Kürzlich gelesene Texte – umweltnetz.ch/Toni W. Püntener

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15.7.26 (Aktualisierung 23:55)

Winterthur bewegt vor allem Frauen Bewegung, Spass und ein neuer Teilnahmerekord trotz Juni-Hitze: Das vom Sportamt Kanton Zürich unterstützte Projekt Active City war in Winterthur ein voller Erfolg. Hauptsächlich Frauen haben das kostenlose Sportangebot unter freiem Himmel genutzt. (rathuus.ch, 15.7.26)

Kanton hilft Bauernbetrieben wegen Hitze aus Der Kanton Bern stuft die Trockenheit als höhere Gewalt ein. Bauernbetriebe erhalten deshalb weiterhin Direktzahlungen, auch wenn sie wegen der Hitze nicht mehr alle Anforderungen erfüllen können. | Der Kanton stützt sich dabei auf Artikel 106 der nationalen Direktzahlungsverordnung. Dieser regelt Ausnahmen bei höherer Gewalt in der Schweizer Landwirtschaft. (www.hauptstadt.be, 15.7.26)

Der Kanton stützt sich dabei auf Artikel 106 der nationalen Direktzahlungsverordnung. Dieser regelt Ausnahmen bei höherer Gewalt in der Schweizer Landwirtschaft. Der Kanton Bern stuft die Trockenheit als höhere Gewalt ein. Bauernbetriebe erhalten deshalb weiterhin Direktzahlungen, auch wenn sie wegen der Hitze nicht mehr alle Anforderungen erfüllen können. | Der Kanton stützt sich dabei auf Artikel 106 der nationalen Direktzahlungsverordnung. Dieser regelt Ausnahmen bei höherer Gewalt in der Schweizer Landwirtschaft. (www.hauptstadt.be, 15.7.26)

BUND zu KTF-Entwurf und Einfrieren des Emissionshandels: Klimaschutz absichern Anlässlich des Kabinettsbeschlusses zum Entwurf des Wirtschaftsplans des Klima- und Transformationsfonds (KTF) für 2027 und dem Entwurf zur Änderung des Brennstoffemissionsgesetzes kommentiert Verena Graichen, Geschäftsführerin Politik des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): „Deutschland verfehlt krachend seine Klimaziele, mit entsprechenden Kosten für die Gesellschaft. Doch die Bundesregierung steuert nicht konsequent gegen. Stattdessen plant sie, 2,7 Milliarden Euro aus dem Klimafonds in den Kernhaushalt zu verschieben, um Haushaltslöcher zu stopfen. Zudem drohen dem KTF weitere Milliardenausfälle durch das geplante Einfrieren des nationalen CO2-Preises in den Bereichen Gebäude und Verkehr. Handwerk, Eigentümer*innen sowie Industrie brauchen Planungssicherheit. Die Gesellschaft braucht verlässlichen Klimaschutz. (www.bund.net, 15.7.26)

Food systems transformation would reshape global agriculture Food systems are a major contributor to exceeding planetary boundaries and poor quality diets are a key mortality risk globally. Projected population and income growth could exacerbate these challenges. In response, there are calls for transformation towards healthy and sustainable food systems. However, the scale and distribution of the impacts of this transformation on agriculture are underexplored. Here we show that, by 2050, the transformation of food systems towards healthy diets (adoption of the EAT—Lancet reference diet), improved productivity and halving of food waste results in a fundamental restructuring of global agriculture, (www.nature.com, 15.7.26)

Improvements in educational opportunities go hand in hand with innovation European regions in which people's education level is less dependent on their parents' education generate more patents. (www.nature.com, 15.7.26)

Studie: Gesundheit und Alter sind für Schweizer wichtiger als Ehe | Trotz Multikrise, Klimawandel, Inflation: Die Schweizerinnen und Schweizer bleiben zuversichtlich Das wichtigste Lebensziel der Schweizer: gesund alt werden. Männer klagen über Finanzdruck, Frauen bei Themen rund um die Familie. Ein Blick auf die neueste Sotomo-Studie | Die meisten Schweizerinnen und Schweizer blicken zuversichtlich in die Zukunft. Das zeigt eine repräsentative Umfrage der Forschungsstelle Sotomo im Auftrag der Helvetia-Versicherung, für die rund 1900 Personen über 18 Jahre in der deutsch- und der französischsprachigen Schweiz befragt wurden. Insgesamt sehen 80 Prozent der Bevölkerung ihrem nächsten Lebensjahr positiv entgegen. Die wichtigsten Quellen für diesen Optimismus sind zwischenmenschliche Beziehungen wie Freundschaften, Partnerschaft und Familie. | Die Studie bestätigt ein bestens erforschtes psychologisches Phänomen: Lebensziele sind für das persönliche Glück zentral. Wer ein erstrebenswertes Ziel vor Augen hat, ist meist zuversichtlich, dieses zu erreichen. (www.nzz.ch, 15.7.26)

EU-Parlament lockert Batterieverordnung – Hürde für Smart Glasses fällt Eine Batterieverordnung der EU erschwerte die Markteinführung neuer Wearables in der europäischen Union stark. Nun erliess das Parlament eine Sonderregelung. (www.watson.ch, 15.7.26)

Wüstenstaub in Europa nimmt zu Feinstaub aus den Wüsten Nordafrikas gelangt in immer grösseren Mengen nach Europa. Das hat Folgen für die Gesundheit und die Solarenergie. Eine umfassende Studie unter Federführung des Paul Scherrer Instituts PSI, publiziert in Nature, zeigt: Die Belastung steigt — und könnte sich durch den Klimawandel weiter verschärfen. | Während die vom Menschen durch Verkehr, Haushalte und Industrie direkt verursachte Feinstaubmenge in Europa dank strenger Vorschriften sinkt, entwickelt sich eine andere Quelle in die entgegengesetzte Richtung: Wüstenstaub. | Um die Belastung mit Wüstenstaub in verschiedenen Regionen des Kontinents genauer zu ermitteln, haben Forschende am Paul Scherrer Institut PSI in Kooperation mit Kollegen aus ganz Europa Daten der vergangenen zehn Jahre von mehr als hundert Messstationen gesammelt und mit künstlicher Intelligenz kombiniert. Das Ergebnis: In Südeuropa liegt die durchschnittliche Konzentration von Wüstenstaub bei 5,3 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (www.gebaeudetechnik-news.ch, 15.7.26)

Iran attackiert Nachbarländer: Die Golfstaaten wollen ihre wichtigste Ressource zurück: Frieden Die Staaten am Persischen Golf versuchen, einen Umgang mit dem aggressiven Nachbarn Iran zu finden. Und sie wollen verhindern, dass sie durch die Strasse von Hormuz erpressbar werden. (www.tagesanzeiger.ch, 15.7.26)

Nachhaltige Schifffahrt: Hoch die Segel Moderne Schifffahrt ist abhängig von Schweröl. In der aktuellen Ölkrise wird ihr das zum Verhängnis – doch ein altbewährter Antrieb könnte helfen. mehr... (taz.de, 15.7.26)

Hitzewellen: Auf einen Blick Land- und Bauarbeiter, die aktuellen Hitzewellen treffen sie besonders. Greenpeace-Aktivisten ließen in Rom aufgestellte Eisstatuen schmelzen, um die Auswirkungen der globalen Erwärmung auf Mensch und Natur zu symbolisieren. (www.jungewelt.de, 15.7.26)

Medienschau: Mehr als Wetter Was so ein richtig reaktionärer Hofberichterstatter ist, der findet auch anlässlich von fünf Jahren Ahrtalkatastrophe noch den Spin, um den »grünen Alarmisten« einen mitzugeben und von strategischer Klimapolitik, die das Aufheizen der Erde bremst, abzuraten. (www.jungewelt.de, 15.7.26)

Wissenschaftler kritisieren: Das Netzentgelt verteilt von Arm zu Reich um - Die Netzagentur will neu ordnen, auf wessen Schultern und wie genau sich Stromnetzentgelte verteilen. In Summe geht es um Milliarden. Fachleute sagen nun: Die Reform ist überfällig, aber eine Gruppe kommt zu billig weg. - (www.faz.net, 15.7.26)

Klimaanlagen: Wir sind hier nicht in Texas, Theodor - - - Manche sehen in ihr einen rettenden Strohhalm – in einer brennenden Welt. Andere gehen sofort auf die Barrikaden: Der Kulturkampf um die Klimaanlage ist in der Schweiz angekommen. - …mehr (www.woz.ch, 15.7.26)

Rechenzentren in der Schweiz: Der Kampf um die Rechenzentren Sie verbrauchen so viel Strom wie eine Kleinstadt: Warum Rechenzentren besonders in der Schweiz boomen, aber auch auf Widerstand stoßen. Außerdem: Kraftort Gartencenter (www.zeit.de, 15.7.26)

Klima- und Transformationsfonds: Bundesregierung will Einschnitte bei Klima-Geldtopf Effizienter soll der Fonds werden, wünscht sich das Finanzministerium. Der Vorschlag sei aber wenig strategisch, kritisiert ein Experte. mehr... (taz.de, 15.7.26)

Formel 1-Fan will in Barcelona Vollgas geben Kletterer Jan-Luca Posch will bei den Boulder-Europameisterschaften Formel 1-Superstar Lewis Hamilton nacheifern und ebenfalls in Barcelona gewinnen. Warum sich der Tiroler so auf den Bewerb am Rennkurs freut und wie er die Hitze auf dem Asphalt überstehen will. (www.krone.at, 15.7.26)

Wärmepumpe in Wohngebäuden: Wärmepumpe erstmals am häufigsten eingebaute Heizungsart Beim Heizungstausch haben Wärmepumpen fossile Heizkessel überholt. Ein Experte sieht dafür mehrere Gründe – und spricht von einer »echten Trendwende im Heizungskeller«. (www.zeit.de, 15.7.26)

Pfadi Wädenswil: Nach 24 Stunden sind bereits zwölf Kinder am Erbrechen – Pfadilager abgebrochen Im Sommerlager der Pfadi Wädenswil-Richterswil-Au in Disentis hat sich offenbar ein Virus ausgebreitet. Die Leitung sagt über den Vorfall: «So was hatten wir noch nie erlebt.» (www.tagesanzeiger.ch, 15.7.26)

Familien-Influencer: Wenn Kinder zum Werbeobjekt werden - „Family-Influencer“ teilen Familienereignisse auf sozialen Medien und verdienen an Werbeeinnahmen. Doch das Risiko für Kinder und Jugendliche ist groß. Was Eltern wissen sollten. - (www.faz.net, 15.7.26)

Umwelt: Mehr Feinstaub aus der Wüste: Die Belastung in Europa wächst Klimawandel und veränderte Großwetterlagen treiben vermehrt Wüstenstaub nach Norden. Doch das ist nicht der einzige Grund, warum die Luft schlechter wird. (www.sueddeutsche.de, 15.7.26)

Unsichtbare Vielfalt: Die Biodiversität der Mikroben | Jörg Overmann erforscht die Vielfalt der Mikroorganismen – und will LMU und Staatliche Naturwissenschaftliche Sammlungen Bayerns enger zusammenführen. „Beim Begriff Biodiversität denken die meisten wahrscheinlich an exotische Pflanzen und tropische Schmetterlinge, schon weniger an unscheinbarere Insekten und am allerwenigsten an Mikroorganismen“, sagt Professor Jörg Overmann. „Dabei machen Mikroorganismen einen immensen Teil der Biodiversität aus.“ | Seit August 2025 leitet Overmann den Lehrstuhl für Biodiversitätsforschung an der Fakultät für Biologie der LMU. Zugleich ist er neuer, und erster hauptamtlicher, Generaldirektor der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns (SNSB). In dieser Doppelrolle verbindet er künftig zwei Perspektiven: die molekulare Erforschung der unsichtbaren Vielfalt des Lebens — und die Weiterentwicklung großer naturwissenschaftlicher Sammlungen. (www.lmu.de, 15.7.26)

Leibniz-Gemeinschaft: Tierische Spuren Wie reagieren Wildtiere auf Umweltveränderungen? Das Forschungsprojekt VEBITA untersucht mithilfe von Bewegungsdaten tierische Anpassungsfähigkeit und deren Nutzen für Naturschutz und Gesellschaft. | Tierbewegungen sind entscheidend für funktionierende Ökosysteme und die Anpassungsfähigkeit von Arten an Umweltveränderungen. Ab Januar 2027 fördert das Land Hessen mit seinem bundesweit einzigartigen Forschungsförderungsprogramm LOEWE den neuen Schwerpunkt „Verhaltensplastizität im Wandel: Biologging als Schlüssel zur Erfassung tierischer Anpassungsfähigkeit (VEBITA)“ für vier Jahre mit rund 4,6 Millionen Euro. VEBITA untersucht mithilfe von Bewegungsdaten aus Tiersensoren und KI-Methoden, wie Tiere auf Klimawandel und Lebensraumveränderungen reagieren und wie diese Erkenntnisse für Forschung, Naturschutz und Gesellschaft besser nutzbar gemacht werden können. Das trans- und interdisziplinäre Projekt wird gemeinsam vom Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum, (www.leibniz-gemeinschaft.de, 15.7.26)

SSES will Photovoltaik-Zubau wieder auf Zielkurs bringen – SSES Der Ausbau der Photovoltaik (PV) verfehlt derzeit die Vorgaben des Stromgesetzes deutlich. Die Schweizerische Vereinigung für Sonnenenergie (SSES) fordert im Rahmen der Vernehmlassung zur Energieförderungsverordnung (EnFV) eine Erhöhung der Einmalvergütungen sowie die Beseitigung struktureller Hemmnisse für den Zubau. | Um das gesetzliche Ziel von 35 GWp installierter PV-Leistung bis zum Jahr 2035 zu erreichen, ist ein jährlicher Zubau von durchschnittlich 2.8 GWp notwendig. Die aktuelle Marktentwicklung ist jedoch rückläufig: Nach 1.8 GWp im Jahr 2024 wurden 2025 nur noch 1.3 GWp realisiert. Der Rückstand zur Zielerreichung wächst mit jedem Jahr, wenn nicht rasch wieder Investitionssicherheit für PV-Betreibende geschaffen wird. | «Wir müssen den Solar-Zubau wieder auf Zielkurs bringen», fordert Urs Scheuss, Geschäftsleiter der SSES. «Dazu braucht es jetzt Anpassungen, damit wir wieder verlässliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen haben.» (www.sses.ch, 15.7.26)

China's emissions may have peaked in 2025, driven by rapid renewable growth. But with 291 GW of coal capacity still planned, @climateactiontracker.org still rates China as “highly insufficient.” https://climateactiontracker.org/countries/china/ | @newclimate.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 15.7.26)

Digitalisierung und Bürokratieabbau sollen 600 Millionen einsparen Nie wieder Prüfaufkleber auf der Kaffeemaschine? Welche kuriosen Regeln jetzt fallen — und wie Bürger sowie Firmen davon profitieren. | Die Bundesregierung hat weitere Maßnahmen zum Abbau der Bürokratie beschlossen. Im zweiten sogenannten Entlastungskabinett einigte sich die schwarz-rote Koalition darauf, bürokratische Verpflichtungen abzuschaffen, die einer jährlichen Entlastung von rund 600 Millionen Euro entsprechen. Nach Angaben von Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) addieren sich die beschlossenen Maßnahmen seit dem Start der Agenda auf 10,4 Milliarden Euro jährlich. (www.it-daily.net, 15.7.26)

F.A.Z. exklusiv: Früherer FDP-Chef wird Geschäftsführer von E-Fuel-Start-up - Christian Dürr hat zu Zeiten der Ampelregierung für technologieoffenen Klimaschutz gekämpft. Jetzt will der ehemalige FDP-Vorsitzende als Geschäftsführer eines Start-ups den Markt für erneuerbare Kraftstoffe voranbringen. - (www.faz.net, 15.7.26)

Reflective paint can keep your home cooler It reflects the sun's rays and emits absorbed heat, keeping the building cooler inside. (yaleclimateconnections.org, 15.7.26)

Families like mine industrialized the South. We paid the price in air pollution. And now the Trump administration is asking us to bear even more of a burden. (yaleclimateconnections.org, 15.7.26)

Energie braucht Verlässlichkeit Der Strombedarf wächst stetig. Immer mehr Geräte, Fahrzeuge und Infrastrukturen sind auf elektrische Energie angewiesen. Bei dieser Entwicklung gilt es, eine zukunftsorientierte Basis für moderne Energieerzeugung, -verteilung und Ladeinfrastruktur zu schaffen. Weshalb ein Betonproduzent bei diesem Thema eine Rolle spielt, veranschaulicht ein Unternehmen wie CREABETON. (baurundschau.ch, 15.7.26)

Die Universität Luzern priorisiert Wissenschafts­kommunikation Der Schweizer Jahreskongress der Wissenschaftskommunikation, die ScienceComm, findet dieses Jahr erstmals in Luzern statt. Das Engagement der Universität Luzern als lokale Partnerin geht einher mit ihrem Bekenntnis zur Stärkung des Dialogs zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. | Die Rolle der Hochschulen hat sich in den letzten Jahren gewandelt. In einer Welt, in der die Grenzen zwischen Fakt und Fake zunehmend verschwimmen, muss sich eine Universität auch als Drehscheibe für fundiertes Wissen verstehen — sowie als Partnerin für die Gesellschaft, um gemeinsam Lösungen für drängende Probleme zu entwickeln. | Über die wachsende Bedeutung der Wissenschaftskommunikation für Universitäten sagt Rektor Martin Hartmann: «Manches Vorurteil über Wissenschaft kann nur abgebaut werden, wenn es gelingt, wissenschaftliches Arbeiten und die Ergebnisse dieser Arbeit verständlich zu vermitteln.» So werde sichtbar, dass Universitäten heute mitten in der Gesellschaft stehen und auf Themen und Probleme (www.unilu.ch, 15.7.26)

Evaluation der EU-Nitratrichtlinie: „Deutschland darf nicht zur Güllegrube der EU werden“ Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) begrüßt die heute veröffentlichte Evaluation der EU-Nitratrichtlinie. Darin ruft die EU-Kommission die Mitgliedstaaten nachdrücklich auf, die Nährstoffbelastung zu kontrollieren und in Verschmutzungs-Hotspots die Tierhaltung zu reduzieren. Die Kommission regt zudem den Ausbau der digitalen Datenerhebung und Überwachung in der Düngung zum Bürokratieabbau an. Die Stickstoffeinträge auf landwirtschaftliche Flächen sind laut EU-Prüfung in Deutschland so hoch wie nirgendwo sonst in der EU. Deutschland weist mit Nitrat-Grenzwertüberschreitungen an mehr als 25 Prozent der Grundwassermessstellen nach Malta den zweitschlechtesten Wasserschutz in Europa auf. Zum Schutz des Trinkwassers fordert die DUH die Einführung einer bundesweiten Datenbank für betriebliche Dünge-Effizienz, um Verluste von Nährstoffen in die Umwelt zu minimieren und die Wirkung des Düngerechts sowie die massiv zunehmenden Gülletransporte zu monitoren. (www.duh.de, 15.7.26)

Jahresbericht 2025 der Uni Hamburg veröffentlicht | Rückblick auf ein Jahr des Aufbruchs Einen ersten Höhepunkt hatte das ereignisreiche Jahr 2025 für die Universität Hamburg bereits mit der Bestätigung der vier Exzellenzcluster im Mai. Es war insgesamt geprägt von neuen Initiativen sowie der Weiterführung zukunftsprägender Projekte. Der neue Jahresbericht der Universität gibt — barrierefrei auf Deutsch und Englisch — einen umfassenden, informativen Einblick. | Der knapp 100 Seiten umfassende Bericht zeigt in vier Kapiteln, dass die Universität Hamburg (UHH) trotz großer Herausforderungen neue Schritte wagt und in Forschung, Lehre, Studium und Transfer Kurs auf die Zukunft nimmt. Vom aktualisierten Leitbild Studium und Lehre über die „Nachhaltigkeitsstrategie 2030“ bis zu neuen Digitalisierungsprojekten in Verwaltung und Bibliotheken — die UHH trägt aktuellen gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und hochschulpolitischen Anforderungen in allen Bereichen Rechnung. (www.uni-hamburg.de, 15.7.26)

Normen im Wandel: Dynamiken des globalen Klimaregimes – Wuppertaler Studienarbeit: Juliane Schell zeigt, wie Staaten Normen zur gerechten Verantwortungsübernahme beim Klimawandel mit der Zeit verändern Welcher Staat trägt wie viel Verantwortung für den Klimaschutz? Eine zentrale Norm dafür ist die "Common But Differentiated Responsibilities and Respective Capabilities" (CBDR-RC). Sie findet im Pariser Klimaschutzabkommen Anwendung, ebenso wie beim Vorgänger, dem Kyoto-Protokoll (1997). Zwischen den beiden Versionen bestehen zentrale Unterschiede: Während beim Kyoto-Protokoll noch eine klare Unterteilung der Verantwortung zwischen Industrie- und Entwicklungsstaaten stattfand, ist dies im Pariser Abkommen nicht mehr der Fall. | In der Wuppertaler Studienarbeit untersucht Juliane Schell, Researcherin im Forschungsbereich Internationale Klimapolitik am Wuppertal Institut, wie Staaten und Verhandlungsgruppen die Norm CBDR-RC durch Infragestellen verändert haben. Das kritische Hinterfragen gesellschaftlicher Normen bezeichnen Forschende als Kontestation. Die Autorin befasst sich damit, welche Formen von Kontestation in diesem dynamischen Prozess auftreten. (wupperinst.org, 15.7.26)

SSES will Photovoltaik-Zubau wieder auf Zielkurs bringen Der Ausbau der Photovoltaik (PV) verfehlt derzeit die Vorgaben des Stromgesetzes deutlich. Die Schweizerische Vereinigung für Sonnenenergie (SSES) fordert im Rahmen der Vernehmlassung zur Energieförderungsverordnung (EnFV) eine Erhöhung der Einmalvergütungen sowie die Beseitigung struktureller Hemmnisse für den Zubau. | Um das gesetzliche Ziel von 35 GWp installierter PV-Leistung bis zum Jahr 2035 zu erreichen, ist ein jährlicher Zubau von durchschnittlich 2.8 GWp notwendig. Die aktuelle Marktentwicklung ist jedoch rückläufig: Nach 1.8 GWp im Jahr 2024 wurden 2025 nur noch 1.3 GWp realisiert. Der Rückstand zur Zielerreichung wächst mit jedem Jahr, wenn nicht rasch wieder Investitionssicherheit für PV-Betreibende geschaffen wird. | «Wir müssen den Solar-Zubau wieder auf Zielkurs bringen», fordert Urs Scheuss, Geschäftsleiter der SSES. «Dazu braucht es jetzt Anpassungen, damit wir wieder verlässliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen haben.» (www.sses.ch, 15.7.26)

Schneller, verlässlicher, profitabler: Was Atomkraft verspricht, liefern Erneuerbare schon heute Angesichts geopolitischer Krisen braucht Europa sichere und kostengünstige Energielösungen und Atomkraft gilt manchen dabei als klimafreundliche Alternative. Doch Beispiele aus Frankreich und Großbritannien belegen das Gegenteil. „Atomkraft ist zu teuer, zu langsam und nicht so verlässlich wie oft angenommen“, kommentiert Patrick Lemcke-Braselmann, CEO der aream Group. „Der konsequente Ausbau Erneuerbarer Energien bleibt der einzige Weg, der nicht nur nachhaltig ist, sondern auch wesentlich schneller Rendite bringt.“ (www.aream.de, 15.7.26)

Schweizer Wälder: Trockenheit und Hitze verursachen bleibende Schäden Eine Studie der WSL zeigt, dass die im Sommer durch Hitze verursachte Braunfärbung der Blätter keine Abwehrstrategie der Bäume ist, sondern ein Zeichen irreversibler Schäden. (www.swissinfo.ch, 15.7.26)

KOMMENTAR - Wehrpflicht in Israel: Benjamin Netanyahu kapituliert vor einem religiösen Mob Wenige Monate vor der Wahl sichert sich der Ministerpräsident die Unterstützung ultraorthodoxer Wähler, die zuletzt selbst vor gewalttätigen Protesten nicht zurückschreckten. Einen hohen Preis zahlen dafür Armee und säkulare Bürger. (www.nzz.ch, 15.7.26)

Hitze und Trockenheit erhöhen Risiko von Astabbrüchen Die anhaltende Hitze und Trockenheit machen auch den Bäumen und Grünflächen in der Stadt Bern zu schaffen. Insbesondere bei grossen und schweren Bäumen besteht derzeit ein erhöhtes Risiko von Astabbrüchen. Infolge von Hitze- und Trockenstress können sich die Spannungsverhältnisse im Holz verändern und bestehende innere Schäden können sich vergrössern. Betroffene Äste weisen häufig keine äusserlichen Warnsignale auf, weshalb Astabbrüche selbst im Rahmen fachgerechter Kontrollen nur bedingt vorhersehbar sind. Beim Aufenthalt unter älteren, grossen Bäumen ist deshalb aktuell – auch aufgrund der möglichen Gewitterlage – erhöhte Vorsicht geboten. In den kommenden Tagen weist die Stadt primär bei den Freibädern sowie weiteren beliebten Badeorten mit vielen Besucher*innen mit Plakaten auf das erhöhte Risiko abbrechender Äste hin. (www.bern.ch, 15.7.26)

Heiß, trocken, futterarm – der Sommer macht auch Igeln zu schaffen. | Schon mit kleinen Maßnahmen kannst du Igel im Sommer schützen und Lebensraum schaffen. Im Video erfährst du, wie du mit Wasserstellen, naturnahen Gärten und einfachen Verhaltensregeln Igel sinnvoll unterstützen kannst. | @umweltinstitut.org on Bluesky (bsky.app, 15.7.26)

Insgesamt mehr Hitze durch Klimaanlagen | Die Klimaanlage läuft – und draußen wird es noch heißer. Während Wohnungen, Büros und Kliniken abkühlen, pusten Millionen Geräte ihre Abwärme auf Straßen, Höfe und Fassaden. In dicht bebauten Städten kann das die Temperatur um bis zu 2,5 Grad erhöhen... | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 15.7.26)

Geteilte Öffentlichkeit zusammenführen Eine Studie des Bundesverbands Wohnen und Stadtentwicklung (vhw) untersucht die Folgen des sozio-technischen Wandels für die lokale Öffentlichkeit und damit auch für die kommunale Politik. Die zentrale Feststellung: Das Informations- und Kommunikationsverhalten der Bevölkerung, was einmal auf einer gemeinsam geteilten Öffentlichkeit mit ähnlicher Informations- und Wissensbasis beruhte, basiert mittlerweile auf einer Vielzahl von (Teil-)Öffentlichkeiten. Mit dem Konzept des „Local Public Open Space“ sehen die Forschenden eine Möglichkeit, diese wieder zusammen zu führen. (mmm.verdi.de, 15.7.26)

Wärmepumpen: Vom Nischenprodukt zur Schlüsseltechnologie I IKZ Vor 50 Jahren war die Wärmepumpe im SHK-Markt noch eine Randerscheinung. Heute gilt sie als zentrale Technologie der Energiewende. Ein Blick zurück zeigt, wie sich die Technik entwickelt hat — und wie früh Hersteller wie Stiebel Eltron das Potenzial erkannt haben. (www.ikz.de, 15.7.26)

15 unenbehrliche WordPress-Plugins für Corporate Blogs – von der Idee bis zur Analyse Corporate-Blogs sind längst keine einfachen Publishing-Plattformen mehr. Sie sind strategische Content-Hubs — und treiben Markenbekanntheit, Leadgenerierung, SEO-Sichtbarkeit und Kundenbindung voran. Doch die Verwaltung eines Corporate-Blogs erfordert mehr als nur Artikel zu schreiben. Sie erfordert teamübergreifende Zusammenarbeit, strukturierte Workflows, skalierbare Content-Produktion und eine konsistente Verteilung über mehrere Kanäle hinweg. (www.blog2social.com, 15.7.26)

Erstes Halbjahr 2026: Erneuerbare Energien wachsen in allen Sektoren | Anteil erneuerbarer Energien bei Strom- und Wärmeerzeugung steigt. Im Verkehrssektor nehmen Biokraftstoffe und Elektroantriebe zu. Im ersten Halbjahr 2026 stammten rund 57 Prozent des in Deutschland genutzten Stroms aus erneuerbaren Energien. Das zeigen neue Daten der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat). Demnach wurden rund sechs Prozent mehr Strom aus Wind-, Wasser-, Sonnen- und Bioenergie gewonnen als im Vorjahreszeitraum. Auch im Gebäude- und im Verkehrssektor legten die erneuerbaren Energien zu: Umweltwärme und Geothermie aus Wärmepumpen um 19 Prozent; der Einsatz von Biokraftstoffen und Strom im Verkehrsbereich um 13 Prozent. | UBA-Präsident Dirk Messner: „Die Zahlen des ersten Halbjahres 2026 stimmen optimistisch. Gerade jetzt sollten wir den Ausbau dieser Zukunftstechnologien weiter forcieren. Der Aufschwung bei Wind und Sonne darf uns nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Wärme- und die Verkehrswende weiter beschleunigt werden muss. Elektroautos und Wärmepumpen müssen schneller in die Breite, das Stromsystem muss durch neue Großbatteriespeicher flexibler werden. (www.umweltbundesamt.de, 15.7.26)

Expert group calls for global action on food crisis A group of experts has called for decisive and systemic action on the global food crisis to avoid mass starvation and instability. (www.clubofrome.org, 15.7.26)

Neues DGNB Rahmenwerk für klimaneutrale Gebäude und Standorte – Gegenentwurf zum Gebäudemodernisierungsgesetz auf wissenschaftlicher Basis Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) hat eine umfassend überarbeitete Fassung ihres Rahmenwerks für klimaneutrale Gebäude und Standorte vorgestellt. Das Dokument soll ein einheitliches Verständnis von Klimaneutralität im Bau- und Immobiliensektor schaffen und Akteuren entlang des gesamten Lebenszyklus von Gebäuden konkrete Orientierung für die praktische Umsetzung bieten. Gleichzeitig wurden die Anforderungen für die DGNB Auszeichnung „Klimapositiv“ angepasst und um eine neue Variante für Neubau- und Sanierungsprojekte erweitert. (www.nbau.org, 15.7.26)

Solar-Markisen: Gleichzeitig Solarstrom für den Eigenverbrauch erzeugen und Schatten spenden Ein Essener Start-up setzt mittlerweile die ersten Projekte deutschlandweit um. Nach Angaben von Solar Markise ist das Produkt etwa 10 bis 15 Prozent teurer als herkömmlicher Sonnenschutz, doch die höhere Investition lohne sich durch die Einsparungen beim Strombezug nach und nach. | Der Sommer meint es bislang gut mit uns. Wenn die Sonne strahlt, sehnen sich viele Menschen auch nach Schatten. Das Essener Start-up Solar Markise bietet dafür eine Lösung, die nicht nur vor der Sonne schützt, sondern gleichzeitig noch Solarstrom für den Eigenverbrauch produziert. Sein Produkt „SolarMarkise“ bietet es dabei in zwei Varianten an — und zwar in den Größen „M“ mit 1,35 Kilowatt und „L“ mit 1,8 Kilowatt Leistung. | Nach Angaben im Datenblatt unterscheiden sich die Abmaße und das Gewicht. Während die „SolarMarkise M“ eine Breite von 3,51 Metern und eine Tiefe von 3,00 Metern aufweist, ist die die Variante „L“ auf eine Breite von 4,35 Metern ausgelegt. (www.pv-magazine.de, 15.7.26)

How to end poverty and protect Earth: inside the debate tearing up economics The idea of prosperity without growth is gaining traction among researchers. So why are many economists sceptical? (www.nature.com, 15.7.26)

Endlich Ruhe im Kopf! Wie Du im Urlaub wirklich abschaltest Endlich Abschalten im Urlaub! Von wegen! 70 Prozent der Berufstätigen sind auch im Urlaub "on". Schluss damit! Diese Tipps helfen. (kreative-chaoten.com, 15.7.26)

Hitzewelle: Verändert die Hitze wie wir über den Klimawandel denken? Extreme Hitze macht den Klimawandel greifbar. Doch verändert sie unser Verhalten? Zwei ETH-Forscher erklären. | Wir haben mit Klimaforscher Anthony Patt darüber gesprochen und mit dem politischen Ökonomen Lukas Fesenfeld, der diese positiven Kipppunkte erforscht. Sie sagen: Bezüglich moralischen Normen sind solche Kipppunkte fragil, hingegen geht es technologisch so schnell vorwärts wie noch nie. (www.watson.ch, 15.7.26)

Forscher enthüllen Algen-Batterien, die seit 6 Jahren Strom erzeugt Lithium-Batterien sind überall. Ihr Abbau schadet der Umwelt aber massiv. Ein Forscherteam der Universität Cambridge zeigt jetzt, dass es auch anders geht: Mit einer lebenden Algen-Batterie erzeugen sie seit sechs Jahren ununterbrochen Strom, ganz ohne kritische Rohstoffe. | Egal, ob bei der Mobilität, im eigenen Zuhause oder in der Industrie: Batterien werden immer wichtiger. Dass die Speicherung von Energie aber nicht nur mit Lithium funktioniert, demonstrierte kürzlich ein Team der Universität Cambridge. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Doktor Paolo Bombelli vom Department of Biochemistry und dem Hauptprüfer Professor Chris Howe entstand eine kleine Biozelle, die gewöhnliche Algen zum Energiespeicher macht. | Die Forschergruppe arbeitet bereits seit dem Jahr 2006 an dieser Methode. Um die Ansätze technologisch und gestalterisch weiterzuentwickeln, wurden später zusätzlich die Bio-Designerin Lucia Giron und der Elektroingenieur Lifu Tan in das Team aufgenommen. (www.basicthinking.de, 15.7.26)

Streit um öffentlichen Raum: Die Gewerbepolizei droht Zürcher Gaststätten mit Strafen – wegen Lichterketten und Tischlämpchen Wer auf öffentlichem Raum Gäste bewirtet, muss der Stadt eine Gebühr entrichten – und im Vergleich zu Betrieben auf Privatgrund erst noch strengere Vorschriften einhalten. Gewerbler fühlen sich «gepiesackt». (www.tagesanzeiger.ch, 15.7.26)

Bündnisgrüne Signale für regionale Strompreise Regionale Preissignale im Strom-Großhandel könnten es erleichtern, günstigen Wind- und Sonnenstrom nahe seiner Erzeugung zu verbrauchen. Dafür wären tiefgreifende Veränderungen notwendig — für die sich nun die Grünen einsetzen. (klimareporter.de, 15.7.26)

Blockchain: Eine „Vertrauensmaschine“ für die digitale Welt? Wer vom „Crypto Valley“ spricht, meint die pulsierende Community von Blockchain-Pionieren zwischen Zürich und Zug. Sie nutzen den liberalen Schweizer Rechtsrahmen als Sprungbrett für digitale Innovationen. Aber was genau steckt hinter dem Begriff «Blockchain»? | Die Kurzfassung zur Blockchain-Studie von TA-SWISS bringt es auf den Punkt: «Die Blockchain ist — stark vereinfacht gesagt — eine fälschungssichere, dezentral verwaltete Datenbank.» Mit anderen Worten: Eine Technologie für verteilte Register, die Informationen sicher, transparent und dezentral speichert. | Der erste Teil liefert den technischen Überblick und prüft das wirtschaftliche Potenzial sowie die Risiken der Blockchain. Anhand von zwölf Fallstudien — von Grundbüchern bis zur Energieversorgung — wird der Hype versachlicht und aufgezeigt, wo ein pragmatischer Einsatz Sinn macht. | Der zweite Teil untersucht den soziokulturellen Nährboden, auf dem die Blockchain gewachsen ist, und analysiert die gesellschaftlichen Folgen (www.ta-swiss.ch, 15.7.26)

Feuerverbote und Hitze-Gewitter: So kämpfen die Lager mit den Wetterextremen Hitze, Feuerverbote und heftige Gewitter stellen die Sommerlager von Pfadi und Jubla vor neue Herausforderungen. Die Verbände reagieren mit angepassten Programmen und anderem Essen. (www.schweizheute.ch, 15.7.26)

Daten des Versorgers OVAG: Privater Solarausbau verlangsamt sich deutlich - Unklar ist, ob es an Aussagen aus dem Bundeswirtschaftsministerium zum Ende der Einspeisevergütung liegt. Doch der private Solarausbau ist ins Stocken geraten. Das zeigen Zahlen eines Stromversorgers. - (www.faz.net, 15.7.26)

Iran: Die Golfstaaten wollen ihre wichtigste Ressource zurück: Frieden Wie die Länder am Persischen Golf versuchen, einen Umgang mit dem aggressiven Nachbarn Iran zu finden – und durch die Straße von Hormus nicht erpressbar zu werden. (www.sueddeutsche.de, 15.7.26)

«Biber unter Verdacht» – Dieses Bilderbuch klärt Kinder über Fake News auf Schon Vorschulkinder sind online. Zwei Kita-Lernende haben ein Buch verfasst, das Desinformation spielerisch vermittelt. (www.srf.ch, 15.7.26)

Kreislaufwirtschaft in Zürich: Stadt zahlt 100 Franken fürs Flicken – 15’000 Franken sind bereits weg Zürich lanciert einen Reparatur-Bonus, um die Wegwerfkultur zu bekämpfen. Die Bevölkerung greift in den ersten Tagen bereits tüchtig zu – die SVP spricht von Geldverschwendung. (www.tagesanzeiger.ch, 15.7.26)

Astronomers just accidentally spotted the faintest exoplanet ever seen from Earth Beta Pictoris d is more than twice the size of Jupiter, but it is a baby compared to its humongous neighbors (www.scientificamerican.com, 15.7.26)

Maria von Magdala – die herausragende Zeugin der Auferstehung Zum Fest der heiligen Maria von Magdala, dem 22. Juli, unterstützt der Frauenrat apostolisch wirkende Frauen in der römisch-katholischen Kirche Schweiz. | Maria von Magdala und die Jungfrau Maria sind die Frauen mit häufigster Erwähnung im Neuen Testament. Maria von Magdala wird als Jüngerin nicht in männlicher Begleitung, sondern mit ihrem Herkunftsnamen benannt. Magdala kommt von „Migdal“ und bedeutet Turm. Maria von Magdala ist Leuchtturm der Auferstehung Jesu. Als seine Geheilte, begleitete sie ihn, teilte seine Verkündigung und lebte seine Botschaft — keine stumme Zuschauerin, sondern als Mitträgerin des Evangeliums. | Sie und die Frauen brachten grossen Mut und Vertrauen in die Beziehung zu Jesus auf, um ihm während seiner Leidenszeit bis in den Tod beizustehen (Mk, 15,40-41). Frauen hielten die Demütigung Jesu durch den Kreuzestod aus, obwohl nach damaligem jüdischen Glauben Gekreuzigte von Gott Verlassene waren und Beistand zur Todesstrafe gereichte. (www.bischoefe.ch, 15.7.26)

Schütteln statt Chlor: Diese Kapsel tötet 99,9999 Prozent der Keime im Wasser Weltweit fehlt mehr als zwei Milliarden Menschen der Zugang zu sicherem Trinkwasser, und Naturkatastrophen verschärfen die Lage zusätzlich, sobald Leitungen und Aufbereitungsanlagen ausfallen. Herkömmliche Notlösungen wie Abkochen, Chlortabletten oder Filter verbrauchen Brennstoff, schmecken unangenehm oder verstopfen nach kurzer Zeit. Ein internationales Forschungsteam um Professor Sang-Woo Kim von der Yonsei University in Seoul hat nun eine batterielose Kapsel entwickelt, die verunreinigtes Wasser mit wenigen Sekunden Schütteln selbst prüft und anschließend desinfiziert. (www.trendsderzukunft.de, 15.7.26)

The 7th Happy Planet Index: wellbeing instead of GDP Today marks the launch of the 7th edition of the Happy Planet Index (HPI), which has become one of the most prominent alternatives to GDP as a measure of societal success. The results find Costa Rica returning to the top of the index, with Spain in 4th place, Germany in 16th and the USA in 105th (out of 134 countries). | The HPI, which was first created 20 years ago in 2006, starts from the question: what really matters to people? How can we say whether a country is doing well or not? The simple answer to this question is health and happiness. Happiness, of course, is a complex idea, and itself is determined by so many factors. Nevertheless, subjective questions which ask people to assess how well their life is going (what we call self-reported wellbeing) have become increasingly accepted as meaningful. As such, the HPI includes two key outcomes: self-reported wellbeing and life expectancy, as a proxy for health. (www.postwachstum.de, 15.7.26)

Leisure Sickness: Warum Du im Urlaub krank wirst – und was Du dagegen tun kannst Kennst Du die "Leisure Sickness"? Solltest Du kennen, um Deine Freizeit und Urlaub wirklich gesund genießen zu können. - Der Beitrag Leisure Sickness: Warum Du im Urlaub krank wirst – und was Du dagegen tun kannst erschien zuerst auf Cordula Nussbaum. - (kreative-chaoten.com, 15.7.26)

Studie zu Mediennutzung: 43 Prozent der Jugendlichen befürworten Altersgrenze für Social Media Viele Politiker fordern ein Mindestalter für Social Media. Doch wie beurteilen Jugendliche selbst ihre Mediennutzung? Eine Studie zeigt die Ambivalenz sozialer Medien. (www.zeit.de, 15.7.26)

August's solar eclipse inspires science involving jets, balloons and Einstein’s general theory of relativity Solar eclipses are a rare and brief opportunity for scientists to gather data on everything from the physics of the sun to air pressure in the upper atmosphere (www.scientificamerican.com, 15.7.26)

Städtische Siedlung Ueberlandstrasse: Stadt Zürich kauft Land für knapp acht Millionen Franken Die Stadt Zürich vergrössert ihr Areal in Schwamendingen: Für rund 7,97 Millionen Franken kauft sie zwei Nachbargrundstücke an der Ueberlandstrasse. Damit schafft sie Platz und eine deutlich bessere Ausgangslage für künftige Bauprojekte. (www.tagesanzeiger.ch, 15.7.26)

Rigitrac aus Küssnacht: Vier Schwestern mit einem Herz für E-Traktoren Die Knüsels aus Küssnacht am Rigi bauen Elektrotraktoren und fahren damit Preise ein. An der Spitze des Unternehmens stehen vier Schwestern, die Vollgas für das Lebenswerk ihrer Eltern geben. (www.tagesanzeiger.ch, 15.7.26)

Debatte: „Willkommen. Ihr seid Zeugen vom Ende einer Welt.“ Sehnsuchtsorte stehen in Flammen, die Ernte verdorrt auf dem Feld, und selbst in der Bretagne schmelzen die Straßen: Frankreich ächzt unter der Hitze. Aber die Politik schweigt. (www.sueddeutsche.de, 15.7.26)

Machen Normen das Bauen teuer und umständlich? Wohnraum ist in vielen Städten knapp und teuer. Fachleute führen das auch auf Bürokratie zurück - die Masse deutscher Baunormen, etwa zu Treppen, Lärmschutz oder Stellplätzen. Muss das so sein? Von Laura Bisch.[mehr] (www.tagesschau.de, 15.7.26)

Hitzewelle in Bildern: So setzt die Trockenheit der Schweiz zu Braunes Gras, verdorrte Bäume, versiegte Bäche: Weite Teile der Landschaft erinnern aktuell mehr an Südeuropa als an die Schweiz. Die besten Bilder unserer Fotografinnen und Fotografen. (www.tagesanzeiger.ch, 15.7.26)

Zweite Karriere – Er führt ein AKW – und singt Opern Früher sang Alexander Puhrer an Opernhäusern, heute führt er das AKW Gösgen. Die Bühne bleibt seine Leidenschaft. (www.srf.ch, 15.7.26)

Investieren in Infrastruktur: „Wenn wir diesen Energiehunger nicht stillen, platzt die KI-Blase“ - Für KI-Anwendungen braucht es mehr Rechenzentren und Strom. Worauf sollten Anleger dabei achten? - (www.faz.net, 15.7.26)

Klimaschutz: Wieso Hoffnung beim Klimawandel keine Illusion ist - Afrikas Bevölkerung ist heute schon dort angekommen, wohin uns der Klimawandel führt: Gravierende Veränderungen im Alltag erfordern  radikales Handeln. Ein Erfahrungsbericht zweier Ethnologen. - (www.faz.net, 15.7.26)

Abkühlung in der City: Die besten Hitzeschutz-Ideen aus anderen Städten - Wie lassen sich die hohen Temperaturen besser ertragen? Wir haben die besten Ideen von Amsterdam bis Zaragoza gesammelt. - (www.faz.net, 15.7.26)

Bei Social Media kehrt die grosse digitale Ermüdung ein Eine Umfrage zeigt, dass sich manche Nutzer zunehmend aus den sozialen Medien zurückziehen — sei es durch Löschen ihrer Konten oder durch weniger häufige Teilnahme mit eigenen Posts und Lesen von Beiträgen anderer. | Menschen ziehen sich langsam aber stetig aus den Social-Media-Plattformen zurück. Dies nicht etwa primär, indem sie massenweise ihre Konten kündigen, sondern indem sie schlicht weniger teilnehmen. Es wird nicht mehr so viel gepostet und man schränkt ein, wer die eigenen Inhalte sehen kann. Eine Online-Präsenz zu unterhalten wird als Arbeit empfunden. Und wer in Betracht zieht, sich völlig zu verabschieden, tut dies aus Gründen der geistigen Gesundheit, weil Social Media immer mehr polarisieren oder wegen der Privatsphäre. Zu diesen Schlussfolgerungen kommt das Unternehmen Incogni, das einen Datenentfernungsservice anbietet, aufgrund einer Umfrage bei rund 1000 erwachsenen Nutzern aus den USA. (www.itmagazine.ch, 15.7.26)

Man sollte vorrangig die Ursachen des menschengemachten Klimawandels angehen. Klimaanlagen kann man zwar verwenden, aber das wäre so, als wenn man zur Lösung der Schulmassaker in den USA einfach nur kugelsichere Westen empfehlen würde. | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 15.7.26)

Alice Schwarzer im Interview zu Pazifismus und Ukraine-Krieg Immer mehr Linksliberale wie Stephan Anpalagan verabschieden sich vom Pazifismus. Alice Schwarzer nicht — sie hält an ihrer friedenspolitischen Haltung fest. Was sagt sie zu der Kritik, das sei unvereinbar mit ihrem Feminismus? Ein Gespräch (www.freitag.de, 15.7.26)

Verpackungssteuer für Berlin | Rückblick auf die Podiumsdiskussion von BUND Berlin und INKOTA: Viel Zuspruch, aber auch offene Fragen Am 23.06.2026 diskutierten der BUND Berlin e.V. und INKOTA mit den umweltpolitischen Sprecher*innen des Berliner Abgeordnetenhauses darüber, ob Berlin eine Verpackungssteuer auf Einwegprodukte einführen sollte. Trotz großer Hitze kamen mehr als 80 Menschen zur Veranstaltung im Haus der Demokratie und Menschenrechte. Im Mittelpunkt standen To-go-Becher, Pizzakartons, Dönerboxen und die politische Frage, wie ernst es Berlin mit der Reduktion von Einwegmüll und Plastikmüll wirklich ist. Die hohe Teilnahme zeigt deutlich: Das Thema bewegt viele Berliner*innen — die in der Diskussion gute Impulse für eine Verpackungssteuer in Berlin parat hatten. | Zum Auftakt des Abends sprach Anne Neumann vom INKOTA-Netzwerk über die globalen Folgen der Plastikmüllkrise. Anschließend berichtete Helge Kropat, Abteilungsleiter Steuern der Stadt Konstanz, über Erfahrungen aus der Verwaltungspraxis bei der Umsetzung der Verpackungssteuer. (umweltzoneberlin.de, 15.7.26)

Konsequent und grenzüberschreitend auf dem Klimaschutz-Pfad In Europa und Berlin drohen Klimaschutzbestrebungen wieder eingerissen zu werden. Nicht so in der Stadt Görlitz. Dort wird seit 2019 konsequent der Weg der Energie- und Wärmewende verfolgt – und das grenzüberschreitend. (www.energiezukunft.eu, 15.7.26)

Alpinismus im Hitzesommer – Abenteuer Matterhorn: Wenn Touristen zur Gefahr werden Wegen der hohen Temperaturen ist die Steinschlaggefahr am Matterhorn erhöht. Bergführer fordern nun eine Besuchergrenze. (www.srf.ch, 15.7.26)

Hitzelabor Schweiz: wie sich die Gemeinden mit Hitzebuddies, Sprühnebelwolken und Hightech-Bäumen gegen heisse Sommer wehren Was tun gegen die Hitze? Es gibt fast nichts, was nicht versucht würde. (www.nzz.ch, 15.7.26)

INTERVIEW - «Man stirbt kaum je an der Hitze selbst» – was im Alter wirklich gegen hohe Temperaturen hilft Die Geriaterin Gaby Bieri über Senioren in Daunenjacken, das Streitthema Klimaanlage – und die drei grössten Mythen der Altersmedizin. (www.nzz.ch, 15.7.26)

Wegen Hitze: Mehr Menschen wollen eine Klimaanlage anschaffen - Die Hitze belastet viele Menschen. Umso größer ist das Bedürfnis nach Erfrischung. Die Mehrheit hat keine Klimaanlage zu Hause – aber die Geräte erfreuen sich wachsender Beliebtheit. - (www.faz.net, 15.7.26)

Agentur sucht Berater für Heizungsoptimierung - - Ab September 2026 startet in Niedersachsen die Beratung „Ich optimiere meine Heizung selbst!“. Dafür sucht die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen Beraterinnen und Berater. - - (www.geb-info.de, 15.7.26)

Neuer Ariadne-Report: Wärmepumpen werden immer beliebter Wenn Eigentümerinnen und Eigentümer eine neue Heizung einbauen, greifen sie immer häufiger zur Wärmepumpe. Das zeigt ein Ariadne-Report auf Basis des „Wärme- & Wohnen-Panels“. (ariadneprojekt.de, 15.7.26)

14.7.26

Grüne: Petition für Fünfpunkteplan zum Hitzeschutz Die Grünen haben heute ihre Kampagne „Hochgradig ungerecht“ präsentiert und eine Petition für einen Fünfpunkteplan zum Hitzeschutz gestartet. Klubobfrau Leonore Gewessler warf auf dem versiegelten Gelände in St. Marx in Wien der Bundesregierung vor, angesichts der Hitzewellen keine ausreichenden Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung zu ergreifen. | Statt zu handeln, sei die Koalition „in die Sommerfrische gefahren, ohne einen einzigen Plan für akuten Hitzeschutz im Gepäck“. Die Grünen kündigten auch an, im Sommer mit einem Infrarotthermometer durch Österreich zu touren, um die Auswirkungen der Hitze sichtbar zu machen. (orf.at, 14.7.26)

Klimakrise – Passen wir uns an? Klimaanpassung ist weit mehr als Klimapolitik: Sie ist Sicherheits-, Wirtschafts- und Zukunftspolitik. Die Publikation bündelt sechs zentrale Argumente, die zeigen, warum entschlossenes Handeln und eine verlässliche Finanzierung von Klimaanpassung unverzichtbar sind — für eine resiliente Gesellschaft und eine stabile globale Zukunft. (www.germanwatch.org, 14.7.26)

So setzt die Hitze dem Salzburger Sonnblick zu Seit vier Tagen liegt das Eis am Salzburger Gletscher blank. Reichlicher Schneefall ist in den kommenden Tagen aber nicht in Sicht. Das dunkle Eis beschleunigt den Schmelzvorgang, nur Schnee kann diesen vor der Schmelze schützen. (www.krone.at, 14.7.26)

«Zuversicht ist keine Lösung auf Knopfdruck» Eine Woche nach Start der Kampagne «Sicher geht das» doppelt Helvetia nach: Eine repräsentative Studie zeigt, dass 80 Prozent der Schweizer Bevölkerung zuversichtlich aufs nächste Jahr blicken. Raul Serrat, Kreativchef von Serviceplan Suisse, und Markus Bucheli, Marketingchef von Helvetia, erklären im Interview, wie die Studie die Kampagne geprägt hat. (www.persoenlich.com, 14.7.26)

Anne Applebaum im Interview: «Zu hoffen, dass der amerikanische Präsident gute Laune hat, ist keine Lösung» Wie überlebensfähig sind Europas Demokratien unter dem Druck autokratischer Weltmächte? Die Pulitzerpreisträgerin über Trumps Emotionen, Putins Wahn und die Stärke der Europäer. (www.tagesanzeiger.ch, 14.7.26)

Ehemalige Klimaministerin Eveline Lemke: „Eine Ölheizung ist keine Option“ Eveline Lemke war Klimaministerin von Rheinland-Pfalz und half beim Wiederaufbau, nun berät sie im Ahrtal Firmen zur Kreislaufwirtschaft. Wie steht es um die Region? mehr... (taz.de, 14.7.26)

Forscher entwickeln Algen-Batterien, die rund um die Uhr Strom erzeugt Der Beitrag Forscher entwickeln Algen-Batterien, die rund um die Uhr Strom erzeugt erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag. - - Lithium-Batterien sind überall. Ihr Abbau schadet der Umwelt aber massiv. Ein Forscherteam der Universität Cambridge zeigt jetzt, dass es auch anders geht: Mit einer lebenden Algen-Batterie erzeugen sie seit sechs Jahren ununterbrochen Strom, ganz ohne kritische Rohstoffe.   - - Egal, ob bei der Mobilität, im eigenen Zuhause oder in der Industrie: Batterien werden immer wichtiger. Dass die Speicherung von Energie aber nicht nur mit Lithium funktioniert, demonstrierte kürzlich ein Team der Universität Cambridge. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Doktor Paolo Bombelli vom Department of Biochemistry und dem Hauptprüfer Professor Chris Howe entstand eine kleine Biozelle, die gewöhnliche Algen zum Energiespeicher macht. - Die Forschergruppe arbeitet bereits seit dem Jahr 2006 an dieser Methode. Um die Ansätze technologisch und gestalterisch weiterzuentwickeln, wurden später zusätzlich die Bio-Designerin Lucia Giron und der Elektroingenieur Lifu Tan in das Team aufgenommen. Nach mittlerweile zwei Jahrzehnten intensiver Arbeit präsentierte die Wissenschaftler kürzlich ihre Ergebnisse. - Kontinuierlicher Strom >| (www.basicthinking.de, 14.7.26)

Aufbau der Luftverteidigung – Pfister will auch wegen Zollverhandlungen an Patriot festhalten Nun soll ein Deal mit Berlin zu rascheren Lieferungen führen. Klappt der Handel nicht, drohen Milliardenkosten. (www.srf.ch, 14.7.26)

In geheimer Sitzung: Bundesrat stoppt Martin Pfisters Milliarden-Offensive für den Luftraum Der Verteidigungsminister wollte die Schweiz im Schnellverfahren mit einem zweiten Luftabwehrsystem aufrüsten. Ein internes Dokument zeigt nun: Der Bundesrat bremste das Vorhaben aus. (www.tagesanzeiger.ch, 14.7.26)

Vorarlberg geht langsam das Wasser aus Der Bodensee liegt im Hochsommer mehr als einen Meter unter dem langjährigen Schnitt – ein Rekordtief mit Folgen für die Schifffahrt. Doch die Trockenheit trifft Vorarlberg noch härter: Auf den Alpen geht das Futter aus, und die Laufwasserkraftwerke verzeichnen bei der Stromproduktion ein Minus von über 30 Prozent. (www.krone.at, 14.7.26)

Kühlung dank «Himmelsbrunnen»: Ein Loch im Dach ersetzt in China die Klimaanlage Lichthöfe in traditionellen chinesischen Häusern erzeugen eine natürliche Luftzirkulation, die Räume messbar kühlt. Selbst ein 18-stöckiges Hochhaus nutzt das Prinzip. (www.tagesanzeiger.ch, 14.7.26)

Sport in der Hitzewelle? Was Sie dazu wissen sollten Die aktuelle Hitze fordert unseren Körper stark. Vorsicht geboten ist vor allem bei körperlicher Anstrengung. Wer trotzdem Sport treiben will, sollte sein Training anpassen. Zwei Experten erklären, worauf es zu achten gilt. (www.beobachter.ch, 14.7.26)

So trainieren Sie an Hitzetagen ohne Kreislaufkollaps Die aktuelle Hitze fordert unseren Körper stark. Vorsicht geboten ist vor allem bei körperlicher Anstrengung. Wer trotzdem Sport treiben will, sollte sein Training anpassen. Zwei Experten erklären, worauf es zu achten gilt. (www.beobachter.ch, 14.7.26)

Carsten Schneider: Der kühlste Kopf Umweltminister Carsten Schneider soll für Klimaschutz sorgen. Nur hat die Regierung dafür wenig übrig. Also versucht er es auf seine Art. (www.zeit.de, 14.7.26)

Betreiber fordern Hilfe: Seniorenheime ächzen unter Hitzewelle - Hohe Temperaturen stellen besonders Senioren- und Pflegeheime vor große Herausforderungen. In einer Münchner Einrichtung versuchen Mitarbeiter, die Bewohner mit begrenzten Mitteln zu schützen. - (www.faz.net, 14.7.26)

KI im Krieg: Nobelpreisträgerin fordert neue Regeln - - Künstliche Intelligenz greift nach Ansicht der philippinischen Journalistin und Friedensnobelpreisträgerin Maria Ressa längst unmittelbar in das Denken und Verhalten von Menschen ein. Im Gespräch mit Vatican News warnt sie vor „kognitiver Kriegsführung“ und der massenhaften Manipulation durch Narrative. Von einer internationalen Konferenz, die derzeit in Castel Gandolfo stattfindet, erhofft sie sich Impulse für eine Friedensordnung, die auch den militärischen Einsatz von KI in den Blick nimmt. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 14.7.26)

Unterwegs in der Hitze: Plötzlich mediterran: Wie die Trockenheit das Outdoor-Gefühl in der Schweiz verändert Gelbes Gras, verdorrte Bäume und kaum Trinkbrunnen: Wer in diesem Sommer durchs Land streift, bemerkt Veränderungen. Was macht das mit der Wandernation Schweiz? (www.tagesanzeiger.ch, 14.7.26)

F.A.Z. Podcast Finanzen & Immobilien: Heiße Zeiten: Wie schützen wir unsere Häuser vor der Hitze? - Deutschland hat die Hitze - und merkt: Unsere Häuser und Städte sind für heiße Zeiten nicht gemacht. - (www.faz.net, 14.7.26)

Umwelt: Wer am Klimaziel rüttelt, nimmt Deutschland seine Zukunft Teile von CDU und Wirtschaft wollen den bisherigen Zeitplan kippen. Dabei steckt im Umstieg auf Klimaneutralität eine riesige Chance für das Land. Und man braucht keine Hitzewelle, um das zu erkennen. (www.sueddeutsche.de, 14.7.26)

Stromnetz: Im Norden billig, im Süden teuer: Was Strompreiszonen bringen Wenn sich in Norddeutschland die Windräder drehen, ist Strom auch in Bayern günstig. Brandenburgs Ministerpräsident findet das unsinnig und fordert mehrere Preiszonen. Kann das funktionieren? (www.sueddeutsche.de, 14.7.26)

So will die Regierung digitale Kompetenzen stärken Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) hat angekündigt, digitale Bildung für alle Menschen in Österreich zugänglich zu machen. Vorerst werde es mehr als 145 kostenlose Kurse, Module und Lernspiele geben, sagte er. Dahinter stehen mehr als 30 Firmen, Organisationen und Institutionen.  (www.krone.at, 14.7.26)

Indien: Innenminister verspricht gegen antichristliche Angriffe vorzugehen - - Indiens Innenminister Amit Shah versicherte einer Delegation katholischer Bischöfe persönlich Gerechtigkeit für Christen zu gewährleisten. Hintergrund des Treffens am 10. Juli in Neu-Delhi waren Bedenken der Katholischen Kirche Indiens hinsichtlich ihrer Einrichtungen, sowie die wachsende Besorgnis zunehmender antichristlicher Angriffe in ganz Indien. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 14.7.26)

Unterhöhlte Fundamente, beschädigte Fassaden – wenn Tapinoma-Ameisen angreifen Tapinoma magnum, die Große Drüsenameise, krabbeln immer häufiger durch Deutschland. Die riesigen Superkolonien sind kaum einzudämmen, die Tiere zerstören Wege, Häuser und Elektronik. Was tun, wenn die Ameise auftaucht? (www.welt.de, 14.7.26)

Invasives Insekt | Stadt Zürich kämpft gegen die Asiatische Hornisse Die Asiatische Hornisse vermehrt sich in Zürich rasant und bedroht Bienen und Biodiversität. Die Stadt bittet um Meldungen von Nestern, solange diese noch leicht entfernt werden können. | Die Stadt Zürich ruft die Bevölkerung dazu auf, Nester der Asiatischen Hornisse zu melden. Alles deute darauf hin, dass sich der Schädling in Zürich derzeit stark vermehre. | Bis Ende Juli baue die Hornisse ihre Primärnester an geschützten Stellen, teilte die Stadt Zürich am Dienstag mit. Da die Hornissen diese Nester bodennah und in Gebäudenähe bauen, lassen sie sich gut entfernen. Die Bevölkerung solle darum Sichtungen auf der Onlineplattform des Bundes melden. | Im letzten Jahr gingen 27 Sichtungen der Asiatischen Hornisse in Zürich ein. Die Behörden entfernten ein Primärnest in einem Rollladenkasten in Witikon, wie es in einer früheren Mitteilung der Stadt hiess. Im November entfernten die Behörden zudem ein Sekundärnest in einem Baum in Schwamendingen. (www.tagesanzeiger.ch, 14.7.26)

„Es wird Zeit, dass CDU und CSU ‚Big Mama‘ stoppen, damit die Demokratie nicht kaputtgeht“ Journalist Christoph Lemmer kritisiert die EU-Regulierungspläne für das Internet und warnt vor Einschränkungen der Meinungsfreiheit. „Ich halte es für eine völlige Katastrophe“, sagt Lemmer. (www.welt.de, 14.7.26)

Freihandelsabkommen Mercosur und Malaysia: Die unheilige Allianz der Protektionisten Rudolf Strahm in Handelszeitung 2.07.2026 und Infosperber 11.7. 2026 | Das Parlament und die Verbände produzieren derzeit | Wirtschaftspolitischen Stillstand. Wir erleben eine unheilige Allianz von Protektionisten im bäuerlichen und im linksgrünen Lager gegen die Freihandelsabkommen (FHA) mit Malaysia, mit dem Mercosur und wohl bald auch mit Vietnam oder dem revidierten China-Abkommen. Betroffen von der Blockade ist meist nicht nur die Schweiz, sondern die ganze Efta-Verhandlungsgruppe, die auch Norwegen, Liechtenstein und Island umfasst. | Neue Freihandelsabkommen (FHA) sind beim Volk eine sensible Sache, besonders wenn es um unsere Nahrung und Ernährung geht. Pro memoria: Das FHA mit Indonesien ist 2021 mit nur 51,6 Prozent Ja-Stimmen durchgeschlüpft — und dies nur deshalb, weil Bundesrat Guy Parmelin zuvor beim Palmöl eine Deklarationspflicht mit Kontrollmonitoring eingeführt hatte. (www.rudolfstrahm.ch, 14.7.26)

Reform des EU-Emissionshandels: Vorreiter belohnen, Anreize für Nachzügler stärken Reform muss ETS1 auf Kurs halten und kostenlose Zertifikate an wirksamere Bedingungen knüpfen | Flugverkehr: Auch internationale Flüge einbeziehen | Electrification Action Plan der EU kann Strategie für fossile Unabhängigkeit sein | Die an diesem Freitag erwarteten Reformvorschläge der Europäischen Komission für den EU-Emissionshandel (ETS1) müssen aus Sicht der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch daran gemessen werden, ob sie das Erreichen der EU-Klimaziele bis 2040 sicherstellen. (www.germanwatch.org, 14.7.26)

Landwirte setzen auf Soja: Warum der Klimawandel den Sojaanbau in Sachsen stärkt Längere Hitzeperioden und schlimme Trockenphasen – sächsische Landwirte sind im Zuge der Klimakrise mit mehr herausfordernden Witterungsverhältnissen konfrontiert. Sie suchen eine Frucht, die widerstandsfähiger ist als heimische Kulturen. Immer mehr Landwirte setzen auf die Sojabohne. | «Sie ist einer der Gewinner des Klimawandels. Diese Frucht hat Zukunft», meint Torsten Krawczyk, Präsident des sächsischen Landesbauernverbandes. Nach Verbandsangaben ist die Anbaufläche im Freistaat mit 2.600 Hektar im Vergleich zum Jahr 2025 um 40 Prozent gestiegen. Noch aber sind Sojabohnen ein Nischenprodukt. | «Es ist keine Wunderfrucht und braucht auch zur richtigen Zeit Wasser, aber sie ist hitzeverträglich», sagte Stefan Hesse, Landwirt aus Malschwitz in der Oberlausitz. Der Betrieb ist auf Ackerbau spezialisiert und produziert Getreide, Ölsaaten, Hülsenfrüchte und Kartoffeln. Seit sieben Jahren baut Hesse auf etwa 20 Hektar Sojabohnen an – und ist zufrieden. (www.zeit.de, 14.7.26)

Hausabbruch in Zug legt Blick frei auf 85-jähriges Reklamebild Beim Abbruch eines Hauses in Zug ist eine monumentale 85-jährige Werbung für den Nähmaschinenhersteller Bernina sichtbar geworden. Für den Zuger Gestalter Ueli Kleeb handelt es sich um eine «kleine Sensation». | Wie Kleeb am Montag mitteilte, wurde die Reklame 1941 an die Nordfassade der Alpenstrasse 14, dem Haus Terminus, gemalt. Als 1948 das Haus Urania angebaut wurde, wurde das Gemälde verdeckt. (www.watson.ch, 14.7.26)

Weniger Geld für Entwicklungshilfe: Schweizer Städte springen ein Zahlreiche europäische Städte widersetzen sich den Kürzungen der Entwicklungshilfe durch ihre nationalen Regierungen — und unterstützen Städte in ärmeren Ländern bei der Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen wie dem Klimawandel. Das Beispiel von Zürich. | Zusammengezählt stieg ihr Anteil an der internationalen Entwicklungshilfe nach 2015 um fast 40%. 2021 lag er laut den neusten verfügbaren Daten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und EntwicklungExterner Link (OECD) aus elf Geberländern bei 2,8 Milliarden Franken. | Geld ist dabei nicht alles. Wohlhabende Städte sind dank ihrer Erfahrung im Umgang mit Wachstumsproblemen in einer einzigartigen Position, um eine nachhaltige Entwicklung zu fördern — besonders in urbanen Räumen in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen. (www.swissinfo.ch, 14.7.26)

Installation von Ladestationen im STWE Bei der Installation von Ladestationen im Stockwerkeigentum beziehungsweise Miteigentum gilt es einiges zu berücksichtigen. Ein Merkblatt des HEV Schweiz bietet Unterstützung. | In Liegenschaften im Stockwerkeigentum oder in grösseren Überbauungen ist häufig eine gemeinsame Einstellhalle für Fahrzeuge vorhanden, an der in vielen Fällen Miteigentum besteht. Die Nutzungs- und Verwaltungsordnung einer solchen Miteigentümergemeinschaft (MEG) verknüpft jeden Miteigentumsanteil mit einem ausschliesslichen Nutzungsrecht an einem Parkfeld. Jeder Eigentümer eines Miteigentumsanteils kann somit das damit verbundene Parkfeld zum Abstellen von Fahrzeugen benutzen. Sowohl die Einstellhalle selbst als auch sämtliche Leitungen, Einrichtungen und Anschlüsse stehen im Eigentum der MEG. Einzelne Miteigentümer dürfen daher ohne vorgängige Zustimmung der Versammlung keine baulichen Veränderungen vornehmen. (baurundschau.ch, 14.7.26)

Isabelle Tschugmall: aus dem Finanz-Dschungel zum Safari-Guide | «Du bist zu Tode verletzlich, aber was du erhältst, ist einmalig» Im ersten Wander-Podcast der Schweiz, dem Rauszeit-Podcast, spricht watson-Journalist Reto Fehr mit Gästen über die beliebteste Sportart der Schweiz und entlockt den Experten konkrete Wandertipps. Heute zu Gast: Isabelle Tschugmall, die ihr Leben nach der Lektüre eines Buches auf den Kopf stellte und Safari-Guide in Botswana wurde. (www.watson.ch, 14.7.26)

Hitzewelle und Übersterblichkeit: 8.300 Tote zu viel in nur vier Tagen Das extrem heiße Wochenende Ende Juni hat offenbar viel mehr Menschenleben gekostet als bisher bekannt. Das zeigen neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes. mehr... (taz.de, 14.7.26)

Aufbau der Luftverteidigung – Wie der Bundesrat Verteidigungsminister Martin Pfister ausbremste Der Verteidigungsminister wollte ein zusätzliches Luftabwehrsystem im Eiltempo beschaffen. Doch der Bundesrat bremste. (www.srf.ch, 14.7.26)

SWEET-Konsortium ACHIEVE erforscht Wege zu Netto-Null Nicht alle Treibhausgasemissionen lassen sich vollständig vermeiden — vor allem in der Industrie, in der Kehrichtverbrennung oder in der Landwirtschaft. Wie wir trotz dieser Restemissionen das Netto-Null-Ziel bis 2050 erreichen können, untersucht das neue SWEET-Konsortium ACHIEVE. Die Forschenden entwickeln gemeinsam mit Wirtschaft, Politik und Gesellschaft Lösungsansätze, um diese Restemissionen zu reduzieren, abzuscheiden, zu nutzen oder einzulagern. Nathalie Casas von der Empa, Koordinatorin von ACHIEVE, erklärt, woran das Konsortium arbeitet und warum technologische Innovation allein nicht genügt. (energeiaplus.com, 14.7.26)

Hochwasserschutz: Eine gemeinsame Verantwortung – Die Volkswirtschaft Versicherungen decken einen Teil der Hochwasserschäden ab. Dennoch ist es nach wie vor entscheidend, Überschwemmungen vorzubeugen. In der Schweiz sind Bund, Kantone und Gemeinden gemeinsam zuständig. | Der Klimawandel ist eine grosse Herausforderung für den Hochwasserschutz. In der Schweiz treten Starkniederschläge immer häufiger und intensiver auf, was das Risiko von Hochwasser und Murgängen in vielen Regionen erhöht. Regelmässig treten Flüsse über die Ufer, beschädigen Strassen, überfluten Keller und gefährden Wohnhäuser. Die Hochwasser im August 2005 am Alpennordhang, im August 2007 im Einzugsgebiet der Aare und im Jura sowie zuletzt im Sommer 2024 in den Kantonen Wallis, Tessin und Graubünden forderten mehrere Todesopfer und verursachten Schäden in der Höhe von mehreren Hundert Millionen Franken. Diese Ereignisse zeigen, dass es nicht darum geht, ob es zu neuen Hochwassern kommt, sondern darum, wann sie eintreten werden und wie gut die Schweiz darauf vorbereitet ist. (dievolkswirtschaft.ch, 14.7.26)

5 Jahre Ahrtal-Katastrophe: „Ursachen der Flut sollten nicht in Vergessenheit geraten“ Der Klimastammtisch Ahr informiert über die Auswirkungen des Klimawandels in der Region, nachhaltiges Leben und einen klimafreundlichen Wiederaufbau. mehr... (taz.de, 14.7.26)

‘Climate free fall': why the biggest risk to our economies is yet to be recognized Increasing instability of the ocean, ice and atmosphere threatens farming, finance and society. We all need to wake up to that fact. (www.nature.com, 14.7.26)

Klimawandel in der Schweiz – Ursachen, Auswirkungen und Handlungsmöglichkeiten Der Klimawandel ist eine wissenschaftlich eindeutig belegte Realität, die sowohl global als auch in der Schweiz deutlich messbar ist. Die Temperaturen steigen, Eismassen schmelzen, der Meeresspiegel erhöht sich und der Wasserkreislauf verändert sich nachhaltig. Verantwortlich dafür ist nahezu vollständig der menschliche Ausstoß von Treibhausgasen. | Die Folgen des Klimawandels sind überwiegend negativ und betreffen Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft. In der Schweiz drohen unter anderem mehr Hitzetage, schneearme Winter, intensivere Niederschläge und zunehmende Naturgefahren wie Murgänge oder Felsstürze. Besonders betroffen sind Gebirgsregionen und empfindliche Ökosysteme, während sich nur in wenigen Bereichen begrenzte Chancen ergeben können. | Prognosen zeigen, dass sich diese Entwicklungen in Zukunft fortsetzen werden. Die aktuellen Klimaszenarien gehen von häufigerer Extremhitze, trockeneren Sommern, stärkeren Niederschlägen und weiter abnehmender Schneedecke aus. (www.nbau.org, 14.7.26)

«Wie viel Schweizer steckt in Ihnen?» Ein Buch lädt zum Test ein «Was macht eine Person zur Schweizerin oder zum Schweizer?» Diese Frage dürfte Auslandschweizer:innen besonders interessieren. Nun gibt es ein Buch mit Antworten — es ist auch eine verspielte Einladung zum Selbsttest. (www.swissinfo.ch, 14.7.26)

Dürre in den Alpen: Trockenheit zwingt Älpler ins Tal – und ihre Kühe werden früher geschlachtet Die Hitze setzt der Landwirtschaft zu. Erste Betriebe holen ihre Kühe von der Alp, weil Wasser und Futter fehlen. SVP-Nationalrat Ernst Wandfluh fordert dringend Massnahmen. (www.tagesanzeiger.ch, 14.7.26)

«Das Schweigen des Bundesrats gibt mir noch mehr Power!» Seit dem Klimaseniorinnen-Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) sind über zwei Jahre vergangen. Doch der Bundesrat tut nicht das Nötige. Klimaseniorin und alt Nationalrätin Pia Hollenstein (76) erklärt, was das mit dem serbelnden Freisinn zu tun hat — und wie sie trotz den zunehmenden Katastrophen nicht den Mut verliert. (www.workzeitung.ch, 14.7.26)

Kälteanlage soll Abhilfe leisten | 29 Grad im Klassenzimmer: Wädenswil muss neugebautes Schulhaus nachrüsten Das Schulhaus Glärnisch erfüllt moderne Minergie-Standards. Doch im Sommer lassen sich die Fenster nicht öffnen und die Luftqualität ist schlecht. Mit diesem Problem ist Wädenswil nicht alleine. | Die Räume im Schulhaus Glärnisch erhitzen sich im Sommer auf bis zu 29 Grad. | Der Wädenswiler Stadtrat hat einen Kredit von 375'000 Franken für eine Kälteanlage bewilligt. | Der Einbau soll in den Sommerferien stattfinden und den Minergie-P-Standard des Neubaus weiterhin gewährleisten. | Auch in Horgen musste ein Schulhaus für eine halbe Million Franken nachgerüstet werden. | Das Schulhaus Glärnisch gehört zu den modernsten der Stadt Wädenswil. Die Primarschule mit zwei Kindergärten verfügt etwa keinen Hort sondern einen Schülerclub und betreibt eine «Regenerationsküche» — das ist ein Verfahren, anhand dessen im Hort besonders aromatisch und nährstoffschonend gekocht wird. Architektonisch dominieren Sichtbeton, helles Holz und grosse Fensterflächen. (www.tagesanzeiger.ch, 14.7.26)

Neumarkt Winterthur: Initiative fordert mehr Schatten für den Hitze-Hotspot Der Neumarkt in Winterthur gehört zu den heissesten Orten der Altstadt. Der Bewohnerinnen- und Bewohnerverein verlangt zusätzliche Bäume, um den Platz abzukühlen. (www.tagesanzeiger.ch, 14.7.26)

Trockenheit: Wie Schweizer Bauern der Hitze trotzen Bauern fürchten wegen des ausbleibenden Regens um ihre Ernten. Die grosse Frage ist: Wie können Betriebe überleben, wenn solche Dürren zur Normalität werden? (www.watson.ch, 14.7.26)

Stadtrat bewilligt Mietausgaben für neue VBZ-Busgarage im Limmattal Für den geplanten Ausbau des öV-Angebots sowie die Elektrifizierung ihrer Busflotte im Limmattal benötigen die VBZ zusätzliche Garagen und Abstellflächen auf der Höhe der Zeit. Ab Mitte 2030 planen die VBZ, eine noch zu errichtende Busgarage in Spreitenbach für mindestens 40 Jahre zu mieten. Der Stadtrat und der Verkehrsrat des Kantons Zürich haben die jährlichen Mietkosten in der Höhe von 1,18 Millionen Franken bewilligt. (www.stadt-zuerich.ch, 14.7.26)

Herausgefordertes Recht – Universität Luzern Kryptowährungen, digitale Organisationen und neue Anwendungen im Energiesektor werfen rechtliche Fragen auf, auf die es oft noch keine klaren Antworten gibt. Entsprechend gross ist das Potenzial für die Forschung. | Die Blockchain-Technologie ist ein Kind der Finanzkrise 2007—2009. Ernüchtert über unzuverlässige Banken und andere Finanzintermediäre, suchten verschiedene Akteure nach Alternativen. Mit Bitcoin und anderen fortgeschritteneren Blockchains (zum Beispiel Ethereum) wurde ein Ansatz vorgestellt, der Wertverschiebungen ermöglicht, ohne einer zentralen Institution vertrauen zu müssen — und der, wie sich zeigen sollte, noch zu viel mehr imstande ist. Nach einer anfänglich zögerlichen Akzeptanz wurde Blockchain je länger je populärer. Allerdings ging mit dem wachsenden Marktvolumen von Kryptowährungen (Marktkapitalisierung per Ende Mai insgesamt zirka 2,51 Billionen USD) eine weitere Entwicklung einher: Bedenken bezüglich Anlegerschutz und Finanzstabilität. (www.unilu.ch, 14.7.26)

E-Fuel: Wie eine Schweizerin Autos und Flugzeuge dekarbonisieren will Millionen von Verbrennungsmotoren, die Maschinen, Fahrzeuge und Flugzeuge antreiben, werden noch Jahrzehnte im Einsatz bleiben. Anstatt sie zu ersetzen, entwickelt eine Schweizer Chemieingenieurin eine umweltfreundlichere Alternative: einen synthetischen, direkt einsetzbaren «Drop-In»-Kraftstoff, der mit bestehenden Motoren und der vorhandenen Infrastruktur kompatibel ist. | In ihrem labyrinthartigen Labor in der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) in Dübendorf surrt ein Netz aus Rohren und massgeschneiderten Modulen vor sich hin, während Alessia Cesarini den Prototyp einer E-Fuel-Anlage vorführt, an dessen Bau sie zwei Jahre lang gearbeitet hat. | Kern ihrer Innovation ist ein chemisches Verfahren namens Oligomerisierung, bei dem Ethylen- oder Propylenmoleküle in einen flüssigen Kraftstoff umgewandelt werden, der herkömmlichem Benzin sehr ähnlich ist. (www.swissinfo.ch, 14.7.26)

Hitzewelle: Jetzt tobt der Kulturkampf um die Klimaanlage Hierzulande gibt es kaum Klimaanlagen — trotz hunderter Hitzetoter jedes Jahr. Nun ist ein Kulturkampf darüber ausgebrochen, was man gegen die hohen Temperaturen tun kann. Brauchen wir mehr Kühlanlagen, mehr Bäume oder mehr Gelassenheit? (www.freitag.de, 14.7.26)

„Ich war nur zu früh“: Hat dieser Zukunftsforscher den Berliner Hitzesommer prophezeit? | Stephan Rammler zu Hitzeschutz in Berlin: „Bäume sind kritische Infrastruktur“ Anfang Juni erlebte Berlin eine Hitzewelle mit fast 40 Grad. Was Stephan Rammler einst als fiktives Zukunftsszenario für die Hauptstadt beschrieb, wurde bittere Realität. Im Interview erklärt er, warum Bäume allein uns nicht retten werden (www.freitag.de, 14.7.26)

Erneuerbare liefern 2025 bereits 55,1 % des Stroms. Bei Wärme (19 %) und Verkehr (8 %) besteht weiter großer Handlungsbedarf. Mehr Wind, Sonne und Sektorenkopplung sind der Schlüssel. | #Energiewende #ErneuerbareEnergien | Mehr informationen unter: https://www.unendlich-viel-energie.de/mediathek/grafiken/ee-strom-waerme-verkehr | @aee-ev.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 14.7.26)

Why the Sunrise Movement reorganized to fight authoritarianism Sunrise Executive Director Aru Shiney-Ajay discusses why the youth-led organization shifted tactics, how it played out during the Minneapolis ICE surge, and why she thinks fighting authoritarianism and climate change go hand in hand. (yaleclimateconnections.org, 14.7.26)

Indigenous Earth Fund distributes $5 million to Indigenous-led projects Edgar Villanueva says that Indigenous communities have solutions to environmental problems but struggle to access funding. (yaleclimateconnections.org, 14.7.26)

NEIN zu neuen AKW – oeku – Kirchen für die Umwelt Die oeku ist Teil des Bündnisses «Nein zu neuen AKW» und hat zusammen mit der Koalition «Christ:innen für Klimaschutz» ein Statement veröffentlicht. Die oeku setzt sich seit 40 Jahren für eine nachhaltige Energiegewinnung ein. AKWs gehören nicht dazu. Mehr zu den Argumenten lesen Sie hier: Statement Christ:innen für Klimaschutz (PDF). | Bitte unterschreiben Sie das Referendum. Die Unterlagen können Sie unter folgendem Link herunterladen: https://www.neue-akw-nein.ch/unterschreiben. (oeku.ch, 14.7.26)

Wie Boulevardberichterstattung das deutsche „Heizungsgesetz“ prägte Wie wurde aus einer technischen Reform im Gebäudebereich der „Heizungshammer“? Carmen Loschke darüber, wie mediales Framing die Debatte um das Gebäudeenergiegesetz prägte — und welchen Einfluss es auf die Gesetzgebung hatte. | Die Reform des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) wurde 2023 nicht nur im Parlament verhandelt, sondern vor allem auch in der öffentlichen Arena. Aus einer energiepolitischen Regelung zur Dekarbonisierung des Gebäudesektors entstand eine hoch emotionale Debatte über Kosten, Kontrolle und politische Zumutbarkeit. Das jetzt im Fachjournal „Energy Research an Social Science“ erschienene Perspective Paper „Heating up the headlines“, an dem meine Kolleg*innen Prof. Dr. Sibylle Braungardt, Friedhelm Keimeyer und ich für das Öko-Institut mitgewirkt haben, zeichnet nach, wie mediales Framing diese Dynamik prägten und wie sich zentrale Elemente der Gesetzgebung im Verlauf der Auseinandersetzung veränderten. (www.oeko.de, 14.7.26)

Hitze macht die Schweiz zur Sommerdestination An Hitzetagen fliehen viele in die Berge. Der Sommertourismus könnte für mittelhohe Lagen zur Chance werden. (www.swissinfo.ch, 14.7.26)

Wilde Weiden – Ungenutztes Naturschutzpotential der Schweiz Wilde Weiden sind eine grosse Chance für die Biodiversität in der Schweiz. Ganzjährig und extensiv beweidete Landschaften schaffen wertvolle Lebensräume für zahlreiche bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Während sich diese Bewirtschaftungsform im Ausland bereits bewährt hat, fehlen solche grossflächigen Weiden in der Schweiz bislang vollständig. Dies möchte der vor 3 Jahren gegründete Verein Wilde Weiden Schweiz ändern. Vorstandsmitglied Jonas Landolt erklärt, was Wilde Weiden genau sind und weshalb sie für viele Tiere so wertvoll sein können. | Vom offenen Boden fliegt ein Wiedehopf auf und landet in einer ausladenden Eiche. In einer Karde legt eine Stängel-Blattschneiderbiene ihr Nest an und von einer kleinen Wasserstelle ruft eine Gelbbauchunke. Vor uns liegt eine äusserst vielseitige Landschaft: Von kleinen Wasserflächen und offenen Bodenstellen, über Weidenrasen und höherer, blütenreicher Krautvegetation zu Gruppen aus Dornengebüsch, Einzelbäumen und kleinen Wäldchen. (naturschutz.ch, 14.7.26)

Wenn Extremereignisse an der Küste sichtbar werden – ALKOR-Expedition untersucht Auswirkungen von Extremereignissen im Elbmündungsgebiet und der Deutschen Bucht Hochwasser, Dürre und Hitzewellen nehmen im Zuge des Klimawandels zu — mit weitreichenden Folgen für Küstenökosysteme. Wie sich solche Extremereignisse auf Stoffkreisläufe, Wasserqualität und die biologische Vielfalt im Elbmündungsgebiet, Wesermündungsgebiet und in der Deutschen Bucht auswirken, wird ab heute mit der ALKOR-Expedition AL656 untersucht. Die Fahrt wird vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel geleitet. Sie ist Teil des Verbundprojekts ElbeXtreme unter dem Dach der Forschungsmission mareXtreme der Deutschen Allianz Meeresforschung (DAM). Das Projekt untersucht die Auswirkungen klimabedingter Extreme auf Ökosystemleistungen im Mündungsgebiet der Elbe sowie der Deutschen Bucht und soll Grundlagen für bessere Vorhersagen sowie Anpassungsstrategien schaffen. (www.geomar.de, 14.7.26)

Wer bezahlt die Reformen – und wer profitiert von ihnen? Die Reformen der Bundesregierung zementieren den Status quo und schwächen das Vertrauen in die Demokratie. Denn sie behandeln verletzliche Gruppen als Sündenböcke. | Das jüngst vorgestellte Reformpaket der Bundesregierung enthält manche richtige Elemente. Der Gesamteindruck ist aber schief: Denn die Reformen machen im Großen und Ganzen verletzliche Gruppen zu den Sündenböcken. | Die große Schwäche dieser Reformen liegt darin, dass sie den Status quo weitgehend zementieren. Sie sichern vor allem die Besitzstände jener, die ohnehin über Macht und Vermögen verfügen. Zwar drehen sie an vielen kleineren Stellschrauben, was für manche Menschen durchaus schmerzhaft sein kann, doch ein echter Systemwechsel bleibt aus. | Die Reformen bei der Rente verteilen weiterhin von Arm nach Reich und von Jung nach Alt. Eine grundlegende Reform müsste das Äquivalenzprinzip neu definieren und korrigieren, Menschen mit niedrigen Einkommen besser absichern (www.diw.de, 14.7.26)

Murgänge werden zerstörerischer – nicht nur wegen des Klimawandels In den Bergen kann ein plötzlicher Regenguss einen Hang oder ein Tal innerhalb weniger Minuten in einen tosenden Strom aus Schlamm und Geröll verwandeln. So heftige Regengüsse werden voraussichtlich häufiger auftreten. | Markus Stoffel bekleidet den neu geschaffenen Lehrstuhl für Forschung über Gebirgsgefahren an der Universität Genf. Er und andere Wissenschaftler warnen, dass der Klimawandel die Katastrophenrisiken in den Alpen rasch verschärft. | Schmelzende Gletscher, abnehmende Schneedecken und tauender Permafrost destabilisieren die Berge und lösen vermehrt Steinschläge, Murgänge und Kaskadengefahren aus, die Gemeinden und Infrastruktur bedrohen. | Gleichzeitig verändern sich die Niederschlagsmuster. Die Sommer in der Schweiz werden voraussichtlich voraussichtlich trockener, doch starke Niederschläge nehmen in allen Jahreszeiten zu. Kurze, intensive Platzregen werden häufiger und bis zu 30% stärker ausfallen, wobei der Regen in zunehmend konzentrierten Schüben niedergeht. (www.swissinfo.ch, 14.7.26)

Neu im Ressort „Was nützt?“: Welche Rolle können Wärmepumpen beim Klimaschutz spielen? Über Wärmepumpen wird in Öffentlichkeit und Politik noch immer teils kontrovers diskutiert — dabei ist in der Fachwelt die Einschätzung klar: Sie sind eine hocheffiziente Heizungstechnologie und werden eine entscheidende Rolle bei den Emissionssenkungen im Gebäudesektor spielen. Den Stand der Forschung erklärt unser neuester F&A-Artikel im Ressort „Was nützt?“ | Eigentlich ist sie nur ein vergleichsweise kleines Elektrogerät: die Wärmepumpe. Doch vor allem in der deutschen (Klima)Debatte entzünden sich an ihr immer wieder hitzige Debatten. Am lautesten zeigte sich dies während der Auseinandersetzungen um das einstige "Gebäudeenergiegesetz" der Ampelkoalition — aber auch aktuell bei der Neufassung des nunmehrigen "Gebäudemodernisierungsgesetzes" geht es immer wieder darum, was Wärmepumpen können, wie klimaschonend sie wirklich sind und ob sie politisch stark gefördert werden sollten. (www.klimafakten.de, 14.7.26)

Klimaanpassung in der Eventplanung – Veranstaltungen widerstandsfähig und verlässlich gestalten: Whitepaper veröffentlicht Das Whitepaper "Klimaanpassung in der Eventplanung" der Wuppertaler Agentur VOK DAMS, einer der weltweit führenden Agenturen für Eventmanagement und Live Kommunikation, zeigt, wie sich Veranstaltungen auch unter extremen Wetterbedingungen verlässlich und belastbar planen lassen. Das Whitepaper wurde von den Fachleuten von VOK DAMS gemeinsam mit dem Wuppertal Institut sowie Prof. Thomas Sakschewski von der Berliner Hochschule für Technik erarbeitet und verbindet wissenschaftliche Perspektiven mit der praktischen Umsetzung im Eventalltag — von der Risikobewertung bis zur Szenarioplanung. (wupperinst.org, 14.7.26)

Forschen und Verstehen: Wie kann nachhaltige Digitalisierung gelingen? Die UHH ist wissenschaftliche Heimat von mehr als 6.200 Forschenden. Alle zwei Wochen geben wir in der Reihe „Forschen und Verstehen“ im Hamburger Abendblatt Einblick in ihre Arbeit. Wie auch herstellende Betriebe verantwortungsvoll grüner werden können, erklärt Prof. Dr. Jan Recker in der aktuellen Ausgabe. | In der Diskussion darum, wie wir nachhaltig leben können, kommt die Frage des digitalen Fußabdrucks oft gar nicht vor. Viele kennen wahrscheinlich noch „Flugscham“, also den Wunsch, als ökologischere Transportalternative mehr Bahn zu fahren. Von „Handyscham“ oder „Zoomscham“ reden wir aber nie. Das ist paradox, da die IT-Branche für geschätzt drei bis vier Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich ist, während der Flugverkehr auf etwa zwei Prozent geschätzt wird. Auch im enorm wachsenden Bereich der künstlichen Intelligenz wird die ökologische Verantwortung — wenn überhaupt — nur nebenbei thematisiert (www.uni-hamburg.de, 14.7.26)

Klimawandel verändert den europäischen Weinbau Allaman H., Goyette S., Dubuis P.-H., Kasparian J. | Originalartikel erschienen in Agricultural and Forest Meteorology | https://doi.org/10.1016/j.agrformet.2025.110978 | Wo wird in Europa zukünftig Wein angebaut? Eine Studie basierend auf sogenannten Klimaanalogen zeigt, dass die Klimaerwärmung die Weinbaugebiete grundlegend verändern wird, wobei Krankheiten eine entscheidende Rolle spielen. | Der Klimawandel verändert bereits heute die Anbaubedingungen für den Weinbau in Europa. Künftig könnten einige traditionelle Anbaugebiete an Bedeutung verlieren, während andere an Potenzial gewinnen. Die Studie untersucht diese Entwicklungen, indem sie das zukünftige Klima europäischer Weinbaugebiete mit bereits existierenden ähnlichen Klimazonen — sogenannten Klimaanalogen — vergleicht. | Der Ansatz basiert auf bioklimatischen Indizes, die in direktem Zusammenhang mit der Rebe und ihren Krankheiten stehen. (www.agrarforschungschweiz.ch, 14.7.26)

Suffiziente Wohnkultur und nachhaltige Wohnraumnutzung – Erkenntnisse und Handlungsperspektiven aus der Forschung zum Wohnen im Bestand Der Bericht zur suffizienten Wohnkultur untersucht, wie in Deutschland eine nachhaltigere, bedürfnisorientierte und generationengerechte Nutzung von Wohnraum gelingen kann. Ausgangspunkt ist ein strukturelles Wohnraumdilemma: Während vielerorts Wohnraummangel herrscht und neue Flächen bebaut werden, bleiben insbesondere Einfamilienhäuser nach der Familienphase häufig untergenutzt. Gleichzeitig wächst die durchschnittliche Wohnfläche pro Person, und ältere Menschen bleiben zunehmend in zu großen Wohnungen, obwohl diese nicht mehr ihren Bedürfnissen entsprechen. | Der Bericht zur suffizienten Wohnkultur untersucht, wie in Deutschland eine nachhaltigere, bedürfnisorientierte und generationengerechte Nutzung von Wohnraum gelingen kann. Ausgangspunkt ist ein strukturelles Wohnraumdilemma: Während vielerorts Wohnraummangel herrscht und neue Flächen bebaut werden, bleiben insbesondere Einfamilienhäuser nach der Familienphase häufig untergenutzt. (www.nbau.org, 14.7.26)

Fünf Tagestouren zu SAC-Hütten: Tipps für Wanderfreunde | Hoch hinaus ins Hüttenglück Fünf Tagestouren zu besonders aussichtsreich gelegenen SAC-Hütten. Wo man einkehren oder übernachten kann. | Logenplatz im Naturpark Beverin Sufers Cufercalhütte (GR) | Naturgenuss über dem Lauenensee | Lauenensee (Legerlibrügg) Geltenhütte (BE) | Rundtour durch das älteste Wildschutzgebiet Europas | Mettmen Leglerhütte (GL) | Mitten ins Rätikon | St. Antönien, Sagaris Carschinahütte (GR) | Ein Adlerhorst im Val Ferret | La Fouly Cabane de l'A Neuve (VS) | (www.nzz.ch, 14.7.26)

Fünf Jahre nach der Ahrtal-Flut - welche Rolle spielt der Klimawandel? Mitte Juli 2021 kamen in Deutschland infolge von Flutkatastrophen 185 Menschen ums Leben - darunter viele im Ahrtal. Wie konnte es zu solch einem Extremwetterereignis kommen? Von Jennifer Sieglar und Heike Ließmann.[mehr] (www.tagesschau.de, 14.7.26)

Neue Dachmarke für Jura Materials Der Baustoffkonzern führt zehn Baustoffmarken unter einer gemeinsamen Dachmarke zusammen. (www.persoenlich.com, 14.7.26)

ERKLÄRT - Schatten, Schatten, Schatten: wie man mit kleinen Kindern gut durch die Hitze kommt Wie erkennt man einen Sonnenstich? Und warum sollte man den Kinderwagen nicht zudecken? Ein Kindernotfallmediziner erklärt, worauf man in der Hitze bei Kleinkindern achten muss. (www.nzz.ch, 14.7.26)

Leitfäden für den Ernstfall: Neue Handlungshilfen bei längerem Stromausfall - -   - Über die Ergebnisse berichtete die IKZ ausführlich. Siehe: https://www.ikz.de/detail/news/detail/berliner-stromausfall-weniger-schaeden-an-waermepumpen-als-erwartet/ - - Dennoch brachte die Bewältigung der Situation alle Beteiligten an ihre Belastungsgrenzen. Besonders gefährdet waren Wärmepumpen in Monoblockbauweise, die gezielt geschützt werden mussten. Gleichzeitig standen die Fachbetriebe selbst vor erheblichen Herausforderungen: Teilweise waren ihre eigenen Betriebsstandorte vom Stromausfall betroffen, Mobilfunknetze fielen zeitweise aus und elektrisch betriebene Werkzeuge konnten nicht eingesetzt werden. Aus diesen Erfahrungen heraus haben der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK), die Innung SHK Berlin und das Fraunhofer ISE zwei praxisnahe Leitfäden entwickelt. Sie unterstützen SHK-Fachbetriebe und ihre Kunden dabei, sich auf vergleichbare Krisensituationen vorzubereiten und im Ernstfall geeignete Maßnahmen zu ergreifen.Der erste Leitfaden richtet sich an Verbraucher und kann von SHK-Betrieben an ihre Kunden weitergegeben werden. Der zweite Leitfaden wurde speziell für Fachbetriebe erstellt. Er steht exklusiv den Mitgliedsbetrieben der SHK-Innungen in den geschützten Downloadbereichen des ZVSHK und der Innung SHK Berlin z >| (www.ikz.de, 14.7.26)

Der Klima-Ruinator lebt als Gentrifizator weiter Nur 11,8 Prozent wollten Heizhammer-Habeck als Kanzler. Jetzt kommt er als Stadtumbauer der klimaneutralen Champagnerklasse zurück. Es wird sehr teuer. (www.welt.de, 14.7.26)

Konsequenzen aus der Ahrtal-Flut: Von einer Klimakatastrophe zur nächsten Fünf Jahre nach der Ahrtal-Flut leben wir mitten in einer neuen Klimakatastrophe. Die Anti-Klimapolitik von Schwarz-Rot ist vor diesem Hintergrund ein Hohn. mehr... (taz.de, 14.7.26)

Wie der Sommer den Winter heizt Die aktuelle Hitzewelle macht deutlich, vor welcher Herausforderung Städte künftig stehen: Wie lässt sich überschüssige Wärme sinnvoll nutzen, statt sie ungenutzt verpuffen zu lassen? Genau daran forscht die Universität Duisburg-Essen. (www.energiezukunft.eu, 14.7.26)

Energy Sharing auf verlorenem Posten Die Bundesnetzagentur hat mitgeteilt, dass sie den Verteilnetzbetreibern die zusätzliche Prozess- und Datenlogik für Energy Sharing nicht abverlangen will. Damit bleibt das Energie-Teilen weiter nahezu unmöglich. (www.energiezukunft.eu, 14.7.26)

Die nächste Flut kommt Mit der Flutkatastrophe im Ahrtal vor fünf Jahren sind Schutzmaßnahmen und Klimaanpassung stärker ins Blickfeld geraten. Doch noch immer fehlt es an klaren gesetzlichen Regelungen. Deutschlandweit sind viele Landkreise hochwassergefährdet. (www.energiezukunft.eu, 14.7.26)

Wie sich eine Stadt bei großer Hitze abkühlen will Dass die Quecksilbersäule heuer bereits im Juni auf fast 40 Grad geklettert ist, war laut Experten ein Vorgeschmack. Künftig werden extreme Hitzetage wohl öfter drohen. In Mödling arbeitet man schon an einem Hitzeplan. (www.krone.at, 14.7.26)

Mobilitätsstudie: Das Auto spielt noch immer die Hauptrolle - Die Menschen in Hessen sind weniger unterwegs und gehen häufiger zu Fuß. Die Bedeutung von Nahverkehr und Fahrrad wächst aber nur langsam. - (www.faz.net, 14.7.26)

INTERVIEW - Funktioniert die Schweiz in der Krise? «Wir sind extrem flexibel», sagt die Altbundesrätin. Der Politologe widerspricht: «Die Geopolitik bringt das System an Grenzen» Simonetta Sommaruga erlebte den Untergang des Bankgeheimnisses und wandte während der Pandemie Notrecht an. Adrian Vatter beschrieb all das aus der Distanz, nun sagen die beiden, was sich in der Schweiz ändern muss – und was auf keinen Fall. (www.nzz.ch, 14.7.26)

Gähn! Die Koalas des Zürcher Zoos nehmen den Hitzesommer gelassen Die putzigen Beuteltiere bleiben immer cool – obwohl sie kaum Wasser trinken. Wie kann das sein? (www.nzz.ch, 14.7.26)

Dieses Prestigeprojekt ist jetzt ein Problembau Eine von Salzburgs größten Wohnbaufirmen wollte 2022 beim ehemaligen Seniorenwohnhaus Denkmalschutz mit leistbarem Wohnen verbinden. Falsche Anschlüsse und horrende Betriebskosten verärgern jetzt die Mieter. (www.krone.at, 14.7.26)

Die zweite Hitzewelle des Sommers klingt ab, Regen steht bevor – aber reicht das? Die Temperaturen sinken, diese Woche ist in der ganzen Schweiz mit Niederschlag zu rechnen. Aber einige Wetterportale sagen bereits die dritte Hitzeperiode für Ende Juli voraus: Es werde 40 Grad heiss. (www.schweizheute.ch, 14.7.26)

Schöne Winter und Frühlinge lassen die Bäume früher sterben In Europa sterben Bäume zunehmend verfrüht ab. Nicht einzelne Hitzewellen und Trockenheit sind die Auslöser, sondern ein Zusammenspiel mehrerer klimabedingter Faktoren. Das zeigt eine neue WSL-Studie. (www.schweizheute.ch, 14.7.26)

Solarenergie in der EU: Neuer Solarstromrekord in Deutschland im Mai und Juni In den zwei zurückliegenden Monaten ist in Deutschland mehr Solarstrom gewonnen worden als je zuvor. Sonnenenergie war im Juni zudem die größte Stromquelle in der EU. (www.zeit.de, 14.7.26)

13.7.26

Wir sind Zukunft | «Weniger Kleidung zu kaufen, bewirkt am meisten» Die Textilindustrie zählt zu den ressourcenintensivsten Branchen der Welt. Was umweltbewusste Modefans beim Kleiderkauf beachten sollten, sagt eine Textil- und Designforscherin mit Fokus Nachhaltigkeit im Interview. | Das Bewusstsein in der Bevölkerung für die ökologischen und sozialen Auswirkungen von Fast Fashion ist laut Tina Tomovic, Forscherin in den Bereichen Textil, Design und Nachhaltigkeit an der Hochschule Luzern, gewachsen. | Nachhaltigkeitsberichte und Umwelt- oder Fair-Trade-Zertifikate können eine hilfreiche Orientierungshilfe für umweltbewusste Modefans ein. | Doch auch kleinere Unternehmen tragen zu einer nachhaltigeren Modebranche bei, selbst wenn ihnen die finanziellen Mittel für umfassende Nachhaltigkeitskommunikation oder aufwendige Zertifizierungen fehlen. | Den grössten Beitrag zum Umweltschutz leisten Konsumentinnen und Konsumenten, indem sie weniger neue Kleidung kaufen und ihre bestehenden Kleidungsstücke möglichst lange nutzen. (www.tagesanzeiger.ch, 13.7.26)

Slavoj Zizek: Wie Hitzewellen den Kapitalismus entlarven Im Juni erlebte Europa eine Hitzewelle. Was entsteht, wenn ein Marxist dabei nicht schlafen kann? Eine Erkenntnis: Je heißer es wird, desto mehr müssen wir kaufen. Wer profitiert am meisten von unserem Schweiß? Ein Essay von Slavoj Žižek (www.freitag.de, 13.7.26)

Hitze und Trockenheit: Wie der Klimawandel den Schweizer Wald verändert | «Im gesamten Mittelland wird die Fichte keine geeigneten Wachstumsbedingungen mehr haben» Trockenheit und Hitze setzen den Schweizer Wäldern immer stärker zu. Im Angesicht des fortschreitenden Klimawandels müssen wir unsere Wälder an die veränderten klimatischen Bedingungen anpassen, sagt der Biologe Arthur Gessler. Was andernfalls droht, erfährst du hier. (www.watson.ch, 13.7.26)

Frust an PV-Fördersystem: Topf nach Sekunden leer Die Interessenvertreter der PV-Branche zeigen sich angesichts des rasch ausgeschöpften Fördertopfs für Photovoltaikanlagen verärgert. Bereits nach 33 Sekunden waren die verfügbaren Mittel vergeben. Was sie nun von Energiestaatssekretärin Elisabeth Zehetner fordern und wie es für jene weitergeht, die keine Förderung erhalten haben. (www.krone.at, 13.7.26)

Höhenrekord unter Säugetieren: Diese Maus überlebt auf 6700 Metern in den Anden Blattohrmäuse sind furchtlose Bergsteiger. Wie sie mit den enormen Höhen klarkommen, ist nun geklärt – warum sie so grosse Ohren haben, nicht. (www.tagesanzeiger.ch, 13.7.26)

Marshall Ganz: »Die Rechte zieht ihre Energie aus faschistischem Storytelling« Parteien wüssten oft nicht mehr, wofür sie kämpfen, sagt Marshall Ganz – Architekt des legendären Obama-Wahlkampfs. Er erklärt, was die Demokratie heute noch retten kann. (www.zeit.de, 13.7.26)

Klimawandel: Extremereignis erwartet Prognosen gehen von einem Rekord-El-Niño aus. Forscher diskutieren, wieviel die Erderhitzung mit dem alle zwei bis sieben Jahre auftretenden Klimaphänomen zu tun hat. In Europa kann El Niño zu kalten Spätwintern führen, während sich der Monsun in Südasien abschwächt. (www.jungewelt.de, 13.7.26)

Ahrtalflut: Katastrophe mit Ansage Ein durch den Klimawandel besonders extremer Niederschlag traf bei der Ahrtalflut vor fünf Jahren auf eine vom Menschen unachtsam geformte Landschaft und die sträfliche Ignoranz unvorbereiteter Behörden. (www.jungewelt.de, 13.7.26)

Mehr Tourismus und Zuzug: Wie Asturien von Spaniens großer Hitze profitiert Weite Teile Spaniens leiden unter großer Hitze. Vergleichsweise erträglich ist es im grünen Norden am Atlantik. Dort steigen nun Immobilienpreise und Tourismuszahlen. Doch auch hier macht sich der Klimawandel bemerkbar. Von Sebastian Kisters.[mehr] (www.tagesschau.de, 13.7.26)

OMV-Wasserstoffanlage kostet 600 Millionen Euro Mit einer Investition von rund 600 Millionen Euro entsteht in Bruck an der Leitha eine der größten Wasserstoff-Elektrolyseanlagen Europas. Die Europäische Investitionsbank unterstützt das OMV-Projekt mit einem Darlehen von 450 Millionen Euro. Die Inbetriebnahme ist bis Ende 2027 geplant. (www.krone.at, 13.7.26)

Zusammenleben von Juden und Arabern: «Natürlich träume ich von einer Stadt ohne Araber», sagt der israelische Siedler In Lod leben sie Tür an Tür – und doch in verschiedenen Welten: Nationalreligiöse Juden wie Yoel Frankel wollen die Stadt umbauen, arabische Israelis wie Ihab Abu Haq fürchten, ihre Heimat zu verlieren. (www.tagesanzeiger.ch, 13.7.26)

Nach dem Waldbrand: Die schwarze Wüste in Bayerns Bergen Anfang Mai brannte es am Saurüsselkopf in den Chiemgauer Alpen tagelang. Bis sich die Natur von der Katastrophe erholt, wird es Jahrzehnte dauern.  Unterwegs mit Förstern im verbrannten Bergwald. (www.sueddeutsche.de, 13.7.26)

EU-Experten empfehlen Zugangsbeschränkungen für Social Media Kinder unter 13 Jahren sollen keinen Zugang zu sozialen Medien haben, schlagen Fachleute der EU vor. Für Kommissionspräsidentin von der Leyen wäre das ein Schritt in die richtige Richtung. Aber was folgt daraus? Von Kathrin Schmid.[mehr] (www.tagesschau.de, 13.7.26)

Zürcher Weinbau: Weniger Pilzbefall, weniger Pflanzenschutzmittel – was die Hitze für Winzer bedeutet Während die Rebberge am Zürichsee aktuell gut gedeihen, leiden jene im Weinland stärker unter der anhaltenden Trockenheit. Die aussergewöhnliche Wetterlage hat aber auch positive Auswirkungen. (www.tagesanzeiger.ch, 13.7.26)

«Wahre Meister im Chillen»: Darum können Koalas so gut mit Hitze umgehen Die meisten Tiere im Zoo Zürich können gut mit der Sommerhitze umgehen. Ein richtiger Profi im Umgang mit den hohen Temperaturen ist der Koala. Sein Geheimrezept: möglichst viel Chillen. (www.schweizheute.ch, 13.7.26)

Ex-Buhlschaft mimt den Teufel höchstpersönlich Mit 14 Jahren Goethes „Faust“ zu lesen, ist für die meisten Jugendlichen wohl eher Anstrengung als Freude. Schauspielerin Valery Tscheplanowa erlebte beim ersten Lesen der Lektüre jedoch ein Schlüsselerlebnis, das ihren beruflichen Werdegang beeinflusste. (www.krone.at, 13.7.26)

Das Land der Klimaanlagen Früher verpönt, heute begehrte Mangelware. Und was ist mit dem Stromverbrauch?  - (klimareporter.de, 13.7.26)

Österreich: Männer in Ordensgemeinschaften leben länger - - Der Lebensstil in einer Ordensgemeinschaft erhöht die Lebenserwartung von Männern messbar und gleicht den biologischen und gesellschaftlichen „Gender Gap“ fast vollständig aus. Das zeigen die langfristigen Ergebnisse der „Deutsch-Österreichischen Klosterstudie“ unter der Leitung des Demografen Marc Luy. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 13.7.26)

Landoberflächentemperatur: Wie heiß ist es vor Ihrer Haustür? - Im Sommer kann es in Straßen und auf Plätzen heiß werden. Wir zeigen auf einer interaktiven Karte, wo es besonders schlimm wird. Schauen Sie nach, ob Sie in einer urbanen Hitzeinsel wohnen. - (www.faz.net, 13.7.26)

Hitze: Brauereien müssen die Verschwendung der eisernen Wasserreserve beenden Das besonders reine Tiefengrundwasser ist geschütztes Gemeingut – und landet in München oft als Spülwasser im Gully. Statt zu handeln, versuchen Brauerei-Lobby und Behörden, Fragen auszuweichen. (www.sueddeutsche.de, 13.7.26)

Hitzewelle in Europa: Mehr als 10.000 zusätzliche Todesfälle Die Hitzewelle in Europa im Juni forderte mehr als 10.000 zusätzliche Todesopfer. Das ergeben Daten der EU-Gesundheitsbehörde. mehr... (taz.de, 13.7.26)

Fachleute für Altersgrenze bei Social Media Für soziale Netzwerke soll es künftig eine Altersgrenze von 13 Jahren geben, sagen Expertinnen und Experten in einem Bericht, der am Montag veröffentlicht wurde. Zahlreiche EU-Länder arbeiten bereits an einem eigenen Social-Media-Verbot, bis zu einer EU-weiten Regelung dürfte es noch eine Weile dauern. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will im September sagen, wie die Empfehlungen der Fachleute in die Praxis umgesetzt werden sollen. (orf.at, 13.7.26)

Tödliche Gefahr für ältere Radfahrer auf Straßen Drei von vier tödlich verunglückten Radfahrern in Kärnten im Vorjahr waren über 65 Jahre alt. Während das Rad und E-Bikes gute Mobilitätslösungen darstellen, hinkt die Infrastruktur noch hinterher. (www.krone.at, 13.7.26)

EU-Experten für Zugangsbeschränkung bis 13 Jahre Kinderschutz im Internet: Experten haben im Auftrag der EU-Kommission geprüft, ob es strengere Altersschranken für Social Media braucht. Was raten sie und wie geht es jetzt weiter? (www.persoenlich.com, 13.7.26)

In den Windkraft-Ausbau kommt langsam Bewegung Geplante Verbotszonen hier, parteipolitischer Gegenwind da – wenn es um den Ausbau von Windkraft geht, braucht man in OÖ einen langen Atem. Trotzdem geht es langsam voran: Bei den UVP-Verfahren für sechs geplante Anlagen wurden zuletzt wichtige Schritte gesetzt. Ein weiteres Projekt ist in der Pipeline.  (www.krone.at, 13.7.26)

Der Papst spricht immer als Seelsorger - - Auch wenn er über Frieden und Krieg, über die Aufnahme von Migranten oder darüber spricht, wie man im Zeitalter der künstlichen Intelligenz menschlich bleibt, ist und bleibt der Nachfolger Petri stets ein geistlicher Führer. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 13.7.26)

Omnipräsente Fächer: Jeder schafft sich sein eigenes Mikroklima - Immer mehr Menschen fächeln sich Luft zu. Das liegt sicher auch am Klimawandel. Aber es gibt tiefergehende Gründe – und die spielen wieder nur der AfD in die Hände. - (www.faz.net, 13.7.26)

Max Eiselin führte die erste Schweizer Begehung eines Achttausenders an – nun ist der Bergsteiger und Unternehmer 94-jährig verstorben 1960 leitete der Luzerner die Dhaulagiri-Erstbegehung im Himalaja. Für den Erfolg seiner Gruppe verzichtete er darauf, selbst den siebthöchsten Gipfel der Welt zu besteigen. Verbittert war er darüber nicht. (www.nzz.ch, 13.7.26)

UK: Kommt der erste katholische Premierminister? - - Mit dem wahrscheinlichen Amtsantritt des Labour-Politikers Andy Burnham als britischer Premierminister verbindet die katholische Kirche im Vereinigten Königreich verhaltene Hoffnungen. Kirchenvertreter erwarten zwar keine grundlegende politische Wende, sehen aber die Chance, dass sich die katholische Soziallehre stärker im politischen Handeln widerspiegeln könnte. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 13.7.26)

Durch die Hitze breiten sich in Deutschland Eichen-Netzwanzen rasant aus Die aktuellen Hitze-Episoden bereiten einem Schädling ideale Voraussetzungen: Die Eichen-Netzwanze breitet sich in Deutschland aus. Experten warnen vor massiven Folgen für Eichen durch das „bedrohlichste invasive Gliederfüßertier“. (www.welt.de, 13.7.26)

Nächste Hitzewelle kommt – Schlägt 2026 den Jahrhundertsommer 2003? Falls die hohen Temperaturen im August anhalten, könnte 2026 zum Jahrhundertsommer werden, heisst es von SRF Meteo. (www.srf.ch, 13.7.26)

EU: Klima-Appell der Kirchen - - Zu Beginn der irischen EU-Ratspräsidentschaft fordert eine Koalition aus über 170 christlichen Organisationen die irische Regierung auf, Klimagerechtigkeit und den Schutz der Schöpfung in den Mittelpunkt der europäischen Agenda zu stellen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 13.7.26)

Stromversorgung in Zürich: Morgen spielt Helene Fischer im Letzigrund – dabei werden über 1500 Liter Diesel verbrannt Für grosse Konzerte reicht der Stromanschluss im Letzigrund nicht aus. Lastwagengrosse Dieselgeneratoren liefern die Energie – klimafreundliche Alternativen fehlen bislang. (www.tagesanzeiger.ch, 13.7.26)

Pkw-Hersteller holen Produktion nach Europa zurück Seit der Einführung von EU-Zöllen auf Elektroautos aus China produzieren westliche Hersteller ihre Autos wieder verstärkt in Europa. Das geht aus einer Untersuchung des europäischen Verkehrsverbands T&E hervor. Die betrachteten Marken sind BMW, Dacia, Volvo, Smart und Tesla. (www.krone.at, 13.7.26)

Autor über Spanischen Bürgerkrieg: „Meine Generation kennt die Geschichten kaum“ David Uclés hat einen Roman über den Spanischen Bürgerkrieg geschrieben, der vor 90 Jahren mit einem Putsch begann. Er fordert echte Aufarbeitung. mehr... (taz.de, 13.7.26)

Ein Elektro-Speedboot für den Neusiedler See Thomas und Michael Salzl haben ein schnelles Elektroboot für den Neusiedler See gebaut. Es hat Power und ist umweltschoned.  (www.krone.at, 13.7.26)

Landwirte reagieren auf veränderte klimatische Bedingungen Der Klimawandel beeinflusst auch die Landwirtschaft. Starkregen, Dürren, Schädlingsbefall treiben Kosten und Preise in die Höhe - häufig zu Lasten der Endkunden. Von Noel Schmidt.[mehr] (www.tagesschau.de, 13.7.26)

Verteilnetzbetreiber planen den Wasserstoffhochlauf zurückhaltend und bedarfsorientiert Eine neue Ariadne-Analyse auf Basis einer Befragung deutscher Gasverteilnetzbetreiber zeigt, wo der Wasserstoffhochlauf auf der Verteilnetzeben in Deutschland aktuell steht. (ariadneprojekt.de, 13.7.26)

Globale Klimagerechtigkeit ist und bleibt eine Frage des Geldes Im Bundeshaushalt wurde auch bei der globalen Klimafinanzierung der Rotstift angesetzt. Warum Deutschland gerade jetzt mehr statt weniger bereitstellen und sein Wort für einen fairen Beitrag zur globalen Klimafinanzierung halten muss, erklärt Kathrin Henneberger. (www.energiezukunft.eu, 13.7.26)

Ausschreibungen für flexible Gaskraftwerke können kommen Grünes Licht von Bundestag und Bundesrat für das Gesetz zur Sicherung der Versorgungssicherheit Strom und zur Bereitstellung neuer Kapazitäten. Nun können im Herbst zwei Ausschreibungen für flexible Kraftwerksleistung starten. (www.energiezukunft.eu, 13.7.26)

Bauunternehmer aus Winterthur: «Alles, was wir erreichen wollten, blieb auf der Strecke»: Aus Frust wurde er zum Minergie-Pionier Giovanni Cerfeda war einer der Ersten, die in der Schweiz Minergie-Häuser bauten. Was den Sohn italienischer Gastarbeiter antreibt – und wieso die Juso gegen ihn wetterten. (www.tagesanzeiger.ch, 13.7.26)

Gegen Hitze: Warum Sie das Licht abdrehen sollten Viele kennen es: Draußen ist es heiß – doch drinnen gefühlt noch heißer. Was tun, wie hält man sein Zuhause möglichst kühl an Hitzetagen? Wir haben Handwerker und Umweltexperten gefragt, was man dafür tun kann. Spoiler: Licht aus, Teppich weg! (www.krone.at, 13.7.26)

Kreuzgänge, Supermärkte, Innenhöfe: Barcelona kämpft mit Hunderten von Klimarefugien gegen den Hitzetod 40 Grad am Tag und 100 tropische Nächte: Die Sommer in Barcelona werden immer gefährlicher. Die Stadt versucht, mit innovativen Massnahmen gegenzusteuern – bezahlt aber für Fehler der Vergangenheit. (www.nzz.ch, 13.7.26)

Vögel in Gefahr: Hat es sich ausgezwitschert? Vom Menschen unberührte Regionen des Amazonas-Regenwaldes galten lange als noch intakte Refugien für bedrohte tropische Vögel. Doch ein neues Forschungsprojekt zeigt: Auch hier verschwinden die Vögel, der ungebremste Klimawandel beschädigt die letzten Paradiese der Natur. (www.krone.at, 13.7.26)

Verändern Hitzewellen  die Einstellung der Menschen? Extreme Hitze macht den Klimawandel greifbar. Doch verändert sie unser Verhalten? Zwei ETH-Forscher erklären, weshalb die grössten Hoffnungen weniger auf Moral als auf günstigeren Technologien beruhen. (www.schweizheute.ch, 13.7.26)

Klimafreundlichkeit: Futurepoints setzen sichtbare Zeichen Ob Schnellladepark, Trinkbrunnen oder klimaneutrale Sporthalle: Die Landeshauptstadt Stuttgart macht vom 13. bis 31. Juli mit den „Futurepoints fürs Klima“ sichtbar, wo Klimaschutz erlebbar ist. Zahlreiche Orte und Aktionen laden zum Informieren und Mitmachen ein. (www.stuttgart.de, 13.7.26)

12.7.26

Frankreich schaltet erste Atomreaktoren ab In Frankreich sind wegen der starken Hitze am Sonntag drei Atomreaktoren vorübergehend heruntergefahren und sieben weitere gedrosselt worden. Das wurde am Sonntag bekannt. Frankreich erlebt derzeit die dritte Hitzewelle in nur zwei Monaten. (orf.at, 12.7.26)

«Velofahren ist schon lange das neue Golf» Beruflich beschäftigt sich Journalist Thomas Benkö beim Blick mit künstlicher Intelligenz, in der Freizeit mag er es ganz physisch: Stundenlang sitzt er im Velosattel, auf Touren, die schon mal 400 Kilometer und 24 Stunden dauern. In der Sommerserie verrät er, warum das Velo hält, was die Autowerbung nur verspricht. (www.persoenlich.com, 12.7.26)

Mode gegen Faschismus: Aktivisten bekämpfen Nazi-Merchandise Eine kreative Kampagne dreht Nazi-Slogans um und bekämpft Hass mit den Mitteln des Markenrechts. So werden aus rechtsextremen Codes antifaschistische Botschaften - auf T-Shirts. (www.dw.com, 12.7.26)

Historische Wetterstation – Seit 1755 misst Basel das Klima – und die Hitze steigt Seit 60 Jahren liest Max Baumann auf dem Bruderholz Wetterdaten ab. Die Basler Messreihe zeigt: Basel wird wärmer. (www.srf.ch, 12.7.26)

Unblock Cuba!: Erneut ohne Strom [Online-Abo] Die verschärfte US-Blockade Kubas, die darauf zielt, die Inselrepublik von Ölimporten abzuschneiden und wirtschaftlich niederzuringen, trifft die Energieversorgung abermals empfindlich. Und Washington erhält den Druck unvermindert aufrecht. (www.jungewelt.de, 12.7.26)

«Rezept zur Katastrophe»: Meta stellt KI-Tool zur Bildgenerierung vor Mit wenigen Klicks können Nutzerinnen und Nutzer von Metas Social-Media-Plattformen künftig täuschend echt wirkende Bilder von Meta-Usern generieren, die ihr Konto nicht auf privat gestellt haben. - - Von offensichtlich KI-generiert bis fotografisch realistisch, Metas neues Tool Muse Image kann beides. Bild: screenshot metaMit wenigen Klicks können Nutzerinnen und Nutzer von Metas Social-Media-Plattformen künftig täuschend echt wirkende Bilder von Meta-Usern generieren, die ihr Konto nicht auf privat gestellt haben.KI-generierte Bilder und Videos begegnen uns heute im Alltag bereits an vielen Orten. Die Dimensionen reichen von Dorffest-Flyern, über Katzenvideos, bis hin zu nationalen Werbekampagnen von SBB oder Swisscom. Während KI-generierte Inhalte in der Werbung vor allem deshalb in der Kritik stehen, weil sie kreative Arbeit ersetzen und Kunstschaffenden Aufträge entziehen, birgt der Einsatz sogenannter Text-to-Image-Tools im privaten Bereich zusätzliche Risiken bezüglich des Missbrauchs der Technologie. ...(Auf https://www.watson.ch lesen) (www.watson.ch, 12.7.26)

Nora Bossong über Kirche und AfD: Eine Lehre aus den 1930er-Jahren Im Februar 2024 erklärten katholische Bischöfe die AfD für unwählbar. Genau das taten sie schon 1931 — bevor sie später vor Hitler einknickten. Nora Bossong zeigt: Im Umgang mit Rechtsextremen hat die Kirche bis heute zu wenig dazugelernt (www.freitag.de, 12.7.26)

Stromfirmen halten Studie zu Bergsturz­gefahr unter Verschluss Der Gorner-Stausee wird grösser, teurer und generiert weniger Energie als geplant. Doch die Stromkonzerne wollen trotzdem bauen – und verweigern den Einblick in eine Gefahrenanalyse. (www.beobachter.ch, 12.7.26)

Hitzesommer: Fataler Gewöhnungseffekt - Der Klimawandel zwingt zum Handeln. Aber sich von Gewohnheiten zu trennen und Veränderungen anzustoßen, fällt vielen schwer. Der Leidensdruck scheint noch nicht groß genug. - (www.faz.net, 12.7.26)

Wiedikon kann Wandkunst Der im Jahr 2021 in Wiedikon gegründete Verein Wandkunst fördert Streetart für Kinder und Künstlerinnen und Künstler. Karin Grote als Vertreterin des Vereins will in einer Artikelreihe auf der Webseite des Quartiervereins verschiedene Projekte in Wiedikon und den darin involvierten Künstlerinnen und Künstler vorstellen. Dieser Beitrag ist der Erste der Reihe. | Projekt Schulhaus Bühl – ELFkunst macht den Auftakt | Wer in diesen Tagen am Schulhaus Bühl vorbeikommt, hat sie bestimmt schon entdeckt, die weissen Baustellenwände verwandeln sich nach und nach in farbenfrohe Kunstwerke. Den Auftakt macht die Wiediker Künstlerin ELFkunst. | WANDKUNST ¨ Urban Street Art Projects | https://wandkunst.ch/ (www.quartierverein-wiedikon.ch, 12.7.26)

Die Grünen: Gegen die Hitze im Covid-Stil Die Partei startet eine Kampagne, die visuell stark den Plakaten ähnelt, die der Bund während der Pandemie verbreitet hatte. (www.persoenlich.com, 12.7.26)

Ein neues AKW solle sich für die Schweiz lohnen, behauptet der Wirtschaftsdachverband economiesuisse. Die beim BAK Economics AG in Auftrag gegebene Studie sorgt heute in der NZZ am Sonntag für Schlagzeilen. | Wer die Annahmen genauer prüft, stösst auf ein Gutachten, das an entscheidenden Stellen zu optimistisch rechnet — und unbequeme Kosten konsequent ausblendet. Die zentralen Kritikpunkte: | Verschwiegen: Woher stammen die Subventionen von 625 Millionen Franken — pro Jahr? | Tiefere Strompreise? Eine Fata Morgana. | Zu optimistische Grundannahmen. | Das Störfallrisiko fehlt komplett. | zum NZZaS-Artikel: https://www.nzz.ch/wirtschaft/ein-neues-akw-braucht-subventionen-trotzdem-wuerde-es-sich-fuer-die-schweiz-lohnen-ld.10014793 | Nils Epprecht | Geschäftsleiter bei Schweizerische Energie-Stiftung SES (www.linkedin.com, 12.7.26)

Gustav-Ammann-Park in Oerlikon: «Wir nennen es unsere Geheimoase»: Das ist der verborgene Garten von Waffenbauer Bührle Während das Kunsthaus wegen Bührle im Rampenlicht steht, ist sein Park in Oerlikon fast vergessen. Die einstige Ruheinsel für Rüstungsarbeiter steht heute unter Denkmal­schutz – und bietet angenehme Abkühlung. (www.tagesanzeiger.ch, 12.7.26)

„Die KI ist ein Sprach- und kein Wahrheitsmodell“ In der aktuellen Ausgabe von „Wiener Wissen“ analysieren Mathematiker Jan Maly und KI-Experte Erich Prem die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf den digitalen Humanismus. Etwa, ob KI-Antworten immer fair und mathematisch begründet wären. Und wie stark KI auch in unseren Alltag hineinreichen würde. Prem: „Es geht sogar so weit, dass die KI entscheidet, was ich anziehen soll.“ Maly: „Oder wen ich wählen soll.“ -   - Prem: „Viele fragen sich ja, wie man mit der KI richtig umgehen soll. Ob man faire Antworten bekommt. Oder ob man persönliche Daten hergeben soll. Die KI ist aber kein Wahrheitsmodell, es ist nur ein Sprachmodell. Der überwiegende Teil von Social Media ist künstlich erzeugt.“ Maly: „Die KI ist eine mathematische Modellrechnung. Man kann aber nicht eine mathematische Formel hinknallen und sagen: Was ist Fairness? Etwa, wie die Verteilung von Vermögen in der Bevölkerung aussehen soll.“ Was gegen die starke KI-Abhängigkeit von US-Tech-Giganten die Lösung wäre? Prem: „Europa muss auf eigene Werte setzen und nicht anderen hinterherlaufen.“ (www.krone.at, 12.7.26)

Studie zum AKW-Bau – Neues AKW soll viel Geld bringen, doch der Staat müsste zahlen Eine Studie verspricht hohe Erträge und Arbeitsplätze durch ein neues AKW. Andere warnen vor hohen Kosten und Risiken. (www.srf.ch, 12.7.26)

Kommunale Wärmeplanung: Frankfurt verfehlt Stichtag - Alle deutschen Großstädte haben bis zum 30. Juni eine Wärmeplanung erarbeiten müssen. Die zeigt auf, wie bis 2045 die Energiewende möglich ist. Eine hat das Ziel verpasst. - (www.faz.net, 12.7.26)

Wo Adler die Stille der Schöpfung bewachen Dort, wo uralte Tannen Geschichten flüstern, bietet Friedrich Hardegg wildromantischen Waldurlaub in jahrhundertealten Hütten (www.krone.at, 12.7.26)

100 Jahre David Steindl-Rast – «Nur im aktuellen Augenblick kann man wirklich glücklich sein» David Steindl-Rast gilt als einer der wichtigsten spirituellen Lehrer und war schon bei Oprah Winfrey. Nun wird er 100. (www.srf.ch, 12.7.26)

In Tirol wächst mehr Holz nach, als geerntet wird Der Waldanteil an der gesamten Landesfläche hat sich von den 60er-Jahren bis heute um fast drei Prozent gesteigert. Der Waldbericht des Landes zeigt, wie Hitze und Dürre den Wäldern zusetzen und was es für einen zukunftsfitten Umbau braucht. Ein ewiges Konfliktgebiet bleibt der Wildanteil.  (www.krone.at, 12.7.26)

Städtische Wärmeinsel – Solothurn setzt auf mobile Bäume gegen Hitze Sommertage in Städten sind heiss. Wo keine Bäume gepflanzt werden können, verspricht mobile Bepflanzung Abhilfe. (www.srf.ch, 12.7.26)

Vom stinkenden Pendlerort zur gefragten Wohnstadt 40 Jahre nach der Ernennung zur Landeshauptstadt hat sich St. Pölten auch als Wohnstadt stark verändert. Isabella Stickler, Obfrau der Genossenschaft Alpenland, spricht über Wachstum, neue Ansprüche und die Zukunft. (www.krone.at, 12.7.26)

Ein erster Schritt hin zum Energie-Schlaraffenland Gewinnung von Wasserstoff und dabei zugleich Plastikmüll verwerten und abbauen: Dieser Traum ist an der britischen Elite-Universität Cambridge an die Wirklichkeit herangerückt. Der entscheidende Zündfunke für die mögliche Energie-Revolution fand allerdings in Wien statt. (www.krone.at, 12.7.26)

Hitze bedroht den Alpinismus: Zermatter Bergführer meiden das Matterhorn Rekordtemperaturen lassen das Eis in den Alpen schmelzen. Der Beruf der Bergführer verändert sich. (www.tagesanzeiger.ch, 12.7.26)

„Bitte noch gendern“ – Unfassbare Pannen verursachten die Flutkatastrophe an der Ahr Vor fünf Jahren starben fast 200 Menschen beim Flusshochwasser in Westdeutschland, vor allem an der Ahr. Politiker machen den Klimawandel verantwortlich – dabei sind sie es, die versagt haben. (www.welt.de, 12.7.26)

Wohnung kühlen: Hilfe, mein Zuhause ist eine Sauna! Die Hitze lässt sich in fast jeder Wohnung erträglicher machen. Wie Eigentümer und Mieter wirklich für Abkühlung sorgen. Und was das kostet. (www.zeit.de, 12.7.26)

Radio-Akademie - Papst Leo XIV. „Magnifica humanitas“ (6) - - Künstliche Intelligenz ist nicht neutral. Sie dient Zwecken, und das, worauf diese Technologie heute zusteuert, ist nicht zum Nutzen des größten Teils der Menschheit. Darauf macht Papst Leo in seinem ersten großen Lehrschreiben „Magnifica humanitas“ aufmerksam – und er zeigt auf, was geschehen müsste. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 12.7.26)

Heiße Tipps, kühle Zimmer: Der Weg zur Klimaanlage - Die Hitze löst Sehnsucht nach Kühle aus. Im Internet gibt es attraktive Angebote. Aber auch Scharlatane. Nur eine richtige Lösung ist eine gute Lösung. - (www.faz.net, 12.7.26)

Kampf gegen Klischees – «Wir müssen über muslimische Männer sprechen» Macht die Religion Männer zu Machos? Theologe Mouhanad Khorchide stellt das patriarchale Klischee infrage. (www.srf.ch, 12.7.26)

Kommunale Gebäude in Holz – Nachhaltig bauen, schneller umsetzen, flexibel nutzen | Orientierung und Praxisbeispiele aus Berlin und Brandenburg Kommunen stehen heute vor großen Herausforderungen: steigende Baukosten, knappe Haushalte, ehrgeizige Klimaziele und ein wachsender Bedarf an sozialer Infrastruktur. Gleichzeitig müssen neue Gebäude schneller realisiert werden, wirtschaftlich tragfähig sein und langfristig geringe Betriebskosten verursachen. Der Holzbau erweist sich dabei zunehmend als praktikable und erprobte Lösung für kommunale Bauaufgaben — sowohl im Neubau als auch im Bestand. | Ein zentraler Vorteil des Holzbaus liegt in der Geschwindigkeit. Durch den hohen Vorfertigungsgrad lassen sich Bauzeiten deutlich verkürzen, unabhängig von Witterungseinflüssen und mit geringerer Belastung für das Umfeld. Das ermöglicht eine schnellere Inbetriebnahme dringend benötigter Gebäude wie Kitas, Schulen oder Verwaltungsbauten. Auch wirtschaftlich kann Holzbau überzeugen, wenn Planung, Vergabe und Bauprozesse gezielt darauf ausgerichtet werden. (www.nbau.org, 12.7.26)

Fünf Millionen Kilowattstunden auf Knopfdruck Innerhalb von zwei Jahren stockte Kelag zentralen Speicher in der Kraftwerksgruppe Fragant auf. Mit der Zusatz-Kapazität wird überschüssiger Strom aus dem Sommer in den Winter verschoben. (www.krone.at, 12.7.26)

Ein Bauernhof, der Therapiegeschichte schrieb In seiner Serie „Alte Häuser und ihre Geschichten“ nimmt sich der Schriftsteller Robert Schneider diesmal dem Sennhof in Rankweil-Brederis (Vorarlberg) an. Dessen Wurzeln reichen bis ins 14. Jahrhundert zurück.  (www.krone.at, 12.7.26)

"Derzeit geht es darum, den weiteren Backlash beim Klimaschutz aufzuhalten" Kalenderwoche 28: Klimapolitik kann nicht erfolgreich sein, lässt sie die zunehmende soziale Polarisierung außer Acht, warnt Tilman Santarius, Geschäftsführer des Deutschen Klima-Konsortiums und neues Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Eine Politik, die CO2-intensive Lebensstile schont und stattdessen die Mehrheit belastet, verliert für ihn die Legitimation. - (klimareporter.de, 12.7.26)

Bürgerbudget: Was Wien von Amsterdam lernen kann Wie können Bürgerinnen und Bürger stärker in politische Entscheidungen eingebunden werden? Der Mathematiker Jan Maly erklärt im „Wiener Wissen“-Podcast im Gespräch mit Elisabeth Oberzaucher, warum Bürgerbudgets die Demokratie stärken und Vertrauen in die Politik fördern – und weshalb Wien bei der Umsetzung noch einiges von Amsterdam lernen könnte. (www.krone.at, 12.7.26)

Australischer Eukalyptus befeuert Waldbrände weltweit Europa erlebt einen weiteren Sommer mit extremer Hitze und Warnungen vor Waldbränden. Dabei gerät ein aus Australien importierter Baum weltweit erneut in den Fokus: der Eukalyptus. (www.dw.com, 12.7.26)

Hitze in Europa: Welche Rolle Eukalyptus bei Bränden spielt Europa erlebt einen weiteren Sommer mit extremer Hitze und Warnungen vor Waldbränden. Dabei gerät ein aus Australien importierter Baum weltweit erneut in den Fokus: der Eukalyptus. (www.dw.com, 12.7.26)

KOMMENTAR - Die Bürgerlichen dürfen den Klimaschutz nicht den Grünen überlassen Die Hitzewelle und ihre Folgen bringen die Klimafrage wieder aufs politische Parkett. Die Bürgerlichen sollten aus den Fehlern der Vergangenheit lernen – und nun von Beginn an eine aktive Rolle spielen. (www.nzz.ch, 12.7.26)

Ein neues AKW braucht Subventionen. Trotzdem würde es sich für die Schweiz lohnen Der volkswirtschaftliche Nutzen eines Neubaus wäre dank höherer Versorgungssicherheit und tieferen Strompreisen gross, wie eine Studie im Auftrag von Economiesuisse vorrechnet. Experten kritisieren deren Annahmen als realitätsfremd. (www.nzz.ch, 12.7.26)

Der Influencer, der ewig leben wollte, macht seine Autoimmunerkrankung bekannt Bryan Johnson, Apostel der Langlebigkeit, der mit Videos und einem Online-Shop publikumswirksam dem Tod zu entkommen sucht, leidet an einer chronischen Krankheit. Fürs Geschäft ist das aber gar nicht so schlecht. (www.nzz.ch, 12.7.26)

Zürich ist teuer, lebenswert, voller Stau und kulturell verkümmert: wie die Stadt in der seltsamen Welt der internationalen Rankings abschneidet Die Städte-Ranglisten werden immer mehr und immer absurder. Da hilft nur noch: ein Ranking der Rankings. (www.nzz.ch, 12.7.26)

Immobiliennetzwerk fordert Strategien gegen Hitze - - Mehr Neubauten erhalten Kühlung. Der Deutsche Anlage-Immobilien Verbund (DAVE) sieht darin keine Lösung. Er fordert Hitzeschutz für Bestand, Netze und Quartiere. - - (www.geb-info.de, 12.7.26)

11.7.26

Die Grünen könnten bei den nächsten Wahlen zu den grossen Verlierern gehören. Nun lanciert die Partei eine Hitzekampagne – und hofft auf ihr Comeback Mit einer neuen Kampagne warnen die Grünen vor der Hitze, so wie der Bund einst vor Corona warnte. Die Partei will das Klima zurück auf die politische Agenda bringen – und damit auch sich selbst. (www.nzz.ch, 11.7.26)

Zermatter Bergführer raten derzeit von einer Besteigung des Matterhorns ab: Wie die Hitze den Alpinismus bedroht Die Steinschlaggefahr ist am Matterhorn gross. Und eine der berühmtesten Eiswände der Alpen schmilzt in dramatischem Tempo weg. Der Schweizer Bergführerverband reagiert. (www.nzz.ch, 11.7.26)

Ein Leben voller Kunst und Freundschaft Dave Eggers ist Verleger, Drehbuchautor, KI-Kritiker und einer der wichtigsten US-amerikanischen Autoren der Gegenwart. Nach düsteren Technodystopien wie „The Circle“ veröffentlicht er nun „Contrapposto“ – einen sympathisch altmodischen Entwicklungs-, Kunst- und Beziehungsroman. Die Geschichte handelt von einem ungleichen Paar, das Kraft aus der Kunst zieht, und zeigt über weite Strecken, das Eggers ein begnadeter Geschichtenerzähler ist. (orf.at, 11.7.26)

Dürre bedroht Wiens Versorgung mit Lebensmitteln Dürre, Trockenheit, karge Felder: Wiens Landwirte warnen vor Ernteeinbußen und fordern eine Bewässerungsoffensive. Mit jeder zusätzlichen Hitzewelle steigen die Auswirkungen auf die Lebensmittelpreise – wenn nicht überhaupt ganze Bereiche im wahrsten Sinn des Wortes wegtrocknen, vom Gemüse bis zum Wein. (www.krone.at, 11.7.26)

WM-Viertelfinalist Schweiz: Die letzten Exoten Das europäische Kap Verde? Das Curaçao der Alpen? Das Haiti Europas? Was wir über die Schweiz wissen, den unbekanntesten WM-Viertelfinalisten der WM. mehr... (taz.de, 11.7.26)

David Albright: »Der Iran scheint entschlossen, die Atomanlage wieder aufzubauen« Satellitenbilder zeigen, dass der Iran eine Militäranlage repariert. Der Nuklearexperte David Albright erklärt, was das für das iranische Atomwaffenprogramm bedeutet. (www.zeit.de, 11.7.26)

"Klimaneutralität 2045 nicht verschieben" Auch wirtschaftspolitisch negative Folgen befürchtet der Vorsitzende der Klima-Union, Thomas Heilmann, falls sich Deutschland für die Netto-Null länger Zeit lassen will. Nötig sei jetzt ein verlässlicher Rahmen für klimafreundliche Investitionen. Teil 2 des Interviews. - (klimareporter.de, 11.7.26)

Geoengineering: Letzte Rettung Größenwahn Meeresströmungen trennen, Gletscher bremsen, die Nordsee eindeichen – Forscher entwerfen gigantische Bauprojekte gegen die Folgen des Klimawandels. Völlig absurd! Oder? (www.zeit.de, 11.7.26)

Hessens Bauern in Not: Nahversorger stärken - Die Folgen des Klimawandels, Seuchen und hohe Kosten machen hessischen Landwirten das Leben schwer. Immer mehr Lebensmittel kommen aus dem Ausland. Das sollte nicht nur den Bauern Sorgen machen. - (www.faz.net, 11.7.26)

Die etwas anderen News – Hitze is in the Haus! Der Klimawandel schlägt zu. Eine Hitzewelle folgt der nächsten und dringt auch in unsere Häuser ein. (www.srf.ch, 11.7.26)

Literaturkritik: Petra Morsbach feiert in «Orion» das Lesen als Lebenskunst Aus dem Leben einer Deutschlehrerin, die ein zweites Leben als Leserin führt: Die preisgekrönte Autorin legt wieder einen Roman voller Geschichten und Porträts vor. (www.tagesanzeiger.ch, 11.7.26)

Wanderung im Kanton Schwyz: Die SAC-Hütte auf der Glattalp erreichen auch Ungeübte mühelos Die Hütte im Quellgebiet der Muota ist von einem imposanten Panorama umgeben. Beim Rundgang über die Hochebene warten auf unsere Autorin und ihre Kinder allerlei Bekanntschaften. (www.tagesanzeiger.ch, 11.7.26)

Solarelektrische Haustechnik Die Wärmepumpe setzt sich immer stärker durch. Im Neubau gehört sie inzwischen zu den am häufigsten verbauten Heizsystemen, aber auch in Bestandsgebäuden funktioniert sie in vielen Fällen problemlos. Oft können sogar vorhandene Heizkörper weiter genutzt werden. Allerdings sind die Investitionskosten hoch: Für ein Einfamilien- oder Reihenhaus liegen sie inklusive Einbau meist zwischen 15'000 und 25'000 Euro. Damit sich diese Investition lang­fristig rechnet, sollte die Wärmepumpe möglichst lange halten. | Neben einer fachgerechten Installation und regelmässiger Wartung beeinflussen vor allem die Betriebsstunden die Lebensdauer. Grundsätzlich gilt: Weniger Laufzeit bedeutet eine längere Nutzungsdauer. Besonders problematisch ist die sogenannte Taktung. Häufiges Ein- und Ausschalten belastet vor allem den Verdichter, das empfindlichste und teuerste Bauteil der Wärmepumpe. (baurundschau.ch, 11.7.26)

Jugendherbergen-Chefin Janine Bunte fordert Diskussion zu Übertourismus Die Chefin der Schweizer Jugendherbergen, Janine Bunte, hat Gemeinden im Umgang mit Overtourism kritisiert. «Sie leben zwar vom Tourismus, jammern aber über die vielen Gäste», sagte Bunte zu «Blick». Sie rief dazu auf, die Probleme beim Namen zu nennen. | Viele Gemeinden hätten es verpasst, eine Tourismusstrategie zu definieren, sagte Bunte in dem am Samstag veröffentlichten Interview. Für eine Umverteilung der Gäste brauche es die Gemeinden, die Tourismusorganisationen und die Anbieter. | «Man müsste auch mal den Mut haben, Stopp zu sagen», sagte die Chefin der Schweizer Jugendherbergen. Sie ist zudem Präsidentin der Parahotellerie Schweiz. Die Diskussion werde momentan oftmals vermieden. Ohne das Problem zu benennen, lasse sich aber keine Lösung finden, sagte sie. (www.watson.ch, 11.7.26)

Waldbrandgefahr und Feuerverbote in der Schweiz nehmen zu Die anhaltende Trockenheit und Hitze erhöhen die Gefahr für Waldbrände. Waldbrand-Experte Boris Pezzatti von der WSL im Interview. (www.watson.ch, 11.7.26)

Schweiz/UNO: Nachhaltigkeitsbericht löst zivilgesellschaftliche Kritik aus Die Schweiz wird am 13. Juli am hochrangigen politischen Forum der Vereinten Nationen in New York ihren vierten Länderbericht zur Umsetzung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung vorstellen. Der Bericht zeigt auf, dass das Land vier Jahre vor dem Ende der Frist die gesteckten Nachhaltigkeitsziele in weiten Teilen nicht erreichen wird. | Als Reaktion auf diese Bilanz haben mehr als 13.000 Personen eine Petition an den Bundesrat eingereicht, in der konkrete Schritte hin zu einer konsequenten Nachhaltigkeitspolitik gefordert werden. | Aus dem Bericht geht hervor, dass zwar im Bereich der erneuerbaren Energien leichte Fortschritte erzielt wurden, sich jedoch soziale Ungleichheiten sowie Umweltprobleme parallel dazu intensivieren. Die Landesregierung bestätigt, dass Zielvorgaben in zentralen Feldern verfehlt werden. Dazu gehören unter anderem der nachhaltige Konsum, der Klimaschutz, der Erhalt der Biodiversität, die Reduktion von Armut, die Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum, (www.vaticannews.va, 11.7.26)

Forderung aus Wirtschaft und Politik: Deutsche Klimaneutralität erst 2050 Eigentlich soll Deutschland im Jahr 2045 klimaneutral sein. Doch führende Vertreter aus Wirtschaft, Gewerkschaften und Politik fordern nun mehr Zeit: Deutschland solle das europäische Datum 2050 übernehmen.[mehr] (www.tagesschau.de, 11.7.26)

D: Erzbischof fordert stärkeres Engagement gegen Wohnungslosigkeit - - In einem Radio-Gespräch hat Berlins Erzbischof Heiner Koch darauf hingewiesen, dass Studierende zweideutige Wohnungsangebote erhalten. Auch lösten sich manche Frauen aus Angst vor Wohnungslosigkeit nicht aus gewaltvollen Beziehungen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 11.7.26)

Streit über Finanzierung: Stadt, Land, Bund – Hitze - Für den Hitzeschutz sieht sich die Bundesregierung nicht in der Verantwortung. Länder und Kommunen sollen es richten. Die sind wenig begeistert. - (www.faz.net, 11.7.26)

„Die Wassertemperaturen erreichen ein Niveau, das einem Angst macht“ Rund 30 Grad in Rhein, Main und Oder: Die Juni-Hitze hat Deutschlands Flüsse rasant aufgeheizt. Fische kämpfen mit Sauerstoffmangel, Algen können sich massenhaft vermehren – und Experten sehen erst den Anfang einer neuen Gefahr. (www.welt.de, 11.7.26)

Zürich hat etliche Bäche mit Strassen zugedeckt – Zeit, sie wieder offenzulegen 70 Kilometer Bäche liegen unter Zürichs Strassen begraben. Im Seefeld soll nun ein kleiner Abschnitt offengelegt werden. Gut so, findet Mobilitätsexperte Thomas Hug-Di Lena, doch es gäbe noch viel mehr Möglichkeiten, etwa beim Stadelhofen. (tsri.ch, 11.7.26)

Hitzestress unter Wasser – Zu warme Seen setzen Fische unter Druck – Fischer sind alarmiert Hitzewellen werden häufiger – und verändern die Fischwelt der Schweiz. Berufsfischer werden sich anpassen müssen. (www.srf.ch, 11.7.26)

Hitze und Alter: Wann werden hohe Temperaturen gefährlich? Das deutsche Robert-Koch-Institut meldet neue Hitzetoten-Zahlen: 80 Prozent der Opfer sind älter als 75. Warum gerade Senioren betroffen sind und wie sie sich schützen können. (www.nzz.ch, 11.7.26)

Ausflugstipps im Tösstal: Fünf kühle Tobelwanderungen für Hitzetage Die hohen Temperaturen halten derzeit selbst Wanderbegeisterte zu Hause. Doch im Tösstal verlaufen viele Routen im Schatten – wir stellen fünf vor, die besonders hübsch sind. (www.tagesanzeiger.ch, 11.7.26)

„Anhaltende Hitze ist ein Systemrisiko für Europa“ KIT-Experte zur Hitzewelle in Europa: Die Hitzewelle im Juni 2026 zählt zu den außergewöhnlichsten, die Europa […] (www.sonnenseite.com, 11.7.26)

Klimaziel für Deutschland: Industrie und Gewerkschaft dringen auf neues Klimaziel Vertreter aus Wirtschaft und Gewerkschaften fordern, Deutschlands Ziel für Klimaneutralität um fünf Jahre zu verschieben. Statt 2045 solle 2050 gelten. (www.zeit.de, 11.7.26)

10.7.26

PV-Ausbau verfehlt die Ziele des Stromgesetzes: VESE fordert grundsätzliches Umdenken bei der Solarförderung – VESE Der Verband unabhängiger Energieerzeuger (VESE) hat im Rahmen der laufenden Vernehmlassung zur Revision der Energieförderungsverordnung (EnFV) Stellung genommen. Der Verband hält fest: Höhere Einmalvergütungen allein genügen nicht. Es braucht mit hoher Dringlichkeit ein grundsätzliches Umdenken bei den Förderinstrumenten — die Anpassung der Einmalvergütungen ist dabei nur eine kurzfristige Sofortmassnahme. | Das Stromgesetz verlangt bis 2035 eine aktive PV-Kapazität von 35 GWp. Dafür braucht es ab sofort bis 2035 einen jährlichen linearen Zubau von rund 2.8 GWp. Effektiv wurden 2025 aber nur 1.3 GWp installiert — nach 1.8 GWp im Jahr 2024. Diese Entwicklung widerspricht dem vom Volk beschlossenen Ausbaupfad und zeigt, dass das heutige Fördersystem strukturell nicht in der Lage ist, die gesetzlichen Ziele zu erreichen. (www.vese.ch, 10.7.26)

Klingbeil will Mittel aus Klimafonds umleiten, Tausende Hitzetote nach Juni-Hitzewelle, Deutschland fördert Tiefsee-Technologien Die Bundesregierung will Milliarden aus dem Klima- und Transformationsfonds zweckentfremden. Der Juni war in Westeuropa so heiß wie nie zuvor. Deutschland entwickelt mit öffentlichen Geldern Technologien für Tiefseebergbau mit. (klimareporter.de, 10.7.26)

Metas 10-Milliarden-KI-Rechenzentrum setzt auf fossile Energien Meta plant ein neues Milliarden-Rechenzentrum für künstliche Intelligenz in Kanada, das über ein eigenes Erdgaskraftwerk mit Strom versorgt werden soll. | Der Technologiekonzern Meta plant den Bau eines neuen Rechenzentrums für künstliche Intelligenz in der kanadischen Provinz Alberta. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf knapp zehn Milliarden US-Dollar. Laut der Provinzregierung um Danielle Smith soll das Projekt Arbeitsplätze und Steuereinnahmen generieren sowie die Zuverlässigkeit des Stromnetzes unterstützen. Da das bestehende Stromnetz der Region jedoch nicht ausreicht, um den hohen Energiebedarf der Anlage zu decken, wird das Rechenzentrum an ein neues, separates Kraftwerk gekoppelt. Die herkömmliche Infrastruktur in Alberta basiert ohnehin zu etwa 89 Prozent auf fossilen Brennstoffen. Meta plant zudem Investitionen von 60 Millionen US-Dollar, um die lokale Straßen- und Wasserinfrastruktur vor Ort auszubauen. (www.it-daily.net, 10.7.26)

Abkühlung in Zürich | Die Stadt gibt neuerdings Tipps für Hitzegeplagte An sieben Standorten in der Stadt weisen gelbe Plakate auf kühle Orte in der Nähe hin. Die Menschen müssten jetzt ihre Gewohnheiten hinterfragen, sagt die städtische Gesundheitsexpertin. | Die Türen des Trams öffnen sich zischend, und die klimatisierten Wagen spucken Fahrgäste in die Hitze beim Stauffacher hinaus. Die Passagierinnen und Passagiere eilen ans nächste schattige Plätzchen — ohne das gelbe Plakat neben der Tramstation zu beachten. | Die Stadt Zürich hat es aufgestellt, um Hitzegeplagten zu helfen. Sie hat auf einer Karte Orte in der unmittelbaren Umgebung eingezeichnet, die Kühlung versprechen. Angegeben sind auch die Gehdistanzen. Zum Beispiel ein Brunnen, der nur 25 Meter entfernt ist. Oder die Kirche St. Jakob, deren Innern kühl ist, und etwas weiter weg die Lutherwiese. | Seit Freitag sind an sieben Orten in der Stadt solche Plakate zu finden: nebst dem Stauffacher auch in der Binz, am Escher-Wyss-Platz sowie am Europa-, Hard-, Linden- und Paradeplatz. (www.tagesanzeiger.ch, 10.7.26)

Rechtliche Steuerung der Landgewinnung im alpinen Raum – Universität Luzern Die juristische Studie untersucht, wie Landgewinnung im alpinen Raum rechtlich gesteuert werden kann. Die Studie erfolgte im Auftrag des Urner Instituts Kulturen der Alpen an der Universität Luzern. | Im Zentrum der Publikation von Andreas Abegg, Professor an der ZHAW und Titularprofessor an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern, und Oliver Streiff steht die Frage, wie neu verfügbare Flächen langfristig gemeinwohlorientiert gesichert werden können. Mit der Überdeckung der Autobahn in Airolo entsteht neuer Raum: für Landschaft, Landwirtschaft, Freizeit, Infrastruktur und öffentliche Nutzung. Doch wer entscheidet, was aus diesem Raum wird? Wem gehört er? Und wie lässt sich verhindern, dass eine einmalige Chance in zufälligen Einzelprojekten endet? | Airolo wird damit zum Fallbeispiel für eine grössere Herausforderung: Wie lassen sich Infrastrukturlandschaften so umbauen, dass nicht nur technische Probleme gelöst, sondern neue Räume geschaffen werden? (www.unilu.ch, 10.7.26)

Klassiker: Imperialistischer Rassismus Der Sozialdarwinismus bot kein Leitbild und kein nationales Subjekt an. Er verband sich aber mit dem »modernen« Rassismus, wonach aller Verfall durch Gleichheit und Vermengung von »Rassen« entstehe. Das passte zum imperialistischen Kampf gegen Demokratie und für Kolonien (www.jungewelt.de, 10.7.26)

Öl- und Gasheizungen langfristig erlaubt: Kli­ma­schüt­ze­r*in­nen planen Verfassungsbeschwerde Bundestag und Bundesrat haben die klimaschädliche Reform des Heizungsgesetzes beschlossen. Um­welt­schüt­ze­r*in­nen wollen vor Gericht ziehen. mehr... (taz.de, 10.7.26)

Folgen des Klimawandels – Wenn die Hitze Heimat und Lebensunterhalt zerstört Die Schweiz ist ein internationaler Klimawandel-Hotspot. Eine Velotour zu Betroffenen, die ihr Zuhause verloren haben. (www.srf.ch, 10.7.26)

Wie Wärmepumpen auch kühlen können An heißen Sommertagen sorgt eine Klimaanlage für erträgliche Temperaturen. Doch auch eine moderne Wärmepumpe, die sonst zum Heizen dient, kann ein Haus kühlen. Diese Optionen gibt es. Von Daniel Peter.[mehr] (www.tagesschau.de, 10.7.26)

Neue Regeln für Wärmepumpe und Gas: Was sich beim Heizen ändert Der Einbau einer Erdgas-Heizung in Neubauten ist künftig wieder möglich - wobei Experten vor den Kosten warnen. Und der Staat zahlt weniger Förderung für den Umstieg auf Wärmepumpen. Ein Überblick.[mehr] (www.tagesschau.de, 10.7.26)

„Cooles Lernen“ gibt’s nicht für alle Kinder Vier Millionen Euro macht das Land für Betreuungs- und Bildungseinrichtungen locker. Trotzdem ist das Hitzeschutzpaket nicht das Gelbe vom Ei, denn viele Betreuungseinrichtungen – und damit viele Kärntner Kinder – schauen durch die Finger! (www.krone.at, 10.7.26)

Neues Quantenmaterial könnte Sensoren radikal empfindlicher machen Ungewöhnliche Quanteneffekte tauchen meist in aufwendig konstruierten optischen oder elektronischen Systemen auf, die Physiker:innen eigens dafür bauen. Solche Plattformen erlauben zwar präzise Kontrolle, sind aber komplex in der Herstellung und lassen sich nur schwer auf größere Bauteile übertragen. Ein Team der Penn State University und der Saint Louis University zeigt nun, dass ein bereits bekanntes Quantenmaterial dieselben Effekte von selbst erzeugt, ganz ohne künstliche Konstruktion. Die Forscher:innen kombinierten dafür zwei Forschungsrichtungen, die bislang weitgehend getrennt voneinander liefen: topologische Quantenmaterialien und die sogenannte nicht-hermitesche Physik. (www.trendsderzukunft.de, 10.7.26)

Podcast-Tipp: Ratsmitglied Prof. Töller spricht in Folge 62 von „Ressourcen.Neu.Denken“, den die DGAW herausgibt, über das neue SRU-Sondergutachten „Umweltrecht zwischen Anspruch und Realität. Implementation als Kernaufgabe von Umweltpolitik“. | Podcast: t1p.de/vo2xe | Gutachten: t1p.de/cbtoq | @umweltrat.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 10.7.26)

In der Schweiz beginnt das Zeitalter der Grossbatterien In der Schweiz werden in den kommenden Monaten und Jahren grosse Mengen an Batterien installiert. Das zeigen Recherchen von SRF. | Die aktuell grösste Batterie der Schweiz steht in Kappel (SO). Das Speichersystem des Energieversorgers Primeo Energie wurde am vergangenen Freitag eingeweiht und kann rund 80 Megawattstunden Strom speichern. Das reicht, um rund 30'000 Haushalte während zwei Stunden mit Strom zu versorgen. | Allerdings wird die Batterie den Titel als «grösste Batterie der Schweiz» schon bald wieder abgeben müssen: Im September wird in Gurtnellen (UR) bereits die nächstgrössere Batterie den Betrieb aufnehmen. Sie wird dereinst knapp 120'000 Haushalte während zwei Stunden mit Strom beliefern. Diese beiden Beispiele zeigen, dass in der Schweiz gerade das Zeitalter der Grossbatterien beginnt. (www.swissinfo.ch, 10.7.26)

Investitionen ermöglichen, Endgame gestalten | Reformprioritäten für den ETS 1 In Erwartung des für Juli angekündigten Vorschlags der EU-Kommission zur Reform des europäischen Emissionshandels (EU-ETS 1) skizzieren wir in diesem Impulspapier mögliche Reformoptionen. Diese Reformen sollen Investitionen in die Transformation am Wirtschaftsstandort Europa ermöglichen, den Interessen von „First Movern“ gerecht werden und zugleich die Einhaltung des Klimaziels der EU für 2040 sicherstellen. Besonders großes Potenzial liegt in einer stärkeren Konditionierung der kostenfreien Zuteilung, verknüpft mit einem individuellen Transformationskonto. Flankiert wird das durch eine zielgerichtetere Verwendung der Einnahmen aus dem ETS. (www.germanwatch.org, 10.7.26)

Hohe Temperaturen und ihre Folgen: «Wohlhabende Menschen, Wohneigentümer und Männer können sich viel besser gegen die Hitze wappnen als andere» Wer spürt die Folgen der hohen Temperaturen am meisten? Die Forscherin Alice Guilbert befasst sich mit solchen Fragen. Und erklärt, warum wir angesichts der Hitzewelle nicht alle gleich sind. (www.tagesanzeiger.ch, 10.7.26)

Einfluss auf kreative Arbeit: Was durch KI verloren geht Der Einsatz moderner Techniktools und künstlicher Intelligenz schreitet voran. Darüber vergessen wir, was früher tatsächlich mal besser war – ohne KI. mehr... (taz.de, 10.7.26)

The climate fix isn't cutting all meat – It's targeting the people who eat the most. A Scottish study finds that shifting heavy meat eaters toward modest cuts, rather than trimming everyone's diet evenly, could prevent 60,000 diabetes cases and deliver outsized climate gains (www.anthropocenemagazine.org, 10.7.26)

Katastrophales Gebäudemodernisierungsgesetz: Deutsche Umwelthilfe bereitet Verfassungsbeschwerde vor Trotz breiter Kritik hat der Bundestag heute das Gebäudemodernisierungsgesetz verabschiedet. Statt auf wirksamen Klimaschutz wird auf teure sogenannte grüne Gase gesetzt und damit fossile Gasinfrastruktur weiter verfestigt. Das Gesetz widerspricht aus Sicht der Deutschen Umwelthilfe (DUH) den gesetzlichen Klimazielen. Sobald das Gesetz rechtsgültig ist, wird die DUH eine Verfassungsbeschwerde auf den Weg bringen. | Dazu Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der DUH: „Kurz nach einer historischen Hitzewelle mit tausenden Toten beschließt die Bundesregierung ein Gesetz, das fossile Heizungen künstlich am Leben erhält und die Klimakrise weiter anfacht. Das ist ein Einknicken vor der Gas- und Öllobby. Mehrere Gutachten, sogar aus den eigenen Reihen der Union, zweifeln die Verfassungsmäßigkeit dieses Gesetzes an. Die Bundesregierung liefert die Menschen heute explodierenden Heizkosten und fossilen Abhängigkeiten aus (www.duh.de, 10.7.26)

Gebäudeenergiegesetz heißt jetzt offiziell Gebäudemodernisierungsgesetz Kurz vor der parlamentarischen Sommerpause hat der deutsche Bundestag das neue Gebäudemodernisierungsgesetz doch noch beschlossen. Die Kritik ist groß und Verfassungsbeschwerde angekündigt. (www.energiezukunft.eu, 10.7.26)

Delegiertenversammlung: Baureglement und FRL 2027 angenommen Neues Baureglement verabschiedet | Das neue Reglement unterstützt die Verbandsgemeinden bereits in der Planungsphase ihrer Bauvorhaben und schafft klare Grundlagen für deren Umsetzung. Bauprojekte werden neu gemäss SIA 112 (Leistungsmodell des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins) gegliedert und frühzeitig in die Investitionsplanung integriert. Zudem werden nachhaltige Bau- und Energiemassnahmen gezielt gefördert. | Damit stärkt das Reglement die Werterhaltung der kirchlichen Liegenschaften und trägt zu einem nachhaltigen und verantwortungsvollen Umgang mit den finanziellen Ressourcen des Verbandes bei. | Auch aufgrund des guten Ergebnisses der Jahresrechnung 2026 sehen die FRL 2027 folgende Eckpunkte vor: | Der Grundbeitrag je Kirchgemeinde wird von CHF 840'000 auf CHF 870'000 angehoben. | Der Kopfbeitrag je Mitglied wird von CHF 170.— auf CHF 180.— angehoben. … (katholisch-zuerich.ch, 10.7.26)

Home batteries could become the next must-have household appliance An energy expert explains how batteries can lower electric bills, keep homes running during outages, and ease pressure on an increasingly strained grid. (yaleclimateconnections.org, 10.7.26)

Boston's first public housing project gets a climate-friendly makeover The redevelopment includes all-electric energy-efficient units, mature shade trees, and rain gardens. (yaleclimateconnections.org, 10.7.26)

Is Earth the only planet with total solar eclipses? Other planets have moons, too. Do they get eclipses like we do? (www.scientificamerican.com, 10.7.26)

Gebäudemodernisierungsgesetz: Was bald für neue Heizungen gilt Der Bundes­tag hat das neue Gebäudemodernisierungs­gesetz verabschiedet. Was jetzt vorgesehen ist und welche Regeln derzeit noch gelten. (www.test.de, 10.7.26)

Erderhitzung: Juni war der wärmste in Westeuropa seit Aufzeichnungsbeginn Die Hitzewelle Ende Juni brach viele Temperaturrekorde. Der Erdbeobachtungsdienst Copernicus stellt alarmierende Zahlen auch für Westeuropa fest. mehr... (taz.de, 10.7.26)

Neues Regeln für Heizungen: Was sich durch das neue Gebäudemodernisierungsgesetz verändert Öl- und Gasheizungen erleben ein Comeback, die »Biotreppe« soll die Klimabilanz aufbessern, die genauen Kosten sind ungewiss: Was das neue Heizungsgesetz ändert. (www.zeit.de, 10.7.26)

Reformpolitik: Wer bezahlt die Reformen – und wer profitiert von ihnen? Die Reformen der Bundesregierung zementieren den Status quo und schwächen das Vertrauen in die Demokratie. Denn sie behandeln verletzliche Gruppen als Sündenböcke. (www.zeit.de, 10.7.26)

Pakistan: Ohne Religionsdialog geht es nicht - - Im Erzbistum Lahore ist interreligiöser Dialog „keine Option, sondern eine Notwendigkeit“. Das hat der Erzbischof der ältesten und bedeutendsten katholischen Gemeinschaft des Landes gegenüber Fides hervorgehoben. Er setzt auf Dialog und Kooperation, um die Lage der Christen und anderer Minderheiten zu verbessern. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 10.7.26)

Lateinamerika: Kirche unterstützt beim Umweltschutz - - Gemeinden in mehreren Ländern Lateinamerikas und der Karibik, die unter den sozialen und ökologischen Folgen des Bergbaus leiden, erhalten Unterstützung durch kirchliche Initiativen. Der vatikanische Pressedienst Fides berichtet am Donnerstag, dass dieses Engagement nicht als grundsätzliche Ablehnung des Bergbaus zu verstehen sei. Vielmehr sei es ein Aufruf im Geist der katholischen Soziallehre, sich für die Menschenwürde, die Rechte der Völker und die Bewahrung der Schöpfung einzusetzen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 10.7.26)

Der Bund kapituliert bei der Schadstoff-Sanierung Viele PFAS-belastete Standorte müssen in den nächsten Jahren saniert werden. Weil die Anzahl solcher Standorte den Rahmen des Machbaren zu sprengen droht, greift der Bund zur Notbremse. (www.beobachter.ch, 10.7.26)

ChatGPT-Browser Atlas von OpenAI eingestellt OpenAI stellt seinen eigenständigen Webbrowser ChatGPT Atlas zum 9. August 2026 ein. Die Funktionen fließen in das neue Angebot ChatGPT Work ein. | Das Technologieunternehmen OpenAI stellt die Weiterentwicklung seines eigenständigen Webbrowsers ChatGPT Atlas ein. Das Programm war erst im Oktober des vergangenen Jahres veröffentlicht worden. Als offizielles Datum für die endgültige Abschaltung hat das Unternehmen den 9. August 2026 festgelegt. Diese Maßnahme ist Teil einer strategischen Neuausrichtung. OpenAI reduziert damit parallele Software-Projekte, um Ressourcen für die Entwicklung von Produktivitätsfunktionen zu bündeln und im direkten Wettbewerb mit Konkurrenten wie Anthropic aufzuschließen. In den vergangenen Monaten hatte das Unternehmen bereits die Video-App Sora beendet sowie Pläne für einen speziellen Erwachsenen-Modus pausiert. (www.it-daily.net, 10.7.26)

BUND zum Gebäudemodernisierungsgesetz: Bundesregierung verheizt unsere Zukunft Zur heutigen Abstimmung über das Gebäudemodernisierungsgesetz im Deutschen Bundestag erklärt Tina Löffelsend, Abteilungsleiterin Klimaschutz beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): | „Die ersten Hitzewellen dieses Sommers sind ein weiterer Weckruf für mehr Klimaschutz. Doch die Bundesregierung heizt mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz die Klimakrise weiter kräftig an. Trotz Warnungen und Kritik von allen Seiten wird der Einbau von klimaschädlichen Öl- und Gasheizungen weiter erlaubt. In Kombination mit der Kürzung der Förderung für Wärmepumpen rücken die Klimaziele so immer weiter in die Ferne. Mit dem Gesetz verlängert Schwarz-Rot unsere Abhängigkeit von fossilen Importen und treibt die Heizkosten vieler Menschen in die Höhe. (www.bund.net, 10.7.26)

Kommentar zur Klimapolitik: Das Fundament droht zu brechen Schwächere Heizungsregeln, ein Fokus auf Gaskraftwerke und ein Haushalt, der beim Klimaschutz kürzt: Was einzeln noch verkraftbar wäre, zerstört in Summe jeglichen Fortschritt bei der Klimatransformation, meint Katha Jansen.[mehr] (www.tagesschau.de, 10.7.26)

CO2-Handel wird weiter entschärft Einst das Vorzeigestück des europäischen Klimaschutzes, gerät der Emissionshandel mehr und mehr unter politischen Druck. Das Umweltbundesamt hält ihn weiter für eine zentrale klimapolitische Lösung, wie es anlässlich der Emissionsbilanz für 2025 betont. (klimareporter.de, 10.7.26)

Digitalisierung der Post: Das Smartphone wird zum Brief­kasten – das passt nicht allen Dieses Jahr wurden bereits 3,8 Millionen digitale Briefe verschickt. Und es sollen noch mehr werden. Wieso Politik und Wirtschaft skeptisch sind. (www.tagesanzeiger.ch, 10.7.26)

Bauen in New York: Das riskante Geschäft mit alten Bürotürmen - In New York wäre beinahe ein Bürogebäude eingestürzt, das in ein Wohnhaus verwandelt werden soll. Der Fall ist ein Beispiel dafür, wie kompliziert solche Projekte durch widerstreitende Interessen werden können. - (www.faz.net, 10.7.26)

Gebäudemodernisierungsgesetz: Bundestag beschließt neues Heizungsgesetz Der Bundestag hat die Novelle des umstrittenen Gesetzes beschlossen. Fossile Heizungen bleiben vorerst erlaubt, auch der Bundesrat gibt grünes Licht. mehr... (taz.de, 10.7.26)

Gebäudemodernisierungsgesetz: Ein schlechtes Heizungsgesetz wird durch ein anderes schlechtes ersetzt - Die Union hat ihr Ziel erreicht: Habecks Heizungsgesetz ist abgeschafft. Ob sie sich und dem Land damit einen Gefallen getan hat, ist jedoch fraglich. - (www.faz.net, 10.7.26)

Kugelfische vor Kreta, Qualleninvasion an der Adria: wer diesen Sommer im Mittelmeer mitschwimmt Fische, Fischer, Fehlalarme: Klimawandel und Globalisierung verändern die Fauna des Mittelmeers. Ein Überblick über die aktuellen Ferienbekanntschaften zwischen Gibraltar und Zypern. (www.nzz.ch, 10.7.26)

Klingbeil will Mittel aus Klimafonds umleiten, Tausende Hitzetote nach Juni-Hitzewelle, Deutschland fördert Tiefsee-Technologien Die Bundesregierung will Milliarden aus dem Klima- und Transformationsfonds zweckentfremden. Der Juni war in Westeuropa so heiß wie nie zuvor. Deutschland entwickelt mit öffentlichen Geldern Technologien für Tiefseebergbau mit.  - (klimareporter.de, 10.7.26)

Ernte in Hessen: Klimawandel lässt Erträge schrumpfen - Nicht nur Hitze und fehlender Regen machen den hessischen Bauern zu schaffen, sondern auch die Folgen des Irankriegs und ein winziges Insekt. - (www.faz.net, 10.7.26)

Neues Gesetz: Jetzt kommt die „Biotreppe“ in den Heizungskeller - Der Bundestag beschließt das neue Gebäudemodernisierungsgesetz. Der Einbau neuer Gas- und Ölheizungen bleibt erlaubt – unter Auflagen. - (www.faz.net, 10.7.26)

Ozon-Belastung während Rekordhitze gefährlich hoch In den vergangenen Wochen ist eine Rekord-Hitzewelle über Europa gerollt. Dabei dürften nicht nur die hohen Temperaturen an sich gefährlich gewesen sein: Zwei Drittel der EU-Bürger waren auch schädlichen Ozonwerten ausgesetzt. (www.krone.at, 10.7.26)

Spanien: Spannungen zwischen Kirche und Regierung wachsen - - Der Papstbesuch vor einem Monat hat die Wogen nur vorübergehend geglättet: Zwischen der sozialistischen Regierung und der katholischen Bischofskonferenz in Spanien ist ein offener Streit ausgebrochen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 10.7.26)

Kundenmagazin für die Kraft des Gedruckten Die Druckerei Vögeli in Langnau bei Bern will mit «Vow» zeigen, dass Print eine starke und zeitgemässe Ausdrucksform bleibt. (www.persoenlich.com, 10.7.26)

Wollen Sie sich ein Denkmal setzen, Herr Rösti? Verkehrsminister Albert Rösti erklärt, warum er den Grimseltunnel zu den prioritären Bahnprojekten zählt. Und er nimmt Stellung zur heftigen Kritik aus Zürich. (www.schweizheute.ch, 10.7.26)

Intelligente Prozessoptimierung – auf den KI-Mix kommt es an Die Effizienz eines Unternehmens ist zum entscheidenden Erfolgsfaktor der heutigen Zeit geworden. Ein zentrales Optimierungspotenzial besteht dabei nicht selten in den eigenen Prozessen. | Kombiniert mit den Daten aus dem ERP-System bietet Künstliche Intelligenz (KI) die Möglichkeit, Prozessineffizienzen und Flaschenhälse effektiv zu identifizieren — und entsprechende Abläufe praxisorientiert zu automatisieren. Den Schlüssel dazu liefert jedoch nicht ein KI-Ansatz allein, sondern der richtige Mix aus verschiedenen Disziplinen. | Die derzeitige rasante Weiterentwicklung der KI-Technologie eröffnet Unternehmen völlig neue Möglichkeiten, die Effizienz ihrer täglichen Abläufe zu optimieren — eine Anforderung, die in Zeiten von Inflation, steigendem Wettbewerbsdruck und steigenden Kosten geradezu unerlässlich geworden ist. Es gilt, mit derselben Anzahl an Mitarbeitern ein immer höheres Arbeitsvolumen zu bewältigen. (www.it-daily.net, 10.7.26)

Klimaschutz egal: Bund streicht Umweltauflagen für Rechenzentren Deutschland soll eine KI-Nation werden. Dafür will die Bundesregierung die Umweltauflagen für Rechenzentren deutlich lockern. Ein neuer Gesetzesentwurf verschiebt die Ökostrom-Pflicht, verlängert Übergangsfristen und streicht die Pflicht zur Nutzung von Abwärme. Das ist nicht nur ein Kniefall vor Big Tech, sondern auch Ressourcenverschwendung und eine zusätzliche Klimabelastung. Eine kommentierende Analyse. (www.basicthinking.de, 10.7.26)

Elektrifizierung wird uns unfassbare Mengen an Geld sparen. Allen die verstehen möchten, wieso und wie die Welt gerade in atemberaubenden Tempo eine Revolution der Energieversorgung durchmacht, kann ich nur dieses Buch empfehlen. Besonders allen, die Entscheidungen fällen müssen oder können. | Tim Meyer: Strom. Über Nostalgie, Zukunft udn warum der Markt längst entschieden hat. @rahmstorf.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 10.7.26)

Digitalisierung des EU-Eisenbahnleitsystems wirkt auch auf ÖBB Damit Züge im gesamten Schienennetz der EU ohne technische und administrative Hindernisse über Ländergrenzen hinweg fahren können, soll das Europäische Eisenbahnverkehrsleitsystem (ERTMS) bis 2050 flächendeckend umgesetzt werden. | Zentral ist das Zugsicherungssystem ETCS, auf das die nationalen Bahnen umrüsten müssen: Strecken, Züge und Loks. Bei den ÖBB sorgt das für einen Digitalisierungsschub, konstatiert der Rechnungshof (RH) in einem am Freitag veröffentlichten Bericht. (orf.at, 10.7.26)

Energiekrise 2026: Mit Energieeffizienz und Energiesparen aus der fossilen Abhängigkeit Mehr Energieeffizienz und Energiesparen schützen in der Energiekrise vor hohen Preisen und unterstützen den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen: Die aktuelle Energiekrise 2026 wirkt anders als im Jahr 2022, aber nicht minder deutlich. Während die Energiekrise 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine vor allem durch unterbrochene Gaslieferungen und stark steigende Gaspreis geprägt war, trifft die aktuelle Energiekrise insbesondere Nutzende von fossilen Kraftstoffen im Verkehr, in Haushalten und Unternehmen. Mit Anteilen von 92 bzw. 70 Prozent im Jahr 2025 ist die Abhängigkeit von fossiler Energie sowohl im Verkehrssektor als auch in privaten Haushalten besonders hoch. Entsprechend sind beide Sektoren in besonderem Maße von hohen Preisen betroffen. | Dies erinnert eindringlich daran, den hohen Verbrauch fossiler Energien zu beenden. Dafür ist sowohl seitens der Bundesregierung als auch der Bevölkerung entschlossenes Handeln notwendig. (www.umweltbundesamt.de, 10.7.26)

Europas Batteriemarkt vor Rekordjahr 2026 2026 wird ein Zubau von über 50 Gigawattstunden erwartet, ein Plus von 44 Prozent. Bis 2030 soll der jährliche Ausbau auf 138 GWh steigen, wobei Großspeicher dominieren. Doch eine Lücke bleibt. (www.energiezukunft.eu, 10.7.26)

Hitzewelle und Klimawandel: «Links-Grün setzt auf utopische Forderungen» – «Mit eurer Blockade steuern wir in den Klima-Albtraum» Ein Schlagabtausch über den richtigen Klimakurs und wirksame Massnahmen gegen die Hitze: SVP-Nationalrat Mike Egger debattiert mit Magdalena Erni, Co-Präsidentin der Jungen Grünen. (www.tagesanzeiger.ch, 10.7.26)

„Demokratie ist mehr als Deliverism [...]. Demokratie bedeutet, dass ich auch gefordert bin” – unsere wiss. Beirätin @hedwigrichter.bsky.social im Gespräch mit @steffenmau.bsky.social über den Zustand der Demokratie. Die ganze Diskussion | @dpzberlin.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 10.7.26)

Wie erkläre ich's meinem Kind?: Wie Klimaanlagen arbeiten - Seit jeher versuchen Menschen, sich Kühlung zu verschaffen, wenn es heiß ist. Auch die modernsten Entwicklungen nutzen Gesetzmäßigkeiten, die schon im Altertum bekannt waren. - (www.faz.net, 10.7.26)

Baupreise in Deutschland: Preise im Wohnungsbau steigen weiter stark Dachdecker, Betonarbeiten, Heizungen: Wer ein Haus baut, muss mit deutlich höheren Kosten rechnen. Preisanstiege gab es laut Statistischem Bundesamt in allen Bereichen. (www.zeit.de, 10.7.26)

Neue Weiterbildung für Medienschaffende Der viertägige Kurs am Bielersee widmet sich Community-Building und nachhaltigen Erlösmodellen für unabhängige Medien. (www.persoenlich.com, 10.7.26)

Geberit: Mehr Transparenz im Trinkwassersystem Auftraggeber möchten Wasser und Energie sparen. Gleichzeitig muss die Trinkwassergüte norm- und regelkonform sichergestellt werden. Gefragt sind deshalb Lösungen, welche die Trinkwasserqualität mit möglichst geringem Ressourcenverbrauch sicherstellen. | Eine Lösung stellt Geberit mit „Connect“ vor. Ein eigenes System für das ganzheitliche und wirtschaftliche Management von Sanitäranlagen, mit dem sich eine Vielzahl von Sanitärprodukten hinsichtlich Temperatur, Durchflussmenge und Nutzungshäufigkeit überwachen und steuern lässt. | Es unterstütze den Betreiber einer Trinkwasseranlage dabei, den Wasserwechsel sicherzustellen, ohne unnötig Ressourcen zu verschwenden. „Connect“ spare zudem Zeit und Wege und vereinfache Arbeitsabläufe. Alle angeschlossenen Sanitärapparate und Hygienespülungen könnten zentral per Smartphone-App oder Gebäudeautomation gesteuert, eingestellt, überwacht und dokumentiert werden. (www.ikz.de, 10.7.26)

Nachhaltigkeit aus dem Labor der kreativen Tüftler Seit zehn Jahren bringt der «hackerspace uri» Menschen zusammen, die tüfteln, reparieren und voneinander lernen. Mit dem angepassten neuen Namen «hackerspace uri — Die Tüftlerwerkstatt» zeigt der Verein, dass er weit mehr ist als nur Veranstalter des bekannten Repair Cafés. Er sucht neue Mitglieder, insbesondere junge Technikbegeisterte. |Willkommen in der Ideenwelt: LED-Leuchten erhellen die Werkstatt im Neuland. Auf den Tischen liegen Schraubenzieher, Zangen und Kabel. Daneben stehen Spannungsmesser, Oszilloskope, Lötstationen, ein Lasercutter und mehrere 3D-Drucker. Die Werkstatt wirkt halb Bastelkeller, halb Labor. Eines fällt sofort auf: Hier ist fast nichts Dekoration. Fast alles wird benutzt, repariert oder weiterentwickelt. |Zum zehnjährigen Bestehen öffnete der «hackerspace uri» seine Türen. Unter den Gästen waren Regierungsrat Christian Arnold sowie Lorenz Jaun, Vorsteher des Amts für Umwelt. Viele Urnerinnen und Urner kennen den Verein bisher vor allem wegen der Repair Cafés (www.ur.ch, 10.7.26)

6 QUESTIONS WITH MARIANNE FATTON Marianne Fatton ist Olympiasiegerin 2026 im Skialpinismus und Mitglied der POW Athlete Alliance. In diesem Interview spricht sie über ihren Weg an die Spitze, darüber, was ihr ihre olympischen Medaillen wirklich bedeuten und weshalb ihr der Schutz der Berge besonders am Herzen liegt. (www.protectourwinters.ch, 10.7.26)

Cambridge-Forscher produzieren Wasserstoff aus Plastikmüll Über 95 Prozent des weltweiten Wasserstoffs stammen aus fossilen Quellen. Forscher aus Cambridge haben nun erstmals einen ein Quadratmeter großen Solarreaktor im Freien betrieben, der aus Plastikmüll ohne fossile Energie Wasserstoff erzeugt. | Die weltweite Produktion von Wasserstoff basiert zu über 95 Prozent auf fossilen Energieträgern oder fällt lediglich als Nebenprodukt petrochemischer Prozesse an. Ein Forscherteam der University of Cambridge hat nun einen vielversprechenden Lösungsansatz unter realen Bedingungen im Freien erprobt. Ein großflächiger Photoreaktor mit einer aktiven Gesamtfläche von einem Quadratmeter wurde dafür unter natürlichem Sonnenlicht betrieben. | Das System nutzt ein kostengünstiges und stabiles, mit Aluminium dotiertes Strontiumtitanat als Lichtabsorber, um schwer recycelbare Feststoffabfälle aufzuwerten. Als Rohstoff dienen gewöhnliche PET-Flaschen oder Zellulose, die nach einer unkomplizierten chemischen oder enzymatischen Vorbehandlung eingesetzt werden. (www.basicthinking.de, 10.7.26)

Illegale Bischofsweihe: Darum setzt die Piusbruderschaft auf Konfrontation Die Piusbruderschaft lässt ihren alten Streit mit dem Vatikan eskalieren. Mit einer illegalen Bischofsweihe in der Schweiz erregt sie weltweit Aufmerksamkeit. Das war wohl Absicht — Werbung für das Angebot der Extrem-Katholiken. Eine Einordnung. | Die Bruderschaft geht auf den 1905 geborenen Fabrikantensohn Marcel Lefebvre zurück. Dem rechtskatholisch geprägten französischen Erzbischof waren die Neuerungen des Zweiten Vatikanischen Konzils in den 1960er Jahren zu modern. Bald verkörperte er innerhalb der katholischen Kirche den Widerstand dagegen. | Die Gründung der Piusbruderschaft 1970 war eine Folge davon; sie wurde unter seiner Führung zum Sammelbecken von reaktionären Geistlichen und Laien. Die Bruderschaft ist benannt nach Papst Pius X., der bereits um 1910 einen Kampf gegen die Einflüsse der Moderne führte. | Vordergründig drehte sich der Streit zwischen Erzbischof Lefebvre und Rom um die Art der Messefeier und den Erhalt traditioneller Frömmigkeitsformen. (www.swissinfo.ch, 10.7.26)

Hitzewellen und Nullnummern | Gedanken zur Woche von Min Li Marti «Mir hat es gereicht! Jetzt habe ich auch eine Klimaanlage bestellt», erzählte mir ein Freund während einer gemeinsamen Zugfahrt. Seine Frau war davon nur mässig begeistert. Die Klimaanlage sei unnötig, verbrauche zu viel Strom. Diese Diskussion ist wohl eine, die an vielen Küchentischen und in vielen Arbeitspausen geführt wird. Auch ich habe ein paar Mal nach Klimaanlagen gegoogelt, obwohl ich in einer Wohnung lebe, die man verhältnismässig gut nachts durchlüften und damit auch abkühlen kann. Gegen Ende der Hitzewelle nützte aber auch dies nichts mehr. Viel schlimmer ist es ja im P.S.-Büro, das sich jeweils ab Mitte Juni in einen Backofen verwandelt, der vielleicht so im September wieder etwas abkühlt. Das lässt sich nur aushalten, weil wir eine längere Sommerpause machen. Aber konzentriert arbeiten ist in diesen Büroräumen nicht möglich. (www.pszeitung.ch, 10.7.26)

«Ich glaube nach wie vor, dass die Bevölkerung im Kanton Zürich erneuerbare Energien will» Anhand der Frage, ob wir das AKW-Neubauverbot aufheben sollen, steht zurzeit die künftige Energieproduktion im Fokus. Doch müssen wir immer mehr produzieren? Regierungsrat und Baudirektor Martin Neukom (Grüne) erklärt im Gespräch mit Nicole Soland, wie er das Potenzial von Effizienz und Suffizienz im Klima- und ­Energiebereich einschätzt. (www.pszeitung.ch, 10.7.26)

Kurzschluss im Weinland Ein aktivistisches Camp auf Privatgrund eines solidarischen Bauers erhält nach einer Stunde Polizeibesuch im Grossformat. Die Gemeinde wusste aber noch gar nichts davon — bis sie durch die Polizei informiert wurde. | In Beringen (SH) soll ein Rechenzentrum gebaut werden. Sobald fertig gebaut, frisst es fast gleich viel Strom wie der gesamte Kanton Schaffhausen. Bauherrin ist die amerikanische Firma Stack Infrastructure, die solche Rechenzentren weltweit errichtet und an Tech-Konzerne vermietet. Was sie demnach gut kennen dürfte, ist, dass solche Vorhaben der Branche auf gewaltigen Widerstand stossen. Dutzende solche Daten- und Rechenzentren wurden in den USA durch Proteste blockiert oder verzögert. Der Widerstand ist nun in der Schweiz angekommen. Und die hiesige Polizei geht vehement dagegen vor. Der Einsatz in Benken ist angesichts der nicht vorhandenen Bewilligung der Aktivist:innen nicht überraschend. Aber der Ablauf des Polizeieinsatzes wirft Fragen auf. (www.pszeitung.ch, 10.7.26)

VW ist nicht Opfer der Energiewende, sondern des Kurzschlusses, zu lange am Verbrenner festzuhalten. Wer heute noch von „hocheffizienten Verbrennern“ träumt, verpasst die Zukunft. Sie fährt elektrisch. #VW #Elektromobilität #Verkehrswende #Transformation #Innovation #Batterien #ZukunftDerMobilität | @ckemfert.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 10.7.26)

Grünen-Politikerin Dröge: „Der Hitzeschock hat viele aufgerüttelt“ - Warum ist Deutschland schlecht auf Hitzewellen vorbereitet? Mit den Schuldenmilliarden müsste das nicht mehr so sein, sagt Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge. Die Bundesregierung kürze trotzdem. - (www.faz.net, 10.7.26)

Wandel in der Bewertung alternativer LKW-Antriebe Lkw mit Elektroantrieb werden von Transportunternehmen mit Praxiserfahrung deutlich positiver bewertet als von Unternehmen ohne eigene Erfahrungen. Wasserstoffbasierte Konzepte werden weniger zustimmend bewertet als noch vor Jahren. (www.energiezukunft.eu, 10.7.26)

Deutschlands verbotenes Versprechen Im Untergrund der Bundesrepublik lagern große Mengen Erdgas, die sich durch Fracking fördern ließen. Die Technik gilt inzwischen als sicher, sie könnte Deutschland unabhängiger von Importen und internationalen Preisen machen. Warum passiert nichts? (www.welt.de, 10.7.26)

Atomkraft oder Solarstrom: Wer braucht mehr Subventionen? Neue AKW sollen weniger auf staatliche Förderung angewiesen sein als Solaranlagen auf Dächern. Zu diesem Schluss kommt Economiesuisse. Doch die Rechnung stösst auf heftigen Widerspruch. (www.nzz.ch, 10.7.26)

Hitze an Zürcher Schulen: Eine private Klimaanlage kühlt eines von zwölf Schulzimmern – ist das gerecht? Ein Vater leiht der Klasse seines Kindes im Zürcher Schulhaus Bachtobel ein Klimagerät. Politiker sehen im Fall ein Warnsignal. (www.tagesanzeiger.ch, 10.7.26)

Folgen des Klimawandels: Extremeres Wetter, mehr Unfälle und kaputte Infrastruktur: Jedes zusätzliche Grad kostet die Schweiz Milliarden Die globale Erhitzung fordert hohen wirtschaftlichen Tribut – auch von Ländern wie der Schweiz, die lange als wenig betroffen galten. (www.tagesanzeiger.ch, 10.7.26)

Zürich schwitzt, und die Versuchung, eine Klimaanlage zu installieren, ist gross – in einer ländlichen Gemeinde sorgt das für rote Köpfe Wegen illegal montierter Klimageräte greift Bonstetten zu ungewöhnlichen Massnahmen. (www.nzz.ch, 10.7.26)

Fraunhofer IBP: Wirkung von Klimaanpassungsmaßnahmen im Stadtraum - - Das Fraunhofer IBP stellt Planungsbüros und Kommunen eine Webplattform bereit, die Temperatureffekte von Begrünung und Entsiegelung datenbasiert sichtbar macht. - - (www.geb-info.de, 10.7.26)

Stuttgart legt Klimastrategie 2026 vor: Treibhausgas-Emissionen seit 1990 um 55 Prozent reduziert Stuttgart hat seine gesamtstädtische Klimastrategie vorgestellt. Die Treibhausgas-Emissionen liegen 2024 bereits 55 Prozent unter dem Niveau von 1990. Bis 2035 soll eine Reduktion um 85 Prozent erreicht werden. Im Fokus stehen Strom, Wärme und Verkehr. (www.stuttgart.de, 10.7.26)

9.7.26

«Die Werbewelt verändert sich grundlegend» Michael Hinderling ist wieder da. Soeben hat der vielfach prämierte Kreative seine neue Agentur Heart Identity, ein Studio gegen «die digitale Austauschbarkeit», im Herzen von Zürich eröffnet. Was trieb ihn zurück in die Selbständigkeit? Und wie wird KI die Werbe- und Marketingbranche verändern? Antworten im ADC-Podcast. (www.persoenlich.com, 9.7.26)

Institutionelle Gesundheitskommunikation im Informationszeitalter In einer Zeit, in der Informationen nicht nur in grosser Menge, sondern auch in Echtzeit verfügbar sind, sieht sich die institutionelle Gesundheitskommunikation mit grossen Herausforderungen konfrontiert. In ihrem neuen Buch zeigt Sara Rubinelli, wie Institutionen diesen begegnen und Vertrauen in fundierte Gesundheitsinformationen stärken können. | Gesundheitsinformationen sind heute allgegenwärtig. Sie können in ihrer Qualität jedoch stark variieren: von fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen bis hin zu falschen, irreführenden oder qualitativ mangelhaften Informationen lässt sich alles finden. Diese Entwicklungen rücken die etablierten Akteure des Gesundheitswesens — von Gesundheitseinrichtungen wie Spitälern bis hin zu Behörden, Forschungsinstitutionen und internationalen Gesundheitsorganisationen — in eine Schlüsselrolle. (www.unilu.ch, 9.7.26)

„Gefährlicher Schritt rückwärts“: Gesetz zur Kraftwerksstrategie fördert fossile Gaskraftwerke statt Energieunabhängigkeit Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch kritisiert, dass mit dem heute im Bundestag beschlossenen Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetz (StromVKG) der Weg für umfangreiche Ausschreibungen für neue fossile Gaskraftwerke bereitet wird. (www.germanwatch.org, 9.7.26)

Brennende Hitze, verdorrte Wiesen: Die Klimakrise ist längst auf den Schweizer Bauernhöfen angekommen. Wenn selbst SVP-Bauernpolitiker wie Alois Huber und Martin Hübscher dringenden Handlungsbedarf beim Klimawandel sehen, erübrigt sich jede Debatte über das "Ob". | @campaxorg.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 9.7.26)

40 Grad in der Länggasse und viele Tropennächte Die zweite Hälfte Juni war geprägt von einer Rekordhitze. Daten des Online-Messnetzes «Smart Urban Heat Map» zeigen, wo in der Region Bern sich die Hitze besonders stark staute. | Interessant ist, wie stark sich die Temperaturen grossräumig unterscheiden. Referenzort von Meteo Schweiz ist Zollikofen. Dort erreichte die mittlere Tagestemperatur im Juni 2026 den Wert von 20,7 (2025: 20,5 Grad). Im Mittel war es an den 40 Messstationen in der Region Bern aber deutlich wärmer: 21,8 Grad betrug die mittlere Temperatur. 2025 lag sie noch bei 20,7 Grad. Insgesamt lag die Juni-Temperatur um 3,5 Grad über der Referenzperiode 1991-2020. (www.hauptstadt.be, 9.7.26)

Übersterblichkeit: Hitze bringt Todeswelle wie zu Hochzeiten von Corona – der Freitag Das Robert Koch-Institut veröffentlicht Bericht zur tödlichsten Hitzewelle, die Deutschland bislang erlebt hat. EU-Klimadienst Copernicus misst neuen Temperaturrekord — mehr als drei Grad über dem Juni-Durchschnitt der Jahre 1991 bis 2020 (www.freitag.de, 9.7.26)

Made in USA: Erste US-Gigafactory für Natrium-Ionen-Speicher entsteht in Sacramento Amerikas Stromnetz steht unter Druck. Rechenzentren für KI-Anwendungen ziehen immer größere Strommengen aus dem Netz, während gleichzeitig Wind- und Solarparks Energie liefern, die genau dann anfällt, wenn niemand sie braucht. Große Batteriespeicher sollen diese Lücke schließen, doch die dafür bislang übliche Lithium-Ionen-Technik hat zuletzt an Vertrauen verloren, etwa nach dem Brand in einer Speicheranlage in Moss Landing, der Tausende Anwohner:innen zur Evakuierung zwang. Natrium-Ionen-Zellen gelten als Alternative: Sie bestehen aus reichlich vorhandener Natriumasche statt aus seltenen Rohstoffen und überhitzen deutlich seltener. In den USA scheiterte ihr kommerzieller Durchbruch bislang trotzdem regelmäßig an der Finanzierung. Peak Energy will das nun ändern und hat am Mittwoch angekündigt, in Sacramento die erste kommerzielle Fabrik der USA für netzgebundene Natrium-Ionen-Speicher zu bauen. (www.trendsderzukunft.de, 9.7.26)

Ausgezeichnete Lehre für mehr Nachhaltigkeit und gesellschaftlichen Dialog – Ringvorlesung "Klimakrise und Nachhaltigkeit" erhält Nachhaltigkeitspreis der Bergischen Universität Wuppertal Wie lassen sich wertvolle Rohstoffe im Kreislauf halten? Wie gelingt Bildung für nachhaltige Entwicklung? Und wie können kleine Verhaltensänderungen Klimaschutz und Gesundheit fördern? Antworten darauf geben die Gewinner*innenprojekte des Nachhaltigkeitspreises 2025 der Bergischen Universität Wuppertal (BUW). Sie stehen exemplarisch für die Vielfalt nachhaltigen Engagements an der Universität. | In der Kategorie Lehre wurde die Ringvorlesung "Klimakrise und Nachhaltigkeit" ausgezeichnet. Der Preis geht an das Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit (transzent) der Bergischen Universität, die Students for Future Wuppertal, den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der Universität sowie das Wuppertal Institut. | Im Fokus der Ringvorlesung steht insbesondere, wie Lehre interdisziplinär, praxisnah und offen für den Austausch mit der Gesellschaft gestaltet werden kann. (wupperinst.org, 9.7.26)

Breite Koalition für Baustops bei Extremhitze – Meister bekommen kalte Füsse Im Kanton Zürich fordern Parteien von AL bis GLP mehr Hitzeschutz für Bauleute. Darunter etwas, das die Sozialpartner schon 2024 vorgeschlagen hatten: Ab 33 Grad und ohne Beschattungsmöglichkeit muss der Bau ruhen. Doch jetzt, wo es ernst wird, krebsen die Baumeister zurück. (www.workzeitung.ch, 9.7.26)

Leibniz-Gemeinschaft: Bildung macht erfinderisch Ein europäischer Vergleich zeigt: Dort, wo Menschen unabhängig von ihrem Elternhaus Zugang zu hochwertiger Bildung haben, steigt die Innovationskraft. | Eine höhere Bildungsmobilität geht mit einer stärkeren Innovationskraft einher. Europäische Regionen, in denen Bildungserfolg weniger stark vom familiären Hintergrund abhängt, verzeichnen einen signifikanten Anstieg der Patentanmeldungen. Das zeigt eine neue Studie von Sarah McNamara, Guido Neidhöfer (beide ZEW Mannheim) und Patrick Lehnert (Universität Zürich), die kürzlich in der renommierten wissenschaftlichen Fachzeitschrift Nature veröffentlicht wurde. Die Ergebnisse belegen erstmals in großem Maßstab und über die Zeit hinweg, dass bessere Aufstiegschancen ein wichtiger Treiber für Innovation und wirtschaftliche Entwicklung sind. | „Unsere Ergebnisse zeigen, dass nicht allein das durchschnittliche Bildungsniveau zählt, sondern vor allem, wie gerecht Bildungschancen verteilt sind. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 9.7.26)

June 2026: Earth's 2nd-hottest June on record An astonishing heat wave in Europe June 22-30 broke 10 all-time national heat records and set 394 all-time heat records at stations with a long-term period of record of at least 40 years. (yaleclimateconnections.org, 9.7.26)

Porträt: Totschlagwerkzeug des Tages: Elektroroller Sie schießen ungebremst in Fußgängergruppen, zugedröhnte Fahrer aller Geschlechter torkeln mit ihnen über belebte Bürgersteige und sie stehen möglichst auf jedem Fußweg quer: Zu mietende Elektroroller. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig will das nun zaghaft »regulieren«. (www.jungewelt.de, 9.7.26)

Vorgänger des Marxismus: Gottloser Gottesmann [Online-Abo] Vorabdruck. Der katholische Priester Jean Meslier war einer der radikalsten Atheisten des 17. Jahrhunderts. Mit seiner Kritik der Kirche und der feudalen Ungleichheit zählt er zu den frühen Vertretern eines Kommunismus vor Marx. (www.jungewelt.de, 9.7.26)

Die BRD und ihr Mobilitätswesen: Nix verkehrt, weil alles verkehrt Der Bundestag hat die Misere im deutschen Schienen- und Straßenverkehr und entsprechende Anträge der Grünen behandelt. Das geforderte Tempolimit wurde allerdings abgelehnt und der Rest zur Ablehnung in den Verkehrsausschuss überwiesen. (www.jungewelt.de, 9.7.26)

Hitze, Klima, Wohnen: Was das Kapital nicht schafft Die Erzählung vom Kapital als scheuem Reh schützt eine Ordnung, in der die einen am privaten Pool liegen, während die anderen an Hitze sterben. mehr... (taz.de, 9.7.26)

Regierungserklärung von Merz: Ehrlich, aber falsch Entweder Sozialpolitik oder Verteidigungsfähigkeit – diese beiden Alternativen präsentiert Bundeskanzler Merz. Das sind für die Stabilität der Demokratie schlechte Nachrichten. mehr... (taz.de, 9.7.26)

Klimawandel: Mehr Stürme, mehr Starkregen, mehr Hitze Die Weltmeere sind so heiß wie nie zuvor zu dieser Jahreszeit. Forscher fürchten ein Massensterben unter Korallen – und drastische Folgen für das Wetter auch in Europa. (www.sueddeutsche.de, 9.7.26)

Nachhaltige Materialien: Magic Mushrooms im Auto Kia erforscht nachhaltige Materialien für Fahrzeuginnenräume. Wenn Pilzstrukturen künftig Leder ersetzen, steckt dahinter aber keine Zauberei. Die Designer nehmen sich vielmehr die Natur zum Vorbild. (www.tagesanzeiger.ch, 9.7.26)

Buchmarkt: Lesen geht alle an! - Trotz einiger Trends für Jüngere: Die Bereitschaft, ein neues Buch zu kaufen, schwindet. Die Händler suchen ihr Heil in einem neuen Segment. - (www.faz.net, 9.7.26)

„Labyrinth der Sonderregeln“: Wettbewerbshüter attackieren den Industriestrompreis - Einen „Flickenteppich an Subventionen“ bei Strompreis-Erleichterungen für die Industrie stellt die Monopolkommission in ihrem Hauptgutachten fest. Mittelständler zögen im Wirrwarr häufig den Kürzeren. - (www.faz.net, 9.7.26)

Ewigkeitschemikalien – Umweltpanel: Allgemeinheit weiss kaum etwas über PFAS Eine Befragung des Schweizer Umweltpanels zeigt: Die Bevölkerung wünscht sich strengere Massnahmen gegen PFAS. (www.srf.ch, 9.7.26)

PV deckt knapp 14% des Schweizer Elektrizitätsverbrauchs Nach Jahren mit einem Rekord-Zubau von Photovoltaik-Anlagen sind die Zahlen für 2025 zurückgegangen. Wurden 2024 1810 MW Leistung verkauft, waren es 2025 noch 1280 MW. Das zeigt die Statistik zur Sonnenenergie, die das Bundesamt für Energie (BFE) veröffentlicht hat. Zugenommen hat die Installation von Batteriespeichern. | Die jährliche Solarstromproduktion hat seit 2010 kontinuierlich stark zugenommen und beträgt im Referenzjahr 7'948 GWh. Zum Vergleich: Der Endverbrauch an elektrischer Energie betrug 2025 gemäss BFE-Elektrizitätsstatistik 57'970 GWh. Damit deckt die Photovoltaik einen Anteil von 13.71 % des Verbrauchs ab. | Am meisten neue PV-Anlagen wurden auch 2025 auf Dächern von Einfamilienhäusern realisiert. Die 25'562 neuen Anlagen haben eine installierte Leistung von rund 343 MW. An zweiter Stelle folgen wie im Vorjahr die Anlagen bei Mehrfamilienhäusern, an dritter Stelle die PV-Installationen bei Industrie- und Gewerbebauten. (energeiaplus.com, 9.7.26)

Wie Schweizerschulen im Ausland Demokratie vermitteln Von Peking bis Bogotá vermitteln die 17 Schweizerschulen im Ausland die demokratischen Werte der Schweiz. Das kann eine heikle Herausforderung in Ländern sein, deren politisches System sich stark von jenem der Schweiz unterscheidet. Diese Thematik stand diese Woche im Zentrum ihrer Jahreskonferenz im Wallis. (www.swissinfo.ch, 9.7.26)

Ausstellung – The World Through AI in der Schirn Frankfurt: Lauter intelligente Fragen Die Frankfurter Schirn setzt sich mit dem Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf Kunst auseinander. Neue Techniken verändern Formen und Inhalt (www.freitag.de, 9.7.26)

Wird Russland zu einem zweiten Nordkorea? Der russische Oligarch Andrei Melnitschenko warnt Präsident Waldimir Putin. | Es läuft derzeit nicht gut für Wladimir Putin. Das Schlachtenglück scheint wieder auf der Seite der Ukraine zu sein. Gleichzeitig merkt die russische Bevölkerung immer stärker, dass der Krieg nicht bloss eine Sache bezahlter Söldner ist, sondern sie direkt betrifft. Experten schätzen, dass mittlerweile zwischen 20 und 40 Prozent aller Ölraffinerien von den Ukrainern ausgeschaltet worden sind. Deshalb müssen Autofahrer in langen Schlangen auf mittlerweile rationierten Treibstoff warten und Moskau muss notfallmässig zusätzliches Benzin aus Belarus importieren. (www.watson.ch, 9.7.26)

Steigende Nachfrage nach Elektroautos auf Gebrauchtmarkt Die Nachfrage nach Elektroautos auf dem Gebrauchtmarkt ist heuer — nicht zuletzt wegen der hohen Spritpreise infolge des Iran-Krieges — stark nach oben gegangen. | Alleine auf der Onlineplattform willhaben legten die Anfragen für Fahrzeuge mit Elektroantrieb im ersten Halbjahr 2026 im Vergleich zur Vorjahresperiode um etwa 80 Prozent zu, wie das Unternehmen gemeinsam mit der Österreichischen Energieagentur bekanntgab. Gegenüber 2022 hätten sich die Anfragen fast verdreifacht. (orf.at, 9.7.26)

SBB untersuchen Lichtverschmutzung mit Insektenfallen an Bahnhöfen | Deshalb hängen diese Dinger derzeit an SBB-Bahnhöfen An Bahnhöfen laufen derzeit Versuche zur Lichtverschmutzung. Dafür wurden Insektenfallen installiert. | Wer derzeit mit dem Zug unterwegs ist, hat sich vielleicht schon gewundert: An einigen Bahnhöfen wurden an den Beleuchtungsmasten mysteriöse Behälter angebracht. | Das Ganze ist ein Forschungsprojekt der SBB in Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL. Mit den Experimenten sollen die Auswirkungen von künstlichem Licht auf fliegende Insekten untersucht werden, wie auf aufgehängten Plakaten der SBB informiert wird. Schliesslich soll die Frage beantwortet werden, ob LED-Beleuchtung weniger Insekten anzieht als Halogenleuchten. (www.watson.ch, 9.7.26)

Nächste Planungsphase für Dammerhöhung Göscheneralpsee Die Dammerhöhung des Kraftwerks Göschenen ist eines der 16 auf nationaler Ebene priorisierten Wasserkraftprojekte. Das dadurch gewonnene Speichervolumen ermöglicht die Verschiebung eines ansehnlichen Teils der Sommerproduktion in die Wintermonate und hilft damit, die Versorgungssicherheit zu verbessern. Mit einem Vorprojekt klärte die Kraftwerk Göschenen AG (KWG) in den letzten Monaten die technischen, ökologischen, rechtlichen, politischen und wirtschaftlichen Aspekte einer Dammerhöhung um 15 Meter vertieft ab. Nach diesen Abklärungen stehen die Ampeln für das Projekt weiterhin auf grün. Deshalb hat der Verwaltungsrat beschlossen, die konkrete Bauprojektierung anzugehen. Das Projekt startet damit als eines der ersten Wasserkraftprojekte von nationalem Interesse in diese Phase. (www.gebaeudetechnik-news.ch, 9.7.26)

Hitze: SVP-Bauern fordern bessere Massnahmen gegen Trockenheit Die aktuell herrschende Trockenheit setzt den Bauern und ihren Tieren zu. So auch den SVP-Nationalräten Alois Huber und Martin Hübscher. (www.watson.ch, 9.7.26)

Rechenzentren als zunehmende Stromverbraucher oder als flexible Bausteine der Energiewende? Rechenzentren sind eine wachsende Belastung für das Stromsystem, aber sie könnten auch Teil der Lösung werden, wenn ihr Stromverbrauch flexibler gesteuert wird. Prof. Dr. Dierk Bauknecht erklärt im Blog, was darüber entscheidet. (www.oeko.de, 9.7.26)

Nonprofit encourages Latinos to get politically involved amid rising energy costs Poder Latinx created a bilingual website to help people understand how policy decisions influence electricity bills. (yaleclimateconnections.org, 9.7.26)

Igel leiden unter Hitzewelle Zahlreiche Igelstationen melden eine aussergewöhnlich hohe Zahl an verwaisten Jungtieren und geschwächten Muttertieren. (www.watson.ch, 9.7.26)

Wie kann Forschung die Energiewende unterstützen? Viktoria Brendler (FGZ Hannover) spricht im Blog mit Alexandra Berndt (efzn) darüber, wie dialogorientierter Wissenstransfer unterschiedliche Perspektiven zusammenbringt und politische Entscheidungen unterstützen kann. | https://fgzrisc.hypotheses.org/8210 | @fgz-risc.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 9.7.26)

Reformoptionen für Wärmewende im Mietwohnbereich Mit dem geplanten Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) bleiben zentrale Herausforderungen im Gebäudesektor weiterhin ungelöst, von der Emissionsreduktion bis zu sozialen Fragen. Wie eine gerechte und klimafreundliche Wärmewende im Mietwohnbereich anhand von vier Bausteinen gelingen kann, zeigt eine neue Analyse von Öko-Institut und Zukunft KlimaSozial. Dabei braucht es einen Instrumentenmix, der Klimaschutz-Investitionen vorantreibt, ohne Mietende finanziell zu überfordern. | „Obwohl mehr als die Hälfte der Bevölkerung zur Miete wohnt, haben Mietende kaum Einflussmöglichkeiten bei der Wahl der Heizungsart. Dabei ist die relative Heizkostenbelastung bei einkommensschwächeren Haushalten bereits heute mehr als dreimal so hoch wie bei einkommensstarken Haushalten“, sagt Astrid Schaffert, Referentin bei Zukunft KlimaSozial und eine der Leitautorinnen der Analyse. „Während Vermietende über Investitionen entscheiden, tragen Mietende die laufenden Energiekosten, (www.oeko.de, 9.7.26)

Von der Tiefsee bis in die Wüste WWF zur Roten Liste: Bedrohung wächst durch Tiefseebergbau, Industrieprojekte und weitere Eingriffe (www.wwf.de, 9.7.26)

Hummeln im Hitzestress Die erste große Hitzewelle des Jahres fiel genau in den Zeitraum der bundesweiten Hummel-Challenge. Rund 6.000 Naturbegeisterte meldeten dennoch mehr als 32.000 Hummelbeobachtungen von 23 Arten. | „Dass sich trotz der großen Hitze so viele Menschen an der Hummel-Challenge beteiligt haben, ist ein starkes Zeichen für das wachsende Interesse am Wildbienenschutz“, sagt Martina Gehret, Projektverantwortliche beim BUND Naturschutz in Bayern. | Für Hummeln bedeutet große Hitze erheblichen Stress, da sie im Vergleich zu vielen anderen Insekten weniger hitzetolerant sind. Die Temperatur im Nest können sie durch Flügelschlag regulieren, stoßen dabei jedoch bei länger anhaltender Hitze an ihre Grenzen, besonders wenn gleichzeitig die Nahrung knapp wird. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen zudem, dass hohe Temperaturen ihre Orientierung und den Geruchsinn beeinträchtigen können. Dadurch finden sie Blüten schlechter, die Nahrungssuche wird erschwert (www.bund-naturschutz.de, 9.7.26)

Unsere Gärten werden für Wildtiere zur Überlebensfrage. Denn trockene Böden, Schottergärten, Pestizide & kurz gemähte Rasen nehmen ihnen genau das, was sie im Sommer brauchen: Schatten, Feuchtigkeit & sichere Rückzugsorte. | Im Post zeigen wir dir, wie du Gartentieren bei Hitze helfen kannst. | @umweltinstitut.org on Bluesky (bsky.app, 9.7.26)

Leserbrief zu «Synodalität als kirchliche Lebensform? Demokratie als kirchliche Lebensform!» Bernhard Fresacher dankt Ulrich Engel für seinen Beitrag zum Thema Demokratie in der Kirche und stellt weitere Überlegungen zum Thema an. | Dankbar habe ich die Klarstellung von Ulrich Engel wahrgenommen: über das Ethos der Demokratie, „Schutz vor offenen oder versteckten totalitären Ansprüchen“ zu sein — mit einem Zitat von Karl Lehmann und vor dem Hintergrund der eigenen dominikanischen Spiritualität. Dieses Ethos liegt im ureigenen Interesse der Kirche und ihrer Theologie. Warum wird dann weiterhin und immer wieder die alte Leier pro staatliche und contra kirchliche Demokratie gespielt? Gerade jetzt ist sie ein gefährliches Spiel mit dem Feuer. Autoritäre Phantasien gewinnen an Zulauf. Die Kirche macht sich damit attraktiv dafür. | Die Argumentation pro staatliche und contra kirchliche Demokratie ist längst durchschaut. Sie begeht einen Kategorienfehler, wenn sie Gottes- gegen Volkssouveränität setzt. Gott ist doch nicht von gleichem Holz wie das Volk (www.feinschwarz.net, 9.7.26)

Eisenpulver könnte als chemischer Speicher für erneuerbare Energie dienen – Ergänzung zu Batteriespeichern und Wasserstoffkraftwerken Die Energiewende benötigt große Energiespeicher, um Zeiten mit geringer Wind- und Solarstromproduktion überbrücken zu können. Dabei lag der Fokus bisher auf Batterie- und Wasserstoffspeichern. Ein Modell zeigt nun, dass bestehende Kohlekraftwerke, die zu Eisenpulverkraftwerken umgerüstet werden, eine wichtige Komponente für ein klimaneutrales europäisches Energiesystem sein können. (www.scinexx.de, 9.7.26)

Boom bei Batteriespeichern, Rückgang bei PV-Modulen Im Jahr 2026 werden die Zwischenziele für neue erneuerbare Energien gemäss Energiestrategie 2050 erreicht — 9 Jahre vor dem Zieldatum. Photovoltaik leistete dazu den entscheidenden Beitrag. Gleichzeitig hat der PV-Ausbau letztes Jahr an Schwung verloren, was ein Indiz für den Wandel im Strommarkt darstellt. Zur Erreichung der Ziele des Stromgesetzes sind nun Anpassungen bei den Rahmenbedingungen für den PV-Ausbau notwendig. Wichtige Elemente sind Vereinfachungen für lokale Strommodelle (ZEV und LEG) sowie die Höhe der Einmalvergütung. Entscheidend für den weiteren Ausbau ist die intelligente Kombination mit Batteriespeichern. Deren Marktwachstum von 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr stimmt optimistisch. Nun liegt es an den Verteilnetzbetreibern, mit tarifarischen Anreizen und einheitlichen Datenstandards die Speicherung von Solarstrom weiter zu optimieren. (www.gebaeudetechnik-news.ch, 9.7.26)

Junge Menschen schauen zunehmend pessimistisch in die Zukunft Neue Ergebnisse aus der Studienreihe „Zukunft? Jugend fragen!“ des Umweltbundesamtes (UBA) zeigen, dass der Umwelt- und Klimaschutz bei den 14- bis 22-Jährigen in Deutschland weiter an Bedeutung verliert. Nur noch rund ein Drittel hält das Thema für „sehr wichtig“. 2021 war es noch die Hälfte der Befragten. Zugleich fällt der Blick auf die Zukunft von Umwelt und Klima weiter negativ aus, nur ein Viertel der Befragten ist optimistisch. Auch der gesellschaftlichen Zukunft in Deutschland insgesamt blicken die jungen Menschen mehrheitlich pessimistisch entgegen. Mit 73 Prozent der Befragten ist der Anteil deutlich höher als in den Vorjahren. | „Der zunehmende Pessimismus junger Menschen sollte uns zu denken geben“, sagt UBA-Präsident Dirk Messner. „Unsere Aufgabe ist und bleibt es, der nächsten Generation eine lebenswerte Zukunft zu bieten, indem wir ihr einen intakten Planeten hinterlassen. Ein wichtiger Schlüssel ist es, junge Menschen umweltpolitisch noch stärker zu beteiligen. (www.umweltbundesamt.de, 9.7.26)

EU gründet KI-Sicherheitsplattform für kritische Infrastrukturen Die EU-Kommission gründet eine sichere Testplattform für künstliche Intelligenz, um kritische Infrastrukturen vor KI-gesteuerten Cyberangriffen zu schützen. | Die Europäische Kommission hat einen Aktionsplan der EU-Kommission für Cybersicherheit und künstliche Intelligenz vorgestellt. Kern des Vorhabens ist der Aufbau einer sicheren Testplattform, die in Zusammenarbeit mit der europäischen Cybersicherheitsagentur ENISA und der Gemeinsamen Forschungsstelle JRC realisiert wird. Diese Plattform soll bis Ende 2026 einsatzbereit sein und es ermöglichen, KI-Modelle in simulierten Umgebungen auf Sicherheitsrisiken zu prüfen. Der Fokus liegt dabei auf kritischen Sektoren wie dem Finanzwesen, der Energieversorgung, dem Gesundheitswesen, dem Transportwesen und der öffentlichen Verwaltung. Ziel ist es, technische Schwachstellen in Krankenhäusern, Banken und Stromnetzen frühzeitig zu identifizieren, bevor böswillige Akteure diese ausnutzen können. (www.it-daily.net, 9.7.26)

Hochwertige Handtücher: Warum Qualität nachhaltiger ist Handtücher gehören zu den meistgenutzten Textilien im Haushalt und werden trotzdem oft wie Wegwerfware behandelt. Entscheidend sind dann vor allem Farbe, Preis und Optik. Wer genauer hinschaut, merkt: Gerade im Badezimmer kann bewusster Konsum beginnen: Mit Handtüchern, die durch Materialqualität, Herkunft und Langlebigkeit überzeugen. | Handtücher werden täglich benutzt, gewaschen, getrocknet und nach ein paar Jahren oft ersetzt. In vielen Haushalten landen günstige Modelle im Warenkorb, die sich nach kurzer Zeit hart anfühlen, an Saugkraft verlieren oder schnell ausfransen. Die Folge: Es wird häufiger neu gekauft, obwohl das eigentlich vermeidbar wäre. | Nachhaltigkeit im Badezimmer bedeutet deshalb nicht nur, Wasser zu sparen oder auf Mikroplastik in Kosmetik zu verzichten. Sie beginnt auch bei Textilien, die lange halten, hautfreundlich sind und unter transparenten Bedingungen produziert werden. Hochwertige Handtücher können genau hier ansetzen: Sie werden seltener ersetzt, (www.basicthinking.de, 9.7.26)

Diversifizierung der Bioschweinefütterung mittels Gemüse- und Obstrüstabfällen Lebensmittelabfälle sind weltweit ein Problem — zugleich muss Tierfutter nachhaltiger werden. Das FiBL untersuchte, wie Gemüse- und Obstrüstabfälle in der Mastschweinefütterung Leistung, Gesundheit und Verhalten beeinflussen und zu nachhaltigen Lebensmittelsystemen beitragen können. | Die Entwicklung von nachhaltigen Ernährungssystemen steht vor einer wichtigen Herausforderung: der Flächenkonkurrenz zwischen der Produktion von Tierfutter und Lebensmitteln. Darüber hinaus landet schätzungsweise ein Drittel aller weltweit produzierten Lebensmittel im Abfall oder wird anderweitig verwertet. Angesichts dieser Herausforderungen ist der landwirtschaftliche Sektor bestrebt, innovative Lösungen zu entwickeln, die Lebensmittelverschwendung verringern, die Landnutzung und die Tierproduktion optimieren und gleichzeitig artgerechtes Futter bereitstellen. | Garcia M., Leiber F., Holinger M. | Originalartikel erschienen in Agrarforschung Schweiz https://doi.org/10.34776/afs17-189e (www.agrarforschungschweiz.ch, 9.7.26)

Hitzetote im Juni: Deutschland trifft der Schlag Das RKI hat eine Statistik zu Hitzetoten im Juni veröffentlicht. Die Zahl der Todesfälle ist vergleichbar mit denen auf dem Höhepunkt der Pandemie. mehr... (taz.de, 9.7.26)

Farbige Folien bringen Gestaltungsspielraum in die Photovoltaik – Muster und Architekturintegration zur Bestandsanpassung ohne nennenswerte Effizienzverluste Forschende des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben eine neue Technologie entwickelt, die Photovoltaikmodule optisch deutlich vielseitiger macht. Mithilfe farbiger Folien mit präzise platzierten transparenten Aussparungen lassen sich realistische Muster direkt in die Moduloberfläche integrieren. Auf diese Weise können Solarmodule beispielsweise die Optik von Dachziegeln oder Mauerwerk nachahmen und sich deutlich harmonischer in bestehende Architektur einfügen. (www.nbau.org, 9.7.26)

Hitzetote in der Schweiz: Zwei Regionen besonders betroffenJetzt anmeldenburger menuNews-PortaleStartseiteSchweizHitzetote in der Schweiz: Zwei Region In der letzten Juniwoche starben bei den über 65-Jährigen mehr Menschen als erwartet. Besonders hoch war die Übersterblichkeit in zwei Grossregionen. | Wie aus Zahlen des Bundesamts für Statistik (BfS) hervorgeht, starben in der Woche vom 22. bis zum 28. Juni 175 Seniorinnen und Senioren mehr als zu erwarten gewesen wäre – das ergibt eine Übersterblichkeit von 16 Prozent. | Nicht alle Regionen waren gleich betroffen: Am höchsten war die Übersterblichkeit in der Grossregion Genfersee, die die Kantone Genf, Waadt und Wallis umfasst. Dort verstarben 44 Menschen mehr als zu erwarten (ein Plus von 23 Prozent). Vergleichbar war die Übersterblichkeit in der Region Espace Mittelland (Bern, Neuenburg, Jura, Solothurn, Freiburg) mit 22 Prozent. (www.schweizheute.ch, 9.7.26)

Neue Strommarktübersicht: Wie Strom und Geld durch das Schweizer Elektrizitätssystem fliessen Woher kommt der Strom in der Schweiz, wie gelangt er zu den Verbraucherinnen und Verbrauchern und welche finanziellen Flüsse sind damit verbunden? Eine neue Darstellung im Energiedashboard des Bundesamts für Energie (BFE) führt die wichtigsten Informationen zum Schweizer Elektrizitätssystem in einer interaktiven Gesamtübersicht zusammen. | Das Schweizer Elektrizitätssystem besteht aus zahlreichen miteinander verbundenen Akteuren und Prozessen: Kraftwerke produzieren Strom, Energieversorger beschaffen zusätzliche Mengen am Markt, Netze transportieren und verteilen die Elektrizität und Verbraucherinnen und Verbraucher bezahlen für Energie, Netznutzung und Abgaben. Die dazugehörigen Informationen waren bisher auf unterschiedliche Statistiken, Geschäftsberichte und Publikationen verteilt. | Die synoptische Darstellung des Schweizer Elektrizitätssystems wird im BFE bereits seit mehreren Jahren als fachliche Übersicht erstellt. Neu wird sie in vereinfachter und interaktiver Form erstmals (energeiaplus.com, 9.7.26)

Verband nimmt 15 neue Mitglieder auf Der Berufsverband der Kommunikationsbranche wächst um zwölf Jury-Members und drei Members. (www.persoenlich.com, 9.7.26)

Stellungnahme zum Gegenvorschlag zur neuen Konzernverantwortungs­initiative Im Grundsatz begrüssen wir das Ziel und das Vorgehen des Bundesrates, menschenrechtliche und umweltbezogene Anforderungen für Unternehmen über Gesetzesrevisionen zu definieren und durchzusetzen. In Anbetracht der weitreichenden Volksinitiative sprechen wir uns für einen gemässigten Gegenvorschlag aus, der sich an den Regelungen der wichtigsten Handelspartner der Schweiz orientiert. Damit kann eine gesetzliche Grundlage geschaffen werden, die international vergleichbare Standards für die Nachhaltigkeitsberichterstattung sowie für die Einhaltung von Sorgfaltspflichten einführt. Den vorliegenden Gesetzesentwurf des Bundesrates weisen wir jedoch zur Überarbeitung zurück. | swisscleantech begrüsst grundsätzlich das Ziel des Bundesrates, menschenrechtliche und umweltbezogene Sorgfaltspflichten für Unternehmen gesetzlich zu regeln und dafür der neuen Konzernverantwortungsinitiative einen indirekten Gegenvorschlag gegenüber zu stellen. Auch wenn swisscleantech die Volksinitiative ablehnt, (www.swisscleantech.ch, 9.7.26)

Den Speicherseen gehe es gut, sagt Rösti­ – ein Gletscherforscher schlägt Alarm Die Schweizer Stauseen sind derzeit deutlich schlechter gefüllt als im langjährigen Durchschnitt — und sogar leerer als zur gleichen Zeit im Energiekrisenjahr 2022. (www.watson.ch, 9.7.26)

Brandrisiko auf Schweizer Dächern | Solaranlagen können bei grosser Hitze Feuer fangen – so können Sie das Brandrisiko minimieren In den vergangenen Wochen brannten in der Schweiz mehrere Dächer von Häusern mit Solar­anlagen. Fachleute raten: Wer sich schützen will, muss bei Installation und Unterhalt genau hinschauen. | Zwischen 2017 und 2025 hat sich die Zahl der PV-Anlagen auf über 350'000 verfünffacht. | Brände entstehen laut Experten selten durch die Solarmodule selbst, sondern durch fehlerhafte Kabelverbindungen. | Fachgerechte Installation und regelmässiger Unterhalt können das Brandrisiko massgeblich minimieren. | Eine Solaranlage erhöht die Versicherungsprämie für Feuer- und Elementarschäden spürbar. (www.tagesanzeiger.ch, 9.7.26)

Zwei Journalisten wechseln zur NGO Ab August wird Philippe Stalder bei Public Eye neuer Fachexperte für Landwirtschaft und Ernährung; Tim Wirth übernimmt gleichzeitig die Redaktion des deutschsprachigen Magazins der NGO. (www.persoenlich.com, 9.7.26)

Nach Forderungen aus Union: Selbst Reiches Ministerium hält AKW-Reaktivierung für teuer Unionspolitiker behaupten, die Reaktivierung deutscher AKWs koste 10 Milliarden Euro. Ausgerechnet das Wirtschaftsministerium weist diese Zahlen als unseriös zurück. mehr... (taz.de, 9.7.26)

Sie leben in unterschiedlichen Welten: Der Bruch zwischen Tech und MAGA naht Traditionalistische Arbeiter in Midwest plus zynische Ultra-Futuristen an den Küsten: Donald Trumps Koalition vereint sehr unwahrscheinliche Partner. Doch nun droht sie zu brechen — auch weil KI-Server den Leuten den Strom wegfressen (www.freitag.de, 9.7.26)

Anpassung an Klima und Gesellschaft: Das sind die Gebäude der Zukunft Hitze verändert den Fokus bei Immobilien, Haushalte werden immer kleiner: Wie diese Entwicklungen die Planung und den Bau von Wohngebäuden der Zukunft prägen. | Die Wohnsituation der Schweizerinnen und Schweizer ist heute nicht mehr dieselbe wie vor 20 oder 30 Jahren. Globale Entwicklungen wie der Klimawandel, die zunehmende Mobilität oder Migration prägen unseren Alltag und können bei der Planung von Wohnraum nicht ignoriert werden. Entsprechend gewinnen Nachhaltigkeit, Anpassungsfähigkeit, Gemeinschaft und moderne Technologien beim Planen und Bauen zunehmend an Bedeutung. | In der Zukunftsforschung, der Architektur und der Gebäudetechnik entstehen deswegen Konzepte und Szenarien, die das Leben in Schweizer Städten künftig prägen könnten. (www.watson.ch, 9.7.26)

Lässt sich aus der Hitzewelle politische Energie ziehen? Die Realität der Klimakrise erteilt allzu naiven Hoffnungen eine Absage, Klimafolgen würden die Menschen politisch aufrütteln, wenn sie in ihrem Alltag spürbar werden. Für den Staat ist Hitzeschutz bislang ohnehin vor allem eine Sache der Eigenverantwortung. - (klimareporter.de, 9.7.26)

Diese Chemikalien sind überall – und trotzdem kennen viele sie nicht Strengere Grenzwerte, Deklarationspflichten und Verbote: Eine repräsentative Umfrage zeigt eine breite Unterstützung für schärfere Regeln im Umgang mit Ewigkeitschemikalien. (www.schweizheute.ch, 9.7.26)

Opportunity and risk in achieving food production and conservation goals at high altitude: Evidence from the Tibetan Plateau The conflict between food production and conservation is a key challenge for achieving the United Nations Sustainable Development Goals. As the highest and largest plateau, the Tibetan Plateau combines high conservation value with ecosystem fragility. Although the region has largely achieved its food production goals, this has relied on steep-sloping cropland and overgrazing. Our modeling indicates that, under scenarios of retiring steep-sloping cropland, reducing livestock, and warmer and wetter climate trends, agricultural advances could still meet food production goals. However, frequent and severe extreme weather events threaten this goal. This study provides quantitative evidence and practical pathways for reconciling food production and conservation in high-altitude regions and highlights the heterogeneity of climate change impacts, offering insights into global climate consequences. (www.pnas.org, 9.7.26)

Nach Boom – Verkauf von Solaranlagen erstmals rückläufig Der Verkauf von Photovoltaik-Anlagen ist 2025 um fast 30 Prozent zurückgegangen – eine erste Verlangsamung seit 2017. (www.srf.ch, 9.7.26)

„Unter der Regierung von Kai Wegner hat sich vieles zum Besseren entwickelt“ Die Glaubwürdigkeit von Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner ist durch neue Ungereimtheiten im Krisenmanagement während des Januar-Stromausfalls beschädigt. Steffen Bilger (CDU) äußert sich bei WELT TV zur Regierungszeit unter Wegner. (www.welt.de, 9.7.26)

Gewalt im öffentlichen Verkehr: Bund prüft Einsatz von Tasern und Bodycams Um die zunehmenden Attacken in Bahn und Bus in den Griff zu bekommen, planen Politik und Transportunternehmen neue Massnahmen. (www.nzz.ch, 9.7.26)

Hirnforscher Kohl: „Der Darwin der Neurowissenschaften fehlt noch“ - Hirnforscher sammeln Daten ohne Ende. Doch eine umfassende Theorie gibt es bisher nicht, sagt Verhaltensforscher Johannes Kohl. Er erklärt, warum er in London forscht und das Gehirn sich zeitlebens verändern kann. - (www.faz.net, 9.7.26)

Wer reich ist, schwitzt nicht Die Hitze legt Ungleichheiten offen: Reiche können sich besser schützen, während Geringverdienende der Hitze ausgeliefert sind. Dieser soziale Graben beim Kühlen muss weg. (www.beobachter.ch, 9.7.26)

Stromausfall durch NEMP: Mit einem Angriff in die digitale Dunkelheit Wie gut wären wir auf einen großflächigen  Strom- und Internetausfall vorbereitet? Das Risiko dafür ist hoch wie nie: durch die Militarisierung des Weltraums. (www.zeit.de, 9.7.26)

Tausend Hitzetote in einer Woche: Das unerhörte Massensterben Ende Juni sterben in Deutschland 4.300 Menschen an Hitze – eine Katastrophe wie ein schweres Erdbeben. Ein Krisenstab auf höchster Ebene ist überfällig. mehr... (taz.de, 9.7.26)

Zurück auf Feld 1: Die Stadt Zürich muss ein millionenteures Öko-Projekt abbrechen und neu ausschreiben – dabei hatte die Stimmbevölkerung schon Ja gesagt CO2 aus Klärschlamm abscheiden und in der Nordsee versenken, das wollte die Stadt Zürich. Jetzt merkt sie: So einfach ist das nicht. (www.nzz.ch, 9.7.26)

Antidepressiva im Sommer: Warum Hitze zur Gefahr wird Menschen, die Antidepressiva nehmen, müssen bei Hitze oft besonders leiden. Es kommt schneller zu Schwindel, Erschöpfung und Dehydrierung. Das kann gefährliche Folgen haben. (www.dw.com, 9.7.26)

Desktop-App Google Earth Pro wird ausgemustert - - - - - - - - - - - - Google hat das Aus der Desktop-App von Google Earth angekündigt und verweist auf die Web- sowie auf die mobilen Versionen. Die Anwenderschaft ist nicht amused. - - - (www.itmagazine.ch, 9.7.26)

Regierung kürzt Heizungsförderung zum 21. Juli 2026 - - Kurzfristiger hätte das Bundeswirtschaftsministerium seine Änderungen bei der Heizungsförderung nicht mitteilen können, was bei Energieberatenden großen Ärger hervorruft. - - (www.geb-info.de, 9.7.26)

Vatikan digitalisiert Fotoarchiv von Johannes Paul II. - - Mit Blick auf den 50. Jahrestag der Wahl von Johannes Paul II. (16. Oktober 1978) hat das Dikasterium für die Kommunikation ein ehrgeiziges Projekt zur Digitalisierung seines historischen Fotoarchivs vorgestellt. Ziel der Initiative ist es, einen außergewöhnlichen Bestand von mehr als 4,7 Millionen Fotografien zu sichern, wissenschaftlich aufzuarbeiten und der Weltöffentlichkeit zugänglich zu machen: Bilder eines Papstes, der Geschichte schrieb. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 9.7.26)

Junge Menschen schauen zunehmend pessimistisch in die Zukunft Neue Ergebnisse aus der Studienreihe „Zukunft? Jugend fragen!“ zeigen, dass der Umwelt- und Klimaschutz bei den 14- bis 22-Jährigen in Deutschland weiter an Bedeutung verliert. Nur noch rund ein Drittel hält das Thema für „sehr wichtig“. 2021 war es noch die Hälfte der Befragten. Zugleich fällt der Blick auf die Zukunft von Umwelt und Klima weiter negativ aus, nur ein Viertel der Befragten ist optimistisch. Auch der gesellschaftlichen Zukunft in Deutschland insgesamt blicken die jungen Menschen mehrheitlich pessimistisch entgegen. Mit 73 Prozent der Befragten ist der Anteil deutlich höher als in den Vorjahren. Die Studie hat das IÖW in Kooperation mit Verian im Auftrag des Umweltbundesamtes durchgeführt. (www.ioew.de, 9.7.26)

Umfrage zu Ewigkeitschemikalien: Mehrheit will PFAS-Regulierung trotz grosser Wissenslücken Eine grosse Mehrheit der Bevölkerung fordert eine Kennzeichnungspflicht und strengere Grenzwerte für PFAS. Dass sie sich auch in Fleisch, Gemüse und Milch vorkommen, wissen die wenigsten Konsumenten. (www.tagesanzeiger.ch, 9.7.26)

Ordensfrau wird neue deutsche Caritas-Präsidentin - - Katharina Ganz wird neue Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes. Der Caritas-Aufsichtsrat wählte die 56 Jahre alte promovierte Theologin und Sozialpädagogin am Mittwoch in Freiburg. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 9.7.26)

Heißester Juni in Westeuropa seit Aufzeichnungsbeginn Zwei Hitzewellen und Höchstwerte bei den Meerestemperaturen: Der Juni 2026 hat gleich mehrere Rekorde gebrochen. Der EU-Klimadienst Copernicus warnt vor weitreichenden Folgen.[mehr] (www.tagesschau.de, 9.7.26)

Politkolumne: Steigende Temperaturen machen uns aggressiver – und beein­flussen Fussball und Wahlen Hitzewellen reizen nicht nur die Nerven, sondern ver­schieben auch politische Mehr­heiten. Neue Studien zeigen, wie der Klima­wandel ganze Gesell­schaften verändert. (www.tagesanzeiger.ch, 9.7.26)

Neuer Heizhammer Mit ihren jüngsten Korrekturen am Entwurf für das neue Heizungsgesetz schafft Schwarz-Rot weitere Verwirrung. Unklare Vorgaben und weniger Förderung – damit sendet die Regierung das denkbar schlechteste Signal. - (klimareporter.de, 9.7.26)

Bericht des Robert-Koch-Instituts: Über 4.300 Hitzetote in einer Woche Tausende Menschen sollen laut RKI an Folgen der Hitze gestorben sein – so viele wie in der Hochphase der Coronapandemie. Betroffen sind vor allem alte Menschen. mehr... (taz.de, 9.7.26)

Studie sieht Relevanz von TV-Werbung im Media Mix Die TV-Gattungsinitiative Screenforce Schweiz hat eine von der Hochschule Luzern durchgeführte qualitative Studie veröffentlicht. Darin bestätigen fünf Mediaplaner aus Schweizer Agenturen, dass sie Fernsehen weiterhin als zentrales Werbemedium einsetzen – auch jenseits reiner Markenbildung. (www.persoenlich.com, 9.7.26)

Gärtnern bei Hitze: «Mehr Giessen muss nicht bedeuten, dass mehr Trinkwasser draufgeht» Wie schafft man es, dass die Pflanzen im Garten und auf dem Balkon nicht vertrocknen, ohne dass man literweise Wasser verbraucht? Tipps vom Gartenbau-Experten. (www.tagesanzeiger.ch, 9.7.26)

Meta baut Rechenzentrum in Kanada für neun Milliarden Dollar Bis zu 145 Milliarden Dollar will Meta im laufenden Jahr für die KI-Infrastruktur ausgeben. Ein Teil davon fließt nun in den Bau eines Rechenzentrums in der kanadischen Provinz Alberta. Dort gibt es günstiges Erdgas.[mehr] (www.tagesschau.de, 9.7.26)

Schätzungen des RKI: Bereits mehrere hundert Hitzetote in Hessen - Bereits bis Ende Juni sind in Hessen nach RKI-Schätzungen mehr Menschen an den Folgen von Hitze gestorben als im gesamten Vorjahr. Deutschlandweit sollen es sogar Tausende sein. - (www.faz.net, 9.7.26)

Klimabewegung fordert Rücktritt: Es reicht mit Reiche Weil sie Klimaschutz verunmögliche, fordert Fridays for Future die Entlassung der Wirtschaftsministerin. Unterstützung kommt aus der Pflege- und Heizungsbranche. mehr... (taz.de, 9.7.26)

The rising risk of landslides Climate change is supercharging hurricanes, heavy downpours, and wildfires, all of which make landslides more likely. (yaleclimateconnections.org, 9.7.26)

Klimawandel: Heißester Juni in Westeuropa seit Beginn der Aufzeichnungen Der Juni 2026 war nach Daten des EU-Klimadienstes Copernicus der heißeste Juni, der jemals in Westeuropa gemessen wurde. Noch intensivere Hitzewellen könnten folgen. (www.zeit.de, 9.7.26)

Wie Bots die Kommentarspalten auf Social Media manipulieren In einer umfangreichen Analyse hat eine internationale Recherchekooperation die Kommentare zu Postings von Medien ausgewertet. Besonders beim Thema Iran versuchen Bots und koordinierte Kampagnen, die Debatte zu beeinflussen. Von C. Reveland und P. Siggelkow.[mehr] (www.tagesschau.de, 9.7.26)

Landwirtschaft und Klimawandel – Die Trockenheit bremst die Bauern aus Die Hitze und Trockenheit setzen Schweizer Bauern zu. Auch SVP-Politiker fordern Massnahmen gegen Wetterextreme. (www.srf.ch, 9.7.26)

Millionen hier, Millionen dort – mit den neuen EU-Verträgen wäre das Parlament beim Verteilen von Subventionen etwas weniger frei In den Bereichen Strom und Verkehr soll die Schweiz die EU-Regeln übernehmen, wenn es um staatliche Beihilfen geht. Das sorgt für Unruhe im Parlament. Die Verwaltung beschwichtigt. (www.nzz.ch, 9.7.26)

«Der ICF hat sie mir genommen»: Wie eine Mutter ihre Tochter mithilfe der Kesb an strenggläubige Evangelikale verliert Weil es unter der Scheidung der Eltern leidet, kommt ein Mädchen zu einer religiösen Pflegefamilie. Gegen den Willen der Mutter wird es dort zu einem «gottgefälligen Leben» erzogen – und niemand greift ein. (www.nzz.ch, 9.7.26)

Stromkonzerne halten Studie zu Bergsturzgefahr unter Verschluss Der Gorner-Stausee wird grösser, teurer und generiert weniger Energie als geplant. Doch die Stromkonzerne wollen trotzdem bauen – und verweigern den Einblick in eine Gefahrenanalyse. (www.beobachter.ch, 9.7.26)

8.7.26

Piusbruderschaft und ihre Legitimation 1970 Der Kapuziner Adrian Holderegger im Austausch mit Fabian Gobet in den Freiburger Nachrichten, Mittwoch, 8. Juli 2026: Erzkonservativ und schismatisch: Die Piusbruderschaft hat ihre Legitimation 1970 einem Freiburger Bischof zu verdanken. Doch die Sympathie hielt nicht lange an. | Ein altes weiss-graues Haus mit Ziegeldach, davor ein kleiner weisser Metallzaun: Das mittelgrosse, aber unscheinbar wirkende Gebäude an der Vignettaz-Strasse 50 in der Stadt Freiburg ist der Gründungssitz der Piusbruderschaft, die letzte Woche wegen einer unerlaubten Bischofsweihe in Écône (Kanton Wallis) Schlagzeilen gemacht hat. Doch diese Weihe ist nicht der erste Akt der erzkonservativen Bruderschaft, der in der katholischen Kirche kritisch betrachtet wird.| Dabei spielte Freiburg vor und nach der Gründung dieser Glaubensgemeinschaft eine wichtige Rolle. Schliesslich war es ein Freiburger Bischof, der die offizielle Gründung dieser Bruderschaft ermöglichte. (www.kapuziner.ch, 8.7.26)

«Heute haben wir eine private Planwirtschaft, die nur den Milliardären dient» Kohei Saito (39) plädiert in seinen Büchern für «Postwachstum» und eine sozialistische Planwirtschaft. Und angesichts des Klimakollapses fordert er von Gewerkschaften und Parteien ein radikales Umdenken. (www.workzeitung.ch, 8.7.26)

Mobile Begrünungen schützen Städte vor Überhitzung Der Sommer in der Schweiz wird immer heisser und Städte geraten zunehmend unter Hitzestress. Eine Baumschule aus dem Kanton Baselland hat mit mobilen, intelligenten Pflanztrögen eine rasch einsetzbare Lösung entwickelt, um die Temperatur auf urbanen Plätzen zu senken. Inzwischen stehen bereits in vielen Schweizer Städten smarte Bäume, das Patent ist angemeldet und ein grosses Innosuisse-Projekt wurde soeben gestartet. (www.gebaeudetechnik-news.ch, 8.7.26)

Interview zur Hitze-Ernährung: Warum wir bei Sommerhitze auf Grillfleisch verzichten sollten Mehr Salz, keinen Kaffee, dafür kühles Bier? Viele Hitzetipps sind überholt oder falsch. Der Ernährungsmediziner David Fäh räumt mit Ernährungsmythen auf und erklärt, warum Kohlenhydrate im Sommer besser sind als Proteine. (www.tagesanzeiger.ch, 8.7.26)

Unternehmen halten an ihren Klimazielen fest – trotz anspruchsvollem Umfeld Die Erreichung der Netto-Null-Ziele ist bei einem sehr grossen Teil der swisscleantech-Mitglieder fest verankert. Das zeigen zwei aktuelle Umfragen von swisscleantech deutlich: Unsere Mitgliederumfrage 2026 sowie unser Netto-Null-Barometer. An diesen beiden Umfragen haben über 100 Unternehmen teilgenommen; sie ermöglichen so einen guten Überblick über den Stand und Stellenwert der Klimaziele unserer Mitglieder. Die zentrale Erkenntnis: Die Ambitionen der Unternehmen bleiben hoch — gleichzeitig steigen die Anforderungen an Unternehmen aus unterschiedlichen Gründen spürbar. (www.swisscleantech.ch, 8.7.26)

Erfolgreiche Klimaklage gegen Lufthansa: Deutsche Umwelthilfe stoppt irreführende Werbung mit CO2-Reduzierung für Flugreisen – Deutsche Umw Oberlandesgericht weist Berufung von Lufthansa in wesentlichem Punkt zurück: Airline warb unzulässig mit Reduzierung der CO2-Emissionen durch den Einsatz nachhaltiger Flugkraftstoffe | DUH fordert klimafreundliches Umsteuern bei der Lufthansa durch Verzicht auf Kurzstreckenflüge und Verkauf von Bahntickets (www.duh.de, 8.7.26)

Reichswald unter Druck: BN fordert konsequenten Schutz _ Reichswaldfest 2026 Der Nürnberger Reichswald ist die grüne Lunge des Ballungsraums Nürnberg und essenziell für Klima, Artenvielfalt und Erholung. Gleichzeitig steht er durch Klimakrise, Hitzestress, Waldbrandgefahr sowie immer wieder neue Eingriffe, wie etwa durch Infrastruktur- oder Abbauvorhaben massiv unter Druck. (www.bund-naturschutz.de, 8.7.26)

Mehrwegquote bei Getränken verfehlt gesetzliches Ziel Im Jahr 2024 hat Deutschland mit einer Mehrwegquote von 34,5 Prozent bei Getränkeverpackungen das gesetzliche Ziel von 70 Prozent weiterhin verfehlt. Die Studie bestimmt das abgesetzte Getränkevolumen für die verschiedenen Packmittelgruppen insgesamt und nach Getränkesegmenten. Dabei werden trinkfertig abgepackte und in Verkehr gebrachte Getränke bis zu einer Füllgröße von zehn Litern einbezogen. (www.umweltbundesamt.de, 8.7.26)

Energiewende und Stromabkommen: Ein Beitrag zur Resilienz der Schweiz! – swisscleantech Würde man heute ein Energiesystem auf der grünen Wiese neu entwerfen, wäre die Richtung klar: Es würde auf Strom aus erneuerbaren Energien anstatt auf Verbrennungstechnologien basieren. Denn allen ist klar: Elektrische Anwendungen nutzen Energie wesentlich effizienter. Gleichzeitig gehören Solar- und Windenergie heute in vielen Regionen zu den günstigsten Formen neuer Stromproduktion. | Gemäss der Internationalen Energieagentur dürften 2026 weltweit denn auch rund 2,2 Billionen US-Dollar in sogenannte «low emissions» Energietechnologien und -infrastrukturen fliessen. Konkret sind das Investitionen in erneuerbare Energien, Netze, Speicher, Effizienz, Elektrifizierung — und zu einem kleinen Teil auch in die Nuklearenergie. Das ist fast doppelt so viel wie die rund 1,2 Billionen US-Dollar, die 2026 nach wie vor in Öl, Gas und Kohle investiert werden. (www.swisscleantech.ch, 8.7.26)

Deutschland droht Solar-Chaos – weil die Politik das EEG verpennt Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) läuft Ende 2026 aus. Ein Nachfolger ist bislang nicht in Sicht. Eigentlich wollte Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) noch vor der Sommerpause einen Entwurf vorlegen. Doch die Koalition streitet über zentrale Punkte, Brüssel wartet auf eine Anpassung an EU-Vorgaben und die Solar- und Windbranche schlägt zunehmend Alarm. Eine kommentierende Analyse. (www.basicthinking.de, 8.7.26)

Klagen eingereicht: „Abgekartetes Spiel“ – Bolt geht gegen Mindestpreise zum Schutz der Taxis vor - Immer mehr deutsche Städte verlangen Mindestpreise. Taxen sollen so geschützt werden. Doch für Kunden werden die Fahrten teurer. Ein Konflikt über die Mobilität der Zukunft ist entbrannt. - (www.faz.net, 8.7.26)

„Bekämpfungsplanung“: Naturschützer klagen gegen Wolfsmanagement - Die Umsetzung der politischen Beschlüsse zur Bejagung des Raubtiers führt in Hessen zu gerichtlichen Auseinandersetzungen. Landwirtschaftsminister Ingmar Jung (CDU) hofft auf eine baldige Klärung. - (www.faz.net, 8.7.26)

Deutsche Energiepolitik: Sie macht zu viel Klein-Klein Wirtschaftsministerin Katherina Reiche kürzt die Fördersätze für Wärmepumpen. Endlich! Leider nur fehlt ihr und der Bundesregierung der Plan für eine echte Energiewende. (www.zeit.de, 8.7.26)

Interview zu Ferien mit Gewissen: Fünf Fragen, die Sie sich vor jeder Reise stellen sollten Adrian Müller von der Uni Bern hat ein «Treppenmodell» entwickelt, das jede Reise auf ihre Verträglichkeit prüft. Sein Ansatz vereint liberale Freiheit mit Klimaschutz, ohne Verbote auszusprechen. (www.tagesanzeiger.ch, 8.7.26)

Im Bundesratsjet ans Viertelfinale: Sportminister Pfister feiert die Nati schon jetzt Nachdem Bundespräsident Guy Parmelin die Nati in Vancouver anfeuerte, gibts nun anderen bundesrätlichen Support. (www.schweizheute.ch, 8.7.26)

So sollen Schulen künftig mit Hitzewellen umgehen Österreichs Schulen sollen künftig je nach Hitzewarnstufe Maßnahmen treffen können. Das kündigte Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) am Mittwoch an. Die Rekordtemperaturen im Juni seien ein „Weckruf“ für ihn gewesen. (www.krone.at, 8.7.26)

Vorteile der Hitzewelle: 50 Gründe, warum die Hitze auch ihr Gutes hat Es ist heiss – doch statt zu verzweifeln, setzen wir auf Zweckoptimismus. Von der perfekten Ausrede fürs Faulenzen bis zur blitzschnellen Wäsche: So machen Sie das Beste aus der Hitze. (www.tagesanzeiger.ch, 8.7.26)

Neues Klimaschutzprogramm der Bundesregierung: Potenziale und Beitrag des Sektors Landwirtschaft Für die Erreichung der deutschen Klimaziele wird die Landwirtschaft bereits in absehbarer Zeit zu einem Schlüsselsektor werden. Entsprechend muss der Sektor noch stärker klimapolitisch adressiert und noch enger mit Maßnahmen hin zu einer nachhaltigeren Ernährung verknüpft werden. Klar sollte sein: Klimaschutz im Sektor Landwirtschaft ist nicht optional, sondern eine rechtliche Verpflichtung, der die deutsche Bundesregierung mit hoher Ambition nachkommen muss. Das Thema Klimaschutz wird die Landwirtschaft in den kommenden Jahrzehnten entscheidend prägen. - Im Mittelpunkt dieser Briefing-Ausgabe steht das in diesem Jahr beschlossene Klimaschutzprogramm (KSP) der Bundesregierung. Darin nimmt die Förderung pflanzlicher Proteine eine zentrale Rolle ein. Wie die vorgesehenen Maßnahmen konkret ausgestaltet und finanziert werden sollen, ist allerdings noch unklar. Das Briefing ordnet zunächst die Klimarelevanz der deutschen Landwirtschaft ein und gibt anschließend die Einschätzungen und Impulse relevanter Stakeholder:innen zur effektiven Ausgestaltung des KSP wieder, die wir im Rahmen einer Befragung erfasst haben. - (www.germanwatch.org, 8.7.26)

Elektrizitätswerk der Stadt Zürich: Zürich investiert elf Millionen in Bündner Energienetz Das EWZ will seine Hochspannungsleitung in Graubünden von 60 auf 150 Kilovolt aufrüsten. Grund ist der wachsende Strombedarf durch erneuerbare Energien wie das Kraftwerk Chlus. (www.tagesanzeiger.ch, 8.7.26)

Tränen im Berner Oberland: Ein Blick auf Mürren überfordert diese Touristin völlig Eine Philippinerin bricht angesichts der schönen Alpenkulisse in Tränen aus, teilt ihre Emotionen auf Tiktok – und geht damit viral. (www.tagesanzeiger.ch, 8.7.26)

Gemeingut Wasser: Vatikan fordert Hilfe für Entwicklungsländer - - Wasser ist weder Ware noch wirtschaftliche Ressource, es ist Gemeingut: Der Vatikan ruft die Weltgemeinschaft dazu auf, den Zugang zu Trinkwasser und sanitären Einrichtungen vor allem in Entwicklungsländern zu verbessern. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 8.7.26)

Für Hitzeschutz nicht zuständig, für schwächeres Umweltrecht schon Die Ausgestaltung eines nationalen Hitzeaktionsplans zu prüfen, kündigte Bundesumweltminister Carsten Schneider Mitte Juni an. Tage später erklärt er sich für nicht zuständig beim Hitzeschutz. Wichtiger ist seinem Haus offenbar eine vermeintliche Modernisierung des Umweltrechts. - (klimareporter.de, 8.7.26)

Kandidatin für Menschenrechts-Gerichtshof: «Eine neue Form von Angriff»: Anonymes Schreiben gefährdet Strassburg-Kandidatur von Schweizer Richterin Unbekannte haben in einem Brief an Bund, Unis und Medien schwere Plagiats­vorwürfe gegen Bundes­richterin Julia Hänni erhoben. Diese wollte ihre Bewerbung für den EGMR zuerst zurückziehen – hält nun aber doch daran fest. (www.tagesanzeiger.ch, 8.7.26)

PV-Anlage am Berg ist jetzt in den Startlöchern In Großarl ist eine Photovoltaik-Anlage neben der Skipisten nach einer positiven Befragung im Ort wahrscheinlich. Vorarbeiten laufen. Nächste Schritte liegen jetzt bei der Gemeinde. Planer Markus Andexer über Strombedarf, Standortvorteile und den steigenden Bedarf in der Zukunft.  (www.krone.at, 8.7.26)

Zürcher Klimapolitik: Zürich bricht Ausschreibung für komplexe CO2-Abscheidung ab Stadträtin Simone Brander versprach ein Pionierprojekt, doch die Ausschreibung scheiterte an der Komplexität. Ob und wann die Anlage je gebaut wird, kann die Stadt nicht sagen. (www.tagesanzeiger.ch, 8.7.26)

Overtourism in Varenna: Comersee-Dorf verbietet Badehosen-Look Das 650-Einwohner-Dorf am Comersee führt Bussen bis 200 Euro für Spaziergänge in Badekleidung ein. Es ist nicht die erste Gemeinde, die gegen Übertourismus vorgeht. (www.tagesanzeiger.ch, 8.7.26)

„Besonders die Kleinsten leiden unter der Hitze“ Das Land Kärnten fördert jetzt Hitze-Maßnahmen in Kindertagesstätten, Kindergärten und Volksschulen mit vier Millionen Euro. Zusätzlich beharrt Landeshauptmann Daniel Fellner auf einer Ferienvorlegung. (www.krone.at, 8.7.26)

KI-Assistenzsystem soll Bahnreisende besser informieren Die Deutsche Bahn will dafür sorgen, dass Fahrgäste auf ihrer Zugreise besser und schneller über Verspätungen, Zugausfälle oder kurzfristige Gleiswechsel informiert werden. Dabei soll auch Künstliche Intelligenz helfen.[mehr] (www.tagesschau.de, 8.7.26)

Förderung energetische Sanierung und Neubau: Förderung von Wärmepumpen soll gekürzt werden Die Koalition will die erfolg­reiche Heizungs­förderung kürzen. Was Haus­eigentümer jetzt wissen sollten und welche Fördermittel es sonst noch gibt. (www.test.de, 8.7.26)

„Hab manchmal den Eindruck, dass das Parlament nur noch Bühne für Social-Media-Posts ist“ Bundestagspräsidentin Julia Klöckner spricht mit WELT-Chefredakteur Helge Fuhst über den Reformbedarf, die Kompromisse in der Demokratie und die Rolle des Parlaments. Sehen Sie hier das Interview in voller Länge. (www.welt.de, 8.7.26)

Fehlende Baubewilligungen: Bonstetten fordert Rückbau illegaler Klimaanlagen Zahlreiche Eigentümer haben Split-Klimageräte ohne Genehmigung montiert. Nun stellt die Gemeinde sie vor die Wahl. (www.tagesanzeiger.ch, 8.7.26)

Das ewz macht Stromnetz in Mittelbünden fit für die Zukunft Das ewz will die Stromversorgung in Mittelbünden stärken und die Voraussetzung schaffen, dass Bevölkerung und Wirtschaft auch künftig zuverlässig mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen versorgt werden. Der Stadtrat genehmigt für diesen Zweck gebundene Ausgaben in der Höhe von 11 Millionen Franken. (www.stadt-zuerich.ch, 8.7.26)

CO2-Abscheidung: Neuauflage der öffentlichen Ausschreibung Die öffentliche Ausschreibung für die Leistung eines Totalunternehmens für den Bau der CO2-Abscheidungsanlage bei der Klärschlammverwertungsanlage wird abgebrochen und das weitere Vorgehen geprüft. (www.stadt-zuerich.ch, 8.7.26)

Solarzellenrecycling: Silber auf dem Dach Solarzellen enthalten wertvolle Rohstoffe, die nach ihrem Lebensende wiederverwertet werden könnten. In Halle erforscht ein Institut, wie das gelingt. mehr... (taz.de, 8.7.26)

Die Rettung des Waldes in einem Buch Die Storytelling-Agentur und die Zurich Insurance Group ehren mit einer Publikation das Lebenswerk des Fotografen Sebastião Salgado. (www.persoenlich.com, 8.7.26)

Deutsche Bahn: Bahn will Millionen in KI für Kundenkommunikation investieren Die Deutsche Bahn plant ein millionenschweres Sofortprogramm zur Verbesserung der Kundenkommunikation. Dabei setzt das Unternehmen vor allem auf künstliche Intelligenz. (www.zeit.de, 8.7.26)

Gastkommentar | Der Papst, KI und der Krieg: Wer legitime Verteidigung anerkennt, kann militärische Gewalt nicht pauschal ausschliessen Die erste Enzyklika von Papst Leo XIV., «Magnifica humanitas», mahnt zu Recht, dass KI kein Ersatz für menschliche Verantwortung sein kann. Aber das reicht nicht. | Eine solche Enzyklika ist notwendig. Sie nimmt den Krieg wieder in den Mittelpunkt, nachdem über viele Jahre eher nur die Rahmenbedingungen eines «gerechten Friedens» betrachtet wurden. | Unbestimmt bleibt sie dort, wo politische, industrielle, technische und operative Voraussetzungen legitimer Verteidigung kaum ausbuchstabiert werden. Böses zu verhindern und das Gute zu schützen, ist kein technisches Programm. Ohne verantwortbare Technik und moderne militärische Fähigkeiten bleibt legitime Verteidigung jedoch abstrakt. | Ansgar Rieks war der ehemalige Stellvertreter des Inspekteurs der Luftwaffe und ist Mitglied im Zentralkomitee deutscher Katholiken. Wolfgang Koch ist Chief Scientist des Fraunhofer-Instituts für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie und Professor für Informatik an der Universität Bonn. (www.nzz.ch, 8.7.26)

Erneuerbare Energien: Grüne erhöhen mit eigenem EEG-Gesetzentwurf Druck auf Katherina Reiche Weil Katherina Reiche bei der EEG-Novelle aus Sicht der Grünen nicht vorankommt, präsentiert die Partei einen eigenen Vorschlag. Sie greift Ideen der Bundesregierung auf. (www.zeit.de, 8.7.26)

Höhere Effizienz der Rechenzentren verhindert einen massiven Anstieg des Verbrauchs Das Bundesamt für Energie (BFE) hat Anfang Mai die neuen Statistiken zu den Rechenzentren in der Schweiz “Rechenzentren in der Schweiz —Stromverbrauch und Effizienzpotenzial” veröffentlicht. Der vollständige Bericht ist nun verfügbar. Aus diesem Anlass hat energeiaplus mit dem Projektleiter, Martin Jakob vom Zürcher Unternehmen TEP Energy, gesprochen, um die wichtigsten Erkenntnisse seiner Untersuchungen zu erfahren. | https://pubdb.bfe.admin.ch/de/publication/download/12677 (energeiaplus.com, 8.7.26)

Strom intelligent speichern Gewerbespeicher erleben in der Schweiz derzeit einen beeindruckenden Aufschwung. Immer mehr Unternehmen setzen auf Speicherlösungen, um ihre Energiekosten zu senken, den Eigenverbrauch von Solarstrom zu maximieren und nachhaltiger zu wirtschaften. Welche Chancen und Trends die Speichertechnologie bietet, zeigen Praxisbeispiele und Marktdaten. (baurundschau.ch, 8.7.26)

Blutsauger am Berg | Bettwanzen reisen im Rucksack mit – wie der SAC dagegen vorgeht In Deutschland sind jährlich fünf Prozent der Alphütten befallen, in der Schweiz sind vor allem leicht zugängliche Hütten gefährdet. Mit einfachen Massnahmen können Wanderer zur Eindämmung beitragen. | Bettwanzen beschäftigen Alpenverbände seit Jahren. Die Tiere reisen mit den Wanderern, versteckt in Rucksäcken, Hüttenschlafsäcken oder Kleidung. Wo viele Menschen in wechselnden Betten schlafen, finden die Tiere ideale Bedingungen: Auf Berghütten, aber auch in Hotels, Jugendherbergen — und manchmal auch in Zügen und Kinosesseln, wo ständig andere Menschen sitzen. | Der SAC hat auf seiner Homepage einige Tipps zur Bekämpfung von Bettwanzen aufgeschaltet. Der Artikel stammt zwar noch von einer Informationskampagne aus dem Jahr 2020, sei gemäss Schläpfer aber nach wie vor gültig. Während einer Tour ist am wichtigsten, seine Ausrüstung regelmässig zu kontrollieren. Einen Rucksack lagert man idealerweise nicht direkt beim Bett. Und bei einem Verdacht ist das Hüttenteam sofort zu informieren. (www.tagesanzeiger.ch, 8.7.26)

Goldgelbe Vergilbung: Einschleppung und Ausbreitung in der Westschweiz Eine Genanalyse liefert erstmals ein detailliertes Bild dazu, wie sich die goldgelbe Vergilbung in den Schweizer Rebbergen nördlich der Alpen ausbreitet: Infiziertes Pflanzgut und die lokale Ausbreitung tragen gemeinsam zur Entwicklung der Epidemie bei. | Bei der goldgelben Vergilbung (GGV) handelt es sich um eine gefährliche Rebkrankheit. Das mit GGV assoziierte Phytoplasma (zellwandfreies Bakterium) ist als Quarantäneorganismus eingestuft. Phytoplasmen werden durch die Zikade Scaphoideus titanus von Stock zu Stock übertragen. Bislang existiert keine Behandlungsmöglichkeit. Die heutigen Bekämpfungsmassnahmen beruhen auf der obligatorischen und systematischen Entfernung aller infizierten Rebstöcke, der Bekämpfung des Vektors mit Insektiziden in den befallenen Gegenden und auf der Gebietsüberwachung. Die Krankheit breitet sich seit 2015 nördlich der Schweizer Alpen aus, doch wie sie in die Westschweiz gelangte, war bislang unbekannt. (www.agrarforschungschweiz.ch, 8.7.26)

Habeck will klimaneutrale, aber auch bezahlbare Wohnungen in deutschen Städten nach skandinavischem Vorbild bauen. Berater in der Wirtschaft sind Mitglieder der CDU/CSU oft sogar in ihrer Parlamentszeit — bei Grünen wird dies sogar nach ihrem Ausscheiden aus der Politik kritisch gesehen. | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 8.7.26)

Metzler, J.; Kromoser, B. (2026). Ökologie und Kreislauffähigkeit von Systemen zur seriellen thermischen Fassadensanierung. Bautechnik 103 Zur Reduktion des hohen Energie- und Ressourcenverbrauchs im Gebäudesektor sind nachhaltige Ansätze in der Gebäudesanierung von zentraler Bedeutung. Die vorliegende Arbeit untersucht die ökologische Performance verschiedener Systeme zur thermischen Fassadensanierung und vergleicht modular vorgefertigte (Holz-)Rahmensysteme mit herkömmlichen Wärmedämmverbundsystemen. Die Datenbasis bilden Umweltproduktdeklarationen, wobei vereinfacht ausschließlich der Energieaufwand [MJ] und das globale Erwärmungspotential [CO2-Äq.] bewertet werden. Dabei werden die verwendeten Baustoffe und Konstruktionsweisen gegenübergestellt, um die ökologischen Potenziale besser zu verstehen. Zudem wird die Kreislauffähigkeit der betrachteten Systeme bewertet, mit besonderem Fokus auf das Rückbau-, Wiederverwendungs- und Recyclingpotenzial. Die Ergebnisse zeigen, dass modulare Systeme bei gezielter Materialwahl und entsprechender Konstruktionsweise Vorteile in Bezug auf den nicht erneuerbaren Energieaufwand (www.nbau.org, 8.7.26)

Eisen als Energiespeicher: Neue Aufgabe für alte Kohlekraftwerke? Europas Energiesystem braucht Speicher, die grünen Strom über Wochen oder Monate verfügbar halten. Wasserstoff allein reicht dafür möglicherweise nicht aus. Eine neue Studie zeigt, dass Eisenpulver als ergänzender Langzeitspeicher die Kosten des klimaneutralen Umbaus deutlich senken kann und dass sich dafür sogar bestehende Kohlekraftwerke umrüsten lassen könnten. | Eine wissenschaftliche Untersuchung von Forschern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) eröffnet Möglichkeiten für die Optimierung des europäischen Energiesystems bis zum Jahr 2050. Die Ergebnisse zeigen, dass Eisenpulver Potenzial besitzt, um als chemischer Langzeitspeicher große Mengen erneuerbarer Energie langfristig verfügbar zu machen. | Der gesamte Prozess funktioniert dabei als geschlossener Kreislauf, der komplett ohne schädliche Substanzen oder Treibhausgase auskommt. Bei der Verbrennung des feinen Eisenpulvers zur Energiegewinnung entsteht simples Eisenoxid, umgangssprachlich auch als Rost bekannt. (www.basicthinking.de, 8.7.26)

Für Skepsis gibt es keinen Raum mehr - -   - Wärmepumpen heizen auch in Bestandsgebäuden effizient – und das weitgehend unabhängig vom Baualter des Gebäudes. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forschungsprojekt des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE. In dem Projekt nahmen die Wissenschaftler vier Jahre lang detaillierte Messungen an 77 Wärmepumpen in Ein- bis Dreifamilienhäusern vor. Das Forschungsteam führte zudem Langzeit-Schallmessungen durch und ermittelte, wie Photovoltaikanlagen in den Wärmepumpenbetrieb integriert werden können. Die Untersuchung zeigte auch, dass ausreichend dimensionierte Heizkörper im Mittel mit ähnlich niedrigen Temperaturen betrieben werden können wie Flächenheizungen. Danny Günther ist Teamleiter am Fraunhofer ISE und außerdem Leiter des Monitoringprojekts „WP-QS im Bestand“. Mit ihm sprachen wir über die Ergebnisse. - - IKZ: Bei den untersuchten Luft-Wasser-Wärmepumpen kam die mit der niedrigsten Effizienz auf eine Arbeitszahl von 2,6 – die mit der höchsten auf 4,9. Wie erklären Sie sich diese großen Unterschiede?Danny Günther: Die Bandbreite ist erstmal enorm, lässt sich jedoch mit Blick auf die Betriebsbedingungen und Normleistungszahlen der Wärmepumpen gut erklären. >| (www.ikz.de, 8.7.26)

Motivationscoach Cordula Nussbaum als Expertin im Fernsehen Bestseller-Autorin und Coach Cordula Nussbaum ist gern gesehener Interview-Gast im Fernsehen. Hier findest Du - sofern vorhanden - einige Mitschnitte. - Der Beitrag Motivationscoach Cordula Nussbaum als Expertin im Fernsehen erschien zuerst auf Cordula Nussbaum. - (kreative-chaoten.com, 8.7.26)

Synodalität als kirchliche Lebensform? Demokratie als kirchliche Lebensform! Ulrich Engel OP erläutert, inwiefern sich Synodalität und Demokratie gerade nicht ausschließen. | In seiner Weihnachtsansprache 2020 vor der Römischen Kurie legte Papst Franziskus (1936—2025) seine Sicht auf das höchst umstrittene Verhältnis von Synodalität und Demokratie dar. Den von ihm stark gemachten Gegensatz der beiden Prinzipien begründete er vor allem pneumatologisch: „Ohne die Gnade des Heiligen Geistes, selbst wenn man beginnt, die Kirche synodal zu denken, wird sie sich, anstatt sich auf die Gemeinschaft mit der Präsenz des Heiligen Geistes zu beziehen, als eine beliebige demokratische Versammlung verstehen, die sich aus Mehrheiten und Minderheiten zusammensetzt. Wie ein Parlament, beispielsweise: Das ist nicht Synodalität. Allein die Gegenwart des Heiligen Geistes macht den Unterschied.“ Deutlich wird in der Äußerung, dass Demokratie hier rein formal verstanden wird. Die durch Abstimmung oder Wahl herbeigeführte Mehrheitsentscheidung ist ihr Signet. (www.feinschwarz.net, 8.7.26)

Fünf Jahre nach Ahrtal-Flut: Vorsorge gegen Extremwetter ausbauen WWF fordert Solidaritätsprinzip und Prävention bei Elementarschadenversicherungen (www.wwf.de, 8.7.26)

UNO-Bericht: Nachhaltigkeitsziele durch Finanzlücke gefährdet Mit weniger als vier Jahren bis zur selbst gesetzten Frist drohen die Vereinten Nationen ihre ambitionierten Nachhaltigkeitsziele, etwa das Ende extremer Armut oder des Hungers auf der Welt, zu verfehlen. | Bei der Hälfte der anvisierten Fortschritte hinke man hinterher und in 15 Prozent der Fälle sei man sogar unterhalb des Ausgangslevels von 2015, hieß es in dem „Bericht zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung 2026“. Nur in 36 Prozent der Fälle sei man auf Kurs. | Die Vereinten Nationen haben sich vor elf Jahren in der Agenda 2030 insgesamt 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung auf ökonomischer, sozialer und ökologischer Ebene gegeben. Sie gelten weltweit — zu den Zielen gehören ein Ende der Armut und des Hungers, sauberes Wasser und saubere Energie, aber auch menschenwürdige Arbeit, hochwertige Bildung, Klimaschutz und Frieden. (orf.at, 8.7.26)

Das Phänomen El Niño könnte zusammen mit dem menschengemachten Klimawandel 2027 zum heißesten Jahr der Geschichte machen. Es kann zudem schwere Regenfälle in Teilen Afrikas oder Südamerikas geben, aber auch Dürren in Australien oder Indonesien. | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 8.7.26)

Engpässe bei Klimaanlagen in Läden wegen Hitzesommer Der Hitzesommer treibt die Menschen in Scharen in die Läden: Immer mehr Schweizerinnen und Schweizer wollen sich eine Klimaanlage sichern. (www.watson.ch, 8.7.26)

Psychotherapeutische Praxisstelle: Betrieb ab Mitte August – Universität Luzern Die Fakultät für Verhaltenswissenschaften und Psychologie richtet eine Psychotherapeutische Praxisstelle ein. Nun sind nähere Informationen zum Terminplan und Angebot bekannt. | Die neue Praxisstelle bietet ab Mitte August Psychotherapien, Beratungen und diagnostische Abklärungen für Kinder, Jugendliche, Erwachsene, ältere Erwachsene, Eltern, Paare und Familien an. | Die Therapieschwerpunkte sind der Umgang mit Ängsten und depressiven Verstimmungen, Begleitung bei belastenden Lebensereignissen und nach traumatischen Erfahrungen, Zwanghafte Denk- und Verhaltensmuster sowie Suchtverhalten, Ess- und Schlafstörungen, psychosomatische Beschwerden, persönlichkeitsbezogene Themen, Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern sowie Schwierigkeiten in Familie, Partnerschaft oder Beruf. (www.unilu.ch, 8.7.26)

KI-Resilienz im Journalismus In der aktuellen KI-Debatte schenkt sich keiner was. Kaum taucht der Verdacht auf, ein Kollege habe ChatGPT oder Claude zum Schreiben mitgenutzt, beginnt vielerorts bereits die öffentlichkeitswirksame KI-Spurensuche.Die aktuelle KI-Debatte zeigt, warum Redaktionen endlich praxistaugliche Leitlinien für einen souveränen Umgang mit der KI brauchen. (mmm.verdi.de, 8.7.26)

Social-Media-Verbot bis 16? Eine Jugendliche hat eine spannende Alternatividee Social Media macht süchtig, verzerrt das Körperbild und ist voller „Creeps“ — das weiß auch unsere Autorin aus eigener Erfahrung. Trotzdem lehnt sie ein hartes Verbot ab. Ihre Alternative ist ziemlich kreativ (www.freitag.de, 8.7.26)

Deutsche Umwelthilfe zur BEG-Förderung: „Bundesregierung bleibt auf klimapolitischem Irrweg des Gebäudemodernisierungsgesetzes“ Der bekanntgewordene Entwurf zur neuen Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ist aus Sicht der Deutschen Umwelthilfe (DUH) unzureichend, um den dringend benötigten Sanierungshochlauf im Gebäudesektor anzustoßen. Insbesondere der vermietete Wohnungsbestand bleibt außen vor. | Dazu Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der DUH: „Mit diesem Entwurf kann die Bundesregierung die Fehlentscheidungen aus dem Gebäudemodernisierungsgesetz nicht korrigieren. Ohne klare ordnungsrechtliche Leitplanken reichen reine Sanierungsanreize nicht aus, um den Markt für Wärmepumpen und Gebäudesanierung hochzufahren — erst recht nicht, wenn das Fördervolumen in den kommenden Jahren um mehr als zwei Milliarden Euro sinken soll. In dieser Form ist die Bundesförderung noch dazu ein Wortbruch von Jens Spahn, der in mehreren Interviews die gleichbleibende Wärmepumpen-Förderung bis 2029 zugesichert hatte. Weiterhin fehlen jegliche gezielten Mittel für den Mietwohnungsbereich. (www.duh.de, 8.7.26)

Europäischer Emissionshandel: Deutsche Emissionen sinken 2025 um rund 3 Prozent Der EU-ETS 1 umfasst stationäre Anlagen des Energie- und Industriesektors sowie den innereuropäischen Luft- und Seeverkehr. Maßgeblich geprägt wird die Emissionssituation durch die stationären Anlagen. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen Industrie und Energiewirtschaft. Die Emissionen der erfassten Industrieanlagen lagen 2025 5,5 Prozent unter dem Vorjahreswert. Dieser Rückgang ist wesentlich auf die weiterhin schwache wirtschaftliche Entwicklung zurückzuführen. (www.umweltbundesamt.de, 8.7.26)

Träumen für die Zukunft | „Join the future!“: Beim Festival der Zukunft präsentierte „MyMachine“ Traummaschinen von Münchner Grundschulkindern – umgesetzt mit Studierenden. Kinder aus verschiedenen Münchner Grundschulen entwickelten diese über ein Jahr mithilfe von Lehramtsstudierenden der LMU sowie Museumspädagoginnen. Dafür wurden zunächst Ideen aller Schülerinnen und Schüler gesammelt und dann demokratisch ausgewählt. Studierende der TUM übersetzten die finalen Entwürfe daraufhin in digitale Modelle. Unter der Leitung von Alexander Schauer und Stefan Reindl wurden an der Berufsschule Altötting schließlich die Prototypen, teils als 3D-Drucke, „in echt“ gebaut. | Nun werden die Ergebnisse von Herrn Schauer und Moderatorin Caro Matzko präsentiert. Da ist zum Beispiel RoTu, eine Roboterschildkröte, die bis zu 80 km/h schnell schwimmen und mithilfe von KI Müll im Meer erkennen soll. Sehr beliebt bei den Kindern: ein Aufräumroboter in knalligem Lila, der gleichzeitig Süßigkeiten herausgibt. Außerdem gibt es einen Regenschirmhut, der sich bei Kontakt mit Wasser automatisch aufspannt, einen Getränkespender, der verhindert, dass Kinder zu viel Cola trinken, (www.lmu.de, 8.7.26)

Wie lassen sich Emissionen im Sportverein senken? Unsere Mobilitätsexpert*innen Moritz Mottschall und Hannah Bachmann erklären wie es geht: https://www.youtube.com/watch?v=nq8MLf_A0gY | @oekoinstitut.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 8.7.26)

Schlüsselübergabe der Kinderoase an der TUM | Erstes dauerhaftes Gebäude von Star-Architekt und TUM-Professor Francis Kéré in Europa Das erste dauerhafte Gebäude des Star-Architekten Prof. Francis Kéré in Europa steht an der Technischen Universität München (TUM). Nach gut zwei Jahren Bauzeit wurde die „Kinderoase an der TUM“ ihrer Bestimmung übergeben. Künftig werden in der vertikalen Kindertagesstätte bis zu 60 Kinder von TUM-Angehörigen betreut. Kéré wurde 2022 mit dem Pritzker-Preis, auch „Nobelpreis für Architektur“ genannt, ausgezeichnet und ist Professor an der TUM für Architectural Design and Participation. | Der Bau wurde von der Unternehmerin und Ehrensenatorin der TUM, Ingeborg Pohl, finanziert, errichtet und der TUM geschenkt. Sie beauftragte als Bauherrin Prof. Francis Kéré für den visionären Entwurf und seinen Professorenkollegen Hermann Kaufmann, der den Entwurf erst realisierbar machte, mit der Ausführungsplanung. Es entstand ein konstruktiver Holzbau mit fünf Geschossen und einer ikonisch gefalteten Lamellenfassade aus Cortenstahl. (www.tum.de, 8.7.26)

Studie des Monats 07/2026: Wenn Klimaschutz ins Wanken gerät – woher kommt der politische Backlash? Es ist keine Neuigkeit: Die Aufmerksamkeit für die Klimakrise sinkt, selbst während der Hitzewelle wird nicht über Klimaschutz diskutiert. Im politisch-medialen Diskurs bröckelt die Unterstützung für ambitionierte Maßnahmen — und die Politik bleibt immer weiter hinter gesteckten Zielen zurück. Was führt zu diesem Gegenwind, und wie kann eine wirksame Klimakommunikation konstruktiv damit umgehen? | Unter welchen Bedingungen geraten Maßnahmen politisch nachträglich ins Wanken? Wann werden sie erst gar nicht beschlossen? Anisimova und Patterson (2025) gehen der Frage nach, unter welchen konkreten Umständen Klimaschutzmaßnahmen in verschiedenen OECD-Ländern nach ihrer Verabschiedung kontrovers diskutiert und politisch wieder infrage gestellt werden. | Grünwald und Patterson (2025) widmen sich einem sehr konkreten Beispiel: der Debatte um das Tempolimit in Deutschland. Sie stellen fest, dass der Diskurs um Klimaschutzmaßnahmen allgemein stark polarisiert ist (www.klimafakten.de, 8.7.26)

Was sich versichern lässt – und was nicht Naturkatastrophen, Cyberattacken und Pandemien verursachen immer höhere Schäden. Gleichzeitig ist ein immer kleinerer Teil dieser Schäden von Versicherungen gedeckt. Welche Risiken können private Versicherungen überhaupt noch tragen — und wo braucht es den Staat? | Europa weist bei Naturgefahren eine grosse Deckungslücke auf. Nur rund ein Viertel der wetterbedingten Schäden ist versichert, und mit dem Klimawandel nimmt dieser Anteil weiter ab. Zugleich steigen die Prämien, und in überschwemmungs- oder sturmgefährdeten Lagen wird die Deckung knapper. Die Schweiz steht hier gut da: Dank der gesetzlich verankerten, solidarisch finanzierten Elementarschadenversicherung sind Gebäude fast vollständig gegen Naturgefahren gedeckt. Doch auch dieses Modell stösst dort an Grenzen, wo Schäden alle gleichzeitig treffen. (dievolkswirtschaft.ch, 8.7.26)

Kardinal Müller verurteilt illegale Bischofsweihen der Piusbrüder - - Kardinal Gerhard Ludwig Müller hat die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. vollzogenen Bischofsweihen vom 1. Juli als schweren Angriff auf die Einheit der Kirche bezeichnet. Im Interview mit dem katholischen Fernsehsender K-TV vom Montagabend (6. Juli 2026) spricht der Kurienkardinal von einer „Wunde, die der Kirche geschlagen worden ist durch diese illegalen Bischofsweihen ohne die Erlaubnis, […] ohne die Gemeinschaft mit dem Heiligen Vater“. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 8.7.26)

"Es droht eine Kostenfalle für Haushalte" Der Vorsitzende der Klima-Union, Thomas Heilmann, begrüßt Nachbesserungen am Heizungsgesetz, sieht aber weiter rechtliche Risiken. Er bezweifelt, dass Atomkraft eine schnelle Lösung fürs Klima sein kann. Teil 1 des Interviews. - (klimareporter.de, 8.7.26)

Effizienz als ganzheitlicher Ansatz - -   - Die Gebäudetechnik steht vor einem weiteren Wendepunkt. Aus dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) soll künftig das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) werden – mit welchen konkreten Anforderungen und technischen Rahmenbedingungen, bleibt derzeit noch offen. Unsicherheiten bestehen auch bei der Förderkulisse. Bleibt es bei den aktuellen Konditionen? Für Fachhandwerker und planende Installateure bedeutet das vor allem eines: Orientierung schaffen in einer Phase des Umbruchs. Denn unabhängig davon, welche politischen Leitplanken am Ende gesetzt werden, bleibt die Aufgabe klar: Gebäude effizienter machen, Energieverbräuche senken und bestehende Anlagen fit für die Zukunft aufstellen.Gerade im Bestand liegt dabei ein enormes Potenzial. Die Heizungssanierung bleibt ein zentrales Handlungsfeld – sei es mit Wärmepumpen, modernen Holzheizungen, hybriden oder solaren Systemen oder intelligenten Regelungskonzepten. Viele Lösungen sind längst verfügbar, vielfach erprobt und technisch ausgereift. Entscheidend wird künftig jedoch stärker als bisher die Gesamteffizienz eines Systems sein. Nicht nur der Wärmeerzeuger allein zählt, sondern das Zusammenspiel aller Komponenten entlang der gesamten Prozesskette – von der Wä >| (www.ikz.de, 8.7.26)

EnBW über Energiewende: „Die Situation im Offshore-Bereich hat sich dramatisch verschlechtert“ - Georg Stamatelopoulos ist Vorstandsvorsitzender des Energieversorgers EnBW. Im Interview verteidigt er die Förderkürzungen für erneuerbare Energien und fordert weniger Windräder in Nord- und Ostsee als bislang geplant. - (www.faz.net, 8.7.26)

„Gibt klares Bekenntnis zum Energiemix in Tirol“ Tirols stellvertretender Landesumweltanwalt reagiert auf den „Krone“-Bericht über PV-Anlagen und spricht sich für eine rasche Deklaration von Beschleunigungsgebieten aus. Zum Energiemix gebe es ein „klares Bekenntnis“, wobei die Windkraft eher skeptisch betrachtet wird. (www.krone.at, 8.7.26)

Aktionsplan zum Klimawandel verlängert, Zielvorgaben gestrichen Die Weltbank verlängert ihren Klima-Aktionsplan, streicht aber auf Druck der Trump-Administration wichtige Zielvorgaben. Die Nachfrage nach Finanzierung für Projekte mit Klimabezug bleibt hoch. (www.energiezukunft.eu, 8.7.26)

Eckpunkte der neuen Heizungsförderung in der Kritik Eine stärkere soziale Gewichtung bei Förderungen, aber insgesamt weniger Geld soll es für den heimischen Austausch von Heizungen auf Erneuerbare Systeme geben. Die Kritik an der geplanten Reform der Bundesförderung für effiziente Gebäude überwiegt. (www.energiezukunft.eu, 8.7.26)

Nutztiere – Hitze im Stall: Wie Bauern ihre Tiere schützen Kühe, Schweine und Hühner leiden unter der Hitze. Bauern setzen deshalb auf Ventilatoren, Nachtweiden und Spezialfutter. (www.srf.ch, 8.7.26)

Hitze und Ozon als zusätzliche Belastung Das erste Halbjahr 2026 hat bisher starke Belastungen für Allergikerinnen und Allergiker gebracht. Verschärft worden seien die Beschwerden durch Hitze und bodennahes Ozon, sagt der Allergologe Daniel Blagojevic anlässlich des Welttages der Allergie am Mittwoch. (orf.at, 8.7.26)

Plastik gehört in den Kreislauf, nicht in den Abfall Kritiker zweifeln am Nutzen des Plastiksammelns. Gastautor Christoph Rohrer hält dagegen: Rezyklierter Kunststoff verursacht deutlich weniger CO2 als neuer – und jede korrekt getrennte Verpackung macht einen messbaren Unterschied. (www.schweizheute.ch, 8.7.26)

„Stümperhaft“, „unprofessionell“ – Grüne wollen Gesundheitsreform im Bundestag stoppen Das Sparpaket der Koalition ist laut Parteichef Banaszak ein „Kürzungskahlschlag“, der die Gesundheitsversorgung gefährdet. Denkbar ist ein Eilantrag wie jener, mit dem 2023 in Karlsruhe das Gesetzgebungsverfahren zum Heizungsgesetz gestoppt wurde. (www.welt.de, 8.7.26)

7.7.26

PFAS-Altlasten in Österreich: „Nur Spitze des Eisbergs“ bekannt „Wir reden von vielen hunderten von Standorten“ – warnt Experte Hofmann. Er empfiehlt bei Trinkwasserquellen und Hausbrunnen einen PFAS-Test und fordert mehr Transparenz. (www.diepresse.com, 7.7.26)

Streit um AKW-Kosten – Subventionen für AKW vergleichbar mit Beiträgen für Erneuerbare Finanziell spricht für den Wirtschaftsdachverband Economiesuisse nichts gegen neue AKW. Die Zahlen sind aber umstritten. (www.srf.ch, 7.7.26)

Zeitdiagnosen in den sozialen Medien: Intellektueller Slop? In den sozialen Medien trendet eine neue Form der Gegenwartsanalyse. Dabei fühlt sich der Intellectual-Influencer-Content so einleuchtend wie generisch an. mehr... (taz.de, 7.7.26)

Haushalts- und Klimapolitik: Mit Vollgas rückwärts Statt in Öko-Heizungen zu investieren, präferiert die Bundesregierung fossile Heizungen. Investitionen in klimafreundliche Anlagen werden unattraktiv. mehr... (taz.de, 7.7.26)

Zahlen zur Sterblichkeit – Hitzewelle forderte in der Schweiz rund 200 zusätzliche Tote Die hohen Temperaturen haben im Juni vor allem mehr ältere Menschen das Leben gekostet, wie neue Zahlen des BFS zeigen. (www.srf.ch, 7.7.26)

Zuschüsse für Wärmepumpen und Co.: Regierung will Förderung klimafreundlicher Heizungen senken Schwarz-Rot will die Unterstützung beim Heizungstausch zurückfahren. Ein Personenkreis kann dann mehr Zuschuss bekommen als bisher – aber nur kurz. mehr... (taz.de, 7.7.26)

Podcast Finanzen & Immobilien: Wie die KI-Welle viele Investitionen und Anlageoptionen antreibt - Geothermie, Fusionsreaktoren, Drohnen: Künstliche Intelligenz braucht mehr Energie und kann den Einsatz neuer Technik anregen. Was bedeutet das für Anleger? - (www.faz.net, 7.7.26)

Verkehrskonzept: Salzburger sollen mehr gehen Das Land Salzburg hat am Dienstag sein neues Mobilitätskonzept präsentiert. Dieses besagt, wie sich die Menschen in neun Jahren im Bundesland fortbewegen sollen. Als Grundlage dienen Zahlen von der letzten Mobilitätserhebung aus dem Jahr 2022.  (www.krone.at, 7.7.26)

Kampf gegen „Wokeness“: Weißes Haus will weißere Museen Die Museen sollen „positivere“ Geschichten erzählen, findet die Trump-Regierung. His­to­ri­ke­r:in­nen protestieren gegen „ideologische Attacke“. mehr... (taz.de, 7.7.26)

Wasserknappheit im Zürcher Oberland: Hinwil schaltet wegen Trockenheit mehrere Brunnen ab Die anhaltende Hitze zwingt die Gemeinde zum Handeln. Die Wetterprognosen versprechen keine Entspannung. (www.tagesanzeiger.ch, 7.7.26)

Hüttenküche: »Ohne Würstel, aber herzhaft gewürzt« Was folgt, wenn man auf der Alpenhütte kein Fleisch mehr anbietet? Shitstorm und frohe Bergführer! Wirtin Evelyn Matejka weiß jetzt, wie Vegetarisches deftig gelingt. (www.zeit.de, 7.7.26)

Greenwashing wird verboten – mit langer Schonfrist Der Nationalrat hat Maßnahmen gegen „Greenwashing“ beschlossen. Versprechen wie „umweltfreundlich“ auf Verpackungen müssen künftig begründet, Nachhaltigkeitssiegel zertifiziert sein. Nur die Grünen sprachen sich dagegen aus: Sie kritisieren eine zu lange Schonfrist für Unternehmen. (www.krone.at, 7.7.26)

Quaschning erklärt: Netzpakete Der Netzausbau geht zu langsam – nun will die Bundesregierung Solar- und Windenergie ausbremsen. Neue Anlagen sollen in überlasteten Regionen ohne Entschädigung abgeschaltet werden können. Das macht Projekte unfinanzierbar. Andere Länder entschärfen erfolgreich die Netzengpässe. - (klimareporter.de, 7.7.26)

Schulverwaltungsamt bündelt und priorisiert Hitzeschutz­maßnahmen an Stuttgarter Schulen Das Schulverwaltungsamt entwickelt einen Hitzeschutzplan für rund 150 Stuttgarter Schulen. Bereits umgesetzt werden Sofortmaßnahmen wie Trinkwasserspender, Bäume, Sonnenschirme und Klimageräte. Nach einer systematischen Bedarfserhebung folgen weitere kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen. (www.stuttgart.de, 7.7.26)

Städteranking des «Economist»: Zürich fällt auf Rang fünf zurück – obwohl nur 0,7 Punkte fehlen Ausgerechnet in der Kategorie «Kultur und Umwelt» verliert die Limmatstadt Punkte. Im engen Spitzenfeld reicht das, um gleich drei Plätze einzubüssen. (www.tagesanzeiger.ch, 7.7.26)

„Normenflut“: Warum das Bauen immer teurer wird - Die Baukosten für Wohnraum laufen aus dem Ruder. Fachleute schlagen Alarm. Was es jetzt braucht, um die Branche zu entlasten. - (www.faz.net, 7.7.26)

Daten zu Übersterblichkeit: Hitzewelle forderte in der Schweiz rund 200 Tote Die beispiellose Hitzewelle führte in der Schweiz zu vielen Todesopfern, wie aktuelle Daten zeigen. Eine Notfallmedizinerin berichtet von erheblichem Druck. (www.tagesanzeiger.ch, 7.7.26)

Bauen und Wohnen: Können Sie die Nachbarn hören, will die Ministerin wissen Eigentlich sind sich Politik, Baubranche und Fachleute einig. Es muss dringend einfacher gebaut werden in Deutschland. Die Frage ist bloß: Wie soll das gehen? Bau- und Justizministerin wagen nun einen neuen Vorstoß. (www.sueddeutsche.de, 7.7.26)

Der Weg zur Klimaanlage: Heiße Tipps für kühle Zimmer - Die Hitze löst Sehnsucht nach Kühle aus. Monteure für Klimaanalagen sind ausgebucht. Im Internet gibt es attraktive Angebote. Aber auch Scharlatane. Nur eine richtige Lösung ist eine gute Lösung. - (www.faz.net, 7.7.26)

Warum Rechenzentren in der Schweiz so umstritten sind – in fünf Grafiken Digitale Dienste und künstliche Intelligenz machen mehr und immer grössere Rechenzentren erforderlich. Fünf Grafiken zeigen, warum diese Infrastrukturen auch in der Schweiz so umstritten sind. (www.swissinfo.ch, 7.7.26)

Geburt als Beginn einer Reise – Schwangerschaft und Geburt aus einer hinduistischen Perspektive Was bedeutet es, geboren zu werden? Ausgehend von persönlichen Erfahrungen verbindet Lavanya Ramalingam, Wissenschaftlerin im Bereich Radioonkologie und Strahlentherapie mit Wurzeln in Sri Lanka, biografische Reflexionen mit Einblicken in Vorstellungen von Geburt, Karma und Lebenssinn aus einer tamilisch-hinduistischen Perspektive — von Ritualen rund um Schwangerschaft und Geburt bis hin zu Fragen des Aufwachsens zwischen zwei Kulturen. | Ich erinnere mich noch gut an eine Erfahrung aus meiner Kindheit. Ich war etwa sieben Jahre alt, als ich eines Tages mein Lieblingsstofftier verlor. Ich war sehr traurig und suchte lange danach, aber ohne Erfolg. Irgendwann musste ich akzeptieren, dass es für immer verloren war, und ich blieb mehrere Tage sehr traurig. Ein paar Tage später fand ich das Stofftier plötzlich wieder. Ich war überglücklich. Aber dieses Glück dauerte nur wenige Momente, und danach kehrte ich wieder in meinen normalen Alltag zurück. (www.religion.ch, 7.7.26)

Was die Bank des Papstes und ein Budapest-Palast mit Genf zu tun haben Was als Finanzanlage der Vatikanbank begann, endete als Millionenskandal mit einer Spur in die Schweiz. (www.watson.ch, 7.7.26)

Im Klimawandel kann auch gutes Wetter den Bäumen schaden In Europa sterben Bäume nicht nur wegen Trockenheit. Laut einer neuen Studie gehen Bäume auch nach eigentlich idealen Wachstumsbedingungen ein. (www.watson.ch, 7.7.26)

In flood-prone areas on the Texas-Mexico border, predatory loans are a problem And it's an increasing threat with climate change. (yaleclimateconnections.org, 7.7.26)

AI can predict disaster, but it can't save you New AI-driven forecasts can tell you when dangerous weather is coming. But what if you have nowhere to go? (yaleclimateconnections.org, 7.7.26)

Bundesrat muss Kommunikation abbauen – und das in Zeiten von Fake News Über 20 Prozent müssen die sieben Departemente ihre Öffentlichkeitsarbeit kürzen. Und sie wollen klären, wie sie mit Social Media und Fake News umgehen sollen. (www.watson.ch, 7.7.26)

LNG-Importe: Wie Katherina Reiche die Energiewende torpediert Mit Unterstützung des Wirtschaftsministeriums handelt ein Konzern neue Gasverträge aus. Sie gelten sogar über 2050 hinaus, wenn Deutschland längst klimaneutral sein will. (www.zeit.de, 7.7.26)

Alpenverein startet Anti-Bettwanzen-Kampagne Bettwanzen werden offenbar zu einem immer größeren Problem auf den heimischen Almhütten. Mit einer Kampagne will der Österreichische Alpenverein jetzt über die Plage aufklären. So soll auch die Verschleppung der Wanzen verhindert werden. (www.krone.at, 7.7.26)

Verurteilungen gegen KlimaaktivistInnen in Deutschland nehmen erschreckende Ausmaße an, und das, wo die globalen Hitzewellen immer bedrohlicher für Leib und Leben werden KlimaaktivistInnen werden auch in Deutschland von staatlicher Seite verfolgt, angeklagt, mit hohen Geldbußen bestraft, ins Gefängnis gesteckt — vor allem wenn sie zum Instrument des gewaltfreien zivilen Ungehorsams greifen. Dabei gibt es im Strafgesetzbuch einen rechtfertigenden Notstand (§ 34 StGB): „Wer in einer gegenwärtigen, nicht anders abwendbaren Gefahr für Leben, Leib oder Freiheit eine Tat begeht, um die Gefahr von sich oder einem anderen abzuwenden, handelt nicht rechtswidrig.” AktivistInnen berufen sich bei ihrem zivilen gewaltfreien Ungehorsam zu Recht auf die herannahende Klimakatastrophe, die sich in der jüngsten Hitzewelle auch hierzulande für viele Menschen als bedrohlich für Leib und Leben erwiesen hat und in Zukunft noch viel stärker beweisen wird. Ziviler gewaltfreier Ungehorsam wurde in der Menschheitsgeschichte oft angewandt, wenn staatliche Gesetze die Gleichheit von Menschen missachteten, (hans-josef-fell.de, 7.7.26)

Workers are more likely to be injured on very hot days So the New York State Insurance Fund provides money for small businesses to buy fans, cooling vests, ventilated hard hats, and more for their employees. (yaleclimateconnections.org, 7.7.26)

Erdgas-Bohrungen gefährden Trinkwasser für Zehntausende Bürgermeister:innen und Landrätin fordern Ende der Bohrungen, bis Wasserversorgung gesichert ist. Wirtschaftsminister Aiwanger muss jetzt zwischen öffentlicher Daseinsvorsorge und privaten Profitinteressen entscheiden. (www.bund-naturschutz.de, 7.7.26)

Berghütten: »Warme Duschen braucht es nicht« Erst Stein, dann Holz, dann Hightech — und jetzt? Der Architekt Hanspeter Bürgi (Präsident Hüttenkommission SAC) über das schwierige Bauen am Berg und die Frage, was das Flachland davon lernen kann (www.zeit.de, 7.7.26)

Leibniz-Gemeinschaft: Saubere Luft – für alle? Eine interaktive Website zeigt, wie Luftqualität, Lärm und Grünflächen in deutschen Städten verteilt sind — und wen Belastungen besonders treffen. | Eine Deutschlandkarte der besonderen Art: Auf einer neuen interaktiven Website lässt sich für die 69 größten deutschen Städte nachvollziehen, wie Luftverschmutzung, Lärm und Grünflächen über das Stadtgebiet verteilt sind — und wie diese Verteilung mit der Sozialstruktur einzelner Wohngebiete zusammenhängt. Die Karte begleitet eine kürzlich in der Fachzeitschrift Urban Studies erschienene Studie von Christian König (WZB), Katja Salomo (Universität Kassel) und Marcel Helbig (Leibniz-Institut für Bildungsverläufe/WZB) und veranschaulicht ihre Befunde für jede Stadt einzeln. | Die Forschenden legten ein Raster aus 1×1 km großen Feldern über die deutschen Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohner*innen. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 7.7.26)

BUND zum Haushaltsentwurf 2027: Neuer Angriff auf Klimaschutz Zum Entwurf des Bundeshaushalts 2027, der heute vom Kabinett beschlossen wird, kommentiert Tina Löffelsend, Abteilungsleiterin Klimaschutz beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): Der Haushaltentwurf von Finanzminister Klingbeil ist der nächste Angriff von Schwarz-Rot auf den Klimaschutz. Die erste Hitzewelle des Sommers ist gerade überstanden, der Handlungsbedarf ist überdeutlich und der Finanzminister kürzt die ohnehin zu knappen Mittel im Klimafonds. Dabei braucht es mehr Geld für Gebäudesanierung, klimafreundliche Heizungen und ein besseres Angebot bei Bussen und Bahnen. Anstatt Haushaltslöcher mit Klimaschutzgeldern zu stopfen, sollte die Regierung klimaschädliche Subventionen abbauen — wie mit einer Reform der Dienstwagenbesteuerung oder dem Ende der Energiesteuerbefreiung von Kerosin. Das wäre zukunftsorientierte Politik. | Mit diesem Haushaltsentwurf entzieht die Bundesregierung dem Klimaschutz systematisch Geld, wo deutlich mehr Mittel nötig wären. (www.bund.net, 7.7.26)

Wenn die Wiese braun wird: Bauern rüsten sich für den Klimawandel Mal fehlt es, mal ist es zu viel: Wasser wird für die Landwirtschaft zur immer grösseren Herausforderung. Mit alten und neuen Ansätzen versuchen Landwirtinnen und Landwirte darum vermehrt Wasser zurückzuhalten und zu verteilen. (www.swissinfo.ch, 7.7.26)

Digitale Befähigung als Schlüssel zur Resilienz Knapp jedes dritte Industrieunternehmen in Deutschland sieht laut ifo-Studie seine Wettbewerbsfähigkeit schwinden. Parallel stieg die Zahl der Unternehmensinsolvenzen 2025 auf 24.064 und damit auf den höchsten Stand seit zehn Jahren. | Besonders hart traf es die Branchen Logistik und Automotive. Aktuell drehen sich Diskussionen über Gegenmaßnahmen häufig um Energiepreise, Bürokratie oder Geopolitik. | In der Industrie ist essenziell für Resilienz: die Fähigkeit, Prozesse zu standardisieren, Daten verlässlich nutzbar zu machen und IT und Shopfloor enger zu verzahnen. Gerade unter hohem Kosten- und Zeitdruck entsteht Wettbewerbsfähigkeit dort, wo Unternehmen es schaffen, auf diese Weise ihre komplexen Strukturen systematisch zu vereinfachen, und digitale Fähigkeiten Stück für Stück aufbauen, um flexibler und agiler zu sein. (www.it-daily.net, 7.7.26)

Tropical forests are facing increasing risks of exposure to critical temperature thresholds Tropical forests are vital for absorbing CO2 and supporting global biodiversity, but rising temperatures threaten their health and functioning. When trees reach critical temperatures, their photosynthetic system breaks down. We mapped the spatio-temporal trends in thermal safety margins (TSM; the gap between canopy temperature and critical thermal threshold) of plant species across tropical forests from to using satellite data and species distribution maps. We studied projections of TSMs to and . Our results indicate declining TSM and increasing extent of areas exceeding critical temperatures, underlining the growing exposure to risks to biodiversity in tropical regions. (www.pnas.org, 7.7.26)

Selective and direct hydrogen generation from mixed plastic waste via alkaline thermal treatment with inherent carbon storage Plastic waste is difficult to recycle because mixed plastics typically require sorting and high-temperature gasification that emits CO2. We demonstrate an alkaline thermal treatment (ATT) that converts common mixed plastics such as polyethylene terephthalate (PET), polyethylene (PE), and polypropylene (PP) into high-purity hydrogen at substantially lower temperatures while suppressing carbon-containing byproducts. A simple thermal-oxidation pretreatment activates PE and PP by introducing oxygen functional groups, making them reactive in ATT. First-principles calculations reveal that the introduced oxygen functional groups lower reaction barriers in alkaline media, explaining the activation of oxidized PE and PP. By combining lower-temperature operation, carbon capture capability, and advantages of mixed plastics, the ATT offers a practical pathway to upcycle plastic waste into clean hydrogen fuel. (www.pnas.org, 7.7.26)

Digitale Gewalt: Rechtsextreme Hasskampagnen Durch Hasskampagnen können ganze Gruppen systematisch zum Schweigen gebracht werden. Dies hat nicht nur individuelle Auswirkungen, sondern auch Folgen für die Demokratie. (www.bpb.de, 7.7.26)

Kirchensteuer der katholischen Kirche: Katholische Kirche nehmen 2025 mehr Kirchensteuern ein Die katholischen Bistümer haben trotz weniger Mitgliedern mehr Kirchensteuern eingenommen als im Vorjahr. Wegen der Inflation verringerte sich jedoch die Kaufkraft. (www.zeit.de, 7.7.26)

Gibt es das, Hitzefrei? Zu heiss zum Arbeiten: Gefühlt waren wir die letzten Wochen wohl alle an diesem Punkt. Doch gibt es ein Recht, die Arbeit niederzulegen wegen der Hitze? | Zuerst die schlechte Nachricht: Eine Temperaturobergrenze zum Arbeiten sieht das Schweizer Arbeitsrecht nicht vor. Es gibt also kein «Hitzefrei». Die gute: Es gibt rechtliche Grundlagen zum Raumklima und zur Gesundheit, in denen Schutzmassnahmen definiert sind. So steht im Schweizer Arbeitsgesetz: Der Arbeitgeber ist verpflichtet, zum Schutze der Gesundheit der Arbeitnehmer alle Massnahmen zu treffen, die nach der Erfahrung notwendig, nach dem Stand der Technik anwendbar und den Verhältnissen des Betriebes angemessen sind. | Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hält fest, dass die Arbeitgeberin grundsätzlich «basierend auf einer Risikoanalyse» entscheiden muss, «welche Massnahmen angebracht sind, um die Arbeitsbedingungen erträglich zu gestalten und die Gesundheit der Arbeitnehmenden zu schützen» (rebrand.ly/seco-hitze). (www.workzeitung.ch, 7.7.26)

Was die Waldbrände mit Hitze, Trockenheit und Klimawandel zu tun haben, habe ich hier bei Spektrum erklärt: https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/hitze-braende-kachelmann/ | @rahmstorf.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 7.7.26)

Hannibal in den Alpen: Energiesparen mit Elefanten - Der karthagische Feldherr Hannibal überquerte mit einem mächtigen Heer die Alpen. Jetzt haben zwei Forscher die alte Frage, welche Route er dabei nahm, zeitgemäß beantwortet: durch Kalorienzählen. - (www.faz.net, 7.7.26)

Leibniz-Gemeinschaft: Raum für alle Öffentlicher Raum ist knapp — und häufig mit parkenden Autos besetzt. Wie Kommunen Flächen gerechter verteilen können, zeigt ein neuer Leitfaden. | Öffentliche Parkflächen für Kraftfahrzeuge beanspruchen einen erheblichen Anteil des knappen öffentlichen Raums, obwohl viele Menschen in Städten kein eigenes Auto besitzen. Das Vorhalten von Parkflächen für private Kfz gehört nicht zur allgemeinen Daseinsvorsorge, sondern ist eine politisch gestaltbare Nutzung öffentlicher Flächen. Die Kommunen verfügen bereits heute über wirksame Instrumente, Parken sozial gerecht, effizient und im Einklang mit Klima-, Mobilitäts- und Aufenthaltszielen zu steuern. So können Flächen gerechter verteilt, die Verkehrssicherheit erhöht und lebenswerte öffentliche Räume für alle geschaffen werden. | Das Positionspapier bündelt die aktuellen rechtlichen Spielräume und kommunalen Handlungsoptionen (www.leibniz-gemeinschaft.de, 7.7.26)

Experten plädieren für Alternativen zu Klimageräten im Kampf gegen die Hitze Für Physiker Pierre Hollmuller, Leiter der Forschungsgruppe Energiesysteme an der Universität Genf, sind mobile Klimageräte keine ideale Antwort auf die zunehmenden Hitzewellen. Gegenüber der Nachrichtenagentur AWP sagt der Experte: «Diese Geräte arbeiten relativ ineffizient, weil der Abluftschlauch durch ein gekipptes Fenster geführt werden muss. Dadurch gelangt warme Aussenluft in den Raum und macht einen grossen Teil der Kühlleistung zunichte.» | Verdunstung statt Kompressor | Deckenventilatoren | klassische Heizkörper durch Gebläsekonvektoren ersetzen | reversible Wärmepumpen | «Beim Thema Hitze stehen wir erst am Anfang eines Bewusstseinswandels. Wir müssen handeln», sagte Faessler. Dabei gibt er sich optimistisch: «Unsere lokalen Ressourcen ermöglichen nachhaltige Kühlsysteme.» (www.watson.ch, 7.7.26)

Tausende Euro weniger – Regierung kürzt Förderung für Wärmepumpen noch dieses Jahr Noch in diesem Jahr soll die Fördersumme für den Einbau klimafreundlicher Heizungen sinken. Das geht aus einer Vorlage der Bundesregierung für den Haushaltsausschuss hervor. Familien sollen besser gestellt werden. (www.welt.de, 7.7.26)

Zürcher Oberland: Wila lädt zum gemeinsamen Bau einer Solaranlage ein Im September 2026 entsteht auf dem alten Schützenhaus eine Photovoltaikanlage. Laien können unter Anleitung mithelfen – Vorkenntnisse braucht es keine. (www.tagesanzeiger.ch, 7.7.26)

Trockenheit im Thurgau: Gachnang appelliert an Bevölkerung: Trinkwasser sparen Die anhaltende Hitze setzt die Wasserressourcen unter Druck. Der Gemeinderat verzichtet bewusst auf Verbote und setzt stattdessen auf Eigenverantwortung. (www.tagesanzeiger.ch, 7.7.26)

Regierung will Förderung von klimafreundlichen Heizungen kürzen Die staatliche Unterstützung beim Heizungstausch könnte insbesondere für Gutverdiener bald deutlich niedriger ausfallen. Um zu sparen, will die Regierung Förderungen kürzen - und stärker nach sozialen Faktoren ausrichten.[mehr] (www.tagesschau.de, 7.7.26)

Die bezwingbare Natur? – Zur Geschichte des Schweizer Lawinenschutzes Der Lawinenschutz ist fester Bestandteil des hiesigen Landschaftsbildes — davon zeugen allein die zahlreichen Stützverbauungen in den Schweizer Alpen. Diese und weitere Schutzmassnahmen vermitteln ein Gefühl von Kontrolle über die Natur. Doch was geschieht, wenn der Lawinenschutz versagt?  (www.syntopia-alpina.ch, 7.7.26)

Die Energiezukunft gehört den Erneuerbaren und nicht der Kernkraft | Unterschreiben Sie das Referendum gegen neue Atomkraftwerke! Im Jahr 2017 hat die Schweizer Bevölkerung den geordneten Atomausstieg beschlossen. Nun wollen Bundesrat und Parlament den Bau neuer Atomkraftwerke wieder ermöglichen. Für die SSES ist klar: Neue AKW sind keine Lösung für die Energiezukunft der Schweiz. | Neue AKW kosten Milliarden und verdrängen dringend benötigte Investitionen in erneuerbare Energien. Die Erfahrungen im Ausland zeigen zudem: AKW-Projekte werden oft deutlich teurer als geplant. Und neue AKW produzieren zusätzlichen radioaktiven Abfall, für dessen Entsorgung es bis heute keine dauerhafte Lösung gibt. | Nicht zuletzt kommen neue Atomkraftwerke zu spät. Planung und Bau dauern Jahrzehnte und können jederzeit blockiert werden. Für Klimaschutz und Versorgungssicherheit haben wir wirksame und bewährte Lösungen. Die Schweiz verfügt über ein grosses Potenzial bei Sonne, Wind und Wasser. Bereits heute liefert die Solarenergie einen wichtigen Beitrag zur sicheren Stromversorgung. (www.sses.ch, 7.7.26)

Vielfalt von Dokumenten und Zeugnissen Dominik Landwehr in kath.ch: Das Provinzarchiv des Kapuzinerordens der Schweiz im Kloster Wesemlin in Luzern versammelt eine ausserordentliche Vielfalt von Dokumenten und Zeugnissen aus dem reichen Leben des Ordens. Das Kloster beherbergt zudem eine wertvolle Bibliothek und eine grosse Sammlung an Kulturgütern aus nah und fern. | Das Provinzarchiv der Schweizer Kapuziner liegt an bester Lage, nur zehn Busminuten vom Bahnhof Luzern entfernt im malerischen Kloster Wesemlin. Man ist geneigt, von einem Glücksfall zu reden: Es ist das grösste derartige Archiv des Kapuzinerordens ausserhalb von Rom und dokumentiert das Leben der Kapuziner in der Schweiz seit dem 16. Jahrhundert. Die Bandbreite der Unterlagen reicht von offiziellen Akten bis zu umfangreichen persönlichen Zeugnissen von Kapuzinern aus verschiedenen Jahrhunderten. Eine wichtige Rolle spielen Dokumente, Fotos und Zeugnisse aus den Missionen der Kapuziner. (www.kapuziner.ch, 7.7.26)

Urlaub und Romantik – Warum Ferien für Paare oft zum Stresstest werden Mehr Zeit, hohe Erwartungen, weniger Abstand: Warum Ferien Beziehungen belasten können – und was dagegen helfen kann. (www.srf.ch, 7.7.26)

Attraktivität – Hitze verändert den Wert von Immobilien Der Klimawandel wirkt sich zunehmend auf die Planung, den Bau und die Sanierung von Wohngebäuden aus. (www.srf.ch, 7.7.26)

Elektrischer Kleinstwagen vom Zürichsee: Mobility startet am Bahnhof Oerlikon Test mit Küsnachter «Knutschkugel» Drei Microlinos und ein Baum ersetzen zwei Parkplätze in Oerlikon: Das Carsharing-Unternehmen Mobility will herausfinden, ob die platzsparenden Zweisitzer ein echtes Bedürfnis im Stadtverkehr abdecken. (www.tagesanzeiger.ch, 7.7.26)

Österreich: Salesianer unermüdlich für Ärmsten der Armen im Einsatz - - Wie die „Don Bosco Mission Austria“ in ihrem aktuell veröffentlichten Jahresbericht 2025 vorstellte, unterstützte sie im letzten Jahr 38 Hilfsprojekte in 21 Ländern mit einer Gesamtsumme von circa 667.000 Euro. Schnelle Hilfe nach Naturkatastrophen stand dabei in jüngster Zeit im Mittelpunkt ihrer Arbeit. Die Don Bosco Mission Austria ist ein Teil der katholischen Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos in Österreich. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 7.7.26)

Missglückte Verkehrswende: Wenn der Radweg zum Holzweg wird - Bus, Bahn, Fahrrad, Carsharing: An Ideen für klimafreundliche Mobilität mangelt es nicht. Doch zwischen politischem Anspruch und alltäglicher Wirklichkeit klafft eine große Lücke. - (www.faz.net, 7.7.26)

Neuhausen positioniert sich als «urban» Die Gemeinde Neuhausen am Rheinfall bewirbt sich mit dem Claim «Von Natur aus urban» als Wohn-, Arbeits- und Begegnungsort. (www.persoenlich.com, 7.7.26)

Neue Karte soll Menschen mit eingeschränkter Mobilität in Zürich helfen Ein neues Onlinetool soll Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder Kinderwagen dabei helfen, hindernisfreie Wege durch Zürich zu finden. Nach dem Testlauf in der Innenstadt wird die digitale Karte nun für alle Kreise ausgebaut. Dafür kommen auch Kameradaten der Strassenreinigung zum Einsatz. (tsri.ch, 7.7.26)

Rechenzentren und Klimaschutz: KI um jeden Preis Die Bundesregierung will den Ausbau von Rechenzentren für KI-Modelle vorantreiben – und lockert dafür Umweltauflagen. Das ist klimapolitisch falsch. mehr... (taz.de, 7.7.26)

Kunsthistorikerin Jennifer van Horn: „Freiheit und Unfreiheit an einem Ort“ Die Kunst aus der Gründerzeit der USA versprach Demokratie in einer gesegneten Landschaft. Wie viel das ausblendet, erzählt Kunsthistorikerin Jennifer Van Horn. mehr... (taz.de, 7.7.26)

Hitzestress bei Bäumen: „So früh habe ich das noch nie gesehen“ Im Juni werfen Linden oder Buchen ihre Blätter ab? Waldreferent Ralf Straußberger vom Bund Naturschutz über hungernde Birken, warum der zwischenzeitliche Regen kaum hilft und was eine Embolie bei Bäumen bedeutet. (www.sueddeutsche.de, 7.7.26)

Bundesregierung plant staatliche Gasreserve – Bürger sollen offenbar sämtliche Kosten tragen Eine staatliche Erdgasreserve soll Deutschland künftig besser auf außergewöhnliche Krisen vorbereiten. Die Finanzierung ist über eine Umlage auf Gasverbraucher vorgesehen. (www.welt.de, 7.7.26)

Rom: Hitzedrama um Pferd sorgt für helle Aufregung Der Zusammenbruch eines Kutschpferdes im Zentrum Roms hat eine parteiübergreifende Debatte über die Zukunft der traditionellen Pferdekutschen („Botticelle“) neu entfacht. Die Diskussion über die Zukunft der Touristenattraktion ist auch in Österreichs Hauptstadt bestens bekannt. (www.krone.at, 7.7.26)

Frankreich: Papst wird auf Kirche im Wandel treffen - - Éric de Moulins-Beaufort, Erzbischof von Reims, blickt im Interview mit dem vatikanischen Pressedienst Fides voraus auf den Besuch von Papst Leo XIV. im September und beschreibt die katholische Kirche im Land. Priestermangel und Folgen der Missbrauchsskandale hätten ihre Spuren hinterlassen und eine Kirche gschaffen, „die einen Wandel ihres pastoraler Strukturen durchläuft" und „vielfältige und, wie ich finde, interessante Erfahrungen gemacht hat." - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 7.7.26)

Balkonkraftwerke: Hier steckt die Schwachstelle der Energiewende Mit Balkonkraftwerken kann jeder Sonnenstrom nutzen. Leider nehmen Hersteller wie Hoymiles die Sicherheit nicht ernst genug. Die Anlagen lassen sich problemlos hacken. (www.zeit.de, 7.7.26)

Hitzeschutz in Pflegeheimen: Guter Rat statt gute Tat Alte Menschen sind stark von Extremhitze betroffen. Bremen vergibt die Chance, Pflegeheimen Vorgaben zu Hitzeschutz in Innenräumen zu machen. mehr... (taz.de, 7.7.26)

Aktionstage „Heizkeller der Zukunft“: SHK-Handwerk zieht positive Zwischenbilanz - -   - Düsseldorf. Die erste Phase mit acht Aktionstagen „Heizkeller der Zukunft“ in NRW ist abgeschlossen. Der Fachverband Sanitär Heizung Klima NRW zieht als Partner eine positive Zwischenbilanz: „Regionale SHK-Fachbetriebe sind Ansprechpartner Nummer eins für Wärmepumpen und moderne Heizkonzepte.“ Für den Herbst sind weitere acht Aktionstage geplant.„Der SHK-Innungsstand war bei allen Veranstaltungen gut besucht. Ein Dank den SHK-Innungen und an die engagierten Fachbetriebe, die sich den Fragen der Besucher gestellt haben,“ sagt Natascha Daams, Geschäftsführerin Kommunikation beim Fachverband SHK NRW. Beim Aktionstag in Legden im Kreis Borken war Ralf Sparwel, SHK-Unternehmer aus Südlohn und Obermeister der SHK-Innung Ahaus, dabei und informierte gemeinsam mit sieben Unternehmerkollegen. In der Region arbeitet die Kreishandwerkerschaft schon lange sehr eng mit der Kommune und den Initiativen Klimakreis Borken und „AltBauNeu“ zusammen. „In meiner Funktion als Obermeister informiere ich bei verschiedenen Vortragsveranstaltungen über energetische Sanierung. Es war klar, dass wir beim Aktionstag ebenfalls dabei sind.“ - - SHK-Handwerk bei Aktionstagen vor Ort präsent - Zusammenarbeit ist hier ein wichtiges Stichwort: In Essen prä >| (www.ikz.de, 7.7.26)

Resilienz: Sie haben Superskills – doch die bringen ihnen nichts Kinder aus dysfunktionalen oder belasteten Familien müssen früh fürs Leben lernen. Die Therapeutin Christine Ordnung erklärt, wo ihnen das hilft – und wo es auch schadet. (www.zeit.de, 7.7.26)

Leben mit Hitze: Last exit Badezimmer Niemand muss unter Hitze leiden. Es gibt Möglichkeiten, Wohnungen gegen Hitze zu präparieren. Schließlich haben wir ja auch Heizungen gegen die Kälte. mehr... (taz.de, 7.7.26)

Weniger Anlagen, mehr Leistung dank Repowering Ältere Windenergieanlagen werden immer öfter durch moderne Anlagen ersetzt. Die positiven Effekte sind groß: Bereits erschlossene Flächen werden effizienter genutzt, indem weniger Anlagen mit mehr Leistung höhere Stromerträge erzielen. (www.energiezukunft.eu, 7.7.26)

Klimaschutz auf der Intensivstation Wo die Politik zum Totalausfall wird, ist gesellschaftliches Handeln gefragt. (www.energiezukunft.eu, 7.7.26)

Mit dem neuen Haushaltsentwurf drohen Einschnitte beim Klimaschutz Der Haushalt des Bundes soll 2027 abermals anwachsen. Gleichzeitig aber wird es Einschnitte in mehreren Bereichen geben. Und die treffen voraussichtlich auch den Klimaschutz. (www.energiezukunft.eu, 7.7.26)

Kleines Kirchenwunder: Die Orgel am Ende der Welt - Mitten im schleswig-holsteinischen Wattenmeer, auf Pellworm, lässt eine Orgel aus dem frühen 18. Jahrhundert nicht nur die Herzen der Urlauber pochen – der Weg bis zum Deich lohnt sich. - (www.faz.net, 7.7.26)

Leerkündigung in Witikon: «Dachte, dass ich hier sterben werde», sagt 81-Jährige In Witikon verlieren 92 Mietparteien ihr Zuhause: Die Zurich Versicherung will zwei bestehende Siedlungen abreissen und das Areal verdichten. Dafür müssen viele Familien und Senior:innen ausziehen. So auch Ruth Aeberli, die dort seit über vier Jahrzehnten lebt. (tsri.ch, 7.7.26)

Heiss und trocken: Die nächste Hitzewelle steht bevor – so heiss wie im Juni wird es aber wohl nicht In den kommenden Tagen steigen die Temperaturen erneut über 30 Grad. Es bestehen aber Unterschiede zur extremen Juni-Hitzewelle. Am Wochenende wird es gewitterhaft. (www.tagesanzeiger.ch, 7.7.26)

AKW-Abwärme in Gewässern: Albert Röstis Departement lockerte Regeln für Kernkraftwerke AKW-Betreiber leiten erwärmtes Kühlwasser in die Flüsse. Früher war das ab 25 Grad verboten, dann hob der Bund die Grenzwerte an. Naturschützer sind empört. (www.tagesanzeiger.ch, 7.7.26)

In Liechtenstein sollen Wärmepumpen künftig auch zur Kühlung eingesetzt werden Klimaanlagen unterliegen im Fürstentum erheblichen Restriktionen. Doch mobile Anlagen sind ohne Bewilligung erlaubt. (www.nzz.ch, 7.7.26)

Jetzt verfärben sich die Blätter bereits wie im Herbst – wie kann das sein? An manchen Bäumen verfärben sich bereits jetzt die Blätter. Fachleute erklären, weshalb Hitze und Trockenheit dahinterstecken. (www.schweizheute.ch, 7.7.26)

Bund kapituliert bei der Schadstoff-Sanierung Viele PFAS-belastete Standorte müssen in den nächsten Jahren saniert werden. Weil die Anzahl solcher Standorte den Rahmen des Machbaren zu sprengen droht, greift der Bund zur Notbremse. (www.beobachter.ch, 7.7.26)

Beide rüsten auf: Wo Österreich gegenüber der Schweiz die Nase vorne hat Österreichs Verteidigungsministerin Klaudia Tanner traf den Schweizer Verteidigungsminister Martin Pfister. Beide beschworen die Aufrüstung. In einem Punkt sind sie sich aber nicht einig. (www.schweizheute.ch, 7.7.26)

Resilienz-Bauplan für kli­ma- und kri­sen­fes­te Ge­bäu­de - - Der BDB legt einen Zehn-Punkte-Plan vor, der Gebäude, Infrastruktur und Quartiere widerstandsfähiger gegen Klimawandel und Krisen machen soll. - - (www.geb-info.de, 7.7.26)

6.7.26

Gebäudemodernisierungsgesetz: Regierungsfraktionen beschließen Änderungsantrag für Heizungsgesetz Die Fraktionen von Union und SPD haben Änderungsvorschläge am Regierungsentwurf des neuen Heizungsgesetzes beschlossen. Eine Klage könnte das Gesetz verzögern. (www.zeit.de, 6.7.26)

Sozialkürzungen: Wie sollen Obdachlose der Hitze ausweichen? Extreme Temperaturen, Sozialkürzungen, keine niedrigschwelligen Hilfsangebote – der beste Schutz ist bezahlbarer Wohnraum, gibt Sabine Bösing von der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe zu bedenken. (www.jungewelt.de, 6.7.26)

Expertenkommission Stromausfall: Üben gegen »Extremisten« Stromausfallexpertenkommission stellt Maßnahmen vor, um Berlin zur »Modellstadt der Krisenfestigkeit« zu machen. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner warnt vor Bedrohungen von außen und von innen. (www.jungewelt.de, 6.7.26)

Gefährliche Ewigkeitschemikalien: PFAS in der Muttermilch – was nun? Die niederländische Gesundheitsbehörde hat in fast 20 Prozent von Muttermilchproben PFAS über dem Grenzwert gefunden. Sie rät trotzdem zum Stillen. mehr... (taz.de, 6.7.26)

Ferien in einem Schweizer Schloss? Hier ist das möglich Logieren wie Adlige oder lieber Bähnlerluft schnuppern? Die Stiftung «Ferien im Baudenkmal» hat ganz spezielle Ferienwohnungen in der Schweiz im Angebot. (www.beobachter.ch, 6.7.26)

KOMMENTAR - Über 30 Grad im Schulzimmer – aber die Klimaanlage gilt noch immer als Sündenfall Bäume, Schatten und entsiegelte Pausenplätze sind erwünscht. Aber wenn Klassenzimmer überhitzen, braucht es mehr als grüne Symbolpolitik. (www.nzz.ch, 6.7.26)

Drohnen beunruhigen die Schweiz Martin Pfister besucht die Zürcher Waffenschmiede von Rheinmetall Österreich erhält noch in diesem Jahr die ersten Drohnenabwehrsysteme aus Oerlikon. Die Schweiz will ebenfalls bald bestellen, um die kritischen Infrastrukturen schützen zu können. (www.nzz.ch, 6.7.26)

Kooperation bei Verteidigung: Martin Pfister: Schweiz soll mit Österreich Rüstungsgüter einkaufen Der Bundesrat will mit Wien kooperieren – günstiger, effizienter, aber nur bis zur Landesgrenze. Eine gemeinsame Luftwaffe sei ausgeschlossen. (www.tagesanzeiger.ch, 6.7.26)

Raiffeisen lässt Berater für sich werben Für eine neue Kampagne zur Vermögensverwaltung von Raiffeisen Schweiz standen über 60 eigene Kundenberaterinnen und -berater sowie die früheren Skirennfahrer Beat Feuz und Pirmin Zurbriggen vor der Kamera, wie die zuständige Agentur mitteilt. (www.persoenlich.com, 6.7.26)

»Ein zweites Leben« von Gaito Gasdanow: Im Laternenlicht der Champs-Élysées Es sind im besten Sinne Geschichten über menschliche Gespenster: Gaito Gasdanows traumhafte Erzählungen kühlen einen gut herunter. (www.zeit.de, 6.7.26)

Geothermie-Bohrer Daldrup: Unten ist die Wärme - Über ein halbes Jahrhundert hat sich Andreas Tönies zum führenden Bohrspezialisten im Land entwickelt. Nun könnte er zu einem zentralen Akteur der Wärmewende werden. - (www.faz.net, 6.7.26)

Nach Kritik: Schwarz-Rot korrigiert das Heizungsgesetz Brennstoffe für Gas- und Ölheizungen sollen ab 2045 klimaneutral sein. Das umstrittene Gesetz wird wohl erst im September vom Bundestag verabschiedet. mehr... (taz.de, 6.7.26)

Ein toter Inder soll nach 30 Jahren aus der Todeszone des Mount Everest geborgen werden. Das ist aufwendig, teuer – und sehr gefährlich Dorje Morup alias «Green Boots» gilt als bekannteste Leiche des Mount Everest. Der Tote war jahrelang eine Wegmarke für Bergsteiger. Nun will ihn Indien zurückholen. (www.nzz.ch, 6.7.26)

Forschung: Wie kann man die Wissenschaft vor ihren Feinden schützen? Die Deutsche Forschungsgemeinschaft sieht die Freiheit der Wissenschaft in Gefahr. Das System biete zu viele Angriffspunkte für politische Attacken. Manche davon sind hausgemacht. (www.sueddeutsche.de, 6.7.26)

Klimaforscherin zu Extremwetter: «Wir wiegen uns in falscher Sicherheit» Der vergangene Monat war der zweitheisseste Juni in der Schweiz seit Aufzeichnungsbeginn. Während die Wetterextreme global zunehmen, erwärmt sich das Klima in der Schweiz und Zentraleuropa besonders rasant. Dennoch werde unterschätzt, wie stark die Schweiz vom Klimawandel betroffen sei, sagt die Klimaforscherin und ETH-Professorin Sonia Seneviratne. (www.schweizheute.ch, 6.7.26)

Studie der Bertelsmann Stiftung: Firmen sehen Demokratie in Gefahr Laut einer Studie betrachtet die Mehrheit der Unternehmen Demokratie als Grundlage ihres Wirtschaftens. Polarisierung belaste auch das Betriebsklima. mehr... (taz.de, 6.7.26)

Studie eines Fraunhofer-Instituts: Biomethan kann Gasheizungen laut Forschern nicht retten Die Bundesregierung will Biobrennstoffe im Heizgas vorschreiben. Doch wegen der hohen Kosten würden die Gasnetze bis 2045 stillgelegt, sagen Forscher. mehr... (taz.de, 6.7.26)

Der Zug der Zeit fährt jetzt mit grünem Strom Mit der neuen Agri-PV-Anlage in Donnerskirchen werden jährlich acht Millionen kWh erzeugt und direkt ins Netz der ÖBB eingespeist – das reicht für 32.500 Zugfahrten von Eisenstadt nach Wien. (www.krone.at, 6.7.26)

Bauen in Winterthur: Nati-Star Akanji erhält Baubewilligung für 28 Mietwohnungen Die Stadt Winterthur hat das 8-Millionen-Projekt von Manuel Akanji bewilligt. Noch im Juli dürften die Abbrucharbeiten am ehemaligen Restaurant Freieck beginnen. (www.tagesanzeiger.ch, 6.7.26)

Zweckentfremdung von Klima-Milliarden Einnahmen aus dem CO2-Emissionshandel sollen nächstes Jahr Haushaltslöcher stopfen. Das sieht der Etatplan für 2027 von SPD-Finanzminister Lars Klingbeil vor. Umweltverbände sprechen vom "nächsten Angriff von Schwarz-Rot auf den Klimaschutz". - (klimareporter.de, 6.7.26)

Experten sehen nach Stromausfall Mängel beim Berliner Katastrophenschutz Anfang des Jahres hatte ein Anschlag auf das Stromnetz Teile Berlins lahmgelegt. Nun stellte eine Expertenkommission Empfehlungen vor, wie sich die Stadt künftig besser auf solche Krisen vorbereiten kann.[mehr] (www.tagesschau.de, 6.7.26)

Wanderkarte macht bilateralen Weg erlebbar Die Europa-Allianz Stark+vernetzt lässt die bilateralen Verträge der Schweiz mit der EU auf einer neuen Wanderkarte mit neun Routen nachzeichnen. Entwickelt hat sie die Zürcher Agentur Evoq, programmiert wurde die dazugehörige Website von der Luzerner Agentur Netnode. (www.persoenlich.com, 6.7.26)

CO2-Deponiepläne bedrohen Schweinswale in der Nordsee Fünf Umweltverbände reichen Stellungnahme gegen das Vorhaben von ExxonMobil ein (www.bund.net, 6.7.26)

Stromausfall in Berlin: Experten empfehlen zentrales Krisenzentrum Ein mehrtägiger Stromausfall im Januar in Berlin zeigte große Schwachstellen im Umgang mit Krisen. Eine Expertenkommission legt eine Analyse vor und fordert Konsequenzen. (www.zeit.de, 6.7.26)

Biografie Eileen Gray: Bloß keine Wohnmaschinen! - Ihre Möbel erzielen heute Millionen. Doch zeitlebens wurde Eileen Gray von Männern sabotiert und unterschätzt. Die Zweifel trieben sie so weit, dass sie Teile ihres Werks selbst vernichtete. - (www.faz.net, 6.7.26)

Vatikan veröffentlicht Vorbereitungsdokument für weltweites Familientreffen - - Das Dikasterium für die Laien, die Familie und das Leben hat zusammen mit dem Generalsekretariat der Synode an diesem Montag ein Arbeitsdokument herausgegeben, das als Grundlage für ein hochrangiges Treffen im Herbst dient. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 6.7.26)

Was die Piusbrüder mit Donald Trump gemein haben Wenn der Papst erzkonservative Bischöfe exkommuniziert und gleich auch noch feststellt, dass wegen einer unerlaubten Bischofsweihe die ganze Glaubensgemeinschaft der Piusbrüder mit der katholischen Kirche gebrochen hat, dann ist das nicht nur für Gläubige interessant. Auch aus säkularer Außenansicht ist der Vorgang relevant – weil er eine Parallele im Weltlichen hat. (hpd.de, 6.7.26)

Kampagne positioniert Schweiz heute in der Mitte Die Zürcher Agentur DS Studio hat für das CH-Media-Newsportal Schweiz heute eine Kampagne entwickelt, die gesellschaftliche und politische Gegensätze bildlich gegenüberstellt und den Fokus auf den Raum dazwischen legt. (www.persoenlich.com, 6.7.26)

Weimarer Republik: Wie die Nazis die erste deutsche Demokratie übernahmen Wahldaten zeigen, wie schnell die Weimarer Republik unterging – und wo sie bis zuletzt widerstand. Recherchieren Sie mit unserem Tool den Verlauf in ihrer Region. (www.zeit.de, 6.7.26)

Rohstoffabbau in Europa – Energiewende kollidiert auch in Europa mit Indigenen-Rechten Die EU möchte eigene Rohstoffe: Das führt zu einem Rohstoffboom in Skandinavien, verletzt aber wohl die Rechte der Sami. (www.srf.ch, 6.7.26)

Hanks Welt: Der späte Siegeszug der Klimaanlage – wer hätte das gedacht! - So geht's nicht weiter mit der Hitze. Jetzt plötzlich wird sogar bei den Grünen Klima-Anpassung salonfähig. Da ist viel Verdrängungsverlogenheit im Spiel. - (www.faz.net, 6.7.26)

Deutsche Behörden melden mehr als 800 Hitzetote Schon vor den jüngsten Temperaturrekorden in Deutschland sind mehr als 800 Menschen hitzebedingt gestorben. Das teilte das Robert Koch-Institut (RKI) mit. Gezählt wurden zum Beispiel Menschen, die an einem Hitzeschlag gestorben sind. (www.krone.at, 6.7.26)

Italienische Behörden kontrollieren jetzt Wanderer Den italienischen Behörden reicht es mit rücksichtslosen Wanderinnen und Wanderern. Sie verstärken die Kontrollen auf Wanderwegen und in Waldgebieten in Cortina d‘Ampezzo (Venetien) und den Dolomiten. Man wolle die Menschen über angemessenes Verhalten in den Bergen aufklären und Verstöße gegen die Regeln ahnden, hieß es. (www.krone.at, 6.7.26)

D: Erfurter Pfarrer warnt vor AfD als Gefahr für die Kirchen - - Anlässlich des Bundesparteitages der AfD in Erfurt haben zehntausende Menschen in der thüringischen Landeshauptstadt demonstriert. Unter den Teilnehmenden befand sich auch der Erfurter Dechant Pfarrer Michael Neudert, der die politische Entwicklung mit Blick auf die Rolle der Kirchen kritisch einordnet. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 6.7.26)

Venezuela: Kirche wird nach Erdbeben zum Rettungsanker für Überlebende - - Während die Folgen der verheerenden Erdbeben in Venezuela immer deutlicher zutage treten, ist die katholische Kirche zu einem zentralen Anlaufpunkt für die Betroffenen geworden. Besonders in der Diözese Petare, einem der ärmsten und am dichtesten besiedelten Gebiete im Ballungsraum der Hauptstadt Caracas, versorgen hunderte Ehrenamtliche in den Pfarrgemeinden Verletzte und ihre Familien, die aus der besonders schwer betroffenen Küstenregion La Guaira kommen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 6.7.26)

Klima-Widerstand gegen Rechenzentren – auch in Deutschland Big-Tech-Unternehmen bauen weltweit Tausende neue Rechenzentren. Doch die Datencenter verschwenden Strom und Wasser, an vielen Orten erhebt sich Protest. Allein 2025 wurden so in den USA fast 50 Serverfarm-Großprojekte verhindert. Wie entwickeln sich die Proteste in Deutschland? - (klimareporter.de, 6.7.26)

Wohnen bei Hitze: So müssen wir Häuser (um)bauen Viele Wohnungen in Deutschland sind nicht für lange Hitzeperioden gebaut. Doch die werden häufiger und intensiver. Zeit, umzudenken und umzubauen. Möglichkeiten gibt es einige – die Klimaanlage ist nicht die beste. (www.dw.com, 6.7.26)

Peter Singer 80: Holt den Menschen aus seinem Taburaum heraus! - Die politische Idee der Menschenwürde ist nichts, woran man glauben müsste, man setzt sie voraus: Gegen solchen Dezisionismus trat der Philosoph Peter Singer mit provokanten Thesen zur Bioethik hervor. Jetzt wird er achtzig. - (www.faz.net, 6.7.26)

Umfrage zu Demokratie in Unternehmen: Polarisierung belastet Betriebsklima in deutschen Unternehmen Firmen sehen die Demokratie als Grundlage wirtschaftlichen Erfolgs. Laut einer Umfrage bewerten rund 30 Prozent die gesellschaftliche Polarisierung jedoch als Bürde. (www.zeit.de, 6.7.26)

Handgeschriebener Brief: Wie überbringe ich Nachrichten stilvoll? Es gibt einen einfachen Trick, um in der täglichen Flut von Mails und Textnachrichten sofort positiv aufzufallen. Er erfordert nur etwas Geduld und Feinmotorik. (www.zeit.de, 6.7.26)

Gemeinschaftliches Wohnen: Gegen die Einsamkeit - Das Projekt „Gemeinschaftliches Wohnen“ im Wiesbadener Stadtteil Bierstadt steht kurz vor der Vollendung. Die Warteliste für die Wohnungen ist lang. - (www.faz.net, 6.7.26)

Niederlande planen größten Eisen-Luft-Energiespeicher Europas Der niederländische Energieversorger Budget Thuis plant den Bau eines Eisen-Luft-Energiespeichers mit einer Kapazität von einer Gigawattstunde. Die Technologie nutzt Eisen, Wasser und Luft, um Strom für bis zu 100 Stunden zu speichern. Dadurch könnten die Kosten für Verbraucher sinken und die Netze stabiler werden. | Das niederländische Unternehmen Ore Energy hat mit dem Energieversorger Budget Thuis eine weitreichende Vereinbarung getroffen. Gemeinsam wollen sie als Partner den bislang größten Abnahmevertrag für einen gigantischen Eisen-Luft-Energiespeicher auf dem europäischen Festland umsetzen. | In einer ersten Phase wollen die Projektpartner bis zum Jahr 2028 eine Kapazität von rund 400 Megawattstunden bereitstellen. Das gesamte System basiert auf einer speziellen Architektur in Containern mit einer Länge von jeweils zwölf Metern. (www.basicthinking.de, 6.7.26)

300 Milliarden Euro jährliche Einsparungen bis 2030 Energieintensive Industrien können flexiblen Stromverbrauch in einen strategischen Vorteil verwandeln – mit sinkenden Kosten, neuen Erlösen und einem stabileren Netz in ganz Europa. (www.energiezukunft.eu, 6.7.26)

Transport und Speicherung erhöhen Kosten Industriebetriebe, die ihren Verbrauch flexibel gestalten können und den Wasserstoff vor Ort selbst erzeugen, haben zukünftig Kostenvorteile. Denn in Kraftwerken erzeugter und über Netze transportierter Wasserstoff wird teurer sein. (www.energiezukunft.eu, 6.7.26)

Tourismus – Die Schweiz boomt als Sommerdestination An Hitzetagen fliehen viele in die Berge. Der Sommertourismus könnte für mittelhohe Lagen zur Chance werden. (www.srf.ch, 6.7.26)

Demokratie in Gefahr: wenn bei Abstimmungen nicht das herauskommt, was die Mehrheit will Volksabstimmungen mit Gegenvorschlägen sind kniffliger, als es scheint. Taktisches Stimmverhalten kann bewirken, dass nicht die Variante gewinnt, die die Mehrheit bevorzugt. Ein ETH-Ökonom will das ändern. (www.nzz.ch, 6.7.26)

Exkommunikation: Der Papst zieht eine fast schon vergessene Strafe aus den Katakomben der Kirchenjustiz hervor Leo XIV. schliesst die Bischöfe der Pius-Bruderschaft aus der Kirche aus. Damit wird eine ferne Vergangenheit lebendig. Seit Jahrhunderten ist die Exkommunikation die härteste Strafe des Papstes. (www.nzz.ch, 6.7.26)

Die OECD warnt: Ohne Kernkraft wird die Energiewende finanziell untragbar Stromsysteme, die vor allem auf Sonne und Wind setzen, führen laut der Kernenergieagentur der OECD zu enormen Systemkosten. Um diese im Zaum zu halten, brauche es neue AKW. Der Ausbau der Kernkraft steht jedoch vor enormen Hürden. (www.nzz.ch, 6.7.26)

So geht es dem Neusiedler See nach der Hitzewelle Europas größter Steppensee hat aufgrund der extremen Hitze in den letzten 14 Tagen wieder Wasser verloren. Besteht Grund zur Sorge? Die „Krone“ hat nachgefragt.  (www.krone.at, 6.7.26)

Bundesräte müssen Kommunikation massiv abbauen - und das in Zeiten von Fake News Über 20 Prozent müssen die sieben Departemente ihre Öffentlichkeitsarbeit kürzen. Und sie wollen klären, wie sie mit Social Media, Fake News und künstlicher Intelligenz (KI) umgehen sollen. (www.schweizheute.ch, 6.7.26)

5.7.26

Umstieg auf erneuerbare Energien | Klimaschutz ist teuer – und lohnt sich trotzdem Die Kosten der Energiewende sind schwindelerregend — die Folgen der Klimakrise allerdings auch. Aber kann man das eine gegen das andere abwägen? | Forschende der Universität Stanford beziffern den Klimaschaden von Saudi Aramco auf drei Billionen Dollar. | Laut Ökonom Rupert Way wäre die Energiewende bis 2050 bis zu zwölf Billionen Dollar günstiger. | Eine Studie zeigt, dass ein Grad mehr Erderwärmung langfristig rund 20 Prozent Wohlstand kostet. | Ob Amin Nasser schlaflose Nächte hat, wegen all der Rechnungen, die sein Konzern Saudi Aramco nie bezahlt hat? Immerhin summieren sich diese derzeit auf drei Billionen US-Dollar, und es wird ständig mehr. | Diese Zahl haben Forschende um den Klimaökonomen Marshall Burke von der Universität Stanford kürzlich zusammengetragen. Sie soll beziffern, welchen Schaden am Klima Öl und Gas angerichtet haben, die Saudi Aramco seit 1988 gefördert hat — und Nasser ist seit langem Chef des weltweit grössten Fossilkonzerns. (www.tagesanzeiger.ch, 5.7.26)

Klimaforscherin Sonia Seneviratne | «Wir werden uns nicht an alles anpassen können» Nach den Rekordtemperaturen im Juni fordern Wissenschaftler rasches Handeln: Die Schweiz müsse beim Klimaschutz und beim Hitzeschutz deutlich schneller vorwärtsmachen. | Für die ETH-Klimawissenschaftlerin Sonia I. Seneviratne (52) kommen die aktuellen Rekorde nicht überraschend. Hitzetage träten in der Schweiz und weltweit immer häufiger auf und würden gleichzeitig intensiver. Ursache sei der menschengemachte Klimawandel. | Klimamodell-Daten zeigen: Sollte die globale Durchschnittstemperatur um rund drei Grad steigen, wären Höchsttemperaturen von bis zu 45 Grad möglich. «Die extremen Sommer von heute könnten in wenigen Jahrzehnten als vergleichsweise normale Sommer gelten», sagt Thomas Frölicher, Klimaforscher und Professor an der Universität Bern. | Beide Forschenden sehen daher dringenden Handlungsbedarf. Aus wissenschaftlicher Sicht brauche es «einen verbindlichen Hitzeschutz und eine klimaangepasste Stadtplanung», sagt Frölicher. Notwendig seien schnellere Anpassungen, (www.blick.ch, 5.7.26)

Hitzewelle und Klimawandel: Klimaforscherin Sonia Seneviratne warnt Der vergangene Monat war der zweitheisseste Juni in der Schweiz seit Aufzeichnungsbeginn. Während die Wetterextreme global zunehmen, erwärmt sich das Klima in der Schweiz und Zentraleuropa besonders rasant. Dennoch werde unterschätzt, wie stark die Schweiz vom Klimawandel betroffen sei, sagt die Klimaforscherin und ETH-Professorin Sonia Seneviratne. (www.watson.ch, 5.7.26)

Papst an Kirche in den USA: Weiter dienen und evangelisieren - - Papst Leo XIV. hat eine Videobotschaft zur ,National Eucharistic Pilgrimage 2026' in den USA geschickt. Das katholische Kirchenoberhaupt ruft dazu auf, das Erbe der Glaubensüberlieferung in der Geschichte seines Heimatlandes wiederzuentdecken. Ein Erbe, das den Wert der Vergangenheit anerkennt, aber auch in die Zukunft blickt, als „Quelle der Erneuerung und der Einheit“. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 5.7.26)

Künstliche Intelligenz: Wenn der Bot-Politiker in der Talkshow authentischer wirkt Erkennen Zuschauer einer Talkshow, ob die Beiträge von Menschen oder der KI kommen? Ein neues Experiment entlarvt, was in der politischen Kommunikation so oft schiefgeht. (www.zeit.de, 5.7.26)

Hitzestress im Wald – Sonnenbrand bei Bäumen – wann braucht es die Notfällung? Der Klimawandel trifft die Region Basel hart. Das hat Konsequenzen. Immer häufiger braucht es Notfällungen. (www.srf.ch, 5.7.26)

Papst Leo XIV.: Barmherzigkeit kann bei Versöhnung helfen - - Papst Leo XIV. hat betont, dass nur die göttliche Barmherzigkeit den Herzen Gefühle echter Solidarität einflößen und „dafür sorgen kann, dass sich Feinde die Hand reichen“. Das katholische Kirchenoberhaupt äußerte sich in einem Schreiben an den Bischof von Lodi in der norditalienischen Region Lombardei. Anlass war der 27. Columbanus Day in Lodi dieses Wochenende (4./5.7.2026). Der Heilige Kolumban lebte in der Lombardei. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 5.7.26)

100 Bücher gelesen: Was einen Lesekreis über 20 Jahre zusammenhält - Durch dick und dünn mit Büchern: Wie fünf Frankfurterinnen aus dem Lesen einen Ort fester Freundschaft gemacht haben. - (www.faz.net, 5.7.26)

Tiroler Schüler auf den Spuren von Albert Einstein 100 junge Erfinder von morgen zeigten ihr kreatives Potenzial beim Wettbewerb „Jugend forscht“. Die Ideen-Palette reichte von Raketensystemen bis hin zum Batterien-Modell. (www.krone.at, 5.7.26)

Die neue Umweltfront: Warum KI-Rechenzentren immer mehr Protest auslösen Aktivisten bekämpfen in der Region Schaffhausen den Bau von Rechenzentren und deren Verschleiss an Trinkwasser und Strom. Die Polizei löst ihr Protest-Camp zwar auf, nicht aber den wachsenden Widerstand. (www.schweizheute.ch, 5.7.26)

Shifting Baseline: Heute brutal, morgen normal - Die Hitzewelle war heftig, aber wird sie den Klimaschutz vorantreiben? Ein Blick auf die Psyche der Menschen gibt einen wichtigen Hinweis. - (www.faz.net, 5.7.26)

Bundesrat über Gesetze: Albert Rösti lehnt Social-Media-Verbot für Jugendliche ab Der Energieminister will zwar keine neuen Verbote, aber Regeln für Plattformen. Zudem sorgt er sich wegen Hitzewellen – und er spricht über Klimaleugner in der SVP. (www.tagesanzeiger.ch, 5.7.26)

Rekordhitze: Minister plant keine Sofortmaßnahmen Die jüngste Hitzewelle hatte Österreich ordentlich im Griff – Klimaminister Norbert Totschnig (ÖVP) spricht von „einzigartigen, historischen“ Hitzetagen und einer enormen Belastung für die Bevölkerung. Als Antwort setzt die Bundesregierung laut dem Minister weiterhin auf thermische Sanierungen von Gebäuden und Investitionen in die Wasserversorgung. Zusätzliche kurzfristige Maßnahmen gegen die aktuelle Hitze konnte Totschnig allerdings nicht nennen. (www.krone.at, 5.7.26)

Zwei Bücher über Gesellschaft und Demokratie: Was gegen Politikfrust helfen kann Der Aktivist Arne Semsrott und der Politiker Fedor Rose machen sich Gedanken, wie stabile Mehrheiten und mehr Miteinander in Deutschland wieder möglich werden. Ihre Problemanalyse ist identisch, ihr Lösungsweg nicht. (www.sueddeutsche.de, 5.7.26)

Wenn sich katholische Schulen für geschlechtliche Vielfalt öffnen – und Eltern rebellieren In Hamburg öffnen sich die katholischen Schulen unter dem Motto „Männlich, weiblich, divers“ für geschlechtliche Vielfalt. Gläubige Eltern warnen vor einer „identitätspolitischen Agenda“. Nun eskaliert ihr Konflikt mit dem Erzbistum. (www.welt.de, 5.7.26)

Statt auf Öl setzt Brasilien auf Alkohol im Straßenverkehr Wer in Brasilien tankt, bekommt inzwischen mehr als 30 Prozent Bioethanol im Benzin. Das macht Land unabhängiger von Preisschocks auf dem Ölmarkt. Doch es gibt auch Kritik. Von Anne Herrberg.[mehr] (www.tagesschau.de, 5.7.26)

Das bessere Amerika ist noch nicht abgesagt Die Demokratie in den USA feiert ihren 250. Geburtstag — und ist bedroht wie nie. Doch gerade der Blick in die Geschichte der US-Verfassung bietet Anlass zur Hoffnung. (www.republik.ch, 5.7.26)

Binswanger | Auch die Schweiz muss sich wehren gegen Musk und Co. Das Silicon Valley unterstützt den Rechts­radikalismus in Europa. Die EU tritt dem entgegen. Der Bundesrat duckt sich weg. | Ein Handelsabkommen mit den USA ist weiterhin nicht in Sicht, Washington ist noch nicht einmal zu einer Absichts­erklärung bereit. Es steht völlig in den Sternen, ob die Schweiz am Ende besser oder schlechter als die EU fahren wird. Die Eidgenossenschaft macht Konzessionen, die ihre fundamentalsten Souveränitäts­rechte und Sicherheits­interessen tangieren — und bekommt dafür rein gar nichts. | Es wäre höchste Zeit, dass auch die Schweiz gegenüber den USA die richtigen Prioritäten setzt. Vom aus Amerika heraus operierenden Techno-Faschismus geht eine reale Gefahr aus für die Demokratie in Europa. Unsere Landes­regierung darf das nicht länger ignorieren. (www.republik.ch, 5.7.26)

Klimaforscher Reto Knutti über die Hitzewelle in der Schweiz – «Manchmal frage ich mich, was ich hier mache» Reto Knutti gehört zu den prominentesten Stimmen in der Schweizer Klimaforschung. Er ordnet ein, welche Konsequenzen die vergangene Hitzewelle hat — und spricht über Anfeindungen und Zweifel. (www.srf.ch, 5.7.26)

Kolumne: Die Leute, die gestern noch behauptet haben, die Erderhitzung sei kein Problem, erklären jetzt die Leute für doof, die sich nicht auf die Erhitzung vorbereitet haben. Nun will die Anti-Klimaschutz-, die Anti-Wärmepumpen-Fraktion es schon immer gewusst haben. | @christianstoecker.de on Bluesky (bsky.app, 5.7.26)

Min Li Marti las die Enzyklika über künstliche Intelligenz von Papst Leo XIV gleichzeitig zu einem Kongress der Telekommunikationsanbieter. Über diese doch sehr unterschiedlichen Perspektiven schreibt sie in den Gedanken zur Woche. | https://www.pszeitung.ch/babel-und-bubble/ | @pszeitung.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 5.7.26)

Alpen: SVP-Nationalrat Wandfluh fordert Speicherseen gegen Trockenheit Die anhaltende Trockenheit bringt immer mehr Alpen in Wassernot. SVP-Nationalrat Ernst Wandfluh, Präsident des Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verbands, fordert mehr Geld und einfachere Bewilligungsverfahren für Speicherseen. (www.watson.ch, 5.7.26)

Was bringt eine Klimaanlage?: Uncool Wegen der Hitze denken gerade viele über die Anschaffung einer Klimaanlage nach. Wir denken die Idee mal zu Ende. | Andererseits verschärft das Kühlen von Gebäuden das Klimaproblem: 6 Prozent des gesamten erzeugten Stroms werden in den USA für Klimaanlagen verbraucht. So lange der Strom fossil erzeugt wird, heizt die Kühlung die Erderwärmung weiter an. Das wird auch hierzulande Thema: Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) will neue Gaskraftwerke bauen, die wenigstens 20 Jahre Fossilstrom liefern. | Dabei gibt es klimafreundliche Alternativen. Die einfachste: eine Klimaanlage mit Strom aus einer Photovoltaikanlage betreiben, zum Beispiel mit einem Balkonkraftwerk. Mittlerweile gibt es aber auch Solarthermie-Anlagen und Wärmepumpen, die kühlen können. (taz.de, 5.7.26)

Mehr Klimaschutz durch Mitsprache: Was Bürgerdeliberation möglich macht In einem Forschungsprojekt erledigten einfache Menschen jenen Job, den eigentlich die Politik abliefern müsste. Und das engagierter, sozial gerechter und durchaus angemessen, die Erderwärmung einzudämmen. Doch die Sache hat einen Haken (www.freitag.de, 5.7.26)

Gegen Hitze in Zürich | Politiker wollen längere Badi-Öffnungszeiten und gesperrte Strassen – doch was bringt das? In Zürich fordern Parteien von links bis rechts mit diversen Vorstössen die Regierungen zum Handeln auf. Ein Ökologe erklärt, welche Massnahmen im Kampf gegen die Hitze funktionieren. | Die Hitze in der Schweiz bricht Rekorde, weitere Hitzewellen sind angekündigt. | Mehrere Parteien fordern im Zürcher Stadtrat und im Kantonsrat konkrete Hitzeschutzmassnahmen. | Verlängerte Badi-Öffnungszeiten gelten laut dem Experten als einfachste und schnellste Massnahme. | Alte Bäume bieten den grössten Kühlungseffekt, junge brauchen dafür noch Jahrzehnte. | Doch welche Massnahmen sind am effektivsten? Wir haben mit David Kienle sechs Vorstösse angeschaut. Kienle ist Ökologe und im Vorstand von Klimakom, einer gemeinnützigen Genossenschaft, die Gemeinden und Städte zu Klimaanpassungen bei Hitze berät. | Temporäre Strassensperrungen | Klimaanlagen einfacher installieren | Gleisfeld kühlen | Bäche renaturieren | Längere Badi-Öffnungszeiten | Mehr Bäume und Fassadengrün (www.tagesanzeiger.ch, 5.7.26)

Neuer Modetrend – Wo Hitze ist, ist häufig auch ein Fächer Auffallend viel häufiger als früher wird in diesem Sommer gefächert. Fächer sind Accessoires mit viel Aussage. (www.srf.ch, 5.7.26)

Flusskraftwerk in Giessen: Blaupause für Energiewende von unten - Die Energiewende muss auch in den Städten und Gemeinden verwirklicht werden. Mit ihrem neuen Flusskraftwerk haben die Stadtwerke Gießen eine nachahmenswerte Vorlage für andere Kommunen geliefert. - (www.faz.net, 5.7.26)

Spielplatz der Zukunft muss Hitzetest bestehen Bei der Firma Moser in Thomatal im Lungau werden Spielgeräte designt und gebaut – und das schon seit den 1970er-Jahren. In der Branche wird auch der Klimawandel verstärkt Thema. (www.krone.at, 5.7.26)

Kernkraft in Österreich – Eine Reportage aus dem AKW, das nie lief – und nun Eventort ist Österreich hat sich 1978 gegen Atomkraft entschieden. Ein stillgelegtes AKW zeigt, wie das Land energiepolitisch tickt. (www.srf.ch, 5.7.26)

100 Jahre Kübler-Ross – Diese Schweizerin lehrte die Welt das Sterben Elisabeth Kübler-Ross gab Sterbenden eine Stimme – und stellte die Medizin infrage. Ein Porträt zum 100. Geburtstag. (www.srf.ch, 5.7.26)

Wallbox-Förderung: Das Grauen in meiner Tiefgarage Eine Ladestation für E-Autos im Mehrfamilienhaus, seit Neuestem gefördert? Klingt toll. Mehrere Elektriker und einen Eigentümerstreit später weiß ich: Es ist die Hölle! (www.zeit.de, 5.7.26)

Die Physik der Hitze, das Nutzen von Biomasse und die soziale Kälte in Deutschland Kalenderwoche 27: Fast jeder Hitzetote ist Ausdruck der sozialen Kälte einer Gesellschaft – zu wenig haben wir uns um die besonders Gefährdeten gekümmert, kritisiert Hartmut Graßl, Physiker und Meteorologe und Mitglied des Herausgeberrats von Klimareporter°. Statt fossiles Autofahren zu verbilligen, hätte das Geld für erträgliche Bedingungen in Seniorenheimen ausgegeben werden können, betont er. - (klimareporter.de, 5.7.26)

Hitzefrei für Fiaker? Pferde tragen nun Sensoren 20.000 Unterschriften, Diskussionen und offene Fragen: Die Zukunft der Fiaker beschäftigt Politik, Tierschützer und Wissenschaft. Viele fordern  Hitzefrei ab 30 Grad für die Tiere. Die Stadt Wien verweist auf eine laufende Studie: Die Pferde tragen Sensoren, Blut- und Speichelwerte werden gemessen.  (www.krone.at, 5.7.26)

Bücher-Podcast: „Unsere Gegenwart ist gekennzeichnet von Verlust“ - Von den Folgen des Klimawandels bis zur digitalen Trauerbewältigung: Aiki Mira erzählt im Podcast von der Inspiration für ihre Science-Fiction-Kurzgeschichten. - (www.faz.net, 5.7.26)

Grüne werfen Wirtschaftsministerin Reiche „Arbeitsverweigerung“ vor Die Grünen sehen Verzögerungen bei der geplanten EEG-Novelle. Sie wollen Wirtschaftsministerin Reiche deswegen in den Bundestags-Ausschuss zitieren. „Die Uhr tickt“, sagt ein Energiepolitiker. (www.welt.de, 5.7.26)

Klimabelastung durch Rechen­zent­ren: Euro­pas Rolle für „Green AI“ - - Eine Studie zeigt: KI treibt Energie­ver­brauch und Emis­sio­nen von Rechen­zent­ren mehr als an­ge­nom­men. Euro­pas Strom­mix ist ent­schei­dend für „Green AI“. - - (www.geb-info.de, 5.7.26)

4.7.26

Subventionen trotz Overtourism: Schweiz Tourismus kämpft um Legitimation – und schafft es nicht, touristische Hotspots zu entlasten Die staatlich subventionierten Tourismusförderer versprechen eine bessere Verteilung der Besuchermassen. Den Beweis dafür bleiben sie aber bisher schuldig. (www.nzz.ch, 4.7.26)

Nach Sieg vor Bundesgericht: Golta und Langenegger auf Business-Apartment-Tour durch Zürich In Wiedikon soll es über 240 Temporärwohnungen geben. Stadtpräsident Raphael Golta und Hochbauvorsteher Tobias Langenegger machen sich ein Bild vor Ort – während Anbieter bereits Schlupflöcher suchen. (www.tagesanzeiger.ch, 4.7.26)

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