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Vier-Tage-Woche: Warum weniger arbeiten das Burnout nicht stoppt | «Wir arbeiten weniger als je zuvor – und sind ausgebrannter denn je» Die Vier-Tage-Woche gilt vielen als Rezept gegen Burnout. Michaela Schenker, Expertin für Stress und Resilienz, hält das für einen Denkfehler und erklärt, warum Erschöpfung nicht an der Zahl der Arbeitsstunden hängt, weshalb ausgerechnet freie Tage krank machen können und was stattdessen wirklich hilft. | Wenn man die vielfältigen Herausforderungen und die steigenden Burnout-Zahlen zusammen betrachtet, ist es der einzige Weg, um schnell und nachhaltig das Stresslevel zu senken und die Lebensqualität deutlich zu steigern: Einfluss darauf zu nehmen, wie das Gehirn Situationen bewertet, damit nicht länger so viele davon einen Alarm auslösen. Wir bei Mind Switch haben ein Resilienz-Training entwickelt, mit dem Menschen genau diese Bewertungen des Gehirns gezielt verändern können, sodass dieselben Situationen keinen Alarmmodus mehr auslösen und so unnötiger Stress gar nicht erst entsteht. (www.watson.ch, 2.8.26)
Trockenheit und Hitze bringen auch Vorteile für den Weinbau Trockenheit und Hitze können sich auf den Weinbau positiv auswirken. So werden etwa Pilzkrankheiten eingedämmt . (www.watson.ch, 2.8.26)
Leben in Prag - zwischen Hitzeschutz und Klimaskepsis Tschechien leidet unter der zweiten Hitzewelle des Jahres. Und nach den Waldbränden in Südeuropa wächst auch dort die Sorge vor Feuern. In Prag wurden fast 40 Grad gemessen - doch die Politik tut sich weiterhin schwer, die neue Realität zu akzeptieren. Von M. von Lieben.[mehr] (www.tagesschau.de, 2.8.26)
Europäische Reaktionen auf Ceuta: Unsolidarisch und anmaßend Die Europäische Union steckt akut in der Krise. Aber nicht wegen des Wochenendes in Ceuta, sondern wegen ihres dreisten Verhaltens gegenüber Spaniens Regierung. mehr... (taz.de, 2.8.26)
Erneuerbare Energien in China: Rot ist das neue Grün Solar- und Windparks, Netzausbau, Speicherkapazitäten: China macht vor, wie Stromversorgung planmäßig mit Klimaschutz vereint werden kann. In der BRD kann man davon noch einiges lernen. (www.jungewelt.de, 2.8.26)
Wissen und Glauben: Das stimmt, das stand im Internet: Episteme für Anfänger [Online-Abo] Glauben ist nicht wissen, sagte die Großmutter immer, wenn es um die Kirche ging. Mit anderen Worten: Wer gläubig ist, der weiß es eben nicht besser. Mit dem nichtreligiösen Glauben verhält es sich ein bisschen anders. Wissen ist Glauben ohne Zweifel. (www.jungewelt.de, 2.8.26)
Aus Leserbriefen an die Redaktion Das Klima und die Hitze sind eine gesundheitliche Belastung. (…) Wald, Bäume, kühle öffentliche Räume und Trinkwasser – das hilft. Diese Bundesregierung hat anderes im Sinn: »Dauerschulden« für eine wehrhafte Verteidigung mit Waffen und Cyberabwehr. (www.jungewelt.de, 2.8.26)
„Trade Penalty“: Unser Strom soll bei uns bleiben - Wenn Deutschland und seine Nachbarn sich gegenseitig Strom verkaufen, macht das die Versorgung sicherer. Viele Bürger sind trotzdem dagegen. - (www.faz.net, 2.8.26)
Arbeiten an Hitzetagen – Schutz vor Hitze und doch arbeiten – wie geht das zusammen? Mit steigenden Temperaturen verändert sich auch das Arbeiten. Es gebe Möglichkeiten, sich anzupassen, sagt ein Experte. (www.srf.ch, 2.8.26)
Hitzeresistente Bäume – Bundesrat Rösti streicht Mittel für klimatauglichen Wald Das Bundesamt für Umwelt bestätigt einen Artikel der «NZZ am Sonntag»: Die Gelder fallen ab nächstem Jahr weg. (www.srf.ch, 2.8.26)
Bayreuther Festspiele: Das Ende der Geschichten - Der Frust des Publikums über die Verweigerung einer Erzählung im „Ring des Nibelungen“ durch die Künstliche Intelligenz entlädt sich bei den Bayreuther Festspielen in Ablehnung und Flucht. Sinn schafft nur die Musik. - (www.faz.net, 2.8.26)
Zwangspausen auf Baustellen: Baumeister lancieren Petition für eine bessere Hitzeabsicherung Der Baumeisterverband will bessere Entschädigungen für hitzebedingte Arbeitsausfälle. Was die Arbeitslosenkasse dank milderen Wintern einspare, soll im Sommer eingesetzt werden. (www.tagesanzeiger.ch, 2.8.26)
Kuriose Hitzemassnahmen: Kot, Handstand oder Kehlflattern: So sorgen Wildtiere für Abkühlung Tiere leiden stark unter den hohen Temperaturen. Deswegen greifen Libellen, Murmeltiere und Tauben auf teilweise kuriose Tricks zurück. Auch Menschen können helfen. (www.tagesanzeiger.ch, 2.8.26)
Deutscher Bischof: Kirche blieb Sinti und Roma viel schuldig - - Zum europäischen Holocaust-Gedenktag für Sinti und Roma hat der für deren Seelsorge zuständige deutsche Bischof Versäumnisse der Kirche bekannt. „Unser Platz ist an der Seite der Opfer und ihrer Nachfahren. Es schmerzt zu sehen, dass auch die Kirche den Sinti und Roma vieles schuldig geblieben ist“, sagte der Berliner Weihbischof Matthias Heinrich laut Mitteilung der Deutschen Bischofskonferenz am Sonntag im polnischen Oswiecim. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 2.8.26)
Streit um Klimaanlagen: Kälte im Zeitalter des Feuers Kühle Räume gehören mittlerweile zur kritischen Infrastruktur. Nur knapp die Hälfte der Menschheit hat Zugang zu ihnen. Die Hitze ist endgültig ein globales Politikum. (www.sueddeutsche.de, 2.8.26)
Lüftung wärmt zusätzlich | Bewohnende klagen über Hitze in Minergie-Häusern Der Verein Minergie prüft erneut eine Verschärfung der Vorschriften, weil es im Sommer in den Wohnungen zu heiss wird. Wie es anders geht, zeigen Ökobauten aus Hanfkalk und Lehm. | Viele Minergiegebäude werden im Sommer zu heiss, obwohl strenge Temperaturvorgaben gelten. | Minergie prüft nun eine erneute Verschärfung der Vorschriften, wohl mit Kühlsystemen. | Ein Drittel der Schweizer CO2-Emissionen entsteht durch Bau und Betrieb von Gebäuden. | Ein Mehrfamilienhaus in Widnau aus Hanf und Lehm speichert sogar CO2. | Lukas Arnold hat in seine Eigentumswohnung mit Minergiestandard nachträglich eine Klimaanlage einbauen lassen. «Ich hätte es sonst bei Hitze dort nicht mehr ausgehalten», sagt Arnold. Er ist enttäuscht, weil er beim Kauf der Wohnung dachte, das Minergiekonzept schütze ihn auch vor Sommerhitze und er könne auf den zusätzlichen Strombedarf für die Kühlung verzichten. (www.tagesanzeiger.ch, 2.8.26)
Klimaneutralität in Deutschland: 10 Fakten zum großen Etikettenschwindel Es ist modern geworden, für den Klimaschutz „Neutralität“ auszurufen: Staaten, Konzerne und Kommunen schmücken sich damit — sogar die Wurst im Supermarkt gilt heute als „klimaneutral“. Doch hält dieses Etikett wirklich, was es verspricht? (www.freitag.de, 2.8.26)
Agenturchefin sieht Imagewerbung im Aufwind In einem grossen Interview mit der SonntagsZeitung äussert sich Danielle Knecht-Lanz zu künstlicher Intelligenz, zu zähen Freigabeprozessen und zu den Vorstössen gegen Plakatwerbung. Die erste Frau in der Hall of Fame des Art Directors Club hält KI für ein Hilfsmittel, nicht für einen Ersatz menschlicher Kreativität. (www.persoenlich.com, 2.8.26)
Diese Schweizer Stadt ist plötzlich heisser als Athen: Wie die Menschen damit umgehen Basel heizt sich stärker auf als jede andere Stadt in der Deutschschweiz. Ein Besuch vor Ort zeigt, wie die Hitze den Alltag der Menschen verändert. Und warum sie Erinnerungen an die Pandemie wachruft. (www.schweizheute.ch, 2.8.26)
Papst würdigt Portiunkula-Ablass des heiligen Franz - - Als „großes Geschenk“ hat der Papst den Portiunkula-Ablass bezeichnet, der auf den heiligen Franz von Assisi zurückgeht. Der katholische Gedenktag des „Ablasses von Assisi“ wird am 2. August begangen. Leo XIV. besucht in der kommenden Woche das umbrische Städtchen. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 2.8.26)
Mehrere Hitzewellen nacheinander: Können wir uns langfristig an Hitze anpassen? Es ist heiss. Schwitzen verschafft Abkühlung, doch wird sich der Mensch noch besser akklimatisieren? Jein, sagen Fachleute und sind sich einig: Es müssen gesellschaftliche Lösungen her. (www.tagesanzeiger.ch, 2.8.26)
Umwelthilfe will neues Heizungsgesetz gerichtlich kippen - Bereits vor dem Beschluss des Bundestags gab es verfassungsrechtliche Bedenken gegen das neue Heizungsgesetz. Die Umwelthilfe will nun im September vor Gericht ziehen. - (www.faz.net, 2.8.26)
Zwei Kirchen, ein Altar: Warum das funktioniert Wenn der Organist auf der gleichen Orgel die katholische Messe und dann den evangelischen Gottesdienst begleitet: In den Kirchen in Deutschland zeigt sich eine neue Entwicklung. (www.dw.com, 2.8.26)
Kampf gegen den Klimawandel: Umweltminister Rösti streicht Millionen für die Schweizer Wälder Mit dem Geld hätte der Wald umgebaut und für den Klimawandel gerüstet werden sollen. Die Kantone reagieren mit Unverständnis. (www.tagesanzeiger.ch, 2.8.26)
Dürre in der Geschichte: „Da war die Hölle los“ - Dürren bauen sich schleichend auf, oft unbemerkt. Der Klimahistoriker Stefan Pfister erklärt, wie die Lage in Mitteleuropa derzeit ist – und wovor er sich am meisten fürchtet. - (www.faz.net, 2.8.26)
Schlafen als Denkfabrik – Die unterschätzten Stärken unserer Träume Träume können mehr, als wir ahnen: Sie lösen Probleme, sortieren Gefühle und lassen sich sogar steuern. (www.srf.ch, 2.8.26)
Umwelthilfe plant Verfassungsbeschwerde gegen Heizungsgesetz Das neue Gebäudemodernisierungsgesetz wurde in der vergangenen Woche im Bundesgesetzblatt verkündet. Nach Kenntnis des Textes könne man entsprechend reagieren, teilt die Deutsche Umwelthilfe mit. Sie will klagen. (www.welt.de, 2.8.26)
„Die entscheidende Frage lautet: Was darf der KI-Agent sehen?“ Von der Arbeit mit KI-Agenten versprechen sich Unternehmen große Effizienzgewinne. Die erreicht man jedoch nur, wenn man die KI auf Kontextdaten zugreifen lässt. | Und das führt bei Unternehmensdaten schnell zu Datenschutzproblemen. Im Interview erklärt Jens Büscher, CEO des DMS-Anbieters Amagno, wie Dokumentenmanagement-Systeme im Zeitalter von KI-Agenten zu Kontextmanagern werden. | (www.it-daily.net, 2.8.26)
Rösti streicht Gelder, die den Wald vor Klimawandel schützen sollen Ausgerechnet im Hitzejahr 2026 hat der Bundesrat laut der «NZZ am Sonntag» die Mittel gestrichen, um den Schweizer Wald zukunftstauglich zu machen. Das Umweltdepartement (Uvek) von Bundesrat Albert Rösti bestätigte der Zeitung entsprechende Pläne. Dies, obwohl sich National- und Ständerat in den vergangenen Jahren wiederholt für zusätzliche Mittel ausgesprochen hatten, zum Beispiel, um hitzeresistente Bäume zu pflanzen. Nun habe Rösti diese Mittel aus der Finanzplanung für die kommenden Jahre gestrichen. «Diese Gelder stehen ab 2027 nicht mehr zur Verfügung», bestätigte das Bundesamt für Umwelt (Bafu) der Zeitung. Im Vorstand der kantonalen Konferenz für Wildtiere, Wald und Landschaft ist man darüber verärgert, wie es in der «NZZ am Sonntag» heisst. (www.watson.ch, 2.8.26)
Mehrzwecknutzung von Speicherseen: Im Sommer für die Kühe – im Winter für die Schneekanonen Auf den Alpen wird das Wasser knapp. In Obersaxen pumpen die Bauern nun Wasser aus einem Speichersee der Bergbahnen und zeigen so, wie sich das Becken doppelt nutzen lässt. Warum dennoch Vorsicht geboten ist. (www.tagesanzeiger.ch, 2.8.26)
Flucht vor der Hitzewelle: Fünf Orte in Zürich, wo man auch tagsüber kühl bleibt Wer bei angenehmen 24 Grad den Tag verbringen möchte und dabei arbeiten, Kaffee trinken oder einfach innehalten will, kriegt hier ein paar Empfehlungen. (www.tagesanzeiger.ch, 2.8.26)
Hitze und Schneemangel verschärfen Gefahren in den Alpen: Das müssen Bergsteiger und Wanderer jetzt wissen Warum alte Karten und späte Tourenstartzeiten in den Alpen jetzt besonders gefährlich werden – Experten geben wichtige Tipps für sichere Bergtouren. (www.schweizheute.ch, 2.8.26)
Klimawandel? Mais bien sûr. Die Kehrtwende der Le-Pen-Partei nach den Waldbränden Jahrzehntelang hatten Frankreichs Rechtsextreme den Klimawandel geleugnet. Seit enorme Feuer lodern, spricht das Rassemblement national auf einmal darüber – und empfiehlt noch mehr Atomkraft und Klimaanlagen. (www.nzz.ch, 2.8.26)
Die Dialektik der Abkühlung oder was in der laufenden Hitzediskussion ausgeblendet wird Wir reden über Klimaanlagen und verdrängen dabei die Klimakrise. Was wir von der Geschichte der Kältetechnik über die industrielle Moderne und uns selbst lernen können. (www.nzz.ch, 2.8.26)
Wo die Geschichten nie ausgehen: Wieso Neapel die Literatur Italiens prägt Die Metropole ist im vergangenen Jahrzehnt zu einem Tourismus-Hotspot geworden. Das hat viel mit ihren Autorinnen und Autoren zu tun, allen voran Elena Ferrante, deren «Meine geniale Freundin» zum Welterfolg wurde. (www.nzz.ch, 2.8.26)
KI-Kennzeichnung: EU führt Regeln zur Kennzeichnung von Künstlicher Intelligenz ein In der EU gelten strengere Regeln für KI-generierte Bilder, Videos und Texte. Bei Verstößen drohen Firmen hohe Millionenstrafen, auch für Influencer gelten die Pflichten. (www.zeit.de, 2.8.26)
Die #Kernenergie stößt in der #Klimakrise zunehmend an ihre Grenzen. Ungarn muss wegen Wassermangels ein Kernkraftwerk abschalten. Windkraft- und Solaranlagen brauchen dagegen kein Kühlwasser und liefern auch bei Wassermangel zuverlässig Strom. | https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/atomkraftwerk-paks-vor-abschaltung-ungarn-rationiert-strom-a-e6bd584f-146d-4117-be2d-dcd273c874da | @volkerquaschning.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 2.8.26)
Hitze in Sibirien: Norilsk baut für Permafrostboden Tiefkühlung Auch in Sibirien herrscht aktuell eine Hitzewelle. Um Gebäude auf dem tauenden Permafrostboden zu retten, werden dort unterirdisch riesige Tiefkühlungen gebaut. (www.watson.ch, 2.8.26)
Mangel an Mönchen | Zwingli wurde im Kloster Einsiedeln zum Rebellen – zehn Jahre später stand das Kloster vor dem Aus Im Schicksalsjahr 1526 lebte nur noch ein einziger Mönch im Kloster. Einer der Gründe war die Reformation. Doch mit einer ungewöhnlichen Aktion gelang es, das Kloster zu retten. | Im Jahr 1526 war Abt Konrad der letzte verbliebene Mönch im Kloster Einsiedeln. Das Adelsprivileg und die Reformationswirren hatten die Mönchsgemeinschaft fast vollständig aufgelöst. Eine Schwyzer Delegation setzte eigenmächtig Ludwig Blarer als neuen Abt ein. Sein Nachfolger, Abt Joachim Eichhorn, brachte das Kloster mit 27 neuen Mönchen wieder zum Aufblühen. | Der Abt Konrad von Hohenrechberg muss recht einsam gewesen sein. Er war im Jahr 1526 der einzige Mönch im Kloster Einsiedeln und 86 Jahre alt. «In dieser Zeit stand die Zukunft des Klosters Einsiedeln auf der Kippe», sagt Thomas Fässler, der heute als Mönch im Kloster Einsiedeln lebt. «Wäre Abt Konrad gestorben, so gäbe es dieses Kloster heute nicht mehr», ist Fässler überzeugt. (www.tagesanzeiger.ch, 1.8.26)
INTERVIEW - «Wieso nicht darüber reden, dass die Flüge pro Person begrenzt werden?» – «Typisch SP. Der Präsident fliegt in die Ferien, aber die Partei fordert Flugverbote»: Die Chefs von SVP und SP streiten sich im Hitzesommer SVP-Präsident Marcel Dettling und SP-Fraktionschefin Samira Marti vertreten die politischen Pole der Schweiz. Sie haben sich an einen Tisch gesetzt, um über Klimaanlagen, Putin und die Zukunft der Schweiz zu debattieren. In einem Punkt sind sie sich erstaunlich einig. (www.nzz.ch, 1.8.26)
INTERVIEW - Mammut wird chinesisch. Der CEO sagt: «Die Berge enden nun einmal nicht an der Schweizer Landesgrenze» Schweizer Herkunft, aber chinesisches Kapital: Die Outdoor-Marke Mammut soll mit einem neuen Besitzer in Asien wachsen. Der Geschäftsführer Heiko Schäfer sagt, was das für den Standort Schweiz bedeutet. (www.nzz.ch, 1.8.26)
Brandbeschleuniger Bundesrat: Albert Rösti streicht die Millionen, die den Wald fit für den Klimawandel machen sollten Der Bundesrat kürzt ausgerechnet im Hitzejahr 2026 die Mittel, um den Wald zukunftstauglich umzubauen. Das Vorgehen ist brandgefährlich für die Zukunft der grünen Lunge der Schweiz. (www.nzz.ch, 1.8.26)
KI in der Sozialwissenschaft: Der berechenbare Mensch Ein Sprachmodell soll vorhersagen, wie Menschen sich verhalten. Es gelingt erstaunlich gut – und wirft neue Fragen für die Wissenschaft auf. mehr... (taz.de, 1.8.26)
1.-August-Reden der Bundesräte | Kühe als Metapher für die Schweiz – eine Analyse der Bundesratsauftritte zum Nationalfeiertag Was sagen die Mitglieder des Bundesrats am 1. August eigentlich? Wir haben die Reden analysiert. Ein schiefer Blick in die Seele der Nation. | Nationalfeiertage sind das Spiegelbild einer Nation, heisst es oft. Doch was sagten die Mitglieder der Landesregierung in ihren Reden eigentlich? | Nun: Fast so wichtig wie das Was ist das Wo. Die Standortwahl ist Programm. Die Symbolik beginnt mit der Auswahl der Redeorte. Bei Bundespräsident Guy Parmelin galt offenbar die Devise: ja nicht zu weit suchen. | Drei Bundesräte erwähnen in ihren Ansprachen Kühe. Bundesrat Cassis begrüsst sie gar als Ehrengäste auf dem Bauernhof der Familie Zimmermann (ebenfalls persönlich begrüsst) im freiburgischen Düdingen. Verteidigungsminister Pfister nutzt die Wiederkäuer als Metapher für die Schweiz, wie sie immer war: «Die einen sehen vor ihrem Fenster Kühe — die anderen Kräne.» | Nicht Bundesrat Rösti. Er hatte vielleicht schlicht zu viele Auftritte, um noch auf die lokalen Begebenheiten (www.tagesanzeiger.ch, 1.8.26)
Grosse Hitze, tiefe Spalten: Zermatt schliesst die höchsten Skipisten der Alpen Zermatt schliesst sein Sommerskigebiet. Die Lage werde wegen fehlenden Schnees und tiefer Gletscherspalten zu gefährlich, sagen die Verantwortlichen. Auch im zweiten Walliser Sommerskigebiet ist das Ende nah. (www.nzz.ch, 1.8.26)
Spritverbrauchsbremse besser als Spritpreisbremse Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) kritisiert fehlende Maßnahmen zur Reduktion des Spritverbrauchs und der Erdölabhängigkeit. Die AK Tirol will Schritte gegen die ausufernden Gewinne der Mineralölkonzerne auf Kosten der Konsumenten. (www.krone.at, 1.8.26)
Quaschning erklärt: Waldbrände Waldbrände und Hitzerekorde in Europa sind die lange vorausgesagten Folgen der Klimakrise. Mit jedem Kilo CO2, das wir ausstoßen, sorgen wir dafür, dass es noch schlimmer wird. Wir brauchen jetzt die Bereitschaft aller zum konsequenten Klimaschutz und eine Politik, die mutig handelt. - (klimareporter.de, 1.8.26)
Klimaexperte Mojib Latif: „Menschen in Deutschland wollen keine Veränderungen“ Klimaforscher Mojib Latif warnt seit den 80er-Jahren vor der Erderwärmung — gehört wurde er lange nicht. In seinem neuen Buch widmet er sich nun der globalen Süßwasserknappheit. Steht uns ein globaler Wasserbankrott bevor? Ein Gespräch (www.freitag.de, 1.8.26)
Bern trocknet aus Verdorrte Wiesen, braune Rasen: Hitze und Trockenheit verändern Bern sichtbar. Bilder, Grafiken und Einschätzungen zur Lage. | Laut Bettina Schaefli ist die aktuelle Trockenheit im Mittelland deshalb aussergewöhnlich, weil zu den hohen Temperaturen und dem fehlenden Regen verstärkende Effekte kommen und sich aufschaukeln: Nach dem schneearmen Winter und den hohen Junitemperaturen versiegte der Schneenachschub bei Bächen und Flüssen, die nicht von Gletschern gespiesen werden, schon früh im Jahr. | Die heisse Luft kann so viel Wasser aufnehmen, dass es extrem viel braucht, bis es regnen würde. | Ausgetrocknete Böden und Vegetation verdunsten zudem fast kein Wasser, was abkühlend wirken würde. (www.hauptstadt.be, 1.8.26)
Schutz vor Hitze in der Stadt – St. Gallen will mehr Bäume – und zahlt dafür Hausbesitzern Geld Um sich gegen Hitzewellen zu wappnen, finanziert St. Gallen seit zwei Jahren zusätzliche Bäume in privaten Gärten. (www.srf.ch, 1.8.26)
Waldbrände wegen Hitzewelle: Deutschland hat nur ein Löschflugzeug. Warum? - Große Waldbrände wüten seit Wochen in Südeuropa. Löschflugzeugstaffeln sind im Einsatz und werden europaweit immer weiter ausgebaut. Doch in Deutschland ist die Ausstattung minimal. - (www.faz.net, 1.8.26)
Waldbrände und Hitze: Was man in den Rauchzeichen lesen kann - Am Erdüberlastungstag waren es in Berlin 37 Grad. Das Fernsehen zeigt Bilder der Waldbrände in Spanien und Frankreich wie aus Katastrophenfilmen. Was kommt, wenn die bestehende Ordnung geht, malt sich die Literatur aus. - (www.faz.net, 1.8.26)
Keine Feuerwerke am Schweizer Nationalfeiertag Wegen der anhaltenden Hitze und Trockenheit und der damit einhergehenden Waldbrandgefahr wird es am 1. August bis auf ganz wenige Ausnahmen keine Feuerwerke geben. (www.krone.at, 1.8.26)
Klotzen statt kleckern: Wie viel Akku braucht ein Elektroauto überhaupt? Gross, grösser, riesig: Die Reichweitenangst der Kunden treibt die Akkukapazität der Autos weiter nach oben. Ist das eine gute Entwicklung oder ein Wettlauf in die falsche Richtung? (www.tagesanzeiger.ch, 1.8.26)
Hitze ruiniert Ernte: „Das ist historisch“ In ganz Niederösterreich verbrennt die Hitze die bewirtschafteten Felder. Ein Mostviertler Bauer schlägt jetzt Alarm: „Die Politik muss für die Bauern einen Katastrophenfond einrichten!“ (www.krone.at, 1.8.26)
Der Klimaschmutzminister: Was macht eigentlich Carsten Schneider? Die Bundesregierung bremst beherzt beim Klimaschutz. Noch schlimmer ist fast, dass sich der zuständige Minister nicht dafür zu interessieren scheint. mehr... (taz.de, 1.8.26)
Knapp 400 Hitzetote allein im Juni Während Österreich inmitten einer neuen Hitzewelle steckt, die noch Tage anhalten soll, hat die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) erstmals schon während des Sommers die hitzeassoziierte Übersterblichkeit geschätzt und geht für den heurigen Juni von 395 Opfern aus. Das ist mit Abstand der höchste Wert in einem Juni in den vergleichbaren Auswertungen seit 2017, berichtete das Gesundheitsministerium am Samstag. (orf.at, 1.8.26)
«Kein Flug ist wie der andere» Die langjährige Journalistin Nicole Meier arbeitet heute als Mediensprecherin der Swiss. Wenn sie sich nicht um die Kommunikation der Fluggesellschaft kümmert, sitzt sie selber im Cockpit und fliegt Kleinflugzeuge. In der Sommerserie erzählt sie, wie aus einem Jugendtraum eine Passion wurde – und wohin sie gerne mal fliegen möchte. (www.persoenlich.com, 1.8.26)
Waldbrände: Klimawandel erhöht Waldbrandgefahr in Spanien um das Zwanzigfache Wegen des Klimawandels steigt die Waldbrandgefahr. Laut einer Studie erhöhte er das Risiko für Brände in Spanien um das Zwanzigfache, in Frankreich verdoppelte er es. (www.zeit.de, 1.8.26)
Besessen von der Idee, das Wetter zu verstehen Stürme, Sturzregen, Hitzewellen: Seit jeher versuchen Menschen, Wolken und Wind zu deuten, um das Wetter vorherzusagen. Ein Forscher zeigt, wie daraus Wissenschaft entstand – und ein besonderes Genre. (www.welt.de, 1.8.26)
Klimawandel heizt auch den heimischen Seen ein Was Badegäste freut, bereitet Experten zunehmend Sorgen: Die Temperaturen der heimischen Seen steigen kontinuierlich. Welche Folgen das langfristig hat, ist noch unklar. Der Stubenbergsee setzt deshalb bereits auf ein Kühlsystem, das österreichweit für Aufmerksamkeit sorgt. (www.krone.at, 1.8.26)
Klima-Turbo für das Feuerwetter Eine Schnellanalyse zu den jüngsten Bränden in Frankreich und Spanien zeigt, dass die Erderwärmung die gefährliche Kombination aus Hitze, Trockenheit und Wind massiv verstärkt. - (klimareporter.de, 1.8.26)
Hitze stellt Landwirte beim Salatanbau vor neue Herausforderungen Mit zunehmender Trockenheit im Sommer müssen Landwirte seit Jahren zurechtkommen. Extreme Hitzewellen aber bringen vor allem im Salatanbau neue Herausforderungen. Von A. Schuster und C. Schulze.[mehr] (www.tagesschau.de, 1.8.26)
Ein Sonnenschirm im All und andere Wahnsinnsideen Was tun gegen die Hitze? Gibt es gar eine große Lösung? Zumindest gibt es verwegene Pläne. „Krone“-Wissenschaftsexperte Dr. Christian Mähr stellt die spektakulärsten und irrwitzigsten Ideen vor. (www.krone.at, 1.8.26)
Sweet Home auf Reisen: Wo der See magisch leuchtet, Kräuter wie Austern schmecken, die Alpenküche im Kloster wohnt und Mark Twain den Sonnenaufgang verpasste Heimatgefühl, Fernweh, Nostalgie, spannende Gegenwart und dramatische Schönheit: Eine kleine Reise in die Innerschweiz. (www.tagesanzeiger.ch, 1.8.26)
News-Abstinenzler contra News-Junkies: wie Ohnmacht über das Weltgeschehen den Medienkonsum beeinflusst Politische Influencer gewinnen an Einfluss, während immer weniger Leute traditionelle Medien konsumieren. Wer dem medialen Kontrollverlust entkommen will, muss den eigenen Wirkungskreis neu definieren. (www.nzz.ch, 1.8.26)
Hitze auch massive Belastung für Pflege zu Hause Wohl kaum einen lässt die aktuelle Hitzewelle kalt. Doch für manche Gruppen in der Bevölkerung kann sie auch wahnsinnig gefährlich werden. Eine „Alles Clara“-Beraterin gibt Tipps für pflegende Angehörige bei diesen Extremtemperaturen. (www.krone.at, 1.8.26)
Bauwerkserhalt als nachhaltige Strategie: Fridolinschule Lörrach zukunftsfähig saniert Sanierung der Fridolinschule in Lörrach: Bauwerkserhalt, Denkmalschutz, Ressourcenschonung und nachhaltiges Bauen im historischen Bestand. (nbau.org, 1.8.26)
Photovoltaik 2026: Noch lohnt sich die eigene Solaranlage Geht es nach der Bundesregierung, soll die Einspeisevergütung für neue private Solaranlagen ab 2027 entfallen. Wir sagen, was künftig beim Solarstrom gelten soll. (www.test.de, 1.8.26)
Klimaphänomen El Niño: UN-Generalsekretär warnt vor ungewöhnlicher Hitze auch im Herbst Das Klimaphänomen El Niño verschärft die Klimakrise. Der rekordverdächtige Sommer war laut UN-Chef António Guterres erst der Anfang. Es sei mehr Hitze zu erwarten. (www.zeit.de, 1.8.26)
Stärkster Erdstoss seit langer Zeit: Erdbeben der Stärke 4,7 unweit von Supervulkan bei Neapel Menschen rennen auf die Strassen, Aufzüge bleiben stecken und der Strom fällt aus: Ein Erdbeben der Stärke 4,7 erschüttert die Region um Neapel. (www.tagesanzeiger.ch, 31.7.26)
„Jeder vernünftige Analyst hat noch nie an den mündigen Bürger geglaubt“, erklärt Juli Zeh Juli Zeh spricht bei „Lanz & Precht“ über Demokratieverdrossenheit, einen neuen Gerechtigkeitsbegriff und die „Teufelskreis-Systematik“, die dazu führe, dass es in Sachsen-Anhalt zu Neuwahlen kommen werde, „mit dem Ergebnis, dass die AfD eben dann die absolute Mehrheit hat“. (www.welt.de, 31.7.26)
Klimaanpassung in Kitas und Pflegeheimen: Bundesregierung will mehr Geld für Hitzeschutz bereitstellen Zwei Jahre lang wurde keine neue Förderung für Pflegeheime vergeben. 2027 will das Umweltministerium wieder mehr Geld in Hitzeschutz stecken. mehr... (taz.de, 31.7.26)
Solidarität in der Klimakrise: Hitze ist keine Privatsache Immer häufiger steigen die Temperaturen über 30 Grad. Sieben Vorschläge, mit denen wir uns gegenseitig durch die nächste Hitzewelle helfen können. mehr... (taz.de, 31.7.26)
Leitartikel zum 1. August: Die Schweiz trotzt dem digitalen Sturm Der Einfluss der sozialen Medien wird immer grösser. Doch die politischen Debatten bleiben erstaunlich stabil. Dank der direkten Demokratie, die auch im neuen Zeitalter ihre bewährte Qualität zeigt. (www.tagesanzeiger.ch, 31.7.26)
Die SVP und der Klimawandel: «Kühe haben nicht die gleiche Freude am warmen Wetter wie Dettling» Frühere Äusserungen von SVP-Exponenten zum Klimawandel werden von Leserinnen und Lesern kritisch kommentiert. Die Partei betont: «Wir können das Klima nicht beeinflussen.» (www.tagesanzeiger.ch, 31.7.26)
Warnung vor fallenden Ästen | Viele suchen im Schatten Abkühlung – doch gerade jetzt kann das gefährlich werden Wegen der anhaltenden Hitze und Trockenheit sind viele Bäume gestresst: Plötzlich brechen Äste ab, selbst bei Windstille. Erste Parks wurden bereits gesperrt. | Anhaltende Hitze und Trockenheit lassen Äste auch bei Windstille plötzlich abbrechen. | Mehrere Städte haben Parks und Grünanlagen wegen der Astbruchgefahr teilweise gesperrt. | Forschende warnen, dass hohe Temperaturen Bäume oft stärker schädigen als blosse Trockenheit. | Förster setzen auf Artenvielfalt, damit nicht ganze Waldflächen bei künftigen Hitzewellen ausfallen. | Wegen der Hitze und der gleissenden Sonne ist der Schatten unter den Bäumen begehrt. Doch dort zu verweilen, kann unter Umständen riskant sein. Denn die anhaltende Hitze und Trockenheit setzen die Bäume unter Stress. Das kann auch dazu führen, dass Äste plötzlich abbrechen — selbst bei Windstille. | Die Stadt Baden hat Anfang Woche Teile des Kurparks und eines städtischen Freibads gesperrt; die Basler Polizei riegelte am Wochenende den Schützenmattpark (www.tagesanzeiger.ch, 31.7.26)
Studie der Universität Leiden: Reiche verursachen 5,7 Bio. Dollar Umweltschäden 45 Prozent aller Vollzeitbeschäftigten in Deutschland gelten offiziell als „konsumstark“ — oftmals ohne es zu ahnen. Eine neue Studie zeigt, wie desaströs ihr Lebensstil für Klima und Artenvielfalt ist. Zerhämmern auch Sie den Planeten mit? (www.freitag.de, 31.7.26)
Hitze, Dürre und Existenzängste | «Entweder diese Schufterei wird wertgeschätzt, oder ich stelle meine Bewässerung ab» Die Trockenheit zwingt den Bauer Andi Maurer seit Monaten zu Nachtarbeit und kostet ihn wöchentlich 15'000 Franken. Nun fordert er eine Entschädigung — und bringt damit einen Stein ins Rollen. | Die Trockenheit trifft die Landwirtschaft hart: Ein Bauer aus Trüllikon fordert, dass sein zusätzlicher Aufwand entschädigt wird. | Der Zürcher Bauernverband fordert rasche Preisanpassungen von Handel und Grossverteilern. | Grossverteiler wie Migros und Coop stellen bisher keine konkreten Preiserhöhungen in Aussicht. | Andi Maurer kniet jeden Tag auf seinen Äckern nieder und prüft mit einem Schäufelchen die Erde. Der Gemüsebauer seufzt am Telefon. Das Verdikt sei seit drei Monaten identisch: zu trocken. Das heisst für ihn: «Bewässern, bewässern, bewässern.» | Eigentlich hat der Bauer keine Zeit, mit den Medien zu sprechen. «Aber das ist jetzt wichtig», sagt er. Die Nächte, die er seit Mai durchgeschlafen hat, kann er an einer Hand abzählen. (www.tagesanzeiger.ch, 31.7.26)
Leibniz-Gemeinschaft: Hoffnung auf Diagnose | Forschende haben Veränderungen im Gen NPTN als mögliche Ursache für seltene Entwicklungsstörungen, Autismus und Epilepsie identifiziert. Für manche Familien bleibt lange unklar, warum sich ihr Kind nicht wie erwartet entwickelt. Forschende des Leibniz-Instituts für Neurobiologie (LIN) in Magdeburg haben nun eine genetische Ursache für eine bislang ungeklärte Entwicklungsstörung entdeckt. Die Forschenden zeigen, dass Veränderungen im Gen NPTN die Funktion von Nervenzellen beeinträchtigen können. Betroffene Kinder zeigen Entwicklungsverzögerungen, häufig Autismus und teilweise Epilepsie. Für Familien mit ähnlichen bislang ungeklärten Fällen kann die Entdeckung ein wichtiger Schritt sein, um eine genetische Ursache zu finden. Die Studie wurde jetzt im Fachjournal Genome Medicine veröffentlicht. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 31.7.26)
Leibniz-Gemeinschaft: Klimabedingte Ernteverluste Freilandexperimente zeigen, dass Reis während der Fortpflanzungsphase besonders hitzeempfindlich ist. Globale Ertragsmodelle unterschätzen die Einbußen, die sich daraus ergeben. | Eine neue Studie im Fachjournal Science Advances untersucht, wie sich steigende Temperaturen auf Reiserträge auswirken. Dafür vergleicht sie 214 Beobachtungen aus Freilandexperimenten mit Simulationen von sieben globalen Ertragsmodellen. Demnach unterschätzen die Modelle die temperaturbedingten Ertragseinbußen bei einer globalen Erwärmung um 1 Grad deutlich: Sie berechnen einen Rückgang um 3,8 Prozent, während sich unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Experimente 8,1 Prozent ergeben. Geleitet wurde die Studie vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), beteiligt war auch das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). (www.leibniz-gemeinschaft.de, 31.7.26)
Gerechter Krieg Der Kapuziner Adrian Holderegger schrieb für die Zeitschrift Sonntag (29-30/2026) unter dem Titel Gibt es einen gerechten Krieg? Zur gegenwärtigen Diskussion | Die Frage, ob es einen gerechten Krieg geben könne, ist in jüngster Zeit erneut aufgeworfen worden. Vorwiegend deshalb, weil sich der amerikanische Vizepräsident J. D. Vance jüngst mehrfach auf die sogenannte Lehre vom gerechten Krieg im Zusammenhang der US-Politik gegenüber dem Iran berufen hat. Es lag auf der Hand, dass er damit die Absicht verfolgte, die amerikanische Militärintervention im Iran zu rechtfertigen. Er verwies darauf, dass die katholische Tradition mit ihrer Theorie des gerechten Kriegs nicht jede Gewaltanwendung ablehne, sondern sie unter bestimmten Voraussetzungen rechtfertige. Und darauf berufe er sich. | Papst Leo XIV äusserte sich auf seine Weise, als die Kriegsrhetorik mit Präsident Trump und seiner Vernichtungsdrohung an den Iran ihren Höhepunkt erreichte, folgendermassen: «Gott segnet keinen Konflikt. (www.kapuziner.ch, 31.7.26)
Klimawandel in Russland: Starkregen, Hochwasser, Erdrutsche Überschwemmungen nehmen in Russland zu. Vielerorts brennt der Wald. Immer mehr Russ*innen halten das für einen von der Natur vorgegebenen Prozess. mehr... (taz.de, 31.7.26)
Landwirtschaft und Klimakrise: Wenn Kaffee zwischen Bäumen wächst Der Klimawandel setzt den Kaffeebauern in Brasilien zu. Einige verabschieden sich von Monokulturen und experimentieren. Kann das den Arabica retten? mehr... (taz.de, 31.7.26)
F.A.Z. Podcast Wissen: Sind Klimaanlagen die Lösung oder Teil des Problems? - Je bedrohlicher die Hitze, desto lauter wird der Ruf nach Klimaanlagen. Die Forschung an effektiveren, umweltfreundlicheren Systemen läuft – doch gibt es keine anderen Möglichkeiten, für Kühlung zu sorgen? - (www.faz.net, 31.7.26)
Tourismus profitiert von Hitzeflucht Die anhaltende Hitzewelle hat vielen höhergelegenen Tourismusgebieten bisher viele Buchungen beschert. Das fällt insbesondere im Bergkanton Graubünden ins Gewicht. (www.persoenlich.com, 31.7.26)
Ansturm auf Ceuta: Setzt Marokko mit den schwimmenden Migranten Spanien unter Druck? Es sind vor allem junge Marokkaner, die ins spanische Ceuta strömen, angetrieben durch Social Media. Aber es geht nicht nur um Migration, sondern um grosse Politik – und einen alten Konflikt. (www.tagesanzeiger.ch, 31.7.26)
Social-Media-Verbot in Australien: Großteil der Teenager in Australien nutzt trotz Verbot Social Media Seit Dezember gilt in Australien ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige. Nun zeigt sich: Die meisten Jugendlichen bewegen sich dort immer noch auf den Plattformen. (www.zeit.de, 31.7.26)
Hitze: Europas Sommer der Extreme: „Das sollte wirklich der letzte Warnschuss sein“ Der Sommer ist noch lange nicht vorbei, aber bereits die Zwischenbilanz fällt heftig aus. Nun zeigt eine Studie, wie sehr die Erwärmung zu den Bränden beigetragen hat. (www.sueddeutsche.de, 31.7.26)
Hitze in den Walliser Alpen: Zermatt macht das Sommerskigebiet dicht Wegen der anhaltenden Hitzewelle ziehen die Zermatt Bergbahnen die Notbremse und stellen den Sommerskibetrieb für Touristen ab sofort vorübergehend ein. (www.tagesanzeiger.ch, 31.7.26)
Warum KI allein Unternehmen nicht erfolgreicher macht Die größte Veränderung der vergangenen vier Jahrzehnte in der IT ist nicht die Einführung des PCs, der Cloud oder von künstlicher Intelligenz. All das sind Technologien. Der eigentliche Wandel liegt tiefer: Informationen sind heute wichtiger als die Systeme, auf denen sie entstehen. | Früher stand bei der IT vor allem die Infrastruktur im Mittelpunkt. Es ging um Geräte, Netzwerke, Speicher und Rechenleistung. Heute entscheidet zunehmend die Fähigkeit eines Unternehmens, Informationen sicher verfügbar zu machen, sie in Prozesse einzubinden und daraus Wissen zu gewinnen. Genau darin liegt der eigentliche Fortschritt der Digitalisierung. | Blickt man heute auf die IT-Branche, sieht man eine Welt voller Cloud-Plattformen, automatisierter Workflows und KI-gestützter Anwendungen. Informationen stehen jederzeit und nahezu überall zur Verfügung. Viele Dokumente durchlaufen Unternehmen vollständig digital. Das wirkt selbstverständlich. (www.it-daily.net, 31.7.26)
New Mexico's clean energy success story In just five years, solar, wind, and batteries overtook fossil fuels, keeping air conditioners running while slashing pollution. (yaleclimateconnections.org, 31.7.26)
It's getting more dangerous for kids to play summer sports As the climate warms, young athletes face growing risks of heat illness — especially in communities without air-conditioned practice spaces. (yaleclimateconnections.org, 31.7.26)
Selbstreinigende Nano-Beschichtung lässt Solarmodule 16 Prozent mehr Strom liefern Ein indisches Forschungsteam hat eine transparente Nanobeschichtung entwickelt, die Solarmodule selbstständig sauber hält und dabei deutlich mehr Strom liefert als tägliche Handreinigung. In einem sechsmonatigen Freilandtest auf einem Dach in Tamil Nadu produzierte das beschichtete Modul 16 Prozent mehr Leistung als ein verschmutztes Vergleichsmodul und sieben Prozent mehr als ein Modul, das jeden Tag manuell gereinigt wurde. Genau dieses Ergebnis überraschte die Forscher:innen am meisten, wie Studienleiter Ayyanar Chellaiah vom PSN Institute of Technology and Science berichtet. (www.trendsderzukunft.de, 31.7.26)
Arktische Narrative: Starke Frauen in eisigen Polarlandschaften - Viele Geschichten der Arktis sind von Männern dominiert. Das Fotobuch „Only Barely Still“ zeigt weibliche Perspektiven auf eine unwirtliche Landschaft. - (www.faz.net, 31.7.26)
Sehenswert: Weisheiten eines Silicon-Valley-Pioniers: die Nicht-Intelligenz von KI, die Nicht-Nachhaltigkeit von Renditedenken, Zukunft Impact-Investment: Charly Kleissner auf dem Alpen-Klimagipfel auf der Zugspitze, präsentiert von @derstandard.at | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 31.7.26)
EEG-Reform: Bund bremst Ausbau erneuerbarer Energie Die Bundesregierung hat bei der Energiepolitik nach Monaten des Zögerns endlich geliefert — zumindest auf dem Papier. Ganz vom Tisch ist die Verunsicherung bei Investoren und Hauseigentümern aber noch nicht. Jedenfalls hat sich schon einmal das Kabinett auf eine Reform des EEG und ein neues Netzpaket geeinigt. Doch ob die Pläne der Energiewende wirklich zuträglich sind oder vor allem deren Tempo drosseln, ist alles andere als ausgemacht. Eine kommentierende Analyse. (www.basicthinking.de, 31.7.26)
Vom Öl zu Lithium: Wie die Energiewende Asiens Geopolitik verändert Mit der Energiewende wollen Indien und China ihre Abhängigkeit von Öl und Gas verringern. Doch an die Stelle fossiler Energien treten neue geopolitische Risiken - von kritischen Mineralien bis zu globalen Lieferketten. (www.dw.com, 31.7.26)
Aktuelle Studie von WWA unter Beteiligung des DWD zeigt, dass der menschengemachte Klimawandel die Dürre in Europa vor allem durch extreme Hitze verschärft. In Westeuropa sind landwirtschaftliche Dürren demnach dadurch heute etwa fünfmal wahrscheinlicher. | www.worldweatherattribution.org | @dwdderwetterdienst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 31.7.26)
Papst-Gebetsanliegen im August: Hoffnung in die Städte bringen - - Die katholische Kirche richtet ihren Blick im August 2026 verstärkt auf die Herausforderungen der Seelsorge in Großstädten. Der Vatikan veröffentlichte an diesem Freitag das monatliche Gebetsanliegen von Papst Leo XIV., das die Evangelisierung in den urbanen Zentren der Welt in den Mittelpunkt stellt. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 31.7.26)
„Hitze ist eine Klassenfrage“, sagt der Linke-Chef – und fordert „Recht auf Abkühlung“ Ausbau von Freibädern, Abkühlorte, Hitze-Kurzarbeitergeld: Die Linke fordert umfassende Hitzeschutz-Maßnahmen. Auch Grüne fordern mehr Bäume in den Städten, die SPD will „kreative Lösungen“ finden. Die AfD hingegen fordert ein Ende aller „sogenannten Klimaschutzmaßnahmen“. (www.welt.de, 31.7.26)
Autonomes Fahren: Die neue Mobilität braucht viele Daten - Selbstfahrende Autos sind auf dem Vormarsch. Werden damit auch neue Regeln nötig? - (www.faz.net, 31.7.26)
Vatikan lädt zur Vorbereitung auf Weltjugendtag 2027 ein - - Kardinal Kevin Farrell hat die Ortskirchen weltweit dazu aufgerufen, Jugendliche intensiv auf den Weltjugendtag 2027 in Seoul vorzubereiten. Das katholische Großereignis findet vom 3. bis 8. August nächsten Jahres in der Hauptstadt Südkoreas statt. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 31.7.26)
Beschwerde wegen Fluglärms: Regierungsrat soll für ruhige Nächte sorgen Die Bürgerorganisation Fluglärmsolidarität verlangt, dass die kantonalen Behörden die Nachtruhe beim Flughafen in Kloten durchsetzen. (www.tagesanzeiger.ch, 31.7.26)
Kinder und Hitze: „Kleine Kinder sollten nicht zu lange im Freien sein“ - Extreme Hitze kann für kleine Kinder gefährlich werden. Worauf Eltern bei hohen Temperaturen achten und wie sie einen Hitzschlag erkennen können, erklärt die Allgemeinmedizinerin Kerstin von Studnitz im Interview. - (www.faz.net, 31.7.26)
Rösti plant neues Postgesetz: Müssen wir unsere Post bald am Quartier-Briefkasten abholen? Der tägliche Gang zum Briefkasten direkt vor der Haustür könnte bald Vergangenheit sein: Der Bundesrat plant im Rahmen einer Revision des Postgesetzes zentralisierte Anlagen. (www.tagesanzeiger.ch, 31.7.26)
Neues Sterbehilfe-Gesetz: „Ein schwerwiegender Bruch in Frankreichs Geschichte“ - Macron ist beim „selbstbestimmten Sterben“ vorgeprescht, katholische Einrichtungen geraten in Bedrängnis. Wird der Papst bei seinem Frankreich-Besuch klare Worte finden? - (www.faz.net, 31.7.26)
Klimawandel und Reisen: Wohin man jetzt besser nicht mehr reist - Der Traum vom grenzenlosen Reisen war eine Illusion. Wälder stehen in Flammen, Kriege rücken näher, Hitzewellen verwandeln Sehnsuchtsorte in Gefahrenzonen. Wohin man jetzt auf keinen Fall fliegen sollte. - (www.faz.net, 31.7.26)
Alternative Aktivitäten: Brunch, Dayrave oder Nachtwanderung: 11 Ideen für einen 1. August ohne Feuer und Böller Im Hitzesommer wird der Nationalfeiertag anders als gewohnt gefeiert. Statt Feuerwerk locken Brunches und Partys. Unsere Empfehlungen. (www.tagesanzeiger.ch, 31.7.26)
Psychologie: Wie Hitze das Denken bremst Hohe Temperaturen lassen die Hirnleistung deutlich abfallen. So steigt das Risiko für Fehler und Unfälle. Die Folgen können verheerend sein – nicht nur für die Schullaufbahn. (www.sueddeutsche.de, 31.7.26)
Islamismus und rechte Ideologie: Gleichsetzung bringt uns nicht weiter Rassismus und religiöser Fundamentalismus müssen gleichzeitig bekämpft werden. Gerade deshalb müssen wir zwischen beiden Phänomenen unterscheiden. mehr... (taz.de, 31.7.26)
Australien: Kirche holt Kinderschutzexperte ins Boot - - Die australische Diözese Parramatta hat Robert Fitzgerald, einen der führenden Experten des Landes für Kinderschutz, zum Vorsitzenden ihres Kinderschutzrats ernannt. Dies berichte UCA News an diesem Freitag. Die Diözese gilt als Australiens jüngste und multikulturellste katholische Diözese. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 31.7.26)
Wachsende Ungleichheit: So schadet der Börsenboom der Demokratie Von hohen Aktienkursen profitieren Reiche besonders stark. Ärmere hingegen werden durch steigende Preise und Mieten zunehmend abgehängt. Das ist politisch gefährlich. (www.zeit.de, 31.7.26)
UK: Viel Lob und Erwartungen für katholischen Premierminister Burnham - - Die Bischöfe des Vereinigten Königreichs begrüßen den Ansatz des neuen katholischen Premierministers Andy Burnham zur Palliativversorgung. Katholische Wohltätigkeitsorganisationen forderten ihn auf, sich von seinem Glauben leiten zu lassen, um die Armen zu unterstützen und Maßnahmen gegen die Klimakrise zu ergreifen. Dies berichtete OSV News an diesem Donnerstag. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 31.7.26)
Energiewende: Weniger Bürokratie führt zu mehr Solarparks - Eine Gesetzesänderung erleichtert es, PV-Anlagen an Autobahnen zu bauen. Auf Freiflächen und einer früheren Müllkippe in der hessischen Wetterau werden künftig viele Millionen Kilowattstunden Sonnenstrom produziert. - (www.faz.net, 31.7.26)
Überlegungen zu Fusionskraftwerken: Wie Deutschland die Kernfusion entwickeln will Dank Forschungsministerin Bär gibt es nun für Laserfusion, Magnetfusion und Brennstoffforschung drei Verbünde. Ein Kraftwerk gibt es damit noch nicht. mehr... (taz.de, 31.7.26)
Abkühlung in der Stadt: Fehlende Hitzemassnahmen in Zürich: «Bisher hat es wohl einfach noch nicht genug wehgetan» Gibt es genügend Bäume, um Zürich zu kühlen? Und hat die Stadt in den letzten Jahren genug getan? Ein Rundgang mit den Verantwortlichen von Grün Stadt Zürich zu diversen Hitze-Hotspots. (www.tagesanzeiger.ch, 31.7.26)
Verkehrspolitik: Sanierung statt Verschleiß und Abriss - Marode Straßen, Tunnel und Brücken werden zum Hochrisiko für Deutschland. Welche Sanierungsphilosophie es jetzt dagegen braucht. - (www.faz.net, 31.7.26)
Stadtklimaanalyse für München: Die Theresienwiese leuchtet schon dunkelrot Die Stadt will resilienter gegen künftige Hitzeperioden werden und zieht dafür eine Analyse des Stadtklimas zu Rate. Diese auch konsequent berücksichtigen zu müssen, will man den Referaten aber dann doch nicht zumuten. (www.sueddeutsche.de, 31.7.26)
Hitzewelle und Kulturkampf: Der hohe Preis kalter Luft - Forscher können ziemlich genau abschätzen, wie viele Leben Klimaanlagen retten, aber auch, wie sehr sie der Umwelt schaden. Das bringt Politiker in Wallung – und Ingenieure auf Ideen. - (www.faz.net, 31.7.26)
Ferrari Luce: Und er verkauft sich doch Anders als von Kritikern vorhergesagt, scheint die Nachfrage nach dem ersten Elektroauto der italienischen Sportwagenschmiede Ferrari alle Erwartungen zu übertreffen. Auch hier gibt China den Takt an. (www.nzz.ch, 31.7.26)
Im Reich der Wirbelstürme Der westliche Pazifik ist der Hotspot für tropische Wirbelstürme. Der Supertaifun "Bavi" zeigte erneut die gewaltige Kraft tropischer Stürme. Der Klimawandel verändert Taifune auf eine Weise, die Forschende erst langsam verstehen und die ihnen zunehmend Sorgen bereitet. - (klimareporter.de, 31.7.26)
Die #Erderhitzung macht extreme Waldbrände viel wahrscheinlicher. Was allgemein längst wissenschaftlich unumstritten ist (siehe Berichte des IPCC) wurde in einer Studie jetzt nochmals konkret für die aktuellen Feuer in Frankreich und Spanien belegt. | https://www.tagesschau.de/wissen/klima/klimawandel-waldbraende-100.html | @rahmstorf.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 31.7.26)
Dämmung, Heizung und Co.: Wann lohnt sich das Sanieren? - Wer sein Haus energieeffizient umbaut, steigert den Wert. Besonders Gebäude aus zwei Jahrzehnten sind interessant. Worauf geachtet werden muss. - (www.faz.net, 31.7.26)
Rotierende Masse: Der weltgrößte Schwungrad-Energiespeicher Die Energiewende benötigt neuartige und langlebige Lösungen zur Speicherung von nachhaltig generiertem Strom. Das Technologieunternehmen Qnetic setzt auf mechanische Kraft im Vakuum anstatt auf chemische Reaktionen. Mit einem neuen Schwungrad-Energiespeicher in Shanghai startet die Erprobung einer Alternative zu klassischen Akkus. | Das US-amerikanische Unternehmen Qnetic hat kürzlich eine Pressemitteilung zur Kommerzialisierung mechanischer Energiespeicher veröffentlicht. Um sogenannte Schwungrad-Energiespeicher unter realen Bedingungen zu testen, investiert die Firma über eine Million US-Dollar in ihr Technologiezentrum in Shanghai. Dort entsteht Unternehmensangaben zufolge die weltweit größte Testanlage für Schwungrad-Energiespeicher. | Ziel des Vorhabens ist die Prüfung von Leistung, Sicherheit und Zuverlässigkeit des Systems. Herzstück der Anlage ist der sogenannte Pulsar Alpha Prototyp. Dieser Speicher verspricht eine Speicherkapazität von 200 Kilowattstunden (www.basicthinking.de, 31.7.26)
Mein E-Auto als Heimspeicher: 6 Monate bidirektionales Laden mit dem ID.4 und der ambibox – Technikblog Seit mehreren Monaten nutze ich bidirektionales Laden in meinem Alltag, und ich kann vorwegnehmen: Es hat mein Verständnis vom Elektroauto grundlegend verändert. Mein VW ID.4 ist nicht mehr nur ein Fahrzeug, sondern ein vollwertiger Energiespeicher, der aktiv in mein Energiemanagement eingebunden ist. Schon 2022 hatte ich einen Grundlagenartikel verfasst, was bei bidirektionalem Laden wirklich funktioniert und was nicht. Damals war vieles noch Theorie und Ankündigung. Heute steht die Hardware bei mir in der Garage und läuft. | In diesem Testbericht teile ich meine praktischen Erfahrungen mit der ambibox ambiCHARGE Home und, das ist für mich der entscheidende Punkt, der tiefen Integration in Solar Manager. Die Hardware ist beeindruckend und macht bidirektionales Laden überhaupt erst möglich. Was die Energie dann aber im richtigen Moment am richtigen Ort einsetzt, ist das Energiemanagementsystem. Hardware und Steuerung spielen hier Hand in Hand, (technikblog.ch, 31.7.26)
Hitze in Deutschland: Verband stellt sich hinter Forderung der Grünen nach Hitzegipfel Die Klima-Allianz fordert angesichts der Hitze schnelles Handeln von der Bundesregierung. Zudem schließt sie sich einer Grünen-Forderung nach einem Hitzegipfel an. (www.zeit.de, 31.7.26)
Hitzewelle in Europa: Warum sie vor allem Mütter und Arme trifft Europa erlebt eine der schwersten Hitzewellen seit Beginn der Aufzeichnungen. In Großbritannien mussten im Juni 1000 Schulen schließen. Für manche eine Unannehmlichkeit im Homeoffice — besonders für Frauen der Beginn eines Überlebenskampfes (www.freitag.de, 31.7.26)
Pendeln mit dem Velo: Genuss der Morgenstunden – Velo Geschichten Kein Gedränge, keine lauten Gespräche, dafür frische Luft und Zeit für sich. Warum der Arbeitsweg mit dem Velo oft der entspannteste Start in den Tag ist. (velo-geschichten.ch, 31.7.26)
Wann schlug die ostdeutsche Erschöpfung in Hass um? Sachsen-Anhalt zwischen Elend und Sorge: Wie der Frust der Nachwendejahre im Harz das Vakuum für rechte Akteure und Rhetorik öffnete (www.freitag.de, 31.7.26)
Neue Richtlinie: Das sollten Verbraucher zum neuen Recht auf Reparatur wissen - Neue Regeln nehmen Hersteller von Elektrogeräten stärker in die Pflicht. Ob sich Reparaturen künftig besser rechnen als ein Neukauf, ist damit nicht gesagt. - (www.faz.net, 31.7.26)
Wir sind Zukunft: So hilft KI im Kampf gegen den Klimawandel Künstliche Intelligenz ist ein Energiefresser – und sie kann Prozesse nachhaltiger gestalten. Auch Schweizer Start-ups setzen im Kampf gegen den Klimawandel auf die Technologie. (www.tagesanzeiger.ch, 31.7.26)
Abkühlung als Reisemotiv – «Es zieht die Menschen in die Berge»: Die Hitzeflucht ist real Die Schweiz schwitzt – und flüchtet in die Höhe. Berge und Seen verzeichnen diesen Sommer Rekordzulauf. (www.srf.ch, 31.7.26)
Waldbrände und Klimawandel: Die Erderwärmung hat das extreme Feuerwetter in Spanien 20-mal so wahrscheinlich gemacht Hätte es in Frankreich und Spanien ohne den menschgemachten Klimawandel genauso heftig gebrannt wie in den vergangenen Tagen? Die Antwort geben Forschende mit einer aktuellen Studie. (www.tagesanzeiger.ch, 31.7.26)
Knapper Freiraum in der Stadt: Zürcher Zwischennutzungsverein Zitrone findet keine Räume mehr Der wichtige Verein für Zwischennutzungen muss die Manegghallen verlassen und wirft der Stadt mangelnde Unterstützung vor. Diese sagt, dass sie niemanden bevorzugen könne. (www.tagesanzeiger.ch, 31.7.26)
Autoindustrie: Katherina Reiche fordert flexiblere CO2-Grenzwerte für Autobauer Deutsche Automobilhersteller kämpfen mit Gewinneinbrüchen. Die Bundeswirtschaftsministerin fordert die EU-Kommission zum Handeln auf. (www.zeit.de, 31.7.26)
Studie belegt den Einfluss des Klimawandels auf Feuerwetter Hunderttausende Hektar sind seit Jahresbeginn in Europa verbrannt - und die Flammen wüten weiter. Eine neue Studie kommt zu dem Schluss: Der Klimawandel erhöht das Risiko für Waldbrände deutlich. Von S. Hübner.[mehr] (www.tagesschau.de, 31.7.26)
Erneuerbare kämpfen mit starkem Gegenwind - - Harte Kritik gibt es von den Branchenverbänden für Eneuerbare Energien am Kabinettbeschluss zu EEG und Netzanschlusspaket. Der Wegfall der Einspeisevergütung etwa könnte Familien, Betriebe und Mieter schwer treffen. - - (www.geb-info.de, 31.7.26)
Klimawandel: In Spanien drohen laut Forschern alle sechs Jahre schwere Waldbrände Eine Schnellanalyse zeigt, wie stark die Erderwärmung zu den Waldbränden in Frankreich und Spanien beigetragen hat. Die Ergebnisse sind ernüchternd. (www.zeit.de, 31.7.26)
Recht auf Reparatur: Neue Pflichten für Händler und Verkäufer Das neue Recht auf Reparatur tritt heute in Kraft. Hersteller müssen Elektrogeräte reparaturfreundlicher machen und Ersatzteile bereitstellen. Doch die neuen Regeln gelten nicht für alle Geräte. Von Frank Bäumer. [mehr] (www.tagesschau.de, 31.7.26)
Musk setzt auf #Photovoltaik , um gewaltige Infrastruktur für KI mit Strom zu versorgen. @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 30.7.26)
TikTok hat mein Video gelöscht, weil ich den Zusammenhang zwischen #Waldbränden und der #Klimakrise erkläre und zu mehr #Klimaschutz aufrufe. Angeblich ein Verstoß gegen die Community-Richtlinien. Sind auf TikTok also Falschinformationen und Klimawandelleugnung eher erwünscht? | @volkerquaschning.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 30.7.26)
Hitze macht Wespen aggressiver: Kammerjäger erklärt, wie man sie loswird Die Wespen sind aggressiver als sonst. Wie dieses Verhalten mit der Hitze zusammenhängt und was du gegen die aufdringlichen Insekten und ihre Nester tun kannst. (www.watson.ch, 30.7.26)
Kühlgrenztemperatur: Warum die Feuchtkugeltemperatur so wichtig ist Bald könnte es für ein Drittel der Menschen zu heiss werden. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die sogenannte Feuchtkugeltemperatur. Wir erklären das Mass. (www.watson.ch, 30.7.26)
Wir haben das Jahr der #Hitzewellen. Die nächsten Jahre werden durch die #Klimakrise tendenziell noch heißer. Eine #Klimaanlage hilft und kann im Winter sogar heizen. Noch besser: die Kombi mit der #Wärmepumpe. | Doch dabei gibt es einiges zu beachten | https://youtu.be/2u9OJ3n0NCc | @volkerquaschning.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 30.7.26)
Sicherheitsbedenken bei den China-Bussen? Das sagen die VBZ Bei den neuen VBZ-Bussen aus China gibt es Bedenken zur Cybersicherheit. Gleichzeitig fallen die derzeitigen Busse häufiger aus. Das sagt das Unternehmen. (www.watson.ch, 30.7.26)
Neuer Verkehrsminister Bilger direkt mit peinlichen Fake News zum #Tempolimit: Deutschland hat keineswegs „die sichersten Autobahnen“, sondern ist gerade mal EU-Mittelfeld bei der Verkehrssicherheit. Denn: Rasen tötet! @umwelthilfe.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 30.7.26)
Waldebrände in Frankreich: Warum waren nur fünf Löschflugzeuge einsatzfähig? Im Großraum Bordeaux vernichtet der größte Waldbrand Frankreichs seit der Jahrtausendwende bereits 42.000 Hektar Land. Nur fünf von zwölf Löschflugzeugen waren einsatzbereit. Wofür Frankreich das Geld stattdessen ausgab, sorgt jetzt für Wut (www.freitag.de, 30.7.26)
Gasheizung wird zur Kostenlawine: Besonders hart trifft es Mieter Grünes Wissen to go: Wer heute noch auf eine neue Gasheizung setzt, könnte morgen teuer dafür bezahlen. Besonders Mieter drohen hohe Zusatzkosten — obwohl sie die Entscheidung für das Heizsystem gar nicht treffen (www.freitag.de, 30.7.26)
Begrünte Ziegelfassade gegen Hitze Besonders dicht besiedelte Gegenden kühlen in der gegenwärtigen Hitzewelle kaum mehr ab. Linderung verschaffen da Grünflächen. Wo der Platz dafür fehlt, kann eine vertikale Bepflanzung für Abhilfe sorgen. Dies muss kein üppiger Vertikalgarten sein, wie das Forschungsprojekt «GreenBrick» der Hochschule Luzern zeigt: Eine neuartige begrünte Ziegelfassade kommt mit pflegeleichten Pflanzen aus und lässt das Trägermaterial als architektonisches Element sichtbar. (www.gebaeudetechnik-news.ch, 30.7.26)
Der Strommarkt wird marktnäher und flexibler Künftig soll mehr Strom aus erneuerbaren Quellen stammen. Die neue Regulierung sorgt dafür, dass sich die Einspeisevergütungen für die Produzenten stärker am Markt orientieren und das Stromnetz effizienter genutzt wird. | Das Energiesystem der Schweiz ist im Wandel. Im Jahr 2024 kam der produzierte Strom überwiegend aus der Wasserkraft und der Kernkraft (rund 60 resp. 28 Prozent) und nur zu rund 10 Prozent aus erneuerbaren Energien (siehe Abbildung). Bezogen auf den Landesverbrauch steuerten die neuen erneuerbaren Energien — also erneuerbare Energien ohne Wasserkraft — Ende 2024 rund 8,3 Terawattstunden (TWh) bei. Bis zum Jahr 2035 soll die erneuerbare Stromerzeugung (ohne Wasserkraft) auf 35 TWh steigen, was dann ungefähr knapp der Hälfte des Landesverbrauchs entspricht. Zudem strebt die Schweiz bis 2050 eine weitgehend klimaneutrale Energieversorgung an. Auch soll bis dahin die Erzeugung aus erneuerbaren Energien weiter stark ansteigen. (energeiaplus.com, 30.7.26)
Ein Brief in der Wut und Hitze des Juli 2026 Anfang der 80er Jahre haben wir zwei, drei heisse Sommer erlebt. In Luzern waren es sicher mehrere Tage mehr als 30 Grad in Luzern und in meiner Erinnerung meldeten dies auch die diversen damals noch bestehenden Zeitungen. Doch es gab auch kalte Winter: Das Wasser im Bootshafen im Luzerner Alpenquai fror zu und einmal bin ich mehrere Tage nacheinander mit den Langlaufski in die Kantonsschule gefahren. | 1985 oder im Jahr darauf erklärte uns unser Biologielehrer den Treibhauseffekt. Wer in dieser Stunde zugehört hatte, wusste, was auf uns zukommt. Und wer aufmerksam war, merkte es in den darauffolgenden Jahren: Ende der 80er Jahre gab es die ersten merkwürdig milden Winter, kaum Schnee, wenig Minustemperaturen. Ein Vorgeschmack auf das, was kommen sollte. | In den 90er Jahren erinnere ich mich an die Solarmobile „Spirit of Biel“, die mehrere Rennen gewannen. Die Schweiz war vorne mit dabei. Irgendwie verloren wir danach den Anschluss (www.michael-toengi.ch, 30.7.26)
Heute ist Earth Overshoot Day – die Ressourcen sind ausgeschöpft Der Earth Overshoot Day markiert den Tag im Jahr, an dem die Menschheit bereits mehr natürliche Ressourcen verbraucht hat, als die Erde in einem Jahr produziert. (www.watson.ch, 30.7.26)
Strategische Kommunikation als Exzellenzfaktor : Strukturen aufbrechen und neue Wege gehen Angesichts von Fake News, stark veränderter Mediennutzung und des Zeitalters künstlicher Intelligenz kommt Wissenschaftskommunikation eine noch größere Bedeutung zu. Doch gleichzeitig muss sie neu gedacht werden, um wirken zu können. Wie das an der Universität Hamburg gelingt, erklärt Katrin Greve, Leiterin der Abteilung für Kommunikation und Marketing. | Dieses Interview ist Teil des Jahresberichts 2025 der Universität Hamburg. Der ganze Jahresbericht mit vielen Informationen und spannenden Einblicken steht zum direkten Lesen oder zum Download bereit. (www.uni-hamburg.de, 30.7.26)
Roman Ochsenkopf von Manik Sarkar ist ein drastisches Debüt übers Schlachten Im Laufe seines Lebens isst ein Deutscher im Schnitt 950 Hühner, 50 Schweine und vier Rinder. „Ochsenkopf“ von Manik Sarkar erzählt von einem Metzger, der sein Handwerk perfekt beherrscht. Was denkt er darüber, dass Tiere zur Ware wurden (www.freitag.de, 30.7.26)
Ein einziger Satz erklärt, warum wir die Klimakrise nicht lösen – so lautet er Mehr als eine Viertelmillion Menschen wurde wegen der Brände in Europa evakuiert. Während die Klimakatastrophe eskaliert, setzt Merz auf fossile Energie. Warum handelt die Elite wider besseres Wissen? Ein US-Schriftsteller kennt die Antwort (www.freitag.de, 30.7.26)
Flood mapping tool helps South Texas communities better understand flooding risks The maps reveal which areas bear the greatest burden during extreme rain. (yaleclimateconnections.org, 30.7.26)
Neue 3D-Tarnhülle macht Objekte für Wärmebildkameras unsichtbar Wärme lässt sich schlecht verstecken. Selbst wer in völliger Dunkelheit reglos in Tarnkleidung verharrt, leuchtet für eine Wärmebildkamera hell wie am Tag. Jedes Objekt oberhalb des absoluten Nullpunkts strahlt thermische Energie ab, und jeder Temperaturunterschied zur Umgebung erzeugt eine Signatur, die für empfindliche Infrarotsensoren deutlich sichtbar bleibt. Ingenieur:innen der University of Illinois Urbana-Champaign (UIUC) und der Technischen Universität Dänemark haben nun einen dreidimensionalen Thermotarnmantel entwickelt, der Objekte beliebiger Form aus jeder Richtung vor Infrarotkameras verbergen kann. (www.trendsderzukunft.de, 30.7.26)
IT-Lifecycle-Management: Wie Unternehmen mobile Endgeräte strategisch beschaffen IT-Lifecycle-Management optimiert die Beschaffung mobiler Endgeräte, senkt Kosten und verbessert IT-Sicherheit sowie Nachhaltigkeit. (www.it-daily.net, 30.7.26)
Hitze-Grenzwert für Schweizer Atomkraftwerke bald erreicht Bereits im Juni musste das AKW Beznau die Stromproduktion wegen zu warmen Wassers drosseln. Die Temperatur-Grenzwerte für die AKW selbst sind nicht mehr fern. (www.watson.ch, 30.7.26)
Leibniz-Gemeinschaft: Kühle Köpfe lernen besser Kinder, die in einer klimatisierten Umgebung lernen, erzielen bessere Schulergebnisse. Doch häufig hängt der Zugang zu Hitzeschutz vom sozialen Status der Eltern ab. | Die Verteilung von heimischen Klimaanlagen als neue Quelle von Bildungsungleichheit hat WZB-Forscher Christian König mit Richard Nennstiel (Universität Lausanne) untersucht. Die zunehmende Intensität und Dauer von Hitzephasen weltweit beeinträchtigen auch die schulischen Leistungen von Kindern. Klimaanlagen, nicht nur in Schulen, sondern auch zu Hause, können hier gegensteuern. Ob dieser Hitzeschutz verfügbar ist, hängt allerdings vom sozialen Status der Eltern ab. Die Forscher werteten Daten der PISA-Studie („Programme for International Student Assessment“) von fast 580.000 Jugendlichen aus 21 Ländern aller Kontinente der Jahre 2006 bis 2022 aus. Sie fanden eine klare soziale Kluft, was klimatisierte Wohnumgebungen angeht. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 30.7.26)
Sicherheitslücke beim Papst – Gebets-App legt Daten von 700'000 Konten offen Eine Hackerin entdeckte auf der digitalen Gebetsplattform «Click To Pray» des Papstes frei zugängliche persönliche Informationen. Offenbar blieb das Problem über Monate bestehen. (www.watson.ch, 30.7.26)
Climate decisions should be based on an ensemble of projections, not a single future. A new open-source tool developed by IIASA researchers and partners makes it much faster to generate regional climate and impact projections while capturing uncertainty. | https://iiasa.ac.at/news/jul-2026/from-single-projection-to-many-possibilities-new-tool-for-climate-risk-assessment | @iiasa.ac.at on Bluesky (bsky.app, 30.7.26)
Was können wir von Menschen aus südlichen Ländern über den Umgang mit der Hitze lernen? Wir haben bei unseren Kontakten nachgefragt. Alle Tipps republik.link/aZv37 | (Animation: Marek Piwnicki/Unsplash/Bearbeitung Republik) | @republik.ch on Bluesky (bsky.app, 30.7.26)
Leibniz-Gemeinschaft: Podcast "Tonspur Wissen": Mitgefühl Wenn andere in Not sind, helfen die meisten Menschen instinktiv — einige jedoch nicht. Was hält sie ab? Ein Gespräch über die Erforschung des Mitgefühls. | Wieso helfen manche Menschen, wenn andere in Not geraten, während wiederum andere tatenlos zusehen? Diese Frage beschäftigt Sanja Bauer Mikulovic vom Leibniz-Institut für Neurobiologie schon seit Kindheitstagen. Heute ist daraus ein wissenschaftliches Erkenntnisinteresse geworden. In dieser Podcast-Folge spricht die Neurowissenschaftlerin darüber, ob sich Mitgefühl trainieren lässt und welche Gehirnregionen aktiv werden, wenn wir uns entscheiden zu helfen. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 30.7.26)
Beispiel Frankfurt: Äcker im Umland verschaffen der Stadt Abkühlung - Stadt und Land können nicht ohne einander, das gilt auch beim Klima. Eine interaktive Karte für Frankfurt zeigt, wo die Hitze am größten ist – und durch welche Effekte die Stadt wieder abkühlen kann. - (www.faz.net, 30.7.26)
Knatsch unter Bauern – Landwirte kritisieren Bauernverband wegen Klimapolitik Bauern werfen ihrem Verband in einem offenen Brief vor, sich politisch zu wenig gegen den Klimawandel zu engagieren. (www.srf.ch, 30.7.26)
90 Prozent weniger: So wollen Forscher den Energiehunger der KI eindämmen - Ein Forschungsteam aus Deutschland hat neue energiesparende KI-Modelle vorgestellt. Der Stromverbrauch könnte um bis zu 90 Prozent sinken. - (www.faz.net, 30.7.26)
Klimakollaps in Europa: Warme Wasser sind flach [Online-Abo] Infernos und Hitzetote zeigen Klimakrise an. Diese zeitigt weitere weniger bekannte, aber ebenso brenzlige Resultate: von Lieferengpässen aufgrund dürftiger Wasserstände in europäischen Flüssen bis zu Ernteausfällen und Produktivitätsverlusten in Milliardenhöhe. (www.jungewelt.de, 30.7.26)
Niedrige Flusspegel: Mehrere Länder drosseln Produktion von Atomstrom Wegen Hitze und ausbleibenden Regens sind die Pegel vieler Flüsse in Europa extrem niedrig. Das wird nicht nur für die Schifffahrt zum Problem, sondern auch für Atomkraftwerke. Denn die benötigen viel Kühlwasser - und das fehlt.[mehr] (www.tagesschau.de, 30.7.26)
Zentrum Für Laserfusion: Kalkuliertes Risiko - Die Entscheidung der Bundesregierung, den ehemaligen AKW-Standort Biblis offiziell zum Zentrum für Laserfusion zu machen, ist wegweisend. - (www.faz.net, 30.7.26)
Bergtourismus: High Noon in der Knödelküche Es ist Hochsaison in den Alpen. Für die Hüttenwirte heißt das: Helikopterlieferungen, Knödel raushauen, Angst vor Wassermangel. Ein Besuch im Alpenpalast. mehr... (taz.de, 30.7.26)
Apfelkiste gibt dem Tell-Apfel eine Stimme Zum 1. August zeigt der Online-Händler die 700-jährige Tell-Legende um und lässt in einem Kurzfilm den Apfel selbst auf den berühmten Schuss zurückblicken. (www.persoenlich.com, 30.7.26)
«Über das Sterben reden ist gesund» Lebensqualität in der letzten Lebensphase bedingt oft die Entscheidung, unangemessene Behandlungen wegzulassen, sagt Palliativ-Seelsorger Daniel Burger. Ein neuer Kurs hilft Angehörigen und Begleitpersonen dabei. (www.forum-magazin.ch, 30.7.26)
Extreme Hitze in Europa: Europa brennt – aber die Klimakrise lässt uns kalt? Extreme Hitze und Waldbrände prägen den Sommer. Warum gerät die Klimakrise trotzdem schnell in den Hintergrund? Und: Die Deutsche Bahn schreibt wieder schwarze Zahlen. (www.zeit.de, 30.7.26)
Neue Zeiten, längere Pausen: So verändert die Hitze den Arbeitsalltag - Ob auf dem trockenen Acker, dem glühenden Dach oder im Friseursalon: Die extremen Temperaturen zwingen Betriebe zu völlig neuen Arbeitsmodellen. - (www.faz.net, 30.7.26)
Verschleiss im Vergleich: Das E-Auto ist weniger pannenanfällig, hat aber eine Schwachstelle Wenig Wartung, kaum Verschleiss: Das Elektroauto hat viel weniger bewegliche Teile und kaum Flüssigkeitskreisläufe – das verspricht einen kostensparenden Betrieb. Was für Motor und Hochvoltakku gilt, ist jedoch an anderer Stelle beim Stromer nicht so günstig. (www.tagesanzeiger.ch, 30.7.26)
Umgang mit der Hitze – Was die Hitze mit Körper und Psyche macht – und was dagegen hilft Fachpersonen beantworten die wichtigsten Fragen zur Hitzewelle – und geben praktische Tipps für den Alltag. (www.srf.ch, 30.7.26)
Gesundes Essen, gesunder Planet Eine weltweite Umstellung auf die "Planetary Health Diet" würde laut einer neuen Studie weniger Treibhausgase, weniger Landverbrauch und günstigere Lebensmittel bringen. Doch auf dem Weg dorthin gibt es viele Hürden. - (klimareporter.de, 30.7.26)
Klimawandel: Dürre drosselt Österreichs Strom aus Wasserkraft - Anhaltende Trockenheit setzt Österreichs Wasserkraft unter Druck. Beim Verbund führt das klimafreundliche Geschäftsmodell zu einem Gewinnknick. - (www.faz.net, 30.7.26)
Wetterextreme in den Sommerferien: Bekommt man sein Geld zurück, wenn am Ferienort der Wald brennt? Waldbrände, Hitzewellen, Wasserknappheit: Wie soll man die Reise planen, wenn das Wetter immer heftiger wird? Der Schweizer Reiseverband hat die Antworten. (www.tagesanzeiger.ch, 30.7.26)
Ungarn nimmt AKW Paks vom Netz Wegen eines historischen Rekordtiefs des Donau-Wasserstandes und damit einhergehenden Kühlwassermangels wird das ungarische Atomkraftwerk Paks völlig vom Netz genommen. Das verkündete Regierungschef Peter Magyar am Donnerstag, der Betreiber des AKW bestätigte das auf seiner Website. Als Grund wird der niedrige Wasserstand der Donau genannt. (orf.at, 30.7.26)
«World Overshoot Day»: Ab heute haben wir die globalen Ressourcen fürs Jahr aufgebraucht Jedes Jahr berechnet das Global Footprint Network ein Datum, ab dem die Menschheit auf Pump lebt. Ab dem 30. Juli 2026 sind alle Ressourcen aufgebraucht, die die Erde innert eines Jahres erneuern könnte. (www.tagesanzeiger.ch, 30.7.26)
Emmerling gründet Beratung und führt Weltverband Der bisherige Chief Behavioural Officer von Farner führt seit Anfang Juli die eigene Beratung Aeccess. Zugleich übernimmt er das Präsidium von Gaabs, dem weltweiten Berufsverband für angewandte Verhaltenswissenschaft. (www.persoenlich.com, 30.7.26)
KI-Bildgenerator für Google Earth - - - - - - - - - - - - Google Earth bekommt eine Bildgenerator-Integration. Dank Nano Banana 2 können so historische Orte nachgezeichnet oder Visualisierungen erstellt werden. - - - (www.itmagazine.ch, 30.7.26)
Hitze in Grafiken: Wie verändert die Hitze unser Leben? - Hohe Temperaturen fahren unseren Alltag herunter, machen uns unproduktiver und können der Wirtschaft schaden. Und sie gefährden unsere Gesundheit. Ein Überblick in Grafiken. - (www.faz.net, 30.7.26)
Internationaler Ameisenhandel: Kleine Tiere, großer Schaden Legal oder nicht - der Handel mit afrikanischen Ameisen nach Europa boomt. Was finden Hobbyhalter an diesen Tieren - und welche Risiken birgt das Geschäft für die Ökosysteme, Stromausfälle inklusive? (www.dw.com, 30.7.26)
Ihre Kommentare zu Kühen im Hitzestress: «Kaum ist ein Problem da, rufen die Bauern nach Geld vom Staat» – «Es sind die Kühe, die Hilfe benötigen» Die Leserschaft lehnt die Forderung nach Hilfe vom Bund klar ab: Sie wirft der Landwirtschaft und der SVP vor, jahrelang Klimaschutz blockiert zu haben und nun Steuergeld zu fordern. (www.tagesanzeiger.ch, 30.7.26)
Zu trocken: Ungarisches AKW Paks muss vom Netz! Historisches Niedrigwasser der Donau hat drastische Folgen für Ungarns Energieversorgung: Das Atomkraftwerk Paks wird in den kommenden Stunden vollständig vom Netz genommen. Grund ist der so weit gesunkene Wasserstand des Flusses, dass die Kühlwasserpumpen ihre Funktion voraussichtlich nicht mehr erfüllen können. (www.krone.at, 30.7.26)
Erhalt der Demokratie: Mit Anti kommen wir nicht weiter Dagegen sein war gestern. „Für Deutschland sein“ ist jetzt notwendig, damit wir das liberale Gemeinwesen noch reparieren können. mehr... (taz.de, 30.7.26)
Menschenhandel: Die Sichtbarkeit wächst - - Der UN-Welttag gegen Menschenhandel an jedem 30. Juli ruft ein Phänomen in Erinnerung, das viele lieber übersehen würden. Moderne Sklaverei ist aber Realität. Gut, dass diese unbequeme Realität in den vergangenen Jahren an Sichtbarkeit gewonnen hat – vor allem auch dank katholischer Ordensleute. Wir sprachen darüber mit Martina Liebsch, Leiterin der Arbeitsgruppe gegen Menschenhandel in der Migrationskommisssion der Deutschen Bischofskonferenz. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 30.7.26)
Trockenheit: Wassermangel an der Donau bedroht Stromproduktion in Mitteleuropa In Rumänien, Ungarn und Österreich müssen Kraftwerke ihre Produktion drosseln oder einstellen. Der Wasserstand hat mancherorts historische Tiefstwerte unterschritten. (www.zeit.de, 30.7.26)
Kleine Tiere - großer Schaden: Der internationale Ameisenhandel boomt Legal oder nicht - der Handel mit afrikanischen Ameisen nach Europa boomt. Was finden Hobbyhalter an diesen Tieren - und welche Risiken birgt das Geschäft für die Ökosysteme, Stromausfälle inklusive? (www.dw.com, 30.7.26)
Nix gecheckt trotz Faktencheck Das Funk-Format „Fakecheck“ will „Bullshit“ auf Social Media aufklären. Doch die Faktenchecks verlieren sich immer wieder so sehr in aufregenden Recherche-Storys und unnötigen Details, dass sie dabei verpassen, die eigentliche Frage zu beantworten. (uebermedien.de, 30.7.26)
Klimawandel: Wie die EU als freiwillige Feuerwehr Waldbrände bekämpft Die EU-Kommission unterstützt den Kampf gegen die Flammen mit eigenen Experten und Löschflugzeugen. Aber sie warnt: Wenn die einzelnen Staaten nichts gegen die Ursachen unternehmen, werden die Brände in den kommenden Jahren nicht mehr zu kontrollieren sein. (www.sueddeutsche.de, 30.7.26)
Festkörperkühlung: Sieht so die Klimaanlage der Zukunft aus? - In Europa werden Maschinen gebaut, die mit Magneten und modernen Materialien kühlen – ohne gefährliche Kältemittel und noch dazu stromsparend. So funktionieren sie. - (www.faz.net, 30.7.26)
Psychologie der Hitze: Das Leben ist hart, bei Hitze eins der härtesten Hitze hat zahlreiche negative Auswirkungen auf unsere Psyche und unseren Umgang miteinander. Ein paar Fakten – und was schnelle Abhilfe schafft. mehr... (taz.de, 30.7.26)
Energiewende in Deutschland und China: Vergleichsstudie veröffentlicht Vernetzung deutscher Bundesländer mit chinesischen Provinzen zur regionalen Dekarbonisierung des Energiesektors (wupperinst.org, 30.7.26)
Italien plant Rückkehr zur Atomkraft – „Generation, die von der Kernenergie begeistert ist“ Italien plant die Rückkehr zur Atomkraft. Ab 2033 sollen moderne Mini-Reaktoren eingesetzt werden, um die Energiepreise zu senken und unabhängiger zu werden. Besonders bei den jüngeren Italienern stößt der Vorstoß auf Zustimmung. (www.welt.de, 30.7.26)
Sommerrezept: Dieser Aubergineneintopf ist das perfekte Gericht für Hitze - Wenn es so heiß ist, dass Sie eigentlich gar nichts essen wollen, ist diese Caponata die passende Mahlzeit: Man isst sie bei Zimmertemperatur – und fühlt sich so leicht, als hätte man gar nichts gegessen. - (www.faz.net, 30.7.26)
Hitze in der Schweiz: Tausende Kühe werden krank – jetzt soll der Bundesrat die Notlage ausrufen Alpwirtschafts-Präsident Ernst Wandfluh schlägt Alarm. Im Mittelland breitet sich eine rätselhafte Erkrankung unter Milchkühen aus und auf den Alpen fehlt das Wasser. Er fordert deshalb den Einsatz der Armee. (www.tagesanzeiger.ch, 30.7.26)
Warum die Hitze oft tagelang bleibt und was der Jetstream damit zu tun hat Dass heisse Wetterlagen über der Schweiz verharren, ist nichts Neues. Christoph Holstein von MeteoSchweiz erklärt, weshalb blockierende Wetterlagen künftig häufiger auftreten. (www.schweizheute.ch, 30.7.26)
Hitzewelle in Deutschland: Warum Köln als Vorreiter beim Hitzeschutz gilt - Die Hitze wird zur tödlichen Gefahr, 2026 starben schon fast zehntausend Menschen daran. Köln gilt als ein Vorreiter, wenn es darum geht, für ein bisschen Abkühlung zu sorgen – mit Tüchern, Telefon und winzigen Tropfen. - (www.faz.net, 30.7.26)
Südkorea: Erster christlich-konfuzianischer Dialog - - Der Vatikan verstärkt seinen interreligiösen Dialog mit einer traditionsreichen asiatischen Denkschule: Anfang August findet in Südkorea erstmals eine internationale Konferenz zu den Beziehungen zwischen Christentum und Konfuzianismus statt. - - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 30.7.26)
Klimakrise: Grüne fordern europäischen Hitze-Krisengipfel Die Grünen appellieren an Friedrich Merz, sich für einen EU-Hitzegipfel einzusetzen. Das Klima in Europa sei »aus den Fugen«, betroffene Regionen bräuchten sofort Hilfe. (www.zeit.de, 30.7.26)
Für eine Million Euro: Evangelische Kirche investiert in Hitzeschutz ihrer Kitas - Der Evangelische Regionalverband wappnet seine Kitas gegen hohe Temperaturen. Sonnensegel, Lüftungsanlagen und automatisierte Jalousien sollen Kinder und Erzieher vor der Hitze bewahren. - (www.faz.net, 30.7.26)
Nachhaltig bauen: „Klimaanlagen sollten nur da laufen, wo sie notwendig sind“ - Christine Lemaitre führt die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen. Mit der F.A.Z. spricht sie über die richtigen Baumaterialien, unnötige Gebäudetechnik und den Sinn teurer Sanierungen. - (www.faz.net, 30.7.26)
Nachhaltig bauen: „Klimaanlagen sollten nur da laufen, wo sie notwendig sind“ - Christine Lemaitre führt die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen. Mit der F.A.Z. spricht sie über die richtigen Baumaterialien, unnötige Gebäudetechnik und den Sinn teurer Sanierungen. - (www.faz.net, 30.7.26)
Beschwerde gegen Bundesrat und Bundeskanzlei Die Urheber der Volksinitiative «Für eine sichere Ernährung» haben Abstimmungsbeschwerde eingereicht. Sie kritisieren die Angaben im Abstimmungsbüchlein als irreführend. (www.persoenlich.com, 30.7.26)
Irak: „Kirche in Not“ begrüßt Regierungsvorhaben zur Rückkehr christlicher Familien - - Das weltweite katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ (ACN) hat die Ankündigung der irakischen Regierung begrüßt, die Rückkehr christlicher Familien gezielt fördern zu wollen. Nach Angaben des seit Mai amtierenden irakischen Premierministers Ali al-Zaidi sollen Christen künftig unter anderem bevorzugt in ein staatliches Wohnbauprogramm aufgenommen werden. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 30.7.26)
Die FAZ hat mein Buch „Kurzschluss“ kritisch und zugleich anregend besprochen. Rezensionen bereichern die Debatte. Deckt sich die Kritik mit dem eigenen Eindruck vom Buch oder fällt die Bewertung anders aus? Ich freue mich auf den Austausch! #Energiewende | #Kurzschluss | https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/klima-nachhaltigkeit/claudia-kemfert-faerbt-in-kurzschluss-die-energiewende-schoen-201011874.html?share=androidfaznativeshare | @ckemfert.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 30.7.26)
Robert Koch-Institut: RKI meldet fast 10.000 Hitzetote seit Jahresbeginn Bundesweit sind in diesem jahr 9.800 Menschen wegen hoher Temperaturen gestorben. Das übersteigt die Zahl jedes Gesamtjahrs seit 2016. (www.zeit.de, 30.7.26)
«Frauen brauchen sich nicht zu verstecken» Mit einem erfrischenden Auftritt bei den Creative Days über die Zukunft der Branche und des ADC machte die 27-jährige Art Directorin Josephine Jeanguenin auf sich aufmerksam. Im ADC-Podcast erzählt die Wirz-Mitarbeiterin, wie der Film «30 über Nacht» ihr Leben veränderte und warum ihre Karriere jeweils mit einem «Ola!» und einem «Sali» neuen Schwung bekam. (www.persoenlich.com, 30.7.26)
Afrikanischer Blick auf Klimawandel: Warum bei Hitze in Uganda die Sauna voll ist In Afrika sind Überschwemmungen und Dürre schon lange das „neue Normal“. Auch Viren übertragen sich schneller. Die neueste Lösung: Dampfbadbesuche. mehr... (taz.de, 30.7.26)
Leben von der Substanz Am heutigen 30. Juli hat die Menschheit rechnerisch die natürlichen Ressourcen verbraucht, die sich binnen eines Jahres erneuern können. Doch verändert das Wissen auch Politik und Verhalten? - (klimareporter.de, 30.7.26)
Feuerrisiken in Südeuropa: Der Klimawandel und das leidige Lösch-Paradox - Neue Zahlen verraten, was die Bilder der vergangenen Tage zeigten: In Südeuropa steigen von Spanien bis Italien die Feuerrisiken. Der „Klimadruck“ nimmt zu und frisst die Fortschritte der Brandbekämpfer immer schneller auf. - (www.faz.net, 30.7.26)
Erinnerung an Hans Henny Jahnn: Eine Orgel ohne Pomp Der Schriftsteller Hans Henny Jahnn hat auch Orgeln gebaut. Seine größte erhaltene in Hamburg hätten Deutschnationale in den 1920ern fast noch verhindert. mehr... (taz.de, 30.7.26)
Tag der Freundschaft – «Die Kraft der Freundschaft wird unterschätzt» Sind Freunde die neue Familie? Autorin Kerstin Schweighöfer findet: Freundschaften sind wertvoller, als viele denken. (www.srf.ch, 30.7.26)
Erdüberlastungstag: Die Menschheit hat die Ressourcen für dieses Jahr aufgebraucht Der heutige Donnerstag ist der sogenannte Erdüberlastungstag. Bis Jahresende verbraucht die Menschheit Ressourcen, die nicht ausreichend schnell erneuert werden können. (www.zeit.de, 30.7.26)
Hitzewelle in Europa: Brände, Hitze und vor allem unsere Ignoranz machen mich fassungslos Immer schneller folgt eine Umweltkatastrophe der nächsten. Warum sind die Rufe für einen echten Schutz der Natur nicht lauter? Diskutieren Sie jetzt live mit der Autorin. (www.zeit.de, 30.7.26)
Ab heute sind die Ressourcen der Erde aufgebraucht Der Erdüberlastungstag markiert symbolisch den Tag im Jahr, an dem die Menschheit mehr natürliche Ressourcen verbraucht hat als die Erde nachproduzieren kann. In diesem Jahr fällt er auf den 30. Juli. Von Frank Bäumer.[mehr] (www.tagesschau.de, 30.7.26)
Städtetag fordert Milliardensummen für Klimaanpassung Hitzewellen belasten Körper, Psyche, Infrastruktur - umso mehr in Städten, in denen es kaum Möglichkeit zur Abkühlung gibt. Dem müsse man mit Investitionen entgegenwirken, fordert der Deutsche Städtetag.[mehr] (www.tagesschau.de, 30.7.26)
Erdüberlastungstag: Schneider: „Ab heute leben wir auf Pump“ - Ab dem heutigen Dienstag hat die Menschheit so viele natürliche Ressourcen aufgebraucht, wie der Planet erneuern kann. Dass das Datum sechs Tage später liegt als 2025, liegt nicht an einer nachhaltigeren Lebensweise. - (www.faz.net, 30.7.26)
Rettungsfolie und nasse Tücher: So gehen Krankenhäuser mit der Hitze um - Morgens lüften, dann die Fenster schließen – Krankenhäuser müssen mit einfachen Mitteln gegen die Hitze kämpfen. Alle Räume zu klimatisieren, sei nicht möglich, heißt es. - (www.faz.net, 30.7.26)
Bürgerenergie kommt unter die Räder Bürgerenergie-Akteure haben viel Geduld bewiesen, lange auf die Umsetzung europäischer Standards zum Energy Sharing gewartet. Mit der EEG-Novelle droht das mühsam Erkämpfte unter die Räder zu kommen. (www.energiezukunft.eu, 30.7.26)
Der ökologische Fußabdruck der Menschheit bleibt zu hoch Die Welt verbraucht zu viele Ressourcen. Über das letzte halbe Jahrhundert hat sich der Verbrauch mehr als verdreifacht. Der Erdüberlastungstag verdeutlicht den Überkonsum der Menschheit. (www.energiezukunft.eu, 30.7.26)
Tierwohl ausgeklammert: Studie: Sind Bio-Eier schlechter fürs Klima als Eier aus Käfighaltung? Einer Oxford-Studie zufolge stösst die Produktion von Bio-Eiern doppelt so viel CO2 aus wie jene aus Käfighaltung. Warum diese Zahlen Kontext brauchen. (www.tagesanzeiger.ch, 30.7.26)
Deutscher Städtetag: Städtetag fordert vor Hitzetagen Mittel für Klimaanpassung Ganz Deutschland drohen heute erneut Temperaturen bis zu 39 Grad. Die Kommunen verlangen »existenzielle« Milliardeninvestitionen, um sich gegen die Dauerhitze zu wappnen. (www.zeit.de, 30.7.26)
INTERVIEW - «Fürs Büro ist ein Woll-Shirt eine gute Wahl»: Ein Textilforscher über die optimale Kleidung bei Hitze Seide gaukelt eine kühlende Wirkung nur vor. Polyester kann den Schweiss grossflächig verteilen und dem Körper so beim Kühlen helfen. Der Materialforscher René Rossi erklärt, mit welchen Stoffen wir am besten durch heisse Tage und warme Nächte kommen. (www.nzz.ch, 30.7.26)
Klimaanlage: Bitte etwas kühler! An der Notwendigkeit von Klimaanlagen dürfte auch hierzulande mittlerweile niemand mehr zweifeln. Das Gute: Insbesondere für öffentliche Gebäude gibt es neue Lösungen. (www.zeit.de, 30.7.26)
Rekord-Passagierzahlen – Boom am Flughafen: Fliegen wir trotz Klimakrise ohne Gewissen? Der Klimawandel schlägt diesen Sommer voll zu. Doch Bevölkerung und Politik scheint das wenig zu interessieren. (www.srf.ch, 30.7.26)
INTERVIEW - Psychologische Tricks gegen die Hitze: «Es geht darum, den Bereich der thermischen Behaglichkeit zu erweitern» Der Wahrnehmungspsychologe Charles Spence erklärt, wie wir die Klimaanlage in unserem Kopf mithilfe der anderen Sinne überlisten können. (www.nzz.ch, 30.7.26)
«Tote Felder», Hitzestress für Pflanzen und Kühe: Die Trockenheit belastet die Schweizer Bauern Ihre Kulturen verdorren, und wegen Futtermangel müssen mancherorts Kühe geschlachtet werden. In der Landwirtschaft rechnet man mit Ertragsausfällen und diskutiert über die Politik des Bauernverbandes. (www.nzz.ch, 30.7.26)
Elektrobusse unter chinesischer Kontrolle – trotz Warnsignalen aus dem Ausland kaufen die Zürcher in China ein Bei einem geheimen Sicherheitstest in einem norwegischen Bergwerk entdeckten Techniker in chinesischen Elektrobussen Beunruhigendes. (www.nzz.ch, 30.7.26)
Welterschöpfungstag: Warnung vor Billigplattformen Am 30. Juli ist die Menschheit heuer rechnerisch an jenem Punkt angelangt, an dem alle natürlichen Ressourcen verbraucht sind, die die Erde innerhalb eines Jahres erneuern kann. Ab diesem sogenannten Welterschöpfungstag lebt die Welt ökologisch auf Kredit. (www.krone.at, 30.7.26)
Wassermangel und Hitze sind Todesurteil für Fische Die Pegelstände der meisten Flüsse in Niederösterreich nähern sich historischen Tiefständen – oder haben diese längst erreicht. Die Auswirkungen von Hitze und Trockenheit auf die heimischen Gewässer sind bereits dramatisch: Viele Fische verenden! (www.krone.at, 30.7.26)
Gas-Heizung: Energiekosten könnten sich bis 2040 verdoppeln - - Zwar erleichtert das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) den Einbau neuer Gas-Heizungen, langfristig steigen die Kostenrisiken dafür jedoch deutlich. - - (www.geb-info.de, 30.7.26)
Kühle Räume trotz Sommerhitze Bundesingenieurkammer erklärt wirksamen Hitzeschutz in Wohngebäuden mit Verschattung, Nachtlüftung, Ventilatoren und effizienten Kühlsystemen. (nbau.org, 30.7.26)
Schäden oder Chancen? Wiedervernässung von Mooren Wir sprechen mit Dr. Greta Gaudig über die Wiedervernässung von Mooren als wichtiges Klimaschutzinstrument. Sie leitet das Projekt MOOSland, indem mehrere Flächen in Niedersachen wiedervernässt werden. | Die Wiedervernässung von Mooren ist ein wertvolles Instrument, um Umwelt und Klima zu schützen. Zum einen bleibt so der Kohlenstoff im Boden gespeichert, der bei einer Trockenlegung in die Atmosphäre als CO2 entweicht, zum anderen entstehen so wertvolle Lebensräume mit einer moortypischen Biodiversität. Es gab zahlreiche Widerstände gegen die Wiedervernässung. So etwa von Landwirt*innen, die dadurch wirtschaftliche Einbußen befürchten, oder von Anwohner*innen, die sich Sorgen über Schäden an ihren Häusern machen. | Sind diese Sorgen berechtigt? Das haben wir Dr. Greta Gaudig von der Universität Greifswald, Partner im Greifswald Moor Centrum gefragt. Sie leitet das Projekt MOOSland, in dem mehrere Moorflächen in Niedersachsen wiedervernässt werden. (www.oeko.de, 29.7.26)
Dieses tragbare Ladegerät macht E-Autos unterwegs zur Batterie Das Fraunhofer IAF hat zusammen mit dem Projektpartner Ambibox einen Demonstrator für ein bidirektionales 800-Volt-Ladegerät entwickelt. Das Gerät wurde auf der PCIM Expo & Conference 2026 in Nürnberg vorgestellt und soll das Laden von E-Autos effizienter, leistungsfähiger und günstiger machen. | Die Technologie ist im Rahmen des Projekts GaN4EmoBiL — kurz für „GaN-Leistungshalbleiter für Elektromobilität und Systemintegration durch bidirektionales Laden“ — entstanden. Das leistungselektronische Modul basiert auf Galliumnitrid und bildet ein bidirektionales Gleichstrom-Ladesystem. | Der vorgestellte Demonstrator kann mit Batteriespannungen von 150 V bis zu maximal 920 V arbeiten und liefert bis zu 3 kW Leistung. Damit werde eine „Lücke im Spannungsfeld zwischen Kosten, Flexibilität, Effizienz und Kompaktheit für bidirektionales Laden“ geschlossen, erklärt Jun.-Prof. Dr. Stefan Mönch, Koordinator des Projekts GaN4EmoBiL. (www.basicthinking.de, 29.7.26)
Verhaltensänderungen managen Assistenzprofessorin Sybilla Merian untersucht, wie sich Verhalten messen, verstehen und gezielt verändern lässt. Dabei zeigt sie, dass Verhaltensänderung nicht nur ein psychologisches Phänomen, sondern auch ein strategisch relevantes Managementthema ist. | Warum scheitern gute Vorsätze so häufig an der Umsetzung? Die Diskrepanz zwischen intendiertem und tatsächlichem Verhalten — in der Literatur als Intention-Behavior-Gap beschrieben — ist eines der zentralen Probleme der angewandten Verhaltensforschung. Obwohl Individuen klare Absichten formulieren, bleibt das entsprechende Handeln oft aus. Dieses Phänomen verweist auf ein komplexes Zusammenspiel aus situativen Barrieren, motivationalen Konflikten und strukturellen Rahmenbedingungen. | Die Analyse solcher Verhaltensdiskrepanzen bildet den Kern meiner Forschung. Dabei verstehe ich Verhaltensveränderungen nicht als rein psychologisches Problem, sondern als strategisch relevantes Managementthema. (www.unilu.ch, 29.7.26)
Alternating CO2 and bicycloalkane copolymerization to circular polyesters Transforming abundant but inert CO2 into useful polymers has been pursued since the 1960s and has typically been achieved by copolymerization with a reactive comonomer, aided by a catalyst, which can address both thermodynamic constraints and high kinetic barriers associated with CO2 fixation and incorporation. However, making polyesters remains a challenge as alternating copolymerization of CO2 with alkenes is thermodynamically infeasible. Here we introduce a closed-loop CO2-based polyester platform for producing high-performance yet recyclable polyesters by direct alternating copolymerization of CO2 with bicycloalkanes, bicyclic butane (BCB) and pentane (BCP) monomers. This copolymerization is initiated by a simple organic catalyst and proceeds in a perfectly alternating fashion to high-molar-mass polyesters with maximum (50 mol%) CO2 incorporation and architecturally defined backbones, (www.nature.com, 29.7.26)
The past and future impact of climate change on childhood malaria in Africa Despite recent advances in climate change attribution, many health impacts remain unmeasured. Here we leverage over a century of clinical data to investigate whether human-caused climate change has increased the burden of childhood malaria across sub-Saharan Africa. We find a robust effect of temperature and extreme precipitation on prevalence, consistent with previous findings at local scales and in laboratory experiments. We estimate that rising temperatures have probably increased malaria in East and southern Africa, but averted a comparable number of cases in West Africa, with a net impact of 1 excess case per 1,000 children (95% confidence interval (CI) -4 to 6) across the continent. Over the coming century, we project that climate change could marginally accelerate the elimination of malaria in West and central Africa, where the present-day burden is highest; (www.nature.com, 29.7.26)
Climate benefit and ecological cost trade-offs for ocean iron fertilization Ocean iron fertilization (OIF) is being discussed as a potential carbon dioxide removal (CDR) strategy. Yet the trade-offs between climate benefits and ecological costs remain poorly understood. Here we use a process-rich ocean biogeochemical model with validated representations of marine biodiversity and biogeochemistry to quantify fertilization potential and ecosystem impact across ten ocean biomes over 60 years. We find regional disparities in climate ecosystem trade-offs: biomes with comparable CDR efficiency have contrasting ecological outcomes. The Southern Ocean and the equatorial Pacific achieve the highest efficiencies through distinct pathways: the former through non-local downstream carbon export, the latter through local export with downstream loss, as fertilized blooms deplete macronutrients in source water, suppressing non-local productivity. Consequently, equatorial fertilization reduces energy flows to higher trophic levels, expands oxygen-minimum zones (OMZs) (www.nature.com, 29.7.26)
Energiepolitik: Das Ende des „Rundum-sorglos-Pakets“ - Das Kabinett bringt zwei zentrale Reformprojekte von Wirtschaftsministerin Reiche auf den Weg. Die Förderung für private Solaranlagen läuft schrittweise aus. - (www.faz.net, 29.7.26)
Energiepolitik: Das ist Umverteilung von unten nach oben - Fast 17 Milliarden Euro Förderung fließen im Jahr in die Energiewende. Die Wirtschaftsministerin will die Kosten nun etwas senken. Aber das ist zu wenig. - (www.faz.net, 29.7.26)
Neues Buch „Kurzschluss“: Schöngefärbte Energiewende - Die Ökonomin Claudia Kemfert legt in ihrem neuen Buch den Finger in einige richtige Wunden. Doch insgesamt macht sie sich die Welt zu einfach. - (www.faz.net, 29.7.26)
Papst-Gebet mit internationalem Kinderchor: Bete besonders für Frieden - - Papst Leo XIV. hat am Mittwochabend mit einem internationalen Kinder- und Jugendchor in Castel Gandolfo ein Zeichen für Frieden gesetzt. „Erinnert euch daran, dass ihr für Großes geschaffen seid (...). Wisst, dass der Heilige Vater euch liebt und für euch betet, für eure Familien und eure Länder. Besonders bete ich dafür, dass Frieden in euren Häusern herrschen möge und an allen Orten der Welt, die weiter unter Gewalt leiden", sagte das katholische Kirchenoberhaupt. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 29.7.26)
Berliner Abgeordnetenhauswahl: Von Marx zu Mamdani Im Berliner Wahlkampf wird wieder um die Enteignung von Wohnraum gerungen. In einer Stadt, in der fast jeder Mieter ist, steckt darin eine Menge politische Energie. - (www.zeit.de, 29.7.26)
Kommentar: Zug der Lemminge An der Spree zelebriert eine Koalition der Zukunftsverweigerer mit ihren Energiegesetzen ein Weiter so, ganz erpicht darauf, den Zug der Lemminge an den Abgrund der Klimakatastrophe zu führen. (www.jungewelt.de, 29.7.26)
Energiewende und Ökokrise: Menschheit lebt auf Pump Die Menschheit lebt auf Pump – und ausgerechnet zum Overshoot Day kappt die Bundesregierung die Solarförderung. Damit belastet sie kleine Anlagenbetreiber zusätzlich und schwächt jene, die die Energiewende beschleunigen. (www.jungewelt.de, 29.7.26)
What's the deal with agrovoltaics? Research and practical examples of growing food on solar farms are everywhere, despite federal funding cuts. (yaleclimateconnections.org, 29.7.26)
Phänomen Klimaangst: Wenn nicht nur die Hitze für schlaflose Nächte sorgt Hitzewellen, Waldbrände – der Klimawandel macht einem Drittel der Schweizerinnen und Schweizer grosse Sorgen. Die Basler Psychologin Elisabeth Glunz erklärt, wie man am Besten damit umgeht. (www.tagesanzeiger.ch, 29.7.26)
Trocknet die Schweiz aus? Die Schweiz ist von extremer Trockenheit betroffen, insbesondere nördlich der Alpen und im Wallis. Die hohen Temperaturen der Jahrhundert-Hitzewelle von Mitte bis Ende Juni und ein seit dem Frühling anhaltendes Niederschlagsdefizit haben dazu geführt. Die bisherigen Niederschläge konnten die Situation vorerst nicht entschärfen. Warum nicht? Wir haben bei Manuela Brunner, Assistenzprofessorin an der ETH Zurich und am WSL-Institut für Schnee-und Lawinenforschung SLF, nachgefragt. Zudem haben wir die wichtigsten Informationen zu Trockenheit in Zeiten des Klimawandels zusammengestellt. | Zwischen April und Juni war die ganze Schweiz, abgesehen vom Engadin und Südbünden sowie vom Mittel- und Südtessin, während mehr als 90 Tagen von einem grossen bis extremen Niederschlagsdefizit betroffen. Die grössten Defizite wurden im Wallis sowie im Mittelland verzeichnet, wo die Niederschlagsmengen nur 45 bis 60 % im Vergleich zur Norm betrugen. (www.linkedin.com, 29.7.26)
You've Never Heard of These Glaciers, but They're Becoming Critical Climate Havens As America's Iconic Mountain Glaciers and Their Water Fade If you have ever hiked in the high peaks of Colorado, the Wasatch Range in Utah or the Tetons in Wyoming, you've almost certainly seen a rock glacier, perhaps without even knowing it. | Rock glaciers are slow-moving masses of rock debris and ice that flow downhill the same way that glaciers do, but they are covered by a thick layer of rock and boulders that can easily be mistaken for stable ground. | There are at least 1,500 active rock glaciers across the western U.S., and they're important. That's because while the icy white glaciers people typically picture have been shrinking and even disappearing, our new study shows that rock glaciers and their frozen water are remaining mostly stable despite rising temperatures. | The thick debris mantle shades the ice, keeping it colder, similar to how ski areas have started covering their slopes with reflective blankets in summer to stave off melting. The result is that rock glaciers continue to provide meltwater for streams in summer (mountainresearchinitiative.org, 29.7.26)
Wirksame Klimakommunikation schafft Verständnis, orientiert sich an Werten, überbrückt Widerstände und motiviert zum Handeln. Das bringen wir zu Ihrer Veranstaltung – angepasst an Ihre Zielgruppe, Bedarf und Format. Jetzt anfragen: www.klimafakten.de/akademie/bildungsmodule/vortraege-keynotes | @klimafakten.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 29.7.26)
Caritas Österreich: Klimakrise längst auch soziale Krise - - Vor der für die kommenden Tage angekündigten Hitzewelle verstärkt die Caritas österreichweit ihre Hilfsangebote für besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen. Extreme Hitze sei damit nicht mehr nur ein Wetterphänomen, sondern eine soziale Krise, die vorrangig obdachlose Menschen, Armutsbetroffene und ältere Menschen treffe, betonen Caritas-Präsidentin Nora Tödtling-Musenbichler sowie Caritasdirektor Klaus Schwertner. Sozial- und Klimapolitik müssten daher stärker zusammengedacht werden. - - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 29.7.26)
KOMMENTAR - Historische Brände in Europa: Es braucht ein Umdenken Extreme Hitze und Trockenheit sind die neue Realität in Zeiten des Klimawandels. Waldbrände wüten in Europa. Aber wir sind nicht machtlos. Kluge Landschaftsplanung hilft jetzt mehr als abstrakte Klimapolitik. (www.nzz.ch, 29.7.26)
Natur in Bayern: Der Berger Schorsch und sein Zukunftswald Im oberbayerischen Inzell hat ein Förster in 25 Jahren einen einzigartigen Bergmischwald geschaffen. Der trotzt dem Klimawandel. Ein Besuch. (www.sueddeutsche.de, 29.7.26)
Neue Elektrobusse in Zürich: Nach E-Bus-Problemen setzen die VBZ erstmals auf einen Hersteller aus China Die Verkehrsbetriebe vergeben Millionenaufträge an Yutong und Daimler. Die chinesischen Yutong-Busse sorgten in Skandinavien wegen Sicherheitsbedenken für Schlagzeilen. (www.tagesanzeiger.ch, 29.7.26)
Strapazierte Gewässer: «Krötenhäute» auf dem Wasser trüben Badespass am Oberen Letten Die sommerliche Hitze fördert das Blaualgenwachstum in der Limmat. Grund dafür sind Sonnenlicht und niedriger Wasserstand. Was bedeutet das für Badegäste? (www.tagesanzeiger.ch, 29.7.26)
EEG und Netzentgelte: Solardächer neu ausgerichtet Die Bundesregierung will die feste Einspeisevergütung für kleine Solaranlagen abschaffen. Übergangsweise gibt es weniger Zuschüsse. Eine gute Idee? mehr... (taz.de, 29.7.26)
Nach Mängeln an bestehender Flotte: Stadt kauft 20 neue Elektrobusse Der Stadtrat spricht 17 Millionen Franken für die Beschaffung von 20 neuen Elektrobussen. Sie kommen von anderen Herstellern als bisher – weil die aktuelle Flotte erhebliche Mängel aufweist. (tsri.ch, 29.7.26)
Experten empfehlen Fortführung der Stuttgarter Carsharing-Strategie Die Parkgebührenbefreiung hat den Ausbau des Carsharings in Stuttgart unterstützt. Das ist das Ergebnis einer unabhängigen Evaluation von Experten. Ihre Empfehlung ist, die Gebührenbefreiung für elektrische Carsharing-Fahrzeuge fortzuführen und die Gebührenstruktur künftig einheitlicher zu gestalten. (www.stuttgart.de, 29.7.26)
Sozialer Wohnungsbau: Abschied vom Holz, weniger Balkone – wie die Münchner Wohnen beim Bauen sparen will Das städtische Wohnungsunternehmen erprobt bei einem Neubauprojekt in Laim, worauf verzichtet werden kann, ohne dass der Wohnkomfort allzu sehr leidet. (www.sueddeutsche.de, 29.7.26)
Hitzewelle – Mineralwasserunternehmen profitieren vom Sommerdurst Die Nachfrage nach Knutwiler Mineralwasser ist stark gestiegen: Im Juni lag der Absatz 30 Prozent über dem Vorjahr. (www.srf.ch, 29.7.26)
„Influencer“ studieren: US-Uni startet Bachelor Der Beruf Influencer ist wohl für viele junge Menschen DER Traumjob. An einer amerikanischen Universität kann man bald lernen, wie man mit Instagram, TikTok und Co. erfolgreich wird – in dem Bachelor „Content Creation“ sollen Studierende ihrer Wunsch-Karriere ein Stück näher kommen. (www.krone.at, 29.7.26)
Verhalten und Gefühle: Zusammenhänge werden im Rückblick überschätzt Menschen mit einer psychischen Belastung überschätzen rückblickend besonders stark, in welchem Masse ihr Verhalten, ihre Gefühle und Symptome zusammenhängen. Dies zeigt eine Studie unter Beteiligung der Universität Luzern. | Erinnerungen stimmen jedoch nicht immer mit dem überein, was Menschen im Alltag tatsächlich erleben. Damit Fehlschlüsse in der klinischen Praxis vermieden werden können, untersuchte Dr. phil. Julia Jeannine Schmid, Oberassistentin an der Fakultät für Verhaltenswissenschaften und Psychologie, gemeinsam mit ihrem Forschungsteam, wie gut rückblickende Einschätzungen die tatsächlichen Zusammenhänge zwischen Verhalten, Gefühlen und Symptomen widerspiegeln. (www.unilu.ch, 29.7.26)
PS statt öV: Fünf Nominierte für den Teufelsstein 2026 Über die Hälfte des Schweizer Personenverkehrs ist heute Freizeit- und Tourismusverkehr — mehr als der Pendelverkehr und somit der grösste Mobilitätstreiber des Landes. Mit dem Schmähpreis «Teufelsstein» prangert Pro Alps Projekte an, die diesen Trend aktiv verstärken und die Alpen unnötig mit Autos belasten. Jetzt kann die Öffentlichkeit abstimmen. | Überdimensionierte Parkhäuser, gesperrte Pässe für Luxusautos und Events, die ganze Talschaften verstopfen: Pro Alps stellt fünf Projekte vor, die für den Teufelsstein 2026 nominiert sind. Sie alle bringen mehr Autoverkehr in den Alpenraum. Vom 22. Juli bis 31. August kann die Öffentlichkeit entscheiden, welches Angebot den Schmähpreis dieses Jahr erhalten soll. | Das Parkhaus Stöckalp: 184 neue Auto-Plätze für Melchsee-Frutt (Obwalden) | Der I.C.E. St. Moritz: Verkehrskollaps für Supercar-Spektakel (Graubünden) | Magic Pass: Strukturelle Anreize für die Autoanreise (Wintersport schweizweit) | (naturschutz.ch, 29.7.26)
Climate change causes the ocean's waters to expand It's one of the reasons global sea levels are rising. (yaleclimateconnections.org, 29.7.26)
Bremsklötze für die Energiewende | Pressestatement anlässlich der Kabinettsbeschlüsse zu EEG & Netzanschlusspaket Das Bundeskabinett hat heute Vorlagen zum Erneuerbare-Energien-Gesetz und zum Netzanschlusspaket beschlossen. Felix Schmidt, Energieexperte beim WWF Deutschland, kommentiert: „Mit den heutigen Kabinettsbeschlüssen verpasst die Bundesregierung die Chance, Deutschland schnell unabhängiger von teuren und risikoreichen Importen fossiler Energieträger zu machen. Statt Investitionssicherheit zu stärken und das Stromsystem zügig zu flexibilisieren, verlagern die Beschlüsse Risiken auf die Anlagenbetreiber und adressieren den nötigen Ausbau und die Digitalisierung der Stromnetze nur halbherzig. In kapazitätslimitierten Netzgebieten wird der Anschluss für erneuerbare Energien künftig erschwert und es entfallen bis zu 20 Prozent der bisherigen Entschädigungsansprüche im Falle einer Abregelung. Gleichzeitig streicht die Bundesregierung in der EEG-Novelle die Einspeisevergütung für kleine PV-Anlagen. Sie schafft somit neue Hürden für erneuerbare Energien. (www.wwf.de, 29.7.26)
Warum aus dem «Palais fédéral» auf Deutsch ein einfaches «Bundeshaus» wurde Schon allein seine Kuppeln stehen für politische Macht. Doch der französische «Palais» ist im Deutschen nur ein einfaches «Haus» des Bundes. Zwei Bezeichnungen, die seit 132 Jahren zwei unterschiedliche Vorstellungen von Demokratie auf beiden Seiten der Saane widerspiegeln. (www.swissinfo.ch, 29.7.26)
„Reihenfolge stimmt noch nicht: Erst Infrastruktur, dann Marktintegration“ Das Bundeskabinett will heute Änderungen am Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) auf den Weg bringen. Dazu folgt eine Einordnung von Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt im DIW Berlin: | Die stärkere Ausrichtung auf Systemintegration, Speicher und Flexibilität ist grundsätzlich richtig. Positiv ist auch, dass beim Netzanschlusspaket gegenüber den ersten Plänen nachgebessert wurde. Dennoch bleibt problematisch, dass die Folgen unzureichender Netze zunehmend auf die Betreiber erneuerbarer Anlagen verlagert werden. Eine entschädigungsfreie Abregelung von bis zu 20 Prozent ist ein erheblicher Eingriff und kann Investitionen verteuern. Regionale Steuerung darf den dezentralen Netzausbau nicht ersetzen. Netzbetreiber müssen verbindlich zu schneller Optimierung, Digitalisierung und Ausbau verpflichtet werden. (www.diw.de, 29.7.26)
Kabinettsbeschlüsse zu EEG und Netzpaket: Energiewende droht schwerer Rückschlag Germanwatch sieht dringenden Nachbesserungsbedarf bei den heute im Kabinett beschlossenen Entwürfen der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und des Netzanschlusspakets. „Die heutigen Beschlüsse zu EEG und Netzpaket wirken trotz einiger Nachbesserungen wie aus der Zeit gefallen. Während in Europa apokalyptisch anmutende Waldbrände wüten und weltweit Erneuerbare und Elektrifizierung boomen, setzt die Bundesregierung auf Beschlüsse, die Investitionen in Wind- und Solarenergie sowie den Netzausbau auszubremsen drohen", kritisiert Henri Schmitz, Referent für Energiepolitik und Gesellschaft bei Germanwatch. (www.germanwatch.org, 29.7.26)
Kühlen statt heizen: Die nächste Herausforderung der Energiewende in der Schweiz Häuser und Städte in der Schweiz wurden für den Winter konzipiert. Heute treiben glühend heisse Sommer die Nutzung von Klimaanlagen in die Höhe und erhöhen den Energiebedarf für Kühlung. Was bedeutet dies für das Stromnetz? (www.swissinfo.ch, 29.7.26)
Netzpaket und Erneuerbare-Energien-Gesetz im Kabinett: Deutsche Umwelthilfe warnt vor neuen Hürden für dezentrale Energiewende Mit der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und dem Netzanschlusspaket droht die Bundesregierung, neue Hürden für den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu schaffen. Beide Gesetzentwürfe will das Bundeskabinett am Mittwoch, den 29. Juli, nach monatelanger Verzögerung verabschieden. Statt jedoch endlich Rechtssicherheit und verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen zu schaffen, drohen neue Hürden für Bürgerenergie und regionale Wertschöpfung. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) warnt deshalb vor einem Rückschritt für Klimaschutz und dezentrale Energiewende. (www.duh.de, 29.7.26)
Wien kocht: Grüne fordern jetzt Hitze-Sofortplan Bisher gab es heuer schon 30 Hitzetage und 28 Tropennächte in der Wiener Innenstadt. Wegen extremer Temperaturen fordern die Grünen jetzt einen besseren Hitzeschutz und einen eigenen Krisenstab. In die Bäder soll es für die Wiener Gratis-Eintritt geben (www.krone.at, 29.7.26)
Salz statt Lithium: Schweizer Firma bietet Natrium-Ionen-Batterie an Die Nachfrage nach Stromspeichern wächst rasant. Die junge Firma Inesco setzt dabei auf Natrium-Ionen-Batterien und hofft, dass ihre Vorteile den höheren Preis wettmachen. (www.watson.ch, 29.7.26)
Verheerende Brände werden durch die #Erderwärmung immer häufiger – davor hat z.B. der Sonderbericht zu Klimawandel und Land des #IPCC schon 2019 gewarnt. https://www.tagesschau.de/video/video-1622340.html | @rahmstorf.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 29.7.26)
Lehren aus dem Ausland: Wie trotzen Städte in Südeuropa der Hitze? - In Athen oder Rom sind Temperaturen um die 40 Grad im Sommer nichts Ungewöhnliches. Die Städte haben Wege gefunden, damit umzugehen – und Mittel- und Nordeuropäer könnten sich einiges davon abschauen. - (www.faz.net, 29.7.26)
«Flug buchen!»: Schweizer Airline wirbt mit der Hitzewelle – jetzt entschuldigt sie sich Die Fluggesellschaft Edelweiss rät Hitzegeplagten, in den Flieger zu steigen. Die Kritik folgt postwendend. (www.schweizheute.ch, 29.7.26)
30 Grad und mehr: Land aktiviert Hitzeschutzplan Die Temperaturen steigen wieder über 30 Grad Celsius, auch in den Nächten bleibt es warm. Daher wurde der Hitzeschutzplan des Landes für rund 900 Einrichtungen aktiviert. (www.krone.at, 29.7.26)
Erdüberlastungstag: Menschheit lebt ab Donnerstag auf Pump Menschen verbrauchen zu viele Ressourcen. Mehr als 1,7 Erden wären nötig, um ihren Bedarf zu decken. Wie ließe sich der Erdüberlastungstag verschieben? mehr... (taz.de, 29.7.26)
So trainieren Sie bei Hitze ohne Kreislaufkollaps Die aktuelle Hitze fordert unseren Körper stark. Vorsicht geboten ist vor allem bei körperlicher Anstrengung. Wer trotzdem Sport treiben will, sollte sein Training anpassen. Zwei Experten erklären, worauf es zu achten gilt. (www.beobachter.ch, 29.7.26)
Kernenergie und Gas: Kraft für die KI - Rechenzentren für Künstliche Intelligenz haben einen sehr hohen Strombedarf. Amerikanische Techkonzerne setzen daher wieder auf Kern- und Gaskraftwerke. - (www.faz.net, 29.7.26)
Deutscher Ethiker: US-Papst kann KI-Debatte entscheidend prägen - - In der Person von Papst Leo XIV. sieht der deutsche KI-Ethiker und Philosoph Norbert Paulo eine außergewöhnliche Chance für die Kirche, Einfluss auf die internationale Debatte über Künstliche Intelligenz zu nehmen. Dass er Amerikaner sei, verändere die Wahrnehmung im Silicon Valley grundlegend. Paulo lehrt Philosophie und Ethik der Digitalisierung an der KU Eichstätt-Ingolstadt. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 29.7.26)
Hohe Temperaturen belasten auch die Psyche Österreich wird derzeit wieder von einer Hitzewelle erfasst. Die GeoSphere Austria sagt bis zu 39 Grad Celsius in den kommenden Tagen voraus. Diese hohen Temperaturen sind nicht nur eine Belastung für den Körper, sondern auch für die Psyche, wie eine Umfrage der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) zeigt. (www.krone.at, 29.7.26)
Hagia Sophia: Ein Weltkulturerbe im Religionskrieg Die Hagia Sophia ist nicht nur ein byzantinischer Prachtbau, sondern auch ein Symbol für religiöse Machtkämpfe. Jetzt wurden zwei russische Touristen verhaftet, weil sie laut aus der Bibel vorgelesen haben sollen. „Anstiftung zu Hass und Feindseligkeit“ lautet der Vorwurf. (hpd.de, 29.7.26)
Deutschland: Mehr Hitze und mehr Klimawandelskepsis? 98 Prozent der aktiven Klimaforschenden sagen: Der Klimawandel passiert und er ist menschengemacht. Laut einer neuen Studie ist die Zahl der Klimawandelskeptiker in Deutschland allerdings gestiegen. Wie kann das sein? (www.dw.com, 29.7.26)
Debatte: Hilft der Clean Industrial Deal, die Wettbewerbsfähigkeit der EU zu stärken? Die EU-Kommission entschärft ihre Klimapolitik. Ein richtiger Schritt, um dem Kontinent zu mehr Wachstum zu verhelfen? Oder zu kurzsichtig, weil erdas Wachstumspotenzial grüner Unternehmen vergisst? (www.bpb.de, 29.7.26)
Glosse zum Handventilator – Must-have oder «das idiotischste Objekt der Gegenwart»? Ein Stück Plastik mit «phallischem Griff» gegen die Klimakrise: Willkommen im Sommer 2026! (www.srf.ch, 29.7.26)
Vatikan/UNO: Nachhaltige Stadtentwicklung erfordert Schutz für Gefährdete - - Bei der Tagung der Generalversammlung der Vereinten Nationen zur Fortentwicklung der urbanen Infrastruktur hat die Delegation des Heiligen Stuhles die zentrale Bedeutung des Menschen bei der Gestaltung städtischer Räume hervorgehoben. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 29.7.26)
Grünes Licht für Beschaffung neuer Elektrobusse Der Stadtrat bewilligt die finanziellen Mittel für den Kauf von acht Elektro-Standardbussen und zwölf Elektro-Gelenkbussen. Die VBZ nehmen die neuen Busse der Hersteller Yutong France und Daimler Buses Schweiz voraussichtlich ab Mitte 2027 in Betrieb. (www.stadt-zuerich.ch, 29.7.26)
Recht auf Reparatur: Geht’s noch? - Kann das weg? Womöglich nein, denn ein defektes Elektrogerät soll jetzt einfacher zu reparieren sein. Dafür sorgt eine neue Richtlinie der EU. - (www.faz.net, 29.7.26)
wir sind dran Wie Sprache unser Verständnis von Nachhaltigkeit prägt und warum Haltung und Handlung untrennbar sind – ein leidenschaftliches Plädoyer für Veränderung. (nbau.org, 29.7.26)
Energiepolitik: Die Schweiz sollte sich nicht selbst verkleinern | Gastkommentar | Lukas Weber gründete das Bündnis Alliance Energie und war Mitinitiant des Referendums gegen die Energiestrategie 2050. Der Bundesrat schickt demnächst seine Klimapolitik nach 2030 in die Vernehmlassung. Was wie eine technische Fortschreibung aussieht, ist in Wahrheit eine Weichenstellung. Die Erfahrung mit der Energiewende sollte uns warnen. | Energie lässt sich mit Mühe und Geld neu beschaffen. Verlorenen Wohlstand, abgewanderte Industrie und ausgehöhlte Volksrechte gewinnt die Schweiz jedoch nicht so leicht zurück. Andere Staaten korrigieren ihre Klimapolitik bereits (Schweden, Grossbritannien, Kanada). Das Muster ist überall dasselbe: Den Anstoss gaben nicht neue Klimadaten, sondern die wachsende Belastung im Alltag. Eine Korrektur ist also nicht extrem, sondern normal. | Die Vernehmlassung zur Klimapolitik nach 2030 bietet die Gelegenheit, die Kosten aufzuzeigen, bevor die Weichen endgültig gestellt sind. Unser Land braucht keine Politik, die es im Namen eines unerreichbaren Ziels verkleinert, sondern eine Politik, die das Wohlergehen der Menschen wieder ins Zentrum stellt. (www.nzz.ch, 29.7.26)
Das «Monster vom Friesenberg» verärgerte Anwohner und war ein Flop. Nun wird es endlich abgebaut Die Stahlkonstruktion kostete 2,5 Millionen Franken. Doch sie funktionierte nicht richtig. | Der eigentliche Abbruch des Gerüsts findet während einer geplanten Betriebssperre der Üetlibergbahn am 24. und 25. Oktober statt. Einzelne Arbeiten müssen aus betrieblichen und sicherheitstechnischen Gründen nachts durchgeführt werden. | Wie schon beim Projektbeschrieb der Stahlkonstruktion wählt die SZU nun grosse Worte für ihren Rückbau. Damit erreiche man einen «wichtigen Meilenstein für die Weiterentwicklung der Infrastruktur am Friesenberg». Er schafft nach Angaben des Bahnunternehmens die Voraussetzungen, um die Haltestelle zu verlegen. Diese Arbeiten sollen im Januar 2027 beginnen. Die neue Haltestelle kann voraussichtlich im März 2028 in Betrieb genommen werden. (www.nzz.ch, 29.7.26)
Schiff «Unterwalden» – Winston Churchill an Bord: Fünf Stationen im Leben des Dampfers Ertönt das tiefe Horn der «Unterwalden», wissen alle anderen Schiffe: Wir müssen weichen. Seit 1902 ist der 300 Tonnen schwere Raddampfer auf dem Vierwaldstättersee unterwegs. Fünf Episoden aus der Geschichte eines Riesen, der sich auch klein machen kann. | 1. Geburt: Der Schatten der Schwester «Uri» | 2. Promi-Passagiere: Churchill (1946?) und König Hussein (1987) | 3. Rettung: Dem Schrottplatz entkommen (1985 zweite Jungfernfahrt) | 4. Kollision: Der Crash mit der «Schiller» (2016) [Die rund 300 Passagierinnen und Passagiere sowie die beiden Schiffe kommen mit dem Schrecken davon.] | 5. Superkraft: Sie kann sich ducken | Jeweils ein Highlight für die Gäste auf der Fahrt von Alpnach zurück nach Luzern: Dank des Teleskopkamins kann die «Unterwalden» unter der Achereggbrücke durchfahren. (www.srf.ch, 29.7.26)
"Es gibt kein einziges Kernkraftwerk auf der Welt, das wirtschaftlich läuft." Joe Kaeser, CEO von Siemens. @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 29.7.26)
Das Tor der Schweiz zur Welt Ein Grossteil des weltweiten Warenverkehrs wird über den Seeweg abgewickelt. Obwohl die Schweiz keinen direkten Zugang zum Meer hat, ist sie über den Rhein mit den globalen maritimen Handelsrouten verbunden. Eine Schlüsselrolle spielen dabei die Schweizerischen Rheinhäfen in Basel: Hier werden rund zehn Prozent aller Schweizer Importe umgeschlagen. (www.swissinfo.ch, 29.7.26)
Schneeräume: 9 Fakten über den Luxus-Trend der Milliardäre Deutschland stöhnt unter Hitzewellen. Superreiche haben eine Lösung für das Problem: Sie lassen sich künstlichen Schnee ins Wohnzimmer oder auf die Jacht liefern. Wie viel kostet so ein „Schneeraum“? Und bringt er gesundheitliche Vorteile? (www.freitag.de, 29.7.26)
Dachbegrünung als Beitrag zur Gebäudeklimatisierung Das Projekt „Entwicklung eines Dachbegrünungselements mit Kreislauf- und Wärmepumpenanbindung“ (Climate4Roofs) erforscht, wie eine neuartige Dachbegrünung den Bedarf an aktiver Gebäudeklimatisierung durch elektrisch betriebene Klimaanlagen reduzieren kann. Matthias Wörlein, Doktorand der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) am Campus Triesdorf, bearbeitet das von Prof. Dr. Andreas Ratka geleitete Projekt im Rahmen seiner Promotion. | Prof. Dr. Klaus-Peter Wilbois hat Matthias Wörlein interviewt, ob und wie eine spezielle Dachbegrünung dazu beitragen kann, einerseits das Raumklima zu verbessern und andererseits die Umwelt zu entlasten. (www.sonnenseite.com, 29.7.26)
Bis zu vier Grad kühler: Mit begrünter Ziegelfassade gegen die Hitze Besonders dicht besiedelte Gegenden kühlen in der gegenwärtigen Hitzewelle kaum mehr ab. Linderung verschaffen da Grünflächen. Wo der Platz dafür fehlt, kann eine vertikale Bepflanzung für Abhilfe sorgen. Dies muss kein üppiger Vertikalgarten sein, wie das Forschungsprojekt «GreenBrick» der Hochschule Luzern zeigt: Eine neuartige begrünte Ziegelfassade kommt mit pflegeleichten Pflanzen aus und lässt das Trägermaterial als architektonisches Element sichtbar. | Bäume gelten als wirksamstes Mittel gegen Hitze. Doch gerade in dicht bebauten Quartieren fehlen oft die nötigen Flächen. Eine Lösung hierfür liegt in der Vertikalen: Expertinnen und Experten der Hochschule Luzern aus den Bereichen Design, Gebäudetechnik, Bauingenieurwesen und Architektur entwickelten gemeinsam mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften und Unternehmen aus der Baubranche eine begrünte Ziegelfassade. Das System kombiniert langlebigen Ton mit Moosen und trockenheitsverträglichen Pflanzenarten. (www.hslu.ch, 29.7.26)
Rückschläge für Technologie – Wasserstoff-Träume: Warum viele Projekte scheitern Wasserstoff sollte den Verkehr und die Industrie klimafreundlich machen. Nun werden reihenweise Projekte gestoppt. (www.srf.ch, 29.7.26)
Reiches Bonus deckt nicht die Kosten der Direktvermarktung Ein Bonus für die Direktvermarktung gehört zu den Zugeständnissen, mit denen Wirtschaftsministerin Reiche ihre Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes durchbringen will. Berechnungen des Forschungsinstituts Aquu zeigen jedoch: Die Wirkung des Bonus auf die Amortisation kleinerer Photovoltaik-Anlagen ist minimal. - (klimareporter.de, 29.7.26)
Bürgermeister: „Werden weiter investieren“ Die Flachgauer Bezirkshauptstadt Seekirchen will bestehende Photovoltaik-Anlagen noch um das Doppelte erweitern. So könnte die Stadt am Wallersee schon bald bis zu 200.000 Euro pro Jahr an Stromkosten einsparen. Auch die Speicher-Kapazität soll deutlich erhöht werden. (www.krone.at, 29.7.26)
Erneuerbare-Energien-Gesetz: Dunkle Zeiten für den Solarausbau Am Mittwoch will das Kabinett die EEG-Novelle und das Netzanschlusspaket beschließen. Das könnte den Ausbau der Sonnenenergie weiter verlangsamen. mehr... (taz.de, 29.7.26)
Data Spaces für die Energiewende in Europa nutzen Rund 50 Akteure aus Energie- und Digitalwirtschaft fordern den Aufbau von Data Spaces. Das gemeinsame Ziel ist es dabei, die Energiewende zu beschleunigen, Kosten zu senken und die digitale Souveränität in Deutschland und Europa zu stärken. (www.energiezukunft.eu, 29.7.26)
Baubranche fordert mehr Dämmung gegen die Hitze Statt Finanzspritzen für Kühlen und Heizen fordern Betriebe Vorrang für Sanierungen. Die Branche kämpft gegen Auftragsflaute und Fachkräftemangel – und sieht in der Gebäudehülle den entscheidenden Hebel für Klimaschutz, niedrigere Energiekosten und neuen Schwung. (www.krone.at, 29.7.26)
Einspeisung von kleinen Solaranlagen bei niedrigen Preisen reduzieren Mit einem eigenen Vorschlag für die Marktintegration kleiner Solaranlagen meldet sich das Solar Cluster Baden-Württemberg zu Wort: Bei negativen oder sehr niedrigen Börsenstrompreisen könnte die Einspeisung automatisch reduziert werden. (www.energiezukunft.eu, 29.7.26)
Neue Technologien im Energiesektor sind kein Selbstläufer Start-ups sind wichtig für die Energiewende: Allein 2024 flossen 1,2 Milliarden Euro Risikokapital in deutsche Energie-Start-ups und damit mehr als in jedes andere Technologiefeld. Eine Studie untersucht die Erfolgsfaktoren. (www.energiezukunft.eu, 29.7.26)
Versteckter Tunnel in Zürich: Warum sich unter der Bahnhofbrücke ein Geheimgang verbirgt Täglich überqueren Tausende die Zürcher Bahnhofbrücke. Kaum jemand ahnt: Direkt darunter verläuft ein 30 Meter langer unterirdischer Gang – gebaut für den Ernstfall. (www.tagesanzeiger.ch, 29.7.26)
Direkte Demokratie – Politik ohne Partei: Was treibt Einzelkämpfer an? Eine Appenzellerin hat innert weniger Wochen knapp 20'000 Unterschriften für ihre Tierschutzpetition gesammelt. (www.srf.ch, 29.7.26)
Sommerserie «Perspektivenwechsel»: «Hobbysportler unterschätzen die Hitze massiv» Dehydrierte Seniorinnen und alkoholisiertes Partyvolk: Tina Inglin erlebt seit 13 Jahren, wie der Sommer den Rettungsdienst fordert – und erzählt, was ihr Beruf mit dem eines Detektivs gemein hat. (www.tagesanzeiger.ch, 29.7.26)
DER ANDERE BLICK - Karin Prien hat recht. Organisierte Demokratieförderung ist nicht das, was Demokratie befördert Die deutsche Familienministerin sieht sich scharfer Kritik ausgesetzt, weil sie die Demokratieförderung ihres Ministeriums anpasst. Ihre Diagnose ist jedoch richtig. (www.nzz.ch, 29.7.26)
«Apropos» – der tägliche Podcast: «Diese Waldbrände sind kein direkter Indikator für den Klimawandel – ein anderer Faktor ist wichtiger», sagt unser Korrespondent in Spanien Es brennt in Frankreich, in Spanien – und jetzt auch in Italien. Entspannung ist (noch) nicht in Sicht. Sind solche «Megabrände» die neue Normalität? (www.tagesanzeiger.ch, 29.7.26)
Nolans „Odyssee“ hat mich verändert: Ich sehe überall Trojanische Pferde Christopher Nolan zeigt in seinem Film: Das Trojanische Pferd war die erste Lüge der Menschheit — und funktionierte nur, weil die Trojaner anständig waren. Genau das macht es in Zeiten von Fake News zur perfekten Metapher für unsere Zeit (www.freitag.de, 28.7.26)
Danger Dan/Igor Levit: Warum verbot das ZDF einen antifaschistischen Auftritt? Das ZDF untersagte Igor Levit und Danger Dan einen Auftritt mit dem Lied „Keine Angst“ — aus Sorge vor zu viel Antifaschismus. Tatsächlich ist das längst kein Einzelfall mehr. Wie tief sitzt die Angst vor rechts in unseren Institutionen? (www.freitag.de, 28.7.26)
Death & Grief Tech – Was passiert mit unseren Daten nach unserem Tod? Als ich zum ersten Mal über den Begriff «Death Tech» stolperte, schossen mir sofort Bilder aus Blockbustern wie «Terminator» oder «I, Robot» durch den Kopf. Doch, nachdem ich mir das Thema etwas näher angeschaut habe, verstehe ich besser, warum sich TA-SWISS für eine Studie zu diesem Thema entschieden hat. Es geht nicht um Science-Fiction, sondern um eine sehr konkrete digitale Realität. «Death Tech» ist sozusagen Teil unseres Lebens geworden. | Dabei lassen sich zwei spannende Bereiche unterscheiden. «Death Tech» bezeichnet digitale Tools und Dienstleistungen rund um die Regelung des digitalen Nachlasses noch zu Lebzeiten. Im Zentrum steht hier die Frage, was mit den Spuren geschehen soll, die wir — auch über den Tod hinaus — im Internet hinterlassen. «Grief Tech» hingegen bietet den Hinterbliebenen Unterstützung bei der Verarbeitung des Hinschieds eines Angehörigen. Der Einsatz digitaler Tools wie Apps, Chatbots oder KI-Avatare dient also der Trauerbewältigung. (www.ta-swiss.ch, 28.7.26)
Warum Deutschland zurückfällt | Die deutsche Industrie verliert an Boden – viele Ursachen sind hausgemacht. Wie kann die stille Auszehrung gestoppt werden? Fünf Vorschläge. Deutschlands forschungsintensive Industrien bilden seit Jahrzehnten das Fundament der deutschen Wirtschaft. Doch ob Automobilindustrie, Maschinenbau, Chemie- oder Elektronikindustrie, es knirscht seit einiger Zeit. Das zentrale Problem ist eine politisch hausgemachte und inzwischen strukturell verankerte Investitionsschwäche. Jahrzehntelang galt Deutschlands Erfolgsformel fast schon als gesetzt: Mittels hochwertiger Produkte, getrieben von kontinuierlicher Innovation und exzellenter Ingenieurskunst, werden Wohlstandund Arbeitsplätze gesichert. Doch dieses Fundament hat Risse bekommen. Der Wertschöpfungsanteil der Produzenten hochwertiger Technologiegüter ist zuletzt gesunken, der Anteil der spitzentechnologischen Industrien stagniert. Alarmierend ist die Entwicklung bei der Arbeitsproduktivität, also der realen Wertschöpfung je Beschäftigten. Bei hochwertigen Technologiegütern hat die deutsche Industrie seit einer Dekade kaum Fortschritte erzielt. (www.diw.de, 28.7.26)
Noch aussagekräftigere PV-Prognosen: Update für Energiedashboard Wie viel Solarstrom wird die Schweiz morgen produzieren? Diese Frage beantwortet das Energiedashboard des Bundesamts für Energie künftig noch genauer. Dafür werden neu satellitengestützte Strahlungsdaten für jeden Standort genutzt und Wetterunsicherheiten mit einem Prognosebereich statt mit einem einzelnen Wert dargestellt. Das verbessert sowohl die Schätzung der aktuellen PV-Produktion als auch die Zuverlässigkeit der Prognosen. | Seit der Veröffentlichung der regionalen Daten zur Photovoltaikproduktion im Energiedashboard hat das Bundesamt für Energie zahlreiche Rückmeldungen von Netzbetreibern, Forschenden und weiteren Behörden erhalten. Besonders der Austausch mit MeteoSchweiz hat wertvolle Hinweise darauf gegeben, wie die Qualität der Daten und Prognosen weiter verbessert werden kann. | Diese Rückmeldungen fliessen nun in eine überarbeitete Version des Modells ein. (energeiaplus.com, 28.7.26)
Menominee Nation elders are getting solar and battery systems The installations help keep electricity flowing at this Wisconsin reservation even when a major storm knocks out grid power. (yaleclimateconnections.org, 28.7.26)
Green & Energy: Wie teuer wird Deutschlands Klimalücke? Deutschland verfehlt seine Klimaziele. Kathrin Witsch spricht mit Umweltbundesamt-Präsident Dirk Messner darüber, wo es hakt und warum Nichtstun am Ende sogar mehr kostet. | In dieser Folge spricht Host Kathrin Witsch mit Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamts, über die Ursachen der Lücken im Klimaschutz, die Problemsektoren Gebäude und Verkehr — und darüber, warum das Verfehlen der Obergrenze Deutschland noch weitaus teurer zu stehen kommen könnte, wenn man die Kosten von Klimaschäden einbezieht. „Wenn uns das Ökosystem um die Ohren fliegt, können die Schäden irreversible sein“, sagt Messner im Podcast. (www.handelsblatt.com, 28.7.26)
Klimapreis : Menüpreis nach Klimabelastung im Stadtspital Zürich | Wirkung von Menü-Preisgestaltung nach Klimabelastung im Stadtspital Zürich Verminderung der Treibhausgasemissionen: Durch die Preisanpassung konnte eine Reduktion der Treibhausgasemissionen (THGE) erzielt werden. Am Standort Triemli sanken die THGE pro verkauftes Menü um 7 %, am Standort Waid um 4 %. Hochgerechnet auf ein Jahr entspricht dies einer Reduktion von rund 13 t CO2e. | Veränderung der Gesamtumweltbelastung: Neben den THGE wurden auch weitere Umweltbelastungskategorien berücksichtigt. Hier zeigte sich ein ähnliches Bild wie bei den THGE, mit einer durchschnittlichen Reduktion der Gesamtumweltbelastung pro Menü. | Einfluss der Preisanpassung auf Nachfrage, THGE und Umsatz: Die Preisanpassung hatte einen Einfluss auf die Nachfrage nach einzelnen Menüs. Klimafreundlichere Menüs wurden häufiger gewählt, während weniger klimafreundliche Menüs seltener nachgefragt wurden. Am Standort Triemli ist dieser Zusammenhang statistisch signifikant, wobei rund ein Drittel der Varianz im Nachfrageverhalten durch die Preisveränderung erklärt werden kann. (digitalcollection.zhaw.ch, 28.7.26)
Ex-Ministerpräsident Kretschmann aus dem Porsche-Heimatland hatte schon vor 15 Jahren gefordert, dass sich die Autobauer stärker auf Mobilitätskonzepte statt nur auf konv. Autos konzentrieren sollen, woraufhin Porsche umgehend das Gespräch mit ihm suchte und scharfe Kritik von der CDU geäußert wurde | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 28.7.26)
Ex-Ministerpräsident Kretschmann aus dem Porsche-Heimatland hatte schon vor 15 Jahren gefordert, dass sich die Autobauer stärker auf Mobilitätskonzepte statt nur auf konv. Autos konzentrieren sollen, woraufhin Porsche umgehend das Gespräch mit ihm suchte und scharfe Kritik von der CDU geäußert wurde | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 28.7.26)
Neue EEG-Pläne gefährden private Solaranlagen: Die feste Einspeisevergütung soll schrittweise wegfallen. Für viele Haushalte würde Solarstrom damit weniger wirtschaftlich. Das könnte den Ausbau privater Photovoltaik ausbremsen und wertvolles Potenzial für die Energiewende verschenken. | @umweltinstitut.org on Bluesky (bsky.app, 28.7.26)
Globaler Erdüberlastungstag: BUND fordert entschlossenen Ausbau der Erneuerbaren Wirtschaftssystem ökologisch bankrott | Klimakrise zerstört Ressourcen | Ausstieg aus den fossilen Energien ist mächtigster Hebel | Der globale Erdüberlastungstag fällt in diesem Jahr auf den 30. Juli. An diesem Tag hat die Menschheit alle natürlichen Ressourcen aufgebraucht, die die Ökosysteme der Erde innerhalb eines Kalenderjahres regenerieren können. Für den Rest des Jahres plündern wir eine Zukunft, die uns nicht gehört. |Dass der globale Erdüberlastungstag, der im vergangenen Jahr noch auf den 24. Juli fiel, sich um ein paar Tage nach hinten verschoben hat, liegt nicht etwa daran, dass die Menschheit in diesem Jahr sparsamer mit den Ressourcen umgegangen wäre. Tatsächlich verschärft sich die Krise weiter und das spätere Datum ist lediglich das Ergebnis einer angepassten Berechnungsgrundlage. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert deshalb von der Bundesregierung eine Abkehr von den fossilen Energien und einen ambitionierten Ausbau der erneuerbaren Energien. (www.bund.net, 28.7.26)
Tausende Fische sterben wegen technischer Störung bei Kraftwerk in Sils GR In der Albula und im Hinterrhein sind am Sonntag gemäss Polizeiangaben mutmasslich tausende Fische verendet. Dies als Folge eines abrupten Wasserrückgangs unterhalb des Kraftwerks Sils im Domleschg GR. Es ist der zweite grössere Vorfall in Graubünden innert weniger Wochen. | Erste Abklärungen zusammen mit dem zuständigen Fischereiaufseher ergaben gemäss einer Mitteilung der Kantonspolizei Graubünden vom Dienstag, dass eine technische Störung im Unterwerk Sils Albula dazu führte, dass die Wassermenge in der Albula sehr schnell und stark verringert wurde. Es handelt sich dabei um ein Kraftwerk der Elektrizitätswerke der Stadt Zürich. | Durch die technische Störung fielen gemäss Mitteilung grosse Bereiche der Albula und folglich auch des Hinterrheins unterhalb des Zusammenflusses während rund einer Stunde trocken. (www.watson.ch, 28.7.26)
Kurzgeschichten über die USA: In T. C. Boyles Amerika-Dystopie landen harmlose Bürger in Umerziehungslagern «Das Ende ist nur ein Anfang» heisst das neue Buch des grossen Erzählers aus den USA. Es geht um die Biegsamkeit der Wahrheit, die Bedrohungen für die Demokratie und die Klimakatastrophe. (www.tagesanzeiger.ch, 28.7.26)
Maghreb: Algerien in der Offensive Die Energiekrise in Westeuropa eröffnet den nordafrikanischen Ländern neue Chancen. Marokko könnte wegen des Westsahara-Konflikts allerdings ins Hintertreffen geraten, der große Nachbar ist auch aufgrund seines Ressourcenreichtums im Vorteil. (www.jungewelt.de, 28.7.26)
Mobilität: Preisspirale im Nahverkehr [Online-Abo] Preisspirale im Nahverkehr: Der Mitteldeutsche Verkehrsbund erhöht die Tarife für Bus und Bahn – periodisch zum Augustanfang. Die Partei Die Linke fordert einen nachhaltigen und bezahlbaren ÖPNV als Daseinsvorsorge. (www.jungewelt.de, 28.7.26)
Trotz Hitzewelle: Schweizer Männer tragen im Büro lieber lange Hosen Kurze Hosen und offene Schuhe? Für viele Arbeitnehmende in der Schweiz kommt das selbst bei sommerlichen Rekordtemperaturen nicht infrage, wie eine Umfrage zeigt. (www.tagesanzeiger.ch, 28.7.26)
Restaurant Pfannenstiel: Ausflugslokal öffnet wieder mit eigenem Twist Am 1. August öffnet das Restaurant Pfannenstiel nach einer sechsmonatigen Zwangspause wieder. Jann Deiss und Nicolà Bloch setzen auf Nachhaltigkeit, sowohl beim Essen als auch beim Team. (www.tagesanzeiger.ch, 28.7.26)
„Ein bemerkenswerter Umschwung“ – Im MAGA-Lager wandelt sich der Blick auf die Ukraine Ukraines Präsident Selenskyj trifft sich im Weißen Haus mit US-Präsident Trump. Das Verhältnis hat sich seit dem letzten Eklat offenbar deutlich verbessert. „Selbst die MAGA-Influencer schwenken gerade um“, berichtet Reporterin Alina Quast. (www.welt.de, 28.7.26)
Ministerin Reiche: Auch mal raus aus der Berliner Blase - Friedrich Merz ist mit seiner Wirtschaftsministerin unzufrieden – das ist ein offenes Geheimnis. Auf ihrer Sommertour ist Reiche anzumerken, unter welchem Druck sie steht. - (www.faz.net, 28.7.26)
Fachleute pochen auf EU-weite Lösung Als grundsätzlich guten Schritt haben Experten und Expertinnen das am Montag von der Regierung vorgestellte Nutzungsverbot von Social Media unter 14 Jahren bewertet. Es schaffe zunächst einmal Bewusstsein für das Thema und die Problematiken, es benötige allerdings mehr Anstrengungen wie den Ausbau von Medienkompetenz. Skepsis gibt es bezüglich des österreichischen Alleingangs: Es brauche eine EU-weite Lösung. (orf.at, 28.7.26)
Keimalarm im Sommer: Bei Hitze steigt die Gefahr von Lebensmittelinfektionen Auch Bakterien mögen die warme Jahreszeit. Wer ein paar einfache Hygieneregeln befolgt, kommt ohne Bauchschmerzen durch den Sommer. (www.tagesanzeiger.ch, 28.7.26)
Urteil zu Markthalle Oerlikon: Migros scheitert mit 9-Millionen-Klage gegen die Stadt Zürich Das Unternehmen erhält keine finanzielle Entschädigung für den Denkmalschutz der ehemaligen Markthalle in Oerlikon. Das Bundesgericht wies eine entsprechende Forderung ab. (www.tagesanzeiger.ch, 28.7.26)
Wie man gesund durch die Guthitze kommt Die nächste Hitzewelle hat das Ländle erfasst. Ärzte aus den Vorarlberger Landeskrankenhäusern verraten, wie man sich gegen die hohen Temperaturen wappnen kann und was es zu beachten gilt. (www.krone.at, 28.7.26)
Kabinettssitzung auf dem Starnberger See: Söder entdeckt den Klimaschutz neu Wegen Hitze und Trockenheit rückt Bayerns Ministerpräsident die Umweltpolitik wieder in den Fokus. Wie er die Folgen des Klimawandels für sein Land erträglicher machen will. (www.sueddeutsche.de, 28.7.26)
Infrastruktur: Auf dem Weg zu hitzefesten Straßen – aber nur im Schritttempo Aufgeplatzter Asphalt, gesperrte Autobahnen: Hitze beschädigt zunehmend deutsche Straßen. Dabei gibt es technische Lösungen für zukunftsfähige Infrastruktur, doch die Politik hinkt hinterher. (www.dw.com, 28.7.26)
Warum baut Deutschland Straßen für das Klima von gestern? Aufgeplatzter Asphalt, gesperrte Autobahnen: Hitze beschädigt zunehmend deutsche Straßen. Dabei gibt es technische Lösungen für zukunftsfähige Infrastruktur, doch die Politik hinkt hinterher. (www.dw.com, 28.7.26)
Hitzewellen sind schlecht für das Geschäft Extreme Hitzewellen verändern das Konsumverhalten der Menschen. In Österreich sorgten die hohen Temperaturen im Juni etwa für geringere Umsätze in der Gastronomie, im Handel und bei touristischen Attraktionen. Das zeigt eine Erhebung des Zahlungsdienstleisters Ayden. (www.krone.at, 28.7.26)
Klimawandel: Hitze gefährdet zunehmend die Trinkwasserversorgung Lange Trockenphasen und Rekordhitze setzen die Trinkwasserversorgung in Deutschland unter Druck. Viele Wasserversorger schauen pessimistisch in die Zukunft, wie eine Report Mainz-Umfrage zeigt. Von N. Maurer und D. Meiländer. [mehr] (www.tagesschau.de, 28.7.26)
Papst Leo XIV.: Technik soll stets Wahrheit und Gutem dienen - - Papst Leo XIV. hat die katholische Kirche aufgerufen, „eine Kommunikation zu fördern, die angesichts der neuen Möglichkeiten, die die technologische Entwicklung bietet, die Würde des Menschen zu wahren weiß“. Das katholische Kirchenoberhaupt äußerte sich in einer von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin unterzeichneten Botschaft an Teilnehmer eines Internationalen Seminars über die Kommunikation der Kirche vom 27.–28. Juli an der Päpstlichen Katholischen Universität in Santiago de Chile. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 28.7.26)
Neue Welterbestätten – Zwei Theater im Amazonasgebiet werden Unesco-Welterbe Die brasilianischen Städte Manaus und Belém können jubeln: Ihre berühmten Theater zählen jetzt zum Weltkulturerbe. (www.srf.ch, 28.7.26)
Schutz vor Hitze für Kindergärten, Schulen, Heime Unter der Hitzewelle Ende Juni litten Alte und die Kleinsten besonders. Nun sollen Einrichtungen hitzefit gemacht werden. Dafür fördert das Land Projekte von Gemeinden und Heimbetreibern. Und die Tourismusreform ist auf Kurs. (www.krone.at, 28.7.26)
Schutz vor Ungeziefer: Damit die Wanze nicht mitwandert Bettwanzen sind nicht nur ein Problem in Hotels. Auch auf Wanderhütten finden sich die Blutsauger, wie der Deutsche Alpenverein mitteilt. So schützen sich Wanderer. (www.test.de, 28.7.26)
Marine Le Pens Kampagne für Klimaanlagen: Autoritär heißt heute, keine Regulierung zu akzeptieren Marine Le Pen stellt ihren „Großen Klimatisierungsplan“ vor. Die Initiative geht einher mit einem symptomatischen Vorwurf gegen die französischen Grünen. mehr... (taz.de, 28.7.26)
Sprache im Klimawandel: Wieder ein ganz normaler „grausam heißer Tag“ - In Japan heißen Tage über 40 Grad jetzt schlicht „Kokushobi“ – „grausam heißer Tag“. Die neue Klimawandel-Realität kommt in der Sprache an. Das normalisiert sie allerdings auch: Ist jetzt eben so. - (www.faz.net, 28.7.26)
Salzburgs erste Berghütte kapituliert vor Hitze Die Quellen sind versiegt, die Tanks sind leer – das Happischhaus im Tennengebirge zieht die Reißleine und kann nur mehr einen Notbetrieb wie im Winter anbieten. Finanziell und emotional sind die Naturfreunde als Hüttenbetreiber tief betroffen... (www.krone.at, 28.7.26)
Seelsorger: Unglücke auf See sind immer komplex Bei Unglücken auf See sind Seeleute zunächst auf sich allein gestellt. Das Havariekommando in Cuxhaven organisiert rund um die Uhr Hilfe – auch für die Seele. (www.ekd.de, 28.7.26)
D: missio fordert klare Vorgaben zum Schutz von Ordensfrauen - - Das katholische Hilfswerk missio Aachen unterstützt Initiativen, den Schutz von Ordensfrauen vor Missbrauch in der Kirche durch klare kirchenrechtliche Vorgaben und Richtlinien zu stärken. Gesonderte Melde- und Verfahrenspflichten bei Missbrauch dürften sich nicht allein auf Minderjährige und schutzbedürftige Erwachsene fokussieren, wie es im Motu proprio „Vos estis lux mundi“ bislang der Fall ist. Dies teilt missio an diesem DIenstag in einer Pressemitteilung mit. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 28.7.26)
Vatikanbank erzielt 51 Millionen Euro Gewinn - - Das Institut für die religiösen Werke (IOR) hat an diesem Dienstag seinen Nachhaltigkeitsbericht für das Jahr 2025 veröffentlicht. Die „Vatikanbank" bekräftigt darin ihr Ziel, Finanzgeschäfte transparent und verantwortungsvoll sowie im Einklang mit der katholischen Soziallehre zu führen. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 28.7.26)
Marcel Hänggi zum Umgang mit Hitze und Klimaanlagen – Hitzeanpassung ist mehr als klimatisieren [21.7.2026] Klimaanlagen können eine sinnvoll sein. Aber die Verengung der Debatte auf Klimaanlagen blendet vieles aus. | Die Schweizerische Energie-Stiftung anerkennt, dass Klimaanlagen in manchen Fällen notwendig sind, gerade auch zur kurzfristigen Klimaanpassung. Wie jede Technik ist aber auch die Raumkühlung durch Klimaanlagen nur sinnvoll, wenn sie zweckmässig genutzt wird. Zweckmässig sind Klimaanlagen dort, wo Kühlung ein echter Bedarf und kein blosser Luxus ist und mit passiven Mitteln nicht erreicht werden kann. | Das Thema Hitzeanpassung ist zu wichtig, um auf die Klimaanlage reduziert zu werden. Hitze muss in ihrer sozialen Dimension verstanden werden. Zu den Alternativen, wie mit Hitze umgegangen werden kann, gehören auch öffentliche Angebote wie Climate shelters und Sozialpraktiken wie die Siesta oder allgemeiner ein flexibilisierter Umgang mit Arbeits- und Unterrichtszeiten. Raumkühlung aus blossem Komfort- oder gar Prestigebedürfnis unterminiert die Bereitschaft, (energiestiftung.ch, 28.7.26)
Zwischen Beileid und Reflexen – Warum wir nach Berlin eine ehrliche Religionskritik brauchen Nach dem islamistischen Anschlag auf den CSD in Berlin greifen die gewohnten politischen Reflexe aus Relativierung, Schuldzuweisungen und Wahlkampf-Spekulationen. Doch das fatale Ritual verfehlt den Kern des Problems: die fundamentalistisch-religiöse Ablehnung der freien Gesellschaft. Um diese wirksam zu bekämpfen, braucht es weder Pauschalverurteilungen noch falsche Rücksichtnahme, sondern eine ehrliche und konsequente Religionskritik. (hpd.de, 28.7.26)
Nach dem jihadistischen Anschlag von Berlin vermeiden viele Islamverbände klare Worte. «Das ist kein Versehen», sagt ein Experte Der Publizist Eren Güvercin kritisiert allgemeine Friedens- und Distanzierungsformeln und fordert eine offene Debatte über Homophobie in muslimischen Gemeinden. (www.nzz.ch, 28.7.26)
IÖW: Nahwärme-Bürgerinitiativen sind wichtig für die Berliner Wärmewende Rund ein Fünftel der beheizten Fläche in Berlin eignet sich laut Wärmeplan für Quartierswärmenetze. Dort könnten kleinere Nahwärmenetze mit Abwärme, Geothermie oder anderen lokalen Quellen künftig Gas- und Ölheizungen ersetzen. Als Betreiber kommen unter anderem lokale Bürgerinitiativen infrage. Der Berliner Aktionskreis Energie e.V. (AkE) vernetzt solche Initiativen. Vor welchen Hürden sie stehen und welche Unterstützungsbedarfe sie haben, ermittelte ein Workshop des Projekts „Wärmewende Schöneberger Norden“ (WärmSchöN). Er fand im Rahmen eines AkE-Vernetzungstreffens im Juni am IÖW statt. (www.ioew.de, 28.7.26)
Erfolgreiche Klage: Deutsche Umwelthilfe erzwingt Informationspflichten zu CO2-Emissionen und Kraftstoff bei Luxusautos – Deutsche Umwelthilfe e. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat vor dem Landgericht Stuttgart einen klaren Erfolg gegen einen Anbieter von Luxusfahrzeugen erzielt. Der Pkw-Händler muss transparent über enorm hohe Kraftstoffverbräuche und CO2-Emissionen von Fahrzeugen im Luxussegment informieren. Der Anbieter hatte argumentiert, Käuferinnen und Käufer von Lamborghini, Porsche und Ferrari interessierten sich vor allem für „Lebensgefühl“, „Status“ und „Luxus“ — nicht jedoch für die Verbrauchswerte der beworbenen Modelle. Das Landgericht hat dies nun entschieden zurückgewiesen (LG Stuttgart, Urteil vom 01.07.2026 – 35 O 96/25). (www.duh.de, 28.7.26)
Statistisches Bundesamt: Eisverkauf steigt während der Sommerhitze um 90 Prozent - Trotz gestiegener Preise boomt das Eisgeschäft: In der Hitzewoche im Juni verkaufte der Einzelhandel 90 Prozent mehr Speiseeis. Aber auch andere Produkte waren bei der Hitze überaus beliebt. - (www.faz.net, 28.7.26)
Waldbrände in Frankreich: „Der Klimawandel ist schneller als wir Waldschützer“ - Warum sind die Waldbrände im Südwesten Frankreichs in diesem Sommer so verheerend? Marion Toutchkov, Expertin der staatlichen französischen Forstbehörde ONF, gibt Antworten. - (www.faz.net, 28.7.26)
„Keine andere Sportart bietet einen solchen Effekt“ Bluthochdruck schädigt Organe und kann unbehandelt tödliche Folgen haben. Was viele nicht wissen: bereits wenige Minuten Sport können das Problem lösen. Kardiologen erklären, welche Bewegung das Herz-Kreislauf-System optimal trainiert – und warum der Zeitpunkt entscheidend ist. (www.welt.de, 28.7.26)
Heute Bordeaux, morgen vielleicht Berlin oder Cottbus WWF: Deutschland muss beim Waldumbau den Turbo anschmeißen (www.wwf.de, 28.7.26)
2026-07-28 09:36:00 Die Hitzewellen haben eine öffentliche Debatte über Klimaanlagen ausgelöst und viele unserer Mitglieder haben uns gefragt, was wir davon halten. Wir haben deshalb das Positionspapier «Hitzeanpassung und Kühlung» erarbeitet: https://energiestiftung.ch/forumsbeitrag/hitzeanpassung-ist-mehr-als-klimatisieren (bsky.app, 28.7.26)
Hitzesommer: Wie viele werden sterben? - Hitze steht nicht auf dem Totenschein. Eine Epidemiologin erklärt, wie man trotzdem die Opfer des Extremwetters bestimmt. Und was an dem Argument dran ist, der Klimawandel bringe im Sommer zwar mehr, im Winter aber dafür weniger Todesfälle. - (www.faz.net, 28.7.26)
Nachhaltigkeit: Wie die Messe Frankfurt umweltfreundlicher werden will - Die Messe Frankfurt hat große Ziele, was die Nachhaltigkeit angeht. Dafür sind viele kleine und auch große Schritte, vor allem aber Daten nötig. Geschäftsführerin Iris Jeglitza-Moshage gibt zu: Vieles weiß man schlicht noch nicht – und manches, was man weiß, lässt sich kaum beeinflussen. - (www.faz.net, 28.7.26)
Eine Initiative will, dass Flugreisende mit einer Gebühr die Bahn mitfinanzieren Eine Initiative einer Umwelt-NGO will alle Flüge aus der Schweiz besteuern und den Grossteil der Einnahmen in Form von Gutscheinen für Bahnreisen zurückzuerstatten. Was Umweltfachleute und Reisende davon halten. (www.swissinfo.ch, 28.7.26)
Pflanzenviren: Stille Pandemie auf dem Acker Pflanzenviren führen zu Ernteverlusten. Gewächshäuser, Handel und Klimawandel verschärfen die Lage. Deshalb wollen Forschende die Viren eindämmen. mehr... (taz.de, 28.7.26)
Botanik-Kolumne: Das Leiden der Eiche - Die nächste Hitzewelle kommt. Darunter leidet auch der König der Wälder. Eichen setzen zudem neue Schädlinge zu, die sich rasant in Deutschland ausbreiten – und dafür Menschen nutzen. - (www.faz.net, 28.7.26)
Buchveröffentlichung: Rethinking Sustainability – Principles and Practice – Open-Access-Buch bei Springer Nature mit Kapitel zu suffizienzorientierter Kreislaufwirtschaft von Kathleen Jacobs Das Open-Access-Buch "Rethinking Sustainability — Principles and Practice" stellt innovative Ansätze vor, mit denen Nachhaltigkeit untersucht, gelehrt und umgesetzt wird — in akademischen und beruflichen Kontexten. Das Buch bietet einen umfassenden Überblick über die aktuellen Prinzipien und Praktiken im Bereich der Nachhaltigkeit und beleuchtet sie aus unterschiedlichen geografischen und wissenschaftlichen Perspektiven. | Die Inhalte sind in vier strukturierte Themenbereiche gegliedert: Lehren, Lernen und Verstehen von Nachhaltigkeit | zentrale Debatten und Kontroversen im Bereich der Nachhaltigkeit | Transdisziplinarität und Nachhaltigkeit in der Praxis | die Rolle der Hochschulbildung und der Wissenschaft | Das Buch ist als hybride Publikation konzipiert und verbindet pädagogische Elemente — wie Lernübungen und Lehrimpulse — mit der inhaltlichen Tiefe eines wissenschaftlichen Sammelbands. (wupperinst.org, 28.7.26)
Trauer bei ökumenischer Andacht nach CSD-Anschlag Nach dem mutmaßlich islamistischen Anschlag im Umfeld des Berliner Christopher Street Days haben Vertreter aus Kirche, Politik und Gesellschaft der Opfer gedacht. Bischof Christian Stäblein betonte, Gewalt werde die Freiheit und Vielfalt Berlins nicht zerstören. (www.ekd.de, 28.7.26)
Ein Werbungsverbot für Grenoble Das französische Grenoble hat kommerzielle Werbung im Stadtgebiet fast vollständig verboten und damit eine kommunale Postwachstumspolitik im Sinne der Konsumreduzierung umgesetzt. Wie hat sie das geschafft? (www.postwachstum.de, 28.7.26)
D: Militärseelsorge zwischen Friedensethik und Zeitenwende - - Es handelt sich um eine seelsorgerische Aufgabe, die eher im Verborgenen sattfindet und kaum Öffentlichkeit erfährt: die Militärseelsorge in Deutschland. Ein Papier der evangelischen und der katholischen Kirche hat jüngst einige Aufmerksamkeit ausgelöst. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 28.7.26)
Earth Overshoot Day 2026 Menschheit verbraucht natürliche Ressourcen von 1,73 Erden, dabei ist ein ressourcenschonendes Leben möglich (www.wwf.de, 28.7.26)
Top 10 Jugendwörter 2026 – Wissen Sie, was «Crashout» oder «Gute Käse» bedeutet? Jugendsprache bleibt für Aussenstehende oft ein Rätsel. Wer mitreden will, sollte diese 10 Begriffe kennen. (www.srf.ch, 28.7.26)
Recyceln für die Energiewende | Fossile Infrastruktur liefert Rohstoffe für nachhaltige Energiegewinnung Um von fossilen Rohstoffen auf erneuerbare Energiequellen umzusteigen, müssen wir eine neue Infrastruktur aufbauen. Empa-Forschende zeigen, dass die obsolet werdende fossile Infrastruktur in Form von Kohleminen, Öl- und Gasplattformen, fossilen Kraftwerken und Pipelines einen Teil der Rohstoffe für die Energiewende liefern kann. Insbesondere das Recycling von Kupfer und Stahl würde die Energiewende günstiger und umweltfreundlicher machen. | Um von fossilen Rohstoffen auf erneuerbare Energiequellen umzusteigen, müssen wir eine neue Infrastruktur aufbauen. Empa-Forschende zeigen, dass die obsolet werdende fossile Infrastruktur in Form von Kohleminen, Öl- und Gasplattformen, fossilen Kraftwerken und Pipelines einen Teil der Rohstoffe für die Energiewende liefern kann. Insbesondere das Recycling von Kupfer und Stahl würde die Energiewende günstiger und umweltfreundlicher machen. (www.empa.ch, 28.7.26)
Baggern fürs Klima: „Meine Enkeltöchter sind mein Antrieb“ - Wolfgang Schleich legt mit seinem Bagger riesige Biotope im Vogelsbergkreis an. „Klimaanlagen für Wald und Flur“, sagt er dazu. Er will der Natur etwas zurückgeben und seinen Enkeln zeigen, dass man die Welt verändern kann. - (www.faz.net, 28.7.26)
Frauen-Nottelefon Winterthur wird zu Fiera Die Opferhilfestelle für gewaltbetroffene Frauen tritt mit neuem Namen, Logo und Website auf – gestaltet hat den Auftritt die Zürcher Agentur Art.I.schock. (www.persoenlich.com, 28.7.26)
Zermatter Bergführer raten derzeit von einer Besteigung des Matterhorns ab: Wie die Hitze den Alpinismus bedroht Die Steinschlaggefahr ist am Matterhorn gross. Und eine der berühmtesten Eiswände der Alpen schmilzt in dramatischem Tempo weg. Der Schweizer Bergführerverband reagiert. (www.nzz.ch, 28.7.26)
Hohe Produktionskosten: Hitze macht italienischen Käse-Herstellern zu schaffen Tomate-Mozzarella gehört für viele Menschen zum Sommer. Doch die anhaltende Hitze in Italien macht den Käse-Herstellern zu schaffen. Auch Parmesan könnte teurer werden. Von Elisabeth Pongratz. [mehr] (www.tagesschau.de, 28.7.26)
Climate warming and atmospheric deposition jointly accelerate the Antarctic Peninsula atmosphere–glacier–land–ocean mercury loop Antarctica is often viewed as remote from industrial pollution, yet we show that the Antarctic Peninsula has become a hotspot of mercury accumulation. By combining geochemical and isotope records from 16 sediment cores with an observation-constrained mercury budget model, we find that mercury accumulation on this shelf has doubled relative to the global shelf average and risen sharply since industrialization. This increase is driven not only by atmospheric deposition but also by climate warming—induced ice melt and erosion that remobilize legacy mercury stored on land. The results reveal that polar warming is turning Antarctica‘s cryosphere from a mercury sink into an active secondary pollution source, with important implications for future mercury risk in polar oceans and ecosystems. (www.pnas.org, 28.7.26)
Worte des Landammanns zum 1. August 2026 | Die Schweiz wird auch künftig dann erfolgreich sein, wenn wir bewahren, was sich bewährt hat: Verantwortung, Solidarität und Gemeinsinn. Wir Urnerinnen und Urner feiern unseren Nationalfeiertag nicht als Massenveranstaltung, sondern prunklos, unkompliziert und bescheiden. Traditionellerweise nutzen viele von uns den 1. August als arbeitsfreien Tag: zum Grillieren, zum Anstossen, für Begegnungen mit Angehörigen und Freunden. Grosse Inszenierungen, wie sie andernorts selbstverständlich erscheinen, entsprechen uns weniger. | Freiwilliges Engagement erinnert uns daran, dass nicht alles berechnet werden kann. Solidarität kennt keinen Stundenansatz und Mitmenschlichkeit lässt sich nicht in Franken messen. Wer hingegen nur zuschaut, konsumiert, fordert und erwartet, überlässt die Verantwortung anderen. | Eine starke Gemeinschaft entsteht nicht von allein. Sie entsteht dort, wo Menschen mitmachen, Verantwortung übernehmen und füreinander einstehen. Darum danke ich allen stillen Helferinnen und Helfern für ihren unschätzbaren Beitrag. (www.ur.ch, 28.7.26)
Australien produziert über 2000 kWh Solarstrom je Einwohner pro Jahr. Zum Vergleich: Ein deutscher Singlehaushalt braucht nur 1500 kWh Strom im Jahr. @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 28.7.26)
Coopetition: Skigebiete sollten mehr zusammenarbeiten Gleichzeitig konkurrieren und kooperieren — das klingt paradox. Doch für Schweizer Skigebiete könnte das sogenannte Coopetition-Konzept künftig zum entscheidenden Differenzierungsfaktor werden. | In der wirtschaftlichen Realität lässt sich zudem ein weiteres Phänomen beobachten: Organisationen, die gleichzeitig konkurrieren und kooperieren. In der Fachliteratur spricht man dabei von «Coopetition» — einem Kofferwort aus den englischen Begriffen «Cooperation» und «Competition». Beispielsweise stehen Apple und Samsung in einem solchen paradoxen Verhältnis zueinander. Die beiden Unternehmen konkurrenzieren sich im Smartphone-Markt. Dennoch ist Samsung ein wichtiger Lieferant für iPhone-Displays. (dievolkswirtschaft.ch, 28.7.26)
Zahl der Urner Studierenden konstant Im Wintersemester 2025/2026 waren 673 Urner Studierende an einer Universität, einer Fachhochschule oder einer Pädagogischen Hochschule eingeschrieben. Das sind drei mehr als im Vorjahr. Bei den Universitäten sank die Zahl der Studierenden um vierzehn; bei den Fachhochschulen stieg sie um neun, bei den Pädagogischen Hochschulen um acht. Im Rahmen der interkantonalen Vereinbarungen und Konkordate bezahlte der Kanton Uri im Jahr 2025 gut 10 Mio. Franken für Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogische Hochschulen. | Die tertiäre Stufe der Bildung ist im Kanton Uri nicht mit Institutionen vor Ort vertreten. Eine Ausnahme macht seit gut fünf Jahren das Forschungsinstitut «Kulturen der Alpen» in Altdorf, das als An-Institut der Universität Luzern aus der Taufe gehoben wurde. Interkantonale Vereinbarungen und Konkordate stellen indes sicher, dass Urnerinnen und Urner eine Universität, eine Fachhochschule oder eine Pädagogische Hochschule … besuchen können. (www.ur.ch, 28.7.26)
Federleichte Betrachtungen – zuerivitruv In der gegenwärtigen Hitze suchen wir den Schatten. Es gibt ihn sogar im heissen Pavé von Zürich an der Stauffacherstrasse beim Bullingerplatz. Das muss 10 °C kühler sein, so dicht stehen die Bäume. Ganz anders in der neuen Reihe von Hochhäusern am 300 Meter breiten Gleisfeld in Altstetten. Geleise und Betonfassaden heizen sich gegenseitig auf. Die Rückseite der Hochhäuser an der Hohlstrasse überragt die Baumreihe bei weitem. Die Bewohner braten gnadenlos in der Sonne. Deren Kleinkinder haben von dort oben keinen Auslauf, wenig Bewegung und kaum Spielkameraden. Züchtet die Stadt Zürich gerade eine in ihrer Entwicklung behinderte Generation heran? Eine weitere Frage: Sind solche Hochhauswände und das seit 2010 gewachsene Hochhaus-Stoppelfeld für das Stadtklima in Zürichs schwachwindigem Sommer eine gute Idee, oder ein Strömungshindernis? | Deutsche fragten «zueriuvitruv» schon vor Jahren bewundernd, wie wir es fertigbrachten die Waldkuppen auf den umgebenden Hügeln zu erhalten. (www.zuerivitruv.ch, 28.7.26)
Versorgt für 50.000 Jahre: Forschungsteam will kritische Rohstoffe direkt aus dem Meerwasser holen Im Meerwasser der Erde stecken gewaltige Mengen an Rohstoffen, die die Industrie heute mühsam aus Gestein gräbt. Forscher:innen des Pacific Northwest National Laboratory (PNNL) rechnen vor, dass schon 0,1 Prozent des weltweiten Meerwassers genug Magnesium, Lithium und andere kritische Mineralien enthält, um den globalen Bedarf über 50.000 Jahre zu decken. Das Team um die Chemikerin Chinmayee Subban entwickelt drei Verfahren, die genau diese Ressource anzapfen sollen, teils direkt aus dem Ozean, teils als Nebenprodukt der Meerwasserentsalzung. Ganz neu ist die Idee nicht: Die USA gewannen Magnesium fünf Jahrzehnte lang aus Meerwasser, bevor sie in den Neunzigerjahren auf Importe umstiegen. (www.trendsderzukunft.de, 28.7.26)
EXTREMWETTER | «Weil unsere Weiden verdorrt sind, müssen wir unsere Kühe notschlachten» In einem offenen Brief kritisieren mehrere hundert Unterzeichnende den Schweizerischen Bauernverband. Er lasse die Schweizer Bauern im Stich, indem er sich nicht um Klimaschutz schere. Präsident Markus Ritter verteidigt sich. | Tschannen gehört zu den fast 700 Menschen, die einen offenen Brief an den Schweizerischen Bauernverband unterzeichnet haben. Die Initianten gehen davon aus, dass mehrere Hundert von ihnen aus der Landwirtschaft kommen. | Im Brief kritisieren sie den Verband, der von dem Nationalrat Markus Ritter präsidiert wird, scharf. «Von sich aus macht der Bauernverband gar nichts in Sachen Klimaschutz», sagt Finn Suter, der den Brief zusammen mit fünf anderen Bauern und Bäuerinnen initiiert hat. «Im Gegenteil bekämpft er sogar jegliche Klimaschutzmassnahmen im Parlament.» (www.watson.ch, 28.7.26)
Hitzewelle, Blitzdürre, Waldbrand Nicht allein fehlender Regen sorgt dafür, dass die Waldbrände in Südeuropa immer extremer werden. Die Klimakrise lässt Böden und Pflanzen in immer kürzerer Zeit austrocknen. Zur Brandbekämpfung gehört deshalb auch, die fossile Verbrennung zu beenden. - (klimareporter.de, 28.7.26)
Das Artensterben geht weiter: weltweit und erst recht in der Schweiz Vom 27. Juli bis 1. August tagt das wissenschaftliche Gremium der Biodiversitätskonvention. Dabei zeigt sich: Bei den vereinbarten Zielen gibt es kaum Fortschritte. Laien gilt die Schweiz in Sachen Umwelt und Natur als Vorzeigebeispiel. Die Realität ist aber eine andere: Bei der Biodiversität sind wir weit abgefallen und inzwischen sogar das Schlusslicht in Europa. | In diesen Tagen trifft sich das wissenschaftlich-technische Organ der Biodiversitätskonvention (CBD) in Nairobi. Wichtiges Traktandum ist der globale Bericht zum Stand der Zielerreichung des Kunming-Montreal Global Biodiversity Frameworks, der im Oktober an der Parteienkonferenz der CBD verabschiedet werden soll. | Auf dem internationalen Parkett engagiert sich die Schweiz an vorderster Front für griffige Massnahmen und transparente Berichterstattung. Auch beim Zustand der Natur sieht sich die Schweiz selbst gerne als Musterschülerin. Doch dies entspricht leider nicht den Tatsachen: (naturschutz.ch, 28.7.26)
Hitzeschutz in Kliniken: Warum sollen Kranke die Klimarisiken tragen? - Wegen der Temperaturen starben dieses Jahr schon Tausende ältere Menschen. Warum Hitze so gefährlich für Senioren ist und was getan wird, wenn die Temperatur in Kliniken oder Heimen steigt. - (www.faz.net, 28.7.26)
Wie krisenfest ist unsere Energieversorgung? Wir fragen Hauke Hermann: Haben wir genug Energie, wenn die nächste Krise kommt? Wie viele Gaskraftwerke brauchen wir als Backup, wenn Wind und Sonne nicht genug Strom liefern? Welche Rolle spielen Speicher, Netze und erneuerbare Energien? Und wie gelingt eine Energieversorgung, die sicher, bezahlbar und klimafreundlich zugleich ist? (www.oeko.de, 28.7.26)
Leibniz-Gemeinschaft: Versteckter Hunger Weltweit leiden mehr als zwei Milliarden Menschen an Mikronährstoffmangel. Ein internationales Forschungsteam zeigt, wie die Kombination aus klassischer Züchtung, Gentechnik und CRISPR/Cas nährstoffreichere und klimaresilientere Pflanzen schafft. | Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung des Leibniz-Instituts für Pflanzenbiochemie (IPB) hat in einem Übersichtsartikel aufgeführt, wie die Menschheit den Vitamin- und Mineralstoffgehalt von Nutzpflanzen künftig erhöhen und diese Pflanzen gleichzeitig für den Klimawandel ertüchtigen kann. Die Publikation in der Fachzeitschrift Nature betont, dass der Kampf gegen diese globalen Herausforderungen — Hunger und Klimawandel — durch eine Kombination aus konventioneller Züchtung, Gentechnik und Neuen Genomischen Techniken wie CRISPR/Cas erfolgen kann. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 28.7.26)
Warum begünstigt Hitze Waldbrände? Hier schön von Lars Fischer erklärt: https://scilogs.spektrum.de/fischblog/hitzewellen-waldbraende-dampfdruckdefizit-trockenheit/ | @rahmstorf.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 28.7.26)
Milliarden-Chance durch Erneuerbare – doch Bund versteckt Studie Eine vom Bund beauftragte Studie zeigt, dass der Ausbau erneuerbarer Energien Kommunen, Städten und Landkreisen bis 2033 Milliarden einbringen und über 50.000 neue Arbeitsplätze schaffen könnte. Doch das Wirtschaftsministerium hat die Ergebnisse ohne Pressekonferenz oder Kommentar nur klammheimlich online gestellt. Das ist kein Versehen, sondern politisches Kalkül. Denn die Zahlen passen nicht zum Kurs einer Ministerin, die den Ausbau von Wind und Solar bremsen will. Eine kommentierende Analyse. (www.basicthinking.de, 28.7.26)
Mehr Schweiz im Bier – dank einem Label für Schweizer Malz Schweizer Wasser reicht, damit ein Bier «Schweizer Bier» sein darf. Hopfen und Malz stammen meist aus dem Ausland. Studierende schlagen nun ein Label für Schweizer Malz vor. (www.swissinfo.ch, 28.7.26)
Ressourceneffizientes Bauen mit Holz und Holzwerkstoffen Ressourceneffizientes Bauen mit Holz reduziert Emissionen und speichert Kohlenstoff. Diskussion über Klimawirkung und Effizienz im Bauwesen. | Die verstärkte Nutzung von Holz und anderen nachwachsenden Rohstoffen im Bauwesen wird aufgrund der meist geringeren Emissionen gegenüber mineralischen Baustoffen sowie der Fähigkeit zur temporären Kohlenstoffspeicherung als wichtiger Beitrag zur Emissionsminderung im Gebäudesektor angesehen. Gleichzeitig ist die Klimawirkung dieser zeitlich begrenzten Kohlenstoffspeicherung Gegenstand kontroverser Diskussionen, insbesondere im Vergleich zu Emissionen aus fossilen Kohlenstofflagern, die unmittelbar zum Klimawandel beitragen. Holzreiche Gebäude können in der Herstellungsphase einen erheblichen Kohlenstoffspeicher und damit ein negatives biogenes Treibhauspotenzial aufweisen. Die Anrechnung dieses Effekts in Ökobilanzen und förderpolitischen Instrumenten steht jedoch im Spannungsfeld zu Effizienz- und Lenkungszielen und (nbau.org, 28.7.26)
Anhaltende Trockenheit – Wie gut ist die Schweiz gegen Waldbrände gewappnet? Es ist trocken und die vierte Hitzewelle steht bevor. Die Bäume hierzulande sind vor Waldbränden nicht gefeit. (www.srf.ch, 28.7.26)
Künstlerische Recherche: Welche Früchte der Baum trägt Im Gutshaus Steglitz erzählen Antje Majewski und Jen Tiger anhand des Osage-Baums Geschichten von Migration, Kolonialismus und ökologischer Transformation. mehr... (taz.de, 28.7.26)
Tod am Berg: Von wegen Schicksal - Bergsteiger reden häufig vom „Restrisiko“, wenn jemand ums Leben gekommen ist. Dabei sind tödliche Unfälle in der Regel die Folge von Fehlern. Laura Dahlmeiers Unfall, sagt Ralf Dujmovits, „hatte mit gesundem Risikomanagement nichts zu tun“. - (www.faz.net, 28.7.26)
Tod am Berg: Von wegen Schicksal - Bergsteiger reden häufig vom „Restrisiko“, wenn jemand ums Leben gekommen ist. Dabei sind tödliche Unfälle in der Regel die Folge von Fehlern. Laura Dahlmeiers Unfall, sagt Ralf Dujmovits, „hatte mit gesundem Risikomanagement nichts zu tun“. - (www.faz.net, 28.7.26)
Interview zum Klimawandel: «Gut möglich, dass der Zürichsee in den nächsten Jahren über 30 Grad erreicht» Bakterien, Algen und Quallen: Die Professoren Jakob Pernthaler und Thomas Posch von der Uni Zürich erklären, warum sich Badende im Zürichsee künftig an ein verändertes Ökosystem gewöhnen müssen. (www.tagesanzeiger.ch, 28.7.26)
PODCAST «NZZ AKZENT» - Hitze und Alter: Warum alte Menschen besonders leiden Die Hitzewelle Ende Juni brachte Spitäler an die Grenzen ihrer Kapazitäten und forderte viele Todesopfer – betroffen sind vor allem ältere Menschen. Wie können wir uns besser vorbereiten? (www.nzz.ch, 28.7.26)
Gummen, Furggeli, Butzli: wie in Flurnamen die Alpensprache weiterlebt Die Inuit kennen viele Wörter für Schnee. Die Alpenmundarten besitzen noch mehr Begriffe, um Felsen zu beschreiben. Sie sind präzise und benennen die Natur exakt so, wie sie ist. (www.nzz.ch, 28.7.26)
«Die Lager sind grösstenteils leer»: Ventilatoren und Klimaanlagen werden zur Mangelware Ab Dienstag rollt die nächste Hitzewelle des Sommers heran. Händler melden Rekordzahlen und leer gekaufte Regale bei Kühlgeräten. Hochwertige Modelle sind begehrt – erst recht an der Goldküste am Zürichsee. (www.nzz.ch, 28.7.26)
EEG-Novelle und Netzpaket gefährden PV-Ausbau - - Der BSW-Solar warnt vor gravierenden Folgen der geplanten Gesetzesänderungen: Ein Rückgang des PV-Ausbaus und der Verlust von Arbeitsplätzen drohen. - - (www.geb-info.de, 28.7.26)
Wegen permanentem Brummton – Windrad wird nach zweieinhalb Jahren abgerissen Das zehn Millionen Euro teure Windrad war erst Ende 2023 in Betrieb gegangen und galt damals als höchste Windkraftanlage Sachsens. Der Fall gilt als einmalig in Deutschland. (www.welt.de, 28.7.26)
«Meine Grenze ist die Transparenz» DS Studio und FehrAdvice spannen zusammen: Kreativagentur trifft Verhaltensökonomie. Das KI-Tool «Beatrix» testet Kommunikation, bevor sie live geht – von der Halbierungsinitiative bis zur SPÖ-Kampagne in Österreich. Gerhard Fehr und David Wember im Gespräch über die Kooperation und die Grenze zur Manipulation. (www.persoenlich.com, 27.7.26)
Theorie: Weder Demokratie noch Faschismus [Online-Abo] Weder liberale Demokratie noch Faschismus: Die gegenwärtige Rechtsentwicklung lässt sich am besten mit dem Begriff des Autoritarismus fassen. Ein Beitrag zur Faschismusdebatte. (www.jungewelt.de, 27.7.26)
Energiewende und Standortpolitik: Kapitalgejammer über Strompreis Die DIHK stellt ihr diesjähriges »Energiewendebarometer« vor. Zahlreiche Unternehmen beklagen sich über hohen Strompreis als Wettbewerbsnachteil. Dabei ist die schwache Infrastruktur auch der restriktiven staatlichen Schuldenpolitik geschuldet, die die DIHK selbst befürwortet. (www.jungewelt.de, 27.7.26)
Entwaldung: Papier frisst Urwald Der Gebrauch von Papier und Pappe steht für Nachhaltigkeit. Trotzdem werden Regenwälder dafür abgeholzt, und auch europäische Wälder leiden unter der steigenden Nachfrage nach faserbasierten Verpackungen. (www.jungewelt.de, 27.7.26)
Heizungsabgleich: spart Energie und schont das Klima Die Software „Optimus 2026“ ermöglicht eine vereinfachte, raumweise Heizlastberechnung, einen hydraulischen Abgleich, ermittelt Einstellwerte für Thermostatventile und Heizkreispumpen und liefert Nachweise und Dokumentationen | Der hydraulische Abgleich ist ein zentraler Hebel für mehr Energieeffizienz und Klimaschutz im Bestand und Neubau. Mit der Software „Optimus“ und der zugehörigen App mit LiDAR-Technologie können SHK-Fachbetriebe den kompletten Abgleich rationell und normgerecht nach Verfahren B durchführen. Wir stellen den digitalen Helfer vor. (www.ikz.de, 27.7.26)
Tradition, Nachhaltigkeit und Zukunftsperspektiven Naturstein wird im Bauwesen wegen seiner unschlagbaren Kombination aus technischen, ökologischen und ästhetischen Eigenschaften geschätzt und gehört zu den wohl ältesten Baustoffen der Menschheit. In der Schweiz hat er bis heute einen besonderen Stellenwert. Von alpinen Trockenmauern über historische Altstädte bis hin zu modernen Fassaden: Natursteine prägen das Landschafts- und Stadtbild gleichermassen. Ihre Verwendung ist dabei nicht nur Ausdruck regionaler Bautradition, sondern gewinnt auch im Kontext nachhaltigen Bauens zunehmend an Relevanz. Insgesamt gesehen zeichnet sich Naturstein durch Robustheit, Langlebigkeit und gestalterische Vielfalt aus — Eigenschaften, die ihn besonders im nachhaltigen Bauen wieder zunehmend attraktiv werden lassen. (baurundschau.ch, 27.7.26)
PolitReflex Monatsbrief Juli 2026 – PolitReflex Klimawandel: Die Erkenntnisse und Warnungen der Naturwissenschaften werden weniger laut bestritten als auch schon. Aber jetzt besteht die Gefahr, dass sich Resignation ausbreitet: Ja, vielleicht hätten wir mehr gegen den Klimawandel tun sollen, aber jetzt scheint es zu spät zu sein, und es bleibt uns nur noch, damit leben zu lernen. Nur: Man wird nicht auf der ganzen Welt damit leben können, und selbst in Europa, wo unseren Lebensräumen meistenorts keine Überflutung, keine Unbewohnbarkeit droht, stellen wir schwerwiegende Auswirkungen fest: Etwa auf alte Menschen — haben sie vielleicht doch einen Anspruch auf Schutzmassnahmen? Wird die Gutheissung der Beschwerde der Schweizer KlimaSeniorinnen durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, wenn auch unter dem Aspekt der Gewaltenteilung diskutabel, in der Sache nun besser verständlich? Die Hitzewellen bedrohen übrigens alte Menschen beiderlei Geschlechts. (politreflex.ch, 27.7.26)
Schneeräume in Villen: Das ist der neue Luxus der Milliardäre in der Klimakrise Während Deutschland im Juni einen Hitzerekord von 41,8 Grad verzeichnete, investierten Mukesh Ambani und Mohammed bin Salman in ein ungewöhnliches Kühlkonzept für ihre Wolkenkratzer und Superjachten. Was genau steckt dahinter? (www.freitag.de, 27.7.26)
In den Spannungen zusammenbleiben, statt sich an ihnen zu spalten – feinschwarz.net Halbzeit zwischen dem Abschluss der Weltsynode 2024 und der kirchlichen Versammlung 2028. Wo steht der europäische Prozess? Klara Antonia Csiszar berichtet und reflektiert den Stand der Dinge. | In den Jahren der Synode sagte mir ein pastoraler Mitarbeiter einen Satz, der sich eingeprägt hat. Papst Franziskus verändere vielleicht nichts an den großen Strukturen der Kirche, und doch verändere er alles, weil er unser Miteinander verändern wolle. Der Satz trifft tiefer, als er zunächst klingt. Er benennt eine Verschiebung im inneren Gefüge der Kirche, die nicht zuerst auf der Ebene der Ekklesiologie als Lehre liegt, sondern in den gelebten Konsequenzen in der Weise, wie wir einander zuhören, gemeinsam unterscheiden, Verantwortung teilen und miteinander Kirche gestalten. Synodalität erscheint so nicht als Zusatzprogramm, sondern als Ausdruck einer Transformation kirchlicher Kultur. (www.feinschwarz.net, 27.7.26)
Wie der Klimawandel sich auf die Schweizer Insektenwelt auswirkt Die Klimaerwärmung verändert die Insektenwelt in der Schweiz. Wärmeliebende Insekten breiten sich aus, kälteliebende Arten wandern ab — mit Folgen. (www.watson.ch, 27.7.26)
Ankommen in Basel – Von Telefonlisten zum WWW: Expat-Netzwerke früher und heute Für Neuzugezogene in Basel gibt es heute viel mehr Angebote als vor 40 Jahren – auch dank Internet und Social Media. (www.srf.ch, 27.7.26)
Küste in Java: Der Ort, an dem ganze Dörfer versinken An Javas Küste verschwinden Straßen und Schulen im Meer. Die Regierung sagt, das liege am Klimawandel, und fordert Schadensersatz. Doch die Ursache ist komplizierter. (www.zeit.de, 27.7.26)
Neuer Verkehrsminister Steffen Bilger: Wenigstens hat er Erfahrung Der neue Bundesverkehrsminister hat verkehrspolitische Erfahrung, immerhin. Hoffnung auf einen Kurswechsel macht seine Ernennung aber kaum. mehr... (taz.de, 27.7.26)
Heisser Sommer – Wenn mehr Trinken nicht hilft: Bauliche Hitzemassnahmen für Heime Hitze setzt Altersheimbewohnern zu. Oft wären bauliche Massnahmen nötig. Die lassen sich aber oft nicht rasch umsetzen. (www.srf.ch, 27.7.26)
Stadt vergibt EWZ-Unterwerk an junges Kunstkollektiv – und verzichtet auf Miete Erst waren 100'000 Franken im Gespräch, dann 40'000 und jetzt ist die Zwischennutzung im EWZ-Unterwerk Selnau praktisch mietfrei. Den Zuschlag erhält das Projekt «Haus im Haus» mit jungen Kunstschaffenden. (tsri.ch, 27.7.26)
Datenschutz-Regularien verhinderten Foto-Fahndung nach dem CSD-Attentäter Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD erschwerten Datenschutzregeln die Fahndung nach dem Täter. Fotos des Tatverdächtigen durfte die Polizei nicht auf Social Media teilen. Die Polizeigewerkschaft fordert eine Überarbeitung (www.welt.de, 27.7.26)
Studie über Berufsmobilität: Früher war alles konstanter Berufliche Mobilität ist immer mehr im Kommen. Laut einer aktuellen Studie ist das sowohl für Beschäftigte als auch für die Wirtschaft eine Chance. mehr... (taz.de, 27.7.26)
Zwist wegen Denkmalschutz: Die Migros fordert von der Stadt Zürich mehr als 9 Millionen Franken Entschädigung Die Stadt stellt die frühere Markthalle Oerlikon unter Schutz. Die Migros spricht von Enteignung. Sie hat den Fall vors Bundesgericht gezogen. (www.nzz.ch, 27.7.26)
17 Tipps gegen Overtourism: Ihr Wunschziel wird von Billig-Airlines angeflogen? Lassen Sies bleiben Sie haben die Ferien – wir das Rezept, wie Sie elegant die Massen umgehen. Wir verraten erprobte und unkonventionelle Tricks. (www.tagesanzeiger.ch, 27.7.26)
Hitzewelle Nummer 4: «In einer ganz neuen Liga angekommen»: 2026 ist auf dem Weg zum Hitze-Rekordsommer Dieses Jahr hatte an einigen Orten bereits mehr Hitzetage als das Rekordjahr 2003 – und die nächste Hitzewelle rollt bereits auf die Schweiz zu. Bis Mitte nächster Woche ist keine Abkühlung in Sicht. (www.tagesanzeiger.ch, 27.7.26)
Unbequeme Klimaschutzvorgaben: Ölkonzern will EU verklagen Dem Energiekonzern ExxonMobil passen die EU-Vorgaben zum Klimaschutz nicht. Nun droht das US-Unternehmen, die EU vor einem privaten Schiedsgericht zu verklagen. mehr... (taz.de, 27.7.26)
Eskalation in Nahost: Irankrieg treibt europäische Gaspreise auf neues Mehrjahreshoch Der Irankonflikt treibt die europäischen Gas- und Strompreise immer weiter nach oben. EU-Gasspeicher sind nur zu 55 Prozent gefüllt, in Deutschland sogar unter 50 – eine Normalisierung wird erst 2027 erwartet. (www.tagesanzeiger.ch, 27.7.26)
Extreme Hitze: Warum Europas Dürren heute anders entstehen Wie stark beeinflusst der Klimawandel Dürren in Europa? Eine Studie kommt zu klaren Ergebnissen: Hitze lässt Wasser schneller verdunsten und macht landwirtschaftliche Trockenheit in Westeuropa etwa fünfmal wahrscheinlicher. - (klimareporter.de, 27.7.26)
Tiktok-Nonne Josefine Schwitalla: „Jesus wäre definitiv auf Insta“ Josefine Schwitalla lebt als Nonne im Kloster. Ihren Alltag dort dokumentiert sie auf Social Media. Wieso kommt das so gut an? Und wo liegen ihre Grenzen? mehr... (taz.de, 27.7.26)
Schröters neues Buch: „Der Kampf gegen rechts ist gescheitert“ - Die Frankfurter Ethnologin Susanne Schröter warnt in ihrem neuen Buch vor den Feinden der liberalen Demokratie. Sie sagt auch, was die AfD stark gemacht hat. Aber wie will sie jetzt mit der Partei umgehen? - (www.faz.net, 27.7.26)
Bundesprogramm »Demokratie leben!«: Hilft das der Demokratie? Bildungsministerin Karin Prien (CDU) will zivilgesellschaftliche Projekte auslaufen lassen. Der Publizist Stephan Anpalagan entgegnet: Das habe fatale Folgen. (www.zeit.de, 27.7.26)
Deshalb wirkt sich der Klimawandel in der Schweiz besonders stark aus Europa ist der Kontinent, der sich am schnellsten erwärmt. Und die Schweiz ist ein «Klima-Hotspot». Das sind die vier Gründe. (www.beobachter.ch, 27.7.26)
D/Ukraine: Hilfe für Change Management der Kirche - - Mit 250.000 Euro fördert das katholische Osteuropa-Hilfswerk Renovabis die Neuausrichtung der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 27.7.26)
Stuttgart baut nach Extremhitze den Hitzeschutz weiter aus Stuttgart reagiert auf die Hitzewelle mit einem Ausbau des Hitzeschutzes. Geplant sind mehr Gesundheitsaufklärung, stärkere Nachbarschaftshilfe, klimaangepasste Stadtplanung sowie die Weiterentwicklung von Einsatz- und Schutzkonzepten für besonders gefährdete Menschen. (www.stuttgart.de, 27.7.26)
Kolumne „Hanks Welt“: Tourismus besser steuern statt verbieten - Was tun gegen den Overtourism, also den Einfall von Reisenden in sehenswerte Städte und Landschaften? Helfen könnte das oft vergessene Konzept des Ökonomen Pigou. - (www.faz.net, 27.7.26)
Vatikan: Handreichung zu nächster Etappe der Weltsynode - - Im Frühjahr 2027 sollen die Beschlüsse der katholischen Weltsynode vor allem auf Ebene der Bistümer besprochen und umgesetzt werden. Dazu hat der Vatikan nun eine Handreichung veröffentlicht. - - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 27.7.26)
Chronische Rückenschmerzen: Warum Bewegung mehr bringt, als jede gängige Therapie Massage, Akupunktur oder Elektrotherapie: Laut einer neuen Studie helfen sie – aber nicht länger als 12 Wochen. Was Leidgeprüfte dennoch gegen chronische Rückenschmerzen tun können. (www.tagesanzeiger.ch, 27.7.26)
Wie Extremwetter Deutschlands Landwirtschaft verändert Hitze, Trockenheit, Starkregen und Spätfrost setzen den Bauern in Deutschland zu. Doch die reagieren längst mit angepassten Sorten, neuen Kulturen, moderner Züchtung und veränderten Anbaumethoden. (www.dw.com, 27.7.26)
Papst und Andrea Bocelli laden zum internationalen Friedensgebet - - Im Rahmen der Gedenkfeiern zum 800. Todesjahr des heiligen Franz von Assisi richtet das Zentrum für Höhere Bildung Laudato si’ gemeinsam mit der Andrea Bocelli Foundation am 29. Juli 2026 die Veranstaltung „Cantico di Pace“ aus. Ort der Begegnung ist der Borgo Laudato si’ in Castel Gandolfo. Papst Leo XIV. wird das gemeinsame Gebet leiten, um im Geist des Sonnengesangs ein Zeichen für Versöhnung, weltweiten Frieden und den Schutz der Schöpfung zu setzen. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 27.7.26)
Betreuer: „Kinder sind ehrlich, manchmal zu sehr“ Jonathan Schreiber ist einer der kreativen Köpfe hinter dem städtischen Freizeitprogamm für Kinder. Ab und an schlüpft er auch in eine andere Rolle. Der „Krone“ erzählt er von Herausforderungen und was ihn an seinem Beruf fasziniert. (www.krone.at, 27.7.26)
Bildung für alle Hochwertige Bildung und lebenslanges Lernen für alle Menschen – das vierte UN-Nachhaltigkeitsziel ist noch lange nicht erreicht - (www.raberalf.de, 27.7.26)
Samsung setzt für Handy-Launch auf die Orlik-Brüder Die Zürcher Agentur inszeniert die Schwinger Armon und Curdin Orlik als Testimonials für Samsungs neue Galaxy-Geräte – aufgehängt an der «Revanche» ihres Duells am Bündner Frühjahresschwingfest. (www.persoenlich.com, 27.7.26)
Richtfest am Rohbau des Breuninger Parks - Mayer: „Ein Projekt mit Strahlkraft“ Der Rohbau des Breuninger Parks steht. Bis 2027 entstehen im Herzen der Innenstadt ein neues Mobilitätszentrum mit etwa 480 Park- und 150 Fahrradstellplätzen, Ladeinfrastruktur, Carsharing-Angeboten sowie Fläche für Gewerbe, Handel und Gastronomie. (www.stuttgart.de, 27.7.26)
Stadt lässt Hitze in Zukunft kalt abblitzen Das Go für einen Hitzeplan wurde Anfang Juli ausgegeben. Zum Auftakt gibt es jetzt einen Hitzerabatt im Mödlinger Freibad. Auch klimafitte Raumplanung sorgt für Abkühlung. Vier Projekte wurden nun der Bevölkerung vorgestellt. (www.krone.at, 27.7.26)
Chemie auf der Haut: Händler stoppen Klebetattoos Chemikalien-Alarm bei Klebetattoos! In einem Labortest der Arbeiterkammer Oberösterreich und der Umweltorganisation Greenpeace wurden in 13 von 15 getesteten Produkten problematische Stoffe entdeckt – darunter Weichmacher, Schwermetalle und langlebige PFAS-Chemikalien. Jetzt reagieren erste Händler und stoppen den Verkauf. (www.krone.at, 27.7.26)
Unbekannte Weltreligion – Zoroastrismus: Die Religion, die das Feuer bewacht Ihr Glaube gilt als älteste monotheistische Religion überhaupt. Wer sind die Zoroastrierinnen und woran glauben sie? (www.srf.ch, 27.7.26)
Der Klimawandel wird zum Brandbeschleuniger Frankreich und Spanien evakuieren Hunderttausende wegen Waldbränden. Die vom Klimawandel verstärkten Katastrophen in Europa sind nicht mehr zu übersehen. Wann wachen Friedrich Merz und Katherina Reiche auf? - (klimareporter.de, 27.7.26)
Münchner Pilotprojekt macht Wärmewende einfacher In München Pasing entsteht eine Pilotanlage für ein innovatives Wärmepumpen-System, das nur noch einen Brunnen benötigt statt zwei. Das senkt nicht nur die Kosten, es vereinfacht und beschleunigt die Wärmewende im städtischen Umfeld erheblich. (www.energiezukunft.eu, 27.7.26)
Starke Halbjahresbilanz für Wind an Land Die Halbjahresbilanz 2026 für Wind an Land kann sich sehen lassen. Knapp zwei Gigawatt Nettozubau, zudem neue Genehmigungen für über neun Gigawatt Leistung. Doch die aktuellen Gesetzesvorhaben bereiten der Branche Sorge. (www.energiezukunft.eu, 27.7.26)
Wir sind Zukunft: «Solarmodule können wie ein Teppich zwischen Schienen eingebaut werden» Das Waadtländer Start-up Sun-Ways verlegt Solarmodule zwischen Eisenbahnschienen. Ein Pilotprojekt in der Schweiz ist erfolgreich verlaufen. Gründer Joseph Scuderi erzählt, welche Hürden er bei der Umsetzung überwinden musste. (www.tagesanzeiger.ch, 27.7.26)
Klimawandel bedroht Alpen: Sommerhitze und Schneemangel: Der Schneehase zieht sich immer weiter auf die Gipfel zurück Hitze, Trockenheit, Felsstürze, Gletscherschmelze: Der Klimawandel formt die hochalpine Landschaft radikal um. Die Konsequenzen für Flora und Fauna sind verheerend. (www.tagesanzeiger.ch, 27.7.26)
In «Toy Story 5» kämpfen Helden aus Plastik und zertifiziertem Holz gegen die Digitalisierung im Kinderzimmer Die Fortsetzung der «Toy Story»-Reihe ist ein schlauer Film über Technik und Kindheit. Es ist ein Triumph der Unterhaltung. (www.nzz.ch, 27.7.26)
Trittst im Morgen-was daher? – Weshalb viele Schweizer lieber ihre Kantonshymnen singen als den Schweizerpsalm Kampflieder, Loblieder und traurige Geschichten – am 1. August erklingen sie wieder. (www.nzz.ch, 27.7.26)
Ein Tank kostet an Gotthardroute um die 20 Franken mehr: Preisüberwacher nimmt Benzinpreise unter die Lupe An einigen Tankstellen entlang der Autobahn A2 im Kanton Tessin müssen Autofahrer besonders tief in die Tasche greifen. Jetzt untersucht der Preisüberwacher den Treibstoffmarkt genauer. (www.schweizheute.ch, 27.7.26)
Kognitive Beschäftigungen: 6 Gedankenspiele für freie Stunden Endlich am Strand, im Freibad, auf der Parkwiese, endlich Zeit – und dann? Wir hätten da ein paar Vorschläge. (www.zeit.de, 26.7.26)
Geschichte der DDR: Ein Mann mit Kontakten »Das ist so ein Typ, der immer abgeschieden ist, von allen«: Eine politische Biographie Willi Stophs führt verstreute Informationen zusammen, erweist sich aber als nicht sonderlich begriffssicher. (www.jungewelt.de, 26.7.26)
Politische Zeitschriften: Neu erschienen Der Schwerpunkt der neuen Ausgabe des Berliner Mieterechos versammelt Beiträge zur Lage der landeseigenen Wohnungsunternehmen. Für die IMI-Studienreihe hat sich Maarten van Melis mit der Rückkehr des Konzepts der »wehrhaften Demokratie« beschäftigt. (www.jungewelt.de, 26.7.26)
Serielles Bauen: Wenn Wiederholung glücklich macht - In Frankfurt zeigt das Museum Angewandte Kunst die Ausstellung „Im Modus der Serie“. Und wirbt für Serialität im Wohnungsbau der Gegenwart. - (www.faz.net, 26.7.26)
Wildtiermanagement: Zuerst kommt der Mensch Der WWF zieht eine gemischte Bilanz zum Wildtiermanagement der Bundesländer. Auch in Vorarlberg prallen oftmals Artenschutz und menschliche Nutzungsinteressen aufeinander. (www.krone.at, 26.7.26)
Verkehrswende: Das sind Münchens größte Baustellen Weniger Autos, mehr Platz für Radler und Fußgänger, neue U-Bahnen und Tramlinien: Mobilitätsreferent Georg Dunkel soll auch in den kommenden Jahren verantworten, dass sich nicht zu viel aufstaut. (www.sueddeutsche.de, 26.7.26)
Thjnk Zürich: Weniger Praktika, mehr Wissensaufbau Die Zürcher Werbeagentur stemmt sich gegen den schleichenden Verlust von Denkvermögen durch künstliche Intelligenz. Das berichtet die SonntagsZeitung. Im Zentrum steht die Frage, wie viel Verantwortung Mitarbeitende an KI-Tools abgeben dürfen, ohne das eigene Urteilsvermögen zu verlieren. (www.persoenlich.com, 26.7.26)
Weißstörche vermehren sich kräftig: von stark gefährdet bis zum Rekordhoch Der Weißstorch galt in Deutschland noch vor einigen Jahren als Rarität. Nur in ganz wenigen Hotspots gab es hin und wieder Brutpaare zu sehen, die Art galt in vielen Regionen als stark gefährdet. Schuld war hauptsächlich der Lebensraumverlust: Um Felder und Wiesen intensiv zu nutzen, legte der Mensch ganze Gebiete trocken und nutzte Flächen intensiv. So fanden die langbeinigen Froschjäger immer weniger Nahrung. Auch Strommasten und Freilandleitungen wurden vielen Tieren zum Verhängnis. Und dann war da noch das Problem mit dem Flug Richtung Süden: Auf dem Weg nach Afrika drohte jedes Mal Lebensgefahr aufgrund von Dürren, Gifteinsatz und Vogeljagd. Nun feiert der Weißstorch in Deutschland sein Comeback! (www.trendsderzukunft.de, 26.7.26)
Breakpoint: Roboter-Republik Wenn Politiker:innen nicht mehr selbst reden, sondern Maschinen für sich sprechen lassen, mangelt es ihrem Auftritt an Authentizität. Doch gerade die macht einen Teil ihrer Legitimität aus. Denn in einer Demokratie sollten wir von Menschen repräsentiert werden, nicht von Robotern. (netzpolitik.org, 26.7.26)
Ökostrom – doppelt abgeregelt, unflexibel abgeschöpft und mit Trostpflastern abgespeist Trotz Nachbesserungen bleiben die Gesetzentwürfe zu EEG und Netzpaket eine potenziell toxische Mischung, sagt Carolin Dähling von Green Planet Energy. Sie kritisiert, dass mit der EEG-Novelle grüner Wasserstoff aus dem Programm gestrichen wird. (klimareporter.de, 26.7.26)
Zement ohne CO2-Ausstoß?: Klimafreundlicher Zement aus Baden-Württemberg? Ob Eigenheim, Brücke oder Tunnel — ohne Zement läuft auf Baustellen kaum etwas. Das Problem: Seine Herstellung gehört weltweit zu den größten Verursachern von CO2-Emissionen. Im baden-württembergischen Heidenheim rund 50 Kilometer nördlich von Ulm soll nun eine neue Anlage zeigen, dass es auch anders geht. Sie könnte den Weg für deutlich klimafreundlicheren Zement ebnen. | Die Pilotanlage produziert laut den Betreibern täglich bis zu 450 Tonnen Klinker – den Hauptbestandteil von Zement. Anders als herkömmliche Werke arbeitet der Drehofen mit reinem Sauerstoff statt mit Luft. So entsteht ein nahezu reiner CO2-Strom, der sich deutlich leichter auffangen lässt – wie die Betreiber sagen. (www.zeit.de, 26.7.26)
Buch Weltzeituhr von Helga Kurzchalia: Zwischen Drill und Seele in der DDR Ein zartes und kritisches Buch über das Leben in der DDR? Helga Kurzchalias unpolemische Beobachtungen (www.freitag.de, 26.7.26)
Immer mehr Rechenzentren in der Schweiz – aber auch immer mehr Kritik In der Schweiz werden immer mehr Rechenzentren gebaut. Besonders US-Firmen investieren Hunderte Millionen Franken. Doch jetzt wächst der Protest. (www.watson.ch, 26.7.26)
Gelebte Tradition im Toggenburg: Die Algebra der Alp ist weit mehr als Folklore Seit fast 500 Jahren berechnen Bauern auf einer Schiefertafel die Weiderechte – und setzen so auf Solidarität und Nachhaltigkeit. Ein Ortsbesuch im Säli. (www.tagesanzeiger.ch, 26.7.26)
Anschlag auf Berliner CSD: Kirche und Politik zeigen sich entsetzt - - Der Berliner katholische Erzbischof Heiner Koch hat mit Entsetzen auf den mutmaßlichen Anschlag auf den Christopher-Street-Day (CSD) in Berlin am Samstagabend reagiert. In den Sonntagsgottesdiensten werde Fürbitte für die Betroffenen und ein friedliches Miteinander in der Gesellschaft gehalten, kündigte Koch an: „Der Hass darf nicht gewinnen.“ - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 26.7.26)
Buchhandel wächst weiter im ersten Halbjahr Der Traditionskonzern hat den Umsatz im ersten Semster um 2,3 Prozent auf 55,4 Millionen Franken gesteigert. Gleichzeitig baut er sein Filialnetz weiter aus – während Konkurrentin Ex Libris ihre Läden geschlossen hat und künftig nur noch online über Galaxus präsent sein wird. (www.persoenlich.com, 26.7.26)
Wenn der Sommerurlaub mit Klimaschuld beschwert ist Überall droht der Untergang, ob in der Natur oder Kultur – sogar in den Ferien. Klimawandel und Bildungskrise verhindern hier wie dort störungsfreie Erholung. Dabei gibt es eine einfache Lösung, um dem Ungemach zu entkommen. (www.welt.de, 26.7.26)
Machtzentrum der Bundespolitik – Wieso heisst es «Bundeshaus» und nicht «Bundespalast»? Je nach Sprachregion heisst es «Bundeshaus» oder «Bundespalast». Das ist Ausdruck von zwei Visionen der Demokratie. (www.srf.ch, 26.7.26)
Eigentümerdarlehen: So finanzieren Sie zusammen die Wärmepumpe - Die Umrüstung auf eine neue Heizung lässt sich selten aus der Portokasse zahlen. Eigentümer von Wohneinheiten können sich zusammentun. So geht das. - (www.faz.net, 26.7.26)
DIHK-Umfrage: Viele Unternehmen fürchten negative Auswirkungen der Energiewende - Gestiegene Stromkosten und Abwanderungspläne: Die deutsche Industrie sieht die Energiewende kritisch. Doch die Wahrnehmung unterscheidet sich deutlich zwischen Branchen und Bundesländern. - (www.faz.net, 26.7.26)
DIHK-Umfrage: Viele Unternehmen fürchten negative Auswirkungen der Energiewende - Gestiegene Stromkosten und Abwanderungspläne: Die deutsche Industrie sieht die Energiewende kritisch. Doch die Wahrnehmung unterscheidet sich deutlich zwischen Branchen und Bundesländern. - (www.faz.net, 26.7.26)
80 Jahre DEFA: Kunst ist auch Arbeit, und zwar an der Freiheit - Die Filmproduktion der DDR stand immer in Spannung zum Projekt eines real existierenden Sozialismus. Schaut man die Filme zum 80. Jubiläum der DEFA heute an, entdeckt man eine immer noch brauchbare Ressource. - (www.faz.net, 26.7.26)
Die Politisierung des Wetterberichts Die Brisanz des Klimawandels soll noch häufiger in den Medien betont werden. Dafür sorgt ein neues EU-Büro, das umstrittene Simulationen nutzt. Es verfolgt politische Ziele. (www.welt.de, 26.7.26)
Erderwärmung und Kipppunkte: Mit weniger Geld mehr Klimaschutz Das Problem Erderwärmung kann nur global gelöst werden. Allein auf die nationale Transformation zu setzen, wird am Ziel vorbeiführen. mehr... (taz.de, 26.7.26)
Neue Regeln für Solarstrom – Lupsingen setzt auf Strom aus dem eigenen Dorf: Wie geht das? Neu sind Solarstrombörsen für ganze Gemeinden erlaubt. Lupsingen BL packt die Chance und hat nun einen der grössten. (www.srf.ch, 26.7.26)
Energieversorgung im Sommer – Die Abhängigkeit vom Wasser ist ein Problem für Atomkraftwerke Die wiederholten Hitzewellen offenbaren einen Schwachpunkt der Atomkraft: Sie ist zur Kühlung auf Wasser angewiesen. (www.srf.ch, 26.7.26)
Nachhaltigkeit: Neue Währung für das Klima - Umweltschutz wird in Frankfurt belohnt. Mit der Klimataler-App gibt es für Fahrradfahrer, Bahnpassagiere und Fußgänger zahlreiche Vergünstigungen. - (www.faz.net, 26.7.26)
Accessoire gegen die Hitze: Tragbare Sonnenschirme boomen in Zürich Der Rekordsommer verändert das Stadtbild: Immer mehr Menschen tragen (wieder) UV-Schirme im Alltag. «Die Verkaufszahlen haben sich verdreifacht», sagt eine lokale Gründerin. (www.tagesanzeiger.ch, 26.7.26)
Dem Menschen setzt die Hitze zu, Nutztiere sitzen in einer tödlichen Falle Während der Hitzewelle Ende Juni sind in Frankreich Millionen von Hühnern umgekommen. Auch Schweine und Rinder leiden. Ist die Nutztierbranche für die längere und intensivere Hitze gewappnet? (www.nzz.ch, 26.7.26)
INTERVIEW - «Social Media sind eine grössere Bedrohung für die liberale Ordnung als Putin» Wie lässt sich der Liberalismus beleben? Als eine Bewegung der radikalen Mitte, findet der Historiker und Journalist Adrian Wooldridge. Er kritisiert die Denkverbote der Eliten. (www.nzz.ch, 26.7.26)
Rechtsgutachten zum GModG: Umlagekosten anfechtbar - - Ein neues Rechtsgutachten sieht Chancen für Mieter, höhere Kosten für neue fossile Heizungen anzufechten – mit möglicher Folge einer Verfassungsprüfung des GModG. - - (www.geb-info.de, 26.7.26)
Hitze und Trockenheit: Schweizer Wasserreserven schwinden | Hydrologin zu Trockenheit: «Wir haben jetzt noch einen wichtigen Hebel» In der kommenden Woche trifft bereits die dritte Hitzewelle in diesem Sommer auf die Schweiz. Derweil sinken die Fluss-, See- und Grundwasserpegelstände immer weiter. Im Interview mit watson erklärt die Hydrologin Manuela Brunner, welche Folgen das hat und weshalb wir uns in Zukunft kaum noch auf unsere Wasserreserven werden verlassen können. (www.watson.ch, 25.7.26)
Mount Everest: Nepal verschärft Regeln für Aufstieg – aus gutem Grund Der Mount Everest zieht jedes Jahr tausende Bergsteigende an — doch genau das wird zunehmend zum Problem. Nepal will deshalb die Regeln für Expeditionen deutlich verschärfen und künftig nur noch erfahrene Alpinistinnen und Alpinisten auf den höchsten Berg der Welt lassen. (www.watson.ch, 25.7.26)
Dürre in Europa: Warum Hitze allein schon die Böden austrocknet – Studie – Schon 1,4 Grad Erwärmung lösten eine brutale Dürre in Europa aus – was folgt bei 2,8 Grad? Eine wissenschaftliche Analyse zeigt: Wenn die Luft immer heißer wird, saugt sie die Böden trocken. 2026 begann die Dürre sogar zwei Monate früher als 2022. Stehen wir kurz vor einer verheerenden Waldbrandsaison? Hier antworten Experten Dürre in Europa: Warum Hitze allein schon die Böden austrocknet — Studie – der Freitag (www.freitag.de, 25.7.26)
Gefühle zeigen: Soll ich’s sagen oder nicht? Soll ich’s sagen oder nicht? Solche Momente können über den weiteren Verlauf eines Lebens entscheiden. Warum so leichter Freundschaften entstehen und wie es gelingt. (www.zeit.de, 25.7.26)
Krise in den Schweizer Alpen: In Interlaken schliessen erste Restaurants – weil indische Touristen fehlen Ein Drittel weniger Inder kamen zuletzt ins Land. Das macht sich sowohl auf dem Titlis in der Zentralschweiz als auch im Berner Oberland bemerkbar. Für Gastronomen wie Dambar Mukarung hat das verheerende Folgen. (www.tagesanzeiger.ch, 25.7.26)
Carsten Linnemann: Vielleicht hilft dem Laien Linnemann sein »Change-Management« Ein guter Gesundheitsminister ist eine Investition in die Demokratie. Mit Carsten Linnemanns Nominierung zeigt Merz, wie eingeschränkt er das Thema Gesundheit versteht. (www.zeit.de, 25.7.26)
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung : Ölversorgung in Deutschland laut Ökonomen stabil Der Irankrieg treibt die Ölpreise nach oben. Das DIW sieht die Versorgung in Europa trotzdem gesichert – zumindest bei Benzin und Diesel. (www.zeit.de, 25.7.26)
Digitale Angebote locken mehr als 14.000 Besucher Das Haus der Digitalisierung zieht für das erste Halbjahr 2026 eine positive Bilanz. Workshops und Ausstellungen lockten Interessierte an. Das Angebot soll weiter ausgebaut werden. (www.krone.at, 25.7.26)
Die Klima-News der Woche: Bricht so die Energiewende zusammen? Reiche bringt ihre Sparpläne für die Erneuerbaren voran. Die EU-Kommission will den Emissionshandel schwächen. Korallen bleichen immer mehr. mehr... (taz.de, 25.7.26)
Haiti: Katholische Gemeinde baut Wasserversorgung aus - - In der abgelegenen Bergregion Pourcine Pic Makaya im haitianischen Département Grand'Anse hat die örtliche katholische Pfarrei ein Projekt zur Erweiterung der Trinkwasserversorgung begonnen. Wie der kamilianische Missionar und Pfarrer Massimo Miraglio mitteilte, sehen die Arbeiten die Verlängerung einer bestehenden Wasserleitung um etwa einen Kilometer in das Tal vor. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 25.7.26)
D: Kirchliche Initiativen zur Stärkung demokratischer Teilhabe - - Vor den bevorstehenden Wahlen in ostdeutschen Bundesländern haben die katholischen Erzbistümer Berlin und Hamburg eine gemeinsame Initiative zur Förderung des demokratischen Engagements gestartet. Unter dem Titel „Mit Herz und Haltung für Demokratie und Nächstenliebe“ rufen die Diözesen in ihren Einrichtungen und Gemeinden zur aktiven Beteiligung am politischen Prozess auf. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 25.7.26)
Ruffini: Kommunikation als Werkzeug zur Bildung von Gemeinschaft - - Beim Auftakt des neunten nationalen Treffens der Kommunikationspastoral der Brasilianischen Bischofskonferenz im Wallfahrtsort Aparecida hat der Präfekt des vatikanischen Diktasteriums für die Kommunikation, Paolo Ruffini, die Rolle der Medien bei der Urteilsbildung eingeordnet. Unter dem Titel „Evangelisierung in Bewegung: Die pastorale Dimension der Kommunikation“ sprachen Vertreter der Kirche vor rund 1.500 Delegierten über die aktuellen Entwicklungen der Informationsgesellschaft. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 25.7.26)
„Eine Frau ist wie ein Ozean mit ungenutzten Potenzialen" - - Über die Rolle der Frau in der Kirche spricht Sr. Mary Sylvia Nwachukwu von der Godfrey University, Enugu, Nigeria, im Interview mit Radio Vatikan. Als Vize-Rektorin, Frau und Ordensschwester liebt sie es, sich so zu positionieren, dass sie einen mitfühlenden Raum schafft, in dem junge Menschen Ermutigung, Trost, Dialog und Mentoring finden können. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 25.7.26)
Von Alp zu Alp – unterwegs mit Alpkäseberaterin Hedy Gisler Hedy Gisler begleitet die Älplerinnen und Älpler seit sieben Jahren als kantonale Alpkäseberaterin. Rund 50 Alpen besucht die gelernte Meisterkäserin jeden Sommer. (www.urnerwochenblatt.ch, 25.7.26)
Photovoltaik: globale Ökobilanzdaten umfassend aktualisiert Das IEA Photovoltaic Power Systems Programme hat umfassende Lebenszyklus-Inventardaten für Photovoltaiksysteme und ihre globalen Lieferketten veröffentlicht. Die ZHAW-Forschungsgruppe Ökobilanzierung leitete die Arbeiten zu den Sachbilanzmodellen für Ökobilanzanwendungen, die 10 Forschende aus 4 Ländern umgesetzt haben. | Der neue Bericht «Life Cycle Inventories of Photovoltaic Systems 2026» bildet die umfassendste Aktualisierung der öffentlich zugänglichen Lebenszyklusinventardaten für Photovoltaikanlagen (PV) seit mehr als zehn Jahren und enthält neue Datensätze zu den Lieferketten für TOPCon- und PERC-Solarmodule, Cadmiumtellurid-Dünnschicht-Solarmodule, Balance-of-System-Komponenten, Referenz-PV-Anlagen für Privathaushalte, Gewerbe- und Grossanlagen sowie zu länderspezifischen PV-Strommixen. Zielgruppen des Berichts sind Forschende, Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger in der Politik sowie Industrie und Fachleute im Bereich der Ökobilanzierung. (www.zhaw.ch, 25.7.26)
Welcher Gott für welche Gesellschaft und Welt? Das Konzil von Nizäa und die Zerrissenheit des Christentums Simon Spengler stellt das neue Buch des Schweizer Theologen Urs Eigenmann vor. | 2025 feierte die Christenheit, namentlich die römisch-katholische Amtskirche, 1700 Jahre des „ersten ökumenischen Konzils“ und dessen welthistorische Bedeutung für die gesamte Kirchengeschichte bis heute. Weitestgehend ausgeblendet wurden dabei die macht- und religionspolitischen Interessen des römischen Imperiums, die Nizäa prägten und die in dessen Rede von Gott zum Ausdruck kamen. Und erst recht nicht fand eine kritische Überprüfung statt, in welchem Verhältnis diese neue, kaiserlich autorisierte Rede von Gott zu dem Gott stand, den der Messias Jesus von Nazaret gepredigt hatte und der in der hebräischen Bibel als Gott des Exodus aus dem Sklavenhaus Ägyptens erinnert wird. | Gegen diese idealistische (und damit auch selbst von machtpolitischen Interessen geleitete) Nizäa-Rezeption schreibt der Pastoraltheologe und Priester des Bistums Basel, Urs Eigenmann, leidenschaftlich an. (www.feinschwarz.net, 25.7.26)
Elisabeth Pape: Ich wuchs arm auf. Die Erinnerungen daran lassen mich nicht los Unsere Autorin wurde von einer Mutter großgezogen, die auf staatliche Leistungen angewiesen war. Heute hat sie finanzielle Rücklagen. Doch warum kriegt sie an der Supermarktkasse noch immer Panik? Befreit man sich nie von Armut? Ein Essay (www.freitag.de, 25.7.26)
The social-class gap in negotiation: Lower-class individuals negotiate less and face more backlash Economic inequality continues to widen in the United States and globally, yet the organizational processes that reproduce social stratification remain insufficiently understood. This research identifies negotiation propensity as a key behavioral pathway that exacerbates class disparities: lower-class individuals are less likely to initiate negotiations, a pattern associated with persistent inequalities in pay and advancement. Moreover, when lower-class individuals do negotiate, they face stronger social backlash than their higher-class counterparts. By revealing how negotiation can serve as both a barrier and a potential vehicle for mobility, this work highlights a critical and previously overlooked leverage point for reducing class inequality. (www.pnas.org, 25.7.26)
Hitzeschutz in Schulen? „Keinen Alkohol trinken!“ Wie das Land OÖ gedenke, Bildungseinrichtungen künftig hitzefit zu machen – das wollten die Grünen mittels schriftlicher Anfrage an die zuständige LH-Stellvertreterin Christine Haberlander (ÖVP) wissen. Diese legt auf Anfrage keinen Masterplan vor, sondern gibt Kindern und Pädagogen eher sonderbare Tipps. (www.krone.at, 25.7.26)
So schützen Kleingärten vor Hitze Natürliche Klimaanlagen bei Hitze: Kleingärten können die Temperaturen ihrer Umgebung um mehrere Grad senken. Gerade in urbanen Räumen gewinnen sie an Bedeutung - auch als Speicher von Kohlenstoff. Von Rebecca Nordin Mencke.[mehr] (www.tagesschau.de, 25.7.26)
Vom Gipfelrausch zur Reflexion – Bergsteig-Legenden berichten über den Abschied vom Extremen Heute gibt es manchmal Gipfelstau auf dem Mount Everest. Doch das interessiert die drei Gipfelstürmer nicht mehr. (www.srf.ch, 25.7.26)
"Klimaanpassung ist jetzt das A und O" Einen Turbo bei der Klimaanpassung fordert Klimaforscher Mojib Latif. Maßnahmen zum Hitzeschutz in Krankenhäusern, Seniorenheimen, Schulen und Kindergärten sollten aus dem Sondervermögen, dem Klima- und Transformationsfonds und dem Abbau umweltschädlicher Subventionen finanziert werden. - (klimareporter.de, 25.7.26)
Veloverbindung im Kreis 5: Eine Highline soll Velofahrer durch Zürich-West bringen – und die Yonex-Halle retten Auf einer Hochstrasse den Kreis 5 durchqueren? Mit dieser Idee wollen zwei Quartiervereine die Velofahrenden von einer beliebten Flaniermeile fernhalten. Doch die Stadt hält die Idee für nicht realisierbar. (www.tagesanzeiger.ch, 25.7.26)
Neutralität und Volksbefragungen: Russland verspottet die Schweizer Demokratie – und mischt sich in sie ein In der Schweiz fänden Abstimmungen selten zu den zentralen Fragen statt, schreibt die russische Botschaft in Bern. Moskau greift damit in den Abstimmungskampf über die Neutralitätsinitiative ein. (www.tagesanzeiger.ch, 25.7.26)
Neuerungen ab August: Jetzt drohen höhere Bussen für Littering Ab dem 1. August drohen schweizweit Ordnungsbussen für weggeworfenen Abfall. Doch auch bei Telekompreisen, Pestizidgrenzwerten und Einbürgerungen gelten neue Regeln. (www.tagesanzeiger.ch, 25.7.26)
Auch die Schweiz kennt Abwanderung: Was zwölf Jahre Forschung über die Mobilität in der Schweiz verraten Forschende an acht Schweizer Hochschulen haben das Zusammenspiel von Migration und Mobilität untersucht. Die Schweiz ist nicht nur Einwanderungsland, es wandern auch Steuerzahler und Fachkräfte ab – aber primär auf regionaler Ebene. (www.nzz.ch, 25.7.26)
KOMMENTAR - E-Autos sind leise, und das ist auch gut so. Künstlich erzeugter Motorenlärm ist sinnfrei und komplett überflüssig Gewisse Autohersteller wollen die Attraktivität von Elektroautos erhöhen, indem sie die Klangeigenschaften eines Verbrenners nach aussen übertragen. Das sind Lärmemissionen für Fahrzeuge, die sonst erfreulich emissionsarm fahren. (www.nzz.ch, 25.7.26)
Die Batterie Südostasiens: Schweizer Know-how soll weiteres Unglück verhindern Laos will mit Wasserkraft den Weg aus der Armut finden. Dafür hat es über 100 Staudämme in zehn Jahren gebaut. Doch der Ausbau ging zu schnell. (www.schweizheute.ch, 25.7.26)
Portable Sonnenschirme: Was man beim Kauf beachten muss In Asien sind sie längst ein Massenphänomen, in der Schweiz sieht man sie angesichts der Hitze immer öfter: Sonnenschirme für unterwegs. Tipps zum UV-Schutz, zum Material – und warum die Farbe den Unterschied machen kann. (www.schweizheute.ch, 25.7.26)
Energiekosten: IW-Studie warnt vor Einbau neuer Gasheizungen Bis 2040 könnten sich die Kosten für neue Gasheizungen laut dem Institut der Deutschen Wirtschaft verdoppeln. Die Experten kritisieren die Reform des Heizungsgesetzes. (www.zeit.de, 25.7.26)
Erstes Ortsschild weist auf muslimisches Gebet hin Wer künftig ins deutsche Penzberg fährt, wird auf etwas aufmerksam gemacht, das es nach Angaben der islamischen Gemeinde in Deutschland bislang noch nicht gibt. Neben den gewohnten Hinweisen auf katholische und evangelische Gottesdienste informiert die oberbayerische Kleinstadt künftig auch über das muslimische Freitagsgebet – ein Schritt, der bundesweit für Aufmerksamkeit sorgen dürfte. (www.krone.at, 24.7.26)
Geely knackt Verbrauch von 8 kWh: Neuer Elektroantrieb fordert von BYD bis Mercedes alle heraus Die chinesischen Autohersteller können weit mehr als nur günstig sein, das untermaueren BYD, Geely und Co. mindestens einmal im Jahr mit einer neuen Entwicklung. Diesmal ist Geely dran, die einen neuen Elektroantrieb im Galaxy TT integrieren, der 16 Module in einem einzigen Bauteil vereint. | Maximale Integration, so könnte man das kurzerhand beschreiben. Google baut zum Beispiel gerade einen Chip, der das KI-Modul direkt integriert hat. Geely hat hingegen mit Thunder ein Elektro-Antriebssystem vorgestellt, das zwölf Hardware-Module und vier Software-Systeme in einer einzigen physischen Einheit zusammenfasst. | Der große Vorteil liegt darin, dass das gesamte System leichter als etablierte Lösungen ist. Außerdem reduziert sich die Anzahl der externen Hochvolt-Verbindungspunkte um 30 Prozent. Alles in einem Paket reduziert außerdem die Bauhöhe der Antriebseinheit, was wiederum nutzbaren Stauraum im Fahrzeug schafft. (www.smartdroid.de, 24.7.26)
Die Politik sucht nach Antworten auf die Trockenheit Die aktuelle Trockenheit macht den Bauern zu schaffen — aber auch die Bevölkerung ist zunehmend betroffen und mancherorts dazu aufgerufen, Wasser zu sparen. Inwieweit die Schweiz auf Dürren vorbereitet ist, erläutert Bundeshausredaktorin Ruth Wittwer. (www.srf.ch, 24.7.26)
„Falsches Signal“ – SPD kritisiert „Demokratie leben!"-Pläne von Prien Die SPD lehnt Priens Neuausrichtung des Förderprogramms ab und sieht demokratische Teilhabe gefährdet. Vielfalt und Präventionsarbeit dürften nicht gegeneinander ausgespielt werden, heißt es aus der Fraktion. (www.welt.de, 24.7.26)
Kein Widerspruch mehr: Photovoltaik und Denkmalschutz Klimaschutz und Denkmalschutz gelten oft als Gegensätze — in der Gesetzgebung rücken sie zunehmend zusammen. Trotzdem bleiben die Auflagen für Photovoltaik an historischen Gebäuden hoch. Mit den Solarsystemen MATCH Slate und LEVEL Up erfüllt Megasol diese Vorgaben und macht Denkmalschutz und Solarenergie kompatibel. | Konventionelle Solarmodule mit bläulich-schwarzer Farbgebung, glänzenden Oberflächen und Aluminiumrahmen setzen einen starken Kontrast zu historischen Dächern aus Schiefer, Ziegel oder Holzschindeln. Denkmalschutzgesetze reagieren darauf mit klaren Vorgaben, die sich — trotz regionaler Unterschiede — auf drei Kernpunkte reduzieren lassen: | Das historische Erscheinungsbild wird so wenig wie möglich beeinträchtigt. | Der Gesamteindruck von Gebäude und Ensemble bleibt erhalten. | Die Fernansicht auf das Gebäude wird nicht gestört. | Megasol Indachanlagen erfüllen diese Vorgaben, weil sie sich durch Materialoptik und Verlegetechnik harmonisch in historische Dachlandschaften (megasol.ch, 24.7.26)
Klimakommunikation: Reframing allein löst nicht die Klimakrise Dieselbe Debatte mit neuen Begriffen zu schmücken, reicht nicht. Es braucht eine Politik, die nicht Wachstum, sondern ein gutes Leben aller ins Zentrum stellt. | Gastkommentar Ilja-Valentin Sagvosdkin, Ökonom, Transformationsforscher und Bildungsreferent. Aktuell hat er eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der HTW Berlin inne und promoviert an der Europa-Universität Flensburg zu Nachhaltigkeitsnarrativen. (taz.de, 24.7.26)
«Ich könnte nicht ohne Social Media – eigentlich bin ich süchtig» Frankreich verbietet Social Media für unter 15-Jährige. In der Schweiz werden ähnliche Forderungen laut. Was halten Teenager in Zürich davon? Wir haben sie gefragt. (www.beobachter.ch, 24.7.26)
Wie Extremwetter die deutsche Landwirtschaft verändert Hitze, Trockenheit, Starkregen und Spätfrost setzen den Bauern in Deutschland zu. Doch die reagieren längst mit angepassten Sorten, neuen Kulturen, moderner Züchtung und veränderten Anbaumethoden. (www.dw.com, 24.7.26)
Kritik an Pfister-Strategie: Beat Jans' Departement stellt Kampfpanzer-Flotte der Armee in Frage Martin Pfisters Verteidigungsstrategie gerät unter Druck – ausgerechnet von seinen Kollegen in der Landesregierung: Ein interner Bericht fordert, Panzer durch Drohnen und Robotik zu ersetzen. (www.tagesanzeiger.ch, 24.7.26)
Winterfeeling im Hochsommer: Abkühlung lockt viele Besuchende aufs Jungfraujoch In der sommerlichen Hitze haben viele Leute nach Abkühlung auf dem Jungfraujoch gesucht. Genaue Zahlen geben die Jungfraubahnen zwar nicht bekannt, sprechen jedoch von einem «erfreulichen Zulauf». Mit einem Reservationssystem für den Zug will man dabei verhindern, dass zu viele Leute auf einmal auftauchen. (www.schweizheute.ch, 24.7.26)
Klimaanlage kaufen? Was Sie wissen sollten Wenn Ventilatoren kapitulieren, muss Abkühlung her. Doch welches Gerät passt zu Ihnen? Alles über Stromkosten, giftige Kühlmittel und darüber, was das Schweizer Mietrecht erlaubt. (www.beobachter.ch, 24.7.26)
Tesla verkauft endlich wieder mehr Autos, doch an der Börse stürzen die Aktien ab. Hat sich Elon Musk verkalkuliert? Besonders in Europa und China ist der Absatz von Elektroautos im ersten Halbjahr kräftig gestiegen. In der EU profitierten vor allem Tesla und chinesische Anbieter von staatlichen Kaufanreizen. An den Märkten wird derweil über eine Fusion von Tesla und SpaceX spekuliert. (www.nzz.ch, 24.7.26)
Bundesregierung will Erneuerbaren-Förderung ändern, EU will Industrie mehr Zeit für Dekarbonisierung geben, Klimawandel verursacht Korallenbleichen Die Merz-Regierung stellt weitere Hürden für den Ausbau von Solar- und Windenergie auf. Die Europäische Kommission will den CO2-Emissionshandel aufweichen. Der weltweit schlechte Zustand der Korallenriffe ist eindeutig Folge der menschengemachten Erderwärmung. - (klimareporter.de, 24.7.26)
Trockenheit: Die Donau als neue Straße von Hormuz Was derzeit auf Österreichs wichtigstem Fluss passiert, könnte sich zu einem Problem für Wirtschaft, Tourismus und Energieversorgung entwickeln. Der Strom wird für die Schifffahrt wegen des Wassermangels zum Nadelöhr wie die kriegsbedingt gesperrte Straße von Hormuz. (www.krone.at, 24.7.26)
Unterrichtsmaterial: Klimaschutz im Alltag – worauf kommt's an? | Mit der Klimawaage nachhaltigen Konsum und Handlungsmöglichkeiten verstehen Das Material hilft Schüler:innen dabei, den Treibhauseffekt und Auswirkungen menschlichen Handelns auf das Klima zu verstehen. Sie lernen mit Hilfe einer "Klimawaage" wirksame Klimaschutzhandlungen kennen und reflektieren mit Hilfe der Konzepte des Fuß- und Handabdrucks, wie kleine Veränderungen in verschiedenen Konsumbereichen (Mobilität, Ernährung, Wohnen, Stromverbrauch und Konsum) große Wirkung haben können. In den Vertiefungsmodulen setzen sie sich kritisch mit den Zusammenhängen von Politik, Wirtschaft, Umwelt und Soziales auf lokaler und internationaler Ebene auseinander. | Das Bildungsmaterial ist modular aufgebaut und für unterschiedliche Altersstufen geeignet. (www.verbraucherbildung.de, 24.7.26)
Bildungsmaterialien | Materialien für Schüler*innen | Materialien für Pädagog*innen & Aktive Klimaschutz im Alltag — worauf kommt's an? Teste es mit der Klimawaage | LifestyleCheck – Wie leben Jonte, Zeynap und Bahar? | KonsumZeitReise | KonsumChallenges – Veränderung beginnt jetzt! | Klimaschutz im Alltag – worauf kommt's an? Teste es mit der Klimawaage (aktualisiert: März 2026) | (denkwerkstatt-konsum.umweltbundesamt.de, 24.7.26)
«Vision Zero» | Stadtzürcher Grüne lancieren Initiative gegen schwere Verkehrsunfälle Der Vorstoss soll den Stadtrat zu Massnahmen für mehr Verkehrssicherheit verpflichten. Vor allem Personen zu Fuss, auf dem Velo, dem E-Trotti und dem Töff sollen geschützt werden. | Die Grüne Partei der Stadt Zürich lanciert eine Initiative, um die Zahl der Schwerverletzten und Toten im Strassenverkehr auf null zu reduzieren. Der Vorstoss mit dem Titel «Vision Zero» soll dieses Ziel in der Zürcher Gemeindeordnung verankern, wie die Grünen am Donnerstag mitteilten. Strassen und Regeln sollen damit so gestaltet werden, dass menschliche Fehler nicht tödlich enden. | Konkret vom Stadtrat gefordert werden: Eine verbindliche Strategie mit überprüfbaren Zwischenzielen von 2030 bis 2040. | Der Ausbau sicherer Infrastruktur für den Fuss- und Veloverkehr, insbesondere an Konfliktpunkten mit motorisiertem Verkehr. | Die systematische Temporeduktion an Unfallschwerpunkten und in sensiblen Bereichen wie Schulwegen, Wohnquartieren und rund um Alters- und Gesundheitseinrichtungen. | Sowie (www.tagesanzeiger.ch, 24.7.26)
The government killed this nature study. Scientists finished it anyway. When the National Nature Assessment was shut down, the scientists who worked on it kept going. In this Q&A, one author shares what the research reveals about nature's powerful, underused role in supporting health. (yaleclimateconnections.org, 24.7.26)
An old Atlanta railway is becoming a cool escape When complete, the Atlanta Beltline will form a 22-mile loop that links parks, housing, art, businesses, and public transit. (yaleclimateconnections.org, 24.7.26)
Wassermangel und Dürre: Wie Städte gegensteuern können – www.gebaeudetechnik-news.ch Während Meteorologen bereits vor der nächsten Hitzewelle warnen, verschärft sich die Trockenheit in vielen Teilen Deutschlands. Der Bodensee liegt deutlich unter seinem üblichen Wasserstand. Die Donau führt regional so wenig Wasser wie seit Jahrzehnten nicht mehr, auch am Rhein sinken die Pegel. Für Schifffahrt, Landwirtschaft, Industrie und Wasserversorger wächst der Druck, mit den vorhandenen Ressourcen effizienter umzugehen. Für Städte und Kommunen wird eine Frage immer dringlicher: Wie lässt sich die Wasserversorgung auch in langen Dürreperioden sichern? | 1. Regenwasser dort halten, wo es fällt | 2. Wasserverluste im Leitungsnetz reduzieren | 3. Wasser mehrfach nutzen | 4. Wasserentnahmen transparenter steuern | 5. Städte entsiegeln und begrünen | Auch Privathaushalte können Wasser sparen (www.gebaeudetechnik-news.ch, 24.7.26)
Tour de Sol 1992: Das Wissen der Tour wird immer gefragter – SSES Der Streckenverlauf der Tour de Sol 92 war herausfordernd. Mit Start an der «Bundesgarten-schau 1992» in Pforzheim (Deutschland) und einer langen Anfahrt Richtung Schweiz zum Ziel in Saas Fee betrug die Gesamtstreckenlänge 614 Kilometer mit 2650 Metern Höhenunterschied. Nach wie vor war das Interesse der Medien hoch und die Tour diente sogar als Schauplatz einer TV Soap. | Die Suche nach den Etappenorten rund alle 100 km zwischen dem bereits gebuchten Start in Pforzheim und dem Ziel in Saas Fee war anspruchsvoll. Zumal sich die beiden Orte mit 25 000 Franken an den Kosten beteiligen sollten. Hinzu kamen die Mittagshalte jeweils auf halber Strecke einer Etappe, die sich mit 10 000 bis 15 000 Franken beteiligen sollten. In der Schweiz übernahmen die Hauptsponsoren Möbel Pfister und Schweiz Versicherung beziehungsweise ELVIA je einen Etappenort. In Deutschland war das schwieriger. Schliesslich erklärten sich Baden-Baden und Sasbach im Kaiserstuhl bereit. (www.sses.ch, 24.7.26)
Keine neuen Steuern! Die FDP bleibt hart Bis jetzt sind die Freisinnigen allein im Kampf gegen eine Mehrwertsteuererhöhung zur Finanzierung der 13. AHV. Die Position ist unbequem, aber im Hinblick auf die nationalen Wahlen ein USP. (www.nzz.ch, 24.7.26)
«Eine Verdichtung des Zürichbergs allein kann die Wohnkrise nicht lösen» Der Zürichberg soll verdichtet werden, verlangt die Stadtzürcher GLP. Was dafür und was dagegen spricht, erklärt der ETH-Stadtforscher Michael Wicki im Interview. (tsri.ch, 24.7.26)
US-Atomdeal mit Saudi-Arabien: Mit US-Atomkraftwerken zur Atommacht? Die USA helfen Riad beim Bau von AKWs, offiziell zwecks Energiesicherheit. Doch braucht Saudi-Arabien tatsächlich Kernenergie? Ein Realitätscheck. mehr... (taz.de, 24.7.26)
Ungewöhnlicher Hitzeschutz: Japan hat den ersten «Menschenkühlschrank» entwickelt – so soll er eingesetzt werden Die mobile Kühlkabine kühlt den Körper in zehn Minuten herunter. Die «Do Hiemon Box» soll auf Baustellen, in der Landwirtschaft und in überhitzten Hallen zum Einsatz kommen. (www.tagesanzeiger.ch, 24.7.26)
D: Kritik an Entwicklungskürzungen - - Der katholische Sozialverband Kolping International kritisiert die vom Bund geplanten Kürzungen bei der Entwicklungsarbeit als „fatal und kurzsichtig“. Im Interview mit dem Domradio erklärt der Generalsekretär von Kolping International, dass es bei der internationalen Armutsbekämpfung auch um nationale Interessen gehe und nicht nur um christliche Verantwortung. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 24.7.26)
Short-term action is key for gigaton-scale Direct Air Capture by 2050 Direct Air Capture (DAC) is widely considered essential for achieving net-zero and net-negative emissions, yet its potential to scale to climate-relevant levels remains uncertain. Here we show that the future deployment of DAC depends primarily on early capacity expansion and growth dynamics rather than on long-term demand targets alone. Using a probabilistic technology diffusion model informed by historical analog technologies and uncertain future demand, we explore a wide range of possible global DAC deployment pathways to 2050. We find that if DAC follows growth trajectories similar to ammonia synthesis technologies and liquefied natural gas, deployment is likely to remain at the megaton scale by mid-century. However, gigaton-scale deployment becomes plausible under rapid growth and strong early policy support. Our results identify short-term capacity expansion as the most effective lever for accelerating DAC deployment and highlight the critical importance (www.nature.com, 24.7.26)
Ausbau von CO2-Filteranlagen | Warum beim Klimaschutz auch «Plan B» zu scheitern droht Um 2050 klimaneutral zu werden, setzt die Schweiz auch auf das Filtern von CO2 aus der Luft und dessen Lagerung im Untergrund. Nun zeigt eine Studie: Diese Methode könnte unbedeutend bleiben. | Eine neue Studie warnt, dass der Ausbau von CO2-Filteranlagen viel zu langsam voranschreitet. | Ohne massive politische Unterstützung noch in diesem Jahrzehnt bleibt die Entfernung von CO2 aus der Luft bedeutungslos. | Die Schweiz müsste bis 2050 sieben Millionen Tonnen CO2 jährlich direkt aus der Luft filtern. | Die EU plant, dauerhafte CO2-Entfernungen ins Emissionshandelssystem aufzunehmen, was als positives Zeichen gilt. | Eine Studie in «Nature Communications» unter Schweizer Federführung zeigt nun: Ohne schnelles, massives Handeln wird diese CO2-Entfernung innerhalb der kommenden 25 Jahre kaum in Fahrt kommen und weit hinter dem Ziel zurückbleiben, Milliarden Tonnen CO2 pro Jahr aus der Luft zu filtern. (www.tagesanzeiger.ch, 24.7.26)
„Das macht heute kein Jungbauer mehr mit“ Der Präsident der Landwirtschaftskammer OÖ muss sich mit einem juristischen Problem herumschlagen. Aber dies ist für „seine“ Bauern nur ein Nebenschauplatz, zu viele Baustellen gibt's rund um leere Höfe, Hitze, Wasserprobleme und skurrile Behördenvorgaben. (www.krone.at, 24.7.26)
Frisch getauft im Pfadilager: «Ich habe meine Freundin mit Heimweh getröstet», sagt die 9-jährige Malin Malin erlebt ihr erstes Pfadi-Sommerlager bei Kleinandelfingen. Zwischen Tauftrunk, Trostliedern und Fresspäckli entdeckt sie, was es heisst, zehn Tage ohne Familie zu leben. (www.tagesanzeiger.ch, 24.7.26)
Frankreich im Klimawandel: Wenn es oben heiss ist, träumt Paris von der Zuflucht in seinen kühlen Katakomben Stillgelegte Metrostationen, alte Bahnhöfe, leere Tiefgaragen? Alles mögliche Bunker zur Abkühlung. Wie sich Paris auf noch heissere Sommer einstellt. (www.tagesanzeiger.ch, 24.7.26)
D: missio München mahnt Handeln gegen weltweiten Menschenhandel an - - Zum Internationalen Tag gegen Menschenhandel am 30. Juli weist das katholische Hilfswerk missio München auf die Situation von Menschen hin, die von Zwangsarbeit und Ausbeutung betroffen sind. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 24.7.26)
Bindendes Öko-Versprechen für die Kremser Zukunft Mit der „NaturStadt-Garantie“ von Greenpeace setzt die Wachau-Stadt als erste Gemeinde Österreichs ein starkes Zeichen für mehr Grün, Schatten und Lebensqualität. (www.krone.at, 24.7.26)
Attributionsstudie zum Hitzeereignis in Deutschland im Juni 2026 Im Jahr 2026 startete der Sommer mit Extremen: Noch nie hat der Deutsche Wetterdienst so lange am Stück vor Hitze gewarnt. Dabei verlief die Hitzewelle in weiten Teilen Deutschlands unterschiedlich: Während es vor allem im Westen und Süden durchgehend heiß war, war der Osten erst zum Ende der Hitzewelle stark betroffen. Das Ereignis erreichte dort mit einer Maximaltemperatur von 41,8 °C am 27. Juni in Möckern-Drewitz seinen Höhepunkt. (www.dwd.de, 24.7.26)
Berliner Senat ignoriert Klimaschutzgesetz: Deutsche Umwelthilfe wird überfälliges Klimaschutzprogramm und Sofortmaßnahmen per Klimaklage dur Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm seit März 2024 überfällig — bis heute liegt kein aktuelles Programm vor | Berliner Senat bleibt weiterhin untätig und drängt DUH unter Hinweis auf die Wahlen zur Aufgabe der Ende 2025 eingereichten Klimaklage | DUH bekräftigt die Fortführung ihrer Klimaklage zur Durchsetzung von Klimaschutz-Sofortmaßnahmen: Tempo 30 auf Hauptstraßen, massiver Ausbau sicherer Radwege und Rückbau von Pkw-Parkplätzen, energetische Sanierungsoffensive der Schulen und Kindergärten sowie Hitzeschutzmaßnahmen (www.duh.de, 24.7.26)
Rekordhitze in Nordafrika: Der Hotspot des Klimawandels In Tunesien, Algerien und Libyen stieg die Temperatur im Juni auf bis zu 50 Grad. Der Strom fiel aus und ganze Wirtschaftszweige standen vor dem Bankrott. mehr... (taz.de, 24.7.26)
Der Glaziologe Huss: «Bald werden Hunderte Schweizer Gletscher verschwinden» Der ETH-Glaziologe Matthias Huss dokumentiert seit Jahren den Eisverlust in den Schweizer Alpen. Im Gespräch erklärt er, warum er trotz immer neuen «Hiobsbotschaften» weitermacht, seinen Kindern aber andere Berufe empfiehlt. (www.nzz.ch, 24.7.26)
Europas Klimapolitik nach der Hitzewelle: Anpassung statt Illusionen | Kommentar Peter Rásonyi, Co-Leitung NZZ Pro u. Geopolitics Es wird immer heisser, und das Pariser Klimaziel rückt in weite Ferne. Europas Klimapolitik braucht einen Kurswechsel: mehr Anpassung an die Hitze, mehr Technologie, mehr Kostenbewusstsein. | Die Politik hat bereits mehr als genug zu tun, um den öffentlichen Raum besser an Hitze und Trockenheit anzupassen. Dabei sollte sie auf nutzlose Show-Effekte wie etwa das hastige Aufstellen kleiner Bäume in Töpfen auf städtischen Plätzen verzichten. Sinnvoll sind nur nachhaltig wirkende Massnahmen, da die Herausforderung langfristiger Natur ist. | Priorität sollte der Schutz der Alten und Schwachen haben durch den raschen Einbau von Kühlsystemen in Alters- und Pflegeheimen und Spitälern. Das Entsiegeln von Böden, das Freilegen von Bächen, das Pflanzen grosser Bäume kann die Erhitzung der Städte etwas mildern. Die Anpassung an ein heisseres Klima sollte verstärkt in die Raumplanung und Architektur einfliessen. Auch wenn die Schweiz insgesamt genügend Wasser zur Verfügung hat, (www.nzz.ch, 24.7.26)
Gastkommentar | Um den Krieg zu beenden, müsste das Putin-Regime aufhören, Putin-Regime zu sein Von der Plage ukrainischer Drohnenangriffe über galoppierende Inflation bis hin zu Treibstoffknappheit — Russland zahlt einen immer höheren Preis für Putins Krieg. Doch der ist zum Organisationsprinzip des Regimes geworden, Alternativen sind nicht vorgesehen. | Nina L. Chruschtschowa ist Professorin für internationale Politik an der New School in New York und Mitverfasserin (gemeinsam mit Jeffrey Tayler) von «In Putin's Footsteps. Searching for the Soul of an Empire Across Russia's Eleven Time Zones» (St. Martin's Press, 2019). Sie ist eine Urenkelin des ehemaligen sowjetischen Parteiführers Nikita Chruschtschow. — Aus dem Englischen von Jan Neumann. — Copyright Project Syndicate, 2026. (www.nzz.ch, 24.7.26)
Schütz: Flächenheizsysteme in der Sanierung historischer Bausubstanz Im Mittelrheintal bei Boppard wurde eine historische Mühle im Zuge einer umfassenden Sanierung zu einem Wohngebäude im KfW-40-Standard entwickelt. Die ursprünglich nicht erschlossenen Gebäude wurden vollständig technisch erschlossen und mit einem Wärmekonzept ausgestattet, das auf niedrige Systemtemperaturen ausgelegt ist. | Die Wärmeversorgung erfolgt über eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Vorlauftemperaturen von unter 30 °C. Voraussetzung dafür ist eine großflächige Wärmeübertragung durch Flächenheizsysteme, die eine gleichmäßige Temperaturverteilung ermöglichen und sich an unterschiedliche bauliche Gegebenheiten anpassen lassen. Im Innenausbau kamen dazu Wandheizungsmodule von Schütz zum Einsatz. Die vorkonfektionierten Elemente bestehen aus Gipsfaserplatten mit integrierten Heizrohren und Wärmeleitkomponenten. Sie wurden auf eine vorhandene Trockenbaukonstruktion montiert und über Presskupplungen verbunden. Die Dämmung erfolgte bauseits. (www.ikz.de, 24.7.26)
BDB Resilienz-Bauplan – Was wir jetzt tun müssen, um Gebäude, Infrastruktur und Gesellschaft krisenfester zu machen Der BDB Resilienz-Bauplan beschreibt, wie Deutschland seine Gebäude, Infrastrukturen, Quartiere und Städte besser auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereiten kann. Angesichts zunehmender Klimarisiken, häufiger Extremwetterereignisse, alternder Infrastrukturen, fragiler Lieferketten sowie neuer gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Krisen muss Resilienz zu einem zentralen Prinzip des Planens, Bauens und Betreibens werden. Resilienz bedeutet dabei nicht nur die technische Widerstandsfähigkeit einzelner Bauwerke, sondern die Fähigkeit von Gebäuden, Versorgungssystemen und Gemeinschaften, Belastungen zu bewältigen, Schäden zu begrenzen und auch unter schwierigen Bedingungen handlungsfähig zu bleiben. (www.nbau.org, 24.7.26)
Stadtrundgang Zürich | Sieben kuriose Sehenswürdigkeiten, die in keinem Reiseführer stehen Ein tonnenschwerer Stein, der durch die halbe Stadt fliegt, ein Kater-Denkmal und ein goldener Tunnel: ein Streifzug zu Zürichs schrägen Ecken und seltsamen Seiten. | Dorfkatze Monty — Spielplatz, Ecke Spiegelgasse / Untere Zäune | Das Eiswehr — an der Sihl, Gänziloobrücke, Allmend Brunau | Der bissige Schuh — Peter & Vreni Schuhmode, Langstrasse 225 | Kaugummikunst — https://www.museevisionnaire.ch/wp-content/uploads/250927-IVI-Ben-Wilson-2025_web.pdf | Der goldene Tunnel — Zentrale Schweiz Tourismus, Morgartenstrasse 5a | Der Findling vom Geissturm — Grossmünsterplatz | Der Hundebrunnen — Rudolf Koller Hundebrunnen, Rosengasse 7 (www.tagesanzeiger.ch, 24.7.26)
Ergonomie: Velosattel für maximalen Komfort Dicke Polster, viel Komfort? Ein Mythos. Beim Velosattel zählt nicht die Polsterdicke. Worauf es wirklich ankommt, lesen Sie hier, in dieser Wissensgeschichte. (velo-geschichten.ch, 24.7.26)
Waldbrandrauch erhöht das Risiko für Herzinsuffizienz, Schlaganfälle und Co. – Kumulative Belastung schadet nicht nur der Lunge, sondern auch dem Herz-Kreislauf-System Es ist seit Langem bekannt, dass Waldbrandrauch unmittelbar der Lunge schadet und unter anderem Atemprobleme wie Asthma verschlechtert. Eine bevölkerungsbasierte Studie mit rund 65 Millionen Probanden zeigt nun, dass eine wiederholte und kumulative Rauchbelastung dem Herz-Kreislauf-System schadet und das Risiko für Herzinsuffizienz, Schlaganfälle und Co. merklich erhöht. (www.scinexx.de, 24.7.26)
Holz-Unternehmen revolutioniert Windkraftbau Innovativ, ökologisch und regional: Das weltweit bekannte Holz-Unternehmen Hasslacher mit Firmensitz in Oberkärnten erstellt Teilstücke für Windkrafträder aus Holz. Nun soll ein solches Gerüst aufgestellt und getestet werden. (www.krone.at, 24.7.26)
Goethe-Rezeption in China: Geistige Ressource für die Seele - In China läuft gerade ein kulturpolitisches Mammutprojekt: die erste, fast 50 Bände umfassende vollständige chinesische Goethe-Gesamtausgabe. Was Xi Jinping und Goethe miteinander verbindet. - (www.faz.net, 24.7.26)
Zukunft der Windkraftenergie: Die Union kommt mit der Abrissbirne Wirtschaftsministerin Katherina Reiche sorgt dafür, dass der Ausbau der Erneuerbaren einen Rückschritt erfährt. Jetzt ist die Windkraft dran. mehr... (taz.de, 24.7.26)
Negative Strompreise? „Damit lässt sich viel Geld verdienen“ Deutschland verschenkt Strom und zahlt dafür sogar noch Geld. Energiewissenschaftler Christian Rehtanz erklärt die Gründe für diesen Missstand, wer davon profitiert – und wie Privatleute dieses Netzproblem für sich nutzen können. (www.welt.de, 24.7.26)
Modulpreisanstieg kommt zum Erliegen Die Preise für Solarmodule der verschiedenen Technologieklassen sind gegenüber dem Vormonat nicht mehr ausschließlich gestiegen und die Verfügbarkeit der meisten Leistungsklassen ist wieder sehr gut, berichtet Solarmarkt-Experte Martin Schachinger. (www.energiezukunft.eu, 24.7.26)
So bleibt die Energiewende stecken Mit zweiseitigen Differenzverträgen, dem Ende der fixen Vergütung für kleine Solaranlagen und dem Redispatch-Vorbehalt wird eine Zeitenwende bei der Energiewende eingeläutet – doch die Kritik überwiegt, dass die Maßnahmen die Energiewende ausbremsen. (www.energiezukunft.eu, 24.7.26)
Wer zahlt für die Klimakrise? Die Bevölkerung leidet unter Hitzewellen, TotalEnergies macht Milliarden. Aktivisten fordern nun höhere Steuern für Verschmutzer. Gerichte haben bereits mehr Transparenz für die Emissionen des Unternehmens angeordnet. (www.energiezukunft.eu, 24.7.26)
Christfluencer: Weil Gott es so will - Christliche Influencer predigen die Keuschheit vor der Ehe und verdammen Homosexualität als Sünde. Entsteht eine neue rechtskonservative Bewegung von Gläubigen? - (www.faz.net, 24.7.26)
DOK-FILM «NZZ FORMAT» - Kaffee der Zukunft – die Suche nach der Bohne für eine heissere Welt Steigen die Preise weiter, trinken wir bald unsere letzte Tasse Kaffee. Der Klimawandel bedroht die Kaffeeplantagen weltweit. Wie lässt sich das geliebte Morgenritual retten? (www.nzz.ch, 24.7.26)
Die Freiburger Zeitungsinstitution gerät ins Wanken Einst ein stolzes katholisches Kampfblatt gegen liberale Tendenzen, hat sich die Freiburger Tageszeitung «La Liberté» zu einem unabhängigen, resilienten Regionalmedium gewandelt. Doch nun ist es es zu einer Massenentlassung gekommen. (www.nzz.ch, 24.7.26)
«Tal der Schwalben» von Seraina Kobler: Der Strom wird knapp Die Zürcher Schriftstellerin entwirft in ihrem neuen Roman das dystopische Szenario einer Schweiz, die mit ökologischen Problemen ringt. Die Ausgangslage ist interessant, der Roman krankt aber an einer poetisch überfrachteten Sprache. (www.nzz.ch, 24.7.26)
Deutsche Forscher bauen sprechende Batterie für Elektroautos Ein neues Prinzip könnte Batteriemanagementsysteme in Elektroautos oder Heimspeichern künftig kostengünstiger und sicherer machen. Denn deutsche Forscher haben eine sprechende Batterie entwickelt, die ihren Zustand aus ihrem Inneren heraus übermitteln soll. | Bislang messen Sensoren die Temperatur von Batteriezellen meist nur an der Außenseite, obwohl Hitze oft zuerst im Inneren entsteht. Ein Forscherteam der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel am Lehrstuhl für Leistungselektronik stellte kürzlich aber eine neue Entwicklung vor. Erstautor Johannes Diers und Doktor Hamzeh Beiranvand nutzten vorhandene Stromanschlüsse, um digitale Signale direkt aus dem Zellinneren nach außen zu senden. | Bislang messen Hersteller die Temperatur von Akkus vorwiegend nur an der äußeren Hülle. Gefährliche Hitze entsteht aber oft zuerst im Inneren einer Batterie und bleibt dort zunächst unbemerkt. (www.basicthinking.de, 23.7.26)
Podcast 'fossilfrei' Folge 45: Dunkelflaute: Wie viel Speicher braucht die Energiewende? In dieser Folge geht es weiter mit dem Reizthema Dunkelflauten, über das wir einmal mehr unaufgeregt sprechen wollen. Zu Gast ist ein weiteres Mal Martin Kittel. In der letzten Folge haben wir mit ihm schon ausführlich darüber gesprochen, was Dunkelflauten eigentlich sind und wie man sie misst — wir fassen das am Anfang noch mal kurz zusammen. Schwerpunkt dieser Folge ist dann die Frage, wie wir das erneuerbare Energiesystem der Zukunft für extreme Dunkelflauten wappnen können. Zuerst geben wir einen breiten Überblick über die möglichen Beiträge verschiedener Flexibilitätstechnologien und stellen fest: Optionen zur Überbrückung kurzer Ereignisse gibt es sehr viele — je länger aber Energie bereitgestellt werden muss, desto herausfordernder wird es. Danach liegt der Fokus auf der Frage, wie viele wasserstoffbasierte Langfrist-Stromspeicher für die Überbrückung extremer Dunkelflauten in einem 100% erneuerbaren europäischen Energiesystem nötig sind. (www.diw.de, 23.7.26)
Podcast Wenden bitte – Episode 50 | Wie krisenfest ist unsere Energieversorgung? Wir fragen Hauke Hermann: Haben wir genug Energie, wenn die nächste Krise kommt? Wie viele Gaskraftwerke brauchen wir als Backup, wenn Wind und Sonne nicht genug Strom liefern? Welche Rolle spielen Speicher, Netze und erneuerbare Energien? Und wie gelingt eine Energieversorgung, die sicher, bezahlbar und klimafreundlich zugleich ist? | Zu Gast ist Hauke Hermann, Senior Researcher im Bereich Energie & Klimaschutz am Berliner Öko-Institut. Seit 17 Jahren untersucht er marktbasierte Instrumente der Klimapolitik und beschäftigt sich dabei mit den Eigenheiten im Strommarktdesign. (www.oeko.de, 23.7.26)
Konzernverantwortung und die Frage der Haftung für Nachhaltigkeitspflichten Die Debatten zur neuen Konzernverantwortungsinitiative und zum Gegenvorschlag sind teilweise mehr politisch als rechtlich geprägt. Eine Replik von Rolf H. Weber, Professor für internationales Wirtschaftsrecht an der Universität Zürich und praktizierender Rechtsanwalt in Zürich. | Erwünscht wäre eine sachgerechte Diskussion des vorliegenden Gegenvorschlags, um auf Basis der geltenden Rechtsgrundsätze dazu beizutragen, der Konzernverantwortungsinitiative II eine überzeugende Alternative gegenüberzustellen. Nur unter diesen Voraussetzungen lässt sich in den nächsten gesetzgeberischen Schritten — Ausarbeitung der Botschaft des Bundesrates, parlamentarische Beratungen — vermeiden, dass als unerwünschte Reaktion plötzlich ein die EU-Regulierungen überschiessender Swiss Finish beziehungsweise ein mit dem heutigen Deliktsrecht nicht kompatibles Spezialgesetz entsteht. (www.nzz.ch, 23.7.26)
Flusswasserwärmepumpe: Wenn der Rhein zur Heizung wird - Der Bau von Europas größter Flusswasserwärmepumpe geht jetzt in die entscheidende Phase. Energieökonomen versprechen sich viel von dieser Art des Heizens – warnen allerdings vor mehreren Hürden. - (www.faz.net, 23.7.26)
Schweden plant Verbot von Ewigkeitschemikalien Schwedens Regierung plant ein Verbot sogenannter Ewigkeitschemikalien (PFAS) in Produkten wie Kleidung und Küchenutensilien. Es soll 2028 in Kraft treten. Frankreich hat bereits seit Jänner ein PFAS-Verbot, das sich auf Kleidung, Schuhe, Kosmetika und Ski-Wachs bezieht. (www.krone.at, 23.7.26)
„Es war ein Treffen zwischen Augustinus und Benedikt“ - - Der Abt der Abtei Subiaco, Dom Mauro Meacci, hat gegenüber den Vatikanmedien den Besuch von Papst Leo XIV. in den Klöstern San Benedetto und Santa Scolastica am 22. Juli thematisiert. Das Oberhaupt der katholischen Kirche hatte sich vor seinem Eintreffen in den Simbruini-Bergen im Heiligtum der Santissima Trinità in Vallepietra aufgehalten. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 23.7.26)
Warum die Schweiz ein Stromabkommen mit der EU braucht Christian Bühlmann, Stv. Leiter Internationales, Bundesamt für Energie und Michael Kiefer, Stv. Chef Sektorielle Angelegenheiten, Abteilung Europa, Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten | Die Schweiz ist eng in das europäische Stromsystem eingebunden. Rechtlich gehört sie aber nicht zum Strombinnenmarkt der EU. Das schafft zunehmend Kosten und Risiken bezüglich Versorgungssicherheit und Sicherstellung des stabilen Betriebs der Stromnetze. Das geplante Abkommen mit der EU sichert die Einbindung der Schweiz ins europäische Stromsystem ab und stärkt den Handel und den Austausch von Strom in Europa. | Die Schweiz ist physikalisch eng ins europäische Stromsystem eingebunden. Über 41 Leitungen fliesst ständig Strom über die Grenzen. Seit den 1990er-Jahren hat die EU einen integrierten Strombinnenmarkt aufgebaut. Gehandelt wird Strom für denselben Tag oder Tage, Wochen oder Monate im Voraus. Die Mengen übersteigen den Schweizer Stromverbrauch um ein 30-faches. (energeiaplus.com, 23.7.26)
Tödliche Temperaturen: Welche Schutzmaßnahmen gegen Hitze braucht es? Das Grundwasser in Deutschland wird knapp, und die Außentemperaturen waren bereits zu Beginn des Sommers tödlich hoch. Doch die Regierung ignoriert diese Folgen der Klimakrise und die Bedürfnisse von Älteren, Erkrankten und Kindern, sagt Markus Zipf von der Deutschen Umwelthilfe. (www.jungewelt.de, 23.7.26)
Rheinmetalls Monopolmacht: Wie sich der Staat vom Rüstungskonzern abhängig macht Rheinmetall wird durch Rüstungsmilliarden immer mächtiger und damit für den Staat zunehmend alternativlos. Wettbewerbshüter warnen vor einer gefährlichen Abhängigkeit. (www.freitag.de, 23.7.26)
Stopp des Förderbonus und Verschiebung der Filterpflicht für Holzheizungen: Deutsche Umwelthilfe wirft Bundesregierung mutwillige Feinstaubbelastung vor Bundesregierung beendet überraschend Förderbonus für emissionsärmere Holzheizungen und verschiebt Inkrafttreten eines strengeren Staub-Grenzwertes um mehr als ein Jahr auf den 1. Oktober 2027 | 57.564 Todesfälle im Jahr: Feinstaubbelastung liegt 2026 in weiten Teilen Deutschlands oberhalb des neuen EU-Luftqualitätsgrenzwerts | Bundesregierung ignoriert auf Druck der Industrie das von der DUH erwirkte Urteil auf Verschärfung des Nationalen Luftreinhalteprogramms — finale Verhandlung über Revision erfolgt am 16. September vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig (www.duh.de, 23.7.26)
Sechs Kerninfos, die einen Unterschied machen, ob Menschen sich für #Klimaschutz einsetzen. Sechs Kerninfos, die jede:r kennen sollte. | Jetzt als gedrucktes Poster oder als digitale Infografik hier zu bekommen: https://www.klimafakten.de/papier-publikationen | @dwdderwetterdienst.bsky.social | @klimafakten.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 23.7.26)
Ganz ohne Chemie: Weltgrößte Testanlage für Schwungrad-Speicher entsteht in Shanghai Qnetic baut in Shanghai eine Testanlage für Schwungrad-Energiespeicher, die nach eigenen Angaben die größte ihrer Art werden soll. Parallel dazu montiert das Team den ersten Prototypen der Baureihe Pulsar, einen Schwungradspeicher mit 200 Kilowattstunden Kapazität. Beide Vorhaben markieren einen wichtigen Schritt auf dem Weg von der Entwicklung zur kommerziellen Vermarktung der Technologie. (www.trendsderzukunft.de, 23.7.26)
Leibniz-Gemeinschaft: Resiliente Küsten Das Projekt BEACONSplus hilft Küstengemeinden die Folgen des Klimawandels zu bewältigen und erhält dafür sechs Millionen Euro EU-Förderung. | Im Rahmen des EU-Programms Horizon Europe startet ein neues Forschungs- und Innovationsprojekt, das Küstengemeinden auf beiden Seiten des Atlantiks dabei unterstützen soll, sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen und ihre Resilienz zu stärken. Das Projekt BEACONSplus (Building Resilience in Atlantic Communities through Innovation and Science) wird mit sechs Millionen Euro über dreieinhalb Jahre gefördert. Es adressiert die wachsende Kluft zwischen den derzeitigen Anstrengungen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen und dem Tempo, das erforderlich wäre, um das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens noch zu erreichen. Koordiniert wird das Projekt vom Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) in Bremen. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 23.7.26)
Simple tweaks can make wastewater treatment less polluting When mixed with oxygen, nitrogen in wastewater creates nitrous oxide, a powerful global warming gas. But there are ways to reduce the harm. (yaleclimateconnections.org, 23.7.26)
Niemand kauft mehr Bücher, die Lesefähigkeit schwindet: Aber ist das so schlimm – der Freitag Die Zahl der 10- bis 15-jährigen Buchkäufer:innen ist im letzten Jahr um über 30 Prozent eingebrochen. Bildungsbürger sind entsetzt. Aber statt zu heulen, gilt es nun die richtigen Schlüsse zu ziehen. (www.freitag.de, 23.7.26)
Studie: Diese Quellen nutzen ChatGPT und Co. am häufigsten | YouTube und Reddit vor vielen Medien ChatGPT liefert Antworten in Sekunden — doch woher stammen die Informationen? Eine Analyse von 250.000 KI-Antworten zeigt, welche Quellen ChatGPT, Google AI Overviews und Perplexity tatsächlich zitieren und warum Unternehmens-Websites allein längst nicht mehr ausreichen. | Für die Analyse hat blinq nach eigenen Angaben 250.000 Antworten von ChatGPT, Google AI Overviews und Perplexity ausgewertet. Grundlage waren rund 2.000 Top- und Mid Funnel Prompts aus verschiedenen B2B- und B2C-Bereichen, die zwischen Januar und Juni 2026 täglich abgefragt wurden. Die Auswertung zeigt, dass nicht Nachrichten- und Fachmedien den größten Anteil der zitierten Quellen ausmachen, sondern Inhalte, die Unternehmen selbst veröffentlichen. Die Studie bezieht sich ausschließlich auf die Quellen, die in den Antworten der KI-Dienste zitiert werden. Welche weiteren Informationsquellen die Modelle intern zur Generierung ihrer Antworten nutzen oder wie stark einzelne Quellen die Antworten tatsächlich beeinflussen, (onlinemarketing.de, 23.7.26)
Erschwerte Bedingungen durch Hitze | SAC warnt vor massiv erhöhter Unfallgefahr in den Bergen Ein schneearmer Winter gefolgt von lang anhaltenden Hitzewellen setzt den hiesigen Bergen zu. Die Bedingungen im Hochgebirge haben sich drastisch verändert — mit gefährlichen Folgen. | Ein schneearmer Winter und Hitzewellen haben Gletscher stark abschmelzen lassen. | Offene Gletscherspalten und blankes Eis erhöhen die Absturzgefahr erheblich für Bergsteigende. | Auftauender Permafrost sorgt für akute Steinschlaggefahr auch auf normalen Wanderwegen. | Der SAC empfiehlt, sich stets über tagesaktuelle Verhältnisse zu informieren. | Wer sich aktuell in die Berge aufmacht, sollte gemäss Marcel Kraaz, Bergführer und Ressortleiter Breitensport beim SAC, seine Tour noch sorgfältiger planen und sich «besonders gründlich» über die tagesaktuellen Verhältnisse informieren. Auf seinem Tourenportal informiert der SAC laufend über bekannte Gefahrenstellen und aussergewöhnliche Verhältnisse. (www.tagesanzeiger.ch, 23.7.26)
Hitzesommer verändert die Verhältnisse im Hochgebirge – Sommer 2026 Die anhaltende Hitze verändert die Verhältnisse im Hochgebirge. Während einige Touren sehr gute Bedingungen bieten, sind andere aussergewöhnlich anspruchsvoll. | Der schneearme Winter, das sehr warme Frühjahr und die wiederholten Hitzeperioden seit Sommerbeginn haben die Bedingungen im Hochgebirge verändert. Viele Gletscher sind bereits stark ausgeapert: Die schützende Schneeschicht ist geschmolzen und das blanke Eis liegt frei. Dadurch können klassische Hochtouren schwieriger sein als in den vergangenen Jahren. Spaltenzonen liegen offen da und grosse Bergschründe tun sich auf. Dies verändert manche Zustiege und macht es stellenweise schwierig, die richtige Route zu wählen. Einzelne Anstiege sind deshalb zurzeit nicht empfehlenswert. | Auch der auftauende Permafrost wirkt sich auf die Verhältnisse aus. In einigen Gebieten nimmt die Steinschlaggefahr zu, und einzelne Geländeabschnitte können instabil werden. | Marcel Kraaz, Bergführer und Ressortleiter Breitensport beim SAC, rät allen, (www.sac-cas.ch, 23.7.26)
Initiative für eine sichere Ernährung: Gute Zielsetzung, unrealistische Umsetzung Nachdem das Parlament einen griffigen Gegenvorschlag zur Initiative für eine sichere Ernährung abgelehnt hat, kommt diese nun am 27. September zur Abstimmung. Sogar die linken Parteien lehnen sie ab: Der stärkere Fokus auf pflanzliche Lebensmittel sei zwar sinnvoll, beim geforderten Selbstversorgungsgrad fordere die Initiative allerdings Unrealistisches. | Die Initiative für eine sichere Ernährung («Ernährungsinitiative») will Ernährungssicherheit und Umweltschutz stärker miteinander verknüpfen. Gemäss Initiativtext soll der Bund künftig auch sauberes Trinkwasser sichern und natürliches Saatgut fördern. Gleichzeitig sollen Bund und Kantone verpflichtet werden, Ökosysteme und Biodiversität zu erhalten und die 2008 geltenden Höchstwerte für Stickstoff- und Phosphorverbindungen einzuhalten. Zudem will die Initiative auch, dass der Bund einen Netto-Selbstversorgungsgrad mit Lebensmitteln von mindestens 70 Prozent anstrebt. (direkt-magazin.ch, 23.7.26)
Fast alle Walliser Baufirmen umgehen Hitzeschutz! Der Kanton Wallis zieht die Schraube an beim Hitzeschutz. Mit einem fortschrittlichen Warnsystem, aber auch mit klaren Vorgaben. Doch jetzt zeigt eine Unia-Inspektion: Über 88 Prozent der Baufirmen halten sich nicht daran! (www.workzeitung.ch, 23.7.26)
Bot-Traffic überholt erstmals menschlichen Internet-Datenverkehr Laut Daten von Cloudflare übersteigt der automatisierte Bot-Verkehr erstmals den menschlichen Datenverkehr im Internet. Hauptgrund sind autonome KI-Agenten. | Der Datenverkehr von Bots hat nach Angaben des Cloudflare-Geschäftsführers Matthew Prince erstmals den von Menschen erzeugten Internet-Traffic überholt. Nach aktuellen Messungen des Cloudflare-Radar-Dienstes entfallen derzeit rund 57,5 Prozent der weltweiten HTTP-Anfragen auf automatisierte Programme, während menschliche Nutzer für 42,5 Prozent verantwortlich sind. Dieser Umschwung erfolgte rund 18 Monate früher als von Branchenanalysten prognostiziert. | Als Hauptursache für den rapiden Anstieg nennt das Unternehmen den verstärkten Einsatz autonomer KI-Agenten. Im Gegensatz zu traditionellen Suchmaschinen-Crawlern führen KI-Agenten komplexe Aufgaben im Auftrag von Nutzern aus und rufen dabei automatisierte Such- und Interaktionsabläufe auf Hunderten von Webseiten gleichzeitig auf. (www.it-daily.net, 23.7.26)
Atom-Debatte: Zwei Studien mit gegensätzlichem Resultat | Atom-Debatte – Wenn Studien zur Kernenergie zu politischen Waffen werden AKW-Befürworter und -Gegner setzen auffällig häufig auf Studien. Sie wollen vom guten Ruf der Wissenschaft profitieren. | Die Atom-Debatte läuft heiss. Befürworter wie Gegner setzen dabei auffällig oft auf Studien. Neue Reaktoren werden dabei mal als Jobkiller gebrandmarkt, mal als Wachstumsboost gelobt. Die Studienflut ist zum neuen politischen Trend geworden. | Das Thema Kernenergie ist hochaktuell und hochumstritten. Im Juni entschied das Parlament, dass in der Schweiz wieder Reaktoren gebaut werden dürfen. Ein breites Bündnis aus SP, Grünen, Grünliberalen, Mitte-Frauen und Umweltorganisationen hat daraufhin das Referendum lanciert. Aktuell sammelt es Unterschriften. | Die Studien helfen, sowohl den Atom-Gegnern als auch den -Befürwortern, sagt Politikwissenschaftler Lukas Golder. Beide Seiten versuchen derzeit, ihre Argumente für oder gegen die Kernenergie zu versachlichen, also mit Fakten zu untermauern. (www.srf.ch, 23.7.26)
Tu den Tiefpreis in den Tank Wer eine Ölheizung besitzt, sollte theoretisch im Sommer Heizöl kaufen. Doch die Weltpolitik und das Wetter spielen verrückt, und mit ihnen die Ölpreise. Vier Strategien, um im Winter zu vernünftigen Preisen warm zu haben. (www.beobachter.ch, 23.7.26)
Erneuerbare Energie: Wenn der Wind sich dreht Die Windkraftbranche freut sich über Fortschritte bei den Genehmigungen. Allerdings fürchtet sie den EEG-Neuentwurf der Bundeswirtschaftsministerin. mehr... (taz.de, 23.7.26)
Gletscherschwund: Jetzt kommt der Müll ans Licht! Der Gletscherschwund an der Pasterze legt die wohl höchstgelegene „Müllkippe“ Österreichs frei. Die Müllproblematik ist jedoch nicht neu – der Alpenverein ist schon seit Jahrzehnten mit dem Aufräumen beschäftigt. (www.krone.at, 23.7.26)
Wie Wälder sich nach Großbränden selbst erneuern Ganz Europa ist zu trocken, in vielen Regionen brennen die Wälder. Was für Menschen, Tiere und Vegetation zur Katastrophe werden kann, ist auch Teil eines Kreislaufes. Von Gerald Perschke.[mehr] (www.tagesschau.de, 23.7.26)
Umrüstung auf E-Antrieb: Mit dem Qualmen aufgehört Was wäre, wenn Millionen Benziner und Diesel auf E-Antrieb umgerüstet würden? Eine Studie sieht grosses ökologisches Potenzial. Doch es gibt auch Hürden. (www.tagesanzeiger.ch, 23.7.26)
„Magnifica Humanitas“ als Ende einer Trilogie? - - Die drei Sozial-Enzykliken „Rerum Novarum“, „Pacem in Terris“ und „Magnifica Humanitas“ sorgten auch außerhalb von kirchlichen Kreisen für Aufmerksamkeit. Alle drei Päpste, Leo XIII., Johannes XXIII. und Leo XIV., waren beziehungsweise sind, in der Lage, außerhalb der katholischen Brille die gesellschaftlichen Zeichen der Zeit zu erfassen. Mit unserem Kollegen Stefan von Kempis sprechen wir darüber, ob die drei Enzykliken als eine Trilogie der Soziallehre zu betrachten sind. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 23.7.26)
Katholische Kirche: Die Erzdiözese spart an der Basis Die Austrittswelle aus der katholischen Kirche hat nur wenig abgenommen. Damit sinken auch die Kirchensteuereinnahmen weiter. Wo sie Ausgaben kürzen will, erklärt die Erzdiözese München und Freising bei der Vorstellung des Haushalts für 2026. (www.sueddeutsche.de, 23.7.26)
Geoengineering: Sonnenschein auf Bestellung - Ein amerikanisches Start-up will mit Weltraumspiegeln Sonnenstrahlen zur Erde lenken. Damit könnte auch nachts Solarstrom gewonnen werden. Schon dieses Jahr soll der erste Testsatellit starten – trotz Protesten. - (www.faz.net, 23.7.26)
Meilenstein bei Recycling von PV-Modulen in Tirol Österreichpremiere beim Tiroler Familienunternehmen DAKA. Die Entsorgungsfirma aus Schwaz setzt seinen Meilenstein im Bereich der Kreislaufwirtschaft und nahm diese Woche die erste vollautomatische Entrahmungsanlage für Photovoltaik-Module in Betrieb. Auch eine zweite Neuheit sorgte für Staunen. (www.krone.at, 23.7.26)
Urteil zum Heizungsgesetz: Warum Karlsruhe jetzt findet, dass die Abgeordneten genug Zeit hatten - Das Bundesverfassungsgericht hat das Vorgehen der Ampel beim Heizungsgesetz gebilligt – vor drei Jahren durchkreuzte es noch deren Zeitpläne. Wie ist das zu erklären? - (www.faz.net, 23.7.26)
Hitzerekorde in Nordafrika: Temperaturen in Algerien und Tunesien erreichen fast 50 Grad - Über dem Maghreb liegt eine Hitzeglocke, die für extreme Temperaturen sorgt. Viele Menschen klagen über Stromausfälle – und Einsatzkräfte kämpfen gegen Waldbrände. - (www.faz.net, 23.7.26)
Klimawandel: Auf diese Megabrände ist die Menschheit nicht vorbereitet Das Feuer in der Gegend von Guadalajara in Spanien, das soeben 32 000 Hektar Land zu Asche gemacht hat, war nicht das einzige in diesem Jahr, und es wird nicht das einzige bleiben. Beeindruckend ist immer wieder die politische Hilflosigkeit. (www.sueddeutsche.de, 23.7.26)
Sri Lanka: Proteste gegen geplantes Zementwerk nahe der Negombo-Lagune - - In Sri Lanka fordern Umweltschützer gemeinsam mit katholischen Geistlichen und buddhistischen Mönchen den umgehenden Stopp eines geplanten Zementwerks in der Nähe der Negombo-Lagune. Die Region zählt zu den großen und ökologisch sensiblen Küstenökosystemen des Inselstaates. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 23.7.26)
Länder-Allianz gegen Energieplan der Regierung Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) und Burgenlands Landeschef Hans Peter Doskozil (SPÖ) schalten sich zusammen. Ihre Kritik: Die aktuelle Verordnung der E-Control würde den Stromspeicher-Ausbau bremsen, der Kunde die Rechnung zahlen. (www.krone.at, 23.7.26)
Atomdeal zwischen USA und Saudi-Arabien: Der instabile Nahe Osten wird noch instabiler Die USA beschließen einen Nukleardeal, der eine Urananreicherung in Saudi-Arabien ermöglicht. Eine fatale Entscheidung für den Nahen Osten. mehr... (taz.de, 23.7.26)
300’000 Tote jährlich: WHO: Klimawandel erhöht Gefahren des Ertrinkens Jedes Jahr sterben weltweit 300’000 Menschen durch Ertrinken – besonders Kinder sind betroffen. Die WHO fordert nun Sicherheitsmassnahmen. (www.tagesanzeiger.ch, 23.7.26)
Gericht erteilt Absage für Kalserbach-Kraftwerk Eine Beschwerde der Osttiroler Gemeinde Kals am Großglockner wurde abgewiesen. Freude dürfte dafür bei der Umweltorganisation WWF aufgebrandet sein. Diese fordert nun den endgültigen Stopp des Projekts. (www.krone.at, 23.7.26)
Besser leuchten LED-Leuchten gelten als nachhaltig, weil sie wenig Strom verbrauchen. Wie sie konstruiert und verbaut werden, interessiert dagegen kaum – obwohl dabei viel Abfall entsteht. Nun hat das Lausanner Designstudio Iiode eine modulare Birne entwickelt, die es besser macht. (www.hochparterre.ch, 23.7.26)
Akademie Loccum nimmt Fragen von Krieg und Frieden in den Blick Nach ihrem 80-jährigen Bestehen startet die Evangelische Akademie Loccum im September wieder in den Tagungsbetrieb. Im Mittelpunkt stehen Kriegsverbrechen, Ukrainepolitik, Migration, gesellschaftlicher Zusammenhalt und Klimaschutz. (www.ekd.de, 23.7.26)
D: Studiengang zum Schutz vor Missbrauch in Organisationen - - Die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Bonn startet zum Wintersemester 2026/27 einen berufsbegleitenden Masterstudiengang zum Schutz vor sexualisierter Gewalt und Machtmissbrauch in Organisationen. Das Angebot entstand gemeinsam mit einer Sport- und einer Polizeihochschule, wobei die katholische Kirche in Sachen Prävention inzwischen eine besondere Expertise entwickelt hat. Das unterstreicht der Moraltheologe Jochen Sautermeister, Dekan der Fakultät. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 23.7.26)
USA: Ordensfrauen wehren sich gegen Gesetz zur Selbsttötung - - Vier Frauenorden und katholische Gesundheitsdienste haben den US-Staat New York wegen eines neuen Gesetzes verklagt, das sie ihrer Meinung nach dazu zwingen würde, bei der Selbsttötung von Patienten mitzuwirken. Das Gesetz erlaubt Ärzten, unheilbar kranken Erwachsenen durch Selbsttötung beim Sterben zu helfen. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 23.7.26)
Atomabkommen lässt Wettrüsten befürchten Die US-Regierung unter Donald Trump hat einen Kurswechsel in der Atompolitik gegenüber Saudi-Arabien vollzogen. Nach jahrelangen Verhandlungen unterzeichneten die beiden Länder am Mittwoch ein Abkommen über die zivile Nutzung von Kernenergie. Nach Informationen von US-Medien schafft der Deal ausdrücklich einen rechtlichen Rahmen, in dem Saudi-Arabien später einen eigenen nuklearen Brennstoffkreislauf entwickeln könnte – einschließlich der Urananreicherung. Befürchtungen vor einem atomaren Wettrüsten in Nahost werden laut. (orf.at, 23.7.26)
Energieverbrauch in der Energiewende Der Energieverbrauch ist ein zentraler Hebel der Energiewende. Ob und wie er gesenkt wird, hängt von politischen Rahmenbedingungen ab. Beleuchtet werden Potenziale und Gestaltungsansätze der Nachfrageseite. (www.bpb.de, 23.7.26)
Neue PV-Förderung soll mehr Fairness bringen Töpfe binnen weniger Minuten leer, keine Fairness, keine Planbarkeit. 25.000 Antragsteller schauten zuletzt durch die Wäsche: Die Kritik an der Photovoltaik-Förderung des Bundes ist immer größer geworden. Bei ihrem Besuch in Vorarlberg hat Staatssekretärin Elisabeth Zehetner (ÖVP) nun eine Reform der bisherigen Praxis angekündigt. (www.krone.at, 23.7.26)
Studie zu Bodentrockenheit : Hitze trocknet Europas Böden weiter aus Infolge des Klimawandels nehmen Hitze und Trockenheit in Europa dramatisch zu. In Osteuropa sind Dürren heute elfmal wahrscheinlicher als vor der Industrialisierung. (www.zeit.de, 23.7.26)
Bundesverfassungsgericht weist Klage wegen Beratungszeit für Ampel-Heizungsgesetz ab Kaum ein Vorhaben der Ampel-Regierung sorgte für so hitzige Debatten wie das sogenannte Heizungsgesetz. Während die schwarz-rote Koalition Kernpunkte kürzlich wieder abschaffte, hat das Bundesverfassungsgericht nun das damalige Gesetzgebungsverfahren genauer unter die Lupe genommen. (www.welt.de, 23.7.26)
Bundesverfassungsgericht: Kein Tempolimit für Gesetze nach Streit um Ampel-Heizungsgesetz - Im Eilverfahren stoppte das Bundesverfassungsgericht noch das alte Heizungsgesetz. Aber nun stellen die Richter klar: Die Abgeordneten hatten damals genug Zeit zur Beratung. - (www.faz.net, 23.7.26)
D: Große Herausforderungen für den Religionsunterricht - - Die meisten Schüler in Deutschland, Österreich und in der Schweiz sind in den Sommerferien. Nur in Bayern und Baden-Württemberg müssen sie noch ein paar Tage aushalten, bevor auch sie die freie Zeit im Freibad verbringen können. Ordentlich schwitzen dagegen müssen in diesen Tagen nicht wenige Rektoren an den Schulen in Deutschland. Der Stundenplan für das kommende Schuljahr muss gemacht und dabei auch der Religionsunterricht organisiert werden. Das ist eine Aufgabe, die immer schwieriger wird. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 23.7.26)
Sommerserie «Besser Leben» – Warum macht Handwerken glücklich? Kaum etwas macht so glücklich, wie im stillen Tun das Denken zu vergessen. Barbara Bleisch probiert es aus – und staunt. (www.srf.ch, 23.7.26)
Zillertalbahn: Schnelle Klarheit für neuen Antrieb Die Finanzzusage des Bundes für eine Akku-Hybrid-Lösung – die „Krone“ berichtete – stand am Mittwoch im Zentrum der Hauptversammlung der Zillertaler Verkehrsbetriebe AG in Zell. Der Rückblick fiel erfreulich aus, nun geht es um die Zukunft ohne fossile Brennstoffe. (www.krone.at, 23.7.26)
Trockenheit in den Alpen | Keine Duschen, weniger Abwasch: In Berner SAC-Hütten muss Wasser gespart werden Der Klimawandel lässt Gletscher schmelzen, Quellen versiegen — und stellt Hüttenwartinnen und Hüttenwarte vor Herausforderungen bei der Wasserversorgung. Reichen die Reserven bis Ende Saison? | Bei einem Fünftel aller SAC-Hütten gilt die Wasserversorgung als kritisch. Der Klimawandel führt zu weniger Niederschlägen und schmelzenden Gletschern. | Dank Reservoirs und der Erschliessung zusätzlicher Quellen konnten einige Hütten im Berner Oberland ihre Versorgungssicherheit erhöhen. | Grosses Sparpotenzial bietet die Umstellung auf Trockentoiletten, wie das Beispiel Blüemlisalphütte zeigt. (www.tagesanzeiger.ch, 23.7.26)
Schweizer Alpen-Club warnt – So gefährlich ist die Situation in den Bergen Der Schweizer Alpen-Club SAC warnt vor veränderten Verhältnissen im Hochgebirge. Wegen der anhaltenden Hitze seien gewisse Routen nun gefährlicher. Der SAC rät deshalb, sich nicht auf Erfahrungen aus vergangenen Jahren zu verlassen. Severin Karrer ist selbst Bergführer und verantwortlich für die Ausbildung beim SAC — er kennt die Hintergründe. (www.srf.ch, 23.7.26)
Ewigkeitschemikalie TFA giftiger als gedacht Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat den Richtwert für TFA deutlich gesenkt. Das könnte die Landwirtschaft empfindlich treffen. (www.watson.ch, 23.7.26)
„Die Ansiedlung von Google ist alternativlos“ Der US-Konzern Google baut in Kronstorf ein riesiges Rechenzentrum – begleitet von Protesten wegen des großen Strombedarfs und Flächenverbrauchs. Für Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) ist die Ansiedlung „alternativlos“. Er wünscht sich mehr „Ehrlichkeit“, denn: „Jeder von uns verwendet auf dem Handy KI-Applikationen ...“ (www.krone.at, 23.7.26)
Zentrale Bedeutung von Erdwärme für die Dekarbonisierung Fast alle Kommunen haben ihre Wärmepläne innerhalb der gesetzlichen Frist vorgelegt. Dekarbonisierung ist dabei bundesweit zur Priorität geworden. Der Großteil prüft Geothermie als Erfüllungsoption oder plant bereits konkrete Projekte. (www.energiezukunft.eu, 23.7.26)
Mehr Wüstenstaub auf Solaranlagen in Europa Während die vom Menschen durch Verkehr, Haushalte und Industrie direkt verursachte Feinstaubmenge in Europa dank strenger Vorschriften sinkt, steigen die Emissionen aus anderer Quelle: Die Rede ist von Wüstenstaub. (www.energiezukunft.eu, 23.7.26)
Neue Pflanzensorten sollen Wassermangel trotzen Die Sonne brennt, der Boden dürstet – und auf vielen Feldern fallen die Erträge heuer um bis zu 50 Prozent geringer aus als im Vorjahr. Im Weinviertel werden klimafitte Sorten gezüchtet, die Hitze und Dürre überleben können. (www.krone.at, 23.7.26)
Klimakrise: Was kostet das Nichtstun? Ökonomen warnen, die Folgen des Klimawandels belasteten die Wirtschaft immer stärker. Viele Unternehmen beklagen steigende Kosten durch zunehmende Extremwetter und fordern konsequenten Klimaschutz. Von Oda Lambrecht.[mehr] (www.tagesschau.de, 23.7.26)
Das «Schlitzohr» der Zürcher Politik – So hat Niklaus Scherr die Stadt geprägt Er bekämpfte die Europaallee, rettete die EWZ, gründete die Alternative Linke mit und lancierte das Airbnb-Verbot. Heute ist Niklaus «Niggi» Scherr 82, noch immer nicht müde – und tief verankert im Kreis 4. Ein Porträt.. (tsri.ch, 23.7.26)
Nuklearenergie: «Das ist absurd» – USA erlauben Saudiarabien Urananreicherung Ein Abkommen ermöglicht US-Unternehmen in saudische Atomkraftwerke zu investieren. Kritiker befürchten, es könnte den Weg für saudische Atomwaffen ebnen – und den Iran provozieren. (www.tagesanzeiger.ch, 23.7.26)
Trump schliesst einen Atompakt mit Saudiarabien – ebnet er dem Königreich den Weg zur Nuklearmacht? Riad gibt vor, ein ziviles Atomprogramm aufbauen zu wollen. Doch Kronprinz Mohammed bin Salman dürfte letztlich auf die Atombombe abzielen. Der Mittlere Osten könnte vor einem nuklearen Wettrüsten stehen. (www.nzz.ch, 23.7.26)
Bahnen müssen Kunden ohne Smartphone und Kreditkarte akzeptieren Der Bund setzt den SBB und den anderen ÖV-Unternehmen bei der Digitalisierung Grenzen. Den Kritikern geht das trotzdem nicht weit genug. (www.nzz.ch, 23.7.26)
Atom-Deal mit Saudi-Arabien : Bombe im Business-Gewand Donald Trump will Irans Nuklearanlagen zerstören – zugleich verkauft er Saudi-Arabien offenbar welche. Für Kronprinz Bin Salman geht ein Traum in Erfüllung. (www.zeit.de, 23.7.26)
Nachfrage nach Split-Klimaanlagen steigt stark an - - Die erste Hitzewelle des Jahres hat die Nachfrage nach fest installierten Split-Klimaanlagen in Privathaushalten stark ansteigen lassen. - - (www.geb-info.de, 23.7.26)
Aktuelle Dürre in Europa durch Klimawandel verursacht Die aktuelle Dürre ist nicht nur in großen Teilen Deutschlands, sondern in ganz Europa sichtbar. Aktuelle Forschung zeigt: Das ist der Klimawandel. Fehlender Regen spielt eher eine untergeordnete Rolle. Von Florian Zinner.[mehr] (www.tagesschau.de, 23.7.26)
«Gute Werbung kann die Welt verbessern» Raul Serrat ist die Allzweckwaffe der Schweizer Werbebranche. Seit 30 Jahren ist der gebürtige Zürcher in der Werbung tätig und arbeitete für einige der führenden Schweizer Agenturen. So gilt er als treibende Kraft bei den ADC Creative Days und ist beim LSA für Nachwuchsförderung zuständig. Im Podcast wagt er eine Zwischenbilanz zum Zustand der Branche. (www.persoenlich.com, 22.7.26)
Peter Thiel und der Springer Award: Döpfners fragwürdige Verbindung zur Familie Der „Axel Springer Award“ geht in diesem Jahr an den Tech-Milliardär Peter Thiel. Döpfner lobt ihn in den höchsten Tönen — dabei verbindet die beiden Familien mehr, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Wer profitiert hier von wem? (www.freitag.de, 22.7.26)
China baut Autos wie iPhones: Rettet XPeng so auch die deutsche Autoindustrie? Während Volkswagen an Verbrennertechnologien festhält und 50.000 Stellen abbauen will, drängt China in die deutsche Autoindustrie. Der XPeng-Chef will sogar zur „Nummer eins“ in Europa werden. Könnten hiesige Hersteller davon profitieren? (www.freitag.de, 22.7.26)
Klimaanlagen in Deutschland: Nur sechs Prozent haben eine – warum ist das so? In den USA klimatisieren neun von zehn Haushalten ihre Wohnung, hierzulande bleibt das trotz Hitzerekorden von 41,7 Grad die Ausnahme. Was steckt hinter der deutschen Eigenart? Und ist sie am Ende klüger, als sie auf den ersten Blick wirkt? (www.freitag.de, 22.7.26)
Beach holidays in the climate crisis, France. As an old viral quote said: “Climate change will manifest as a series of disasters viewed through phones with footage that gets closer and closer to where you live until you're the one filming it.” | @rahmstorf.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 22.7.26)
Wärmewende: Strategien für den Einsatz klimaneutraler Fernwärmetechnologien Die Analyse zeigt, dass der Einsatz dieser Technologien weniger an ihrer grundsätzlichen Verfügbarkeit als an technischen, wirtschaftlichen, regulatorischen und organisatorischen Hemmnissen scheitert. Zu den größten Herausforderungen zählen unzureichende und unsichere Förderbedingungen, langwierige Genehmigungsverfahren, fehlende Erfahrungen in Behörden, hohe Stromkosten und Netzentgelte sowie mangelnde Planungs- und Investitionssicherheit. Je nach Technologie kommen weitere Hürden hinzu, etwa fehlende Daten, Fachkräftemangel oder wirtschaftliche Risiken. Die Studie leitet daraus konkrete Handlungsempfehlungen ab. (www.oeko.de, 22.7.26)
Electronic-resonance enhanced molecule for perovskite solar cells Self-assembly monolayers (SAMs), which anchor to transparent conductive oxide (TCO) substrate and form an interfacial molecular dipole to extract carriers from perovskite layer, has promoted a stepwise improvement in efficiency of perovskite solar cells (pero-SCs). However, the limited intrinsic bonding strength due to constrained electron density on coordination sites incurs SAMs desorption and compromises charge extraction under operational stressors, posing a notable challenge to their long-term stability. To address this, we design a SAM with donor-acceptor-donor (D-A-D) resonant molecular structure, in which the electronic resonance increases the negative charge density at the acceptor anchoring group, significantly strengthening the phosphonic acid-indium tin oxide (ITO) anchoring bond and preventing the SAM desorption during operation. (www.nature.com, 22.7.26)
Planetary-mass exosatellite detected around the substellar companion of a star Brown dwarfs occupy the mass regime between planets and stars. In systems containing both a star and a substellar companion (be it a brown dwarf or an exoplanet), a third object orbiting the companion can be called an exosatellite. Exoplanet satellites can be easily described as exomoons, but it is not clear if satellites of brown dwarf companions can be called the same, as the term lacks a formal definition. Despite more than 6,000 exoplanets being discovered, no exomoon has ever been confidently detected. Although there are candidates, they lack confirmation and remain controversial. In this work, we present evidence of an exosatellite orbiting the directly imaged brown dwarf companion CD-35 2722 B. Applying radial velocity analysis, the same technique used to discover the first exoplanet around a Solar-type star6, to VLT/CRIRES+ spectra of this brown dwarf, we find what appears to be the periodic signal of at least one orbiting satellite. (www.nature.com, 22.7.26)
Geomagnetic storms caused by solar wind might be more extreme than previously thought Regression to the mean explains away the apparent limit to geomagnetic disturbances linked to strong solar winds. (www.nature.com, 22.7.26)
Blockierte Energiewende | So hat die Erdöllobby den Schweizer Klimaschutz verzögert Laut einer Genfer Studie nutzte Avenergy Suisse dieselben Blockadestrategien wie früher die Tabakindustrie. Der Chef des Wirtschaftsverbands hingegen sieht «Voreingenommenheit» beim Studiendesign. | Eine Studie der Universität Genf analysierte 147 Publikationen von Avenergy über 30 Jahre. | Der Verband nutzte laut Studie vier Verzögerungsstrategien: Leugnen, Hinauszögern, Ablenken und Verleumden. | Avenergy wurde 2007 und 2016 von der Lauterkeitskommission wegen Greenwashing sanktioniert. | Avenergy-Chef Fantino verteidigt das Verbandsvorgehen und weist den Greenwashing-Vorwurf zurück. | Eine Studie der Universität Genf zeigt erstmals im Detail, wie Avenergy Suisse, der Verband der Erdölimporteure, mit Greenwashing und politischer Einflussnahme gegen ambitionierte Klimapolitik lobbyiert hat. | «Die Strategie von Avenergy fokussierte sich in erster Linie auf die Verzögerung von Klimaschutz», sagt der leitende Autor John Rose, der die Studie zusammen mit Kari De Pryck (www.tagesanzeiger.ch, 22.7.26)
Climate obstruction in Switzerland: a historical analysis of avenergy Suisse | John Rose& Kari De Pryck | Institute for Environmental Sciences, University of Geneva, Geneva, Switzerland In an effort to prevent and weaken climate-related action, the climate change countermovement (CCCM) has mobilized a range of obstruction strategies, from denying climate science to promoting discourses that delay policy intervention. Within this countermovement, trade associations play a central role as coordinating actors among fossil fuel corporations. We conduct a historical and frame analysis of climate obstruction activities between 1990 and 2023 by Avenergy Suisse, the Swiss petroleum trade association. By analyzing 147 publications and 11 websites, we show that Avenergy adopted discourses of delay early on and employed short- and long-term obstruction strategies to position the oil industry as a credible and legitimate actor, while narrowing policy solutions to technological innovation aligned with its interests. These strategies included greenwashing, petro-pedagogy, and efforts to steer technological innovations. (link.springer.com, 22.7.26)
Wind: Der Süden braucht viel Strom – und produziert wenig - Zuletzt sind in Baden-Württemberg und Bayern viele Windräder genehmigt worden. Doch nun machen niedrige Strompreise die Planung vieler Investoren zunichte. - (www.faz.net, 22.7.26)
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