Kürzlich gelesene Texte – umweltnetz.ch/Toni W. Püntener

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22.8.26 (Aktualisierung 23:55)

Steuergelder für die Handyreparatur? Weshalb vom Zürcher Pilotprojekt auch ein Börsenkonzern profitiert Geräte länger am Leben halten und so CO2 einsparen – die Grünen wollen einen Reparaturbonus für das ganze Land. Doch das Beispiel der Stadt Zürich zeigt: Repariert werden vor allem Handys, und manche werden dafür erst noch in einen anderen Kanton gefahren. Wie war das nochmals mit der Kreislaufwirtschaft? (www.nzz.ch, 22.8.26)

KI-Wettrüsten USA gegen China: Eine einzige Ressource entscheidet, wer gewinnt Die USA und China rüsten längst nicht nur bei Chips und Algorithmen auf — sie ringen um eine ganz andere Ressource, von Venezuela bis zur Straße von Hormus. US-Innenminister Douglas Burgum hat nun offenbart, wie viel von dem Stoff abhängt (www.freitag.de, 22.8.26)

Stromproduktion im Juli: Sommerrekord bei Wind und Solar Das heiße Wetter hat im Juli für Höchstwerte bei der Stromproduktion aus Wind- und Sonnenenergie gesorgt. Bei der Wasserkraft gab es einen Tiefstand. mehr... (taz.de, 22.8.26)

31 Tage ohne Auto – Für die einen eine Befreiung, für die anderen nur ein Versuch Die Basler Mobilitäts-Challenge verändert Gewohnheiten. Aber nicht bei allen. (www.srf.ch, 22.8.26)

Indonesiens Megacity: Jakarta hat 42 Millionen Einwohner und versinkt im Meer – Besuch in einer Stadt am Rande des Zusammenbruchs Die Hauptstadt Indonesiens ist die bevölkerungsreichste Stadt der Welt. Die Einwohner leiden unter viel zu engen Wohnverhältnissen, überschwemmten Strassen und ständigen Staus. (www.tagesanzeiger.ch, 22.8.26)

Merz im Hürtgenwald: „Das ist Klimawandel“ - Der erste öffentliche Termin nach seinem Urlaub führt den Kanzler in ein Katastrophengebiet. Ein Landrat räumt das Gerücht ab, Merz habe sich nicht gekümmert. - (www.faz.net, 22.8.26)

Friedrich Merz: Bundeskanzler kritisiert »Leugner des Klimawandels« in Hürtgenwald Friedrich Merz hat den Löscheinsatz in der Eifel gelobt. Er nannte die Folgen des Klimawandels eine »bedauerliche Tatsache« und wurde von Protestierenden ausgepfiffen. (www.zeit.de, 22.8.26)

Weinlese im Hochsommer – Hitze sorgt für ungewöhnlich frühe Traubenernte in der Schweiz Schweizer Winzerinnen und Winzer haben bereits mit der Weinlese begonnen – so früh wie selten zuvor. (www.srf.ch, 22.8.26)

Transport – Mit Digitalisierung: So kämpfen Kleinseilbahnen ums Überleben Fast jede zweite Kleinseilbahn der Schweiz hat finanzielle Probleme. Wie zwei von ihnen überleben. (www.srf.ch, 22.8.26)

Reiches Energiewende 2.0 Trotz mancher Spekulationen bleibt Katherina Reiche dem Land als Wirtschaftsministerin erhalten. Und damit auch ihre "nächste Stufe der Energiewende" mit all ihren Problemen. - (klimareporter.de, 22.8.26)

Was «neuer Faschismus» meint – und wie man ihn bekämpft Der Faschismus-Begriff prägt die politischen Analysen der Gegenwart. Hilft er, die Demokratie zu verteidigen? | Von Daniel Graf (www.republik.ch, 22.8.26)

ETH-Forscherin zu Kosten des Klimawandels: «Mehr als eine Coronapandemie pro Jahr» Lint Barrage ist Professorin für Klimaökonomie an der ETH Zürich. Sie modelliert die globalen Kosten des Klimawandels und den Nutzen von Klimaschutz. Die Forscherin erklärt, wie weit die Welt vom Optimum entfernt ist, wen die Folgen am stärksten treffen und welche versteckten Kosten uns auch in der Schweiz erwarten. (www.watson.ch, 22.8.26)

Durch Offshore-Windparks kann in Küstenregionen weniger Regen fallen Ein neu erstelltes, regionales Klimamodell des Helmholtz-Zentrums Hereon legt nahe, dass der massive Ausbau der Offshore-Windenergie Einfluss auf die Niederschlagsverteilung hat. Die Windparks entziehen der Luft immer einen Teil Bewegungsenergie und erzeugen zusätzlich Turbulenzen. Dadurch verändern sie die Windgeschwindigkeit ebenso wie die vertikale Luftdurchmischung und den Transport von Feuchtigkeit. Frühere Forschungsarbeiten zeigten bereits Auswirkungen auf Luftströmungen und Temperaturen. Das Team um Naveed Akhtar fügt nun neue Erkenntnisse hinzu. (www.trendsderzukunft.de, 22.8.26)

Intransparente Rechenzentren: "Ein Armutszeugnis für die Bundesregierung" Rechenzentren verbrauchen viel Strom und Wasser. Wie viel genau, soll im Einzelnen jetzt erstmals im Nationalen Rechenzentrumsregister nachvollziehbar sein. Doch Julian Bothe von AlgorithmWatch warnt: Die Daten sind grob unvollständig und die Transparenz soll auf Druck von Big Tech wieder eingeschränkt werden. (netzpolitik.org, 22.8.26)

Töfflibuebe: Mit 30 km/h auf der Suche nach jugendlicher Freiheit Auch in der Schweiz war das Mofa für viele Menschen der erste Vorgeschmack auf Unabhängigkeit und Freiheit. Nach einem langen Rückgang erlebt es seit einigen Jahren ein Comeback — vor allem auf den Strassen der Deutschschweiz. Ein Bericht über ein Töfflibuebe-Treffen im Schweizer Mittelland zwischen Nostalgie, Zweitaktmotoren und dem Geruch von Benzingemisch. (www.swissinfo.ch, 22.8.26)

Jason Arday, der tragische Ikarus von Cambrigde: von Narrativen mitgerissen Plagiate? Erfundene Erlebnisse? Auf jeden Fall viel Hetze. Doch jenseits dessen zeigt der Suizid des gestürzten Cambrigde-Professors, wie sich der überdrehte Kulturkampf menschlicher Biografien bemächtigt. Bis zum furchtbaren Ende (www.freitag.de, 22.8.26)

Architektur im Anthropozän Das Buch Architektur im Anthropozän reiht sich ein in die aktuelle Debatte um Klimakrise, Ressourcenverbrauch und planetare Grenzen, geht aber einen Schritt weiter: Es fragt nicht, wie Architektur nachhaltiger werden kann, sondern welchen Anteil sie an der Entstehung der ökologischen Krise hatte. Was bleibt von der Architekturgeschichte, wenn künftig nicht Museen, Villen oder Kathedralen als Schlüsselbauwerke unserer Epoche gelten, sondern Serverparks, Müllverbrennungsanlagen, Saatgutbunker und Autobahnkreuze? Von dieser Perspektivverschiebung lebt Architektur im Anthropozän. | Architektur im Anthropozän Eine spekulative Archäologie | Friedrich von Borries | Suhrkamp (2024) 464 S., Hardcover, 32 Euro (nbau.org, 22.8.26)

Klimaschutz : Umweltverbände kritisieren Klimapolitik der Bundesregierung Vor der Kabinettsklausur werfen Umweltverbände der Bundesregierung Rückschritte in der Klimapolitik vor. Sie fordern mehr Tempo beim Ausbau erneuerbarer Energien. (www.zeit.de, 22.8.26)

Längerer Betrieb der AKW Gösgen und Leibstadt: Nun kommt staatliche Hilfe ins Spiel Albert Rösti hält eine finanzielle Förderung für einen Langzeitbetrieb von Gösgen und Leibstadt für unnötig – nun soll der Bund die AKW-Risiken doch absichern. Atomgegner sprechen von einer «staatlichen Vollkaskoversicherung». (www.nzz.ch, 22.8.26)

D: „Verwerfungen und Polarisierung“ - - Der Magdeburger katholische Bischof Gerhard Feige erwartet von den Parteien nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt glaubwürdiges, bürgernahes und problembewusstes Handeln. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 22.8.26)

Tiertransporte in der Hitze: Höllenqualen im Lkw Dehydrierung und hochgradiger Stress. Im Hinblick auf die kürzlichen Hitzewellen leiden Tiere auf heißen Transportfahrzeugen extrem. Tierschutzorganisationen verlangen verschärfte Regeln. Doch auch jede einzelne Konsumentin und jeder einzelne Konsument kann einen Beitrag leisten. (www.krone.at, 22.8.26)

Elektromobilität: Braucht es bald Steuern auf E-Autos? Benzin und Diesel bringen Milliarden an Steuern für den Straßenbau. Der Regierung fehlt ein Plan, woher das Geld im E-Zeitalter kommen soll. Andere Länder sind weiter. (www.zeit.de, 22.8.26)

Bernhard Sutter verstorben Der Exit-Geschäftsführer ist am 21. Juli im Alter von 58 Jahren in Japan gestorben. Der frühere Journalist und Präsident des Zürcher Pressevereins wechselte 2007 zur Sterbehilfeorganisation, wo er seit 2015 als Geschäftsführer wirkte. (www.persoenlich.com, 22.8.26)

Nirgendwo sonst gibt es mehr Brutpaare: Wie die Schweiz zum «Bartgeierland» der Alpen wurde Bartgeier brüten in der Schweiz öfter als in den Nachbarländern und haben bessere Überlebenschancen. Im Jahr 2025 flogen 26 Jungvögel aus. Der Erfolg ist hausgemacht. (www.tagesanzeiger.ch, 22.8.26)

Wenn Windparks den Küsten den Regen entziehen Windklau, Dürre, Wärme – Energiewende-Gegner machen Windkraftanlagen für Wetterverschlechterungen verantwortlich. Das Problem der Kritiker: Es mangelt an Daten. Eine neue Studie liefert Munition. (www.welt.de, 22.8.26)

Öffentliche Entschuldigungen – Wenn es echte Reue ist: Muss man dann auch verzeihen? Modeschöpfer Galliano, Bundesrat Pfister und Tessiner Politiker tun es: öffentlich beichten. Muss man ihnen «verzeihen»? (www.srf.ch, 22.8.26)

Ernährungssicherheit: Pflanzen, die der Hitze trotzen Weltweit steigende Temperaturen gefährden die Nahrungsmittelproduktion. Gleichzeitig wächst die Weltbevölkerung. In den Niederlanden arbeiten Forschende daran, Pflanzen zu entwickeln, die sich dem Klima besser anpassen. (www.dw.com, 22.8.26)

Walder benennt die Brüche in der Branche Der Ringier-CEO bestätigt im Podcast «NZZ Weekend», dass der SonntagsBlick nicht eingestellt, sondern ersetzt wird. Er beschreibt zudem den Einbruch der Online-Zugriffe durch KI-Chatbots, sorgt sich um die Einstiegsberufe und verteidigt sein Verhalten während der Pandemie. (www.persoenlich.com, 22.8.26)

Extremkletterer Huber: „Seien wir froh, dass wir Ski fahren können. Aber es muss jetzt genug sein“ - Der Naturraum in den Alpen ist vielerorts bedroht. Der Extremkletterer Alexander Huber kämpft für den Erhalt wilder Lebensräume in den Bergen – und erklärt, warum die Intelligenz der Natur alles übertrifft. - (www.faz.net, 22.8.26)

Landwirtschaft im Klimastress Die Ernteausfälle zeigen, wie verwundbar die Landwirtschaft durch den Klimawandel geworden ist. Doch es braucht andere Lösungen als Subventionen nach altem Muster. - (klimareporter.de, 22.8.26)

Das voraussichtliche Ende der Abrissbirne Christoph Blocher ist seit seiner erfolgreichen Finanzoffensive gegen den EWR 1992 als erfolgreicher Zerstörer einer vernünftigen schweizerischen Aussenpolitik tätig. Mit ihren ausländerfeindlichen Initiativen und bedingungslosem Widerstand gegen Europa hat die SVP seither die gesamte Politik bestimmt und die politischen Akteure vor sich hingetrieben. Mit der Neutralitätsinitiative hat Blocher nun aber den Bogen voraussichtlich überspannt. - (www.journal21.ch, 22.8.26)

Mehr als 30.000 Hitze-Tote in Europa seit Juli Europas extremer Hitzesommer 2026 hat bereits Zehntausende Opfer gefordert. Nach vorläufigen Schätzungen gab es allein in der vierwöchigen Hochphase von Mitte Juli bis Mitte August europaweit mehr als 32.000 zusätzliche Todesfälle. (www.krone.at, 22.8.26)

«Total daneben»: SVP-Wandfluh kontert Mazzone-Angriff auf Albert Rösti In der ersten Sendung nach mehrwöchiger Pause stritt die «Arena» darüber, was politisch aus dem Hitzesommer folgen soll. Zu reden gab auch Lisa Mazzones Angriff auf Albert Rösti. Doch einprägsam waren vor allem die Erlebnisse der Publikumsgäste, die unter Temperaturen und Trockenheit litten. (www.schweizheute.ch, 22.8.26)

Nachhaltiger Bergtourismus beginnt auf der Toilette Wegen Wasserknappheit rüsten Berghütten um. Das klassische Spül-WC wird durch Trockentoiletten ersetzt, was sehr viel Wasser spart. Der Deutsche Alpenverein erprobt an der Neuen Prager Hütte in Osttirol verschiedene Konzepte. (www.energiezukunft.eu, 22.8.26)

Japankäfer in weiterer Gemeinde: Bewässert trotz Verbot: Kanton ermahnt Fehlbare und erstattet Anzeige Die Flugsaison der Japankäfer neigt sich dem Ende zu. Trockenheit und Hitze halfen den Schädling zu bekämpfen. Doch nicht alle hielten sich an das Wässerungsverbot. (www.tagesanzeiger.ch, 22.8.26)

Hitze: Das Denken fällt schwer, die Muskeln krampfen, und irgendwann kann das Herz nicht mehr Hohe Temperaturen beeinflussen uns massiv. Aber was passiert in unserem Körper, wenn es draussen immer heisser wird? Eine Erkundung unseres natürlichen Kühlsystems – und seiner Grenzen. (www.nzz.ch, 22.8.26)

«Höchste Zeit, dass die Grünen im Bundesrat vertreten sind»: So will Parteichefin Lisa Mazzone die Grünen zurück auf Kurs bringen Ein Jahr vor den Wahlen will Parteipräsidentin Lisa Mazzone die Grünen wieder auf 10 Prozent bringen, nachdem die Partei massiv Wähler verloren hat. Der historische Hitzesommer könnte helfen. (www.schweizheute.ch, 22.8.26)

21.8.26

«Arena» zu Hitzesommer – «Es ist höchste Zeit»: Betroffene appellieren an Politik Ob Förster, Fischer, Landwirt oder Rentnerin – die Hitze lässt niemanden kalt. Jetzt ist die Politik gefordert. (www.srf.ch, 21.8.26)

Mit welchen Vorurteilen werden Auslandschweizer:innen konfrontiert? «Botschafter der Schweiz» oder «Schmarotzer»? Das Image der Auslandschweizer:innen wird in der Schweiz kontrovers diskutiert. | nViele im Ausland lebende Schweizer:innen verweisen auf ihren Beitrag für Wirtschaft, Kultur und die internationale Vernetzung der Schweiz. Dennoch halten sich bestimmte Vorurteile hartnäckig. | An den SwissCommunity Days in Brunnen sprechen Mitglieder des Auslandschweizer-Rats über Kritik, Missverständnisse und mögliche Wege zu mehr Verständnis zwischen der Schweiz und ihrer Diaspora. (www.swissinfo.ch, 21.8.26)

Hybrides Energiesystem kombiniert Strom, Wärme und Kühlung Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Stanford University haben ein hybrides Energiesystem entwickelt, das Strom erzeugt, Wärme liefert und gleichzeitig kühlt. Es kombiniert Solarzellen mit Solarthermie und Klimaanlagen. Die Technologie könnte künftig den enormen Kühl- und Strombedarf von KI-Rechenzentren bedienen. | Durch den Klimawandel dürften die Verhältnisse auch in unseren Breitengraden künftig etwas ungemütlicher werden. Heißere Sommer und mildere Winter sind dann eine mögliche Konsequenz. Doch wie passen wir uns an diese veränderten Verhältnisse optimal an? Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Stanford University haben dafür eine Idee entwickelt. | Herausgekommen ist ein hybrides Energiesystem, das die Vorteile von Photovoltaik, Solarthermie und passiver Strahlungskühlung in einem Modul abbilden soll. (www.basicthinking.de, 21.8.26)

Leibniz-Gemeinschaft: Aus Ökogas wird Kraftstoff Ein neuer Katalysator wandelt CO2 in einen Rohstoff für klimafreundliche Treibstoffe um. Erstmals im Kilogramm-Maßstab produziert, geht er jetzt in den Praxistest. | Chemiker am LIKAT-Technikum in Rostock haben erstmals einen neuen Katalysator im Pilotmaßstab produzieren können. Die ersten zehn Kilogramm der Substanz wurden jetzt an die Forschungspartner aus Hamburg und Wien ausgeliefert. Der am Institut in einem früheren Verbundprojekt entwickelte Katalysator soll in Wien CO2-neutrale Kraftstoffe produzieren und seine Praxistauglichkeit für größere Anlagen beweisen. Er ist das Herzstück einer modernen Form der Fischer-Tropsch-Synthese (FTS), die vor hundert Jahren von zwei deutschen Chemikern zur Verflüssigung von Kohle und Erdgas entwickelt worden war. Die neue FTS-Variante verflüssigt anstelle der fossilen Rohstoffe nun das Klimagas Kohlendioxid. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 21.8.26)

Leibniz-Gemeinschaft: Gefährdete Kohlenstoffspeicher Seegraswiesen binden große Mengen Kohlenstoff. Steigende Temperaturen könnten ihre Speicherleistung jedoch deutlich schwächen. | Steigende Meerestemperaturen könnten die Fähigkeit von Wasserpflanzen zur langfristigen Speicherung von Kohlenstoff deutlich verringern. Das zeigt eine Studie im Fachjournal Communications Earth & Environment, an der auch das Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) beteiligt war. Forschende aus Spanien und Deutschland untersuchten in den ZMT-Laboren, wie sich höhere Wassertemperaturen auf gelösten organischen Kohlenstoff auswirken, der von Seegräsern und Meeresalgen abgegeben wird. Die Ergebnisse zeigen: Mit steigender Temperatur nimmt besonders der Anteil jener Kohlenstoffverbindungen ab, die normalerweise über längere Zeit im Meer erhalten bleiben und so zum Klimaschutz beitragen. | Der empirische Teil der Studie umfasste Seegras und Makroalgen. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 21.8.26)

Sage Wincarat: Neues Release bringt CO2e-Nachkalkulation Sage aktualisiert seine Branchen-ERP-Lösung Wincarat. Über 100 Neuerungen sollen bei Nachhaltigkeit und Effizienz helfen. | Der Softwareanbieter Sage hat eine neue Version seiner ERP-Lösung Sage Wincarat veröffentlicht. Die Aktualisierung umfasst mehr als 100 Neuerungen und Funktionsoptimierungen, die speziell auf die Anforderungen des produzierenden Gewerbes und der kunststoffverarbeitenden Industrie ausgerichtet sind. Im Mittelpunkt stehen automatisierte Prozesse, um strengere EU-Auflagen wie die Verpackungsverordnung und wachsende Nachhaltigkeitsanforderungen effizient im Betriebsalltag umzusetzen. (www.it-daily.net, 21.8.26)

Leibniz-Gemeinschaft: Koloniale Objekte Wie können Museen mit naturkundlichen Objekten aus ehemaligen Kolonialgebieten umgehen? Ein neuer Leitfaden versammelt Empfehlungen internationaler Fachleute. | Naturkundliche Objekte aus ehemaligen Kolonialgebieten zeugen nicht nur von wissenschaftlicher Neugier, sondern auch von Macht- und Gewaltverhältnissen. Welche Verantwortung ergibt sich daraus für Naturkundemuseen heute? Das Museum für Naturkunde Berlin beschäftigt sich seit Jahren mit dieser Frage in verschiedenen Formaten und Forschungsprojekten. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte beleuchtet vergangene wie gegenwärtige Forschungs- und Museumspraktiken und wird im engen Austausch mit anderen wissenschaftlichen Institutionen, zivilgesellschaftlichen Initiativen und Forschenden aus verschiedenen Disziplinen weitergeführt. | Die Publikation “Umgang mit kolonialen Objekten der Naturkunde. Empfehlungen, Forschung, Reflexionen ”, die aus Mitteln des Zukunftsplanes entstanden ist, versammelt Handlungsempfehlungen, (www.leibniz-gemeinschaft.de, 21.8.26)

Nachhaltige Fassadengestaltung hilft beim Grundwasserschutz Am 24. und 25. Juni 2025 diskutierten Fachleute bei der gemeinsam vom Umweltbundesamt und der Architektenkammer Sachsen-Anhalt durchgeführten Veranstaltung die Rolle moderner Fassaden im urbanen Wasserkreislauf. Im Mittelpunkt standen Materialschutzmitteleinträge aus Fassaden, Anforderungen an ein zukunftsfähiges urbanes Regenwassermanagement („Schwammstadt“) sowie Fragen der Planung und Ausschreibung. || Wie können Gebäude gebaut werden, ohne dabei unnötig #Schadstoffe in die #Umwelt zu bringen? Infomaterialien des UBA zum nachhaltigen #Bauen zeigen, wie #Fassaden ohne biozidhaltige Schutzmittel gestaltet und Regenwasser umweltgerecht behandelt werden können. (www.umweltbundesamt.de, 21.8.26)

Recycling food waste has a huge climate upside and a surprising downside. A study of American composting and biogas schemes finds a climate win is shadowed by a microplastics problem. The clue is what food is wrapped in. (www.anthropocenemagazine.org, 21.8.26)

Wie grüner Strom und Wüstenbildung in Afrika zusammenhängen Die UHH ist wissenschaftliche Heimat von mehr als 6.200 Forschenden. Alle zwei Wochen geben wir in der Reihe „Forschen und Verstehen“ im Hamburger Abendblatt Einblick in ihre Arbeit. In dieser Folge erklärt Prof. Dr. Norbert Jürgens, welche Gefahren der Import von Ökostrom aus Afrika für eines der wertvollsten Ökosysteme der Erde birgt. | In den 1930er-Jahren verwüsteten in den USA Dürren und Staubstürme riesige Flächen Farmland im Mittleren Westen. Die sogenannte „Dust Bowl“ zerstörte zahllose Existenzen und löste die Weltwirtschaftskrise mit aus. Eine ähnliche klimatische Entwicklung durchläuft derzeit das südafrikanische Richtersveld: ein Gebiet am Rande der Namib-Wüste, das mit 10.000 Quadratkilometern etwa halb so groß ist wie Hessen. | Auf den ersten Blick wirkt die Gegend trocken und karg. Doch nach mehr als 40 Jahren, die ich als Biologe dort forsche, weiß ich, dass diese Region am Unterlauf des Oranje-Flusses ein globaler Hotspot der Blütenpflanzen ist. (www.uni-hamburg.de, 21.8.26)

Public support for degrowth policies in Denmark A transition towards a post-growth economy requires social policies that successfully secure human needs and well-being — while also enabling much lower material and ecological footprints. | By now, much academic work has been published elaborating what such social policies might look like. The concept of ‘eco-social policies' has emerged to describe policies that secure both a ‘social floor' (minimum standards of living), but importantly also a ‘social ceiling' (maximum income or wealth), or for instance also ‘universal basic services'. In short, redistribution and public provision of certain needs is discussed in this literature. The literature also includes work time reduction in order to secure employment in a degrowth economy. | However, policies that are described as ‘eco-social' might be controversial to parts of the population. Therefore, it is important to uncover dynamics of public legitimacy if such policy ideas are to survive and be implemented in a democratic society. (www.postwachstum.de, 21.8.26)

Wasserstoff aus Bioabfall: Neue Methode mit fast 100 % Ausbeute Forschern ist es mithilfe eines neuen Verfahrens gelungen, äußerst effizient Wasserstoff aus Ameisensäure herzustellen. Durch jährlich anfallende Bioabfälle in einer Größenordnung von mehreren Millionen Tonnen erscheint das daraus entstehende Potenzial enorm. | Neben der Wind- und Solarkraft hat sich Wasserstoff zu einer wichtigen Säule der Energieversorgung entwickelt. Doch häufig ist die Produktion weiterhin ein Problem. Produzieren wir etwa Wasserstoff mit Kohlestrom, so verschieben sich die Emissionen nur weiter nach vorn in den Lebenszyklus. Forscher des Leibniz-Instituts für Katalyse e.V. (LIKAT) haben in Kooperation mit dem bayerischen KMU OxFA jetzt aber eine mögliche Lösung vorstellt. | Es geht um ein neuartiges Katalysatorsystem, das die Freisetzung von Wasserstoff aus biobasierter Ameisensäure ermöglicht. Als Basis dienen verholzte oder feuchte Reststoffe, vergorene Biomasse oder Abfälle aus der Industrie. (www.basicthinking.de, 21.8.26)

Folge des Klimawandels: Madagaskars grösster Baobab stirbt: «Es ist, als wäre einer von uns gestorben» Über 1000 Jahre alt, verehrt wie ein Gott – nun verfault der Affenbrotbaum von innen. Die Menschen trauern. Und ein Forscher warnt: Es wachsen keine jungen Baobabs mehr nach. (www.tagesanzeiger.ch, 21.8.26)

Österreich: Regierung koppelt Dürrehilfe an Klimaneutralität - Ein österreichischer Agrarversicherer geht von Dürreschäden in Höhe von einer Milliarde Euro aus. Nun reagiert Österreichs Regierung mit einem Millionenpaket. Politisch brisant ist eine Verknüpfung mit dem Klimagesetz. - (www.faz.net, 21.8.26)

SPD-Pläne empören Union: Wird Hitzeschutz ein Fall fürs Grundgesetz? Nach dem Extremsommer fordern die SPD-Minister*innen mehr Klimaanpassung – und legen sich mit der Union an. Was die Pläne bringen könnten. mehr... (taz.de, 21.8.26)

Gasbohrungen in Oberbayern: Wie wehrt sich Ihre Bürgerinitiative? In Oberbayern wird nach wie vor auch gegen den erklärten Willen vieler Grundstücksbesitzer nach Erdgas gebohrt. Dabei brauche es gar keine neuen Gasfelder, sondern den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen, sagt Ute Steininger von der Bürgerinitiative Reichling. (www.jungewelt.de, 21.8.26)

Zielscheibe Albert Rösti – die Grünen schlagen aus dem Extremsommer Kapital Die Partei verzeichnet einen Mitgliederzuwachs. Nun erweitert Parteipräsidentin Mazzone ihren Forderungskatalog. | Kürzlich verbreiteten die Grünen auf Social Media ein Video, in welchem sie dramatische Bilder von Waldbränden mit einer Tonspur Röstis von Anfang Sommer unterlegten, in welchem er vor falschem Alarmismus warnte. Die Botschaft ist klar: Rösti nimmt den Klimawandel nicht ernst. Man solle ihm das Umweltdepartement entziehen, verlangte Mazzone gar. | Die PR-Offensive brachte Erfolg. Hitze und das gleichzeitig laufende Referendum gegen neue Atomkraftwerke bescherten den Grünen diesen Sommer (auch ohne Bauern) einen «überdurchschnittlichen» Mitgliederzuwachs. Genaue Zahlen aus den Kantonalparteien lägen noch nicht vor. | Nun legt Mazzone nach. «Es braucht ein Staatssekretariat für die Klimapolitik», sagt sie gegenüber «Schweiz heute». Nur so könne die Schweiz der Dringlichkeit dieses Dossiers gerecht werden. (www.watson.ch, 21.8.26)

Louisa Schneider: Klimaschutz wird Geld entzogen – die Alternative ist tödlich Während Deutschland unter Extremwetter leidet, starben laut Robert Koch-Institut bis zu 14.000 Menschen an der Hitze. Für echten Klimaschutz, heißt es, fehle das Bare. Doch für etwas anderes ist im Bundeshaushalt plötzlich mehr als genug da (www.freitag.de, 21.8.26)

Täuschen, verzögern, verhindern: Die Strategie hinter dem PFAS-Lobbyismus Eine globale Recherche enthüllt, wie Chemieriesen ein drohendes EU-Verbot von Ewigkeitschemikalien mit gezielter Desinformation und massivem Lobbydruck untergraben (www.freitag.de, 21.8.26)

”Earth-like” exoplanets may exist – but we don't know of any yet Claiming an exoplanet to be “Earth-like” is a trend that needs to bite the dust (www.scientificamerican.com, 21.8.26)

Ansteckende Prompts: KI-Agent löscht Dateien Forscher der EPFL und Anthropic zeigen: Bösartige Prompts können sich als „Mind Viruses“ autonom zwischen KI-Agenten ausbreiten. | Forschende der Schweizer EPFL und von Anthropic haben ein neuartiges Phänomen bei autonomen KI-Agenten nachgewiesen: Über sogenannte „Mind Viruses“ — selbstreplizierende Handlungsanweisungen — können sich Ideen oder Befehle eigenständig von einem KI-System auf ein anderes übertragen, ohne dass ein menschlicher Angreifer jedes Modell einzeln ansteuern muss. (www.it-daily.net, 21.8.26)

Diskussion über AKW-Neubau – Der Fächer der möglichen AKW-Kosten geht weiter auf Werden neue Kernkraftwerke günstiger, wenn mehr davon gebaut werden? Die Frage treibt Forscher und Politiker um. (www.srf.ch, 21.8.26)

Höhere Steuern für die Armee? Martin Pfister verliert weitere Verbündete Zuerst ist der Wirtschaftsverband Economiesuisse über seinen Schatten gesprungen und hat eine Steuererhöhung für das Militär unterstützt. Doch nun kippt die Stimmung. Und im Bundeshaus wächst der Zeitdruck. (www.nzz.ch, 21.8.26)

Superzelle, Hitze, Flut? Was jetzt auf uns zukommt Für Meteorologen kamen die Unwetter der vergangenen Tage nicht unbedingt überraschend. Im Interview klärt Peter Wölflingseder vom Wetterdienst UBIMET über die jüngsten Wetterkapriolen auf – und gibt einen Ausblick. (www.krone.at, 21.8.26)

Zu viele schwierige Fragen offen: Ständeräte verschieben die Debatte zum Stromabkommen auf den Winter Eigentlich hätte die kleine Kammer schon in der Herbstsession über alle neuen EU-Verträge diskutieren sollen, doch nun planen die Energiepolitiker weitere Sitzungen zum umstrittenen Stromabkommen. (www.nzz.ch, 21.8.26)

Hitzeflucht in Rom: Das „katholische Stonehenge“ - - Mitten in den Ruinen der Diokletiansthermen verbirgt sich eine der ungewöhnlichsten Kirchen Roms. Wie Sie ja schon wissen, eignen sich die mehr als 900 Kirchen der Stadt hervorragend dazu, der römischen Sommerhitze zu entfliehen. Dieser Teil unseres Praktikantenblogs führt nach Santa Maria degli Angeli e dei Martiri. Hier treffen Antike, Renaissance und Moderne aufeinander – und sogar ein „katholisches Stonehenge“ gibt es hier zu entdecken. Auf geht’s zum Abkühlen ins antike Schwimmbad! - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 21.8.26)

Die Schnecken sind zurück in unseren Gärten: Wo sie während der Hitze steckten Nach Monaten voller Hitze und Trockenheit sind sie mit dem Regen plötzlich wieder da: Schnecken auf Rasen, Wegen und in Gärten. Doch verschwunden waren sie nie. (www.schweizheute.ch, 21.8.26)

Hitzeschutz in Deutschland: Grüne legen Entwurf für Klimanotfallplan vor Die Grünenfraktion wirft der Bundesregierung gravierende Versäumnisse beim Hitzeschutz vor und hat einen eigenen Notfallplan ausgearbeitet. Er liegt der ZEIT vor. (www.zeit.de, 21.8.26)

Ein neuer Chefposten für den Bundesrat: So wollen die Grünen aus der Hitze Kapital schlagen Die Partei verzeichnet einen Mitgliederzuwachs. Nun erweitert Parteipräsidentin Mazzone ihren Forderungskatalog. (www.schweizheute.ch, 21.8.26)

Bahnhofstest: Der Schöne und das Biest Was sich viele denken, bestätigt nun der Bahnhofstest des VCÖ: Feldkirch hat den schönsten, Bregenz dagegen den schlechtesten Bahnhof Vorarlbergs. Insgesamt gibt es bei vielen Mobilitätsdrehscheiben noch Luft nach oben.  (www.krone.at, 21.8.26)

Schwerer Stand für Tempo 30 Tempo 30 hat es in der Stadt Zürich seit dem Ja zur kantonalen Mobilitätsinitiative schwer, und nun wird auf Bundesebene auch noch die Motion Schilliger umgesetzt. Das sind keine guten Nachrichten für lärmgeplagte Städter:innen. | Letzte Woche teilte der Bundesrat mit, dass er die Motion Schilliger zu Tempo 30 umsetzt. Nationalrat Peter Schilliger (FDP/LU) verlangte mit seinem Vorstoss, die Hierarchie des Strassennetzes sei «innerorts und ausserorts» zu sichern. Denn «gegenwärtig verbreitet sich die Geschwindigkeitsbegrenzung innerorts auf 30 km/h in vielen Städten und Gemeinden auf chaotische Weise, auch auf verkehrsorientierten Strassen», hielt er zur Begründung fest. Dies führe zu einer Schwächung der Funktionalität des Strassennetzes. Eine «leistungsfähige Verkehrsführung» hingegen reduziere den Umwegverkehr in die Quartiere und steigere dadurch dort die Verkehrssicherheit. (www.pszeitung.ch, 21.8.26)

Wander-Influencerin Kamryn Renae: Barbie in der Wildnis Wandern, aber in süß. Kamryn Renae ist eine erfolgreiche Influencerin, die Hochleistungssport mit Fashion verbindet und ihr Geld mit OnlyFans verdient. mehr... (taz.de, 21.8.26)

Armee weckt Anwohner: «Lärm kaum auszuhalten»: Panzer fahren bei Hitze in der Nacht Panzerfahrten in der Nacht sorgen in der Region Winterthur für Ärger und Aufsehen. Die Armee begründet die Fahrten mit den heissen Strassen und mehr Training für den Ernstfall. (www.tagesanzeiger.ch, 21.8.26)

Tempo 50: Wird Volkswille nicht umgesetzt? Politiker stellen Fragen Vor allem die SVP moniert immer wieder, dass der Volkswille nicht umgesetzt werde. Bei der Mobilitätsinitiative orten nun EDU und SVP wiederum Versäumnisse, dabei liegt der Ball beim eigentlich bürgerlich dominierten Zürcher Regierungsrat. Eine parlamentarische Anfrage soll nun Druck machen. (rathuus.ch, 21.8.26)

Sammelband: Was die Linke vom Postliberalismus lernen kann Ein neuer Suhrkamp-Band versammelt Stimmen aus den USA, Großbritannien und Deutschland, die über Vereinzelung und die Zukunft der Demokratie streiten || Postliberalismus? Eine transatlantische Debatte | Herausgegeben von Veith Selk und Julian Nicolai Hofmann | Die Vorherrschaft des Liberalismus scheint ihrem Ende entgegenzugehen. Angesichts sich verschärfender geopolitischer Krisen und der beschleunigten Erosion liberaler Demokratien werden in der politischen Theorie diesseits und jenseits des Atlantiks Alternativen zum Liberalismus diskutiert, die unter dem schillernden Oberbegriff des Postliberalismus zusammengefasst werden. Der Band versammelt Beiträge von international renommierten Wissenschaftler:innen wie u. a. Thomas Biebricher, Annelien de Dijn, Patrick J. Deneen, Anton Jäger, Philip Manow, Samuel Moyn, Jan-Werner Müller, Elif Özmen, Adrian Pabst und Nadia Urbinati, die dieses neue Phänomen in den Blick nehmen. https://www.suhrkamp.de/buch/postliberalismuso-t-9783518300947 (www.freitag.de, 21.8.26)

Klimawandelskeptizismus in Deutschland nimmt stark zu – politische Einstellungen spielen zentrale Rolle Studie zeigt, dass klimawandelskeptische Einstellungen zwischen 2022 und 2023 deutlich ansteigen | In einer neuen Studie zeigen Wissenschaftler*innen der Europa-Universität Flensburg: Klimawandelskeptizismus in Deutschland ist kein Randphänomen mehr. Die skeptische Haltung gegenüber dem Klimawandel und damit verbundenen Prozessen und Maßnahmen nahm zwischen 2022 und 2023 erstmals seit Jahren wieder deutlich zu. In der Untersuchung wird klar: Besonders stark ist der Anstieg unter Personen mit rechter politischer Orientierung, geringem Vertrauen in die Bundesregierung und hierarchischen Weltbildern. | Zweifeln die Befragten grundsätzlich an der Klimakrise? | Hinterfragen Personen, ob die Klimakrise menschengemacht ist? | Werden Folgen des Klimawandels nicht als solche anerkannt? | Werden Prozesse zur Bekämpfung des Klimawandels, wie eine Energiewende oder die Dekarbonisierung, hinterfragt? | Wie werden klimapolitische Maßnahmen wie Umwelt-Steuern bewertet? (www.uni-flensburg.de, 21.8.26)

„Deutschland spricht“: „Genau wie die Kirche sollte auch linke Politik kein Moralverein sein“ - Pfarrer Teja Begrich hat Angst vor einer Alleinregierung der AfD in Sachsen-Anhalt. Warum ihn Moralpolitik nervt und er Deutschland trotz aller Probleme enorm lebenswert findet, erklärt er in der Interviewreihe „Sieben Fragen, sieben Antworten“. - (www.faz.net, 21.8.26)

Hundstage mit Kühen und Grönlandhai – wie der Bestsellerautor Alex Capus den Hitzesommer erfuhr Tausendzweihundert Kilometer mit dem Velo, von der äussersten Spitze der Bretagne zurück in die Schweiz. Eine Tour de France mit existenziellen Fragen. (www.nzz.ch, 21.8.26)

Zirkuläres Bauen: Warum Baustoff-Recycling besonders in Ballungsräumen sinnvoll ist - Die Bauwirtschaft leidet besonders unter den Folgen des Niedrigwassers. Auch im eigenen Interesse muss die Branche daher mehr gegen den Klimawandel tun, etwa durch das Recycling von Baustoffen. - (www.faz.net, 21.8.26)

SPD auf Klima-Konfrontationskurs, Schutz für Superreiche, Klimakrise der Landwirtschaft Die SPD will Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe ins Grundgesetz schreiben, die Union nicht. Klimagerechtigkeit bleibt auch in Deutschland ein Traum. Hitze und Dürre sorgen für Ernteausfälle – was sind die Folgen? - (klimareporter.de, 21.8.26)

Schweizer Tourist auf Bali wegen Video auf Social Media zu einem Jahr Haft verurteilt Ein Schweizer hielt sich während eines religiösen Feiertags nicht an die Regeln und filmte sich dabei. Geltungssüchtige Touristen treffen in Südostasien zunehmend auf eine empörungswillige Bevölkerung. (www.nzz.ch, 21.8.26)

Ukraine: „Eine blühende Demokratie“ trotz des Krieges - - Die Ukraine kämpft nicht nur um ihr Überleben, sondern auch um ihre Demokratie. Trotz Krieg, Erschöpfung und täglicher Bedrohung protestieren die Menschen, wenn sie politische Entscheidungen für falsch halten, und fordern ihre Regierung zum Kurswechsel auf. Renovabis-Geschäftsführer Thomas Schwartz nennt das in unserem Gespräch eine bemerkenswerte Stärke – und einen wichtigen Grund für Europas Unterstützung. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 21.8.26)

Alpen: Oft ist nicht das Risiko am Berg das Problem. Sondern der leichtfertige Umgang damit Smartphones, Wetter-Apps und Tourenportale vermitteln das Gefühl, stets alles unter Kontrolle zu haben. Stimmt natürlich nicht. Womit man beim Kern ist: der Selbstüberschätzung. (www.sueddeutsche.de, 21.8.26)

„Für Klimafreaks“: IV-Chef irritiert mit Warnung Während in weiten Teilen des Landes Unwetter die ausgedorrten Böden überfluten und selbst erfahrene Einsatzkräfte geschockt zurücklassen, ringt die Regierung weiter um Hilfen für die von der Dürre geplagten Bauern. Die Koalition ist uneins, die ÖVP intern ebenso: Die Frage, ob Hilfen und Klimaschutzgesetz aneinander gekoppelt werden soll, regt auf – auch Georg Knill, Chef der ÖVP-nahen Industriellenvereinigung. (www.krone.at, 21.8.26)

Österreich „abhängig“ von Atomstrom aus Frankreich Mit einer klaren Aussage sorgt Gerhard Christiner, Vorstand der Austrian Power Grid AG (APG), für Aufsehen: „Österreich lebt vor allem in der Nacht von Atomstromexporten aus Frankreich“ – eine unbequeme Wahrheit für ein Land, das so stolz auf seine Wasserkraft und den Ausbau der Erneuerbaren ist. Im Gespräch mit der „Krone“ erklärt Christiner, warum diese Abhängigkeit von Atomstrom noch Realität ist und was es braucht, um sie zu überwinden. (www.krone.at, 21.8.26)

Erstes Memorial der Schweiz: «Queer­feindlichkeit hat in unserer Stadt keinen Platz»: Raphael Golta weiht Mahnmal ein Die neue Gedenkstätte erinnert an verstorbene queere Menschen. Unterstützt wird das Projekt von LGBTQ-Organisationen, aber auch von der katholischen Kirche und sogar von einer muslimischen Vereinigung. (www.tagesanzeiger.ch, 21.8.26)

Wirtschaft mahnt in Brief an Regierung Umsetzung von Reformen an Große deutsche Konzerne wie Audi und Siemens sowie Arbeitgeber der Metall- und Elektroindustrie fordern die Regierung auf, Reformen "schleunigst" umzusetzen. Sie bemängeln auch die hohe Beitragsbelastung in der Sozialversicherung.[mehr] (www.tagesschau.de, 21.8.26)

Verhaltenskodex, Meldetool, Online-Lektionen: So will die Schweizer Armee gegen Sexismus vorgehen Die Armee hat 8 von 16 Massnahmen abgeschlossen, die auf einer Studie zu sexualisierter Gewalt basieren. Bis Ende 2027 sollen alle Massnahmen greifen, eine Folgestudie ist für 2028 geplant. (www.tagesanzeiger.ch, 21.8.26)

Gletscher-Albtraum: Alpen verlieren immer mehr Eis Die Alpen verlieren ihr Eis in einem rasanten Tempo. Seit dem Jahr 2000 ist die Gletscherfläche um 39 Prozent geschrumpft. Experten warnen, dass es viele Gletscher in wenigen Jahrzehnten nicht mehr geben könnte. Dazu trägt unter anderem die Erderwärmung bei. (www.krone.at, 21.8.26)

Bäume und Klimaanlagen gegen die Hitze: Wie eine US-Wüstenstadt die Hitze bekämpft Phoenix in Arizona gilt als die heißeste Großstadt in den USA. Seitdem die Stadt einen eigenen Hitzebeauftragten hat, sinkt die Zahl der Hitzetoten. mehr... (taz.de, 21.8.26)

UNO zu Religionsfreiheit: Bedeutung der Zivilgesellschaft - - Religions- und Weltanschauungsfreiheit für alle Menschen verteidigen: dazu ruft die UNO-Vertreterin Nazila Ghanea anlässlich des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer von Gewalthandlungen aufgrund der Religion oder Weltanschauung auf. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 21.8.26)

Kühlung, Strom und Wärme vom Dach Gebäude werden von unterschiedlichen Systemen versorgt – mit Wärme, Strom oder Kühlung. Eine am KIT entwickelte Lösung schafft das alles integriert, als hybrides Energiesystem. Dabei wird Photovoltaik mit passiver Strahlungskühlung kombiniert. (www.energiezukunft.eu, 21.8.26)

Waldbrandgefahr in Europa könnte sich fast verdreifachen Der Klimawandel erhöht die Gefahr von verheerenden Waldbränden erheblich. Die betroffene Fläche in Europa könnte sich bis Ende des Jahrhunderts fast verdreifachen. Dem entgegenwirken könnten auch bessere Prävention und Brandbekämpfung. (www.energiezukunft.eu, 21.8.26)

Wohnungslosigkeit und Queerness: Besonders schützenswert, aber kaum Schutz Queere Wohnungslose sind in Hilfsangeboten oft mit diskriminierendem Verhalten konfrontiert. Auch in Berlin mangelt es an spezifizischen Angeboten. mehr... (taz.de, 21.8.26)

Folgen des Hitzesommers: Die grünen Warner und die Hitze: Sie hatten recht – doch was nützt es ihnen? Der Hitzesommer hat die Grünen ins Zentrum des Interesses katapultiert. Nun stellt sich die Frage: Was macht die Partei daraus? In gut einem Jahr sind bereits Wahlen. (www.tagesanzeiger.ch, 21.8.26)

Studie warnt: Neues Schweizer AKW könnte bis zu 43 Milliarden Franken kosten Bundesrat und Parlament wollen das AKW-Neubauverbot kippen. Eine Studie zeigt nun: Ein neues Atomkraftwerk wäre frühestens 2050 am Netz und birgt enorme finanzielle Risiken. (www.tagesanzeiger.ch, 21.8.26)

Wir sind Zukunft: «Spargelglace sorgte für gemischte Reaktionen» Das Basler Jungunternehmen Löööv verarbeitet regionale, gerettete Lebensmittel zu saisonaler Glace. Mitgründer Lucas Müller und Geschäftsführerin Lena Jung erzählen, wie alles begann. (www.tagesanzeiger.ch, 21.8.26)

Das AKW-Dilemma: Niemand weiss, wie teuer es wirklich wird Ein neues Kernkraftwerk in der Schweiz würde laut einer Studie mindestens 14 Milliarden Franken kosten – vielleicht auch ein Vielfaches mehr. Entscheidend ist, ob sich die Fehler der jüngsten europäischen Projekte vermeiden lassen. (www.nzz.ch, 21.8.26)

PODCAST «NZZ QUANTENSPRUNG» - Flutlicht aus dem All: Weltraumspiegel liefern Sonnenlicht per App So können Solarkraftwerke auch nach der Abenddämmerung weiter saubere Energie produzieren. Ausgerechnet Astronomen und Ökologen sind von dieser Satellitentechnologie gar nicht angetan. (www.nzz.ch, 21.8.26)

Neue AKW-Kostenschätzung – Was würde ein neues Schweizer Atomkraftwerk kosten? Die Akademien der Wissenschaften rechnen für ein neues AKW mit 15 bis 45 Milliarden Franken. (www.srf.ch, 21.8.26)

Mehr als 40 Milliarden Franken für ein neues AKW? Die Schweiz streitet leidenschaftlich über den möglichen Bau von neuen Atomkraftwerken. Eine neue Untersuchung zeigt nun: Ein solches könnte ganz schön teuer werden. (www.schweizheute.ch, 21.8.26)

20.8.26

Netzwerk Anpassung an den Klimawandel | MANAGEMENT DER WASSERRESSOURCEN HINSICHTLICH TROCKENHEIT | Empfehlung Die Auswirkungen des Klimawandels in der Schweiz werden sich in Zukunft weiter akzentuieren. Der Anstieg der Temperatur und der Schneefallgrenze, der Gletscherschwund, die saisonale Verschiebung der Niederschläge sowie längere Zeitspannen ohne Niederschläge führen zu häufigeren und längeren Phasen von Trockenheit.2 Die Land- und Forstwirtschaft, die Industrie, der Tourismus oder die Ökologie in den Einzugsgebieten werden zunehmend von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sein. Bei Trockenheit treten der Spitzenbedarf in der Trinkwasserversorgung und Landwirtschaft und ein niedriges Dargebot oft gleichzeitig auf. Gemäss der hydrologischen Szenarien Hydro-CH2018 und der Klimaszenarien Klima CH2025 muss in Zukunft vermehrt mit regionaler Wasserknappheit gerechnet werden. (www.bafu.admin.ch, 20.8.26)

Hausbesitzer erhalten bald Abrissprämie vom Kanton Einige Kantone zahlen Geld an Besitzer von Häusern oder Ställen, wenn sie diese abreissen. Es gibt dabei aber einen Haken. | 2025 hat das Parlament eine Abbruchprämie beschlossen. Diese erhalten Grundstücksbesitzer für den freiwilligen Abriss von Gebäuden, die nicht in einer Bauzone liegen. Grund für die Abrissprämie ist die Ausweitung des Entwicklungsspielraums. Die Prämie schafft so einen Anreiz für den Abriss. | Betroffen sind in der Schweiz etwa 40'000 bis 100'000 Gebäude, welche nicht mehr oder nur noch mässig genutzt werden, meinte der Thurgauer Ständerat Jakob Stark in der Parlamentsdebatte. Der Bundesrat geht von Kosten von rund 20 bis 65 Millionen Franken pro Jahr aus, welche diese Prämie kosten wird. Den Hauptteil werden die Kantone mittels der Erträge der Mehrwertabgabe stemmen. Doch nicht überall erhalten die Hausbesitzer die gleiche Prämie. (www.watson.ch, 20.8.26)

Orbital data centers could transform our night sky forever Without drastic interventions, data centers in space could disrupt scientific observations and fragile ecosystems by adding almost innumerable new “stars” to the heavens above (www.scientificamerican.com, 20.8.26)

Was unternimmt die Schweiz für den Regenwaldschutz? Obwohl in der Schweiz selbst kein tropischer Regenwald wächst, trägt das Land Mitverantwortung für dessen Zukunft. Unser Konsum, internationale Handelsbeziehungen, Rohstoffimporte und politische Entscheidungen beeinflussen, ob Wälder geschützt oder weiter zerstört werden. Freihandelsabkommen mit Staaten wie Brasilien oder Malaysia zeigen, wie schwierig es bleibt, wirtschaftliche Interessen mit wirksamem Regenwaldschutz zu verbinden. Der Verein GREEN BOOTS legt dar, was die Schweiz bereits unternimmt, wo Fortschritte sichtbar sind und wo weiterhin grosse Lücken bestehen. (naturschutz.ch, 20.8.26)

Trashed solar panels will be a treasure worth up to $1 trillion A huge new study charted 1,708 recycling scenarios across 32 regions and found a way to turn a looming waste crisis into a circular-economy windfall. (www.anthropocenemagazine.org, 20.8.26)

Literatur in der Diktatur: Im Verborgenen kopiert - Während der kommunistischen Diktatur in der Tschechoslowakei waren viele literarische Werke verboten – verbreitet und gelesen wurden sie trotzdem. Diesem „Samizdat“ widmet das Museum für Kommunikation in Frankfurt nun eine Ausstellung. - (www.faz.net, 20.8.26)

«Dumme Idee? Mach's besser!» – Dominic Deville legt sich für den Klimaschutz ins Zeug Im Rahmen der Klimakampagne «Bock auf Null» arbeitet die Stadt Luzern erstmals mit dem bekannten Luzerner Komiker und Satiriker Dominic Deville zusammen. In vier kurzen Videos lenkt Dominic Deville mit Humor die Aufmerksamkeit auf den Klimaschutz. So will die Stadt auch Menschen erreichen, die sich bisher von klassischen Klimabotschaften wenig angesprochen fühlen. (www.stadtluzern.ch, 20.8.26)

Ärger über „A Sky Full of Hope“ in Frankfurt: Die Konsti bleibt die Konsti Über der Konstablerwache in Frankfurt am Main hängt seit vergangener Woche die Skulptur „A Sky Full of Hope“. Kunst oder Kommerz? 2,3 Millionen Euro flossen in das Projekt. Außer der Stadt hält das niemand für eine blendende Idee (www.freitag.de, 20.8.26)

New `living seawall` habitat in Boston is already teeming with life The nonprofit Boston Harbor Now added concrete panels to seawalls that mimic rocky tidal habitats. (yaleclimateconnections.org, 20.8.26)

WhatsApp macht Fotos fit für 9:16 – mit Hilfe von KI WhatsApp will Fotos künftig per KI ins passende Hochformat bringen — und dabei nicht einfach Bildinhalte wegschneiden. Das steckt hinter der neuen 9:16-Funktion und so kannst du sie nutzen. | Die Messaging App WhatsApp arbeitet an einer neuen KI-Funktion, die Fotos automatisch auf das für Social Media so wichtige 9:16-Format erweitern soll. Statt Bildränder abzuschneiden, lässt die KI fehlende Bereiche rund um das Motiv künstlich entstehen. | Laut WABetaInfo soll die neue Option direkt im Zeichen-Editor von WhatsApp auftauchen. Wer ein Foto bearbeitet, könnte dort künftig die Erweiterungsfunktion auswählen. Meta AI analysiert anschließend das vorhandene Bild und ergänzt passende Inhalte an den Rändern. Aus einem quadratischen oder horizontalen Foto kann so ein Hochformatbild werden, ohne dass das ursprüngliche Motiv dafür beschnitten werden muss. (onlinemarketing.de, 20.8.26)

Das Problem hinter den Gigafactories Warum Europas milliardenschwere KI-Gigafactories trotz voller Kassen und ungebrochener Nachfrage Jahre länger auf sich warten lassen. | Die EU will mit 20 Milliarden Euro fünf Gigafactories für Künstliche Intelligenz (KI) bauen. Die öffentliche Debatte streitet über Nachfrage, Wirtschaftlichkeit und Standorte, übersieht dabei aber eine unbequeme Zahl aus der Realität des deutschen Stromnetzes: sieben bis zehn Jahre Wartezeit für einen gesicherten Stromanschluss. Selbst bei sofortigem Planungsstart würde daher die erste Gigafactory frühestens 2033 ans Netz gehen können. Das eigentliche Problem der europäischen Digitalstrategie liegt nicht auf der Nachfrageseite, sondern in der Ausführungskapazität. | Das folgende Muster sehen wir derzeit in mehreren laufenden Projekten, es ist längst kein Einzelfall mehr: Ein Rechenzentrumsprojekt steht, vollständig finanziert und genehmigt, alle Lieferantenverträge unterschrieben und die Bagger stehen bereit. (www.it-daily.net, 20.8.26)

Emmi senkt mit der Pinch-Analyse Energiekosten und CO2-Ausstoss Volatile Energiepreise und ambitionierte Klimaziele erhöhen den Druck auf die Milchverarbeiter. Eine Pinch-Analyse weist systematisch den Weg für tiefere Energiekosten und CO2-Emissionen. Das Beispiel Emmi Dagmersellen belegt: Der Nutzen geht weit über technische Optimierungen hinaus. | Am Anfang stand bei Emmi am Standort Dagmersellen eine einfache, aber entscheidende Frage: Lässt sich die im Kühlwasser vorhandene Energie mit einer Wärmepumpe sinnvoll nutzen? Um diese Frage fundiert zu klären, empfahl die Hochschule Luzern (HSLU) eine Pinch-Grobanalyse, die gemeinsam mit dem Pinch-Experten Peter Liem von der Flimatec AG umgesetzt wurde. Die Pinch-Grobanalyse wurde finanziell durch EnergieSchweiz unterstützt. (energeiaplus.com, 20.8.26)

Zum Schutz des Zauberwalds: Umweltverbände fordern Stopp der Planungen für Wasserkraftausbau an der Ramsauer Ache Bauprojekt vor den Toren des Nationalparks gefährdet wertvollen Naturraum | Die geplante „Modernisierung“ der Wasserkraftanlage „Antenbichlmühle" bei Ramsau sorgt für erhebliche Kritik bei Umweltverbänden. Nach den vorliegenden Planungen soll die bestehende Anlage weitgehend zurückgebaut und durch eine deutlich leistungsfähigere Anlage mit einer rund 600 Meter langen Druckleitung durch den Zauberwald ersetzt werden. Die Verbände fordern einen sofortigen Stopp des Vorhabens und eine grundlegende Neubewertung der Auswirkungen auf Natur, Gewässer und Fischbestände. | Die Planungen sehen vor, künftig bis zu 2.000 Liter Wasser pro Sekunde aus der Ramsauer Ache auszuleiten. Dies entspricht mehr als dem Vierfachen der bisher genehmigten Entnahmemenge von 450 Litern pro Sekunde. | Besonders kritisch bewerten die Verbände das Vorhaben vor dem Hintergrund der aktuellen Dürreperiode und der zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels auf Bayerns Gewässer. (www.bund-naturschutz.de, 20.8.26)

Helping decision makers navigate climate risks As climate impacts such as heatwaves, floods, and fires are intensifying worldwide, there is an urgent demand for information on how to respond. IIASA researchers and partners have developed a new tool that meets that need, integrating climate drivers, risks, and adaptation options in one framework grounded in IPCC science. It turns authoritative global climate assessments into guidance practitioners can use. (iiasa.ac.at, 20.8.26)

Hohe Energiepreise: Welche Kantone trifft es am stärksten? Die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten erhöhen die Energiepreise weltweit. Insgesamt ist die Schweiz gegenüber solchen globalen Energiepreisschocks bemerkenswert resilient. Doch: Das trifft nicht auf alle Kantone zu. | In jüngster Zeit haben zwei aufeinanderfolgende Energieschocks die Weltwirtschaft spürbar unter Druck gesetzt: erst der russische Angriff auf die Ukraine im Jahr 2022 und danach die Störungen in der Strasse von Hormus. Gleichzeitig beeinflussen zunehmend auch klimapolitische Massnahmen die Energiepreise: Sie verteuern fossile Energieträger und, je nach Ausgestaltung, auch die Kosten der Stromerzeugung. Doch die Auswirkungen dieser Schocks sind je nach Region eines Landes ziemlich unterschiedlich. | In einer aktuellen Studie untersuchen wir die Anfälligkeit der Schweizer Kantone gegenüber solchen globalen Energiepreisschocks. (dievolkswirtschaft.ch, 20.8.26)

Handelsbeziehungen EU–China: Armdrücken um Auslandssubventionen Beijing verhängt wegen EU-Untersuchungen gegen den Handelskonzern JD, der die Elektronikgeschäfte Mediamarkt und Saturn kaufen will, ein Gehorsamsverbot für chinesische Akteure. Damit spannen sich die Beziehungen zwischen der Volksrepublik und dem Staatenblock weiter an. (www.jungewelt.de, 20.8.26)

Friedhof Sihlfeld: Zürich weiht erstes Queer Memorial der Schweiz ein Die queere Gemeinschaft hat in Zürich ein Denkmal für Opfer queerfeindlicher Gewalt eingeweiht. Rund 20 Personen gestalteten den Gedenkstein gemeinsam. (www.tagesanzeiger.ch, 20.8.26)

Klimawandel in der Schweiz: Badespaß für Menschen, Lebensgefahr für Fische Zürich wird zum mediterranen Badeparadies. Der Wasserpegel sinkt, die Temperaturen steigen – und ein besonderes Phänomen beschleunigt die Erwärmung. mehr... (taz.de, 20.8.26)

Zwischenbilanz: Energiewende ist voll auf Kurs Burgenland Energie zog fünf Jahre nach Strategiewechsel eine Zwischenbilanz. Das Ziel sei, bis 2023 energieunabhängig zu sein.  (www.krone.at, 20.8.26)

Chorprojekt für Frieden – Israelis und Palästinenser singen gemeinsam in Graubünden Zwei Chöre aus Tel Aviv und Ost-Jerusalem treffen sich in der Schweiz – und erleben, wie aus Fremden Freunde werden. (www.srf.ch, 20.8.26)

Trumps Drohungen verteuern den Gaspreis noch mehr Der Preis für europäisches Erdgas ist am Donnerstag kräftig gestiegen und hat damit die Aufwärtsbewegung der vergangenen zwei Wochen fortgesetzt. (www.krone.at, 20.8.26)

Erstaunlich viel Honig: Deshalb feiern Imker Ernte Die heurige Trockenheit und Hitze machen besonders der Landwirtschaft zu schaffen. Viele Bäuerinnen und Bauern rechnen mit erheblichen Ernteausfällen. Die heimischen Imker hingegen feiern: Ein so gutes Honigjahr wie heuer hat es schon lange nicht mehr gegeben. Warum das so ist und wie viel Kärntner Honig heuer kostet. (www.krone.at, 20.8.26)

Retrospektive Catherine Christer Hennix: Das Spiel mit Knoten und Schleifen Im Badischen Kunstverein Karlsruhe wird Elektronikpionierin Catherine Christer Hennix gehuldigt: Zu sehen und zu hören sind etwa Oszillografien und Skulpturen. mehr... (taz.de, 20.8.26)

Hitzetote in Deutschland: Warum Experten mehr Prävention fordern Mindestens 14.000 Menschen sind in diesem Jahr hitzebedingt zu Tode gekommen - mehr als in jedem einzelnen Gesamtjahr zuvor. Prävention hätte helfen können. Wie reagiert die Politik? Von Isabell Karras.[mehr] (www.tagesschau.de, 20.8.26)

Kurs der Bundesregierung: "Klimapolitik von der Kür zur Pflicht machen" Die Wochen voller Hitze, Niedrigwasser und Waldbrände waren unübersehbar - auch für die Bundesregierung. Politikwissenschaftlerin Lena Partzsch erklärt, wie es um die deutsche Klimapolitik steht und welchen Stellenwert sie hat.[mehr] (www.tagesschau.de, 20.8.26)

Förderung für Speicher statt kleiner Anlagen Die Förderung für Photovoltaikanlagen soll ab 2027 neu geregelt werden. Statt der Subvention kleiner PV-Anlagen soll der Fokus künftig auf Energiespeicher gesetzt werden. Das ging am Donnerstag aus einer Aussendung des Wirtschaftsministerium hervor. Minister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) verwies darin auf den heurigen Hitzesommer, der den Bedarf an mehr Speicherkapazität verdeutlicht habe. (orf.at, 20.8.26)

Fussabdruck: Ist ein wirklich umweltschonendes Auto möglich? Nicht nur Antrieb und Auspuff zählen, wenn ein Auto die Umwelt möglichst wenig belasten soll. Entscheidend sind auch Stahl, Aluminium, Batterie, Reifen, Elektronik, Ladeverluste, Reparatur und Recycling. (www.tagesanzeiger.ch, 20.8.26)

Kerosin ohne Erdöl: Das PSI baut am Treibstoff der Zukunft Am PSI wird grünes Methanol zu nachhaltigem Flugtreibstoff. Noch entstehen 50 Liter pro Tag – doch MetaFuels plant bereits die erste kommerzielle Anlage. (www.schweizheute.ch, 20.8.26)

Polens neue Marienstatue – Rettet die Maria der Superlative den Katholizismus in Polen? Die lächelnde Maria soll die Menschen Gott näherbringen – doch ihr Anblick sorgt auch für Kopfschütteln. (www.srf.ch, 20.8.26)

Halbvolle Gasspeicher: Deutschlands Abhängigkeit vom Erdgas Gaskraftwerke liefern einen so großen Teil des deutschen Stroms wie nie zuvor – obwohl Erneuerbare wachsen. So bestimmen sie oft auch den Strompreis. mehr... (taz.de, 20.8.26)

Geniale Erfindung gegen die Trockenheit im Garten Immer nur Hitze und Trockenheit, dann plötzlich viel zu viel Regen? Ein Pielachtaler Ökopionier hat clevere Antwort auf die Dürre und Starkregen! (www.krone.at, 20.8.26)

Life’s ‘last universal common ancestor’ may predate life itself A groundbreaking study hints at a hazy boundary between “life” and “non-life,” as well as two distinct origins of biology on Earth (www.scientificamerican.com, 20.8.26)

Diese Ackerpflanzen sollen den Hitzewellen trotzen Österreichs Landwirtschaft ächzt unten Rekordhitzewellen. Drastische Ernteausfälle, sogar Notschlachtungen sind die Folgen. Abhilfe schaffen sollen hitzeresistente Ackerpflanzen, an denen man mitunter in AGES-Versuchsstationen forscht. Ein hehres, doch nicht so einfaches Vorhaben. (www.krone.at, 20.8.26)

Die Kartoffel der Zukunft: Er baut tausend Kartoffelsorten an – um für die Hitze 2050 gewappnet zu sein Bauern leiden unter dem heissen Sommer. Angesichts des Klimawandels experimentiert Stefan Griesser in Weiach mit neuen Züchtungen – und kämpft dabei gegen die Bürokratie. (www.tagesanzeiger.ch, 20.8.26)

Streit um die Wassernutzung: Zürcher Golfclubs bewässern «auf Hochtouren» – trotz Trockenheit Im Hitzesommer werden Golfplätze stärker bewässert als üblich. Die meisten Clubs schweigen jedoch zu ihrem Verbrauch. Die Grünen fordern nationale Regeln, doch im Kanton gilt keine Sparpflicht. (www.tagesanzeiger.ch, 20.8.26)

Hitzestress vom Atlantik bis zum Mittelmeer Eine neue Attributionsstudie zeigt: Das Verbrennen von Öl, Gas und Kohle treibt die Temperaturen in Europas Meeren massiv nach oben. Das bedroht Ökosysteme und erhöht auch die Risiken für die Menschen an den Küsten. - (klimareporter.de, 20.8.26)

Folgen des Klimawandels: Atlantikströmung vor Kollaps? «Wir bewegen uns in Richtung Kipppunkt» Das System der Meeresströmungen im Atlantik, das Europa mit Wärme versorgt, steht unter Druck – weil sich die Erde zu schnell erhitzt. Eine niederländische Studie zeigt, was zu tun ist. (www.tagesanzeiger.ch, 20.8.26)

Weltwirtschaft: Weniger Kinder für mehr Wachstum? Sinkt die Geburtenrate, schadet das der Wirtschaft, so die einhellige Meinung. Wirtschaftsnobelpreisträger Daron Acemoğlu kommt zu einem anderen Schluss. Er sagt, der Arbeitskräftemangel macht Firmen kreativer. (www.sueddeutsche.de, 20.8.26)

Skigebiet Schetteregg: Die Rettung liegt auf Eis Eigentlich war alles schon durch: Noch im Juni sah es ganz danach aus, als würde das beliebte Vorarlberger Familienskigebiet in eine Ganzjahresdestination umgewandelt und somit vor dem endgültigen Untergang bewahrt. Nun die Hiobsbotschaft: Bei der Vollversammlung der Agrargemeinschaft Alpe Gemeine Brongen und Tristen wurde die erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit knapp verpasst, somit ist die Rettung wieder in der Schwebe. (www.krone.at, 20.8.26)

Folgen des Klimawandels: Tausende Grosswale erobern Grönlands schmelzende Ostküste Wo früher dickes Eis den Weg versperrte, eröffnen steigende Wassertemperaturen Meeressäugern neue Lebensräume. Eine Studie belegt den tiefgreifenden Wandel des arktischen Ökosystems. (www.tagesanzeiger.ch, 20.8.26)

KI-Umfragen: Die ganz große Politiksimulation Bei Wahlumfragen könnte bald das Synthetic Sampling zum Einsatz kommen. Dabei werden keine Menschen, sondern nur noch KIs befragt. Für die Demokratie wäre das fatal. (www.zeit.de, 20.8.26)

Neue Eigenmarke für Lidl entwickelt Die Design- und Branding-Agentur hat die Eigenmarke «Qualité Suisse» für Lidl Schweiz von Grund auf neu aufgebaut. In den vergangenen Monaten wurden dafür über 1000 Produkte in 28 Kategorien umgesetzt. Zentrales Gestaltungselement ist das rote Lidl-Herz mit integriertem Schweizer Kreuz. (www.persoenlich.com, 20.8.26)

Wie Design Gesellschaft entwirft Kann Design die Demokratie stärken? Frankfurt will es herausfinden und lädt als World Design Capital zum Mitmachen ein. Eine Antwortsuche bei einem kurzen Besuch und einem langen Gespräch. (www.hochparterre.ch, 20.8.26)

Vom Bauen auf der grünen Wiese Ein neues Stadtquartier Späthsfelde würde viele Probleme aufwerfen. Es gäbe auch andere Wege - (www.raberalf.de, 20.8.26)

Pilotprojekt in Leipzig: E-Autos an der Bordsteinkante  laden - Direkt am Gehweg Strom tanken: Wie Leipzig mit Ladebordsteinen das Laden von E-Autos für Stadtbewohner erleichtern will. - (www.faz.net, 20.8.26)

INTERVIEW - «Bisher gab es keine Kriege um Wasser. Mein Bauchgefühl sagt mir: Das könnte sich jetzt ändern» Die Wasserrechtsexpertin Susanne Schmeier erwartet, dass Konflikte um Wasser zunehmen werden. Erste Anzeichen hat sie diesen Hitzesommer an der Donau und am Rhein gesehen. (www.nzz.ch, 20.8.26)

So geht Repowering: Weniger Windräder, mehr Strom Großprojekt im Bezirk Gänserndorf: Trotz Abbaus von zwei Anlagen wird die Gesamtleistung im Windpark Steinberg durch eine Millionen-Investition erhöht. Niederösterreich hat bei solchen Vorhaben eine Vorreiterrolle inne. (www.krone.at, 20.8.26)

Interview mit Politwerber: Warum ist die Schweizer Politwerbung so schlecht, David Schärer? Der frühere Werber des Jahres soll der FDP ein frisches Image verpassen. Wie er dabei vorgeht – und was eine gute Kampagne ausmacht. (www.tagesanzeiger.ch, 20.8.26)

Ski fahren im Sommer: Das traurige Ende einer Ski-Ära - Erstmals seit fünfzig Jahren kann man im Sommer nirgendwo mehr in den Alpen Ski fahren. Selbst jene Gebiete, die wie Zermatt mit 365 Tagen Skifahren im Jahr geworben haben, mussten kapitulieren. - (www.faz.net, 20.8.26)

Ski fahren im Sommer: Das traurige Ende einer Ski-Ära - Erstmals seit fünfzig Jahren kann man im Sommer nirgendwo mehr in den Alpen Ski fahren. Selbst jene Gebiete, die wie Zermatt mit 365 Tagen Skifahren im Jahr geworben haben, mussten kapitulieren. - (www.faz.net, 20.8.26)

«Weltuntergang», sagt der Bergretter: Eine Dokumentation über Einsätze im Gebirge ist ein Renner – und löst eine Kontroverse aus «In höchster Not» dreht sich um verirrte Bergsteiger, verunfallte Skifahrer oder in Not geratene Hunde. Experten hoffen, dass sie Leute davon abhält, sich in den Bergen leichtsinnig zu verhalten. (www.nzz.ch, 20.8.26)

12./13. September: Europäische Tage des Denkmals – Gefahren für unser Kulturerbe Ist unser kulturelles Erbe in Gefahr? An den Europäischen Tagen des Denkmals vom 12. und 13. September 2026 erhalten Besucher*innen Einblick in die Bedrohungen für das Kulturerbe und Ansätze zu deren Bewältigung. (www.hochparterre.ch, 20.8.26)

Rätoromanische Lyrik für Engadin Tourismus Die neue Herbstkampagne für die Destination basiert auf vier Gedichten der Autorin Jessica Zuan, die auch in Werbe-Assets vertont wurden. Sie steht unter dem Motto «Re:think Engadin» und positioniert den Herbst als Hauptsaison für ein umfassenderes Gesundheitsverständnis. (www.persoenlich.com, 20.8.26)

D: Flüchtlings-Bischof reist nach Mexiko und Texas - - Der katholische Bischof Stefan Heße ist bei der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) für Flüchtlingsfragen zuständig. Der Vorsitzende der Migrationskommission der Bischofskonferenz ist seit Mittwoch in Mexiko-Stadt, um sich über die Situation von Geflüchteten und Migranten zu informieren. Bis 27. August ist Heße bei seiner flüchtlingspolitischen Solidaritätsreise in Mexiko und Texas (USA) unterwegs. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 20.8.26)

„Im Grunde genommen hat sich seit 1977 nichts geändert“ Der israelische Sicherheitsminister Ben Gvir hat gezielte Tötungen von Palästinensern im Gaza-Streifen gefordert. Michael Wolffsohn, Publizist und Experte für internationale Politik, spricht über die aktuellen Entwicklungen in Israel. (www.welt.de, 20.8.26)

Treibstoffpreise in der Schweiz: Benzinpreis steigt erstmals seit 2022 wieder über zwei Franken Der Literpreis für Bleifrei 95 liegt im Schnitt bei 2,02 Franken, Diesel bei 2,27 Franken. Der TCS rechnet wegen Nahostkrise und Niedrigwasser auf dem Rhein nicht mit sinkenden Preisen. (www.tagesanzeiger.ch, 20.8.26)

Verbote und Bevormundung: Die ausgebrannte Autoindustrie - Der Wunsch nach individueller Mobilität steigt. Aber dem Auto wird Freiheit genommen. Und damit seinen verunsicherten Käufern auch. Das kann nicht gut gehen. - (www.faz.net, 20.8.26)

Politik unterschätzt die öffentliche Zustimmung zum Klimaschutz Verzerrte Wahrnehmung kann politische Zurückhaltung verstärken (www.scinexx.de, 20.8.26)

Klimawandel treibt Waldbrände in Europa auf Rekordniveau Immer mehr Hitze macht Waldbrände extremer, selbst in Feuchtgebieten. Ohne deutlich mehr Schutzmaßnahmen könnten sich die Brandflächen künftig verdreifachen, das zeigt eine neue Studie. Was hilft? (www.dw.com, 20.8.26)

Klimakrise: Alte und Kranke schützen - Die Hitze ist vorbei, vorerst. Jetzt müssen in Heimen und Kliniken Vorkehrungen für den nächsten Sommer getroffen werden. - (www.faz.net, 20.8.26)

Bund will Überschuss komplett in die Armee stecken – Empörung bei Links-Grün Der Bund verzeichnet im aktuellen Jahr der Voraussicht nach einen deutlichen Überschuss, obwohl er mit einem Verlust budgetiert hatte. Der Kampf um die Verwendung des Geldes hat bereits Fahrt aufgenommen. - - Beim Bund sieht es dieses Jahr finanziell gut aus – das sorgt für Zoff in Bern. Bild: keystoneDer Bund verzeichnet im aktuellen Jahr der Voraussicht nach einen deutlichen Überschuss, obwohl er mit einem Verlust budgetiert hatte. Der Kampf um die Verwendung des Geldes hat bereits Fahrt aufgenommen.Seit Monaten versucht Verteidigungsminister Martin Pfister Geld für sein Departement zu beschaffen, um die Schweizer Armee auf Vordermann zu bringen – dabei war ihm bisher wenig Erfolg beschieden. Doch nun wittert Pfister seine Chance: Am Mittwoch wurde bekannt, dass der Bund in diesem Jahr statt eines budgetierten Verlusts von 700 Millionen Franken einen Überschuss von etwa 800 Millionen Franken verzeichnen wird. Hauptgrund sind gestiegene Einnahmen, Grosskonzerne aus der Finanz- und Pharmabranche liefern voraussichtlich hohe Gewinnsteuern ab....(Auf https://www.watson.ch lesen) (www.watson.ch, 20.8.26)

KI-Texte im Check: Warum Lynote.ai immer wichtiger wird Wer KI-generierte Texte einsetzt, steht vor einer wachsenden Herausforderung: Die Effizienz ist unbestreitbar — doch die Frage nach Qualität, Glaubwürdigkeit und langfristiger Wirkung im Netz wird drängender. Aktuelle Daten zeichnen ein deutliches Bild davon, wo KI-Texte an ihre Grenzen stoßen und was Unternehmen tun sollten, um diese Grenzen nicht zum Problem werden zu lassen. (www.basicthinking.de, 20.8.26)

Extremsommer in Deutschland: 12.500 Hitzetote – vielleicht auch ein paar Tausend mehr Laut RKI ist die Zahl der Hitzetoten um rund 600 weiter gestiegen. Mediziner gehen davon aus, dass die tatsächliche Zahl noch sehr viel höher liegt. mehr... (taz.de, 20.8.26)

Wegen schmelzendem Permafrost: Rekordzahl an Felsstürzen in den Alpen Das Jahr 2026 werde mit Sicherheit ein Rekordjahr sein, sowohl bei der Häufigkeit der Felsstürze als auch bei der Menge des Gesteins. (www.watson.ch, 20.8.26)

Daikin lädt ein zur Cinema Tour 2026 Unter dem Motto „Zukunft liegt in der Luft“ tourt Daikin vom 30. September bis 7. Oktober 2026 bundesweit durch acht deutsche Städte. (www.ikz.de, 20.8.26)

„Religionsführer sollen humanitäre Hilfe sicher machen“ - - Angesichts Hunderter getöteter Mitarbeiter von Hilfsorganisationen im vergangenen Jahr ruft Caritas Internationalis religiöse Autoritäten auf, ihren Einfluss geltend zu machen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 20.8.26)

«Wir suchen immer nach dem nächsten Schritt» | Klimagerechte Architektur von SENN Gerade dieser Sommer hat wieder eindrücklich gezeigt, wie schlecht unsere Gebäude für langanhaltende, extreme Hitzeperioden gerüstet sind. Die Glücklichen unter uns verbringen ihren Alltag im klimatisierten Büro; für den Rest bleibt das tägliche Schwitzen vor dem Bildschirm nach einer unruhigen Nacht im überhitzten Schlafzimmer, in der man vergeblich auf eine kühle Brise durch das weit geöffnete Fenster hoffte. | Doch es geht auch anders. Das haben die Immobilienentwickler SENN aus St. Gallen mit dem Gebäude «Hortus» auf dem Campus des Switzerland Innovation Park Basel Area in Allschwil bewiesen, das sie gemeinsam mit Herzog & de Meuron und ZPF Ingenieure geplant und realisiert hat. Dieses Bürogebäude zeigt, was es architektonisch braucht, damit auch an Hitzetagen angenehme Temperaturen im Gebäudeinnern herrschen: angepasste und optimierte Fenster, ein aussenliegender und automatisierter Sonnenschutz, bauliche Verschattungselemente sowie feuchtespeichernde Materialien. (meter-magazin.ch, 20.8.26)

Für Satelliten: Fraunhofer ISE macht Solarzellen weltraumtauglich Das Fraunhofer ISE hat mit amerikanischen Partnern demonstriert, wie wir künftig das Potenzial der Sonne besser nutzen könnten. Silizium-Solarzellen im Weltraum sollen dazu die Kosten für Satelliten in erdnahen Umlaufbahnen deutlich senken. | Energie ist einer der wichtigsten Bestandteile unseres modernen Lebens. Ist etwa kein Strom verfügbar, dann bringen uns selbst die besten technischen Errungenschaften nichts. So ähnlich verhält es sich im Weltraum. Denn egal, ob Satelliten oder die ISS: Ohne Elektrizität funktioniert fast gar nichts mehr. | Deshalb haben sich bereits seit geraumer Zeit Solarzellen als wichtige Technologie in der Raumfahrt etabliert. Denn im Weltraum ist das Licht der Sonne die praktischste Energiequelle. Doch bisher fanden sich als Materialbasis häufig nur sogenannte III-V-Standardhalbleiter. Diese haben das Problem, dass sie besonders schwer und teuer sind. (www.basicthinking.de, 20.8.26)

Lena Schilling zu PFAS-Risikoanalyse: „Diese Drastik hat mich echt beeindruckt!“ Die EU-Abgeordnete Lena Schilling erwartet im Herbst einen „sehr starken Abschlussbericht“ der EU-Chemikalienbehörde zu den Ewigkeitschemikalien in der Umwelt. Sie fordert ein konsequentes Verbot und eine klare Verantwortung der Hersteller (www.freitag.de, 20.8.26)

Christoph Butterwegge: Warum ich nie aufhören werde, ein Linker zu sein Von Dieter Nuhr bis Harald Martenstein: Es ist gerade chic, sich als „Ex-Linker“ und Neu-Konservativer zu outen. Was für ein Opportunismus! Noch nie hat es so viel Sinn gemacht wie heute, gegen neoliberale Gewinnvorstellungen aufzubegehren (www.freitag.de, 20.8.26)

Hitzesommer verändert die Verhältnisse im Hochgebirge Die anhaltende Hitze verändert die Verhältnisse im Hochgebirge. Während einige Touren sehr gute Bedingungen bieten, sind andere aussergewöhnlich anspruchsvoll. | Der schneearme Winter, das sehr warme Frühjahr und die wiederholten Hitzeperioden seit Sommerbeginn haben die Bedingungen im Hochgebirge verändert. Viele Gletscher sind bereits stark ausgeapert: Die schützende Schneeschicht ist geschmolzen und das blanke Eis liegt frei. Dadurch können klassische Hochtouren schwieriger sein als in den vergangenen Jahren. Spaltenzonen liegen offen da und grosse Bergschründe tun sich auf. Dies verändert manche Zustiege und macht es stellenweise schwierig, die richtige Route zu wählen. Einzelne Anstiege sind deshalb zurzeit nicht empfehlenswert. | Auch der auftauende Permafrost wirkt sich auf die Verhältnisse aus. In einigen Gebieten nimmt die Steinschlaggefahr zu, und einzelne Geländeabschnitte können instabil werden. | Marcel Kraaz, Bergführer und Ressortleiter Breitensport beim SAC, rät allen, (sbv-asgm.ch, 20.8.26)

Henryk Broder wird 80: Er nimmt Ideologen aufs Korn - Streitbar ist der Publizist Henryk M. Broder in jedem Fall. Gegen Ideologen zieht er mit Verve vom Leder. Er sei ein Humanist durch und durch, sagt sein Freund Hamed Abdel-Samad. Heute wird Broder achtzig. - (www.faz.net, 20.8.26)

«Lage ist katastrophal»: Hitzesommer fordert Millionen von toten Fischen Der Hitzesommer hat in der Schweiz hunderttausende Fische das Leben gekostet — und weitere tote Fische könnte folgen. (www.watson.ch, 20.8.26)

DIW Berlin ist vier weitere Jahre Teil der Gemeinschaftsdiagnose Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) wird auch in den kommenden vier Jahren zu den Instituten gehören, die im Auftrag der Bundesregierung die sogenannte Gemeinschaftsdiagnose erstellen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gab bekannt, dass die Bewerbung für die halbjährlich erscheinende Konjunkturprognose erfolgreich war. | „Wir freuen uns, auch künftig unsere Expertise in die Gemeinschaftsdiagnose einzubringen“, sagt DIW-Präsident Marcel Fratzscher. „Unser Konjunkturteam liefert dank innovativer Methoden und einer kontinuierlichen Weiterentwicklung der Prognoseinstrumente fundierte Beiträge zur wirtschaftspolitischen Beratung in Deutschland. Die Entscheidung der Bundesregierung, das DIW Berlin für gleich vier weitere Jahre einzubeziehen, verstehen wir als Anerkennung dieser wissenschaftlichen Leistung.“ (www.diw.de, 20.8.26)

Print bleibt. ­Digital wird besser. Wie nachhaltiges Bauen die Gesellschaft beeinflusst: Zwischen Print und digitalem Fortschritt entfaltet die nbau lebhafte Debatten und innovative Ansätze. | Anfang 2022 startete die nbau mit den ersten gedruckten Heften und online unter www.nbau.org. Perspektivisch, so schrieb ich damals, solle die nbau effizient rein digital werden. Heute, mehr als vier Jahre später, sehe ich das anders. | Zum einen habe ich begründete Zweifel, dass ein gedrucktes Heft, das von mehreren Personen beispielsweise im Büro gelesen wird, zwangsläufig die schlechtere Umweltbilanz aufweist als eine ausschließlich digitale Nutzung, bei der jeder Seitenaufruf Rechenleistung, Datenübertragung und Speicherkapazitäten benötigt. (nbau.org, 20.8.26)

Blogartikel aktualisieren: Wann es sich wirklich lohnt Wenn du regelmäßig bloggst, hast du dir diese Frage vielleicht schon mal gestellt: Soll ich lieber einen neuen Artikel schreiben oder lohnt es sich, einen bestehenden Blogartikel zu aktualisieren? | Um ehrlich zu sein: Beides hat seine Berechtigung. Aber alte Blogartikel upzudaten wird häufig unterschätzt. Wer gezielt aktualisiert, kann mit deutlich weniger Aufwand bessere Rankings erzielen als mit einem komplett neuen Beitrag. | In diesem Blogbeitrag zeige ich dir, wann ein Content-Refresh die bessere Wahl ist, welche Artikel sich für ein Update anbieten und wie du das Ganze systematisch angehen kannst. (www.blog2social.com, 20.8.26)

Phoenix tree planting program grows jobs Unlimited Potential, a nonprofit in Phoenix, plants trees in vulnerable neighborhoods and helps run a paid workforce development program. (yaleclimateconnections.org, 20.8.26)

PFAS: Wie gefährlich sind Ewigkeitschemikalien wirklich für den Menschen? Eine Karte zeigt, dass über 23.000 Orte in Europa mit PFAS kontaminiert sind. Was einst als Wunderstoff galt, ist heute ein Verschmutzungsproblem. Die Chemikalie steckt in fast allem, mit dem wir täglich hantieren. Kann man sich schützen? (www.freitag.de, 20.8.26)

Umfassende Aufwertung und Sanierung der Schweighofstrasse In der Schweighofstrasse müssen zwischen Bachtobel- und Friesenbergstrasse Leitungen und die Kanalisation erneuert werden. Gleichzeitig soll der Abschnitt mit hindernisfreien Haltestellen, Lärmschutzmassnahmen, zusätzlichen Bäumen, breiteren Trottoirs und Verbesserungen für den Veloverkehr aufgewertet werden. (www.stadt-zuerich.ch, 20.8.26)

Klimakrise verschärft Probleme der Kleinwasserkraft: Naturschutzverbände fordern Unterstützung für Rückbau unrentabler Anlagen Deutschland erlebt einen Sommer mit extremer Hitze und Dürre. Während Flüsse und Bäche auch in Bayern unter Niedrigwasser leiden, geraten damit zahlreiche Kleinwasserkraftanlagen wirtschaftlich und technisch zunehmend an ihre Grenzen. Der Landesfischereiverband Bayern, der BUND Naturschutz in Bayern und der WWF Deutschland fordern deshalb einen staatlichen Rückbaufonds für nicht mehr wirtschaftlich betreibbare Anlagen. Damit könnten Betreiber entlastet und gleichzeitig Flüsse ökologisch aufgewertet werden. (www.bund-naturschutz.de, 20.8.26)

Die unsichtbare Spur der Hitze: Was die Bergluft verrät Auf der höchsten Messstation Europas stossen Forschende auf Kühlmittel aus Autoklimaanlagen. Ein neues Umweltproblem. (www.swissinfo.ch, 20.8.26)

Höhere CO2-Steuern können Produktivität der grünen Wirtschaft stärken Modellanalyse zeigt: Höhere CO2-Preise lenken Arbeit in klimafreundliche Bereiche, wo Expertise für grüne Transformation entsteht — Einnahmen sollten genutzt werden, um Einkommensteuern zu senken und damit Arbeitsanreize zu erhöhen — So ließen sich Klimaziele erreichen und zugleich die künftige Produktivität der Wirtschaft sichern | Höhere CO2-Steuern können nicht nur Emissionen senken, sondern auch die klimaneutrale Wirtschaft fördern. Indem sie emissionsintensive Produktion verteuern, lenken sie Beschäftigung in klimafreundliche Bereiche. Dort sammeln Beschäftigte Erfahrung und bauen Wissen im Umgang mit grünen Technologien auf, wodurch deren Produktivität langfristig steigt. Trotz knapper öffentlicher Kassen kann es deshalb sinnvoll sein, den Staat stärker als bisher gedacht über CO2-Steuern und weniger über Einkommensteuern zu finanzieren. Das geht aus einer Modellanalyse des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) auf Basis von US-Daten hervor. (www.diw.de, 20.8.26)

Lumen «Seelsorge im Gesundheitswesen» In der Schweiz sind Hunderte von Seelsorgerinnen und Seelsorgern in Krankenhäusern an der Seite leidender Menschen tätig. Doch worin besteht ihr Dienst eigentlich? | Lumen hat Christina Wunderlin bei ihrer Arbeit als Seelsorgerin im Kantonsspital Aarau begleitet. Jeder Tag verläuft anders: „Ich weiss selten morgens, wie der Tag am Ende aussehen wird“, erzählt sie. Eines jedoch verbindet all ihre Begegnungen: Präsenz und Zuhören. „Wir sind einfach da und hören zu“, erklärt sie und bringt damit das Wesen der geistlichen Begleitung auf den Punkt. | Auch Claudia Kohli, die das Kompetenzzentrum Seelsorge im Gesundheitswesen leitet, betont, dass der Kern dieses kirchlichen Dienstes darin besteht, „die Möglichkeit eines allgemeinen und manchmal auch ganz spezifisch religiösen Gesprächs anzubieten“. In Zeiten von Krankheit und Unsicherheit verspüren viele Menschen das Bedürfnis, begleitet, aufgenommen und angehört zu werden. (www.bischoefe.ch, 20.8.26)

100 Jahre Schweizer MEM-Industrie: Die Vergangenheit zeigt, worauf es jetzt ankommt Die neue Studie von Swissmechanic und BAK Economics zeigt: Die Schweizer MEM-Industrie hat sich über ein Jahrhundert hinweg immer wieder erfolgreich an neue Herausforderungen angepasst. Doch die Rahmenbedingungen verändern sich — und mit ihnen auch die Anforderungen an den Branchenverband. | Weltwirtschaftskrise, zwei Weltkriege, Ölkrisen, Finanzkrise, Frankenschock, Pandemie oder geopolitische Spannungen: Kaum eine Branche war in den vergangenen 100 Jahren so regelmässig mit Krisen konfrontiert wie die Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM). Trotzdem gehört sie bis heute zu den tragenden Säulen des Werkplatzes Schweiz. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie von Swissmechanic und BAK Economics, die erstmals ein Jahrhundert Industriegeschichte umfassend analysiert. (baurundschau.ch, 20.8.26)

Klimawandel und Landwirtschaft: Warum Insekten für Ernten entscheidend sind Der Klimawandel verändert die Erträge landwirtschaftlicher Kulturpflanzen — jedoch nicht bei allen Pflanzen gleichermaßen. Forschende der Technischen Universität München (TUM) fanden heraus, dass Erträge auch davon beeinflusst werden, wie stark Pflanzen auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen sind. Die Ergebnisse zeigen, wie sich die Landwirtschaft an den Klimawandel anpassen muss. | Klimawandel verändert Erträge je nach Bestäuberabhängigkeit | Obstbäume profitieren teils noch von Wärme, Weizen verliert Ertrag | Klimaanpassung und Bestäuberschutz zusammen denken (www.tum.de, 20.8.26)

Hitze und Immobilien: Heißer Wohnen - Früher prägten drei Faktoren den Immobilienpreis: Lage, Lage, Lage. Mittlerweile kommt ein anderes wichtiges Kriterium hinzu. - (www.faz.net, 20.8.26)

Hitze und Immobilien: Heißer Wohnen - Früher prägten drei Faktoren den Immobilienpreis: Lage, Lage, Lage. Mittlerweile kommt ein anderes wichtiges Kriterium hinzu. - (www.faz.net, 20.8.26)

Energiewende in Winterthur | Er verkauft seinen Solarstrom direkt an die Nachbarschaft Dank einer Gesetzesänderung verkauft Philippe Angéloz seit diesem Jahr überschüssigen Solarstrom direkt im Quartier. Warum das in Winterthur besser funktioniert als anderswo. | In Winterthur ist Solarstrom aus einer lokalen Elektrizitätsgemeinschaft (LEG) rund 15 Prozent günstiger als der Standard-Tarif. | Stadtwerk Winterthur hat 260 LEG gegründet, davon sind 181 aktiv. | 80 Prozent der Winterthurer Konsumierenden haben bereits Zugang zu einer LEG. | Philippe Angéloz will die Energiewende vorleben — so gut das halt geht als Privatperson. Dafür hat er eine Solaranlage auf seinem Dach installiert. Liefert sie mehr, als er braucht, speichert er die Überschüsse in einer Batterie. «Wenn der Akku voll ist, startet das System automatisch den Boiler.» Angéloz zeigt auf die Schaltzentrale im Keller. «Und ich schaue, dass ich mittags wasche und den Geschirrspüler laufen lasse.» (www.tagesanzeiger.ch, 20.8.26)

2026-08-20 07:31:00 Ein SVP-Richter kämpft mit fragwürdigen Mitteln gegen das Bleiberecht für Afghaninnen, hat er womöglich sogar das Amtsgeheimnis verletzt? Die Recherche von Renato Beck. - https://www.woz.ch/2634/bundesverwaltungsgericht/ein-richter-macht-politik/!QHHVXQ5KMQ18 (bsky.app, 20.8.26)

Attributionsstudie: Rekordwärme in Europas Meeren geht auf Klimawandel zurück Nicht nur die Lufttemperaturen haben in diesem Sommer in vielen Ländern Europas Rekordwerte erreicht — auch die Meere um den Kontinent sind vielerorts besonders warm. Diese Wärme — mancherorts mehr als sechs Grad über den üblichen Temperaturen — geht zu einem großen Teil auf den Klimawandel zurück, schreibt ein internationales Forschungsteam der Organisation World Weather Attribution (WWA) in einem Bericht. | Demnach liegen die Temperaturen an fast allen europäischen Küsten teils deutlich über dem Durchschnitt des Zeitraums von 1990 bis 2020. Besonders stark betroffen sind das westliche Mittelmeer sowie am Atlantik der Golf von Biscaya und die Iberische Halbinsel. | Um den Einfluss der Erderwärmung zu ermitteln, verglich das Forschungsteam die Entwicklung der Juli-Temperaturen an der Meeresoberfläche mit Klimamodellen. Der Klimawandel habe — hauptsächlich durch die Verbrennung fossiler Energieträger wie Öl, Gas und Kohle — im Mittelmeer eine Erwärmung um etwa 2 Grad verursacht, (www.zeit.de, 20.8.26)

Optigrün: Städte, Wasser und Ressourcen neu denken Hitzewellen mit Temperaturen von über 40 Grad, ausgetrocknete Böden und Starkregenereignisse stellen Städte zunehmend vor große Herausforderungen. Ende Juni 2026 wurden an 46 deutschen Wetterstationen Temperaturen von mehr als 40 Grad gemessen. Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts kostete diese Hitzewelle rund 5.100 Menschen das Leben. Damit wird deutlich: Extreme Hitze ist längst kein Ausnahmeereignis mehr, sondern entwickelt sich zur neuen Normalität. | Vor diesem Hintergrund fordert Optigrün ein Umdenken im Umgang mit Wasser in urbanen Räumen. Statt Regenwasser möglichst schnell abzuleiten, müsse es als wertvolle Ressource betrachtet und gezielt genutzt werden. Unterstützung erhält dieser Ansatz durch die Wasserresilienzstrategie der Europäischen Kommission von 2025, die Wassereffizienz als zentrale Priorität definiert. | Nach Angaben des Unternehmens sind die dafür notwendigen Infrastrukturen vielerorts bereits vorhanden. (nbau.org, 20.8.26)

Increasing CO2 levels fertilize C4 grass production Rising atmospheric CO2 concentrations are impacting the global terrestrial biosphere through indirect climate effects and direct effects on plant performance. In tropical forests, long-term monitoring indicates a substantial CO2-driven carbon sink. C4-grass-dominated tropical and subtropical savannas contribute approximately 30% of terrestrial net primary production5, and yet equivalent long-term analyses of CO2 responses are lacking. Here we show a clear and consistent result across a meta-analysis of 70 CO2-addition experiments and 32 years of in situ field observations from southern Africa: CO2 fertilization of wild C4 grasses is widespread in dry conditions. (www.nature.com, 20.8.26)

Vergleich: E-Transporter: Strom im Kasten - Das Nageln des Diesels gehört ebenso zum Morgen eines Handwerkers wie Kippe und Kaffee. Doch immer häufiger beginnt die Arbeit rauchfrei. Drei Elektrotransporter im Vergleich. - (www.faz.net, 20.8.26)

The cognitive bias behind bad climate math A new study finds two persistent mental shortcuts–not ignorance–are why people keep overrating recycling and underrating flying less. (www.anthropocenemagazine.org, 20.8.26)

Studie zeigt: Ältere leiden früher unter Hitze als bisher angenommen Die Gesundheit von Menschen über 60 ist bereits bei tieferen Temperaturen als bisher angenommen gefährdet. Wie der Guardian berichtet, legt eine Studie im Lancet Public Health nahe, dass in Zukunft immer mehr Menschen aller Altersgruppen unter Hitzestress leiden werden — insbesondere ältere Personen. | Uncompensable Heat Stress (UHS) — nicht ausgleichbare Hitzebelastung — nennt man den Zustand, bei dem der Körper nicht mehr in der Lage ist, sich genügend abzukühlen. Betroffene Personen können ernsthafte gesundheitliche Schäden erleiden und sogar daran sterben. | Ältere Personen sind davon stärker betroffen. Sie schwitzen weniger, ihr Herz muss in der Hitze stärker arbeiten und ihre Blutgefässe können sich weniger gut ausweiten, wodurch sich der Körper weniger gut abkühlt. (www.watson.ch, 20.8.26)

Das endlose Ringen um die Bund-Länder-Gemeinschaft Nach mindestens fünf Jahren Debatte, ob Klimaanpassung als neue Gemeinschaftsaufgabe ins Grundgesetz gehört, gibt es kein vernünftiges Gegenargument mehr. Dennoch droht auch der jetzige, von der SPD initiierte Vorstoß im Sande zu verlaufen.  - (klimareporter.de, 20.8.26)

Blendfreiheit in der integrierten Photovoltaik: LEVEL Up ab sofort standardmässig mit der blendreduzierten ZRM+ Oberfläche. Megasol setzt erneut Massstäbe: Das LEVEL Up System für dachintegrierte Photovoltaik ist ab sofort serienmässig mit der ZRM+ Moduloberfläche ausgestattet. Damit wird LEVEL Up zum ersten vollständig integrierten Solardachsystem mit zertifizierter Blendfreiheit: Ohne Aufpreis, ohne Kompromisse. (megasol.ch, 20.8.26)

EU-Beschwerde gegen fossile Milliardensubventionen: Deutsche Umwelthilfe und Green Planet Energy gehen gegen geplante Kraftwerksförderung vor Bundeswirtschaftsministerin Reiche schließt mit geplanter Gaskraftwerke-Förderung günstigere und klimafreundlichere Lösungen vom fairen Wettbewerb aus | Beschwerdeführer verlangen von EU-Kommission Prüfung nach Beihilfe- und Wettbewerbsrecht, um diskriminierungsfreie Ausschreibungen für alle geeigneten Technologien sicherzustellen | Wettbewerbsverzerrung zugunsten fossiler Gasinfrastruktur schadet Klimaschutz und Unabhängigkeit der Energieversorgung Deutschlands (www.duh.de, 20.8.26)

Marine heatwaves and undernutrition in low- and middle-income countries Climate change has increased ocean temperatures as well as the frequency and intensity of unusually warm ocean waters, known as marine heatwaves. Because fish distribution and productivity can be impacted by these events, marine heatwaves could potentially undermine human nutrition in vulnerable low- and middle-income countries. Drawing on measurements of the height, weight, and survival of women and children from 9,813 coastal sites in 36 countries and on linked, satellite-derived measures of unusual ocean warmth, we test whether marine heatwaves undermine human health. We find that exposure to nearby marine heatwaves results in substantial declines in children's health, including increased mortality, lower weight-for-height, and lower height-for-age, with weaker effects on adult women's health. (www.pnas.org, 20.8.26)

Beziehungen zwischen Kunst und Religion «Kunst & Religion im Dialog» präsentiert klassische Ausstellungen unter einem neuen Blickwinkel. Ein:e Kunstvermittler:in und ein:e Vertreter:in einer Religionsgemeinschaft besuchen zusammen eine Kunstausstellung. In einer dialogischen Führung lassen sie das Publikum an ihren Interpretationen teilhaben und beziehen sie in das Gespräch über Gott, die Welt und die Kunst mit ein. Gaby Knoch-Mund ist bei Kunst&Dialog dabei und erzählt vom Projekt. (www.religion.ch, 20.8.26)

Online-Werbung für verbotene Unkrautvernichter Das UBA erreichen zurzeit vermehrt Hinweise auf verschiedene Unkrautvernichter (Herbizide) wie „X-Weed-King“, die über eine beliebte Online-Video-Plattform beworben werden. Teilweise wird damit geworben, dass die Unkrautvernichter vom UBA mit entwickelt und mit dem Blauen Engel zertifiziert seien. Keine dieser Aussagen ist zutreffend! Unsere Fragen und Antworten zum Thema. (www.umweltbundesamt.de, 20.8.26)

Philosoph Jason Stanley – Der Faschismusforscher, der vor Trump floh Jason Stanley verliess die USA nach Kanada. Die Entwicklungen unter Trump sieht er als Warnsignal – auch an Europa. (www.srf.ch, 20.8.26)

Bleigeschosse verraten Roms Marschrouten durch die Alpen Isotopenanalyse entschlüsselt militärischen Nachschub (www.scinexx.de, 20.8.26)

Ackerpflanzen kommen besser als gedacht mit Beschattung klar Eine Feldstudie der Universität Hohenheim zeigt, dass Gerste, Bohnen, Kartoffeln, Kohl und Mais ihre Photosynthese in Agroforst- und Agri-Photovoltaik-Systemen anpassen und die Beschattung besser vertragen als gedacht. (www.energiezukunft.eu, 20.8.26)

Meinl-Reisinger: Wir sind „Zielland“ für Moskau Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) und ihre finnische Kollegin Elina Valtonen fordern, den Druck auf Russland zu erhöhen. Österreich könne viel von Finnland und seiner Resilienz gegen hybride Bedrohungen lernen. Österreich sei „klar ein Zielland“ für Russland. (www.krone.at, 20.8.26)

Mittelmeer so warm wie nie – das sind die Folgen Die Folgen von Waldbränden und Hitzerekorden sind für das Mittelmeer fatal – etwa durch mehr Quallen und giftige Fische anstatt gewohnter Lebewesen. Doch was bedeutet das für Frau und Herrn Österreicher, die ja liebend gerne ihren Urlaub in Mittelmeerdestinationen wie Italien oder Kroatien verbringen?  (www.krone.at, 20.8.26)

Sechszylinder statt Steckdose: Nicht nur BMW fährt beim Motorrad gegen den Strom der E-Mobilität Mit einem Reihensechszylinder als Zukunftsversprechen stellt BMW Motorrad die Weichen bewusst gegen den elektrischen Mainstream der Autoindustrie. Auch andere Hersteller setzen bei Motorrädern stärker auf Benzinmotoren. (www.nzz.ch, 20.8.26)

Hickhack um Armeefinanzierung: Bundesrat Pfister könnte schon 2027 auf grosse Einkaufs­tour gehen Der Bundesrat stellt dem Verteidigungsminister kurzfristig eine zusätzliche Milliarde Franken für Rüstungsgüter zur Verfügung. Auch vom Parlament darf er bis Ende Jahr auf einen neuen Geldtopf hoffen. (www.tagesanzeiger.ch, 20.8.26)

Landwirte kämpfen mit neuen Ideen gegen die Dürre Vertrocknete Weiden, 40 Prozent weniger Eier, 70 Prozent weniger Heu: Am Biohof Maurer in Wien-Leopoldau zeigt sich hautnah, wie hart der Klimawandel die heimischen Höfe schon heute trifft. Auch beim Wein wird die Lage eng – vor allem am Wiener Nussberg fehlt vielerorts das Wasser. Ein Lokalaugenschein. (www.krone.at, 20.8.26)

«Bedeutung wird zum knappen Gut» Ursula Nötzli und Iris Blättler haben schon bei der TX Group zusammengearbeitet – nun tun sie es wieder, als Doppelspitze zweier CAS-Studiengänge zur Kommunikation im Zeitalter der künstlichen Intelligenz an der HWZ. Im Interview erzählen sie, wie es dazu kam und warum für sie menschliches Urteilsvermögen zur eigentlichen Führungsaufgabe wird. (www.persoenlich.com, 20.8.26)

Umfrage: Kostenfaktor bestimmt den Heizungskauf - - Eine Civey-Umfrage des Deutschen Pelletinstituts (DEPI) zeigt, worauf Hausbesitzer beim Heizungskauf achten. Diese Faktoren haben eine Rolle gespielt. - - (www.geb-info.de, 20.8.26)

Treibhauspotenzial von Hallentragwerken aus Betonfertigteilen FDB-Studie analysiert das Treibhauspotenzial von Hallentragwerken aus Betonfertigteilen nach Hallenhöhe, Nutzung und Bezugsgröße. (nbau.org, 20.8.26)

Hitze: Karl Lauterbach geht von mehr Hitzetoten aus Auch Karl Lauterbach spricht sich für eine Grundgesetzänderung für mehr Hitzeschutz aus. Das RKI würde die Zahlen der Hitzetoten wahrscheinlich unterschätzen, sagt er. (www.zeit.de, 20.8.26)

19.8.26

Internet-Initiative: Promis fordern strenge Regeln für Facebook und Co. Mit der Internet-Initative sollen die gesellschaftsschädlichen Folgen von Social Media und KI eingedämmt werden. Mehr als ein Dutzend Prominente spricht sich für das politisch breit abgestützte Vorhaben aus. (www.watson.ch, 19.8.26)

Waldeigentümerverband fordert Runden Tisch mit Albert Rösti Die Schweizer Wälder leiden unter der Hitze und der Trockenheit. Gleichzeitig hat der Bundesrat die Gelder für die Anpassung der Wälder an den Klimawandel aus der Finanzplanung gestrichen. Für WaldSchweiz, den Verband der Waldeigentümer, ist das nicht akzeptabel. Deshalb fordert WaldSchweiz vom zuständigen Departementsvorsteher, Bundesrat Albert Rösti, die rasche Einberufung eines Runden Tisches. Die aktuelle Lage ist mit den Betroffenen der Wald- und der Holzwirtschaft zu diskutieren, und es sind kurz- und mittelfristige Massnahmen festzulegen, um auf die besorgniserregende Situation zu reagieren. (naturschutz.ch, 19.8.26)

Hitze auf 1700 Metern: Wie viel Technik verträgt der Alpkäse? Die Hitze stört die Reifung von Alpkäse. Immer mehr Käsekeller genügen den Anforderungen nicht mehr und müssen künstlich nachgerüstet werden. (www.swissinfo.ch, 19.8.26)

Unterschriften-Bschiss: Wen die neuen Regeln besonders treffen Die Regeln für die Gültigkeit von Unterschriften bei Volksbegehren wurden verschärft. Das trifft die Falschen, findet die Stiftung für direkte Demokratie. Sie versucht herauszufinden, wie gross der Schaden ist. | Darum engagiert sich Dürr nun für die Kampagne «Jede Unterschrift zählt» der Stiftung für direkte Demokratie SDD. Sie fordert, dass die Bundeskanzlei die Regeländerung rückgängig macht, und dass sie zusätzlich zur Vertretungslösung eine Assistenzlösung einführt. Damit sollen betroffene Menschen sich beim Ausfüllen der Angaben helfen lassen können, aber selber unterschreiben dürfen. Dafür würde es eine Gesetzesänderung benötigen. (www.watson.ch, 19.8.26)

Verzicht auf Copernicus: Klimaforscher kritisieren Bundesrat-Sparkurs Klimaforscherinnen und Klimaforscher kritisieren, dass der Bundesrat sich nicht am EU-Satellitenprogramm Copernicus beteiligt. Das berichtet der Tages-Anzeiger. | «Ohne Langzeitbeobachtung wären wir nicht in der Lage, einen Hitzesommer wie diesen richtig einzuordnen», sagt Martin Grosjean, Direktor des Oeschger-Zentrums für Klimaforschung der Universität Bern, gegenüber der Zeitung. Dem Bundesrat wirft er demnach «Trump-Methoden» vor. Die US-Regierung hat sich etwa aus dem Weltklimarat zurückgezogen und viele Mittel für Umweltbeobachtungsprogramme gestrichen. (www.watson.ch, 19.8.26)

Urbanization weakens the global latitudinal diversity gradient in birds One of Earth's most enduring ecological patterns is the dramatic increase in diversity from the poles to equator. Yet equally striking and global is the reduction in local diversity due to urbanization. We tested whether urbanization's local effects on biodiversity are strong enough to alter global diversity patterns, using occurrence data on >10,000 bird species. We show that the global latitudinal diversity gradient is three times weaker in cities compared to natural areas. This coincides with a disproportionate loss of specialized species from tropical cities, possibly exacerbated by declining urban greenspace toward lower latitudes. This work provides evidence that urbanization is affecting global macroecological patterns, suggests that specialization mediates urban sensitivity, and compels action in urban planning. (www.pnas.org, 19.8.26)

«Keine 50 °C-Sommer!» – Allianz ruft zu mehr Klima- und Hitzeschutz auf Eine breite Allianz aus dem Spektrum der links-grünen Parteien und Umweltschutzorganisationen ruft zu einem «wirksamem» Klima- und Hitzeschutz auf. (www.watson.ch, 19.8.26)

Mehr Lebensmittel statt Tierfutter? – Die Schweiz entscheidet an der Urne Künftig soll die Schweiz in der Lage sein, bis zu 70% ihres Nahrungsmittelbedarfs aus eigener Produktion zu decken. Das ist das Ziel der «Ernährungsinitiative», die am 27. September an die Urne kommt. (www.swissinfo.ch, 19.8.26)

Wie kann das sein? KI-Storys kommen besser an als menschliche Mit der enormen Weiterentwicklung von Künstlicher Intelligenz ist es oft kaum noch machbar, Texte von Menschen und KI zu unterscheiden. Eine neue Studie zeigt nun sogar, dass KI-Geschichten bei Lesern teilweise besser ankommen als von Menschenhand verfasste Texte. | Künstliche Intelligenz hat sich in nur wenigen Jahren rasant entwickelt. KI-Tools können heute inzwischen nicht mehr nur einfache Fragen beantworten, Texte schreiben sowie Bilder und Videos erstellen. Sie können auch Geschichten erzählen, die auf den ersten Blick kaum noch von menschlichen Werken zu unterscheiden sind. | Insbesondere der Durchbruch von ChatGPT hat dazu beigetragen. Das KI-Tool aus dem Hause OpenAI ist laut einer Bitkom-Umfrage aus dem Jahr 2025 auch die bekannteste generative KI-Anwendung in Deutschland. Demnach nutzen 43 Prozent der Befragten das Tool, weitere 43 Prozent kennen es, nutzen es aber nicht. (www.basicthinking.de, 19.8.26)

How the Middle East can become a hub for sustainable aviation fuels Building on the region's oil infrastructure, investment funds and shipping corridors, Gulf nations can thrive in the clean-energy economy. (www.nature.com, 19.8.26)

Nanobeschichtung steigert Solar-Ertrag um bis zu 32 Prozent Schmutzige Solarmodule verlieren spürbar an Leistung, regelmäßiges Putzen ist aber aufwendig und teuer. Eine aktuelle Studie zeigt jetzt: Eine hauchdünne Nanobeschichtung steigert den Stromertrag um bis zu 32 Prozent und übertrifft damit sogar die tägliche Handreinigung. | Die Rekordtemperaturen im Sommer 2026 zeigen, dass wir in vielen Bereichen nachhaltiger denken müssen. Doch es gibt auch gute Nachrichten. Denn hierzulande erzeugen wir immer mehr Energie über nachhaltige Energieträger. So stammten etwa 16,9 Prozent der Stromversorgung im Jahr 2025 aus der Solarenergie. | Andererseits birgt die Technologie aber auch einige Herausforderungen. Denn wenn Solarpanels einmal schmutzig sind, sinkt ihre Leistung rapide. Eine neue Untersuchung von C. Ayyanar und R.V. Sabariraj zeigt aber, dass eine einfache Nanobeschichtung dieses Problem relativ einfach lösen kann. (www.basicthinking.de, 19.8.26)

Hitzeschutz-Pläne: So legt sich die SPD beim Klima mit der Union an Die SPD legt ein Hitzeschutz-Papier vor und geht auf Konfrontationskurs mit ihrem Koalitionspartner. Im Gegensatz zur Union hat sie erkannt: Die Klimakrise lässt sich nicht mehr totschweigen (www.freitag.de, 19.8.26)

What happened after 13 young people in Hawaii sued over climate change Charlotte Madin joined the lawsuit at age 12. Today, she is part of a youth council advising the Hawaii Department of Transportation on climate priorities. (yaleclimateconnections.org, 19.8.26)

Teuer, aber lebenswert: Schweizer Städte im internationalen Vergleich Ein Numbeo-Vergleich von 305 Städten weltweit stellt Lebenshaltungskosten und Lebensqualität gegenüber. Zürich und Genf gehören zu den teuersten Städten der Welt — schneiden aber auch bei der Lebensqualität hoch ab. (www.watson.ch, 19.8.26)

Kastenform mit Kalkül: Studenten-Solarauto erzeugt mehr Strom als es verbraucht Studierende der Clemson University haben ein Elektroauto vorgestellt, das an einem durchschnittlichen Pendeltag mehr Energie erzeugt, als es verbraucht. Der Prototyp namens Deep Orange 17, intern auch Luminetta genannt, entstand in Zusammenarbeit mit BMW und dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE. Optisch erinnert das Fahrzeug eher an einen kantigen Kühlschrank auf Rädern als an einen Sportwagen, doch genau diese Form soll den Schlüssel zum Erfolg liefern. Im Herbst 2024 stellte BMW den Studierenden eine einfache, aber schwierige Aufgabe: Kann ein Auto im Alltag mehr Energie einfangen, als es für das Fahren benötigt? Statt sich an genormten Testzyklen zu orientieren, analysierte das Team, wie Menschen ihre Fahrzeuge tatsächlich nutzen, und stellte fest, dass Autos die meiste Zeit stillstehen und dabei ungenutztes Solarpotenzial verschenken. (www.trendsderzukunft.de, 19.8.26)

Mitten im Nobelquartier – mit null Franken Vermögen Vor 800 Jahren starb Franz von Assisi. Der Heilige propagierte ein gemeinschaftliches Leben in Armut. Geht das auch noch heute? Ein Besuch bei den Franziskanern in Zürich, einer der teuersten Städte der Welt. | Das stattliche Haus an der Hofackerstrasse liegt zurückgezogen hinter einem idyllischen Garten, in einem der teuersten Quartiere Zürichs. Wer hier eine Wohnung kauft, zahlt gegen 20000 Franken pro Quadratmeter. Die Männer, die im dritten Stock dieses Hauses wohnen, besitzen dagegen nichts. «Null Franken Einkommen und null Franken Vermögen», sagt Bruder Mathias, das trage er jedes Jahr brav in die Steuererklärung ein. | Bruder Mathias, Mitte 40, trägt eine braune Kutte mit weissem Strick, an dem ein Rosenkranz baumelt, und ist barfuss. Er gehört dem Orden der Franziskaner an, den «Minderen Brüdern», wie sie sich selbst nennen. Mit fünf Mitbrüdern lebt er in der Liegenschaft, die dem Orden in den 1970erJahren gestiftet wurde — (www.forum-magazin.ch, 19.8.26)

Wegen Klimapolitik: SVP-Dettling teilt im SonnTalk gegen Grüne aus Es ist der heisseste Sommer seit Messbeginn. Die Wasserstände sind niedrig, Grasflächen färben sich braun und Wälder nehmen bereits jetzt herbstliche Farben an. Auch in der Politik gibt der Hitzesommer zu reden. Erst kürzlich wurde bekannt, dass der Bundesrat die Gelder für einen zukunftstauglichen Wald strich. | Im «Sonntalk» diskutierten Corina Gredig, GLP-Fraktionspräsidentin und Nationalrätin des Kantons Zürich, Marcel Dettling, SVP-Präsident und Nationalrat des Kantons Schwyz, und Flavia Wasserfallen, SP-Ständerätin Kanton Bern über die politischen Entscheidungen rund ums Klima und lieferten sich dabei ein hitziges Wortgefecht. | Man müsse vor allem Geld in die Anpassungen an den Klimawandel investieren, findet Dettling, Gredig und Wasserfallen halten dagegen. (www.watson.ch, 19.8.26)

Utah group aims to make climate-friendly homes the norm Utah Clean Energy wants to make sure new homes are powered by renewable energy. (yaleclimateconnections.org, 19.8.26)

Mobil unterwegs, aber energieeffizient: Wo sind die Herausforderungen? Kein Sektor verursacht in der Schweiz mehr Treibhausgase als der Verkehr. Der Grund: 90% der benötigten Energie stammt aus fossilen Quellen im Ausland. Wenn die Schweiz das Netto-Null-Ziel beim Verkehr erreichen will, muss zukünftig erneuerbare Energie statt Benzin oder Diesel Autos, Busse und Lastwagen antreiben. | Wie gelingt der Umstieg? Wo sind die grössten Herausforderungen auch vor dem Hintergrund von unterbrochenen Lieferketten wie der Strasse von Hormuz beispielsweise? Im Vorfeld des Swiss Mobility Forums in Bern vom 15. September in Bern nimmt Fabian Etter, Co-Präsident von Swisscleantech, im Interview Stellung. (energeiaplus.com, 19.8.26)

Social Media haben Klimadiskurs nur teilweise demokratisiert Soziale Medien haben die Klimakommunikation in den letzten 20 Jahren verändert, das erhoffte Demokratisierungsversprechen aber nur teilweise eingelöst. Eine Übersichtsarbeit der Universitäten Zürich und Münster zeigt: Zwar beteiligen sich heute mehr Akteure am Klimadiskurs, doch etablierte Stimmen dominieren weiterhin und klimaskeptische Akteure gewinnen überproportional an Sichtbarkeit. | Durch diese Verschiebungen ist der Klimajournalismus gleich doppelt unter Druck geraten: Einerseits ökonomisch, weil ein grosser Teil der Werbeerlöse zu Plattformen wie Meta und Google abgewandert ist, was die finanzielle Basis klassischer Medienhäuser erodieren lässt. Zum andern werden Beiträge mit externen Links häufig weniger prominent ausgespielt als andere Inhalte. | Mike S. Schäfer, Julia Metag. Social Media and the Changing Landscape of Climate Change Communication. Nature Climate Change. 4 August, 2026. (www.news.uzh.ch, 19.8.26)

Sonne tanken – Wie sich drei globale Nachhaltigkeitsziele auf einmal erreichen lassen Auf unseren Sonderseiten zu den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen, den SDGs, geht es diesmal um drei Ziele, die eng miteinander verknüpft sind und die durch einen Solarkocher, wie er auf den vorhergehenden Seiten beschrieben wird, erlebbar werden: Ziel 3 — Gesundheit und Wohlergehen, Ziel 7 — bezahlbare und saubere Energie, Ziel 13 — Klimaschutz. | Segen und Fluch | Ohne unsere Sonne gäbe es kein Leben. Doch die Sonne wird durch den menschengemachten Klimawandel vielerorts zum Fluch. Rekordtemperaturen wie bei uns im Juni, die alle anderen Sommer seit der Wetteraufzeichnung in den Schatten stellten, werden das neue Normal sein. Das führt zu einem deutlichen Anstieg an Hitzetoten. Allein in Deutschland waren es laut Hochrechnungen in diesem Jahr bisher 5000 Menschen vor allem durch die Juni-Hitzewelle. (www.raberalf.de, 19.8.26)

Klicks statt Klima: Medien und Algorithmen verzocken die Zukunft Soziale Medien sollten die Klimadebatte demokratisieren. Eine neue Übersichtsarbeit der Universitäten Zürich und Münster zeigt: Das Gegenteil ist passiert. Klimaskeptiker gewinnen überproportional an Sichtbarkeit, während sich der Diskurs in getrennte Plattformwelten aufspaltet. Das ist kein Zufall, sondern Ergebnis eines Systems, das Empörung belohnt und Einordnung bestraft. Eine kommentierende Analyse. (www.basicthinking.de, 19.8.26)

Bundespräsident zum Klima – Guy Parmelin zum Hitzesommer: «Muss von Schock sprechen» Bundespräsident Guy Parmelin wehrt sich gegen den Vorwurf, der Bundesrat habe den Klimawandel verschlafen. (www.srf.ch, 19.8.26)

Mattea Meyer im Interview: «Es ist wirklich dramatisch: Die Übersterblichkeit diesen Sommer hat fast schon Corona-Massstäbe» Der Bund schreibt, einmal mehr, einen Gewinn statt dem budgetierten Verlust. Für die SP-Co-Präsidentin ist das ein Signal: Überschüsse müssten zwingend in den Klima- und Hitzeschutz investiert werden. (www.tagesanzeiger.ch, 19.8.26)

Starkstrominspektorat findet Mängel bei jedem vierten Elektrogerät Bei Kontrollen des Bundes ist letztes Jahr jedes vierte Elektrogerät durchgefallen. Das Starkstrominspektorat verhängte 65 Verkaufsverbote und leitete Produktrückrufe ein. Betroffen waren unter anderem Leuchten und Ladegeräte. (www.cash.ch, 19.8.26)

Ich wollte nicht nach Olten Wir würfeln uns durch die Schweiz. Fünfte Station der «Tour de Suisse»: Olten. Wo ein Wirt beim Grab eines Kapuziner­bruders behauptet: «Ich war es, der ihn unter die Erde brachte.» | Es ist, wie es ist. Ich habe mich nach Olten gewürfelt. In den Lärm von Zügen, die Luft ablassen, bevor sie weiterfahren, in das Tü-tü-tü sich verschliessender Türen und zwischen Kondukteure, die breit­beinig auf den Perrons stehen und Signale empfangen, die mir verschlüsselt bleiben. | Olten ist das blaue Schild zwischen Zürich und Bern, das vorbeizieht, ansonsten weiss ich wenig über die Stadt, ausser: Sie rühmt sich ihrer Schriftsteller. Peter Bichsel wuchs hier auf, anfangs unfreiwillig. Über seine Ankunft schrieb er später: «Ich wollte nicht nach Olten.» (www.republik.ch, 19.8.26)

Bisherige Kostengaben für #Atomstrom gehen vom dauerhaften Volllastfall aus. Dieser Fall wird in Zukunft kaum mehr auftreten, da die Erneuerbaren bereits heute zeitweise 100 Prozent des gesamten benötigten Stroms liefern. Beispiel: Bei ca. 35-40% Volllast verdoppeln sich die Kosten. |n @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 19.8.26)

Studie: Wärmepumpen und Wärmenetze tragen die Wärmewende Fraunhofer ISE und Öko-Institut haben rund 380 kommunale Wärmepläne ausgewertet. Bis 2045 sollen Wärmepumpen und Wärmenetze zusammen 77 % der Wärmeversorgung abdecken. | Eine Auswertung von rund 380 kommunalen Wärmeplänen durch Fraunhofer ISE und Öko-Institut bestätigt die zentrale Rolle von Wärmepumpen und Wärmenetzen. Bis 2045 sollen beide zusammen gut drei Viertel der Wärmeversorgung abdecken. Gleichzeitig sehen die Forschenden Nachbesserungsbedarf bei den Annahmen zur Gebäudesanierung, beim Einsatz von Biomasse und bei der Berücksichtigung industrieller Prozesswärme. Für die zweite Ausgabe der Studie „Kommunale Wärmeplanung in Deutschland“ wurden rund 380 Wärmepläne ausgewertet, die etwa 940 Kommunen umfassen. Demnach planen die Kommunen bis 2045 einen weitgehenden Ausstieg aus Erdgas und Heizöl. Wärmepumpen sollen dann rund 42 % der Wärmeversorgung übernehmen, Wärmenetze weitere 37 %. In kleineren und mittleren Kommunen spielen dezentrale Wärmepumpen eine besonders große Rolle, (www.ikz.de, 19.8.26)

Was von "ZüriMobil" übrig blieb – ausser Kosten In Seebach gibt es eine Art Lost Place. Es ist der letzte Zeitzeuge einer städtischen Mobilitätsapp, die rund 1,6 Millionen Franken verschlang und längst Geschichte ist. Auch die digitale Kombination mit dem Velomietsystem von Publibike gelang nie. | Die Stadt Zürich lässt nichts unversucht, um die Bevölkerung weg vom Auto zu lotsen. Warum nicht mal per Mietvelo durch die Stadt kurven? Doch irgendwie kommt das in Zürich dominante Veloverleihsystem Publibike nicht so recht zum Fliegen. Die von der Stadt Zürich eben frohlockend verkündete Zahl von 830'000 Velovermietungen in den letzten zwölf Monaten ist mit Vorsicht zu geniessen. Denn heruntergerechnet auf die Anzahl der Mietvelos ist das lediglich eine Vermietung pro Tag und Velo. Erfolg sieht anders aus. | Zudem verheisst der kürzlich bekannt gewordene Verkauf des privaten Veloverleihers Publibike nichts Gutes. Die ehemalige Post-Tochterfirma gehört nun britischen Investoren, die natürlich Rendite sehen wollen. (rathuus.ch, 19.8.26)

How the story of life and our planet unfolded – together Earth's four-billion-year-long conversation with its resident life forms has shaped our world, and holds lessons for our future. (www.nature.com, 19.8.26)

Why AI systems are most useful as designers of new scientific tools History shows that breakthroughs are often sparked by innovative instruments, and AI's ability to help design them might be its most important scientific contribution. (www.nature.com, 19.8.26)

Bundesrat zur Digitalisierung im ÖV: Anonymes Reisen ohne Smartphone bleibt auch in Zukunft möglich Der ÖV muss Menschen zugänglich bleiben, die keine Datenspuren hinterlassen möchten oder kein Smartphone haben. Der Bundesrat sieht die Verkehrsunternehmen in der Pflicht, Alternativen anzubieten. (www.tagesanzeiger.ch, 19.8.26)

Social-Media-Sucht: Schuld sind nicht nur die bösen Konzerne Wer Social-Media-Verbote für Kinder und Jugendliche fordert, sollte sein eigenes Verhalten kontrollieren. Erwachsene sind hier oft kein gutes Vorbild. mehr... (taz.de, 19.8.26)

Open AI knickt ein: Warum auch ChatGPT jetzt auf Werbung setzt - Von Montag an schaltet Open AI auch in Deutschland testweise Anzeigen in ChatGPT. Mancher sieht damit schon den Anfang vom Ende des beliebten Chatbots kommen. - (www.faz.net, 19.8.26)

Kommentar: Effizienzlogik der AWO Die AWO verkauft Effizienz als Sozialpolitik und lässt sich dabei vom Ifo-Institut die Ideologie zurechtlegen. Heraus kommt ein »Reformansatz«, der Armut nicht beseitigt, sondern in Erwerbsarbeit überführt – und den Sozialstaat weiter auf Arbeitsmarktmaschine trimmt. (www.jungewelt.de, 19.8.26)

Sozialpolitik: Kapitale Stichwortgeber für Sozialreform Kapitale Stichwortgeber für Sozialreform: AWO-Ifo-Ideen zwischen Armutsbekämpfung, Arbeitsmarktchancen und Effizienzlogik. Verbände diskutieren Vorschläge – BSW warnt vor gigantischem Sozialabbau. (www.jungewelt.de, 19.8.26)

Zürich im Hitzesommer: «Wir sehen nicht tatenlos zu» – Grüne und GLP erhöhen Druck im Gemeinderat Die Hitzewelle zwingt das Zürcher Stadtparlament zum Handeln. Zwei Klima-Vorstösse werden für dringlich erklärt, die GLP ruft alle Parteien auf, die «Grabenkämpfe zu beenden». (www.tagesanzeiger.ch, 19.8.26)

Meta trickst mit „Momfluencern“ Weltweit werden derzeit bei Sozialen Netzwerken die Zügel straffer angezogen. Altersgrenzen werden eingeführt, bestimmte Funktionen sollen gar gänzlich verboten werden. Immer mit dem Ziel, die Sicherheit für Kinder zu erhöhen. Doch der Social-Network-Gigant Meta kämpft gegen Regulierungen – und sucht sich laut einem neuen Report nun ausgerechnet Influencer-Eltern als Verbündete. (orf.at, 19.8.26)

Milliarde für Luftverteidigung – Ein finanzpolitischer Schachzug des Verteidigungsministers Flugabwehr statt Schuldenabbau. Das taktische Manöver von Verteidigungsminister Martin Pfister. Eine Analyse. (www.srf.ch, 19.8.26)

Bodenversiegelung: Wie schneidet Ihre Gemeinde ab? Ein neuer WWF-Report zeigt: Österreichs Bundesländer haben beim Bodenschutz durchwegs schlecht abgeschnitten – „vorbildlich“ gab es nirgends. Doch wie sieht es in Ihrer Gemeinde aus? Wie viele Wiesen und Äcker mussten schon Beton und Asphalt weichen? (www.krone.at, 19.8.26)

Vorstoß für Gesetzesänderung: Mieter sollen Klimaanlagen einbauen dürfen Auch ohne Wohneigentum muss Hitzeschutz möglich sein, sagt Justizministerin Hubig. Sie will den Einbau von Klimaanlagen für Mieter erleichtern. mehr... (taz.de, 19.8.26)

Fischsterben wegen der Hitze – David Bittner: «Wir rechnen mit Millionen toten Fischen» Wegen des Hitzesommers verenden viele Fische. David Bittner vom Schweizerischen Fischereiverband nimmt Stellung. (www.srf.ch, 19.8.26)

US-Staaten gegen Meta-Konzern: Ein Prozess, der Social Media verändern könnte Vor allem Jugendliche und Kinder leiden unter Social-Media-Nutzung. Ein Prozess in Kalifornien will nun den US-Konzern Meta zur Rechenschaft ziehen. mehr... (taz.de, 19.8.26)

Gasspeicher in Deutschland: Reicht das für den Winter? Die deutschen Gasspeicher sind so leer wie nie und Händler haben kein Interesse, einen Vorrat anzulegen. - Warum Ministerin Reiche dennoch optimistisch ist - noch. (www.zeit.de, 19.8.26)

Der Sound zum Buch: Transmedia Storytelling durch Playlists „Stille“ Tätigkeiten wie Lesen oder Lernen sind in der gegenwärtigen Populärkultur zunehmend von Musik begleitet, von kuratierten Playlists. Im Rahmen des GdG-Musiksommers fragt sich Christine Lötscher, worin die Faszination des Lesens mit Musik besteht. (geschichtedergegenwart.ch, 19.8.26)

Magnet entfernt fast alle hartnäckigen Ewigkeitschemikalien aus dem Wasser Ewigkeitschemikalien (PFAS) haben ihren Namen redlich verdient: Sie sind dafür gemacht, zu überdauern — zum Beispiel als Pfannenbeschichtung, an Outdoorkleidung, in resistentem Make-up und in Löschschäumen. Ihre hohe Stabilität bedeutet aber auch, dass sie sich über Jahrzehnte im Wasserkreislauf anreichern können. Ob Ionentauscher oder Aktivkohlefilter: Alle Methoden, die Chemie wieder loszuwerden, erwiesen sich bislang als unzureichend, weil die Moleküle in Sachen Ladung und Kettenlänge zu vielfältig sind. Eine neue Magnetmethode erzielt nun deutlich mehr Erfolg. (www.trendsderzukunft.de, 19.8.26)

P. Mehlhart: Kirchenmusik als „eine musikalische Umarmung“ - - Was bedeutet es für einen Komponisten, dass Kirchenmusik nach Maßgabe des II. Vatikanischen Konzils keine Dekoration, sondern Teil der Liturgie ist? Das haben wir nach der Generalaudienz an diesem Mittwoch P. Robert Mehlhart gefragt. Er ist Rektor des Päpstlichen Instituts für Kirchenmusik in Rom und selbst Komponist. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 19.8.26)

Mehr als 500.000 Kilometer Bäche und Flüsse – und fast überall fehlt das Wasser Nicht nur Rhein, Donau und Elbe haben Niedrigwasser. Auch die vielen Bäche und kleineren Flüsse in Deutschland sind betroffen – und das liegt nicht nur am Klimawandel. Experten fordern ein Umdenken. (www.welt.de, 19.8.26)

London und der Klimawandel: «Ohne die Themse-Barriere würden wir schon jetzt zwei Meter unter Wasser stehen» Das Land trocknet aus. Aber an den Küsten steigt das Wasser bedrohlich. In der britischen Metropole fürchtet man, dass die Themse-Barriere bald keinen Schutz mehr bieten kann. (www.tagesanzeiger.ch, 19.8.26)

Hitzesommer: Klimawandel verursacht Rekordtemperaturen in Europas Meeren Um zwei Grad hat der menschengemachte Klimawandel Forschern zufolge das Mittelmeer erwärmt, auch andere Küstengewässer sind zu warm. Das hat Risiken für Umwelt und Tiere. (www.zeit.de, 19.8.26)

Sorge ums Klima, Zweifel an der Politik Extreme Wetterereignisse machen die Folgen der Erderwärmung immer deutlicher spürbar, doch die Akzeptanz für staatlichen Klimaschutz sinkt in Deutschland. Das aktuelle „Soziale Nachhaltigkeitsbarometer der Transformation“ zeigt: Während die Klimakrise vielen Menschen Sorge bereitet, betrachten sie Klimaschutz-Maßnahmen dennoch mit Skepsis – aus Angst vor finanzieller Überlastung und fehlendem Vertrauen in die Politik. (hpd.de, 19.8.26)

SPD-Ministerinnen legen bei Klimaplänen nach Klimaschutz ins Grundgesetz - die Forderung der SPD und ihr Aktionsplan gegen Hitze sind bei der Union bislang auf Skepsis gestoßen. Nun legen die SPD-Ministerinnen für Justiz und Bau nach - mit teils konkreten Vorschlägen.[mehr] (www.tagesschau.de, 19.8.26)

Wohnhäuser an der Oleanderstrasse werden saniert Die Stadt Zürich saniert ihre Wohnhäuser an der Oleanderstrasse 7, 9 und 11 beim Bahnhof Oerlikon. Der Stadtrat hat dafür 4,6 Millionen Franken gesprochen. Die Arbeiten modernisieren Küchen, Bäder und Haustechnik und schliessen die Liegenschaften ans Fernwärmenetz an. (www.stadt-zuerich.ch, 19.8.26)

Social Media: Anlocken, halten, abschöpfen Die psychologischen Mechanismen, mit denen Instagram, Tiktok, Facebook und Co. ihre User süchtig machen, sind bestens erforscht. Aber was folgt daraus? (www.sueddeutsche.de, 19.8.26)

Milliarden-Prozess gegen Zuckerberg: Ausgerechnet Tech-Chefs begrenzen die Bildschirmzeit ihrer Kinder Die Bosse von Meta, Google und Snapchat halten ihre Kinder von Social Media fern. Das wirkt wie ein Schuldeingeständnis. (www.tagesanzeiger.ch, 19.8.26)

Neuer Umgang mit der Natur – «Feuer sind keine Naturkatastrophen» Megafeuer sind keine Seltenheit. Eine Philosophin erklärt, warum es nicht reicht, Feuer nur zu bekämpfen. (www.srf.ch, 19.8.26)

Sportmedizin: Die Hitze als Trainingspartner Profisportler setzen ihren Körper bewusst hohen Temperaturen aus, um leistungsfähiger zu werden.  Was Hitzetraining bewirkt – und wann es für Hobbysportler gefährlich sein kann. (www.sueddeutsche.de, 19.8.26)

Gastbeitrag von Cédric Wermuth: Klimaschutz braucht neue Männer Der SP-Co-Präsident sieht in Rekordhitze, sexualisierter Gewalt und Fluchttragödien als Folge eines «petromaskulinen Kapitalismus». Klimaschutz brauche eine andere Männlichkeitsbild, sagt Wermuth. (www.tagesanzeiger.ch, 19.8.26)

Hauspreise: Auf die Heizung schauen - Wärmepumpen erhöhen oft den Immobilienwert. Haben es Häuser mit Gasheizung oder Ölkessel schwer? Auf die Heizung kommt es an. - (www.faz.net, 19.8.26)

Papst Leo XIV.: „Kirchenmusik ist keine Dekoration" - - Über die Bedeutung der Kirchenmusik für die Liturgie hat Papst Leo XIV. bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch gesprochen. „Musik ist Teil der liturgischen Handlung und nicht bloß Dekoration der Feier“, sagte das Kirchenoberhaupt bei seinen Überlegungen zur Konzilskonstitution Sacrosanctum Concilium. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 19.8.26)

Papst Leo: Authentisches Friedensbewusstsein entwickeln - - Papst Leo XIV. hat bei seiner Generalaudienz dazu aufgerufen, Frieden zu leben und zu suchen. Jeder Mensch solle „in sich selbst ein authentisches Friedensbewusstsein" entwickeln, sagte das katholische Kirchenoberhaupt diesen Mittwoch am Ende seiner Generalaudienz im Petersdom, nach seinen Grüßen auf Italienisch. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 19.8.26)

Attributionsstudie: Rekordwärme in Europas Meeren geht auf Klimawandel zurück Fast überall an Europas Küsten ist das Meerwasser extrem warm. Ohne den Klimawandel wären solche Temperaturen praktisch unmöglich, betonen Forscher. mehr... (taz.de, 19.8.26)

Hitze: Rekordwärme in Europas Meeren geht auf Klimawandel zurück Die Meere rund um Europa sind in diesem Sommer außergewöhnlich warm. Eine Attributionsstudie zeigt, wie stark der menschengemachte Klimawandel die Lage verschärft. (www.sueddeutsche.de, 19.8.26)

Der Newsroom ist Standard – die Silos bleiben Sieben von zehn befragten Kommunikationsverantwortlichen arbeiten in Unternehmen mit Newsroom-Strukturen. Eine neue Studie zeigt aber auch: Ausgerechnet das zentrale Versprechen des Modells wird nicht eingelöst. (www.persoenlich.com, 19.8.26)

„Snow-Eater“-Hitzewellen verdoppeln die Schneeschmelze Ungewöhnlich warme Phasen während der Schmelzsaison (www.scinexx.de, 19.8.26)

Zürichsee hat so wenig Wasser wie seit 75 Jahren nicht mehr Wegen der anhaltenden Hitze sinkt der Pegel des Zürichsees auf einen historischen Tiefstand. Die Situation dürfte sich in den kommenden Wochen noch verschärfen. (tsri.ch, 19.8.26)

Papst Leo in Castel Gandolfo: Emotionales Treffen für Krankenschwester - - Eine spanische Krankenschwester der ICOF Hospital Clínic in Barcelona konnte sich in Castel Gandolfo am Dienstagabend kurz mit Papst Leo XIV. unterhalten. Im Interview mit uns berichtet Elisabet Argemí über das bewegende Treffen. Sie überreichte dem katholischen Kirchenoberhaupt ein Buch, das die Lebensgeschichte ihres Bruders Xavier Argemí enthält, der im Alter von 29 Jahren an einer Muskeldystrophie verstorben war. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 19.8.26)

Alpen: „Richtige Bergsteiger sind in der Minderheit. Heute sind es Städter und Touristen“ Alpinisten am Mont Blanc mussten ihre Hubschrauberrettung selbst bezahlen, nachdem ein Bürgermeister zwei Hütten wegen lebensgefährlichen Steinschlags gesperrt hatte. Was macht den Rathauschef so wütend? (www.sueddeutsche.de, 19.8.26)

Rekord-Niedrigwasser in der Donau: An der dürren, blauen Donau Auf Europas zweitlängstem Strom sind sich Menschen jahrhundertelang im Guten und Schlechten begegnet. Diesen Sommer hat sich etwas geändert. Grundlegend. mehr... (taz.de, 19.8.26)

Strategiewechsel bei KI-Unternehmen: Auch in der Schweiz: Open AI blendet bald Werbung in Chat-GPT ein Gratis-Nutzer sehen künftig Anzeigen unterhalb der Antworten. Wer keine Werbung will, muss ein Plus- oder Pro-Abo abschliessen. (www.tagesanzeiger.ch, 19.8.26)

Klimawandel verursacht Rekordwärme in Meeren Die Meere in Europa haben in diesem Sommer teilweise Rekordwerte erreicht. Mancherorts lagen diese mehr als sechs Grad über den üblichen Temperaturen. Forscher konnten nun nachweisen, dass diese Entwicklung  zu einem großen Teil auf den Klimawandel zurückzuführen ist. (www.krone.at, 19.8.26)

Wenn Klimaschutz Verfassungssache wird Alle Vertragsstaaten sind durch das Pariser Abkommen zum Klimaschutz verpflichtet. Doch einige gehen weiter und schreiben ihn direkt in ihre Verfassung. Was Deutschland von Ecuador, Vietnam oder Tuvalu unterscheidet. (www.dw.com, 19.8.26)

Berner Energiekonzern: BKW senkt Ergebniserwartung nach verhaltenem Halbjahr Weniger Wasser- und Windkraft sowie Verwerfungen im Stromhandel: Der Berner Energiekonzern erwartet das Jahresergebnis neu am unteren Rand der Bandbreite. (www.tagesanzeiger.ch, 19.8.26)

Klimaanpassung an Schulen: Grüne Utopie, graue Finanzierungsaussichten Die Folgen des Klimawandels belasten die Schulen. Nun beginnt in vielen Bundesländern wieder der Unterricht. Fühlen sich die Schulen vorbereitet? mehr... (taz.de, 19.8.26)

Schwindende Zustimmung für Klimaschutz Die Mehrheit in Deutschland steht noch immer: für konsequenten Klimaschutz, für die Energiewende bei Strom, Wärme und Verkehr. Allerdings ist die Besorgnis über den Klimawandel gesunken und die Unterstützung für einzelne Maßnahmen wird brüchiger. (www.energiezukunft.eu, 19.8.26)

Geringere Ernten durch Dürre Hitzewellen, geringer Niederschlag und Schädlinge schmälern die Ernte 2026. Der Bauernverband fordert finanzielle Hilfen, Umweltverbände eine krisenfeste Agrarpolitik und mehr Maßnahmen für Klimaresilienz. (www.energiezukunft.eu, 19.8.26)

40'000 historische Schuhe – Bally vor dem Aus: Was wird aus der Firmen-Schatzkammer? Die Traditionsmarke steckt in der Krise. Ist das wertvolle Erbe von 40'000 historischen Bally-Schuhen noch zu retten? (www.srf.ch, 19.8.26)

Hitze, Trockenheit: Weinlese so früh wie noch nie So früh wie noch nie geht für unsere Winzer die wohl wichtigste Arbeit an den Rebstöcken los. Hitze und Trockenheit haben in ganz Europa die Traubenreife extrem beschleunigt. (www.krone.at, 19.8.26)

Am Theater Spektakel kann das Publikum die Demokratie retten – wenn es denn will Was tun, wenn die Weltordnung zerfällt? Im interaktiven Theaterprojekt «Die Allianz der letzten Demokratien» erproben Publikum und politische Expert:innen am Zürcher Theater Spektakel die Belastbarkeit der Schweizer Demokratie. Ein Abend mit offenem Ausgang. (tsri.ch, 19.8.26)

Bundesjustizministerin Hubig will Mietern Einbau von Klimaanlagen erleichtern Bislang haben Mieter keinen gesetzlichen Anspruch darauf, eine Klimaanlage in der Wohnung einbauen zu dürfen. Bundesjustizministerin Hubig sprach sich dafür aus, das zu ändern. Es brauche "praktikable Regelungen" für beide Seiten.[mehr] (www.tagesschau.de, 19.8.26)

Sie stellen Farben, Generatoren, Glasfasern her: Die heimlichen Gewinner des KI-Booms sitzen nicht im Silicon Valley Wer ein Rechenzentrum baut, braucht nicht nur Computerchips, sondern zunächst einmal eine grosse Baugrube und viel Strom. Davon profitieren amerikanische Firmen, die man nicht mit KI verbindet. Eine Übersicht. (www.nzz.ch, 19.8.26)

Grünen-Präsidentin fordert neue Priorisierung: «Trotz Knappheit werden immer noch Golfplätze mit Trinkwasser bewässert» Lisa Mazzone sagt, der Bundesrat vermittle in diesem Hitzesommer ein Gefühl der Gleichgültigkeit und fordert ein neues Rahmengesetz. (www.nzz.ch, 19.8.26)

Wie wir über unser Leben erzählen, prägt Gesundheit, beruflichen Erfolg und Glück in der Liebe Aus Erfahrung konstruierte Geschichten bestimmen, wie wir der Welt begegnen. Diese aktiv zu verändern, ermöglicht uns Selbstbestimmung in einer oft chaotischen Welt. (www.nzz.ch, 19.8.26)

PODCAST «NZZ GEOPOLITIK» - Kopie von Vom Friedens- zum Machtprojekt: warum die EU sogar den Rechtspopulisten gefällt Die historische Dürre in Europa verschärft den Kampf um die knapper werdende Ressource Wasser. In «NZZ Geopolitik» erklärt die Wasserexpertin Susanne Schmeier, warum die Trockenheit selbst etablierte Kooperationen auf die Probe stellt. (www.nzz.ch, 19.8.26)

Unterschriften-Bschiss: Welche Menschen von den strengeren Regeln nun besonders betroffen sind Die Regeln für die Gültigkeit von Unterschriften bei Volksbegehren wurden verschärft. Das trifft die Falschen, findet die Stiftung für direkte Demokratie. Sie versucht herauszufinden, wie gross der Schaden ist. (www.schweizheute.ch, 19.8.26)

„Ich sehe in vielen Bereichen keinen Unterschied zur NSDAP“ – Charlotte Knobloch will AfD bekämpfen Charlotte Knobloch fordert im Kampf gegen die AfD „radikale Mittel“. Denn es gehe darum, Deutschland als Demokratie zu bewahren. Die AfD ähnele zunehmend der NSDAP. Gleichsetzen könne man die beiden Parteien zwar nicht – „aber vergleichen sollte man“. (www.welt.de, 19.8.26)

18.8.26

„Angst ist kein guter Ratgeber“ – Meteorologe Mojib Latif warnt vor Fatalismus in Klimadebatte Hitze, Waldbrände, Engpässe bei der Wasserversorgung: Deutschland erlebt einen Sommer der Extreme. Manchen Menschen macht das Angst. Doch Klimaforscher Mojib Latif hält nichts davon, zu resignieren. (www.welt.de, 18.8.26)

IAEA entdeckt Tonnen von Nuklearmaterial in Syrien Ein Fund von erheblicher Tragweite sorgt in Syrien für Aufsehen: Mitarbeiter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) haben bei einer Inspektion „einige Tonnen Nuklearmaterial“ entdeckt. Der Fundort war der Organisation nach eigenen Angaben bislang nicht bekannt. Nach einer ersten Einschätzung soll von dem Material keine Gefahr ausgehen – dennoch könnte es missbräuchlich verwendet werden. (www.krone.at, 18.8.26)

Hohe Ernteausfälle: Klimawandel, wie das brutzelt Der Bauernverband rechnet mit hohen Ernteausfällen in diesem Jahr, höhere Preise für Essen inklusive. Für ihn ist das dennoch kein Grund für mehr Klimaschutz. mehr... (taz.de, 18.8.26)

Gasversorgung: Besser nicht erpressbar werden - Halb volle Gasspeicher, hohe Preise: Deutschland wirkt auf die nächste Heizperiode erstaunlich schlecht vorbereitet. - (www.faz.net, 18.8.26)

Zwischen Denkmalschutz und Barrierefreiheit Die Neugestaltung der Innsbrucker Altstadt ist inzwischen mehr als ein Jahr abgeschlossen. Doch gerade für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen fehlen nach wie vor wichtige Orientierungshilfen vor Ort. Das geplante Bodenleitsystem wurde bis heute nicht realisiert. Warum nicht? (www.krone.at, 18.8.26)

Fairphone 6 Plus: Das Handy, das nicht gleich auf dem Müll landen soll Nachhaltigkeit allein verkauft keine Smartphones. Deshalb legt Fairphone beim Chip nach – und will zeigen, dass Langlebigkeit und Leistung kein Widerspruch sind. (www.sueddeutsche.de, 18.8.26)

Sommerskigebiete sind zu: «Skifahren im Sommer ist einfach nicht mehr drin» Selbst auf dem Stilfser Gletscher ist vorerst Schluss mit Skifahren: Das letzte noch geöffnete Sommerskigebiet der Alpen hat Mitte August den Betrieb eingestellt. (www.tagesanzeiger.ch, 18.8.26)

KOMMENTAR - Die politischen Trittbrettfahrer des Hitzesommers liegen falsch – die Kürzungen beim Bund sind weiterhin notwendig Kaum läuft es finanziell besser, geht der Basar wieder los: Die einen wollen Einsparungen beim Wald rückgängig machen, andere fordern Geld für Bauern oder Klimaforscher. Aber das Parlament sollte das Hauptziel nicht vergessen: das Verhindern weiterer Steuererhöhungen. (www.nzz.ch, 18.8.26)

«Einfacher geht es nicht» Nach der Sommerpause diskutieren Verleger Matthias Ackeret und Redaktor Nick Lüthi im persoenlich.com-Podcast über die Plakatkampagnen zur Neutralitätsinitiative – und über die Frage, was aus dem SonntagsBlick wird. (www.persoenlich.com, 18.8.26)

Alpen: Wie gestiegene Temperaturen zur Gefahr für Wanderer werden Am Matterhorn zeigt ein Forscher, welche Auswirkungen der Klimawandel hat. Große Felsstürze, die früher nur alle 40 Jahre vorkamen, passieren nun jedes Jahr - eine Gefahr für Wanderer und Bewohner. Von Jan Seidel.[mehr] (www.tagesschau.de, 18.8.26)

Ernteausfälle durch Dürre: Bauern pochen auf Staatshilfe Die Hitze belastet die deutsche Landwirtschaft, die Ernte fällt bei Getreide und Äpfeln niedrig aus. Aber wie sollte man den Betrieben helfen? mehr... (taz.de, 18.8.26)

Ausschreibung für 2026 ist eröffnet Der Schweizerische Verband für interne und integrierte Kommunikation (SVIK) startet die Ausschreibung für sein jährliches Rating. Unternehmen, Verwaltungen und Organisationen können bis zum 7. September 2026 Arbeiten aus der internen und integrierten Kommunikation einreichen. (www.persoenlich.com, 18.8.26)

Indonesien : Bischöfe rufen zu Solidarität und Hoffnung auf - - Die Indonesische Bischofskonferenz (KWI) hat ihr Pastoral-Schreiben für das Jahr 2026 veröffentlicht. Darin ruft sie die katholische Kirche in Indonesien dazu auf, angesichts der vielfältigen Krisen, denen sich die Nation gegenübersieht, gemeinsam mit allen gesellschaftlichen Gruppen voranzuschreiten - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 18.8.26)

Vorstoß zur Grundgesetzänderung: Unterstützung für SPD-Idee Sozial- und Umweltverbände stellen sich hinter die Forderung nach einer Grundgesetzänderung. Der Bund soll bei Hitzeanpassung mitfinanzieren. mehr... (taz.de, 18.8.26)

Entnahmeverbot von Wasser aus Bächen, Flüssen und Seen bleibt bestehen Hitze und Trockenheit senken die Wasserstände in Stuttgarter Gewässern. Die Stadt verbietet daher Wasserentnahmen zum Schutz der Ökologie. Die entsprechende Allgemeinverfügung verlängert die Landeshauptstadt Stuttgart vorläufig bis Ende September. (www.stuttgart.de, 18.8.26)

Kampagne zeigt Gesichter hinter dem ÖV Die Verkehrsbetriebe Glattal AG (VBG) zeigt ihre Belegschaft in einer neuen, crossmedialen Kampagne. Kreativ umformulierte Berufsbezeichnungen und Porträtaufnahmen sollen sowohl potenzielle Mitarbeitende als auch die breite Öffentlichkeit ansprechen. (www.persoenlich.com, 18.8.26)

Wie passen sich Kulturpflanzen an den Schatten von Solarmodulen an? Geringere Dunkelatmung und ein niedrigerer Lichtkompensationspunkt (www.scinexx.de, 18.8.26)

«Es gibt einen Zusammenhang zwischen Klimamassnahmen und der Wohnkrise» Wie gut gehen «grün» und «bezahlbar» eigentlich zusammen? Am ETH Wohnforum forschen Dr. Jennifer Duyne Barenstein und ihr Team zu den Zielkonflikten zwischen Klimazielen und sozialem Wohnungsbau. Dem kontroversen Thema widmet sich auch das diesjährige ETH Forum Wohnungsbau am 9. September. (www.hochparterre.ch, 18.8.26)

Stellt man 40 Grad in Dunkelrot, Purpur oder Braun dar? Im deutschen Fernsehen tobt ein Streit über die Farben der Wetterkarten Öffentlichrechtlichen Fernsehsendern wird immer wieder vorgeworfen, hohe Temperaturen tiefrot einzufärben, um die Lage zu dramatisieren. Am Ende geht es um die Frage, wie man mit dem Klimawandel umgeht. (www.nzz.ch, 18.8.26)

Extremhitze bedroht Senioren auf der ganzen Welt Extremhitze könnte ältere Menschen künftig deutlich stärker gefährden als bisher angenommen. Eine neue Studie zeigt: Schon bei einer globalen Erwärmung um 1,5 Grad könnten weltweit 22 Prozent der über 60-Jährigen jedes Jahr mindestens einen Monat lang gesundheitsgefährdender Hitze ausgesetzt sein. (www.krone.at, 18.8.26)

Ventilatoren für Rechenzentren: Warum die nächste Perle des Maschinenbaus an Amerikaner geht - Der Mittelständler EBM-Papst wird für knapp fünf Milliarden Euro an ein US-Unternehmen verkauft, um schneller zu wachsen. Erinnerung an den Heizungsbauer Viessmann werden wach. - (www.faz.net, 18.8.26)

Hitze in Städten – Daten zeigen: So ungleich ist die Hitze in Genf verteilt Je mehr Bäume, desto kühler das Quartier: Das zeigt eine Analyse der Temperaturen in der Stadt Genf. (www.srf.ch, 18.8.26)

Diskriminierungsverbot: Gesetze allein verändern keine Haltungen, aber Verhaltensweisen - Mit dem Gesetz ist die Diskriminierung am Arbeitsplatz nicht verschwunden. Aber Betroffene haben nun mehr Möglichkeiten, ihren Arbeitgebern etwas entgegenzusetzen. - (www.faz.net, 18.8.26)

Immobilien-Influencer: Mieter als Masthähnchen Mit Wohnraum reich werden? Das versprechen Influencer in den sozialen Netzwerken, die sogenannten Immo-Bros. Ihre Tipps sind alles andere als harmlos. mehr... (taz.de, 18.8.26)

The brain doesn’t just experience reality. It edits it into a story Neuroscience is revealing how our brains are wired for narrative (www.scientificamerican.com, 18.8.26)

How many satellites can safely orbit Earth? Soaring numbers of satellites could pose grave threats to the heavens above and our planet below (www.scientificamerican.com, 18.8.26)

Can QuantumScape and Factorial Energy mass-produce solid-state batteries? Two American companies are pursuing rival manufacturing strategies for these long-promised cells in an industry China dominates (www.scientificamerican.com, 18.8.26)

Sonderrechte für Schweizer Skistars: Auf dem Theodulgletscher leisten Odermatt & Co. dem schmelzenden Eis Widerstand Die Hitzewelle zwingt Walliser Sommerskigebiete zur Schliessung. Während die Swiss-Ski-Elite trainiert, stehen Nachwuchs und Konkurrenz im Abseits. (www.tagesanzeiger.ch, 18.8.26)

Künstliche Intelligenz: „KI steht im Brennpunkt der geopolitischen Konfrontation“ Künstliche Intelligenz birgt immense Risiken – aber die Weltgemeinschaft hinkt mit der Regulierung weit hinterher. Warum der Münchner Experte Urs Gasser dennoch optimistisch ist. (www.sueddeutsche.de, 18.8.26)

Neuer CAS zu strategischer Kommunikation Die FH Graubünden lanciert im März 2027 den berufsbegleitenden CAS Advanced Communication Strategy. Der Lehrgang richtet sich an Kommunikationsfachleute und Führungskräfte und ist am Institut für Multimedia Production (IMP) angesiedelt. (www.persoenlich.com, 18.8.26)

Studie: UV-Strahlung in Europa nimmt deutlich zu Örtliche Messungen zeigten bereits den Trend auf. Jetzt gibt es europaweite Daten. Bundesamt für Strahlenschutz fordert Investitionen in Klimaanpassung. mehr... (taz.de, 18.8.26)

„Das schärfste Schwert der wehrhaften Demokratie wird stumpf, wenn man es nicht nutzt“ Ihre Gegner bezeichnen die AfD oft als verfassungswidrig – doch eine verfassungsgerichtliche Klärung bleibt aus, moniert der Ex-Präsident des Anwaltsvereins. Er plädiert für einen Verbotsantrag: „Jedes Ergebnis“ sei zu akzeptieren. (www.welt.de, 18.8.26)

Visuelles Gedächtnis der Stadt – Zärtlichkeit und Zorn: Bilder eines verschwundenen Zürichs Gertrud Vogler dokumentierte während 25 Jahren die Brennpunkte Zürichs. Ein Bildband macht ihr Werk neu zugänglich. (www.srf.ch, 18.8.26)

Zehntausende Zensoren: Wie das Internet in China zum Hort des Nationalismus wurde - Lange Zeit glaubte man, dass Internet werde Freiheit und Demokratie nach China bringen. Doch mittlerweile ist es fest in der Hand regimetreuer Nationalisten. Yi-Ling Liu untersucht, wie es dazu kommen konnte. - (www.faz.net, 18.8.26)

Einführung ab 2027 – Krankenkasse, Strom, Abos: Twint lanciert Direktlastschrift Das Vorhaben wird von grossen Schweizer Banken unterstützt und soll eine Alternative zum Lastschriftverfahren bieten. (www.srf.ch, 18.8.26)

Natur: Klimaschutz gegen Panzer Um sich vor einem militärischen Angriff zu schützen, setzt Litauen auf Moore. Kann das gelingen? (www.sueddeutsche.de, 18.8.26)

Wie Kommunen von Windenergie profitieren können Mit Flächenpooling, einer eigenen Anstalt des öffentlichen Rechts und breiter Bürgerbeteiligung schafft die Verbandsgemeinde Bad Bergzabern die Voraussetzungen, um die wirtschaftlichen Chancen der Energiewende langfristig in der Region zu sichern. (www.energiezukunft.eu, 18.8.26)

Solarstrom stabilisiert Netze im Sommer Solarstrom hat während der Hitzewellen im Sommer 2026 die Netze in Europa stabilisiert. PV-Anlagen erzeugten als einzige Energiequelle mehr Strom als zuvor, während in mehreren Ländern atomare und fossile Kraftwerke gedrosselt werden mussten. (www.energiezukunft.eu, 18.8.26)

Deutsche Erinnerungskultur: Warum der Vergleich von NS und SED kein Tabu mehr sein darf - Institutionell trennt Deutschland NS-Verbrechen und SED-Diktatur strikt. Ein Fehler, denn vergleichen heißt nicht gleichsetzen. Wer Regime nebeneinander analysiert, erkennt die Gefahren für unsere heutige Demokratie. - (www.faz.net, 18.8.26)

Verzicht auf Copernicus: «Stich ins Herz»: Klimaforscher kritisieren Sparkurs des Bundesrats Die Regierung will nicht am EU-Satelliten­programm Copernicus teil­nehmen. 50 Millionen Franken für Klima­daten sind ihr zu teuer. Doch im Hitze­sommer formiert sich nun heftiger Widerstand. (www.tagesanzeiger.ch, 18.8.26)

Podcast »Alles gesagt?«: Katja Hoyer, wie zerbricht eine Demokratie? Sie zählt zu den bekanntesten Historikerinnen des Landes. Im Podcast spricht sie über Radikalisierung, Lehren aus Weimar – und ihre Rolle als Beraterin von König Charles. (www.zeit.de, 18.8.26)

Wir sind Zukunft: Nachhaltig investieren – geht das wirklich? Wie grün können Aktien sein? Sind ESG-Ratings vertrauenswürdig? Wie kann man abseits des Finanzmarkts nachhaltig investieren? Das weiss Julian Kölbel, HSG-Assistenzprofessor für Sustainable Finance. (www.tagesanzeiger.ch, 18.8.26)

Demokratie-Paragraph „zu Grabe getragen“ Oft enden Volksbefragungen zum Thema Windkraft im eigenen Ort mit „Nein“. In Traismauer in Niederösterreich nimmt nun ein Projekt mit acht Anlagen endlich Form an, wohl auch, weil nicht gefragt wurde. Das löst echte Trauer aus. (www.krone.at, 18.8.26)

Indiens Autofahrer revoltieren gegen den Biotreibstoff E20 – sie fürchten Schäden am Motor und eine geringere Reichweite Die indische Regierung bewirbt die Einführung des Benzin-Ethanol-Gemischs als Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel und zur wirtschaftlichen Autonomie des Landes. Auf den Strassen sind aber viele nicht überzeugt. (www.nzz.ch, 18.8.26)

DER ANDERE BLICK - Hitzeschutz ist wichtig, aber er gehört nicht in das Grundgesetz Die SPD will den Hitzeschutz und die Klimaanpassung in die Verfassung schreiben. Das würde das Grundgesetz mit fragwürdigen politischen Wunschvorstellungen überfrachten. (www.nzz.ch, 18.8.26)

Neue Regeln ändern Vergütung für privaten Solarstrom - - Ab 2027 ändern sich Einspeisung und Vergütung für private Solaranlagen. Der Verband Privater Bauherren (VPB) verweist auf offene Fragen bei der Wirtschaftlichkeit. - - (www.geb-info.de, 18.8.26)

Dürre in den USA: Rekordtief in US-Stauseen bedroht Versorgung von Millionen Menschen Der Wasserstand in den zwei größten Stauseen der USA ist dramatisch gefallen. Das könnte sich bald auf Trinkwasserversorgung, Strompreise und Landwirtschaft auswirken. (www.zeit.de, 18.8.26)

17.8.26

COP zu Wüstenbildung mit besonderer Brisanz Derzeit findet in der mongolischen Hauptstadt Ulan-Bator die 17. UNO-Konferenz zur Wüstenbildung (COP17) statt. Das diesjährige Motto lautet „Land wiederherstellen. Hoffnung wiederherstellen“. Angesichts der weltweiten teils historischen Dürre, Trockenheit und Hitze dürfte der Konferenz dieses Mal tatsächlich besonders viel Bedeutung zukommen. (orf.at, 17.8.26)

Tourismus im Hitzesommer – Berggebiete verzeichnen mehr Einheimische Die Hitze treibt die Menschen in die Höhe. Besonders spüren das Destinationen, die bei inländischen Gästen beliebt sind. (www.srf.ch, 17.8.26)

Wohnungsnot: Bauindustrie vergeht Lust am Bauen [Online-Abo] Anhaltendes Niedrigwasser lässt Baustoffpreise steigen. Doch die Bauwirtschaft wird dem Bedarf ohnehin nicht gerercht: Knappheit am Bau gibt nun den Raum für alternative Konzepte. Denn es gibt Leerstand und Büros, die sich umwidmen ließen. (www.jungewelt.de, 17.8.26)

Klimawandel: Klimagemachter Menschenwandel [Online-Abo] Einer australischen Studie zufolge hat der im Zuge des Klimawandels steigende CO2-Gehalt in der Atmosphäre Auswirkungen auf den Bluthaushalt von Menschen. Bei bleibender Tendenz werden die Werte den als gesund geltenden Bereich verlassen. (www.jungewelt.de, 17.8.26)

F.A.Z.-Konjunkturbericht: Der kommende Winter könnte den Euroraum härter treffen als Dürre und Hitze - Die Hitzewellen dürften das Wachstum nur bedingt belasten. Auch den Energiepreisschock im Zuge des Irankriegs hat die Wirtschaft im Euroraum gut verkraftet. Risiken konzentrieren sich zunehmend auf die Energie im kommenden Winter. - (www.faz.net, 17.8.26)

Erste Händler stellen Versand in EU-Länder ein Die neue EU-Verordnung soll Verpackungen nachhaltiger machen, aber entpuppt sich in der Praxis als undurchsichtiger Bürokratie-Dschungel. „Wir haben zeitlich und finanziell einfach nicht die Ressourcen dafür“, sagt eine Händlerin aus Niederösterreich.  (www.krone.at, 17.8.26)

Hitzeaktionsplan der SPD: Wälder brennen, Flüsse trocknen, Bundesregierung überlegt Die Minister der SPD wollen Klimaanpassung im Grundgesetz verankern. Die CDU ist dagegen – und das hat nicht nur mit dem Klima zu tun. (www.zeit.de, 17.8.26)

Stromnetz häufig an Bränden in Griechenland schuld Das teils veraltete Stromnetz ist laut einem Bericht für rund drei Viertel der verbrannten Fläche 2026 in Griechenland verantwortlich. Demnach können Funkenschläge durch Materialschäden oder Verschleiß trockenes Gebüsch entzünden. (www.krone.at, 17.8.26)

Erstmals über 300.000 E-Autos auf unseren Straßen Die Elektromobilität in Österreich hat einen neuen Meilenstein erreicht: Erstmals sind mehr als 300.000 rein batterieelektrische Pkw auf heimischen Straßen unterwegs – und der Zuwachs beschleunigt sich rasant. Ein Phänomen, das Experten als „Popcorn-Effekt“ bezeichnen, treibt die E-Mobilität nun immer schneller voran. (www.krone.at, 17.8.26)

Politische Einsichten in der Hitze: Die Zürcher Regierung und die Klimaanlagen: Dieser neue Pragmatismus ist wohltuend Zu lange haben Grüne in der Klimapolitik Massnahmen gegeneinander ausgespielt – nun scheinen sie einzusehen, dass das ein Fehler war. (www.tagesanzeiger.ch, 17.8.26)

Klimaschutz soll ins Grundgesetz – „Eine gesamtstaatliche Aufgabe“ SPD-Bundesminister fordern ein Aktionsprogramm gegen die Folgen von Hitzewellen und eine Aufnahme des Klimaschutzes in das Grundgesetz. Jakob Blankenburg (SPD) erklärt, was mit einer Grundgesetzänderung erreicht werden soll. (www.welt.de, 17.8.26)

«Das wird kein Spaziergang» Ein Fahrzeug unter Nato-Kommando wirbt für die humanitäre Tradition der Schweiz, ein Einschussloch für die Sicherheit: Kampagnenverantwortliche Janine Paumann erklärt im Interview die Bildsprache der Nein-Kampagne gegen die Neutralitätsinitiative und wie sich das breite Nein-Lager untereinander abstimmt. (www.persoenlich.com, 17.8.26)

Start der Nein-Kampagne: «Lehrpersonen geht es gut, sie haben genügend Ressourcen»: Das sagen SVP und FDP zu den Lehrerlöhnen 83 Millionen für die Zürcher Lehrpersonen? FDP und SVP nennen die Entlastung eine verkappte Lohnerhöhung. Der Lehrpersonenverband widerspricht. (www.tagesanzeiger.ch, 17.8.26)

Cheyenne Mackay hostet Podcast über Religion In «Sapperlot» beleuchtet die Podcasterin zusammen mit der Pfarrerin Sarah Staub Fragen zu Religion und Christentum. (www.persoenlich.com, 17.8.26)

Autokauf: Elektro überrollt den Markt Immer mehr Menschen kaufen ein Elektroauto. Dabei zeichnet sich ab, welche Marken und Modelle bei den Kunden gut ankommen. Und wie die deutschen Hersteller abschneiden. (www.zeit.de, 17.8.26)

Hitze und Dürre beschäftigen das Zürcher Kantonsparlament – es spricht 68 Millionen Franken für Energiesubventionen Fördergelder für Wärmepumpen, erneuerbare Energien, Pilotprojekte: Der Kantonsrat heisst einen neuen Kredit gut. (www.nzz.ch, 17.8.26)

Klimawandel: Weinlese in der Champagne beginnt früher als je zuvor Wegen der hohen Temperaturen reiften die Trauben für Champagner besonders schnell. Der Klimawandel könnte aber den Charakter des Schaumweins langfristig verändern. (www.zeit.de, 17.8.26)

Hitze und Hauspreise: Welche Wohnungen bei Hitze drastisch an Wert verlieren - Die Hitzewelle hat den Blick darauf gelenkt, wie wichtig es ist, ob eine Wohnung im Sommer angenehm kühl oder unerträglich heiß ist. Makler berichten, welche Rolle das für eine Preisverhandlung spielt. - (www.faz.net, 17.8.26)

KI-Bilder schützen die Rechte der Kinder Für die neue Hundebisspräventionskampagne des Kantons Zürich hat das Veterinäramt mit KI-generierten Fotos gearbeitet. «Hunden sicher begegnen» wird seit Montag im Kanton Zürich ausgerollt. Die Kampagne richtet sich erstmals mit einem eigenständigen Auftritt an Kinder und Familien. (www.persoenlich.com, 17.8.26)

»Die Allianz der letzten Demokratien«: Der Schweizer Apfelschmus Churchill rief 1948 in der Universität Zürich zur Neuerfindung der Demokratie auf. Jetzt probt im selben Saal ein Theaterprojekt mit dem Publikum ihre globale Rettung. (www.zeit.de, 17.8.26)

Badenova: »Die Quellen laufen zunehmend leer« Die Hitzetage sind vorbei, doch das Wasser wird mancherorts trotzdem knapp. Simon Herrmann vom Versorger Badenova erklärt, wie man Bürger mit Tanklastern versorgen kann. (www.zeit.de, 17.8.26)

Hitzewelle: Herrmann hält SPD-Vorschlag zu Klimaanpassung für Bürokratie Die SPD-Minister im Bund wollen dem Hitzeschutz mehr Gewicht geben. Bayerns Innenminister glaubt nicht an den Erfolg einer solchen Maßnahme. Sozial- und Umweltverbände befürworten den Vorschlag der SPD. (www.sueddeutsche.de, 17.8.26)

Sommer, Sonne, Fernweh – Woher unsere Sehnsucht nach Palmen kommt Palmen zieren Wappen, Hawaiihemden und Haargel. Sogar Goethe schwärmte von ihnen. Wieso? Das erklärt ein neues Buch. (www.srf.ch, 17.8.26)

Was wäre die Schweiz ohne Gastro-Personal? Der Verband GastroSuisse rückt in einer neuen schweizweiten Kampagne die Mitarbeitenden der Branche ins Zentrum. (www.persoenlich.com, 17.8.26)

100 Tagen Magyar - Wo Ungarn mit seinem neuen Regierungschef steht Seit 100 Tagen ist Ungarns neuer Ministerpräsident Magyar im Amt. Versprochen hat er die Wiederherstellung von Rechtsstaat und Demokratie. Was hat er bereits geschafft? Welche Vorhaben sind heikel? Von Silke Hahne.[mehr] (www.tagesschau.de, 17.8.26)

Wie gerecht ist die deutsche Klimapolitik? Hitzewelle, Dürre, Brände: Klimaschutz wird immer dringlicher. Doch die Kosten treffen nicht alle gleich - wer wenig verdient, kann sich E-Auto oder Wärmepumpe nicht leisten. Tut die Regierung genug für den sozialen Ausgleich? Von Katrin Aue.[mehr] (www.tagesschau.de, 17.8.26)

Klimaschutz: Bundesregierung will intern über Verfassungsänderung zum Klima beraten In einem Aktionsplan fordern SPD-geführte Ministerien, Klimaanpassung im Grundgesetz zu verankern. Die Haltung von Kanzler Merz dazu lässt ein Regierungssprecher offen. (www.zeit.de, 17.8.26)

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Bauchfett erhöht das Herzrisiko sogar bei Normalgewicht Die Verteilung des Körperfetts sagt mehr über unsere Herz-Kreislauf-Gesundheit aus als der Body-Mass-Index. Entscheidend ist vor allem das Bauchfett. (www.zeit.de, 17.8.26)

Klimaschutz: Recht haben sie, die Sozialdemokraten Der Bund soll mehr Verantwortung für die Folgen der Erderwärmung übernehmen, verlangt die SPD. Denn was auf Länder und Kommunen zukommt, wird diese überfordern. (www.sueddeutsche.de, 17.8.26)

Social-Media-Wahn! Touristen stürmen die Dolomiten Die wunderschönen Dolomiten sind ohnehin ein Touristenmagnet. Doch die Zugkraft von Social-Media-Influencern bringt die malerische Alpinregion an den Rand des Zusammenbruchs. Das Gebiet erlebt aktuell einen Menschenansturm wie selten zuvor ... (www.krone.at, 17.8.26)

Hitzeschutz – endlich raus aus dem Dämmerschlaf SPD-geführte Ministerien machen Druck für bessere Klimaanpassung und wollen sie im Grundgesetz verankern. Das ist richtig, dürfte aber an der Union scheitern. Umso wichtiger sind die Maßnahmen, für die keine Verfassungsänderung nötig ist. - (klimareporter.de, 17.8.26)

Andermatt lanciert Spätsommer-Kampagne Mit der Plattform «Summer, elevated.» positioniert Andermatt Swiss Alps den Spätsommer als Alternative zu den Strandferien; produziert hat die Kampagne die Zürcher Agentur Marty—Trezzini. (www.persoenlich.com, 17.8.26)

Stellungnahme Windenergie-auf-See-Gesetz Meeresschutz vom Winde verweht (www.wwf.de, 17.8.26)

Benzinzusatz im Grundwasser – In Baden und Würenlos AG schmeckt das Trinkwasser nach Benzin In Trinkwasserproben wurden in Aargauer Gemeinden ETBE-Rückstände gefunden. Sie seien unbedenklich, sagen die Behörden. (www.srf.ch, 17.8.26)

Angriffe von Demokratiefeinden auf staatliche Institutionen – eine Studie Immer wieder machen öffentliche Skandale darauf aufmerksam: Demokratiefeinde nicht nur von rechts attackieren staatliche Institutionen. Eine allgemeine Darstellung und Erörterung dazu fehlte bislang. Zwei Politikwissenschaftler, Tom Mannewitz und Tom Thieme, legen dazu eine gemeinsame Studie vor: „Heimliche Übernahme. Angriff der Demokratiefeinde auf Justiz, Polizei, Schule und Verwaltung“. (hpd.de, 17.8.26)

Wasserversorgung im Sommer 2026: Eine Fehl­planung aus der Hoch­konjunktur bewahrt Zürich heute vor der Wasser­knappheit Trotz Hitzesommer: Zürich könnte weitaus mehr Trinkwasser in die Haushalte pumpen, als es aktuell braucht. Warum das so ist – und wie viel Wasser die Stadt heute verbraucht. (www.tagesanzeiger.ch, 17.8.26)

„Ideologieverdacht hat die Seite gewechselt“ – Banaszak wirft Regierung Realitätsverweigerung vor Der Grünen-Chef attackiert Friedrich Merz und die Klimapolitik der Bundesregierung. Wer trotz Hitzewellen und Dürre Klimaziele infrage stelle, handle ideologisch, sagt Felix Banaszak. (www.welt.de, 17.8.26)

Nein-Komitee setzt auf das Bild des Bruchs Fünf Parteien stellen ihre gemeinsame Kampagne gegen die Neutralitätsinitiative vor. Die Zürcher Agentur David Schaerer Studio zeigt darin Schweizer Symbole hinter zersplittertem Glas. Das solle aufzeigen, wie die Initiative Bewährtes aufs Spiel setzt. (www.persoenlich.com, 17.8.26)

Dürre in Deutschland und Europa: Je trockener, desto teurer Hitze und extreme Trockenheit in Europa führen zu ausgetrockneten Flüssen und Ernteausfällen. Die Folge: Transportkosten steigen und Nahrungsmittelpreise explodieren. Wie stark treibt die Dürre die Inflation an? (www.dw.com, 17.8.26)

Gletscher und Niedrigwasser: „In diesem Sommer werden wir viele weitere Gletscher verlieren“ - Die Gletscher in den Alpen schmelzen so schnell wie nie, trotzdem fehlt im Rhein das Wasser. In den kommenden Jahren wird sich die Lage verschärfen, sagt der Gletscherforscher Matthias Huss. - (www.faz.net, 17.8.26)

Reisen in Mexiko: Wir sollten die Welt als Teppich erzählen Nationale Narrative sind wirkmächtig. Viel akkurater bei der Erzählung der Welt aber sind Kulturregionen. Ein paar Gedanken aus Monterrey. mehr... (taz.de, 17.8.26)

Bei Bauvorschriften setzt Tirol auf Entrümpelung Das Bauen soll in Tirol laut Regierung einfach, sicher und effizient werden. „Unser Ziel ist es, den Wohnbau zu erleichtern“, unterstreicht LHStv. Philip Wohlgemuth (SPÖ). Man wolle eine Vorreiterrolle einnehmen.  (www.krone.at, 17.8.26)

WWF: Blockadehaltung gegen Wiederherstellungsverordnung muss aufhören Renaturierung hilft, Deutschland klimaresilienter zu machen (www.wwf.de, 17.8.26)

Wasserknappheit in Veltheim: Aargauer Gemeinde stellt Dorfbrunnen ab – Anwohner zapften Wasser mit Pumpen Wegen der Hitze­welle und exzessiver Wasser­entnahme mit Fässern und Tauch­pumpen wurden fast alle öffentlichen Brunnen abgeschaltet. Auch die Nachbar­gemeinde Rüfenach hat reagiert. (www.tagesanzeiger.ch, 17.8.26)

Umweltverbände unterstützen Hitzeschutz-Pläne der SPD Mehrere Verbände sehen Deutschland nicht gewappnet für Hitzewellen und fordern, dass das Thema ins Zentrum der Regierungspolitik rückt. Die SPD-Ministerien haben einen Plan vorgelegt, für den aber eine Grundgesetzänderung nötig ist.[mehr] (www.tagesschau.de, 17.8.26)

Prora auf Rügen: Ein Staffellauf für Demokratie und Vielfalt Katja Lucke ist Historikerin und leitet das Dokumentationszentrum Prora auf Rügen. Vor den Landtagswahlen ruft sie zu einer sportlichen Demo auf. mehr... (taz.de, 17.8.26)

Der menschliche Fingerabdruck im regionalen Klima Klimaveränderungen in Europa und vielen anderen Teilen der Welt sind eindeutig dem menschengemachten Klimawandel zuzuschreiben (www.mpg.de, 17.8.26)

RWE trägt Trumps fossile Wende Mit Milliardendeals drängt die Trump-Regierung Offshore-Windkraft aus dem Land. RWE gibt drei Projekte in den USA auf und investiert stattdessen in Erdgas. Kalifornien zieht dagegen vor Gericht. - (klimareporter.de, 17.8.26)

Zoff in der Koalition droht – „Alles, was wir bisher gehört haben, klingt eher ablehnend“ Die SPD fordert, den Klimaschutz im Grundgesetz zu verankern, um besser auf die Klimafolgen reagieren zu können. In der Union regt sich jedoch Widerstand gegen die Pläne des Koalitionspartners, berichtet Leonie von Randow. (www.welt.de, 17.8.26)

„Merz lässt die Menschen mit der Hitze allein – kein Wort der Anteilnahme“ Felix Banaszak kritisiert die Klimapolitik der Bundesregierung und warnt vor den Folgen der Hitze. Zudem spricht der Co-Chef der Grünen über mögliche Koalitionen mit der Linken in Berlin und warnt vor einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt. (www.welt.de, 17.8.26)

Stromkabel: Suedlink unterquert die Elbe - Mit dem Tunnel unter der Elbe gelingt der Suedlink ein wichtiger Schritt der Energiewende. Der Strom soll günstiger werden, aber das glauben nicht alle. - (www.faz.net, 17.8.26)

„Ich schließe im demokratischen Spektrum keine Gespräche und auch keine Koalitionen aus“ Grünen-Chef Felix Banaszak kritisiert die Klimapolitik der schwarz-roten Bundesregierung und warnt vor den Folgen der Hitze. Zugleich spricht er über mögliche Koalitionen mit der Linken in Berlin und die politische Zukunft der Grünen. (www.welt.de, 17.8.26)

Reisanbau von Hitze stärker bedroht als bisher angenommen Globale Ertragsmodelle unterschätzen, wie stark Reis auf extreme Hitze reagiert, zeigt eine neue Studie. Die temperaturbedingten Ertragseinbußen fallen unter Berücksichtigung der Ergebnisse aus Freilandexperimenten alarmierend viel höher aus. (www.energiezukunft.eu, 17.8.26)

Wasserversorgung resilient gegen Klimafolgen aufstellen Die derzeitige Hitze und Trockenheit sowie niedrige Wasserstände rücken die Folgen des Klimawandels für die Wasserwirtschaft in Deutschland erneut in den Fokus. Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser, kommentiert die Lage und benennt Maßnahmen zur Anpassung der Wasserinfrastruktur. (www.energiezukunft.eu, 17.8.26)

China startet die kommerzielle Containerschifffahrt durch die Arktis Wegen des hohen Ölpreises und des Klimawandels beginnen sich Schiffstransporte entlang der Nordroute von Asien nach Europa für Reedereien zu lohnen. Doch die Fahrten durchs Eismeer bergen Risiken. (www.nzz.ch, 17.8.26)

Der verkannte Humanist: zum 80. Geburtstag von Henryk M. Broder. Eine persönliche Würdigung Aus den öffentlichrechtlichen Medien weitgehend verdrängt, fehlt der Publizist Henryk M. Broder der deutschen Streitkultur mehr denn je. Wer ist der Mensch hinter der Polemik? (www.nzz.ch, 17.8.26)

INTERVIEW - Der grüne Zürcher Schulvorsteher Balthasar Glättli sagt: «Natürlich müssen wir Klimaanlagen in Betracht ziehen» Zum Schulstart am Montag gibt sich der neue Stadtrat der Grünen als Pragmatiker. Kinder in überhitzten Schulhäusern müssten geschützt werden, findet Glättli – auch vor dem «Ausnahmezustand» im Strassenverkehr. (www.nzz.ch, 17.8.26)

Warum Schnellladen von E-Autos sogar billiger wird Die Preise für Diesel und Benzin sind wieder in die Höhe geschossen, das Schnellladen für Elektroautos wurde sogar billiger. Das zeigen die Daten von AustriaTech. Dabei ist doch der Strompreis auf dem Markt an den Gaspreis gekoppelt, der ebenfalls in die Höhe schnalzte. Smatrics-CEO Hauke Hinrichs nennt den Grund. (www.krone.at, 17.8.26)

Informationsfreiheit als Garant liberaler Demokratien Die geplante Änderung des Informationsfreiheitsgesetzes schränkt das Auskunftsrecht drastisch ein und gefährdet die demokratische Transparenz in Deutschland (www.mpg.de, 17.8.26)

16.8.26

Krieg vermeiden – um jeden Preis? – PolitReflex „KEIN KRIEG!“ Die Kampagne für die „Neutralitätsinitiative“ ruft die Stimmberechtigten auf, gegen Krieg zu stimmen. Das ist nicht nur eine unrealistische Abstimmungsfrage. Ob sich der Ukraine-Krieg in Europa ausweitet, entscheidet nicht das Schweizervolk. Putin entscheidet, ob er angreift. Die Regierung des angegriffenen Landes und die Nato, vielleicht künftig die EU, entscheiden, ob sie militärischen Widerstand leisten. Aber Putin könnte eine Annahme dieser Initiative als Willenserklärung einer Mehrheit des Schweizervolks verstehen, Krieg sei UM JEDEN PREIS vermeiden, und sie erwarte dies auch von den anderen europäischen Demokratien. (politreflex.ch, 16.8.26)

Schweizer Städteverband einen nationalen Aktionsplan gegen Hitze Hanspeter Hilfiker, Präsident des Schweizer Städteverbandes, hat einen nationalen Aktionsplan zur Anpassung an den Klimawandel gefordert. Die Schweizer Städte seien für ein anderes Klima gebaut worden, sagte der FDP-Politiker im Interview mit dem «SonntagsBlick». (www.watson.ch, 16.8.26)

Wassermangel: Schweizer Fischwelt erlebt eine Katastrophe Hunderttausende Fische sind in der Schweiz bereits verendet, bald könnten es Millionen sein. Hitze und Wassermangel bringen ganze Gewässer an ihre Grenzen (www.watson.ch, 16.8.26)

Nabu-Chef zu Klimaschutz mit Mooren: „Gucken Sie aus dem Fenster!“ Umweltminister Schneider will Moore fürs Klima wiedervernässen, doch die CSU bremst ab. Nabu-Chef Krüger erklärt, wie sich Kritiker überzeugen lassen. mehr... (taz.de, 16.8.26)

Größter Waldbrand in NRW-Geschichte: Beispiellose Brände Die Feuer in Nordrhein-Westfalen und Belgien zerstören einzigartige Torf-, Moor und Heidegebiete. SPD-Bundesminister*innen fordern einen Aktionsplan gegen Hitze. mehr... (taz.de, 16.8.26)

Heizungen: Wo eine Wärmepumpe den Hauskauf verteuert - Moderne Heizungen werden zu Preistreibern. Makler sehen spürbare Aufschläge für Immobilien mit Wärmepumpe gegenüber Häusern, die mit Erdgas oder Öl heizen. Wie stark sind die Unterschiede? - (www.faz.net, 16.8.26)

Dürre, Brände, Klimawandel: Das neue Normal Der größte Waldbrand in der Geschichte Belgiens folgt auf verheerende Brände in Frankreich und Spanien. Stabile Hocdruckgebiete sorgen für eine extreme Dürre. Ist das der Beginn einer neuen Normalität? (www.jungewelt.de, 16.8.26)

Verdi: Pflegeeinrichtungen für Hitzewellen nicht gewappnet Die Gewerkschaft Verdi macht in einer Mitteilung von Sonnabend auf eine Blitzumfrage unter Beschäftigten in der Altenpflege aus Anlass der diesjährigen Hitzewellen aufmerksam. Außerdem: der DGB zu Übergewinnen der Mineralölkonzerne. (www.jungewelt.de, 16.8.26)

Bergsteigen: Der Kolonialismus klettert mit Die Zahl der Bergsteiger im Hochgebirge hat sich enorm erhöht. Den höchsten Berg der Welt, den Mount Everest, besteigen heute fast 1.000 Menschen pro Jahr. – Zum Tod des nepalesischen Bergsteigers Nirmal Purja. (www.jungewelt.de, 16.8.26)

Debatte um Nutzung: Wenn alles die KI macht – wer will dann noch lesen? - Sind Chatbots die Erben von Roland Barthes? Die KI lässt uns die Freude am Lesen verlernen, ohne die das Versprechen vom Tod des Autors leer bleibt. Techno-Optimismus ist deswegen realitätsfern. - (www.faz.net, 16.8.26)

Grünen-Chef in Sachsen-Anhalt: Hot Takes im Wahlkampf Das Dorf Drewitz hält den bundesweiten Hitzerekord. Wie empfänglich ist man hier für die klimapolitischen Botschaften der Grünen? Unterwegs mit Felix Banaszak. mehr... (taz.de, 16.8.26)

Kaffee im Kartonbecher? Besser nicht in der Schweiz! In der EU gelten ab sofort strenge Grenzwerte für PFAS-haltige Materialien, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen. Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten bleiben den Ewigkeitschemikalien noch Jahre ausgesetzt. (www.beobachter.ch, 16.8.26)

Was die Hitze in Pflegeheimen so gefährlich macht Die Hitzewellen werden länger, häufiger und intensiver – und bringen Pflegeheime an ihre Grenzen. Bewohner ächzen unter den hohen Temperaturen, Pflegekräfte arbeiten bis an die Belastungsgrenze. Eine Vorarlberger Betriebsrätin schlägt nun Alarm.  (www.krone.at, 16.8.26)

Dieser Sommer ist selbst für Italien extrem Der Fluss Po trocknet nahezu aus, Menschen ächzen wegen der Hitze: Auch wenn sich Italien mit heißen Sommern auskennt, ist dieses Jahr eine besondere Herausforderung - unter anderem auch für die Winzer.[mehr] (www.tagesschau.de, 16.8.26)

Rösti macht Mussolinis Angriffskrieg zur Randnotiz – und lernt das Falsche daraus Albert Rösti sieht in den 1930er Jahren einen Beleg für die Gefahren einer zu wenig strikten Neutralität. Dabei zeige gerade Mussolinis Krieg gegen Äthiopien, wohin es führen kann, wenn die Staatengemeinschaft einen Aggressor gewähren lässt, schreibt Historikerin Noëmi Crain Merz. (www.schweizheute.ch, 16.8.26)

Komikerin Tülin Sezgin über Almans: „Frau Deutschland war großartig“ Erst wurde Tülin Sezgin Beamtin, dann berühmt mit Beamten-Comedy auf Social Media. Jetzt hat sie ein Buch geschrieben über ihr Leben zwischen zwei Kulturen. mehr... (taz.de, 16.8.26)

Gemeinschaftsaufgabe Klimaanpassung: Grüne bieten Hilfe bei Vorstoß für Hitzeschutz im Grundgesetz an SPD-Bundesminister wollen den Hitzeschutz zur staatlichen Gemeinschaftsaufgabe machen. Dafür ist eine Grundgesetzänderung nötig, die die Grünen unterstützen wollen. (www.zeit.de, 16.8.26)

„Klimaanpassung“ ins Grundgesetz? Linke kritisiert „halbherzigen Vorstoß oberster SPD-Funktionäre“ Auf Konfrontationskurs mit der Union: SPD-Minister pochen darauf, „Klimaanpassung“ im Grundgesetz zu verankern. Grüne und Linke stört eines daran. Für die AfD belegt der Vorstoß einen „brüchigen“ Zustand der Koalition. (www.welt.de, 16.8.26)

Studie zu Waldbränden: Schnelle Feuer verbrennen mehr Der Klimawandel beschleunigt die Ausbreitung von Waldbränden. Eine Studie zeigt: Je schneller die Feuer sich ausbreiten, desto mehr Schaden richten sie an. mehr... (taz.de, 16.8.26)

Bundespolitik: SPD will Klimaanpassung im Grundgesetz verankern Angesichts der heftigen Waldbrände in Deutschland und Belgien wird intensiv über den Umgang mit den Folgen des Klimawandels diskutiert. Ein Forderungskatalog der SPD könnte in der Bundesregierung neuen Streit auslösen. (www.sueddeutsche.de, 16.8.26)

Australiens Bischöfe warnen vor wachsender gesellschaftlicher Spaltung - - Auf der Hut sein vor Spaltung, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und Rassismus: Dazu haben die katholischen Bischöfe Australiens ihre Gläubigen aufgerufen. In ihrer Erklärung zur Woche der sozialen Gerechtigkeit richten sie den Blick auch auf eine schärfere Rhetorik zu Einwanderung und nationalen Werten. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 16.8.26)

Laster ohne Klimalaster: Meine Reichweite komme - Im Lastwagen ist der Dieselmotor bislang nicht zu schlagen. Deshalb soll der Elektrotruck nun Hilfe bekommen. Durch einen Dieselmotor. - (www.faz.net, 16.8.26)

„Zurück im Tal meinten die Geretteten, sie seien noch nie so schlecht behandelt worden“ Michael Renner ist erfahrener Bergretter. Immer häufiger müssen er und seine Kollegen ihr Leben riskieren, um leichtsinnige Wanderer aus den Alpen zu retten. Was Renner von seinen Einsätzen berichtet, unterstreicht die Gefahren im Gebirge eindrucksvoll. (www.welt.de, 16.8.26)

Hitze in der Wohnung: Abkühlung gesucht - In der Sommerhitze wird es innen immer wärmer. Klimaanlagen und Ventilatoren versprechen Hilfe: Wie lassen sich Wohnräume auf hohe Temperaturen vorbereiten? - (www.faz.net, 16.8.26)

Nachruf: Verborgenes sichtbar machen Mit „Verhaltenslehren der Kälte“ schuf er das Musterbuch der deutschen Kulturwissenschaft. Zum Tod des wegweisenden Philologen Helmut Lethen. (www.sueddeutsche.de, 16.8.26)

Hitze: Auf dem Trockenen Sandbänke und Geröll, wo früher Wasser war: Die sinkenden Pegelstände des Rheins und anderer Flüsse bedrohen die Wirtschaft. Es gibt bereits erste Lieferengpässe, und es könnte noch schlimmer kommen. (www.sueddeutsche.de, 16.8.26)

SPD-Bundesministerien legen Aktionsplan gegen Hitze vor Die Dringlichkeit sei unübersehbar: Die SPD-Ministerien haben gemeinsam einen Plan für den Umgang mit der Hitze verfasst. Darin fordern sie auch eine Verfassungsänderung. Der Druck auf den Koalitionspartner Union wächst.[mehr] (www.tagesschau.de, 16.8.26)

Bio Suisse lockert Regeln: Hitze in der Landwirtschaft: Bio-Bauern füttern ihre Tiere mit nicht Bio-Futter Wegen der Trockenheit dürfen Bio-Bauern erstmals reguläres Futter beimischen. Der Verband sieht die Glaubwürdigkeit des Labels nicht gefährdet. Ohne die Ausnahme müssten Tiere geschlachtet werden. (www.tagesanzeiger.ch, 16.8.26)

Mehr Ressourcen? «Mehr Ressourcen» ist zur Standardantwort geworden, wenn die Schule an ihre Grenzen stösst. Das ist verständlich – doch die entscheidende Frage bleibt: Was bewirken sie im Unterricht? - (www.journal21.ch, 16.8.26)

Hochbetrieb an Bergseen: Wenn Erholung zur Belastung für die Natur wird "Coolcation" liegt in Hitzezeiten im Trend. Kühle Bergseen können zwar für Erfrischung sorgen, aber solche Gewässer und ihre Umgebung sind sehr empfindlich, wie ein Beispiel aus Bayern zeigt. Von Alexander Brutscher.[mehr] (www.tagesschau.de, 16.8.26)

Steffen Kopetzky: »Im Hürtgenwald verbinden sich Weltkrieg und Klimawandel« Steffen Kopetzkys Roman »Propaganda« spielt im derzeit brennenden Hürtgenwald. Ein Gespräch über Kriegstraumata und die Bedeutung dieses Waldes von Hemingway bis Mad Men. (www.zeit.de, 16.8.26)

So hart trifft die Dürre Österreichs Landwirte Die Dürre setzt der heimischen Landwirtschaft massiv zu. Zu wenig Regen, trockene Böden und extreme Hitze lassen Ernten schrumpfen und Futter knapp werden. Ein Blick quer durch Österreich zeigt, wie unterschiedlich Bauern und Betriebe betroffen sind und welche neuen Wege manche bereits ausprobieren. (www.krone.at, 16.8.26)

Extreme Dürre: Wie retten wir unsere Bäume? Bäume leiden in diesem Dürresommer unter akutem Wassermangel. Doch sie werden als natürliche Klimaanlagen in Städten gebraucht. Müssen Bürger die Stadtbäume gießen? Was Bäumen jetzt hilft, die Trockenheit zu überstehen. (www.dw.com, 16.8.26)

Ein Sherpa wird zurückgelassen, ein Bergsteiger verliert allein in der Nacht alle Finger – Billigtouren im Himalaja können böse enden Trifft ein unerfahrener Gast auf einen unerfahrenen Guide, sind die Risiken hoch. Gefragt ist mehr Eigenverantwortung. (www.nzz.ch, 16.8.26)

Manager verlangen mehr Resilienz von ihren Mitarbeitern. Doch Menschen sind weder Schildkröten Resilienz ist kein Panzer, der gegen alles schützt. Vorgesetzte müssen Abschied nehmen von Mythen, die sich um den Begriff ranken. (www.nzz.ch, 16.8.26)

KOMMENTAR - Schutz vor Hitzewellen: Die Romandie macht vor, wie man Leben rettet – die Deutschschweiz sollte davon lernen Steigen die Temperaturen auf extreme Werte, braucht es klare Prioritäten. Klimaschutz bleibt wichtig. Besonders dringend ist es jetzt aber, Senioren, Kranke und Kinder vor der Hitze zu schützen. (www.nzz.ch, 16.8.26)

Bücher-Podcast: Achtsamkeit ist längst zur Ideologie geworden - Bitte verändern Sie Ihr Selbst, nicht die Welt: Kathrin Fischer erklärt, wie sich Achtsamkeit zu einer Anpassungsstrategie an ungemütliche Verhältnisse mauserte. Doch Atemübungen helfen nicht gegen den Klimawandel. - (www.faz.net, 16.8.26)

«Das hat es noch nie gegeben»: Schweizer Fischwelt erlebt eine Katastrophe Hunderttausende Fische sind in der Schweiz bereits verendet, bald könnten es Millionen sein. Hitze und Wassermangel bringen ganze Gewässer und deren Lebewesen an ihre Grenzen – Ratten bleiben verschont. (www.schweizheute.ch, 16.8.26)

Die Klimapolitik der EU droht die Hersteller von Nutzfahrzeugen in Deutschland in die Krise zu treiben Nach den Autoherstellern könnten als Nächstes die Hersteller von Lkw und Anhängern in Deutschland und in Europa unter die Räder der Brüsseler Klimaschutzpolitik geraten. Davon dürfte vor allem ein Land profitieren. (www.nzz.ch, 16.8.26)

KIT entwickelt hybrides Dachsystem für Strom, Wärme und Kühlung - - Forscher am KIT haben ein System entwickelt, das Photovoltaik mit passiver Strahlungskühlung kombiniert und alle drei Energieformen gleichzeitig auf einer Fläche liefert. - - (www.geb-info.de, 16.8.26)

15.8.26

SRF-Meteorologe Gaudenz Flury: Riesige Hochwassergefahr nach Hitzesommer Das Mittelmeer ist viel zu warm, die Böden ausgetrocknet. SRF-Meteorologe Gaudenz Flury erklärt, warum so das Starkregen- und Hochwasserrisiko im Herbst steigt. (www.watson.ch, 15.8.26)

Warum Zürich einst einen warmen Hirsebrei nach Strassburg ruderte 1456 wurde ein Topf Hirsebrei an einem Tag auf dem Wasserweg von Zürich nach Strassburg transportiert. Bei der Ankunft war der Brei immer noch warm. (www.watson.ch, 15.8.26)

Wie ist der Boom der Heimatkrimis zu erklären? Heimatkrimis sind nicht nur ein literarischer Trend, sondern auch ein ökonomisches Phänomen. Sie erzählen vom deutschen Bedürfnis nach Heimat und Verbrechen. Warum sind diese Geschichten so erfolgreich, und was sagen sie über uns aus? (www.freitag.de, 15.8.26)

Studie aus Puerto Rico: Regenwald resilienter gegen Dürre als erwartet Tropenwälder als Kohlenstoffspeicher stehen stehen im Klimawandel unter Druck. Nun zeigen Forscher: Viele Baumarten sind anpassungsfähiger als bislang gedacht. (www.watson.ch, 15.8.26)

Tragbare 1-kg-Windturbine: Strom für unterwegs, wenn die Sonne nicht scheint? Die Anlaufgeschwindigkeit dieser Windturbine ist enorm niedrig: Sie legt bereits mit der Stromerzeugung los, wenn nur ein laues Lüftchen von nur 3 m/s weht. Ihr Gewicht liegt bei rund einem Kilo und zusammengeklappt passt das Gerät in einen größeren Rucksack. Wenn die Sonne unterwegs nicht scheint, gucken mit PV ausgerüstete Camper hiermit nicht mehr in die Röhre — falls das System ordentlich funktioniert. Bislang ist die Ventyra R1 zur mobilen Stromversorgung allerdings nur per Crowdfunding über Kickstarter zu haben. Aber eine interessante Grundidee scheint sie allemal. (www.trendsderzukunft.de, 15.8.26)

E-Auto-Batterien überraschend haltbarer: Studie widerlegt alte Mythen Batterien galten früher als Schwachstelle von Elektroautos — doch eine neue Studie zeigt, dass sie viel robuster sind als angenommen. (www.watson.ch, 15.8.26)

Trockenheit befeuert Diskussion um Wasserkraftausbau Trockene Flüsse, steigender Strombedarf, wachsende Ansprüche an die Wasserkraft: Die Schweiz steht vor einem schwierigen Spagat. (www.watson.ch, 15.8.26)

Gegen die Hitze müssen wir handeln! Die Verhinderung der Klimakatastrophe – die uns schon eingeholt hat, die aber noch viel schlimmer werden könnte – ist eine politische Aufgabe. Die Schweizer Politik versagt. Besonders der vermeintliche Umweltminister! | @republik.ch | https://www.republik.ch/2026/08/15/binswanger-klimastreit-jetzt | @daniel-binswanger.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 15.8.26)

Fleischesser misstrauen dem Veggie-Burger – und Werbung ändert daran nichts Laut einer neuen Studie der Universität Adelaide betrachten Fleischesser pflanzliches Fleisch als riskanter und weniger hochwertig als herkömmliches Fleisch — und zwar unabhängig davon, wie es vermarktet wird. (www.watson.ch, 15.8.26)

Sind die Hitzewellen in diesem Sommer vorbei? | ETH-Klimaforscherin zieht Bilanz «Die Situation ist alarmierend. Und das ist keine Panikmache» Die Schweiz hat heiss. Seit Wochen rollt eine Hitzewelle nach der anderen übers Land. Am Freitag möglicherweise zum letzten Mal im 2026. Blick spricht mit ETH-Klimawissenschaftlerin Sonia Seneviratne (52) über Temperaturrekorde, Hitzetote und Naturschäden. | Extreme Hitze und Trockenheit prägen den Schweizer Sommer 2026 2026 ist bisher das trockenste Jahr seit Messbeginn 2010 | Schweiz im Schnitt 3 Grad wärmer als Mitte 19. Jahrhundert | Die Schweissperlen sammeln sich schon am Morgen auf der Stirn. Das Hemd gleicht zur Mittagszeit einem nassen Waschlappen. Jeden Tag Badi, jeden Tag Sonnenbrand. Die einen lieben den heissen Schweizer Sommer 2026. Anderen geht die Hitze mittlerweile gehörig auf den Sack. | Am Freitag ist es noch mal richtig heiss. Das letzte Mal in diesem Jahr? Vielleicht. Auf jeden Fall Zeit, Bilanz zu ziehen. ETH-Klimaforscherin Sonia Seneviratne (52) erklärt im Interview, warum es nicht reicht, wenn man sich einfach nur über die Hitze freut oder aufregt. (www.blick.ch, 15.8.26)

Neue Studie zum Umweltverhalten | Warum wir uns beim Klimaschutz oft selbst belügen Wir recyceln pflichtbewusst und löschen das Licht — doch die wirklich wirksamen Massnahmen gegen den Klimawandel unterschätzen wir. Welche psychologischen Mechanismen stecken dahinter? | Eine Genfer Studie zeigt, dass Menschen Klimamassnahmen wie Recycling systematisch überschätzen. | Verzicht auf Flugreisen und Autofahren wirkt fürs Klima weitaus stärker als oft angenommen. | Zwei psychologische Verzerrungen erklären, warum wir wenig wirksame Massnahmen bevorzugen. | Fachleute fordern gezielte Informationskampagnen, die Fehlvorstellungen über Klimawirkung korrigieren. | Weniger neue Kleider kaufen, das Licht löschen, Materialien recyceln, Verpackungen vermeiden, den Verbrauch von heissem Wasser reduzieren und die Wohnung im Winter weniger heizen — die Liste an Handlungen, mit denen wir den Klimawandel zu bremsen versuchen, ist lang. Und meistens sind wir von der Wirksamkeit dieser Massnahmen überzeugt. | Doch genau diese Liste an Handlungen bringt vergleichsweise wenig. (www.tagesanzeiger.ch, 15.8.26)

Europas Flüsse kaum wiederzuerkennen Ob Po in Italien, Rhein in Deutschland oder Donau in Österreich – Hitze und Dürre haben in Europa zu teils historisch niedrigen Pegelständen geführt. Vielerorts sind die Flüsse so gut wie ausgetrocknet und kaum wiederzuerkennen. Die dadurch eingeschränkte Schifffahrt bringt etliche weitere Probleme mit sich. (orf.at, 15.8.26)

Neue Zahlen zeigen: Stromreserven kosten die Schweizer Konsumenten 4 Milliarden Franken Economiesuisse unterstützt den milliardenteuren Neubau von Reservekraftwerken und stellt sich hinter Bundesrat Rösti. Doch im Bundeshaus bröckelt die Zustimmung für dessen teure Pläne. (www.nzz.ch, 15.8.26)

Natur-Wiederherstellung: Warum der Green Deal der EU illusorisch ist - Die EU will natürliche „Lebensraumtypen“ wiederherstellen. In Deutschland wären das vor allem Buchenwälder. Doch die wuchsen in einem Klima, das es nicht mehr gibt. - (www.faz.net, 15.8.26)

Zunehmende Klimaskepsis: Wenn die Hitze keine Lehre ist Immer häufiger Dürren, immer mehr Brände und tropische Nächte – die Klimakrise ist spürbar wie nie. Trotzdem nimmt seit 2023 Klimaskepsis zu. Warum? mehr... (taz.de, 15.8.26)

Weltweite Erderhitzung im Juli: Hitzerekord in 23 Ländern In fast allen Ländern der Welt war im Juli die Erderhitzung zu spüren – sogar in der Antarktis. In 23 Ländern war es der heißeste Juli seit 1940. mehr... (taz.de, 15.8.26)

Interview zum Wetterumschwung: «Nach einer weiteren Hitzewelle sieht es für die kommenden Wochen nicht mehr aus» Die nächsten Tage bringen wechselhaftes Wetter mit Temperaturen um die 25 Grad, sagt Christoph Holstein von Meteo Schweiz. Die anhaltende Trockenheit dürfte uns aber noch längere Zeit beschäftigen. (www.tagesanzeiger.ch, 15.8.26)

Klimakrise und Kraftwerke: Wie belastbar ist die Energieversorgung bei Hitze und Dürre? Hitze lässt Nutztiere massenhaft sterben. Hohe Temperaturen und wenig Wasser sind Stresstest für viele Kraftwerke. Tropenwälder trotzen der Hitze. mehr... (taz.de, 15.8.26)

Papst: Maria zeigt die künftige Vollendung des Menschen - - Zum Hochfest Mariä Himmelfahrt hat Papst Leo XIV. Stellung zur theologischen und volksfrommen Relevanz dieses Gedenktages genommen. Zur Veranschaulichung des Glaubensgeheimnisses verweist das katholische Kirchenoberhaupt auf zwei historische Motive der christlichen Kunst. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 15.8.26)

Notfall in den Bergen | «Es ist den Leuten oft peinlich, wenn sie von der Rega abgeholt werden müssen» Die meisten tödlichen Bergsportunfälle gibt es beim Wandern. Zu Besuch beim Rega-Team in Zweisimmen, das innert fünf Minuten vom entspannten Brunch in den Notfallmodus wechseln kann. | In den letzten Jahren haben die Einsatzzahlen der Rega in den Bergen zugenommen. | Im Sommer sind die Einsätze oft anspruchsvoller als im Winter. | Falsche Selbst­einschätzung ist laut Rega-Pilot und Bergführer Michael Spörri wohl häufiger das Problem als schlechte Ausrüstung. | Beim Bergwandern ereignen sich mehr tödliche Unfälle als bei Hochtouren oder beim Klettern. | Die Hitze treibt das Volk in die Höhe. Einmal mehr. So auch an diesem Freitagmorgen Anfang August. Am Bahnhof Zweisimmen zurren sie die Riemen ihrer Rucksäcke fest, die ihre Gehstöcke sichern, steigen aus der BLS-Komposition und marschieren los. | Auch in der Rega-Basis just nebenan bereiten sich vier Personen auf ihren Tag in den Bergen vor. Sanitäterin Jacqueline Zbären prüft mit Michael Siegenthaler die Rettungswinde. (www.tagesanzeiger.ch, 15.8.26)

Hitzetote: 395 leere Sessel vor Bundeskanzleramt Mit einer Protest- und Gedenkaktion hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace am Samstagvormittag vor dem Bundeskanzleramt in der Wiener Innenstadt auf den Extremsommer 2026 hingewiesen und gleichzeitig Kritik geübt: mit 395 leeren Sesseln, die für jene Menschen stehen, die bereits „die erste Hitzewelle dieses Jahres nicht überlebt haben“. (www.krone.at, 15.8.26)

Interview mit Umweltminister: Hitze in Zürich: «Ich möchte nicht, dass die Menschen leiden» Die Hitze macht auch dem Vorsteher des Gesundheits- und Umweltdepartements Andreas Hauri zu schaffen. Er räumt Fehlentscheide ein und fordert ein Umdenken bei den Klimaanlagen. (www.tagesanzeiger.ch, 15.8.26)

Gibt es einen verrückten Herbst? Die Hochwassergefahr ist nach dem Hitzesommer riesig Das Mittelmeer ist ungewöhnlich warm, die Böden sind ausgetrocknet. SRF-Meteorologe Gaudenz Flury erklärt, warum damit das Risiko für Starkregen und Hochwasser im Herbst steigt. (www.schweizheute.ch, 15.8.26)

Mariä Himmelfahrt: Die Papstpredigt im Wortlaut - - Lesen Sie hier in offizieller Übersetzung, was Papst Leo am 15. August 2026 bei der Messe in der Pfarrkirche von Castel Gandolfo gesagt hat. Sämtliche Wortmeldungen der Päpste in den verschiedenen Übersetzungen finden Sie auf vatican.va. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 15.8.26)

Bibliotheken im Wandel – 280’000 Klicks: Die Bibliothek Zug erfindet sich auf Tiktok neu Die Bibliothek Zug sorgt mit Tiktok-Videos für Aufmerksamkeit – und zeigt, dass Bibliotheken mehr sind als Ausleihorte. (www.srf.ch, 15.8.26)

Australiens Bischöfe begrüßen Schuldspruch gegen Ex-Bischof - - Australiens katholische Bischofskonferenz hat den Schuldspruch eines Gerichts gegen den früheren Bischof von Broome, Christopher Saunders (76), begrüßt. Dessen Missbrauchsverbrechen stellten „einen Verrat an allem dar, wofür das Evangelium und die katholische Kirche stehen", erklärte der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Erzbischof Timothy Costelloe, in einem am Freitag veröffentlichten Hirtenbrief. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 15.8.26)

Beim Hitzeschutz ist Minister Schneider allein im Regierungshaus Die wirtschaftlichen Schäden durch die Hitzewellen geben dem Bundesumweltminister neue Argumente in die Hand, um die Gemeinschaftsaufgabe Klimaanpassung endlich ernsthaft in Angriff zu nehmen. Bislang will ihm aus der Regierung aber noch niemand folgen. - (klimareporter.de, 15.8.26)

Niedrigwasser und Hitze: Wie geht es dir, geliebter Rhein? - Am Ufer des deutschen Schicksalsstroms: Deutschlands längster Fluss, Lebensader zwischen Alpen und Nordsee und romantischer Sehnsuchtsort, hat so wenig Wasser wie noch nie. Was hat das für Folgen? - (www.faz.net, 15.8.26)

Deutsches Architekturmuseum: Elf Modelle erzählen Geschichten vom Bauen - Das Deutsche Architekturmuseum in Frankfurt hat nach langer Sanierungspause wieder eine Dauerausstellung. Von den alten Exponaten ist nur noch ein Teil zu sehen. - (www.faz.net, 15.8.26)

Folgen des Klimawandels | Warum sich Europa und die Schweiz doppelt so schnell wie der Rest der Welt erwärmen Kein Kontinent heizt sich so stark auf wie Europa. Ein Grund ist etwa schmelzendes Polareis, aber auch zu saubere Luft. Eine zentrale Ursache gibt Forschenden noch Rätsel auf. | Europa erwärmt sich doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt. | Der Rückgang von Feinstaub erhöht die Sonneneinstrahlung in Europa seit den 1980er-Jahren. | Häufigere Hochdrucklagen im Sommer könnten auf veränderte Wettermuster hinweisen. | Klimamodelle unterschätzen die gemessene Erwärmung in Europa, was Forschende beschäftigt. (www.tagesanzeiger.ch, 15.8.26)

Oxfam-Studie erklärt, wer den Klimawandel am stärksten vorantreibt und wer nicht Während die einen im Flieger sitzen, sterben andere den Hitzetod — eine bekannte Ungerechtigkeit. Doch eine Oxfam-Studie zeigt nun konkret, wie ungleich Arm und Reich zum Klimawandel beitragen. Wer sie kennt, blickt anders auf die Weltlage (www.freitag.de, 15.8.26)

DGNB und Circle bündeln Kräfte für Kreislaufwirtschaft im Bauwesen DGNB und Circle vereinbaren eine Partnerschaft, um Kreislaufwirtschaft im Bauwesen durch Wissensaustausch, Gremienarbeit und Praxisprojekte zu stärken. (nbau.org, 15.8.26)

Lesenswert: "Einlullen, verschleiern, Zweifel säen. Wie die Fossillobby unsere Zukunft gefährdet." | von Christian Stöcker @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 15.8.26)

Vorarlberger sind die fleißigsten Radfahrer Vorarlberg führt erneut die österreichische Radfahrer-Statistik an. 20 Prozent der Vorarlberger nutzen täglich das Fahrrad. Besonders die Elektrofahrräder erfreuen sich hoher Beliebtheit im Ländle. Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) spricht sich indes dafür aus, die Radinfrastruktur weiter zu verbessern. (www.krone.at, 15.8.26)

Hitzesommer in der Schweiz: Nein, Albert Rösti ist nicht schuld an der Hitze Die Erfahrung der Rekordtemperaturen und der Extremdürre kann zu Gutem führen – weil sie neue politische Lösungen ermöglicht. Persönliche Angriffe auf den Umweltminister helfen hingegen nicht. (www.tagesanzeiger.ch, 15.8.26)

So reagieren Wildtiere auf die Hitze: Jungfalken springen aus der Brutstätte, Regenwürmer verkriechen sich tief im Boden Die Hitze trifft Wildtiere auf vielen Ebenen: Regenwürmer verschwinden aus dem Boden, was die gesamte Nahrungskette tangiert. Ein Überblick von Schnecken bis Biber. (www.tagesanzeiger.ch, 15.8.26)

Tod eines Kernkraftwerks – der Rückbau des AKW Mühleberg ist die komplexeste Baustelle der Schweiz Stefan Klute ist der Totengräber des Kernkraftwerks Mühleberg. Der deutsche Kerntechniker in Diensten der BKW ist zuständig für den ersten Rückbau eines Schweizer AKW. Es ist fast eine Lebensaufgabe. (www.nzz.ch, 15.8.26)

Hitze-Report der Schweiz: Eine Reise durch ein heisses, trockenes Land Die Schweiz hat eine weitere Hitzewoche hinter sich. Wie ist es den Menschen auf Baustellen, Bauernhöfen, in Büros und Bergdörfern ergangen? Wie ist die Lage bei den Senioren und in den Klassenzimmern? Momentaufnahmen aus einem schwitzenden Land. (www.nzz.ch, 15.8.26)

Wer liest, lernt auch kritisch denken: Warum das Lesen am Anfang der Aufklärung stand und was wir verlieren, wenn wir es verlernen Ein Viertel der deutschen Schülerinnen und Schüler kann nur ungenügend lesen. Mit dem Schreiben ist es nicht besser. Es gäbe einfache Mittel, um das zu ändern. (www.nzz.ch, 15.8.26)

Dieser Hitzesommer verändert die Klimadebatte – aber nicht so, wie viele denken Seit Wochen stöhnt die Schweiz unter Rekordtemperaturen – und genoss zugleich mediterrane Abende. Ab Sonntag sinken die Temperaturen. Was bleibt von diesem historischen Sommer? (www.schweizheute.ch, 15.8.26)

14.8.26

Grönlander gehen auf Konfrontation mit Trump und bremsen US-Ölfirma aus Die Regierung stoppt Probebohrungen im Osten der Insel und spricht von «Desinformation». (www.watson.ch, 14.8.26)

Hawaiian Islands brace for Lala this weekend The system could become the first hurricane on record to strike Hawaii's Big Island, where up to 25 inches of rain are possible. (yaleclimateconnections.org, 14.8.26)

Was können Moore zum Klimaschutz beitragen? Entwässerte Moore sind enorme Treibhausgasquellen. In Deutschland sind sie für rund sieben Prozent der gesamten Emissionen verantwortlich, etwa genauso viel wie die gesamte Stahlindustrie. | Der Erhalt von Mooren und ihre Wiedervernässung sind — gerade auch in Deutschland — sehr wirksame Methoden, um Treibhausgasemissionen stark zu reduzieren und Kohlenstoff langfristig einzulagern und gebunden zu halten. Bislang spielt dies aber in vielen Klimaschutzszenarien kaum eine Rolle. Stattdessen werden weltweit und sehr stark auch in Europa, Moore trockengelegt und weiter zerstört — vor allem durch Entwässerung für die Landwirtschaft. | Um die Klimaziele sowohl weltweit, in der EU und auf nationaler Ebene zu erreichen, sind ein besserer Schutz der noch intakten Moorflächen und eine Förderung von Wiedervernässungen unerlässlich. Eine Nutzung der Flächen wäre auch danach möglich, etwa durch neue, nasse Landwirtschaftsformen oder zur Energieerzeugung durch Solarparks auf wiedervernässtem Moor. (www.klimafakten.de, 14.8.26)

Argumente im Wandel | Früher leugnen, heute anpassen: Wie sich der Kampf gegen den Klimaschutz verändert hat Einst bezweifelten rechte Politiker, dass sich die Welt erwärmt. Heute warnen sie vor den Kosten schärferer Klimamassnahmen. Ein Lehrstück politischer Kommunikation in fünf Schritten. | Die internationale Klimaforschung beschreibt fünf Stufen des Klimaleugnens in der Politik. | SVP-Politiker bestritten früher den menschengemachten Klimawandel oder verharmlosten dessen Folgen. | Heute dominiert das Argument, Klimaschutzmassnahmen seien zu teuer und wirkungslos. | Stufe 1: Der Klimawandel existiert nicht | Stufe 2: Der Klimawandel ist nicht menschengemacht | Stufe 3: Die Folgen des Klimawandels sind nicht schlimm | Stufe 4: Die Lösungen taugen nichts | Stufe 5: Uns bleibt nur die Anpassung (www.tagesanzeiger.ch, 14.8.26)

Erlebnishöfe in Seegräben und Jona: Sonnenbrand bedroht die Kürbisernte – besonders der Halloweenkürbis leidet Die Hitze setzt den Kürbissen auf den Feldern der Jucker Farm zu. Deshalb ernten Mitarbeitende nun fast Tag und Nacht. Die Ausstellungen, die jeden Herbst zur Attraktion werden, finden trotzdem statt. (www.tagesanzeiger.ch, 14.8.26)

Buch über Demokratie und Architektur: Mehrzweckbauten mit Charme In „Straße, Platz, Palast“ fragt der Politologe Jan-Werner Müller, welche Bauform der Demokratie angemessen ist. Nüchternheit oder Protz? mehr... (taz.de, 14.8.26)

Ende vom Lkw-Fahrverbot an Sonntagen: Lastwagen sind auch keine Lösung Güterverkehr auf die Straße zu verlegen, ist wie Feuer mit Benzin zu löschen. Mehr Emissionen feuern die Klimakrise an, wodurch Wasserstände weiter sinken. mehr... (taz.de, 14.8.26)

F.A.Z.-Gesundheitspodcast: Was hat Kommunikation mit dem Wohlbefinden zu tun? - Ein schwieriges Gespräch, zum Beispiel im Büro, belastet mental, kann sich aber auch körperlich auswirken. Doch es gibt mehrere Stellschrauben, um das zu verhindern. - (www.faz.net, 14.8.26)

Hitze in Deutschland: Politik tatenlos, Bevölkerung machtlos Für die Bundesregierung hat der Klimaschutz trotz Rekordtemperaturen, Hitzetoten und Dürre keine Priorität. Warum gehen nicht mehr Menschen auf die Straße? (www.dw.com, 14.8.26)

Wegen Trumps Krieg im Iran – Die weltweiten Erdöllager leeren sich rasant Zwar sei Erdöl derzeit nicht wirklich knapp, so die IEA. Doch je nach Entwicklung am Golf könnte es bald dazu kommen. (www.srf.ch, 14.8.26)

Verfassungsänderung: CDU-Generalsekretärin lehnt Hitzeschutz im Grundgesetz ab SPD, Grüne und Linke wollen Hitzeschutz zur staatlichen Gemeinschaftsaufgabe machen, brauchen aber die Union für eine Verfassungsänderung. Dort regt sich Widerstand. (www.zeit.de, 14.8.26)

KOMMENTAR - Bald kann jeder autonome KI-Agenten auf seine Feinde hetzen. Der Angriff auf Taiwan markiert einen gefährlichen Wendepunkt Autonome KI-Agenten helfen im Cyberkrieg den Angreifern mehr als den Verteidigern. Westliche Demokratien müssen nun ihre digitale Wehrhaftigkeit und den Schutz kritischer Infrastrukturen zur zentralen Aufgabe der nationalen Sicherheit machen. (www.nzz.ch, 14.8.26)

Wein aus dem Zürcher Unterland: Die Reben kommen mit der Hitze klar, aber getrunken wird immer weniger Weniger Pilzbefall, weniger Pflanzenschutz, weniger Arbeit: Die Trockenheit macht den Reben kaum zu schaffen. Doch der sinkende Weinkonsum bereitet den Betrieben Sorgen. (www.tagesanzeiger.ch, 14.8.26)

Manche sagen, sie lieben #Deutschland, und wettern gegen E-Autos, Wärmepumpen, Solar- und Windkraft. So halten sie uns abhängig von fossilen Importen. | Wer Zukunftstechnologien bekämpft und unserem Land schadet, sollte wenigstens die #Deutschlandfahne wegpacken. | https://youtube.com/shorts/UcuwSRWX5aU | @volkerquaschning.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 14.8.26)

Diskurs – Ausgabe 150 Es schwingen Vernunft und gepflegte Auseinandersetzung mit, wenn in Medien von Diskurs die Rede ist. Kein Wunder, kommt der Begriff doch aus komplizierten akademischen Theorien, etwa aus Linguistik oder Soziologie. Beim französischen Philosophen Michel Foucault hat er seine bis heute prägendste Gestalt angenommen. Bei ihm bedeutet Diskurs gemäss der Onlineplattform Soztheo «Systeme von Aussagen, die bestimmen, wie über ein Thema gedacht und gesprochen werden kann». Ein Diskurs sei eng mit Macht verbunden. «Wer Begriffe prägt, Probleme definiert und Wissen erzeugt, beeinflusst auch gesellschaftliche Wirklichkeit.» Kulturhistoriker Achim Landwehr von der Universität Konstanz findet, der grosse Begriff mit seiner langen Geschichte sei «auf dem Weg zum Allerweltswort». Auch wenn es sich statistisch kaum belegen lasse, habe «die Verwendung vermutlich deutlich zugenommen». Eine kurze Recherche in Schweizer Medien zeigt: Diskurs wird von manchen im Sinne Foucaults verwendet. Chapeau! (www.horizonte-magazin.ch, 14.8.26)

Von vertieften Fahrrinnen gegen #Niedrigwasser raten unsere Umweltökominnen Alexandra Dehnhardt und Josephin Wagner ab. Stattdessen braucht es intakte Fluss- und Auenökosysteme für die #Klimaanpassung. Beide Forscherinnen arbeiten zu Ökosystemleistungen von Flüssen u. a. für das @bfn-de.bsky.social | @ioew.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 14.8.26)

Länderübergreifendes Kunststoff-Recycling realisieren Im internationalen Forschungs- und Demonstrationsprojekt Syschemiq haben 21 Konsortialpartner aus fünf EU-Ländern vier Jahre lang erforscht, wie sich eine länderübergreifende Kunststoff-Kreislaufwirtschaft realisieren und optimieren lässt. Ob Sortiertechnik, Bewusstsein für Recycling, Produktdesign — das Projekt zielte darauf ab, die wichtigsten technischen sowie nichttechnischen Hindernisse überwinden zu können. Fraunhofer UMSICHT war insbesondere in den Themengebieten »Design for Recycling«, »Collection« und »City-Lab-Programm« tätig und erstellte beispielsweise eine Studie zum Verbraucherverhalten. Im Podcast berichtet Dr. Anna Kerps von den Ergebnissen und Herausforderungen im Projekt. (www.umsicht.fraunhofer.de, 14.8.26)

Was hören wir, wenn Insekten verstummen, Gletscher schmelzen oder Wälder unter Hitzestress geraten? #Studierende der #LMU machen ökologische Veränderungen hörbar – mit Bioakustikaufnahmen, Hörstücken und Musik zu Werken der #Ausstellung „Was zu verschwinden droht, wird Bild“ im #Lenbachhaus. | @lmu.de on Bluesky (bsky.app, 14.8.26)

Roboter-Radio: Wie KI der Moderation die Seele austreibt Als Teil der Markenfamilie von „Schaffhausen24“ und dem „Bock“ setzt Radio Schaffhuuse seit dem 1. Juli 2026 im Output komplett auf Künstliche Intelligenz. Empfangen lässt sich der Radiosender über den DAB+-Kanal 5D in der Ostschweiz. Zwar kommt der Input (noch?) aus Menschenhand, doch die Erklärungen sind scheinheiliges Blabla, das in den Ohren wehtut. Eine kommentierende Analyse. (www.basicthinking.de, 14.8.26)

So beeinflusst die Hitze die Immobilienpreise in Städten Die vielen Hitzewellen wirken sich auf die Immobiliensuche aus. Auch in der Schweiz wird die Hitze zunehmend bei Bau und Haussuche eingeplant. (www.watson.ch, 14.8.26)

Wie Künstliche Intelligenz den Schweizer Arbeitsmarkt prägt Die Verbreitung Künstlicher Intelligenz am Arbeitsplatz droht einen zweistufigen Arbeitsmarkt zu schaffen. KI-Erfahrung wird schnell zu einer unverzichtbaren Fähigkeit für einstellende Unternehmen. | Mehr als 80 Milliarden Franken an Löhnen sind laut einer Studie des Schweizerischen Arbeitnehmerverbandes inzwischen direkt mit Arbeitnehmenden verbunden, die KI zum Vorteil ihrer Unternehmen nutzen können. (www.swissinfo.ch, 14.8.26)

Hitzetote Nutztiere, Energiesysteme im Hitzestress, Tropenbäume resilienter als angenommen Mindestens zehntausend Nutztiere starben während der Hitzewelle im Juni. Hitze und Dürre setzen fossile und erneuerbare Energieanlagen unter Druck – was sind die Unterschiede? Tropische Bäume können sich besser als bisher gedacht an Dürren anpassen. - (klimareporter.de, 14.8.26)

BSI veröffentlicht CRA-Praxisleitfaden Mit der TR-03183 will das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik Herstellern den Einstieg in den Cyber Resilience Act (CRA) erleichtern. Verbindlich ist das Dokument nicht, helfen soll es trotzdem. | Der CRA bringt für Hersteller vernetzter Produkte einiges an neuen Hausaufgaben mit sich: Sicherheitsanforderungen über den gesamten Produktlebenszyklus, Schwachstellenmanagement, Meldepflichten und die lästige, aber wichtige Dokumentation aller verbauten Softwarebestandteile. Bis die Verordnung am 11. Dezember 2027 komplett greift, ist zwar noch etwas Zeit, wer aber erst kurz vor Toresschluss anfängt, sich damit zu beschäftigen, wird es vermutlich schwer haben. Das BSI hat deshalb mit der Technischen Richtlinie TR-03183 eine Art Starthilfe veröffentlicht, die zeigen soll, wo man am besten ansetzt. (www.it-daily.net, 14.8.26)

Jürg Grossen zum Hitzesommer – GLP-Präsident fordert eine nationale Wasser- und Kältestrategie Jürg Grossen, GLP-Präsident, fordert neue Strategien im Umgang mit der Hitze und kritisiert Umweltminister Albert Rösti. (www.srf.ch, 14.8.26)

Seattle wasn't built for this much heat Homes designed to hold warmth are becoming dangerous during heat waves. (yaleclimateconnections.org, 14.8.26)

Zürich richtet die Wasserversorgung auf die Zukunft aus Das neue Generelle Wasserversorgungsprojekt zeigt: Die Produktionskapazitäten der Wasserversorgung Zürich sind für die Zukunft gerüstet. Damit die Versorgung bei wachsender Bevölkerung, zunehmenden Verbrauchsspitzen und klimatischen Veränderungen sicher bleibt, muss die bestehende Infrastruktur gezielt erneuert werden. | Das Generelle Wasserversorgungsprojekt (GWP 2025) legt die strategische Entwicklung der Wasserversorgung bis 2040 fest und gibt einen Ausblick bis 2070. Es dient als Grundlage für die künftige Investitionsplanung. | Die Analyse bestätigt: Die Versorgung mit einwandfreiem Trinkwasser sowohl im Normalbetrieb als auch in betrieblichen Sondersituationen ist sichergestellt — dies trotz einem zu erwartenden Anstieg des Wasserverbrauchs. (www.stadt-zuerich.ch, 14.8.26)

Statt PV-Anlagen: Dafür könnte es bald Geld geben Das Fördersystem für Photovoltaik-Anlagen könnte bald Geschichte sein, kündigte Staatssekretärin Elisabeth Zehetner (ÖVP) an. Stattdessen gehe es in Zukunft darum, die Anlagen „intelligent“ zu nutzen. Die Gelder aus dem Fördertopf sollen hingegen umgeleitet werden. (www.krone.at, 14.8.26)

Özden Terli: „Es gab Druck auf das ZDF, ich solle das mit dem Klima sein lassen“ Diesen Sommer gab es so viele Hitzewellen, dass Özden Terli den Überblick verloren hat. Der ZDF-Meteorologe ist als scharfer Warner vor der Klimakrise bekannt. Das kommt nicht bei allen gut an — selbst Kollegen greifen ihn an. Ein Gespräch (www.freitag.de, 14.8.26)

#Funfact: Eine Klimaanlage produziert im Betrieb insgesamt mehr Wärme als Kälte. @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 14.8.26)

Ancient rise in CO2 was catastrophic for forests: what that means for today's plants A widespread dieback of forests due to climate change 56 million years ago has parallels with today. (www.nature.com, 14.8.26)

UV-Strahlen und Hautkrebs: Sonnenbrand als Statement Auf Social Media trenden gebräunte Haut und Mythen um Sonnencreme. Dabei bleibt sie der wichtigste Schutz vor Hautkrebs – solange man sie richtig anwendet. mehr... (taz.de, 14.8.26)

Ukraine: Kirchen rufen zum weltweiten Gebet für das Land auf - - Der „Ukrainische Rat der Kirchen und religiösen Organisationen“ hat an alle Kirchen und Religionen weltweit appelliert, anlässlich des ukrainischen Unabhängigkeitstages (24. August) für den Frieden zu beten. Man bitte darum, an diesem Tag oder im Umfeld dieses Tages gemäß der jeweiligen religiösen Tradition die Gläubigen über die Bedeutung der spirituellen Solidarität mit den Leidenden aufzuklären und ein besonderes Gebet für die Ukraine und das ukrainische Volk zu sprechen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 14.8.26)

Kirche als kühle Zuflucht: Hitzehilfe in Berlin schützt Menschen vor extremen Temperaturen - Die Berliner Hitzehilfe der sozial-diakonischen Stiftung SozDia Berlin bietet Menschen Zuflucht bei extremen Temperaturen. In der Magdalenenkirche in Neukölln gibt es Essen, Getränke und Beratung. - (www.faz.net, 14.8.26)

Hitze: Man muss sich an den zu heißen Kopf fassen Alle sehen und fühlen es: Die Flüsse sind leer, der Rasen ist gelb, die Luft dick. Deutschland erlebt die Klimakrise. Und wir bleiben vor lauter Scham einfach tatenlos. (www.zeit.de, 14.8.26)

Wildtiere leiden unter der Hitze: Rehe fressen aus Durst junge Bäume – und schaden so dem Wald Weil Wiesen austrocknen, decken Rehe ihren Wasserbedarf vermehrt über Jungpflanzen im Wald – mit Folgen für den Baumbestand. Mancherorts setzen Jäger deshalb auf kreative Lösungen. (www.tagesanzeiger.ch, 14.8.26)

Seelsorge-Basiskurs für Ehrenamtliche startet im Oktober Seelsorgliche Situationen erkennen, zuhören und Menschen respektvoll begleiten: Ein Basiskurs der Evangelischen Kirche der Pfalz vermittelt Ehrenamtlichen Grundlagen für die Seelsorge. Start ist am 24. Oktober. (www.ekd.de, 14.8.26)

Tansania: Afrika-Kongress fordert klare Grenzen bei der liturgischen Inkulturation - - Zum Thema der Praxis der liturgischen Inkulturation in Afrika haben sich 112 Vertreter aus elf Ländern beim zweiten Kongress afrikanischer Liturgiewissenschaftler im Kurusani-Zentrum in Dar es Salaam versammelt. Im Nachgang zu einer ersten Bestandsaufnahme in Dakar im Jahr 2023 widmete sich die Tagung den Bereichen Musik, Gesang, Tanz und Architektur. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 14.8.26)

Nach taz-Recherche: Linke verurteilt statistische Lücke zu hitzetotem Vieh Durch die Hitze verendet massenhaft Geflügel, doch Statistiken gibt es nicht. Die Linke kritisiert die Lücken in den Daten – und in der Klimapolitik. mehr... (taz.de, 14.8.26)

Papst: Liturgische Bildung aller Gläubigen soll gestärkt werden - - Anlässlich einer Tagung in der US-amerikanischen Abtei Mount Angel hat sich das Oberhaupt der katholischen Kirche in einem Brief an den Präfekten des Gottesdienst-Dikasteriums gewandt. Im Zentrum des Schreibens steht die Vermittlung und Praxis des Gottesdienstes auf allen Ebenen der kirchlichen Gemeinschaft. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 14.8.26)

Recycling von Solarmodulen wird zum globalen Milliardenmarkt Netto-Nutzen von fast einer Billion US-Dollar bis 2060 (www.scinexx.de, 14.8.26)

Reparieren statt Wegwerfen Kreislaufwirtschaft im Alltag: Berlins erster „Kreisler“ ist Werkstatt, Leihladen und Treffpunkt. Nun soll die Idee stadtweit wachsen - (www.raberalf.de, 14.8.26)

Wie entlarvt man Klima-Unsinn in rechtsalternativen Medien? Auf Social Media tummeln sich falsche und tendenziöse Informationen zu Klima- und Energiepolitik. Rechtsalternative Portale verbreiten sie mit den immer gleichen Strategien. Anruf bei Luis Paulitsch, der die verzerrenden Berichte analysiert hat. (uebermedien.de, 14.8.26)

Hitze und Dürre: Bauernverband erwartet schlechte Ernte Die Branche fordert staatliche Unterstützung. Laut Raiffeisenverband ist die Lebensmittelversorgung gesichert, steigende Preise drohen auch nicht. mehr... (taz.de, 14.8.26)

Mehr Hitzewellen: Städte brauchen Abkühlung - doch wer bezahlt? Viele Kommunen sind kaum vorbereitet auf Hitzewellen. Die Folgen für Mensch und Natur sind gravierend, die volkswirtschaftlichen Schäden hoch. Dagegen anzugehen ist vor allem für kleine Städte ein finanzieller Kraftakt. Von Jan Koch.[mehr] (www.tagesschau.de, 14.8.26)

Hitzeflucht in Rom: Die bizarre Welt der Kapuzinergruft - - „Was ihr seid, sind wir gewesen, was wir sind, werdet ihr sein.“ Mit diesem eindringlichen Satz empfängt die Krypta von Santa Maria Immacolata a Via Veneto ihre Besucher. Der kühle, unterirdische Ort ist nicht nur ein willkommener Rückzugsort vor der römischen Sommerhitze, sondern auch einer der ungewöhnlichsten Orte der Stadt: Die Gebeine von mehr als 3.700 Verstorbenen sind hier zu kunstvollen Arrangements an Wänden und Decken zusammengefügt. Es wird bizarr und gruselig. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 14.8.26)

Sommer-Dresscode: „Bauchfreie Oberteile sind definitiv ein No-Go“ - Hitzewelle im Büro: Was ist bei 35 Grad noch angemessen, und wo beginnt der Freizeitlook? Eine Stilberaterin erklärt, welche Kleidung trotz hoher Temperaturen professionell wirkt – und wie kurz kurze Hosen sein dürfen. - (www.faz.net, 14.8.26)

Architekturbüro ist befremdet: Silber war zu mutig: Stadt Zürich zahlt doppelt für einen Kindergarten-Anstrich Architekten entwarfen silbrig lasierte Holzwände für ein Gebäude in Wiedikon. Die Stadt liess alles überstreichen, ohne die Wirkung im Alltag je getestet zu haben. Kostenpunkt: 100’000 Franken. (www.tagesanzeiger.ch, 14.8.26)

Gefahr durch Niedrigwasser: Industrie im Trockenstress - Wer den Klimawandel nicht bekämpft, muss lernen, mit seinen Folgen zu leben. Die Dürre wird zu einer Herausforderung für die gesamte Wirtschaft. - (www.faz.net, 14.8.26)

Vorstoß des Umweltministers: Andere wissen längst, wie man sich gegen Hitze wappnet - Deutschland liegt nur noch geographisch in einer gemäßigten Zone. Neben dem Klimaschutz müssen wir mehr für die Anpassung tun: Solarbetriebene Klimaanlagen in Alteneinrichtungen wären ein erster Schritt. - (www.faz.net, 14.8.26)

Kraftwerke ächzen unter Dürre und Hitze Hitzewellen bringen Europas Energiesystem zunehmend unter Druck. Atom-, Kohle- und Gaskraftwerke müssen ihre Leistung drosseln, Wasser- und Windkraftwerke produzieren weniger. Solarenergie kommt mit den Extremen besser zurecht. Gleichzeitig lassen Klimaanlagen den Strombedarf steigen. - (klimareporter.de, 14.8.26)

Klimaanpassung: Mehr Tempo durch eine Verfassungsänderung? - Schon vor zehn Jahren wurde darüber geschrieben, dass neben dem Klimaschutz auch Klimaanpassungsmaßnahmen nötig werden würden. Nun soll es eine Verfassungsänderung richten. - (www.faz.net, 14.8.26)

Schulwegsicherheit in Wallisellen: Halteverbot gegen Elterntaxis – Rekurse bremsen Einführung Beim Schulhaus Alpen plant die Stadt eine Halteverbotszone für Elterntaxis. Das sorgt in der Nachbarschaft für Widerstand. (www.tagesanzeiger.ch, 14.8.26)

„Man kann 40 versäumte Jahre nicht einfach in drei Jahren aufholen“ Martin Berchtold berät mit seinem Planungsbüro Städte im Umgang mit Hitze. Der Experte sieht bei Städten in Europa Nachholbedarf – und liefert Lösungsansätze. Was es braucht, um extreme Temperaturen erträglicher zu machen. (www.welt.de, 14.8.26)

Klimarisiken erkennen und handeln Hitzewellen, Starkregen, Hochwasser. Wann und wo konkret Extremwetter zur Gefahr werden, kann auch der neue Quick-Check der Bodensee-Stiftung nicht prognostizieren. Aber er hilft, Anfälligkeiten und den Bedarf für Anpassungs-Schritte zu erkennen. (www.energiezukunft.eu, 14.8.26)

Abschaffung Eigenmietwert: Streit um Millionen: Zürcher Hauseigentümer legen sich mit Ernst Stocker an Der Regierungsrat will den Hausbesitzern ein Steuerprivileg streichen: die Abzüge für Investitionen in den Klimaschutz. Nun will eine Mitte-rechts-Allianz diesen Plan stoppen. (www.tagesanzeiger.ch, 14.8.26)

Frauensport im Fokus – Wie sollte man Sportlerinnen zeigen – und wie eben nicht? Ein Leitfaden der EBU zeigt, wie Sportlerinnen abgebildet werden sollen, um Sexualisierung zu vermeiden. (www.srf.ch, 14.8.26)

Mehr Menschen, mehr Hitzetage – Zürich will das Trinkwasser für die Zukunft sichern Die Stadt Zürich rechnet mit steigendem Wasserverbrauch. Nun präsentiert sie ihren Masterplan für die Versorgung. (www.srf.ch, 14.8.26)

Ketzerische Gedanken: Siesta in der Schweiz? Schwer denkbar Nach dem Mittag die Segel streichen, statt sich von der Hitze ramponiert durch den Arbeitstag zu seuchen? Das wäre eine schöne Idee. Politisch könnte es schwierig werden. (www.tagesanzeiger.ch, 14.8.26)

KOMMENTAR - Die Achse der Autokraten läuft wie geschmiert: Zeit für eine Gegenstrategie Gestützt von Russland und China befeuert Nordkorea den Feldzug gegen die Ukraine. Die Demokratien dürfen nicht in Fatalismus verfallen. Sie müssen Schlupflöcher schliessen, über die Despoten sich finanzieren, Sanktionen umgehen und ihre Kriegsmaschinerie stärken. (www.nzz.ch, 14.8.26)

Mindestens eine Million Betroffene: Ältere Menschen daheim: Die vergessenen Opfer der Hitzewelle Dieser Rekordsommer zeigt: Keine Gruppe ist stärker gefährdet als Menschen über 65, die daheim leben. Sie wissen erschreckend wenig Bescheid über die Gefahren. Dabei könnte die Politik Leben retten. (www.tagesanzeiger.ch, 14.8.26)

Das Wasser sei in Zürich unerschöpflich, hiess es. Aber überlebt diese Gewissheit auch heftige Hitzewellen? Die Trockenheit führt zu einem tiefen Seepegel, ausgetrockneten Bächen – und zur Frage, wie lange das Trinkwasser noch reicht. (www.nzz.ch, 14.8.26)

Trockenheit: Bauernverband geht von erheblichen Ernteausfällen aus Hitze und Trockenheit bedrohen laut dem Bauernverband die Ernte von Getreide, Kartoffeln und Zuckerrüben. Je nach Region sei auch ein »totaler Ertragsausfall« möglich. (www.zeit.de, 14.8.26)

13.8.26

Blockade der Straße von Hormus: Angebotsschock überlagert weltweit schwache Nachfrage, Ölpreise bleiben anfällig für Ausschläge | Hella Engerer, Claudia Kemfert Die Blockade der Straße von Hormus ab Ende Februar hat den Ölmarkt in einer Konstellation weltweit schwacher Nachfrage und steigendem Ölangebot getroffen. Aufgrund des Angebotsschocks stieg der Ölpreis kurzzeitig auf über 110 US-Dollar pro Barrel. Die Konstellation von schwacher Nachfrage und Angebotsausweitung würde eigentlich zu einem sinkenden Ölpreis führen — zum Jahresende 2025 kostete ein Barrel Rohöl tatsächlich unter 60 US-Dollar, ein für manche Förderländer nicht mehr tragfähiger Preis. Bisher haben vor allem Nicht-OPEC-Länder ihr Angebot ausgeweitet. Auch innerhalb der OPEC ist die Geschlossenheit brüchig geworden: Die Vereinigten Arabischen Emirate sind im Mai 2026 ausgetreten und planen mehr Öl zu fördern. Wenn Öltanker die Straße von Hormus wieder wie früher passieren können, dürfte erneut die Konstellation von steigendem Angebot bei schwacher Nachfrage zum Tragen kommen. Noch zeichnet sich indes keine vollständige und dauerhafte Öffnung der Straße von Hormus ab, (www.diw.de, 13.8.26)

Emigration nach 1933: Die große Flucht der Architekten - Statt in den Beruf einzusteigen, musste der Nachwuchs des Neuen Bauens nach 1933 emigrieren. Ursula Muscheler schildert, wie es den vom Nationalsozialismus verfolgten Baukünstlern dabei erging. - (www.faz.net, 13.8.26)

So beeinflussen KI-Übersichten von Google die Demokratie in der Schweiz Untersuchungen zeigen, wie KI subtil an der Meinungsbildung von Bürger:innen in der Demokratie mitwirkt. Die Organisation AlgorithmWatch CH fordert mehr Transparenz von den KI-Unternehmen und griffige Regulierung. (www.swissinfo.ch, 13.8.26)

Zu heiss für klare Gedanken Hitze verschärft psychische Erkrankungen. Die Medizin hat dafür noch kaum Lösungen. Deshalb entwickeln Betroffene und Behandelnde eigene Wege, um das Schlimmste zu verhindern. (www.republik.ch, 13.8.26)

Why heat waves can hit residents of cooler states especially hard People often aren't acclimated or equipped for extreme temperatures. (yaleclimateconnections.org, 13.8.26)

Bundesgericht ebnet den Weg für schärfere Regeln gegen Business Apartments und Airbnb Das Bundesgericht stärkt den Gemeinden den Rücken im Kampf gegen Business Apartments und andere kommerzielle Kurzzeitvermietungen über Plattformen wie Airbnb. Es bestätigt eine Zürcher Regelung zum Schutz von Wohnraum und setzt damit ein Signal, das weit über die Limmatstadt hinausreichen dürfte. (direkt-magazin.ch, 13.8.26)

Netto null in den Kirchen | Die Zürcher Reformierten streiten über ehrgeizige Klimaziele – und einen «grünen Güggel» Die reformierte Landeskirche will klimaneutral werden, und zwar 15 Jahre vor dem Staat. Doch es gibt Widerstand — und eine Premiere: 350'000 Reformierte entscheiden an der Urne. | Am 27. September stimmen rund 350'000 Zürcher Reformierte über Klimaziele ab. | In der Kirchenordnung verankert werden soll der Verzicht auf fossile Energieträger in kirchlichen Bauten. | Kritiker bezeichnen das Vorhaben als ideologisch geprägt und finanziell unrealistisch für kleine Gemeinden. | Bis 2032 sollen alle Kirchgemeinden das Zertifikat «Grüner Güggel» einführen. (www.tagesanzeiger.ch, 13.8.26)

Prozesswärme aus biogenen Reststoffen In flüssigen biogenen Industrieabfällen steckt viel Kohlenstoff — und damit viel Energie. Ein Forscherteam der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) hat mit österreichischen Partnern ein neuartiges Verfahrenskonzept zur Verwertung dieser Abfälle erforscht: Damit lassen sich Biomethan und Biokohle gewinnen und Hochtemperatur-Prozesswärme für industrielle Zwecke erzeugen. Der ‚Proof of Principle‘ ist erbracht, einer kommerziellen Anwendung stehen bislang aber noch technische Hürden und die fehlende Wirtschaftlichkeit entgegen. | Lesen Sie den Fachartikel: „Prozesswärme aus biogenen Reststoffen„ (energeiaplus.com, 13.8.26)

Mieter sind wütend: Minergie-Häuser kämpfen mit Überhitzung Der Klimawandel schadet den Minergie-Gebäuden in der Schweiz. Mieter leiden unter Überhitzung und schlechtem Raumklima. Der Verband möchte dagegen vorgehen. | Laut Minergie-Direktor Andreas Meyer Primavesi betreffe das Problem nicht nur zertifizierte Gebäude, sondern den gesamten Schweizer Immobilienbestand. Die vor einigen Jahren geplanten Gebäude seien nicht mehr auf die heutigen Temperaturen ausgelegt: «Der Klimawandel schreitet schneller voran als erwartet, und die damals für die Planung dieser Gebäude verwendeten Klimamodelle sind für die neue Situation nicht mehr gültig.» Er betont aber, dass Minergie-Gebäude trotzdem weniger überhitzen als andere Häuser. | Es seien deshalb Anpassungen nötig, weswegen der Verband Szenarien von MeteoSchweiz und der ETH Zürich nutze, um neue Standards zu definieren, etwa für den Einbau von Kühlsystemen. (www.watson.ch, 13.8.26)

Die Zukunft ist für alle. Die Vergangenheit holt Meta trotzdem ein Zuckerberg verspricht in einem Manifest persönliche KI-Agenten für alle. Dabei wird gerade überhaupt erst gerichtlich aufgearbeitet, was Social Media mit Kindern und Jugendlichen gemacht hat. (www.socialmediawatchblog.de, 13.8.26)

Leitartikel: Verursacher unter der Gelddusche Die Schäden des Hitzesommers sind riesig. Zeit, darüber zu reden, wer dafür aufkommt, findet Daniel Stern. | So sichtbar wie diesen Sommer war die Klimakrise in der Schweiz noch nie. Die Wiesen sind braun, die Wälder sehen aus, als wäre es Herbst. Quellen versiegen, Bäche trocknen aus, Flüsse werden zu Rinnsalen. Dabei bleibt vieles unsichtbar: die Hunderten Hitzetoten etwa, die in der Statistik lediglich unter Übersterblichkeit erscheinen. Oder die steigende Zahl von Herzerkrankungen, wie sie laut «Tages-Anzeiger» etwa das Zürcher Universitätsspital verzeichnet. Die Schweiz bekommt eine Ahnung der Konsequenzen der Klimakrise, die in anderen Weltregionen längst zum wiederkehrenden Normalzustand geworden sind. | Wer soll für all diese Schäden zahlen? Der Fall ist klar und wird kaum bestritten: Entschädigung gibt es keine. Wenn jemand wegen der Hitze stirbt, stirbt sie oder er halt. Manchmal springt der Staat ein, etwa indem er Landwirt:innen Zölle auf Futterimporte erlässt oder (www.woz.ch, 13.8.26)

Thursday Quote: „Simplicity is the most underestimated form of power.“ – Mr. Campaigning Einfachheit ist eine unterschätzte Machtquelle — ein Thursday Quote im Lichte von SCG 11: Effizienz und Einfachheit. | Komplexität fühlt sich oft nach Kompetenz an — ist aber meist ein Wirkungskiller. Was niemand versteht, kann niemanden bewegen. Die grösste Macht liegt häufig in der einfachsten, klarsten Botschaft. | Das ist die unterschätzte Stärke von SCG 11 — Effizienz und Einfachheit. Kein Sparzwang, sondern eine Machtquelle: die klarste Botschaft, der einfachste Weg, der geringste Reibungsverlust. Einfachheit ist schwer zu erreichen, weil sie Mut zum Weglassen verlangt — und genau deshalb ist sie so wirkungsvoll. | Wer Dinge auf den Punkt bringt, dringt durch. Jede Vereinfachung senkt die Schwelle, die zwischen Botschaft und Zielgruppe steht. Die produktive Frage bei jeder Massnahme lautet deshalb: Was kann ich weglassen, ohne dass Wirkung verloren geht? |Teil der Reihe „Thursday Quote on Power“ — jede Woche ein Zitat über Macht im Lichte der Strategischen Campaigning Grundsätze. (mrcampaigning.com, 13.8.26)

Die Balance zwischen Datensouveränität und operativer Resilienz In der Debatte um digitale Souveränität geht es zumeist um geopolitische Abhängigkeiten. Für Unternehmen ist diese Perspektive nur die halbe Wahrheit. Denn um agil und wettbewerbsfähig zu bleiben, muss sich Souveränität auch in operativer Flexibilität widerspiegeln. | Digitale Souveränität ist auf der Agenda der Unternehmen rasant nach oben geklettert. Wo die Daten liegen, welche Gesetze die Infrastruktur regeln, all das sind heute keine Fußnoten mehr für die Compliance, sondern Themen für die Vorstandsetage. Geopolitische Spannungen haben diese Entwicklung beschleunigt, und die Dringlichkeit ist verständlich. Um eine zukunftssichere Architektur aufzubauen, müssen Souveränitätsbestrebungen aber auch mit den praktischen Anforderungen im Betrieb ausbalanciert werden. Unternehmen müssen sicherstellen, dass Souveränitätsinitiativen zu ihrer technologischen Flexibilität passen und die kritischen operativen Risiken im Alltag nicht in den Schatten stellen. (www.it-daily.net, 13.8.26)

Igel leiden bei der Jungenaufzucht besonders Viele Igel ziehen derzeit ihre Jungen auf. Hitze und Trockenheit verschärfen die ohnehin anspruchsvolle Phase: Nahrung und Wasser werden knapp, gleichzeitig fehlen vielerorts geeignete Rückzugsorte. Naturnahe Gärten können jetzt entscheidend helfen. | Der August ist für Igel eine besonders anspruchsvolle Zeit: Die meisten Jungtiere werden jetzt geboren. Während der ersten sechs Lebenswochen werden sie von ihrer Mutter versorgt. Diese muss in den kurzen Sommernächten ausreichend Insekten, Regenwürmer und andere Kleintiere finden, um ihren eigenen Energie- und Flüssigkeitsbedarf zu decken und parallel ihre Jungen zu säugen. | Die anhaltende und extreme Hitze und Trockenheit erschweren die Nahrungssuche zusätzlich. Trocknen die oberen Bodenschichten aus, ziehen sich Regenwürmer und andere Bodenorganismen in tiefere Schichten zurück oder werden weniger aktiv. Auch viele Insekten und ihre Larven finden in trockenen und intensiv gepflegten Gärten schlechtere Lebensbedingungen. (www.bund-naturschutz.de, 13.8.26)

Podcast 'fossilfrei' Folge 46: Ist Methanol der bessere Wasserstoff? Wasserstoff gilt als Schlüsseltechnologie für die Dekarbonisierung mancher Sektoren und die langfristige Speicherung erneuerbarer Energien — aber ist gasförmiger Wasserstoff wirklich die beste Option? In dieser Folge von ‚fossilfrei‘ stellt uns Tom Brown, Professor an der TU Berlin, seine Alternative vor: E-Biomethanol. Was ist das, wie wird es hergestellt, was unterscheidet es von klassischen Biokraftstoffen und warum ist es eine interessante Alternative zu gasförmigem Wasserstoff? Wolf-Peter Schill und Alexander Roth diskutieren mit ihrem Gast Logistik, Kosten, das Zusammenspiel mit Wasserstoff- und Gasnetzen sowie mögliche Risiken wie fossile Lock-ins und wagen einen Blick auf konkrete Politikempfehlungen. (www.diw.de, 13.8.26)

Landwirtschaftspolitik: Trockene Böden, kleinere Brötchen Trockene Böden, kleinere Brötchen: Hitzesommer sorgt für deutliche Ertragseinbußen bei Getreidebauern in Deutschland und Europa. Klimawandel treibt Lebensmittelpreise weiter in die Höhe. (www.jungewelt.de, 13.8.26)

Stimmung in Deutschland: Sorgt die Hitze für ein Revival der Klimapolitik? - Die Bundesregierung überzeugt mit ihren Renten- und Steuerplänen nur einen Teil der Bevölkerung. AfD-Anhänger erreichen Union und SPD kaum. Künftig könnten Klimathemen wieder mehr interessieren. - (www.faz.net, 13.8.26)

Klimaanpassung in die Verfassung: Eine Grundgesetzänderung reicht nicht Der Umweltminister will Klimaanpassung ins Grundgesetz schreiben. Das ist richtig, schützt aber nicht vor Klimafolgen. Es braucht eine radikale Lösung. mehr... (taz.de, 13.8.26)

Sommerdepressionen durch Hitze: I got that summertime, summertime sadness Wenn es im Sommer heiß ist, wird der Schlaf schlechter. Das kann psychisch krank machen. Wie immer können sich Reiche besser vor der Hitze schützen. mehr... (taz.de, 13.8.26)

Wie Schweizer Städte ihre Bevölkerung vor Hitze schützen Vom Kino bis zum Hausbesuch: Städte schützen unterschiedlich vor Hitze. Eine Umweltepidemiologin fordert derweil einen Mindestschutz – unabhängig vom Wohnort. (www.schweizheute.ch, 13.8.26)

So viel Reichweite verlieren E-Auto-Akkus wirklich Elektroautos werden erschwinglicher – vor allem, wenn man zu einem Gebrauchtwagen greift. Interessenten stehen allerdings vor einem großen Unsicherheitsfaktor: der Frage, wie viel Restkapazität der Akku noch hat. Eine Untersuchung aus Schweden zeigt nun, wie schnell er wirklich altert. (www.krone.at, 13.8.26)

Hitze, Quaggamuschel und PFAS: So steht es um das Trinkwasser in Zürich Die Wasserversorgung hat in den nächsten Jahren Millioneninvestitionen vor sich, um weiterhin sauberes Trinkwasser aufzubereiten. Ein Überblick. (www.tagesanzeiger.ch, 13.8.26)

„Coolcation“: Immer mehr Spanier und Italiener machen Urlaub im Schwarzwald - Aufgrund der Hitzewellen entscheiden sich immer mehr Südeuropäer für Urlaub in kühleren Regionen. Besonders bemerkbar macht sich das im Schwarzwald. - (www.faz.net, 13.8.26)

Umstrittene Grundgesetzänderung: Klimaanpassung in die Verfassung Umweltminister Carsten Schneider will die Länder bei der Klimaanpassung unterstützen. Die freuen sich schon. Doch die CDU ist dagegen. mehr... (taz.de, 13.8.26)

Baupläne blockiert: US-Ölfirma plant ohne Bewilligung Bohrungen auf Grönland – und erzürnt die lokalen Behörden Das US-Ölunternehmen Greenland Energy hat nach Trumps Forderungen sein Equipment bereits auf die Insel gebracht. Nun verzögern sich aber eventuelle Bohrarbeiten, weil die Genehmigungen fehlen. (www.tagesanzeiger.ch, 13.8.26)

Stromnetz: „Wir müssen jederzeit vorbereitet sein“ Austrian Power Grid-Vorstand Gerhard Christiner warnt im „Krone“-Interview eindringlich vor einer weiterhin hohen Cyber-Bedrohung für die kritische Strominfrastruktur! (www.krone.at, 13.8.26)

Landwirtschaft im Stress: Die Bauern brauchen neue Strategien gegen Dürre - Die Hitze setzt den Äckern zu. Vielerorts ist mit Ertragsverlusten für Getreide zu rechnen, während in einigen Regionen schon die Wasserentnahme rationiert wird. Vom Bund sind keine Hilfen geplant. Wie kommen die Landwirte damit zurecht? - (www.faz.net, 13.8.26)

Entwurf des Bundeshaushalts: Solarforschern drohen deutliche Kürzungen Kernfusion bleibt der Bundesregierung wichtig, aber sonst soll bei der Energieforschung heftig gekürzt werden. Unklar ist, woher der Druck kam. mehr... (taz.de, 13.8.26)

Niedrigwasser: "Gegen fehlendes Wasser hilft keine Technik"   Das Niedrigwasser in den Flüssen wirkt sich auch auf die Kraftwerke in Deutschland aus. Das Wasserkraftwerk in Reckingen am Hochrhein produziert weniger Strom. Der Klimawandel dürfte das Problem verschärfen. Von L. Bisch und P. Jehle. [mehr] (www.tagesschau.de, 13.8.26)

Trockenheit bringt AKWs an ihre Grenzen Nicht nur die Stromproduktion durch Wasserkraft ist durch das hitze- und dürrebedingte Niedrigwasser vieler Flüsse eingeschränkt. In einigen europäischen Ländern sorgen Abschaltungen von Atomkraftwerken für eine reduzierte Stromproduktion, vor allem Ungarn und Rumänien kämpfen mit einer Energiekrise. So musste am Donnerstag das einzige rumänische AKW Cernavoda abgeschaltet werden. Der Wasserstand der Donau war zu niedrig, um die Reaktoren zu kühlen. (orf.at, 13.8.26)

Hitzesommer: Mit der Anpassung an den Klimawandel ist es nicht getan Nach Wochen der Hitze debattiert Deutschland darüber, wie es sich für solche Phasen wappnen kann. Wissenschaftler warnen davor, darüber den Klimaschutz aus den Augen zu verlieren – denn sonst wird es noch deutlich schlimmer kommen. (www.sueddeutsche.de, 13.8.26)

Philippinen: Verpflichtender Schöpfungstag in allen Pfarreien - - Die katholischen Bischöfe der Philippinen haben alle Pfarreien und kirchlichen Gemeinschaften des Landes verpflichtet, am 6. September den „Tag der Schöpfung“ zu feiern. Die Liturgie soll dabei dem „Gebetstag für die Bewahrung der Schöpfung“ gewidmet sein. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 13.8.26)

Klima zwingt Bauern zum Anbau neuer Sorten Der Klimawandel stellt die österreichische Landwirtschaft vor großen Herausforderungen: Wasserknappheit, Dürre und Starkregen erschweren die Bedingungen im heimischen Getreideanbau. Die Vereinigung „Saatgut Austria“ spricht sich für moderne Pflanzenzüchtung und innovative Sorten aus. (www.krone.at, 13.8.26)

Hitze in der Schweiz und in Deutschland: Welche Faktoren zu dem extremen Sommer beigetragen haben Im Zuge des Klimawandels steigt die Wahrscheinlichkeit neuer Temperaturrekorde. Auch der Regenmangel im Frühjahr hat diesen Hitzesommer begünstigt. Unklar ist, ob das Pazifikphänomen El Niño eine Rolle gespielt hat. (www.nzz.ch, 13.8.26)

Klimaanlagen: Drinnen kühler, draußen wärmer Die Hitze treibt die Nachfrage nach Klimaanlagen in die Höhe. Doch die Spanne beim Stromverbrauch ist enorm, hinzu kommen Nachteile für die Nachbarn. Was man vor einem Kauf wissen sollte. (www.sueddeutsche.de, 13.8.26)

Hitzesommer: Winterthur sucht kühle Orte – mithilfe der Bevölkerung Mit einem «Hitzeaktionsplan» möchte die Stadt Winterthur die Folgen extremer Temperaturen abfedern. Für eine «Karte der kühlen Orte» bittet sie nun die Bevölkerung um Mithilfe. (www.tagesanzeiger.ch, 13.8.26)

Endlich kommt der Regen, doch lindert er auch die Trockenheit? Das sagt der Experte Nachdem sich in diesem Sommer Hitzewelle an Hitzewelle reihte, kündigt sich nun der dringend benötigte Wetterumschwung an. Ab kommender Woche bringt ein stabiles Tiefdruckgebiet verbreitete Niederschläge in die Schweiz. Doch reichen diese aus, um die extreme Trockenheit zu lindern? (www.schweizheute.ch, 13.8.26)

Tempo 30 in Zürich: Bund sorgt mit neuer Regel für «unnötigen Zeitaufwand» Die Stadt Zürich muss dem Bund neu ein Gutachten vorlegen, wenn sie auf einer Strasse Tempo 30 einführen will. Damit soll verhindert werden, dass sich der Verkehr in die Wohnquartiere verlagert. Bei den Verantwortlichen sorgt die Regelung vor allem für eines: Unverständnis. (tsri.ch, 13.8.26)

Schwestern erzählen ihre eigenen Geschichten - - Ordensfrauen müssen in ihrer Kommunikationsfähigkeit gestärkt werden, um die Wirkung ihrer Arbeit in marginalisierten Gemeinschaften auf der ganzen Welt verstärken zu können. Das sagte uns Sr. Jane Wakahiu am Rand des jüngsten SIGNIS-Weltkongresses in Kigali (Ruanda). - - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 13.8.26)

Sommerserie «Perspektivenwechsel»: «Es heisst ja immer, bei Hitze solle man viel trinken, aber ältere Leute trinken in der Regel ungern viel» Claudia Kuster ist Leiterin Pflegedienst im Gesundheitszentrum Gehrenholz in Zürich. Sie kämpft mit Wassermelonen gegen die Hitze – und erzählt, warum der Sommer die schönste Zeit für ihre Bewohnenden ist. (www.tagesanzeiger.ch, 13.8.26)

Schönborn: Krisen und Konflikte niemals ausweglos - - Angesichts der zahlreichen Krisen und Konflikte, die die Welt erschüttern, will Kardinal Christoph Schönborn Mut und Zuversicht das Wort reden. In seiner wöchentlichen Kolumne in der Zeitung „Heute“ (Donnerstag) spricht Schönborn den Klimawandel an, der nun wirklich nicht mehr wegzureden sei, ebenso den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, die Lage im Nahen Osten und den Krieg im Sudan. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 13.8.26)

Neuer Religionsunterricht startet an Niedersachsens Schulen An Niedersachsens Schulen startet das neue Fach „Christliche Religion“. Es wird von evangelischer und katholischer Kirche gemeinsam verantwortet und soll den konfessionell getrennten Religionsunterricht schrittweise ablösen. (www.ekd.de, 13.8.26)

Keine Ausreden mehr für Bundesländer ohne Windrad Der neue Windatlas zeigt auf, dass es in Österreich noch mehr Potenzial für Windkraftanlagen gibt, als bisher angenommen. Vor allem Bundesländer wie Oberösterreich und die Steiermark hinken bei der Windenergie hinterher. (www.krone.at, 13.8.26)

Wie der Hitzesommer Wohnträume verpuffen lässt Lang anhaltende Hitzeperioden verändern die Kriterien beim Hauskauf. In der Schweiz beginnt die Branche, sich auf heissere Sommer einzustellen. (www.beobachter.ch, 13.8.26)

Leonore Gewessler: Der grüne Spurwechsel Das Thema Klimawandel zieht nicht mehr. Also trimmt die österreichische Grünenchefin ihre Partei auf soziale Gerechtigkeit. Es ist nicht der erste Wandel der Bewegung. (www.zeit.de, 13.8.26)

Das Wasserschloss Schweiz im Jahr 2075 – wie der Klimawandel die Landschaft umkrempelt, deutet sich schon im Sommer 2026 an Gletscher schrumpfen, Wälder wandeln sich im Eiltempo, Flüsse erwärmen sich. All das hat Folgen für Tiere und Menschen. Eine Visualisierung entlang der Aare. (www.nzz.ch, 13.8.26)

Kolumbien: Bischöfe rufen zu nationalem Gebetstag auf - - Die Bischofskonferenz und die Caritas in Kolumbien haben unter dem Motto „Mit Kolumbien bis in den letzten Winkel“ eine landesweite Solidaritätskampagne sowie für Sonntag, den 16. August, einen Gebetstag ausgerufen. Ziel der Initiative ist die Koordinierung von Hilfsmaßnahmen durch Pfarreien, Ordensgemeinschaften und ehrenamtliche Helfer nach einem Erdbeben, das Teile des Landes erschüttert hat. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 13.8.26)

Windkraft in den USA: Wie ein deutscher Energiekonzern Trumps Klimawahn stützt RWE lässt sich von Donald Trump dafür bezahlen, KEINE Windräder aufzustellen. Wo bitte bleibt die Haltung, die Konzernchef Markus Krebber sonst so gern hervorkehrt? (www.zeit.de, 13.8.26)

Auftrieb für Lüftung mit Wärmerückgewinnung - -   - Der Anfang ist geschafft! Sowohl im neuen Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) als auch in der Bundesförderung Effiziente Gebäude (BEG) finden sich erstmals Regelungen, die den Wert der Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung (WRG) anerkennen, dieser Schlüsseltechnologie der Wärmewende, die so wichtig ist für Klima- und Gesundheitsschutz im Gebäudebereich sowie zur Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie (EPBD). - - Im § 43 GModG wurde ein neuer Absatz 4 hinzugefügt. Darin heißt es sinngemäß: Die zwischen 1.1.2029 und 31.12.2034 für neue Heizungen geltenden Biotreppenstufen in Höhe von 10 bzw. 15 % können durch die Installation einer Lüftung mit WRG erfüllt werden. Und seit 21.7.2026 integriert die BEG-Richtlinie für Wohngebäude die Anforderung einer Wohnraumlüftung mit WRG in die Vorgaben für den Effizienzhaustandard 40 EE sowie in alle Klassen des Standards für Nachhaltigkeit (NH). - - Seit Jahren stehen wir im engen Dialog mit der Politik und haben viel für die nun erfolgte Anerkennung gearbeitet, z. B. durch ständige Wiederholung folgender, jeweils durch vom VfW beauftragte Studien belegte Informationen:WRG ermöglicht bis zu 69 % Einsparung von Energie und C >| (www.ikz.de, 13.8.26)

«Kreativpreise sind schön, aber als Manager lebt man länger» Hans Peter Riegel war mit 24 Jahren der jüngste Art Director von GGK Düsseldorf, der damals führenden Kreativagentur im deutschsprachigen Raum. 1997 hatte der heute 66-Jährige aber sein Schlüsselerlebnis, als er sich entschied, aus der Werbung auszusteigen, da er nicht mehr an deren Erfolg glaubte. (www.persoenlich.com, 13.8.26)

Wir bauen auf Basis von 45 Jahre alten Wetterdaten Wien knackte heuer erstmals die 40-Grad-Marke. Die Normen für neue Gebäude rechnen aber weiterhin mit Klimadaten von 1981 bis 2000 und lassen in Innenräumen bis zu 30 Grad zu. Pflegeheime, Spitäler und Kindergärten drohen im Sommer zur Hitzefalle zu werden, warnt ein Fachmann für Hitzeschutz. (www.krone.at, 13.8.26)

Architektur: „In dem Gebäude kann man in drei Dimensionen erleben, wie Habermas gedacht hat“ Das Wohnhaus von Jürgen Habermas steht nun unter Denkmalschutz. Was macht es so besonders? Und lässt sich auch die Aura des Philosophen erhalten? Ein Gespräch mit Bayerns oberstem Denkmalschützer, Mathias Pfeil. (www.sueddeutsche.de, 13.8.26)

Europas Gesundheitsorganisationen fordern eine Hitzestrategie Mehrere Tausend hitzebedingte Übersterblichkeitsfälle im Juni und Juli – doch der Tod durch Hitze wäre oft vermeidbar. 80 europäische Organisationen fordern daher von der EU deutlich mehr Ambition beim Hitzeschutz und der Klimawandelanpassung. (www.energiezukunft.eu, 13.8.26)

Trockenheit und Niedrigwasser: Kraft­werke am Rhein produzieren bis zu 60 Prozent weniger Strom – jene an der Töss stehen still Der Pegel des Rheins ist sehr tief. Das hat Folgen für die Wasserkraftwerke in Rheinau und Eglisau-Glattfelden. Auch die Töss führt kaum noch Wasser. (www.tagesanzeiger.ch, 13.8.26)

Tangerhütte ist Energie-Kommune des Monats August - - Die Agentur für Erneuerbare Energien zeichnet Tangerhütte als Energie-Kommune des Monats August 2026 aus. Die Einheitsgemeinde in Sachsen-Anhalt setzt auf Wind, Solar, Biomasse und Speichertechnologie. - - (www.geb-info.de, 13.8.26)

12.8.26

Fluchthilfe nach dem Mauerbau 1961 in Berlin: Gang durch die Kanalisation Fluchthelfer sind ambivalente Zeitgenossen. Manche erhalten ein Bundesverdienstkreuz. Andere sollen gefälligst im Mittelmeer ertrinken. Zum Mauerbau vor 65 Jahren (www.freitag.de, 12.8.26)

Weil der Gletscher schmilzt: Diesen Skilift verliert Flims-Laax-Falera Der Hitze-Sommer 2026 hat nicht nur Auswirkungen auf typische Sommeraktivitäten. Das Skigebiet Flims-Laax-Falera muss nun einen Skilift abbrechen. (www.watson.ch, 12.8.26)

Bundesrat ignoriert grössten Klimahebel der Schweiz Trotz des erwiesenen Handlungsbedarfs bei der nachhaltigen Ausrichtung des Finanzplatzes empfiehlt der Bundesrat die Finanzplatz-Initiative ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung. Damit bleibt er ausgerechnet dort untätig, wo die Wirkung für Klima und Natur am grössten wäre. Das zeigt, dass es die Initiative weiterhin braucht. | Rund 2 Milliarden Franken investiert der Bund jährlich in den Klimaschutz im Inland, dazu kommen rund 600 Millionen für die Biodiversität. Diesen Investitionen stehen fast 127 Mrd. US-Dollar gegenüber, die allein von institutionellen Investoren wie Pensionskassen, Versicherungen und Vermögensverwaltern aus der Schweiz in Unternehmen aus fossilen Industrien weltweit fliessen. Damit untergräbt der Schweizer Finanzplatz die Aufwendungen und Anstrengungen für besseren Klimaschutz und den Erhalt der Natur im Inland. (naturschutz.ch, 12.8.26)

A review of rescued climate data The Trump administration has shut down websites like climate.gov and other climate data projects. Academics, journalists, and nonprofit organizations are working to rebuild what has been lost. (yaleclimateconnections.org, 12.8.26)

How an Atlanta ordinance could help the city cool off It requires new construction and major renovations to use reflective roofs that can cool neighborhoods by as much as six degrees. (yaleclimateconnections.org, 12.8.26)

„Deutsche Wohnen Enteignen“: Setzt die Berliner Linke den Volksentscheid durch? Vor fast fünf Jahren stimmte eine Mehrheit der Berliner für die Vergesellschaftung großer Wohnkonzerne. Nun droht die SPD, das Ergebnis zu blockieren. Die Linke könnte trotzdem mit ihr regieren — ohne sich den Schneid abkaufen zu lassen (www.freitag.de, 12.8.26)

X, Mastodon und Bluesky: Was Aufmerksamkeit wert ist Nur in Großbuchstaben schreiben, sachlich argumentieren oder auf die Tränendrüse drücken? Auf X, Mastodon und Bluesky bekommen Nutzende auf ganz unterschiedliche Weise Aufmerksamkeit. Aber ein bisschen toxisches Verhalten kommt überall an. | Weil Nutzende bei den meisten Plattformen nicht genau wissen, wie ihre Empfehlungssysteme funktionieren, entwickeln sie eigene Annahmen darüber, was geklickt wird. Welche Art von Posts „zahlt sich aus“ — erhält Likes und wird geteilt? Einem Preprint-Forschungsbericht zufolge unterscheidet sich das stark, je nachdem, auf welcher Plattform man unterwegs ist. Das kann beeinflussen, wie Politiker:innen sich auf Plattformen geben — mal aggressiver, mal neutraler. Und auch, wie sie Politik machen. (netzpolitik.org, 12.8.26)

Ernährung: Pflanzen können in Zukunft als Quelle für tierisches Protein dienen Fleischersatzprodukte sollen Geschmack und Textur von echtem Fleisch nachahmen, ohne Tiere zu belasten. Der weltweite Markt für solche Produkte hat bereits ein Volumen von sieben bis acht Milliarden Euro pro Jahr und wächst jährlich um mehr als acht Prozent. Das Schlüsselprotein dafür heißt Myoglobin: Es verleiht Fleisch seine rote Farbe und den herzhaften Geschmack. Bisher stammt das Protein meist aus gentechnisch veränderten Mikroorganismen, die in Bioreaktoren wachsen. Forscher:innen um Alexia Groff vom Imperial College London haben nun einen anderen Weg erprobt: Sie lassen Myoglobin direkt in Nutzpflanzen entstehen. (www.trendsderzukunft.de, 12.8.26)

Bella Tola und Urirotstock: Schweiz verliert wegen Hitze zwei Gletscher Die kurz aufeinanderfolgenden Hitzewellen im Sommer 2026 fordern ihren Tribut. Sowohl der Bella-Tola-Gletscher als auch der Uristock-Gletscher sind geschmolzen. (www.watson.ch, 12.8.26)

Neue Regeln für Verpackungen bringen Plus für Umwelt & Gesundheit Ab dem 12. August 2026 gilt die neue EU-Verpackungsverordnung (PPWR) und das deutsche Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz (VerpackDG) tritt zeitgleich in Kraft. Damit werden der rechtliche Rahmen für Verpackungen und die Verpackungsentsorgung europaweit harmonisiert und neue Nachhaltigkeitsanforderungen eingeführt. Was ändert sich für Verbraucher*innen und Unternehmen und was bleibt gleich? | Ab dem 12.08.2026 gilt die Verordnung (EU) 2025/40 über Verpackungen und Verpackungsabfälle (EU-Verpackungsverordnung — PPWR) unmittelbar in allen EU-Mitgliedstaaten und regelt die Anforderungen an Verpackungen und die Verpackungsentsorgung europaweit. Das erfolgt zum Beispiel durch | Nachhaltigkeitsanforderungen an Verpackungen, | die Pflicht zur Kennzeichnung von Verpackungen, damit für Verbraucher*innen der richtige Entsorgungsweg leicht erkennbar ist und | die Pflicht der Hersteller, sich im Rahmen der erweiterten Herstellerverantwortung finanziell und organisatorisch um die Sammlung, … (www.umweltbundesamt.de, 12.8.26)

Aufnahme der seligen Jungfrau Maria in den Himmel „Grosses wird von dir gesagt, Maria: Der Herr hat dich erhoben über die Chöre der Engel in seine Herrlichkeit.“ | Wie eine Überschrift fasst der Eröffnungsvers der Vorabendmesse zusammen, was katholische und orthodoxe Christen am 15. August feiern: Das ganze Leben Mariens war so tief von der Botschaft und dem Wirken ihres Sohns bestimmt, dass selbst ihr Tod darin geborgen war. Denn was Jesus den Menschen zeigte, war die liebende Nähe Gottes zu seinem Volk und über Israel hinaus zu allen Menschen seines Wohlgefallens. | Gottes Menschenliebe macht auch vor dem Tod nicht halt. Er hat das nachdrücklich und unumkehrbar in der Auferweckung Jesu gezeigt. Das ist eine Wende, die eine ungeheure Dynamik zum Leben hin auslöst, zum Leben in der Beziehung zu Gott. | Text: Gunda Brüske. Der Text erschien in: „Im Namen… Amen. Liturgie in Stichworten.“ Hrsg. von Gunda Brüske und Josef-Anton Willa im Auftrag des Liturgischen Instituts der deutschsprachigen Schweiz (www.bischoefe.ch, 12.8.26)

Drei Medienschaffende finden Zuflucht in der Schweiz – und kämpfen weiter In vielen Ländern sind Pressefreiheit und Journalist:innen viel bedrohter als in der Schweiz. Doch für jene, die hier Zuflucht suchen und ihren Beruf weiterverfolgen wollen, sind die Herausforderungen gross. Drei Medienschaffende im Schweizer Exil erzählen. [Perihan Kaya, Najibah Zartosht und Saddam Hamed Abu Asim] (www.swissinfo.ch, 12.8.26)

EU verbietet PFAS in Verpackungen: Das gilt in der Schweiz Ab heute dürfen in der EU keine fettabweisenden Burger-Boxen oder Gebäckpapiere mit bestimmten Schadstoffen mehr auf den Markt gebracht werden. (www.watson.ch, 12.8.26)

Vier Bereiche, eine Strategie: So gelingt die Unterstützung in der Social-CEO-Kommunikation | Modell für die eigene Erarbeitung: ausführlicher Ratgeber Wer ist alles daran beteiligt, damit Führungskräfte zu Social CEOs werden und sich zu sichtbaren, glaubwürdigen Thought Leadern entwickeln? An der CEO-Kommunikation wirken viele Menschen mit. Auch speziell für die Kommunikation in digitalen Medien, etwa auf LinkedIn, brauchen Führungskräfte strategische Begleitung, ein Sparring, um ihnen ihre Außenwirkung zu spiegeln, praktische Hilfe in der Planung und Organisation. Das Ausmaß der operativen Unterstützung bei Veröffentlichung, Controlling, Monitoring variiert von Fall zu Fall stark. Ganz allein kann und sollte keine exponierte Persönlichkeit agieren. Aus meiner Erfahrung in vielen Beratungsprojekten habe ich ein idealtypisches Modell entwickelt, das dabei helfen kann, die Aufgabenverteilung individuell für den eigenen Fall zu erarbeiten und weiterzuentwickeln. (www.kerstin-hoffmann.de, 12.8.26)

Kernkraftwerke mit Kühltürmen bestehen auch bei Hitze und Trockenheit Aus Mangel an Flusswasser stehen in Frankreich derzeit drei Kernkraftwerke still. Kühlprobleme in trockenen Sommern bedeuten indes nicht das Ende der Kernenergie, sondern nur das Ende der Kühlung mit Wasser aus Flüssen. Es gibt mehrere Alternativen. | Gastkommentar Horst-Michael Prasser, emeritierter Professor für Kernenergiesysteme an der ETH Zürich. (www.nzz.ch, 12.8.26)

Operative Resilienz: Vom guten Vorsatz zur Verpflichtung Die großen Cloud-Ausfälle des Jahres 2025 haben gezeigt, wie verwundbar digitale Geschäftsmodelle sind. Seit eineinhalb Jahren muss DORA verpflichtend angewendet werden. Gleichzeitig wird operative Resilienz vom Compliance-Thema zum Wettbewerbsfaktor. KI-Agenten verändern den IT-Betrieb dabei grundlegend. | Für Technologieverantwortliche markiert 2026 den Zeitpunkt, an dem operative Resilienz vom guten Vorsatz zur echten Verpflichtung werden muss. Bereits 2025 häuften sich Ausfälle und Störungen von Cloud-Diensten im öffentlichen wie im privaten Sektor. Regulatorischer, technologischer und kultureller Druck verschmelzen deshalb nun zu einer klaren Botschaft: So kann es nicht weitergehen. | Ausfälle haben oft weitreichende Folgen für ein Unternehmen: Umsatzeinbußen, Kundenabwanderung, Druck auf den Aktienkurs und unter Umständen auch Meldepflichten gegenüber den Aufsichtsbehörden können die Folge sein. (www.it-daily.net, 12.8.26)

No single rule explains how climate affects carbon storage in tropical forests Ecologists have long wondered why some tropical forests store more carbon than others. A global satellite survey offers an explanation. (www.nature.com, 12.8.26)

Der „Christliche Religionsunterricht“ im Fokus rechter Kritik Zur Diskussion um den „Christlichen Religionsunterricht“ (CRU) in Niedersachsen melden sich Ariane Dihle, Dominik Gautier, Jan-Hendrik Herbst und Andreas Kubik zu Wort und klären, ob es sich um eine Kampagne gegen den CRU handelt, und worum es geht. | Mit dem Schuljahr 2026/27 wird in Niedersachsen das neue Fach „Christliche Religion nach evangelischen und katholischen Grundsätzen“ (RC) eingeführt. Es löst sukzessive den bisherigen konfessionellen sowie konfessionell-kooperativen Religionsunterricht ab. Damit verbunden ist die Entwicklung neuer Kerncurricula (KC), die als „didaktische Neukonzeption“ angelegt sind. Die Curricula wurden in Kommissionen aus Lehrkräften, mit zeitweiser Beratung von Hochschulvertreter:innen, entwickelt. Aufgrund der res mixta waren auch kirchliche Vertreter:innen beteiligt. (www.feinschwarz.net, 12.8.26)

BKW lanciert dynamischen Netznutzungstarif Die Kunden in der Grundversorgung der BKW werden 2027 weniger für den Strom bezahlen als 2026. Während die Tarife für die Netznutzung steigen, sinken die Energietarife deutlich. zusammengenommen führt dies für einen typischen Vierpersonen Haushalt zu 7,6 Prozent tieferen Stromkosten. Gleichzeitig bietet die BKW 2027 erstmals einen dynamischen Netznutzungstarif an: Das Produkt «Sonne scheint» gewährt im Sommerhalbjahr einen Rabatt auf den Strombezug an sonnigen Nachmittagen. Es kann optional gewählt werden. (www.gebaeudetechnik-news.ch, 12.8.26)

Die schizophrene Debatte um den Kohleausstieg In Zeiten von Rekord-Hitzewellen und stockender Klimaanpassung wird in Deutschland ein Hinausschieben des Braunkohleausstiegs in Nordrhein-Westfalen erwogen. Das Gebot der Stunde ist aber mehr denn je ein gesamtdeutscher Ausstieg aus der Braunkohleverstromung bis 2030. - (klimareporter.de, 12.8.26)

Wenn es Nutztieren zu warm wird: Die Hitze und das liebe Vieh Mindestens zehntausend Nutztiere starben während der Hitzewelle im Juni, zeigt eine taz-Recherche. Offiziell erfasst werden die Fälle kaum. mehr... (taz.de, 12.8.26)

Hitze und Dürre in der Schweiz – Bundesrat sieht keinen Grund für Sofortmassnahmen Rekordtemperaturen und Trockenheit seit Wochen. Jetzt hat die Landesregierung über die Problematik diskutiert. (www.srf.ch, 12.8.26)

Medienschau: Diagnose und Symptom Auch der Klimawandel hat sein Präventionsparadox. Das Unglück muss erst eintreten, damit an seine Möglichkeit geglaubt wird. Und nicht mal dann wird es so recht geglaubt. Keine Diagnose kann den Common Sense vom Kohleofen locken. Krankheit beginnt für ihn erst, wo es wehtut. (www.jungewelt.de, 12.8.26)

Unblock Cuba!: Des Westens Krokodilstränen Zum 100. Geburstag von Fidel Castro veröffentlichen westliche Medien Berichte über den Benzin-Schwarzmarkt in Kuba. Die Ursachen – die anhaltende, völkerrechtswidrige Blockade Washingtons – werden verschwiegen. (www.jungewelt.de, 12.8.26)

Historischer Tiefstand: Die Transportkosten auf dem Rhein haben sich verachtfacht – nun steigen die Benzinpreise Wegen der Trockenheit ist der Rhein praktisch zweigeteilt. Der Pegel im deutschen Kaub ist so tief wie nie seit Messbeginn – und die Frachtschiffe kommen kaum noch durch. (www.tagesanzeiger.ch, 12.8.26)

Umweltminister Schneider will Klimaanpassung zur Gemeinschaftsaufgabe machen Wie geht Deutschland mit den Folgen des Klimawandels um? Umweltminister Schneider fordert, die Kompetenzen für Hitzeschutz beim Bund zu bündeln. Vom Flüsse-Ausbaggern hält er wenig - anders als der Verkehrsminister. Von K. Aue.[mehr] (www.tagesschau.de, 12.8.26)

Plüschlama lädt zum Sammelspass ein Coop startet am Donnerstag seine herbstliche Sammelkampagne, die von Valencia kommunikativ umgesetzt wurde. (www.persoenlich.com, 12.8.26)

Finanznot von Kommunen: Umweltminister will Grundgesetz für Hitzeschutz ändern Der Bundesumweltminister will dem Bund mehr Handlungsspielraum beim Umgang mit steigenden Temperaturen geben. Der Weg dahin wird steinig. mehr... (taz.de, 12.8.26)

Karte zeigt Hitzebelastung in Gemeinden Traditionell leidet vor allem der Osten Österreichs unter Hitze und Dürre. Mittlerweile ist aber auch der Westen stärker betroffen. Das zeigen aktualisierte Daten zur Hitzebelastung des Complexity Science Hub (CSH) Anfang der Woche. Während 2018 rund ein Viertel der Gemeinden unter sehr hoher oder hoher Hitzebelastung litten, waren es im ersten Halbjahr 2026 bereits über die Hälfte. (orf.at, 12.8.26)

Bauchfett ist für das Herzrisiko bedeutender als der BMI Der Body-Mass-Index sagt wenig darüber aus, wo sich das Körperfett befindet. Das kann dazu führen, dass Risiken für Herz-Kreislauf-Krankheiten unterschätzt werden. (www.schweizheute.ch, 12.8.26)

Höhenangst ist weit verbreitet – wer sie bekämpfen will, muss sich ihr stellen Simon Messner, Sohn der Bergsteigerlegende Reinhold und selbst ein passionierter Alpinist, leidet an Höhenangst – wie viele andere Menschen. Er hat gelernt, damit umzugehen. Und sagt, wie man das schafft. (www.nzz.ch, 12.8.26)

EU-Verpackungsregeln versetzen Händler in Alarm Die EU hat neue Vorschriften für Verpackungsabfälle und "Ewigkeitschemikalien“ eingeführt. Die müssen zwar nicht sofort umgesetzt werden, doch einige Kleinverkäufer haben den Versand aus Protest bereits ausgesetzt. (www.dw.com, 12.8.26)

So belastet wochenlange Hitze chronisch Kranke Die wochenlang hohen Temperaturen in Österreich sind derzeit für viele Menschen unangenehm. Besonders belastend kann sie für jene sein, die mit chronischen Schmerzen leben. Das trifft hierzulande immerhin auf etwa jede fünfte Person zu. (www.krone.at, 12.8.26)

Klimaschutz: Wird der Kohle-Ausstieg verschoben? Eigentlich soll 2030 Schluss sein mit Tagebauen und klimaschädlichen Kraftwerken in Nordrhein-Westfalen. Doch Berlin verzögert nun eine wichtige Entscheidung – und die Zweifel an dem Plan wachsen. (www.sueddeutsche.de, 12.8.26)

Keine ausserordentliche Lage – Bundesrat setzt wegen Hitze und Trockenheit vorerst auf Kantone Die Landesregierung schaltet wegen der anhaltenden Trockenheit und Hitze nicht auf Krisenmodus. (www.srf.ch, 12.8.26)

Hitze im Klassenzimmer – Schulstart bei knapp 40 Grad – leidet die Chancengleichheit? Lehrpersonen warnen: Hitze in Klassenzimmern kann zu unterschiedlichen Lernbedingungen führen. (www.srf.ch, 12.8.26)

Ungewöhnliches Immobilieninserat: Vier Quadratmeter mit Strom­anschluss: Wer will diesen winzigen Raum am Albisriederplatz mieten? An bester Lage im Zürcher Kreis 9 steht ein knapp vier Quadratmeter grosser Bancomat-Raum zur Vermietung. Er war früher im Besitz der Zürcher Kantonalbank. (www.tagesanzeiger.ch, 12.8.26)

"Das wäre Gift für den Standort" Windkraft-Präsidentin Bärbel Heidebroek warnt vor einem erneuten Einbruch beim Windenergieausbau. Die Pläne von Wirtschaftsministerin Reiche gefährdeten Investitionen und damit Hersteller und Arbeitsplätze. - (klimareporter.de, 12.8.26)

F.A.Z. PODCAST FÜR DEUTSCHLAND: Die großen Fragen der Menschheit (5): Wie retten wir uns vor unserem Planeten? - Die Natur, in der wir leben, befindet sich in einem radikalen Wandel, den der Mensch selbst herbeigeführt hat und weiter befeuert. Welche Rolle spielt die Wissenschaft dabei, diesen Wandel zu verstehen? Und welche Möglichkeiten sieht sie, darauf zu reagieren? - (www.faz.net, 12.8.26)

Arabische Halbinsel: Kirche im Konfliktgebiet zwischen Unsicherheit und Seelsorge - - Sechs Monate nach dem Beginn der militärischen Auseinandersetzungen im Persischen Golf prägen Unsicherheit und wirtschaftliche Einschränkungen den Alltag im Apostolischen Vikariat Nördliches Arabien. Trotz rückläufiger Angriffszahlen kommt es weiterhin zu Drohnen- und Raketeneinschlägen, die unter anderem Stützpunkte, Energieanlagen und Infrastrukturen in den Staaten des Vikariats treffen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 12.8.26)

Giftige Verpackungen – die EU handelt, die Schweiz wartet ab In der EU gelten ab sofort strenge Grenzwerte für PFAS-haltige Materialien, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen. Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten bleiben den Ewigkeitschemikalien noch Jahre ausgesetzt. (www.beobachter.ch, 12.8.26)

Dürre: Geografie kommt Wasserkraftwerken zugute Die Dürre macht der österreichischen Wasserkraft weiterhin zu schaffen. So brach die Wasserführung an der Donau etwa auf ein Drittel ein. Aufgrund der geografischen Gegebenheiten liege die Ausbeute in der Stromerzeugung aber noch bei zwei Dritteln, teilte der teilstaatliche Energiekonzern Verbund mit. (www.krone.at, 12.8.26)

Stabile Stromnetze: Droht bei der Sonnenfinsternis ein Blackout? - Ein großer Teil des Stroms in Deutschland wird aus Solarenergie erzeugt. Energieexperte Leonhard Gandhi erklärt, wie die Stromnetze für die partielle Sonnenfinsternis vorbereitet werden. - (www.faz.net, 12.8.26)

Solarforschung: So entfacht die Sonne ihre Stürme - Lange blieb es ein Rätsel, wie Sonnenwinde und solare Eruptionen entstehen. Nun haben Physiker die Ursache ausgemacht. Sie ist auf den ersten Blick recht unscheinbar. - (www.faz.net, 12.8.26)

Weltlinkshändertag 2026: Sind Linkshänder kreativer? - Zum Weltlinkshändertag lohnt ein Blick auf das Leben mit links. Welche Vor- und Nachteile haben Linkshänder? Welche Unterschiede zwischen Links- und Rechtshändern sind wissenschaftlich belegt? - (www.faz.net, 12.8.26)

Hitze schadet der Psyche: Wann hört dieser Sommer endlich auf? - Schlaflose Nächte, gereizte Stimmung, düstere Gedanken: Hitze belastet unsere Psyche. Neue Studien zeigen einen Zusammenhang mit Suiziden. Warum der Sommer für manche Menschen zur gefährlichen Jahreszeit wird. - (www.faz.net, 12.8.26)

«Wenn Bäume schreien könnten...» Die grosse Hitze und Trockenheit machen den Schweizer Wäldern zu schaffen. «Die Buchen leiden am meisten», sagt der Solothurner Kantonsförster Rolf Manser. Wie viel Regen er sich wünscht. Und wie unsere Wälder in 30 Jahren aussehen. (www.beobachter.ch, 12.8.26)

Hitze und Stromversorgung: Solarenergie rettet die Schweiz vor der Stromlücke Die Stromproduktion der Schweizer Wasserkraftwerke ist aufgrund der Trockenheit stark gesunken. Photovoltaik-Anlagen können dieses Defizit aber weitgehend kompensieren. (www.tagesanzeiger.ch, 12.8.26)

Klimaanpassung: Carsten Schneider warnt vor hohen Kosten wegen fehlendem Klimaschutz Mangelnder Klimaschutz bedeutet laut dem Bundesumweltminister täglich eine halbe Milliarde Euro weniger Wirtschaftsleistung. Er fordert nun Konsequenzen. (www.zeit.de, 12.8.26)

Demokratieförderung: Mit Ernst Moritz Arndt gegen die AfD - Erinnerungsorte, Gesprächsforen, Bildungsarbeit: Es herrscht kein Mangel an Initiativen, um die Demokratie zu stärken. Wissenschaftlich beweisbar ist ihr Nutzen oft nicht. Schlimmer noch: Sie erzeugen Abwehrreflexe. - (www.faz.net, 12.8.26)

Generalaudienz: Das liturgische Jahr als Weg mit Christus leben - - Das liturgische Jahr ist kein religiöser Kalender, der lediglich festlegt, wann Weihnachten, Ostern oder Pfingsten gefeiert werden. Es ist ein geistlicher Weg durch die Heilsgeschichte, der uns daran erinnert, dass unser Leben auf Christus hin ausgerichtet ist. Das betonte Papst Leo in seiner sechsten Katechese zum Katechesezyklus, der der Liturgiekonstitution „Sacramentum Concilium“, gewidmet ist. - - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 12.8.26)

Grüne Sonnensegel für die Fußgängerzone? Die extreme Hitze der vergangenen Tage hat klar vor Augen geführt, wie wichtig Schattenspender sein können. Besonders stark versiegelte Flächen mit wenig oder gar keinem Grün können sich an heißen Sommertagen massiv aufheizen und noch bis in die Abendstunden „nachglühen“. Die Grünen Eisenstadt sprechen sich daher für zusätzliche Beschattungsmöglichkeiten für die Fußgängerzone aus. (www.krone.at, 12.8.26)

Entscheid im Hitzesommer: Banken treiben den Klimawandel an – trotzdem will sie der Bundesrat vor neuen Regeln verschonen Der Bundesrat will den Banken keine strengen Auflagen machen, obwohl der Schweizer Finanzplatz indirekt zu enormen CO2-Ausstössen führt. Kritiker sprechen von einer «klimapolitischen Bankrotterklärung». (www.tagesanzeiger.ch, 12.8.26)

OLG-Urteil: Arbeiten rund um PV-Anlagen nur vom zulassungspflichtigen Handwerk - -   - Dem Verfahren lag die Klage gegen ein Unternehmen zugrunde, das Photovoltaikanlagen als Komplettleistung „aus einer Hand“ anbot, ohne in die Handwerksrolle für das Dachdecker- oder Elektrotechnikerhandwerk eingetragen zu sein. Das Gericht stellte klar, dass die Montage von PV-Anlagen auf Dächern regelmäßig wesentliche Tätigkeiten des Dachdeckerhandwerks umfassen, während die elektrischen Arbeiten dem Kernbereich des Elektrotechnikerhandwerks zuzurechnen sind.„Mit dieser Entscheidung bestätigt das OLG Koblenz die besondere fachliche Verantwortung und Kompetenz des Dachdeckerhandwerks bei der Planung und Ausführung von Photo­voltaik­anlagen auf Dächern. Gleichzeitig wird deutlich, dass die Installation von PV-Anlagen grundsätzlich keine handwerksfreie Tätigkeit darstellt, sondern die erforderliche Qualifikation und Zulassung voraussetzt“, kommentiert ­Ulrich Marx, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Dachdeckerhandwerks, das Urteil. Auch wenn das Urteil noch nicht rechtskräftig sei, handele es sich um eine wegweisende obergerichtliche Entscheidung, die die Auffassung des Dachdeckerhandwerks zur handwerksrechtlichen Einordnung von Photovoltaikarbeiten in wesentlichen Punkten bestätige.Rainer Reich >| (www.ikz.de, 12.8.26)

Papst: Bete für Opfer des Erdbebens in Kolumbien - Hilfe geschickt - - Nach dem Erdbeben der Stärke 7,4, das am 10. August Kolumbien erschütterte, hat sich Papst Leo XIV. am Mittwoch persönlich an die Betroffenen gewandt: „Ich möchte den kolumbianischen Schwestern und Brüdern meine Verbundenheit ausdrücken, die von den Folgen des jüngsten Erdbebens betroffen sind, das zahlreiche Todesopfer und Verletzte gefordert und große materielle Schäden verursacht hat", sagte das katholische Kirchenoberhaupt bei seiner Generalaudienz. Der Papst brachte auch Hilfe auf den Weg. - - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 12.8.26)

Strom aus Meeresbrisen: Größter deutscher Windpark geht aus der Nordsee ans Netz - Ein einziger Rotor nutzt eine Fläche von sechs Fußballfeldern. Die Stromtrasse führt quer durchs Meer. Wie hat EnBW das größte Offshore-Projekt vor der deutschen Küste umgesetzt? - (www.faz.net, 12.8.26)

Reisebuch „Dolce far niente“: Einfach mal nichts tun Sommer, Strand, Süditalien: Diese Kombination fasziniert die britische Fotografin Lucy Laucht. Denn sie bringt ein Lebensgefühl hervor, das gerade in Zeiten der Hitze besonders anziehend wirkt. (www.sueddeutsche.de, 12.8.26)

EU-Verpackungsverordnung: EU-Regeln verbieten PFAS in Fast-Food-Verpackungen Eine neue EU-Verordnung für Lebensmittelverpackungen ist in Kraft getreten. Sie soll für weniger Schadstoffe sorgen – und für mehr Nachhaltigkeit und Verbraucherschutz. (www.zeit.de, 12.8.26)

Wegen EU-Verhaltenskodex: Anthropic baut neu Wasserzeichen in KI-Texte ein Der Entwickler von Claude versieht Inhalte seiner Software neu mit digitalen Wasserzeichen und Metadaten, um Vorgaben der EU-Gesetzgebung zu erfüllen. (www.tagesanzeiger.ch, 12.8.26)

Biomasse kann fossile Rohstoffe nicht einfach ersetzen Die Rohstoffwende weg von Erdöl, Erdgas und mineralischen Rohstoffen stößt an natürliche Grenzen, zeigt eine Studie der Uni Kassel: So viel Holz, Wasser und Ackerflächen gibt es in Deutschland nicht. Auch weniger Verbrauch und mehr Kreislaufwirtschaft seien nötig. - (klimareporter.de, 12.8.26)

Immobilien: Strom im Haus - Klimaanlagen sorgen für Abkühlung, aber steigern den Energiebedarf. Von Vorteil ist dann eine Photovoltaikanlage auf dem Dach. - (www.faz.net, 12.8.26)

EU-Verpackungsrichtlinie: Ewigkeitschemikalien und Fast Food gehören nicht zusammen Ob Coffee to go, Mitnehm-Pizza oder Onlineversand-Karton – in der EU fällt viel Verpackungsmüll an. Neue Regeln sollen den Abfall reduzieren. mehr... (taz.de, 12.8.26)

Zu wenig Wasser im Rhein: Es droht Schaden für die Wirtschaft Trockenheit und Hitze beeinträchtigen den Verkehr auf Deutschlands wichtigster Wasserstraße, Öko­no­m*in­nen sorgen sich um das Wirtschaftswachstum. mehr... (taz.de, 12.8.26)

Großprojekte und Beteiligung – Tangerhütte treibt die Energiewende voran Die flächengroße Einheitsgemeinde Tangerhütte in Sachsen-Anhalt überzeugt durch ein breites Fundament aus Solar-, Wind- und Bioenergie sowie modernster Speichertechnologie und akzeptanzfördernder Bürgerbeteiligung. (www.energiezukunft.eu, 12.8.26)

Online-Übersicht zu allen Stromnetzbetreibern Deutschlands Eine Online-Karte mit allen Stromnetzbetreibern in Deutschland zeigt, wie viele Erzeugungsanlagen im jeweiligen Netzgebiet mit welcher Leistung ans Netz angeschlossen sind, eingeteilt in Erneuerbare und konventionelle Erzeugungstechnologien. (www.energiezukunft.eu, 12.8.26)

Dürre und braune Weiden – Teures Futter wegen Hitze – Landwirte haben Existenzängste Der ausbleibende Regen bringt Landwirtschaftsbetriebe immer mehr in Bedrängnis. Es wird schon Winterfutter verfüttert. (www.srf.ch, 12.8.26)

Klimaanpassung in Frankfurt: Mit Kletterpflanzen gegen Hitzeinseln - Vor dem Bockenheimer Depot in Frankfurt ist einer der heißesten Plätze der Stadt. Jetzt soll das Begrünungsprojekt „Carlo“ – mit sechs Wochen Verspätung – für mehr Schatten und Lebensqualität sorgen. - (www.faz.net, 12.8.26)

Ernährungsinitiative – Selbstversorgungsgrad: Kalorien bestimmen den Wert Die Ernährungsinitiative fordert einen Selbstversorgungsgrad von 70 Prozent. So wird er berechnet. (www.srf.ch, 12.8.26)

Hitze und Stromversorgung – Keine Stromlücke in der Schweiz dank Sonnenstrom Die Stromproduktion in der Schweiz sinkt aufgrund tiefer Flusspegel. Viel Sonnenstrom verhindert einen Engpass. (www.srf.ch, 12.8.26)

Gesundheitsrisiko im Internet: Sie warnen vor Sonnen­creme und zweifeln Therapien an: Wie gefährlich sind Medfluencer? Auf Social Media buhlen medizin­nahe Content-Creators um Klicks. In der Schweiz fehlen klare Regeln dazu – jetzt schlägt die Politik Alarm. (www.tagesanzeiger.ch, 12.8.26)

DER ANDERE BLICK - Die Hitzewelle verlangt rationale Antworten, keine Ideologie. Sich an sie anzupassen, ist ohne Alternative Statt zu handeln, ringen deutsche Politiker um Zuständigkeiten. Daran ist auch ein konstruierter Konflikt schuld. (www.nzz.ch, 12.8.26)

Nachhaltige Landwirtschaft: Die Schweiz biologisch ernähren? «Wir wollen beweisen, dass es geht» Damit Biobauern genug Lebensmittel produzieren können, müssen sie besonders geschickt vorgehen. Drei von ihnen zeigen, wie sie das schaffen. (www.tagesanzeiger.ch, 12.8.26)

Der beissende Uringeruch der Street Parade: Was er mit Platzmangel, sanften Reinigungsmitteln und der Hitzewelle zu tun hat Auf der Route selbst riecht es zweieinhalb Tage danach kaum mehr. In Unterführungen und Pflanzbeeten könnte es noch etwas dauern. (www.nzz.ch, 12.8.26)

Künstliche Intelligenz: US-Stromverbrauch soll durch KI deutlich steigen Zahlreiche KI-Rechenzentren sind in den USA im Bau oder in der Planung. Die Energiebehörde rechnet dadurch mit Rekordwerten beim Stromverbrauch. (www.zeit.de, 12.8.26)

11.8.26

Bauchfett sagt Herzrisiko besser voraus als BMI Der BMI sagt nichts über das Bauchfett aus. Genau das kann laut einer grossen Studie dazu führen, dass Herzrisiken unterschätzt werden. (www.watson.ch, 11.8.26)

Wölfe und Luchse helfen dem Schweizer Wald beim Klimawandel Während die andauernde Trockenheit und Hitze Buchen und Fichten unter Druck setzen, braucht der Wald dringend mehr Weisstannen, Eichen und Ahorne. Grossraubtiere können dabei eine wichtige ökologische Funktion übernehmen. Die Gruppe Wolf Schweiz fordert, dass die Kantone die ökologische Funktion der Grossraubtiere besser berücksichtige. | Die erste Hälfte des Sommers 2026 zählt zu den trockensten, die je gemessen wurden. Das bekommt auch der Schweizer Wald deutlich zu spüren. Vielerorts sterben Buchen ab, der häufigste Laubbaum der Schweiz. Bei der Fichte, der häufigsten Baumart in der Schweiz, werden die Folgen in den kommenden Jahren sichtbar werden. Da sich die Häufigkeit von Trockenperioden durch den Klimawandel nur erhöhen dürfte, steht der Schweizer Wald gezwungenermassen vor einem Umbau. | Für einen klimaangepassten Wald braucht es Baumarten wie Weisstanne, Eiche und Ahorn. Sie sind gegenüber Hitze und Trockenheit toleranter als die heute dominierenden Baumarten. (naturschutz.ch, 11.8.26)

Warum die Energiewende eine Ressourcenwende braucht Die Energiewende bedeutet nicht nur, fossile Energieträger durch erneuerbare zu ersetzen. Sie bedeutet auch, unseren Energiebedarf insgesamt zu senken. Denn jede Kilowattstunde, die nicht verbraucht wird, muss weder produziert, gespeichert noch transportiert werden. Werden Produkte repariert statt weggeworfen, Materialien wiederverwendet statt neu produziert und Rohstoffe länger im Umlauf gehalten, sinkt der Energiebedarf ganzer Industriezweige. Darin liegt die Bedeutung der Kreislaufwirtschaft. (www.sses.ch, 11.8.26)

Die Bedeutung des EU-Strombinnenmarkts für die Schweiz Der europäische Strommarkt ermöglicht es, Strom über Grenzen hinweg zu handeln und Engpässe auszugleichen. Während der Energiekrise war das wichtig für die Versorgungssicherheit. Für die Schweiz stellt sich eine zentrale Frage: Wie umfassend will sie an diesem Markt teilnehmen? Viele Regionen der Welt haben ihre Strommärkte geöffnet und staatlich festgesetzte Energiepreise durch einen Anbieterwettbewerb ersetzt, der von einem unabhängigen Regulator überwacht wird. So auch die EU. Allerdings geht sie einen Schritt weiter: Sie hat die nationalen Märkte verbunden und ein europaweites System für den Stromhandel aufgebaut, das sogenannte Market-Coupling: Seit 2021 können EU-Stromerzeuger und -händlerinnen europaweit und in Echtzeit nach gemeinsamen Regeln Strom austauschen. Das ist bislang weltweit einzigartig. | In der ökonomischen Literatur ist man sich weitgehend einig, dass der grenzüberschreitende Stromaustausch Kosten für Verbraucher und Erzeuger senkt, (energeiaplus.com, 11.8.26)

Immer mehr Verkehrsunfälle mit Kindern: Das sind nicht tragische Schicksale, das ist politisches Versagen. Wir fordern: #VisionZero als verbindliches Ziel, Regelgeschwindigkeit #Tempo30 innerorts & bestehende Möglichkeiten für Tempo 30 an Schulwegen nutzen! https://www.spiegel.de/mobilitaet/unfallstatistik-alle-18-minuten-verunglueckte-ein-kind-im-strassenverkehr-a-934aa150-b711-446e-8dbe-d8a1825c6d27 | @umwelthilfe.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 11.8.26)

The birth of modern life was fueled by poop, new theory proposes The Cambrian explosion is a critical moment for life on Earth–and it may have been all about poop (www.scientificamerican.com, 11.8.26)

Many Americans face an impossible choice during heat waves For low-income families, staying cool can mean sacrificing food or other essentials. (yaleclimateconnections.org, 11.8.26)

In diesen Städten leben junge Menschen am liebst Wo leben junge Menschen am liebsten? Eine neue Umfrage zeigt: Asiatische Städte sind besonders beliebt. | Platz 10: Bangkok | Platz 9: Valencia | Platz 8: Berlin | Platz 7: Kopenhagen | Platz 6: New York | Platz 5: Shanghai | Platz 4: Edinburgh | Platz 3: Melbourne | Platz 2: Porto | Platz 1: TOKIO! (www.watson.ch, 11.8.26)

Rekordhitze setzt Rechenzentren unter Druck – www.gebaeudetechnik-news.ch Rekordtemperaturen setzen zunehmend auch die digitale Infrastruktur unter Druck. Rechenzentren, das Rückgrat von Cloud-Diensten, Zahlungsverkehr und Kommunikation, benötigen bei grosser Hitze deutlich mehr Kühlleistung. «Hitze war lange ein Randthema für Rechenzentren. Heute geraten viele Betreiber in eine Hitzefalle: Von aussen steigen die Temperaturen, von innen die Wärmelast durch KI-Anwendungen und immer leistungsstärkere Chips. Werden Kühlkapazitäten nicht rechtzeitig angepasst, drohen Störungen bis hin zu kostspieligen Ausfällen», sagt Mathias Franke, Leiter Data Center Consulting bei Drees & Sommer SE. (www.gebaeudetechnik-news.ch, 11.8.26)

Bayern muss Waldumbau beschleunigen Die Klimakrise erhöht auch in Bayern die Gefahr verheerender Waldbrände. Der BUND Naturschutz fordert deshalb deutlich mehr Investitionen in den Waldumbau und eine konsequentere Jagd. Naturnahe Mischwälder sind die beste Vorsorge gegen Hitze, Dürre und Waldbrände. (www.bund-naturschutz.de, 11.8.26)

Wenn das Image aus der Maschine kommt: Jede:r 3. verliert durch KI-Werbung Vertrauen in Marke Unternehmen setzen zunehmend auf KI, um Werbung zu produzieren — schnell und kostengünstig. Doch die neue Transparenzpflicht könnte einen unerwarteten Nebeneffekt haben: weniger Vertrauen in die Marke. | Doch was passiert, wenn Verbraucher:innen tatsächlich wissen, dass hinter einer Anzeige eine KI steckt? Eine aktuelle repräsentative Umfrage des Werbeunternehmens Verve Group gemeinsam mit Censuswide liefert darauf eine ziemlich deutliche Antwort: Bei mehr als einem Drittel der Menschen in Deutschland sinkt das Vertrauen in eine Marke, sobald sie wissen, dass deren Werbung mit KI erstellt wurde. (onlinemarketing.de, 11.8.26)

Die Schweiz verdorrt, und Umweltminister Rösti schaut staunend zu Noch zu Beginn dieses Extremsommers relativierte Umweltminister Albert Rösti (SVP) ganz entspannt im Schweizer Radio: «Wenn wir jetzt ein paar Tage 34 oder 35 Grad haben, darf man das nicht übertreiben und sofort ein Katastrophenszenario an die Wand malen.» Jetzt, nach Wochen der höllischen Hitze auf dem Bau, in Schulen, Spitälern, Pflegeheimen, sagte er im «Tages-Anzeiger»: «Eine derartige heftige Hitze wie in diesem Sommer hätte ich nicht erwartet.» Aber den Klimawandel habe er nie in Frage gestellt. Immerhin. Auch das ist bei Trump-Sympathisanten nicht selbstverständlich. Der «Tagi» lässt beide Aussagen unkommentiert. | Dabei wäre es doch durchaus von Interesse, zu wissen, wieso unser Umweltminister überrascht ist von extrem hohen Temperaturen und extremer Trockenheit im Jahr 2026? Seit den 1930er Jahren ist bekannt, dass menschengemachte CO2-Emissionen die Erde erwärmen. 1990 (Rösti studiert an der ETH) veröffentlichte der Weltklimarat (IPCC) seinen ersten Bericht. (www.workzeitung.ch, 11.8.26)

Warum die Wahlbeteiligung in der Schweiz so tief ist Die Schweizer Demokratie mit ihren vielen Volksabstimmungen gilt international als vorbildlich. Gleichzeitig nutzt aber oft nur eine Minderheit ihr Stimm- und Wahlrecht. Warum ist das so? | «Als Aussenstehender kann ich dies teilweise nachvollziehen», sagt der deutsche Politikwissenschaftler Andreas Goldberg, der Professor an der Norwegian University of Science and Technology (NTNU) in Trondheim ist. In seiner Laufbahn hat Goldberg in der Schweiz gewirkt und zur Schweiz geforscht. | Goldberg sieht Gründe, warum die Beteiligung nicht grösser ist: «Wahlen führen in der Schweiz nur zu kleinen Verschiebungen zwischen den Parteien.» Kaum je verändert sich nach den Schweizer Parlamentswahlen, welche Kräfte Teil der Regierung sind. Weil man den Bundesrat nicht direkt wählt und die Parteien im Parlament verglichen mit anderen Ländern stabil sind, nutzen wohl einige Leute mehr ihr Wahlrecht nicht — so Goldbergs Annahme. (www.swissinfo.ch, 11.8.26)

Kommunikation nach einem Hackerangriff Transparente Krisenkommunikation schützt die Reputation bei Cyberangriffen. Wie Vorstände Krisenstäbe strukturieren und Informationsflüsse steuern. | Trifft ein schwerwiegender Hackerangriff ein Unternehmen, bricht innerhalb von Minuten nicht nur die digitale Infrastruktur zusammen, sondern auch die gewohnte interne und externe Kommunikation. Wenn E-Mail-Server verschlüsselt, IP-Telefonanlagen außer Betrieb gesetzt und zentrale ERP-Systeme nicht mehr erreichbar sind, entsteht ein vollständiges Informationsvakuum. Während die IT-Abteilung und externe Forensik-Teams in den ersten Stunden unter Hochdruck daran arbeiten, das Ausmaß der Kompromittierung zu analysieren und den Einbruchspfad zu isolieren, wächst außerhalb des Rechenzentrums der Druck auf die Unternehmensführung. (www.it-daily.net, 11.8.26)

A ‘super' El Niño could transform the Amazon. Is the world's biggest rainforest doomed? The Amazon rainforest might be closer to a tipping point than scientists thought. Some fear that droughts and fire could nudge it into irreversible decline. (www.nature.com, 11.8.26)

A transient global warming event during Earth's penultimate icehouse Deep-time hyperthermal events are critical for parameterization of climate sensitivity and tipping-point thresholds and for understanding the impacts of modern climate warming on marine ecosystems. To date, known hyperthermal events have been documented exclusively during greenhouse climate states, with no adequate analogs identified within icehouse intervals comparable to modern Earth, which are characterized by unique Earth-system feedbacks linked to icesheets. This study documents the Kasimovian—Gzhelian Thermal Maximum (KGTM) during the Late Paleozoic Ice Age, which was associated with marine euxinia and biotic extinction, and demonstrates that icesheet dynamics substantially amplified climate sensitivity. The KGTM was possibly triggered by volcanic activity at an orbital eccentricity maximum, crossing a climatic “tipping point” that led to massive carbon release and transient global warming. (www.pnas.org, 11.8.26)

The U.S. just had its hottest month in recorded history, surpassing Dust Bowl record A long-infamous record from the 1930s has bit the dust. (yaleclimateconnections.org, 11.8.26)

Stromversorgung: Vorbereitung auf den Blackout Großbritannien plant eine neue Regelung zur Prävention von Stromausfällen. Der nationale Netzbetreiber kann somit eigenmächtig entscheiden, Millionen von Kunden vorübergehend aus der Versorgung zu nehmen. Im Hintergrund geht es auch um parteiliche Grabenkämpfe. (www.jungewelt.de, 11.8.26)

Wasserentnahme trotz Trockenheit: Warum herrscht im Rhein ökologischer Notstand? In Nordrhein-Westfalen bleibt trotz des akuten Wassermangels die industrielle Entnahme nach wie vor praktisch ungebremst. Die ebenfalls gleich hoch gebliebenen Rückeinleitungen führen zu einer erhöhten Schadstoffkonzentration, erklärt Paul Kröfges. (www.jungewelt.de, 11.8.26)

Schweiz trocknet aus: So können wir im Haushalt Trinkwasser sparen Die Hitze und der fehlende Regen belasten die Grundwasserreserven. Doch mit einfachen Massnahmen lässt sich viel herausholen. (www.tagesanzeiger.ch, 11.8.26)

Wiener Kindergärten setzen doch auf Klimageräte Die Rekordtemperaturen der vergangenen Wochen in Wien haben wohl nun auch die Stadt zum Umdenken gebracht. Warum jetzt doch mobile Klimaanlagen in den städtischen Kindergärten zum Einsatz kommen.   (www.krone.at, 11.8.26)

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