Kürzlich gelesene Texte – umweltnetz.ch/Toni W. Püntener

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28.7.26 (Aktualisierung 23:55)

Nolans „Odyssee“ hat mich verändert: Ich sehe überall Trojanische Pferde Christopher Nolan zeigt in seinem Film: Das Trojanische Pferd war die erste Lüge der Menschheit — und funktionierte nur, weil die Trojaner anständig waren. Genau das macht es in Zeiten von Fake News zur perfekten Metapher für unsere Zeit (www.freitag.de, 28.7.26)

Danger Dan/Igor Levit: Warum verbot das ZDF einen antifaschistischen Auftritt? Das ZDF untersagte Igor Levit und Danger Dan einen Auftritt mit dem Lied „Keine Angst“ — aus Sorge vor zu viel Antifaschismus. Tatsächlich ist das längst kein Einzelfall mehr. Wie tief sitzt die Angst vor rechts in unseren Institutionen? (www.freitag.de, 28.7.26)

Death & Grief Tech – Was passiert mit unseren Daten nach unserem Tod? Als ich zum ersten Mal über den Begriff «Death Tech» stolperte, schossen mir sofort Bilder aus Blockbustern wie «Terminator» oder «I, Robot» durch den Kopf. Doch, nachdem ich mir das Thema etwas näher angeschaut habe, verstehe ich besser, warum sich TA-SWISS für eine Studie zu diesem Thema entschieden hat. Es geht nicht um Science-Fiction, sondern um eine sehr konkrete digitale Realität. «Death Tech» ist sozusagen Teil unseres Lebens geworden. | Dabei lassen sich zwei spannende Bereiche unterscheiden. «Death Tech» bezeichnet digitale Tools und Dienstleistungen rund um die Regelung des digitalen Nachlasses noch zu Lebzeiten. Im Zentrum steht hier die Frage, was mit den Spuren geschehen soll, die wir — auch über den Tod hinaus — im Internet hinterlassen. «Grief Tech» hingegen bietet den Hinterbliebenen Unterstützung bei der Verarbeitung des Hinschieds eines Angehörigen. Der Einsatz digitaler Tools wie Apps, Chatbots oder KI-Avatare dient also der Trauerbewältigung. (www.ta-swiss.ch, 28.7.26)

Warum Deutschland zurückfällt | Die deutsche Industrie verliert an Boden – viele Ursachen sind hausgemacht. Wie kann die stille Auszehrung gestoppt werden? Fünf Vorschläge. Deutschlands forschungsintensive Industrien bilden seit Jahrzehnten das Fundament der deutschen Wirtschaft. Doch ob Automobilindustrie, Maschinenbau, Chemie- oder Elektronikindustrie, es knirscht seit einiger Zeit. Das zentrale Problem ist eine politisch hausgemachte und inzwischen strukturell verankerte Investitionsschwäche. Jahrzehntelang galt Deutschlands Erfolgsformel fast schon als gesetzt: Mittels hochwertiger Produkte, getrieben von kontinuierlicher Innovation und exzellenter Ingenieurskunst, werden Wohlstandund Arbeitsplätze gesichert. Doch dieses Fundament hat Risse bekommen. Der Wertschöpfungsanteil der Produzenten hochwertiger Technologiegüter ist zuletzt gesunken, der Anteil der spitzentechnologischen Industrien stagniert. Alarmierend ist die Entwicklung bei der Arbeitsproduktivität, also der realen Wertschöpfung je Beschäftigten. Bei hochwertigen Technologiegütern hat die deutsche Industrie seit einer Dekade kaum Fortschritte erzielt. (www.diw.de, 28.7.26)

Noch aussagekräftigere PV-Prognosen: Update für Energiedashboard Wie viel Solarstrom wird die Schweiz morgen produzieren? Diese Frage beantwortet das Energiedashboard des Bundesamts für Energie künftig noch genauer. Dafür werden neu satellitengestützte Strahlungsdaten für jeden Standort genutzt und Wetterunsicherheiten mit einem Prognosebereich statt mit einem einzelnen Wert dargestellt. Das verbessert sowohl die Schätzung der aktuellen PV-Produktion als auch die Zuverlässigkeit der Prognosen. | Seit der Veröffentlichung der regionalen Daten zur Photovoltaikproduktion im Energiedashboard hat das Bundesamt für Energie zahlreiche Rückmeldungen von Netzbetreibern, Forschenden und weiteren Behörden erhalten. Besonders der Austausch mit MeteoSchweiz hat wertvolle Hinweise darauf gegeben, wie die Qualität der Daten und Prognosen weiter verbessert werden kann. | Diese Rückmeldungen fliessen nun in eine überarbeitete Version des Modells ein. (energeiaplus.com, 28.7.26)

Menominee Nation elders are getting solar and battery systems The installations help keep electricity flowing at this Wisconsin reservation even when a major storm knocks out grid power. (yaleclimateconnections.org, 28.7.26)

Green & Energy: Wie teuer wird Deutschlands Klimalücke? Deutschland verfehlt seine Klimaziele. Kathrin Witsch spricht mit Umweltbundesamt-Präsident Dirk Messner darüber, wo es hakt und warum Nichtstun am Ende sogar mehr kostet. | In dieser Folge spricht Host Kathrin Witsch mit Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamts, über die Ursachen der Lücken im Klimaschutz, die Problemsektoren Gebäude und Verkehr — und darüber, warum das Verfehlen der Obergrenze Deutschland noch weitaus teurer zu stehen kommen könnte, wenn man die Kosten von Klimaschäden einbezieht. „Wenn uns das Ökosystem um die Ohren fliegt, können die Schäden irreversible sein“, sagt Messner im Podcast. (www.handelsblatt.com, 28.7.26)

Klimapreis : Menüpreis nach Klimabelastung im Stadtspital Zürich | Wirkung von Menü-Preisgestaltung nach Klimabelastung im Stadtspital Zürich Verminderung der Treibhausgasemissionen: Durch die Preisanpassung konnte eine Reduktion der Treibhausgasemissionen (THGE) erzielt werden. Am Standort Triemli sanken die THGE pro verkauftes Menü um 7 %, am Standort Waid um 4 %. Hochgerechnet auf ein Jahr entspricht dies einer Reduktion von rund 13 t CO2e. | Veränderung der Gesamtumweltbelastung: Neben den THGE wurden auch weitere Umweltbelastungskategorien berücksichtigt. Hier zeigte sich ein ähnliches Bild wie bei den THGE, mit einer durchschnittlichen Reduktion der Gesamtumweltbelastung pro Menü. | Einfluss der Preisanpassung auf Nachfrage, THGE und Umsatz: Die Preisanpassung hatte einen Einfluss auf die Nachfrage nach einzelnen Menüs. Klimafreundlichere Menüs wurden häufiger gewählt, während weniger klimafreundliche Menüs seltener nachgefragt wurden. Am Standort Triemli ist dieser Zusammenhang statistisch signifikant, wobei rund ein Drittel der Varianz im Nachfrageverhalten durch die Preisveränderung erklärt werden kann. (digitalcollection.zhaw.ch, 28.7.26)

Ex-Ministerpräsident Kretschmann aus dem Porsche-Heimatland hatte schon vor 15 Jahren gefordert, dass sich die Autobauer stärker auf Mobilitätskonzepte statt nur auf konv. Autos konzentrieren sollen, woraufhin Porsche umgehend das Gespräch mit ihm suchte und scharfe Kritik von der CDU geäußert wurde | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 28.7.26)

Ex-Ministerpräsident Kretschmann aus dem Porsche-Heimatland hatte schon vor 15 Jahren gefordert, dass sich die Autobauer stärker auf Mobilitätskonzepte statt nur auf konv. Autos konzentrieren sollen, woraufhin Porsche umgehend das Gespräch mit ihm suchte und scharfe Kritik von der CDU geäußert wurde | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 28.7.26)

Neue EEG-Pläne gefährden private Solaranlagen: Die feste Einspeisevergütung soll schrittweise wegfallen. Für viele Haushalte würde Solarstrom damit weniger wirtschaftlich. Das könnte den Ausbau privater Photovoltaik ausbremsen und wertvolles Potenzial für die Energiewende verschenken. | @umweltinstitut.org on Bluesky (bsky.app, 28.7.26)

Globaler Erdüberlastungstag: BUND fordert entschlossenen Ausbau der Erneuerbaren Wirtschaftssystem ökologisch bankrott | Klimakrise zerstört Ressourcen | Ausstieg aus den fossilen Energien ist mächtigster Hebel | Der globale Erdüberlastungstag fällt in diesem Jahr auf den 30. Juli. An diesem Tag hat die Menschheit alle natürlichen Ressourcen aufgebraucht, die die Ökosysteme der Erde innerhalb eines Kalenderjahres regenerieren können. Für den Rest des Jahres plündern wir eine Zukunft, die uns nicht gehört. |Dass der globale Erdüberlastungstag, der im vergangenen Jahr noch auf den 24. Juli fiel, sich um ein paar Tage nach hinten verschoben hat, liegt nicht etwa daran, dass die Menschheit in diesem Jahr sparsamer mit den Ressourcen umgegangen wäre. Tatsächlich verschärft sich die Krise weiter und das spätere Datum ist lediglich das Ergebnis einer angepassten Berechnungsgrundlage. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert deshalb von der Bundesregierung eine Abkehr von den fossilen Energien und einen ambitionierten Ausbau der erneuerbaren Energien. (www.bund.net, 28.7.26)

Tausende Fische sterben wegen technischer Störung bei Kraftwerk in Sils GR In der Albula und im Hinterrhein sind am Sonntag gemäss Polizeiangaben mutmasslich tausende Fische verendet. Dies als Folge eines abrupten Wasserrückgangs unterhalb des Kraftwerks Sils im Domleschg GR. Es ist der zweite grössere Vorfall in Graubünden innert weniger Wochen. | Erste Abklärungen zusammen mit dem zuständigen Fischereiaufseher ergaben gemäss einer Mitteilung der Kantonspolizei Graubünden vom Dienstag, dass eine technische Störung im Unterwerk Sils Albula dazu führte, dass die Wassermenge in der Albula sehr schnell und stark verringert wurde. Es handelt sich dabei um ein Kraftwerk der Elektrizitätswerke der Stadt Zürich. | Durch die technische Störung fielen gemäss Mitteilung grosse Bereiche der Albula und folglich auch des Hinterrheins unterhalb des Zusammenflusses während rund einer Stunde trocken. (www.watson.ch, 28.7.26)

(www.watson.ch, 28.7.26)

Kurzgeschichten über die USA: In T. C. Boyles Amerika-Dystopie landen harmlose Bürger in Umerziehungslagern «Das Ende ist nur ein Anfang» heisst das neue Buch des grossen Erzählers aus den USA. Es geht um die Biegsamkeit der Wahrheit, die Bedrohungen für die Demokratie und die Klimakatastrophe. (www.tagesanzeiger.ch, 28.7.26)

Maghreb: Algerien in der Offensive Die Energiekrise in Westeuropa eröffnet den nordafrikanischen Ländern neue Chancen. Marokko könnte wegen des Westsahara-Konflikts allerdings ins Hintertreffen geraten, der große Nachbar ist auch aufgrund seines Ressourcenreichtums im Vorteil. (www.jungewelt.de, 28.7.26)

Mobilität: Preisspirale im Nahverkehr [Online-Abo] Preisspirale im Nahverkehr: Der Mitteldeutsche Verkehrsbund erhöht die Tarife für Bus und Bahn – periodisch zum Augustanfang. Die Partei Die Linke fordert einen nachhaltigen und bezahlbaren ÖPNV als Daseinsvorsorge. (www.jungewelt.de, 28.7.26)

Trotz Hitzewelle: Schweizer Männer tragen im Büro lieber lange Hosen Kurze Hosen und offene Schuhe? Für viele Arbeitnehmende in der Schweiz kommt das selbst bei sommerlichen Rekordtemperaturen nicht infrage, wie eine Umfrage zeigt. (www.tagesanzeiger.ch, 28.7.26)

Restaurant Pfannenstiel: Ausflugslokal öffnet wieder mit eigenem Twist Am 1. August öffnet das Restaurant Pfannenstiel nach einer sechsmonatigen Zwangspause wieder. Jann Deiss und Nicolà Bloch setzen auf Nachhaltigkeit, sowohl beim Essen als auch beim Team. (www.tagesanzeiger.ch, 28.7.26)

„Ein bemerkenswerter Umschwung“ – Im MAGA-Lager wandelt sich der Blick auf die Ukraine Ukraines Präsident Selenskyj trifft sich im Weißen Haus mit US-Präsident Trump. Das Verhältnis hat sich seit dem letzten Eklat offenbar deutlich verbessert. „Selbst die MAGA-Influencer schwenken gerade um“, berichtet Reporterin Alina Quast. (www.welt.de, 28.7.26)

Ministerin Reiche: Auch mal raus aus der Berliner Blase - Friedrich Merz ist mit seiner Wirtschaftsministerin unzufrieden – das ist ein offenes Geheimnis. Auf ihrer Sommertour ist Reiche anzumerken, unter welchem Druck sie steht. - (www.faz.net, 28.7.26)

Fachleute pochen auf EU-weite Lösung Als grundsätzlich guten Schritt haben Experten und Expertinnen das am Montag von der Regierung vorgestellte Nutzungsverbot von Social Media unter 14 Jahren bewertet. Es schaffe zunächst einmal Bewusstsein für das Thema und die Problematiken, es benötige allerdings mehr Anstrengungen wie den Ausbau von Medienkompetenz. Skepsis gibt es bezüglich des österreichischen Alleingangs: Es brauche eine EU-weite Lösung. (orf.at, 28.7.26)

Keimalarm im Sommer: Bei Hitze steigt die Gefahr von Lebens­mittel­infektionen Auch Bakterien mögen die warme Jahreszeit. Wer ein paar einfache Hygieneregeln befolgt, kommt ohne Bauchschmerzen durch den Sommer. (www.tagesanzeiger.ch, 28.7.26)

Urteil zu Markthalle Oerlikon: Migros scheitert mit 9-Millionen-Klage gegen die Stadt Zürich Das Unternehmen erhält keine finanzielle Entschädigung für den Denkmalschutz der ehemaligen Markthalle in Oerlikon. Das Bundesgericht wies eine entsprechende Forderung ab. (www.tagesanzeiger.ch, 28.7.26)

Wie man gesund durch die Guthitze kommt Die nächste Hitzewelle hat das Ländle erfasst. Ärzte aus den Vorarlberger Landeskrankenhäusern verraten, wie man sich gegen die hohen Temperaturen wappnen kann und was es zu beachten gilt. (www.krone.at, 28.7.26)

Kabinettssitzung auf dem Starnberger See: Söder entdeckt den Klimaschutz neu Wegen Hitze und Trockenheit rückt Bayerns Ministerpräsident die Umweltpolitik wieder in den Fokus. Wie er die Folgen des Klimawandels für sein Land erträglicher machen will. (www.sueddeutsche.de, 28.7.26)

Infrastruktur: Auf dem Weg zu hitzefesten Straßen – aber nur im Schritttempo Aufgeplatzter Asphalt, gesperrte Autobahnen: Hitze beschädigt zunehmend deutsche Straßen. Dabei gibt es technische Lösungen für zukunftsfähige Infrastruktur, doch die Politik hinkt hinterher. (www.dw.com, 28.7.26)

Warum baut Deutschland Straßen für das Klima von gestern? Aufgeplatzter Asphalt, gesperrte Autobahnen: Hitze beschädigt zunehmend deutsche Straßen. Dabei gibt es technische Lösungen für zukunftsfähige Infrastruktur, doch die Politik hinkt hinterher. (www.dw.com, 28.7.26)

Hitzewellen sind schlecht für das Geschäft Extreme Hitzewellen verändern das Konsumverhalten der Menschen. In Österreich sorgten die hohen Temperaturen im Juni etwa für geringere Umsätze in der Gastronomie, im Handel und bei touristischen Attraktionen. Das zeigt eine Erhebung des Zahlungsdienstleisters Ayden. (www.krone.at, 28.7.26)

Klimawandel: Hitze gefährdet zunehmend die Trinkwasserversorgung Lange Trockenphasen und Rekordhitze setzen die Trinkwasserversorgung in Deutschland unter Druck. Viele Wasserversorger schauen pessimistisch in die Zukunft, wie eine Report Mainz-Umfrage zeigt. Von N. Maurer und D. Meiländer. [mehr] (www.tagesschau.de, 28.7.26)

Papst Leo XIV.: Technik soll stets Wahrheit und Gutem dienen - - Papst Leo XIV. hat die katholische Kirche aufgerufen, „eine Kommunikation zu fördern, die angesichts der neuen Möglichkeiten, die die technologische Entwicklung bietet, die Würde des Menschen zu wahren weiß“. Das katholische Kirchenoberhaupt äußerte sich in einer von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin unterzeichneten Botschaft an Teilnehmer eines Internationalen Seminars über die Kommunikation der Kirche vom 27.–28. Juli an der Päpstlichen Katholischen Universität in Santiago de Chile. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 28.7.26)

Neue Welterbestätten – Zwei Theater im Amazonasgebiet werden Unesco-Welterbe Die brasilianischen Städte Manaus und Belém können jubeln: Ihre berühmten Theater zählen jetzt zum Weltkulturerbe. (www.srf.ch, 28.7.26)

Schutz vor Hitze für Kindergärten, Schulen, Heime Unter der Hitzewelle Ende Juni litten Alte und die Kleinsten besonders. Nun sollen Einrichtungen hitzefit gemacht werden. Dafür fördert das Land Projekte von Gemeinden und Heimbetreibern. Und die Tourismusreform ist auf Kurs. (www.krone.at, 28.7.26)

Schutz vor Ungeziefer: Damit die Wanze nicht mitwandert Bett­wanzen sind nicht nur ein Problem in Hotels. Auch auf Wanderhütten finden sich die Blutsauger, wie der Deutsche Alpen­ver­ein mitteilt. So schützen sich Wanderer. (www.test.de, 28.7.26)

Marine Le Pens Kampagne für Klimaanlagen: Autoritär heißt heute, keine Regulierung zu akzeptieren Marine Le Pen stellt ihren „Großen Klimatisierungsplan“ vor. Die Initiative geht einher mit einem symptomatischen Vorwurf gegen die französischen Grünen. mehr... (taz.de, 28.7.26)

Sprache im Klimawandel: Wieder ein ganz normaler „grausam heißer Tag“ - In Japan heißen Tage über 40 Grad jetzt schlicht „Kokushobi“ – „grausam heißer Tag“. Die neue Klimawandel-Realität kommt in der Sprache an. Das normalisiert sie allerdings auch: Ist jetzt eben so. - (www.faz.net, 28.7.26)

Salzburgs erste Berghütte kapituliert vor Hitze Die Quellen sind versiegt, die Tanks sind leer – das Happischhaus im Tennengebirge zieht die Reißleine und kann nur mehr einen Notbetrieb wie im Winter anbieten. Finanziell und emotional sind die Naturfreunde als Hüttenbetreiber tief betroffen... (www.krone.at, 28.7.26)

Seelsorger: Unglücke auf See sind immer komplex Bei Unglücken auf See sind Seeleute zunächst auf sich allein gestellt. Das Havariekommando in Cuxhaven organisiert rund um die Uhr Hilfe – auch für die Seele. (www.ekd.de, 28.7.26)

D: missio fordert klare Vorgaben zum Schutz von Ordensfrauen - - Das katholische Hilfswerk missio Aachen unterstützt Initiativen, den Schutz von Ordensfrauen vor Missbrauch in der Kirche durch klare kirchenrechtliche Vorgaben und Richtlinien zu stärken. Gesonderte Melde- und Verfahrenspflichten bei Missbrauch dürften sich nicht allein auf Minderjährige und schutzbedürftige Erwachsene fokussieren, wie es im Motu proprio „Vos estis lux mundi“ bislang der Fall ist. Dies teilt missio an diesem DIenstag in einer Pressemitteilung mit. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 28.7.26)

Vatikanbank erzielt 51 Millionen Euro Gewinn - - Das Institut für die religiösen Werke (IOR) hat an diesem Dienstag seinen Nachhaltigkeitsbericht für das Jahr 2025 veröffentlicht. Die „Vatikanbank" bekräftigt darin ihr Ziel, Finanzgeschäfte transparent und verantwortungsvoll sowie im Einklang mit der katholischen Soziallehre zu führen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 28.7.26)

Marcel Hänggi zum Umgang mit Hitze und Klimaanlagen – Hitzeanpassung ist mehr als klimatisieren [21.7.2026] Klimaanlagen können eine sinnvoll sein. Aber die Verengung der Debatte auf Klimaanlagen blendet vieles aus. | Die Schweizerische Energie-Stiftung anerkennt, dass Klimaanlagen in manchen Fällen notwendig sind, gerade auch zur kurzfristigen Klimaanpassung. Wie jede Technik ist aber auch die Raumkühlung durch Klimaanlagen nur sinnvoll, wenn sie zweckmässig genutzt wird. Zweckmässig sind Klimaanlagen dort, wo Kühlung ein echter Bedarf und kein blosser Luxus ist und mit passiven Mitteln nicht erreicht werden kann. | Das Thema Hitzeanpassung ist zu wichtig, um auf die Klimaanlage reduziert zu werden. Hitze muss in ihrer sozialen Dimension verstanden werden. Zu den Alternativen, wie mit Hitze umgegangen werden kann, gehören auch öffentliche Angebote wie Climate shelters und Sozialpraktiken wie die Siesta oder allgemeiner ein flexibilisierter Umgang mit Arbeits- und Unterrichtszeiten. Raumkühlung aus blossem Komfort- oder gar Prestigebedürfnis unterminiert die Bereitschaft, (energiestiftung.ch, 28.7.26)

Zwischen Beileid und Reflexen – Warum wir nach Berlin eine ehrliche Religionskritik brauchen Nach dem islamistischen Anschlag auf den CSD in Berlin greifen die gewohnten politischen Reflexe aus Relativierung, Schuldzuweisungen und Wahlkampf-Spekulationen. Doch das fatale Ritual verfehlt den Kern des Problems: die fundamentalistisch-religiöse Ablehnung der freien Gesellschaft. Um diese wirksam zu bekämpfen, braucht es weder Pauschalverurteilungen noch falsche Rücksichtnahme, sondern eine ehrliche und konsequente Religionskritik. (hpd.de, 28.7.26)

Nach dem jihadistischen Anschlag von Berlin vermeiden viele Islamverbände klare Worte. «Das ist kein Versehen», sagt ein Experte Der Publizist Eren Güvercin kritisiert allgemeine Friedens- und Distanzierungsformeln und fordert eine offene Debatte über Homophobie in muslimischen Gemeinden. (www.nzz.ch, 28.7.26)

IÖW: Nahwärme-Bürgerinitiativen sind wichtig für die Berliner Wärmewende Rund ein Fünftel der beheizten Fläche in Berlin eignet sich laut Wärmeplan für Quartierswärmenetze. Dort könnten kleinere Nahwärmenetze mit Abwärme, Geothermie oder anderen lokalen Quellen künftig Gas- und Ölheizungen ersetzen. Als Betreiber kommen unter anderem lokale Bürgerinitiativen infrage. Der Berliner Aktionskreis Energie e.V. (AkE) vernetzt solche Initiativen. Vor welchen Hürden sie stehen und welche Unterstützungsbedarfe sie haben, ermittelte ein Workshop des Projekts „Wärmewende Schöneberger Norden“ (WärmSchöN). Er fand im Rahmen eines AkE-Vernetzungstreffens im Juni am IÖW statt. (www.ioew.de, 28.7.26)

Erfolgreiche Klage: Deutsche Umwelthilfe erzwingt Informationspflichten zu CO2-Emissionen und Kraftstoff bei Luxusautos – Deutsche Umwelthilfe e. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat vor dem Landgericht Stuttgart einen klaren Erfolg gegen einen Anbieter von Luxusfahrzeugen erzielt. Der Pkw-Händler muss transparent über enorm hohe Kraftstoffverbräuche und CO2-Emissionen von Fahrzeugen im Luxussegment informieren. Der Anbieter hatte argumentiert, Käuferinnen und Käufer von Lamborghini, Porsche und Ferrari interessierten sich vor allem für „Lebensgefühl“, „Status“ und „Luxus“ — nicht jedoch für die Verbrauchswerte der beworbenen Modelle. Das Landgericht hat dies nun entschieden zurückgewiesen (LG Stuttgart, Urteil vom 01.07.2026 – 35 O 96/25). (www.duh.de, 28.7.26)

Statistisches Bundesamt: Eisverkauf steigt während der Sommerhitze um 90 Prozent - Trotz gestiegener Preise boomt das Eisgeschäft: In der Hitzewoche im Juni verkaufte der Einzelhandel 90 Prozent mehr Speiseeis. Aber auch andere Produkte waren bei der Hitze überaus beliebt. - (www.faz.net, 28.7.26)

Waldbrände in Frankreich: „Der Klimawandel ist schneller als wir Waldschützer“ - Warum sind die Waldbrände im Südwesten Frankreichs in diesem Sommer so verheerend? Marion Toutchkov, Expertin der staatlichen französischen Forstbehörde ONF, gibt Antworten. - (www.faz.net, 28.7.26)

„Keine andere Sportart bietet einen solchen Effekt“ Bluthochdruck schädigt Organe und kann unbehandelt tödliche Folgen haben. Was viele nicht wissen: bereits wenige Minuten Sport können das Problem lösen. Kardiologen erklären, welche Bewegung das Herz-Kreislauf-System optimal trainiert – und warum der Zeitpunkt entscheidend ist. (www.welt.de, 28.7.26)

Heute Bordeaux, morgen vielleicht Berlin oder Cottbus WWF: Deutschland muss beim Waldumbau den Turbo anschmeißen (www.wwf.de, 28.7.26)

2026-07-28 09:36:00 Die Hitzewellen haben eine öffentliche Debatte über Klimaanlagen ausgelöst und viele unserer Mitglieder haben uns gefragt, was wir davon halten. Wir haben deshalb das Positionspapier «Hitzeanpassung und Kühlung» erarbeitet: https://energiestiftung.ch/forumsbeitrag/hitzeanpassung-ist-mehr-als-klimatisieren (bsky.app, 28.7.26)

Nachhaltigkeit: Wie die Messe Frankfurt umweltfreundlicher werden will - Die Messe Frankfurt hat große Ziele, was die Nachhaltigkeit angeht. Dafür sind viele kleine und auch große Schritte, vor allem aber Daten nötig.  Geschäftsführerin Iris Jeglitza-Moshage gibt zu: Vieles weiß man schlicht noch nicht – und manches, was man weiß, lässt sich kaum beeinflussen. - (www.faz.net, 28.7.26)

Eine Initiative will, dass Flugreisende mit einer Gebühr die Bahn mitfinanzieren Eine Initiative einer Umwelt-NGO will alle Flüge aus der Schweiz besteuern und den Grossteil der Einnahmen in Form von Gutscheinen für Bahnreisen zurückzuerstatten. Was Umweltfachleute und Reisende davon halten. (www.swissinfo.ch, 28.7.26)

Pflanzenviren: Stille Pandemie auf dem Acker Pflanzenviren führen zu Ernteverlusten. Gewächshäuser, Handel und Klimawandel verschärfen die Lage. Deshalb wollen Forschende die Viren eindämmen. mehr... (taz.de, 28.7.26)

Botanik-Kolumne: Das Leiden der Eiche - Die nächste Hitzewelle kommt. Darunter leidet auch der König der Wälder. Eichen setzen zudem neue Schädlinge zu, die sich rasant in Deutschland ausbreiten – und dafür Menschen nutzen. - (www.faz.net, 28.7.26)

Buchveröffentlichung: Rethinking Sustainability – Principles and Practice – Open-Access-Buch bei Springer Nature mit Kapitel zu suffizienzorientierter Kreislaufwirtschaft von Kathleen Jacobs Das Open-Access-Buch "Rethinking Sustainability — Principles and Practice" stellt innovative Ansätze vor, mit denen Nachhaltigkeit untersucht, gelehrt und umgesetzt wird — in akademischen und beruflichen Kontexten. Das Buch bietet einen umfassenden Überblick über die aktuellen Prinzipien und Praktiken im Bereich der Nachhaltigkeit und beleuchtet sie aus unterschiedlichen geografischen und wissenschaftlichen Perspektiven. | Die Inhalte sind in vier strukturierte Themenbereiche gegliedert: Lehren, Lernen und Verstehen von Nachhaltigkeit | zentrale Debatten und Kontroversen im Bereich der Nachhaltigkeit | Transdisziplinarität und Nachhaltigkeit in der Praxis | die Rolle der Hochschulbildung und der Wissenschaft | Das Buch ist als hybride Publikation konzipiert und verbindet pädagogische Elemente — wie Lernübungen und Lehrimpulse — mit der inhaltlichen Tiefe eines wissenschaftlichen Sammelbands. (wupperinst.org, 28.7.26)

Trauer bei ökumenischer Andacht nach CSD-Anschlag Nach dem mutmaßlich islamistischen Anschlag im Umfeld des Berliner Christopher Street Days haben Vertreter aus Kirche, Politik und Gesellschaft der Opfer gedacht. Bischof Christian Stäblein betonte, Gewalt werde die Freiheit und Vielfalt Berlins nicht zerstören. (www.ekd.de, 28.7.26)

Ein Werbungsverbot für Grenoble Das französische Grenoble hat kommerzielle Werbung im Stadtgebiet fast vollständig verboten und damit eine kommunale Postwachstumspolitik im Sinne der Konsumreduzierung umgesetzt. Wie hat sie das geschafft? (www.postwachstum.de, 28.7.26)

D: Militärseelsorge zwischen Friedensethik und Zeitenwende - - Es handelt sich um eine seelsorgerische Aufgabe, die eher im Verborgenen sattfindet und kaum Öffentlichkeit erfährt: die Militärseelsorge in Deutschland. Ein Papier der evangelischen und der katholischen Kirche hat jüngst einige Aufmerksamkeit ausgelöst. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 28.7.26)

Earth Overshoot Day 2026 Menschheit verbraucht natürliche Ressourcen von 1,73 Erden, dabei ist ein ressourcenschonendes Leben möglich (www.wwf.de, 28.7.26)

Top 10 Jugendwörter 2026 – Wissen Sie, was «Crashout» oder «Gute Käse» bedeutet? Jugendsprache bleibt für Aussenstehende oft ein Rätsel. Wer mitreden will, sollte diese 10 Begriffe kennen. (www.srf.ch, 28.7.26)

Recyceln für die Energiewende | Fossile Infrastruktur liefert Rohstoffe für nachhaltige Energiegewinnung Um von fossilen Rohstoffen auf erneuerbare Energiequellen umzusteigen, müssen wir eine neue Infrastruktur aufbauen. Empa-Forschende zeigen, dass die obsolet werdende fossile Infrastruktur in Form von Kohleminen, Öl- und Gasplattformen, fossilen Kraftwerken und Pipelines einen Teil der Rohstoffe für die Energiewende liefern kann. Insbesondere das Recycling von Kupfer und Stahl würde die Energiewende günstiger und umweltfreundlicher machen. | Um von fossilen Rohstoffen auf erneuerbare Energiequellen umzusteigen, müssen wir eine neue Infrastruktur aufbauen. Empa-Forschende zeigen, dass die obsolet werdende fossile Infrastruktur in Form von Kohleminen, Öl- und Gasplattformen, fossilen Kraftwerken und Pipelines einen Teil der Rohstoffe für die Energiewende liefern kann. Insbesondere das Recycling von Kupfer und Stahl würde die Energiewende günstiger und umweltfreundlicher machen. (www.empa.ch, 28.7.26)

Baggern fürs Klima: „Meine Enkeltöchter sind mein Antrieb“ - Wolfgang Schleich legt mit seinem Bagger riesige Biotope im Vogelsbergkreis an. „Klimaanlagen für Wald und Flur“, sagt er dazu. Er will der Natur etwas zurückgeben und seinen Enkeln zeigen, dass man die Welt verändern kann. - (www.faz.net, 28.7.26)

Frauen-Nottelefon Winterthur wird zu Fiera Die Opferhilfestelle für gewaltbetroffene Frauen tritt mit neuem Namen, Logo und Website auf – gestaltet hat den Auftritt die Zürcher Agentur Art.I.schock. (www.persoenlich.com, 28.7.26)

Zermatter Bergführer raten derzeit von einer Besteigung des Matterhorns ab: Wie die Hitze den Alpinismus bedroht Die Steinschlaggefahr ist am Matterhorn gross. Und eine der berühmtesten Eiswände der Alpen schmilzt in dramatischem Tempo weg. Der Schweizer Bergführerverband reagiert. (www.nzz.ch, 28.7.26)

Hohe Produktionskosten: Hitze macht italienischen Käse-Herstellern zu schaffen Tomate-Mozzarella gehört für viele Menschen zum Sommer. Doch die anhaltende Hitze in Italien macht den Käse-Herstellern zu schaffen. Auch Parmesan könnte teurer werden. Von Elisabeth Pongratz. [mehr] (www.tagesschau.de, 28.7.26)

Climate warming and atmospheric deposition jointly accelerate the Antarctic Peninsula atmosphere–glacier–land–ocean mercury loop Antarctica is often viewed as remote from industrial pollution, yet we show that the Antarctic Peninsula has become a hotspot of mercury accumulation. By combining geochemical and isotope records from 16 sediment cores with an observation-constrained mercury budget model, we find that mercury accumulation on this shelf has doubled relative to the global shelf average and risen sharply since industrialization. This increase is driven not only by atmospheric deposition but also by climate warming—induced ice melt and erosion that remobilize legacy mercury stored on land. The results reveal that polar warming is turning Antarctica‘s cryosphere from a mercury sink into an active secondary pollution source, with important implications for future mercury risk in polar oceans and ecosystems. (www.pnas.org, 28.7.26)

Worte des Landammanns zum 1. August 2026 | Die Schweiz wird auch künftig dann erfolgreich sein, wenn wir bewahren, was sich bewährt hat: Verantwortung, Solidarität und Gemeinsinn. Wir Urnerinnen und Urner feiern unseren Nationalfeiertag nicht als Massenveranstaltung, sondern prunklos, unkompliziert und bescheiden. Traditionellerweise nutzen viele von uns den 1. August als arbeitsfreien Tag: zum Grillieren, zum Anstossen, für Begegnungen mit Angehörigen und Freunden. Grosse Inszenierungen, wie sie andernorts selbstverständlich erscheinen, entsprechen uns weniger. | Freiwilliges Engagement erinnert uns daran, dass nicht alles berechnet werden kann. Solidarität kennt keinen Stundenansatz und Mitmenschlichkeit lässt sich nicht in Franken messen. Wer hingegen nur zuschaut, konsumiert, fordert und erwartet, überlässt die Verantwortung anderen. | Eine starke Gemeinschaft entsteht nicht von allein. Sie entsteht dort, wo Menschen mitmachen, Verantwortung übernehmen und füreinander einstehen. Darum danke ich allen stillen Helferinnen und Helfern für ihren unschätzbaren Beitrag. (www.ur.ch, 28.7.26)

Australien produziert über 2000 kWh Solarstrom je Einwohner pro Jahr. Zum Vergleich: Ein deutscher Singlehaushalt braucht nur 1500 kWh Strom im Jahr. @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 28.7.26)

Coopetition: Skigebiete sollten mehr zusammenarbeiten Gleichzeitig konkurrieren und kooperieren — das klingt paradox. Doch für Schweizer Skigebiete könnte das sogenannte Coopetition-Konzept künftig zum entscheidenden Differenzierungsfaktor werden. | In der wirtschaftlichen Realität lässt sich zudem ein weiteres Phänomen beobachten: Organisationen, die gleichzeitig konkurrieren und kooperieren. In der Fachliteratur spricht man dabei von «Coopetition» — einem Kofferwort aus den englischen Begriffen «Cooperation» und «Competition». Beispielsweise stehen Apple und Samsung in einem solchen paradoxen Verhältnis zueinander. Die beiden Unternehmen konkurrenzieren sich im Smartphone-Markt. Dennoch ist Samsung ein wichtiger Lieferant für iPhone-Displays. (dievolkswirtschaft.ch, 28.7.26)

Zahl der Urner Studierenden konstant Im Wintersemester 2025/2026 waren 673 Urner Studierende an einer Universität, einer Fachhochschule oder einer Pädagogischen Hochschule eingeschrieben. Das sind drei mehr als im Vorjahr. Bei den Universitäten sank die Zahl der Studierenden um vierzehn; bei den Fachhochschulen stieg sie um neun, bei den Pädagogischen Hochschulen um acht. Im Rahmen der interkantonalen Vereinbarungen und Konkordate bezahlte der Kanton Uri im Jahr 2025 gut 10 Mio. Franken für Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogische Hochschulen. | Die tertiäre Stufe der Bildung ist im Kanton Uri nicht mit Institutionen vor Ort vertreten. Eine Ausnahme macht seit gut fünf Jahren das Forschungsinstitut «Kulturen der Alpen» in Altdorf, das als An-Institut der Universität Luzern aus der Taufe gehoben wurde. Interkantonale Vereinbarungen und Konkordate stellen indes sicher, dass Urnerinnen und Urner eine Universität, eine Fachhochschule oder eine Pädagogische Hochschule … besuchen können. (www.ur.ch, 28.7.26)

Federleichte Betrachtungen – zuerivitruv In der gegenwärtigen Hitze suchen wir den Schatten. Es gibt ihn sogar im heissen Pavé von Zürich an der Stauffacherstrasse beim Bullingerplatz. Das muss 10 °C kühler sein, so dicht stehen die Bäume. Ganz anders in der neuen Reihe von Hochhäusern am 300 Meter breiten Gleisfeld in Altstetten. Geleise und Betonfassaden heizen sich gegenseitig auf. Die Rückseite der Hochhäuser an der Hohlstrasse überragt die Baumreihe bei weitem. Die Bewohner braten gnadenlos in der Sonne. Deren Kleinkinder haben von dort oben keinen Auslauf, wenig Bewegung und kaum Spielkameraden. Züchtet die Stadt Zürich gerade eine in ihrer Entwicklung behinderte Generation heran? Eine weitere Frage: Sind solche Hochhauswände und das seit 2010 gewachsene Hochhaus-Stoppelfeld für das Stadtklima in Zürichs schwachwindigem Sommer eine gute Idee, oder ein Strömungshindernis? | Deutsche fragten «zueriuvitruv» schon vor Jahren bewundernd, wie wir es fertigbrachten die Waldkuppen auf den umgebenden Hügeln zu erhalten. (www.zuerivitruv.ch, 28.7.26)

Versorgt für 50.000 Jahre: Forschungsteam will kritische Rohstoffe direkt aus dem Meerwasser holen Im Meerwasser der Erde stecken gewaltige Mengen an Rohstoffen, die die Industrie heute mühsam aus Gestein gräbt. Forscher:innen des Pacific Northwest National Laboratory (PNNL) rechnen vor, dass schon 0,1 Prozent des weltweiten Meerwassers genug Magnesium, Lithium und andere kritische Mineralien enthält, um den globalen Bedarf über 50.000 Jahre zu decken. Das Team um die Chemikerin Chinmayee Subban entwickelt drei Verfahren, die genau diese Ressource anzapfen sollen, teils direkt aus dem Ozean, teils als Nebenprodukt der Meerwasserentsalzung. Ganz neu ist die Idee nicht: Die USA gewannen Magnesium fünf Jahrzehnte lang aus Meerwasser, bevor sie in den Neunzigerjahren auf Importe umstiegen. (www.trendsderzukunft.de, 28.7.26)

EXTREMWETTER | «Weil unsere Weiden verdorrt sind, müssen wir unsere Kühe notschlachten» In einem offenen Brief kritisieren mehrere hundert Unterzeichnende den Schweizerischen Bauernverband. Er lasse die Schweizer Bauern im Stich, indem er sich nicht um Klimaschutz schere. Präsident Markus Ritter verteidigt sich. | Tschannen gehört zu den fast 700 Menschen, die einen offenen Brief an den Schweizerischen Bauernverband unterzeichnet haben. Die Initianten gehen davon aus, dass mehrere Hundert von ihnen aus der Landwirtschaft kommen. | Im Brief kritisieren sie den Verband, der von dem Nationalrat Markus Ritter präsidiert wird, scharf. «Von sich aus macht der Bauernverband gar nichts in Sachen Klimaschutz», sagt Finn Suter, der den Brief zusammen mit fünf anderen Bauern und Bäuerinnen initiiert hat. «Im Gegenteil bekämpft er sogar jegliche Klimaschutzmassnahmen im Parlament.» (www.watson.ch, 28.7.26)

Hitzewelle, Blitzdürre, Waldbrand Nicht allein fehlender Regen sorgt dafür, dass die Waldbrände in Südeuropa immer extremer werden. Die Klimakrise lässt Böden und Pflanzen in immer kürzerer Zeit austrocknen. Zur Brandbekämpfung gehört deshalb auch, die fossile Verbrennung zu beenden. - (klimareporter.de, 28.7.26)

Das Artensterben geht weiter: weltweit und erst recht in der Schweiz Vom 27. Juli bis 1. August tagt das wissenschaftliche Gremium der Biodiversitätskonvention. Dabei zeigt sich: Bei den vereinbarten Zielen gibt es kaum Fortschritte. Laien gilt die Schweiz in Sachen Umwelt und Natur als Vorzeigebeispiel. Die Realität ist aber eine andere: Bei der Biodiversität sind wir weit abgefallen und inzwischen sogar das Schlusslicht in Europa. | In diesen Tagen trifft sich das wissenschaftlich-technische Organ der Biodiversitätskonvention (CBD) in Nairobi. Wichtiges Traktandum ist der globale Bericht zum Stand der Zielerreichung des Kunming-Montreal Global Biodiversity Frameworks, der im Oktober an der Parteienkonferenz der CBD verabschiedet werden soll. | Auf dem internationalen Parkett engagiert sich die Schweiz an vorderster Front für griffige Massnahmen und transparente Berichterstattung. Auch beim Zustand der Natur sieht sich die Schweiz selbst gerne als Musterschülerin. Doch dies entspricht leider nicht den Tatsachen: (naturschutz.ch, 28.7.26)

Hitzeschutz in Kliniken: Warum sollen Kranke die Klimarisiken tragen? - Wegen der Temperaturen starben dieses Jahr schon Tausende ältere Menschen. Warum Hitze so gefährlich für Senioren ist und was getan wird, wenn die Temperatur in Kliniken oder Heimen steigt. - (www.faz.net, 28.7.26)

Wie krisenfest ist unsere Energieversorgung? Wir fragen Hauke Hermann: Haben wir genug Energie, wenn die nächste Krise kommt? Wie viele Gaskraftwerke brauchen wir als Backup, wenn Wind und Sonne nicht genug Strom liefern? Welche Rolle spielen Speicher, Netze und erneuerbare Energien? Und wie gelingt eine Energieversorgung, die sicher, bezahlbar und klimafreundlich zugleich ist? (www.oeko.de, 28.7.26)

Leibniz-Gemeinschaft: Versteckter Hunger Weltweit leiden mehr als zwei Milliarden Menschen an Mikronährstoffmangel. Ein internationales Forschungsteam zeigt, wie die Kombination aus klassischer Züchtung, Gentechnik und CRISPR/Cas nährstoffreichere und klimaresilientere Pflanzen schafft. | Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung des Leibniz-Instituts für Pflanzen­bio­che­mie (IPB) hat in einem Übersichtsartikel aufgeführt, wie die Menschheit den Vitamin- und Mi­neralstoffgehalt von Nutzpflanzen künftig erhöhen und diese Pflanzen gleichzeitig für den Klimawandel ertüchtigen kann. Die Publikation in der Fachzeitschrift Nature betont, dass der Kampf gegen diese globalen Herausforderungen — Hunger und Klimawandel — durch eine Kombination aus konventioneller Züchtung, Gentechnik und Neuen Genomi­schen Tech­niken wie CRISPR/Cas erfolgen kann. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 28.7.26)

Warum begünstigt Hitze Waldbrände? Hier schön von Lars Fischer erklärt: https://scilogs.spektrum.de/fischblog/hitzewellen-waldbraende-dampfdruckdefizit-trockenheit/ | @rahmstorf.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 28.7.26)

Milliarden-Chance durch Erneuerbare – doch Bund versteckt Studie Eine vom Bund beauftragte Studie zeigt, dass der Ausbau erneuerbarer Energien Kommunen, Städten und Landkreisen bis 2033 Milliarden einbringen und über 50.000 neue Arbeitsplätze schaffen könnte. Doch das Wirtschaftsministerium hat die Ergebnisse ohne Pressekonferenz oder Kommentar nur klammheimlich online gestellt. Das ist kein Versehen, sondern politisches Kalkül. Denn die Zahlen passen nicht zum Kurs einer Ministerin, die den Ausbau von Wind und Solar bremsen will. Eine kommentierende Analyse. (www.basicthinking.de, 28.7.26)

Mehr Schweiz im Bier – dank einem Label für Schweizer Malz Schweizer Wasser reicht, damit ein Bier «Schweizer Bier» sein darf. Hopfen und Malz stammen meist aus dem Ausland. Studierende schlagen nun ein Label für Schweizer Malz vor. (www.swissinfo.ch, 28.7.26)

Ressourceneffizientes Bauen mit Holz und Holzwerkstoffen Ressourceneffizientes Bauen mit Holz reduziert Emissionen und speichert Kohlenstoff. Diskussion über Klimawirkung und Effizienz im Bauwesen. | Die verstärkte Nutzung von Holz und anderen nachwachsenden Rohstoffen im Bauwesen wird aufgrund der meist geringeren Emissionen gegenüber mineralischen Baustoffen sowie der Fähigkeit zur temporären Kohlenstoffspeicherung als wichtiger Beitrag zur Emissionsminderung im Gebäudesektor angesehen. Gleichzeitig ist die Klimawirkung dieser zeitlich begrenzten Kohlenstoffspeicherung Gegenstand kontroverser Diskussionen, insbesondere im Vergleich zu Emissionen aus fossilen Kohlenstofflagern, die unmittelbar zum Klimawandel beitragen. Holzreiche Gebäude können in der Herstellungsphase einen erheblichen Kohlenstoffspeicher und damit ein negatives biogenes Treibhauspotenzial aufweisen. Die Anrechnung dieses Effekts in Ökobilanzen und förderpolitischen Instrumenten steht jedoch im Spannungsfeld zu Effizienz- und Lenkungszielen und (nbau.org, 28.7.26)

Anhaltende Trockenheit – Wie gut ist die Schweiz gegen Waldbrände gewappnet? Es ist trocken und die vierte Hitzewelle steht bevor. Die Bäume hierzulande sind vor Waldbränden nicht gefeit. (www.srf.ch, 28.7.26)

Künstlerische Recherche: Welche Früchte der Baum trägt Im Gutshaus Steglitz erzählen Antje Majewski und Jen Tiger anhand des Osage-Baums Geschichten von Migration, Kolonialismus und ökologischer Transformation. mehr... (taz.de, 28.7.26)

Tod am Berg: Von wegen Schicksal - Bergsteiger reden häufig vom „Restrisiko“, wenn jemand ums Leben gekommen ist. Dabei sind tödliche Unfälle in der Regel die Folge von Fehlern. Laura Dahlmeiers Unfall, sagt Ralf Dujmovits, „hatte mit gesundem Risikomanagement nichts zu tun“. - (www.faz.net, 28.7.26)

Tod am Berg: Von wegen Schicksal - Bergsteiger reden häufig vom „Restrisiko“, wenn jemand ums Leben gekommen ist. Dabei sind tödliche Unfälle in der Regel die Folge von Fehlern. Laura Dahlmeiers Unfall, sagt Ralf Dujmovits, „hatte mit gesundem Risikomanagement nichts zu tun“. - (www.faz.net, 28.7.26)

Interview zum Klimawandel: «Gut möglich, dass der Zürichsee in den nächsten Jahren über 30 Grad erreicht» Bakterien, Algen und Quallen: Die Professoren Jakob Pernthaler und Thomas Posch von der Uni Zürich erklären, warum sich Badende im Zürichsee künftig an ein verändertes Ökosystem gewöhnen müssen. (www.tagesanzeiger.ch, 28.7.26)

PODCAST «NZZ AKZENT» - Hitze und Alter: Warum alte Menschen besonders leiden Die Hitzewelle Ende Juni brachte Spitäler an die Grenzen ihrer Kapazitäten und forderte viele Todesopfer – betroffen sind vor allem ältere Menschen. Wie können wir uns besser vorbereiten? (www.nzz.ch, 28.7.26)

Gummen, Furggeli, Butzli: wie in Flurnamen die Alpensprache weiterlebt Die Inuit kennen viele Wörter für Schnee. Die Alpenmundarten besitzen noch mehr Begriffe, um Felsen zu beschreiben. Sie sind präzise und benennen die Natur exakt so, wie sie ist. (www.nzz.ch, 28.7.26)

«Die Lager sind grösstenteils leer»: Ventilatoren und Klimaanlagen werden zur Mangelware Ab Dienstag rollt die nächste Hitzewelle des Sommers heran. Händler melden Rekordzahlen und leer gekaufte Regale bei Kühlgeräten. Hochwertige Modelle sind begehrt – erst recht an der Goldküste am Zürichsee. (www.nzz.ch, 28.7.26)

EEG-Novelle und Netz­pa­ket ge­fähr­den PV-Aus­bau - - Der BSW-Solar warnt vor gravierenden Folgen der geplanten Gesetzesänderungen: Ein Rückgang des PV-Ausbaus und der Verlust von Arbeitsplätzen drohen. - - (www.geb-info.de, 28.7.26)

Wegen permanentem Brummton – Windrad wird nach zweieinhalb Jahren abgerissen Das zehn Millionen Euro teure Windrad war erst Ende 2023 in Betrieb gegangen und galt damals als höchste Windkraftanlage Sachsens. Der Fall gilt als einmalig in Deutschland. (www.welt.de, 28.7.26)

27.7.26

«Meine Grenze ist die Transparenz» DS Studio und FehrAdvice spannen zusammen: Kreativagentur trifft Verhaltensökonomie. Das KI-Tool «Beatrix» testet Kommunikation, bevor sie live geht – von der Halbierungsinitiative bis zur SPÖ-Kampagne in Österreich. Gerhard Fehr und David Wember im Gespräch über die Kooperation und die Grenze zur Manipulation. (www.persoenlich.com, 27.7.26)

Theorie: Weder Demokratie noch Faschismus [Online-Abo] Weder liberale Demokratie noch Faschismus: Die gegenwärtige Rechtsentwicklung lässt sich am besten mit dem Begriff des Autoritarismus fassen. Ein Beitrag zur Faschismusdebatte. (www.jungewelt.de, 27.7.26)

Energiewende und Standortpolitik: Kapitalgejammer über Strompreis Die DIHK stellt ihr diesjähriges »Energiewendebarometer« vor. Zahlreiche Unternehmen beklagen sich über hohen Strompreis als Wettbewerbsnachteil. Dabei ist die schwache Infrastruktur auch der restriktiven staatlichen Schuldenpolitik geschuldet, die die DIHK selbst befürwortet. (www.jungewelt.de, 27.7.26)

Entwaldung: Papier frisst Urwald Der Gebrauch von Papier und Pappe steht für Nachhaltigkeit. Trotzdem werden Regenwälder dafür abgeholzt, und auch europäische Wälder leiden unter der steigenden Nachfrage nach faserbasierten Verpackungen. (www.jungewelt.de, 27.7.26)

Heizungsabgleich: spart Energie und schont das Klima Die Software „Optimus 2026“ ermöglicht eine vereinfachte, raumweise Heizlastberechnung, einen hydraulischen Abgleich, ermittelt Einstellwerte für Thermostatventile und Heizkreispumpen und liefert Nachweise und Dokumentationen | Der hydraulische Abgleich ist ein zentraler Hebel für mehr Energieeffizienz und Klimaschutz im Bestand und Neubau. Mit der Software „Optimus“ und der zugehörigen App mit LiDAR-Technologie können SHK-Fachbetriebe den kompletten Abgleich rationell und normgerecht nach Verfahren B durchführen. Wir stellen den digitalen Helfer vor. (www.ikz.de, 27.7.26)

Tradition, Nachhaltigkeit und Zukunftsperspektiven Naturstein wird im Bauwesen wegen seiner unschlagbaren Kombination aus technischen, ökologischen und ästhetischen Eigenschaften geschätzt und gehört zu den wohl ältesten Baustoffen der Menschheit. In der Schweiz hat er bis heute einen besonderen Stellenwert. Von alpinen Trockenmauern über historische Altstädte bis hin zu modernen Fassaden: Natursteine prägen das Landschafts- und Stadtbild gleichermassen. Ihre Verwendung ist dabei nicht nur Ausdruck regionaler Bautradition, sondern gewinnt auch im Kontext nachhaltigen Bauens zunehmend an Relevanz. Insgesamt gesehen zeichnet sich Naturstein durch Robustheit, Langlebigkeit und gestalterische Vielfalt aus — Eigenschaften, die ihn besonders im nachhaltigen Bauen wieder zunehmend attraktiv werden lassen. (baurundschau.ch, 27.7.26)

PolitReflex Monatsbrief Juli 2026 – PolitReflex Klimawandel: Die Erkenntnisse und Warnungen der Naturwissenschaften werden weniger laut bestritten als auch schon. Aber jetzt besteht die Gefahr, dass sich Resignation ausbreitet: Ja, vielleicht hätten wir mehr gegen den Klimawandel tun sollen, aber jetzt scheint es zu spät zu sein, und es bleibt uns nur noch, damit leben zu lernen. Nur: Man wird nicht auf der ganzen Welt damit leben können, und selbst in Europa, wo unseren Lebensräumen meistenorts keine Überflutung, keine Unbewohnbarkeit droht, stellen wir schwerwiegende Auswirkungen fest: Etwa auf alte Menschen — haben sie vielleicht doch einen Anspruch auf Schutzmassnahmen? Wird die Gutheissung der Beschwerde der Schweizer KlimaSeniorinnen durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, wenn auch unter dem Aspekt der Gewaltenteilung diskutabel, in der Sache nun besser verständlich? Die Hitzewellen bedrohen übrigens alte Menschen beiderlei Geschlechts. (politreflex.ch, 27.7.26)

Schneeräume in Villen: Das ist der neue Luxus der Milliardäre in der Klimakrise Während Deutschland im Juni einen Hitzerekord von 41,8 Grad verzeichnete, investierten Mukesh Ambani und Mohammed bin Salman in ein ungewöhnliches Kühlkonzept für ihre Wolkenkratzer und Superjachten. Was genau steckt dahinter? (www.freitag.de, 27.7.26)

In den Spannungen zusammenbleiben, statt sich an ihnen zu spalten – feinschwarz.net Halbzeit zwischen dem Abschluss der Weltsynode 2024 und der kirchlichen Versammlung 2028. Wo steht der europäische Prozess? Klara Antonia Csiszar berichtet und reflektiert den Stand der Dinge. | In den Jahren der Synode sagte mir ein pastoraler Mitarbeiter einen Satz, der sich eingeprägt hat. Papst Franziskus verändere vielleicht nichts an den großen Strukturen der Kirche, und doch verändere er alles, weil er unser Miteinander verändern wolle. Der Satz trifft tiefer, als er zunächst klingt. Er benennt eine Verschiebung im inneren Gefüge der Kirche, die nicht zuerst auf der Ebene der Ekklesiologie als Lehre liegt, sondern in den gelebten Konsequenzen in der Weise, wie wir einander zuhören, gemeinsam unterscheiden, Verantwortung teilen und miteinander Kirche gestalten. Synodalität erscheint so nicht als Zusatzprogramm, sondern als Ausdruck einer Transformation kirchlicher Kultur. (www.feinschwarz.net, 27.7.26)

Wie der Klimawandel sich auf die Schweizer Insektenwelt auswirkt Die Klimaerwärmung verändert die Insektenwelt in der Schweiz. Wärmeliebende Insekten breiten sich aus, kälteliebende Arten wandern ab — mit Folgen. (www.watson.ch, 27.7.26)

Ankommen in Basel – Von Telefonlisten zum WWW: Expat-Netzwerke früher und heute Für Neuzugezogene in Basel gibt es heute viel mehr Angebote als vor 40 Jahren – auch dank Internet und Social Media. (www.srf.ch, 27.7.26)

Küste in Java: Der Ort, an dem ganze Dörfer versinken An Javas Küste verschwinden Straßen und Schulen im Meer. Die Regierung sagt, das liege am Klimawandel, und fordert Schadensersatz. Doch die Ursache ist komplizierter. (www.zeit.de, 27.7.26)

Neuer Verkehrsminister Steffen Bilger: Wenigstens hat er Erfahrung Der neue Bundesverkehrsminister hat verkehrspolitische Erfahrung, immerhin. Hoffnung auf einen Kurswechsel macht seine Ernennung aber kaum. mehr... (taz.de, 27.7.26)

Heisser Sommer – Wenn mehr Trinken nicht hilft: Bauliche Hitzemassnahmen für Heime Hitze setzt Altersheimbewohnern zu. Oft wären bauliche Massnahmen nötig. Die lassen sich aber oft nicht rasch umsetzen. (www.srf.ch, 27.7.26)

Stadt vergibt EWZ-Unterwerk an junges Kunstkollektiv – und verzichtet auf Miete Erst waren 100'000 Franken im Gespräch, dann 40'000 und jetzt ist die Zwischennutzung im EWZ-Unterwerk Selnau praktisch mietfrei. Den Zuschlag erhält das Projekt «Haus im Haus» mit jungen Kunstschaffenden. (tsri.ch, 27.7.26)

Datenschutz-Regularien verhinderten Foto-Fahndung nach dem CSD-Attentäter Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD erschwerten Datenschutzregeln die Fahndung nach dem Täter. Fotos des Tatverdächtigen durfte die Polizei nicht auf Social Media teilen. Die Polizeigewerkschaft fordert eine Überarbeitung (www.welt.de, 27.7.26)

Studie über Berufsmobilität: Früher war alles konstanter Berufliche Mobilität ist immer mehr im Kommen. Laut einer aktuellen Studie ist das sowohl für Beschäftigte als auch für die Wirtschaft eine Chance. mehr... (taz.de, 27.7.26)

Zwist wegen Denkmalschutz: Die Migros fordert von der Stadt Zürich mehr als 9 Millionen Franken Entschädigung Die Stadt stellt die frühere Markthalle Oerlikon unter Schutz. Die Migros spricht von Enteignung. Sie hat den Fall vors Bundesgericht gezogen. (www.nzz.ch, 27.7.26)

17 Tipps gegen Overtourism: Ihr Wunschziel wird von Billig-Airlines angeflogen? Lassen Sies bleiben Sie haben die Ferien – wir das Rezept, wie Sie elegant die Massen umgehen. Wir verraten erprobte und unkonventionelle Tricks. (www.tagesanzeiger.ch, 27.7.26)

Hitzewelle Nummer 4: «In einer ganz neuen Liga angekommen»: 2026 ist auf dem Weg zum Hitze-Rekordsommer Dieses Jahr hatte an einigen Orten bereits mehr Hitze­tage als das Rekord­jahr 2003 – und die nächste Hitze­welle rollt bereits auf die Schweiz zu. Bis Mitte nächster Woche ist keine Abkühlung in Sicht. (www.tagesanzeiger.ch, 27.7.26)

Unbequeme Klimaschutzvorgaben: Ölkonzern will EU verklagen Dem Energiekonzern ExxonMobil passen die EU-Vorgaben zum Klimaschutz nicht. Nun droht das US-Unternehmen, die EU vor einem privaten Schiedsgericht zu verklagen. mehr... (taz.de, 27.7.26)

Eskalation in Nahost: Irankrieg treibt europäische Gaspreise auf neues Mehrjahreshoch Der Irankonflikt treibt die europäischen Gas- und Strompreise immer weiter nach oben. EU-Gasspeicher sind nur zu 55 Prozent gefüllt, in Deutschland sogar unter 50 – eine Normalisierung wird erst 2027 erwartet. (www.tagesanzeiger.ch, 27.7.26)

Extreme Hitze: Warum Europas Dürren heute anders entstehen Wie stark beeinflusst der Klimawandel Dürren in Europa? Eine Studie kommt zu klaren Ergebnissen: Hitze lässt Wasser schneller verdunsten und macht landwirtschaftliche Trockenheit in Westeuropa etwa fünfmal wahrscheinlicher. - (klimareporter.de, 27.7.26)

Tiktok-Nonne Josefine Schwitalla: „Jesus wäre definitiv auf Insta“ Josefine Schwitalla lebt als Nonne im Kloster. Ihren Alltag dort dokumentiert sie auf Social Media. Wieso kommt das so gut an? Und wo liegen ihre Grenzen? mehr... (taz.de, 27.7.26)

Schröters neues Buch: „Der Kampf gegen rechts ist gescheitert“ - Die Frankfurter Ethnologin Susanne Schröter warnt in ihrem neuen Buch vor den Feinden der liberalen Demokratie. Sie sagt auch, was die AfD stark gemacht hat. Aber wie will sie jetzt mit der Partei umgehen? - (www.faz.net, 27.7.26)

Bundesprogramm »Demokratie leben!«: Hilft das der Demokratie? Bildungsministerin Karin Prien (CDU) will zivilgesellschaftliche Projekte auslaufen lassen. Der Publizist Stephan Anpalagan entgegnet: Das habe fatale Folgen. (www.zeit.de, 27.7.26)

Deshalb wirkt sich der Klimawandel in der Schweiz besonders stark aus Europa ist der Kontinent, der sich am schnellsten erwärmt. Und die Schweiz ist ein «Klima-Hotspot». Das sind die vier Gründe. (www.beobachter.ch, 27.7.26)

D/Ukraine: Hilfe für Change Management der Kirche - - Mit 250.000 Euro fördert das katholische Osteuropa-Hilfswerk Renovabis die Neuausrichtung der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 27.7.26)

Stuttgart baut nach Extremhitze den Hitzeschutz weiter aus Stuttgart reagiert auf die Hitzewelle mit einem Ausbau des Hitzeschutzes. Geplant sind mehr Gesundheitsaufklärung, stärkere Nachbarschaftshilfe, klimaangepasste Stadtplanung sowie die Weiterentwicklung von Einsatz- und Schutzkonzepten für besonders gefährdete Menschen. (www.stuttgart.de, 27.7.26)

Kolumne „Hanks Welt“: Tourismus besser steuern statt verbieten - Was tun gegen den Overtourism, also den Einfall von Reisenden in sehenswerte Städte und Landschaften? Helfen könnte das oft vergessene Konzept des Ökonomen Pigou. - (www.faz.net, 27.7.26)

Vatikan: Handreichung zu nächster Etappe der Weltsynode - - Im Frühjahr 2027 sollen die Beschlüsse der katholischen Weltsynode vor allem auf Ebene der Bistümer besprochen und umgesetzt werden. Dazu hat der Vatikan nun eine Handreichung veröffentlicht. - - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 27.7.26)

Chronische Rückenschmerzen: Warum Bewegung mehr bringt, als jede gängige Therapie Massage, Akupunktur oder Elektro­therapie: Laut einer neuen Studie helfen sie – aber nicht länger als 12 Wochen. Was Leid­geprüfte dennoch gegen chronische Rücken­schmerzen tun können. (www.tagesanzeiger.ch, 27.7.26)

Wie Extremwetter Deutschlands Landwirtschaft verändert Hitze, Trockenheit, Starkregen und Spätfrost setzen den Bauern in Deutschland zu. Doch die reagieren längst mit angepassten Sorten, neuen Kulturen, moderner Züchtung und veränderten Anbaumethoden. (www.dw.com, 27.7.26)

Papst und Andrea Bocelli laden zum internationalen Friedensgebet - - Im Rahmen der Gedenkfeiern zum 800. Todesjahr des heiligen Franz von Assisi richtet das Zentrum für Höhere Bildung Laudato si’ gemeinsam mit der Andrea Bocelli Foundation am 29. Juli 2026 die Veranstaltung „Cantico di Pace“ aus. Ort der Begegnung ist der Borgo Laudato si’ in Castel Gandolfo. Papst Leo XIV. wird das gemeinsame Gebet leiten, um im Geist des Sonnengesangs ein Zeichen für Versöhnung, weltweiten Frieden und den Schutz der Schöpfung zu setzen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 27.7.26)

Betreuer: „Kinder sind ehrlich, manchmal zu sehr“ Jonathan Schreiber ist einer der kreativen Köpfe hinter dem städtischen Freizeitprogamm für Kinder. Ab und an schlüpft er auch in eine andere Rolle. Der „Krone“ erzählt er von Herausforderungen und was ihn an seinem Beruf fasziniert.  (www.krone.at, 27.7.26)

Bildung für alle Hochwertige Bildung und lebenslanges Lernen für alle Menschen – das vierte UN-Nachhaltigkeitsziel ist noch lange nicht erreicht - (www.raberalf.de, 27.7.26)

Samsung setzt für Handy-Launch auf die Orlik-Brüder Die Zürcher Agentur inszeniert die Schwinger Armon und Curdin Orlik als Testimonials für Samsungs neue Galaxy-Geräte – aufgehängt an der «Revanche» ihres Duells am Bündner Frühjahresschwingfest. (www.persoenlich.com, 27.7.26)

Richtfest am Rohbau des Breuninger Parks - Mayer: „Ein Projekt mit Strahlkraft“ Der Rohbau des Breuninger Parks steht. Bis 2027 entstehen im Herzen der Innenstadt ein neues Mobilitätszentrum mit etwa 480 Park- und 150 Fahrradstellplätzen, Ladeinfrastruktur, Carsharing-Angeboten sowie Fläche für Gewerbe, Handel und Gastronomie. (www.stuttgart.de, 27.7.26)

Stadt lässt Hitze in Zukunft kalt abblitzen Das Go für einen Hitzeplan wurde Anfang Juli ausgegeben. Zum Auftakt gibt es jetzt einen Hitzerabatt im Mödlinger Freibad. Auch klimafitte Raumplanung sorgt für Abkühlung. Vier Projekte wurden nun der Bevölkerung vorgestellt. (www.krone.at, 27.7.26)

Chemie auf der Haut: Händler stoppen Klebetattoos Chemikalien-Alarm bei Klebetattoos! In einem Labortest der Arbeiterkammer Oberösterreich und der Umweltorganisation Greenpeace wurden in 13 von 15 getesteten Produkten problematische Stoffe entdeckt – darunter Weichmacher, Schwermetalle und langlebige PFAS-Chemikalien. Jetzt reagieren erste Händler und stoppen den Verkauf. (www.krone.at, 27.7.26)

Unbekannte Weltreligion – Zoroastrismus: Die Religion, die das Feuer bewacht Ihr Glaube gilt als älteste monotheistische Religion überhaupt. Wer sind die Zoroastrierinnen und woran glauben sie? (www.srf.ch, 27.7.26)

Der Klimawandel wird zum Brandbeschleuniger Frankreich und Spanien evakuieren Hunderttausende wegen Waldbränden. Die vom Klimawandel verstärkten Katastrophen in Europa sind nicht mehr zu übersehen. Wann wachen Friedrich Merz und Katherina Reiche auf? - (klimareporter.de, 27.7.26)

Münchner Pilotprojekt macht Wärmewende einfacher In München Pasing entsteht eine Pilotanlage für ein innovatives Wärmepumpen-System, das nur noch einen Brunnen benötigt statt zwei. Das senkt nicht nur die Kosten, es vereinfacht und beschleunigt die Wärmewende im städtischen Umfeld erheblich. (www.energiezukunft.eu, 27.7.26)

Starke Halbjahresbilanz für Wind an Land Die Halbjahresbilanz 2026 für Wind an Land kann sich sehen lassen. Knapp zwei Gigawatt Nettozubau, zudem neue Genehmigungen für über neun Gigawatt Leistung. Doch die aktuellen Gesetzesvorhaben bereiten der Branche Sorge. (www.energiezukunft.eu, 27.7.26)

Wir sind Zukunft: «Solarmodule können wie ein Teppich zwischen Schienen eingebaut werden» Das Waadtländer Start-up Sun-Ways verlegt Solarmodule zwischen Eisenbahnschienen. Ein Pilotprojekt in der Schweiz ist erfolgreich verlaufen. Gründer Joseph Scuderi erzählt, welche Hürden er bei der Umsetzung überwinden musste. (www.tagesanzeiger.ch, 27.7.26)

Klimawandel bedroht Alpen: Sommerhitze und Schneemangel: Der Schneehase zieht sich immer weiter auf die Gipfel zurück Hitze, Trockenheit, Felsstürze, Gletscherschmelze: Der Klimawandel formt die hochalpine Landschaft radikal um. Die Konsequenzen für Flora und Fauna sind verheerend. (www.tagesanzeiger.ch, 27.7.26)

In «Toy Story 5» kämpfen Helden aus Plastik und zertifiziertem Holz gegen die Digitalisierung im Kinderzimmer Die Fortsetzung der «Toy Story»-Reihe ist ein schlauer Film über Technik und Kindheit. Es ist ein Triumph der Unterhaltung. (www.nzz.ch, 27.7.26)

Trittst im Morgen-was daher? – Weshalb viele Schweizer lieber ihre Kantonshymnen singen als den Schweizerpsalm Kampflieder, Loblieder und traurige Geschichten – am 1. August erklingen sie wieder. (www.nzz.ch, 27.7.26)

Ein Tank kostet an Gotthardroute um die 20 Franken mehr: Preisüberwacher nimmt Benzinpreise unter die Lupe An einigen Tankstellen entlang der Autobahn A2 im Kanton Tessin müssen Autofahrer besonders tief in die Tasche greifen. Jetzt untersucht der Preisüberwacher den Treibstoffmarkt genauer. (www.schweizheute.ch, 27.7.26)

26.7.26

Kognitive Beschäftigungen: 6 Gedankenspiele für freie Stunden Endlich am Strand, im Freibad, auf der Parkwiese, endlich Zeit – und dann? Wir hätten da ein paar Vorschläge. (www.zeit.de, 26.7.26)

Geschichte der DDR: Ein Mann mit Kontakten »Das ist so ein Typ, der immer abgeschieden ist, von allen«: Eine politische Biographie Willi Stophs führt verstreute Informationen zusammen, erweist sich aber als nicht sonderlich begriffssicher. (www.jungewelt.de, 26.7.26)

Politische Zeitschriften: Neu erschienen Der Schwerpunkt der neuen Ausgabe des Berliner Mieterechos versammelt Beiträge zur Lage der landeseigenen Wohnungsunternehmen. Für die IMI-Studienreihe hat sich Maarten van Melis mit der Rückkehr des Konzepts der »wehrhaften Demokratie« beschäftigt. (www.jungewelt.de, 26.7.26)

Serielles Bauen: Wenn Wiederholung glücklich macht - In Frankfurt zeigt das Museum Angewandte Kunst die Ausstellung „Im Modus der Serie“. Und wirbt für Serialität im Wohnungsbau der Gegenwart. - (www.faz.net, 26.7.26)

Wildtiermanagement: Zuerst kommt der Mensch Der WWF zieht eine gemischte Bilanz zum Wildtiermanagement der Bundesländer. Auch in Vorarlberg prallen oftmals Artenschutz und menschliche Nutzungsinteressen aufeinander. (www.krone.at, 26.7.26)

Verkehrswende: Das sind Münchens größte Baustellen Weniger Autos, mehr Platz für Radler und Fußgänger, neue U-Bahnen und Tramlinien: Mobilitätsreferent Georg Dunkel soll auch in den kommenden Jahren verantworten, dass sich nicht zu viel aufstaut. (www.sueddeutsche.de, 26.7.26)

Thjnk Zürich: Weniger Praktika, mehr Wissensaufbau Die Zürcher Werbeagentur stemmt sich gegen den schleichenden Verlust von Denkvermögen durch künstliche Intelligenz. Das berichtet die SonntagsZeitung. Im Zentrum steht die Frage, wie viel Verantwortung Mitarbeitende an KI-Tools abgeben dürfen, ohne das eigene Urteilsvermögen zu verlieren. (www.persoenlich.com, 26.7.26)

Weißstörche vermehren sich kräftig: von stark gefährdet bis zum Rekordhoch Der Weißstorch galt in Deutschland noch vor einigen Jahren als Rarität. Nur in ganz wenigen Hotspots gab es hin und wieder Brutpaare zu sehen, die Art galt in vielen Regionen als stark gefährdet. Schuld war hauptsächlich der Lebensraumverlust: Um Felder und Wiesen intensiv zu nutzen, legte der Mensch ganze Gebiete trocken und nutzte Flächen intensiv. So fanden die langbeinigen Froschjäger immer weniger Nahrung. Auch Strommasten und Freilandleitungen wurden vielen Tieren zum Verhängnis. Und dann war da noch das Problem mit dem Flug Richtung Süden: Auf dem Weg nach Afrika drohte jedes Mal Lebensgefahr aufgrund von Dürren, Gifteinsatz und Vogeljagd. Nun feiert der Weißstorch in Deutschland sein Comeback! (www.trendsderzukunft.de, 26.7.26)

Breakpoint: Roboter-Republik Wenn Politiker:innen nicht mehr selbst reden, sondern Maschinen für sich sprechen lassen, mangelt es ihrem Auftritt an Authentizität. Doch gerade die macht einen Teil ihrer Legitimität aus. Denn in einer Demokratie sollten wir von Menschen repräsentiert werden, nicht von Robotern. (netzpolitik.org, 26.7.26)

Ökostrom – doppelt abgeregelt, unflexibel abgeschöpft und mit Trostpflastern abgespeist Trotz Nachbesserungen bleiben die Gesetzentwürfe zu EEG und Netzpaket eine potenziell toxische Mischung, sagt Carolin Dähling von Green Planet Energy. Sie kritisiert, dass mit der EEG-Novelle grüner Wasserstoff aus dem Programm gestrichen wird. (klimareporter.de, 26.7.26)

Zement ohne CO2-Ausstoß?: Klimafreundlicher Zement aus Baden-Württemberg? Ob Eigenheim, Brücke oder Tunnel — ohne Zement läuft auf Baustellen kaum etwas. Das Problem: Seine Herstellung gehört weltweit zu den größten Verursachern von CO2-Emissionen. Im baden-württembergischen Heidenheim rund 50 Kilometer nördlich von Ulm soll nun eine neue Anlage zeigen, dass es auch anders geht. Sie könnte den Weg für deutlich klimafreundlicheren Zement ebnen. | Die Pilotanlage produziert laut den Betreibern täglich bis zu 450 Tonnen Klinker – den Hauptbestandteil von Zement. Anders als herkömmliche Werke arbeitet der Drehofen mit reinem Sauerstoff statt mit Luft. So entsteht ein nahezu reiner CO2-Strom, der sich deutlich leichter auffangen lässt – wie die Betreiber sagen. (www.zeit.de, 26.7.26)

Buch Weltzeituhr von Helga Kurzchalia: Zwischen Drill und Seele in der DDR Ein zartes und kritisches Buch über das Leben in der DDR? Helga Kurzchalias unpolemische Beobachtungen (www.freitag.de, 26.7.26)

Immer mehr Rechenzentren in der Schweiz – aber auch immer mehr Kritik In der Schweiz werden immer mehr Rechenzentren gebaut. Besonders US-Firmen investieren Hunderte Millionen Franken. Doch jetzt wächst der Protest. (www.watson.ch, 26.7.26)

Gelebte Tradition im Toggenburg: Die Algebra der Alp ist weit mehr als Folklore Seit fast 500 Jahren berechnen Bauern auf einer Schiefertafel die Weiderechte – und setzen so auf Solidarität und Nachhaltigkeit. Ein Ortsbesuch im Säli. (www.tagesanzeiger.ch, 26.7.26)

Anschlag auf Berliner CSD: Kirche und Politik zeigen sich entsetzt - - Der Berliner katholische Erzbischof Heiner Koch hat mit Entsetzen auf den mutmaßlichen Anschlag auf den Christopher-Street-Day (CSD) in Berlin am Samstagabend reagiert. In den Sonntagsgottesdiensten werde Fürbitte für die Betroffenen und ein friedliches Miteinander in der Gesellschaft gehalten, kündigte Koch an: „Der Hass darf nicht gewinnen.“ - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 26.7.26)

Buchhandel wächst weiter im ersten Halbjahr Der Traditionskonzern hat den Umsatz im ersten Semster um 2,3 Prozent auf 55,4 Millionen Franken gesteigert. Gleichzeitig baut er sein Filialnetz weiter aus – während Konkurrentin Ex Libris ihre Läden geschlossen hat und künftig nur noch online über Galaxus präsent sein wird. (www.persoenlich.com, 26.7.26)

Wenn der Sommerurlaub mit Klimaschuld beschwert ist Überall droht der Untergang, ob in der Natur oder Kultur – sogar in den Ferien. Klimawandel und Bildungskrise verhindern hier wie dort störungsfreie Erholung. Dabei gibt es eine einfache Lösung, um dem Ungemach zu entkommen. (www.welt.de, 26.7.26)

Machtzentrum der Bundespolitik – Wieso heisst es «Bundeshaus» und nicht «Bundespalast»? Je nach Sprachregion heisst es «Bundeshaus» oder «Bundespalast». Das ist Ausdruck von zwei Visionen der Demokratie. (www.srf.ch, 26.7.26)

Eigentümerdarlehen: So finanzieren Sie zusammen die Wärmepumpe - Die Umrüstung auf eine neue Heizung lässt sich selten aus der Portokasse zahlen. Eigentümer von Wohneinheiten können sich zusammentun. So geht das. - (www.faz.net, 26.7.26)

DIHK-Umfrage: Viele Unternehmen fürchten negative Auswirkungen der Energiewende - Gestiegene Stromkosten und Abwanderungspläne: Die deutsche Industrie sieht die Energiewende kritisch. Doch die Wahrnehmung unterscheidet sich deutlich zwischen Branchen und Bundesländern. - (www.faz.net, 26.7.26)

DIHK-Umfrage: Viele Unternehmen fürchten negative Auswirkungen der Energiewende - Gestiegene Stromkosten und Abwanderungspläne: Die deutsche Industrie sieht die Energiewende kritisch. Doch die Wahrnehmung unterscheidet sich deutlich zwischen Branchen und Bundesländern. - (www.faz.net, 26.7.26)

80 Jahre DEFA: Kunst ist auch Arbeit, und zwar an der Freiheit - Die Filmproduktion der DDR stand immer in Spannung zum Projekt eines real existierenden Sozialismus. Schaut man die Filme zum 80. Jubiläum der DEFA heute an, entdeckt man eine immer noch brauchbare Ressource. - (www.faz.net, 26.7.26)

Die Politisierung des Wetterberichts Die Brisanz des Klimawandels soll noch häufiger in den Medien betont werden. Dafür sorgt ein neues EU-Büro, das umstrittene Simulationen nutzt. Es verfolgt politische Ziele. (www.welt.de, 26.7.26)

Erderwärmung und Kipppunkte: Mit weniger Geld mehr Klimaschutz Das Problem Erderwärmung kann nur global gelöst werden. Allein auf die nationale Transformation zu setzen, wird am Ziel vorbeiführen. mehr... (taz.de, 26.7.26)

Neue Regeln für Solarstrom – Lupsingen setzt auf Strom aus dem eigenen Dorf: Wie geht das? Neu sind Solarstrombörsen für ganze Gemeinden erlaubt. Lupsingen BL packt die Chance und hat nun einen der grössten. (www.srf.ch, 26.7.26)

Energieversorgung im Sommer – Die Abhängigkeit vom Wasser ist ein Problem für Atomkraftwerke Die wiederholten Hitzewellen offenbaren einen Schwachpunkt der Atomkraft: Sie ist zur Kühlung auf Wasser angewiesen. (www.srf.ch, 26.7.26)

Nachhaltigkeit: Neue Währung für das Klima - Umweltschutz wird in Frankfurt belohnt. Mit der Klimataler-App gibt es für Fahrradfahrer, Bahnpassagiere und Fußgänger zahlreiche Vergünstigungen. - (www.faz.net, 26.7.26)

Accessoire gegen die Hitze: Tragbare Sonnenschirme boomen in Zürich Der Rekordsommer verändert das Stadtbild: Immer mehr Menschen tragen (wieder) UV-Schirme im Alltag. «Die Verkaufszahlen haben sich verdreifacht», sagt eine lokale Gründerin. (www.tagesanzeiger.ch, 26.7.26)

Dem Menschen setzt die Hitze zu, Nutztiere sitzen in einer tödlichen Falle Während der Hitzewelle Ende Juni sind in Frankreich Millionen von Hühnern umgekommen. Auch Schweine und Rinder leiden. Ist die Nutztierbranche für die längere und intensivere Hitze gewappnet? (www.nzz.ch, 26.7.26)

INTERVIEW - «Social Media sind eine grössere Bedrohung für die liberale Ordnung als Putin» Wie lässt sich der Liberalismus beleben? Als eine Bewegung der radikalen Mitte, findet der Historiker und Journalist Adrian Wooldridge. Er kritisiert die Denkverbote der Eliten. (www.nzz.ch, 26.7.26)

Rechtsgutachten zum GModG: Um­la­ge­kos­ten an­fech­tbar - - Ein neues Rechtsgutachten sieht Chancen für Mieter, höhere Kosten für neue fossile Heizungen anzufechten – mit möglicher Folge einer Verfassungsprüfung des GModG. - - (www.geb-info.de, 26.7.26)

25.7.26

Hitze und Trockenheit: Schweizer Wasserreserven schwinden | Hydrologin zu Trockenheit: «Wir haben jetzt noch einen wichtigen Hebel» In der kommenden Woche trifft bereits die dritte Hitzewelle in diesem Sommer auf die Schweiz. Derweil sinken die Fluss-, See- und Grundwasserpegelstände immer weiter. Im Interview mit watson erklärt die Hydrologin Manuela Brunner, welche Folgen das hat und weshalb wir uns in Zukunft kaum noch auf unsere Wasserreserven werden verlassen können. (www.watson.ch, 25.7.26)

Mount Everest: Nepal verschärft Regeln für Aufstieg – aus gutem Grund Der Mount Everest zieht jedes Jahr tausende Bergsteigende an — doch genau das wird zunehmend zum Problem. Nepal will deshalb die Regeln für Expeditionen deutlich verschärfen und künftig nur noch erfahrene Alpinistinnen und Alpinisten auf den höchsten Berg der Welt lassen. (www.watson.ch, 25.7.26)

Dürre in Europa: Warum Hitze allein schon die Böden austrocknet – Studie – Schon 1,4 Grad Erwärmung lösten eine brutale Dürre in Europa aus – was folgt bei 2,8 Grad? Eine wissenschaftliche Analyse zeigt: Wenn die Luft immer heißer wird, saugt sie die Böden trocken. 2026 begann die Dürre sogar zwei Monate früher als 2022. Stehen wir kurz vor einer verheerenden Waldbrandsaison? Hier antworten Experten Dürre in Europa: Warum Hitze allein schon die Böden austrocknet — Studie – der Freitag (www.freitag.de, 25.7.26)

Gefühle zeigen: Soll ich’s sagen oder nicht? Soll ich’s sagen oder nicht? Solche Momente können über den weiteren Verlauf eines Lebens entscheiden. Warum so leichter Freundschaften entstehen und wie es gelingt. (www.zeit.de, 25.7.26)

Krise in den Schweizer Alpen: In Interlaken schliessen erste Restaurants – weil indische Touristen fehlen Ein Drittel weniger Inder kamen zuletzt ins Land. Das macht sich sowohl auf dem Titlis in der Zentralschweiz als auch im Berner Oberland bemerkbar. Für Gastronomen wie Dambar Mukarung hat das verheerende Folgen. (www.tagesanzeiger.ch, 25.7.26)

Carsten Linnemann: Vielleicht hilft dem Laien Linnemann sein »Change-Management« Ein guter Gesundheitsminister ist eine Investition in die Demokratie. Mit Carsten Linnemanns Nominierung zeigt Merz, wie eingeschränkt er das Thema Gesundheit versteht. (www.zeit.de, 25.7.26)

Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung : Ölversorgung in Deutschland laut Ökonomen stabil Der Irankrieg treibt die Ölpreise nach oben. Das DIW sieht die Versorgung in Europa trotzdem gesichert – zumindest bei Benzin und Diesel. (www.zeit.de, 25.7.26)

Digitale Angebote locken mehr als 14.000 Besucher Das Haus der Digitalisierung zieht für das erste Halbjahr 2026 eine positive Bilanz. Workshops und Ausstellungen lockten Interessierte an. Das Angebot soll weiter ausgebaut werden.  (www.krone.at, 25.7.26)

Die Klima-News der Woche: Bricht so die Energiewende zusammen? Reiche bringt ihre Sparpläne für die Erneuerbaren voran. Die EU-Kommission will den Emissionshandel schwächen. Korallen bleichen immer mehr. mehr... (taz.de, 25.7.26)

Haiti: Katholische Gemeinde baut Wasserversorgung aus - - In der abgelegenen Bergregion Pourcine Pic Makaya im haitianischen Département Grand'Anse hat die örtliche katholische Pfarrei ein Projekt zur Erweiterung der Trinkwasserversorgung begonnen. Wie der kamilianische Missionar und Pfarrer Massimo Miraglio mitteilte, sehen die Arbeiten die Verlängerung einer bestehenden Wasserleitung um etwa einen Kilometer in das Tal vor. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 25.7.26)

D: Kirchliche Initiativen zur Stärkung demokratischer Teilhabe - - Vor den bevorstehenden Wahlen in ostdeutschen Bundesländern haben die katholischen Erzbistümer Berlin und Hamburg eine gemeinsame Initiative zur Förderung des demokratischen Engagements gestartet. Unter dem Titel „Mit Herz und Haltung für Demokratie und Nächstenliebe“ rufen die Diözesen in ihren Einrichtungen und Gemeinden zur aktiven Beteiligung am politischen Prozess auf. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 25.7.26)

Ruffini: Kommunikation als Werkzeug zur Bildung von Gemeinschaft - - Beim Auftakt des neunten nationalen Treffens der Kommunikationspastoral der Brasilianischen Bischofskonferenz im Wallfahrtsort Aparecida hat der Präfekt des vatikanischen Diktasteriums für die Kommunikation, Paolo Ruffini, die Rolle der Medien bei der Urteilsbildung eingeordnet. Unter dem Titel „Evangelisierung in Bewegung: Die pastorale Dimension der Kommunikation“ sprachen Vertreter der Kirche vor rund 1.500 Delegierten über die aktuellen Entwicklungen der Informationsgesellschaft. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 25.7.26)

„Eine Frau ist wie ein Ozean mit ungenutzten Potenzialen" - - Über die Rolle der Frau in der Kirche spricht Sr. Mary Sylvia Nwachukwu von der Godfrey University, Enugu, Nigeria, im Interview mit Radio Vatikan. Als Vize-Rektorin, Frau und Ordensschwester liebt sie es, sich so zu positionieren, dass sie einen mitfühlenden Raum schafft, in dem junge Menschen Ermutigung, Trost, Dialog und Mentoring finden können. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 25.7.26)

Von Alp zu Alp – unterwegs mit Alpkäseberaterin Hedy Gisler Hedy Gisler begleitet die Älplerinnen und Älpler seit sieben Jahren als kantonale Alpkäseberaterin. Rund 50 Alpen besucht die gelernte Meisterkäserin jeden Sommer. (www.urnerwochenblatt.ch, 25.7.26)

Photovoltaik: globale Ökobilanzdaten umfassend aktualisiert Das IEA Photovoltaic Power Systems Programme hat umfassende Lebenszyklus-Inventardaten für Photovoltaiksysteme und ihre globalen Lieferketten veröffentlicht. Die ZHAW-Forschungsgruppe Ökobilanzierung leitete die Arbeiten zu den Sachbilanzmodellen für Ökobilanzanwendungen, die 10 Forschende aus 4 Ländern umgesetzt haben. | Der neue Bericht «Life Cycle Inventories of Photovoltaic Systems 2026» bildet die umfassendste Aktualisierung der öffentlich zugänglichen Lebenszyklusinventardaten für Photovoltaikanlagen (PV) seit mehr als zehn Jahren und enthält neue Datensätze zu den Lieferketten für TOPCon- und PERC-Solarmodule, Cadmiumtellurid-Dünnschicht-Solarmodule, Balance-of-System-Komponenten, Referenz-PV-Anlagen für Privathaushalte, Gewerbe- und Grossanlagen sowie zu länderspezifischen PV-Strommixen. Zielgruppen des Berichts sind Forschende, Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger in der Politik sowie Industrie und Fachleute im Bereich der Ökobilanzierung. (www.zhaw.ch, 25.7.26)

Welcher Gott für welche Gesellschaft und Welt? Das Konzil von Nizäa und die Zerrissenheit des Christentums Simon Spengler stellt das neue Buch des Schweizer Theologen Urs Eigenmann vor. | 2025 feierte die Christenheit, namentlich die römisch-katholische Amtskirche, 1700 Jahre des „ersten ökumenischen Konzils“ und dessen welthistorische Bedeutung für die gesamte Kirchengeschichte bis heute. Weitestgehend ausgeblendet wurden dabei die macht- und religionspolitischen Interessen des römischen Imperiums, die Nizäa prägten und die in dessen Rede von Gott zum Ausdruck kamen. Und erst recht nicht fand eine kritische Überprüfung statt, in welchem Verhältnis diese neue, kaiserlich autorisierte Rede von Gott zu dem Gott stand, den der Messias Jesus von Nazaret gepredigt hatte und der in der hebräischen Bibel als Gott des Exodus aus dem Sklavenhaus Ägyptens erinnert wird. | Gegen diese idealistische (und damit auch selbst von machtpolitischen Interessen geleitete) Nizäa-Rezeption schreibt der Pastoraltheologe und Priester des Bistums Basel, Urs Eigenmann, leidenschaftlich an. (www.feinschwarz.net, 25.7.26)

Elisabeth Pape: Ich wuchs arm auf. Die Erinnerungen daran lassen mich nicht los Unsere Autorin wurde von einer Mutter großgezogen, die auf staatliche Leistungen angewiesen war. Heute hat sie finanzielle Rücklagen. Doch warum kriegt sie an der Supermarktkasse noch immer Panik? Befreit man sich nie von Armut? Ein Essay (www.freitag.de, 25.7.26)

The social-class gap in negotiation: Lower-class individuals negotiate less and face more backlash Economic inequality continues to widen in the United States and globally, yet the organizational processes that reproduce social stratification remain insufficiently understood. This research identifies negotiation propensity as a key behavioral pathway that exacerbates class disparities: lower-class individuals are less likely to initiate negotiations, a pattern associated with persistent inequalities in pay and advancement. Moreover, when lower-class individuals do negotiate, they face stronger social backlash than their higher-class counterparts. By revealing how negotiation can serve as both a barrier and a potential vehicle for mobility, this work highlights a critical and previously overlooked leverage point for reducing class inequality. (www.pnas.org, 25.7.26)

Hitzeschutz in Schulen? „Keinen Alkohol trinken!“ Wie das Land OÖ gedenke, Bildungseinrichtungen künftig hitzefit zu machen – das wollten die Grünen mittels schriftlicher Anfrage an die zuständige LH-Stellvertreterin Christine Haberlander (ÖVP) wissen. Diese legt auf Anfrage keinen Masterplan vor, sondern gibt Kindern und Pädagogen eher sonderbare Tipps. (www.krone.at, 25.7.26)

So schützen Kleingärten vor Hitze Natürliche Klimaanlagen bei Hitze: Kleingärten können die Temperaturen ihrer Umgebung um mehrere Grad senken. Gerade in urbanen Räumen gewinnen sie an Bedeutung - auch als Speicher von Kohlenstoff. Von Rebecca Nordin Mencke.[mehr] (www.tagesschau.de, 25.7.26)

Vom Gipfelrausch zur Reflexion – Bergsteig-Legenden berichten über den Abschied vom Extremen Heute gibt es manchmal Gipfelstau auf dem Mount Everest. Doch das interessiert die drei Gipfelstürmer nicht mehr. (www.srf.ch, 25.7.26)

"Klimaanpassung ist jetzt das A und O" Einen Turbo bei der Klimaanpassung fordert Klimaforscher Mojib Latif. Maßnahmen zum Hitzeschutz in Krankenhäusern, Seniorenheimen, Schulen und Kindergärten sollten aus dem Sondervermögen, dem Klima- und Transformationsfonds und dem Abbau umweltschädlicher Subventionen finanziert werden. - (klimareporter.de, 25.7.26)

Veloverbindung im Kreis 5: Eine Highline soll Velofahrer durch Zürich-West bringen – und die Yonex-Halle retten Auf einer Hochstrasse den Kreis 5 durchqueren? Mit dieser Idee wollen zwei Quartiervereine die Velofahrenden von einer beliebten Flaniermeile fernhalten. Doch die Stadt hält die Idee für nicht realisierbar. (www.tagesanzeiger.ch, 25.7.26)

Neutralität und Volksbefragungen: Russland verspottet die Schweizer Demokratie – und mischt sich in sie ein In der Schweiz fänden Abstimmungen selten zu den zentralen Fragen statt, schreibt die russische Botschaft in Bern. Moskau greift damit in den Abstimmungskampf über die Neutralitätsinitiative ein. (www.tagesanzeiger.ch, 25.7.26)

Neuerungen ab August: Jetzt drohen höhere Bussen für Littering Ab dem 1. August drohen schweizweit Ordnungsbussen für weggeworfenen Abfall. Doch auch bei Telekompreisen, Pestizidgrenzwerten und Einbürgerungen gelten neue Regeln. (www.tagesanzeiger.ch, 25.7.26)

Auch die Schweiz kennt Abwanderung: Was zwölf Jahre Forschung über die Mobilität in der Schweiz verraten Forschende an acht Schweizer Hochschulen haben das Zusammenspiel von Migration und Mobilität untersucht. Die Schweiz ist nicht nur Einwanderungsland, es wandern auch Steuerzahler und Fachkräfte ab – aber primär auf regionaler Ebene. (www.nzz.ch, 25.7.26)

KOMMENTAR - E-Autos sind leise, und das ist auch gut so. Künstlich erzeugter Motorenlärm ist sinnfrei und komplett überflüssig Gewisse Autohersteller wollen die Attraktivität von Elektroautos erhöhen, indem sie die Klangeigenschaften eines Verbrenners nach aussen übertragen. Das sind Lärmemissionen für Fahrzeuge, die sonst erfreulich emissionsarm fahren. (www.nzz.ch, 25.7.26)

Die Batterie Südostasiens: Schweizer Know-how soll weiteres Unglück verhindern Laos will mit Wasserkraft den Weg aus der Armut finden. Dafür hat es über 100 Staudämme in zehn Jahren gebaut. Doch der Ausbau ging zu schnell. (www.schweizheute.ch, 25.7.26)

Portable Sonnenschirme: Was man beim Kauf beachten muss In Asien sind sie längst ein Massenphänomen, in der Schweiz sieht man sie angesichts der Hitze immer öfter: Sonnenschirme für unterwegs. Tipps zum UV-Schutz, zum Material – und warum die Farbe den Unterschied machen kann. (www.schweizheute.ch, 25.7.26)

Energiekosten: IW-Studie warnt vor Einbau neuer Gasheizungen Bis 2040 könnten sich die Kosten für neue Gasheizungen laut dem Institut der Deutschen Wirtschaft verdoppeln. Die Experten kritisieren die Reform des Heizungsgesetzes. (www.zeit.de, 25.7.26)

24.7.26

Erstes Ortsschild weist auf muslimisches Gebet hin Wer künftig ins deutsche Penzberg fährt, wird auf etwas aufmerksam gemacht, das es nach Angaben der islamischen Gemeinde in Deutschland bislang noch nicht gibt. Neben den gewohnten Hinweisen auf katholische und evangelische Gottesdienste informiert die oberbayerische Kleinstadt künftig auch über das muslimische Freitagsgebet – ein Schritt, der bundesweit für Aufmerksamkeit sorgen dürfte. (www.krone.at, 24.7.26)

Geely knackt Verbrauch von 8 kWh: Neuer Elektroantrieb fordert von BYD bis Mercedes alle heraus Die chinesischen Autohersteller können weit mehr als nur günstig sein, das untermaueren BYD, Geely und Co. mindestens einmal im Jahr mit einer neuen Entwicklung. Diesmal ist Geely dran, die einen neuen Elektroantrieb im Galaxy TT integrieren, der 16 Module in einem einzigen Bauteil vereint. | Maximale Integration, so könnte man das kurzerhand beschreiben. Google baut zum Beispiel gerade einen Chip, der das KI-Modul direkt integriert hat. Geely hat hingegen mit Thunder ein Elektro-Antriebssystem vorgestellt, das zwölf Hardware-Module und vier Software-Systeme in einer einzigen physischen Einheit zusammenfasst. | Der große Vorteil liegt darin, dass das gesamte System leichter als etablierte Lösungen ist. Außerdem reduziert sich die Anzahl der externen Hochvolt-Verbindungspunkte um 30 Prozent. Alles in einem Paket reduziert außerdem die Bauhöhe der Antriebseinheit, was wiederum nutzbaren Stauraum im Fahrzeug schafft. (www.smartdroid.de, 24.7.26)

Die Politik sucht nach Antworten auf die Trockenheit Die aktuelle Trockenheit macht den Bauern zu schaffen — aber auch die Bevölkerung ist zunehmend betroffen und mancherorts dazu aufgerufen, Wasser zu sparen. Inwieweit die Schweiz auf Dürren vorbereitet ist, erläutert Bundeshausredaktorin Ruth Wittwer. (www.srf.ch, 24.7.26)

„Falsches Signal“ – SPD kritisiert „Demokratie leben!"-Pläne von Prien Die SPD lehnt Priens Neuausrichtung des Förderprogramms ab und sieht demokratische Teilhabe gefährdet. Vielfalt und Präventionsarbeit dürften nicht gegeneinander ausgespielt werden, heißt es aus der Fraktion. (www.welt.de, 24.7.26)

Kein Widerspruch mehr: Photovoltaik und Denkmalschutz Klimaschutz und Denkmalschutz gelten oft als Gegensätze — in der Gesetzgebung rücken sie zunehmend zusammen. Trotzdem bleiben die Auflagen für Photovoltaik an historischen Gebäuden hoch. Mit den Solarsystemen MATCH Slate und LEVEL Up erfüllt Megasol diese Vorgaben und macht Denkmalschutz und Solarenergie kompatibel. | Konventionelle Solarmodule mit bläulich-schwarzer Farbgebung, glänzenden Oberflächen und Aluminiumrahmen setzen einen starken Kontrast zu historischen Dächern aus Schiefer, Ziegel oder Holzschindeln. Denkmalschutzgesetze reagieren darauf mit klaren Vorgaben, die sich — trotz regionaler Unterschiede — auf drei Kernpunkte reduzieren lassen: | Das historische Erscheinungsbild wird so wenig wie möglich beeinträchtigt. | Der Gesamteindruck von Gebäude und Ensemble bleibt erhalten. | Die Fernansicht auf das Gebäude wird nicht gestört. | Megasol Indachanlagen erfüllen diese Vorgaben, weil sie sich durch Materialoptik und Verlegetechnik harmonisch in historische Dachlandschaften (megasol.ch, 24.7.26)

Klimakommunikation: Reframing allein löst nicht die Klimakrise Dieselbe Debatte mit neuen Begriffen zu schmücken, reicht nicht. Es braucht eine Politik, die nicht Wachstum, sondern ein gutes Leben aller ins Zentrum stellt. | Gastkommentar Ilja-Valentin Sagvosdkin, Ökonom, Transformationsforscher und Bildungsreferent. Aktuell hat er eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der HTW Berlin inne und promoviert an der Europa-Universität Flensburg zu Nachhaltigkeitsnarrativen. (taz.de, 24.7.26)

«Ich könnte nicht ohne Social Media – eigentlich bin ich süchtig» Frankreich verbietet Social Media für unter 15-Jährige. In der Schweiz werden ähnliche Forderungen laut. Was halten Teenager in Zürich davon? Wir haben sie gefragt. (www.beobachter.ch, 24.7.26)

Wie Extremwetter die deutsche Landwirtschaft verändert Hitze, Trockenheit, Starkregen und Spätfrost setzen den Bauern in Deutschland zu. Doch die reagieren längst mit angepassten Sorten, neuen Kulturen, moderner Züchtung und veränderten Anbaumethoden. (www.dw.com, 24.7.26)

Kritik an Pfister-Strategie: Beat Jans' Departement stellt Kampfpanzer-Flotte der Armee in Frage Martin Pfisters Verteidigungs­strategie gerät unter Druck – ausgerechnet von seinen Kollegen in der Landes­regierung: Ein interner Bericht fordert, Panzer durch Drohnen und Robotik zu ersetzen. (www.tagesanzeiger.ch, 24.7.26)

Winterfeeling im Hochsommer: Abkühlung lockt viele Besuchende aufs Jungfraujoch In der sommerlichen Hitze haben viele Leute nach Abkühlung auf dem Jungfraujoch gesucht. Genaue Zahlen geben die Jungfraubahnen zwar nicht bekannt, sprechen jedoch von einem «erfreulichen Zulauf». Mit einem Reservationssystem für den Zug will man dabei verhindern, dass zu viele Leute auf einmal auftauchen. (www.schweizheute.ch, 24.7.26)

Klimaanlage kaufen? Was Sie wissen sollten Wenn Ventilatoren kapitulieren, muss Abkühlung her. Doch welches Gerät passt zu Ihnen? Alles über Stromkosten, giftige Kühlmittel und darüber, was das Schweizer Mietrecht erlaubt. (www.beobachter.ch, 24.7.26)

Tesla verkauft endlich wieder mehr Autos, doch an der Börse stürzen die Aktien ab. Hat sich Elon Musk verkalkuliert? Besonders in Europa und China ist der Absatz von Elektroautos im ersten Halbjahr kräftig gestiegen. In der EU profitierten vor allem Tesla und chinesische Anbieter von staatlichen Kaufanreizen. An den Märkten wird derweil über eine Fusion von Tesla und SpaceX spekuliert. (www.nzz.ch, 24.7.26)

Bundesregierung will Erneuerbaren-Förderung ändern, EU will Industrie mehr Zeit für Dekarbonisierung geben, Klimawandel verursacht Korallenbleichen Die Merz-Regierung stellt weitere Hürden für den Ausbau von Solar- und Windenergie auf. Die Europäische Kommission will den CO2-Emissionshandel aufweichen. Der weltweit schlechte Zustand der Korallenriffe ist eindeutig Folge der menschengemachten Erderwärmung.  - (klimareporter.de, 24.7.26)

Trockenheit: Die Donau als neue Straße von Hormuz Was derzeit auf Österreichs wichtigstem Fluss passiert, könnte sich zu einem Problem für Wirtschaft, Tourismus und Energieversorgung entwickeln. Der Strom wird für die Schifffahrt wegen des Wassermangels zum Nadelöhr wie die kriegsbedingt gesperrte Straße von Hormuz. (www.krone.at, 24.7.26)

Unterrichtsmaterial: Klimaschutz im Alltag – worauf kommt's an? | Mit der Klimawaage nachhaltigen Konsum und Handlungsmöglichkeiten verstehen Das Material hilft Schüler:innen dabei, den Treibhauseffekt und Auswirkungen menschlichen Handelns auf das Klima zu verstehen. Sie lernen mit Hilfe einer "Klimawaage" wirksame Klimaschutzhandlungen kennen und reflektieren mit Hilfe der Konzepte des Fuß- und Handabdrucks, wie kleine Veränderungen in verschiedenen Konsumbereichen (Mobilität, Ernährung, Wohnen, Stromverbrauch und Konsum) große Wirkung haben können. In den Vertiefungsmodulen setzen sie sich kritisch mit den Zusammenhängen von Politik, Wirtschaft, Umwelt und Soziales auf lokaler und internationaler Ebene auseinander. | Das Bildungsmaterial ist modular aufgebaut und für unterschiedliche Altersstufen geeignet. (www.verbraucherbildung.de, 24.7.26)

Bildungsmaterialien | Materialien für Schüler*innen | Materialien für Pädagog*innen & Aktive Klimaschutz im Alltag — worauf kommt's an? Teste es mit der Klimawaage | LifestyleCheck – Wie leben Jonte, Zeynap und Bahar? | KonsumZeitReise | KonsumChallenges – Veränderung beginnt jetzt! | Klimaschutz im Alltag – worauf kommt's an? Teste es mit der Klimawaage (aktualisiert: März 2026) | (denkwerkstatt-konsum.umweltbundesamt.de, 24.7.26)

«Vision Zero» | Stadtzürcher Grüne lancieren Initiative gegen schwere Verkehrsunfälle Der Vorstoss soll den Stadtrat zu Massnahmen für mehr Verkehrssicherheit verpflichten. Vor allem Personen zu Fuss, auf dem Velo, dem E-Trotti und dem Töff sollen geschützt werden. | Die Grüne Partei der Stadt Zürich lanciert eine Initiative, um die Zahl der Schwerverletzten und Toten im Strassenverkehr auf null zu reduzieren. Der Vorstoss mit dem Titel «Vision Zero» soll dieses Ziel in der Zürcher Gemeindeordnung verankern, wie die Grünen am Donnerstag mitteilten. Strassen und Regeln sollen damit so gestaltet werden, dass menschliche Fehler nicht tödlich enden. | Konkret vom Stadtrat gefordert werden: Eine verbindliche Strategie mit überprüfbaren Zwischenzielen von 2030 bis 2040. | Der Ausbau sicherer Infrastruktur für den Fuss- und Veloverkehr, insbesondere an Konfliktpunkten mit motorisiertem Verkehr. | Die systematische Temporeduktion an Unfallschwerpunkten und in sensiblen Bereichen wie Schulwegen, Wohnquartieren und rund um Alters- und Gesundheitseinrichtungen. | Sowie (www.tagesanzeiger.ch, 24.7.26)

The government killed this nature study. Scientists finished it anyway. When the National Nature Assessment was shut down, the scientists who worked on it kept going. In this Q&A, one author shares what the research reveals about nature's powerful, underused role in supporting health. (yaleclimateconnections.org, 24.7.26)

An old Atlanta railway is becoming a cool escape When complete, the Atlanta Beltline will form a 22-mile loop that links parks, housing, art, businesses, and public transit. (yaleclimateconnections.org, 24.7.26)

Wassermangel und Dürre: Wie Städte gegensteuern können – www.gebaeudetechnik-news.ch Während Meteorologen bereits vor der nächsten Hitzewelle warnen, verschärft sich die Trockenheit in vielen Teilen Deutschlands. Der Bodensee liegt deutlich unter seinem üblichen Wasserstand. Die Donau führt regional so wenig Wasser wie seit Jahrzehnten nicht mehr, auch am Rhein sinken die Pegel. Für Schifffahrt, Landwirtschaft, Industrie und Wasserversorger wächst der Druck, mit den vorhandenen Ressourcen effizienter umzugehen. Für Städte und Kommunen wird eine Frage immer dringlicher: Wie lässt sich die Wasserversorgung auch in langen Dürreperioden sichern? | 1. Regenwasser dort halten, wo es fällt | 2. Wasserverluste im Leitungsnetz reduzieren | 3. Wasser mehrfach nutzen | 4. Wasserentnahmen transparenter steuern | 5. Städte entsiegeln und begrünen | Auch Privathaushalte können Wasser sparen (www.gebaeudetechnik-news.ch, 24.7.26)

Tour de Sol 1992: Das Wissen der Tour wird immer gefragter – SSES Der Streckenverlauf der Tour de Sol 92 war herausfordernd. Mit Start an der «Bundesgarten-schau 1992» in Pforzheim (Deutschland) und einer langen Anfahrt Richtung Schweiz zum Ziel in Saas Fee betrug die Gesamtstreckenlänge 614 Kilometer mit 2650 Metern Höhenunterschied. Nach wie vor war das Interesse der Medien hoch und die Tour diente sogar als Schauplatz einer TV Soap. | Die Suche nach den Etappenorten rund alle 100 km zwischen dem bereits gebuchten Start in Pforzheim und dem Ziel in Saas Fee war anspruchsvoll. Zumal sich die beiden Orte mit 25 000 Franken an den Kosten beteiligen sollten. Hinzu kamen die Mittagshalte jeweils auf halber Strecke einer Etappe, die sich mit 10 000 bis 15 000 Franken beteiligen sollten. In der Schweiz übernahmen die Hauptsponsoren Möbel Pfister und Schweiz Versicherung beziehungsweise ELVIA je einen Etappenort. In Deutschland war das schwieriger. Schliesslich erklärten sich Baden-Baden und Sasbach im Kaiserstuhl bereit. (www.sses.ch, 24.7.26)

Keine neuen Steuern! Die FDP bleibt hart Bis jetzt sind die Freisinnigen allein im Kampf gegen eine Mehrwertsteuererhöhung zur Finanzierung der 13. AHV. Die Position ist unbequem, aber im Hinblick auf die nationalen Wahlen ein USP. (www.nzz.ch, 24.7.26)

«Eine Verdichtung des Zürichbergs allein kann die Wohnkrise nicht lösen» Der Zürichberg soll verdichtet werden, verlangt die Stadtzürcher GLP. Was dafür und was dagegen spricht, erklärt der ETH-Stadtforscher Michael Wicki im Interview. (tsri.ch, 24.7.26)

US-Atomdeal mit Saudi-Arabien: Mit US-Atomkraftwerken zur Atommacht? Die USA helfen Riad beim Bau von AKWs, offiziell zwecks Energiesicherheit. Doch braucht Saudi-Arabien tatsächlich Kernenergie? Ein Realitätscheck. mehr... (taz.de, 24.7.26)

Ungewöhnlicher Hitzeschutz: Japan hat den ersten «Menschen­kühl­schrank» entwickelt – so soll er eingesetzt werden Die mobile Kühlkabine kühlt den Körper in zehn Minuten herunter. Die «Do Hiemon Box» soll auf Baustellen, in der Landwirtschaft und in überhitzten Hallen zum Einsatz kommen. (www.tagesanzeiger.ch, 24.7.26)

D: Kritik an Entwicklungskürzungen - - Der katholische Sozialverband Kolping International kritisiert die vom Bund geplanten Kürzungen bei der Entwicklungsarbeit als „fatal und kurzsichtig“. Im Interview mit dem Domradio erklärt der Generalsekretär von Kolping International, dass es bei der internationalen Armutsbekämpfung auch um nationale Interessen gehe und nicht nur um christliche Verantwortung. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 24.7.26)

Short-term action is key for gigaton-scale Direct Air Capture by 2050 Direct Air Capture (DAC) is widely considered essential for achieving net-zero and net-negative emissions, yet its potential to scale to climate-relevant levels remains uncertain. Here we show that the future deployment of DAC depends primarily on early capacity expansion and growth dynamics rather than on long-term demand targets alone. Using a probabilistic technology diffusion model informed by historical analog technologies and uncertain future demand, we explore a wide range of possible global DAC deployment pathways to 2050. We find that if DAC follows growth trajectories similar to ammonia synthesis technologies and liquefied natural gas, deployment is likely to remain at the megaton scale by mid-century. However, gigaton-scale deployment becomes plausible under rapid growth and strong early policy support. Our results identify short-term capacity expansion as the most effective lever for accelerating DAC deployment and highlight the critical importance (www.nature.com, 24.7.26)

Ausbau von CO2-Filteranlagen | Warum beim Klimaschutz auch «Plan B» zu scheitern droht Um 2050 klimaneutral zu werden, setzt die Schweiz auch auf das Filtern von CO2 aus der Luft und dessen Lagerung im Untergrund. Nun zeigt eine Studie: Diese Methode könnte unbedeutend bleiben. | Eine neue Studie warnt, dass der Ausbau von CO2-Filteranlagen viel zu langsam voranschreitet. | Ohne massive politische Unterstützung noch in diesem Jahrzehnt bleibt die Entfernung von CO2 aus der Luft bedeutungslos. | Die Schweiz müsste bis 2050 sieben Millionen Tonnen CO2 jährlich direkt aus der Luft filtern. | Die EU plant, dauerhafte CO2-Entfernungen ins Emissionshandelssystem aufzunehmen, was als positives Zeichen gilt. | Eine Studie in «Nature Communications» unter Schweizer Federführung zeigt nun: Ohne schnelles, massives Handeln wird diese CO2-Entfernung innerhalb der kommenden 25 Jahre kaum in Fahrt kommen und weit hinter dem Ziel zurückbleiben, Milliarden Tonnen CO2 pro Jahr aus der Luft zu filtern. (www.tagesanzeiger.ch, 24.7.26)

„Das macht heute kein Jungbauer mehr mit“ Der Präsident der Landwirtschaftskammer OÖ muss sich mit einem juristischen Problem herumschlagen. Aber dies ist für „seine“ Bauern nur ein Nebenschauplatz, zu viele Baustellen gibt's rund um leere Höfe, Hitze, Wasserprobleme und skurrile Behördenvorgaben.  (www.krone.at, 24.7.26)

Frisch getauft im Pfadilager: «Ich habe meine Freundin mit Heimweh getröstet», sagt die 9-jährige Malin Malin erlebt ihr erstes Pfadi-Sommerlager bei Kleinandelfingen. Zwischen Tauftrunk, Trostliedern und Fresspäckli entdeckt sie, was es heisst, zehn Tage ohne Familie zu leben. (www.tagesanzeiger.ch, 24.7.26)

Frankreich im Klimawandel: Wenn es oben heiss ist, träumt Paris von der Zuflucht in seinen kühlen Katakomben Stillgelegte Metrostationen, alte Bahnhöfe, leere Tiefgaragen? Alles mögliche Bunker zur Abkühlung. Wie sich Paris auf noch heissere Sommer einstellt. (www.tagesanzeiger.ch, 24.7.26)

D: missio München mahnt Handeln gegen weltweiten Menschenhandel an - - Zum Internationalen Tag gegen Menschenhandel am 30. Juli weist das katholische Hilfswerk missio München auf die Situation von Menschen hin, die von Zwangsarbeit und Ausbeutung betroffen sind. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 24.7.26)

Bindendes Öko-Versprechen für die Kremser Zukunft Mit der „NaturStadt-Garantie“ von Greenpeace setzt die Wachau-Stadt als erste Gemeinde Österreichs ein starkes Zeichen für mehr Grün, Schatten und Lebensqualität. (www.krone.at, 24.7.26)

Attributionsstudie zum Hitzeereignis in Deutschland im Juni 2026 Im Jahr 2026 startete der Sommer mit Extremen: Noch nie hat der Deutsche Wetterdienst so lange am Stück vor Hitze gewarnt. Dabei verlief die Hitzewelle in weiten Teilen Deutschlands unterschiedlich: Während es vor allem im Westen und Süden durchgehend heiß war, war der Osten erst zum Ende der Hitzewelle stark betroffen. Das Ereignis erreichte dort mit einer Maximaltemperatur von 41,8 °C am 27. Juni in Möckern-Drewitz seinen Höhepunkt. (www.dwd.de, 24.7.26)

Berliner Senat ignoriert Klimaschutzgesetz: Deutsche Umwelthilfe wird überfälliges Klimaschutzprogramm und Sofortmaßnahmen per Klimaklage dur Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm seit März 2024 überfällig — bis heute liegt kein aktuelles Programm vor | Berliner Senat bleibt weiterhin untätig und drängt DUH unter Hinweis auf die Wahlen zur Aufgabe der Ende 2025 eingereichten Klimaklage | DUH bekräftigt die Fortführung ihrer Klimaklage zur Durchsetzung von Klimaschutz-Sofortmaßnahmen: Tempo 30 auf Hauptstraßen, massiver Ausbau sicherer Radwege und Rückbau von Pkw-Parkplätzen, energetische Sanierungsoffensive der Schulen und Kindergärten sowie Hitzeschutzmaßnahmen (www.duh.de, 24.7.26)

Rekordhitze in Nordafrika: Der Hotspot des Klimawandels In Tunesien, Algerien und Libyen stieg die Temperatur im Juni auf bis zu 50 Grad. Der Strom fiel aus und ganze Wirtschaftszweige standen vor dem Bankrott. mehr... (taz.de, 24.7.26)

Der Glaziologe Huss: «Bald werden Hunderte Schweizer Gletscher verschwinden» Der ETH-Glaziologe Matthias Huss dokumentiert seit Jahren den Eisverlust in den Schweizer Alpen. Im Gespräch erklärt er, warum er trotz immer neuen «Hiobsbotschaften» weitermacht, seinen Kindern aber andere Berufe empfiehlt. (www.nzz.ch, 24.7.26)

Europas Klimapolitik nach der Hitzewelle: Anpassung statt Illusionen | Kommentar Peter Rásonyi, Co-Leitung NZZ Pro u. Geopolitics Es wird immer heisser, und das Pariser Klimaziel rückt in weite Ferne. Europas Klimapolitik braucht einen Kurswechsel: mehr Anpassung an die Hitze, mehr Technologie, mehr Kostenbewusstsein. | Die Politik hat bereits mehr als genug zu tun, um den öffentlichen Raum besser an Hitze und Trockenheit anzupassen. Dabei sollte sie auf nutzlose Show-Effekte wie etwa das hastige Aufstellen kleiner Bäume in Töpfen auf städtischen Plätzen verzichten. Sinnvoll sind nur nachhaltig wirkende Massnahmen, da die Herausforderung langfristiger Natur ist. | Priorität sollte der Schutz der Alten und Schwachen haben durch den raschen Einbau von Kühlsystemen in Alters- und Pflegeheimen und Spitälern. Das Entsiegeln von Böden, das Freilegen von Bächen, das Pflanzen grosser Bäume kann die Erhitzung der Städte etwas mildern. Die Anpassung an ein heisseres Klima sollte verstärkt in die Raumplanung und Architektur einfliessen. Auch wenn die Schweiz insgesamt genügend Wasser zur Verfügung hat, (www.nzz.ch, 24.7.26)

Gastkommentar | Um den Krieg zu beenden, müsste das Putin-Regime aufhören, Putin-Regime zu sein Von der Plage ukrainischer Drohnenangriffe über galoppierende Inflation bis hin zu Treibstoffknappheit — Russland zahlt einen immer höheren Preis für Putins Krieg. Doch der ist zum Organisationsprinzip des Regimes geworden, Alternativen sind nicht vorgesehen. | Nina L. Chruschtschowa ist Professorin für internationale Politik an der New School in New York und Mitverfasserin (gemeinsam mit Jeffrey Tayler) von «In Putin's Footsteps. Searching for the Soul of an Empire Across Russia's Eleven Time Zones» (St. Martin's Press, 2019). Sie ist eine Urenkelin des ehemaligen sowjetischen Parteiführers Nikita Chruschtschow. — Aus dem Englischen von Jan Neumann. — Copyright Project Syndicate, 2026. (www.nzz.ch, 24.7.26)

Schütz: Flächenheizsysteme in der Sanierung historischer Bausubstanz Im Mittelrheintal bei Boppard wurde eine historische Mühle im Zuge einer umfassenden Sanierung zu einem Wohngebäude im KfW-40-Standard entwickelt. Die ursprünglich nicht erschlossenen Gebäude wurden vollständig technisch erschlossen und mit einem Wärmekonzept ausgestattet, das auf niedrige Systemtemperaturen ausgelegt ist. | Die Wärmeversorgung erfolgt über eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Vorlauftemperaturen von unter 30 °C. Voraussetzung dafür ist eine großflächige Wärmeübertragung durch Flächenheizsysteme, die eine gleichmäßige Temperaturverteilung ermöglichen und sich an unterschiedliche bauliche Gegebenheiten anpassen lassen. Im Innenausbau kamen dazu Wandheizungsmodule von Schütz zum Einsatz. Die vorkonfektionierten Elemente bestehen aus Gipsfaserplatten mit integrierten Heizrohren und Wärmeleitkomponenten. Sie wurden auf eine vorhandene Trocken­bau­konstruktion montiert und über Presskupplungen verbunden. Die Dämmung erfolgte bauseits. (www.ikz.de, 24.7.26)

BDB Resilienz-Bauplan – Was wir jetzt tun müssen, um Gebäude, Infrastruktur und Gesellschaft krisenfester zu machen Der BDB Resilienz-Bauplan beschreibt, wie Deutschland seine Gebäude, Infrastrukturen, Quartiere und Städte besser auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereiten kann. Angesichts zunehmender Klimarisiken, häufiger Extremwetterereignisse, alternder Infrastrukturen, fragiler Lieferketten sowie neuer gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Krisen muss Resilienz zu einem zentralen Prinzip des Planens, Bauens und Betreibens werden. Resilienz bedeutet dabei nicht nur die technische Widerstandsfähigkeit einzelner Bauwerke, sondern die Fähigkeit von Gebäuden, Versorgungssystemen und Gemeinschaften, Belastungen zu bewältigen, Schäden zu begrenzen und auch unter schwierigen Bedingungen handlungsfähig zu bleiben. (www.nbau.org, 24.7.26)

Stadtrundgang Zürich | Sieben kuriose Sehenswürdigkeiten, die in keinem Reiseführer stehen Ein tonnenschwerer Stein, der durch die halbe Stadt fliegt, ein Kater-Denkmal und ein goldener Tunnel: ein Streifzug zu Zürichs schrägen Ecken und seltsamen Seiten. | Dorfkatze Monty — Spielplatz, Ecke Spiegelgasse / Untere Zäune | Das Eiswehr — an der Sihl, Gänziloobrücke, Allmend Brunau | Der bissige Schuh — Peter & Vreni Schuhmode, Langstrasse 225 | Kaugummikunst — https://www.museevisionnaire.ch/wp-content/uploads/250927-IVI-Ben-Wilson-2025_web.pdf | Der goldene Tunnel — Zentrale Schweiz Tourismus, Morgartenstrasse 5a | Der Findling vom Geissturm — Grossmünsterplatz | Der Hundebrunnen — Rudolf Koller Hundebrunnen, Rosengasse 7 (www.tagesanzeiger.ch, 24.7.26)

Ergonomie: Velosattel für maximalen Komfort Dicke Polster, viel Komfort? Ein Mythos. Beim Velosattel zählt nicht die Polsterdicke. Worauf es wirklich ankommt, lesen Sie hier, in dieser Wissensgeschichte. (velo-geschichten.ch, 24.7.26)

Waldbrandrauch erhöht das Risiko für Herzinsuffizienz, Schlaganfälle und Co. – Kumulative Belastung schadet nicht nur der Lunge, sondern auch dem Herz-Kreislauf-System Es ist seit Langem bekannt, dass Waldbrandrauch unmittelbar der Lunge schadet und unter anderem Atemprobleme wie Asthma verschlechtert. Eine bevölkerungsbasierte Studie mit rund 65 Millionen Probanden zeigt nun, dass eine wiederholte und kumulative Rauchbelastung dem Herz-Kreislauf-System schadet und das Risiko für Herzinsuffizienz, Schlaganfälle und Co. merklich erhöht. (www.scinexx.de, 24.7.26)

Holz-Unternehmen revolutioniert Windkraftbau Innovativ, ökologisch und regional: Das weltweit bekannte Holz-Unternehmen Hasslacher mit Firmensitz in Oberkärnten erstellt Teilstücke für Windkrafträder aus Holz.  Nun soll ein solches Gerüst aufgestellt und getestet werden.  (www.krone.at, 24.7.26)

Goethe-Rezeption in China: Geistige Ressource für die Seele - In China läuft gerade ein kulturpolitisches Mammutprojekt: die erste, fast 50 Bände umfassende vollständige chinesische Goethe-Gesamtausgabe. Was Xi Jinping und Goethe miteinander verbindet. - (www.faz.net, 24.7.26)

Zukunft der Windkraftenergie: Die Union kommt mit der Abrissbirne Wirtschaftsministerin Katherina Reiche sorgt dafür, dass der Ausbau der Erneuerbaren einen Rückschritt erfährt. Jetzt ist die Windkraft dran. mehr... (taz.de, 24.7.26)

Negative Strompreise? „Damit lässt sich viel Geld verdienen“ Deutschland verschenkt Strom und zahlt dafür sogar noch Geld. Energiewissenschaftler Christian Rehtanz erklärt die Gründe für diesen Missstand, wer davon profitiert – und wie Privatleute dieses Netzproblem für sich nutzen können. (www.welt.de, 24.7.26)

Modulpreisanstieg kommt zum Erliegen Die Preise für Solarmodule der verschiedenen Technologieklassen sind gegenüber dem Vormonat nicht mehr ausschließlich gestiegen und die Verfügbarkeit der meisten Leistungsklassen ist wieder sehr gut, berichtet Solarmarkt-Experte Martin Schachinger. (www.energiezukunft.eu, 24.7.26)

So bleibt die Energiewende stecken Mit zweiseitigen Differenzverträgen, dem Ende der fixen Vergütung für kleine Solaranlagen und dem Redispatch-Vorbehalt wird eine Zeitenwende bei der Energiewende eingeläutet – doch die Kritik überwiegt, dass die Maßnahmen die Energiewende ausbremsen. (www.energiezukunft.eu, 24.7.26)

Wer zahlt für die Klimakrise? Die Bevölkerung leidet unter Hitzewellen, TotalEnergies macht Milliarden. Aktivisten fordern nun höhere Steuern für Verschmutzer. Gerichte haben bereits mehr Transparenz für die Emissionen des Unternehmens angeordnet. (www.energiezukunft.eu, 24.7.26)

Christfluencer: Weil Gott es so will - Christliche Influencer predigen die Keuschheit vor der Ehe und verdammen Homosexualität als Sünde. Entsteht eine neue rechtskonservative Bewegung von Gläubigen? - (www.faz.net, 24.7.26)

DOK-FILM «NZZ FORMAT» - Kaffee der Zukunft – die Suche nach der Bohne für eine heissere Welt Steigen die Preise weiter, trinken wir bald unsere letzte Tasse Kaffee. Der Klimawandel bedroht die Kaffeeplantagen weltweit. Wie lässt sich das geliebte Morgenritual retten? (www.nzz.ch, 24.7.26)

Die Freiburger Zeitungsinstitution gerät ins Wanken Einst ein stolzes katholisches Kampfblatt gegen liberale Tendenzen, hat sich die Freiburger Tageszeitung «La Liberté» zu einem unabhängigen, resilienten Regionalmedium gewandelt. Doch nun ist es es zu einer Massenentlassung gekommen. (www.nzz.ch, 24.7.26)

«Tal der Schwalben» von Seraina Kobler: Der Strom wird knapp Die Zürcher Schriftstellerin entwirft in ihrem neuen Roman das dystopische Szenario einer Schweiz, die mit ökologischen Problemen ringt. Die Ausgangslage ist interessant, der Roman krankt aber an einer poetisch überfrachteten Sprache. (www.nzz.ch, 24.7.26)

23.7.26

Deutsche Forscher bauen sprechende Batterie für Elektroautos Ein neues Prinzip könnte Batteriemanagementsysteme in Elektroautos oder Heimspeichern künftig kostengünstiger und sicherer machen. Denn deutsche Forscher haben eine sprechende Batterie entwickelt, die ihren Zustand aus ihrem Inneren heraus übermitteln soll. | Bislang messen Sensoren die Temperatur von Batteriezellen meist nur an der Außenseite, obwohl Hitze oft zuerst im Inneren entsteht. Ein Forscherteam der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel am Lehrstuhl für Leistungselektronik stellte kürzlich aber eine neue Entwicklung vor. Erstautor Johannes Diers und Doktor Hamzeh Beiranvand nutzten vorhandene Stromanschlüsse, um digitale Signale direkt aus dem Zellinneren nach außen zu senden. | Bislang messen Hersteller die Temperatur von Akkus vorwiegend nur an der äußeren Hülle. Gefährliche Hitze entsteht aber oft zuerst im Inneren einer Batterie und bleibt dort zunächst unbemerkt. (www.basicthinking.de, 23.7.26)

Podcast 'fossilfrei' Folge 45: Dunkelflaute: Wie viel Speicher braucht die Energiewende? In dieser Folge geht es weiter mit dem Reizthema Dunkelflauten, über das wir einmal mehr unaufgeregt sprechen wollen. Zu Gast ist ein weiteres Mal Martin Kittel. In der letzten Folge haben wir mit ihm schon ausführlich darüber gesprochen, was Dunkelflauten eigentlich sind und wie man sie misst — wir fassen das am Anfang noch mal kurz zusammen. Schwerpunkt dieser Folge ist dann die Frage, wie wir das erneuerbare Energiesystem der Zukunft für extreme Dunkelflauten wappnen können. Zuerst geben wir einen breiten Überblick über die möglichen Beiträge verschiedener Flexibilitätstechnologien und stellen fest: Optionen zur Überbrückung kurzer Ereignisse gibt es sehr viele — je länger aber Energie bereitgestellt werden muss, desto herausfordernder wird es. Danach liegt der Fokus auf der Frage, wie viele wasserstoffbasierte Langfrist-Stromspeicher für die Überbrückung extremer Dunkelflauten in einem 100% erneuerbaren europäischen Energiesystem nötig sind. (www.diw.de, 23.7.26)

Podcast Wenden bitte – Episode 50 | Wie krisenfest ist unsere Energieversorgung? Wir fragen Hauke Hermann: Haben wir genug Energie, wenn die nächste Krise kommt? Wie viele Gaskraftwerke brauchen wir als Backup, wenn Wind und Sonne nicht genug Strom liefern? Welche Rolle spielen Speicher, Netze und erneuerbare Energien? Und wie gelingt eine Energieversorgung, die sicher, bezahlbar und klimafreundlich zugleich ist? | Zu Gast ist Hauke Hermann, Senior Researcher im Bereich Energie & Klimaschutz am Berliner Öko-Institut. Seit 17 Jahren untersucht er marktbasierte Instrumente der Klimapolitik und beschäftigt sich dabei mit den Eigenheiten im Strommarktdesign. (www.oeko.de, 23.7.26)

Konzernverantwortung und die Frage der Haftung für Nachhaltigkeitspflichten Die Debatten zur neuen Konzernverantwortungsinitiative und zum Gegenvorschlag sind teilweise mehr politisch als rechtlich geprägt. Eine Replik von Rolf H. Weber, Professor für internationales Wirtschaftsrecht an der Universität Zürich und praktizierender Rechtsanwalt in Zürich. | Erwünscht wäre eine sachgerechte Diskussion des vorliegenden Gegenvorschlags, um auf Basis der geltenden Rechtsgrundsätze dazu beizutragen, der Konzernverantwortungsinitiative II eine überzeugende Alternative gegenüberzustellen. Nur unter diesen Voraussetzungen lässt sich in den nächsten gesetzgeberischen Schritten — Ausarbeitung der Botschaft des Bundesrates, parlamentarische Beratungen — vermeiden, dass als unerwünschte Reaktion plötzlich ein die EU-Regulierungen überschiessender Swiss Finish beziehungsweise ein mit dem heutigen Deliktsrecht nicht kompatibles Spezialgesetz entsteht. (www.nzz.ch, 23.7.26)

Flusswasserwärmepumpe: Wenn der Rhein zur Heizung wird - Der Bau von Europas größter Flusswasserwärmepumpe geht jetzt in die entscheidende Phase. Energieökonomen versprechen sich viel von dieser Art des Heizens – warnen allerdings vor mehreren Hürden. - (www.faz.net, 23.7.26)

Schweden plant Verbot von Ewigkeitschemikalien Schwedens Regierung plant ein Verbot sogenannter Ewigkeitschemikalien (PFAS) in Produkten wie Kleidung und Küchenutensilien. Es soll 2028 in Kraft treten. Frankreich hat bereits seit Jänner ein PFAS-Verbot, das sich auf Kleidung, Schuhe, Kosmetika und Ski-Wachs bezieht. (www.krone.at, 23.7.26)

„Es war ein Treffen zwischen Augustinus und Benedikt“ - - Der Abt der Abtei Subiaco, Dom Mauro Meacci, hat gegenüber den Vatikanmedien den Besuch von Papst Leo XIV. in den Klöstern San Benedetto und Santa Scolastica am 22. Juli thematisiert. Das Oberhaupt der katholischen Kirche hatte sich vor seinem Eintreffen in den Simbruini-Bergen im Heiligtum der Santissima Trinità in Vallepietra aufgehalten. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 23.7.26)

Warum die Schweiz ein Stromabkommen mit der EU braucht Christian Bühlmann, Stv. Leiter Internationales, Bundesamt für Energie und Michael Kiefer, Stv. Chef Sektorielle Angelegenheiten, Abteilung Europa, Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten | Die Schweiz ist eng in das europäische Stromsystem eingebunden. Rechtlich gehört sie aber nicht zum Strombinnenmarkt der EU. Das schafft zunehmend Kosten und Risiken bezüglich Versorgungssicherheit und Sicherstellung des stabilen Betriebs der Stromnetze. Das geplante Abkommen mit der EU sichert die Einbindung der Schweiz ins europäische Stromsystem ab und stärkt den Handel und den Austausch von Strom in Europa. | Die Schweiz ist physikalisch eng ins europäische Stromsystem eingebunden. Über 41 Leitungen fliesst ständig Strom über die Grenzen. Seit den 1990er-Jahren hat die EU einen integrierten Strombinnenmarkt aufgebaut. Gehandelt wird Strom für denselben Tag oder Tage, Wochen oder Monate im Voraus. Die Mengen übersteigen den Schweizer Stromverbrauch um ein 30-faches. (energeiaplus.com, 23.7.26)

Tödliche Temperaturen: Welche Schutzmaßnahmen gegen Hitze braucht es? Das Grundwasser in Deutschland wird knapp, und die Außentemperaturen waren bereits zu Beginn des Sommers tödlich hoch. Doch die Regierung ignoriert diese Folgen der Klimakrise und die Bedürfnisse von Älteren, Erkrankten und Kindern, sagt Markus Zipf von der Deutschen Umwelthilfe. (www.jungewelt.de, 23.7.26)

Rheinmetalls Monopolmacht: Wie sich der Staat vom Rüstungskonzern abhängig macht Rheinmetall wird durch Rüstungsmilliarden immer mächtiger und damit für den Staat zunehmend alternativlos. Wettbewerbshüter warnen vor einer gefährlichen Abhängigkeit. (www.freitag.de, 23.7.26)

Stopp des Förderbonus und Verschiebung der Filterpflicht für Holzheizungen: Deutsche Umwelthilfe wirft Bundesregierung mutwillige Feinstaubbelastung vor Bundesregierung beendet überraschend Förderbonus für emissionsärmere Holzheizungen und verschiebt Inkrafttreten eines strengeren Staub-Grenzwertes um mehr als ein Jahr auf den 1. Oktober 2027 | 57.564 Todesfälle im Jahr: Feinstaubbelastung liegt 2026 in weiten Teilen Deutschlands oberhalb des neuen EU-Luftqualitätsgrenzwerts | Bundesregierung ignoriert auf Druck der Industrie das von der DUH erwirkte Urteil auf Verschärfung des Nationalen Luftreinhalteprogramms — finale Verhandlung über Revision erfolgt am 16. September vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig (www.duh.de, 23.7.26)

Sechs Kerninfos, die einen Unterschied machen, ob Menschen sich für #Klimaschutz einsetzen. Sechs Kerninfos, die jede:r kennen sollte. | Jetzt als gedrucktes Poster oder als digitale Infografik hier zu bekommen: https://www.klimafakten.de/papier-publikationen | @dwdderwetterdienst.bsky.social | @klimafakten.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 23.7.26)

Ganz ohne Chemie: Weltgrößte Testanlage für Schwungrad-Speicher entsteht in Shanghai Qnetic baut in Shanghai eine Testanlage für Schwungrad-Energiespeicher, die nach eigenen Angaben die größte ihrer Art werden soll. Parallel dazu montiert das Team den ersten Prototypen der Baureihe Pulsar, einen Schwungradspeicher mit 200 Kilowattstunden Kapazität. Beide Vorhaben markieren einen wichtigen Schritt auf dem Weg von der Entwicklung zur kommerziellen Vermarktung der Technologie. (www.trendsderzukunft.de, 23.7.26)

Leibniz-Gemeinschaft: Resiliente Küsten Das Projekt BEACONSplus hilft Küstengemeinden die Folgen des Klimawandels zu bewältigen und erhält dafür sechs Millionen Euro EU-Förderung. | Im Rahmen des EU-Programms Horizon Europe startet ein neues Forschungs- und Innovationsprojekt, das Küstengemeinden auf beiden Seiten des Atlantiks dabei unterstützen soll, sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen und ihre Resilienz zu stärken. Das Projekt BEACONSplus (Building Resilience in Atlantic Communities through Innovation and Science) wird mit sechs Millionen Euro über dreieinhalb Jahre gefördert. Es adressiert die wachsende Kluft zwischen den derzeitigen Anstrengungen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen und dem Tempo, das erforderlich wäre, um das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens noch zu erreichen. Koordiniert wird das Projekt vom Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) in Bremen. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 23.7.26)

Simple tweaks can make wastewater treatment less polluting When mixed with oxygen, nitrogen in wastewater creates nitrous oxide, a powerful global warming gas. But there are ways to reduce the harm. (yaleclimateconnections.org, 23.7.26)

Niemand kauft mehr Bücher, die Lesefähigkeit schwindet: Aber ist das so schlimm – der Freitag Die Zahl der 10- bis 15-jährigen Buchkäufer:innen ist im letzten Jahr um über 30 Prozent eingebrochen. Bildungsbürger sind entsetzt. Aber statt zu heulen, gilt es nun die richtigen Schlüsse zu ziehen. (www.freitag.de, 23.7.26)

Studie: Diese Quellen nutzen ChatGPT und Co. am häufigsten | YouTube und Reddit vor vielen Medien ChatGPT liefert Antworten in Sekunden — doch woher stammen die Informationen? Eine Analyse von 250.000 KI-Antworten zeigt, welche Quellen ChatGPT, Google AI Overviews und Perplexity tatsächlich zitieren und warum Unternehmens-Websites allein längst nicht mehr ausreichen. | Für die Analyse hat blinq nach eigenen Angaben 250.000 Antworten von ChatGPT, Google AI Overviews und Perplexity ausgewertet. Grundlage waren rund 2.000 Top- und Mid Funnel Prompts aus verschiedenen B2B- und B2C-Bereichen, die zwischen Januar und Juni 2026 täglich abgefragt wurden. Die Auswertung zeigt, dass nicht Nachrichten- und Fachmedien den größten Anteil der zitierten Quellen ausmachen, sondern Inhalte, die Unternehmen selbst veröffentlichen. Die Studie bezieht sich ausschließlich auf die Quellen, die in den Antworten der KI-Dienste zitiert werden. Welche weiteren Informationsquellen die Modelle intern zur Generierung ihrer Antworten nutzen oder wie stark einzelne Quellen die Antworten tatsächlich beeinflussen, (onlinemarketing.de, 23.7.26)

Erschwerte Bedingungen durch Hitze | SAC warnt vor massiv erhöhter Unfallgefahr in den Bergen Ein schneearmer Winter gefolgt von lang anhaltenden Hitzewellen setzt den hiesigen Bergen zu. Die Bedingungen im Hochgebirge haben sich drastisch verändert — mit gefährlichen Folgen. | Ein schneearmer Winter und Hitzewellen haben Gletscher stark abschmelzen lassen. | Offene Gletscherspalten und blankes Eis erhöhen die Absturzgefahr erheblich für Bergsteigende. | Auftauender Permafrost sorgt für akute Steinschlaggefahr auch auf normalen Wanderwegen. | Der SAC empfiehlt, sich stets über tagesaktuelle Verhältnisse zu informieren. | Wer sich aktuell in die Berge aufmacht, sollte gemäss Marcel Kraaz, Bergführer und Ressortleiter Breitensport beim SAC, seine Tour noch sorgfältiger planen und sich «besonders gründlich» über die tagesaktuellen Verhältnisse informieren. Auf seinem Tourenportal informiert der SAC laufend über bekannte Gefahrenstellen und aussergewöhnliche Verhältnisse. (www.tagesanzeiger.ch, 23.7.26)

Hitzesommer verändert die Verhältnisse im Hochgebirge – Sommer 2026 Die anhaltende Hitze verändert die Verhältnisse im Hochgebirge. Während einige Touren sehr gute Bedingungen bieten, sind andere aussergewöhnlich anspruchsvoll. | Der schneearme Winter, das sehr warme Frühjahr und die wiederholten Hitzeperioden seit Sommerbeginn haben die Bedingungen im Hochgebirge verändert. Viele Gletscher sind bereits stark ausgeapert: Die schützende Schneeschicht ist geschmolzen und das blanke Eis liegt frei. Dadurch können klassische Hochtouren schwieriger sein als in den vergangenen Jahren. Spaltenzonen liegen offen da und grosse Bergschründe tun sich auf. Dies verändert manche Zustiege und macht es stellenweise schwierig, die richtige Route zu wählen. Einzelne Anstiege sind deshalb zurzeit nicht empfehlenswert. | Auch der auftauende Permafrost wirkt sich auf die Verhältnisse aus. In einigen Gebieten nimmt die Steinschlaggefahr zu, und einzelne Geländeabschnitte können instabil werden. | Marcel Kraaz, Bergführer und Ressortleiter Breitensport beim SAC, rät allen, (www.sac-cas.ch, 23.7.26)

Initiative für eine sichere Ernährung: Gute Zielsetzung, unrealistische Umsetzung Nachdem das Parlament einen griffigen Gegenvorschlag zur Initiative für eine sichere Ernährung abgelehnt hat, kommt diese nun am 27. September zur Abstimmung. Sogar die linken Parteien lehnen sie ab: Der stärkere Fokus auf pflanzliche Lebensmittel sei zwar sinnvoll, beim geforderten Selbstversorgungsgrad fordere die Initiative allerdings Unrealistisches. | Die Initiative für eine sichere Ernährung («Ernährungsinitiative») will Ernährungssicherheit und Umweltschutz stärker miteinander verknüpfen. Gemäss Initiativtext soll der Bund künftig auch sauberes Trinkwasser sichern und natürliches Saatgut fördern. Gleichzeitig sollen Bund und Kantone verpflichtet werden, Ökosysteme und Biodiversität zu erhalten und die 2008 geltenden Höchstwerte für Stickstoff- und Phosphorverbindungen einzuhalten. Zudem will die Initiative auch, dass der Bund einen Netto-Selbstversorgungsgrad mit Lebensmitteln von mindestens 70 Prozent anstrebt. (direkt-magazin.ch, 23.7.26)

Fast alle Walliser Baufirmen umgehen Hitzeschutz! Der Kanton Wallis zieht die Schraube an beim Hitzeschutz. Mit einem fortschrittlichen Warnsystem, aber auch mit klaren Vorgaben. Doch jetzt zeigt eine Unia-Inspektion: Über 88 Prozent der Baufirmen halten sich nicht daran! (www.workzeitung.ch, 23.7.26)

Bot-Traffic überholt erstmals menschlichen Internet-Datenverkehr Laut Daten von Cloudflare übersteigt der automatisierte Bot-Verkehr erstmals den menschlichen Datenverkehr im Internet. Hauptgrund sind autonome KI-Agenten. | Der Datenverkehr von Bots hat nach Angaben des Cloudflare-Geschäftsführers Matthew Prince erstmals den von Menschen erzeugten Internet-Traffic überholt. Nach aktuellen Messungen des Cloudflare-Radar-Dienstes entfallen derzeit rund 57,5 Prozent der weltweiten HTTP-Anfragen auf automatisierte Programme, während menschliche Nutzer für 42,5 Prozent verantwortlich sind. Dieser Umschwung erfolgte rund 18 Monate früher als von Branchenanalysten prognostiziert. | Als Hauptursache für den rapiden Anstieg nennt das Unternehmen den verstärkten Einsatz autonomer KI-Agenten. Im Gegensatz zu traditionellen Suchmaschinen-Crawlern führen KI-Agenten komplexe Aufgaben im Auftrag von Nutzern aus und rufen dabei automatisierte Such- und Interaktionsabläufe auf Hunderten von Webseiten gleichzeitig auf. (www.it-daily.net, 23.7.26)

Atom-Debatte: Zwei Studien mit gegensätzlichem Resultat | Atom-Debatte – Wenn Studien zur Kernenergie zu politischen Waffen werden AKW-Befürworter und -Gegner setzen auffällig häufig auf Studien. Sie wollen vom guten Ruf der Wissenschaft profitieren. | Die Atom-Debatte läuft heiss. Befürworter wie Gegner setzen dabei auffällig oft auf Studien. Neue Reaktoren werden dabei mal als Jobkiller gebrandmarkt, mal als Wachstumsboost gelobt. Die Studienflut ist zum neuen politischen Trend geworden. | Das Thema Kernenergie ist hochaktuell und hochumstritten. Im Juni entschied das Parlament, dass in der Schweiz wieder Reaktoren gebaut werden dürfen. Ein breites Bündnis aus SP, Grünen, Grünliberalen, Mitte-Frauen und Umweltorganisationen hat daraufhin das Referendum lanciert. Aktuell sammelt es Unterschriften. | Die Studien helfen, sowohl den Atom-Gegnern als auch den -Befürwortern, sagt Politikwissenschaftler Lukas Golder. Beide Seiten versuchen derzeit, ihre Argumente für oder gegen die Kernenergie zu versachlichen, also mit Fakten zu untermauern. (www.srf.ch, 23.7.26)

Tu den Tiefpreis in den Tank Wer eine Ölheizung besitzt, sollte theoretisch im Sommer Heizöl kaufen. Doch die Weltpolitik und das Wetter spielen verrückt, und mit ihnen die Ölpreise. Vier Strategien, um im Winter zu vernünftigen Preisen warm zu haben. (www.beobachter.ch, 23.7.26)

Erneuerbare Energie: Wenn der Wind sich dreht Die Windkraftbranche freut sich über Fortschritte bei den Genehmigungen. Allerdings fürchtet sie den EEG-Neuentwurf der Bundeswirtschaftsministerin. mehr... (taz.de, 23.7.26)

Gletscherschwund: Jetzt kommt der Müll ans Licht! Der Gletscherschwund an der Pasterze legt die wohl höchstgelegene „Müllkippe“ Österreichs frei. Die Müllproblematik ist jedoch nicht neu – der Alpenverein ist schon seit Jahrzehnten mit dem Aufräumen beschäftigt.  (www.krone.at, 23.7.26)

Wie Wälder sich nach Großbränden selbst erneuern Ganz Europa ist zu trocken, in vielen Regionen brennen die Wälder. Was für Menschen, Tiere und Vegetation zur Katastrophe werden kann, ist auch Teil eines Kreislaufes. Von Gerald Perschke.[mehr] (www.tagesschau.de, 23.7.26)

Umrüstung auf E-Antrieb: Mit dem Qualmen aufgehört Was wäre, wenn Millionen Benziner und Diesel auf E-Antrieb umgerüstet würden? Eine Studie sieht grosses ökologisches Potenzial. Doch es gibt auch Hürden. (www.tagesanzeiger.ch, 23.7.26)

„Magnifica Humanitas“ als Ende einer Trilogie? - - Die drei Sozial-Enzykliken „Rerum Novarum“, „Pacem in Terris“ und „Magnifica Humanitas“ sorgten auch außerhalb von kirchlichen Kreisen für Aufmerksamkeit. Alle drei Päpste, Leo XIII., Johannes XXIII. und Leo XIV., waren beziehungsweise sind, in der Lage, außerhalb der katholischen Brille die gesellschaftlichen Zeichen der Zeit zu erfassen. Mit unserem Kollegen Stefan von Kempis sprechen wir darüber, ob die drei Enzykliken als eine Trilogie der Soziallehre zu betrachten sind. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 23.7.26)

Katholische Kirche: Die Erzdiözese spart an der Basis Die Austrittswelle aus der katholischen Kirche hat nur wenig abgenommen. Damit sinken auch die Kirchensteuereinnahmen weiter. Wo sie Ausgaben kürzen will, erklärt die Erzdiözese München und Freising bei der Vorstellung des Haushalts für 2026. (www.sueddeutsche.de, 23.7.26)

Geoengineering: Sonnenschein auf Bestellung - Ein amerikanisches Start-up will mit Weltraumspiegeln Sonnenstrahlen zur Erde lenken. Damit könnte auch nachts Solarstrom gewonnen werden. Schon dieses Jahr soll der erste Testsatellit starten – trotz Protesten. - (www.faz.net, 23.7.26)

Meilenstein bei Recycling von PV-Modulen in Tirol Österreichpremiere beim Tiroler Familienunternehmen DAKA. Die Entsorgungsfirma aus Schwaz setzt seinen Meilenstein im Bereich der Kreislaufwirtschaft und nahm diese Woche die erste vollautomatische Entrahmungsanlage für Photovoltaik-Module in Betrieb. Auch eine zweite Neuheit sorgte für Staunen. (www.krone.at, 23.7.26)

Urteil zum Heizungsgesetz: Warum Karlsruhe jetzt findet, dass die Abgeordneten genug Zeit hatten - Das Bundesverfassungsgericht hat das Vorgehen der Ampel beim Heizungsgesetz gebilligt – vor drei Jahren durchkreuzte es noch deren Zeitpläne. Wie ist das zu erklären? - (www.faz.net, 23.7.26)

Hitzerekorde in Nordafrika: Temperaturen in Algerien und Tunesien erreichen fast 50 Grad - Über dem Maghreb liegt eine Hitzeglocke, die für extreme Temperaturen sorgt. Viele Menschen klagen über Stromausfälle – und Einsatzkräfte kämpfen gegen Waldbrände. - (www.faz.net, 23.7.26)

Klimawandel: Auf diese Megabrände ist die Menschheit nicht vorbereitet Das Feuer in der Gegend von Guadalajara in Spanien, das soeben 32 000 Hektar Land zu Asche gemacht hat, war nicht das einzige in diesem Jahr, und es wird nicht das einzige bleiben. Beeindruckend ist immer wieder die politische Hilflosigkeit. (www.sueddeutsche.de, 23.7.26)

Sri Lanka: Proteste gegen geplantes Zementwerk nahe der Negombo-Lagune - - In Sri Lanka fordern Umweltschützer gemeinsam mit katholischen Geistlichen und buddhistischen Mönchen den umgehenden Stopp eines geplanten Zementwerks in der Nähe der Negombo-Lagune. Die Region zählt zu den großen und ökologisch sensiblen Küstenökosystemen des Inselstaates. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 23.7.26)

Länder-Allianz gegen Energieplan der Regierung Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) und Burgenlands Landeschef Hans Peter Doskozil (SPÖ) schalten sich zusammen. Ihre Kritik: Die aktuelle Verordnung der E-Control würde den Stromspeicher-Ausbau bremsen, der Kunde die Rechnung zahlen.  (www.krone.at, 23.7.26)

Atomdeal zwischen USA und Saudi-Arabien: Der instabile Nahe Osten wird noch instabiler Die USA beschließen einen Nukleardeal, der eine Urananreicherung in Saudi-Arabien ermöglicht. Eine fatale Entscheidung für den Nahen Osten. mehr... (taz.de, 23.7.26)

300’000 Tote jährlich: WHO: Klimawandel erhöht Gefahren des Ertrinkens Jedes Jahr sterben weltweit 300’000 Menschen durch Ertrinken – besonders Kinder sind betroffen. Die WHO fordert nun Sicherheitsmassnahmen. (www.tagesanzeiger.ch, 23.7.26)

Gericht erteilt Absage für Kalserbach-Kraftwerk Eine Beschwerde der Osttiroler Gemeinde Kals am Großglockner wurde abgewiesen. Freude dürfte dafür bei der Umweltorganisation WWF aufgebrandet sein. Diese fordert nun den endgültigen Stopp des Projekts. (www.krone.at, 23.7.26)

Besser leuchten LED-Leuchten gelten als nachhaltig, weil sie wenig Strom verbrauchen. Wie sie konstruiert und verbaut werden, interessiert dagegen kaum – obwohl dabei viel Abfall entsteht. Nun hat das Lausanner Designstudio Iiode eine modulare Birne entwickelt, die es besser macht. (www.hochparterre.ch, 23.7.26)

Akademie Loccum nimmt Fragen von Krieg und Frieden in den Blick Nach ihrem 80-jährigen Bestehen startet die Evangelische Akademie Loccum im September wieder in den Tagungsbetrieb. Im Mittelpunkt stehen Kriegsverbrechen, Ukrainepolitik, Migration, gesellschaftlicher Zusammenhalt und Klimaschutz. (www.ekd.de, 23.7.26)

D: Studiengang zum Schutz vor Missbrauch in Organisationen - - Die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Bonn startet zum Wintersemester 2026/27 einen berufsbegleitenden Masterstudiengang zum Schutz vor sexualisierter Gewalt und Machtmissbrauch in Organisationen. Das Angebot entstand gemeinsam mit einer Sport- und einer Polizeihochschule, wobei die katholische Kirche in Sachen Prävention inzwischen eine besondere Expertise entwickelt hat. Das unterstreicht der Moraltheologe Jochen Sautermeister, Dekan der Fakultät. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 23.7.26)

USA: Ordensfrauen wehren sich gegen Gesetz zur Selbsttötung - - Vier Frauenorden und katholische Gesundheitsdienste haben den US-Staat New York wegen eines neuen Gesetzes verklagt, das sie ihrer Meinung nach dazu zwingen würde, bei der Selbsttötung von Patienten mitzuwirken. Das Gesetz erlaubt Ärzten, unheilbar kranken Erwachsenen durch Selbsttötung beim Sterben zu helfen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 23.7.26)

Atomabkommen lässt Wettrüsten befürchten Die US-Regierung unter Donald Trump hat einen Kurswechsel in der Atompolitik gegenüber Saudi-Arabien vollzogen. Nach jahrelangen Verhandlungen unterzeichneten die beiden Länder am Mittwoch ein Abkommen über die zivile Nutzung von Kernenergie. Nach Informationen von US-Medien schafft der Deal ausdrücklich einen rechtlichen Rahmen, in dem Saudi-Arabien später einen eigenen nuklearen Brennstoffkreislauf entwickeln könnte – einschließlich der Urananreicherung. Befürchtungen vor einem atomaren Wettrüsten in Nahost werden laut. (orf.at, 23.7.26)

Energieverbrauch in der Energiewende Der Energieverbrauch ist ein zentraler Hebel der Energiewende. Ob und wie er gesenkt wird, hängt von politischen Rahmenbedingungen ab. Beleuchtet werden Potenziale und Gestaltungsansätze der Nachfrageseite. (www.bpb.de, 23.7.26)

Neue PV-Förderung soll mehr Fairness bringen Töpfe binnen weniger Minuten leer, keine Fairness, keine Planbarkeit. 25.000 Antragsteller schauten zuletzt durch die Wäsche: Die Kritik an der Photovoltaik-Förderung des Bundes ist immer größer geworden. Bei ihrem Besuch in Vorarlberg hat Staatssekretärin Elisabeth Zehetner (ÖVP) nun eine Reform der bisherigen Praxis angekündigt.  (www.krone.at, 23.7.26)

Studie zu Bodentrockenheit : Hitze trocknet Europas Böden weiter aus Infolge des Klimawandels nehmen Hitze und Trockenheit in Europa dramatisch zu. In Osteuropa sind Dürren heute elfmal wahrscheinlicher als vor der Industrialisierung. (www.zeit.de, 23.7.26)

Bundesverfassungsgericht weist Klage wegen Beratungszeit für Ampel-Heizungsgesetz ab Kaum ein Vorhaben der Ampel-Regierung sorgte für so hitzige Debatten wie das sogenannte Heizungsgesetz. Während die schwarz-rote Koalition Kernpunkte kürzlich wieder abschaffte, hat das Bundesverfassungsgericht nun das damalige Gesetzgebungsverfahren genauer unter die Lupe genommen. (www.welt.de, 23.7.26)

Bundesverfassungsgericht: Kein Tempolimit für Gesetze nach Streit um Ampel-Heizungsgesetz - Im Eilverfahren stoppte das Bundesverfassungsgericht noch das alte Heizungsgesetz. Aber nun stellen die Richter klar: Die Abgeordneten hatten damals genug Zeit zur Beratung. - (www.faz.net, 23.7.26)

D: Große Herausforderungen für den Religionsunterricht - - Die meisten Schüler in Deutschland, Österreich und in der Schweiz sind in den Sommerferien. Nur in Bayern und Baden-Württemberg müssen sie noch ein paar Tage aushalten, bevor auch sie die freie Zeit im Freibad verbringen können. Ordentlich schwitzen dagegen müssen in diesen Tagen nicht wenige Rektoren an den Schulen in Deutschland. Der Stundenplan für das kommende Schuljahr muss gemacht und dabei auch der Religionsunterricht organisiert werden. Das ist eine Aufgabe, die immer schwieriger wird. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 23.7.26)

Sommerserie «Besser Leben» – Warum macht Handwerken glücklich? Kaum etwas macht so glücklich, wie im stillen Tun das Denken zu vergessen. Barbara Bleisch probiert es aus – und staunt. (www.srf.ch, 23.7.26)

Zillertalbahn: Schnelle Klarheit für neuen Antrieb Die Finanzzusage des Bundes für eine Akku-Hybrid-Lösung – die „Krone“ berichtete – stand am Mittwoch im Zentrum der Hauptversammlung der Zillertaler Verkehrsbetriebe AG in Zell. Der Rückblick fiel erfreulich aus, nun geht es um die Zukunft ohne fossile Brennstoffe. (www.krone.at, 23.7.26)

Trockenheit in den Alpen | Keine Duschen, weniger Abwasch: In Berner SAC-Hütten muss Wasser gespart werden Der Klimawandel lässt Gletscher schmelzen, Quellen versiegen — und stellt Hüttenwartinnen und Hüttenwarte vor Herausforderungen bei der Wasserversorgung. Reichen die Reserven bis Ende Saison? | Bei einem Fünftel aller SAC-Hütten gilt die Wasserversorgung als kritisch. Der Klimawandel führt zu weniger Niederschlägen und schmelzenden Gletschern. | Dank Reservoirs und der Erschliessung zusätzlicher Quellen konnten einige Hütten im Berner Oberland ihre Versorgungssicherheit erhöhen. | Grosses Sparpotenzial bietet die Umstellung auf Trockentoiletten, wie das Beispiel Blüemlisalphütte zeigt. (www.tagesanzeiger.ch, 23.7.26)

Schweizer Alpen-Club warnt – So gefährlich ist die Situation in den Bergen Der Schweizer Alpen-Club SAC warnt vor veränderten Verhältnissen im Hochgebirge. Wegen der anhaltenden Hitze seien gewisse Routen nun gefährlicher. Der SAC rät deshalb, sich nicht auf Erfahrungen aus vergangenen Jahren zu verlassen. Severin Karrer ist selbst Bergführer und verantwortlich für die Ausbildung beim SAC — er kennt die Hintergründe. (www.srf.ch, 23.7.26)

Ewigkeitschemikalie TFA giftiger als gedacht Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat den Richtwert für TFA deutlich gesenkt. Das könnte die Landwirtschaft empfindlich treffen. (www.watson.ch, 23.7.26)

„Die Ansiedlung von Google ist alternativlos“ Der US-Konzern Google baut in Kronstorf ein riesiges Rechenzentrum – begleitet von Protesten wegen des großen Strombedarfs und Flächenverbrauchs. Für Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) ist die Ansiedlung „alternativlos“. Er wünscht sich mehr „Ehrlichkeit“, denn: „Jeder von uns verwendet auf dem Handy KI-Applikationen ...“ (www.krone.at, 23.7.26)

Zentrale Bedeutung von Erdwärme für die Dekarbonisierung Fast alle Kommunen haben ihre Wärmepläne innerhalb der gesetzlichen Frist vorgelegt. Dekarbonisierung ist dabei bundesweit zur Priorität geworden. Der Großteil prüft Geothermie als Erfüllungsoption oder plant bereits konkrete Projekte. (www.energiezukunft.eu, 23.7.26)

Mehr Wüstenstaub auf Solaranlagen in Europa Während die vom Menschen durch Verkehr, Haushalte und Industrie direkt verursachte Feinstaubmenge in Europa dank strenger Vorschriften sinkt, steigen die Emissionen aus anderer Quelle: Die Rede ist von Wüstenstaub. (www.energiezukunft.eu, 23.7.26)

Neue Pflanzensorten sollen Wassermangel trotzen Die Sonne brennt, der Boden dürstet – und auf vielen Feldern fallen die Erträge heuer um bis zu 50 Prozent geringer aus als im Vorjahr. Im Weinviertel werden klimafitte Sorten gezüchtet, die Hitze und Dürre überleben können. (www.krone.at, 23.7.26)

Klimakrise: Was kostet das Nichtstun? Ökonomen warnen, die Folgen des Klimawandels belasteten die Wirtschaft immer stärker. Viele Unternehmen beklagen steigende Kosten durch zunehmende Extremwetter und fordern konsequenten Klimaschutz. Von Oda Lambrecht.[mehr] (www.tagesschau.de, 23.7.26)

Das «Schlitzohr» der Zürcher Politik – So hat Niklaus Scherr die Stadt geprägt Er bekämpfte die Europaallee, rettete die EWZ, gründete die Alternative Linke mit und lancierte das Airbnb-Verbot. Heute ist Niklaus «Niggi» Scherr 82, noch immer nicht müde – und tief verankert im Kreis 4. Ein Porträt.. (tsri.ch, 23.7.26)

Nuklearenergie: «Das ist absurd» – USA erlauben Saudiarabien Urananreicherung Ein Abkommen ermöglicht US-Unternehmen in saudische Atomkraftwerke zu investieren. Kritiker befürchten, es könnte den Weg für saudische Atomwaffen ebnen – und den Iran provozieren. (www.tagesanzeiger.ch, 23.7.26)

Trump schliesst einen Atompakt mit Saudiarabien – ebnet er dem Königreich den Weg zur Nuklearmacht? Riad gibt vor, ein ziviles Atomprogramm aufbauen zu wollen. Doch Kronprinz Mohammed bin Salman dürfte letztlich auf die Atombombe abzielen. Der Mittlere Osten könnte vor einem nuklearen Wettrüsten stehen. (www.nzz.ch, 23.7.26)

Bahnen müssen Kunden ohne Smartphone und Kreditkarte akzeptieren Der Bund setzt den SBB und den anderen ÖV-Unternehmen bei der Digitalisierung Grenzen. Den Kritikern geht das trotzdem nicht weit genug. (www.nzz.ch, 23.7.26)

Atom-Deal mit Saudi-Arabien : Bombe im Business-Gewand Donald Trump will Irans Nuklearanlagen zerstören – zugleich verkauft er Saudi-Arabien offenbar welche. Für Kronprinz Bin Salman geht ein Traum in Erfüllung. (www.zeit.de, 23.7.26)

Nachfrage nach Split-Klima­an­lagen steigt stark an - - Die erste Hitzewelle des Jahres hat die Nach­frage nach fest ins­tal­lier­ten Split-Klima­an­lagen in Privat­haus­halten stark an­stei­gen lassen. - - (www.geb-info.de, 23.7.26)

Aktuelle Dürre in Europa durch Klimawandel verursacht Die aktuelle Dürre ist nicht nur in großen Teilen Deutschlands, sondern in ganz Europa sichtbar. Aktuelle Forschung zeigt: Das ist der Klimawandel. Fehlender Regen spielt eher eine untergeordnete Rolle. Von Florian Zinner.[mehr] (www.tagesschau.de, 23.7.26)

22.7.26

«Gute Werbung kann die Welt verbessern» Raul Serrat ist die Allzweckwaffe der Schweizer Werbebranche. Seit 30 Jahren ist der gebürtige Zürcher in der Werbung tätig und arbeitete für einige der führenden Schweizer Agenturen. So gilt er als treibende Kraft bei den ADC Creative Days und ist beim LSA für Nachwuchsförderung zuständig. Im Podcast wagt er eine Zwischenbilanz zum Zustand der Branche. (www.persoenlich.com, 22.7.26)

Peter Thiel und der Springer Award: Döpfners fragwürdige Verbindung zur Familie Der „Axel Springer Award“ geht in diesem Jahr an den Tech-Milliardär Peter Thiel. Döpfner lobt ihn in den höchsten Tönen — dabei verbindet die beiden Familien mehr, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Wer profitiert hier von wem? (www.freitag.de, 22.7.26)

China baut Autos wie iPhones: Rettet XPeng so auch die deutsche Autoindustrie? Während Volkswagen an Verbrennertechnologien festhält und 50.000 Stellen abbauen will, drängt China in die deutsche Autoindustrie. Der XPeng-Chef will sogar zur „Nummer eins“ in Europa werden. Könnten hiesige Hersteller davon profitieren? (www.freitag.de, 22.7.26)

Klimaanlagen in Deutschland: Nur sechs Prozent haben eine – warum ist das so? In den USA klimatisieren neun von zehn Haushalten ihre Wohnung, hierzulande bleibt das trotz Hitzerekorden von 41,7 Grad die Ausnahme. Was steckt hinter der deutschen Eigenart? Und ist sie am Ende klüger, als sie auf den ersten Blick wirkt? (www.freitag.de, 22.7.26)

Beach holidays in the climate crisis, France. As an old viral quote said: “Climate change will manifest as a series of disasters viewed through phones with footage that gets closer and closer to where you live until you're the one filming it.” | @rahmstorf.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 22.7.26)

Wärmewende: Strategien für den Einsatz klimaneutraler Fernwärmetechnologien Die Analyse zeigt, dass der Einsatz dieser Technologien weniger an ihrer grundsätzlichen Verfügbarkeit als an technischen, wirtschaftlichen, regulatorischen und organisatorischen Hemmnissen scheitert. Zu den größten Herausforderungen zählen unzureichende und unsichere Förderbedingungen, langwierige Genehmigungsverfahren, fehlende Erfahrungen in Behörden, hohe Stromkosten und Netzentgelte sowie mangelnde Planungs- und Investitionssicherheit. Je nach Technologie kommen weitere Hürden hinzu, etwa fehlende Daten, Fachkräftemangel oder wirtschaftliche Risiken. Die Studie leitet daraus konkrete Handlungsempfehlungen ab. (www.oeko.de, 22.7.26)

Electronic-resonance enhanced molecule for perovskite solar cells Self-assembly monolayers (SAMs), which anchor to transparent conductive oxide (TCO) substrate and form an interfacial molecular dipole to extract carriers from perovskite layer, has promoted a stepwise improvement in efficiency of perovskite solar cells (pero-SCs). However, the limited intrinsic bonding strength due to constrained electron density on coordination sites incurs SAMs desorption and compromises charge extraction under operational stressors, posing a notable challenge to their long-term stability. To address this, we design a SAM with donor-acceptor-donor (D-A-D) resonant molecular structure, in which the electronic resonance increases the negative charge density at the acceptor anchoring group, significantly strengthening the phosphonic acid-indium tin oxide (ITO) anchoring bond and preventing the SAM desorption during operation. (www.nature.com, 22.7.26)

Planetary-mass exosatellite detected around the substellar companion of a star Brown dwarfs occupy the mass regime between planets and stars. In systems containing both a star and a substellar companion (be it a brown dwarf or an exoplanet), a third object orbiting the companion can be called an exosatellite. Exoplanet satellites can be easily described as exomoons, but it is not clear if satellites of brown dwarf companions can be called the same, as the term lacks a formal definition. Despite more than 6,000 exoplanets being discovered, no exomoon has ever been confidently detected. Although there are candidates, they lack confirmation and remain controversial. In this work, we present evidence of an exosatellite orbiting the directly imaged brown dwarf companion CD-35 2722 B. Applying radial velocity analysis, the same technique used to discover the first exoplanet around a Solar-type star6, to VLT/CRIRES+ spectra of this brown dwarf, we find what appears to be the periodic signal of at least one orbiting satellite. (www.nature.com, 22.7.26)

Geomagnetic storms caused by solar wind might be more extreme than previously thought Regression to the mean explains away the apparent limit to geomagnetic disturbances linked to strong solar winds. (www.nature.com, 22.7.26)

Blockierte Energiewende | So hat die Erdöllobby den Schweizer Klimaschutz verzögert Laut einer Genfer Studie nutzte Avenergy Suisse dieselben Blockade­strategien wie früher die Tabak­industrie. Der Chef des Wirtschafts­verbands hingegen sieht «Voreingenommenheit» beim Studiendesign. | Eine Studie der Universität Genf analysierte 147 Publikationen von Avenergy über 30 Jahre. | Der Verband nutzte laut Studie vier Verzögerungs­strategien: Leugnen, Hinauszögern, Ablenken und Verleumden. | Avenergy wurde 2007 und 2016 von der Lauterkeits­kommission wegen Greenwashing sanktioniert. | Avenergy-Chef Fantino verteidigt das Verbands­vorgehen und weist den Greenwashing-Vorwurf zurück. | Eine Studie der Universität Genf zeigt erstmals im Detail, wie Avenergy Suisse, der Verband der Erdölimporteure, mit Greenwashing und politischer Einflussnahme gegen ambitionierte Klimapolitik lobbyiert hat. | «Die Strategie von Avenergy fokussierte sich in erster Linie auf die Verzögerung von Klimaschutz», sagt der leitende Autor John Rose, der die Studie zusammen mit Kari De Pryck (www.tagesanzeiger.ch, 22.7.26)

Climate obstruction in Switzerland: a historical analysis of avenergy Suisse | John Rose& Kari De Pryck | Institute for Environmental Sciences, University of Geneva, Geneva, Switzerland In an effort to prevent and weaken climate-related action, the climate change countermovement (CCCM) has mobilized a range of obstruction strategies, from denying climate science to promoting discourses that delay policy intervention. Within this countermovement, trade associations play a central role as coordinating actors among fossil fuel corporations. We conduct a historical and frame analysis of climate obstruction activities between 1990 and 2023 by Avenergy Suisse, the Swiss petroleum trade association. By analyzing 147 publications and 11 websites, we show that Avenergy adopted discourses of delay early on and employed short- and long-term obstruction strategies to position the oil industry as a credible and legitimate actor, while narrowing policy solutions to technological innovation aligned with its interests. These strategies included greenwashing, petro-pedagogy, and efforts to steer technological innovations. (link.springer.com, 22.7.26)

Wind: Der Süden braucht viel Strom – und produziert wenig - Zuletzt sind in Baden-Württemberg und Bayern viele Windräder genehmigt worden. Doch nun machen niedrige Strompreise die Planung vieler Investoren zunichte. - (www.faz.net, 22.7.26)

Der Physik folgen, Kosten senken – die dänische Lektion Dänemark steuert seine Energiewende pragmatisch und schaut auf das Gesamtsystem statt nur auf Einzeloptimierung. So wurden hohe Erneuerbaren-Anteile möglich — und nun sinken auch die Strompreise. Deutschland kann davon lernen. | ein Gastbeitrag von Jens Geier (seit 2009 Abgeordneter im EU-Parlament. Der SPD-Politiker ist Mitglied im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie und stell­vertretendes Mitglied im Haushalts­kontroll­ausschuss), Klaus Mindrup (war von 2013 bis 2021 Bundes­tags­abgeordneter der SPD und ist heute unabhängiger Experte für erneuerbare Energien und Klimaschutz) (klimareporter.de, 22.7.26)

Der Physik folgen, Kosten senken – die dänische Lektion Dänemark steuert seine Energiewende pragmatisch und schaut auf das Gesamtsystem statt nur auf Einzeloptimierung. So wurden hohe Erneuerbaren-Anteile möglich — und nun sinken auch die Strompreise. Deutschland kann davon lernen. | ein Gastbeitrag von Jens Geier (seit 2009 Abgeordneter im EU-Parlament. Der SPD-Politiker ist Mitglied im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie und stell­vertretendes Mitglied im Haushalts­kontroll­ausschuss), Klaus Mindrup (war von 2013 bis 2021 Bundes­tags­abgeordneter der SPD und ist heute unabhängiger Experte für erneuerbare Energien und Klimaschutz) (klimareporter.de, 22.7.26)

„Geld, Macht, Verbrechen“: Was Fabio De Masis neues Buch über Scholz enthüllt BSW-Chef Fabio De Masi wirft in seinem neuen Buch „Geld, Macht, Verbrechen“ einen schonungslosen Blick auf die Verstrickungen deutscher Politik in Finanzskandale. Warum ließ ein Ex-Kanzler trotz Warnungen keinen Anlass zum Zweifel erkennen? (www.freitag.de, 22.7.26)

Die Ewigkeitschemikalie TFA ist giftiger als gedacht – jetzt geraten viele Pestizide unter Druck Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat den Richtwert für TFA deutlich gesenkt. Das könnte die Landwirtschaft empfindlich treffen. (www.schweizheute.ch, 22.7.26)

Wärmepumpe und Co.: Die Heizungsförderung sollte noch sozialer werden - Seit dieser Woche gelten für die Heizungsförderung neue Regeln. Unverständlich bleibt, warum der Bund nicht noch stärker bei den oberen Einkommen kürzt. - (www.faz.net, 22.7.26)

Gemini 3.5 Flash Cyber von Google vorgestellt Google DeepMind stellt Gemini 3.5 Flash Cyber vor. Das Spezialmodell entdeckt und behebt Schwachstellen im Quellcode für Regierungen und Partner. | Google DeepMind hat das spezialisierte KI-Modell Gemini 3.5 Flash Cyber vorgestellt, das darauf ausgelegt ist, Sicherheitslücken in Software-Quelltexten zu identifizieren, zu verifizieren und Korrekturen anzubieten. Das System basiert auf Gemini 3.5 Flash und wird im Rahmen eines beschränkten Pilotprogramms über den KI-Agenten CodeMender für Regierungen und ausgewählte Partner bereitgestellt. Durch die Bauweise als leichtgewichtiges Modell soll CodeMender in der Lage sein, Quellcode-Pfade in hoher Frequenz und zu geringen Ausführungskosten abzutasten. (www.it-daily.net, 22.7.26)

Neuer Katalysator verwandelt Plastikmüll mit 82 Prozent Ausbeute in Kerosin Ein Forschungsteam der Shanghai Advanced Research Institute der Chinesischen Akademie der Wissenschaften und der Fudan-Universität hat ein Verfahren entwickelt, das Plastikmüll direkt in Kerosin-Komponenten verwandelt. Im Zentrum steht ein neuer Katalysator aus Nickel und Kobalt, der unter vergleichsweise milden Bedingungen eine Flüssigausbeute von 82,3 Prozent erreicht. Davon entfallen 79 Prozent auf C8-bis-C16-Alkane, also genau jene Kohlenwasserstoffe, aus denen Flugzeugtreibstoff besteht. Weltweit arbeiten Forschungsgruppen an Wegen, ausgedientes Plastik in nutzbaren Treibstoff zurückzuverwandeln. Der chinesische Ansatz sticht dabei durch seine niedrigen Kosten und die vergleichsweise sanften Reaktionsbedingungen hervor. (www.trendsderzukunft.de, 22.7.26)

The coffee shop and barber shop that stay open when the power goes out Solar panels and batteries allow two Salt Lake City businesses to serve as a community hub during outages. (yaleclimateconnections.org, 22.7.26)

Wie sich Wälder und Wiesen über sechzig Jahre verändert haben Europäische Forschende haben fast 650'000 historische Datensätze zur Biodiversität ausgewertet. Die Resultate zeigen langfristige Anpassungen. Am auffälligsten ist ein Anstieg stickstoffliebender Pflanzen wie Brennnesseln. | Saurer Regen, Überdüngung, Hitzesommer — die Lebensbedingungen für Pflanzen in Europa haben in den letzten Jahrzehnten einen starken Wandel durchlaufen. Bislang fehlte jedoch der grosse Überblick, welchen Effekt dies auf die Biodiversität hat. | «Wenn man nur einige Daten aus den letzten zwanzig Jahren herauspickt, so kann das schnell zu falschen Schlussfolgerungen führen», sagt der Ökologe Jürgen Dengler, der vom SNF im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms «Biodiversität und Ökosystemleistungen» gefördert wird. Er hat mit seinem Team an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) an einer internationalen Studie mitgewirkt, die diese Lücke nun schliesst. | Kunstdünger, Verkehr und Industrie sind problematisch (naturschutz.ch, 22.7.26)

Tiefenlagerregion trifft KKW Mühleberg: Junge Menschen erhalten Einblick ins stillgelegte Kernkraftwerk Was geschieht in einem Kernkraftwerk nach der endgültigen Abschaltung? Junge Mitglieder der Regionalkonferenz Nördlich Lägern erhielten bei einem Besuch des stillgelegten Kernkraftwerks Mühleberg (KKM) Einblick in den laufenden Rückbau der Anlage. Vor Ort wurde sichtbar, welcher technische und organisatorische Aufwand mit der Stilllegung einer Kernanlage verbunden ist. | Die gewonnenen Eindrücke sind im Kontext der Diskussion um ein zukünftiges Tiefenlager von Bedeutung. Der Rückbau eines Kernkraftwerks und der Umgang mit den dabei entstehenden Abfällen sind eng mit der langfristigen Entsorgung radioaktiver Abfälle verknüpft und werfen Fragen auf, die weit über die Betriebszeit einer Anlage hinausreichen. (energeiaplus.com, 22.7.26)

Globale Verbotswelle: Immer mehr Länder sperren Social Media für Teenager – und scheitern an der Alterskontrolle Gegen 40 Staaten beraten, planen oder vollziehen bereits Altersbeschränkungen für soziale Netzwerke. Auch die Schweiz prüft strengere Regeln. Doch kann das Alter der Nutzenden wirklich überprüft werden? (www.tagesanzeiger.ch, 22.7.26)

Medien: „Der Begriff Klima ist verbrannt“ Hitzerekorde in Europa: Gehen dem Journalismus die Narrative aus, um immer neu von der Gefahr der Erderwärmung zu erzählen? Ein Gespräch mit dem Meteorologen und ZDF-Moderator Özden Terli. (www.sueddeutsche.de, 22.7.26)

Erfolg gegen #Greenwashing: @redbull.com verpflichtet sich nach unserem Einschreiten, den irreführenden Claim „Netto-Null-Emissionen bis 2040“ nicht mehr zu verwenden. Jetzt braucht es echten Klimaschutz statt leeren Versprechen: #Mehrweg statt klimaschädlicher Einweg-Aludosen. | @umwelthilfe.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 22.7.26)

«Wirksamer Klimaschutz ist gelebte Nächstenliebe» | Michael Pfenninger, Assistenzprofessor für Dogmatik, Religionsphilosophie und Theologie der Religionen, Universität Bern Der Klimawandel ist für viele Menschen nebst einer politischen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Herausforderung auch eine spirituelle Erschütterung. Der Theologe Michael Pfenninger im Gespräch über die Möglichkeiten von Theologie und Spiritualität im Umgang mit den aktuellen ökologischen Veränderungen. | Man hört gelegentlich, in der Kirche solle es nicht um Ökologie gehen, sondern um Gott. Für mich ist das kein Gegensatz: Gerade vom biblischen Glauben an den menschgewordenen Gott her ist unser heutiger Umgang mit der Mitwelt doch hochproblematisch! Wenn wir uns im Glauben auf die Schwächsten unter uns ausrichten, können wir es nicht hinnehmen, wenn Menschen aufgrund des Klimawandels ihre Lebensgrundlage verlieren. Ich wünsche mir Kirchen, die es wagen, angesichts der Umweltzerstörung von Gott zu sprechen. Es darf deutlicher gesagt werden, dass ökologische Fragen etwas mit Gott zu tun haben. (www.pfarrblattbern.ch, 22.7.26)

Wir sind Zukunft | Biodiversität zum Essen – fünf Pflanzen für Garten und Balkon Schon wenige Pflanzen können einen Beitrag zur Biodiversität leisten. Noch besser, wenn sie später auch auf dem Teller landen. Diese fünf sind für Mensch und Tier ein Gewinn. | Städte wachsen, Grünflächen werden knapper. Dennoch lässt sich auch auf kleinem Raum etwas für die Biodiversität tun. Schon wenige Pflanzen auf dem Balkon oder im Garten schaffen Nahrung und Lebensraum für Insekten und Vögel. Diese fünf Arten fördern die Biodiversität und bereichern gleichzeitig die Küche. | Kapuzinerkresse — essbare Helferin | Wilde Malve — heimische Schönheit | Gartenmelde — vergessene Zutat — Lange bevor Spinat in Europa beliebt wurde, gehörte die Gartenmelde zu den wichtigsten Blattgemüsen. | Schwarzer Holunder — nicht nur für die Tiere | Wiesensalbei — Festmahl für Bestäuber (www.tagesanzeiger.ch, 22.7.26)

Neues Unterrichtsmaterial für Primar- und Sekundarstufe verfügbar foodwaste.ch bietet neue Unterrichtsvorhaben an, die Lehrpersonen helfen, Lebensmittelverschwendung zu thematisieren. Das Material erscheint zum kostenlosen Download auf unserer Website. | Im Unterrichtsvorhaben «Vertrau deinen Sinnen» dreht sich alles um die Haltbarkeit von Lebensmitteln. Im Zentrum stehen unsere Webplattform zur Haltbarkeit sowie eine Degustation von Lebensmitteln, die das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten haben. | Die «Foodsave-Kitchen-Challenge» wiederum setzt unser bewährtes Kochformat in den Schulkontext. Damit wird das Kochen mit der Klasse zum kreativen Wettbewerb und sensibilisiert Schüler:innen für die Resteverwertung. | Die dritte Unterrichtseinheit geht aus dem Projekt «Foodsaving mit Schulklassen» hervor und ermöglicht es Schüler:innen, das Thema Food Waste auf Landwirtschaftsbetrieben oder in Gärten zu erfahren. | Die Unterrichtsvorhaben und weitere Angebote für die Schule findest du hier: https://www.foodwaste.ch/schule (foodwaste.ch, 22.7.26)

Fataler Rückschritt für Energiewende und Elektrifizierung: Bundesregierung schafft neue Investitionshemmnisse statt Planungssicherheit Zum Ende der Verbändeanhörung zum Netzpaket und zur EEG-Novelle warnen die Umweltorganisationen BUND, Deutsche Umwelthilfe, Germanwatch, NABU, Umweltinstitut München und WWF Deutschland unter dem Dach des Deutschen Naturschutzrings eindringlich vor einem Ausbremsen des Ausbaus der erneuerbaren Energien. Statt auf die fossile Energie- und Klimakrise zu reagieren, stellen beide Entwürfe ein enormes Risiko für den Erfolg der Energiewende dar. (www.germanwatch.org, 22.7.26)

Wie sieht der Wald der Zukunft aus? Eine Frage, die sich nicht allein im Hörsaal beantworten lässt. Im #Universitätswald der #LMU nahe Landshut erforschen Studierende und Wissenschaftler, wie Wälder mit den Folgen des Klimawandels umgehen können. | https://www.lmu.de/de/newsroom/newsuebersicht/news/im-wald-fuer-die-zukunft-lernen-5ebaa30b.html | @lmu.de on Bluesky (bsky.app, 22.7.26)

Erstes Weltzertifikat für Wellenkraft öffnet Tür zu kommerziellen Kraftwerken Eine schwedische Boje, die sich am Herzmuskel orientiert, hat gerade eine Hürde genommen, an der die Wellenenergiebranche seit Jahrzehnten scheitert. Die C4 von CorPower Ocean ist der erste Wellenenergiekonverter mit einem vollständigen Zertifikat von DNV, dem norwegischen Prüfunternehmen, das als Goldstandard der Offshore-Energiezertifizierung gilt. Sieben Jahre lang prüfte DNV Konstruktion, Materialermüdung, Fertigung und das Verhalten der Boje in echten Stürmen. Ohne dieses Siegel finanzieren institutionelle Geldgeber kaum Meeresenergieprojekte, und genau das hat der Branche fünfzig Jahre lang Investitionen gekostet. (www.trendsderzukunft.de, 22.7.26)

Wie aus Solarstrom Protein wird – TUM Der globale Nahrungsbedarf könnte laut UN-Prognosen bis 2050 um rund 60 Prozent steigen, während voraussichtlich nur etwa zwei Prozent zusätzliche Agrarflächen zur Verfügung stehen werden. Forschende der Technischen Universität München (TUM) arbeiten deshalb an neuen Wegen, Ernährungssicherheit zu gewährleisten. Ein Team des TUM Campus Straubing hat hierfür ein Verfahren entwickelt, um wichtige Aminosäuren aus Kohlendioxid, Wasserstoff und erneuerbarer Energie herzustellen. (www.tum.de, 22.7.26)

Was «Quishing» ist und wie du dich davor schützt | Der Missbrauch von QR-Codes kann grundsätzlich überall stattfinden. Im Bereich der Mobilität kann er bei E-Ladesäulen oder Parkuhren vorkommen Aus den Begriffen «QR-Code» und «Phishing» ist das Wort Quishing entstanden. Gemeint ist der Missbrauch von QR-Codes, die beispielsweise überklebt oder manipuliert werden und auf gefälschte Webseiten führen. Kriminelle versuchen so, an persönliche Daten oder Zahlungsinformationen zu gelangen. Im Bereich der Mobilität kann dies etwa bei Parkuhren oder E-Ladestationen vorkommen. Nutzerinnen und Nutzer werden über einen manipulierten QR-Code auf täuschend echt nachgemachte Webseiten eines Park- oder Ladesäulenbetreibers weitergeleitet. | Natürlich wird erst nach dem Scannen die Zieladresse sichtbar — und viele Nutzerinnen und Nutzer prüfen diese nicht genau. Deshalb lohnt sich ein kurzer Blick auf die angezeigte Internetadresse, bevor man die Webseite öffnet oder persönliche Daten eingibt. (www.watson.ch, 22.7.26)

Multivariate Muster erkennen: Von ESG-Reporting zu ESG-Intelligence Viele Unternehmen können heute präzise nachweisen, wie nachhaltig sie vor drei Monaten waren. Die deutlich schwierigere Frage lautet jedoch: Wie nachhaltig sind sie heute? | In den vergangenen Jahren haben Unternehmen erhebliche Investitionen in ESG-Programme, Nachhaltigkeitsberichte und regulatorische Anforderungen getätigt. Daten werden gesammelt, konsolidiert und für interne Stakeholder, Investoren oder Aufsichtsbehörden aufbereitet. Dadurch ist Transparenz entstanden — zumindest über die Vergangenheit. | Doch Nachhaltigkeit entwickelt sich zunehmend zu einer operativen Herausforderung. Energiepreise schwanken, Lieferketten verändern sich kurzfristig, regulatorische Anforderungen nehmen zu und Umweltkennzahlen verändern sich kontinuierlich. In diesem Umfeld reicht es nicht mehr aus, Entwicklungen erst Wochen oder Monate später in einem Bericht zu erkennen. | Das ESG-Problem der kommenden Jahre ist deshalb nicht Reporting. Es ist Entscheidungsfähigkeit. (www.it-daily.net, 22.7.26)

Mit Ökostrom das Klima schützen | Wind- und Solarenergie: Eine nachhaltige Stromversorgung aus erneuerbaren Energien. So können Sie Ihre Stromnutzung umweltbewusster gestalten | Wechseln Sie zu einem gelabelten Ökostromtarif (Grüner Strom-Label, ok-power-Label). | Senken Sie Ihre Stromkosten durch energieeffiziente Geräte und bewusstes Verhalten. (www.umweltbundesamt.de, 22.7.26)

Vorbereitung auf mögliche Blackouts: Wenn auf einmal der Strom weg ist In Berlin waren Anfang des Jahres etwa 50.000 Haushalte ohne Strom. Wie kann sich Deutschland besser auf solche Szenarien vorbereiten? Von Marko Rösseler und David Zajonz.[mehr] (www.tagesschau.de, 22.7.26)

Vom Felsbrocken zur Marke Die Churer Agentur hat für das junge Unternehmen Boulder ein Corporate Design samt Markenidentität erarbeitet. (www.persoenlich.com, 22.7.26)

DIW Energiewende-Monitor: Solarenergie droht ihren Vorsprung zu verlieren – Elektrifizierung bleibt zentrale Baustelle Photovoltaik fällt hinter steigende Ausbauvorgaben zurück — Wärmepumpen und Elektrofahrzeuge gewinnen Marktanteile, kommen aber zu langsam voran — Strompreise zeigen wachsenden Flexibilitätsbedarf — Großbatterien wachsen | Die Energiewende in Deutschland kommt weiter voran, ihr mangelt es aber in zentralen Bereichen an Tempo. Auch bei der bislang besonders erfolgreichen Photovoltaik reicht die Dynamik nicht mehr aus, um die steigenden Ausbauziele bis 2030 zu erreichen. Zwar liegt die installierte Leistung derzeit noch über dem Ausbaupfad, sie könnte diesen Vorsprung jedoch bald verlieren. Gleichzeitig bleiben die Fortschritte bei Wärmepumpen und Elektrofahrzeugen zu gering. Zudem mangelt es dem Stromsystem trotz eines anziehenden Zubaus von Großbatterien an Flexibilität. Das zeigt der aktuelle Energiewende-Monitor des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), der die Entwicklung zentraler Energiewendetechnologien im ersten Halbjahr 2026 analysiert. (www.diw.de, 22.7.26)

Rechenzentren: GPU-Arbeitslasten bedrohen Stromversorgung Forscher zeigen mit Bit2Watt, wie schwankende GPU-Startlasten in Rechenzentren Stromnetze destabilisieren können. Ein Exploit ist dafür nicht nötig. | Drei Wissenschaftler der Zhejiang-Universität haben in einer Forschungsarbeit für die Fachkonferenz CHES 2026 das Konzept Bit2Watt vorgestellt. Die Methode demonstriert, wie Nutzer von Cloud-Diensten durch reguläre Zugriffe auf Grafikprozessoren die Leistungsaufnahme eines Rechenzentrums in Schwingung versetzen können. Da der Stromverbrauch von Grafikprozessoren direkt von der Auslastung der Rechenkerne abhängt, erzeugt der schnelle Wechsel zwischen Volllast und Leerlauf kontrollierbare Leistungsschwankungen an der Steckdose. Für diesen Vorgang sind weder administrative Rechte noch Sicherheitslücken oder Schadsoftware erforderlich. (www.it-daily.net, 22.7.26)

Klimaanpassung: "Bei jeder anderen Katastrophe hätte es ein Krisentreffen gegeben" Für kommende Hitzewellen braucht Deutschland einen Sonderfonds für Sofortmaßnahmen, um besonders vulnerable Menschen — Alte, Kranke und Kinder — zu schützen, fordert die grüne Bundestagsabgeordnete Julia Schneider. Bei einer neuen Gemeinschaftsaufgabe Klimaanpassung im Grundgesetz sei jetzt die Union im Bundestag am Zuge. (klimareporter.de, 22.7.26)

Ein Plan, Europa zum ersten „Elektro-Kontinent“ zu machen | QUELLE: European Commission 2026 Die Kommission hat einen neuen Aktionsplan zur Elektrifizierung vorgestellt, der darauf abzielt, den Übergang von fossilen Brennstoffen zu Strom in Europa in den Bereichen Industrie, Verkehr und Gebäude zu beschleunigen. | Das Ziel ist es, Europa zum weltweit ersten „elektrifizierten“ Kontinent zu machen, indem der Elektrifizierungsanteil vom derzeitigen 23 % des Energieverbrauchs bis 2040 auf 46 % gesteigert werden soll. Durch das Erreichen dieses Ziels könnte die EU jährlich 260 Milliarden Euro an Importkosten für fossile Brennstoffe einsparen. | Zu den Vorteilen der Umstellung auf Elektrifizierung gehören die Verringerung der Abhängigkeit von importierten fossilen Brennstoffen, was Europa unabhängiger und wettbewerbsfähiger machen und die Anfälligkeit gegenüber geopolitischen Schocks verringern wird | die Modernisierung und Dekarbonisierung des europäischen Energiesystems, was dazu beitragen wird, den ökologischen Wandel zu beschleunigen | Vorteile für die europäischen Verbraucher: (www.sonnenseite.com, 22.7.26)

Erste serielle Sa­nierung erhält QNG-Siegel und DGNB Sil­ber Ein gemeinsames serielles Sanierungsprojekt von Ecoworks und Dawonia in Nürnberg hat als erstes serielles Sanierungsprojekt überhaupt eine DGNB-Zertifizierung in Silber sowie das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) erhalten. Zudem erreicht das Projekt als erste serielle Sanierung die Nachhaltigkeitsklasse (NH-Klasse) der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). | Das gemeinsame Projekt von Ecoworks und Dawonia umfasst drei Mehrfamilienhäuser aus dem Baujahr 1966 in Nürnberg. Diese verfügen über eine Gesamtwohnfläche von 4.799 m2 und 72 Wohnungen. Das Projekt erreichte den KfW-Effizienzhaus-55-NH-Standard. | Sebastian Gefeller, COO der Dawonia: „Die erfolgreiche Umsetzung des anspruchsvollen KfW-Effizienzhaus-55-NH-Standards durch die beiden Projektteams erfüllt uns mit großem Stolz. Ein Ergebnis, das in dieser Form bisher einmalig ist.“ (www.geb-info.de, 22.7.26)

Der Weg entsteht beim Gehen – der synodale Prozess in Lateinamerika Sommer 2026 — Halbzeit zwischen dem Abschluss der Weltsynode 2024 und der kirchlichen Versammlung 2028. Wo stehen die Ortskirchen? Welche Erfahrungen machen sie? Worin liegen die Herausforderungen? Wohin führt der synodale Weg? Birgit Weiler berichtet über Entwicklungen in Lateinamerika und der Karibik. | Das Zitat des in Lateinamerika bekannten spanischen Dichters Antonio Machado läast sich gut auf den Prozess der lateinamerikanischen Kirche in der Umsetzung der Weltsynode anwenden. Diese Kirche hat, wie Carlos Galli betont, „eine reiche konziliare, synodale und kollegiale Erfahrung“ über einen langen Zeitraum hinweg. Verschiedene Ortskirchen sind schon seit Längerem auf einem synodalen Weg ohne diesen Begriff verwendet zu haben. Ich habe dies zum Beispiel seit fast zwanzig Jahren in Ortskirchen im Amazonasgebiet Perus erfahren. (www.feinschwarz.net, 22.7.26)

Arabellahaus in München: „Wenn wir unsere Städte umbauen, sollte man auch etwas merken“ - Mit einem Trick will Architekt Andreas Hild das bekannte Arabellahaus vor dem Abriss retten. Im Interview erklärt er, was eine XXL-Rolltreppe damit zu tun hat, wie man Investoren einen Umbau schmackhaft macht und warum der Denkmalschutz meistens nicht weiterhilft. - (www.faz.net, 22.7.26)

Arabellahaus in München: „Wenn wir unsere Städte umbauen, sollte man auch etwas merken“ - Mit einem Trick will Architekt Andreas Hild das bekannte Arabellahaus vor dem Abriss retten. Im Interview erklärt er, was eine XXL-Rolltreppe damit zu tun hat, wie man Investoren einen Umbau schmackhaft macht und warum der Denkmalschutz meistens nicht weiterhilft. - (www.faz.net, 22.7.26)

Klimaanlage im Wohneigentum: Gericht erlaubt Eigentümern Einbau von Klimagerät auf Balkon Eine Eigentümer­gemeinschaft muss einem Wohnungs­eigentümer den Einbau einer Klimaanlage gestatten. Sie muss aber so geplant sein, dass sie niemanden über­mäßig stört. (www.test.de, 22.7.26)

Günstige Elektroautos: Ein elektrischer Dienstwagen kann sich für alle lohnen - Elektroautos sind zwar im Einkauf noch immer teurer als Verbrenner. Über den Arbeitgeber gibt es sie aber bis zu 40 Prozent billiger. - (www.faz.net, 22.7.26)

Schweizer Holzernte steigt 2025 auf 4,9 Millionen Kubikmeter Die Schweizer Holzernte belief sich 2025 auf knapp 4,9 Millionen Kubikmetern und lag damit 1,1 Prozent über dem Vorjahreswert. Während die Ernten von Stamm- und Industrieholz leicht zurückgingen, legte Energieholz weiter zu. Besonders Hackholz gewinnt seit Jahren an Bedeutung und macht inzwischen 30 Prozent der gesamten Holzernte aus. Damit hat sich der Anteil des Energieholzes innerhalb von zwei Jahrzehnten verdoppelt, wie die neuesten Zahlen der Forststatistik des Bundesamtes für Statistik (BFS) zeigen. | In den Schweizer Wäldern wurden im Berichtsjahr knapp 4,9 Millionen Kubikmeter Holz geerntet und auf den Markt gebracht. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einer Zunahme von 55 000 Kubikmetern (+1,1%). Nach zwei rückläufigen Jahren (2023 und 2024) nahm die Holzernte im Berichtsjahr wieder leicht zu. (www.admin.ch, 22.7.26)

Integrated thermal and phytoremediation of agricultural soils impacted by PFAS Widespread biosolids application has introduced per- and polyfluoroalkyl substances (PFAS) into millions of hectares of agricultural soils, yet existing remediation methods are costly, carbon intensive, and impractical at scale. We evaluate an integrated strategy that combines phytoremediation, biomass pyrolysis, and enhanced weathering to remove PFAS while generating durable carbon dioxide removal (CDR). Using stochastic modeling constrained by experimental data, we show that raising soil pH with alkaline rock amendments increases PFAS mobility and plant uptake, shortening remediation timelines by more than a decade under typical contamination levels. National-scale simulations yield a combined CDR potential of ~10.5 Mt CO2 y—1. With remediation costs decreased by an order of magnitude lower compared to conventional approaches. (www.pnas.org, 22.7.26)

Klimawandel: Glaube an Kollaps ist gefährlicher als Leugnung Die Annahme, alle umweltfreundlichen Anstrengungen seien zwecklos, ist problematisch. Forschende warnen vor den Folgen dieses sogenannten Klima-Doomismus. | Wetterextreme, schwindende Gletscher und ausgetrocknete Felder können den Eindruck erwecken, es sei bereits zu spät, den Klimawandel wirksam zu bekämpfen. Alarmierende Warnungen der Wissenschaft verstärken diese Befürchtungen oft. Für die Annahme, ein globaler Kollaps sei unausweichlich und alle umweltfreundlichen Anstrengungen zwecklos, gibt es einen Begriff: Klima-Doomismus (englisch doomism). | Die Umweltsoziologin Diana Stuart nimmt gegenüber diesem fatalistischen Klima-Doomismus eine kritische Haltung ein. Wenn eine Gesellschaft dem Glauben verfällt, das Ende sei festgeschrieben, bricht die Bereitschaft zum gemeinsamen Handeln zusammen. Das gefährdet die politische und soziale Handlungsfähigkeit, notwendige Lösungen zu entwickeln und konsequent umzusetzen. | Doomismus schädigt zudem die psychische Gesundheit. (www.luzernerzeitung.ch, 22.7.26)

Chemie-Cocktail in Klebetattoos für Kinder Greenpeace und die Arbeiterkammer Oberösterreich haben Klebetattoos für Kinder auf Chemikalien testen lassen. Das Ergebnis: 13 der 15 getesteten Produkte seien nicht empfehlenswert. Das Labor wies 31, teils in der EU verbotene Chemikalien wie Weichmacher, Schwermetalle sowie PFAS nach. (www.krone.at, 22.7.26)

Handelsroute: Nordwestpassage als neuer globaler Seeweg? Die Nordwestpassage galt lange als gefährlichster Seeweg der Welt. Der Klimawandel weckt Hoffnungen, dass hier eine neue Handelsroute zwischen Ostasien und Nordamerika entstehen könnte. Ein realistisches Szenario? Von M. Ganslmeier.[mehr] (www.tagesschau.de, 22.7.26)

Kaputte Autos, blockierte Strommasten – in Deutschland droht ein Storchen-Problem Noch vor wenigen Jahrzehnten war der Weißstorch in Deutschland beinahe verschwunden. Inzwischen hat sich sein Bestand so sehr erholt, dass die Tiere zum Problem werden. Experten sehen sogar die Stromversorgung gefährdet. (www.welt.de, 22.7.26)

Solares Bauen auf dem Weg zum neuen Normal Das Zusammenspiel von Architektur und solarer Energieerzeugung findet zunehmend im Zukunftsfeld der bauwerkintegrierten Photovoltaik (BIPV) statt. Ihr Potenzial für die Energiewende hat eine Tagung in Stuttgart nun eindrucksvoll verdeutlicht. (www.energiezukunft.eu, 22.7.26)

Frankreich verbietet Social Media für Jugendliche unter 15 Jahren – Alterskontrolle geplant Als erstes EU-Land führt Frankreich jetzt ein Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 15 Jahren ein. Das Parlament in Paris hatte das Gesetz mit großer Mehrheit verabschiedet. Nach den Sommerferien soll es dann in Kraft treten. (www.welt.de, 22.7.26)

Lehren aus der Pandemie – «Demokratie» im Alterszentrum hilft gegen Krisen Pflegeheime standen vor dem Dilemma zwischen Schutz und Schaden für Bewohnende. Diese sollen sich künftig einbringen. (www.srf.ch, 22.7.26)

Social-Media-Sucht: Machen Displays Kinder krank, Julia Brailovskaia? Social Media erst ab 14? Sollte Deutschland dem Beispiel Australiens folgen? Eine Psychologin erklärt, wie Social-Media-Sucht entsteht und was Eltern tun können. (www.zeit.de, 22.7.26)

Lisa Mazzone im Interview: «Albert Rösti ist entweder nicht fähig oder nicht bereit, etwas zu unternehmen» Die Chefin der Grünen fordert den Bundesrat auf, Rösti das Umweltdepartement zu entziehen. Die Bevölkerung müsse besser vor der Hitze geschützt werden – etwa mit Klimaanlagen. (www.tagesanzeiger.ch, 22.7.26)

21.7.26

In der afrikanischen Sahelzone steigen die Grundwasserpegel, doch Deutschland trocknet aus Zu viel Hitze, zu wenig Niederschlag: Seit Jahren nimmt die Trockenheit in Deutschland zu. Deutschland hat laut Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) in den vergangenen 25 Jahren 60 Milliarden Kubikmeter Wasser verloren. Das entspricht ungefähr dem Wasservolumen des Bodensees, des Starnberger Sees, des Chiemsees, des Ammersees und der Müritz zusammen. Quelle: Tagesschau: Deutschland trocknet aus | Ursachen dafür sind vielfältig: | Die Erdaufheizung mit ihrer Zunahme an Dürren und Hitze; | Verringerte Versickerungsmöglichkeiten von Niederschlägen infolge von Flächenversiegelungen, der Verkleinerung von Naturräumen und „ausgeräumten“ Agrarflächen; | Erhöhte Abflussgeschwindigkeiten von Flüssen und Bächen durch Begradigungen, Kanalisierungen sowie den Abriss von Aufstauungen, insbesondere bei kleinen Wasserkraftanlagen | In diesem Sommer sind die dramatischen Auswirkungen schlimmer denn je: (hans-josef-fell.de, 21.7.26)

Was ist die Manosphere? | Die Manosphere ist ein Netzwerk aus Influencern, Foren und Online-Communities, das traditionelle Geschlechterrollen propagiert und Frauen für gesellschaftliche Probleme verantwortlich macht. Unter dem Deckmantel von «Selbstoptimierung» oder «Männerrechten» werden Misogynie, Kontrolle über Frauen und Gewalt verharmlost oder sogar glorifiziert. Algorithmen sozialer Medien tragen dazu bei, dass immer mehr Jugendliche mit diesen Inhalten in Berührung kommen. | Warum ist das gefährlich? | Die Manosphere bleibt nicht im Internet. | Studien zeigen, dass frauenfeindliche Online-Communities misogyne Einstellungen verstärken und zur Radikalisierung beitragen können. Forscher*innen warnen zudem, dass diese Ideologien auch Auswirkungen auf das Verhalten ausserhalb des Internets haben können. | Die Manosphere ist Teil eines grösseren Backlashs gegen die Gleichstellung. | Wer Frauen und FINTA* systematisch abwertet, schafft den Nährboden für Sexismus und Gewalt. Deshalb müssen wir hinschauen, widersprechen und junge Menschen für diese Ideologien sensibilisieren. | @campaxorg.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 21.7.26)

Kommentar: Begrenzte Chancen Mehr Erdgas, neue Geschäftschancen, nicht zuletzt mehr Einfluss in einer geostrategisch hochwichtigen Region: Das erhofft sich die Bundesregierung vom Ausbau der Beziehungen zu Aserbaidschan. (www.jungewelt.de, 21.7.26)

In Nord- und Ostsee: Erstmals mehr als zehn Gigawatt Offshore-Windkraft installiert - Derzeit werden in schneller Folge neue Windanlagen ans Stromnetz angeschlossen. Doch die Investoren zögern mit weiteren Vorhaben. Die Branche hat konkrete Vorschläge, um den Ausbau wieder anzutreiben. - (www.faz.net, 21.7.26)

Eine Neue Weltordnung: Wenn Überfülle statt Knappheit unser ökonomisches Handeln bestimmt Trumps anarcholibertäre Politik darf nicht das einzige Szenario bleiben, wenn wir über eine neue Weltordnung nachdenken. Der Siegeszug der erneuerbaren Energien macht eine neue Weltordnung vorstellbar, bei der die Überfülle an sauberer und preiswerter Energie zu einem globalen Mindshift führt. Entscheidungen in Wirtschaft und Politik könnten in eine komplett andere Richtung gehen, wenn die Weichen nicht mehr auf Knappheit stehen. | Die erneuerbaren Energien in Deutschland sind im ersten Halbjahr 2026 in allen Sektoren gewachsen. 57 Prozent des in Deutschland genutzten Stroms stammten in diesem Zeitraum aus erneuerbaren Energien. Umweltwärme und Geothermie aus Wärmepumpen legten um 19 Prozent zu. Wärme aus Solarthermie um drei Prozent. Allein im Juni stiegen die E-Auto-Neuzulassungen um 78,2 Prozent auf 84.057 Einheiten, wodurch ihr Marktanteil auf 28,4 Prozent kletterte. | Das ist alles großartig, genügt aber nicht, um die deutschen Klimaziele zu erreichen. (www.zukunftpassiert.de, 21.7.26)

Grüne Souveränität: Wie Europas Industrie zur Kohlenstoffsenke werden kann – – Heimische Ressourcen und ETS-Signale können Stahl, Chemie und Zement krisenfest und klimapositiv machen Die Stahl-, Zement- und Chemieindustrie der EU ist stark von fossilen Energieträgern und Rohstoffen abhängig — und somit auch von Schwankungen auf den Weltmärkten und anderen geopolitischen Risiken. Eine neue Studie von Agora Industrie, dem Wuppertal Institut und der Universität Kassel zeigt nun: Mit einer auf drei Säulen basierenden Strategie auf Ebene der EU lassen sich nicht nur Importabhängigkeiten drastisch senken, globale Preisschocks abfangen und weltweit neue Märkte erschließen. Ein verstärkter Einsatz von nachhaltiger Biomasse in Verbindung mit Kohlenstoffabscheidung und -speicherung (Carbon Capture and Storage, CCS) eröffnet sogar die Möglichkeit, dass die Schwerindustrie der EU bereits Mitte der 2040er Jahre mehr Kohlendioxid aus der Atmosphäre entfernen kann, als sie ausstößt. (wupperinst.org, 21.7.26)

Studie zeigt Erwartungshaltungen | Warum Geringqualifizierte seltener an Weiterbildungen teilnehmen Geringer qualifizierte Beschäftigte nehmen seltener an betrieblichen Weiterbildungen teil als ihre höher qualifizierten Kolleginnen und Kollegen. Sie sind weniger überzeugt, dass der zusätzliche Kompetenzerwerb positive Effekte auf beruflichen Erfolg und Arbeitszufriedenheit hat. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der TUM und des ifo Instituts. Die Studie zeigt auch: Mit nur wenigen Informationen können Unternehmen die Bereitschaft erhöhen, Weiterbildungsangebote anzunehmen. | Das Forschungsteam des TUM Campus Heilbronn und des ifo Instituts befragte im Jahr 2024 rund 3.700 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Alter von 25 bis 55 Jahren. Die Stichprobe ist hinsichtlich Alter und Geschlecht repräsentativ für die deutsche Erwerbsbevölkerung in diesem Altersbereich. | In den zwölf Monaten vor der Befragung hatten 67 Prozent der höher qualifizierten Beschäftigten an einer betrieblichen Weiterbildung teilgenommen, aber lediglich 45 Prozent der geringer Qualifizierten. (www.tum.de, 21.7.26)

Kubas Sozialismus in Gefahr: Was bedeutet das für die deutsche Linke? Ohne Strom und ohne Gas: Seit Monaten hungern die USA Kuba systematisch aus. Sollte die Revolution fallen, verliert die Linke eines der letzten sozialistischen Länder. Zwingt sie das zur ehrlichen Aufarbeitung ihrer eigenen Geschichte? (www.freitag.de, 21.7.26)

Leihmutter-Debatte: Wenn Männer über Frauenkörper debattieren Die Leihmutterschaft wird zur typischen Sommerpausen-Debatte, bei der die eigentlich politischen Fragen in den Hintergrund geraten. Der „Freitag“-Blick auf den Tag (www.freitag.de, 21.7.26)

Valide Umweltaussage oder Greenwashing? Tipps um Greenwashing zu erkennen Genau hinschauen: Wer Umweltaussagen auf Produkten kritisch prüft, erkennt Greenwashing leichter. | Hinterfragen und prüfen Sie bei Ihren Kaufentscheidungen umweltbezogene Produktaussagen. | Orientieren Sie sich — wenn möglich — an anerkannten Umweltsiegeln wie EU-Energielabel, EU-Biosiegel, EU Ecolabel oder dem Umweltzeichen Blauer Engel. | Melden Sie Verdachtsfälle von Greenwashing auf Produkten oder in Werbeaussagen an die Verbraucherzentralen. (www.umweltbundesamt.de, 21.7.26)

Antworten mit Verantwortung: Neue #ConnectingMinds-Projekte starten Von pilzinspirierten Denkweisen über innovative Materialien bis hin zu gerechter Klimaanpassung — die neuen #ConnectingMinds-Projekte bringen Forschende und Praxisakteur:innen in Wien und Linz zusammen, um Lösungen für zentrale gesellschaftliche Herausforderungen zu entwickeln. Lernen Sie die Teams kennen. | Wie können wir nachhaltige Materialien entwickeln? Was lässt sich von den Netzwerken und der Widerstandsfähigkeit von Pilzen für das menschliche Zusammenleben lernen? Und wie kann Klimaanpassung so gestaltet werden, dass sie allen Menschen gleichermaßen zugutekommt? Diesen Fragen gehen zwei neue #ConnectingMinds-Projekte nach, indem sie wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrung von Anfang an zusammenfließen lassen. Genau diesen Ansatz verfolgt dieses FWF-Förderprogramm: Forschende und Praxisakteur:innen erarbeiten die Fragestellungen gemeinsam und verbinden wissenschaftliche Exzellenz mit Erfahrungen aus der Praxis. (www.fwf.ac.at, 21.7.26)

Warum KMU ihr Netzwerk neu denken müssen In vielen mittelständischen Unternehmen gleichen IT-Infrastrukturen heute eher einem undurchsichtigen Flickenteppich als einem stabilen Fundament. | Denn über Jahre hinweg sind Netzwerke unter hohem Kostendruck organisch gewachsen. In einer Realität aus hybrider Arbeit, Cloud-Migrationen und verschärftem Regulierungsdruck wird diese historisch bedingte Intransparenz jedoch zum unkalkulierbaren Geschäftsrisiko. | „Es ist daher höchste Zeit, das Netzwerk-Audit nicht mehr als lästige bürokratische Pflichtübung zu betrachten, sondern als das entscheidende strategische Werkzeug für digitale Resilienz und Zukunftsfähigkeit“, erläutert Thomas Kruse, Produktmanager bei reichelt elektronik. (www.it-daily.net, 21.7.26)

Wir haben jetzt 60% Strom aus Erneuerbaren, vorher hatten wir 4%. Preise für Solarmodule haben sich durch die Energiewende von 15 Euro auf 0,15 Euro je Watt reduziert. Gewisse Leute aus der fossilen Energiewirtschaft wollen uns abhängig halten, lügen und hetzen. Fallen Sie nicht darauf herein. | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 21.7.26)

Summer heat could be hurting your heart without you knowing it New studies hint that rising temperatures may trigger inflammation tied to heart attacks, strokes, and accelerated aging. (yaleclimateconnections.org, 21.7.26)

The hidden ocean world that helps regulate our climate Strange jellyfish, glowing squid, and tiny plankton help move carbon out of the atmosphere and into the deep ocean. (yaleclimateconnections.org, 21.7.26)

Basierend auf Zink: Neue Batterie übersteht 5.500 Ladezyklen Forscher:innen der Fudan-Universität und der Chinesischen Akademie der Wissenschaften haben eine fließfähige Zink-Batterie entwickelt, die eine zentrale Schwachstelle bisheriger Zink-Flussbatterien überwindet. Statt einer starren Zink-Elektrode nutzt das System eine zirkulierende Suspension aus Zink-Nanopartikeln, die kontinuierlich zwischen Tank und Zelle fließt. In Labortests lief eine symmetrische Testzelle 5.128 Stunden lang ununterbrochen, bei einer Coulomb-Effizienz von 99,94 Prozent. (www.trendsderzukunft.de, 21.7.26)

Nachhaltigkeit braucht Vertrauen, Mut und gesellschaftlichen Zusammenhalt – Forschende des Wuppertal Instituts und das TEAM Nachhaltigkeit tauschten sich mit NRW-Umweltministerium über die Umsetzung der Landesnachhaltigkeitsstrategie aus Die nachhaltige Transformation gelingt nur durch das Zusammenspiel von Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Um diesen Dialog kontinuierlich zu stärken und die Umsetzung der Landesnachhaltigkeitsstrategie Nordrhein-Westfalen (NRW) zu begleiten, kamen am 15. Juli 2026 das Wuppertal Institut und das TEAM Nachhaltigkeit mit Staatssekretär Viktor Haase, Abteilungsleiterin Alexandra Landsberg und dem federführenden Referat für die NRW-Nachhaltigkeitsstrategie des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW (MUNV NRW) zu einem fachlichen Austausch zusammen. Das TEAM Nachhaltigkeit ist der seit zwölf Jahren bestehende Stakeholder-Beirat des Instituts für die wissenschaftliche Begleitforschung der Landesnachhaltigkeitsstrategie NRW. Er setzt sich aus zentralen, nachhaltigkeitsrelevanten Akteursgruppen aus Wirtschaft, Kommunalverbänden, Zivilgesellschaft und Wissenschaft in Nordrhein-Westfalen zusammen. (wupperinst.org, 21.7.26)

Energieversorger NEW darf fossiles Erdgas nicht als „Ökogas“ bewerben: Deutsche Umwelthilfe gewinnt Klimaklage Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat die irreführende Bewerbung von fossilem Erdgas der NEW Niederrhein Energie und Wasser GmbH als „Ökogas“ beendet: Das Landgericht Düsseldorf hat der Klage der DUH stattgegeben (Az. 38 O 97/25) und folgt damit der Argumentation, dass Verbraucherinnen und Verbraucher über die Umwelt- und Klimawirkungen des konventionellen, klimaschädlichen Erdgases durch die Bezeichnung „öko“ hinweggetäuscht werden. | Dazu sagt DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch: „Der Energieversorger NEW hat Verbraucherinnern und Verbraucher dreist getäuscht, indem er fossiles Erdgas realitätsfern als ‚Ökogas‘ beworben hat. Solche Werbung verleitet dazu, auf Gasheizungen zu setzen. Doch Erdgas ist weder ‚öko‘, noch ‚nachhaltig‘ oder ‚umweltfreundlich‘, wie von dem Unternehmen behauptet, sondern absolut klimaschädlich. Da lässt sich auch durch den Ablasshandel mit CO2-Zertifikaten aus dem Ausland nichts schönrechnen. (www.duh.de, 21.7.26)

Das sind die 15 günstigsten Alpendestinationen der Schweiz Die Schweizer Alpen sind beliebt. Entsprechend teuer sind dort auch die Immobilien. Dennoch gibt es noch Orte, an denen Ferienwohnungen vergleichsweise günstig sind. | Günstige Wohnungen in den Alpen | 1. Evolène VS — 6600 Franken pro m2 | 2. Goms VS — 6700 Franken pro m2 | 3. Leysin-Les Mosses VD — 6800 Franken pro m2 | 4. Ovronnaz VS — 6800 Franken pro m2 | 5. Elm/Braunwald GL — 6900 Franken pro m2 | 6. Anzère VS — 6900 Franken pro m2 | 7. Leukerbad VS — 7000 Franken pro m2 | 8. Wildhaus SG — 7300 Franken pro m2 | 9. Savognin GR — 8200 Franken pro m2 | 10. Val-d'Illiez VS — 8300 Franken pro m2 | 11. Disentis GR — 8400 Franken pro m2 | 12. Nendaz/Veysonnaz VS — 8400 Franken pro m2 | 13. Hasliberg BE — 8600 Franken pro m2 | 14. Obersaxen Mundaun GR — 9000 Franken pro m2 | 15. Flumserberg SG — 9200 Franken pro m2 (www.watson.ch, 21.7.26)

Das sind die 15 günstigsten Alpendestinationen der Schweiz Die Schweizer Alpen sind beliebt. Entsprechend teuer sind dort auch die Immobilien. Dennoch gibt es noch Orte, an denen Ferienwohnungen vergleichsweise günstig sind. | Günstige Wohnungen in den Alpen | 1. Evolène VS — 6600 Franken pro m2 | 2. Goms VS — 6700 Franken pro m2/ | 3. Leysin-Les Mosses VD — 6800 Franken pro m2 | 4. Ovronnaz VS — 6800 Franken pro m2 | 5. Elm/Braunwald GL — 6900 Franken pro m2 | 6. Anzère VS — 6900 Franken pro m2 | 7. Leukerbad VS — 7000 Franken pro m2 | 8. Wildhaus SG — 7300 Franken pro m2 | 9. Savognin GR — 8200 Franken pro m2 | 10. Val-d'Illiez VS — 8300 Franken pro m2 | 11. Disentis GR — 8400 Franken pro m2 | 12. Nendaz/Veysonnaz VS — 8400 Franken pro m2 | 13. Hasliberg BE — 8600 Franken pro m2 | 14. Obersaxen Mundaun GR — 9000 Franken pro m2 | 15. Flumserberg SG — 9200 Franken pro m2 (www.watson.ch, 21.7.26)

Zürich digitalisiert das Reparieren Entsorgung + Recycling Zürich (ERZ) lanciert eine digitale Plattform, die Reparaturen fördern und damit einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leisten soll. (www.persoenlich.com, 21.7.26)

Strategien für die Dekarbonisierung der Fernwärme in Deutschland: Forschungsprojekt abgeschlossen Das Forschungsprojekt „Wärmewende: Strategien für den Einsatz klimaneutraler Fernwärmetechnologien“ untersucht, wie ausgewählte Technologien gezielt unterstützt werden können, um die Wärmewende zu beschleunigen. Der jetzt veröffentlichte Abschlussbericht liefert Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen für den Einsatz von Großwärmepumpen, unvermeidbare Abwärme, Solarthermie und Großwärmespeichern. Er wurde vom Öko-Institut, HIC Consulting und ifeu — Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg in Zusammenarbeit mit Praxispartnern erstellt und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Die Betreuung des Vorhabens übernahm die Bundesstelle für Energieeffizienz (BfEE). (www.oeko.de, 21.7.26)

Drei Stellschrauben für erfolgreiche Elektrizitätsgemeinschaften Mit der Revision des Stromversorgungsgesetzes dürfen Nachbarschaften seit dem 1. Januar 2026 ihren Solarstrom über Lokale Elektrizitätsgemeinschaften (LEG) teilen. Als Anreiz winkt ein um bis zu 40 Prozent reduzierter Netztarif. In ökonomischen Modellen und Simulationen mit Schweizer Smart-Meter-Daten zeigt sich: Eine gut ausgestaltete LEG kann die Stromkosten deutlich senken. Aber diese Vorteile entstehen nicht automatisch, sondern hängen von drei zentralen Faktoren der konkreten Umsetzung ab. | Dynamische statt pauschale Preise | Wer zahlt die Batterie? | Plattformen als Gatekeeper | LEG können viel mehr sein als ein Rabatt auf den Netztarif, aber nicht von allein. Entscheidend sind dynamische Preise, eine faire Speicherfinanzierung und Leitplanken gegen digitale Marktmacht. Da die LEG seit Anfang des Jahres in Betrieb gehen, lohnt es sich, die Weichen richtig zu stellen. (energeiaplus.com, 21.7.26)

Hubschrauberspritzung des Weinbaupestizids Ambrilia durch Widerspruch der Deutschen Umwelthilfe rechtlich gestoppt Einen wichtigen Etappensieg konnte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) im Kampf gegen Hubschrauberspritzungen im Weinbau erzielen. Die DUH hatte gegenüber der Pestizidgenehmigungsbehörde BVL Widerspruch gegen die Genehmigung zur Ausbringung per Hubschrauber für das von BASF vermarktete Pestizid Ambrilia eingelegt. Ambrilia besteht aus den Wirkstoffen Mefentrifluconazol und Fluxapyroxad, die zu den Ewigkeitschemikalien zählen beziehungsweise sich dazu abbauen. | Am 14. Juli 2026 hat nun das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) wortwörtlich zum Widerspruch der DUH informiert: „Der Widerspruch entfaltet bis auf Weiteres aufschiebende Wirkung. Das heißt, dass die Genehmigung derzeit nicht wirksam ist. Die Unwirksamkeit der Genehmigung hat zur Folge, dass das Pflanzenschutzmittel Ambrilia (Zulassungsnummer: 00B221-00) zurzeit nicht mit Luftfahrzeugen (Hubschrauber) ausgebracht werden darf." (www.duh.de, 21.7.26)

Kirgistan, das Wasserschloss Zentralasiens Die einstige «Insel der Demokratie» in Zentralasien verlor in den letzten Jahren an Boden. Doch nun zeigt sich: Wasserfragen stärken lokale Gemeinschaften und grenzüberschreitende Kooperationen. Dabei spielt die Unterstützung aus der Schweiz eine wichtige Rolle. | Kirgistan gilt mit seinen bis zu 7500 Meter hohen Gebirgsketten und den fast 1000 Gletschern als Wasserschloss Zentralasiens. | Als Teil der Sowjetunion wurden die Wasserressourcen rücksichtslos ausgebeutet: Der ausgetrocknete Aralsee im benachbarten Kasachstan, der aus kirgisischen Zuflüssen gespeist wurde, gilt heute als eine der grössten durch Menschen verursachten Umweltkatastrophen. Seit den 1960er-Jahren hatte Moskau riesige Wassermengen zur Bewässerung von Monokulturen abgezweigt. (www.swissinfo.ch, 21.7.26)

Oil and gas drilling is shifting to the deep sea – here&aps;s what is at stake Technologies are taking the search for fossil fuels to the deepest parts of the ocean. Engineers must keep ecological risks manageable. (www.nature.com, 21.7.26)

Active linking through narratives facilitates associative inference Memory representations are influenced by strategies when information is encoded. Scaffolding information within a narrative is thought to broadly enhance learning and memory, but the nature of such enhancements is poorly understood. Here, we tested whether self-generated narratives improve memory compared to a perceptual encoding strategy. Specifically, we asked whether narratives enhanced associative memory, inference, and perceptual memory for specific items. Holding the requirement for active relational linking constant, we found narrative-based encoding selectively enhanced memory for associations and supported inference across indirectly related items, but did not benefit memory for individual objects, which was superior under perceptual encoding. These findings show that the mnemonic advantages of narratives are not general, but depend on the representational demands of retrieval. (www.pnas.org, 21.7.26)

Förderung energetische Sanierung und Neubau: Anträge sind wieder möglich KfW und Bafa nehmen wieder Anträge für die Bundes­förderung für effiziente Gebäude (BEG) an. Für die meisten sind die Förderbedingungen schlechter geworden. (www.test.de, 21.7.26)

Elektromobilität: Reichweitenangst brauchen Sie nicht mehr zu haben Kann ich bedenkenlos mit dem E-Auto in den Urlaub fahren, auch ins Ausland? Eine Analyse zeigt: Europa ist bei Ladesäulen gut aufgestellt – fast überall. (www.zeit.de, 21.7.26)

"Bei globalen Herausforderungen dürfen wir nicht auf Kooperation mit China verzichten" In Chinas klima- und entwicklungs­politischer Erzählung geht es bei den globalen Nachhaltigkeits­zielen nicht schnell genug voran, sagt die Sinologin Marina Rudyak. Deutschland könne Partnerländer etwa in Afrika oder Asien dabei unterstützen, besseren Nutzen aus Chinas Präsenz zu ziehen. Teil 22 der Serie. - (klimareporter.de, 21.7.26)

Die Demokratie und die Überforderung durch das Netz Steffen Mau hat in seiner Analyse „Die vielen Krisen der Demokratie“ präzise seziert, woran die liberale Demokratie derzeit krankt. Seine Bestandsaufnahme ist zutreffend – aber dennoch unvollständig. Denn sie benennt zwar die Symptome, nicht aber die wohl wichtigste gemeinsame Ursache der gegenwärtigen Verwerfungen. (hpd.de, 21.7.26)

Die Trinkpause wird zur Botschaft Urimat hat zur Fussball-WM einen Comic-Clip lanciert, der die «Hydration Break» thematisiert. (www.persoenlich.com, 21.7.26)

Heizungsaustausch: Wer jetzt mit wie viel Geld rechnen kann Für den Einbau von Wärmepumpen und klimafreundlichen Heizungen gelten neue Förderregeln. Welche Haushalte mit wie viel staatlicher Unterstützung rechnen können und was beim Antrag zu beachten ist. Von Ursula Mayer.[mehr] (www.tagesschau.de, 21.7.26)

Wir sind Zukunft: KI-Startups gegen den Klimawandel Künstliche Intelligenz ist ein Energiefresser – und sie kann Prozesse nachhaltiger gestalten. Auch Schweizer Start-ups setzen im Kampf gegen den Klimawandel auf die Technologie. (www.tagesanzeiger.ch, 21.7.26)

Vier Meter Eis in einem Monat verloren: 2026 zählt bereits zu den schlimmsten Gletscherjahren Frühe Hitzewellen, wenig Schnee im Winter und Schmelzwasser im Innern des Gletschers: 2026 entwickelt sich zu einem der schlechtesten Gletscherjahre seit Beginn der Messungen. Innerhalb eines Monats gingen an einer Messstelle vier Meter Eisdicke verloren. Gleichzeitig entstehen neue Gefahren im Hochgebirge, weil Gletscher und Fels zunehmend instabil werden. (www.schweizheute.ch, 21.7.26)

Israel vor der Wahl: Netanyahu führt gegen den Iran den Krieg seines Lebens Die gesamte politische Biografie des israelischen Premiers lief auf diesen einen Moment zu: den Sturz des Mullahregimes im Iran. Jetzt könnte genau dieser Krieg seine Karriere beenden. (www.tagesanzeiger.ch, 21.7.26)

Katharina Wagner: „Wir müssen uns unserer eigenen Geschichte stellen“ - Für Katharina Wagner gehört die Aufarbeitung von Antisemitismus und Nationalsozialismus in der Familientradition zur Aufgabe der Bayreuther Festspiele. Doch Richard Wagners Kunst erschöpft sich darin nicht. - (www.faz.net, 21.7.26)

E-Scooter: Haftungsregeln für E-Scooter werden verschärft E-Scooter gehören in Groß­städten zum Straßenbild. Was viele nicht wissen: Bei ihnen gelten Promille­grenzen wie beim Pkw. Nun werden auch die Haftungs­regeln strenger. (www.test.de, 21.7.26)

Podcast Finanzen & Immobilien: Bauen, Sanieren, Dämmen: Worauf kommt es an? - Die Baukosten steigen weiter. Lohnt sich dann noch Nachhaltigkeit? Darauf gibt es Antworten und Tipps vom Hausbau bis zur Sanierung. - (www.faz.net, 21.7.26)

Buchtipp: Roman über Konzil von Nizäa von syrisch-orthodoxem Diakon - - Als am 29. November 2025 Papst Leo XIV. die syrisch-orthodoxe St. Ephräm-Kirche in Istanbul besuchte, war er als Protokollchef seiner Kirche dabei: Josef Önder, ein syrisch-orthodoxer Diakon, katholischer Religionslehrer, Konrektor und Dozent für Religionspädagogik aus der Nähe von Stuttgart. Anlass der ersten Apostolischen Reise von Papst Leo war, an das erste Ökumenische Konzil von Nizäa zu erinnern, das vor 1700 Jahren stattfand. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 21.7.26)

Verkehrsministerium genehmigt S18-Vorprojekt Seit rund 45 Jahren wird darüber diskutiert, wie man die österreichische Rheintalautobahn A14 sinnvoll mit der Schweizer A13 verbinden kann. Nun kommt wieder Bewegung in das Dauerbrenner-Thema: Das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur hat das Vorprojekt für die Bodensee-Schnellstraße S18 offiziell abgesegnet. (www.krone.at, 21.7.26)

Weltmeere sind so heiss wie nie: Forschende warnen vor Extremwetter – auch in Europa In den Ozeanen herrschen Rekordtemperaturen. Forschende fürchten ein Massensterben unter Korallen. Und mehr Stürme, mehr Starkregen, mehr Hitze. (www.tagesanzeiger.ch, 21.7.26)

„Kein Effekt“: WM war für Brauereien kein Sieg Das sportliche Großereignis hatte nur minimale Auswirkungen auf den Bier-Absatz, wie ein „Krone“-Rundruf in Brauereien zeigt. Weil der Konsum von Alkohol generell sinkt, werden die heimischen Brauereien zunehmend kreativer.  (www.krone.at, 21.7.26)

Österreich: Kirchenübergaben an andere Konfessionen sinnvoll - - In Wien wurde unlängst die vierte Kirche an die Kopten in Wien übergeben. Die Übergabe nicht mehr benötigter katholische Kirchen an andere Konfessionen ist nach der Meinung von Kardinal Christoph Schönborn die beste Lösung. Darüber hinaus würdigt der Kardinal die koptische Kirche für ihren starken Glauben, welcher auch andere Kirchen bereichern könnte. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 21.7.26)

Klimawandel bedroht lebenswichtige Mikroalgen Während Seetang am Strand eher stört, ist die Mikroalge für unser Überleben unabdingbar. Forschende haben herausgefunden, dass schon geringe Temperaturveränderungen Mikroalgen aus dem Gleichgewicht bringen können. Von Florian Zinner.[mehr] (www.tagesschau.de, 21.7.26)

Digitalisierung und Umwelt: Die KI wird ein Ökokiller Die Nutzung künstlicher Intelligenz droht den Planeten zu zerstören, wenn sich nichts ändert, meint unser Gastautor. Diskutieren Sie jetzt live mit ihm! (www.zeit.de, 21.7.26)

Afrikas Wald- und Flächenbrandsaison wird trotz Klimawandel kürzer und nicht länger Veränderte Niederschlagsmuster verkürzen die Trockenzeit (www.scinexx.de, 21.7.26)

Fischereifreie Gebiete in der Nordsee: Zu wenig Meer für die Natur Niedersachsen will zehn Prozent der Nordseeküste als fischereifreies Gebiet ausweisen und folgt damit EU-Vorgaben. Reicht nicht, kritisiert der WWF. mehr... (taz.de, 21.7.26)

Bauinvestitionen in der Schweiz 2025: Provisorische Ergebnisse Die Bauinvestitionen sind im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr nominal um 3,5% gestiegen. Sowohl die Investitionen in den Hochbau (+3,6%) als auch jene in den Tiefbau (+3,2%) nahmen zu. In Neubauprojekte wurden 3,4% mehr investiert, in Umbauprojekte 3,5% mehr. (www.bfs.admin.ch, 21.7.26)

Studie belegt: Solaranlagen fallen bei Extremhitze fast komplett aus Der Klimawandel gefährdet zunehmend die europäische Stromversorgung, da extreme Sommertemperaturen nachhaltige Infrastruktur belasten. Eine neue wissenschaftliche Untersuchung zeigt, dass Solaranlagen bei Hitze massive Leistungseinbrüche von bis zu 90 Prozent erleiden können. | Ein Forscherteam der Universität Évora in Portugal hat die Auswirkungen extremer Hitzephasen auf Solaranlagen auf der Iberischen Halbinsel in den Jahren 2024 und 2025 untersucht. Dafür analysierten die Wissenschaftler die reale Leistung von drei unterschiedlichen Photovoltaikanlagen in Portugal und Spanien, um die betriebliche Leistung und klimabedingte Resilienz von Photovoltaikanlagen unter realen Bedingungen zu messen. | Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede beim Ertrag — in Theorie und Praxis. Sie sind dahingehend relevant, da durch den Klimawandel die Temperaturen am Boden in diesem Gebiet seit 1979 teils signifikant angestiegen sind. (www.basicthinking.de, 21.7.26)

Igel verhungern wegen Hitze im Garten: So kannst du helfen Die Hitze setzt nicht nur uns Menschen zu, sondern auch dem Tier des Jahres 2026: dem Igel. Viele möchten dem Tier helfen. Worauf du achten solltest. (www.watson.ch, 21.7.26)

Seelsorge im Gehen – EKD Gesundheitsberatung, kirchliche Seelsorge, Netzwerktreffen und Unternehmenscoaching: All das wird mittlerweile auch als Beratung im Gehen angeboten, genannt "Walk & Talk". Was steckt hinter dem Konzept? (www.ekd.de, 21.7.26)

Den Umgang mit Hitze kann man planen Länder wie Frankreich, Spanien oder Belgien schützen ihre Bevölkerung systematischer vor hohen Temperaturen als Deutschland. Die Beispiele zeigen auch: Klimaanlagen schaffen keinen Hitzeschutz in der Breite. - (klimareporter.de, 21.7.26)

Sonnenenergie: „Es hat keinen Sinn, für die letzte Kilowattstunde Speicher oder Netz auszubauen“ - Was an sonnigen Tagen mit Stromüberschuss aus Photovoltaik-Anlagen passiert und warum Schwankungen kein Problem sein müssen, erklärt der Experte für Solarenergie Leonhard Gandhi. - (www.faz.net, 21.7.26)

Erdwärme für das Rheinische Revier – Datendichte wächst Ab 2029 werden das Kohlekraftwerk Weisweiler stillgelegt und im Braunkohletagebau Inden endet die Kohlegewinnung. Neue Quellen für die Fernwärme werden erschlossen – die Geothermie könnte Heiz- und Prozesswärme als Baustein beisteuern. (www.energiezukunft.eu, 21.7.26)

Das Eis in der Arktis schrumpft wieder schneller – Forscher revidieren ihre Prognose Das arktische Meereis verändert sich – aber offenbar unterschiedlich schnell. Forscher haben nun eine ihrer Prognosen widerrufen. Was die Entwicklung über den Klimawandel verrät. (www.welt.de, 21.7.26)

Versuch der Verzahnung von Netzausbau und Erneuerbaren Die Referentenentwürfe aus dem BMWE zum EEG2027 und zum Netzanschlusspaket tragen den Kritikpunkten der Branche zum Teil Rechnung. Investitionsunsicherheiten für Projekte in Engpassgebieten und kleine Solaranlagen bestehen fort. (www.energiezukunft.eu, 21.7.26)

Europa elektrifizieren Die EU-Kommission will Europa elektrifizieren. Bis 2040 soll der Stromanteil am Energiebedarf verdoppelt werden, um Importkosten und Abhängigkeiten zu senken. Auch für Verbraucher sollen die Stromkosten sinken. (www.energiezukunft.eu, 21.7.26)

Die Karrierefrage: Wie kann mir KI im Bewerbungsprozess helfen? - Künstliche Intelligenz kann Bewerbungen verbessern, komplett schreiben, Interviews simulieren und noch viel mehr. Wo ist der Einsatz von KI sinnvoll, und wo sind seine Grenzen? Personalfachleute geben Antwort. - (www.faz.net, 21.7.26)

Ökonom Ottmar Edenhofer: „Die Probleme der deutschen Wirtschaft haben nichts mit dem Klimaschutz zu tun“ - Sollte man den Klimaschutz zurückfahren, um die Wirtschaft zu stärken? Was hat Fridays for Future falsch gemacht – und was die CDU? Ein Gespräch mit dem Klimaökonomen Ottmar Edenhofer, einem der meistzitierten Forscher der Welt. - (www.faz.net, 21.7.26)

Elektromobilität: Die dreckige Wahrheit über Hybrid-SUVs Der Verkehr ist das große Sorgenkind beim Klimaschutz. Experte Sebastian Bock erklärt, warum nicht alles taugt, was staatlich gefördert wird. Bestes Beispiel: Hybrid-Pkw (www.zeit.de, 21.7.26)

Zürcher Schafe ziehen auf Alp: «Ich kann doch kein Schaf metzgen, das sechs Jahre lang gute Dienste leistete» Ein Illnauer Landwirte-Paar verweigert das Schlachten alter Milchtiere. Stattdessen schicken sie 360 Schafe und Lämmer auf eine aufwendige Reise in die kühlen Alpen. (www.tagesanzeiger.ch, 21.7.26)

Sie beten mit den Füssen: In Frankreich ist eine konservative Wallfahrt zur Massenbewegung geworden Frankreichs katholische Kirche schrumpft. Doch ausgerechnet ihr konservativster Flügel zieht immer mehr junge Leute an. Bei der Wallfahrt von Paris nach Chartres waren dieses Jahr 20 000 Pilger unterwegs, so viele wie noch nie. Was treibt sie an? (www.nzz.ch, 21.7.26)

Stadt baut Hitzeschutz an Schulen systematisch aus  Stuttgart entwickelt einen Hitzeschutzkatalog für rund 150 Schulen. Jede Schule wird einzeln bewertet, damit Maßnahmen wie Sonnenschutz, Verschattung oder Kühlung dort umgesetzt werden, wo der Bedarf am größten ist. Grundlage ist eine systematische Bestandsaufnahme aller Standorte. (www.stuttgart.de, 21.7.26)

20.7.26

Einspeisevergütung: Hausbesitzer dürfen auf längere Solarförderung hoffen - Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche macht einen großen Schritt auf ihre Kritiker zu. Auch der Ausbau der Erneuerbaren soll nicht so deutlich beschnitten werden, wie bislang geplant. - (www.faz.net, 20.7.26)

«Jede Marke klingt bereits» In Konstanz macht die deutsche Agentur Audity seit 20 Jahren auch Schweizer Marken hörbar – darunter SRF, die Post, Vontobel und Sika. Geschäftsführer Rainer Hirt erklärt im Interview, warum ein Soundlogo heute nicht mehr reicht, wie viel Schweiz in seiner Arbeit steckt und wo er die Grenzen von KI im Audio Branding sieht. (www.persoenlich.com, 20.7.26)

Tropical Depression 2 crawls in the Gulf, trying to organize The tropical system is forecast to spread heavy rain and storm surge threats as its wind field expands. (yaleclimateconnections.org, 20.7.26)

Verbundprojekt "LebensLänger" mit dem WWF gestartet – Wissenstransfer-Netzwerke für Unternehmen, Kommunen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft: Anmeldungen ab sofort möglich Längere Produktlebensdauern sind ein zentraler Hebel für Ressourcen- und Klimaschutz. Vor dem Hintergrund aktueller politischer Entwicklungen, etwa bei der EU-Ökodesign-Verordnung oder dem „Recht auf Reparatur“, setzt das neu gestartete Verbundprojekt „LebensLänger“ genau hier an: Das Ziel ist, Möbel, Textilien und Elektrogeräte länger im Gebrauch zu halten, um sowohl den Ressourcenverbrauch als auch die Treibhausgasemissionen wirksam zu reduzieren. Dafür sollen Konsument*innen, Unternehmen und Kommunen zu einem ressourcenschonenden Umgang mit Produkten motiviert und nachhaltige Konsummuster in Gesellschaft und Wirtschaft gestärkt werden. | Zur Förderung des Wissenstransfers und zur Vernetzung der verschiedenen Akteur*innen werden aktuell vier öffentlich zugängliche Netzwerke aufgebaut: Je ein Netzwerk für Unternehmen, Kommunen, Wissenschaftler*innen und zivilgesellschaftliche Initiativen und Verbände. Die Netzwerke stehen allen Interessierten kostenfrei offen, (wupperinst.org, 20.7.26)

Faltbare Solaranlage: Mehr Strom und Schutz vor Unwetter – www.gebaeudetechnik-news.ch Ein an der TU Graz entwickeltes PV-System steigert durch zweiachsiges Tracking des Sonnenstands die Energieausbeute — insbesondere morgens und abends. Bei Sturm, Hagel oder Schnee faltet es sich zusammen. | Forschende um Armin Buchroithner vom Institut für Elektrische Messtechnik und Sensorik der TU Graz haben ein neuartiges Photovoltaik-System entwickelt, das deutlich höhere Erträge mit dem Schutz vor Sturm, Hagel und Schnee kombiniert. Die FLAPTrack (Face-to-Face Lay-Down Anti-Degradation Protection) genannte Anlage richtet die PV-Module sowohl horizontal als auch vertikal kontinuierlich zum Stand der Sonne aus. In der Nacht und bei drohendem Unwetter falten sich die Module automatisch zusammen und sind so vor Schäden sowie möglicher Abschattung durch Schnee und Staub geschützt. Eine Demonstrationsanlage mit einer Leistung von 1,8 kWp ist derzeit auf einem Bürogebäude am Campus Inffeldgasse der TU Graz im Einsatz. (www.gebaeudetechnik-news.ch, 20.7.26)

Der Berner #Klimaforscher Moritz Burger hat berechnet, wie heiss die #Stadt wird. Und er untersucht, wie wir damit umgehen können. Text: Pascal Sigg | Bild: Nick Steinmann | #Hitze #Klimawandel #Bern | https://www.hauptstadt.be/a/stadthitzeforscher-moritz-burger | @hauptstadt.be on Bluesky (bsky.app, 20.7.26)

Sicherheit und Arbeitsschutz auf dem Bau Die Schweizer Bauwirtschaft zählt zu den wichtigsten Branchen des Landes. Gleichzeitig gehört sie zu den Arbeitsfeldern mit den höchsten Unfallrisiken. Arbeiten in der Höhe, schwere Maschinen, wechselnde Wetterbedingungen und hoher Zeitdruck stellen Unternehmen und Mitarbeitende täglich vor grosse Herausforderungen. | Sicherheit und Arbeitsschutz sind deshalb längst keine Nebensache mehr, sondern ein zentraler Bestandteil moderner Baukultur. Wer heute baut, saniert oder modernisiert, muss Verantwortung übernehmen — für die Gesundheit der Mitarbeitenden ebenso wie für Qualität, Effizienz und Nachhaltigkeit eines Projekts. | Viele Unternehmen betrachten Sicherheitsmassnahmen noch immer primär als gesetzliche Pflicht oder zusätzlichen Kostenfaktor. In der Praxis zeigt sich jedoch ein anderes Bild: Gute Arbeitssicherheit reduziert Ausfallzeiten, verhindert Projektverzögerungen und stärkt langfristig die Wettbewerbsfähigkeit. Jeder vermiedene Unfall spart nicht nur direkte Kosten, (baurundschau.ch, 20.7.26)

Keine Ideologie, nur Gewalt: Die neuste Form des Extremismus Eine neue Form des Extremismus breitet sich aus: der Nihilismus. Wie das SRF berichtet, geht es dabei weder um eine politische noch um eine religiöse Ideologie. Im Zentrum steht die Gewalt. «Beim extremistischen Nihilismus ist Gewalt nicht nur ein Mittel, sondern auch ein Selbstzweck», erzählt Géraldine Casutt von der Fachstelle für Radikalisierungsprävention des Kantons Waadt dem Medium. |Die Radikalisierung geschieht üblicherweise in den sozialen Medien. Von Anstiftung zur Selbstverletzung über Tierquälerei bis hin zu Mord oder gar Massentötungen verherrlichen die radikalisierten nihilistischen Gruppen jegliche Form von Gewalt. |Diese Gemeinschaften seien im Internet zerstreut, jedoch miteinander vernetzt. Auch auf weitverbreiteten Plattformen, wie TikTok seien problematische Inhalte leicht zugänglich, was normalisierend wirken könne. «Man verliert leicht das Bewusstsein dafür, wie schwerwiegend die Dinge sind, die man sagt, oder die Inhalte, die man konsumiert», erklärt Ahmed Ajil, (www.watson.ch, 20.7.26)

Licht aus dem All: Weltraumspiegel in den USA bewilligt – Astronomen warnen vor dauerhaft hellem Nachthimmel Ein Start-up will Solaranlagen auch nachts mit Sonnenlicht versorgen. Ein Satellit soll dafür einen fünf Kilometer breiten Lichtfleck auf die Erde werfen – mit weitreichenden Folgen. (www.tagesanzeiger.ch, 20.7.26)

Wie moderne Schlaftextilien die Sommernächte erträglicher machen Während viele Menschen im Sommer auf leichte Baumwollkleidung setzen, wird dabei oft ein entscheidender Faktor übersehen: Baumwolle ist zwar angenehm zu tragen, stösst bei hohen Temperaturen jedoch an ihre Grenzen. Die Naturfaser nimmt Feuchtigkeit auf, gibt diese aber vergleichsweise langsam wieder ab. Dadurch kann ein feuchtwarmes Mikroklima auf der Haut entstehen, das die natürliche Temperaturregulation des Körpers während der Nacht beeinträchtigt. | Während Raumtemperatur, Matratze oder Bettwäsche häufig im Fokus stehen, wird ein Aspekt oft vernachlässigt: die Kleidung, die während acht Stunden direkt auf der Haut getragen wird. Genau hier setzt das Zürcher Unternehmen Dagsmejan an. Die Marke entwickelt seit Jahren funktionale Schlafbekleidung auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse zu Thermoregulation und Schlafqualität. | Die Stay Cool Kollektion wurde speziell für warme Sommernächte entwickelt. Die NATTCOOL Technologie kombiniert Eukalyptusfasern und andere botanische Fasern (baurundschau.ch, 20.7.26)

Psychology researchers know why The Odyssey transcends time The “hero's journey” narrative structure seen in the ancient Greek story can help people make meaning in their own lives (www.scientificamerican.com, 20.7.26)

Antisemitismus: Aufarbeitung der Festspiele – wie viel Hitler in Wagner steckte - Ende Juli beginnen die Wagner-Festspiele. Noch immer ist das schwierige Nazi-Erbe ein dominantes Thema – und für Richard Wagners Urenkelin, die künstlerische Leiterin Katharina Wagner, ein Bereich mit Absturzgefahr. - (www.faz.net, 20.7.26)

Buch über Frauenfreundschaften: Geschichten, die wir uns über Freundschaft erzählen Was passiert, wenn Freundschaften enden? Die Historikerin Tiffany Watt Smith schreibt originell über begleitende Scham, Zweifel und Verletzlichkeit. mehr... (taz.de, 20.7.26)

Medienschau: Trump und Traum Ums Verrecken vermeidet das Bürgermediengewerbe, den Angriffskrieg der USA und Israels auf den Iran Angriffskrieg zu nennen. Allerdings herrscht Schadenfreude über Trump in der Klemme, das größte Augenmerk gilt aber den erneut gestiegenen Benzinpreisen. (www.jungewelt.de, 20.7.26)

Kommentar: Ausbeutbare Komplizen Drei sehr unterschiedliche Staaten des afrikanischen Kontinents will der deutsche Außenminister Johann Wadephul bereisen. Vereint werden sie dabei durch eins: das Interesse der europäischen Herrschenden an ihren Ressourcen. (www.jungewelt.de, 20.7.26)

»Aufarbeitung«: »Wir müssen über Opa reden …« [Online-Abo] Die aktuelle Debatte über NSDAP-Mitgliedschaften von Familienangehörigen zeigt wenig Interesse an historischen Kontexten. Insbesondere die Propaganda der Nazis bleibt außen vor. (www.jungewelt.de, 20.7.26)

Schon gelaufen: Nachschlag: Mehrheiten sind nicht weg »Das ist noch nicht zu Ende betrachtet«, meint Friedrich Küppersbusch. Und erwähnt Jens Spahns insgesamt fünf Treffen mit dem »Demokratiegegner« Peter Thiel. (www.jungewelt.de, 20.7.26)

Kids plant trees, change neighborhoods The One Tree Per Child Program helps children in Pittsburgh plant trees around schools, parks, streets, playgrounds, and more. (yaleclimateconnections.org, 20.7.26)

Ich höre immer wieder, der Wirkungsgrad der #Photovoltaik sei viel zu gering. Inzwischen erreichen Solarzellen 35,5 % Wirkungsgrad und schlagen damit sogar das eine oder andere #Atomkraftwerk. Viel billiger ist Solarstrom ohnehin. https://www.sonnenseite.com/de/wirtschaft/longi-stellt-mit-355-prozent-einen-weltrekord-beim-wirkungsgrad-tandemsolarzellen-auf/ | @volkerquaschning.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 20.7.26)

Demokratie in Lateinamerika: Nicaraguas Präsident will nie wieder wählen lassen Als Guerillakämpfer gegen die Diktatur war Daniel Ortega einst Hoffnungsträger linker Solidarität. Inzwischen ist er selbst zum Diktator verkommen. mehr... (taz.de, 20.7.26)

Schülerprojekt: „Demokratie ist übertrieben wichtig“ - Rapper Rico Montero zeigt, dass politische Bildung auch anders geht: Mit Musik, Tanz und Kunst bringt er Jugendliche dazu, über Mitbestimmung und Verantwortung zu sprechen – und vor allem: selbst aktiv zu werden. - (www.faz.net, 20.7.26)

Ewiges Leben oder schönes Altern: Longevity ist auch nur modernes Heilfasten - Das Silicon Valley, spezielle Kur-Hotels, Influencer, Supplement-Hersteller – alle streben neuerdings nach dem ewigen Leben. Ein gigantischer Markt. Wie wäre es, erst einmal das Altern zu verbessern? - (www.faz.net, 20.7.26)

AudienceMove AudienceMove arbeitet mit wirkungs- und zielgruppenorientierter Distribution und Impact-Kampagnen audiovisueller Medien, an der Schnittstelle von Geschichtenwelten und gesellschaftlichem Engagement. (www.one-planet-lab.ch, 20.7.26)

Einspeisevergütung: Unnötige Solarförderung - Kleine Photovoltaikanlagen sollen nun doch noch länger gefördert werden. Doch wenn der Staat teure Subventionen in ohnehin wirtschaftliche Anlagen lenkt, gefährdet das die Akzeptanz der Energiewende. - (www.faz.net, 20.7.26)

Benzin ist wieder teurer als vor dem Tankrabatt Tanken in Deutschland wird wieder teurer: Ein Liter E10 kostet inzwischen fast so viel wie rund um Ostern. Das liegt neben dem gestiegenen Ölpreis auch am Ferienverkehr. Der ADAC erwartet einen neuen Höhepunkt.[mehr] (www.tagesschau.de, 20.7.26)

Sonne vorm Thermostat In Leipzig geht Deutschlands größte Solarthermieanlage in Betrieb. Das Projekt zeigt das Potenzial der Technik für Fernwärmenetze, aber auch die Größe der Herausforderung. - (klimareporter.de, 20.7.26)

Klimaneutralität bis 2040: »Auch das noch« live mit Katharina Fegebank Die Hansestadt Hamburg soll bis 2040 klimaneutral sein, so wollen es die Bürger. Wir fragen Umweltsenatorin Katharina Fegebank, wie das geht (und ob überhaupt). (www.zeit.de, 20.7.26)

Papst Leo XIV. besucht Montecassino und betet für den Frieden - - An diesem Montag hat Papst Leo XIV. die geschichtsträchtigen Mönchsgemeinschaft der Erzabtei Montecassino besucht. Wie das Presseamt des Heiligen Stuhls über seinen Telegram-Kanal mitteilte, handelte es sich um eine private Visite des Kirchenoberhaupts. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 20.7.26)

Dritte Welle in diesem Sommer: Die Hitze trifft Frankreichs Stromversorgung massiv Erstmals muss ein Gaskraftwerk abgeschaltet werden, insgesamt elf AKW haben ihren Betrieb gedrosselt. Die Menschen flüchten vor den extremen Temperaturen in Kirchen und Hotels. (www.sueddeutsche.de, 20.7.26)

Fußball-WM: Spanien tickt, wie es kickt In kaum einem anderen Land helfen sich Nachbarn selbstloser als hier. Die Nationalmannschaft hat gezeigt, was diese Gesellschaft ausmacht. Und ausgerechnet hier gibt es in der Politik fast nur lähmendes Gezänk. (www.sueddeutsche.de, 20.7.26)

Mit dem E-LKW durchs Land: Schwer unter Strom - Das Elektroauto hat sich etabliert. Anders sieht es bei den schweren Lastwagen aus. Erkenntnisse einer E-Lkw-Tour durch Süddeutschland. - (www.faz.net, 20.7.26)

Elektromobilität in Europa: E-Autos werden billiger, Ladesäulen breiten sich aus E-Fahrzeuge werden im Schnitt günstiger, zeigt eine Studie. Gleichzeitig wächst die Ladeinfrastruktur in Europa – schneller als die Stromer-Zahlen. mehr... (taz.de, 20.7.26)

Rückfallprävention im Kanton Zürich: Lernprogramm für Sexualstraftäter wird bisher wenig besucht Seit Anfang 2025 können Zürcher Gerichte verurteilte Sexualstraftäter in ein Verhaltenstraining schicken. Doch die Zuweisungen sind «unerwartet niedrig» – das Bezirksgericht Zürich ordnete es nur zweimal an. (www.tagesanzeiger.ch, 20.7.26)

Städte auf Social Media: Nur München hat mehr Follower als Frankfurt - Regelmäßig kommt die Forderung auf, die Stadt Frankfurt solle die Plattform X verlassen. Aber der Magistrat hält die Präsenz dort für unverzichtbar. - (www.faz.net, 20.7.26)

Geringste Erdbeerernte seit 31 Jahren erwartet Die Landwirte in Deutschland haben 2026 so wenige Erdbeeren geerntet wie seit mehr als 30 Jahren nicht. Auch beim Spargel ging die Menge nach Daten des Statistischen Bundesamts noch einmal zurück.[mehr] (www.tagesschau.de, 20.7.26)

Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und Netzanschlusspaket sind Rückschritt für die Energiewende Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und Netzanschlusspaket sind Rückschritt für die Energiewende (www.wwf.de, 20.7.26)

Elektroautos sind seit 2020 deutlich günstiger geworden E-Autos sind zwischen 2020 und 2025 um rund 18 Prozent günstiger geworden. Dazu kommen die staatlichen Kaufprämien, über die schon mehr als 50 Millionen Euro ausgezahlt wurden - vor allem für Tesla-Modelle.[mehr] (www.tagesschau.de, 20.7.26)

Klimawandel: In Teufels Küche - Die Hitze kam dieses Jahr zu früh. Sie brachte Gesellschaften an ihre Grenzen und Fachleute in Erklärungsnot. Warum beschleunigt sich der Klimawandel so rapide? - (www.faz.net, 20.7.26)

Ferialkräfte nehmen Wanderwege unter die Lupe Die Sommersaison in den Vorarlberger Alpen läuft auf Hochtouren – damit rückt auch die Sicherheit auf den heimischen Wegen in den Fokus. Vergangene Woche fiel im Landhaus in Bregenz der offizielle Startschuss für die diesjährige Wanderwege-Evaluierung.  (www.krone.at, 20.7.26)

Papst Leo XIV. wird Nachhaltigkeits-Medaille überreichen - - Die Villanova-Universität und ihre Abteilung für Nachhaltigkeit haben eine „Papst-Leo-XIV.-Nachhaltigkeits-Medaille“ gestiftet. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 20.7.26)

Nino Schurter mahnt zur Rücksicht Fairtrail Graubünden und Graubünden Ferien lancieren eine Kampagne für faires Miteinander auf den Trails. (www.persoenlich.com, 20.7.26)

Pionierprojekt in den Alpen: Madrisa – alpiner Solarpark soll Winterstromlücke reduzieren Auf 150’000 Quadratmetern entsteht bei Klosters eine Anlage, die künftig 3500 Haushalte mit Strom versorgt. Ein Rundgang mit dem Projektleiter. (www.tagesanzeiger.ch, 20.7.26)

Elektromobilität: Preise von E-Autos binnen fünf Jahren um 18 Prozent gesunken Die Preise von Elektroautos sind zwischen 2020 und 2025 laut einer Studie um mehr als ein Sechstel zurückgegangen. Verbrenner wurden in dieser Zeit zwei Prozent teurer. (www.zeit.de, 20.7.26)

Stadtplanerin über Hitzeschutz: „Hitzeschutz ist Daseinsvorsorge“ Woran hakt der Hitzeschutz in den Kommunen? Es mangelt nicht an Willen, sondern an Geld, sagt Lara Möller vom Deutschen Städte- und Gemeindebund. mehr... (taz.de, 20.7.26)

Der nächste Recyclingboom: Silber und Co aus Solarmodulen Alte PV-Module sind echte Rohstoffquellen: Darin stecken Silber, Kupfer, Silizium und mehr. Doch noch fehlen genügend Recyclinganlagen für den kommenden Boom. Was Solar-Recycling bringt und wie es weitergeht. (www.dw.com, 20.7.26)

Hitzekonzepte in Berlin und Barcelona: Heißes Pflaster In Berlin gibt es seit letztem Jahr einen Hitzeaktionsplan – und massive Kritik daran. Aus Barcelona könnten Ideen kommen, wie es besser geht. mehr... (taz.de, 20.7.26)

Fraunhofer-Studie: Elektroautos seit 2020 deutlich günstiger geworden - Die Listenpreise sind seit 2025 um fast ein Fünftel gesunken, geht aus einer neuen Auswertung hervor. Die Preise für Verbrenner haben demnach im gleichen Zeitraum leicht zugelegt. - (www.faz.net, 20.7.26)

Spanien feiert WM-Titel: Kirche würdigt sportlichen Erfolg - - Nach Spaniens Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 hat die katholische Kirche des Landes ihrer Nationalmannschaft und Trainer Luis de la Fuente Glückwünsche ausgesprochen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 20.7.26)

Grüne fordern ein Ende der „Ticket-Lotterie“ Der grüne Energiesprecher Daniel Zadra fordert eine radikale Abkehr vom bürokratischen Vergabeverfahren und will den Ausbau der Solarenergie im Land durch einen parteiübergreifenden Schulterschluss neu beleben. Ein entsprechender Antrag wird nun im Vorarlberger Landtag eingebracht. (www.krone.at, 20.7.26)

Tagebuch einer Mutter – «Über Söhne»: Gedanken über moderne Männlichkeit Simone Buchholz hat ein Buch über Söhne geschrieben. Darin fragt sie, wie moderne Männlichkeit aussehen könnte. (www.srf.ch, 20.7.26)

Die EU-Kommission hat ihren Vorschlag zur Reform des EU-Emissionshandels vorgelegt. In einem neuen Policy Brief bewerten wir die Wirkung für den #Klimaschutz. Unser Fazit: So wird es schwierig für die EU ihre Klimaziele für 2040 zu erreichen >> hier lesen: https://www.oeko.de/publikation/assessing-the-2026-commission-proposal-for-the-eu-ets-1/ #EUETS1 #ETS | @oekoinstitut.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 20.7.26)

Bildungsminister setzt auf Medienkompetenz statt Handyverbot Wie können Schulen Kinder besser vor digitaler Gewalt schützen? Brandenburgs Bildungsminister will mit viel Medienkompetenz gegensteuern. | Um Vorfällen wie heimlichen Aufnahmen oder Cyber-Mobbing an Schulen entgegenzuwirken, setzt Brandenburgs Bildungsminister Gordon Hoffmann (CDU) auf Aufklärung. Schutzkonzepte auch für den digitalen Raum seien wichtig. «Kinder und Jugendliche sollen lernen: Digitale Gewalt ist eine echte Gewalt, mit der man Menschen schadet», sagte Hoffmann der Deutschen Presse-Agentur. An den Schulen müssten Medienkompetenz sowie Demokratie- und Werteerziehung gestärkt werden. | «Ein generelles Handyverbot ist nicht die Lösung, sondern es geht darum, dass man Smartphones und digitale Endgeräte altersangemessen und pädagogisch sinnvoll einsetzt», sagte Hoffmann auch mit Blick auf die polizeilichen Ermittlungen gegen zwei Schüler eines Potsdamer Gymnasiums. Sie sollen heimlich intime Fotos von mehreren Schülerinnen gemacht haben (www.it-daily.net, 20.7.26)

Kolumne „Hanks Welt“: Overtourism in Südtirol - Wie ein Bettenstopp einen Bettenboom produziert. Und was wir daraus lernen. - (www.faz.net, 20.7.26)

Ernährungsinitiative: Nachhaltigere Landwirtschaft oder «veganes Diktat»? Die Umweltaktivistin Franziska Herren versucht es erneut mit einer Initiative, die den Bund dazu verpflichten soll, Produktion und den Konsum pflanzlicher Lebensmittel zu fördern. Die Gegner:innen wehren sich vehement gegen dieses Vorhaben, das sie als realitätsfern bezeichnen. Die Initiative kommt am 27. September an die Urne. | Die Initiative «Für eine sichere Ernährung (Ernährungsinitiative)» wurde im August 2024 mit 112'736 gültigen Unterschriften eingereicht. Ihr Ziel ist es, den Selbstversorgungsgrad der Schweiz von 46% auf mindestens 70% zu erhöhen. Der Text fordert dazu eine Anpassung der Agrarpolitik, um die Produktion und den Konsum pflanzlicher statt tierischer Lebensmittel zu fördern. Die Initiative zielt zudem darauf ab, die Grundwasserressourcen zu schonen und eine nachhaltige sowie klimafreundliche Landwirtschaft und Lebensmittelwirtschaft zu fördern. (www.swissinfo.ch, 20.7.26)

(www.swissinfo.ch, 20.7.26)

Rost, Salz und andere Langzeitspeicher könnten erneuerbaren Strom über Tage oder Wochen sichern, teure neue Gaskraftwerke ersetzen. Doch Ausschreibungen bevorzugen Gas und schließen innovative Speicher faktisch aus. Zukunftstechnologie wird ausgebremst statt ermöglicht | https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/batteriespeicher-wie-rost-und-salz-gas-ersetzen-koennten-meinung-a-7e1d47f7-07b8-4eb3-b384-dc91bce7ecce | @ckemfert.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 20.7.26)

Reiche(s) Kosmetik an den Strom-Gesetzen Nach einem halben Jahr des Wartens präsentiert das Bundeswirtschaftsministerium endlich einen regulären, Klimareporter° vorliegenden Entwurf für das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sowie ein Netzpaket. Von kosmetischen Korrekturen abgesehen bremsen die Vorlagen aus dem Hause Reiche die Erneuerbaren aus und verschieben die Macht zugunsten der Netzbetreiber. - (klimareporter.de, 20.7.26)

Durch die Alpen auf 700 Jahre alten Handelsrouten Die Via Valtellina ist eine alte Handelsroute, auf der einst Waren zwischen dem Montafon und dem italienischen Tarino transportiert wurden. Vor kurzem machten sich Säumer aus der Schweiz gemeinsam mit einer Wandergruppe auf den Weg – und die „Krone“ war dabei.  (www.krone.at, 20.7.26)

Wie Reiche die Energiewende bremst: Scharfe Kritik an Plänen der Wirtschaftsministerin Der Entwurf für das Erneuerbare-Enegerien-Gesetz liegt vor – und nicht nur Fachverbände äußern Bedenken. Auch Stimmen aus CDU und SPD werden laut. mehr... (taz.de, 20.7.26)

Katherina Reiches Energiegesetze: Gefährlicher Paradigmenwechsel Wirtschaftsministerin Reiche nimmt den Betreibern von Erneuerbaren-Anlagen die finanzielle Sicherheit. Das bremst die Energiewende aus. mehr... (taz.de, 20.7.26)

Bestandsbau wird zum Standard der Branche Laut Greyfield Index wird das Bauen im Bestand in immer mehr Bundesländern zur prägenden Bauform. Die Transformation findet laut dieser Analyse nicht auf der grünen Wiese, sondern in vorhandenen Gebäuden statt. Das ist gut für Umwelt und Klima. (www.energiezukunft.eu, 20.7.26)

Das Heizen mit Wärmepumpen wird günstiger und beliebter Wärmepumpen haben beim Neueinbau fossile Heizkessel überholt. Eine kluge Entscheidung, schaut man sich die Heizkosten an. Auch die Kühlfunktion moderner Wärmepumpen rückt zunehmend in den Fokus. (www.energiezukunft.eu, 20.7.26)

KOMMENTAR - Autoregulierung in der Sackgasse: Beim Umstieg auf das Elektroauto sollte die Politik von Strafen zu Anreizen wechseln Schweizer Autoimporteure müssen 100 Millionen Franken Strafe zahlen, weil sie die hiesigen CO2-Vorgaben verfehlt haben. Die EU hat die Strafen dagegen vorerst verschoben. Das sollte Anlass sein, endlich auf eine bessere Regulierung umzustellen. (www.nzz.ch, 20.7.26)

Die Batterie der Superlative – im Fricktal entsteht ein Stromspeicher, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat Der Aargauer Unternehmer Marcel Aumer baut in Laufenburg einen riesigen Batteriespeicher mitsamt einem KI-Rechenzentrum der Superklasse. Kann das gutgehen? (www.nzz.ch, 20.7.26)

Preisentwicklung von E-Autos: So viel besser und günstiger sind E-Autos geworden Eine neue Studie zeigt, wie positiv sich der Markt für Elektroautos entwickelt. Die Fahrzeuge scheinen den Durchbruch am Massenmarkt zu schaffen. (www.zeit.de, 20.7.26)

«Apropos» – der tägliche Podcast: Mitten im Hitze­sommer sagt er: «Wir haben uns vom Wasser entfremdet.» – Stimmt das? Ernst Bromeis schwamm durch fast alle Schweizer Seen – und sorgt sich heute um unseren Bezug zu ihnen. Unser Redaktor hat ihn ins Wasser begleitet. (www.tagesanzeiger.ch, 20.7.26)

So wurden Daten & KI zu einem globalen Machtfaktor Gewollt oder ungewollt: Jeder von uns produziert jeden Tag Daten – und damit den Treibstoff für Künstliche Intelligenz (KI), die in stromhungrigen Rechenzentren Muster darin erkennt und Vorhersagen trifft. Zu unserem Vorteil oder Nachteil, denn Daten sind Fluch und Segen zugleich. Und ein Druckmittel in der Weltpolitik: Krone+ analysiert, wie aus digitalen Daten ganz reale Macht entsteht. (www.krone.at, 20.7.26)

Ausgerechnet vor einer Tankstelle ist in Zürich ein Velo-Highway geplant. Deren Kunden müssten einen langen Umweg fahren. Kein Problem, sagt die Stadt Der Betreiber fürchtet um die Existenz – die Stadt rät ihm, die Kunden mit einem «attraktiven Treibstoffpreis» bei der Stange zu halten. (www.nzz.ch, 20.7.26)

Wärmeplanung: Großstädte ver­ab­schie­den sich vom Gas - - Eine Finanztip-Auswertung zeigt: Die größ­ten deut­schen Kom­mu­nen hal­ten trotz Ände­run­gen am ”Heizungs­gesetz“ an einer Wärme­pla­nung ohne Erd­gas fest. - - (www.geb-info.de, 20.7.26)

19.7.26

Tipps für Videocalls: Virtueller Hintergrund oder Blick ins Schlafzimmer? Das rät die Zoom-Expertin Was verrät unser Hintergrund in Videocalls über uns? Die Wissenschaftlerin Galina Gostrer hat das erforscht und erklärt, wie man ihn bewusst einsetzen kann. (www.tagesanzeiger.ch, 19.7.26)

Emissionshandel: So verteidigt die EU den Klimaschutz - Die EU reformiert ihren Klimaschutz. Er wird dabei kaum geschwächt. Die größeren Verlierer sind die Finanzminister. - (www.faz.net, 19.7.26)

Elektromobilität und Strommarkt: Autobatterie laden und Geld dafür bekommen? So geht's Wer dynamische Stromtarife nutzt, kann von solaren Überschüssen stark profitieren: Fragen und Antworten zu einer Option, die immer populärer wird. mehr... (taz.de, 19.7.26)

Demokratieprojekte: Hört auf mit den Projekten Überall sind Projekte, nichts geht mehr im normalen laufenden Betrieb. Das ist alles andere als sinnvoll. Es braucht Geld für langfristige Arbeit. mehr... (taz.de, 19.7.26)

US-Imperialismus: »Für Demokratie und Frieden muss die Abhängigkeit von den USA beendet werden« Über den systemischen Niedergang der USA, dessen Zusammenhang mit ihrer Geschichte militärischer Interventionen und weshalb der Aufstieg Chinas die US-Eliten zu einer zunehmend aggressiven Außenpolitik veranlasst. (www.jungewelt.de, 19.7.26)

Schon gelaufen: Nachschlag: Neues Leben Unwiderstehlich fühlen sich die Kinder vom Abfall angezogen, der, sei es beim Bauen, bei Garten- oder Tischlerarbeit, beim Schneidern oder wo sonst immer, entsteht. In diesen Abfallprodukten erkennen sie das Gesicht, das die Dingwelt gerade ihnen, ihnen allein zukehrt. (www.jungewelt.de, 19.7.26)

Hitzerekord: Bahn muss Infrastruktur fit machen Hitzewellen setzen Europas Bahnnetzen zunehmend zu. Während sich Schienen und Oberleitungen stark aufheizen, investieren die ÖBB nun in fittere Infrastruktur und Überwachung. Experten sehen Anpassungen an den Klimawandel als unverzichtbar für einen verlässlichen Bahnverkehr der Zukunft. (www.krone.at, 19.7.26)

Tote Bergsteiger: Sollen die Leichen am Mount Everest geborgen werden? - Die Bergung toter Bergsteiger aus großer Höhe ist extrem gefährlich und teuer – für die Angehörigen aber oft sehr wichtig. Vieles spricht trotzdem dafür, sie in Schnee und Eis ruhen zu lassen. - (www.faz.net, 19.7.26)

Teslas Batteriepläne: Trockenübung in der Zellfabrik - Der Elektroautohersteller Tesla will Batteriezellen in Deutschland produzieren. Die Chancen stehen besser als für andere Zellprojekte. Das hat auch mit einem neuen Produktionsverfahren zu tun. - (www.faz.net, 19.7.26)

Axel Springer Award 2026: Warum Peter Thiel keinen Demokratiepreis verdient hat Der rechtskonservative Techinvestor Peter Thiel wird mit dem Axel Springer Award ausgezeichnet. Dabei sollten unabhängige Medien dessen Methoden eigentlich hinterfragen. (www.zeit.de, 19.7.26)

Bettwanzen in Berghütten: zwei Fälle in Graubünden – News – SRF Bereits zwei SAC-Hütten in Graubünden sind in diesem Sommer von Bettwanzen befallen worden. Für Schädlingsbekämpfer Sandro Derungs ist das ungewöhnlich früh. Der 54-Jährige beobachtet seit Jahren eine Zunahme der Parasiten in den Alpen und spricht von einer «aussergewöhnlichen Situation». | Dass Bettwanzen in Alpenhütten zunehmend zum Problem werden, zeigt auch der Blick ins Ausland. Alpenvereine in Deutschland, Österreich und Südtirol haben kürzlich gemeinsam Präventionskampagnen lanciert. Der SAC wiederum empfiehlt seinen Gästen, nach Hüttenübernachtungen Schlafsäcke und Kleidung bei 60 Grad zu waschen oder die Ausrüstung für mehrere Tage einzufrieren. So soll verhindert werden, dass die Tierchen von Hütte zu Hütte wandern. | Noch handelt es sich in der Schweiz um Einzelfälle. Doch die bisherigen Meldungen dieses Sommers zeigen: Auch die Bündner Berghütten bleiben von der internationalen Bettwanzenwelle nicht verschont. (www.srf.ch, 19.7.26)

Overtourism in Frankreich: Drei Millionen Gäste für 23 Einwohner: Der Mont-Saint-Michel wird überrannt Die berühmte Klosterinsel ist ein extremes Beispiel für ein Problem, das ganz Frankreich beschäftigt. Wie viel Tourismus verträgt ein Land? (www.tagesanzeiger.ch, 19.7.26)

Nachhaltige Finanzen: Ethifinance erwartet ein transparentes Zeitalter der Nachhaltigkeit - Die amerikanische MAGA-Bewegung und der russische Angriff auf die Ukraine bremsen das Thema nachhaltige Finanzen. Dennoch gebe es viel Fortschritt, findet die Ratingagentur Ethifinance. - (www.faz.net, 19.7.26)

Nachhaltige Finanzen: Ethifinance erwartet ein transparentes Zeitalter der Nachhaltigkeit - Die amerikanische MAGA-Bewegung und der russische Angriff auf die Ukraine bremsen das Thema nachhaltige Finanzen. Dennoch gebe es viel Fortschritt, findet die Ratingagentur Ethifinance. - (www.faz.net, 19.7.26)

„Wirkungslose Trostpflaster“: Verbände und Opposition kritisieren Energiegesetze trotz Entschärfung - Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat ihre Pläne zur Vergütung für Ökostrom-Erzeugern deutlich entschärft. Aus der Branche kommt trotzdem scharfe Kritik. - (www.faz.net, 19.7.26)

Widerstände gegen Hitzeschutz, gegen Hochwasserschutz und gegen soziale Klimapolitik Kalenderwoche 29: Bei den Konsequenzen aus bisherigen Flutkatastrophen unterlagen die wissenschaftlichen Warnungen den kurzfristigen Interessen vor allem der "Mittelgebirgsländer", erinnert sich Michael Müller, SPD-Vordenker und Mitglied des Herausgeberrats von Klimareporter°. Er kritisiert, dass 2029 fast die Hälfte des Bundeshaushalts für Militär draufgehen soll.  - (klimareporter.de, 19.7.26)

Studie: Neues AKW würde Tausende Arbeitsplätze in der Schweiz gefährden Würden Atomkraftwerke wieder erlaubt, hätte das negative Folgen für die Beschäftigung in den Bau- und Erneuerbaren-Branchen der Schweiz. Eine neue Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) zeigt, dass bis zu 16'000 Arbeitsplätze gefährdet wären, sollte ein Projekt für ein neues Atomkraftwerk entstehen. Der Bau und der Betrieb eines neuen AKW könnten diese Verluste nicht kompensieren. Wertschöpfung würde ins Ausland abfliessen. | Studie zum Download | Müller, D., Perot, A., Stalder, N., und Rohrer, J. (2026): «Technologieoffenheit» und Arbeitsplätze: Auswirkungen einer Aufhebung des AKW-Neubauverbots auf die Beschäftigung in der Schweiz. Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW. | https://doi.org/10.21256/zhaw-2583 (deutsch, Quelle: digitalcollection.zhaw.ch) (energiestiftung.ch, 19.7.26)

Wie Kärntner Moorfrösche den Klimawandel überleben Gemeinsam mit dem Tiergarten Schönbrunn kämpft Kärnten um die Population des gefährdeten Moorfrosches. Die spektakulären himmelblauen Amphibien kämpfen mit dem Klimawandel und der vorherrschenden Trockenheit. In Wien wurden heuer 8000 Kaulquappen aufgezogen, die kürzlich nach Kärnten umziehen durften. (www.krone.at, 19.7.26)

Die Schweiz und der Spanische Bürgerkrieg Als der Spanische Bürgerkrieg im Juli 1936 begann, war auch die Schweiz betroffen. Nicht nur politisch, sondern auch durch rund 800 Freiwillige, die auf der iberischen Halbinsel gegen General Franco und seine Truppen kämpften. (www.swissinfo.ch, 19.7.26)

AKWs gefährden Tausende Arbeitsplätze in der Schweiz – sagt eine Studie Würden Atomkraftwerke in der Schweiz wieder erlaubt, hätte das negative Folgen für die Beschäftigung in den Bau- und Erneuerbaren-Branchen. | Eine aktuelle Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) zeigt, dass Tausende von Arbeitsplätzen gefährdet wären. | Allein eine blosse Streichung des AKW-Neubauverbots ohne weitere Schritte würde in den nächsten fünf Jahren 5800 bis 9500 Arbeitsplätze in der Photovoltaik- und der Baubranche gefährden, stellen die Studienautoren Dominic Müller, Aurelio Perot, Natalie Stalder und Jürg Rohrer fest. In den nächsten zehn Jahren könnten es bis zu 10'600 Arbeitsplätze sein. | Die Studie rechnet zudem vor, dass, wenn es zu einer Planung oder dem Bau eines neuen AKWs kommen würde, in den nächsten zehn Jahren insgesamt 10'000 bis 16'000 Arbeitsplätze in der Schweiz gefährdet wären. (www.watson.ch, 19.7.26)

Wenn die Satire von der Realität eingeholt wird Windräder für sauberen Strom sind böse, ein Mega-Rechenzentrum für den Online-Riesen Google ist heilig: Die Eigenheiten der oberösterreichischen Energie- und Standortpolitik sind ein gefundenes Fressen für kritische Geister. Die gnadenlose Abrechnung einer Satire-Plattform ist lustig – aber nicht nur. (www.krone.at, 19.7.26)

Wichtig für Klimawandel: Marburger Forscher entschlüsseln riesiges Enzym - Forscher der Uni Marburg konnten zeigen, wie ein riesiger Enzymkomplex die Energiegewinnung von methanbildenden Mikroorganismen ermöglicht. Die Erkenntnisse können helfen, den Klimawandel besser zu verstehen. - (www.faz.net, 19.7.26)

Fischereidialog: Unterwasserwelt erhält zu wenig Schutz vor Krabbenfischerei WWF kritisiert Niedersachsens Auswahl von fischereifreien Gebieten im Wattenmeer als zu klein und rechtlich ungenügend (www.wwf.de, 19.7.26)

Gebäudemodernisierungsgesetz GModG von Bundestag und Bundesrat bestätigt – Wichtige Änderungen und anhaltende Kritik Neue Gas- und Ölheizungen müssen erneuerbare Brennstoffe nutzen (10 % ab 2029, 60 % ab 2040). | Bestimmte Hybridheizungen, z. B. mit Wärmepumpe oder Solarthermie, erfüllen die Vorgaben bis 2035; danach ist ein Nachweis über den erneuerbaren Anteil erforderlich. | Die bisherigen GEG-Vorschriften zu Heizungsanforderungen, Beratungspflichten und Betriebsverboten werden gestrichen. | Die Betriebskosten neuer Gas- und Ölheizungen werden zwischen Vermietern und Mietern aufgeteilt. | Der NABU lehnt das Gebäudemodernisierungsgesetz entschieden ab und bezeichnet es als Rückschritt für Klima- und Naturschutz. Das Gesetz verlängere die Abhängigkeit von fossilen Energien, begünstigt ökologisch problematische Biomasse-Nutzung und erhöht den Druck auf Wälder, während gleichzeitig die versprochene Vereinfachung für Verbraucher ausbleibe. Statt die Wärmewende voranzubringen, verschärfe das GModG die Klimakrise und belaste wertvolle Ökosysteme zusätzlich. (www.nbau.org, 19.7.26)

Nachhaltigkeit: Große Firmen dürfen unverkaufte Mode nicht mehr wegwerfen Große Unternehmen in der Europäischen Union dürfen unverkaufte Kleidung und Schuhe künftig nicht mehr vernichten. Eine entsprechende EU-Vorschrift gilt ab heute und soll dafür sorgen, dass betroffenen Firmen ihre Waren etwa erneut verkaufen oder spenden, anstatt sie wegzuschmeißen. Bisweilen gilt die Entsorgung teils günstiger, als Produkte zu lagern, aufzubereiten oder wieder zum Verkauf anzubieten. | Ausnahmen gelten aber unter anderem für den Fall, dass die Ware gefährlich, beschädigt oder verschmutzt ist, nicht wiederverwendet oder -aufbereitet werden kann. Auch was mehreren sozialwirtschaftlichen Einrichtungen mit Sitz in der EU als Spende angeboten, aber nicht innerhalb einer Frist angenommen wurde, darf vernichtet werden. Für kleinere Unternehmen treten die neuen Vorgaben später in Kraft. (www.zeit.de, 19.7.26)

Hitze und Trockenheit – Gegen Waldbrände könnten auch Schneekanonen helfen In der Schweiz herrscht fast überall grosse Waldbrandgefahr. Im Ernstfall könnten Beschneiungsanlagen eingesetzt werden. (www.srf.ch, 19.7.26)

Klostergemeinschaft in Seedorf empfängt fünf neue Benediktinerinnen Die Klostergemeinschaft St. Lazarus in Seedorf hat fünf neue Benediktinerinnen aus Glattbrug einen herzlichen Empfang im Kanton Uri bereitet. (www.urnerwochenblatt.ch, 19.7.26)

Gletscher-Kollaps: Nur noch ein Drittel ist übrig Exakte Vermessungen in den Zillertaler Alpen werfen einen neuen Blick auf den dramatischen Prozess der Gletscherrückgänge seit 1850. Eine junge Forscherin suchte dafür auch Standorte alter historischer Fotos auf, die der „Krone“ nun vorliegen. Alles deutet darauf hin, dass dieser Wandel weitergehen wird ... (www.krone.at, 19.7.26)

Klimaanlagen haben einen schlechten Ruf – trotzdem werden sie gerade massenhaft gekauft. Wie schlimm sind sie wirklich? Umweltschädliche Kühlmittel, hoher Strombedarf und zusätzliche Hitze in den Strassen: Die kühle Luft hat einen Preis. Doch die Wahl des richtigen Geräts kann einen grossen Unterschied machen. (www.nzz.ch, 19.7.26)

Hitze, Trockenheit und mehr Konflikte ums Wasser: Jetzt soll der Bund dafür sorgen, dass die Schweiz ihren Wasserverbrauch besser plant und reguliert Die Schweizer Wasserversorger fordern angesichts der zunehmenden Knappheit landesweite Vorgaben für die Planung, Nutzung und Speicherung der Vorkommen. (www.nzz.ch, 19.7.26)

Eine Firma will mit Weltraumspiegeln die Sonne auch nachts scheinen lassen – zum Entsetzen von Astronomen weltweit Das Startup Reflect Orbital will Tausende von Satelliten ins All bringen und damit Sonnenlicht auf die Schattenseite der Erde lenken. Dann könnten Solarpanels rund um die Uhr Strom erzeugen. Das bedroht ein ganzes Forschungsgebiet. (www.nzz.ch, 19.7.26)

Gemeinschaft light: Wir wünschen Zugehörigkeit, bis jemand an unsere Wohnungstür klopft Nachbarschaft wird am liebsten per Whatsapp gepflegt und zum Arbeiten zieht es viele in den Coworking-Space statt ins Büro: Die Menschen sehnen sich nach einem Miteinander ohne Verpflichtung. Doch funktioniert eine Gemeinschaft, die zum Konsumgut wird? (www.nzz.ch, 19.7.26)

18.7.26

Von Hexen und Heiden: Die «Case dei Pagani» Im Tessiner Bleniotal gibt es mehrere Felsburgen, die «Case dei Pagani», «Heidenhäuser». Die kaum zugänglichen Ruinen geben der Forschung bis heute Rätsel auf. (www.watson.ch, 18.7.26)

Norwegische Inselgruppe: Lofoten erheben Abgabe gegen "Overtourism" Überfüllte Parkplätze, Wohnmobile auf Äckern, Müll am Straßenrand: Die Lofoten ächzen seit Jahren unter zu vielen Touristen. Eine Tourismusabgabe soll Abhilfe schaffen - doch nicht alle halten die Gebühr für zielführend. Von Arne Bartram.[mehr] (www.tagesschau.de, 18.7.26)

Forscher widerlegen Chemie-Dogma – für bessere Brennstoffzellen Brennstoffzellen gelten als Schlüsseltechnologie für die Energiewende. Doch teures Platin macht sie für den Massenmarkt zu kostspielig. Ein Forscherteam aus Japan hat jetzt mithilfe von KI vielversprechende Ersatzmaterialien identifiziert und dabei ein jahrzehntealtes Chemie-Dogma widerlegt. Ihre Erkenntnis: Doppelatom-Katalysatoren funktionieren nach völlig anderen Regeln als bisher angenommen. | Forscher der Tohoku Universität haben im Rahmen einer systematischen Untersuchung mehr als 200 Doppelatom-Katalysatoren analysiert, um die verborgenen Mechanismen der Sauerstoffreduktionsreaktion zu entschlüsseln. Ihr Ziel: leistungsfähigere und günstigere Brennstoffzellen. | Dabei griff das Team auf umfangreiche Daten einer digitalen Plattform namens Digital Catalysis zurück. Mithilfe von modernen theoretischen Simulationen und maschinellem Lernen filterte ein Vorhersagemodell aus insgesamt 216 Systemen zunächst 42 Varianten mit einem spezifischen Dissoziationsmechanismus heraus. (www.basicthinking.de, 18.7.26)

Hitze und Klima: Warum der mitteleuropäische Sommer nicht mehr existiert Der mitteleuropäische Sommer, wie wir ihn kannten, existiert nicht mehr: Autobahnen brechen unter der Hitze auf, jahrhundertealte Buchenwälder sterben ab. Doch die Politik hinkt der neuen Realität noch immer hinterher. Mit welchen Folgen? (www.freitag.de, 18.7.26)

Demophobie – warum die liberalen Eliten die Macht für sich haben wollen Ein Gespenst geht um in Europa — die Angst vor einem Siegeszug des Rechts- und des Linkspopulismus. Beschworen wird nicht weniger als das Ende der Demokratie. Dabei sind es die etablierten Parteien, die mit zentristischer Kartellbildung dem Volk die Mitsprache versagen. | Gastkommentar Rainer Hank, leitete bis 2018 die Wirtschafts- und Finanzredaktion der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung». Er lebt als Publizist in Frankfurt am Main. (www.nzz.ch, 18.7.26)

Rekordhitze und Trockenheit, doch der Schweizer Klimaschutz bleibt dünn | Warum der Klimaschutz in der Schweiz trotz Hitze und Trockenheit kaum vorankommt Die Schweiz und Europa erleben einen ausserordentlich heissen und trockenen Sommer. Dies könnte Solarstrom und Elektroautos einen neuen Schub verleihen. Oder auch nicht. (www.watson.ch, 18.7.26)

Was es bei der Installation einer Solaranlage zu beachten gilt | Brennende Solaranlagen: Feuergefahr besteht vor allem nach Pfusch In den vergangenen Wochen haben mehrere Häuser mit PV-Anlagen gebrannt. Was hinter der Serie steckt, wann Solaranlagen zum Brandrisiko werden und worauf bei der Installation zu achten ist. (www.watson.ch, 18.7.26)

E-Autos und Wärmepumpen: Klimaschutz geht wie von selbst - Die Bundesregierung kürzt am Klimaschutz, doch die Deutschen kaufen so viele E-Autos und Wärmepumpen wie nie zuvor. Mit Kulturkampf lässt sich die Elektrowende nicht mehr aufhalten. - (www.faz.net, 18.7.26)

E-Autos und Wärmepumpen: Klimaschutz geht wie von selbst - Die Bundesregierung kürzt am Klimaschutz, doch die Deutschen kaufen so viele E-Autos und Wärmepumpen wie nie zuvor. Mit Kulturkampf lässt sich die Elektrowende nicht mehr aufhalten. - (www.faz.net, 18.7.26)

AKW Schweiz: Jürg Joss kämpft gegen Atomkraft | Jürg Joss wurde im AKW verstrahlt: «Die Schweiz hat es immer noch nicht begriffen» Seit Jahrzehnten kämpft Jürg Joss gegen Atomkraftwerke in der Schweiz. Nun erleben sie ein Revival. Wie fühlt es sich an, wenn das eigene Lebenswerk mit Füssen getreten wird? watson hat ihn an den Ort des Widerstands begleitet: zum AKW Leibstadt. (www.watson.ch, 18.7.26)

Schulen in der Hitzewelle: Hitzefrei fürs Hirn Der Klimawandel macht Schule. Eine taz-Analyse zeigt, dass die Hitzefrei-Tage deutlich zunehmen. Zu Besuch bei schwitzenden Schü­le­r:in­nen in Stuttgart. mehr... (taz.de, 18.7.26)

Erderhitzung setzt heimisches Wild unter Druck Der Klimawandel setzt Rehen, Feldhasen und all den anderen wundersamen Wesen in Feld und Flur immer mehr zu, warnt jetzt der Jagdverband! (www.krone.at, 18.7.26)

EU-Kommission will Emissionshandel bremsen Die EU-Kommission hat ihre Vorschläge für eine Lockerung des europäischen Emissionshandels vorgestellt. Dabei weicht sie von ihren vorherigen Klimaschutz-Plänen ab. Kritiker befürchten eine Verwässerung. (www.dw.com, 18.7.26)

Kühlen mit der Wärmepumpe – funktioniert das wirklich? In diesem Hitzewellen-Sommer heißt es oft, Wärmepumpen könnten kühlen. Das stimmt theoretisch, scheitert aber häufig in der Praxis. Warum das so ist und wann eine Wärmepumpe dennoch sinnvoll kühlen kann. - (klimareporter.de, 18.7.26)

Jahreszeiten: Warum wir den Sommer trotzdem lieben - Die Hitze verleidet uns fast den Sommer. Am Klimawandel kommen wir nicht vorbei – aber ein paar schöne Momente können wir ihm vielleicht abtrotzen. Hier sind 48 Gründe, warum wir schwitzen und genießen. - (www.faz.net, 18.7.26)

Hitzetote: Die Gemeinschaft kann einspringen Für die Hitzetoten in diesem Juni sind auch die früheren Merkel-Regierungen verantwortlich. Die Toten lassen sich vermeiden, auch wenn der Staat versagt. mehr... (taz.de, 18.7.26)

News Avoidance: Wie komme ich raus aus der „Nachrichten-Depression“? - Krieg, Krisen, Klimawandel: Immer mehr Menschen tun sich schwer damit, sich mit dem zu beschäftigen, was in der Welt geschieht. Wie kann es gelingen, die sogenannte News Avoidance zu überwinden? - (www.faz.net, 18.7.26)

Umfrage zu Rekordtemperaturen: Ein Viertel der Menschen will nicht erkennen, dass Hitze und Klimawandel zusammenhängen Im Juni knackten die Temperaturen in Deutschland Rekorde. Eine große Mehrheit sieht einen Zusammenhang mit der globalen Erwärmung, doch viele auch nicht. mehr... (taz.de, 18.7.26)

Piusbrüder: Ein Einspruch, der im Vatikan verhallt - Die Piusbrüder haben beim Vatikan Einspruch gegen die Exkommunikation ihrer Bischöfe eingelegt. Das gilt als aussichtslos. Aber es gibt einen anderen Weg zurück in die Kirche. - (www.faz.net, 18.7.26)

FRankfurter Gesichter: „Pflanzen statt verzweifeln“ - Eigentlich schlägt ihr Herz für die Musik. Doch der Klimawandel hat die Frankfurterin Mane Stelzer dazu gebracht, sich für die Zukunft der Stadtbäume zu engagieren. - (www.faz.net, 18.7.26)

Waldbrände: Kanada weist Trumps Kritik zurück Kanada kämpft derzeit mit intensiven Waldbränden. Bis zum Samstag, 18. Juli, wurden landesweit fast 3800 Waldbrände registriert. „Kanada hat seit 2020 Milliardensummen in die Nachhaltigkeit der Wälder und die Brandprävention investiert“, sagte Kanadas Katastrophenschutzministerin Eleanor Olszewski.  (www.krone.at, 18.7.26)

Ein Jahr nach Angriff auf Pfarrei in Gaza: Gedenken und anhaltende Krise - - Ein Jahr nach dem Militärschlag gegen die katholische Pfarrei der Heiligen Familie in Gaza-Stadt erinnert Pfarrer Gabriel Romanelli im Gespräch mit Radio Vatikan an die Folgen des Ereignisses. Am 17. Juli 2025 wurden bei dem Angriff drei Personen getötet. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 18.7.26)

Riskanter Spass im Wasser – Freiwillige bringen Asylsuchenden das Schwimmen bei Die Hitze lockt ans Wasser – für Unerfahrene kann das gefährlich werden. Kurse für Geflüchtete sollen Leben retten. (www.srf.ch, 18.7.26)

Pläne der EU-Kommission: Mit Strom gegen den Klimawandel Europa soll unabhängiger von fossilen Energieträgern werden und damit Emissionen reduzieren. Die EU-Kommission sieht dafür Strom als Schlüssel. mehr... (taz.de, 18.7.26)

Überleben unter der Hitzeglocke Das Netz quillt über vor guten Ratschlägen und konkurrenzlos preiswerten Angeboten für „Kühlgeräte“. Doch taugen die auch was? „Krone“-Wissenschaftsexperte Christian Mähr hat sich dieser Frage angenommen.  (www.krone.at, 18.7.26)

Klimaanlagen in der Steiermark quasi ausverkauft Viele Steirer sehnen sich ob der aktuellen Temperaturen nach etwas Abkühlung – der Ansturm auf Klimageräte ist enorm. Jedoch kommt es im Moment zu Engpässen. (www.krone.at, 18.7.26)

Erneuerbare-Energien-Gesetz: Reiche rudert bei Kürzungsplänen für Ökostromförderung zurück Erste Reformpläne von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche zum Erneuerbare-Energien-Gesetz stießen auf Kritik. Der neue Entwurf sieht weniger Kürzungen vor. (www.zeit.de, 18.7.26)

Milchkühe saufen hundert Liter am Tag – doch auf den Alpen wird das Wasser knapp Die Trockenheit setzt auch den Schweizer Bergbauern zu. Zwar haben sie noch genug Gras, aber das Wasser wird knapp. Ohne Wasser kann das Vieh nicht auf der Alp bleiben. Die Angst vor Notschlachtungen geht um. (www.nzz.ch, 18.7.26)

Wie sich die Pfadi zum Eve­ry­bo­dy's Dar­ling gemausert hat Alle lieben die Pfadfinder. Selbst die Linke lobt sie inzwischen in den höchsten Tönen. Das ist kein Zufall. (www.schweizheute.ch, 18.7.26)

Mehr Saharastaub in Europa, Reform des Heizungsgesetzes, gesundes Essen fürs Klima Wüstenstaub aus der Sahara belastet Menschen und Solaranlagen in Europa. Das neue Gebäudegesetz ist beschlossen – mit Änderungen. Gute Ernährung für den Körper ist auch gut für den Planeten.  - (klimareporter.de, 18.7.26)

Klimapolitik: Wadephul drängt auf Ausbau erneuerbarer Energien Wegen des anhaltenden Irankriegs spricht sich Außenminister Johann Wadephul für eine schnellere Energiewende aus. Die Blockade der Straße von Hormus sieht er als Weckruf. (www.zeit.de, 18.7.26)

17.7.26

Dangerous and historic wildfire smoke pollution event engulfs the U.S. and Canada Most of the fires grew out of control under extreme heat conditions made up to five times more likely by climate change. (yaleclimateconnections.org, 17.7.26)

Pazifismus in Deutschland: Schwarzer, Trojanow und Sanyal kritisieren Aufrüstung Wer die Aufrüstung kritisierte, galt zuletzt als naiv oder als Putin-Versteher. Doch nach Alice Schwarzer melden sich nun auch Ilija Trojanow und Mithu Sanyal kritisch zu Wort. Warum werden plötzlich so viele friedensliebende Stimmen laut? (www.freitag.de, 17.7.26)

Was macht Elke Kahr alles richtig? In Graz regiert die KPÖ. Sie kommt erfrischend unideologisch daher. Ist das überhaupt noch Kommunismus? Der „Freitag“-Blick auf den Tag (www.freitag.de, 17.7.26)

Hier wird jedem klar, weshalb #Klimaschutz diametral gegen die Interessen von NZZ und deren Leserschaft läuft. Dort zählt nur fossiler Profit. @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 17.7.26)

Multilateral Development Banks' Contribution to the COP28 Energy Consensus Das Factsheet fasst den Stand der Finanzierung erneuerbarer Energien durch multilaterale Entwicklungsbanken im Kontext der globalen Energiewende und regionaler Finanzierungsbedarfe zusammen und enthält Empfehlungen, wie die Rolle der multilateralen Entwicklungsbanken gestärkt werden kann. Die Empfehlungen umfassen die Schwerpunktsektoren Verkehr, Gebäude und Industrie, Anpassungen der internen Governance der MDBs, regionale Schwerpunkte, politische Reformansätze sowie Möglichkeiten der Zusammenarbeit. (www.germanwatch.org, 17.7.26)

Suffizienz im Alltag Die beste Kilowattstunde ist die, die gar nie gebraucht wird und damit auch nicht produziert werden muss. Dieses Credo rückt in den vergangenen Jahren immer mehr in den Hintergrund. Sollte Energie wegen dem Krieg im Iran nun wie von vielen Experten vorausgesagt wieder knapp werden, dann wird der Verzicht auf Energie wieder zu einem grösseren Thema werden. Mit einfachen Gewohnheitsänderungen können wir alle aber auch ohne äussere Krise weniger Energie nutzen. | Vorbei die Zeiten in denen Bundesrat Adolf Ogi den Schweizerinnen und Schweizern zeigt, wie man Eier kocht. Er war es, der Ende der 1980er-Jahre unter dem Eindruck von Ölkrise und Tschernobyl-Katastrophe eine neue Energiepolitik angestossen hat und Energiesparen populär zu machen versuchte. Erst die erwartete Stromknappheit mit dem Krieg in der Ukraine veranlasste die ElCom und den Bundesrat zu erneuten Sparaufrufen, die rasch wieder verklungen sind. (www.sses.ch, 17.7.26)

Reiche entschärft Kürzungen bei Förderung erneuerbarer Energien Katherina Reiche mildert ihre Kürzungspläne für erneuerbare Energien ab. Neue Entwürfe sehen längere Übergangsvergütungen für kleine Solardächer und abgeschwächte Vorgaben für Wind- und Freiflächenanlagen vor. (www.welt.de, 17.7.26)

Umweltschädliche Chatbots: KI soll das Klima retten – erst mal explodieren aber die CO2-Emissionen der Techgiganten Google, Amazon, Microsoft und Co. behaupten, dass künstliche Intelligenz die Erd­erwärmung bremsen könne. Gleichzeitig verbraten ihre Daten­center immer mehr fossilen Strom. Ein Widerspruch? Nicht ganz. (www.tagesanzeiger.ch, 17.7.26)

Reform des Emissionshandels: Das wird die Industrie nicht retten Die EU-Kommission will Unternehmen beim CO2-Preis entlasten. Damit reagiert sie tatsächlich auf neue Realitäten – aber zieht die falschen Schlüsse. mehr... (taz.de, 17.7.26)

EU-Schadstoffzertifikate: Lizenz zum Verpesten Die EU-Kommission hat am Freitag ihre Pläne zur Reform des Schadstoffzertifikate-Handelssystems ETS vorgestellt. Der Klimaschutz soll damit deutlich abgeschwächt werden, die Lobby der besonders klimaschädlichen Industrie hat sich durchgesetzt. (www.jungewelt.de, 17.7.26)

Wasserkrise: Was Lachse auf Koks uns über Abwasser verraten Über Urin und Kanalisation gelangen Drogenrückstände in Flüsse. Eine Studie zeigt jetzt, wie sie dort das Verhalten von Lachsen verändern können. mehr... (taz.de, 17.7.26)

Debatte über Google-Zentrum verschärft sich Seit April wird in der oberösterreichischen 3.500-Seelen-Gemeinde Kronstorf das erste Google-Rechenzentrum Österreichs gebaut. Spätestens mit dem Bekanntwerden, dass der Standort größer ausfällt als geplant und keine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) nötig ist, hagelt es Kritik. Grund dafür sind der hohe Stromverbrauch und mögliche negative Folgen für die Enns. (orf.at, 17.7.26)

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