Suche in Artikel-Datenbank | Ausgewählte kürzlich gelesene Texte
PV-Ausbau verfehlt die Ziele des Stromgesetzes: VESE fordert grundsätzliches Umdenken bei der Solarförderung – VESE Der Verband unabhängiger Energieerzeuger (VESE) hat im Rahmen der laufenden Vernehmlassung zur Revision der Energieförderungsverordnung (EnFV) Stellung genommen. Der Verband hält fest: Höhere Einmalvergütungen allein genügen nicht. Es braucht mit hoher Dringlichkeit ein grundsätzliches Umdenken bei den Förderinstrumenten — die Anpassung der Einmalvergütungen ist dabei nur eine kurzfristige Sofortmassnahme. | Das Stromgesetz verlangt bis 2035 eine aktive PV-Kapazität von 35 GWp. Dafür braucht es ab sofort bis 2035 einen jährlichen linearen Zubau von rund 2.8 GWp. Effektiv wurden 2025 aber nur 1.3 GWp installiert — nach 1.8 GWp im Jahr 2024. Diese Entwicklung widerspricht dem vom Volk beschlossenen Ausbaupfad und zeigt, dass das heutige Fördersystem strukturell nicht in der Lage ist, die gesetzlichen Ziele zu erreichen. (www.vese.ch, 10.7.26)
Klingbeil will Mittel aus Klimafonds umleiten, Tausende Hitzetote nach Juni-Hitzewelle, Deutschland fördert Tiefsee-Technologien Die Bundesregierung will Milliarden aus dem Klima- und Transformationsfonds zweckentfremden. Der Juni war in Westeuropa so heiß wie nie zuvor. Deutschland entwickelt mit öffentlichen Geldern Technologien für Tiefseebergbau mit. (klimareporter.de, 10.7.26)
Metas 10-Milliarden-KI-Rechenzentrum setzt auf fossile Energien Meta plant ein neues Milliarden-Rechenzentrum für künstliche Intelligenz in Kanada, das über ein eigenes Erdgaskraftwerk mit Strom versorgt werden soll. | Der Technologiekonzern Meta plant den Bau eines neuen Rechenzentrums für künstliche Intelligenz in der kanadischen Provinz Alberta. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf knapp zehn Milliarden US-Dollar. Laut der Provinzregierung um Danielle Smith soll das Projekt Arbeitsplätze und Steuereinnahmen generieren sowie die Zuverlässigkeit des Stromnetzes unterstützen. Da das bestehende Stromnetz der Region jedoch nicht ausreicht, um den hohen Energiebedarf der Anlage zu decken, wird das Rechenzentrum an ein neues, separates Kraftwerk gekoppelt. Die herkömmliche Infrastruktur in Alberta basiert ohnehin zu etwa 89 Prozent auf fossilen Brennstoffen. Meta plant zudem Investitionen von 60 Millionen US-Dollar, um die lokale Straßen- und Wasserinfrastruktur vor Ort auszubauen. (www.it-daily.net, 10.7.26)
Abkühlung in Zürich | Die Stadt gibt neuerdings Tipps für Hitzegeplagte An sieben Standorten in der Stadt weisen gelbe Plakate auf kühle Orte in der Nähe hin. Die Menschen müssten jetzt ihre Gewohnheiten hinterfragen, sagt die städtische Gesundheitsexpertin. | Die Türen des Trams öffnen sich zischend, und die klimatisierten Wagen spucken Fahrgäste in die Hitze beim Stauffacher hinaus. Die Passagierinnen und Passagiere eilen ans nächste schattige Plätzchen — ohne das gelbe Plakat neben der Tramstation zu beachten. | Die Stadt Zürich hat es aufgestellt, um Hitzegeplagten zu helfen. Sie hat auf einer Karte Orte in der unmittelbaren Umgebung eingezeichnet, die Kühlung versprechen. Angegeben sind auch die Gehdistanzen. Zum Beispiel ein Brunnen, der nur 25 Meter entfernt ist. Oder die Kirche St. Jakob, deren Innern kühl ist, und etwas weiter weg die Lutherwiese. | Seit Freitag sind an sieben Orten in der Stadt solche Plakate zu finden: nebst dem Stauffacher auch in der Binz, am Escher-Wyss-Platz sowie am Europa-, Hard-, Linden- und Paradeplatz. (www.tagesanzeiger.ch, 10.7.26)
Rechtliche Steuerung der Landgewinnung im alpinen Raum – Universität Luzern Die juristische Studie untersucht, wie Landgewinnung im alpinen Raum rechtlich gesteuert werden kann. Die Studie erfolgte im Auftrag des Urner Instituts Kulturen der Alpen an der Universität Luzern. | Im Zentrum der Publikation von Andreas Abegg, Professor an der ZHAW und Titularprofessor an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern, und Oliver Streiff steht die Frage, wie neu verfügbare Flächen langfristig gemeinwohlorientiert gesichert werden können. Mit der Überdeckung der Autobahn in Airolo entsteht neuer Raum: für Landschaft, Landwirtschaft, Freizeit, Infrastruktur und öffentliche Nutzung. Doch wer entscheidet, was aus diesem Raum wird? Wem gehört er? Und wie lässt sich verhindern, dass eine einmalige Chance in zufälligen Einzelprojekten endet? | Airolo wird damit zum Fallbeispiel für eine grössere Herausforderung: Wie lassen sich Infrastrukturlandschaften so umbauen, dass nicht nur technische Probleme gelöst, sondern neue Räume geschaffen werden? (www.unilu.ch, 10.7.26)
Klassiker: Imperialistischer Rassismus Der Sozialdarwinismus bot kein Leitbild und kein nationales Subjekt an. Er verband sich aber mit dem »modernen« Rassismus, wonach aller Verfall durch Gleichheit und Vermengung von »Rassen« entstehe. Das passte zum imperialistischen Kampf gegen Demokratie und für Kolonien (www.jungewelt.de, 10.7.26)
Öl- und Gasheizungen langfristig erlaubt: Klimaschützer*innen planen Verfassungsbeschwerde Bundestag und Bundesrat haben die klimaschädliche Reform des Heizungsgesetzes beschlossen. Umweltschützer*innen wollen vor Gericht ziehen. mehr... (taz.de, 10.7.26)
Folgen des Klimawandels – Wenn die Hitze Heimat und Lebensunterhalt zerstört Die Schweiz ist ein internationaler Klimawandel-Hotspot. Eine Velotour zu Betroffenen, die ihr Zuhause verloren haben. (www.srf.ch, 10.7.26)
Wie Wärmepumpen auch kühlen können An heißen Sommertagen sorgt eine Klimaanlage für erträgliche Temperaturen. Doch auch eine moderne Wärmepumpe, die sonst zum Heizen dient, kann ein Haus kühlen. Diese Optionen gibt es. Von Daniel Peter.[mehr] (www.tagesschau.de, 10.7.26)
Neue Regeln für Wärmepumpe und Gas: Was sich beim Heizen ändert Der Einbau einer Erdgas-Heizung in Neubauten ist künftig wieder möglich - wobei Experten vor den Kosten warnen. Und der Staat zahlt weniger Förderung für den Umstieg auf Wärmepumpen. Ein Überblick.[mehr] (www.tagesschau.de, 10.7.26)
„Cooles Lernen“ gibt’s nicht für alle Kinder Vier Millionen Euro macht das Land für Betreuungs- und Bildungseinrichtungen locker. Trotzdem ist das Hitzeschutzpaket nicht das Gelbe vom Ei, denn viele Betreuungseinrichtungen – und damit viele Kärntner Kinder – schauen durch die Finger! (www.krone.at, 10.7.26)
Neues Quantenmaterial könnte Sensoren radikal empfindlicher machen Ungewöhnliche Quanteneffekte tauchen meist in aufwendig konstruierten optischen oder elektronischen Systemen auf, die Physiker:innen eigens dafür bauen. Solche Plattformen erlauben zwar präzise Kontrolle, sind aber komplex in der Herstellung und lassen sich nur schwer auf größere Bauteile übertragen. Ein Team der Penn State University und der Saint Louis University zeigt nun, dass ein bereits bekanntes Quantenmaterial dieselben Effekte von selbst erzeugt, ganz ohne künstliche Konstruktion. Die Forscher:innen kombinierten dafür zwei Forschungsrichtungen, die bislang weitgehend getrennt voneinander liefen: topologische Quantenmaterialien und die sogenannte nicht-hermitesche Physik. (www.trendsderzukunft.de, 10.7.26)
Podcast-Tipp: Ratsmitglied Prof. Töller spricht in Folge 62 von „Ressourcen.Neu.Denken“, den die DGAW herausgibt, über das neue SRU-Sondergutachten „Umweltrecht zwischen Anspruch und Realität. Implementation als Kernaufgabe von Umweltpolitik“. | Podcast: t1p.de/vo2xe | Gutachten: t1p.de/cbtoq | @umweltrat.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 10.7.26)
In der Schweiz beginnt das Zeitalter der Grossbatterien In der Schweiz werden in den kommenden Monaten und Jahren grosse Mengen an Batterien installiert. Das zeigen Recherchen von SRF. | Die aktuell grösste Batterie der Schweiz steht in Kappel (SO). Das Speichersystem des Energieversorgers Primeo Energie wurde am vergangenen Freitag eingeweiht und kann rund 80 Megawattstunden Strom speichern. Das reicht, um rund 30'000 Haushalte während zwei Stunden mit Strom zu versorgen. | Allerdings wird die Batterie den Titel als «grösste Batterie der Schweiz» schon bald wieder abgeben müssen: Im September wird in Gurtnellen (UR) bereits die nächstgrössere Batterie den Betrieb aufnehmen. Sie wird dereinst knapp 120'000 Haushalte während zwei Stunden mit Strom beliefern. Diese beiden Beispiele zeigen, dass in der Schweiz gerade das Zeitalter der Grossbatterien beginnt. (www.swissinfo.ch, 10.7.26)
Investitionen ermöglichen, Endgame gestalten | Reformprioritäten für den ETS 1 In Erwartung des für Juli angekündigten Vorschlags der EU-Kommission zur Reform des europäischen Emissionshandels (EU-ETS 1) skizzieren wir in diesem Impulspapier mögliche Reformoptionen. Diese Reformen sollen Investitionen in die Transformation am Wirtschaftsstandort Europa ermöglichen, den Interessen von „First Movern“ gerecht werden und zugleich die Einhaltung des Klimaziels der EU für 2040 sicherstellen. Besonders großes Potenzial liegt in einer stärkeren Konditionierung der kostenfreien Zuteilung, verknüpft mit einem individuellen Transformationskonto. Flankiert wird das durch eine zielgerichtetere Verwendung der Einnahmen aus dem ETS. (www.germanwatch.org, 10.7.26)
Hohe Temperaturen und ihre Folgen: «Wohlhabende Menschen, Wohneigentümer und Männer können sich viel besser gegen die Hitze wappnen als andere» Wer spürt die Folgen der hohen Temperaturen am meisten? Die Forscherin Alice Guilbert befasst sich mit solchen Fragen. Und erklärt, warum wir angesichts der Hitzewelle nicht alle gleich sind. (www.tagesanzeiger.ch, 10.7.26)
Einfluss auf kreative Arbeit: Was durch KI verloren geht Der Einsatz moderner Techniktools und künstlicher Intelligenz schreitet voran. Darüber vergessen wir, was früher tatsächlich mal besser war – ohne KI. mehr... (taz.de, 10.7.26)
The climate fix isn't cutting all meat – It's targeting the people who eat the most. A Scottish study finds that shifting heavy meat eaters toward modest cuts, rather than trimming everyone's diet evenly, could prevent 60,000 diabetes cases and deliver outsized climate gains (www.anthropocenemagazine.org, 10.7.26)
Katastrophales Gebäudemodernisierungsgesetz: Deutsche Umwelthilfe bereitet Verfassungsbeschwerde vor Trotz breiter Kritik hat der Bundestag heute das Gebäudemodernisierungsgesetz verabschiedet. Statt auf wirksamen Klimaschutz wird auf teure sogenannte grüne Gase gesetzt und damit fossile Gasinfrastruktur weiter verfestigt. Das Gesetz widerspricht aus Sicht der Deutschen Umwelthilfe (DUH) den gesetzlichen Klimazielen. Sobald das Gesetz rechtsgültig ist, wird die DUH eine Verfassungsbeschwerde auf den Weg bringen. | Dazu Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der DUH: „Kurz nach einer historischen Hitzewelle mit tausenden Toten beschließt die Bundesregierung ein Gesetz, das fossile Heizungen künstlich am Leben erhält und die Klimakrise weiter anfacht. Das ist ein Einknicken vor der Gas- und Öllobby. Mehrere Gutachten, sogar aus den eigenen Reihen der Union, zweifeln die Verfassungsmäßigkeit dieses Gesetzes an. Die Bundesregierung liefert die Menschen heute explodierenden Heizkosten und fossilen Abhängigkeiten aus (www.duh.de, 10.7.26)
Delegiertenversammlung: Baureglement und FRL 2027 angenommen Neues Baureglement verabschiedet | Das neue Reglement unterstützt die Verbandsgemeinden bereits in der Planungsphase ihrer Bauvorhaben und schafft klare Grundlagen für deren Umsetzung. Bauprojekte werden neu gemäss SIA 112 (Leistungsmodell des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins) gegliedert und frühzeitig in die Investitionsplanung integriert. Zudem werden nachhaltige Bau- und Energiemassnahmen gezielt gefördert. | Damit stärkt das Reglement die Werterhaltung der kirchlichen Liegenschaften und trägt zu einem nachhaltigen und verantwortungsvollen Umgang mit den finanziellen Ressourcen des Verbandes bei. | Auch aufgrund des guten Ergebnisses der Jahresrechnung 2026 sehen die FRL 2027 folgende Eckpunkte vor: | Der Grundbeitrag je Kirchgemeinde wird von CHF 840'000 auf CHF 870'000 angehoben. | Der Kopfbeitrag je Mitglied wird von CHF 170.— auf CHF 180.— angehoben. … (katholisch-zuerich.ch, 10.7.26)
Home batteries could become the next must-have household appliance An energy expert explains how batteries can lower electric bills, keep homes running during outages, and ease pressure on an increasingly strained grid. (yaleclimateconnections.org, 10.7.26)
Boston's first public housing project gets a climate-friendly makeover The redevelopment includes all-electric energy-efficient units, mature shade trees, and rain gardens. (yaleclimateconnections.org, 10.7.26)
Is Earth the only planet with total solar eclipses? Other planets have moons, too. Do they get eclipses like we do? (www.scientificamerican.com, 10.7.26)
Gebäudemodernisierungsgesetz: Was bald für neue Heizungen gilt Der Bundestag hat das neue Gebäudemodernisierungsgesetz verabschiedet. Was jetzt vorgesehen ist und welche Regeln derzeit noch gelten. (www.test.de, 10.7.26)
Erderhitzung: Juni war der wärmste in Westeuropa seit Aufzeichnungsbeginn Die Hitzewelle Ende Juni brach viele Temperaturrekorde. Der Erdbeobachtungsdienst Copernicus stellt alarmierende Zahlen auch für Westeuropa fest. mehr... (taz.de, 10.7.26)
Neues Regeln für Heizungen: Was sich durch das neue Gebäudemodernisierungsgesetz verändert Öl- und Gasheizungen erleben ein Comeback, die »Biotreppe« soll die Klimabilanz aufbessern, die genauen Kosten sind ungewiss: Was das neue Heizungsgesetz ändert. (www.zeit.de, 10.7.26)
Reformpolitik: Wer bezahlt die Reformen – und wer profitiert von ihnen? Die Reformen der Bundesregierung zementieren den Status quo und schwächen das Vertrauen in die Demokratie. Denn sie behandeln verletzliche Gruppen als Sündenböcke. (www.zeit.de, 10.7.26)
Pakistan: Ohne Religionsdialog geht es nicht - - Im Erzbistum Lahore ist interreligiöser Dialog „keine Option, sondern eine Notwendigkeit“. Das hat der Erzbischof der ältesten und bedeutendsten katholischen Gemeinschaft des Landes gegenüber Fides hervorgehoben. Er setzt auf Dialog und Kooperation, um die Lage der Christen und anderer Minderheiten zu verbessern. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 10.7.26)
Lateinamerika: Kirche unterstützt beim Umweltschutz - - Gemeinden in mehreren Ländern Lateinamerikas und der Karibik, die unter den sozialen und ökologischen Folgen des Bergbaus leiden, erhalten Unterstützung durch kirchliche Initiativen. Der vatikanische Pressedienst Fides berichtet am Donnerstag, dass dieses Engagement nicht als grundsätzliche Ablehnung des Bergbaus zu verstehen sei. Vielmehr sei es ein Aufruf im Geist der katholischen Soziallehre, sich für die Menschenwürde, die Rechte der Völker und die Bewahrung der Schöpfung einzusetzen. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 10.7.26)
Der Bund kapituliert bei der Schadstoff-Sanierung Viele PFAS-belastete Standorte müssen in den nächsten Jahren saniert werden. Weil die Anzahl solcher Standorte den Rahmen des Machbaren zu sprengen droht, greift der Bund zur Notbremse. (www.beobachter.ch, 10.7.26)
ChatGPT-Browser Atlas von OpenAI eingestellt OpenAI stellt seinen eigenständigen Webbrowser ChatGPT Atlas zum 9. August 2026 ein. Die Funktionen fließen in das neue Angebot ChatGPT Work ein. | Das Technologieunternehmen OpenAI stellt die Weiterentwicklung seines eigenständigen Webbrowsers ChatGPT Atlas ein. Das Programm war erst im Oktober des vergangenen Jahres veröffentlicht worden. Als offizielles Datum für die endgültige Abschaltung hat das Unternehmen den 9. August 2026 festgelegt. Diese Maßnahme ist Teil einer strategischen Neuausrichtung. OpenAI reduziert damit parallele Software-Projekte, um Ressourcen für die Entwicklung von Produktivitätsfunktionen zu bündeln und im direkten Wettbewerb mit Konkurrenten wie Anthropic aufzuschließen. In den vergangenen Monaten hatte das Unternehmen bereits die Video-App Sora beendet sowie Pläne für einen speziellen Erwachsenen-Modus pausiert. (www.it-daily.net, 10.7.26)
BUND zum Gebäudemodernisierungsgesetz: Bundesregierung verheizt unsere Zukunft Zur heutigen Abstimmung über das Gebäudemodernisierungsgesetz im Deutschen Bundestag erklärt Tina Löffelsend, Abteilungsleiterin Klimaschutz beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): | „Die ersten Hitzewellen dieses Sommers sind ein weiterer Weckruf für mehr Klimaschutz. Doch die Bundesregierung heizt mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz die Klimakrise weiter kräftig an. Trotz Warnungen und Kritik von allen Seiten wird der Einbau von klimaschädlichen Öl- und Gasheizungen weiter erlaubt. In Kombination mit der Kürzung der Förderung für Wärmepumpen rücken die Klimaziele so immer weiter in die Ferne. Mit dem Gesetz verlängert Schwarz-Rot unsere Abhängigkeit von fossilen Importen und treibt die Heizkosten vieler Menschen in die Höhe. (www.bund.net, 10.7.26)
Kommentar zur Klimapolitik: Das Fundament droht zu brechen Schwächere Heizungsregeln, ein Fokus auf Gaskraftwerke und ein Haushalt, der beim Klimaschutz kürzt: Was einzeln noch verkraftbar wäre, zerstört in Summe jeglichen Fortschritt bei der Klimatransformation, meint Katha Jansen.[mehr] (www.tagesschau.de, 10.7.26)
CO2-Handel wird weiter entschärft Einst das Vorzeigestück des europäischen Klimaschutzes, gerät der Emissionshandel mehr und mehr unter politischen Druck. Das Umweltbundesamt hält ihn weiter für eine zentrale klimapolitische Lösung, wie es anlässlich der Emissionsbilanz für 2025 betont. (klimareporter.de, 10.7.26)
Digitalisierung der Post: Das Smartphone wird zum Briefkasten – das passt nicht allen Dieses Jahr wurden bereits 3,8 Millionen digitale Briefe verschickt. Und es sollen noch mehr werden. Wieso Politik und Wirtschaft skeptisch sind. (www.tagesanzeiger.ch, 10.7.26)
Bauen in New York: Das riskante Geschäft mit alten Bürotürmen - In New York wäre beinahe ein Bürogebäude eingestürzt, das in ein Wohnhaus verwandelt werden soll. Der Fall ist ein Beispiel dafür, wie kompliziert solche Projekte durch widerstreitende Interessen werden können. - (www.faz.net, 10.7.26)
Gebäudemodernisierungsgesetz: Bundestag beschließt neues Heizungsgesetz Der Bundestag hat die Novelle des umstrittenen Gesetzes beschlossen. Fossile Heizungen bleiben vorerst erlaubt, auch der Bundesrat gibt grünes Licht. mehr... (taz.de, 10.7.26)
Gebäudemodernisierungsgesetz: Ein schlechtes Heizungsgesetz wird durch ein anderes schlechtes ersetzt - Die Union hat ihr Ziel erreicht: Habecks Heizungsgesetz ist abgeschafft. Ob sie sich und dem Land damit einen Gefallen getan hat, ist jedoch fraglich. - (www.faz.net, 10.7.26)
Kugelfische vor Kreta, Qualleninvasion an der Adria: wer diesen Sommer im Mittelmeer mitschwimmt Fische, Fischer, Fehlalarme: Klimawandel und Globalisierung verändern die Fauna des Mittelmeers. Ein Überblick über die aktuellen Ferienbekanntschaften zwischen Gibraltar und Zypern. (www.nzz.ch, 10.7.26)
Klingbeil will Mittel aus Klimafonds umleiten, Tausende Hitzetote nach Juni-Hitzewelle, Deutschland fördert Tiefsee-Technologien Die Bundesregierung will Milliarden aus dem Klima- und Transformationsfonds zweckentfremden. Der Juni war in Westeuropa so heiß wie nie zuvor. Deutschland entwickelt mit öffentlichen Geldern Technologien für Tiefseebergbau mit. - (klimareporter.de, 10.7.26)
Ernte in Hessen: Klimawandel lässt Erträge schrumpfen - Nicht nur Hitze und fehlender Regen machen den hessischen Bauern zu schaffen, sondern auch die Folgen des Irankriegs und ein winziges Insekt. - (www.faz.net, 10.7.26)
Neues Gesetz: Jetzt kommt die „Biotreppe“ in den Heizungskeller - Der Bundestag beschließt das neue Gebäudemodernisierungsgesetz. Der Einbau neuer Gas- und Ölheizungen bleibt erlaubt – unter Auflagen. - (www.faz.net, 10.7.26)
Ozon-Belastung während Rekordhitze gefährlich hoch In den vergangenen Wochen ist eine Rekord-Hitzewelle über Europa gerollt. Dabei dürften nicht nur die hohen Temperaturen an sich gefährlich gewesen sein: Zwei Drittel der EU-Bürger waren auch schädlichen Ozonwerten ausgesetzt. (www.krone.at, 10.7.26)
Spanien: Spannungen zwischen Kirche und Regierung wachsen - - Der Papstbesuch vor einem Monat hat die Wogen nur vorübergehend geglättet: Zwischen der sozialistischen Regierung und der katholischen Bischofskonferenz in Spanien ist ein offener Streit ausgebrochen. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 10.7.26)
Kundenmagazin für die Kraft des Gedruckten Die Druckerei Vögeli in Langnau bei Bern will mit «Vow» zeigen, dass Print eine starke und zeitgemässe Ausdrucksform bleibt. (www.persoenlich.com, 10.7.26)
Wollen Sie sich ein Denkmal setzen, Herr Rösti? Verkehrsminister Albert Rösti erklärt, warum er den Grimseltunnel zu den prioritären Bahnprojekten zählt. Und er nimmt Stellung zur heftigen Kritik aus Zürich. (www.schweizheute.ch, 10.7.26)
Intelligente Prozessoptimierung – auf den KI-Mix kommt es an Die Effizienz eines Unternehmens ist zum entscheidenden Erfolgsfaktor der heutigen Zeit geworden. Ein zentrales Optimierungspotenzial besteht dabei nicht selten in den eigenen Prozessen. | Kombiniert mit den Daten aus dem ERP-System bietet Künstliche Intelligenz (KI) die Möglichkeit, Prozessineffizienzen und Flaschenhälse effektiv zu identifizieren — und entsprechende Abläufe praxisorientiert zu automatisieren. Den Schlüssel dazu liefert jedoch nicht ein KI-Ansatz allein, sondern der richtige Mix aus verschiedenen Disziplinen. | Die derzeitige rasante Weiterentwicklung der KI-Technologie eröffnet Unternehmen völlig neue Möglichkeiten, die Effizienz ihrer täglichen Abläufe zu optimieren — eine Anforderung, die in Zeiten von Inflation, steigendem Wettbewerbsdruck und steigenden Kosten geradezu unerlässlich geworden ist. Es gilt, mit derselben Anzahl an Mitarbeitern ein immer höheres Arbeitsvolumen zu bewältigen. (www.it-daily.net, 10.7.26)
Klimaschutz egal: Bund streicht Umweltauflagen für Rechenzentren Deutschland soll eine KI-Nation werden. Dafür will die Bundesregierung die Umweltauflagen für Rechenzentren deutlich lockern. Ein neuer Gesetzesentwurf verschiebt die Ökostrom-Pflicht, verlängert Übergangsfristen und streicht die Pflicht zur Nutzung von Abwärme. Das ist nicht nur ein Kniefall vor Big Tech, sondern auch Ressourcenverschwendung und eine zusätzliche Klimabelastung. Eine kommentierende Analyse. (www.basicthinking.de, 10.7.26)
Elektrifizierung wird uns unfassbare Mengen an Geld sparen. Allen die verstehen möchten, wieso und wie die Welt gerade in atemberaubenden Tempo eine Revolution der Energieversorgung durchmacht, kann ich nur dieses Buch empfehlen. Besonders allen, die Entscheidungen fällen müssen oder können. | Tim Meyer: Strom. Über Nostalgie, Zukunft udn warum der Markt längst entschieden hat. @rahmstorf.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 10.7.26)
Digitalisierung des EU-Eisenbahnleitsystems wirkt auch auf ÖBB Damit Züge im gesamten Schienennetz der EU ohne technische und administrative Hindernisse über Ländergrenzen hinweg fahren können, soll das Europäische Eisenbahnverkehrsleitsystem (ERTMS) bis 2050 flächendeckend umgesetzt werden. | Zentral ist das Zugsicherungssystem ETCS, auf das die nationalen Bahnen umrüsten müssen: Strecken, Züge und Loks. Bei den ÖBB sorgt das für einen Digitalisierungsschub, konstatiert der Rechnungshof (RH) in einem am Freitag veröffentlichten Bericht. (orf.at, 10.7.26)
Energiekrise 2026: Mit Energieeffizienz und Energiesparen aus der fossilen Abhängigkeit Mehr Energieeffizienz und Energiesparen schützen in der Energiekrise vor hohen Preisen und unterstützen den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen: Die aktuelle Energiekrise 2026 wirkt anders als im Jahr 2022, aber nicht minder deutlich. Während die Energiekrise 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine vor allem durch unterbrochene Gaslieferungen und stark steigende Gaspreis geprägt war, trifft die aktuelle Energiekrise insbesondere Nutzende von fossilen Kraftstoffen im Verkehr, in Haushalten und Unternehmen. Mit Anteilen von 92 bzw. 70 Prozent im Jahr 2025 ist die Abhängigkeit von fossiler Energie sowohl im Verkehrssektor als auch in privaten Haushalten besonders hoch. Entsprechend sind beide Sektoren in besonderem Maße von hohen Preisen betroffen. | Dies erinnert eindringlich daran, den hohen Verbrauch fossiler Energien zu beenden. Dafür ist sowohl seitens der Bundesregierung als auch der Bevölkerung entschlossenes Handeln notwendig. (www.umweltbundesamt.de, 10.7.26)
Europas Batteriemarkt vor Rekordjahr 2026 2026 wird ein Zubau von über 50 Gigawattstunden erwartet, ein Plus von 44 Prozent. Bis 2030 soll der jährliche Ausbau auf 138 GWh steigen, wobei Großspeicher dominieren. Doch eine Lücke bleibt. (www.energiezukunft.eu, 10.7.26)
Hitzewelle und Klimawandel: «Links-Grün setzt auf utopische Forderungen» – «Mit eurer Blockade steuern wir in den Klima-Albtraum» Ein Schlagabtausch über den richtigen Klimakurs und wirksame Massnahmen gegen die Hitze: SVP-Nationalrat Mike Egger debattiert mit Magdalena Erni, Co-Präsidentin der Jungen Grünen. (www.tagesanzeiger.ch, 10.7.26)
„Demokratie ist mehr als Deliverism [...]. Demokratie bedeutet, dass ich auch gefordert bin” – unsere wiss. Beirätin @hedwigrichter.bsky.social im Gespräch mit @steffenmau.bsky.social über den Zustand der Demokratie. Die ganze Diskussion | @dpzberlin.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 10.7.26)
Wie erkläre ich's meinem Kind?: Wie Klimaanlagen arbeiten - Seit jeher versuchen Menschen, sich Kühlung zu verschaffen, wenn es heiß ist. Auch die modernsten Entwicklungen nutzen Gesetzmäßigkeiten, die schon im Altertum bekannt waren. - (www.faz.net, 10.7.26)
Baupreise in Deutschland: Preise im Wohnungsbau steigen weiter stark Dachdecker, Betonarbeiten, Heizungen: Wer ein Haus baut, muss mit deutlich höheren Kosten rechnen. Preisanstiege gab es laut Statistischem Bundesamt in allen Bereichen. (www.zeit.de, 10.7.26)
Neue Weiterbildung für Medienschaffende Der viertägige Kurs am Bielersee widmet sich Community-Building und nachhaltigen Erlösmodellen für unabhängige Medien. (www.persoenlich.com, 10.7.26)
Geberit: Mehr Transparenz im Trinkwassersystem Auftraggeber möchten Wasser und Energie sparen. Gleichzeitig muss die Trinkwassergüte norm- und regelkonform sichergestellt werden. Gefragt sind deshalb Lösungen, welche die Trinkwasserqualität mit möglichst geringem Ressourcenverbrauch sicherstellen. | Eine Lösung stellt Geberit mit „Connect“ vor. Ein eigenes System für das ganzheitliche und wirtschaftliche Management von Sanitäranlagen, mit dem sich eine Vielzahl von Sanitärprodukten hinsichtlich Temperatur, Durchflussmenge und Nutzungshäufigkeit überwachen und steuern lässt. | Es unterstütze den Betreiber einer Trinkwasseranlage dabei, den Wasserwechsel sicherzustellen, ohne unnötig Ressourcen zu verschwenden. „Connect“ spare zudem Zeit und Wege und vereinfache Arbeitsabläufe. Alle angeschlossenen Sanitärapparate und Hygienespülungen könnten zentral per Smartphone-App oder Gebäudeautomation gesteuert, eingestellt, überwacht und dokumentiert werden. (www.ikz.de, 10.7.26)
Nachhaltigkeit aus dem Labor der kreativen Tüftler Seit zehn Jahren bringt der «hackerspace uri» Menschen zusammen, die tüfteln, reparieren und voneinander lernen. Mit dem angepassten neuen Namen «hackerspace uri — Die Tüftlerwerkstatt» zeigt der Verein, dass er weit mehr ist als nur Veranstalter des bekannten Repair Cafés. Er sucht neue Mitglieder, insbesondere junge Technikbegeisterte. |Willkommen in der Ideenwelt: LED-Leuchten erhellen die Werkstatt im Neuland. Auf den Tischen liegen Schraubenzieher, Zangen und Kabel. Daneben stehen Spannungsmesser, Oszilloskope, Lötstationen, ein Lasercutter und mehrere 3D-Drucker. Die Werkstatt wirkt halb Bastelkeller, halb Labor. Eines fällt sofort auf: Hier ist fast nichts Dekoration. Fast alles wird benutzt, repariert oder weiterentwickelt. |Zum zehnjährigen Bestehen öffnete der «hackerspace uri» seine Türen. Unter den Gästen waren Regierungsrat Christian Arnold sowie Lorenz Jaun, Vorsteher des Amts für Umwelt. Viele Urnerinnen und Urner kennen den Verein bisher vor allem wegen der Repair Cafés (www.ur.ch, 10.7.26)
6 QUESTIONS WITH MARIANNE FATTON Marianne Fatton ist Olympiasiegerin 2026 im Skialpinismus und Mitglied der POW Athlete Alliance. In diesem Interview spricht sie über ihren Weg an die Spitze, darüber, was ihr ihre olympischen Medaillen wirklich bedeuten und weshalb ihr der Schutz der Berge besonders am Herzen liegt. (www.protectourwinters.ch, 10.7.26)
Cambridge-Forscher produzieren Wasserstoff aus Plastikmüll Über 95 Prozent des weltweiten Wasserstoffs stammen aus fossilen Quellen. Forscher aus Cambridge haben nun erstmals einen ein Quadratmeter großen Solarreaktor im Freien betrieben, der aus Plastikmüll ohne fossile Energie Wasserstoff erzeugt. | Die weltweite Produktion von Wasserstoff basiert zu über 95 Prozent auf fossilen Energieträgern oder fällt lediglich als Nebenprodukt petrochemischer Prozesse an. Ein Forscherteam der University of Cambridge hat nun einen vielversprechenden Lösungsansatz unter realen Bedingungen im Freien erprobt. Ein großflächiger Photoreaktor mit einer aktiven Gesamtfläche von einem Quadratmeter wurde dafür unter natürlichem Sonnenlicht betrieben. | Das System nutzt ein kostengünstiges und stabiles, mit Aluminium dotiertes Strontiumtitanat als Lichtabsorber, um schwer recycelbare Feststoffabfälle aufzuwerten. Als Rohstoff dienen gewöhnliche PET-Flaschen oder Zellulose, die nach einer unkomplizierten chemischen oder enzymatischen Vorbehandlung eingesetzt werden. (www.basicthinking.de, 10.7.26)
Illegale Bischofsweihe: Darum setzt die Piusbruderschaft auf Konfrontation Die Piusbruderschaft lässt ihren alten Streit mit dem Vatikan eskalieren. Mit einer illegalen Bischofsweihe in der Schweiz erregt sie weltweit Aufmerksamkeit. Das war wohl Absicht — Werbung für das Angebot der Extrem-Katholiken. Eine Einordnung. | Die Bruderschaft geht auf den 1905 geborenen Fabrikantensohn Marcel Lefebvre zurück. Dem rechtskatholisch geprägten französischen Erzbischof waren die Neuerungen des Zweiten Vatikanischen Konzils in den 1960er Jahren zu modern. Bald verkörperte er innerhalb der katholischen Kirche den Widerstand dagegen. | Die Gründung der Piusbruderschaft 1970 war eine Folge davon; sie wurde unter seiner Führung zum Sammelbecken von reaktionären Geistlichen und Laien. Die Bruderschaft ist benannt nach Papst Pius X., der bereits um 1910 einen Kampf gegen die Einflüsse der Moderne führte. | Vordergründig drehte sich der Streit zwischen Erzbischof Lefebvre und Rom um die Art der Messefeier und den Erhalt traditioneller Frömmigkeitsformen. (www.swissinfo.ch, 10.7.26)
Hitzewellen und Nullnummern | Gedanken zur Woche von Min Li Marti «Mir hat es gereicht! Jetzt habe ich auch eine Klimaanlage bestellt», erzählte mir ein Freund während einer gemeinsamen Zugfahrt. Seine Frau war davon nur mässig begeistert. Die Klimaanlage sei unnötig, verbrauche zu viel Strom. Diese Diskussion ist wohl eine, die an vielen Küchentischen und in vielen Arbeitspausen geführt wird. Auch ich habe ein paar Mal nach Klimaanlagen gegoogelt, obwohl ich in einer Wohnung lebe, die man verhältnismässig gut nachts durchlüften und damit auch abkühlen kann. Gegen Ende der Hitzewelle nützte aber auch dies nichts mehr. Viel schlimmer ist es ja im P.S.-Büro, das sich jeweils ab Mitte Juni in einen Backofen verwandelt, der vielleicht so im September wieder etwas abkühlt. Das lässt sich nur aushalten, weil wir eine längere Sommerpause machen. Aber konzentriert arbeiten ist in diesen Büroräumen nicht möglich. (www.pszeitung.ch, 10.7.26)
«Ich glaube nach wie vor, dass die Bevölkerung im Kanton Zürich erneuerbare Energien will» Anhand der Frage, ob wir das AKW-Neubauverbot aufheben sollen, steht zurzeit die künftige Energieproduktion im Fokus. Doch müssen wir immer mehr produzieren? Regierungsrat und Baudirektor Martin Neukom (Grüne) erklärt im Gespräch mit Nicole Soland, wie er das Potenzial von Effizienz und Suffizienz im Klima- und Energiebereich einschätzt. (www.pszeitung.ch, 10.7.26)
Kurzschluss im Weinland Ein aktivistisches Camp auf Privatgrund eines solidarischen Bauers erhält nach einer Stunde Polizeibesuch im Grossformat. Die Gemeinde wusste aber noch gar nichts davon — bis sie durch die Polizei informiert wurde. | In Beringen (SH) soll ein Rechenzentrum gebaut werden. Sobald fertig gebaut, frisst es fast gleich viel Strom wie der gesamte Kanton Schaffhausen. Bauherrin ist die amerikanische Firma Stack Infrastructure, die solche Rechenzentren weltweit errichtet und an Tech-Konzerne vermietet. Was sie demnach gut kennen dürfte, ist, dass solche Vorhaben der Branche auf gewaltigen Widerstand stossen. Dutzende solche Daten- und Rechenzentren wurden in den USA durch Proteste blockiert oder verzögert. Der Widerstand ist nun in der Schweiz angekommen. Und die hiesige Polizei geht vehement dagegen vor. Der Einsatz in Benken ist angesichts der nicht vorhandenen Bewilligung der Aktivist:innen nicht überraschend. Aber der Ablauf des Polizeieinsatzes wirft Fragen auf. (www.pszeitung.ch, 10.7.26)
VW ist nicht Opfer der Energiewende, sondern des Kurzschlusses, zu lange am Verbrenner festzuhalten. Wer heute noch von „hocheffizienten Verbrennern“ träumt, verpasst die Zukunft. Sie fährt elektrisch. #VW #Elektromobilität #Verkehrswende #Transformation #Innovation #Batterien #ZukunftDerMobilität | @ckemfert.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 10.7.26)
Grünen-Politikerin Dröge: „Der Hitzeschock hat viele aufgerüttelt“ - Warum ist Deutschland schlecht auf Hitzewellen vorbereitet? Mit den Schuldenmilliarden müsste das nicht mehr so sein, sagt Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge. Die Bundesregierung kürze trotzdem. - (www.faz.net, 10.7.26)
Wandel in der Bewertung alternativer LKW-Antriebe Lkw mit Elektroantrieb werden von Transportunternehmen mit Praxiserfahrung deutlich positiver bewertet als von Unternehmen ohne eigene Erfahrungen. Wasserstoffbasierte Konzepte werden weniger zustimmend bewertet als noch vor Jahren. (www.energiezukunft.eu, 10.7.26)
Deutschlands verbotenes Versprechen Im Untergrund der Bundesrepublik lagern große Mengen Erdgas, die sich durch Fracking fördern ließen. Die Technik gilt inzwischen als sicher, sie könnte Deutschland unabhängiger von Importen und internationalen Preisen machen. Warum passiert nichts? (www.welt.de, 10.7.26)
Atomkraft oder Solarstrom: Wer braucht mehr Subventionen? Neue AKW sollen weniger auf staatliche Förderung angewiesen sein als Solaranlagen auf Dächern. Zu diesem Schluss kommt Economiesuisse. Doch die Rechnung stösst auf heftigen Widerspruch. (www.nzz.ch, 10.7.26)
Hitze an Zürcher Schulen: Eine private Klimaanlage kühlt eines von zwölf Schulzimmern – ist das gerecht? Ein Vater leiht der Klasse seines Kindes im Zürcher Schulhaus Bachtobel ein Klimagerät. Politiker sehen im Fall ein Warnsignal. (www.tagesanzeiger.ch, 10.7.26)
Folgen des Klimawandels: Extremeres Wetter, mehr Unfälle und kaputte Infrastruktur: Jedes zusätzliche Grad kostet die Schweiz Milliarden Die globale Erhitzung fordert hohen wirtschaftlichen Tribut – auch von Ländern wie der Schweiz, die lange als wenig betroffen galten. (www.tagesanzeiger.ch, 10.7.26)
Zürich schwitzt, und die Versuchung, eine Klimaanlage zu installieren, ist gross – in einer ländlichen Gemeinde sorgt das für rote Köpfe Wegen illegal montierter Klimageräte greift Bonstetten zu ungewöhnlichen Massnahmen. (www.nzz.ch, 10.7.26)
Fraunhofer IBP: Wirkung von Klimaanpassungsmaßnahmen im Stadtraum - - Das Fraunhofer IBP stellt Planungsbüros und Kommunen eine Webplattform bereit, die Temperatureffekte von Begrünung und Entsiegelung datenbasiert sichtbar macht. - - (www.geb-info.de, 10.7.26)
Stuttgart legt Klimastrategie 2026 vor: Treibhausgas-Emissionen seit 1990 um 55 Prozent reduziert Stuttgart hat seine gesamtstädtische Klimastrategie vorgestellt. Die Treibhausgas-Emissionen liegen 2024 bereits 55 Prozent unter dem Niveau von 1990. Bis 2035 soll eine Reduktion um 85 Prozent erreicht werden. Im Fokus stehen Strom, Wärme und Verkehr. (www.stuttgart.de, 10.7.26)
«Die Werbewelt verändert sich grundlegend» Michael Hinderling ist wieder da. Soeben hat der vielfach prämierte Kreative seine neue Agentur Heart Identity, ein Studio gegen «die digitale Austauschbarkeit», im Herzen von Zürich eröffnet. Was trieb ihn zurück in die Selbständigkeit? Und wie wird KI die Werbe- und Marketingbranche verändern? Antworten im ADC-Podcast. (www.persoenlich.com, 9.7.26)
Institutionelle Gesundheitskommunikation im Informationszeitalter In einer Zeit, in der Informationen nicht nur in grosser Menge, sondern auch in Echtzeit verfügbar sind, sieht sich die institutionelle Gesundheitskommunikation mit grossen Herausforderungen konfrontiert. In ihrem neuen Buch zeigt Sara Rubinelli, wie Institutionen diesen begegnen und Vertrauen in fundierte Gesundheitsinformationen stärken können. | Gesundheitsinformationen sind heute allgegenwärtig. Sie können in ihrer Qualität jedoch stark variieren: von fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen bis hin zu falschen, irreführenden oder qualitativ mangelhaften Informationen lässt sich alles finden. Diese Entwicklungen rücken die etablierten Akteure des Gesundheitswesens — von Gesundheitseinrichtungen wie Spitälern bis hin zu Behörden, Forschungsinstitutionen und internationalen Gesundheitsorganisationen — in eine Schlüsselrolle. (www.unilu.ch, 9.7.26)
„Gefährlicher Schritt rückwärts“: Gesetz zur Kraftwerksstrategie fördert fossile Gaskraftwerke statt Energieunabhängigkeit Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch kritisiert, dass mit dem heute im Bundestag beschlossenen Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetz (StromVKG) der Weg für umfangreiche Ausschreibungen für neue fossile Gaskraftwerke bereitet wird. (www.germanwatch.org, 9.7.26)
Brennende Hitze, verdorrte Wiesen: Die Klimakrise ist längst auf den Schweizer Bauernhöfen angekommen. Wenn selbst SVP-Bauernpolitiker wie Alois Huber und Martin Hübscher dringenden Handlungsbedarf beim Klimawandel sehen, erübrigt sich jede Debatte über das "Ob". | @campaxorg.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 9.7.26)
40 Grad in der Länggasse und viele Tropennächte Die zweite Hälfte Juni war geprägt von einer Rekordhitze. Daten des Online-Messnetzes «Smart Urban Heat Map» zeigen, wo in der Region Bern sich die Hitze besonders stark staute. | Interessant ist, wie stark sich die Temperaturen grossräumig unterscheiden. Referenzort von Meteo Schweiz ist Zollikofen. Dort erreichte die mittlere Tagestemperatur im Juni 2026 den Wert von 20,7 (2025: 20,5 Grad). Im Mittel war es an den 40 Messstationen in der Region Bern aber deutlich wärmer: 21,8 Grad betrug die mittlere Temperatur. 2025 lag sie noch bei 20,7 Grad. Insgesamt lag die Juni-Temperatur um 3,5 Grad über der Referenzperiode 1991-2020. (www.hauptstadt.be, 9.7.26)
Übersterblichkeit: Hitze bringt Todeswelle wie zu Hochzeiten von Corona – der Freitag Das Robert Koch-Institut veröffentlicht Bericht zur tödlichsten Hitzewelle, die Deutschland bislang erlebt hat. EU-Klimadienst Copernicus misst neuen Temperaturrekord — mehr als drei Grad über dem Juni-Durchschnitt der Jahre 1991 bis 2020 (www.freitag.de, 9.7.26)
Made in USA: Erste US-Gigafactory für Natrium-Ionen-Speicher entsteht in Sacramento Amerikas Stromnetz steht unter Druck. Rechenzentren für KI-Anwendungen ziehen immer größere Strommengen aus dem Netz, während gleichzeitig Wind- und Solarparks Energie liefern, die genau dann anfällt, wenn niemand sie braucht. Große Batteriespeicher sollen diese Lücke schließen, doch die dafür bislang übliche Lithium-Ionen-Technik hat zuletzt an Vertrauen verloren, etwa nach dem Brand in einer Speicheranlage in Moss Landing, der Tausende Anwohner:innen zur Evakuierung zwang. Natrium-Ionen-Zellen gelten als Alternative: Sie bestehen aus reichlich vorhandener Natriumasche statt aus seltenen Rohstoffen und überhitzen deutlich seltener. In den USA scheiterte ihr kommerzieller Durchbruch bislang trotzdem regelmäßig an der Finanzierung. Peak Energy will das nun ändern und hat am Mittwoch angekündigt, in Sacramento die erste kommerzielle Fabrik der USA für netzgebundene Natrium-Ionen-Speicher zu bauen. (www.trendsderzukunft.de, 9.7.26)
Ausgezeichnete Lehre für mehr Nachhaltigkeit und gesellschaftlichen Dialog – Ringvorlesung "Klimakrise und Nachhaltigkeit" erhält Nachhaltigkeitspreis der Bergischen Universität Wuppertal Wie lassen sich wertvolle Rohstoffe im Kreislauf halten? Wie gelingt Bildung für nachhaltige Entwicklung? Und wie können kleine Verhaltensänderungen Klimaschutz und Gesundheit fördern? Antworten darauf geben die Gewinner*innenprojekte des Nachhaltigkeitspreises 2025 der Bergischen Universität Wuppertal (BUW). Sie stehen exemplarisch für die Vielfalt nachhaltigen Engagements an der Universität. | In der Kategorie Lehre wurde die Ringvorlesung "Klimakrise und Nachhaltigkeit" ausgezeichnet. Der Preis geht an das Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit (transzent) der Bergischen Universität, die Students for Future Wuppertal, den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der Universität sowie das Wuppertal Institut. | Im Fokus der Ringvorlesung steht insbesondere, wie Lehre interdisziplinär, praxisnah und offen für den Austausch mit der Gesellschaft gestaltet werden kann. (wupperinst.org, 9.7.26)
Breite Koalition für Baustops bei Extremhitze – Meister bekommen kalte Füsse Im Kanton Zürich fordern Parteien von AL bis GLP mehr Hitzeschutz für Bauleute. Darunter etwas, das die Sozialpartner schon 2024 vorgeschlagen hatten: Ab 33 Grad und ohne Beschattungsmöglichkeit muss der Bau ruhen. Doch jetzt, wo es ernst wird, krebsen die Baumeister zurück. (www.workzeitung.ch, 9.7.26)
Leibniz-Gemeinschaft: Bildung macht erfinderisch Ein europäischer Vergleich zeigt: Dort, wo Menschen unabhängig von ihrem Elternhaus Zugang zu hochwertiger Bildung haben, steigt die Innovationskraft. | Eine höhere Bildungsmobilität geht mit einer stärkeren Innovationskraft einher. Europäische Regionen, in denen Bildungserfolg weniger stark vom familiären Hintergrund abhängt, verzeichnen einen signifikanten Anstieg der Patentanmeldungen. Das zeigt eine neue Studie von Sarah McNamara, Guido Neidhöfer (beide ZEW Mannheim) und Patrick Lehnert (Universität Zürich), die kürzlich in der renommierten wissenschaftlichen Fachzeitschrift Nature veröffentlicht wurde. Die Ergebnisse belegen erstmals in großem Maßstab und über die Zeit hinweg, dass bessere Aufstiegschancen ein wichtiger Treiber für Innovation und wirtschaftliche Entwicklung sind. | „Unsere Ergebnisse zeigen, dass nicht allein das durchschnittliche Bildungsniveau zählt, sondern vor allem, wie gerecht Bildungschancen verteilt sind. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 9.7.26)
June 2026: Earth's 2nd-hottest June on record An astonishing heat wave in Europe June 22-30 broke 10 all-time national heat records and set 394 all-time heat records at stations with a long-term period of record of at least 40 years. (yaleclimateconnections.org, 9.7.26)
Porträt: Totschlagwerkzeug des Tages: Elektroroller Sie schießen ungebremst in Fußgängergruppen, zugedröhnte Fahrer aller Geschlechter torkeln mit ihnen über belebte Bürgersteige und sie stehen möglichst auf jedem Fußweg quer: Zu mietende Elektroroller. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig will das nun zaghaft »regulieren«. (www.jungewelt.de, 9.7.26)
Vorgänger des Marxismus: Gottloser Gottesmann [Online-Abo] Vorabdruck. Der katholische Priester Jean Meslier war einer der radikalsten Atheisten des 17. Jahrhunderts. Mit seiner Kritik der Kirche und der feudalen Ungleichheit zählt er zu den frühen Vertretern eines Kommunismus vor Marx. (www.jungewelt.de, 9.7.26)
Die BRD und ihr Mobilitätswesen: Nix verkehrt, weil alles verkehrt Der Bundestag hat die Misere im deutschen Schienen- und Straßenverkehr und entsprechende Anträge der Grünen behandelt. Das geforderte Tempolimit wurde allerdings abgelehnt und der Rest zur Ablehnung in den Verkehrsausschuss überwiesen. (www.jungewelt.de, 9.7.26)
Hitze, Klima, Wohnen: Was das Kapital nicht schafft Die Erzählung vom Kapital als scheuem Reh schützt eine Ordnung, in der die einen am privaten Pool liegen, während die anderen an Hitze sterben. mehr... (taz.de, 9.7.26)
Regierungserklärung von Merz: Ehrlich, aber falsch Entweder Sozialpolitik oder Verteidigungsfähigkeit – diese beiden Alternativen präsentiert Bundeskanzler Merz. Das sind für die Stabilität der Demokratie schlechte Nachrichten. mehr... (taz.de, 9.7.26)
Klimawandel: Mehr Stürme, mehr Starkregen, mehr Hitze Die Weltmeere sind so heiß wie nie zuvor zu dieser Jahreszeit. Forscher fürchten ein Massensterben unter Korallen – und drastische Folgen für das Wetter auch in Europa. (www.sueddeutsche.de, 9.7.26)
Nachhaltige Materialien: Magic Mushrooms im Auto Kia erforscht nachhaltige Materialien für Fahrzeuginnenräume. Wenn Pilzstrukturen künftig Leder ersetzen, steckt dahinter aber keine Zauberei. Die Designer nehmen sich vielmehr die Natur zum Vorbild. (www.tagesanzeiger.ch, 9.7.26)
Buchmarkt: Lesen geht alle an! - Trotz einiger Trends für Jüngere: Die Bereitschaft, ein neues Buch zu kaufen, schwindet. Die Händler suchen ihr Heil in einem neuen Segment. - (www.faz.net, 9.7.26)
„Labyrinth der Sonderregeln“: Wettbewerbshüter attackieren den Industriestrompreis - Einen „Flickenteppich an Subventionen“ bei Strompreis-Erleichterungen für die Industrie stellt die Monopolkommission in ihrem Hauptgutachten fest. Mittelständler zögen im Wirrwarr häufig den Kürzeren. - (www.faz.net, 9.7.26)
Ewigkeitschemikalien – Umweltpanel: Allgemeinheit weiss kaum etwas über PFAS Eine Befragung des Schweizer Umweltpanels zeigt: Die Bevölkerung wünscht sich strengere Massnahmen gegen PFAS. (www.srf.ch, 9.7.26)
PV deckt knapp 14% des Schweizer Elektrizitätsverbrauchs Nach Jahren mit einem Rekord-Zubau von Photovoltaik-Anlagen sind die Zahlen für 2025 zurückgegangen. Wurden 2024 1810 MW Leistung verkauft, waren es 2025 noch 1280 MW. Das zeigt die Statistik zur Sonnenenergie, die das Bundesamt für Energie (BFE) veröffentlicht hat. Zugenommen hat die Installation von Batteriespeichern. | Die jährliche Solarstromproduktion hat seit 2010 kontinuierlich stark zugenommen und beträgt im Referenzjahr 7'948 GWh. Zum Vergleich: Der Endverbrauch an elektrischer Energie betrug 2025 gemäss BFE-Elektrizitätsstatistik 57'970 GWh. Damit deckt die Photovoltaik einen Anteil von 13.71 % des Verbrauchs ab. | Am meisten neue PV-Anlagen wurden auch 2025 auf Dächern von Einfamilienhäusern realisiert. Die 25'562 neuen Anlagen haben eine installierte Leistung von rund 343 MW. An zweiter Stelle folgen wie im Vorjahr die Anlagen bei Mehrfamilienhäusern, an dritter Stelle die PV-Installationen bei Industrie- und Gewerbebauten. (energeiaplus.com, 9.7.26)
Wie Schweizerschulen im Ausland Demokratie vermitteln Von Peking bis Bogotá vermitteln die 17 Schweizerschulen im Ausland die demokratischen Werte der Schweiz. Das kann eine heikle Herausforderung in Ländern sein, deren politisches System sich stark von jenem der Schweiz unterscheidet. Diese Thematik stand diese Woche im Zentrum ihrer Jahreskonferenz im Wallis. (www.swissinfo.ch, 9.7.26)
Ausstellung – The World Through AI in der Schirn Frankfurt: Lauter intelligente Fragen Die Frankfurter Schirn setzt sich mit dem Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf Kunst auseinander. Neue Techniken verändern Formen und Inhalt (www.freitag.de, 9.7.26)
Wird Russland zu einem zweiten Nordkorea? Der russische Oligarch Andrei Melnitschenko warnt Präsident Waldimir Putin. | Es läuft derzeit nicht gut für Wladimir Putin. Das Schlachtenglück scheint wieder auf der Seite der Ukraine zu sein. Gleichzeitig merkt die russische Bevölkerung immer stärker, dass der Krieg nicht bloss eine Sache bezahlter Söldner ist, sondern sie direkt betrifft. Experten schätzen, dass mittlerweile zwischen 20 und 40 Prozent aller Ölraffinerien von den Ukrainern ausgeschaltet worden sind. Deshalb müssen Autofahrer in langen Schlangen auf mittlerweile rationierten Treibstoff warten und Moskau muss notfallmässig zusätzliches Benzin aus Belarus importieren. (www.watson.ch, 9.7.26)
Steigende Nachfrage nach Elektroautos auf Gebrauchtmarkt Die Nachfrage nach Elektroautos auf dem Gebrauchtmarkt ist heuer — nicht zuletzt wegen der hohen Spritpreise infolge des Iran-Krieges — stark nach oben gegangen. | Alleine auf der Onlineplattform willhaben legten die Anfragen für Fahrzeuge mit Elektroantrieb im ersten Halbjahr 2026 im Vergleich zur Vorjahresperiode um etwa 80 Prozent zu, wie das Unternehmen gemeinsam mit der Österreichischen Energieagentur bekanntgab. Gegenüber 2022 hätten sich die Anfragen fast verdreifacht. (orf.at, 9.7.26)
SBB untersuchen Lichtverschmutzung mit Insektenfallen an Bahnhöfen | Deshalb hängen diese Dinger derzeit an SBB-Bahnhöfen An Bahnhöfen laufen derzeit Versuche zur Lichtverschmutzung. Dafür wurden Insektenfallen installiert. | Wer derzeit mit dem Zug unterwegs ist, hat sich vielleicht schon gewundert: An einigen Bahnhöfen wurden an den Beleuchtungsmasten mysteriöse Behälter angebracht. | Das Ganze ist ein Forschungsprojekt der SBB in Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL. Mit den Experimenten sollen die Auswirkungen von künstlichem Licht auf fliegende Insekten untersucht werden, wie auf aufgehängten Plakaten der SBB informiert wird. Schliesslich soll die Frage beantwortet werden, ob LED-Beleuchtung weniger Insekten anzieht als Halogenleuchten. (www.watson.ch, 9.7.26)
Nächste Planungsphase für Dammerhöhung Göscheneralpsee Die Dammerhöhung des Kraftwerks Göschenen ist eines der 16 auf nationaler Ebene priorisierten Wasserkraftprojekte. Das dadurch gewonnene Speichervolumen ermöglicht die Verschiebung eines ansehnlichen Teils der Sommerproduktion in die Wintermonate und hilft damit, die Versorgungssicherheit zu verbessern. Mit einem Vorprojekt klärte die Kraftwerk Göschenen AG (KWG) in den letzten Monaten die technischen, ökologischen, rechtlichen, politischen und wirtschaftlichen Aspekte einer Dammerhöhung um 15 Meter vertieft ab. Nach diesen Abklärungen stehen die Ampeln für das Projekt weiterhin auf grün. Deshalb hat der Verwaltungsrat beschlossen, die konkrete Bauprojektierung anzugehen. Das Projekt startet damit als eines der ersten Wasserkraftprojekte von nationalem Interesse in diese Phase. (www.gebaeudetechnik-news.ch, 9.7.26)
Hitze: SVP-Bauern fordern bessere Massnahmen gegen Trockenheit Die aktuell herrschende Trockenheit setzt den Bauern und ihren Tieren zu. So auch den SVP-Nationalräten Alois Huber und Martin Hübscher. (www.watson.ch, 9.7.26)
Rechenzentren als zunehmende Stromverbraucher oder als flexible Bausteine der Energiewende? Rechenzentren sind eine wachsende Belastung für das Stromsystem, aber sie könnten auch Teil der Lösung werden, wenn ihr Stromverbrauch flexibler gesteuert wird. Prof. Dr. Dierk Bauknecht erklärt im Blog, was darüber entscheidet. (www.oeko.de, 9.7.26)
Nonprofit encourages Latinos to get politically involved amid rising energy costs Poder Latinx created a bilingual website to help people understand how policy decisions influence electricity bills. (yaleclimateconnections.org, 9.7.26)
Igel leiden unter Hitzewelle Zahlreiche Igelstationen melden eine aussergewöhnlich hohe Zahl an verwaisten Jungtieren und geschwächten Muttertieren. (www.watson.ch, 9.7.26)
Wie kann Forschung die Energiewende unterstützen? Viktoria Brendler (FGZ Hannover) spricht im Blog mit Alexandra Berndt (efzn) darüber, wie dialogorientierter Wissenstransfer unterschiedliche Perspektiven zusammenbringt und politische Entscheidungen unterstützen kann. | https://fgzrisc.hypotheses.org/8210 | @fgz-risc.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 9.7.26)
Reformoptionen für Wärmewende im Mietwohnbereich Mit dem geplanten Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) bleiben zentrale Herausforderungen im Gebäudesektor weiterhin ungelöst, von der Emissionsreduktion bis zu sozialen Fragen. Wie eine gerechte und klimafreundliche Wärmewende im Mietwohnbereich anhand von vier Bausteinen gelingen kann, zeigt eine neue Analyse von Öko-Institut und Zukunft KlimaSozial. Dabei braucht es einen Instrumentenmix, der Klimaschutz-Investitionen vorantreibt, ohne Mietende finanziell zu überfordern. | „Obwohl mehr als die Hälfte der Bevölkerung zur Miete wohnt, haben Mietende kaum Einflussmöglichkeiten bei der Wahl der Heizungsart. Dabei ist die relative Heizkostenbelastung bei einkommensschwächeren Haushalten bereits heute mehr als dreimal so hoch wie bei einkommensstarken Haushalten“, sagt Astrid Schaffert, Referentin bei Zukunft KlimaSozial und eine der Leitautorinnen der Analyse. „Während Vermietende über Investitionen entscheiden, tragen Mietende die laufenden Energiekosten, (www.oeko.de, 9.7.26)
Von der Tiefsee bis in die Wüste WWF zur Roten Liste: Bedrohung wächst durch Tiefseebergbau, Industrieprojekte und weitere Eingriffe (www.wwf.de, 9.7.26)
Hummeln im Hitzestress Die erste große Hitzewelle des Jahres fiel genau in den Zeitraum der bundesweiten Hummel-Challenge. Rund 6.000 Naturbegeisterte meldeten dennoch mehr als 32.000 Hummelbeobachtungen von 23 Arten. | „Dass sich trotz der großen Hitze so viele Menschen an der Hummel-Challenge beteiligt haben, ist ein starkes Zeichen für das wachsende Interesse am Wildbienenschutz“, sagt Martina Gehret, Projektverantwortliche beim BUND Naturschutz in Bayern. | Für Hummeln bedeutet große Hitze erheblichen Stress, da sie im Vergleich zu vielen anderen Insekten weniger hitzetolerant sind. Die Temperatur im Nest können sie durch Flügelschlag regulieren, stoßen dabei jedoch bei länger anhaltender Hitze an ihre Grenzen, besonders wenn gleichzeitig die Nahrung knapp wird. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen zudem, dass hohe Temperaturen ihre Orientierung und den Geruchsinn beeinträchtigen können. Dadurch finden sie Blüten schlechter, die Nahrungssuche wird erschwert (www.bund-naturschutz.de, 9.7.26)
Unsere Gärten werden für Wildtiere zur Überlebensfrage. Denn trockene Böden, Schottergärten, Pestizide & kurz gemähte Rasen nehmen ihnen genau das, was sie im Sommer brauchen: Schatten, Feuchtigkeit & sichere Rückzugsorte. | Im Post zeigen wir dir, wie du Gartentieren bei Hitze helfen kannst. | @umweltinstitut.org on Bluesky (bsky.app, 9.7.26)
Leserbrief zu «Synodalität als kirchliche Lebensform? Demokratie als kirchliche Lebensform!» Bernhard Fresacher dankt Ulrich Engel für seinen Beitrag zum Thema Demokratie in der Kirche und stellt weitere Überlegungen zum Thema an. | Dankbar habe ich die Klarstellung von Ulrich Engel wahrgenommen: über das Ethos der Demokratie, „Schutz vor offenen oder versteckten totalitären Ansprüchen“ zu sein — mit einem Zitat von Karl Lehmann und vor dem Hintergrund der eigenen dominikanischen Spiritualität. Dieses Ethos liegt im ureigenen Interesse der Kirche und ihrer Theologie. Warum wird dann weiterhin und immer wieder die alte Leier pro staatliche und contra kirchliche Demokratie gespielt? Gerade jetzt ist sie ein gefährliches Spiel mit dem Feuer. Autoritäre Phantasien gewinnen an Zulauf. Die Kirche macht sich damit attraktiv dafür. | Die Argumentation pro staatliche und contra kirchliche Demokratie ist längst durchschaut. Sie begeht einen Kategorienfehler, wenn sie Gottes- gegen Volkssouveränität setzt. Gott ist doch nicht von gleichem Holz wie das Volk (www.feinschwarz.net, 9.7.26)
Eisenpulver könnte als chemischer Speicher für erneuerbare Energie dienen – Ergänzung zu Batteriespeichern und Wasserstoffkraftwerken Die Energiewende benötigt große Energiespeicher, um Zeiten mit geringer Wind- und Solarstromproduktion überbrücken zu können. Dabei lag der Fokus bisher auf Batterie- und Wasserstoffspeichern. Ein Modell zeigt nun, dass bestehende Kohlekraftwerke, die zu Eisenpulverkraftwerken umgerüstet werden, eine wichtige Komponente für ein klimaneutrales europäisches Energiesystem sein können. (www.scinexx.de, 9.7.26)
Boom bei Batteriespeichern, Rückgang bei PV-Modulen Im Jahr 2026 werden die Zwischenziele für neue erneuerbare Energien gemäss Energiestrategie 2050 erreicht — 9 Jahre vor dem Zieldatum. Photovoltaik leistete dazu den entscheidenden Beitrag. Gleichzeitig hat der PV-Ausbau letztes Jahr an Schwung verloren, was ein Indiz für den Wandel im Strommarkt darstellt. Zur Erreichung der Ziele des Stromgesetzes sind nun Anpassungen bei den Rahmenbedingungen für den PV-Ausbau notwendig. Wichtige Elemente sind Vereinfachungen für lokale Strommodelle (ZEV und LEG) sowie die Höhe der Einmalvergütung. Entscheidend für den weiteren Ausbau ist die intelligente Kombination mit Batteriespeichern. Deren Marktwachstum von 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr stimmt optimistisch. Nun liegt es an den Verteilnetzbetreibern, mit tarifarischen Anreizen und einheitlichen Datenstandards die Speicherung von Solarstrom weiter zu optimieren. (www.gebaeudetechnik-news.ch, 9.7.26)
Junge Menschen schauen zunehmend pessimistisch in die Zukunft Neue Ergebnisse aus der Studienreihe „Zukunft? Jugend fragen!“ des Umweltbundesamtes (UBA) zeigen, dass der Umwelt- und Klimaschutz bei den 14- bis 22-Jährigen in Deutschland weiter an Bedeutung verliert. Nur noch rund ein Drittel hält das Thema für „sehr wichtig“. 2021 war es noch die Hälfte der Befragten. Zugleich fällt der Blick auf die Zukunft von Umwelt und Klima weiter negativ aus, nur ein Viertel der Befragten ist optimistisch. Auch der gesellschaftlichen Zukunft in Deutschland insgesamt blicken die jungen Menschen mehrheitlich pessimistisch entgegen. Mit 73 Prozent der Befragten ist der Anteil deutlich höher als in den Vorjahren. | „Der zunehmende Pessimismus junger Menschen sollte uns zu denken geben“, sagt UBA-Präsident Dirk Messner. „Unsere Aufgabe ist und bleibt es, der nächsten Generation eine lebenswerte Zukunft zu bieten, indem wir ihr einen intakten Planeten hinterlassen. Ein wichtiger Schlüssel ist es, junge Menschen umweltpolitisch noch stärker zu beteiligen. (www.umweltbundesamt.de, 9.7.26)
EU gründet KI-Sicherheitsplattform für kritische Infrastrukturen Die EU-Kommission gründet eine sichere Testplattform für künstliche Intelligenz, um kritische Infrastrukturen vor KI-gesteuerten Cyberangriffen zu schützen. | Die Europäische Kommission hat einen Aktionsplan der EU-Kommission für Cybersicherheit und künstliche Intelligenz vorgestellt. Kern des Vorhabens ist der Aufbau einer sicheren Testplattform, die in Zusammenarbeit mit der europäischen Cybersicherheitsagentur ENISA und der Gemeinsamen Forschungsstelle JRC realisiert wird. Diese Plattform soll bis Ende 2026 einsatzbereit sein und es ermöglichen, KI-Modelle in simulierten Umgebungen auf Sicherheitsrisiken zu prüfen. Der Fokus liegt dabei auf kritischen Sektoren wie dem Finanzwesen, der Energieversorgung, dem Gesundheitswesen, dem Transportwesen und der öffentlichen Verwaltung. Ziel ist es, technische Schwachstellen in Krankenhäusern, Banken und Stromnetzen frühzeitig zu identifizieren, bevor böswillige Akteure diese ausnutzen können. (www.it-daily.net, 9.7.26)
Hochwertige Handtücher: Warum Qualität nachhaltiger ist Handtücher gehören zu den meistgenutzten Textilien im Haushalt und werden trotzdem oft wie Wegwerfware behandelt. Entscheidend sind dann vor allem Farbe, Preis und Optik. Wer genauer hinschaut, merkt: Gerade im Badezimmer kann bewusster Konsum beginnen: Mit Handtüchern, die durch Materialqualität, Herkunft und Langlebigkeit überzeugen. | Handtücher werden täglich benutzt, gewaschen, getrocknet und nach ein paar Jahren oft ersetzt. In vielen Haushalten landen günstige Modelle im Warenkorb, die sich nach kurzer Zeit hart anfühlen, an Saugkraft verlieren oder schnell ausfransen. Die Folge: Es wird häufiger neu gekauft, obwohl das eigentlich vermeidbar wäre. | Nachhaltigkeit im Badezimmer bedeutet deshalb nicht nur, Wasser zu sparen oder auf Mikroplastik in Kosmetik zu verzichten. Sie beginnt auch bei Textilien, die lange halten, hautfreundlich sind und unter transparenten Bedingungen produziert werden. Hochwertige Handtücher können genau hier ansetzen: Sie werden seltener ersetzt, (www.basicthinking.de, 9.7.26)
Diversifizierung der Bioschweinefütterung mittels Gemüse- und Obstrüstabfällen Lebensmittelabfälle sind weltweit ein Problem — zugleich muss Tierfutter nachhaltiger werden. Das FiBL untersuchte, wie Gemüse- und Obstrüstabfälle in der Mastschweinefütterung Leistung, Gesundheit und Verhalten beeinflussen und zu nachhaltigen Lebensmittelsystemen beitragen können. | Die Entwicklung von nachhaltigen Ernährungssystemen steht vor einer wichtigen Herausforderung: der Flächenkonkurrenz zwischen der Produktion von Tierfutter und Lebensmitteln. Darüber hinaus landet schätzungsweise ein Drittel aller weltweit produzierten Lebensmittel im Abfall oder wird anderweitig verwertet. Angesichts dieser Herausforderungen ist der landwirtschaftliche Sektor bestrebt, innovative Lösungen zu entwickeln, die Lebensmittelverschwendung verringern, die Landnutzung und die Tierproduktion optimieren und gleichzeitig artgerechtes Futter bereitstellen. | Garcia M., Leiber F., Holinger M. | Originalartikel erschienen in Agrarforschung Schweiz https://doi.org/10.34776/afs17-189e (www.agrarforschungschweiz.ch, 9.7.26)
Hitzetote im Juni: Deutschland trifft der Schlag Das RKI hat eine Statistik zu Hitzetoten im Juni veröffentlicht. Die Zahl der Todesfälle ist vergleichbar mit denen auf dem Höhepunkt der Pandemie. mehr... (taz.de, 9.7.26)
Farbige Folien bringen Gestaltungsspielraum in die Photovoltaik – Muster und Architekturintegration zur Bestandsanpassung ohne nennenswerte Effizienzverluste Forschende des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben eine neue Technologie entwickelt, die Photovoltaikmodule optisch deutlich vielseitiger macht. Mithilfe farbiger Folien mit präzise platzierten transparenten Aussparungen lassen sich realistische Muster direkt in die Moduloberfläche integrieren. Auf diese Weise können Solarmodule beispielsweise die Optik von Dachziegeln oder Mauerwerk nachahmen und sich deutlich harmonischer in bestehende Architektur einfügen. (www.nbau.org, 9.7.26)
Hitzetote in der Schweiz: Zwei Regionen besonders betroffenJetzt anmeldenburger menuNews-PortaleStartseiteSchweizHitzetote in der Schweiz: Zwei Region In der letzten Juniwoche starben bei den über 65-Jährigen mehr Menschen als erwartet. Besonders hoch war die Übersterblichkeit in zwei Grossregionen. | Wie aus Zahlen des Bundesamts für Statistik (BfS) hervorgeht, starben in der Woche vom 22. bis zum 28. Juni 175 Seniorinnen und Senioren mehr als zu erwarten gewesen wäre – das ergibt eine Übersterblichkeit von 16 Prozent. | Nicht alle Regionen waren gleich betroffen: Am höchsten war die Übersterblichkeit in der Grossregion Genfersee, die die Kantone Genf, Waadt und Wallis umfasst. Dort verstarben 44 Menschen mehr als zu erwarten (ein Plus von 23 Prozent). Vergleichbar war die Übersterblichkeit in der Region Espace Mittelland (Bern, Neuenburg, Jura, Solothurn, Freiburg) mit 22 Prozent. (www.schweizheute.ch, 9.7.26)
Neue Strommarktübersicht: Wie Strom und Geld durch das Schweizer Elektrizitätssystem fliessen Woher kommt der Strom in der Schweiz, wie gelangt er zu den Verbraucherinnen und Verbrauchern und welche finanziellen Flüsse sind damit verbunden? Eine neue Darstellung im Energiedashboard des Bundesamts für Energie (BFE) führt die wichtigsten Informationen zum Schweizer Elektrizitätssystem in einer interaktiven Gesamtübersicht zusammen. | Das Schweizer Elektrizitätssystem besteht aus zahlreichen miteinander verbundenen Akteuren und Prozessen: Kraftwerke produzieren Strom, Energieversorger beschaffen zusätzliche Mengen am Markt, Netze transportieren und verteilen die Elektrizität und Verbraucherinnen und Verbraucher bezahlen für Energie, Netznutzung und Abgaben. Die dazugehörigen Informationen waren bisher auf unterschiedliche Statistiken, Geschäftsberichte und Publikationen verteilt. | Die synoptische Darstellung des Schweizer Elektrizitätssystems wird im BFE bereits seit mehreren Jahren als fachliche Übersicht erstellt. Neu wird sie in vereinfachter und interaktiver Form erstmals (energeiaplus.com, 9.7.26)
Verband nimmt 15 neue Mitglieder auf Der Berufsverband der Kommunikationsbranche wächst um zwölf Jury-Members und drei Members. (www.persoenlich.com, 9.7.26)
Stellungnahme zum Gegenvorschlag zur neuen Konzernverantwortungsinitiative Im Grundsatz begrüssen wir das Ziel und das Vorgehen des Bundesrates, menschenrechtliche und umweltbezogene Anforderungen für Unternehmen über Gesetzesrevisionen zu definieren und durchzusetzen. In Anbetracht der weitreichenden Volksinitiative sprechen wir uns für einen gemässigten Gegenvorschlag aus, der sich an den Regelungen der wichtigsten Handelspartner der Schweiz orientiert. Damit kann eine gesetzliche Grundlage geschaffen werden, die international vergleichbare Standards für die Nachhaltigkeitsberichterstattung sowie für die Einhaltung von Sorgfaltspflichten einführt. Den vorliegenden Gesetzesentwurf des Bundesrates weisen wir jedoch zur Überarbeitung zurück. | swisscleantech begrüsst grundsätzlich das Ziel des Bundesrates, menschenrechtliche und umweltbezogene Sorgfaltspflichten für Unternehmen gesetzlich zu regeln und dafür der neuen Konzernverantwortungsinitiative einen indirekten Gegenvorschlag gegenüber zu stellen. Auch wenn swisscleantech die Volksinitiative ablehnt, (www.swisscleantech.ch, 9.7.26)
Den Speicherseen gehe es gut, sagt Rösti – ein Gletscherforscher schlägt Alarm Die Schweizer Stauseen sind derzeit deutlich schlechter gefüllt als im langjährigen Durchschnitt — und sogar leerer als zur gleichen Zeit im Energiekrisenjahr 2022. (www.watson.ch, 9.7.26)
Brandrisiko auf Schweizer Dächern | Solaranlagen können bei grosser Hitze Feuer fangen – so können Sie das Brandrisiko minimieren In den vergangenen Wochen brannten in der Schweiz mehrere Dächer von Häusern mit Solaranlagen. Fachleute raten: Wer sich schützen will, muss bei Installation und Unterhalt genau hinschauen. | Zwischen 2017 und 2025 hat sich die Zahl der PV-Anlagen auf über 350'000 verfünffacht. | Brände entstehen laut Experten selten durch die Solarmodule selbst, sondern durch fehlerhafte Kabelverbindungen. | Fachgerechte Installation und regelmässiger Unterhalt können das Brandrisiko massgeblich minimieren. | Eine Solaranlage erhöht die Versicherungsprämie für Feuer- und Elementarschäden spürbar. (www.tagesanzeiger.ch, 9.7.26)
Zwei Journalisten wechseln zur NGO Ab August wird Philippe Stalder bei Public Eye neuer Fachexperte für Landwirtschaft und Ernährung; Tim Wirth übernimmt gleichzeitig die Redaktion des deutschsprachigen Magazins der NGO. (www.persoenlich.com, 9.7.26)
Nach Forderungen aus Union: Selbst Reiches Ministerium hält AKW-Reaktivierung für teuer Unionspolitiker behaupten, die Reaktivierung deutscher AKWs koste 10 Milliarden Euro. Ausgerechnet das Wirtschaftsministerium weist diese Zahlen als unseriös zurück. mehr... (taz.de, 9.7.26)
Sie leben in unterschiedlichen Welten: Der Bruch zwischen Tech und MAGA naht Traditionalistische Arbeiter in Midwest plus zynische Ultra-Futuristen an den Küsten: Donald Trumps Koalition vereint sehr unwahrscheinliche Partner. Doch nun droht sie zu brechen — auch weil KI-Server den Leuten den Strom wegfressen (www.freitag.de, 9.7.26)
Anpassung an Klima und Gesellschaft: Das sind die Gebäude der Zukunft Hitze verändert den Fokus bei Immobilien, Haushalte werden immer kleiner: Wie diese Entwicklungen die Planung und den Bau von Wohngebäuden der Zukunft prägen. | Die Wohnsituation der Schweizerinnen und Schweizer ist heute nicht mehr dieselbe wie vor 20 oder 30 Jahren. Globale Entwicklungen wie der Klimawandel, die zunehmende Mobilität oder Migration prägen unseren Alltag und können bei der Planung von Wohnraum nicht ignoriert werden. Entsprechend gewinnen Nachhaltigkeit, Anpassungsfähigkeit, Gemeinschaft und moderne Technologien beim Planen und Bauen zunehmend an Bedeutung. | In der Zukunftsforschung, der Architektur und der Gebäudetechnik entstehen deswegen Konzepte und Szenarien, die das Leben in Schweizer Städten künftig prägen könnten. (www.watson.ch, 9.7.26)
Lässt sich aus der Hitzewelle politische Energie ziehen? Die Realität der Klimakrise erteilt allzu naiven Hoffnungen eine Absage, Klimafolgen würden die Menschen politisch aufrütteln, wenn sie in ihrem Alltag spürbar werden. Für den Staat ist Hitzeschutz bislang ohnehin vor allem eine Sache der Eigenverantwortung. - (klimareporter.de, 9.7.26)
Diese Chemikalien sind überall – und trotzdem kennen viele sie nicht Strengere Grenzwerte, Deklarationspflichten und Verbote: Eine repräsentative Umfrage zeigt eine breite Unterstützung für schärfere Regeln im Umgang mit Ewigkeitschemikalien. (www.schweizheute.ch, 9.7.26)
Opportunity and risk in achieving food production and conservation goals at high altitude: Evidence from the Tibetan Plateau The conflict between food production and conservation is a key challenge for achieving the United Nations Sustainable Development Goals. As the highest and largest plateau, the Tibetan Plateau combines high conservation value with ecosystem fragility. Although the region has largely achieved its food production goals, this has relied on steep-sloping cropland and overgrazing. Our modeling indicates that, under scenarios of retiring steep-sloping cropland, reducing livestock, and warmer and wetter climate trends, agricultural advances could still meet food production goals. However, frequent and severe extreme weather events threaten this goal. This study provides quantitative evidence and practical pathways for reconciling food production and conservation in high-altitude regions and highlights the heterogeneity of climate change impacts, offering insights into global climate consequences. (www.pnas.org, 9.7.26)
Nach Boom – Verkauf von Solaranlagen erstmals rückläufig Der Verkauf von Photovoltaik-Anlagen ist 2025 um fast 30 Prozent zurückgegangen – eine erste Verlangsamung seit 2017. (www.srf.ch, 9.7.26)
„Unter der Regierung von Kai Wegner hat sich vieles zum Besseren entwickelt“ Die Glaubwürdigkeit von Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner ist durch neue Ungereimtheiten im Krisenmanagement während des Januar-Stromausfalls beschädigt. Steffen Bilger (CDU) äußert sich bei WELT TV zur Regierungszeit unter Wegner. (www.welt.de, 9.7.26)
Gewalt im öffentlichen Verkehr: Bund prüft Einsatz von Tasern und Bodycams Um die zunehmenden Attacken in Bahn und Bus in den Griff zu bekommen, planen Politik und Transportunternehmen neue Massnahmen. (www.nzz.ch, 9.7.26)
Hirnforscher Kohl: „Der Darwin der Neurowissenschaften fehlt noch“ - Hirnforscher sammeln Daten ohne Ende. Doch eine umfassende Theorie gibt es bisher nicht, sagt Verhaltensforscher Johannes Kohl. Er erklärt, warum er in London forscht und das Gehirn sich zeitlebens verändern kann. - (www.faz.net, 9.7.26)
Wer reich ist, schwitzt nicht Die Hitze legt Ungleichheiten offen: Reiche können sich besser schützen, während Geringverdienende der Hitze ausgeliefert sind. Dieser soziale Graben beim Kühlen muss weg. (www.beobachter.ch, 9.7.26)
Stromausfall durch NEMP: Mit einem Angriff in die digitale Dunkelheit Wie gut wären wir auf einen großflächigen Strom- und Internetausfall vorbereitet? Das Risiko dafür ist hoch wie nie: durch die Militarisierung des Weltraums. (www.zeit.de, 9.7.26)
Tausend Hitzetote in einer Woche: Das unerhörte Massensterben Ende Juni sterben in Deutschland 4.300 Menschen an Hitze – eine Katastrophe wie ein schweres Erdbeben. Ein Krisenstab auf höchster Ebene ist überfällig. mehr... (taz.de, 9.7.26)
Zurück auf Feld 1: Die Stadt Zürich muss ein millionenteures Öko-Projekt abbrechen und neu ausschreiben – dabei hatte die Stimmbevölkerung schon Ja gesagt CO2 aus Klärschlamm abscheiden und in der Nordsee versenken, das wollte die Stadt Zürich. Jetzt merkt sie: So einfach ist das nicht. (www.nzz.ch, 9.7.26)
Antidepressiva im Sommer: Warum Hitze zur Gefahr wird Menschen, die Antidepressiva nehmen, müssen bei Hitze oft besonders leiden. Es kommt schneller zu Schwindel, Erschöpfung und Dehydrierung. Das kann gefährliche Folgen haben. (www.dw.com, 9.7.26)
Desktop-App Google Earth Pro wird ausgemustert - - - - - - - - - - - - Google hat das Aus der Desktop-App von Google Earth angekündigt und verweist auf die Web- sowie auf die mobilen Versionen. Die Anwenderschaft ist nicht amused. - - - (www.itmagazine.ch, 9.7.26)
Regierung kürzt Heizungsförderung zum 21. Juli 2026 - - Kurzfristiger hätte das Bundeswirtschaftsministerium seine Änderungen bei der Heizungsförderung nicht mitteilen können, was bei Energieberatenden großen Ärger hervorruft. - - (www.geb-info.de, 9.7.26)
Vatikan digitalisiert Fotoarchiv von Johannes Paul II. - - Mit Blick auf den 50. Jahrestag der Wahl von Johannes Paul II. (16. Oktober 1978) hat das Dikasterium für die Kommunikation ein ehrgeiziges Projekt zur Digitalisierung seines historischen Fotoarchivs vorgestellt. Ziel der Initiative ist es, einen außergewöhnlichen Bestand von mehr als 4,7 Millionen Fotografien zu sichern, wissenschaftlich aufzuarbeiten und der Weltöffentlichkeit zugänglich zu machen: Bilder eines Papstes, der Geschichte schrieb. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 9.7.26)
Junge Menschen schauen zunehmend pessimistisch in die Zukunft Neue Ergebnisse aus der Studienreihe „Zukunft? Jugend fragen!“ zeigen, dass der Umwelt- und Klimaschutz bei den 14- bis 22-Jährigen in Deutschland weiter an Bedeutung verliert. Nur noch rund ein Drittel hält das Thema für „sehr wichtig“. 2021 war es noch die Hälfte der Befragten. Zugleich fällt der Blick auf die Zukunft von Umwelt und Klima weiter negativ aus, nur ein Viertel der Befragten ist optimistisch. Auch der gesellschaftlichen Zukunft in Deutschland insgesamt blicken die jungen Menschen mehrheitlich pessimistisch entgegen. Mit 73 Prozent der Befragten ist der Anteil deutlich höher als in den Vorjahren. Die Studie hat das IÖW in Kooperation mit Verian im Auftrag des Umweltbundesamtes durchgeführt. (www.ioew.de, 9.7.26)
Umfrage zu Ewigkeitschemikalien: Mehrheit will PFAS-Regulierung trotz grosser Wissenslücken Eine grosse Mehrheit der Bevölkerung fordert eine Kennzeichnungspflicht und strengere Grenzwerte für PFAS. Dass sie sich auch in Fleisch, Gemüse und Milch vorkommen, wissen die wenigsten Konsumenten. (www.tagesanzeiger.ch, 9.7.26)
Ordensfrau wird neue deutsche Caritas-Präsidentin - - Katharina Ganz wird neue Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes. Der Caritas-Aufsichtsrat wählte die 56 Jahre alte promovierte Theologin und Sozialpädagogin am Mittwoch in Freiburg. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 9.7.26)
Heißester Juni in Westeuropa seit Aufzeichnungsbeginn Zwei Hitzewellen und Höchstwerte bei den Meerestemperaturen: Der Juni 2026 hat gleich mehrere Rekorde gebrochen. Der EU-Klimadienst Copernicus warnt vor weitreichenden Folgen.[mehr] (www.tagesschau.de, 9.7.26)
Politkolumne: Steigende Temperaturen machen uns aggressiver – und beeinflussen Fussball und Wahlen Hitzewellen reizen nicht nur die Nerven, sondern verschieben auch politische Mehrheiten. Neue Studien zeigen, wie der Klimawandel ganze Gesellschaften verändert. (www.tagesanzeiger.ch, 9.7.26)
Neuer Heizhammer Mit ihren jüngsten Korrekturen am Entwurf für das neue Heizungsgesetz schafft Schwarz-Rot weitere Verwirrung. Unklare Vorgaben und weniger Förderung – damit sendet die Regierung das denkbar schlechteste Signal. - (klimareporter.de, 9.7.26)
Bericht des Robert-Koch-Instituts: Über 4.300 Hitzetote in einer Woche Tausende Menschen sollen laut RKI an Folgen der Hitze gestorben sein – so viele wie in der Hochphase der Coronapandemie. Betroffen sind vor allem alte Menschen. mehr... (taz.de, 9.7.26)
Studie sieht Relevanz von TV-Werbung im Media Mix Die TV-Gattungsinitiative Screenforce Schweiz hat eine von der Hochschule Luzern durchgeführte qualitative Studie veröffentlicht. Darin bestätigen fünf Mediaplaner aus Schweizer Agenturen, dass sie Fernsehen weiterhin als zentrales Werbemedium einsetzen – auch jenseits reiner Markenbildung. (www.persoenlich.com, 9.7.26)
Gärtnern bei Hitze: «Mehr Giessen muss nicht bedeuten, dass mehr Trinkwasser draufgeht» Wie schafft man es, dass die Pflanzen im Garten und auf dem Balkon nicht vertrocknen, ohne dass man literweise Wasser verbraucht? Tipps vom Gartenbau-Experten. (www.tagesanzeiger.ch, 9.7.26)
Meta baut Rechenzentrum in Kanada für neun Milliarden Dollar Bis zu 145 Milliarden Dollar will Meta im laufenden Jahr für die KI-Infrastruktur ausgeben. Ein Teil davon fließt nun in den Bau eines Rechenzentrums in der kanadischen Provinz Alberta. Dort gibt es günstiges Erdgas.[mehr] (www.tagesschau.de, 9.7.26)
Schätzungen des RKI: Bereits mehrere hundert Hitzetote in Hessen - Bereits bis Ende Juni sind in Hessen nach RKI-Schätzungen mehr Menschen an den Folgen von Hitze gestorben als im gesamten Vorjahr. Deutschlandweit sollen es sogar Tausende sein. - (www.faz.net, 9.7.26)
Klimabewegung fordert Rücktritt: Es reicht mit Reiche Weil sie Klimaschutz verunmögliche, fordert Fridays for Future die Entlassung der Wirtschaftsministerin. Unterstützung kommt aus der Pflege- und Heizungsbranche. mehr... (taz.de, 9.7.26)
The rising risk of landslides Climate change is supercharging hurricanes, heavy downpours, and wildfires, all of which make landslides more likely. (yaleclimateconnections.org, 9.7.26)
Klimawandel: Heißester Juni in Westeuropa seit Beginn der Aufzeichnungen Der Juni 2026 war nach Daten des EU-Klimadienstes Copernicus der heißeste Juni, der jemals in Westeuropa gemessen wurde. Noch intensivere Hitzewellen könnten folgen. (www.zeit.de, 9.7.26)
Wie Bots die Kommentarspalten auf Social Media manipulieren In einer umfangreichen Analyse hat eine internationale Recherchekooperation die Kommentare zu Postings von Medien ausgewertet. Besonders beim Thema Iran versuchen Bots und koordinierte Kampagnen, die Debatte zu beeinflussen. Von C. Reveland und P. Siggelkow.[mehr] (www.tagesschau.de, 9.7.26)
Landwirtschaft und Klimawandel – Die Trockenheit bremst die Bauern aus Die Hitze und Trockenheit setzen Schweizer Bauern zu. Auch SVP-Politiker fordern Massnahmen gegen Wetterextreme. (www.srf.ch, 9.7.26)
Millionen hier, Millionen dort – mit den neuen EU-Verträgen wäre das Parlament beim Verteilen von Subventionen etwas weniger frei In den Bereichen Strom und Verkehr soll die Schweiz die EU-Regeln übernehmen, wenn es um staatliche Beihilfen geht. Das sorgt für Unruhe im Parlament. Die Verwaltung beschwichtigt. (www.nzz.ch, 9.7.26)
«Der ICF hat sie mir genommen»: Wie eine Mutter ihre Tochter mithilfe der Kesb an strenggläubige Evangelikale verliert Weil es unter der Scheidung der Eltern leidet, kommt ein Mädchen zu einer religiösen Pflegefamilie. Gegen den Willen der Mutter wird es dort zu einem «gottgefälligen Leben» erzogen – und niemand greift ein. (www.nzz.ch, 9.7.26)
Stromkonzerne halten Studie zu Bergsturzgefahr unter Verschluss Der Gorner-Stausee wird grösser, teurer und generiert weniger Energie als geplant. Doch die Stromkonzerne wollen trotzdem bauen – und verweigern den Einblick in eine Gefahrenanalyse. (www.beobachter.ch, 9.7.26)
Piusbruderschaft und ihre Legitimation 1970 Der Kapuziner Adrian Holderegger im Austausch mit Fabian Gobet in den Freiburger Nachrichten, Mittwoch, 8. Juli 2026: Erzkonservativ und schismatisch: Die Piusbruderschaft hat ihre Legitimation 1970 einem Freiburger Bischof zu verdanken. Doch die Sympathie hielt nicht lange an. | Ein altes weiss-graues Haus mit Ziegeldach, davor ein kleiner weisser Metallzaun: Das mittelgrosse, aber unscheinbar wirkende Gebäude an der Vignettaz-Strasse 50 in der Stadt Freiburg ist der Gründungssitz der Piusbruderschaft, die letzte Woche wegen einer unerlaubten Bischofsweihe in Écône (Kanton Wallis) Schlagzeilen gemacht hat. Doch diese Weihe ist nicht der erste Akt der erzkonservativen Bruderschaft, der in der katholischen Kirche kritisch betrachtet wird.| Dabei spielte Freiburg vor und nach der Gründung dieser Glaubensgemeinschaft eine wichtige Rolle. Schliesslich war es ein Freiburger Bischof, der die offizielle Gründung dieser Bruderschaft ermöglichte. (www.kapuziner.ch, 8.7.26)
«Heute haben wir eine private Planwirtschaft, die nur den Milliardären dient» Kohei Saito (39) plädiert in seinen Büchern für «Postwachstum» und eine sozialistische Planwirtschaft. Und angesichts des Klimakollapses fordert er von Gewerkschaften und Parteien ein radikales Umdenken. (www.workzeitung.ch, 8.7.26)
Mobile Begrünungen schützen Städte vor Überhitzung Der Sommer in der Schweiz wird immer heisser und Städte geraten zunehmend unter Hitzestress. Eine Baumschule aus dem Kanton Baselland hat mit mobilen, intelligenten Pflanztrögen eine rasch einsetzbare Lösung entwickelt, um die Temperatur auf urbanen Plätzen zu senken. Inzwischen stehen bereits in vielen Schweizer Städten smarte Bäume, das Patent ist angemeldet und ein grosses Innosuisse-Projekt wurde soeben gestartet. (www.gebaeudetechnik-news.ch, 8.7.26)
Interview zur Hitze-Ernährung: Warum wir bei Sommerhitze auf Grillfleisch verzichten sollten Mehr Salz, keinen Kaffee, dafür kühles Bier? Viele Hitzetipps sind überholt oder falsch. Der Ernährungsmediziner David Fäh räumt mit Ernährungsmythen auf und erklärt, warum Kohlenhydrate im Sommer besser sind als Proteine. (www.tagesanzeiger.ch, 8.7.26)
Unternehmen halten an ihren Klimazielen fest – trotz anspruchsvollem Umfeld Die Erreichung der Netto-Null-Ziele ist bei einem sehr grossen Teil der swisscleantech-Mitglieder fest verankert. Das zeigen zwei aktuelle Umfragen von swisscleantech deutlich: Unsere Mitgliederumfrage 2026 sowie unser Netto-Null-Barometer. An diesen beiden Umfragen haben über 100 Unternehmen teilgenommen; sie ermöglichen so einen guten Überblick über den Stand und Stellenwert der Klimaziele unserer Mitglieder. Die zentrale Erkenntnis: Die Ambitionen der Unternehmen bleiben hoch — gleichzeitig steigen die Anforderungen an Unternehmen aus unterschiedlichen Gründen spürbar. (www.swisscleantech.ch, 8.7.26)
Erfolgreiche Klimaklage gegen Lufthansa: Deutsche Umwelthilfe stoppt irreführende Werbung mit CO2-Reduzierung für Flugreisen – Deutsche Umw Oberlandesgericht weist Berufung von Lufthansa in wesentlichem Punkt zurück: Airline warb unzulässig mit Reduzierung der CO2-Emissionen durch den Einsatz nachhaltiger Flugkraftstoffe | DUH fordert klimafreundliches Umsteuern bei der Lufthansa durch Verzicht auf Kurzstreckenflüge und Verkauf von Bahntickets (www.duh.de, 8.7.26)
Reichswald unter Druck: BN fordert konsequenten Schutz _ Reichswaldfest 2026 Der Nürnberger Reichswald ist die grüne Lunge des Ballungsraums Nürnberg und essenziell für Klima, Artenvielfalt und Erholung. Gleichzeitig steht er durch Klimakrise, Hitzestress, Waldbrandgefahr sowie immer wieder neue Eingriffe, wie etwa durch Infrastruktur- oder Abbauvorhaben massiv unter Druck. (www.bund-naturschutz.de, 8.7.26)
Mehrwegquote bei Getränken verfehlt gesetzliches Ziel Im Jahr 2024 hat Deutschland mit einer Mehrwegquote von 34,5 Prozent bei Getränkeverpackungen das gesetzliche Ziel von 70 Prozent weiterhin verfehlt. Die Studie bestimmt das abgesetzte Getränkevolumen für die verschiedenen Packmittelgruppen insgesamt und nach Getränkesegmenten. Dabei werden trinkfertig abgepackte und in Verkehr gebrachte Getränke bis zu einer Füllgröße von zehn Litern einbezogen. (www.umweltbundesamt.de, 8.7.26)
Energiewende und Stromabkommen: Ein Beitrag zur Resilienz der Schweiz! – swisscleantech Würde man heute ein Energiesystem auf der grünen Wiese neu entwerfen, wäre die Richtung klar: Es würde auf Strom aus erneuerbaren Energien anstatt auf Verbrennungstechnologien basieren. Denn allen ist klar: Elektrische Anwendungen nutzen Energie wesentlich effizienter. Gleichzeitig gehören Solar- und Windenergie heute in vielen Regionen zu den günstigsten Formen neuer Stromproduktion. | Gemäss der Internationalen Energieagentur dürften 2026 weltweit denn auch rund 2,2 Billionen US-Dollar in sogenannte «low emissions» Energietechnologien und -infrastrukturen fliessen. Konkret sind das Investitionen in erneuerbare Energien, Netze, Speicher, Effizienz, Elektrifizierung — und zu einem kleinen Teil auch in die Nuklearenergie. Das ist fast doppelt so viel wie die rund 1,2 Billionen US-Dollar, die 2026 nach wie vor in Öl, Gas und Kohle investiert werden. (www.swisscleantech.ch, 8.7.26)
Deutschland droht Solar-Chaos – weil die Politik das EEG verpennt Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) läuft Ende 2026 aus. Ein Nachfolger ist bislang nicht in Sicht. Eigentlich wollte Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) noch vor der Sommerpause einen Entwurf vorlegen. Doch die Koalition streitet über zentrale Punkte, Brüssel wartet auf eine Anpassung an EU-Vorgaben und die Solar- und Windbranche schlägt zunehmend Alarm. Eine kommentierende Analyse. (www.basicthinking.de, 8.7.26)
Klagen eingereicht: „Abgekartetes Spiel“ – Bolt geht gegen Mindestpreise zum Schutz der Taxis vor - Immer mehr deutsche Städte verlangen Mindestpreise. Taxen sollen so geschützt werden. Doch für Kunden werden die Fahrten teurer. Ein Konflikt über die Mobilität der Zukunft ist entbrannt. - (www.faz.net, 8.7.26)
„Bekämpfungsplanung“: Naturschützer klagen gegen Wolfsmanagement - Die Umsetzung der politischen Beschlüsse zur Bejagung des Raubtiers führt in Hessen zu gerichtlichen Auseinandersetzungen. Landwirtschaftsminister Ingmar Jung (CDU) hofft auf eine baldige Klärung. - (www.faz.net, 8.7.26)
Deutsche Energiepolitik: Sie macht zu viel Klein-Klein Wirtschaftsministerin Katherina Reiche kürzt die Fördersätze für Wärmepumpen. Endlich! Leider nur fehlt ihr und der Bundesregierung der Plan für eine echte Energiewende. (www.zeit.de, 8.7.26)
Interview zu Ferien mit Gewissen: Fünf Fragen, die Sie sich vor jeder Reise stellen sollten Adrian Müller von der Uni Bern hat ein «Treppenmodell» entwickelt, das jede Reise auf ihre Verträglichkeit prüft. Sein Ansatz vereint liberale Freiheit mit Klimaschutz, ohne Verbote auszusprechen. (www.tagesanzeiger.ch, 8.7.26)
Im Bundesratsjet ans Viertelfinale: Sportminister Pfister feiert die Nati schon jetzt Nachdem Bundespräsident Guy Parmelin die Nati in Vancouver anfeuerte, gibts nun anderen bundesrätlichen Support. (www.schweizheute.ch, 8.7.26)
So sollen Schulen künftig mit Hitzewellen umgehen Österreichs Schulen sollen künftig je nach Hitzewarnstufe Maßnahmen treffen können. Das kündigte Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) am Mittwoch an. Die Rekordtemperaturen im Juni seien ein „Weckruf“ für ihn gewesen. (www.krone.at, 8.7.26)
Vorteile der Hitzewelle: 50 Gründe, warum die Hitze auch ihr Gutes hat Es ist heiss – doch statt zu verzweifeln, setzen wir auf Zweckoptimismus. Von der perfekten Ausrede fürs Faulenzen bis zur blitzschnellen Wäsche: So machen Sie das Beste aus der Hitze. (www.tagesanzeiger.ch, 8.7.26)
Neues Klimaschutzprogramm der Bundesregierung: Potenziale und Beitrag des Sektors Landwirtschaft Für die Erreichung der deutschen Klimaziele wird die Landwirtschaft bereits in absehbarer Zeit zu einem Schlüsselsektor werden. Entsprechend muss der Sektor noch stärker klimapolitisch adressiert und noch enger mit Maßnahmen hin zu einer nachhaltigeren Ernährung verknüpft werden. Klar sollte sein: Klimaschutz im Sektor Landwirtschaft ist nicht optional, sondern eine rechtliche Verpflichtung, der die deutsche Bundesregierung mit hoher Ambition nachkommen muss. Das Thema Klimaschutz wird die Landwirtschaft in den kommenden Jahrzehnten entscheidend prägen. - Im Mittelpunkt dieser Briefing-Ausgabe steht das in diesem Jahr beschlossene Klimaschutzprogramm (KSP) der Bundesregierung. Darin nimmt die Förderung pflanzlicher Proteine eine zentrale Rolle ein. Wie die vorgesehenen Maßnahmen konkret ausgestaltet und finanziert werden sollen, ist allerdings noch unklar. Das Briefing ordnet zunächst die Klimarelevanz der deutschen Landwirtschaft ein und gibt anschließend die Einschätzungen und Impulse relevanter Stakeholder:innen zur effektiven Ausgestaltung des KSP wieder, die wir im Rahmen einer Befragung erfasst haben. - (www.germanwatch.org, 8.7.26)
Elektrizitätswerk der Stadt Zürich: Zürich investiert elf Millionen in Bündner Energienetz Das EWZ will seine Hochspannungsleitung in Graubünden von 60 auf 150 Kilovolt aufrüsten. Grund ist der wachsende Strombedarf durch erneuerbare Energien wie das Kraftwerk Chlus. (www.tagesanzeiger.ch, 8.7.26)
Tränen im Berner Oberland: Ein Blick auf Mürren überfordert diese Touristin völlig Eine Philippinerin bricht angesichts der schönen Alpenkulisse in Tränen aus, teilt ihre Emotionen auf Tiktok – und geht damit viral. (www.tagesanzeiger.ch, 8.7.26)
Gemeingut Wasser: Vatikan fordert Hilfe für Entwicklungsländer - - Wasser ist weder Ware noch wirtschaftliche Ressource, es ist Gemeingut: Der Vatikan ruft die Weltgemeinschaft dazu auf, den Zugang zu Trinkwasser und sanitären Einrichtungen vor allem in Entwicklungsländern zu verbessern. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 8.7.26)
Für Hitzeschutz nicht zuständig, für schwächeres Umweltrecht schon Die Ausgestaltung eines nationalen Hitzeaktionsplans zu prüfen, kündigte Bundesumweltminister Carsten Schneider Mitte Juni an. Tage später erklärt er sich für nicht zuständig beim Hitzeschutz. Wichtiger ist seinem Haus offenbar eine vermeintliche Modernisierung des Umweltrechts. - (klimareporter.de, 8.7.26)
Kandidatin für Menschenrechts-Gerichtshof: «Eine neue Form von Angriff»: Anonymes Schreiben gefährdet Strassburg-Kandidatur von Schweizer Richterin Unbekannte haben in einem Brief an Bund, Unis und Medien schwere Plagiatsvorwürfe gegen Bundesrichterin Julia Hänni erhoben. Diese wollte ihre Bewerbung für den EGMR zuerst zurückziehen – hält nun aber doch daran fest. (www.tagesanzeiger.ch, 8.7.26)
PV-Anlage am Berg ist jetzt in den Startlöchern In Großarl ist eine Photovoltaik-Anlage neben der Skipisten nach einer positiven Befragung im Ort wahrscheinlich. Vorarbeiten laufen. Nächste Schritte liegen jetzt bei der Gemeinde. Planer Markus Andexer über Strombedarf, Standortvorteile und den steigenden Bedarf in der Zukunft. (www.krone.at, 8.7.26)
Zürcher Klimapolitik: Zürich bricht Ausschreibung für komplexe CO2-Abscheidung ab Stadträtin Simone Brander versprach ein Pionierprojekt, doch die Ausschreibung scheiterte an der Komplexität. Ob und wann die Anlage je gebaut wird, kann die Stadt nicht sagen. (www.tagesanzeiger.ch, 8.7.26)
Overtourism in Varenna: Comersee-Dorf verbietet Badehosen-Look Das 650-Einwohner-Dorf am Comersee führt Bussen bis 200 Euro für Spaziergänge in Badekleidung ein. Es ist nicht die erste Gemeinde, die gegen Übertourismus vorgeht. (www.tagesanzeiger.ch, 8.7.26)
„Besonders die Kleinsten leiden unter der Hitze“ Das Land Kärnten fördert jetzt Hitze-Maßnahmen in Kindertagesstätten, Kindergärten und Volksschulen mit vier Millionen Euro. Zusätzlich beharrt Landeshauptmann Daniel Fellner auf einer Ferienvorlegung. (www.krone.at, 8.7.26)
KI-Assistenzsystem soll Bahnreisende besser informieren Die Deutsche Bahn will dafür sorgen, dass Fahrgäste auf ihrer Zugreise besser und schneller über Verspätungen, Zugausfälle oder kurzfristige Gleiswechsel informiert werden. Dabei soll auch Künstliche Intelligenz helfen.[mehr] (www.tagesschau.de, 8.7.26)
Förderung energetische Sanierung und Neubau: Förderung von Wärmepumpen soll gekürzt werden Die Koalition will die erfolgreiche Heizungsförderung kürzen. Was Hauseigentümer jetzt wissen sollten und welche Fördermittel es sonst noch gibt. (www.test.de, 8.7.26)
„Hab manchmal den Eindruck, dass das Parlament nur noch Bühne für Social-Media-Posts ist“ Bundestagspräsidentin Julia Klöckner spricht mit WELT-Chefredakteur Helge Fuhst über den Reformbedarf, die Kompromisse in der Demokratie und die Rolle des Parlaments. Sehen Sie hier das Interview in voller Länge. (www.welt.de, 8.7.26)
Fehlende Baubewilligungen: Bonstetten fordert Rückbau illegaler Klimaanlagen Zahlreiche Eigentümer haben Split-Klimageräte ohne Genehmigung montiert. Nun stellt die Gemeinde sie vor die Wahl. (www.tagesanzeiger.ch, 8.7.26)
Das ewz macht Stromnetz in Mittelbünden fit für die Zukunft Das ewz will die Stromversorgung in Mittelbünden stärken und die Voraussetzung schaffen, dass Bevölkerung und Wirtschaft auch künftig zuverlässig mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen versorgt werden. Der Stadtrat genehmigt für diesen Zweck gebundene Ausgaben in der Höhe von 11 Millionen Franken. (www.stadt-zuerich.ch, 8.7.26)
CO2-Abscheidung: Neuauflage der öffentlichen Ausschreibung Die öffentliche Ausschreibung für die Leistung eines Totalunternehmens für den Bau der CO2-Abscheidungsanlage bei der Klärschlammverwertungsanlage wird abgebrochen und das weitere Vorgehen geprüft. (www.stadt-zuerich.ch, 8.7.26)
Solarzellenrecycling: Silber auf dem Dach Solarzellen enthalten wertvolle Rohstoffe, die nach ihrem Lebensende wiederverwertet werden könnten. In Halle erforscht ein Institut, wie das gelingt. mehr... (taz.de, 8.7.26)
Die Rettung des Waldes in einem Buch Die Storytelling-Agentur und die Zurich Insurance Group ehren mit einer Publikation das Lebenswerk des Fotografen Sebastião Salgado. (www.persoenlich.com, 8.7.26)
Deutsche Bahn: Bahn will Millionen in KI für Kundenkommunikation investieren Die Deutsche Bahn plant ein millionenschweres Sofortprogramm zur Verbesserung der Kundenkommunikation. Dabei setzt das Unternehmen vor allem auf künstliche Intelligenz. (www.zeit.de, 8.7.26)
Gastkommentar | Der Papst, KI und der Krieg: Wer legitime Verteidigung anerkennt, kann militärische Gewalt nicht pauschal ausschliessen Die erste Enzyklika von Papst Leo XIV., «Magnifica humanitas», mahnt zu Recht, dass KI kein Ersatz für menschliche Verantwortung sein kann. Aber das reicht nicht. | Eine solche Enzyklika ist notwendig. Sie nimmt den Krieg wieder in den Mittelpunkt, nachdem über viele Jahre eher nur die Rahmenbedingungen eines «gerechten Friedens» betrachtet wurden. | Unbestimmt bleibt sie dort, wo politische, industrielle, technische und operative Voraussetzungen legitimer Verteidigung kaum ausbuchstabiert werden. Böses zu verhindern und das Gute zu schützen, ist kein technisches Programm. Ohne verantwortbare Technik und moderne militärische Fähigkeiten bleibt legitime Verteidigung jedoch abstrakt. | Ansgar Rieks war der ehemalige Stellvertreter des Inspekteurs der Luftwaffe und ist Mitglied im Zentralkomitee deutscher Katholiken. Wolfgang Koch ist Chief Scientist des Fraunhofer-Instituts für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie und Professor für Informatik an der Universität Bonn. (www.nzz.ch, 8.7.26)
Erneuerbare Energien: Grüne erhöhen mit eigenem EEG-Gesetzentwurf Druck auf Katherina Reiche Weil Katherina Reiche bei der EEG-Novelle aus Sicht der Grünen nicht vorankommt, präsentiert die Partei einen eigenen Vorschlag. Sie greift Ideen der Bundesregierung auf. (www.zeit.de, 8.7.26)
Höhere Effizienz der Rechenzentren verhindert einen massiven Anstieg des Verbrauchs Das Bundesamt für Energie (BFE) hat Anfang Mai die neuen Statistiken zu den Rechenzentren in der Schweiz “Rechenzentren in der Schweiz —Stromverbrauch und Effizienzpotenzial” veröffentlicht. Der vollständige Bericht ist nun verfügbar. Aus diesem Anlass hat energeiaplus mit dem Projektleiter, Martin Jakob vom Zürcher Unternehmen TEP Energy, gesprochen, um die wichtigsten Erkenntnisse seiner Untersuchungen zu erfahren. | https://pubdb.bfe.admin.ch/de/publication/download/12677 (energeiaplus.com, 8.7.26)
Strom intelligent speichern Gewerbespeicher erleben in der Schweiz derzeit einen beeindruckenden Aufschwung. Immer mehr Unternehmen setzen auf Speicherlösungen, um ihre Energiekosten zu senken, den Eigenverbrauch von Solarstrom zu maximieren und nachhaltiger zu wirtschaften. Welche Chancen und Trends die Speichertechnologie bietet, zeigen Praxisbeispiele und Marktdaten. (baurundschau.ch, 8.7.26)
Blutsauger am Berg | Bettwanzen reisen im Rucksack mit – wie der SAC dagegen vorgeht In Deutschland sind jährlich fünf Prozent der Alphütten befallen, in der Schweiz sind vor allem leicht zugängliche Hütten gefährdet. Mit einfachen Massnahmen können Wanderer zur Eindämmung beitragen. | Bettwanzen beschäftigen Alpenverbände seit Jahren. Die Tiere reisen mit den Wanderern, versteckt in Rucksäcken, Hüttenschlafsäcken oder Kleidung. Wo viele Menschen in wechselnden Betten schlafen, finden die Tiere ideale Bedingungen: Auf Berghütten, aber auch in Hotels, Jugendherbergen — und manchmal auch in Zügen und Kinosesseln, wo ständig andere Menschen sitzen. | Der SAC hat auf seiner Homepage einige Tipps zur Bekämpfung von Bettwanzen aufgeschaltet. Der Artikel stammt zwar noch von einer Informationskampagne aus dem Jahr 2020, sei gemäss Schläpfer aber nach wie vor gültig. Während einer Tour ist am wichtigsten, seine Ausrüstung regelmässig zu kontrollieren. Einen Rucksack lagert man idealerweise nicht direkt beim Bett. Und bei einem Verdacht ist das Hüttenteam sofort zu informieren. (www.tagesanzeiger.ch, 8.7.26)
Goldgelbe Vergilbung: Einschleppung und Ausbreitung in der Westschweiz Eine Genanalyse liefert erstmals ein detailliertes Bild dazu, wie sich die goldgelbe Vergilbung in den Schweizer Rebbergen nördlich der Alpen ausbreitet: Infiziertes Pflanzgut und die lokale Ausbreitung tragen gemeinsam zur Entwicklung der Epidemie bei. | Bei der goldgelben Vergilbung (GGV) handelt es sich um eine gefährliche Rebkrankheit. Das mit GGV assoziierte Phytoplasma (zellwandfreies Bakterium) ist als Quarantäneorganismus eingestuft. Phytoplasmen werden durch die Zikade Scaphoideus titanus von Stock zu Stock übertragen. Bislang existiert keine Behandlungsmöglichkeit. Die heutigen Bekämpfungsmassnahmen beruhen auf der obligatorischen und systematischen Entfernung aller infizierten Rebstöcke, der Bekämpfung des Vektors mit Insektiziden in den befallenen Gegenden und auf der Gebietsüberwachung. Die Krankheit breitet sich seit 2015 nördlich der Schweizer Alpen aus, doch wie sie in die Westschweiz gelangte, war bislang unbekannt. (www.agrarforschungschweiz.ch, 8.7.26)
Habeck will klimaneutrale, aber auch bezahlbare Wohnungen in deutschen Städten nach skandinavischem Vorbild bauen. Berater in der Wirtschaft sind Mitglieder der CDU/CSU oft sogar in ihrer Parlamentszeit — bei Grünen wird dies sogar nach ihrem Ausscheiden aus der Politik kritisch gesehen. | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 8.7.26)
Metzler, J.; Kromoser, B. (2026). Ökologie und Kreislauffähigkeit von Systemen zur seriellen thermischen Fassadensanierung. Bautechnik 103 Zur Reduktion des hohen Energie- und Ressourcenverbrauchs im Gebäudesektor sind nachhaltige Ansätze in der Gebäudesanierung von zentraler Bedeutung. Die vorliegende Arbeit untersucht die ökologische Performance verschiedener Systeme zur thermischen Fassadensanierung und vergleicht modular vorgefertigte (Holz-)Rahmensysteme mit herkömmlichen Wärmedämmverbundsystemen. Die Datenbasis bilden Umweltproduktdeklarationen, wobei vereinfacht ausschließlich der Energieaufwand [MJ] und das globale Erwärmungspotential [CO2-Äq.] bewertet werden. Dabei werden die verwendeten Baustoffe und Konstruktionsweisen gegenübergestellt, um die ökologischen Potenziale besser zu verstehen. Zudem wird die Kreislauffähigkeit der betrachteten Systeme bewertet, mit besonderem Fokus auf das Rückbau-, Wiederverwendungs- und Recyclingpotenzial. Die Ergebnisse zeigen, dass modulare Systeme bei gezielter Materialwahl und entsprechender Konstruktionsweise Vorteile in Bezug auf den nicht erneuerbaren Energieaufwand (www.nbau.org, 8.7.26)
Eisen als Energiespeicher: Neue Aufgabe für alte Kohlekraftwerke? Europas Energiesystem braucht Speicher, die grünen Strom über Wochen oder Monate verfügbar halten. Wasserstoff allein reicht dafür möglicherweise nicht aus. Eine neue Studie zeigt, dass Eisenpulver als ergänzender Langzeitspeicher die Kosten des klimaneutralen Umbaus deutlich senken kann und dass sich dafür sogar bestehende Kohlekraftwerke umrüsten lassen könnten. | Eine wissenschaftliche Untersuchung von Forschern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) eröffnet Möglichkeiten für die Optimierung des europäischen Energiesystems bis zum Jahr 2050. Die Ergebnisse zeigen, dass Eisenpulver Potenzial besitzt, um als chemischer Langzeitspeicher große Mengen erneuerbarer Energie langfristig verfügbar zu machen. | Der gesamte Prozess funktioniert dabei als geschlossener Kreislauf, der komplett ohne schädliche Substanzen oder Treibhausgase auskommt. Bei der Verbrennung des feinen Eisenpulvers zur Energiegewinnung entsteht simples Eisenoxid, umgangssprachlich auch als Rost bekannt. (www.basicthinking.de, 8.7.26)
Für Skepsis gibt es keinen Raum mehr - - - Wärmepumpen heizen auch in Bestandsgebäuden effizient – und das weitgehend unabhängig vom Baualter des Gebäudes. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forschungsprojekt des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE. In dem Projekt nahmen die Wissenschaftler vier Jahre lang detaillierte Messungen an 77 Wärmepumpen in Ein- bis Dreifamilienhäusern vor. Das Forschungsteam führte zudem Langzeit-Schallmessungen durch und ermittelte, wie Photovoltaikanlagen in den Wärmepumpenbetrieb integriert werden können. Die Untersuchung zeigte auch, dass ausreichend dimensionierte Heizkörper im Mittel mit ähnlich niedrigen Temperaturen betrieben werden können wie Flächenheizungen. Danny Günther ist Teamleiter am Fraunhofer ISE und außerdem Leiter des Monitoringprojekts „WP-QS im Bestand“. Mit ihm sprachen wir über die Ergebnisse. - - IKZ: Bei den untersuchten Luft-Wasser-Wärmepumpen kam die mit der niedrigsten Effizienz auf eine Arbeitszahl von 2,6 – die mit der höchsten auf 4,9. Wie erklären Sie sich diese großen Unterschiede?Danny Günther: Die Bandbreite ist erstmal enorm, lässt sich jedoch mit Blick auf die Betriebsbedingungen und Normleistungszahlen der Wärmepumpen gut erklären. >| (www.ikz.de, 8.7.26)
Motivationscoach Cordula Nussbaum als Expertin im Fernsehen Bestseller-Autorin und Coach Cordula Nussbaum ist gern gesehener Interview-Gast im Fernsehen. Hier findest Du - sofern vorhanden - einige Mitschnitte. - Der Beitrag Motivationscoach Cordula Nussbaum als Expertin im Fernsehen erschien zuerst auf Cordula Nussbaum. - (kreative-chaoten.com, 8.7.26)
Synodalität als kirchliche Lebensform? Demokratie als kirchliche Lebensform! Ulrich Engel OP erläutert, inwiefern sich Synodalität und Demokratie gerade nicht ausschließen. | In seiner Weihnachtsansprache 2020 vor der Römischen Kurie legte Papst Franziskus (1936—2025) seine Sicht auf das höchst umstrittene Verhältnis von Synodalität und Demokratie dar. Den von ihm stark gemachten Gegensatz der beiden Prinzipien begründete er vor allem pneumatologisch: „Ohne die Gnade des Heiligen Geistes, selbst wenn man beginnt, die Kirche synodal zu denken, wird sie sich, anstatt sich auf die Gemeinschaft mit der Präsenz des Heiligen Geistes zu beziehen, als eine beliebige demokratische Versammlung verstehen, die sich aus Mehrheiten und Minderheiten zusammensetzt. Wie ein Parlament, beispielsweise: Das ist nicht Synodalität. Allein die Gegenwart des Heiligen Geistes macht den Unterschied.“ Deutlich wird in der Äußerung, dass Demokratie hier rein formal verstanden wird. Die durch Abstimmung oder Wahl herbeigeführte Mehrheitsentscheidung ist ihr Signet. (www.feinschwarz.net, 8.7.26)
Fünf Jahre nach Ahrtal-Flut: Vorsorge gegen Extremwetter ausbauen WWF fordert Solidaritätsprinzip und Prävention bei Elementarschadenversicherungen (www.wwf.de, 8.7.26)
UNO-Bericht: Nachhaltigkeitsziele durch Finanzlücke gefährdet Mit weniger als vier Jahren bis zur selbst gesetzten Frist drohen die Vereinten Nationen ihre ambitionierten Nachhaltigkeitsziele, etwa das Ende extremer Armut oder des Hungers auf der Welt, zu verfehlen. | Bei der Hälfte der anvisierten Fortschritte hinke man hinterher und in 15 Prozent der Fälle sei man sogar unterhalb des Ausgangslevels von 2015, hieß es in dem „Bericht zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung 2026“. Nur in 36 Prozent der Fälle sei man auf Kurs. | Die Vereinten Nationen haben sich vor elf Jahren in der Agenda 2030 insgesamt 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung auf ökonomischer, sozialer und ökologischer Ebene gegeben. Sie gelten weltweit — zu den Zielen gehören ein Ende der Armut und des Hungers, sauberes Wasser und saubere Energie, aber auch menschenwürdige Arbeit, hochwertige Bildung, Klimaschutz und Frieden. (orf.at, 8.7.26)
Das Phänomen El Niño könnte zusammen mit dem menschengemachten Klimawandel 2027 zum heißesten Jahr der Geschichte machen. Es kann zudem schwere Regenfälle in Teilen Afrikas oder Südamerikas geben, aber auch Dürren in Australien oder Indonesien. | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 8.7.26)
Engpässe bei Klimaanlagen in Läden wegen Hitzesommer Der Hitzesommer treibt die Menschen in Scharen in die Läden: Immer mehr Schweizerinnen und Schweizer wollen sich eine Klimaanlage sichern. (www.watson.ch, 8.7.26)
Psychotherapeutische Praxisstelle: Betrieb ab Mitte August – Universität Luzern Die Fakultät für Verhaltenswissenschaften und Psychologie richtet eine Psychotherapeutische Praxisstelle ein. Nun sind nähere Informationen zum Terminplan und Angebot bekannt. | Die neue Praxisstelle bietet ab Mitte August Psychotherapien, Beratungen und diagnostische Abklärungen für Kinder, Jugendliche, Erwachsene, ältere Erwachsene, Eltern, Paare und Familien an. | Die Therapieschwerpunkte sind der Umgang mit Ängsten und depressiven Verstimmungen, Begleitung bei belastenden Lebensereignissen und nach traumatischen Erfahrungen, Zwanghafte Denk- und Verhaltensmuster sowie Suchtverhalten, Ess- und Schlafstörungen, psychosomatische Beschwerden, persönlichkeitsbezogene Themen, Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern sowie Schwierigkeiten in Familie, Partnerschaft oder Beruf. (www.unilu.ch, 8.7.26)
KI-Resilienz im Journalismus In der aktuellen KI-Debatte schenkt sich keiner was. Kaum taucht der Verdacht auf, ein Kollege habe ChatGPT oder Claude zum Schreiben mitgenutzt, beginnt vielerorts bereits die öffentlichkeitswirksame KI-Spurensuche.Die aktuelle KI-Debatte zeigt, warum Redaktionen endlich praxistaugliche Leitlinien für einen souveränen Umgang mit der KI brauchen. (mmm.verdi.de, 8.7.26)
Social-Media-Verbot bis 16? Eine Jugendliche hat eine spannende Alternatividee Social Media macht süchtig, verzerrt das Körperbild und ist voller „Creeps“ — das weiß auch unsere Autorin aus eigener Erfahrung. Trotzdem lehnt sie ein hartes Verbot ab. Ihre Alternative ist ziemlich kreativ (www.freitag.de, 8.7.26)
Deutsche Umwelthilfe zur BEG-Förderung: „Bundesregierung bleibt auf klimapolitischem Irrweg des Gebäudemodernisierungsgesetzes“ Der bekanntgewordene Entwurf zur neuen Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ist aus Sicht der Deutschen Umwelthilfe (DUH) unzureichend, um den dringend benötigten Sanierungshochlauf im Gebäudesektor anzustoßen. Insbesondere der vermietete Wohnungsbestand bleibt außen vor. | Dazu Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der DUH: „Mit diesem Entwurf kann die Bundesregierung die Fehlentscheidungen aus dem Gebäudemodernisierungsgesetz nicht korrigieren. Ohne klare ordnungsrechtliche Leitplanken reichen reine Sanierungsanreize nicht aus, um den Markt für Wärmepumpen und Gebäudesanierung hochzufahren — erst recht nicht, wenn das Fördervolumen in den kommenden Jahren um mehr als zwei Milliarden Euro sinken soll. In dieser Form ist die Bundesförderung noch dazu ein Wortbruch von Jens Spahn, der in mehreren Interviews die gleichbleibende Wärmepumpen-Förderung bis 2029 zugesichert hatte. Weiterhin fehlen jegliche gezielten Mittel für den Mietwohnungsbereich. (www.duh.de, 8.7.26)
Europäischer Emissionshandel: Deutsche Emissionen sinken 2025 um rund 3 Prozent Der EU-ETS 1 umfasst stationäre Anlagen des Energie- und Industriesektors sowie den innereuropäischen Luft- und Seeverkehr. Maßgeblich geprägt wird die Emissionssituation durch die stationären Anlagen. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen Industrie und Energiewirtschaft. Die Emissionen der erfassten Industrieanlagen lagen 2025 5,5 Prozent unter dem Vorjahreswert. Dieser Rückgang ist wesentlich auf die weiterhin schwache wirtschaftliche Entwicklung zurückzuführen. (www.umweltbundesamt.de, 8.7.26)
Träumen für die Zukunft | „Join the future!“: Beim Festival der Zukunft präsentierte „MyMachine“ Traummaschinen von Münchner Grundschulkindern – umgesetzt mit Studierenden. Kinder aus verschiedenen Münchner Grundschulen entwickelten diese über ein Jahr mithilfe von Lehramtsstudierenden der LMU sowie Museumspädagoginnen. Dafür wurden zunächst Ideen aller Schülerinnen und Schüler gesammelt und dann demokratisch ausgewählt. Studierende der TUM übersetzten die finalen Entwürfe daraufhin in digitale Modelle. Unter der Leitung von Alexander Schauer und Stefan Reindl wurden an der Berufsschule Altötting schließlich die Prototypen, teils als 3D-Drucke, „in echt“ gebaut. | Nun werden die Ergebnisse von Herrn Schauer und Moderatorin Caro Matzko präsentiert. Da ist zum Beispiel RoTu, eine Roboterschildkröte, die bis zu 80 km/h schnell schwimmen und mithilfe von KI Müll im Meer erkennen soll. Sehr beliebt bei den Kindern: ein Aufräumroboter in knalligem Lila, der gleichzeitig Süßigkeiten herausgibt. Außerdem gibt es einen Regenschirmhut, der sich bei Kontakt mit Wasser automatisch aufspannt, einen Getränkespender, der verhindert, dass Kinder zu viel Cola trinken, (www.lmu.de, 8.7.26)
Wie lassen sich Emissionen im Sportverein senken? Unsere Mobilitätsexpert*innen Moritz Mottschall und Hannah Bachmann erklären wie es geht: https://www.youtube.com/watch?v=nq8MLf_A0gY | @oekoinstitut.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 8.7.26)
Schlüsselübergabe der Kinderoase an der TUM | Erstes dauerhaftes Gebäude von Star-Architekt und TUM-Professor Francis Kéré in Europa Das erste dauerhafte Gebäude des Star-Architekten Prof. Francis Kéré in Europa steht an der Technischen Universität München (TUM). Nach gut zwei Jahren Bauzeit wurde die „Kinderoase an der TUM“ ihrer Bestimmung übergeben. Künftig werden in der vertikalen Kindertagesstätte bis zu 60 Kinder von TUM-Angehörigen betreut. Kéré wurde 2022 mit dem Pritzker-Preis, auch „Nobelpreis für Architektur“ genannt, ausgezeichnet und ist Professor an der TUM für Architectural Design and Participation. | Der Bau wurde von der Unternehmerin und Ehrensenatorin der TUM, Ingeborg Pohl, finanziert, errichtet und der TUM geschenkt. Sie beauftragte als Bauherrin Prof. Francis Kéré für den visionären Entwurf und seinen Professorenkollegen Hermann Kaufmann, der den Entwurf erst realisierbar machte, mit der Ausführungsplanung. Es entstand ein konstruktiver Holzbau mit fünf Geschossen und einer ikonisch gefalteten Lamellenfassade aus Cortenstahl. (www.tum.de, 8.7.26)
Studie des Monats 07/2026: Wenn Klimaschutz ins Wanken gerät – woher kommt der politische Backlash? Es ist keine Neuigkeit: Die Aufmerksamkeit für die Klimakrise sinkt, selbst während der Hitzewelle wird nicht über Klimaschutz diskutiert. Im politisch-medialen Diskurs bröckelt die Unterstützung für ambitionierte Maßnahmen — und die Politik bleibt immer weiter hinter gesteckten Zielen zurück. Was führt zu diesem Gegenwind, und wie kann eine wirksame Klimakommunikation konstruktiv damit umgehen? | Unter welchen Bedingungen geraten Maßnahmen politisch nachträglich ins Wanken? Wann werden sie erst gar nicht beschlossen? Anisimova und Patterson (2025) gehen der Frage nach, unter welchen konkreten Umständen Klimaschutzmaßnahmen in verschiedenen OECD-Ländern nach ihrer Verabschiedung kontrovers diskutiert und politisch wieder infrage gestellt werden. | Grünwald und Patterson (2025) widmen sich einem sehr konkreten Beispiel: der Debatte um das Tempolimit in Deutschland. Sie stellen fest, dass der Diskurs um Klimaschutzmaßnahmen allgemein stark polarisiert ist (www.klimafakten.de, 8.7.26)
Was sich versichern lässt – und was nicht Naturkatastrophen, Cyberattacken und Pandemien verursachen immer höhere Schäden. Gleichzeitig ist ein immer kleinerer Teil dieser Schäden von Versicherungen gedeckt. Welche Risiken können private Versicherungen überhaupt noch tragen — und wo braucht es den Staat? | Europa weist bei Naturgefahren eine grosse Deckungslücke auf. Nur rund ein Viertel der wetterbedingten Schäden ist versichert, und mit dem Klimawandel nimmt dieser Anteil weiter ab. Zugleich steigen die Prämien, und in überschwemmungs- oder sturmgefährdeten Lagen wird die Deckung knapper. Die Schweiz steht hier gut da: Dank der gesetzlich verankerten, solidarisch finanzierten Elementarschadenversicherung sind Gebäude fast vollständig gegen Naturgefahren gedeckt. Doch auch dieses Modell stösst dort an Grenzen, wo Schäden alle gleichzeitig treffen. (dievolkswirtschaft.ch, 8.7.26)
Kardinal Müller verurteilt illegale Bischofsweihen der Piusbrüder - - Kardinal Gerhard Ludwig Müller hat die von der Priesterbruderschaft St. Pius X. vollzogenen Bischofsweihen vom 1. Juli als schweren Angriff auf die Einheit der Kirche bezeichnet. Im Interview mit dem katholischen Fernsehsender K-TV vom Montagabend (6. Juli 2026) spricht der Kurienkardinal von einer „Wunde, die der Kirche geschlagen worden ist durch diese illegalen Bischofsweihen ohne die Erlaubnis, […] ohne die Gemeinschaft mit dem Heiligen Vater“. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 8.7.26)
"Es droht eine Kostenfalle für Haushalte" Der Vorsitzende der Klima-Union, Thomas Heilmann, begrüßt Nachbesserungen am Heizungsgesetz, sieht aber weiter rechtliche Risiken. Er bezweifelt, dass Atomkraft eine schnelle Lösung fürs Klima sein kann. Teil 1 des Interviews. - (klimareporter.de, 8.7.26)
Effizienz als ganzheitlicher Ansatz - - - Die Gebäudetechnik steht vor einem weiteren Wendepunkt. Aus dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) soll künftig das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) werden – mit welchen konkreten Anforderungen und technischen Rahmenbedingungen, bleibt derzeit noch offen. Unsicherheiten bestehen auch bei der Förderkulisse. Bleibt es bei den aktuellen Konditionen? Für Fachhandwerker und planende Installateure bedeutet das vor allem eines: Orientierung schaffen in einer Phase des Umbruchs. Denn unabhängig davon, welche politischen Leitplanken am Ende gesetzt werden, bleibt die Aufgabe klar: Gebäude effizienter machen, Energieverbräuche senken und bestehende Anlagen fit für die Zukunft aufstellen.Gerade im Bestand liegt dabei ein enormes Potenzial. Die Heizungssanierung bleibt ein zentrales Handlungsfeld – sei es mit Wärmepumpen, modernen Holzheizungen, hybriden oder solaren Systemen oder intelligenten Regelungskonzepten. Viele Lösungen sind längst verfügbar, vielfach erprobt und technisch ausgereift. Entscheidend wird künftig jedoch stärker als bisher die Gesamteffizienz eines Systems sein. Nicht nur der Wärmeerzeuger allein zählt, sondern das Zusammenspiel aller Komponenten entlang der gesamten Prozesskette – von der Wä >| (www.ikz.de, 8.7.26)
EnBW über Energiewende: „Die Situation im Offshore-Bereich hat sich dramatisch verschlechtert“ - Georg Stamatelopoulos ist Vorstandsvorsitzender des Energieversorgers EnBW. Im Interview verteidigt er die Förderkürzungen für erneuerbare Energien und fordert weniger Windräder in Nord- und Ostsee als bislang geplant. - (www.faz.net, 8.7.26)
„Gibt klares Bekenntnis zum Energiemix in Tirol“ Tirols stellvertretender Landesumweltanwalt reagiert auf den „Krone“-Bericht über PV-Anlagen und spricht sich für eine rasche Deklaration von Beschleunigungsgebieten aus. Zum Energiemix gebe es ein „klares Bekenntnis“, wobei die Windkraft eher skeptisch betrachtet wird. (www.krone.at, 8.7.26)
Aktionsplan zum Klimawandel verlängert, Zielvorgaben gestrichen Die Weltbank verlängert ihren Klima-Aktionsplan, streicht aber auf Druck der Trump-Administration wichtige Zielvorgaben. Die Nachfrage nach Finanzierung für Projekte mit Klimabezug bleibt hoch. (www.energiezukunft.eu, 8.7.26)
Eckpunkte der neuen Heizungsförderung in der Kritik Eine stärkere soziale Gewichtung bei Förderungen, aber insgesamt weniger Geld soll es für den heimischen Austausch von Heizungen auf Erneuerbare Systeme geben. Die Kritik an der geplanten Reform der Bundesförderung für effiziente Gebäude überwiegt. (www.energiezukunft.eu, 8.7.26)
Nutztiere – Hitze im Stall: Wie Bauern ihre Tiere schützen Kühe, Schweine und Hühner leiden unter der Hitze. Bauern setzen deshalb auf Ventilatoren, Nachtweiden und Spezialfutter. (www.srf.ch, 8.7.26)
Hitze und Ozon als zusätzliche Belastung Das erste Halbjahr 2026 hat bisher starke Belastungen für Allergikerinnen und Allergiker gebracht. Verschärft worden seien die Beschwerden durch Hitze und bodennahes Ozon, sagt der Allergologe Daniel Blagojevic anlässlich des Welttages der Allergie am Mittwoch. (orf.at, 8.7.26)
Plastik gehört in den Kreislauf, nicht in den Abfall Kritiker zweifeln am Nutzen des Plastiksammelns. Gastautor Christoph Rohrer hält dagegen: Rezyklierter Kunststoff verursacht deutlich weniger CO2 als neuer – und jede korrekt getrennte Verpackung macht einen messbaren Unterschied. (www.schweizheute.ch, 8.7.26)
„Stümperhaft“, „unprofessionell“ – Grüne wollen Gesundheitsreform im Bundestag stoppen Das Sparpaket der Koalition ist laut Parteichef Banaszak ein „Kürzungskahlschlag“, der die Gesundheitsversorgung gefährdet. Denkbar ist ein Eilantrag wie jener, mit dem 2023 in Karlsruhe das Gesetzgebungsverfahren zum Heizungsgesetz gestoppt wurde. (www.welt.de, 8.7.26)
PFAS-Altlasten in Österreich: „Nur Spitze des Eisbergs“ bekannt „Wir reden von vielen hunderten von Standorten“ – warnt Experte Hofmann. Er empfiehlt bei Trinkwasserquellen und Hausbrunnen einen PFAS-Test und fordert mehr Transparenz. (www.diepresse.com, 7.7.26)
Streit um AKW-Kosten – Subventionen für AKW vergleichbar mit Beiträgen für Erneuerbare Finanziell spricht für den Wirtschaftsdachverband Economiesuisse nichts gegen neue AKW. Die Zahlen sind aber umstritten. (www.srf.ch, 7.7.26)
Zeitdiagnosen in den sozialen Medien: Intellektueller Slop? In den sozialen Medien trendet eine neue Form der Gegenwartsanalyse. Dabei fühlt sich der Intellectual-Influencer-Content so einleuchtend wie generisch an. mehr... (taz.de, 7.7.26)
Haushalts- und Klimapolitik: Mit Vollgas rückwärts Statt in Öko-Heizungen zu investieren, präferiert die Bundesregierung fossile Heizungen. Investitionen in klimafreundliche Anlagen werden unattraktiv. mehr... (taz.de, 7.7.26)
Zahlen zur Sterblichkeit – Hitzewelle forderte in der Schweiz rund 200 zusätzliche Tote Die hohen Temperaturen haben im Juni vor allem mehr ältere Menschen das Leben gekostet, wie neue Zahlen des BFS zeigen. (www.srf.ch, 7.7.26)
Zuschüsse für Wärmepumpen und Co.: Regierung will Förderung klimafreundlicher Heizungen senken Schwarz-Rot will die Unterstützung beim Heizungstausch zurückfahren. Ein Personenkreis kann dann mehr Zuschuss bekommen als bisher – aber nur kurz. mehr... (taz.de, 7.7.26)
Podcast Finanzen & Immobilien: Wie die KI-Welle viele Investitionen und Anlageoptionen antreibt - Geothermie, Fusionsreaktoren, Drohnen: Künstliche Intelligenz braucht mehr Energie und kann den Einsatz neuer Technik anregen. Was bedeutet das für Anleger? - (www.faz.net, 7.7.26)
Verkehrskonzept: Salzburger sollen mehr gehen Das Land Salzburg hat am Dienstag sein neues Mobilitätskonzept präsentiert. Dieses besagt, wie sich die Menschen in neun Jahren im Bundesland fortbewegen sollen. Als Grundlage dienen Zahlen von der letzten Mobilitätserhebung aus dem Jahr 2022. (www.krone.at, 7.7.26)
Kampf gegen „Wokeness“: Weißes Haus will weißere Museen Die Museen sollen „positivere“ Geschichten erzählen, findet die Trump-Regierung. Historiker:innen protestieren gegen „ideologische Attacke“. mehr... (taz.de, 7.7.26)
Wasserknappheit im Zürcher Oberland: Hinwil schaltet wegen Trockenheit mehrere Brunnen ab Die anhaltende Hitze zwingt die Gemeinde zum Handeln. Die Wetterprognosen versprechen keine Entspannung. (www.tagesanzeiger.ch, 7.7.26)
Hüttenküche: »Ohne Würstel, aber herzhaft gewürzt« Was folgt, wenn man auf der Alpenhütte kein Fleisch mehr anbietet? Shitstorm und frohe Bergführer! Wirtin Evelyn Matejka weiß jetzt, wie Vegetarisches deftig gelingt. (www.zeit.de, 7.7.26)
Greenwashing wird verboten – mit langer Schonfrist Der Nationalrat hat Maßnahmen gegen „Greenwashing“ beschlossen. Versprechen wie „umweltfreundlich“ auf Verpackungen müssen künftig begründet, Nachhaltigkeitssiegel zertifiziert sein. Nur die Grünen sprachen sich dagegen aus: Sie kritisieren eine zu lange Schonfrist für Unternehmen. (www.krone.at, 7.7.26)
Quaschning erklärt: Netzpakete Der Netzausbau geht zu langsam – nun will die Bundesregierung Solar- und Windenergie ausbremsen. Neue Anlagen sollen in überlasteten Regionen ohne Entschädigung abgeschaltet werden können. Das macht Projekte unfinanzierbar. Andere Länder entschärfen erfolgreich die Netzengpässe. - (klimareporter.de, 7.7.26)
Schulverwaltungsamt bündelt und priorisiert Hitzeschutzmaßnahmen an Stuttgarter Schulen Das Schulverwaltungsamt entwickelt einen Hitzeschutzplan für rund 150 Stuttgarter Schulen. Bereits umgesetzt werden Sofortmaßnahmen wie Trinkwasserspender, Bäume, Sonnenschirme und Klimageräte. Nach einer systematischen Bedarfserhebung folgen weitere kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen. (www.stuttgart.de, 7.7.26)
Städteranking des «Economist»: Zürich fällt auf Rang fünf zurück – obwohl nur 0,7 Punkte fehlen Ausgerechnet in der Kategorie «Kultur und Umwelt» verliert die Limmatstadt Punkte. Im engen Spitzenfeld reicht das, um gleich drei Plätze einzubüssen. (www.tagesanzeiger.ch, 7.7.26)
„Normenflut“: Warum das Bauen immer teurer wird - Die Baukosten für Wohnraum laufen aus dem Ruder. Fachleute schlagen Alarm. Was es jetzt braucht, um die Branche zu entlasten. - (www.faz.net, 7.7.26)
Daten zu Übersterblichkeit: Hitzewelle forderte in der Schweiz rund 200 Tote Die beispiellose Hitzewelle führte in der Schweiz zu vielen Todesopfern, wie aktuelle Daten zeigen. Eine Notfallmedizinerin berichtet von erheblichem Druck. (www.tagesanzeiger.ch, 7.7.26)
Bauen und Wohnen: Können Sie die Nachbarn hören, will die Ministerin wissen Eigentlich sind sich Politik, Baubranche und Fachleute einig. Es muss dringend einfacher gebaut werden in Deutschland. Die Frage ist bloß: Wie soll das gehen? Bau- und Justizministerin wagen nun einen neuen Vorstoß. (www.sueddeutsche.de, 7.7.26)
Der Weg zur Klimaanlage: Heiße Tipps für kühle Zimmer - Die Hitze löst Sehnsucht nach Kühle aus. Monteure für Klimaanalagen sind ausgebucht. Im Internet gibt es attraktive Angebote. Aber auch Scharlatane. Nur eine richtige Lösung ist eine gute Lösung. - (www.faz.net, 7.7.26)
Warum Rechenzentren in der Schweiz so umstritten sind – in fünf Grafiken Digitale Dienste und künstliche Intelligenz machen mehr und immer grössere Rechenzentren erforderlich. Fünf Grafiken zeigen, warum diese Infrastrukturen auch in der Schweiz so umstritten sind. (www.swissinfo.ch, 7.7.26)
Geburt als Beginn einer Reise – Schwangerschaft und Geburt aus einer hinduistischen Perspektive Was bedeutet es, geboren zu werden? Ausgehend von persönlichen Erfahrungen verbindet Lavanya Ramalingam, Wissenschaftlerin im Bereich Radioonkologie und Strahlentherapie mit Wurzeln in Sri Lanka, biografische Reflexionen mit Einblicken in Vorstellungen von Geburt, Karma und Lebenssinn aus einer tamilisch-hinduistischen Perspektive — von Ritualen rund um Schwangerschaft und Geburt bis hin zu Fragen des Aufwachsens zwischen zwei Kulturen. | Ich erinnere mich noch gut an eine Erfahrung aus meiner Kindheit. Ich war etwa sieben Jahre alt, als ich eines Tages mein Lieblingsstofftier verlor. Ich war sehr traurig und suchte lange danach, aber ohne Erfolg. Irgendwann musste ich akzeptieren, dass es für immer verloren war, und ich blieb mehrere Tage sehr traurig. Ein paar Tage später fand ich das Stofftier plötzlich wieder. Ich war überglücklich. Aber dieses Glück dauerte nur wenige Momente, und danach kehrte ich wieder in meinen normalen Alltag zurück. (www.religion.ch, 7.7.26)
Was die Bank des Papstes und ein Budapest-Palast mit Genf zu tun haben Was als Finanzanlage der Vatikanbank begann, endete als Millionenskandal mit einer Spur in die Schweiz. (www.watson.ch, 7.7.26)
Im Klimawandel kann auch gutes Wetter den Bäumen schaden In Europa sterben Bäume nicht nur wegen Trockenheit. Laut einer neuen Studie gehen Bäume auch nach eigentlich idealen Wachstumsbedingungen ein. (www.watson.ch, 7.7.26)
In flood-prone areas on the Texas-Mexico border, predatory loans are a problem And it's an increasing threat with climate change. (yaleclimateconnections.org, 7.7.26)
AI can predict disaster, but it can't save you New AI-driven forecasts can tell you when dangerous weather is coming. But what if you have nowhere to go? (yaleclimateconnections.org, 7.7.26)
Bundesrat muss Kommunikation abbauen – und das in Zeiten von Fake News Über 20 Prozent müssen die sieben Departemente ihre Öffentlichkeitsarbeit kürzen. Und sie wollen klären, wie sie mit Social Media und Fake News umgehen sollen. (www.watson.ch, 7.7.26)
LNG-Importe: Wie Katherina Reiche die Energiewende torpediert Mit Unterstützung des Wirtschaftsministeriums handelt ein Konzern neue Gasverträge aus. Sie gelten sogar über 2050 hinaus, wenn Deutschland längst klimaneutral sein will. (www.zeit.de, 7.7.26)
Alpenverein startet Anti-Bettwanzen-Kampagne Bettwanzen werden offenbar zu einem immer größeren Problem auf den heimischen Almhütten. Mit einer Kampagne will der Österreichische Alpenverein jetzt über die Plage aufklären. So soll auch die Verschleppung der Wanzen verhindert werden. (www.krone.at, 7.7.26)
Verurteilungen gegen KlimaaktivistInnen in Deutschland nehmen erschreckende Ausmaße an, und das, wo die globalen Hitzewellen immer bedrohlicher für Leib und Leben werden KlimaaktivistInnen werden auch in Deutschland von staatlicher Seite verfolgt, angeklagt, mit hohen Geldbußen bestraft, ins Gefängnis gesteckt — vor allem wenn sie zum Instrument des gewaltfreien zivilen Ungehorsams greifen. Dabei gibt es im Strafgesetzbuch einen rechtfertigenden Notstand (§ 34 StGB): „Wer in einer gegenwärtigen, nicht anders abwendbaren Gefahr für Leben, Leib oder Freiheit eine Tat begeht, um die Gefahr von sich oder einem anderen abzuwenden, handelt nicht rechtswidrig.” AktivistInnen berufen sich bei ihrem zivilen gewaltfreien Ungehorsam zu Recht auf die herannahende Klimakatastrophe, die sich in der jüngsten Hitzewelle auch hierzulande für viele Menschen als bedrohlich für Leib und Leben erwiesen hat und in Zukunft noch viel stärker beweisen wird. Ziviler gewaltfreier Ungehorsam wurde in der Menschheitsgeschichte oft angewandt, wenn staatliche Gesetze die Gleichheit von Menschen missachteten, (hans-josef-fell.de, 7.7.26)
Workers are more likely to be injured on very hot days So the New York State Insurance Fund provides money for small businesses to buy fans, cooling vests, ventilated hard hats, and more for their employees. (yaleclimateconnections.org, 7.7.26)
Erdgas-Bohrungen gefährden Trinkwasser für Zehntausende Bürgermeister:innen und Landrätin fordern Ende der Bohrungen, bis Wasserversorgung gesichert ist. Wirtschaftsminister Aiwanger muss jetzt zwischen öffentlicher Daseinsvorsorge und privaten Profitinteressen entscheiden. (www.bund-naturschutz.de, 7.7.26)
Berghütten: »Warme Duschen braucht es nicht« Erst Stein, dann Holz, dann Hightech — und jetzt? Der Architekt Hanspeter Bürgi (Präsident Hüttenkommission SAC) über das schwierige Bauen am Berg und die Frage, was das Flachland davon lernen kann (www.zeit.de, 7.7.26)
Leibniz-Gemeinschaft: Saubere Luft – für alle? Eine interaktive Website zeigt, wie Luftqualität, Lärm und Grünflächen in deutschen Städten verteilt sind — und wen Belastungen besonders treffen. | Eine Deutschlandkarte der besonderen Art: Auf einer neuen interaktiven Website lässt sich für die 69 größten deutschen Städte nachvollziehen, wie Luftverschmutzung, Lärm und Grünflächen über das Stadtgebiet verteilt sind — und wie diese Verteilung mit der Sozialstruktur einzelner Wohngebiete zusammenhängt. Die Karte begleitet eine kürzlich in der Fachzeitschrift Urban Studies erschienene Studie von Christian König (WZB), Katja Salomo (Universität Kassel) und Marcel Helbig (Leibniz-Institut für Bildungsverläufe/WZB) und veranschaulicht ihre Befunde für jede Stadt einzeln. | Die Forschenden legten ein Raster aus 1×1 km großen Feldern über die deutschen Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohner*innen. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 7.7.26)
BUND zum Haushaltsentwurf 2027: Neuer Angriff auf Klimaschutz Zum Entwurf des Bundeshaushalts 2027, der heute vom Kabinett beschlossen wird, kommentiert Tina Löffelsend, Abteilungsleiterin Klimaschutz beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): Der Haushaltentwurf von Finanzminister Klingbeil ist der nächste Angriff von Schwarz-Rot auf den Klimaschutz. Die erste Hitzewelle des Sommers ist gerade überstanden, der Handlungsbedarf ist überdeutlich und der Finanzminister kürzt die ohnehin zu knappen Mittel im Klimafonds. Dabei braucht es mehr Geld für Gebäudesanierung, klimafreundliche Heizungen und ein besseres Angebot bei Bussen und Bahnen. Anstatt Haushaltslöcher mit Klimaschutzgeldern zu stopfen, sollte die Regierung klimaschädliche Subventionen abbauen — wie mit einer Reform der Dienstwagenbesteuerung oder dem Ende der Energiesteuerbefreiung von Kerosin. Das wäre zukunftsorientierte Politik. | Mit diesem Haushaltsentwurf entzieht die Bundesregierung dem Klimaschutz systematisch Geld, wo deutlich mehr Mittel nötig wären. (www.bund.net, 7.7.26)
Wenn die Wiese braun wird: Bauern rüsten sich für den Klimawandel Mal fehlt es, mal ist es zu viel: Wasser wird für die Landwirtschaft zur immer grösseren Herausforderung. Mit alten und neuen Ansätzen versuchen Landwirtinnen und Landwirte darum vermehrt Wasser zurückzuhalten und zu verteilen. (www.swissinfo.ch, 7.7.26)
Digitale Befähigung als Schlüssel zur Resilienz Knapp jedes dritte Industrieunternehmen in Deutschland sieht laut ifo-Studie seine Wettbewerbsfähigkeit schwinden. Parallel stieg die Zahl der Unternehmensinsolvenzen 2025 auf 24.064 und damit auf den höchsten Stand seit zehn Jahren. | Besonders hart traf es die Branchen Logistik und Automotive. Aktuell drehen sich Diskussionen über Gegenmaßnahmen häufig um Energiepreise, Bürokratie oder Geopolitik. | In der Industrie ist essenziell für Resilienz: die Fähigkeit, Prozesse zu standardisieren, Daten verlässlich nutzbar zu machen und IT und Shopfloor enger zu verzahnen. Gerade unter hohem Kosten- und Zeitdruck entsteht Wettbewerbsfähigkeit dort, wo Unternehmen es schaffen, auf diese Weise ihre komplexen Strukturen systematisch zu vereinfachen, und digitale Fähigkeiten Stück für Stück aufbauen, um flexibler und agiler zu sein. (www.it-daily.net, 7.7.26)
Tropical forests are facing increasing risks of exposure to critical temperature thresholds Tropical forests are vital for absorbing CO2 and supporting global biodiversity, but rising temperatures threaten their health and functioning. When trees reach critical temperatures, their photosynthetic system breaks down. We mapped the spatio-temporal trends in thermal safety margins (TSM; the gap between canopy temperature and critical thermal threshold) of plant species across tropical forests from to using satellite data and species distribution maps. We studied projections of TSMs to and . Our results indicate declining TSM and increasing extent of areas exceeding critical temperatures, underlining the growing exposure to risks to biodiversity in tropical regions. (www.pnas.org, 7.7.26)
Selective and direct hydrogen generation from mixed plastic waste via alkaline thermal treatment with inherent carbon storage Plastic waste is difficult to recycle because mixed plastics typically require sorting and high-temperature gasification that emits CO2. We demonstrate an alkaline thermal treatment (ATT) that converts common mixed plastics such as polyethylene terephthalate (PET), polyethylene (PE), and polypropylene (PP) into high-purity hydrogen at substantially lower temperatures while suppressing carbon-containing byproducts. A simple thermal-oxidation pretreatment activates PE and PP by introducing oxygen functional groups, making them reactive in ATT. First-principles calculations reveal that the introduced oxygen functional groups lower reaction barriers in alkaline media, explaining the activation of oxidized PE and PP. By combining lower-temperature operation, carbon capture capability, and advantages of mixed plastics, the ATT offers a practical pathway to upcycle plastic waste into clean hydrogen fuel. (www.pnas.org, 7.7.26)
Digitale Gewalt: Rechtsextreme Hasskampagnen Durch Hasskampagnen können ganze Gruppen systematisch zum Schweigen gebracht werden. Dies hat nicht nur individuelle Auswirkungen, sondern auch Folgen für die Demokratie. (www.bpb.de, 7.7.26)
Kirchensteuer der katholischen Kirche: Katholische Kirche nehmen 2025 mehr Kirchensteuern ein Die katholischen Bistümer haben trotz weniger Mitgliedern mehr Kirchensteuern eingenommen als im Vorjahr. Wegen der Inflation verringerte sich jedoch die Kaufkraft. (www.zeit.de, 7.7.26)
Gibt es das, Hitzefrei? Zu heiss zum Arbeiten: Gefühlt waren wir die letzten Wochen wohl alle an diesem Punkt. Doch gibt es ein Recht, die Arbeit niederzulegen wegen der Hitze? | Zuerst die schlechte Nachricht: Eine Temperaturobergrenze zum Arbeiten sieht das Schweizer Arbeitsrecht nicht vor. Es gibt also kein «Hitzefrei». Die gute: Es gibt rechtliche Grundlagen zum Raumklima und zur Gesundheit, in denen Schutzmassnahmen definiert sind. So steht im Schweizer Arbeitsgesetz: Der Arbeitgeber ist verpflichtet, zum Schutze der Gesundheit der Arbeitnehmer alle Massnahmen zu treffen, die nach der Erfahrung notwendig, nach dem Stand der Technik anwendbar und den Verhältnissen des Betriebes angemessen sind. | Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hält fest, dass die Arbeitgeberin grundsätzlich «basierend auf einer Risikoanalyse» entscheiden muss, «welche Massnahmen angebracht sind, um die Arbeitsbedingungen erträglich zu gestalten und die Gesundheit der Arbeitnehmenden zu schützen» (rebrand.ly/seco-hitze). (www.workzeitung.ch, 7.7.26)
Was die Waldbrände mit Hitze, Trockenheit und Klimawandel zu tun haben, habe ich hier bei Spektrum erklärt: https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/hitze-braende-kachelmann/ | @rahmstorf.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 7.7.26)
Hannibal in den Alpen: Energiesparen mit Elefanten - Der karthagische Feldherr Hannibal überquerte mit einem mächtigen Heer die Alpen. Jetzt haben zwei Forscher die alte Frage, welche Route er dabei nahm, zeitgemäß beantwortet: durch Kalorienzählen. - (www.faz.net, 7.7.26)
Leibniz-Gemeinschaft: Raum für alle Öffentlicher Raum ist knapp — und häufig mit parkenden Autos besetzt. Wie Kommunen Flächen gerechter verteilen können, zeigt ein neuer Leitfaden. | Öffentliche Parkflächen für Kraftfahrzeuge beanspruchen einen erheblichen Anteil des knappen öffentlichen Raums, obwohl viele Menschen in Städten kein eigenes Auto besitzen. Das Vorhalten von Parkflächen für private Kfz gehört nicht zur allgemeinen Daseinsvorsorge, sondern ist eine politisch gestaltbare Nutzung öffentlicher Flächen. Die Kommunen verfügen bereits heute über wirksame Instrumente, Parken sozial gerecht, effizient und im Einklang mit Klima-, Mobilitäts- und Aufenthaltszielen zu steuern. So können Flächen gerechter verteilt, die Verkehrssicherheit erhöht und lebenswerte öffentliche Räume für alle geschaffen werden. | Das Positionspapier bündelt die aktuellen rechtlichen Spielräume und kommunalen Handlungsoptionen (www.leibniz-gemeinschaft.de, 7.7.26)
Experten plädieren für Alternativen zu Klimageräten im Kampf gegen die Hitze Für Physiker Pierre Hollmuller, Leiter der Forschungsgruppe Energiesysteme an der Universität Genf, sind mobile Klimageräte keine ideale Antwort auf die zunehmenden Hitzewellen. Gegenüber der Nachrichtenagentur AWP sagt der Experte: «Diese Geräte arbeiten relativ ineffizient, weil der Abluftschlauch durch ein gekipptes Fenster geführt werden muss. Dadurch gelangt warme Aussenluft in den Raum und macht einen grossen Teil der Kühlleistung zunichte.» | Verdunstung statt Kompressor | Deckenventilatoren | klassische Heizkörper durch Gebläsekonvektoren ersetzen | reversible Wärmepumpen | «Beim Thema Hitze stehen wir erst am Anfang eines Bewusstseinswandels. Wir müssen handeln», sagte Faessler. Dabei gibt er sich optimistisch: «Unsere lokalen Ressourcen ermöglichen nachhaltige Kühlsysteme.» (www.watson.ch, 7.7.26)
Tausende Euro weniger – Regierung kürzt Förderung für Wärmepumpen noch dieses Jahr Noch in diesem Jahr soll die Fördersumme für den Einbau klimafreundlicher Heizungen sinken. Das geht aus einer Vorlage der Bundesregierung für den Haushaltsausschuss hervor. Familien sollen besser gestellt werden. (www.welt.de, 7.7.26)
Zürcher Oberland: Wila lädt zum gemeinsamen Bau einer Solaranlage ein Im September 2026 entsteht auf dem alten Schützenhaus eine Photovoltaikanlage. Laien können unter Anleitung mithelfen – Vorkenntnisse braucht es keine. (www.tagesanzeiger.ch, 7.7.26)
Trockenheit im Thurgau: Gachnang appelliert an Bevölkerung: Trinkwasser sparen Die anhaltende Hitze setzt die Wasserressourcen unter Druck. Der Gemeinderat verzichtet bewusst auf Verbote und setzt stattdessen auf Eigenverantwortung. (www.tagesanzeiger.ch, 7.7.26)
Regierung will Förderung von klimafreundlichen Heizungen kürzen Die staatliche Unterstützung beim Heizungstausch könnte insbesondere für Gutverdiener bald deutlich niedriger ausfallen. Um zu sparen, will die Regierung Förderungen kürzen - und stärker nach sozialen Faktoren ausrichten.[mehr] (www.tagesschau.de, 7.7.26)
Die bezwingbare Natur? – Zur Geschichte des Schweizer Lawinenschutzes Der Lawinenschutz ist fester Bestandteil des hiesigen Landschaftsbildes — davon zeugen allein die zahlreichen Stützverbauungen in den Schweizer Alpen. Diese und weitere Schutzmassnahmen vermitteln ein Gefühl von Kontrolle über die Natur. Doch was geschieht, wenn der Lawinenschutz versagt? (www.syntopia-alpina.ch, 7.7.26)
Die Energiezukunft gehört den Erneuerbaren und nicht der Kernkraft | Unterschreiben Sie das Referendum gegen neue Atomkraftwerke! Im Jahr 2017 hat die Schweizer Bevölkerung den geordneten Atomausstieg beschlossen. Nun wollen Bundesrat und Parlament den Bau neuer Atomkraftwerke wieder ermöglichen. Für die SSES ist klar: Neue AKW sind keine Lösung für die Energiezukunft der Schweiz. | Neue AKW kosten Milliarden und verdrängen dringend benötigte Investitionen in erneuerbare Energien. Die Erfahrungen im Ausland zeigen zudem: AKW-Projekte werden oft deutlich teurer als geplant. Und neue AKW produzieren zusätzlichen radioaktiven Abfall, für dessen Entsorgung es bis heute keine dauerhafte Lösung gibt. | Nicht zuletzt kommen neue Atomkraftwerke zu spät. Planung und Bau dauern Jahrzehnte und können jederzeit blockiert werden. Für Klimaschutz und Versorgungssicherheit haben wir wirksame und bewährte Lösungen. Die Schweiz verfügt über ein grosses Potenzial bei Sonne, Wind und Wasser. Bereits heute liefert die Solarenergie einen wichtigen Beitrag zur sicheren Stromversorgung. (www.sses.ch, 7.7.26)
Vielfalt von Dokumenten und Zeugnissen Dominik Landwehr in kath.ch: Das Provinzarchiv des Kapuzinerordens der Schweiz im Kloster Wesemlin in Luzern versammelt eine ausserordentliche Vielfalt von Dokumenten und Zeugnissen aus dem reichen Leben des Ordens. Das Kloster beherbergt zudem eine wertvolle Bibliothek und eine grosse Sammlung an Kulturgütern aus nah und fern. | Das Provinzarchiv der Schweizer Kapuziner liegt an bester Lage, nur zehn Busminuten vom Bahnhof Luzern entfernt im malerischen Kloster Wesemlin. Man ist geneigt, von einem Glücksfall zu reden: Es ist das grösste derartige Archiv des Kapuzinerordens ausserhalb von Rom und dokumentiert das Leben der Kapuziner in der Schweiz seit dem 16. Jahrhundert. Die Bandbreite der Unterlagen reicht von offiziellen Akten bis zu umfangreichen persönlichen Zeugnissen von Kapuzinern aus verschiedenen Jahrhunderten. Eine wichtige Rolle spielen Dokumente, Fotos und Zeugnisse aus den Missionen der Kapuziner. (www.kapuziner.ch, 7.7.26)
Urlaub und Romantik – Warum Ferien für Paare oft zum Stresstest werden Mehr Zeit, hohe Erwartungen, weniger Abstand: Warum Ferien Beziehungen belasten können – und was dagegen helfen kann. (www.srf.ch, 7.7.26)
Attraktivität – Hitze verändert den Wert von Immobilien Der Klimawandel wirkt sich zunehmend auf die Planung, den Bau und die Sanierung von Wohngebäuden aus. (www.srf.ch, 7.7.26)
Elektrischer Kleinstwagen vom Zürichsee: Mobility startet am Bahnhof Oerlikon Test mit Küsnachter «Knutschkugel» Drei Microlinos und ein Baum ersetzen zwei Parkplätze in Oerlikon: Das Carsharing-Unternehmen Mobility will herausfinden, ob die platzsparenden Zweisitzer ein echtes Bedürfnis im Stadtverkehr abdecken. (www.tagesanzeiger.ch, 7.7.26)
Österreich: Salesianer unermüdlich für Ärmsten der Armen im Einsatz - - Wie die „Don Bosco Mission Austria“ in ihrem aktuell veröffentlichten Jahresbericht 2025 vorstellte, unterstützte sie im letzten Jahr 38 Hilfsprojekte in 21 Ländern mit einer Gesamtsumme von circa 667.000 Euro. Schnelle Hilfe nach Naturkatastrophen stand dabei in jüngster Zeit im Mittelpunkt ihrer Arbeit. Die Don Bosco Mission Austria ist ein Teil der katholischen Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos in Österreich. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 7.7.26)
Missglückte Verkehrswende: Wenn der Radweg zum Holzweg wird - Bus, Bahn, Fahrrad, Carsharing: An Ideen für klimafreundliche Mobilität mangelt es nicht. Doch zwischen politischem Anspruch und alltäglicher Wirklichkeit klafft eine große Lücke. - (www.faz.net, 7.7.26)
Neuhausen positioniert sich als «urban» Die Gemeinde Neuhausen am Rheinfall bewirbt sich mit dem Claim «Von Natur aus urban» als Wohn-, Arbeits- und Begegnungsort. (www.persoenlich.com, 7.7.26)
Neue Karte soll Menschen mit eingeschränkter Mobilität in Zürich helfen Ein neues Onlinetool soll Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder Kinderwagen dabei helfen, hindernisfreie Wege durch Zürich zu finden. Nach dem Testlauf in der Innenstadt wird die digitale Karte nun für alle Kreise ausgebaut. Dafür kommen auch Kameradaten der Strassenreinigung zum Einsatz. (tsri.ch, 7.7.26)
Rechenzentren und Klimaschutz: KI um jeden Preis Die Bundesregierung will den Ausbau von Rechenzentren für KI-Modelle vorantreiben – und lockert dafür Umweltauflagen. Das ist klimapolitisch falsch. mehr... (taz.de, 7.7.26)
Kunsthistorikerin Jennifer van Horn: „Freiheit und Unfreiheit an einem Ort“ Die Kunst aus der Gründerzeit der USA versprach Demokratie in einer gesegneten Landschaft. Wie viel das ausblendet, erzählt Kunsthistorikerin Jennifer Van Horn. mehr... (taz.de, 7.7.26)
Hitzestress bei Bäumen: „So früh habe ich das noch nie gesehen“ Im Juni werfen Linden oder Buchen ihre Blätter ab? Waldreferent Ralf Straußberger vom Bund Naturschutz über hungernde Birken, warum der zwischenzeitliche Regen kaum hilft und was eine Embolie bei Bäumen bedeutet. (www.sueddeutsche.de, 7.7.26)
Bundesregierung plant staatliche Gasreserve – Bürger sollen offenbar sämtliche Kosten tragen Eine staatliche Erdgasreserve soll Deutschland künftig besser auf außergewöhnliche Krisen vorbereiten. Die Finanzierung ist über eine Umlage auf Gasverbraucher vorgesehen. (www.welt.de, 7.7.26)
Rom: Hitzedrama um Pferd sorgt für helle Aufregung Der Zusammenbruch eines Kutschpferdes im Zentrum Roms hat eine parteiübergreifende Debatte über die Zukunft der traditionellen Pferdekutschen („Botticelle“) neu entfacht. Die Diskussion über die Zukunft der Touristenattraktion ist auch in Österreichs Hauptstadt bestens bekannt. (www.krone.at, 7.7.26)
Frankreich: Papst wird auf Kirche im Wandel treffen - - Éric de Moulins-Beaufort, Erzbischof von Reims, blickt im Interview mit dem vatikanischen Pressedienst Fides voraus auf den Besuch von Papst Leo XIV. im September und beschreibt die katholische Kirche im Land. Priestermangel und Folgen der Missbrauchsskandale hätten ihre Spuren hinterlassen und eine Kirche gschaffen, „die einen Wandel ihres pastoraler Strukturen durchläuft" und „vielfältige und, wie ich finde, interessante Erfahrungen gemacht hat." - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 7.7.26)
Balkonkraftwerke: Hier steckt die Schwachstelle der Energiewende Mit Balkonkraftwerken kann jeder Sonnenstrom nutzen. Leider nehmen Hersteller wie Hoymiles die Sicherheit nicht ernst genug. Die Anlagen lassen sich problemlos hacken. (www.zeit.de, 7.7.26)
Hitzeschutz in Pflegeheimen: Guter Rat statt gute Tat Alte Menschen sind stark von Extremhitze betroffen. Bremen vergibt die Chance, Pflegeheimen Vorgaben zu Hitzeschutz in Innenräumen zu machen. mehr... (taz.de, 7.7.26)
Aktionstage „Heizkeller der Zukunft“: SHK-Handwerk zieht positive Zwischenbilanz - - - Düsseldorf. Die erste Phase mit acht Aktionstagen „Heizkeller der Zukunft“ in NRW ist abgeschlossen. Der Fachverband Sanitär Heizung Klima NRW zieht als Partner eine positive Zwischenbilanz: „Regionale SHK-Fachbetriebe sind Ansprechpartner Nummer eins für Wärmepumpen und moderne Heizkonzepte.“ Für den Herbst sind weitere acht Aktionstage geplant.„Der SHK-Innungsstand war bei allen Veranstaltungen gut besucht. Ein Dank den SHK-Innungen und an die engagierten Fachbetriebe, die sich den Fragen der Besucher gestellt haben,“ sagt Natascha Daams, Geschäftsführerin Kommunikation beim Fachverband SHK NRW. Beim Aktionstag in Legden im Kreis Borken war Ralf Sparwel, SHK-Unternehmer aus Südlohn und Obermeister der SHK-Innung Ahaus, dabei und informierte gemeinsam mit sieben Unternehmerkollegen. In der Region arbeitet die Kreishandwerkerschaft schon lange sehr eng mit der Kommune und den Initiativen Klimakreis Borken und „AltBauNeu“ zusammen. „In meiner Funktion als Obermeister informiere ich bei verschiedenen Vortragsveranstaltungen über energetische Sanierung. Es war klar, dass wir beim Aktionstag ebenfalls dabei sind.“ - - SHK-Handwerk bei Aktionstagen vor Ort präsent - Zusammenarbeit ist hier ein wichtiges Stichwort: In Essen prä >| (www.ikz.de, 7.7.26)
Resilienz: Sie haben Superskills – doch die bringen ihnen nichts Kinder aus dysfunktionalen oder belasteten Familien müssen früh fürs Leben lernen. Die Therapeutin Christine Ordnung erklärt, wo ihnen das hilft – und wo es auch schadet. (www.zeit.de, 7.7.26)
Leben mit Hitze: Last exit Badezimmer Niemand muss unter Hitze leiden. Es gibt Möglichkeiten, Wohnungen gegen Hitze zu präparieren. Schließlich haben wir ja auch Heizungen gegen die Kälte. mehr... (taz.de, 7.7.26)
Weniger Anlagen, mehr Leistung dank Repowering Ältere Windenergieanlagen werden immer öfter durch moderne Anlagen ersetzt. Die positiven Effekte sind groß: Bereits erschlossene Flächen werden effizienter genutzt, indem weniger Anlagen mit mehr Leistung höhere Stromerträge erzielen. (www.energiezukunft.eu, 7.7.26)
Klimaschutz auf der Intensivstation Wo die Politik zum Totalausfall wird, ist gesellschaftliches Handeln gefragt. (www.energiezukunft.eu, 7.7.26)
Mit dem neuen Haushaltsentwurf drohen Einschnitte beim Klimaschutz Der Haushalt des Bundes soll 2027 abermals anwachsen. Gleichzeitig aber wird es Einschnitte in mehreren Bereichen geben. Und die treffen voraussichtlich auch den Klimaschutz. (www.energiezukunft.eu, 7.7.26)
Kleines Kirchenwunder: Die Orgel am Ende der Welt - Mitten im schleswig-holsteinischen Wattenmeer, auf Pellworm, lässt eine Orgel aus dem frühen 18. Jahrhundert nicht nur die Herzen der Urlauber pochen – der Weg bis zum Deich lohnt sich. - (www.faz.net, 7.7.26)
Leerkündigung in Witikon: «Dachte, dass ich hier sterben werde», sagt 81-Jährige In Witikon verlieren 92 Mietparteien ihr Zuhause: Die Zurich Versicherung will zwei bestehende Siedlungen abreissen und das Areal verdichten. Dafür müssen viele Familien und Senior:innen ausziehen. So auch Ruth Aeberli, die dort seit über vier Jahrzehnten lebt. (tsri.ch, 7.7.26)
Heiss und trocken: Die nächste Hitzewelle steht bevor – so heiss wie im Juni wird es aber wohl nicht In den kommenden Tagen steigen die Temperaturen erneut über 30 Grad. Es bestehen aber Unterschiede zur extremen Juni-Hitzewelle. Am Wochenende wird es gewitterhaft. (www.tagesanzeiger.ch, 7.7.26)
AKW-Abwärme in Gewässern: Albert Röstis Departement lockerte Regeln für Kernkraftwerke AKW-Betreiber leiten erwärmtes Kühlwasser in die Flüsse. Früher war das ab 25 Grad verboten, dann hob der Bund die Grenzwerte an. Naturschützer sind empört. (www.tagesanzeiger.ch, 7.7.26)
In Liechtenstein sollen Wärmepumpen künftig auch zur Kühlung eingesetzt werden Klimaanlagen unterliegen im Fürstentum erheblichen Restriktionen. Doch mobile Anlagen sind ohne Bewilligung erlaubt. (www.nzz.ch, 7.7.26)
Jetzt verfärben sich die Blätter bereits wie im Herbst – wie kann das sein? An manchen Bäumen verfärben sich bereits jetzt die Blätter. Fachleute erklären, weshalb Hitze und Trockenheit dahinterstecken. (www.schweizheute.ch, 7.7.26)
Bund kapituliert bei der Schadstoff-Sanierung Viele PFAS-belastete Standorte müssen in den nächsten Jahren saniert werden. Weil die Anzahl solcher Standorte den Rahmen des Machbaren zu sprengen droht, greift der Bund zur Notbremse. (www.beobachter.ch, 7.7.26)
Beide rüsten auf: Wo Österreich gegenüber der Schweiz die Nase vorne hat Österreichs Verteidigungsministerin Klaudia Tanner traf den Schweizer Verteidigungsminister Martin Pfister. Beide beschworen die Aufrüstung. In einem Punkt sind sie sich aber nicht einig. (www.schweizheute.ch, 7.7.26)
Resilienz-Bauplan für klima- und krisenfeste Gebäude - - Der BDB legt einen Zehn-Punkte-Plan vor, der Gebäude, Infrastruktur und Quartiere widerstandsfähiger gegen Klimawandel und Krisen machen soll. - - (www.geb-info.de, 7.7.26)
Gebäudemodernisierungsgesetz: Regierungsfraktionen beschließen Änderungsantrag für Heizungsgesetz Die Fraktionen von Union und SPD haben Änderungsvorschläge am Regierungsentwurf des neuen Heizungsgesetzes beschlossen. Eine Klage könnte das Gesetz verzögern. (www.zeit.de, 6.7.26)
Sozialkürzungen: Wie sollen Obdachlose der Hitze ausweichen? Extreme Temperaturen, Sozialkürzungen, keine niedrigschwelligen Hilfsangebote – der beste Schutz ist bezahlbarer Wohnraum, gibt Sabine Bösing von der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe zu bedenken. (www.jungewelt.de, 6.7.26)
Expertenkommission Stromausfall: Üben gegen »Extremisten« Stromausfallexpertenkommission stellt Maßnahmen vor, um Berlin zur »Modellstadt der Krisenfestigkeit« zu machen. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner warnt vor Bedrohungen von außen und von innen. (www.jungewelt.de, 6.7.26)
Gefährliche Ewigkeitschemikalien: PFAS in der Muttermilch – was nun? Die niederländische Gesundheitsbehörde hat in fast 20 Prozent von Muttermilchproben PFAS über dem Grenzwert gefunden. Sie rät trotzdem zum Stillen. mehr... (taz.de, 6.7.26)
Ferien in einem Schweizer Schloss? Hier ist das möglich Logieren wie Adlige oder lieber Bähnlerluft schnuppern? Die Stiftung «Ferien im Baudenkmal» hat ganz spezielle Ferienwohnungen in der Schweiz im Angebot. (www.beobachter.ch, 6.7.26)
KOMMENTAR - Über 30 Grad im Schulzimmer – aber die Klimaanlage gilt noch immer als Sündenfall Bäume, Schatten und entsiegelte Pausenplätze sind erwünscht. Aber wenn Klassenzimmer überhitzen, braucht es mehr als grüne Symbolpolitik. (www.nzz.ch, 6.7.26)
Drohnen beunruhigen die Schweiz Martin Pfister besucht die Zürcher Waffenschmiede von Rheinmetall Österreich erhält noch in diesem Jahr die ersten Drohnenabwehrsysteme aus Oerlikon. Die Schweiz will ebenfalls bald bestellen, um die kritischen Infrastrukturen schützen zu können. (www.nzz.ch, 6.7.26)
Kooperation bei Verteidigung: Martin Pfister: Schweiz soll mit Österreich Rüstungsgüter einkaufen Der Bundesrat will mit Wien kooperieren – günstiger, effizienter, aber nur bis zur Landesgrenze. Eine gemeinsame Luftwaffe sei ausgeschlossen. (www.tagesanzeiger.ch, 6.7.26)
Raiffeisen lässt Berater für sich werben Für eine neue Kampagne zur Vermögensverwaltung von Raiffeisen Schweiz standen über 60 eigene Kundenberaterinnen und -berater sowie die früheren Skirennfahrer Beat Feuz und Pirmin Zurbriggen vor der Kamera, wie die zuständige Agentur mitteilt. (www.persoenlich.com, 6.7.26)
»Ein zweites Leben« von Gaito Gasdanow: Im Laternenlicht der Champs-Élysées Es sind im besten Sinne Geschichten über menschliche Gespenster: Gaito Gasdanows traumhafte Erzählungen kühlen einen gut herunter. (www.zeit.de, 6.7.26)
Geothermie-Bohrer Daldrup: Unten ist die Wärme - Über ein halbes Jahrhundert hat sich Andreas Tönies zum führenden Bohrspezialisten im Land entwickelt. Nun könnte er zu einem zentralen Akteur der Wärmewende werden. - (www.faz.net, 6.7.26)
Nach Kritik: Schwarz-Rot korrigiert das Heizungsgesetz Brennstoffe für Gas- und Ölheizungen sollen ab 2045 klimaneutral sein. Das umstrittene Gesetz wird wohl erst im September vom Bundestag verabschiedet. mehr... (taz.de, 6.7.26)
Ein toter Inder soll nach 30 Jahren aus der Todeszone des Mount Everest geborgen werden. Das ist aufwendig, teuer – und sehr gefährlich Dorje Morup alias «Green Boots» gilt als bekannteste Leiche des Mount Everest. Der Tote war jahrelang eine Wegmarke für Bergsteiger. Nun will ihn Indien zurückholen. (www.nzz.ch, 6.7.26)
Forschung: Wie kann man die Wissenschaft vor ihren Feinden schützen? Die Deutsche Forschungsgemeinschaft sieht die Freiheit der Wissenschaft in Gefahr. Das System biete zu viele Angriffspunkte für politische Attacken. Manche davon sind hausgemacht. (www.sueddeutsche.de, 6.7.26)
Klimaforscherin zu Extremwetter: «Wir wiegen uns in falscher Sicherheit» Der vergangene Monat war der zweitheisseste Juni in der Schweiz seit Aufzeichnungsbeginn. Während die Wetterextreme global zunehmen, erwärmt sich das Klima in der Schweiz und Zentraleuropa besonders rasant. Dennoch werde unterschätzt, wie stark die Schweiz vom Klimawandel betroffen sei, sagt die Klimaforscherin und ETH-Professorin Sonia Seneviratne. (www.schweizheute.ch, 6.7.26)
Studie der Bertelsmann Stiftung: Firmen sehen Demokratie in Gefahr Laut einer Studie betrachtet die Mehrheit der Unternehmen Demokratie als Grundlage ihres Wirtschaftens. Polarisierung belaste auch das Betriebsklima. mehr... (taz.de, 6.7.26)
Studie eines Fraunhofer-Instituts: Biomethan kann Gasheizungen laut Forschern nicht retten Die Bundesregierung will Biobrennstoffe im Heizgas vorschreiben. Doch wegen der hohen Kosten würden die Gasnetze bis 2045 stillgelegt, sagen Forscher. mehr... (taz.de, 6.7.26)
Der Zug der Zeit fährt jetzt mit grünem Strom Mit der neuen Agri-PV-Anlage in Donnerskirchen werden jährlich acht Millionen kWh erzeugt und direkt ins Netz der ÖBB eingespeist – das reicht für 32.500 Zugfahrten von Eisenstadt nach Wien. (www.krone.at, 6.7.26)
Bauen in Winterthur: Nati-Star Akanji erhält Baubewilligung für 28 Mietwohnungen Die Stadt Winterthur hat das 8-Millionen-Projekt von Manuel Akanji bewilligt. Noch im Juli dürften die Abbrucharbeiten am ehemaligen Restaurant Freieck beginnen. (www.tagesanzeiger.ch, 6.7.26)
Zweckentfremdung von Klima-Milliarden Einnahmen aus dem CO2-Emissionshandel sollen nächstes Jahr Haushaltslöcher stopfen. Das sieht der Etatplan für 2027 von SPD-Finanzminister Lars Klingbeil vor. Umweltverbände sprechen vom "nächsten Angriff von Schwarz-Rot auf den Klimaschutz". - (klimareporter.de, 6.7.26)
Experten sehen nach Stromausfall Mängel beim Berliner Katastrophenschutz Anfang des Jahres hatte ein Anschlag auf das Stromnetz Teile Berlins lahmgelegt. Nun stellte eine Expertenkommission Empfehlungen vor, wie sich die Stadt künftig besser auf solche Krisen vorbereiten kann.[mehr] (www.tagesschau.de, 6.7.26)
Wanderkarte macht bilateralen Weg erlebbar Die Europa-Allianz Stark+vernetzt lässt die bilateralen Verträge der Schweiz mit der EU auf einer neuen Wanderkarte mit neun Routen nachzeichnen. Entwickelt hat sie die Zürcher Agentur Evoq, programmiert wurde die dazugehörige Website von der Luzerner Agentur Netnode. (www.persoenlich.com, 6.7.26)
CO2-Deponiepläne bedrohen Schweinswale in der Nordsee Fünf Umweltverbände reichen Stellungnahme gegen das Vorhaben von ExxonMobil ein (www.bund.net, 6.7.26)
Stromausfall in Berlin: Experten empfehlen zentrales Krisenzentrum Ein mehrtägiger Stromausfall im Januar in Berlin zeigte große Schwachstellen im Umgang mit Krisen. Eine Expertenkommission legt eine Analyse vor und fordert Konsequenzen. (www.zeit.de, 6.7.26)
Biografie Eileen Gray: Bloß keine Wohnmaschinen! - Ihre Möbel erzielen heute Millionen. Doch zeitlebens wurde Eileen Gray von Männern sabotiert und unterschätzt. Die Zweifel trieben sie so weit, dass sie Teile ihres Werks selbst vernichtete. - (www.faz.net, 6.7.26)
Vatikan veröffentlicht Vorbereitungsdokument für weltweites Familientreffen - - Das Dikasterium für die Laien, die Familie und das Leben hat zusammen mit dem Generalsekretariat der Synode an diesem Montag ein Arbeitsdokument herausgegeben, das als Grundlage für ein hochrangiges Treffen im Herbst dient. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 6.7.26)
Was die Piusbrüder mit Donald Trump gemein haben Wenn der Papst erzkonservative Bischöfe exkommuniziert und gleich auch noch feststellt, dass wegen einer unerlaubten Bischofsweihe die ganze Glaubensgemeinschaft der Piusbrüder mit der katholischen Kirche gebrochen hat, dann ist das nicht nur für Gläubige interessant. Auch aus säkularer Außenansicht ist der Vorgang relevant – weil er eine Parallele im Weltlichen hat. (hpd.de, 6.7.26)
Kampagne positioniert Schweiz heute in der Mitte Die Zürcher Agentur DS Studio hat für das CH-Media-Newsportal Schweiz heute eine Kampagne entwickelt, die gesellschaftliche und politische Gegensätze bildlich gegenüberstellt und den Fokus auf den Raum dazwischen legt. (www.persoenlich.com, 6.7.26)
Weimarer Republik: Wie die Nazis die erste deutsche Demokratie übernahmen Wahldaten zeigen, wie schnell die Weimarer Republik unterging – und wo sie bis zuletzt widerstand. Recherchieren Sie mit unserem Tool den Verlauf in ihrer Region. (www.zeit.de, 6.7.26)
Rohstoffabbau in Europa – Energiewende kollidiert auch in Europa mit Indigenen-Rechten Die EU möchte eigene Rohstoffe: Das führt zu einem Rohstoffboom in Skandinavien, verletzt aber wohl die Rechte der Sami. (www.srf.ch, 6.7.26)
Hanks Welt: Der späte Siegeszug der Klimaanlage – wer hätte das gedacht! - So geht's nicht weiter mit der Hitze. Jetzt plötzlich wird sogar bei den Grünen Klima-Anpassung salonfähig. Da ist viel Verdrängungsverlogenheit im Spiel. - (www.faz.net, 6.7.26)
Deutsche Behörden melden mehr als 800 Hitzetote Schon vor den jüngsten Temperaturrekorden in Deutschland sind mehr als 800 Menschen hitzebedingt gestorben. Das teilte das Robert Koch-Institut (RKI) mit. Gezählt wurden zum Beispiel Menschen, die an einem Hitzeschlag gestorben sind. (www.krone.at, 6.7.26)
Italienische Behörden kontrollieren jetzt Wanderer Den italienischen Behörden reicht es mit rücksichtslosen Wanderinnen und Wanderern. Sie verstärken die Kontrollen auf Wanderwegen und in Waldgebieten in Cortina d‘Ampezzo (Venetien) und den Dolomiten. Man wolle die Menschen über angemessenes Verhalten in den Bergen aufklären und Verstöße gegen die Regeln ahnden, hieß es. (www.krone.at, 6.7.26)
D: Erfurter Pfarrer warnt vor AfD als Gefahr für die Kirchen - - Anlässlich des Bundesparteitages der AfD in Erfurt haben zehntausende Menschen in der thüringischen Landeshauptstadt demonstriert. Unter den Teilnehmenden befand sich auch der Erfurter Dechant Pfarrer Michael Neudert, der die politische Entwicklung mit Blick auf die Rolle der Kirchen kritisch einordnet. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 6.7.26)
Venezuela: Kirche wird nach Erdbeben zum Rettungsanker für Überlebende - - Während die Folgen der verheerenden Erdbeben in Venezuela immer deutlicher zutage treten, ist die katholische Kirche zu einem zentralen Anlaufpunkt für die Betroffenen geworden. Besonders in der Diözese Petare, einem der ärmsten und am dichtesten besiedelten Gebiete im Ballungsraum der Hauptstadt Caracas, versorgen hunderte Ehrenamtliche in den Pfarrgemeinden Verletzte und ihre Familien, die aus der besonders schwer betroffenen Küstenregion La Guaira kommen. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 6.7.26)
Klima-Widerstand gegen Rechenzentren – auch in Deutschland Big-Tech-Unternehmen bauen weltweit Tausende neue Rechenzentren. Doch die Datencenter verschwenden Strom und Wasser, an vielen Orten erhebt sich Protest. Allein 2025 wurden so in den USA fast 50 Serverfarm-Großprojekte verhindert. Wie entwickeln sich die Proteste in Deutschland? - (klimareporter.de, 6.7.26)
Wohnen bei Hitze: So müssen wir Häuser (um)bauen Viele Wohnungen in Deutschland sind nicht für lange Hitzeperioden gebaut. Doch die werden häufiger und intensiver. Zeit, umzudenken und umzubauen. Möglichkeiten gibt es einige – die Klimaanlage ist nicht die beste. (www.dw.com, 6.7.26)
Peter Singer 80: Holt den Menschen aus seinem Taburaum heraus! - Die politische Idee der Menschenwürde ist nichts, woran man glauben müsste, man setzt sie voraus: Gegen solchen Dezisionismus trat der Philosoph Peter Singer mit provokanten Thesen zur Bioethik hervor. Jetzt wird er achtzig. - (www.faz.net, 6.7.26)
Umfrage zu Demokratie in Unternehmen: Polarisierung belastet Betriebsklima in deutschen Unternehmen Firmen sehen die Demokratie als Grundlage wirtschaftlichen Erfolgs. Laut einer Umfrage bewerten rund 30 Prozent die gesellschaftliche Polarisierung jedoch als Bürde. (www.zeit.de, 6.7.26)
Handgeschriebener Brief: Wie überbringe ich Nachrichten stilvoll? Es gibt einen einfachen Trick, um in der täglichen Flut von Mails und Textnachrichten sofort positiv aufzufallen. Er erfordert nur etwas Geduld und Feinmotorik. (www.zeit.de, 6.7.26)
Gemeinschaftliches Wohnen: Gegen die Einsamkeit - Das Projekt „Gemeinschaftliches Wohnen“ im Wiesbadener Stadtteil Bierstadt steht kurz vor der Vollendung. Die Warteliste für die Wohnungen ist lang. - (www.faz.net, 6.7.26)
Niederlande planen größten Eisen-Luft-Energiespeicher Europas Der niederländische Energieversorger Budget Thuis plant den Bau eines Eisen-Luft-Energiespeichers mit einer Kapazität von einer Gigawattstunde. Die Technologie nutzt Eisen, Wasser und Luft, um Strom für bis zu 100 Stunden zu speichern. Dadurch könnten die Kosten für Verbraucher sinken und die Netze stabiler werden. | Das niederländische Unternehmen Ore Energy hat mit dem Energieversorger Budget Thuis eine weitreichende Vereinbarung getroffen. Gemeinsam wollen sie als Partner den bislang größten Abnahmevertrag für einen gigantischen Eisen-Luft-Energiespeicher auf dem europäischen Festland umsetzen. | In einer ersten Phase wollen die Projektpartner bis zum Jahr 2028 eine Kapazität von rund 400 Megawattstunden bereitstellen. Das gesamte System basiert auf einer speziellen Architektur in Containern mit einer Länge von jeweils zwölf Metern. (www.basicthinking.de, 6.7.26)
300 Milliarden Euro jährliche Einsparungen bis 2030 Energieintensive Industrien können flexiblen Stromverbrauch in einen strategischen Vorteil verwandeln – mit sinkenden Kosten, neuen Erlösen und einem stabileren Netz in ganz Europa. (www.energiezukunft.eu, 6.7.26)
Transport und Speicherung erhöhen Kosten Industriebetriebe, die ihren Verbrauch flexibel gestalten können und den Wasserstoff vor Ort selbst erzeugen, haben zukünftig Kostenvorteile. Denn in Kraftwerken erzeugter und über Netze transportierter Wasserstoff wird teurer sein. (www.energiezukunft.eu, 6.7.26)
Tourismus – Die Schweiz boomt als Sommerdestination An Hitzetagen fliehen viele in die Berge. Der Sommertourismus könnte für mittelhohe Lagen zur Chance werden. (www.srf.ch, 6.7.26)
Demokratie in Gefahr: wenn bei Abstimmungen nicht das herauskommt, was die Mehrheit will Volksabstimmungen mit Gegenvorschlägen sind kniffliger, als es scheint. Taktisches Stimmverhalten kann bewirken, dass nicht die Variante gewinnt, die die Mehrheit bevorzugt. Ein ETH-Ökonom will das ändern. (www.nzz.ch, 6.7.26)
Exkommunikation: Der Papst zieht eine fast schon vergessene Strafe aus den Katakomben der Kirchenjustiz hervor Leo XIV. schliesst die Bischöfe der Pius-Bruderschaft aus der Kirche aus. Damit wird eine ferne Vergangenheit lebendig. Seit Jahrhunderten ist die Exkommunikation die härteste Strafe des Papstes. (www.nzz.ch, 6.7.26)
Die OECD warnt: Ohne Kernkraft wird die Energiewende finanziell untragbar Stromsysteme, die vor allem auf Sonne und Wind setzen, führen laut der Kernenergieagentur der OECD zu enormen Systemkosten. Um diese im Zaum zu halten, brauche es neue AKW. Der Ausbau der Kernkraft steht jedoch vor enormen Hürden. (www.nzz.ch, 6.7.26)
So geht es dem Neusiedler See nach der Hitzewelle Europas größter Steppensee hat aufgrund der extremen Hitze in den letzten 14 Tagen wieder Wasser verloren. Besteht Grund zur Sorge? Die „Krone“ hat nachgefragt. (www.krone.at, 6.7.26)
Bundesräte müssen Kommunikation massiv abbauen - und das in Zeiten von Fake News Über 20 Prozent müssen die sieben Departemente ihre Öffentlichkeitsarbeit kürzen. Und sie wollen klären, wie sie mit Social Media, Fake News und künstlicher Intelligenz (KI) umgehen sollen. (www.schweizheute.ch, 6.7.26)
Umstieg auf erneuerbare Energien | Klimaschutz ist teuer – und lohnt sich trotzdem Die Kosten der Energiewende sind schwindelerregend — die Folgen der Klimakrise allerdings auch. Aber kann man das eine gegen das andere abwägen? | Forschende der Universität Stanford beziffern den Klimaschaden von Saudi Aramco auf drei Billionen Dollar. | Laut Ökonom Rupert Way wäre die Energiewende bis 2050 bis zu zwölf Billionen Dollar günstiger. | Eine Studie zeigt, dass ein Grad mehr Erderwärmung langfristig rund 20 Prozent Wohlstand kostet. | Ob Amin Nasser schlaflose Nächte hat, wegen all der Rechnungen, die sein Konzern Saudi Aramco nie bezahlt hat? Immerhin summieren sich diese derzeit auf drei Billionen US-Dollar, und es wird ständig mehr. | Diese Zahl haben Forschende um den Klimaökonomen Marshall Burke von der Universität Stanford kürzlich zusammengetragen. Sie soll beziffern, welchen Schaden am Klima Öl und Gas angerichtet haben, die Saudi Aramco seit 1988 gefördert hat — und Nasser ist seit langem Chef des weltweit grössten Fossilkonzerns. (www.tagesanzeiger.ch, 5.7.26)
Klimaforscherin Sonia Seneviratne | «Wir werden uns nicht an alles anpassen können» Nach den Rekordtemperaturen im Juni fordern Wissenschaftler rasches Handeln: Die Schweiz müsse beim Klimaschutz und beim Hitzeschutz deutlich schneller vorwärtsmachen. | Für die ETH-Klimawissenschaftlerin Sonia I. Seneviratne (52) kommen die aktuellen Rekorde nicht überraschend. Hitzetage träten in der Schweiz und weltweit immer häufiger auf und würden gleichzeitig intensiver. Ursache sei der menschengemachte Klimawandel. | Klimamodell-Daten zeigen: Sollte die globale Durchschnittstemperatur um rund drei Grad steigen, wären Höchsttemperaturen von bis zu 45 Grad möglich. «Die extremen Sommer von heute könnten in wenigen Jahrzehnten als vergleichsweise normale Sommer gelten», sagt Thomas Frölicher, Klimaforscher und Professor an der Universität Bern. | Beide Forschenden sehen daher dringenden Handlungsbedarf. Aus wissenschaftlicher Sicht brauche es «einen verbindlichen Hitzeschutz und eine klimaangepasste Stadtplanung», sagt Frölicher. Notwendig seien schnellere Anpassungen, (www.blick.ch, 5.7.26)
Hitzewelle und Klimawandel: Klimaforscherin Sonia Seneviratne warnt Der vergangene Monat war der zweitheisseste Juni in der Schweiz seit Aufzeichnungsbeginn. Während die Wetterextreme global zunehmen, erwärmt sich das Klima in der Schweiz und Zentraleuropa besonders rasant. Dennoch werde unterschätzt, wie stark die Schweiz vom Klimawandel betroffen sei, sagt die Klimaforscherin und ETH-Professorin Sonia Seneviratne. (www.watson.ch, 5.7.26)
Papst an Kirche in den USA: Weiter dienen und evangelisieren - - Papst Leo XIV. hat eine Videobotschaft zur ,National Eucharistic Pilgrimage 2026' in den USA geschickt. Das katholische Kirchenoberhaupt ruft dazu auf, das Erbe der Glaubensüberlieferung in der Geschichte seines Heimatlandes wiederzuentdecken. Ein Erbe, das den Wert der Vergangenheit anerkennt, aber auch in die Zukunft blickt, als „Quelle der Erneuerung und der Einheit“. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 5.7.26)
Künstliche Intelligenz: Wenn der Bot-Politiker in der Talkshow authentischer wirkt Erkennen Zuschauer einer Talkshow, ob die Beiträge von Menschen oder der KI kommen? Ein neues Experiment entlarvt, was in der politischen Kommunikation so oft schiefgeht. (www.zeit.de, 5.7.26)
Hitzestress im Wald – Sonnenbrand bei Bäumen – wann braucht es die Notfällung? Der Klimawandel trifft die Region Basel hart. Das hat Konsequenzen. Immer häufiger braucht es Notfällungen. (www.srf.ch, 5.7.26)
Papst Leo XIV.: Barmherzigkeit kann bei Versöhnung helfen - - Papst Leo XIV. hat betont, dass nur die göttliche Barmherzigkeit den Herzen Gefühle echter Solidarität einflößen und „dafür sorgen kann, dass sich Feinde die Hand reichen“. Das katholische Kirchenoberhaupt äußerte sich in einem Schreiben an den Bischof von Lodi in der norditalienischen Region Lombardei. Anlass war der 27. Columbanus Day in Lodi dieses Wochenende (4./5.7.2026). Der Heilige Kolumban lebte in der Lombardei. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 5.7.26)
100 Bücher gelesen: Was einen Lesekreis über 20 Jahre zusammenhält - Durch dick und dünn mit Büchern: Wie fünf Frankfurterinnen aus dem Lesen einen Ort fester Freundschaft gemacht haben. - (www.faz.net, 5.7.26)
Tiroler Schüler auf den Spuren von Albert Einstein 100 junge Erfinder von morgen zeigten ihr kreatives Potenzial beim Wettbewerb „Jugend forscht“. Die Ideen-Palette reichte von Raketensystemen bis hin zum Batterien-Modell. (www.krone.at, 5.7.26)
Die neue Umweltfront: Warum KI-Rechenzentren immer mehr Protest auslösen Aktivisten bekämpfen in der Region Schaffhausen den Bau von Rechenzentren und deren Verschleiss an Trinkwasser und Strom. Die Polizei löst ihr Protest-Camp zwar auf, nicht aber den wachsenden Widerstand. (www.schweizheute.ch, 5.7.26)
Shifting Baseline: Heute brutal, morgen normal - Die Hitzewelle war heftig, aber wird sie den Klimaschutz vorantreiben? Ein Blick auf die Psyche der Menschen gibt einen wichtigen Hinweis. - (www.faz.net, 5.7.26)
Bundesrat über Gesetze: Albert Rösti lehnt Social-Media-Verbot für Jugendliche ab Der Energieminister will zwar keine neuen Verbote, aber Regeln für Plattformen. Zudem sorgt er sich wegen Hitzewellen – und er spricht über Klimaleugner in der SVP. (www.tagesanzeiger.ch, 5.7.26)
Rekordhitze: Minister plant keine Sofortmaßnahmen Die jüngste Hitzewelle hatte Österreich ordentlich im Griff – Klimaminister Norbert Totschnig (ÖVP) spricht von „einzigartigen, historischen“ Hitzetagen und einer enormen Belastung für die Bevölkerung. Als Antwort setzt die Bundesregierung laut dem Minister weiterhin auf thermische Sanierungen von Gebäuden und Investitionen in die Wasserversorgung. Zusätzliche kurzfristige Maßnahmen gegen die aktuelle Hitze konnte Totschnig allerdings nicht nennen. (www.krone.at, 5.7.26)
Zwei Bücher über Gesellschaft und Demokratie: Was gegen Politikfrust helfen kann Der Aktivist Arne Semsrott und der Politiker Fedor Rose machen sich Gedanken, wie stabile Mehrheiten und mehr Miteinander in Deutschland wieder möglich werden. Ihre Problemanalyse ist identisch, ihr Lösungsweg nicht. (www.sueddeutsche.de, 5.7.26)
Wenn sich katholische Schulen für geschlechtliche Vielfalt öffnen – und Eltern rebellieren In Hamburg öffnen sich die katholischen Schulen unter dem Motto „Männlich, weiblich, divers“ für geschlechtliche Vielfalt. Gläubige Eltern warnen vor einer „identitätspolitischen Agenda“. Nun eskaliert ihr Konflikt mit dem Erzbistum. (www.welt.de, 5.7.26)
Statt auf Öl setzt Brasilien auf Alkohol im Straßenverkehr Wer in Brasilien tankt, bekommt inzwischen mehr als 30 Prozent Bioethanol im Benzin. Das macht Land unabhängiger von Preisschocks auf dem Ölmarkt. Doch es gibt auch Kritik. Von Anne Herrberg.[mehr] (www.tagesschau.de, 5.7.26)
Das bessere Amerika ist noch nicht abgesagt Die Demokratie in den USA feiert ihren 250. Geburtstag — und ist bedroht wie nie. Doch gerade der Blick in die Geschichte der US-Verfassung bietet Anlass zur Hoffnung. (www.republik.ch, 5.7.26)
Binswanger | Auch die Schweiz muss sich wehren gegen Musk und Co. Das Silicon Valley unterstützt den Rechtsradikalismus in Europa. Die EU tritt dem entgegen. Der Bundesrat duckt sich weg. | Ein Handelsabkommen mit den USA ist weiterhin nicht in Sicht, Washington ist noch nicht einmal zu einer Absichtserklärung bereit. Es steht völlig in den Sternen, ob die Schweiz am Ende besser oder schlechter als die EU fahren wird. Die Eidgenossenschaft macht Konzessionen, die ihre fundamentalsten Souveränitätsrechte und Sicherheitsinteressen tangieren — und bekommt dafür rein gar nichts. | Es wäre höchste Zeit, dass auch die Schweiz gegenüber den USA die richtigen Prioritäten setzt. Vom aus Amerika heraus operierenden Techno-Faschismus geht eine reale Gefahr aus für die Demokratie in Europa. Unsere Landesregierung darf das nicht länger ignorieren. (www.republik.ch, 5.7.26)
Klimaforscher Reto Knutti über die Hitzewelle in der Schweiz – «Manchmal frage ich mich, was ich hier mache» Reto Knutti gehört zu den prominentesten Stimmen in der Schweizer Klimaforschung. Er ordnet ein, welche Konsequenzen die vergangene Hitzewelle hat — und spricht über Anfeindungen und Zweifel. (www.srf.ch, 5.7.26)
Kolumne: Die Leute, die gestern noch behauptet haben, die Erderhitzung sei kein Problem, erklären jetzt die Leute für doof, die sich nicht auf die Erhitzung vorbereitet haben. Nun will die Anti-Klimaschutz-, die Anti-Wärmepumpen-Fraktion es schon immer gewusst haben. | @christianstoecker.de on Bluesky (bsky.app, 5.7.26)
Min Li Marti las die Enzyklika über künstliche Intelligenz von Papst Leo XIV gleichzeitig zu einem Kongress der Telekommunikationsanbieter. Über diese doch sehr unterschiedlichen Perspektiven schreibt sie in den Gedanken zur Woche. | https://www.pszeitung.ch/babel-und-bubble/ | @pszeitung.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 5.7.26)
Alpen: SVP-Nationalrat Wandfluh fordert Speicherseen gegen Trockenheit Die anhaltende Trockenheit bringt immer mehr Alpen in Wassernot. SVP-Nationalrat Ernst Wandfluh, Präsident des Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verbands, fordert mehr Geld und einfachere Bewilligungsverfahren für Speicherseen. (www.watson.ch, 5.7.26)
Was bringt eine Klimaanlage?: Uncool Wegen der Hitze denken gerade viele über die Anschaffung einer Klimaanlage nach. Wir denken die Idee mal zu Ende. | Andererseits verschärft das Kühlen von Gebäuden das Klimaproblem: 6 Prozent des gesamten erzeugten Stroms werden in den USA für Klimaanlagen verbraucht. So lange der Strom fossil erzeugt wird, heizt die Kühlung die Erderwärmung weiter an. Das wird auch hierzulande Thema: Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) will neue Gaskraftwerke bauen, die wenigstens 20 Jahre Fossilstrom liefern. | Dabei gibt es klimafreundliche Alternativen. Die einfachste: eine Klimaanlage mit Strom aus einer Photovoltaikanlage betreiben, zum Beispiel mit einem Balkonkraftwerk. Mittlerweile gibt es aber auch Solarthermie-Anlagen und Wärmepumpen, die kühlen können. (taz.de, 5.7.26)
Mehr Klimaschutz durch Mitsprache: Was Bürgerdeliberation möglich macht In einem Forschungsprojekt erledigten einfache Menschen jenen Job, den eigentlich die Politik abliefern müsste. Und das engagierter, sozial gerechter und durchaus angemessen, die Erderwärmung einzudämmen. Doch die Sache hat einen Haken (www.freitag.de, 5.7.26)
Gegen Hitze in Zürich | Politiker wollen längere Badi-Öffnungszeiten und gesperrte Strassen – doch was bringt das? In Zürich fordern Parteien von links bis rechts mit diversen Vorstössen die Regierungen zum Handeln auf. Ein Ökologe erklärt, welche Massnahmen im Kampf gegen die Hitze funktionieren. | Die Hitze in der Schweiz bricht Rekorde, weitere Hitzewellen sind angekündigt. | Mehrere Parteien fordern im Zürcher Stadtrat und im Kantonsrat konkrete Hitzeschutzmassnahmen. | Verlängerte Badi-Öffnungszeiten gelten laut dem Experten als einfachste und schnellste Massnahme. | Alte Bäume bieten den grössten Kühlungseffekt, junge brauchen dafür noch Jahrzehnte. | Doch welche Massnahmen sind am effektivsten? Wir haben mit David Kienle sechs Vorstösse angeschaut. Kienle ist Ökologe und im Vorstand von Klimakom, einer gemeinnützigen Genossenschaft, die Gemeinden und Städte zu Klimaanpassungen bei Hitze berät. | Temporäre Strassensperrungen | Klimaanlagen einfacher installieren | Gleisfeld kühlen | Bäche renaturieren | Längere Badi-Öffnungszeiten | Mehr Bäume und Fassadengrün (www.tagesanzeiger.ch, 5.7.26)
Neuer Modetrend – Wo Hitze ist, ist häufig auch ein Fächer Auffallend viel häufiger als früher wird in diesem Sommer gefächert. Fächer sind Accessoires mit viel Aussage. (www.srf.ch, 5.7.26)
Flusskraftwerk in Giessen: Blaupause für Energiewende von unten - Die Energiewende muss auch in den Städten und Gemeinden verwirklicht werden. Mit ihrem neuen Flusskraftwerk haben die Stadtwerke Gießen eine nachahmenswerte Vorlage für andere Kommunen geliefert. - (www.faz.net, 5.7.26)
Spielplatz der Zukunft muss Hitzetest bestehen Bei der Firma Moser in Thomatal im Lungau werden Spielgeräte designt und gebaut – und das schon seit den 1970er-Jahren. In der Branche wird auch der Klimawandel verstärkt Thema. (www.krone.at, 5.7.26)
Kernkraft in Österreich – Eine Reportage aus dem AKW, das nie lief – und nun Eventort ist Österreich hat sich 1978 gegen Atomkraft entschieden. Ein stillgelegtes AKW zeigt, wie das Land energiepolitisch tickt. (www.srf.ch, 5.7.26)
100 Jahre Kübler-Ross – Diese Schweizerin lehrte die Welt das Sterben Elisabeth Kübler-Ross gab Sterbenden eine Stimme – und stellte die Medizin infrage. Ein Porträt zum 100. Geburtstag. (www.srf.ch, 5.7.26)
Wallbox-Förderung: Das Grauen in meiner Tiefgarage Eine Ladestation für E-Autos im Mehrfamilienhaus, seit Neuestem gefördert? Klingt toll. Mehrere Elektriker und einen Eigentümerstreit später weiß ich: Es ist die Hölle! (www.zeit.de, 5.7.26)
Die Physik der Hitze, das Nutzen von Biomasse und die soziale Kälte in Deutschland Kalenderwoche 27: Fast jeder Hitzetote ist Ausdruck der sozialen Kälte einer Gesellschaft – zu wenig haben wir uns um die besonders Gefährdeten gekümmert, kritisiert Hartmut Graßl, Physiker und Meteorologe und Mitglied des Herausgeberrats von Klimareporter°. Statt fossiles Autofahren zu verbilligen, hätte das Geld für erträgliche Bedingungen in Seniorenheimen ausgegeben werden können, betont er. - (klimareporter.de, 5.7.26)
Hitzefrei für Fiaker? Pferde tragen nun Sensoren 20.000 Unterschriften, Diskussionen und offene Fragen: Die Zukunft der Fiaker beschäftigt Politik, Tierschützer und Wissenschaft. Viele fordern Hitzefrei ab 30 Grad für die Tiere. Die Stadt Wien verweist auf eine laufende Studie: Die Pferde tragen Sensoren, Blut- und Speichelwerte werden gemessen. (www.krone.at, 5.7.26)
Bücher-Podcast: „Unsere Gegenwart ist gekennzeichnet von Verlust“ - Von den Folgen des Klimawandels bis zur digitalen Trauerbewältigung: Aiki Mira erzählt im Podcast von der Inspiration für ihre Science-Fiction-Kurzgeschichten. - (www.faz.net, 5.7.26)
Grüne werfen Wirtschaftsministerin Reiche „Arbeitsverweigerung“ vor Die Grünen sehen Verzögerungen bei der geplanten EEG-Novelle. Sie wollen Wirtschaftsministerin Reiche deswegen in den Bundestags-Ausschuss zitieren. „Die Uhr tickt“, sagt ein Energiepolitiker. (www.welt.de, 5.7.26)
Klimabelastung durch Rechenzentren: Europas Rolle für „Green AI“ - - Eine Studie zeigt: KI treibt Energieverbrauch und Emissionen von Rechenzentren mehr als angenommen. Europas Strommix ist entscheidend für „Green AI“. - - (www.geb-info.de, 5.7.26)
Subventionen trotz Overtourism: Schweiz Tourismus kämpft um Legitimation – und schafft es nicht, touristische Hotspots zu entlasten Die staatlich subventionierten Tourismusförderer versprechen eine bessere Verteilung der Besuchermassen. Den Beweis dafür bleiben sie aber bisher schuldig. (www.nzz.ch, 4.7.26)
Nach Sieg vor Bundesgericht: Golta und Langenegger auf Business-Apartment-Tour durch Zürich In Wiedikon soll es über 240 Temporärwohnungen geben. Stadtpräsident Raphael Golta und Hochbauvorsteher Tobias Langenegger machen sich ein Bild vor Ort – während Anbieter bereits Schlupflöcher suchen. (www.tagesanzeiger.ch, 4.7.26)
„Amerikas Demokratie könnte in den nächsten sechs Monaten ihren ersten schweren Schlag erleiden“ Der US-Historiker Robert Kagan skizziert ein düsteres Szenario für sein Land. Das Experiment der Gründerväter sei 250 Jahre später „eindeutig gescheitert“, sagt er im Interview. Trotzdem glaubt er an einen neuen Westen – und setzt auf Deutschland. (www.welt.de, 4.7.26)
Künstliche Intelligenz trifft ökologische Unvernunft Rechenzentren verbrauchen immer mehr Strom und Wasser. Eine neue Analyse des Versicherungskonzerns Allianz zeigt, wie stark ihr Klima-Fußabdruck bislang unterschätzt wurde. - (klimareporter.de, 4.7.26)
250 Jahre USA: Die vergessenen Propheten des amerikanischen Untergangs - Lange galt die amerikanische Demokratie als die stabilste der Welt. Doch einige der Gründerväter sahen früh den drohenden Abstieg in Oligarchie und Tyrannei voraus – ihre Prognosen klingen heute erstaunlich aktuell. - (www.faz.net, 4.7.26)
Family Offices und Klima: Eine will Dividende, einer Wirkung - Lange rangen die älteren und die jüngeren Generationen in Family Offices über das Thema Nachhaltigkeit. Viele wollen inzwischen in das Thema investieren, aber nur bei messbarem Effekt. - (www.faz.net, 4.7.26)
„Dieses friedliche Demonstrieren lassen wir uns nicht nehmen“ Katrin Göring-Eckardt (Grüne) spricht über die Proteste gegen den AfD-Parteitag in Erfurt, die Bedeutung friedlicher Demonstrationen und ein mögliches AfD-Verbotsverfahren. „Wir müssen unsere Demokratie verteidigen.“ (www.welt.de, 4.7.26)
Social Media: Die Deutsche Bahn zieht Vergleiche zu den SBB – und das Netz zerlegt ihre Argumente Auf Tiktok und Instagram erklärt die Deutsche Bahn, warum ein direkter Vergleich mit der Schweizer Bahn nicht möglich sei. In den Kommentarspalten kontert die Community bissig – Punkt für Punkt. (www.tagesanzeiger.ch, 4.7.26)
„Wir brauchen Sicherheit in unserem Land“ AfD-Chefin Weidel fordert auf dem Parteitag die Abschaffung der Energiewende, die Rückkehr zur Kernkraft und eine scharfe Migrationspolitik. Sie erklärt: „Wir werden diesen Wahnsinn stoppen.“ (www.welt.de, 4.7.26)
Rot wird röter: Sehschwäche der Klimawandelleugner Es war in den vergangenen Wochen heiß, sehr heiß sogar. Da kann auch schon mal der Kopf zulasten der Logik überhitzen. „Krone“-Kolumnist Robert über Menschen, die sich darüber beschweren, dass Wetterkarten im Fernsehen röter heute eingefärbt sind als früher. (www.krone.at, 4.7.26)
„Wir kämpfen für Klimaschutz, Demokratie und soziale Gerechtigkeit“ Michael Kellner (Grüne) warnt vor einer weiteren Radikalisierung der AfD und betont die Bedeutung demokratischer Mehrheiten bei den anstehenden Landtagswahlen. (www.welt.de, 4.7.26)
Südkorea: Katholiken protestieren gegen neue Kernkraftwerke - - Mit Gottesdiensten und Straßenprotesten haben katholische Gläubige und Umweltgruppen in Südkorea gegen die Regierungspläne zum Bau weiterer Kernkraftwerke demonstriert. Die Mobilisierung wurde von kirchlichen Umweltorganisationen getragen, darunter die diözesanen Ökologiekommissionen, die Katholische Klimaaktion sowie die Katholische Allianz für den Erhalt der Schöpfung. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 4.7.26)
Millionen WordPress-Seiten von Hackern attackiert Laut Censys sind 86 Prozent aller WordPress-Seiten veraltet. Angreifer nutzen automatisierte Werkzeuge, um diese Sicherheitslücken gezielt auszunutzen. | Die IT-Sicherheits-Suchmaschine Censys hat im Rahmen einer weltweiten Untersuchung des sichtbaren Internets festgestellt, dass die Mehrheit der WordPress-Webseiten nicht auf dem aktuellen Softwarestand ist. Von den über 59 Millionen erfassten WordPress-Seiten nutzen lediglich 14 Prozent die neueste Version 7.0. Bezieht man die im März 2026 eingestellte Version 6.9 mit ein, laufen rund 31 Prozent auf einem aktiv gepflegten Stand. | Ein großes Sicherheitsrisiko stellt die zugrundeliegende Programmiersprache PHP dar. Mehr als 70 Prozent der analysierten Webseiten verwenden veraltete PHP-Versionen. Über 20 Prozent der Systeme setzen weiterhin auf PHP 7.4, dessen Support bereits im November 2022 endete. Die zweithäufigste Version ist das seit 2018 nicht mehr unterstützte PHP 5.6. (www.it-daily.net, 4.7.26)
Nordamerikanische Bischöfe fordern Reform der synodalen Praxis - - Zögerlichkeit und Widerstände gegenüber dem synodalen Weg der katholischen Kirche lassen sich nach Ansicht nordamerikanischer Bischöfe durch verständlichere Erklärungen, eine fundiertere Ausbildung und mehr praktische Erfahrung überwinden. Dies erklärten Vertreter aus den USA und Kanada nach einem Treffen im Vatikan, bei dem sie Ende Juni mit Papst Leo XIV. und Mitgliedern des Generalsekretariats der Synode zusammenkamen. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 4.7.26)
Es gibt selbst 2026 immer noch Politiker die glauben, sie können beim Klimaschutz verzögern. Das ist unverantwortlich. | Die im Pariser Abkommen einstimmig verabschiedete 1,5-Grad-Grenze ist schon nicht mehr zu halten. | Jede weitere Tonne CO2 verschlechtert für Jahrtausende das Klima. | Unumkehrbar. | @rahmstorf.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 4.7.26)
D: ZdK legt Positionspapier zur Rentenreform vor - - Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) hat ein eigenes Positionspapier zur Rentenreform vorgelegt. Viele Vorschläge in dem am Freitag veröffentlichten Dokument decken sich mit den Empfehlungen der von der Bundesregierung eingesetzten Rentenkommission. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 4.7.26)
Wenn das Meer Fieber hat In den Ozeanen wurde ein neuer Temperaturrekord für den Monat Juni gemessen. Die hohen Temperaturen im Meer können auch Hitzewellen an Land verstärken. Ganz einfach ist der Zusammenhang aber nicht. - (klimareporter.de, 4.7.26)
Ärger mit den Nachbarn: Wenn der Streit um die Klimaanlage eskaliert - Wer eine Klimaanlage gegen die Sommerhitze einbauen will, stößt oft auf erbitterten Widerstand von Nachbarn, Vermietern oder Miteigentümern. Welche Regeln sind zu beachten? - (www.faz.net, 4.7.26)
Was es bedeutet, Bürger einer Demokratie zu sein: Die «Declaration of Independence» wird 250 Jahre alt. Würdigung der bedeutenden Schrift Kaum ein politisches Dokument hat die Weltgeschichte so geprägt. Die «Declaration of Independence» besticht noch heute durch ihre intellektuelle Prägnanz und hat Wirkungskraft. Wie die Schrift vor 250 Jahren zustande kam – und was darin steht. (www.nzz.ch, 4.7.26)
Die Welt besser verstehen: Das sind die wichtigsten Sachbücher für die Sommerferien Endlich Ferien, endlich Zeit zum Lesen. Mit diesen Sachbüchern wird der Sommer spannend. Ob es um Elon Musk, Konrad Adenauer oder die Geschichte eines Containerschiffs geht. (www.nzz.ch, 4.7.26)
Mit diesen 5 Tricks bleiben Kinder auch in der Sommerhitze cool Hitzewelle voraus! Wir haben die Wetter-App gecheckt und verkünden voller Freude: Der Sommer kommt! Und mit ihm die hohen Temperaturen, die vor allem Kindern zu schaffen machen. Mit unseren Tipps kommt ihr cool durch die heissen Tage. (www.beobachter.ch, 4.7.26)
Offener Brief: Piusbruderschaft kritisiert Exkommunikationen als „ungerecht und ungültig“ - Die katholische Kirche hat sechs Bischöfe der ultrakonservativen Piusbruderschafft exkommuniziert. Nur einen Tag später richten sie harte Worte nach Rom: Die Verurteilungen treffen, was ihnen am teuersten sei. - (www.faz.net, 3.7.26)
ETH Zürich eröffnet Campus in Deutschland Rund zwei Jahre nach Unterzeichnung einer gemeinsamen Absichtserklärung mit der Dieter Schwarz Stiftung eröffnete am 2. Juli 2026 die ETH Zürich in Heilbronn einen neuen Standort — in Anwesenheit von vielen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. | Mit dem ETH Zürich Campus Heilbronn schlägt die ETH Zürich langfristig eine strategische Brücke nach Deutschland und in den europäischen Forschungs- und Innovationsraum. In Zusammenarbeit mit der Dieter Schwarz Stiftung entsteht in Heilbronn ein neues Zentrum für Lehre und Forschung mit Schwerpunkt auf Künstlicher Intelligenz, Datenwissenschaften und verantwortungsvoller Digitalisierung. Ziel ist der Aufbau eines europäischen Kompetenzstandorts, der Forschung, Innovation und Wissenstransfer eng miteinander verbindet und die internationale Vernetzung der ETH Zürich im Bereich der Digitaltechnologien ergänzt und stärkt. (www.gebaeudetechnik-news.ch, 3.7.26)
Was kann Kernenergie für den Klimaschutz leisten? Seit dem Atomausstieg wird Kernenergie in Deutschland weiter als Beitrag zu Klimaschutz und Versorgungssicherheit diskutiert. Das Umweltbundesamt ordnet ein, welche Rolle sie im künftigen Energiesystem spielen kann und warum für schnellen und kosteneffizienten Klimaschutz vor allem erneuerbare Energien entscheidend sind. | Der UBA-Forschungsbericht „Climate and environmental impact of nuclear power“ untersucht die Klima- und Umweltwirkungen der Kernenergie über den gesamten Lebenszyklus.Die zentralen Ergebnisse sind in einer Kurzfassung zusammengefasst. Demnach liegen die Treibhausgasemissionen von Kernenergie für das Basisjahr 2020 durchschnittlich bei 5 bis 15 Gramm CO2-Äquivalenten je Kilowattstunde Strom. Einzelne Werte liegen niedriger, andere erreichen bis zu 21 Gramm CO2-Äquivalenten je Kilowattstunde. Für 2030 erwarten die Forschenden im Bericht mit 4,8 bis 14,2 Gramm CO2-Äquivalenten je Kilowattstunde eine ähnliche Größenordnung. (www.umweltbundesamt.de, 3.7.26)
A new book aims to change your image of protest 'Protest: Respect It, Defend It, Use It,' connects centuries of protest movements — from abolition to climate activism — and argues democracy depends on protecting dissent. (yaleclimateconnections.org, 3.7.26)
People are getting financial incentives to use less electricity during heat waves Smart thermostats and connected devices are helping some utilities reduce strain on the grid. (yaleclimateconnections.org, 3.7.26)
What will happen to the moon in the far future? The moon is Earth's constant companion. But will that always be the case? (www.scientificamerican.com, 3.7.26)
Die Schlagzeilen sprechen für sich: Rekordtemperaturen, Tropennächte, ausgetrocknete Böden, Gewässer am Limit und mehr als 1300 Hitzetote in Europa in nur einer Woche. @campaxorg.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 3.7.26)
Roadmap Elektromobilität 2030: Neu auch Busse und Lastwagen dabei Die Roadmap Elektromobilität 2030 tritt in eine neue Phase ein. In der dritten Etappe wird der Blick über Personenwagen hinaus erweitert und auch Lastwagen, leichte Nutzfahrzeuge und Busse des öffentlichen Verkehrs einbezogen. Damit rückt erstmals das gesamte elektrische Verkehrssystem in den Fokus — von der Fahrzeugflotte über die Ladeinfrastruktur bis hin zur Stromversorgung. | Mit der Einbindung zusätzlicher Fahrzeugkategorien verfolgt die Roadmap einen systemischen Ansatz. Ladeinfrastrukturen, die für unterschiedliche Nutzfahrzeuge geeignet sind, können effizienter geplant und genutzt werden. Gleichzeitig werden die Anforderungen an die Netzkapazitäten und die Energieplanung gesamthaft betrachtet. Dies erleichtert die Integration erneuerbarer Energien und trägt dazu bei, Lastspitzen besser zu managen. (energeiaplus.com, 3.7.26)
Die blau-grüne Stadt der Zukunft Die Herausforderungen sind gross: Hitzeperioden nehmen zu, Starkniederschläge werden intensiver, und der Nutzungsdruck auf den urbanen Raum wächst. Umso wichtiger sind blaugrüne Infrastrukturen, die Begrünung und Wassermanagement verbinden. | Begrünte Dächer und Fassaden, Retentionsflächen sowie naturnah gestaltete Freiräume leisten einen wichtigen Beitrag zur Kühlung, zur Förderung der Biodiversität und zur Verbesserung der Lebensqualität. Diesem wichtigen Thema widmet sich die Schweizerische Fachvereinigung für Gebäudebegrünung SFG bereits seit 30 Jahren. | Und für die Branche im Allgemeinen sowie die SFG im Speziellen gibt es weiterhin viel zu tun, um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen. Unter dem Leitthema «gemeinsam auf dem Weg zur blau-grünen Stadt» widmet sich deshalb die Jubiläumstagung der SFG am 29. Oktober 2026 in Thun dieser zentralen Frage unserer Zeit: Wie gestalten wir Städte so, dass sie auch in einem wärmer werdenden Klima lebenswert, klimaresilient und (baurundschau.ch, 3.7.26)
Die große Mehrheit der Menschen hat verstanden: Klimaschutz darf auch in Krisenzeiten nicht vorübergehend hintenanstehen! 66% machen sich große oder sehr große Sorgen, dass der Klimawandel unsere Lebensgrundlagen zerstört. | Das zeigt auch die Wissenschaft. | Die Politik muss endlich mehr tun! | @rahmstorf.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 3.7.26)
Wie können Bäume sinnvoll gegossen werden Gerade die Bäume, die unsere Städte kühlen sollen, geraten zunehmend selbst an ihre Belastungsgrenze. Der BUND Naturschutz gibt Tipps, wie man helfen kann und gleichzeitig nicht zu viel Wasser verschwendet. | Der BUND Naturschutz in Bayern ruft dazu auf, bestimmten Bäumen in der Stadt oder im eigenen Garten bei extremer Hitze und Trockenheit zu helfen. „Viele Schäden beginnen unsichtbar unter der Erde, lange bevor sich erste Symptome in der Baumkrone zeigen. Deshalb ist es wichtig, auf die Bedingungen im Wurzelbereich zu achten und Bäume bei Trockenstress zu bewässern“, erklärt die BN-Baumexpertin Martina Gehret anlässlich des Tags der Gießkanne am Samstag, 04. Juli. | Stadtbäume sind natürlichen Klimaanlagen. Sie spenden Schatten, kühlen ihre Umgebung und verbessern die Lebensqualität gerade an heißen Sommertagen. „Gerade Straßenbäume, junge Bäume und Bäume an stark versiegelten Standorten brauchen in Hitzeperioden zusätzlich Wasser. (www.bund-naturschutz.de, 3.7.26)
Viva Kuba: Solar-Tuk-Tuks in Havanna Ein Fahrer beschreibt die Bedeutung der Tuk-Tuks für den Alltag der Menschen: »Diese Dreiräder lösen ein großes Problem des Landes und kommen besonders Familien, Kranken und Alten zugute.« Zudem reiche ihre Leistung aus, um Lasten von bis zu einer Tonne zu bewegen. (www.jungewelt.de, 3.7.26)
Raumluft perfekt im Gleichgewicht Feuchtigkeit ist ein unerwünschter Gast in vielen Räumen, insbesondere in Untergeschossen wie Kellerräumen, Zivilschutzanlagen, Lagern und Archiven. Der Kondensationsentfeuchter GENIUS ist eine effiziente Lösung, um die Luftfeuchtigkeit zu kontrollieren und ein ideales Raumklima zu schaffen. Er ist in zwei Modellreihen erhältlich: den LT-Modellen ohne Wärmerückgewinnung und den HR-Modellen mit integrierter Wärmerückgewinnung. (baurundschau.ch, 3.7.26)
The Club of Rome communications fellowship: celebrating the legacy of Keith Suter A tribute to Keith Suter, whose support and legacy have ensured the continuity of the Club of Rome Communications fellowship. | How do you communicate a campaign message in Indonesia — a country with over 700 languages? What issues move Kenya's young keyboard warriors? What's the best way to spread a message in Malawi? | These are the kinds of questions that get answered when you bring a group of energetic early-stage communications professionals from around the world together to share their experiences — something that happens every year as part of the Club of Rome communications fellowship. | Since 2023, the Club of Rome has run a communications fellowship with the goal of increasing the diversity of voices covering sustainability issues and supporting early-career communications professionals from the majority of the world. (www.clubofrome.org, 3.7.26)
Mecklenburg-Vorpommern verabschiedet sich von Microsoft Mit Open-Source-Lösungen will das Bundesland seine digitale Unabhängigkeit sichern. Langfristig sollen über 50.000 Beschäftigte mit den neuen Systemen arbeiten. | Mecklenburg-Vorpommern geht in der Digitalpolitik in die Offensive und setzt auf Eigenständigkeit. Wie das Finanz- und Digitalisierungsministerium bekannt gab, trennt sich das Land schrittweise von der Software großer Tech-Konzerne wie Microsoft. Stattdessen wird eine landesweite Plattform auf Open-Source-Basis aufgebaut. Dabei gehe es nicht nur darum, die digitale Souveränität zu erlangen, sondern auch mittel- und langfristig Geld einzusparen, sagte Finanzminister Heiko Geue (SPD) der Deutschen Presse-Agentur (dpa). | Im Zentrum der neuen Strategie steht die Einführung der in Deutschland entwickelten quelloffenen Online-Plattform Nextcloud, mit der man Dateien sicher speichern, teilen sowie gemeinsam in Teams chatten und Videokonferenzen abhalten kann, ohne die Kontrolle über die eigenen Daten an fremde Anbieter zu verlieren (www.it-daily.net, 3.7.26)
Babel und Bubble | Gedanken zur Woche von Min Li Marti «Die von Gott geschaffene grossartige Menschheit steht heute vor einer entscheidenden Wahl: Entweder sie errichtet einen neuen Turm zu Babel oder sie erbaut die Stadt, in der Gott und die Menschheit gemeinsam wohnen.» So beginnt die Enzyklika «Magnifica Humanitas» von Papst Leo XIV. über die Menschlichkeit im Zeitalter der künstlichen Intelligenz. Damit knüpft Leo an sein Namensvorbild Leo XIII. an, der im Zuge der industriellen Revolution mit seiner Enzyklika «Rerum Novarum» die Ausbeutung der Arbeiter anprangerte. | Im Zentrum der Enzyklika ist die Frage des Nutzens der Technologie, beziehungsweise die Frage, wem und wozu sie dienen soll. Dabei geht es nicht darum, die Technologie zu verteufeln, sondern sie richtig einzusetzen, als Mittel, aber nicht als Zweck. Dabei muss die soziale Gerechtigkeit als Leitfaden dienen: «Eine gerechte soziale Ordnung im digitalen Zeitalter ist eine, die allen einen gleichberechtigten Zugang zu Chancen garantiert, (www.pszeitung.ch, 3.7.26)
Wolfgang Thierse: Die AfD fordert, das Maul zu halten. Die Kirche pariert nicht Die AfD attackiert die Kirchen, besonders im umkämpften Sachsen-Anhalt. Der ehemalige Bundestagspräsident Wolfgang Thierse ist stolz auf die Kraft seines Katholizismus. Er erklärt, warum Gläubige nicht so arrogant sind wie Atheisten (www.freitag.de, 3.7.26)
Floris Biskamp: „Was die CDU forderte, würde man heute Remigration nennen Waren rechte Meinungen früher öffentlich unsagbar und wurden erst durch die Präsenz der AfD normal? So sieht das der Forscher Vicente Valentim. Sein Kollege Floris Biskamp widerspricht im Interview mit dem „Freitag“ (www.freitag.de, 3.7.26)
Rentendebatte: Bürgerpension für alle – das wäre wirklich modern Das Rentensystem ist ungerecht, daran wird auch die geplante Reform der großen Koalition nichts ändern. Eine Bürgerpension für alle würde die meisten Probleme lösen. Warum verschließt sich die Politik dieser Idee? (www.freitag.de, 3.7.26)
Alles zum Symboltier der Alpen | Können Gämsen schwimmen? Die Gämse gehört ins Hochgebirge wie der Steinbock und das Murmeli. Doch wie lebt das Tier eigentlich? Fachleute beantworten unsere 44 Fragen. (www.tagesanzeiger.ch, 3.7.26)
Slowflowers: ein bunter Strauß Nachhaltigkeit Chantal Remmert ist Mitgründerin der Slowflower-Bewegung in Deutschland. Sie selbst baut ihre Schnittblumen nachhaltig, regional und saisonal an — und ist damit inzwischen bei weitem nicht mehr allein auf weiter Flur. Im Interview erklärt sie, warum wir bei Schnittblumen Wert auf Nachhaltigkeit legen sollten und warum es vielleicht einfacher ist, als gedacht. (goodnews-magazin.de, 3.7.26)
„Damentoiletten haben ein Architektur-Problem“: Karin Hartmann kennt Lösungen Zu dunkel, zu kleine Kabinen, zu lange Schlangen: Warum unsere Städte eine queer-feministische Planung brauchen — und was wir von Helsinki lernen können (www.freitag.de, 3.7.26)
Sozial, gerecht, genossenschaftlich Wie können Genossenschaften dazu beitragen, die Energiewende sozialer zu gestalten? Eine Studie zeigt, was möglich ist — und welche Hürden es zu überwinden gilt. | Mit genau diesem Problem setzt sich auch Tanja Kenkmann auseinander, die am Öko-Institut in Freiburg forscht. Die Wissenschaftlerin hat im Auftrag der EWS und gemeinsam mit Kolleg:innen ihres Instituts eine Studie verfasst, um herauszufinden, wie Bürgerenergiegenossenschaften dazu beitragen können, die Energie- und Wärmewende sozialer und gerechter zu gestalten. Ein guter Anlass für einen Besuch im Öko-Institut, das im Freiburger Stadtteil Vauban seinen Sitz hat — mitten zwischen Passivhäusern, inklusiven Wohnprojekten und Solarunternehmen. (www.ews-schoenau.de, 3.7.26)
Brisanter Vorschlag: Der Regierungsrat weicht den Denkmalschutz im Kanton Zürich deutlich auf Geschützte Gebäude sollen einfacher baulich verändert werden können. Die Bürgerlichen und der HEV jubeln, der Heimatschutz warnt vor den Folgen. (www.tagesanzeiger.ch, 3.7.26)
Informationsfreiheitsgesetz: Sieht so aus, als hätte da jemand was zu verbergen Die Bundesregierung höhlt mit ihrem Reformpaket ganz nebenbei das Informationsfreiheitsgesetz aus. Damit schadet sie der Demokratie. Und sich selbst. (www.zeit.de, 3.7.26)
UN-Wetterorganisation: El Niño macht Extremwetter jetzt wahrscheinlicher Die UN-Organisation für Meteorologie warnt für die kommenden Monate vor einer weltweiten Zunahme von Hitzewellen und anderen extreme Wetterlagen. Ein Grund sei das Wetterphänomen El Niño, das jetzt an Stärke zunimmt.[mehr] (www.tagesschau.de, 3.7.26)
Moderne Elektrogeräte: Kreuze Kühlschrank mit Ventilator Ein neues Haushaltsgerät kann ungeahnte Fähigkeiten haben. Und das nicht nur, was Gurken und Käse angeht. mehr... (taz.de, 3.7.26)
Rekord-Temperaturen: Was München dringend aus der Hitzewelle lernen sollte Zwölf Tage mit mehr als 30 Grad und ein Temperaturrekord haben vielen zugesetzt – auch, weil die Stadt schlecht vorbereitet ist. Wo die größten Probleme liegen. (www.sueddeutsche.de, 3.7.26)
Alpen in Not: Oberster Älpler fordert Speicherseen gegen die Trockenheit Die anhaltende Trockenheit bringt immer mehr Alpen in Wassernot. SVP-Nationalrat Ernst Wandfluh, Präsident des Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verbands, fordert mehr Geld und einfachere Bewilligungsverfahren für Speicherseen. (www.schweizheute.ch, 3.7.26)
WhatsApp: Betrüger jagen nach besten Benutzernamen WhatsApp führt schrittweise Benutzernamen ein, um Telefonnummern zu verbergen. Experten warnen jedoch vor zunehmendem Identitätsdiebstahl. (www.it-daily.net, 3.7.26)
Wenn Windräder sichtbar werden, kann die Unterstützung für erneuerbare Energien sinken | Neue Studie: Sichtbarkeit von Windrädern kann politische Unterstützung für den Ausbau erneuerbarer Energien beeinflussen. Der Ausbau erneuerbarer Energien ist ein zentraler Baustein der Klimapolitik. Obwohl Windenergie grundsätzlich breite Zustimmung genießt, erleben Menschen in der Nähe von Windenergieanlagen die Folgen der Energiewende unmittelbar. Eine neue Studie von Forschenden der Universität Leipzig zeigt nun, dass die Sichtbarkeit von Windrädern unter bestimmten Umständen die Unterstützung für erneuerbare Energien verringern kann. Die im Journal of Environmental Economics and Management veröffentlichte Studie untersucht, wie sich sichtbare Windräder zwischen 1998 und 2021 auf das Wahlverhalten in Deutschland auswirkten. | Dafür kombinierten die Forschenden Daten zu mehr als 28.000 Windrädern mit hochauflösenden Geodaten, digitalen Oberflächenmodellen, satellitenbasierten Siedlungskarten und kommunalen Wahlergebnissen. (www.sonnenseite.com, 3.7.26)
Wenn Gott zum Siegel der Macht wird – feinschwarz.net Der 250. Jahrestag der Unabhängigkeit der USA ist nicht nur historisch und politisch bedeutsam, sondern kann auch religiös gedeutet und vereinnahmt werden. Matthias G. Hagenhoff zeigt auf, was aus christlicher Sicht auf dem Spiel steht. Und er macht deutlich, dass die Beanspruchung Gottes für eigene Zwecke kein Problem ist, das nur «die anderen» angeht. | Am 4. Juli 2026 feiern die Vereinigten Staaten den 250. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit. Ein solches Jubiläum ist mehr als ein historisches Datum. Es ist ein nationaler Spiegel: Was erinnert ein Land, wenn es sich selbst feiert? Wofür dankt es? Was verschweigt es? Und vor allem: Welchen Gott ruft es an, wenn es sich seiner selbst vergewissert? | In den USA wird dieses Jubiläum nicht nur politisch und historisch begangen. Es wird religiös gerahmt. Formeln wie One Nation Under God, nationale Gebetsinitiativen und der Ruf nach einer „rededication“ des Landes verbinden Erinnerung, Patriotismus und Glaubenssprache (www.feinschwarz.net, 3.7.26)
Koalitionsplan: Bauen statt Enteignen – aber wer soll es machen? - Union und SPD signalisieren Investoren: Baut Wohnungen in Deutschland, ihr seid willkommen. Doch nicht nur linke Enteignungsträume bremsen den Neubau aus. - (www.faz.net, 3.7.26)
Marketingbranche unter Druck: Künstliche Intelligenz krempelt die Werbebranche um - Im Marketing und in der Werbung bangen viele um ihren Arbeitsplatz – auch wegen Chatbots wie ChatGPT und Claude. Ist das mehr als nur Panikmache? - (www.faz.net, 3.7.26)
Ferien in einem Schweizer Schloss? Hier geht das Logieren wie Adlige oder lieber Bähnlerluft schnuppern? Die Stiftung «Ferien im Baudenkmal» hat ganz spezielle Ferienwohnungen in der Schweiz im Angebot. (www.beobachter.ch, 3.7.26)
Baut endlich Klima-Anlagen für die Energiewende! Hitzewellen machen Klima-Anlagen vom Luxus zum Gesundheitsfaktor. Ein Vorschlag. (www.schweizheute.ch, 3.7.26)
Jetzt will der Lehrerverband echte Hitzeregeln an Schulen Während im Büro klare Temperaturregeln gelten, schwitzen Schulkinder bei bis zu 35 Grad im Unterricht. Der Lehrerverband fordert nun einen Hitzeplan für Klassenzimmer. (www.beobachter.ch, 3.7.26)
Hüttentour in den Dolomiten: Hohe Kunst Wie heimelig muss es bleiben, wie futuristisch darf es werden: Die Architektur in den Alpen entzweit Traditionalisten und Designfreaks, Instagrammer und Bergsteiger. (www.zeit.de, 3.7.26)
Klimawandel Südkorea: Weniger Blüten, weniger Honig - Der Klimawandel bedroht die Imkerei in Südkorea – schrumpfende Blütezeiten, neue Krankheiten und Extremwetter dezimieren die Bienenpopulation. Imker Park Gyeong-je macht weiter und hofft auf Technologie und Politik. - (www.faz.net, 3.7.26)
Klimaforscher warnt: «Hitze ist das am meisten unterschätzte Gesundheitsrisiko» Rekordhitze, heftige Gewitter, überlastete Infrastruktur: Der Juni hat Zürich die Folgen des Klimawandels deutlich vor Augen geführt. Doch wie hängen diese Extreme zusammen — und was bedeutet das für die Zukunft der Stadt? | Die jüngste Episode übertraf alle bisherigen Messwerte. «Mit 37,1 Grad wurde an der Messstation Zürich-Fluntern ein neuer Allzeit-Höchstwert registriert», sagt Yves Karrer, Meteorologe bei Meteo Schweiz. Über zehn Tage hinweg lag das mittlere Tagesmaximum bei 34,5 Grad, sogar über dem Hitzesommer 2003. | «Hitze ist das am meisten unterschätzte Gesundheitsrisiko. In der Schweiz sterben mehr Menschen an Hitze als an allen anderen Naturgefahren zusammen», sagt ETH-Klimaforscher Reto Knutti. Kritisch werde es ab 35 bis 40 Grad. | Auch wirtschaftlich hat das Folgen: Hitze verursacht in der Schweiz laut Knutti Produktivitätsverluste von jährlich bis zu einer Milliarde Franken. (tsri.ch, 3.7.26)
Liberia: Der Dienst einer Ordensschwester für die Gemeinschaft - - „In Liberia ist Bildung mehr als nur die Vermittlung von Wissen; sie ist ein Dienst der Evangelisierung, der Heilung, der Hoffnung und des Aufbaus der Nation“, sagt Sr. Philomena W. Jappah, Mitglied der „Sisters of the Holy Family“ (SHF), Bildungsbeauftragte der Diözese Cape Palmas und nationale Koordinatorin für katholische Schulen in Liberia. Ihre tägliche Arbeit führt sie an die Schnittstelle von Glauben, Bildung und sozialem Wandel. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 3.7.26)
Flexibler Stromverbrauch: Die klugen Stromzähler kommen – aber nicht die klügsten - Überfälliger Modernisierungsschub oder riskante Scheinlösung? Über die Beschlüsse von Union und SPD zu Ausbau und Digitalisierung der Stromnetze klaffen die Bewertungen weit auseinander. - (www.faz.net, 3.7.26)
Vatikan: Schweizer Frauen bringen ihre Perspektiven nach Rom - - Vom 2. bis 5. Juli 2026 reist eine Delegation von 18 Frauen aus sämtlichen Diözesen der Schweiz nach Rom. Der Anlass knüpft an das zehnjährige Jubiläum des Projekts „Kirche mit den Frauen“ an. Die Reise verbindet den Austausch mit Vertreterinnen des Vatikans, internationalen katholischen Frauenorganisationen sowie weiteren kirchlichen Akteurinnen. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 3.7.26)
Kardinal Koch: Hoffe weiter auf Versöhnung mit Piusbrüdern - - Kardinal Kurt Koch blickt gelassen auf die jüngsten, unerlaubten Bischofsweihen der Piusbrüder. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 3.7.26)
Linke klagt vor Bundesverfassungsgericht gegen neues Heizungsgesetz Die Linke zieht wegen des geplanten Heizungsgesetzes vor das Bundesverfassungsgericht. Am Freitag reichte sie Klage ein – und will die weiteren Lesungen im Bundestag stoppen. (www.welt.de, 3.7.26)
Die vielen Krisen der Demokratie Viele Bürgerinnen und Bürger sehen die Politik und die Parteien kritisch. Steffen Mau, Direktor am Max-Planck-Institut für Politik und Sozialwissenschaft in Göttingen, analysiert die vielfältigen Gründe dafür und gibt Hinweise, wie Demokratien ihre Attraktivität bewahren oder zurückerlangen können (www.mpg.de, 3.7.26)
Stromschlag statt Weidezaun: Warum selbst der Tierschutz Vorteile sieht Ein Nationalrat fordert GPS-Halsbänder, die Schweizer Nutztieren mit leichten Stromstössen signalisieren, wo die Weide endet. Der Schweizer Tierschutz kann der Idee trotz Bedenken Positives abgewinnen. (www.beobachter.ch, 3.7.26)
Wo bleibt der mediale Druck auf Politiker, sich zur Klimakrise zu äußern? Kaum trifft eine Hitzewelle das Land, berichten Medien ununterbrochen darüber. Politiker-Statements zur Klimakrise wurden von Journalisten aber kaum eingefordert, sagt der Klimaexperte und ehemalige Journalist Jürgen Döschner. (uebermedien.de, 3.7.26)
Ein Filmschatz aus Nigeria wird restauriert Im Rahmen der Reise von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider nach Nigeria früher diese Woche hat die Cinémathèque Suisse gleich zwei langfristige Projekte der Zusammenarbeit im Bereich Film auf den Weg gebracht: die Restauration eines Spielfilms und die Digitalisierung von 1800 Film- und Videoaufnahmen. (www.persoenlich.com, 3.7.26)
D: NGOs warnen vor Kürzungen - - Ein Bündnis aus rund 20 Entwicklungs- und Hilfsorganisationen, darunter der katholische Verband Misereor, ist besorgt über geplanten Kürzungen in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit und humanitären Hilfe. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 3.7.26)
Die Karrierefrage: Wie bleibe ich mit KI kreativ? - Künstliche Intelligenz nutzen, statt sich das Hirn zu zermartern – das gehört heute zum Arbeitsalltag. Dabei bleibt Kreativität auf der Strecke, fürchten Kritiker. Was Fachleute empfehlen, um den Einfallsreichtum zu bewahren. - (www.faz.net, 3.7.26)
Wie frühere Raumfahrtmissionen Im Auftrag der ETH Zürich hat die Designagentur eine Identität für ein Robotik-Projekt im Weltraum gestaltet. (www.persoenlich.com, 3.7.26)
Grüner Wasserstoff: Deutsche Elektrolyseure kämpfen um Markt Elektrolyse "made in Germany" steht trotz steigender Nachfrage unter Druck. Der Wasserstoffhochlauf in Deutschland stagniert, der Heimatmarkt schwächelt und die Konkurrenz aus China wird stärker. (www.dw.com, 3.7.26)
Künstliche Intelligenz trifft ökologische Unvernunft Rechenzentren verbrauchen immer mehr Strom und Wasser. Eine neue Analyse des Versicherungskonzerns Allianz zeigt, wie stark ihr Klima-Fußabdruck bislang unterschätzt wurde. - (klimareporter.de, 3.7.26)
Ein Bonuspunkt macht Inklusion sichtbar Die Stiftung Züriwerk hat ihren Markenauftritt erneuert und sich dabei vom blau-weissen Logo verabschiedet. (www.persoenlich.com, 3.7.26)
ARA erteilt Batterien-Pfand eine klare Absage Immer wieder werden Stimmen laut, die ein Pfand- oder Cashback-Sytem für Batterien fordern. Die Abfall Recycling Austria (ARA) hat diesem Ruf nun eine Absage erteilt. Es hätte „keinen Lenkungseffekt“, sagte Thomas Maier, Geschäftsführer der Elektro Recycling Austria (ERA). Ein solches System habe bereits bei Kühlgeräten nicht funktioniert. (www.krone.at, 3.7.26)
Der "Sweet Spot" bei den großen Stromspeichern Wäre das deutsche Stromsystem flexibel genug, wäre mehr Ökostrom nutzbar – zugleich sänken die Stromkosten und die nötigen EEG-Zuschüsse vom Staat. Den Mehrfachnutzen gerade großer Batteriespeicher macht jetzt eine Fraunhofer-Studie im Auftrag der Erneuerbaren-Branche klar. - (klimareporter.de, 3.7.26)
Umfrage: Wie Social Media finanzielle Ängste schüren - Jeder zweite Deutsche schätzt seine finanzielle Lage schlechter ein, als sie tatsächlich ist. Gerade Jüngere suchen Rat in den sozialen Medien. Doch dort werden ihre Ängste nur noch weiter geschürt. - (www.faz.net, 3.7.26)
„Gerichte sind eine Arena, in der aktuell die Fragen des Klimawandels ausgetragen werden“ Die Zahl der Klimaklagen steigt. Die würden zunehmend zum Machtinstrument gegen Staat und Konzerne, erklärt ein Experte. Warum Unternehmen mit hohen Kosten rechnen müssen – und wo die nächste Klagewelle droht. (www.welt.de, 3.7.26)
Klimaanpassung in Frankfurt: Rathenauplatz erhält Hochbeete, aber kein Dach - Heiße Sommer machen es notwendig: Die Stadt Frankfurt gestaltet einen steinernen Platz in der Innenstadt mit einer artenreichen Bepflanzung um. - (www.faz.net, 3.7.26)
Nationaler Wasserstoffrat wird reformiert Das Beratungsgremium der Bundesregierung für Wasserstoff wird neu aufgestellt, inhaltlich und personell. Die Beratung soll auf mehr Derivate ausgeweitet werden. Zum Abschied legt der alte Rat eine überarbeitete Bedarfsprognose vor. (www.energiezukunft.eu, 3.7.26)
Die Erneuerbaren im Stromsystem – Preise, Erzeugung, Zubau Das erste Halbjahr zeigte: Die Auswirkungen des Iran-Kriegs schlugen nicht auf die Strompreise durch. Ein Verdienst der Erneuerbaren mit günstigen Gestehungskosten und einem Anteil von 61,8 Prozent an der Nettostromerzeugung in Deutschland. (www.energiezukunft.eu, 3.7.26)
Wo der Koalitionsausschuss die Energiewende in den Blick genommen hat Die Koalition hat sich in 34 Punkten auf Reformen geeinigt. Auch für die Energiewende gibt es Vorhaben. Und die sind überraschend positiv. (www.energiezukunft.eu, 3.7.26)
Wir sind Zukunft: Wie wir unsere Gärten wieder lebendig machen Biodiversität beginnt vor der Haustür. Naturgartenbauer Pirmin Holdener erklärt, wie Gärten und Balkone mit einfachen Mitteln zu wertvollen Lebensräumen werden. (www.tagesanzeiger.ch, 3.7.26)
Berliner Bürokratie-Irrsinn: wie Deutschland mit einem Steuererlass die Energiewende torpediert Bei seltenen Erden und Technologiemetallen bestehen Knappheiten für die Industrie. Das Finanzministerium verschärft das Problem jetzt sogar noch. Von Firmen hagelt es Kritik, die Schweiz profitiert. (www.nzz.ch, 3.7.26)
Warum Hitze alle gefährdet - und was künftig schützt 41,7 Grad in Deutschland - ein Rekord, unter dem längst nicht mehr nur Risikogruppen leiden. Die Gefahr durch Hitze wird oft unterschätzt. Warum selbst Gesunde an ihre Grenzen kommen und wie wir uns besser schützen können. Von Melina Runde.[mehr] (www.tagesschau.de, 3.7.26)
«Unsere Alpen sind kein Freizeitpark»: Liechtenstein nimmt Wanderer stärker in die Pflicht Immer wieder kommt es auf Alpweiden zu Zusammenstössen mit Kühen. Das Fürstentum fordert nun mehr Eigenverantwortung von Wanderinnen und Wanderern. (www.nzz.ch, 3.7.26)
Reputationsschaden für die gesamte Hochschule: Die Universität Zürich tadelt früheren «Star-Forscher» – und entlastet ihn Eine mehrjährige Untersuchung zeigt: Von den schweren Vorwürfen gegen Adriano Aguzzi wegen wissenschaftlichen Fehlverhaltens ist wenig übriggeblieben. (www.nzz.ch, 3.7.26)
«Apropos» – der tägliche Podcast: Die erzkonservativen Piusbrüder im Wallis und ihr Kampf gegen Rom Trotz ausdrücklichen Verbots des Papstes weihte die traditionalistische Bruderschaft vier Bischöfe. Der Vatikan reagiert umgehend. Warum riskierten sie den Bruch mit der katholischen Kirche? (www.tagesanzeiger.ch, 3.7.26)
Energiepolitik ist kein neutrales technisches Thema. Im neuen EWS Energiewende-Magazin spreche ich über fossile Abhängigkeiten, Rollback und Gestaltungsmacht. Die Energiewende nimmt uns nicht Sicherheit, sie gibt sie uns zurück. #Energiewende #Klimaschutz | https://www.ews-schoenau.de/energiewende-magazin/ewm-pdf-downloads/ | @ckemfert.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 2.7.26)
250 Jahre USA: „Wenn Trump geschwächt ist, wird er verrückter“ - Wie steht es um die Demokratie in Amerika 250 Jahre nach Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung? Ein Gespräch mit der Harvard-Historikerin Jill Lepore. - (www.faz.net, 2.7.26)
Streit um doppelte Entgelte für Stromspeicher Die Energiebranche übt Kritik an der Verordnung der E-Control mit doppelten Entgelten für Stromspeicher. Das würde den Ausbau bremsen und unwirtschaftlich machen. Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer hofft auf eine Überarbeitung. (www.krone.at, 2.7.26)
«Ich bewunderte schon immer Schweizer Typografie» David Fischer ist soeben von der Croisette zurückgekommen. Als Mitglied der Shortlist-Jury Design hatte er im Vorfeld der Cannes Lions die Arbeiten gesichtet und war beeindruckt von deren Qualität. Der Creative Director von Scholz & Friends Schweiz glaubt auch im Zeitalter von KI, dass die besten Ideen immer noch von Menschen stammen. Mehr im aktuellen ADC-Podcast. (www.persoenlich.com, 2.7.26)
Die Hitzeaufmerksamkeit: Wenn's mild ist, gibt es keinen Klimawandel mehr Weil Europa abkühlt, ist die Hitzewelle vergessen. Diskurs über die Klimakrise muss aber immer stattfinden – auch damit man ihre Ursache bekämpfen kann. mehr... (taz.de, 2.7.26)
Social-Media-Reaktionen zur Hitzewelle: Klimakleber gesucht! Nach der Hitzewelle fragt sich das Internet, wo die „Letzte Generation“ bleibt. Anders als die Klimakrise wurden die Aktivist*innen aber bekämpft. mehr... (taz.de, 2.7.26)
Initiative in North Carolina and Georgia helps residents lower their electricity bills It helps people make their homes more energy efficient. (yaleclimateconnections.org, 2.7.26)
Energieverbrauch 2025 in der Schweiz leicht gestiegen Der Endenergieverbrauch der Schweiz ist 2025 gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Prozent auf 777'870 Terajoule (TJ) leicht gestiegen. Hauptgründe dafür sind die im Vergleich zum Vorjahr kältere Witterung und der Anstieg beim Absatz von Flugtreibstoffen. | Die Anzahl Heizgradtage, ein wichtiger Indikator für den Energieverbrauch, nahm gegenüber dem Vorjahr um 5,6% zu. Zugenommen haben auch andere Faktoren, welche den langfristigen Wachstumstrend des Energieverbrauches bestimmen: Die ständige Wohnbevölkerung (+0,9 Prozent), das Bruttoinlandprodukt (+1,3 Prozent), der Motorfahrzeugbestand (+0,9 Prozent) und der Wohnungsbestand (Zuwachs, es liegen jedoch noch keine detaillierten Zahlen vor). Zu den Bestimmungsfaktoren der Energieverbrauchsentwicklung werden die jährlichen Ex-Post-Analysen weitere Aufschlüsse liefern können, die im Oktober 2026 publiziert werden. (www.gebaeudetechnik-news.ch, 2.7.26)
250 Jahre USA: Das sind die 5 wichtigsten Symbole der Amerikaner In diesem Jahr feiern die USA ihr 250-jähriges Bestehen. Wer ihr Selbstbild ergründen will, kann Comics lesen, ins Kino gehen oder am Gartenzaun schauen. Unser Autor erklärt fünf zentrale Americana — was verraten sie wirklich über das Land? (www.freitag.de, 2.7.26)
Leibniz-Gemeinschaft: Wissenschaft besser vermitteln Die VolkswagenStiftung investiert Millionen in die Erforschung von Wissenschaftskommunikation. Vier Zentren werden gefördert — unter anderem das Kiel Science Communication Network. | Die VolkswagenStiftung fördert Etablierung von vier Zentren für Wissenschaftskommunikationsforschung: Die Zentren in Kiel, Tübingen/Karlsruhe, München und im Rhein-Ruhr-Gebiet konnten das Kuratorium der Stiftung mit ihren Zukunftsplänen überzeugen und erhalten in einer zweiten Förderrunde insgesamt rund 7 Mio. Euro. | Mit der Initiative "Wissenschaftskommunikation hoch drei" finanziert die VolkswagenStiftung seit 2021 bundesweit Forschungszentren, in denen Forschende und Praktiker:innen gemeinsam untersuchen, wie Wissenschaftskommunikation funktioniert und wie sie verbessert werden kann. Neben der Forschung werden mit Praxispartner:innen neue Formate der Vermittlung entwickelt und erprobt. Insgesamt hat die Stiftung für die Startphase der Zentren 15 Mio. Euro Fördergelder bewilligt. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 2.7.26)
Tim Effenberger: Da will ich rauf! Tim Effenberger hat in 62 Tagen alle 151 Hütten des Schweizer Alpen-Clubs besucht – und dabei sieben Paar Schuhe durchgelaufen. Unterwegs mit einem Extremen (www.zeit.de, 2.7.26)
Klimaneutrale Energie: Heizen mit Wasser aus der Lahn - Pionierarbeit für die Wärmewende: Energie für 4000 Wohnungen gewinnen die Stadtwerke Gießen fortan aus dem Fluss Lahn. In dem neuen Kraftwerk kommen nicht nur drei Großwärmepumpen zum Einsatz. - (www.faz.net, 2.7.26)
Klimaneutrale Energie: Flusskraftwerk soll Energie für 4000 Wohnungen generieren - Rund 30 Millionen haben die Stadtwerke Gießen in ein neues Kraftwerk investiert. Dabei geht es auch um das Speichern von überschüssigem Ökostrom. Zum Einsatz kommt die innovative „Power-to-heat“-Technologie. - (www.faz.net, 2.7.26)
Piusbrüder: Das Verfahren zur Rückkehr in die katholische Gemeinschaft - - Was ist zu tun, wenn Menschen sich entschließen, die Piusbruderschaft nach dem schismatischen Akt, der zur erneuten Exkommunikation geführt hat, zu verlassen? Dazu hat das Dikasterium für die Glaubenslehre den Bischöfen weltweit jetzt eine Mitteilung mit dem genauen Prozedere übermittelt. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 2.7.26)
Neue Fahrzeugklasse: Eine neue Kategorie schafft Platz für kleinere Stromer Was hinter der neuen EU-E-Klasse für Kleinwagen steckt und was an den Plänen kritisiert wird. (www.tagesanzeiger.ch, 2.7.26)
Fridays for Future macht mobil: Nicht der Hitze ausgeliefert sein Vor dem Abgeordnetenhaus kündigt Fridays for Future mit Blick auf die Wahlen Aktionen an. Klimaschutz dürfe keine Frage des sozialen Status sein. mehr... (taz.de, 2.7.26)
Priens neue Linie: Demokratie leben – das geht auch ohne „Staats-NGOs“ - Nicht (partei-)politische Vorfeldtruppen, sondern eine funktionierende Verwaltung und Infrastruktur sind der beste Schutz gegen Extremismus. - (www.faz.net, 2.7.26)
Nahrungsmittel-Versorgung – Ernährungsinitiative verlangt nationale Wasserstrategie Ein Ja zur Ernährungsinitiative soll den Selbstversorgungsgrad erhöhen. Doch im Parlament drohte bereits ein Fiasko. (www.srf.ch, 2.7.26)
Umweltminister zur Hitzewelle – Rösti: «Man darf es auch nicht übertreiben» Die Schweiz erlebte eine Hitzewelle historischen Ausmasses. Umweltminister Albert Rösti warnt indes vor Übertreibungen. (www.srf.ch, 2.7.26)
Stromnetze: Europaparlament zündet den Genehmigungsturbo - Nach einem Jahr soll die Genehmigung neuer Verteilnetze stehen, fordert das EU-Parlament. Für Ladestationen und kleine Solaranlagen soll die Genehmigung ganz entfallen. - (www.faz.net, 2.7.26)
D: Kölner Dom kostet nun Eintritt - - Der Besuch des Kölner Doms für nicht religiöse Zwecke kostet seit dem 1. Juli Eintritt. Domprobst Guido Assmann zieht dazu nach dem ersten Tag eine positive Bilanz. Mit den zusätzlichen Einnahmen verfolgen die Verantwortlichen eine Verbesserung der Finanzlage des Weltkulturerbes. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 2.7.26)
„Demokratie leben!“: Prien will Verfassungsschutz miteinbeziehen - „Demokratie leben!“ wird neu aufgelegt. Interessenten für die neue „Programmebene Bund“ müssen sich auf eine Überprüfung durch den Verfassungsschutz gefasst machen. - (www.faz.net, 2.7.26)
Vatikan schließt erzkonservative Piusbrüder aus Kirche aus Die erzkonservative Piusbruderschaft hatte gegen den Willen und trotz Warnung des Papstes neue Bischöfe geweiht. Nun hat der Vatikan die gesamte Gruppe aus der katholischen Kirche ausgeschlossen. Sämtliche Priester wurden exkommuniziert.[mehr] (www.tagesschau.de, 2.7.26)
Wertvolle Rohstoffe aus alten Solarmodulen – www.gebaeudetechnik-news.ch Der Materialwissenschaftler Ian Marius Peters vom Forschungszentrum Jülich erhält einen ERC Proof of Concept Grant des Europäischen Forschungsrats. Mit der Förderung in Höhe von 150'000 Euro wird das Projekt CYBEX unterstützt. Das Projekt soll eine neuartige Technologie zur Rückgewinnung kritischer Rohstoffe aus ausgedienten Solarmodulen bis zur Anwendungsreife weiterentwickeln. (www.gebaeudetechnik-news.ch, 2.7.26)
Auch weniger Getreide – Hitze und Dürre setzen Österreichs Marillen [Aprikosen] zu Trockenheit, Hitze und Dürre setzen Österreichs Landwirtschaft derzeit zu. Sowohl die Getreide- als auch die Marillenernte fallen geringer aus als sonst. Regional gebe es große Unterschiede, sagte Landwirtschaftskammer-Präsident Josef Moosbrugger. (www.krone.at, 2.7.26)
Wenn man erneuert, dann richtig und umfassend Die Gebäudehülle spielt eine Schlüsselrolle, wenn es darum geht, die Nachhaltigkeit von Bestandsbauten zu erhöhen. Silvia Gemperle, Energiestrategin, und Arthur Müggler, Zentralpräsident von Gebäudehülle Schweiz, geben detaillierte Einblicke in die Chancen und Visionen ihrer Branche — und zeigen auf, wie der Verband als Lenkungsorgan die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit seiner Mitglieder fördert. (baurundschau.ch, 2.7.26)
Wenn braune Blätter nicht Herbst bedeuten Aufgrund zunehmender Hitze und Dürre verfärben sich Wälder immer öfter schon vor dem normalen, herbstlichen Laubfall braun. Oft ist unklar, ob die Bäume das Laub aktiv abwerfen oder ob das unumkehrbare Blattschäden durch Hitze und Trockenheit sind. Dadurch könnte die Widerstandskraft der Wälder gegen Klimaextreme überschätzt werden, warnen WSL-Forschende in einem Kommentar. | Hitze und Trockenheit führen im Wald immer öfter zu vorzeitiger Laubverfärbung. Unklar ist, ob dies ein kontrollierter Prozess ist oder ob es Schäden sind, die die Bäume schwächen. | Studien sollten zwischen diesen beiden Prozessen unterscheiden; andernfalls könnten Klimamodelle verfälscht und die Widerstandsfähigkeit der Wälder gegenüber Klimaextremen überschätzt werden. | Wegen steigender Temperaturen nehmen Dürre und Hitzewellen weltweit zu. Deshalb verfärben sich Laubbäume immer öfter vorzeitig — 2018 zum Beispiel hatten Buchen im Raum Schaffhausen schon Mitte August braune Kronen. (www.wsl.ch, 2.7.26)
Forschende unterstreichen: Nur mit stärker pflanzenbasierter Versorgung werden Landwirtschaft und Ernährung krisenfest Forschende der Universität Oxford und des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung: Aktuelle Dimensionen der Tierhaltung sind wesentliche Schwachstelle unseres Ernährungssystems / Faba Konzepte und Germanwatch fordern entschiedenen Umbau der Landwirtschaft und Ernährungswende | Um die Folgen der Klimakrise abzufedern und die Ernährung weltweit sicherer zu machen, ist eine mehr auf Pflanzen basierende Ernährung unverzichtbar. Das war eine der Kernaussagen von Prof. Dr. Paul Behrens und Dr. Claudia Hunecke bei einem Online-Fachgespräch von Faba Konzepte und der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch am Mittwoch. | Die Teilnehmenden diskutierten mit Blick auf bedrohliche Zukunftsszenarien über die Krisenfestigkeit des deutschen und globalen Ernährungssystems. Aktuell zeigen der Irankrieg und seine Folgen für die Landwirtschaft sowie ein voraussichtlich starker El Niño die Dringlichkeit der Krisenvorbereitung. (www.germanwatch.org, 2.7.26)
Keine Gnade für die Piusbrüder: Papst Leo XIV. verhängt Exkommunikation Trotz Schisma dürfte der amerikanische Pontifex gestärkt aus der Kontroverse um die Bischofsweihe in Ecône hervorgehen. (www.nzz.ch, 2.7.26)
Zukunft gestalten im Dialog – Bildung, Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken in einer veränderten Weltlage Demokratie braucht Begegnung und Orte der Begegnung, die sozial-ökologische Transformation gelingt besser im gesamtgesellschaftlichem Dialog. Wie meistern wir die Herausforderung Transformation so zu gestalten und in der Bildungsarbeit zu Teilhabe zu ermächtigen, dass Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt gestärkt werden? (www.germanwatch.org, 2.7.26)
Studie: Deutsche Politiker unterschätzen Bereitschaft zum Klimaschutz Laut einer Studie unterschätzen deutsche Politiker und Politikerinnen, wie viele Menschen zu zusätzlichen Steuern oder härteren Gesetzen für mehr Klimaschutz bereit sind. Dahinter könnte ein psychologisches Phänomen stecken. Von Frank Bäumer.[mehr] (www.tagesschau.de, 2.7.26)
D: Caritas unterstützt Änderung bei „Demokratie leben!" - - Der Deutsche Caritasverband erkennt in der Neuausrichtung des Demokratieförderprogramms des Bundes positive Ansätze. Ausdrücklich unterstütze der Sozialverband die Fokussierung auf die Zielgruppen Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und ihr soziales Umfeld. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 2.7.26)
„Diese Faktoren stabilisieren die Psyche stärker, als viele denken“ Resilient ist man oder nicht. Dieser weitverbreiteten Annahme widerspricht Resilienzforscher Klaus Lieb. Warum viele Menschen widerstandsfähiger sind, als sie denken, und wie sich mentale Kraft trainieren lässt. (www.welt.de, 2.7.26)
Gemeinwohlorientiert Bauen: Konzepte statt Profite Wie geht wachstumskritisches Bauen und Wohnen? Das Stadtquartier Kleineschholz in Freiburg erprobt einen Ansatz, der gemeinwohlorientierte Akteure gezielt unterstützt. Während gemeinschaftsgetragene Wohnprojekte bereits bauen und das Projekt Erfolge feiern kann, zeigen sich auch die Hürden, die sich durch marktorientierte Bundespolitiken ergeben. (www.postwachstum.de, 2.7.26)
Daten zu Hitze: Robert Koch-Institut meldet mehr als 800 Hitzetote in Deutschland - Bereits vor den schlimmsten Hitzetagen gab es laut RKI-Schätzungen mehr als 800 hitzebedingte Todesfälle. Betroffen sind vor allem ältere Menschen. - (www.faz.net, 2.7.26)
Viel Umsatz dank Hitzewelle: Schweizer Händlern gehen die Klimaanlagen aus – und Betrüger wittern ihre Chance Nur sehr wenige Haushalte besitzen eine Klimaanlage, doch die Nachfrage explodiert. Der grösste Onlinehändler Digitec Galaxus fühlt sich für die nächste Hitzewelle nicht ausreichend gewappnet. (www.tagesanzeiger.ch, 2.7.26)
Herzprobleme und Hitze: Das sollten Sie wissen Dr. Friedrich Hoppichler, ärztlicher Leiter im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Salzburg, gibt Tipps für einen gesunden Start in den neuen Monat: Die Temperaturen der vergangenen Tage stellen unser Herz-Kreislauf-System vor eine besondere Herausforderung. Das sollten Sie wissen. (www.krone.at, 2.7.26)
Grüne wollen bei Hitze die Strassen für Autos sperren – Experte bezweifelt Nutzen Die Hitzewelle hat in der Parteiküche der Grünen eine interessante Idee hochkochen lassen: Die Partei will bei Hitzewellen die Strassen für Autos & Co. temporär sperren. Das bringt nichts, erklärt Experte Thomas Hug-Di Lena. (tsri.ch, 2.7.26)
George Washington: »Der Erste in den Herzen« Er führte sie in die Unabhängigkeit, war ihr erster Präsident: Das Bild, das die Amerikaner von George Washington haben, ist ein Spiegel der US-Demokratie – bis heute. (www.zeit.de, 2.7.26)
Baustart zu Brüttenertunnel und Mehrspur: Zwischen Zürich und Winterthur verbauen die SBB täglich eine Million Franken – zehn Jahre lang Bundesrat Albert Rösti, Regierungsrat Martin Neukom und SBB-CEO Vincent Ducrot geben den Startschuss zum Projekt Mehrspur Zürich – Winterthur. In Bassersdorf erklären sie die grosse Bedeutung des ÖV-Ausbaus. (www.tagesanzeiger.ch, 2.7.26)
Hitzewelle: USA ächzen unter Rekordtemperaturen - Kurz vor dem Unabhängigkeitstag herrschen in weiten Teilen der USA Rekordtemperaturen. Die Menschen suchen in Kühlzentren Schutz, die Behörden rufen zum Stromsparen auf. - (www.faz.net, 2.7.26)
Venezuela: „Kirche in Not“ stellt 100.000 Euro Soforthilfe bereit - - Nach den verheerenden Erdbeben in Venezuela hat das internationale katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ (ACN) eine erste Soforthilfe von 100.000 Euro auf den Weg gebracht. Mit den Mitteln werden Priester, Ordensgemeinschaften und kirchliche Einrichtungen unterstützt, die Überlebende der Naturkatastrophe beherbergen, versorgen und pastoral begleiten. Gleichzeitig bereitet das Hilfswerk weitere Hilfen für den Wiederaufbau zerstörter Kirchen und kirchlicher Gebäude vor. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 2.7.26)
Wohnen im Alter: Senioren entdecken die Wohngemeinschaft - Wenn das Haus zu groß wird, suchen sich ältere Menschen Mitbewohner. Welche Vorteile bietet eine Senioren-WG? - (www.faz.net, 2.7.26)
Robert Koch-Institut: RKI meldet mehr als 800 Hitzetote in Deutschland Bereits in den Wochen vor der großen Hitzewelle hat es in Deutschland Hunderte hitzebedingte Todesfälle gegeben. Die meisten waren über 75 Jahre alt und Frauen. (www.zeit.de, 2.7.26)
Effizientere Rechenzentren: Große Pläne mit heißer Luft - Neue Rechenzentren müssen ab sofort ihre Abwärme nutzbar machen. Doch es ist gar nicht so einfach, damit Wohnungen zu heizen und Wasser zu erwärmen. Warum ausgerechnet der Energiefresser KI helfen könnte. - (www.faz.net, 2.7.26)
Bischofsweihen der Piusbrüder: Exkommunikation verhängt - - Ein vom Kardinalpräfekten des Glaubens-Dikasteriums unterzeichnetes Dokument stuft den am 1. Juli abgehaltenen Ritus als „Akt schismatischer Natur“ ein. Eine beigefügte Erläuterung nennt Einzelheiten der schweren kanonischen Strafen. - - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 2.7.26)
Ohne Damm: Wasserkraft-Turbine verwandelt Kanäle in Kraftwerke Bestehende Wasserwege könnten künftig einen großen Teil zur Energiewende beitragen — und das ganz ohne den Bau von großen Staudämmen. Denn eine neue modulare Turbinentechnologie kann die Strömung in Kanälen effizient in Strom umwandeln und damit bisher ungenutztes Potenzial der Wasserkraft für eine nachhaltige Energieversorgung erschließen. | Die Technologie basiert auf modularen, leicht installierbaren Turbinen, die direkt in bestehende Wasserkanäle integriert werden können. Dafür sind keine großen baulichen Veränderungen oder Staudämme notwendig. | Denn die einzelnen Module können einfach in den Wasserfluss eingesetzt werden und so die Strömung nutzen, um Rotoren anzutreiben. Diese wiederum erzeugen dann elektrische Energie. | Das Herzstück dabei ist eine sogenannte „Hydro-Transition Unit“. Diese leitet den Wasserstrom so, dass er sich verengt, wodurch mehr Wasser mit einer größeren Geschwindigkeit durch die Turbinen fließt. (www.basicthinking.de, 2.7.26)
Prognos-Kurzstudie: Sole-Wasser-Wärmepumpen im Kostenvergleich vorn - - - Berlin. Wärmepumpen mit der Wärmequelle Erdreich verursachen nach den Berechnungen einer Kurzstudie des Beratungsunternehmens Prognos die niedrigsten annuisierten Gesamtkosten. Die Untersuchung wurde im Auftrag des Bundesverbands Geothermie (BVG), der Erdwärmegemeinschaft Bayern und des Bundesverbands Wärmepumpe (BWP) erstellt. - - Artikel weiterlesen auf IKZ-select - - - (www.ikz.de, 2.7.26)
Cool bleiben im Zuhause, aber wie? Die Hitzewelle hat Millionen Wohnungen über 30 Grad aufgeheizt. Klimageräte sind knapp, Installateure ausgebucht. Kühlung muss effizient sein, möglichst mit Solarstrom. Gute Klimaanlagen können im Winter zur Wärmepumpe werden. - (klimareporter.de, 2.7.26)
Wohnen im Alter: Senioren entdecken die Wohngemeinschaft - Wenn das Haus zu groß wird, suchen sich ältere Menschen Mitbewohner. Welche Vorteile bietet eine Senioren-WG? - (www.faz.net, 2.7.26)
Leibniz-Präsident Schmidt: Heben wir unsere Datenschätze - Christoph M. Schmidt ist der neue Präsident der Leibniz-Gemeinschaft. Ein Gespräch über ungehobene Datenschätze, unausgeschöpfte Potentiale der Politikberatung und die Berufe der Zukunft. - (www.faz.net, 2.7.26)
Phänomenologie und Demokratie: Sie denkt an die Verrückten - Wie können wir wieder von der Person sprechen? Indem wir den seitlich Umgeknickten nicht aus dem Weg gehen und vielleicht sogar unter den Arm greifen: Carlotta Voß entwirft im „Merkur“ mit Helmuth Plessner eine Ethik des Takts für Demokraten. - (www.faz.net, 2.7.26)
Sport bei Hitze: Gefährlich, es zu tun, gefährlich, es zu lassen Bei hohen Temperaturen treiben Menschen seltener Sport. Allein dadurch wird es durch den Klimawandel zu Millionen früheren Todesfällen kommen. mehr... (taz.de, 2.7.26)
Hitzeflaute in Europa – Stromsystem muss flexibler werden Tagsüber werden Solarstromanlagen abgeregelt, abends fehlt der Strom, teure konventionelle Kraftwerke müssen einspringen – es mangelt an Speichern und Flexibilität. Um Preisspitzen während der Hitzeflaute zu vermeiden, fordert der bne Gegenmaßnahmen. (www.energiezukunft.eu, 2.7.26)
Was die Streichung der Einspeisevergütung bedeutet und wie es besser laufen könnte Die Direktvermarktung überschüssigen Stroms aus kleinen PV-Dachanlagen soll schon bald die feste Einspeisevergütung ersetzen. Warum das zu schnell gehen würde und was stattdessen dringend nötig wäre, zeigen Agora Energiewende und Fraunhofer ISE. (www.energiezukunft.eu, 2.7.26)
«Energiepolitik ist kein neutrales technisches Thema» - - - - - - Die Energieökonomin erklärt, dass Energie ein Machtfaktor ist und dass mit der Energiewende aus Ohnmacht Gestaltungsmacht werden kann. - - (www.ews-schoenau.de, 2.7.26)
Robotaxis von Carify: Bald sollen am Zürichsee selbstfahrende Taxis getestet werden Der Bezirk Horgen soll zum Pioniergebiet für autonome Taxis werden. Drei Robotaxis könnten ab nächstem Jahr auf den Strassen von Rüschlikon, Thalwil, Oberrieden und Langnau rollen. (www.tagesanzeiger.ch, 2.7.26)
Francis Fukuyamas These vom Ende der Geschichte ist eine erstaunlich präzise Beschreibung der Gegenwart – aber sie hat einen blinden Fleck Im neuen Buch schildert Francis Fukuyama seinen intellektuellen Werdegang. Und fragt sich, woran die westlichen Demokratien kranken. (www.nzz.ch, 2.7.26)
Was entscheidet über den Erfolg im Leben? Es ist nicht, wie oft behauptet, das Elternhaus Wer will, kann sozial aufsteigen, unabhängig von seiner Herkunft. Die gesellschaftliche Mobilität in der Schweiz ist laut einer neuen Studie hoch – und um einiges höher als im Ausland. (www.nzz.ch, 2.7.26)
Gemeinderat beschliesst acht weitere Begegnungszonen Acht weitere Strassenzüge in Stadtberner Quartieren sollen zu Begegnungszonen werden. Die Anwohnenden profitieren damit von mehr Wohn- und Aufenthaltsqualität und verbesserter Verkehrssicherheit. Für die Projektierung und Umsetzung ab Herbst 2027 sowie für die bessere Ausstattung bestehender Begegnungszonen hat der Gemeinderat einen Kredit von 450'000 Franken bewilligt. (www.bern.ch, 2.7.26)
Forscher der staatlich subventionierten ZHAW propagieren einen Traum der Linken: ein Werbeverbot in der Stadt Zürich für den Klimaschutz Eine Forschungsgruppe unterstützt die Idee der Linksaussenpartei AL. Dabei schreibt die Hochschule ihren Mitarbeitenden klar vor, Wissenschaft und Politik zu trennen. (www.nzz.ch, 2.7.26)
Hitze in Zürich: Jetzt wird die Politik aktiv – und will Klimaanlagen, mehr Bäume, mehr Bäche Zürich ächzt unter den hohen Temperaturen. Die FDP will den Einbau von Klimaanlagen erleichtern, die linken Parteien haben andere Ideen. (www.nzz.ch, 2.7.26)
Klimaanlage kaufen? Das sollten Sie wissen Wenn Ventilatoren kapitulieren, muss Abkühlung her. Doch welches Gerät passt zu Ihnen? Alles über Stromkosten, giftige Kühlmittel und darüber, was das Schweizer Mietrecht erlaubt. (www.beobachter.ch, 2.7.26)
Studie belegt Wirtschaftlichkeit energetischer Fenstersanierungen - - Energetische Fenstersanierungen können sich schnell amortisieren. BF und VFF zeigen Einsparpotenziale und CO2-Bilanzen. - - (www.geb-info.de, 2.7.26)
Untersuchung der EU: Heikle Schadstoffe in Elektrogeräten Von Smartwatch bis Rasierer: Die EU ließ in 13 europäischen Ländern Elektronikgeräte prüfen. Viele erfüllten nicht die EU-Anforderungen, der Verkauf wurde gestoppt. (www.test.de, 2.7.26)
Fehlerhafte Prognosen im Abstimmungsbüchlein? Finanzkontrolle rügt Mängel beim Allerheiligsten der Schweizer Demokratie Nicht nur bei der «Heiratsstrafe» und der AHV hat der Bund fragwürdige Zahlen präsentiert: Die Finanzkontrolle kritisiert die Entscheidgrundlagen, die der Bundesrat dem Volk und dem Parlament vorlegt. (www.nzz.ch, 1.7.26)
Solvay-Werk: Tonnenweise Treibhausgase aus einer einzigen Fabrik - Ein Gasleck in Baden-Württemberg sorgt für enorme Klimaschäden. Als Forscher das entdecken, stellt das Land den Betrieb unter Kontrolle – und will die Dinge nun zum Guten wenden. - (www.faz.net, 1.7.26)
Tägliche Impulse in der Schöpfungszeit Welche Rolle haben wir Menschen im Gewebe der Schöpfung? Wie erkennen wir darin Gott und können staunend und klagend, handelnd und hoffend zu Mitgeschöpfen und Mitschöpfer:innen werden? Die täglichen «Impulse zur Schöpfungszeit» helfen dabei. Vom 1.9.-4.10. erhalten Sie tägliche Impulse zu Meditation und Aktion, online und kostenfrei, zum Hören oder Lesen. Fünf Wochen — fünf Themen: Feuer, Erde, Wasser, Luft — und Segen. | Dieses Jahr auch mit mehreren Autor:innen der oeku! | Einfach hier anmelden: geerdetglauben.de/schoepfung (oeku.ch, 1.7.26)
Kann der Mensch sich an Hitze gewöhnen? In vielen Ländern Europas hat der Juni Hitzerekorde gebrochen. Experten sind sich einig: Hitzeperioden werden häufiger und intensiver. Was bleibt uns anderes übrig, als uns daran zu gewöhnen. Aber geht das überhaupt? (www.dw.com, 1.7.26)
Earth is home to 20 million insect species—three times more than we thought Some creative calculations using bug traps, epidemiology and trees suggest there are some 20 million unique insect species on Earth (www.scientificamerican.com, 1.7.26)
Verkehrsminister – Röstis Sommerspaziergang in Luzern war kein Spaziergang Rösti lud ins Verkehrshaus. Denn Schiene und Strasse gehören zu seinen politischen Schwerpunkten. Einfach wirds nicht. (www.srf.ch, 1.7.26)
Katholische Kirche: Ein Vorbild für Frieden? [Online-Abo] Papst Leo XIV. ist seit einem Jahr im Amt. Die Bilanz des »Einheitspapstes« fällt widersprüchlich aus. Neben humanistischen Botschaften steht eine reaktionäre Traditionspflege. (www.jungewelt.de, 1.7.26)
Bahnverkehr bei Extremwetter: Was war die Hauptursache für die Schwierigkeiten? Die verschlissene Infrastruktur, aber auch Bremsen, die bei Hitze nicht funktionieren, sorgten für die Probleme im Bahnverkehr während der jüngsten Hitzewelle, sagt Detlef Neuß, ehemaliger Bundesvorsitzender des Fahrgastverbands Pro Bahn. (www.jungewelt.de, 1.7.26)
Klimatisierungsplan: Marine Le Pen entdeckt die Klimakrise Jahrelang leugnete die französische Rechtspopulistin den Klimawandel. Nun fordert sie plötzlich Klimaanlagen für alle Franzosen. Was steckt dahinter? (www.zeit.de, 1.7.26)
Hitze in den Ozeanen: Rekordtemperaturen in den Meeren steigern Angst vor El Niño Heißer als 2026 waren die Ozeane im Juni seit Messbeginn noch nie. Für Forscher kommt das nicht überraschend: Schuld ist ein Wetterphänomen. mehr... (taz.de, 1.7.26)
Martina Tollkühn zur Exkommunikation der Piusbrüder Die unerlaubten Bischofsweihen der Priesterbruderschaft St. Pius X. ziehen nach katholischem Kirchenrecht die Exkommunikation nach sich. Die Kirchenrechtlerin Martina Tollkühn ordnet ein, welche rechtlichen und kirchenpolitischen Folgen das hat — und seit wann es diese Strafe in der Kirche gibt. (www.kath.ch, 1.7.26)
Hitzetote in Deutschland: Die Klimakrise ist ein soziales Desaster Deutschland erlebt einen der heißesten Sommer der Geschichte. Unsere Autorin durchlebte den ersten „Hitzedom“ 2023 in den USA. Jetzt steckt sie im zweiten — und ist sicher: Die Ignoranz der Reichen gegenüber der Klimakrise ist kein Zufall (www.freitag.de, 1.7.26)
Rösti-Interview zum Sendestart Der neue Regionalsender in Biel ist am Mittwochabend mit einem Interview mit Bundesrat Albert Rösti auf Sendung gegangen. Bereits am ersten Tag lief zudem ein Beitrag über die christliche Organisation Mercy Ships, der deren religiösen Hintergrund verschwieg. (www.persoenlich.com, 1.7.26)
Piusbrüder exkommuniziert: Irgendwann muss Schluss sein - Niemand kann der katholischen Kirche nachsagen, sie habe kein Herz für Gläubige am rechten Rand. Aber die Selbstherrlichkeit der Piusbrüder machte eine Einigung mit dem Vatikan unmöglich. - (www.faz.net, 1.7.26)
Hitze und Dürre lassen Bauern vor Ernte zittern Im Osten droht bei Winterweizen ein starker Ausfall. Gesamte Anbaufläche für Getreide ist auf einem Tiefststand. Einzelne Betriebe befürchten höhere Einbußen. (www.krone.at, 1.7.26)
Woodstock der Erzkonservativen: Wie eine Bruderschaft im Wallis die katholische Kirche spaltet Lateinische Messe, Open-Air-Beichtstühle und ein Bruch mit dem Papst: In Écône inszeniert die Pius-Bruderschaft ihre Rebellion als Massenspektakel. Ein Theologe warnt vor einer «Durchlässigkeit» nach ganz Rechts. (www.tagesanzeiger.ch, 1.7.26)
Energiewende Zürich: Stadt Zürich stellt das Gasnetz in der Innenstadt ab Rund 500 Gebäude zwischen Hauptbahnhof und Bürkliplatz sollen bald durch den Seewasserverbund «Coolcity» mit Energie versorgt werden. Eigentümer müssen Heizungen und Kochherde ersetzen. (www.tagesanzeiger.ch, 1.7.26)
Job-Sharing auf höchster Ebene: Die AL kandidiert mit zwei Frauen für den Zürcher Regierungsrat – am liebsten würden sie sich einen Sitz teilen Rein rechtlich ist es nicht möglich, ein Regierungsratsmandat zu zweit zu stemmen. Das ist aus der Sicht der AL ein Nachteil, weil zum Beispiel junge Mütter ausgeschlossen würden. (www.nzz.ch, 1.7.26)
Schwanengesang der Gletscher Am 29. Juni werden die Schneereserven der Schweizer Gletscher aufgebraucht sein. Sie verlieren dann mit jedem Liter Schmelzwasser an Substanz — es ist Gletscherschwundtag. 200 Quadratkilometer Eis, eine Fläche fast so gross wie der Kanton Zug, sind allein zwischen den Extremjahren 2003 und 2022 verschwunden. Das zeigt sich im Schmelzwasservolumen, wie Analysen der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL zeigen: Obwohl der Eisschwund im Sommer 2022 stärker war als 2003, floss weniger Wasser aus den Gletschern ab. | Am 29. Juni ist Gletscherschwundtag, der Tag, ab dem die Gletscher mit jedem Liter Schmelzwasser an Eisvolumen verlieren. | Der bisherige Verlauf der Gletscherschmelze ist jener im Jahr 2022 dicht auf den Fersen — der schlimmsten bisher in der Schweiz gemessenen. | Der Verlust an Gletscherfläche macht sich bereits in der Menge des Wassers bemerkbar, das in Extremjahren von den Gletschern kommt. (www.wsl.ch, 1.7.26)
Klimaschutz: Religions for Future fordert schnelle Entscheidung - - Angesichts der aktuellen Hitzewelle in Europa hat die Initiative Religions for Future Vienna die Bundesregierung und das Parlament zu entschlosseneren Maßnahmen im Klimaschutz aufgerufen. Die erste extreme Hitzewelle des Sommers 2026 unterstreiche die Dringlichkeit wirksamer Klimapolitik, erklärte die Initiative am Mittwoch. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 1.7.26)
Hitze tötet – die Klimakrise lässt sich nicht aussitzen Warum schweigt die Bundesregierung zur Hitzewelle in Mitteleuropa? Warum fällt es vielen Politikern und Medien so schwer, über die größte Krise unserer Zeit sachlich aufzuklären? - (klimareporter.de, 1.7.26)
Für Wohnungen oder Gedenkstätte?: Einer der letzten Berliner Nazi-Bunker soll abgerissen werden Unter einer Brache liegt ein 1200 Quadratmeter grosser Bunker der ehemaligen Neuen Reichskanzlei – eines der letzten Zeugnisse von Hitlers Machtzentrum. Dieser soll nun neuen Wohnungen und Büros weichen. (www.tagesanzeiger.ch, 1.7.26)
«Kleine Minderheit, die Klamauk machen will»: Demonstrierende stören Albert Rösti bei Sommeranlass in Luzern Albert Rösti spazierte im Rahmen eines Sommeranlasses vom Bahnhof Luzern zum Verkehrshaus. Dabei wurde er nicht nur von Medienschaffenden, sondern auch von Aktivistinnen und Aktivisten begleitet. Mit Pfiffen und Sprechchören richteten sie sich gegen die Klimapolitik des Bundesrates. (www.schweizheute.ch, 1.7.26)
Urteil zum Denkmalschutz: Baurekursgericht stoppt Umbau des Zürcher Rathauses Die Umbaupläne des Kantons für das historische Gebäude an der Limmat erhalten einen Dämpfer: Das Baurekursgericht hat einen Rekurs des Heimatschutzes gutgeheissen. (www.tagesanzeiger.ch, 1.7.26)
Seltenes Naturphänomen – Wie es zu Wasserfällen am Matterhorn kommt Hitze und Regen liessen Wasserfälle am Matterhorn entstehen. Wahrscheinlich war es nicht das letzte Mal. (www.srf.ch, 1.7.26)
Strassensanierung in Zürich: Wiedikon verliert 41 Parkplätze – Velofahrer und Fussgänger gewinnen Platz Die Stadt Zürich nutzt eine Strassensanierung, um die Schaufelbergerstrasse umzugestalten: Ab 2027 gibts breitere Velostreifen und Trottoirs, 25 neue Bäume und eine hindernisfreie Haltestelle. (www.tagesanzeiger.ch, 1.7.26)
Österreich: Ernennung Smirillis „historisches Signal" - - Die Bundesvorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs (kfbö) Angelika Ritter-Grepl sieht die Berufung der bisherigen Sekretärin Sr. Alessandra Smerili zur Präfektin des vatikanischen Dikasteriums für den Dienst zugunsten der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen als einen „Tag der Freude für alle katholischen Frauen weltweit“. Die Smerilli-Ernennung sei eine historische Signalwirkung für stärkere Frauenverantwortung in der Kirche, so Ritter-Grepl laut Kathpress. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 1.7.26)
„Mehr als die Hälfte der Befragten halten Trump verantwortlich für die schlechte Stimmung im Land“ Laut einer Umfrage der Friedrich-Naumann-Stiftung haben 67 Prozent der Deutschen ein negatives Bild von den USA. Vor allem Trumps außenpolitisches Verhalten ist ein Faktor. „Die Außenpolitik wird schon sehr häufig genannt“, erklärt Martin Biesel von der Friedrich-Naumann-Stiftung Nordamerika. (www.welt.de, 1.7.26)
Bundesprogramm „Demokratie leben“: „Katastrophe mit Ansage“ Grüne, Linke, Vertreter der Zivilgesellschaft: Die neuen Förderkriterien für das Programm „Demokratie leben“ sind kaum in der Welt, da hagelt es Kritik. (www.sueddeutsche.de, 1.7.26)
Windkraft in Frankreich: EWZ baut zwei neue Windparks – Kosten unbekannt Das Elektrizitätswerk Zürich investiert erneut in Nordfrankreich und errichtet acht neue Windanlagen. Die Kosten hält das städtische Unternehmen unter Verschluss. (www.tagesanzeiger.ch, 1.7.26)
Hohe Marktpreise führen zu nur zwei Marktprämien-Gesuchen Wer im Jahr 2025 Strom aus einem unrentablem Grosswasserkraftwerk mit einer Leistung von mehr als 10 MW am Markt verkaufte, konnte beim Bundesamt für Energie (BFE) bis Ende Mai 2026 ein Gesuch für eine finanzielle Unterstützung (Marktprämie) einreichen. Drei Gesuchsteller haben für zwei unrentable Anlagen ein Gesuch eingereicht. Beantragt werden Marktprämien in der Höhe von total rund 21.4 Millionen Franken für insgesamt 2.7 TWh (2.7 Milliarden kWh) unrentablen Wasserkraftstrom. | Das Bundesamt für Energie unterstützt Grosswasserkraftwerke mit der sogenannten Marktprämie. Diese Prämie gibt es seit 2018 und ist bis 2031 befristet. | Anrecht auf eine Prämie haben Grosswasserkraftwerke, die im Geschäftsjahr 2025 (Kalenderjahr 2025 oder hydrologisches Jahr 2024/2025) ihren Strom am Markt zu Preisen unter den Gestehungskosten verkaufen mussten. Die Gestehungskosten sind die Gesamtkosten für die Erzeugung einer Kilowattstunde Strom. (energeiaplus.com, 1.7.26)
Fraunhofer-Analyse: Mehr Batteriespeicher könnten Stromsystem um fast vier Milliarden Euro pro Jahr entlasten: Bundesverband Erneuerbare Energie e. Ein schnellerer Ausbau von Batteriespeichern und Flexibilität im Stromsystem könnte Verbraucherinnen und Verbraucher sowie den Bundeshaushalt in Deutschland um Milliardenbeträge entlasten. Das zeigt eine neue Analyse des Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE im Auftrag des Bundesverbands Erneuerbare Energie, des Bundesverbands Solarwirtschaft und des Bundesverbands WindEnergie. | Demnach hätte eine zusätzliche kurzfristige Flexibilität von 20 Gigawatt Speicherleistung mit vier Stunden Speicherkapazität im Zeitraum Januar 2025 bis Ende Mai 2026 volkswirtschaftliche Einsparungen von 5,6 Milliarden Euro ermöglicht. Auf ein Jahr gerechnet entspricht das rund 3,9 Milliarden Euro. Die Entlastungen entstünden durch höhere Marktwerte erneuerbarer Energien, geringere EEG-Förderkosten, gedämpfte Spotmarktpreise und einen günstigeren Stromkosten-Saldo im europäischen Handel. | „Die Analyse zeigt: Speicher sind ein Sparprogramm für Stromkunden und Bundeshaushalt“ (www.bee-ev.de, 1.7.26)
Microsoft Teams: Neue Admin-Richtlinie stoppt unbefugte Meeting-Bots Eine neue Administrator-Richtlinie in Microsoft Teams ermöglicht es Organisatoren, den Beitritt externer Bots zu Meetings von einer Freigabe abhängig zu machen. | Microsoft hat eine neue Funktion für das Microsoft Teams Admin Center eingeführt, mit der Administratoren den unbefugten Beitritt von Drittanbieter-Bots zu Besprechungen verhindern können. Die Funktion wurde im März in der Microsoft 365 Roadmap angekündigt und steht nun plattformübergreifend für Windows, macOS, Android und iOS zur Verfügung. Sie betrifft weltweite Multi-Tenant- sowie GCC-Cloud-Umgebungen. Ziel ist es, bösartige Anwendungen oder unbefugte Automatisierungswerkzeuge für Notizen und Transkriptionen zu blockieren. (www.it-daily.net, 1.7.26)
Innovationen im Fokus | Meteonorm | Solare Strahlungsdaten für Photovoltaik- und Gebäudeplanung, Monitoring und Energiemanagement Meteonorm bietet präzise solare Strahlungsdaten, Temperatur- und weitere Wetterparameter für jeden beliebigen Standort weltweit. PV-Anlagen und Gebäude sind mit der Vielzahl von Konfigurationsmöglichkeiten wie Ausrichtung, Verschattungen und diversen Extrem-/Klimaszenarien verlässlich planbar. Das Monitoring von PV-Anlagen mit Echtzeit-Strahlungsdaten und das vorausschauende Energiemanagement anhand akkurater Prognosen sind weitere Möglichkeiten, welche Meteonorm bietet. Als intuitive Webapp oder als praktische APIs. Für PV- und Gebäudeplaner*innen, Architekt*innen und Energieingenieur*innen. (baurundschau.ch, 1.7.26)
Ladesäulen-Wucher: Das krumme Geschäft mit öffentlichem Laden Lidl ist im Juni 2026 ein kleiner Coup gelungen. Der Discounter hat auf seinen Parkplätzen das Schnellladen von E-Autos für gerade einmal 27 Cent ermöglicht. An vielen anderen Ladesäulen zahlen E-Autofahrer hingegen bis zu 84 Cent. Der Grund: Ein Markt, der von Monopolstrukturen, Roaming-Gebühren und einem Tarifdschungel geprägt ist. Eine kommentierende Analyse. | Der Bundesnetzagentur zufolge gibt es in Deutschland 151.452 Normalladepunkte und 52.499 Schnellladepunkte für Elektroautos (Stand: 1. Mai 2026). Um diese nutzen zu können, benötigen E-Autofahrer an einigen Säulen eine Ladekarte und an anderen eine spezielle App. Auch bei der Zahlung gibt es Unterschiede. Während man bei einigen Ladesäulen direkt per Smartphone zahlen kann, akzeptieren andere nur Kreditkarten. Wiederum andere ermöglichen monatliche Zahlungen per Rechnung. Nutzer, die sich per Vertrag an einen Anbieter binden, zahlen an dessen Ladesäulen überall den gleichen Preis (www.basicthinking.de, 1.7.26)
Strukturierte Nachhaltigkeitsberichterstattung als Transformationshebel | Good Practices von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind entscheidend für die Dekarbonisierung der deutschen Wirtschaft. Als wichtiges Instrument für diese Transformation dient die standardisierte Nachhaltigkeitsberichterstattung: Sie erleichtert den Datenaustausch, macht Risiken und Einsparpotenziale sichtbar und schafft eine Grundlage für strategische Entscheidungen und konkrete Maßnahmen. Im politischen Diskurs wird sie jedoch häufig vor allem als bürokratische Belastung dargestellt. Doch wie erleben Unternehmen die Umsetzung selbst, und welchen Nutzen ziehen sie daraus? | Die Publikation stellt die Perspektive von KMU in den Mittelpunkt. Auf Basis von Interviews mit Nachhaltigkeitsverantwortlichen untersucht die Studie, welche internen und externen Faktoren eine erfolgreiche Umsetzung und Nutzung der Nachhaltigkeitsberichterstattung fördern. Die Ergebnisse zeigen, dass sie weit mehr als der reinen Berichterstellung dient (www.germanwatch.org, 1.7.26)
Migros verzeichnet 2025 einen Anstieg der gesamten CO2-Emissionen Der Detailhandelskonzern Migros hat 2025 bei den gesamten CO2-Emissionen im zweiten Jahr in Folge einen Anstieg verzeichnet. Grund ist das Wachstum der Emissionen entlang der Wertschöpfungskette, der die Einsparungen im eigenen Betrieb übersteigt. | Die Gesamtemissionen (Scope 1 bis 3) der Migros-Gruppe lagen letztes Jahr bei 13,5 Millionen Tonnen CO2, wie aus dem Nachhaltigkeitsbericht hervorgeht. Das entspricht einem Anstieg von rund 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bereits 2024 waren die Emissionen um rund 4 Prozent gestiegen. (www.watson.ch, 1.7.26)
Leibniz-Gemeinschaft: Ein Haus für die Biodiversität Die Freie Universität Berlin und das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei forschen künftig unter einem Dach: Am 30. Juni wurde ihr Kooperationsgebäude auf dem Forschungscampus Dahlem eingeweiht. | In dem Neubau werden künftig acht Forschungsgruppen der zwei Einrichtungen gemeinsam unter einem Dach arbeiten. Ihr Ziel ist es, die Wechselwirkungen zwischen Biodiversität, Ökosystemen und globalen Umweltveränderungen besser zu verstehen. Solche Erkenntnisse bilden eine wichtige Grundlage für wissenschaftlich fundierte gesellschaftliche und politische Entscheidungen. | Bei einem Festakt mit rund 100 Gästen weihte Dr. Ina Czyborra, Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege des Landes Berlin, das neue Gebäude ein. Der Bund und das Land Berlin haben den Neubau mit 12 Millionen Euro für das IGB gefördert. Die Freie Universität Berlin finanzierte ihren Anteil mit 12 Millionen Euro aus eigenen Mitteln. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 1.7.26)
Resilience by Rail | Making the European rail system fit for climate, transport and security Die europäische Eisenbahn ermöglicht sichere, klima- und umweltfreundliche Mobilität für alle, sie schafft wirtschaftliche Chancen und fördert den europäischen Zusammenhalt. Zudem spielt sie eine wichtige Rolle für die europäische Friedens- und Verteidigungsstrategie. Die findet seit dem russischen Angriff auf die Ukraine und den Erschütterungen im transatlantischen Verhältnis zunehmend Beachtung und massive Investitionen fließen in das Feld. Ein harmonisiertes, leistungsfähiges und elektrifiziertes Bahnsystem kann menschliche und staatliche Sicherheit stärken, indem es im Krisenfall den raschen Transport von Personal und Ausrüstung ermöglicht und damit weitere Aggressionen abschreckt und in Friedenszeiten klimaneutrale Mobilität durch ganz Europa bietet. In ihrem derzeitigen überlasteten und fragmentierten Zustand kann die Bahn jedoch ihr Potenzial für Klima, Verkehr und Sicherheit nicht ausschöpfen: Derzeit dauert der Transport von Personal und Ausrüstung quer durch Europa (www.germanwatch.org, 1.7.26)
Der Boomer-Exit: Wenn der Chef-Admin geht Die Rentenwelle der Babyboomer gefährdet undokumentierte IT-Kernsysteme. Ein strukturiertes Wissensmanagement sichert implizites Wissen rechtzeitig ab. | Die Alterung der Erwerbsbevölkerung erreicht in den IT-Infrastrukturteams deutscher Unternehmen im Verlauf des Jahres 2026 ihren kritischen Höhepunkt. Die geburtenstarken Jahrgänge der sogenannten Babyboomer, speziell die Geburtskohorten der frühen 1960er Jahre, scheiden in großer Zahl aus dem aktiven Berufsleben aus. Daten des Digitalverbands Bitkom dokumentieren, dass in Deutschland aktuell rund 109.000 IT-Stellen unbesetzt sind. Dieser eklatante Fachkräftemangel verschärft sich durch die Rentenwelle massiv, da die Anzahl der nachrückenden Absolventen und Berufseinsteiger die Menge der ausscheidenden Experten bei Weitem nicht kompensieren kann. | Untersuchungen wie die Lünendonk-Studie zur IT-Modernisierung verdeutlichen, dass dieser personelle Aderlass mit einem massiven Verlust an geschäftskritischer Expertise einhergeht. (www.it-daily.net, 1.7.26)
Langzeitstudie zum Agrarumweltmonitoring zeigt ökologische Fortschritte Originalartikel erschienen in Agrarforschung Schweiz https://doi.org/10.34776/afs17-174 | Indikatoren eines 14-jährigen Monitoringprogramms zeigen Verbesserungen in den Bereichen Klima, Wasser, Boden und in der Nahrungsmittelversorgung. | Die Landwirtschaft wirkt in vielfältiger Weise auf Umwelt und natürliche Ressourcen — von Nährstoffeinträgen und Pflanzenschutzmitteln bis zu Bodenbearbeitung und Biodiversitätsförderung. Gleichzeitig ist sie selbst auf intakte Ökosysteme angewiesen, um nachhaltig produzieren zu können. Ein kontinuierliches Monitoring dieser Umweltwirkungen ist daher zentral, um Entwicklungen zu beobachten und die Zielerreichung der Agrarpolitik gemäss der Verordnung über die Nachhaltigkeitsbeurteilung zu überprüfen. | Die meisten der 13 Indikatoren zeigen eine Verbesserung im Zeitverlauf. Besonders deutliche Fortschritte gab es beim Pflanzenschutzmitteleinsatz (-31 %), der Humusbilanz (+25 %) und der Stickstoffbilanz (-11 %). (www.agrarforschungschweiz.ch, 1.7.26)
Entlastung in Milliardenhöhe: Speicherausbau senkt laut Studie Kosten der Energiewende Der Anschluss von mehr Batteriespeichern würde das Stromsystem um Milliarden entlasten. Das zeigt eine Studie des Fraunhofer-Instituts. mehr... (taz.de, 1.7.26)
Unterstützung für Klimaschutz: Mehrheit will, dass Industrie für Klimaverschmutzung zahlt Eine knappe Mehrheit der Deutschen unterstützt den europäischen CO2-Preis für die Industrie. In Brüssel wird derweil fleißig dagegen lobbyiert. mehr... (taz.de, 1.7.26)
Klimaanlagen-Kulturkampf: Warum Elon Musk über schwitzende Europäer spottet - Amerikaner halten Europas Umgang mit der Hitze für rückständig, Europäer kritisieren die Vereinigten Staaten als verschwenderisch. Der Streit über Klimaanlagen ist längst zu einem Kulturkonflikt geworden. - (www.faz.net, 1.7.26)
Energiewende: 28 Prozent mehr Strom aus Offshore-Wind erzeugt - Im ersten Halbjahr haben die erneuerbaren Energien so viel wie nie zur Stromerzeugung beigetragen. In der Offshore-Branche sind die weiteren Aussichten jedoch düster. - (www.faz.net, 1.7.26)
Aussergewöhnliches Phänomen: Dieses Bild von Wasserfällen am Matterhorn geht viral Ein virales Foto zeigt Wassermassen am Matterhorn bei Zermatt. Experten erklären das seltene Phänomen und warnen vor Permafrost-Erosion. (www.tagesanzeiger.ch, 1.7.26)
Moderne IT für Immobilien- und Facility-Prozesse Vom Chaos zur Kontrolle. Wie Sie die Schnittstelle zwischen IT und Immobilien in Ihrem Unternehmen optimal gestalten. | Wie modernisieren Sie das Immobilien- und Facility Management und schaffen Kontrolle statt Chaos? | In diesem E-Book behandeln wir die folgenden Themen: | Herausforderungen bei der Verwaltung von Immobilien- und FM-Software | Was ist ein Integrated Workplace Management System (IWMS)? | Wie kann ein IWMS IT-Teams entlasten? | Fünf Schritte zur Implementierung eines IWMS | Deutsch, 11 Seiten, kostenlos (www.it-daily.net, 1.7.26)
Six ways to put the public at the heart of science and policy Trust in elite institutions is on the wane globally. Building public participation into research and government advice can turn the tide. (www.nature.com, 1.7.26)
Um Klimaanlagen tobt ein Kulturkampf – und die EU weiss nicht so recht, wie sie sich dazu stellen soll Europäische Länder kühlen ihre Gebäude deutlich seltener als andere wohlhabende Regionen der Welt. Im Rahmen der aktuellen Hitzewelle wird das zum Politikum: Sind Klimaanlagen rechts? (www.nzz.ch, 1.7.26)
How a Maryland soccer complex became more climate-resilient Drought-resistant grass and drainage pipes ensure games can keep going even in times of drought or heavy rain. (yaleclimateconnections.org, 1.7.26)
Solarmodul wandelt 31,3 Prozent Sonnenlicht direkt in Wasserstoff um Forscher:innen am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg haben ein Photovoltaik-Elektrolyse-Modul entwickelt, das Sonnenlicht ohne Umwege in Wasserstoff verwandelt. Im Freiluftbetrieb erreichte der Demonstrator einen Wirkungsgrad von bis zu 31,3 Prozent, gemessen am Brennwert des erzeugten Wasserstoffs. Das liegt rund fünf Prozentpunkte über den besten bisher veröffentlichten Systemen dieser Art und markiert einen deutlichen Sprung gegenüber dem bisherigen Laborrekord von 19,3 Prozent aus dem Jahr 2018. (www.trendsderzukunft.de, 1.7.26)
Climate Change as a Threat to Security: Strategic Framings and Policy Responses | Examples of national, regional, and intergovernmental strategies and policies on the climate–security nexus Die Klimakrise wird zunehmend nicht mehr nur als Umweltproblem, sondern auch als Sicherheitsfrage gesehen. Jedoch gibt es nur begrenzt systematisch vergleichende Analysen dazu, wie der Klimawandel in unterschiedlichen nationalen und internationalen politischen Kontexten als Sicherheitsproblem beschrieben und verstanden wird. Diese Studie zielt daher darauf ab, systematisch zu untersuchen: |(1) wie Staaten und internationale Organisationen klimabezogene Sicherheitsrisiken definieren, (2) welche Sicherheitsdimensionen priorisiert werden (nationale, internationale, menschliche oder ökologische Sicherheit), (3) welche Klimarisiken die größte Aufmerksamkeit erhalten — etwa Extremwetterereignisse, langsam voranschreitende Veränderungen oder Kipppunkte — und (4) welche politischen Maßnahmen aus diesen Verständnissen abgeleitet werden. | Die Studie analysiert nationale Sicherheitsstrategien, außenpolitische Strategien, Verteidigungsstrategien sowie Klimarisikoanalysen (www.germanwatch.org, 1.7.26)
„Seen kippen nicht so schnell, wie man glaubt!“ Die Rekord-Hitze setzt auch die heimischen Gewässer unter Druck. Die Fischer machen sich bereits Sorgen um die Flossenträger und auch der WWF warnt davor, dass die steigenden Wassertemperaturen ein großer Stressfaktor sind. Gelassen bleibt hingegen Nikolaus Schobesberger von der Abteilung Wasserwirtschaft des Landes OÖ. Von einer ökologischen Katastrophe sei man noch weit entfernt. (www.krone.at, 1.7.26)
Prien bezieht jetzt Verfassungsschutz bei „Demokratie leben!“ mit ein Seit 2014 werden Projekte zur Abwehr von Extremismus, Rassismus und Antisemitismus staatlich gefördert. Familienministerin Prien baut die Vorgaben für eine Unterstützung nun um, wie auf Förderaufrufen hervorgeht. (www.welt.de, 1.7.26)
Krank wegen der Klimaanlage? Was bei Sommergrippe wirklich hilft Was steckt hinter der Sommergrippe – und machen Klimaanlagen uns wirklich krank? Derzeit plagen sich viele Menschen trotz hoher Temperaturen mit Husten und Schnupfen herum. Wie Sie vorbeugen und was wirklich hilft, wenn es Sie erwischt hat. (www.welt.de, 1.7.26)
Kreislaufwirtschaft: „Willkürlich“ – weitere Kritik an Plastikabgabe - Teuer für die Wirtschaft und ökologisch nicht zielführend – der CDU-Wirtschaftsverband fordert die Bundesregierung auf, die Pläne für eine nationale Plastikabgabe fallen zu lassen. - (www.faz.net, 1.7.26)
KSA-Kundenmagazin erscheint im neuen Design Die Agentur hat gemeinsam mit dem Team Marketing & Kommunikation des Kantonsspitals Aarau das Redesign realisiert. (www.persoenlich.com, 1.7.26)
Tipps vom Maßschneider: „Ein guter Sommeranzug kann wie eine Klimaanlage sein“ - Ein Anzug im Sommer? Ist nicht nur elegant, sondern auch komfortabel – wenn er denn aus den richtigen Materialien besteht. Welche das sind und worauf man noch achten sollte, erklären eine Maßschneiderin und ein Designer. - (www.faz.net, 1.7.26)
Piusbruderschaft hält verbotene Bischofsweihen ab – automatische Exkommunikation Die Piusbruderschaft hat trotz der Warnung des Papstes vier neue Bischöfe geweiht und damit einen offenen Bruch mit Rom vollzogen. In Écône feierten Tausende die Zeremonie. (www.welt.de, 1.7.26)
Stadtrat bewilligt Bau zweier Windparks in Nordfrankreich Der Stadtrat hat den Bau der ewz-Windparks «Les Havettes» und «Les Mottes» in Nordfrankreich genehmigt. Damit stärkt die Stadt Zürich ihre Produktion erneuerbarer Energie und setzt einen weiteren wichtigen Schritt zur Erreichung ihrer Klimaziele. (www.stadt-zuerich.ch, 1.7.26)
Schisma in der Weltkirche: Piusbrüder stellen sich gegen Papst und weihen Bischöfe - Damit sind bisherige wie neue Bischöfe automatisch aus der katholischen Kirchengemeinschaft ausgeschlossen. Was Sie zu dem Ereignis wissen müssen. - (www.faz.net, 1.7.26)
Klimatisierung: Die politischste Maschine dieses Sommers Die Hitze der vergangenen Tage war ein Stresstest dafür, wie sich Deutschland an extremes Wetter anpassen kann. Erste Erkenntnis: Das Land braucht viel mehr Klimaanlagen. (www.zeit.de, 1.7.26)
Chalet, Loft und Villa unter einem Dach Mit einer Kampagne unter dem Slogan «Alle Immobilien an einem Ort» will sich Comparis als Immobilienplattform positionieren. (www.persoenlich.com, 1.7.26)
Aus dem Bildarchiv Winterthur: Vom Holzhandel zur Tankstelle mit Selbstbedienung 1930 eröffnete der Konsumhof in Winterthur. Dort lagerte der Konsumverein Winterthur Brennstoff sowie Obst und Gemüse. (www.tagesanzeiger.ch, 1.7.26)
Elektrifizierung des Schiffsverkehrs: Kanton Zürich will private Bootsbesitzer nicht zur E-Wende drängen Während die öffentliche Schifffahrt zusehends auf E-Antriebe umstellt, bleiben Privatboote aussen vor. Der Regierungsrat schiebt die Verantwortung an Bund und Gemeinden weiter. (www.tagesanzeiger.ch, 1.7.26)
Prävention ist keine Option, sondern ein Dauerauftrag Wie kann Kirche Menschen schützen – und warum scheitert sie daran? Stefan Loppacher spricht im Interview mit dem Magazin Christkatholisch über Machtstrukturen, Professionalisierung und warum Prävention ein Kulturwandel ist, der nie abgeschlossen ist. (www.forum-magazin.ch, 1.7.26)
Erneuerbare Energien: Erneuerbare decken erstmalig 58 Prozent des deutschen Stromverbrauchs Energie aus Wind, Sonne und Wasser haben im ersten Halbjahr 2026 einen Rekordanteil des Stromverbrauchs ausgemacht. Besonders der Anteil der Energie durch Wind stieg an. (www.zeit.de, 1.7.26)
Chinas Klimaanlagen-Königin: Die Frau, die kühle Luft verkauft – und trotz Rekordhitze den Anschluss verliert Dong Mingzhu wurde mit Klimaanlagen reich und berühmt. Doch ausgerechnet jetzt gerät ihr Konzern Gree unter Druck. (www.tagesanzeiger.ch, 1.7.26)
Detailhandel legt zu: Schweizer Konsumenten kaufen im Mai deutlich mehr ein Im Detailhandel steigen die Umsätze – getrieben von Treibstoffpreisen und Modeverkäufen. Autofahrerinnen tanken allerdings fast 6 Prozent weniger. (www.tagesanzeiger.ch, 1.7.26)
Premiere bei Zürcher Wahlen: Zwei Frauen wollen Regierungssitz teilen – und den Lohn von 366’000 Franken gleich dazu Zwei Kandidatinnen, ein Amt: Die AL-Frauen Nicole Wyss und Melanie Berner wollen das Zürcher Regierungsratspräsidium im Job-Sharing besetzen – doch die Rechtslage ist heikel. (www.tagesanzeiger.ch, 1.7.26)
Energiespeicherung: Ein Tresor für ungenutzten Wasserstoff - Überschüssiger Wasserstoff lässt sich in porösem Gestein speichern. Geologische Formationen, die sich dafür eignen, gibt es auch in Süddeutschland. - (www.faz.net, 1.7.26)
Pionierarbeit in mehreren Akten Schritt für Schritt hat sich Jürgen Ruff aus Konstanz weitgehend unabhängig gemacht vom Netzstrom- und Gas-Bezug. Das funktioniert – auch wenn man im Mehrparteienhaus mit vielen Wohnungseigentümern lebt. (www.energiezukunft.eu, 1.7.26)
Gegen Smartphone-Tunnelblick – Die verlorene Intensität: Wie wir wieder mehr fühlen Verkümmert im digitalen Zeitalter unsere Fähigkeit zur Wahrnehmung der Sinne – und wie können wir gegensteuern? (www.srf.ch, 1.7.26)
Klimawandel und Ozeane: Meere zu Sommeranfang so heiß wie nie zuvor Die Oberflächen der Weltmeere waren im Juni noch nie so warm wie in diesem Jahr. Klimaforscher sieht Erde auf dem Weg in „unbekanntes Terrain“. mehr... (taz.de, 1.7.26)
"Wird Solarstrom nicht genutzt, wird das Stromnetz nicht automatisch systemdienlicher" Die "Nulleinspeisung" droht kleineren Solaranlagen ab 2027 laut EEG-Entwurf des Wirtschaftsministeriums. Was das für Erzeuger bedeutet und ob mehr Eigenverbrauch, Aggregatoren oder Durchleitung nach Marktwert Abhilfe schaffen, erläutert Wirtschaftsingenieur Kai Buchholz vom Forschungsinstitut Aquu. - (klimareporter.de, 1.7.26)
„Resilienz wird durch neurobiologische Prozesse im Gehirn bestimmt“ Warum bleiben manche Menschen selbst nach schweren Belastungen psychisch gesund, während andere daran zerbrechen? Diese Frage beschäftigt Forscher seit Jahren. Nun entdecken sie einen erstaunlichen Mechanismus im Gehirn. (www.welt.de, 1.7.26)
Erste Datenbank für Solarturmkraftwerke am Start Solarturmkraftwerke sind ein relevanter Baustein der Energie- und Wärmewende. Um die Effizienz der Anlagen zu optimieren haben Forschende einen Datensatz erstellt, der die Entwicklung zur solarthermischen Energieerzeugung beschleunigen soll. (www.energiezukunft.eu, 1.7.26)
Bischofsweihe in der Schweiz: Piusbrüder wagen den Konflikt mit dem Papst Trotz einer Mahnung von Papst Leo XIV. will die traditionalistische Piusbruderschaft in der Schweiz vier Bischöfe weihen. Die Beteiligten nehmen dafür die Exkommunikation in Kauf - sie sehen sich als Hüter des wahren Glaubens. Von S. Detjen.[mehr] (www.tagesschau.de, 1.7.26)
„Fangt an, euren Anteil zu leisten“ – Pariser Vizebürgermeisterin belehrt US-Touristen Paris schwitzt bei fast 41 Grad – und US-Touristen beschweren sich über fehlende Klimaanlagen in der Metropole. Die Pariser Vizebürgermeisterin attackiert die amerikanischen Besucher daraufhin scharf – und gibt ihnen eine Mitschuld an der Erderwärmung. (www.welt.de, 1.7.26)
Stromnetz der Zukunft – In der Schweiz beginnt das Zeitalter der Grossbatterien In der Schweiz werden in den kommenden Monaten und Jahren grosse Mengen an Batterien installiert. (www.srf.ch, 1.7.26)
Klimawandel: Weltmeere waren im Juni so warm wie noch nie um diese Jahreszeit Die Meerestemperatur hat dem EU-Klimadienst Copernicus zufolge den bisher höchsten Juniwert erreicht. Das Klimaphänomen El Niño verstärkt den Effekt laut den Forschern. (www.zeit.de, 1.7.26)
Studie über Hitze an Schulen kostete 50.000 Euro Eine Studie im Auftrag der Stadt Wien aus dem Jahr 2021 hätte Aufschluss darüber bringen sollen, wie in heißen Schulen ein kühler Kopf bewahrt werden kann. Besonders aufschlussreich erscheint sie nicht, dafür war sie aber nicht günstig. (www.krone.at, 1.7.26)
Vom Schadensfall zum Lebensmoment Die Agentur hat im Auftrag des Versicherers Helvetia die internationale Markenplattform «Sicher geht das» realisiert. Die erste Kampagne unter diesem Claim startet am Mittwoch in der Schweiz und in Deutschland. (www.persoenlich.com, 1.7.26)
Neuer Rekord – Erneuerbare Energien decken 58 Prozent des deutschen Stromverbrauchs Der Anstieg ist insbesondere auf die höhere Stromerzeugung aus Windenergie an Land und auf See zurückzuführen. Ein Institut für Energieforschung fordert einen noch höheren Anteil Erneuerbarer. Diese seien das „schärfste Schwert“ im Kampf gegen den Klimawandel. (www.welt.de, 1.7.26)
BVES kündigt EU-Beschwerde gegen StromVKG an - - Der BVES teilt die erheblichen europarechtlichen Bedenken zahlreicher Mitgliedsunternehmen gegenüber dem StromVKG und wird EU-Beschwerde einreichen. - - (www.geb-info.de, 1.7.26)
Gratwanderung für Regierung Auch wenn sich die tagelange Hitze dem Ende zuneigt, reißt die Debatte über Hitze- und Klimaschutzmaßnahmen nicht ab. Laut dem Politologen Peter Filzmaier tue sich die Regierung bei diesem Thema aktuell schwer. Bei allen Parteien außer den Grünen, die mit ihrem Kernthema punkten würden, sei Klimaschutz eine Gratwanderung. In den Vorschlägen der FPÖ sieht Filzmaier „populistisch-vordergründige Symptombekämpfung“. (orf.at, 30.6.26)
Religionslehre neu kombiniert – Universität Luzern Der erweiterte Master Religionslehre der Universität Luzern bietet neu auch Philosophie und Geschichte als wählbare Nebenfächer. Studienleiter Professor Christian Höger erklärt die Hintergründe und Chancen dieser Erweiterung. (www.unilu.ch, 30.6.26)
Warum KI die Arbeit von COOs erschwert statt erleichtert Auf dem Fortune COO Summit diskutieren operative Leiter von Nike, Sysco und Box über organisatorische Defizite und Kontrollverluste beim Einsatz von KI. | Auf dem jährlichen Fortune COO Summit stand die praktische Umsetzung von KI im Mittelpunkt der operativen Debatten. Entgegen den weitreichenden Versprechungen einer vollständigen und reibungslosen Automatisierung zeichneten führende Chief Operating Officers (COOs) global agierender Konzerne ein deutlich differenzierteres Bild der Realität. Im Rahmen einer von Thomson Reuters organisierten Diskussionsrunde beschrieben operative Spitzenkräfte das Phänomen als eine Automatisierungsillusion. | Die ursprüngliche Erwartungshaltung der Wirtschaft sah vor, dass algorithmische Systeme routinemäßige Aufgaben in den Bereichen Logistik, Prognoseerstellung, Compliance und Kundenservice autonom bewältigen, um menschliche Ressourcen für strategische Aufgaben freizusetzen. (www.it-daily.net, 30.6.26)
#Seelsorge in der #Armee: Der Beitrag von Tele1 gibt einen Einblick in den Weiterbildungsstudiengang «CAS in Aufsuchender Seelsorge mit Schwerpunkt Armeeseelsorge» – mit Stimmen von Teilnehmenden und Studienleiter Christian Preidel. | https://www.tele1.ch/nachrichten/universitaet-luzern-bildet-armeeseelsorger-aus-164653889 | @uniluzern.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 30.6.26)
Nein zu neuen AKW: Referendum zum Atom-Gesetz lanciert Mit dem Atom-Gesetz öffnen Parlament und Bundesrat gegen den Willen der Stimmbevölkerung den Weg für neue Atomkraftwerke in der Schweiz. Diese würden die Stromkonsumentinnen und -konsumenten sowie die Steuerzahlenden Milliarden kosten und die Schweiz in eine zusätzliche Abhängigkeit von Uran-Importen aus dem Ausland treiben. Das breite, überparteiliche Bündnis «Nein zu neuen AKW» lanciert deshalb heute das Referendum, damit die Bevölkerung diese Atom-Kehrtwende stoppen kann. | Die Stimmbevölkerung hat sich dreimal klar für eine erneuerbare Zukunft entschieden — 2017 mit dem Ja zur Energiestrategie, 2023 in der Abstimmung zum Klimaschutzgesetz und 2024 mit einer deutlichen Annahme des Stromgesetzes. Dieser Weg ist erfolgreich: Die Schweiz deckt ihren Bedarf zunehmend mit einheimischer Solar-, Wind- und Wasserkraft. Trotzdem hat das Parlament unter grossem Druck dem Atom-Gesetz zugestimmt. Das Bündnis «Nein zu neuen AKW» bringt das Gesetz mit dem Referendum zur Abstimmung (naturschutz.ch, 30.6.26)
Die neue Geografie der Macht | Wie der Wettbewerb um Lithium die Kosten der Energiewende nach Lateinamerika verlagert Was als globale Verkehrswende bezeichnet wird, beruht auf einer selten erwähnten Widersprüchlichkeit: Das geräuschlose, emissionsfreie Elektroauto existiert durch Lieferketten, deren ökologische und soziale Kosten in ökonomische „Randgebiete“ der Erde verlagert werden. Der Run auf Lithium, den kein Land verlieren will, veranschaulicht diese paradoxe Situation sehr gut. | Die Förderung des Autobatterie-Rohstoffs im Salar de Atacama, einer Salzwüste im Norden von Chile, leert jahrtausendealte Grundwasserleiter und bedroht die indigenen Likanantay-Gemeinden. Gleichzeitig konzentrieren sich technologische und ökonomische Vorteile in Industriezentren wie der Tesla-Gigafabrik in Grünheide bei Berlin, wo lokale Proteste übergangen und in der öffentlichen Debatte teilweise als illegale Subversion eingestuft werden. 72 Prozent des von Deutschland importierten Lithiums stammen aus genau dieser Lagerstätte: Zwei Enden desselben Produktionsprozesses, (www.raberalf.de, 30.6.26)
Organisationen warnen vor Neubewertung der Methanemissionen aus der Tierhaltung Über 30 zivilgesellschaftliche Organisationen haben heute auf Initiative des Institute for Agriculture and Trade Policy (IATP) in einem Brief an Christophe Hansen, EU-Kommissar für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, ihre Besorgnis darüber geäußert, dass künftig die Methan-Emissionen aus der Tierhaltung anders bewertet werden könnten als Methan aus fossilen Brennstoffen. Diese Befürchtung ergibt sich aus Formulierungen eines kürzlich bekannt geworden Entwurfs zur EU-Tierhaltungsstrategie, die voraussichtlich am kommenden Dienstag, den 7.7.2026, von der EU-Kommission veröffentlicht werden wird. (www.germanwatch.org, 30.6.26)
„Solastalgie“: Was hat es mit dem Heimweh auf sich, das Hitze in uns auslöst? Deutschland erlebte die erste Hitzewelle des Jahres, mit Werten, die kürzlich noch als Extremereignis galten. Unser Autor ist Psychiater und beobachtete schwitzend, wie wenig wir an unserem Verhalten ändern — trotz dystopischer Temperaturen (www.freitag.de, 30.6.26)
Klimaschäden 500-mal stärker: Was Elon Musks „Starlink“-Satelliten anrichten Mehr als 15.000 Satelliten umkreisen mittlerweile die Erde, siebenmal so viele wie in den 1990ern. Verantwortlich ist vor allem Elon Musk. Forscher warnen vor einem unkontrollierten Klimaexperiment im Orbit. Wie gefährlich ist das wirklich? (www.freitag.de, 30.6.26)
Wo religiöse Vorgaben über Schulregeln stehen, wächst Gewalt Das jüngst veröffentlichte Konflikt- und Gewaltbarometer des Berliner Senats bestätigt, worauf bereits zahlreiche Erhebungen seit Jahren hindeuten. Dennoch wurden entsprechende Befunde allzu oft als "rassistisch" diffamiert. Die neue Untersuchung zeigt: Bereits an Grundschulen häuft sich die Gewalt, die Impulskontrolle nimmt ab, der Anpassungsdruck zu und religiös motiviertes Mobbing sowie Antisemitismus gewinnen an Bedeutung. Der Blick eines Pädagogen auf verdrängte Ursachen. | Als ich die Berichte zum Gewaltbarometer des Berliner Senats las, dachte ich: "Gut — oder vielmehr: nicht gut. Die Studie bekräftigt, was andere Untersuchungen längst aufgezeigt hatten." Dabei denke ich beispielsweise an Erhebungen des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, an die Bestandsaufnahme zur konfrontativen Religionsbekundung des Berliner Vereins für Demokratie und Vielfalt in Schule und beruflicher Bildung (DEVI) oder an die Studie der Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland (hpd.de, 30.6.26)
A champion soccer team is taking on climate change, too Vermont Green FC has sold out stadiums and built a devoted fan base around an ambitious goal: becoming a climate-friendly, socially progressive soccer club. (yaleclimateconnections.org, 30.6.26)
Iowa City's free buses are getting people out of cars Transit ridership jumped more than 40% after the city eliminated fares. (yaleclimateconnections.org, 30.6.26)
SHK-Innung Berlin eröffnet „KlimaWerkstatt@Berlin“ | Zentraler Bildungsort soll Klimahandwerke und Fachkräftesicherung stärken Das neue Bildungs- und Innovationszentrum soll das Berliner Handwerk bei der Fachkräftegewinnung für Klimaschutzberufe, der energetischen Sanierung und dem Einsatz erneuerbarer Energien nachhaltig stärken, wie die Innung SHK Berlin mitteilt. Dazu hat sie in den Räumen der NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg im Juni 2026 die „KlimaWerkstatt@Berlin“ eröffnet. | Die neuen Werkstatt- und Lernbereiche ermöglichen praxisnahe Schulungen für Auszubildende, Fachkräfte und Betriebe sowie Berufsorientierungskurse, so die Innung. Dabei bündele sie gewerkeübergreifend Aus- und Weiterbildung, Innovationsförderung und Qualifizierungsangebote, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und die Umsetzung der Berliner Klimaziele zu beschleunigen. (www.ikz.de, 30.6.26)
Wenn KI zur Macht im Hintergrund wird | Regulierung regelt Verhalten – nicht Berechtigungen Nachtschicht im Rechenzentrum, obwohl niemand Dienst hat: Am Morgen stellt ein Handelshaus fest, dass in mehreren Systemen Veränderungen vorgenommen wurden. | Ein externer Dienst hat neue Zugänge erhalten, Firewall-Regeln wurden angepasst, Tickets im ITSM-Tool sind abgearbeitet. Die Protokolle sind eindeutig und zeigen keinen einzigen menschlichen Login. Am Werk war ein KI-System, das Routineaufgaben automatisiert. | Solche Szenen gelten als Fortschritt: KI entlastet Teams, schließt Tickets schneller, stabilisiert Prozesse. Gleichzeitig entsteht eine Leerstelle. Während auf europäischer Ebene unter dem Dach des EU AI-Act über Transparenz, Erklärbarkeit und Risikoklassen verhandelt wird, stellt sich im Maschinenraum der IT eine sehr konkrete Frage: Wer steuert die Berechtigungen dieser Systeme und ab wann ist ein KI-Agent faktisch ein Super-User? (www.it-daily.net, 30.6.26)
„Erkenne Land nicht wieder“: Warum Kevin Gensheimer Angst vor Wehrpflicht hat Nicht nur aus sozialen Gründen wächst die Angst vor der Wehrpflicht. Auch wer bürgerlich aufwuchs, fühlt sich verraten. Kevin Gensheimer fragt: Werden junge Männer bald wieder eingezogen? Und war die liberale Demokratie nur ein Märchen? (www.freitag.de, 30.6.26)
Fest der Sinne unter barockem Gewölbe – LMU München Ein Team um LMU-Kunsthistoriker Stephan Hoppe nutzt neueste Technologien und KI, um das kulturelle Erbe der Deckengemälde zu sichern. | Die Entdeckung stand im Depot der Alten Pinakothek in München. Aus der Nähe betrachtet wirken die beiden Leinwandgemälde nicht besonders eindrucksvoll. Die Farben sind matt und an einigen Stellen nicht mehr original erhalten, die Körperteile wirken teilweise falsch proportioniert. Die Werke gehören zum Deckengemälde des einstigen Lusthauses der Münchner Residenz, das es seit 200 Jahren nicht mehr gibt und das einst am Ort der heutigen Staatskanzlei stand. Das Erstaunen war groß, als ein Team um LMU-Kunsthistoriker Professor Stephan Hoppe im Rahmen eines Seminars ein 3D-Modell des Lusthauses mit ebendiesem Deckengemälde rekonstruierte. (www.lmu.de, 30.6.26)
Fonds für Boden- und Wohnbaupolitik: Geschäftsbericht 2025 Der Fonds für Boden- und Wohnbaupolitik (Fonds) bewegt sich im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichen Erwartungen, wohnbaupolitischem Auftrag und finanzieller Verantwortung. Der Geschäftsbericht 2025 des Fonds gibt zur Verwaltung der Liegenschaften im städtischen Finanzvermögen einen Überblick. | Die an den Fonds gestellten Erwartungen sind vielfältig. Einerseits besteht der Auftrag, marktergänzende Wohnformen wie Familienwohnungen oder günstiges Wohnen bereitzustellen und somit strategische Ziele der Stadt umzusetzen. Andererseits muss im Fonds ökonomisch nachhaltig entschieden werden, um auch künftigen Generationen genügend Handlungs- und Gestaltungsoptionen in der städtischen Boden- und Wohnbaupolitik zu ermöglichen. Zwischen den unterschiedlichen Interessen mit Bedacht ein Gleichgewicht zu wahren, war auch im Geschäftsjahr 2025 des Fonds eine zentrale Aufgabe. (www.bern.ch, 30.6.26)
Was wir jetzt tun, bestimmt Klima und Lebensbedingungen nicht nur für unsere Kinder und Enkel, sondern für viele Generationen. Es erfordert top Priorität und sehr rasches entschlossenes Handeln, um noch das Schlimmste zu verhindern. | Haben alle Politiker die IPCC-Berichte verstanden? Gelesen? | @rahmstorf.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 30.6.26)
In Deutschland werden jedes Jahr fast 2.000 Tonnen PFAS-haltiger Pestizide ausgebracht, obwohl sich PFAS kaum abbbauen und sich in Böden und Gewässern anreichern. Sogar in Wasserschutzgebieten ist der Einsatz PFAS-haltiger Pestizide bislang erlaubt. | @umweltinstitut.org on Bluesky (bsky.app, 30.6.26)
IÖW: Ecornet-Stellungnahme: Nachhaltigkeitsforschung stärker in die Hightech Agenda integrieren Die Hightech Agenda Deutschland mit ihrem Fokus auf sechs Schlüsseltechnologien ist der Mittelpunkt der bundesdeutschen Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik. In seiner heute veröffentlichten Stellungnahme empfiehlt das Ecological Research Network (Ecornet), das Netzwerk von acht führenden Instituten der Nachhaltigkeitsforschung in Deutschland, die Agenda und ihre Roadmaps stärker als bisher an zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen und der Notwendigkeit einer nachhaltigen Entwicklung auszurichten. Daher muss die Agenda um Perspektiven der Resilienz- und Nachhaltigkeitsforschung ergänzt werden. Die Stellungnahme wurde als Beitrag zur derzeit laufenden Agenda-Konsultation eingereicht. Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) ist Mitglied im Ecornet und unterstützt die Empfehlungen des Netzwerks. (www.ioew.de, 30.6.26)
Schweiz sammelt mehr als 140'000 Tonnen Elektroschrott jährlich Laut Jahresbericht von Swico und SENS eRecyling wurden in der Schweiz im letzten Jahr deutlich über 140'000 Tonnen Elektroschrott rezykliert. Damit konnte die Umweltbelastung in der Schweiz laut dem Branchenverband um 1 Prozent gesenkt werden. | Der Branchenverband Swico hat seinen jährlichen Fachbericht zu seinen Recycling-Aktivitäten für das Jahr 2026 herausgegeben. Gemeinsam haben die beiden Schweizer Recycling-Systeme SENS eRecycling und Swico Recycling total 143'900 Tonnen Elektroschrott recycelt — ein Plus von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr und ein Rekordwert. | Erstmals wertet der Bericht auch die resultierende Ökobilanz aus, demnach weisen die beiden Systeme zusammen einen Umweltzusatznutzen von 1,4 Milliarden Umweltbelastungspunkten (UBP) respektive 236'600 Tonnen CO2-Äquivalenten aus. Mit der Sammlung und Wiederaufbereitung von Elektroaltgeräten wird laut dem Bericht die jährliche Umweltbelastung der Schweiz um 1 Prozent gesenkt. (www.itmagazine.ch, 30.6.26)
Das Baurekursgericht kippt die Umbaupläne der Regierung für das historische Zürcher Rathaus Der Heimatschutz hatte gegen das Bauprojekt rekurriert. Streitpunkt ist die Verlegung des Ratsaals. (www.nzz.ch, 30.6.26)
Erdrutsch in Kaunertal: 250 Menschen finden in Frankfurter DAV-Hütte Schutz - Ein Murenabgang im österreichischen Kaunertal schneidet zahlreichen Ausflüglern für zwei Tage den Weg ins Tal ab. Die Frankfurter Sektion des Deutschen Alpenvereins leistet Hilfe. - (www.faz.net, 30.6.26)
Blindtest in San Francisco: Der KI-Burger ist gesünder und nachhaltiger als Big Mac – aber genauso lecker Ein Forschungsteam der Stanford-Universität schickt künstliche Intelligenz gegen eine Fast-Food-Ikone ins Rennen. Das Ergebnis der Studie: Nachhaltigkeit und Genuss sind kein Widerspruch. (www.tagesanzeiger.ch, 30.6.26)
Geplantes Klimaschutzgesetz verzögert sich weiter Das lange geplante Klimaschutzgesetz für Österreich verzögert sich weiter. „Ich dachte, es gibt eine raschere Umsetzung, aber die Positionen liegen doch weiter auseinander“, sagte der zuständige Umweltminister Norbert Totschnig (ÖVP) am Dienstag. Derzeit gebe es wöchentliche Verhandlungen. (www.krone.at, 30.6.26)
Trumps fossiler Kurs stoppt Energiewende nicht Der US-Präsident attackiert Wind- und Solarenergie, doch der Ökostrom-Ausbau geht weiter. Allerdings: Für den Klimaschutz reicht das nicht. Denn ohne politische Strategie bleibt der Umbau Stückwerk. - (klimareporter.de, 30.6.26)
Verbandsgründer sehen wachsenden Bedarf für Krankenhaus-Seelsorge Mit der Gründung eines bundesweiten Fachverbandes wollen sich Krankenhaus-Seelsorger und -Seelsorgerinnen mehr Gehör gegenüber Politik und Kirchen verschaffen und ihre Interessen bündeln. (www.ekd.de, 30.6.26)
Referendum gegen neue AKW: Breites Bündnis sammelt Unterschriften gegen neue Schweizer AKWs Ein Komitee hat das Referendum gegen die Aufhebung des AKW-Bauverbots lanciert. Frühestens im Februar 2027 entscheidet das Schweizer Stimmvolk. (www.tagesanzeiger.ch, 30.6.26)
WHO: Kommende Hitzewellen werden noch schlimmer Die aktuelle Gluthitze in Europa ist der WHO zufolge nur eine Generalprobe für das, was noch auf uns zukommt. Hans Kluge, WHO-Regionaldirektor für Europa, warnt daher: „Die nächsten Sommer werden noch schwieriger werden.“ Hitzewellen seien längst keine einmaligen Extremereignisse mehr. Sie werden häufiger auftreten und länger dauern. (www.krone.at, 30.6.26)
Nach Beschluss des Parlaments – Breites Bündnis lanciert Referendum gegen den Bau neuer AKW Bis am 8. Oktober müssen die 50'000 Unterschriften gesammelt werden. Abgestimmt würde frühestens im Februar 2027. (www.srf.ch, 30.6.26)
Materialheft zur Ökumenischen FriedensDekade vom 8. bis 18. November 2026 erschienen Das Materialheft zur Ökumenischen FriedensDekade 2026 ist ab sofort online verfügbar. (www.ekd.de, 30.6.26)
Spoofing: Neues Gesetz gegen Missbrauch von Schweizer Handynummern - - - - - - - - - - - - Der Konsumentenschutz hat erwirkt, dass die Telekommunikationsanbieter Massnahmen gegen den Missbrauch von Schweizer Telefonnummern ergreifen müssen. Ab 1. Juli 2026 gilt das nun auch für Handynummern. - - - (www.itmagazine.ch, 30.6.26)
SBB wirbt gezielt um ältere Reisende Mit einer landesweiten Kampagne rücken die Bundesbahnen die Generation 60 plus ins Zentrum. Die Kampagne stellt den öffentlichen Verkehr als Weg dar, mobil und mit Familie und Freunden verbunden zu bleiben. (www.persoenlich.com, 30.6.26)
2026-06-30 12:05:00 Wie steht es eigentlich um den Klimaschutz in Deutschland? Ob wir die Klimaziele erreichen, berechnet ein Forschungsverbund jedes Jahr im Projektionsbericht. Zu den aktuellen Ergebnissen berichtet Hannah Förster im Podcast #Wendenbitte: https://www.oeko.de/podcast/spezial-sind-wir-beim-klimaschutz-auf-kurs/ (bsky.app, 30.6.26)
Bericht zum globalen Energieverbrauch: Mehr Erneuerbare, mehr Fossile, mehr Emissionen Weltweit wird so viel mehr Energie verbraucht, dass erneuerbare Energien nicht hinterherkommen. Die Emissionen sind 2025 erneut leicht gestiegen. mehr... (taz.de, 30.6.26)
Studie zu langer Jobsuche: „Ein sich selbst verstärkender Kreislauf der Entmutigung“ Je länger die Jobsuche dauert, desto geringer ist die Chance auf eine neue Stelle. Vorbehalte gegen Langzeitarbeitslose setzen einen Teufelskreis in Gang. mehr... (taz.de, 30.6.26)
«Der Aufwand für Jurys ist massiv gestiegen» Die Werbe-WM in Südfrankreich bringt für die Schweiz die beste Bilanz seit 2019: Vier Löwen. Im persoenlich.com-Podcast ordnen Verleger Matthias Ackeret und Redaktionsleiter Christian Beck die Resultate ein – und sprechen über den historischen Einbruch bei den weltweiten Einreichungen. Ausserdem: Der neue Markenauftritt der FDP. (www.persoenlich.com, 30.6.26)
Reguläre Jagdzeit für Wölfe : Bejagung ersetzt keinen Herdenschutz NABU, WWF, BUND, Deutscher Tierschutzbund und GzSdW fordern Länder auf, von regulärer Wolfsjagd abzusehen (www.wwf.de, 30.6.26)
Lobsiger warnt vor ausgehöhlter Transparenz Zum 20-Jahre-Jubiläum des Öffentlichkeitsgesetzes zieht der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte Adrian Lobsiger eine kritische Bilanz: Verfahrensrückstau, Ressourcenmangel und immer mehr gesetzliche Ausnahmen würden die Transparenz der Bundesverwaltung aushöhlen. (www.persoenlich.com, 30.6.26)
USA/Mexiko: Bischöfe beten für Migranten - - Fünf katholische US-Bischöfe bekunden ihre Solidarität mit Migranten an der US-mexikanischen Grenze. Zugleich rufen sie zu einer humanen Einwanderungspolitik auf und warnen vor einer weiteren Verschärfung der Lage für Schutzsuchende. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 30.6.26)
Flughafen Zürich: Jetzt will eine Flughafen-Gemeinde die Pistenverlängerungen verhindern Der Gemeinderat Rümlang will die Pläne des Flughafens Zürich über den Haufen werfen. Piste 28 soll nicht verlängert werden, findet er. Und erhebt Einsprache. (www.tagesanzeiger.ch, 30.6.26)
Energiewende: Klimaschutz ist teuer. Lohnt er sich trotzdem? Die Kosten der Energiewende sind schwindelerregend – die Folgen der Klimakrise allerdings auch. Aber kann man das eine gegen das andere abwägen? (www.sueddeutsche.de, 30.6.26)
Mobilitätswende in Uganda: Unter Strom Elektrische Motorradtaxis, das größte E-Bus Werk Afrikas und Start-ups, die E-Bikes verkaufen: Uganda will Vorreiter in der Elektromobilität werden. mehr... (taz.de, 30.6.26)
Hitze: Grüne kritisieren Untätigkeit der Regierung Grünen-Chefin Leonore Gewessler hat der Bundesregierung Untätigkeit beim Hitzeschutz vorgeworfen. Diese mache auch langfristig beim Klimaschutz zu wenig, sagte Gewessler. „Ich bin haaß, wie man auf Wienerisch sagt.“ (www.krone.at, 30.6.26)
Hitze, Gewässer, Krankheiten – wie verändert sich unser Sommerurlaub? Mücken, die gefährliche Viren übertragen, schädliche Bakterien im Meer, extreme Temperaturen in den Städten. An beliebten Reisezielen verändern sich die Bedingungen für den Sommerurlaub. Worauf müssen sich Urlauber einstellen? (www.welt.de, 30.6.26)
Neuer Bericht: Die Zahl der Waldbrände hat sich in Deutschland verdoppelt - Die neue Waldbrandstatistik meldet im Jahr 2025 doppelt so viele Feuer wie im Vorjahr. Ein Grund dafür war das besonders trockene Frühjahr. Aber auch fahrlässiges Verhalten sei immer wieder ein entscheidender Faktor. - (www.faz.net, 30.6.26)
Klimaschutzbericht der Bundesregierung 40 Grad plus lassen die Bundesregierung kalt (www.wwf.de, 30.6.26)
Vogelstation Rümlang schlägt Alarm: Hitze lässt junge Mauersegler aus dem Nest springen Mauer- und Alpensegler, die am Boden landen, brauchen Hilfe. Wer einen findet, kann ihn Silvia Volpi in Rümlang bringen. (www.tagesanzeiger.ch, 30.6.26)
Roman von Lídia Jorge: Die Mythen der Revolution Lídia Jorge setzt in ihrem neuen Roman den Protagonisten der Nelkenrevolution in Portugal ein Denkmal. 1974 hatten sie die Diktatur zu Fall gebracht. mehr... (taz.de, 30.6.26)
Pünktlich zum 100-Jahr-Jubiläum – Im Eiltempo und günstiger als geplant: Gelmerhütte wiedereröffnet Nach gut einem Jahr Bauzeit haben die Verantwortlichen die SAC-Hütte feierlich wiedereröffnet. Der 3,8 Millionen Franken teure Umbau wurde ohne Bankkredit gestemmt und unterschreitet das Budget. Auch Hüttenwart Peter Schläppi freut sich über seine sanierte Hütte inklusive neuer Küche und Privatraum für das Personal. Die Plattform J hat sich einen Eindruck vor Ort verschafft. | Nach einer rekordverdächtig kurzen Umbauzeit von einem guten Jahr wurde die Gelmerhütte gestern offiziell wiedereröffnet. Zur Feier auf der Hütte im Grimselgebiet kamen geladene Gäste. Nebst den Sponsoren, die den 3,8 Millionen Franken teuren Umbau mitfinanziert haben, kamen zahlreiche Mitglieder der SAC Sektion Brugg, der die Hütte gehört. | Der Präsident der Sektion Alois Wyss zeigte sich erleichtert, dass der anspruchsvolle Umbau im alpinen Gebiet reibungslos abgeschlossen werden konnte. Besonders stolz macht ihn die finanzielle Bilanz (mobile.plattformj.ch, 30.6.26)
Digitale Landwirtschaft: Elektroschocks statt Weidezäune: Politiker wollen GPS-Halsbänder für Nutztiere erlauben Virtuelle Zäune könnten Bauern in Zukunft viel Arbeit ersparen. Während die Technologie in mehreren EU-Ländern bereits eingesetzt wird, ist sie in der Schweiz aus Tierschutzgründen noch verboten. (www.tagesanzeiger.ch, 30.6.26)
Rechte der Mietenden: Heiss in der Wohnung? Wann Sie eine tiefere Miete einfordern können Die Häuser sind kaum abgekühlt, und die nächste Hitzewelle zeichnet sich schon ab. Wann ist eine Wohnung rechtlich zu heiss? Was steht Mieterinnen und Mietern zu? Die wichtigsten Antworten. (www.tagesanzeiger.ch, 30.6.26)
Effiziente Hilfe aus der Luft – Was die neuen Rettungshelikopter der Rega taugen Die Rega modernisiert ihre Flotte: Die neuen Helikopter versprechen einige technische Vorteile und einheitliche Abläufe. (www.srf.ch, 30.6.26)
Aus Alt mach Elektrisch: Dieselbusse umrüsten statt ersetzen Würde man bestehende Dieselbusse für den Elektrobetrieb umrüsten, liesse sich der gesamte europäische Busverkehr rund 15 Jahre früher elektrifizieren, zeigt eine Empa-Studie. Davon würde nicht nur die Umwelt profitieren, sondern auch die Busbetreiber. Mit den eingesparten Kosten könnten sie das ÖV-Angebot ausbauen — und das ohne grossen Bedarf an zusätzlicher Infrastruktur. | In einer Publikation, die kürzlich in der Fachzeitschrift «Environmental Research: Infrastructure and Sustainability» veröffentlicht wurde, untersuchte Desing deshalb das Potential eines anderen Weges. «Wenn wir bestehende Busse auf Elektrobetrieb umrüsten, anstatt sie durch neue zu ersetzen, erreichen wir die vollständige Elektrifizierung der Busflotte rund 15 Jahre früher — und sparen dabei erst noch Emissionen und Rohstoffe», so der Forscher. (www.admin.ch, 30.6.26)
Von Klimaschutz reden, Öl und Gas verbilligen Die Bundesregierung gewährt neue Milliardensubventionen für fossile Energie. Greenpeace kritisiert falsche Anreize und eine soziale Schieflage. - (klimareporter.de, 30.6.26)
Kreuz & Kultur: Glaube. Vielfalt. Kirche – feinschwarz.net Jael Bartholet und Julie Mattey geben Einblick in ihre Forschung zur Praxis des Miteinanders in der kulturell diversen katholischen Kirche in der Schweiz. Eva Baumann-Neuhaus hat mit ihnen gesprochen. | Kulturelle Diversität gehört zur DNA der weltumspannenden katholischen Kirche. Was lange Zeit vor allem über Länder und Kontinente hinweg Realität war, ist in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend im unmittelbaren Lebensumfeld angekommen. In einer von Globalisierung und Migration geprägten Gegenwart sind soziale Räume entstanden, in denen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Prägung aufeinandertreffen und den Alltag gemeinsam gestalten müssen. | Die katholische Kirche in der Schweiz ist so vielfältig wie die Gesellschaft selbst. Unterschiedliche Sprachen, kulturelle Hintergründe und Traditionen prägen das kirchliche Leben. Diese Vielfalt stellt die Kirche jedoch auch vor Herausforderungen: Was heisst es, gemeinsam Kirche zu sein? Wie gestaltet sich das Miteinander (www.feinschwarz.net, 30.6.26)
Berliner Appell: Ohne freie Presse keine freie Gesellschaft - Die Digitalmonopolisten und KI-Konzerne höhlen unsere Demokratie aus. Ohne unabhängigen Journalismus ist sie verloren. Die Politik muss endlich sehen, was auf dem Spiel steht: 350 Verlage appellieren für ein Sofortprogramm für die freie Presse. - (www.faz.net, 30.6.26)
Berliner Appell: Ohne freie Presse keine freie Gesellschaft - Die Digitalmonopolisten und KI-Konzerne höhlen unsere Demokratie aus. Ohne unabhängigen Journalismus ist sie verloren. Die Politik muss endlich sehen, was auf dem Spiel steht: 350 Verlage appellieren für ein Sofortprogramm für die freie Presse. - (www.faz.net, 30.6.26)
Einfacher und effizienter in Tiefbohrungen agieren Die Tiefen-Geothermie ist ein relevanter Baustein der Wärmewende, tiefe Thermalwasserbrunnen Projekte laufen erfolgreich. Doch die notwendige Reinigung bei den Bohrungen ist aufwändig. Fraunhofer IEG entwickelt nun eine effiziente Technik. (www.energiezukunft.eu, 30.6.26)
Frühere Sommerferien? „Das ist kein Wunschkonzert“ Die aktuelle Hitzewelle entfacht Diskussionen um einen vorzeitigen Schulschluss. Lehrervertreter Michael Gruber sieht das als pädagogisch nicht sinnvoll. Stattdessen brauche es Grünflächen, Klimaanlagen und Beschattung. (www.krone.at, 30.6.26)
Plan zur Klimaneutralität: Wie Wiesbaden in Zukunft Wärme erzeugen will - Wenn Wiesbaden es tatsächlich schaffen will, in knapp 20 Jahren tatsächlich klimaneutral zu sein, ist noch viel zu tun. Die kommunale Wärmeplanung lässt schon jetzt keinen Zweifel daran, dass Gewaltiges zu leisten ist. - (www.faz.net, 30.6.26)
Arschgyge, Goofe und Huresiech – Ohne Anstand und Sitte: Hier lernen Sie ordentlich zu schimpfen Den eigenen Schimpf-Wortschatz anreichern? Das Buch «Die hohe Kunst des Schimpfens» hilft dabei. (www.srf.ch, 30.6.26)
Die ZSG-Dynastie: Peter Weber geht nach 26 Jahren als Präsident der Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft von Bord Schon seine Vorfahren waren über das Bier mit den Schiffen verbunden. Ein Porträt über Peter Weber, der die ZSG durch Kollisionen, Hornverbote und die Elektrifizierung der Flotte geführt hat. (www.tagesanzeiger.ch, 30.6.26)
Altersheim für Batteriezellen: Wie ein Tüftler aus dem Wallis das Leben von E-Bike-Akkus um Jahre verlängert Rund 70 Prozent der Batteriezellen in defekten E-Bike-Akkus funktionieren noch. Alexandre Staub gibt ihnen ein zweites Leben – und fertigt daraus Solarspeicher mit lebenslanger Garantie. (www.tagesanzeiger.ch, 30.6.26)
INTERVIEW - Tocqueville hat vor 200 Jahren die Demokratie in Amerika analysiert. Wie würde er die USA unter Trump sehen? Alexis de Tocqueville reiste 1831 in die USA und schrieb eine der bedeutendsten Demokratie-Analysen der Geschichte. Einen Präsident wie Trump hätte er kaum für möglich gehalten, sagt der Politologe Oliver Hidalgo. (www.nzz.ch, 30.6.26)
KOMMENTAR - Europa und die USA hätscheln ihre Autoindustrie mit Zöllen. Die Verlierer sind die Konsumenten Autohersteller aus China haben in der Elektromobilität die Marktführerschaft übernommen. Brüssel und Washington täten gut daran, ihnen freie Fahrt zu lassen. (www.nzz.ch, 30.6.26)
Wegen eines Stromausfalls fliesst verunreinigtes Wasser von der Kläranlage in die Limmat. Die meisten Schwimmer wissen nichts davon Die Stadt Zürich informiert lediglich mit einer Medienmitteilung über den Defekt. Warum? (www.nzz.ch, 30.6.26)
Wien auf Hitze nicht vorbereitet – das geht besser Heiß, heißer, Wien – am Sonntag hat die Stadt einen Rekord geknackt, 40 Grad zeigte das Thermometer an. Leider gestaltete sich die Suche nach Abkühlung als schwierig – und leider kann die Stadt Wien mit solchen Temperaturen nicht umgehen. Jetzt muss die Politik rasch handeln. (www.krone.at, 30.6.26)
„Fahrerlose Busse könnten bis 2035 Alltag werden“ Fahrerlose Busse sind ein zentraler Baustein für die Zukunft der Mobilität. Das SURAAA-Projekt testet autonome Shuttlebusse für den öffentlichen Verkehr, speziell für die „erste und letzte Meile“. Der Pilotbetrieb begann 2017 in Pörtschach (Kärnten), jetzt ist man in Klagenfurt. Mit der Typisierung könnten autonome Busse bis 2035 Alltag werden. (www.krone.at, 30.6.26)
Eastern U.S. to broil after heat wave kills over 1,300 in Europe 'Extreme heat is already reaching the limits of our societies' ability to cope,' as a result of climate change, one expert group said. (yaleclimateconnections.org, 30.6.26)
Stromstösse vom unsichtbaren Zaun: Das Wohl der Kuh treibt die Schweizer Politik um Ein SVP-Politiker fordert, dass Kühe mit einem GPS-Halsband ausgestattet werden dürfen. Die Diskussion dürfte lebhaft werden. Wenn es um die Kuh geht, wird das nationale Parlament zum leidenschaftlichen Fachgremium für Viehzucht. (www.nzz.ch, 29.6.26)
Gehen im Pleite-Skigebiet jetzt alle Lichter aus? 500 Abtenauer marschierten am Montagabend auf, setzten ein Zeichen für die Zukunft der krisengebeutelten Karkogelbahnen. Ihre Forderung: „Rettet unseren Hausberg!“ Ist es dafür schon zu spät? Am Dienstag entscheidet sich, ob die Lifte abgerissen werden. (www.krone.at, 29.6.26)
Keine Reklame mehr für Ultra-Fast-Fashion in Frankreich Mit Werbung für Online-Händler wie Shein, Temu und Aliexpress soll in Frankreich bald Schluss ein. Der Senat stimmte als zweite Parlamentskammer für ein entsprechendes Gesetz, das Ultra-Fast-Fashion ausbremsen will. (www.persoenlich.com, 29.6.26)
Diese Hitzewelle war eine politische Entscheidung Die Rekordhitze am Wochenende wäre ohne Klimakrise nicht möglich gewesen. Sie ist das Resultat von schlechter Politik. Abkühlung gab es trotzdem: mit eingefrorenen Wärmflaschen und Schafdetektiven im Kino. Der „Freitag“-Blick auf den Montag (www.freitag.de, 29.6.26)
Politik in Winterthur: «Demokratiepolitisch höchst fragwürdig»: Parlament wirft Stadtrat Missachtung des Sparauftrags vor Das Stadtparlament wirft dem Stadtrat vor, den im Budget 2025 beschlossenen pauschalen Sparauftrag missachtet zu haben. Dafür verpasst es ihm einen Denkzettel. (www.tagesanzeiger.ch, 29.6.26)
Wie wichtig ist Klimaschutz für die Bundesregierung? Rekordtemperaturen bis 41,7 Grad: Eine Hitzewelle hatte Deutschland fest im Griff. Doch politisch bleibt es zunächst ruhig. Welchen Stellenwert hat der Klimaschutz derzeit in der Bundesregierung? Von Katrin Aue.[mehr] (www.tagesschau.de, 29.6.26)
Klimakrise in Europa: Macht kaputt, was euch die Zukunft nimmt Das Katastrophenwetter ist direkte Folge eines Wirtschaftssystems, das ewig wachsen soll. Ein lebenswertes Morgen für alle geht nur mit Systemwandel. mehr... (taz.de, 29.6.26)
In glühendem Wien werden Lösungen immer skurriler Die anhaltende Hitzewelle sorgt auch weiter für kaum erträgliche Nächte – und kreative Lösungen gegen die Tropenhitze. Während manche Wienerinnen und Wiener die Nacht am Wasser verbringen, flüchten andere in Garagen, Keller oder suchen die Abkühlung unter Rasensprengern ... (www.krone.at, 29.6.26)
Debatte um neue Kernkraftwerke – Der hürdenreiche Weg hin zu neuen AKWs Neue Kernkraftwerke sind ein heiss diskutiertes Thema. Nun legen namhafte Forschende eine neue Studie vor. (www.srf.ch, 29.6.26)
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