Kürzlich gelesene Texte – umweltnetz.ch/Toni W. Püntener

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26.7.26 (Aktualisierung 23:55)

Thjnk Zürich: Weniger Praktika, mehr Wissensaufbau Die Zürcher Werbeagentur stemmt sich gegen den schleichenden Verlust von Denkvermögen durch künstliche Intelligenz. Das berichtet die SonntagsZeitung. Im Zentrum steht die Frage, wie viel Verantwortung Mitarbeitende an KI-Tools abgeben dürfen, ohne das eigene Urteilsvermögen zu verlieren. (www.persoenlich.com, 26.7.26)

Weißstörche vermehren sich kräftig: von stark gefährdet bis zum Rekordhoch Der Weißstorch galt in Deutschland noch vor einigen Jahren als Rarität. Nur in ganz wenigen Hotspots gab es hin und wieder Brutpaare zu sehen, die Art galt in vielen Regionen als stark gefährdet. Schuld war hauptsächlich der Lebensraumverlust: Um Felder und Wiesen intensiv zu nutzen, legte der Mensch ganze Gebiete trocken und nutzte Flächen intensiv. So fanden die langbeinigen Froschjäger immer weniger Nahrung. Auch Strommasten und Freilandleitungen wurden vielen Tieren zum Verhängnis. Und dann war da noch das Problem mit dem Flug Richtung Süden: Auf dem Weg nach Afrika drohte jedes Mal Lebensgefahr aufgrund von Dürren, Gifteinsatz und Vogeljagd. Nun feiert der Weißstorch in Deutschland sein Comeback! (www.trendsderzukunft.de, 26.7.26)

Breakpoint: Roboter-Republik Wenn Politiker:innen nicht mehr selbst reden, sondern Maschinen für sich sprechen lassen, mangelt es ihrem Auftritt an Authentizität. Doch gerade die macht einen Teil ihrer Legitimität aus. Denn in einer Demokratie sollten wir von Menschen repräsentiert werden, nicht von Robotern. (netzpolitik.org, 26.7.26)

Ökostrom – doppelt abgeregelt, unflexibel abgeschöpft und mit Trostpflastern abgespeist Trotz Nachbesserungen bleiben die Gesetzentwürfe zu EEG und Netzpaket eine potenziell toxische Mischung, sagt Carolin Dähling von Green Planet Energy. Sie kritisiert, dass mit der EEG-Novelle grüner Wasserstoff aus dem Programm gestrichen wird. (klimareporter.de, 26.7.26)

Zement ohne CO2-Ausstoß?: Klimafreundlicher Zement aus Baden-Württemberg? Ob Eigenheim, Brücke oder Tunnel — ohne Zement läuft auf Baustellen kaum etwas. Das Problem: Seine Herstellung gehört weltweit zu den größten Verursachern von CO2-Emissionen. Im baden-württembergischen Heidenheim rund 50 Kilometer nördlich von Ulm soll nun eine neue Anlage zeigen, dass es auch anders geht. Sie könnte den Weg für deutlich klimafreundlicheren Zement ebnen. | Die Pilotanlage produziert laut den Betreibern täglich bis zu 450 Tonnen Klinker – den Hauptbestandteil von Zement. Anders als herkömmliche Werke arbeitet der Drehofen mit reinem Sauerstoff statt mit Luft. So entsteht ein nahezu reiner CO2-Strom, der sich deutlich leichter auffangen lässt – wie die Betreiber sagen. (www.zeit.de, 26.7.26)

Buch Weltzeituhr von Helga Kurzchalia: Zwischen Drill und Seele in der DDR Ein zartes und kritisches Buch über das Leben in der DDR? Helga Kurzchalias unpolemische Beobachtungen (www.freitag.de, 26.7.26)

Immer mehr Rechenzentren in der Schweiz – aber auch immer mehr Kritik In der Schweiz werden immer mehr Rechenzentren gebaut. Besonders US-Firmen investieren Hunderte Millionen Franken. Doch jetzt wächst der Protest. (www.watson.ch, 26.7.26)

Buchhandel wächst weiter im ersten Halbjahr Der Traditionskonzern hat den Umsatz im ersten Semster um 2,3 Prozent auf 55,4 Millionen Franken gesteigert. Gleichzeitig baut er sein Filialnetz weiter aus – während Konkurrentin Ex Libris ihre Läden geschlossen hat und künftig nur noch online über Galaxus präsent sein wird. (www.persoenlich.com, 26.7.26)

Wenn der Sommerurlaub mit Klimaschuld beschwert ist Überall droht der Untergang, ob in der Natur oder Kultur – sogar in den Ferien. Klimawandel und Bildungskrise verhindern hier wie dort störungsfreie Erholung. Dabei gibt es eine einfache Lösung, um dem Ungemach zu entkommen. (www.welt.de, 26.7.26)

Machtzentrum der Bundespolitik – Wieso heisst es «Bundeshaus» und nicht «Bundespalast»? Je nach Sprachregion heisst es «Bundeshaus» oder «Bundespalast». Das ist Ausdruck von zwei Visionen der Demokratie. (www.srf.ch, 26.7.26)

Eigentümerdarlehen: So finanzieren Sie zusammen die Wärmepumpe - Die Umrüstung auf eine neue Heizung lässt sich selten aus der Portokasse zahlen. Eigentümer von Wohneinheiten können sich zusammentun. So geht das. - (www.faz.net, 26.7.26)

DIHK-Umfrage: Viele Unternehmen fürchten negative Auswirkungen der Energiewende - Gestiegene Stromkosten und Abwanderungspläne: Die deutsche Industrie sieht die Energiewende kritisch. Doch die Wahrnehmung unterscheidet sich deutlich zwischen Branchen und Bundesländern. - (www.faz.net, 26.7.26)

80 Jahre DEFA: Kunst ist auch Arbeit, und zwar an der Freiheit - Die Filmproduktion der DDR stand immer in Spannung zum Projekt eines real existierenden Sozialismus. Schaut man die Filme zum 80. Jubiläum der DEFA heute an, entdeckt man eine immer noch brauchbare Ressource. - (www.faz.net, 26.7.26)

Die Politisierung des Wetterberichts Die Brisanz des Klimawandels soll noch häufiger in den Medien betont werden. Dafür sorgt ein neues EU-Büro, das umstrittene Simulationen nutzt. Es verfolgt politische Ziele. (www.welt.de, 26.7.26)

Erderwärmung und Kipppunkte: Mit weniger Geld mehr Klimaschutz Das Problem Erderwärmung kann nur global gelöst werden. Allein auf die nationale Transformation zu setzen, wird am Ziel vorbeiführen. mehr... (taz.de, 26.7.26)

Neue Regeln für Solarstrom – Lupsingen setzt auf Strom aus dem eigenen Dorf: Wie geht das? Neu sind Solarstrombörsen für ganze Gemeinden erlaubt. Lupsingen BL packt die Chance und hat nun einen der grössten. (www.srf.ch, 26.7.26)

Energieversorgung im Sommer – Die Abhängigkeit vom Wasser ist ein Problem für Atomkraftwerke Die wiederholten Hitzewellen offenbaren einen Schwachpunkt der Atomkraft: Sie ist zur Kühlung auf Wasser angewiesen. (www.srf.ch, 26.7.26)

Nachhaltigkeit: Neue Währung für das Klima - Umweltschutz wird in Frankfurt belohnt. Mit der Klimataler-App gibt es für Fahrradfahrer, Bahnpassagiere und Fußgänger zahlreiche Vergünstigungen. - (www.faz.net, 26.7.26)

Accessoire gegen die Hitze: Tragbare Sonnenschirme boomen in Zürich Der Rekordsommer verändert das Stadtbild: Immer mehr Menschen tragen (wieder) UV-Schirme im Alltag. «Die Verkaufszahlen haben sich verdreifacht», sagt eine lokale Gründerin. (www.tagesanzeiger.ch, 26.7.26)

Dem Menschen setzt die Hitze zu, Nutztiere sitzen in einer tödlichen Falle Während der Hitzewelle Ende Juni sind in Frankreich Millionen von Hühnern umgekommen. Auch Schweine und Rinder leiden. Ist die Nutztierbranche für die längere und intensivere Hitze gewappnet? (www.nzz.ch, 26.7.26)

Rechtsgutachten zum GModG: Um­la­ge­kos­ten an­fech­tbar - - Ein neues Rechtsgutachten sieht Chancen für Mieter, höhere Kosten für neue fossile Heizungen anzufechten – mit möglicher Folge einer Verfassungsprüfung des GModG. - - (www.geb-info.de, 26.7.26)

25.7.26

Hitze und Trockenheit: Schweizer Wasserreserven schwinden | Hydrologin zu Trockenheit: «Wir haben jetzt noch einen wichtigen Hebel» In der kommenden Woche trifft bereits die dritte Hitzewelle in diesem Sommer auf die Schweiz. Derweil sinken die Fluss-, See- und Grundwasserpegelstände immer weiter. Im Interview mit watson erklärt die Hydrologin Manuela Brunner, welche Folgen das hat und weshalb wir uns in Zukunft kaum noch auf unsere Wasserreserven werden verlassen können. (www.watson.ch, 25.7.26)

Mount Everest: Nepal verschärft Regeln für Aufstieg – aus gutem Grund Der Mount Everest zieht jedes Jahr tausende Bergsteigende an — doch genau das wird zunehmend zum Problem. Nepal will deshalb die Regeln für Expeditionen deutlich verschärfen und künftig nur noch erfahrene Alpinistinnen und Alpinisten auf den höchsten Berg der Welt lassen. (www.watson.ch, 25.7.26)

Dürre in Europa: Warum Hitze allein schon die Böden austrocknet – Studie – Schon 1,4 Grad Erwärmung lösten eine brutale Dürre in Europa aus – was folgt bei 2,8 Grad? Eine wissenschaftliche Analyse zeigt: Wenn die Luft immer heißer wird, saugt sie die Böden trocken. 2026 begann die Dürre sogar zwei Monate früher als 2022. Stehen wir kurz vor einer verheerenden Waldbrandsaison? Hier antworten Experten Dürre in Europa: Warum Hitze allein schon die Böden austrocknet — Studie – der Freitag (www.freitag.de, 25.7.26)

Gefühle zeigen: Soll ich’s sagen oder nicht? Soll ich’s sagen oder nicht? Solche Momente können über den weiteren Verlauf eines Lebens entscheiden. Warum so leichter Freundschaften entstehen und wie es gelingt. (www.zeit.de, 25.7.26)

Krise in den Schweizer Alpen: In Interlaken schliessen erste Restaurants – weil indische Touristen fehlen Ein Drittel weniger Inder kamen zuletzt ins Land. Das macht sich sowohl auf dem Titlis in der Zentralschweiz als auch im Berner Oberland bemerkbar. Für Gastronomen wie Dambar Mukarung hat das verheerende Folgen. (www.tagesanzeiger.ch, 25.7.26)

Carsten Linnemann: Vielleicht hilft dem Laien Linnemann sein »Change-Management« Ein guter Gesundheitsminister ist eine Investition in die Demokratie. Mit Carsten Linnemanns Nominierung zeigt Merz, wie eingeschränkt er das Thema Gesundheit versteht. (www.zeit.de, 25.7.26)

Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung : Ölversorgung in Deutschland laut Ökonomen stabil Der Irankrieg treibt die Ölpreise nach oben. Das DIW sieht die Versorgung in Europa trotzdem gesichert – zumindest bei Benzin und Diesel. (www.zeit.de, 25.7.26)

Digitale Angebote locken mehr als 14.000 Besucher Das Haus der Digitalisierung zieht für das erste Halbjahr 2026 eine positive Bilanz. Workshops und Ausstellungen lockten Interessierte an. Das Angebot soll weiter ausgebaut werden.  (www.krone.at, 25.7.26)

Die Klima-News der Woche: Bricht so die Energiewende zusammen? Reiche bringt ihre Sparpläne für die Erneuerbaren voran. Die EU-Kommission will den Emissionshandel schwächen. Korallen bleichen immer mehr. mehr... (taz.de, 25.7.26)

Haiti: Katholische Gemeinde baut Wasserversorgung aus - - In der abgelegenen Bergregion Pourcine Pic Makaya im haitianischen Département Grand'Anse hat die örtliche katholische Pfarrei ein Projekt zur Erweiterung der Trinkwasserversorgung begonnen. Wie der kamilianische Missionar und Pfarrer Massimo Miraglio mitteilte, sehen die Arbeiten die Verlängerung einer bestehenden Wasserleitung um etwa einen Kilometer in das Tal vor. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 25.7.26)

D: Kirchliche Initiativen zur Stärkung demokratischer Teilhabe - - Vor den bevorstehenden Wahlen in ostdeutschen Bundesländern haben die katholischen Erzbistümer Berlin und Hamburg eine gemeinsame Initiative zur Förderung des demokratischen Engagements gestartet. Unter dem Titel „Mit Herz und Haltung für Demokratie und Nächstenliebe“ rufen die Diözesen in ihren Einrichtungen und Gemeinden zur aktiven Beteiligung am politischen Prozess auf. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 25.7.26)

Ruffini: Kommunikation als Werkzeug zur Bildung von Gemeinschaft - - Beim Auftakt des neunten nationalen Treffens der Kommunikationspastoral der Brasilianischen Bischofskonferenz im Wallfahrtsort Aparecida hat der Präfekt des vatikanischen Diktasteriums für die Kommunikation, Paolo Ruffini, die Rolle der Medien bei der Urteilsbildung eingeordnet. Unter dem Titel „Evangelisierung in Bewegung: Die pastorale Dimension der Kommunikation“ sprachen Vertreter der Kirche vor rund 1.500 Delegierten über die aktuellen Entwicklungen der Informationsgesellschaft. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 25.7.26)

„Eine Frau ist wie ein Ozean mit ungenutzten Potenzialen" - - Über die Rolle der Frau in der Kirche spricht Sr. Mary Sylvia Nwachukwu von der Godfrey University, Enugu, Nigeria, im Interview mit Radio Vatikan. Als Vize-Rektorin, Frau und Ordensschwester liebt sie es, sich so zu positionieren, dass sie einen mitfühlenden Raum schafft, in dem junge Menschen Ermutigung, Trost, Dialog und Mentoring finden können. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 25.7.26)

Von Alp zu Alp – unterwegs mit Alpkäseberaterin Hedy Gisler Hedy Gisler begleitet die Älplerinnen und Älpler seit sieben Jahren als kantonale Alpkäseberaterin. Rund 50 Alpen besucht die gelernte Meisterkäserin jeden Sommer. (www.urnerwochenblatt.ch, 25.7.26)

Photovoltaik: globale Ökobilanzdaten umfassend aktualisiert Das IEA Photovoltaic Power Systems Programme hat umfassende Lebenszyklus-Inventardaten für Photovoltaiksysteme und ihre globalen Lieferketten veröffentlicht. Die ZHAW-Forschungsgruppe Ökobilanzierung leitete die Arbeiten zu den Sachbilanzmodellen für Ökobilanzanwendungen, die 10 Forschende aus 4 Ländern umgesetzt haben. | Der neue Bericht «Life Cycle Inventories of Photovoltaic Systems 2026» bildet die umfassendste Aktualisierung der öffentlich zugänglichen Lebenszyklusinventardaten für Photovoltaikanlagen (PV) seit mehr als zehn Jahren und enthält neue Datensätze zu den Lieferketten für TOPCon- und PERC-Solarmodule, Cadmiumtellurid-Dünnschicht-Solarmodule, Balance-of-System-Komponenten, Referenz-PV-Anlagen für Privathaushalte, Gewerbe- und Grossanlagen sowie zu länderspezifischen PV-Strommixen. Zielgruppen des Berichts sind Forschende, Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger in der Politik sowie Industrie und Fachleute im Bereich der Ökobilanzierung. (www.zhaw.ch, 25.7.26)

Welcher Gott für welche Gesellschaft und Welt? Das Konzil von Nizäa und die Zerrissenheit des Christentums Simon Spengler stellt das neue Buch des Schweizer Theologen Urs Eigenmann vor. | 2025 feierte die Christenheit, namentlich die römisch-katholische Amtskirche, 1700 Jahre des „ersten ökumenischen Konzils“ und dessen welthistorische Bedeutung für die gesamte Kirchengeschichte bis heute. Weitestgehend ausgeblendet wurden dabei die macht- und religionspolitischen Interessen des römischen Imperiums, die Nizäa prägten und die in dessen Rede von Gott zum Ausdruck kamen. Und erst recht nicht fand eine kritische Überprüfung statt, in welchem Verhältnis diese neue, kaiserlich autorisierte Rede von Gott zu dem Gott stand, den der Messias Jesus von Nazaret gepredigt hatte und der in der hebräischen Bibel als Gott des Exodus aus dem Sklavenhaus Ägyptens erinnert wird. | Gegen diese idealistische (und damit auch selbst von machtpolitischen Interessen geleitete) Nizäa-Rezeption schreibt der Pastoraltheologe und Priester des Bistums Basel, Urs Eigenmann, leidenschaftlich an. (www.feinschwarz.net, 25.7.26)

Elisabeth Pape: Ich wuchs arm auf. Die Erinnerungen daran lassen mich nicht los Unsere Autorin wurde von einer Mutter großgezogen, die auf staatliche Leistungen angewiesen war. Heute hat sie finanzielle Rücklagen. Doch warum kriegt sie an der Supermarktkasse noch immer Panik? Befreit man sich nie von Armut? Ein Essay (www.freitag.de, 25.7.26)

The social-class gap in negotiation: Lower-class individuals negotiate less and face more backlash Economic inequality continues to widen in the United States and globally, yet the organizational processes that reproduce social stratification remain insufficiently understood. This research identifies negotiation propensity as a key behavioral pathway that exacerbates class disparities: lower-class individuals are less likely to initiate negotiations, a pattern associated with persistent inequalities in pay and advancement. Moreover, when lower-class individuals do negotiate, they face stronger social backlash than their higher-class counterparts. By revealing how negotiation can serve as both a barrier and a potential vehicle for mobility, this work highlights a critical and previously overlooked leverage point for reducing class inequality. (www.pnas.org, 25.7.26)

Hitzeschutz in Schulen? „Keinen Alkohol trinken!“ Wie das Land OÖ gedenke, Bildungseinrichtungen künftig hitzefit zu machen – das wollten die Grünen mittels schriftlicher Anfrage an die zuständige LH-Stellvertreterin Christine Haberlander (ÖVP) wissen. Diese legt auf Anfrage keinen Masterplan vor, sondern gibt Kindern und Pädagogen eher sonderbare Tipps. (www.krone.at, 25.7.26)

So schützen Kleingärten vor Hitze Natürliche Klimaanlagen bei Hitze: Kleingärten können die Temperaturen ihrer Umgebung um mehrere Grad senken. Gerade in urbanen Räumen gewinnen sie an Bedeutung - auch als Speicher von Kohlenstoff. Von Rebecca Nordin Mencke.[mehr] (www.tagesschau.de, 25.7.26)

Vom Gipfelrausch zur Reflexion – Bergsteig-Legenden berichten über den Abschied vom Extremen Heute gibt es manchmal Gipfelstau auf dem Mount Everest. Doch das interessiert die drei Gipfelstürmer nicht mehr. (www.srf.ch, 25.7.26)

"Klimaanpassung ist jetzt das A und O" Einen Turbo bei der Klimaanpassung fordert Klimaforscher Mojib Latif. Maßnahmen zum Hitzeschutz in Krankenhäusern, Seniorenheimen, Schulen und Kindergärten sollten aus dem Sondervermögen, dem Klima- und Transformationsfonds und dem Abbau umweltschädlicher Subventionen finanziert werden. - (klimareporter.de, 25.7.26)

Veloverbindung im Kreis 5: Eine Highline soll Velofahrer durch Zürich-West bringen – und die Yonex-Halle retten Auf einer Hochstrasse den Kreis 5 durchqueren? Mit dieser Idee wollen zwei Quartiervereine die Velofahrenden von einer beliebten Flaniermeile fernhalten. Doch die Stadt hält die Idee für nicht realisierbar. (www.tagesanzeiger.ch, 25.7.26)

Neutralität und Volksbefragungen: Russland verspottet die Schweizer Demokratie – und mischt sich in sie ein In der Schweiz fänden Abstimmungen selten zu den zentralen Fragen statt, schreibt die russische Botschaft in Bern. Moskau greift damit in den Abstimmungskampf über die Neutralitätsinitiative ein. (www.tagesanzeiger.ch, 25.7.26)

Neuerungen ab August: Jetzt drohen höhere Bussen für Littering Ab dem 1. August drohen schweizweit Ordnungsbussen für weggeworfenen Abfall. Doch auch bei Telekompreisen, Pestizidgrenzwerten und Einbürgerungen gelten neue Regeln. (www.tagesanzeiger.ch, 25.7.26)

Auch die Schweiz kennt Abwanderung: Was zwölf Jahre Forschung über die Mobilität in der Schweiz verraten Forschende an acht Schweizer Hochschulen haben das Zusammenspiel von Migration und Mobilität untersucht. Die Schweiz ist nicht nur Einwanderungsland, es wandern auch Steuerzahler und Fachkräfte ab – aber primär auf regionaler Ebene. (www.nzz.ch, 25.7.26)

KOMMENTAR - E-Autos sind leise, und das ist auch gut so. Künstlich erzeugter Motorenlärm ist sinnfrei und komplett überflüssig Gewisse Autohersteller wollen die Attraktivität von Elektroautos erhöhen, indem sie die Klangeigenschaften eines Verbrenners nach aussen übertragen. Das sind Lärmemissionen für Fahrzeuge, die sonst erfreulich emissionsarm fahren. (www.nzz.ch, 25.7.26)

Die Batterie Südostasiens: Schweizer Know-how soll weiteres Unglück verhindern Laos will mit Wasserkraft den Weg aus der Armut finden. Dafür hat es über 100 Staudämme in zehn Jahren gebaut. Doch der Ausbau ging zu schnell. (www.schweizheute.ch, 25.7.26)

Portable Sonnenschirme: Was man beim Kauf beachten muss In Asien sind sie längst ein Massenphänomen, in der Schweiz sieht man sie angesichts der Hitze immer öfter: Sonnenschirme für unterwegs. Tipps zum UV-Schutz, zum Material – und warum die Farbe den Unterschied machen kann. (www.schweizheute.ch, 25.7.26)

Energiekosten: IW-Studie warnt vor Einbau neuer Gasheizungen Bis 2040 könnten sich die Kosten für neue Gasheizungen laut dem Institut der Deutschen Wirtschaft verdoppeln. Die Experten kritisieren die Reform des Heizungsgesetzes. (www.zeit.de, 25.7.26)

24.7.26

Erstes Ortsschild weist auf muslimisches Gebet hin Wer künftig ins deutsche Penzberg fährt, wird auf etwas aufmerksam gemacht, das es nach Angaben der islamischen Gemeinde in Deutschland bislang noch nicht gibt. Neben den gewohnten Hinweisen auf katholische und evangelische Gottesdienste informiert die oberbayerische Kleinstadt künftig auch über das muslimische Freitagsgebet – ein Schritt, der bundesweit für Aufmerksamkeit sorgen dürfte. (www.krone.at, 24.7.26)

Geely knackt Verbrauch von 8 kWh: Neuer Elektroantrieb fordert von BYD bis Mercedes alle heraus Die chinesischen Autohersteller können weit mehr als nur günstig sein, das untermaueren BYD, Geely und Co. mindestens einmal im Jahr mit einer neuen Entwicklung. Diesmal ist Geely dran, die einen neuen Elektroantrieb im Galaxy TT integrieren, der 16 Module in einem einzigen Bauteil vereint. | Maximale Integration, so könnte man das kurzerhand beschreiben. Google baut zum Beispiel gerade einen Chip, der das KI-Modul direkt integriert hat. Geely hat hingegen mit Thunder ein Elektro-Antriebssystem vorgestellt, das zwölf Hardware-Module und vier Software-Systeme in einer einzigen physischen Einheit zusammenfasst. | Der große Vorteil liegt darin, dass das gesamte System leichter als etablierte Lösungen ist. Außerdem reduziert sich die Anzahl der externen Hochvolt-Verbindungspunkte um 30 Prozent. Alles in einem Paket reduziert außerdem die Bauhöhe der Antriebseinheit, was wiederum nutzbaren Stauraum im Fahrzeug schafft. (www.smartdroid.de, 24.7.26)

Die Politik sucht nach Antworten auf die Trockenheit Die aktuelle Trockenheit macht den Bauern zu schaffen — aber auch die Bevölkerung ist zunehmend betroffen und mancherorts dazu aufgerufen, Wasser zu sparen. Inwieweit die Schweiz auf Dürren vorbereitet ist, erläutert Bundeshausredaktorin Ruth Wittwer. (www.srf.ch, 24.7.26)

„Falsches Signal“ – SPD kritisiert „Demokratie leben!"-Pläne von Prien Die SPD lehnt Priens Neuausrichtung des Förderprogramms ab und sieht demokratische Teilhabe gefährdet. Vielfalt und Präventionsarbeit dürften nicht gegeneinander ausgespielt werden, heißt es aus der Fraktion. (www.welt.de, 24.7.26)

Kein Widerspruch mehr: Photovoltaik und Denkmalschutz Klimaschutz und Denkmalschutz gelten oft als Gegensätze — in der Gesetzgebung rücken sie zunehmend zusammen. Trotzdem bleiben die Auflagen für Photovoltaik an historischen Gebäuden hoch. Mit den Solarsystemen MATCH Slate und LEVEL Up erfüllt Megasol diese Vorgaben und macht Denkmalschutz und Solarenergie kompatibel. | Konventionelle Solarmodule mit bläulich-schwarzer Farbgebung, glänzenden Oberflächen und Aluminiumrahmen setzen einen starken Kontrast zu historischen Dächern aus Schiefer, Ziegel oder Holzschindeln. Denkmalschutzgesetze reagieren darauf mit klaren Vorgaben, die sich — trotz regionaler Unterschiede — auf drei Kernpunkte reduzieren lassen: | Das historische Erscheinungsbild wird so wenig wie möglich beeinträchtigt. | Der Gesamteindruck von Gebäude und Ensemble bleibt erhalten. | Die Fernansicht auf das Gebäude wird nicht gestört. | Megasol Indachanlagen erfüllen diese Vorgaben, weil sie sich durch Materialoptik und Verlegetechnik harmonisch in historische Dachlandschaften (megasol.ch, 24.7.26)

Klimakommunikation: Reframing allein löst nicht die Klimakrise Dieselbe Debatte mit neuen Begriffen zu schmücken, reicht nicht. Es braucht eine Politik, die nicht Wachstum, sondern ein gutes Leben aller ins Zentrum stellt. | Gastkommentar Ilja-Valentin Sagvosdkin, Ökonom, Transformationsforscher und Bildungsreferent. Aktuell hat er eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der HTW Berlin inne und promoviert an der Europa-Universität Flensburg zu Nachhaltigkeitsnarrativen. (taz.de, 24.7.26)

«Ich könnte nicht ohne Social Media – eigentlich bin ich süchtig» Frankreich verbietet Social Media für unter 15-Jährige. In der Schweiz werden ähnliche Forderungen laut. Was halten Teenager in Zürich davon? Wir haben sie gefragt. (www.beobachter.ch, 24.7.26)

Wie Extremwetter die deutsche Landwirtschaft verändert Hitze, Trockenheit, Starkregen und Spätfrost setzen den Bauern in Deutschland zu. Doch die reagieren längst mit angepassten Sorten, neuen Kulturen, moderner Züchtung und veränderten Anbaumethoden. (www.dw.com, 24.7.26)

Kritik an Pfister-Strategie: Beat Jans' Departement stellt Kampfpanzer-Flotte der Armee in Frage Martin Pfisters Verteidigungs­strategie gerät unter Druck – ausgerechnet von seinen Kollegen in der Landes­regierung: Ein interner Bericht fordert, Panzer durch Drohnen und Robotik zu ersetzen. (www.tagesanzeiger.ch, 24.7.26)

Winterfeeling im Hochsommer: Abkühlung lockt viele Besuchende aufs Jungfraujoch In der sommerlichen Hitze haben viele Leute nach Abkühlung auf dem Jungfraujoch gesucht. Genaue Zahlen geben die Jungfraubahnen zwar nicht bekannt, sprechen jedoch von einem «erfreulichen Zulauf». Mit einem Reservationssystem für den Zug will man dabei verhindern, dass zu viele Leute auf einmal auftauchen. (www.schweizheute.ch, 24.7.26)

Klimaanlage kaufen? Was Sie wissen sollten Wenn Ventilatoren kapitulieren, muss Abkühlung her. Doch welches Gerät passt zu Ihnen? Alles über Stromkosten, giftige Kühlmittel und darüber, was das Schweizer Mietrecht erlaubt. (www.beobachter.ch, 24.7.26)

Tesla verkauft endlich wieder mehr Autos, doch an der Börse stürzen die Aktien ab. Hat sich Elon Musk verkalkuliert? Besonders in Europa und China ist der Absatz von Elektroautos im ersten Halbjahr kräftig gestiegen. In der EU profitierten vor allem Tesla und chinesische Anbieter von staatlichen Kaufanreizen. An den Märkten wird derweil über eine Fusion von Tesla und SpaceX spekuliert. (www.nzz.ch, 24.7.26)

Bundesregierung will Erneuerbaren-Förderung ändern, EU will Industrie mehr Zeit für Dekarbonisierung geben, Klimawandel verursacht Korallenbleichen Die Merz-Regierung stellt weitere Hürden für den Ausbau von Solar- und Windenergie auf. Die Europäische Kommission will den CO2-Emissionshandel aufweichen. Der weltweit schlechte Zustand der Korallenriffe ist eindeutig Folge der menschengemachten Erderwärmung.  - (klimareporter.de, 24.7.26)

Trockenheit: Die Donau als neue Straße von Hormuz Was derzeit auf Österreichs wichtigstem Fluss passiert, könnte sich zu einem Problem für Wirtschaft, Tourismus und Energieversorgung entwickeln. Der Strom wird für die Schifffahrt wegen des Wassermangels zum Nadelöhr wie die kriegsbedingt gesperrte Straße von Hormuz. (www.krone.at, 24.7.26)

Unterrichtsmaterial: Klimaschutz im Alltag – worauf kommt's an? | Mit der Klimawaage nachhaltigen Konsum und Handlungsmöglichkeiten verstehen Das Material hilft Schüler:innen dabei, den Treibhauseffekt und Auswirkungen menschlichen Handelns auf das Klima zu verstehen. Sie lernen mit Hilfe einer "Klimawaage" wirksame Klimaschutzhandlungen kennen und reflektieren mit Hilfe der Konzepte des Fuß- und Handabdrucks, wie kleine Veränderungen in verschiedenen Konsumbereichen (Mobilität, Ernährung, Wohnen, Stromverbrauch und Konsum) große Wirkung haben können. In den Vertiefungsmodulen setzen sie sich kritisch mit den Zusammenhängen von Politik, Wirtschaft, Umwelt und Soziales auf lokaler und internationaler Ebene auseinander. | Das Bildungsmaterial ist modular aufgebaut und für unterschiedliche Altersstufen geeignet. (www.verbraucherbildung.de, 24.7.26)

Bildungsmaterialien | Materialien für Schüler*innen | Materialien für Pädagog*innen & Aktive Klimaschutz im Alltag — worauf kommt's an? Teste es mit der Klimawaage | LifestyleCheck – Wie leben Jonte, Zeynap und Bahar? | KonsumZeitReise | KonsumChallenges – Veränderung beginnt jetzt! | Klimaschutz im Alltag – worauf kommt's an? Teste es mit der Klimawaage (aktualisiert: März 2026) | (denkwerkstatt-konsum.umweltbundesamt.de, 24.7.26)

«Vision Zero» | Stadtzürcher Grüne lancieren Initiative gegen schwere Verkehrsunfälle Der Vorstoss soll den Stadtrat zu Massnahmen für mehr Verkehrssicherheit verpflichten. Vor allem Personen zu Fuss, auf dem Velo, dem E-Trotti und dem Töff sollen geschützt werden. | Die Grüne Partei der Stadt Zürich lanciert eine Initiative, um die Zahl der Schwerverletzten und Toten im Strassenverkehr auf null zu reduzieren. Der Vorstoss mit dem Titel «Vision Zero» soll dieses Ziel in der Zürcher Gemeindeordnung verankern, wie die Grünen am Donnerstag mitteilten. Strassen und Regeln sollen damit so gestaltet werden, dass menschliche Fehler nicht tödlich enden. | Konkret vom Stadtrat gefordert werden: Eine verbindliche Strategie mit überprüfbaren Zwischenzielen von 2030 bis 2040. | Der Ausbau sicherer Infrastruktur für den Fuss- und Veloverkehr, insbesondere an Konfliktpunkten mit motorisiertem Verkehr. | Die systematische Temporeduktion an Unfallschwerpunkten und in sensiblen Bereichen wie Schulwegen, Wohnquartieren und rund um Alters- und Gesundheitseinrichtungen. | Sowie (www.tagesanzeiger.ch, 24.7.26)

The government killed this nature study. Scientists finished it anyway. When the National Nature Assessment was shut down, the scientists who worked on it kept going. In this Q&A, one author shares what the research reveals about nature's powerful, underused role in supporting health. (yaleclimateconnections.org, 24.7.26)

An old Atlanta railway is becoming a cool escape When complete, the Atlanta Beltline will form a 22-mile loop that links parks, housing, art, businesses, and public transit. (yaleclimateconnections.org, 24.7.26)

Wassermangel und Dürre: Wie Städte gegensteuern können – www.gebaeudetechnik-news.ch Während Meteorologen bereits vor der nächsten Hitzewelle warnen, verschärft sich die Trockenheit in vielen Teilen Deutschlands. Der Bodensee liegt deutlich unter seinem üblichen Wasserstand. Die Donau führt regional so wenig Wasser wie seit Jahrzehnten nicht mehr, auch am Rhein sinken die Pegel. Für Schifffahrt, Landwirtschaft, Industrie und Wasserversorger wächst der Druck, mit den vorhandenen Ressourcen effizienter umzugehen. Für Städte und Kommunen wird eine Frage immer dringlicher: Wie lässt sich die Wasserversorgung auch in langen Dürreperioden sichern? | 1. Regenwasser dort halten, wo es fällt | 2. Wasserverluste im Leitungsnetz reduzieren | 3. Wasser mehrfach nutzen | 4. Wasserentnahmen transparenter steuern | 5. Städte entsiegeln und begrünen | Auch Privathaushalte können Wasser sparen (www.gebaeudetechnik-news.ch, 24.7.26)

Tour de Sol 1992: Das Wissen der Tour wird immer gefragter – SSES Der Streckenverlauf der Tour de Sol 92 war herausfordernd. Mit Start an der «Bundesgarten-schau 1992» in Pforzheim (Deutschland) und einer langen Anfahrt Richtung Schweiz zum Ziel in Saas Fee betrug die Gesamtstreckenlänge 614 Kilometer mit 2650 Metern Höhenunterschied. Nach wie vor war das Interesse der Medien hoch und die Tour diente sogar als Schauplatz einer TV Soap. | Die Suche nach den Etappenorten rund alle 100 km zwischen dem bereits gebuchten Start in Pforzheim und dem Ziel in Saas Fee war anspruchsvoll. Zumal sich die beiden Orte mit 25 000 Franken an den Kosten beteiligen sollten. Hinzu kamen die Mittagshalte jeweils auf halber Strecke einer Etappe, die sich mit 10 000 bis 15 000 Franken beteiligen sollten. In der Schweiz übernahmen die Hauptsponsoren Möbel Pfister und Schweiz Versicherung beziehungsweise ELVIA je einen Etappenort. In Deutschland war das schwieriger. Schliesslich erklärten sich Baden-Baden und Sasbach im Kaiserstuhl bereit. (www.sses.ch, 24.7.26)

Keine neuen Steuern! Die FDP bleibt hart Bis jetzt sind die Freisinnigen allein im Kampf gegen eine Mehrwertsteuererhöhung zur Finanzierung der 13. AHV. Die Position ist unbequem, aber im Hinblick auf die nationalen Wahlen ein USP. (www.nzz.ch, 24.7.26)

«Eine Verdichtung des Zürichbergs allein kann die Wohnkrise nicht lösen» Der Zürichberg soll verdichtet werden, verlangt die Stadtzürcher GLP. Was dafür und was dagegen spricht, erklärt der ETH-Stadtforscher Michael Wicki im Interview. (tsri.ch, 24.7.26)

US-Atomdeal mit Saudi-Arabien: Mit US-Atomkraftwerken zur Atommacht? Die USA helfen Riad beim Bau von AKWs, offiziell zwecks Energiesicherheit. Doch braucht Saudi-Arabien tatsächlich Kernenergie? Ein Realitätscheck. mehr... (taz.de, 24.7.26)

Ungewöhnlicher Hitzeschutz: Japan hat den ersten «Menschen­kühl­schrank» entwickelt – so soll er eingesetzt werden Die mobile Kühlkabine kühlt den Körper in zehn Minuten herunter. Die «Do Hiemon Box» soll auf Baustellen, in der Landwirtschaft und in überhitzten Hallen zum Einsatz kommen. (www.tagesanzeiger.ch, 24.7.26)

D: Kritik an Entwicklungskürzungen - - Der katholische Sozialverband Kolping International kritisiert die vom Bund geplanten Kürzungen bei der Entwicklungsarbeit als „fatal und kurzsichtig“. Im Interview mit dem Domradio erklärt der Generalsekretär von Kolping International, dass es bei der internationalen Armutsbekämpfung auch um nationale Interessen gehe und nicht nur um christliche Verantwortung. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 24.7.26)

Short-term action is key for gigaton-scale Direct Air Capture by 2050 Direct Air Capture (DAC) is widely considered essential for achieving net-zero and net-negative emissions, yet its potential to scale to climate-relevant levels remains uncertain. Here we show that the future deployment of DAC depends primarily on early capacity expansion and growth dynamics rather than on long-term demand targets alone. Using a probabilistic technology diffusion model informed by historical analog technologies and uncertain future demand, we explore a wide range of possible global DAC deployment pathways to 2050. We find that if DAC follows growth trajectories similar to ammonia synthesis technologies and liquefied natural gas, deployment is likely to remain at the megaton scale by mid-century. However, gigaton-scale deployment becomes plausible under rapid growth and strong early policy support. Our results identify short-term capacity expansion as the most effective lever for accelerating DAC deployment and highlight the critical importance (www.nature.com, 24.7.26)

Ausbau von CO2-Filteranlagen | Warum beim Klimaschutz auch «Plan B» zu scheitern droht Um 2050 klimaneutral zu werden, setzt die Schweiz auch auf das Filtern von CO2 aus der Luft und dessen Lagerung im Untergrund. Nun zeigt eine Studie: Diese Methode könnte unbedeutend bleiben. | Eine neue Studie warnt, dass der Ausbau von CO2-Filteranlagen viel zu langsam voranschreitet. | Ohne massive politische Unterstützung noch in diesem Jahrzehnt bleibt die Entfernung von CO2 aus der Luft bedeutungslos. | Die Schweiz müsste bis 2050 sieben Millionen Tonnen CO2 jährlich direkt aus der Luft filtern. | Die EU plant, dauerhafte CO2-Entfernungen ins Emissionshandelssystem aufzunehmen, was als positives Zeichen gilt. | Eine Studie in «Nature Communications» unter Schweizer Federführung zeigt nun: Ohne schnelles, massives Handeln wird diese CO2-Entfernung innerhalb der kommenden 25 Jahre kaum in Fahrt kommen und weit hinter dem Ziel zurückbleiben, Milliarden Tonnen CO2 pro Jahr aus der Luft zu filtern. (www.tagesanzeiger.ch, 24.7.26)

„Das macht heute kein Jungbauer mehr mit“ Der Präsident der Landwirtschaftskammer OÖ muss sich mit einem juristischen Problem herumschlagen. Aber dies ist für „seine“ Bauern nur ein Nebenschauplatz, zu viele Baustellen gibt's rund um leere Höfe, Hitze, Wasserprobleme und skurrile Behördenvorgaben.  (www.krone.at, 24.7.26)

Frisch getauft im Pfadilager: «Ich habe meine Freundin mit Heimweh getröstet», sagt die 9-jährige Malin Malin erlebt ihr erstes Pfadi-Sommerlager bei Kleinandelfingen. Zwischen Tauftrunk, Trostliedern und Fresspäckli entdeckt sie, was es heisst, zehn Tage ohne Familie zu leben. (www.tagesanzeiger.ch, 24.7.26)

Frankreich im Klimawandel: Wenn es oben heiss ist, träumt Paris von der Zuflucht in seinen kühlen Katakomben Stillgelegte Metrostationen, alte Bahnhöfe, leere Tiefgaragen? Alles mögliche Bunker zur Abkühlung. Wie sich Paris auf noch heissere Sommer einstellt. (www.tagesanzeiger.ch, 24.7.26)

D: missio München mahnt Handeln gegen weltweiten Menschenhandel an - - Zum Internationalen Tag gegen Menschenhandel am 30. Juli weist das katholische Hilfswerk missio München auf die Situation von Menschen hin, die von Zwangsarbeit und Ausbeutung betroffen sind. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 24.7.26)

Bindendes Öko-Versprechen für die Kremser Zukunft Mit der „NaturStadt-Garantie“ von Greenpeace setzt die Wachau-Stadt als erste Gemeinde Österreichs ein starkes Zeichen für mehr Grün, Schatten und Lebensqualität. (www.krone.at, 24.7.26)

Attributionsstudie zum Hitzeereignis in Deutschland im Juni 2026 Im Jahr 2026 startete der Sommer mit Extremen: Noch nie hat der Deutsche Wetterdienst so lange am Stück vor Hitze gewarnt. Dabei verlief die Hitzewelle in weiten Teilen Deutschlands unterschiedlich: Während es vor allem im Westen und Süden durchgehend heiß war, war der Osten erst zum Ende der Hitzewelle stark betroffen. Das Ereignis erreichte dort mit einer Maximaltemperatur von 41,8 °C am 27. Juni in Möckern-Drewitz seinen Höhepunkt. (www.dwd.de, 24.7.26)

Berliner Senat ignoriert Klimaschutzgesetz: Deutsche Umwelthilfe wird überfälliges Klimaschutzprogramm und Sofortmaßnahmen per Klimaklage dur Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm seit März 2024 überfällig — bis heute liegt kein aktuelles Programm vor | Berliner Senat bleibt weiterhin untätig und drängt DUH unter Hinweis auf die Wahlen zur Aufgabe der Ende 2025 eingereichten Klimaklage | DUH bekräftigt die Fortführung ihrer Klimaklage zur Durchsetzung von Klimaschutz-Sofortmaßnahmen: Tempo 30 auf Hauptstraßen, massiver Ausbau sicherer Radwege und Rückbau von Pkw-Parkplätzen, energetische Sanierungsoffensive der Schulen und Kindergärten sowie Hitzeschutzmaßnahmen (www.duh.de, 24.7.26)

Rekordhitze in Nordafrika: Der Hotspot des Klimawandels In Tunesien, Algerien und Libyen stieg die Temperatur im Juni auf bis zu 50 Grad. Der Strom fiel aus und ganze Wirtschaftszweige standen vor dem Bankrott. mehr... (taz.de, 24.7.26)

Der Glaziologe Huss: «Bald werden Hunderte Schweizer Gletscher verschwinden» Der ETH-Glaziologe Matthias Huss dokumentiert seit Jahren den Eisverlust in den Schweizer Alpen. Im Gespräch erklärt er, warum er trotz immer neuen «Hiobsbotschaften» weitermacht, seinen Kindern aber andere Berufe empfiehlt. (www.nzz.ch, 24.7.26)

Europas Klimapolitik nach der Hitzewelle: Anpassung statt Illusionen | Kommentar Peter Rásonyi, Co-Leitung NZZ Pro u. Geopolitics Es wird immer heisser, und das Pariser Klimaziel rückt in weite Ferne. Europas Klimapolitik braucht einen Kurswechsel: mehr Anpassung an die Hitze, mehr Technologie, mehr Kostenbewusstsein. | Die Politik hat bereits mehr als genug zu tun, um den öffentlichen Raum besser an Hitze und Trockenheit anzupassen. Dabei sollte sie auf nutzlose Show-Effekte wie etwa das hastige Aufstellen kleiner Bäume in Töpfen auf städtischen Plätzen verzichten. Sinnvoll sind nur nachhaltig wirkende Massnahmen, da die Herausforderung langfristiger Natur ist. | Priorität sollte der Schutz der Alten und Schwachen haben durch den raschen Einbau von Kühlsystemen in Alters- und Pflegeheimen und Spitälern. Das Entsiegeln von Böden, das Freilegen von Bächen, das Pflanzen grosser Bäume kann die Erhitzung der Städte etwas mildern. Die Anpassung an ein heisseres Klima sollte verstärkt in die Raumplanung und Architektur einfliessen. Auch wenn die Schweiz insgesamt genügend Wasser zur Verfügung hat, (www.nzz.ch, 24.7.26)

Gastkommentar | Um den Krieg zu beenden, müsste das Putin-Regime aufhören, Putin-Regime zu sein Von der Plage ukrainischer Drohnenangriffe über galoppierende Inflation bis hin zu Treibstoffknappheit — Russland zahlt einen immer höheren Preis für Putins Krieg. Doch der ist zum Organisationsprinzip des Regimes geworden, Alternativen sind nicht vorgesehen. | Nina L. Chruschtschowa ist Professorin für internationale Politik an der New School in New York und Mitverfasserin (gemeinsam mit Jeffrey Tayler) von «In Putin's Footsteps. Searching for the Soul of an Empire Across Russia's Eleven Time Zones» (St. Martin's Press, 2019). Sie ist eine Urenkelin des ehemaligen sowjetischen Parteiführers Nikita Chruschtschow. — Aus dem Englischen von Jan Neumann. — Copyright Project Syndicate, 2026. (www.nzz.ch, 24.7.26)

Schütz: Flächenheizsysteme in der Sanierung historischer Bausubstanz Im Mittelrheintal bei Boppard wurde eine historische Mühle im Zuge einer umfassenden Sanierung zu einem Wohngebäude im KfW-40-Standard entwickelt. Die ursprünglich nicht erschlossenen Gebäude wurden vollständig technisch erschlossen und mit einem Wärmekonzept ausgestattet, das auf niedrige Systemtemperaturen ausgelegt ist. | Die Wärmeversorgung erfolgt über eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Vorlauftemperaturen von unter 30 °C. Voraussetzung dafür ist eine großflächige Wärmeübertragung durch Flächenheizsysteme, die eine gleichmäßige Temperaturverteilung ermöglichen und sich an unterschiedliche bauliche Gegebenheiten anpassen lassen. Im Innenausbau kamen dazu Wandheizungsmodule von Schütz zum Einsatz. Die vorkonfektionierten Elemente bestehen aus Gipsfaserplatten mit integrierten Heizrohren und Wärmeleitkomponenten. Sie wurden auf eine vorhandene Trocken­bau­konstruktion montiert und über Presskupplungen verbunden. Die Dämmung erfolgte bauseits. (www.ikz.de, 24.7.26)

BDB Resilienz-Bauplan – Was wir jetzt tun müssen, um Gebäude, Infrastruktur und Gesellschaft krisenfester zu machen Der BDB Resilienz-Bauplan beschreibt, wie Deutschland seine Gebäude, Infrastrukturen, Quartiere und Städte besser auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereiten kann. Angesichts zunehmender Klimarisiken, häufiger Extremwetterereignisse, alternder Infrastrukturen, fragiler Lieferketten sowie neuer gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Krisen muss Resilienz zu einem zentralen Prinzip des Planens, Bauens und Betreibens werden. Resilienz bedeutet dabei nicht nur die technische Widerstandsfähigkeit einzelner Bauwerke, sondern die Fähigkeit von Gebäuden, Versorgungssystemen und Gemeinschaften, Belastungen zu bewältigen, Schäden zu begrenzen und auch unter schwierigen Bedingungen handlungsfähig zu bleiben. (www.nbau.org, 24.7.26)

Stadtrundgang Zürich | Sieben kuriose Sehenswürdigkeiten, die in keinem Reiseführer stehen Ein tonnenschwerer Stein, der durch die halbe Stadt fliegt, ein Kater-Denkmal und ein goldener Tunnel: ein Streifzug zu Zürichs schrägen Ecken und seltsamen Seiten. | Dorfkatze Monty — Spielplatz, Ecke Spiegelgasse / Untere Zäune | Das Eiswehr — an der Sihl, Gänziloobrücke, Allmend Brunau | Der bissige Schuh — Peter & Vreni Schuhmode, Langstrasse 225 | Kaugummikunst — https://www.museevisionnaire.ch/wp-content/uploads/250927-IVI-Ben-Wilson-2025_web.pdf | Der goldene Tunnel — Zentrale Schweiz Tourismus, Morgartenstrasse 5a | Der Findling vom Geissturm — Grossmünsterplatz | Der Hundebrunnen — Rudolf Koller Hundebrunnen, Rosengasse 7 (www.tagesanzeiger.ch, 24.7.26)

Ergonomie: Velosattel für maximalen Komfort Dicke Polster, viel Komfort? Ein Mythos. Beim Velosattel zählt nicht die Polsterdicke. Worauf es wirklich ankommt, lesen Sie hier, in dieser Wissensgeschichte. (velo-geschichten.ch, 24.7.26)

Waldbrandrauch erhöht das Risiko für Herzinsuffizienz, Schlaganfälle und Co. – Kumulative Belastung schadet nicht nur der Lunge, sondern auch dem Herz-Kreislauf-System Es ist seit Langem bekannt, dass Waldbrandrauch unmittelbar der Lunge schadet und unter anderem Atemprobleme wie Asthma verschlechtert. Eine bevölkerungsbasierte Studie mit rund 65 Millionen Probanden zeigt nun, dass eine wiederholte und kumulative Rauchbelastung dem Herz-Kreislauf-System schadet und das Risiko für Herzinsuffizienz, Schlaganfälle und Co. merklich erhöht. (www.scinexx.de, 24.7.26)

Holz-Unternehmen revolutioniert Windkraftbau Innovativ, ökologisch und regional: Das weltweit bekannte Holz-Unternehmen Hasslacher mit Firmensitz in Oberkärnten erstellt Teilstücke für Windkrafträder aus Holz.  Nun soll ein solches Gerüst aufgestellt und getestet werden.  (www.krone.at, 24.7.26)

Goethe-Rezeption in China: Geistige Ressource für die Seele - In China läuft gerade ein kulturpolitisches Mammutprojekt: die erste, fast 50 Bände umfassende vollständige chinesische Goethe-Gesamtausgabe. Was Xi Jinping und Goethe miteinander verbindet. - (www.faz.net, 24.7.26)

Zukunft der Windkraftenergie: Die Union kommt mit der Abrissbirne Wirtschaftsministerin Katherina Reiche sorgt dafür, dass der Ausbau der Erneuerbaren einen Rückschritt erfährt. Jetzt ist die Windkraft dran. mehr... (taz.de, 24.7.26)

Negative Strompreise? „Damit lässt sich viel Geld verdienen“ Deutschland verschenkt Strom und zahlt dafür sogar noch Geld. Energiewissenschaftler Christian Rehtanz erklärt die Gründe für diesen Missstand, wer davon profitiert – und wie Privatleute dieses Netzproblem für sich nutzen können. (www.welt.de, 24.7.26)

Modulpreisanstieg kommt zum Erliegen Die Preise für Solarmodule der verschiedenen Technologieklassen sind gegenüber dem Vormonat nicht mehr ausschließlich gestiegen und die Verfügbarkeit der meisten Leistungsklassen ist wieder sehr gut, berichtet Solarmarkt-Experte Martin Schachinger. (www.energiezukunft.eu, 24.7.26)

So bleibt die Energiewende stecken Mit zweiseitigen Differenzverträgen, dem Ende der fixen Vergütung für kleine Solaranlagen und dem Redispatch-Vorbehalt wird eine Zeitenwende bei der Energiewende eingeläutet – doch die Kritik überwiegt, dass die Maßnahmen die Energiewende ausbremsen. (www.energiezukunft.eu, 24.7.26)

Wer zahlt für die Klimakrise? Die Bevölkerung leidet unter Hitzewellen, TotalEnergies macht Milliarden. Aktivisten fordern nun höhere Steuern für Verschmutzer. Gerichte haben bereits mehr Transparenz für die Emissionen des Unternehmens angeordnet. (www.energiezukunft.eu, 24.7.26)

Christfluencer: Weil Gott es so will - Christliche Influencer predigen die Keuschheit vor der Ehe und verdammen Homosexualität als Sünde. Entsteht eine neue rechtskonservative Bewegung von Gläubigen? - (www.faz.net, 24.7.26)

DOK-FILM «NZZ FORMAT» - Kaffee der Zukunft – die Suche nach der Bohne für eine heissere Welt Steigen die Preise weiter, trinken wir bald unsere letzte Tasse Kaffee. Der Klimawandel bedroht die Kaffeeplantagen weltweit. Wie lässt sich das geliebte Morgenritual retten? (www.nzz.ch, 24.7.26)

Die Freiburger Zeitungsinstitution gerät ins Wanken Einst ein stolzes katholisches Kampfblatt gegen liberale Tendenzen, hat sich die Freiburger Tageszeitung «La Liberté» zu einem unabhängigen, resilienten Regionalmedium gewandelt. Doch nun ist es es zu einer Massenentlassung gekommen. (www.nzz.ch, 24.7.26)

«Tal der Schwalben» von Seraina Kobler: Der Strom wird knapp Die Zürcher Schriftstellerin entwirft in ihrem neuen Roman das dystopische Szenario einer Schweiz, die mit ökologischen Problemen ringt. Die Ausgangslage ist interessant, der Roman krankt aber an einer poetisch überfrachteten Sprache. (www.nzz.ch, 24.7.26)

23.7.26

Deutsche Forscher bauen sprechende Batterie für Elektroautos Ein neues Prinzip könnte Batteriemanagementsysteme in Elektroautos oder Heimspeichern künftig kostengünstiger und sicherer machen. Denn deutsche Forscher haben eine sprechende Batterie entwickelt, die ihren Zustand aus ihrem Inneren heraus übermitteln soll. | Bislang messen Sensoren die Temperatur von Batteriezellen meist nur an der Außenseite, obwohl Hitze oft zuerst im Inneren entsteht. Ein Forscherteam der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel am Lehrstuhl für Leistungselektronik stellte kürzlich aber eine neue Entwicklung vor. Erstautor Johannes Diers und Doktor Hamzeh Beiranvand nutzten vorhandene Stromanschlüsse, um digitale Signale direkt aus dem Zellinneren nach außen zu senden. | Bislang messen Hersteller die Temperatur von Akkus vorwiegend nur an der äußeren Hülle. Gefährliche Hitze entsteht aber oft zuerst im Inneren einer Batterie und bleibt dort zunächst unbemerkt. (www.basicthinking.de, 23.7.26)

Podcast 'fossilfrei' Folge 45: Dunkelflaute: Wie viel Speicher braucht die Energiewende? In dieser Folge geht es weiter mit dem Reizthema Dunkelflauten, über das wir einmal mehr unaufgeregt sprechen wollen. Zu Gast ist ein weiteres Mal Martin Kittel. In der letzten Folge haben wir mit ihm schon ausführlich darüber gesprochen, was Dunkelflauten eigentlich sind und wie man sie misst — wir fassen das am Anfang noch mal kurz zusammen. Schwerpunkt dieser Folge ist dann die Frage, wie wir das erneuerbare Energiesystem der Zukunft für extreme Dunkelflauten wappnen können. Zuerst geben wir einen breiten Überblick über die möglichen Beiträge verschiedener Flexibilitätstechnologien und stellen fest: Optionen zur Überbrückung kurzer Ereignisse gibt es sehr viele — je länger aber Energie bereitgestellt werden muss, desto herausfordernder wird es. Danach liegt der Fokus auf der Frage, wie viele wasserstoffbasierte Langfrist-Stromspeicher für die Überbrückung extremer Dunkelflauten in einem 100% erneuerbaren europäischen Energiesystem nötig sind. (www.diw.de, 23.7.26)

Podcast Wenden bitte – Episode 50 | Wie krisenfest ist unsere Energieversorgung? Wir fragen Hauke Hermann: Haben wir genug Energie, wenn die nächste Krise kommt? Wie viele Gaskraftwerke brauchen wir als Backup, wenn Wind und Sonne nicht genug Strom liefern? Welche Rolle spielen Speicher, Netze und erneuerbare Energien? Und wie gelingt eine Energieversorgung, die sicher, bezahlbar und klimafreundlich zugleich ist? | Zu Gast ist Hauke Hermann, Senior Researcher im Bereich Energie & Klimaschutz am Berliner Öko-Institut. Seit 17 Jahren untersucht er marktbasierte Instrumente der Klimapolitik und beschäftigt sich dabei mit den Eigenheiten im Strommarktdesign. (www.oeko.de, 23.7.26)

Konzernverantwortung und die Frage der Haftung für Nachhaltigkeitspflichten Die Debatten zur neuen Konzernverantwortungsinitiative und zum Gegenvorschlag sind teilweise mehr politisch als rechtlich geprägt. Eine Replik von Rolf H. Weber, Professor für internationales Wirtschaftsrecht an der Universität Zürich und praktizierender Rechtsanwalt in Zürich. | Erwünscht wäre eine sachgerechte Diskussion des vorliegenden Gegenvorschlags, um auf Basis der geltenden Rechtsgrundsätze dazu beizutragen, der Konzernverantwortungsinitiative II eine überzeugende Alternative gegenüberzustellen. Nur unter diesen Voraussetzungen lässt sich in den nächsten gesetzgeberischen Schritten — Ausarbeitung der Botschaft des Bundesrates, parlamentarische Beratungen — vermeiden, dass als unerwünschte Reaktion plötzlich ein die EU-Regulierungen überschiessender Swiss Finish beziehungsweise ein mit dem heutigen Deliktsrecht nicht kompatibles Spezialgesetz entsteht. (www.nzz.ch, 23.7.26)

Flusswasserwärmepumpe: Wenn der Rhein zur Heizung wird - Der Bau von Europas größter Flusswasserwärmepumpe geht jetzt in die entscheidende Phase. Energieökonomen versprechen sich viel von dieser Art des Heizens – warnen allerdings vor mehreren Hürden. - (www.faz.net, 23.7.26)

Schweden plant Verbot von Ewigkeitschemikalien Schwedens Regierung plant ein Verbot sogenannter Ewigkeitschemikalien (PFAS) in Produkten wie Kleidung und Küchenutensilien. Es soll 2028 in Kraft treten. Frankreich hat bereits seit Jänner ein PFAS-Verbot, das sich auf Kleidung, Schuhe, Kosmetika und Ski-Wachs bezieht. (www.krone.at, 23.7.26)

„Es war ein Treffen zwischen Augustinus und Benedikt“ - - Der Abt der Abtei Subiaco, Dom Mauro Meacci, hat gegenüber den Vatikanmedien den Besuch von Papst Leo XIV. in den Klöstern San Benedetto und Santa Scolastica am 22. Juli thematisiert. Das Oberhaupt der katholischen Kirche hatte sich vor seinem Eintreffen in den Simbruini-Bergen im Heiligtum der Santissima Trinità in Vallepietra aufgehalten. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 23.7.26)

Warum die Schweiz ein Stromabkommen mit der EU braucht Christian Bühlmann, Stv. Leiter Internationales, Bundesamt für Energie und Michael Kiefer, Stv. Chef Sektorielle Angelegenheiten, Abteilung Europa, Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten | Die Schweiz ist eng in das europäische Stromsystem eingebunden. Rechtlich gehört sie aber nicht zum Strombinnenmarkt der EU. Das schafft zunehmend Kosten und Risiken bezüglich Versorgungssicherheit und Sicherstellung des stabilen Betriebs der Stromnetze. Das geplante Abkommen mit der EU sichert die Einbindung der Schweiz ins europäische Stromsystem ab und stärkt den Handel und den Austausch von Strom in Europa. | Die Schweiz ist physikalisch eng ins europäische Stromsystem eingebunden. Über 41 Leitungen fliesst ständig Strom über die Grenzen. Seit den 1990er-Jahren hat die EU einen integrierten Strombinnenmarkt aufgebaut. Gehandelt wird Strom für denselben Tag oder Tage, Wochen oder Monate im Voraus. Die Mengen übersteigen den Schweizer Stromverbrauch um ein 30-faches. (energeiaplus.com, 23.7.26)

Tödliche Temperaturen: Welche Schutzmaßnahmen gegen Hitze braucht es? Das Grundwasser in Deutschland wird knapp, und die Außentemperaturen waren bereits zu Beginn des Sommers tödlich hoch. Doch die Regierung ignoriert diese Folgen der Klimakrise und die Bedürfnisse von Älteren, Erkrankten und Kindern, sagt Markus Zipf von der Deutschen Umwelthilfe. (www.jungewelt.de, 23.7.26)

Rheinmetalls Monopolmacht: Wie sich der Staat vom Rüstungskonzern abhängig macht Rheinmetall wird durch Rüstungsmilliarden immer mächtiger und damit für den Staat zunehmend alternativlos. Wettbewerbshüter warnen vor einer gefährlichen Abhängigkeit. (www.freitag.de, 23.7.26)

Stopp des Förderbonus und Verschiebung der Filterpflicht für Holzheizungen: Deutsche Umwelthilfe wirft Bundesregierung mutwillige Feinstaubbelastung vor Bundesregierung beendet überraschend Förderbonus für emissionsärmere Holzheizungen und verschiebt Inkrafttreten eines strengeren Staub-Grenzwertes um mehr als ein Jahr auf den 1. Oktober 2027 | 57.564 Todesfälle im Jahr: Feinstaubbelastung liegt 2026 in weiten Teilen Deutschlands oberhalb des neuen EU-Luftqualitätsgrenzwerts | Bundesregierung ignoriert auf Druck der Industrie das von der DUH erwirkte Urteil auf Verschärfung des Nationalen Luftreinhalteprogramms — finale Verhandlung über Revision erfolgt am 16. September vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig (www.duh.de, 23.7.26)

Sechs Kerninfos, die einen Unterschied machen, ob Menschen sich für #Klimaschutz einsetzen. Sechs Kerninfos, die jede:r kennen sollte. | Jetzt als gedrucktes Poster oder als digitale Infografik hier zu bekommen: https://www.klimafakten.de/papier-publikationen | @dwdderwetterdienst.bsky.social | @klimafakten.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 23.7.26)

Ganz ohne Chemie: Weltgrößte Testanlage für Schwungrad-Speicher entsteht in Shanghai Qnetic baut in Shanghai eine Testanlage für Schwungrad-Energiespeicher, die nach eigenen Angaben die größte ihrer Art werden soll. Parallel dazu montiert das Team den ersten Prototypen der Baureihe Pulsar, einen Schwungradspeicher mit 200 Kilowattstunden Kapazität. Beide Vorhaben markieren einen wichtigen Schritt auf dem Weg von der Entwicklung zur kommerziellen Vermarktung der Technologie. (www.trendsderzukunft.de, 23.7.26)

Leibniz-Gemeinschaft: Resiliente Küsten Das Projekt BEACONSplus hilft Küstengemeinden die Folgen des Klimawandels zu bewältigen und erhält dafür sechs Millionen Euro EU-Förderung. | Im Rahmen des EU-Programms Horizon Europe startet ein neues Forschungs- und Innovationsprojekt, das Küstengemeinden auf beiden Seiten des Atlantiks dabei unterstützen soll, sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen und ihre Resilienz zu stärken. Das Projekt BEACONSplus (Building Resilience in Atlantic Communities through Innovation and Science) wird mit sechs Millionen Euro über dreieinhalb Jahre gefördert. Es adressiert die wachsende Kluft zwischen den derzeitigen Anstrengungen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen und dem Tempo, das erforderlich wäre, um das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens noch zu erreichen. Koordiniert wird das Projekt vom Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) in Bremen. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 23.7.26)

Simple tweaks can make wastewater treatment less polluting When mixed with oxygen, nitrogen in wastewater creates nitrous oxide, a powerful global warming gas. But there are ways to reduce the harm. (yaleclimateconnections.org, 23.7.26)

Niemand kauft mehr Bücher, die Lesefähigkeit schwindet: Aber ist das so schlimm – der Freitag Die Zahl der 10- bis 15-jährigen Buchkäufer:innen ist im letzten Jahr um über 30 Prozent eingebrochen. Bildungsbürger sind entsetzt. Aber statt zu heulen, gilt es nun die richtigen Schlüsse zu ziehen. (www.freitag.de, 23.7.26)

Studie: Diese Quellen nutzen ChatGPT und Co. am häufigsten | YouTube und Reddit vor vielen Medien ChatGPT liefert Antworten in Sekunden — doch woher stammen die Informationen? Eine Analyse von 250.000 KI-Antworten zeigt, welche Quellen ChatGPT, Google AI Overviews und Perplexity tatsächlich zitieren und warum Unternehmens-Websites allein längst nicht mehr ausreichen. | Für die Analyse hat blinq nach eigenen Angaben 250.000 Antworten von ChatGPT, Google AI Overviews und Perplexity ausgewertet. Grundlage waren rund 2.000 Top- und Mid Funnel Prompts aus verschiedenen B2B- und B2C-Bereichen, die zwischen Januar und Juni 2026 täglich abgefragt wurden. Die Auswertung zeigt, dass nicht Nachrichten- und Fachmedien den größten Anteil der zitierten Quellen ausmachen, sondern Inhalte, die Unternehmen selbst veröffentlichen. Die Studie bezieht sich ausschließlich auf die Quellen, die in den Antworten der KI-Dienste zitiert werden. Welche weiteren Informationsquellen die Modelle intern zur Generierung ihrer Antworten nutzen oder wie stark einzelne Quellen die Antworten tatsächlich beeinflussen, (onlinemarketing.de, 23.7.26)

Erschwerte Bedingungen durch Hitze | SAC warnt vor massiv erhöhter Unfallgefahr in den Bergen Ein schneearmer Winter gefolgt von lang anhaltenden Hitzewellen setzt den hiesigen Bergen zu. Die Bedingungen im Hochgebirge haben sich drastisch verändert — mit gefährlichen Folgen. | Ein schneearmer Winter und Hitzewellen haben Gletscher stark abschmelzen lassen. | Offene Gletscherspalten und blankes Eis erhöhen die Absturzgefahr erheblich für Bergsteigende. | Auftauender Permafrost sorgt für akute Steinschlaggefahr auch auf normalen Wanderwegen. | Der SAC empfiehlt, sich stets über tagesaktuelle Verhältnisse zu informieren. | Wer sich aktuell in die Berge aufmacht, sollte gemäss Marcel Kraaz, Bergführer und Ressortleiter Breitensport beim SAC, seine Tour noch sorgfältiger planen und sich «besonders gründlich» über die tagesaktuellen Verhältnisse informieren. Auf seinem Tourenportal informiert der SAC laufend über bekannte Gefahrenstellen und aussergewöhnliche Verhältnisse. (www.tagesanzeiger.ch, 23.7.26)

Hitzesommer verändert die Verhältnisse im Hochgebirge – Sommer 2026 Die anhaltende Hitze verändert die Verhältnisse im Hochgebirge. Während einige Touren sehr gute Bedingungen bieten, sind andere aussergewöhnlich anspruchsvoll. | Der schneearme Winter, das sehr warme Frühjahr und die wiederholten Hitzeperioden seit Sommerbeginn haben die Bedingungen im Hochgebirge verändert. Viele Gletscher sind bereits stark ausgeapert: Die schützende Schneeschicht ist geschmolzen und das blanke Eis liegt frei. Dadurch können klassische Hochtouren schwieriger sein als in den vergangenen Jahren. Spaltenzonen liegen offen da und grosse Bergschründe tun sich auf. Dies verändert manche Zustiege und macht es stellenweise schwierig, die richtige Route zu wählen. Einzelne Anstiege sind deshalb zurzeit nicht empfehlenswert. | Auch der auftauende Permafrost wirkt sich auf die Verhältnisse aus. In einigen Gebieten nimmt die Steinschlaggefahr zu, und einzelne Geländeabschnitte können instabil werden. | Marcel Kraaz, Bergführer und Ressortleiter Breitensport beim SAC, rät allen, (www.sac-cas.ch, 23.7.26)

Initiative für eine sichere Ernährung: Gute Zielsetzung, unrealistische Umsetzung Nachdem das Parlament einen griffigen Gegenvorschlag zur Initiative für eine sichere Ernährung abgelehnt hat, kommt diese nun am 27. September zur Abstimmung. Sogar die linken Parteien lehnen sie ab: Der stärkere Fokus auf pflanzliche Lebensmittel sei zwar sinnvoll, beim geforderten Selbstversorgungsgrad fordere die Initiative allerdings Unrealistisches. | Die Initiative für eine sichere Ernährung («Ernährungsinitiative») will Ernährungssicherheit und Umweltschutz stärker miteinander verknüpfen. Gemäss Initiativtext soll der Bund künftig auch sauberes Trinkwasser sichern und natürliches Saatgut fördern. Gleichzeitig sollen Bund und Kantone verpflichtet werden, Ökosysteme und Biodiversität zu erhalten und die 2008 geltenden Höchstwerte für Stickstoff- und Phosphorverbindungen einzuhalten. Zudem will die Initiative auch, dass der Bund einen Netto-Selbstversorgungsgrad mit Lebensmitteln von mindestens 70 Prozent anstrebt. (direkt-magazin.ch, 23.7.26)

Fast alle Walliser Baufirmen umgehen Hitzeschutz! Der Kanton Wallis zieht die Schraube an beim Hitzeschutz. Mit einem fortschrittlichen Warnsystem, aber auch mit klaren Vorgaben. Doch jetzt zeigt eine Unia-Inspektion: Über 88 Prozent der Baufirmen halten sich nicht daran! (www.workzeitung.ch, 23.7.26)

Bot-Traffic überholt erstmals menschlichen Internet-Datenverkehr Laut Daten von Cloudflare übersteigt der automatisierte Bot-Verkehr erstmals den menschlichen Datenverkehr im Internet. Hauptgrund sind autonome KI-Agenten. | Der Datenverkehr von Bots hat nach Angaben des Cloudflare-Geschäftsführers Matthew Prince erstmals den von Menschen erzeugten Internet-Traffic überholt. Nach aktuellen Messungen des Cloudflare-Radar-Dienstes entfallen derzeit rund 57,5 Prozent der weltweiten HTTP-Anfragen auf automatisierte Programme, während menschliche Nutzer für 42,5 Prozent verantwortlich sind. Dieser Umschwung erfolgte rund 18 Monate früher als von Branchenanalysten prognostiziert. | Als Hauptursache für den rapiden Anstieg nennt das Unternehmen den verstärkten Einsatz autonomer KI-Agenten. Im Gegensatz zu traditionellen Suchmaschinen-Crawlern führen KI-Agenten komplexe Aufgaben im Auftrag von Nutzern aus und rufen dabei automatisierte Such- und Interaktionsabläufe auf Hunderten von Webseiten gleichzeitig auf. (www.it-daily.net, 23.7.26)

Atom-Debatte: Zwei Studien mit gegensätzlichem Resultat | Atom-Debatte – Wenn Studien zur Kernenergie zu politischen Waffen werden AKW-Befürworter und -Gegner setzen auffällig häufig auf Studien. Sie wollen vom guten Ruf der Wissenschaft profitieren. | Die Atom-Debatte läuft heiss. Befürworter wie Gegner setzen dabei auffällig oft auf Studien. Neue Reaktoren werden dabei mal als Jobkiller gebrandmarkt, mal als Wachstumsboost gelobt. Die Studienflut ist zum neuen politischen Trend geworden. | Das Thema Kernenergie ist hochaktuell und hochumstritten. Im Juni entschied das Parlament, dass in der Schweiz wieder Reaktoren gebaut werden dürfen. Ein breites Bündnis aus SP, Grünen, Grünliberalen, Mitte-Frauen und Umweltorganisationen hat daraufhin das Referendum lanciert. Aktuell sammelt es Unterschriften. | Die Studien helfen, sowohl den Atom-Gegnern als auch den -Befürwortern, sagt Politikwissenschaftler Lukas Golder. Beide Seiten versuchen derzeit, ihre Argumente für oder gegen die Kernenergie zu versachlichen, also mit Fakten zu untermauern. (www.srf.ch, 23.7.26)

Tu den Tiefpreis in den Tank Wer eine Ölheizung besitzt, sollte theoretisch im Sommer Heizöl kaufen. Doch die Weltpolitik und das Wetter spielen verrückt, und mit ihnen die Ölpreise. Vier Strategien, um im Winter zu vernünftigen Preisen warm zu haben. (www.beobachter.ch, 23.7.26)

Erneuerbare Energie: Wenn der Wind sich dreht Die Windkraftbranche freut sich über Fortschritte bei den Genehmigungen. Allerdings fürchtet sie den EEG-Neuentwurf der Bundeswirtschaftsministerin. mehr... (taz.de, 23.7.26)

Gletscherschwund: Jetzt kommt der Müll ans Licht! Der Gletscherschwund an der Pasterze legt die wohl höchstgelegene „Müllkippe“ Österreichs frei. Die Müllproblematik ist jedoch nicht neu – der Alpenverein ist schon seit Jahrzehnten mit dem Aufräumen beschäftigt.  (www.krone.at, 23.7.26)

Wie Wälder sich nach Großbränden selbst erneuern Ganz Europa ist zu trocken, in vielen Regionen brennen die Wälder. Was für Menschen, Tiere und Vegetation zur Katastrophe werden kann, ist auch Teil eines Kreislaufes. Von Gerald Perschke.[mehr] (www.tagesschau.de, 23.7.26)

Umrüstung auf E-Antrieb: Mit dem Qualmen aufgehört Was wäre, wenn Millionen Benziner und Diesel auf E-Antrieb umgerüstet würden? Eine Studie sieht grosses ökologisches Potenzial. Doch es gibt auch Hürden. (www.tagesanzeiger.ch, 23.7.26)

„Magnifica Humanitas“ als Ende einer Trilogie? - - Die drei Sozial-Enzykliken „Rerum Novarum“, „Pacem in Terris“ und „Magnifica Humanitas“ sorgten auch außerhalb von kirchlichen Kreisen für Aufmerksamkeit. Alle drei Päpste, Leo XIII., Johannes XXIII. und Leo XIV., waren beziehungsweise sind, in der Lage, außerhalb der katholischen Brille die gesellschaftlichen Zeichen der Zeit zu erfassen. Mit unserem Kollegen Stefan von Kempis sprechen wir darüber, ob die drei Enzykliken als eine Trilogie der Soziallehre zu betrachten sind. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 23.7.26)

Katholische Kirche: Die Erzdiözese spart an der Basis Die Austrittswelle aus der katholischen Kirche hat nur wenig abgenommen. Damit sinken auch die Kirchensteuereinnahmen weiter. Wo sie Ausgaben kürzen will, erklärt die Erzdiözese München und Freising bei der Vorstellung des Haushalts für 2026. (www.sueddeutsche.de, 23.7.26)

Geoengineering: Sonnenschein auf Bestellung - Ein amerikanisches Start-up will mit Weltraumspiegeln Sonnenstrahlen zur Erde lenken. Damit könnte auch nachts Solarstrom gewonnen werden. Schon dieses Jahr soll der erste Testsatellit starten – trotz Protesten. - (www.faz.net, 23.7.26)

Meilenstein bei Recycling von PV-Modulen in Tirol Österreichpremiere beim Tiroler Familienunternehmen DAKA. Die Entsorgungsfirma aus Schwaz setzt seinen Meilenstein im Bereich der Kreislaufwirtschaft und nahm diese Woche die erste vollautomatische Entrahmungsanlage für Photovoltaik-Module in Betrieb. Auch eine zweite Neuheit sorgte für Staunen. (www.krone.at, 23.7.26)

Urteil zum Heizungsgesetz: Warum Karlsruhe jetzt findet, dass die Abgeordneten genug Zeit hatten - Das Bundesverfassungsgericht hat das Vorgehen der Ampel beim Heizungsgesetz gebilligt – vor drei Jahren durchkreuzte es noch deren Zeitpläne. Wie ist das zu erklären? - (www.faz.net, 23.7.26)

Hitzerekorde in Nordafrika: Temperaturen in Algerien und Tunesien erreichen fast 50 Grad - Über dem Maghreb liegt eine Hitzeglocke, die für extreme Temperaturen sorgt. Viele Menschen klagen über Stromausfälle – und Einsatzkräfte kämpfen gegen Waldbrände. - (www.faz.net, 23.7.26)

Klimawandel: Auf diese Megabrände ist die Menschheit nicht vorbereitet Das Feuer in der Gegend von Guadalajara in Spanien, das soeben 32 000 Hektar Land zu Asche gemacht hat, war nicht das einzige in diesem Jahr, und es wird nicht das einzige bleiben. Beeindruckend ist immer wieder die politische Hilflosigkeit. (www.sueddeutsche.de, 23.7.26)

Sri Lanka: Proteste gegen geplantes Zementwerk nahe der Negombo-Lagune - - In Sri Lanka fordern Umweltschützer gemeinsam mit katholischen Geistlichen und buddhistischen Mönchen den umgehenden Stopp eines geplanten Zementwerks in der Nähe der Negombo-Lagune. Die Region zählt zu den großen und ökologisch sensiblen Küstenökosystemen des Inselstaates. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 23.7.26)

Länder-Allianz gegen Energieplan der Regierung Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) und Burgenlands Landeschef Hans Peter Doskozil (SPÖ) schalten sich zusammen. Ihre Kritik: Die aktuelle Verordnung der E-Control würde den Stromspeicher-Ausbau bremsen, der Kunde die Rechnung zahlen.  (www.krone.at, 23.7.26)

Atomdeal zwischen USA und Saudi-Arabien: Der instabile Nahe Osten wird noch instabiler Die USA beschließen einen Nukleardeal, der eine Urananreicherung in Saudi-Arabien ermöglicht. Eine fatale Entscheidung für den Nahen Osten. mehr... (taz.de, 23.7.26)

300’000 Tote jährlich: WHO: Klimawandel erhöht Gefahren des Ertrinkens Jedes Jahr sterben weltweit 300’000 Menschen durch Ertrinken – besonders Kinder sind betroffen. Die WHO fordert nun Sicherheitsmassnahmen. (www.tagesanzeiger.ch, 23.7.26)

Gericht erteilt Absage für Kalserbach-Kraftwerk Eine Beschwerde der Osttiroler Gemeinde Kals am Großglockner wurde abgewiesen. Freude dürfte dafür bei der Umweltorganisation WWF aufgebrandet sein. Diese fordert nun den endgültigen Stopp des Projekts. (www.krone.at, 23.7.26)

Besser leuchten LED-Leuchten gelten als nachhaltig, weil sie wenig Strom verbrauchen. Wie sie konstruiert und verbaut werden, interessiert dagegen kaum – obwohl dabei viel Abfall entsteht. Nun hat das Lausanner Designstudio Iiode eine modulare Birne entwickelt, die es besser macht. (www.hochparterre.ch, 23.7.26)

Akademie Loccum nimmt Fragen von Krieg und Frieden in den Blick Nach ihrem 80-jährigen Bestehen startet die Evangelische Akademie Loccum im September wieder in den Tagungsbetrieb. Im Mittelpunkt stehen Kriegsverbrechen, Ukrainepolitik, Migration, gesellschaftlicher Zusammenhalt und Klimaschutz. (www.ekd.de, 23.7.26)

D: Studiengang zum Schutz vor Missbrauch in Organisationen - - Die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Bonn startet zum Wintersemester 2026/27 einen berufsbegleitenden Masterstudiengang zum Schutz vor sexualisierter Gewalt und Machtmissbrauch in Organisationen. Das Angebot entstand gemeinsam mit einer Sport- und einer Polizeihochschule, wobei die katholische Kirche in Sachen Prävention inzwischen eine besondere Expertise entwickelt hat. Das unterstreicht der Moraltheologe Jochen Sautermeister, Dekan der Fakultät. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 23.7.26)

USA: Ordensfrauen wehren sich gegen Gesetz zur Selbsttötung - - Vier Frauenorden und katholische Gesundheitsdienste haben den US-Staat New York wegen eines neuen Gesetzes verklagt, das sie ihrer Meinung nach dazu zwingen würde, bei der Selbsttötung von Patienten mitzuwirken. Das Gesetz erlaubt Ärzten, unheilbar kranken Erwachsenen durch Selbsttötung beim Sterben zu helfen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 23.7.26)

Atomabkommen lässt Wettrüsten befürchten Die US-Regierung unter Donald Trump hat einen Kurswechsel in der Atompolitik gegenüber Saudi-Arabien vollzogen. Nach jahrelangen Verhandlungen unterzeichneten die beiden Länder am Mittwoch ein Abkommen über die zivile Nutzung von Kernenergie. Nach Informationen von US-Medien schafft der Deal ausdrücklich einen rechtlichen Rahmen, in dem Saudi-Arabien später einen eigenen nuklearen Brennstoffkreislauf entwickeln könnte – einschließlich der Urananreicherung. Befürchtungen vor einem atomaren Wettrüsten in Nahost werden laut. (orf.at, 23.7.26)

Energieverbrauch in der Energiewende Der Energieverbrauch ist ein zentraler Hebel der Energiewende. Ob und wie er gesenkt wird, hängt von politischen Rahmenbedingungen ab. Beleuchtet werden Potenziale und Gestaltungsansätze der Nachfrageseite. (www.bpb.de, 23.7.26)

Neue PV-Förderung soll mehr Fairness bringen Töpfe binnen weniger Minuten leer, keine Fairness, keine Planbarkeit. 25.000 Antragsteller schauten zuletzt durch die Wäsche: Die Kritik an der Photovoltaik-Förderung des Bundes ist immer größer geworden. Bei ihrem Besuch in Vorarlberg hat Staatssekretärin Elisabeth Zehetner (ÖVP) nun eine Reform der bisherigen Praxis angekündigt.  (www.krone.at, 23.7.26)

Studie zu Bodentrockenheit : Hitze trocknet Europas Böden weiter aus Infolge des Klimawandels nehmen Hitze und Trockenheit in Europa dramatisch zu. In Osteuropa sind Dürren heute elfmal wahrscheinlicher als vor der Industrialisierung. (www.zeit.de, 23.7.26)

Bundesverfassungsgericht weist Klage wegen Beratungszeit für Ampel-Heizungsgesetz ab Kaum ein Vorhaben der Ampel-Regierung sorgte für so hitzige Debatten wie das sogenannte Heizungsgesetz. Während die schwarz-rote Koalition Kernpunkte kürzlich wieder abschaffte, hat das Bundesverfassungsgericht nun das damalige Gesetzgebungsverfahren genauer unter die Lupe genommen. (www.welt.de, 23.7.26)

Bundesverfassungsgericht: Kein Tempolimit für Gesetze nach Streit um Ampel-Heizungsgesetz - Im Eilverfahren stoppte das Bundesverfassungsgericht noch das alte Heizungsgesetz. Aber nun stellen die Richter klar: Die Abgeordneten hatten damals genug Zeit zur Beratung. - (www.faz.net, 23.7.26)

D: Große Herausforderungen für den Religionsunterricht - - Die meisten Schüler in Deutschland, Österreich und in der Schweiz sind in den Sommerferien. Nur in Bayern und Baden-Württemberg müssen sie noch ein paar Tage aushalten, bevor auch sie die freie Zeit im Freibad verbringen können. Ordentlich schwitzen dagegen müssen in diesen Tagen nicht wenige Rektoren an den Schulen in Deutschland. Der Stundenplan für das kommende Schuljahr muss gemacht und dabei auch der Religionsunterricht organisiert werden. Das ist eine Aufgabe, die immer schwieriger wird. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 23.7.26)

Sommerserie «Besser Leben» – Warum macht Handwerken glücklich? Kaum etwas macht so glücklich, wie im stillen Tun das Denken zu vergessen. Barbara Bleisch probiert es aus – und staunt. (www.srf.ch, 23.7.26)

Zillertalbahn: Schnelle Klarheit für neuen Antrieb Die Finanzzusage des Bundes für eine Akku-Hybrid-Lösung – die „Krone“ berichtete – stand am Mittwoch im Zentrum der Hauptversammlung der Zillertaler Verkehrsbetriebe AG in Zell. Der Rückblick fiel erfreulich aus, nun geht es um die Zukunft ohne fossile Brennstoffe. (www.krone.at, 23.7.26)

Trockenheit in den Alpen | Keine Duschen, weniger Abwasch: In Berner SAC-Hütten muss Wasser gespart werden Der Klimawandel lässt Gletscher schmelzen, Quellen versiegen — und stellt Hüttenwartinnen und Hüttenwarte vor Herausforderungen bei der Wasserversorgung. Reichen die Reserven bis Ende Saison? | Bei einem Fünftel aller SAC-Hütten gilt die Wasserversorgung als kritisch. Der Klimawandel führt zu weniger Niederschlägen und schmelzenden Gletschern. | Dank Reservoirs und der Erschliessung zusätzlicher Quellen konnten einige Hütten im Berner Oberland ihre Versorgungssicherheit erhöhen. | Grosses Sparpotenzial bietet die Umstellung auf Trockentoiletten, wie das Beispiel Blüemlisalphütte zeigt. (www.tagesanzeiger.ch, 23.7.26)

Schweizer Alpen-Club warnt – So gefährlich ist die Situation in den Bergen Der Schweizer Alpen-Club SAC warnt vor veränderten Verhältnissen im Hochgebirge. Wegen der anhaltenden Hitze seien gewisse Routen nun gefährlicher. Der SAC rät deshalb, sich nicht auf Erfahrungen aus vergangenen Jahren zu verlassen. Severin Karrer ist selbst Bergführer und verantwortlich für die Ausbildung beim SAC — er kennt die Hintergründe. (www.srf.ch, 23.7.26)

Ewigkeitschemikalie TFA giftiger als gedacht Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat den Richtwert für TFA deutlich gesenkt. Das könnte die Landwirtschaft empfindlich treffen. (www.watson.ch, 23.7.26)

„Die Ansiedlung von Google ist alternativlos“ Der US-Konzern Google baut in Kronstorf ein riesiges Rechenzentrum – begleitet von Protesten wegen des großen Strombedarfs und Flächenverbrauchs. Für Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) ist die Ansiedlung „alternativlos“. Er wünscht sich mehr „Ehrlichkeit“, denn: „Jeder von uns verwendet auf dem Handy KI-Applikationen ...“ (www.krone.at, 23.7.26)

Zentrale Bedeutung von Erdwärme für die Dekarbonisierung Fast alle Kommunen haben ihre Wärmepläne innerhalb der gesetzlichen Frist vorgelegt. Dekarbonisierung ist dabei bundesweit zur Priorität geworden. Der Großteil prüft Geothermie als Erfüllungsoption oder plant bereits konkrete Projekte. (www.energiezukunft.eu, 23.7.26)

Mehr Wüstenstaub auf Solaranlagen in Europa Während die vom Menschen durch Verkehr, Haushalte und Industrie direkt verursachte Feinstaubmenge in Europa dank strenger Vorschriften sinkt, steigen die Emissionen aus anderer Quelle: Die Rede ist von Wüstenstaub. (www.energiezukunft.eu, 23.7.26)

Neue Pflanzensorten sollen Wassermangel trotzen Die Sonne brennt, der Boden dürstet – und auf vielen Feldern fallen die Erträge heuer um bis zu 50 Prozent geringer aus als im Vorjahr. Im Weinviertel werden klimafitte Sorten gezüchtet, die Hitze und Dürre überleben können. (www.krone.at, 23.7.26)

Klimakrise: Was kostet das Nichtstun? Ökonomen warnen, die Folgen des Klimawandels belasteten die Wirtschaft immer stärker. Viele Unternehmen beklagen steigende Kosten durch zunehmende Extremwetter und fordern konsequenten Klimaschutz. Von Oda Lambrecht.[mehr] (www.tagesschau.de, 23.7.26)

Das «Schlitzohr» der Zürcher Politik – So hat Niklaus Scherr die Stadt geprägt Er bekämpfte die Europaallee, rettete die EWZ, gründete die Alternative Linke mit und lancierte das Airbnb-Verbot. Heute ist Niklaus «Niggi» Scherr 82, noch immer nicht müde – und tief verankert im Kreis 4. Ein Porträt.. (tsri.ch, 23.7.26)

Nuklearenergie: «Das ist absurd» – USA erlauben Saudiarabien Urananreicherung Ein Abkommen ermöglicht US-Unternehmen in saudische Atomkraftwerke zu investieren. Kritiker befürchten, es könnte den Weg für saudische Atomwaffen ebnen – und den Iran provozieren. (www.tagesanzeiger.ch, 23.7.26)

Trump schliesst einen Atompakt mit Saudiarabien – ebnet er dem Königreich den Weg zur Nuklearmacht? Riad gibt vor, ein ziviles Atomprogramm aufbauen zu wollen. Doch Kronprinz Mohammed bin Salman dürfte letztlich auf die Atombombe abzielen. Der Mittlere Osten könnte vor einem nuklearen Wettrüsten stehen. (www.nzz.ch, 23.7.26)

Bahnen müssen Kunden ohne Smartphone und Kreditkarte akzeptieren Der Bund setzt den SBB und den anderen ÖV-Unternehmen bei der Digitalisierung Grenzen. Den Kritikern geht das trotzdem nicht weit genug. (www.nzz.ch, 23.7.26)

Atom-Deal mit Saudi-Arabien : Bombe im Business-Gewand Donald Trump will Irans Nuklearanlagen zerstören – zugleich verkauft er Saudi-Arabien offenbar welche. Für Kronprinz Bin Salman geht ein Traum in Erfüllung. (www.zeit.de, 23.7.26)

Nachfrage nach Split-Klima­an­lagen steigt stark an - - Die erste Hitzewelle des Jahres hat die Nach­frage nach fest ins­tal­lier­ten Split-Klima­an­lagen in Privat­haus­halten stark an­stei­gen lassen. - - (www.geb-info.de, 23.7.26)

Aktuelle Dürre in Europa durch Klimawandel verursacht Die aktuelle Dürre ist nicht nur in großen Teilen Deutschlands, sondern in ganz Europa sichtbar. Aktuelle Forschung zeigt: Das ist der Klimawandel. Fehlender Regen spielt eher eine untergeordnete Rolle. Von Florian Zinner.[mehr] (www.tagesschau.de, 23.7.26)

22.7.26

«Gute Werbung kann die Welt verbessern» Raul Serrat ist die Allzweckwaffe der Schweizer Werbebranche. Seit 30 Jahren ist der gebürtige Zürcher in der Werbung tätig und arbeitete für einige der führenden Schweizer Agenturen. So gilt er als treibende Kraft bei den ADC Creative Days und ist beim LSA für Nachwuchsförderung zuständig. Im Podcast wagt er eine Zwischenbilanz zum Zustand der Branche. (www.persoenlich.com, 22.7.26)

Peter Thiel und der Springer Award: Döpfners fragwürdige Verbindung zur Familie Der „Axel Springer Award“ geht in diesem Jahr an den Tech-Milliardär Peter Thiel. Döpfner lobt ihn in den höchsten Tönen — dabei verbindet die beiden Familien mehr, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Wer profitiert hier von wem? (www.freitag.de, 22.7.26)

China baut Autos wie iPhones: Rettet XPeng so auch die deutsche Autoindustrie? Während Volkswagen an Verbrennertechnologien festhält und 50.000 Stellen abbauen will, drängt China in die deutsche Autoindustrie. Der XPeng-Chef will sogar zur „Nummer eins“ in Europa werden. Könnten hiesige Hersteller davon profitieren? (www.freitag.de, 22.7.26)

Klimaanlagen in Deutschland: Nur sechs Prozent haben eine – warum ist das so? In den USA klimatisieren neun von zehn Haushalten ihre Wohnung, hierzulande bleibt das trotz Hitzerekorden von 41,7 Grad die Ausnahme. Was steckt hinter der deutschen Eigenart? Und ist sie am Ende klüger, als sie auf den ersten Blick wirkt? (www.freitag.de, 22.7.26)

Beach holidays in the climate crisis, France. As an old viral quote said: “Climate change will manifest as a series of disasters viewed through phones with footage that gets closer and closer to where you live until you're the one filming it.” | @rahmstorf.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 22.7.26)

Wärmewende: Strategien für den Einsatz klimaneutraler Fernwärmetechnologien Die Analyse zeigt, dass der Einsatz dieser Technologien weniger an ihrer grundsätzlichen Verfügbarkeit als an technischen, wirtschaftlichen, regulatorischen und organisatorischen Hemmnissen scheitert. Zu den größten Herausforderungen zählen unzureichende und unsichere Förderbedingungen, langwierige Genehmigungsverfahren, fehlende Erfahrungen in Behörden, hohe Stromkosten und Netzentgelte sowie mangelnde Planungs- und Investitionssicherheit. Je nach Technologie kommen weitere Hürden hinzu, etwa fehlende Daten, Fachkräftemangel oder wirtschaftliche Risiken. Die Studie leitet daraus konkrete Handlungsempfehlungen ab. (www.oeko.de, 22.7.26)

Electronic-resonance enhanced molecule for perovskite solar cells Self-assembly monolayers (SAMs), which anchor to transparent conductive oxide (TCO) substrate and form an interfacial molecular dipole to extract carriers from perovskite layer, has promoted a stepwise improvement in efficiency of perovskite solar cells (pero-SCs). However, the limited intrinsic bonding strength due to constrained electron density on coordination sites incurs SAMs desorption and compromises charge extraction under operational stressors, posing a notable challenge to their long-term stability. To address this, we design a SAM with donor-acceptor-donor (D-A-D) resonant molecular structure, in which the electronic resonance increases the negative charge density at the acceptor anchoring group, significantly strengthening the phosphonic acid-indium tin oxide (ITO) anchoring bond and preventing the SAM desorption during operation. (www.nature.com, 22.7.26)

Planetary-mass exosatellite detected around the substellar companion of a star Brown dwarfs occupy the mass regime between planets and stars. In systems containing both a star and a substellar companion (be it a brown dwarf or an exoplanet), a third object orbiting the companion can be called an exosatellite. Exoplanet satellites can be easily described as exomoons, but it is not clear if satellites of brown dwarf companions can be called the same, as the term lacks a formal definition. Despite more than 6,000 exoplanets being discovered, no exomoon has ever been confidently detected. Although there are candidates, they lack confirmation and remain controversial. In this work, we present evidence of an exosatellite orbiting the directly imaged brown dwarf companion CD-35 2722 B. Applying radial velocity analysis, the same technique used to discover the first exoplanet around a Solar-type star6, to VLT/CRIRES+ spectra of this brown dwarf, we find what appears to be the periodic signal of at least one orbiting satellite. (www.nature.com, 22.7.26)

Geomagnetic storms caused by solar wind might be more extreme than previously thought Regression to the mean explains away the apparent limit to geomagnetic disturbances linked to strong solar winds. (www.nature.com, 22.7.26)

Blockierte Energiewende | So hat die Erdöllobby den Schweizer Klimaschutz verzögert Laut einer Genfer Studie nutzte Avenergy Suisse dieselben Blockade­strategien wie früher die Tabak­industrie. Der Chef des Wirtschafts­verbands hingegen sieht «Voreingenommenheit» beim Studiendesign. | Eine Studie der Universität Genf analysierte 147 Publikationen von Avenergy über 30 Jahre. | Der Verband nutzte laut Studie vier Verzögerungs­strategien: Leugnen, Hinauszögern, Ablenken und Verleumden. | Avenergy wurde 2007 und 2016 von der Lauterkeits­kommission wegen Greenwashing sanktioniert. | Avenergy-Chef Fantino verteidigt das Verbands­vorgehen und weist den Greenwashing-Vorwurf zurück. | Eine Studie der Universität Genf zeigt erstmals im Detail, wie Avenergy Suisse, der Verband der Erdölimporteure, mit Greenwashing und politischer Einflussnahme gegen ambitionierte Klimapolitik lobbyiert hat. | «Die Strategie von Avenergy fokussierte sich in erster Linie auf die Verzögerung von Klimaschutz», sagt der leitende Autor John Rose, der die Studie zusammen mit Kari De Pryck (www.tagesanzeiger.ch, 22.7.26)

Climate obstruction in Switzerland: a historical analysis of avenergy Suisse | John Rose& Kari De Pryck | Institute for Environmental Sciences, University of Geneva, Geneva, Switzerland In an effort to prevent and weaken climate-related action, the climate change countermovement (CCCM) has mobilized a range of obstruction strategies, from denying climate science to promoting discourses that delay policy intervention. Within this countermovement, trade associations play a central role as coordinating actors among fossil fuel corporations. We conduct a historical and frame analysis of climate obstruction activities between 1990 and 2023 by Avenergy Suisse, the Swiss petroleum trade association. By analyzing 147 publications and 11 websites, we show that Avenergy adopted discourses of delay early on and employed short- and long-term obstruction strategies to position the oil industry as a credible and legitimate actor, while narrowing policy solutions to technological innovation aligned with its interests. These strategies included greenwashing, petro-pedagogy, and efforts to steer technological innovations. (link.springer.com, 22.7.26)

Wind: Der Süden braucht viel Strom – und produziert wenig - Zuletzt sind in Baden-Württemberg und Bayern viele Windräder genehmigt worden. Doch nun machen niedrige Strompreise die Planung vieler Investoren zunichte. - (www.faz.net, 22.7.26)

Der Physik folgen, Kosten senken – die dänische Lektion Dänemark steuert seine Energiewende pragmatisch und schaut auf das Gesamtsystem statt nur auf Einzeloptimierung. So wurden hohe Erneuerbaren-Anteile möglich — und nun sinken auch die Strompreise. Deutschland kann davon lernen. | ein Gastbeitrag von Jens Geier (seit 2009 Abgeordneter im EU-Parlament. Der SPD-Politiker ist Mitglied im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie und stell­vertretendes Mitglied im Haushalts­kontroll­ausschuss), Klaus Mindrup (war von 2013 bis 2021 Bundes­tags­abgeordneter der SPD und ist heute unabhängiger Experte für erneuerbare Energien und Klimaschutz) (klimareporter.de, 22.7.26)

Der Physik folgen, Kosten senken – die dänische Lektion Dänemark steuert seine Energiewende pragmatisch und schaut auf das Gesamtsystem statt nur auf Einzeloptimierung. So wurden hohe Erneuerbaren-Anteile möglich — und nun sinken auch die Strompreise. Deutschland kann davon lernen. | ein Gastbeitrag von Jens Geier (seit 2009 Abgeordneter im EU-Parlament. Der SPD-Politiker ist Mitglied im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie und stell­vertretendes Mitglied im Haushalts­kontroll­ausschuss), Klaus Mindrup (war von 2013 bis 2021 Bundes­tags­abgeordneter der SPD und ist heute unabhängiger Experte für erneuerbare Energien und Klimaschutz) (klimareporter.de, 22.7.26)

„Geld, Macht, Verbrechen“: Was Fabio De Masis neues Buch über Scholz enthüllt BSW-Chef Fabio De Masi wirft in seinem neuen Buch „Geld, Macht, Verbrechen“ einen schonungslosen Blick auf die Verstrickungen deutscher Politik in Finanzskandale. Warum ließ ein Ex-Kanzler trotz Warnungen keinen Anlass zum Zweifel erkennen? (www.freitag.de, 22.7.26)

Die Ewigkeitschemikalie TFA ist giftiger als gedacht – jetzt geraten viele Pestizide unter Druck Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat den Richtwert für TFA deutlich gesenkt. Das könnte die Landwirtschaft empfindlich treffen. (www.schweizheute.ch, 22.7.26)

Wärmepumpe und Co.: Die Heizungsförderung sollte noch sozialer werden - Seit dieser Woche gelten für die Heizungsförderung neue Regeln. Unverständlich bleibt, warum der Bund nicht noch stärker bei den oberen Einkommen kürzt. - (www.faz.net, 22.7.26)

Gemini 3.5 Flash Cyber von Google vorgestellt Google DeepMind stellt Gemini 3.5 Flash Cyber vor. Das Spezialmodell entdeckt und behebt Schwachstellen im Quellcode für Regierungen und Partner. | Google DeepMind hat das spezialisierte KI-Modell Gemini 3.5 Flash Cyber vorgestellt, das darauf ausgelegt ist, Sicherheitslücken in Software-Quelltexten zu identifizieren, zu verifizieren und Korrekturen anzubieten. Das System basiert auf Gemini 3.5 Flash und wird im Rahmen eines beschränkten Pilotprogramms über den KI-Agenten CodeMender für Regierungen und ausgewählte Partner bereitgestellt. Durch die Bauweise als leichtgewichtiges Modell soll CodeMender in der Lage sein, Quellcode-Pfade in hoher Frequenz und zu geringen Ausführungskosten abzutasten. (www.it-daily.net, 22.7.26)

Neuer Katalysator verwandelt Plastikmüll mit 82 Prozent Ausbeute in Kerosin Ein Forschungsteam der Shanghai Advanced Research Institute der Chinesischen Akademie der Wissenschaften und der Fudan-Universität hat ein Verfahren entwickelt, das Plastikmüll direkt in Kerosin-Komponenten verwandelt. Im Zentrum steht ein neuer Katalysator aus Nickel und Kobalt, der unter vergleichsweise milden Bedingungen eine Flüssigausbeute von 82,3 Prozent erreicht. Davon entfallen 79 Prozent auf C8-bis-C16-Alkane, also genau jene Kohlenwasserstoffe, aus denen Flugzeugtreibstoff besteht. Weltweit arbeiten Forschungsgruppen an Wegen, ausgedientes Plastik in nutzbaren Treibstoff zurückzuverwandeln. Der chinesische Ansatz sticht dabei durch seine niedrigen Kosten und die vergleichsweise sanften Reaktionsbedingungen hervor. (www.trendsderzukunft.de, 22.7.26)

The coffee shop and barber shop that stay open when the power goes out Solar panels and batteries allow two Salt Lake City businesses to serve as a community hub during outages. (yaleclimateconnections.org, 22.7.26)

Wie sich Wälder und Wiesen über sechzig Jahre verändert haben Europäische Forschende haben fast 650'000 historische Datensätze zur Biodiversität ausgewertet. Die Resultate zeigen langfristige Anpassungen. Am auffälligsten ist ein Anstieg stickstoffliebender Pflanzen wie Brennnesseln. | Saurer Regen, Überdüngung, Hitzesommer — die Lebensbedingungen für Pflanzen in Europa haben in den letzten Jahrzehnten einen starken Wandel durchlaufen. Bislang fehlte jedoch der grosse Überblick, welchen Effekt dies auf die Biodiversität hat. | «Wenn man nur einige Daten aus den letzten zwanzig Jahren herauspickt, so kann das schnell zu falschen Schlussfolgerungen führen», sagt der Ökologe Jürgen Dengler, der vom SNF im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms «Biodiversität und Ökosystemleistungen» gefördert wird. Er hat mit seinem Team an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) an einer internationalen Studie mitgewirkt, die diese Lücke nun schliesst. | Kunstdünger, Verkehr und Industrie sind problematisch (naturschutz.ch, 22.7.26)

Tiefenlagerregion trifft KKW Mühleberg: Junge Menschen erhalten Einblick ins stillgelegte Kernkraftwerk Was geschieht in einem Kernkraftwerk nach der endgültigen Abschaltung? Junge Mitglieder der Regionalkonferenz Nördlich Lägern erhielten bei einem Besuch des stillgelegten Kernkraftwerks Mühleberg (KKM) Einblick in den laufenden Rückbau der Anlage. Vor Ort wurde sichtbar, welcher technische und organisatorische Aufwand mit der Stilllegung einer Kernanlage verbunden ist. | Die gewonnenen Eindrücke sind im Kontext der Diskussion um ein zukünftiges Tiefenlager von Bedeutung. Der Rückbau eines Kernkraftwerks und der Umgang mit den dabei entstehenden Abfällen sind eng mit der langfristigen Entsorgung radioaktiver Abfälle verknüpft und werfen Fragen auf, die weit über die Betriebszeit einer Anlage hinausreichen. (energeiaplus.com, 22.7.26)

Globale Verbotswelle: Immer mehr Länder sperren Social Media für Teenager – und scheitern an der Alterskontrolle Gegen 40 Staaten beraten, planen oder vollziehen bereits Altersbeschränkungen für soziale Netzwerke. Auch die Schweiz prüft strengere Regeln. Doch kann das Alter der Nutzenden wirklich überprüft werden? (www.tagesanzeiger.ch, 22.7.26)

Medien: „Der Begriff Klima ist verbrannt“ Hitzerekorde in Europa: Gehen dem Journalismus die Narrative aus, um immer neu von der Gefahr der Erderwärmung zu erzählen? Ein Gespräch mit dem Meteorologen und ZDF-Moderator Özden Terli. (www.sueddeutsche.de, 22.7.26)

Erfolg gegen #Greenwashing: @redbull.com verpflichtet sich nach unserem Einschreiten, den irreführenden Claim „Netto-Null-Emissionen bis 2040“ nicht mehr zu verwenden. Jetzt braucht es echten Klimaschutz statt leeren Versprechen: #Mehrweg statt klimaschädlicher Einweg-Aludosen. | @umwelthilfe.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 22.7.26)

«Wirksamer Klimaschutz ist gelebte Nächstenliebe» | Michael Pfenninger, Assistenzprofessor für Dogmatik, Religionsphilosophie und Theologie der Religionen, Universität Bern Der Klimawandel ist für viele Menschen nebst einer politischen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Herausforderung auch eine spirituelle Erschütterung. Der Theologe Michael Pfenninger im Gespräch über die Möglichkeiten von Theologie und Spiritualität im Umgang mit den aktuellen ökologischen Veränderungen. | Man hört gelegentlich, in der Kirche solle es nicht um Ökologie gehen, sondern um Gott. Für mich ist das kein Gegensatz: Gerade vom biblischen Glauben an den menschgewordenen Gott her ist unser heutiger Umgang mit der Mitwelt doch hochproblematisch! Wenn wir uns im Glauben auf die Schwächsten unter uns ausrichten, können wir es nicht hinnehmen, wenn Menschen aufgrund des Klimawandels ihre Lebensgrundlage verlieren. Ich wünsche mir Kirchen, die es wagen, angesichts der Umweltzerstörung von Gott zu sprechen. Es darf deutlicher gesagt werden, dass ökologische Fragen etwas mit Gott zu tun haben. (www.pfarrblattbern.ch, 22.7.26)

Wir sind Zukunft | Biodiversität zum Essen – fünf Pflanzen für Garten und Balkon Schon wenige Pflanzen können einen Beitrag zur Biodiversität leisten. Noch besser, wenn sie später auch auf dem Teller landen. Diese fünf sind für Mensch und Tier ein Gewinn. | Städte wachsen, Grünflächen werden knapper. Dennoch lässt sich auch auf kleinem Raum etwas für die Biodiversität tun. Schon wenige Pflanzen auf dem Balkon oder im Garten schaffen Nahrung und Lebensraum für Insekten und Vögel. Diese fünf Arten fördern die Biodiversität und bereichern gleichzeitig die Küche. | Kapuzinerkresse — essbare Helferin | Wilde Malve — heimische Schönheit | Gartenmelde — vergessene Zutat — Lange bevor Spinat in Europa beliebt wurde, gehörte die Gartenmelde zu den wichtigsten Blattgemüsen. | Schwarzer Holunder — nicht nur für die Tiere | Wiesensalbei — Festmahl für Bestäuber (www.tagesanzeiger.ch, 22.7.26)

Neues Unterrichtsmaterial für Primar- und Sekundarstufe verfügbar foodwaste.ch bietet neue Unterrichtsvorhaben an, die Lehrpersonen helfen, Lebensmittelverschwendung zu thematisieren. Das Material erscheint zum kostenlosen Download auf unserer Website. | Im Unterrichtsvorhaben «Vertrau deinen Sinnen» dreht sich alles um die Haltbarkeit von Lebensmitteln. Im Zentrum stehen unsere Webplattform zur Haltbarkeit sowie eine Degustation von Lebensmitteln, die das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten haben. | Die «Foodsave-Kitchen-Challenge» wiederum setzt unser bewährtes Kochformat in den Schulkontext. Damit wird das Kochen mit der Klasse zum kreativen Wettbewerb und sensibilisiert Schüler:innen für die Resteverwertung. | Die dritte Unterrichtseinheit geht aus dem Projekt «Foodsaving mit Schulklassen» hervor und ermöglicht es Schüler:innen, das Thema Food Waste auf Landwirtschaftsbetrieben oder in Gärten zu erfahren. | Die Unterrichtsvorhaben und weitere Angebote für die Schule findest du hier: https://www.foodwaste.ch/schule (foodwaste.ch, 22.7.26)

Fataler Rückschritt für Energiewende und Elektrifizierung: Bundesregierung schafft neue Investitionshemmnisse statt Planungssicherheit Zum Ende der Verbändeanhörung zum Netzpaket und zur EEG-Novelle warnen die Umweltorganisationen BUND, Deutsche Umwelthilfe, Germanwatch, NABU, Umweltinstitut München und WWF Deutschland unter dem Dach des Deutschen Naturschutzrings eindringlich vor einem Ausbremsen des Ausbaus der erneuerbaren Energien. Statt auf die fossile Energie- und Klimakrise zu reagieren, stellen beide Entwürfe ein enormes Risiko für den Erfolg der Energiewende dar. (www.germanwatch.org, 22.7.26)

Wie sieht der Wald der Zukunft aus? Eine Frage, die sich nicht allein im Hörsaal beantworten lässt. Im #Universitätswald der #LMU nahe Landshut erforschen Studierende und Wissenschaftler, wie Wälder mit den Folgen des Klimawandels umgehen können. | https://www.lmu.de/de/newsroom/newsuebersicht/news/im-wald-fuer-die-zukunft-lernen-5ebaa30b.html | @lmu.de on Bluesky (bsky.app, 22.7.26)

Erstes Weltzertifikat für Wellenkraft öffnet Tür zu kommerziellen Kraftwerken Eine schwedische Boje, die sich am Herzmuskel orientiert, hat gerade eine Hürde genommen, an der die Wellenenergiebranche seit Jahrzehnten scheitert. Die C4 von CorPower Ocean ist der erste Wellenenergiekonverter mit einem vollständigen Zertifikat von DNV, dem norwegischen Prüfunternehmen, das als Goldstandard der Offshore-Energiezertifizierung gilt. Sieben Jahre lang prüfte DNV Konstruktion, Materialermüdung, Fertigung und das Verhalten der Boje in echten Stürmen. Ohne dieses Siegel finanzieren institutionelle Geldgeber kaum Meeresenergieprojekte, und genau das hat der Branche fünfzig Jahre lang Investitionen gekostet. (www.trendsderzukunft.de, 22.7.26)

Wie aus Solarstrom Protein wird – TUM Der globale Nahrungsbedarf könnte laut UN-Prognosen bis 2050 um rund 60 Prozent steigen, während voraussichtlich nur etwa zwei Prozent zusätzliche Agrarflächen zur Verfügung stehen werden. Forschende der Technischen Universität München (TUM) arbeiten deshalb an neuen Wegen, Ernährungssicherheit zu gewährleisten. Ein Team des TUM Campus Straubing hat hierfür ein Verfahren entwickelt, um wichtige Aminosäuren aus Kohlendioxid, Wasserstoff und erneuerbarer Energie herzustellen. (www.tum.de, 22.7.26)

Was «Quishing» ist und wie du dich davor schützt | Der Missbrauch von QR-Codes kann grundsätzlich überall stattfinden. Im Bereich der Mobilität kann er bei E-Ladesäulen oder Parkuhren vorkommen Aus den Begriffen «QR-Code» und «Phishing» ist das Wort Quishing entstanden. Gemeint ist der Missbrauch von QR-Codes, die beispielsweise überklebt oder manipuliert werden und auf gefälschte Webseiten führen. Kriminelle versuchen so, an persönliche Daten oder Zahlungsinformationen zu gelangen. Im Bereich der Mobilität kann dies etwa bei Parkuhren oder E-Ladestationen vorkommen. Nutzerinnen und Nutzer werden über einen manipulierten QR-Code auf täuschend echt nachgemachte Webseiten eines Park- oder Ladesäulenbetreibers weitergeleitet. | Natürlich wird erst nach dem Scannen die Zieladresse sichtbar — und viele Nutzerinnen und Nutzer prüfen diese nicht genau. Deshalb lohnt sich ein kurzer Blick auf die angezeigte Internetadresse, bevor man die Webseite öffnet oder persönliche Daten eingibt. (www.watson.ch, 22.7.26)

Multivariate Muster erkennen: Von ESG-Reporting zu ESG-Intelligence Viele Unternehmen können heute präzise nachweisen, wie nachhaltig sie vor drei Monaten waren. Die deutlich schwierigere Frage lautet jedoch: Wie nachhaltig sind sie heute? | In den vergangenen Jahren haben Unternehmen erhebliche Investitionen in ESG-Programme, Nachhaltigkeitsberichte und regulatorische Anforderungen getätigt. Daten werden gesammelt, konsolidiert und für interne Stakeholder, Investoren oder Aufsichtsbehörden aufbereitet. Dadurch ist Transparenz entstanden — zumindest über die Vergangenheit. | Doch Nachhaltigkeit entwickelt sich zunehmend zu einer operativen Herausforderung. Energiepreise schwanken, Lieferketten verändern sich kurzfristig, regulatorische Anforderungen nehmen zu und Umweltkennzahlen verändern sich kontinuierlich. In diesem Umfeld reicht es nicht mehr aus, Entwicklungen erst Wochen oder Monate später in einem Bericht zu erkennen. | Das ESG-Problem der kommenden Jahre ist deshalb nicht Reporting. Es ist Entscheidungsfähigkeit. (www.it-daily.net, 22.7.26)

Mit Ökostrom das Klima schützen | Wind- und Solarenergie: Eine nachhaltige Stromversorgung aus erneuerbaren Energien. So können Sie Ihre Stromnutzung umweltbewusster gestalten | Wechseln Sie zu einem gelabelten Ökostromtarif (Grüner Strom-Label, ok-power-Label). | Senken Sie Ihre Stromkosten durch energieeffiziente Geräte und bewusstes Verhalten. (www.umweltbundesamt.de, 22.7.26)

Vorbereitung auf mögliche Blackouts: Wenn auf einmal der Strom weg ist In Berlin waren Anfang des Jahres etwa 50.000 Haushalte ohne Strom. Wie kann sich Deutschland besser auf solche Szenarien vorbereiten? Von Marko Rösseler und David Zajonz.[mehr] (www.tagesschau.de, 22.7.26)

Vom Felsbrocken zur Marke Die Churer Agentur hat für das junge Unternehmen Boulder ein Corporate Design samt Markenidentität erarbeitet. (www.persoenlich.com, 22.7.26)

DIW Energiewende-Monitor: Solarenergie droht ihren Vorsprung zu verlieren – Elektrifizierung bleibt zentrale Baustelle Photovoltaik fällt hinter steigende Ausbauvorgaben zurück — Wärmepumpen und Elektrofahrzeuge gewinnen Marktanteile, kommen aber zu langsam voran — Strompreise zeigen wachsenden Flexibilitätsbedarf — Großbatterien wachsen | Die Energiewende in Deutschland kommt weiter voran, ihr mangelt es aber in zentralen Bereichen an Tempo. Auch bei der bislang besonders erfolgreichen Photovoltaik reicht die Dynamik nicht mehr aus, um die steigenden Ausbauziele bis 2030 zu erreichen. Zwar liegt die installierte Leistung derzeit noch über dem Ausbaupfad, sie könnte diesen Vorsprung jedoch bald verlieren. Gleichzeitig bleiben die Fortschritte bei Wärmepumpen und Elektrofahrzeugen zu gering. Zudem mangelt es dem Stromsystem trotz eines anziehenden Zubaus von Großbatterien an Flexibilität. Das zeigt der aktuelle Energiewende-Monitor des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), der die Entwicklung zentraler Energiewendetechnologien im ersten Halbjahr 2026 analysiert. (www.diw.de, 22.7.26)

Rechenzentren: GPU-Arbeitslasten bedrohen Stromversorgung Forscher zeigen mit Bit2Watt, wie schwankende GPU-Startlasten in Rechenzentren Stromnetze destabilisieren können. Ein Exploit ist dafür nicht nötig. | Drei Wissenschaftler der Zhejiang-Universität haben in einer Forschungsarbeit für die Fachkonferenz CHES 2026 das Konzept Bit2Watt vorgestellt. Die Methode demonstriert, wie Nutzer von Cloud-Diensten durch reguläre Zugriffe auf Grafikprozessoren die Leistungsaufnahme eines Rechenzentrums in Schwingung versetzen können. Da der Stromverbrauch von Grafikprozessoren direkt von der Auslastung der Rechenkerne abhängt, erzeugt der schnelle Wechsel zwischen Volllast und Leerlauf kontrollierbare Leistungsschwankungen an der Steckdose. Für diesen Vorgang sind weder administrative Rechte noch Sicherheitslücken oder Schadsoftware erforderlich. (www.it-daily.net, 22.7.26)

Klimaanpassung: "Bei jeder anderen Katastrophe hätte es ein Krisentreffen gegeben" Für kommende Hitzewellen braucht Deutschland einen Sonderfonds für Sofortmaßnahmen, um besonders vulnerable Menschen — Alte, Kranke und Kinder — zu schützen, fordert die grüne Bundestagsabgeordnete Julia Schneider. Bei einer neuen Gemeinschaftsaufgabe Klimaanpassung im Grundgesetz sei jetzt die Union im Bundestag am Zuge. (klimareporter.de, 22.7.26)

Ein Plan, Europa zum ersten „Elektro-Kontinent“ zu machen | QUELLE: European Commission 2026 Die Kommission hat einen neuen Aktionsplan zur Elektrifizierung vorgestellt, der darauf abzielt, den Übergang von fossilen Brennstoffen zu Strom in Europa in den Bereichen Industrie, Verkehr und Gebäude zu beschleunigen. | Das Ziel ist es, Europa zum weltweit ersten „elektrifizierten“ Kontinent zu machen, indem der Elektrifizierungsanteil vom derzeitigen 23 % des Energieverbrauchs bis 2040 auf 46 % gesteigert werden soll. Durch das Erreichen dieses Ziels könnte die EU jährlich 260 Milliarden Euro an Importkosten für fossile Brennstoffe einsparen. | Zu den Vorteilen der Umstellung auf Elektrifizierung gehören die Verringerung der Abhängigkeit von importierten fossilen Brennstoffen, was Europa unabhängiger und wettbewerbsfähiger machen und die Anfälligkeit gegenüber geopolitischen Schocks verringern wird | die Modernisierung und Dekarbonisierung des europäischen Energiesystems, was dazu beitragen wird, den ökologischen Wandel zu beschleunigen | Vorteile für die europäischen Verbraucher: (www.sonnenseite.com, 22.7.26)

Erste serielle Sa­nierung erhält QNG-Siegel und DGNB Sil­ber Ein gemeinsames serielles Sanierungsprojekt von Ecoworks und Dawonia in Nürnberg hat als erstes serielles Sanierungsprojekt überhaupt eine DGNB-Zertifizierung in Silber sowie das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) erhalten. Zudem erreicht das Projekt als erste serielle Sanierung die Nachhaltigkeitsklasse (NH-Klasse) der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). | Das gemeinsame Projekt von Ecoworks und Dawonia umfasst drei Mehrfamilienhäuser aus dem Baujahr 1966 in Nürnberg. Diese verfügen über eine Gesamtwohnfläche von 4.799 m2 und 72 Wohnungen. Das Projekt erreichte den KfW-Effizienzhaus-55-NH-Standard. | Sebastian Gefeller, COO der Dawonia: „Die erfolgreiche Umsetzung des anspruchsvollen KfW-Effizienzhaus-55-NH-Standards durch die beiden Projektteams erfüllt uns mit großem Stolz. Ein Ergebnis, das in dieser Form bisher einmalig ist.“ (www.geb-info.de, 22.7.26)

Der Weg entsteht beim Gehen – der synodale Prozess in Lateinamerika Sommer 2026 — Halbzeit zwischen dem Abschluss der Weltsynode 2024 und der kirchlichen Versammlung 2028. Wo stehen die Ortskirchen? Welche Erfahrungen machen sie? Worin liegen die Herausforderungen? Wohin führt der synodale Weg? Birgit Weiler berichtet über Entwicklungen in Lateinamerika und der Karibik. | Das Zitat des in Lateinamerika bekannten spanischen Dichters Antonio Machado läast sich gut auf den Prozess der lateinamerikanischen Kirche in der Umsetzung der Weltsynode anwenden. Diese Kirche hat, wie Carlos Galli betont, „eine reiche konziliare, synodale und kollegiale Erfahrung“ über einen langen Zeitraum hinweg. Verschiedene Ortskirchen sind schon seit Längerem auf einem synodalen Weg ohne diesen Begriff verwendet zu haben. Ich habe dies zum Beispiel seit fast zwanzig Jahren in Ortskirchen im Amazonasgebiet Perus erfahren. (www.feinschwarz.net, 22.7.26)

Arabellahaus in München: „Wenn wir unsere Städte umbauen, sollte man auch etwas merken“ - Mit einem Trick will Architekt Andreas Hild das bekannte Arabellahaus vor dem Abriss retten. Im Interview erklärt er, was eine XXL-Rolltreppe damit zu tun hat, wie man Investoren einen Umbau schmackhaft macht und warum der Denkmalschutz meistens nicht weiterhilft. - (www.faz.net, 22.7.26)

Arabellahaus in München: „Wenn wir unsere Städte umbauen, sollte man auch etwas merken“ - Mit einem Trick will Architekt Andreas Hild das bekannte Arabellahaus vor dem Abriss retten. Im Interview erklärt er, was eine XXL-Rolltreppe damit zu tun hat, wie man Investoren einen Umbau schmackhaft macht und warum der Denkmalschutz meistens nicht weiterhilft. - (www.faz.net, 22.7.26)

Klimaanlage im Wohneigentum: Gericht erlaubt Eigentümern Einbau von Klimagerät auf Balkon Eine Eigentümer­gemeinschaft muss einem Wohnungs­eigentümer den Einbau einer Klimaanlage gestatten. Sie muss aber so geplant sein, dass sie niemanden über­mäßig stört. (www.test.de, 22.7.26)

Günstige Elektroautos: Ein elektrischer Dienstwagen kann sich für alle lohnen - Elektroautos sind zwar im Einkauf noch immer teurer als Verbrenner. Über den Arbeitgeber gibt es sie aber bis zu 40 Prozent billiger. - (www.faz.net, 22.7.26)

Schweizer Holzernte steigt 2025 auf 4,9 Millionen Kubikmeter Die Schweizer Holzernte belief sich 2025 auf knapp 4,9 Millionen Kubikmetern und lag damit 1,1 Prozent über dem Vorjahreswert. Während die Ernten von Stamm- und Industrieholz leicht zurückgingen, legte Energieholz weiter zu. Besonders Hackholz gewinnt seit Jahren an Bedeutung und macht inzwischen 30 Prozent der gesamten Holzernte aus. Damit hat sich der Anteil des Energieholzes innerhalb von zwei Jahrzehnten verdoppelt, wie die neuesten Zahlen der Forststatistik des Bundesamtes für Statistik (BFS) zeigen. | In den Schweizer Wäldern wurden im Berichtsjahr knapp 4,9 Millionen Kubikmeter Holz geerntet und auf den Markt gebracht. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einer Zunahme von 55 000 Kubikmetern (+1,1%). Nach zwei rückläufigen Jahren (2023 und 2024) nahm die Holzernte im Berichtsjahr wieder leicht zu. (www.admin.ch, 22.7.26)

Integrated thermal and phytoremediation of agricultural soils impacted by PFAS Widespread biosolids application has introduced per- and polyfluoroalkyl substances (PFAS) into millions of hectares of agricultural soils, yet existing remediation methods are costly, carbon intensive, and impractical at scale. We evaluate an integrated strategy that combines phytoremediation, biomass pyrolysis, and enhanced weathering to remove PFAS while generating durable carbon dioxide removal (CDR). Using stochastic modeling constrained by experimental data, we show that raising soil pH with alkaline rock amendments increases PFAS mobility and plant uptake, shortening remediation timelines by more than a decade under typical contamination levels. National-scale simulations yield a combined CDR potential of ~10.5 Mt CO2 y—1. With remediation costs decreased by an order of magnitude lower compared to conventional approaches. (www.pnas.org, 22.7.26)

Klimawandel: Glaube an Kollaps ist gefährlicher als Leugnung Die Annahme, alle umweltfreundlichen Anstrengungen seien zwecklos, ist problematisch. Forschende warnen vor den Folgen dieses sogenannten Klima-Doomismus. | Wetterextreme, schwindende Gletscher und ausgetrocknete Felder können den Eindruck erwecken, es sei bereits zu spät, den Klimawandel wirksam zu bekämpfen. Alarmierende Warnungen der Wissenschaft verstärken diese Befürchtungen oft. Für die Annahme, ein globaler Kollaps sei unausweichlich und alle umweltfreundlichen Anstrengungen zwecklos, gibt es einen Begriff: Klima-Doomismus (englisch doomism). | Die Umweltsoziologin Diana Stuart nimmt gegenüber diesem fatalistischen Klima-Doomismus eine kritische Haltung ein. Wenn eine Gesellschaft dem Glauben verfällt, das Ende sei festgeschrieben, bricht die Bereitschaft zum gemeinsamen Handeln zusammen. Das gefährdet die politische und soziale Handlungsfähigkeit, notwendige Lösungen zu entwickeln und konsequent umzusetzen. | Doomismus schädigt zudem die psychische Gesundheit. (www.luzernerzeitung.ch, 22.7.26)

Chemie-Cocktail in Klebetattoos für Kinder Greenpeace und die Arbeiterkammer Oberösterreich haben Klebetattoos für Kinder auf Chemikalien testen lassen. Das Ergebnis: 13 der 15 getesteten Produkte seien nicht empfehlenswert. Das Labor wies 31, teils in der EU verbotene Chemikalien wie Weichmacher, Schwermetalle sowie PFAS nach. (www.krone.at, 22.7.26)

Handelsroute: Nordwestpassage als neuer globaler Seeweg? Die Nordwestpassage galt lange als gefährlichster Seeweg der Welt. Der Klimawandel weckt Hoffnungen, dass hier eine neue Handelsroute zwischen Ostasien und Nordamerika entstehen könnte. Ein realistisches Szenario? Von M. Ganslmeier.[mehr] (www.tagesschau.de, 22.7.26)

Kaputte Autos, blockierte Strommasten – in Deutschland droht ein Storchen-Problem Noch vor wenigen Jahrzehnten war der Weißstorch in Deutschland beinahe verschwunden. Inzwischen hat sich sein Bestand so sehr erholt, dass die Tiere zum Problem werden. Experten sehen sogar die Stromversorgung gefährdet. (www.welt.de, 22.7.26)

Solares Bauen auf dem Weg zum neuen Normal Das Zusammenspiel von Architektur und solarer Energieerzeugung findet zunehmend im Zukunftsfeld der bauwerkintegrierten Photovoltaik (BIPV) statt. Ihr Potenzial für die Energiewende hat eine Tagung in Stuttgart nun eindrucksvoll verdeutlicht. (www.energiezukunft.eu, 22.7.26)

Frankreich verbietet Social Media für Jugendliche unter 15 Jahren – Alterskontrolle geplant Als erstes EU-Land führt Frankreich jetzt ein Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 15 Jahren ein. Das Parlament in Paris hatte das Gesetz mit großer Mehrheit verabschiedet. Nach den Sommerferien soll es dann in Kraft treten. (www.welt.de, 22.7.26)

Lehren aus der Pandemie – «Demokratie» im Alterszentrum hilft gegen Krisen Pflegeheime standen vor dem Dilemma zwischen Schutz und Schaden für Bewohnende. Diese sollen sich künftig einbringen. (www.srf.ch, 22.7.26)

Social-Media-Sucht: Machen Displays Kinder krank, Julia Brailovskaia? Social Media erst ab 14? Sollte Deutschland dem Beispiel Australiens folgen? Eine Psychologin erklärt, wie Social-Media-Sucht entsteht und was Eltern tun können. (www.zeit.de, 22.7.26)

Lisa Mazzone im Interview: «Albert Rösti ist entweder nicht fähig oder nicht bereit, etwas zu unternehmen» Die Chefin der Grünen fordert den Bundesrat auf, Rösti das Umweltdepartement zu entziehen. Die Bevölkerung müsse besser vor der Hitze geschützt werden – etwa mit Klimaanlagen. (www.tagesanzeiger.ch, 22.7.26)

21.7.26

In der afrikanischen Sahelzone steigen die Grundwasserpegel, doch Deutschland trocknet aus Zu viel Hitze, zu wenig Niederschlag: Seit Jahren nimmt die Trockenheit in Deutschland zu. Deutschland hat laut Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) in den vergangenen 25 Jahren 60 Milliarden Kubikmeter Wasser verloren. Das entspricht ungefähr dem Wasservolumen des Bodensees, des Starnberger Sees, des Chiemsees, des Ammersees und der Müritz zusammen. Quelle: Tagesschau: Deutschland trocknet aus | Ursachen dafür sind vielfältig: | Die Erdaufheizung mit ihrer Zunahme an Dürren und Hitze; | Verringerte Versickerungsmöglichkeiten von Niederschlägen infolge von Flächenversiegelungen, der Verkleinerung von Naturräumen und „ausgeräumten“ Agrarflächen; | Erhöhte Abflussgeschwindigkeiten von Flüssen und Bächen durch Begradigungen, Kanalisierungen sowie den Abriss von Aufstauungen, insbesondere bei kleinen Wasserkraftanlagen | In diesem Sommer sind die dramatischen Auswirkungen schlimmer denn je: (hans-josef-fell.de, 21.7.26)

Was ist die Manosphere? | Die Manosphere ist ein Netzwerk aus Influencern, Foren und Online-Communities, das traditionelle Geschlechterrollen propagiert und Frauen für gesellschaftliche Probleme verantwortlich macht. Unter dem Deckmantel von «Selbstoptimierung» oder «Männerrechten» werden Misogynie, Kontrolle über Frauen und Gewalt verharmlost oder sogar glorifiziert. Algorithmen sozialer Medien tragen dazu bei, dass immer mehr Jugendliche mit diesen Inhalten in Berührung kommen. | Warum ist das gefährlich? | Die Manosphere bleibt nicht im Internet. | Studien zeigen, dass frauenfeindliche Online-Communities misogyne Einstellungen verstärken und zur Radikalisierung beitragen können. Forscher*innen warnen zudem, dass diese Ideologien auch Auswirkungen auf das Verhalten ausserhalb des Internets haben können. | Die Manosphere ist Teil eines grösseren Backlashs gegen die Gleichstellung. | Wer Frauen und FINTA* systematisch abwertet, schafft den Nährboden für Sexismus und Gewalt. Deshalb müssen wir hinschauen, widersprechen und junge Menschen für diese Ideologien sensibilisieren. | @campaxorg.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 21.7.26)

Kommentar: Begrenzte Chancen Mehr Erdgas, neue Geschäftschancen, nicht zuletzt mehr Einfluss in einer geostrategisch hochwichtigen Region: Das erhofft sich die Bundesregierung vom Ausbau der Beziehungen zu Aserbaidschan. (www.jungewelt.de, 21.7.26)

In Nord- und Ostsee: Erstmals mehr als zehn Gigawatt Offshore-Windkraft installiert - Derzeit werden in schneller Folge neue Windanlagen ans Stromnetz angeschlossen. Doch die Investoren zögern mit weiteren Vorhaben. Die Branche hat konkrete Vorschläge, um den Ausbau wieder anzutreiben. - (www.faz.net, 21.7.26)

Eine Neue Weltordnung: Wenn Überfülle statt Knappheit unser ökonomisches Handeln bestimmt Trumps anarcholibertäre Politik darf nicht das einzige Szenario bleiben, wenn wir über eine neue Weltordnung nachdenken. Der Siegeszug der erneuerbaren Energien macht eine neue Weltordnung vorstellbar, bei der die Überfülle an sauberer und preiswerter Energie zu einem globalen Mindshift führt. Entscheidungen in Wirtschaft und Politik könnten in eine komplett andere Richtung gehen, wenn die Weichen nicht mehr auf Knappheit stehen. | Die erneuerbaren Energien in Deutschland sind im ersten Halbjahr 2026 in allen Sektoren gewachsen. 57 Prozent des in Deutschland genutzten Stroms stammten in diesem Zeitraum aus erneuerbaren Energien. Umweltwärme und Geothermie aus Wärmepumpen legten um 19 Prozent zu. Wärme aus Solarthermie um drei Prozent. Allein im Juni stiegen die E-Auto-Neuzulassungen um 78,2 Prozent auf 84.057 Einheiten, wodurch ihr Marktanteil auf 28,4 Prozent kletterte. | Das ist alles großartig, genügt aber nicht, um die deutschen Klimaziele zu erreichen. (www.zukunftpassiert.de, 21.7.26)

Grüne Souveränität: Wie Europas Industrie zur Kohlenstoffsenke werden kann – – Heimische Ressourcen und ETS-Signale können Stahl, Chemie und Zement krisenfest und klimapositiv machen Die Stahl-, Zement- und Chemieindustrie der EU ist stark von fossilen Energieträgern und Rohstoffen abhängig — und somit auch von Schwankungen auf den Weltmärkten und anderen geopolitischen Risiken. Eine neue Studie von Agora Industrie, dem Wuppertal Institut und der Universität Kassel zeigt nun: Mit einer auf drei Säulen basierenden Strategie auf Ebene der EU lassen sich nicht nur Importabhängigkeiten drastisch senken, globale Preisschocks abfangen und weltweit neue Märkte erschließen. Ein verstärkter Einsatz von nachhaltiger Biomasse in Verbindung mit Kohlenstoffabscheidung und -speicherung (Carbon Capture and Storage, CCS) eröffnet sogar die Möglichkeit, dass die Schwerindustrie der EU bereits Mitte der 2040er Jahre mehr Kohlendioxid aus der Atmosphäre entfernen kann, als sie ausstößt. (wupperinst.org, 21.7.26)

Studie zeigt Erwartungshaltungen | Warum Geringqualifizierte seltener an Weiterbildungen teilnehmen Geringer qualifizierte Beschäftigte nehmen seltener an betrieblichen Weiterbildungen teil als ihre höher qualifizierten Kolleginnen und Kollegen. Sie sind weniger überzeugt, dass der zusätzliche Kompetenzerwerb positive Effekte auf beruflichen Erfolg und Arbeitszufriedenheit hat. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der TUM und des ifo Instituts. Die Studie zeigt auch: Mit nur wenigen Informationen können Unternehmen die Bereitschaft erhöhen, Weiterbildungsangebote anzunehmen. | Das Forschungsteam des TUM Campus Heilbronn und des ifo Instituts befragte im Jahr 2024 rund 3.700 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Alter von 25 bis 55 Jahren. Die Stichprobe ist hinsichtlich Alter und Geschlecht repräsentativ für die deutsche Erwerbsbevölkerung in diesem Altersbereich. | In den zwölf Monaten vor der Befragung hatten 67 Prozent der höher qualifizierten Beschäftigten an einer betrieblichen Weiterbildung teilgenommen, aber lediglich 45 Prozent der geringer Qualifizierten. (www.tum.de, 21.7.26)

Kubas Sozialismus in Gefahr: Was bedeutet das für die deutsche Linke? Ohne Strom und ohne Gas: Seit Monaten hungern die USA Kuba systematisch aus. Sollte die Revolution fallen, verliert die Linke eines der letzten sozialistischen Länder. Zwingt sie das zur ehrlichen Aufarbeitung ihrer eigenen Geschichte? (www.freitag.de, 21.7.26)

Leihmutter-Debatte: Wenn Männer über Frauenkörper debattieren Die Leihmutterschaft wird zur typischen Sommerpausen-Debatte, bei der die eigentlich politischen Fragen in den Hintergrund geraten. Der „Freitag“-Blick auf den Tag (www.freitag.de, 21.7.26)

Valide Umweltaussage oder Greenwashing? Tipps um Greenwashing zu erkennen Genau hinschauen: Wer Umweltaussagen auf Produkten kritisch prüft, erkennt Greenwashing leichter. | Hinterfragen und prüfen Sie bei Ihren Kaufentscheidungen umweltbezogene Produktaussagen. | Orientieren Sie sich — wenn möglich — an anerkannten Umweltsiegeln wie EU-Energielabel, EU-Biosiegel, EU Ecolabel oder dem Umweltzeichen Blauer Engel. | Melden Sie Verdachtsfälle von Greenwashing auf Produkten oder in Werbeaussagen an die Verbraucherzentralen. (www.umweltbundesamt.de, 21.7.26)

Antworten mit Verantwortung: Neue #ConnectingMinds-Projekte starten Von pilzinspirierten Denkweisen über innovative Materialien bis hin zu gerechter Klimaanpassung — die neuen #ConnectingMinds-Projekte bringen Forschende und Praxisakteur:innen in Wien und Linz zusammen, um Lösungen für zentrale gesellschaftliche Herausforderungen zu entwickeln. Lernen Sie die Teams kennen. | Wie können wir nachhaltige Materialien entwickeln? Was lässt sich von den Netzwerken und der Widerstandsfähigkeit von Pilzen für das menschliche Zusammenleben lernen? Und wie kann Klimaanpassung so gestaltet werden, dass sie allen Menschen gleichermaßen zugutekommt? Diesen Fragen gehen zwei neue #ConnectingMinds-Projekte nach, indem sie wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrung von Anfang an zusammenfließen lassen. Genau diesen Ansatz verfolgt dieses FWF-Förderprogramm: Forschende und Praxisakteur:innen erarbeiten die Fragestellungen gemeinsam und verbinden wissenschaftliche Exzellenz mit Erfahrungen aus der Praxis. (www.fwf.ac.at, 21.7.26)

Warum KMU ihr Netzwerk neu denken müssen In vielen mittelständischen Unternehmen gleichen IT-Infrastrukturen heute eher einem undurchsichtigen Flickenteppich als einem stabilen Fundament. | Denn über Jahre hinweg sind Netzwerke unter hohem Kostendruck organisch gewachsen. In einer Realität aus hybrider Arbeit, Cloud-Migrationen und verschärftem Regulierungsdruck wird diese historisch bedingte Intransparenz jedoch zum unkalkulierbaren Geschäftsrisiko. | „Es ist daher höchste Zeit, das Netzwerk-Audit nicht mehr als lästige bürokratische Pflichtübung zu betrachten, sondern als das entscheidende strategische Werkzeug für digitale Resilienz und Zukunftsfähigkeit“, erläutert Thomas Kruse, Produktmanager bei reichelt elektronik. (www.it-daily.net, 21.7.26)

Wir haben jetzt 60% Strom aus Erneuerbaren, vorher hatten wir 4%. Preise für Solarmodule haben sich durch die Energiewende von 15 Euro auf 0,15 Euro je Watt reduziert. Gewisse Leute aus der fossilen Energiewirtschaft wollen uns abhängig halten, lügen und hetzen. Fallen Sie nicht darauf herein. | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 21.7.26)

Summer heat could be hurting your heart without you knowing it New studies hint that rising temperatures may trigger inflammation tied to heart attacks, strokes, and accelerated aging. (yaleclimateconnections.org, 21.7.26)

The hidden ocean world that helps regulate our climate Strange jellyfish, glowing squid, and tiny plankton help move carbon out of the atmosphere and into the deep ocean. (yaleclimateconnections.org, 21.7.26)

Basierend auf Zink: Neue Batterie übersteht 5.500 Ladezyklen Forscher:innen der Fudan-Universität und der Chinesischen Akademie der Wissenschaften haben eine fließfähige Zink-Batterie entwickelt, die eine zentrale Schwachstelle bisheriger Zink-Flussbatterien überwindet. Statt einer starren Zink-Elektrode nutzt das System eine zirkulierende Suspension aus Zink-Nanopartikeln, die kontinuierlich zwischen Tank und Zelle fließt. In Labortests lief eine symmetrische Testzelle 5.128 Stunden lang ununterbrochen, bei einer Coulomb-Effizienz von 99,94 Prozent. (www.trendsderzukunft.de, 21.7.26)

Nachhaltigkeit braucht Vertrauen, Mut und gesellschaftlichen Zusammenhalt – Forschende des Wuppertal Instituts und das TEAM Nachhaltigkeit tauschten sich mit NRW-Umweltministerium über die Umsetzung der Landesnachhaltigkeitsstrategie aus Die nachhaltige Transformation gelingt nur durch das Zusammenspiel von Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Um diesen Dialog kontinuierlich zu stärken und die Umsetzung der Landesnachhaltigkeitsstrategie Nordrhein-Westfalen (NRW) zu begleiten, kamen am 15. Juli 2026 das Wuppertal Institut und das TEAM Nachhaltigkeit mit Staatssekretär Viktor Haase, Abteilungsleiterin Alexandra Landsberg und dem federführenden Referat für die NRW-Nachhaltigkeitsstrategie des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW (MUNV NRW) zu einem fachlichen Austausch zusammen. Das TEAM Nachhaltigkeit ist der seit zwölf Jahren bestehende Stakeholder-Beirat des Instituts für die wissenschaftliche Begleitforschung der Landesnachhaltigkeitsstrategie NRW. Er setzt sich aus zentralen, nachhaltigkeitsrelevanten Akteursgruppen aus Wirtschaft, Kommunalverbänden, Zivilgesellschaft und Wissenschaft in Nordrhein-Westfalen zusammen. (wupperinst.org, 21.7.26)

Energieversorger NEW darf fossiles Erdgas nicht als „Ökogas“ bewerben: Deutsche Umwelthilfe gewinnt Klimaklage Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat die irreführende Bewerbung von fossilem Erdgas der NEW Niederrhein Energie und Wasser GmbH als „Ökogas“ beendet: Das Landgericht Düsseldorf hat der Klage der DUH stattgegeben (Az. 38 O 97/25) und folgt damit der Argumentation, dass Verbraucherinnen und Verbraucher über die Umwelt- und Klimawirkungen des konventionellen, klimaschädlichen Erdgases durch die Bezeichnung „öko“ hinweggetäuscht werden. | Dazu sagt DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch: „Der Energieversorger NEW hat Verbraucherinnern und Verbraucher dreist getäuscht, indem er fossiles Erdgas realitätsfern als ‚Ökogas‘ beworben hat. Solche Werbung verleitet dazu, auf Gasheizungen zu setzen. Doch Erdgas ist weder ‚öko‘, noch ‚nachhaltig‘ oder ‚umweltfreundlich‘, wie von dem Unternehmen behauptet, sondern absolut klimaschädlich. Da lässt sich auch durch den Ablasshandel mit CO2-Zertifikaten aus dem Ausland nichts schönrechnen. (www.duh.de, 21.7.26)

Das sind die 15 günstigsten Alpendestinationen der Schweiz Die Schweizer Alpen sind beliebt. Entsprechend teuer sind dort auch die Immobilien. Dennoch gibt es noch Orte, an denen Ferienwohnungen vergleichsweise günstig sind. | Günstige Wohnungen in den Alpen | 1. Evolène VS — 6600 Franken pro m2 | 2. Goms VS — 6700 Franken pro m2 | 3. Leysin-Les Mosses VD — 6800 Franken pro m2 | 4. Ovronnaz VS — 6800 Franken pro m2 | 5. Elm/Braunwald GL — 6900 Franken pro m2 | 6. Anzère VS — 6900 Franken pro m2 | 7. Leukerbad VS — 7000 Franken pro m2 | 8. Wildhaus SG — 7300 Franken pro m2 | 9. Savognin GR — 8200 Franken pro m2 | 10. Val-d'Illiez VS — 8300 Franken pro m2 | 11. Disentis GR — 8400 Franken pro m2 | 12. Nendaz/Veysonnaz VS — 8400 Franken pro m2 | 13. Hasliberg BE — 8600 Franken pro m2 | 14. Obersaxen Mundaun GR — 9000 Franken pro m2 | 15. Flumserberg SG — 9200 Franken pro m2 (www.watson.ch, 21.7.26)

Das sind die 15 günstigsten Alpendestinationen der Schweiz Die Schweizer Alpen sind beliebt. Entsprechend teuer sind dort auch die Immobilien. Dennoch gibt es noch Orte, an denen Ferienwohnungen vergleichsweise günstig sind. | Günstige Wohnungen in den Alpen | 1. Evolène VS — 6600 Franken pro m2 | 2. Goms VS — 6700 Franken pro m2/ | 3. Leysin-Les Mosses VD — 6800 Franken pro m2 | 4. Ovronnaz VS — 6800 Franken pro m2 | 5. Elm/Braunwald GL — 6900 Franken pro m2 | 6. Anzère VS — 6900 Franken pro m2 | 7. Leukerbad VS — 7000 Franken pro m2 | 8. Wildhaus SG — 7300 Franken pro m2 | 9. Savognin GR — 8200 Franken pro m2 | 10. Val-d'Illiez VS — 8300 Franken pro m2 | 11. Disentis GR — 8400 Franken pro m2 | 12. Nendaz/Veysonnaz VS — 8400 Franken pro m2 | 13. Hasliberg BE — 8600 Franken pro m2 | 14. Obersaxen Mundaun GR — 9000 Franken pro m2 | 15. Flumserberg SG — 9200 Franken pro m2 (www.watson.ch, 21.7.26)

Zürich digitalisiert das Reparieren Entsorgung + Recycling Zürich (ERZ) lanciert eine digitale Plattform, die Reparaturen fördern und damit einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leisten soll. (www.persoenlich.com, 21.7.26)

Strategien für die Dekarbonisierung der Fernwärme in Deutschland: Forschungsprojekt abgeschlossen Das Forschungsprojekt „Wärmewende: Strategien für den Einsatz klimaneutraler Fernwärmetechnologien“ untersucht, wie ausgewählte Technologien gezielt unterstützt werden können, um die Wärmewende zu beschleunigen. Der jetzt veröffentlichte Abschlussbericht liefert Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen für den Einsatz von Großwärmepumpen, unvermeidbare Abwärme, Solarthermie und Großwärmespeichern. Er wurde vom Öko-Institut, HIC Consulting und ifeu — Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg in Zusammenarbeit mit Praxispartnern erstellt und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Die Betreuung des Vorhabens übernahm die Bundesstelle für Energieeffizienz (BfEE). (www.oeko.de, 21.7.26)

Drei Stellschrauben für erfolgreiche Elektrizitätsgemeinschaften Mit der Revision des Stromversorgungsgesetzes dürfen Nachbarschaften seit dem 1. Januar 2026 ihren Solarstrom über Lokale Elektrizitätsgemeinschaften (LEG) teilen. Als Anreiz winkt ein um bis zu 40 Prozent reduzierter Netztarif. In ökonomischen Modellen und Simulationen mit Schweizer Smart-Meter-Daten zeigt sich: Eine gut ausgestaltete LEG kann die Stromkosten deutlich senken. Aber diese Vorteile entstehen nicht automatisch, sondern hängen von drei zentralen Faktoren der konkreten Umsetzung ab. | Dynamische statt pauschale Preise | Wer zahlt die Batterie? | Plattformen als Gatekeeper | LEG können viel mehr sein als ein Rabatt auf den Netztarif, aber nicht von allein. Entscheidend sind dynamische Preise, eine faire Speicherfinanzierung und Leitplanken gegen digitale Marktmacht. Da die LEG seit Anfang des Jahres in Betrieb gehen, lohnt es sich, die Weichen richtig zu stellen. (energeiaplus.com, 21.7.26)

Hubschrauberspritzung des Weinbaupestizids Ambrilia durch Widerspruch der Deutschen Umwelthilfe rechtlich gestoppt Einen wichtigen Etappensieg konnte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) im Kampf gegen Hubschrauberspritzungen im Weinbau erzielen. Die DUH hatte gegenüber der Pestizidgenehmigungsbehörde BVL Widerspruch gegen die Genehmigung zur Ausbringung per Hubschrauber für das von BASF vermarktete Pestizid Ambrilia eingelegt. Ambrilia besteht aus den Wirkstoffen Mefentrifluconazol und Fluxapyroxad, die zu den Ewigkeitschemikalien zählen beziehungsweise sich dazu abbauen. | Am 14. Juli 2026 hat nun das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) wortwörtlich zum Widerspruch der DUH informiert: „Der Widerspruch entfaltet bis auf Weiteres aufschiebende Wirkung. Das heißt, dass die Genehmigung derzeit nicht wirksam ist. Die Unwirksamkeit der Genehmigung hat zur Folge, dass das Pflanzenschutzmittel Ambrilia (Zulassungsnummer: 00B221-00) zurzeit nicht mit Luftfahrzeugen (Hubschrauber) ausgebracht werden darf." (www.duh.de, 21.7.26)

Kirgistan, das Wasserschloss Zentralasiens Die einstige «Insel der Demokratie» in Zentralasien verlor in den letzten Jahren an Boden. Doch nun zeigt sich: Wasserfragen stärken lokale Gemeinschaften und grenzüberschreitende Kooperationen. Dabei spielt die Unterstützung aus der Schweiz eine wichtige Rolle. | Kirgistan gilt mit seinen bis zu 7500 Meter hohen Gebirgsketten und den fast 1000 Gletschern als Wasserschloss Zentralasiens. | Als Teil der Sowjetunion wurden die Wasserressourcen rücksichtslos ausgebeutet: Der ausgetrocknete Aralsee im benachbarten Kasachstan, der aus kirgisischen Zuflüssen gespeist wurde, gilt heute als eine der grössten durch Menschen verursachten Umweltkatastrophen. Seit den 1960er-Jahren hatte Moskau riesige Wassermengen zur Bewässerung von Monokulturen abgezweigt. (www.swissinfo.ch, 21.7.26)

Oil and gas drilling is shifting to the deep sea – here&aps;s what is at stake Technologies are taking the search for fossil fuels to the deepest parts of the ocean. Engineers must keep ecological risks manageable. (www.nature.com, 21.7.26)

Active linking through narratives facilitates associative inference Memory representations are influenced by strategies when information is encoded. Scaffolding information within a narrative is thought to broadly enhance learning and memory, but the nature of such enhancements is poorly understood. Here, we tested whether self-generated narratives improve memory compared to a perceptual encoding strategy. Specifically, we asked whether narratives enhanced associative memory, inference, and perceptual memory for specific items. Holding the requirement for active relational linking constant, we found narrative-based encoding selectively enhanced memory for associations and supported inference across indirectly related items, but did not benefit memory for individual objects, which was superior under perceptual encoding. These findings show that the mnemonic advantages of narratives are not general, but depend on the representational demands of retrieval. (www.pnas.org, 21.7.26)

Förderung energetische Sanierung und Neubau: Anträge sind wieder möglich KfW und Bafa nehmen wieder Anträge für die Bundes­förderung für effiziente Gebäude (BEG) an. Für die meisten sind die Förderbedingungen schlechter geworden. (www.test.de, 21.7.26)

Elektromobilität: Reichweitenangst brauchen Sie nicht mehr zu haben Kann ich bedenkenlos mit dem E-Auto in den Urlaub fahren, auch ins Ausland? Eine Analyse zeigt: Europa ist bei Ladesäulen gut aufgestellt – fast überall. (www.zeit.de, 21.7.26)

"Bei globalen Herausforderungen dürfen wir nicht auf Kooperation mit China verzichten" In Chinas klima- und entwicklungs­politischer Erzählung geht es bei den globalen Nachhaltigkeits­zielen nicht schnell genug voran, sagt die Sinologin Marina Rudyak. Deutschland könne Partnerländer etwa in Afrika oder Asien dabei unterstützen, besseren Nutzen aus Chinas Präsenz zu ziehen. Teil 22 der Serie. - (klimareporter.de, 21.7.26)

Die Demokratie und die Überforderung durch das Netz Steffen Mau hat in seiner Analyse „Die vielen Krisen der Demokratie“ präzise seziert, woran die liberale Demokratie derzeit krankt. Seine Bestandsaufnahme ist zutreffend – aber dennoch unvollständig. Denn sie benennt zwar die Symptome, nicht aber die wohl wichtigste gemeinsame Ursache der gegenwärtigen Verwerfungen. (hpd.de, 21.7.26)

Die Trinkpause wird zur Botschaft Urimat hat zur Fussball-WM einen Comic-Clip lanciert, der die «Hydration Break» thematisiert. (www.persoenlich.com, 21.7.26)

Heizungsaustausch: Wer jetzt mit wie viel Geld rechnen kann Für den Einbau von Wärmepumpen und klimafreundlichen Heizungen gelten neue Förderregeln. Welche Haushalte mit wie viel staatlicher Unterstützung rechnen können und was beim Antrag zu beachten ist. Von Ursula Mayer.[mehr] (www.tagesschau.de, 21.7.26)

Wir sind Zukunft: KI-Startups gegen den Klimawandel Künstliche Intelligenz ist ein Energiefresser – und sie kann Prozesse nachhaltiger gestalten. Auch Schweizer Start-ups setzen im Kampf gegen den Klimawandel auf die Technologie. (www.tagesanzeiger.ch, 21.7.26)

Vier Meter Eis in einem Monat verloren: 2026 zählt bereits zu den schlimmsten Gletscherjahren Frühe Hitzewellen, wenig Schnee im Winter und Schmelzwasser im Innern des Gletschers: 2026 entwickelt sich zu einem der schlechtesten Gletscherjahre seit Beginn der Messungen. Innerhalb eines Monats gingen an einer Messstelle vier Meter Eisdicke verloren. Gleichzeitig entstehen neue Gefahren im Hochgebirge, weil Gletscher und Fels zunehmend instabil werden. (www.schweizheute.ch, 21.7.26)

Israel vor der Wahl: Netanyahu führt gegen den Iran den Krieg seines Lebens Die gesamte politische Biografie des israelischen Premiers lief auf diesen einen Moment zu: den Sturz des Mullahregimes im Iran. Jetzt könnte genau dieser Krieg seine Karriere beenden. (www.tagesanzeiger.ch, 21.7.26)

Katharina Wagner: „Wir müssen uns unserer eigenen Geschichte stellen“ - Für Katharina Wagner gehört die Aufarbeitung von Antisemitismus und Nationalsozialismus in der Familientradition zur Aufgabe der Bayreuther Festspiele. Doch Richard Wagners Kunst erschöpft sich darin nicht. - (www.faz.net, 21.7.26)

E-Scooter: Haftungsregeln für E-Scooter werden verschärft E-Scooter gehören in Groß­städten zum Straßenbild. Was viele nicht wissen: Bei ihnen gelten Promille­grenzen wie beim Pkw. Nun werden auch die Haftungs­regeln strenger. (www.test.de, 21.7.26)

Podcast Finanzen & Immobilien: Bauen, Sanieren, Dämmen: Worauf kommt es an? - Die Baukosten steigen weiter. Lohnt sich dann noch Nachhaltigkeit? Darauf gibt es Antworten und Tipps vom Hausbau bis zur Sanierung. - (www.faz.net, 21.7.26)

Buchtipp: Roman über Konzil von Nizäa von syrisch-orthodoxem Diakon - - Als am 29. November 2025 Papst Leo XIV. die syrisch-orthodoxe St. Ephräm-Kirche in Istanbul besuchte, war er als Protokollchef seiner Kirche dabei: Josef Önder, ein syrisch-orthodoxer Diakon, katholischer Religionslehrer, Konrektor und Dozent für Religionspädagogik aus der Nähe von Stuttgart. Anlass der ersten Apostolischen Reise von Papst Leo war, an das erste Ökumenische Konzil von Nizäa zu erinnern, das vor 1700 Jahren stattfand. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 21.7.26)

Verkehrsministerium genehmigt S18-Vorprojekt Seit rund 45 Jahren wird darüber diskutiert, wie man die österreichische Rheintalautobahn A14 sinnvoll mit der Schweizer A13 verbinden kann. Nun kommt wieder Bewegung in das Dauerbrenner-Thema: Das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur hat das Vorprojekt für die Bodensee-Schnellstraße S18 offiziell abgesegnet. (www.krone.at, 21.7.26)

Weltmeere sind so heiss wie nie: Forschende warnen vor Extremwetter – auch in Europa In den Ozeanen herrschen Rekordtemperaturen. Forschende fürchten ein Massensterben unter Korallen. Und mehr Stürme, mehr Starkregen, mehr Hitze. (www.tagesanzeiger.ch, 21.7.26)

„Kein Effekt“: WM war für Brauereien kein Sieg Das sportliche Großereignis hatte nur minimale Auswirkungen auf den Bier-Absatz, wie ein „Krone“-Rundruf in Brauereien zeigt. Weil der Konsum von Alkohol generell sinkt, werden die heimischen Brauereien zunehmend kreativer.  (www.krone.at, 21.7.26)

Österreich: Kirchenübergaben an andere Konfessionen sinnvoll - - In Wien wurde unlängst die vierte Kirche an die Kopten in Wien übergeben. Die Übergabe nicht mehr benötigter katholische Kirchen an andere Konfessionen ist nach der Meinung von Kardinal Christoph Schönborn die beste Lösung. Darüber hinaus würdigt der Kardinal die koptische Kirche für ihren starken Glauben, welcher auch andere Kirchen bereichern könnte. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 21.7.26)

Klimawandel bedroht lebenswichtige Mikroalgen Während Seetang am Strand eher stört, ist die Mikroalge für unser Überleben unabdingbar. Forschende haben herausgefunden, dass schon geringe Temperaturveränderungen Mikroalgen aus dem Gleichgewicht bringen können. Von Florian Zinner.[mehr] (www.tagesschau.de, 21.7.26)

Digitalisierung und Umwelt: Die KI wird ein Ökokiller Die Nutzung künstlicher Intelligenz droht den Planeten zu zerstören, wenn sich nichts ändert, meint unser Gastautor. Diskutieren Sie jetzt live mit ihm! (www.zeit.de, 21.7.26)

Afrikas Wald- und Flächenbrandsaison wird trotz Klimawandel kürzer und nicht länger Veränderte Niederschlagsmuster verkürzen die Trockenzeit (www.scinexx.de, 21.7.26)

Fischereifreie Gebiete in der Nordsee: Zu wenig Meer für die Natur Niedersachsen will zehn Prozent der Nordseeküste als fischereifreies Gebiet ausweisen und folgt damit EU-Vorgaben. Reicht nicht, kritisiert der WWF. mehr... (taz.de, 21.7.26)

Bauinvestitionen in der Schweiz 2025: Provisorische Ergebnisse Die Bauinvestitionen sind im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr nominal um 3,5% gestiegen. Sowohl die Investitionen in den Hochbau (+3,6%) als auch jene in den Tiefbau (+3,2%) nahmen zu. In Neubauprojekte wurden 3,4% mehr investiert, in Umbauprojekte 3,5% mehr. (www.bfs.admin.ch, 21.7.26)

Studie belegt: Solaranlagen fallen bei Extremhitze fast komplett aus Der Klimawandel gefährdet zunehmend die europäische Stromversorgung, da extreme Sommertemperaturen nachhaltige Infrastruktur belasten. Eine neue wissenschaftliche Untersuchung zeigt, dass Solaranlagen bei Hitze massive Leistungseinbrüche von bis zu 90 Prozent erleiden können. | Ein Forscherteam der Universität Évora in Portugal hat die Auswirkungen extremer Hitzephasen auf Solaranlagen auf der Iberischen Halbinsel in den Jahren 2024 und 2025 untersucht. Dafür analysierten die Wissenschaftler die reale Leistung von drei unterschiedlichen Photovoltaikanlagen in Portugal und Spanien, um die betriebliche Leistung und klimabedingte Resilienz von Photovoltaikanlagen unter realen Bedingungen zu messen. | Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede beim Ertrag — in Theorie und Praxis. Sie sind dahingehend relevant, da durch den Klimawandel die Temperaturen am Boden in diesem Gebiet seit 1979 teils signifikant angestiegen sind. (www.basicthinking.de, 21.7.26)

Igel verhungern wegen Hitze im Garten: So kannst du helfen Die Hitze setzt nicht nur uns Menschen zu, sondern auch dem Tier des Jahres 2026: dem Igel. Viele möchten dem Tier helfen. Worauf du achten solltest. (www.watson.ch, 21.7.26)

Seelsorge im Gehen – EKD Gesundheitsberatung, kirchliche Seelsorge, Netzwerktreffen und Unternehmenscoaching: All das wird mittlerweile auch als Beratung im Gehen angeboten, genannt "Walk & Talk". Was steckt hinter dem Konzept? (www.ekd.de, 21.7.26)

Den Umgang mit Hitze kann man planen Länder wie Frankreich, Spanien oder Belgien schützen ihre Bevölkerung systematischer vor hohen Temperaturen als Deutschland. Die Beispiele zeigen auch: Klimaanlagen schaffen keinen Hitzeschutz in der Breite. - (klimareporter.de, 21.7.26)

Sonnenenergie: „Es hat keinen Sinn, für die letzte Kilowattstunde Speicher oder Netz auszubauen“ - Was an sonnigen Tagen mit Stromüberschuss aus Photovoltaik-Anlagen passiert und warum Schwankungen kein Problem sein müssen, erklärt der Experte für Solarenergie Leonhard Gandhi. - (www.faz.net, 21.7.26)

Erdwärme für das Rheinische Revier – Datendichte wächst Ab 2029 werden das Kohlekraftwerk Weisweiler stillgelegt und im Braunkohletagebau Inden endet die Kohlegewinnung. Neue Quellen für die Fernwärme werden erschlossen – die Geothermie könnte Heiz- und Prozesswärme als Baustein beisteuern. (www.energiezukunft.eu, 21.7.26)

Das Eis in der Arktis schrumpft wieder schneller – Forscher revidieren ihre Prognose Das arktische Meereis verändert sich – aber offenbar unterschiedlich schnell. Forscher haben nun eine ihrer Prognosen widerrufen. Was die Entwicklung über den Klimawandel verrät. (www.welt.de, 21.7.26)

Versuch der Verzahnung von Netzausbau und Erneuerbaren Die Referentenentwürfe aus dem BMWE zum EEG2027 und zum Netzanschlusspaket tragen den Kritikpunkten der Branche zum Teil Rechnung. Investitionsunsicherheiten für Projekte in Engpassgebieten und kleine Solaranlagen bestehen fort. (www.energiezukunft.eu, 21.7.26)

Europa elektrifizieren Die EU-Kommission will Europa elektrifizieren. Bis 2040 soll der Stromanteil am Energiebedarf verdoppelt werden, um Importkosten und Abhängigkeiten zu senken. Auch für Verbraucher sollen die Stromkosten sinken. (www.energiezukunft.eu, 21.7.26)

Die Karrierefrage: Wie kann mir KI im Bewerbungsprozess helfen? - Künstliche Intelligenz kann Bewerbungen verbessern, komplett schreiben, Interviews simulieren und noch viel mehr. Wo ist der Einsatz von KI sinnvoll, und wo sind seine Grenzen? Personalfachleute geben Antwort. - (www.faz.net, 21.7.26)

Ökonom Ottmar Edenhofer: „Die Probleme der deutschen Wirtschaft haben nichts mit dem Klimaschutz zu tun“ - Sollte man den Klimaschutz zurückfahren, um die Wirtschaft zu stärken? Was hat Fridays for Future falsch gemacht – und was die CDU? Ein Gespräch mit dem Klimaökonomen Ottmar Edenhofer, einem der meistzitierten Forscher der Welt. - (www.faz.net, 21.7.26)

Elektromobilität: Die dreckige Wahrheit über Hybrid-SUVs Der Verkehr ist das große Sorgenkind beim Klimaschutz. Experte Sebastian Bock erklärt, warum nicht alles taugt, was staatlich gefördert wird. Bestes Beispiel: Hybrid-Pkw (www.zeit.de, 21.7.26)

Zürcher Schafe ziehen auf Alp: «Ich kann doch kein Schaf metzgen, das sechs Jahre lang gute Dienste leistete» Ein Illnauer Landwirte-Paar verweigert das Schlachten alter Milchtiere. Stattdessen schicken sie 360 Schafe und Lämmer auf eine aufwendige Reise in die kühlen Alpen. (www.tagesanzeiger.ch, 21.7.26)

Sie beten mit den Füssen: In Frankreich ist eine konservative Wallfahrt zur Massenbewegung geworden Frankreichs katholische Kirche schrumpft. Doch ausgerechnet ihr konservativster Flügel zieht immer mehr junge Leute an. Bei der Wallfahrt von Paris nach Chartres waren dieses Jahr 20 000 Pilger unterwegs, so viele wie noch nie. Was treibt sie an? (www.nzz.ch, 21.7.26)

Stadt baut Hitzeschutz an Schulen systematisch aus  Stuttgart entwickelt einen Hitzeschutzkatalog für rund 150 Schulen. Jede Schule wird einzeln bewertet, damit Maßnahmen wie Sonnenschutz, Verschattung oder Kühlung dort umgesetzt werden, wo der Bedarf am größten ist. Grundlage ist eine systematische Bestandsaufnahme aller Standorte. (www.stuttgart.de, 21.7.26)

20.7.26

Einspeisevergütung: Hausbesitzer dürfen auf längere Solarförderung hoffen - Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche macht einen großen Schritt auf ihre Kritiker zu. Auch der Ausbau der Erneuerbaren soll nicht so deutlich beschnitten werden, wie bislang geplant. - (www.faz.net, 20.7.26)

«Jede Marke klingt bereits» In Konstanz macht die deutsche Agentur Audity seit 20 Jahren auch Schweizer Marken hörbar – darunter SRF, die Post, Vontobel und Sika. Geschäftsführer Rainer Hirt erklärt im Interview, warum ein Soundlogo heute nicht mehr reicht, wie viel Schweiz in seiner Arbeit steckt und wo er die Grenzen von KI im Audio Branding sieht. (www.persoenlich.com, 20.7.26)

Tropical Depression 2 crawls in the Gulf, trying to organize The tropical system is forecast to spread heavy rain and storm surge threats as its wind field expands. (yaleclimateconnections.org, 20.7.26)

Verbundprojekt "LebensLänger" mit dem WWF gestartet – Wissenstransfer-Netzwerke für Unternehmen, Kommunen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft: Anmeldungen ab sofort möglich Längere Produktlebensdauern sind ein zentraler Hebel für Ressourcen- und Klimaschutz. Vor dem Hintergrund aktueller politischer Entwicklungen, etwa bei der EU-Ökodesign-Verordnung oder dem „Recht auf Reparatur“, setzt das neu gestartete Verbundprojekt „LebensLänger“ genau hier an: Das Ziel ist, Möbel, Textilien und Elektrogeräte länger im Gebrauch zu halten, um sowohl den Ressourcenverbrauch als auch die Treibhausgasemissionen wirksam zu reduzieren. Dafür sollen Konsument*innen, Unternehmen und Kommunen zu einem ressourcenschonenden Umgang mit Produkten motiviert und nachhaltige Konsummuster in Gesellschaft und Wirtschaft gestärkt werden. | Zur Förderung des Wissenstransfers und zur Vernetzung der verschiedenen Akteur*innen werden aktuell vier öffentlich zugängliche Netzwerke aufgebaut: Je ein Netzwerk für Unternehmen, Kommunen, Wissenschaftler*innen und zivilgesellschaftliche Initiativen und Verbände. Die Netzwerke stehen allen Interessierten kostenfrei offen, (wupperinst.org, 20.7.26)

Faltbare Solaranlage: Mehr Strom und Schutz vor Unwetter – www.gebaeudetechnik-news.ch Ein an der TU Graz entwickeltes PV-System steigert durch zweiachsiges Tracking des Sonnenstands die Energieausbeute — insbesondere morgens und abends. Bei Sturm, Hagel oder Schnee faltet es sich zusammen. | Forschende um Armin Buchroithner vom Institut für Elektrische Messtechnik und Sensorik der TU Graz haben ein neuartiges Photovoltaik-System entwickelt, das deutlich höhere Erträge mit dem Schutz vor Sturm, Hagel und Schnee kombiniert. Die FLAPTrack (Face-to-Face Lay-Down Anti-Degradation Protection) genannte Anlage richtet die PV-Module sowohl horizontal als auch vertikal kontinuierlich zum Stand der Sonne aus. In der Nacht und bei drohendem Unwetter falten sich die Module automatisch zusammen und sind so vor Schäden sowie möglicher Abschattung durch Schnee und Staub geschützt. Eine Demonstrationsanlage mit einer Leistung von 1,8 kWp ist derzeit auf einem Bürogebäude am Campus Inffeldgasse der TU Graz im Einsatz. (www.gebaeudetechnik-news.ch, 20.7.26)

Der Berner #Klimaforscher Moritz Burger hat berechnet, wie heiss die #Stadt wird. Und er untersucht, wie wir damit umgehen können. Text: Pascal Sigg | Bild: Nick Steinmann | #Hitze #Klimawandel #Bern | https://www.hauptstadt.be/a/stadthitzeforscher-moritz-burger | @hauptstadt.be on Bluesky (bsky.app, 20.7.26)

Sicherheit und Arbeitsschutz auf dem Bau Die Schweizer Bauwirtschaft zählt zu den wichtigsten Branchen des Landes. Gleichzeitig gehört sie zu den Arbeitsfeldern mit den höchsten Unfallrisiken. Arbeiten in der Höhe, schwere Maschinen, wechselnde Wetterbedingungen und hoher Zeitdruck stellen Unternehmen und Mitarbeitende täglich vor grosse Herausforderungen. | Sicherheit und Arbeitsschutz sind deshalb längst keine Nebensache mehr, sondern ein zentraler Bestandteil moderner Baukultur. Wer heute baut, saniert oder modernisiert, muss Verantwortung übernehmen — für die Gesundheit der Mitarbeitenden ebenso wie für Qualität, Effizienz und Nachhaltigkeit eines Projekts. | Viele Unternehmen betrachten Sicherheitsmassnahmen noch immer primär als gesetzliche Pflicht oder zusätzlichen Kostenfaktor. In der Praxis zeigt sich jedoch ein anderes Bild: Gute Arbeitssicherheit reduziert Ausfallzeiten, verhindert Projektverzögerungen und stärkt langfristig die Wettbewerbsfähigkeit. Jeder vermiedene Unfall spart nicht nur direkte Kosten, (baurundschau.ch, 20.7.26)

Keine Ideologie, nur Gewalt: Die neuste Form des Extremismus Eine neue Form des Extremismus breitet sich aus: der Nihilismus. Wie das SRF berichtet, geht es dabei weder um eine politische noch um eine religiöse Ideologie. Im Zentrum steht die Gewalt. «Beim extremistischen Nihilismus ist Gewalt nicht nur ein Mittel, sondern auch ein Selbstzweck», erzählt Géraldine Casutt von der Fachstelle für Radikalisierungsprävention des Kantons Waadt dem Medium. |Die Radikalisierung geschieht üblicherweise in den sozialen Medien. Von Anstiftung zur Selbstverletzung über Tierquälerei bis hin zu Mord oder gar Massentötungen verherrlichen die radikalisierten nihilistischen Gruppen jegliche Form von Gewalt. |Diese Gemeinschaften seien im Internet zerstreut, jedoch miteinander vernetzt. Auch auf weitverbreiteten Plattformen, wie TikTok seien problematische Inhalte leicht zugänglich, was normalisierend wirken könne. «Man verliert leicht das Bewusstsein dafür, wie schwerwiegend die Dinge sind, die man sagt, oder die Inhalte, die man konsumiert», erklärt Ahmed Ajil, (www.watson.ch, 20.7.26)

Licht aus dem All: Weltraumspiegel in den USA bewilligt – Astronomen warnen vor dauerhaft hellem Nachthimmel Ein Start-up will Solaranlagen auch nachts mit Sonnenlicht versorgen. Ein Satellit soll dafür einen fünf Kilometer breiten Lichtfleck auf die Erde werfen – mit weitreichenden Folgen. (www.tagesanzeiger.ch, 20.7.26)

Wie moderne Schlaftextilien die Sommernächte erträglicher machen Während viele Menschen im Sommer auf leichte Baumwollkleidung setzen, wird dabei oft ein entscheidender Faktor übersehen: Baumwolle ist zwar angenehm zu tragen, stösst bei hohen Temperaturen jedoch an ihre Grenzen. Die Naturfaser nimmt Feuchtigkeit auf, gibt diese aber vergleichsweise langsam wieder ab. Dadurch kann ein feuchtwarmes Mikroklima auf der Haut entstehen, das die natürliche Temperaturregulation des Körpers während der Nacht beeinträchtigt. | Während Raumtemperatur, Matratze oder Bettwäsche häufig im Fokus stehen, wird ein Aspekt oft vernachlässigt: die Kleidung, die während acht Stunden direkt auf der Haut getragen wird. Genau hier setzt das Zürcher Unternehmen Dagsmejan an. Die Marke entwickelt seit Jahren funktionale Schlafbekleidung auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse zu Thermoregulation und Schlafqualität. | Die Stay Cool Kollektion wurde speziell für warme Sommernächte entwickelt. Die NATTCOOL Technologie kombiniert Eukalyptusfasern und andere botanische Fasern (baurundschau.ch, 20.7.26)

Psychology researchers know why The Odyssey transcends time The “hero's journey” narrative structure seen in the ancient Greek story can help people make meaning in their own lives (www.scientificamerican.com, 20.7.26)

Antisemitismus: Aufarbeitung der Festspiele – wie viel Hitler in Wagner steckte - Ende Juli beginnen die Wagner-Festspiele. Noch immer ist das schwierige Nazi-Erbe ein dominantes Thema – und für Richard Wagners Urenkelin, die künstlerische Leiterin Katharina Wagner, ein Bereich mit Absturzgefahr. - (www.faz.net, 20.7.26)

Buch über Frauenfreundschaften: Geschichten, die wir uns über Freundschaft erzählen Was passiert, wenn Freundschaften enden? Die Historikerin Tiffany Watt Smith schreibt originell über begleitende Scham, Zweifel und Verletzlichkeit. mehr... (taz.de, 20.7.26)

Medienschau: Trump und Traum Ums Verrecken vermeidet das Bürgermediengewerbe, den Angriffskrieg der USA und Israels auf den Iran Angriffskrieg zu nennen. Allerdings herrscht Schadenfreude über Trump in der Klemme, das größte Augenmerk gilt aber den erneut gestiegenen Benzinpreisen. (www.jungewelt.de, 20.7.26)

Kommentar: Ausbeutbare Komplizen Drei sehr unterschiedliche Staaten des afrikanischen Kontinents will der deutsche Außenminister Johann Wadephul bereisen. Vereint werden sie dabei durch eins: das Interesse der europäischen Herrschenden an ihren Ressourcen. (www.jungewelt.de, 20.7.26)

»Aufarbeitung«: »Wir müssen über Opa reden …« [Online-Abo] Die aktuelle Debatte über NSDAP-Mitgliedschaften von Familienangehörigen zeigt wenig Interesse an historischen Kontexten. Insbesondere die Propaganda der Nazis bleibt außen vor. (www.jungewelt.de, 20.7.26)

Schon gelaufen: Nachschlag: Mehrheiten sind nicht weg »Das ist noch nicht zu Ende betrachtet«, meint Friedrich Küppersbusch. Und erwähnt Jens Spahns insgesamt fünf Treffen mit dem »Demokratiegegner« Peter Thiel. (www.jungewelt.de, 20.7.26)

Kids plant trees, change neighborhoods The One Tree Per Child Program helps children in Pittsburgh plant trees around schools, parks, streets, playgrounds, and more. (yaleclimateconnections.org, 20.7.26)

Ich höre immer wieder, der Wirkungsgrad der #Photovoltaik sei viel zu gering. Inzwischen erreichen Solarzellen 35,5 % Wirkungsgrad und schlagen damit sogar das eine oder andere #Atomkraftwerk. Viel billiger ist Solarstrom ohnehin. https://www.sonnenseite.com/de/wirtschaft/longi-stellt-mit-355-prozent-einen-weltrekord-beim-wirkungsgrad-tandemsolarzellen-auf/ | @volkerquaschning.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 20.7.26)

Demokratie in Lateinamerika: Nicaraguas Präsident will nie wieder wählen lassen Als Guerillakämpfer gegen die Diktatur war Daniel Ortega einst Hoffnungsträger linker Solidarität. Inzwischen ist er selbst zum Diktator verkommen. mehr... (taz.de, 20.7.26)

Schülerprojekt: „Demokratie ist übertrieben wichtig“ - Rapper Rico Montero zeigt, dass politische Bildung auch anders geht: Mit Musik, Tanz und Kunst bringt er Jugendliche dazu, über Mitbestimmung und Verantwortung zu sprechen – und vor allem: selbst aktiv zu werden. - (www.faz.net, 20.7.26)

Ewiges Leben oder schönes Altern: Longevity ist auch nur modernes Heilfasten - Das Silicon Valley, spezielle Kur-Hotels, Influencer, Supplement-Hersteller – alle streben neuerdings nach dem ewigen Leben. Ein gigantischer Markt. Wie wäre es, erst einmal das Altern zu verbessern? - (www.faz.net, 20.7.26)

AudienceMove AudienceMove arbeitet mit wirkungs- und zielgruppenorientierter Distribution und Impact-Kampagnen audiovisueller Medien, an der Schnittstelle von Geschichtenwelten und gesellschaftlichem Engagement. (www.one-planet-lab.ch, 20.7.26)

Einspeisevergütung: Unnötige Solarförderung - Kleine Photovoltaikanlagen sollen nun doch noch länger gefördert werden. Doch wenn der Staat teure Subventionen in ohnehin wirtschaftliche Anlagen lenkt, gefährdet das die Akzeptanz der Energiewende. - (www.faz.net, 20.7.26)

Benzin ist wieder teurer als vor dem Tankrabatt Tanken in Deutschland wird wieder teurer: Ein Liter E10 kostet inzwischen fast so viel wie rund um Ostern. Das liegt neben dem gestiegenen Ölpreis auch am Ferienverkehr. Der ADAC erwartet einen neuen Höhepunkt.[mehr] (www.tagesschau.de, 20.7.26)

Sonne vorm Thermostat In Leipzig geht Deutschlands größte Solarthermieanlage in Betrieb. Das Projekt zeigt das Potenzial der Technik für Fernwärmenetze, aber auch die Größe der Herausforderung. - (klimareporter.de, 20.7.26)

Klimaneutralität bis 2040: »Auch das noch« live mit Katharina Fegebank Die Hansestadt Hamburg soll bis 2040 klimaneutral sein, so wollen es die Bürger. Wir fragen Umweltsenatorin Katharina Fegebank, wie das geht (und ob überhaupt). (www.zeit.de, 20.7.26)

Papst Leo XIV. besucht Montecassino und betet für den Frieden - - An diesem Montag hat Papst Leo XIV. die geschichtsträchtigen Mönchsgemeinschaft der Erzabtei Montecassino besucht. Wie das Presseamt des Heiligen Stuhls über seinen Telegram-Kanal mitteilte, handelte es sich um eine private Visite des Kirchenoberhaupts. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 20.7.26)

Dritte Welle in diesem Sommer: Die Hitze trifft Frankreichs Stromversorgung massiv Erstmals muss ein Gaskraftwerk abgeschaltet werden, insgesamt elf AKW haben ihren Betrieb gedrosselt. Die Menschen flüchten vor den extremen Temperaturen in Kirchen und Hotels. (www.sueddeutsche.de, 20.7.26)

Fußball-WM: Spanien tickt, wie es kickt In kaum einem anderen Land helfen sich Nachbarn selbstloser als hier. Die Nationalmannschaft hat gezeigt, was diese Gesellschaft ausmacht. Und ausgerechnet hier gibt es in der Politik fast nur lähmendes Gezänk. (www.sueddeutsche.de, 20.7.26)

Mit dem E-LKW durchs Land: Schwer unter Strom - Das Elektroauto hat sich etabliert. Anders sieht es bei den schweren Lastwagen aus. Erkenntnisse einer E-Lkw-Tour durch Süddeutschland. - (www.faz.net, 20.7.26)

Elektromobilität in Europa: E-Autos werden billiger, Ladesäulen breiten sich aus E-Fahrzeuge werden im Schnitt günstiger, zeigt eine Studie. Gleichzeitig wächst die Ladeinfrastruktur in Europa – schneller als die Stromer-Zahlen. mehr... (taz.de, 20.7.26)

Rückfallprävention im Kanton Zürich: Lernprogramm für Sexualstraftäter wird bisher wenig besucht Seit Anfang 2025 können Zürcher Gerichte verurteilte Sexualstraftäter in ein Verhaltenstraining schicken. Doch die Zuweisungen sind «unerwartet niedrig» – das Bezirksgericht Zürich ordnete es nur zweimal an. (www.tagesanzeiger.ch, 20.7.26)

Städte auf Social Media: Nur München hat mehr Follower als Frankfurt - Regelmäßig kommt die Forderung auf, die Stadt Frankfurt solle die Plattform X verlassen. Aber der Magistrat hält die Präsenz dort für unverzichtbar. - (www.faz.net, 20.7.26)

Geringste Erdbeerernte seit 31 Jahren erwartet Die Landwirte in Deutschland haben 2026 so wenige Erdbeeren geerntet wie seit mehr als 30 Jahren nicht. Auch beim Spargel ging die Menge nach Daten des Statistischen Bundesamts noch einmal zurück.[mehr] (www.tagesschau.de, 20.7.26)

Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und Netzanschlusspaket sind Rückschritt für die Energiewende Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und Netzanschlusspaket sind Rückschritt für die Energiewende (www.wwf.de, 20.7.26)

Elektroautos sind seit 2020 deutlich günstiger geworden E-Autos sind zwischen 2020 und 2025 um rund 18 Prozent günstiger geworden. Dazu kommen die staatlichen Kaufprämien, über die schon mehr als 50 Millionen Euro ausgezahlt wurden - vor allem für Tesla-Modelle.[mehr] (www.tagesschau.de, 20.7.26)

Klimawandel: In Teufels Küche - Die Hitze kam dieses Jahr zu früh. Sie brachte Gesellschaften an ihre Grenzen und Fachleute in Erklärungsnot. Warum beschleunigt sich der Klimawandel so rapide? - (www.faz.net, 20.7.26)

Ferialkräfte nehmen Wanderwege unter die Lupe Die Sommersaison in den Vorarlberger Alpen läuft auf Hochtouren – damit rückt auch die Sicherheit auf den heimischen Wegen in den Fokus. Vergangene Woche fiel im Landhaus in Bregenz der offizielle Startschuss für die diesjährige Wanderwege-Evaluierung.  (www.krone.at, 20.7.26)

Papst Leo XIV. wird Nachhaltigkeits-Medaille überreichen - - Die Villanova-Universität und ihre Abteilung für Nachhaltigkeit haben eine „Papst-Leo-XIV.-Nachhaltigkeits-Medaille“ gestiftet. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 20.7.26)

Nino Schurter mahnt zur Rücksicht Fairtrail Graubünden und Graubünden Ferien lancieren eine Kampagne für faires Miteinander auf den Trails. (www.persoenlich.com, 20.7.26)

Pionierprojekt in den Alpen: Madrisa – alpiner Solarpark soll Winterstromlücke reduzieren Auf 150’000 Quadratmetern entsteht bei Klosters eine Anlage, die künftig 3500 Haushalte mit Strom versorgt. Ein Rundgang mit dem Projektleiter. (www.tagesanzeiger.ch, 20.7.26)

Elektromobilität: Preise von E-Autos binnen fünf Jahren um 18 Prozent gesunken Die Preise von Elektroautos sind zwischen 2020 und 2025 laut einer Studie um mehr als ein Sechstel zurückgegangen. Verbrenner wurden in dieser Zeit zwei Prozent teurer. (www.zeit.de, 20.7.26)

Stadtplanerin über Hitzeschutz: „Hitzeschutz ist Daseinsvorsorge“ Woran hakt der Hitzeschutz in den Kommunen? Es mangelt nicht an Willen, sondern an Geld, sagt Lara Möller vom Deutschen Städte- und Gemeindebund. mehr... (taz.de, 20.7.26)

Der nächste Recyclingboom: Silber und Co aus Solarmodulen Alte PV-Module sind echte Rohstoffquellen: Darin stecken Silber, Kupfer, Silizium und mehr. Doch noch fehlen genügend Recyclinganlagen für den kommenden Boom. Was Solar-Recycling bringt und wie es weitergeht. (www.dw.com, 20.7.26)

Hitzekonzepte in Berlin und Barcelona: Heißes Pflaster In Berlin gibt es seit letztem Jahr einen Hitzeaktionsplan – und massive Kritik daran. Aus Barcelona könnten Ideen kommen, wie es besser geht. mehr... (taz.de, 20.7.26)

Fraunhofer-Studie: Elektroautos seit 2020 deutlich günstiger geworden - Die Listenpreise sind seit 2025 um fast ein Fünftel gesunken, geht aus einer neuen Auswertung hervor. Die Preise für Verbrenner haben demnach im gleichen Zeitraum leicht zugelegt. - (www.faz.net, 20.7.26)

Spanien feiert WM-Titel: Kirche würdigt sportlichen Erfolg - - Nach Spaniens Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 hat die katholische Kirche des Landes ihrer Nationalmannschaft und Trainer Luis de la Fuente Glückwünsche ausgesprochen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 20.7.26)

Grüne fordern ein Ende der „Ticket-Lotterie“ Der grüne Energiesprecher Daniel Zadra fordert eine radikale Abkehr vom bürokratischen Vergabeverfahren und will den Ausbau der Solarenergie im Land durch einen parteiübergreifenden Schulterschluss neu beleben. Ein entsprechender Antrag wird nun im Vorarlberger Landtag eingebracht. (www.krone.at, 20.7.26)

Tagebuch einer Mutter – «Über Söhne»: Gedanken über moderne Männlichkeit Simone Buchholz hat ein Buch über Söhne geschrieben. Darin fragt sie, wie moderne Männlichkeit aussehen könnte. (www.srf.ch, 20.7.26)

Die EU-Kommission hat ihren Vorschlag zur Reform des EU-Emissionshandels vorgelegt. In einem neuen Policy Brief bewerten wir die Wirkung für den #Klimaschutz. Unser Fazit: So wird es schwierig für die EU ihre Klimaziele für 2040 zu erreichen >> hier lesen: https://www.oeko.de/publikation/assessing-the-2026-commission-proposal-for-the-eu-ets-1/ #EUETS1 #ETS | @oekoinstitut.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 20.7.26)

Bildungsminister setzt auf Medienkompetenz statt Handyverbot Wie können Schulen Kinder besser vor digitaler Gewalt schützen? Brandenburgs Bildungsminister will mit viel Medienkompetenz gegensteuern. | Um Vorfällen wie heimlichen Aufnahmen oder Cyber-Mobbing an Schulen entgegenzuwirken, setzt Brandenburgs Bildungsminister Gordon Hoffmann (CDU) auf Aufklärung. Schutzkonzepte auch für den digitalen Raum seien wichtig. «Kinder und Jugendliche sollen lernen: Digitale Gewalt ist eine echte Gewalt, mit der man Menschen schadet», sagte Hoffmann der Deutschen Presse-Agentur. An den Schulen müssten Medienkompetenz sowie Demokratie- und Werteerziehung gestärkt werden. | «Ein generelles Handyverbot ist nicht die Lösung, sondern es geht darum, dass man Smartphones und digitale Endgeräte altersangemessen und pädagogisch sinnvoll einsetzt», sagte Hoffmann auch mit Blick auf die polizeilichen Ermittlungen gegen zwei Schüler eines Potsdamer Gymnasiums. Sie sollen heimlich intime Fotos von mehreren Schülerinnen gemacht haben (www.it-daily.net, 20.7.26)

Kolumne „Hanks Welt“: Overtourism in Südtirol - Wie ein Bettenstopp einen Bettenboom produziert. Und was wir daraus lernen. - (www.faz.net, 20.7.26)

Ernährungsinitiative: Nachhaltigere Landwirtschaft oder «veganes Diktat»? Die Umweltaktivistin Franziska Herren versucht es erneut mit einer Initiative, die den Bund dazu verpflichten soll, Produktion und den Konsum pflanzlicher Lebensmittel zu fördern. Die Gegner:innen wehren sich vehement gegen dieses Vorhaben, das sie als realitätsfern bezeichnen. Die Initiative kommt am 27. September an die Urne. | Die Initiative «Für eine sichere Ernährung (Ernährungsinitiative)» wurde im August 2024 mit 112'736 gültigen Unterschriften eingereicht. Ihr Ziel ist es, den Selbstversorgungsgrad der Schweiz von 46% auf mindestens 70% zu erhöhen. Der Text fordert dazu eine Anpassung der Agrarpolitik, um die Produktion und den Konsum pflanzlicher statt tierischer Lebensmittel zu fördern. Die Initiative zielt zudem darauf ab, die Grundwasserressourcen zu schonen und eine nachhaltige sowie klimafreundliche Landwirtschaft und Lebensmittelwirtschaft zu fördern. (www.swissinfo.ch, 20.7.26)

(www.swissinfo.ch, 20.7.26)

Rost, Salz und andere Langzeitspeicher könnten erneuerbaren Strom über Tage oder Wochen sichern, teure neue Gaskraftwerke ersetzen. Doch Ausschreibungen bevorzugen Gas und schließen innovative Speicher faktisch aus. Zukunftstechnologie wird ausgebremst statt ermöglicht | https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/batteriespeicher-wie-rost-und-salz-gas-ersetzen-koennten-meinung-a-7e1d47f7-07b8-4eb3-b384-dc91bce7ecce | @ckemfert.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 20.7.26)

Reiche(s) Kosmetik an den Strom-Gesetzen Nach einem halben Jahr des Wartens präsentiert das Bundeswirtschaftsministerium endlich einen regulären, Klimareporter° vorliegenden Entwurf für das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sowie ein Netzpaket. Von kosmetischen Korrekturen abgesehen bremsen die Vorlagen aus dem Hause Reiche die Erneuerbaren aus und verschieben die Macht zugunsten der Netzbetreiber. - (klimareporter.de, 20.7.26)

Durch die Alpen auf 700 Jahre alten Handelsrouten Die Via Valtellina ist eine alte Handelsroute, auf der einst Waren zwischen dem Montafon und dem italienischen Tarino transportiert wurden. Vor kurzem machten sich Säumer aus der Schweiz gemeinsam mit einer Wandergruppe auf den Weg – und die „Krone“ war dabei.  (www.krone.at, 20.7.26)

Wie Reiche die Energiewende bremst: Scharfe Kritik an Plänen der Wirtschaftsministerin Der Entwurf für das Erneuerbare-Enegerien-Gesetz liegt vor – und nicht nur Fachverbände äußern Bedenken. Auch Stimmen aus CDU und SPD werden laut. mehr... (taz.de, 20.7.26)

Katherina Reiches Energiegesetze: Gefährlicher Paradigmenwechsel Wirtschaftsministerin Reiche nimmt den Betreibern von Erneuerbaren-Anlagen die finanzielle Sicherheit. Das bremst die Energiewende aus. mehr... (taz.de, 20.7.26)

Bestandsbau wird zum Standard der Branche Laut Greyfield Index wird das Bauen im Bestand in immer mehr Bundesländern zur prägenden Bauform. Die Transformation findet laut dieser Analyse nicht auf der grünen Wiese, sondern in vorhandenen Gebäuden statt. Das ist gut für Umwelt und Klima. (www.energiezukunft.eu, 20.7.26)

Das Heizen mit Wärmepumpen wird günstiger und beliebter Wärmepumpen haben beim Neueinbau fossile Heizkessel überholt. Eine kluge Entscheidung, schaut man sich die Heizkosten an. Auch die Kühlfunktion moderner Wärmepumpen rückt zunehmend in den Fokus. (www.energiezukunft.eu, 20.7.26)

KOMMENTAR - Autoregulierung in der Sackgasse: Beim Umstieg auf das Elektroauto sollte die Politik von Strafen zu Anreizen wechseln Schweizer Autoimporteure müssen 100 Millionen Franken Strafe zahlen, weil sie die hiesigen CO2-Vorgaben verfehlt haben. Die EU hat die Strafen dagegen vorerst verschoben. Das sollte Anlass sein, endlich auf eine bessere Regulierung umzustellen. (www.nzz.ch, 20.7.26)

Die Batterie der Superlative – im Fricktal entsteht ein Stromspeicher, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat Der Aargauer Unternehmer Marcel Aumer baut in Laufenburg einen riesigen Batteriespeicher mitsamt einem KI-Rechenzentrum der Superklasse. Kann das gutgehen? (www.nzz.ch, 20.7.26)

Preisentwicklung von E-Autos: So viel besser und günstiger sind E-Autos geworden Eine neue Studie zeigt, wie positiv sich der Markt für Elektroautos entwickelt. Die Fahrzeuge scheinen den Durchbruch am Massenmarkt zu schaffen. (www.zeit.de, 20.7.26)

«Apropos» – der tägliche Podcast: Mitten im Hitze­sommer sagt er: «Wir haben uns vom Wasser entfremdet.» – Stimmt das? Ernst Bromeis schwamm durch fast alle Schweizer Seen – und sorgt sich heute um unseren Bezug zu ihnen. Unser Redaktor hat ihn ins Wasser begleitet. (www.tagesanzeiger.ch, 20.7.26)

So wurden Daten & KI zu einem globalen Machtfaktor Gewollt oder ungewollt: Jeder von uns produziert jeden Tag Daten – und damit den Treibstoff für Künstliche Intelligenz (KI), die in stromhungrigen Rechenzentren Muster darin erkennt und Vorhersagen trifft. Zu unserem Vorteil oder Nachteil, denn Daten sind Fluch und Segen zugleich. Und ein Druckmittel in der Weltpolitik: Krone+ analysiert, wie aus digitalen Daten ganz reale Macht entsteht. (www.krone.at, 20.7.26)

Ausgerechnet vor einer Tankstelle ist in Zürich ein Velo-Highway geplant. Deren Kunden müssten einen langen Umweg fahren. Kein Problem, sagt die Stadt Der Betreiber fürchtet um die Existenz – die Stadt rät ihm, die Kunden mit einem «attraktiven Treibstoffpreis» bei der Stange zu halten. (www.nzz.ch, 20.7.26)

Wärmeplanung: Großstädte ver­ab­schie­den sich vom Gas - - Eine Finanztip-Auswertung zeigt: Die größ­ten deut­schen Kom­mu­nen hal­ten trotz Ände­run­gen am ”Heizungs­gesetz“ an einer Wärme­pla­nung ohne Erd­gas fest. - - (www.geb-info.de, 20.7.26)

19.7.26

Tipps für Videocalls: Virtueller Hintergrund oder Blick ins Schlafzimmer? Das rät die Zoom-Expertin Was verrät unser Hintergrund in Videocalls über uns? Die Wissenschaftlerin Galina Gostrer hat das erforscht und erklärt, wie man ihn bewusst einsetzen kann. (www.tagesanzeiger.ch, 19.7.26)

Emissionshandel: So verteidigt die EU den Klimaschutz - Die EU reformiert ihren Klimaschutz. Er wird dabei kaum geschwächt. Die größeren Verlierer sind die Finanzminister. - (www.faz.net, 19.7.26)

Elektromobilität und Strommarkt: Autobatterie laden und Geld dafür bekommen? So geht's Wer dynamische Stromtarife nutzt, kann von solaren Überschüssen stark profitieren: Fragen und Antworten zu einer Option, die immer populärer wird. mehr... (taz.de, 19.7.26)

Demokratieprojekte: Hört auf mit den Projekten Überall sind Projekte, nichts geht mehr im normalen laufenden Betrieb. Das ist alles andere als sinnvoll. Es braucht Geld für langfristige Arbeit. mehr... (taz.de, 19.7.26)

US-Imperialismus: »Für Demokratie und Frieden muss die Abhängigkeit von den USA beendet werden« Über den systemischen Niedergang der USA, dessen Zusammenhang mit ihrer Geschichte militärischer Interventionen und weshalb der Aufstieg Chinas die US-Eliten zu einer zunehmend aggressiven Außenpolitik veranlasst. (www.jungewelt.de, 19.7.26)

Schon gelaufen: Nachschlag: Neues Leben Unwiderstehlich fühlen sich die Kinder vom Abfall angezogen, der, sei es beim Bauen, bei Garten- oder Tischlerarbeit, beim Schneidern oder wo sonst immer, entsteht. In diesen Abfallprodukten erkennen sie das Gesicht, das die Dingwelt gerade ihnen, ihnen allein zukehrt. (www.jungewelt.de, 19.7.26)

Hitzerekord: Bahn muss Infrastruktur fit machen Hitzewellen setzen Europas Bahnnetzen zunehmend zu. Während sich Schienen und Oberleitungen stark aufheizen, investieren die ÖBB nun in fittere Infrastruktur und Überwachung. Experten sehen Anpassungen an den Klimawandel als unverzichtbar für einen verlässlichen Bahnverkehr der Zukunft. (www.krone.at, 19.7.26)

Tote Bergsteiger: Sollen die Leichen am Mount Everest geborgen werden? - Die Bergung toter Bergsteiger aus großer Höhe ist extrem gefährlich und teuer – für die Angehörigen aber oft sehr wichtig. Vieles spricht trotzdem dafür, sie in Schnee und Eis ruhen zu lassen. - (www.faz.net, 19.7.26)

Teslas Batteriepläne: Trockenübung in der Zellfabrik - Der Elektroautohersteller Tesla will Batteriezellen in Deutschland produzieren. Die Chancen stehen besser als für andere Zellprojekte. Das hat auch mit einem neuen Produktionsverfahren zu tun. - (www.faz.net, 19.7.26)

Axel Springer Award 2026: Warum Peter Thiel keinen Demokratiepreis verdient hat Der rechtskonservative Techinvestor Peter Thiel wird mit dem Axel Springer Award ausgezeichnet. Dabei sollten unabhängige Medien dessen Methoden eigentlich hinterfragen. (www.zeit.de, 19.7.26)

Bettwanzen in Berghütten: zwei Fälle in Graubünden – News – SRF Bereits zwei SAC-Hütten in Graubünden sind in diesem Sommer von Bettwanzen befallen worden. Für Schädlingsbekämpfer Sandro Derungs ist das ungewöhnlich früh. Der 54-Jährige beobachtet seit Jahren eine Zunahme der Parasiten in den Alpen und spricht von einer «aussergewöhnlichen Situation». | Dass Bettwanzen in Alpenhütten zunehmend zum Problem werden, zeigt auch der Blick ins Ausland. Alpenvereine in Deutschland, Österreich und Südtirol haben kürzlich gemeinsam Präventionskampagnen lanciert. Der SAC wiederum empfiehlt seinen Gästen, nach Hüttenübernachtungen Schlafsäcke und Kleidung bei 60 Grad zu waschen oder die Ausrüstung für mehrere Tage einzufrieren. So soll verhindert werden, dass die Tierchen von Hütte zu Hütte wandern. | Noch handelt es sich in der Schweiz um Einzelfälle. Doch die bisherigen Meldungen dieses Sommers zeigen: Auch die Bündner Berghütten bleiben von der internationalen Bettwanzenwelle nicht verschont. (www.srf.ch, 19.7.26)

Overtourism in Frankreich: Drei Millionen Gäste für 23 Einwohner: Der Mont-Saint-Michel wird überrannt Die berühmte Klosterinsel ist ein extremes Beispiel für ein Problem, das ganz Frankreich beschäftigt. Wie viel Tourismus verträgt ein Land? (www.tagesanzeiger.ch, 19.7.26)

Nachhaltige Finanzen: Ethifinance erwartet ein transparentes Zeitalter der Nachhaltigkeit - Die amerikanische MAGA-Bewegung und der russische Angriff auf die Ukraine bremsen das Thema nachhaltige Finanzen. Dennoch gebe es viel Fortschritt, findet die Ratingagentur Ethifinance. - (www.faz.net, 19.7.26)

Nachhaltige Finanzen: Ethifinance erwartet ein transparentes Zeitalter der Nachhaltigkeit - Die amerikanische MAGA-Bewegung und der russische Angriff auf die Ukraine bremsen das Thema nachhaltige Finanzen. Dennoch gebe es viel Fortschritt, findet die Ratingagentur Ethifinance. - (www.faz.net, 19.7.26)

„Wirkungslose Trostpflaster“: Verbände und Opposition kritisieren Energiegesetze trotz Entschärfung - Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat ihre Pläne zur Vergütung für Ökostrom-Erzeugern deutlich entschärft. Aus der Branche kommt trotzdem scharfe Kritik. - (www.faz.net, 19.7.26)

Widerstände gegen Hitzeschutz, gegen Hochwasserschutz und gegen soziale Klimapolitik Kalenderwoche 29: Bei den Konsequenzen aus bisherigen Flutkatastrophen unterlagen die wissenschaftlichen Warnungen den kurzfristigen Interessen vor allem der "Mittelgebirgsländer", erinnert sich Michael Müller, SPD-Vordenker und Mitglied des Herausgeberrats von Klimareporter°. Er kritisiert, dass 2029 fast die Hälfte des Bundeshaushalts für Militär draufgehen soll.  - (klimareporter.de, 19.7.26)

Studie: Neues AKW würde Tausende Arbeitsplätze in der Schweiz gefährden Würden Atomkraftwerke wieder erlaubt, hätte das negative Folgen für die Beschäftigung in den Bau- und Erneuerbaren-Branchen der Schweiz. Eine neue Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) zeigt, dass bis zu 16'000 Arbeitsplätze gefährdet wären, sollte ein Projekt für ein neues Atomkraftwerk entstehen. Der Bau und der Betrieb eines neuen AKW könnten diese Verluste nicht kompensieren. Wertschöpfung würde ins Ausland abfliessen. | Studie zum Download | Müller, D., Perot, A., Stalder, N., und Rohrer, J. (2026): «Technologieoffenheit» und Arbeitsplätze: Auswirkungen einer Aufhebung des AKW-Neubauverbots auf die Beschäftigung in der Schweiz. Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW. | https://doi.org/10.21256/zhaw-2583 (deutsch, Quelle: digitalcollection.zhaw.ch) (energiestiftung.ch, 19.7.26)

Wie Kärntner Moorfrösche den Klimawandel überleben Gemeinsam mit dem Tiergarten Schönbrunn kämpft Kärnten um die Population des gefährdeten Moorfrosches. Die spektakulären himmelblauen Amphibien kämpfen mit dem Klimawandel und der vorherrschenden Trockenheit. In Wien wurden heuer 8000 Kaulquappen aufgezogen, die kürzlich nach Kärnten umziehen durften. (www.krone.at, 19.7.26)

Die Schweiz und der Spanische Bürgerkrieg Als der Spanische Bürgerkrieg im Juli 1936 begann, war auch die Schweiz betroffen. Nicht nur politisch, sondern auch durch rund 800 Freiwillige, die auf der iberischen Halbinsel gegen General Franco und seine Truppen kämpften. (www.swissinfo.ch, 19.7.26)

AKWs gefährden Tausende Arbeitsplätze in der Schweiz – sagt eine Studie Würden Atomkraftwerke in der Schweiz wieder erlaubt, hätte das negative Folgen für die Beschäftigung in den Bau- und Erneuerbaren-Branchen. | Eine aktuelle Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) zeigt, dass Tausende von Arbeitsplätzen gefährdet wären. | Allein eine blosse Streichung des AKW-Neubauverbots ohne weitere Schritte würde in den nächsten fünf Jahren 5800 bis 9500 Arbeitsplätze in der Photovoltaik- und der Baubranche gefährden, stellen die Studienautoren Dominic Müller, Aurelio Perot, Natalie Stalder und Jürg Rohrer fest. In den nächsten zehn Jahren könnten es bis zu 10'600 Arbeitsplätze sein. | Die Studie rechnet zudem vor, dass, wenn es zu einer Planung oder dem Bau eines neuen AKWs kommen würde, in den nächsten zehn Jahren insgesamt 10'000 bis 16'000 Arbeitsplätze in der Schweiz gefährdet wären. (www.watson.ch, 19.7.26)

Wenn die Satire von der Realität eingeholt wird Windräder für sauberen Strom sind böse, ein Mega-Rechenzentrum für den Online-Riesen Google ist heilig: Die Eigenheiten der oberösterreichischen Energie- und Standortpolitik sind ein gefundenes Fressen für kritische Geister. Die gnadenlose Abrechnung einer Satire-Plattform ist lustig – aber nicht nur. (www.krone.at, 19.7.26)

Wichtig für Klimawandel: Marburger Forscher entschlüsseln riesiges Enzym - Forscher der Uni Marburg konnten zeigen, wie ein riesiger Enzymkomplex die Energiegewinnung von methanbildenden Mikroorganismen ermöglicht. Die Erkenntnisse können helfen, den Klimawandel besser zu verstehen. - (www.faz.net, 19.7.26)

Fischereidialog: Unterwasserwelt erhält zu wenig Schutz vor Krabbenfischerei WWF kritisiert Niedersachsens Auswahl von fischereifreien Gebieten im Wattenmeer als zu klein und rechtlich ungenügend (www.wwf.de, 19.7.26)

Gebäudemodernisierungsgesetz GModG von Bundestag und Bundesrat bestätigt – Wichtige Änderungen und anhaltende Kritik Neue Gas- und Ölheizungen müssen erneuerbare Brennstoffe nutzen (10 % ab 2029, 60 % ab 2040). | Bestimmte Hybridheizungen, z. B. mit Wärmepumpe oder Solarthermie, erfüllen die Vorgaben bis 2035; danach ist ein Nachweis über den erneuerbaren Anteil erforderlich. | Die bisherigen GEG-Vorschriften zu Heizungsanforderungen, Beratungspflichten und Betriebsverboten werden gestrichen. | Die Betriebskosten neuer Gas- und Ölheizungen werden zwischen Vermietern und Mietern aufgeteilt. | Der NABU lehnt das Gebäudemodernisierungsgesetz entschieden ab und bezeichnet es als Rückschritt für Klima- und Naturschutz. Das Gesetz verlängere die Abhängigkeit von fossilen Energien, begünstigt ökologisch problematische Biomasse-Nutzung und erhöht den Druck auf Wälder, während gleichzeitig die versprochene Vereinfachung für Verbraucher ausbleibe. Statt die Wärmewende voranzubringen, verschärfe das GModG die Klimakrise und belaste wertvolle Ökosysteme zusätzlich. (www.nbau.org, 19.7.26)

Nachhaltigkeit: Große Firmen dürfen unverkaufte Mode nicht mehr wegwerfen Große Unternehmen in der Europäischen Union dürfen unverkaufte Kleidung und Schuhe künftig nicht mehr vernichten. Eine entsprechende EU-Vorschrift gilt ab heute und soll dafür sorgen, dass betroffenen Firmen ihre Waren etwa erneut verkaufen oder spenden, anstatt sie wegzuschmeißen. Bisweilen gilt die Entsorgung teils günstiger, als Produkte zu lagern, aufzubereiten oder wieder zum Verkauf anzubieten. | Ausnahmen gelten aber unter anderem für den Fall, dass die Ware gefährlich, beschädigt oder verschmutzt ist, nicht wiederverwendet oder -aufbereitet werden kann. Auch was mehreren sozialwirtschaftlichen Einrichtungen mit Sitz in der EU als Spende angeboten, aber nicht innerhalb einer Frist angenommen wurde, darf vernichtet werden. Für kleinere Unternehmen treten die neuen Vorgaben später in Kraft. (www.zeit.de, 19.7.26)

Hitze und Trockenheit – Gegen Waldbrände könnten auch Schneekanonen helfen In der Schweiz herrscht fast überall grosse Waldbrandgefahr. Im Ernstfall könnten Beschneiungsanlagen eingesetzt werden. (www.srf.ch, 19.7.26)

Klostergemeinschaft in Seedorf empfängt fünf neue Benediktinerinnen Die Klostergemeinschaft St. Lazarus in Seedorf hat fünf neue Benediktinerinnen aus Glattbrug einen herzlichen Empfang im Kanton Uri bereitet. (www.urnerwochenblatt.ch, 19.7.26)

Gletscher-Kollaps: Nur noch ein Drittel ist übrig Exakte Vermessungen in den Zillertaler Alpen werfen einen neuen Blick auf den dramatischen Prozess der Gletscherrückgänge seit 1850. Eine junge Forscherin suchte dafür auch Standorte alter historischer Fotos auf, die der „Krone“ nun vorliegen. Alles deutet darauf hin, dass dieser Wandel weitergehen wird ... (www.krone.at, 19.7.26)

Klimaanlagen haben einen schlechten Ruf – trotzdem werden sie gerade massenhaft gekauft. Wie schlimm sind sie wirklich? Umweltschädliche Kühlmittel, hoher Strombedarf und zusätzliche Hitze in den Strassen: Die kühle Luft hat einen Preis. Doch die Wahl des richtigen Geräts kann einen grossen Unterschied machen. (www.nzz.ch, 19.7.26)

Hitze, Trockenheit und mehr Konflikte ums Wasser: Jetzt soll der Bund dafür sorgen, dass die Schweiz ihren Wasserverbrauch besser plant und reguliert Die Schweizer Wasserversorger fordern angesichts der zunehmenden Knappheit landesweite Vorgaben für die Planung, Nutzung und Speicherung der Vorkommen. (www.nzz.ch, 19.7.26)

Eine Firma will mit Weltraumspiegeln die Sonne auch nachts scheinen lassen – zum Entsetzen von Astronomen weltweit Das Startup Reflect Orbital will Tausende von Satelliten ins All bringen und damit Sonnenlicht auf die Schattenseite der Erde lenken. Dann könnten Solarpanels rund um die Uhr Strom erzeugen. Das bedroht ein ganzes Forschungsgebiet. (www.nzz.ch, 19.7.26)

Gemeinschaft light: Wir wünschen Zugehörigkeit, bis jemand an unsere Wohnungstür klopft Nachbarschaft wird am liebsten per Whatsapp gepflegt und zum Arbeiten zieht es viele in den Coworking-Space statt ins Büro: Die Menschen sehnen sich nach einem Miteinander ohne Verpflichtung. Doch funktioniert eine Gemeinschaft, die zum Konsumgut wird? (www.nzz.ch, 19.7.26)

18.7.26

Von Hexen und Heiden: Die «Case dei Pagani» Im Tessiner Bleniotal gibt es mehrere Felsburgen, die «Case dei Pagani», «Heidenhäuser». Die kaum zugänglichen Ruinen geben der Forschung bis heute Rätsel auf. (www.watson.ch, 18.7.26)

Norwegische Inselgruppe: Lofoten erheben Abgabe gegen "Overtourism" Überfüllte Parkplätze, Wohnmobile auf Äckern, Müll am Straßenrand: Die Lofoten ächzen seit Jahren unter zu vielen Touristen. Eine Tourismusabgabe soll Abhilfe schaffen - doch nicht alle halten die Gebühr für zielführend. Von Arne Bartram.[mehr] (www.tagesschau.de, 18.7.26)

Forscher widerlegen Chemie-Dogma – für bessere Brennstoffzellen Brennstoffzellen gelten als Schlüsseltechnologie für die Energiewende. Doch teures Platin macht sie für den Massenmarkt zu kostspielig. Ein Forscherteam aus Japan hat jetzt mithilfe von KI vielversprechende Ersatzmaterialien identifiziert und dabei ein jahrzehntealtes Chemie-Dogma widerlegt. Ihre Erkenntnis: Doppelatom-Katalysatoren funktionieren nach völlig anderen Regeln als bisher angenommen. | Forscher der Tohoku Universität haben im Rahmen einer systematischen Untersuchung mehr als 200 Doppelatom-Katalysatoren analysiert, um die verborgenen Mechanismen der Sauerstoffreduktionsreaktion zu entschlüsseln. Ihr Ziel: leistungsfähigere und günstigere Brennstoffzellen. | Dabei griff das Team auf umfangreiche Daten einer digitalen Plattform namens Digital Catalysis zurück. Mithilfe von modernen theoretischen Simulationen und maschinellem Lernen filterte ein Vorhersagemodell aus insgesamt 216 Systemen zunächst 42 Varianten mit einem spezifischen Dissoziationsmechanismus heraus. (www.basicthinking.de, 18.7.26)

Hitze und Klima: Warum der mitteleuropäische Sommer nicht mehr existiert Der mitteleuropäische Sommer, wie wir ihn kannten, existiert nicht mehr: Autobahnen brechen unter der Hitze auf, jahrhundertealte Buchenwälder sterben ab. Doch die Politik hinkt der neuen Realität noch immer hinterher. Mit welchen Folgen? (www.freitag.de, 18.7.26)

Demophobie – warum die liberalen Eliten die Macht für sich haben wollen Ein Gespenst geht um in Europa — die Angst vor einem Siegeszug des Rechts- und des Linkspopulismus. Beschworen wird nicht weniger als das Ende der Demokratie. Dabei sind es die etablierten Parteien, die mit zentristischer Kartellbildung dem Volk die Mitsprache versagen. | Gastkommentar Rainer Hank, leitete bis 2018 die Wirtschafts- und Finanzredaktion der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung». Er lebt als Publizist in Frankfurt am Main. (www.nzz.ch, 18.7.26)

Rekordhitze und Trockenheit, doch der Schweizer Klimaschutz bleibt dünn | Warum der Klimaschutz in der Schweiz trotz Hitze und Trockenheit kaum vorankommt Die Schweiz und Europa erleben einen ausserordentlich heissen und trockenen Sommer. Dies könnte Solarstrom und Elektroautos einen neuen Schub verleihen. Oder auch nicht. (www.watson.ch, 18.7.26)

Was es bei der Installation einer Solaranlage zu beachten gilt | Brennende Solaranlagen: Feuergefahr besteht vor allem nach Pfusch In den vergangenen Wochen haben mehrere Häuser mit PV-Anlagen gebrannt. Was hinter der Serie steckt, wann Solaranlagen zum Brandrisiko werden und worauf bei der Installation zu achten ist. (www.watson.ch, 18.7.26)

E-Autos und Wärmepumpen: Klimaschutz geht wie von selbst - Die Bundesregierung kürzt am Klimaschutz, doch die Deutschen kaufen so viele E-Autos und Wärmepumpen wie nie zuvor. Mit Kulturkampf lässt sich die Elektrowende nicht mehr aufhalten. - (www.faz.net, 18.7.26)

E-Autos und Wärmepumpen: Klimaschutz geht wie von selbst - Die Bundesregierung kürzt am Klimaschutz, doch die Deutschen kaufen so viele E-Autos und Wärmepumpen wie nie zuvor. Mit Kulturkampf lässt sich die Elektrowende nicht mehr aufhalten. - (www.faz.net, 18.7.26)

AKW Schweiz: Jürg Joss kämpft gegen Atomkraft | Jürg Joss wurde im AKW verstrahlt: «Die Schweiz hat es immer noch nicht begriffen» Seit Jahrzehnten kämpft Jürg Joss gegen Atomkraftwerke in der Schweiz. Nun erleben sie ein Revival. Wie fühlt es sich an, wenn das eigene Lebenswerk mit Füssen getreten wird? watson hat ihn an den Ort des Widerstands begleitet: zum AKW Leibstadt. (www.watson.ch, 18.7.26)

Schulen in der Hitzewelle: Hitzefrei fürs Hirn Der Klimawandel macht Schule. Eine taz-Analyse zeigt, dass die Hitzefrei-Tage deutlich zunehmen. Zu Besuch bei schwitzenden Schü­le­r:in­nen in Stuttgart. mehr... (taz.de, 18.7.26)

Erderhitzung setzt heimisches Wild unter Druck Der Klimawandel setzt Rehen, Feldhasen und all den anderen wundersamen Wesen in Feld und Flur immer mehr zu, warnt jetzt der Jagdverband! (www.krone.at, 18.7.26)

EU-Kommission will Emissionshandel bremsen Die EU-Kommission hat ihre Vorschläge für eine Lockerung des europäischen Emissionshandels vorgestellt. Dabei weicht sie von ihren vorherigen Klimaschutz-Plänen ab. Kritiker befürchten eine Verwässerung. (www.dw.com, 18.7.26)

Kühlen mit der Wärmepumpe – funktioniert das wirklich? In diesem Hitzewellen-Sommer heißt es oft, Wärmepumpen könnten kühlen. Das stimmt theoretisch, scheitert aber häufig in der Praxis. Warum das so ist und wann eine Wärmepumpe dennoch sinnvoll kühlen kann. - (klimareporter.de, 18.7.26)

Jahreszeiten: Warum wir den Sommer trotzdem lieben - Die Hitze verleidet uns fast den Sommer. Am Klimawandel kommen wir nicht vorbei – aber ein paar schöne Momente können wir ihm vielleicht abtrotzen. Hier sind 48 Gründe, warum wir schwitzen und genießen. - (www.faz.net, 18.7.26)

Hitzetote: Die Gemeinschaft kann einspringen Für die Hitzetoten in diesem Juni sind auch die früheren Merkel-Regierungen verantwortlich. Die Toten lassen sich vermeiden, auch wenn der Staat versagt. mehr... (taz.de, 18.7.26)

News Avoidance: Wie komme ich raus aus der „Nachrichten-Depression“? - Krieg, Krisen, Klimawandel: Immer mehr Menschen tun sich schwer damit, sich mit dem zu beschäftigen, was in der Welt geschieht. Wie kann es gelingen, die sogenannte News Avoidance zu überwinden? - (www.faz.net, 18.7.26)

Umfrage zu Rekordtemperaturen: Ein Viertel der Menschen will nicht erkennen, dass Hitze und Klimawandel zusammenhängen Im Juni knackten die Temperaturen in Deutschland Rekorde. Eine große Mehrheit sieht einen Zusammenhang mit der globalen Erwärmung, doch viele auch nicht. mehr... (taz.de, 18.7.26)

Piusbrüder: Ein Einspruch, der im Vatikan verhallt - Die Piusbrüder haben beim Vatikan Einspruch gegen die Exkommunikation ihrer Bischöfe eingelegt. Das gilt als aussichtslos. Aber es gibt einen anderen Weg zurück in die Kirche. - (www.faz.net, 18.7.26)

FRankfurter Gesichter: „Pflanzen statt verzweifeln“ - Eigentlich schlägt ihr Herz für die Musik. Doch der Klimawandel hat die Frankfurterin Mane Stelzer dazu gebracht, sich für die Zukunft der Stadtbäume zu engagieren. - (www.faz.net, 18.7.26)

Waldbrände: Kanada weist Trumps Kritik zurück Kanada kämpft derzeit mit intensiven Waldbränden. Bis zum Samstag, 18. Juli, wurden landesweit fast 3800 Waldbrände registriert. „Kanada hat seit 2020 Milliardensummen in die Nachhaltigkeit der Wälder und die Brandprävention investiert“, sagte Kanadas Katastrophenschutzministerin Eleanor Olszewski.  (www.krone.at, 18.7.26)

Ein Jahr nach Angriff auf Pfarrei in Gaza: Gedenken und anhaltende Krise - - Ein Jahr nach dem Militärschlag gegen die katholische Pfarrei der Heiligen Familie in Gaza-Stadt erinnert Pfarrer Gabriel Romanelli im Gespräch mit Radio Vatikan an die Folgen des Ereignisses. Am 17. Juli 2025 wurden bei dem Angriff drei Personen getötet. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 18.7.26)

Riskanter Spass im Wasser – Freiwillige bringen Asylsuchenden das Schwimmen bei Die Hitze lockt ans Wasser – für Unerfahrene kann das gefährlich werden. Kurse für Geflüchtete sollen Leben retten. (www.srf.ch, 18.7.26)

Pläne der EU-Kommission: Mit Strom gegen den Klimawandel Europa soll unabhängiger von fossilen Energieträgern werden und damit Emissionen reduzieren. Die EU-Kommission sieht dafür Strom als Schlüssel. mehr... (taz.de, 18.7.26)

Überleben unter der Hitzeglocke Das Netz quillt über vor guten Ratschlägen und konkurrenzlos preiswerten Angeboten für „Kühlgeräte“. Doch taugen die auch was? „Krone“-Wissenschaftsexperte Christian Mähr hat sich dieser Frage angenommen.  (www.krone.at, 18.7.26)

Klimaanlagen in der Steiermark quasi ausverkauft Viele Steirer sehnen sich ob der aktuellen Temperaturen nach etwas Abkühlung – der Ansturm auf Klimageräte ist enorm. Jedoch kommt es im Moment zu Engpässen. (www.krone.at, 18.7.26)

Erneuerbare-Energien-Gesetz: Reiche rudert bei Kürzungsplänen für Ökostromförderung zurück Erste Reformpläne von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche zum Erneuerbare-Energien-Gesetz stießen auf Kritik. Der neue Entwurf sieht weniger Kürzungen vor. (www.zeit.de, 18.7.26)

Milchkühe saufen hundert Liter am Tag – doch auf den Alpen wird das Wasser knapp Die Trockenheit setzt auch den Schweizer Bergbauern zu. Zwar haben sie noch genug Gras, aber das Wasser wird knapp. Ohne Wasser kann das Vieh nicht auf der Alp bleiben. Die Angst vor Notschlachtungen geht um. (www.nzz.ch, 18.7.26)

Wie sich die Pfadi zum Eve­ry­bo­dy's Dar­ling gemausert hat Alle lieben die Pfadfinder. Selbst die Linke lobt sie inzwischen in den höchsten Tönen. Das ist kein Zufall. (www.schweizheute.ch, 18.7.26)

Mehr Saharastaub in Europa, Reform des Heizungsgesetzes, gesundes Essen fürs Klima Wüstenstaub aus der Sahara belastet Menschen und Solaranlagen in Europa. Das neue Gebäudegesetz ist beschlossen – mit Änderungen. Gute Ernährung für den Körper ist auch gut für den Planeten.  - (klimareporter.de, 18.7.26)

Klimapolitik: Wadephul drängt auf Ausbau erneuerbarer Energien Wegen des anhaltenden Irankriegs spricht sich Außenminister Johann Wadephul für eine schnellere Energiewende aus. Die Blockade der Straße von Hormus sieht er als Weckruf. (www.zeit.de, 18.7.26)

17.7.26

Dangerous and historic wildfire smoke pollution event engulfs the U.S. and Canada Most of the fires grew out of control under extreme heat conditions made up to five times more likely by climate change. (yaleclimateconnections.org, 17.7.26)

Pazifismus in Deutschland: Schwarzer, Trojanow und Sanyal kritisieren Aufrüstung Wer die Aufrüstung kritisierte, galt zuletzt als naiv oder als Putin-Versteher. Doch nach Alice Schwarzer melden sich nun auch Ilija Trojanow und Mithu Sanyal kritisch zu Wort. Warum werden plötzlich so viele friedensliebende Stimmen laut? (www.freitag.de, 17.7.26)

Was macht Elke Kahr alles richtig? In Graz regiert die KPÖ. Sie kommt erfrischend unideologisch daher. Ist das überhaupt noch Kommunismus? Der „Freitag“-Blick auf den Tag (www.freitag.de, 17.7.26)

Hier wird jedem klar, weshalb #Klimaschutz diametral gegen die Interessen von NZZ und deren Leserschaft läuft. Dort zählt nur fossiler Profit. @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 17.7.26)

Multilateral Development Banks' Contribution to the COP28 Energy Consensus Das Factsheet fasst den Stand der Finanzierung erneuerbarer Energien durch multilaterale Entwicklungsbanken im Kontext der globalen Energiewende und regionaler Finanzierungsbedarfe zusammen und enthält Empfehlungen, wie die Rolle der multilateralen Entwicklungsbanken gestärkt werden kann. Die Empfehlungen umfassen die Schwerpunktsektoren Verkehr, Gebäude und Industrie, Anpassungen der internen Governance der MDBs, regionale Schwerpunkte, politische Reformansätze sowie Möglichkeiten der Zusammenarbeit. (www.germanwatch.org, 17.7.26)

Suffizienz im Alltag Die beste Kilowattstunde ist die, die gar nie gebraucht wird und damit auch nicht produziert werden muss. Dieses Credo rückt in den vergangenen Jahren immer mehr in den Hintergrund. Sollte Energie wegen dem Krieg im Iran nun wie von vielen Experten vorausgesagt wieder knapp werden, dann wird der Verzicht auf Energie wieder zu einem grösseren Thema werden. Mit einfachen Gewohnheitsänderungen können wir alle aber auch ohne äussere Krise weniger Energie nutzen. | Vorbei die Zeiten in denen Bundesrat Adolf Ogi den Schweizerinnen und Schweizern zeigt, wie man Eier kocht. Er war es, der Ende der 1980er-Jahre unter dem Eindruck von Ölkrise und Tschernobyl-Katastrophe eine neue Energiepolitik angestossen hat und Energiesparen populär zu machen versuchte. Erst die erwartete Stromknappheit mit dem Krieg in der Ukraine veranlasste die ElCom und den Bundesrat zu erneuten Sparaufrufen, die rasch wieder verklungen sind. (www.sses.ch, 17.7.26)

Reiche entschärft Kürzungen bei Förderung erneuerbarer Energien Katherina Reiche mildert ihre Kürzungspläne für erneuerbare Energien ab. Neue Entwürfe sehen längere Übergangsvergütungen für kleine Solardächer und abgeschwächte Vorgaben für Wind- und Freiflächenanlagen vor. (www.welt.de, 17.7.26)

Umweltschädliche Chatbots: KI soll das Klima retten – erst mal explodieren aber die CO2-Emissionen der Techgiganten Google, Amazon, Microsoft und Co. behaupten, dass künstliche Intelligenz die Erd­erwärmung bremsen könne. Gleichzeitig verbraten ihre Daten­center immer mehr fossilen Strom. Ein Widerspruch? Nicht ganz. (www.tagesanzeiger.ch, 17.7.26)

Reform des Emissionshandels: Das wird die Industrie nicht retten Die EU-Kommission will Unternehmen beim CO2-Preis entlasten. Damit reagiert sie tatsächlich auf neue Realitäten – aber zieht die falschen Schlüsse. mehr... (taz.de, 17.7.26)

EU-Schadstoffzertifikate: Lizenz zum Verpesten Die EU-Kommission hat am Freitag ihre Pläne zur Reform des Schadstoffzertifikate-Handelssystems ETS vorgestellt. Der Klimaschutz soll damit deutlich abgeschwächt werden, die Lobby der besonders klimaschädlichen Industrie hat sich durchgesetzt. (www.jungewelt.de, 17.7.26)

Wasserkrise: Was Lachse auf Koks uns über Abwasser verraten Über Urin und Kanalisation gelangen Drogenrückstände in Flüsse. Eine Studie zeigt jetzt, wie sie dort das Verhalten von Lachsen verändern können. mehr... (taz.de, 17.7.26)

Debatte über Google-Zentrum verschärft sich Seit April wird in der oberösterreichischen 3.500-Seelen-Gemeinde Kronstorf das erste Google-Rechenzentrum Österreichs gebaut. Spätestens mit dem Bekanntwerden, dass der Standort größer ausfällt als geplant und keine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) nötig ist, hagelt es Kritik. Grund dafür sind der hohe Stromverbrauch und mögliche negative Folgen für die Enns. (orf.at, 17.7.26)

Wichtiges Klimaschutzinstrument: EU-Kommission will Emissionshandel schwächen Die EU-Kommission will auf Druck von Teilen der Industrie die CO2-Bepreisung schwächen. Klimaschützer üben Kritik – genauso wie die Chemie-Lobby. mehr... (taz.de, 17.7.26)

Neue Strategieschule: Ein experimentelles Reallabor für gutes Regieren - An der Adenauer School of Government in Köln sollen Strategen für eine komplexe Welt ausgebildet werden. Es gehe auch um die Verteidigung der liberalen Demokratie, sagt Kanzler Merz. - (www.faz.net, 17.7.26)

Hoher CO2-Preis: Die EU schlägt Änderungen vor, trotzdem sprechen die Firmen von brutalem «Industrieabbau» Weil die Industrie massenhaft Stellen streicht, gerät die Klimapolitik der EU unter Druck. Sündenbock ist das wichtigste Instrument der EU und der Schweiz: das Emissionshandelssystem (ETS). (www.nzz.ch, 17.7.26)

Hitze auf der Spitze – Flucht in die Höhe: Auch Tiere in hochalpinen Gebieten leiden Platzmangel in den Bergen: Wildtiere suchen in höheren Lagen Abkühlung und konkurrieren dort zunehmend um geeignete Lebensräume. Steinböcke, Murmeltiere und Gämsen müssen sich an die veränderten Bedingungen anpassen. | Jedenfalls könnte es in höheren Lagen zu Platzmangel kommen. Nicht nur Steinböcke, sondern auch Gämsen und Rothirsche zieht es auf der Suche nach Abkühlung immer weiter hinauf in die Berge. Aeschbacher geht deshalb davon aus, dass es vermehrt zu Konkurrenzkämpfen zwischen den verschiedenen Wildtierarten kommen wird. | Gemäss bisherigen Studien dürfte es der Steinbock dabei schwerer haben als der Rothirsch: Körperlich ist er dem Rothirsch unterlegen und kann sich in direkten Auseinandersetzungen oft nicht behaupten. (www.srf.ch, 17.7.26)

Coeur d'Alene Tribe saves with solar-powered rec center Rooftop solar panels cut costs by thousands of dollars a year. (yaleclimateconnections.org, 17.7.26)

Was kostet die Energiewende wirklich? Darüber habe ich mit Wolfgang Gründinger von Enpal im Podcast STROM & DRANG gesprochen. Meine Antwort: Teuer ist nicht die Energiewende, teuer ist das fossile Weiter-so. Es kostet uns Sicherheit, Wohlstand und Zukunft. | https://open.spotify.com/episode/1KwrmZD2SwXvypHA12Y2Uy?si=imOvIrfpTIOIRJMgdAt3fQ&utm_source=copy-link | @ckemfert.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 17.7.26)

Im Teufelskreis: Wie Kühlung das Klima anheizt Immer mehr Menschen müssen sich vor Hitze schützen. Doch der Einsatz von Klimaanlagen trägt zur Erderwärmung bei. Wie kommen wir raus dem Dilemma? | Technische Kühlung ist aus unserer Lebenswelt nicht mehr wegzudenken. Was einst zufällig entdeckt wurde, ist heute ein weltweit verfüg­bares Massenprodukt und ein Testfall dafür, ob wir uns an steigende Temperaturen anpassen können, ohne das Klima dabei massiv zu belasten. Die Forderung der Studien­autor:innen ist eindeutig: Nötig sei eine echte «low-carbon cooling transition» — eine Wende hin zu einer kohlenstoffarmen Kühlung durch systemische Veränderung, getrieben von zügig dekarbonisierten Stromnetzen, effizienteren Geräten, klimafreundlichen Kältemitteln und der Förderung weiterer Anpassungsmaßnahmen wie bessere Isolierung, natürliche Beschattung und grüne Stadtplanung. | Zugleich müsse sich das Nutzungsverhalten ändern: Klima­anlagen sparsamer einsetzen, die Temperatur etwas höher einstellen und unnötige Kühlung vermeiden. (www.ews-schoenau.de, 17.7.26)

„Kostenlose Zertifikate dürfen keine Dauersubvention für fossile Produktion werden“ Die EU-Kommission will den Europäischen Emissionshandel (ETS) reformieren und geht damit auf die Industrie zu, die sich über die hohen Kosten und Wettbewerbsnachteile beschwert hat. Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), warnt vor den Folgen: Die EU-Kommission droht, das wichtigste Klimaschutzinstrument Europas ausgerechnet in dem Moment zu schwächen, in dem verlässliche Investitionssignale besonders wichtig wären. Die Industrie braucht Unterstützung bei der Transformation, aber keinen Aufschub. Kostenlose Zertifikate im Europäischen Emissionshandel können allenfalls eine befristete Brücke sein. Sie müssen strikt an konkrete, überprüfbare Investitionen in klimaneutrale Produktion in Europa gebunden werden. Wer nicht investiert, darf nicht entlastet werden. Andernfalls werden fossile Geschäftsmodelle verlängert und diejenigen Unternehmen bestraft, die frühzeitig in klimafreundliche Technologien (www.diw.de, 17.7.26)

Gipfelblick und Overtourism | Einchecken ins Museum: Eine Ausstellung zum Reiseziel Schweiz Ob Zwischenhalt, Sehnsuchtsort, Ferienklassiker oder Selfie-Hotspot: Das «Forum Schweizer Geschichte» in Schwyz erzählt die Geschichte des Tourismus in der Schweiz und lädt zum Mitmachen ein — und zum Nachdenken. | Für Anna Wälli wirft das nicht nur Fragen für die Branche auf, sondern auch für die Reisenden selbst. «Das ist das, was wir mit der Ausstellung aussagen möchten. Man wird sich in Zukunft diese Fragen immer mehr stellen: Wie möchte ich reisen, wohin möchte ich reisen?» (www.srf.ch, 17.7.26)

Strömende Kraft: Wie Wasserkraft die Stromversorgung der Schweiz prägte und auch künftig prägen wird Die Nutzung der Wasserkraft in der Schweiz hat eine lange Tradition. Schon die Römer betrieben damit ihre Getreidemühlen. Heute macht sie knapp 60% der schweizerischen Stromproduktion aus. Doch wie kam die Wasserkraft zu ihrer wichtigen Rolle in der Stromversorgung der Schweiz? | In der Schweiz wird zwischen Gross- und Kleinwasserkraft unterschieden. Grosswasserkraftwerke haben eine Leistung von mehr als 10 Megawatt (MW) und verfügen häufig über grosse Staumauern. Sie produzieren rund 90% des Stroms aus Wasser. Kleinwasserkraftwerke mit weniger als 10 MW tragen die restlichen 10% bei. | Die Wasserkraftwerke lassen sich weiter in drei verschiedene Typen einteilen. Es gibt Laufwasserkraftwerke, die an Bächen und Flüssen liegen und die ständig fliessendes Wasser zur Stromproduktion verwenden. Sie unterliegen starken saisonalen Schwankungen. Die Speicherkraftwerke wiederum können ihre Stromerzeugung dem aktuellen Bedarf anpassen. (energeiaplus.com, 17.7.26)

BGH zu Klimaanlagen: Klimaschutz heißt: Jetzt schon Leben retten - Der Kampf gegen den Klimawandel ist ganz konkret. Er muss nicht erst in Zukunft schützen, sondern schon heute. - (www.faz.net, 17.7.26)

Ist das Matterhorn für Hobbybergsteiger zu gefährlich? Das Matterhorn ist mit 603 Todesopfern seit 1865 der tödlichste Berg der Schweiz, und die sozialen Medien verschärfen die Situation noch weiter. Ein Rettungshelfer, eine Hüttenwartin und eine traumatisierte Bergsteigerin berichten über dieses Phänomen und schlagen Alarm. | Soll man das Bergsteigen ohne Bergführer verbieten? … in der Schweiz sind die Berge für alle zugänglich. Kontrollen einzuführen, wäre undurchführbar. | «Dieses Problem werden wir immer haben», räumt der Bergführer ein. In der Schweiz kommen durchschnittlich 24 Menschen pro Jahr in den Bergen ums Leben. | Meli Rüfenacht hat sich entschieden, weiterzumachen. «Die Berge sind Teil meines Lebens», bekräftigt sie, nachdem sie den Gipfel erreicht hat. Sie hat eine Lektion gelernt: «Man muss bescheiden bleiben. Man muss Respekt vor den Bergen haben.» | Ihre Botschaft klingt wie eine Warnung: Im Hochgebirge können selbst kleinste Fehler fatale Folgen haben. (www.swissinfo.ch, 17.7.26)

Demokratie: Mit dieser Rede bereitet Trump einen Angriff auf Wahlen in den USA vor Der US-Präsident hatte im Grunde nur ein Thema: Seine Niederlage gegen Joe Biden von 2020 sei Betrug gewesen. Die große Frage: Was bedeutet das für 2028, wenn eigentlich sein Nachfolger gewählt werden soll? (www.sueddeutsche.de, 17.7.26)

Lichtlösungen für innen und aussen Licht ist weit mehr als reine Funktion. Es schafft Atmosphäre, beeinflusst unser Wohlbefinden und setzt Architektur gezielt in Szene. In modernen Wohnkonzepten wird Beleuchtung deshalb längst nicht mehr erst am Schluss geplant, sondern als integraler Bestandteil der Architektur verstanden. Ob stimmungsvolle Innenräume, intelligente Gartenbeleuchtung oder energieeffiziente Fassadeninszenierung — zeitgemässe Lichtlösungen verbinden Design, Technik und Nachhaltigkeit auf neue Weise. (baurundschau.ch, 17.7.26)

Wearable sensors on the face are invisible to the eye Electrodes that measure brain waves and more cannot be seen or felt. (www.nature.com, 17.7.26)

Revolution beim Bike-Sharing: ETH arbeitet an autonomem Velo – Mobilität der Zukunft – Wenn das Velo selbst «nach Hause» findet An der ETH Zürich forscht eine Gruppe Studierender an selbstfahrenden Velos. Treten muss man aber weiterhin selbst. | Vor allem in den Städten sind Elektro-Velos zum Ausleihen weit verbreitet. Gegen eine Gebühr kann eines der kompakten Zweiräder an einer Station gemietet werden. Die Krux: Die Velos sollten auch wieder an (leeren) Stationen abgestellt werden. | Genau hier setzt eine Gruppe ETH-Studierender an: Die zukünftigen Maschinenbauingenieurinnen und -ingenieure tüfteln daran, dass die Velos selbstständig an die richtigen Abholstationen zurückfahren. (www.srf.ch, 17.7.26)

EU will Vorgaben für Industrie lockern Europas Industrie soll mehr und länger Kohlendioxid (CO2) ausstoßen dürfen als bisher geplant. Die EU-Kommission schlug am Freitag vor, den Europäischen Emissionshandel (ETS) anzupassen und die verfügbare Menge an CO2-Zertifikaten langsamer zu senken. Die Kommission reagiert damit auf Druck aus der Industrie und von mehreren Mitgliedsstaaten, welche die Kosten für kriselnde Branchen senken wollen. (orf.at, 17.7.26)

Zugpferd des europäischen Klimaschutzes wird ausgebremst WWF kritisiert Kommissionsvorschlag zur Reform des Emissionshandels (www.wwf.de, 17.7.26)

EU-Klimapolitik: Brüssel lockert den Emissionshandel zugunsten der Industrie in Europa Die EU-Kommission will die Zahl der CO2-Zertifikate langsamer reduzieren als geplant. Kritiker warnen, Europa verschaffe damit China einen Wettbewerbsvorteil bei sauberen Technologien. (www.tagesanzeiger.ch, 17.7.26)

Google braucht bis zu 4,4 Terawattstunden Strom Sollte die zweite Ausbaustufe des Google-Rechenzentrums in Kronstorf (OÖ) realisiert werden, könnte diese einen weit höheren Stromverbrauch haben als bisher bekannt: Während die in Bau befindliche erste Stufe einen Jahresverbrauch von maximal 1,3 Terawattstunden (TWh) haben dürfte, wären das bei der zweiten bis zu 4,4 TWh, rechnet die Netz OÖ vor. (www.krone.at, 17.7.26)

Klimaschutz in Europa: So will Brüssel den Emissionshandel reformieren - Monatelang hat die energieintensive Industrie Druck ausgeübt. Jetzt ist klar: Die EU schwächt ihr wichtigstes Klimaschutzinstrument ab. Und nun? Hier kommen Antworten auf die wichtigsten Fragen. - (www.faz.net, 17.7.26)

Klimaaktivist:innen demonstrieren auf der Limmat gegen die Hitze Rund 150 Aktivist:innen protestierten am Donnerstag mit Schlauchbooten auf der Limmat für mehr Klima- und Hitzeschutz – als Reaktion auf die Rekordtemperaturen diesen Sommer. Dazu aufgerufen hat Greenpeace. (tsri.ch, 17.7.26)

Schifffahrt, Energieversorgung und Umwelt leiden unter Niedrigwasser Der Pegelstand des Rhein ist schon jetzt zu niedrig, Schiffe können nur mit einem Drittel der Last fahren. Bei normalem Wasserstand sind begradigte Flüsse nützlich - aber in Hitzeperioden werden sie zum Problem. Von Jakob Sax.[mehr] (www.tagesschau.de, 17.7.26)

EU-Kommission legt Vorschläge für Änderungen am Emissionshandel vor Europas wichtigstes Instrument für den Klimaschutz steht auf dem Prüfstand: Die EU-Kommission legt ihre Vorschläge für Änderungen am europäischen Emissionshandel vor. (www.welt.de, 17.7.26)

Wettbewerbsfähigkeit im Bankensektor: Effizienz darf nicht auf Kosten der Finanzmarktstabilität gehen Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch blickt mit Sorge auf eine mögliche Verwässerung von Nachhaltigkeitsvorgaben für Banken. Grundlage dafür könnte der für heute erwartete Bericht zur Wettbewerbsfähigkeit des EU-Bankensektors werden. „Wir begrüßen das Ziel der EU-Kommission, eine effiziente Regulierung im Bankensektor zu erreichen. Aber unter dem Vorwand der Wettbewerbsfähigkeit dürfen nicht die Vorgaben zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken verwässert werden“, warnt Eva Kleemann, Referentin für klimakompatible Finanzflüsse bei Germanwatch. (www.germanwatch.org, 17.7.26)

Neue Lösungen für das PFAS-Problem | HZDR-Forschungsteam entwickelt Methoden zum Abbau von Ewigkeitschemikalien Forschende des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) haben zwei neue Verfahren entwickelt, um per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) — chemisch äußerst widerstandsfähige Industriechemikalien — in ihre Bestandteile zu zerlegen. Sie nutzen dafür hydrodynamische Kavitation sowie kaltes atmosphärisches Plasma in Kombination mit Gasdispersion. Expert*innen des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) unterstützten die Arbeiten mit Analysen, die den Abbau der PFAS und die Freisetzung von Fluorid nachwiesen. Werden die Verfahren bis zur Marktreife weiterentwickelt, könnten sie künftig in der Industrie eingesetzt werden und den Eintrag von PFAS in Gewässer deutlich verringern (DOI: 10.1038/s41598-026-57490-6; DOI: 10.1016/j.ceja.2026.101046). (www.hzdr.de, 17.7.26)

Politik | Ziele und Instrumente der Energiepolitik Die Energiepolitik steht im Spannungsfeld von Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und Klimaschutz. Nationale und internationale Entwicklungen prägen die Transformation. | Energie soll verfügbar, bezahlbar und umweltverträglich sein. Dabei kann es zu Spannungen kommen, wenn etwa eine energiepolitische Maßnahme der Versorgungssicherheit dient, aber klimaschädlich ist. (www.bpb.de, 17.7.26)

Umsetzung | Energiewirtschaftliche Strukturen im Wandel Die Energiewende verändert die Energieversorgung grundlegend. Ziel ist es, fossile Energieträger zu ersetzen, Emissionen zu senken und den Ausbau erneuerbarer Energien kontinuierlich voranzutreiben. | Die Energiewende ist nicht nur ein technischer Wandel: Sie verändert Akteure, Organisationen und gesellschaftliche Strukturen. Sie schafft eine größere Akteursvielfalt und auch neue Konflikte. (www.bpb.de, 17.7.26)

Wegen Photovoltaik-„Lotterie“ gehen die Wogen hoch Nur 33 Sekunden hatten die Bewerber beim jüngsten Call Zeit – dann war der Fördertopf für die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen leer und viele Sonnenstrom-Willige schauten durch die Finger. Das unbefriedigende Fördersystem löst harsche Kritik aus – bei Betroffenen und auch in der Landespolitik. (www.krone.at, 17.7.26)

Hitze: Mieter in Deutschland brauchen besseren Schutz Hitzewellen werden durch die Klimakrise länger, heißer und häufiger. Die Rekordtemperaturen setzen auch Mieterinnen und Mietern immer mehr zu. Bundeskanzler Merz spricht davon, das Baurecht anzupassen. (www.dw.com, 17.7.26)

Sehenswert: Erneuerbare gegen den Klimawandel. Harald Lesch fasst das sehr gut zusammen: https://youtu.be/oy0sLIrczLk | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 17.7.26)

Die "Freiheit" im Heizungskeller ist rechtlich zweifelhaft Mit der ins neue "Heizungsgesetz" eingefügten und bis 2045 reichenden Grüngas- und Grünheizöl-Quote versucht die Koalition, verfassungsrechtlichen Problemen die Spitze zu nehmen. Ob das vor Gerichten Bestand haben wird, ist fraglich. (klimareporter.de, 17.7.26)

„Wir müssen Wärmepumpen einfacher machen“ Christopher Müller im Interview mit der IKZ. Es geht um Installationszeiten, Systemoffenheit und die neue Wärmepumpe von Viessmann Climate Solutions | Die Kosten für eine Heizungssanierung mit Wärmepumpe gelten im Markt weiterhin als große Hürde. Neben den Produktkosten sind es vor allem die Installationszeiten und die Komplexität auf der Baustelle, die viele Projekte verteuern. Viessmann Climate Solutions will genau hier ansetzen. Im Rahmen des „New Era Forum“ in Allendorf stellte das Unternehmen ein neues Produktsortiment vor, das den Einbau vereinfachen und beschleunigen soll (www.ikz.de, 17.7.26)

Urteil aus Karlsruhe: Wohnungseigentümer dürfen grundsätzlich Klimaanlage einbauen - Haben Wohnungseigentümer einen Anspruch darauf, auf ihrem Balkon ein sogenanntes Klima-Splitgerät einbauen zu lassen? Eigentümer hatten geklagt, nachdem ihnen der Einbau nicht gestattet worden war. Nun gibt es ein Urteil. - (www.faz.net, 17.7.26)

Die Kunst des Gesprächs: Warum wir sie wiederentdecken müssen | Das Gespräch mit einem Menschen bleibt die gefühlvollste und befriedigendste Art der Kommunikation Die Art und Weise, wie wir digital kommunizieren, verändert auch das persönliche Gespräch von Mensch zu Mensch. Fehlen uns bald die Fertigkeiten, im Dialog Visionen zu bilden? | Gastkommentar Rachele De Caro, Verlegerin und Autorin. (www.nzz.ch, 17.7.26)

CO2-Batterie speichert Strom dreimal länger als Lithium-Akkus Im Rahmen der Energiewende suchen viele Länder immer weiter nach günstigen und effizienten Möglichkeiten zur Speicherung von Energie. Australien plant jetzt eine CO2-Batterie, die mit einer Leistung von bis zu 20 Megawatt etwa zehn bis zwölf Stunden lang Strom speichern können soll. | Die State Electricity Commission (SEC) in Australien kündigte kürzlich die Errichtung eines neuen Energie-Innovationsbezirks mit dem Namen SEC Energy Works an. Das dazu zur Verfügung stehende Areal umfasst eine Fläche von etwa 143 Hektar und befindet sich in Hazelwood North im Latrobe Valley. Mittelfristig soll dort eine CO2-Batterie mit einer Leistung von 20 Megawatt entstehen, die bis zu zwölf Stunden kontinuierlich Strom ins Netz speisen kann. | Somit ist der Wert im Vergleich zu klassischen Kurzzeit-Batteriespeichern relativ hoch. Denn diese bieten meist nur eine Speicherdauer von zwei bis vier Stunden. (www.basicthinking.de, 17.7.26)

Masterarbeit an der HSBI erforscht, ob Elektrofahrräder wie E-Autos beim Bremsen auf effiziente Weise Energie zurückgewinnen können Moderne E-Autos wandeln beim Bremsen Bewegungsenergie in elektrische Energie um, die dann wieder für den Antrieb zur Verfügung steht. Rekuperation nennen Fachleute den Vorgang. René Rasche hat in seiner Masterarbeit an der Hochschule Bielefeld herausfinden wollen, ob die Technologie auch für E-Bikes und Pedelecs sinnvoll wäre. Zu diesem Zweck hat er nicht nur die wichtigsten Aggregate selbst zusammengestellt und in ein herkömmliches Mountainbike eingebaut, sondern auch die notwendigen Tests durchgeführt — unter anderem auf der Rundstrecke Bilster Berg bei Bad Driburg. Ein Ergebnis: E-Bikes, die viel in hügeligem Gelände bewegt werden, könnten mit Hilfe von Rekuperation 20 bis 30 Prozent mehr Reichweite erzielen. (www.hsbi.de, 17.7.26)

Kreislauftag der Firma Eberhard | Viele Böden landen wegen Ewigkeitschemikalien PFAS in Deponien Die Bauunternehmungen Eberhard in Kloten sind führend bei der Schadstoffsanierung von Baumaterial. Doch die Wiederverwendung harzt. | Das Revitalisierungsprojekt des Flughafens an der Glatt ist wegen PFAS-Belastung sistiert. | Schweizweit könnten die Sanierungskosten für PFAS bis zu 26 Milliarden Franken betragen. | Die Definition von Grenzwerten ist kompliziert und dauert lange. | PFAS-Belastungen erschweren das Recycling, da Vertrauen in Sekundärbaustoffe schwindet. | Der Flughafen hat sein grosses Revitalisierungsprojekt an der Glatt in Rümlang sistiert. Der Grund ist die Belastung des Bodens mit sogenannten Ewigkeitschemikalien — kurz PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanze). Bevor es weitergeht, muss der Bund festlegen, welche Grenzwerte für diese Art von Material gelten und wer für die Beseitigung zahlen muss. Auch in der Deponie Homberg in Kloten werden PFAS und andere Altlasten vermutet. Deren Sanierung könnte bis zu 100 Millionen Franken kosten. (www.tagesanzeiger.ch, 17.7.26)

Klimaschutz in Europa: Wie geht es mit dem Emissionshandel in der EU weiter? - Steht Klimaschutz gegen Wettbewerbsfähigkeit? Die Europäische Kommission legt Vorschläge vor, wie die CO2-Bepreisung in der Staatengemeinschaft künftig funktionieren soll. - (www.faz.net, 17.7.26)

Kliniken im Klimawandel: Es krankt am Hitzeschutz Die Kliniken sind auf Rekordtemperaturen nicht vorbereitet. Überall fehlt es an Klimaanlagen und Hitzeschutzkonzepten – und natürlich fehlt auch das Geld. mehr... (taz.de, 17.7.26)

„Man sollte die Abschaltung regelbarer, oft abgeschriebener Kraftwerke, sofort stoppen“ Ideologie, Lobby-Einfluss, extrem teuer – zwei renommierte Experten kritisieren die deutsche Energiewende scharf und fordern ein Moratorium bei Windkraft und Solar. Gravierende Probleme seien ungelöst. (www.welt.de, 17.7.26)

Deutscher Gewerkschaftsbund: DGB-Chefin Yasmin Fahimi fordert Ausfallgeld für extreme Hitzetage Jeder Dritte fühlt sich laut einer Umfrage durch Hitze belastet. Der DGB warnt vor vermehrten Arbeitsausfällen und schlägt gesetzliche Regelungen für Ausfallgelder vor. (www.zeit.de, 17.7.26)

Wärmewende im Mietwohnbereich sozial gerecht gestalten Mit der GEG-Novelle bleiben zentrale Herausforderungen im Gebäudesektor ungelöst, von der Emissionsreduktion bis zu sozialen Fragen. Eine neue Analyse zeigt Reformoptionen für eine gerechte und klimafreundliche Wärmewende im Mietwohnbereich. (www.energiezukunft.eu, 17.7.26)

Hüter der Stromnetzregeln gegen Smart Meter Light Die Installation von Light-Varianten parallel zum Smart Meter Rollout könnte das Ausbautempo für intelligente Stromzähler bremsen, warnt das Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE. Ein Argument: begrenzte personelle und fachliche Ressourcen. (www.energiezukunft.eu, 17.7.26)

Der Heizkostenfresser im Keller, den seit 1978 keiner sieht Heizungsrohre müssen seit 1978 gedämmt sein. Trotzdem hängen in zu vielen Kellern blanke Rohre und verheizen Geld an die Kellerluft. Je heißer das Rohr, desto größer der Verlust – und die entgangene Rendite: 300 %. Ich zeige dir, wie es anders geht. (www.energiezukunft.eu, 17.7.26)

Trotz Warnung: Dutzende nehmen jeden Tag die Matterhorn-Begehung in Angriff – teils in Halbschuhen und ohne Seil Zermatter Bergführerinnen und Bergführer raten wegen Hitze und Steinschlag von Besteigungen des Gipfels ab. Eine Nacht auf der Hörnlihütte zeigt, wie riskant die Lage ist. (www.tagesanzeiger.ch, 17.7.26)

Horrender Preisanstieg – Heizöl ist markant teurer geworden Wer im Sommer Heizöl kauft, zahlt normalerweise weniger als im Winter. Doch aktuell gilt das nicht mehr. (www.srf.ch, 17.7.26)

EU-Emissionshandel: Was nützt der europäische Klimaschutz, wenn die Welt nicht mitmacht? Die EU-Kommission will den Emissionshandel reformieren. Die Industrie fordert Entlastungen, andere bangen um den Klimaschutz. Tatsache ist: Zu wenige Länder machen mit. (www.zeit.de, 17.7.26)

Wie beweist man den Jungen, dass man ein cooler Arbeitgeber ist? Schweizer Industriefirmen versuchen es am Open Air Der Schweizer Lehrstellenmarkt ist auf den ersten Blick stabil, doch auf den zweiten hapert es. In der Industrie sind viele Stellen frei. Also werden die Unternehmen kreativ. (www.nzz.ch, 17.7.26)

Die Freimaurerei war im Orient eine Schule der Demokratie. Heute sind die Logen in den meisten arabischen Ländern verboten In der arabischen Welt genügt der Vorwurf der Freimaurerei, um Gegner zu erledigen – er traf den marokkanischen Regierungschef ebenso wie zuletzt die Fifa nach Ägyptens WM-Aus. Die Geschichte hinter dem Feindbild. (www.nzz.ch, 17.7.26)

Wieso sich der Klimawandel in der Schweiz besonders stark auswirkt Europa ist der Kontinent, der sich am schnellsten erwärmt. Und die Schweiz ist ein «Klima-Hotspot». Das sind die vier Gründe. (www.beobachter.ch, 17.7.26)

16.7.26

Regenwürmer geben Hinweise auf Wirkungen von Chemikalien in Böden Regenwürmer sind ein wichtiger Indikator für die Bodenfruchtbarkeit. Sie lockern den Boden, fördern das Wurzelwachstum, verbessern die Wasseraufnahme, erzeugen Humus und tragen zur Bodenfruchtbarkeit bei: Eine neue Standardprüfmethode untersucht die Auswirkung von Chemikalien auf einzelne Arten und die Lebensgemeinschaft der Regenwürmer in Freilandtests. | Die neue OECD-Prüfrichtlinie Nr. 256 untersucht die kurz- und langfristigen Effekte von Chemikalien auf Regenwurmgemeinschaften im Boden unter Feldbedingen. Sie wird insbesondere für die europäische Zulassung von Pflanzenschutzmitteln genutzt und basiert auf dem ISO-Standard 11268-3, der seit 1999 genutzt und letztmalig 2014 aktualisiert wurde. (www.umweltbundesamt.de, 16.7.26)

The Eastern Pacific is a tropical storm factory, and the Atlantic Basin shows signs of life The Eastern Pacific is roaring ahead. Now the Atlantic is waking up–and the season's peak could pack a bigger punch closer to land. (yaleclimateconnections.org, 16.7.26)

Hitzewelle sorgt für tote Fische in Zürcher Bächen Die anhaltende Hitzewelle setzt den Zürcher Fischen zu. Erste Bäche trocknen teilweise aus, mehrfach wurden in den letzten Wochen tote Fische gefunden. (www.watson.ch, 16.7.26)

Schweizer Nationalrat investiert mit Peter Thiel in privaten Stadtstaat FDP-Nationalrat Simon Michel ist mit prominenten Investoren des Silicon Valley an der Privatstadt Próspera in der Karibik beteiligt. Die Demokratie soll überwunden werden. (www.republik.ch, 16.7.26)

Desinformation und klimapolitischer Rollback: In dieser Weltlage hat Klimafakten vor 15 Jahren nach dem inszenierten "ClimateGate" und dem Scheitern der COP in Kopenhagen begonnen. Jetzt starten wir in eine Phase der Veränderung. | In unserem neuen Newsletter berichten wir warum. | https://shorturl.at/rbKDM | @klimafakten.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 16.7.26)

Mehr als Strassen und Schienen: Mobilität braucht neue Kompetenzen Mobilität ist längst nicht mehr nur eine Frage von Strassen und Fahrplänen. Heute geht es um Energie, Verhalten, Digitalisierung, Raumplanung, Klimaziele und Kosten. Kein Wunder, dass in der Schweiz inzwischen eine ganze Reihe von CAS-Weiterbildungs-Programmen entstanden ist, die Themen wie Mobilitätsmanagement, Flottenbeschaffung oder verhaltenspsychologische Ansätze beinhalten. Doch braucht es all diese Angebote? Und wie behält man den Überblick? | Mobilität ist einer der grossen Hebel der Schweizer Energie? und Klimapolitik. Rund ein Drittel der CO2-Emissionen in der Schweiz wird durch den Verkehr verursacht. Jede Fahrt, jeder Transport, jede Pendlerbewegung, jede Freizeitaktivität beeinflusst den Energieverbrauch und die Emissionen. Gleichzeitig stehen Unternehmen, Kantone und Gemeinden vor neuen Herausforderungen: Flotten elektrifizieren, Ladeinfrastruktur planen, Verkehrsströme lenken, Raum und Verkehr aufeinander abstimmen. (energeiaplus.com, 16.7.26)

"Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit gehören zusammen" | Brigitte Knopf im CCPI-Interview über die soziale Dimension der Klimawende Wie kann Klimaschutz gelingen, ohne soziale Ungleichheiten zu verschärfen? Im Interview erklärt Brigitte Knopf warum Klima- und Sozialpolitik zusammengehören, welche politischen Instrumente eine gerechte Transformation ermöglichen und weshalb die Akzeptanz von Klimaschutz entscheidend von sozialer Teilhabe abhängt. (www.germanwatch.org, 16.7.26)

Neue Forschung der BOKU University zeigt: Der Schwallbetrieb von Wasserkraftwerken kann Fischlarven und Jungfische gefährden. Ein Forschungsteam des Instituts für Hydrobiologie und Gewässermanagement identifizierte konkrete Ansätze für eine naturverträglichere Wasserkraft: https://short.boku.ac.at/kg82g20 | @bokuvienna.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 16.7.26)

They were offered free flood protection. So why are so few homeowners saying yes? A government program elevates some Louisiana homes at no cost, but skepticism and unanswered questions are slowing participation. (yaleclimateconnections.org, 16.7.26)

Was kommt auf den Teller? Bremen war die erste deutsche Stadt mit einem Senatsbeschluss für gesundes Schulessen. Forschende haben nun ausgewertet, inwiefern die Qualitätskriterien eingehalten werden. | Wer in der Schule gut essen kann, lernt besser und bleibt gesünder. Das gilt besonders für Kinder, die zu Hause weniger Zugang zu ausgewogenen Mahlzeiten haben. Bremen hat 2018 ein Modellprojekt für gesundes Schulessen gestartet. Was daraus geworden ist, hat das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie — BIPS untersucht. | Kinder sollten schon früh vielfältige Geschmäcker, gesunde Zubereitungsarten und ausgewogene Mahlzeiten kennenlernen. In der Realität aber essen viele von ihnen zu oft hochverarbeitete Lebensmittel — auf dem Heimweg beim Imbiss, als Fertigessen aus dem Supermarkt oder per Lieferdienst. Was auf den Tisch kommt, prägt Gewohnheiten fürs Leben. Übergewicht und andere Folgeerkrankungen können das Ergebnis sein. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 16.7.26)

Leibniz-Gemeinschaft: NS-Raubkunst erforschen Am IfZ entsteht ein neues Zentrum für Provenienzforschung und Restitutionsfragen. Es stärkt die unabhängige Forschung zum Umgang mit NS-Raubkunst in den staatlichen Museen Bayerns. | Am Institut für Zeitgeschichte wird ein Zentrum für Provenienzforschung und Restitutionsfragen entstehen. In einem interdisziplinären Team werden dort Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Zeitgeschichte, Kunstgeschichte und Rechtswissenschaften die Forschungsbasis für den Umgang mit NS-Raubkunst in den staatlichen Museen Bayerns schaffen. „Wir freuen uns auf diese verantwortungsvolle Aufgabe“, sagte die Direktorin des IfZ, Prof. Dr. Isabel Heinemann. | Mit der Einrichtung des neuen Zentrums geht die Berufung einer Unabhängigen Kommission NS-Raubgut in Bayern einher. Sie besteht aus fachlich ausgewiesenen Persönlichkeiten, die auf der Grundlage der am IfZ geleisteten Forschungsarbeit Restitutionsempfehlungen an den Freistaat Bayern aussprechen werden. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 16.7.26)

A super-Earth exoplanet’s leaking helium could be evidence of a complex atmosphere The planet LHS 1140 b lies in its star’s habitable zone, which already made it a prime candidate as a possible host for life (www.scientificamerican.com, 16.7.26)

Vorläufige Klimabilanz der WM: Zu heiß? Dann trinkt doch! Trotz sengender Hitze von über 40 Grad und kollabierenden Fans plant die Fifa die nächste WM 2030, als gäbe es keine Klimakrise. mehr... (taz.de, 16.7.26)

Grazer Erfindung: PV-Anlage dreht sich zur Sonne Immer der Sonne entgegen: Eine Grazer Erfindung macht PV-Anlagen falt- und schwenkbar. So können höhere Erträge erzielt – und Solarpaneele vor Hagel und Co. geschützt werden. Dahinter steckt ein Team vom Institut für Elektrische Messtechnik und Sensorik der TU Graz. (www.krone.at, 16.7.26)

Social Media: Flickenteppich bei der Alterskontrolle in der EU? Social Media ab 13, 15 oder 16 Jahren? Experten sagen: Unter 13 sollten TikTok und Co. nicht alleine genutzt werden. Daraus soll jetzt ein EU-Gesetz werden. Doch nicht alle Länder wollen diese Altersgrenze - droht ein Wildwuchs? Von C. Feld.[mehr] (www.tagesschau.de, 16.7.26)

Wasser wird knapp: Das sind nur die Vorboten Der Klimawandel sorgt nicht nur für Stürme und Dürre, sondern auch für Wasserknappheit. Das spüren seit einigen Jahren auch die Kommunen in Deutschland. mehr... (taz.de, 16.7.26)

Studie zu Meerestieren: Klimawandel lässt Gehirne schrumpfen Wissenschaftler haben die Folgen der Ozeanversauerung auf Kopffüßler untersucht. Das Ergebnis: Saure Meere wirken sich dramatisch aufs Hirnvolumen aus. mehr... (taz.de, 16.7.26)

So sparen Sie nun Hunderte Euro bei Strom und Gas Die Energiewende ist im vollen Gange, und der Iran-Konflikt treibt die Großhandelspreise. Für die heimischen Haushalte heißt das aber nicht, dass sie jetzt tatenlos zusehen müssen. Im Gegenteil: Ein einfacher Anbieterwechsel kann die Geldbörse deutlich entlasten. Wer sich jetzt umsieht, spart bei Strom und Gas Hunderte Euro im Jahr. Krone+ liefert einen Überblick. (www.krone.at, 16.7.26)

«Leichtfertig zweiten Bundesratssitz aufs Spiel gesetzt»: Ex-Parteichef kritisiert AKW-Schwenker der Mitte In einer Kolumne rechnet der Zuger Nationalrat scharf mit dem Kurswechsel seiner Partei bei der Energiefrage ab – und sieht unter seinem Nachfolger die Erfolge seiner Amtszeit in Gefahr. (www.schweizheute.ch, 16.7.26)

Google-Rechenzentrum ist für Stromnetz verkraftbar Die E-Control sieht beim geplanten Google-Rechenzentrum in Kronstorf (OÖ) auch im Endausbau auf 500 Megawatt (MW) Leistung kein Problem für die Stromversorgung. „Es gibt zwei Ausbaustufen, was uns bekannt ist, für den Netzanschluss: 150 und 500 MW. Diese Netzanschluss-Möglichkeiten sind in Oberösterreich gegeben“, sagte E-Control-Vorstand Alfons Haber. (www.krone.at, 16.7.26)

Luxuswohnungsführung: «Ich glaube nicht, dass der Kunde wegen der Hitze auf Sonnenexposition verzichtet – die Aussicht ist das, was zählt» Wie verkauft man eine Luxuswohnung? Antworten liefert eine Immobilienbesichtigung mit Makler Claudio Walde. Er führt durch eine Rooftop-Wohnung für 4,5 Millionen Franken – und erklärt, wer die Interessenten sind. (www.tagesanzeiger.ch, 16.7.26)

Berlin fördert „Muslimisches Seelsorge Telefon“ mit 135.000 Euro im Jahr – Kritik von CDU Die Senatsverwaltung für Gesundheit zahlt 135.000 Euro im Jahr an einen muslimischen Verein für ein Seelsorgeprojekt. Die CDU kritisiert die Organisation als islamistisch und fordert den Stopp der Förderung. (www.welt.de, 16.7.26)

Blow-ups und schwitzende Decken In der Klimakrise geraten auch Straßen und Autobahnen unter Druck, wie die jüngste Hitzewelle zeigte. Die Bestandserhaltung wird künftig noch teurer werden. Experten warnen vor weiteren Neubauprojekten. - (klimareporter.de, 16.7.26)

Risiko im Hochgebirge: Wenn der Berg zu bröckeln beginnt - „Zwei-, dreimal hat es ziemlich gerumpelt“: Die Temperaturen in diesem Sommer erhöhen beim Bergsteigen das Risiko von Steinschlag. Am Matterhorn raten die Bergführer derzeit von einer Besteigung ab. - (www.faz.net, 16.7.26)

Hitze als Gesundheitsrisiko: »Die backen hier wie die Hähnchen« Kitas, Kliniken und Pflegeheime wurden in der Juni-Hitze besonders heiß – und gefährlich. Wie hoch das Risiko ist, zeigen neue Daten, die der ZEIT exklusiv vorliegen. (www.zeit.de, 16.7.26)

Viele wollen zum Staat – Jobs bei Bund und Kantonen sind heiss begehrt Bund und Kantone erhalten viel mehr Bewerbungen als noch vor drei Jahren. Das gefällt dem Gewerbe nicht. (www.srf.ch, 16.7.26)

Kraftwerksfassade als Bühne fürs Recruiting Am Kraftwerk Letten in Zürich sind Fensterflächen mit Porträtaufnahmen und dem Claim «Wir halten Zürich unter Strom. Du auch?» foliert worden. Damit will EWZ die Berufswelten des Energieunternehmens sichtbar machen. (www.persoenlich.com, 16.7.26)

Rettungsaktion als Passionsgeschichte: Buckelwal ans Kreuz genagelt: Hamburger Theater inszeniert Drama um Timmy Influencer, Esoteriker, Politiker – sie alle vereinnahmten den gestrandeten Wal. Ein Hamburger Theaterstück rechnet nun satirisch mit dem Hype ab. Kirchenvertreter kritisieren die Inszenierung. (www.tagesanzeiger.ch, 16.7.26)

Europäischer Atomschirm: Deutschland und Frankreich starten Atom-Kooperation Auf dem Fliegerhorst Nörvenich bei Köln werden erstmals ein französischer Rafale-Jet und ein Eurofighter gemeinsam betankt. Im Herbst sollen deutsche Soldaten erstmals an einem französischen Nuklearmanöver teilnehmen. (www.tagesanzeiger.ch, 16.7.26)

Roman „Kleine Schwächen“: Welche Abgründe müssen in dieser Familie lauern Aus dem streng katholischen Irland der 70er ins düstere London der 90er: Megan Nolan erzählt von einem Todesfall und den Tricks der Boulevardpresse. mehr... (taz.de, 16.7.26)

Österreich: Religiös-spiritueller Rundgang durch Salzburg - - Salzburger Religionsgeschichte kann man mit dem neuerschienenen Stadtführer „Religiöse Orte in Salzburg“ ab sofort zu Fuß erkunden. Vom Christentum über Orthodoxie und Buddhismus bis zum Alpenschamanismus stellt der Reiseführer 13 Religionen und spirituelle Gruppierungen der Barockstadt vor. Dies berichtet die kap an diesem Dienstag. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 16.7.26)

Halbjahresbilanz: Automobile Hölle - Mehr Elektroautos, schön und gut. Weniger Produktion im Inland, misslich  und schlecht. Die deutsche Autoindustrie leidet. Worüber sich niemand freuen sollte: Es gehen Zehntausende Jobs verloren. - (www.faz.net, 16.7.26)

Kein Bock auf Social Media: Warum fast jeder Zweite Apps löscht Immer mehr Menschen kehren Social Media aufgrund digitaler Erschöpfung den Rücken. Laut einer aktuellen Analyse hat fast jeder Zweite schon einmal eine App gelöscht, weil sie Stress oder Angst ausgelöst hat. Kein Wunder: Die Plattformen tun alles dafür, ihre Nutzer mit psychologischen Tricks in einer Endlosschleife aus Likes, Benachrichtigungen und der Angst, etwas zu verpassen, gefangen zu halten. Eine kommentierende Analyse. (www.basicthinking.de, 16.7.26)

Wie oft das 100-jährliche Hochwasser künftig kommt tarkniederschläge werden mit jedem Grad, mit dem sich die Erde erwärmt, intensiver. Das hat einen Einfluss auf Hochwasser. Wie sich diese bis Ende Jahrhundert verändern, haben SLF-Mitarbeitende mit stündlichen Daten aus 384 Flüssen im Alpenraum modelliert. Die Prognosen: deutlich düsterer als bisherige.  | Starkniederschläge werden mit jedem Grad, mit dem sich die Erde erwärmt, intensiver. Das hat einen Einfluss auf Hochwasser. Wie sich diese bis Ende Jahrhundert verändern, haben SLF-Mitarbeitende mit stündlichen Daten aus 384 Flüssen im Alpenraum modelliert. Die Prognosen: deutlich düsterer als bisherige. | Neue Hochwasser-Prognosen: Klimamodelle, die auf stündlichen statt täglichen Daten basieren, zeigen deutlich intensivere und häufigere Hochwasser in den Alpen. | Gefährlicher Starkregen: Intensivere Niederschläge, auch über kurze Dauer, sind der Hauptgrund für häufigere Hochwasser. | Extreme Ereignisse nehmen zu (www.slf.ch, 16.7.26)

Wegen Klimawandel: Hochwassergefahr in den Alpen nimmt künftig zu Die Gefahr von extremen Hochwassern im Alpenraum wird laut einer neuen Studie künftig zunehmen. Zu diesem Schluss kommt das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF auf Basis von neuen Simulationen mit stündlichen Messdaten. | Das 100-jährliche Hochwasser (HQ100) werde in den Alpen um fünf bis fünfzehn Prozent intensiver, teilte das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF am Donnerstag mit. Ein solches Ereignis könne künftig zudem häufiger auftreten, nämlich alle 45 bis 80 Jahre. | Moderate Hochwasser, wie etwa das zweijährliche, zeigten in den Bergen nach wie vor einen Rückgang. «Extreme Ereignisse verändern sich stärker als moderate Hochwasser», wird der Studienautor Paul Astagneau in der Mitteilung zitiert. (www.watson.ch, 16.7.26)

KI braucht ein solides Fundament Software gehört heute zu den wichtigsten Werkzeugen eines SHK-Betriebs. Angebote entstehen digital, Kundendaten werden verwaltet, Projekte geplant und Serviceeinsätze organisiert. Kaum ein Unternehmen kommt noch ohne leistungsfähige Software aus. Aktuell richtet sich der Blick dabei beinahe ausschließlich auf ein Thema: Künstliche Intelligenz. | Und tatsächlich eröffnet KI viele neue Möglichkeiten. Sie nimmt Anrufe entgegen, wenn im Büro gerade niemand verfügbar ist, formuliert Texte, fasst Dokumente zusammen, recherchiert Informationen oder analysiert große Datenmengen in Sekunden. Sie findet die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen und entlastet Mitarbeitende bei Routineaufgaben — genau dort, wo im Arbeitsalltag oft Zeit und Personal fehlen. | Aktuell hält die Digitalisierung und Automatisierung verstärkt Einzug in die Gebäudetechnik. Wärmepumpen werden zunehmend mit Herstellern oder Servicebetrieben vernetzt. (www.ikz.de, 16.7.26)

Gezielt informieren spart Aufwand und Zeit Ob auf der Baustelle oder im Büro — erreichen Sie Ihr gesamtes Team einfach und direkt mit der Schweizer App für Mitarbeitende von Involve. Die erschwingliche KMU-Lösung für Bauunternehmen reduziert Kosten und Administrationsaufwand. Dank der automatisierten Übersetzungsfunktion erreichen Sie Ihre Mitarbeitenden in der passenden Sprache. (baurundschau.ch, 16.7.26)

Aufschub wegen Unsicherheit: Sotomo-Umfrage zeigt: Selbst Gut­verdienende wollen sich keine Neu­wagen mehr leisten Autos auf Schweizer Strassen werden immer älter, der Neuwagen­absatz verharrt auf Tiefstand. Wieso sich Kaufinteressierte vermehrt dem Occasions­markt zuwenden. (www.tagesanzeiger.ch, 16.7.26)

GB: Königin Camilla traf katholische Ordensfrauen - - Knapp ein Jahr nach ihrem ersten Treffen beim Vatikan-Besuch des britischen Königspaares sind katholische Ordensfrauen erneut mit Königin Camilla zusammengetroffen, diesmal in London. Die Ordensvertreterinnen berichteten der Königin von ihrer weltweiten Arbeit, vor allem über die Unterstützung schutzbedürftiger Frauen und Mädchen, teilte die Internationale Vereinigung der Generaloberinnen (UISG) mit. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 16.7.26)

Waldbrände in Kanada: Toronto hat derzeit schlechteste Luftqualität weltweit Wegen heftiger Waldbrände in Kanada hat die Metropole Toronto die weltweit schlechteste Luftqualität verzeichnet. Rauchschwaden zogen bis nach New York. Hinzu kommt die Hitze. Hat das Auswirkungen auf das WM-Finale?[mehr] (www.tagesschau.de, 16.7.26)

Miesmuscheln, Vongole – und sogar Touristen: wenn die Hitze alles wegbrennt Italien verzeichnet bereits die dritte Hitzewelle in Folge in diesem Sommer. Erkundungen in einem Land, das geübt ist im Umgang mit Sommer und Wärme. (www.nzz.ch, 16.7.26)

CDU-Politiker Evers berichtet von negativen Erfahrungen als Schwuler in der U-Bahn Als schwuler Mann hat der Spitzenkandidat der Berliner CDU, Stefan Evers, unangenehme Momente in der Hauptstadt gemacht. Ursache für Übergriffe seien „kulturelle Hintergründe oder religiös-fundamentalistische Strukturen“. (www.welt.de, 16.7.26)

Frankreich: Kirche erwägt Rechtsmittel gegen Sterbehilfe - - Schon im Vorfeld sorgte der Gesetzesentwurf, der ein Recht auf Sterbehilfe schaffen sollte, für Diskussionen, jetzt wurde er am Mittwochabend in Paris durch die französische Nationalversammlung endgültig verabschiedet. Während der gesamten vierjährigen Debatte hatte sich die katholische Kirche klar gegen diesen Text ausgesprochen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 16.7.26)

Empa | Studie zu Plug-in-Hybriden | Warum der reale Verbrauch von Plug-in-Hybriden oft höher liegt Plug-in-Hybride verbrauchen oft mehr als offiziell angegeben. Eine Empa-Studie zeigt nun die Gründe dafür: Ob die Fahrzeuge ihren Umweltvorteil im Alltagsgebrauch tatsächlich ausspielen können, hängt stark von der Nutzung, den Umgebungstemperaturen und dem Fahrzeugdesign ab. Besonders regelmässiges Laden, das Fahrverhalten und Fahrzeugeigenschaften wie Gewicht spielen dabei eine entscheidende Rolle. | Fahrzeuge mit Plug-in-Hybrid-Antrieb sollen den Übergang zur Elektromobilität erleichtern. Sie können kürzere Strecken rein elektrisch zurücklegen und bieten für längere Fahrten einen Verbrennungsmotor als Backup. Wie gross der rein elektrisch gefahrene Anteil tatsächlich ist, hängt laut den vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) geförderten Empa-Studien stark vom Einsatz — und insbesondere vom Ladeverhalten — ab. «Wenn jemand ein Plug-in-Hybrid besitzt und das Fahrzeug nicht regelmässig lädt, fährt diese Person de facto einen schwereren Verbrenner. (www.empa.ch, 16.7.26)

Elektroautos legen bei Neuzulassungen deutlich zu Elektroautos gewinnen weiter an Bedeutung: Ihr Anteil an den Neuzulassungen ist bundesweit deutlich gestiegen. Fast jedes vierte neue Auto fährt rein elektrisch. Doch es gibt regionale Unterschiede.[mehr] (www.tagesschau.de, 16.7.26)

IEA warnt vor Abhängigkeit bei wichtigen Rohstoffen Angesichts zunehmender Risiken bei der Versorgung mit wichtigen Rohstoffen hat die Internationale Energieagentur (IEA) in Paris die Industriestaaten zu Maßnahmen für vielfältige und auch bei Krisen verlässliche Lieferketten aufgerufen. | In einem zunehmend komplexen geopolitischen Umfeld seien für die Industrie wichtige Mineralien und Seltenerdmetalle in den Vordergrund der Energie-, Wirtschafts- und nationalen Sicherheitsagenda der Länder gerückt, heißt es im aktuellen Jahresbericht zur globalen Versorgung mit wichtigen Rohstoffen. (orf.at, 16.7.26)

Die Schweiz will international die Demokratie fördern – wahrscheinlich mit weniger Geld Die Schweizer Regierung plant, ihre Entwicklungshilfe neu auszurichten und Mittel von der längerfristigen Entwicklungszusammenarbeit auf kurzfristige humanitäre Hilfe umzuschichten. Dies könnte schlechte Nachrichten für ihre Bemühungen zur Demokratieförderung bedeuten. Eine Analyse. (www.swissinfo.ch, 16.7.26)

Alpenpässe und ihre Namen: Geschichten hinter Gotthard, Septimer und Co. | Von «Zitterberg» bis Saeptu Monte: wie Alpenpässe zu ihren Namen kamen Seit Jahrtausenden queren Menschen die Alpen und hinterlassen auf den Routen ihre Namensspuren. Die Bezeichnungen der Pässe sind so vielfältig wie die Kulturen in ihren Talschaften. Ein sprachlicher Streifzug durch die Schweiz. (www.nzz.ch, 16.7.26)

Angst vor Klimawandel kann psychisch krank machen Die Hitze ist nicht nur für den Körper gefährlich, sondern schlägt sich auch auf die Seele nieder. Das Landesklinikum Mauer in Amstetten (NÖ) gibt Tipps, wie man einen kühlen Kopf bewahrt und trotz der Klimakrise nach vorne schauen kann. (www.krone.at, 16.7.26)

Feuerverbote und Hitze-Gewitter: So kämpfen die Lager mit den Wetterextremen Hitze, Feuerverbote und heftige Gewitter stellen die Sommerlager von Pfadi und Jubla vor neue Herausforderungen. Die Verbände reagieren mit angepassten Programmen und anderem Essen. (www.watson.ch, 16.7.26)

Kaulquappen werden bei Hitze zunehmend zu Vegetariern – Iberische Wechselkröte (Bufo spinosus) Kaulquappen der Iberischen Wechselkröte (Bufo spinosus) fressen bei höheren Temperaturen zunehmend pflanzliche Nahrung. Der physiologische Anpassungsmechanismus soll die Auswirkungen höherer Temperaturen kompensieren, erreicht aber schnell seine Grenzen und führt dazu, dass die Tiere kleiner bleiben und einen schlechteren Ernährungszustand aufweisen. (www.scinexx.de, 16.7.26)

Kernfusion: Dauerfeuer oder dauernd feuern? - Im Rennen um das erste Fusionskraftwerk der Welt stehen Laser- und Magnetfusion im Wettbewerb. Doch Fachleuten bereitet der von beiden Reaktortypen benötigte Brennstoff Tritium große Sorgen. - (www.faz.net, 16.7.26)

AKW Gösgen: Sieben Drohnen fliegen auf Kernkraftwerk zu – Polizei ermittelt Ein Anwohner sichtete am Sonntagabend mehrere Drohnen über Niedergösgen in Richtung AKW. Die Armee ist derzeit nicht für die Drohnenabwehr auf mittlere und längere Distanz gerüstet. (www.tagesanzeiger.ch, 16.7.26)

Entgangene Milliarden, gebremster Klimaschutz Über vier Milliarden Euro gehen dem Bundeshaushalt durch das Einfrieren des nationalen CO2-Preises verloren. Das hat einen doppelt negativen Effekt: Öl und Gas bleiben günstiger und die Spielräume für klimafreundliche Alternativen werden kleiner. (www.energiezukunft.eu, 16.7.26)

Durstige Wildtiere – Wasserschalen für Wildtiere: So helfen Sie richtig Die Trockenheit und Hitze setzen Bächen, Böden und Wasserquellen zu. Die Folgen für die Tierwelt – und Tipps zum Helfen. (www.srf.ch, 16.7.26)

Kampf gegen Overtourism: Bikiniverbot, Selfie-Stopp und saftige Bussen: So erzieht Italien seine Gäste Wer in Italien Touristenregeln ignoriert, muss mit Geldstrafen rechnen. Manche Verbote sind sinnvoll, andere selbst für Einheimische absurd. (www.tagesanzeiger.ch, 16.7.26)

Grafiken zeigen Klimazukunft: Luzern knackt eigenen Hitzetage-Rekord, Bern steht kurz davor – dabei ist der Sommer erst halb vorbei Schon Mitte Juli zählen viele Schweizer Städte so viele Hitzetage, wie Klimamodelle erst für einen durchschnittlichen Sommer 2045 vorhersagen. (www.tagesanzeiger.ch, 16.7.26)

Wald unter Stress: Notfällungen in Winterthur – Förster müssen erste Fichten fällen Hitze und Trockenheit setzen den Fichten zu. Weil ihre Abwehrkräfte schwinden, können sich Borkenkäfer leichter ausbreiten. Für die Förster beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. (www.tagesanzeiger.ch, 16.7.26)

KOMMENTAR - Die Regierungen schnappen sich Geld, das einst für die Einwohner vorgesehen war Die Philosophie des CO2-Preises bestand darin, dass jene finanziell profitieren, welche die Umwelt wenig verschmutzen. Aber immer öfter behalten die Staaten das Geld für sich. Damit schaden sie nicht nur dem Umweltschutz. (www.nzz.ch, 16.7.26)

Der Kanton Solothurn bangt um seine Forellen. Jetzt sollen die Menschen dem Wasser fernbleiben, damit die Fische überleben Die Hitze setzt vielen Fischen zu. Zum ersten Mal verbietet ein Kanton das Baden in den meisten Flüssen und Bächen, um die Tiere zu schonen. Unterwegs mit dem Biologen, der die drastische Entscheidung getroffen hat. (www.nzz.ch, 16.7.26)

Senioren schwitzen bei über 34 Grad in Wohnungen Die Universität für Bodenkultur und Greenpeace messen seit Juni die Temperatur in Wohnungen von Senioren. Die Ergebnisse sind erschreckend, die Zustände gesundheitsgefährdend. (www.krone.at, 16.7.26)

Zu Besuch in einer Fata Morgana Die Schweiz ächzt unter der Hitze, doch die Menschen fliegen so viel wie noch nie. Reportage aus einer Welt voller Widersprüche. (www.beobachter.ch, 16.7.26)

2,6 Millionen Franken für Podcast-Werbung Sam, der Sound Ad Marketplace der Podcastschmiede, veröffentlicht erstmals Daten zum Schweizer Podcast-Werbemarkt. Der «Swiss Podcast Ad Monitor» soll von nun an quartalweise erscheinen. (www.persoenlich.com, 16.7.26)

15.7.26

Winterthur bewegt vor allem Frauen Bewegung, Spass und ein neuer Teilnahmerekord trotz Juni-Hitze: Das vom Sportamt Kanton Zürich unterstützte Projekt Active City war in Winterthur ein voller Erfolg. Hauptsächlich Frauen haben das kostenlose Sportangebot unter freiem Himmel genutzt. (rathuus.ch, 15.7.26)

Kanton hilft Bauernbetrieben wegen Hitze aus Der Kanton Bern stuft die Trockenheit als höhere Gewalt ein. Bauernbetriebe erhalten deshalb weiterhin Direktzahlungen, auch wenn sie wegen der Hitze nicht mehr alle Anforderungen erfüllen können. | Der Kanton stützt sich dabei auf Artikel 106 der nationalen Direktzahlungsverordnung. Dieser regelt Ausnahmen bei höherer Gewalt in der Schweizer Landwirtschaft. (www.hauptstadt.be, 15.7.26)

Der Kanton stützt sich dabei auf Artikel 106 der nationalen Direktzahlungsverordnung. Dieser regelt Ausnahmen bei höherer Gewalt in der Schweizer Landwirtschaft. Der Kanton Bern stuft die Trockenheit als höhere Gewalt ein. Bauernbetriebe erhalten deshalb weiterhin Direktzahlungen, auch wenn sie wegen der Hitze nicht mehr alle Anforderungen erfüllen können. | Der Kanton stützt sich dabei auf Artikel 106 der nationalen Direktzahlungsverordnung. Dieser regelt Ausnahmen bei höherer Gewalt in der Schweizer Landwirtschaft. (www.hauptstadt.be, 15.7.26)

BUND zu KTF-Entwurf und Einfrieren des Emissionshandels: Klimaschutz absichern Anlässlich des Kabinettsbeschlusses zum Entwurf des Wirtschaftsplans des Klima- und Transformationsfonds (KTF) für 2027 und dem Entwurf zur Änderung des Brennstoffemissionsgesetzes kommentiert Verena Graichen, Geschäftsführerin Politik des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): „Deutschland verfehlt krachend seine Klimaziele, mit entsprechenden Kosten für die Gesellschaft. Doch die Bundesregierung steuert nicht konsequent gegen. Stattdessen plant sie, 2,7 Milliarden Euro aus dem Klimafonds in den Kernhaushalt zu verschieben, um Haushaltslöcher zu stopfen. Zudem drohen dem KTF weitere Milliardenausfälle durch das geplante Einfrieren des nationalen CO2-Preises in den Bereichen Gebäude und Verkehr. Handwerk, Eigentümer*innen sowie Industrie brauchen Planungssicherheit. Die Gesellschaft braucht verlässlichen Klimaschutz. (www.bund.net, 15.7.26)

Food systems transformation would reshape global agriculture Food systems are a major contributor to exceeding planetary boundaries and poor quality diets are a key mortality risk globally. Projected population and income growth could exacerbate these challenges. In response, there are calls for transformation towards healthy and sustainable food systems. However, the scale and distribution of the impacts of this transformation on agriculture are underexplored. Here we show that, by 2050, the transformation of food systems towards healthy diets (adoption of the EAT—Lancet reference diet), improved productivity and halving of food waste results in a fundamental restructuring of global agriculture, (www.nature.com, 15.7.26)

Improvements in educational opportunities go hand in hand with innovation European regions in which people's education level is less dependent on their parents' education generate more patents. (www.nature.com, 15.7.26)

Studie: Gesundheit und Alter sind für Schweizer wichtiger als Ehe | Trotz Multikrise, Klimawandel, Inflation: Die Schweizerinnen und Schweizer bleiben zuversichtlich Das wichtigste Lebensziel der Schweizer: gesund alt werden. Männer klagen über Finanzdruck, Frauen bei Themen rund um die Familie. Ein Blick auf die neueste Sotomo-Studie | Die meisten Schweizerinnen und Schweizer blicken zuversichtlich in die Zukunft. Das zeigt eine repräsentative Umfrage der Forschungsstelle Sotomo im Auftrag der Helvetia-Versicherung, für die rund 1900 Personen über 18 Jahre in der deutsch- und der französischsprachigen Schweiz befragt wurden. Insgesamt sehen 80 Prozent der Bevölkerung ihrem nächsten Lebensjahr positiv entgegen. Die wichtigsten Quellen für diesen Optimismus sind zwischenmenschliche Beziehungen wie Freundschaften, Partnerschaft und Familie. | Die Studie bestätigt ein bestens erforschtes psychologisches Phänomen: Lebensziele sind für das persönliche Glück zentral. Wer ein erstrebenswertes Ziel vor Augen hat, ist meist zuversichtlich, dieses zu erreichen. (www.nzz.ch, 15.7.26)

EU-Parlament lockert Batterieverordnung – Hürde für Smart Glasses fällt Eine Batterieverordnung der EU erschwerte die Markteinführung neuer Wearables in der europäischen Union stark. Nun erliess das Parlament eine Sonderregelung. (www.watson.ch, 15.7.26)

Wüstenstaub in Europa nimmt zu Feinstaub aus den Wüsten Nordafrikas gelangt in immer grösseren Mengen nach Europa. Das hat Folgen für die Gesundheit und die Solarenergie. Eine umfassende Studie unter Federführung des Paul Scherrer Instituts PSI, publiziert in Nature, zeigt: Die Belastung steigt — und könnte sich durch den Klimawandel weiter verschärfen. | Während die vom Menschen durch Verkehr, Haushalte und Industrie direkt verursachte Feinstaubmenge in Europa dank strenger Vorschriften sinkt, entwickelt sich eine andere Quelle in die entgegengesetzte Richtung: Wüstenstaub. | Um die Belastung mit Wüstenstaub in verschiedenen Regionen des Kontinents genauer zu ermitteln, haben Forschende am Paul Scherrer Institut PSI in Kooperation mit Kollegen aus ganz Europa Daten der vergangenen zehn Jahre von mehr als hundert Messstationen gesammelt und mit künstlicher Intelligenz kombiniert. Das Ergebnis: In Südeuropa liegt die durchschnittliche Konzentration von Wüstenstaub bei 5,3 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (www.gebaeudetechnik-news.ch, 15.7.26)

Iran attackiert Nachbarländer: Die Golfstaaten wollen ihre wichtigste Ressource zurück: Frieden Die Staaten am Persischen Golf versuchen, einen Umgang mit dem aggressiven Nachbarn Iran zu finden. Und sie wollen verhindern, dass sie durch die Strasse von Hormuz erpressbar werden. (www.tagesanzeiger.ch, 15.7.26)

Nachhaltige Schifffahrt: Hoch die Segel Moderne Schifffahrt ist abhängig von Schweröl. In der aktuellen Ölkrise wird ihr das zum Verhängnis – doch ein altbewährter Antrieb könnte helfen. mehr... (taz.de, 15.7.26)

Hitzewellen: Auf einen Blick Land- und Bauarbeiter, die aktuellen Hitzewellen treffen sie besonders. Greenpeace-Aktivisten ließen in Rom aufgestellte Eisstatuen schmelzen, um die Auswirkungen der globalen Erwärmung auf Mensch und Natur zu symbolisieren. (www.jungewelt.de, 15.7.26)

Medienschau: Mehr als Wetter Was so ein richtig reaktionärer Hofberichterstatter ist, der findet auch anlässlich von fünf Jahren Ahrtalkatastrophe noch den Spin, um den »grünen Alarmisten« einen mitzugeben und von strategischer Klimapolitik, die das Aufheizen der Erde bremst, abzuraten. (www.jungewelt.de, 15.7.26)

Wissenschaftler kritisieren: Das Netzentgelt verteilt von Arm zu Reich um - Die Netzagentur will neu ordnen, auf wessen Schultern und wie genau sich Stromnetzentgelte verteilen. In Summe geht es um Milliarden. Fachleute sagen nun: Die Reform ist überfällig, aber eine Gruppe kommt zu billig weg. - (www.faz.net, 15.7.26)

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