundespreis ‚Blauer Kompass‘. Es ist ermutigend, wie groß das Engagement in vielen Teilen des Landes ist, damit unsere Heimat auch in Zeiten des Klimawandels lebendwert bleibt. (www.umweltbundesamt.de, 17.9.26)

Wirtschaftswachstum? Wer hat schon die Wahl! Vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus lohnt der Blick auf ein Thema, das im Wahlkampf kaum vorkommt: die „Postwachstumsstadt“ — das, was entsteht, wenn Degrowth politisch umgesetzt wird. Denn bei allen Unterschieden eint die meisten Parteien die Annahme, Wirtschaftswachstum sei das Allheilmittel: mehr Wirtschaft, mehr Bau, mehr Konsum, nur so ließen sich am Ende Klimaschutz und anderes Gedöns finanzieren. Bei dieser Frage haben Wähler*innen kaum eine Wahl. Wir lesen die Programme deshalb auf ihre Haltung zu Wachstum, Stadtentwicklung und ökologische Grenzen. | Die Postwachstumsstadt stellt die „Logik“ permanenten Wachstums infrage: Sie orientiert sich am Gemeinwohl, wirtschaftet innerhalb der planetaren Grenzen und misst sich nicht am Bruttoinlandsprodukt. In den Mittelpunkt rücken Gemeingüter, die gemeinsames Produzieren und Reproduzieren ermöglichen — Wohnen, Teilen, Reparieren, Gärtnern —, damit der Verbrauch von Rohstoffen, Energie und Flächen gedeckelt und reduziert (www.postwachstum.de, 17.9.26)

Strombedarf von Rechenzentren steigt 2026 um 31 Prozent Der weltweite Leistungsbedarf von Rechenzentren wird laut Trendforce in diesem Jahr um rund 31 Prozent auf 161 Gigawatt steigen. Bald schon wird der Ausbau der Stromnetze nicht mehr Schritt halten können. | Der weltweite Leistungsbedarf von Rechenzentren steigt 2026 voraussichtlich von 122,9 auf 161 Gigawatt. Das entspricht laut Zahlen von Trendforce einem Wachstum von rund 31 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch 2027 soll die Zunahme angesichts steigender Investitionen der Cloud Service Provider und wachsender Serverauslieferungen bei mehr als 30 Prozent liegen. | Wesentlicher Wachstumstreiber sind gemäss Trendforce KI-Server. Diese waren 2025 für knapp ein Viertel des Leistungsbedarfs von Rechenzentren verantwortlich. 2026 soll ihr Anteil auf 33,4 Prozent und 2027 auf mehr als 40 Prozent steigen. Der Anteil herkömmlicher Server dürfte dagegen bis 2027 auf 25,6 Prozent zurückgehen. | Neben der IT-Ausstattung wächst auch der Leistungsbedarf für Kühlung und Stromversorgung. (www.itmagazine.ch, 17.9.26)

«Meinen ersten ADC-Würfel verdanke ich Nicolas Hayek» Markus Ruf hat mit seiner Agentur Ruf Lanz über eine Tonne ADC-Würfel gewonnen. Gegründet vor 25 Jahren ist sie zu einem Hotspot der Schweizer Kreativität geworden. Im ADC-Podcast erzählt er, welcher bekannte Schriftsteller als Deutschlehrer sein Sprachgefühl förderte, warum er in der Schaffhauser Buchhandlung Meili sein Damaskuserlebnis hatte und wie er den Porsche eines Fussballweltmeisters gewann. (www.persoenlich.com, 17.9.26)

„Diese Meinungsfreiheit erlaubt Nörglern ununterbrochen zu nörgeln“ – Friedman wirbt jetzt für Grüne Die Grünen müssen in Mecklenburg-Vorpommern um den Einzug in den Landtag bangen. Unterstützung erhalten sie nun von Michel Friedman: Der frühere CDU-Politiker spricht von einer ernsten Lage für die Demokratie. (www.welt.de, 17.9.26)

Overtourism in Japan: Touristen stören den Alltag, nun greift Tokio durch Japanerinnen und Japaner leiden zunehmend unter Besuchenden, die sich in Privatunterkünften einmieten – und sich nicht an die Regeln halten. Das soll sich jetzt ändern. (www.tagesanzeiger.ch, 17.9.26)

Neues Album von Organist Maxime Denuc: Eine Orgel, die mehr atmet, als dass sie spielt Der französische Organist Maxime Denuc zieht auf seinem neuen Album „Club Imperiale“ alle Register von elektronischer Tanzmusik und bleibt Bach und Händel dennoch verbunden. mehr... (taz.de, 17.9.26)

Verhaltensökonomik: Ökonomenklub auf Abwegen - Die große deutsche Ökonomenvereinigung, der Verein für Socialpolitik, wird als Stimme in der wirtschaftspolitischen Debatte nicht (mehr) wahrgenommen. Hier sind einige Gründe dafür. - (www.faz.net, 17.9.26)

Fahrdienst in Küsnacht: mybuxi erschliesst ganz Küsnacht – auch den Berg Seit dem 14. September fährt der Fahrdienst mybuxi durch das gesamte Gemeindegebiet, neu auch in bisher schlecht erreichbare Lagen. Wer dem zweiten Elektrofahrzeug einen Namen gibt, gewinnt ein Jahresabo. (www.tagesanzeiger.ch, 17.9.26)

EU-Plan für Social Media: Eltern sollen Kontakte von Teenagern vorher freigeben Die EU-Kommission legt einen Gesetzentwurf vor, der Tech-Firmen zu mehr Jugendschutz verpflichten will. Doch Haken bleiben. mehr... (taz.de, 17.9.26)

Rekordsommer 2026: Zürcher Badis zählen erstmals mehr als drei Millionen Eintritte Der Hitzesommer sorgte für einen Besucherrekord. Gleichzeitig trockneten Liegewiesen aus, Äste brachen ab – und sogar Sprungbretter mussten gesperrt werden. (www.tagesanzeiger.ch, 17.9.26)

Philosoph Rüdiger Safranski über KI: «Wir würden eine Atombombe auch keiner privaten Firma überlassen» Der Bestsellerautor warnt vor einer Verdummung des Menschen durch künstliche Intelligenz. Im Interview fordert er politische Kontrolle – und mehr Lust am Selberdenken. (www.tagesanzeiger.ch, 17.9.26)

«2027 wird laut»: Kommts nach dem Hitzesommer zum Comeback der Klimabewegung? Hitze und Trockenheit bringen Bewegung in die Klimapolitik: Über 100 Organisationen und Parteien rufen schweizweit zu Demos auf. Und im Parlament hagelt es Forderungen. (www.schweizheute.ch, 17.9.26)

Offshore-Windpark He Dreiht: Deutschlands größter Windpark auf See offiziell eröffnet Rund 110 Kilometer vor Helgoland können 64 Windräder fast ein Gigawatt Strom liefern. Seine volle Leistung soll der Windpark erstmals im Oktober erreichen. (www.zeit.de, 17.9.26)

Globaler Wasserbericht: 2025 war eines der trockensten Jahre für Flüsse – und es droht weiteres Ungemach In vielen Weltregionen sinkt der Grundwasserspiegel. Besonders betroffen ist Osteuropa. Schuld ist nicht nur der Klimawandel. (www.tagesanzeiger.ch, 17.9.26)

Live-Q&A der Community – Lesen, KI, Integration: Wie sich die Schule verändert Im Live-Q&A haben Fachpersonen Ihre Fragen rund um Bildung in der Schweiz beantwortet. Die wichtigsten Erkenntnisse. (www.srf.ch, 17.9.26)

Klimawandel bedroht Landwirtschaft: Kartoffelernte bricht durch Hitze und Dürre ein Dürre und Hitze im Sommer 2026 setzen der Kartoffelernte in Nordwesteuropa stark zu. In Deutschland droht laut Analyse der größte Verlust seit Jahren. mehr... (taz.de, 17.9.26)

Klimawandel: Seit 1979 sind elf Billionen Tonnen Eis weg Wenn das Eis in Grönland und der Antarktis schwindet, hat das gravierende Auswirkungen auf den Meeresspiegel. Fachleute legen nun ein umfassendes Bild vor. mehr... (taz.de, 17.9.26)

Gaza-Pfarrer: Wiederaufnahme von Schulbetrieb gibt Hoffnung - - Nach fast drei Jahren Krieg hat die katholische Schule Heilige Familie in Gaza-Stadt, die einzige christliche Bildungseinrichtung im Gazastreifen, ihren Schulbetrieb wieder aufgenommen. Etwa 1.000 Schülerinnen und Schüler erhalten damit wieder Unterricht, teilte das päpstliche Hilfswerk „Kirche in Not" in Wien diesen Donnerstag mit. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 17.9.26)

EU-Gesetz zu Social Media: Keine ungewollten Kontakte und Designs, die süchtig machen Die EU-Kommission stellt den „Kids Act“ zum Schutz Minderjähriger vor. Bis zum 15. Geburtstag sollen Kinder gar nicht allein auf Social Media unterwegs sein. (www.sueddeutsche.de, 17.9.26)

Energiewende: Aufstehen gegen die Gaskostenfalle Gas und Öl werden wieder teuer. Trotzdem bremst Wirtschaftsministerin Reiche den Ausbau von Wind und Solar. mehr... (taz.de, 17.9.26)

KI frisst viel Strom: Deutschland lockert Umweltauflagen für neue Gaskraftwerke Künstliche Intelligenz frisst riesige Mengen Strom. Deutschland lockert dafür Umweltauflagen — und investiert Milliarden in fossile Energie. Kritiker fordern eine Begrenzung des Ausbaus neuer Rechenzentren (www.freitag.de, 17.9.26)

Wissenschaft trifft Wirtschaft: Wie die Industrie krisenfest wird – Industrietransformation gestalten – Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und Klimaneutralität sichern Wie kann die industrielle Transformation angesichts verschärften internationalen Wettbewerbs, geopolitischer Unsicherheiten und verbindlicher Klimaziele erfolgreich umgesetzt werden? Auf einer zweitägigen Konferenz in Gelsenkirchen diskutierten rund 200 Expert*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, welche konkreten Maßnahmen dafür notwendig sind. Unter dem Titel "Wissenschaft trifft Wirtschaft V: Industrietransformation gestalten — Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und Klimaneutralität sichern" brachte die vom Wuppertal Institut mit seinem Projekt SCI4climate.NRW organisierte Veranstaltung aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit Erfahrungen aus der industriellen Praxis zusammen. Im Mittelpunkt standen die politischen Weichenstellungen auf europäischer Ebene, die aktuellen Herausforderungen für die industrielle Wettbewerbsfähigkeit Nordrhein-Westfalens und Deutschlands — und die Frage, wie die Transformation unter zunehmend schwierigen Rahmenbedingungen (wupperinst.org, 17.9.26)

Wenn man Energiespeicher am Erzeugungsort anstatt beim Verbraucher installiert, kann das Netz gleichmässiger auslasten: Höchere Netzkapazität und weniger Verluste. Wird wichtiger, weil in Zukunft durch den Klimawandel die Schwankungen bei der Windstromerzeugung zunehmen werden. | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 17.9.26)

Zwischen digitaler Macht und demokratischer Zukunft – scilog Warum Algorithmen nicht neutral sind, Europa eigene digitale Infrastrukturen braucht und Künstliche Intelligenz neue Fragen für Bildung und Demokratie aufwirft — Antworten darauf weiß die Technikforscherin Astrid Mager. | Die Soziologin und Technikforscherin Astrid Mager untersucht seit vielen Jahren, wie digitale Technologien gesellschaftliche Machtverhältnisse nicht nur widerspiegeln, sondern auch verstärken können. Gleichzeitig sieht sie Möglichkeiten, digitale Systeme anders zu gestalten: durch offene Infrastrukturen, demokratische Beteiligung und politische Entscheidungen. (scilog.fwf.ac.at, 17.9.26)

LauTra – Gemeinsam auf dem Weg zu Lausitzer Faser-Revier Die Lausitz bietet beste Bedingungen, um Kulturen wie Flachs oder Hanf anzubauen. Dies eröffnet der Region das Potenzial, Vorreiter einer nachhaltigen Naturfaserwirtschaft zu werden und dabei neben Faserpflanzen auch regionale Reststoffe wie Stroh und Laub zu verwerten. Im Projekt „Transformationspfade für die zirkuläre Nutzung pflanzenbasierter Rohstoffe (LauTra)“ arbeiten Wissenschaft und regionale Akteure eng zusammen, um eine biobasierte Kreislaufwirtschaft mit regionaler Wertschöpfung auf den Weg zu bringen. Gemeinsam entwickeln wir neue Ideen, vernetzen bestehende Initiativen und erarbeiten Lösungen für eine nachhaltige Nutzung regionaler Rohstoffe — mit dem Ziel, die Lausitz als modernes Faser-Revier der Zukunft zu gestalten. (lautra-projekt.de, 17.9.26)

Klubschule Migros mit neuer Dachkampagne Unter dem Claim «Der Rest darf warten.» stellt die Schule die persönliche Entwicklung der Kursteilnehmenden ins Zentrum – nicht mehr das einzelne Kursangebot. (www.persoenlich.com, 17.9.26)

Stadtraum und Mobilität im Wandel: das Tiefbauamt an den Zurich Design Weeks Das Tiefbauamt präsentiert sechs Projekte an den Zurich Design Weeks, der grössten Designveranstaltung der Schweiz. Die Projekte zeigen auf, wie die Ziele der Strategie «Stadtraum und Mobilität 2040» bereits heute im öffentlichen Raum sichtbar werden. (www.stadt-zuerich.ch, 17.9.26)

Österreich: Religionsunterricht als „Versuchslabor“ für Zusammenarbeit - - Katholiken, Protestanten, Orthodoxe, Muslime, Juden, Buddhisten und Aleviten lernen gemeinsam für den Religionsunterricht: Ein Hochschullehrgang der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Niederösterreich soll angehende Lehrkräfte auf die wachsende religiöse Vielfalt an Schulen vorbereiten. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 17.9.26)

Cyberrisiken bei systemrelevanten Photovoltaikanlagen Photovoltaikanlagen sind für die Schweizer Stromversorgung systemrelevant geworden. Ende 2025 waren in der Schweiz rund 338'000 netzverbundene Photovoltaikanlagen installiert. Das Nationale Testinstitut für Cybersicherheit NTC hat vor diesem Hintergrund aus eigener Initiative weit verbreitete Systeme in der Schweiz geprüft. Insgesamt sieben Wechselrichter und vier Energiemanagementsysteme wurden einer tiefgreifenden Analyse unterzogen. Dabei konnten über 50 Befunde identifiziert werden, darunter sieben kritische und sechs hohe. Die Befunde wurden den Herstellern vertraulich gemeldet. Die meisten reagierten rasch, während die Behebung der Schwachstellen bei einigen Produkten noch im Gange ist. (www.gebaeudetechnik-news.ch, 17.9.26)

Taskforce Gebäudetechnik im ZDH: Offener Brief an Abgeordnete | Keine Entnahme von Mitteln aus dem Klima- und Transformationsfonds in den Bundeshaushalt Die Taskforce Gebäudetechnik des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) fordert, von der geplanten Überführung von 2,7 Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) in den Bundeshaushalt 2027 Abstand zu nehmen, teilt Daniel Föst, Hauptgeschäftsführer im Zentralverband Sanitär, Heizung Klima (ZVSHK) mit. „Wir lehnen das entschieden ab.“ | In dem Schreiben, das der IKZ vorliegt, heißt es: „Wir schreiben Ihnen als Handwerker. Wir schreiben Ihnen als diejenigen, die die Energie- und Wärmewende täglich umsetzen. Wir sind diejenigen, die jeden Tag zehntausende Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Kommunen beraten. Wir erklären an vorderster Front, was politisch gilt, was wirtschaftlich sinnvoll ist und was praktisch funktioniert.“ | Die CO2-Bepreisung brauche Akzeptanz, Verlässlichkeit und einen nachvollziehbaren Zweck. Die Taskforce Gebäudetechnik bekenne sich ausdrücklich zur Bepreisung von CO2 und bezeichnet diese als wichtiges und richtiges Instrument, (www.ikz.de, 17.9.26)

EU: Richtlinien für mehr Online-Sicherheit von Kindern - - Die EU-Kommission hat an diesem Donnerstag Richtlinien für mehr Online-Sicherheit von Kindern in Europa verabschiedet. Der EU-KIDS-Act zielt auf mehr Schutz für Minderjährige bei der Nutzung digitaler Angebote und von KI. Papst Leo hatte dies in seiner Enzyklika „Magnifica humanitas“ gefordert. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 17.9.26)

„Ein Konzept, das mit Klimaschutz begründet wurde, fährt gerade so richtig gegen die Wand“ Angesichts von Spritpreisen von über 2,50 Euro streitet die Politik über Gegenmaßnahmen. Kolumnist Christoph Lemmer kritisiert den SPD-Vorschlag einer Übergewinnsteuer als unlogisch und nicht zielführend. (www.welt.de, 17.9.26)

Klimawandel war ein Hauptgrund für Felssturz im Himalaya Ein neuer Bericht über die Ursachen der Sturzflut im Himalaya zeigt: Der Klimawandel hatte einen weit größeren Anteil an der Katastrophe als zunächst vermutet. Ein dabei entdecktes, kaum bekanntes Phänomen könnte auch in den Alpen relevant sein. Von Frank Bäumer. | Jetzt hat die Organisation World Weather Attribution (WWA) einen umfangreichen Bericht zu den Ursachen der Katastrophe veröffentlicht: "Es war ein geologisch verwundbarer Berghang, der möglicherweise durch ein Erdbeben im Jahre 2015 zusätzlich geschwächt wurde." | Destabilisiert wurde er aber durch Gletscherrückgang, getauten Permafrost, außergewöhnlich große Mengen Schmelzwasser und die außergewöhnliche Wärme unmittelbar vor dem Ereignis", erklärt der an der Studie beteiligte Klimaforscher Walter Immerzeel von der Universität Utrecht. | Die neue Erkenntnis, dass sich auch im Gestein größere Mengen Schmelzwasser ansammeln können, könnte auch Konsequenzen für die Gefahrenüberwachung in den Alpen haben. (www.tagesschau.de, 17.9.26)

Deutschland: E-Autos boomen, Energiesteuern schwinden Mit den Spritpreisen steigt auch das Interesse an Elektroautos. Doch Elektromobilität lässt nicht nur schädliche CO2-Emissionen sinken, sondern auch die Steuereinnahmen. Wie reagiert die Politik auf das Paradox? (www.dw.com, 17.9.26)

Ehemaliger Druckereistandort wird zu Zoho Die Zürcher Kreativagentur hat für einen Teil des früheren Swissprinters-Areals in Zofingen eine eigenständige Marke entwickelt. Unter dem Namen Zoho entsteht direkt beim Bahnhof ein neues Wohnquartier, für das die Agentur auch die erste Projekt-Website umgesetzt hat. (www.persoenlich.com, 17.9.26)

Midea: Innenaufgestellte Wärmepumpe ohne Außengerät - -   - Die Wärmepumpe erreicht eine Heizleistung von bis zu 5 kW und arbeitet bis zu einer Außentemperatur von -20 °C. Als Kältemittel kommt R290 zum Einsatz. „Eine Besonderheit ist das hybride Anlagenkonzept: Die ‚H-Pack‘ kann mit vorhandenen Wärmeerzeugern kombiniert werden“, sagt Midea. Die Regelung wähle dabei automatisch die wirtschaftlichste Betriebsweise oder arbeitet nach festgelegten Bivalenzpunkten. Für die Einbindung in bestehende Heizungsanlagen steht eine speziell entwickelte „HydroBox“ zur Verfügung. Dadurch soll sich der Installationsaufwand reduzieren. Die integrierte Regelung ermöglicht zudem die Einbindung in Photovoltaik-, Smart-Home- und Smart-Grid-Anwendungen sowie die Überwachung wichtiger Betriebsdaten. Mit dem Verzicht auf ein Außengerät eignet sich die „H-Pack“ insbesondere für Gebäude, bei denen Aufstellfläche, Schallschutzanforderungen oder gestalterische Vorgaben den Einsatz konventioneller Luft-Wasser-Wärmepumpen erschweren.Midea Europe GmbH, Ludwig-Erhard-Str. 14, 65760 Eschborn, Tel.: 0 6196 90 20-0, info-meg@midea.com, www.midea.com - -   -   -   - - (www.ikz.de, 17.9.26)

Ford repariert ramponierte Aussenwerbung Ogilvy hat im Auftrag von Ford über den Sommer beschädigte Plakate mit Original-Ersatzteilen instand gestellt. Nach Beobachtung der Agentur werden im Zürcher Industriequartier immer wieder Teile von Plakatsujets abgerissen. Partner der Aktion war die Plakatgesellschaft APG|SGA. (www.persoenlich.com, 17.9.26)

Serpentone: Europas längstes Wohnhaus - Am Rande von Rom hat man vor Jahren auf einer Länge von einem Kilometer Sozialwohnungen in einem einzigen Gebäude untergebracht. Mit viel Aufwand versuchen die Stadtplaner heute, die Gegend lebenswert zu machen. - (www.faz.net, 17.9.26)

Samuel Moyns Buch: Wer 85 ist, soll nicht mehr wählen dürfen - Der amerikanische Politikwissenschaftler Samuel Moyn will mit radikalen Vorschlägen den demographischen Wandel abfedern und der Demokratie eine Verjüngungskur verpassen. Hilft das weiter? - (www.faz.net, 17.9.26)

Umwelthaftung: PFAS – Ewigkeitschemikalien mit ewiger Verantwortung? - PFAS sind allgegenwärtig. Zunehmend geraten sie in den Fokus von Gesetzgebern und Gerichten. Die nächste große Umwelthaftungswelle rollt heran. - (www.faz.net, 17.9.26)

Europa-Synodentagung endet: Taufe, Zuhören, Leitung stehen im Fahrplan - - Die europäische Synodalitätstagung im österreichischen Wels hat Taufe, Zuhören, Beziehungen und eine neue Leitungskultur als zentrale Felder für den weiteren Weg der Kirche benannt. Tagungsleiterin Klara Csiszar regte zum Abschluss des an diesem Donnerstag zu Ende gehenden Symposions ein „Europäisches Kirchenforum zur Deutung der Zeichen der Zeit“ an. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 17.9.26)

So wurde der Vatikan zur wichtigen KI-Anlaufstelle Der Vatikan ist nach Darstellung eines Experten eine wichtige Anlaufstelle der ethischen Debatte über Künstliche Intelligenz (KI) geworden, seit Papst Leo XIV. im Mai seine Enzyklika „Magnifica Humanitas“ veröffentlicht hat. Wie der Präventionsexperte Hans Zollner in Wien weiter sagte, finden in Rom nun laufend Tagungen statt. „Ich glaube nicht, dass es irgendeinen Staat auf der Welt gibt, wo so viel über KI geredet wird wie im Vatikan.“ (www.krone.at, 17.9.26)

Frauen der Synode: Europas Kirchen lernen, einander zuzuhören - - Auch wenn Unterschiede zwischen Ost und West deutlich bleiben: Die Kirchen in Europa haben sich auf ihrem synodalen Weg einander angenähert. Diese Bilanz ziehen Klara Csiszar, Myriam Wijlens, Sr. Anna Mirijam Kaschner und Helena Jeppesen-Spuhler im Gespräch uns am Ende der Tagung „Shaping Synodality in Europe“ in Wels. Die vier Frauen deutscher Sprache hatten die beiden Weltsynode-Treffen 2023 und 2024 in Rom begleitet und brachten ihre Erfahrungen nun erneut in den europäischen Prozess ein. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 17.9.26)

Kreislaufwirtschaft in der Hotellerie WWF, Kühne Logistics University, Leonardo Hotels und Motel One zeigen: Zirkularität in Hotels ist möglich und wirtschaftlich sinnvoll - (www.wwf.de, 17.9.26)

Heimmarkt rückt stärker ins Blickfeld Zürich Tourismus hat die zweite Ausgabe seiner Freundschaftskampagne unter dem Namen «Auf uns. Und los.» lanciert. Sie lädt Schweizerinnen und Schweizer dazu ein, mit langjährigen Freundinnen und Freunden ein Wochenende in Zürich zu verbringen. (www.persoenlich.com, 17.9.26)

Freisinger Dialogpreis: Kardinal Marx fordert Einsatz für Europa - - Ein verstärktes Engagement für den europäischen Zusammenhalt und die Demokratie stand im Mittelpunkt der ersten Vergabe des Freisinger Dialogpreises am Mittwochabend. Kardinal Reinhard Marx hob im Rahmen der Verleihung die Bedeutung von Kräften hervor, die Menschen über nationale Grenzen hinweg zusammenbringen und ein Miteinander auf Augenhöhe fördern. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 17.9.26)

'Landkarte der Hoffnung': Kirchen unterzeichnen neuen Ökumene-Vertrag Die "Charta Oecumenica" gilt als eines der wichtigsten Dokumente der christlichen Kirchen in Europa und schrieb erstmals ihre Zusammenarbeit fest (www.ekd.de, 17.9.26)

Vom Altbau zum Effizienzhaus 40: Autarkie durch Sanierung und Eigenstrom - - Ein Zweifamilienhaus aus dem Jahr 1970 in Wilnsdorf-Niederdielfen wurde umfassend energetisch modernisiert. Das Gebäude erreicht Effizienzhaus-40-Niveau mit Wärmedämmung sowie Batteriespeicher, Lüftungsanlage, Photovoltaik und Sole/Wasser-Wärmepumpe. Der Bauherr berichtet für 2025 von nur rund 700... - - (www.geb-info.de, 17.9.26)

Wärmepumpen-Projekt Teil 2: Wenn der Bohrer 80 Meter in die Tiefe geht Im ersten Teil dieser Serie habe ich beschrieben, warum unsere über 20 Jahre alte Luftwärmepumpe einer Erdsonden-Wärmepumpe weichen muss und wie ich zu diesem Entscheid gekommen bin. Jetzt wird es ernst, und vor allem wird es sichtbar. In diesem zweiten Teil nehme ich euch mit auf die Baustelle, denn das Herzstück einer Erdsonden-Wärmepumpe entsteht dort, wo man es später nie mehr sieht: tief unter dem Vorplatz. Zwei Bohrungen à 80 Meter, zusammen also 160 Meter bewilligte Sondenlänge, gehen in den Boden. Hier dokumentiere ich, wie das abläuft, wer daran beteiligt ist und was es dazu alles braucht (technikblog.ch, 17.9.26)

Renovabis-Kongress: Erzbischof Koch fordert Einsatz gegen Polarisierung - - Die Zunahme von Spannungen prägt derzeit viele Lebensbereiche. Beim diesjährigen Kongress des katholischen Hilfswerkes Renovabis in Freising steht das Thema „Jenseits der Polarisierung“ im Mittelpunkt. Der Berliner Erzbischof Heiner Koch erläutert im Interview mit Radio Vatikan die Vielschichtigkeit dieser Entwicklungen und die Rolle, die der Kirche dabei zukommt. Erzbischof Koch ist im Aktionsrat von Renovabis. Der Kongress in Freising hat am Mittwochabend begonnen und endet am Freitag. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 17.9.26)

Tom Krebs will den Kapitalismus neu ordnen – ein Land dient ihm als Vorbild In Deutschland gibt es keinen Plan für eine gute Industriepolitik. In seinem neuen Buch „Kapital und Krise“ schlägt Tom Krebs nun eine radikale Alternative vor: „geplante Marktwirtschaft“. Auf dem Papier ist der Weg dorthin erstaunlich kurz (www.freitag.de, 17.9.26)

Deutsche Wohnen & Co. enteignen wäre der radikale Bruch, den so viele ersehnen Es ist einer der größten Demokratie-Skandale der Republik: Seit fünf Jahren harrt in Berlin der Volksentscheid „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ trotz riesiger Mehrheit der Umsetzung. Doch jetzt geht die Angst um, etwa bei einem CSU-Minister (www.freitag.de, 17.9.26)

Folgen des Hitzesommers – Grundwasser durch die Gegend pumpen: Das geht, ist aber aufwendig Die Hitzeperiode ist vorbei, trotzdem fehlt vielerorts noch Grundwasser. Die Wasserversorgungen überlegen sich Lösungen. (www.srf.ch, 17.9.26)

Für Schwimm-EM fehlt Sponsorengeld Im Budget der Kurzbahn-Europameisterschaften 2027 klafft eine Lücke von rund zwei Millionen Franken. Bleiben bis Ende September keine Zusagen ein, gibt der Verband die Austragungsrechte zurück. (www.persoenlich.com, 17.9.26)

Wenn der Tennisschläger zum Sehtest wird Im Auftrag von Retina Suisse ist erstmals eine Sensibilisierungskampagne zur Früherkennung der Altersbedingten Makuladegeneration (AMD) gestartet. (www.persoenlich.com, 17.9.26)

Plötzlich wieder am Horizont - -   - Das GModG verhilft der Solarthermie-Anlage möglicherweise zu einer Renaissance als Partnerin in Hybridsystemen, die perspektivisch gesehen bereits als Auslaufmodell galten. Wir nehmen das zum Anlass, um ein paar Punkte bei der Thermie etwas genauer zu betrachten: die Schwerkraftbremse, die automatische Entlüftung, das Themenfeld Solarregler/Solarpumpe, die Stagnation, Druck und Druckhaltung und das oft vernachlässigte Themenfeld Wartung. - Artikel weiterlesen auf IKZ-select -   - - (www.ikz.de, 17.9.26)

Deutsche Unternehmen und Klimaschutz: Eine Bayer-Welt wäre 7,5 Grad heißer Ein neuer Bericht zeigt: Nicht nur die Bundesregierung bremst Klimaschutz, auch deutsche Unternehmen verlangsamen ihre Transformation. Die Pariser Klimaziele erreichen sie nicht. mehr... (taz.de, 17.9.26)

Nachhaltigkeit am Kapitalmarkt: Das Tempo im Klimaschutz verlangsamt sich - Börsennotierten Unternehmen aus Deutschland geht in ihren Bemühungen um geringere Emissionen die Luft etwas aus. Das hat mit neuen Prioritäten und der schwierigen Wirtschaftslage zu tun. - (www.faz.net, 17.9.26)

Jan Gehl wird 90: Der Stadtmenschenfreund - Er hat maßgeblich dazu beigetragen, die Stadtplanung aus der Fixierung auf den Autoverkehr zu lösen. Jetzt feiert der dänische Architekt Jan Gehl, der eigentlich ein Verhaltensforscher ist, seinen 90. Geburtstag. - (www.faz.net, 17.9.26)

Nicht noch mehr fossile Subventionen Die Bundesregierung hat Entlastungen für die hohen Spritpreise angekündigt. Maßnahmen werden noch diskutiert. Klimaschutz- und Umweltorganisationen fordern: ‚Jetzt nicht wieder Milliarden für fossile Abhängigkeit ausgeben‘ (www.energiezukunft.eu, 17.9.26)

Mehr solare Fernwärme, Heimsegment stagniert Solarthermie liefert erneuerbare Wärme, im kleinen wie im großen Maßstab. Doch von einem Siegeszug ist die Technologie weit entfernt. Dabei werden die meisten Anlagen sogar in Europa gefertigt. Entscheidend sind die Regeln, die die Politik vorgibt. (www.energiezukunft.eu, 17.9.26)

Finanzierbarkeit der Energiewende in Gefahr Mehrere deutsche Banken wenden sich in einem offenen Brief an Wirtschaftsministerium und Bundesnetzagentur. Sie sehen durch die neuen Gesetzentwürfe zum EEG 2027, Netzpaket und AgNes-Prozess, die Finanzierbarkeit neuer Windenergieprojekte in Gefahr. (www.energiezukunft.eu, 17.9.26)

Bauen mit Hanf Rezension zu „Bauen mit Hanf“ mit Hintergründen zu Hanfbau, Planung, Materialeigenschaften, Nachhaltigkeit und Praxisbeispielen. (nbau.org, 17.9.26)

Architektur am Zürichsee: «Awesome» oder «Einfallslos»?: Dieses Hochhaus in Horgen spaltet die Geister Am Bahnhof Oberdorf wuchs ein Wohnturm in den Himmel – als Reminiszenz an das alte Getreidesilo. Vor Ort markant, online heftig umstritten. (www.tagesanzeiger.ch, 17.9.26)

Energiewende in Winterthur: Diese Nachbarschaft investiert gemeinsam in eine Solarbatterie – und spart so viel Geld Acht Haushalte beziehen Strom aus drei Solaranlagen. Dank einer Batterie decken sie damit zwei Drittel ihres Stromverbrauchs – und zahlen deutlich weniger als vorher. (www.tagesanzeiger.ch, 17.9.26)

Tiny-Wohnung zum Selbstausbau: 41 Quadratmeter für 656 Franken: «Endlich hat jemand verstanden, wie man gescheit Häuser baut» Brigitte und Hanspeter Mösch tauschen ihr Paradies am Luganersee gegen einen Rohbau in Pratteln – ohne Innenwände, ohne Heizung. Setzt sich das Modell auch anderswo durch? (www.tagesanzeiger.ch, 17.9.26)

Klimawandel in den Alpen – Für Bergführer wird die Anpassung zur Pflicht Die Alpen verändern sich wegen des Klimawandels rasant. Bergführer müssen daher weit mehr können als nur klettern. (www.srf.ch, 17.9.26)

«Apropos» – der tägliche Podcast: Nachhaltiges Einkaufen im Check: «Die Schweizer Wintertomate kann zehnmal klimaschädlicher sein als die italienische» Wer klimafreundlich einkaufen will, hat es oft nicht einfach: Was ist wirklich nachhaltig? Und was scheint nur so? Unser Redaktor hat die wichtigsten Mythen überprüft. (www.tagesanzeiger.ch, 17.9.26)

Neues Züri-Fäscht, altes OK, alte Probleme – wie soll das gutgehen? Jeannette Herzog vom Verein Zürcher Volksfeste sagt: «Ein Fest wird nie klimaneutral sein, es ist nicht leise, und es gibt immer Abfall» Für die Organisatoren gehörte das Feuerwerk zur DNA des Züri-Fäschts. Das neue muss ohne auskommen. Die OK-Geschäftsleiterin erklärt, warum der Verein sich dennoch auf das Wagnis einlässt und was sie von der Politik erwartet. (www.nzz.ch, 17.9.26)

Altbundesrätinnen werben für Kursangebot Ruth Dreifuss, Doris Leuthard, Viola Amherd und Simonetta Sommaruga wenden sich in einem Video für das Bildungsprogramm des Frauendachverbands Alliance F an die Öffentlichkeit. (www.persoenlich.com, 17.9.26)

Sturzflut in Nepal: Erderwärmung erhöhte laut Forschern Risiko für Sturzflut in Nepal Die genauen Ursachen für die Sturzflut im Himalaya mit vielen Toten sind noch nicht geklärt. Forschern zufolge spielte der Klimawandel aber wohl eine wichtige Rolle. (www.zeit.de, 17.9.26)

Strom selbst erzeugen: In 9 Schritten zum eigenen Balkonkraftwerk Ein Balkonkraft­werk wandelt Sonnen­energie in Strom um, ganz ohne großes Dach und hohe Investition. Unsere Anleitung zeigt, worauf es bei der Planung ankommt. (www.test.de, 17.9.26)

Bauen wie die Römer Die Antike inspiriert die Entwicklung von langlebigem und klimafreundlichem Beton  (www.mpg.de, 17.9.26)

Stromregeln Wer zahlt für die Energiewende – und ist das eigentlich gerecht? (www.mpg.de, 17.9.26)

16.9.26

Umweltbelastung trifft Ärmere härter Je niedriger das Einkommen ist, desto stärker sind Personen von Umweltproblemen wie Lärm und Hitze betroffen. Umgekehrt verhalten sich Personen mit hohem Haushaltseinkommen häufiger umweltbelastend als Personen mit mittlerem oder niedrigem Einkommen. Das zeigt eine Analyse der Statistik Austria von Mittwoch. (orf.at, 16.9.26)

Meret Schefer: Am Boden wie ein toter Seestern «Eigentlich würde ich mich lieber mit anderen Dingen beschäftigen als mit dem Klima», sagt Meret Schefer. Mit Kunst zum Beispiel oder mit Sprachen. «Aber dieses Engagement ist einfach notwendig.» Die 22-jährige Klimaaktivistin sitzt in ihrer Dachwohnung in Langnau im Emmental. Die Natur ist hier allgegenwärtig, von den Holzbalken an der Decke hängen Blumentöpfe, an den Wänden prangen Zeichnungen und Poster von Pflanzen. Besonders im Sommer, wenn die Temperaturen so erdrückend werden, dass sie es kaum mehr vor die Tür schafft, ist die Wohnung ihr Rückzugsort. | Sie habe diese Zeit des Jahres nie gemocht, sagt sie. Die Klimaerhitzung, die sie ohnehin kaum je aus ihren Gedanken ausblenden könne, werde ihr dann noch stärker bewusst, «wenn man sieht, wie die Natur leidet, Flüsse austrocknen, alles nur noch braun ist». Aber auch körperlich geht der jungen Frau der Sommer an die Substanz. Für Schefer haben die hohen Temperaturen konkrete gesundheitliche Folgen. (www.woz.ch, 16.9.26)

Julia: Aufgeben ist keine Option Julia sitzt am Rheinufer und denkt an die ersten Aktionen zurück: 2018 blockierten sie den Öltransport in die Rheinhäfen von Birsfelden und Muttenz, 2019 die Eingänge der UBS in Basel und der Credit Suisse in Zürich. Die Bilder der symbolischen Bankenblockade gingen durch die Medien und brachten den Diskurs um klimazerstörerische Investitionen von Schweizer Finanzinstituten ins Rollen. Doch auf die gelungene Aktion sei eine Repression gefolgt, wie sie Klimaaktivist:innen in der Schweiz bis anhin nicht erlebt hätten, sagt Julia, die ihren Nachnamen nicht in der Zeitung lesen möchte. | Nach der Aktion wurden die Aktivist:innen wegen Hausfriedensbruch und Nötigung angeklagt und teils tagelang inhaftiert. Rechtskräftig verurteilt sind sie bis heute nicht: Das Bundesgericht sprach sie vom Vorwurf des Hausfriedensbruchs frei, erklärte sie jedoch der Nötigung für schuldig. «Es hat uns so viel Kraft gekostet, bis hierher zu kommen. (www.woz.ch, 16.9.26)

Bernhard Aufdereggen: Hitze belastet alle Menschen Er wartet am Bahnhof Bern wie angekündigt mit Hut und einer WOZ in der rechten Hand, damit er sofort gut erkennbar ist. Bernhard Aufdereggen ist aus dem Oberwallis angereist, wo er wohnt und über dreissig Jahre lang als Hausarzt in Visp praktizierte. Vor fünf Jahren hat sich der 75-Jährige pensionieren lassen und wurde wieder Präsident des Vereins Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU), ein Amt, das er bereits in den neunziger Jahren innehatte. | Die gesundheitlichen Gefahren der Erderhitzung gingen oft vergessen, sagt Aufdereggen. Während der Sommerferien machte er in einer Hausarztpraxis eine zweiwöchige Vertretung und erlebte, wie die Hitze gerade den verletzlichsten Menschen zu schaffen macht: «Ich musste eine ältere Frau notfallmässig ins Spital einliefern, sie war aufgrund der Hitze völlig verwirrt.» (www.woz.ch, 16.9.26)

Klimademonstrationen: Kein 50-Grad-Sommer! Dieser Hitzesommer hat das Klimadesaster sichtbarer gemacht. Solche extrem heisse und trockene Sommer werden in Zukunft zur Normalität gehören. Und was macht SVP-Umweltminister Albert Rösti? Der versuchte Ende August, an einer Pressekonferenz zum Hitzesommer die Bevölkerung zu beruhigen. Der Bundesrat handle seit langem. Man müsse sich anpassen. | Derweil warnte Reto Burkhard, Vizedirektor des Bundesamts für Umwelt, vor knapp einem Jahr, dass die Schweiz ihre Klimaziele drastisch verfehlen werde. Burkhard befürchtet, dass in naher Zukunft die Diskussion einsetzen wird, ob die Schweiz nicht einfach aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen soll. (www.woz.ch, 16.9.26)

Künstliche Intelligenz: Wir müssen kooperieren! Die Künstliche Intelligenz bedroht uns ernsthaft. Los werden wir sie nicht mehr. Aber es gibt einen überraschenden Kooperationspartner (www.freitag.de, 16.9.26)

Jedes vierte Gebäude hat eine Wärmepumpe 2025 gab es in der Schweiz 1,8 Millionen Gebäude mit Wohnnutzung und 4,88 Millionen Wohnungen. Ein Drittel (33 Prozent) der Gebäude wurden mit Heizöl beheizt, 17 Prozent mit Gas. In jedem vierten Gebäude war eine Wärmepumpe installiert. Dies geht aus der Gebäude- und Wohnungsstatistik des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor. (www.gebaeudetechnik-news.ch, 16.9.26)

Vom Forschungslabor auf die Dächer der Schweiz: Die Geschichte der Solarenergie Noch vor wenigen Jahrzehnten galt Solarstrom als teure Nischentechnologie. Heute liefert die Sonne einen bedeutenden Anteil des Schweizer Stroms. Wie wurde aus Solarzellen mit einem Wirkungsgrad von kaum einem Prozent eine der wichtigsten Stromquellen des Landes? | Bereits in der Antike nutzten die Griechen und Römer die Energie der Sonne. Gebäude wurden so ausgerichtet und gestaltet, dass sie im Winter möglichst viel Sonnenwärme aufnahmen und im Sommer vor Überhitzung geschützt waren. Ausserdem nutzten sie sogenannte Brennspiegel, um Sonnenstrahlen zu bündeln und damit Feuer oder Fackeln zu entzünden oder um Metalle zu schmelzen. (energeiaplus.com, 16.9.26)

Nachhaltigkeit beginnt mit gutem Design: Das sind die Nominierten des Bundespreises Ecodesign 2026 Jetzt ist es offiziell: Von rund 420 Einreichungen aus Wirtschaft, Forschung und Hochschulen aus ganz Europa hat die interdisziplinäre Jury 25 besonders überzeugende Projekte für den Bundespreis Ecodesign 2026 nominiert. Wer am Ende zu den Preisträger*innen zählt, wird bei der Preisverleihung am 30. November im Bundesumweltministerium in Berlin bekanntgegeben. (www.umweltbundesamt.de, 16.9.26)

Ein resilientes Europa braucht globale Rohstoffgerechtigkeit Nach Ursula von der Leyens Rede zur Lage der Europäischen Union fordert die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation Germanwatch, die europäische Rohstoffpolitik klar sozial und ökologisch auszurichten. „Es ist zweifellos notwendig, Europas Rohstoffquellen zu diversifizieren. Aber um das zu erreichen, muss Europa seine Partnerschaften mit rohstoffreichen Ländern wirklich gerecht gestalten. Vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Herausforderungen darf Europa seine Wettbewerbsfähigkeit nicht auf Kosten der Bevölkerungen rohstoffreicher Länder des Globalen Südens ausbauen. Das gilt gerade mit Blick auf die Schlüsselrohstoffe für die dringend notwendige Energiewende und die von von der Leyen angekündigten Bestrebungen zum Ausbau der Elektrifizierung“, betont Cornelia Heydenreich, Leiterin des Bereichs Unternehmensverantwortung bei Germanwatch. (www.germanwatch.org, 16.9.26)

SVP-Umweltminister muss endlich handeln: SP-Fraktion legt über 20 Vorstösse gegen Hitze und Trockenheit vor Der Hitzesommer 2026 hat offengelegt, wie schlecht die Schweiz vorbereitet ist: überhitzte Schulzimmer, Pflegeheime und Wohnungen, ungenügend geschützte Arbeit im Freien, die tiefsten Pegelstände in Seen und Flüssen seit Messbeginn — und Hunderte hitzebedingte Todesfälle. Während sich der SVP-Umweltminister «überrascht» gezeigt hat, ist für die SP klar: Es braucht einen Kurswechsel und umfassende Massnahmen. Die SP-Bundeshausfraktion hat deshalb heute ein umfassendes Vorstosspaket eingereicht. | https://www.sp-ps.ch/wp-content/uploads/2026/09/SP_Vorstosspaket_Hitzesommer26_D.pdf (www.sp-ps.ch, 16.9.26)

„Die meisten Menschen benötigen keine Nahrungsergänzungsmittel“ – Prof. Hans Hauner im Gespräch über Desinformation über Nahrungsergänzungsmittel auf Social Media. Auf Social Media führt fast kein Weg an Werbung für Nahrungsergänzungsmittel vorbei. Sie werden intensiv beworben und oft als Allheilmittel dargestellt. Dabei sind Instagram, TikTok und Co. auch eine Quelle für Desinformation. Hans Hauner, Ernährungsmediziner und Seniorprofessor am Else Kröner Fresenius Zentrum für Ernährungsmedizin (EKFZ) an der Technischen Universität München (TUM), erläutert, welche Nahrungsergänzungsmittel Sinn machen und wann sie zu Gesundheitsrisiken führen können. (www.tum.de, 16.9.26)

Hitze ist ein «stiller Killer» Für ältere Personen war dieser Hitzesommer lebensbedrohlich. Ab 33 Grad Celsius steigt das Sterberisiko für sie um 21 Prozent. Was müssen wir vorkehren, damit die ältere Bevölkerung die Hitzetage künftig überlebt — ohne sich in der Wohnung einzukapseln. Mit Klimaanlagen allein ist es nicht getan. | «Das Risiko von Hitzewellen und der damit zusammenhängenden Todesfälle wurde unterschätzt», sagte Andreas Berger, Chef des Rückversicherers Swiss Re, gegenüber der NZZ am Sonntag. «Wir müssen das Bewusstsein schärfen für die damit entstehenden Gefahren.» Allein in den ersten fünf Wochen der Hitzewelle (Juni/Juli) starben europaweit 31'800 Menschen mehr als in einem normalen Sommer. Mehr als 90 Prozent der Opfer waren über 65 Jahre alt. In der Schweiz betraf die Übersterblichkeit bis Ende Juli 357 Personen. Wie viele es bis zum Abflauen der Hitzewelle im September waren, ist aus der aktuellen Datenlage des Bundesamts für Statistik noch nicht ersichtlich. (www.journal21.ch, 16.9.26)

Renaissance des Holzbaus Das Aufkommen «moderner» Baumaterialien wie Beton, Stahl und Glas verwies Holz Anfang des 20. Jahrhunderts in eine Nische. Die letzten Jahrzehnte haben den nachwachsenden Baustoff unter einer Vielzahl von Einflüssen jedoch Schritt um Schritt wieder­entdeckt und das Bauen mit Holz in jüngster Zeit zu neuer Blüte gebracht. (baurundschau.ch, 16.9.26)

Marsch für das Leben? – Schweizer Bischofskonferenz Am 19. September 2026 findet in Zürich der 16. Marsch fürs Läbe statt. Organisiert wird er von christlichen und katholischen Bewegungen sowie evangelischen Freikirchen. Die Schweizer Bischofskonferenz wird zwar nicht offiziell vertreten sein, begrüsst jedoch jede Initiative und jedes Engagement zugunsten des Lebens. | Im Sinne der Enzyklika Laudato si' von Papst Franziskus (2015) kommt dem Schutz des Lebens eine grundlegende Bedeutung zu, und zwar in seinem umfassendsten Sinn: Jedes Leben — ob tierisch, pflanzlich oder menschlich — verdient Achtung, Wertschätzung und Schutz. Alle Lebensformen stehen miteinander in Beziehung, und das Überleben der Menschheit hängt wesentlich davon ab, wie wir die gesamte Schöpfung wahrnehmen, respektieren und bewahren. | Dennoch neigen wir selbst innerhalb der menschlichen Gemeinschaft dazu, bestimmten Leben weniger Wert beizumessen oder sie gar abzuwerten. Umso wichtiger ist es, jede Form menschlichen Lebens in ihrer Würde anzuerkennen (www.bischoefe.ch, 16.9.26)

Erklärvideo zur dezentralen Warmwasserversorgung Die dezentrale Warmwasserversorgung gewinnt sowohl im Neubau als auch bei der Sanierung an Bedeutung: Für Architekten, Planer und Fachhandwerker hat der Hersteller Clage ein Erklärvideo produziert, das bei der Kundenberatung anschaulich unterstützen kann. Moderne oder sanierte Gebäude kommen mit immer niedrigeren Vorlauftemperaturen aus. Lediglich für die Warmwasserbereitung werden aus hygienischen Gründen weiterhin bestimmte hohe Mindesttemperaturen benötigt, die in der Trinkwasserverordnung klar geregelt sind, zumindest für größere Anlagen über 400 l. „Zeit also, Heizung und Warmwasser getrennt zu betrachten“, findet der Hersteller Clage und hat ein Video veröffentlicht, das den elektronischen Durchlauferhitzer in den Fokus rückt (Video auf YouTube ansehen). | Für die zentrale Warmwasserbereitung müssen Wärmepumpen eine hohe Temperatur bereitstellen: Clage empfiehlt: Heizung und Warmwasser zu trennen. (www.ikz.de, 16.9.26)

Unglaublich, wie viel günstiger man inzwischen mit einem #EAuto unterwegs sein kann. Trotzdem lehnen viele #Elektromobilität vehement ab. | Warum geben sie lieber Unsummen für #Sprit aus, statt #Verkehrswende und #Klimaschutz voranzubringen? | @volkerquaschning.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 16.9.26)

Wir sind Zukunft | Drei Schweizer Manufakturen zeigen, wie Schokolade nachhaltiger geht Verantwortung beginnt schon bei der Kakaobohne: Drei Schweizer Manufakturen zeigen, wie sie auf dem Weg zur fertigen Tafel mit Fragen rund um Fairness, Transparenz und Nachhaltigkeit umgehen. | Schokolade gehört zur Schweiz wie Berge und Käse. Doch anders als Milchprodukte und Matterhorn kommt Kakao von weit her. Und damit eine Reihe von Fragen: Wie wird er angebaut? Wer verdient an einer Tafel Schokolade? Und wie lässt sich Qualität mit ökologischer und sozialer Verantwortung verbinden? Einen Ansatz bietet die sogenannte Bean-to-Bar-Schokolade. Das heisst, Hersteller begleiten den Prozess von der Auswahl der Kakaobohnen bis zur fertigen Tafel selber. Drei Schweizer Manufakturen zeigen, wie sich dieser Ansatz mit mehr Transparenz, fairen Beziehungen und nachhaltigem Umgang mit Kakao verbinden lässt. (www.tagesanzeiger.ch, 16.9.26)

Wir sind Zukunft | Drei Schweizer Manufakturen zeigen, wie Schokolade nachhaltiger geht Verantwortung beginnt schon bei der Kakaobohne: Drei Schweizer Manufakturen zeigen, wie sie auf dem Weg zur fertigen Tafel mit Fragen rund um Fairness, Transparenz und Nachhaltigkeit umgehen. | Schokolade gehört zur Schweiz wie Berge und Käse. Doch anders als Milchprodukte und Matterhorn kommt Kakao von weit her. Und damit eine Reihe von Fragen: Wie wird er angebaut? Wer verdient an einer Tafel Schokolade? Und wie lässt sich Qualität mit ökologischer und sozialer Verantwortung verbinden? Einen Ansatz bietet die sogenannte Bean-to-Bar-Schokolade. Das heisst, Hersteller begleiten den Prozess von der Auswahl der Kakaobohnen bis zur fertigen Tafel selber. Drei Schweizer Manufakturen zeigen, wie sich dieser Ansatz mit mehr Transparenz, fairen Beziehungen und nachhaltigem Umgang mit Kakao verbinden lässt. (www.tagesanzeiger.ch, 16.9.26)

Wir sind Zukunft | Drei Schweizer Manufakturen zeigen, wie Schokolade nachhaltiger geht Verantwortung beginnt schon bei der Kakaobohne: Drei Schweizer Manufakturen zeigen, wie sie auf dem Weg zur fertigen Tafel mit Fragen rund um Fairness, Transparenz und Nachhaltigkeit umgehen. | Schokolade gehört zur Schweiz wie Berge und Käse. Doch anders als Milchprodukte und Matterhorn kommt Kakao von weit her. Und damit eine Reihe von Fragen: Wie wird er angebaut? Wer verdient an einer Tafel Schokolade? Und wie lässt sich Qualität mit ökologischer und sozialer Verantwortung verbinden? Einen Ansatz bietet die sogenannte Bean-to-Bar-Schokolade. Das heisst, Hersteller begleiten den Prozess von der Auswahl der Kakaobohnen bis zur fertigen Tafel selber. Drei Schweizer Manufakturen zeigen, wie sich dieser Ansatz mit mehr Transparenz, fairen Beziehungen und nachhaltigem Umgang mit Kakao verbinden lässt. (www.tagesanzeiger.ch, 16.9.26)

Neue Bauweise macht E-Auto-Akkus nachhaltiger und reparierbar Forscher haben neue Design-Richtlinien für E-Auto-Batterien entwickelt, die zur Verbesserung der Umweltbilanz beitragen könnten. Denn die neuen Konstruktionsprinzipien machen Reparaturen einfacher und können so die Nachhaltigkeit entlang des gesamten Lebenszyklus verbessern. | Die Elektromobilität stellt einen wichtigen Baustein für eine klimafreundliche Ausrichtung des Verkehrssektors dar. In den vergangenen Jahren hat die Zahl der Elektroautos in Deutschland kontinuierlich zugenommen. Waren im Jahr 2021 noch rund 300.000 E-Fahrzeuge in Deutschland zugelassen, stieg die Zahl bis zum 1. April 2026 auf rund 2,1 Millionen. | Mit der Zunahme von E-Autos im Straßenverkehr rücken aber auch die E-Auto-Batterien als zentrale Komponente immer stärker in den Fokus. Denn ihre Herstellung ist besonders rohstoff- und energieintensiv. Beschädigte Akkupacks lassen sich zudem oft nur mit großem Aufwand reparieren. Auch einzelne defekte Zellen führen so oft zum Austausch größerer Module. (www.basicthinking.de, 16.9.26)

Wie zwei Zürcher das Ende einer Tasche neu denken Im Fokus «Kreislaufwirtschaft» stellen wir Pionier:innen aus verschiedenen Branchen vor. QWSTION entwickelte mit Bananatex ein Textil aus Bananenfasern. Ob daraus auch ein kreislauffähiges Produkt wird, zeigt sich spätestens, wenn die Tasche kaputtgeht. Mitgründer Christian Kägi erklärt, warum Recycling allein nicht reicht. (tsri.ch, 16.9.26)

The hole in the ozone layer is healing, but extreme weather may be slowing progress down Climate change, driven by humans, is making extreme weather more commonplace (www.scientificamerican.com, 16.9.26)

transform.NRW: Plattform für Nachhaltigkeit in Kunst und Kultur gelauncht | Online-Plattform und Medienausstellung präsentieren rund 50 Good-Practice-Beispiele aus Kunst, Kultur und Wissenschaft Wie gelingt die Transformation zu einer nachhaltigen Gesellschaft und Wirtschaft? Welche Impulse können Kunst, Kultur und Design für gesellschaftliche Veränderungsprozesse setzen? Und wie lässt sich Wissen aus unterschiedlichen Disziplinen verbinden, sodass konkrete Ideen für nachhaltiges Handeln entstehen? Um die vorhandenen transformativen Potenziale und Kompetenzen zu entfalten, braucht es Kooperations-, Begegnungs- und Experimentierräume. | Genau das bietet die neue transform.NRW-Onlineplattform: Das Verbundprojekt unter Leitung des Wuppertal Instituts und der Bergischen Universität Wuppertal macht rund 50 Good-Practice-Beispiele sichtbar — und schafft so einen digitalen Ort für Austausch, Vernetzung und gemeinsames Lernen. Im Mittelpunkt steht die Überzeugung, dass nachhaltige Veränderung neue Formen der Zusammenarbeit erfordert. Kunst, Kultur und Design können dabei bestehende Strukturen, Lebens- und Produktionsweisen sichtbar machen, hinterfragen und Impulse (wupperinst.org, 16.9.26)

Hohe Benzin- und Dieselpreise: Wie der Staat die hohen Spritkosten abfedern kann Bundeskanzler Merz hat Entlastungen versprochen und will dazu bald einen Vorschlag machen. Welche Ideen es schon gibt – und was sie bringen. mehr... (taz.de, 16.9.26)

Dinosaurier : Warmblütiger Killer Erstmals ist es gelungen, die Körpertemperatur eines T-Rex zu bestimmen. Das Ergebnis zeigt: Der gewaltige Fleischfresser war weder bei Hitze noch Kälte zu stoppen. (www.zeit.de, 16.9.26)

Arbeitsschutz: Rückzieher beim Hitzeschutz [Online-Abo] Der Schweizer Baumeisterverband (SBV) setzt seine Arbeiter weiter der prallen Sonne aus. Die Unternehmer entziehen einer gemeinsamen Initiative im Berner Parlament die Unterstützung. Eine tarifvertragliche Regelung wurde verpasst. (www.jungewelt.de, 16.9.26)

Kapitalismus dem Ende nahe: Schon Marx nannte Komplexitätsreduktion als Lösung Zerfallende Weltordnung, Demokratiekrise, schwache Exportindustrie, Klima: Harald Welzer machte im „Freitag“ vier Krisen aus, die die Politik nicht mehr entwirren könne. Unser Autor findet die Wurzel all dieser Probleme schon vor 150 Jahren (www.freitag.de, 16.9.26)

Viel Wind, noch wenig Kraft | «Allianz Energiekanton Bern» Berner Wirtschaftsverbände fordern mehr Tempo beim Ausbau von Solar- und Windenergie. Mit 11 Milliarden Franken Investitionen erreiche man 18 Milliarden Franken Wertschöpfung, so die Rechnung. In den eigenen Reihen mangelt es aber an Durchsetzungsvermögen. | Im Energiebereich ist die Ausgangslage seit Jahren klar: Ein starker Ausbau von erneuerbarer Energie ist für die Schweiz nicht nur für den Klimaschutz zentral, sondern auch eine grosse Chance für die Volkswirtschaft. Doch man muss sie nutzen. | Darauf besannen sich am Montag auf Anstoss der Unternehmerinitiative Fokus Bern die drei grossen Wirtschaftsverbände im Kanton Bern, der Handels- und Industrieverein, der Verband Berner Arbeitgeber und der Gewerbeverband Berner KMU. | Sie wollen Parlament, Gemeinden und Bevölkerung davon überzeugen, dass der Kanton Bern bis 2050 massiv in die Produktion von Solar- und Windenergie investiert. (www.hauptstadt.be, 16.9.26)

Der ZHAW-Nachhaltigkeitsbericht ist neu interaktiv Der Bericht gliedert sich in einen Content Hub mit Beiträgen und einen Data Hub mit Kennzahlen. (www.persoenlich.com, 16.9.26)

Versorgungssicherheit: Die Angst vor einem kalten Winter - Bundeswirtschaftsministerin Reiche will nun doch etwas gegen die Schieflage am Gasmarkt tun, um für die kalte Jahreszeit gewappnet zu sein. Die grundsätzliche Verantwortung sieht die Politik aber nicht bei sich. - (www.faz.net, 16.9.26)

Forstarbeiter: „Sind prinzipiell die Bösen …“ „Wir sind prinzipiell die Bösen. Wir machen den Wald kaputt.“ Für viele Menschen ist das offenbar das Bild von jenen, die beruflich im Wald arbeiten. Denn wo Motorsägen aufheulen und Bäume fallen, sehen Spaziergänger schnell einen Eingriff in die Natur. Doch die Forstwirtschaft erzählt eine andere Geschichte: von Waldpflege, Nachhaltigkeit, harter Arbeit und einer großen Leidenschaft für das Leben zwischen den Bäumen. Was hinter einem Stück Holz steckt, was dabei unterschätzt wird und was den Arbeitsplatz mitten in der Natur so besonders macht. Das sehen Sie in unserer „Krone“-Reportage „Die Holz-Doku“. (www.krone.at, 16.9.26)

CSS – Eine sinnvolle Maßnahme für den Klimaschutz? Das Abscheiden, der Transport und das sichere Speichern von Kohlendioxid sowie dessen Nutzung — oder auch Carbon Capture and Storage (CCS) und Carbon Capture and Utilization (CCU) — sollen den Weg zur Klimaneutralität unterstützen. Der Einsatz dieser Technologie wird jedoch kontrovers diskutiert — wegen des Risikos, dass CCS notwendige Anstrengungen beim Klimaschutz verhindert, aber auch wegen möglicher Umweltwirkungen. Welche Rolle kann CCS für einen wirksamen und bezahlbaren Klimaschutz spielen? Wo ist der Einsatz der Technologie sinnvoll? Und wo könnte CO2 auch in Deutschland eingespeichert werden? Mit diesen Fragen befassen wir uns in der aktuellen eco@work. (www.oeko.de, 16.9.26)

Ein Tag, tausend Arten – Home River Bioblitz 2026 Vom 18. bis 20. September 2026 ruft Aqua Viva zur Teilnahme am weltweiten Home River Bioblitz auf. Freiwillige können an der Thur, der Emme, dem Hochrhein, der Reuss und der Töss wildlebende Tiere, Pflanzen und Pilze dokumentieren. Ziel sind 1'000 neue Beobachtungen, die über die Plattform iNaturalist direkt in die Forschung zur Fluss-Ökologie einfliessen. | Organisiert wird der Home River Bioblitz vom River Collective, einem internationalen Netzwerk für gesunde, frei fliessende Flüsse. Ein Bioblitz dokumentiert innerhalb kurzer Zeit möglichst viele Arten an einem Ort — das sensibilisiert für die Umgebung und liefert Daten für Wissenschaft und Naturschutz. Dieses Jahr findet bereits die siebte Ausgabe statt, an der sechsten nahmen über 1'100 Menschen an mehr als 70 Flüssen weltweit teil. (naturschutz.ch, 16.9.26)

Die Schweizer Landwirtschaft braucht neue Strategien Von Januar bis Juli 2026 fiel im Schweizer Mittelland nur etwa die Hälfte der üblichen Niederschläge. Gleichzeitig lässt die Hitze deutlich mehr Wasser verdunsten. Für viele Landwirtschaftsbetriebe wird die Situation zunehmend prekär. Die Vereine ohneGift und Vision Landwirtschaft fordern deshalb, nicht nur auf kurzfristige Nothilfe zu setzen, sondern die Landwirtschaft widerstandsfähigergegen Trockenheit und Hitze zu machen. | Die Folgen des trockenen Sommers sind auf den Landwirtschaftsbetrieben bereits deutlich spürbar. Böden und Kulturen trocknen aus, Missernten nehmen zu und das Futter wird knapp. Teilweise mussten Kühe kurz nach dem Alpaufzug wieder ins Tal gebracht werden. Winterreserven werden bereits verfüttert — und wenn diese nicht mehr ausreichen, werden die Tiere notgeschlachtet. | Entsprechend gross ist der Ruf nach Unterstützung. Gefordert werden unter anderem höhere Milchpreise, gelockerte RAUS-Bestimmungen, tiefere Zölle auf Futtermittel oder Wassertransporte (naturschutz.ch, 16.9.26)

Dickere Elektroden erhöhen die Energiedichte von Batterien – Bis zu 15 Prozent mehr Energie bei gleichem Gewicht Mehr aktives Material statt Metallfolie: Forscher am Fraunhofer ISE haben Batterieelektroden auf bis zu 800 Mikrometer verdickt. Dadurch benötigen die Zellen weniger Stromableiter und speichern laut den Projektversuchen je nach Bauart 10 bis 15 Prozent mehr Energie bei gleichem Gewicht. Erprobt wurde das Konzept mit Lithium-, Natrium- und Zink-Ionen-Zellen. (www.scinexx.de, 16.9.26)

Verbaute Rohstoffe sichtbar machen Ein neues Tool der TU Graz zeigt, welche Rohstoffe in Gebäuden gebunden sind. Das erleichtert Recycling, Wiederverwendung und die Planung von Baustoffströmen. | Kreislaufwirtschaftliches Denken gewinnt in der Baubranche mehr und mehr an Bedeutung. Einerseits kann so der Verbrauch von Rohstoffen und Emissionen reduziert werden, andererseits lassen sich mit einem klugen Reuse- und Recycling-Konzept Kosten sparen. Um das mögliche Ressourcen-Potenzial des Gebäudebestands zu erfassen, hat das Institut für Architekturtechnologie der TU Graz gemeinsam mit Projektpartner Revitalyze das Tool «Urban Mining Screener» entwickelt. Damit können, vorerst für Österreich, in Bestandsbauten vorhandene Rohstoffe und Bauelemente wie Beton, Ziegel und Holz ausgelesen werden. (www.gebaeudetechnik-news.ch, 16.9.26)

Tag der Demokratie: Wie die Rechte immer undemokratischer wird Am Tag der Demokratie vom 15. September sieht die Bilanz schlecht aus. Weltweit kommen rechtsextreme und antidemokratische Gruppierungen an die Macht. Auch in der Schweiz werden die demokratischen Prinzipien immer wieder übergangen. | Die Schweiz ist stolz auf ihre halbdirekte Demokratie: Kaum ein anderes Land kennt so ein starkes Mitspracherecht wie die Schweiz. Trotzdem zeigen die letzten paar Jahre, dass auch Volksentscheide von der rechten Mehrheit im Parlament und Bundesrat nur halbherzig ernst genommen werden. Drei Beispiele. | Die Aushöhlung der Pflegeinitiative | Der Beschaffungsskandal um den F-35 | Die leeren Versprechen bei der Lex UBS (direkt-magazin.ch, 16.9.26)

Pilotanlage soll Bioabfälle in Rohstoffe für Benzin und Diesel verwandeln – UNIFORMER koppelt koppelt Heißdampf-Vorbehandlung und thermochemische Umwandlung zu einer modularen Prozesskette Bioabfälle wie Gärreste oder andere biogene Reststoffe lassen sich thermisch in Biokohle, Bioöl und Synthesegas zerlegen. In Tallinn testet ein deutsch-estnisches Team nun eine modulare Pilotanlage, die mehrere bislang getrennte Verfahrensschritte koppelt. Der Prototyp hat Technologiereifegrad 6 erreicht, seine technische und wirtschaftliche Tragfähigkeit wird jedoch erst im laufenden Validierungsprogramm untersucht. (www.scinexx.de, 16.9.26)

Lukas Warning: „Die SPD schützt die Interessen der großen Wohnungskonzerne“ Fünf Jahre nach dem Volksentscheid „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ ist nichts passiert, kurz vor der Wahl will Kanzler Merz die Enteignung sogar verbieten. Lukas Warning erklärt, warum das Vorhaben trotzdem gelingen kann. Ein Gespräch (www.freitag.de, 16.9.26)

Falls Diesel knapp wird Der Bund verpflichtet Importeure, jederzeit Vorräte für Mineralölprodukte wie Benzin, Dieselöl, Flugpetrol und Heizöl zu halten. Droht eine Versorgungslücke, kann er diese Pflichtlager freigeben. | Seit Beginn des Iran-Kriegs sind die Preise für Mineralölprodukte (Dieselöl, Benzin und Heizöl) deutlich gestiegen. Dies als Reaktion auf die weltweit eingeschränkte Verfügbarkeit von Mineralölprodukten. Bislang hat sich diese eingeschränkte Warenverfügbarkeit mengenmässig in der Schweiz nicht bemerkbar gemacht. Für den Fall, dass Benzin oder Dieselöl knapp werden würde, hat der Bund ein zentrales Instrument: die Pflichtlager. | Wer das Auto betankt oder den Heizöltank füllt, bemerkt von den Pflichtlagern wenig. Denn die Schweizer Mineralölvorsorge ist so organisiert, dass sie möglichst die Abläufe und das Wissen der Wirtschaft nutzt und so im Alltag wenig auffällt. In Krisen kann sie dadurch rasch und effizient wirken. (dievolkswirtschaft.ch, 16.9.26)

Hitze in der Stadt Zürich: Zürich will die Zahl seiner Strassenbäume bis 2050 verdoppeln Ein neues Strassenbaumkonzept soll die Baumkronenfläche auf öffentlichen Strassen von 12,5 auf 25 Prozent steigern. Besonders hitzebelastete Quartiere wie Aussersihl und Oerlikon stehen im Fokus. (www.tagesanzeiger.ch, 16.9.26)

Rekord in den Alpen: 9-Jähriger besteigt Mont Blanc und reklamiert Rekord für sich Vater und Sohn besteigen Mont-Blanc. Aber ist das auch gesund? Der Wissenschaft fehlt eine solide Datengrundlage. (www.tagesanzeiger.ch, 16.9.26)

Klimaneutraler Verkehr: Antriebswende bei Stadtbussen hat Daimler schon fast bewältigt - Die fehlenden Ladesäulen bremsen den Hochlauf der Elektromobilität nicht nur im Schwerlastverkehr, sondern auch beim Einsatz von Bussen. Allerdings gibt es ein Segment, das schon bald klimaneutral unterwegs sein wird. - (www.faz.net, 16.9.26)

Neue Zahlen zur Mobilität – Die Schweiz fährt so viel Zug wie noch nie 2025 wurden in der Schweiz insgesamt 24 Millionen Kilometer mit dem Zug zurückgelegt. Das ist ein neuer Rekord. (www.srf.ch, 16.9.26)

Star-Organisten: Lapwood und Latry glänzen in der Alten Oper - Er ist der Grandseigneur, sie der Shootingstar: Olivier Latry und Anna Lapwood bieten in Frankfurt Orgelkunst als Kontrastprogramm. - (www.faz.net, 16.9.26)

Halb leere Speicher: Wie Reiche mehr Gas für den Winter sichern will Die Erdgasspeicher sind noch nicht so voll, wie sie sein sollten. Nun drängt die Wirtschaftsministerin, dass die Firmen die Vorräte vergrößern. mehr... (taz.de, 16.9.26)

Deutschland tut sich schwer mit der Vorsorge Deutschland passt sich zunehmend an Hitze, Starkregen und andere Folgen der Erderwärmung an. Doch Wissenschaftler:innen kritisieren, dass viele Maßnahmen zu spät kommen, zu kurz greifen oder nicht ausreichend zusammengedacht werden. - (klimareporter.de, 16.9.26)

Die sieben Merkmale eines Soziopathen – und wie Sie ihn in Ihrem Umfeld erkennen Soziopathen wirken oft ganz anders, als viele denken. Aber anhand bestimmter Verhaltensmuster können Sie erkennen, mit wem Sie es zu tun haben. (www.welt.de, 16.9.26)

Digitaler Kinderschutz: EU-Kommission will Social Media für Jugendliche unter 13 Jahren verbieten Ein dreistufiges Altersmodell soll Minderjährige in der EU vor suchtfördernden Algorithmen bewahren. Plant die Schweiz auch ein Verbot? (www.tagesanzeiger.ch, 16.9.26)

Design Weeks in Plakatform Das Atelier Landolt Pfister zeigt grossformatige Gestaltungsarbeiten zum Thema «Out Of…». Goldbach Neo stellt die Flächen zur Verfügung. (www.persoenlich.com, 16.9.26)

Architekt de Meuron über Elbphilharmonie: „Was mich beeindruckte, war der große Wille der Stadt“ Vor gut zehn Jahren eröffnete in Hamburg die spektakuläre und vieldiskutierte Elbphilharmonie. Ihr Architekt Pierre de Meuron spricht darüber, was Bauen kann und muss. mehr... (taz.de, 16.9.26)

Die OECD rüttelt am Schweizer Mietrecht Die Wohnungsknappheit in der Schweiz verschärft sich. Die OECD kritisiert neben dem schleppenden Wohnungsbau auch die Regulierung der Bestandesmieten – und empfiehlt eine Reform, die politisch für Zündstoff sorgen dürfte. (www.nzz.ch, 16.9.26)

Neue Massnahme ab 2027: Wer den Fuji ausserhalb der Saison besteigt, zahlt künftig für eine Rettung Immer mehr Menschen geraten in den gefährlichen Monaten auf Japans höchstem Berg in Not. Ab nächstem Jahr gehen die Behörden neue Wege, um schlecht vorbereitete Bergsteigende abzuschrecken. (www.tagesanzeiger.ch, 16.9.26)

Stromversorgung der Schweiz – Nationalrat will Moore beim Stromnetzausbau schützen Das Stromnetz soll schneller ausgebaut werden. Doch bei Freileitungen und beim Schutz der Moore sind die Räte uneinig. (www.srf.ch, 16.9.26)

Von der Leyen: Das sind ihre neuen Pläne für EU EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat am Mittwoch ihre jährliche Rede vor dem EU-Parlament in Straßburg gehalten. Es ging um Social Media, Verteidigung, Hitze und eine neue EU-Mitgliedschaft. (www.krone.at, 16.9.26)

Audiotour im Test: Corine Mauch verrät Ihnen, was ein Zürcher Denkmal verschweigt Ein neuer Audio-Walk führt zu acht Werken in der Stadt und beleuchtet die Rolle der Frau in der Kunst. Die Tour überzeugt inhaltlich – doch die App hat Tücken. (www.tagesanzeiger.ch, 16.9.26)

Anstieg um fast 30 Prozent: Benzinpreise klettern auf neues Jahreshoch Die Treibstoffpreise kennen seit Anfang Jahr fast nur eine Richtung: nach oben. Ein Fass Rohöl kostet wieder über 108 Dollar – das trifft Autofahrerinnen und Autofahrer direkt. (www.tagesanzeiger.ch, 16.9.26)

Bischof Gmür zu Synodalität: „Der Prozess ist im Gang und dauert" - - Der synodale Prozess in der katholischen Kirche der Schweiz ist im Gang, braucht aber Zeit. Diese Einschätzung äußerte der Basler Bischof Felix Gmür in einem Interview mit Radio Vatikan am Rand der Synodalitäts-Tagung im Schloss Puchberg bei Wels, wo noch bis Donnerstag 180 Teilnehmer aus mehr als 30 Ländern die weitere Umsetzung der Weltsynode in Europa beraten. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 16.9.26)

Lackner über Synodalität: „Sind engagiert und ernsthaft auf dem Weg" - - Erzbischof Franz Lackner sieht die katholische Kirche in Österreich bei der Synodalität auf einem ernsthaften Weg, zugleich aber noch mit Lernbedarf. Der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz äußerte sich im Gespräch mit Radio Vatikan an diesem Mittwoch am Rande der Tagung „Shaping Synodality in Europe“, die derzeit in Puchberg bei Wels läuft. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 16.9.26)

Scientific Temper beruft internationales Kuratorium Die Wissenschafts- und Bildungsorganisation Scientific Temper hat ein internationales Kuratorium berufen. Dem Gremium gehören Persönlichkeiten aus den Bereichen Wissenschaft, Skeptizismus, Humanismus, Wissenschaftskommunikation und Bildung aus Europa, Afrika, Indien und Nordamerika an. (hpd.de, 16.9.26)

Kardinal Fernández: Religionen stehen für Frieden, nie für Krieg - - In unserem Interview äußert sich der Präfekt des Dikasteriums für die Glaubenslehre, Kardinal Víctor Manuel Fernández, zum neuen Vatikandokument, das an die Konzilserklärung „Nostra aetate“ erinnert. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 16.9.26)

Kardinal Koovakad: Geschwisterlichkeit nicht nur auf dem Papier - - Kardinal George Jacob Koovakad ist Präfekt des vatikanischen Dikasteriums für den interreligiösen Dialog. Wir sprachen mit ihm über das neue Vatikandokument „Ein Weg der Hoffnung“, das die Konzilserklärung „Nostra aetate“ würdigt. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 16.9.26)

Kardinal Koch: Unmöglich, Jünger Christi und gleichzeitig Antisemit zu sein - - Der Schweizer Kurienkardinal Kurt Koch ist Präfekt des Dikasteriums zur Förderung der Einheit der Christen. Wir sprachen mit ihm über das neue Vatikandokument „Ein Weg der Hoffnung“, das die Konzilserklärung „Nostra aetate“ würdigt. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 16.9.26)

60 Jahre „Nostra aetate“: Kirche bekräftigt Dialog - - Damals war es ein Wendepunkt: Ein Wendepunkt für die Beziehungen zwischen Katholiken und Juden sowie zu Gläubigen anderer Religionen, und zugleich ein Hoffnungsschimmer in der Nachkriegszeit. Vor sechzig Jahren verabschiedete das Konzil die Erklärung „Nostra aetate“. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 16.9.26)

Schulanlage Manegg wird für Einführung der Tagesschule erweitert und umgebaut Die Schulanlage Manegg soll ab 2030 um das angrenzende Gebäude an der Mutschellenstrasse 102 erweitert werden, das unter anderem für die Einführung der Tagesschule umgebaut und instand gesetzt werden soll. Für die Projektierung bewilligt der Stadtrat 3,32 Millionen Franken. (www.stadt-zuerich.ch, 16.9.26)

Quadratmeterpreise entlang der S-Bahn Der Immobilienmakler macht mit der Kampagne «Der Immobilienmarkt fährt S-Bahn» die Preisunterschiede in der Region Zürich sichtbar. (www.persoenlich.com, 16.9.26)

Rede zur Lage der EU: Die Pläne der Ursula von der Leyen Die EU-Kommissionspräsidentin hat ihre jährliche Rede vor dem EU-Parlament gehalten. Es ging um Social Media, Verteidigung, Hitze und eine neue EU-Mitgliedschaft. mehr... (taz.de, 16.9.26)

„Assoziierte“ EU-Mitgliedschaft für Kanada Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, hat am Mittwoch im EU-Parlament ihre jährliche Rede zur Lage der EU gehalten. Darin skizzierte sie die wichtigsten Herausforderungen, vor denen die EU steht: vom Handelsdefizit mit China über den Kampf gegen den Klimawandel bis zum Umgang mit künstlicher Intelligenz. Der Ukraine sicherte die Kommissionspräsidentin weitreichende Unterstützung im Abwehrkampf gegen Russland zu. Zudem schlug sie vor, Kanada zum ersten assoziierten Mitglied der EU zu machen. (orf.at, 16.9.26)

Papst wirbt für „Beziehungen mit Bedeutung und Tiefe“ - - Papst Leo hat angesichts von Social Media und KI an diesem Mittwoch für bedeutungsvolle und tiefe menschliche Beziehungen im „echten Leben“ geworben. Er warb für eine menschliche Gemeinschaft, die durch Respekt und Verantwortung geprägt ist. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 16.9.26)

Papst würdigt neue Märtyrer und Glaubenszeugen - - Papst Leo XIV. hat neue Märtyrer und Glaubenszeugen gewürdigt. Ihre „evangelisierende Kraft“ stelle eine der wichtigsten Ressourcen der Kirche dar, um das Evangelium in der Welt von heute zu verkünden. - - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 16.9.26)

Wie viele Wärmepumpen gibt es in der Schweiz? Mehr als Sie denken Der hohe Heizölpreis beschleunigt den Umstieg auf Wärmepumpen. Bereits jedes vierte Wohngebäude in der Schweiz wird damit beheizt. (www.schweizheute.ch, 16.9.26)

D: Kirchen unterzeichnen neue „Charta Oecumenica“ - - In einem feierlichen Gottesdienst haben Vertreterinnen und Vertreter von 18 Mitgliedskirchen der „Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland“ (ACK) am Dienstagabend die revidierte „Charta Oecumenica“ unterzeichnet. - - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 16.9.26)

Nur halb voll: Reiche plant Ausschreibungen für Gasspeicher - Die Bundeswirtschaftsministerin will nun doch etwas gegen die Schieflage am Gasmarkt tun. Spritpreisdeckel und Übergewinnsteuern für Mineralölkonzerne lehnt sie ab. - (www.faz.net, 16.9.26)

Regenwassernutzung neu gedacht - -   - Der Klimawandel verändert die Anforderungen an die Wasserwirtschaft im Gebäude grundlegend. Längere Trockenperioden stehen immer häufiger Starkregenereignissen gegenüber. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an einen sparsamen Umgang mit Trinkwasser. Für Planer, SHK-Fachbetriebe und den Gartenund Landschaftsbau gewinnt deshalb die Regenwassernutzung zunehmend an Bedeutung. Moderne Systeme beschränken sich längst nicht mehr auf die Speicherung von Niederschlagswasser, sondern entwickeln sich zu intelligent vernetzten Anlagen, die sich flexibel in die technische Gebäudeausrüstung integrieren lassen. - Mit seinem Konzept „Wefficiency – Wasser mehrfach nutzen“ verfolgt beispielsweise das Unternehmen Roth Umwelttechnik einen ganzheitlichen Ansatz. Regenwassernutzung sowie Speicher- und Klärtechnik werden dabei als aufeinander abgestimmte Systembausteine verstanden. Ziel ist es, den Trinkwasserbedarf dauerhaft zu senken und Wasser möglichst lange im Nutzungskreislauf zu halten. - - Regenwasser als Bestandteil moderner Gebäudetechnik - Im Einfamilienhaus entfallen rund 50 % des täglichen Trinkwasserverbrauchs auf Anwendungen, für die keine Trinkwasserqualität erforderlich ist. Dazu zählen insbesondere die Toilettenspülung, die Gartenbew& >| (www.ikz.de, 16.9.26)

Das neue Klima-Institut der AfD Die AfD Sachsen-Anhalt plant die Gründung eines "Instituts für Klimapolitikfolgen". Hochschulwissenschaftler Peer Pasternack und Klimaforscher Stefan Rahmstorf erläutern, was eine AfD-Regierung für die Wissenschaft bedeuten könnte und welche Rolle ein solches Institut spielen würde. - (klimareporter.de, 16.9.26)

Berghilfe wirbt um das letzte Puzzleteil Die Stiftung tritt erstmals öffentlich mit einer Plakatkampagne in Erscheinung. Die Sujets zeigen unterstützte Projekte und sollen die Stiftung vor allem bei Jüngeren bekannter machen. (www.persoenlich.com, 16.9.26)

Sommer 2026 – historischer Höchststand an Hitzetoten Der Sommer 2026 war einer der wärmsten seit Beginn der Aufzeichnung. Nach Schätzungen des RKI sind mehr als 16.000 Menschen in Deutschland hitzebedingt gestorben. (www.dw.com, 16.9.26)

dowas-Garten wird zur Klima-Oase für Schutzlose Die Beratungs- und Notschlafstelle dowas in Bregenz (Vorarlberg) hat einen Umbau hinter sich und profitiert nun unter anderem von einem neuen Garten. Die Besucherzahlen haben sich im Hitzesommer deutlich gesteigert.  (www.krone.at, 16.9.26)

ÖV und Sharing-Velos – Machen Leihvelos den ÖV attraktiver? Basel testet Abo-Kombination Die Fachhochschule Nordwestschweiz testet bis November, ob die Kombination von Abonnementen das Verhalten verändert. (www.srf.ch, 16.9.26)

Klimaschutz im wichtigsten Biom Brasiliens beginnt in den Städten Mit Unterstützung des Programms Mutirão Brasil entwickeln Kommunen im Amazonasgebiet Klimapläne und konkrete Projekte im Rahmen einer Partnerschaft zwischen lokalen Regierungen, der brasilianischen Regierung und internationalen Netzwerken. (www.energiezukunft.eu, 16.9.26)

Energiewende nach Plan: Neues Tool vernetzt Regionen Wo braucht es neue Wind- und Solaranlagen, wie können sich Nachbarregionen ergänzen und die Kosten der Energiewende senken? Ein neuer Energiewenderechner soll solche Fragen anhand umfangreicher regionaler Daten beantworten. (www.energiezukunft.eu, 16.9.26)

Hirn statt Moral – Die versteckten Vorurteile in unseren Gehirnen Liya Yu erforscht, wie unser Gehirn Politik prägt – und was Hirnforschung für die Demokratie leisten kann. (www.srf.ch, 16.9.26)

Risiko Cyberangriffe – Sicherheitsexperten: Blackout-Risiko wegen Solaranlagen Zehntausende Solaranlagen in der Schweiz seien leicht angreifbar, warnt eine Studie – mit fatalen Folgen fürs Stromnetz. (www.srf.ch, 16.9.26)

Neues Denkmal für Tunnelpionier Im Bahnhof Göschenen erinnert seit Samstag eine Gedenktafel an Louis Favre. Die Denkmal-Enthüllung bildete den Abschluss einer Fahrt mit historischem Rollmaterial. (www.urnerwochenblatt.ch, 16.9.26)

Solarparks: Verband warnt vor Investitionsbremse - - Werden Solarparks künftig teurer? Netzpaket, EEG-Novelle und Netzentgeltreform könnten Investitionen deutlich verteuern. Der Bundesverband Solarwirtschaft fordert Nachbesserungen. - - (www.geb-info.de, 16.9.26)

Nachhaltige Fonds und ETF: Die besten Fonds und ETF fürs grüne Portfolio Investieren nach­haltige Fonds und ETF wirk­lich sauber? In unserem Test bewerten wir sowohl den theoretischen Nach­haltig­keits­ansatz als auch die praktische Umsetzung. (www.test.de, 16.9.26)

Spritpreise: Wirtschaftsministerium lehnt Forderungen der SPD zu Spritpreisen ab Aus dem Haus von Katherina Reiche werden Bedenken zu Vorschlägen der SPD gegen hohe Treibstoffpreise laut. Eine Übergewinnsteuer und ein Preisdeckel seien problematisch. (www.zeit.de, 16.9.26)

15.9.26

«Wir als Gesellschaft sind ziemlich überfordert» Ein Verbot von sozialen Medien allein löst das Problem laut Franz Fischlin nicht – es braucht auch die Fähigkeit, mit Medien umzugehen. Vor der Verleihung des Jugendmedienpreises YouMedia Award am Freitag in Bern spricht der Initiant über Reizüberflutung durch Social Media, KI-generierte Inhalte – und was Journalismus und Influencerinnen voneinander lernen können. (www.persoenlich.com, 15.9.26)

Oberstes Gericht der USA: Das Urteil zur Briefwahl ist eine gute Nachricht für die Demokratie Der Supreme Court verhindert Donald Trumps Vorhaben, das Briefwahlsystem zu seinen Gunsten zu verändern. Doch schon jetzt hat der Präsident grossen Schaden angerichtet. (www.tagesanzeiger.ch, 15.9.26)

Mission Flex gestartet: Den Stress der Pflanzen vom Weltall aus erkennen - Die Europäische Raumfahrtagentur ESA untersucht mit der Forschungsmission FLEX die Vegetation. So kann man sehen, wie stark die Landwirtschaft unter dem Klimawandel leidet. - (www.faz.net, 15.9.26)

Ständerat entscheidet: «Und das nach diesem Hitzesommer»: Ausländische Airlines sollen von Genf nach Lugano fliegen dürfen Seit 2017 hat sich keine Airline mehr auf die Strecke Lugano–Genf gewagt. Nun kämpfen Tessiner Politiker dafür, dass sich neue Gesellschaften auf dieser Kurzstrecke versuchen dürfen. (www.tagesanzeiger.ch, 15.9.26)

Industriepaket: Billiger Strom nur für fixe Jobs? Beim Strom bahnt sich in der Regierung ein Tauschgeschäft an: Billigere Energie für die Industrie soll es nur gegen sichere Jobs geben. Doch nicht nur der Strompreis beschäftigt die Politik vor dem Herbst. Auch beim Gas stellt sich die Frage, wie gut Österreich für die kalte Jahreszeit gerüstet ist. Denn die Speicher sind deutlich weniger gefüllt als noch vor einem Jahr. (www.krone.at, 15.9.26)

Ewigkeitschemikalien PFAS – Trotz Nachfrage: Ständerat lehnt Deklarationspflicht für PFAS ab Zwei politische Vorstösse forderten eine Deklarationspflicht für PFAS. Eine Mehrheit im Ständerat lehnt das aber ab. (www.srf.ch, 15.9.26)

Abkommen mit Finnland: Macrons neuer Partner für die Abschreckung Russlands - Finnland hat eine lange Grenze mit Russland – und ist nun Teil von Frankreichs nuklearer Verteidigungsgemeinschaft. Paris sieht das als wichtiges Zeichen Richtung Moskau. - (www.faz.net, 15.9.26)

Porträt: Anlass des Tages: Tag der Demokratie Gemessen an diesen Ansprüchen hätte von Demokratie in der BRD keine Rede sein können, wäre Oberdemokrat Omid Nouripour (Grüne) nicht zu Hilfe geeilt, um das Gegeneinander unerfüllter Hoffnungen wohlgefällig in ein abstraktes Miteinander aufzulösen. (www.jungewelt.de, 15.9.26)

Canada Investment Summit: Auf einen Blick Protest gegen Profit? Vor dem Gala-Dinner des Canada Investment Summit zeigen Demonstranten, was sie halten von denen, die hier profitieren sollen. Nicht viel. Ihre Zukunft solle »lebenswert« sein, stehe »nicht zum Verkauf« (www.jungewelt.de, 15.9.26)

Grüner Schwerlastverkehr: Wasserstoffallianz gegen Tankstellenmangel - Acht Unternehmen wollen den Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur im Schwerlastverkehr beschleunigen. Daimler Truck geht dabei voran und wird eine Kleinserie von 100 Brennstoffzellen-Lastwagen bei Kunden erproben. - (www.faz.net, 15.9.26)

JR im Vatikan: Eine Welle über Wahrheit, Wissen und KI - - „Wir sind gerade dabei, die Frage nach Wahrheit und Wissen zu verändern.“ - - Mit seinem Werk „Diluvium“ verbindet der französische Künstler JR mehr als die zerstörerische Kraft des Wassers. Die riesige Welle an der Fassade der Vatikanischen Apostolischen Bibliothek und des Apostolischen Archivs steht für ihn auch für die Umbrüche unserer Zeit — vom Klimawandel bis zur künstlichen Intelligenz. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 15.9.26)

«Ewigkeitschemikalien»: Der Ständerat verschafft den Bauern Zeit, um sich auf strengere PFAS-Regeln einzustellen Wieder prägt der Kanton St. Gallen die PFAS-Debatte: Ein Mitte-Ständerat setzt sich für einen pragmatischeren Umgang ein. (www.nzz.ch, 15.9.26)

Schweizer Bauern unter Druck – Burnout auf dem Bauernhof: Wenn die Last des Hofs zu schwer wird Die Burnout- und Suizidrate in der Bauernschaft ist deutlich erhöht. Zwei Landwirte über Leiden, Tabu und Hoffnung. (www.srf.ch, 15.9.26)

Ewigkeitschemikalien: Ständerat tritt bei PFAS-Regeln auf die Bremse Erst im Juli in Kraft getretene Weisungen des Bundes sollen wieder ausgesetzt werden. So will der Ständerat mehr Rücksicht auf die Landwirtschaft nehmen. (www.tagesanzeiger.ch, 15.9.26)

Was wir in 20 Jahren noch essen können Was wächst bei Hitze und Dürre noch auf Österreichs Feldern? Neue Sorten, neue Kulturpflanzen und vor allem ein sparsamerer Umgang mit immer kostbarerem Wasser sollen die heimische Ernährung künftig klimafitter machen. (www.krone.at, 15.9.26)

Diese Stadt sorgt für kühle Köpfe in den Schulen Der heurige Sommer hat bereits gezeigt, was eine richtige Hitzewelle ist – und die Zukunft könnte noch heißer werden. In Wiener Neustadt (Niederösterreich) werden daher in Schulen und Kindergärten jetzt schrittweise Klimaanlagen installiert. (www.krone.at, 15.9.26)

Organisierte Kriminalität: Jung, brutal, digital Kriminelle Gruppen organisieren sich zunehmend über Social Media und greifen zu mehr Gewalt. Was die Regierung dagegen plant. Und: Kommt Entlastung bei den Spritpreisen? (www.zeit.de, 15.9.26)

Klimaziel im Straßenverkehr erreichen: Hamburg hält am Auto fest Würde Hamburg Benzin- oder Dieselautos sukzessive die Einfahrt verbieten, wäre das Klimaziel im Verkehrssektor 2040 erreicht. Wer bremst da eigentlich? mehr... (taz.de, 15.9.26)

Martin Pfister: Der Bericht zum F-35 sei eine «schwere Belastung» für das VBS Der Verteidigungsminister trat zum ersten Mal in der Herbstsession auf und hat sich zum Bericht der parlamentarischen Aufsichtskommission geäussert. Der Bundesrat werde nicht erst im Dezember darauf antworten, sondern «sehr schnell». (www.nzz.ch, 15.9.26)

KOMMENTAR - Bundesrat Martin Pfister muss das VBS durchleuchten – bis in den letzten Winkel Als Departementschef sorgt sich Martin Pfister um «die Vertrauensarbeit im VBS». Als Bundesrat müsste ihm das verlorengegangene Vertrauen in sein Verteidigungsdepartement mehr Kummer bereiten. (www.nzz.ch, 15.9.26)

Land will sich besser für Hitze rüsten – aber wie? Der Sommer hat mit seinen Hitzewellen und den historisch niedrigen Niederschlägen dafür gesorgt, dass das laute Schrillen der Klima-Alarmglocken kaum mehr zu überhören war. Das Land Vorarlberg will nun nachrüsten. (www.krone.at, 15.9.26)

Mehr Anrufe und Berichte über Suizide: Hitzesommer schlägt Bauern auf die Psyche Der Hitzesommer bringt Bauernfamilien in Bedrängnis. Das bäuerliche Sorgentelefon stellt eine Zunahme von Anfragen fest – doch die grössten Probleme kommen erst noch, sagt der Präsident des Trägervereins im Interview. (www.schweizheute.ch, 15.9.26)

Was Adam dem Apfel schreiben würde Der Schweizer Obstverband lanciert eine Kampagne zum Tag des Apfels mit fiktiven Briefen von Adam, Eva oder Wilhelm Tell. (www.persoenlich.com, 15.9.26)

Trotz Fixpreis-Fiasko: Wie Martin Pfister zum Sieger der Rüstungsdebatte wird Zunächst prägt der Fixpreis-Skandal beim F-35 die Debatte um die Armeebotschaft. Dann will die SVP die Beschaffungen verdoppeln: von 3,4 auf 7 Milliarden. Bundesrat Pfister behält aber die Nerven. (www.schweizheute.ch, 15.9.26)

Treibhausgasemissionen: USA heben Klima-Regeln für Kraftwerke auf Bisher gibt es in den USA Emissionsvorschriften für Unternehmen, die Strom produzieren. Das ändert die Trump-Regierung jetzt. mehr... (taz.de, 15.9.26)

Die positiven Kipppunkte Beim Klimawandel drohen sich negative Prozesse selbst zu verstärken. Doch das Prinzip funktioniert auch andersherum. Beispiele sind sauberer Strom, Meeresschutz und entwaldungsfreie Agrar-Lieferketten. - (klimareporter.de, 15.9.26)

Alpen im Klimawandel: Die Berge zerbröseln - Der Hitzesommer ist an den Bergen nicht spurlos vorübergegangen. Wer jetzt im Herbst in den Alpen wandern möchte, muss in diesem Jahr besonders sorgfältig planen. - (www.faz.net, 15.9.26)

Klimawandel taut das Kitzsteinhorn auf Das „ewige Eis“ schmilzt: Permafrost taut auch am Großglockner und Kitzsteinhorn. Forscher warnen vor instabilen Hängen, Steinschlägen und Felsstürzen. Die Folgen könnten bis ins Tal reichen – etwa durch Muren und Hochwasser. (www.krone.at, 15.9.26)

Wie Forscher den Strombedarf von KI senken wollen Mehr KI bringt mehr Rechenzentren mit sich - und damit mehr Strombedarf? Deutsche Forscher werkeln an sparsamerer Künstlicher Intelligenz. Erste wertvolle Erkenntnisse liegen bereits vor. Von Judith Kösters.[mehr] (www.tagesschau.de, 15.9.26)

Grünen-Politiker wechselt zu Thinktank: „Wir wollen ein neues Wirtschaftsmodell entwickeln“ Früher saß Sven-Christian Kindler im Bundestag. Jetzt will er Klimaschutz anders voranbringen: beim Zoe-Institut für zukunftsfähige Ökonomien. mehr... (taz.de, 15.9.26)

Der Ölschock trifft die Schweiz weniger als andere Länder. Doch wieso wird Diesel deutlich teurer als Benzin? Die steigenden Energiepreise belasten die Schweizer Konsumenten im internationalen Vergleich wenig. Am stärksten leidet, wer auf Diesel angewiesen ist. Dort ist die Knappheit grösser als beim Benzin. (www.nzz.ch, 15.9.26)

Demokratieschutzschild der EU: EU-Parlament beschließt besseren Schutz von Wahlen Schutz von Wahlinfrastruktur, Aufdecken von Desinformation, Abwehr von digitaler Bedrohung: Das EU-Parlament will Wahlen besser schützen. Als Bedrohung sieht es Russland. (www.zeit.de, 15.9.26)

Gislerprotokoll arbeitet an einem Gütesiegel Die Mehrheit der Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten befürwortet ein Label. Gislerprotokoll und ZHAW entwickeln ein Prüfrahmen für ein «FairFrame Certificate». (www.persoenlich.com, 15.9.26)

Digitalgesetze: So will die EU Kinder vor Social Media beschützen Erst ab 15 Jahren sollen Kinder ohne Aufsicht durch Tiktok oder Instagram scrollen dürfen. Ursula von der Leyen wird die neuen Regeln in ihrer Rede zur Lage der EU vorstellen. (www.sueddeutsche.de, 15.9.26)

Trotz Dürre und Hitze: Winzer erwarten „herausragenden Rotweinjahrgang“ - Nach einem langen trockenen Sommer hat die Weinlese in Hessen schon Mitte August begonnen. Doch die Trauben sind in Bestform und dass die Erträge etwas geringer sind, passt zur Nachfrage. - (www.faz.net, 15.9.26)

Manisch-depressive Störung: Was auch große Künstler ausbremste - Eine bipolare Störung erzeugt ein Wechselbad aus Depression und manischem Verhalten. Wer daran leidet, braucht eine ausbalancierte Therapie. Exorbitante Schaffenskraft bringt sie jedenfalls selten hervor. - (www.faz.net, 15.9.26)

Bundesregierung: Klimaschädliche Subventionen sinken nicht – sie steigen Die Bundesregierung plagen Haushaltslöcher, gegen den Klimawandel will sie unbedingt etwas tun. Dennoch fließen einer Studie zufolge Milliarden in Pendlerpauschale, Dienstwagenprivileg und anderes. (www.sueddeutsche.de, 15.9.26)

Tschechischer Theologe Svaton: „Etwas ändert sich“ - - Synodalität und Ökumene sind für den tschechischen Theologen Prof. Robert Svaton zwei „prophetische Zeichen“ unserer Zeit. Beide seien geistliche Prozesse, die auf Umkehr, Versöhnung und letztlich auf Frieden zielten, sagte er uns bei der aktuellen CCEE-Tagung in Wels zur Zukunft der Synodalität in Europa. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 15.9.26)

Schwieriger Umstieg der Speditionen auf Elektro-Lkw Auf der IAA Transportation in Hannover stellt die Nutzfahrzeugbranche ihre neuen Modelle vor. Der Umstieg auf Elektro-Lkw ist für Speditionen ein aufwendiger und vor allem auch teurer Schritt. Von Michael Eiden.[mehr] (www.tagesschau.de, 15.9.26)

Wie Schulen jetzt eine „Digitalbremse“ einlegen Österreich tritt bei der Digitalisierung der Schulen auf die Bremse und will den Fokus zurück auf das „Analoge“ legen. Handschrift bekommt mehr Gewicht, tägliches Lesetraining wird zur Pflicht. (www.krone.at, 15.9.26)

Rom: KI-Forscher Shane Legg mit Magnificent Humanity Award ausgezeichnet - - Der Mitgründer des Unternehmens Google DeepMind, Shane Legg, hat in Rom den Magnificent Humanity Award erhalten. Das Auszeichnungskomitee begründete die Vergabe an den 53-jährigen Wissenschaftler mit dessen Rolle bei der Entwicklung der Künstlichen Intelligenz sowie seinem Fokus auf Menschenwürde und Gemeinwohl. Der Preis ist undotiert und orientiert sich an der Enzyklika „Magnifica humanitas“, in der Papst Leo XIV. die Auswirkungen von KI auf die Menschheit thematisiert hat. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 15.9.26)

Grusas: „Gemeinsam vorangehen - wenn auch unterschiedlich schnell" - - „Synodalität bedeutet, gemeinsam voranzugehen, aber jeder in seinem eigenen Tempo“: Das hat der Präsident des Rates der katholischen Bischofskonferenzen Europas (CCEE), Gintaras Grusas, gegenüber Vatican News am Rande der Tagung „Shaping Synodality in Europe“ im österreichischen Puchberg betont. Unterschiede zwischen Ost und West, Nord und Süd sind in seiner Sicht kein Manko, sondern gehören dazu. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 15.9.26)

Reparierte Lederjacke aus dem Frischregal Die Kampagne «Frisch geflickt» von Entsorgung + Recycling Zürich inszeniert beschädigte Alltagsgegenstände wie Frischware. (www.persoenlich.com, 15.9.26)

Abenteuer-Content auf Social Media: Der Streamer auf dem Strommast und der Tod der Subkultur Extrem-Abenteurer sind eine besondere Szene. Doch aus ihrer Leidenschaft wird heute Content zur Vermarktung auf Social Media. Zeit, dass der Trend implodiert. mehr... (taz.de, 15.9.26)

USA kippen zentrale Klimaschutzregeln Die US-Umweltbehörde EPA hat am Montag zentrale Vorschriften zur Begrenzung klimaschädlicher Treibhausgasemissionen von Kohle- und Gaskraftwerken aufgehoben. Man wolle die „US-amerikanische Energie schützen“, so das Argument. Die Umweltbehörde folgt damit einmal mehr dem Anti-Klimaschutz-Kurs von US-Präsident Donald Trump. Scharfe Kritik kam von Umweltorganisationen. (orf.at, 15.9.26)

„Merz macht sehr vollmundig Ankündigungen, die er nicht einhalten kann“ Nach dem Absturz der Union auf 18 Prozent in einer YouGov-Umfrage analysiert Kommunikationsexpertin Christiane Hoffmann die Lage von Kanzler Friedrich Merz: „Es haben sich einige sehr negative Narrative über den Kanzler festgesetzt“, so Hoffmann. (www.welt.de, 15.9.26)

Frischer Wind für alten Slogan Die neue Kampagne von Ricola setzt auf zurückhaltenderen Humor und den bekannten Slogan «Wer hat's erfunden?». (www.persoenlich.com, 15.9.26)

Bildungsmonitor 2026: Integrationsmeister und Digitalisierungsmuffel - Hessen landet beim Bildungsmonitor im Mittelfeld. Erfreulich gut klappt es mit der Integration. Aber die verschleppte Digitalisierung zeigt, wo die Regierung nachbessern muss. - (www.faz.net, 15.9.26)

Fixpreis: Was Bundesrat Pfister zum F-35-Debakel sagt Die Debatte über die Armeebotschaft bot dem Nationalrat am Dienstagmorgen die Gelegenheit für eine Chropfleerete zum Kampfjet-Debakel. Bundesrat Pfister wählte mahnende Worte. (www.schweizheute.ch, 15.9.26)

Ankunft des LNG-Terminalschiffs „Energos Force“ in Stade: Deutsche Umwelthilfe warnt vor zunehmender Abhängigkeit Deutschlands von US-Fracking-Gas Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert die für heute erwartete Ankunft des LNG-Terminalschiffs „Energos Force“ in Stade. Das Projekt, das sowohl vom niedersächsischen Ministerpräsidenten Olaf Lies als auch von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche befürwortet wird, droht die Abhängigkeit Deutschlands von schmutzigem Fracking-Gas aus den USA mittelfristig weiter zu vergrößern. Das Terminal ist zur Verteilung des LNG auf dieselben, bereits voll ausgelasteten Fernleitungen angewiesen, wie das bestehende LNG-Terminal in Brunsbüttel. Es ist deshalb fraglich, ob durch das Terminalschiff in Stade in diesem Winter überhaupt zusätzlich Gas eingespeist werden kann. Die DUH fordert die Bundesregierung auf, den Ausbau fossiler LNG-Infrastruktur umgehend zu stoppen. (www.duh.de, 15.9.26)

Wirtschaft im Franz: Diese Tour de Franz schaffen alle Das Menü im Lokal von Koch-Duo Melanie Kempf und Sebastian Funck im mitten in Wiedikon lockt Foodies, Feiernde und Fans von gastronomischen Touren an. (www.tagesanzeiger.ch, 15.9.26)

Energiewende konkret: BEE stellt Analyse-Tool Energiewenderechner vor Die Energiewende stellt mit ihrer Komplexität hohe Anforderungen an Kommunen, Projektierer, Netzbetreiber und Politik. Während zentrale energiepolitische Weichenstellungen weiterhin nicht gestellt sind, müssen Entscheidungen für zukünftige Energiewendeprojekte getroffen werden. Mit dem Energiewenderechner veröffentlicht der BEE nun ein digitales Tool, das Transparenz und Planbarkeit schafft und die Komplexität reduziert. (www.bee-ev.de, 15.9.26)

Modulare Lösungen für eine nachhaltigere Zukunft Wer sich für eine Photovoltaikanlage entscheidet, setzt seinen Fokus zwar in erster Linie auf saubere Energie — doch ebenso massgebend sind Vertrauen, Qualität und eine Lösung, die perfekt zu den eigenen Bedürfnissen passt. Genau darin liegt die Stärke der Solarstar GmbH, eines unabhängigen Solarexperten an den beiden Standorten Buchs und Wallisellen. (baurundschau.ch, 15.9.26)

Über die „sozialen Verhältnisse des Gebens und Nehmens“ | Rezension zu „Was hält unsere Gesellschaft zusammen? Erfahrungen in einer Suppenküche in Ostdeutschland“ von Bettina Hollstein Bettina Hollstein ist Professorin an der Universität Erfurt und wissenschaftliche Geschäftsführerin des Max-Weber-Kollegs für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien. Sie hat jahrelang zum Ehrenamt geforscht. Mit Was hält unsere Gesellschaft zusammen? knüpft sie an eine frühere, theoretische Arbeit zum Thema an und wendet sich nun einem konkreten Fall zu: einer Suppenküche. | Die katholische Einrichtung, von der Hollstein berichtet, befindet sich in einer unbenannten Stadt in Ostdeutschland, ist seit 1993 täglich geöffnet und bietet preiswerte oder kostenlose Mahlzeiten an. Die Suppenküche wird von wohnungslosen und von Vereinsamung bedrohten Menschen besucht. Der Schwerpunkt des Buches liegt jedoch nicht auf den Gästen, sondern auf den Männern und Frauen, die sich dort engagieren: auf ihren Sorgen, Motivationen, prägenden Erfahrungen und Haltungen. (www.soziopolis.de, 15.9.26)

"Der Stromhunger der KI kann gebremst werden" Energiesparsame KI kann den Ausbaubedarf an Rechenzentren dämpfen, wird ihn aber wegen des Rebound-Effekts nicht vollständig kompensieren können, erklärt KI-Forscher Wolfgang Maaß im Interview über den problematischen Boom der künstlichen Intelligenz. (klimareporter.de, 15.9.26)

Windparks können die Feinstaubbelastung regional verschieben – Modell zeigt gegensätzliche PM2,5-Effekte im Sommer Windparks stoßen im Betrieb keine zusätzlichen Luftschadstoffe aus, können aber die Atmosphäre verändern. Eine Modellstudie für China zeigt, dass große Windpark-Cluster dadurch im Sommer die Verteilung von Feinstaub verschieben könnten. Für 2015 bis 2018 errechnet das Team in Nordchina im Mittel 4,39 Mikrogramm PM2,5 pro Kubikmeter mehr, im Jangtse-Delta 3,27 weniger. (www.scinexx.de, 15.9.26)

Schwanger, berufstätig, verunsichert? Was Frauen heute brauchen Schwangerschaft gilt als private Angelegenheit — ihre Folgen sind jedoch gesellschaftlich organisiert. Zwischen Mutterschutz, finanzieller Abhängigkeit, rechtlichen Unsicherheiten und neu verhandelten Rollenbildern zeigt sich, wie brüchig das Versprechen von Wahlfreiheit in der Schweiz noch immer ist. Der folgende Beitrag von Alexandra Müller, Leiterin Marketing und Kommunikation der Frauenzentrale Zürich, beleuchtet, wo strukturelle Lücken sichtbar werden — und weshalb Beratung für viele Frauen zur Voraussetzung von Selbstbestimmung wird. (www.religion.ch, 15.9.26)

Expertin zu Suizidhilfe: «Abstimmung ist aus ethischer Sicht kompliziert» Fast alle Zürcher Pflegeheime lassen assistierten Suizid bereits zu. Die Abstimmung vom 27. September betrifft nur die letzten religiösen und privaten Häuser — Ethikerin Hadil Lababidi erklärt, warum die Frage trotzdem heikel bleibt. (tsri.ch, 15.9.26)

Gastkommentar: Mit dem Losverfahren die Krise der Demokratie überwinden | Demokratie in der Krise: Es ist Zeit, an einem Tabu zu rütteln Nicht die Zustimmung für die Demokratie schwindet, sondern das Vertrauen in die Parteien. Ein Systemwechsel könnte das Problem lösen. | Das Tabu der Losdemokratie sollte endlich fallen. Die Diskussion über die zufällig bestimmte Politikerin und den zufällig bestimmten Politiker muss beginnen — und das Los den Weg zurück in die politische Praxis finden. Mag darin ein neues Ideal liegen. Die Alternative ist ein Weiter-so: mit Lagerkämpfen, Feindbildern, Machtkonzentration und der Delegitimierung unliebsamer Wahlergebnisse. Zu diesem Weiter-so gehört auch die wachsende Zustimmung zu autokratisch gesinnten politischen Kräften — die sich ihrerseits als Parteien organisieren. Es ist an der Zeit, das Los ernst zu nehmen und nicht länger als abwegige Alternative abzutun. | Andreas Spillmann, promovierter Ökonom, leitete von 2006 bis 2021 das Schweizerische Nationalmuseum. Heute ist er in verschiedenen Kulturinstitutionen und im Verlagswesen tätig. (www.nzz.ch, 15.9.26)

UNEP-Klimabericht: 1,5 Grad Erwärmung unvermeidbar – so reagierte Greta Thunberg Zehn Jahre lang haben wir über das 1,5-Grad-Ziel diskutiert, demonstriert und uns davor gefürchtet, es zu reißen. Jetzt hat das UN-Umweltprogramm verkündet, dass genau das passiert ist. Greta Thunbergs Reaktion auf den Bericht spricht Bände (www.freitag.de, 15.9.26)

10-Punkte-Friedensplan: Unter diesen Bedingungen könnte der Ukrainekrieg enden Eine Eskalation in der Ukraine zu einem europäischen Krieg ist möglich. Doch auch die Vision eines Friedens kann Wirklichkeit werden. Zumindest, wenn die richtigen Entscheidungen getroffen werden. Unser Autor skizziert, was dafür nötig wäre (www.freitag.de, 15.9.26)

Folgen des Klimawandels | Himalaja-Gletscher schmelzen immer schneller – und bedrohen Indiens Wirtschaft Ein neuer Bericht zeigt, wie rasant die Himalaja-Gletscher an Masse verlieren. Nur 21 von rund 40'000 Gletschern werden detailliert überwacht — während allein in Indien 56 Gletscherseen als besonders riskant gelten. | Die Himalaja-Gletscher verlieren heute 65 Prozent schneller an Masse als vor zehn Jahren. | Nur 21 der rund 40'000 Gletscher in der Region werden detailliert überwacht. | Rund 20 Prozent des indischen Bruttoinlandprodukts hängen indirekt von Himalaja-Gewässern ab. | Etwa ein Drittel der Gletscherschmelze soll durch Russpartikel verursacht werden. | Die jüngste Flutkatastrophe in Nepal und Tibet hat die Gefahren im Himalaja erneut deutlich gemacht. Mehr als 1300 Menschen kamen dabei ums Leben, Tausende werden noch vermisst. Nun warnt ein neuer Bericht vor den Folgen der rasanten Veränderungen in der Gebirgsregion. | Die Gletscher des Himalaja verlieren demnach heute 65 Prozent schneller an Masse als noch vor zehn Jahren. (www.tagesanzeiger.ch, 15.9.26)

US-Regierung kippt Klimaregeln für Kohle- und Gaskraftwerke Die US-Regierung von Präsident Donald Trump hat die Auflagen für den Treibhausgasausstoß für Kohle- und Gaskraftwerke gestrichen und damit wichtige Klimaschutzbestimmungen der Vorgängerregierung zurückgenommen. | „Die Trump-Regierung ist angetreten, um die amerikanische Energie zu schützen und sicherzustellen, dass Sie es sich leisten können, das Licht anzulassen“, sagte der Chef der US-Umweltagentur EPA, Lee Zeldin. | Zeldin äußerte sich in einer Mitteilung zur Bekanntgabe der endgültigen Fassung einer im vergangenen Jahr vorgeschlagenen Regelung. Zuvor hatten bereits US-Medien über die Pläne der Regierung berichtet. (orf.at, 15.9.26)

What is a tipping point? "In climate science, a tipping point is a critical threshold beyond which a system or a subsystem changes irreversibly or abruptly." — Robert Vautard, IPCC WGI Co-Chair, explains. | Learn more about tipping points in IPCC's AR7 bit.ly/4gVNZbe | @ipcc.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 15.9.26)

Studie zu unethischem Verhalten: Je reicher, desto fieser Es ist wissenschaftlich bewiesen: Reiche Menschen neigen eher dazu, Kindern Süßigkeiten zu klauen. Für diese Studie gibt es jetzt den Ig-Nobelpreis. mehr... (taz.de, 15.9.26)

Nachhaltigkeitsdaten: Wenn man früher vom knappen Kabeljau weiß - Viele Unternehmen lehnen es ab, Nachhaltigkeitsdaten zu sammeln. Andere nutzen sie, um Wettbewerbsvorteile zu erringen. - (www.faz.net, 15.9.26)

Konsum von True Crime: Dein Tod ist meine Resilienz - Von wegen Stimmungskiller: Der abendliche Konsum von True-Crime-Formaten und Horrorfilmen hebt die Laune am nächsten Morgen. Und Yoga? War gestern. - (www.faz.net, 15.9.26)

Manifest: Keine-50-Grad-Sommer! Extremtemperaturen, Dürren, heftige Gewitter: Der Sommer 2026 zeigt die Folgen der Klimakrise und unsere mangelnde Vorbereitung darauf auf erschreckende Weise. Bei den Klimademos im September 2026 fordern wir eine sozial gerechte Transformation unseres Wirtschafts- und Gesellschaftssystems, die Klimaschutz, Gesundheit, soziale Sicherheit und globale Verantwortung miteinander verbindet. (www.one-planet-lab.ch, 15.9.26)

Städtische Mobilität | Was Menschen wirklich vom Auto aufs Velo umsteigen lässt Imagekampagnen allein nützen wenig, neue Velowege manchmal auch nicht: Forschende haben untersucht, welche Massnahmen den Veloverkehr am nachhaltigsten erhöhen — mit überraschendem Ergebnis | Schwedische Forschende haben untersucht, welche Massnahmen Menschen am meisten zum Velofahren bewegen. | Laut Studie wirken isolierte Kampagnen und Schulungen am schwächsten auf das Velofahrverhalten. | Einfacher Zugang zu E-Bikes übertrifft neue Infrastruktur in seiner Wirksamkeit deutlich. | Kopenhagen gilt als Vorbild, weil dort Velofahrende zur Norm im Strassenverkehr wurden. | Weniger Staus, weniger CO2-Emissionen, eine bessere Luftqualität und ein Benefit für die Gesundheit: Sind mehr Menschen mit dem Velo statt dem Auto unterwegs, hat das viele Vorteile. | Daher gilt Velofahren als zentraler Bestandteil einer umweltfreundlichen städtischen Mobilität und wird nicht nur in der Schweiz mit verschiedenen Massnahmen gefördert (www.tagesanzeiger.ch, 15.9.26)

„Niedergang des Westens“: Warum Donald Trump & Co. diesen Mythos lieben Donald Trump treibt die USA in einen weiteren Handelskrieg, diesmal mit Nachbar Kanada. Dabei sind die USA seit 1945 Hauptarchitekt des globalen Handelssystems. Warum suhlen sich die Vereinigten Staaten dennoch gerne in der Opfererzählung? (www.freitag.de, 15.9.26)

Ehrenamt braucht Hauptamt – Erfolg für nachhaltige Mobilität Um Kieze und Quartiere in ihrer Mobilität zu verändern, werden Ehrenamtliche gebraucht, die lokale Bedürfnisse erkennen, Dinge anstoßen und voranbringen. Häufig geht es dabei nicht ohne Hilfe: Sie benötigen dafür die Unterstützung von Hauptamtlichen, beispielsweise Mitarbeitende in Kommunalverwaltungen. (www.oeko.de, 15.9.26)

Zürcher Schulen kämpfen gegen Hitze: Was wirklich hilft | Bis zu 33 Grad im Schulzimmer: Eine aufwendige Untersuchung des Zürcher Immobilienamts liefert überraschend banale Antworten darauf, was am besten gegen die Hitze hilft Im Zürcher Kantonsparlament gab es Kritik, weil ein Hitzebericht des Kantons zu offensichtlichen Schlüssen gekommen war. | Die Untersuchung hielt fest, dass die Sonnenschutzfolien kaum etwas brachten, die nächtlichen Lüftungen hingegen schon. Allerdings stellten sich bei den offenen Fenstern Sicherheitsfragen, wie die Regierung 2025 festhielt. Insgesamt die wirksamste Massnahme seien Storen. | Positiv gewertet wurden weiter die Entsiegelung von Flächen, die Begrünung von Fassaden und Bäume, die Schatten spenden. Klimageräte seien ebenfalls wirkungsvoll, bemängelt wurde aber ihr Lärm. Ausserdem kühlten diese offenbar teilweise sogar zu stark. Insgesamt bestehe vor allem bei älteren Gebäuden ein Nachholbedarf. (www.nzz.ch, 15.9.26)

Nepal: Teurer Wiederaufbau nach Sturzflut Nach der Naturkatastrophe durch Sturzfluten plant Nepal den Wiederaufbau. Die ersten Schätzungen beziffern die Kosten auf mindestens 4,8 Milliarden US-Dollar. Die Forderungen nach Klimagerechtigkeit werden laut. (www.dw.com, 15.9.26)

7 climate films to binge-watch next weekend An organizer of New York City's Climate Film Festival offers his recommendations.  (yaleclimateconnections.org, 15.9.26)

Leibniz-Gemeinschaft: Neues Licht, weniger Stress für Insekten Amberfarbene LEDs ziehen deutlich weniger fliegende Insekten an als herkömmliche Bahnhofsbeleuchtung. Die Deutsche Bahn hat auf Basis dieser Studienergebnisse bereits erste Bahnhöfe umgerüstet. | Eine neu getestete LED-Leuchte reduziert die Anziehung von fliegenden Insekten an Bahnhöfen drastisch. Das zeigt das Forschungsprojekt BALIN unter Realbedingungen im Natur- und Sternenpark Westhavelland. Anlässlich der Earth Night, die ein Zeichen gegen übermäßiges künstliches Licht im Freien setzen soll, ist dies ein vielversprechendes Ergebnis für den Schutz von Insekten. | An sechs ländlichen Bahnhöfen im Westhavelland wiesen Forschende des Leibniz-Instituts zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB) gemeinsam mit ihren Projektpartnern nach, dass amberfarbene 1800 K LED-Leuchten im Vergleich zu aktuellen Standards bei Insekten rund 40 bis 50 Prozent weniger Individuen und bis zu 75 Prozent weniger Biomasse anziehen. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 15.9.26)

Venezuela: Trump feiert „größten Öldeal der Geschichte“ – was er verschweigt Ein Deal, der an Kolonialzeiten erinnert: Rund ein Fünftel des Rohöls Venezuelas steht seit Ende August unter der Kontrolle des US-Außenministeriums unter Marco Rubio. Was bedeutet das Abkommen für die Interimspräsidentin Delcy Rodríguez? (www.freitag.de, 15.9.26)

Alle elf Pfarreien der katholischen Kirchgemeinde St. Gallen sind nun Grüner-Güggel-zertifiziert An der Zertifizierungsfeier der letzten beiden St. Galler Pfarreien übergab oeku-Präsident Daniel Schmid Holz dem engagierten Umweltteam mit dem Umweltbeauftragten Olivier Bischof (vgl. Foto) die Plakette und die Zertifikate. Nach einem sechsjährigen Prozess werden nun auch in den Pfarreien Winkeln und Bruggen zusätzliche Massnahmen für den Umweltschutz umgesetzt. Darunter gehört zum Beispiel das Erfassen und Kontrollieren von Verbrauchsdaten bei Heizung, Strom oder Wasser. Die Pfarreien verpflichten sich unter anderem auch, möglichst regional und saisonal einzukaufen. Dass nun auch Winkeln und Bruggen dieses Umweltmanagement-System anwenden, wurde am Erntedankfest gefeiert. Bei gutem Wetter haben sich hundert Personen versammelt. Nicht in der Kirche, sondern auf einem Bauernhof oberhalb des Wolfganghofs. (oeku.ch, 15.9.26)

Stromnetz, Finanzhilfen, Strombeschaffung in der Herbstsession 2026 In der Herbstsession 2026 befassen sich die eidgenössischen Räte unter anderem mit der Anpassung des Elektrizitätsgesetzes. Mit der Vorlage sollen Planungs- und Bewilligungsverfahren beim Um- und Ausbau des Stromnetzes vereinfacht und verkürzt werden. Uneinig sind sich die Räte punkto Moorschutz. Zudem berät der Ständerat über Finanzhilfen für systemkritische Stromkonzerne in Krisensituationen. Energeiaplus mit einem Überblick über die wichtigsten energiepolitischen Geschäfte. | Ein leistungsfähiges Stromnetz ist zentral für die sichere Energieversorgung der Schweiz. Der Bundesrat schlägt deshalb vor, das Elektrizitätsgesetz so anzupassen, dass Verfahren für Aus- und Umbauten schneller werden. Einig sind sich National- und Ständerat, dass Hoch- und Höchstspannungsleitungen grundsätzlich oberirdisch verlegt werden sollen. Der Ständerat sprach sich aber in der Sommersession 2026 als Zweitrat dafür aus, dass dieser Grundsatz in Bauzonen nicht gelten soll. (energeiaplus.com, 15.9.26)

Leibniz-Gemeinschaft: Rückkehr mit Nachwuchs Erfolg für den Artenschutz: Erstmals seit rund 200 Jahren wurden zwei Przewalski-Fohlen in der zentralkasachischen Steppe geboren. | Im Wiederansiedlungszentrum Alibi in der Altyn-Dala-Steppe sind erstmals seit rund 200 Jahren Przewalski-Pferde auf zentralkasachischem Boden geboren worden. Zwei männliche Fohlen wurden im August 2026 geboren und sind der erste Nachwuchs der Wildpferde, die im Rahmen eines internationalen Wiederansiedlungsprojekts in ihre ursprüngliche Heimat zurückgebracht wurden. Mütter sind zwei Stuten, die vor zwei Jahren aus dem Tierpark Berlin nach Kasachstan reisten. Möglich wurde dieser Erfolg durch die langjährige Zusammenarbeit von zoologischen Einrichtungen, Naturschutzorganisationen, Forschungsinstituten und politischen Institutionen aus Europa und Asien. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 15.9.26)

Die Woche der Klimaanpassung 2026 ist angelaufen Deutschland passt sich an – konkret, kreativ und vor Ort. Mit rund 400 Veranstaltungen und 250 Partnern zeigt die Woche der Klimaanpassung 2026 in ihrer Jubiläumsauflage, wie tief das Thema in der deutschen Gesellschaft verankert ist. (www.energiezukunft.eu, 15.9.26)

Streit um die Wirkung des Redispatch-Vorbehaltes Analysten haben Daten zu stark belasteten Netzgebieten ausgewertet und kommen zu dem Fazit, der Redispatch-Vorbehalt wirke nicht flächendeckend, sondern fokussiert auf regionale Engpässe. Kritiker warnen, die Daten zeigten nicht den Ist-Zustand. (www.energiezukunft.eu, 15.9.26)

Hitzeschutz in Hessen: Geld für 6000 neue Klimaanlagen im Jahr - Die hessische Regierung will für besseren Hitzeschutz in Kitas und Pflegeheimen sorgen. Dafür spart sie bei der Landesenergieagentur. Das ruft Kritik hervor. - (www.faz.net, 15.9.26)

Klimaextreme im Amazonasgebiet verschärfen sich unerwartet schnell Zentraler Norden wird zum Hotspot extremer Hitze und Trockenheit (www.scinexx.de, 15.9.26)

Ursula Heinen-Esser: Was die Energiewende behindert? »Sehnsucht nach der guten alten Zeit!« Sie muss die Energiewende vor der Bundesregierung schützen. Ursula Heinen-Esser ist die Cheflobbyistin für erneuerbare Energien in Berlin – und spürt Gegenwind. (www.zeit.de, 15.9.26)

Weinlese im Klimawandel: Selbst der Spitzenwinzer ist nervös: «Uns fehlt die Erfahrung mit einer derartigen Trockenheit» Niklaus Zahner hat schon vieles erlebt, doch die Hitze dieses Jahr war auch für ihn neu. Ein Besuch in Truffikon zeigt, mit welchen Unsicherheiten der Zürcher Weinbauer zu kämpfen hat. (www.tagesanzeiger.ch, 15.9.26)

Kontroverse um neue Gadgets: Spielzeug oder Sicherheitsproblem? Politikerinnen und Politiker fordern Verbot von Smart Glasses Neue Brillen mit Kameras lösen in der Schweiz eine politische Debatte aus. Konsumentenschützer wollen sie verbieten, Befürworter sehen Anwendungen für Sehbehinderte oder die Wissenschaft. (www.tagesanzeiger.ch, 15.9.26)

Lesen hat sogar positive Auswirkungen auf die geistige Gesundheit Kinder scheinen besonders vom Lesen aus Vergnügen zu profitieren. Sie zeigten in einer Studie ein verändertes Gehirnvolumen. Doch was war zuerst: das Lesen oder die Begabung dazu? (www.schweizheute.ch, 15.9.26)

Zum Tag der Demokratie - Heute ist der Internationale Tag der Demokratie. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen rief ihn 2007 ins Leben, um die Grundsätze der Demokratie zu fördern und […] - Der Beitrag Zum Tag der Demokratie erschien zuerst auf feinschwarz.net. - (www.feinschwarz.net, 15.9.26)

14.9.26

Venezuela: Trump feiert „größten Öldeal der Geschichte“ – was er verschweigt Ein Deal, der an Kolonialzeiten erinnert: Rund ein Fünftel des Rohöls Venezuelas steht seit Ende August unter der Kontrolle des US-Außenministeriums unter Marco Rubio. Was bedeutet das Abkommen für die Interimspräsidentin Delcy Rodríguez? (www.freitag.de, 14.9.26)

Quantenmaterial leitet Strom besser, je dünner es wird – Deutliche Vorteile bei winzigen Chipverbindungen – scinexx.de A new survey of citizens of 17 of the world's largest economies reveals that 65% of respondents believe the economic system is rigged in favour of the rich and powerful Over two thirds (69%) want major changes to the economic system Just 31% believe their government will make decisions that benefit the majority of people long-term (www.scinexx.de, 14.9.26)

People want economic system change – but have stopped trusting anyone to deliver it A new survey of citizens of 17 of the world's largest economies reveals that 65% of respondents believe the economic system is rigged in favour of the rich and powerful | Over two thirds (69%) want major changes to the economic system | Just 31% believe their government will make decisions that benefit the majority of people long-term (www.clubofrome.org, 14.9.26)

Bettagskollekte – für eine solidarische Kirche in der Schweiz Der Eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag ruft uns zum Danken, Beten und zur inneren Einkehr auf, aber auch zur Solidarität zugunsten von Personen und Institutionen, die auf unsere Hilfe angewiesen sind. Diese Solidarität im Bereich der römisch-katholischen Kirche in der Schweiz findet ihren Ausdruck in der Bettagskollekte der Inländischen Mission. | Mit dem Ertrag der Bettagskollekte unterstützt die Inländische Mission in diesem Jahr 53 Seelsorgeprojekte im Bereich der Jugend- und Erwachsenenpastoral auf allen Ebenen des kirchlichen Lebens in der Schweiz, darunter auch überregionale Angebote von unterfinanzierten Bistümern sowie die Migrantenseelsorge. Unterstützungsbeiträge an arme Tessiner Bergpfarreien und für Bergkapellen in der Deutschschweiz ermöglichen, dass dort die Seelsorge weiterhin gewährleistet ist. | Mit dieser Kollekte werden auch einzelne Seelsorger unterstützt, die aus Krankheitsgründen oder wegen einer zu kleinen Rente auf finanzielle Zusatzhilfen angewiesen sind. (www.bischoefe.ch, 14.9.26)

Deutsche Haushalte könnten mit flexiblem Stromverbrauch Milliarden sparen – 18,3 Terawattstunden Einsparpotenzial – scinexx.de Milliardenpotenzial im Stromnetz: Deutsche Haushalte könnten nach dem Flexibilitäts-Check 2026 von E.ON und der Forschungsstelle für Energiewirtschaft ihren Stromverbrauch so verschieben, dass jährlich bis zu 1,65 Milliarden Euro eingespart werden. Technisch ließen sich schon 2026 rund 18,3 Terawattstunden verlagern. Das ist allerdings ein theoretisches Maximalpotenzial und keine garantierte Ersparnis. (www.scinexx.de, 14.9.26)

Vehicle-to-Load: So nutzt du dein E-Auto als Powerbank Durch das Vehicle-to-Load-Prinzip werden Elektroautos zur fahrenden Powerbank. Vor allem beim Camping und bei der Arbeit an abgelegenen Orten oder im Notfall kann das nützlich sein. Doch wie funktioniert die Technologie? Ein Blick auf Vorteile und Risiken. | Bidirektionales Laden dürfte vielen E-Auto-Besitzern mittlerweile ein Begriff sein. Dabei handelt es sich um das Laden in zwei Richtungen. Damit beziehen Elektroautos Energie aus dem Netz, speisen ungenutzte Energie allerdings auch wieder zurück. | Die bekannteste Variante davon ist wohl Vehicle-to-Grid (V2G). E-Autos können dadurch als Energiespeicher genutzt werden. Allerdings gibt es auch noch eine weitere Möglichkeit, ungenutzten Strom sinnvoll zu nutzen, und zwar mit dem Prinzip Vehicle-to-Load (V2L). (www.basicthinking.de, 14.9.26)

«Das Grün. Der See. Die Gärten» von Linus Ruegge – Publikation des Stadtarchivs Luzern mit Buchvernissage Nach längerem Unterbruch publiziert die Stadt Luzern dieser Tage einen neuen Band zur Stadtgeschichte. Es handelt sich dabei um die erste monografisch abgehandelte städtische Umweltgeschichte der Schweiz. Mit drei Fallbeispielen nimmt der Luzerner Autor Linus Ruegge die urbane Natur in den historischen Blick und spiegelt darin die Entwicklung der städtischen Gesellschaft. Das Buch erweitert die spärliche Forschung zur Geschichte von Stadtgärtnereien, Feuchtgebieten und Kleingärten. Die Buchvernissage findet am 24. September 2026 bei Stadtgrün statt. (www.stadtluzern.ch, 14.9.26)

Die Schmetterlingssiedlung – zuerivitruv Es gibt kaum eine bessere Art in den Aussenquartieren von Zürich zu bauen als es mit der Siedlung Wolfswinkel in Affoltern/Zürich getan wurde. Die Genossenschaft ABZ ist Bauherrin; die Architekten sind Egli Rohr aus Baden. Sieben Schmetterlinge flattern der Länge nach über die Parzelle. Quer kann man sie über einen Geländesprung durchschreiten und längs durch Ihre Taillen. Das ermöglicht, vor allem für Kinder, interessante Bewegungsmuster und eine Vielzahl von Spielzonen. Mit einem dreieckigen Treppenhaus in jedem Schmetterlingsflügel überrascht auch das Innere. Naturlicht kommt von oben und gelangt an den Geländern vorbei bis nach unten. | Genau in diesen Familienquartieren schlagen die für solche Qualitäten blinden Parteien FDP, GLP und Mitte die schon oft erwähnten quadratkilometergrossen Hochhausquartiere vor. Wo ideale Wohnformen für Familien und ihre Kinder spriessen, soll bodenfernes Silowohnen erzwungen werden. (www.zuerivitruv.ch, 14.9.26)

Mit Ideologie gegen Erneuerbare, mit Aktionsplan gegen Stürme und mit Ablenkungsmanöver für KI Dass die Regierung ausgerechnet bei den Ausgaben des Klima- und Transformationsfonds kürzen will, ist unverständlich, sagt Tilman Santarius vom Deutschen Klima-Konsortium. Genau diese Investitionen machten Deutschland krisenfester, sozial gerechter, fossil-unabhängiger und enkeltauglicher. (klimareporter.de, 14.9.26)

Weniger Aerosole: Luftreinhaltung verstärkt Extremregen in China – Wolkentröpfchen wachsen Seit 2010 nimmt Extremniederschlag in China deutlich schneller zu als zuvor. Eine neue Analyse führt fast die Hälfte dieser Beschleunigung auf sinkende Aerosolbelastung nach Luftreinhaltemaßnahmen zurück. Weniger Schwebteilchen lassen Wolkentröpfchen wachsen und verändern die atmosphärische Dynamik, wodurch besonders starke Regenfälle begünstigt werden können. (www.scinexx.de, 14.9.26)

Zwischen Wissen und Belastung: Jugendliche hinterfragen Social Media Social Media gehört für Jugendliche zum Alltag, wird aber zunehmend ambivalent bewertet. | Die JIMplus-Studie 2026 zeigt, dass viele Jugendliche zwar von sozialen Netzwerken profitieren, zugleich aber Konzentrationsprobleme, Falschinformationen und sozialen Druck erleben. | 47 Prozent der 14- bis 17-Jährigen beneiden Generationen, die ohne soziale Netzwerke aufgewachsen sind. Gleichzeitig befürworten 43 Prozent ein Verbot sozialer Medien für Kinder und Jugendliche unterhalb eines bestimmten Alters. | Von einer grundsätzlichen Ablehnung kann dennoch keine Rede sein. Für 82 Prozent sind soziale Netzwerke auch eine wichtige Informations- und Wissensquelle. Dem steht allerdings gegenüber, dass 40 Prozent nach eigener Einschätzung durch die Nutzung in ihrer Konzentration beeinträchtigt werden. (www.it-daily.net, 14.9.26)

Das System aufkaufen | Rezension zu „Oben rechts. Rechtspopulismus als Klassenprojekt“ von Heinrich Geiselberger (Hg.) Gegenwärtig herrscht kein Mangel an neuen Publikationen zum Thema Rechtspopulismus. Der Herausgeber des hier zu besprechenden Bandes, Heinrich Geiselberger, glaubt gleichwohl, eine Marktlücke in der Publikationsflut entdeckt zu haben: Die meisten Beiträge zu dem Thema konzentrierten sich, so Geiselberger, auf die Sozialstruktur der Wähler/innen der Rechtsparteien und somit auf die „Nachfrageseite“ des politischen Prozesses. Weniger Beachtung habe bislang die „Angebotsseite“ gefunden, also die Personen, die rechtspopulistische Parteien organisieren, aufbauen und mit ihnen Politik machen, sowie die sozialen Milieus, auf die diese Personen sich konzentrieren. Um diese Milieus zu erfassen, geht Geiselberger von einem (mindestens) zweidimensionalen Schema aus, das ökonomische Positionsunterschiede mit kulturellen Differenzen kombiniert; der Autor greift damit auf einen schon in den 1980er-Jahren entwickelten Ansatz des amerikanischen Politikwissenschaftlers Herbert Kitschelt zurück. (www.soziopolis.de, 14.9.26)

Wir ehren Täter und vergessen Opfer Inmitten der Schweiz, nur wenige Kilometer voneinander entfernt, stehen zwei Mahnmale. Beide sind unscheinbar und verschmutzt. Und beide gedenken der Opfer der Hexen­verfolgung. (www.republik.ch, 14.9.26)

Hitzewellen und Kernkraftwerke: Auswirkungen auf Strompreise | Was heisse Flüsse für Strompreise und fossile Energie bedeuten Um auf künftige Hitzewellen ökonomisch sinnvoll zu reagieren, sind Preise und Investitionsanreize für klimaresiliente, flexibel einsetzbare Stromkapazitäten richtig zu setzen. | Die ökonomisch sinnvolle Antwort liegt weder darin, die Gewässerschutzauflagen aufzuweichen, noch darin, das Phänomen zu ignorieren, sondern darin, Preise und Investitionsanreize für klimaresiliente, flexibel einsetzbare Kapazität — Kühltürme, Speicher, Nachfragesteuerung, Verbundnetze — richtig zu setzen. Sonst können ausser den Nachfragespitzen im Winter auch die klimabedingten Kapazitätsausfälle im Sommer zu einer Herausforderung werden. | Gastkommentar Doina Radulescu, assoziierte Professorin für «Staat und Markt» am Kompetenzzentrum für Public Management (KPM) an der Universität Bern und Mitglied des Oeschger-Zentrums für Klimaforschung (OCCR) an der Universität Bern. (www.nzz.ch, 14.9.26)

Carolin Amlinger über wehrhafte Poltik: „Wir brauchen eine soziale Erneuerung der Demokratie“ Natürlich müssen wir davon ausgehen, dass die AfD noch aufzuhalten ist, sagt die Soziologin Carolin Amlinger. Ein Gespräch über antifaschistische Politik. mehr... (taz.de, 14.9.26)

Klimaschutz: USA heben Emissionsgrenzen für fossile Kraftwerke auf Die USA weichen weiter Klimaschutzvorschriften aus den Biden- und Obama-Jahren auf. In Zukunft dürfen Kohle- und Erdgaskraftwerke grenzenlos Emissionen ausstoßen. (www.zeit.de, 14.9.26)

Ökologie: Makellos und ausgestorben [Online-Abo] Stranddünen und die vegetationsarmen, aber keineswegs leblosen Küstenabschnitte bilden teils hochspezialisierte Ökosysteme. Maschinelle Reiniger bereiten Strände für den Tourismus auf, verwandeln sie aber in ökologische Wüsten. (www.jungewelt.de, 14.9.26)

IAA Nutzfahrzeuge: Lastwagenbranche unter Strom - Die Hersteller müssen in die Elektrifizierung investieren, weil ihnen sonst harte Strafen drohen. Können sie sich das leisten? - (www.faz.net, 14.9.26)

Digitales Gesundheitsdossier – Neuer Name und Gesetz sollen Patientendossier zum Erfolg führen Mit dem Gesundheitsdossier soll die Digitalisierung im Gesundheitswesen gelingen. Darüber hat der Nationalrat beraten. (www.srf.ch, 14.9.26)

Halbe Milliarde für Bauern – Ständerat will Mercosur-Abkommen retten – mit teurem Kompromiss Hinschauen bei der Nachhaltigkeit und eine halbe Milliarde für die Bauern: Bundesbern ringt um das Mercosur-Abkommen. (www.srf.ch, 14.9.26)

Arktis-Gipfel: Die EU richtet ihren Blick Richtung Norden Mit dem Klimawandel verändert sich die Bedeutung der Arktis - wirtschaftlich und sicherheitspolitisch. Darauf will die EU reagieren. Ein Gipfel in Finnland sollte den Anfang machen. Von A. Meyer-Feist.[mehr] (www.tagesschau.de, 14.9.26)

Immer noch kein Kompromiss beim Klimaschutz Die Grünen hatten am Montag zu einer Sondersitzung im Nationalrat zusammengetrommelt. Doch trotz Leonore Gewesslers Aufruf zu „vollem Einsatz“ gegen die Klimakrise scheiterte das Klimaschutzgesetz erneut. Der dringliche Antrag der Klubobfrau stieß auf einiges an Gegenwind. Von der FPÖ hieß es: „Gegen Hitze helfen Klimaanlagen.“ (www.krone.at, 14.9.26)

Social Media als Fluch(t) und Segen für die Jugend Die Ferien sind zu Ende und die Schulen öffnen wieder ihre Türen. Die altbekannte Problematik: Das Handy stellt eine Ablenkung dar. Dagegen wirkt das Handyverbot. Doch im Falle Social Media lässt die Einschränkung bis 2027 auf sich warten. (www.krone.at, 14.9.26)

KOMMENTAR - F-35 oder EU-Verträge: Lesen ist das Minimum Das Debakel um den F-35-Beschaffungsvertrag wirft einen Schatten auf die kommende EU-Debatte. Weiss der Bundesrat, was in den Verträgen genau drinsteht? Und wie gut informiert ist das Parlament? (www.nzz.ch, 14.9.26)

Tiefe Kluft bei Klimaschutzdebatte Die Grünen haben zum Auftakt der parlamentarischen Herbstarbeit ihr Kernthema Klimaschutz priorisiert. In einer Sondersitzung des Nationalrats forderte Klubobfrau Leonore Gewessler am Montag „vollen Einsatz“ gegen die Klimakrise mit einem verbindlichen Klimaschutzgesetz. Ihr Dringlicher Antrag dafür scheiterte am Nein aller anderen Fraktionen. Die ÖVP sagte, dass die Koalition auf „Klimaschutz mit Hausverstand“ setze, die FPÖ ortete Panikmache und sah Klimaanlagen als wichtigste Maßnahme. (orf.at, 14.9.26)

Was mit deinem alten Kühlschrank wirklich passiert Im Fokus «Kreislaufwirtschaft» stellen wir Pionier:innen aus verschiedenen Branchen vor. SENS eRecycling sorgt seit über 35 Jahren dafür, dass ausgediente Elektrogeräte fachgerecht gesammelt und verwertet werden. Nando Erne erklärt, wie Kühlschränke am Strassenrand den Anstoss für ein schweizweites Rücknahmesystem gaben. (tsri.ch, 14.9.26)

Zweimal untersuchte das Parlament die Umstände des F-35-Deals – und noch immer sind viele Fragen offen Der versprochene Fixpreis für den F-35 war eine Fiktion, und bei den Kosten für den Betrieb wurden Zusagen gemacht, die heute nicht mehr gelten. Bereits nach der Evaluation wurden kritische Fragen gestellt. Doch eine erste parlamentarische Geschäftsprüfung ergab wenig. (www.nzz.ch, 14.9.26)

Audrey Tang: »KI kann zum mächtigsten Instrument werden, das Demokratien je hatten« Die KI entfesselt sich, heißt es. Audrey Tang widerspricht: Nicht die Technologie sei das Problem, sondern die Frage, wer über sie bestimmt – und für wen sie arbeitet. (www.zeit.de, 14.9.26)

Gemeinde Neerach: Der Wald ist wieder offen – doch ein Risiko bleibt unsichtbar Nach dem Unwetter vom 28. August gibt Neerach den Wald wieder frei. Der Hitzesommer macht Äste und Kronen brüchig, ohne dass sich die Gefahr vorhersagen lässt. (www.tagesanzeiger.ch, 14.9.26)

Gipfel in Rovaniemi: Die Arktis als „geopolitischer Hotspot“ - Lange Zeit drehte sich alles nur um den Klimawandel als Gefahr. Jetzt will die EU auch die Chancen nutzen, die darin liegen. - (www.faz.net, 14.9.26)

Villanova Uni: Nachhaltigkeit betrifft den ganzen Menschen - - Nachhaltigkeit – das ist längst mehr als Klimaschutz, Mülltrennung oder Elektroautos. Davon ist Manuela Priesemuth-Payan von der Villanova University überzeugt. Die katholische Universität aus Pennsylvania veranstaltet im Oktober in Rom eine internationale Nachhaltigkeitskonferenz. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie ökologische Fragen und soziale Gerechtigkeit zusammengedacht werden können. Kardinal Czerny wird dabei als dem erstem Preisträger die Leo XIV.-Nachhaltigkeitsmedaille überreicht. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 14.9.26)

Hochwasser: Ruf nach besseren Schutzmaßnahmen Die an der TU Wien durchgeführte Studie „Wasser im Klimawandel“ warnt vor zukünftigen Starkregenereignissen und deren Folgen. Die gestiegene Intensität lokaler Niederschläge erhöht nicht nur die Wahrscheinlichkeit von Hochwässern, sondern die Daten zeigen auch, „dass die stärkste Zunahme dabei an kleinen und mittleren Gewässern zu beobachten ist“. Verbesserte Schutzmaßnahmen und Eigeninitiative seien daher nötig. (www.krone.at, 14.9.26)

Neuer Separator stabilisiert Lithium-Metall-Akkus beim Schnellladen Zellulosemembran verteilt Lithium-Ionen gleichmäßiger und hält Hitze stand (www.scinexx.de, 14.9.26)

Bildungsmonitor 2026: Was an Hessens Schulen gut läuft und was nicht - Besonders gut gelingt an Hessens Schulen die Integration. Doch bei der Digitalisierung liegt das Land laut einer Studie nur auf dem zwölften Rang aller Bundesländer. - (www.faz.net, 14.9.26)

Klimawandel: Lässt der Mensch die Erde beben? Ein paar Dinge sind für die Menschheit trotz all ihrer Technologie zu groß. Allerdings, so stellen Geoforscher fest: Erdbeben zählen nicht mehr dazu. (www.zeit.de, 14.9.26)

Netzbetreiber Tennet: „Es vergeht kein Tag ohne einen sicherheitsrelevanten Vorfall“ - Das deutsche Stromnetz ist zum Terrorziel geworden. Eine für den Schutz der Anlagen verantwortliche Energiemanagerin berichtet aus ihrem Berufsalltag – und fordert dringend mehr Rechte zur Abwehr von Gefahren. - (www.faz.net, 14.9.26)

Demokratie: Die CDU vereint gerade das Schlechteste der anderen Parteien Selbstzerstörerisch wie die SPD, regierungsunfähig wie die FDP, chaotisch wie die Grünen: die toxische Mischung der Christdemokraten. (www.sueddeutsche.de, 14.9.26)

Ossingen: Gemeinde verteilt Solarstrom unter Nachbarn – ganz ohne Zusatzkosten Ossingen lanciert mit EKZ Gemeinsamstrom eine Lokale Elektrizitätsgemeinschaft – offen für alle, auch ohne eigene Solaranlage. (www.tagesanzeiger.ch, 14.9.26)

In Europas Elektrogeräten verbirgt sich ein Rohstoffschatz Rohstoffe im Wert von 65 Milliarden Euro schlummern europaweit ungenutzt in Waschmaschinen, Smartphones und anderen Elektrogeräten. Eine neue Studie der Boston Consulting Group und der Cradle to Cradle NGO zeigt: Konsequente Kreislaufwirtschaft könnte einen Großteil dieses Materialwerts zurückgewinnen – und würde Europas Herstellern angesichts neuer EU-Gesetze und wachsenden Wettbewerbsdrucks entscheidende Vorteile verschaffen. (hpd.de, 14.9.26)

Platznot an Winterthurer Schulen: Alte Swica-Büros wurden zu Kindergärten umgebaut Die Stadt hat an der Pflanzschulstrasse eine kreative Lösung für den Platzmangel an den Schulen gefunden. Wo früher Versicherungsangestellte arbeiteten, lernen nun Kinder – und das mit recyceltem Mobiliar. (www.tagesanzeiger.ch, 14.9.26)

Asien: Katholische „Digitalmissionare“ beraten über Glaubensverkündigung im Netz - - Wie kann die Kirche den Glauben in sozialen Medien vermitteln? Mehr als hundert katholische Medienschaffende und Influencer aus verschiedenen Ländern Asiens haben darüber auf den Philippinen beraten. Dabei ging es auch um den Umgang mit Desinformation und Künstlicher Intelligenz. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 14.9.26)

Bebauung des Tempelhofer Feldes: Bauen oder chillen? Der Berliner CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers will Wohnraum auf dem Tempelhofer Feld schaffen. Der grüne Kontrahent Werner Graf widerspricht: Städte brauchen solche Orte. (www.zeit.de, 14.9.26)

Künstliche Intelligenz: Die Panikmache der KI-Konzerne soll vom eigenen Versagen ablenken Durch ihre Obsession mit der „Superintelligenz“ gefährdet die KI-Elite uns alle. Was hinter den Science-Fiction-Geschichten von Altman, Amodei und Musk steckt. (www.sueddeutsche.de, 14.9.26)

Film zeigt Schweizer Aussenhandel seit 1921 Den Eröffnungsfilm für den diesjährigen Tag der Wirtschaft hat das Filmproduktionsunternehmen Seed produziert, den der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse am vergangenen Freitag in Luzern durchführte. (www.persoenlich.com, 14.9.26)

Hände weg von der Natur – Naturschutz ist Generationengerechtigkeit WWF Jugend protestiert in Straßburg gegen breiten Angriff der EU-Kommission auf Naturschutz (www.wwf.de, 14.9.26)

Deutschland kann mit konsequenter internationaler Klimapolitik seine strategischen Interessen stärken Klimaschutz international voranzutreiben, liegt im fundamentalen Eigeninteresse Deutschlands und der EU. Das verhindert Klimaschäden, ist darüber hinaus ein Hebel für sicherheits- und wirtschaftspolitische Ziele und reduziert die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffimporten Ein Kurzdossier des vom Bundesforschungsministerium geförderten Kopernikus-Projekts Ariadne zeigt, warum Deutschland und die EU an ehrgeiziger Klimapolitik festhalten sollten und mittels welcher Instrumente und Formate Klimaschutz international gefördert und heimische Maßnahmen gesichert werden können. (ariadneprojekt.de, 14.9.26)

Mission Suisse startet mit Rütli-Dialog Rund 60 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft haben sich am 12. September in Brunnen und auf dem Rütli getroffen, um über die Handlungsfähigkeit der Schweizer Demokratie zu diskutieren. Organisiert hat den Auftakt die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft im Rahmen eines mehrjährigen, überparteilichen Prozesses. (www.persoenlich.com, 14.9.26)

Plakate gegen teure Lehrbücher Studienliteratur ist teuer und je nach Hochschule unterschiedlich zugänglich. Der Verband der Schweizer Studierendenschaften fordert deshalb einen kostenlosen digitalen Zugang zu Pflichtliteratur und lanciert dazu zum Semesterstart eine Plakatkampagne. (www.persoenlich.com, 14.9.26)

Kommentar zum Mengele-Dossier: Nach der Blamage seines Geheimdienstes muss Bundesrat Martin Pfister aufräumen Der Nachrichtendienst hinterlässt beim Umgang mit den Mengele-Akten einen schlechten Eindruck. VBS-Vorsteher und Historiker Martin Pfister muss nun beim NDB für Klarheit sorgen – und die historischen Akten abgeben. (www.tagesanzeiger.ch, 14.9.26)

Energie: Millionen Deutsche haben Zahlungsrückstände bei Versorgungsbetrieben Viele Menschen in Deutschland kommen mit dem Begleichen ihrer Strom- und Gasrechnungen nicht hinterher. Besonders betroffen sind laut Statistikern Mieter. (www.zeit.de, 14.9.26)

Prominente Kämpfer für Naturjuwel Namlosbach Die Front gegen die geplante Ableitung von Wasser aus dem Naturjuwel Namlosbach im Tiroler Außerfern wird breiter. Kritiker sprechen von einem Tabubruch. Auch Skisprung-Legende Toni Innauer gehört zu den Kämpfern für den Namlosbach. Der Alpenverein unterstützt die Initiative.  (www.krone.at, 14.9.26)

Die Baum-Universität im Klimawandel Vor 180 Jahren brachte der Gartenkünstler Fürst Pückler die Idee einer Baum-Universität in die Welt. Bis 2028 wird sie jetzt im Pücklerschen Park Branitz bei Cottbus wiederbelebt und gilt als Modellprojekt für den Erhalt historischer Gärten und Parks in Zeiten des Klimawandels. - (klimareporter.de, 14.9.26)

Kiezkantinen in Berlin: Her mit dem veganem Essen Die Linkspartei in Berlin will 20 Kiezkantinen mit staatlich gefördertem Essen aufbauen. Das wäre öffentliche Daseinsvorsorge und Einsatz für Klimaschutz. mehr... (taz.de, 14.9.26)

Hitze, Feuer, Fluten: Wie das Mittelmeer Europas Wetter verändert Das Mittelmeer wird immer heißer. Die Folge: Hitze, Brände, Fluten. 11KM darüber, wie sich das Klima des Mittelmeerraums gerade fundamental verändert.[mehr] (www.tagesschau.de, 14.9.26)

Geringverdiener bei der Wärmewende gezielt entlasten Eine Studie beziffert den Investitionsbedarf für einen klimaneutralen Gebäudebestand auf 86 Milliarden Euro jährlich. Volkswirtschaftlich ist das tragbar, doch Haushalte mit weniger als 2.000 Euro Nettoeinkommen sind ohne gezielte Hilfen überfordert. (www.energiezukunft.eu, 14.9.26)

Elektrofahrzeuge als Teil der Energiewende betrachten Der VDE sieht Elektroautos inzwischen nicht mehr nur als zusätzliche Stromverbraucher, sondern als aktiven Baustein der Energiewende. Der Verband will das Potenzial von bidirektionalem Laden und intelligent vernetzten Fahrzeugen heben. (www.energiezukunft.eu, 14.9.26)

«Gemüse-Ackerdemie» in Horgen: Hier lernen Kinder Mathe zwischen Erbsen und Zucchetti Mit dem Bildungsprogramm säen, jäten und ernten Kinder regelmässig im Schulgarten – und lernen nebenbei rechnen oder wie sich Teamarbeit anfühlt. (www.tagesanzeiger.ch, 14.9.26)

Leere Tanks – Heizölpreis auf Höhenflug: Branche warnt vor Bestellansturm Viele Heizöltanks sind noch nicht aufgefüllt. Die Besitzerinnen und Besitzer warten auf tiefere Preise. (www.srf.ch, 14.9.26)

Neue Perrondächer – aber keine Panels: Die SBB fahren beim Solarstrom hinterher Das staatliche Bahnunternehmen produziert auf seinen eigenen Gebäuden und Anlagen kaum Solarstrom. Selbst bei der Sanierung von rund 200 Perrondächern bleiben fast alle Flächen ohne Panels. Das wirft Fragen auf. (www.nzz.ch, 14.9.26)

13.9.26

Lob der E-Scooter: Schnell, wendig, frei E-Scooter sind viel besser als ihr Ruf. Sie zu fahren, macht einfach Spaß. Sie bringen Elektromobilität auf ein Menschenmaß, und das ist gut. mehr... (taz.de, 13.9.26)

Gespaltene Gesellschaft: Wir sind besser, als wir denken Deutschland ist gespalten, jeder denkt nur an sich? Nicht immer, und helfen fördert die Demokratie. Eine Reise durchs Land legt das Gegenteil nahe. mehr... (taz.de, 13.9.26)

IAA NutZfahrzeuge: Das Drama der fehlenden Ladesäulen für Elektro-Lkw - Die EU will eine schnelle Einführung des Elektromotors auch für Lastwagen mit der Androhung von Strafen erzwingen. Doch für den Ausbau des Lkw-Ladenetzes gibt es viele Hindernisse. - (www.faz.net, 13.9.26)

Sonntagsgespräch über Handyverbote: «Das ist einfach nur noch ein Skandal und grenzenlose Dummheit» Der Neurowissenschaftler und Psychiater Manfred Spitzer kritisiert die Digitalisierung an den Schulen. Diese behindere das Lernen. Mit den neuen Pisa-Ergebnissen bekommen seine Thesen Rückenwind. (www.tagesanzeiger.ch, 13.9.26)

Klimawandel und Reisen: «Nicht mehr mit dem Finger auf die andern zeigen!» Klimagrossvater Markus Nauser beschäftigt sich kritisch mit der Vielfliegerei und dem Onlineauftritt der Schweizer Reiseveranstalter. Er fordert mehr Verantwortungsbewusstsein. (www.tagesanzeiger.ch, 13.9.26)

Mehr Kraft für altes Kraftwerk Das historische Kamp-Kraftwerk Rosenburg wird durch Erneuerung fit für die Zukunft – ein Meilenstein im Wasser für den grünen Strom. Die ersten Arbeiten starten demnächst, ans Netz wird das Kraftwerk im Herbst 2028 gehen. (www.krone.at, 13.9.26)

Tödlicher Klimawandel: „Kaum ein Risiko wird so stark unterschätzt wie Hitze“ - Die Schweiz entwickelt sich zu einem Klima-Hotspot, sagt Andreas Berger. Der Chef des Rückversicherers Swiss Re warnt davor, Künstliche Intelligenz einfach gewähren zu lassen: „Das wäre ein großer Fehler.“ - (www.faz.net, 13.9.26)

1000 Bücher helfen beim richtig Lesen lernen Der Verband der sozialdemokratischen Gemeindevertreter (GVV) im Land hat deshalb beim Verlag Jungbrunnen 100 Bücherpakete zu je zehn Büchern erworben und verteilt diese zu Schulbeginn in ausgewählten Volksschulen im ganzen Land aus, so GVV-Präsident Kollross. (www.krone.at, 13.9.26)

Wahlen, SPD, KI, Raketen: Wär doch cool, wenn Deutschland Demokratie könnte Union und SPD sollten mal eigene Inhalte haben, um geil rüberzukommen. Und die KI wird uns nicht töten, solange sie uns als Stromsklaven braucht. mehr... (taz.de, 13.9.26)

Demokratie im Fadenkreuz – Soziologin: «Auch die Schweiz ist vom Rechtsruck erfasst» Der Erfolg der AfD in Sachsen-Anhalt ist für die Soziologin Carolin Amlinger Ausdruck eines gesellschaftlichen Wandels. (www.srf.ch, 13.9.26)

Wifo-Chef: Dieses Prinzip treibt jetzt Strompreise Die Stromkosten könnten heuer ein Loch in die Geldtasche der Österreicher reißen und die Inflation spürbar ankurbeln. Das Problem ist das Prinzip, das den Strompreis bestimmt, sagt Gabriel Felbermayr, Chef des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo). Denn eigentlich günstig produzierter Strom kann dadurch plötzlich viel teurer werden. (www.krone.at, 13.9.26)

Jüdisches Neujahrsfest: „Nichts ist verloren, solange wir hier stehen“ Die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern feiert das jüdische Neujahrsfest. Eine beunruhigte Charlotte Knobloch ruft die Menschen dazu auf, sich für Demokratie und Freiheit einzusetzen. (www.sueddeutsche.de, 13.9.26)

Kupferpreis auf Rekordhoch: Warum es für Verbraucher teuer werden könnte Kupfer kostet so viel wie nie. US-Zollsorgen, KI, Stromnetze und E-Autos treiben den Kupferpreis. Wo der Preisschub für Verbraucher spürbar werden könnte - vom Bauen bis zur Stromrechnung. Von Angela Göpfert.[mehr] (www.tagesschau.de, 13.9.26)

David Van Reybrouck: »Das Wählen ist heute Teil der Zalando-Kultur« Deshalb können Wahlen allein die Demokratie nicht retten, sagt der preisgekrönte belgische Historiker David Van Reybrouck. Und erzählt von einer Alternative. (www.zeit.de, 13.9.26)

Energiewende in Deutschland: Milliarden für die Flexibilität im Stromnetz Das Schluchseewerk plant an seinen fünf Kraftwerksstandorten im Schwarzwald das größte Ertüchtigungsprogramm in der fast 100-jährigen Firmengeschichte. mehr... (taz.de, 13.9.26)

Hirnforschung: Ist das Ende vom Lesen nah? - Die PISA-Studie schockiert: Viele Jugendliche können nicht richtig lesen. Die Frage ist, ob man das überhaupt noch können muss. - (www.faz.net, 13.9.26)

USA: „Schwarze Katholiken brauchen stärkere Stimme“ - - „Schwarze Katholiken brauchen eine stärker vernehmbare Stimme innerhalb der katholischen Kirche.“ Das sagte der neue Weihbischof von Washington, Paul Boxie, jetzt gegenüber CNS. - - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 13.9.26)

Hitze in Kolumbien: Feuer, Erdbeben und kaum staatliche Hilfe in Kolumbien Das schwere Erdbeben im August hat andere Lagen fast verdrängt: die Waldbrände. Dank „Superniño“ ist es extrem heiß und trocken. mehr... (taz.de, 13.9.26)

Umstrittene Analyse: «Absoluter Musterschüler»: Ex-ETH-Präsident lobt Trumps Umweltpolitik in den höchsten Tönen Lino Guzzella, Ex-Rektor und späterer Präsident der ETH Zürich, sieht die USA als grosses Vorbild bei der CO2-Reduktion. Er tritt mit der provokativen These eine Kontroverse los. (www.tagesanzeiger.ch, 13.9.26)

„Gotteslästerung“: Kritik aus Forschung und Kirche Nach dem ORF-„Sommergespräch“ mit Herbert Kickl reißt die Kritik an den Aussagen des blauen Parteichefs zum Klimawandel nicht ab. Neben Klimaforschern melden sich nun auch Vertreter der katholischen und evangelischen Kirchen: Sie fordern eine „Klarstellung“. (www.krone.at, 13.9.26)

Sicherheitswirtschaft: Wer holt im Ernstfall die Drohnen vom Himmel? - Das Innenministerium will privaten Unternehmen erlauben, Drohnen abzuwehren, damit Kraftwerke und Stromleitungen besser geschützt sind.  Die Anbieter stehen bereit – doch eine zentrale Frage ist offen. - (www.faz.net, 13.9.26)

„Ich kann mich über diese hohe Wahlbeteiligung nicht freuen“ Nach den Wahlen in Sachsen-Anhalt sieht die AfD in der hohen Wahlbeteiligung eine Stärkung der Demokratie – was primär ihr Verdienst sei. Der Journalist und Medienwissenschaftler Alexander Marinos teilt diese Auffassung nicht. (www.welt.de, 13.9.26)

Was ist teurer – Klimawandel oder Klimaschutz? Der Streit eskaliert Ablenkung vom Krieg, entzauberte Lobbyisten, Nobelpreisträger gegen Alarmismus – der Streit um Schäden durch den Klimawandel nimmt kuriose Wendungen. Jetzt blamiert sich die Bundesregierung. (www.welt.de, 13.9.26)

Und sie erwärmt sich doch In den USA ist ein wissenschaftlicher Leitfaden zum Klimawandel für Richter nach politischem Druck aus einem Standardwerk gestrichen worden. Hintergrund sind offenbar Klagen gegen Öl- und Gaskonzerne. - (klimareporter.de, 13.9.26)

Ein Textil, das kühlt, heizt und Bewegung in Strom verwandelt – Bewegungssignale können zusätzlich eine extern gespeiste Heizung auslösen Kühlen und Energie gewinnen in einer Schicht: Ein gedrucktes Nanokomposit reflektiert 96 Prozent des Sonnenlichts und blieb in Tests ohne simulierte Körperwärme drei bis sechs Grad unter der Umgebungstemperatur. Gleichzeitig erzeugt es beim Kontakt mit der Haut elektrische Signale aus Bewegung. Diese Signale können eine separat mit Strom versorgte Heizung schalten. (www.scinexx.de, 13.9.26)

Demokratie und nationale Souveränität: Bedeuten die Verträge der Bilateralen III einen Durchgriff auf die Bundesverfassung? Verfasst von Rudolf Strahm ursprünglich für SP-Direkt-Magazin (April / August 2026) | Rudolf Strahm erläutert, wie sich die Bilateralen III auf die demokratischen Rechte auswirken. Er präsentiert hier auch eine Auslegeordnung der der Verfassungsprobleme zur Frage, ob die Bilateralen III bei der Volksabstimmung im Jahr 2028 ein Ständemehr oder nur ein Volksmehr erfordern. Müsste allenfalls ein bisheriger Verfassungsartikel abgeändert werden muss, damit die Bilateralen III die bisherige Bundesverfassung nicht verletzen? (www.rudolfstrahm.ch, 13.9.26)

Kühlung mit Nebenwirkungen: Was hilft am besten gegen die Überhitzung in Schweizer Städten? Dass die Gesellschaft immer älter wird, macht die Hitzewellen der Zukunft zu einem umso grösseren Problem. Klimaanlagen und Lüftungen sind sinnvoll, vor allem zusammen mit weiteren Massnahmen. Doch das hat seinen Preis. (www.nzz.ch, 13.9.26)

Wenn die Luft draussen ist: Nicht nur die Hitze hindert uns daran, produktiv zu arbeiten Steigt die Temperatur über 25 Grad, bricht unsere geistige Leistungsfähigkeit ein. Doch viele Firmen vernachlässigen das Problem. (www.nzz.ch, 13.9.26)

Das Leben ist für sie ein Geschenk, Sterbehilfe etwas Verstörendes: zu Besuch in einem religiösen Heim, das staatlichen Zwang fürchtet Heidi Burkhardt und Margrit Möbius fürchten weder Tod noch Teufel. Doch eine Abstimmung über mehr Selbstbestimmung am Lebensende lässt sie fragen: «Warum schützt man uns als religiöse Minderheit nicht?» (www.nzz.ch, 13.9.26)

12.9.26

Elektrische Pulse verwandeln PFAS-Abfall in wertvolles Silberfluorid – Rohstoff für neue Chemie Vom Schadstoff zum Rohstoff: Ein neues Verfahren löst Fluor aus PFAS, die zuvor auf Aktivkohle gebunden wurden, und fängt es als nutzbares Silberfluorid auf. Kurze elektrische Pulse liefern dafür die nötige Hitze. Im Labor wurden mehr als 99,9 Prozent des verfügbaren Fluors aus den PFAS entfernt, 90 Prozent davon landeten im Silberfluorid. (www.scinexx.de, 12.9.26)

Elon-Musk-Doku: Wusste der Tesla-Chef vor der Wahl, dass Donald Trump gewinnt? Auf den Filmfestspielen in Venedig feierte eine vierstündige Doku über Elon Musk Premiere. Seine Ex-Partnerin und die Geschichte seiner entfremdeten trans Tochter kommen darin vor. Ein Satz brannte sich dem Filmregisseur regelrecht ein (www.freitag.de, 12.9.26)

Andreas Knie über VW: „Greise aus Österreich dominieren deutsche Autoindustrie“ Volkswagen will Werke schließen, Zehntausende Jobs stehen auf der Kippe. Verkehrsforscher Andreas Knie nennt die wahren Schuldigen an der Krise — weil er weiß, wer die Mentalität und die unternehmerische Perspektive prägt. Ein Gespräch (www.freitag.de, 12.9.26)

Papst Leo XIV.: KI-Governance-Modell nach seiner Enzyklika Ein akademisches Modell zur Steuerung künstlicher Intelligenz orientiert sich an der Enzyklika „Magnifica Humanitas" von Papst Leo XIV. | Das Modell verschiebt den Fokus dabei bewusst weg von der Frage, welche Institutionen die KI-Entwicklung kontrollieren sollen, hin zu der Frage, wie sich KI grundsätzlich in den Dienst des Menschen stellen lässt. | Das vorgeschlagene System sieht unter anderem eine fortlaufende, unabhängige Überprüfung sowie Aufsichtsstrukturen vor, an denen auch Vertreter betroffener Gemeinschaften beteiligt sind. Nach Einschätzung der beteiligten Forscher handelt es sich um einen der ersten akademischen Versuche, KI-Governance-Architekturen formal mit einer umfassenden gesellschaftlichen Lehre in Einklang zu bringen. Angesichts der zunehmenden Durchdringung ziviler und wirtschaftlicher Infrastruktur durch KI-Systeme soll das Modell eine strukturierte Alternative zu bislang eher fragmentierten regulatorischen Ansätzen bieten, (www.it-daily.net, 12.9.26)

CO2-Ausstoß weltweiter Modeindustrie weiter stark gewachsen Der CO2-Ausstoß der Modeindustrie weltweit ist laut einem Bericht der NGO Apparel Impact Institute binnen zwei Jahren bis 2024 um fast 14 Prozent gestiegen. 2024 lagen die Emissionen bei rund einer Mrd. Tonnen CO2 und damit um 6,3 Prozent höher als in den zwölf Monaten davor. | Schon 2023 stieg der CO2-Ausstoß gegenüber dem Vorjahr um 7,5 Prozent. Der Grund: Es wird zunehmend mehr Kleidung hergestellt, und dafür braucht es mehr Fasern — vor allem den aus Erdöl hergestellten Polyester. | Neuer Polyester ist günstiger und einfacher zu beschaffen als recyceltes Material. Das Apparel Impact Institute ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in den USA, die sich für mehr Klimaschutz in der Modebranche einsetzt. (orf.at, 12.9.26)

Ursprünge der Archäologie in der Schweiz: «Es war Liebhaberei» Lehrer, Förster und Bauern machten einst grosse archäologische Entdeckungen. Ist die Zeit der spektakulären Funde damit vorbei? Nein, sagt Archäologe Adriano Boschetti. (www.swissinfo.ch, 12.9.26)

Informatik-Pionierin Mary Kenneth Keller: Programmieren im Auftrag des Herrn Eine Ordensschwester erkannte bereits in den 1940ern das disruptive Potential von PCs. Und begründete den ersten Informatiklehrstuhl aller Zeiten mit. mehr... (taz.de, 12.9.26)

Nach Hitzewelle: Frankreich gehen die Schnecken aus Schnecken sind in Frankreich eine Delikatesse. Doch jede zweite Zuchtschnecke im Land hat den Sommer nicht überlebt. Nun schlagen Züchter Alarm. (www.tagesanzeiger.ch, 12.9.26)

Ernährungsinitiative – Angebot, Prägung, Werbung: Warum wir essen, was wir essen Wurst-Verbot oder Zwang zu Fleisch: Wer hat recht und was beeinflusst, wie wir uns ernähren? (www.srf.ch, 12.9.26)

Nach den Anschlägen: Für jede Stromanlage muss es eine Reserve geben - Die jüngsten Sabotageakte haben gezeigt, wie verwundbar das Stromnetz ist.  Dass es – anders als im Januar in Berlin – nicht zu einem großflächigen Stromausfall kam, war einer guten Krisenvorsorge zu verdanken. - (www.faz.net, 12.9.26)

Museum für Kommunikation: Als das Telefon ein Hund war - Wählscheibe, Nokia, Notebook: Vielleicht gehört auch Apples Klapphandy einst zu den Ikonen der Mediengeschichte, wie sie jetzt in Frankfurt gezeigt werden. Aber Achtung: Manches schöne Telefondesign ist gefloppt. - (www.faz.net, 12.9.26)

Demos gegen die AfD: In ganz Deutschland regt sich der Widerstand Mit starker Mobilisierung, bunten Plakaten und klaren Worten setzen Tausende ein Zeichen gegen Ausgrenzung und gegen die AfD. Von Stricknadeln bis zum Krümelmonster: ein kreativer Protest. mehr... (taz.de, 12.9.26)

Protest in vielen Städten: Zehntausende demonstrieren gegen Rechts Zehntausende Menschen sind in Deutschland gegen Rechtsextremismus und für Demokratie auf die Straße gegangen. Demos gab es in mehr als 35 Städten. Eine Forderung: ein AfD-Verbotsverfahren zu prüfen. Ein Experte warnt, dies würde viele Menschen ausschließen.[mehr] (www.tagesschau.de, 12.9.26)

Wie der Klimawandel das Malariarisiko in Afrika verändert Steigende Temperaturen verändern die Verbreitung von Malaria in Afrika. Während es dem Virus in Westafrika allmählich zu heiß wird, dürften andere Gegenden künftig mehr Probleme mit der Tropenkrankheit bekommen. (www.dw.com, 12.9.26)

Bundesnetzagentur stellt klar - Gasspeicher sind ausreichend gefüllt Im kommenden Winter brauchen Millionen Haushalte wieder Gas für ihre Heizung - und die Sorge ist groß, dass dieses Jahr nicht genug Gas eingespeichert wurde. Die Bundesnetzagentur gibt nun Entwarnung: Die Speicher seien voll genug. Doch die Preise könnten steigen. [mehr] (www.tagesschau.de, 12.9.26)

Kampf gegen Essenverschwendung – Food Waste: Der Wille ist da, die Umsetzung bleibt harzig Bis 2030 soll die Verschwendung halbiert sein – in Schweizer Haushalten ist die Reduktion bisher bei 5 Prozent. Warum? (www.srf.ch, 12.9.26)

Digitaler Produktpass: Alle Produktinformationen in einem QR-Code - Noch mehr Nachhaltigkeitsregeln aus Brüssel, stöhnen einige Unternehmen. Andere glauben, durch den digitalen Produktpass anders mit ihren Kunden interagieren zu können. - (www.faz.net, 12.9.26)

Öl-Krise spitzt sich zu: Saudis drehen Pipeline ab Die Straße von Hormuz blockiert, die wichtige Meerenge Bab al-Mandab bedroht – und jetzt dreht auch Saudi-Arabien eine extrem wichtige Öl-Pipeline ab. Die Lage im Iran-Krieg spitzt sich gefährlich zu und die Sorge vor einer weiteren Preisexplosion bei Öl und damit auch bei Benzin und Diesel wächst. (www.krone.at, 12.9.26)

Neues Horgner Jahrheft: Wo einst ein Hügel frei stand, umzingeln heute Neubauten das Gasthaus Historische Ansichtskarten zeigen Horgen, wie es einmal war – und der Vergleich mit heute überrascht. Das neue Jahrheft erzählt die Gemeindegeschichte durch über 4000 gesammelte Karten. (www.tagesanzeiger.ch, 12.9.26)

Vereinsarbeit: Mein Plädoyer für den Sportverein Demokratie ist kein Pizzaservice, der automatisch liefert, meint unser Kolumnist. Jetzt sei es deshalb wichtig, sich ehrenamtlich zu engagieren. (www.zeit.de, 12.9.26)

D: „Gottlos pilgern“ – eine Atheistin auf der Suche nach Spiritualität - - Olivia Vieweg erkundet für eine neue Graphic Novel die Welt des Pilgerns, obwohl sie selbst nicht an Gott glaubt. Darin setzt sie sich mit Pilgerorten, religiösen Ritualen und der Fragen auseinander, was Spiritualität auch für einen Menschen bedeuten kann, der selbst nicht an Gott glaubt. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 12.9.26)

Sieben Fallen beim E-Auto-Laden Mit dem Elektroauto in den Urlaub fahren und 79 Cent pro Kilowattstunde bezahlen, das muss nicht sein. Wie man typische Ladefallen und teures Roaming vermeidet. - (klimareporter.de, 12.9.26)

Wenn Flüsse nur noch flüstern, anstatt zu rauschen Die „fließenden Juwele“ des Landes schwappen beinahe leer in den Herbst. Die Naturschutzorganisation WWF ruft den Ökonotstand aus! (www.krone.at, 12.9.26)

Sachsen-Anhalt: Merz droht der AfD mit „Bundeszwang“ – warum das gefährlich ist Nur einen Tag nach der historischen Wahlschlappe der CDU in Sachsen-Anhalt zieht Kanzler Merz ein selten genanntes Grundgesetz-Instrument aus der Schublade. In der Weimarer Republik endete dessen Einsatz einst in einem Staatsstreich (www.freitag.de, 12.9.26)

So gefährlich sind brennende Elektroautos wirklich Geraten E-Autos tatsächlich häufiger in Brand? Sind sie schwerer zu löschen? Und droht beim Öffnen der Tür ein Stromschlag? Feuerwehrtechniker Dominik Hochenegger kennt die Antworten – und warnt vor Panikmache. (www.krone.at, 12.9.26)

INTERVIEW - «Man muss den Leuten die Angst vor Hochhäusern nehmen» Ende September stimmen die Zürcher über Hochhäuser ab. Der Architekt Philipp Fischer baut Wohntürme in der grössten Stadt der Schweiz. Er erklärt im Interview, warum mit hohen Gebäuden Abrisse verhindert und Grünräume erhalten bleiben. (www.nzz.ch, 12.9.26)

Sie wollen gemeinsam älter werden – aber müssen nicht unbedingt Freundinnen sein: Wie fünf Frauen das Leben in einer Alters-WG aushandeln Ein Haus am See, ein grosser Garten – und ein Ordner, der regelt, wie sie einmal sterben wollen. Zu Besuch in einer Wohngemeinschaft, die gemeinsam herausfinden will, wie ein selbstbestimmtes Leben im Alter aussehen kann. (www.nzz.ch, 12.9.26)

Katholische Kirche wendet sich gegen Neutralitätsinitiative – nun protestieren Gläubige Die ablehnende Stellungnahme führt zu einem Streit: Sollen sich religiöse Institutionen politisch positionieren? (www.schweizheute.ch, 12.9.26)

11.9.26

Omas gegen Rechts: „Wir machen weiter. Es gibt keine andere Option.“ Der Ausgang der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat vielen den Atem verschlagen. Die Omas gegen Rechts in Magdeburg erleben schon seit langem, wie sich die Lage vor Ort, aber auch online verschärft hat. Wir haben mit zwei von ihnen über gemeinschaftlichen Widerstand und das Wahlergebnis gesprochen — und wie es aus ihrer Sicht nun weitergeht. (netzpolitik.org, 11.9.26)

Luzern im Zeichen der Wissenschafts­kommunikation Im Luzerner Neubad hat die «ScienceComm 26», der Schweizer Jahreskongress der Wissenschaftskommunikation, stattgefunden. Unter dem Motto «Check» ging es um Wahrheit, Vertrauen und die Rolle der Wissenschaft in einer turbulenten Welt. Die Universität Luzern war als Partnerin beteiligt. (www.unilu.ch, 11.9.26)

KI-Compliance und EU AI Act: AI Compliance Officer werden | AI Governance im Unternehmen: Darum wird KI-Compliance zur strategischen Pflicht Was noch vor einigen Jahren nach Zukunftsmusik klang, ist längst zu einem operativen Werkzeug geworden: Künstliche Intelligenz. Inzwischen setzen immer mehr Unternehmen KI für zahlreiche Aufgaben ein — von Recherche und Kundenservice bis zu Dokumentenanalyse und Wissensmanagement. | Dabei können KI-Anwendungen nicht nur einzelne Prozesse beschleunigen. Richtig angewendet, steigern sie die Produktivität des gesamten Unternehmens. | Gleichzeitig jedoch entsteht eine neue Risikodimension. Denn wer Künstliche Intelligenz ohne klare Regeln, Zuständigkeiten und Kontrollmechanismen in den Arbeitsalltag integriert, riskiert etwa Datenschutzverstöße. Auch Urheberrechtskonflikte sowie Verletzungen interner Compliance-Vorgaben können durch einen unregulierten KI-Einsatz ausgelöst werden. (www.basicthinking.de, 11.9.26)

Pflanzenkraft, die einleuchtet Der Künstler Franz John experimentiert in seiner Arbeit mit Solarenergie aus Pflanzenfarben. Das dabei gesammelte Wissen gibt er in Workshops weiter. | Womit wir wieder beim hörbaren Hopfen wären. Tatsächlich ist er ein Nebenprodukt einer Forschungsreihe, die Franz John seit rund 15 Jahren beschäftigt. Für sein Projekt «Ressource Farbe» sammelt und untersucht er Pflanzen wie den Hopfen, nutzt deren Farbstoffe und entwickelt daraus besonders nachhaltige Solarzellen. Diese wiederum liefern die Energie für seine Klang- und Lichtinstallationen. So spannte er im nordrhein-westfälischen Künstlerdorf Schöppingen blau leuchtende Fäden und pulsierende LEDs an einem ausgedienten Trafohäuschen auf, gespeist von seinen Farbstoff-Solarzellen. Mit nachhaltigen Materialien und geringem Energieverbrauch bringt er Verborgenes zum Leuchten und verleiht ihm neue Bedeutung. (www.ews-schoenau.de, 11.9.26)

Studieren für Traumjob: Welches Fach lohnt sich? Die Hörsäle werden voller: Die Uni Innsbruck ist seit 2005 um 30 Prozent gewachsen, das MCI verzeichnete zuletzt mehr als 5000 Bewerbungen für 1300 Plätze. Doch welches Studium führt tatsächlich zum Traumjob? Beliebtheit und Jobchancen sind nicht immer dasselbe. (www.krone.at, 11.9.26)

Psychische Krankheiten: »Therapie ist zu einer Form der Populärkultur geworden« Seelisch krank zu sein, ist zum Markenzeichen der liberalen Eliten geworden. Das ist politisch verheerend, meint die Kulturtheoretikerin Catherine Liu. (www.zeit.de, 11.9.26)

Asozialpolitik: Ein politisches Armutszeugnis Nicht mit dem Sozialstaatsgebot des Grundgesetzes vereinbar. Über Armut, soziale Ungleichheit und Wohnungslosigkeit in Deutschland und darüber, welche Reformen, die Misere ein wenig lindern könnten. (www.jungewelt.de, 11.9.26)

Zu Lust und Risiken des Kapitalverkehrs: Buchstäblich ein »No-Brainer« [Online-Abo] Der Wiederanstieg der Preise ist direktes Ergebnis der gestiegenen Preise auf dem Markt für Erdöl und Erdgas. Es kommt hinzu, dass die Zinsen an den Kapitalmärkten wegen der Geldentwertung ohnehin steigen. Die Leitzinserhöhung der EZB verschlimmert die Lage. (www.jungewelt.de, 11.9.26)

Ausstellung: Der Raum gehört dem Volke Bauen für die DDR: Die Berlinische Galerie zeigt eine Auswahl des im vergangenen Jahr erworbenen, bisher unerschlossenen Nachlasses des 1910 im heutigen Slowenien geborenen und 1991 verstorbenen Architekten Josef Kaiser. (www.jungewelt.de, 11.9.26)

Aus Leserbriefen an die Redaktion »Der räuberische Umgang mit den energetischen Ressourcen unserer Welt ist längst nicht mehr Ausdruck von Stärke. Er widerspiegelt schiere Verzweiflung darüber, dass die Welt nicht mehr auf ›normalem‹ Wege geknechtet werden kann.« (www.jungewelt.de, 11.9.26)

Verhaltensregeln, Disziplin, Handyverbot – Wie England die Bildungswende gelang Während in Deutschland die Pisa-Leistungen abgestürzt sind, feierte England einen Überraschungserfolg. Vor allem die Lesekompetenz ist dort auffällig hoch. Die Grundlagen dafür wurden gegen den Rat von Pädagogen gelegt. (www.welt.de, 11.9.26)

Haftstrafen in Hongkong: EU und UN kritisieren Urteile gegen Demokratie-Aktivisten in Hongkong Drei Aktivisten sollen Haftstrafen verbüßen, weil sie Mahnwachen für das Tiananmen-Massaker organisiert haben. EU und UN fordern eine Aufhebung der Urteile. (www.zeit.de, 11.9.26)

KI hilft Arbeitsuchenden bei der Bewerbung Mit einem KI-Pilotprojekt des AMS Burgenland sollen die Chancen von Arbeitsuchenden verbessert werden. Unterstützung gibt es dabei unter anderem beim Verfassen von Bewerbungsschreiben. (www.krone.at, 11.9.26)

Umbau für Hitzeschutz: Städte kommen bei Entsiegelung fast nicht voran - Frankfurt schafft einen Platz im Jahr, Darmstadt tauscht Kies gegen Pflanzsubstrat: Auch wenn klar ist, dass die Entsiegelung von Flächen gegen Hitze hilft, pflastern die Städte nur zögerlich ab. - (www.faz.net, 11.9.26)

Wahlsieg der Rechtsextremen: Könnte die AfD in Sachsen-Anhalt Klimapolitik zurückdrehen? Die Erneuerbaren-Branche in Sachsen-Anhalt ist in Sorge. Und: Schwarz-rot zweckentfremdet Klima-Gelder. Immerhin machen die Erneuerbaren neue Rekorde. mehr... (taz.de, 11.9.26)

Will die CDU Sachsen-Anhalt nach dem AfD-Sieg unter Zwangsverwaltung stellen? Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt zweifelt Kanzler Merz öffentlich an der „Bundestreue“ des Landes — noch bevor die AfD auch nur einen Tag regiert hat. Der Vorgang weckt ungute Erinnerungen an 1932 — kurz bevor die Weimarer Republik unterging (www.freitag.de, 11.9.26)

Düngung schädigt robuste Korallenriffe Korallen im Golf von Mexiko leiden durch Stickstoff aus dem Mississippi und extremer Hitze (www.mpg.de, 11.9.26)

Selbst gemischte Energydrinks lösen Herzrasen aus Energydrinks in Pulverform werden bei Kindern und Jugendlichen immer beliebter. Dabei ist die enthaltene Menge an Koffein oftmals viel zu hoch für die jungen Menschen. Nicht selten landen Teenager nach dem Konsum der selbst gemischten Getränke mit Herzrasen oder gar Panikattacken im Krankenhaus. (www.krone.at, 11.9.26)

Roman „Aus anderem Holz“ von Giuliano Musio: Pinocchio lügt nicht mehr Giuliano Musio verwandelt den Pinocchio-Stoff in einen hintersinnigen Roman über Identität, Erinnerung und einen Vater, der zu viel weiß und zu lange schweigt (www.freitag.de, 11.9.26)

Why we (mistakenly) think nobody else cares about climate change… and what we can do about it Underestimating other people's concern and support for action holds us back from tackling climate change. Why do we get this stuff wrong? And what can we do about it? CAST's Bella Zanin explores how smart communications and public engagement can help — but might not be sufficient on their own. (cast.ac.uk, 11.9.26)

Der Schweizer Rekordsommer 2026 in Zahlen Der diesjährige Sommer war der heisseste und trockenste seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1864 — nur ein nationaler Rekord wurde nicht gebrochen. (www.swissinfo.ch, 11.9.26)

Ein kleiner Verlag will den «ultimativen Skandal» inszenieren – und entlarvt damit den Schweizer Literaturbetrieb und sich selbst Der Th.-Gut-Verlag verkauft Geschichten. Mal zwischen Buchdeckeln, mal aus der Trickkiste. Denn am Ende gilt: Es gibt keine schlechte Presse. Eine kleine Posse. (www.nzz.ch, 11.9.26)

Schwarz-Rot kratzt am Klimafonds, was die AfD für die Energiewende in Sachsen-Anhalt bedeutet, Erneuerbaren-Rekord Am Plan, den Klima- und Transformations­fonds für Haushaltslöcher anzuzapfen, wächst die Kritik. Die AfD will von Sachsen-Anhalt aus gegen Klimapolitik schießen. Die Ökostrom-Produktion erreicht einen neuen Spitzenwert. - (klimareporter.de, 11.9.26)

Gute Momente: Mely Kiyak erzählt Geschichten Gute Momente sind schön oder rätselhaft, heiter oder schwermütig. Unsere Autorin macht das, was Schriftsteller am besten können: das Leben besingen. (www.zeit.de, 11.9.26)

Mutmaßlicher Stromnetz-Saboteur: 160 Ziele in Deutschland Nach der Festnahme von Daniel V. übernimmt die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen. Der Verdächtige soll allein hinter den Angriffen auf das Stromnetz stecken. mehr... (taz.de, 11.9.26)

Surfen in der Limmat: Zürcher Stadtrat will keine stehende Welle beim Kraftwerk Letten Eine künstliche Welle ist laut Stadtrat technisch, ökologisch und rechtlich kaum bewilligungsfähig. Die Stromproduktion und das Flussbad hätten Vorrang vor dem Surfvergnügen. (www.tagesanzeiger.ch, 11.9.26)

Düngung schädigt robuste Korallenriffe Korallen im Golf von Mexiko leiden durch Stickstoff aus dem Mississippi und extremer Hitze (www.mpg.de, 11.9.26)

Klimaschutz: CDU-Haushälter blockiert Milliardenversprechen von Merz Der Kanzler hat nach dem Klimagipfel in Brasilien eine Milliarde Euro zum Schutz des Regenwaldes zugesagt. Ein Parteikollege will das Projekt nun stoppen. Es passe nicht in die Zeit. (www.sueddeutsche.de, 11.9.26)

Weniger Fleisch, mehr Gemüse – Wie die Ernährungsinitiative die Landwirtschaft verändern würde Die Ernährungsinitiative will den Schweizer Selbstversorgungsgrad auf 70 Prozent erhöhen. Wie ginge das? (www.srf.ch, 11.9.26)

Elektroautos: Drei Tonnen auf Rädern Sie sollen schneller laden, weiter fahren – und werden immer schwerer. Auch bei Elektroautos läuft die Aufrüstungsspirale. Doch der Leistungsexzess hat einen Sinn. (www.zeit.de, 11.9.26)

Stellenabbau in Winterthur: Stadtpräsident Fritschi über US-Konzern: «Bisher haben wir uns leider nicht gefunden» Zimmer Biomet habe den geplanten Abbau mit hohen Produktionskosten begründet, sagt Stadtpräsident Stefan Fritschi. Die Jungfreisinnigen fordern derweil tiefere Steuern, die SP will «maximalen politischen und öffentlichen Druck». (www.tagesanzeiger.ch, 11.9.26)

Energieversorgung: Die Gasspeicher sind leer. Katherina Reiche könnte sich verzocken Schon jetzt ist klar, dass sich Füllstände nicht mehr auf das Niveau der Vorjahre werden bringen lassen. Es könnte eng werden – nicht nur für die Wirtschaftsministerin. (www.sueddeutsche.de, 11.9.26)

Energiezukunft braucht Gemeinschaft: Erkenntnisse der 5. SWEET-Konferenz Die Technologien für den Umbau des Energiesystems sind weitgehend vorhanden. Ob sie sich auch durchsetzen, entscheidet jedoch unter anderem die Gesellschaft. Wie soziale Innovationen dazu beitragen können, den Weg zu Netto-Null zu ebnen, wurde an der Paneldiskussion der fünften SWEET-Konferenz vom 1. September 2026 in Bern diskutiert. | Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Gesellschaft, Forschung und Verwaltung diskutierten anhand der Ergebnisse von einzelnen Konsortien, der SWEET-Synthese (siehe Kasten) und der Paneldiskussion, wie sich neue Lösungen für die Energiezukunft erfolgreicher in Alltag, Wirtschaft und Politik verankern lassen. (energeiaplus.com, 11.9.26)

Die intelligente automatische Tür Menschen gehen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit durch Türen. Herkömmliche Türsysteme öffnen und schliessen immer für eine vordefinierte Zeit, was unnötigen Energieverbrauch und Materialverschleiss verursacht. MotionIQ von dormakaba ist das intelligente Türsystem, das sich automatisch den individuellen Bewegungsmustern anpasst und sowohl bei Drehflügel- als auch bei Schiebetüren für mehr Effizienz und Nachhaltigkeit bei geringeren Kosten sorgt. (baurundschau.ch, 11.9.26)

Leitfaden von RSF zu Cybersicherheit Wie sich Medienschaffende konkret gegen digitale Angriffe und Überwachung schützen können, erklärt ein neuer Leitfaden von Reporter ohne Grenzen. (investigativ.ch, 11.9.26)

Grüne wollen rasch Klimagesetz und Hitzeschutz Die Grünen drängen auf ein Klimaschutzgesetz mit verbindlichen Zielen, einen engagierten Kampf gegen die Trockenheit und Hitzeschutzmaßnahmen als Vorbereitung auf den kommenden Sommer. | In der von ihnen beantragten Sondersitzung des Nationalrats am Montag werden sie dafür einen Dringlichen Antrag einbringen. In einer Pressekonferenz heute warf Partei- und Klubchefin Leonore Gewessler der Bundesregierung Untätigkeit vor, während die FPÖ die Menschen sogar verhöhne. (orf.at, 11.9.26)

Kampagnenforum: 25 Jahre Campaigning für den guten Zweck – PR/Corporate Die Zürcher Kommunikations- und Beratungsagentur hat am Donnerstagabend ihr Jubiläum gefeiert. Aus einem 2001 gegründeten Spezialisten für politische und gesellschaftliche Kampagnen ist ein Beratungs- und Umsetzungsunternehmen für Non-Profit-Organisationen, Verbände und Behörden geworden. (www.persoenlich.com, 11.9.26)

Der Protest auf Kosten der Demokratie und die Suche nach Antworten Sachsen-Anhalt hat gewählt und der Schock sitzt tief. Die AfD zu wählen wird zwar keine Probleme lösen, sondern neue entstehen lassen. Doch die Trotz-Wahl wirft auch Fragen nach den echten Alternativen auf, die unzufriedenen Bürgern bleiben. (hpd.de, 11.9.26)

We.Publish – Das Ökosystem unabhängiger Medien Der Klimawandel bescherte Zürich nicht nur einen Rekordsommer, sondern auch Kosten in Millionenhöhe. Wie der grüne Regierungsrat Martin Neukom trotz Hitze einen kühlen Kopf behalten konnte und warum er weiterhin am Klimaziel des Kantons festhält, erklärt er im Interview. (tsri.ch, 11.9.26)

25 Jahre nach 9/11: Wie Donald Trump die Ruinen von „Ground Zero“ für sich nutzt Vor 25 Jahren stürzten die Twin Towers ein — seither hat US-Präsident Donald Trump die Ruinen von Ground Zero zu seinem persönlichen Mythos gemacht. Nun wähnt er sich erneut in einem Kampf zwischen himmlischen und dämonischen Mächten (www.freitag.de, 11.9.26)

D: Benediktinerin Rath ruft Christen zu Einsatz für Demokratie auf - - Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ruft die Benediktinerin Philippa Rath Christinnen und Christen dazu auf, sich entschieden für Menschenwürde, Demokratie und ein friedliches Zusammenleben einzusetzen. Dabei sieht sie jeden Einzelnen in der Verantwortung. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 11.9.26)

Hagelsturm vom 28. August: Warum sind die Solarmodule so unterschiedlich stark beschädigt? Ob an Autos oder auf Hausdächern: Der Hagel über Bülach und Winterthur hat grosse Schäden verursacht. Doch ein Schadensmuster wirft Fragen auf. (www.tagesanzeiger.ch, 11.9.26)

KOMMENTAR - Das Zürcher Urteil gegen einen Hacker zeigt: Erfolge sind möglich – wenn die Ermittler ihre Kräfte auf Cyberkriminelle fokussieren Cyberkriminelle sind eine Bedrohung. Die Verurteilung eines Ukrainers zu zwölf Jahren Haft zeigt, dass die Bekämpfung möglich ist. Doch es braucht mehr Ressourcen. Sonst kapituliert der Rechtsstaat. (www.nzz.ch, 11.9.26)

PODCAST «NZZ WEEKEND» - «Das Geld wird von der Klimapolitik weggenommen, um alles ins Militär fliessen zu lassen», sagt Grünen-Präsidentin Lisa Mazzone Die ehemalige Genfer Ständerätin über ihr Feindbild Umweltminister Rösti, das männliche Wettrüsten, böse Botschaften im Briefkasten und die FDP-Wurzeln ihrer Familie. (www.nzz.ch, 11.9.26)

Assisi: Franziskanisches Jubiläumsjahr erreicht Höhepunkt - - Am 3. Oktober feiert die katholische Kirche den 800. Todestag von Franz von Assisi. Im italienischen Umbrien, wo der Ordensgründer geboren wurde und starb, erreichen die Jubiläumsfeiern rund um seinen Todestag ihren Höhepunkt. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 11.9.26)

Auf der Jagd nach dem Marienkäfer IP-Suisse lanciert die Kampagne «Die Natur des Einkaufs», die Einkaufssituationen im Stil einer Naturdokumentation inszeniert. Migros unterstützt sie als langjährige Partnerin. (www.persoenlich.com, 11.9.26)

Brunaupark: CS-Pensionskasse hält an Neubauprojekt fest – trotz mehreren Absagen Schon zweimal haben Gerichte den Ersatzneubau Brunaupark nahe der Zürcher Allmend gestoppt. Trotzdem hält die Pensionskasse der Credit Suisse am Grossprojekt fest. Ende Jahr will die Eigentümerin einen dritten Anlauf nehmen. (tsri.ch, 11.9.26)

Caravan Salon in Düsseldorf: Ist das noch Camping? Die Caravaning-Messe präsentiert Wohnmobile mit Massagesesseln und Wäschetrockner. Komfort statt Naturnähe liegt im Trend. Sogar Durchschnittsverdiener haben etwas davon. (www.zeit.de, 11.9.26)

Lohnpolitik: IG Metall stimmt sich auf „moderate“ Forderung ein - In zwei Wochen beginnt die große Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie. Eine Umfrage der Gewerkschaft zeigt: Die Hälfte der Beschäftigten wäre mit einer moderaten Lohnforderung zufrieden. - (www.faz.net, 11.9.26)

Gewessler stellt Regierung Klima-Ultimatum Die versprochene Vorlage für das neue Klimaschutzgesetz lässt weiter auf sich warten. Jetzt zitieren die Grünen die Regierung zu einer Sondersitzung ins Parlament und wollen die Koalition zu einem öffentlichen „Klimatest“ zwingen. (www.krone.at, 11.9.26)

Emissionshandel: Industrie soll stärker entlastet werden - Brüssel will die Klimaschutzlasten für die Industrie senken, knüpft das aber an Bedingungen. Wichtige Kräfte fordern nun weitere Entlastungen. - (www.faz.net, 11.9.26)

"Elektroautos machen den Strom billig" Die kriselnde deutsche Autoindustrie hat noch Chancen, das Steuer gegenüber der chinesischen Konkurrenz wieder herumzureißen, sagt Herbert Diess. Der frühere VW-Chef über Pkw als Speicher, kostenlose Energie und seinen Abschied vom Ferrari. - (klimareporter.de, 11.9.26)

Influencerinnen kämpfen gegen Deepfakes – nominiert für den Prix Courage Fünf Influencerinnen erstatten Anzeige gegen Männer, die Deepfakes von ihnen erstellt haben. Trotz geringer Chance auf ernsthafte Konsequenzen für die Täter. Dafür sind Agnes, Faye, Nathi, Alisha und Franny für den Prix Courage nominiert. (www.beobachter.ch, 11.9.26)

Klimawandel erhöht die Gesundheitsrisiken in Europas Städten Hitze, Infektionsrisiken und Pollen nehmen zu (www.scinexx.de, 11.9.26)

Strombasierte Wärme darf nicht benachteiligt werden Die vorgeschlagene Reform der Netzentgeltsystematik stuft Elektrokessel und Großwärmepumpen als Großverbraucher ein, die deutlich höhere Netzentgelte tragen müssen. Den Fernwärmemix würden Power-to-Heat-Anlagen mit Kosten belasten. (www.energiezukunft.eu, 11.9.26)

Hitze und Trockenheit – Grundwasser unter Druck: Wissenschaft verlangt Strategie Die Akademie der Wissenschaften fordert, das Grundwasser besser vor Trockenheit zu schützen. (www.srf.ch, 11.9.26)

Elektromobilität: Baut Deutschland die falschen Ladesäulen? Der Erfolg der E-Mobilität hängt nicht nur von den Fahrzeugen, sondern auch von der Ladeinfrastruktur ab. Je mehr Ladesäulen, desto besser - das war lange die Devise. Doch stimmt das noch? Von Thomas Eckert.[mehr] (www.tagesschau.de, 11.9.26)

Traum vom Haus Jan Grossarth analysiert, warum Wohnbauten trotz Fortschritt oft austauschbar wirken, und verbindet Baukultur mit Nachhaltigkeit und Identität. (nbau.org, 11.9.26)

Künstliche Intelligenz: Neue Werbung in Chat-GPT: Das sollten Sie zum Schutz der Privatsphäre jetzt tun Open AI schaltet in der Gratisversion von Chat-GPT neu Werbung. Zur Personalisierung der Anzeigen werden unter Umständen auch die Chats herangezogen. So kriegen Sie die Kontrolle. (www.tagesanzeiger.ch, 11.9.26)

Wohnungsnot und Verdichtung: Am Anfang hiess es: Spinnt ihr? Jetzt schafft Flawil, woran sich Zürich abmüht In der Schweiz harzt es beim verdichteten Bauen. Nicht so in Flawil: Mit einem neuen Konzept überzeugt die Gemeinde ihre Bevölkerung. Wie haben sie das geschafft? (www.tagesanzeiger.ch, 11.9.26)

INTERVIEW - «Was sich progressiv zeigt, hat auch immer eine reaktionäre Seite», sagt der Pop-Kritiker Jens Balzer Techno-Euphorie und radikale Individualisierung: Das neue Millennium sollte eine bessere Zukunft bringen. Stattdessen wurden in den nuller Jahren die Grundlagen für Überwachung, politische Polarisierung und neue religiöse Sehnsüchte gelegt, sagt Autor Balzer. (www.nzz.ch, 11.9.26)

Untauglich zur Demokratie? Die AfD ist auf Siegeskurs in Ostdeutschland. Im Westen denken sie, die DDR habe Menschen mit einer Schwäche für autoritäre Parteien hervorgebracht. Das ist naiv. (www.nzz.ch, 11.9.26)

PODCAST «NZZ QUANTENSPRUNG» - Gibt es Aliens? Das Licht ferner Planeten könnte die erste Spur von Leben im All enthalten Die ETH Zürich und das Seti-Institut suchen nach ausserirdischen Zivilisationen. Sie wollen verstehen, ob die Menschheit im Universum einzigartig ist – oder doch die Regel. (www.nzz.ch, 11.9.26)

11. Sept 2001: Das Protokoll Minute für Minute Vor 25 Jahren teilt sich unsere Welt auf einen Schlag in ein Davor und ein Danach. Die 9/11-Anschläge in den Vereinigten Staaten sind einer der wichtigsten historischen Wendepunkte unserer Zeit. Lesen Sie die Chronologie eines Tages, den niemand jemals vergessen wird. (www.krone.at, 11.9.26)

Frei vermisst Journalisten, die „Reden länger als zehn Sekunden anhören und politisch einordnen“ Journalisten würden Reden laut dem Unionsfraktionschef zwar häufig nicht gut einordnen, sei aber notwendig. In vielen Regionen Deutschlands würde „Landespolitik nicht mehr richtig begleitet“. Von seiner Partei fordert Thorsten Frei mehr „Klarheit in dem, was wir tun“. (www.welt.de, 11.9.26)

PV-Installation: Neu gefasste Vereinbarung stärkt Zusammenarbeit - - Die aktualisierte PV-Vereinbarung definiert ab 2026 verbindliche Standards für die Installation von Photovoltaik-Anlagen. Mit neuen Gewerken, klaren Zuständigkeiten und abgestimmten Qualifikationen werden Arbeitsschutz, Qualität und Effizienz weiter optimiert. - - (www.geb-info.de, 11.9.26)

Earth just had its hottest August on record The intensifying super El Niño, combined with global warming, is favored to make 2026 the hottest year on record, with 2027 expected to be even hotter. (yaleclimateconnections.org, 11.9.26)

Bundesamt für Umwelt: Albert Rösti wird der Klimakrise nicht gerecht Der Hitzesommer 2026 hat viele Rekorde gebrochen. Höchste Zeit, endlich Massnahmen zu ergreifen, könnte man meinen. Wer dabei aber auf Umweltminister Albert Rösti setzt, wird bitterböse enttäuscht. Dafür meldet sich der Klimastreik mit schweizweiten Protesten zurück. | «Eine derart heftige Hitze hätte ich nicht erwartet», sagte Umweltminister Albert Rösti Anfang August gegenüber dem Tagesanzeiger. Viele mussten sich erst einmal die Augen reiben bei dieser Schlagzeile. Die Frage liegt auf der Hand: Wie kann es sein, dass der Schweizer Umweltminister, der die Studienlage aus den Klimawissenschaften eigentlich kennen sollte, zu einer solchen Aussage kommt? Doch Rösti hat schon des Öfteren bewiesen, dass er die Klimaerhitzung nicht mit der angebrachten Priorität behandelt. | Unter dem Motto «Kein 50 °-Sommer!» ruft der Klimastreik Schweiz, gemeinsam mit über 130 Organisationen, zu dezentralen Demonstrationen im ganzen Land auf. (direkt-magazin.ch, 11.9.26)

Caterina Melliger wird neue Chefredaktorin des «Forum» Nach dem Stellenwechsel des bisherigen Co-Chefredaktors Thomas Binotto hat der Stiftungsrat des Forum Caterina Melliger zur neuen Chefredaktorin gewählt. Sie übernimmt die publizistische Leitung des Magazins der Katholischen Kirche im Kanton Zürich im Oktober 2026. | Caterina Melliger ist Journalistin und Redaktorin mit Führungserfahrung in Redaktion und Kommunikation. Zuletzt war sie Chefredaktorin des Magazins «wir eltern». Davor leitete sie das Fachmagazin «Miss Moneypenny» und arbeitete unter anderem für swissICT, das Laufbahnzentrum der Stadt Zürich sowie verschiedene Zürcher überregionale Tages- und Wochenmedien. Sie hat an der Universität Zürich Geschichte, Kunstgeschichte und Spanische Literaturwissenschaft studiert und mit dem Lizentiat abgeschlossen. «Mit Caterina Melliger gewinnt das Forum eine ausgewiesene Journalistin mit Führungserfahrung, publizistischem Gespür und einem guten Verständnis für die Weiterentwicklung von Medienangeboten», sagt Andreas Rellstab, (www.forum-magazin.ch, 11.9.26)

The planet Mercury is shrinking far faster than we thought The planet's “wrinkles” give scientists a clue into how the world is contracting in size (www.scientificamerican.com, 11.9.26)

Eva Illouz: Die AfD ist hinter Juden und Muslimen her. Zeit, uns zu vereinen Eva Illouz blickt entsetzt auf den AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt: Was macht diesen deutschen Rechtsextremismus so viel erschreckender als andere in Europa? Die französische und jüdische Soziologin ruft zu einem mutigen Bündnis auf (www.freitag.de, 11.9.26)

Transdisziplinär zur Energiestrategie 2050 der Energiestrategie 2050 will der Bund die Energieversorgung der Schweiz bis im Jahr 2050 auf erneuerbare Quellen umstellen und auf Effizienz trimmen. Die Forschung kann die Erreichung dieses Ziels massgeblich unterstützen, wenn sie transdisziplinär ausgerichtet ist, wenn sie also nicht nur interessante wissenschaftliche Publikationen hervorbringt, sondern Ergebnisse, die tatsächlich zur Umsetzung der Energiestrategie 2050 beitragen. Wie das gelingen kann, erprobt das Bundesamt für Energie gegenwärtig im Forschungsförderinstrument SWEETER. Von den Erkenntnissen werden auch Förderprogramme in anderen Themenfeldern profitieren. | Lesen Sie den Fachartikel: „Transdisziplinär zur Energiestrategie 2050„ (energeiaplus.com, 11.9.26)

Fünf Fragen, die Planer von Rechenzentren jetzt beantworten müssen Deutschland verfügt über die ehrgeizigste Rechenzentren-Strategie Europas, zugleich jedoch über die komplexeste Regulierung. | Das Energieeffizienzgesetz (EnEfG) veranschaulicht, wie unzureichend abgestimmte politische Entscheidungen Unternehmen das Handeln erschweren können. | Das seit November 2023 geltende EnEfG definiert Effizienzanforderungen für Rechenzentren in Deutschland. Diese reichen von Schwellenwerten für die Power Usage Effectiveness (PUE) über Quoten für die Abwärmenutzung bis hin zum Umstieg auf erneuerbare Energien. | Für neue Anlagen, die nach dem 1. Juli 2026 in Betrieb gehen, bleibt der ehrgeizige PUE-Zielwert von 1,2 oder niedriger der maßgebliche Standard. Da der Gesetzgeber jedoch die erheblichen technischen Hürden der anfänglichen Hochlaufphase anerkennt, verdoppelt er die Übergangsfrist. Anstelle der bisherigen zweijährigen Frist haben Betreiber nun vier Jahre Zeit, um ihre Systeme auf maximale Effizienz abzustimmen. (www.it-daily.net, 11.9.26)

Axpo hofft auf KMU beim Ausbau der Windkraft Mit Windstrom erhielten KMU Planungs- und Versorgungssicherheit und die umstrittene Stromproduktionsform mehr Akzeptanz. (www.swissinfo.ch, 11.9.26)

9/11 bot neue geopolitische Perspektiven. Warum wurden sie vertan? Russland und die USA bilden eine Zweckallianz innerhalb der westlichen Anti-Terror-Koalition. Wladimir Putin besucht zwei Wochen nach 9/11 Deutschland und spricht vor dem Bundestag zu möglichen strategischen Allianzen (www.freitag.de, 11.9.26)

10.9.26

Ewigkeitschemikalie PFAS – Kanton St. Gallen verschärft PFAS-Kurs – Kritik vom Bauernverband Ein Brief des Kantons St. Gallen an die Bauern sorgt für Aufsehen. Die Zügel rund um PFAS werden angezogen. (www.srf.ch, 10.9.26)

Viel Vertrauen in der Schweiz – Was die Wissenschaft zur Demokratie beiträgt Die Wissenschaft geniesst in der Schweiz mehr Vertrauen als Polizei und Regierung. Was ist ihre Rolle in der Demokratie? (www.srf.ch, 10.9.26)

Martin Pfisters Rüstungsfonds – Zweite Kommission will weniger Mehrwertsteuer für Rüstungsfonds Der Bundesrat will die Mehrwertsteuer um 0.5 Prozentpunkte erhöhen. Eine weitere Ratskommission findet das zu viel. (www.srf.ch, 10.9.26)

Perspektiven aus Sachsen-Anhalt: Alles ist möglich, aber von links Mit Demokratie-Predigten lässt sich die AfD nicht bekämpfen. Wie stattdessen eine Politik aussehen könnte, die rassistische Spaltung überwindet. mehr... (taz.de, 10.9.26)

Starke Dürre lässt die heimischen Winzer dürsten Die starke Hitze treibt die Weinbauern Österreichs so früh wie nie zur Lese.  Nach einem heißen und trockenen Sommer fallen die Trauben vielerorts kleiner aus, auch die Ernte schrumpft. Doch ausgerechnet das könnte dem Jahrgang 2026 eine besondere Note verleihen ... (www.krone.at, 10.9.26)

BMW schraubt in Steyr schon an Wasserstoff-Motoren Nach dem Start der Serienproduktion von Elektro-Motoren wird im BMW-Werk in Steyr jetzt bereits der Bau der nächsten neuen Antriebe vorbereitet: Sogenannte Brennstoffzellensysteme, die mit Wasserstoff betrieben werden. Doch es gibt keine einzige Tankstelle dafür in Österreich – wie soll das funktionieren? (www.krone.at, 10.9.26)

Analyse zum AfD-Erfolg: Welches Rezept wirkt gegen Rechtspopulismus? Extreme Parteien gewinnen an Macht und bedrohen Wohlstand und Demokratie. Wie kann die Politik ihren Höhenflug stoppen? Das sind mögliche Lösungen. (www.tagesanzeiger.ch, 10.9.26)

Sind Flutkatastrophen wie im Himalaya auch in den Alpen möglich? Die Flut in Nepal und Tibet Ende August kostete Hunderte Menschen das Leben. Ausgelöst wurde das Unglück durch einen Felssturz. Ist eine vergleichbare Katastrophe auch in den Alpen möglich? Von Frank Bäumer.[mehr] (www.tagesschau.de, 10.9.26)

Dank Hitzesommer: Oltner Glacé-Firma Kalte Lust erreicht ihre Jahresziele schon im August Die Sommerhitze trieb den Glacé-Konsum in die Höhe. Die Oltner Herstellerin verzeichnet in allen Geschäftsbereichen zweistelliges Wachstum. (www.tagesanzeiger.ch, 10.9.26)

Ist Demokratie die beste Regierungsform? Die AK Vorarlberg bietet Schülern und Schülerinnen ein interaktives Spiel zum besseren Demokratieverständnis an und befragt anschließend die Schüler und Schülerinnen. Die Ergebnisse sind bemerkenswert.  (www.krone.at, 10.9.26)

Eine 9/11-Gedenkstätte, aber mit Guinness vom Fass 9/11-Serie: Nur einen Häuserblock von Ground Zero in Manhattan entfernt, dient O’Hara’s Pub als Denkmal für die Einsatzkräfte des 11. September. Es ist ein Ort der stillen Einkehr, um auf die Helden von damals anzustoßen. (www.krone.at, 10.9.26)

Hitze und Trockenheit – Diese Folgen hat der Rekordsommer 2026 Der diesjährige Sommer übertraf laut Meteoschweiz den Hitzesommer 2003 mit neuen Rekorden. Was das bedeutet. (www.srf.ch, 10.9.26)

EuGH-Urteil: Rückenwind für Verbraucherschützer gegen Vodafone - Im Streit über Preiserhöhungen von Vodafone hat nun der EuGH entschieden: Eine EU-Vorschrift zu Telekommunikationsverträgen schützt die Kunden, nicht die Unternehmen. - (www.faz.net, 10.9.26)

Syrien: Im Dienst an Gott und den Menschen inmitten von Krieg und Not - - In Damaskus ist sie als die Schwester bekannt, die das „Französische Krankenhaus" leitet. Seit vier Jahren ist Sr. Judita in Syrien tätig, wo sie gemeinsam mit ihrer Gemeinschaft ein katholisches Krankenhaus verwaltet. Sie spricht über die Ängste der Christen, die Abwanderung junger Menschen und die Hoffnung, die sie den Patienten jeden Tag zu vermitteln versuchen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 10.9.26)

Ewigkeitschemikalie aus der Klimaanlage Deutsche Autobauer halten am umstrittenen Kältemittel 1234yf fest, obwohl es eine wahrscheinlich fortpflanzungsgefährdende Chemikalie hervorbringt. Die Deutsche Umwelthilfe wirft allen Konzernen außer VW und BYD Untätigkeit vor.  - (klimareporter.de, 10.9.26)

Klimaschutz im Bau: Architekten fordern Abriss-Stopp Ein Bündnis kritisiert vor der Bauministerkonferenz die hohen Emissionen in der Baubranche. Alternativen zu Neubauten sind möglich und nötig. mehr... (taz.de, 10.9.26)

Elektrorad Fastlane 10: Angeblich für Angeber - Das Fastlane 10 ist ein Rennrad mit leichter elektrischer Unterstützung. Ob das zu Fahrern mit sportlichem Ehrgeiz passt, muss sich auf der Straße zeigen. - (www.faz.net, 10.9.26)

25 Jahre nach Terroranschlag – «Bei 9/11 wird bis heute mit unterschiedlichen Ellen gemessen» 25 Jahre nach 9/11 fordert der österreichische Autor Robert Menasse: Wir müssen endlich die richtigen Fragen stellen. (www.srf.ch, 10.9.26)

Daimler Truck investiert in großem Stil in Wasserstoff-Technologie Daimler Truck investiert mehrere Hundert Millionen Euro in Wasserstoff-Technologie für Lkw. Allerdings fährt der DAX-Konzern zweigleisig - auch die E-Technologie bleibt eine Option. Insgesamt soll die Klimabilanz verbessert werden.[mehr] (www.tagesschau.de, 10.9.26)

Vatikan-Pressekonferenz zu neuem Papst-Umweltpreis - - Die neue Ehrung „Pope Leo XIV Sustainability Medal“ wurde von der US-amerikanischen Villanova-Universität, die das Kirchenoberhaupt früher selbst besucht hatte, ausgelobt. Der Papst wird sie am kommenden 13. Oktober erstmals persönlich überreichen. Wer der erste Preisträger ist, soll am 14. September bei einer Pressekonferenz im Vatikan bekanntgegeben werden. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 10.9.26)

Demokratie-Monitor 2026: Mehrheit wünscht sich mehr Mitsprache bei politischen Entscheidungen »Von Demokratie-Müdigkeit kann keine Rede sein«: Laut einer Studie befürworten knapp zwei Drittel Bürgerdialoge. Mit Angeboten auf Bundesebene ist jeder Zehnte zufrieden. (www.zeit.de, 10.9.26)

Kampf gegen die Algorithmus-Sucht: In Australien sollen die über 16-Jährigen selbst bestimmen, was sie auf Social Media sehen Die Regierung von Anthony Albanese hat ein weiteres Gesetz auf den Weg gebracht, um Social-Media-Plattformen einzuhegen. Den Techkonzernen drohen Millionenbussen. (www.tagesanzeiger.ch, 10.9.26)

UNICEF: Klimabedingter Schulausfall trifft jedes zehnte Kind Stürme waren 2025 die häufigste Ursache dafür, dass Schüler nicht wie gewohnt lernen konnten. Aber auch Überschwemmungen und Hitzewellen brachten die Unterrichtspläne durcheinander. (www.dw.com, 10.9.26)

„Frieden entsteht nicht von selbst“ – Bischof Kopania über Dialog, Erinnerung und Verantwortung Nach seiner Reise nach Bosnien und Herzegowina spricht EKD-Auslandsbischof Frank Kopania über Srebrenica, interreligiösen Dialog, Islamfeindlichkeit und die Verantwortung der Religionen für Frieden und gesellschaftlichen Zusammenhalt. (www.ekd.de, 10.9.26)

D: Bischof Wilmer mahnt zu Verantwortung für Demokratie - - Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Heiner Wilmer, hat die Kirchen zu einem entschiedenen Einsatz für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt aufgerufen. Beim St. Michael-Jahresempfang in Berlin warnte er vor Desinformation und völkischem Gedankengut. Auch beim Umgang mit Künstlicher Intelligenz dürfe der Mensch seine eigene Urteilskraft nicht aus der Hand geben. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 10.9.26)

Whitepaper deckt teure Markenlücken auf Vay Communications und die Ideenfabrik zeigen, wo Markenversprechen im Kundenalltag scheitern. (www.persoenlich.com, 10.9.26)

Korallen als Klimaarchiv: Hinweise auf stärkere El Niños Aufzeichnungen der letzten Jahrzehnte zeigen häufig auftretende und starke El Niños. Forschende fragten sich: Ist das normal oder könnte der Klimawandel damit zu tun haben? Korallen liefern nun deutliche Hinweise. (www.dw.com, 10.9.26)

Grosse Pläne der Firma Synhelion: Nachhaltiges Kerosin aus der marokkanischen Wüste Die Luftfahrt muss klimaneutral werden und braucht deshalb CO2-freien Treibstoff. Eine riesige Anlage in Nordafrika bringt dieses Ziel einen kleinen Schritt näher. (www.tagesanzeiger.ch, 10.9.26)

Armee-Gelder über die Mehrwertsteuer: Die Sicherheitspolitische Kommission des Ständerats will den Fonds von der Mehrwertsteuer trennen Verteidigungsminister Martin Pfister möchte die Mehrwertsteuer über einen Zeitraum von zwölf Jahren um 0,5 Prozent erhöhen. Damit soll ein Rüstungsfonds finanziert werden. Der Ständerat will nur 0,2 Prozent, genauso die SiK-S. (www.nzz.ch, 10.9.26)

Satellit FLEX macht Photosynthese weltweit sichtbar Pflanzen leuchten, wenn sie Photosynthese betreiben, allerdings so schwach, dass kein menschliches Auge das Signal wahrnimmt. Die ESA-Mission FLEX will genau dieses Leuchten ab dem 15. September 2026 erstmals weltweit aus dem Orbit kartieren. Der Satellit misst, wie aktiv Pflanzen Sonnenenergie in Biomasse umwandeln, und zeigt Trockenstress oder Hitzeschäden oft schon, bevor Blätter sichtbar welken. Damit könnten Forscher:innen künftig frühzeitig erkennen, wo Wälder unter Wassermangel leiden oder Ernten durch Hitze gefährdet sind. Das Forschungszentrum Jülich begleitet die Mission seit ihrer Auswahl im Jahr 2015 und bereitet die spätere Nutzung der Daten vor. (www.trendsderzukunft.de, 10.9.26)

August bricht weltweiten Monats-Wärmerekord Auch die Oberfläche der Weltmeere außerhalb der Polarregionen war so warm wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen. Die UN sprechen von einem "Preis für die Abhängigkeit der Menschheit von fossilen Brennstoffen". (www.dw.com, 10.9.26)

Mikroplastik in der Schweiz: So viel Mikroplastik gelangt aus der Luft in Böden und Gewässer Lose Fasern aus Funktionskleidung, weggeworfene PET-Flaschen oder zurückgelassene Verpackungen: Gelangen solche Kunststoffmaterialien in die Umwelt, bleiben sie dort oft lange erhalten. UV-Strahlung, Niederschläge und Ozon machen sie spröde — und mit der Zeit zerfallen sie durch mechanische Kräfte in immer kleinere Teilchen. Vom Wind aufgewirbelt werden sie über die Atmosphäre weitertransportiert. Wie viel Mikroplastik auf diesem Weg in der Schweiz wieder auf Böden und Gewässer gelangt, war bisher unklar. | Forschende der Empa haben dies zusammen mit Kolleginnen und Kollegen der Eawag und von Agroscope nun erstmals systematisch erfasst. Hochgerechnet auf Gebiete unterhalb von 2000 Metern Höhe lagern sich in der Schweiz laut der vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) unterstützten Studie jedes Jahr rund 219 Tonnen Mikroplastik ab. Besonders relevant sind dabei «sensible» Flächen: Die Forschenden schätzen, dass jährlich etwa 78 Tonnen auf landwirtschaftliche Flächen und rund 10 Tonnen (www.admin.ch, 10.9.26)

Wie viel Mikroplastik über die Atmosphäre hierzulande in die Umwelt gelangt, haben Empa-Forschende gemeinsam mit Forschenden der Eawag und von Agroscope erstmals systematisch untersucht. Das Ergebnis: Jährlich werden Böden und Gewässer mit mehr als 200 Tonnen Plastikpartikel belastet. Davon landen etwa zwei Fünftel auf landwirtschaftlichen Flächen und in Seen und Flüssen. | Lose Fasern aus Funktionskleidung, weggeworfene PET-Flaschen oder zurückgelassene Verpackungen: Gelangen solche Kunststoffmaterialien in die Umwelt, bleiben sie dort oft lange erhalten. UV-Strahlung, Niederschläge und Ozon machen sie spröde — und mit der Zeit zerfallen sie durch mechanische Kräfte in immer kleinere Teilchen. Vom Wind aufgewirbelt werden sie über die Atmosphäre weitertransportiert. Wie viel Mikroplastik auf diesem Weg in der Schweiz wieder auf Böden und Gewässer gelangt, war bisher unklar. | Forschende der Empa haben dies zusammen mit Kolleginnen und Kollegen der Eawag und von Agroscope (www.admin.ch, 10.9.26)

Drei weitere Aktionspläne stärken den Umweltschutz beim VBS Das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) baut sein Umweltmanagement weiter aus. In drei neuen Aktionsplänen legt es sein Engagement in den Bereichen Lärm, Strahlenschutz und Nichtionisierende Strahlung fest. Nach der Genehmigung durch Bundesrat Martin Pfister beginnt nun deren Umsetzung. Die Aktionspläne Lärm, Strahlenschutz und Nichtionisierende Strahlung konkretisieren die Umweltziele des VBS bis 2035: Ziel ist es, Lärm so weit wie möglich zu reduzieren und gleichzeitig die Akzeptanz der Bevölkerung für unvermeidbaren Lärm zu fördern. Vermeidbare radioaktive und nichtionisierende Strahlenbelastungen sollen bestmöglich verhindert werden. | Die drei Aktionspläne definieren jeweils Vision, Ziele und Massnahmen und ergänzen die bereits bestehenden Aktionspläne Energie und Klima (2021), Biodiversität (2023), Boden und Altlasten (2024), Umweltausbildung (2024), Luftreinhaltung (2024) und Wasser (2024). (www.vbs.admin.ch, 10.9.26)

Bundesrat hält an bestehenden Lärmschutzvorschriften für militärische Schiessplätze fest Die aktuellen Lärmschutzvorschriften tragen den Besonderheiten des militärischen Schiessbetriebs bereits Rechnung. Sie müssen nicht angepasst werden, obwohl die Armee angesichts der Bedrohungslage vermehrt Schiesstrainings durchführt. Die Ausbildung der Armee wird bei Bedarf mit den im Umweltrecht vorgesehenen Ausnahmemöglichkeiten sichergestellt. Zu diesem Schluss kommt der Bericht «Überprüfung der Lärmschutzvorschriften für militärische Waffen-, Schiess- und Übungsplätze» in Erfüllung des Postulats 24.3811 der Sicherheitspolitischen Kommission des Ständerates vom 25. Juni 2024, den der Bundesrat in seiner Sitzung vom 9. September 2026 gutgeheissen hat. Indem er an den bestehenden Vorschriften festhält, schafft der Bundesrat Rechts- und Planungssicherheit für Armee, Bevölkerung und Behörden. (www.admin.ch, 10.9.26)

Schienengüterverkehr trotz positiver Wirtschaftsentwicklung unter Druck Die Bahn hat im ersten Halbjahr 2026 mehr Güter durch die Alpen transportiert als im Vorjahr. Das Wachstum fiel mit 3,1 Prozent jedoch weniger hoch aus als im Strassentransport. Der Anteil der Bahn am alpenquerenden Güterverkehr ging leicht zurück und beträgt neu 68 Prozent. Der Einzelwagenladungsverkehr in der Fläche transportierte im gleichen Zeitraum 8 Prozent weniger beladene Wagen. Das zeigen die Semesterberichte des Bundesamts für Verkehr (BAV) zu den beiden Verkehrsarten. | Beim Güterverkehr durch die Alpen profitierten im ersten Halbjahr 2026 sowohl Strasse als auch Schiene von der positiven Wirtschaftsentwicklung und einem wachsenden Gesamtmarkt. Dabei fiel der Zuwachs auf der Strasse deutlich höher aus als auf der Schiene. Der Bahnanteil am gesamten alpenquerenden Güterverkehr in der Schweiz betrug im ersten Halbjahr 68 Prozent, das sind 0.9 Prozentpunkte weniger als im ersten Semester 2025. Die Zahl der Lastwagenfahrten durch die Alpen stieg im gleichen Zeitraum um rund 7 (www.bav.admin.ch, 10.9.26)

Mietverträge im Vonovia-Konzern: Mieterbund klagt erfolgreich gegen Stromklausel Der Wohnungskonzern drängte Mieter mit dem Mietvertrag auch gleich dazu, Strom einer eigenen Tochterfirma zu kaufen. Ein Gericht macht damit Schluss. mehr... (taz.de, 10.9.26)

USA: Kirchen gedenken 25 Jahre nach 9/11 der Opfer - - Mit Gottesdiensten und interreligiösen Feiern erinnern die Kirchen in den USA an diesem Freitag an die Opfer der Terroranschläge vom 11. September 2001. Zum 25. Jahrestag steht neben dem Gedenken auch ein Appell für Frieden und Hoffnung im Mittelpunkt. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 10.9.26)

In der Schweiz gibt's eine neue Adresse für Klimakommunikation. Die Menschen erreicht. Glückwunsch für apropos-clima — und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Euch! www.apropos-clima.ch @ccca.ac.at @k3-klimakongress.org @leadohm.bsky.social | @klimafakten.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 10.9.26)

Über 80 Organisationen fordern, Kindeswohl zum Maßstab der Klimapolitik zu machen | Breites Bündnis fordert besseren Schutz von Kindern vor den Folgen der Klimakrise. Hitze, Luftverschmutzung und die Folgen der Klimakrise belasten Kinder und Jugendliche besonders stark. Gleichzeitig tragen Heranwachsende am wenigsten zur Krise bei und sind am längsten von ihren Folgen betroffen. Vor diesem Hintergrund fordern 81 Organisationen Bund, Länder und Kommunen auf, das Kindeswohl konsequent zum Maßstab der Klima — und Anpassungspolitik zu machen. Getragen wird das gemeinsame Positionspapier von der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V. (KLUG), dem Kinderschutzbund, der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) und dem Bündnis Kinder- und Jugendgesundheit. | In ihrem gemeinsamen Positionspapier „Kindeswohl in der Klimakrise — achten, schützen, gewährleisten“ bündeln die Organisationen drei zentrale Forderungen: Klimaschutz konsequent umsetzen, Klimaanpassung kindgerecht gestalten und Kinder sowie Jugendliche verbindlich beteiligen. | Die Organisationen fordern unter anderem verbindliche Hitzeschutzkonzepte für Kitas und Schulen, (www.klimawandel-gesundheit.de, 10.9.26)

Leibniz-Gemeinschaft: Gebirgsbildung und Artenvielfalt Fossilien belegen: Gebirgsbildung und Niederschläge machten den Osten Tibets schon vor rund 39 Millionen Jahren zu einem artenreichen Lebensraum. | Ein chinesisch-deutsches Forschungsteam unter Beteiligung von Senckenberg-Forscher Prof. Dr. Andreas Mulch hat untersucht, wann und unter welchen Bedingungen sich die außergewöhnliche Biodiversität im Osten Tibets entwickelte. Die im Fachjournal „Nature Communications Earth & Environment“ veröffentlichte Studie zeigt, dass bereits vor rund 39 Millionen Jahren artenreiche Säugetiergemeinschaften in Höhenlagen von etwa 3.400 Metern lebten. Die Fossilien gehören zur bislang ältesten direkt datierten känozoischen Säugetierfauna des Tibetplateaus. Die Ergebnisse zeigen, dass die Gebirgshebung und die damit verbundenen klimatischen Veränderungen entscheidend zur Entstehung der frühen Hochgebirgs-Biodiversität beitrugen. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 10.9.26)

67 // Prof. Dr. Dirk Messner – Warum ist Nichtstun teurer als Klimaschutz? Als Präsident des Umweltbundesamtes beschäftigt sich Prof. Dr. Dirk Messner mit zentralen Fragen der Klima- und Umweltpolitik und der nachhaltigen Transformation. Im Gespräch mit Anja Backhaus erklärt er, warum Klimaschutz gerade jetzt nicht aus dem Blick geraten darf und weshalb nachhaltige Entwicklung eine Voraussetzung für langfristigen Wohlstand und gesellschaftliche Stabilität ist. Sein Ansatz: Nicht zu handeln ist langfristig teurer als zu handeln. Gleichzeitig muss Veränderung so gestaltet werden, dass sie Menschen mitnimmt und nicht überfordert. | Messner spricht darüber, wie Klimaschutz stärker mit Lebensqualität, Gesundheit und Sicherheit verbunden werden kann. Er erklärt, warum es eine Modernisierung des Staates und weniger Bürokratie bei gleichzeitig ambitionierten Umweltzielen braucht. Auch die globale Perspektive spielt eine zentrale Rolle. Internationale Zusammenarbeit, private Investitionen und nachhaltige Entwicklung müssen zusammengedacht werden, (allianz-entwicklung-klima.de, 10.9.26)

Klimakammern am Campus Weihenstephan Am Campus Freising-Weihenstephan der TUM stehen acht Klimakammern — was sind Klimakammern und woran wird hier geforscht? Der Bayerische Rundfunk spricht im Beitrag mit Forschenden und dem wissenschaftlichen Leiter der Klimakammern. (www.tum.de, 10.9.26)

Philipp Jessen: Social Media als Schlüssel zum politischen Erfolg Autor und Kommunikationsexperte Philipp Jessen bescheinigt den Parteien der Mitte fehlendes Gespür für die sozialen Medien. | Trotz ihrer Ressourcen seien diese nicht in der Lage, die Plattformen richtig zu bespielen, sagte Jessen der Deutschen Presse-Agentur in einem Interview zu seinem neuen Buch «Shitfluencer». Das Argument, komplexe politische Lösungen ließen sich nicht in kurzen Beiträgen erklären, bezeichnete er als «Schwachsinn». Die AfD sei erfolgreich darin, Menschen mit Themen aus ihrem Alltag anzusprechen: «Die AfD holt die Leute da ab, wo sie sind.» (www.it-daily.net, 10.9.26)

Big Tech giert nach Gedanken: Ist unser Gehirn noch sicher? Gehirn-Computer-Interfaces versprechen Hoffnung für viele Menschen, doch was bedeutet das für den Datenschutz? Wie sicher sind unsere intimsten Gedanken noch in einer futuristischen KI-Welt? | Wie sieht die Zukunft aus? Über diese Frage rätseln viele von uns. Ein mögliches Szenario ist, dass eines Tages eine Art Mensch-Maschine-Interface eingesetzt wird, um unser Gehirn mit der Außenwelt verbinden zu können. Sogenannte Gehirn-Computer-Interfaces (BCI) tragen bisher nur weniger als 100 Menschen. Das Potenzial ist dennoch groß. | So ermöglichten 253 auf der Gehirnoberfläche platzierte Elektrode bei der gelähmten Patientin Ann Johnson etwa wieder eine Teilnahme am Leben. Sie kann damit über einen Avatar und eine verbundene Sprachausgabe bis zu 78 Wörter pro Minute sprechen. Das dahinterliegende Decodierungssystem entstand an der Universität Texas und benötigte lediglich 16 Stunden Podcasts als Training. (www.basicthinking.de, 10.9.26)

Mikroplastik in der Schweiz | So viel Mikroplastik gelangt aus der Luft in Böden und Gewässer Wie viel Mikroplastik über die Atmosphäre hierzulande in die Umwelt gelangt, haben Empa-Forschende gemeinsam mit Forschenden der Eawag und von Agroscope erstmals systematisch untersucht. Das Ergebnis: Jährlich werden Böden und Gewässer mit mehr als 200 Tonnen Plastikpartikel belastet. Davon landen etwa zwei Fünftel auf landwirtschaftlichen Flächen und in Seen und Flüssen. (www.empa.ch, 10.9.26)

INTERAKTIV - Gas viermal so teuer wie vor der Energiekrise, auch Haushalte zahlen mehr – die aktuellen Zahlen zur Energieversorgung in Deutschland Wie wirken sich Energiewende und globale Krisen auf Strom- und Gaspreise in Deutschland aus? Hier gibt es jeden Tag die aktuellen Zahlen. (www.nzz.ch, 10.9.26)

Welche Rolle Wasserstoff für die Energiewende spielt - - Wasserstoff erlaubt die langfristige Speicherung erneuerbarer Energien. Er kann gut transportiert und langfristig gespeichert werden. Für die Dekarbonisierung der chemischen Industrie, von Stahlwerken und des Flugverkehrs ist grüner Wasserstoff unverzichtbar. Für die Gebäudeheizung und den Pkw... - - (www.geb-info.de, 10.9.26)

Was steckt hinter der „Villa Yeti“ in Osttirol? Mitten in den Karnischen Alpen steht eine Hütte, die so wohl kein zweites Mal zu finden ist. Die „Villa Yeti“ bei Kartitsch ist Schutzraum, Museum und persönliches Lebenswerk zugleich. Erbauer Josef Hernegger, den alle nur „Yeti“ nennen, hat dort historische Fundstücke aus dem Gebirgskrieg gesammelt – und bewahrt damit ein Stück Osttiroler Geschichte. (www.krone.at, 10.9.26)

Baschi und Doris Leuthard beerdigen den «Sonntags-Blick» Die Sonntagsausgabe des «Blicks» ist Geschichte. Der Ringier-Verlag hat das 1969 gegründete Blatt am Mittwoch mit Pomp und Gloria zu Grabe getragen. (www.nzz.ch, 10.9.26)

Klima- und Transformationsfonds: Verrat am Klima Mit einem Sondervermögen wollte Deutschland Klimaschutzprojekte finanzieren. Jetzt aber nutzt die Regierung die Milliarden für andere Vorhaben – zum Ärger der Grünen. (www.zeit.de, 10.9.26)

Festivalorganisator über Klima: „Politische Bewegungen brauchen einen Soundtrack“ Sounds for Climate in Aachen ist das wohl nachhaltigste Musikfestival Deutschlands. Mitorganisator Rüdiger Haude geht es ums Klima in jeder Hinsicht. mehr... (taz.de, 10.9.26)

Land will Digitalisierung für alle bei Mobilität Ein neues Projekt soll digitale Mobilitätsangebote auch Nutzergruppen ermöglichen, die mit Handys oder dem Internet noch wenig am Hut haben. Auch der soziale Aspekt spielt eine entscheidende Rolle dabei. (www.krone.at, 10.9.26)

Klimawandel: Wärmster August weltweit – Meere auf Rekordtemperatur - Extreme Hitze, Trockenheit und große Waldbrände prägten den Sommer 2026 in Westeuropa. Was die weltweiten Klimadaten zeigen und welche Folgen der EU-Klimadienst Copernicus für Mensch und Natur sieht. - (www.faz.net, 10.9.26)

Balkonkraftwerke im Stockwerk­eigentum – was gilt? Einer unserer Stockwerk­eigentümer möchte Solar­panels ans Balkongeländer hängen. Darf er das? Und ­worauf müssen wir achten? (www.beobachter.ch, 10.9.26)

Steigender Ölpreis – «Benzin ist heute günstiger als noch in den 80er-Jahren» An vielen Tankstellen kostet der Liter Benzin aktuell zwei Franken. Viel oder wenig? Eine Einordnung. (www.srf.ch, 10.9.26)

Klangminuten statt Schweigeminuten: der Siegerentwurf für das Schweizer Memorial für die Opfer des Nationalsozialismus Das Berner Denkmalprojekt stellt einen Mittelweg dar: Es verweigert sich der klassischen Monumentalität eines Denkmals, gleitet aber nicht in die Unscheinbarkeit ab. (www.nzz.ch, 10.9.26)

ERKLÄRT - Trottinett oder E-Roller? Was Teenager fahren dürfen – und wer haftet Elektrische Zweiräder sind bei Jugendlichen beliebt, doch die Regeln sind komplex. Für Stehroller und Sitzroller gelten in der Schweiz andere Regeln als in Deutschland. (www.nzz.ch, 10.9.26)

Warn-SMS und «Aussenschulzimmer»: Der Zürcher Gemeinderat arbeitet sich am Hitzesommer ab Nach den aussergewöhnlich heissen Wochen sehen alle Parteien im Zürcher Stadtparlament Handlungsbedarf. Beim «Wie» ist es mit der Einigkeit allerdings vorbei. (www.nzz.ch, 10.9.26)

Serielle Sanierung reduziert Emissionen um bis zu 81 % - -  Eine dena-Studie zeigt: Serielle Sanierung mindert Treibhausgasemissionen erheblich und kann Kohlenstoff speichern. - - (www.geb-info.de, 10.9.26)

9.9.26

Neue Infografiken zu Food Waste in der Schweiz Pünktlich zur ersten Nationalen Woche gegen Food Waste haben wir neue Infografiken zum Thema Food Waste veröffentlicht. Sie zeigen Ursachen und Folgen von Food Waste auf. | Die Infografiken übersetzen die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Food Waste in der Schweiz in eine leichter zugängliche Form. Dadurch sind die Infografiken ein hilfreiches Instrument, um Wissen zu Food Waste zu vermitteln und können z.B. im Schulunterricht eingesetzt werden. | foodwaste.ch bietet schon seit vielen Jahren thematische Infografiken an. Die neue Ausgabe basiert auf den neusten Zahlen, die zum Food Waste in der Schweiz vorliegen. Diese stammen aus dem Bericht «Monitoring der Lebensmittelverluste in der Schweiz: Zwischenstandsbericht 2025» der ZHAW, den das BAFU in Zusammenhang mit dem Aktionsplan des Bundesrates gegen die Lebensmittelverschwendung in Auftrag gegeben hatte. (foodwaste.ch, 9.9.26)

Regelungen für Kreislaufwirtschaft mit Lücken: Öffentliche Beschaffung an strategischen Prioritäten der EU ausrichten Der heute veröffentlichte Gesetzesvorschlag der EU-Kommission zur Reform der öffentlichen Auftragsvergabe weist aus Sicht der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch folgenschwere Lücken auf. Insbesondere setzt der Entwurf keine klaren Anreize für die Kreislaufwirtschaft und grüne Leitmärkte. Angesichts des für Ende dieses Jahres erwarteten EU-Kreislaufwirtschaftsgesetzes verpasst die Kommission damit eine wichtige Weichenstellung für mehr Dynamik in der Kreislaufwirtschaft. (www.germanwatch.org, 9.9.26)

Zusammenhang zwischen Gletscherabbruch in.#Nepal und Klimawandel ist sehr wahrscheinlich, aber noch nicht zweifelsfrei bewiesen. @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 9.9.26)

Recht auf Reparatur: 80 Prozent erfüllen EU-Vorgaben nicht Eine gemeinsame Untersuchung der Koalition Right to Repair Europe sowie von iFixit zeigt, dass 80 Prozent der überprüften Smartphones weiterhin keine ausreichenden Reparaturinformationen bereitstellen. | Für die Untersuchung werteten die Reparaturbefürworter mehr als 7.000 Einträge aus dem European Product Registry for Energy Labelling aus, jener offiziellen Datenbank, in der Hersteller und Importeure die Websites hinterlegen müssen, auf denen sich die vorgeschriebenen Informationen finden lassen. Nach Prüfung von 2.334 Smartphone-Modell-Einträgen kam die Koalition zu einem ernüchternden Ergebnis. (www.it-daily.net, 9.9.26)

Social Media außer Kontrolle? Bei der Generation Z verdoppelt sich das Suchtrisiko Social Media wird für die Generation Z offenbar zunehmend zum Problem: Innerhalb nur eines Jahres ist der Anteil des Suchtrisikos junger Menschen von 25 auf 51 Prozent gestiegen. Besonders junge Männer fallen dabei auf — doch was steckt hinter diesem überraschend starken Anstieg? (onlinemarketing.de, 9.9.26)

oeku-Jubiläumsfeier: Feierliche Einweihung des Laudato si Gartens in Lugano Am Sonntag, 6. September, wurde die Einweihung des Laudato si-Gartens mitten in Lugano gefeiert. Neben der oeku verfolgten kirchliche Vertretungen sowie Sponsor:innen, Mitwirkende und viele Interessierte den Spatenstich zum Laudato si Garten. Vroni Peterhans freute sich sehr als ehemalige Präsidentin der oeku, die Gruss- und Gratulationsworte zu überbringen. Sie spannte den Bogen von der Vergangenheit dieses historischen Ortes, zur Encyclica Laudato si, zum 40-jährigen Wirken der oeku und zur SchöpfungsZeit. Grosser Dank gilt den Initiantinnen der Unione Femminile Catolica Ticinese unter der Leitung von Corinne Zaugg. (oeku.ch, 9.9.26)

Rechnungshof: EU von Energiewende weit entfernt – news.ORF.at Ziel des 2022 gestarteten REPowerEU-Programms der EU-Kommission ist, die EU unabhängiger von russischen fossilen Brennstoffen zu machen und die Energiewende zu beschleunigen. | Fossile Brennstoffe sollten aus unterschiedlichen Ländern bezogen, die Produktion erneuerbarer Energie ausgebaut und grenzüberschreitende Energienetze besser verbunden werden. | Laut einem heute veröffentlichten Bericht des EU-Rechnungshofes (EuRH) ist das bisher nicht gelungen. Die 27 EU-Länder hätten nicht einmal ein Fünftel der zusätzlichen Investitionen von 300 Milliarden Euro mobilisiert, die zum Erreichen der Ziele notwendig wären. | Der Rechnungshof fordert angesichts der aktuellen Gefahren für die Energieversorgung aufgrund der Krisen im Nahen Osten deutlich mehr Investitionen und Einsatz von den EU-Ländern beim Umstieg auf erneuerbare Energien. (orf.at, 9.9.26)

Ilko-Sascha Kowalczuk: Blick in Wendezeit widerlegt seine Freiheitsschock-These Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wird wieder viel über den ostdeutschen Rechtsruck diskutiert. Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk liefert dazu griffige Thesen. Doch aus dem Blick gerät ein doppelter Enteignungsprozess (www.freitag.de, 9.9.26)

Grösster Batteriespeicher der Schweiz in Betrieb Mit der Inbetriebnahme der aktuell grössten Batteriespeicheranlage unterstreichen energieUri und Axpo ihre Innovationskraft. Grossbatteriespeicher sind ein wichtiges Element für die Integration erneuerbarer Energien. Sie ermöglichen es, kurzfristig überschüssige Energie zu speichern und bei Bedarf wieder ins Netz einzuspeisen. Dadurch erhöhen sie die Flexibilität im Energiesystem und leisten einen wichtigen Beitrag zur Netzstabilität. Während der Speicher von Axpo einen nationalen Fokus hat, wird jener von energieUri gezielt für die Bedürfnisse des Kantons Uri bewirtschaftet. Im Gebiet Plattischachen in Gurtnellen haben energieUri und Axpo in unmittelbarer Nähe zueinander zwei Grossbatteriespeicher mit einer Leistung von 50 Megawatt (Axpo) beziehungsweise 8,4 Megawatt (energieUri) realisiert. (www.gebaeudetechnik-news.ch, 9.9.26)

Forum: Caterina Melliger wird Chefredaktorin Die ehemalige Chefredaktorin von Wir Eltern übernimmt im Oktober die publizistische Leitung des katholischen Magazins von Thomas Binotto und Veronika Jehle. | Der Stiftungsrat des Forums hat Caterina Melliger zur neuen Chefredaktorin gewählt, teilt die katholische Kirche im Kanton Zürich mit. Zuletzt war sie Chefredaktorin des Magazins Wir Eltern, dessen Verlag im Mai Konkurs gemeldet hatte (persoenlich.com berichtete). Davor leitete sie das Fachmagazin Miss Moneypenny. Sie arbeitete zudem für SwissICT, das Laufbahnzentrum der Stadt Zürich sowie für verschiedene Zürcher überregionale Tages- und Wochenmedien. Sie hat an der Universität Zürich Geschichte, Kunstgeschichte und spanische Literaturwissenschaft studiert. (www.persoenlich.com, 9.9.26)

Macht die Hitze das Velo unattraktiv? Welchen Einfluss die Hitze auf den Veloverkehr hat, darüber ist bisher erschreckend wenig bekannt. Der Einfluss von Regen und Kälte wurde gründlich untersucht — die Hitze blieb ein blinder Fleck. Eine der wenigen Studien wurde letztes Jahr veröffentlicht. Die Hochschule Karlsruhe und das Fraunhofer-Institut befragten 1294 regelmässig Velofahrende, wie sich Hitze auf ihr Fahrverhalten auswirkt. | 40 Prozent erklärten, ab 32 Grad würden sie das Velo eher stehen lassen. Mehr als die Hälfte davon gab an, stattdessen ein Auto zu nutzen. Ein gutes Drittel der regelmässig Velofahrenden sagte, dass selbst grosse Hitze sie nicht dazu bringe, aufs Velo zu verzichten. (www.provelozuerich.ch, 9.9.26)

Dirk Oschmann über Sachsen-Anhalt: „Das ist keine ernst gemeinte Frage, oder?“ Sein Bestseller „Der Osten: eine westdeutsche Erfindung“ ist drei Jahre alt — die Wahl in Sachsen-Anhalt zeigt, wie aktuell er ist. Dirk Oschmann weiß, warum die AfD ausgerechnet in einem der ärmsten Bundesländer so stark ist. Ein Gespräch (www.freitag.de, 9.9.26)

Wie berichten deutsche Medien über den #Klimawandel? Eine groß angelegte Auswertung von 50 Artikeln zeigt: Fossile Energien und die Energiewende werden deutlich häufiger thematisiert als Landwirtschaft, Ernährung und veränderte Konsummuster | https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S221462962600304X | @klimafakten.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 9.9.26)

Stolze Gebäudehüllen-Profis in Hülle und Fülle Mit vereinten Kräften bewegt die Gebäudehüllen-Branche Schritt für Schritt im Kleinen Grosses. Mit den Image-Aktivitäten wird eine authentische Ausstrahlungs- und Anziehungskraft kultiviert — damit viele Macherinnen und Macher den Weg in die Welt der Gebäudehülle finden. (baurundschau.ch, 9.9.26)

Welche Informationen finden Touristen via AI? Künstliche Intelligenz verändert die Reiseplanung. Damit Schweizer Destinationen in KI-Chats gefunden werden, müssen ihre Tourismusinformationen «AI ready» sein. Lesen Sie, wie «SwissAIRTD» ein neues Datenökosystem für mehr Sichtbarkeit entwickelt. | Touristen suchen ihre Informationen je länger, je mehr über KI-Chats wie ChatGPT, Gemini oder Claude. Folge davon ist, dass Tourismusdestinationen auf ihren Websites sinkende Besucherzahlen feststellen, ohne dass jedoch tatsächlich weniger Touristen in ihre Region kommen würden. Es ist daher essenziell, dass KI-Chats die Informationen der touristischen Websites korrekt aufrufen, was eine gewisse Datenstruktur der Informationen auf den touristischen Websites voraussetzen kann. | Im Rahmen von «SwissAIRTD» (Swiss Artificial Intelligent Ready Tourism Data) wird ein Datenökosystem für den Schweizer Tourismus mit (Praxis-)Partnern erstellt, welches die Large Language Models (LLMs) miteinbezieht. Der Prototyp hat zum Ziel, Systeme zu verbinden, (www.hslu.ch, 9.9.26)

Soll die Schweiz ihren Technologiesektor stärker schützen? – Nein. Welche Gründe gegen den digitalen Heimatschutz sprechen und welche Massnahmen stattdessen geeignet sind, um den Schweizer Technologiesektor zu stärken. | Die richtige Antwort auf eine Welt, die sich zunehmend abschottet, ist deshalb nicht die Flucht in Protektionismus — im Gegenteil. Der Staat muss stattdessen drei Dinge tun: mit weiteren Ländern Freihandelsabkommen abschliessen, um die Bezugsquellen von Technologie zu verbreitern. Neue Technologien nicht vorschnell mit Regeln einengen, bevor sie sich richtig entfalten können. Und schliesslich die Finanzierung der Grundlagenforschung stärker auf Mint- und Life-Science-Fächer ausrichten, weil daraus besonders viele Startups entstehen. Offenheit und Innovation: Das ist die Strategie, die die Schweiz in einer Welt der Unordnung resilient macht. (www.avenir-suisse.ch, 9.9.26)

Strom aus 4.000 Metern Höhe: Zeppelin soll Energie erzeugen Das chinesische Start-up Sawes Energy will Flugwindenergie in 4.000 Metern Höhe nutzen. Zwei Prototypen wurden dazu in die Luft gebracht und weiterentwickelt. Das Ziel: Der Zeppelin sollen saubere Energie aus hohen Luftgefilden zur Erde bringen. | Geht es um Elektrizität aus der Windkraft, denken viele wahrscheinlich an klassische Windkraftanlagen. Doch Forscher aus China arbeiten bereits seit einiger Zeit an einer alternativen Lösung: der Nutzung von fliegenden Kraftwerken. Laut einem Bericht des chinesischen Fernsehsenders CCTV sowie einem Artikel der South China Morning Post erzielten die Verantwortlichen deutliche Fortschritte. |Der Flugwindenergie-Prototyp S4000 soll in einem Versuchsaufbau eine Flughöhe von 4.000 Metern über dem Meeresspiegel erreicht haben. Dieser erinnert an einen Zeppelin und wurde vom Start-up Sawes Energy Technology zusammen mit der Tsinghua-Universität und dem Aerospace Information Research Institute der Chinesischen Akademie der Wissenschaften entwickelt. (www.basicthinking.de, 9.9.26)

Phone-based tutoring improves learning during school closures One-to-one phone sessions substantially increased students' numeracy test scores in low- and middle-income countries that experience emergencies that disrupt schooling. (www.nature.com, 9.9.26)

Hello Equal Earth: what the UN's new world map will change What the UN vote to ditch the Mercator projection means for education, navigation and public perception. | A view of the world that has prevailed for around 450 years has been challenged. On 4 September, the United Nations General Assembly voted to phase out use of the Mercator map, a sixteenth-century projection that is widely used but has been criticized for not representing countries' sizes accurately. | The UN resolution instead endorses use of the Equal Earth projection, which better shows the relative sizes of land masses. That's an important step towards correcting biases in the Mercator map, researchers say, even though that projection will still be useful in some scientific applications. | “Changing the projection used for global representation has geographic, educational and symbolic significance,” says Melinda Laituri, a geographer at Colorado State University in Fort Collins. (www.nature.com, 9.9.26)

"Die Wirtschaftsministerin stößt die Erneuerbaren über die Klippe" Im Bundesrat werden die Länder bei EEG-Reform und Netzpaket nur etwas ausrichten können, wenn es wieder zu Allianzen kommt, sagt Tobias Goldschmidt, Energie- und Umweltminister in Schleswig-Holstein. Er plädiert zugleich für einen selbstkritischen Blick auf die Energiewende. (klimareporter.de, 9.9.26)

Stadt Zürich: Der Gemeinderat fordert Hitze­warnungen und bessere Kühlung in Alters­heimen Vor künftigen Hitzewellen soll die Stadt Zürich die Bevölkerung per SMS informieren. Die Bürgerlichen befürchten eine «Verwaltungswelle». (www.tagesanzeiger.ch, 9.9.26)

Hauptsache Resilient: Chief Staatssäckel Officer - Für Unternehmen brechen anscheinend neue Zeiten an: Wer Staatsgeld will, ruft „Resilienz!“. Dann wird es schon fließen. - (www.faz.net, 9.9.26)

Generaldebatte im Bundestag: Lernfähiger Nachhilfeschüler Kanzler Merz zielt darauf ab, die demokratischen Reihen zusammenzuhalten. Klimaschutz ist plötzlich wichtig. Doch der Rückhalt für ihn bröckelt. mehr... (taz.de, 9.9.26)

Bischöfin Bammel warnt vor „Vergiftung“ in der Demokratie Die braunschweigische Landesbischöfin Christina-Maria Bammel hat die niedersächsische Politik zu Mäßigung und Zusammenhalt in Krisenzeiten aufgerufen. Gegenseitige Schuldzuweisungen und Egoismus gefährdeten demokratische Ordnungen. (www.ekd.de, 9.9.26)

Milliardenschatz in alten Smartphones und Waschmaschinen In Europas Elektrogeräten sind kritische Rohstoffe im Wert von 65 Milliarden Euro verbaut. Kreislaufwirtschaft könnte nicht nur die Umwelt schonen, sondern auch Europas Abhängigkeit von Importen verringern. - (klimareporter.de, 9.9.26)

Kitas und Co nach dem Hitzesommer: Soziale Kälte wird heißes Thema Die Klimakrise macht keinen Halt vor Kitas, Heimen und Beratungsstellen. Soziale Einrichtungen berichten von Ausnahmezuständen – und fordern Hilfe. mehr... (taz.de, 9.9.26)

Würden Sie mehr für Ihre Gesundheit ausgeben? Laut einer neuen Umfrage wäre jeder zweite Österreicher bereit, für die Gesundheit tiefer in die eigene Tasche zu greifen. Bei immer wieder aufkeimenden Diskussionen über das Gesundheitssystem, dessen Kosten und Effizienz, ist das nicht wirklich verwunderlich. Würden Sie persönlich mehr für Ihre Gesundheit ausgeben? Diskutieren Sie mit! (www.krone.at, 9.9.26)

Klingbeils Haushalt: Das Leben erschwinglicher machen Der Missmut über die hohen Sprit- und Strompreise ist verständlich. Auch mit Blick auf die kommenden Wahlen sollte der Staat die Menschen entlasten. mehr... (taz.de, 9.9.26)

Nachrichtendienst und KZ-Arzt: Schweizer Geheimdienst gibt Mengele-Dossier nur geschwärzt frei Historiker sprechen von einem «skandalösen» Vorgehen, das die Reputation der Schweiz schädige. Sie wollen deshalb vor Gericht ziehen. (www.tagesanzeiger.ch, 9.9.26)

Schweizer Schüler werden immer schlechter – obwohl die Bildungsausgaben steigen: Weshalb mehr Geld nicht zu besseren Pisa-Resultaten führt Vor allem die Ergebnisse beim Lesen sind teilweise ernüchternd: Die Schule scheint Mühe zu haben, den Kompetenzverlust aufzufangen. An den Ressourcen kann es nicht liegen. (www.nzz.ch, 9.9.26)

Digitalisierung in Winterthur: Ab Oktober nimmt die Stadt keine Baugesuche auf Papier mehr an Winterthur stellt auf die kantonale Plattform «eBaugesucheZH» um. Unvollständige oder weiterhin auf Papier eingereichte Gesuche schickt das Amt zurück. (www.tagesanzeiger.ch, 9.9.26)

Hitze, Dürre, Rebzikade: Winzer kämpfen mit Ernte 30 Prozent weniger Ertrag schmerzen die Winzer, dafür verspricht der Jahrgang viel Qualität. Trotz schwächelndem Absatz beim Rotwein ist eine Krisendestillation für die Weinwirtschaft aber noch lange kein Thema (www.krone.at, 9.9.26)

Weitere 1608 Parkplätze mit PV-Anlagen überdacht Das Land Niederösterreich fördert die Errichtung von Photovoltaik. Aus diesem Grund werden jetzt 1.608 versiegelte Stellplätze mit einer PV-Anlage überdacht. „Klimaschutz mit Hausverstand“ wie es Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf nennt. (www.krone.at, 9.9.26)

Solarenergie in Zürich: Stadtrat will Solar-Initiativen mit Gegenvorschlägen begegnen Zwei Volksinitiativen fordern, dass bis 2040 ein Drittel des Zürcher Stroms aus lokaler Solarenergie stammt – samt 750 Millionen Franken Rahmenkredit. Der Stadtrat teilt die Ziele, hält die Formulierung aber für «optimierbar». (www.tagesanzeiger.ch, 9.9.26)

Flexible Energieverteilung: Warum Gebäude heute auf zukünftige Anforderungen vorbereitet werden müssen - - Die Elektrifizierung von Wärme, Mobilität und Gebäudetechnik verändert die Anforderungen an die elektrische Infrastruktur grundlegend. Energieverteilung wird damit zunehmend zu einem strategischen Bestandteil der Gebäudeplanung. - - (www.geb-info.de, 9.9.26)

Bischof Glettler fordert zum Welttag der Suizidprävention mehr Miteinander - - Zum Welttag der Suizidprävention hat der Innsbrucker Bischof Hermann Glettler zu einem gestärkten gesellschaftlichen Zusammenhalt und erhöhter Achtsamkeit aufgerufen. In einer Stellungnahme wies das Kirchenoberhaupt darauf hin, dass Menschen in Phasen emotionaler Überlastung auf verlässliche soziale Beziehungen und ermutigendes Zuhoeren angewiesen seien. Der christliche Glaube verstehe sich in diesem Kontext als ein gemeinschaftsstiftendes Element gegen zunehmende Vereinsamung. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 9.9.26)

Debatte um Altersgrenze für Social Media: Ex­per­t:in­nen fordern Regeln statt Verbot Dutzende Kinderrechts- und Digitalrechtsorganisationen fordern anstelle eines Social-Media-Verbots Änderungen an Plattformen wie Instagram, Tiktok und Youtube. mehr... (taz.de, 9.9.26)

Leo nimmt an der Eröffnung der Ausstellung „AQVA“ in der Vatikan-Bibliothek teil - - Das Oberhaupt der katholischen Kirche wird am 14. September 2026 die Eröffnung der Ausstellung „AQVA“ in den Räumlichkeiten der Vatikanischen Apostolischen Bibliothek vornehmen. Das Ereignis bildet den Auftakt der fünfjährigen Ausstellungsreihe „Katastrophe und Wunder“, die das Wechselspiel natürlicher Elemente zwischen Zerstörungspotenzial und Neuanfang im Kontext des globalen Klimawandels thematisiert. Die Eröffnungszeremonie wird von Vatican News mit einem deutschen Live-Kommentar begleitet. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 9.9.26)

Papst beim Auftakt des neuen Arbeitsjahres der Diözese Rom im Lateran - - Das Oberhaupt der katholischen Kirche wird am Freitag, den 18. September 2026, die Eröffnung des neuen Hirtenjahres der Diözese Rom leiten. Die zentrale Versammlung findet in der Kathedrale des Bischofs von Rom, der Lateran-Basilika, statt. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 9.9.26)

Südtirol: Ordensgemeinschaften gegen Suizidbeihilfe - - Die katholischen Ordensgemeinschaften in Südtirol sprechen sich gegen eine gesetzliche Reglung des medizinisch assistierten Suizids aus. Zugleich fordern sie einen flächendeckenden Ausbau der Palliativ- und Hospizversorgung. Vor allem für schwerkranke und alte Menschen fürchten sie einen zunehmenden Druck. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 9.9.26)

Verträge mit der EU – Wirtschaftsallianz wirbt für Stromabkommen mit der EU Akteure aus der Wirtschaft und der Energiebranche wollen das geplante Abkommen ohne zusätzliche Regulierung umsetzen. (www.srf.ch, 9.9.26)

Südkorea: Weltjugendtag 2027 soll klimafreundlicher werden - - Der Weltjugendtag 2027 in Seoul soll stärker im Zeichen des Klimaschutzes stehen. Die Erzdiözese Seoul und Südkoreas Ministerium für Klima, Energie und Umwelt haben dazu eine Vereinbarung geschlossen. Geplant sind unter anderem Energiesparmaßnahmen, der Ausbau erneuerbarer Energien und weniger Abfall. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 9.9.26)

Stadtrat erarbeitet Gegenvorschläge zu den Solarinitiativen Der Stadtrat erachtet die Volksinitiativen «Auch Zürich soll sein Solarpotential ausschöpfen (Drittelsziel)» und «Auch Zürich soll sein Solarpotential ausschöpfen (Rahmenkredit)» für gültig. Er teilt die Ziele der Initiativen, erachtet aber die konkrete Formulierung als optimierbar. Daher lehnt er die Initiativen in dieser Form ab und wird stattdessen je einen Gegenvorschlag erarbeiten. (www.stadt-zuerich.ch, 9.9.26)

Weiterhin Beiträge an Zürcher Institut für interreligiösen Dialog Die städtische Mitfinanzierung der Stiftung Zürcher Institut für interreligiösen Dialog soll fortgeführt werden. Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat, die Stiftung in den Jahren 2027 bis 2030 mit einem jährlichen Beitrag von 150 000 Franken zu unterstützen. (www.stadt-zuerich.ch, 9.9.26)

Marx: Kirche muss Hausaufgaben zur Stärkung der Demokratie erledigen - - Die Religionsgemeinschaften stehen nach Ansicht des Münchner Erzbischofs Kardinal Reinhard Marx in der Pflicht, aktiv zur Festigung der demokratischen Ordnung beizutragen. Im Rahmen einer Auftaktveranstaltung zu einer Gesprächsreihe mit Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zur Rolle von Religion für Integration und Zusammenhalt verwies der Kardinal darauf, dass Abgrenzungs- und Ausgrenzungstendenzen innerhalb von Religionsgemeinschaften entschieden entgegengetreten werden müsse. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 9.9.26)

Chef der Jungfraubahnen im Interview: Finden Sie es eine gute Idee, mit einem Restaurant an der Eigernordwand noch mehr Touristen anzulocken? Kaum ein Ort symbolisiert den Massen­tourismus in den Alpen so sehr wie das Jungfraujoch. Ein Gespräch mit Oliver Hammel über den Hitzesommer, den Ausbau der Infrastruktur und sein Pistenbully-Problem. (www.tagesanzeiger.ch, 9.9.26)

Boom der Batteriespeicher In Deutschland entstehen immer mehr große Batteriespeicher, die Schwankungen im Stromnetz ausgleichen. Jüngstes Beispiel ist Aachen. Wo einst Elektronik produziert wurde, werden Riesen-Akkus errichtet. Von Philipp Wundersee.[mehr] (www.tagesschau.de, 9.9.26)

Politik zu Verbot für Junge: «Kern des Übels ist nicht Social Media» Die Schweizer Bevölkerung möchte strengere Regeln für Social-Media-Plattformen und gar ein Verbot für Jugendliche, zeigt eine repräsentative Umfrage von watson. Bei den Parteien hat die Forderung aber einen schweren Stand. (www.schweizheute.ch, 9.9.26)

Beziehungen zu Europa: Wirtschaftsallianz wirbt für Stromabkommen mit der EU Die «Allianz Stromabkommen Schweiz» hat vor den Medien ihren Standpunkt dargelegt. Klare Regeln für den Stromaustausch mit Europa seien entscheidend. (www.tagesanzeiger.ch, 9.9.26)

Papst: Zeugnis der Einheit als Antwort auf gesellschaftliche Spaltungen - - Vor dem Hintergrund globaler Spannungen und zunehmender gesellschaftlicher Entfremdung hat Papst Leo XIV. die Vertreter der katholischen Kirche zu einem verstärkten Einsatz für den Zusammenhalt aufgerufen. Anlass war der Empfang einer Gruppe von Bischöfen, die der Fokolar-Bewegung nahestehen und sich zu einem geistlichen Treffen im Vatikan versammelt hatten. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 9.9.26)

Liberalisierung: So profitierte der Kunde davon Mittlerweile ist es selbstverständlich, den Anbieter für Strom ebenso auszuwählen wie bei Handytarifen, Versicherungen oder Kreditkarten. Dass ein offener Markt diverse Vorteile bringt, zeigt eine Studie, die anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Strom-Liberalisierung gemacht wurde. (www.krone.at, 9.9.26)

Treffpunkt für Klimabesorgte | «Je sichtbarer der Klimawandel wird, desto einsamer fühle ich mich» Im Klimacafé tauschen sich Menschen wie Andreas Dietzel darüber aus, was es heisst, ständig in Sorge zu leben. Sie berichten von zerbrochenen Freundschaften und sorgenvollen Nächten. | Ein ETH-Forscher berichtet, wie ihn Klimasorgen im Privatleben zunehmend isolieren. | Im Zürcher Klimacafé tauschen sich Menschen über Ängste rund um den Klimawandel aus. | Therapeutin Teresa Dawson sieht solche Gespräche als wichtige präventive Massnahme. | Der Hitzesommer 2026 hat die Anfragen bei Psychologists for Future vervielfacht. | «Wir wollen nicht über Politik oder Wirtschaft diskutieren, sondern unser Erleben in den Mittelpunkt stellen», sagt die Sitzungsleiterin Teresa Dawson am Anfang. Die 75-jährige Therapeutin hat das Klimacafé vor mehr als zwei Jahren ins Leben gerufen. Seither werde sie von anderen Gruppen eingeladen, um Klimacafés zu veranstalten, sagt sie. (www.tagesanzeiger.ch, 9.9.26)

Sanitärmarke wirbt mit Wortwitz Laufen lanciert ihre erste schweizweite B2C-Kampagne und setzt auf Design und eine Prise Humor. (www.persoenlich.com, 9.9.26)

"Der Fokus aufs Individuelle hat Systemveränderungen zu lange verzögert" 44 Prozent der Bevölkerung möchten laut einer aktuellen Befragung, dass die Regierung den Klimaschutz verstärkt, betont Sarah Pelull vom Institute for Planetary Health Behaviour der Universität Erfurt im Kurzinterview zur Langen Nacht des Klimas. - (klimareporter.de, 9.9.26)

Soziale Medien: Ihre Regeln, ihr Spiel Die Debatte um das Voksbühnen-Schwimmbad hat es wieder mal gezeigt: Social Media hat seine aufklärerische Energie verloren. Und was machen wir jetzt? mehr... (taz.de, 9.9.26)

Praxis-Wegweiser macht nachhaltiges Bauen im Bestand einfacher Eine kuratierte Linksammlung bündelt Wissen, Tools und Best Practices zum Thema nachhaltiges und zirkuläres Bauen im Bestand. Der kostenfreie Praxis-Wegweiser schafft Orientierung für Planung und Umsetzung. - (www.energiezukunft.eu, 9.9.26)

Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt: Zivilgesellschaft stärken Rückendeckung bei Druck von rechts – mit der Task Force Demokratie stärkt FragDenStaat künftig zivilgesellschaftliche Organisationen. Die vom Öko-Energieversorger naturstrom unterstützte Spendenaktion für das Projekt ist am Sonntag stark gestartet. (www.energiezukunft.eu, 9.9.26)

Elektromobilität: Chinesische Marken verdreifachen Absatz von E-Autos in Deutschland - Jedes zehnte Elektroauto, das im August in Deutschland neu zugelassen wurde, stammt von einer chinesischen Marke. Volkswagen verliert deutlich Marktanteile. - (www.faz.net, 9.9.26)

Recycling von Geräten – Ungenutzte Metalle schlummern in ausgedienten Haushaltsgeräten Rohstoffe im Wert von 65 Milliarden Euro stecken in ausgedienten Haushalt- und ungenutzten Elektrogeräten. (www.srf.ch, 9.9.26)

Windräder für KMU – Axpo hofft auf KMU beim Ausbau der Windkraft Mit Windstrom erhielten KMU Planungs- und Versorgungssicherheit und die umstrittene Stromproduktionsform mehr Akzeptanz. (www.srf.ch, 9.9.26)

Eine widersprüchliche Organisation überlebt ihr schrumpfendes Gründermilieu: Wie die Caritas 125-jährig wurde Die Caritas Schweiz entstand 1901 im Umfeld der katholischen Kirche. Seither schwankte sie zwischen Fortschritt und Konservativismus – und tappte auch in problematische Projekte. (www.nzz.ch, 9.9.26)

KOMMENTAR - Die USA ignorieren das Öl-Problem, das sie mit dem Iran-Krieg selbst geschaffen haben Die Welt hat ein Versorgungsproblem – nicht beim Rohöl, sondern bei Treibstoffen. Und tanken ist teuer, vor allem Diesel: Die Trump-Regierung hat nicht verstanden, wie der Ölmarkt funktioniert. (www.nzz.ch, 9.9.26)

Die Konservativen müssten die Demokratie verteidigen, fordert Roger de Weck. Aber sie dürften sich nicht mit der AfD einlassen Bürgerliche könnten Rechtspopulisten am besten bekämpfen, schreibt Roger de Weck in seinem neuen Buch. Es ist ein Aufruf an Konservative, sich neu zu erfinden. (www.nzz.ch, 9.9.26)

Die Opfer von 9/11: Die Opfer und das Ende einer amerikanischen Gewissheit Bis heute führt Amerika Kriege im Namen des Kampfes gegen den Terror. Gerechtfertigt auch im Namen der Opfer. Wie werden ihre Geschichten politisch instrumentalisiert? (www.zeit.de, 9.9.26)

Contracting-Bran­che wächst mit Fo­kus auf Er­neu­er­ba­re En­er­gi­en - - 2025 wächst die Contracting-Branche um 4 % bei den Verträgen und 7,1 % beim Umsatz – Erneuerbare Energien gewinnen weiter an Bedeutung. - - (www.geb-info.de, 9.9.26)

„Ich glaube nicht, dass dieser Mann der Job-Description eines Bundeskanzlers entspricht“ Die CDU werde unter diesem Bundeskanzler zu Recht abgestraft, meint der Publizist Michel Friedman. Denn Friedrich Merz fehle eine wichtige Voraussetzung für Kompromisse. (www.welt.de, 9.9.26)

8.9.26

Alternative zu Klimaanlagen | Wegen der Hitze ist jetzt Fernkälte gefragt Mit See- und Flusswasser lassen sich Gebäude im grossen Stil kühlen. Das Interesse daran ist wegen der rekordhohen Temperaturen in diesem Sommer stark gestiegen. Welche Städte jetzt ausbauen. | Die Anfragen bezüglich Fernkälte haben sich in Zürich mehr als verdoppelt. | Das EWZ investiert über 300 Millionen Franken in das neue Fernkälteprojekt Coolcity. | Ab 2032 soll Zürichs Zentrum mit Fernkälte versorgt werden. | Auch in Zug und Baden steigt das Interesse an Fernkältelösungen deutlich. | Lange hat man in der Schweiz nur ans Heizen gedacht. Doch mit der Zunahme an Hitzetagen steigt der Bedarf nach Kälte, um in Büros und Wohnungen einen kühlen Kopf zu bewahren. Besonders gross ist dieser Wunsch in den Städten, wo die Temperaturen noch höher sind als auf dem Land. Entsprechend begehrt waren in diesem Hitzesommer Klimaanlagen. (www.tagesanzeiger.ch, 8.9.26)

„Seit 40 Jahren klar: Mensch macht Klimawandel“ „Gotteslästerung“ nennt es FPÖ-Chef Herbert Kickl, wenn man Menschen für den Klimawandel verantwortlich macht. Experten sehen das freilich anders: „Es ist nicht zu leugnen, dass der Mensch das Klima beeinflussen kann“, sagt etwa Klimaforscherin und „Krone“-Kolumnistin Helga Kromp-Kolb. (www.krone.at, 8.9.26)

Strompreise Kanton Zürich 2027: Warum der Strom in Herrliberg teurer wird – und in Winterthur und Rümlang viel günstiger Im Kanton Zürich bleiben die Strompreise mehrheitlich stabil oder sinken. In einigen Gemeinden kostet der Strom jedoch viel mehr oder viel weniger – das sind die Gründe. (www.tagesanzeiger.ch, 8.9.26)

Kommentar: Elefant im Raum Jahr für Jahr stellt der Kassenwart der Republik im Bundestag den Etat für das kommende Jahr vor, und Jahr für Jahr darf die Opposition an ihm ihr Mütchen kühlen. Showdown der parlamentarischen Demokratie. (www.jungewelt.de, 8.9.26)

Appell an die EU: Schluss mit der Käfighaltung Rund 300 Millionen Nutztiere können sich nicht frei bewegen, keine wichtigen natürlichen Verhaltensweisen ausleben – und sie warten seit Jahren auf das Versprechen der EU, dass damit Schluss sein soll. Jetzt erhöht ein breites Bündnis den Druck auf die Europäische Kommission: Noch heuer sollen endlich konkrete Gesetze für ein Ende der Käfighaltung vorgelegt werden. (www.krone.at, 8.9.26)

Ende des Ölzeitalters: Eine ungeordnete Energiewende könnte zum globalen Sicherheitsrisiko werden Was passiert mit Staaten, deren Wohlstand am Öl hängt, wenn die Nachfrage einbricht? Eine neue Studie warnt vor Krisen und Migration bis nach Europa. (www.tagesanzeiger.ch, 8.9.26)

Demokratie: „Da sagen die Leute irgendwann: Dann bin ich halt ein Nazi“ Wie erklärt sich der Soziologe Hartmut Rosa den Wahlerfolg der AfD? Ein Gespräch über missachtete Gefühle, politische Einseitigkeit – und darüber, was sich in der Sozialdemokratie ändern müsste. (www.sueddeutsche.de, 8.9.26)

Strompreis und Versorgung – «Wir erkennen keine Signale für eine Angebotsknappheit» Nächstes Jahr kostet der Strom weniger. Doch Risiken für den Winter bleiben, wie Elcom-Geschäftsführer Urs Meister sagt. (www.srf.ch, 8.9.26)

DER ANDERE BLICK - Deutschland fällt bei der Bildung immer weiter zurück. Aber das muss nicht so sein Nie waren deutsche Schüler laut Pisa-Studie schlechter im Lesen, Schreiben und Rechnen. Das hat ganz wesentlich mit der Migration zu tun. Es ist höchste Zeit, gegenzusteuern. (www.nzz.ch, 8.9.26)

Wem gehört die Zeit, die durch KI eingespart wird? Mehr Produktivität durch KI und Digitalisierung muss auch bei den Beschäftigten ankommen – da sind sich die Gewerkschafter der Bodensee-Region einig. Statt das Pensionsalter zu erhöhen oder die Arbeitszeit zu verlängern, fordert der IGR-Präsident Reinhard Stemmer eine echte Vier-Tage-Woche und die sechste Urlaubswoche für alle. (www.krone.at, 8.9.26)

Abschied von der Nachhaltigkeit – es ist nicht alles machbar, was wünschbar ist Es gibt derzeit wohl kaum eine staatliche oder globale Organisation, die sich das Ziel der Nachhaltigkeit nicht auf die Fahnen geschrieben hätte. Dabei ist mittlerweile evident, dass sehr vieles uns überfordert. Nachzudenken wäre daher über eine neue Form von Nachhaltigkeit. | Eine gesunde Steuerungsskepsis in Kombination mit einem klaren Bewusstsein der Nachhaltigkeitsrelevanz von KI, Krieg und Chinas Aufstieg ist ein zentraler Aspekt einer zeitgemässen Konzeption von Zukunftsfähigkeit. Der Abschied von der alten, einseitig dem Machbarkeitsglauben verfallenen Nachhaltigkeit ist unabdingbar. Gelingt dieser schmerzhafte Prozess nicht, wird Nachhaltigkeit als Leitbild endgültig scheitern. Der Hitzesommer 2026 zeigt, wie viel unseres Wohlstands auf dem Spiel steht. | Gastkommentar Fred Luks, Ökonom und Nachhaltigkeitsforscher. Er lebt in Wien. Unlängst ist erschienen: «Abschied von der Nachhaltigkeit. Eine neue Philosophie der Transformation» (Transcript). (www.nzz.ch, 8.9.26)

ProKilowatt senkt Energieverbrauch bei der Bündnerfleisch-Produktion Die Herstellung von Bündnerfleisch braucht Zeit: Zwölf Wochen dauert es im Schnitt, bis aus dem rohen Rindfleisch die luftgetrocknete Bündner Spezialität entsteht. Dabei laufen Lüftung, Kühlung und Klimasteuerung oft rund um die Uhr. Entsprechend hoch ist der Energiebedarf. Ein Bündner Unternehmen hat diesen Prozess nun optimiert. Mit Unterstützung des Förderprogramms ProKilowatt zeigt es, dass mit Energieeffizienzmassnahmen viel Strom gespart werden kann. | Das Firmengebäude der Gurtner AG, Montenaro, Fleischwaren steht in Trin GR auf der schattigen Seite eines Hügels, wo der Wind kräftig blasen kann. Der Standort wurde bewusst gewählt. Denn früher nutzte das Unternehmen die natürliche Luftströmung, um das Fleisch zu trocknen. Öffnungen in den Wänden des Gebäudes, deren Grösse je nach Bedarf angepasst werden konnten, sorgten für den nötigen Luftzug. | Heute wird das Fleisch zwar noch immer luftgetrocknet. Für die richtigen Bedingungen in den Trockenräumen sorgen jedoch (energeiaplus.com, 8.9.26)

Sachsen-Anhalt: Wer nach dem AfD-Sieg „die Demokratie“ retten will, ist arrogant Nach dem AfD-Erfolg in Sachsen-Anhalt reden Grüne und SPD von „unserem demokratischen Herz“, das gerettet werden müsse. Genau diese Haltung hat die AfD großgemacht. Warum ausgerechnet die Sprache der „Demokratieverteidiger“ zum Problem wird (www.freitag.de, 8.9.26)

Die meisten Unternehmen setzen auf Resilienz statt auf vollständige Unabhängigkeit Deutsche Unternehmen sehen digitale Souveränität zunehmend als strategische Aufgabe, sind gleichzeitig aber stark von externen Technologieanbietern und internationalen Lieferketten abhängig. | Eine Studie des Capgemini Research Institute unter 1.300 Entscheidern weltweit zeigt, dass es dabei weniger um vollständige technologische Unabhängigkeit als um Kontrolle, Resilienz und den Umgang mit kritischen Abhängigkeiten geht. (www.it-daily.net, 8.9.26)

Bauschutt für Klimaschutz im Meer? – GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel Auf Gran Canaria startet heute ein siebenwöchiges Experiment unter der Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel. Gemeinsam mit internationalen Partnerinstitutionen werden große abgeschlossene Behälter ins Meer gelassen, so genannte Mesokosmen. In ihnen wird untersucht, ob gemahlener Betonabbruch genutzt werden kann, um die Alkalinität des Meerwassers zu erhöhen und welche Auswirkungen das auf Meereslebewesen hat. Die Alkalinisierung (Ocean Alkalinity Enhancement, OAE) ist eine vielversprechende Methode, um die CO2-Aufnahme des Ozeans zu steigern und gleichzeitig die Versauerung abzupuffern. (www.geomar.de, 8.9.26)

„Apocalypse no!“ Autoritäre Kräfte nutzen das Zerrbild einer „dunklen Zukunft“, um sich als Lichtgestalten zu inszenieren. Dass sie dabei, wie US-Milliardär Peter Thiel, auf die biblische „Apokalypse“ („Offenbarung des Johannes“) zurückgreifen, unterstreicht den religiösen Charakter dieser Strategie. Seit jeher versucht die Giordano-Bruno-Stiftung (gbs), dem apokalyptischen Denken entgegenzuwirken, was auch das Titelthema des aktuellen bruno.-Magazins erklärt: „Go Future! Die offene Zukunft und ihre Freunde“. (hpd.de, 8.9.26)

Kanton Uri will Mobilität über Gemeindegrenzen hinweg verbessern Baudirektor Hermann Epp hat sich mit Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinden aus dem Urner Talboden und entlang der wichtigen Verkehrsachsen zu aktuellen Mobilitätsfragen ausgetauscht. Im Zentrum standen die Verkehrsentwicklung im Talboden, anstehende Grossprojekte sowie die zunehmenden Herausforderungen durch den Stau- und Ausweichverkehr. | Verkehrsströme machen nicht an Gemeindegrenzen halt. Entsprechend müssen Verkehrsplanung und Verkehrslenkung zunehmend regional betrachtet werden. Binnen-, Ziel-, Quell- und Durchgangsverkehr überlagern sich im Urner Talboden und beeinflussen das Strassennetz mehrerer Gemeinden gleichzeitig. Diese Zusammenhänge bildeten einen Schwerpunkt des ersten Austauschs zwischen der Baudirektion und den Talbodengemeinden am Freitag, 4. September 2026. | «Der Austausch ist wichtig, und die direkte Information der Behörden ist mir ein Anliegen», sagte Baudirektor Hermann Epp. In den kommenden Jahren stehen mehrere grössere Verkehrsprojekte an. (www.ur.ch, 8.9.26)

Kanton Uri will Mobilität über Gemeindegrenzen hinweg verbessern Baudirektor Hermann Epp hat sich mit Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinden aus dem Urner Talboden und entlang der wichtigen Verkehrsachsen zu aktuellen Mobilitätsfragen ausgetauscht. Im Zentrum standen die Verkehrsentwicklung im Talboden, anstehende Grossprojekte sowie die zunehmenden Herausforderungen durch den Stau- und Ausweichverkehr. | Verkehrsströme machen nicht an Gemeindegrenzen halt. Entsprechend müssen Verkehrsplanung und Verkehrslenkung zunehmend regional betrachtet werden. Binnen-, Ziel-, Quell- und Durchgangsverkehr überlagern sich im Urner Talboden und beeinflussen das Strassennetz mehrerer Gemeinden gleichzeitig. Diese Zusammenhänge bildeten einen Schwerpunkt des ersten Austauschs zwischen der Baudirektion und den Talbodengemeinden am Freitag, 4. September 2026. | «Der Austausch ist wichtig, und die direkte Information der Behörden ist mir ein Anliegen», sagte Baudirektor Hermann Epp. In den kommenden Jahren stehen mehrere grössere Verkehrsprojekte an. (www.ur.ch, 8.9.26)

KOMMENTAR - Von wegen Fixpreis für den F-35: Viola Amherd hat Martin Pfister einen Blindgänger hinterlassen – und der ist nun explodiert Die Geschäftsprüfungskommission des Nationalrats bestätigt, was schon lange klar ist: Der Bund hat für den F-35 keinen pauschalen Fixpreis vereinbart. Das ist peinlich. Gravierender aber ist, mit welcher Selbstgewissheit das VBS alle Zweifel an der Fixpreis-Legende beiseitewischte. (www.nzz.ch, 8.9.26)

Epilog: Eigentlich wäre die Bahn die bessere Form der #Elektromobilität und könnte entscheidend zum #Klimaschutz beitragen. Die Infrastruktur wäre schon vorhanden und müsste nur ertüchtigt werden — im Gegensatz zur Ladeinfrastruktur, einschliesslich Netzausbau. | https://youtube.com/shorts/wLFHdTSLguA | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 8.9.26)

Wo aus dem Badezimmer ein Lebensraum wird Wer aussergewöhnliche Badarchitektur sucht, findet bei Brombacher Design in Liestal Inspiration auf höchstem Niveau. Gemeinsam mit der italienischen Designmarke antoniolupi entstehen exklusive Badwelten, die zeitlose Ästhetik, innovative Materialien und erstklassige Handwerkskunst zu einem einzigartigen Wohngefühl verbinden. (baurundschau.ch, 8.9.26)

Deutsche Umwelthilfe geht gegen Abgasbetrug durch Werkstattketten und Autoteilehandel bei jährlich vielen Hunderttausend Pkw mit Fake-Katalysatoren Neue DUH-Labortests an Austauschkatalysatoren zeigen erschreckend geringe Beschichtung mit Edelmetallen: Schätzungsweise bis zu 2,7 Millionen Benzin-Pkw mit nicht ausreichender Abgasreinigung verpesten die Atemluft in unseren Städten | Umfrage der DUH unter Teilehandel und Werkstattketten zeigt mangelnde Transparenz und Systemfehler bei der Kennzeichnung: Dort angebotene Billigst-Katalysatoren verlieren wegen zu geringer Edelmetallbeschichtung vorzeitig ihre Wirksamkeit | DUH kündigt Test-Besuche bei Werkstattketten an und fordert beim Austausch defekter Abgaskatalysatoren den Einbau von Originalteilen oder zumindest „Blauer Engel“-Katalysatoren als Mindeststandard | • Mit Inkrafttreten des Unternehmensstrafrechts kündigt die DUH notfalls rechtliche Schritte gegen Händler und Kfz-Werkstätten an (www.duh.de, 8.9.26)

Multilateral Development Banks' Contribution to the COP28 Energy Consensus | MDBs' Role in Supporting Green Diversification and the Transition Away from Fossil Fuels Unser neues Policy Paper konzentriert sich auf die Förderung grüner Diversifizierung als einen Bereich, in dem Multilaterale Entwicklungsbanken ihre Unterstützung für einen gerechten Übergang zur Klimaneutralität ausweiten können. | Der weltweite Ausstieg aus fossilen Brennstoffen erfordert enorme Finanzmittel und umfangreiches Fachwissen darüber, wie diese effektiv eingesetzt werden können, um einen gerechten Übergang zur Klimaneutralität zu gewährleisten. Multilaterale Entwicklungsbanken (MDBs) verfügen über beides. Inwiefern sie den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen unterstützen, wird die Anstrengungen der Länder und die Umsetzung ihrer Pläne unterstützen oder behindern. (www.germanwatch.org, 8.9.26)

Kooperationen von Museen: Wie Ausstellungen gemeinsam gelingen - Immer häufiger wird eine Ausstellung in Wiesbaden und München, in Frankfurt und Paris gezeigt. Ist das die Zukunft? Oder nur eine Option, um Ressourcen zu sparen? - (www.faz.net, 8.9.26)

Mut zu echter Nachhaltigkeit – Standpunkt: Rianne Roshier, Leiterin der Plattform Agenda 2030, Bern Für eine gerechte und tragfähige Transformation ist es wichtig, den Vorrang des Wirtschaftswachstums zu hinterfragen und Alternativen zum Bruttoinlandprodukt zu entwickeln. Der fundamentale Widerspruch zwischen sozialen Zielen, einer Wirtschaft, die nach unbegrenztem Wachstum strebt, und begrenzten natürlichen Ressourcen wird immer deutlicher. Das zeigt auch die Armutsquote, die in der Schweiz seit Jahren bei rund 8 Prozent liegt: Wachstum allein reicht nicht zum Abbau sozialer Ungleichheit. | Das BIP darf nicht länger als einziger Wohlstandsindikator gelten. Wir rufen die Schweiz auf, der UNO-Initiative «Beyond GDP» beizutreten, um aussagekräftigere Indikatoren zu entwickeln. Dabei muss unbedingt das Modell der Donut-Ökonomie berücksichtigt werden. Dieses Modell misst die Leistung einer Volkswirtschaft daran, ob sie die menschlichen Bedürfnisse erfüllt, ohne die ökologischen Grenzen der Erde zu überschreiten. (dievolkswirtschaft.ch, 8.9.26)

Nachhaltigkeit braucht mehr Unternehmertum | Standpunkt: Alexander Keberle Doch Nachhaltigkeit braucht Innovation — und die lässt sich nicht am Reissbrett planen. Vieles spricht deshalb dafür, unternehmerische Stärken vermehrt für die Nachhaltigkeitsziele zu nutzen. Denn Firmen verarbeiten dezentrales Wissen besser als jede zentrale Behörde. Für sie zählen Ergebnisse, nicht Prozesse und Formulare. Märkte sortieren schlechte Ideen aus, Förderprogramme tun dies nicht. Und Unternehmen können schneller reagieren als Politik und Verwaltung. | Wer die Nachhaltigkeitsziele erreichen will, darf auf diese unternehmerischen Kräfte nicht verzichten. Nötig sind deshalb weniger Regulierung und Bürokratie. Der Staat sollte sich auf verlässliche, technologieneutrale Rahmenbedingungen wie Versorgungssicherheit, Infrastruktur oder Bildung und Forschung konzentrieren. Bewusstes nicht oder weniger regulieren ist das Gebot der Stunde. In einer Welt, die Risiken immer weniger tragen will, mag das unbequem sein. Doch wer Risiken wegreguliert, erstickt auch Chancen im Keim. (dievolkswirtschaft.ch, 8.9.26)

A data leak shut a top research biobank: lessons from the recovery The UK Biobank is imposing new safety measures after a security incident, but safeguarding biomedical data while enabling researcher access remains a challenge. (www.nature.com, 8.9.26)

Wie der Klimawandel Erdbebenfolgen in der Arktis verschärft | Neue GEOMAR-Studie zeigt: Erwärmung des Permafrosts macht Hänge instabil Ein starkes Erdbeben nahe der arktischen Insel Jan Mayen hat im März 2025 einen massiven Felssturz ausgelöst. Die Geröll-Lawine begrub einen Teil des Kjerulf-Gletschers unter sich. Eine Studie von Forschenden des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel zeigt, dass der Klimawandel dabei eine entscheidende Rolle gespielt haben dürfte: Die langfristige Erwärmung des Permafrosts hat das Gestein geschwächt und anfälliger für Erdbeben gemacht. Die Ergebnisse verdeutlichen, wie sich Naturgefahren in polaren Regionen verändern — mit möglichen Folgen für Gletscher- und Permafrostgebiete weltweit. Die Studie erscheint heute im Fachmagazin Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS). (www.geomar.de, 8.9.26)

Sicherheit des Energiesystems: »Wir werden regelmäßig attackiert« Wie kann das Energiesystem sicherer werden? Nach den Angriffen auf Umspannwerke erklärt das der Chef des großen Stromnetzbetreibers Amprion, Christoph Müller. (www.zeit.de, 8.9.26)

15 Freiwillige durchkämmten auf Alm Ast für Ast Bei einem Bergwaldprojekt des Alpenvereins im Obernbergtal arbeiteten sich Ehrenamtliche drei Tage lang durch eine jahrhundertealte Landschaft. Für Landwirte ist Arbeit zeitintensiv. Maschinen sind nur bedingt hilfreich. (www.krone.at, 8.9.26)

Tulln feiert, aber „Ökoadelung“ sorgt für Kritik Greenpeace würdigt Tullns grünen Weg und will mit der „NaturStadt-Garantie“ noch mehr Flächen schützen. Während sich die Stadt freut, wirft die FPÖ der ÖVP Doppelmoral vor. (www.krone.at, 8.9.26)

Die Leselücke verbaut die Zukunft Die Leistungen der Schweizer Schülerinnen und Schüler in Mathematik und Lesen sinken. Besonders alarmierend ist die Leseschwäche - sie hat weitreichende Folgen. (www.schweizheute.ch, 8.9.26)

Holocaust-Mahnmal in Bern – So will die Schweiz an die Opfer der Nazis erinnern Das Aussenministerium stellt das Projekt vor, das mitten in Bern an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern soll. (www.srf.ch, 8.9.26)

Kritik am obersten Stromwächter: SVP und FDP warnen vor Behördenpropaganda Werner Luginbühl, Präsident der Elektrizitätskommission, tritt an der Lancierung einer Lobbyallianz für das Stromabkommen auf. Darf er das? (www.schweizheute.ch, 8.9.26)

Agentur gestaltet Auftritt für Food-Waste-Woche Die Kreativagentur hat den Auftritt für die erste Nationale Woche gegen Food Waste gestaltet, an der vom 12. bis 20. September über 50 Organisationen teilnehmen. (www.persoenlich.com, 8.9.26)

Neuer Pisa-Schock: Das Bildungsniveau der Schüler in Deutschland fällt auf einen historischen Tiefstand Naturwissenschaften, Mathematik und Lesen – in allen Kompetenzbereichen verschlechtern sich die Leistungen der Schüler in Deutschland. Der Abstand zu den führenden Ländern in Asien wird immer grösser. Das hat weitreichende Folgen für den Wohlstand. (www.nzz.ch, 8.9.26)

Stuttgart springt auf Platz eins im Smart City Index Digital spitze: Stuttgart belegt Platz eins im Smart City Index 2026 des Digitalverbands Bitkom, der sein bundesweites Ranking heute vorgestellt hat. Die Landeshauptstadt ist damit Deutschlands digitalste Großstadt und setzt ihren bemerkenswerten Aufwärtstrend fort. (www.stuttgart.de, 8.9.26)

Unterwerfung am Eiffelturm? Warum Frauen für hinduistische Mönche weichen mussten Für eine religiöse Delegation mussten Mitarbeiterinnen am Pariser Wahrzeichen offenbar ihre Plätze verlassen und bestimmte Bereiche meiden. Es folgte ein Streik. Und die Frage: Wo endet religiöse Rücksichtnahme? (www.nzz.ch, 8.9.26)

D: Bischöfe wollen über Demokratie beraten - - Die Herbst-Vollversammlung der deutschen Bischöfe wird vom 28. September bis 1. Oktober 2026 in Fulda stattfinden. Das kündigte die Bischofskonferenz an diesem Dienstag an. - - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 8.9.26)

Vegi-Kette verfeinert Logo und Bildwelt Die Berner Kommunikationsagentur Bold hat den Markenauftritt der Vegi-Restaurantgruppe Tibits überarbeitet – Anlass ist der über 25 Jahre gewachsene Auftritt. Diesen Monat zeigt eine Launchkampagne das neue Design erstmals. (www.persoenlich.com, 8.9.26)

Engpass in der Versorgung: Bund gibt wegen des Ausfalls der Raffinerie Cressier vorübergehend Benzinreserven frei Mit der Massnahme soll die Versorgung trotz des technischen Defekts in Cressier und der eingeschränkten Rheinschifffahrt gesichert bleiben. (www.tagesanzeiger.ch, 8.9.26)

Praxisbeispiel: Nahwärme mit regionalem Brennstoff erzeugt - - Ein Projekt im Oberpfälzer Landkreis Amberg-Sulzbach zeigt, wie regionale Biomasse und moderne Heiztechnik eine nachhaltige und wirtschaftliche Wärmeversorgung ermöglichen. - - (www.geb-info.de, 8.9.26)

Wer bekommt wie viel fürs Tiefenlager? Gemeinden und AKW-Betreiber streiten um Millionen Beim Tiefenlager für radioaktive Abfälle tobt hinter den Kulissen der Streit ums Geld: Auf der einen Seite stehen die AKW-Betreiber, auf der anderen die Gemeinden. Dazu kommt die Frage, welche Gemeinden überhaupt eine Abgeltung erhalten sollen. (www.schweizheute.ch, 8.9.26)

Bildungsautor zur neuen Pisa-Studie: „Die Reformen kamen zu spät“ Lesen, Schreiben, Rechnen – deutsche Schulkinder schneiden im Vergleich schlechter ab als vorher schon, sagt die neue Pisa-Studie. Warum ist das so? mehr... (taz.de, 8.9.26)

Hamburgs Jüdische Kultur: Eine Frage der Herkunft - Diese Teeschale kann viele Geschichten erzählen: Eine Ausstellung in Hamburg fragt danach, was einen Gegenstand aus dem Alltagsleben seiner Besitzer zu jüdischem Kulturgut macht. - (www.faz.net, 8.9.26)

Gasspeicher: Haßelmann beschuldigt Ministerin Reiche der mangelnden Gasvorsorge Die Grüne Britta Haßelmann wirft Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche schwere Versäumnisse bei der Gasvorsorge vor. Im kommenden Winter drohe »eine Mangellage«. (www.zeit.de, 8.9.26)

Vatikan veröffentlicht Vorschläge von synodalen Studiengruppen - - Das vatikanische Synoden-Generalsekretariat hat an diesem Dienstag zwei neue Berichte von synodalen Studiengruppen veröffentlicht. Darin wird unter anderem vorgeschlagen, dass Ad-limina-Besuche beim Vatikan künftig gemeinsam mit der gesamten Ortskirche vorbereitet werden sollen. - - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 8.9.26)

Pisastudie 2026: Karin Prien nennt Ergebnisse von Pisa-Studie »besorgniserregend« Mit dem schlechten Abschneiden Deutschlands bei der Pisa-Studie war laut Karin Prien zu rechnen. Der Drogenbeauftragte sieht den Grund auch in Social Media. (www.zeit.de, 8.9.26)

Interaktive Karte: In welchen Gemeinden die Strompreise 2027 sinken – und wo sie steigen Über 1800 Gemeinden können sich im nächsten Jahr über tiefere Preise freuen. Unsere Übersicht zeigt, wer besonders profitiert. Und wo es doch teurer wird. (www.tagesanzeiger.ch, 8.9.26)

Erfolg der Alpenrepublik: Warum geht es der Schweiz besser als Deutschland? - Die Schweizer Wirtschaft wächst. Deutschland dagegen wird wiederholt nach unten durchgereicht. Liegt es daran, dass in dem kleinen Land zumeist der Bürger das letzte Wort hat? - (www.faz.net, 8.9.26)

Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt: Die Rechtsextremen haben gewonnen – und jetzt? Eine blaue Welle hat Sachsen-Anhalt überrollt, die Demokraten sind ratlos. Was bedeutet das für die Demokratie, und wie weiter mit der Brandmauer? mehr... (taz.de, 8.9.26)

Pizzaballa: Erinnerung daran, dass Heiliges Land für alle da ist - - Am Montag ist in Jerusalem die Forschungsinitiative „Within Your Gates“ („In deinen Toren“) von Kardinal Pierbattista Pizzaballa, dem lateinischen Patriarch von Jerusalem, gestartet. Das interdisziplinäre Zentrum will laut dem Untertitel - „forum for the universal vocation of Jerusalem“ – ein Forum der universellen Berufung der Stadt sein, die drei Weltreligionen heilig ist. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 8.9.26)

Pisa-Bilanz der Schweiz: Stark, aber nicht stark genug In der neuen Bildungsstudie Pisa schneiden Schülerinnen und Schüler in der Schweiz international gesehen gut ab. Aber: Sie werden – wie Jugendliche überall auf der Welt – immer schlechter im Lesen und Rechnen. (www.nzz.ch, 8.9.26)

Europäische Tage des Denkmals: Einblicke ins Marcuard-Haus Die Denkmalpflege der Stadt Bern lädt am Samstag, 12. September 2026, im Rahmen der europäischen Tage des Denkmals zum Motto «In Gefahr?» zu einer Besichtigung des Marcuard-Hauses an der Gerechtigkeitsgasse 40 ein. Die laufende Gesamtsanierung eröffnet seltene Einblicke in das bedeutende barocke Stadtpalais und zeigt, wie historische Bausubstanz sorgfältig bewahrt und zugleich für zeitgemässes Wohnen weiterentwickelt wird. (www.bern.ch, 8.9.26)

Zukunftsorientierung im Kernhaushalt erreicht Tiefststand WWF und ZEW veröffentlichen Zukunftsquote im Bundeshaushalt 2026 (www.wwf.de, 8.9.26)

Auswertung interner Dokumente: So unverblümt warb Katherina Reiche in den USA für Interessen der Gas- und Atomwirtschaft Interne Dokumente aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) legen offen, dass Ministerin Katherina Reiche bei ihrer Reise zur CERA-Week in Texas einseitig die Interessen der Gas- und Atomwirtschaft vertreten hat. Dies geht aus dem Terminplan der Ministerin sowie aus Dokumenten zur Vorbereitung der Reise hervor, zu denen die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und Transparenz- und Rechercheportal FragDenStaat per Umweltinformationsgesetz (UIG) und Informationsfreiheitsgesetz (IFG) Zugang erhalten haben. Die CERA-Week ist die zentrale Branchenveranstaltung der Gaswirtschaft in den USA und fand im März 2026 statt. Reiche setzte ihre Teilnahme gegen den Rat der eigenen Fachebene durch, nutzte die Konferenz als Bühne für neue US-Gaslieferungen, eine Rückkehr der Atomkraft in Deutschland, Kritik an der EU-Methanverordnung und für eine Annäherung an die US-Energiepolitik. Besonders kritisch ist zudem ihre Darstellung von erneuerbaren Energien als unzureichend und, (www.duh.de, 8.9.26)

Nachhaltige Altbausanierung mit der poesia-gruppe Wer einen Altbau sanieren möchte, denkt meistens zuerst an eine neue Heizung, die Dämmung von Dach und Fassade oder die Bad- und Küchen­sanierung. Oft wird ein entscheidender Punkt vergessen: alte und verschlissene Dichtungen in Fenstern und Türen. (baurundschau.ch, 8.9.26)

"In 30 Jahren könnte dieser Sommer normal sein" Ohne den Klimawandel wären die Höchsttemperaturen Ende Juni etwa drei Grad niedriger gewesen, erklärt DWD-Klimavorstand Tobias Fuchs. Im Interview spricht er weiter über die vier Hitzewellen 2026, die zunehmende Trockenheit und die Frage, ob ein Umzug nach Schweden hilft. (klimareporter.de, 8.9.26)

Religion hinter Glas – Schnittstellen von Religion und Museen Museen gelten als Orte der Kunst, der Geschichte und des Wissens. Doch sie sind auch Orte, an denen Religion sichtbar wird — teilweise, ohne dass wir dies bewusst wahrnehmen. Altartafeln, Tempel, religiöse Objekte oder ganze Ausstellungen prägen mit, wie Religion verstanden wird. Wie Museen Religion zeigen, erzählt deshalb auch etwas darüber, wie eine Gesellschaft Religion sieht. Alexandra Probst, Assistentin und Doktorandin am Lehrstuhl für Religionsgeschichte am Religionswissenschaftlichen Seminar der Universität Zürich, erklärt diese Zusammenhänge. | Wer eine Kirche besucht, weiss meist, dass er oder sie sich in einem religiösen Raum bewegt. In Museen ist das weniger offensichtlich. Altartafeln hängen neben Landschaftsbildern, buddhistische Statuen stehen in Vitrinen, religiöse Objekte werden zu Kunst oder Kulturgut. Museen entscheiden damit wesentlich mit, wie Religion wahrgenommen und verstanden wird. Diese Rolle wird selten bewusst wahrgenommen — (www.religion.ch, 8.9.26)

Neue E-Auto-Batterie soll 15.000 Ladezyklen standhalten Der japanische Technologiekonzern Toshiba hat mit Partnern kürzlich eine neue E-Autobatterie vorgestellt. Dank NTO-Anode bietet der Akku schnelle Ladezeiten und soll ohne Ablagerungen von metallischem Lithium bis zu 15.000 Zyklen standhalten. | Im derzeitigen Wandel zur E-Mobilität bleibt eine Sache essenziell: die Batterie. Neben der Kapazität und der Reichweite spielt auch die Haltbarkeit eine Rolle. Die Toshiba Corporation stellte kürzlich in Kooperation mit CBMM und der Sojitz Corporation eine neue Technologie vor, die genau an dieser Stelle ansetzt. Denn das neue Batteriemodell soll problemlos 15.000 Lade- und Entladezyklen standhalten. | Die Batteriezelle trägt den Namen SCiB Nb und nutzt die Lithium-Ionen-Technologie mit einer Niob-Titan-Oxid-Anode. Damit ist sie die erste Batterie mit einer solchen Anode. Die Nennkapazität liegt bei 50 Amperestunden und die Nennspannung bei 2,3 Volt. (www.basicthinking.de, 8.9.26)

NetZero: Zweites Modul zum Erneuerbaren-Ausbau online Ariadne-Forschende haben eine neue Webseite entwickelt, die die Ergebnisse der Szenarienmodellierung des Projekts visualisiert. Das zweite Modul „Erneuerbaren Ausbau bis 2030“ ist jetzt online. Es zeigt: Schreitet der Ausbau der Erneuerbaren Energien langsamer voran als geplant, steigen die Strompreise und das Minderungsziel für die CO2-Emissionen gerät in Gefahr. (ariadneprojekt.de, 8.9.26)

Digitaler Mitarbeiter – Stellen Sie sich vor, es ist einfach erledig Einzelunternehmer kennen das: Die Bürokratie nimmt immer mehr zu. Thomas Ranits hat ein Rezept dagegen entwickelt. Genauer gesagt: Maviel. | Maviel ist ein digitaler Mitarbeiter mit eigenem Namen: Er sortiert die E-Mails, erfasst die Belege und behält jede Frist im Blick — während die Firmenchefs das tun, wofür der Betrieb eigentlich gegründet wurde. (www.krone.at, 8.9.26)

Kein Anschluss an die Fernwärme | Die neuen Heizungsvorschriften stellen die Leute in den Bernoulli-Häusern vor Probleme Die ikonische Siedlung zeigt exemplarisch, wie herausfordernd der Umstieg auf fossilfreies Heizen sein kann. Aber es gibt Hoffnung — wenn alle am selben Strick ziehen. | Der Fernwärmeanschluss für die Bernoulli-Häuser scheiterte im Januar 2026 definitiv. Technische Hürden wie Tramgleise sorgten für Anschlusskosten von mehr als 50'000 Franken pro Haus. | Alternative Heizlösungen wie Luft-Wasser-Wärmepumpen sind wegen Lärm- und Denkmalschutzvorschriften schwer realisierbar. | Eigentümer versuchen nun, eine gemeinsame Grundwasser-Wärmepumpe zu realisieren. | Es hätte eine Art Vorzeigeprojekt werden sollen: der Anschluss der Bernoulli-Häuser an die Fernwärme. 1925 und 1928 erbaut, ist die Kleinhaussiedlung in Zürich-West so ikonisch wie aus der Zeit gefallen: 98 Häuschen, für die heutige Zeit geradezu winzig, gruppieren sich um sechs Innenhöfe. | Doch die Pläne der Stadt, so gut sie klangen, erwiesen sich als kaum realisierbar. (www.tagesanzeiger.ch, 8.9.26)

PISA-Studie 2025: Deutsche Schüler schneiden so schlecht ab wie nie zuvor - Vor allem im Lesen und in Mathematik gehen die Leistungen deutscher Schüler deutlich zurück. In den Naturwissenschaften übertreffen 14 Staaten Deutschland deutlich. - (www.faz.net, 8.9.26)

Pisa-Studie 2025 – Schweiz bleibt stark, verliert aber in Lesen und Mathematik Die Schweiz steht im Ländervergleich gut da, kämpft aber mit rückläufigen Leistungen im Lesen und Rechnen. (www.srf.ch, 8.9.26)

Neue Pisa-Studie: Seit 15 Jahren geht es mit Mathe und beim Lesen bergab Die Schweiz hat im internationalen Vergleich weiterhin Top-Schülerinnen und -Schüler. Doch ihre Leistungen sinken – ein globaler Trend. Welche Rolle spielen soziale Medien? (www.tagesanzeiger.ch, 8.9.26)

«Sie schauen TikToks und lesen sonst nicht viel» – Darbellay warnt vor Leseschwäche bei Jugendlichen Trotz guter Pisa-Ergebnisse sieht EDK-Präsident Christophe Darbellay Handlungsbedarf: Die Schulen müssten sich wieder stärker auf Lesen, Schreiben und Rechnen konzentrieren – und die frühe Sprachförderung soll für alle Kantone Pflicht werden. (www.schweizheute.ch, 8.9.26)

Die Schweiz in der Pisa-Studie: Viele gute Noten – und eine grosse Sorge Lesen, Rechnen, Naturwissenschaften: Im internationalen Vergleich schneidet die Schweiz solide bis hervorragend ab. Doch der Trend zeigt nach unten – und das ist nicht das einzige Problem. (www.schweizheute.ch, 8.9.26)

Der Gipfel der «Peinlichkeit»: In Österreich verliert ein falscher Dreitausender seinen Namen Ein Grat am Grossvenediger wurde vor 38 Jahren künstlich auf 3000 Meter erhöht und nach dem Gletscherforscher Wolfgang Pillewizer benannt: einem überzeugten Nazi. Nun entzieht ihm der Österreichische Alpenverein die Ehrung. (www.nzz.ch, 8.9.26)

Förderungen für Grau- und Regenwasseranlagen - -   - Unternehmen können Investitionen in Anlagen zur Wiederverwendung von Grauwasser über das KfW-Umweltprogramm 240/241 finanzieren. Förderfähig sind Anlagen, die aufbereitetes Grauwasser oder Abwasser als Betriebswasser oder in Produktionsprozessen nutzen. Unter bestimmten Voraussetzungen können auch Regenwassernutzungsanlagen für eine Förderung infrage kommen: Das Programm umfasst generell Maßnahmen zur Kreislaufführung von Wasser und zur Wassereinsparung, die den Wasserbedarf reduzieren. Die IKZ fasst die aktuell geltenden Regelungen zusammen und wirft auch einen Blick auf regionale Finanzierungsangebote für Regenwasseranlagen. - Artikel weiterlesen auf IKZ-select -   - - (www.ikz.de, 8.9.26)

Suva wählt Kreativlead für Social Media Nach einem mehrstufigen Pitch übernimmt die Zürcher Content-Agentur die Konzeption, die Produktion und das Community Management für die Social-Media-Kanäle des Luzerner Unfallversicherers – in drei Sprachen. (www.persoenlich.com, 8.9.26)

Waldbrandrauch bremst Fortschritte bei sauberer Luft WMO warnt vor Feinstaub und Ozon durch Hitze (www.scinexx.de, 8.9.26)

Nagra-Projekt im Zürcher Unterland: Albert Rösti zu Besuch: «Wir werden den Menschen hier nicht ein noch grösseres Tiefenlager unterjubeln» Der Bundesrat verteidigte in Stadel das geplante Tiefenlager für radioaktive Abfälle und die Aufhebung des Neubauverbots für Kernkraftwerke. (www.tagesanzeiger.ch, 8.9.26)

Verein zeigt historische Werbeplakate In der Villa Bührle sind ab 18. September rund 100 Originalplakate aus der privaten Sammlung von Beatrice Müller ausgestellt. Die kostenlose Ausstellung läuft bis 18. Oktober und deckt die Themen Tourismus, Konsumgüter und Kultur ab. (www.persoenlich.com, 8.9.26)

Von der Leyen in Grönland: Die EU sollte Trump ein Denkmal setzen - Die Attacken und Annexionsgelüste des US-Präsidenten haben zumindest ein Gutes: Sie zwingen Europa, seine geopolitischen Interessen selbst wahrzunehmen. - (www.faz.net, 8.9.26)

Investitionen im Verkehrssektor: Zu wenig Geld für Schiene und Klimaschutz Der Bundestag verhandelt über den Haushalt, am Dienstag geht es um den Verkehrsetat. Und der wurde an den falschen Stellen gekürzt, sagen Verbände. mehr... (taz.de, 8.9.26)

Lebenswerte Innenstädte fördern – nachhaltiges Wohnen im Rittergut Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt ist seit 35 Jahren mit Projektförderungen für mehr Klima- und Umweltschutz in den ostdeutschen Bundesländern verbunden –und stellt nun in Reihenfolge wegweisende Vorhaben in den fünf Bundesländern vor. (www.energiezukunft.eu, 8.9.26)

SMRs kritisch hinterfragen Der Verein Zukunft ohne Kernenergie räumt mit Mythen über Small Modular Reactors auf. In einem Fragenkatalog wird fundiert erklärt, was an den Versprechen über SMRs dran ist – und was nicht. (www.energiezukunft.eu, 8.9.26)

Deutschlands Schüler sind so schlecht wie noch nie Egal ob Rechnen, Lesen oder Naturwissenschaften: In allen drei Kernbereichen sinken die Leistungen der deutschen Schüler immer weiter. (www.welt.de, 8.9.26)

Nachhaltig einkaufen: Bio, Avocado, Plastik: Fünf Mythen über klimafreundliches Essen im Check Viele wollen ressourcenschonend einkaufen, doch die Orientierung ist schwierig. Fachleute ordnen die gängigsten Irrtümer ein – von Bio-Labels bis zur Verpackung. (www.tagesanzeiger.ch, 8.9.26)

Stromproduktion: Dieses Wasserkraftpotenzial steckt in bestehenden Staudämmen – Analyse bewertet mehr als 2.600 Anlagen In Tausenden US-Dämmen steckt ungenutztes Strompotenzial, wie eine neue Analyse zeigt. Sie beziffert die technisch nutzbare Leistung von mehr als 2.600 bislang stromlosen Dämmen auf knapp vier Gigawatt und die mögliche Jahresproduktion auf bis zu 15,2 Terawattstunden. Dafür müssten keine neuen Dämme gebaut werden, und besonders groß ist das Potenzial bei bereits bestehenden Bundesanlagen. (www.scinexx.de, 8.9.26)

Neuer Wärmespeicher für Basler Fernwärme IWB plant beim Fernheizkraftwerk Volta den Bau eines grossen Wärmespeichers. Mit dem Wärmespeicher schafft IWB die Voraussetzungen, künftig klimaneutral produzierte Wärme effizienter ins Basler Fernwärmenetz zu integrieren. Der Speicher ist ein wichtiger Baustein in der Dekarbonisierung der Basler Fernwärmeversorgung und ein wichtiger Beitrag zur Erreichung des Netto-null-Ziels des Kantons Basel-Stadt. (www.gebaeudetechnik-news.ch, 8.9.26)

Podcast-Tipp | ARD Klima Update zu #Hitzestress: Kein #Klimaschutz wird auch teuer. Mit GWS und @prognos.com haben wir berechnet: Kosten in Höhe von etwa 900 Mrd. Euro könnten Extremwetterereignisse infolge des Klimawandels bis 2050 verursachen. | Mehr in der Folge https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:af4c2f623dda7435/ | @ioew.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 8.9.26)

Renewable Electrification as a Means of Transitioning Away from Fossil Fuels In unserem Policy Paper untersuchen wir, wie eine auf erneuerbaren Energien basierende Elektrifizierung dem Übergang weg von fossilen Brennstoffen (Transition Away from Fossil Fuels, TAFF) dienen kann. (www.germanwatch.org, 8.9.26)

Der Hitzesommer 2026 setzt den Naturschutzgebieten zu Die Hitzewellen diesen Sommer haben auch die Naturschutzgebiete in Mitleidenschaft gezogen — doch einige haben sich als widerstandsfähig erwiesen. Als Betreuerin von über 1000 Schutzgebieten betont Pro Natura: Im Kampf gegen die Klimaerhitzung ist eine intakte Natur von zentraler Bedeutung. | Der Hitzesommer hat im ganzen Land Spuren hinterlassen, so auch in der Moorlandschaft Rothenthurm am Fusse der Schwyzer Berge. «Ich kümmere mich seit 2009 um diese Moore und habe sie noch nie so trocken gesehen», stellt Bastien Amez-Droz, Projektleiter Schutzgebiete und Moore bei Pro Natura, fest. Trotz der extremen Hitze waren die regenerierten Bereiche, in denen die Wasserspeicherfähigkeit wiederhergestellt wurde, Mitte August noch feucht. «Nur dort konnten die Libellen noch ihre Eier ablegen und die Watvögel sich noch ausruhen.» (naturschutz.ch, 8.9.26)

Mercosur-Abkommen: Kommission lehnt Schutz vor Entwaldung ab Beim Mercosur-Freihandelsabkommen zeichnet sich ein Kompromiss ab — allerdings ohne verbindlichen Schutz vor Entwaldung. Die Aussenpolitische Kommission des Ständerats lehnt entsprechende Vorgaben ab. Für den WWF ist klar: Ohne wirksame Umweltstandards droht das Abkommen an der Urne auf Widerstand zu stossen. | Das Mercosur-Abkommen steht zwischen wirtschaftlichen Interessen und dem Anspruch an einen nachhaltigen Handel. Für die Schweiz ist der Zugang zu den südamerikanischen Märkten insbesondere in geopolitisch unsicheren Zeiten von Bedeutung. Gleichzeitig birgt der Handel mit der Region erhebliche Risiken für die Wälder und damit für Klima und Biodiversität. (naturschutz.ch, 8.9.26)

AXA Studie: Fahrassistenzsysteme können Unfälle verhindern, begünstigen aber Ablenkung am Steuer Eine Befragung der AXA zum automatisierten Fahren bestätigt den Nutzen von Fahrassistenzsystemen, insbesondere des Notbremsassistenten: 27 Prozent gaben an, dass dieser sie in den letzten sechs Monaten mindestens einmal vor einer gefährlichen Situation geschützt habe. Zudem zeigt eine Analyse von AXA Schadendaten, dass Autos mit modernsten Fahrassistenzsystemen rund 40 Prozent weniger Auffahrunfälle verursachen als solche ohne. (baurundschau.ch, 8.9.26)

Nachhaltigere Solarmodule: TH Köln entwickelt und analysiert neue Komponenten Um den Ausbau Erneuerbarer Energien voranzutreiben, werden unter anderem Solarmodule benötigt. Deren Wiederverwertung ist jedoch sehr aufwändig, da wichtige Komponenten nur schwer zu recyceln oder zu reparieren sind. In einem neuen Forschungsprojekt hat die TH Köln gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft daran gearbeitet, diese Bauteile umweltfreundlicher und langlebiger zu gestalten. Zudem untersuchten die Wissenschaftler*innen wirtschaftliche Aspekte und den ökologischen Fußabdruck von Solarmodulen. (baurundschau.ch, 8.9.26)

7.9.26

Was ist die Rolle der Wissenschaft in der Schweizer Demokratie und global? Die Wissenschaft geniesst in der Schweiz mehr Vertrauen als Polizei, Regierung und Parlament. Doch was ist überhaupt die Rolle von Wissenschaft in einer Demokratie — und wie unterscheidet sie sich von jener in Diktaturen? | Die Wissenschaft als Ganzes sei eine werteorientierte Unternehmung, so Oreskes. Am wichtigsten bleibe die Suche nach Wahrheit. | Hohes Vertrauen in die Wissenschaft sei gerechtfertigt, weil sie «über eine Strategie zur Fehlererkennung und -korrektur» verfüge. Es sei auch notwendig, «weil die Wissenschaft komplexe Fragen aufwirft, die keiner von uns allein beantworten kann». | In der Studie «Sicherheit» waren die Vertrauenswerte der Wissenschaft stets besser als die der Schweizer Regierung. (www.swissinfo.ch, 7.9.26)

Ilko-Sascha Kowalczuk schuf sehr wohl ein „Opus Magnum“: Dieses Buch ist es Ist Ilko-Sascha Kowalczuk als Historiker wirklich überschätzt? Karsten Krampitz widerspricht und hebt die Bedeutung von Kowalczuks Ulbricht-Biografien hervor, die für die DDR-Geschichtsforschung unerlässlich sind (www.freitag.de, 7.9.26)

Kickl gegen Erhöhung des Pensionsalters FPÖ-Chef Herbert Kickl hat sich am Montag im letzten ORF-„Sommergespräch“ gegen die Erhöhung des Pensionsantrittsalters ausgesprochen. Auch ein Drehen an der „Pensionsschraube“ nannte er „unanständig“ den Pensionisten gegenüber. Den von fast allen Experten prognostizierten Anstieg der Kosten glaubt Kickl mit Wirtschafts- und Familienpolitik in den Griff bekommen zu können. Er sprach sich jedenfalls – wie auch beim Klimawandel – gegen einen „Alarmismus“ aus. (orf.at, 7.9.26)

Gedruckte Fahrpläne nur mit persönlicher Abholung Die Digitalisierung analoger Papiere, Dokumente, Protokolle – ja, sogar Zugfahrpläne schreitet voran. Dies kann vor allem etwa ältere Menschen überfordern, die nicht besonders technikaffin sind.  Die ÖBB stellten dieses Jahr ihre gedruckten Fahrpläne ein. Für Salzburg gibt es aber eine Notlösung. (www.krone.at, 7.9.26)

Nepal: Die Hoffnung schwindet [Online-Abo] Während die Opferzahlen der verheerenden Sturzflut im Himalaja weiter steigen und die Hilfskräfte im Dauereinsatz sind, richtet sich Nepals Präsident mit einer Mahnung zu Klimagerechtigkeit an die Weltgemeinschaft. (www.jungewelt.de, 7.9.26)

Papst: Bescheidenheit und Frieden sind Grundlagen des Glaubens - - Am Vorabend des Festes der Geburt der Seligen Jungfrau Maria hat Papst Leo XIV. das Heiligtum der Mutter vom Guten Rat in Genazzano besucht. Neben der Feier der Heiligen Messe enthüllte das Oberhaupt der katholischen Kirche ein neues Wandgemälde und überreichte dem Heiligtum eine Goldene Rose. In seiner Predigt thematisierte er die Rolle Marias im Heilsplan, die Bedeutung der Demut im christlichen Glauben sowie den Auftrag zur Verwirklichung des Friedens in Zeiten globaler Unsicherheiten. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 7.9.26)

60 Jahre Luftreinhaltung in der Stadt Zürich 60 Jahre Luftreinhaltung in der Stadt Zürich sind eine Erfolgsgeschichte mit Zukunft. Dank Forschung, Politik und Technik zu sauberer Luft: ein Rückblick auf die wichtigsten Entwicklungen — lokal, national und international. | Saubere Luft ist heute für viele selbstverständlich. Noch vor wenigen Jahrzehnten war das anders: Russ aus Feuerungen, Abgase aus dem Verkehr und Emissionen aus Industrie und Gewerbe belasteten die Luft in Zürich erheblich. Internationale Smogereignisse wie in Los Angeles und London machten die gravierenden gesundheitlichen Folgen verschmutzter Luft sichtbar. Auch in Zürich wuchs das Bewusstsein, dass Rauch, Russ und Verkehrsabgase nicht einfach Begleiterscheinungen des Fortschritts waren, sondern ein Umwelt- und Gesundheitsproblem. | Eine Studie des UGZ zeigt zudem, dass die bisherigen Luftreinhaltemassnahmen jährlich Gesundheitskosten in dreistelliger Millionenhöhe vermeiden. Die Luftreinhaltung bleibt auch künftig eine wichtige Aufgabe, (www.stadt-zuerich.ch, 7.9.26)

Sorge vor der Energiewende rückwärts Nach dem AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt fürchtet die Erneuerbaren-Branche einen Einbruch. Eine Unterstützung von AfD-Anträgen durch das BSW erscheint in der Energiepolitik als möglich. Dies könnte Bundesrecht nicht brechen, aber die Umsetzung verzögern. - (klimareporter.de, 7.9.26)

Wallfahrt am Wahlsonntag: Christsein schützt nicht vor Menschenfeindlichkeit - Bei der katholischen Bistumswallfahrt am Wahlsonntag wird hilflos auf eine Frage geantwortet: Wie ist der immense Aufstieg der AfD zu erklären? Hat das vielleicht etwas mit den politischen Parolen der Kirchen zu tun? - (www.faz.net, 7.9.26)

Die geschichtliche und spirituelle Entwicklung des Heiligtums von Genazzano - - Die Beziehung zwischen der Gläubigen und dem Marienheiligtum der Mutter des guten Rates in Genazzano reicht weit in die Vergangenheit zurück. Anlässlich eines Besuchs am 10. Mai 2025 trug sich Papst Leo XIV. in das Gästebuch des Klosters ein und verdeutlichte damit die Kontinuität einer Tradition, die das religiöse Leben der Region Latium seit dem Spätmittelalter prägt. Ein Beitrag von Pater Rocco Ronzani OSA, Augustiner und Präfekt des Apostolischen Archivs des Vatikans. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 7.9.26)

„Können mit ihrem Ego nicht über den eigenen Schatten springen“, sagt Kubicki Wolfgang Kubicki, FDP-Chef, analysiert die Niederlagen seiner Partei und der CDU in Sachsen-Anhalt, kritisiert die Brandmauer-Debatte und fordert eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der AfD: „Entweder die Demokratie beweist jetzt ihre Stärke, oder wir verschwinden.“ (www.welt.de, 7.9.26)

Reporter ohne Grenzen: AfD greift Infrastruktur der Demokratie an Nach dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt ist die Sorge bei Verbänden groß. Die christlichen Kirchen zeigten sich aber auch kämpferisch. Die Organisation Reporter ohne Grenzen warnt vor Angriffen auf die Pressefreiheit.[mehr] (www.tagesschau.de, 7.9.26)

VIDEO - Wenn Hitzesommer wie 2026 normal werden: Verliert die Schweiz ihren Wasserspeicher? Der Bodensee erreicht diesen Sommer sein Rekordtief. Und auch anderen Gewässern in der Schweiz geht es ähnlich. Das könnte in der Schweiz zur Normalität werden. Forscher zeigen am Bodensee und dem Griesgletscher, was das für Strom, Landwirtschaft und Schifffahrt bedeutet. (www.nzz.ch, 7.9.26)

Ipso!-Schulen schärfen ihre einzelnen Profile Die Farner-Agentur hat für die Bildungsanbieterin eine neue Kampagne für die vier Schulen IBZ, IFA, HWS und NSH entwickelt. Unter der Leitidee «Bildung mit Wirkung» erhält jede Schule einen eigenständigen Markenauftritt. (www.persoenlich.com, 7.9.26)

„Das ist die größte Bedrohung, die unsere Demokratie jemals erlebt hat“ Heidi Reichinnek macht die Bundesregierung für den Erfolg der AfD mitverantwortlich. Die Linken-Fraktionschefin kritisiert geplante Sozialkürzungen und den Haushalt als „Konjunkturprogramm für die Rechtsextremen“ und fordert stattdessen massive Investitionen. (www.welt.de, 7.9.26)

Wahl in Sachsen-Anhalt: Wenn das die Mitte ist, dann gute Nacht Bei dieser historischen Wahl offenbarte sich die ganze Leere der politischen Kommunikation. Die Elite des Landes redet, als käme sie von einem anderen Stern. (www.zeit.de, 7.9.26)

Klimawandel: Breites Bündnis sieht Kindeswohl bedroht Kinder sind besonders vom Klimawandel gefährdet. 77 Organisationen fordern deswegen, sie zu schützen und an Klimapolitik zu beteiligen. mehr... (taz.de, 7.9.26)

Demokratie: Europa beginnt eine starke AfD zu fürchten Die Nachbarstaaten machen sich nach Sachsen-Anhalt zu Recht Gedanken darüber, was ein AfD-Wahlsieg in einem hochgerüsteten Deutschland bedeuten könnte. Kein Wunder, dass Jubel ausbleibt. (www.sueddeutsche.de, 7.9.26)

Schweizer Strompreise – Dynamische Preismodelle sollen den Preis der Elektrizität steuern Konsumentinnen und Konsumenten sollen den Strom möglichst dann nutzen, wenn viel davon vorhanden ist. (www.srf.ch, 7.9.26)

Unser Buchtipp: Die Teilung der Macht - - Die jüngsten Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt haben es erneut vor Augen geführt: Debatten über die europäische Integration, regionale Identitäten und die Verteilung politischer Macht bestimmen die aktuellen Diskurse. Ein Blick in die Geschichtswissenschaft verdeutlicht, dass diese Grundfragen keineswegs Phänomene der Gegenwart darstellen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 7.9.26)

Agentur entwickelt Auftritt für Hilfswerke Über 40 Organisationen der internationalen Zusammenarbeit treten erstmals mit einem gemeinsamen Absender auf. Dafür haben sie sich unter dem Namen «Die Schweizer Hilfswerke» zusammengeschlossen. (www.persoenlich.com, 7.9.26)

Bauen in der Stadt: Umbauten und Anbauten sollen günstigen Wohnraum schaffen - Leere Büros, Parkhäuser, Aufstockungen: Nachverdichtungen in den Städten sollen Wohnungen bezahlbar machen. Eine Fachgruppe hat dafür viele Ideen und fordert einfache Regeln. - (www.faz.net, 7.9.26)

Bundesamt: Nord- und Ostsee in diesem Sommer „deutlich“ zu warm - Auch die Meere haben spürbar unter der historischen Hitze dieses Sommers gelitten: Nord- und Ostsee waren deutlich wärmer als sonst. Die hohen Wassertemperaturen schaden einheimischen Arten und fachen den Klimawandel weiter an. - (www.faz.net, 7.9.26)

Kreislaufwirtschaft im Bezirk Horgen: Ins Brocki statt in den Müll: Wädenswil testet neue Wiederverwendung In Wädenswil können die Leute ab sofort gut erhaltene Haushaltsgegenstände abgeben, anstatt sie wegzuwerfen. Der Kanton Zürich startet mit dem Start-up Pretty Good ein Pilotprojekt für die Kreislaufwirtschaft. (www.tagesanzeiger.ch, 7.9.26)

Klimaschutz: Eine Frage der Weltanschauung Das 1,5-Grad-Ziel droht zu scheitern. Mit diesem Fazit führt der jüngste Bericht des UN-Umweltprogramms abermals vor Augen, wie bedrohlich die Klimakrise für uns alle ist. Dennoch stoßen konkrete Maßnahmen in der Bevölkerung oft auf Widerstand. Eine neue Studie der Universitäten Bonn und Mannheim zeigt nun: Wer einer universalistischen Ethik folgt, ist eher bereit, persönliche Einschnitte für den Klimaschutz hinzunehmen. (hpd.de, 7.9.26)

Wahlausgang in Sachsen-Anhalt: AfD verbieten oder verlieren Sachsen-Anhalt zeigt, dass man Demokratiefeinden mit Debatten nicht beikommt. Nur ein Verbot der Partei könnte die offene Gesellschaft retten. mehr... (taz.de, 7.9.26)

Klimawandelfolgen: Was tun, damit’s im Wald nicht brennt? Der Klimawandel verschärft die Waldbrände in Europa, auch in diesem Sommer. Eine neue Studie blickt in die Zukunft und zeigt, was helfen könnte. mehr... (taz.de, 7.9.26)

Klima-Innovations­fonds startet neue Förderrunde für klimastarke Ideen Neue Projekte für ein klimafreundliches und lebenswertes Stuttgart gesucht: Bis zum 31. Oktober 2026 können sich innovative Klimaprojekte um bis zu 500.000 Euro Förderung bewerben. Für Vereine und Initiativen gibt es erneut die speziell zugeschnittene jetztklimachen!-Förderung mit bis zu 20.000 Euro. (www.stuttgart.de, 7.9.26)

Munich Re: Die Hitze ist eine schleichende Gefahr - Welche Risiken bringen Klimawandel, Hitzesommer, Extremwetter und Cyberangriffe mit sich? Munich-Re-Vorstand Thomas Blunck ordnet das für den Dax-Konzern ein. - (www.faz.net, 7.9.26)

Neuer Bericht: Hitzewellen und Waldbrände verschlechtern zunehmend die Luftqualität - Die Weltorganisation für Meteorologie warnt: Seit den 1990er-Jahren habe sich die Zahl der Waldbrände mit starker Rauchentwicklung weltweit verdreifacht. Das belastet die Luftqualität zunehmend. - (www.faz.net, 7.9.26)

Die Benzin-Optimierer aus Bochum Beim Mineralölkonzern Aral forschen Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen an der Verbesserung von Benzin und Diesel. Von der Idee eines neuen Kraftstoffes bis zur Markteinführung vergehen über fünf Jahre. (www.dw.com, 7.9.26)

„Es ist absolut richtig, die AfD auszugrenzen – es ist eine rechtsradikale Partei“ Die AfD holt in Sachsen-Anhalt knapp 44 Prozent – für Grünen-Politiker Anton Hofreiter kein Grund, die Brandmauer aufzugeben. Er hält die Ausgrenzung der AfD für richtig und warnt vor einer Partei, die aus seiner Sicht die Demokratie gefährdet. (www.welt.de, 7.9.26)

Verschiebung des historischen Bahnhofgebäudes: Ein Winterthurer Denkmal verpflanzen, damit die Züge Platz haben? In Oerlikon wurde vor 15 Jahren ein tonnenschweres Gebäude um 60 Meter versetzt. Jetzt soll dasselbe Prinzip den überlasteten Winterthurer Hauptbahnhof entlasten. (www.tagesanzeiger.ch, 7.9.26)

Geschichte: In Deutschland kann eine rechtsextreme Partei niemals „normal“ sein Nach dem Erfolg der AfD in Sachsen-Anhalt: Die deutsche Demokratie ist von rechts außen herausgefordert wie niemals seit 1949, und sie muss dringend bessere Gegenstrategien finden. (www.sueddeutsche.de, 7.9.26)

Hitze und Waldbrände gefährden Fortschritt bei sauberer Luft Strengere Regeln haben Industrie- und Verkehrsemissionen gesenkt. Doch giftiger Brandrauch, bodennahes Ozon und kaum überwachte Schadstoffe wie Ruß und Mikroplastik schaffen neue Gesundheitsrisiken. (www.dw.com, 7.9.26)

Vier Stauseen an zwei Tagen – Velotour mit grossem Erlebniswert Von mystisch bis imposant: Diese vier Stauseen in der Schweiz sind es wert, in die Pedale zu treten. | Vom stillen Weiher am Waldrand bis zur gewaltigen Staumauer im Hochgebirge: Auf dieser zweitägigen Velotour erkunden Sie vier ganz unterschiedliche Stauseen, vorbei an Mooren, versunkenen Dörfern und Meisterwerken der Wasserkraft. | Teufenbachweiher unterhalb von Schönenberg ZH | Sihlsee bei Einsiedeln | Wägitalersee | Gigerwaldsee, Calfeisental (www.srf.ch, 7.9.26)

El Niño so stark wie nie Hitzewellen in Europa, Fluten in Nepal: Solche Wetterextreme haben auch mit dem aktuellen El Niño zu tun. Jetzt prognostiziert die Weltwetterorganisation, dass das Phänomen mit fast 100-prozentiger Wahrscheinlichkeit bis Februar 2027 anhalten wird. - (klimareporter.de, 7.9.26)

AfD gewinnt Wahl in Sachsen-Anhalt: Kirchen in Sorge um Demokratie - - Mit der AfD hat in Sachsen-Anhalt eine dort vom Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextrem" eingestufte Partei die meisten Stimmen bekommen - nach Angaben der Landeswahlleitung sind es 43,8 Prozent. Laut vorläufigen Ergebnissen hat die AfD also gewonnen, eine absolute Mehrheit aber verpasst. Kirchen, jüdische Vertreter und Migrantenorganisationen warnen vor den Folgen für Demokratie und Zusammenhalt. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 7.9.26)

Zunahme von Naturkatastrophen: Swiss Re rechnet mit bis zu 320 Milliarden Dollar versicherten Schäden im aktuellen Jahr Die versicherten Naturkatastrophenschäden wachsen laut dem Rückversicherer jährlich um 5 bis 7 Prozent. Waldbrände gelten als das am schnellsten wachsende Wetterrisiko weltweit. (www.tagesanzeiger.ch, 7.9.26)

Tag des offenen Denkmals: Stuttgarter Fernsehturm ist 70 – zwölf überraschende Fakten Am Tag des offenen Denkmals (13.9.) öffnet auch das höchste Stuttgarter Wahrzeichen – es feiert in diesem Jahr sein 70-jähriges Bestehen. Der Fernsehturm hoch über dem Stadtkessel wurde am 5. Februar 1956 eingeweiht. Seine Bauweise wurde zum Vorbild für eine ganze Generation von Fernsehtürmen. Das US-Magazin «Life» bezeichnete den Turm damals als «Big Basket in the Sky», den großen Korb im Himmel. (www.zeit.de, 7.9.26)

Schweizer Kultob­jekt auf zwei Rädern Kaum ein militärischer Gegenstand hat so lange gedient wie das Ordonnanzrad 05. Es widerspiegelt durch seine Geschichte fast ein Jahrhundert Armee- und Alltagsgeschichte. Durch seine militärische und zivile Nutzung und sprichwörtliche Unzerstörbarkeit verkörpert es ein Stück Schweizer Identität. (www.swissinfo.ch, 7.9.26)

Wie lässt sich die Kraft der KI in Schach halten? Ein Fachartikel über KI von James Tucker, Head of CISO bei Zscaler. | Der Einsatz der KI in Unternehmen geht in zweierlei Hinsicht mit einem Wettlauf gegen die Zeit einher. Die nächste Generation von Frontier AI-Modellen könnte die Bedrohungslage in den nächsten sechs bis neun Monaten noch einmal dramatisch verändern. Andererseits versuchen Organisationen gerade erst den Produktivitätsvorteil der KI für sich zu erschließen, ohne die Datenintegrität zu gefährden. Richtig eingesetzt kann KI helfen, Aufgaben schneller abzuarbeiten und damit effizienter zu operieren. Doch die Betrachtungsweise darf nicht bei der Effizienzsteigerung allein stehen bleiben. Im gleichen Maße wie Frontier AI-Modelle leistungsfähiger, portabler und breiter verfügbar werden, gilt es auch die Kehrseite der Einsetzbarkeit zu berücksichtigen. Ihre Leistungsfähigkeit stellen diese Werkzeuge sowohl offensiv als auch defensiv unter Beweis. (www.it-daily.net, 7.9.26)

E-Autos beim Fahren deutlich günstiger als Benziner – news.ORF.at In der EU sind batteriebetriebene Elektroautos im vergangenen Jahr beim Fahren 33 Prozent günstiger gewesen als Benziner. Das geht aus einem Bericht des International Council on Clean Transportation (ICCT) hervor, der heute in Brüssel vorgestellt wird. | Als Grund für den Spareffekt nennt der Bericht laut vorab veröffentlichten Details fallende Batteriekosten und hohe Treibstoffpreise. | Die leitende Forscherin und Hauptautorin des ICCT-Berichts, Marie Rajon Bernard, geht nach eigenen Angaben davon aus, „dass die Verbreitung von batterieelektrischen Fahrzeugen in ganz Europa in den kommenden Jahren zunehmen wird, sofern die derzeitige Politik beibehalten wird“. | Zudem seien die Anschaffungskosten für batteriebetriebene Elektroautos in den drei größten Fahrzeugsegmenten im Jahr 2025 etwa gleich hoch gewesen wie bei Benzinern, wie eine Erhebung von Preisdaten von 100.000 Fahrzeugen auf dem größten europäischen Automarkt Deutschland ergeben habe. (orf.at, 7.9.26)

Leibniz-Gemeinschaft: Für Wissenschaftsfreiheit und Innovationskraft Als eine von 23 Organisationen hat die Leibniz-Gemeinschaft das Positionspapier "Freie Wissenschaft — Erfolgreiche Wirtschaft — Starkes Deutschland" des Berliner Forschungsnetzwerks unterzeichnet. | Deutschland braucht eine exzellente Wissenschaftslandschaft und starke innovative Unternehmen. Gemeinsam bilden diese das Fundament für Wohlstand, Wettbewerbsfähigkeit und technologische Souveränität in Deutschland. Forschung, Entwicklung und industrielle Umsetzung sind unabdingbar, um die Innovationskraft Deutschlands zu verteidigen und auszubauen. Doch unser Land steht vor einer Bewährungsprobe: Der internationale Wettbewerb um Technologien, Talente und Wertschöpfung nimmt zu. Zugleich geraten unsere offene Gesellschaft und ihre Institutionen unter Druck. Wissenschafts- und demokratiefeindliche Kräfte versuchen, Ergebnisse, Themen und Bereiche der Forschung zu delegitimieren, einzuschränken oder ideologisch zu beeinflussen. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 7.9.26)

Leibniz-Gemeinschaft: Wer darf bestimmen, woran geforscht wird? Leibniz-Präsident Christoph M. Schmidt über die Freiheit der Forschung — in einer neuen Folge „Tonspur Wissen“. | Die Wissenschaftsfreiheit ist im Grundgesetz verankert, gerät jedoch zunehmend unter Druck. Darf die Politik Forschungsrichtungen einstellen, die sie nicht mehr für wichtig hält? In mehreren Bundesländern steht dies etwa für die Gender- und Klimaforschung im Raum. Christoph M. Schmidt, Wirtschaftswissenschaftler und Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, lotet in der aktuellen Folge des Podcasts "Tonspur Wissen" aus, wo die Grenze zwischen legitimer politischer Steuerung und problematischem Eingriff verläuft. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 7.9.26)

Harald Welzer: „Der Westen muss sich von vier Illusionen verabschieden“ Wir leben in einem komplexen System, das ökologisch, ökonomisch und politisch instabil ist. Wir verstehen nicht, dass hektische Einzel-Interventionen ungeahnte Fernwirkungen haben: Eine schonungslose Bestandsaufnahme von Klima bis Krieg (www.freitag.de, 7.9.26)

Das Outsourcing-Paradoxon: Verantwortung lässt sich nicht wegdelegieren Unternehmen lagern IT-Dienstleistungen aus, um Risiken loszuwerden. Studien und Praxisfälle zeigen jedoch, dass Haftung, Aufsichtspflichten und Reputationsschäden immer beim auslagernden Unternehmen bleiben. | Viele Unternehmen gehen davon aus, dass sie beim Outsourcing mit der Vergabe von IT-Dienstleistungen an externe Anbieter auch das damit verbundene Risiko abgeben. Cloud-Betrieb, Softwareentwicklung, Netzwerküberwachung oder Rechenzentrumsbetrieb werden an Spezialisten übertragen, in der Annahme, dass diese Spezialisten auch für Fehler, Ausfälle oder Sicherheitsvorfälle geradestehen. Diese Annahme hält der Realität nicht stand. Regulatorische Rahmenwerke, Gerichtsentscheidungen und zahlreiche dokumentierte Vorfälle der vergangenen Jahre zeigen ein durchgängiges Muster: Die operative Aufgabe lässt sich auslagern, die Verantwortung dafür nicht. (www.it-daily.net, 7.9.26)

Rundumschlag: Schwimmendes KI-Rechenzentrum soll Strom und Trinkwasser liefern Meerwasserentsalzung und Energieerzeugung als »Nebenprodukte« eines schwimmenden Rechenzentrums? Bislang galt die KI vor allem als gigantischer Stromverbraucher — doch das neue Konzept »Blue Economy VITAL 100 MW Kraaken« der Firmen InMar Technologies und des Energiesystem-Entwicklers OptiFuel Systems unter ihrer maritimen Technologiepartnerschaft Optimal Transit macht den Konsumenten auch zum Erzeuger. | Das Projekt aus Beaufort, South Carolina (USA) vereint auf einem beweglichen Schiff die Offshore-Stromerzeugung, die Meerwasserentsalzung und die Rechenleistung für künstliche Intelligenz. Wenn es fertiggestellt ist, soll das System eine kontinuierliche Leistung von 40 Megawatt haben, für rund 32.000 Haushalte rund um die Uhr. Weitere 60 Megawatt bleiben für den Betrieb des Rechenzentrums. Gleichzeitig sollen jeden Tag 30 Millionen Liter Süßwasser entstehen, ausreichend für 150.000 Menschen. (www.trendsderzukunft.de, 7.9.26)

Reiches fossiler Lock'in, das robuste Stromsystem und die Demokratisierung der Energiewende Kalenderwoche 36: Sozial gerechter Klimaschutz ist nicht weniger, sondern besser gemachter Klimaschutz, sagt Claudia Kemfert, Energieökonomin und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter °. Dazu zählt sie günstige Finanzierungen und gezielte Förderung für Haushalte mit kleinen und mittleren Einkommen, Mieterstrom und Energy Sharing, faire Kosten bei Wärmepumpen und einen attraktiven ÖPNV. (klimareporter.de, 7.9.26)

Tiefenlager und Atom-Comeback | Bundesrat Rösti kommt endlich in die Tiefenlager-Region Bundesrat Albert Rösti spricht am 7. September in Fisibach erstmals öffentlich zum Nagra-Tiefenlager in Stadel — auch das Neubauverbot für AKW ist Thema. | Das Tiefenlager für radioaktiven Abfall soll in Stadel im Gebiet Nördlich Lägern entstehen. | Frühestens 2030 entscheidet der Bundesrat über die Bewilligung, danach wohl das Stimmvolk. | Laufende Abgeltungsverhandlungen sollen betroffene Gemeinden finanziell für die Projektlasten entschädigen. | Rösti tritt auch für die Aufhebung des Neubauverbots für Kernkraftwerke ein. | ist ein ungewöhnlicher Ort für einen bundesrätlichen Auftritt: das Ebianum in Fisibach, ein Baumaschinenmuseum an der Grenze zwischen Zürich und Aargau. Behördenvertreter, Gemeindepräsidenten und Anwohnende treffen sich hier am Montagabend, 7. September, zu einem Informationsanlass des Bundesamts für Energie (BFE). Eingeladen haben die drei Gemeinden Stadel, Glattfelden und Weiach (www.tagesanzeiger.ch, 7.9.26)

EU-weite Auswertung: E-Autos im Betrieb laut Studie günstiger als Benziner - Batterien werden billiger, Sprit teurer. Für immer mehr Menschen sind E-Autos eine Alternative. Auch die Anschaffungskosten nähern sich an. - (www.faz.net, 7.9.26)

Effizienz als strategische Ressource begreifen DENEFF und EIES fordern, Energieeffizienz in Industrie-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik einzubetten und warnen, dass die deutsche Importabhängigkeit längst ein strukturelles Sicherheitsrisiko darstellt. (www.energiezukunft.eu, 7.9.26)

Gebäude und Verkehr: Warum der ETS 2 einen Plan B braucht Der wackelige EU-Emissionshandel 2 für Gebäude und Verkehr droht die Klimapolitik vollends zu blockieren. Europa braucht Mut zu einem praxiserprobten Plan B: planbare CO2-Abgaben mit Klimageld nach Schweizer Vorbild. (www.energiezukunft.eu, 7.9.26)

Novelle der Ersatzbaustoffverordnung Die Bundesingenieurkammer begrüßt Erleichterungen bei Nachweisen, Fristen und Digitalisierung, mahnt aber mehr Rückbaubarkeit und Urban Mining an. (nbau.org, 7.9.26)

Die 16 Wasserkraftprojekte reichen nicht – nun sucht Bundesrat Albert Rösti einen Plan B Höhere Staumauern, mehr Fördergeld: Beim Ausbau der Wasserkraft werden neue Optionen geprüft. Doch selbst vergleichsweise einfache Projekte sind teuer und brauchen Jahrzehnte bis zur Realisierung. (www.nzz.ch, 7.9.26)

«Apropos» – der tägliche Podcast: «120-jährige Bäume sterben» – wie wird unser Wald in Zukunft aussehen? Die Schweizer Wälder leiden unter der Hitze. In Ettingen im Baselbiet etwa zeigt sich das Ausmass besonders drastisch. Ein Rundgang durch einen Wald, der sich gerade grundlegend verändert. (www.tagesanzeiger.ch, 7.9.26)

Solar­ener­gie für Kom­mu­nen voran­bringen - - DGS und AEE starten im Oktober 2026 die neue Online-Master­mind-Serie „Solar­ener­gie für Kom­mu­nen – Von der Idee zur Um­setzung“. - - (www.geb-info.de, 7.9.26)

6.9.26

«Der Sommer 2026 könnte der Gesellschaft die Augen öffnen» Der heisse und trockene Sommer hat auch in der Wissenschaft für Betroffenheit gesorgt, wenn auch nicht überrascht. Wie die Forschung helfen kann, mit solchen Extremen künftig umzugehen, erklärt Rolf Holderegger, Direktor der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL, im Interview mit Beate Kittl. (www.wsl.ch, 6.9.26)

Warum ausgerechnet Aiwanger Hoffnung macht Ich wusste es nicht. Vor einem Jahr las ich zum ersten Mal davon, dass sich Hubert Aiwanger den Windkraftgegnern stellt und ihnen erklärt, warum man auch in Bayern endlich in Windkraft investieren müsse. | Passender erschien mir eher der Titel „Hubert Aiwanger nimmt es mit dem Klimawandel nicht so genau“. So beginnt die Süddeutsche Zeitung einen Bericht über seine Teilnahme an einem Podium. Doch dann kommen unerwartete Zitate: „Wir müssen als Bürgerliche, als Konservative die Ökothemen als Nachhaltigkeit besetzen.“ | Aiwanger, so die SZ, habe sich Verdienste für die Energiewende erworben. Bis 2018 war es in Bayern fast unmöglich, Windkraftanlagen aufzustellen. Innerhalb von zwei Jahren habe er das um 180 Grad gedreht, sagt Aiwanger. Mittlerweile gibt es fast 1200 Windräder, weitere 350 seien genehmigt, 800 im Genehmigungsverfahren. | Warum ist mir das eine Kolumne wert? Der Fall Aiwanger zeigt, wie weit die Transformation der Energieversorgung vorangeschritten ist. (www.oekoroutine.de, 6.9.26)

Reinigungsmittel erzeugen Luftverschmutzung »wie an stark befahrener Straße« Reinigungsmittel verströmen oft einen angenehmen Duft, damit riecht der ganze Raum einfach »sauberer«. Ob Zitrus-, Lavendel- oder Kiefergeruch: Viele dieser Duftstoffe enthalten Terpene, die in geringen Mengen als unbedenklich gelten und deshalb zugelassen sind. Das Problem: Sie regieren in Innenräumen mit Ozon, freigesetzt durch UV-Lampen, HEPA-Luftreiniger, Kopierer und andere Geräte. Durch den Oxidationsprozess entstehen Nanopartikel, die beim Einatmen tief in die menschliche Lunge und von dort in die Blutbahn gelangen können. Keine schöne Vorstellung! (www.trendsderzukunft.de, 6.9.26)

Eva Lange: „In Sachsen-Anhalt soll eine Demokratie zu einer Diktatur werden“ Sollten Pfarrer*innen auf der Kanzel eine Wahlempfehlung gegen die AfD aussprechen? Eva Lange aus Halle erklärt, warum sie Position bezieht — und wie die Protestanten mit einem Kollegen umgingen, der für die AfD kandidieren wollte (www.freitag.de, 6.9.26)

Vom Herrschen zum Dienen – feinschwarz.net Die Machttransformation im Führungsstil vom Herrschen zum Dienen ermöglicht Win-Win, die Überwindung der Ausbeutung! Das ist der Kerngedanke von Servant Leadership. Und diesen verknüpft Annette Edenhofer mit Themen und Didaktik des Religionsunterrichts. Wiedergelesen. (www.feinschwarz.net, 6.9.26)

Unblock Cuba!: Welche Krankheiten begünstigt die Blockade? Kuba verfügt über ein Gesundheitssystem, das nach der Revolution eine umfassende medizinische Versorgung aufgebaut hat. Doch sei es zunehmend schwierig, über ausreichende Medikamente, Lebensmittel, Treibstoff und Energie zu verfügen, warnt Roberto Ángel McFarlane Rojas. (www.jungewelt.de, 6.9.26)

Philosophie: Grenzen und Grenzüberschreitungen Chomsky spielt keine Rolle mehr. Zumindest in der Linguistik. Doch noch heute verteidigt er wacker seine Universalgrammatik und versucht in ihrem Lichte die großen Fragen der Philosophie zu klären. Welche nicht zuletzt wegen der Epstein-Enthüllungen auf ihn zurückfallen. (www.jungewelt.de, 6.9.26)

„‚Demokratie verteidigen’ holt immer weniger ab“, sagt Banaszak – und setzt auf „Disruption“ Die Grünen erstarken in Sachsen-Anhalt unerwartet. Vorsitzender Banaszak skizziert schon einen Plan, wie die Partei auf die Stärke der AfD in dem Bundesland und in ganz Deutschland reagieren will. (www.welt.de, 6.9.26)

Anschlagsserie auf das Stromnetz: Ein unbelehrbarer Ideologe Innenminister Dobrindt (CSU) nutzt die Sabotageakte dazu, den „Linksgrünversifften“ einen Schlag zu versetzen. Das hat das Klima nicht verdient. mehr... (taz.de, 6.9.26)

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