Kürzlich gelesene Texte – umweltnetz.ch/Toni W. Püntener

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29.6.26 (Aktualisierung 23:55)

Diese Hitzewelle war eine politische Entscheidung Die Rekordhitze am Wochenende wäre ohne Klimakrise nicht möglich gewesen. Sie ist das Resultat von schlechter Politik. Abkühlung gab es trotzdem: mit eingefrorenen Wärmflaschen und Schafdetektiven im Kino. Der „Freitag“-Blick auf den Montag (www.freitag.de, 29.6.26)

Debatte um neue Kernkraftwerke – Der hürdenreiche Weg hin zu neuen AKWs Neue Kernkraftwerke sind ein heiss diskutiertes Thema. Nun legen namhafte Forschende eine neue Studie vor. (www.srf.ch, 29.6.26)

Die Grünen: Vielleicht ist der Fehler, dass es die Grünen gibt Erstaunlich: In der Hitzedebatte sind die Grünen ganz und gar nicht die Partei der Stunde. Es wirkt ein verheerender Effekt – als wären die Grünen eine Bad-Bank. (www.zeit.de, 29.6.26)

Ungewöhnliche Serie von Tropennächten: Warum die Nächte immer heisser werden Die aktuelle Hitzewelle zeigt ein Phänomen, das Forschende seit Jahren beobachten: Nicht nur die Tage, sondern auch und insbesondere die Nächte werden stetig heisser. Das hat Folgen für die Gesundheit. (www.schweizheute.ch, 29.6.26)

Hitzeschutz in den Kommunen: Kritik an Hitze-Aussage von Umweltminister Schneider Der Umweltminister findet, Kommunen hätten genug Geld für den nötigen Hitzeschutz. Das sehen Klima- und Kom­mu­nal­ver­wal­tungs­ex­per­t*in­nen anders. mehr... (taz.de, 29.6.26)

Umgang mit Klimawandel: Jetzt beginnt die politische Hitzeschlacht - Nach den extremen Temperaturen rufen viele nach Konsequenzen. Die Folgen des Klimawandels wurden oft unterschätzt. Aber ob ein paar Tage Hitze daran etwas ändern? - (www.faz.net, 29.6.26)

Steinmeier fordert mit scharfen Worten mehr deutsches UN-Engagement "Rohe Machtpolitik" und "Nullsummendenken" bedrohten die Vereinten Nationen, warnt Bundespräsident Steinmeier. Daher sei Deutschland stärker denn je gefordert, betonte er bei der Eröffnung einer Nachhaltigkeitskonferenz in Hamburg.[mehr] (www.tagesschau.de, 29.6.26)

Lehren aus der Hitze?: Die Natur ist außer Rand und Band - Wenn die Sonne sticht wie in den vergangenen Tagensticht, liegen die Nerven blank. Was Albert Camus und Thomas Mann über die dunkle Seite des Sommers wussten – und was uns jetzt bevorsteht. - (www.faz.net, 29.6.26)

Nach der Hitzewelle: Die gefährliche Illusion der Klimaanlage - „Klimaanlage“ ist das Wort der Stunde. Die jüngste Hitzewelle macht klar, dass wir uns anpassen müssen – doch das birgt eine Gefahr: Wenn wir uns die Hitze einfach wegkühlen, verdrängen wir, was eigentlich nötig wäre. - (www.faz.net, 29.6.26)

Ewigkeitschemikalien in der Medizin: Medikamente ohne PFAS - Ewigkeitschemikalien stecken auch in Medikamenten und verbreiten sich so in Wasser und Lebensmitteln. Das muss nicht sein, auch wenn manche etwas anderes behaupten. - (www.faz.net, 29.6.26)

Reform des Strommarktes: Grüne wollen Deutschland in mehrere Preiszonen aufteilen Als erste große Partei fordern die Grünen einen regionalen Strompreis. Damit soll belohnt werden, wer Strom nutzt, wo und wann er produziert wird. mehr... (taz.de, 29.6.26)

Warum neue Atomkraftwerke den Staat brauchen Neue Kernkraftwerke rechnen sich heute nicht. Erst mit staatlicher Unterstützung und tieferen Finanzrisiken könnten sie wettbewerbsfähig werden – und die Winterimporte verringern. Das zeigt eine neue Studie der ETH Zürich. (www.schweizheute.ch, 29.6.26)

Hitzewelle und warme Gewässer – «Nie stand es so früh so kritisch um viele Gewässer und Fische» Die Fische leiden unter den hohen Wassertemperaturen. Wie kritisch es ist, erklärt der Schweizer Fischereiverband. (www.srf.ch, 29.6.26)

Die Produktion der Zukunft Die vertikale Fabrik ‹Zephyr Ost› steht mitten in Zug. Das Gebäude spart Platz, steigert die Effizienz und zeigt, wie sich industrielle Fertigungsprozesse nachhaltig in urbane Räume integrieren lassen. (www.hochparterre.ch, 29.6.26)

Niema Movassat: „Es sollte keine Beleidigung sein, Merz Lügenfritz zu nennen“ Wer Politiker beleidigt, riskiert in Deutschland eine Strafanzeige — ohne dass Betroffene klagen. Der Linke-Politiker Niema Movassat hält das für einen Angriff auf die Meinungsfreiheit. Schadet der Paragraf 188 der Demokratie? Ein Gespräch (www.freitag.de, 29.6.26)

Nach dem Ölschock: Wie der Irankrieg die Energiewelt verändert hat – und was davon bleibt Elektroautos, Solarpanels, Batterien: Die Energiekrise hat grüne Technologien befeuert. Doch wie nachhaltig ist der Boom, jetzt wo Erdöl wieder billig ist? (www.tagesanzeiger.ch, 29.6.26)

Rechenzentren: effiziente Infrastruktur der digitalen Wirtschaft | Rechenzentren und ihr Image als digitaler Sündenbock Rechenzentren gelten als unersättliche Stromfresser, sie bilden aber das Fundament der digitalen Wirtschaft. Zudem fördert eine energieeffiziente und vertrauenswürdige Infrastruktur die digitale Souveränität der Schweiz. | Gastkommentar Judith Bellaiche, Präsidentin des Schweizerischen Verbands der Telekommunikation (Asut). (www.nzz.ch, 29.6.26)

Klimaanpassung: Was tun gegen die Hitze – jetzt und in Zukunft? Hitze kann krank machen und sogar töten. Vom Fächer über Grünflächen bis zu Baumaßnahmen kann vieles helfen, kurz- und langfristig. Doch ein umfassender Plan fehlt. (www.zeit.de, 29.6.26)

Keine Angst vor der Hitzeflaute Was tun, wenn bei stabilen Hochdruck-Wetterlagen kaum noch Wind weht? Strom-Nostalgiker wissen es bereits. Die Bundesregierung sollte lieber nach vorne schauen. - (klimareporter.de, 29.6.26)

Global Justice Report: Wie Suffizienz zu einem guten Leben für alle beitragen kann Wie können alle Menschen ein gutes Leben führen, ohne die ökologischen Belastungsgrenzen unseres Planeten zu überschreiten? Diese Frage steht im Zentrum der Nachhaltigkeitsdebatte. Denn während weltweit weiterhin Armut bekämpft und Wohlstand geschaffen werden soll, müssen gleichzeitig Emissionen, Ressourcenverbrauch und Umweltzerstörung drastisch reduziert werden. (www.one-planet-lab.ch, 29.6.26)

Diskurs um AKW-Neubauten – Initiative «Blackout stoppen» ist vorerst vom Tisch Ein Referendum gegen den Gegenvorschlag macht einen Urnengang zu AKW-Neubauten in der Schweiz wahrscheinlich. (www.srf.ch, 29.6.26)

Kommentar: Hitze kostet und Hitze tötet Das Schweigen der Bundesregierung zur Hitzewelle sei mehr als nur ein Empathieproblem, meint Georg Schwarte. Die Politik müsse nun endlich handeln.[mehr] (www.tagesschau.de, 29.6.26)

PFAS in Arzneimitteln sind oft ersetzbar | Schädliche PFAS-Rückstände von Medikamenten in Gewässern und Böden wären in vielen Fällen vermeidbar. Bestimmte Medikamente enthalten per- und polyfluorierte Alkylverbindungen, sogenannte PFAS, die aufgrund ihrer Langlebigkeit die Umwelt zunehmend belasten. Eine neue Untersuchung im Auftrag des Umweltbundesamtes zeigt, dass sich viele in Arzneimitteln eingesetzte PFAS-Wirkstoffe durch alternative Wirkstoffe ersetzen lassen. Wo es auch aus therapeutischer Sicht sinnvoll ist, können Ärztinnen und Ärzte damit zukünftig bevorzugt PFAS-freie Medikamente verschreiben. | Ein Großteil der in der Human- und Tiermedizin eingesetzten PFAS-Arzneimittelwirkstoffe könnte perspektivisch durch PFAS-freie Alternativen ersetzt werden. Das ist das Ergebnis eines Gutachtens, das die Universität Freiburg im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) erstellt hat. | Die Untersuchung zeigt, dass für 87 Prozent der identifizierten Human- und 65 Prozent der Tierarzneimittel mit PFAS-Strukturen bereits Wirkstoffe ohne PFAS-Eigenschaften für dieselben Anwendungen existieren. (www.umweltbundesamt.de, 29.6.26)

Bergseen der Schweiz: Das sind die schönsten, die du einfach erreichst | Bei dieser Hitze will niemand lange wandern – darum gibt's hier easy erreichbare Bergseen Bei dieser Hitze ist es zwar in den Bergen kühler. Aber lange wandern wollen viele trotzdem nicht. Darum kommen hier siebren Bergseeen, die du in ((teilweise deutlich) unter einer Stunde erreichst. (www.watson.ch, 29.6.26)

Das Prieuré Saint-Pierre: Historisches Baudenkmal und Herz von Mauler & Cie SA Das Prieuré Saint-Pierre in Môtiers, Kanton Neuenburg, ist nicht nur ein historisches Baudenkmal — es ist die Seele von Mauler & Cie SA. Seit 1829 keltern hier Generationen der Familie Mauler Schaumwein nach der Traditionellen Methode. Caleb Grob, Geschäftsführer des Weinhauses, erklärt die einzigartige Verbindung zwischen Architektur und Weinkultur. (baurundschau.ch, 29.6.26)

Trout, farmers, and cities are competing for the same water in the Southwest But one effort helps keep water flowing through trout habitat during winters in the Rio Grande basin. (yaleclimateconnections.org, 29.6.26)

„Absolut legitimer Protest“ – Schwerdtner verteidigt Blockaden bei AfD-Parteitag Gegen die „Demokratieverachter“ der AfD könnten und sollten deren Gegner protestieren, so Linken-Parteichefin Ines Schwerdtner. Allerdings müssten die geplanten Proteste in Erfurt gewaltfrei bleiben. (www.welt.de, 29.6.26)

Diese Familienausflüge rund um Zürich sind echte Geheimtipps Von Kids Disco über Nachtwandeln im Zoo bis hin zu Kochkursen, bei denen Kinder freiwillig Gemüse essen: Diese Ausflugstipps zeigen, wie familienfreundlich Zürich ist. | Kulturama am Hottingerplatz | Monkey Town in Rümlang | Nachtwandeln im Zoo Zürich | Kinderküche in Adliswil | Rückzugsort: Sorell Hotel St. Peter (www.watson.ch, 29.6.26)

Immobilien: Mehr für den Modulbau - Bauministerin Verena Hubertz lockt mit einem Förderbonus für serielles Bauen. Hilft das dem Wohnungsbau? - (www.faz.net, 29.6.26)

Medienmitteilung und Fact Sheet – ETH-Studie zu AKW-Kosten: Stromversorgung kommt ohne neue AKW aus Eine neue ETH-Studie belegt: Neue Atomkraftwerke rechnen sich für die Schweiz nicht. Für eine sichere Energieversorgung und für das Erreichen der Netto-Null-Ziele sind sie nicht notwendig. Die Studie bestätigt aus Sicht der Schweizerischen Energiestiftung, warum der Gesetzesentwurf, der AKW wieder ermöglicht, abgelehnt werden muss. | Die Forschenden der ETH Zürich und des PSI haben untersucht, unter welchen Rahmenbedingungen neue Atomkraftwerke technisch und wirtschaftlich für das zukünftige Energiesystem der Schweiz sinnvoll wären. Mit Hilfe von vier unterschiedlichen Energiesystem-Modellen haben die Forschenden dabei variiert, ob der Bund neue AKW subventioniert, wie hoch die Baukosten sind und wie viel die Kredite zur Finanzierung der Bauten kosten. (energiestiftung.ch, 29.6.26)

41,7 Grad: War das jetzt heiß genug? Diese Hitzewelle war brutal. Doch in ihr kann auch ein Momentum liegen. Zeit, die Klimapolitik aus der Angstdebatte herauszuholen. Deutschland hat einiges zu bieten, um das Problem zu lösen. (www.sueddeutsche.de, 29.6.26)

Klimaneutralität: Auf der Kirmes der Energiewende - Die Debatten zur Energiewende werden unerbittlich geführt. Dabei wollen am Ende fast alle das Gleiche. Wer ans Ziel kommen will, muss es machen wie beim Familienbesuch auf der Kirmes. - (www.faz.net, 29.6.26)

Wohin mit dem Ökostrom?: Keramiksteine speichern Strom bei 1200 Grad - Massen von Ökostrom sorgen an sonnigen Tagen mit viel Wind für ein Überangebot an elektrischer Energie. Nicht nur für solche Zeiten hat ein Start-up aus Gießen einen patentierten Hochtemperaturspeicher entwickelt. - (www.faz.net, 29.6.26)

Ungarn/Slowakei: Gemeinsames Gedenken in Esztergom - - Vor genau zwei Jahrzehnten haben die Spitzen der katholischen Kirche in Ungarn und der Slowakei angesichts historischer Spannungen gegenseitig um Vergebung gebeten und zu einer Aussöhnung in Kirche und Gesellschaft aufgerufen. Zur Erinnerung an diesen Jahrestag versammelten sich am Wochenende der Budapester Kardinal Peter Erdö, Bischof Frantisek Trstensky sowie mehrere Tausend Gläubige aus der slowakischen Diözese Spis zu einem Gottesdienst in der Basilika von Esztergom in Ungarn. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 29.6.26)

Jill Lepore: »Es ist wie ein ewiger Ringkampf« Die US-Demokratie steht 250 Jahre nach ihrer Gründung vor dem Scheitern, sagt Harvard-Historikerin Jill Lepore. Sie glaubt: Auch wenn Trump geht, die Krise wird bleiben. (www.zeit.de, 29.6.26)

Hitze wird zum Risiko für die Unternehmens-IT | Smartphones und Tablets: Ab 35  °C wird's heikel Hohe Temperaturen belasten nicht nur Menschen, sondern zunehmend auch die IT-Infrastruktur von Unternehmen. | Steigende Außentemperaturen können die Leistung von Notebooks, Smartphones, Servern und Netzwerktechnik beeinträchtigen. Darauf weist das Unternehmen PCS365 hin und empfiehlt, Hitzeschutz als festen Bestandteil des IT-Betriebs zu betrachten. | Elektronische Geräte sind für bestimmte Betriebstemperaturen ausgelegt. Werden diese überschritten, können Prozessoren ihre Leistung drosseln, Lüfter dauerhaft auf höchster Stufe arbeiten oder Akkus schneller verschleißen. Im Extremfall schalten sich Geräte zum Schutz vor Schäden automatisch ab. | Besonders anfällig sind mobile Geräte wie Smartphones und Tablets. Direkte Sonneneinstrahlung oder hohe Umgebungstemperaturen können dazu führen, dass Ladefunktionen eingeschränkt oder die Leistung reduziert wird. Auch Notebooks sollten auf festen Unterlagen betrieben werden, damit die Lüftung nicht blockiert wird. (www.it-daily.net, 29.6.26)

Ultra-Fast-Fashion von Shein: Deutsche Umwelthilfe deckt illegale Schadstoffbelastungen und 12.000-fache Grenzwertüberschreitung bei PFAS-Ewigkeitschemikalie auf Labortests im Auftrag der DUH: Problematische Chemikalien in 15 von 18 Shein-Produkten — knapp 40 Prozent verstoßen gegen EU-Chemikalienrecht | Alarmierender Befund bei Jacke für Jugendliche: Mehr als 12.000-fache Grenzwertüberschreitung von persistenter PFAS-Ewigkeitschemikalie | DUH leitet rechtliche Schritte ein und fordert Umweltminister Schneider auf, Fast Fashion-Modelle im neuen Textilgesetz wirtschaftlich unattraktiv zu machen (www.duh.de, 29.6.26)

Klimaschutz als Spielball der Politik 100 Städte in Europa sollen bis 2030 klimaneutral werden. Doch was passiert, wenn dieser Top-down-Plan auf lokale Machtverhältnisse trifft? Kulturanthropolog:innen in Klagenfurt, Warschau und Ljubljana untersuchen, wie die Dringlichkeit von Klimaschutzmaßnahmen im Spannungsfeld der Kommunalpolitik verhandelt — oder ausgebremst — wird. (scilog.fwf.ac.at, 29.6.26)

Nachrichtenquelle Social Medien: Schaffen sich Medien selbst ab? Der Reuters Institute Digital News Report zählt seit Jahren zu den wichtigsten Studien zur Nachrichtennutzung. In der neusten Ausgabe zeichnet sich ein interessanter Wandel ab: Soziale Medien überholen klassisches Fernsehen, Websites und Zeitungen als Nachrichtenquelle. Was das für Medien, Vertrauen und demokratische Debatten bedeutet. Eine kommentierende Analyse. | Knapp 100.000 Menschen aus 48 Ländern von sechs Kontinenten wurden zwischen Mitte Januar und Ende Februar 2026 von den Meinungsforschern von YouGov befragt. Sie sollten in einer repräsentativen Online-Befragung für das Reuters Institute for the Study of Journalism herausfinden, wie wir Menschen — also die Erwachsenen — ihre Nachrichten konsumieren. Dabei wurde auch darauf geachtet, dass die Geschlechter-, Alters- und Ortsverteilung repräsentativ für ganze Länder ist. (www.basicthinking.de, 29.6.26)

Falten statt formen: ORNL-Verfahren spart 90 Prozent der Fertigungskosten Forscher:innen am Oak Ridge National Laboratory (ORNL) haben ein neues 3D-Druckverfahren entwickelt, das die japanische Kunst des Origami als Konstruktionsprinzip nutzt. Das Ergebnis: komplexe Verbundstrukturen, die sich ohne kostspielige Formen herstellen lassen und dabei Fertigungszeit und Kosten um bis zu 95 beziehungsweise 90 Prozent senken. (www.trendsderzukunft.de, 29.6.26)

Aquarium- und Gartenteichlebewesen gehören nicht in unsere Gewässer Wuchernde Aquarienpflanzen, ausgesetzte Schildkröten, eingeschleppte Krankheiten: Wer gebietsfremde Tiere oder Pflanzen aus einem Aquarium oder Gartenteich in die freie Natur entlässt, riskiert erhebliche Schäden für Biodiversität und Infrastruktur — und macht sich strafbar. Der Kanton Basel-Stadt zeigt deshalb gemeinsam mit weiteren Kantonen, worauf man beim Anlegen eines Aquariums oder Gartenteichs achten sollte und was zu tun ist, wenn man Tiere oder Pflanzen nicht weiter halten kann oder will. (www.bs.ch, 29.6.26)

Manometer 06/2026: Alle reden über die Hitze, aber niemand über den Klimaschutz Wo steht der gesellschaftliche Diskurs rund um die Klimakrise? Das analysiert unsere monatliche Rubrik Manometer! In dieser Ausgabe: Eine Analyse der Hitzedebatte und ein Überblick über aktuelle Beispiele der Klimakommunikation und Neuigkeiten aus der Forschung | ZDF-Meteorologe Özden Terli, der in seinen Moderationen seit Jahren den Zusammenhang zwischen Klimakrise und Hitzewellen erklärt, bezeichnet den Begriff ‚Klima‘ mittlerweile als „verbrannt“. Zwar gehe es um die Grundlage unserer Existenz, aber sobald „man vom Klima spricht, drehen sich die Leute weg.” Dennoch richtete er einen Appell an die Medien. Diese müssten „durchgehend über das Klima berichten”, auch abseits der aktuellen Hitzewelle, die das Zeug dazu habe, historisch zu werden. Das sei schließlich ihr Job. (www.klimafakten.de, 29.6.26)

Studie von Fraunhofer ISE: Wärmepumpen und Fernwärme meist günstiger als Gasheizungen mit „Bio-Treppe“ Wer heute in eine neue Heizung investiert, fährt mit Wärmepumpen oder Fernwärme in den allermeisten Fällen wirtschaftlicher als mit gasbasierten Lösungen | In Privathaushalten sind Wärmepumpen und Fernwärme über den Lebenszyklus hinweg in der Regel deutlich günstiger als Gasbrennwertheizungen, die künftig steigende Anteile sogenannter „grüner Gase“ gemäß der geplanten Bio-Treppe nutzen müssen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Kurzstudie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE im Auftrag der MVV Energie AG. Die Analyse vergleicht die Gesamtkosten für Heizung und Warmwasser über 20 Jahre in einem beispielhaften Ein- und Mehrfamilienhaus. In allen betrachteten Szenarien liegen die Gesamtkosten für Gasheizungen mit Biogasanteilen durchweg über denen für Wärmepumpen oder Fernwärme. Der Kostenunterschied kann im beispielhaften Einfamilienhaus je nach Technologie bis zu 49000 Euro betragen — bei einer Laufzeit von 20 Jahren ab 2026. (www.ikz.de, 29.6.26)

„KI verändert grundlegend, wie wir arbeiten" Die TUM macht ihre Mitarbeitenden fit für den Alltag mit Künstlicher Intelligenz. Von 8. bis 10. Juli 2026 können sie sich bei den Learning Days mit Tools und Techniken vertraut machen oder auch Wissen vertiefen. Dr. Kristin Knipfer und ihr Team vom TUM Institute for Life Long Learning haben die Learning Days organisiert. (www.tum.de, 29.6.26)

Das Antikommunikationszeitalter und die Sehnsucht nach Rückwendung zum Realen Das Smartphone hat unsere Art zu kommunizieren nachhaltig verändert. Wie sehr, kann fast nur ermessen, wer das vordigitale Zeitalter noch gekannt hat. Das Briefeschreiben war langsam und elaboriert, jetzt geht alles lässig und schnell. Das will verdaut sein. Gastkommentar Leopold Federmair, Schriftsteller und Übersetzer, in Oberösterreich geboren, lebte lange in Japan und lebt heute in Wien. (www.nzz.ch, 29.6.26)

Pietro Morettini – der Tessiner, der Europas Festungen prägte | Pietro Morettini war Ende des 17. Jahrhunderts ein gefragter Festungsbauer. Pietro Morettini war als Festungsbauer in ganz Europa aktiv und genoss hohes Ansehen. Nur in der Heimat war er ein eher unbekannter Zeitgenosse. | Pietro Morettini ist eine Rarität, denn er ist eine der wenigen Ingenieur- und Architektenfiguren des Sopraceneri. Die meisten über die Landesgrenzen hinaus bekannten Namen stammen aus dem Sottoceneri: Solari, Pelli, Trezzini... Aber war Morettini überhaupt ein Tessiner? Jein. Bis 1798 war die Leventina ein Untertanengebiet von Uri. Das Bleniotal, die Riviera und die Region um Bellinzona wurden von den drei Urkantonen Uri, Schwyz und Unterwalden kontrolliert. Der südliche Teil, der Lugano und Mendrisio sowie Locarno und das Maggiatal umfasste, wurde von allen souveränen Kantonen (ausser Appenzell) gemeinsam regiert. Der heutige Kanton Tessin wurde erst 1803 gegründet. Aber zurück zu Pietro Morettini. (www.watson.ch, 29.6.26)

„Ungehorsam von rechts“ – erstmals bricht unter Papst Leo ein offener Konflikt aus Vier Bischofsweihen ohne die Zustimmung des Papstes: Mit diesem Schritt eröffnet die Piusbruderschaft den Konflikt mit dem Vatikan neu. Selbst konservative Kardinäle sind alarmiert. (www.welt.de, 29.6.26)

Psychologie: Mantra der optimierten Gesellschaft | Seelische Widerstandskraft kann lebensrettend sein – doch die politische und ökonomische Instrumentalisierung von Resilienz verdeckt auch Verantwortung. Angst vor dem Versagen, Mut zum Widerstand: Die neue Ausgabe der Zeitschrift «Widerspruch» befasst sich mit der gesellschaftlichen Bedeutung von Gefühlen. | Aus dieser Entwicklung entsteht, so Graefe, womöglich eine «Zweiklassenresilienz»: derjenigen, die das Konzept für eine Optimierung ihrer Performance nutzen können, und derjenigen, die sich mit schwierigen Bedingungen abfinden sollen. Resilienz dient einerseits der Selbstoptimierung mithilfe von psychologischen Techniken, wird aber auch zum Anpassungsimperativ für diejenigen mit schwierigen Bedingungen, verbunden mit der Botschaft, Ansprüche zu senken und die gegebene Situation auszuhalten. So wird Resilienz als Fähigkeit verstanden, verfügbare Ressourcen zu mobilisieren, um Risiken zu bewältigen. Wer Netzwerke nutzt und flexibel auf wechselnde Marktbedingungen reagiert, gilt dabei als vorbildlich — er zeigt Eigenverantwortung und Anpassungsfähigkeit. (www.woz.ch, 29.6.26)

„Den Menschen wird das Gefühl gegeben, ihr seid moralisch schlecht – das halte ich für falsch“ Autor und Schriftsteller Hasnain Kazim kritisiert die Politisierung der aktuellen Hitzewelle. Statt moralischer Schuldzuweisungen fordert er eine sachliche Debatte darüber, wie mit den Folgen des Klimawandels umgegangen werden kann. (www.welt.de, 29.6.26)

Hitzewelle: Wir leben im Zeitalter der Aggnoranz – Eine Kolumne von Christian Stöcker Es ist heiß, und on- wie offline ist Erstaunliches zu beobachten: wütend vorgetragene Realitätsverleugnung, aggressive Ignoranz. Das Problem reicht bis in die Union hinein — es gibt dafür eine psychologische Erklärung. | Aggnoranz: Das Kunstwort aus Aggression und Ignoranz beschreibt Menschen, die den Klimawandel nicht nur leugnen, sondern dies auch noch wütend und attackierend tun (www.spiegel.de, 29.6.26)

Lehrerverband fordert verbindliche Hitzeregeln an Schulen Während im Büro klare Temperaturregeln gelten, schwitzen Schulkinder bei bis zu 35 Grad im Unterricht. Der Lehrerverband fordert nun einen Hitzeplan für Klassenzimmer. (www.beobachter.ch, 29.6.26)

Folgen der Hitzewelle: Waldbrände und mehr Hitzetote Die Hitzewelle in Europa ebbt langsam ab. In Deutschland gelang es den Feuerwehren, Waldbrände einzudämmen. Die WHO warnt vor den gesundheitlichen Folgen der Rekordtemperaturen und spricht von einem "stillen Killer". (www.dw.com, 29.6.26)

Pilotprojekt in Buttes: 11’000 Züge rollten über diese Solarpanels – ohne ein einziges Problem Zwischen den Schienen im neuenburgischen Buttes erzeugen 48 Panels Strom – und die Zugluft reinigt sie gleich automatisch. Sun-Ways-Gründer Scuderi hegt internationale Ambitionen und hofft, dass der Bund vorwärtsmacht. (www.tagesanzeiger.ch, 29.6.26)

Papst über Katholizität: „Frohe Botschaft der Unterschiede“ - - Der Papst hat am römischen Patronatsfest an Einheit in der Vielfalt und die besondere Bedeutung der Katholizität verwiesen. Er grüßte zudem Obdachlose und Häftlinge. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 29.6.26)

Minderheiten in China: So rigoros geht China gegen Minderheiten vor Chinas Führung verlangt eine kulturelle Unterwerfung seiner Minderheiten – und verbannt sie aus der Öffentlichkeit. Street-View-Bilder belegen, wohin diese Politik führt. (www.zeit.de, 29.6.26)

Überbauung in Niederweningen: 48 neue Wohnungen entstehen rund um die historische Villa Bucher-Guyer 14 Häuser sind auf dem Areal an der Murzlenstrasse geplant. Der Denkmalschutz macht die Überbauung anspruchsvoll. (www.tagesanzeiger.ch, 29.6.26)

PFAS in Arzneimitteln sind oft ersetzbar Bestimmte Medikamente enthalten per- und polyfluorierte Alkylverbindungen, sogenannte PFAS, die aufgrund ihrer Langlebigkeit die Umwelt zunehmend belasten. Eine neue Untersuchung im Auftrag des Umweltbundesamtes zeigt, dass sich viele in Arzneimitteln eingesetzte PFAS-Wirkstoffe durch alternative Wirkstoffe ersetzen lassen. Wo es auch aus therapeutischer Sicht sinnvoll ist, können Ärztinnen und Ärzte damit zukünftig bevorzugt PFAS-freie Medikamente verschreiben. (www.umweltbundesamt.de, 29.6.26)

Debatte um Atomkraftwerke – Studie: Neue AKW lohnen sich nur mit staatlicher Unterstützung AKW sind nur mit staatlicher Förderung rentabel: Zu diesem Schluss kommen Forscher von ETH und Paul Scherrer Institut. (www.srf.ch, 29.6.26)

Brisante AKW-Studie: Neue Schweizer AKW lohnen sich nur, wenn wir so billig bauen wie China Atomkraft hat gegen die erneuerbaren Energien derzeit keine Chance. Eine neue Studie zeigt: Neue AKW sind in der Schweiz wirtschaftlich nur denkbar, wenn die Baukosten drastisch sinken – und der Staat die finanziellen Risiken übernimmt. (www.tagesanzeiger.ch, 29.6.26)

Neue ETH-Studie: Ohne Subventionen und Garantien des Staates ergeben neue AKW wirtschaftlich keinen Sinn Unter heutigen Bedingungen, so schreiben neunzehn renommierte Wissenschafter, wären neue Reaktoren nicht wettbewerbsfähig. Doch falls die Politik handle, könnte sich das ändern. (www.nzz.ch, 29.6.26)

Ö: Projekt Interreligiöser Religionsunterricht - - Der dialogisch-interreligiöse Religionsunterricht an Wiener Schulen stößt auf breite Zustimmung. Die Wiener Schulamtsleiterin Andrea Pinz zieht in „Der Sonntag“ nach zwei Jahren Projektlaufzeit eine positive Bilanz: „Flexibilisierung der Organisationsformen ist das Gebot der Stunde“. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 29.6.26)

Hochfest Peter und Paul: Die Predigt im Wortlaut - - Lesen Sie hier in amtlicher deutscher Übersetzung, was Papst Leo in seiner Predigt zum Hochfest Peter und Paul gesagt hat. Die offiziellen Übersetzungen der Wortmeldungen der Päpste finden Sie auf der Vatikan-Internetseite vatican.va. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 29.6.26)

Überhitzte Wohnungen sind ein mietrechtlicher Mangel Die Hitze macht uns nicht nur draussen zu schaffen, sondern belastet auch den Alltag zu Hause. Doch es lohnt sich ein Blick in die Trickkiste des Mietrechts – denn womöglich liegt ein Mangel vor. Der Beobachter zeigt, was gilt. - (www.beobachter.ch, 29.6.26)

Besserer Hitzeschutz: Nach der Hitzewelle kommt die Diskussion Nach einer Woche mit Hitzerekorden wird es heute erst mal kühler. Die politische Debatte um besseren Hitzeschutz in der Zukunft hat aber gerade erst begonnen. Von Birthe Sönnichsen.[mehr] (www.tagesschau.de, 29.6.26)

„Fake News“ und „Müll“ – Trump attackiert Enthüllungsbuch US-Bestsellerautorin Maggie Haberman hat ein Buch über Trumps zweite Amtszeit geschrieben. Trump schimpft, es sei „reine Fiktion“. Doch prägnante Szenen machen die Runde – ebenso wie Details aus den Schlafzimmern im Weißen Haus. (www.welt.de, 29.6.26)

Volg setzt seine Werte ins Bild Die Basler Kreativagentur hat für Volg neue Werbemotive entwickelt, die das Motto «Hier sind wir» mit konkreten Produkten verknüpfen. Die Kampagne ist seit Ende Juni 2026 in der Deutsch- und Westschweiz zu sehen. (www.persoenlich.com, 29.6.26)

Raffinierte Bio-Raffinerien Auch die Chemieindustrie steht vor einer grünen Transformation. Ein Weg, fossile Rohstoffe wie Erdöl und Erdgas durch biogene Stoffe zu ersetzen, kann die Entwicklung von Bioraffinerien sein. Dafür gibt es bereits verschiedene Konzepte. - (klimareporter.de, 29.6.26)

Brandrisiko im Restmüll: WWF fordert Pfandsystem für Lithium-Batterien Rücknahmepflicht von E-Zigaretten startet ab 1. Juli 2026 (www.wwf.de, 29.6.26)

Politik, Wirtschaft und Umweltschutz senden starkes Signal gegen Ausbeutung der Tiefsee Austausch von Politik, Wirtschaft und Umweltschutz zu Tiefseebergbau und Kreislaufwirtschaft am Rand der Hamburg Sustainability Conference (www.wwf.de, 29.6.26)

Schweizer Pionierprojekt – Solarenergie zwischen Bahngleisen: Erste positive Bilanz Solarpanele im Bahngeleise: Dieses Pionierprojekt gibt es in der Schweiz seit einem Jahr. Und es funktioniert. (www.srf.ch, 29.6.26)

Schloss Wolfurt: Das Chamäleon über dem Rheintal In seiner Serie „Alte Häuser und ihre Geschichten“ rekonstruiert Autor Robert Schneider die faszinierende Chronik von Schloss Wolfurt, das nach einer wechselvollen Reise durch die Epochen im Besitz der Gemeinde angekommen ist. (www.krone.at, 29.6.26)

Intelligentes Wassermanagement: Adieu Drainage, hello Keyline Ein Landwirtschaftsbetrieb im Kanton Luzern zeigt: Keyline-Design bringt Biodiversität und Bäume zurück auf die Felder und könnte eine Antwort auf den Klimawandel sein. (www.hochparterre.ch, 29.6.26)

Verspielte Chancen bei der Energieeffizienz Die Novelle des Energieeffizienzgesetzes kommt nicht nur zu spät, sie fällt insgesamt auch als Rückschritt aus. Messbare Pflichten ersetzt es durch politische Leitbilder und Kosten-Nutzen-Rechnungen. Klimaschutz und Wettbewerb werden nicht verzahnt. (www.energiezukunft.eu, 29.6.26)

Wo die Aktien fossiler Unternehmen liegen Ob bei Vanguard und Blackrock in den USA, oder den Staatsfonds von Saudi-Arabien und Norwegen, Vermögensverwalter investieren weiter kräftig in Unternehmen mit fossilen Geschäftsgebaren. Das zeigt die Recherche "Investing in Climate Chaos". (www.energiezukunft.eu, 29.6.26)

Glaube und Schule: »Eine Schule ist kein Raum für Gebete« Jeder dritte Berliner Lehrer beobachtet religiösen Anpassungsdruck. Was tun? Neuköllns Bürgermeister Martin Hikel fordert eine strikte Neutralität an Schulen. (www.zeit.de, 29.6.26)

Der Nationalrat will politische Radiowerbung teilweise zulassen. Damit fällt ein Tabu Seit den Anfängen des Schweizer Rundfunks war politische Werbung nicht erlaubt. Nun soll das Verbot für private Radiosender ohne Gebührengelder gelockert werden. Warum dauerte das so lange? (www.nzz.ch, 29.6.26)

Floaten wie ein Otter WWF Schweiz lanciert eine Dachkampagne unter dem Motto «Die Natur ist unser Leben». Humor dient dabei als Türöffner. (www.persoenlich.com, 29.6.26)

28.6.26

Hitzewelle in Deutschland: Wie Pflegeheime mit der Hitze umgehen Die hohen Temperaturen sind besonders für alte Menschen anstrengend. Pflegeheime und Senioren begegnen der Hitzewelle mit Eis, Melonen, Lüften - und Hitzepaten. Von P. Wundersee und J.-O. Niermann[mehr] (www.tagesschau.de, 28.6.26)

Kommentar: Kein normaler Sommer Der Klimawandel ist keine vage künftige Bedrohung mehr. Er ist im vollen Gange und entwickelt sich längst zur Klimakrise. Und dennoch setzt die Bundesregierung ganz auf neue Gaskraftwerke (www.jungewelt.de, 28.6.26)

Rentenreform: Nehmt das, ihr alten Säcke Alterssicherungskommission legt brutale Kürzungspläne vor: Statt Frühverrentung soll länger gearbeitet werden. Versicherte sollen zu einer Kapitalmarktabgabe verpflichtet werden. Ein neuer »Nachhaltigkeitsfaktor« soll den Rentenanstieg dämpfen. (www.jungewelt.de, 28.6.26)

AfD: Die BRD und ihre Rechtsausleger Die AfD veranstaltete am Wochenende einen »Demokratiekongress«. Die Beiträge der Teilnehmer meanderten zwischen Kritik der Beschränkung von Meinungsfreiheit und krudem Kulturkampf. Ein Ortsbesuch. (www.jungewelt.de, 28.6.26)

Arbeitskraft und Digitalisierung: Produktion und Produkt Der Soziologe Florian Butollo verknüpft zwei Diskussionen an ihrer paradoxen Schnittstelle: Von Automatisierung und künstlicher Intelligenz wird eine Welle »technologischer Arbeitslosigkeit« erwartet, während gleichzeitig der demographische Wandel die Arbeitskräfte verknappt. (www.jungewelt.de, 28.6.26)

Bewegung und Fotografie: Bildwirksame Ereignisse [Online-Abo] Inzwischen droht das Verschwinden ganzer Bestände zeitgeschichtlich interessanter Fotos – der »Verlust des visuellen Erbes«: Ein Bildband versammelt Aufnahmen zur Friedens- und Anti-AKW-Bewegung der 70er und 80er Jahre. (www.jungewelt.de, 28.6.26)

Hitzerekorde und Verhalten der Politik: Fast schon unterlassene Hilfeleistung Statt in den Hitzeschutz zu investieren, tun Politik und Wirtschaft so, als seien heiße Tage die Ausnahme der Regel. Dabei sind sie das neue Normal. mehr... (taz.de, 28.6.26)

Interview über Statussymbole | «Klimaaktivisten handeln aus ähnlichen Gründen wie jemand, der eine Rolex trägt» Der Philosoph Hanno Sauer erklärt, wie uns der Status-Wettbewerb prägt und warum der Druck ständig wächst. Und ob Deutsche dem Schweizer Akzent einen bestimmten Status zuordnen. | Hanno Sauer (geb. 1983) ist Professor für Philosophie an der Universität Utrecht. Er zählt zu den profiliertesten Köpfen der jüngeren Moral- und Verhaltensforschung. In seinen viel beachteten Büchern «Moral. Die Erfindung von Gut und Böse» sowie in seinem neusten Werk «Klasse» beschreibt er Werte und soziale Strukturen. Sauer analysiert Sachverhalte auf komplexe, anspruchsvolle Weise und dennoch unterhaltsam, witzig und oft provokativ. (www.tagesanzeiger.ch, 28.6.26)

Bauwirtschaft im Umbruch – Transformationsbarometer zeigt Fortschritte, Defizite und zentrale Hebel für nachhaltiges Bauen Mit dem Transformationsbarometer Bauwirtschaft legt die Bundesstiftung Bauakademie erstmals eine umfassende Standortbestimmung zur nachhaltigen Transformation des Planens und Bauens in Deutschland vor. Die Auswertung basiert auf einer bundesweiten Befragung von über 4.500 Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette und macht deutlich, dass der Wandel hin zu ressourcenschonendem, emissionsarmem Bauen zwar begonnen hat, aber noch nicht in der Breite verankert ist. | Ein zentrales Ergebnis betrifft die Rolle des Bestands. Bereits heute entfällt ein großer Teil der Bauaktivitäten auf Umbau, Sanierung und Instandhaltung bestehender Gebäude. In vielen Fällen wird bewusst gegen Abriss und für den Erhalt entschieden, insbesondere aus wirtschaftlichen, regulatorischen und zunehmend auch aus Ressourcengründen. Gleichzeitig zeigt sich, dass Kostenrisiken, technische Anforderungen und bestehende Normen weiterhin häufig dazu führen, dass Neubauten als einfacher oder wirtschaftlicher (www.nbau.org, 28.6.26)

Recht der Verbraucher auf Reparatur: Bundestagsbeschluss setzt EU-Richtlinie um Elektroschrott reduzieren, Lebenszeit von Geräte verlängern: Das ist das Ziel einer neuen EU-Richtlinie, deren Umsetzung der Bundestag am 25. Juni 2026 beschlossen hat. Der Regierungsentwurf findet im neuen Gesetz weitgehend Beachtung. Das heißt also: neue Pflichten für Hersteller — und neue Rechte für Verbraucher, festgehalten im Paragraph 479 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) sowie in einer Ergänzung des Paragraphen 475. | Der neue BGB-Paragraph 479 regelt nun die Reparaturpflichten der Hersteller. Sie werden verpflichtet, ihren Kunden Informationen zu Reparaturleistungen in Verbindung mit Richtpreisen anzubieten. Dabei dürfen sie sich nicht auf bestimmte Ersatzteile beschränken. Hardware und Software, die einer Reparatur entgegenstehen oder behindern, bleiben nur noch in engen Grenzen zulässig. Die Unternehmen müssen außerdem angemessene Reparaturpreise festlegen, die nicht von der Gerätereparatur abschrecken. (www.trendsderzukunft.de, 28.6.26)

Warum wir mehr lesen sollten – ein Kommentar | Ein kleines Plädoyer für das schönste Hobby der Welt. Es vertreibt nicht nur böse Geister, sonder hilft auch Mental. Ein kleines Plädoyer für das schönste Hobby der Welt. | Es gibt ein wunderschönes Zitat der deutschen Kinderbuchautorin Cornelia Funke, das besagt: «Nichts verscheucht böse Träume schneller als das Rascheln von bedrucktem Papier.» | Aus der Fantasy-Reihe Tintenherz | Genau das tun so viele Autorinnen und Autoren auf dieser Welt für mich. Sie kommen, schreiben und gehen und hinterlassen ihre Werke, die für die Ewigkeit sind. Und damit ihre Geschichten, die Heldinnen und Helden darin. Kapitän Ahab, Momo, Edmond Dantès, Kya, Scout. Figuren, die ich nur dank des Lesens kennengelernt habe, die ich aber für immer mit mir herumtragen werde. Von denen ich gelernt habe, mit denen ich gefühlt habe, die mich zum Träumen und Lachen gebracht haben — und es noch immer tun. (www.watson.ch, 28.6.26)

So sollen Mammut & Co. zum Leben erweckt werden Beutelwölfe, Riesenmoas, Mammuts oder auch Dodos gelten als ausgestorben. Viele von uns kennen sie nur noch aus Büchern oder Fantasyfilmen. Jetzt versuchen Forscher die verschwundenen Tiere mit neuen Methoden der Gentechnik zurückzuholen, um Ökosysteme zu stabilisieren und den Klimawandel abzubremsen. Kann das gelingen?  (www.krone.at, 28.6.26)

Hohe Nachfrage: Warum Klimaanlagen gerade schwer zu finden sind - Die Hitzewelle bricht in diesem Sommer Rekorde. Auf der Suche nach Abkühlung schauen immer mehr Menschen auf Klimaanlagen. Doch wo kommen die Geräte her? - (www.faz.net, 28.6.26)

Trend zur Coolcation | Hitzeflucht in die Berge: «Wir können hier wieder produktiv arbeiten» Bei Hitzewellen verlegen flexible Arbeitnehmende ihr Büro vermehrt in die Berge. Wenn die Sommer immer heisser würden, müsse man auch andere Arbeitszeiten in Betracht ziehen, sagt ein Klimaforscher. | Ein Paar aus Appenzell flüchtete wegen Hitze ins Waldhotel Arosa zum Arbeiten. | Bergdestinationen profitieren vom «Coolcation»-Trend und lancieren gezielte Hitzekampagnen. | Laut Forschenden könnte Bern bis Ende Jahrhundert das Klima von Valencia haben. | Workation bleibt ein Privileg für Personen mit flexiblen Arbeitsverhältnissen. (www.tagesanzeiger.ch, 28.6.26)

Für Content Creator gibt es neu einen eidgenössischen Fachausweis Es gibt immer mehr Content Creator, auch in der Schweiz. Unternehmer sehen Bedarf für einen Branchenstandard und entwickelten einen eidgenössischen Fachausweis. (www.watson.ch, 28.6.26)

Hitze macht Energie teurer: Klimaanlage an, Strompreis hoch - Immer mehr Deutsche legen sich eine Klimaanlage zu. An heißen Sommertagen kann das erheblichen Einfluss auf den Strommarkt haben. - (www.faz.net, 28.6.26)

„Überall da, wo eine Klimaanlage nachgerüstet wird, sollte gleich auch PV aufs Dach“ Die Rekordtemperaturen bringen die Politik unter Zugzwang: Wird genug gegen Hitzewellen und Extremwetter getan? Selbst die Grünen fordern nun ein Sofortprogramm für Klimaanlagen. (www.welt.de, 28.6.26)

Dieter Nuhr, Volkswagen und Social Media: „Eine Altersgrenze für soziale Medien ist leider vernünftig“ Digitale Splatter- und Pornokinos sollten nicht zur Freizeitgestaltung von Kindern beitragen. Und: Dieter Nuhr als Fallbeispiel für „Heterofatalismus“. mehr... (taz.de, 28.6.26)

„Wie im Feudalismus“ – Während EU-Mitarbeiter schwitzen müssen, bleibt von der Leyens Büro gekühlt Die EU-Kommission schaltet im Berlaymont-Gebäude die Klimaanlage ab – aber nur in den unteren sieben Etagen. Oben, wo Ursula von der Leyen und ihre Kommissare residieren, läuft sie weiter. Mitarbeiter sprechen von „Feudalismus“ und einer „Schande“. (www.welt.de, 28.6.26)

Rekordhitze und Maßnahmen: Kühler Kopf gesucht Die Rekordtemperaturen treffen auf eine schlechte Vorbereitung gegen die Hitze. Dabei gibt es Ideen und Vorbilder. Nur halt nicht in Deutschland. mehr... (taz.de, 28.6.26)

Extremwetter: Und die Alten und Schwachen? Sind nicht gut geschützt vor der Hitze Wir schreiben das Jahr 2026, die Klimaanlage ist längst erfunden. Doch was in jedem Supermarkt selbstverständlich  ist, sucht man in Seniorenheim oder Schule vergeblich. (www.sueddeutsche.de, 28.6.26)

Social Media für Kinder: Der richtige Umgang beginnt bei den Eltern Politiker fordern strengere Regeln, Experten warnen der vor Suchtgefahr der Plattformen. Die Debatte ist wichtig. Aber sie beginnt am falschen Ort. mehr... (taz.de, 28.6.26)

Von Menschen unbemerkt: „In vielen Häusern wohnen bis zu 40 Fledermäuse“ - Sie sind von Mythen umrankt und sausen nur schattenhaft an uns vorbei: Fledermäuse.  Warum man sich vor ihnen nicht fürchten muss – und weshalb sie zunehmend unter dem Klimawandel leiden. - (www.faz.net, 28.6.26)

Das Demokratie-Mobil in Berlin: Ein Bus für jeden Bezirk Der Schwulen- und Lesbenverband schickt Busse zu Schulen, um über Themen wie Feminismus oder Antiseimitsmus aufzuklären. Das bräuchte es viel mehr. mehr... (taz.de, 28.6.26)

Grüne fordern Sofortprogramm für Klimaanlagen Die Grünen drängen auf einen Aktionsplan gegen Hitze. Fraktionschefin Dröge warnt vor mehr lebensgefährlichen Hitzetagen. Helfen sollen auch Klimaanlagen in öffentlichen Einrichtungen. Von Dietrich Karl Mäurer.[mehr] (www.tagesschau.de, 28.6.26)

USA: Bibel als Pflichtlektüre an Schulen - - An öffentlichen Schulen in Texas wird die Bibel künftig zur Pflichtlektüre. Das ergibt sich aus einer Leseliste, die der Bildungsausschuss des Bundesstaates am Freitag genehmigt hat. - - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 28.6.26)

Ärger um neue Photovoltaik-Einspeistarife Neue Tarife der Burgenland Energie beschäftigen den Landtag. Forderung nach Prüfung durch E-Control und Bundeswettbewerbsbehörde.  (www.krone.at, 28.6.26)

Klimakrise in der Großstadt: Wie Städte weltweit sich gegen Extremhitze wappnen Eine schweißtreibende Hitze rollt über Deutschland, Großstädte werden zu Hitzeinseln. Welche Lösungen gegen Extremhitze haben Städte im Ausland? mehr... (taz.de, 28.6.26)

Hitze und Wirtschaft: So schmilzt das Wachstum dahin Höhere Energiekosten, weniger Produktivität: Die Hitze kostet die Wirtschaft langfristig Milliarden. Das spüren auch Kleinbetriebe wie ein Dachdecker aus Hamburg. (www.zeit.de, 28.6.26)

Verdichtetes Bauen: Schweiz stoppt die Zersiedelung – und streitet gleich wieder übers Bauland Neue Zahlen belegen eine historische Trend­wende im Kampf gegen die «Hüsli-Pest». Doch ausgerechnet jetzt startet die FDP einen neuen Angriff auf die grünen Wiesen. (www.tagesanzeiger.ch, 28.6.26)

Radio-Akademie - Papst Leo XIV. „Magnifica humanitas“ (4) - - „Magnifica humanitas“ – „großartige Menschheit“ – heißt die erste Enzyklika von Papst Leo XIV. Untertitel: „Über die Bewahrung des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz“. Das katholische Kirchenoberhaupt stellte das Schreiben am Pfingstmontag persönlich im Vatikan vor - eine Premiere. In unserer neuen Radio-Akademie können Sie Auszüge aus den gut 120 Seiten des Schreibens im Originaltext hören und auf sich wirken lassen. Diesen Sonntag Teil 4. - - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 28.6.26)

Warum Bürokratie wichtig ist: Hurra, ein Formular! Bürokratieabbau klingt super, doch was, wenn dadurch Menschenrechte ausgehöhlt werden? Warum der Wunsch nach mehr Effizienz Vorsicht bedarf. mehr... (taz.de, 28.6.26)

Wirksamer Hitzeschutz, verunsicherte Solar-Haushalte und hartnäckige alte Reflexe Kalenderwoche 26: Viel Solarstrom ist ein Erfolg und kein Problem – die Aufgabe ist, das Energiesystem endlich konsequent auf die Erneuerbaren auszurichten, sagt Claudia Kemfert, Energieökonomin und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Schreitet die Erderhitzung weiter so voran, stößt auch die beste Anpassung an Grenzen, warnt sie. - (klimareporter.de, 28.6.26)

Berner Verkehrsgeschichte – Dampftram steht neu unter Denkmalschutz und fährt noch immer Ein Stück Verkehrsgeschichte rollt durch Bern – und erzählt eine erstaunliche Geschichte vom Schrotthaufen zum Denkmal. (www.srf.ch, 28.6.26)

Content Creator wird offizieller Berufstitel Wer Videoinhalte für Social Media herstellt, kann neu einen eidgenössischen Fachausweis erwerben. (www.persoenlich.com, 28.6.26)

Hitzerekorde überall | Wer es jetzt noch nicht kapiert hat, dem ist nicht zu helfen Klimaforschende halten Temperaturen von 45 bis 50 Grad in der Schweiz für möglich. International passiert in der Klimapolitik nichts mehr, besonders seit Trumps Rückkehr ins Weisse Haus. | Klimaforschende halten Temperaturen von 45 Grad in der Schweiz für möglich. | International stagniert die Klimapolitik, besonders seit Trumps Rückkehr ins Weisse Haus. | Kriege verschlimmern die Klimakrise zusätzlich durch enormen Ressourcenverbrauch weltweit. | Auch Schweizer Städte haben beim Hitzeschutz und der Klimapolitik versagt. (www.tagesanzeiger.ch, 28.6.26)

Das Internet liest sich selbst: Wenn KI zum Hauptnutzer wird Bots, KI-Systeme und autonome Agenten erzeugen inzwischen einen erheblichen Teil des weltweiten Internetverkehrs. Dadurch verändert sich nicht nur die Art, wie Informationen gefunden werden, sondern auch die Frage, wem Suchmaschinen und KI-Antworten künftig überhaupt noch vertrauen können. | Über Jahrzehnte war das Internet für Menschen konzipiert. Websites wurden für Leser erstellt, Suchmaschinen sollten Nutzern helfen, relevante Informationen zu finden, und Unternehmen optimierten ihre Inhalte für menschliche Besucher. | Diese Logik gerät zunehmend ins Wanken. | Aktuelle Analysen großer Infrastruktur- und Netzwerkanbieter zeigen, dass automatisierte Systeme mittlerweile einen erheblichen Teil des weltweiten Datenverkehrs verursachen. Bots durchsuchen Websites, KI-Systeme analysieren Inhalte, automatisierte Agenten vergleichen Anbieter und sammeln Informationen für ihre Nutzer. | Damit entsteht eine neue Realität: Das Internet wird nicht mehr ausschließlich von Menschen genutzt. (www.it-daily.net, 28.6.26)

CATL stopft Natrium-Ionen-Batterien in Container-Speicher Stationäre Großspeicher werden durch die Energiewende und den Strombedarf von KI zu einer kritischen Infrastruktur. Doch Lithium-Lieferketten und Rohstoffpreise bleiben ein Risiko. CATL bringt mit dem TENER-System nun Natrium-Ionen-Batterien erstmals in eine kommerziell skalierte Speicherplattform. Der Energiespeicher verspricht eine hohe Effizienz, einen leisen Betrieb und kommt ohne seltene Rohstoffe aus. | | Der chinesische Batterie-Gigant CATL hat dieses Potenzial erkannt und seit dem Jahr 2016 rund 1,2 Milliarden Euro in die Forschung von Alternativen investiert. Das Ergebnis dieser Arbeit, an der über 300 Forschungs- und Entwicklungs-Spezialisten beteiligt waren, basiert auf Natrium. Das Element ist auf der Erde im Vergleich zu Lithium um einen Faktor von über 1.000-mal häufiger vorhanden, geografisch extrem breit verteilt und bietet immense Kostenvorteile. (www.basicthinking.de, 28.6.26)

Wirbel um Baumprotest bei Auftakt zu Klima-Woche Eine Woche lang drehte sich bei der ProPlanet-Week in St. Pölten alles um Natur und Umwelt. Doch der Auftakt war von einem Protest überschattet. Eine Bürgerplattform wollte die Veranstaltung nutzen, um das Fällen von Bäumen zu verhindern. (www.krone.at, 28.6.26)

Tiny Forests: Kleine Wälder - große Wirkung? Sogenannte Tiny Forests sollen in Städten Hitze lindern und Lebensraum schaffen, wo sonst nur Steine und Beton zu finden sind. Doch wie groß ist ihr Effekt tatsächlich? Von Jennifer Sieglar und Katharina Wilhelm.[mehr] (www.tagesschau.de, 28.6.26)

Schreiben ohne Zweck – aber sehr wohl mit Sinn Viele Menschen tragen spannende und interessante Geschichten in sich. Sie dazu zu ermächtigen, diese Geschichten auf Papier zu bringen, ist eines der Ziele der sogenannten Schreibpädagogik.  (www.krone.at, 28.6.26)

Klimatisierte Räume – Krankmacher Klimaanlage? Ein Mythos – zumindest zum Teil Erst bringt sie Abkühlung und später eine Erkältung? Studien zeigen: Eine intakte Anlage macht selten krank. (www.srf.ch, 28.6.26)

„Vollkaskomentalität am Berg nimmt sehr stark zu“ Franz Markart, scheidender Ausbildungsleiter der Tiroler Alpinpolizei und jahrelanger Flugretter, schlägt Alarm: Viele Wanderer und Bergsteiger würden ohne „Plan B“ für Notfälle in die Berge aufbrechen nach dem Motto: „Wenn ich nicht weiter komme, werden sie mich schon holen.“ (www.krone.at, 28.6.26)

Hitze und Landwirtschaft: Kartoffeln und Weizen leiden unter Trockenheit, Beeren und Melonen werden süss Die aktuellen Wetterbedingungen fordern Bauern heraus. So gehen Betriebe aus dem Unterland und der Region Winterthur damit um. (www.tagesanzeiger.ch, 28.6.26)

Corine Pelluchon plädiert für eine Politik der Wertschätzung Wie könnte Demokratie besser funktionieren? Die französische Philosophin Corine Pelluchon hat eine Idee. (www.nzz.ch, 28.6.26)

Baubots boh­ren 16.000 Lö­cher im Frank­fur­ter Bü­ro­bau - - Fischer Baubots übernehmen am Frankfurter Bürogebäude das automatisierte Bohren von rund 16.000 Löchern und steigern so Präzision, Effizienz und Arbeitssicherheit. - - (www.geb-info.de, 28.6.26)

27.6.26

Gender-Gap bei neuen Schweizer AKWs: Männer dafür, Frauen dagegen Die Mitte-Frauen gehen auf Kollisionskurs mit ihrer Partei. Welche Rolle das Geschlecht in der Atomdebatte spielt. (www.watson.ch, 27.6.26)

Cyberangriffe bereiten Deutschen größere Sorgen als Terror oder Naturkatastrophen Die Angst vor digitalen Bedrohungen ist in Deutschland so groß wie nie zuvor. | Laut dem aktuellen TechnikRadar 2026, das von acatech — der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften — auf Basis einer repräsentativen forsa-Umfrage erstellt wurde, werden Cyberangriffe und KI-gestützter Betrug von den Bürgerinnen und Bürgern als größere Gefahr wahrgenommen als Terrorismus, militärische Konflikte oder Naturkatastrophen. | Mehr als acht von zehn Befragten sehen Cyberkriminalität als ernsthafte Gefahr. 85 Prozent sorgen sich um Angriffe auf Privatpersonen und Betrugsversuche mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz. Fast ebenso viele befürchten Attacken auf staatliche Einrichtungen sowie auf kritische Infrastrukturen wie Stromnetze, Mobilfunk oder die Trinkwasserversorgung. | Terrorismus und Gewaltkriminalität werden von 72 Prozent als Bedrohung wahrgenommen. Klimawandel und mögliche militärische Angriffe anderer Staaten folgen mit jeweils etwas mehr als der Hälfte der Befragten. (www.it-daily.net, 27.6.26)

Binswanger |Unbedingt viel Wasser trinken – und politisch handeln Die Rekord­temperaturen beherrschen unser Leben — aber nicht die politische Agenda. Das muss sich ändern. | Wir alle sollten in den nächsten Tagen unbedingt darauf achten, genug zu trinken, zu den heissen Tages­zeiten möglichst nicht aus dem Haus zu gehen und insbesondere die Kinder mit Sonnencreme einzuschmieren. Aber sofern die Schädel­decken noch intakt sind: Wir sollten noch viel dringender aus dem kollektiven Wahnsinn ausbrechen. Und endlich entschlossen handeln. (www.republik.ch, 27.6.26)

Hitze schadet Smartphones und Co. – so schützt du deine Geräte Hitze macht Elektronik zu schaffen: Displays verblassen, Akkus altern schneller, Geräte schalten sich ab. Neun Tipps, wie Sie Ihre Geräte im Sommer schützen. (www.watson.ch, 27.6.26)

Elias Thorne: Das Rätsel um den KI-Liebling Große Sprachmodelle wie ChatGPT nutzen in Geschichten auffallend oft den Namen Elias Thorne. Forscher haben nun die Ursache dafür entschlüsselt. | Große Sprachmodelle wie ChatGPT, Claude und Gemini greifen beim Schreiben von fiktiven Texten auffallend oft auf dieselbe Figur zurück. Der Charakter namens Elias Thorne wird von den Systemen meist als Leuchtturmwärter, Uhrmacher oder Bibliothekar dargestellt. Der Softwareentwickler Daniel May bemerkte dieses Phänomen anhand von Google-Trends-Daten, bei denen die Suchanfragen nach diesem Namen ab Ende 2025 und Anfang 2026 stark anstiegen. | Eine wissenschaftliche Untersuchung der Cornell University mit dem Titel „Elias in the Lighthouse, Again?“ analysierte 20.000 von künstlicher Intelligenz generierte Geschichten. Die Forscher Sil Hamilton und David Mimno stellten fest, dass elf spezifische Wörter — darunter die Namen Elias, Mara und Elara sowie der Beruf des Leuchtturmwärters — in über 88 Prozent der Texte modellübergreifend vorkamen. (www.it-daily.net, 27.6.26)

Strommangel wegen Hitzewelle: Windflaute, Solar­ausfall und Beznau-Stopp – droht jetzt die Hitze-Stromlücke? Die aktuelle Extrem­hitze bringt das Netz an seine Grenzen. Das Problem: Sobald abends die Sonne untergeht, fehlt schlagartig Strom. Dann spielen die Energie­preise komplett verrückt. (www.tagesanzeiger.ch, 27.6.26)

Studie zur extremen Hitze: Fossile Energienutzung hat Hitzewellen massiv verschlimmert Ohne den Klimawandel wäre das aktuelle Wetter in Europa „praktisch unmöglich“ gewesen, zeigt eine Untersuchung. Der Zusammenhang sei „eindeutig“. mehr... (taz.de, 27.6.26)

Interview mit Jörg Kachelmann: «In der Schweiz sind 45 Grad möglich» Der Meteorologe rechnet mit extremeren Hitze­wellen und kritisiert die Behörden: Er erklärt, warum der BAG-Tipp, Fenster zu schliessen, für alte Menschen lebens­gefährlich sei. (www.tagesanzeiger.ch, 27.6.26)

Böden als Klimaretter: Eine Lösung für die Erderhitzung liegt uns zu Füßen In unseren Böden schlummert ein bislang ungenutztes Potenzial: Im Kampf gegen die Erderwärmung könnten sie zur natürlichen Klimaanlage werden. mehr... (taz.de, 27.6.26)

Quaschning erklärt: Hitzetote Die Hitzewelle ist für Tausende Menschen tödlich. Anders als in Frankreich sind Hitzeschutz-Maßnahmen in Deutschland unzureichend. Das Klimaschutzgesetz hat die Regierung quasi aufgegeben. Das ist fatal, gefährlich und kostet Menschenleben. - (klimareporter.de, 27.6.26)

Sommerliche Hitzegewitter: Warum Gewitter so schwer vorherzusagen sind - Sommerliche Hitzewellen werden fast immer von Gewittern und heftigen Regenschauern begleitet. Meteorologen können erklären, warum das so ist. Aber exakt vorhersagen lassen sich solche Extremwetter auch mit modernsten Methoden nicht. - (www.faz.net, 27.6.26)

USA: »Demokratie war nicht das Ziel der Amerikanischen Revolution« Ken Burns ist der bekannteste Dokumentarfilmer der USA. Er erklärt, warum sich die Amerikaner auch nach 250 Jahren Unabhängigkeit weiter über ihre Geschichte streiten. (www.zeit.de, 27.6.26)

Schutz vor Hitze – Braucht es mehr Klimaanlagen in Altersheimen? Die Hitze kann für ältere Menschen gefährlich werden. In Altersheimen stellt sich darum die Frage nach Klimaanlagen. (www.srf.ch, 27.6.26)

SBB versprechen mehr Kühlung in neuen Zügen – denn so heiss ist es im ÖV Die SBB rüsten sich für eine heisse Zukunft. Ein Test zeigt, dass aktuell in Zug, Bus und Tram grosse Temperaturunterschiede herrschen. | Die SBB berücksichtigen diese Entwicklung bei künftigen Beschaffungen. So haben sie bei den bestellten Siemens-Zügen für die Zürcher S-Bahn «höhere Anforderungen an die Klimageräte definiert, als gemäss Norm notwendig wäre». Die 116 Doppelstockzüge verkehren ab 2031. (www.watson.ch, 27.6.26)

Italien: Zum Abkühlen in die Kirche - - Wegen der Hitze, die derzeit auch Süditalien heimsucht, öffnet das Erzbistum Neapel einige große Kirchen in der Innenstadt: Sie sollen den Menschen zum Abkühlen dienen. - - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 27.6.26)

Vom „wütenden Atheisten“ zum Kreuzritter: Was JD Vance zum Katholizismus trieb Das letzte Kapitel aus JD Vances neuem Buch „Communion“ liest sich wie ein Programm zur Unterwerfung des Staates unter die Kirche. Schafft es der Vizepräsident damit 2028 als erster republikanischer Katholik ins Weiße Haus? Ein Porträt (www.freitag.de, 27.6.26)

Rheingau: Wie Winzer mit Wassermangel umgehen - Die Bewässerung von Weinbergen wäre eine Antwort auf den Klimawandel. Doch die Kosten sind so hoch wie die bürokratischen Hürden. Als vielversprechender gilt, den Regen gar nicht erst in den Rhein fließen zu lassen. - (www.faz.net, 27.6.26)

Wachstum bremsen oder untergehen – Wie wir mit „Degrowth“ die Welt retten können – Rezension von Udo E. Simonis Ein Buch der Provokation aber auch der Zustimmung, ein Buch über neue Sichtweisen und aktive Herausforderungen an die Ökonomie. Timothée Parrique, ein junger französischer Ökonom, schlägt ein revolutionäres Projekt der Gesellschaft vor: „Degrowth“ — eine stationäre Ökonomie, die im Einklang mit der Natur ist, in der wichtige Entscheidungen nicht von wenigen, sondern von vielen getroffen werden — und wo der Wohlstand gerecht geteilt wird, um auch ohne großes weiteres Wirtschaftswachstum prosperieren zu können. | Der Autor begründet diese revolutionäre Position auf strikte Weise: „Jeder weiß doch, dass es ein Problem gibt, das in der Geschichte der Menschheit ohnegleichen ist: der „Umweltkollaps“, mit dem wir konfrontiert sind, fordert jeden Tag seinen Tribut an Katastrophen“ (S. 9). Mit dem Hinweis auf das „Zeitalter des Anthropozän“ dieses Problem beantworten zu wollen, hieße nichts anderes, als die Menschheit als Ganzes (anthropos) dafür schuldig zu nennen. (www.sonnenseite.com, 27.6.26)

Klimawandel in Italien: Ist der Risotto noch zu retten? - Italien ist nicht nur für Nudeln bekannt, hier wird so viel Reis angebaut wie nirgendwo sonst in Europa. Mit dem Klimawandel gerät die jahrhundertealte Tradition unter Druck. - (www.faz.net, 27.6.26)

Die Klima-News der Woche: Weniger Rechte für Umweltverbände? Der Bundestag schränkt das Öko-Klagerecht ein. Schwarz-rot will weniger Energieeffizienz. Die aktuelle Hitzewelle gäbe es ohne den Klimawandel nicht. mehr... (taz.de, 27.6.26)

Evodrop AG: Warum Wasserqualität heute ein Teil moderner Wohnqualität ist Trinkwasser gehörte in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich lange zu jenen Dingen, über die man kaum nachdenken musste. Inzwischen rücken Mikroplastik, PFAS*, Arzneimittelrückstände, Schwermetalle und ökologische Belastungen stärker in den Fokus und verändern den Umgang mit Wasserqualität im Alltag. | Geschmack und Kalk bleiben relevant, reichen als Bewertung aber nicht mehr aus. Haushalte achten zunehmend darauf, ob Wasseraufbereitung ressourcenschonend, technisch sinnvoll, wartungsarm und langfristig alltagstauglich ist. So wird Wasserqualität Teil eines größeren Wohn- und Komfortanspruchs. | Genau in diesem Marktumfeld positioniert sich Evodrop als Schweizer Wassertechnologie-Unternehmen. Der Fokus liegt auf Systemen, die Trinkwasserfiltration, Kalkschutz und praktische Nutzung im Haushalt miteinander verbinden. (baurundschau.ch, 27.6.26)

Der Bundesrat sabotiert den Solarausbau Die SSES kritisiert das Stromabkommen: Die Mindestvergütung für Solaranlagen soll gestrichen werden — während die Wasserkraft weiterhin besonders abgesichert bleibt. | Ausgerechnet am Jahrestag der Fukushima-Katastrophe beschloss der Ständerat am vergangenen 11. März, dem Bundesrat zu folgen und die Tür für neue AKW wieder zu öffnen. Zwei Tage später, am 13. März, hat die Energiewende mit der vorgeschlagenen Umsetzung des Stromabkommens einen weiteren Rückschlag erfahren. Der Bundesrat will weiterhin die Mindestvergütung vollständig abschaffen. Gleichzeitig schlägt er keine Korrekturen oder neuen Instrumente vor, um die seit dem Inkrafttreten des Stromgesetzes beobachteten Solarbremsen zu lösen. Die SSES stellt zudem fest, dass die Vorlage die Wasserkraft speziell absichert. Im Vergleich dazu fehlen entsprechende Absicherungen für die Sonnenenergie, beispielsweise mit einer Neugestaltung der Solarstromvergütung, wie sie die SSES vorgeschlagen hat. (www.sses.ch, 27.6.26)

Peterspfennig 2026 Die katholische Kirche führt am Sonntag, dem 28. Juni 2026, die traditionelle Kollekte des Peterspfennigs („Obolo di San Pietro“) durch. Diese Gabe kann geringe Beträge umfassen, besitzt jedoch einen symbolischen Wert als Ausdruck der Verbundenheit und des Vertrauens gegenüber dem Nachfolger Petri. | Die Initiative bezweckt die Unterstützung der apostolischen Mission des Kirchenoberhaupts, seiner karitativen Massnahmen sowie der humanitären Hilfseinsätze weltweit. Nach Angaben des im Juni 2025 veröffentlichten Jahresberichts konnten durch die Gelder des Peterspfennigs 239 Projekte in 66 Ländern finanziert werden. | Papst Leo XIV. verknüpft den Aufruf mit geistlichen Impulsen und bittet die Gläubigen, sich zu bemühen, „seine Liebe überall hinzubringen, eingedenk dessen, dass jede Schwester und jeder Bruder eine Wohnung Gottes ist und dass sich seine Gegenwart besonders in den Kleinen, den Armen und den Leidenden offenbart“. (www.bischoefe.ch, 27.6.26)

Hitzewellen treten öfter und stärker auf als früher, zeigt Studie | «Ja, das ist der Klimawandel. Ja, wir sind schuld» Eine neue Studie zeigt, dass extreme Hitzewellen wie diejenige, die Europa aktuell erlebt, heute um ein Vielfaches wahrscheinlicher auftreten und heftiger ausfallen als in vergleichbaren Jahren mit extremen Hitzeperioden. | Die aktuelle Hitzewelle ist die schwerste, die jemals in West- und Mitteleuropa verzeichnet wurde. Dies schreiben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Imperial College London in einer neuen Studie, die am vergangenen Freitag veröffentlicht wurde. | In der Studie verwendeten die Forschenden von Experten begutachtete Methoden, um das aktuelle Extremwetter mit vergangenen, starken europäischen Hitzewellen aus den Jahren 1976 und 2003 zu vergleichen. Dabei fanden sie heraus, dass die Wahrscheinlichkeit, dass eine solche Hitzewelle mit derartigen Höchsttemperaturen über mindestens drei Tage hinweg auftrete, heute 500 Mal höher sei als noch vor 50 Jahren. (www.watson.ch, 27.6.26)

Weiher, Bäche und Moore trocknen aus Der BUND Naturschutz schlägt Alarm: Feuchtgebiete leiden besonders unter der Hitze und trocknen derzeit in ganz Bayern vermehrt aus. Die dort lebenden Tiere und Pflanzen sind akut in Gefahr. Wasserrückhalt muss verbessert werden. | „Unsere Feuchtgebiete in Bayern sind in größter Not“, erklärt der BN-Vorsitzende Martin Geilhufe. „Wo Moore austrocknen und Quellen und Tümpel versiegen, sterben ganze Lebensgemeinschaften. Amphibien, Wasserinsekten wie Libellen, Wasserkäfer und viele weitere Arten sind in akuter Gefahr — es droht ein Massensterben“. | Aufgrund der Hitze und der Trockenheit sind die Wasserstände vieler Weiher, Moore und Bäche extrem niedrig. Pfützen auf Waldwegen und in Auen sind meist längst ausgetrocknet, damit verlieren Wildtiere ihre Tränken. Die allgemeine Krise der Feuchtgebiete wird gerade noch einmal massiv verschärft, viele der dort lebenden Arten sind auf dem Rückzug. Experten des BUND Naturschutz haben Rückgänge vieler Moorlibellen und Amphibien festgestellt. (www.bund-naturschutz.de, 27.6.26)

A beautiful way to reduce flooding in your neighborhood Replacing lawn grass with native plants can reduce runoff and erosion. (yaleclimateconnections.org, 27.6.26)

Warum wir unseren Eltern ähneln, auch wenn wir es nicht wollen Oft merken Kinder erst als Erwachsene, wie sehr ihre Eltern sie geprägt haben – auch mit schlechten Gewohnheiten. Zwei Experten erklären, wie sich diese belastenden Verhaltensmuster ändern lassen. (www.welt.de, 27.6.26)

Schweizer Gletscher haben bereits jetzt ihre Winterreserven aufgebraucht In den nächsten Tagen dürften die Schweizer Gletscher ihre Winterreserven aufgebraucht haben. Grund dafür ist aber nicht nur die aktuelle Hitzewelle. (www.swissinfo.ch, 27.6.26)

Teilgutachten 1: Umwelt prägt Sicherheit Der Klimawandel, der Verlust der Biodiversität und die zunehmende weltweite Verschmutzung sind zentrale Sicherheitsrisiken, sie gefährden Menschen, Gesellschaften und die globale Staatengemeinschaft. Es ist daher dringend geboten, sie in nationale wie internationale Sicherheitsstrategien einzubinden. | Globale Umweltveränderungen bedrohen die Sicherheit. Gleichzeitig können Umwelt- und insbesondere Klimapolitik zur nationalen Sicherheitspolitik beitragen. Diese Zusammenhänge sind wissenschaftlich anerkannt und wurden auf politischer Ebene schon bis in den UN-Sicherheitsrat hinein diskutiert. Auch in der Nationalen Sicherheitsstrategie der Bundesregierung (2023) wurde die Notwendigkeit eines integrierten Sicherheitsansatzes, der Umweltveränderungen einbezieht, bereits bestätigt, bisher allerdings nicht konsequent umgesetzt. (www.wbgu.de, 27.6.26)

3. Startbahn Münchner Flughafen: Neue Prognosezahlen – 3. Startbahn muss endgültig aufgegeben werden Eine bereits seit 2024 vorliegende, aber erst jetzt veröffentlichte neue Prognose für den Flughafen München bis 2033 zeigt klar: zwei Bahnen reichen. | Aktuell läuft bei den beteiligten Kommunen und einzelnen Verbänden das Verfahren zur Festlegung der Lärmschutzzonen am Münchner Flughafen. Grundlage sind die prognostizierten Flugbewegungen. Der BUND Naturschutz forderte das Gutachten an und es offenbarte, worauf das Bündnis gegen die dritte Bahn schon lange hinweist: Es gibt keinen Bedarf für eine 3. Start- und Landebahn! | Der BUND Naturschutz, das Bündnis aufgeMUckt und die Schutzgemeinschaft fordern daher von der bayerischen Staatsregierung: | die Fakten anzuerkennen und die 3. Bahn endlich aufzugeben | die nötigen Schritte für die rechtsverbindliche Teilaufhebung der Genehmigung einzuleiten | eine langfristige Finanzplanung ohne Mittel für eine 3. Startbahn von Seiten der Flughafen-Gesellschafter (www.bund-naturschutz.de, 27.6.26)

Grimseltunnel: Röstis Prestigeprojekt fällt bei Experten durch Die Ausbaupläne des Verkehrsministers für die Eisenbahn stossen auf Kritik: Er erfolge planlos und an den falschen Orten. Sein Departement versucht, die Vorwürfe zu entkräften. (www.watson.ch, 27.6.26)

Neues verpflichtendes Sammelstellenlogo zur Rückgabe von Elektroschrott: Deutsche Umwelthilfe kündigt Überprüfung im Handel an – Deut Ab 1. Juli müssen zur Rücknahme alter Elektrogeräte verpflichtete Händler die Rückgabe durch ein einheitliches Sammelstellenlogo sichtbar machen | DUH kündigt Stichprobentests zu neuen Rücknahme- und Kommunikationspflichten im stationären und Online-Handel an | Sonderfall E-Zigaretten: DUH hält Verpflichtung aller Händler von E-Vapes zu deren Rücknahme für wirkungslos und fordert Verbot der Einwegprodukte (www.duh.de, 27.6.26)

«Nachhaltige Ernährung muss sich nicht nach Verzicht anfühlen» Maya Leinenbach erreicht mit Video­rezepten ein Millionen­publikum. Die Food-Influencerin verrät, wie sie veganes Essen massen­tauglich macht — und warum ihr der eigene Erfolg irgendwann über den Kopf wuchs. (www.republik.ch, 27.6.26)

dena-Analyse beziffert Marktpotenzial von Wohnungslüftungsanlagen Wohnungslüftungssysteme bilden eine zentrale Schnittstelle zwischen Energieeffizienz, Klimaschutz, Gesundheitsschutz und Gebäudefunktionalität. Die dena-Analyse „Wohnungslüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung“ zeigt in verschiedenen Szenarien bis zum Jahr 2045 erhebliche technische und wirtschaftliche Potenziale, die durch gemeinsames Handeln erschlossen werden können. (www.ikz.de, 27.6.26)

Unsere Kinder und Enkel werden uns bitter verfluchen. | Die #Erderhitzung lässt sich auch durch Nullemissionen nicht zurückdrehen, nur die weitere Erhitzung stoppen. Denn CO2 bleibt Jahrtausende in der Luft. Kipppunkte kommen näher. Es wird kein Zurück geben. | @rahmstorf.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 27.6.26)

So eine Hitzewelle hätte es vor 50 Jahren nicht gegeben Zwei neue Untersuchungen zeigen, wie stark die Erderwärmung die Wetterextreme verschärft — und dass vor allem ärmere Haushalte dafür bezahlen. | Paris verzeichnete mit 40,9 Grad einen neuen Juni-Rekord, und Großbritannien meldete mit 36,1 Grad den heißesten Junitag seit Beginn seiner Aufzeichnungen. Schulen blieben geschlossen oder verkürzten den Unterricht, Bahnverbindungen wurden eingeschränkt, Krankenhäuser gerieten unter zusätzlichen Druck. | Dass solche Extreme längst nicht mehr allein mit natürlichen Wetterschwankungen zu erklären sind, zeigt eine neue Schnellanalyse der internationalen Forschungsgruppe World Weather Attribution (WWA). Danach wären sowohl die Tageshöchstwerte als auch die ungewöhnlich warmen Nächte dieser Hitzewelle in einem Klima, wie es 1976 herrschte, praktisch unmöglich gewesen. | Ein vergleichbares Ereignis wäre damals im Mittel rund 3,5 Grad kühler ausgefallen. (klimareporter.de, 27.6.26)

Podcast: Als Quereinsteiger in die Energieberatung Entdecken Sie, warum Quereinsteiger für die Energieberatung essenziell sind und wie Sie mit neuen Blickwinkeln die Energiewende mitgestalten können. | Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar hat in der Jubiläumsfolge des Podcasts Gebäudewende über seine Sicht auf die Energieberatung gesprochen. Dabei erklärt er, wie Komplexität die Energiewende behindert, warum er das Thema Förderung sehr kritisch sieht und wieso er aus purem Interesse eine Prüfung zum Effizienzexperten absolviert hat. | Wie gut funktioniert Energieberatung wirklich — und wo liegen ihre blinden Flecken? Darüber hat Wissenschaftsjournalist und Physiker Ranga Yogeshwar in Folge 50 des Podcasts Gebäudwende gesprochen. Als Hausbesitzer und geprüfter Energieberater hat er die Energiewende im eigenen Gebäude praktisch erlebt — von energetischer Sanierung über Photovoltaik, Batteriespeicher und Wärmepumpe bis hin zum eigenen Energiemonitoring. (www.geb-info.de, 27.6.26)

Regierungsrat verabschiedet Gefährdungs- und Risikoanalyse des Kantons Uri Der Regierungsrat hat an seiner Sitzung vom 23. Juni 2026 die neue Gefährdungs- und Risikoanalyse des Kantons Uri zustimmend zur Kenntnis genommen. Die Analyse bildet eine zentrale Grundlage für die strategische Ausrichtung des Bevölkerungsschutzes. Sie dient dazu, Risiken frühzeitig zu erkennen, Vorsorgemassnahmen gezielt weiterzuentwickeln und die Widerstandsfähigkeit des Kantons gegenüber Katastrophen und Notlagen zu stärken. | Die Untersuchung berücksichtigt Gefährdungen aus den Bereichen Natur, Technik und Gesellschaft. Dazu gehören unter anderem Naturereignisse wie Hochwasser, Trockenheit, Waldbrände, technische Ereignisse wie Stromausfälle oder Gefahrgutunfälle sowie gesellschaftliche Risiken wie Pandemien, Cyberangriffe oder ein möglicher Andrang von Schutzsuchenden. Die Risiken wurden anhand ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und ihres potenziellen Schadensausmasses bewertet. (www.ur.ch, 27.6.26)

Europa im Backofen Die aktuelle Hitzewelle zeigt, wie unvorbereitet viele Länder sind. In Deutschland, wo ein neuer Temperaturrekord gemessen wurde, hakt es sowohl bei der Anpassung als auch bei der Beseitigung der Ursachen. - (klimareporter.de, 27.6.26)

Rekordtemperaturen: Alle reden über Hitze, sollten wir nicht mal übers Klima sprechen? Hört auf, über Höchstwerte zu staunen! Und sprecht nicht über die Hitzewelle, ohne auch Klimakrise zu sagen. (www.zeit.de, 27.6.26)

„Wir können gerade aus der Geschichte des Widerstandes viel lernen“ In der Debatte um den richtigen Umgang mit der AfD fordert der Historiker und Publizist Tobias Korenke „engagierte Bürger“, die gegen die Pläne der Partei das Wort erheben: „Ich sehe die Entwicklung, dass sehr viele Menschen einfach zugucken.“ (www.welt.de, 27.6.26)

Slowakei: EU-Fördermittel für Kirchen - - Die Regierung will Kirchen und Religionsgemeinschaften künftig deutlich stärker in die Planung der europäischen Förderpolitik einbeziehen. - - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 27.6.26)

Sommerhitze und Gesundheit: Jetzt wirds schwül – warum die Hitze nun besonders unangenehm ist Der menschliche Körper hat verschiedene Tricks, um sich an die Hitze anzupassen. Doch das funktioniert nicht bei allen gleich gut. Die wichtigsten Fragen und Antworten. (www.tagesanzeiger.ch, 27.6.26)

Gut beraten zu einer zukunftsfähigen Wärmeversorgung - - 20 Jahre nach der Gründung von Solites blicken Dirk Mangold und Magdalena Berberich auf die Entwicklung von der Forschungsinitiative hin zu einem breit aufgestellten Beratungs- und Transferunternehmen zurück. Im Interview sprechen sie über den Wandel der Solarthermie im Kontext zunehmend komplexer... - - (www.geb-info.de, 27.6.26)

KOMMENTAR - «Hitzeflaute» treibt Strompreise auf Spitzenwerte – der Strommarkt benötigt dringend mehr Marktmechanismen In Deutschland kostete Strom diese Woche kurzzeitig über 700 Euro pro Megawattstunde. Solche Preisspitzen sind im Sommer äusserst selten. Sie zeigen die Unwucht im deutschen Strommarkt. (www.nzz.ch, 27.6.26)

Von wegen Stadt/Land und Rösti: Der grösste Grabenkampf der Schweiz entfacht sich an der Hitze Manche mögen’s heiss im Sommer – und sehr, sehr viele nicht. Gedanken zu einem schwitzenden Land. (www.nzz.ch, 27.6.26)

Grün statt Grau und sieben Grad kühler: Die Asphaltknackerinnen bringen die Hitzeinseln zum Verschwinden Parkplätze, versiegelte Vorgärten oder die Zürcher Europaallee: An heissen Tagen heizen sich Betonflächen stark auf. Isabella Sedivy und ihre «Asphaltknackerinnen» helfen Privatpersonen und kleineren Firmen, ihre versiegelten Flächen umzugestalten – und sie bekommen immer mehr Anfragen. (www.nzz.ch, 27.6.26)

Männer dafür, Frauen dagegen: Neue AKW werden zur Geschlechterfrage Die Mitte-Frauen gehen auf Kollisionskurs mit ihrer Partei. Welche Rolle das Geschlecht in der Atomdebatte spielt. (www.schweizheute.ch, 27.6.26)

Hitzewelle: Hausärzte werfen Bundesregierung Versagen beim Hitzeschutz vor Mit dem Ende des Sommers verschwinde der Hitzeschutz jedes Jahr von der politischen Agenda. Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband erwartet mehr Unterstützung vom Staat. (www.zeit.de, 27.6.26)

26.6.26

«Arena» zu heissen Eisen – EU, AKW und AHV sorgen für Gewitter zwischen Parteispitzen Die Parteispitzen machen eine Auslegeordnung zum EU-Paket, zu neuen AKWs, zur AHV-Finanzierung und zum US-Zollstreit. (www.srf.ch, 26.6.26)

Unterschätztes Risiko Hitze – Hitze kostet und verteuert andere Risiken Die Schweiz erwärmt sich schneller als viele andere Länder. Die Anpassung an die Hitze nimmt aber erst Fahrt auf. (www.srf.ch, 26.6.26)

Die Hitzewelle in Europa ist kein normales Sommerwetter Der vom Menschen verursachte Klimawandel hat zu einem Anstieg der Temperaturen geführt - das macht die derzeitige Rekordhitze bis zu 4 Grad Celsius heißer als "normale" Hitzewellen. (www.dw.com, 26.6.26)

Warum Deutsche keine Klimaanlagen haben Im Gegensatz zu den USA oder Teilen Asiens sind viele Haushalte in Deutschland und Nordeuropa nicht darauf vorbereitet, mit extremer Hitze umzugehen. Doch da es weltweit immer heißer wird, ändern sich die Trends. (www.dw.com, 26.6.26)

Schweizer Landwirtschaft – Fenaco-Chef: «Ertragssicherheit in der Schweiz nimmt stark ab» Die Hitze belastet die Schweizer Landwirtschaft. Dies gefährde die Versorgungssicherheit, warnt der Chef der Fenaco. (www.srf.ch, 26.6.26)

Rechte Netzwerke: Thiel steht Pate Der rechte Techmilliardär verlegt seinen Wohnsitz nach Argentinien. Das baut sein Wahlverwandter Milei um in ein Paradies für Investoren, die auf Mensch und Natur keinerlei Rücksicht nehmen. (www.jungewelt.de, 26.6.26)

EU-Energieminister: So will Brüssel den Stromnetzausbau beschleunigen - Schnellere Genehmigungsverfahren, mehr Macht für die Kommission: Das soll den Ausbau der Stromnetze vorantreiben und die EU unabhängiger von Gas und Öl machen. - (www.faz.net, 26.6.26)

Umfrage in Hessen: Ja zur Demokratie, Kritik an Parteien - Eine neue Studie belegt die Verbundenheit der Hessen mit Heimatort und Land. Die meisten Sorgen bereitet den Menschen die wirtschaftliche Entwicklung. - (www.faz.net, 26.6.26)

Bauen im Klimawandel: Wir haben für den Winter gebaut und wurden von Hitzewellen überrascht Südlage, sonnengeflutet und grosszügige Fenster: Das war lange auch Symbol für gehobenes Wohnen. Nun wird klar: Wir müssen anders bauen – und so gehts. (www.tagesanzeiger.ch, 26.6.26)

So sollen Österreicher Millionen bei Strom sparen „Unser Ziel ist es den Strompreisunterschied zu Deutschland zu beenden“, kündigte Energieminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) am Freitag an. Eine Stromleitung zwischen Deutschland und Österreich soll dabei helfen – und die Stromkosten um bis zu 375 Millionen Euro senken. (www.krone.at, 26.6.26)

Kritische Infrastruktur: Forderungen nach Verbot chinesischer Teile Eine Funkstörung entfacht die Debatte um Elektronik aus China: Zu groß sei die Gefahr, dass die Volksrepublik darüber kritische Infrastruktur angreifen könne. | Angesichts des Totalausfalls bei der Deutschen Bahn nach einer Störung des Bahnfunks plädieren Sicherheitspolitiker für einen Ausschluss chinesischer Komponenten von kritischer Infrastruktur. «Es ist ein grundsätzliches Problem in Deutschland, dass wir im Bereich kritischer Infrastruktur große Abhängigkeiten von chinesischen Komponenten haben und bereits jetzt viele chinesische Komponenten verbaut sind», sagte der CDU-Politiker Roderich Kiesewetter der «Augsburger Allgemeinen». | Er halte «ein Verbot des Ein- und Verbaus von Komponenten aller chinesischen Hersteller in kritische Infrastruktur und sicherheitsrelevante Infrastruktur für überfällig». Dabei gehe es nicht um einzelne Hersteller, sondern um die «grundsätzliche Nicht-Vertrauenswürdigkeit von Staaten wie China». (www.it-daily.net, 26.6.26)

Städte als Treiber der Transformation – Nochmals zur Suffizienz als Versuch jenseits der Nachhaltigkeit Hilmar von Lojewski, Beigeordneter für Stadtentwicklung beim Deutschen Städtetag, beschreibt die Notwendigkeit einer grundlegenden Transformation im Planungs- und Bauwesen, um Klima- und Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Städte sollen hierbei zentrale Treiber sein, stehen jedoch unter starkem finanziellem und regulatorischem Druck. Das bisherige Nachhaltigkeitsdreieck gilt als unzureichend, da es oft unverbindlich angewendet wird. Ergänzend wird daher ein Suffizienzdreieck aus Effizienz, Konsistenz und Adäquanz vorgeschlagen, das nachhaltiges Handeln messbarer und verbindlicher macht. Im Mittelpunkt steht die Reduktion von Ressourcenverbrauch ohne Verlust an Lebensqualität. Für die Baupraxis bedeutet dies eine klare Priorisierung: Erst Bestand erhalten und erneuern, dann erweitern, Neubau nur als letzte Option. Entscheidungen sollen anhand konkreter Kriterien wie Bedarf, Nutzung und Ressourceneinsatz getroffen werden. Ziel ist ein verbindlicher politischer Rahmen, der Suffizienz (www.nbau.org, 26.6.26)

Klimawandel: Warum es „Jahrhundertfluten“ jetzt alle acht Jahre geben wird Der Meeresspiegel steigt schneller als erwartet und Sturmfluten kommen viermal häufiger als noch vor 100 Jahren. Bis 2300 drohen fünf Meter Anstieg. Welche deutschen Orte trifft es zuerst? Und wie lange können wir die Küsten noch schützen? (www.freitag.de, 26.6.26)

Rheologic controls on the depth dependence of megathrust earthquakes Earth's largest earthquakes occur along the subduction megathrust, yet there is no consensus on what physical properties control the size of the seismogenic zone or its downdip segmentation. We find that the growth of earthquakes into large events is limited to a shallower region where all rocks deform by frictional failure. Below this depth, frictional failure of the sediments is suppressed in favor of viscous creep. Smaller earthquakes continue to occur deeper though they cannot grow into large events. These earthquakes decrease in size with depth, and we propose they reflect the size of physical heterogeneity. These constraints will allow us to more accurately evaluate seismic hazards by modeling the rheology of the megathrust and the nature of its heterogeneity. (www.pnas.org, 26.6.26)

Zürcher Airbnb-Urteil: Trotz Verbot entstanden in Zürich über 1600 Business Apartments – darunter leidet die Demokratie Ob Mindestlohn, Stadion oder Velowege: Einsprachen blockieren wichtige politische Entscheidungen in der Stadt Zürich – über Jahre hinweg. Warum es dringend schnellere Prozesse braucht. (www.tagesanzeiger.ch, 26.6.26)

Gefragte Fertighäuser: Höher hinaus - Dass Fertighaushersteller jetzt auch Wohnhäuser und Schulen aus Holz bauen, dürfte für mehr Resilienz sorgen. Und auch politisch drohen weniger Widerstände. - (www.faz.net, 26.6.26)

Wie Klimaanlagen die Strassen in Städten um bis zu 10 Grad erwärmen können Klimaanlagen können Städte um 10 bis 12 Grad aufheizen, sagt eine Professorin für Stadtplanung. Studien zeigen: Die Aussage stimmt nur in speziellen Fällen. | Klimaanlagen sind laut der Professorin für nachhaltige und resiliente Städte an der Universität Nottingham, Lucelia Rodrigues, keine nachhaltige Lösung während Hitzewellen. Das sagte sie in einem Interview mit Channel 4 News. | Wie stark Klimaanlagen ihre Umgebung tatsächlich aufheizen, hängt laut dem Stadtplaner und Designer Clément Gaillard von den örtlichen Gegebenheiten ab. So habe eine Studie aus dem Jahr 2020 geschätzt, dass die Klimatisierung von ganz Paris die Lufttemperatur im Stadtzentrum während einer Hitzewelle nur um 0,25 bis 0,75 Grad erhöhe. | Eine Studie von 2025 komme jedoch zum Schluss, dass in sehr schmalen Strassen mit zur Strasse gerichteten Klimaanlagen lokal Temperaturanstiege von bis zu 10 Grad möglich seien — je nach Windrichtung. (www.watson.ch, 26.6.26)

Hitzefrei für Bauleute: «Keine gesetzliche Grundlage»: Der Kanton Zürich lehnt Arbeitsstopp im Freien ab Genf verbietet wegen der Hitze das Arbeiten im Freien an Nachmittagen – der Kanton Zürich sieht hierfür keine Rechtsgrundlage. Die Unia fordert, Baustellen ab 33 Grad zu schliessen. (www.tagesanzeiger.ch, 26.6.26)

D: Leichter Anstieg bei katholischen Priesterweihen - - Die katholische Kirche in Deutschland verzeichnet in diesem Jahr insgesamt 30 Priesterweihen und damit einen leichten Anstieg nach dem bisherigen Tiefststand von 25 Weihen im Jahr 2025. Das ergab eine aktuelle Umfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in den 27 Bistümern. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 26.6.26)

Klimakrise verschärft Hitzewelle, Bundesregierung lockert Energiesparregeln, Klagerechte für Umweltverbände beschnitten Die aktuelle Extremhitze in Europa wäre ohne Klimawandel praktisch unmöglich. Das deutsche Energieeffizienzgesetz soll entschärft werden. Die Klagemöglichkeiten von Umweltorganisationen bei Bauprojekten werden eingeschränkt. - (klimareporter.de, 26.6.26)

Cyprien Gaillard Bregenz: Sucht und Unordnung - Mit Null-Euro-Noten gegen die Rattenfänger und den kapitalistischen Kreislauf: Cyprien Gaillard im Kunsthaus Bregenz - (www.faz.net, 26.6.26)

Fundus, Haltung und Credits Lina Stotz studiert Architektur an der ZHAW und hat ein Semester in Antwerpen verbracht. Im Campus-Beitrag beschreibt sie, wie die belgischen Lernmethoden ihren Blick auf die Nachhaltigkeit verändert haben und warum sich das Studium nicht nur in Credits messen lässt. (www.hochparterre.ch, 26.6.26)

Extreme Temperaturen in Deutschland: Nicht gewappnet für den Hitzedom Für Sonntag sind über 40 Grad Celsius angesagt. Doch die Politik erkenne die Gefahr für viele Menschen nicht ausreichend an, klagen Forscher. mehr... (taz.de, 26.6.26)

In der Göscheneralp kann man zuhören In der Göscheneralp gibt es neu «Hörgeschichten». Auf acht Stationen zwischen Abfrutt und Gwüest erfahren Interessierte Geschichten aus dem Tal – «vo geschter und hittä». (www.urnerwochenblatt.ch, 26.6.26)

Kultur verteidigen: Gegen den Kulturkampf kämpfen Kulturabbau ist Teil von Demokratieabbau – das haben Rechte verstanden. Deshalb ist es Zeit, dass Linke dem was entgegensetzen. mehr... (taz.de, 26.6.26)

Enzyklika von Leo XIV. als Audiobook jetzt auch auf Spotify und Apple-Podcasts - - Die deutschsprachige Redaktion von Vatican News hat die erste Enzyklika von Papst Leo XIV. mit dem Titel „Magnifica humanitas“ vollständig als Audiobook produziert, das ab sofort auf den großen Streaming-Plattformen Spotify und Apple-Podcasts zur Verfügung steht. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 26.6.26)

„Es kommt darauf an, dass wir als Politik das Wettbewerbsumfeld nicht unnötig schwierig machen“ Die Unionschefs dreier Bundesländer fordern von der EU-Kommission mehr Technologieoffenheit in der Autoindustrie und flexiblere Vorgaben bei der CO2-Flottenregulierung. „Geht darum, Klimaschutz und Industrie besser miteinander zu vereinbaren“, so Sebastian Lechner (CDU). (www.welt.de, 26.6.26)

Chatbot mit Jesus-inspirierter Stimme lanciert «Sharing Jesus» von RefLab, Fokus Theologie und der Projektstelle KI lädt zum Gespräch über Glauben und KI ein. (www.persoenlich.com, 26.6.26)

Chatbot mit Jesus-inspirierter Stimme lanciert «Sharing Jesus» von RefLab, Fokus Theologie und der Projektstelle KI lädt zum Gespräch über Glauben und KI ein. (www.persoenlich.com, 26.6.26)

In Wohnungen und Büros: Die Temperatur steigt, das Tabu fällt: Jetzt rüstet die Schweiz mit Klimaanlagen auf Die Schweiz verzeichnet neue Hitzerekorde, und Klimaanlagen, die hierzulande lange als verpönt galten, sind plötzlich Verkaufsschlager. Wie sich ein Land an die Hitze anpasst – kulturell und politisch. (www.tagesanzeiger.ch, 26.6.26)

Bundesregierung soll helfen: Söder und Özdemir fordern Windkraft-Turbo für Süddeutschland - Bayern und Baden-Württemberg zählen zu den Schlusslichtern beim Bau von Windkraftanlagen. Jetzt fordern sie gemeinsam von der Bundesregierung mehr Unterstützung. - (www.faz.net, 26.6.26)

So sollen Energiespeicher die Energiewende sichern Energiespeicher sollen Stromausfälle in Dunkelflauten verhindern. Eine Studie zeigt: Verschiedene Technologien müssen je nach Bedarf und Zweck kombiniert eingesetzt werden. Von Jan Kerckhoff.[mehr] (www.tagesschau.de, 26.6.26)

ETF mit erneuerbaren Energien: Wind- und Solaraktien sind wieder im Aufwind Durch den Ölpreisschock stehen erneuer­bare Energien wieder im Fokus. Ein Hoff­nungs­schimmer für viele, die in grüne Fonds investiert haben. Doch es bleibt ein Risiko. (www.test.de, 26.6.26)

BUND zum Recht auf Reparatur: Wichtiges Gesetz mit Abstrichen Gestern hat der Bundestag ein Gesetz beschlossen, dass die EU-Richtlinie zum Recht auf Reparatur umsetzt. Moritz Böttcher, Referent für Ressourcenpolitik beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kommentiert: (www.bund.net, 26.6.26)

„Wir sind jetzt an einem Punkt, an dem wir unsere Gewohnheiten überdenken müssen“ Schlechter Schlaf, aggressiveres Verhalten, höheres Suizidrisiko: Die Berner Hitzeforscherin Ana Maria Vicedo Cabrera erklärt, wie hohe Temperaturen Körper und Psyche beeinflussen – und wie wir uns auf die wärmere Zukunft vorbereiten. (www.welt.de, 26.6.26)

Vatikan will junge religiöse Führungspersönlichkeiten fördern Auf Einladung des Dikasteriums für den Interreligiösen Dialog versammelten sich Vertreterinnen und Vertreter der Dharmischen Religionen und des Christentums zu einer Konferenz. Die junge Generation forderte den Blick in die Zukunft ein. (www.forum-magazin.ch, 26.6.26)

Poleposition für Strom Ein Systemwechsel im Zuge der Energiewende ist keine Frage der technisch-ökonomischen Machbarkeit. Auf den politischen Willen kommt es an, so das Fazit einer zur Intersolar Europe veröffentlichten Fraunhofer-Studie. (www.energiezukunft.eu, 26.6.26)

Milliardenkosten und Bauverzögerungen bremsen die Euphorie Die australischen Bundesstaaten setzen unterschiedliche Schwerpunkte auf ihrem Weg der Energiewende. In ländlichen Gebieten regt sich Widerstand gegen konkrete Projekte und Großprojekte verzögern sich. (www.energiezukunft.eu, 26.6.26)

So heiss ist es in Zürich: Neue Plattform der Stadt überträgt Klimadaten live In Zürich klettern die Temperaturen aktuell auf über 37 Grad. Neu kann die Bevölkerung die Hitzewelle auf einer App der Stadt live mitverfolgen. Wo ist es besonders heiss und werden bereits neue Rekorde aufgestellt? (tsri.ch, 26.6.26)

Hilfe in der Hitzewelle: Wie man sein Haus mit einer Wärme­pumpe kühlen kann Klimasysteme haben oft einen doppelten Nutzen: Sie können im Sommer die Temperatur senken und im Winter heizen. Dafür müssen die Immobilien allerdings eine Bedingung erfüllen. (www.tagesanzeiger.ch, 26.6.26)

Die Sommer werden immer heisser – was das für die Schweiz bedeutet Seit Tagen herrschen Temperaturen über 35 Grad. Hitzeperioden dürften sich weiter häufen, das Land muss sich an die Veränderungen anpassen. Wie Landwirtschaft, Verkehr, Spitäler, Tourismus und Städte damit umgehen. (www.nzz.ch, 26.6.26)

Immer mehr Zürcher Schulen wagen «Hitzefrei light» – und legen sich dabei mit dem Kanton an Die rechtlichen Grundlagen für schulfrei an Hitzetagen fehlen. Doch die Pädagogen werden kreativ – und begründen ihre Massnahmen mit dem «Schutz» der Lehrpersonen und Kinder. (www.nzz.ch, 26.6.26)

Recht auf Reparatur: Bundestag beschließt Recht auf Reparatur Hersteller müssen Smartphones oder Waschmaschinen künftig reparieren. Der Bundestag setzt eine EU-Richtlinie um, die Nachhaltigkeit fördert und Verbrauchern Geld spart. (www.zeit.de, 26.6.26)

25.6.26

Kampf gegen Overtourism: Wenn Chat-GPT die Ferien plant, hat Schweiz Tourismus ein Problem Der Bund will dafür sorgen, dass Touristen in der Schweiz nicht immer die gleichen Orte besuchen und sich verteilen. Immer mehr Reisen werden aber über KI zusammengestellt – und dieser sind solche Ziele egal. (www.tagesanzeiger.ch, 25.6.26)

„Hitze tötet mehr Menschen als der Straßenverkehr“ Das große Schwitzen in Wohnungen, Spitälern und Schulen als großes Versäumnis der Politik: Die Grünen, aber auch NGOs und Experten üben heftige Kritik. Vizekanzler und SPÖ-Chef Andreas Babler stellt zumindest eine „Anpassung“ in Aussicht. (www.krone.at, 25.6.26)

Dunkler Sozialismus von Kohei Saito – Das steckt hinter dieser düsteren Idee In seinem neuen Buch „Am Ende des Fortschritts“ entwickelt Kohei Saito das Konzept vom „Dunklen Sozialismus“. Der Philosoph verspricht keine bessere Welt mehr, sondern nur noch eine bewohnbare. Sollten wir uns mit so wenig zufriedengeben? (www.freitag.de, 25.6.26)

Kühler Saal, heisse Wortgefechte Der Zürcher Gemeinderat befasste sich mit dem Geschäftsbericht und der Jahresrechnung 2025, und eine Fraktionserklärung der Grünen zum Klima erhitzte die Gemüter. | An der Sitzung des Zürcher Gemeinderats vom Mittwochabend gab es im angenehm temperierten Rathaus gleich zu Beginn eine hitzige Debatte. Auslöser war eine Fraktionserklärung der Grünen, verlesen von Leonora Seiler. Titel: «Die Klimakrise tötet, und wir alle tragen Verantwortung.» Ausgangspunkt war das heftige Unwetter vom letzten Freitag, das eine Jugendliche im Seefeld das Leben gekostet hat. «Unsere Gedanken und unsere Anteilnahme sind bei ihren Angehörigen und ihren Freund:innen», sagte Leonora Seiler und fuhr fort, wir könnten es uns einfach machen und sagen, Sommergewitter habe es immer gegeben. Doch das «wäre nicht ehrlich», denn das erwähnte Gewitter sei kein gewöhnliches Gewitter gewesen, sondern «ein Symptom der Klimakrise, die längst nicht mehr in fernen Szenarien stattfindet, (www.pszeitung.ch, 25.6.26)

Klimaanlage während Hitzewelle: Unterschied zwischen Monoblock und Split Monoblock-Klimaanlagen sind meistens sehr viel weniger effektiv, als du denkst. Deshalb lohnt sich eine teurere Split-Anlage, sagt unser Redaktor. (www.watson.ch, 25.6.26)

Leben ohne Social Media: „Nach zwei Wochen verbessert sich die psychische Gesundheit“ Wie wirkt Social Media auf die Psyche? Die Psychologieprofessorin Julia Brailovskaia über die Mechanismen von Plattformen und was Abstinenz bringt. mehr... (taz.de, 25.6.26)

Hitze in Deutschland: Gute Wirtschaftspolitik geht nur mit guter Klimapolitik Der Wirtschaftsflügel der Union will weniger Klimaschutz. Das zeigt, wie wenig Ahnung die Union von der Wirtschaft der Zukunft hat. mehr... (taz.de, 25.6.26)

„Gut genug“ von Kitschkrieg funktioniert wie „99 Luftballons“ von Nena „Gut genug“ des Berliner Produzentenduos Kitschkrieg ist dank TikTok überraschend zum Welthit geworden. Zwar verstehen Englischsprachige nur „Doobie Scoot Canoe“. Aber die Botschaft des Songs teilt sich auch so mit (www.freitag.de, 25.6.26)

Von Triangel-Tanja bis Opera Bert: Kennen Sie diese fünf Klassik-Influencer? Sie treffen das hohe C, lobpreisen Opernhäuser unter der Dusche oder hauen mit der Triangel auf die Pauke: Axel Brüggemann stellt Klassik-Influencer vor — und erteilt in einem Fall einen klaren „Folge-Befehl“ (www.freitag.de, 25.6.26)

Leibniz-Gemeinschaft: Auf Umwegen zum Abitur | Kein Gymnasium nach der 4. Klasse – und trotzdem Abitur? Eine neue Studie nimmt Druck aus der Schulwahl. Bundesweit halten derzeit Kinder der vierten Klasse ihre Übertrittszeugnisse in den Händen und Eltern fragen sich, welche weiterführende Schule die richtige Wahl für den Nachwuchs ist. Eine aktuelle Auswertung von Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) zeigt: Der direkte Weg aufs Gymnasium ist längst nicht die einzige Route zum Abitur. Motivierte Schülerinnen und Schüler entwickeln ihre Kompetenzen auch auf anderen weiterführenden Schulen ähnlich erfolgreich wie Gleichaltrige am Gymnasium und gelangen vielfach auf alternativen Wegen zur Hochschulreife. | Viele Eltern erleben die Entscheidung für den Übertritt auf eine weiterführende Schule nach Ende der Grundschulzeit als Weichenstellung fürs Leben. Doch eine neue Studie des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe (LIfBi) auf Basis von Langzeitdaten relativiert die Sorge, dass Kinder ohne Gymnasialempfehlung dauerhaft schlechtere Bildungschancen hätten. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 25.6.26)

Die Regierung wird die #Klimaziele ab 2030 voraussichtlich deutlich verfehlen und weicht den #Klimaschutz weiter auf. Die Folgen der #Erderhitzung erleben wir bereits. Das sollte ein Weckruf sein, endlich den Empfehlungen der Wissenschaft zu folgen. | @volkerquaschning.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 25.6.26)

Kommentar: Klassenfrage Mobilität Mehr als 30 Jahre bemühte sich das deutsche Großkapital, die Bahn zu ruinieren. Die eifrigsten Helfer waren CSU- und CDU-Verkehrsminister. Die Bahn ist zwar als Teil der Daseinsvorsorge unkaputtbar, aber die neue Strategie der Bahn beginnt mit dem falschen Schritt: Gewinn machen. (www.jungewelt.de, 25.6.26)

Israels Krieg gegen den Libanon: Nachhaltig vergiftet »Daher weist für uns die Spur zu Bayer«, sagt Jan Pehrke von der Coordination gegen Bayer-Gefahren: Der Verdacht steht im Raum, dass Israel im Südlibanon Produkte des Leverkusener Konzerns als Chemiewaffen einsetzt. (www.jungewelt.de, 25.6.26)

Code als Spiegel? Warum sollte man Blockchain aus der Sicht von Philosophie und Soziologie betrachten? Weil entscheidende Fragen erst im Zusammenspiel der beiden Disziplinen erfassbar werden. | Die Philosophie beschäftigt sich unter anderem mit den Ursachen von Phänomenen und versucht, sie bis zu ihren Ursprüngen zurückzuverfolgen. Bitcoin und sein pseudonymer Erfinder Satoshi Nakamoto sind dafür aus mindestens zwei Gründen besonders interessant: Erstens war die frühe Blockchain-Entwicklung von philosophischen Überzeugungen geprägt, die wesentlich zur Entstehung von Bitcoin beitrugen. Zwar ist bis heute nicht bekannt, wer sich hinter dem Namen verbirgt. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass Nakamoto die Cypherpunk-Mailinglisten der 1990er-Jahre kannte oder aktiv daran beteiligt war. Dort entstanden zahlreiche Ideen und Konzepte, die später in Bitcoin einflossen. Die Entwicklung von digitalem Geld war von Sorgen um Privatsphäre und Freiheit sowie vom Misstrauen gegenüber zentralen Institutionen geprägt (www.unilu.ch, 25.6.26)

Hitzewelle in Deutschland: Warum uns mehr Morde, Dürre und Dengue-Fieber drohen 34 Grad im Schatten? Das war hierzulande lange so undenkbar wie tropische Nächte in Bremen. Die Folgen gehen weit über Schwitzen hinaus. Kein Trinkwasser, Autobahnen brechen auf, Dengue-Fieber breitet sich aus — was kommt noch auf uns zu? (www.freitag.de, 25.6.26)

Über 10'000 Leute und 23 Organisationen haben letzte Woche unseren Appell für fossile Unabhängigkeit unterstützt. Wenn auch du eine klimaneutrale Schweiz mitgestalten willst, kannst du hier auf dem Laufenden zu bleiben: klimaschutz-schweiz.ch/newsletter | @klimaschutzschweiz.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 25.6.26)

Mehr Planungssicherheit – das war eines der zentralen Versprechen von Katherina Reiches neuem Heizungsgesetz. Eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Umweltinstituts München zeigt jedoch: Viele Menschen erwarten genau das Gegenteil. | @umweltinstitut.org on Bluesky (bsky.app, 25.6.26)

Die reformierte Kirchgemeinde Ostermundigen ist Grüner Güggel zertifiziert Am Sonntag, 14. Juni, hat Fachstellenleiterin Milena Hartmann der Umweltbeauftragten Béa Hertig das vier Jahre gültige Zertifikat und die Messing-Plakette an Fritz Spörri an einem Grünen-Güggel-Gottesdienst übergeben. Das Umweltteam hat den Gottesdienstbesuchenden während dem Gottesdienst einen Einblick in ihre Arbeit gewährt. In Gruppen aufgeteilt zeigten sie die schattige Trockenmauer, welche Bildungs- und Netzwerkarbeit sie leisten sowie das Solardach auf denkmalgeschütztem Gebäude. Danach stiessen sie bei Apéro riche gemeinsam auf Ihre wertvolle Arbeit an. | Sie sorgten ebenfalls in der Lokalzeitung für Interesse: bantigerpost.ch . Der Umweltbericht kann vor Ort eingesehen werden. (oeku.ch, 25.6.26)

So eine Hitzewelle hätte es vor 50 Jahren nicht gegeben Zwei neue Untersuchungen zeigen, wie stark die Erderwärmung die Wetterextreme verschärft — und dass vor allem ärmere Haushalte dafür bezahlen. (klimareporter.de, 25.6.26)

Klimabürokratie: Unternehmer wollen Klimaschutz, aber nicht so - Mittelständler betrachten es inzwischen als einen Wettbewerbsvorteil, wenn sie ihre Emissionen mindern. Aber mit den Anforderungen aus Brüssel sind sie trotzdem unzufrieden. - (www.faz.net, 25.6.26)

FONA-Strategie: Richtiger Kurs, ganzheitlicher Innovationsblick notwendig – Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie FONA-Strategie: Richtiger Kurs, ganzheitlicher Innovationsblick notwendig — Forschungsverbund Ecornet ordnet Förderstrategie "Forschung für Nachhaltigkeit" (FONA) des Bundesforschungsministeriums ein (wupperinst.org, 25.6.26)

Nature was missing from these neighborhoods. Residents are changing that. In Chicago's South Side, Latino community members are transforming a park, and a charter school is teaching kids how to grow food. (yaleclimateconnections.org, 25.6.26)

The AI boom has a dirty energy problem Soaring electricity demand from data centers may lead U.S. utilities to invest more in coal and gas plants. (yaleclimateconnections.org, 25.6.26)

Tipps gegen die Sommerhitze Vermeiden Sie körperliche Aktivität besonders während der heißesten Tageszeit (etwa 11 bis 18 Uhr) und bei hohen Ozonbelastungen, die durch hohe Sonneneinstrahlung entstehen können. Verlegen Sie z. B. Einkäufe, körperliche Aktivitäten oder Sport in die kühleren Morgen- und Abendstunden. Lüften Sie nachts und frühmorgens. Zur direkten Sonnenstrahlung exponierte Räume sollten, wenn möglich, durch außenliegende Beschattung an den Fenstern, etwa Rollläden, verschattet werden, sie sind wirksamer als innenliegende (z. B. Vorhänge). (www.umweltbundesamt.de, 25.6.26)

Durchbruch bei organischen Solarzellen: Forschungsteam entschlüsselt die 20-Prozent-Hürde Organische Solarzellen gelten seit Jahren als vielversprechende Alternative zur klassischen Siliziumtechnologie. Sie lassen sich aus erdreichlichen Materialien kostengünstig herstellen, sind flexibel und leicht und eignen sich für Anwendungen, bei denen starre Siliziumpanele nicht infrage kommen. Doch eine hartnäckige Effizienzgrenze bremste ihre Entwicklung: Jenseits von 20 Prozent Wirkungsgrad geriet der Fortschritt ins Stocken. Ein internationales Forschungsteam hat jetzt den physikalischen Mechanismus hinter dieser Schranke identifiziert und zeigt, wie sie sich überwinden lässt. (www.trendsderzukunft.de, 25.6.26)

BL: Energie-Dekret an der Urne bestätigt Mit der Änderung des Energie-Dekrets, die der Landrat am 19. Oktober 2023 beschlossen hat und am 1. Oktober 2024 in Kraft getreten ist, wurden die Anforderungen an Heizsysteme verschärft. Seitdem sind bei Neubauten und seit dem 1. Januar 2026 auch beim Heizungsersatz erneuerbare Heizsysteme Pflicht, sofern dies technisch möglich, wirtschaftlich tragbar und verhältnismässig ist. Gegen diese Regelung wurde eine Volksinitiative lanciert, die aber am 14. Juni 2026 an der Urne mit 55,6 Prozent der Stimmen abgelehnt wurde. Damit bleiben die Bestimmungen des Energie-Dekrets unverändert in Kraft. Sie entsprechen weitgehend den Anforderungen der MuKEn 2025 und schaffen Planungssicherheit für die weitere Umsetzung der Energie- und Klimapolitik. (energiehub-gebaeude.ch, 25.6.26)

Daten der WHO: Mehr als 650 Millionen Menschen leben ohne Strom - Vor allem im südlichen Afrika lebt noch mehr als eine halbe Milliarde Menschen ohne Zugang zu Strom. Das liegt auch daran, dass immer weniger Geld in diese Regionen investiert wird. - (www.faz.net, 25.6.26)

Medien: Ist das Schleichwerbung? Die „Vogue“ ist das angesehenste aller Modemagazine – doch auf den digitalen Kanälen verschwimmt die Trennung von Werbung und Inhalt. Der Presserat spricht von einem „schwerwiegenden Verdacht“. (www.sueddeutsche.de, 25.6.26)

Folgen des Klimawandels: Tempo 30 auf der Autobahn Die Hitzewelle dauert an. Mit Folgen für Schwangere, Vorerkrankte, Alte, den Wasserverbrauch und den Asphalt auf den Autobahnen. mehr... (taz.de, 25.6.26)

Hitzewelle: Natürliche Klimaanlage in den Schweizer Bergen - Der Hitze entfliehen: Wer den historischen Bewässerungskanälen im Wallis folgt, ist stets nur einen Schritt vom erfrischenden Nass entfernt. - (www.faz.net, 25.6.26)

Gluthitze in Frankreich: wo Klimaanlagen ein Politikum sind Frankreich erlebt eine historische Hitzewelle. Marine Le Pen verspricht, das Land mit Klimaanlagen zu überziehen, sollte sie 2027 zur Präsidentin gewählt werden. Das halten ihre Gegner für Populismus. (www.nzz.ch, 25.6.26)

Gutachten zu möglichem AfD-Verbotsantrag: „Die AfD will politische Gegner unterdrücken“ Die AfD-Politik verletzt das Demokratieprinzip und die Menschenwürde. Das hat die Gesellschaft für Freiheitsrechte in einem Gutachten dargelegt. mehr... (taz.de, 25.6.26)

Wohnung überhitzt! Kann man sich als Mieter wehren? Wenn das Thermometer auch nachts nicht unter 20°C fällt, hilft Lüften nur wenig. Eine Beschwerde bei der Vermieterin kann, muss aber nicht, erfolgreicher sein. (www.schweizheute.ch, 25.6.26)

Stimmen aus der Community – «Klimaerwärmung kommt schneller als Anpassung der Gesellschaft» Die Schweiz ächzt unter der Hitze. Ist unser Land auf solche Wellen vorbereitet? Nein, findet die «dialog»-Community. (www.srf.ch, 25.6.26)

Strassenbau bei 35 Grad – Wie Bauarbeiter der Hitze trotzen Ab 30 Grad sinkt die Arbeitsproduktivität pro Grad um rund drei Prozent. Das ist besonders auf Baustellen ein Problem. (www.srf.ch, 25.6.26)

Vorsicht vor den Chatbots: Alufolie an den Fenstern und gefrorene Sonnencreme? Die KI halluziniert Hitze-Tipps Die sozialen Medien waren immer schon verlässlicher Lieferant für absurde Hitzeratschläge. Seit Chat-GPT und Co. sich als Experten aufspielen, ist es schlimmer geworden. Viel schlimmer. (www.tagesanzeiger.ch, 25.6.26)

See-Spital: Warum Horgens Gemeindepräsident jetzt auch beim Spital mitmischt Beat Nüesch übernimmt einen Sitz im Stiftungsrat des See-Spitals. Der Ex-Credit-Suisse-Manager will sich für die regionale Gesundheitsversorgung einsetzen. (www.tagesanzeiger.ch, 25.6.26)

Fischsterben in Graubünden: Tausende tote Fische in Bündner Stausee – Behörden ermitteln Ursache Fischer entdeckten am Donnerstag auf 800 Metern Uferlänge tausende tote Forellen und Groppen am Sufnersee. Die Bündner Behörden prüfen nun, ob die Stromproduktion des Stausees das Massensterben verursacht hat. (www.tagesanzeiger.ch, 25.6.26)

Abkühlen ohne Klimaanlage Klimaanlagen heizen die Stadt zusätzlich auf. Die Hochschule Luzern zeigt in ihrem Forschungsprojekt «Cool Down», wie Räume durch Farbe, Duft, Licht, Textilien, Pflanzen und Klang kühler wirken können. (www.hochparterre.ch, 25.6.26)

Sind Klimageräte Stromfresser? So hoch sind Verbrauch und Kosten An heißen Tagen wünschen sich viele Menschen eine schnelle Abkühlung. Klimageräte versprechen genau das, stehen aber wegen ihres Stromverbrauchs in der Kritik. Zurecht? Von Michelle Goddemeier.[mehr] (www.tagesschau.de, 25.6.26)

Ungarn: "Operation Fegefeuer" gegen Orbans "Mafia-System" Mit großem Tempo demontiert Ungarns neue Regierung unter Peter Magyar Viktor Orbans System. Es geht um Korruptionsbekämpfung, Medienreformen und Schutz der Demokratie - damit Ungarn nicht wieder in Autokratie abgleitet. (www.dw.com, 25.6.26)

Begrünen ist in Städten das Gebot der Stunde Sich an Hitzetagen durch die Stadt zu bewegen, kann zur echten Herausforderung werden. Aufgeheizter Asphalt und Wärme abstrahlende Hausfassaden können Fußwege zur Belastungsprobe machen. Der VCÖ fordert daher auch für Vorarlberg Gegenmaßnahmen.   (www.krone.at, 25.6.26)

Boom auf Schiene und Bus: In 30 Jahren verfünffacht: SZU-Passagierzahlen steigen ungebremst Erstmals nutzen über 12 Millionen Fahrgäste die Zimmerbergbusse im Bezirk Horgen. Die SZU rechnet bis 2050 insgesamt mit einer weiteren Verdoppelung – und erreicht eine Pünktlichkeit von 97,4 Prozent. (www.tagesanzeiger.ch, 25.6.26)

Klassenzimmer als Backofen: Hitzefrei für Schulen? Die Hitzewelle hat Österreich fest im Griff. Während draußen Rekordtemperaturen herrschen, werden viele Klassenzimmer zu Backöfen. Ein gesetzliches Hitzefrei gibt es nicht. Manche Schulen greifen deshalb zu Notlösungen und schicken Kinder mittags nach Hause. Die Frage drängt sich auf: Wo endet für Sie die Unterrichtspflicht und wo beginnt der Gesundheitsschutz? (www.krone.at, 25.6.26)

„An Klimaneutralität 2045 denkt dort niemand“ – Jetzt beginnt der offene Klima-Streit in der CDU Die CDU versammelt sich, um über Sinn und Unsinn fixer Klimaziele zu diskutieren. Mit dabei sind Konzernchefs, die die CDU anklagen – und die Klimapolitik als „dramatisches“ Problem einstufen. Viele Christdemokraten sehen es aber etwas anders. (www.welt.de, 25.6.26)

Nachholbedarf bei Digitalkompetenzen Die Digitalisierung wird von der Mehrheit der Menschen in Deutschland grundsätzlich positiv bewertet. Gleichzeitig haben viele das Gefühl, dass sich Technologien schneller entwickeln, als sie selbst neue Fähigkeiten erlernen können. | Das zeigen Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage, die anlässlich des Digitaltags 2026 von der Initiative „Digital für alle“ vorgestellt wurden. | Im Durchschnitt bewerten die Bürgerinnen und Bürger ihre digitalen Fähigkeiten mit der Schulnote 2,6. Während jüngere Menschen zwischen 16 und 29 Jahren ihre Kompetenzen mit einer 2,1 einschätzen, fällt das Urteil bei den über 75-Jährigen deutlich schlechter aus. Sie vergeben im Schnitt lediglich die Note 3,6. | Mehr als jeder Zweite (54 Prozent) ist zudem der Meinung, dass sich digitale Technologien schneller weiterentwickeln, als man sich die notwendigen Kenntnisse aneignen könne. Damit wird deutlich, dass viele Menschen Schwierigkeiten haben, mit dem Tempo des digitalen Fortschritts Schritt zu halten. (www.it-daily.net, 25.6.26)

Rente, Erbe, Lebenschancen – je knapper die Ressourcen, desto härter der Kampf um die Verteilung. Oft wird dieser Kampf entlang der Generationen geführt. Das neue Heft der WZB-Mitteilungen erzählt von diesem Wettstreit der Interessen. | https://www.wzb.eu/de/publikationen/wzb-mitteilungen/nr-192-generationen | @wzb.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 25.6.26)

RPG 2: Kantone müssen Bauen ausserhalb der Bauzonen stabilisieren Am 1. Juli tritt das revidierte Raumplanungsgesetz samt Verordnung definitiv in Kraft. Damit beginnt für die Kantone eine zentrale Umsetzungsphase: Sie sind verpflichtet, das Bauen ausserhalb der Bauzonen zu stabilisieren und die dafür notwendigen Instrumente bereitzustellen. Die Revision ist ein wichtiger Schritt, um den Druck auf Kulturland, offene Landschaften und wertvolle Lebensräume zu begrenzen. | Der erste Teil der 2023 einstimmig verabschiedeten Revision des Raumplanungsgesetzes 2 (RPG 2) trat am 1. Januar 2026 in Kraft. Kernidee der Revision ist es, das Bauen ausserhalb der Bauzonen zu stabilisieren und die weitere Zunahme von Gebäuden sowie der Bodenversiegelung im Nichtbaugebiet zu begrenzen. Mit dem Inkrafttreten aller Bestimmungen sind die Kantone nun in der Pflicht, ab 1. Juli Umsetzungsmassnahmen zu ergreifen. So müssen sie die Handhabung und Finanzierung von Abbruchprämien regeln, welche den Abriss unnötiger oder störender Bauten ausserhalb der Bauzonen fördern sollen. (naturschutz.ch, 25.6.26)

IÖW: FONA-Strategie des Bundesforschungsministeriums: Richtiger Kurs, aber Innovationen müssen breiter gedacht werden Bundesforschungsministerin Dorothee Bär hat gestern die neue Strategie „Forschung für Nachhaltigkeit“ (FONA) vorgestellt: „Nachhaltigkeit ist aktive Zukunftsvorsorge“. Das Forschungsnetzwerk Ecornet begrüßt, dass das Ministerium inter- und transdisziplinäre Forschung zu den großen gesellschaftlichen Herausforderungen verstärkt fördern will. Die Ecornet-Institute schlagen für die Umsetzung der Strategie jedoch ein erweitertes Verständnis von Innovation, Wirkung und Transfer vor und vermissen soziale Dimensionen der Nachhaltigkeit. (www.ioew.de, 25.6.26)

Persönlicher Essay zum Nahost-Konflikt: Die Mauer zwischen ihnen Der jüdisch-amerikanische Publizist Yossi Klein Halevi lädt in seinem Essay „Briefe an meinen palästinensischen Nachbarn“ zum Perspektivwechsel ein. mehr... (taz.de, 25.6.26)

Mehrwertsteuer für die Sicherheit: Bundesrat passt Erhöhung auf 0,5 Prozentpunkte an Der Bundesrat will die Sicherheit und Verteidigung der Schweiz stärken und dafür die Mehrwertsteuer befristet erhöhen. An seiner Sitzung vom 24. Juni 2026 hat er dazu weitere Beschlüsse gefasst. Um die Belastung von Bevölkerung und Wirtschaft tiefer zu halten und die Ergebnisse der Vernehmlassung zu berücksichtigen, reduziert er die vorgesehene Erhöhung des Normalsatzes von 0,8 auf 0,5 Prozentpunkte und verzichtet auf eine Anpassung des reduzierten Satzes für Lebensmittel und Medikamente. Die zusätzlichen Einnahmen fliessen vollständig in Rüstungsausgaben der Armee. Weitere Sicherheitsausgaben werden über den Bundeshaushalt finanziert. Weitgehend unumstritten ist der verschuldungsfähige Rüstungsfonds, um dringende Beschaffungen zu beschleunigen und die Sicherheit der Schweiz rasch zu verbessern. (www.admin.ch, 25.6.26)

Bundesrat fokussiert die internationale Zusammenarbeit und stärkt die Humanitäre Hilfe Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 24. Juni 2026 die Eckwerte für die internationale Zusammenarbeit (IZA) ab 2029 festgelegt. Die Schweiz richtet ihre Entwicklungszusammenarbeit künftig gezielter aus, legt klare Zuständigkeiten zwischen DEZA und SECO fest und stärkt die Humanitäre Hilfe. Damit reagiert sie auf die veränderte geopolitische Lage, erhöht die Wirkung ihrer internationalen Zusammenarbeit und erzielt gleichzeitig Einsparungen für den Bundeshaushalt. Der finanzielle Rahmen der IZA bleibt mit rund 2,4 Milliarden Franken pro Jahr praktisch unverändert. Die beschlossenen Massnahmen führen ab 2027 zu einer Reduktion von jährlich rund 20 Millionen Franken. EDA und WBF wurden beauftragt, auf dieser Grundlage eine Vernehmlassungsvorlage zur IZA-Strategie 2029—2032 auszuarbeiten. (www.admin.ch, 25.6.26)

Budget 2027: Entlastungspaket und Mehreinnahmen verbessern die Finanzlage Der Bundesrat hat am 24. Juni 2026 die Eckwerte zum Voranschlag 2027 und zum Finanzplan 2028—2030 verabschiedet. Dank des Entlastungspakets 27 und höherer Einnahmenerwartungen erfüllt der Voranschlag die Vorgaben der Schuldenbremse und weist einen strukturellen Überschuss von rund 180 Millionen Franken aus. Die verbesserten Aussichten schaffen finanziellen Spielraum, insbesondere für die Stärkung der Verteidigungsfähigkeit. | Gegenüber dem Voranschlag 2026 steigen die Einnahmen des Bundes insgesamt um 3,3 Milliarden Franken (+ 3,7%) auf geschätzte 93,7 Milliarden Franken. Demgegenüber sind Ausgaben von 93,8 Milliarden Franken vorgesehen, was einem Plus gegenüber dem Voranschlag 2026 von 2,7 Milliarden Franken (+ 3%) entspricht. Zum Ausgabenwachstum tragen insbesondere die AHV, die Armee sowie der Finanzausgleich bei. | Dank des Entlastungspakets 27 und der Bereinigungsmassnahmen in den Jahren 2024 und 2025 konnte das Ausgabenwachstum insgesamt um 4 Milliarden Franken gebremst werden. (www.admin.ch, 25.6.26)

Bundesrat stärkt Recycling bei Verpackungen und Abfällen Der Bundesrat hat am 24. Juni 2026 mehrere Verordnungen angepasst und damit neue Regeln für Verpackungen, Abfälle und Littering beschlossen. Diese Änderungen fördern die Kreislaufwirtschaft, stärken das Recycling und setzen schweizweit einheitliche Bussen bei Littering um. | Die Verordnung über Getränkeverpackungen aus dem Jahr 2000 wird durch eine neue Verordnung für alle Verpackungen ersetzt. Ziel ist es, die Umweltbelastung durch Verpackungen zu vermindern. Dies, indem Verpackungen möglichst gut rezyklierbar sein und vermehrt aus bereits rezykliertem Material hergestellt werden sollen. Weiter verlangt die Verordnung, dass unnötige Verpackungen und besonders besorgniserregende Stoffe zu vermeiden sind. Neu müssen Kunststoffverpackungen zu mindestens 55 Prozent und Getränkekartons zu mindestens 70 Prozent stofflich verwertet werden. Die Hersteller und Händler von Einwegverpackungen aus Kunststoff sind verpflichtet, den Kundinnen und Kunden separate Sammlungen anzubieten. (www.admin.ch, 25.6.26)

Vernehmlassung eröffnet: Massnahmen zur Gas-Bewirtschaftung in einer Mangellage Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 24. Juni 2026 das überarbeitete Bewirtschaftungskonzept für eine Gasmangellage zur Kenntnis genommen. Mit den Massnahmen sollen geschützte Kundinnen und Kunden wie Privathaushalte oder Spitäler auch in einer Mangellage mit Gas versorgt werden. Die drei Verordnungsentwürfe, welche die Massnahmen regeln, sind bis zum 13. Oktober 2026 in der Vernehmlassung. | Kommt es in der Schweiz zu einer Gasmangellage, kann der Bundesrat den Gasverbrauch einschränken. Dank diesen Einsparungen sollten geschützte Kundinnen und Kunden in einer Mangellage weiter mit Gas versorgt werden können. Zu diesem Kundenkreis zählen Privathaushalte, Spitäler und Notdienste. | Das Bewirtschaftungskonzept umfasst drei Verordnungsentwürfe, die der Bundesrat im Fall einer unmittelbar drohenden oder schon bestehenden Gasmangellage in Kraft setzen kann. Es handelt sich um die Verordnungen für die Umschaltung der Zweistoffanlagen, für die Beschränkungen und Verbote der Gasverwendung (www.admin.ch, 25.6.26)

Bundesrat will postalische Grundversorgung modernisieren Die Post soll ihr Angebot auf die veränderten Bedürfnisse von Bevölkerung und Unternehmen ausrichten können. Ihr Unternehmenszweck soll präzisiert und ein Verfahren zur Überprüfung wirtschaftlich relevanter Beteiligungserwerbe eingeführt werden. Der Bundesrat schlägt dazu eine Revision der Postgesetzgebung vor. Er hat am 24. Juni 2026 die Vernehmlassung zur Teilrevision des Postgesetzes (PG) und des Postorganisationsgesetzes (POG) eröffnet. | Die Digitalisierung hat die Gewohnheiten von Bevölkerung und Unternehmen verändert. Die Nachfrage nach gewissen Dienstleistungen der Schweizerischen Post ist seit Jahren stark rückläufig. Die Briefmenge ist in den letzten zehn Jahren um ein Drittel gesunken. Die Bareinzahlungen am Schalter sind im gleichen Zeitraum um zwei Drittel zurückgegangen. Bis 2030 rechnet die Post mit einem weiteren Rückgang bei den Briefen um rund 30 Prozent und einer Halbierung der Bareinzahlungen. (www.admin.ch, 25.6.26)

Der Bundesrat bewilligt den Einsatz von E-Voting im Kanton Luzern An seiner Sitzung vom 24. Juni 2026 hat der Bundesrat beschlossen, dem Kanton Luzern eine Grundbewilligung für Versuche mit der elektronischen Stimmabgabe bei eidgenössischen Abstimmungen zu erteilen. Die Grundbewilligung gilt für ein limitiertes Elektorat bis und mit der Abstimmung vom 26. November 2028. Gleichzeitig erteilt die Bundeskanzlei die Zulassung für die Abstimmung vom 27. September 2026. | Mit dem heutigen Entscheid ermöglicht der Bundesrat dem Kanton Luzern die Wiederaufnahme der Versuche mit der elektronischen Stimmabgabe. Der Kanton Luzern setzt das E-Voting-System der Schweizerischen Post ein. Dieses E-Voting-System ist in den Kantonen Basel-Stadt, St.Gallen und Thurgau seit der Abstimmung vom 18. Juni 2023 und im Kanton Graubünden seit der Abstimmung vom 3. März 2024 im Einsatz. (www.admin.ch, 25.6.26)

Neuregelung der psychologischen Psychotherapie hat sich etabliert Die Neuregelung der psychologischen Psychotherapie hat sich etabliert und der Systemwechsel vom Delegations- zum Anordnungsmodell wird von den Patienten und Fachpersonen überwiegend als gelungen beurteilt. Der Zugang zur psychologischen Psychotherapie wird tendenziell als verbessert beurteilt. Parallel sind die Kosten zulasten der Grundversicherung in den ersten drei Jahren von 528 auf 922 Millionen Franken gestiegen. Dies zeigt die Evaluation des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), die der Bundesrat an seiner Sitzung vom 24. Juni 2026 zur Kenntnis genommen hat. Mit Blick auf den Kostenanstieg zulasten der Grundversicherung will der Bundesrat das Kostenmonitoring weiterführen. Zudem will er die weitere Entwicklung der Versorgungssituation vertieft analysieren. (www.admin.ch, 25.6.26)

WIFO und IHS sehen „passables“ Wachstum Das Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) und das Institut für Höhere Studien (IHS) zeigen sich in ihrer am Donnerstag präsentierten Sommerprognose hinsichtlich der österreichischen Konjunktur vorsichtig optimistisch. Das WIFO rechnet heuer mit einem Wirtschaftswachstum von 0,9 Prozent, das IHS erhöhte seine Frühjahrsprognose deutlich auf 0,8 Prozent. Die Verhandlungen über ein Ende des Iran-Krieges ließen die Öl- und Treibstoffpreise zuletzt wieder stark sinken. Die heimische Inflation soll heuer 3,0 (WIFO) bzw. 3,2 Prozent (IHS) betragen. (orf.at, 25.6.26)

Publikationshinweis: Potenzial von Power-to-X als Beitrag zur Versorgungssicherheit Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 24.06.2026 den Bericht «Potenzial von Power-to-X als Beitrag zur Versorgungssicherheit» gutgeheissen. (www.admin.ch, 25.6.26)

Publikationshinweis: Auswirkungen der CO2-Emissionsvorschriften für neue Personenwagen, Lieferwagen und leichte Sattelschlepper 2012-2024 Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 24. Juni 2026 den Bericht an die Bundesversammlung nach Art. 13b Absatz 1 des CO2-Gesetzes «Auswirkungen der CO2-Emissionsvorschriften für neue Personenwagen, Lieferwagen und leichte Sattelschlepper 2012-2024» gutgeheissen. (www.admin.ch, 25.6.26)

Liveblog: So bekommen Deutschland und Europa die Hitze zu spüren Der Deutsche Wetterdienst warnt vor teils extremer Wärmebelastung. Veranstaltungen werden vorsorglich abgesagt, die Deutsche Bahn bietet kostenfreie Stornierungen an. Die Lage im Überblick.[mehr] (www.tagesschau.de, 25.6.26)

Bundesrat eröffnet Vernehmlassung zum revidierten Jagdgesetz Der Bundesrat schlägt Anpassungen im Jagdgesetz vor. Er setzt damit zwei vom Parlament angenommene Motionen um. Künftig sollen einzelne Wölfe, die einem Rudel angehören und trotz Schutzmassnahmen wiederholt Nutztiere angreifen oder Menschen gefährden, auch zwischen dem 1. Februar und dem 31. Mai abgeschossen werden dürfen. Zudem sollen solche Eingriffe neu auch in eidgenössischen Jagdbanngebieten möglich sein. Der Bundesrat hat am 24. Juni 2026 die Vernehmlassung zur Anpassung des Jagdgesetzes eröffnet. | Nach geltendem Recht besteht für Wölfe, die Teil eines Rudels sind, zwischen Februar und Mai aufgrund der Fortpflanzung ein kompletter Schutz — ausser bei einer schweren und unmittelbar drohenden Gefahr für Menschen. Dies führt dazu, dass selbst bei wiederholten Angriffen auf geschützte Nutztiere in dieser Zeit keine Eingriffe in Wolfsrudel möglich sind. Eine vergleichbare Situation besteht derzeit in eidgenössischen Jagdbanngebieten. (www.admin.ch, 25.6.26)

Bundesrat erteilt Mandat für die internationale Biodiversitätskonferenz Der Bundesrat hat am 24. Juni 2026 das Mandat der Schweizer Delegation für die 17. Weltbiodiversitätskonferenz (CBD COP17) und die Protokolle von Nagoya und Cartagena verabschiedet. Im Zentrum des Treffens, das Mitte Oktober beginnt, steht die Umsetzung des globalen Biodiversitätsrahmenwerks von Kunming-Montreal. Damit verpflichten sich die Mitgliedstaaten, dem Verlust an biologischer Vielfalt entgegenzuwirken. | Vom 19. bis 31. Oktober 2026 findet in Eriwan (Armenien) die 17. Vertragsparteienkonferenz des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD COP17) statt. An der Konferenz analysieren die Vertragsstaaten auf globaler Ebene, ob die nationalen Biodiversitätsstrategien und Aktionspläne mit den Ambitionen des Biodiversitätsrahmenwerks übereinstimmen. Zudem ziehen sie eine erste Zwischenbilanz zur Umsetzung und bewerten die erzielten Fortschritte. (www.admin.ch, 25.6.26)

Für manche Menschen wird das Leben erst lebenswert, wenn sie es nicht allzu ernst nehmen Spass ist eine von 26 empirisch identifizierten Sinnquellen. Die Forscherin Tatjana Schnell erklärt, wer darin Erfüllung findet und wie man das eigene Leben humorvoller gestaltet. Der Sinnimpuls. (www.nzz.ch, 25.6.26)

Peterspfennig 2026: Unterstützung für weltweite Projekte - - Die katholische Kirche führt am Sonntag, dem 28. Juni 2026, die traditionelle Kollekte des Peterspfennigs („Obolo di San Pietro“) durch. Diese Gabe kann geringe Beträge umfassen, besitzt jedoch einen symbolischen Wert als Ausdruck der Verbundenheit und des Vertrauens gegenüber dem Nachfolger Petri. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 25.6.26)

Hitze und Sport – Baspo-Direktorin: «Wir berücksichtigen Klimawandel bei Planung» Die Direktorin des Bundesamts für Sport spricht über die Hitze und über die Frauenquote bei Sportverbänden. (www.srf.ch, 25.6.26)

Medien: „Der Begriff Klima ist verbrannt“ Hitzerekorde in Europa: Gehen dem Journalismus die Narrative aus, um immer neu von der Gefahr der Erderwärmung zu erzählen? Ein Gespräch mit dem Meteorologen und ZDF-Moderator Özden Terli. (www.sueddeutsche.de, 25.6.26)

Klimadesinformation - Fakes relativieren Hitzewelle Die aktuelle Hitzewelle ruft Leugner des menschengemachten Klimawandels hervor. Mit alten Zeitungsschlagzeilen und anderen irreführenden Behauptungen versuchen sie, die anhaltend hohen Temperaturen zu relativieren. Von C. Reveland und P. Siggelkow.[mehr] (www.tagesschau.de, 25.6.26)

Architekt Francis Kéré: „Ich packe Fantasien da rein“ Ein Gespräch mit Francis Kéré. Der Architekt aus Burkina Faso in Berlin verbindet lokales und neues Bauen. Und setzt auch mal einen Palaverbaum in seine Architektur. mehr... (taz.de, 25.6.26)

Job-Rekord bei erneuerbaren Energien: So viele Beschäftigte wie noch nie in Erneuerbaren-Branche Der Ausbau von Wind- und Sonnenenergie bringt viele Jobs, so eine Studie. Das energiepolitische Rollback der Bundesregierung gefährdet Arbeitsplätze. mehr... (taz.de, 25.6.26)

Debatte in der CDU: Die Klimapolitiker melden sich aus dem Publikum - Die CDU debattiert bei ihrem „Werkstattgespräch“ über eine Korrektur ihrer Klimapolitik. Das Podium ist manchen zu einseitig besetzt – trotzdem wird man sich nicht einig. - (www.faz.net, 25.6.26)

Raum schaffen für das, was sonst untergeht: Ein Abend im Ramadan Alle sitzen am Tisch und warten. Die untergehende Sonne bestimmt den Moment, in dem das Fasten gebrochen wird. An diesem Abend wird das Fastenbrechen für mich zu einer Erfahrung von Gemeinschaft — und zu einem Moment, in dem Verzicht eine andere Bedeutung erhält. | Vom Fasten wird in den Medien unterschiedlich berichtet. Auf die einen wirkt es faszinierend, auf andere schwer nachvollziehbar. Mein erster Kontakt entstand in meiner eigenen Familie. Als meine Cousins muslimischen Glaubens vor ein paar Jahren an Ostern plötzlich nicht mehr beim Familienbrunch mitassen, begann ich mich zu fragen, was dahintersteckt. (www.religion.ch, 25.6.26)

«Ade merci, Schweiz»: Im Ausland arbeiten – und plötzlich zählt das Diplom nicht Wer aus der Schweiz auswandert und im neuen Land arbeiten möchte, kann unangenehm überrascht werden. Zusammen mit der Auslandschweizerin Janine McShane und Karrierecoach Christian Abt besprechen wir in der ersten Folge der zweiten Staffel von "Ade merci, Schweiz", was es braucht, um im Ausland beruflich Fuss zu fassen, und was man besser früher als später weiss. (www.swissinfo.ch, 25.6.26)

Ohne Akku: Künstliche Photosynthese erzeugt selbst Treibstoff Forscher der Städtischen Universität Osaka haben ein System für künstliche Photosynthese entwickelt, das Energie aus Sonnenlicht, Wasser und CO2 gewinnen kann. Dazu benötigt es weder eine Batterie noch eine externe Steuerung. Der Clou ist ein selbstregulierender Elektrolyseur, der Ameisensäure als Energieträger produziert. | Künstliche Photosynthese ahmt das natürliche Vorbild von Pflanzen nach, um aus vorhandenen Umweltressourcen nutzbare Brennstoffe zu erzeugen. Bisherige Systeme benötigen dafür eine kontinuierliche Anpassung von Spannung und Strom, was in der Fachwelt als Maximum-Power-Point-Tracking bezeichnet wird. | Diese herkömmliche Methode erfordert jedoch zusätzliche elektronische Komponenten sowie schwere Batterien zur Stabilisierung des Energieflusses. Dadurch steigen sowohl die technischen Hürden als auch die wirtschaftlichen Gesamtkosten für die Installationen. (www.basicthinking.de, 25.6.26)

Solarzellen: Zehn Milliarden Euro schlummern auf Deutschlands Dächern Die ersten Solaranlagen aus dem Jahr 2000 erreichen ihr Lebensende und müssen verschrottet werden. In den Modulen stecken 4.000 Tonnen Silber. Forscher haben längst ein Verfahren entwickelt, um sie zurückzugewinnen. Warum passiert so wenig? (www.freitag.de, 25.6.26)

Was haben Extremwetter mit dem Klimawandel zu tun? Leitfaden unterstützt präzise Berichterstattung Wahrscheinlichkeit und Intensität von Wetterextremen nehmen weltweit zu, die Wissenschaft kann den Einfluss der Erderhitzung immer deutlicher benennen. Doch die Berichterstattung zum Thema ist schwierig, bisweilen geben Medien den Stand der Forschung nicht korrekt wieder. Eine Handreichung von klimafakten.de und der Initiative "World Weather Attribution" erklärt die wissenschaftlichen Erkenntnisse und gibt praktische Tipps für Journalistinnen und Journalisten | Dieser Leitfaden von klimafakten.de unterstützt Journalistinnen und Journalisten bei ihrer Hauptaufgabe: die Öffentlichkeit sorgfältig, korrekt und präzise zu informieren. Erarbeitet wurde die 36-seitige Broschüre von der Forschungsinitiative World Weather Attribution (WWA), der wohl weltweit renommiertesten Adresse zum Thema. Mitgegründet von Friederike Otto (die auch Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von klimafakten.de ist) untersucht die WWA seit 2014 den Zusammenhang von Extremwetter und Klimawandel (www.klimafakten.de, 25.6.26)

Abbau der Entwicklungszusammenarbeit schadet der Schweiz Die heute vom Bundesrat kommunizierten Sparmassnahmen bei der internationalen Zusammenarbeit (IZA) gehen noch viel weiter als bisher bekannt. Die Mittel für die bilaterale und multilaterale Entwicklungszusammenarbeit werden drastisch reduziert. Statt dem Kampf gegen die Armut stehen nun vermehrt Eigeninteressen im Fokus. | Wie in den USA wurden die Fachexpert:innen in den Universitäten und in der Verwaltung übergangen. Eine fachfremde Person — der ehemalige Verbandskollege von Bundesrat Cassis und Ex-CEO der Helsana, Daniel Schmutz — hat die Studie zu Synergien und Sparmöglichkeiten bei DEZA und SECO verfasst. Aufgrund dieses Berichts sollen nun bewährte Strukturen und Abläufe über den Haufen geworfen werden. | Der Bundesratsentscheid betrifft einerseits die Umsetzung des Entlastungspakets 27. Andererseits wurden die strategischen Eckwerte für die neue IZA-Strategie 2029—32 präsentiert. (www.alliancesud.ch, 25.6.26)

Rittal und EcoG – Modulare Konzepte für den Ausbau von Ladeinfrastruktur Der Ausbau von Ladeinfrastrukturen für Elektrofahrzeuge stellt viele Unternehmen vor die Herausforderung, heute zu investieren, ohne den künftigen Bedarf exakt vorhersehen zu können. | Vor diesem Hintergrund vertiefen Rittal und der Softwareanbieter EcoG ihre Zusammenarbeit. Ziel ist es, flexible und skalierbare Lösungen für unterschiedlichste Anwendungsbereiche bereitzustellen. (www.it-daily.net, 25.6.26)

Fußball-WM 2026: Eine Katastrophe fürs Klima? 48 Teams, 104 Spiele, riesige Distanzen: Die WM 2026 in Nordamerika dürfte zur klimaschädlichsten Fußball-WM aller Zeiten werden. Warum Fachleute Alarm schlagen — und welche Alternativen sie sehen. Von Martin Thiel. (www.tagesschau.de, 25.6.26)

Europäische Solarindustrie bereit Fertigungskapazitäten hochzufahren Die europäische Solarpolitik verschiebt sich. Mit den aktuellen Einschränkungen für Wechselrichter aus China reagiert die EU auf wachsende Sicherheitsbedenken im Energiesystem. Hintergrund sind digital vernetzte Komponenten, die potenziell externe Eingriffe in kritische Infrastruktur ermöglichen könnten. (baurundschau.ch, 25.6.26)

How bad is AI for the environment? The data center boom is slowing the clean energy transition in the U.S. (yaleclimateconnections.org, 25.6.26)

Mühsam, aber unabdingbar: Demokratie in der Klimakrise Der Druck, die sich rapide verschärfende Klimakrise einzudämmen, steigt Tag für Tag. Die Demokratie mit ihren oft zähen Prozessen scheint der Dringlichkeit ihrer Bekämpfung nicht gewachsen. (www.blaetter.de, 25.6.26)

Hitzedom über Europa: Ärzteschaft und Gesundheitsverbände rufen die Bevölkerung zu gegenseitigem Schutz auf Nur zwei Wochen nach dem bundesweiten Hitzeaktionstag bestätigt sich die Warnung der Gesundheitsverbände: Über Europa hat sich ein ausgedehnter Hitzedom aufgebaut. In Frankreich werden Höchsttemperaturen von bis zu 45 Grad erwartet. Auch in Deutschland steigen die Temperaturen verbreitet auf 30 bis 38 Grad, im Südwesten sind örtlich bis zu 40 Grad nicht mehr ausgeschlossen. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor extremer Hitze in weiten Teilen Deutschlands. Besonders gefährlich: In vielen Nächten sinken die Temperaturen nicht mehr unter 20 Grad. In solchen sogenannten Tropennächten kann sich der Körper nicht mehr richtig erholen. Der vorläufige Höhepunkt wird am kommenden Wochenende erreicht. Ob es danach zu einem nennenswerten Temperaturrückgang kommt, ist noch unsicher. | Großflächige Hitzewellen bedrohen die Gesundheit sehr vieler Menschen und zählen zu den tödlichsten Extremwetterereignissen überhaupt. (www.klimawandel-gesundheit.de, 25.6.26)

Regierung: Lockerung der Effizienzregeln für Rechenzentren Die Bundesregierung will bei der Umsetzung der Europäischen Energieeffizienzrichtlinie eine Kursänderung vornehmen. Das sieht ein Gesetzesentwurf vor, der heute im Bundeskabinett beschlossen wurde. | Im Zentrum der Neuregelung steht zum einen die Entlastung der heimischen Wirtschaft. Außerdem soll der Ausbau von digitaler Infrastruktur des Landes erleichtert werden — vor allem von Rechenzentren. | Um die digitale Souveränität und das wirtschaftliche Wachstum zu sichern, wurden in dem Gesetzesentwurf die Mindesteffizienzanforderungen an Rechenzentren deutlich pragmatischer gestaltet. Für neue Rechenzentren verlängert sich die Übergangsfrist zur Einhaltung der Effizienzvorgaben von zwei auf vier Jahre. Durch das neue Gesetz sollen die Rechenzentren zudem drei Jahre länger Zeit haben, um ihren Stromverbrauch zu 100 Prozent auf erneuerbare Energien umzustellen. (www.it-daily.net, 25.6.26)

VD: Neues Energiegesetz kann am 01. Januar 2027 in Kraft treten Das neue Energiegesetz des Kantons Waadt hat einen entscheidenden Meilenstein erreicht: Diese im Februar 2026 vom Grossen Rat verabschiedete Gesetzesrevision soll die Energiewende des Kantons beschleunigen, insbesondere durch den Ausbau erneuerbarer Energien und die Dekarbonisierung der Gebäude. Da das Referendum mangels der erforderlichen Anzahl Unterschriften nicht zustande gekommen ist, wird keine Volksabstimmung stattfinden. Das Inkrafttreten der neuen Gesetzgebung ist für den 1. Januar 2027 vorgesehen. (energiehub-gebaeude.ch, 25.6.26)

Kulturzentrum statt Abriss: die Maag-Hallen bleiben! Grosse Neuigkeiten aus Zürich West: Die Swiss Prime Site verzichtet auf den Abriss der Maag-Hallen. Das geplante Neubauprojekt wird ersatzlos gestrichen. Stattdessen soll das Maag-Areal saniert und zum kulturellen Zentrum des Quartiers entwicket werden. (www.hochparterre.ch, 25.6.26)

Erste Enzyklika von Papst Leo XIV. als Hörbuch auf Deutsch verfügbar - - Vatican News (deutsch) veröffentlicht die erste Enzyklika von Papst Leo XIV. mit dem Titel „Magnifica humanitas“ vollständig als deutschsprachiges Audiobook. Neben dem digitalen Abruf via Internet besteht die Option, das Hörbuch auf einem physischen Speichermedium zu erhalten. Der Freundeskreis von Radio Vatikan stellt die Produktion auf einem USB-Stick zur Verfügung. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 25.6.26)

Eisen, Wasser, Luft: Europas größter Langzeitspeicher soll Gaskraftwerke ersetzen Europas Stromsystem steckt in einem strukturellen Widerspruch: Windräder drehen sich, Solaranlagen produzieren, doch ein Großteil der erzeugten Energie verpufft ungenutzt, weil Netze und Speicher nicht mithalten. Gleichzeitig springen Gaskraftwerke ein, sobald Wind und Sonne pausieren. Genau in dieser Lücke setzt eine Batterietechnologie an, die mit einem schlichten Trio an Materialien arbeitet: Eisen, Wasser und Luft. (www.trendsderzukunft.de, 25.6.26)

Architekturmuseum Frankfurt: Wie Städte sich auf Hitzewellen vorbereiten - Das Frankfurter Architekturmuseum zeigt am Beispiel von dreizehn europäischen Städten, wie sich Kommunen auf die wachsende Zahl an Hitzetagen einstellen. Zum Auftakt diskutieren Fachleute, was wichtig ist, zu tun. - (www.faz.net, 25.6.26)

Diesen 10 Nachrichtenquellen vertrauen die Deutschen am meisten Fake News und Deepfakes sind längst Alltag. 91 Prozent der Deutschen sind laut einer Studie bereits auf Falschnachrichten gestoßen. Doch welchen Nachrichtenquellen schenken die Menschen hierzulande noch Vertrauen? | Fake-News sind leider kein Randphänomen mehr und haben seit der KI-Revolution noch einmal deutlich zugenommen. Mit künstlicher Intelligenz lassen sich täuschend echte Bilder, Videos und Texte in Sekunden erstellen. Hier wird jemand für tot erklärt, der eigentlich noch lebt, dort wird aus einer kleinen Demo eine Massenveranstaltung (oder andersherum). | Erfundene Meldungen verbreiten sich in sozialen Netzwerken so schnell, dass sie teilweise kaum noch eingefangen werden können. Wem kann man da überhaupt noch glauben? | 10: Focus | 9: Der Spiegel | 8: Welt | 7: FAZ | 6: Süddeutsche Zeitung | 5: Die Zeit | 4: n-tv | 3: Regional- und Tageszeitungen | 2: ARD Tagesschau | 1: ZDF heute (www.basicthinking.de, 25.6.26)

Margot Käßmann über AfD-Attacken auf ihre Kirche: „Was maßt sich die Partei an?“ Die AfD attackiert die großen Kirchen scharf und fordert eine Rückkehr zum vermeintlich „wahren“ Glauben. Doch Margot Käßmann sieht in den Angriffen ein hervorragendes Zeichen. Warum ist die Wut der Partei für sie ein Grund zum Feiern? (www.freitag.de, 25.6.26)

Weltrekord-Legierung: Doppelt so fest wie Stahl durch weniger Hitze Metalle zu Legierungen zu verbinden erfordert traditionell extreme Hitze. Ingenieur:innen der Monash University in Australien haben nun einen grundlegend anderen Weg beschritten: Mit niedrigeren Temperaturen und langsamerer Erwärmung stellten sie eine Legierung her, die doppelt so fest ist wie Stahl und gleichzeitig formbar bleibt. (www.trendsderzukunft.de, 25.6.26)

Wie Materialien entstehen: Neue Wege zur vorhersagbaren Synthese Computergestützte Materialforschung und künstliche Intelligenz haben es in den vergangenen zehn Jahren möglich gemacht: zahlreiche vielversprechende neue Materialien für Energieanwendungen, Katalyse und Nachhaltigkeit wurden innerhalb kurzer Zeit identifiziert. Ein Nadelöhr bleibt bisher aber bestehen: Für viele theoretisch aussichtsreiche Materialien ist unklar, ob und wie sie sich herstellen und in industrielle Produktionsprozesse überführen lassen. Um diese Lücke zu schließen, wird ein neu gefördertes Projekt unter der Leitung von Prof. Dr. Christof Schulz von der Universität Duisburg-Essen untersuchen, wie hochentwickelte Diagnostikverfahren und maschinelles Lernen die Materialsynthese besser vorhersagbar machen können. (baurundschau.ch, 25.6.26)

Integrierte Lösung für effizientes Energiemanagement: SMA stellt neue Energy Solution für Eigenheime und kleinere Unternehmen vor Steigende Strompreise, neue Tarifmodelle und wachsende Anforderungen an Versorgungssicherheit stellen Privatanwender und kleinere Unternehmen vor neue Herausforderungen im Umgang mit Energie. Gleichzeitig steigt der Anspruch, selbst erzeugten Solarstrom möglichst effizient zu nutzen und unabhängig vom Netz zu werden. Vor diesem Hintergrund präsentiert die SMA Solar Technology AG (SMA) auf der Smarter E Europe 2026 in München neue Komponenten für ihre SMA Home und Commercial Energy Solution. (baurundschau.ch, 25.6.26)

Förderbedarf für heimischen grünen Wasserstoff – Studie: Fördermodell kann Investitionssicherheit schaffen und den Markthochlauf vorantreiben Eine aktuelle Kurzstudie des Wuppertal Instituts hat im Auftrag der EIWA nun die möglichen Kosten dieses Fördermodells untersucht. Maximilian Blum, Frank Merten, Dr. Sascha Samadi und Alexander Scholz nahmen dafür als Grundlage der Berechnungen eine Auswertung von 12 Fachstudien vor. Um die Unsicherheiten bei Investitionskosten, Strompreisen, Wirkungsgraden und Referenzpreisen abzubilden, entwickelten sie dafür drei Szenarien für die Förderkosten: niedrig, moderat und hoch. Daraus folgen mögliche Gebotspreise zwischen 5,70 und 11,50 Euro pro Kilogramm Wasserstoff. Würde der maximale Gebotspreis für Ausschreibungen auf 7 Euro pro Kilogramm Wasserstoff begrenzt, beliefen sich die gesamten Förderkosten im Basisfall auf bis zu 76 Milliarden Euro über 20 Jahre. Durch eine sonstige Direktvermarktung des produzierten Wasserstoffs außerhalb der Förderung ließen sich die Kosten jedoch insgesamt auf bis zu 30 Milliarden Euro senken. (wupperinst.org, 25.6.26)

Wasser, Energie und Land: gemeinsame Nutzung für eine gerechte Energiewende in Kolumbien Kommunale Wasserversorger in Kolumbien halten die Wasserinfrastruktur am Laufen. Ihr hoher Energieverbrauch bleibt in Diskussionen über die Energiewende jedoch oft außen vor. | Die Energiewende wird häufig als technologische Herausforderung dargestellt: Fossile Brennstoffe sollen durch erneuerbare Energien ersetzt werden. Diese Sichtweise greift jedoch zu kurz. Sie übersieht diejenigen, die alltäglich lebenswichtige Infrastrukturen aufrechterhalten. In Kolumbien werden ca. 40 Prozent der ländlichen Bevölkerung durch kommunale Wassersysteme versorgt. Gleichzeitig kämpfen die Gemeinden mit steigenden Energiekosten und knapper werdenden Wasserreserven. Durch ihre unmittelbare, tägliche und verantwortliche Bewirtschaftung ihrer öffentlichen Wasserspeicher fungieren die Gemeinden als strategische Akteure der Energiewende. Durch die kommunale Verwaltung von Wasser und Energie werden die lokale Souveränität gestärkt, Betriebskosten gesenkt sowie gerechte und nachhaltige Modelle (www.boell.de, 25.6.26)

BUND: Natur und Umwelt dürfen nicht zusätzlichen Fernstraßen und Bauprojekten geopfert werden Infrastruktur-Zukunftsgesetz gefährdet Schutz der Biodiversität und beschleunigt Naturzerstörungen | Bundestag muss Naturzerstörung verhindern | Weniger Umweltstandards für mehr Beton — endloses Baustellenchaos vorprogrammiert | Schutz unserer natürlichen Grundlage wichtiger denn je | Nach der Einigung der Bundesregierung auf das Infrastruktur-Zukunftsgesetz (InfZuG) fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) mit Blick auf die anstehende Bundestagsentscheidung, das Gesetz nicht zu beschließen. Andernfalls droht aus Sicht des BUND eine massive Ausweitung der Naturzerstörung durch neue Autobahnen, Bundesstraßen und Energienetze. Es darf auch nicht zum Verzicht auf direkte Ausgleichsmaßnahmen für weitere Infrastrukturprojekte kommen, wie im Gesetz vorgesehen. Der aktuelle Entwurf hebelt das bewährte Verursacherprinzip aus. (www.bund.net, 25.6.26)

„Demokratie leben“ in Mecklenburg: AfD und CDU stimmen gemeinsam gegen Demokratieprojekte Auf Betreiben der extremen Rechten beschließt ein Landkreis in Mecklenburg-Vorpommern, auf Mittel aus dem Programm „Demokratie leben!“ künftig zu verzichten. mehr... (taz.de, 25.6.26)

GeoLAB – Felslabor für Geothermie in der Planung Wie sich tiefe Geothermie sicher und effizient erschließen lässt, wollen Forschende der Helmholtz-Gemeinschaft mit einem Untertage-Felslabor untersuchen. Die Tromm-Region im Odenwald erfüllt dafür die geologischen Voraussetzungen. (www.energiezukunft.eu, 25.6.26)

Digitale Lösungen für die Energiewende – Up-Cell In diesem Jahr werden beim Startup-Pitch auf dem BEE-Sommerfest digitale Lösungen für die Energiewende gesucht. Das Startup Up-Cell hat einen nachhaltigen Energiespeicher aus geupcycelten Li-Ion-Zellen entwickelt. Der Beipackzettel zum Pitch. (www.energiezukunft.eu, 25.6.26)

Pionierin der #metoo-Debatte: Was an Bachmanns Texten fasziniert Ihre Texte begeistern in Seminaren und auf Social Media. Was macht die österreichische Schriftstellerin Ingeborg Bachmann, die am Donnerstag 100 Jahre alt geworden wäre, bis heute so faszinierend? Von Jan Ehlert.[mehr] (www.tagesschau.de, 25.6.26)

Donald Trump: Drill, baby, drill – der Anti-Klimaschutz-Präsident Donald Trump betreibt eine systematische Schwächung der Klimaschutzpolitik. Unser Thema im US-Podcast. Außerdem: die Verhandlungen mit dem Iran und JD Vance’ Rolle (www.zeit.de, 25.6.26)

KOMMENTAR - Von Mamdani bis Meyer/Wermuth: Die Gen-Z-Sozialisten kapern die Sozialdemokratie Der unrühmliche Abgang von Daniel Jositsch war erst der Anfang. Junge Linke krempeln die alten sozialdemokratischen Parteien um – nicht nur in der Schweiz, sondern weltweit. Ihr Treibstoff: Hass auf Israel und Reiche. (www.nzz.ch, 25.6.26)

Philipp Loser über Parteidisziplin: Selber denken statt spuren: Im Bundeshaus gilt dieses Prinzip immer seltener Ob 13. AHV-Rente oder Neubauverbot von AKWs: Politikerinnen und Politiker werden immer konformer, halten sich brav an die Fraktions­disziplin. Leider muss man sagen. (www.tagesanzeiger.ch, 25.6.26)

Das berühmte italienische Dreirad Ape kehrt als Stromer zurück und heisst nun Tris: So will Fiat die Erfolgsgeschichte fortschreiben Die Ape war Symbol des Wirtschaftswunders, der Tris ist ein modularer Kunststoffbaukasten aus Marokko. Ist er ein würdiger Nachfolger – oder nur ein Retromobil für sonnige Tage? (www.nzz.ch, 25.6.26)

Interview mit Ex-Schulpräsidentin: «Wie Eltern eine Schule zerstören» Der Konflikt um die Dorfschule Dänikon-Hüttikon gipfelte in der Zwangsverwaltung der Schule. Jetzt hat die damalige Schulpflegepräsidentin Fabienne Schenkel ihre Sicht im Buch «Mobbing siegt über Demokratie» veröffentlicht. (www.tagesanzeiger.ch, 25.6.26)

«Apropos» – der tägliche Podcast: Hitzebelastung: Wo es in den Städten besonders heiss wird Die gefühlten Temperaturen unterscheiden sich während der aktuellen Hitzewelle je nach Standort in Schweizer Städten markant. Was können Stadtplaner künftig daraus lernen? (www.tagesanzeiger.ch, 25.6.26)

Wie Wien seinen gewaltigen Energiehunger stillt Ein Stromnetz aus den 1980ern, eine Millionenstadt mit Energiehunger und 300 Mio. Euro auf dem Tisch: Wien rüstet auf – oder riskiert irgendwann den Blackout. (www.krone.at, 25.6.26)

Europas Heizung in der Inspektion Wie stark wird sich die AMOC abschwächen und welche Folgen wird das haben – der Stand des Wissens (www.mpg.de, 25.6.26)

24.6.26

Forscherin über die Hitzewelle: «Wir sind jetzt an einem Punkt, an dem wir wegen der Hitze unsere Gewohnheiten überdenken müssen» Schlechter Schlaf, aggressiveres Verhalten, höheres Suizidrisiko: Die Berner Hitzeforscherin Vicedo Cabrera erklärt, wie Hitzetote vermeidbar wären – und warum Spanier weniger leiden als Schweizer. (www.tagesanzeiger.ch, 24.6.26)

Anpassung an Klimakrise braucht mehr Geld UNO-Generalsekretär Antonio Guterres hat am Mittwoch Regierungen dazu aufgerufen, die Anpassung an den Klimawandel zu einer zentralen Aufgabe zu machen. Angesichts zunehmender Klimarisiken müsse dringend gehandelt werden, um eine wachsende Finanzierungslücke zu schließen, sagte Guterres am Mittwoch bei der Klimaveranstaltung „London Climate Action Week“. (orf.at, 24.6.26)

Stadtpolitik: Wie läuft’s mit dem grünen Umbau Münchens, Herr Krause? Aufbruch und Erneuerung hat der grüne Oberbürgermeister vor seiner Wahl versprochen. Doch genau das zu liefern ist nicht immer leicht, wie bei seinem Auftritt beim SZ-Nachhaltigkeitsgipfel deutlich wird. (www.sueddeutsche.de, 24.6.26)

Angriff auf Klimapolitik: Schwarz-Rot schwächt Effizienzregeln für die Wirtschaft ab Den Energieverbrauch zu senken, ist für den Klimaschutz zentral. Die Bundesregierung will trotzdem vor allem für Rechenzentren Vorgaben lockern. mehr... (taz.de, 24.6.26)

Ex­per­tenkom­mis­si­on zu Social Media: Vielleicht eine Altersgrenze und 55 weitere Maßnahmen Zum Umgang junger Menschen mit Social Media gibt eine Kommission zahlreiche Empfehlungen ab. Beim Streitthema „Verbot“ legen sich die Ex­per­t:in­nen aber nicht fest. mehr... (taz.de, 24.6.26)

So zwingen Sie Ihren Vermieter zu einer Mietzinsreduktion Die Hitze macht uns nicht nur draussen zu schaffen, sondern belastet auch den Alltag zu Hause. Doch es lohnt sich ein Blick in die Trickkiste des Mietrechts – denn womöglich liegt ein Mangel vor. Der Beobachter zeigt, was gilt. - (www.beobachter.ch, 24.6.26)

Patente: Wie Deutschland sein Wissen nach China verkauft Deutschland ist dabei, seine einzige bedeutende Ressource zu verlieren: das in vielen Jahrzehnten angesammelte Know-how. Besonders gern genommen wird das in China. (www.sueddeutsche.de, 24.6.26)

So könnte das Bündnerland noch ruhiger sein Die Agentur inszeniert für Graubünden Ferien die Ruhe der Bergdörfer mit absurden Übertreibungen. (www.persoenlich.com, 24.6.26)

Sichere Schulwege: Cham baut Fussgängerstreifen um und erweitert Trottoirs Die Gemeinde setzt erste Massnahmen aus dem Mobilitätskonzept Schule um. An der Eich- und Mugerenstrasse verbessert sie Querungen und Vortrittsregelungen. (www.tagesanzeiger.ch, 24.6.26)

Kanton Zürich: Elektroheizungen müssen bis 2030 raus – das müssen Eigentümer wissen Eigentümer müssen ihre Elektroheizungen und Boiler durch erneuerbare Systeme ersetzen. Wer jetzt handelt, profitiert von attraktiven Förderbeiträgen. (www.tagesanzeiger.ch, 24.6.26)

Social-Media-Verbot für Kinder: Australien war der Trendsetter Bildungsministerin Karin Prien will für Social Media eine Altersgrenze einführen und fragt Experten. Viele Länder gehen schon weiter als Deutschland. mehr... (taz.de, 24.6.26)

Öffis: Vollklimatisierung dauert noch Jahrzehnte Die ganze Stadt schwitzt und stöhnt wegen der Hitze. Auch in den U-Bahnen und Bims kann es unerträglich werden. Sauna oder Abkühlung? In Wiens Öffis liegen bei dieser Tropenhitze oft Welten dazwischen. Doch bis es bei den Wiener Linien besser wird, dauert es noch Jahrzehnte.  (www.krone.at, 24.6.26)

Der Wald als Klimaschützer und Rohstofflieferant Die Erderwärmung setzt dem Wald zu. Dabei sind stabile Wälder als CO2-Speicher genauso relevant wie als Lieferanten für nachwachsendes Baumaterial. Der Waldumbau bedeutet neue Herausforderungen - unter anderem für Sägewerke. Von Janina Schreiber.[mehr] (www.tagesschau.de, 24.6.26)

Hitzewelle auch in den Bergen – Gletscherschwundtag bereits im Juni In den nächsten Tagen dürften die Schweizer Gletscher ihre Winterreserven aufgebraucht haben. (www.srf.ch, 24.6.26)

Öko-Jobmotor droht abgewürgt zu werden Mit 436.000 Beschäftigten erreichen die erneuerbaren Energien in Deutschland einen Höchststand. Doch die Pläne der Bundesregierung drohen hier Arbeitsplätze zu vernichten. - (klimareporter.de, 24.6.26)

Vatikan und Italien: Religionen im Einsatz für Frieden und Dialog - - Akademiker, Wissenschaftler und Vertreter verschiedener Religionen haben sich von Dienstag bis Mittwoch in Rom bei einer Tagung zum Thema „Buddhisten, Christen, Hindus, Jains und Sikhs in Europa: Brüderlichkeit durch Dialog und Zusammenarbeit schaffen“ getroffen. Organisator war das vatikanische Dikasterium für interreligiösen Dialog. Am Donnerstag wollen Vertreter der Religionsgemeinschaften in Italien einen Pakt zu Dialog und sozialem Zusammenhalt unterzeichnen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 24.6.26)

Gesetz zur Stärkung der natürlichen Infrastruktur (NATIF) nicht im Kabinett WWF: Bundesregierung verweigert den Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen (www.wwf.de, 24.6.26)

Ex­per­tenkom­mis­si­on zu Social Media: Altersgrenze bleibt weiter offen Ein Social-Media-Verbot bis 13 – oder eine „risikobasierte“ Bewertung von Anbietern? Bildungsministerin Prien (CDU) ist für Altersgrenze 13 Jahre. mehr... (taz.de, 24.6.26)

SZ Nachhaltigkeitsgipfel: Hubert Aiwanger nimmt es mit dem Klimawandel nicht so genau Der Chef der Freien Wähler bezeichnet sich selbst als Grünen, aber als „vernünftigen". Deren Klimapolitik lehnt er allerdings ab. Und bei der Frage, ob er den Klimawandel für menschengemacht hält, kommt er ernstlich ins Schlingern. (www.sueddeutsche.de, 24.6.26)

Hitze kostet deutsche Wirtschaft Milliarden Noch nie war ein Juni so heiß in Deutschland wie 2026. Das hat nicht nur Folgen für Mensch und Natur, sondern auch für Unternehmen. Hitze macht unproduktiv und krank, Kühlung kostet viel Geld. (www.dw.com, 24.6.26)

Stadt setzt weiterhin auf Car-Sharing Die Stadt wird für weitere fünf Jahre das Car-Sharing-Angebot der Mobility Genossenschaft nutzen. Der Stadtrat hat die Vergabe eines neuen Rahmenvertrags mit einem Umfang von 220 000 Franken beschlossen. (www.stadt-zuerich.ch, 24.6.26)

Experten fordern mehr Schutz für Kinder auf Social Media Die Expertenkommission der Bundesregierung empfiehlt ein umfangreiches Paket zum Schutz von Kindern und Jugendlichen im Netz. Familienministerin Prien plädiert für eine gesetzliche Altersgrenze von 13 Jahren. Von P. Kuntschner.[mehr] (www.tagesschau.de, 24.6.26)

„Außergewöhnlich ist, dass der Klimawandel den Temperaturen bis zu vier Grad hinzufügt“ Extreme Hitze hat fast ganz Westeuropa erfasst. Das Wetterphänomen „Heat Dome“ gab es auch in der Vergangenheit, derzeit wird es aber noch einmal heißer. Forscher haben die aktuellsten Temperaturen analysiert und eine Erklärung gefunden. (www.welt.de, 24.6.26)

Klimakrise in Thailand: Bangkok boomt – und droht langsam zu versinken Kaum eine Metropole ist vom Klimawandel so bedroht wie die Hauptstadt Thailands. Doch bei der Gouverneurswahl am Sonntag bleibt der Klimaschutz ein Randthema. (www.tagesanzeiger.ch, 24.6.26)

Dietlikon mit einem Hauch Internationalität Im Rahmen der Wirtschaftsstrategie 2040 entwickelte die Agentur ein Standortförderungs- und Kommunikationskonzept für die Zürcher Gemeinde. (www.persoenlich.com, 24.6.26)

Papst an Autoren: „Gott offenbart sich in Geschichten“ - - „Gott offenbart sich in menschlichen Geschichten, … er spricht durch Fakten und Begegnungen, Gesichter und Geschichten.“ Das hat Leo XIV. an diesem Mittwoch zu Schriftstellern gesagt. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 24.6.26)

Video zeigt PVT-Projekt für die industrielle Energiewende - - Der Automobilzulieferer Mahle treibt die Dekarbonisierung seines Standorts in Vaihingen an der Enz voran und setzt dabei auf die PVT-Technologie. - - (www.geb-info.de, 24.6.26)

Unique fingerprint of marine ectotherm body size change during hyperthermal crises Dwarfing is a common response of marine ectotherms to both anthropogenic warming and similar environmental crises throughout Earth's history. However, the underlying mechanisms and parallels between fossil and modern observations are still debated. We show, using newly compiled data from fossil, historical, and modern studies, that warming events elicit especially strong species body size changes, suggesting similar mechanisms linking modern and fossil body size reductions to warming stress. A correlation between the magnitude of warming during ancient crises and the observed dwarfing indicates that trajectories of body size reduction can be projected into the future depending on climate-change scenarios. (www.pnas.org, 24.6.26)

Klimaanlage kann leicht zur Kostenfalle werden Bei der regelmäßigen Überprüfung der Klimageräte zu sparen, kann letztendlich sehr teuer werden. Lebt man noch dazu in einer Mietwohnung, ist doppelte Aufmerksamkeit gefordert. Worauf man achten sollte. (www.krone.at, 24.6.26)

Ewigkeitschemikalien: Was wir derzeit über PFAS wissen Die lang­lebigen Chemikalien sind in der Umwelt weit verbreitet. Wie riskant sind sie? Lassen sie sich meiden? Und wie bewerten wir sie in unseren Tests? Unser Über­blick. (www.test.de, 24.6.26)

Carsten Schneider: Eine Revolution im nationalen Interesse - Kostet der Klimaschutz zu viel? Umweltminister Carsten Schneider sieht das ganz anders. Er scheut weder große Worte noch den Ärger mit der Union. - (www.faz.net, 24.6.26)

Energiekrise und EEG-Angst befördern Solarstrom Wer sich ab 2027 eine Heim-Solaranlage zulegt, muss mit deutlich weniger Förderung und Erlösen rechnen. Viele ziehen daraus den Schluss, sich jetzt noch schnell Photovoltaik aufs Dach zu setzen, bilanziert der Branchenverband BSW-Solar. - (klimareporter.de, 24.6.26)

Tigerhandel in Südostasien WWF-Report zeigt große Lücken bei Strafverfolgung auf (www.wwf.de, 24.6.26)

Weniger Ambitionen beim Wasserstoff Die australische Regierung hat ihre kühnen Wasserstoffpläne deutlich nach unten korrigiert. Aufgrund der hohen Transportkosten empfehlen Fachleute, den erzeugten grünen Wasserstoff für die heimische Industrie zu nutzen. (www.energiezukunft.eu, 24.6.26)

Monika Schnitzer im Interview: Europa braucht im KI-Wettlauf mehr Compute, mehr Tempo, mehr Souveränität - Ein Gespräch auf der F.A.Z. KI-Konferenz über die Frage, was Europa im Wettlauf um die Künstliche Intelligenz versäumt, über Compute-Kapazitäten, Souveränität und die größte technologische Revolution seit der Elektrizität. - (www.faz.net, 24.6.26)

Bertelsmann-Stiftung: Kehrtwende bei Erneuerbarer Energie gefährdet Arbeitsplätze Mehr als 430.000 Menschen arbeiten im Bereich Erneuerbare Energien, ein neuer Höchstwert. Ein energiepolitischer Wechsel könnte laut einer Studie Tausende Jobs gefährden. (www.zeit.de, 24.6.26)

Expertenkommission zu Social Media legt Empfehlungen vor Heute legt die Expertenkommission der Bundesregierung ihre Empfehlungen zum Kinder- und Jugendschutz im Netz vor. SPD und Union haben schon vorher ihre Positionen festgelegt. Was könnte die Kommission vorschlagen? Von Sarah Beham.[mehr] (www.tagesschau.de, 24.6.26)

Auf den «Putin-Peak» folgt die Ernüchterung: Hausbesitzer installieren immer weniger Solaranlagen Die Schweiz braucht deutlich mehr Photovoltaik, wenn sie ihre Energieziele erreichen will. Doch ausgerechnet bei Hausbesitzern nimmt das Interesse laufend ab. Die Branche sieht die Schuld auch bei Bundesrat Rösti. (www.nzz.ch, 24.6.26)

Mit Pflanzen gegen die Hitze: Wer hier wohnt, braucht keine Sonnenstoren An heissen Tagen werden Dachgärten und begrünte Fassaden zu natürlichen Klimaanlagen. Liegt die Zukunft der Stadt auf den Dächern? (www.tagesanzeiger.ch, 24.6.26)

Wärmekarte für Schweizer Städte: Wo Ihre Stadt glüht – und wo sie am kühlsten bleibt Innerhalb einzelner Städte herrschen grosse Unterschiede. Wir zeigen für Zürich, Bern, Basel, Luzern, Genf und Winterthur, wo die Hitze erträglich bleibt und welche Plätze Sie meiden sollten. (www.tagesanzeiger.ch, 24.6.26)

Solarthemen: 30 Jah­re un­ab­hän­gi­ger En­er­gie­wen­de-Jour­na­lis­mus - - Mit ihrer 600. Ausgabe blicken die Solarthemen auf drei Jahrzehnte Fachjournalismus im Zeichen der Sonne zurück und begleiten die Transformation der Energieversorgung. - - (www.geb-info.de, 24.6.26)

23.6.26

Fünf Prozent des Diesels der EU kommen aus Nahost Österreich hat seine Reserven bei Erdgas, Kerosin und Diesel im Mai wieder aufgestockt. Das teilte das Wirtschaftsministerium am Dienstag mit. Die Gasspeicher seien derzeit ungefähr zur Hälfte voll, bei Diesel seien die Bestände um ein Drittel gestiegen. Dieser komme im Regelfall gar nicht aus dem Nahen Osten. (www.krone.at, 23.6.26)

Umgang mit der Naturkrise: Der Umweltminister groovt mit dem Zeitgeist In Zeiten des Bürokratieabbaus gilt Umweltpolitik als nervig. Das Umweltministerium will mit 50 Maßnahmen für mehr Effizienz in die Offensive kommen. mehr... (taz.de, 23.6.26)

Rekordhitze in Italien: Der Fluch der Klimaanlage Von Venedig bis Rom herrscht in Italiens Großstädten die höchste Hitzealarmstufe Rot. Doch Hitzepläne aufzustellen, ist Sache der Kommunen. mehr... (taz.de, 23.6.26)

Treibstoff für Wirtschaftsreformen: Mexiko als Zapfhahn Kubas Treibstoff für Wirtschaftsreformen: Präsidentin Sheinbaum stellt »kommerziellen Austausch« neben humanitären Hilfslieferungen in Aussicht. Ob dieser Weg die totale US-Blockade umgehen kann, ist ungewiss. (www.jungewelt.de, 23.6.26)

Einsatz in der Todeszone: Sherpas sollen «Green Boots» bergen – die wohl bekannteste Leiche am Mount Everest Der Tote mit den grünen Stiefeln diente Bergsteigern lange als Wegmarke. Seine Identität ist seit 30 Jahren nicht zweifelsfrei geklärt. Das könnte sich bald ändern. (www.tagesanzeiger.ch, 23.6.26)

Hitzeschutz: Kages investiert Millionen in Kühlung In der Steiermark kamen im Vorjahr 93 Menschen durch Hitze ums Leben. Das hat die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) am Wochenende erhoben. Die steirischen Spitäler rüsten nun nach, was den Hitzeschutz betrifft – aber besonders in alten, denkmalgeschützten Gebäuden steht man vor großen Herausforderungen. (www.krone.at, 23.6.26)

Adler-Dame „Diana“ lebt nahe geplantem Windrad Im Pulkautal in NÖ wird der Kampf gegen den Bau von Windkraft-Anlagen seit der Energiekrise schwieriger. Doch angesiedelte Kaiseradler kommen mit dem erneuerbaren Energieträger nicht klar. (www.krone.at, 23.6.26)

Johannes weiß: Kirschen rot, Spargel tot Johannes markiert kulinarische Lostage. Doch welcher Johannes ist gemeint? Wer trägt den Kelch, wer das Lamm? Und warum das Johanniskraut die Finger färben soll. (www.krone.at, 23.6.26)

Hitze im Kanton Zürich: Zürcher Gemeinden rufen zum Wassersparen auf Pool füllen, Auto waschen, Vorplatz spritzen: Das soll man im Kanton Zürich künftig lassen. Die Hitze trocknet die Quellen aus, erste Gemeinden müssen Wasser zukaufen. (www.tagesanzeiger.ch, 23.6.26)

Deutsches Schulbarometer: Verhalten der Schüler belastet Lehrer zunehmend Für das Deutsche Schulbarometer der Robert Bosch Stiftung wurden Lehrer nach der größten Herausforderung in ihrem Arbeitsalltag gefragt. Das Ergebnis: Es sind die Schüler - und zwar mit zunehmender Tendenz. Von Jenni Rieger.[mehr] (www.tagesschau.de, 23.6.26)

Vanguard, Blackrock und Co.: Billionen in fossiler Wirtschaft angelegt - Große Vermögensverwalter haben Billionen in fossilen Konzernen angelegt. Nichtregierungsorganisationen kritisieren, dass sie damit weiter den Klimawandel finanzieren. - (www.faz.net, 23.6.26)

SZ-Nachhaltigkeitsgipfel: Klimaschutz spaltet die Stahlindustrie Die EU will das mit Abstand wichtigste Klimaschutzgesetz reformieren. Deutschlands größter Stahlkonzern fordert Entlastungen, doch kleinere Rivalen wollen das gar nicht. (www.sueddeutsche.de, 23.6.26)

Streit um Bauland | Rettet den Schweizer Boden – unsere kostbarste Ressource! FDP-Co-Präsidentin Susanne Vincenz-Stauffacher will neues Bauland einzonen. Es wäre ein Fehler. Das Raumplanungsgesetz ist das Meisterstück der Schweizer Politik. | Es musste irgendwann passieren. Wenn ein Land seit Jahren über explodierende Mieten und unerschwingliche Einfamilienhäuser diskutiert, wenn Leerkündigungen, verödende Luxusappartements sowie die Schicksale verdrängter Langzeitmieter die Schlagzeilen beherrschen: Dann führt die Debatte irgendwann dorthin, wo alles anfängt, zum sprichwörtlichen Grund der Dinge. | Denn es ist nicht ein Mangel an Ziegelsteinen, Mörtel oder Beton, der den Traum vom Eigenheim für viele Familien in den letzten Jahren platzen liess. Nicht gierige Spekulanten oder internationale Grosskonzerne sind in letzter Konsequenz verantwortlich für die rekordtiefen Leerwohnungsziffern in Zürich und Genf — oder für die siebenstelligen Kaufpreise von käfiggrossem Stockwerkeigentum am Zugersee. (www.tagesanzeiger.ch, 23.6.26)

Stromversorgung unter Druck | Wegen der Hitze muss das AKW Beznau seinen Betrieb massiv herunterfahren Stauseen sind weniger gefüllt, in Flüssen fliesst teilweise so wenig Wasser, dass AKW nicht richtig gekühlt werden können. Das wird für die Energieversorgung zunehmend zum Problem. | Das AKW Beznau halbiert wegen zu warmer Aare seine Produktion für mindestens zwei Tage. | Greenpeace warnt, das AKW müsse bei anhaltender Hitze vollständig abgeschaltet werden. | Auch Frankreich drosselt mehrere Atomkraftwerke wegen Umweltauflagen an der Rhone. | Schweizweit liegen die Speicherseen mit 29 Prozent Füllstand unter dem langjährigen Durchschnitt. | Die Hitzewelle trifft nun die Schweizer Stromproduktion. Das Atomkraftwerk Beznau reduziert seit heute 13 Uhr die Leistung seiner beiden Reaktoren. Nach Angaben, die an der Europäischen Strombörse (EEX) veröffentlicht wurden, wird die Produktion wegen der hohen Temperaturen für mindestens zwei Tage halbiert. | Der Grund liegt im Gewässerschutz. Beznau nutzt Wasser aus der Aare zur Kühlung seiner beiden Reaktoren. Dieses erwärmt sich dadurch (www.tagesanzeiger.ch, 23.6.26)

Vollelektrische Kalzinierung könnte Milliarden Tonne CO2 einsparen Die Kalk- und Zementindustrie ist für rund acht Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich. Sie galt bislang als kaum dekarbonisierbar, weil Treibhausgase direkt aus dem genutzten Gestein entweichen. Das ostdeutsche Start-up Litherm Technologies hat nun aber ein vollelektrisches Verfahren zur Kalzinierung entwickelt, das genau dieses Problem lösen soll. | Das Cleantech-Unternehmen Litherm Technologies aus Wernigerode will konventionelle Kalköfen durch eine vollelektrische Wirbelschicht-Kalzinierung ersetzen. Bei diesem Ansatz erhitzt Strom das feinkörnige Rohmaterial direkt, wodurch der Einsatz von Gas oder Kohle entfällt. | Das bei der Produktion unvermeidliche Prozess-CO2 fällt dadurch in hochkonzentrierter Form an. Es soll anschließend direkt verwertet oder gespeichert werden, um weitere Emissionen zu reduzieren. Diese CO2-Abscheidung ist in die Wärmerückgewinnung der Anlage eingebunden. (www.basicthinking.de, 23.6.26)

Nachhaltigkeitsberichte: Konzerne knüpfen Vergütung stärker an Umweltziele - Unternehmen zeigten sich genervt von europäischen Transparenzpflichten. Besonders deutsche Konzerne leisten aber mehr als ihre europäischen Wettbewerber. - (www.faz.net, 23.6.26)

One Indigenous man's mission to change how the Forest Service thinks about fire » Yale Climate Connections Ryan Reed says restoring cultural burning practices can help prevent catastrophic wildfires. (yaleclimateconnections.org, 23.6.26)

High gas prices boost interest in EV-sharing project California's Míocar program helps low-income residents find affordable rides that don't contribute to smog or carbon pollution. (yaleclimateconnections.org, 23.6.26)

EU AI Act: Neue Labels für KI-generierte Inhalte Die EU-Kommission veröffentlicht neue Leitlinien für die Kennzeichnung von KI-Inhalten. Denn je realistischer KI-generierte Bilder, Videos und Stimmen werden, desto wichtiger wird die Frage, was echt ist — und was nicht. | Mitte Juni stellte die EU-Kommission ihren Technological Sovereignty Plan vor. Mit dem Maßnahmenpaket sollen europäische Technologien und Alternativen gestärkt sowie die Abhängigkeit von außereuropäischen Anbieter:innen, insbesondere aus den USA und China, reduziert werden. Nun folgt ein weiterer Schritt, mit dem die EU den Umgang mit Künstlicher Intelligenz stärker regulieren und transparenter gestalten will. | Die Europäische Kommission hat einen neuen Verhaltenskodex zur Kennzeichnung KI-generierter Inhalte veröffentlicht. Der Leitfaden soll Anbieter:innen und Unternehmen dabei unterstützen, sich auf die Transparenzpflichten des AI Acts vorzubereiten. Zudem soll er helfen, KI-generierte Inhalte künftig einheitlicher zu kennzeichnen (onlinemarketing.de, 23.6.26)

Europe as science superpower: what it will take to rival the US and China Amid chaos in US science and geopolitical turmoil, Europe wants to position itself as a research haven – but questions about funding and innovation remain. (www.nature.com, 23.6.26)

Strategie-Reader «New Zurich» für die FRZ Die Flughafenregion Zürich publiziert eine Entwicklungsstrategie für eine der dynamischsten Wirtschaftsregionen. (www.persoenlich.com, 23.6.26)

So laut wie ein Düsenflugzeug: Australier stellt mit 122,4-Dezibel-Schrei Weltrekord auf Ein australischer Klimaanlagenreiniger brüllt lauter als eine Krankenwagensirene und bricht damit einen 30 Jahre alten Rekord. Danach war seine Stimme tagelang hinüber. (www.tagesanzeiger.ch, 23.6.26)

SZ Nachhaltigkeitsgipfel: „Ich finde es schade, dass Sie leiser geworden sind“ Der ehemalige Auto-Boss Herbert Diess und die Aktivistin Carla Hinrichs diskutieren über den richtigen Weg aus der Klimakrise. Die zwei zeigen durchaus überraschende Seiten. (www.sueddeutsche.de, 23.6.26)

Braucht unsere Demokratie ein Update? David Acklin ist ein 22jähriger Geschichtsstudent. In diesem Beitrag macht er sich Gedanken über die weitherum beklagte Polarisierung des politischen Diskurses und den Einfluss Sozialer Medien, die diese Polarisierung manipulativ anheizen. - (www.journal21.ch, 23.6.26)

Das Baurisiko bannen: Wie der Architekt den Hausbau überwachen soll - Bauen wird teurer. Die Überwachung ist Pflicht und Risiko für den Architekten. Rasch drohen Schäden und Haftungsansprüche. - (www.faz.net, 23.6.26)

Afrikanische Visionärin – Diese «Schwarze Feministin» will die Gesellschaft wachrütteln Tsitsi Dangarembga zählt zu den einflussreichsten Stimmen Afrikas, die sich gegen Diskriminierung einsetzen. (www.srf.ch, 23.6.26)

Wer am meisten in das „Klima-Chaos“ investiert Die Erde erhitzt sich immer weiter, angetrieben vor allem durch das Verheizen fossiler Brennstoffe. Ein neuer Bericht enthüllt, wer die größten Investoren in Kohle, Öl und Gas sind und damit gegen die Klimaziele arbeitet – weltweit und in Österreich. (www.krone.at, 23.6.26)

Zur Ordnung des Narrativen | Bericht zur Konferenz „Keywords for Socionarratology“ am 4., 5. und 6. Juni 2026 an der Humboldt-Universität zu Berlin Vom 4. bis 6. Juni 2026 kamen im Gebäude der Humboldt Graduate School Forschende zur zweiten Konferenz des interdisziplinären Socionarratology-Projekts zusammen, um sich über „Keywords for Socionarratology“ [20.6.2026] — so der programmatische Titel der dreitägigen Veranstaltung — auszutauschen.[1] Organisatoren des zweijährigen, durch die Princeton-Humboldt Strategic Partnership Initiative geförderten Projekts sind FLORIAN FUCHS (Princeton) und MARC ORTMANN (Berlin). Die sechs Panels, in denen je zwei Vertreter:innen meist unterschiedlicher Disziplinen sowie ein:e Respondent:in unter einem richtungsweisenden Schlüsselbegriff das Feld der Socionarratology sowohl theoretisch als auch empirisch erkundeten, wurden von drei abendlichen, gut besuchten Keynotes von GISÈLE SAPIRO (Paris), ANDREAS RECKWITZ (Berlin) und den Organisatoren selbst flankiert. | Die Begrüßung von Fuchs und Ortmann vermittelte einen kurzweiligen Eindruck zur disziplinübergreifenden Ausrichtung der Konferenz. (www.soziopolis.de, 23.6.26)

Une énergie durable provenant du lac de Zurich pour la clinique Schulthess À Zurich, la clinique Schulthess doit garantir une énergie fiable en permanence pour un système hospitalier hautement complexe. Pour relever ce défi tout en réduisant son empreinte carbone, elle mise sur l'énergie du lac de Zurich et renonce aux énergies fossiles. | Un projet pionnier soutenu par le Programme Bâtiments de l'OFEN et les cantons, qui joue un rôle clé pour accélérer la transition énergétique du secteur de la santé. | La clinique Schulthess, située à Lengghalde à Zurich, est un lieu où la fiabilité est primordiale, ce 24 heures sur 24, 365 jours par an. Avec environ 9'300 patients et patientes hospitalisés, 137'000 consultations ambulatoires et 1'200 collaborateurs et collaboratrices à coordonner chaque année, son fonctionnement est extrêmement complexe. Cette complexité se reflète également dans l'approvisionnement énergétique: les hôpitaux ont besoin d'énormes quantités de chaleur et de froid, et les pannes ne sont pas envisageables. (energeiaplus.com, 23.6.26)

EU: „Was der Papst fordert, tun wir schon“ - - Die Europäische Kommission sieht große Schnittmengen mit Papst Leo XIV. in der Einstellung zu Künstlicher Intelligenz (KI). - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 23.6.26)

Ariadne-Ergebnisveranstaltung: Wissenschaft im Bürgerdialog für eine effektive und tragfähige Klimapolitik Am 12. Juni 2026 fand im Fraunhofer ENIQ am EUREF-Campus in Berlin Schöneberg das große Abschlusstreffen der Ariadne-Bürgerdeliberation statt. (ariadneprojekt.de, 23.6.26)

Hitzewelle und Klimapolitik: Dümmer als jeder Frosch Ein Hitzedom lässt Westeuropa glühen. Er wird Tausende Menschen das Leben kosten. Ein Krisenstab der Bundesregierung wäre überfällig. mehr... (taz.de, 23.6.26)

„Es wird von beiden Seiten das Szenario einer bedrohten Demokratie aufgezeichnet“ ARD und ZDF klagen gegen die Ablehnung einer Beitragserhöhung. Das Bundesverfassungsgericht prüft nun, inwieweit die Länder von Vorschlägen zur Finanzierung des ÖRR abweichen dürfen. „Das ganze System steht unter Druck“, so WELT-Politikredakteurin Ricarda Breyton. (www.welt.de, 23.6.26)

Corinne Fleischer vom WFP: „Hunger übergreift alle Religionen“ - - Papst Leo XIV. war am Montag (22. Juni) am römischen Sitz des Welternährungsprogramms WFP. Mit dabei war Corinne Fleischer. Als Direktorin für Supply Chain ist sie verantwortlich für die Logistik und Verteilung von Hilfsgütern weltweit. Nach dem Papst-Besuch haben wir mit ihr gesprochen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 23.6.26)

Frankreich: Aufruf zum Gebet - - Vor der entscheidenden Abstimmung über die geplante Legalisierung von assistiertem Suizid und Tötung auf Verlangen in Frankreich haben die dortigen katholischen Bischöfe eine landesweite Gebetsnovene gestartet. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 23.6.26)

Blutspenden ist „dringend nötig und unbedenklich“ Blut zu spenden ist auch in einer Hitzewelle „unbedenklich“ und aktuell „sogar dringend nötig“, appellierte das Rote Kreuz am Dienstag. Viele Menschen würden fürchten, dass die Spende bei hohen Temperaturen ihren Kreislauf beeinträchtigen könne. (www.krone.at, 23.6.26)

Luisa Neubauer: Die flexible Aktivistin Bohrinseln, Stadtbild, Ulmen-Fernandes: Die wichtigste Umweltaktivistin Deutschlands baut ihren Protest immer weiter aus. Weil Klimaschutz nicht mehr so angesagt ist? (www.sueddeutsche.de, 23.6.26)

Unsichtbare Gefahr über Europa: Hitzewellen treiben giftigen Sommersmog auf Rekordniveau Während große Teile Europas unter der bereits zweiten Hitzewelle des Jahres leiden, wächst eine oft unterschätzte Bedrohung: bodennahes Ozon. | Umweltorganisationen warnen vor einer zunehmenden Belastung durch Sommersmog, der nicht nur die Gesundheit von Millionen Menschen gefährdet, sondern auch Landwirtschaft und Ökosysteme schwer schädigt. | Bodennahes Ozon entsteht, wenn Schadstoffe wie Methan und Stickoxide unter intensiver Sonneneinstrahlung miteinander reagieren. Die aktuellen Hitzewellen beschleunigen diesen Prozess und lassen die Schadstoffwerte in vielen Regionen Europas gefährlich ansteigen. Bereits jetzt werden in zahlreichen Gebieten die EU-Grenzwerte überschritten. Besonders kritisch wird es, wenn sogenannte Alarmstufen erreicht werden, bei denen die Belastung auch für gesunde Menschen gesundheitliche Risiken mit sich bringt. | Die Folgen sind erheblich. Schätzungen zufolge führte die Ozonbelastung im Jahr 2022 europaweit zu rund 70.000 vorzeitigen Todesfällen. (oekonews.at, 23.6.26)

Fussball, Glaube und ein Neuanfang Integration ist ein viel verwendeter Begriff in Politik und den sozialen Medien. Und doch bedeutet er für jede Person etwas anderes. Für die einen geht es um Sprache oder Arbeit, für andere darum, ein neues Leben aufzubauen oder Zugehörigkeit zu finden. Doch was bedeutet Integration für jemanden, der seine Heimat verlassen und alles hinter sich lassen musste? Diese Reportage begleitet Yusef Osman, einen Flüchtling aus Syrien, in seinem Alltag. Wie gelingt es ihm, sich in kurzer Zeit, ein neues Leben aufzubauen und welche Rolle spielt sein Glaube dabei? | Die Antwort auf diese Fragen finde ich nicht in einem Buch, sondern auf dem Fussballplatz. Genauer gesagt, auf dem Platz des FC Witikon. Ich spiele seit fünfzehn Jahren bei diesem Verein, dessen Sportanlage sich an einem ruhigen Waldrand befindet. Hier werden auch Geschichten erzählt, die mehr Aufmerksamkeit verdienen. Eine davon gehört Yusef Osman. (www.religion.ch, 23.6.26)

Die laute Minderheit macht die Schweiz nicht aus Der Abstimmungskampf zur 10-Millionen-Initiative schürte Emotionen. Doch die lautesten Stimmen sind wenige — ihnen sollten wir die Debatte nicht überlassen. Wer den Schweizer Föderalismus retten will, braucht Kantone und Gemeinden, die auf ihre Autonomie pochen. Doch zu oft lassen sie sich mit Geld abspeisen. | Die Schweiz streitet bisweilen laut, aber tief gespalten ist sie nicht. Damit das so bleibt, ist jede und jeder Einzelne gefordert: Begegnen wir Andersdenkenden offen und mit Respekt. Die gehässigen Parolen-Sprayer sind nämlich eine klare Minderheit. Überlassen wir ihnen nicht die Diskurshoheit, damit die Leisen nicht noch leiser werden. Die beschmierten Plakate sind bald entsorgt. Sorgen wir dafür, dass der raue Ton gleich mit verschwindet. (www.avenir-suisse.ch, 23.6.26)

EU-Klimaziele: Logistikbranche braucht in Zukunft achtmal so viel Strom Der Lkw-Verkehr soll zügig elektrifiziert werden. Wissenschaftler haben nun ermittelt, dass der Strombedarf höher sein wird als in der Chemie- und Stahlproduktion. (www.zeit.de, 23.6.26)

Katharina Fegebank: Wie machen Sie Hamburg klimaneutral, Frau Fegebank? Die Hansestadt Hamburg soll bis 2040 klimaneutral sein, so wollen es die Bürger. Wir fragen Umweltsenatorin Katharina Fegebank, wie das geht (und ob überhaupt). (www.zeit.de, 23.6.26)

Sommerferienstart: WWF gibt Tipps für einen naturverträglicheren Urlaub Mit kleinen Entscheidungen können Reisende Umwelt, Klima und Artenvielfalt schonen (www.wwf.de, 23.6.26)

Was große Hitzewellen mit unserer Psyche anstellen Wenn Klimaforscher recht behalten, wird die brütende Hitze, die wir gerade in Österreich erleben, zur neuen Normalität. Viele Menschen leiden jetzt schon darunter – dabei hat der Sommer gerade erst begonnen. Eine Psychologin erklärt, warum wir bei hohen Temperaturen eine kurze Zündschnur haben und wie wir mit Hitzestress gelassener umgehen können.   (www.krone.at, 23.6.26)

Verkehrspolitik: Janz Berlin fährt in eine Sackgasse Mobilität ist das Zukunftsthema heutiger Städte. Das hat sich herumgesprochen. Nur nicht in Berlin und bei der dort regierenden CDU. Die brettert mit dem Auto rückwärts. (www.zeit.de, 23.6.26)

Konsistorium im Vatikan: Kardinäle beraten über Weltlage und Synodalität - - Am Wochenende des 26. und 27. Juni 2026 versammelt sich das Kardinalskollegium im Vatikan zu einem außerordentlichen Konsistorium. Es handelt sich um das zweite von Papst Leo XIV. einberufene Treffen dieser Art nach einer ersten Versammlung im vergangenen Januar. Ziel des Zusammentreffens im Vorfeld des Hochfests der Apostel Petrus und Paulus ist die Beratung und Vertiefung von Themen, welche die aktuelle Situation der Kirche und der Welt betreffen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 23.6.26)

«Die Welt in mir ist voller Krieg» Die iranische Exil-Schrift­stellerin Aliyeh Ataei ist Writer in Residence am Literaturhaus Zürich. Ihre Gedanken kreisen um Krieg, Heimat und Verlust. (www.republik.ch, 23.6.26)

Ackerbau und Spezialkulturen im Berggebiet: Vom vergessenen Erbe zur Resilienzstrategie Originalartikel erschienen in Agrarforschung Schweiz https://doi.org/10.34776/afs17-164 | Berglandwirtschaft und Tierhaltung gelten als eng verbunden. Doch Klimarisiken, Marktdruck und gesellschaftlicher Wandel verengen die betrieblichen Spielräume. Pflanzliche Kulturen können sie standortangepasst erweitern. | Über Jahrhunderte gehörte der Anbau von Acker- und Spezialkulturen zur Berglandwirtschaft. Mit der Spezialisierung auf Milch- und Fleischproduktion wurde er weitgehend verdrängt. Heute eröffnen veränderte Rahmenbedingungen neue Perspektiven: Längere Vegetationsperioden erweitern die Anbaumöglichkeiten in der Bergzone, die Nachfrage nach regionalen pflanzlichen Lebensmitteln wächst und die Schweizer Ernährungsstrategie 2025—2032 verankert die Förderung einer pflanzenbetonten Ernährung erstmals als strategisches Ziel. Gleichzeitig deckt die inländische Produktion nur rund 35 Prozent des Bedarfs an pflanzlichen Lebensmitteln, mit sinkender Tendenz. (www.agrarforschungschweiz.ch, 23.6.26)

Stromnetz: „Risikolose Traumrenditen“: Kontrolliert die Netzagentur genug? - Die Anschuldigungen sind gravierend: Stromnetzbetreiber machten sich die Taschen voll und arbeiteten dabei qualitativ schlecht. Die Bundesnetzagentur schaue ihnen zu wenig auf die Finger. Was ist dran? - (www.faz.net, 23.6.26)

Individual differences in speech monitoring: Functional and structural correlates of delayed auditory feedback Fluent speech depends on the brain's ability to monitor self-produced sounds and sensations from articulatory organs to adjust motor commands in real time. To uncover the neural basis of this process, we combined a fluency-disrupting paradigm, delayed auditory feedback (DAF), with functional and structural neuroimaging. This multimodal approach revealed that while DAF processing relies on a right-lateralized network, more susceptible individuals show enhanced recruitment of left-hemisphere monitoring regions. We also found that stronger whitematter connections between auditory and somatosensory speech regions predict greater resilience and fluency. These findings provide an anatomically grounded account of sensorimotor control during speech production, offering insight into why some individuals are more susceptible to fluency breakdowns and related disorders. (www.pnas.org, 23.6.26)

Klimastudie für Schweizer Städte | Die aktuelle Hitzewelle ist extrem – künftig könnten diese bis zu 18 Tage dauern Eine neue Studie zeigt: Bei drei Grad Erwärmung drohen Tages­höchsttemperaturen über 45 Grad und Tropennächte mit 25 Grad. Was kommt da auf die Städte zu? | Die aktuelle Hitzewelle dauert rund zehn Tage, obwohl drei Tage normal wären. | Bei zwei Grad Erwärmung werden Hitzewellen in Schweizer Städten künftig zehn Tage dauern, bei drei Grad bis zu 18 Tage. | Im Extremszenario drohen Tageshöchsttemperaturen von über 45 Grad mit Tropennächten über 25 Grad. | Städte sind deutlich stärker betroffen, mit bis zu vier Tagen längeren Hitzewellen als ländliche Gebiete. | Wie extrem ist die aktuelle Hitzewelle im heutigen und im künftigen Klima der Schweiz? Eine Antwort darauf liefert eine neue Studie mit dem Titel «Wenn Städte überhitzen», die im Mai in der Fachzeitschrift «City and Environment Interactions» erschienen ist. | «Im heutigen Klima der Schweiz dauern Hitzewellen typischerweise etwa drei Tage», sagt Anna Senoner von Meteo Schweiz, leitende Autorin der Studie. (www.tagesanzeiger.ch, 23.6.26)

Elektroautos: Jeder fünfte EU-Neuwagen fährt rein elektrisch Der Absatz von Elektroautos ist in der EU im Mai deutlich gestiegen, auch Hybride legten zu. Besonders chinesische Anbieter konnten ihre Verkäufe steigern. (www.zeit.de, 23.6.26)

Wenn zur Queerfeindlichkeit die Klimaerhitzung kommt Während in den USA Hitzewellen häufiger werden, leben viele LGBTQ-Personen in Wohnungen mit häufig gesundheitlich riskanten Temperaturen. Eine neue Studie macht diese bislang wenig erforschte Ungleichheit sichtbar. - (klimareporter.de, 23.6.26)

Komplett autarkes Haus: „Könnte Strom verschenken“ Angst vor einem Blackout? Ärger über stetig steigenden Energiepreise? Klaus Strasser kennt das nicht! Der Salzburger produziert seinen Strom seit Jahren selbst, sein Haus ist völlig autark. Wie das funktioniert: Der Tüftler setzt auf ein ausgeklügeltes Batteriesystem und die Kraft der Sonne. (www.krone.at, 23.6.26)

Digitale Lösungen für die Energiewende – dvlp.energy In diesem Jahr werden beim Startup-Pitch auf dem BEE-Sommerfest digitale Lösungen für die Energiewende gesucht. Das Startup dvlp.energy bietet eine Art Google Maps für die Energiewende. Der Beipackzettel zum Pitch. (www.energiezukunft.eu, 23.6.26)

Rekordwachstum bei Erneuerbaren Energien, doch Strukturwandel hinkt nach Erneuerbare Energien wachsen im Rekordtempo und haben Potenzial, die Weltwirtschaft neu zu gestalten – mehr Energiesicherheit, Resilienz und Wohlstand. Doch politische Rahmenbedingungen, Finanzierungsstrukturen und Infrastruktur bremsen aus. (www.energiezukunft.eu, 23.6.26)

Religiöse Regeln sollten Vorrang vor Schulregeln haben, sagt fast jeder dritte Neuntklässler Eine Studie im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung hat ergeben, dass mehr als die Hälfte der Lehrkräfte Gewalt an ihren Schulen als großes Problem wahrnimmt. Und: Fast jeder dritte Neuntklässler ist der Meinung, dass religiöse Regeln Vorrang vor Schulregeln haben sollten. (www.welt.de, 23.6.26)

Schwitzende Pendler: Verformte Schienen und ausgefallene Klimaanlagen: So kämpfen die SBB mit der Hitze Bei Baar ZG verformte sich am Montag ein Gleis. Täglich fallen rund 20 Klimaanlagen in Zügen aus. Die SBB haben verschiedene Rezepte dagegen. Auf ein besonders sichtbares verzichten sie hingegen. (www.tagesanzeiger.ch, 23.6.26)

Hitze im Alter: Trotz 30 Grad im Altersheim: «Ich liebe meinen Dachstock und will nirgends anders hin» Über 75-Jährige leiden besonders stark unter Hitzewellen, doch viele Betroffene unterschätzen ihr Risiko. Wie sich ein Winterthurer Alterszentrum und die Bewohnenden gegen die Hitze wappnen. (www.tagesanzeiger.ch, 23.6.26)

INTERVIEW - «Liebe EU, liebe Schweizer, wir haben ein Problem», ruft Konrad Hummler. Der liberale Publizist fordert eine positive Erschütterung des Landes Die 10-Millionen-Initiative hat gezeigt, dass die Schweiz bei der Zuwanderung gespalten ist. Hummler findet, die Gewinner der Abstimmung müssten einen ehrlichen Schritt auf die Verlierer zugehen. Denn die Schlacht der Schlachten stehe noch bevor. (www.nzz.ch, 23.6.26)

Abwrackprämie für Heizungen statt Solarpflicht: So will Liechtenstein klimaneutral werden Bis 2050 will das Fürstentum klimaneutral sein. Die Regierung sucht nach Möglichkeiten, um den Ausstieg aus den fossilen Energien zu beschleunigen. (www.nzz.ch, 23.6.26)

Schulbarometer 2026: Lehrer sehen Verhalten ihrer Schüler als größte Herausforderung Für viele Lehrer ist das Verhalten ihrer Schüler eine Hürde im Unterricht. Auch der Umgang mit politischer Meinung treibt Lehrkräfte um, besonders im Osten des Landes. (www.zeit.de, 23.6.26)

«Hitzefrei!», «Eiswürfel!», «Klimaanlagen!» – Das fordern die Zürcher Schüler bei über 30 Grad. Linke Politiker wollen vorerst Pausenplätze entsiegeln und Bäume pflanzen In der Stadt Zürich wird es immer heisser. Doch nur wenige Klassenzimmer sind für Hitzetage gerüstet. (www.nzz.ch, 23.6.26)

Jeder Dritte hält nicht bis zur Pension durch Wie gesund sind die heimischen Arbeitskräfte? Eine aktuelle Studie zeigt: Zeitdruck, psychische Belastungen und Hitze setzen Beschäftigten zunehmend zu. Viele zweifeln daran, ihren Beruf bis zur Pension ausüben zu können. Welche Forderungen die Gewerkschaft GPA deshalb stellt ... (www.krone.at, 23.6.26)

Split-Klimageräte: Stif­tung Wa­ren­test be­stä­tigt Wirt­schaft­lich­keit - - Die Stiftung Warentest hat Split-Klimageräte getestet und ihre Effizienz sowohl beim Heizen als auch beim Kühlen hervorgehoben. - - (www.geb-info.de, 23.6.26)

22.6.26

Kathrin Klausmeier: „Niemand kommt als Ostdeutscher auf die Welt“ Immer mehr junge Deutsche fühlen sich ostdeutsch — obwohl sie die DDR nie erlebt haben. Kathrin Klausmeier erforscht dieses Phänomen und hat einen alarmierenden Befund. Ein Gespräch (www.freitag.de, 22.6.26)

Wegen Hitze: Tiefer Wasserpegel am Bodensee und weiteren Schweizer Seen Die Wasserpegel der Schweizer Seen stehen tief. Niederschlagsmangel und Hitze drücken die Wasserstände: Acht von zehn Schweizer Seen liegen unter Durchschnitt. (www.watson.ch, 22.6.26)

Unprecedented June heat grips Europe this week Climate change is making extremely dangerous heat waves like this one more common. (yaleclimateconnections.org, 22.6.26)

Baspo-Chefin Sandra Felix kämpft für Turn-Obligatorium in der Schweiz Baspo-Chefin wünscht sich, dass die Schweiz mit den Olympischen Winterspielen 2038 «einen grossen Wurf» wagt — und lehnt den möglichen Abbau beim Schulsport ab. | Der Bundesrat hat soeben seine Botschaft zu Olympia 2038 in der Schweiz verabschiedet. Das freut die Direktorin des Bundesamts für Sport. Rund 200 Millionen Franken will der Bund investieren. Die Defizitgarantie übernehmen vermögende Privatpersonen und Firmen. Die Schweiz sei ein innovatives Land, sagt Felix im Interview. Und sie verrät auch, welches Turngerät im Schulsport ihr nicht so viel Freude bereitet hat. (www.watson.ch, 22.6.26)

Synode diskutiert Beitrag für Freie Katholische Schulen Zürich Wieviel Geld sollen die Freien Katholischen Schulen Zürich bekommen? Darüber debattierten die Synodalen an ihrer Sitzung vom 18. Juni intensiv. Der Beitrag an die Paulus Akademie wurde diskussionslos beschlossen. (www.forum-magazin.ch, 22.6.26)

2 Grad mehr: Schweizer Seen werden immer wärmer – diese Folgen drohen Die hohen Wassertemperaturen verändern Schweizer Seen: weniger Sauerstoff, mehr Algen und Keime sowie steigender Aufwand für die Trinkwasseraufbereitung. (www.watson.ch, 22.6.26)

Reformierte Kirche erarbeitet Notfallplan gegen Pfarrermangel Die 19 reformierten Kirchen der Deutschschweiz haben sich nach längerer Diskussion auf einen Notfallplan gegen den Pfarrmangel geeinigt. Künftig soll es bei einer akuten Mangellage möglich sein, Pfarrvikarinnen und Pfarrvikare nach einer Kurzausbildung anzustellen. | Der sogenannte «Plan P» erlaubt es den 19 reformierten Kirchen, in einer von der Konkordatskonferenz erklärten Mangellage geeignete Personen ab 55 Jahren nach einer gezielten theologischen Ausbildung als «Pfarrvikarinnen» und «Pfarrvikare» anzustellen. | Diese übernehmen pfarramtliche Aufgaben, werden jedoch nicht ordiniert und nicht in eine Pfarrstelle gewählt, teilte die Konkordatskonferenz am Montag mit. Voraussetzung sind ein akademischer Abschluss, eine reformierte Verankerung sowie ein Aufnahmeverfahren mit Assessment. | Die ersten Meldungen dazu lösten grosses Interesse aus: Bereits 80 Personen stünden auf der Liste, schreibt die Konkordatskonferenz. (www.watson.ch, 22.6.26)

Strassen und Schienen – Wie die Hitze der Schweizer Infrastruktur zu schaffen macht Wir nutzen sie täglich: unsere Strassen und Züge. Doch extreme Hitze birgt Risiken für ihre Sicherheit. (www.srf.ch, 22.6.26)

Anhörung zum neuen Heizungsgesetz: Neue Heizungsregeln fallen bei Ex­per­t:in­nen durch Bei der Anhörung zum Gebäudemodernisierungsgesetz warnen die Fachleute vor hohen Kosten. Der DGB vermisst „eine strategische Richtungsklarheit“. mehr... (taz.de, 22.6.26)

Kampf gegen den Neoliberalismus: Wie steht es um die Demokratie in Bolivien? Seit mehr als sechs Wochen protestieren bolivianische Arbeiter, Angestellte und Bauern gegen die neoliberalen Pläne der rechten Regierung von Präsident Paz. Sie werden sich auch vom Militär nicht einschüchtern lassen, erklärt der Gewerkschaftsführer Claudio Choque. (www.jungewelt.de, 22.6.26)

Meteorologin über heftiges Unwetter: «Es war reiner Zufall, dass Zürich so stark getroffen wurde» Das Gewitter vom Freitag hat in Zürich ein Todesopfer gefordert. War dieses Unwetter im Vorfeld absehbar? Und warum tobte es sich ausgerechnet über der Stadt aus? (www.tagesanzeiger.ch, 22.6.26)

Fachleute warnen – Der Luchs geht um – aber wie lange noch? In der Schweiz lebt die grösste Population des Alpenraums. Doch Fachleute warnen vor der unsicheren Zukunft der Luchse. (www.srf.ch, 22.6.26)

Belastung steigt: Eine Milliarde mehr Menschen im Hitzestress - Wie sich Hitze anfühlt und wie sie den Körper belastet, hängt von vier Faktoren ab. Forscher haben nun gezeigt, dass diese Hitzebelastung seit 1970 weltweit zugenommen hat. Vor allem die Nächte werden zur Qual. - (www.faz.net, 22.6.26)

Was in den 1970er Jahren ein endloser Sommer war, wäre heute ein sehr kurzer Die Hitzewellen werden immer stärker, und sie dauern immer länger, wie eine globale Auswertung zeigt. In Europa beginnt starker Hitzestress neuerdings schon Mitte Juni und hält sich bis Ende August. (www.nzz.ch, 22.6.26)

Verteidigungsminister Pfister – «Ich mache Sitzungen bewusst im Bunker» Im Tagesgespräch erklärt der Bundesrat, warum er öfter mit der Armeeführung im Bunker tagt. (www.srf.ch, 22.6.26)

Niederländische Kolonial-Vergangenheit: Entschuldigung nach 75 Jahren Ein Denkmal für die molukkische Minderheit thematisiert das verdrängte Schicksal der einstigen niederländischen Kolonialsoldaten in Indonesien. mehr... (taz.de, 22.6.26)

Hitzewelle und Trockenheit – Geht der Schweiz bald das Wasser aus? Wer hat Priorität, wenn das Wasser knapp wird, und ist die Schweiz für Trockenheit gewappnet? Die wichtigsten Antworten. (www.srf.ch, 22.6.26)

SZ-Nachhaltigkeitsgipfel: „Der ‚Tankrabatt‘ war eine sehr schlechte Idee“ Top-Ökonom Gabriel Felbermayr erklärt im Interview, warum die Regierung falsch auf die hohen Benzinpreise reagiert hat, wie chinesische E-Autos den Deutschen helfen und mit welchen Argumenten man AfD-Wähler für die Energiewende gewinnt. (www.sueddeutsche.de, 22.6.26)

Klimawandel: Auf einmal sind wir diesseits der Apokalypse Die Zukunft ist plötzlich weniger bedrohlich als befürchtet: Gut möglich, dass das Klima eines Tages noch als eines der einfacheren Probleme erscheint. (www.sueddeutsche.de, 22.6.26)

Digitale Manipulation: Ist das wirklich Ihr Geschmack – oder hat das ein Algorithmus entschieden? Ob Musik, Essen oder Bücher: Was uns gefällt, diktieren längst Algorithmen. Ausgerechnet das Silicon Valley erklärt den Geschmack nun zur wichtigsten menschlichen Ressource – ein bizarres Paradox. (www.tagesanzeiger.ch, 22.6.26)

Heizungsgesetz: Kritik von allen Seiten Bevor die Novelle des Heizungsgesetzes den Bundestag passieren kann, werden noch Experten dazu angehört. Doch die haben wenig Gutes über das Werk zu sagen. Und neuer Ärger zieht auf. (www.sueddeutsche.de, 22.6.26)

Unterricht trotz Hitzewelle: „Hitzefrei lässt sich einfach nicht mehr machen“ Schule hat sich verändert – und auch der Alltag von Familien. Lehrer können Kinder nicht mehr so einfach heim schicken, wenn es zu heiß zum Lernen ist. Doch nicht alle Münchner Schulen haben Hitzefrei abgeschafft. (www.sueddeutsche.de, 22.6.26)

Energiekrisen: Staatliche Eingriffe oft klimaschädlich Maßnahmen wie der Tankrabatt sind nicht nur teuer, sondern auch klimaschädlich. Forschende raten, in künftigen Krisen lieber die Stromsteuer zu senken. mehr... (taz.de, 22.6.26)

China: Spitzenforschung als politischer Schalthebel Nach dem letzten Nature Ranking hat China seinen Dauerrivalen die USA als Hightech-Nation abgehängt. Mit der technologischen Führung will Peking auf der Weltbühne Einflüsse sichern, nicht nur auf der Erde. (www.dw.com, 22.6.26)

Nepal: Die vielleicht bekannteste Leiche am Everest soll geborgen werden „Green Boots“ diente Bergsteigern am Mount Everest lange als Wegmarke. Die Identität des Toten mit den grünen Stiefeln ist seit 30 Jahren nicht zweifelsfrei geklärt. Das könnte sich bald ändern. (www.sueddeutsche.de, 22.6.26)

Extremsprünge am Unteren Letten gehen viral – doch jetzt gibt’s eine Anzeige Ein Video von waghalsigen Sprüngen am Unteren Letten erreicht auf Instagram tausende Aufrufe und viel Zuspruch. Doch das EWZ, dem das Gelände gehört, warnt vor Gefahren und hat Anzeige erstattet. (tsri.ch, 22.6.26)

KI füllt die Lücken echter Lebenswege Reale Versicherte erzählen vor der Kamera ihre Lebensgeschichte – das ist der Kern der neuen Imagekampagne der Krankenkasse Aquilana. Ausgespielt wird sie seit März im Kanton Aargau. (www.persoenlich.com, 22.6.26)

Zahlen zu Shared Mobility – Der Sharing-Boom verliert an Tempo Geteilte Autos, Velos und E-Scooter wurden 2025 häufiger genutzt. Doch es zeigt sich auch eine Sättigung. (www.srf.ch, 22.6.26)

Podcast 'fossilfrei' – #44: Die Vermessung der Dunkelflaute Heute gibt es mal wieder eine DIW-interne Folge. Wolf-Peter Schill spricht mit Martin Kittel über ein echtes Reizthema der Energiewende, die berüchtigte Dunkelflaute. Basierend auf eigenen Forschungsarbeiten erklären wir, warum zwar Viele (mit unterschiedlichen Begriffen) über dieses Phänomen sprechen — es aber gleichzeitig so schwierig ist, konkret zu definieren, was eine Dunkelflaute eigentlich ist und wie man sie messen kann. Dafür diskutieren wir drei verschiedene Ansätze mit ihren Vor- und Nachteilen, die zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen führen können. Wenn euch das zu nerdig ist, könnt ihr in den zweiten Teil springen, wo es um extreme europäische Dunkelflauten in den letzten vier Jahrzehnten geht. Spoiler: sie sind länger, als die meisten denken — aber es ist auch nicht so, dass es währenddessen gar keinen erneuerbaren Strom gibt. Zudem können ein erneuerbarer Technologiemix und ein europäischer Stromverbund die Länge der Extremereignisse deutlich verringern. en (www.diw.de, 22.6.26)

„Christfluencerinnen“: Warum Frauen Unterdrückung auf Instagram feiern Auf Social Media wächst eine Bewegung, die Frauen zur Unterordnung aufruft — mit Hunderttausenden Followern. Was steckt hinter dem Phänomen der „Christfluencerinnen“ — und warum verfängt diese gefährliche Botschaft gerade jetzt? (www.freitag.de, 22.6.26)

A dirty farm problem could be a climate solution Biodigesters capture methane from manure. The methane can then be refined into fuel. (yaleclimateconnections.org, 22.6.26)

Podium ringt um Energiewende Kurs – Podiumsgäste einigen sich nicht auf gemeinsame Positionen zu geplanten Energiegesetzen Zur Diskussion über geplante Änderungen an mehreren Energiegesetzen kamen am Donnerstag letzter Woche etwa 130 Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Handwerk und Bürgerenergie ins Pacelli-Haus nach Erlangen. (www.bund-naturschutz.de, 22.6.26)

Fun survival fact: Wärmepumpen sind Klimaanlagen. Gas- und Ölheizungen nicht. Mittags ist der Strom billig, wer Fotovoltaik hat, bekommt ihn vom Dach/Balkon. Wer also tags kühlt, kann das CO2-neutral und billig tun. | @christianstoecker.de on Bluesky (bsky.app, 22.6.26)

Vicente Valentim: Es gibt keinen Rechtsruck, radikale Ansichten gab es immer Mit seinem Buch „Die Normalisierung der radikalen Rechten“ hat Vicente Valentim ein Schlüsselwerk zum Verständnis der europäischen Rechtspopulisten geliefert. Seine These: Mehr Rechtsextreme gibt es heute nicht. Was hat sich dann verändert? (www.freitag.de, 22.6.26)

Auch Vögel freuen sich über Unterstützung während der Hitzewelle In den letzten Tagen war es aussergewöhnlich heiss. Zwar sind Vögel gut gerüstet, um mit hohen Temperaturen zurechtzukommen. Dennoch können wir sie unterstützen: Einheimische Sträucher im Garten spenden Schatten, und Vogelbäder mit täglich frischem Wasser werden gerne besucht. | Derzeit hat die Hitze die Schweiz fest im Griff. Die Vögel müssen sich ebenfalls damit arrangieren, sie haben aber Anpassungen, die ihnen das Leben bei hohen Temperaturen erleichtern. Vögel haben eine Körpertemperatur von rund 41 °C und tolerieren Hitze deshalb besser als Menschen. Zusätzlich bewegen sich Vögel bei hohen Temperaturen weniger, verlegen die Aktivität in die kühleren Morgen- und Abendstunden, suchen vermehrt schattige Plätze auf und baden und trinken häufiger. | Um den Vögeln zu helfen, sind im Garten nun einheimische Sträucher wertvoll. Sie liefern Schatten, kühlen die Umgebung und liefern Nahrung in Form von Insekten. Dasselbe gilt für begrünte Aussenfassaden. (naturschutz.ch, 22.6.26)

Deutsche Umwelthilfe fordert Bundesumweltminister Schneider auf, Förderung für Elektroautos mit PFAS-Chemikalien in der Klimaanlage zu beenden Bundesregierung fördert Elektroautos, deren Kältemittel bei Leckage vollständig in die Ewigkeitschemikalie TFA umgewandelt werden | Seit Juni 2026 bestätigt der Risikoprüfungsausschuss der EU-Chemikalienagentur die Fortpflanzungstoxizität von TFA | DUH fordert Umweltminister Schneider auf, E-Autos nur dann zu fördern, wenn sie klima- und umweltfreundliche Kältemittel wie CO2 verwenden (www.duh.de, 22.6.26)

Gemeinsame Pressemitteilung zur GModG-Anhörung | Anhörung zum Gebäudemodernisierungsgesetz: Klimaschutz und soziale Vereinbarkeit bleiben außen vor WWF und Paritätischer Gesamtverband fordern anlässlich der Anhörungen zum Gebäudemodernisierungsgesetz eine umfassende Nachbesserung des Entwurfs. Die aktuelle Fassung ist nach Auffassung der Verbände sowohl sozial wie klimapolitisch ruinös. Am heutigen Montag geben Sachverständige im Wirtschafts- und Energieausschuss des Bundestags Einschätzungen zum Gesetzentwurf. Die Ausgestaltung des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG) entscheidet darüber, ob sich Millionen Haushalte mit niedrigem Einkommen die Wärmewende künftig leisten können und ob die Bundesregierung das Staatsziel Klimaschutz wahrt. | „Wenn über die Zukunft des Heizens entschieden wird, sitzen Handwerk und Industrie mit am Tisch — wer durch hohe Heizkosten an den Rand gedrängt wird, bleibt außen vor. Eine Schieflage mit Ansage“, sagt Katja Kipping, Geschäftsführerin des Paritätischen Gesamtverbands. „Was die Koalition als Freiheit im Heizungskeller verkauft, bedeutet insbesondere für soziale Einrichtungen ein hohes Risiko (www.wwf.de, 22.6.26)

Deutschland initiiert erstmals antarktisches Schutzgebiet Das Umweltschutzprotokoll zum Antarktis-Vertrag sieht ein zusammenhängendes Netzwerk an Schutzgebieten in der Antarktis vor. Deutschland hat dazu erstmals einen konkreten Beitrag geleistet. Seit Juni 2024 sind die Danger Islands in der Antarktis als ASPA Nr. 180 ausgewiesen. | Die Antarktis-Vertragsstaatengemeinschaft ist sich darüber bewusst, dass es aktuell noch zu wenige Schutzgebiete in der Antarktis gibt, ihre Verteilung ungleich ausfällt und die antarktischen Schutzgüter nur eingeschränkt repräsentieren. Daher sind die Staaten seit einiger Zeit bemüht, ein zusammenhängendes Netzwerk von Schutzgebieten in der Antarktis auf der Grundlage der bestehenden Schutzgebietskulisse aufzubauen. Dazu hat Deutschland nun erstmalig einen eigenen Beitrag geleistet. (www.umweltbundesamt.de, 22.6.26)

Studie zur Mobilität: Weniger Auto, mehr zu Fuß – so bewegt sich Bayern Das Auto bleibt das wichtigste Verkehrsmittel in Bayern – auch wenn es mittlerweile etwas häufiger ungenutzt herumsteht. Auf der anderen Seite sind heute mehr Menschen zu Fuß unterwegs als in früheren Jahren. Das sind zentrale Erkenntnisse einer großen Studie zur Mobilität in Deutschland, von der nun gesonderte Ergebnisse für Bayern vorliegen – sie basieren auf Befragungen von fast 40.000 Menschen in den Jahren 2023/24. | «Der bayerische Mobilitätsmix bewährt sich. Wir spielen keine Verkehrsträger gegeneinander aus. Nur mit einem guten Mix, in den jedes Verkehrsmittel seine Stärken einbringt, schaffen wir für alle ein gutes Angebot», sagte Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) als Fazit. Die Details im Überblick: Menschen sind etwas weniger unterwegs | Weniger Auto, mehr zu Fuß | Mehr Autos, weniger Autonutzung | Beruf, Einkaufen, Freizeit – deshalb sind die Bayern unterwegs | Fast 40.000 Haushalte in Bayern befragt (www.zeit.de, 22.6.26)

Meinungsfreiheit: UN-Vertreterin kritisiert Deutschland: Protest werde „kriminalisiert“ Die Meinungsfreiheit in Deutschland beschäftigt den Menschenrechtsrat in Genf: Der Freiraum für Kritik an der Nahostpolitik und der Klimapolitik schrumpfe, moniert eine Sonderberichterstatterin. (www.sueddeutsche.de, 22.6.26)

Die Geschäftsstelle der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS) ist Grüner Güggel zertifiziert An der Sommersynode 2026 hat oeku-Präsident Daniel Schmid Holz der EKS-Präsidentin Rita Famos und dem Vize-Präsident Pierre-Philippe Blaser das vier Jahre gültige Zertifikat überreicht. | Die EKS nimmt sich unter anderem vor, ihre Geldanlagen gemäss den Kriterien der Stiftung ethos zu überprüfen sowie die Heizenergie um 30% bis 2027 (gegenüber dem Durchschnitt von 2023-2025) einzusparen. Im Rahmen des Handlungsfelds «Bewahrung der Schöpfung» hat der strategische Ausschuss der EKS zehn Empfehlungen erarbeitet. Der Rat hat diese Empfehlungen entsprechend ihrer beabsichtigten Wirkung in die vier Arbeitsbereiche «Theologische & spirituelle Verankerung», «Kommunikation & gesellschaftlicher Dialog», «institutionelles Handeln & Vorbildfunktion» sowie «Systemkoordination & Unterstützung» zusammengefasst. Die darin definierten Massnahmen flankieren die im Umweltprogramm definierten Massnahmen vor allem im Bereich der Wirkung gegen Aussen und der Kommunikation. (oeku.ch, 22.6.26)

Die Wende für nachhaltige Ernährung Von oben verordnete Maßnahmen, die eine nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung fördern wollen, führen schnell zu Widerständen oder unerwarteten Problemen. Ein transdisziplinäres Projekt unter der Leitung der BOKU University holt Praktiker:innen und Wissenschaftler:innen an einen Tisch. Ihr Ziel: gemeinsam getragene Wege für eine nachhaltige Milch- und Rindfleischversorgung in Österreich zu entwickeln. (scilog.fwf.ac.at, 22.6.26)

Ein schmaler Grat: Wie viel Werbung dürfen Pharmafirmen machen? Medikamentenhersteller finanzieren weltweit Informationskampagnen zum Thema Adipositas (Fettleibigkeit). Swissinfo geht der heiklen Frage nach, inwiefern Verbote für Arzneimittelwerbung noch durchsetzbar beziehungsweise relevant sind. | «Informationen sind heute viel leichter verfügbar als noch vor 20 oder 30 Jahren, als nur der Arzt alles wusste», sagt Anwältin Weber. «Nur sind diese Informationen oft nicht fundiert.» | Viele Erkrankungen, darunter auch Adipositas, sind nach wie vor ungenügend erforscht und mit Stigmatisierung und Scham behaftet. Eli Lilly liess verlauten, das Ziel der Kampagne in der Schweiz sei es, in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für Adipositas als chronische und schwerwiegende Krankheit zu fördern und die Wichtigkeit einer angemessenen medizinischen Hilfe aufzuzeigen. | Aber obliegt es wirklich Firmen wie Eli Lilly und anderen, dieses Verständnis zu fördern? Wenn nein, wer ist dann dafür zuständig? (www.swissinfo.ch, 22.6.26)

Sexuelle Übergriffe im Kloster – Wie weiter nach dem Missbrauchsskandal in St. Maurice? Alexandre Ineichen ist der neue Abt in St. Maurice. Er muss den Missbrauchsskandal aufarbeiten. Wo steht die Abtei? (www.srf.ch, 22.6.26)

Papst: Hunger wirkt destabilisierend, niemand darf vergessen werden - - In der aktuellen politischen Gemengelage werden eher Kriege „genährt“, als Menschen „ernährt“: Diese bittere Bestandaufnahme kommt von Papst Leo XIV., bei einem Besuch am römischen Sitz des Welternährungsprogramms WFP, das humanitäre Nothilfe weltweit leistet. Gleichzeitig ruft das Kirchenoberhaupt zu einer ernsthaften gemeinsamen Anstrengung auf, um die Situation der Millionen Hungernden auf der Welt zu bessern. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 22.6.26)

Stickstoffbelastung: Schneller Kreislauf, schmutziges Wasser - Nitrat aus überdüngten Feldern ist ein massives Umweltproblem. Dürre und Starkregen könnten es verschärfen. - (www.faz.net, 22.6.26)

Papst warnt bei Besuch von Sommercamp vor Smartphone-Abhängigkeit - - An diesem Montagvormittag hat Leo XIV. das Sommercamp „Estate Ragazzi“ im Vatikan besucht. Die Initiative, die seit dem Ende der Pandemie im Sommer jeweils für mehrere Wochen in den Vatikanischen Gärten und in der Audienzhalle stattfindet, bietet ein Betreuungsprogramm für jüngere und ältere Kinder von Vatikan-Angestellten. Im Rahmen des Treffens stellte sich der Papst den Fragen der Teilnehmenden, wobei die Themen Digitalisierung und zwischenmenschliche Beziehungen im Mittelpunkt standen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 22.6.26)

Vatikan: Beratungen über nächste Schritte der Weltsynode - - Vertreter der Bischofsverbände und der Synoden-Koordinatoren der einzelnen Kontinente treffen sich nächste Woche im Vatikan zu dreitägigen Beratungen. - - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 22.6.26)

Sanierung von Schulen: Hitzefrei ist kein Dauerzustand - Es braucht nicht viel, damit Schulen funktionieren. Ein ausreichender Hitzeschutz sollte dazugehören. Und akzeptable Schultoiletten. - (www.faz.net, 22.6.26)

Ö: „388 Millionen Christen von Verfolgung betroffen“ - - Weltweit waren Anfang 2026 rund 388 Millionen Christinnen und Christen von Verfolgung und Diskriminierung betroffen. Das geht aus dem neuen Monitoringbericht 01/2026 zur Verfolgung religiöser Minderheiten hervor, der vom Bundeskanzleramt bzw. der zugeordneten Stabstelle „Internationaler Schutz verfolgter religiöser Minderheiten“ verantwortet wird. - - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 22.6.26)

Vinted: »Der Jagdinstinkt ist ein bisschen obsolet geworden« Unikate und Vintage-Schnäppchen: Auf Vinted kann man sie finden. Ein Verbraucherschützer, ein Langzeituser und eine Influencerin teilen ihre Tipps. (www.zeit.de, 22.6.26)

In Grosser Hitze: Wie der Garten trotz Wasser sparen überlebt - Die Hitze ist da. Mit Glück sind Regentonnen und Zisternen im Garten gut gefüllt. Das zahlt sich aus mit Blick auf die Wasseruhr und hilft bei Starkregen. Für wen sich welches System lohnt. - (www.faz.net, 22.6.26)

Stromversorgung in Deutschland: Deutlich mehr Batteriespeicher gebaut In Deutschland hat die Kapazität zum Speichern von Strom stark zugenommen. Besonders Großspeicher legen zu, sie sind wichtig für den Ausbau der erneuerbaren Energien. (www.zeit.de, 22.6.26)

Drohnenvideo geht viral: 40 Wagemutige springen nacheinander in die Limmat – Stadt erstattet Anzeige Dutzende Adrenalinfans werden auf Instagram für eine aufwendige Sprungabfolge gefeiert. Das EWZ hingegen hat daran wenig Freude. (www.tagesanzeiger.ch, 22.6.26)

250 Jahre Amerika: «Die ältere demokratische Nation, das sind eindeutig wir. Sie haben das von uns abgeschaut» Die USA bereiten sich mit viel Tamtam auf ihre 250-Jahr-Feier vor. Da wird wieder viel zu hören sein von der ältesten Demokratie der Welt. Joagquisho vom Volk der Onondaga kann da nur müde lächeln. (www.tagesanzeiger.ch, 22.6.26)

Parlament kann über Beitrag an Olympische Winterspiele entscheiden Der Bundesrat will Olympische Winterspiele 2038 in der Schweiz mit bis zu 200 Millionen Franken unterstützen. Über diesen Beitrag kann nun das Parlament entscheiden. (www.schweizheute.ch, 22.6.26)

Gebäudemodernisierungsgesetz: Deutsche Umwelthilfe kündigt Klimaklage vor Bundesverfassungsgericht an Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) bekräftigt anlässlich der heutigen Ausschussanhörung zum Gebäudemodernisierungsgesetz ihre Kritik: Aus Sicht der Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation gefährdet der Gesetzentwurf die Erreichung der verfassungsrechtlich verankerten Klimaziele. Für den Fall einer Verabschiedung kündigt die DUH eine Klimaklage in Form einer Verfassungsbeschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht an. | Dazu Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der DUH: „Das Gebäudemodernisierungsgesetz gibt fossilen Heizungen noch auf Jahrzehnte hinaus freie Bahn und ist damit verfassungswidrig. Die Kostenrisiken für Haushalte sind riesig, die Abhängigkeit von fossilen Importen wächst und die Gefährdung der im Gesetz verankerten Klimaziele ist unbestreitbar. Die Mitglieder des Ausschusses für Energie haben heute die Möglichkeit, diesen Fehler zu verhindern. Sollte das Gebäudemodernisierungsgesetz dennoch verabschiedet werden, werden wir es mit einer Klimaklage stoppen.“ (www.duh.de, 22.6.26)

Was prägt das Sicherheitsgefühl im Wohnumfeld? Der neue FGZ-Datenmonitor zeigt: Mehr Ausländer:innen bedeuten nicht mehr Unsicherheit – weder für Frauen noch für Männer. Die Ergebnisse widersprechen damit verbreiteten Annahmen in politischen ( #Stadtbild -)Debatten. | https://fgzrisc.hypotheses.org/7471 | @fgz-risc.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 22.6.26)

Olympia 2038: Bund will Schweizer Kandidatur unterstützen Der Bundesrat will Olympische Winterspiele 2038 in der Schweiz mit bis zu 200 Millionen Franken unterstützen. Über diesen Beitrag kann nun das Parlament entscheiden. | Den Bundesbeitrag will der Bundesrat an die Bedingung knüpfen, dass sich Kantone und Gemeinden mit mindestens demselben Betrag beteiligen. Für allfällige Defizite will der Bund nicht haften. Die Schweiz ist für den Zuschlag der Spiele in einer privilegierten Position. | Der für die Organisation der Winterspiele zuständige Verein sieht eine privat finanzierte Defizitgarantie von 200 Millionen Franken vor und plant mit Gesamtkosten von 2,2 Milliarden Franken. Dieses Geld soll von der öffentlichen Hand, vom Internationalen Olympischen Komitee (IOK) sowie aus Sponsoring und Merchandising kommen. | Der Bundesrat stuft den Beschluss zur Unterstützung als nicht referendumspflichtig ein. Doch in der Vernehmlassung verlangten SVP, SP, Grüne und Gewerkschaftsbund die Möglichkeit einer Volksabstimmung. (www.watson.ch, 22.6.26)

EWZ-Chef warnt vor einem Scheitern des Stromabkommens: «Das wird extrem teuer – die Rechnung berappen die Kunden» Während die Schweiz über neue AKW diskutiert, drängt Benedikt Loepfe auf ein Stromabkommen mit der EU. Neue Kernkraftwerke kämen zu spät, sagt er. Entscheidend sei, dass die Schweiz im europäischen Strommarkt eingebunden bleibe. | Die Einbindung der neuen erneuerbaren Energien funktioniert immer besser. Es entstehen interessante neue Produkte — etwa Modelle, bei denen Kunden entschädigt werden, wenn sie bei einem Stromüberangebot ihre Solaranlagen abregeln. Auch werden nach und nach dynamische Tarife eingeführt, was das Netz entlastet. Das zeigt: Eine vollständig erneuerbare Stromversorgung ist möglich, wenn wir intelligent vorgehen — und den Ausbau entschlossen genug angehen. (www.nzz.ch, 22.6.26)

Photovoltaik und Eigenverbrauch: Wege zur dezentralen Energiezukunft | Eigenverbrauch ist die Logik des neuen Stromsystems Die Schweiz sollte beim Strom Netzkosten dort verrechnen, wo sie entstehen. Eine marktwirtschaftliche Energiepolitik sollte dezentrale Investitionen ermöglichen statt behindern. | Gastkommentar Matthias Egli, Geschäftsführer von Swissolar. (www.nzz.ch, 22.6.26)

Wegen Klimawandel – Die Störche sind zurück: Immer mehr Brutpaare im Bernbiet Beim Nationalen Pferdezentrum in Bern nisten doppelt so viele Störche wie 2025. Der Boom betrifft die ganze Schweiz. (www.srf.ch, 22.6.26)

Sponsored Content | So intensiv werden Windkraftanlagen geprüft | Windparks in der Schweiz: Drei Prüfungen für nachhaltige Projekte Windparkprojekte sind dringend benötigt. Doch bevor sich an einem Schweizer Standort auch nur eine einzige Turbine zu drehen beginnt, spielt sich ein dreistufiger Prüfungsprozess von höchster Komplexität ab — der schliesslich geeignete Standorte garantiert. | Erstellt im Auftrag von Axpo (www.nzz.ch, 22.6.26)

Marica Bodrožić: Wer bewusst lebt, ist der Maschine voraus - Marica Bodrožić glaubt daran, dass unsere Vorstellungskraft kreativer ist als KI. Jetzt hält die Schriftstellerin die Mainzer Poetikvorlesung. - (www.faz.net, 22.6.26)

Länder gegen Strompreisumlage und Bio-Treppe, aber für Öffnungsklausel Die Bundesregierung will neue Kraftwerke bauen lassen und das "Heizungsgesetz" der Vorgängerregierung umkrempeln. Der Bundesrat lehnt zentrale Vorschläge wie die Strompreisumlage für neue Kraftwerke ab und sieht auch Probleme bei der Einhaltung von Klimazielen. | Mitte Mai hatte die Bundesregierung zwei Energiegesetze beschlossen und in den Bundestag eingebracht: zum einen das Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetz (StromVKG), früher Kraftwerkssicherheitsgesetz genannt, zum anderen das Gebäudemodernisierungsgesetz, zuvor als Gebäudeenergiegesetz bezeichnet und als "Heizungsgesetz" bekannt geworden. | Zu beiden Gesetzentwürfen hat der Bundesrat jetzt ausführliche Stellungnahmen vorgelegt, in denen er auf Schwachpunkte hinweist, Änderungen vorschlägt und teilweise auch klare Forderungen stellt. (klimareporter.de, 22.6.26)

Bundesrat unterstützt Kandidatur für Winterspiele in der Schweiz – News – SRF Der Bundesrat unterstützt die Kandidatur für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2038 in der Schweiz. | Er beantragt dem Parlament einen Beitrag von maximal 200 Millionen Franken. | Die Vorlage erhielt in der Vernehmlassung mehrheitlich Zustimmung. | Die Schweiz befindet sich derzeit in einem privilegierten Dialog mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOK). Das heisst, sie kann bis Ende 2027 ihr Bewerbungsdossier ohne Konkurrenz ausarbeiten. Erfüllt das Konzept die Anforderungen des Olympischen Komitees (IOK), erhält die Schweiz den Zuschlag für die Spiele. | Der Bundesbeitrag von 200 Millionen Franken ist an die Bedingung geknüpft, dass Kantone und Gemeinden mindestens denselben Betrag beisteuern. Vorgesehen sind 60 Millionen Franken für die Paralympics, 50 Millionen für vergünstigte ÖV-Tickets, 80 Millionen für die Trägerorganisation sowie 10 Millionen als Reserve. | Für ein allfälliges Defizit will der Bund nicht haften. (www.srf.ch, 22.6.26)

Die direkte Demokratie verkleinert die Kluft zwischen Bevölkerung und Politik Wenn das Parlament nicht abbildet, was die Stimmberechtigten wollen, sollen diese selbst über politische Sachfragen entscheiden, sagen Befürworter:innen der direkten Demokratie. Funktioniert das in der Praxis? Eine neue Studie legt nahe, dass die Schweiz auf dem richtigen Weg ist. | Die direkte Demokratie, die es den Bürger:innen erlaubt, am Parlament vorbei selbst über Sachfragen abzustimmen, wird mitunter als Mittel vorgeschlagen, um diese Kluft zu überbrücken. Doch macht sie es tatsächlich besser? | In der Schweiz tut sie das, wie eine kürzlich veröffentlichte Studie von Manuel Wagner von der Goethe-Universität Frankfurt zeigt. Anhand von Daten zu Präferenzen der Bürger:innen und zur Politik aus fast 50 Jahren kommt Wagner zum Schluss, dass die politische Agenda in der Schweiz besser abbildet, was durchschnittliche Stimmberechtigte beschäftigt, als dies in anderen Ländern der Fall ist. | Und obwohl Wohlhabende und Menschen mit hohem Bildungsniveau weiterhin mehr Einfluss (www.swissinfo.ch, 22.6.26)

Ritter Energie präsentiert mit der WP Hypernova eine Wärmepumpe mit SCOP bis 6,22 Neue Maßstäbe bei Effizienz und Leistung: Mit SCOP-Werten bis 6,22, einem Schallleistungspegel von 38 dB(A), Vorlauftemperaturen bis 75 °C und hoher Systemkompatibilität für Neubau und Bestand gehört die WP Hypernova zu den besten Geräten ihrer Leistungsklasse. Nach Eintragung in die BAFA-Liste wird sie den Spitzenplatz unter den förderfähigen Luft/Wasser-Wärmepumpen einnehmen. (www.ikz.de, 22.6.26)

Wohngeld und sozialer Wohnungsbau: Staat subventioniert Vermieter mit Milliarden 28 Milliarden Euro zahlt der Staat jährlich für Wohngeld und Unterkunftskosten — und treibt damit die Mieten weiter in die Höhe. Jetzt kürzt die Merz-Regierung genau diese Hilfen. Was wäre die sinnvollere Alternative? (www.freitag.de, 22.6.26)

Solidaritätserklärung mit dem „widersetzen“-Protest gegen den Bundesparteitag der AfD in Erfurt 2026 Es braucht zivilgesellschaftliches Engagement, um unsere Demokratie zu schützen. Die anstehenden Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt könnten dazu führen, dass zum ersten Mal seit 1945 Rechtsextreme in Deutschland regieren. Schon jetzt geht die Stärke der AfD und das Verbreiten von rechtsextremer Hetze in den Parlamenten und sozialen Medien mit einem Anstieg rechtsextremer und rassistisch motivierter Gewalt einher. Eine AfD in Regierungsposition wird nicht nur versuchen, eine völkisch-rassistische Abschiebe- Agenda durchzusetzen, sondern auch das vielfältige zivilgesellschaftliche Engagement zu unterbinden, das den Nährboden unserer Demokratie bildet. | Mit einem Blick in die USA stellen wir fest, wie schnell eine rechtsextreme Regierung demokratische und rechtsstaatliche Grundsätze untergräbt und Kriege initiiert. In Anbetracht dieser Gefahren müssen alle demokratischen Parteien entschlossen für den Erhalt unserer Demokratie handeln. (fridaysforfuture.de, 22.6.26)

Wertschätzung und Sicherheit – feinschwarz.net Im Interview spricht Klaus Käfer — katholischer Priester, Fernfahrer und Mitwirkender bei „Lenkpause“ am Autobahnrastplatz Hegau — mit Silke Zäh für feinschwarz.net über Begegnungen auf dem Rasthof, Wertschätzung und die Bedeutung von Sichtbarkeit. | Im Arbeitsalltag vieler Fernfahrer*innen zählt oft vor allem eines: dass Waren und Güter möglichst schnell und zuverlässig von A nach B transportiert werden. Der Mensch hinter dem Steuer gerät dabei leicht aus dem Blick. Seine Sorgen, Belastungen und persönlichen Bedürfnisse bleiben häufig unbeachtet — und im wahrsten Sinne des Wortes auf der Strecke. Lange Fahrzeiten, hoher Zeitdruck, fehlende Ruheorte und viele Tage fern der Familie gehören für zahlreiche Fahrer*innen zum Alltag. Gleichzeitig sorgen sie mit ihrer Arbeit dafür, dass Supermärkte gefüllt bleiben, Unternehmen produzieren können und Lieferketten funktionieren. | Genau hier setzt „Lenkpause“ an. Klaus Käfer ist einer von den Mithelfenden, (www.feinschwarz.net, 22.6.26)

Auf den Spuren der Schmuggler: Schmuggellandschaften an der Schweizer Südgrenze und im Bergell Über Jahrhunderte bildete der Schmuggel einen integralen Bestandteil der Schweizer Bergwirtschaft. In «Schmuggellandschaften» begeben sich Dominik Siegrist und Franz Ebner auf die historischen Pfade der Schmuggler und stellen fest: Der illegale Handel mit Zigaretten, Kaffee und anderen Gütern war weitaus mehr als nur ein Geschäft. Der Schmuggel sicherte die Existenz zahlreicher Alpenbewohner:innen. | Franz Ebner, Dominik Siegrist. Schmuggellandschaften. Wege und Geschichten an der Schweizer Südgrenze. Rotpunktverlag, Zürich 2026. 416 Seiten, gebunden, CHF 45.- ISBN 978-3-03973-089-6. | Das Lesewanderbuch Schmuggellandschaften lässt auf zweiundvierzig ausgewählten Wanderungen die Geschichte des klassischen Schmuggels zwischen der Schweiz und Italien (1861 — 1975) lebendig werden. Historische Kapitel, Fotos, Karten und wandertechnische Informationen runden dieses Lesewanderbuch ab. (www.syntopia-alpina.ch, 22.6.26)

Olympische Winterspiele 2038 in der Schweiz: Bundesrat will 200 Millionen Franken bezahlen, verspricht aber, es gebe keine Defizitgarantie Trotz Geldsorgen kann der Sportminister Martin Pfister bekanntgeben, dass der Bundesrat die Olympischen Spiele finanziell unterstützen will. Für ein Defizit würden Private geradestehen. (www.nzz.ch, 22.6.26)

Hitzeschutz in Deutschland: Viele Todesfälle wären vermeidbar Wir sollten zwar den Sommer genießen, müssen aber mehr gegen die Gefahren durch Hitze tun – denn es wird nicht kühler. In einigen Kommunen gibt es bereits kluge Ansätze. (www.zeit.de, 22.6.26)

Digitale Lösungen für die Energiewende – SPiNE In diesem Jahr werden beim Startup-Pitch auf dem BEE-Sommerfest digitale Lösungen für die Energiewende gesucht. Das Startup SPiNE bietet eine smarte Grundlage für Energiemanagement. Der Beipackzettel zum Pitch. (www.energiezukunft.eu, 22.6.26)

Rekordverdächtige News aus Down Under Der Ausbau von Solar- und Windkraftanlagen sowie Batteriespeichern läuft in Australien auf Hochtouren. Massive staatliche Investitionen sind Treiber und der Solarboom auf privaten Hausdächern ist ungebrochen. (www.energiezukunft.eu, 22.6.26)

Zu wenig Regen für heimische Marillen bisher Jetzt ist Erntezeit! Familie Schreiber im Weinviertler Poysdorf beherbergt die meisten Marillensorten in ganz Österreich. Doch die süßen Früchte lechzen nach genügend Regen während der Hitzewelle.  (www.krone.at, 22.6.26)

Bald 100-jährig und topfit: Die Geheimnisse der Kräuterfrau vom Uetliberg Hedy Böbner ist 98 Jahre alt, lebt alleine und sammelt täglich wilde Kräuter im Wald. Auf geführten Touren gibt sie gut gelaunt ihre Geheimnisse für ein langes Leben weiter. (tsri.ch, 22.6.26)

Kugelstoss-Legende Werner Günthör: «Ich hatte das Gefühl, dass mich jeder anstarrte und dachte: ‹Du Sauhund!›» Der Thurgauer war für viele ein Sportheld, doch Vorwürfe setzten ihm zu. In diesen Tagen wird der 65-Jährige pensioniert. Und hat Pläne mit einem Pedalo. (www.tagesanzeiger.ch, 22.6.26)

Bis 42 Grad im Klassenzimmer: Warum Lehrpersonen gegen «Hitzefrei» sind In manchen Klassenzimmern wird es in diesen Tagen sehr heiss. Für die Lehrpersonen ist schulfrei trotzdem keine Option – aus Rücksicht auf die Eltern. Welche Lösungsansätze stattdessen denkbar sind. (www.tagesanzeiger.ch, 22.6.26)

Arbeiten nach 65: «Wer die ältere Generation ignoriert, verspielt ein riesiges Potenzial» Die Schweizer Wirtschaft klagt über fehlende Fachkräfte, schickt ihre erfahrensten Köpfe aber pünktlich in Rente. Dabei: Wer die ältere Generation clever einbindet, könnte seine Personalprobleme lösen. (www.tagesanzeiger.ch, 22.6.26)

Porträt einer Kultkellnerin: «Wenn du gehst, kann ich das Kafi verkaufen», sagt ihr Chef Mit 19 Jahren begann Silvia Schulter im Kafi Ferdinand in Zürich-Wiedikon zu arbeiten. 36 Jahre später tut sie es immer noch und sagt selbst: «Das hier ist mein Leben.» (www.tagesanzeiger.ch, 22.6.26)

Nach der 10-Millionen-Abstimmung: Die Schweizer Wohnungspolitik im Härtetest Das Nein zur SVP-Initiative am 14. Juni zwingt die Politik zum Handeln. Doch Bauen ist bürokratisch, es gibt Einsprachen, und in vielen Städten drohen Stillstand und steigende Mieten. Das Rating zu den laufenden Massnahmen. (www.nzz.ch, 22.6.26)

Die Sowjetunion ist nicht einfach verschwunden: Mikhail Zygar zeigt, dass die Strukturen des alten Russland bis heute lebendig sind Wer hat den Kalten Krieg gewonnen? Niemand, sagt der Publizist Mikhail Zygar. Das autoritäre System habe sich nur äusserlich gewandelt, die nationalen Mythen Russlands erlebten eine Renaissance. (www.nzz.ch, 22.6.26)

„No cap“: Wenn „Gehirnfäule“ zur Sprache wird Verlieren Jugendliche durch den übermäßigen Konsum von Social Media und Computerspielen immer mehr die Fähigkeit, sich deutlich auszudrücken, ihre Gefühle zu beschreiben und tiefgehende Gespräche zu führen? Ein Medienexperte und eine Kinderpsychologin warnen vor der Gefahr, die Anliegen der jungen Generation nicht mehr verstehen zu versuchen. (www.krone.at, 22.6.26)

21.6.26

Wenn ein Fluss Teewasser kocht EWZ lanciert ab Montag eine Sommerkampagne für Strom aus den eigenen Wasserkraftwerken an der Limmat. (www.persoenlich.com, 21.6.26)

Europas Alternative zu X: Neue Plattform W verlangt Ausweis und Gesichtsscan Die neue europäische Plattform W will Bots per Ausweis-Verifizierung bekämpfen. Sicherheitsforscher warnen vor Risiken für den Datenschutz. | Die neue europäische Plattform W soll als Alternative zum sozialen Netzwerk X aufgebaut werden, um automatisierte Bot-Aktivitäten und gezielte Desinformation einzudämmen. Der Registrierungsprozess sieht vor, dass die Erstellung von Beiträgen und Kommentaren an einen Identitätsnachweis gekoppelt ist. Die reine Lese-Nutzung sowie das Folgen von Konten stehen allen Anwendern auch ohne Verifizierung offen. Wer sich jedoch aktiv beteiligen möchte, muss über die separate Begleit-App W Identity Ausweisdokumente oder Reisepassnummern sowie biometrische Daten in Form von Selfies übermitteln. Die Plattform bietet dabei die Option, die eigene Identität öffentlich zu anonymisieren. (www.it-daily.net, 21.6.26)

Klima: CO2-Abscheidung zur Klimarettung hat einen Haken CO2 aus der Luft filtern und tief im Boden speichern: Mit dieser Technologie sollen klimaschädliche Emissionen reduziert werden. Immer mehr Unternehmen setzen auf CO2-Abscheidung, um ihre Klimaziele zu erreichen. Doch die heutigen Kapazitäten sind verschwindend klein. | Derzeit ist diese Technologie allerdings noch weit davon entfernt, ihre Versprechen einzulösen. Das zeigt eine Studie der ETH Zürich, eines deutschen Instituts und des Imperial College London, die kürzlich im Fachjournal «Nature Communications» erschienen ist. «CO2-Abscheidung gilt weithin als entscheidend, um Klimaneutralität zu erreichen», schreiben die Forschenden. | Das Problem dahinter ist allerdings, dass der Ausbau dieser Technologie heute noch «extrem begrenzt» ist, wie die Forschenden schreiben. | Um die von der Industrie angekündigten Ziele zu erreichen, müssten die heutigen Kapazitäten laut Studie um das rund 100'000-Fache steigen. Und das in gerade einmal knapp 25 Jahren. (www.watson.ch, 21.6.26)

Schon gelaufen: Nachschlag: Der Schüler Drei Ratschläge gibt Trumps Mentor Cohn seinem Lehrling auf den Weg: Immer angreifen, auch wenn man angegriffen wird. Zwei: Niemals einen Fehler zugeben. Drei: Egal, ob es zur Situation passt oder nicht, sich stets so verhalten, als habe man gewonnen. (www.jungewelt.de, 21.6.26)

Klimawandel: Sitzt Bayern eines Tages auf dem Trockenen? Lange galt der Grundsatz: Der Norden des Freistaats ist trocken, der Süden dafür wasserreich. Der Klimawandel ändert dies gerade. Das führt zu Konflikten, auch im Landkreis Traunstein, wo sich die Firma Adelholzener am Tiefengrundwasser bedient. (www.sueddeutsche.de, 21.6.26)

Interview über Populismus: «Masseneinwanderung zerstört die Demokratie – weil sie eine beinahe faschistische Reaktion auslöst» Der US-Politologe Stephen Holmes erklärt die Erfolgsgeheimnisse populistischer Parteien und die Krise liberaler Demokratien. Ausserdem sagt er, ob Trumps Maga-Bewegung überleben wird. (www.tagesanzeiger.ch, 21.6.26)

Debatte zur Schweizer Generationengerechtigkeit: Haben die Boomer wirklich nur profitiert? Ihre Generation gilt als Geschichts­gewinner – bis hin zur 13. AHV-Rente. Doch Ölkrisen und der Kalte Krieg, AKW-Unfälle und Aids, Arbeitslosigkeit, Dauerrivalität und Digitalisierungs­schock prägten die Boomer. (www.tagesanzeiger.ch, 21.6.26)

Chemikalie TFA | Schweizer Trinkwasser enthält fast flächendeckend bedenklichen Stoff Die Chemikalie TFA wurde in fast allen Trinkwasserproben der Schweiz nachgewiesen. Sie könnte die Fruchtbarkeit schädigen — und lässt sich kaum aus dem Wasser entfernen. | Die Chemikalie TFA ist in Trinkwasser weit verbreitet. | Klimaanlagen und Pestizide gelten als mögliche Ursprungsquellen der schwer abbaubaren Substanz. | Die Europäische Chemikalienagentur stufte TFA kürzlich als fortpflanzungsschädigend ein. | Gesetzliche Grenzwerte für TFA in Trinkwasser oder Lebensmitteln existieren bislang nicht. | Wer in der Schweiz ein Glas Leitungswasser trinkt, nimmt mit grosser Wahrscheinlichkeit auch Spuren der Chemikalie Trifluoracetat (TFA) auf. Der schwer abbaubare Stoff wurde in Wasser, Obst, Gemüse und Getreideprodukten nachgewiesen, wie die «NZZ am Sonntag» berichtet. Fachleute sprechen von einem globalen Problem, da sich die Substanz inzwischen weltweit verbreitet hat. | Das Problem könnte von fluorierenden Gasen in Klimaanlagen sowie von bestimmten Pflanzenschutzmitteln (www.tagesanzeiger.ch, 21.6.26)

Kohei Saito: »Ich klinge wie ein Pessimist, aber im Alltag bin ich zuversichtlich« Der Wirtschaftsphilosoph Kohei Saito glaubt nicht mehr daran, dass der Klimawandel gestoppt werden kann. Und erklärt, warum trotzdem eine bessere Welt folgen könnte. (www.zeit.de, 21.6.26)

Was vor Hochzeitstanz der Glühwürmchen passiert Das Liebeswerben der Glühwürmchen ist ein Lichterspiel, das Wiesen und Waldränder mit hunderten blinkenden Pünktchen in ein Feenland verzaubert. Doch bevor die Käfer sich ins leuchtende Hochzeitskleid werfen, zeigen sie ein anderes Gesicht. (www.krone.at, 21.6.26)

«Der Sonntagsausflug» – Autofahren früher: Als der Stau am Gotthard noch ein Erlebnis war Im letzten Jahrhundert eröffnete das Auto ganz neue Möglichkeiten, auch für Ausflüge in die Berge. Das Alpine Museum der Schweiz in Bern wagt einen kleinen, aber feinen Ausflug in die Vergangenheit. | Der Ausstellungsraum im ALPS Museum erinnert ein wenig an ein Autokino: Alte Sitzbänke aus einem VW-Bus stehen in Reihen vor einer Leinwand. Zu sehen ist ein 20-minütiger Film von Sonntagsausflügen in längst vergangenen Zeiten — in die Berge, an Seen, auf Passhöhen. Die Schau in Bern vereint private Aufnahmen von Ausflügen aus den 1920er- bis in die 1980er-Jahre. Und das natürlich in Autoklassikern wie dem Fiat 500, VW Käfer oder Opel Kapitän. | «Ich glaube, das Auto ist in dieser Zeit auch ein grosses Freiheitsversprechen: Rauszukommen, sein eigenes Ding zu machen — und sich wie in der eigenen Stube mit vier Rädern fortzubewegen», sagt Museumsdirektor und Ausstellungsmacher Beat Hächler. (www.srf.ch, 21.6.26)

Widmer wandert im Napfgebiet: Die Bartscherer-Legende vom Steinhuserberg Von Wolhusen steigt unser Wanderer ins Dorf Menzberg auf. Die Hitze im Hügelland am Napf setzt ihm zu, ein Hof mit Kiosk liefert eine Erfrischung. Kurios klingt die fromme Legende um ein Kirchlein. (www.tagesanzeiger.ch, 21.6.26)

Buch: Kathrin Fischer | Achtsam geht die Welt zugrunde | Wie die Ideologie der Achtsamkeit gesellschaftlichen Wandel blockiert »Ein glänzendes Stück Aufklärung.« Harald Welzer | Kathrin Fischer, Host des Podcasts »Erschöpfung statt Gelassenheit«, setzt sich kritisch mit dem Achtsamkeits- und Selbstfürsorgetrend auseinander. | Meditation, Journaling, Atemübungen — immer mehr Menschen nutzen Achtsamkeitspraktiken als Zuflucht vor den Krisen unserer Zeit. Doch statt zu mehr Ruhe und innerer Stärke zu führen, treiben diese Techniken nicht selten noch tiefer hinein in das Hamsterrad aus Selbstoptimierung und Erschöpfung. Achtsamkeit ist längst nicht mehr bloß eine persönliche Praxis, sondern hat sich zur Ideologie entwickelt, die gesellschaftliche Missstände individualisiert, negative Gefühle als unzulässig darstellt und die Gesellschaft weiter spaltet. | Scharfsinnig seziert Kathrin Fischer in ihrem augenöffnenden Buch den Achtsamkeitstrend und plädiert dafür, sich nicht länger ins Private zurückzuziehen, sondern gemeinsam eine gerechtere Zukunft zu gestalten. (www.hanser-literaturverlage.de, 21.6.26)

Achtsamkeit als Ideologie: Warum Meditation uns politisch ruhigstellt Millionen Deutsche praktizieren Achtsamkeit. Kathrin Fischer kritisiert den Trend in ihrem neuen Buch „Achtsam geht die Welt zugrunde“: Der Kult ums innere Gleichgewicht mache uns politisch passiv. Stabilisiert Meditation die Verhältnisse? | Ob Meditation, Yoga oder Qigong: Achtsamkeitsübungen sind für Millionen Deutsche zur täglichen Praxis geworden. Sie dienen als heilsames Rezept gegen Stress und Erschöpfung in einer hektischen und anstrengenden Gegenwart. In-Sich-Ruhen, neue Kraft tanken, konzentriert, zufrieden und gelassen sein, resilient werden: In solch privater Selbstoptimierung gelten Konflikte und Belastungen als persönliche Probleme, die individuell bewältigt werden müssen. (www.freitag.de, 21.6.26)

Schweizer Hitzewelle: Arzt, Hydrologe und Rettungsschwimmer geben Rat Am Wochenende werden Rekordtemperaturen erwartet. Wie kühlt man sich am besten ab? Stimmt es, dass man kalt duschen und lauwarme Getränke trinken soll? Drei Experten geben Rat. | Wann trocknet ein Körper aus? Welche Rolle spielt das Alter? | Wieviel muss man trinken bei Hitze? | Stimmt es, dass man aufs WC muss, nachdem man die Füsse im kalten Wasser hatte? | Wenn es so heiss ist, wird viel geduscht. Kann das auch zu viel sein? | Stimmt es, dass man bei Hitze nicht kalt duschen soll? | Stimmt es, dass man bei Hitze warme Getränke trinken soll? | Was ist eigentlich gesünder, Mineral mit Kohlensäure oder ohne? | Darf man das Schweizer Flusswasser trinken, ohne gesundheitliche Risiken? | Stimmt es, dass Menschen auf Wasser allergisch sein können? | Stimmt es, dass Wasser alles auflösen kann, wenn man dem Wasser nur genug Zeit lässt? |Stimmt es, dass abgestandenes Wasser schlechter ist zum Trinken als frisches? Stimmt es, dass kein Tier verhältnismässig mehr trinkt als das Säugetier Mensch (www.watson.ch, 21.6.26)

Beton in Pompeji: Die Baustelle sieht aus wie ihr eigenes Denkmal - Wir holen uns unseren Kitt in Pompeji: Eine Ausgrabung lüftet das Geheimnis des dauerhaften, selbstheilenden Betons. Im Labor konnte das innovative Verfahren der römischen Baumeister reproduziert werden. - (www.faz.net, 21.6.26)

Reinhold Messner: Ist der Mythos Everest nur noch ein PR-Gag? - Mehr als 1000 Besteigungen in einer Saison: Droht der höchste Berg der Welt zur Modetrophäe zu werden? Bergsteiger-Legende Reinhold Messner erklärt, wie sich das Erlebnis am Mount Everest verändert hat. - (www.faz.net, 21.6.26)

Die Religion ist in Europa nicht tot. Sie heißt jetzt nur anders Unsere Gesellschaft kappt ihre christlichen Wurzeln, der Ton gegenüber Juden wird feindseliger. Doch die Islamisierung, die sich nicht mehr leugnen lässt, sollen wir als Bereicherung empfinden. (www.welt.de, 21.6.26)

Increasing heat and rainfall extremes now far outside the historical climate Over the last decade, the world warmed by 0.25 °C, in-line with the roughly linear trend since the 1970s. Here we present updated analyses showing that this seemingly small shift has led to the emergence of heat extremes that would be virtually impossible without anthropogenic global warming. Also, record rainfall extremes have continued to increase worldwide and, on average, 1 in 4 rainfall records in the last decade can be attributed to climate change. Tropical regions, comprised of vulnerable countries that typically contributed least to anthropogenic climate change, continue to see the strongest increase in extremes. (www.nature.com, 21.6.26)

Wie viel häufiger Hitze in Deutschland heutzutage vorkommt Die fünf heftigsten Hitzewellen in Europa traten alle in den letzten 16 Jahren auf. Auch in Deutschland sind Hitzetage häufiger geworden. Das dürfte so weitergehen. | Zahlen des Deutschen Wetterdienstes belegen, dass die durchschnittliche Zahl der Hitzetage in Deutschland zugenommen hat. Als solche gelten beim DWD Tage, an denen die höchste Temperatur über 30 Grad steigt. Trotz starker Schwankungen zwischen den Jahren sei der Trend insgesamt deutlich steigend, betont das Umweltbundesamt. | Julian Krüger vom Max-Planck-Institut für Meteorologie hat im Zuge einer im Fachjournal „Plos One“ veröffentlichten Studie gemeinsam mit anderen Forschern die Auswirkungen von Hitzewellen in Europa aus den vergangenen 45 Jahren analysiert und festgestellt, dass die fünf intensivsten Hitzewellen alle in den vergangenen beiden Jahrzehnten lagen: in den Jahren 2010, 2014, 2018, 2021 und 2022. (www.nordbayern.de, 21.6.26)

Elektromobilität: Die E-Auto-Prämie nutzt chinesischen Herstellern? Das ist kein Skandal Die Kaufförderung für E-Autos wird auch für Modelle aus China verwendet. Das empört manche deutsche Politiker. Dabei wirkt die Prämie genau so, wie sie soll. (www.zeit.de, 21.6.26)

Plebiszitäres Verführungspotential direktdemokratischer Instrumente Rechtspopulistische Parteien fordern mehr direkte Demokratie. Doch das Beispiel der Schweiz zeigt, wie manipulativ Populisten die Instrumente der direkten Demokratie nutzen, um Grundrechte der Verfassung, aber auch das Völkerrecht zu relativeren sowie rechtsstaatliche Grundsätze zu unterminieren. || @g-d-gegenwart.bsky.social on Bluesky | Sorgt direkte Demokratie für mehr oder weniger Demokratie? Niccolò Raselli analysiert, wie manipulativ Populisten die Instrumente der direkten Demokratie nutzen, um Grundrechte, Völkerrecht und rechtsstaatliche Grundsätze zu unterminieren. (geschichtedergegenwart.ch, 21.6.26)

Nach ständigem Wachstum: Internetnutzung in Deutschland geht erstmals zurück Wer hätte das gedacht? Vor allem die »Digital Natives«, also unter 40-Jährige, die kein Leben ohne private Computer kennen, verzichten zunehmend aufs Internet. Dabei trifft es ausschließlich die digitalen Zeitfresser wie Social Media und Messengerdienste, keine nützlichen Programme wie das Online-Banking. Die Menschen geben an, mehr Zeit für Freunde, Familie und Hobbys haben und sich vom Alltag weniger ablenken lassen zu wollen. Auch Gesundheit und Konzentration möchten sie durch ihre Abstinenz stärken. (www.trendsderzukunft.de, 21.6.26)

Was für Auswirkungen haben die Bilateralen III? In einer Studie folgert ein Staatsrechtler, die dynamische Rechtsübernahme schränke die demokratische Mitwirkung ein. | Die Schweizer Demokratie basiert auf Mitsprache. Mit den neuen EU-Verträgen gälte in den Bereichen der Bilateralen Abkommen (etwa bei der Personenfreizügigkeit oder beim Luftverkehr) künftig die dynamische Rechtsübernahme — dass die Schweiz grundsätzlich EU-Recht übernehmen müsste. | Nun hat Andreas Glaser, Professor für Staatsrecht an der Universität Zürich, untersucht, wie sich diese Rechtsübernahme auf den Einfluss des Parlaments und auf die Volksrechte auswirken würde. Sein Fazit: In den Bereichen der Abkommen verschiebe sich der Gesetzgebungsprozess nach Brüssel. Dadurch verliere das Schweizer Parlament an Einflussnahme. (www.srf.ch, 21.6.26)

Radioakademie zu „Magnifica humanitas“ von Papst Leo XIV. (3) - - „Magnifica humanitas“ – „großartige Menschheit“ – heißt die erste Enzyklika von Papst Leo XIV., in der es um den Schutz des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz geht. Der Papst stellte das Schreiben am Pfingstmontag persönlich im Vatikan vor – eine absolute Premiere. Unsere Radioakademie bringt Auszüge aus den gut 120 Seiten des Dokuments. An diesem Sonntag hören Sie Teil 3, in dem das Kapitel 2 im Mittelpunkt steht. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 21.6.26)

Mit Obst und Chili gegen die Hitze Temperaturen über 30 Grad wie jetzt am Wochenende bedeuten für den Körper eine große Belastung. Umso wichtiger ist es, die Essgewohnheiten an die Hitze anzupassen, auch wenn viele „intuitiv schon zu den richtigen Dingen greifen“, wie Kulinarikjournalistin Katharina Seiser im Gespräch mit ORF.at sagt. Aktuell macht sich ein dazu passender Trend – vor allem auch auf Social Media – bemerkbar: „fricy“ Snacks, eine Kombination aus Früchten („fruity“) und Schärfe („spicy“). (orf.at, 21.6.26)

Mehr Anschluss unter einem Netz, mehr Erneuerbare für KI und weniger Klima im "Heizungsgesetz" Kalenderwoche 25: Beim neuen "Heizungsgesetz" geht es um ein publikumswirksames Abwatschen des Habeckschen "Heizhammers", nicht um die Dekarbonisierung der Gebäude, kritisiert Oliver Hummel, Vorstand beim Ökoenergieversorger Naturstrom und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter °. Wegen des Strombedarfs für KI muss für ihn das Tempo des Erneuerbaren-Ausbaus weiter anziehen. (klimareporter.de, 21.6.26)

Dieser Wiener „rappt“ sich in den Himmel „Ich habe immer woanders gesucht, etwa bei asiatischen Glaubenslehren, dabei lag der Schatz direkt vor mir“, sagt Rapper Philipp Michalitsch. Er hat im katholischen Glauben seinen Anker und seine Mission gefunden. Der 39-jährige Wiener will mit christlichem Rap junge Menschen zu Kirche und Glaube bringen.  (www.krone.at, 21.6.26)

Unsichtbare Reinigungskräfte – Sie wischen, fegen und schrubben – doch gesehen werden sie selten Ein Blick auf eine Tätigkeit, die alle benötigen – und die Menschen, die dabei gelegentlich übersehen werden. (www.srf.ch, 21.6.26)

Massiver Bot-Einsatz bei der Abstimmung zur 10-Millionen-Schweiz: Rechtsextreme im Verdacht Tausende Kommentare, Deepfakes und Hassnachrichten überschwemmten Gegner der 10-Millionen-Initiative. Recherchen zeigen: Die Behörden vermuten Akteure aus der rechtsextremen Szene hinter den digitalen Kampagnen. (www.watson.ch, 21.6.26)

Kreativ trotz KI – oder gerade deshalb? Generative KI lebt von menschlichen Ideen. Warum Kreativität, Innovation und Neugier im KI-Zeitalter wichtiger werden. Generative KI spiegelt und kombiniert, was Menschen vorher geschaffen haben. Ohne neuen Input dreht sie sich im Kreis. Genau deshalb wird menschliche Kreativität in Unternehmen wertvoller, nicht überflüssig.|Wenn KI in Sekunden Texte schreibt, Bilder erzeugt und Präsentationen baut, stellt sich in vielen Unternehmen die Frage neu, was menschliche Kreativität in diesem Setting eigentlich noch wert ist. Wer seit mehr als 15 Jahren auf Bühnen vor Vorständen und IT-Verantwortlichen über Digitalisierung spricht und das Thema mit den Mitteln der Bühnenmagie inszeniert, hat einen besonderen Blick auf diese Frage: nahe genug an der Technik, um ihre Mechanik zu kennen, weit genug entfernt von ihr, um sie nicht zu verklären. Die kurze Antwort lautet: Wir sollten uns nicht davor fürchten, dass Maschinen kreativ werden. Wir sollten uns davor fürchten, dass wir aufhören, es zu sein (www.it-daily.net, 21.6.26)

Zunehmende Hitze – Die gefährliche Mär von der erträglichen „Klima-Nische“ Die eindringlichste Warnung vor der globalen Erwärmung lautet: Sie treibe Milliarden Menschen in die Flucht vor tödlicher Hitze. Doch das Konzept verkennt die Realität – und rührt an rassistischen Motiven. (www.welt.de, 21.6.26)

Amanda Hess: Es braucht kein Dorf, um ein Kind großzuziehen, sondern Elektroschrott Für jede Sekunde mit Kind gibt es heute eine App oder ein Produkt. Dabei macht digitale Elternschaft vor allem einsam, warnt die amerikanische Techexpertin Amanda Hess. (www.zeit.de, 21.6.26)

KOMMENTAR - Neigen plötzlich alle Eidgenossen zur ökonomischen Selbstverstümmelung? Die SVP ist zwar mit ihrer 10-Millionen-Initiative gescheitert, aber das Virus der Wachstumsmüdigkeit wütet nun in allen Lagern. Plötzlich steht die Standortförderung in der Kritik, das Freihandelsabkommen mit Mercosur vor dem Scheitern – und bald die Wettbewerbsfähigkeit auf dem Spiel. (www.nzz.ch, 21.6.26)

Leugnen, «trötzelen» oder sich kreativ rächen: Über die schwierige Kunst des Verlierens am Abstimmungssonntag Auch in der Politik gilt: Gewinnen ist einfach, verlieren aber will gelernt sein, wie ein Blick in die jüngere Geschichte der Abstimmungen zeigt. (www.nzz.ch, 21.6.26)

Umstrittenes Anlocken von Firmen: Im Zuge der Zuwanderungsdiskussion gerät nun die Standortpromotion des Bundes unter Druck Politiker von links bis rechts stellen die Anwerbung von Firmen aus dem Ausland infrage. Der Bundesrat geht nun nochmals über die Bücher. (www.nzz.ch, 21.6.26)

30 Grad und mehr: Wie sich die Schweiz auf Hitzewellen vorbereitet Fachleute messen die Hitze in der Schweiz, sie warnen und sie beziffern die gesundheitlichen Folgen. Doch zwischen dem Alarm und der konkreten Hilfe für gefährdete Menschen klafft mancherorts eine Lücke – vor allem in der Deutschschweiz. (www.nzz.ch, 21.6.26)

Viel zu schwitzen, heisst nicht, dass man unsportlich ist Eine Ode an das Schwitzen, die genialste Klimaanlage, die es gibt. (www.nzz.ch, 21.6.26)

20.6.26

Der lange Arm der Bullshit-Jobs: Warum uns sinnbefreite Arbeit bis ins Bett verfolgt Mehr als jeder Dritte ist zu erschöpft, um in der Freizeit noch etwas auf die Beine zu stellen. Zu hohe Belastung bei der Arbeit ist nur ein Grund dafür. Schlimmer ist, wenn dem Job der Sinn fehlt. (www.nzz.ch, 20.6.26)

Hier schreit seit über 600 Jahren jemand die Uhrzeit vom Turm In Lausanne schreit der Nachtwächter jeden Tag die Uhrzeit vom Turm der Kathedrale. Verbürgt ist diese Tradition seit 1405. Länger gibt es das — was im Mittelalter in vielen Städten üblich war — sonst praktisch nirgends. Wir haben «Le Guet» begleitet. | Ab 22 Uhr bis 2 Uhr gehört die Plattform dem Nachtwächter. Seine Hauptaufgabe ist: immer zur vollen Stunde in alle vier Himmelsrichtungen die Uhrzeit zu verkünden. Er wartet damit, bis die riesige Glocke direkt auf der Aussichtsplattform verhallt. Wenn diese erklingt, muss man sich die Ohren zuhalten, so laut ist es. | Dann waltet der Guet seines Amtes: Er steht an der Brüstung Richtung Osten, formt einen Trichter mit den Händen und schreit: «C'est le guet! Il a sonné dix! Il a sonné dix!» Er nimmt die Lampe mit, geht weiter Richtung Norden, Westen und Süden und wiederholt überall seinen Ruf. (www.watson.ch, 20.6.26)

Energiepolitik und Energiewende: Reiches Rollback nimmt Fahrt auf Die Wirtschaftsministerin will ihre Gesetze für eine neue Energiepolitik rasch durch den Bundestag bringen. Den Auftakt macht das neue Heizungsgesetz. mehr... (taz.de, 20.6.26)

Pollen-Allergie: «Es ist mit längeren und stärkeren Saisons zu rechnen» Hatschi, und das schon seit Monaten: Die Pollensaison zieht sich immer länger hin — und könnte durch den Klimawandel künftig noch unberechenbarer werden. | Sonja Hartmann ist Allergieexpertin im Aha-Allergiezentrum Schweiz. Die Stiftung setzt sich für über drei Millionen Menschen in der Schweiz ein, die von Allergien, Intoleranzen, Asthma oder Hautkrankheiten betroffen sind. (www.watson.ch, 20.6.26)

Papst in Pavia: „Demokratie bedeutet, sich um die Stadt zu kümmern“ - - Die Erneuerung der aktiven Teilhabe aller Bürger am städtischen Leben zur Überwindung von Gleichgültigkeit und sozialem Verfall war den Kernpunkt der Botschaft von Papst Leo XIV. bei seinem Pastoralbesuch in Pavia. Nach der Begrüßung auf dem Kirchplatz trat der Papst am Samstag, 20. Juni 2026, auf der Piazza della Vittoria vor die Bevölkerung, um über die Bedeutung des Zusammenlebens und die Verantwortung für den öffentlichen Raum zu sprechen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 20.6.26)

Sinkende Fruchtbarkeit: Jetzt rücken Klimaanlagen in den Fokus Die Hinweise verdichten sich, dass die Umweltchemikalie TFA die Fortpflanzung beeinträchtigt. Doch immer mehr davon gerät ins Grundwasser und in die Lebensmittel. Besonders ungut: Der Stoff lässt sich kaum herausfiltern. (www.nzz.ch, 20.6.26)

Papst an Kirche in Pavia: Experten im Zuhören und Begleiten sein - - Papst Leo XIV. hat diesen Samstag bei seinem Pastoralbesuch im norditalienischen Pavia für eine lebendige Kirche geworben. Konkret rief das katholische Kirchenoberhaupt in seiner Predigt beim Wortgottesdienst in der Basilika San Pietro in Ciel d'Oro vor rund 1.800 Teilnehmenden am Nachmittag dazu auf, in guten wie schlechten Zeiten nah bei den Menschen zu sein, ihnen zuzuhören, sie zu begleiten und auch für kirchenferne Menschen da zu sein. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 20.6.26)

Quaschning erklärt: Superbatterien aus China Elektroauto laden fast so schnell wie tanken? Neue Batterien von BYD und CATL laden in fünf bis zehn Minuten voll, mit Reichweiten bis zu 1.000 Kilometern. Parallel entstehen in China Tausende Megawatt-Ladestationen. Derweil diskutieren wir über die Zukunft antiker Verbrenner. - (klimareporter.de, 20.6.26)

Solarstrom: Die Eleganz des Sonnenlichts Für den Klimagipfel im Herbst in Antalya gibt es jetzt ein großes Ziel: Bis 2035 sollen 35 Prozent der global genutzten Energie Strom sein. Und das ist eine gute Idee. (www.zeit.de, 20.6.26)

Brütende Hitze und Gewitter: Tipps zur Abkühlung Unter 30 Grad fallen die Temperaturen in diesen Tagen kaum. Mit der Hitze kommen natürlich auch Gewitter, teils sogar Starkregen über Kärnten und Osttirol. Offenes Feuer bleibt wegen der Waldbrandgefahr nach wie vor untersagt. Was Sie tun können, um gut durch die heiße Woche zu kommen. (www.krone.at, 20.6.26)

Kleinwasserkraft: Kanal voller Energie - Allzeit bereit ist die Wasserkraft. Doch in kleinen Kanälen ist sie bislang wirtschaftlich nicht zu nutzen. Ein deutscher Erfinder und eine amerikanische Unternehmerin wollen das ändern. - (www.faz.net, 20.6.26)

Silicon Valley's longevity biohackers are engaged in a dangerous experiment Influencers and ultra-rich people looking to extend their lifespan are trading tips and tricks on how to eke out extra years (www.scientificamerican.com, 20.6.26)

Welche Erfahrung aus Ihrem Lebenslauf qualifiziert Sie dafür, die Uno notfalls abzuwickeln? Die Uno besetzt den Posten des General­sekretärs neu. 25 Fragen für das Bewerbungs­gespräch, die jede vernünftige Person abschrecken müssten. | Gut möglich, dass die Vereinten Nationen bereits bankrott sind, wenn ihr Oberhaupt António Guterres sie Ende Jahr verlässt. Auch sonst übernimmt Guterres' Nachfolge eine Organisation, von der ranghohe Mitarbeiter glauben, sie könnte bald sterben. | Fachleute sehen im neuen Uno-Generalsekretär (oder der ersten Uno-Generalsekretärin) den letzten Funken Hoffnung, dass die Friedens­organisation überlebt. Es stimmt also wohl wirklich, was die Präsidentin der General­versammlung Annalena Baerbock sagt: Der Posten des General­sekretärs sei «einer der härtesten Jobs der Welt». (www.republik.ch, 20.6.26)

Queer und gläubig – warum das für Mentari Baumann keinen Widerspruch ist Mentari Baumann lebt offen als lesbische Katholikin. Warum sie glaubt, dass Kirche und Queerness zusammengehören, verrät sie im Fragenbot. (www.watson.ch, 20.6.26)

Mehrheit will Rechenzentren, aber bitte in Grün Rechenzentren boomen, doch fast die Hälfte der Deutschen sieht den Stromhunger kritisch. Warum trotzdem viele den Ausbau befürworten und was sie jetzt fordern. | Die Mehrheit der Menschen in Deutschland steht dem Ausbau von Rechenzentren positiv gegenüber, fordert aber nachhaltige Lösungen für den immensen Energiehunger der Anlagen. Das ist die zentrale Aussage einer repräsentativen Meinungsumfrage von YouGov im Auftrag der «Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen». Die Allianz ist unter dem Dach des Internetverbands eco entstanden. | Die Digitalisierung, angetrieben durch Cloud-Dienste und Künstliche Intelligenz, lässt den Bedarf an Rechenkapazitäten in Deutschland in die Höhe schnellen. Der Branchenverband eco geht davon aus, dass die IT-Anschlussleistung deutscher Rechenzentren bis zum Jahr 2030 um mehr als 50 Prozent steigen wird. Und der Bedarf ist nach Berechnungen des Verbands noch viel höher: Die tatsächliche Nachfrage falle mindestens dreimal so hoch aus. (www.it-daily.net, 20.6.26)

Ressourcenverbrauch von KI: Nimmersatt Für jedes Bild, jede Antwort im Chat, die die künstliche Intelligenz ausspuckt, gräbt sie an Ressourcen. Lässt sich die Gier noch zähmen? mehr... (taz.de, 20.6.26)

Hitzewelle im Kanton Zürich: Hat es wirklich niemand kommen sehen, dass man auf diesen Plätzen regelrecht geröstet wird ? Trotz Klimaerwärmung gibt es in Zürcher Gemeinden viele neu gestaltete Plätze, die völlig versiegelt sind und deshalb heillos überhitzen. Einige Beispiele und die Gründe für den fehlenden Hitzeschutz. (www.tagesanzeiger.ch, 20.6.26)

Sommerhitze in der Schweiz: Für Abkühlung ohne Ärger: Dieser Tüftler entwickelt ein Klimafenster für Mietende In Tropennächten schwitzen Mietende – doch Klimaanlagen sind oft nicht erlaubt. Unternehmer Stefan Groth will das Problem mit seinem Klimafenster aus Acryl lösen. Kann das funktionieren? (www.tagesanzeiger.ch, 20.6.26)

So viel Strom verbraucht Googles erste Serverfarm Internetriese Google baut derzeit in Kronstorf (OÖ) sein erstes Rechenzentrum in Österreich, wo künftig Unmengen an Daten verarbeitet werden. Die „Krone“ zeigt, wie immens viel Energie die Serverfarm benötigen wird.  (www.krone.at, 20.6.26)

Rechenzentren in den USA ein Drittel klimaschädlicher als in Europa Greenpeace-Studie: Amazon, Meta, Google und Microsoft werden Emissionen durch schmutzigen Strom bis 2030 massiv steigern. Der […] (www.sonnenseite.com, 20.6.26)

Klimafinanzierung ist keine "Hilfszahlung" Auf der Bonner Vorbereitungskonferenz zum Klimagipfel COP 31 ging es zwei Wochen lang um die Frage, wer wie viel finanzielle Mittel für Klimagerechtigkeit bereitstellt. Der Streit könnte auf dem Gipfel in der Türkei weiter eskalieren. | Während der zweiten Verhandlungswoche in Bonn stellte das UN-Kinderhilfswerk Unicef ein neues Gutachten vor: Jedes zweite Kind auf der Welt — mehr als eine Milliarde junger Menschen — ist bereits von den Auswirkungen der Klimakrise betroffen. Kinder gelten als besonders verletzlich gegenüber Extremwetter wie Hitzewellen, Dürren oder Überschwemmungen. | Die immer häufigeren Meldungen darüber müssten eigentlich jede Debatte darüber beenden, ob es wirklich existenziell wichtig ist, ausreichende finanzielle Mittel bereitzustellen, Lösungen für die Schuldenkrise zu finden, neue Finanzierungsinstrumente nach dem Verursacherprinzip zu entwickeln und Finanzströme entsprechend dem Pariser Klimaabkommen allgemein klimagerecht auszurichten. (klimareporter.de, 20.6.26)

Extremhitze in der Stadt: Diese App zeigt dir Wege im Schatten Wer im Sommer zu Fuß durch die Stadt muss, kennt das Problem: Manche Straßen heizen sich so stark auf, dass sie zur Belastung werden. Forscher der Universität Heidelberg haben deshalb eine App entwickelt, die Fußgängern je nach Tageszeit den schattigsten Weg berechnet. | Das Heidelberg Institute for Geoinformation Technology (HeiGIT) hat ein System zur Analyse der Begehbarkeit von Straßen bei Hitze entwickelt. Aus den Ergebnissen eines Forschungsprojekts der Universität Heidelberg ist daraus eine Routing-App entstanden. Seit dem Sommer 2024 unterstützt die Anwendung shaded.ors die Menschen in Heidelberg und Worms bei der täglichen Routenplanung. Alexander Zipf, Professor für Geoinformation am HeiGIT, dazu: Neben der Bereitstellung von Informationen und Anpassungskonzepten zum Thema Hitzestress im Allgemeinen ist es das Ziel von HEAL, insbesondere für Menschen in Risikogruppen mithilfe einer App eine hitzeangepasste Mobilität zu ermöglichen. (www.basicthinking.de, 20.6.26)

Klimaneutrale Speicherstadt dreifach ausgezeichnet – DGNB Sustainability Challenge würdigt das Forschungsprojekt sowie Start-ups und Innovationen Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) hat im Rahmen ihres Tags der Nachhaltigkeit 2026 in Stuttgart die Gewinner der Sustainability Challenge ausgezeichnet. Besonders erfolgreich war dabei das Forschungsprojekt zur klimaneutralen Entwicklung der Hamburger Speicherstadt, das gleich drei Auszeichnungen erhielt. | Das Projekt CO2-neutrales Welterbe Speicherstadt Hamburg belegte den ersten Platz in der Kategorie Forschung und wurde zusätzlich mit dem Sonderpreis Klima sowie dem Publikumspreis geehrt. Damit zählt es zu den herausragenden Beiträgen des diesjährigen Wettbewerbs, der Projekte und Innovationen auszeichnet, die die Transformation der Bau- und Immobilienwirtschaft vorantreiben. (www.nbau.org, 20.6.26)

Kleinwasserkraft: Chancen und „Wunschfischgrößen“ Neues Gesetz legt Ausbauziele für grünen Strom fest. Kärnten ist bei Sonne, Wind und Wasser gefordert. Kleine Kraftwerke könnten entscheidend helfen, stehen aber vor Hürden. (www.krone.at, 20.6.26)

DGNB veröffentlicht Nachhaltigkeitszertifizierung für Bestandsquartiere Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen hat einen Kriterienkatalog zur Zertifizierung von Bestandsquartieren veröffentlicht. Sieben Pilotprojekte haben den Katalog getestet. | Quartiere spielen für die Erreichung von Nachhaltigkeits- und Klimaschutzzielen im Bauen eine zentrale Rolle. Seit 2011 nutzt die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) eine eigene Zertifizierungsvariante für Quartiere. Diese legt seinen Fokus aber auf neu entstehende Quartiere. Nun veröffentlicht die DGNB ein System für bestehende Quartiere sowie deren Sanierung. | Das neue System unterstützt Bestandshalter, Kommunen, Sanierungsträger und Wirtschaftsförderer dabei, den Ist-Zustand eines Quartiers zu bewerten und eine Maßnahmenstrategie zu entwickeln. Es ist auch für Baugenossenschaften und heterogene Eigentümerstrukturen anwendbar. (www.geb-info.de, 20.6.26)

Energiepreise in der Schweiz – Nach Einigung mit Iran: Preise für Benzin und Heizöl sinken Seit Monaten bestellen die Haushalte fast kein Heizöl mehr. Inzwischen ist der Preis gefallen. Kommt nun der Ansturm? (www.srf.ch, 20.6.26)

Jetzt sollen Spürhunde das Bettwanzen-Problem in den Alpen lösen Sie verstecken sich in Ritzen, Matratzen und Rucksäcken: Bettwanzen werden auf Berghütten zum wachsenden Problem. Ein Befall kann unangenehme Gesundheitsfolgen haben und Zehntausende Euro kosten. Der Alpenverein setzt nun auf Spürhunde. (www.welt.de, 20.6.26)

Perowskit-Silizium-Solarzellen in Matrix-Schindel-Verschaltung Hersteller Oxford PV und Fraunhofer ISE kombinierten zwei Technologien in einem Photovoltaikmodul: Perowskit-Silizium-Solarzellen wurden in einer Matrix-Schindel-Anordnung verschaltet und ein Modul-Wirkungsgrad von 25,6 Prozent erreicht. (www.energiezukunft.eu, 20.6.26)

KOMMENTAR - Dank AKW-Ja: Die Grünen sind wieder da Mit den Schweizer Grünen geht es seit längerem nur bergab. Nun ergreifen sie das Referendum gegen den Atomkraftentscheid des Parlaments und können wieder hoffen. Der Abstimmungskampf fällt ins Wahljahr 2027. (www.nzz.ch, 20.6.26)

Maximaler Einsatz für die Tradition im Hochgebirge Die Anstiege sind zum Teil nicht ungefährlich: Beim Feuerbrennen zur Sommersonnenwende werden in den Gebirgsregionen in Salzburg wieder Rucksäcke mit Fackeln bepackt. In Leogang füllt der Alpenverein immer ein Gemisch aus Wachs und Sägespänen ab. In Saalfelden ist das Edelweiß berühmt.  (www.krone.at, 20.6.26)

Stellensuche für Gesundheitspersonal: Das Altersheim hat sich bei Pfleger Allessio Fidi beworben Die neue Plattform Health Matches dreht den Bewerbungsprozess um: Gesundheitsfachkräfte erstellen ein Profil und warten auf Jobangebote. Bei einem Pflegefachman hat es geklappt. (www.tagesanzeiger.ch, 20.6.26)

Gewaltfreie Kommunikation: Rumschreien wäre viel einfacher Viele Eltern, Erzieher, Lehrerinnen schwören heute auf gewaltfreie Kommunikation. Das Konzept stammt aus den 1960er-Jahren. Doch die Frage ist: Funktioniert es überhaupt? (www.zeit.de, 20.6.26)

Schweizer AKW-Pläne sorgen für Alarm im Ländle Nach einer richtungsweisenden Abstimmung im Berner Parlament, die den Weg für die Aufhebung des Neubauverbots von Atomkraftwerken (AKW) ebnen soll, schlagen die Vorarlberger Grünen Alarm. Sie sehen in einer möglichen Renaissance der Kernkraft direkt an der Grenze eine Bedrohung für die Sicherheit der heimischen Bevölkerung. (www.krone.at, 20.6.26)

Wahlkampf in Israel: Ein Land, das immer radikaler und immer religiöser wird Der Krieg in Nahost schwelt weiterhin, da beginnt in Israel der Wahlkampf. Diese Daten zeigen ein gespaltenes Land – und warum es weiter nach rechts driftet. (www.zeit.de, 20.6.26)

Ja, nein, doch, vielleicht – das Parlament schwankt von einem Zufallsmehr zum nächsten Ausgerechnet bei den grössten Themen gibt es den kleinsten Konsens. AHV, AKW, Freihandel, Ständemehr: In der Sommersession häuften sich Zufallsentscheide und innerparteiliche Druckversuche. Ein Rückblick. (www.nzz.ch, 20.6.26)

ERKLÄRT - Was man über die Hitze wissen muss Wie viele Hitzetage erleben wir eigentlich pro Jahr? Wie sehen die Prognosen für diesen Sommer aus? Und was ist eine Hitzeglocke? Zahlen und Fakten zur Hitze in der Schweiz. (www.nzz.ch, 20.6.26)

Gegen Hitze: Warum Sie das Licht abdrehen sollten Viele kennen es: Draußen ist es heiß – doch drinnen gefühlt noch heißer. Was tun, wie hält man sein Zuhause möglichst kühl an Hitzetagen? Wir haben Handwerker und Umweltexperten gefragt, was man dafür tun kann. Spoiler: Licht aus, Teppich weg! (www.krone.at, 20.6.26)

Die Schweiz leidet an einer Phobie vor Klimaanlagen Man schützt das Klima – und vergisst dabei die Menschen: Die aktuelle Hitzewelle zeigt, wie schwer sich die Schweiz noch immer mit Klimaanlagen tut. Obwohl das Strom-Argument nicht mehr zieht. (www.schweizheute.ch, 20.6.26)

«Erschreckend, die Gülle, die über uns ausgeschüttet wird» Gegner der Zuwanderung erfahren neue Dimension von Hasskommentaren auf «sozialen» Medien: Im Abstimmungskampf waren Bots im Einsatz, die den demokratischen Diskurs verunmöglichen. (www.schweizheute.ch, 20.6.26)

Ökonomin zu AKW-Finanzierung: «Schweiz hat zusätzliches Risiko» In der Sommersession hat das Parlament knapp das AKW-Neubauverbot aufgehoben. Auch wegen Kostenfragen fiel der Entscheid knapp aus. Warum gelten neue Atomkraftwerke als teurer Spass? Energieökonomin Claudia Kemfert beantwortet die Frage im Interview und sagt, warum sie auf andere Energiequellen setzen würde. | Viele Studien belegen, dass neue Atomkraftwerke in liberalen europäischen Demokratien meist sehr teuer werden. Sie benötigen hohe Anfangsinvestitionen, lange Bauzeiten und bergen hohe Finanzierungsrisiken. Komplexe Regulierungen, Lieferkettenprobleme und eine schlechte Risikoverteilung erschweren die Umsetzung von Neubauprojekten in Europa weiter. Darum entstehen neue Atomkraftwerke in den wenigsten Fällen ohne staatliche Garantien. In der Schweiz sagt die Axpo selber, dass ein neues Kernkraftwerk zwar technisch möglich wäre, aber einer staatlichen Absicherung bedürfte. (www.watson.ch, 20.6.26)

19.6.26

Hitze: SVP-Nationalrat Burgherr will Bewilligung für Klimaanlagen abschaffen Thomas Burgherr startet eine Klimaanlagen-Offensive – damit es in Wohnungen, Büros und Fabriken kühler wird. Warum SP-Nationalrätin Gabriela Suter von dieser Idee nicht begeistert ist. - - SVP-Nationalrat Thomas Burgherr will nicht länger schwitzen. Bild: KEYSTONEThomas Burgherr startet eine Klimaanlagen-Offensive – damit es in Wohnungen, Büros und Fabriken kühler wird. Warum SP-Nationalrätin Gabriela Suter von dieser Idee nicht begeistert ist.Philipp Zimmermann / ch mediaDie Schweiz ächzt unter Hitze – und der Aargauer SVP-Nationalrat Thomas Burgherr reagiert mit einer neuen Forderung. Er will den Einbau von Split-Klimaanlagen in der Schweiz massiv erleichtern.Der 63-Jährige hat dazu eine parlamentarische Initiative eingereicht. Künftig sollen solche Anlagen ohne Bewilligung installiert werden dürfen....(Auf https://www.watson.ch lesen) (www.watson.ch, 19.6.26)

Raus aus der Ölpreis-Falle: Appell für fossile Unabhängigkeit Vor drei Jahren stimmte die Bevölkerung JA zum Klimaschutz-Gesetz. Anlässlich des Jubiläums und angesichts der aktuellen geopolitischen Lage forderten über 20 Umwelt- und Entwicklungsorganisationen sowie verschiedene Parteien mehr Anstrengungen, um den Volkswillen umzusetzen. Mit einem Appell an Bund und Kantone forderten sie — gemeinsam mit über 10'000 Unterzeichnenden — Massnahmen für einen raschen Ausstieg aus Öl und Gas. | Am 18. Juni 2023 sagte die Schweizer Stimmbevölkerung mit 59,1 % Ja zum Klimaschutz-Gesetz — und damit Ja zum Ausstieg aus Öl und Gas sowie zu einer klimaneutralen Schweiz bis spätestens 2050. Drei Jahre später droht die Schweiz das erste Zwischenziel auf diesem Weg massiv zu verfehlen: Bis 2030 sollen die Emissionen halbiert werden. Davon sind wir weit entfernt — aktuell beträgt die Reduktion lediglich 27%. Die Schweiz ist auch im Jahr 2026 noch stark abhängig von Öl und Gas aus dem Ausland — rund zwei Drittel unseres Energiebedarfs wird importiert. (naturschutz.ch, 19.6.26)

Hitzeschutz in Deutschland: Warum der Staat versagt – und wie man sich schützt Es gibt in Deutschland mehr Hitzetote als Verkehrstote. Trotzdem ist der Hitzeschutz unterfinanziert und die medizinische Infrastruktur wenig vorbereitet. Interessiert den Staat nicht, wenn Menschen unter 35 Grad und mehr leiden? (www.freitag.de, 19.6.26)

Hitzewelle in der Schweiz: Diese Branchen profitieren vom Extremwetter – News – SRF Bei diesen heissen Temperaturen suchen viele die Abkühlung. Glace, Klimaanlagen und das kühlere Bergklima sind gefragt. | Wenn das Thermometer Richtung 35 Grad klettert, beginnt für viele die Suche nach Abkühlung — und für einige Branchen die Hochsaison. Während die einen unter der Hitze leiden, klingeln anderswo die Kassen. Wir zeigen drei Beispiele. | 1. Es wird Glace geschleckt! | 2. Ab in die Höhe | 3. Klimaanlagen gehen weg wie warme Weggli (www.srf.ch, 19.6.26)

1200 Jahre alte Eiche: Der berühmteste Baum der Welt ist tot Der sagenumwobene Baum ist an ein offenbar vorzeitiges Ende gekommen. Beschleunigt haben sein Ableben der Klimawandel, der Tourismus – und ausgerechnet Massnahmen zu seinem Erhalt. (www.tagesanzeiger.ch, 19.6.26)

„Am Ende des Fortschritts“: Kohei Saitos Idee, um den Kapitalismus zu überleben Der Philosoph Kohei Saito plädiert in seinem neuen Buch „Am Ende des Fortschritts“ für eine Diktatur des Proletariats. Klimakollaps und Faschismus gehören für ihn zusammen. Ist seine Idee des „Dark Socialism“ die letzte realistische Utopie? | Im Aufmerksamkeits-Ranking der Untergangsszenarien rangiert der Faschismus derzeit vor der Klimakatastrophe. In der Zukunftsprognose des Philosophen Kohei Saito indes fungiert das eine als Erklärung für das andere: Die Menschen werden sich in nationalen Banden zusammenschließen, die um das Wenige kämpfen, das bleiben wird, wenn die Ernten ausfallen und das Wasser über die Ränder tritt. (www.freitag.de, 19.6.26)

99,8 Prozent Trennleistung ohne Hitze: Polymermembranen könnten Erdölraffinerien revolutionieren Die thermische Destillation ist seit über einem Jahrhundert das Herzstück jeder Erdölraffinerie. Rohöl wird dabei auf über 500 Grad Celsius erhitzt, um Benzin, Kerosin, Kunststoffvorläufer und andere Fraktionen nach ihren Siedepunkten zu trennen. Das Verfahren verbraucht weltweit rund 1.100 Terawattstunden pro Jahr, knapp ein Prozent des globalen Energieverbrauchs. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung von Professor Andrew Livingston an der Queen Mary University of London hat jetzt eine Membrantechnologie entwickelt, die diesen Prozess grundlegend verändern könnte. (www.trendsderzukunft.de, 19.6.26)

Verkehr '45: Regierungsrat kritisiert Bund beim Bahnausbau Der Regierungsrat des Kantons Zürich ist besorgt über die Vorschläge des Bundesrates für den Bahnausbau. Sie beinhalten nicht nachvollziehbare Repriorisierungen, wie bei der Haltestelle Grüze Nord in Winterthur. Aus verkehrs- und raumplanerischer Sicht ist unverständlich, dass die ergänzenden Ausbauten der Infrastruktur bei Weitem nicht ausreichend finanziert sind. | Die Zürcher Kantonsregierung anerkennt, dass die strategischen Projekte aufgrund der fehlenden finanziellen Mittel neu priorisiert werden müssen. Eine solche Neubewertung muss sich jedoch zwingend auf den Nutzen für die Bevölkerung und die übergeordneten verkehrspolitischen und raumplanerischen Ziele stützen. | Das Gutachten von Professor U.A. Weidmann, ETH Zürich, das als Grundlage für die Botschaft des Bundes diente, kann diese Ansprüche nicht erfüllen. Denn der vorgeschlagenen Priorisierung liegt kein funktionierendes Konzept im Horizont 2040/45 für das Bahnangebot zugrunde. (www.zh.ch, 19.6.26)

Geschichte des Treibhauseffekts: Könnten Sie den Klimawandel erklären? Selbst wer meint, den Treibhauseffekt halbwegs verstanden zu haben, liegt meistens falsch, was vielleicht mit dem Namen zu tun hat. Wie es wirklich funktioniert. (www.tagesanzeiger.ch, 19.6.26)

Wegen der Hitze: Aargauer SVP-Nationalrat Thomas Burgherr will Bewilligung für Klimaanlagen abschaffen Thomas Burgherr startet eine Klimaanlagen-Offensive – damit es in Wohnungen, Büros und Fabriken kühler wird. Warum SP-Nationalrätin Gabriela Suter von dieser Idee nicht begeistert ist. (www.schweizheute.ch, 19.6.26)

Gefangen unter dem Omega-Hoch: Warum die Hitze nicht weichen will Warum die Hitze so hartnäckig ist, wie ein Omega-Hoch entsteht – und weshalb der Sommer 2026 Erinnerungen an den Jahrhundertsommer 2003 weckt. (www.schweizheute.ch, 19.6.26)

Elektrischer Lastverkehr: Geldstrafen für die Hersteller von Lastwagen wären unfair - Unternehmen wie Daimler Truck rebellieren gegen die Klimaschutzregeln der EU. Die Hersteller haben recht, denn nicht sie sind dafür verantwortlich, dass so wenige elektrische Lastwagen auf den Straßen unterwegs sind. - (www.faz.net, 19.6.26)

Interview mit Meteorologin | Warum trifft der weltweite Temperaturanstieg die Schweiz am härtesten, Frau Ruosch? Die erste grosse Hitzewelle des Jahres ist hier — es könnten Rekorde fallen. Chefprognostikerin Melanie Ruosch von Meteo Schweiz erklärt, was hinter der Wetterlage steckt. | Während viele auf die Rekordwerte schauen, beschäftigt Meteorologinnen derzeit etwas anderes: die fehlende Abkühlung. In zahlreichen Städten bleiben die Temperaturen auch nachts hoch. Melanie Ruosch ist Meteorologin beim Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie. Sie sagt, weshalb diese Tropennächte den Körper belasten und wie sich Hitzewellen in der Schweiz verändern. (www.tagesanzeiger.ch, 19.6.26)

Wie entsteht Strom aus Wasserkraft? Erneuerbar, lokal, für uns alle. Die Kraft des fliessenden oder verdampften Wassers erleichtert unser Leben enorm. Die Geschichte der mechanischen Wasserkraftnutzung zeigt der erste powernewz-Artikel «Die Kraft des Wassers». In diesem zweiten Teil erfahren Sie, wie aus Wasserkraft Strom entsteht und wie ewz in Zürich Ende des 19. Jahrhunderts begann, mit Wasserkraft Strom zu produzieren. (www.powernewz.ch, 19.6.26)

Baubots bohren die Arbeitswelten von morgen Frankfurt wächst weiter in den Himmel. Trotz Homeoffice und steigender Leerstände entstehen in Deutschland, vor allem an wirtschaftsstarken Standorten, neue Bürogebäude. Der Grund: Unternehmen stellen höhere Anforderungen an moderne, nachhaltige und flexibel nutzbare Arbeitswelten. Ältere Bestandsgebäude erfüllen diese Ansprüche häufig nicht mehr. Nur wenige Meter von der Frankfurter Messe entfernt wird derzeit ein neues Bürogebäude errichtet. Zwei fischer Baubots bohren dabei vollautomatisch die Bohrlöcher in die Betondecke, um Heizund Kühldeckenpaneele mit fischer Einschlagankern EA II zu montieren. Dies steigert die Präzision, Effizienz und Arbeitssicherheit bei der Montage und beschleunigt den Baufortschritt. (baurundschau.ch, 19.6.26)

Das Parlament bringt die grossen Geschäfte kaum vom Fleck Ob Geld für die AHV, Atomkraftwerke oder Freihandel mit dem Mercosur: Die eidgenössischen Räte tun sich schwer mit den grossen Dossiers. Das bedeutet Verzögerungen und erhöht den Druck. Die Sommersession im Rückblick. (www.swissinfo.ch, 19.6.26)

Fürstenenteignung: Volksentscheid wird 1926 zum Testfall für Weimarer Republik Durch einen Volksentscheid am 20. Juni 1926 sollen die bis 1918 mächtigen deutschen Fürstenhäuser enteignet werden, um Opfer von Weltkrieg und Inflation zu entschädigen. Doch die Verfassung setzt diesem Begehren Grenzen (www.freitag.de, 19.6.26)

Die Nutzung der Wasserkraft – Teil 1: mechanisch Wasser ist Leben. Wasser-Kraft erleichtert das Leben. Seit Jahrtausenden. Wie sich die Nutzung der Wasserkraft zuerst mechanisch entwickelte, zeigen wir hier. In einem zweiten Artikel entdecken Sie die Nutzung der Wasserkraft zur Stromproduktion. | Der Weg einer Erfindung zur Innovation war schon im Altertum zuweilen lang. Erfunden war das Rad bereits 3'500 Jahre vor Christus. Trotzdem dauerte es noch fast anderthalb Jahrtausende, bis seine Nützlichkeit auch im Zusammenhang mit fliessendem Wasser erkannt worden war. Als Ursache für diese Verzögerung wird ein Überangebot an Leibeigenen vermutet, die Räder für das Mahlen von Getreide billiger mit Muskelkraft drehten, als es eine Wassernutzung versprach. Alte Schriften über eine berühmte Wasser-getriebene Mühlanlage im Süden Frankreichs stützt diese Sichtweise: «Die Anlage stammt aus dem Ende des 3. bzw. vom Anfang des 4. Jahrhunderts und damit aus einer Zeit grosser Knappheit an Arbeitskräften.» (www.powernewz.ch, 19.6.26)

Kenia: Die Sisters of Mercy verbessern Lebensbedingungen in Lokori - - In der kargen und abgelegenen Landschaft von Lokori, in der katholischen Diözese Lodwar, verändert die Kongregation der „Sisters of Mercy" das Leben der Gemeinden und erstattet einigen der am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen Kenias, von denen viele halbnomadisch leben, ihre Würde zurück. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 19.6.26)

Climate fiction envisions the future of hurricanes and sea level rise - Three excellent cli-fi novels envision a plausible future where sea level rise and climate change-intensified hurricanes cause massive economic disruption in the U.S. - The post Climate fiction envisions the future of hurricanes and sea level rise appeared first on Yale Climate Connections. - (yaleclimateconnections.org, 19.6.26)

Pfisters neue Armee: Vom Panzer zur Drohne – und weniger Stabssoffiziere Bereits per 2028 plant der Verteidigungsminister zudem ein Drohnenbataillon zusammenzustellen. (www.schweizheute.ch, 19.6.26)

Small farmers need a better safety net, trade group says These farms often grow a variety of crops, which makes them more resilient when extreme weather strikes. But farming this way can make it harder to get crop insurance. (yaleclimateconnections.org, 19.6.26)

Solar surge: Good news stories on the renewable energy front These articles and reports sum up solar's booming global growth. (yaleclimateconnections.org, 19.6.26)

Trockene Wärme: Neues Fasermaterial kombiniert Feuchtigkeitsschutz und Wärmespeicherung Baumwolle gilt als Inbegriff von Tragekomfort: weich, atmungsaktiv, angenehm auf der Haut. Doch für Sport und Outdoor taugt sie kaum. Baumwolle saugt Feuchtigkeit auf, wird schwer und nass, und entzieht dem Körper Wärme, statt sie zu halten. Forscher:innen der Chinesischen Akademie der Wissenschaften haben nun ein Kunstfasermaterial entwickelt, das sich wie Baumwolle anfühlt, dabei aber Feuchtigkeit aktiv abweist und Wärme speichert. Das Ergebnis erscheint in seiner Kombination aus Eigenschaften ungewöhnlich, und die zugrunde liegende Technik liefert eine Erklärung. (www.trendsderzukunft.de, 19.6.26)

Intelligent vernetztes Wassermanagement | Hygienischer Trinkwasserbetrieb trifft nachhaltige Energieeffizienz Die Energiewende macht auch vor der Gebäudetechnik nicht halt. Während Photovoltaik, Wärmepumpen und Elektromobilität längst feste Bestandteile einer nachhaltigen Energieinfrastruktur sind, rückt das Trinkwassermanagement zunehmend in den Fokus sektorenübergreifender Betrachtungen. Moderne Systeme gehen dabei weit über den reinen Erhalt der Wassergüte hinaus, da sie sich aktiv in Energie- und Lastmanagementstrategien einbinden lassen und so zur Effizienz und Nachhaltigkeit von Gebäuden beitragen. | Die Sicherstellung einer konstant hohen Trinkwasserqualität im Gebäude gehört zu den zentralen Herausforderungen für Planer, Installateure und Betreiber. Einerseits sollen Wasser und Energie eingespart werden, andererseits müssen die gesetzlichen Anforderungen zuverlässig erfüllt sein. Aufgrund der zunehmenden Vernetzung von Energie- und Gebäudesystemen gewinnen intelligente Sanitärlösungen daher deutlich an Bedeutung. (www.ikz.de, 19.6.26)

Immer schön, wenn unsere Expert*innen ihr Wissen teilen können: Diesmal durfte Dr. Hannes Böttcher auf der CDR Experience Tour einen kleinen Vortrag zu Wald und Carbon Dioxide Removal halten: was ist wichtig für effektive Nutzung von Wäldern für den Klimaschutz? | @oekoinstitut.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 19.6.26)

Demokratieforscher Andreas Glaser kritisiert Verträge mit der EU Andreas Glaser ist Mitautor einer neuen Studie zu den Bilateralen III, die vor einer Machtverschiebung von Volk und Parlament zu Bundesrat und EU warnt. Im Interview vermeidet der Demokratieforscher eine politische Bewertung der Verträge. Doch er findet, das Parlament müsse bei den Verträgen nachbessern. (www.watson.ch, 19.6.26)

Mode: Stoff für den Sommer Wolle und Hitze — für viele passt das nicht zusammen. Dabei sprechen gute Gründe für das Tragen der Naturfaser Stoffes auch bei höheren Temperaturen. Das Interesse wächst. (www.sueddeutsche.de, 19.6.26)

Netzbetreiber scheffeln Rekord-Renditen – Kunden zahlen drauf Laut einer aktuellen Analyse verdienen die deutschen Verteilnetzbetreiber im Schnitt mehr als die meisten DAX-Konzerne — mit Eigenkapitalrenditen von über 30 Prozent. Fair sind laut Bundesnetzagentur je nach Anlage aber nur 3,5 bis 6,7 Prozent. Gleichzeitig stockt der Netzausbau, während wir als Verbraucher die satten Gewinne der Netzbetreiber über unsere Stromrechnung zahlen. Eine kommentierende Analyse. (www.basicthinking.de, 19.6.26)

Bürgerlicher Grossangriff: Diese drei Rückschritte hat das Parlament beschlossen In der Sommersession hat die Mitte-Rechts-Mehrheit gleich drei verheerende Rückschritte beschlossen. Von der Untergrabung der Mindestlöhne über neue AKW hin zu einem Freihandelsabkommen, bei dem Menschenrechte und Klimaschutz auf der Strecke bleiben. (direkt-magazin.ch, 19.6.26)

Verkehrsausbau 2045 | 31 Strassenprojekte werden gestrichen – dafür hält Rösti am Grimseltunnel fest Der Bundesrat zeigt seine Verkehrspolitik der kommenden Jahre. Grossprojekte der Bahn werden priorisiert, doch das Expertenurteil fällt gemischt aus. | Bundesrat Rösti hat seine Vorlage «Verkehr '45» in die Vernehmlassung gegeben. | Geplant sind 7 grosse Bahnprojekte, darunter der Durchgangsbahnhof Luzern und der Grimseltunnel | 31 bereits geplante Strassenprojekte im Wert von 16 Milliarden Franken wurden gestrichen. | Das Stimmvolk wird über die Vorlage abstimmen. | Nun ist klar, wie sich Verkehrsminister Albert Rösti (SVP) die Verkehrspolitik der Schweiz in den kommenden Jahren vorstellt. Am Freitag hat er seine Vorlage «Verkehr '45» in die Vernehmlassung gegeben. Sie zeigt, welche Bahn-, Strassen- und Agglomerationsprojekte prioritär vorangetrieben werden sollen. | Zum ersten Mal überhaupt hat der Bundesrat dafür den Ausbau von Schienen-, Strassen- und Agglomerationsverkehr in eine gemeinsame Vorlage gepackt. (www.tagesanzeiger.ch, 19.6.26)

Der Fleischersatz-Boom ist vorbei – Schweizer setzen auf «Clean Eating» Die Nachfrage nach Fleischersatzprodukten hat in der Schweiz erheblich nachgelassen. Zahlen des Bundesamts für Landwirtschaft zum Biosegment zeigen laut Tamedia, dass Fleischimitate seltener in den Einkaufskörben der Schweizerinnen und Schweizer landen. Der Konsum von Tofu, Tempeh und Seitan hingegen sei deutlich angestiegen. | Während Fleischimitate 2022 noch rund sieben Millionen Franken Umsatz im Biosegment machten, waren es 2024 nur noch etwa fünf Millionen Franken. Produkte wie Tofu, Tempeh und Seitan stiegen dagegen von 21 auf 26 Millionen Umsatz in der gleichen Jahresspanne. | Im Markt habe eine Verschiebung hin zu Fleischalternativen stattgefunden, sagt Thomas Brunner, Professor für Konsumentenverhalten an der Berner Fachhochschule, gegenüber Tamedia. | Dass die Nachfrage sinkt, erklärt Brunner damit, dass Fleischersatzprodukte oft teurer sind als Fleisch. Zudem gebe es einen Trend zu Clean Eating: «Konsumenten achten mehr darauf, dass Produkte nicht stark verarbeitet sind» (www.watson.ch, 19.6.26)

Irland will überschüssige Energie aus Erneuerbaren Energien zu grünem Wasserstoff umwandeln. In Spitzenlastzeiten kann daraus wieder Strom produziert werden. Prinzipiell sehr positiv, aber der Preis von 6660 Euro je kW sollte gesenkt werden. | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 19.6.26)

Rüstungsplanung und Leitlinien – Weniger Stäbe, mehr Drohnen: Bundesrat baut Verteidigung um Neue Strukturen, neue Prioritäten: Der Bundesrat plant umfassende Reformen der Armee, wie Martin Pfister erklärt hat. (www.srf.ch, 19.6.26)

Aufrüstung der Schweiz: Mehr Geld für Drohnen, dafür weniger hohe Offiziere und Panzer: Was sich bei der Armee ändern soll Die «Heavy Metal»-Fans im VBS werden keine Freude haben: Martin Pfister will den Grossteil des Geldes in die Luftverteidigung und den Cyber-Schutz stecken. Gleichzeitig will er die Zahl der Chefs reduzieren. (www.tagesanzeiger.ch, 19.6.26)

Klimaziele und Senkung der CO2-Emissionen: Klimaschutz jenseits der EU-Grenzen effektiver gestalten Im Zuge der Klimaziele muss die EU den Treibhausgas-Ausstoß bis 2040 massiv senken, dabei darf sie Klimaschutz-Maßnahmen auch anderswo realisieren. Eine PIK-Studie zeigt einen neuen Weg für den verpflichtenden EU-Klimaschutz jenseits der Grenzen. | Um 90 Prozent muss die EU bis 2040 den Treibhausgas-Ausstoß senken (relativ zu 1990) — und fünf Prozentpunkte davon darf sie durch Klimaschutz anderswo realisieren. Das hat die Europäische Union beschlossen und so steht es seit Ende 2025 im Gesetz. Aber wie kann das in der Umsetzung aussehen? | Eine Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) schlägt jetzt für diese externe Komponente ein neuartiges Instrument vor: leistungsbezogene Förderfonds für Staaten. Das vermeide Fehlanreize, stärke den internationalen und damit auch europäischen Klimaschutz und koste nur 5 Milliarden Euro jährlich. Die Studie steht als PIK Policy Paper auf der Website des Instituts. Co-Autor ist Ottmar Edenhofer, PIK-Direktor (www.energiezukunft.eu, 19.6.26)

Verkehr '45: Start der Vernehmlassung Der Bundesrat hat am 19. Juni 2026 das Vernehmlassungsverfahren zu «Verkehr '45» eröffnet. Ziel dieser Vorlage ist es, die verschiedenen Projekte bis 2045 aufeinander abzustimmen. Die Vorlage basiert auf den Eckwerten, die der Bundesrat am 28. Januar 2026 festgelegt hat. Sie beinhaltet die Bundesbeschlüsse über die nächsten Ausbauschritte für die Bahn und die Nationalstrasse. Voraussetzung für den geplanten Bahnausbau ist die Verlängerung des bis 2030 befristeten Mehrwertsteuerpromilles zugunsten des Bahninfrastrukturfonds. Die Vorlage regelt auch die Bundesbeiträge an das Programm Agglomerationsverkehr und enthält weitere Bundesbeschlüsse und Rechtsanpassungen. | Der Bundesrat will mit der Vorlage zur verkehrsträgerübergreifenden Bewältigung der Mobilitätsbedürfnisse «Verkehr '45» den Ausbau von Schiene und Strasse in einer gemeinsamen Vorlage bündeln. Die Vernehmlassung dauert bis zum 9. Oktober 2026. (www.admin.ch, 19.6.26)

Bundesrat befasst sich mit der Schweiz im Jahr 2040 Der Bundesrat hat am 19. Juni 2026 den Bericht «Perspektiven Schweiz 2040» zur Kenntnis genommen. Dieser zeigt anhand von drei Szenarien, wie die Welt im Jahr 2040 aussehen könnte und was dies für die Schweiz bedeutet. Daraus leitet der Bericht sechs Handlungsfelder ab, die in der politischen Planung angemessen adressiert werden sollen. Der Bericht wurde von der Bundeskanzlei unter Einbezug von Expertinnen und Experten erarbeitet. | Der Bericht «Perspektiven Schweiz 2040» versteht sich als Ergänzung zu verschiedenen sektoriellen Instrumenten des Bundes zur strategischen Vorausschau. Ergänzend zu diesen erlaubt der Bericht «Perspektiven Schweiz 2040» eine transversale Betrachtung. Er wurde in Umsetzung von Artikel 32 Buchstabe cter des Regierungs- und Verwaltungsorganisationsgesetzes (RVOG) erarbeitet. | Der Bericht soll einerseits eine Grundlage für die politische Planung des Bundesrats | https://www.bk.admin.ch/de/perspektiven-schweiz-2040 (www.admin.ch, 19.6.26)

Der humanistische Staat – und die Frage, in welchem Land wir eigentlich leben Es gibt Zeiten, in denen politische Entscheidungen nicht nur Widerspruch hervorrufen, sondern eine tiefere Irritation auslösen. Nicht, weil eine Regierung unpopuläre Maßnahmen ergreift – das gehört zur Demokratie –, sondern weil sich in der Art und Weise, wie sie über Menschen spricht und mit ihnen umgeht, etwas verschiebt. Etwas Grundsätzliches. Etwas, das die Frage berührt, in welchem Staat wir... (hpd.de, 19.6.26)

Energiewende mit Solarthermie: Warmes Wasser von der Sonne Strahlungsenergie zur Wärmeproduktion zu nutzen ist viel effektiver als die Photovoltaik. In Leipzig ging nun die viertgrößte Anlage der Welt ans Netz. mehr... (taz.de, 19.6.26)

Baumsterben in Städten: Klimawandel bedroht Deutschlands Stadtbäume Im Berliner Besselpark werden kranke Bäume gefällt. Wie hier gehen bundesweit Schattenspender verloren, weil die zunehmende Trockenheit ihnen zusetzt. mehr... (taz.de, 19.6.26)

Länder sehen Aussteigerprogramme für Extremisten in Gefahr Die Reform des Förderprogramms „Demokratie leben“ schlägt weiter hohe Wellen. Nun warnen mehrere Landes-Innenminister vor den möglichen Folgen in der Präventionspolitik. Berlin fordert vom Bundesinnenministerium klare Zusagen. (www.welt.de, 19.6.26)

Keine Nazisymbole mehr in der Öffentlichkeit Nationalsozialistische Symbole sollen künftig im öffentlichen Raum nicht mehr verwendet werden dürfen. Wer gegen das Verbot verstösst, soll eine Busse bezahlen. An seiner Sitzung vom 19. Juni 2026 nimmt der Bundesrat die mehrheitlich positiven Rückmeldungen aus der Vernehmlassung zur Kenntnis und verabschiedet die Botschaft für ein neues Spezialgesetz. In einem zweiten Schritt soll das Verbot auf weitere extremistische Symbole ausgeweitet werden. | Nazisymbole stehen für eine menschenverachtende Ideologie, die den Grundwerten einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft widerspricht. Rassismus und Antisemitismus haben in unserer Gesellschaft keinen Platz. Nach geltendem Recht wird eine Person jedoch nur dann bestraft, wenn sie ein nationalsozialistisches, rassistisches, gewaltverherrlichendes oder extremistisches Symbol verwendet und damit gleichzeitig für die entsprechende Ideologie wirbt. (www.admin.ch, 19.6.26)

Bundesrat will Zugang zu Ladeinfrastruktur zu Hause verbessern Das Laden von Elektrofahrzeugen zu Hause soll erleichtert werden. Grundeigentümer und -eigentümerinnen von Wohnliegenschaften sollen künftig dazu verpflichtet werden können, die Grundinstallation zum Laden elektrischer Fahrzeuge zu erstellen, sofern dies Mietende und Personen mit Stockwerkeigentum verlangen. Der Bundesrat hat die entsprechende Änderung des Energiegesetzes an seiner heutigen Sitzung in die Vernehmlassung geschickt. Diese dauert bis zum 12. Oktober 2026. | Die Elektrifizierung der Fahrzeuge ist ein wichtiges Element zur Erreichung des Netto-Null-Ziels bis 2050. Fehlende Ladeinfrastruktur ist nach wie vor einer der häufigsten Gründe, warum Fahrzeughalterinnen und -halter kein Elektrofahrzeug anschaffen. Insbesondere bei Mehrparteiengebäuden ist der Ausbau der Ladeinfrastruktur zentral, da in der Schweiz Mietverhältnisse sowie Stockwerkeigentum sehr verbreitet sind. (www.admin.ch, 19.6.26)

Baukosten: Verena Hubertz will Bonus-System bei der Neubauförderung einführen In Deutschland werde oft teuer und konventionell »Stein auf Stein« gebaut, sagt die Bauministerin. Modulares Bauen soll in der Förderung künftig bevorzugt werden. (www.zeit.de, 19.6.26)

Bericht zeigt steuerpolitischen Handlungsbedarf der Schweiz Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 19. Juni 2026 den Bericht in Erfüllung des Postulats Walti 23.3752 «Attraktiv bleiben, Finanzen sichern. Die Schweiz braucht eine langfristige Steuer- und Standortstrategie» verabschiedet. Der Bericht zeigt, dass der Bund dank insgesamt attraktiven steuerlichen Rahmenbedingungen und der breit abgestützten Einnahmenbasis gegenwärtig auf einer soliden finanziellen Grundlage steht. Gleichzeitig wird deutlich, dass vor dem Hintergrund der internationalen, demografischen und technologischen Entwicklungen insbesondere im Unternehmenssteuerbereich Handlungsbedarf besteht, um die Steuereinnahmen langfristig zu sichern. | Der Bericht stellt die langfristigen Herausforderungen in der Steuer- und Standortpolitik des Bundes dar. Als zentrale Stärken hebt er insbesondere die föderale Ausgestaltung sowie den ausgewogenen Mix aus direkten und indirekten Steuern hervor. Beide Elemente tragen zur Funktionsfähigkeit des Steuersystems bei. (www.admin.ch, 19.6.26)

Jugendurlaub soll auf zwei Wochen verlängert werden Der Bundesrat will den Jugendurlaub stärken. Jugendliche und junge Erwachsene unter 30 Jahren sollen künftig zwei statt nur eine Woche unbezahlten Urlaub nehmen können, um sich ehrenamtlich in der ausserschulischen Kinder- und Jugendarbeit zu engagieren. Neu soll dies zudem nicht nur innerhalb von Vereinen möglich sein, sondern auch in der offenen Kinder- und Jugendarbeit. An seiner Sitzung vom 19. Juni 2026 hat der Bundesrat die Ergebnisse der Vernehmlassung zur Kenntnis genommen und die Botschaft zur Änderung des Obligationenrechts (OR) verabschiedet. | Das ehrenamtliche Engagement von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist eine wichtige Stütze für die ausserschulische Kinder- und Jugendarbeit in der Schweiz. Heute haben Lernende und Arbeitnehmende unter 30 Jahren Anspruch auf eine Woche unbezahlten Urlaub pro Jahr. Im Rahmen des sogenannten Jugendurlaubs übernehmen sie Leitungs-, Beratungs- oder Betreuungsaufgaben unter anderem in Sport- und Musikvereinen oder im Gesundheitswesen. (www.admin.ch, 19.6.26)

Massnahme gegen Overtourism: Trotz Eintrittsgebühr strömen die Touristen nach Venedig – jetzt sollen sie 50 Euro zahlen Zehn Euro halten niemanden davon ab, den Markusplatz zu besuchen. Jetzt will Bürgermeister Venturini den Preis verfünffachen – muss dafür aber erst die Regierung in Rom überzeugen. (www.tagesanzeiger.ch, 19.6.26)

Psychiatrie: Wie man bei mehr als 30 Grad einen kühlen Kopf bewahrt Hitze belastet nicht nur den Körper, sondern auch die Seele:  Aggressionen und Gewalt steigen, psychische Erkrankungen nehmen zu. Warum ist das so? (www.sueddeutsche.de, 19.6.26)

Bundesrat legt Bedeutung neuer Technologien für die Verteidigung dar Angesichts der geopolitischen Herausforderungen und der rasanten technologischen Entwicklung ist es für die Schweiz zentral, sicherheitsrelevante Technologien im eigenen Land zu erhalten und aufzubauen. An seiner Sitzung vom 19. Juni 2026 hat der Bundesrat in diesem Sinne den Bericht «Neu entstehende Technologien in der Verteidigung» in Erfüllung des Postulats 24.3231 der Mitte-Fraktion gutgeheissen. Der Bericht liefert eine Übersicht über bestehende Initiativen zur Förderung der sicherheitsrelevanten Forschung, Entwicklung und Innovation in der Schweiz. | Die strategische Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Industrie und Verwaltung im Bereich der sicherheitsrelevanten Forschung, Entwicklung und Innovation soll weiter vorangetrieben werden. Dadurch wird die inländische Entwicklung von sicherheitsrelevanten Technologien gestärkt. Ziel ist es, die Abhängigkeit vom Ausland zu reduzieren und die Autonomie der Schweiz im Rüstungsbereich zu erhöhen. (www.admin.ch, 19.6.26)

Hitzewellen: Sind Deutschlands Krankenhäuser vorbereitet? Je heißer es wird, desto mehr Menschen kommen mit Gesundheitsproblemen ins Krankenhaus. Doch wie gut ist der Hitzeschutz für Patienten in den Kliniken selber? (www.dw.com, 19.6.26)

Bundesrat genehmigt Schutz- und Nutzungsplanungen für drei Wasserkraftprojekte Der Bundesrat hat am 19. Juni 2026 den Schutz- und Nutzungsplanungen für drei Wasserkraftprojekte zugestimmt. Dabei geht es um die Vergrösserung des Grimselsees (BE) und um Nutzungen der Flüsse Muota (SZ) und Morobbia (TI). Mit diesen Schutz- und Nutzungsplanungen kann mehr Strom produziert werden. Gleichzeitig wird der Schutz von Tieren und Pflanzen gesichert. | Die vom Kanton Bern eingereichte Schutz- und Nutzungsplanung im Haslital (BE) sieht vor, dass die Restwassermengen bei vier Wasserentnahmestellen der Kraftwerke Oberhasli (KWO) im oberen Haslital und im Gadmertal erhöht werden. Sie dienen dem Schutz der Gewässer und den von ihnen abhängigen Lebensräumen. | Dies ist eine Ausgleichsmassnahme für die Vergrösserung des Grimselsees. Die KWO plant, zwei Staumauern um 23 Meter zu erhöhen. Durch die zusätzliche Wasserspeicherung kann die KWO die Energieproduktion von 270 GWh auf 510 GWh pro Jahr steigern. (www.admin.ch, 19.6.26)

Umsetzung der Rüstungspolitik auf Kurs – Bundesrat nimmt ersten Jahresbericht zur Kenntnis Der Jahresbericht zur Rüstungspolitischen Strategie 2025/2026 zeigt auf, dass die Umsetzung insgesamt auf Kurs ist. Einige Massnahmen wurden bereits umgesetzt, für alle anderen wurde die Umsetzung angestossen. Eine Herausforderung bleiben die rechtlichen Grundlagen für die Exporte von Rüstungsmaterial sowie die angespannte Situation auf dem Rüstungsmarkt. Der Bundesrat hat den Bericht in seiner Sitzung vom 19. Juni 2026 zur Kenntnis genommen. | Vor dem Hintergrund der verschlechterten Sicherheitslage hat der Bundesrat am 20. Juni 2025 seine erste Rüstungspolitische Strategie verabschiedet. Die Strategie soll sicherstellen, dass die Armee ihre Verteidigungs- und Durchhaltefähigkeit stärken kann. Dafür werden insbesondere die sicherheitsrelevante Technologie- und Industriebasis (STIB) der Schweiz gestärkt, die internationale Rüstungskooperation — insbesondere mit den europäischen Nachbarstaaten — ausgebaut sowie die sicherheitsrelevante Forschung, Entwicklung und Innovation gefördert. (www.admin.ch, 19.6.26)

Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte: Fortschrittsbericht der Schweiz Der Bundesrat hat am 19. Juni 2026 den fünften Bericht der Schweiz zur Umsetzung des Paktes der Vereinten Nationen über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (Pakt I) verabschiedet. Der Bericht zeigt die von der Schweiz seit 2019 erzielten Fortschritte auf, insbesondere in den Bereichen Gleichstellung und Bekämpfung von Diskriminierung. | Der fünfte Bericht stellt eine Aktualisierung der früheren Berichte zur Umsetzung des Paktes I in der Schweiz dar und informiert über die Entwicklungen bei den wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechten seit 2019, etwa über die Ratifizierung internationaler Übereinkommen, über Verfassungs- und Gesetzesänderungen sowie über die vom Bundesrat verabschiedeten Strategien und Aktionspläne. Er wird dem UN-Ausschuss für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte unterbreitet. (www.admin.ch, 19.6.26)

Bundesrat eröffnet Vernehmlassung zur Teilrevision der Nationalbibliotheksverordnung An seiner Sitzung vom 19. Juni 2026 hat der Bundesrat die Vernehmlassung zur Teilrevision der Verordnung über die Schweizerische Nationalbibliothek eröffnet. Ziel der Vorlage ist die Einführung des sogenannten «Dépôt légal numérique» (Pflichtexemplarrecht), welches die Sammlung elektronischer Publikationen aus der Schweiz durch die Nationalbibliothek gewährleistet. Auf dieser Grundlage kann das kulturelle Erbe im digitalen Zeitalter langfristig gesichert und verfügbar gemacht werden. Die Vernehmlassung dauert bis am 12. Oktober 2026. | Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 19. Juni 2026 die Vernehmlassung zur Änderung der Verordnung über die Schweizerische Nationalbibliothek (NBibV) eröffnet. Er konkretisiert damit die Umsetzung des «Dépôt légal numérique» (DLN), das vom Parlament im Juni 2025 beschlossen wurde. | Mit der Einführung des DLN reagiert die Schweiz auf die fortschreitende Digitalisierung des Publikationswesens (www.admin.ch, 19.6.26)

Verordnungen im Zivildienstrecht angepasst Der Bundesrat hat am 19. Juni 2026 den Änderungen der Zivildienstverordnung (ZDV) und der Verordnung über die Datenbearbeitung im automatisierten Informationssystem des Zivildiensts zugestimmt. Damit können ein neues Ausbildungskonzept für Zivildienstpflichtige eingeführt und die dafür nötigen rechtlichen Grundlagen geschaffen werden. Die Abgaben der Einsatzbetriebe werden auf dem Grundtarif um 7,5 Prozent pro Diensttag erhöht. Im Vollzug des Zivildienstes gelten künftig strengere Anforderungen. Zudem werden gezielte Optimierungen vorgenommen. Die Änderungen treten per 1. Januar 2027 in Kraft. | Die Änderungen der Verordnungen stehen weder hinsichtlich des Zeitpunktes des Bundesratsbeschlusses noch ihres Inhaltes in einem Zusammenhang mit der Abstimmung vom 14. Juni 2026 zur Änderung des Zivildienstgesetzes (ZDG). Für das Inkrafttreten der Änderungen des ZDG wird der Bundesrat zu einem späteren Zeitpunkt über die diesbezüglich erforderlichen Verordnungsänderungen beschliessen. (www.admin.ch, 19.6.26)

E-Autos boomen weltweit – schneller als erwartet Bessere Batterien, mehr Reichweite, günstiger Strom: Schon ein Viertel der Neuwagen fährt elektrisch. China führt, Europa und andere Regionen ziehen nach. Die Energiekrise durch den Irankrieg verstärkt den E-Trend. (www.dw.com, 19.6.26)

Vernehmlassung zur Änderung des Bundesgesetzes gegen die Schwarzarbeit eröffnet Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 19. Juni 2026 die Änderungsvorlage zum Bundesgesetz gegen die Schwarzarbeit (BGSA) in die Vernehmlassung geschickt. Mit der Vorlage will er die Bekämpfung von Schwarzarbeit und anderen Missbrauchstatbeständen stärken. Dazu soll auch die Zusammenarbeit zwischen kantonalen Behörden ausgebaut werden. | Der Bundesrat schlägt eine Änderung des Bundesgesetzes gegen die Schwarzarbeit (BGSA) vor. Ziel ist eine verstärkte Bekämpfung von Schwarzarbeit und anderen Missbrauchstatbeständen im Bereich des Handelsregister-, Betreibungs- und Konkursrechts. Dazu soll die Zusammenarbeit zwischen den kantonalen Kontrollorganen und den kantonalen Handelsregister-, Betreibungs- und Konkursämtern ausgebaut werden. Der Bundesrat adressiert damit die Forderungen aus der Motion Candinas (24.3202) «Mehr Möglichkeiten für die Missbrauchsbekämpfung im Bundesgesetz über Massnahmen zur Bekämpfung der Schwarzarbeit». (www.admin.ch, 19.6.26)

Sri Lanka: Katholiken setzen auf Dialog und Versöhnung - - Fast zwei Jahrzehnte nach dem Ende des Bürgerkriegs engagiert sich die katholische Kirche in Sri Lanka weiter für Versöhnung. „Die Kirche ist weiterhin ein Ort der Begegnung, des Dialogs und der Versöhnung“, sagt der Landesdirektor der Päpstlichen Missionswerke. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 19.6.26)

Recherche wird zur Superkraft Recherche-Koryphäen wie Thomas Leif und Hans Leyendecker machten das Netzwerk Recherche groß. Kollegialer Austausch und Kooperation ermöglichen den mittlerweile rund 1300 Mitgliedern auch bei starken Windböen von rechts, weiterhin harte Fakten für die gemeinsame Wirklichkeitsdeutung zu recherchieren, die lebenswichtig für eine Demokratie sind. Diese selbstbewusste Haltung prägte die Jahrestagung „Superkraft Recherche“ zum 25. Geburtstag der Journalist*innenvereinigung. (mmm.verdi.de, 19.6.26)

Smartphone-Lieferungen brechen um 15 Prozent ein Laut CCS Insight sinken die weltweiten Smartphone-Lieferungen um 15 Prozent. Grund ist der KI-Boom, der zu einer Verknappung von Speicherchips führt. (www.it-daily.net, 19.6.26)

Klimaflüchtlinge: recht- und heimatlos | Wenn die Klimakrise zur Flucht zwingt und Konflikte verschärft | Die unterschätzte Katastrophe Klimawandel und Umweltzerstörung sind schon heute oft ein Auslöser für Flucht und Abwanderung. Kürzungen bei der Entwicklungshilfe verschärfen das Problem. Es ist Zeit, zu handeln! | Das aktuelle Update zur Studie „Klimawandel, Migration und Konflikt“ der Universität Hamburg und der Gesellschaft für Umwelt- und Entwicklungsforschung im Auftrag von Greenpeace (2026) zeigt: Die Klimakrise ist zunehmend auch eine soziale und sicherheitspolitische Bedrohung. Das Update analysiert wissenschaftliche Daten und politische Entwicklungen. Das Ergebnis ist alarmierend: Wetterextreme und schleichende Umweltveränderungen treffen vielerorts auf bestehende soziale Ungleichheiten. Das führt in immer mehr Regionen zu Hunger, Vertreibung und wachsender Gewalt. Verschärft wird dies durch weltweite Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit. Die wichtigsten Erkenntnisse des Updates im Überblick: Die Kernkrise — Mehr Menschen fliehen | Das Geldproblem | Die täglichen Auswirkungen | Die „stille Revolution (www.greenpeace.de, 19.6.26)

Greenpeace-Studie: Mehr Menschen fliehen vor Naturkatastrophen Immer mehr Menschen fliehen einer wissenschaftlichen Auswertung zufolge vor Naturkatastrophen. Die Zahl der Binnenvertriebenen durch Naturkatastrophen und Extremwetterereignisse stieg im vergangenen Jahr deutlich auf 13,6 Millionen, wie aus der Studie der Universität Hamburg im Auftrag von Greenpeace hervorgeht. Der Klimawandel erhöht demnach die Häufigkeit und die Intensität von wetterbedingten Extremereignissen. | 2024 waren es noch 9,9 Millionen Menschen gewesen. Die Studie bezieht sich hierbei auf Zahlen der renommierten Beobachtungsstelle für Binnenvertriebene (IDMC). Unter Binnenvertriebenen versteht man Menschen, die innerhalb ihres Landes auf der Flucht sind. Besonders betroffen sind laut Studie Menschen im Globalen Süden. (www.watson.ch, 19.6.26)

Direkte Demokratie: Wer hat wirklich das letzte Wort? | Nicht das Volk, das Parlament ist souverän Hat in der direkten Demokratie das Stimmvolk wirklich immer das letzte Wort? Nein, denn die letzte Entscheidungsgewalt liegt oft bei Bundesrat und Parlament, dies vor allem bei der Umsetzung von Volksinitiativen, bei Zielkonflikten und in Krisenzeiten. | Gastkommentar Silvano Moeckli, em. Professor für Politikwissenschaft; seine neueste Publikation ist das Lehrbuch «Staat und politisches System der Schweiz» (zusammen mit Christoph Gross) 2026. (www.nzz.ch, 19.6.26)

Goldene Hände, dringend gesucht Es gibt in der Schweiz immer weniger Handwerkerinnen und Handwerker. Denn viele Handwerksberufe sind in den letzten Jahrzehnten ausgestorben oder haben ein Imageproblem. Dabei sind sie unverzichtbar für Energiewende und Kreislaufwirtschaft — und damit für die Zukunft der Schweiz. | «Wo sind die goldenen Hände geblieben?», fragte Margrit Stamm vor zwei Jahren in einer Kolumne. Die Professorin für Erziehungswissenschaften machte darin auf einen Umstand aufmerksam, der sich bis heute nicht verändert hat: In der Schweiz werden die Handwerkerinnen und Handwerker rar. Handwerks- und verwandte Berufe machen gemäss Bundesamt für Statistik heute noch knapp 10 Prozent der 4,8 Millionen Erwerbstätigen aus. 1970 war deren Anteil noch gut 25 Prozent. Auch absolut gesehen ist die Zahl der Handwerkerinnen und Handwerker deutlich gesunken. Sie wurden von intellektuellen und wissenschaftlichen Berufen als wichtigste Berufsgruppe abgelöst. (www.moneta.ch, 19.6.26)

«Der Abgesang auf die Ökologie ist auch ein Medienhype» Nach neun Jahren tritt Gerhard Andrey aus dem Verwaltungsrat der ABS zurück. Der Nationalrat der Grünen machte sich für die Digitalisierung der Bank stark und half mit, die Transformation zur Soziokratie voranzubringen. (www.moneta.ch, 19.6.26)

Prominente in Chicago: Obama feiert Eröffnung seines Präsidentenzentrum - In Chicagos South Side öffnet ein 850-Millionen-Dollar-Komplex, den Obama als Investition in die Gemeinschaft beschreibt. Das Zentrum soll Museum und Bürgerhaus zugleich sein – und bewusst kein Denkmal. - (www.faz.net, 19.6.26)

ISO 9001 Zertifizierung: Brauchen Unternehmen das im KI-Zeitalter noch? Sich auf eine ISO-Zertifizierung vorzubereiten, erfordert heute dank vorhandener KI-Tools viel weniger Zeit als früher. Doch lohnt sich eine solche Zertifizierung im KI-Zeitalter, in dem die Leistung von Unternehmen im Internet häufig bewertet und kommentiert wird, überhaupt noch? | Im Zeitalter des modernen Internets und der künstlichen Intelligenz (KI) wirken klassische ISO 9001 Zertifizierungen aus der Zeit gefallen. Denn warum soll man die Qualität noch zertifizieren lassen, wenn die Unternehmen von ihren Kunden bei Google, in den Social Media sowie in speziellen Portalen ohnehin rund um die Uhr bewertet werden und man über die KI-Suchmaschinen in kürzester Zeit alles erfährt, was über Unternehmen veröffentlicht wurde? | Warum bedarf es dann noch einer aufwändigen Zertifizierung, zumal die klassischen Auditoren ohnehin den Ruf haben, eher Bürokratie zu produzieren als wirklich nützlich zu sein. (www.it-daily.net, 19.6.26)

On verhängt Bestellstopp bei Sublieferant nach Public-Eye-Recherche Public Eye stellt prekäre Arbeitsbedingungen bei Zulieferern von On in Indonesien fest. Der Zürcher Laufschuhhersteller nimmt die Vorwürfe "sehr ernst" und hat einen Bestellstopp bei einem Sublieferanten verhängt, wie das Unternehmen der Nachrichtenagentur AWP sagt. (www.swissinfo.ch, 19.6.26)

WMO-Bericht zum Klima in Asien 2025 https://wmo.int/media/news/extreme-heat-and-rainfall-glacier-loss-and-record-ocean-heat-impact-asia-2025 | Gefährliche Hitze, verheerende Regenfälle, Überschwemmungen und schwere Dürre betrafen Millionen von Menschen in ganz Asien. | @dwdderwetterdienst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 19.6.26)

Sekten wie Scientology sind nicht weg – sie sind nur leiser geworden Es gab eine Zeit, da waren Sekten in den Medien allgegenwärtig. Es verging kaum ein Tag, ohne dass radikale religiöse, esoterische und weltanschauliche Gruppen für Schlagzeilen sorgten. Schließlich gab es in der Schweiz mehrere hundert problematische Gruppierungen. Kleine, mit einem Dutzend Anhängern und große, mit Zehntausenden Mitgliedern. Und heute? Das Rauschen im Blätterwald ist weitgehend verstummt. Deshalb wird der Autor oft gefragt, ob es überhaupt noch Sekten gibt. Die kurze Antwort: Natürlich. Es sind auch nicht weniger geworden. Und nicht harmloser. Aber vorsichtiger, um ungestörter unter dem Radar der Öffentlichkeit fliegen zu können. |Das Nachlassen des Interessens hat mit Resignation zu tun. Man hat realisiert, dass Sekten resistent sind. Die Hoffnung, man könne sie verbieten oder zurückbinden, hat sich zerschlagen. Weite Teile der Bevölkerung fanden sich damit ab, dass Sekten ein Teil der Gesellschaft sind. Es verhält sich ähnlich wie mit einer anderen Sucht, den Drogen. (hpd.de, 19.6.26)

Zu schnell Unterwegs: CDU fordert mehr Kontrollen von E-Bikes - Elektrofahrräder seien auf Frankfurts Straßen und Fußgängerzonen zu schnell unterwegs, sagt die CDU im Römer. Auch die Lieferdienste müssten handeln. - (www.faz.net, 19.6.26)

Zahnlose Wohnpolitik Die Bevölkerung des Kantons Zürich sah sich am 14. Juni mit drei wohnpolitischen Vorlagen konfrontiert und auch in der Stadt Zürich ging es um eine raumplanerische Massnahme — die Umsetzung von §49b. Das Resultat ist, abgesehen davon, dass die völlig realitätsferne Wohneigentums-Initiative der Bürgerlichen gebodigt wurde, eher ernüchternd. Für die Linke ist es eine zweifache Niederlage, ein Sieg, der eigentlich mehr ein Unentschieden ist und einer, bei dem jedes andere Resultat ein Hohn gewesen wäre. | Jede:r Stadtzürcher:in hat also über vier Vorlagen abgestimmt, die die Situation auf dem Wohnungsmarkt verbessern wollten. Was angenommen wurde, ist letztendlich nur der Beibehalt des Status quo. Die Bürgerlichen haben es geschafft, den Bedarf nach bezahlbarem Wohnraum auf jeder Ebene derart zu verzögern, zu verwässern und zu verhindern, dass die Situation für alle auf der Suche nach einer günstigen Wohnung in keinem Aspekt auch nur irgendwie verbessert wurde. (www.pszeitung.ch, 19.6.26)

Nachhaltigkeitsexperte Jules Petit: Tipps für den Architekturwettbewerb Nachhaltigkeit entscheidet zunehmend mit, welche Projekte im Architekturwettbewerb überzeugen. Im Podcast erklärt Jules Petit, welche frühen Entwurfsentscheide zählen und wie Teams Aufwand sparen, ohne ökologische Qualität zu verschenken. (www.hochparterre.ch, 19.6.26)

Mehr Tempo bei Energiewende könnte sich gleich dreifach lohnen Die EU will bis zum Jahr 2050 klimaneutral sein. Doch eine beschleunigte Energiewende könnte Europa deutlich größere Vorteile bringen als bislang angenommen — und zwar wirtschaftlich, politisch und sozial. Eine neue Studie zeigt, dass der schnellere Ausbau erneuerbarer Energien Nettovorteile von bis zu 600 Milliarden Euro mit sich bringen könnte. | Die Europäische Union hat sich mit dem europäischen Klimagesetz zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu werden. Bereits bis 2030 sollen die Treibhausgasemissionen als Zwischenziel um mindestens 55 Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 sinken. | Für die Erreichung der Klimaziele setzt die EU vor allem auf den Ausbau erneuerbarer Energien sowie die schrittweise Abkehr von fossilen Brennstoffen. Allein der Anteil der Solarenergie am Strommix in der EU ist zwischen 2023 und 2025 von 8,1 Prozent auf 11,2 Prozent angestiegen. Der Anteil der Braunkohle als Energieträger sank hingegen von 6,9 auf 5,8 Prozent. (www.basicthinking.de, 19.6.26)

Weniger ist mehr – weil Suffizienz eine Frage von Verantwortung ist Für Lorenz Nagel, Geschäftsführer von PRIMUS, bedeutet Suffizienz im Bauen nicht Verzicht, sondern die bewusste Konzentration auf das Wesentliche. Sie richtet sich danach, was ein Gebäude tatsächlich leisten muss, und zielt darauf ab, ökologische, wirtschaftliche und soziale Anforderungen in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen. Besonders im Wohnungsbau gewinnt dieser Ansatz an Bedeutung, da bezahlbarer Wohnraum zur zentralen gesellschaftlichen Frage geworden ist. Suffizienz ist dabei keine rein architektonische Aufgabe, sondern ein gemeinsamer Planungsprozess aller Beteiligten, der früh beginnt und klare Entscheidungen erfordert. Instrumente wie der Hamburg-Standard helfen, diese Prinzipien praktisch umzusetzen, indem sie konkrete Maßnahmen definieren und Kosten transparent machen. Das Projekt WILLIE zeigt exemplarisch, wie durch frühzeitige Planung, reduzierte Komplexität und gezielten Materialeinsatz nachhaltiger und bezahlbarer Wohnraum entstehen kann. (www.nbau.org, 19.6.26)

Pressestatement zum Gutachten „Umweltrecht zwischen Anspruch und Realität. Implementation als Kernaufgabe von Umweltpolitik“ des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU) WWF: Gutachten ist Auftrag an Bundestag | Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) hat ein Sondergutachten zur Implementierung von Umweltrecht vorgelegt. Der Rat warnt vor Rückschritten beim Umweltschutz im Namen des Bürokratieabbaus. Dazu sagt Tobias Arbinger, Referent für Naturschutzpolitik beim WWF: „Der Sachverständigenrat unterstreicht, dass Forderungen nach schlankeren Verfahren nicht zu schwächerem Umweltrecht führen dürfen. Politische Maßnahmen müssen dazu dienen, bestehendes Recht besser und effizienter umzusetzen, statt es zu verwässern. Das Gutachten ist Auftrag an den Bundestag. Wir appellieren an die Bundestagsabgeordneten, die Verabschiedung des sogenannten Infrastruktur-Zukunftsgesetzes kommende Woche im Bundestag zu stoppen. Mit diesem Gesetz soll einseitig großen Infrastrukturvorhaben immer der Vorrang vor Umweltbelangen gegeben und ein Ablasshandel bei Eingriffen in die Natur eingeführt werden. (www.wwf.de, 19.6.26)

Neue WWF-Analyse | Weniger Regeln heißt wachsende Unsicherheit Eine neue WWF-Analyse zeigt die wirtschaftlichen Einbußen und finanziellen Risiken politischer Unsicherheit. Die Analyse betrachtet vier aktuelle politische Prozesse auf deutscher und EU-Ebene im Bereich von Umwelt- und Energiepolitik, die geprägt sind von einem politisch motivierten Bestreben, Regeln und Standards aufzuweichen. | Betrachtet wurden die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) mitsamt Netzpaket, das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG), die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) und die EU-Verordnung zur Wiederherstellung von Natur (WVO). Dabei zeigt sich: Schon die Diskussionen um mögliche Änderungen und Abschwächungen können sich negativ auf Zukunftssektoren auswirken. | „Statt mehr und mehr möglicher Abzweigungen mit Ende in der Sackgasse brauchen wir feste Leitplanken für ein wirtschaftlich erfolgreiches Deutschland und Europa jetzt und in Zukunft. (www.wwf.de, 19.6.26)

(Un)beliebte Nützlinge zwischen Hauswand und Blumentopf Wir teilen unsere Wohnräume und die daran anschliessenden Aussenbereiche mit einer Vielzahl von Tieren. Während Vögel, Schmetterlinge oder Igel grössere Aufmerksamkeit erhalten, bleiben viele kleine Bewohner an Hausmauern, Terrassen, Balkonen und Fensterläden oft unbemerkt. Dabei erfüllen gerade diese unscheinbaren Tiere wichtige Aufgaben für das ökologische Gleichgewicht unmittelbar vor unserer Haustür. Der Naturschutzbund Österreich liefert uns einen spannenden Einblick und ruft zum Einsenden von Beobachtungen auf. | Hundertfüsser — natürliche Schädlingsbekämpfer | Spinnen — unverzichtbare Jägerinnen an Haus und Balkon | Springschwänze — die unsichtbaren Helfer im Blumentopf (naturschutz.ch, 19.6.26)

SchöpfungsZeit, Umweltpolitik | Apell an den Bundesrat zur Agenda 2030 In vier Jahren muss die Schweiz die Ziele der UNO für nachhaltige Entwicklung erreichen. Doch sie ist weit davon entfernt. Schutz von Klima und Artenvielfalt: ungenügend. Ebenso mangelhaft sind Fortschritte bei der Armutsbekämpfung, sozialer Gerechtigkeit, Gewaltprävention und Kreislaufwirtschaft. Doch anstatt Ambition und Einsatz zu erhöhen, drückt der Bundesrat voll auf die Bremse. | In einem privilegierten Land wie der Schweiz ist das inakzeptabel! Deswegen fordert die Plattform Agenda 2030 den Bundesrat mit dieser Petition dazu auf, Mut für echte Nachhaltigkeit zu zeigen und seine Verantwortung sowohl in der Schweiz als auch auf internationaler Ebene wahrzunehmen. (oeku.ch, 19.6.26)

Kältemittel-Leckagerate liegt bei nur noch 1,0 % Eine Auswertung des VDKF hat ergeben, dass die durchschnittliche Kältemittel-Leckagerate weiter gesunken ist. | Der Verband Deutscher Kälte-Klima-Fachbetriebe (VDKF) hat über seine Branchensoftware „VDKF-LEC“ anonymisierte Daten von fast 67000 Anlagenbetreibern und rund 307000 Kälte- und Klimaanlagen erhoben. Die Auswertung hat ergeben, dass die durchschnittliche Kältemittel-Leckagerate weiter gesunken ist. Inklusive Havarien lag sie 2025 im Durchschnitt aller Anlagentypen (Klimaanlagen, Gewerbekälte, Industriekälte und Sonderanlagen) bei nur noch 1,0 %. 2017 war sie mit 3,2 % noch mehr als dreimal so hoch. Die höchsten Leckageraten haben Anwendungen in der Gewerbekälte (1,7 %), die niedrigsten im Bereich Splitklima (0,4 %). (www.ikz.de, 19.6.26)

Bauindustrie 2026 zwischen Kostendruck und Transformation – Digitalisierung, neue Geschäftsmodelle und Nachhaltigkeit werden zum entscheidenden Erfolgsfaktor Die Bauindustrie steht auch im Jahr 2026 weiterhin unter erheblichem Druck und befindet sich in einem anhaltenden Anpassungsprozess. Eine wirtschaftliche Trendwende ist bislang ausgeblieben, während hohe Baukosten, volatile Material- und Energiepreise sowie zurückhaltende Investitionen dazu führen, dass Projekte verschoben oder ganz gestrichen werden. Der Kostendruck gilt branchenübergreifend als zentrale Herausforderung, von der nahezu alle Unternehmen betroffen sind. Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse der PwC-Studie, dass sich mehr als die Hälfte der Akteure aktiv mit einer strategischen Neuausrichtung und der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle auseinandersetzt, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. (www.nbau.org, 19.6.26)

Klimastadt und Finanzplatz Zürich – wie geht das zusammen? | Dominik Siegrist, Präsident des Vereins Klimastadt Zürich Die Stadt Zürich strebt mit ihrem Netto-Null-Ziel an, als Klimastadt ein nationales und internationales Vorbild zu werden. Dabei blendet sie allerdings den äusserst klimaschädlichen Finanzplatz aus. Ohne diesen in den Klimaschutz einzubeziehen, bleibt die Klimastadt Zürich ein Mythos. | Das heutige städtische Klimaziel, das den Finanzsektor ausklammert, reicht bei Weitem nicht aus, um Zürich auf Netto-Null zu bringen. Während sich in unserer Stadt Verwaltung, Organisationen und Betriebe engagiert darum bemühen, den städtischen CO2-Ausstoss zu reduzieren, richtet der Finanzplatz permanenten Schaden von weitaus grösserem Ausmass an. Ohne klimaverträgliche Finanzbranche bleibt der Klimaschutz in der Stadt Zürich Stückwerk. Stadt, Kanton und wir alle sind aufgefordert, für ein tatsächliches Netto-Null-Ziel von Zürich aktiv zu werden. (www.pszeitung.ch, 19.6.26)

Voigt und Wildberger: Wie effizient ist der künstliche Ghostwriter? - Warum nutzen Politiker und ihre Redenschreiber zum Redenschreiben Künstliche Intelligenz? Sie versprechen sich mehr Effizienz. Ein Erfolg dieses Kalküls ist sprachwissenschaftlich gesehen keineswegs selbstverständlich. - (www.faz.net, 19.6.26)

DOK-FILM «NZZ FORMAT» - Invasive Fischarten breiten sich im Mittelmeer aus – unser Dok-Film darüber, wie der Klimawandel das Leben unter Wasser verändert Die Eindringlinge bedrohen nicht nur das marine Ökosystem, sondern gefährden auch die Existenz von Küstenbewohnern. «NZZ Format» begleitet Forscherinnen, Fischer und Taucher auf der Suche nach Anpassungsstrategien. (www.nzz.ch, 19.6.26)

Bauministerium legt "Aktionsplan zur Senkung der Baukosten" vor "Turbo", "Upgrade" und jetzt "Aktionsplan": Mit weiteren Maßnahmen will das Ministerium das Bauen bezahlbarer machen. Denn die Kosten bremsen den Wohnungsbau in Deutschland. Was sieht der Plan vor? Von Frank Jahn.[mehr] (www.tagesschau.de, 19.6.26)

Auch die Fische in Schweizer Flüssen leiden unter der Hitze. Vorhersagen sollen helfen, sie vor dem Ärgsten zu bewahren Aus den Bergen kommt nur wenig kühlendes Schmelzwasser. Aare, Reuss und Limmat heizen sich darum zurzeit rasch auf, ebenso viele kleinere Flüsse. Das Risiko für Forellen, Äschen und andere Fischarten wächst. Derzeit wird ein Vorhersagesystem erprobt. (www.nzz.ch, 19.6.26)

Betrug im Home-Office : «Wenn es Warnzeichen gibt, muss man als Führungsperson hinschauen» Im Home-Office wird gejoggt, eingekauft, gewaschen. Geschichten über dreisten Arbeitszeitbetrug kursieren auf Social Media zuhauf. Oft liegt das Problem bei der Führung. (www.nzz.ch, 19.6.26)

Elektrisches Mountainbike von Thömus im Test: schneller als ein Kleinmotorrad Das Overrider ist die Symbiose aus feinen Komponenten und einem Antrieb aus China. Es zeigt, dass die europäische Konkurrenz rasch nachziehen muss. (www.nzz.ch, 19.6.26)

Wirkung von Medikamenten: »Bei Sommertemperaturen ist das Risiko für viele Medikamente erhöht« Hitze verändert, wie Arzneien wirken. Selbst viele Ärzte unterschätzen das. Die Wissenschaftlerin Beate Müller erklärt, was man über seine Hausapotheke wissen sollte. (www.zeit.de, 19.6.26)

Kurzstudie: Erdwärme heizt am günstigsten - - Eine Kurzstudie von Prognos vergleicht Gasheizung, Luft-Wasser-WP und Sole-WP im EFH und MFH. Unter den aktuellen Bedingungen ist die Luft-Wasser-WP die günstigere Heizoption. Doch Erdwärmepumpen überholen sie nach 20 Jahren. - - (www.geb-info.de, 19.6.26)

Brauchwasserwärmepumpen im Test: Heiß duschen, wenig zahlen Die Brauch­wasser­wärmepumpen im Test der Stiftung Warentest unterscheiden sich deutlich in Effizienz und Strom­verbrauch. Eine wärmt Wasser besonders kostengünstig auf. (www.test.de, 19.6.26)

18.6.26

Ein Frühwarnsystem für tödliche Hitzewellen in Flüssen strong>WSL-Forschende schlagen ein Frühwarnsystem vor, das bis zu drei Wochen im Voraus warnt, wenn Flussfische in der Schweiz durch Hitze gefährdet sind. Da Hitzewellen mit dem Klimawandel immer häufiger auftreten, verschafft dies Zeit, um zu handeln und die Fischpopulationen vor zukünftigen Hitzewellen zu schützen. | Ein Prognosetool warnt im Voraus, wenn Flussfische in der Schweiz durch Hitzestress gefährdet sind. | Das System schätzt das zukünftige Risiko anhand von Vorhersagen zur Wassertemperatur und der Hitzeempfindlichkeit der lokalen Fischpopulationen ein. | Die Prognosen sind online frei zugänglich, um den proaktiven Schutz der Fischpopulationen zu unterstützen. (www.wsl.ch, 18.6.26)

Nationalrat öffnet das Tor für neue AKW in der Schweiz Der Nationalrat hat heute beschlossen, den Weg für neue Atomkraftwerke in der Schweiz zu ebnen. Das Atom-Gesetz gefährdet den Ausbau der Erneuerbaren, verschlingt Milliarden an Steuergeldern und hält die Schweiz abhängig von russischen Uran-Importen. Die Schweizerische Energie-Stiftung kritisiert diesen Fehlentscheid scharf und wird zusammen mit einem breiten Bündnis das Referendum dagegen ergreifen. | Der Nationalrat stellt sich gegen den mehrfach bekräftigten Willen der Bevölkerung, die 2017 klar den Atomausstieg und den konsequenten Ausbau erneuerbarer Energien vorgegeben hat. Die Umsetzung der Energiestrategie 2050 und des Stromgesetzes von 2024 ist in vollem Gang, die Schweiz wird ihren Strombedarf mit den Erneuerbaren decken können. (naturschutz.ch, 18.6.26)

Neuer Klimabericht 2026: In vier Jahren überschreiten wir die 1,5-Grad-Marke 73 Forscher haben gerade den neuen Klimabericht vorgestellt — und die Zahlen sind alarmierend. Die Meereshitzewellen haben sich verdreifacht, in vier Jahren überschreiten wir die 1,5-Grad-Marke. Ist das noch umkehrbar? (www.freitag.de, 18.6.26)

Jürgen Geuter: „Bitcoin ist ein Schneeballsystem Krypto boomt! KI rettet die Demokratie! Informatiker Jürgen Geuter hält derlei für Ideologie. Was steckt wirklich hinter dem Tech-Fortschrittsversprechen — und wie könnte ein Internet aussehen, das Menschen statt Märkten dient? Ein Gespräch (www.freitag.de, 18.6.26)

Cool durch den Sommer – Was tun bei Hitze in der Mietwohnung? Temperaturen über 30 Grad, heiße Nächte und aufgeheizte Wohnungen. Der Sommer kann ganz schön zermürbend sein. Besonders in Süddeutschland häufen sich solche Hitzetage mit Temperaturen über 30 Grad, und die können dem Körper wirklich zusetzen. Umso wichtiger ist es, dass die eigenen vier Wände etwas kühler sind. | Unser Energieberater Michael Schneider hat ein paar praktische Tipps speziell für Mieterinnen und Mieter parat, die größere Maßnahmen wie eine Dach- oder Fassadendämmung nicht einfach selbst in die Hand nehmen können. | Tipp 1: Jalousien, Sonnensegel und Co. | Tipp 2: Sonnenschutzfolien | Tipp 3: Richtig lüften | Tipp 4: Aktiv kühlen (www.kek-karlsruhe.de, 18.6.26)

SSES und Solarspar fordern Planungssicherheit statt Bürokratie Die per 1. Januar 2027 geplante Neugestaltung der Solarstrom-Vergütung stösst bei der Schweizerischen Vereinigung für Sonnenenergie (SSES) und dem Verein Solarspar auf Ablehnung. Das vorgeschlagene Modell, welches auf einer komplexen Verknüpfung von stündlichen Spotmarktpreisen und quartalsweisen Referenzmarktpreisen basiert, gefährdet die Energiewende. SSES und Solarspar fordern den Bundesrat in einer gemeinsamen Stellungnahme auf, diesen Murks zu stoppen und stattdessen die Hausaufgaben für eine unbürokratische Lösung zu machen. Vorschläge sind vorhanden. So etwa das vom Verband unabhängiger Energieerzeuger VESE vergangenen Herbst präsentierte Kapazitätsmodell. Die Absicht des Bundesrats, das Vergütungsmodell für Solarstrom umzubauen, sorgt für rote Köpfe. (www.sses.ch, 18.6.26)

Internationale Klimapolitik bleibt hinter den Herausforderungen der Klimakrise und Chancen der Energiewende zurück Die heute zu Ende gehenden UN-Klimaverhandlungen in Bonn haben deutlich gemacht: Bis zur Weltklimakonferenz COP31 im November bleibt noch viel Arbeit. Aus Sicht der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch wurden in einigen technischen Verhandlungssträngen Fortschritte erzielt. (www.germanwatch.org, 18.6.26)

Post wehrt sich nach Greenwashing-Vorwurf gegen Konsumentenschutz Der Konsumentenschutz wirft der Post vor, sie werbe mit dem irreführenden und gesetzeswidrigen Begriff «klimaneutral». Die Post weist die Vorwürfe zurück. (www.watson.ch, 18.6.26)

3 days of design oder: Life in Fomotion Kopenhagen hat's drauf. Das wissen wir und das weiss Kopenhagen. Die lebenswerteste Stadt der Welt (Liveability Ranking Report 2025), sie verführt mit lässigem Charme, selbstverständlicher Unverbindlichkeit und natürlich mit gut ausgebauten Fahrradwegen (DAS Argument schlechthin, wenn es um lebenswerte Städte geht). Tagsüber bieten kleine Cafés Variationen aus der eigenen Rösterei, dazu gibt's ein BMO (bolle med ost), ein Käsebrot. Zur Feierabendzeit blockieren dann Menschentrauben die Gehwege vor den Bars und am Wasser entlang — ein Narr, wer sich darüber aufregt, anstatt sich einfach dazuzugesellen. Und so ist es auch während der 3 days of design nur eben mit noch mehr Menschen. | Das diesjährige Motto lautet «Make This Moment Matter». Klingt gut, weil, man soll sich ja weder in die Vergangenheit flüchten noch in die Zukunft eskapieren. Stattdessen einfach mal in der Gegenwart bleiben, echte Begegnungen, echten Austausch und echte gemeinschaftliche Erlebnisse teilen. (meter-magazin.ch, 18.6.26)

Photovoltaik-Anlagen mit deutlich mehr als 2000 Watt lassen sich jetzt als Stecker-Solar-Geräte und ohne Elektriker realisieren Mit der neuen VDE-AR-N 4105:2026-03 sind Leistungsgrenzen für Stecker-Solar-Geräte gefallen, wie Marcus Vietzke von Indielux erklärt. Damit gebe es keine Leistungsbeschränkung bei der Modulleistung und der Speicherkapazität für die Laienanmeldung von Stecker-Solar-Geräten. Aus seiner Sicht lässt sich damit der Turbo im Segment der Photovoltaik-Anlagen bis zehn Kilowatt Leistung zünden. Im Interview erklärt er, worauf bei der Realisierung der Anlagen zu achten ist und warum es sich lohnt, auch wenn die Einspeiseleistung auf 800 Watt begrenzt sein muss. (www.pv-magazine.de, 18.6.26)

Wie Chatbots uns zur Weißglut treiben – und Verhalten verändern Wer schon einmal an einen digitalen Kundenservice geraten ist, kennt vermutlich das Gefühl: Der Chatbot versteht einfach nicht, was man will. Man verschwendet seine Zeit, bis der Frust ins Unermessliche steigt. Den virtuellen Assistenten zu beschimpfen, ist da nur verständlich. Bringen tut das natürlich nichts, also warum streiten wir uns überhaupt mit einer Maschine | Es gab sie schon vor KI, doch mit der neuen Technologie haben sie sich noch weiter verbreitet: Virtuelle Assistenten begegnen uns heute auf fast jeder Unternehmenswebsite und in etlichen Hotlines. Sie sollen schnelle Antworten liefern und den Kundenservice entlasten. | Doch das klappt nicht immer so reibungslos wie geplant. Wenn ein Bot falsche oder verwirrende Antworten gibt, reagieren manche Menschen gereizt bis aggressiv. Für Unternehmen ist das heikel, denn die Wut auf den Bot kann negativ auf die Webseite oder gleich die ganze Marke abfärben. (www.basicthinking.de, 18.6.26)

34,4 Prozent Wirkungsgrad: Das effizienteste Solarmodul der Welt Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme hat einen neuen Rekord für die Effizienz von Solarmodulen aufgestellt. Durch eine optimierte Verschaltung einzelner Solarzellen erreicht ein weiterentwickeltes System einen Wirkungsgrad von 34,4 Prozent. Die verwendete Schindel-Matrix-Technologie wurde für den Einsatz auf der Erde angepasst und stammt ursprünglich aus der Weltraumtechnik. | Ein Forscherteam des Fraunhofer-Instituts hat im Rahmen des Forschungsprojekts „Vorfahrt“ ein Solarmodul mit einer Gesamtfläche von 833 Quadratzentimetern entwickelt. Das System erzielte Anfang 2026 einen Wirkungsgrad von 34,2 Prozent. Die technische Basis dafür bilden dreifache III-V-Germanium-Zellen. Der Projektkoordinator AZUR SPACE Solar Power entwickelte diese speziellen Solarzellen für das Modul jedoch weiter. | Der Hersteller passte die für den Weltraumeinsatz optimierte Dreifach-Solarzellentechnologie an das terrestrische Sonnenspektrum an. (www.basicthinking.de, 18.6.26)

Bilaterale III: Studie verlangt wegen Europaverträge mehr Demokratie Die neuen Europaverträge sollen mit einer Anpassung der Mitspracherechte des Parlaments, der Bevölkerung und zivilgesellschaftlicher Organisationen einhergehen. (www.watson.ch, 18.6.26)

Solar-Dachziegel mit Matrix-Technik – mehr Leistung bei Schatten Solarmodule auf dem Dach sind längst Alltag. Doch viele Hausbesitzer stören sich an der Optik. Das Fraunhofer ISE hat jetzt eine Pilotlinie für Solar-Dachziegel gestartet, die klassische Dacheindeckungen ersetzen und dank Matrix-Schindeltechnologie bei Teilverschattung doppelt so viel Leistung liefern sollen wie herkömmliche Module. | Die Solarenergie ist einer der zentralen Pfeiler der Energiewende und gewinnt sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich zunehmend an Bedeutung. Seit dem Jahr 2008 hat sich die Zahl der Photovoltaikeinheiten in Deutschland beständig weiterentwickelt. | Während im Jahr 2020 in Deutschland noch rund zwei Millionen Photovoltaikeinheiten verbaut waren, sind es 2025 — also nur fünf Jahre später — bereits mehr als 5,68 Millionen Einheiten gewesen. Dabei setzen auch immer mehr Hausbesitzer auf Solaranlagen oder steckerfertige Balkonkraftwerke. (www.basicthinking.de, 18.6.26)

Was hat der Standort eines Rechenzentrums mit seiner Klimabilanz zu tun? Neue Studie für @greenpeace.de untersucht weltweiten Energieverbrauch und die Treibhausgasemissionen von Rechenzentren und gibt wichtige Empfehlungen für Klimaschutz: https://www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/Klimakluft_Rechenzentren.pdf | @oekoinstitut.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 18.6.26)

Grünen-Präsidentin zu AKW: «Für uns wird das die Abstimmung des Jahrzehnts» Lisa Mazzone kritisiert den Atom-Entscheid des Parlaments und sagt, wie sie das Referendum dagegen gewinnen will. (www.watson.ch, 18.6.26)

AKW-Entscheid sorgt für Unruhe in der Strombranche Der Nationalrat will das AKW-Neubauverbot aufheben. Nun steht ein mühsamer Abstimmungskampf bevor. Dabei setzt die Strombranche voll auf Erneuerbare. (www.watson.ch, 18.6.26)

Gutachten: Verfassungsrechtliche Zweifel am Gebäudemodernisierungsgesetz Wenn es an die Heizung geht, wird es heikel für die Politik. So auch beim geplanten Gebäudemodernisierungsgesetz, das gegen das Grundgesetz verstoßen könnte. Ein neues Gutachten ist besonders für die Union unbequem. Von Tina Handel. (www.tagesschau.de, 18.6.26)

Vom Elektroschrott zur Hightech-Kathode: Forschungsteam recycelt Akkus in zwei Stunden Lithium-Ionen-Akkus stecken in Smartphones, Elektroautos, Stromspeichern und Kopfhörern. Ihre Kathoden, der Pluspol der Zelle, kosten in der Herstellung viel und hängen von Rohstoffen ab, die nur wenige Länder liefern. Die Demokratische Republik Kongo fördert etwa 70 Prozent des weltweiten Kobalts. Mit der wachsenden Zahl ausgemusterter Elektroauto-Batterien wächst auch der Druck, diese Rohstoffe zurückzugewinnen statt sie auf Deponien zu verlieren. Forscher:innen der Sandia National Laboratories haben dafür ein Verfahren entwickelt, das altes Kathodenmaterial nicht nur recycelt, sondern aufwertet, mit einer Mikrowelle. (www.trendsderzukunft.de, 18.6.26)

Extreme weather comes for youth Sports Dangerous heat, smoky air, and heavy rain cause canceled practices and competitions. (yaleclimateconnections.org, 18.6.26)

Santa Marta zeigt den Weg Zur Umsetzung einer gerechten Energiewende stehen arme Länder vor massiven wirtschaftlichen und technologischen Hürden, die gemeinsam zu adressieren sind. | Die kolumbianische Ministerin Irene Vélez Torrez wählte Ende April in Santa Marta historische Worte: «Das ist der Beginn einer neuen globalen Klimademokratie.» Sie sprach zum Ende der ersten internationalen Konferenz zur Abkehr von fossilen Energieträgern, die von Kolumbien und den Niederlanden organisiert worden war und neben Delegationen aus 60 Ländern — darunter die Schweiz — auch zahlreiche Vertreter:innen der Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Wirtschaft involvierte. Viele Teilnehmer:innen zeigten sich euphorisch angesichts der engagierten Diskussionen. Ein Befreiungsschlag für die internationale Klimapolitik? (www.alliancesud.ch, 18.6.26)

AKW-Showdown im Nationalrat – SVP bringt Abweichler mit massivem Druck auf Linie Der «Gegenvorschlag Rösti» wird haarscharf angenommen. Nun erhebt Daniel Sormanni Vorwürfe gegen seine SVP-Fraktion. (www.srf.ch, 18.6.26)

Heiße Tage und Tropennächte: Pech gehabt Durch heiße Sommer sind in den vergangenen Jahren mehr Menschen gestorben als im Verkehr. Aber für Hitzeschutz machen die Länder kein Geld locker. mehr... (taz.de, 18.6.26)

Resilienz im Innern: Der Staat und wir alle sind gefragt - Die Herausforderung beim Zivilschutz ist seit Langem bekannt. Jeder muss wissen, wo und wie er sich schützen kann. Und wie er im Ernstfall überlebt. - (www.faz.net, 18.6.26)

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