Kürzlich gelesene Texte – umweltnetz.ch/Toni W. Püntener

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24.6.26 (Aktualisierung 23:55)

Unique fingerprint of marine ectotherm body size change during hyperthermal crises Dwarfing is a common response of marine ectotherms to both anthropogenic warming and similar environmental crises throughout Earth's history. However, the underlying mechanisms and parallels between fossil and modern observations are still debated. We show, using newly compiled data from fossil, historical, and modern studies, that warming events elicit especially strong species body size changes, suggesting similar mechanisms linking modern and fossil body size reductions to warming stress. A correlation between the magnitude of warming during ancient crises and the observed dwarfing indicates that trajectories of body size reduction can be projected into the future depending on climate-change scenarios. (www.pnas.org, 24.6.26)

23.6.26

Adler-Dame „Diana“ lebt nahe geplantem Windrad Im Pulkautal in NÖ wird der Kampf gegen den Bau von Windkraft-Anlagen seit der Energiekrise schwieriger. Doch angesiedelte Kaiseradler kommen mit dem erneuerbaren Energieträger nicht klar. (www.krone.at, 23.6.26)

Johannes weiß: Kirschen rot, Spargel tot Johannes markiert kulinarische Lostage. Doch welcher Johannes ist gemeint? Wer trägt den Kelch, wer das Lamm? Und warum das Johanniskraut die Finger färben soll. (www.krone.at, 23.6.26)

Hitze im Kanton Zürich: Zürcher Gemeinden rufen zum Wassersparen auf Pool füllen, Auto waschen, Vorplatz spritzen: Das soll man im Kanton Zürich künftig lassen. Die Hitze trocknet die Quellen aus, erste Gemeinden müssen Wasser zukaufen. (www.tagesanzeiger.ch, 23.6.26)

Deutsches Schulbarometer: Verhalten der Schüler belastet Lehrer zunehmend Für das Deutsche Schulbarometer der Robert Bosch Stiftung wurden Lehrer nach der größten Herausforderung in ihrem Arbeitsalltag gefragt. Das Ergebnis: Es sind die Schüler - und zwar mit zunehmender Tendenz. Von Jenni Rieger.[mehr] (www.tagesschau.de, 23.6.26)

Vanguard, Blackrock und Co.: Billionen in fossiler Wirtschaft angelegt - Große Vermögensverwalter haben Billionen in fossilen Konzernen angelegt. Nichtregierungsorganisationen kritisieren, dass sie damit weiter den Klimawandel finanzieren. - (www.faz.net, 23.6.26)

Streit um Bauland | Rettet den Schweizer Boden – unsere kostbarste Ressource! FDP-Co-Präsidentin Susanne Vincenz-Stauffacher will neues Bauland einzonen. Es wäre ein Fehler. Das Raumplanungsgesetz ist das Meisterstück der Schweizer Politik. | Es musste irgendwann passieren. Wenn ein Land seit Jahren über explodierende Mieten und unerschwingliche Einfamilienhäuser diskutiert, wenn Leerkündigungen, verödende Luxusappartements sowie die Schicksale verdrängter Langzeitmieter die Schlagzeilen beherrschen: Dann führt die Debatte irgendwann dorthin, wo alles anfängt, zum sprichwörtlichen Grund der Dinge. | Denn es ist nicht ein Mangel an Ziegelsteinen, Mörtel oder Beton, der den Traum vom Eigenheim für viele Familien in den letzten Jahren platzen liess. Nicht gierige Spekulanten oder internationale Grosskonzerne sind in letzter Konsequenz verantwortlich für die rekordtiefen Leerwohnungsziffern in Zürich und Genf — oder für die siebenstelligen Kaufpreise von käfiggrossem Stockwerkeigentum am Zugersee. (www.tagesanzeiger.ch, 23.6.26)

Stromversorgung unter Druck | Wegen der Hitze muss das AKW Beznau seinen Betrieb massiv herunterfahren Stauseen sind weniger gefüllt, in Flüssen fliesst teilweise so wenig Wasser, dass AKW nicht richtig gekühlt werden können. Das wird für die Energieversorgung zunehmend zum Problem. | Das AKW Beznau halbiert wegen zu warmer Aare seine Produktion für mindestens zwei Tage. | Greenpeace warnt, das AKW müsse bei anhaltender Hitze vollständig abgeschaltet werden. | Auch Frankreich drosselt mehrere Atomkraftwerke wegen Umweltauflagen an der Rhone. | Schweizweit liegen die Speicherseen mit 29 Prozent Füllstand unter dem langjährigen Durchschnitt. | Die Hitzewelle trifft nun die Schweizer Stromproduktion. Das Atomkraftwerk Beznau reduziert seit heute 13 Uhr die Leistung seiner beiden Reaktoren. Nach Angaben, die an der Europäischen Strombörse (EEX) veröffentlicht wurden, wird die Produktion wegen der hohen Temperaturen für mindestens zwei Tage halbiert. | Der Grund liegt im Gewässerschutz. Beznau nutzt Wasser aus der Aare zur Kühlung seiner beiden Reaktoren. Dieses erwärmt sich dadurch (www.tagesanzeiger.ch, 23.6.26)

Vollelektrische Kalzinierung könnte Milliarden Tonne CO2 einsparen Die Kalk- und Zementindustrie ist für rund acht Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich. Sie galt bislang als kaum dekarbonisierbar, weil Treibhausgase direkt aus dem genutzten Gestein entweichen. Das ostdeutsche Start-up Litherm Technologies hat nun aber ein vollelektrisches Verfahren zur Kalzinierung entwickelt, das genau dieses Problem lösen soll. | Das Cleantech-Unternehmen Litherm Technologies aus Wernigerode will konventionelle Kalköfen durch eine vollelektrische Wirbelschicht-Kalzinierung ersetzen. Bei diesem Ansatz erhitzt Strom das feinkörnige Rohmaterial direkt, wodurch der Einsatz von Gas oder Kohle entfällt. | Das bei der Produktion unvermeidliche Prozess-CO2 fällt dadurch in hochkonzentrierter Form an. Es soll anschließend direkt verwertet oder gespeichert werden, um weitere Emissionen zu reduzieren. Diese CO2-Abscheidung ist in die Wärmerückgewinnung der Anlage eingebunden. (www.basicthinking.de, 23.6.26)

Nachhaltigkeitsberichte: Konzerne knüpfen Vergütung stärker an Umweltziele - Unternehmen zeigten sich genervt von europäischen Transparenzpflichten. Besonders deutsche Konzerne leisten aber mehr als ihre europäischen Wettbewerber. - (www.faz.net, 23.6.26)

One Indigenous man's mission to change how the Forest Service thinks about fire » Yale Climate Connections Ryan Reed says restoring cultural burning practices can help prevent catastrophic wildfires. (yaleclimateconnections.org, 23.6.26)

High gas prices boost interest in EV-sharing project California's Míocar program helps low-income residents find affordable rides that don't contribute to smog or carbon pollution. (yaleclimateconnections.org, 23.6.26)

EU AI Act: Neue Labels für KI-generierte Inhalte Die EU-Kommission veröffentlicht neue Leitlinien für die Kennzeichnung von KI-Inhalten. Denn je realistischer KI-generierte Bilder, Videos und Stimmen werden, desto wichtiger wird die Frage, was echt ist — und was nicht. | Mitte Juni stellte die EU-Kommission ihren Technological Sovereignty Plan vor. Mit dem Maßnahmenpaket sollen europäische Technologien und Alternativen gestärkt sowie die Abhängigkeit von außereuropäischen Anbieter:innen, insbesondere aus den USA und China, reduziert werden. Nun folgt ein weiterer Schritt, mit dem die EU den Umgang mit Künstlicher Intelligenz stärker regulieren und transparenter gestalten will. | Die Europäische Kommission hat einen neuen Verhaltenskodex zur Kennzeichnung KI-generierter Inhalte veröffentlicht. Der Leitfaden soll Anbieter:innen und Unternehmen dabei unterstützen, sich auf die Transparenzpflichten des AI Acts vorzubereiten. Zudem soll er helfen, KI-generierte Inhalte künftig einheitlicher zu kennzeichnen (onlinemarketing.de, 23.6.26)

Europe as science superpower: what it will take to rival the US and China Amid chaos in US science and geopolitical turmoil, Europe wants to position itself as a research haven – but questions about funding and innovation remain. (www.nature.com, 23.6.26)

Strategie-Reader «New Zurich» für die FRZ Die Flughafenregion Zürich publiziert eine Entwicklungsstrategie für eine der dynamischsten Wirtschaftsregionen. (www.persoenlich.com, 23.6.26)

So laut wie ein Düsenflugzeug: Australier stellt mit 122,4-Dezibel-Schrei Weltrekord auf Ein australischer Klimaanlagenreiniger brüllt lauter als eine Krankenwagensirene und bricht damit einen 30 Jahre alten Rekord. Danach war seine Stimme tagelang hinüber. (www.tagesanzeiger.ch, 23.6.26)

SZ Nachhaltigkeitsgipfel: „Ich finde es schade, dass Sie leiser geworden sind“ Der ehemalige Auto-Boss Herbert Diess und die Aktivistin Carla Hinrichs diskutieren über den richtigen Weg aus der Klimakrise. Die zwei zeigen durchaus überraschende Seiten. (www.sueddeutsche.de, 23.6.26)

Braucht unsere Demokratie ein Update? David Acklin ist ein 22jähriger Geschichtsstudent. In diesem Beitrag macht er sich Gedanken über die weitherum beklagte Polarisierung des politischen Diskurses und den Einfluss Sozialer Medien, die diese Polarisierung manipulativ anheizen. - (www.journal21.ch, 23.6.26)

Das Baurisiko bannen: Wie der Architekt den Hausbau überwachen soll - Bauen wird teurer. Die Überwachung ist Pflicht und Risiko für den Architekten. Rasch drohen Schäden und Haftungsansprüche. - (www.faz.net, 23.6.26)

Afrikanische Visionärin – Diese «Schwarze Feministin» will die Gesellschaft wachrütteln Tsitsi Dangarembga zählt zu den einflussreichsten Stimmen Afrikas, die sich gegen Diskriminierung einsetzen. (www.srf.ch, 23.6.26)

Wer am meisten in das „Klima-Chaos“ investiert Die Erde erhitzt sich immer weiter, angetrieben vor allem durch das Verheizen fossiler Brennstoffe. Ein neuer Bericht enthüllt, wer die größten Investoren in Kohle, Öl und Gas sind und damit gegen die Klimaziele arbeitet – weltweit und in Österreich. (www.krone.at, 23.6.26)

Zur Ordnung des Narrativen | Bericht zur Konferenz „Keywords for Socionarratology“ am 4., 5. und 6. Juni 2026 an der Humboldt-Universität zu Berlin Vom 4. bis 6. Juni 2026 kamen im Gebäude der Humboldt Graduate School Forschende zur zweiten Konferenz des interdisziplinären Socionarratology-Projekts zusammen, um sich über „Keywords for Socionarratology“ [20.6.2026] — so der programmatische Titel der dreitägigen Veranstaltung — auszutauschen.[1] Organisatoren des zweijährigen, durch die Princeton-Humboldt Strategic Partnership Initiative geförderten Projekts sind FLORIAN FUCHS (Princeton) und MARC ORTMANN (Berlin). Die sechs Panels, in denen je zwei Vertreter:innen meist unterschiedlicher Disziplinen sowie ein:e Respondent:in unter einem richtungsweisenden Schlüsselbegriff das Feld der Socionarratology sowohl theoretisch als auch empirisch erkundeten, wurden von drei abendlichen, gut besuchten Keynotes von GISÈLE SAPIRO (Paris), ANDREAS RECKWITZ (Berlin) und den Organisatoren selbst flankiert. | Die Begrüßung von Fuchs und Ortmann vermittelte einen kurzweiligen Eindruck zur disziplinübergreifenden Ausrichtung der Konferenz. (www.soziopolis.de, 23.6.26)

Une énergie durable provenant du lac de Zurich pour la clinique Schulthess À Zurich, la clinique Schulthess doit garantir une énergie fiable en permanence pour un système hospitalier hautement complexe. Pour relever ce défi tout en réduisant son empreinte carbone, elle mise sur l'énergie du lac de Zurich et renonce aux énergies fossiles. | Un projet pionnier soutenu par le Programme Bâtiments de l'OFEN et les cantons, qui joue un rôle clé pour accélérer la transition énergétique du secteur de la santé. | La clinique Schulthess, située à Lengghalde à Zurich, est un lieu où la fiabilité est primordiale, ce 24 heures sur 24, 365 jours par an. Avec environ 9'300 patients et patientes hospitalisés, 137'000 consultations ambulatoires et 1'200 collaborateurs et collaboratrices à coordonner chaque année, son fonctionnement est extrêmement complexe. Cette complexité se reflète également dans l'approvisionnement énergétique: les hôpitaux ont besoin d'énormes quantités de chaleur et de froid, et les pannes ne sont pas envisageables. (energeiaplus.com, 23.6.26)

EU: „Was der Papst fordert, tun wir schon“ - - Die Europäische Kommission sieht große Schnittmengen mit Papst Leo XIV. in der Einstellung zu Künstlicher Intelligenz (KI). - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 23.6.26)

Ariadne-Ergebnisveranstaltung: Wissenschaft im Bürgerdialog für eine effektive und tragfähige Klimapolitik Am 12. Juni 2026 fand im Fraunhofer ENIQ am EUREF-Campus in Berlin Schöneberg das große Abschlusstreffen der Ariadne-Bürgerdeliberation statt. (ariadneprojekt.de, 23.6.26)

Hitzewelle und Klimapolitik: Dümmer als jeder Frosch Ein Hitzedom lässt Westeuropa glühen. Er wird Tausende Menschen das Leben kosten. Ein Krisenstab der Bundesregierung wäre überfällig. mehr... (taz.de, 23.6.26)

„Es wird von beiden Seiten das Szenario einer bedrohten Demokratie aufgezeichnet“ ARD und ZDF klagen gegen die Ablehnung einer Beitragserhöhung. Das Bundesverfassungsgericht prüft nun, inwieweit die Länder von Vorschlägen zur Finanzierung des ÖRR abweichen dürfen. „Das ganze System steht unter Druck“, so WELT-Politikredakteurin Ricarda Breyton. (www.welt.de, 23.6.26)

Corinne Fleischer vom WFP: „Hunger übergreift alle Religionen“ - - Papst Leo XIV. war am Montag (22. Juni) am römischen Sitz des Welternährungsprogramms WFP. Mit dabei war Corinne Fleischer. Als Direktorin für Supply Chain ist sie verantwortlich für die Logistik und Verteilung von Hilfsgütern weltweit. Nach dem Papst-Besuch haben wir mit ihr gesprochen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 23.6.26)

Frankreich: Aufruf zum Gebet - - Vor der entscheidenden Abstimmung über die geplante Legalisierung von assistiertem Suizid und Tötung auf Verlangen in Frankreich haben die dortigen katholischen Bischöfe eine landesweite Gebetsnovene gestartet. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 23.6.26)

Blutspenden ist „dringend nötig und unbedenklich“ Blut zu spenden ist auch in einer Hitzewelle „unbedenklich“ und aktuell „sogar dringend nötig“, appellierte das Rote Kreuz am Dienstag. Viele Menschen würden fürchten, dass die Spende bei hohen Temperaturen ihren Kreislauf beeinträchtigen könne. (www.krone.at, 23.6.26)

Luisa Neubauer: Die flexible Aktivistin Bohrinseln, Stadtbild, Ulmen-Fernandes: Die wichtigste Umweltaktivistin Deutschlands baut ihren Protest immer weiter aus. Weil Klimaschutz nicht mehr so angesagt ist? (www.sueddeutsche.de, 23.6.26)

Unsichtbare Gefahr über Europa: Hitzewellen treiben giftigen Sommersmog auf Rekordniveau Während große Teile Europas unter der bereits zweiten Hitzewelle des Jahres leiden, wächst eine oft unterschätzte Bedrohung: bodennahes Ozon. | Umweltorganisationen warnen vor einer zunehmenden Belastung durch Sommersmog, der nicht nur die Gesundheit von Millionen Menschen gefährdet, sondern auch Landwirtschaft und Ökosysteme schwer schädigt. | Bodennahes Ozon entsteht, wenn Schadstoffe wie Methan und Stickoxide unter intensiver Sonneneinstrahlung miteinander reagieren. Die aktuellen Hitzewellen beschleunigen diesen Prozess und lassen die Schadstoffwerte in vielen Regionen Europas gefährlich ansteigen. Bereits jetzt werden in zahlreichen Gebieten die EU-Grenzwerte überschritten. Besonders kritisch wird es, wenn sogenannte Alarmstufen erreicht werden, bei denen die Belastung auch für gesunde Menschen gesundheitliche Risiken mit sich bringt. | Die Folgen sind erheblich. Schätzungen zufolge führte die Ozonbelastung im Jahr 2022 europaweit zu rund 70.000 vorzeitigen Todesfällen. (oekonews.at, 23.6.26)

Fussball, Glaube und ein Neuanfang Integration ist ein viel verwendeter Begriff in Politik und den sozialen Medien. Und doch bedeutet er für jede Person etwas anderes. Für die einen geht es um Sprache oder Arbeit, für andere darum, ein neues Leben aufzubauen oder Zugehörigkeit zu finden. Doch was bedeutet Integration für jemanden, der seine Heimat verlassen und alles hinter sich lassen musste? Diese Reportage begleitet Yusef Osman, einen Flüchtling aus Syrien, in seinem Alltag. Wie gelingt es ihm, sich in kurzer Zeit, ein neues Leben aufzubauen und welche Rolle spielt sein Glaube dabei? | Die Antwort auf diese Fragen finde ich nicht in einem Buch, sondern auf dem Fussballplatz. Genauer gesagt, auf dem Platz des FC Witikon. Ich spiele seit fünfzehn Jahren bei diesem Verein, dessen Sportanlage sich an einem ruhigen Waldrand befindet. Hier werden auch Geschichten erzählt, die mehr Aufmerksamkeit verdienen. Eine davon gehört Yusef Osman. (www.religion.ch, 23.6.26)

Die laute Minderheit macht die Schweiz nicht aus Der Abstimmungskampf zur 10-Millionen-Initiative schürte Emotionen. Doch die lautesten Stimmen sind wenige — ihnen sollten wir die Debatte nicht überlassen. Wer den Schweizer Föderalismus retten will, braucht Kantone und Gemeinden, die auf ihre Autonomie pochen. Doch zu oft lassen sie sich mit Geld abspeisen. | Die Schweiz streitet bisweilen laut, aber tief gespalten ist sie nicht. Damit das so bleibt, ist jede und jeder Einzelne gefordert: Begegnen wir Andersdenkenden offen und mit Respekt. Die gehässigen Parolen-Sprayer sind nämlich eine klare Minderheit. Überlassen wir ihnen nicht die Diskurshoheit, damit die Leisen nicht noch leiser werden. Die beschmierten Plakate sind bald entsorgt. Sorgen wir dafür, dass der raue Ton gleich mit verschwindet. (www.avenir-suisse.ch, 23.6.26)

EU-Klimaziele: Logistikbranche braucht in Zukunft achtmal so viel Strom Der Lkw-Verkehr soll zügig elektrifiziert werden. Wissenschaftler haben nun ermittelt, dass der Strombedarf höher sein wird als in der Chemie- und Stahlproduktion. (www.zeit.de, 23.6.26)

Katharina Fegebank: Wie machen Sie Hamburg klimaneutral, Frau Fegebank? Die Hansestadt Hamburg soll bis 2040 klimaneutral sein, so wollen es die Bürger. Wir fragen Umweltsenatorin Katharina Fegebank, wie das geht (und ob überhaupt). (www.zeit.de, 23.6.26)

Sommerferienstart: WWF gibt Tipps für einen naturverträglicheren Urlaub Mit kleinen Entscheidungen können Reisende Umwelt, Klima und Artenvielfalt schonen (www.wwf.de, 23.6.26)

Was große Hitzewellen mit unserer Psyche anstellen Wenn Klimaforscher recht behalten, wird die brütende Hitze, die wir gerade in Österreich erleben, zur neuen Normalität. Viele Menschen leiden jetzt schon darunter – dabei hat der Sommer gerade erst begonnen. Eine Psychologin erklärt, warum wir bei hohen Temperaturen eine kurze Zündschnur haben und wie wir mit Hitzestress gelassener umgehen können.   (www.krone.at, 23.6.26)

Verkehrspolitik: Janz Berlin fährt in eine Sackgasse Mobilität ist das Zukunftsthema heutiger Städte. Das hat sich herumgesprochen. Nur nicht in Berlin und bei der dort regierenden CDU. Die brettert mit dem Auto rückwärts. (www.zeit.de, 23.6.26)

Konsistorium im Vatikan: Kardinäle beraten über Weltlage und Synodalität - - Am Wochenende des 26. und 27. Juni 2026 versammelt sich das Kardinalskollegium im Vatikan zu einem außerordentlichen Konsistorium. Es handelt sich um das zweite von Papst Leo XIV. einberufene Treffen dieser Art nach einer ersten Versammlung im vergangenen Januar. Ziel des Zusammentreffens im Vorfeld des Hochfests der Apostel Petrus und Paulus ist die Beratung und Vertiefung von Themen, welche die aktuelle Situation der Kirche und der Welt betreffen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 23.6.26)

«Die Welt in mir ist voller Krieg» Die iranische Exil-Schrift­stellerin Aliyeh Ataei ist Writer in Residence am Literaturhaus Zürich. Ihre Gedanken kreisen um Krieg, Heimat und Verlust. (www.republik.ch, 23.6.26)

Ackerbau und Spezialkulturen im Berggebiet: Vom vergessenen Erbe zur Resilienzstrategie Originalartikel erschienen in Agrarforschung Schweiz https://doi.org/10.34776/afs17-164 | Berglandwirtschaft und Tierhaltung gelten als eng verbunden. Doch Klimarisiken, Marktdruck und gesellschaftlicher Wandel verengen die betrieblichen Spielräume. Pflanzliche Kulturen können sie standortangepasst erweitern. | Über Jahrhunderte gehörte der Anbau von Acker- und Spezialkulturen zur Berglandwirtschaft. Mit der Spezialisierung auf Milch- und Fleischproduktion wurde er weitgehend verdrängt. Heute eröffnen veränderte Rahmenbedingungen neue Perspektiven: Längere Vegetationsperioden erweitern die Anbaumöglichkeiten in der Bergzone, die Nachfrage nach regionalen pflanzlichen Lebensmitteln wächst und die Schweizer Ernährungsstrategie 2025—2032 verankert die Förderung einer pflanzenbetonten Ernährung erstmals als strategisches Ziel. Gleichzeitig deckt die inländische Produktion nur rund 35 Prozent des Bedarfs an pflanzlichen Lebensmitteln, mit sinkender Tendenz. (www.agrarforschungschweiz.ch, 23.6.26)

Stromnetz: „Risikolose Traumrenditen“: Kontrolliert die Netzagentur genug? - Die Anschuldigungen sind gravierend: Stromnetzbetreiber machten sich die Taschen voll und arbeiteten dabei qualitativ schlecht. Die Bundesnetzagentur schaue ihnen zu wenig auf die Finger. Was ist dran? - (www.faz.net, 23.6.26)

Individual differences in speech monitoring: Functional and structural correlates of delayed auditory feedback Fluent speech depends on the brain's ability to monitor self-produced sounds and sensations from articulatory organs to adjust motor commands in real time. To uncover the neural basis of this process, we combined a fluency-disrupting paradigm, delayed auditory feedback (DAF), with functional and structural neuroimaging. This multimodal approach revealed that while DAF processing relies on a right-lateralized network, more susceptible individuals show enhanced recruitment of left-hemisphere monitoring regions. We also found that stronger whitematter connections between auditory and somatosensory speech regions predict greater resilience and fluency. These findings provide an anatomically grounded account of sensorimotor control during speech production, offering insight into why some individuals are more susceptible to fluency breakdowns and related disorders. (www.pnas.org, 23.6.26)

Klimastudie für Schweizer Städte | Die aktuelle Hitzewelle ist extrem – künftig könnten diese bis zu 18 Tage dauern Eine neue Studie zeigt: Bei drei Grad Erwärmung drohen Tages­höchsttemperaturen über 45 Grad und Tropennächte mit 25 Grad. Was kommt da auf die Städte zu? | Die aktuelle Hitzewelle dauert rund zehn Tage, obwohl drei Tage normal wären. | Bei zwei Grad Erwärmung werden Hitzewellen in Schweizer Städten künftig zehn Tage dauern, bei drei Grad bis zu 18 Tage. | Im Extremszenario drohen Tageshöchsttemperaturen von über 45 Grad mit Tropennächten über 25 Grad. | Städte sind deutlich stärker betroffen, mit bis zu vier Tagen längeren Hitzewellen als ländliche Gebiete. | Wie extrem ist die aktuelle Hitzewelle im heutigen und im künftigen Klima der Schweiz? Eine Antwort darauf liefert eine neue Studie mit dem Titel «Wenn Städte überhitzen», die im Mai in der Fachzeitschrift «City and Environment Interactions» erschienen ist. | «Im heutigen Klima der Schweiz dauern Hitzewellen typischerweise etwa drei Tage», sagt Anna Senoner von Meteo Schweiz, leitende Autorin der Studie. (www.tagesanzeiger.ch, 23.6.26)

Elektroautos: Jeder fünfte EU-Neuwagen fährt rein elektrisch Der Absatz von Elektroautos ist in der EU im Mai deutlich gestiegen, auch Hybride legten zu. Besonders chinesische Anbieter konnten ihre Verkäufe steigern. (www.zeit.de, 23.6.26)

Wenn zur Queerfeindlichkeit die Klimaerhitzung kommt Während in den USA Hitzewellen häufiger werden, leben viele LGBTQ-Personen in Wohnungen mit häufig gesundheitlich riskanten Temperaturen. Eine neue Studie macht diese bislang wenig erforschte Ungleichheit sichtbar. - (klimareporter.de, 23.6.26)

Komplett autarkes Haus: „Könnte Strom verschenken“ Angst vor einem Blackout? Ärger über stetig steigenden Energiepreise? Klaus Strasser kennt das nicht! Der Salzburger produziert seinen Strom seit Jahren selbst, sein Haus ist völlig autark. Wie das funktioniert: Der Tüftler setzt auf ein ausgeklügeltes Batteriesystem und die Kraft der Sonne. (www.krone.at, 23.6.26)

Digitale Lösungen für die Energiewende – dvlp.energy In diesem Jahr werden beim Startup-Pitch auf dem BEE-Sommerfest digitale Lösungen für die Energiewende gesucht. Das Startup dvlp.energy bietet eine Art Google Maps für die Energiewende. Der Beipackzettel zum Pitch. (www.energiezukunft.eu, 23.6.26)

Rekordwachstum bei Erneuerbaren Energien, doch Strukturwandel hinkt nach Erneuerbare Energien wachsen im Rekordtempo und haben Potenzial, die Weltwirtschaft neu zu gestalten – mehr Energiesicherheit, Resilienz und Wohlstand. Doch politische Rahmenbedingungen, Finanzierungsstrukturen und Infrastruktur bremsen aus. (www.energiezukunft.eu, 23.6.26)

Religiöse Regeln sollten Vorrang vor Schulregeln haben, sagt fast jeder dritte Neuntklässler Eine Studie im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung hat ergeben, dass mehr als die Hälfte der Lehrkräfte Gewalt an ihren Schulen als großes Problem wahrnimmt. Und: Fast jeder dritte Neuntklässler ist der Meinung, dass religiöse Regeln Vorrang vor Schulregeln haben sollten. (www.welt.de, 23.6.26)

Schwitzende Pendler: Verformte Schienen und ausgefallene Klimaanlagen: So kämpfen die SBB mit der Hitze Bei Baar ZG verformte sich am Montag ein Gleis. Täglich fallen rund 20 Klimaanlagen in Zügen aus. Die SBB haben verschiedene Rezepte dagegen. Auf ein besonders sichtbares verzichten sie hingegen. (www.tagesanzeiger.ch, 23.6.26)

Hitze im Alter: Trotz 30 Grad im Altersheim: «Ich liebe meinen Dachstock und will nirgends anders hin» Über 75-Jährige leiden besonders stark unter Hitzewellen, doch viele Betroffene unterschätzen ihr Risiko. Wie sich ein Winterthurer Alterszentrum und die Bewohnenden gegen die Hitze wappnen. (www.tagesanzeiger.ch, 23.6.26)

INTERVIEW - «Liebe EU, liebe Schweizer, wir haben ein Problem», ruft Konrad Hummler. Der liberale Publizist fordert eine positive Erschütterung des Landes Die 10-Millionen-Initiative hat gezeigt, dass die Schweiz bei der Zuwanderung gespalten ist. Hummler findet, die Gewinner der Abstimmung müssten einen ehrlichen Schritt auf die Verlierer zugehen. Denn die Schlacht der Schlachten stehe noch bevor. (www.nzz.ch, 23.6.26)

Abwrackprämie für Heizungen statt Solarpflicht: So will Liechtenstein klimaneutral werden Bis 2050 will das Fürstentum klimaneutral sein. Die Regierung sucht nach Möglichkeiten, um den Ausstieg aus den fossilen Energien zu beschleunigen. (www.nzz.ch, 23.6.26)

Schulbarometer 2026: Lehrer sehen Verhalten ihrer Schüler als größte Herausforderung Für viele Lehrer ist das Verhalten ihrer Schüler eine Hürde im Unterricht. Auch der Umgang mit politischer Meinung treibt Lehrkräfte um, besonders im Osten des Landes. (www.zeit.de, 23.6.26)

«Hitzefrei!», «Eiswürfel!», «Klimaanlagen!» – Das fordern die Zürcher Schüler bei über 30 Grad. Linke Politiker wollen vorerst Pausenplätze entsiegeln und Bäume pflanzen In der Stadt Zürich wird es immer heisser. Doch nur wenige Klassenzimmer sind für Hitzetage gerüstet. (www.nzz.ch, 23.6.26)

Jeder Dritte hält nicht bis zur Pension durch Wie gesund sind die heimischen Arbeitskräfte? Eine aktuelle Studie zeigt: Zeitdruck, psychische Belastungen und Hitze setzen Beschäftigten zunehmend zu. Viele zweifeln daran, ihren Beruf bis zur Pension ausüben zu können. Welche Forderungen die Gewerkschaft GPA deshalb stellt ... (www.krone.at, 23.6.26)

Split-Klimageräte: Stif­tung Wa­ren­test be­stä­tigt Wirt­schaft­lich­keit - - Die Stiftung Warentest hat Split-Klimageräte getestet und ihre Effizienz sowohl beim Heizen als auch beim Kühlen hervorgehoben. - - (www.geb-info.de, 23.6.26)

22.6.26

Kathrin Klausmeier: „Niemand kommt als Ostdeutscher auf die Welt“ Immer mehr junge Deutsche fühlen sich ostdeutsch — obwohl sie die DDR nie erlebt haben. Kathrin Klausmeier erforscht dieses Phänomen und hat einen alarmierenden Befund. Ein Gespräch (www.freitag.de, 22.6.26)

Wegen Hitze: Tiefer Wasserpegel am Bodensee und weiteren Schweizer Seen Die Wasserpegel der Schweizer Seen stehen tief. Niederschlagsmangel und Hitze drücken die Wasserstände: Acht von zehn Schweizer Seen liegen unter Durchschnitt. (www.watson.ch, 22.6.26)

Unprecedented June heat grips Europe this week Climate change is making extremely dangerous heat waves like this one more common. (yaleclimateconnections.org, 22.6.26)

Baspo-Chefin Sandra Felix kämpft für Turn-Obligatorium in der Schweiz Baspo-Chefin wünscht sich, dass die Schweiz mit den Olympischen Winterspielen 2038 «einen grossen Wurf» wagt — und lehnt den möglichen Abbau beim Schulsport ab. | Der Bundesrat hat soeben seine Botschaft zu Olympia 2038 in der Schweiz verabschiedet. Das freut die Direktorin des Bundesamts für Sport. Rund 200 Millionen Franken will der Bund investieren. Die Defizitgarantie übernehmen vermögende Privatpersonen und Firmen. Die Schweiz sei ein innovatives Land, sagt Felix im Interview. Und sie verrät auch, welches Turngerät im Schulsport ihr nicht so viel Freude bereitet hat. (www.watson.ch, 22.6.26)

Synode diskutiert Beitrag für Freie Katholische Schulen Zürich Wieviel Geld sollen die Freien Katholischen Schulen Zürich bekommen? Darüber debattierten die Synodalen an ihrer Sitzung vom 18. Juni intensiv. Der Beitrag an die Paulus Akademie wurde diskussionslos beschlossen. (www.forum-magazin.ch, 22.6.26)

2 Grad mehr: Schweizer Seen werden immer wärmer – diese Folgen drohen Die hohen Wassertemperaturen verändern Schweizer Seen: weniger Sauerstoff, mehr Algen und Keime sowie steigender Aufwand für die Trinkwasseraufbereitung. (www.watson.ch, 22.6.26)

Reformierte Kirche erarbeitet Notfallplan gegen Pfarrermangel Die 19 reformierten Kirchen der Deutschschweiz haben sich nach längerer Diskussion auf einen Notfallplan gegen den Pfarrmangel geeinigt. Künftig soll es bei einer akuten Mangellage möglich sein, Pfarrvikarinnen und Pfarrvikare nach einer Kurzausbildung anzustellen. | Der sogenannte «Plan P» erlaubt es den 19 reformierten Kirchen, in einer von der Konkordatskonferenz erklärten Mangellage geeignete Personen ab 55 Jahren nach einer gezielten theologischen Ausbildung als «Pfarrvikarinnen» und «Pfarrvikare» anzustellen. | Diese übernehmen pfarramtliche Aufgaben, werden jedoch nicht ordiniert und nicht in eine Pfarrstelle gewählt, teilte die Konkordatskonferenz am Montag mit. Voraussetzung sind ein akademischer Abschluss, eine reformierte Verankerung sowie ein Aufnahmeverfahren mit Assessment. | Die ersten Meldungen dazu lösten grosses Interesse aus: Bereits 80 Personen stünden auf der Liste, schreibt die Konkordatskonferenz. (www.watson.ch, 22.6.26)

Strassen und Schienen – Wie die Hitze der Schweizer Infrastruktur zu schaffen macht Wir nutzen sie täglich: unsere Strassen und Züge. Doch extreme Hitze birgt Risiken für ihre Sicherheit. (www.srf.ch, 22.6.26)

Anhörung zum neuen Heizungsgesetz: Neue Heizungsregeln fallen bei Ex­per­t:in­nen durch Bei der Anhörung zum Gebäudemodernisierungsgesetz warnen die Fachleute vor hohen Kosten. Der DGB vermisst „eine strategische Richtungsklarheit“. mehr... (taz.de, 22.6.26)

Kampf gegen den Neoliberalismus: Wie steht es um die Demokratie in Bolivien? Seit mehr als sechs Wochen protestieren bolivianische Arbeiter, Angestellte und Bauern gegen die neoliberalen Pläne der rechten Regierung von Präsident Paz. Sie werden sich auch vom Militär nicht einschüchtern lassen, erklärt der Gewerkschaftsführer Claudio Choque. (www.jungewelt.de, 22.6.26)

Meteorologin über heftiges Unwetter: «Es war reiner Zufall, dass Zürich so stark getroffen wurde» Das Gewitter vom Freitag hat in Zürich ein Todesopfer gefordert. War dieses Unwetter im Vorfeld absehbar? Und warum tobte es sich ausgerechnet über der Stadt aus? (www.tagesanzeiger.ch, 22.6.26)

Fachleute warnen – Der Luchs geht um – aber wie lange noch? In der Schweiz lebt die grösste Population des Alpenraums. Doch Fachleute warnen vor der unsicheren Zukunft der Luchse. (www.srf.ch, 22.6.26)

Belastung steigt: Eine Milliarde mehr Menschen im Hitzestress - Wie sich Hitze anfühlt und wie sie den Körper belastet, hängt von vier Faktoren ab. Forscher haben nun gezeigt, dass diese Hitzebelastung seit 1970 weltweit zugenommen hat. Vor allem die Nächte werden zur Qual. - (www.faz.net, 22.6.26)

Was in den 1970er Jahren ein endloser Sommer war, wäre heute ein sehr kurzer Die Hitzewellen werden immer stärker, und sie dauern immer länger, wie eine globale Auswertung zeigt. In Europa beginnt starker Hitzestress neuerdings schon Mitte Juni und hält sich bis Ende August. (www.nzz.ch, 22.6.26)

Verteidigungsminister Pfister – «Ich mache Sitzungen bewusst im Bunker» Im Tagesgespräch erklärt der Bundesrat, warum er öfter mit der Armeeführung im Bunker tagt. (www.srf.ch, 22.6.26)

Niederländische Kolonial-Vergangenheit: Entschuldigung nach 75 Jahren Ein Denkmal für die molukkische Minderheit thematisiert das verdrängte Schicksal der einstigen niederländischen Kolonialsoldaten in Indonesien. mehr... (taz.de, 22.6.26)

Hitzewelle und Trockenheit – Geht der Schweiz bald das Wasser aus? Wer hat Priorität, wenn das Wasser knapp wird, und ist die Schweiz für Trockenheit gewappnet? Die wichtigsten Antworten. (www.srf.ch, 22.6.26)

SZ-Nachhaltigkeitsgipfel: „Der ‚Tankrabatt‘ war eine sehr schlechte Idee“ Top-Ökonom Gabriel Felbermayr erklärt im Interview, warum die Regierung falsch auf die hohen Benzinpreise reagiert hat, wie chinesische E-Autos den Deutschen helfen und mit welchen Argumenten man AfD-Wähler für die Energiewende gewinnt. (www.sueddeutsche.de, 22.6.26)

Klimawandel: Auf einmal sind wir diesseits der Apokalypse Die Zukunft ist plötzlich weniger bedrohlich als befürchtet: Gut möglich, dass das Klima eines Tages noch als eines der einfacheren Probleme erscheint. (www.sueddeutsche.de, 22.6.26)

Digitale Manipulation: Ist das wirklich Ihr Geschmack – oder hat das ein Algorithmus entschieden? Ob Musik, Essen oder Bücher: Was uns gefällt, diktieren längst Algorithmen. Ausgerechnet das Silicon Valley erklärt den Geschmack nun zur wichtigsten menschlichen Ressource – ein bizarres Paradox. (www.tagesanzeiger.ch, 22.6.26)

Heizungsgesetz: Kritik von allen Seiten Bevor die Novelle des Heizungsgesetzes den Bundestag passieren kann, werden noch Experten dazu angehört. Doch die haben wenig Gutes über das Werk zu sagen. Und neuer Ärger zieht auf. (www.sueddeutsche.de, 22.6.26)

Unterricht trotz Hitzewelle: „Hitzefrei lässt sich einfach nicht mehr machen“ Schule hat sich verändert – und auch der Alltag von Familien. Lehrer können Kinder nicht mehr so einfach heim schicken, wenn es zu heiß zum Lernen ist. Doch nicht alle Münchner Schulen haben Hitzefrei abgeschafft. (www.sueddeutsche.de, 22.6.26)

Energiekrisen: Staatliche Eingriffe oft klimaschädlich Maßnahmen wie der Tankrabatt sind nicht nur teuer, sondern auch klimaschädlich. Forschende raten, in künftigen Krisen lieber die Stromsteuer zu senken. mehr... (taz.de, 22.6.26)

China: Spitzenforschung als politischer Schalthebel Nach dem letzten Nature Ranking hat China seinen Dauerrivalen die USA als Hightech-Nation abgehängt. Mit der technologischen Führung will Peking auf der Weltbühne Einflüsse sichern, nicht nur auf der Erde. (www.dw.com, 22.6.26)

Nepal: Die vielleicht bekannteste Leiche am Everest soll geborgen werden „Green Boots“ diente Bergsteigern am Mount Everest lange als Wegmarke. Die Identität des Toten mit den grünen Stiefeln ist seit 30 Jahren nicht zweifelsfrei geklärt. Das könnte sich bald ändern. (www.sueddeutsche.de, 22.6.26)

Extremsprünge am Unteren Letten gehen viral – doch jetzt gibt’s eine Anzeige Ein Video von waghalsigen Sprüngen am Unteren Letten erreicht auf Instagram tausende Aufrufe und viel Zuspruch. Doch das EWZ, dem das Gelände gehört, warnt vor Gefahren und hat Anzeige erstattet. (tsri.ch, 22.6.26)

KI füllt die Lücken echter Lebenswege Reale Versicherte erzählen vor der Kamera ihre Lebensgeschichte – das ist der Kern der neuen Imagekampagne der Krankenkasse Aquilana. Ausgespielt wird sie seit März im Kanton Aargau. (www.persoenlich.com, 22.6.26)

Zahlen zu Shared Mobility – Der Sharing-Boom verliert an Tempo Geteilte Autos, Velos und E-Scooter wurden 2025 häufiger genutzt. Doch es zeigt sich auch eine Sättigung. (www.srf.ch, 22.6.26)

Podcast 'fossilfrei' – #44: Die Vermessung der Dunkelflaute Heute gibt es mal wieder eine DIW-interne Folge. Wolf-Peter Schill spricht mit Martin Kittel über ein echtes Reizthema der Energiewende, die berüchtigte Dunkelflaute. Basierend auf eigenen Forschungsarbeiten erklären wir, warum zwar Viele (mit unterschiedlichen Begriffen) über dieses Phänomen sprechen — es aber gleichzeitig so schwierig ist, konkret zu definieren, was eine Dunkelflaute eigentlich ist und wie man sie messen kann. Dafür diskutieren wir drei verschiedene Ansätze mit ihren Vor- und Nachteilen, die zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen führen können. Wenn euch das zu nerdig ist, könnt ihr in den zweiten Teil springen, wo es um extreme europäische Dunkelflauten in den letzten vier Jahrzehnten geht. Spoiler: sie sind länger, als die meisten denken — aber es ist auch nicht so, dass es währenddessen gar keinen erneuerbaren Strom gibt. Zudem können ein erneuerbarer Technologiemix und ein europäischer Stromverbund die Länge der Extremereignisse deutlich verringern. en (www.diw.de, 22.6.26)

„Christfluencerinnen“: Warum Frauen Unterdrückung auf Instagram feiern Auf Social Media wächst eine Bewegung, die Frauen zur Unterordnung aufruft — mit Hunderttausenden Followern. Was steckt hinter dem Phänomen der „Christfluencerinnen“ — und warum verfängt diese gefährliche Botschaft gerade jetzt? (www.freitag.de, 22.6.26)

A dirty farm problem could be a climate solution Biodigesters capture methane from manure. The methane can then be refined into fuel. (yaleclimateconnections.org, 22.6.26)

Podium ringt um Energiewende Kurs – Podiumsgäste einigen sich nicht auf gemeinsame Positionen zu geplanten Energiegesetzen Zur Diskussion über geplante Änderungen an mehreren Energiegesetzen kamen am Donnerstag letzter Woche etwa 130 Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Handwerk und Bürgerenergie ins Pacelli-Haus nach Erlangen. (www.bund-naturschutz.de, 22.6.26)

Fun survival fact: Wärmepumpen sind Klimaanlagen. Gas- und Ölheizungen nicht. Mittags ist der Strom billig, wer Fotovoltaik hat, bekommt ihn vom Dach/Balkon. Wer also tags kühlt, kann das CO2-neutral und billig tun. | @christianstoecker.de on Bluesky (bsky.app, 22.6.26)

Vicente Valentim: Es gibt keinen Rechtsruck, radikale Ansichten gab es immer Mit seinem Buch „Die Normalisierung der radikalen Rechten“ hat Vicente Valentim ein Schlüsselwerk zum Verständnis der europäischen Rechtspopulisten geliefert. Seine These: Mehr Rechtsextreme gibt es heute nicht. Was hat sich dann verändert? (www.freitag.de, 22.6.26)

Auch Vögel freuen sich über Unterstützung während der Hitzewelle In den letzten Tagen war es aussergewöhnlich heiss. Zwar sind Vögel gut gerüstet, um mit hohen Temperaturen zurechtzukommen. Dennoch können wir sie unterstützen: Einheimische Sträucher im Garten spenden Schatten, und Vogelbäder mit täglich frischem Wasser werden gerne besucht. | Derzeit hat die Hitze die Schweiz fest im Griff. Die Vögel müssen sich ebenfalls damit arrangieren, sie haben aber Anpassungen, die ihnen das Leben bei hohen Temperaturen erleichtern. Vögel haben eine Körpertemperatur von rund 41 °C und tolerieren Hitze deshalb besser als Menschen. Zusätzlich bewegen sich Vögel bei hohen Temperaturen weniger, verlegen die Aktivität in die kühleren Morgen- und Abendstunden, suchen vermehrt schattige Plätze auf und baden und trinken häufiger. | Um den Vögeln zu helfen, sind im Garten nun einheimische Sträucher wertvoll. Sie liefern Schatten, kühlen die Umgebung und liefern Nahrung in Form von Insekten. Dasselbe gilt für begrünte Aussenfassaden. (naturschutz.ch, 22.6.26)

Deutsche Umwelthilfe fordert Bundesumweltminister Schneider auf, Förderung für Elektroautos mit PFAS-Chemikalien in der Klimaanlage zu beenden Bundesregierung fördert Elektroautos, deren Kältemittel bei Leckage vollständig in die Ewigkeitschemikalie TFA umgewandelt werden | Seit Juni 2026 bestätigt der Risikoprüfungsausschuss der EU-Chemikalienagentur die Fortpflanzungstoxizität von TFA | DUH fordert Umweltminister Schneider auf, E-Autos nur dann zu fördern, wenn sie klima- und umweltfreundliche Kältemittel wie CO2 verwenden (www.duh.de, 22.6.26)

Gemeinsame Pressemitteilung zur GModG-Anhörung | Anhörung zum Gebäudemodernisierungsgesetz: Klimaschutz und soziale Vereinbarkeit bleiben außen vor WWF und Paritätischer Gesamtverband fordern anlässlich der Anhörungen zum Gebäudemodernisierungsgesetz eine umfassende Nachbesserung des Entwurfs. Die aktuelle Fassung ist nach Auffassung der Verbände sowohl sozial wie klimapolitisch ruinös. Am heutigen Montag geben Sachverständige im Wirtschafts- und Energieausschuss des Bundestags Einschätzungen zum Gesetzentwurf. Die Ausgestaltung des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG) entscheidet darüber, ob sich Millionen Haushalte mit niedrigem Einkommen die Wärmewende künftig leisten können und ob die Bundesregierung das Staatsziel Klimaschutz wahrt. | „Wenn über die Zukunft des Heizens entschieden wird, sitzen Handwerk und Industrie mit am Tisch — wer durch hohe Heizkosten an den Rand gedrängt wird, bleibt außen vor. Eine Schieflage mit Ansage“, sagt Katja Kipping, Geschäftsführerin des Paritätischen Gesamtverbands. „Was die Koalition als Freiheit im Heizungskeller verkauft, bedeutet insbesondere für soziale Einrichtungen ein hohes Risiko (www.wwf.de, 22.6.26)

Deutschland initiiert erstmals antarktisches Schutzgebiet Das Umweltschutzprotokoll zum Antarktis-Vertrag sieht ein zusammenhängendes Netzwerk an Schutzgebieten in der Antarktis vor. Deutschland hat dazu erstmals einen konkreten Beitrag geleistet. Seit Juni 2024 sind die Danger Islands in der Antarktis als ASPA Nr. 180 ausgewiesen. | Die Antarktis-Vertragsstaatengemeinschaft ist sich darüber bewusst, dass es aktuell noch zu wenige Schutzgebiete in der Antarktis gibt, ihre Verteilung ungleich ausfällt und die antarktischen Schutzgüter nur eingeschränkt repräsentieren. Daher sind die Staaten seit einiger Zeit bemüht, ein zusammenhängendes Netzwerk von Schutzgebieten in der Antarktis auf der Grundlage der bestehenden Schutzgebietskulisse aufzubauen. Dazu hat Deutschland nun erstmalig einen eigenen Beitrag geleistet. (www.umweltbundesamt.de, 22.6.26)

Studie zur Mobilität: Weniger Auto, mehr zu Fuß – so bewegt sich Bayern Das Auto bleibt das wichtigste Verkehrsmittel in Bayern – auch wenn es mittlerweile etwas häufiger ungenutzt herumsteht. Auf der anderen Seite sind heute mehr Menschen zu Fuß unterwegs als in früheren Jahren. Das sind zentrale Erkenntnisse einer großen Studie zur Mobilität in Deutschland, von der nun gesonderte Ergebnisse für Bayern vorliegen – sie basieren auf Befragungen von fast 40.000 Menschen in den Jahren 2023/24. | «Der bayerische Mobilitätsmix bewährt sich. Wir spielen keine Verkehrsträger gegeneinander aus. Nur mit einem guten Mix, in den jedes Verkehrsmittel seine Stärken einbringt, schaffen wir für alle ein gutes Angebot», sagte Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) als Fazit. Die Details im Überblick: Menschen sind etwas weniger unterwegs | Weniger Auto, mehr zu Fuß | Mehr Autos, weniger Autonutzung | Beruf, Einkaufen, Freizeit – deshalb sind die Bayern unterwegs | Fast 40.000 Haushalte in Bayern befragt (www.zeit.de, 22.6.26)

Meinungsfreiheit: UN-Vertreterin kritisiert Deutschland: Protest werde „kriminalisiert“ Die Meinungsfreiheit in Deutschland beschäftigt den Menschenrechtsrat in Genf: Der Freiraum für Kritik an der Nahostpolitik und der Klimapolitik schrumpfe, moniert eine Sonderberichterstatterin. (www.sueddeutsche.de, 22.6.26)

Die Geschäftsstelle der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (EKS) ist Grüner Güggel zertifiziert An der Sommersynode 2026 hat oeku-Präsident Daniel Schmid Holz der EKS-Präsidentin Rita Famos und dem Vize-Präsident Pierre-Philippe Blaser das vier Jahre gültige Zertifikat überreicht. | Die EKS nimmt sich unter anderem vor, ihre Geldanlagen gemäss den Kriterien der Stiftung ethos zu überprüfen sowie die Heizenergie um 30% bis 2027 (gegenüber dem Durchschnitt von 2023-2025) einzusparen. Im Rahmen des Handlungsfelds «Bewahrung der Schöpfung» hat der strategische Ausschuss der EKS zehn Empfehlungen erarbeitet. Der Rat hat diese Empfehlungen entsprechend ihrer beabsichtigten Wirkung in die vier Arbeitsbereiche «Theologische & spirituelle Verankerung», «Kommunikation & gesellschaftlicher Dialog», «institutionelles Handeln & Vorbildfunktion» sowie «Systemkoordination & Unterstützung» zusammengefasst. Die darin definierten Massnahmen flankieren die im Umweltprogramm definierten Massnahmen vor allem im Bereich der Wirkung gegen Aussen und der Kommunikation. (oeku.ch, 22.6.26)

Die Wende für nachhaltige Ernährung Von oben verordnete Maßnahmen, die eine nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung fördern wollen, führen schnell zu Widerständen oder unerwarteten Problemen. Ein transdisziplinäres Projekt unter der Leitung der BOKU University holt Praktiker:innen und Wissenschaftler:innen an einen Tisch. Ihr Ziel: gemeinsam getragene Wege für eine nachhaltige Milch- und Rindfleischversorgung in Österreich zu entwickeln. (scilog.fwf.ac.at, 22.6.26)

Ein schmaler Grat: Wie viel Werbung dürfen Pharmafirmen machen? Medikamentenhersteller finanzieren weltweit Informationskampagnen zum Thema Adipositas (Fettleibigkeit). Swissinfo geht der heiklen Frage nach, inwiefern Verbote für Arzneimittelwerbung noch durchsetzbar beziehungsweise relevant sind. | «Informationen sind heute viel leichter verfügbar als noch vor 20 oder 30 Jahren, als nur der Arzt alles wusste», sagt Anwältin Weber. «Nur sind diese Informationen oft nicht fundiert.» | Viele Erkrankungen, darunter auch Adipositas, sind nach wie vor ungenügend erforscht und mit Stigmatisierung und Scham behaftet. Eli Lilly liess verlauten, das Ziel der Kampagne in der Schweiz sei es, in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für Adipositas als chronische und schwerwiegende Krankheit zu fördern und die Wichtigkeit einer angemessenen medizinischen Hilfe aufzuzeigen. | Aber obliegt es wirklich Firmen wie Eli Lilly und anderen, dieses Verständnis zu fördern? Wenn nein, wer ist dann dafür zuständig? (www.swissinfo.ch, 22.6.26)

Sexuelle Übergriffe im Kloster – Wie weiter nach dem Missbrauchsskandal in St. Maurice? Alexandre Ineichen ist der neue Abt in St. Maurice. Er muss den Missbrauchsskandal aufarbeiten. Wo steht die Abtei? (www.srf.ch, 22.6.26)

Papst: Hunger wirkt destabilisierend, niemand darf vergessen werden - - In der aktuellen politischen Gemengelage werden eher Kriege „genährt“, als Menschen „ernährt“: Diese bittere Bestandaufnahme kommt von Papst Leo XIV., bei einem Besuch am römischen Sitz des Welternährungsprogramms WFP, das humanitäre Nothilfe weltweit leistet. Gleichzeitig ruft das Kirchenoberhaupt zu einer ernsthaften gemeinsamen Anstrengung auf, um die Situation der Millionen Hungernden auf der Welt zu bessern. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 22.6.26)

Stickstoffbelastung: Schneller Kreislauf, schmutziges Wasser - Nitrat aus überdüngten Feldern ist ein massives Umweltproblem. Dürre und Starkregen könnten es verschärfen. - (www.faz.net, 22.6.26)

Papst warnt bei Besuch von Sommercamp vor Smartphone-Abhängigkeit - - An diesem Montagvormittag hat Leo XIV. das Sommercamp „Estate Ragazzi“ im Vatikan besucht. Die Initiative, die seit dem Ende der Pandemie im Sommer jeweils für mehrere Wochen in den Vatikanischen Gärten und in der Audienzhalle stattfindet, bietet ein Betreuungsprogramm für jüngere und ältere Kinder von Vatikan-Angestellten. Im Rahmen des Treffens stellte sich der Papst den Fragen der Teilnehmenden, wobei die Themen Digitalisierung und zwischenmenschliche Beziehungen im Mittelpunkt standen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 22.6.26)

Vatikan: Beratungen über nächste Schritte der Weltsynode - - Vertreter der Bischofsverbände und der Synoden-Koordinatoren der einzelnen Kontinente treffen sich nächste Woche im Vatikan zu dreitägigen Beratungen. - - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 22.6.26)

Sanierung von Schulen: Hitzefrei ist kein Dauerzustand - Es braucht nicht viel, damit Schulen funktionieren. Ein ausreichender Hitzeschutz sollte dazugehören. Und akzeptable Schultoiletten. - (www.faz.net, 22.6.26)

Ö: „388 Millionen Christen von Verfolgung betroffen“ - - Weltweit waren Anfang 2026 rund 388 Millionen Christinnen und Christen von Verfolgung und Diskriminierung betroffen. Das geht aus dem neuen Monitoringbericht 01/2026 zur Verfolgung religiöser Minderheiten hervor, der vom Bundeskanzleramt bzw. der zugeordneten Stabstelle „Internationaler Schutz verfolgter religiöser Minderheiten“ verantwortet wird. - - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 22.6.26)

Vinted: »Der Jagdinstinkt ist ein bisschen obsolet geworden« Unikate und Vintage-Schnäppchen: Auf Vinted kann man sie finden. Ein Verbraucherschützer, ein Langzeituser und eine Influencerin teilen ihre Tipps. (www.zeit.de, 22.6.26)

In Grosser Hitze: Wie der Garten trotz Wasser sparen überlebt - Die Hitze ist da. Mit Glück sind Regentonnen und Zisternen im Garten gut gefüllt. Das zahlt sich aus mit Blick auf die Wasseruhr und hilft bei Starkregen. Für wen sich welches System lohnt. - (www.faz.net, 22.6.26)

Stromversorgung in Deutschland: Deutlich mehr Batteriespeicher gebaut In Deutschland hat die Kapazität zum Speichern von Strom stark zugenommen. Besonders Großspeicher legen zu, sie sind wichtig für den Ausbau der erneuerbaren Energien. (www.zeit.de, 22.6.26)

Drohnenvideo geht viral: 40 Wagemutige springen nacheinander in die Limmat – Stadt erstattet Anzeige Dutzende Adrenalinfans werden auf Instagram für eine aufwendige Sprungabfolge gefeiert. Das EWZ hingegen hat daran wenig Freude. (www.tagesanzeiger.ch, 22.6.26)

250 Jahre Amerika: «Die ältere demokratische Nation, das sind eindeutig wir. Sie haben das von uns abgeschaut» Die USA bereiten sich mit viel Tamtam auf ihre 250-Jahr-Feier vor. Da wird wieder viel zu hören sein von der ältesten Demokratie der Welt. Joagquisho vom Volk der Onondaga kann da nur müde lächeln. (www.tagesanzeiger.ch, 22.6.26)

Parlament kann über Beitrag an Olympische Winterspiele entscheiden Der Bundesrat will Olympische Winterspiele 2038 in der Schweiz mit bis zu 200 Millionen Franken unterstützen. Über diesen Beitrag kann nun das Parlament entscheiden. (www.schweizheute.ch, 22.6.26)

Gebäudemodernisierungsgesetz: Deutsche Umwelthilfe kündigt Klimaklage vor Bundesverfassungsgericht an Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) bekräftigt anlässlich der heutigen Ausschussanhörung zum Gebäudemodernisierungsgesetz ihre Kritik: Aus Sicht der Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation gefährdet der Gesetzentwurf die Erreichung der verfassungsrechtlich verankerten Klimaziele. Für den Fall einer Verabschiedung kündigt die DUH eine Klimaklage in Form einer Verfassungsbeschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht an. | Dazu Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der DUH: „Das Gebäudemodernisierungsgesetz gibt fossilen Heizungen noch auf Jahrzehnte hinaus freie Bahn und ist damit verfassungswidrig. Die Kostenrisiken für Haushalte sind riesig, die Abhängigkeit von fossilen Importen wächst und die Gefährdung der im Gesetz verankerten Klimaziele ist unbestreitbar. Die Mitglieder des Ausschusses für Energie haben heute die Möglichkeit, diesen Fehler zu verhindern. Sollte das Gebäudemodernisierungsgesetz dennoch verabschiedet werden, werden wir es mit einer Klimaklage stoppen.“ (www.duh.de, 22.6.26)

Was prägt das Sicherheitsgefühl im Wohnumfeld? Der neue FGZ-Datenmonitor zeigt: Mehr Ausländer:innen bedeuten nicht mehr Unsicherheit – weder für Frauen noch für Männer. Die Ergebnisse widersprechen damit verbreiteten Annahmen in politischen ( #Stadtbild -)Debatten. | https://fgzrisc.hypotheses.org/7471 | @fgz-risc.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 22.6.26)

Olympia 2038: Bund will Schweizer Kandidatur unterstützen Der Bundesrat will Olympische Winterspiele 2038 in der Schweiz mit bis zu 200 Millionen Franken unterstützen. Über diesen Beitrag kann nun das Parlament entscheiden. | Den Bundesbeitrag will der Bundesrat an die Bedingung knüpfen, dass sich Kantone und Gemeinden mit mindestens demselben Betrag beteiligen. Für allfällige Defizite will der Bund nicht haften. Die Schweiz ist für den Zuschlag der Spiele in einer privilegierten Position. | Der für die Organisation der Winterspiele zuständige Verein sieht eine privat finanzierte Defizitgarantie von 200 Millionen Franken vor und plant mit Gesamtkosten von 2,2 Milliarden Franken. Dieses Geld soll von der öffentlichen Hand, vom Internationalen Olympischen Komitee (IOK) sowie aus Sponsoring und Merchandising kommen. | Der Bundesrat stuft den Beschluss zur Unterstützung als nicht referendumspflichtig ein. Doch in der Vernehmlassung verlangten SVP, SP, Grüne und Gewerkschaftsbund die Möglichkeit einer Volksabstimmung. (www.watson.ch, 22.6.26)

EWZ-Chef warnt vor einem Scheitern des Stromabkommens: «Das wird extrem teuer – die Rechnung berappen die Kunden» Während die Schweiz über neue AKW diskutiert, drängt Benedikt Loepfe auf ein Stromabkommen mit der EU. Neue Kernkraftwerke kämen zu spät, sagt er. Entscheidend sei, dass die Schweiz im europäischen Strommarkt eingebunden bleibe. | Die Einbindung der neuen erneuerbaren Energien funktioniert immer besser. Es entstehen interessante neue Produkte — etwa Modelle, bei denen Kunden entschädigt werden, wenn sie bei einem Stromüberangebot ihre Solaranlagen abregeln. Auch werden nach und nach dynamische Tarife eingeführt, was das Netz entlastet. Das zeigt: Eine vollständig erneuerbare Stromversorgung ist möglich, wenn wir intelligent vorgehen — und den Ausbau entschlossen genug angehen. (www.nzz.ch, 22.6.26)

Photovoltaik und Eigenverbrauch: Wege zur dezentralen Energiezukunft | Eigenverbrauch ist die Logik des neuen Stromsystems Die Schweiz sollte beim Strom Netzkosten dort verrechnen, wo sie entstehen. Eine marktwirtschaftliche Energiepolitik sollte dezentrale Investitionen ermöglichen statt behindern. | Gastkommentar Matthias Egli, Geschäftsführer von Swissolar. (www.nzz.ch, 22.6.26)

Wegen Klimawandel – Die Störche sind zurück: Immer mehr Brutpaare im Bernbiet Beim Nationalen Pferdezentrum in Bern nisten doppelt so viele Störche wie 2025. Der Boom betrifft die ganze Schweiz. (www.srf.ch, 22.6.26)

Sponsored Content | So intensiv werden Windkraftanlagen geprüft | Windparks in der Schweiz: Drei Prüfungen für nachhaltige Projekte Windparkprojekte sind dringend benötigt. Doch bevor sich an einem Schweizer Standort auch nur eine einzige Turbine zu drehen beginnt, spielt sich ein dreistufiger Prüfungsprozess von höchster Komplexität ab — der schliesslich geeignete Standorte garantiert. | Erstellt im Auftrag von Axpo (www.nzz.ch, 22.6.26)

Marica Bodrožić: Wer bewusst lebt, ist der Maschine voraus - Marica Bodrožić glaubt daran, dass unsere Vorstellungskraft kreativer ist als KI. Jetzt hält die Schriftstellerin die Mainzer Poetikvorlesung. - (www.faz.net, 22.6.26)

Länder gegen Strompreisumlage und Bio-Treppe, aber für Öffnungsklausel Die Bundesregierung will neue Kraftwerke bauen lassen und das "Heizungsgesetz" der Vorgängerregierung umkrempeln. Der Bundesrat lehnt zentrale Vorschläge wie die Strompreisumlage für neue Kraftwerke ab und sieht auch Probleme bei der Einhaltung von Klimazielen. | Mitte Mai hatte die Bundesregierung zwei Energiegesetze beschlossen und in den Bundestag eingebracht: zum einen das Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetz (StromVKG), früher Kraftwerkssicherheitsgesetz genannt, zum anderen das Gebäudemodernisierungsgesetz, zuvor als Gebäudeenergiegesetz bezeichnet und als "Heizungsgesetz" bekannt geworden. | Zu beiden Gesetzentwürfen hat der Bundesrat jetzt ausführliche Stellungnahmen vorgelegt, in denen er auf Schwachpunkte hinweist, Änderungen vorschlägt und teilweise auch klare Forderungen stellt. (klimareporter.de, 22.6.26)

Bundesrat unterstützt Kandidatur für Winterspiele in der Schweiz – News – SRF Der Bundesrat unterstützt die Kandidatur für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2038 in der Schweiz. | Er beantragt dem Parlament einen Beitrag von maximal 200 Millionen Franken. | Die Vorlage erhielt in der Vernehmlassung mehrheitlich Zustimmung. | Die Schweiz befindet sich derzeit in einem privilegierten Dialog mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOK). Das heisst, sie kann bis Ende 2027 ihr Bewerbungsdossier ohne Konkurrenz ausarbeiten. Erfüllt das Konzept die Anforderungen des Olympischen Komitees (IOK), erhält die Schweiz den Zuschlag für die Spiele. | Der Bundesbeitrag von 200 Millionen Franken ist an die Bedingung geknüpft, dass Kantone und Gemeinden mindestens denselben Betrag beisteuern. Vorgesehen sind 60 Millionen Franken für die Paralympics, 50 Millionen für vergünstigte ÖV-Tickets, 80 Millionen für die Trägerorganisation sowie 10 Millionen als Reserve. | Für ein allfälliges Defizit will der Bund nicht haften. (www.srf.ch, 22.6.26)

Die direkte Demokratie verkleinert die Kluft zwischen Bevölkerung und Politik Wenn das Parlament nicht abbildet, was die Stimmberechtigten wollen, sollen diese selbst über politische Sachfragen entscheiden, sagen Befürworter:innen der direkten Demokratie. Funktioniert das in der Praxis? Eine neue Studie legt nahe, dass die Schweiz auf dem richtigen Weg ist. | Die direkte Demokratie, die es den Bürger:innen erlaubt, am Parlament vorbei selbst über Sachfragen abzustimmen, wird mitunter als Mittel vorgeschlagen, um diese Kluft zu überbrücken. Doch macht sie es tatsächlich besser? | In der Schweiz tut sie das, wie eine kürzlich veröffentlichte Studie von Manuel Wagner von der Goethe-Universität Frankfurt zeigt. Anhand von Daten zu Präferenzen der Bürger:innen und zur Politik aus fast 50 Jahren kommt Wagner zum Schluss, dass die politische Agenda in der Schweiz besser abbildet, was durchschnittliche Stimmberechtigte beschäftigt, als dies in anderen Ländern der Fall ist. | Und obwohl Wohlhabende und Menschen mit hohem Bildungsniveau weiterhin mehr Einfluss (www.swissinfo.ch, 22.6.26)

Ritter Energie präsentiert mit der WP Hypernova eine Wärmepumpe mit SCOP bis 6,22 Neue Maßstäbe bei Effizienz und Leistung: Mit SCOP-Werten bis 6,22, einem Schallleistungspegel von 38 dB(A), Vorlauftemperaturen bis 75 °C und hoher Systemkompatibilität für Neubau und Bestand gehört die WP Hypernova zu den besten Geräten ihrer Leistungsklasse. Nach Eintragung in die BAFA-Liste wird sie den Spitzenplatz unter den förderfähigen Luft/Wasser-Wärmepumpen einnehmen. (www.ikz.de, 22.6.26)

Wohngeld und sozialer Wohnungsbau: Staat subventioniert Vermieter mit Milliarden 28 Milliarden Euro zahlt der Staat jährlich für Wohngeld und Unterkunftskosten — und treibt damit die Mieten weiter in die Höhe. Jetzt kürzt die Merz-Regierung genau diese Hilfen. Was wäre die sinnvollere Alternative? (www.freitag.de, 22.6.26)

Solidaritätserklärung mit dem „widersetzen“-Protest gegen den Bundesparteitag der AfD in Erfurt 2026 Es braucht zivilgesellschaftliches Engagement, um unsere Demokratie zu schützen. Die anstehenden Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt könnten dazu führen, dass zum ersten Mal seit 1945 Rechtsextreme in Deutschland regieren. Schon jetzt geht die Stärke der AfD und das Verbreiten von rechtsextremer Hetze in den Parlamenten und sozialen Medien mit einem Anstieg rechtsextremer und rassistisch motivierter Gewalt einher. Eine AfD in Regierungsposition wird nicht nur versuchen, eine völkisch-rassistische Abschiebe- Agenda durchzusetzen, sondern auch das vielfältige zivilgesellschaftliche Engagement zu unterbinden, das den Nährboden unserer Demokratie bildet. | Mit einem Blick in die USA stellen wir fest, wie schnell eine rechtsextreme Regierung demokratische und rechtsstaatliche Grundsätze untergräbt und Kriege initiiert. In Anbetracht dieser Gefahren müssen alle demokratischen Parteien entschlossen für den Erhalt unserer Demokratie handeln. (fridaysforfuture.de, 22.6.26)

Wertschätzung und Sicherheit – feinschwarz.net Im Interview spricht Klaus Käfer — katholischer Priester, Fernfahrer und Mitwirkender bei „Lenkpause“ am Autobahnrastplatz Hegau — mit Silke Zäh für feinschwarz.net über Begegnungen auf dem Rasthof, Wertschätzung und die Bedeutung von Sichtbarkeit. | Im Arbeitsalltag vieler Fernfahrer*innen zählt oft vor allem eines: dass Waren und Güter möglichst schnell und zuverlässig von A nach B transportiert werden. Der Mensch hinter dem Steuer gerät dabei leicht aus dem Blick. Seine Sorgen, Belastungen und persönlichen Bedürfnisse bleiben häufig unbeachtet — und im wahrsten Sinne des Wortes auf der Strecke. Lange Fahrzeiten, hoher Zeitdruck, fehlende Ruheorte und viele Tage fern der Familie gehören für zahlreiche Fahrer*innen zum Alltag. Gleichzeitig sorgen sie mit ihrer Arbeit dafür, dass Supermärkte gefüllt bleiben, Unternehmen produzieren können und Lieferketten funktionieren. | Genau hier setzt „Lenkpause“ an. Klaus Käfer ist einer von den Mithelfenden, (www.feinschwarz.net, 22.6.26)

Auf den Spuren der Schmuggler: Schmuggellandschaften an der Schweizer Südgrenze und im Bergell Über Jahrhunderte bildete der Schmuggel einen integralen Bestandteil der Schweizer Bergwirtschaft. In «Schmuggellandschaften» begeben sich Dominik Siegrist und Franz Ebner auf die historischen Pfade der Schmuggler und stellen fest: Der illegale Handel mit Zigaretten, Kaffee und anderen Gütern war weitaus mehr als nur ein Geschäft. Der Schmuggel sicherte die Existenz zahlreicher Alpenbewohner:innen. | Franz Ebner, Dominik Siegrist. Schmuggellandschaften. Wege und Geschichten an der Schweizer Südgrenze. Rotpunktverlag, Zürich 2026. 416 Seiten, gebunden, CHF 45.- ISBN 978-3-03973-089-6. | Das Lesewanderbuch Schmuggellandschaften lässt auf zweiundvierzig ausgewählten Wanderungen die Geschichte des klassischen Schmuggels zwischen der Schweiz und Italien (1861 — 1975) lebendig werden. Historische Kapitel, Fotos, Karten und wandertechnische Informationen runden dieses Lesewanderbuch ab. (www.syntopia-alpina.ch, 22.6.26)

Olympische Winterspiele 2038 in der Schweiz: Bundesrat will 200 Millionen Franken bezahlen, verspricht aber, es gebe keine Defizitgarantie Trotz Geldsorgen kann der Sportminister Martin Pfister bekanntgeben, dass der Bundesrat die Olympischen Spiele finanziell unterstützen will. Für ein Defizit würden Private geradestehen. (www.nzz.ch, 22.6.26)

Hitzeschutz in Deutschland: Viele Todesfälle wären vermeidbar Wir sollten zwar den Sommer genießen, müssen aber mehr gegen die Gefahren durch Hitze tun – denn es wird nicht kühler. In einigen Kommunen gibt es bereits kluge Ansätze. (www.zeit.de, 22.6.26)

Digitale Lösungen für die Energiewende – SPiNE In diesem Jahr werden beim Startup-Pitch auf dem BEE-Sommerfest digitale Lösungen für die Energiewende gesucht. Das Startup SPiNE bietet eine smarte Grundlage für Energiemanagement. Der Beipackzettel zum Pitch. (www.energiezukunft.eu, 22.6.26)

Rekordverdächtige News aus Down Under Der Ausbau von Solar- und Windkraftanlagen sowie Batteriespeichern läuft in Australien auf Hochtouren. Massive staatliche Investitionen sind Treiber und der Solarboom auf privaten Hausdächern ist ungebrochen. (www.energiezukunft.eu, 22.6.26)

Zu wenig Regen für heimische Marillen bisher Jetzt ist Erntezeit! Familie Schreiber im Weinviertler Poysdorf beherbergt die meisten Marillensorten in ganz Österreich. Doch die süßen Früchte lechzen nach genügend Regen während der Hitzewelle.  (www.krone.at, 22.6.26)

Bald 100-jährig und topfit: Die Geheimnisse der Kräuterfrau vom Uetliberg Hedy Böbner ist 98 Jahre alt, lebt alleine und sammelt täglich wilde Kräuter im Wald. Auf geführten Touren gibt sie gut gelaunt ihre Geheimnisse für ein langes Leben weiter. (tsri.ch, 22.6.26)

Kugelstoss-Legende Werner Günthör: «Ich hatte das Gefühl, dass mich jeder anstarrte und dachte: ‹Du Sauhund!›» Der Thurgauer war für viele ein Sportheld, doch Vorwürfe setzten ihm zu. In diesen Tagen wird der 65-Jährige pensioniert. Und hat Pläne mit einem Pedalo. (www.tagesanzeiger.ch, 22.6.26)

Bis 42 Grad im Klassenzimmer: Warum Lehrpersonen gegen «Hitzefrei» sind In manchen Klassenzimmern wird es in diesen Tagen sehr heiss. Für die Lehrpersonen ist schulfrei trotzdem keine Option – aus Rücksicht auf die Eltern. Welche Lösungsansätze stattdessen denkbar sind. (www.tagesanzeiger.ch, 22.6.26)

Arbeiten nach 65: «Wer die ältere Generation ignoriert, verspielt ein riesiges Potenzial» Die Schweizer Wirtschaft klagt über fehlende Fachkräfte, schickt ihre erfahrensten Köpfe aber pünktlich in Rente. Dabei: Wer die ältere Generation clever einbindet, könnte seine Personalprobleme lösen. (www.tagesanzeiger.ch, 22.6.26)

Porträt einer Kultkellnerin: «Wenn du gehst, kann ich das Kafi verkaufen», sagt ihr Chef Mit 19 Jahren begann Silvia Schulter im Kafi Ferdinand in Zürich-Wiedikon zu arbeiten. 36 Jahre später tut sie es immer noch und sagt selbst: «Das hier ist mein Leben.» (www.tagesanzeiger.ch, 22.6.26)

Nach der 10-Millionen-Abstimmung: Die Schweizer Wohnungspolitik im Härtetest Das Nein zur SVP-Initiative am 14. Juni zwingt die Politik zum Handeln. Doch Bauen ist bürokratisch, es gibt Einsprachen, und in vielen Städten drohen Stillstand und steigende Mieten. Das Rating zu den laufenden Massnahmen. (www.nzz.ch, 22.6.26)

Die Sowjetunion ist nicht einfach verschwunden: Mikhail Zygar zeigt, dass die Strukturen des alten Russland bis heute lebendig sind Wer hat den Kalten Krieg gewonnen? Niemand, sagt der Publizist Mikhail Zygar. Das autoritäre System habe sich nur äusserlich gewandelt, die nationalen Mythen Russlands erlebten eine Renaissance. (www.nzz.ch, 22.6.26)

„No cap“: Wenn „Gehirnfäule“ zur Sprache wird Verlieren Jugendliche durch den übermäßigen Konsum von Social Media und Computerspielen immer mehr die Fähigkeit, sich deutlich auszudrücken, ihre Gefühle zu beschreiben und tiefgehende Gespräche zu führen? Ein Medienexperte und eine Kinderpsychologin warnen vor der Gefahr, die Anliegen der jungen Generation nicht mehr verstehen zu versuchen. (www.krone.at, 22.6.26)

21.6.26

Wenn ein Fluss Teewasser kocht EWZ lanciert ab Montag eine Sommerkampagne für Strom aus den eigenen Wasserkraftwerken an der Limmat. (www.persoenlich.com, 21.6.26)

Europas Alternative zu X: Neue Plattform W verlangt Ausweis und Gesichtsscan Die neue europäische Plattform W will Bots per Ausweis-Verifizierung bekämpfen. Sicherheitsforscher warnen vor Risiken für den Datenschutz. | Die neue europäische Plattform W soll als Alternative zum sozialen Netzwerk X aufgebaut werden, um automatisierte Bot-Aktivitäten und gezielte Desinformation einzudämmen. Der Registrierungsprozess sieht vor, dass die Erstellung von Beiträgen und Kommentaren an einen Identitätsnachweis gekoppelt ist. Die reine Lese-Nutzung sowie das Folgen von Konten stehen allen Anwendern auch ohne Verifizierung offen. Wer sich jedoch aktiv beteiligen möchte, muss über die separate Begleit-App W Identity Ausweisdokumente oder Reisepassnummern sowie biometrische Daten in Form von Selfies übermitteln. Die Plattform bietet dabei die Option, die eigene Identität öffentlich zu anonymisieren. (www.it-daily.net, 21.6.26)

Klima: CO2-Abscheidung zur Klimarettung hat einen Haken CO2 aus der Luft filtern und tief im Boden speichern: Mit dieser Technologie sollen klimaschädliche Emissionen reduziert werden. Immer mehr Unternehmen setzen auf CO2-Abscheidung, um ihre Klimaziele zu erreichen. Doch die heutigen Kapazitäten sind verschwindend klein. | Derzeit ist diese Technologie allerdings noch weit davon entfernt, ihre Versprechen einzulösen. Das zeigt eine Studie der ETH Zürich, eines deutschen Instituts und des Imperial College London, die kürzlich im Fachjournal «Nature Communications» erschienen ist. «CO2-Abscheidung gilt weithin als entscheidend, um Klimaneutralität zu erreichen», schreiben die Forschenden. | Das Problem dahinter ist allerdings, dass der Ausbau dieser Technologie heute noch «extrem begrenzt» ist, wie die Forschenden schreiben. | Um die von der Industrie angekündigten Ziele zu erreichen, müssten die heutigen Kapazitäten laut Studie um das rund 100'000-Fache steigen. Und das in gerade einmal knapp 25 Jahren. (www.watson.ch, 21.6.26)

Schon gelaufen: Nachschlag: Der Schüler Drei Ratschläge gibt Trumps Mentor Cohn seinem Lehrling auf den Weg: Immer angreifen, auch wenn man angegriffen wird. Zwei: Niemals einen Fehler zugeben. Drei: Egal, ob es zur Situation passt oder nicht, sich stets so verhalten, als habe man gewonnen. (www.jungewelt.de, 21.6.26)

Klimawandel: Sitzt Bayern eines Tages auf dem Trockenen? Lange galt der Grundsatz: Der Norden des Freistaats ist trocken, der Süden dafür wasserreich. Der Klimawandel ändert dies gerade. Das führt zu Konflikten, auch im Landkreis Traunstein, wo sich die Firma Adelholzener am Tiefengrundwasser bedient. (www.sueddeutsche.de, 21.6.26)

Interview über Populismus: «Masseneinwanderung zerstört die Demokratie – weil sie eine beinahe faschistische Reaktion auslöst» Der US-Politologe Stephen Holmes erklärt die Erfolgsgeheimnisse populistischer Parteien und die Krise liberaler Demokratien. Ausserdem sagt er, ob Trumps Maga-Bewegung überleben wird. (www.tagesanzeiger.ch, 21.6.26)

Debatte zur Schweizer Generationengerechtigkeit: Haben die Boomer wirklich nur profitiert? Ihre Generation gilt als Geschichts­gewinner – bis hin zur 13. AHV-Rente. Doch Ölkrisen und der Kalte Krieg, AKW-Unfälle und Aids, Arbeitslosigkeit, Dauerrivalität und Digitalisierungs­schock prägten die Boomer. (www.tagesanzeiger.ch, 21.6.26)

Chemikalie TFA | Schweizer Trinkwasser enthält fast flächendeckend bedenklichen Stoff Die Chemikalie TFA wurde in fast allen Trinkwasserproben der Schweiz nachgewiesen. Sie könnte die Fruchtbarkeit schädigen — und lässt sich kaum aus dem Wasser entfernen. | Die Chemikalie TFA ist in Trinkwasser weit verbreitet. | Klimaanlagen und Pestizide gelten als mögliche Ursprungsquellen der schwer abbaubaren Substanz. | Die Europäische Chemikalienagentur stufte TFA kürzlich als fortpflanzungsschädigend ein. | Gesetzliche Grenzwerte für TFA in Trinkwasser oder Lebensmitteln existieren bislang nicht. | Wer in der Schweiz ein Glas Leitungswasser trinkt, nimmt mit grosser Wahrscheinlichkeit auch Spuren der Chemikalie Trifluoracetat (TFA) auf. Der schwer abbaubare Stoff wurde in Wasser, Obst, Gemüse und Getreideprodukten nachgewiesen, wie die «NZZ am Sonntag» berichtet. Fachleute sprechen von einem globalen Problem, da sich die Substanz inzwischen weltweit verbreitet hat. | Das Problem könnte von fluorierenden Gasen in Klimaanlagen sowie von bestimmten Pflanzenschutzmitteln (www.tagesanzeiger.ch, 21.6.26)

Kohei Saito: »Ich klinge wie ein Pessimist, aber im Alltag bin ich zuversichtlich« Der Wirtschaftsphilosoph Kohei Saito glaubt nicht mehr daran, dass der Klimawandel gestoppt werden kann. Und erklärt, warum trotzdem eine bessere Welt folgen könnte. (www.zeit.de, 21.6.26)

Was vor Hochzeitstanz der Glühwürmchen passiert Das Liebeswerben der Glühwürmchen ist ein Lichterspiel, das Wiesen und Waldränder mit hunderten blinkenden Pünktchen in ein Feenland verzaubert. Doch bevor die Käfer sich ins leuchtende Hochzeitskleid werfen, zeigen sie ein anderes Gesicht. (www.krone.at, 21.6.26)

«Der Sonntagsausflug» – Autofahren früher: Als der Stau am Gotthard noch ein Erlebnis war Im letzten Jahrhundert eröffnete das Auto ganz neue Möglichkeiten, auch für Ausflüge in die Berge. Das Alpine Museum der Schweiz in Bern wagt einen kleinen, aber feinen Ausflug in die Vergangenheit. | Der Ausstellungsraum im ALPS Museum erinnert ein wenig an ein Autokino: Alte Sitzbänke aus einem VW-Bus stehen in Reihen vor einer Leinwand. Zu sehen ist ein 20-minütiger Film von Sonntagsausflügen in längst vergangenen Zeiten — in die Berge, an Seen, auf Passhöhen. Die Schau in Bern vereint private Aufnahmen von Ausflügen aus den 1920er- bis in die 1980er-Jahre. Und das natürlich in Autoklassikern wie dem Fiat 500, VW Käfer oder Opel Kapitän. | «Ich glaube, das Auto ist in dieser Zeit auch ein grosses Freiheitsversprechen: Rauszukommen, sein eigenes Ding zu machen — und sich wie in der eigenen Stube mit vier Rädern fortzubewegen», sagt Museumsdirektor und Ausstellungsmacher Beat Hächler. (www.srf.ch, 21.6.26)

Widmer wandert im Napfgebiet: Die Bartscherer-Legende vom Steinhuserberg Von Wolhusen steigt unser Wanderer ins Dorf Menzberg auf. Die Hitze im Hügelland am Napf setzt ihm zu, ein Hof mit Kiosk liefert eine Erfrischung. Kurios klingt die fromme Legende um ein Kirchlein. (www.tagesanzeiger.ch, 21.6.26)

Buch: Kathrin Fischer | Achtsam geht die Welt zugrunde | Wie die Ideologie der Achtsamkeit gesellschaftlichen Wandel blockiert »Ein glänzendes Stück Aufklärung.« Harald Welzer | Kathrin Fischer, Host des Podcasts »Erschöpfung statt Gelassenheit«, setzt sich kritisch mit dem Achtsamkeits- und Selbstfürsorgetrend auseinander. | Meditation, Journaling, Atemübungen — immer mehr Menschen nutzen Achtsamkeitspraktiken als Zuflucht vor den Krisen unserer Zeit. Doch statt zu mehr Ruhe und innerer Stärke zu führen, treiben diese Techniken nicht selten noch tiefer hinein in das Hamsterrad aus Selbstoptimierung und Erschöpfung. Achtsamkeit ist längst nicht mehr bloß eine persönliche Praxis, sondern hat sich zur Ideologie entwickelt, die gesellschaftliche Missstände individualisiert, negative Gefühle als unzulässig darstellt und die Gesellschaft weiter spaltet. | Scharfsinnig seziert Kathrin Fischer in ihrem augenöffnenden Buch den Achtsamkeitstrend und plädiert dafür, sich nicht länger ins Private zurückzuziehen, sondern gemeinsam eine gerechtere Zukunft zu gestalten. (www.hanser-literaturverlage.de, 21.6.26)

Achtsamkeit als Ideologie: Warum Meditation uns politisch ruhigstellt Millionen Deutsche praktizieren Achtsamkeit. Kathrin Fischer kritisiert den Trend in ihrem neuen Buch „Achtsam geht die Welt zugrunde“: Der Kult ums innere Gleichgewicht mache uns politisch passiv. Stabilisiert Meditation die Verhältnisse? | Ob Meditation, Yoga oder Qigong: Achtsamkeitsübungen sind für Millionen Deutsche zur täglichen Praxis geworden. Sie dienen als heilsames Rezept gegen Stress und Erschöpfung in einer hektischen und anstrengenden Gegenwart. In-Sich-Ruhen, neue Kraft tanken, konzentriert, zufrieden und gelassen sein, resilient werden: In solch privater Selbstoptimierung gelten Konflikte und Belastungen als persönliche Probleme, die individuell bewältigt werden müssen. (www.freitag.de, 21.6.26)

Schweizer Hitzewelle: Arzt, Hydrologe und Rettungsschwimmer geben Rat Am Wochenende werden Rekordtemperaturen erwartet. Wie kühlt man sich am besten ab? Stimmt es, dass man kalt duschen und lauwarme Getränke trinken soll? Drei Experten geben Rat. | Wann trocknet ein Körper aus? Welche Rolle spielt das Alter? | Wieviel muss man trinken bei Hitze? | Stimmt es, dass man aufs WC muss, nachdem man die Füsse im kalten Wasser hatte? | Wenn es so heiss ist, wird viel geduscht. Kann das auch zu viel sein? | Stimmt es, dass man bei Hitze nicht kalt duschen soll? | Stimmt es, dass man bei Hitze warme Getränke trinken soll? | Was ist eigentlich gesünder, Mineral mit Kohlensäure oder ohne? | Darf man das Schweizer Flusswasser trinken, ohne gesundheitliche Risiken? | Stimmt es, dass Menschen auf Wasser allergisch sein können? | Stimmt es, dass Wasser alles auflösen kann, wenn man dem Wasser nur genug Zeit lässt? |Stimmt es, dass abgestandenes Wasser schlechter ist zum Trinken als frisches? Stimmt es, dass kein Tier verhältnismässig mehr trinkt als das Säugetier Mensch (www.watson.ch, 21.6.26)

Beton in Pompeji: Die Baustelle sieht aus wie ihr eigenes Denkmal - Wir holen uns unseren Kitt in Pompeji: Eine Ausgrabung lüftet das Geheimnis des dauerhaften, selbstheilenden Betons. Im Labor konnte das innovative Verfahren der römischen Baumeister reproduziert werden. - (www.faz.net, 21.6.26)

Reinhold Messner: Ist der Mythos Everest nur noch ein PR-Gag? - Mehr als 1000 Besteigungen in einer Saison: Droht der höchste Berg der Welt zur Modetrophäe zu werden? Bergsteiger-Legende Reinhold Messner erklärt, wie sich das Erlebnis am Mount Everest verändert hat. - (www.faz.net, 21.6.26)

Die Religion ist in Europa nicht tot. Sie heißt jetzt nur anders Unsere Gesellschaft kappt ihre christlichen Wurzeln, der Ton gegenüber Juden wird feindseliger. Doch die Islamisierung, die sich nicht mehr leugnen lässt, sollen wir als Bereicherung empfinden. (www.welt.de, 21.6.26)

Increasing heat and rainfall extremes now far outside the historical climate Over the last decade, the world warmed by 0.25 °C, in-line with the roughly linear trend since the 1970s. Here we present updated analyses showing that this seemingly small shift has led to the emergence of heat extremes that would be virtually impossible without anthropogenic global warming. Also, record rainfall extremes have continued to increase worldwide and, on average, 1 in 4 rainfall records in the last decade can be attributed to climate change. Tropical regions, comprised of vulnerable countries that typically contributed least to anthropogenic climate change, continue to see the strongest increase in extremes. (www.nature.com, 21.6.26)

Wie viel häufiger Hitze in Deutschland heutzutage vorkommt Die fünf heftigsten Hitzewellen in Europa traten alle in den letzten 16 Jahren auf. Auch in Deutschland sind Hitzetage häufiger geworden. Das dürfte so weitergehen. | Zahlen des Deutschen Wetterdienstes belegen, dass die durchschnittliche Zahl der Hitzetage in Deutschland zugenommen hat. Als solche gelten beim DWD Tage, an denen die höchste Temperatur über 30 Grad steigt. Trotz starker Schwankungen zwischen den Jahren sei der Trend insgesamt deutlich steigend, betont das Umweltbundesamt. | Julian Krüger vom Max-Planck-Institut für Meteorologie hat im Zuge einer im Fachjournal „Plos One“ veröffentlichten Studie gemeinsam mit anderen Forschern die Auswirkungen von Hitzewellen in Europa aus den vergangenen 45 Jahren analysiert und festgestellt, dass die fünf intensivsten Hitzewellen alle in den vergangenen beiden Jahrzehnten lagen: in den Jahren 2010, 2014, 2018, 2021 und 2022. (www.nordbayern.de, 21.6.26)

Elektromobilität: Die E-Auto-Prämie nutzt chinesischen Herstellern? Das ist kein Skandal Die Kaufförderung für E-Autos wird auch für Modelle aus China verwendet. Das empört manche deutsche Politiker. Dabei wirkt die Prämie genau so, wie sie soll. (www.zeit.de, 21.6.26)

Plebiszitäres Verführungspotential direktdemokratischer Instrumente Rechtspopulistische Parteien fordern mehr direkte Demokratie. Doch das Beispiel der Schweiz zeigt, wie manipulativ Populisten die Instrumente der direkten Demokratie nutzen, um Grundrechte der Verfassung, aber auch das Völkerrecht zu relativeren sowie rechtsstaatliche Grundsätze zu unterminieren. || @g-d-gegenwart.bsky.social on Bluesky | Sorgt direkte Demokratie für mehr oder weniger Demokratie? Niccolò Raselli analysiert, wie manipulativ Populisten die Instrumente der direkten Demokratie nutzen, um Grundrechte, Völkerrecht und rechtsstaatliche Grundsätze zu unterminieren. (geschichtedergegenwart.ch, 21.6.26)

Nach ständigem Wachstum: Internetnutzung in Deutschland geht erstmals zurück Wer hätte das gedacht? Vor allem die »Digital Natives«, also unter 40-Jährige, die kein Leben ohne private Computer kennen, verzichten zunehmend aufs Internet. Dabei trifft es ausschließlich die digitalen Zeitfresser wie Social Media und Messengerdienste, keine nützlichen Programme wie das Online-Banking. Die Menschen geben an, mehr Zeit für Freunde, Familie und Hobbys haben und sich vom Alltag weniger ablenken lassen zu wollen. Auch Gesundheit und Konzentration möchten sie durch ihre Abstinenz stärken. (www.trendsderzukunft.de, 21.6.26)

Was für Auswirkungen haben die Bilateralen III? In einer Studie folgert ein Staatsrechtler, die dynamische Rechtsübernahme schränke die demokratische Mitwirkung ein. | Die Schweizer Demokratie basiert auf Mitsprache. Mit den neuen EU-Verträgen gälte in den Bereichen der Bilateralen Abkommen (etwa bei der Personenfreizügigkeit oder beim Luftverkehr) künftig die dynamische Rechtsübernahme — dass die Schweiz grundsätzlich EU-Recht übernehmen müsste. | Nun hat Andreas Glaser, Professor für Staatsrecht an der Universität Zürich, untersucht, wie sich diese Rechtsübernahme auf den Einfluss des Parlaments und auf die Volksrechte auswirken würde. Sein Fazit: In den Bereichen der Abkommen verschiebe sich der Gesetzgebungsprozess nach Brüssel. Dadurch verliere das Schweizer Parlament an Einflussnahme. (www.srf.ch, 21.6.26)

Radioakademie zu „Magnifica humanitas“ von Papst Leo XIV. (3) - - „Magnifica humanitas“ – „großartige Menschheit“ – heißt die erste Enzyklika von Papst Leo XIV., in der es um den Schutz des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz geht. Der Papst stellte das Schreiben am Pfingstmontag persönlich im Vatikan vor – eine absolute Premiere. Unsere Radioakademie bringt Auszüge aus den gut 120 Seiten des Dokuments. An diesem Sonntag hören Sie Teil 3, in dem das Kapitel 2 im Mittelpunkt steht. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 21.6.26)

Mit Obst und Chili gegen die Hitze Temperaturen über 30 Grad wie jetzt am Wochenende bedeuten für den Körper eine große Belastung. Umso wichtiger ist es, die Essgewohnheiten an die Hitze anzupassen, auch wenn viele „intuitiv schon zu den richtigen Dingen greifen“, wie Kulinarikjournalistin Katharina Seiser im Gespräch mit ORF.at sagt. Aktuell macht sich ein dazu passender Trend – vor allem auch auf Social Media – bemerkbar: „fricy“ Snacks, eine Kombination aus Früchten („fruity“) und Schärfe („spicy“). (orf.at, 21.6.26)

Mehr Anschluss unter einem Netz, mehr Erneuerbare für KI und weniger Klima im "Heizungsgesetz" Kalenderwoche 25: Beim neuen "Heizungsgesetz" geht es um ein publikumswirksames Abwatschen des Habeckschen "Heizhammers", nicht um die Dekarbonisierung der Gebäude, kritisiert Oliver Hummel, Vorstand beim Ökoenergieversorger Naturstrom und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter °. Wegen des Strombedarfs für KI muss für ihn das Tempo des Erneuerbaren-Ausbaus weiter anziehen. (klimareporter.de, 21.6.26)

Dieser Wiener „rappt“ sich in den Himmel „Ich habe immer woanders gesucht, etwa bei asiatischen Glaubenslehren, dabei lag der Schatz direkt vor mir“, sagt Rapper Philipp Michalitsch. Er hat im katholischen Glauben seinen Anker und seine Mission gefunden. Der 39-jährige Wiener will mit christlichem Rap junge Menschen zu Kirche und Glaube bringen.  (www.krone.at, 21.6.26)

Unsichtbare Reinigungskräfte – Sie wischen, fegen und schrubben – doch gesehen werden sie selten Ein Blick auf eine Tätigkeit, die alle benötigen – und die Menschen, die dabei gelegentlich übersehen werden. (www.srf.ch, 21.6.26)

Massiver Bot-Einsatz bei der Abstimmung zur 10-Millionen-Schweiz: Rechtsextreme im Verdacht Tausende Kommentare, Deepfakes und Hassnachrichten überschwemmten Gegner der 10-Millionen-Initiative. Recherchen zeigen: Die Behörden vermuten Akteure aus der rechtsextremen Szene hinter den digitalen Kampagnen. (www.watson.ch, 21.6.26)

Kreativ trotz KI – oder gerade deshalb? Generative KI lebt von menschlichen Ideen. Warum Kreativität, Innovation und Neugier im KI-Zeitalter wichtiger werden. Generative KI spiegelt und kombiniert, was Menschen vorher geschaffen haben. Ohne neuen Input dreht sie sich im Kreis. Genau deshalb wird menschliche Kreativität in Unternehmen wertvoller, nicht überflüssig.|Wenn KI in Sekunden Texte schreibt, Bilder erzeugt und Präsentationen baut, stellt sich in vielen Unternehmen die Frage neu, was menschliche Kreativität in diesem Setting eigentlich noch wert ist. Wer seit mehr als 15 Jahren auf Bühnen vor Vorständen und IT-Verantwortlichen über Digitalisierung spricht und das Thema mit den Mitteln der Bühnenmagie inszeniert, hat einen besonderen Blick auf diese Frage: nahe genug an der Technik, um ihre Mechanik zu kennen, weit genug entfernt von ihr, um sie nicht zu verklären. Die kurze Antwort lautet: Wir sollten uns nicht davor fürchten, dass Maschinen kreativ werden. Wir sollten uns davor fürchten, dass wir aufhören, es zu sein (www.it-daily.net, 21.6.26)

Zunehmende Hitze – Die gefährliche Mär von der erträglichen „Klima-Nische“ Die eindringlichste Warnung vor der globalen Erwärmung lautet: Sie treibe Milliarden Menschen in die Flucht vor tödlicher Hitze. Doch das Konzept verkennt die Realität – und rührt an rassistischen Motiven. (www.welt.de, 21.6.26)

Amanda Hess: Es braucht kein Dorf, um ein Kind großzuziehen, sondern Elektroschrott Für jede Sekunde mit Kind gibt es heute eine App oder ein Produkt. Dabei macht digitale Elternschaft vor allem einsam, warnt die amerikanische Techexpertin Amanda Hess. (www.zeit.de, 21.6.26)

KOMMENTAR - Neigen plötzlich alle Eidgenossen zur ökonomischen Selbstverstümmelung? Die SVP ist zwar mit ihrer 10-Millionen-Initiative gescheitert, aber das Virus der Wachstumsmüdigkeit wütet nun in allen Lagern. Plötzlich steht die Standortförderung in der Kritik, das Freihandelsabkommen mit Mercosur vor dem Scheitern – und bald die Wettbewerbsfähigkeit auf dem Spiel. (www.nzz.ch, 21.6.26)

Leugnen, «trötzelen» oder sich kreativ rächen: Über die schwierige Kunst des Verlierens am Abstimmungssonntag Auch in der Politik gilt: Gewinnen ist einfach, verlieren aber will gelernt sein, wie ein Blick in die jüngere Geschichte der Abstimmungen zeigt. (www.nzz.ch, 21.6.26)

Umstrittenes Anlocken von Firmen: Im Zuge der Zuwanderungsdiskussion gerät nun die Standortpromotion des Bundes unter Druck Politiker von links bis rechts stellen die Anwerbung von Firmen aus dem Ausland infrage. Der Bundesrat geht nun nochmals über die Bücher. (www.nzz.ch, 21.6.26)

30 Grad und mehr: Wie sich die Schweiz auf Hitzewellen vorbereitet Fachleute messen die Hitze in der Schweiz, sie warnen und sie beziffern die gesundheitlichen Folgen. Doch zwischen dem Alarm und der konkreten Hilfe für gefährdete Menschen klafft mancherorts eine Lücke – vor allem in der Deutschschweiz. (www.nzz.ch, 21.6.26)

Viel zu schwitzen, heisst nicht, dass man unsportlich ist Eine Ode an das Schwitzen, die genialste Klimaanlage, die es gibt. (www.nzz.ch, 21.6.26)

20.6.26

Der lange Arm der Bullshit-Jobs: Warum uns sinnbefreite Arbeit bis ins Bett verfolgt Mehr als jeder Dritte ist zu erschöpft, um in der Freizeit noch etwas auf die Beine zu stellen. Zu hohe Belastung bei der Arbeit ist nur ein Grund dafür. Schlimmer ist, wenn dem Job der Sinn fehlt. (www.nzz.ch, 20.6.26)

Hier schreit seit über 600 Jahren jemand die Uhrzeit vom Turm In Lausanne schreit der Nachtwächter jeden Tag die Uhrzeit vom Turm der Kathedrale. Verbürgt ist diese Tradition seit 1405. Länger gibt es das — was im Mittelalter in vielen Städten üblich war — sonst praktisch nirgends. Wir haben «Le Guet» begleitet. | Ab 22 Uhr bis 2 Uhr gehört die Plattform dem Nachtwächter. Seine Hauptaufgabe ist: immer zur vollen Stunde in alle vier Himmelsrichtungen die Uhrzeit zu verkünden. Er wartet damit, bis die riesige Glocke direkt auf der Aussichtsplattform verhallt. Wenn diese erklingt, muss man sich die Ohren zuhalten, so laut ist es. | Dann waltet der Guet seines Amtes: Er steht an der Brüstung Richtung Osten, formt einen Trichter mit den Händen und schreit: «C'est le guet! Il a sonné dix! Il a sonné dix!» Er nimmt die Lampe mit, geht weiter Richtung Norden, Westen und Süden und wiederholt überall seinen Ruf. (www.watson.ch, 20.6.26)

Energiepolitik und Energiewende: Reiches Rollback nimmt Fahrt auf Die Wirtschaftsministerin will ihre Gesetze für eine neue Energiepolitik rasch durch den Bundestag bringen. Den Auftakt macht das neue Heizungsgesetz. mehr... (taz.de, 20.6.26)

Pollen-Allergie: «Es ist mit längeren und stärkeren Saisons zu rechnen» Hatschi, und das schon seit Monaten: Die Pollensaison zieht sich immer länger hin — und könnte durch den Klimawandel künftig noch unberechenbarer werden. | Sonja Hartmann ist Allergieexpertin im Aha-Allergiezentrum Schweiz. Die Stiftung setzt sich für über drei Millionen Menschen in der Schweiz ein, die von Allergien, Intoleranzen, Asthma oder Hautkrankheiten betroffen sind. (www.watson.ch, 20.6.26)

Papst in Pavia: „Demokratie bedeutet, sich um die Stadt zu kümmern“ - - Die Erneuerung der aktiven Teilhabe aller Bürger am städtischen Leben zur Überwindung von Gleichgültigkeit und sozialem Verfall war den Kernpunkt der Botschaft von Papst Leo XIV. bei seinem Pastoralbesuch in Pavia. Nach der Begrüßung auf dem Kirchplatz trat der Papst am Samstag, 20. Juni 2026, auf der Piazza della Vittoria vor die Bevölkerung, um über die Bedeutung des Zusammenlebens und die Verantwortung für den öffentlichen Raum zu sprechen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 20.6.26)

Sinkende Fruchtbarkeit: Jetzt rücken Klimaanlagen in den Fokus Die Hinweise verdichten sich, dass die Umweltchemikalie TFA die Fortpflanzung beeinträchtigt. Doch immer mehr davon gerät ins Grundwasser und in die Lebensmittel. Besonders ungut: Der Stoff lässt sich kaum herausfiltern. (www.nzz.ch, 20.6.26)

Papst an Kirche in Pavia: Experten im Zuhören und Begleiten sein - - Papst Leo XIV. hat diesen Samstag bei seinem Pastoralbesuch im norditalienischen Pavia für eine lebendige Kirche geworben. Konkret rief das katholische Kirchenoberhaupt in seiner Predigt beim Wortgottesdienst in der Basilika San Pietro in Ciel d'Oro vor rund 1.800 Teilnehmenden am Nachmittag dazu auf, in guten wie schlechten Zeiten nah bei den Menschen zu sein, ihnen zuzuhören, sie zu begleiten und auch für kirchenferne Menschen da zu sein. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 20.6.26)

Quaschning erklärt: Superbatterien aus China Elektroauto laden fast so schnell wie tanken? Neue Batterien von BYD und CATL laden in fünf bis zehn Minuten voll, mit Reichweiten bis zu 1.000 Kilometern. Parallel entstehen in China Tausende Megawatt-Ladestationen. Derweil diskutieren wir über die Zukunft antiker Verbrenner. - (klimareporter.de, 20.6.26)

Solarstrom: Die Eleganz des Sonnenlichts Für den Klimagipfel im Herbst in Antalya gibt es jetzt ein großes Ziel: Bis 2035 sollen 35 Prozent der global genutzten Energie Strom sein. Und das ist eine gute Idee. (www.zeit.de, 20.6.26)

Brütende Hitze und Gewitter: Tipps zur Abkühlung Unter 30 Grad fallen die Temperaturen in diesen Tagen kaum. Mit der Hitze kommen natürlich auch Gewitter, teils sogar Starkregen über Kärnten und Osttirol. Offenes Feuer bleibt wegen der Waldbrandgefahr nach wie vor untersagt. Was Sie tun können, um gut durch die heiße Woche zu kommen. (www.krone.at, 20.6.26)

Kleinwasserkraft: Kanal voller Energie - Allzeit bereit ist die Wasserkraft. Doch in kleinen Kanälen ist sie bislang wirtschaftlich nicht zu nutzen. Ein deutscher Erfinder und eine amerikanische Unternehmerin wollen das ändern. - (www.faz.net, 20.6.26)

Silicon Valley's longevity biohackers are engaged in a dangerous experiment Influencers and ultra-rich people looking to extend their lifespan are trading tips and tricks on how to eke out extra years (www.scientificamerican.com, 20.6.26)

Welche Erfahrung aus Ihrem Lebenslauf qualifiziert Sie dafür, die Uno notfalls abzuwickeln? Die Uno besetzt den Posten des General­sekretärs neu. 25 Fragen für das Bewerbungs­gespräch, die jede vernünftige Person abschrecken müssten. | Gut möglich, dass die Vereinten Nationen bereits bankrott sind, wenn ihr Oberhaupt António Guterres sie Ende Jahr verlässt. Auch sonst übernimmt Guterres' Nachfolge eine Organisation, von der ranghohe Mitarbeiter glauben, sie könnte bald sterben. | Fachleute sehen im neuen Uno-Generalsekretär (oder der ersten Uno-Generalsekretärin) den letzten Funken Hoffnung, dass die Friedens­organisation überlebt. Es stimmt also wohl wirklich, was die Präsidentin der General­versammlung Annalena Baerbock sagt: Der Posten des General­sekretärs sei «einer der härtesten Jobs der Welt». (www.republik.ch, 20.6.26)

Queer und gläubig – warum das für Mentari Baumann keinen Widerspruch ist Mentari Baumann lebt offen als lesbische Katholikin. Warum sie glaubt, dass Kirche und Queerness zusammengehören, verrät sie im Fragenbot. (www.watson.ch, 20.6.26)

Mehrheit will Rechenzentren, aber bitte in Grün Rechenzentren boomen, doch fast die Hälfte der Deutschen sieht den Stromhunger kritisch. Warum trotzdem viele den Ausbau befürworten und was sie jetzt fordern. | Die Mehrheit der Menschen in Deutschland steht dem Ausbau von Rechenzentren positiv gegenüber, fordert aber nachhaltige Lösungen für den immensen Energiehunger der Anlagen. Das ist die zentrale Aussage einer repräsentativen Meinungsumfrage von YouGov im Auftrag der «Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen». Die Allianz ist unter dem Dach des Internetverbands eco entstanden. | Die Digitalisierung, angetrieben durch Cloud-Dienste und Künstliche Intelligenz, lässt den Bedarf an Rechenkapazitäten in Deutschland in die Höhe schnellen. Der Branchenverband eco geht davon aus, dass die IT-Anschlussleistung deutscher Rechenzentren bis zum Jahr 2030 um mehr als 50 Prozent steigen wird. Und der Bedarf ist nach Berechnungen des Verbands noch viel höher: Die tatsächliche Nachfrage falle mindestens dreimal so hoch aus. (www.it-daily.net, 20.6.26)

Ressourcenverbrauch von KI: Nimmersatt Für jedes Bild, jede Antwort im Chat, die die künstliche Intelligenz ausspuckt, gräbt sie an Ressourcen. Lässt sich die Gier noch zähmen? mehr... (taz.de, 20.6.26)

Hitzewelle im Kanton Zürich: Hat es wirklich niemand kommen sehen, dass man auf diesen Plätzen regelrecht geröstet wird ? Trotz Klimaerwärmung gibt es in Zürcher Gemeinden viele neu gestaltete Plätze, die völlig versiegelt sind und deshalb heillos überhitzen. Einige Beispiele und die Gründe für den fehlenden Hitzeschutz. (www.tagesanzeiger.ch, 20.6.26)

Sommerhitze in der Schweiz: Für Abkühlung ohne Ärger: Dieser Tüftler entwickelt ein Klimafenster für Mietende In Tropennächten schwitzen Mietende – doch Klimaanlagen sind oft nicht erlaubt. Unternehmer Stefan Groth will das Problem mit seinem Klimafenster aus Acryl lösen. Kann das funktionieren? (www.tagesanzeiger.ch, 20.6.26)

So viel Strom verbraucht Googles erste Serverfarm Internetriese Google baut derzeit in Kronstorf (OÖ) sein erstes Rechenzentrum in Österreich, wo künftig Unmengen an Daten verarbeitet werden. Die „Krone“ zeigt, wie immens viel Energie die Serverfarm benötigen wird.  (www.krone.at, 20.6.26)

Rechenzentren in den USA ein Drittel klimaschädlicher als in Europa Greenpeace-Studie: Amazon, Meta, Google und Microsoft werden Emissionen durch schmutzigen Strom bis 2030 massiv steigern. Der […] (www.sonnenseite.com, 20.6.26)

Klimafinanzierung ist keine "Hilfszahlung" Auf der Bonner Vorbereitungskonferenz zum Klimagipfel COP 31 ging es zwei Wochen lang um die Frage, wer wie viel finanzielle Mittel für Klimagerechtigkeit bereitstellt. Der Streit könnte auf dem Gipfel in der Türkei weiter eskalieren. | Während der zweiten Verhandlungswoche in Bonn stellte das UN-Kinderhilfswerk Unicef ein neues Gutachten vor: Jedes zweite Kind auf der Welt — mehr als eine Milliarde junger Menschen — ist bereits von den Auswirkungen der Klimakrise betroffen. Kinder gelten als besonders verletzlich gegenüber Extremwetter wie Hitzewellen, Dürren oder Überschwemmungen. | Die immer häufigeren Meldungen darüber müssten eigentlich jede Debatte darüber beenden, ob es wirklich existenziell wichtig ist, ausreichende finanzielle Mittel bereitzustellen, Lösungen für die Schuldenkrise zu finden, neue Finanzierungsinstrumente nach dem Verursacherprinzip zu entwickeln und Finanzströme entsprechend dem Pariser Klimaabkommen allgemein klimagerecht auszurichten. (klimareporter.de, 20.6.26)

Extremhitze in der Stadt: Diese App zeigt dir Wege im Schatten Wer im Sommer zu Fuß durch die Stadt muss, kennt das Problem: Manche Straßen heizen sich so stark auf, dass sie zur Belastung werden. Forscher der Universität Heidelberg haben deshalb eine App entwickelt, die Fußgängern je nach Tageszeit den schattigsten Weg berechnet. | Das Heidelberg Institute for Geoinformation Technology (HeiGIT) hat ein System zur Analyse der Begehbarkeit von Straßen bei Hitze entwickelt. Aus den Ergebnissen eines Forschungsprojekts der Universität Heidelberg ist daraus eine Routing-App entstanden. Seit dem Sommer 2024 unterstützt die Anwendung shaded.ors die Menschen in Heidelberg und Worms bei der täglichen Routenplanung. Alexander Zipf, Professor für Geoinformation am HeiGIT, dazu: Neben der Bereitstellung von Informationen und Anpassungskonzepten zum Thema Hitzestress im Allgemeinen ist es das Ziel von HEAL, insbesondere für Menschen in Risikogruppen mithilfe einer App eine hitzeangepasste Mobilität zu ermöglichen. (www.basicthinking.de, 20.6.26)

Klimaneutrale Speicherstadt dreifach ausgezeichnet – DGNB Sustainability Challenge würdigt das Forschungsprojekt sowie Start-ups und Innovationen Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) hat im Rahmen ihres Tags der Nachhaltigkeit 2026 in Stuttgart die Gewinner der Sustainability Challenge ausgezeichnet. Besonders erfolgreich war dabei das Forschungsprojekt zur klimaneutralen Entwicklung der Hamburger Speicherstadt, das gleich drei Auszeichnungen erhielt. | Das Projekt CO2-neutrales Welterbe Speicherstadt Hamburg belegte den ersten Platz in der Kategorie Forschung und wurde zusätzlich mit dem Sonderpreis Klima sowie dem Publikumspreis geehrt. Damit zählt es zu den herausragenden Beiträgen des diesjährigen Wettbewerbs, der Projekte und Innovationen auszeichnet, die die Transformation der Bau- und Immobilienwirtschaft vorantreiben. (www.nbau.org, 20.6.26)

Kleinwasserkraft: Chancen und „Wunschfischgrößen“ Neues Gesetz legt Ausbauziele für grünen Strom fest. Kärnten ist bei Sonne, Wind und Wasser gefordert. Kleine Kraftwerke könnten entscheidend helfen, stehen aber vor Hürden. (www.krone.at, 20.6.26)

DGNB veröffentlicht Nachhaltigkeitszertifizierung für Bestandsquartiere Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen hat einen Kriterienkatalog zur Zertifizierung von Bestandsquartieren veröffentlicht. Sieben Pilotprojekte haben den Katalog getestet. | Quartiere spielen für die Erreichung von Nachhaltigkeits- und Klimaschutzzielen im Bauen eine zentrale Rolle. Seit 2011 nutzt die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) eine eigene Zertifizierungsvariante für Quartiere. Diese legt seinen Fokus aber auf neu entstehende Quartiere. Nun veröffentlicht die DGNB ein System für bestehende Quartiere sowie deren Sanierung. | Das neue System unterstützt Bestandshalter, Kommunen, Sanierungsträger und Wirtschaftsförderer dabei, den Ist-Zustand eines Quartiers zu bewerten und eine Maßnahmenstrategie zu entwickeln. Es ist auch für Baugenossenschaften und heterogene Eigentümerstrukturen anwendbar. (www.geb-info.de, 20.6.26)

Energiepreise in der Schweiz – Nach Einigung mit Iran: Preise für Benzin und Heizöl sinken Seit Monaten bestellen die Haushalte fast kein Heizöl mehr. Inzwischen ist der Preis gefallen. Kommt nun der Ansturm? (www.srf.ch, 20.6.26)

Jetzt sollen Spürhunde das Bettwanzen-Problem in den Alpen lösen Sie verstecken sich in Ritzen, Matratzen und Rucksäcken: Bettwanzen werden auf Berghütten zum wachsenden Problem. Ein Befall kann unangenehme Gesundheitsfolgen haben und Zehntausende Euro kosten. Der Alpenverein setzt nun auf Spürhunde. (www.welt.de, 20.6.26)

Perowskit-Silizium-Solarzellen in Matrix-Schindel-Verschaltung Hersteller Oxford PV und Fraunhofer ISE kombinierten zwei Technologien in einem Photovoltaikmodul: Perowskit-Silizium-Solarzellen wurden in einer Matrix-Schindel-Anordnung verschaltet und ein Modul-Wirkungsgrad von 25,6 Prozent erreicht. (www.energiezukunft.eu, 20.6.26)

KOMMENTAR - Dank AKW-Ja: Die Grünen sind wieder da Mit den Schweizer Grünen geht es seit längerem nur bergab. Nun ergreifen sie das Referendum gegen den Atomkraftentscheid des Parlaments und können wieder hoffen. Der Abstimmungskampf fällt ins Wahljahr 2027. (www.nzz.ch, 20.6.26)

Maximaler Einsatz für die Tradition im Hochgebirge Die Anstiege sind zum Teil nicht ungefährlich: Beim Feuerbrennen zur Sommersonnenwende werden in den Gebirgsregionen in Salzburg wieder Rucksäcke mit Fackeln bepackt. In Leogang füllt der Alpenverein immer ein Gemisch aus Wachs und Sägespänen ab. In Saalfelden ist das Edelweiß berühmt.  (www.krone.at, 20.6.26)

Stellensuche für Gesundheitspersonal: Das Altersheim hat sich bei Pfleger Allessio Fidi beworben Die neue Plattform Health Matches dreht den Bewerbungsprozess um: Gesundheitsfachkräfte erstellen ein Profil und warten auf Jobangebote. Bei einem Pflegefachman hat es geklappt. (www.tagesanzeiger.ch, 20.6.26)

Gewaltfreie Kommunikation: Rumschreien wäre viel einfacher Viele Eltern, Erzieher, Lehrerinnen schwören heute auf gewaltfreie Kommunikation. Das Konzept stammt aus den 1960er-Jahren. Doch die Frage ist: Funktioniert es überhaupt? (www.zeit.de, 20.6.26)

Schweizer AKW-Pläne sorgen für Alarm im Ländle Nach einer richtungsweisenden Abstimmung im Berner Parlament, die den Weg für die Aufhebung des Neubauverbots von Atomkraftwerken (AKW) ebnen soll, schlagen die Vorarlberger Grünen Alarm. Sie sehen in einer möglichen Renaissance der Kernkraft direkt an der Grenze eine Bedrohung für die Sicherheit der heimischen Bevölkerung. (www.krone.at, 20.6.26)

Wahlkampf in Israel: Ein Land, das immer radikaler und immer religiöser wird Der Krieg in Nahost schwelt weiterhin, da beginnt in Israel der Wahlkampf. Diese Daten zeigen ein gespaltenes Land – und warum es weiter nach rechts driftet. (www.zeit.de, 20.6.26)

Ja, nein, doch, vielleicht – das Parlament schwankt von einem Zufallsmehr zum nächsten Ausgerechnet bei den grössten Themen gibt es den kleinsten Konsens. AHV, AKW, Freihandel, Ständemehr: In der Sommersession häuften sich Zufallsentscheide und innerparteiliche Druckversuche. Ein Rückblick. (www.nzz.ch, 20.6.26)

ERKLÄRT - Was man über die Hitze wissen muss Wie viele Hitzetage erleben wir eigentlich pro Jahr? Wie sehen die Prognosen für diesen Sommer aus? Und was ist eine Hitzeglocke? Zahlen und Fakten zur Hitze in der Schweiz. (www.nzz.ch, 20.6.26)

Gegen Hitze: Warum Sie das Licht abdrehen sollten Viele kennen es: Draußen ist es heiß – doch drinnen gefühlt noch heißer. Was tun, wie hält man sein Zuhause möglichst kühl an Hitzetagen? Wir haben Handwerker und Umweltexperten gefragt, was man dafür tun kann. Spoiler: Licht aus, Teppich weg! (www.krone.at, 20.6.26)

Die Schweiz leidet an einer Phobie vor Klimaanlagen Man schützt das Klima – und vergisst dabei die Menschen: Die aktuelle Hitzewelle zeigt, wie schwer sich die Schweiz noch immer mit Klimaanlagen tut. Obwohl das Strom-Argument nicht mehr zieht. (www.schweizheute.ch, 20.6.26)

«Erschreckend, die Gülle, die über uns ausgeschüttet wird» Gegner der Zuwanderung erfahren neue Dimension von Hasskommentaren auf «sozialen» Medien: Im Abstimmungskampf waren Bots im Einsatz, die den demokratischen Diskurs verunmöglichen. (www.schweizheute.ch, 20.6.26)

Ökonomin zu AKW-Finanzierung: «Schweiz hat zusätzliches Risiko» In der Sommersession hat das Parlament knapp das AKW-Neubauverbot aufgehoben. Auch wegen Kostenfragen fiel der Entscheid knapp aus. Warum gelten neue Atomkraftwerke als teurer Spass? Energieökonomin Claudia Kemfert beantwortet die Frage im Interview und sagt, warum sie auf andere Energiequellen setzen würde. | Viele Studien belegen, dass neue Atomkraftwerke in liberalen europäischen Demokratien meist sehr teuer werden. Sie benötigen hohe Anfangsinvestitionen, lange Bauzeiten und bergen hohe Finanzierungsrisiken. Komplexe Regulierungen, Lieferkettenprobleme und eine schlechte Risikoverteilung erschweren die Umsetzung von Neubauprojekten in Europa weiter. Darum entstehen neue Atomkraftwerke in den wenigsten Fällen ohne staatliche Garantien. In der Schweiz sagt die Axpo selber, dass ein neues Kernkraftwerk zwar technisch möglich wäre, aber einer staatlichen Absicherung bedürfte. (www.watson.ch, 20.6.26)

19.6.26

Hitze: SVP-Nationalrat Burgherr will Bewilligung für Klimaanlagen abschaffen Thomas Burgherr startet eine Klimaanlagen-Offensive – damit es in Wohnungen, Büros und Fabriken kühler wird. Warum SP-Nationalrätin Gabriela Suter von dieser Idee nicht begeistert ist. - - SVP-Nationalrat Thomas Burgherr will nicht länger schwitzen. Bild: KEYSTONEThomas Burgherr startet eine Klimaanlagen-Offensive – damit es in Wohnungen, Büros und Fabriken kühler wird. Warum SP-Nationalrätin Gabriela Suter von dieser Idee nicht begeistert ist.Philipp Zimmermann / ch mediaDie Schweiz ächzt unter Hitze – und der Aargauer SVP-Nationalrat Thomas Burgherr reagiert mit einer neuen Forderung. Er will den Einbau von Split-Klimaanlagen in der Schweiz massiv erleichtern.Der 63-Jährige hat dazu eine parlamentarische Initiative eingereicht. Künftig sollen solche Anlagen ohne Bewilligung installiert werden dürfen....(Auf https://www.watson.ch lesen) (www.watson.ch, 19.6.26)

Raus aus der Ölpreis-Falle: Appell für fossile Unabhängigkeit Vor drei Jahren stimmte die Bevölkerung JA zum Klimaschutz-Gesetz. Anlässlich des Jubiläums und angesichts der aktuellen geopolitischen Lage forderten über 20 Umwelt- und Entwicklungsorganisationen sowie verschiedene Parteien mehr Anstrengungen, um den Volkswillen umzusetzen. Mit einem Appell an Bund und Kantone forderten sie — gemeinsam mit über 10'000 Unterzeichnenden — Massnahmen für einen raschen Ausstieg aus Öl und Gas. | Am 18. Juni 2023 sagte die Schweizer Stimmbevölkerung mit 59,1 % Ja zum Klimaschutz-Gesetz — und damit Ja zum Ausstieg aus Öl und Gas sowie zu einer klimaneutralen Schweiz bis spätestens 2050. Drei Jahre später droht die Schweiz das erste Zwischenziel auf diesem Weg massiv zu verfehlen: Bis 2030 sollen die Emissionen halbiert werden. Davon sind wir weit entfernt — aktuell beträgt die Reduktion lediglich 27%. Die Schweiz ist auch im Jahr 2026 noch stark abhängig von Öl und Gas aus dem Ausland — rund zwei Drittel unseres Energiebedarfs wird importiert. (naturschutz.ch, 19.6.26)

Hitzeschutz in Deutschland: Warum der Staat versagt – und wie man sich schützt Es gibt in Deutschland mehr Hitzetote als Verkehrstote. Trotzdem ist der Hitzeschutz unterfinanziert und die medizinische Infrastruktur wenig vorbereitet. Interessiert den Staat nicht, wenn Menschen unter 35 Grad und mehr leiden? (www.freitag.de, 19.6.26)

Hitzewelle in der Schweiz: Diese Branchen profitieren vom Extremwetter – News – SRF Bei diesen heissen Temperaturen suchen viele die Abkühlung. Glace, Klimaanlagen und das kühlere Bergklima sind gefragt. | Wenn das Thermometer Richtung 35 Grad klettert, beginnt für viele die Suche nach Abkühlung — und für einige Branchen die Hochsaison. Während die einen unter der Hitze leiden, klingeln anderswo die Kassen. Wir zeigen drei Beispiele. | 1. Es wird Glace geschleckt! | 2. Ab in die Höhe | 3. Klimaanlagen gehen weg wie warme Weggli (www.srf.ch, 19.6.26)

1200 Jahre alte Eiche: Der berühmteste Baum der Welt ist tot Der sagenumwobene Baum ist an ein offenbar vorzeitiges Ende gekommen. Beschleunigt haben sein Ableben der Klimawandel, der Tourismus – und ausgerechnet Massnahmen zu seinem Erhalt. (www.tagesanzeiger.ch, 19.6.26)

„Am Ende des Fortschritts“: Kohei Saitos Idee, um den Kapitalismus zu überleben Der Philosoph Kohei Saito plädiert in seinem neuen Buch „Am Ende des Fortschritts“ für eine Diktatur des Proletariats. Klimakollaps und Faschismus gehören für ihn zusammen. Ist seine Idee des „Dark Socialism“ die letzte realistische Utopie? | Im Aufmerksamkeits-Ranking der Untergangsszenarien rangiert der Faschismus derzeit vor der Klimakatastrophe. In der Zukunftsprognose des Philosophen Kohei Saito indes fungiert das eine als Erklärung für das andere: Die Menschen werden sich in nationalen Banden zusammenschließen, die um das Wenige kämpfen, das bleiben wird, wenn die Ernten ausfallen und das Wasser über die Ränder tritt. (www.freitag.de, 19.6.26)

99,8 Prozent Trennleistung ohne Hitze: Polymermembranen könnten Erdölraffinerien revolutionieren Die thermische Destillation ist seit über einem Jahrhundert das Herzstück jeder Erdölraffinerie. Rohöl wird dabei auf über 500 Grad Celsius erhitzt, um Benzin, Kerosin, Kunststoffvorläufer und andere Fraktionen nach ihren Siedepunkten zu trennen. Das Verfahren verbraucht weltweit rund 1.100 Terawattstunden pro Jahr, knapp ein Prozent des globalen Energieverbrauchs. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung von Professor Andrew Livingston an der Queen Mary University of London hat jetzt eine Membrantechnologie entwickelt, die diesen Prozess grundlegend verändern könnte. (www.trendsderzukunft.de, 19.6.26)

Verkehr '45: Regierungsrat kritisiert Bund beim Bahnausbau Der Regierungsrat des Kantons Zürich ist besorgt über die Vorschläge des Bundesrates für den Bahnausbau. Sie beinhalten nicht nachvollziehbare Repriorisierungen, wie bei der Haltestelle Grüze Nord in Winterthur. Aus verkehrs- und raumplanerischer Sicht ist unverständlich, dass die ergänzenden Ausbauten der Infrastruktur bei Weitem nicht ausreichend finanziert sind. | Die Zürcher Kantonsregierung anerkennt, dass die strategischen Projekte aufgrund der fehlenden finanziellen Mittel neu priorisiert werden müssen. Eine solche Neubewertung muss sich jedoch zwingend auf den Nutzen für die Bevölkerung und die übergeordneten verkehrspolitischen und raumplanerischen Ziele stützen. | Das Gutachten von Professor U.A. Weidmann, ETH Zürich, das als Grundlage für die Botschaft des Bundes diente, kann diese Ansprüche nicht erfüllen. Denn der vorgeschlagenen Priorisierung liegt kein funktionierendes Konzept im Horizont 2040/45 für das Bahnangebot zugrunde. (www.zh.ch, 19.6.26)

Geschichte des Treibhauseffekts: Könnten Sie den Klimawandel erklären? Selbst wer meint, den Treibhauseffekt halbwegs verstanden zu haben, liegt meistens falsch, was vielleicht mit dem Namen zu tun hat. Wie es wirklich funktioniert. (www.tagesanzeiger.ch, 19.6.26)

Wegen der Hitze: Aargauer SVP-Nationalrat Thomas Burgherr will Bewilligung für Klimaanlagen abschaffen Thomas Burgherr startet eine Klimaanlagen-Offensive – damit es in Wohnungen, Büros und Fabriken kühler wird. Warum SP-Nationalrätin Gabriela Suter von dieser Idee nicht begeistert ist. (www.schweizheute.ch, 19.6.26)

Gefangen unter dem Omega-Hoch: Warum die Hitze nicht weichen will Warum die Hitze so hartnäckig ist, wie ein Omega-Hoch entsteht – und weshalb der Sommer 2026 Erinnerungen an den Jahrhundertsommer 2003 weckt. (www.schweizheute.ch, 19.6.26)

Elektrischer Lastverkehr: Geldstrafen für die Hersteller von Lastwagen wären unfair - Unternehmen wie Daimler Truck rebellieren gegen die Klimaschutzregeln der EU. Die Hersteller haben recht, denn nicht sie sind dafür verantwortlich, dass so wenige elektrische Lastwagen auf den Straßen unterwegs sind. - (www.faz.net, 19.6.26)

Interview mit Meteorologin | Warum trifft der weltweite Temperaturanstieg die Schweiz am härtesten, Frau Ruosch? Die erste grosse Hitzewelle des Jahres ist hier — es könnten Rekorde fallen. Chefprognostikerin Melanie Ruosch von Meteo Schweiz erklärt, was hinter der Wetterlage steckt. | Während viele auf die Rekordwerte schauen, beschäftigt Meteorologinnen derzeit etwas anderes: die fehlende Abkühlung. In zahlreichen Städten bleiben die Temperaturen auch nachts hoch. Melanie Ruosch ist Meteorologin beim Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie. Sie sagt, weshalb diese Tropennächte den Körper belasten und wie sich Hitzewellen in der Schweiz verändern. (www.tagesanzeiger.ch, 19.6.26)

Wie entsteht Strom aus Wasserkraft? Erneuerbar, lokal, für uns alle. Die Kraft des fliessenden oder verdampften Wassers erleichtert unser Leben enorm. Die Geschichte der mechanischen Wasserkraftnutzung zeigt der erste powernewz-Artikel «Die Kraft des Wassers». In diesem zweiten Teil erfahren Sie, wie aus Wasserkraft Strom entsteht und wie ewz in Zürich Ende des 19. Jahrhunderts begann, mit Wasserkraft Strom zu produzieren. (www.powernewz.ch, 19.6.26)

Baubots bohren die Arbeitswelten von morgen Frankfurt wächst weiter in den Himmel. Trotz Homeoffice und steigender Leerstände entstehen in Deutschland, vor allem an wirtschaftsstarken Standorten, neue Bürogebäude. Der Grund: Unternehmen stellen höhere Anforderungen an moderne, nachhaltige und flexibel nutzbare Arbeitswelten. Ältere Bestandsgebäude erfüllen diese Ansprüche häufig nicht mehr. Nur wenige Meter von der Frankfurter Messe entfernt wird derzeit ein neues Bürogebäude errichtet. Zwei fischer Baubots bohren dabei vollautomatisch die Bohrlöcher in die Betondecke, um Heizund Kühldeckenpaneele mit fischer Einschlagankern EA II zu montieren. Dies steigert die Präzision, Effizienz und Arbeitssicherheit bei der Montage und beschleunigt den Baufortschritt. (baurundschau.ch, 19.6.26)

Das Parlament bringt die grossen Geschäfte kaum vom Fleck Ob Geld für die AHV, Atomkraftwerke oder Freihandel mit dem Mercosur: Die eidgenössischen Räte tun sich schwer mit den grossen Dossiers. Das bedeutet Verzögerungen und erhöht den Druck. Die Sommersession im Rückblick. (www.swissinfo.ch, 19.6.26)

Fürstenenteignung: Volksentscheid wird 1926 zum Testfall für Weimarer Republik Durch einen Volksentscheid am 20. Juni 1926 sollen die bis 1918 mächtigen deutschen Fürstenhäuser enteignet werden, um Opfer von Weltkrieg und Inflation zu entschädigen. Doch die Verfassung setzt diesem Begehren Grenzen (www.freitag.de, 19.6.26)

Die Nutzung der Wasserkraft – Teil 1: mechanisch Wasser ist Leben. Wasser-Kraft erleichtert das Leben. Seit Jahrtausenden. Wie sich die Nutzung der Wasserkraft zuerst mechanisch entwickelte, zeigen wir hier. In einem zweiten Artikel entdecken Sie die Nutzung der Wasserkraft zur Stromproduktion. | Der Weg einer Erfindung zur Innovation war schon im Altertum zuweilen lang. Erfunden war das Rad bereits 3'500 Jahre vor Christus. Trotzdem dauerte es noch fast anderthalb Jahrtausende, bis seine Nützlichkeit auch im Zusammenhang mit fliessendem Wasser erkannt worden war. Als Ursache für diese Verzögerung wird ein Überangebot an Leibeigenen vermutet, die Räder für das Mahlen von Getreide billiger mit Muskelkraft drehten, als es eine Wassernutzung versprach. Alte Schriften über eine berühmte Wasser-getriebene Mühlanlage im Süden Frankreichs stützt diese Sichtweise: «Die Anlage stammt aus dem Ende des 3. bzw. vom Anfang des 4. Jahrhunderts und damit aus einer Zeit grosser Knappheit an Arbeitskräften.» (www.powernewz.ch, 19.6.26)

Kenia: Die Sisters of Mercy verbessern Lebensbedingungen in Lokori - - In der kargen und abgelegenen Landschaft von Lokori, in der katholischen Diözese Lodwar, verändert die Kongregation der „Sisters of Mercy" das Leben der Gemeinden und erstattet einigen der am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen Kenias, von denen viele halbnomadisch leben, ihre Würde zurück. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 19.6.26)

Climate fiction envisions the future of hurricanes and sea level rise - Three excellent cli-fi novels envision a plausible future where sea level rise and climate change-intensified hurricanes cause massive economic disruption in the U.S. - The post Climate fiction envisions the future of hurricanes and sea level rise appeared first on Yale Climate Connections. - (yaleclimateconnections.org, 19.6.26)

Pfisters neue Armee: Vom Panzer zur Drohne – und weniger Stabssoffiziere Bereits per 2028 plant der Verteidigungsminister zudem ein Drohnenbataillon zusammenzustellen. (www.schweizheute.ch, 19.6.26)

Small farmers need a better safety net, trade group says These farms often grow a variety of crops, which makes them more resilient when extreme weather strikes. But farming this way can make it harder to get crop insurance. (yaleclimateconnections.org, 19.6.26)

Solar surge: Good news stories on the renewable energy front These articles and reports sum up solar's booming global growth. (yaleclimateconnections.org, 19.6.26)

Trockene Wärme: Neues Fasermaterial kombiniert Feuchtigkeitsschutz und Wärmespeicherung Baumwolle gilt als Inbegriff von Tragekomfort: weich, atmungsaktiv, angenehm auf der Haut. Doch für Sport und Outdoor taugt sie kaum. Baumwolle saugt Feuchtigkeit auf, wird schwer und nass, und entzieht dem Körper Wärme, statt sie zu halten. Forscher:innen der Chinesischen Akademie der Wissenschaften haben nun ein Kunstfasermaterial entwickelt, das sich wie Baumwolle anfühlt, dabei aber Feuchtigkeit aktiv abweist und Wärme speichert. Das Ergebnis erscheint in seiner Kombination aus Eigenschaften ungewöhnlich, und die zugrunde liegende Technik liefert eine Erklärung. (www.trendsderzukunft.de, 19.6.26)

Intelligent vernetztes Wassermanagement | Hygienischer Trinkwasserbetrieb trifft nachhaltige Energieeffizienz Die Energiewende macht auch vor der Gebäudetechnik nicht halt. Während Photovoltaik, Wärmepumpen und Elektromobilität längst feste Bestandteile einer nachhaltigen Energieinfrastruktur sind, rückt das Trinkwassermanagement zunehmend in den Fokus sektorenübergreifender Betrachtungen. Moderne Systeme gehen dabei weit über den reinen Erhalt der Wassergüte hinaus, da sie sich aktiv in Energie- und Lastmanagementstrategien einbinden lassen und so zur Effizienz und Nachhaltigkeit von Gebäuden beitragen. | Die Sicherstellung einer konstant hohen Trinkwasserqualität im Gebäude gehört zu den zentralen Herausforderungen für Planer, Installateure und Betreiber. Einerseits sollen Wasser und Energie eingespart werden, andererseits müssen die gesetzlichen Anforderungen zuverlässig erfüllt sein. Aufgrund der zunehmenden Vernetzung von Energie- und Gebäudesystemen gewinnen intelligente Sanitärlösungen daher deutlich an Bedeutung. (www.ikz.de, 19.6.26)

Immer schön, wenn unsere Expert*innen ihr Wissen teilen können: Diesmal durfte Dr. Hannes Böttcher auf der CDR Experience Tour einen kleinen Vortrag zu Wald und Carbon Dioxide Removal halten: was ist wichtig für effektive Nutzung von Wäldern für den Klimaschutz? | @oekoinstitut.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 19.6.26)

Demokratieforscher Andreas Glaser kritisiert Verträge mit der EU Andreas Glaser ist Mitautor einer neuen Studie zu den Bilateralen III, die vor einer Machtverschiebung von Volk und Parlament zu Bundesrat und EU warnt. Im Interview vermeidet der Demokratieforscher eine politische Bewertung der Verträge. Doch er findet, das Parlament müsse bei den Verträgen nachbessern. (www.watson.ch, 19.6.26)

Mode: Stoff für den Sommer Wolle und Hitze — für viele passt das nicht zusammen. Dabei sprechen gute Gründe für das Tragen der Naturfaser Stoffes auch bei höheren Temperaturen. Das Interesse wächst. (www.sueddeutsche.de, 19.6.26)

Netzbetreiber scheffeln Rekord-Renditen – Kunden zahlen drauf Laut einer aktuellen Analyse verdienen die deutschen Verteilnetzbetreiber im Schnitt mehr als die meisten DAX-Konzerne — mit Eigenkapitalrenditen von über 30 Prozent. Fair sind laut Bundesnetzagentur je nach Anlage aber nur 3,5 bis 6,7 Prozent. Gleichzeitig stockt der Netzausbau, während wir als Verbraucher die satten Gewinne der Netzbetreiber über unsere Stromrechnung zahlen. Eine kommentierende Analyse. (www.basicthinking.de, 19.6.26)

Bürgerlicher Grossangriff: Diese drei Rückschritte hat das Parlament beschlossen In der Sommersession hat die Mitte-Rechts-Mehrheit gleich drei verheerende Rückschritte beschlossen. Von der Untergrabung der Mindestlöhne über neue AKW hin zu einem Freihandelsabkommen, bei dem Menschenrechte und Klimaschutz auf der Strecke bleiben. (direkt-magazin.ch, 19.6.26)

Verkehrsausbau 2045 | 31 Strassenprojekte werden gestrichen – dafür hält Rösti am Grimseltunnel fest Der Bundesrat zeigt seine Verkehrspolitik der kommenden Jahre. Grossprojekte der Bahn werden priorisiert, doch das Expertenurteil fällt gemischt aus. | Bundesrat Rösti hat seine Vorlage «Verkehr '45» in die Vernehmlassung gegeben. | Geplant sind 7 grosse Bahnprojekte, darunter der Durchgangsbahnhof Luzern und der Grimseltunnel | 31 bereits geplante Strassenprojekte im Wert von 16 Milliarden Franken wurden gestrichen. | Das Stimmvolk wird über die Vorlage abstimmen. | Nun ist klar, wie sich Verkehrsminister Albert Rösti (SVP) die Verkehrspolitik der Schweiz in den kommenden Jahren vorstellt. Am Freitag hat er seine Vorlage «Verkehr '45» in die Vernehmlassung gegeben. Sie zeigt, welche Bahn-, Strassen- und Agglomerationsprojekte prioritär vorangetrieben werden sollen. | Zum ersten Mal überhaupt hat der Bundesrat dafür den Ausbau von Schienen-, Strassen- und Agglomerationsverkehr in eine gemeinsame Vorlage gepackt. (www.tagesanzeiger.ch, 19.6.26)

Der Fleischersatz-Boom ist vorbei – Schweizer setzen auf «Clean Eating» Die Nachfrage nach Fleischersatzprodukten hat in der Schweiz erheblich nachgelassen. Zahlen des Bundesamts für Landwirtschaft zum Biosegment zeigen laut Tamedia, dass Fleischimitate seltener in den Einkaufskörben der Schweizerinnen und Schweizer landen. Der Konsum von Tofu, Tempeh und Seitan hingegen sei deutlich angestiegen. | Während Fleischimitate 2022 noch rund sieben Millionen Franken Umsatz im Biosegment machten, waren es 2024 nur noch etwa fünf Millionen Franken. Produkte wie Tofu, Tempeh und Seitan stiegen dagegen von 21 auf 26 Millionen Umsatz in der gleichen Jahresspanne. | Im Markt habe eine Verschiebung hin zu Fleischalternativen stattgefunden, sagt Thomas Brunner, Professor für Konsumentenverhalten an der Berner Fachhochschule, gegenüber Tamedia. | Dass die Nachfrage sinkt, erklärt Brunner damit, dass Fleischersatzprodukte oft teurer sind als Fleisch. Zudem gebe es einen Trend zu Clean Eating: «Konsumenten achten mehr darauf, dass Produkte nicht stark verarbeitet sind» (www.watson.ch, 19.6.26)

Irland will überschüssige Energie aus Erneuerbaren Energien zu grünem Wasserstoff umwandeln. In Spitzenlastzeiten kann daraus wieder Strom produziert werden. Prinzipiell sehr positiv, aber der Preis von 6660 Euro je kW sollte gesenkt werden. | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 19.6.26)

Rüstungsplanung und Leitlinien – Weniger Stäbe, mehr Drohnen: Bundesrat baut Verteidigung um Neue Strukturen, neue Prioritäten: Der Bundesrat plant umfassende Reformen der Armee, wie Martin Pfister erklärt hat. (www.srf.ch, 19.6.26)

Aufrüstung der Schweiz: Mehr Geld für Drohnen, dafür weniger hohe Offiziere und Panzer: Was sich bei der Armee ändern soll Die «Heavy Metal»-Fans im VBS werden keine Freude haben: Martin Pfister will den Grossteil des Geldes in die Luftverteidigung und den Cyber-Schutz stecken. Gleichzeitig will er die Zahl der Chefs reduzieren. (www.tagesanzeiger.ch, 19.6.26)

Klimaziele und Senkung der CO2-Emissionen: Klimaschutz jenseits der EU-Grenzen effektiver gestalten Im Zuge der Klimaziele muss die EU den Treibhausgas-Ausstoß bis 2040 massiv senken, dabei darf sie Klimaschutz-Maßnahmen auch anderswo realisieren. Eine PIK-Studie zeigt einen neuen Weg für den verpflichtenden EU-Klimaschutz jenseits der Grenzen. | Um 90 Prozent muss die EU bis 2040 den Treibhausgas-Ausstoß senken (relativ zu 1990) — und fünf Prozentpunkte davon darf sie durch Klimaschutz anderswo realisieren. Das hat die Europäische Union beschlossen und so steht es seit Ende 2025 im Gesetz. Aber wie kann das in der Umsetzung aussehen? | Eine Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) schlägt jetzt für diese externe Komponente ein neuartiges Instrument vor: leistungsbezogene Förderfonds für Staaten. Das vermeide Fehlanreize, stärke den internationalen und damit auch europäischen Klimaschutz und koste nur 5 Milliarden Euro jährlich. Die Studie steht als PIK Policy Paper auf der Website des Instituts. Co-Autor ist Ottmar Edenhofer, PIK-Direktor (www.energiezukunft.eu, 19.6.26)

Verkehr '45: Start der Vernehmlassung Der Bundesrat hat am 19. Juni 2026 das Vernehmlassungsverfahren zu «Verkehr '45» eröffnet. Ziel dieser Vorlage ist es, die verschiedenen Projekte bis 2045 aufeinander abzustimmen. Die Vorlage basiert auf den Eckwerten, die der Bundesrat am 28. Januar 2026 festgelegt hat. Sie beinhaltet die Bundesbeschlüsse über die nächsten Ausbauschritte für die Bahn und die Nationalstrasse. Voraussetzung für den geplanten Bahnausbau ist die Verlängerung des bis 2030 befristeten Mehrwertsteuerpromilles zugunsten des Bahninfrastrukturfonds. Die Vorlage regelt auch die Bundesbeiträge an das Programm Agglomerationsverkehr und enthält weitere Bundesbeschlüsse und Rechtsanpassungen. | Der Bundesrat will mit der Vorlage zur verkehrsträgerübergreifenden Bewältigung der Mobilitätsbedürfnisse «Verkehr '45» den Ausbau von Schiene und Strasse in einer gemeinsamen Vorlage bündeln. Die Vernehmlassung dauert bis zum 9. Oktober 2026. (www.admin.ch, 19.6.26)

Bundesrat befasst sich mit der Schweiz im Jahr 2040 Der Bundesrat hat am 19. Juni 2026 den Bericht «Perspektiven Schweiz 2040» zur Kenntnis genommen. Dieser zeigt anhand von drei Szenarien, wie die Welt im Jahr 2040 aussehen könnte und was dies für die Schweiz bedeutet. Daraus leitet der Bericht sechs Handlungsfelder ab, die in der politischen Planung angemessen adressiert werden sollen. Der Bericht wurde von der Bundeskanzlei unter Einbezug von Expertinnen und Experten erarbeitet. | Der Bericht «Perspektiven Schweiz 2040» versteht sich als Ergänzung zu verschiedenen sektoriellen Instrumenten des Bundes zur strategischen Vorausschau. Ergänzend zu diesen erlaubt der Bericht «Perspektiven Schweiz 2040» eine transversale Betrachtung. Er wurde in Umsetzung von Artikel 32 Buchstabe cter des Regierungs- und Verwaltungsorganisationsgesetzes (RVOG) erarbeitet. | Der Bericht soll einerseits eine Grundlage für die politische Planung des Bundesrats | https://www.bk.admin.ch/de/perspektiven-schweiz-2040 (www.admin.ch, 19.6.26)

Der humanistische Staat – und die Frage, in welchem Land wir eigentlich leben Es gibt Zeiten, in denen politische Entscheidungen nicht nur Widerspruch hervorrufen, sondern eine tiefere Irritation auslösen. Nicht, weil eine Regierung unpopuläre Maßnahmen ergreift – das gehört zur Demokratie –, sondern weil sich in der Art und Weise, wie sie über Menschen spricht und mit ihnen umgeht, etwas verschiebt. Etwas Grundsätzliches. Etwas, das die Frage berührt, in welchem Staat wir... (hpd.de, 19.6.26)

Energiewende mit Solarthermie: Warmes Wasser von der Sonne Strahlungsenergie zur Wärmeproduktion zu nutzen ist viel effektiver als die Photovoltaik. In Leipzig ging nun die viertgrößte Anlage der Welt ans Netz. mehr... (taz.de, 19.6.26)

Baumsterben in Städten: Klimawandel bedroht Deutschlands Stadtbäume Im Berliner Besselpark werden kranke Bäume gefällt. Wie hier gehen bundesweit Schattenspender verloren, weil die zunehmende Trockenheit ihnen zusetzt. mehr... (taz.de, 19.6.26)

Länder sehen Aussteigerprogramme für Extremisten in Gefahr Die Reform des Förderprogramms „Demokratie leben“ schlägt weiter hohe Wellen. Nun warnen mehrere Landes-Innenminister vor den möglichen Folgen in der Präventionspolitik. Berlin fordert vom Bundesinnenministerium klare Zusagen. (www.welt.de, 19.6.26)

Keine Nazisymbole mehr in der Öffentlichkeit Nationalsozialistische Symbole sollen künftig im öffentlichen Raum nicht mehr verwendet werden dürfen. Wer gegen das Verbot verstösst, soll eine Busse bezahlen. An seiner Sitzung vom 19. Juni 2026 nimmt der Bundesrat die mehrheitlich positiven Rückmeldungen aus der Vernehmlassung zur Kenntnis und verabschiedet die Botschaft für ein neues Spezialgesetz. In einem zweiten Schritt soll das Verbot auf weitere extremistische Symbole ausgeweitet werden. | Nazisymbole stehen für eine menschenverachtende Ideologie, die den Grundwerten einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft widerspricht. Rassismus und Antisemitismus haben in unserer Gesellschaft keinen Platz. Nach geltendem Recht wird eine Person jedoch nur dann bestraft, wenn sie ein nationalsozialistisches, rassistisches, gewaltverherrlichendes oder extremistisches Symbol verwendet und damit gleichzeitig für die entsprechende Ideologie wirbt. (www.admin.ch, 19.6.26)

Bundesrat will Zugang zu Ladeinfrastruktur zu Hause verbessern Das Laden von Elektrofahrzeugen zu Hause soll erleichtert werden. Grundeigentümer und -eigentümerinnen von Wohnliegenschaften sollen künftig dazu verpflichtet werden können, die Grundinstallation zum Laden elektrischer Fahrzeuge zu erstellen, sofern dies Mietende und Personen mit Stockwerkeigentum verlangen. Der Bundesrat hat die entsprechende Änderung des Energiegesetzes an seiner heutigen Sitzung in die Vernehmlassung geschickt. Diese dauert bis zum 12. Oktober 2026. | Die Elektrifizierung der Fahrzeuge ist ein wichtiges Element zur Erreichung des Netto-Null-Ziels bis 2050. Fehlende Ladeinfrastruktur ist nach wie vor einer der häufigsten Gründe, warum Fahrzeughalterinnen und -halter kein Elektrofahrzeug anschaffen. Insbesondere bei Mehrparteiengebäuden ist der Ausbau der Ladeinfrastruktur zentral, da in der Schweiz Mietverhältnisse sowie Stockwerkeigentum sehr verbreitet sind. (www.admin.ch, 19.6.26)

Baukosten: Verena Hubertz will Bonus-System bei der Neubauförderung einführen In Deutschland werde oft teuer und konventionell »Stein auf Stein« gebaut, sagt die Bauministerin. Modulares Bauen soll in der Förderung künftig bevorzugt werden. (www.zeit.de, 19.6.26)

Bericht zeigt steuerpolitischen Handlungsbedarf der Schweiz Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 19. Juni 2026 den Bericht in Erfüllung des Postulats Walti 23.3752 «Attraktiv bleiben, Finanzen sichern. Die Schweiz braucht eine langfristige Steuer- und Standortstrategie» verabschiedet. Der Bericht zeigt, dass der Bund dank insgesamt attraktiven steuerlichen Rahmenbedingungen und der breit abgestützten Einnahmenbasis gegenwärtig auf einer soliden finanziellen Grundlage steht. Gleichzeitig wird deutlich, dass vor dem Hintergrund der internationalen, demografischen und technologischen Entwicklungen insbesondere im Unternehmenssteuerbereich Handlungsbedarf besteht, um die Steuereinnahmen langfristig zu sichern. | Der Bericht stellt die langfristigen Herausforderungen in der Steuer- und Standortpolitik des Bundes dar. Als zentrale Stärken hebt er insbesondere die föderale Ausgestaltung sowie den ausgewogenen Mix aus direkten und indirekten Steuern hervor. Beide Elemente tragen zur Funktionsfähigkeit des Steuersystems bei. (www.admin.ch, 19.6.26)

Jugendurlaub soll auf zwei Wochen verlängert werden Der Bundesrat will den Jugendurlaub stärken. Jugendliche und junge Erwachsene unter 30 Jahren sollen künftig zwei statt nur eine Woche unbezahlten Urlaub nehmen können, um sich ehrenamtlich in der ausserschulischen Kinder- und Jugendarbeit zu engagieren. Neu soll dies zudem nicht nur innerhalb von Vereinen möglich sein, sondern auch in der offenen Kinder- und Jugendarbeit. An seiner Sitzung vom 19. Juni 2026 hat der Bundesrat die Ergebnisse der Vernehmlassung zur Kenntnis genommen und die Botschaft zur Änderung des Obligationenrechts (OR) verabschiedet. | Das ehrenamtliche Engagement von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist eine wichtige Stütze für die ausserschulische Kinder- und Jugendarbeit in der Schweiz. Heute haben Lernende und Arbeitnehmende unter 30 Jahren Anspruch auf eine Woche unbezahlten Urlaub pro Jahr. Im Rahmen des sogenannten Jugendurlaubs übernehmen sie Leitungs-, Beratungs- oder Betreuungsaufgaben unter anderem in Sport- und Musikvereinen oder im Gesundheitswesen. (www.admin.ch, 19.6.26)

Massnahme gegen Overtourism: Trotz Eintrittsgebühr strömen die Touristen nach Venedig – jetzt sollen sie 50 Euro zahlen Zehn Euro halten niemanden davon ab, den Markusplatz zu besuchen. Jetzt will Bürgermeister Venturini den Preis verfünffachen – muss dafür aber erst die Regierung in Rom überzeugen. (www.tagesanzeiger.ch, 19.6.26)

Psychiatrie: Wie man bei mehr als 30 Grad einen kühlen Kopf bewahrt Hitze belastet nicht nur den Körper, sondern auch die Seele:  Aggressionen und Gewalt steigen, psychische Erkrankungen nehmen zu. Warum ist das so? (www.sueddeutsche.de, 19.6.26)

Bundesrat legt Bedeutung neuer Technologien für die Verteidigung dar Angesichts der geopolitischen Herausforderungen und der rasanten technologischen Entwicklung ist es für die Schweiz zentral, sicherheitsrelevante Technologien im eigenen Land zu erhalten und aufzubauen. An seiner Sitzung vom 19. Juni 2026 hat der Bundesrat in diesem Sinne den Bericht «Neu entstehende Technologien in der Verteidigung» in Erfüllung des Postulats 24.3231 der Mitte-Fraktion gutgeheissen. Der Bericht liefert eine Übersicht über bestehende Initiativen zur Förderung der sicherheitsrelevanten Forschung, Entwicklung und Innovation in der Schweiz. | Die strategische Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Industrie und Verwaltung im Bereich der sicherheitsrelevanten Forschung, Entwicklung und Innovation soll weiter vorangetrieben werden. Dadurch wird die inländische Entwicklung von sicherheitsrelevanten Technologien gestärkt. Ziel ist es, die Abhängigkeit vom Ausland zu reduzieren und die Autonomie der Schweiz im Rüstungsbereich zu erhöhen. (www.admin.ch, 19.6.26)

Hitzewellen: Sind Deutschlands Krankenhäuser vorbereitet? Je heißer es wird, desto mehr Menschen kommen mit Gesundheitsproblemen ins Krankenhaus. Doch wie gut ist der Hitzeschutz für Patienten in den Kliniken selber? (www.dw.com, 19.6.26)

Bundesrat genehmigt Schutz- und Nutzungsplanungen für drei Wasserkraftprojekte Der Bundesrat hat am 19. Juni 2026 den Schutz- und Nutzungsplanungen für drei Wasserkraftprojekte zugestimmt. Dabei geht es um die Vergrösserung des Grimselsees (BE) und um Nutzungen der Flüsse Muota (SZ) und Morobbia (TI). Mit diesen Schutz- und Nutzungsplanungen kann mehr Strom produziert werden. Gleichzeitig wird der Schutz von Tieren und Pflanzen gesichert. | Die vom Kanton Bern eingereichte Schutz- und Nutzungsplanung im Haslital (BE) sieht vor, dass die Restwassermengen bei vier Wasserentnahmestellen der Kraftwerke Oberhasli (KWO) im oberen Haslital und im Gadmertal erhöht werden. Sie dienen dem Schutz der Gewässer und den von ihnen abhängigen Lebensräumen. | Dies ist eine Ausgleichsmassnahme für die Vergrösserung des Grimselsees. Die KWO plant, zwei Staumauern um 23 Meter zu erhöhen. Durch die zusätzliche Wasserspeicherung kann die KWO die Energieproduktion von 270 GWh auf 510 GWh pro Jahr steigern. (www.admin.ch, 19.6.26)

Umsetzung der Rüstungspolitik auf Kurs – Bundesrat nimmt ersten Jahresbericht zur Kenntnis Der Jahresbericht zur Rüstungspolitischen Strategie 2025/2026 zeigt auf, dass die Umsetzung insgesamt auf Kurs ist. Einige Massnahmen wurden bereits umgesetzt, für alle anderen wurde die Umsetzung angestossen. Eine Herausforderung bleiben die rechtlichen Grundlagen für die Exporte von Rüstungsmaterial sowie die angespannte Situation auf dem Rüstungsmarkt. Der Bundesrat hat den Bericht in seiner Sitzung vom 19. Juni 2026 zur Kenntnis genommen. | Vor dem Hintergrund der verschlechterten Sicherheitslage hat der Bundesrat am 20. Juni 2025 seine erste Rüstungspolitische Strategie verabschiedet. Die Strategie soll sicherstellen, dass die Armee ihre Verteidigungs- und Durchhaltefähigkeit stärken kann. Dafür werden insbesondere die sicherheitsrelevante Technologie- und Industriebasis (STIB) der Schweiz gestärkt, die internationale Rüstungskooperation — insbesondere mit den europäischen Nachbarstaaten — ausgebaut sowie die sicherheitsrelevante Forschung, Entwicklung und Innovation gefördert. (www.admin.ch, 19.6.26)

Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte: Fortschrittsbericht der Schweiz Der Bundesrat hat am 19. Juni 2026 den fünften Bericht der Schweiz zur Umsetzung des Paktes der Vereinten Nationen über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (Pakt I) verabschiedet. Der Bericht zeigt die von der Schweiz seit 2019 erzielten Fortschritte auf, insbesondere in den Bereichen Gleichstellung und Bekämpfung von Diskriminierung. | Der fünfte Bericht stellt eine Aktualisierung der früheren Berichte zur Umsetzung des Paktes I in der Schweiz dar und informiert über die Entwicklungen bei den wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechten seit 2019, etwa über die Ratifizierung internationaler Übereinkommen, über Verfassungs- und Gesetzesänderungen sowie über die vom Bundesrat verabschiedeten Strategien und Aktionspläne. Er wird dem UN-Ausschuss für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte unterbreitet. (www.admin.ch, 19.6.26)

Bundesrat eröffnet Vernehmlassung zur Teilrevision der Nationalbibliotheksverordnung An seiner Sitzung vom 19. Juni 2026 hat der Bundesrat die Vernehmlassung zur Teilrevision der Verordnung über die Schweizerische Nationalbibliothek eröffnet. Ziel der Vorlage ist die Einführung des sogenannten «Dépôt légal numérique» (Pflichtexemplarrecht), welches die Sammlung elektronischer Publikationen aus der Schweiz durch die Nationalbibliothek gewährleistet. Auf dieser Grundlage kann das kulturelle Erbe im digitalen Zeitalter langfristig gesichert und verfügbar gemacht werden. Die Vernehmlassung dauert bis am 12. Oktober 2026. | Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 19. Juni 2026 die Vernehmlassung zur Änderung der Verordnung über die Schweizerische Nationalbibliothek (NBibV) eröffnet. Er konkretisiert damit die Umsetzung des «Dépôt légal numérique» (DLN), das vom Parlament im Juni 2025 beschlossen wurde. | Mit der Einführung des DLN reagiert die Schweiz auf die fortschreitende Digitalisierung des Publikationswesens (www.admin.ch, 19.6.26)

Verordnungen im Zivildienstrecht angepasst Der Bundesrat hat am 19. Juni 2026 den Änderungen der Zivildienstverordnung (ZDV) und der Verordnung über die Datenbearbeitung im automatisierten Informationssystem des Zivildiensts zugestimmt. Damit können ein neues Ausbildungskonzept für Zivildienstpflichtige eingeführt und die dafür nötigen rechtlichen Grundlagen geschaffen werden. Die Abgaben der Einsatzbetriebe werden auf dem Grundtarif um 7,5 Prozent pro Diensttag erhöht. Im Vollzug des Zivildienstes gelten künftig strengere Anforderungen. Zudem werden gezielte Optimierungen vorgenommen. Die Änderungen treten per 1. Januar 2027 in Kraft. | Die Änderungen der Verordnungen stehen weder hinsichtlich des Zeitpunktes des Bundesratsbeschlusses noch ihres Inhaltes in einem Zusammenhang mit der Abstimmung vom 14. Juni 2026 zur Änderung des Zivildienstgesetzes (ZDG). Für das Inkrafttreten der Änderungen des ZDG wird der Bundesrat zu einem späteren Zeitpunkt über die diesbezüglich erforderlichen Verordnungsänderungen beschliessen. (www.admin.ch, 19.6.26)

E-Autos boomen weltweit – schneller als erwartet Bessere Batterien, mehr Reichweite, günstiger Strom: Schon ein Viertel der Neuwagen fährt elektrisch. China führt, Europa und andere Regionen ziehen nach. Die Energiekrise durch den Irankrieg verstärkt den E-Trend. (www.dw.com, 19.6.26)

Vernehmlassung zur Änderung des Bundesgesetzes gegen die Schwarzarbeit eröffnet Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 19. Juni 2026 die Änderungsvorlage zum Bundesgesetz gegen die Schwarzarbeit (BGSA) in die Vernehmlassung geschickt. Mit der Vorlage will er die Bekämpfung von Schwarzarbeit und anderen Missbrauchstatbeständen stärken. Dazu soll auch die Zusammenarbeit zwischen kantonalen Behörden ausgebaut werden. | Der Bundesrat schlägt eine Änderung des Bundesgesetzes gegen die Schwarzarbeit (BGSA) vor. Ziel ist eine verstärkte Bekämpfung von Schwarzarbeit und anderen Missbrauchstatbeständen im Bereich des Handelsregister-, Betreibungs- und Konkursrechts. Dazu soll die Zusammenarbeit zwischen den kantonalen Kontrollorganen und den kantonalen Handelsregister-, Betreibungs- und Konkursämtern ausgebaut werden. Der Bundesrat adressiert damit die Forderungen aus der Motion Candinas (24.3202) «Mehr Möglichkeiten für die Missbrauchsbekämpfung im Bundesgesetz über Massnahmen zur Bekämpfung der Schwarzarbeit». (www.admin.ch, 19.6.26)

Sri Lanka: Katholiken setzen auf Dialog und Versöhnung - - Fast zwei Jahrzehnte nach dem Ende des Bürgerkriegs engagiert sich die katholische Kirche in Sri Lanka weiter für Versöhnung. „Die Kirche ist weiterhin ein Ort der Begegnung, des Dialogs und der Versöhnung“, sagt der Landesdirektor der Päpstlichen Missionswerke. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 19.6.26)

Recherche wird zur Superkraft Recherche-Koryphäen wie Thomas Leif und Hans Leyendecker machten das Netzwerk Recherche groß. Kollegialer Austausch und Kooperation ermöglichen den mittlerweile rund 1300 Mitgliedern auch bei starken Windböen von rechts, weiterhin harte Fakten für die gemeinsame Wirklichkeitsdeutung zu recherchieren, die lebenswichtig für eine Demokratie sind. Diese selbstbewusste Haltung prägte die Jahrestagung „Superkraft Recherche“ zum 25. Geburtstag der Journalist*innenvereinigung. (mmm.verdi.de, 19.6.26)

Smartphone-Lieferungen brechen um 15 Prozent ein Laut CCS Insight sinken die weltweiten Smartphone-Lieferungen um 15 Prozent. Grund ist der KI-Boom, der zu einer Verknappung von Speicherchips führt. (www.it-daily.net, 19.6.26)

Klimaflüchtlinge: recht- und heimatlos | Wenn die Klimakrise zur Flucht zwingt und Konflikte verschärft | Die unterschätzte Katastrophe Klimawandel und Umweltzerstörung sind schon heute oft ein Auslöser für Flucht und Abwanderung. Kürzungen bei der Entwicklungshilfe verschärfen das Problem. Es ist Zeit, zu handeln! | Das aktuelle Update zur Studie „Klimawandel, Migration und Konflikt“ der Universität Hamburg und der Gesellschaft für Umwelt- und Entwicklungsforschung im Auftrag von Greenpeace (2026) zeigt: Die Klimakrise ist zunehmend auch eine soziale und sicherheitspolitische Bedrohung. Das Update analysiert wissenschaftliche Daten und politische Entwicklungen. Das Ergebnis ist alarmierend: Wetterextreme und schleichende Umweltveränderungen treffen vielerorts auf bestehende soziale Ungleichheiten. Das führt in immer mehr Regionen zu Hunger, Vertreibung und wachsender Gewalt. Verschärft wird dies durch weltweite Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit. Die wichtigsten Erkenntnisse des Updates im Überblick: Die Kernkrise — Mehr Menschen fliehen | Das Geldproblem | Die täglichen Auswirkungen | Die „stille Revolution (www.greenpeace.de, 19.6.26)

Greenpeace-Studie: Mehr Menschen fliehen vor Naturkatastrophen Immer mehr Menschen fliehen einer wissenschaftlichen Auswertung zufolge vor Naturkatastrophen. Die Zahl der Binnenvertriebenen durch Naturkatastrophen und Extremwetterereignisse stieg im vergangenen Jahr deutlich auf 13,6 Millionen, wie aus der Studie der Universität Hamburg im Auftrag von Greenpeace hervorgeht. Der Klimawandel erhöht demnach die Häufigkeit und die Intensität von wetterbedingten Extremereignissen. | 2024 waren es noch 9,9 Millionen Menschen gewesen. Die Studie bezieht sich hierbei auf Zahlen der renommierten Beobachtungsstelle für Binnenvertriebene (IDMC). Unter Binnenvertriebenen versteht man Menschen, die innerhalb ihres Landes auf der Flucht sind. Besonders betroffen sind laut Studie Menschen im Globalen Süden. (www.watson.ch, 19.6.26)

Direkte Demokratie: Wer hat wirklich das letzte Wort? | Nicht das Volk, das Parlament ist souverän Hat in der direkten Demokratie das Stimmvolk wirklich immer das letzte Wort? Nein, denn die letzte Entscheidungsgewalt liegt oft bei Bundesrat und Parlament, dies vor allem bei der Umsetzung von Volksinitiativen, bei Zielkonflikten und in Krisenzeiten. | Gastkommentar Silvano Moeckli, em. Professor für Politikwissenschaft; seine neueste Publikation ist das Lehrbuch «Staat und politisches System der Schweiz» (zusammen mit Christoph Gross) 2026. (www.nzz.ch, 19.6.26)

Goldene Hände, dringend gesucht Es gibt in der Schweiz immer weniger Handwerkerinnen und Handwerker. Denn viele Handwerksberufe sind in den letzten Jahrzehnten ausgestorben oder haben ein Imageproblem. Dabei sind sie unverzichtbar für Energiewende und Kreislaufwirtschaft — und damit für die Zukunft der Schweiz. | «Wo sind die goldenen Hände geblieben?», fragte Margrit Stamm vor zwei Jahren in einer Kolumne. Die Professorin für Erziehungswissenschaften machte darin auf einen Umstand aufmerksam, der sich bis heute nicht verändert hat: In der Schweiz werden die Handwerkerinnen und Handwerker rar. Handwerks- und verwandte Berufe machen gemäss Bundesamt für Statistik heute noch knapp 10 Prozent der 4,8 Millionen Erwerbstätigen aus. 1970 war deren Anteil noch gut 25 Prozent. Auch absolut gesehen ist die Zahl der Handwerkerinnen und Handwerker deutlich gesunken. Sie wurden von intellektuellen und wissenschaftlichen Berufen als wichtigste Berufsgruppe abgelöst. (www.moneta.ch, 19.6.26)

«Der Abgesang auf die Ökologie ist auch ein Medienhype» Nach neun Jahren tritt Gerhard Andrey aus dem Verwaltungsrat der ABS zurück. Der Nationalrat der Grünen machte sich für die Digitalisierung der Bank stark und half mit, die Transformation zur Soziokratie voranzubringen. (www.moneta.ch, 19.6.26)

Prominente in Chicago: Obama feiert Eröffnung seines Präsidentenzentrum - In Chicagos South Side öffnet ein 850-Millionen-Dollar-Komplex, den Obama als Investition in die Gemeinschaft beschreibt. Das Zentrum soll Museum und Bürgerhaus zugleich sein – und bewusst kein Denkmal. - (www.faz.net, 19.6.26)

ISO 9001 Zertifizierung: Brauchen Unternehmen das im KI-Zeitalter noch? Sich auf eine ISO-Zertifizierung vorzubereiten, erfordert heute dank vorhandener KI-Tools viel weniger Zeit als früher. Doch lohnt sich eine solche Zertifizierung im KI-Zeitalter, in dem die Leistung von Unternehmen im Internet häufig bewertet und kommentiert wird, überhaupt noch? | Im Zeitalter des modernen Internets und der künstlichen Intelligenz (KI) wirken klassische ISO 9001 Zertifizierungen aus der Zeit gefallen. Denn warum soll man die Qualität noch zertifizieren lassen, wenn die Unternehmen von ihren Kunden bei Google, in den Social Media sowie in speziellen Portalen ohnehin rund um die Uhr bewertet werden und man über die KI-Suchmaschinen in kürzester Zeit alles erfährt, was über Unternehmen veröffentlicht wurde? | Warum bedarf es dann noch einer aufwändigen Zertifizierung, zumal die klassischen Auditoren ohnehin den Ruf haben, eher Bürokratie zu produzieren als wirklich nützlich zu sein. (www.it-daily.net, 19.6.26)

On verhängt Bestellstopp bei Sublieferant nach Public-Eye-Recherche Public Eye stellt prekäre Arbeitsbedingungen bei Zulieferern von On in Indonesien fest. Der Zürcher Laufschuhhersteller nimmt die Vorwürfe "sehr ernst" und hat einen Bestellstopp bei einem Sublieferanten verhängt, wie das Unternehmen der Nachrichtenagentur AWP sagt. (www.swissinfo.ch, 19.6.26)

WMO-Bericht zum Klima in Asien 2025 https://wmo.int/media/news/extreme-heat-and-rainfall-glacier-loss-and-record-ocean-heat-impact-asia-2025 | Gefährliche Hitze, verheerende Regenfälle, Überschwemmungen und schwere Dürre betrafen Millionen von Menschen in ganz Asien. | @dwdderwetterdienst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 19.6.26)

Sekten wie Scientology sind nicht weg – sie sind nur leiser geworden Es gab eine Zeit, da waren Sekten in den Medien allgegenwärtig. Es verging kaum ein Tag, ohne dass radikale religiöse, esoterische und weltanschauliche Gruppen für Schlagzeilen sorgten. Schließlich gab es in der Schweiz mehrere hundert problematische Gruppierungen. Kleine, mit einem Dutzend Anhängern und große, mit Zehntausenden Mitgliedern. Und heute? Das Rauschen im Blätterwald ist weitgehend verstummt. Deshalb wird der Autor oft gefragt, ob es überhaupt noch Sekten gibt. Die kurze Antwort: Natürlich. Es sind auch nicht weniger geworden. Und nicht harmloser. Aber vorsichtiger, um ungestörter unter dem Radar der Öffentlichkeit fliegen zu können. |Das Nachlassen des Interessens hat mit Resignation zu tun. Man hat realisiert, dass Sekten resistent sind. Die Hoffnung, man könne sie verbieten oder zurückbinden, hat sich zerschlagen. Weite Teile der Bevölkerung fanden sich damit ab, dass Sekten ein Teil der Gesellschaft sind. Es verhält sich ähnlich wie mit einer anderen Sucht, den Drogen. (hpd.de, 19.6.26)

Zu schnell Unterwegs: CDU fordert mehr Kontrollen von E-Bikes - Elektrofahrräder seien auf Frankfurts Straßen und Fußgängerzonen zu schnell unterwegs, sagt die CDU im Römer. Auch die Lieferdienste müssten handeln. - (www.faz.net, 19.6.26)

Zahnlose Wohnpolitik Die Bevölkerung des Kantons Zürich sah sich am 14. Juni mit drei wohnpolitischen Vorlagen konfrontiert und auch in der Stadt Zürich ging es um eine raumplanerische Massnahme — die Umsetzung von §49b. Das Resultat ist, abgesehen davon, dass die völlig realitätsferne Wohneigentums-Initiative der Bürgerlichen gebodigt wurde, eher ernüchternd. Für die Linke ist es eine zweifache Niederlage, ein Sieg, der eigentlich mehr ein Unentschieden ist und einer, bei dem jedes andere Resultat ein Hohn gewesen wäre. | Jede:r Stadtzürcher:in hat also über vier Vorlagen abgestimmt, die die Situation auf dem Wohnungsmarkt verbessern wollten. Was angenommen wurde, ist letztendlich nur der Beibehalt des Status quo. Die Bürgerlichen haben es geschafft, den Bedarf nach bezahlbarem Wohnraum auf jeder Ebene derart zu verzögern, zu verwässern und zu verhindern, dass die Situation für alle auf der Suche nach einer günstigen Wohnung in keinem Aspekt auch nur irgendwie verbessert wurde. (www.pszeitung.ch, 19.6.26)

Nachhaltigkeitsexperte Jules Petit: Tipps für den Architekturwettbewerb Nachhaltigkeit entscheidet zunehmend mit, welche Projekte im Architekturwettbewerb überzeugen. Im Podcast erklärt Jules Petit, welche frühen Entwurfsentscheide zählen und wie Teams Aufwand sparen, ohne ökologische Qualität zu verschenken. (www.hochparterre.ch, 19.6.26)

Mehr Tempo bei Energiewende könnte sich gleich dreifach lohnen Die EU will bis zum Jahr 2050 klimaneutral sein. Doch eine beschleunigte Energiewende könnte Europa deutlich größere Vorteile bringen als bislang angenommen — und zwar wirtschaftlich, politisch und sozial. Eine neue Studie zeigt, dass der schnellere Ausbau erneuerbarer Energien Nettovorteile von bis zu 600 Milliarden Euro mit sich bringen könnte. | Die Europäische Union hat sich mit dem europäischen Klimagesetz zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu werden. Bereits bis 2030 sollen die Treibhausgasemissionen als Zwischenziel um mindestens 55 Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 sinken. | Für die Erreichung der Klimaziele setzt die EU vor allem auf den Ausbau erneuerbarer Energien sowie die schrittweise Abkehr von fossilen Brennstoffen. Allein der Anteil der Solarenergie am Strommix in der EU ist zwischen 2023 und 2025 von 8,1 Prozent auf 11,2 Prozent angestiegen. Der Anteil der Braunkohle als Energieträger sank hingegen von 6,9 auf 5,8 Prozent. (www.basicthinking.de, 19.6.26)

Weniger ist mehr – weil Suffizienz eine Frage von Verantwortung ist Für Lorenz Nagel, Geschäftsführer von PRIMUS, bedeutet Suffizienz im Bauen nicht Verzicht, sondern die bewusste Konzentration auf das Wesentliche. Sie richtet sich danach, was ein Gebäude tatsächlich leisten muss, und zielt darauf ab, ökologische, wirtschaftliche und soziale Anforderungen in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen. Besonders im Wohnungsbau gewinnt dieser Ansatz an Bedeutung, da bezahlbarer Wohnraum zur zentralen gesellschaftlichen Frage geworden ist. Suffizienz ist dabei keine rein architektonische Aufgabe, sondern ein gemeinsamer Planungsprozess aller Beteiligten, der früh beginnt und klare Entscheidungen erfordert. Instrumente wie der Hamburg-Standard helfen, diese Prinzipien praktisch umzusetzen, indem sie konkrete Maßnahmen definieren und Kosten transparent machen. Das Projekt WILLIE zeigt exemplarisch, wie durch frühzeitige Planung, reduzierte Komplexität und gezielten Materialeinsatz nachhaltiger und bezahlbarer Wohnraum entstehen kann. (www.nbau.org, 19.6.26)

Pressestatement zum Gutachten „Umweltrecht zwischen Anspruch und Realität. Implementation als Kernaufgabe von Umweltpolitik“ des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU) WWF: Gutachten ist Auftrag an Bundestag | Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) hat ein Sondergutachten zur Implementierung von Umweltrecht vorgelegt. Der Rat warnt vor Rückschritten beim Umweltschutz im Namen des Bürokratieabbaus. Dazu sagt Tobias Arbinger, Referent für Naturschutzpolitik beim WWF: „Der Sachverständigenrat unterstreicht, dass Forderungen nach schlankeren Verfahren nicht zu schwächerem Umweltrecht führen dürfen. Politische Maßnahmen müssen dazu dienen, bestehendes Recht besser und effizienter umzusetzen, statt es zu verwässern. Das Gutachten ist Auftrag an den Bundestag. Wir appellieren an die Bundestagsabgeordneten, die Verabschiedung des sogenannten Infrastruktur-Zukunftsgesetzes kommende Woche im Bundestag zu stoppen. Mit diesem Gesetz soll einseitig großen Infrastrukturvorhaben immer der Vorrang vor Umweltbelangen gegeben und ein Ablasshandel bei Eingriffen in die Natur eingeführt werden. (www.wwf.de, 19.6.26)

Neue WWF-Analyse | Weniger Regeln heißt wachsende Unsicherheit Eine neue WWF-Analyse zeigt die wirtschaftlichen Einbußen und finanziellen Risiken politischer Unsicherheit. Die Analyse betrachtet vier aktuelle politische Prozesse auf deutscher und EU-Ebene im Bereich von Umwelt- und Energiepolitik, die geprägt sind von einem politisch motivierten Bestreben, Regeln und Standards aufzuweichen. | Betrachtet wurden die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) mitsamt Netzpaket, das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG), die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) und die EU-Verordnung zur Wiederherstellung von Natur (WVO). Dabei zeigt sich: Schon die Diskussionen um mögliche Änderungen und Abschwächungen können sich negativ auf Zukunftssektoren auswirken. | „Statt mehr und mehr möglicher Abzweigungen mit Ende in der Sackgasse brauchen wir feste Leitplanken für ein wirtschaftlich erfolgreiches Deutschland und Europa jetzt und in Zukunft. (www.wwf.de, 19.6.26)

(Un)beliebte Nützlinge zwischen Hauswand und Blumentopf Wir teilen unsere Wohnräume und die daran anschliessenden Aussenbereiche mit einer Vielzahl von Tieren. Während Vögel, Schmetterlinge oder Igel grössere Aufmerksamkeit erhalten, bleiben viele kleine Bewohner an Hausmauern, Terrassen, Balkonen und Fensterläden oft unbemerkt. Dabei erfüllen gerade diese unscheinbaren Tiere wichtige Aufgaben für das ökologische Gleichgewicht unmittelbar vor unserer Haustür. Der Naturschutzbund Österreich liefert uns einen spannenden Einblick und ruft zum Einsenden von Beobachtungen auf. | Hundertfüsser — natürliche Schädlingsbekämpfer | Spinnen — unverzichtbare Jägerinnen an Haus und Balkon | Springschwänze — die unsichtbaren Helfer im Blumentopf (naturschutz.ch, 19.6.26)

SchöpfungsZeit, Umweltpolitik | Apell an den Bundesrat zur Agenda 2030 In vier Jahren muss die Schweiz die Ziele der UNO für nachhaltige Entwicklung erreichen. Doch sie ist weit davon entfernt. Schutz von Klima und Artenvielfalt: ungenügend. Ebenso mangelhaft sind Fortschritte bei der Armutsbekämpfung, sozialer Gerechtigkeit, Gewaltprävention und Kreislaufwirtschaft. Doch anstatt Ambition und Einsatz zu erhöhen, drückt der Bundesrat voll auf die Bremse. | In einem privilegierten Land wie der Schweiz ist das inakzeptabel! Deswegen fordert die Plattform Agenda 2030 den Bundesrat mit dieser Petition dazu auf, Mut für echte Nachhaltigkeit zu zeigen und seine Verantwortung sowohl in der Schweiz als auch auf internationaler Ebene wahrzunehmen. (oeku.ch, 19.6.26)

Kältemittel-Leckagerate liegt bei nur noch 1,0 % Eine Auswertung des VDKF hat ergeben, dass die durchschnittliche Kältemittel-Leckagerate weiter gesunken ist. | Der Verband Deutscher Kälte-Klima-Fachbetriebe (VDKF) hat über seine Branchensoftware „VDKF-LEC“ anonymisierte Daten von fast 67000 Anlagenbetreibern und rund 307000 Kälte- und Klimaanlagen erhoben. Die Auswertung hat ergeben, dass die durchschnittliche Kältemittel-Leckagerate weiter gesunken ist. Inklusive Havarien lag sie 2025 im Durchschnitt aller Anlagentypen (Klimaanlagen, Gewerbekälte, Industriekälte und Sonderanlagen) bei nur noch 1,0 %. 2017 war sie mit 3,2 % noch mehr als dreimal so hoch. Die höchsten Leckageraten haben Anwendungen in der Gewerbekälte (1,7 %), die niedrigsten im Bereich Splitklima (0,4 %). (www.ikz.de, 19.6.26)

Bauindustrie 2026 zwischen Kostendruck und Transformation – Digitalisierung, neue Geschäftsmodelle und Nachhaltigkeit werden zum entscheidenden Erfolgsfaktor Die Bauindustrie steht auch im Jahr 2026 weiterhin unter erheblichem Druck und befindet sich in einem anhaltenden Anpassungsprozess. Eine wirtschaftliche Trendwende ist bislang ausgeblieben, während hohe Baukosten, volatile Material- und Energiepreise sowie zurückhaltende Investitionen dazu führen, dass Projekte verschoben oder ganz gestrichen werden. Der Kostendruck gilt branchenübergreifend als zentrale Herausforderung, von der nahezu alle Unternehmen betroffen sind. Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse der PwC-Studie, dass sich mehr als die Hälfte der Akteure aktiv mit einer strategischen Neuausrichtung und der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle auseinandersetzt, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. (www.nbau.org, 19.6.26)

Klimastadt und Finanzplatz Zürich – wie geht das zusammen? | Dominik Siegrist, Präsident des Vereins Klimastadt Zürich Die Stadt Zürich strebt mit ihrem Netto-Null-Ziel an, als Klimastadt ein nationales und internationales Vorbild zu werden. Dabei blendet sie allerdings den äusserst klimaschädlichen Finanzplatz aus. Ohne diesen in den Klimaschutz einzubeziehen, bleibt die Klimastadt Zürich ein Mythos. | Das heutige städtische Klimaziel, das den Finanzsektor ausklammert, reicht bei Weitem nicht aus, um Zürich auf Netto-Null zu bringen. Während sich in unserer Stadt Verwaltung, Organisationen und Betriebe engagiert darum bemühen, den städtischen CO2-Ausstoss zu reduzieren, richtet der Finanzplatz permanenten Schaden von weitaus grösserem Ausmass an. Ohne klimaverträgliche Finanzbranche bleibt der Klimaschutz in der Stadt Zürich Stückwerk. Stadt, Kanton und wir alle sind aufgefordert, für ein tatsächliches Netto-Null-Ziel von Zürich aktiv zu werden. (www.pszeitung.ch, 19.6.26)

Voigt und Wildberger: Wie effizient ist der künstliche Ghostwriter? - Warum nutzen Politiker und ihre Redenschreiber zum Redenschreiben Künstliche Intelligenz? Sie versprechen sich mehr Effizienz. Ein Erfolg dieses Kalküls ist sprachwissenschaftlich gesehen keineswegs selbstverständlich. - (www.faz.net, 19.6.26)

DOK-FILM «NZZ FORMAT» - Invasive Fischarten breiten sich im Mittelmeer aus – unser Dok-Film darüber, wie der Klimawandel das Leben unter Wasser verändert Die Eindringlinge bedrohen nicht nur das marine Ökosystem, sondern gefährden auch die Existenz von Küstenbewohnern. «NZZ Format» begleitet Forscherinnen, Fischer und Taucher auf der Suche nach Anpassungsstrategien. (www.nzz.ch, 19.6.26)

Bauministerium legt "Aktionsplan zur Senkung der Baukosten" vor "Turbo", "Upgrade" und jetzt "Aktionsplan": Mit weiteren Maßnahmen will das Ministerium das Bauen bezahlbarer machen. Denn die Kosten bremsen den Wohnungsbau in Deutschland. Was sieht der Plan vor? Von Frank Jahn.[mehr] (www.tagesschau.de, 19.6.26)

Auch die Fische in Schweizer Flüssen leiden unter der Hitze. Vorhersagen sollen helfen, sie vor dem Ärgsten zu bewahren Aus den Bergen kommt nur wenig kühlendes Schmelzwasser. Aare, Reuss und Limmat heizen sich darum zurzeit rasch auf, ebenso viele kleinere Flüsse. Das Risiko für Forellen, Äschen und andere Fischarten wächst. Derzeit wird ein Vorhersagesystem erprobt. (www.nzz.ch, 19.6.26)

Betrug im Home-Office : «Wenn es Warnzeichen gibt, muss man als Führungsperson hinschauen» Im Home-Office wird gejoggt, eingekauft, gewaschen. Geschichten über dreisten Arbeitszeitbetrug kursieren auf Social Media zuhauf. Oft liegt das Problem bei der Führung. (www.nzz.ch, 19.6.26)

Elektrisches Mountainbike von Thömus im Test: schneller als ein Kleinmotorrad Das Overrider ist die Symbiose aus feinen Komponenten und einem Antrieb aus China. Es zeigt, dass die europäische Konkurrenz rasch nachziehen muss. (www.nzz.ch, 19.6.26)

Wirkung von Medikamenten: »Bei Sommertemperaturen ist das Risiko für viele Medikamente erhöht« Hitze verändert, wie Arzneien wirken. Selbst viele Ärzte unterschätzen das. Die Wissenschaftlerin Beate Müller erklärt, was man über seine Hausapotheke wissen sollte. (www.zeit.de, 19.6.26)

Kurzstudie: Erdwärme heizt am günstigsten - - Eine Kurzstudie von Prognos vergleicht Gasheizung, Luft-Wasser-WP und Sole-WP im EFH und MFH. Unter den aktuellen Bedingungen ist die Luft-Wasser-WP die günstigere Heizoption. Doch Erdwärmepumpen überholen sie nach 20 Jahren. - - (www.geb-info.de, 19.6.26)

Brauchwasserwärmepumpen im Test: Heiß duschen, wenig zahlen Die Brauch­wasser­wärmepumpen im Test der Stiftung Warentest unterscheiden sich deutlich in Effizienz und Strom­verbrauch. Eine wärmt Wasser besonders kostengünstig auf. (www.test.de, 19.6.26)

18.6.26

Ein Frühwarnsystem für tödliche Hitzewellen in Flüssen strong>WSL-Forschende schlagen ein Frühwarnsystem vor, das bis zu drei Wochen im Voraus warnt, wenn Flussfische in der Schweiz durch Hitze gefährdet sind. Da Hitzewellen mit dem Klimawandel immer häufiger auftreten, verschafft dies Zeit, um zu handeln und die Fischpopulationen vor zukünftigen Hitzewellen zu schützen. | Ein Prognosetool warnt im Voraus, wenn Flussfische in der Schweiz durch Hitzestress gefährdet sind. | Das System schätzt das zukünftige Risiko anhand von Vorhersagen zur Wassertemperatur und der Hitzeempfindlichkeit der lokalen Fischpopulationen ein. | Die Prognosen sind online frei zugänglich, um den proaktiven Schutz der Fischpopulationen zu unterstützen. (www.wsl.ch, 18.6.26)

Nationalrat öffnet das Tor für neue AKW in der Schweiz Der Nationalrat hat heute beschlossen, den Weg für neue Atomkraftwerke in der Schweiz zu ebnen. Das Atom-Gesetz gefährdet den Ausbau der Erneuerbaren, verschlingt Milliarden an Steuergeldern und hält die Schweiz abhängig von russischen Uran-Importen. Die Schweizerische Energie-Stiftung kritisiert diesen Fehlentscheid scharf und wird zusammen mit einem breiten Bündnis das Referendum dagegen ergreifen. | Der Nationalrat stellt sich gegen den mehrfach bekräftigten Willen der Bevölkerung, die 2017 klar den Atomausstieg und den konsequenten Ausbau erneuerbarer Energien vorgegeben hat. Die Umsetzung der Energiestrategie 2050 und des Stromgesetzes von 2024 ist in vollem Gang, die Schweiz wird ihren Strombedarf mit den Erneuerbaren decken können. (naturschutz.ch, 18.6.26)

Neuer Klimabericht 2026: In vier Jahren überschreiten wir die 1,5-Grad-Marke 73 Forscher haben gerade den neuen Klimabericht vorgestellt — und die Zahlen sind alarmierend. Die Meereshitzewellen haben sich verdreifacht, in vier Jahren überschreiten wir die 1,5-Grad-Marke. Ist das noch umkehrbar? (www.freitag.de, 18.6.26)

Jürgen Geuter: „Bitcoin ist ein Schneeballsystem Krypto boomt! KI rettet die Demokratie! Informatiker Jürgen Geuter hält derlei für Ideologie. Was steckt wirklich hinter dem Tech-Fortschrittsversprechen — und wie könnte ein Internet aussehen, das Menschen statt Märkten dient? Ein Gespräch (www.freitag.de, 18.6.26)

Cool durch den Sommer – Was tun bei Hitze in der Mietwohnung? Temperaturen über 30 Grad, heiße Nächte und aufgeheizte Wohnungen. Der Sommer kann ganz schön zermürbend sein. Besonders in Süddeutschland häufen sich solche Hitzetage mit Temperaturen über 30 Grad, und die können dem Körper wirklich zusetzen. Umso wichtiger ist es, dass die eigenen vier Wände etwas kühler sind. | Unser Energieberater Michael Schneider hat ein paar praktische Tipps speziell für Mieterinnen und Mieter parat, die größere Maßnahmen wie eine Dach- oder Fassadendämmung nicht einfach selbst in die Hand nehmen können. | Tipp 1: Jalousien, Sonnensegel und Co. | Tipp 2: Sonnenschutzfolien | Tipp 3: Richtig lüften | Tipp 4: Aktiv kühlen (www.kek-karlsruhe.de, 18.6.26)

SSES und Solarspar fordern Planungssicherheit statt Bürokratie Die per 1. Januar 2027 geplante Neugestaltung der Solarstrom-Vergütung stösst bei der Schweizerischen Vereinigung für Sonnenenergie (SSES) und dem Verein Solarspar auf Ablehnung. Das vorgeschlagene Modell, welches auf einer komplexen Verknüpfung von stündlichen Spotmarktpreisen und quartalsweisen Referenzmarktpreisen basiert, gefährdet die Energiewende. SSES und Solarspar fordern den Bundesrat in einer gemeinsamen Stellungnahme auf, diesen Murks zu stoppen und stattdessen die Hausaufgaben für eine unbürokratische Lösung zu machen. Vorschläge sind vorhanden. So etwa das vom Verband unabhängiger Energieerzeuger VESE vergangenen Herbst präsentierte Kapazitätsmodell. Die Absicht des Bundesrats, das Vergütungsmodell für Solarstrom umzubauen, sorgt für rote Köpfe. (www.sses.ch, 18.6.26)

Internationale Klimapolitik bleibt hinter den Herausforderungen der Klimakrise und Chancen der Energiewende zurück Die heute zu Ende gehenden UN-Klimaverhandlungen in Bonn haben deutlich gemacht: Bis zur Weltklimakonferenz COP31 im November bleibt noch viel Arbeit. Aus Sicht der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch wurden in einigen technischen Verhandlungssträngen Fortschritte erzielt. (www.germanwatch.org, 18.6.26)

Post wehrt sich nach Greenwashing-Vorwurf gegen Konsumentenschutz Der Konsumentenschutz wirft der Post vor, sie werbe mit dem irreführenden und gesetzeswidrigen Begriff «klimaneutral». Die Post weist die Vorwürfe zurück. (www.watson.ch, 18.6.26)

3 days of design oder: Life in Fomotion Kopenhagen hat's drauf. Das wissen wir und das weiss Kopenhagen. Die lebenswerteste Stadt der Welt (Liveability Ranking Report 2025), sie verführt mit lässigem Charme, selbstverständlicher Unverbindlichkeit und natürlich mit gut ausgebauten Fahrradwegen (DAS Argument schlechthin, wenn es um lebenswerte Städte geht). Tagsüber bieten kleine Cafés Variationen aus der eigenen Rösterei, dazu gibt's ein BMO (bolle med ost), ein Käsebrot. Zur Feierabendzeit blockieren dann Menschentrauben die Gehwege vor den Bars und am Wasser entlang — ein Narr, wer sich darüber aufregt, anstatt sich einfach dazuzugesellen. Und so ist es auch während der 3 days of design nur eben mit noch mehr Menschen. | Das diesjährige Motto lautet «Make This Moment Matter». Klingt gut, weil, man soll sich ja weder in die Vergangenheit flüchten noch in die Zukunft eskapieren. Stattdessen einfach mal in der Gegenwart bleiben, echte Begegnungen, echten Austausch und echte gemeinschaftliche Erlebnisse teilen. (meter-magazin.ch, 18.6.26)

Photovoltaik-Anlagen mit deutlich mehr als 2000 Watt lassen sich jetzt als Stecker-Solar-Geräte und ohne Elektriker realisieren Mit der neuen VDE-AR-N 4105:2026-03 sind Leistungsgrenzen für Stecker-Solar-Geräte gefallen, wie Marcus Vietzke von Indielux erklärt. Damit gebe es keine Leistungsbeschränkung bei der Modulleistung und der Speicherkapazität für die Laienanmeldung von Stecker-Solar-Geräten. Aus seiner Sicht lässt sich damit der Turbo im Segment der Photovoltaik-Anlagen bis zehn Kilowatt Leistung zünden. Im Interview erklärt er, worauf bei der Realisierung der Anlagen zu achten ist und warum es sich lohnt, auch wenn die Einspeiseleistung auf 800 Watt begrenzt sein muss. (www.pv-magazine.de, 18.6.26)

Wie Chatbots uns zur Weißglut treiben – und Verhalten verändern Wer schon einmal an einen digitalen Kundenservice geraten ist, kennt vermutlich das Gefühl: Der Chatbot versteht einfach nicht, was man will. Man verschwendet seine Zeit, bis der Frust ins Unermessliche steigt. Den virtuellen Assistenten zu beschimpfen, ist da nur verständlich. Bringen tut das natürlich nichts, also warum streiten wir uns überhaupt mit einer Maschine | Es gab sie schon vor KI, doch mit der neuen Technologie haben sie sich noch weiter verbreitet: Virtuelle Assistenten begegnen uns heute auf fast jeder Unternehmenswebsite und in etlichen Hotlines. Sie sollen schnelle Antworten liefern und den Kundenservice entlasten. | Doch das klappt nicht immer so reibungslos wie geplant. Wenn ein Bot falsche oder verwirrende Antworten gibt, reagieren manche Menschen gereizt bis aggressiv. Für Unternehmen ist das heikel, denn die Wut auf den Bot kann negativ auf die Webseite oder gleich die ganze Marke abfärben. (www.basicthinking.de, 18.6.26)

34,4 Prozent Wirkungsgrad: Das effizienteste Solarmodul der Welt Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme hat einen neuen Rekord für die Effizienz von Solarmodulen aufgestellt. Durch eine optimierte Verschaltung einzelner Solarzellen erreicht ein weiterentwickeltes System einen Wirkungsgrad von 34,4 Prozent. Die verwendete Schindel-Matrix-Technologie wurde für den Einsatz auf der Erde angepasst und stammt ursprünglich aus der Weltraumtechnik. | Ein Forscherteam des Fraunhofer-Instituts hat im Rahmen des Forschungsprojekts „Vorfahrt“ ein Solarmodul mit einer Gesamtfläche von 833 Quadratzentimetern entwickelt. Das System erzielte Anfang 2026 einen Wirkungsgrad von 34,2 Prozent. Die technische Basis dafür bilden dreifache III-V-Germanium-Zellen. Der Projektkoordinator AZUR SPACE Solar Power entwickelte diese speziellen Solarzellen für das Modul jedoch weiter. | Der Hersteller passte die für den Weltraumeinsatz optimierte Dreifach-Solarzellentechnologie an das terrestrische Sonnenspektrum an. (www.basicthinking.de, 18.6.26)

Bilaterale III: Studie verlangt wegen Europaverträge mehr Demokratie Die neuen Europaverträge sollen mit einer Anpassung der Mitspracherechte des Parlaments, der Bevölkerung und zivilgesellschaftlicher Organisationen einhergehen. (www.watson.ch, 18.6.26)

Solar-Dachziegel mit Matrix-Technik – mehr Leistung bei Schatten Solarmodule auf dem Dach sind längst Alltag. Doch viele Hausbesitzer stören sich an der Optik. Das Fraunhofer ISE hat jetzt eine Pilotlinie für Solar-Dachziegel gestartet, die klassische Dacheindeckungen ersetzen und dank Matrix-Schindeltechnologie bei Teilverschattung doppelt so viel Leistung liefern sollen wie herkömmliche Module. | Die Solarenergie ist einer der zentralen Pfeiler der Energiewende und gewinnt sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich zunehmend an Bedeutung. Seit dem Jahr 2008 hat sich die Zahl der Photovoltaikeinheiten in Deutschland beständig weiterentwickelt. | Während im Jahr 2020 in Deutschland noch rund zwei Millionen Photovoltaikeinheiten verbaut waren, sind es 2025 — also nur fünf Jahre später — bereits mehr als 5,68 Millionen Einheiten gewesen. Dabei setzen auch immer mehr Hausbesitzer auf Solaranlagen oder steckerfertige Balkonkraftwerke. (www.basicthinking.de, 18.6.26)

Was hat der Standort eines Rechenzentrums mit seiner Klimabilanz zu tun? Neue Studie für @greenpeace.de untersucht weltweiten Energieverbrauch und die Treibhausgasemissionen von Rechenzentren und gibt wichtige Empfehlungen für Klimaschutz: https://www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/Klimakluft_Rechenzentren.pdf | @oekoinstitut.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 18.6.26)

Grünen-Präsidentin zu AKW: «Für uns wird das die Abstimmung des Jahrzehnts» Lisa Mazzone kritisiert den Atom-Entscheid des Parlaments und sagt, wie sie das Referendum dagegen gewinnen will. (www.watson.ch, 18.6.26)

AKW-Entscheid sorgt für Unruhe in der Strombranche Der Nationalrat will das AKW-Neubauverbot aufheben. Nun steht ein mühsamer Abstimmungskampf bevor. Dabei setzt die Strombranche voll auf Erneuerbare. (www.watson.ch, 18.6.26)

Gutachten: Verfassungsrechtliche Zweifel am Gebäudemodernisierungsgesetz Wenn es an die Heizung geht, wird es heikel für die Politik. So auch beim geplanten Gebäudemodernisierungsgesetz, das gegen das Grundgesetz verstoßen könnte. Ein neues Gutachten ist besonders für die Union unbequem. Von Tina Handel. (www.tagesschau.de, 18.6.26)

Vom Elektroschrott zur Hightech-Kathode: Forschungsteam recycelt Akkus in zwei Stunden Lithium-Ionen-Akkus stecken in Smartphones, Elektroautos, Stromspeichern und Kopfhörern. Ihre Kathoden, der Pluspol der Zelle, kosten in der Herstellung viel und hängen von Rohstoffen ab, die nur wenige Länder liefern. Die Demokratische Republik Kongo fördert etwa 70 Prozent des weltweiten Kobalts. Mit der wachsenden Zahl ausgemusterter Elektroauto-Batterien wächst auch der Druck, diese Rohstoffe zurückzugewinnen statt sie auf Deponien zu verlieren. Forscher:innen der Sandia National Laboratories haben dafür ein Verfahren entwickelt, das altes Kathodenmaterial nicht nur recycelt, sondern aufwertet, mit einer Mikrowelle. (www.trendsderzukunft.de, 18.6.26)

Extreme weather comes for youth Sports Dangerous heat, smoky air, and heavy rain cause canceled practices and competitions. (yaleclimateconnections.org, 18.6.26)

Santa Marta zeigt den Weg Zur Umsetzung einer gerechten Energiewende stehen arme Länder vor massiven wirtschaftlichen und technologischen Hürden, die gemeinsam zu adressieren sind. | Die kolumbianische Ministerin Irene Vélez Torrez wählte Ende April in Santa Marta historische Worte: «Das ist der Beginn einer neuen globalen Klimademokratie.» Sie sprach zum Ende der ersten internationalen Konferenz zur Abkehr von fossilen Energieträgern, die von Kolumbien und den Niederlanden organisiert worden war und neben Delegationen aus 60 Ländern — darunter die Schweiz — auch zahlreiche Vertreter:innen der Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Wirtschaft involvierte. Viele Teilnehmer:innen zeigten sich euphorisch angesichts der engagierten Diskussionen. Ein Befreiungsschlag für die internationale Klimapolitik? (www.alliancesud.ch, 18.6.26)

AKW-Showdown im Nationalrat – SVP bringt Abweichler mit massivem Druck auf Linie Der «Gegenvorschlag Rösti» wird haarscharf angenommen. Nun erhebt Daniel Sormanni Vorwürfe gegen seine SVP-Fraktion. (www.srf.ch, 18.6.26)

Heiße Tage und Tropennächte: Pech gehabt Durch heiße Sommer sind in den vergangenen Jahren mehr Menschen gestorben als im Verkehr. Aber für Hitzeschutz machen die Länder kein Geld locker. mehr... (taz.de, 18.6.26)

Resilienz im Innern: Der Staat und wir alle sind gefragt - Die Herausforderung beim Zivilschutz ist seit Langem bekannt. Jeder muss wissen, wo und wie er sich schützen kann. Und wie er im Ernstfall überlebt. - (www.faz.net, 18.6.26)

Tropenstürme verstärken Flutrisiko Mittlere Pegelstände bei Sturmfluten steigen im Zuge des Klimawandels und erfordern einen besseren Hochwasserschutz. (www.wissenschaft-aktuell.de, 18.6.26)

Schweiz: Parlament hebt AKW-Neubauverbot auf Die Schweizer haben sich bei einer Volksabstimmung im Mai 2017 für den Atomausstieg und eine stärkere Förderung erneuerbarer Energien ausgesprochen. Der Bau neuer Atomkraftwerke ist seither verboten. Doch nun könnte der Ausstieg aus dem Ausstieg folgen. Das Parlament in Bern hat am Donnerstag einen Gegenvorschlag zur sogenannten Blackout-Initiative angenommen. (www.krone.at, 18.6.26)

Pfister will neues Notfallmobilfunknetz endlich auf Kurs bringen und warnt: «Es wird nicht billig» Blaulichtorganisationen kommunizieren im Notfall über ein veraltetes System. Dieses soll in einigen Jahren ersetzt werden, doch der Ersatz kommt kaum vorwärts. Am Donnerstag hat der Verteidigungsminister seinen Plan präsentiert. (www.nzz.ch, 18.6.26)

Forschungsanstalt entwickelt ein Frühwarnsystem für tödliche Hitzewellen in Flüssen Steigende Wassertemperaturen setzen Fischen in Schweizer Flüssen zunehmend zu. Ein neues Frühwarnsystem zeigt bis zu drei Wochen im Voraus, wo Hitzestress droht und Schutzmassnahmen nötig werden. (www.schweizheute.ch, 18.6.26)

Hitzewelle in der Schweiz: Gibt es bald mehr Klimaanlagen? Das fordert ein GLP-Nationalrat Patrick Hässig will, dass gerade vulnerable Personen in Zukunft besser vor extrem hohen Temperaturen geschützt werden. (www.nzz.ch, 18.6.26)

Gutachten: Verfassungsrechtliche Zweifel am Gebäudemodernisierungsgesetz Wenn es an die Heizung geht, wird es heikel für die Politik. So auch beim geplanten Gebäudemodernisierungsgesetz, das gegen das Grundgesetz verstoßen könnte. Ein neues Gutachten ist besonders für die Union unbequem. Von Tina Handel.[mehr] (www.tagesschau.de, 18.6.26)

Hitzewelle auch zu Hause – Schwitzen in der Wohnung – was Mietende tun können Ältere Gebäude oder Dachwohnungen können sich stark aufheizen. In gewissen Fällen müssen Eigentümer Abhilfe schaffen. (www.srf.ch, 18.6.26)

Drohende Stromlücke: Schweizer Parlament hebt AKW-Neubauverbot auf - Nach Fukushima läuteten auch die Schweizer die Energiewende ein. Aber der Ausbau von Solar- und Windkraft kommt nur schleppend voran, und deshalb kehrt die Atomkraft zurück in den Fokus. - (www.faz.net, 18.6.26)

"Solarfabriken kann man auch bei uns betreiben" China erntet jetzt die Früchte einer jahrzehntelangen konsequenten Industriepolitik, sagt Eicke Weber. Der führende Energiewendeforscher über die Boombranche Photovoltaik und Deutschlands Chancen, hier wieder Anschluss zu finden. - (klimareporter.de, 18.6.26)

Neue Atomkraftwerke erlaubt – Wer finanziert AKW für bis zu 13 Milliarden Franken? Das Parlament hebt das AKW-Neubauverbot auf. Ein neues AKW würde rund 13 Millionen kosten. Können wir uns das leisten? (www.srf.ch, 18.6.26)

Hitzewelle in Deutschland: 431 Millionen Euro Kosten pro Tag Jeder Hitzetag bedeutet Hunderte Millionen Euro Einbußen für die deutsche Wirtschaft. Die Linkspartei will Ar­bei­te­r*innen besser vor Hitze schützen. mehr... (taz.de, 18.6.26)

Energiewende: Schwung für neue Industrie im Norden - Die Energiewende verändert die Wirtschaft an der Küste. Jetzt feiert man in Rostock den Auftrag für eine Konverterplattform. - (www.faz.net, 18.6.26)

Indien: Kirche organisiert Gebetstag für Hilfs-Dienste - - Die Katholische Bischofskonferenz Indiens (CBSI) ruft die Gläubigen auf, den 28. Juni als nationalen Gebetstag zu begehen. Hintergrund ist ein Gesetzentwurf zur Änderung der Vorschriften über ausländische Finanzmittel, der nach Ansicht der Kirche negative Auswirkungen auf die Bildungs-, Gesundheits- und Sozialdienste im Land haben könnte. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 18.6.26)

D: 300.000 junge Leute als Ministranten aktiv - - Rund 300.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene engagieren sich in Deutschland als Messdiener. Beim Forum Ministrantenpastoral in Wiesbaden wurde deutlich, welche zentrale Rolle der Ministrantendienst für die kirchliche Jugendarbeit und die Zukunft der Liturgie spielt. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 18.6.26)

Papst empfängt peruanischen Präsidenten im Vatikan - - Der peruanische Staatspräsident José María Balcázar Zelada ist an diesem Donnerstag im Vatikan von Papst Leo XIV. empfangen worden. Nach der Audienz mit dem Oberhaupt der katholischen Kirche kam das Staatsoberhaupt zu weiteren Gesprächen mit dem Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und dem Sekretär für die Beziehungen zu den Staaten und internationalen Organisationen, Erzbischof Paul Richard Gallagher, zusammen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 18.6.26)

„Der Klimawandel untergrub ihre Wirtschafts­weise“ „Kollaps“-Autor Jared Diamond erklärt, warum die Wikinger an Grönland scheiterten - (www.raberalf.de, 18.6.26)

Atomenergie – Doch keine Rückweisung – Parlament hebt AKW-Neubauverbot auf Nach einem Hin und Her zwischen den Räten fällt das AKW-Neubauverbot. Doch bereits wurde das Referendum angekündigt. (www.srf.ch, 18.6.26)

Mobile Klimaanlagen: Wenn der Ventilator nicht mehr ausreicht - Eine mobile Klimaanlage passt in jede Wohnung. Nur: Welche Geräte lohnen sich lohnen – und wofür ist sogar eine Genehmigung nötig? - (www.faz.net, 18.6.26)

Lebensmittelproduktion in der Schweiz: Nein-Komitee warnt vor Ernährungs­initiative – Selbstversorgungsgrad von 70 Prozent sei nicht umsetzbar Am 27. September stimmt die Schweiz über die Ernährungsinitiative ab. Gegner sehen die Wahlfreiheit der Konsumenten gefährdet und befürchten mehr Einkaufstourismus. (www.tagesanzeiger.ch, 18.6.26)

Ministerin im Fokus: Die Mission der Katherina Reiche - Die Wirtschaftsministerin traut sich an notwendige Energiereformen. Doch die Zustimmung zu ihrem Kurs geht oft unter. Denn Katherina Reiche ist kein einfacher Charakter. Dabei kann sie durchaus charmant sein. - (www.faz.net, 18.6.26)

„Auf dem Christentum kann man rumtrampeln, vor dem Islam kuscht man – das geht so nicht“ Nach heftiger Kritik an einem BR-Beitrag über einen scharia-konformen Modeladen warnt Hubert Aiwanger von den Freien Wählern vor einer Verharmlosung islamistischer Ideologien. Hinter der Darstellung der Ganzkörperverhüllung stehe eine politische und religiöse Weltanschauung, so Aiwanger. (www.welt.de, 18.6.26)

Grüner Stahl: Ab 2030 erlöschen Hochöfen in Leoben In Leoben-Donawitz steht eine historische Änderung bevor: Bereits 2030 werden beide Hochöfen im Stahlwerk der Voestalpine stillgelegt! Grund: Der Industriekonzern wird die Stahlherstellung mit grünem Strom, die nächstes Jahr beginnt, gleich nochmals kräftig ausbauen.  (www.krone.at, 18.6.26)

Greenwashing-Vorwurf wegen «klimaneutral» Die Post verstösst gegen das Werbegesetz – das wirft ihr die Stiftung Konsumentenschutz vor. Der gelbe Riese werbe auf ihren Fahrzeugen, Briefkästen, auf ihrer Webseite und im Versand mit dem Begriff «klimaneutral», obwohl dieser irreführend und gesetzeswidrig sei. Die Post weist die Vorwürfe zurück. (www.persoenlich.com, 18.6.26)

Häuser der Religionen: Orte praktizierter Diversität Europa ist heute religiös divers. Interreligiöser Dialog bringt Menschen unterschiedlichen Glaubens zusammen und baut Konflikte ab. Die Häuser der Religionen sind dabei Treffpunkte und Symbole für Verständigung. (www.dw.com, 18.6.26)

Wie viel Hitze verträgt unser Hirn? Hitze belastet nicht nur den Kreislauf, sie setzt auch unserem Denkorgan zu. Forschende haben untersucht, ab welchen Temperaturen die geistige Leistungsfähigkeit nachlässt – und ab wann Nervenzellen absterben. (www.schweizheute.ch, 18.6.26)

Veganer Fleischersatz: Tofu boomt, Veggieburger verlieren: «Clean Eating» erobert die Schweiz Der Hype um Fleischersatz ist vorbei: Start-ups kämpfen, Regal­flächen schrumpfen. Forschende sehen einen Widerspruch zwischen Haltung und Verhalten – und einen neuen Trend. (www.tagesanzeiger.ch, 18.6.26)

Deutschlands größtes Solarheizkraftwerk heizt - - In Leipzig ist Deutschlands größte Solarthermieanlage offiziell in Betrieb gegangen. Die rund 13.000 Solarkollektoren werden künftig zur Fernwärmeversorgung der Stadt beitragen. - - (www.geb-info.de, 18.6.26)

USA: Buch von Vance über seinen katholischen Glauben - - In seinem neuen Buch „Communion- Finding My Way Back to Faith“ beschreibt US-Vizepräsident J.D. Vance seinen Weg zum katholischen Glauben. Der Politiker berichtet unter anderem von seiner Begegnung mit Papst Franziskus am Tag vor dessen Tod. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 18.6.26)

D: Kirche will sich im Wahlkampf positionieren - - Vor der anstehenden Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hat sich der katholische Flüchtlingsbischof Stefan Heße klar von Nationalismus distanziert. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 18.6.26)

Was tun bei Hitze? Tipps und Unterstützung für heisse Tage Hitzewellen können insbesondere für ältere Menschen körperlich belastend sein. Durch Beachtung der Hitze-Tipps und weitere Massnahmen können gesundheitliche Probleme im Zusammenhang mit Hitze gemildert werden. (www.stadt-zuerich.ch, 18.6.26)

Das AKW-Verbot fällt: Der Nationalrat unterstützt Bundesrat Rösti nun doch Eine knappe Mehrheit reicht: Der Nationalrat schliesst sich dem Ständerat an und widerruft damit seinen Entscheid vom Montag. (www.nzz.ch, 18.6.26)

Nationalrat will neue AKW doch erlauben – jetzt muss das Volk entscheiden Energieminister Albert Rösti muss nicht noch einmal über die Bücher. Den Ausschlag gab ein taktisches Manöver. Die Linken ergreifen das Referendum. (www.schweizheute.ch, 18.6.26)

KI-Modell entwickelt: Wie sich Fake News besser erkennen lassen - Eine Darmstädter Informatikerin hat ein KI-Tool entwickelt, das beim Aufdecken von Falschnachrichten helfen soll. Das Besondere an dem Modell: Es gibt differenzierte Antworten. - (www.faz.net, 18.6.26)

Papst an Uni aus Jerusalem: Stifter wahren Friedens sein - - Papst Leo XIV. hat Universitäten zur Erziehung zu Frieden aufgerufen: „In einer Zeit, die oft von Gewalt und scharfer Rhetorik geprägt ist, können die Mitglieder Ihrer vielfältigen Hochschulgemeinschaft weiterhin ,Stifter eines wahren Friedens sein – eines unbewaffneten und entwaffnenden, demütigen und beharrlichen Friedens, der sich für die Eintracht unter den Völkern einsetzt`", sagte das katholische Kirchenoberhaupt diesen Donnerstag einer Delegation der „Hebrew University of Jerusalem". - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 18.6.26)

E-Mobilität in Winterthur: Stadt will öffentliche Ladestationen in Quartieren schrittweise ausbauen Ein Pilotprojekt zeigt: Die Nachfrage nach Ladestationen in Quartieren ist da. Ab November gehen die drei Teststationen in den Regelbetrieb über. (www.tagesanzeiger.ch, 18.6.26)

Abkühlung: Wie Städte der Hitze trotzen Die globale Erwärmung führt zu häufigeren und intensiveren Hitzewellen. Städte auf der ganzen Welt wollen die extreme Hitze abmildern und das städtische Leben an den Klimawandel anpassen. (www.dw.com, 18.6.26)

Randfigur Atomkraft Eine neue Studie für das Umweltbundesamt sieht keine weltweite Renaissance der Kernenergie. Wind- und Solarenergie seien schneller, günstiger und besser geeignet, um die Erderwärmung zu bremsen. - (klimareporter.de, 18.6.26)

Wirtschaftsministerin im Porträt: Ist das neue Heizungsgesetz wirklich besser, Frau Reiche? - Die Wirtschaftsministerin traut sich an notwendige Energiereformen. Doch die Zustimmung zu ihrem Kurs geht oft unter, weil sie kein einfacher Charakter ist. Dabei kann sie durchaus charmant sein. - (www.faz.net, 18.6.26)

Ersatz von Polycom: Bundesrat Pfister gibt Startschuss für eines der teuersten Sicherheitsprojekte der Schweiz Mehr als eine Milliarde Franken kostet der Ersatz des nationalen Funksystems Polycom. Nach Querelen im Bundesamt für Bevölkerungsschutz liegt die Verantwortung neu beim Kommando Cyber der Armee. (www.tagesanzeiger.ch, 18.6.26)

Ruf nach Gehaltsobergrenze bei Pendlerpauschale Die Mobilitätsorganisation Verkehrsclub Österreich (VCÖ) nimmt das Thema Pendlerpauschale und Pendlereuro ins Visier. Kritisiert wird vor allem, dass jene, die ohnehin sehr gut verdienen, das größte Stück vom „Kuchen“ erhalten. (www.krone.at, 18.6.26)

Klimaanpassung: Warum die Kommunen sich auf italienische Verhältnisse vorbereiten müssen - Deutschland erlebt Hitze, Starkregen und teure Klimafolgen. Kommunen müssen sich darauf klug vorbereiten. - (www.faz.net, 18.6.26)

Tourismus-Doku hält der Prüfung stand Die Ombudsstelle der SRG Deutschschweiz weist zwei Beschwerden gegen den SRF-Dokumentarfilm «Überrannt – Overtourism in der Schweiz» ab. In zwei Schlussberichten hält sie fest, dass der Beitrag das Sachgerechtigkeitsgebot nicht verletzt. (www.persoenlich.com, 18.6.26)

Rüstungskooperationen: Das neue Problem mit der Nachhaltigkeit - Mercedes, Telekom & Co. arbeiten jetzt verstärkt mit Rüstungsfirmen zusammen. Sie riskieren, aus den ESG-Fonds zu fliegen. - (www.faz.net, 18.6.26)

Hitzeschutz : Krankenhäuser brauchen Milliarden Euro für Hitzeschutz Angesichts der beginnenden Hitzewelle warnen Krankenhäuser vor den Folgen hoher Temperaturen für Patienten. Die Kliniken müssten für verändertes Klima ausgerüstet werden. (www.zeit.de, 18.6.26)

Grünes Klassenzimmer: Draußen lernen, weil es drinnen zu heiß wird - Die zunehmende Hitze verändert auch den Schulalltag. Mit Grünen Klassenzimmern und mehr Begrünung reagiert eine Schule im Odenwald auf ein Problem. Die Umwelthilfe stellt klare Forderungen an die Politik. - (www.faz.net, 18.6.26)

Nachhaltigkeitskonferenz: „Drohnen können grün sein“ - Rüstung und KI scheinen Nachhaltigkeit als wichtiges Thema am Finanzmarkt abgelöst zu haben. Auf der Nachhaltigkeitskonferenz 2026 von Union Investment wird diskutiert: Lohnt sich nachhaltiges Investieren noch? - (www.faz.net, 18.6.26)

«Unzeitgemässe Fragen» – In Ruhe nachdenken, um zu Klarheit zu kommen? Ein Irrtum. Vom antiken Philosophen Sokrates können wir für ein gutes Leben viel lernen, sagt Agnes Callard. Sie lebt es selbst vor. (www.srf.ch, 18.6.26)

Speicherausbau würde Strompreis mehr als halbieren Im Sommer ist mittags meist Strom im Überfluss vorhanden, am Abend muss Österreich teuren Strom importieren. Eine neue Studie zeigt ein Einsparpotenzial von 7,5 Cent pro Kilowattstunde. Bedingung dafür sei ein Ausbau der Batteriespeicher.  Was dafür konkret nötig wäre ... (www.krone.at, 18.6.26)

E-Mobilität erobert den Alltag Busse und Müllwagen, Feuerwehrautos, Traktoren für die Landwirtschaft: Ein Einsatzgebiet nach dem anderen sagt Adieu zum Dieselmotor. In Bremen fährt ein elektrisch angetriebener Transporter sogar im Justizvollzug. (www.energiezukunft.eu, 18.6.26)

Streit um EU-Vertragspaket: Gefährden die Bilateralen III die direkte Demokratie? Nun warnen auch Linke vor einer Machtverschiebung Der Abstimmungskampf um die Verträge mit Brüssel nimmt Fahrt auf. Laut einer Studie verlieren Parlament, Bevölkerung und Kantone bei einer Annahme an Einfluss. (www.tagesanzeiger.ch, 18.6.26)

INTERVIEW - «Ich weiss nicht, warum die Schweiz so sehr auf Asphalt abfährt»: Ein ETH-Forscher über Hitze in Städten und darüber, wie man sich vor ihr schützt In vielen Städten wird immer dichter gebaut. Gleichzeitig steigen jeden Sommer die Temperaturen. Jan Carmeliet forscht daran, wie das zusammengeht. (www.nzz.ch, 18.6.26)

Influencer der Einsamkeit: Sie zelebrieren das Alleinsein – vor einem Millionenpublikum Ein Freitagabend ohne Freunde? Influencer zeigen auf Social Media ihren Alltag ohne soziale Kontakte. In einer Welt, in der immer mehr Menschen über Einsamkeit klagen, stossen sie auf viel Zuspruch. (www.nzz.ch, 18.6.26)

EU-Verträge und Mitsprache: Wie der Profi-Aktivist Daniel Graf die Demokratie retten will Er fordert mehr Ehrlichkeit in der Europadebatte und flankierende Massnahmen für die Volksrechte: Daniel Graf sieht das Pro-Europa-Lager in der Pflicht, das Demokratie-Thema endlich anzugehen. Eine neue Studie soll die Grundlagen liefern. (www.nzz.ch, 18.6.26)

Hitzewelle in Deutschland: Regeln am Arbeitsplatz und in der Schule Die Hitzewelle in den kommenden Tagen kann auch am Arbeitsplatz und in der Schule schnell zur Belastung werden. Welche Regeln gelten, wenn die Temperatur immer weiter steigt? Ein Überblick. Von Michael-Matthias Nordhardt.[mehr] (www.tagesschau.de, 18.6.26)

Neue Studie zeigt: EU-Verträge führen zu Demokratieverlust Formell können das Parlament und das Volk bei der Übernahme von EU-Recht mitreden. Lehnen sie dieses ab, drohen aber Strafmassnahmen. Jetzt präsentieren Forscher flankierende Massnahmen zur Stärkung der demokratischen Mitsprache. (www.schweizheute.ch, 18.6.26)

„Nicht akzeptabel“ – SPD beschwert sich über unzureichende Einbindung bei „Demokratie leben“ Ende Juni will Ministerin Prien die neuen Förderrichtlinien für das Programm „Demokratie leben!“ vorstellen. Der Koalitionspartner fühlt sich zu wenig eingebunden, Nachfragen würden nur unvollständig oder ausweichend beantwortet. (www.welt.de, 18.6.26)

Max-Planck-Gesellschaft tagt in Frankfurt a. M. Highlights der Jahresversammlung 2026 waren bislang die Festversammlung mit einem Expertengespräch zur Zukunft der Demokratie, die Verleihung des Max-Planck-Gründungspreises des Stifterverbandes und die Verleihung der Otto-Hahn-Medaillen (www.mpg.de, 18.6.26)

17.6.26

Mobilitätsbon: Initiative will dem klimaschädlichen Wachstum des Flugverkehrs ein Ende setzen – direkt Mit dem ungebremsten Anstieg der Passagier:innenzahlen des Flugverkehrs in der Schweiz wachsen auch die Treibhausgasemissionen. Im vergangenen Jahr machte der Flugverkehr über ein Viertel der schweizerischen Gesamtemissionen aus. Hier will die Mobilitätsbon-Initiative gegensteuern. (direkt-magazin.ch, 17.6.26)

TUM gründet Forum für Freiheit und Demokratie – TUM Die Demokratie steht massiv unter Druck: Laut aktuellen Studien vertrauen ihr nur noch 45 Prozent der Deutschen — 2023 waren es noch 54 Prozent. Die Technische Universität München (TUM) begegnet dieser besorgniserregenden Entwicklung mit der Gründung des „Forums für Freiheit und Demokratie an der TUM“. Damit soll generationenübergreifend die demokratische Bildung und die Förderung des Wertesystems unserer freiheitlichen Gesellschaft gestärkt werden. (www.tum.de, 17.6.26)

Lebenszyklusbasierte Nachhaltigkeitsbewertung von Infrastrukturbauwerken – Ein frei zugängliches Webtool zur Bewertung ökologischer, ökonomischer und sozialer Dimensionen im nachhaltigen Infrastrukturbau |Der Infrastrukturbau steht zunehmend vor der Aufgabe, ökologische, ökonomische und soziale Auswirkungen systematisch und frühzeitig zu erkennen und in Entscheidungen zu integrieren. Insbesondere im Vorentwurf und in der Planungsphase werden zentrale Weichen gestellt, wie etwa bei Systementscheidungen, Trassenführungen, Bauweisen und Materialkonzepten. Genau dort bestehen die größten Hebel für eine nachhaltige Veränderung und Optimierung. Aus diesem Grund entstand das Interreg-Projekt „Nachhaltigkeits-Rating von Infrastrukturprojekten“ (NRI), in dessen Rahmen ein frei zugängliches webbasiertes Tool entwickelt wurde, mit dem Auswirkungen von Bauwerken über deren gesamten Lebenszyklus strukturiert erfasst, dokumentiert und zwischen unterschiedlichen Varianten vergleichbar gemacht werden können. Das NRI-Tool bewertet die drei Nachhaltigkeitsdimensionen getrennt, (www.nbau.org, 17.6.26)

„Jedes zweite ausrangierte Solarmodul könnte eigentlich weiter genutzt werden.“ Aussortiert heißt nicht kaputt: Viele Solarmodule, die aus PV-Parks oder dem Handel zurückkommen, funktionieren noch einwandfrei. Im Interview erklärt Luisa Schulze von Better Sol, wie aus vermeintlichem Ausschuss geprüfte Second-Life-Module werden, warum die Alterung von Modulen oft deutlich geringer ausfällt als von Herstellern angegeben — und wie viel CO2 pro wiederverwendetem Modul eingespart werden kann. Ein Einblick in eine Branche, die zeigt, wie die Energiewende zirkulär werden kann. (www.unendlich-viel-energie.de, 17.6.26)

Warum Sursee bei der Digitalisierung der Landwirtschaft vorne mitspielt Prof. Dr. Daniel Speich Chassé erklärt im Interview, warum Sursee zu einem wichtigen Zentrum für die Digitalisierung der Landwirtschaft geworden ist. (www.unilu.ch, 17.6.26)

Die römisch-katholische Kirchgemeinde St. Michael Hägglingen feiert die Erst-Zertifizierung des Grünen Güggels Seit dem 6. Juni 2026 ziert der «Grüne Güggel» das Pfarreihaus in Hägglingen | Im Frühjahr 2022 hat die Kirchenpflege Hägglingen beschlossen, für die Kirchgemeinde verbindliche Grundsätze mit dem kirchlichen Umwelt-Management der oeku, welches von der Schweizer Landeskirchen propagiert wird, einzuführen. Seither hat das Umweltteam in vielen Sitzungen, Anhörungen, Begehungen, Aufnahmen, Erfassungen und das Erarbeiten eines umfassenden Umweltberichts mit vollem Einsatz gearbeitet. | Am Samstag 6. Juni durfte nun die Zertifizierung gefeiert werden. Pastoralraumleiter Dr. Gerhard Ruff und Diakon Hans Peter Stierli unterstrichen im Gottesdienst den Wert des erreichten «Grünen Güggels», welcher uns in der heutigen Zeit auch aufrütteln soll. Sie blickten zurück auf die Team-Arbeit und betonten den so wichtigen Respekt vor der wahrzunehmenden Schöpfungsverant­wortung und auf den Schöpfungsauftrag. «Wir müssen die Schöpfung leben und den Kindern Gottes die Hoffnung stärken». (oeku.ch, 17.6.26)

Sonne auf sicherem Grund: Strahlende Aussichten für neues Bürogebäude In Steinheim an der Murr entstand von 2024 bis 2025 ein moderner Neubau der Flex Elektrowerkzeuge GmbH, der architektonisch moderne Klarheit mit hoher energetischer Qualität verbindet. Auf Anregung des Architekturbüros ludwig + ulmer (Murr) wurden auf rund 700 m2 leistungsstarke PV-Module von Solarwatt in die Gebäudehülle integriert — getragen von einer wärmebrückenarmen, langlebigen und technisch ausgereiften fischer Unterkonstruktionslösung. (baurundschau.ch, 17.6.26)

IÖW: 10 Jahre Bundespreis „Blauer Kompass“ mit neuem Teilnahmerekord – 25 Projekte zur Klimaanpassung nominiert Der Bundespreis „Blauer Kompass“ feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum und verzeichnet einen überwältigenden Teilnahmerekord: Mit 488 Einreichungen wurde mit großem Abstand die bisher höchste Zahl an Bewerbungen und damit ein neuer Meilenstein erreicht. Nun sind 25 herausragende Projekte für den Bundespreis nominiert. Bei der Aufbereitung und fachlichen Bewertung der Projekte wurde die Jury vom Wettbewerbsbüro co2online und vom IÖW unterstützt. (www.ioew.de, 17.6.26)

Hybride Arbeitsmodelle: Unternehmen hinterfragen Büroflächen Hybride Arbeitsmodelle: Betriebe verkleinern ihre Büros. Eine Neuausrichtung nach dem Minimalprinzip soll ungenutzte Flächen in Begegnungsorte verwandeln. | Immer mehr Betriebe verkleinern ihre Büros. Eine Neuausrichtung nach dem Minimalprinzip soll ungenutzte Flächen in effiziente Begegnungsorte verwandeln. | Durch die Etablierung von Homeoffice und hybriden Arbeitsmodellen überprüfen viele Unternehmen in Deutschland die Effizienz ihrer physischen Arbeitsplätze. Daten des Ifo-Instituts belegen diesen Strukturwandel: Jeder vierte Betrieb meldet eine unzureichende Auslastung der eigenen Räumlichkeiten. Bereits 10,3 Prozent der Unternehmen haben ihre Flächen verkleinert, während weitere 12,5 Prozent eine solche Reduktion für die kommenden fünf Jahre planen. (www.it-daily.net, 17.6.26)

Künstliche Intelligenz: Macron will „Plattform“, um KI international zu regulieren Beim G-7-Gipfel in  Évian verständigen sich einige Staaten auf die Erarbeitung gemeinsamer Regeln für künstliche Intelligenz. Es drohten Gefahren für die Demokratie, warnt Frankreichs Präsident. (www.sueddeutsche.de, 17.6.26)

EU-Umfrage: Kinder sehen Social Media positiver als Eltern Jugendliche in der EU sehen die Auswirkungen sozialer Netzwerke auf ihre eigene mentale Gesundheit deutlich positiver als ihre Eltern. Das ergab eine von der EU-Kommission beauftragte und heute veröffentlichte Umfrage. | Knapp die Hälfte (48 Prozent) der befragten 13- bis 18-Jährigen vermutet einen positiven Effekt durch soziale Netzwerke. Bei den befragten Eltern liegt der Anteil nur bei etwa 21 Prozent. | Während die jungen Menschen zu 18 Prozent von negativen Auswirkungen durch ihre Social-Media-Nutzung ausgehen, vermuten etwa 36 Prozent der Eltern solche Effekte. Etwa ein Drittel der Jugendlichen glaubt zudem, dass die Nutzung ihre mentale Gesundheit weder positiv noch negativ prägt, bei den Eltern sind es sogar rund 42 Prozent. (orf.at, 17.6.26)

EU-Regeln gegen die Regenwaldabholzung: Nestlé und WWF spannen zusammen Jetzt machen Konzerne und Umweltverbände Druck für die Übernahme von EU-Regeln gegen die Regenwaldabholzung. Der oberste Gewerbler ist enttäuscht. (www.watson.ch, 17.6.26)

Hitzewelle rollt auf die Schweiz zu: Temperaturrekorde könnten fallen Ab Mittwoch rollt eine Hitzewelle über die Schweiz. Dabei könnten sogar die absoluten Temperaturrekorde gebrochen werden, sagt der Meteorologe. (www.watson.ch, 17.6.26)

EU-Regeln für Gentechnik: Monsanto freut sich Das neue EU-Gentechnik-Recht wird zu mehr patentierten Pflanzen führen. Das kann die Anpassung an den Klimawandel bremsen und Lebensmittel verteuern. mehr... (taz.de, 17.6.26)

Geo- und Energiepolitik: Stromkrise als Türöffner Die Übergangsregierung von Delcy Rodríguez treibt die Öffnung des Strom- und Ölsektors voran – und stärkt damit ausgerechnet jene Akteure, die Caracas seit Jahren unter Druck setzen. Kritiker warnen vor einem strategischen Ausverkauf zentraler Ressourcen. (www.jungewelt.de, 17.6.26)

Pflanzenöl versus Strom: Dieselmotor? Ja, bitte - Im Bundesverkehrsministerium hat sich Staatssekretär Christian Hirte für einen Dienstwagen mit Dieselmotor entschieden. Im Interview erklärt er, warum Diesel aus Pflanzenöl weniger klimaschädliche Emissionen erzeugen soll als ein E-Auto. - (www.faz.net, 17.6.26)

Hitzewelle in Deutschland: So bleibt die Wohnung angenehm kühl - Wenn das Thermometer in Richtung der 40-Grad-Marke steigt und nachts nur wenig sinkt, heizen sich Wohnungen so auf, dass an Schlaf kaum zu denken ist. Doch es gibt schnelle Mittel, gegen die Hitze vorzugehen. - (www.faz.net, 17.6.26)

Kulturbesetzung in Basel: Bauen am Utopieraum - - - Auf dem Gelände einer ehemaligen Kleinbasler Chemiefabrik kommen sich die Interessen von Kapital, Quartier und Stadtjugend in die Quere. - …mehr (www.woz.ch, 17.6.26)

KOMMENTAR - Ein Gipfel, um Trump zu bespassen Die G-7 tut noch immer so, als wäre sie ein politisches Direktorium der Weltgemeinschaft. Das ist sie aber schon lange nicht mehr. (www.nzz.ch, 17.6.26)

Energiewende: Wenn ein See das Haus heizt Ein Dorf in Hessen speichert Sonnenwärme in einem künstlichen See und will damit den Winter überstehen. Die Idee hat Potenzial – doch wie gut funktioniert das in der Praxis? (www.sueddeutsche.de, 17.6.26)

EU schwächt Regeln zu Gentechnik ab Mit modernen Gentechnikverfahren veränderte Lebensmittel dürfen in der EU künftig ohne spezielle Kennzeichnung im Supermarkt verkauft werden. Das EU-Parlament stimmte am Mittwoch mehrheitlich dafür, entsprechende Züchtungen in vielen Fällen von bisher strengen Regeln auszunehmen. Befürworter erhoffen sich dadurch vor allem ertragreichere und gegen den Klimawandel resistente Lebensmittel. Allerdings gibt es auch reichlich Kritik. (orf.at, 17.6.26)

Heiliger Stuhl wirbt für „Kultur der Verhandlung“ und Frieden - - Der ständige Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen und anderen internationalen Organisationen in Genf, Erzbischof Ettore Balestrero, hat bei der 62. Sitzung des UNO-Menschenrechtsrats betont: „Heute führt die Zunahme von Konflikten zu einer Kürzung der Entwicklungshilfegelder. Die tatsächlichen Kosten dafür tragen die Armen und Bedürftigen.“ Er warnte zudem vor Desinformation: „Die Suche nach der Wahrheit ist für die Demokratie unerlässlich“. - - - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 17.6.26)

Replik von Thomas Matter: Wenn die Opfer zu Tätern werden Der «Tages-Anzeiger» verwandelt die Belästigungen junger Frauen durch Migranten zum blossen «Narrativ». Eine Replik. (www.tagesanzeiger.ch, 17.6.26)

Eine Verbindung zwischen Orten und Menschen Der Regionalverkehr Bern–Solothurn (RBS) präsentiert sich mit einem modernisierten Auftritt. Dazu gibt es eine Lancierungskampagne unter dem Claim «Verbindet, was üs bewegt». (www.persoenlich.com, 17.6.26)

China-Schock: Autos, Chemie, Cleantech: Nach den USA droht auch Europa der industrielle Kahlschlag Ökonomen schlagen Alarm wegen Chinas Exportoffensive – und zerbrechen sich den Kopf darüber, wie die EU kontern kann. (www.tagesanzeiger.ch, 17.6.26)

Klimafreundliches Heizen: Basis für Fernwärme ist oft schon da Die Voraussetzungen für einen Fernwärme-Anschluss sind meist gut – und sie werden bis 2045 noch besser. Das zeigt eine neue Studie. mehr... (taz.de, 17.6.26)

Ökobilanz von Rechenzentren: Europas Rechenzentren sind klimafreundlicher als US-Pendants Wo werden Rechenzentren mit fossilem Strom betrieben, wo mit saubererem? Eine neue Studie bringt Licht ins Dunkel. mehr... (taz.de, 17.6.26)

6 Hitze-Tipps: So bewahren Sie einen kühlen Kopf Tagsüber bis zu 36 Grad und mehrere Tropennächte hintereinander: Die Hitzewelle der kommenden Tage verlangt dem Körper so einiges ab – und lässt Alltägliches ganz schön anstrengend werden. krone.at hat sechs Tipps gesammelt, die Ihnen durch den Alltag helfen. (www.krone.at, 17.6.26)

Kantone machen Werbung für den Ernstfall Für die Kampagne zur Broschüre «Verhalten in Krise und Krieg» wird eine Agentur gesucht. Das Budget beträgt über eine Million Franken. Die Kampagne dürfte die erste dieser Art in der Schweiz sein. (www.persoenlich.com, 17.6.26)

Papst Leo XVI. trauert um verstorbenen Kardinal Ruini - - Papst Leo XIV. hat anlässlich des Todes von Kardinal Camillo Ruini ein Beileidstelegramm an den Generalvikar für die Diözese Rom, Kardinal Baldassare Reina, gerichtet. In der im Vatikan veröffentlichten Depesche vom 17. Juni 2026 drückt das Kirchenoberhaupt seine Anteilnahme aus und dankt für das Wirken des Verstorbenen, der über viele Jahre hinweg eine zentrale Rolle innerhalb der katholischen Kirche in Italien einnahm. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 17.6.26)

Verunreinigte Böden – PFAS-Belastungen könnten Kredite für Bauern verunmöglichen Bei Kreditvergaben wird in einigen Kantonen neu ein negativer PFAS-Nachweis verlangt. (www.srf.ch, 17.6.26)

UNICEF-Klimabericht: Fast die Hälfte aller Kinder sind von extremer Hitze, Fluten oder Stürmen betroffen - Ein neuer Klimarisikoatlas von UNICEF zeigt, wo die Gefahren von Dürren, Stürmen oder Fluten am größten sind. Die Daten sollen Entscheidungsträgern helfen, konkrete Maßnahmen zu ergreifen. - (www.faz.net, 17.6.26)

Immobilien: Vorsicht vor Fernwärme - Die Heizkosten unterscheiden sich zwischen Wärmepumpen und anderen. Der Anteil der Fernwärme wächst zwar auch im Neubau, aber kann die Ausgaben für die Bewohner steigern. - (www.faz.net, 17.6.26)

Airflow: Modulares Lüftungsgerät für große Luftmengen - -   - „Die Serie basiert auf einem modularen Aufbau, bei dem Bauform, Gerätegröße und Funktionsumfang projektspezifisch konfiguriert werden können. Ein Rasterkonzept ermöglicht abgestimmte Gerätemaße für unterschiedliche Aufstellbedingungen und erleichtert die Integration in bestehende Gebäude“, erläutert Airflow. Für die Luftbehandlung stehen verschiedene Komponenten zur Verfügung. Dazu zählen Systeme zur Wärmerückgewinnung wie Gegenstrom-Plattenwärmetauscher oder Rotationswärmetauscher, Ventilatoren mit EC-Technologie sowie kombinierbare Heiz- und Kühlregister. Konstruktive Details, wie thermisch entkoppelte Grundrahmen, Kondensatwannen und schwingungsdämpfende Anschlussstutzen, sind auf den Betrieb in größeren Anlagen ausgelegt. Zur Planung bietet Airflow eine digitale HVAC-Software an, mit der sich Geräte konfigurieren, berechnen und dokumentieren lassen. Das erleichtert die Auslegung sowie die Erstellung von Ausschreibungsunterlagen und unterstützt die Einhaltung relevanter Richtlinien. Airflow Lufttechnik GmbH, Wolbersacker 16, 53349 Rheinbach, Tel.: 02226 9205-0, info@airflow.de, www.airflow.de - -   -   -   - >| (www.ikz.de, 17.6.26)

EU-Umfrage: Jugendliche sehen Social Media positiver als Eltern Jugendliche bewerten Social Media positiver als ihre Eltern und verbringen mehr Zeit online, als die Eltern vermuten. Empfehlungen von Experten zu möglichen Verboten für Minderjährige werden im Juli erwartet.[mehr] (www.tagesschau.de, 17.6.26)

Kosten von Neubauprojekten – Experte: «Erfahrung zeigt: Atomkraftwerke sind super risikoreich» Aufhebung des Neubauverbots: Der Nationalrat will wissen, wie AKWs finanziert werden könnten. Der Experte ordnet ein. (www.srf.ch, 17.6.26)

Sicherheit am Mount Everest: „Wenn ein Sherpa in Schwierigkeiten gerät, kann ich als Kunde nicht einfach weitergehen“ Seit ein verschollener Sherpa sich in der Todeszone selbst gerettet hat, ist eine Diskussion um die Sicherheit am Mount Everest entbrannt. Der Expeditionsanbieter Lukas Furtenbach geht hart mit so manchem Bergsteiger ins Gericht – und sagt, was sich ändern müsste. (www.sueddeutsche.de, 17.6.26)

Absage an Merz‘ Politik: Postwachstumsbericht der UN Im Mai 2026 wurde der UN-Report "Counting what counts" der Expertengruppe "Beyond GDP" veröffentlicht: Er kritisiert den Fokus auf das BIP als Wohlstandsindikator. "Postwachstums-Youtuber" Martin Oetting hat sich den Bericht genauer angeguckt und kritisiert das fehlende Medienecho. (www.postwachstum.de, 17.6.26)

Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin: Bauturbo trifft auf Seeadler Ist Naturschutz wichtiger als Tempo beim Bauen? In der Uckermark wird ausgefochten, was bald ganz Deutschland betrifft. (www.zeit.de, 17.6.26)

USA: Bericht dokumentiert weltweiten Anstieg religiös motivierter Anfeindungen - - Das Pew Research Center hat seinen 16. Jahresbericht über weltweite Einschränkungen der Religionsfreiheit vorgelegt. Die Daten für das Jahr 2023 zeigen, dass in zahlreichen Staaten die gesellschaftlichen Feindseligkeiten durch Einzelpersonen und Gruppen zugenommen haben. Die Studienautorinnen Samirah Majumdar und Vivian Jacobs werteten hierfür Daten aus 198 Ländern und Territorien aus. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 17.6.26)

„Würde des Menschen darf nicht von politischen Grenzen abhängen“ - - Die Schweizer Stimmbevölkerung hat am 14. Juni 2026 die Volksinitiative „Keine 10-Millionen-Schweiz!“ (auch bekannt als Nachhaltigkeitsinitiative) abgelehnt. Die Nationaldirektorin der kirchlichen Dienststelle migratio, Isabel Vasquez, äußerte sich differenziert zu dem Ausgang der Abstimmung. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 17.6.26)

Das Treiben der Katherina Reiche: Klimapolitisches Fiasko Die Wirtschaftsministerin setzt alles daran, dass Deutschland bis 2045 nicht klimaneutral wird. Gerade hat sie Flüssiggas aus Kanada geordert. mehr... (taz.de, 17.6.26)

Bern zeigt Gesicht fürs Felsenau Die Brauerei Felsenau wirbt diesen Sommer mit über 50 gezeichneten Köpfen. Unter dem Motto «Eis für alli» zeigt die Kampagne «Berner Gringe» auf Plakatstellen in und um Bern – umgesetzt wieder vom Gespann Bene Abegglen und Hannes Saxer. (www.persoenlich.com, 17.6.26)

Das gilt laut Experten bei Hitze am Arbeitsplatz Darf ich bei zu hohen Temperaturen den Arbeitsplatz einfach so verlassen? Die kurze Antwort auf diese Frage, die sich bei einer Hitzewelle viele stellen, lautet: Nein! Experten der Arbeiterkammer klären auf, was konkret gilt. (www.krone.at, 17.6.26)

2030 ist das Emissions-Budget für 1,5 Grad verbraucht Die Erderwärmung hat sich seit dem letzten Sachstandsbericht des Weltklimarats deutlich beschleunigt, zeigt ein aktueller Report. Alle wichtigen Klima-Indikatoren verschlechterten sich. Die globalen CO2-Emissionen müssten endlich stark sinken, statt nur weniger zu steigen. - (klimareporter.de, 17.6.26)

Hitzewelle: «Was auf uns zukommt, ist absolut historisch und einmalig» Ab Mittwoch steigen die Temperaturen in der Schweiz deutlich an. Ein Meteorologe ordnet ein, was uns erwartet und ob auch die Rekorde purzeln. (www.schweizheute.ch, 17.6.26)

Social Media: Eltern warnen, Teenies entspannt TikTok, Instagram und Snapchat stehen immer wieder in der Kritik. Doch ausgerechnet die Jugendlichen selbst sehen ihre Social-Media-Nutzung deutlich entspannter als ihre Eltern. Das zeigt eine aktuelle, von der EU-Kommission in Auftrag gegebene Umfrage. (www.krone.at, 17.6.26)

Architektur: Centre Pompidou mit Alpenblick Eine Utopie von gestern für morgen: Das Arabellahaus in München wird nicht abgerissen, sondern spektakulär revitalisiert. Über ein Leuchtturmprojekt, das weit über die Stadt hinausragt. (www.sueddeutsche.de, 17.6.26)

Ausbaupläne lassen Salzburgs Gemeinden zittern Das neue Gesetz zum Ausbau des Energienetzes der Bundesregierung sieht ehrgeizige Pläne für die Verstärkung des Stromnetzes vor. Mit der Erfahrung der umstrittenen 380-kV-Leitung blickt Salzburg gebannt auf konkret geplante Trassen. (www.krone.at, 17.6.26)

Aufrüstung der Schweiz: So will Bundesrat Pfister die Mehrwertsteuererhöhung doch noch durchbringen Der Verteidigungsminister reagiert auf die breite Kritik an seinem Vorschlag: Die Mehrwertsteuer soll weniger stark steigen als ursprünglich geplant. Dafür soll die Erhöhung länger bleiben. (www.tagesanzeiger.ch, 17.6.26)

Trumps Jagd nach Irans «Atomstaub» endet ohne eindeutigen Gewinner In den wochenlangen Verhandlungen zur Beendigung des Krieges haben es die USA nicht geschafft, Iran zur Aufgabe seines Nuklearprogramms zu zwingen. Trotzdem ist die iranische Atomgefahr heute viel geringer als noch vor einem Jahr. (www.nzz.ch, 17.6.26)

Bayreuther Festspiele: Bayreuth schafft sich ab Die Festspiele auf dem Grünen Hügel wollen sich ihrer Nazivergangenheit stellen – und verärgern den Publizisten Michel Friedman. Doch das ist nicht das einzige Problem. (www.zeit.de, 17.6.26)

Förderung für Zürcher Recherchekollektiv WAV setzt sich zusammen mit ByteFM in einem Vergabezyklus mit 82 Bewerbungen durch. (www.persoenlich.com, 17.6.26)

16.6.26

Neue Karte: Licht und Schatten in der Schweiz SLF-Forschende berechnen das Licht am Boden der Schweiz auf zehn Meter genau im Freien und im Wald. Das Modell simuliert sogar einzelne Baumschatten. | Schweizweite Lichtdaten: SLF stellt erstmals hochaufgelöste Daten zur Sonneneinstrahlung am Boden bereit. | Wichtige Anwendungen: Grundlage für Forschung zu Schneeschmelze, Klima und Wasserhaushalt. | Sehr präzise: Berücksichtigt Gelände, Berge und sogar einzelne Baumschatten. | Licht ist Energie. Licht ist Schneeschmelze. Licht ist Leben. Licht ist vieles. Umso wichtiger ist es, zu wissen, wann wo wie viel Licht den Schweizer Boden erreicht. Genau diese Daten stellen Forschende des WSL-Instituts für Schnee- und Lawinenforschung SLF jetzt der Öffentlichkeit auf der Plattform EnviDat (siehe Kasten) zur Verfügung. Mit einer Auflösung von gerade mal zehn Meter können alle, die sich dafür interessieren, schauen, wie viel Licht auf den Boden kommt, sei es im Wald, im Garten oder auf der Autobahn. (www.wsl.ch, 16.6.26)

«Wir beobachten hier einen Lerneffekt» Die Lauterkeitskommission feiert ihr 60-jähriges Bestehen. Ihr Präsident Philipp Kutter äussert sich im Interview über Werbeeinschränkungen, Greenwashing und die Wirkung der Selbstregulierung. Er bietet dem Bund im Bereich Lebensmittelwerbung für Kinder Zusammenarbeit an. (www.persoenlich.com, 16.6.26)

Freihandel – Mercosur-Abkommen: Kontroverse um Umweltschutz und Nachhaltigkeit Das Parlament soll das Mercosur-Freihandelsabkommen bestätigen. Umstritten sind mögliche Folgen für die Umwelt. (www.srf.ch, 16.6.26)

EU bremst den CO2-Preis Die EU entschärft den neuen Emissionshandel für Sprit und Heizungen. Für Deutschland könnte das zunächst sogar sinkende CO2-Kosten bedeuten. (klimareporter.de, 16.6.26)

Gut vorbereitet auf heisse Sommertage Hohe Temperaturen können die Gesundheit belasten. Der Kanton Uri informiert die Bevölkerung deshalb über die wichtigsten Empfehlungen zum Schutz vor Hitze. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Personen mit chronischen Erkrankungen, Schwangere, Kleinkinder sowie Personen, die im Freien arbeiten. | Mit dem Beginn der Sommermonate steigt die Wahrscheinlichkeit für längere Hitzeperioden. Bereits wenige Tage mit hohen Temperaturen können zu Kreislaufproblemen, Erschöpfung oder einer Verschlechterung bestehender Erkrankungen führen. Mit einfachen Massnahmen lässt sich das gesundheitliche Risiko jedoch deutlich reduzieren. | Die folgenden «drei goldenen Regeln für Hitzetage» helfen, gesundheitliche Beschwerden während heisser Tage zu vermeiden: | Körperliche Anstrengungen vermeiden | Hitze fernhalten und den Körper kühlen | Ausreichend trinken und leicht essen | Aufeinander achten | Weitere Informationen erhalten Sie beim Bundesamt für Gesundheit: https://www.bag.admin.ch/de/hitze (www.ur.ch, 16.6.26)

Erste europäische Search API jetzt als Self Service verfügbar Der erste europäische Suchindex Staan macht seine Search API für Developer verfügbar, die ihre AI Agents und Assistants damit an eine unabhängige Alternative zu Big Tech aus den USA koppeln können. | Google ist die wichtigste Suchmaschine der Welt. In Deutschland folgt in Sachen Marktanteile mit weitem Abstand Bing von Microsoft — mit 9,5 Prozent gegenüber 80,5 Prozent bei Google. Neben Yandex aus Russland schafft es mit Ecosia auch eine deutsche Alternative in die Liste der relevanteren Suchoptionen hierzulande, mit immerhin 1,6 Prozent Marktanteil. Ecosia hat zusammen mit der französischen Suchmaschine Qwant 2025 den ersten europäischen Suchindex aufgebaut. Das Ziel: mehr Unabhängigkeit von Big Tech und den USA. Olivier Abecassis, CEO von Qwant und des Joint Ventures European Search Perspective (EUSP) sagte: The mission is clear — to develop democratic, sovereign tech on the continent at the same time when generative AI will profoundly redefine the online search experience. (onlinemarketing.de, 16.6.26)

Improved latitudinal carbon budgets from global airborne surveys We show that large scale CO2 patterns measured by global airborne surveys are able to discriminate among a collection of diverse atmospheric models that estimate total CO2 fluxes. In combination with independent ocean and fossil-fuel flux estimates, the aircraft observations indicate much less tropical land uptake than suggested by terrestrial ecosystem models and land use studies, with important implications for the processes driving the global land carbon sink. In the northern extratropics, the observations show either an underestimate of land carbon uptake by models or an overestimate of emissions by fossil fuel inventories. Our results highlight the unique value of global-scale airborne atmospheric profile measurements for the future global carbon observing system. (www.pnas.org, 16.6.26)

Umstrittene Reform: Neues Heizungsgesetz belastet Gewerbetreibende Nur bei Privatleuten sollen Vermieter einen Teil der Kosten tragen, wenn sie auf eine Gasheizung setzen. Das Gesetz soll schnell durchs Parlament. mehr... (taz.de, 16.6.26)

Stadtentwässerung Frankfurt: Solarfaltdach fürs Klärbecken - Die Stadt Frankfurt treibt mit einem Pilotprojekt den Klimaschutz voran und nutzt den gewonnenen Strom für den eigenen laufenden Betrieb der Kläranlage in Niederrad. - (www.faz.net, 16.6.26)

Katherina Reiches nächster Streich: Eine Zukunft für die Erdgasindustrie Das staatliche Unternehmen Sefe plant Flüssiggaskäufe bis 2050. Bis dahin soll Deutschland aber quasi fossilfrei sein. SPD und Grüne sind empört. mehr... (taz.de, 16.6.26)

Wärmeplan 2026 für Berlin: Am Ende unverbindlich Der Senat legt seinen „Wärmeplan“ für die Energiewende bis 2045 vor. Ein scharfes Schwert ist das Dokument aber nicht – nur eine Orientierungshilfe. mehr... (taz.de, 16.6.26)

Bestseller-Thema «Female Rage»: In der Literatur schlagen die Frauen zurück Gewalt gegen Frauen wird diskutiert wie nie – und in der Fiktion boomen Geschichten, in denen Opfer sich rächen. Ist Gegengewalt in Ordnung? Eine Literaturrecherche. (www.tagesanzeiger.ch, 16.6.26)

Gebäudetyp E: Weniger Streit am Bau? Von wegen! - Mit dem neuen Gebäudetyp E will die Bundesregierung das Bauen einfacher machen. Doch die Kritik daran wächst. Der deutsche Anwaltsverein glaubt nicht, dass es weniger Bauklagen gibt – im Gegenteil. - (www.faz.net, 16.6.26)

Sommerkleidung: Was ziehe ich während einer Hitzewelle an? Wer im Sommer nicht unnötig schwitzen will, kann einige einfache Moderegeln befolgen. Der stilvolle Umgang mit der Hitze hat aber vor allem mit der Einstellung zu tun. (www.zeit.de, 16.6.26)

Umweltklinik: »Die Bevölkerung ist beim Klimaschutz weiter als die Politik« Wer das Klima schützen will, braucht Rechtsberatung. Die ist teuer. Die 24-jährige Emma Stremplat sorgt mit einer Gruppe von Studierenden für eine Alternative. (www.zeit.de, 16.6.26)

„27 Grad in der Früh in Klassen nicht tragbar“ Die Grünen fordern einen Hitzeschutzplan für Schulen und Kindergärten. Steirischer Lehrervertreter bestätigt das Problem. Im Landtag wollte man zudem wissen, wie vulnerablen Gruppen bei der Hitzebelastung geholfen wird. (www.krone.at, 16.6.26)

Spezielle Allianz: Nestlé und WWF spannen zusammen – und bringen Schweizer KMU gegen sich auf Nationalräte erhalten ungewohnte Post: Konzerne und Umweltschützer machen Druck für strengere EU-Regeln gegen die Regenwaldabholzung. Der oberste Gewerbler ist enttäuscht. (www.schweizheute.ch, 16.6.26)

Aufhebung des AKW-Verbots: Der Ständerat unterstützt Bundesrat Rösti, gibt ihm aber Hausaufgaben auf Ein Bericht, der bis Ende Jahr veröffentlicht wird, soll dem Energieminister eine Mehrheit im Parlament bringen und zeigen, wie neue Atomkraftwerke finanziert werden können. (www.nzz.ch, 16.6.26)

Gegenvorschlag zu Blackout-Initiative: Ist es richtig, auf neue Atomkraftwerke zu setzen? National- und Ständerat ringen um das Neubauverbot für AKW. In unserer Redaktion sind die Meinungen über den Grundsatzentscheid geteilt. (www.tagesanzeiger.ch, 16.6.26)

Ziviler Ungehorsam: Dürfen Aktivisten das Eigentum anderer angreifen? - Von beschmierten Kunstwerken bis zum Brandanschlag aufs Stromnetz: William E. Scheuerman will die Rechtfertigung zivilen Ungehorsams auf das Gebiet des Eigentums ausweiten. Eine abenteuerliche Theorie. - (www.faz.net, 16.6.26)

Ziviler Ungehorsam: Dürfen Aktivisten das Eigentum anderer angreifen? - Von beschmierten Kunstwerken bis zum Brandanschlag aufs Stromnetz: William E. Scheuerman will die Rechtfertigung zivilen Ungehorsams auf das Gebiet des Eigentums ausweiten. Eine abenteuerliche Theorie. - (www.faz.net, 16.6.26)

«Die Kirche müsste sich vor der Demokratie nicht fürchten» Menschenrechte und Demokratie sind in der kirchlichen Rechtstradition seit dem Mittelalter angelegt. Dennoch tut sich die katholische Kirche unendlich schwer damit. Warum, haben wir den Luzerner Kirchenrechtler Adrian Loretan gefragt. (www.forum-magazin.ch, 16.6.26)

Transparenz als Ressource: Der materielle Gebäudepass als Schlüssel zur Kreislaufwirtschaft Die Bau- und Immobilienbranche steht unter massivem Transformationsdruck. Klimaziele, Ressourcenknappheit und steigende regulatorische Anforderungen verlangen nach neuen Antworten — insbesondere im Umgang mit Materialien. Denn Gebäude sind nicht nur Energieverbraucher, sondern vor allem gigantische Rohstofflager. Doch was genau steckt eigentlich in ihnen? Welche Materialien wurden verbaut, in welchen Mengen, mit welchen Verbindungen — und wie lassen sie sich am Ende ihres Lebenszyklus wiederverwerten? | Genau hier setzt der Materielle Gebäudepass an. Er schafft Transparenz über die stoffliche Zusammensetzung eines Gebäudes — digital, strukturiert und über den gesamten Lebenszyklus hinweg verfügbar. Für das Ingenieurunternehmen FCP ist dieses Instrument ein zentraler Baustein auf dem Weg zu einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft im Bauwesen. (www.nbau.org, 16.6.26)

WM: Rekord-Emissionen und massives Greenwashing bei Sponsoren Mega-Event in Nordamerika wird zum klimaschädlichsten Turnier der Geschichte — Umweltschutzorganisation kritisiert Sponsoring durch Coca-Cola, Unilever, Qatar Airways und Co. | Greenpeace kritisiert die diesjährige FIFA Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko als Paradebeispiel für Greenwashing. Während die Nachhaltigkeitsstrategie der FIFA eine Klimaneutralität bis 2040 angibt, wird diese WM die klimaschädlichste in der Geschichte des Turniers wird. Maßgeblich verantwortlich für diesen Negativrekord ist der neue Spielmodus mit mehr Spielen und damit auch Flügen. Anstatt auf echte Nachhaltigkeit zu setzen, dient das Event umweltveschmutzenden Konzernen wie Aramco, Coca-Cola, Unilever und Qatar Airways als milliardenschwere Werbefläche. Greenpeace fordert die FIFA auf, diese Scheinheiligkeit zu beenden, ihre Vorbildwirkung endlich ernst zu nehmen und fossile sowie umweltschädigende Sponsoren konsequent auszuschließen. (greenpeace.at, 16.6.26)

Lowtech und Nutzerkomfort – Planung zwischen Technikreduktion und Behaglichkeit Lowtech wird häufig als Verzicht missverstanden: weniger Technik, weniger Komfort, mehr Nutzerverantwortung. Tatsächlich entscheidet jedoch nicht die Menge der Technik über Behaglichkeit, sondern wie präzise Entwurf, Gebäudehülle, Nutzung, Betrieb und technische Systeme aufeinander abgestimmt sind. Lowtech ist daher kein Rückschritt, sondern ein Korrektiv zu einer Planungskultur, die Komfort allzu oft erst im Betrieb technisch absichert. | Die weitverbreitete Meinung „mehr Technik = mehr Komfort“ greift ebenso zu kurz wie die Vorstellung, Technikreduktion sei bereits an sich ein Qualitätsmerkmal einer nachhaltigen Planung. Weder maximale Ausstattung noch radikale Minimierung führen automatisch zu gut funktionierenden Gebäuden. Ob ein Gebäude als angenehm und alltagstauglich erlebt wird, hängt vielmehr vom Zusammenspiel von Entwurf, Gebäudehülle, Verschattung, Lüftung, Tageslicht, Materialität, Bedienbarkeit und Betrieb ab. (www.nbau.org, 16.6.26)

Abriss als Gewohnheit – oder Umbau als Haltung? – Architects for Future Ein Plädoyer für den Erhalt des Bremer Kaufhof-Gebäudes. Architects for Future setzt sich für den Erhalt und die Umnutzung des Gebäudes sowie für die Einbindung der Bevölkerung in seine Zukunft ein. | „Das Kaufhaus geht. Die Zukunft kommt.“ Selten wurde ein stadtpolitisches Narrativ so prägnant formuliert — und so fragwürdig zugleich. Denn was hier als Fortschritt verkauft wird, ist bei genauerem Hinsehen vor allem eines: Gewohnheit. Gewohnheit, Bestehendes abzuräumen, um Platz für vermeintlich Besseres zu schaffen. Doch wer heute noch glaubt, Zukunft beginne erst mit dem Neubau, verschließt die Augen vor den Herausforderungen der Gegenwart. | Die Debatte um das Bremer Kaufhof-Gebäude legt diesen blinden Fleck schonungslos offen. Während der Senat faktisch den Abriss vorantreibt, fordern Stimmen aus Architektur, Wissenschaft und Zivilgesellschaft genau das Gegenteil: innehalten, prüfen, umdenken. Es ist kein nostalgischer Impuls, der hier spricht, (www.nbau.org, 16.6.26)

Zwischen Kostenfixierung und Zukunftsverantwortung – Warum die aktuelle Debatte um Baustandards mehr Zielklarheit und Ehr­lich­keit braucht und das Vergessen des bisher Erreichten nicht akzeptabel ist Kaum ein Thema wird im gegenwärtigen Diskurs über Stadtentwicklung und Wohnungsbau so vehement verhandelt wie die Frage der Bezahlbarkeit. Steigende Baukosten, Zinsen, Materialpreise und regulatorische Anforderungen haben den Druck auf Politik, Wohnungswirtschaft und Planung massiv erhöht. Neu ist das Thema aber eigentlich nicht. Schon im Wahlkampf 2021 hatte Olaf Scholz 400.000 neue Wohnungen pro Jahr versprochen und dieses Ziel auch im damaligen Koalitionsvertrag verankert. Die Notwendigkeit, neuen Wohnraum zu schaffen, ist gerade in den sich zunehmend urbanisierenden Gebieten rund um die großen Städte und in den industriestarken Regionen Deutschlands kein neues Thema. | Es ist auch kein deutsches Thema. Die ganze Welt steht aktuell vor diesen Herausforderungen. Zwar geht es in diesem Beitrag vor allem um den Wohnungsbau in Deutschland. Dennoch hilft es immer wieder, den Blick in andere Länder zu lenken, um die eigenen Herausforderungen etwas besser und ehrlicher einordnen zu können. (www.nbau.org, 16.6.26)

Tiefgründiges Bauprojekt: Die Schatzkarte der gebauten Umwelt | Wie das anthropogene Lager zur größten Rohstoffquelle der Zukunft wird Angenommen, Sie würden über eine detaillierte Schatzkarte verfügen. Nicht für vergrabenes Gold, sondern für Millionen Tonnen Stahl, Beton, Kupfer und seltene Erden, die bereits da sind. Verbaut in Brücken, Gebäuden, teils auch in Tunneln. Dieses anthropogene Lager, wie es in der Fachwelt genannt wird, ist der größte Rohstoffspeicher, den wir haben. Und doch behandeln wir ihn, als wäre er wertlos. | Madaster ist eine digitale Plattform, die nichts Geringeres tut, als eine Schatzkarte für die gebaute Umwelt zu erstellen. Nicht nur mit der Markierung „hier liegt etwas“, sondern mit präzisen Angaben: welches Material, in welcher Menge, in welcher Qualität, mit welchem Restwert. „Die Kernidee ist, Bauteile und Materialien digital zu dokumentieren für lange Zeiträume, um damit flächendeckend Kreislaufwirtschaft zu ermöglichen“, erklärt Dr. Patrick Bergmann, Geschäftsführer von Madaster Deutschland, in meinem Podcast Tiefgründig. (www.nbau.org, 16.6.26)

Schluss mit Gratis-Storno: SAC-Hütten: Reservation kostet künftig 10 Franken Wer einen Schlafplatz in einer SAC-Hütte reserviert, muss ab 2027 dafür bezahlen. Die Gebühr wird auch bei einer frühzeitigen Absage oder schlechtem Wetter nicht zurückerstattet. (www.tagesanzeiger.ch, 16.6.26)

Was hat Zukunft? | Unser Newsletter beleuchtet, wie sich die Technologiefolgen-Abschätzung (TA) zu «Früherkennung», «Foresight» oder «Zukunftsforschung» verhält. Welche Besonderheiten zeichnen TA aus? Der Newsletter nähert sich dieser Frage. | Zum PDF: https://www.ta-swiss.ch/app/uploads/2026/06/Newsletter-2_26-TA-SWISS-de-web.pdf | @ta-swiss.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 16.6.26)

Ab Januar 2027 sind negative Einspeisetarife für Solarstrom möglich: Profit-Plus schützt PV-Betreiber kostenlos Für Betreiber von Photovoltaik-Anlagen beginnt ab 2027 eine neue Marktphase. Mit der vom Bundesrat beschlossenen neuen Vergütungslogik wird nicht mehr nur entscheidend sein, wie viel Solarstrom produziert wird, sondern auch, wann er eingespeist wird. Die Netzbetreiber dürfen ab dem 01.01.2027 negative Strompreise an Solarstromproduzenten weitergeben. Die sun2wheel AG und die convoltas AG erweitern ihr Produkt «Profit-Plus» deshalb um eine automatische und kostenlose Schutzfunktion gegen negative Marktpreise. | Für Betreiber verändert sich durch diesen Bundesratsentscheid die wirtschaftliche Ausgangslage. Neben der produzierten Strommenge gewinnt die aktive Steuerung der Anlage an Bedeutung. «Profit-Plus» erkennt kritische Preissituationen frühzeitig und reduziert die Einspeisung automatisch, bevor unnötige Kosten entstehen. Solarstrom bleibt damit attraktiv, erfordert aber künftig eine stärkere Abstimmung von Produktion, Einspeisung, Speicherung und Verbrauch. (baurundschau.ch, 16.6.26)

As lone star ticks move north, red meat allergies are on the rise Its bites can trigger an immune response to red meat. (yaleclimateconnections.org, 16.6.26)

AfD und Antikapitalismus: Warum Höcke Marx zitiert – und was er wirklich meint Die AfD gibt sich gern als Anwalt der „kleinen Leute“ und bedient sich dabei sogar linker Rhetorik. Doch hinter dem „solidarischen Patriotismus“ steckt eine ganz andere Agenda. Für wen schreibt die Partei ihre Wahlprogramme wirklich? (www.freitag.de, 16.6.26)

Hattmannsdorfer will keine „Klimapolitik um jeden Strompreis“ Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) will „schlussmachen mit Klimapolitik um jeden Strompreis“. Das sagte er heute bei einer Diskussionsrunde über die Industriestrategie. Zentral für die Energiepolitik seien Versorgungssicherheit, Finanzierbarkeit und Unabhängigkeit. | Das vielzitierte energiepolitische Dreieck umfasst üblicherweise die Ziele Versorgungssicherheit, Leistbarkeit und Nachhaltigkeit, Hattmannsdorfer ersetzte Letzteres in seiner Keynote mit dem Ziel der Unabhängigkeit. Klarer Fokus der Industriestrategie sei die Innovation. | Auch der Chef des teilstaatlichen Energiekonzerns Verbund, Michael Strugl, bemühte das energiepolitische Dreieck. Vor dem Hintergrund der Energiekrisen der vergangenen Jahre sei die Finanzierbarkeit viel diskutiert und mit dem Iran-Krieg die Versorgungssicherheit Thema geworden. Manchmal werde heute so getan, als seien Nachhaltigkeitsgesichtspunkte nicht mehr wichtig. (orf.at, 16.6.26)

Greenwashing-Urteil gegen McDonald's: Deutsche Umwelthilfe stoppt irreführendes Zukunftsversprechen Die Deutsche Umwelthilfe stoppt irreführendes Versprechen der Fast-Food-Kette McDonald's, ab 2050 inklusive der Lieferkette „klimaneutral“ zu sein. | Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) stoppt irreführendes Versprechen der Fast-Food-Kette McDonald's, ab 2050 inklusive der Lieferkette „klimaneutral“ zu sein. Auf seiner Webseite warb McDonald's im letzten Jahr mit diesem vollmundigen Versprechen, ohne jedoch zu verraten, wie dieses Ziel konkret erreicht werden soll. Nach Auffassung der DUH blieben die dargestellten Maßnahmen vage und unzureichend. Statt eines belastbaren, umfassenden Umsetzungsplans wurden nur punktuelle und unzureichende Maßnahmen genannt. | McDonald's hatte die Werbung nach schriftlicher Aufforderung der DUH zwar geändert, allerdings keine Erklärung abgegeben, mit der das Unternehmen einen Wiederholungsfall ausschließen würde. Die darauffolgende Klage der DUH hat McDonald's anerkannt. Das Landgericht München I hat nun ein Anerkenntnisurteil erlassen (Az. 37 O 3945/26). (www.duh.de, 16.6.26)

Minister: „Keine Klimapolitik um jeden Strompreis“ Die Bundesregierung will Wirtschaftspolitik „wieder ins Zentrum des gesellschaftlichen Diskurses“ rücken. Im Rahmen der im Jänner vorgestellten Industriestrategie bis 2035 sollen Unternehmen unter anderem bei Energie, Lohnnebenkosten und Bürokratie entlastet werden. Am Mittwoch zog Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer eine erste Zwischenbilanz und gab die weitere Marschrichtung vor. Diese stößt den Grünen besonders sauer auf. (www.krone.at, 16.6.26)

Solarstandard im Gebäudemodernisierungsgesetz: Deutsche Umwelthilfe warnt vor Gefährdung der bürgernahen Energiewende und Bürokratie-Flut Die Deutsche Umwelthilfe begrüßt die geplante Einführung des Solarstandards im Gebäudemodernisierungsgesetz als wichtigen Schritt für mehr Solarenergie auf Gebäuden. Gleichzeitig kritisiert die DUH die Pläne des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, die Bedingungen für Dach-Photovoltaik durch die Streichung der staatlich garantierten Einspeisevergütung zu verschlechtern und fordert verlässliche Förderbedingungen. (www.duh.de, 16.6.26)

Campaign Identity: Die teure Lektion der 10-Millionen-Kampagne Die SVP hatte eine erstaunlich kluge Idee. Und sie hat sie weggeworfen. | Eine migrationskritische Initiative nicht als migrationskritische Initiative zu führen, sondern als Nachhaltigkeitsinitiative — das war ein strategisch durchdachter Zug. Häuser, die in die Höhe schiessen. Ein Dorf, das verschandelt wird. Keine Polemik gegen Ausländer, in der die Partei sonst so geübt ist. Damit liessen sich plötzlich auch im rot-grünen Lager Sympathien gewinnen, also genau dort, wo die SVP sonst keinen Fuss auf den Boden bekommt. | Das Ergebnis: 45 Prozent Ja. Für eine Vorlage, die am Ende klar verworfen wurde, ist das nicht wenig. Die eigentliche Lehre liegt aber nicht im Resultat, sondern in der Frage, warum aus einer guten Idee keine gewinnende Kampagne wurde. | Die Antwort lautet: fehlende Disziplin bei der Campaign Identity. (mrcampaigning.com, 16.6.26)

Campaign Identity: Die teure Lektion der 10-Millionen-Kampagne Die SVP hatte eine erstaunlich kluge Idee. Und sie hat sie weggeworfen. | Eine migrationskritische Initiative nicht als migrationskritische Initiative zu führen, sondern als Nachhaltigkeitsinitiative — das war ein strategisch durchdachter Zug. Häuser, die in die Höhe schiessen. Ein Dorf, das verschandelt wird. Keine Polemik gegen Ausländer, in der die Partei sonst so geübt ist. Damit liessen sich plötzlich auch im rot-grünen Lager Sympathien gewinnen, also genau dort, wo die SVP sonst keinen Fuss auf den Boden bekommt. | Das Ergebnis: 45 Prozent Ja. Für eine Vorlage, die am Ende klar verworfen wurde, ist das nicht wenig. Die eigentliche Lehre liegt aber nicht im Resultat, sondern in der Frage, warum aus einer guten Idee keine gewinnende Kampagne wurde. | Die Antwort lautet: fehlende Disziplin bei der Campaign Identity. (mrcampaigning.com, 16.6.26)

#Energiewende vollenden: #Klimaschutz und #Unabhängigkeit. | Dezentrale Speicherung, Peer-to-Peer-Trading, dynamische Netzkostenumlage umsetzen. @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 16.6.26)

Zu Besuch bei Ingeborg Bachmann im digitalen Raum: Projekt „Bachmann (re)visited“ bereitet ihren Nachlass digital auf Ziel des Projekts „Bachmann (re)visited“ ist es, den Nachlass von Ingeborg Bachmann mittels Digitalisierung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und zu bewahren. In dem Culture.Tech-Projekt arbeiten Technologie, Wissenschaft, Kunst und Kultur synergetisch zusammen und schaffen nachhaltig wirksame Zugänge. Gefördert wird das Projekt durch die Kärnten Privatstiftung und die 100 Jahre Kelag Gemeinnützige Privatstiftung. | Mit „Bachmann (re)visited“ möchten die Initiator:innen mittels digitaler Zugänge zum Nachlass von Ingeborg Bachmann exklusive Einblicke in ihr Leben und Werk geben. Dabei werden der literarische Nachlass (Österreichische Nationalbibliothek), der Nachlass aus dem Lebensumfeld (Landesmuseum für Kärnten), die private Bibliothek (Universitätsbibliothek Klagenfurt) und nicht zuletzt das ehemalige Elternhaus und die aktuelle Ausstellung im Bachmann-Haus in innovativer Weise verbunden. (baurundschau.ch, 16.6.26)

«Ein Haus muss seine Geschichte erzählen können» Raumtakt agiert seit zwölf Jahren an der Schnittstelle zwischen Architektur und Raumgestaltung, mit Fokus auf die Transformation von Bestandsgebäuden. Der Begriff, unter dem das Büro diese Arbeit fasst, ist nicht Abriss und Neubau, sondern Übersetzen. «Bei der Umnutzung von Bestandsbauten geht es nicht nur um bauliche Veränderungen, sondern um das Erzählen neuer Geschichten in bestehenden Räumen», sagt Gründer und Geschäftsführer Stefan Müller. | Der Bestand wird analysiert, bewertet und in Teilen erhalten und ist damit ein zentraler Entwurfsgegenstand beim Weiterbauen. Stefan Müller sagt dazu: «Wenn du wirklich mit Bestand arbeitest, dann kommst du auf so viele Themen: bauphysikalische Fragen, Akustik, Trittschall, die Auswirkungen einer Aufstockung auf die Unterräume. Diese Herausforderung mag ich.» (meter-magazin.ch, 16.6.26)

Manche Klimakiller sind noch nicht im Blick | Ausgerechnet Wasserstoff kann laut führenden US-Wissenschaftlern zur ernsten Gefahr werden Methan- und vor allem CO2-Emissionen sind zwar im Visier von Politikern und Forschern, die den Klimawandel aufhalten wollen. Dabei übersehen sie jedoch auch andere Schadstoffe, die für immerhin 15 Prozent der Erderwärmung verantwortlich sind. Das kritisieren US-Klimaforscher und Politiker in einem Beitrag für die Fachzeitschrift "Science". Dazu gehören Kohlenmonoxid, flüchtige organische Verbindungen, Stickoxide und molekularer Wasserstoff. (www.pressetext.com, 16.6.26)

Ein Kirchenraum als zivilgesellschaftliches Demokratielabor Katharina Leniger, Harald Ebert und Burkhard Hose blicken zurück auf ein Experiment auf dem Katholikentag in Würzburg. | „Wir fühlen uns von der älteren Generation im Stich gelassen — oder nicht gehört.“ Verena engagiert sich mit ihrer Schwester für Klimagerechtigkeit. Sie macht ihrem Frust im ZDF-Interview auf dem Würzburger Markt Luft. Auf dem Katholikentagspodium mit jungen Menschen konnte Kanzler Merz ihren Eindruck nicht entkräften. Stattdessen erklärte er, dass er sich falsch verstanden fühlte. Protestierende wurden des Saales verwiesen. Was dort nicht gelang, fand in der „Demokratiekirche“ Raum: Und die Klimaaktivist*innen stießen auf Resonanz. Auf die gestellte Frage „Wäre Jesus Klimaaktivist?“ war im Nu ein Gesprächskreis eröffnet. | Eine Demokratiekirche in einem katholischen Gotteshaus? Das klingt paradox angesichts der Tatsache, dass die katholische Kirche selbst mitnichten den Anspruch erheben kann, besonders demokratisch zu sein. (www.feinschwarz.net, 16.6.26)

Analyse: Hohe Beteiligung, klares Nein Das gesellschaftspolitische Klima war angeheizt wie schon lange nicht mehr: Die SVP verband ihre Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!» mit Problemen wie der Wohnungsnot oder der Zubetonierung der Landschaft und visierte dabei die Kündigung der Abkommen mit der EU über die Personenfreizügigkeit an, womit auch andere Verträge mit der EU obsolet würden. - (www.journal21.ch, 16.6.26)

Strom am Tag, Kühlung in der Nacht 2025 ging der Energie- und Förderpreis der Gemeinde Einsiedeln an die Firma KST für das für ihren Neubau entwickelte und umgesetzte Energie- und Kühlsystem «CoolShift». Nun kühlen 300 Quadratmeter Panels auf dem Dach rund 3000 Quadratmeter Betondecken im eignene Gewerbebau. (www.hochparterre.ch, 16.6.26)

Papst fordert globalen Einsatz für Klimaschutz Papst Leo XIV. hat in einer Videobotschaft an die Teilnehmer des zehnten Austrian World Summit (AWS) in Wien zu verstärktem internationalen Einsatz für Klima- und Umweltschutz aufgerufen.  (www.krone.at, 16.6.26)

Deutsches Stromnetz: Stromnetzbetreiber erzielen Rekordrenditen – Verbraucher zahlen mehr Die großen Netzbetreiber erzielen hohe Renditen, während Ausbau und Modernisierung der Stromnetze hinterherhinken. Regionale Anbieter profitieren von der Monopolstellung. (www.zeit.de, 16.6.26)

UNICEF: Klimawandel trifft viele Kinder besonders hart Eine neue Analyse des UN-Kinderhilfswerks zeigt: Weltweit sind mehr als eine Milliarde Jungen und Mädchen mindestens drei von acht möglichen Folgen der Erderwärmung ausgesetzt. (www.dw.com, 16.6.26)

„Wer die Natur genießt, muss sie respektieren“ Immer mehr Müll wird in den Bergen zurückgelassen. Ein Bergsteiger, der schon den Mount-Everest bezwungen hat, appeliert an einen sauberen Umgang mit der Natur. (www.krone.at, 16.6.26)

Letzter Atommüll aus britischem Sellafield in Deutschland Der radioaktive Abfall stammt aus deutschen Kernkraftwerken. Er war in England aufbereitet worden. Der Müll soll nun in Brokdorf im Bundesland Niedersachsen zwischengelagert werden. (www.dw.com, 16.6.26)

Die Badeente redet jetzt auch drüber Mit absurden KI-Figuren und einem Augenzwinkern macht die Agentur Yallos Angebote zum Gesprächsthema. (www.persoenlich.com, 16.6.26)

Sport bei Hitze: Wann das lebensgefährlich wird Muss der Körper große Leistungen erbringen, belasten ihn hohe Temperaturen ganz besonders. Zwei Notfall- und Sportmediziner über Grenzwerte, schwer zu deutende Warnhinweise, Eisbäder als Erste-Hilfe-Maßnahme und das richtige Augenmaß. (www.krone.at, 16.6.26)

Trump’s Genesis Mission is putting AI to work on nuclear weapons The Department of Energy bills Genesis as an AI push for scientific discovery. Its first public challenges tell a different story (www.scientificamerican.com, 16.6.26)

Danny Klein: »Ich kann nicht mehr als eine Rede pro Monat machen« Danny Klein schreibt Trauerreden für Beerdigungen. Im Podcast erzählt sie, warum sie dafür keine Lebensdaten sammelt. Sondern Geschichten. (www.zeit.de, 16.6.26)

Regeländerung bei der Fußball-WM: Schafft die verpflichtenden Trinkpausen wieder ab! Wer in der Hitze Sport treibt, sollte Wasser trinken. Aber die neuen Unterbrechungen bei der WM greifen in den Charakter des Fußballs ein – zumal es der Fifa nicht ums Wohlergehen der Spieler geht. (www.sueddeutsche.de, 16.6.26)

Papst: Beim Klimaschutz von Ärmsten ausgehen - - In einer Videobotschaft an die Klimaschutzkonferenz „Austrian World Summit“ hat der Papst zu multilateraler Zusammenarbeit und zur Unterstützung ärmerer Länder aufgerufen, um die Klimakrise zu bewältigen. Die Umweltkrise sei kein isoliertes Problem, sondern Teil einer sozioökonomischen Krise. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 16.6.26)

Unicef-Studie: Praktisch jedes Kind bekommt Klimarisiken zu spüren Dürrebedingte Hungersnöte, gesundheitsschädliche Hitzetage – darunter leiden auch diejenigen, die am wenigsten Verantwortung dafür tragen, so Unicef. mehr... (taz.de, 16.6.26)

Was Deutschland von Frankreichs Erwachsenentaufen lernen kann - - Die Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz hat im Rahmen einer Delegationsreise nach Paris das Phänomen der Erwachsenentaufen in Frankreich untersucht. Hintergrund sind veränderte religiöse Suchbewegungen in säkularisierten Gesellschaften, wie sie auch in Deutschland durch die jüngste Kirchenmitgliedsuntersuchung festgestellt wurden. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 16.6.26)

Energie und Demokratie Im Kontext der Energiewende werden Demokratien als Lösung oder als Hindernis beschrieben. Das Verhältnis zwischen Energie und Demokratie ist jedoch komplizierter. (www.bpb.de, 16.6.26)

Klamme Kommunen - eine Gefahr für die Demokratie? In den Städten und Gemeinden fehlt jede Menge Geld. 95 Prozent der Kommunen werden laut einer SWR-Recherche 2026 keinen ausgeglichenen Haushalt erreichen. Das könnte zunehmend die Demokratie gefährden. Von K. Singer.[mehr] (www.tagesschau.de, 16.6.26)

Vertrauen in Nachrichten stabil Das Vertrauen in Nachrichten ist in Österreich gegenüber dem Vorjahr stabil. Laut dem am Dienstag veröffentlichten „Reuters Institute Digital News Report“ 2026 trauen 39,3 Prozent der Erwachsenen ihnen meistens. Die ORF-Nachrichten werden von 65,9 Prozent als vertrauenswürdig eingestuft – ein Anstieg um 2,7 Prozentpunkte gegenüber 2025. Auch „Der Standard“ (63,1 Prozent) und „Die Presse“ (61,5 Prozent) verzeichnen ein Plus. Weiter geht auch der Aufstieg von Social Media als Hauptnachrichtenquelle, vor allem bei Jüngeren. (orf.at, 16.6.26)

Solarenergie im Vatikan: Abkommen mit italienischem Energieunternehmen unterzeichnet - - Am 10. Juni haben das Governatorat des Staates der Vatikanstadt, die Güterverwaltung des Apostolischen Stuhls (APSA), die Stiftung „Fratello Sole“ und das italienische Energieunternehmen ACEA eine Vereinbarung unterzeichnet. Damit ist die letzte Hürde für die Errichtung einer Agrar-Photovoltaikanlage im exterritorialen Vatikan-Gebiet Santa Maria di Galeria genommen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 16.6.26)

Mächtige Gesten Um an grosse Aufträge zu gelangen, scheute Le Corbusier keine Nähe zu autoritären Machthabern. Die Ausstellung «Bauen für die Macht» im Pavillon Le Corbusier in Zürich setzt sich kritisch mit den städtebaulichen Visionen der Überfigur auseinander und stellt die Frage nach den ethischen Grenzen architektonischen Handelns in der heutigen Zeit. (www.hochparterre.ch, 16.6.26)

Ägyptischer Autor Ahmed Naji: „Bei Konflikten geht es oft auch um natürliche Ressourcen“ Für seinen Zukunftsroman über Kairo wurde der Journalist und Autor Ahmed Naji in Ägypten inhaftiert. Heute lebt und arbeitet er in den USA. mehr... (taz.de, 16.6.26)

Analyse der Stromnetzbetreiber - Rekordrenditen und massive Kritik Die Betreiber von Stromnetzen gehören laut dem Bundesverband neue Energiewirtschaft zu den lukrativsten Unternehmen in Deutschland. Demnach erwirtschafteten die größten Netzbetreiber 2024 Renditen auf Rekordniveau. Von N. Schader.[mehr] (www.tagesschau.de, 16.6.26)

Klimawandel bedroht jedes zweite Kind weltweit Fast die Hälfte aller Kinder weltweit – rund 1,1 Milliarden – ist einem UNICEF-Bericht zufolge mindestens drei Klimagefahren gleichzeitig ausgesetzt. Dürren, extreme Hitze über 35 Grad und Hitzewellen sind demnach die häufigste Kombination von Klimagefahren. (www.krone.at, 16.6.26)

Bäume, wir brauchen Bäume Temperaturen weit über 30 Grad. Die erste Hitzewelle schon im Mai. Eine Analyse der Deutschen Umwelthilfe zeigt: Viele Städte wappnen sich nur unzureichend, um ihre Bürger zu schützen, wenn es heiß wird in Deutschland. (www.energiezukunft.eu, 16.6.26)

Länder fordern kaum Änderungen bei der geplanten GEG-Novellierung Die Landesregierungen haben in ihrer Sitzung das neu geplante Heizungsgesetz der Bundesregierung weitestgehend gebilligt – trotz Kritik im Vorfeld hinsichtlich noch mehr Bürokratie, Verunsicherung und Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen. (www.energiezukunft.eu, 16.6.26)

Wolfsgruss, Tauhid und «White Power»: Handzeichen und was sie bedeuten Schon die alten Römer kannten den «digitus impudicus», den schamlosen Finger. Politische und religiöse Fingerzeige sorgen oft für Kontroversen. Ein Überblick. (www.nzz.ch, 16.6.26)

KI-Reden von Politikern: Wenn die KI die Bundestagsrede schreibt Mehrere deutsche Spitzenpolitiker haben von KI verfasste Reden vorgetragen. Was bedeutet das für die Demokratie? Und: die weltwirtschaftlichen Folgen eines Friedensdeals (www.zeit.de, 16.6.26)

Warum wir Listen schreiben – Ich liste, also bin ich Ein Hoch auf den erbärmlichen und doch wertvollen Versuch, die Welt überschaubar zu machen. (www.srf.ch, 16.6.26)

Drei Viertel der Deutschen halten Wirtschaftsministerin Reiche für eine Fehlbesetzung Die Deutschen sind überaus unzufrieden mit Katherina Reiche. Eine deutliche Mehrheit hält die Wirtschaftsministerin für eine Fehlbesetzung im Amt. Selbst im eigenen Lager fällt das Ergebnis verheerend aus. (www.welt.de, 16.6.26)

Unicef-Bericht: Klimakrise bedroht nahezu jedes Kind der Welt - Kinder sind körperlich nicht so robust wie Erwachsene und leiden deshalb besonders unter Klimaextremen. In Deutschland ist die Lage vergleichsweise gut, aber auch hier wirkt sich der Klimawandel aus. - (www.faz.net, 16.6.26)

Jedes zweite Kind laut UNICEF-Studie von Klimarisiken betroffen Die Folgen des Klimawandels sind besonders heftig für schutzbedürftige Menschen - allen voran für Kinder. Das Kinderhilfswerk UNICEF warnt in seiner neusten Studie davor, dass jedes zweite Kind auf der Erde dadurch mehrfach gefährdet ist. Von K. Wilhelm.[mehr] (www.tagesschau.de, 16.6.26)

15.6.26

Les pelles électriques gagnent en efficacité | Elektrobagger werden immer effizienter Baumaschinen werden zunehmend elektrifiziert. Ein Beispiel dafür sind Mobilbagger für den Einsatz in Innenstädten, die mit Rädern statt mit Raupenketten ausgestattet sind. Verschiedene Hersteller planen derzeit, batteriebetriebene Elektromodelle auf den Markt zu bringen. Im Rahmen eines Pilot- und Demonstrationsprojekts des BFE hat ein Entwicklerteam einen elektrifizierten Mobilbagger so optimiert, dass er 40 % weniger Strom verbraucht. | Lisez l'article spécialisé complet: „Les pelles électriques gagnent en efficacité“. (energeiaplus.com, 15.6.26)

Der europäische #Emissionshandel (ETS) sollte nicht geschwächt werden. Das betonen zwölf wissenschaftliche Beiräte aus ganz Europa in einem offenen Brief an Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und weitere führende EU-Politiker. Auch der WBGU hat den ‚joint letter‘ unterzeichnet. | @wbgu.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 15.6.26)

Winterstrom ist eine Frage der Stromquelle Nur die Kernkraft vermag den abzusehenden Strommangel im Winter verlässlich zu beheben. Es ist Zeit, dass sich die Schweiz umorientiert. | Befürworter der Schweizer Energiewende propagieren einen zügigen und starken Ausbau der Photovoltaik. Eine nüchterne physikalische Analyse zeigt jedoch, dass Solarstrom nur sehr schlecht in unser Stromsystem passt. Eine Mehrheit der Photovoltaikanhänger verdrängt oder ignoriert diese Tatsache. | In einem Stromsystem muss man vom Verbrauch ausgehen. Dieser schwankt zwar im Tagesverlauf und weist im Winter einen erhöhten Bedarf aus, aber in jeder Sekunde des Jahres muss ein Grundstock an Energie vorhanden sein, den wir konsumieren können: Der Fachbegriff dafür heisst Bandstrom. Ein idealer Stromerzeuger muss also imstande sein, steuerbaren Bandstrom zu produzieren. | Gastkommentar | Martin Schlumpf ist Publizist sowie Expertenbeirat beim Energie Club Schweiz. (www.nzz.ch, 15.6.26)

Erstes Elektroflugzeug mit Feststoffbatterie absolviert Testflug Ein Elektroflugzeug hat in Florida erstmals mit einer Feststoffbatterie einen Testflug absolviert. Die neue Zelltechnologie erreicht mit 410 Wattstunden pro Kilogramm fast die doppelte Energiedichte bisheriger Lithium-Ionen-Akkus und lädt in unter 15 Minuten auf 80 Prozent. Was das für die Zukunft der elektrischen Luftfahrt bedeutet und warum das Team jetzt die Stratosphäre anpeilt. | Pilot Miguel Iturmendi, Gründer des Entwicklungsprojektes Helios Horizon, hat erstmals einen Testflug mit einem Elektroflugzeug mit Feststoffbatterie absolviert. Der Flug vom städtischen Flughafen Zephyrhills im US-Bundesstaat Florida diente der Überprüfung des Gleichgewichts nach dem Einbau des neuen Akkus. | Als Basis für das Versuchsflugzeug nutzte ein Team von Helios Horizon eine modifizierte Flugzeugzelle des Typs Pipistrel Taurus. Die Maschine wurde für dieses Projekt zusätzlich mit Tragflächenverlängerungen und Solarzellen ausgestattet. (www.basicthinking.de, 15.6.26)

AKW-Comeback gestoppt: Warum Rösti trotz flammendem Plädoyer aufläuft Nach über zehn Stunden Debatte schickt der Nationalrat den Gegenvorschlag zur Blackout-Initiative zurück an den Bundesrat. Die emotionale Rede von Energieminister Albert Rösti half nichts. | Nach über zehn Stunden Debatte schickt der Nationalrat den Gegenvorschlag zur Blackout-Initiative zurück an den Bundesrat. Die emotionale Rede von Energieminister Albert Rösti half nichts. (www.schweizheute.ch, 15.6.26)

Warum sich zahlreiche Jugendliche nicht mehr firmen lassen wollen Zurzeit werden oder sind bereits wieder viele Jugendliche gefirmt worden — und dadurch in ihrem Taufversprechen und in ihrem Glauben bestärkt worden. Doch junge Menschen entfernen sich immer häufiger von der Kirche, wie Statistiken ausweisen. Das betrifft auch das Sakrament der Firmung. Eine Annäherung. | Diakon und Jugendseelsorger Damian Pfammatter, Studienleiter und Dozent für kirchliche Jugendarbeit und Gemeindeanimation am Religionspädagogischen Institut in Luzern (RPI), kennt sich mit dem Leben und Problemen von Jugendlichen aus. Im Interview mit kath.ch erklärt er Hintergründe für kirchenfernes Verhalten. (www.kath.ch, 15.6.26)

Nobelpreisträgerin gesteht: „Ich schreibe mit KI.“ So reagieren deutsche Autoren Die Nobelpreisträgerin Olga Tokarczuk hat zugegeben, KI beim Schreiben zu nutzen — seitdem tobt eine Debatte. Wir haben Hengameh Yaghoobifarah und fünf andere deutsche Schriftsteller gefragt: Nutzt ihr die Technologie auch heimlich? (www.freitag.de, 15.6.26)

Neue Aufgaben im Community-Management Der europäische #Emissionshandel (ETS) sollte nicht geschwächt werden. Das betonen zwölf wissenschaftliche Beiräte aus ganz Europa in einem offenen Brief an Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und weitere führende EU-Politiker. (mmm.verdi.de, 15.6.26)

Mathias Döpfner: Sein KI-Kommentar ist eine Botschaft. Was will er uns sagen? Mathias Döpfner ließ einen Kommentar in der „Welt“ vollständig von einer KI schreiben — und nannte Kritiker „Maschinen-Stürmer“. Ein Gag? Oder verrät dieser Moment mehr über Springer und seinen Chef, als beiden lieb sein dürfte? (www.freitag.de, 15.6.26)

Solarstrom, der sich mehrfach lohnt Monsieur Energie will Verantwortung übernehmen und selbst Solarstrom produzieren. Mit der Offerte wird aus der Idee ein Projekt, und damit stellen sich neue Fragen. Madame Energie hat gute Gründe, dranzubleiben. (www.watson.ch, 15.6.26)

80. Geburtstag von Donald Trump: So vergiftet gratulierten ihm Prominente Am Wochenende wurde Donald Trump 80 Jahre alt. Weltbekannte Künstler, Aktivistinnen und Denker wie Greta Thunberg und Ai Weiwei schickten ihm böse Botschaften. Was sagt die Welt einem Mann ins Gesicht, den sie fürchtet und verachtet? (www.freitag.de, 15.6.26)

Wozu Abschottung führen kann: Das Beispiel Schloss Wartegg Eine Allee, ein wunderbarer Garten und ein Schloss mit fünf Türmen: Auf dem Fraktionsausflug der Grünen besuchten wir am Mittwoch das Schloss Waldegg vor den Toren Solothurns. Eine prächtige Anlage mit imposanten Gemälden und einem Ausblick bis in die Alpen, die allerdings auch etwas Fake ist, denn hinter der grossartigen Fassade verstecken sich erstaunlich wenig Zimmer. Das Anwesen diente der Familie Besenval als Sommerresidenz. Martin Besenval war aus dem Aostatal zugewandert und erhielt 1629 das Solothurner Bürgerrecht. Sein Sohn Viktor wurde bereits Schultheiss von Solothurn, so schnell konnte damals ein Auswärtiger aufsteigen. | Geld machten die Besenvals mit dem Verkauf von Salz und im Solddienst. Sie unterhielten eine Kompanie der Schweizer Garde im französischen Dienst. Dienen durften oder mussten Bauernsöhne, die keine andere Verdienstmöglichkeit fanden. Einige reiche Patrizierfamilien in der Eidgenossenschaft profitierten von diesem Geschäft und (www.michael-toengi.ch, 15.6.26)

Warum Datacenter-Projekte scheitern Europaweit gewinnt der Ausbau digitaler Infrastrukturen an Dynamik. Steigende Anforderungen durch Cloud-Computing, KI-Anwendungen und datenintensive Geschäftsprozesse treiben Investitionen in neue Rechenzentrumskapazitäten voran. | Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Verfügbarkeit, Energieeffizienz und Skalierbarkeit. Allerdings zeigt die Praxis, dass zahlreiche Datacenter-Projekte hinter den ursprünglichen Erwartungen zurückbleiben. Terminverzögerungen, Budgetüberschreitungen oder Einschränkungen im laufenden Betrieb zählen zu den häufigsten Herausforderungen. Ursachen gestalten sich häufig weniger technischer als organisatorischer Natur. „Eine der Hauptursachen für Verzögerungen und Kostensteigerungen liegt in einer unzureichenden Koordination der beteiligten Gewerke. Gerade bei komplexen Datacenter-Projekten greifen Planung, Elektroinfrastruktur, Versorgungstechnik, Sicherheitssysteme und IT-Umgebung eng ineinander“, erklärt Paulos Marx, geschäftsführender Gesellschafter (www.it-daily.net, 15.6.26)

What Americans can learn from London's war on cars The UK capital has taken major steps to cut auto dependency, but critics say it's still falling short. (yaleclimateconnections.org, 15.6.26)

A Champagne with notes of climate change Winemaker Maison Ruinart created a collection of Champagnes from grapes grown in years with abnormal weather. (yaleclimateconnections.org, 15.6.26)

"Habecks Heizungshammer“ – und das Narrativ von der "Freiheit der Hausbesitzer" Es kursieren eine Menge diffamierender Mythen um eine Gesetzesänderung, die EU-Gesetze zum Klimaschutz in nationales Recht überführte: die Novelle des Gebäudes-Energiegesetzes (GEG) unter der Ampel-Regierung wurde als "Heizungsgesetz" bekannt. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche will es durch ihr "Gebäudemodernisierungsgesetz" ersetzen. Dessen Entwurf ging am Donnerstag in die erste Lesung im Bundestag. Eine Analyse der Hintergründe, die zum "Heizungsstreit" und zum CDU-Wahlversprechen führten ("die Freiheit im Heizungskeller wiederherstellen") — und wie dieses Narrativ der CDU nun auf die Füße fällt. (hpd.de, 15.6.26)

Wie viel Mitspracherecht hat das Schweizer Stimmvolk in der Aussenpolitik? Es gibt nur wenige Länder, die ihre Bevölkerung direkt über die wichtigsten aussenpolitischen Themen der Zeit mitentscheiden lassen, sei es der Beitritt zu den Vereinten Nationen oder der Warenhandel mit einer anderen Nation. Die Schweiz ist eines dieser Länder — mit allen Konsequenzen. (www.swissinfo.ch, 15.6.26)

Kurzschluss: Warum die Energiewende nicht am Geld scheitert, sondern an Desinformation Wicked Problems — Wissenschaft | Wirtschaft | Wandel Podcast | https://share.google/odY33A44PznoPOc3T | @ckemfert.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 15.6.26)

Low-Temperature Water Splitting: Cheaper Hydrogen for Power-to-X A team led by Professor Yulong Ding at the University of Birmingham's School of Chemical Engineering, working with the University of Science and Technology Beijing, reports that a perovskite catalyst can bring those numbers down sharply. The material – a group known as BNCF perovskites, made from barium, niobium, calcium and iron, with a variant called BNCF100 performing best – generated substantial amounts of hydrogen at 150—500  °C and could be regenerated at 700—1,000  °C, roughly 500  °C lower than current approaches. In testing it kept producing hydrogen over ten cycles, with X-ray diffraction showing little structural change, suggesting good stability. The ingredients are relatively abundant, non-toxic and do not require complex manufacturing. (power-to-x.swiss, 15.6.26)

In the field – and sometimes in the lab – the simplest tool is best Technology has led to unprecedented innovation, but common household items can help make research more reproducible – and accessible. (www.nature.com, 15.6.26)

Nach Abstimmung in Zürich: «Kein Misstrauensvotum»: Balthasar Glättli reagiert auf knappes Schulhaus-Ja Nur 55,7 Prozent stimmten dem Schulhaus Höckler in der Manegg zu – ein Tiefstwert für Schulhausbauten. Der neue Schulvorsteher will von sinkender Akzeptanz für die Schulplanung nichts wissen. (www.tagesanzeiger.ch, 15.6.26)

Initiative «Blackout stoppen» – Wie Mitte-Links das mögliche Kernenergie-Comeback hinauszögert Der Nationalrat will beim Ausstieg aus dem Atomausstieg auf die Bremse treten. (www.srf.ch, 15.6.26)

Knapper Entscheid: Bundesrat Rösti muss beim AKW-Geschäft eine Extrarunde laufen Nach dem Ständerat debattierte der Nationalrat Röstis Plan, den Bau von Atomkraftwerken in der Schweiz wieder zuzulassen. Knapp stimmte er für eine Rückweisung an den Bundesrat. (www.tagesanzeiger.ch, 15.6.26)

Rätsel der Verhaltensforschung: Der Mensch hat einen Linksdrall Wer im Gehen umkehrt, dreht sich fast immer gegen den Uhrzeigersinn – und zwar unabhängig von Händigkeit, Kultur oder Verkehrsregeln. Die Forschung sucht nach Erklärungen. (www.tagesanzeiger.ch, 15.6.26)

Bundeskabinett beschließt Novelle des Wärmeplanungsgesetzes - - Die Novelle des Wärmeplanungsgesetzes soll Kommunen entlasten, Prozesse vereinfachen und die Digitalisierung stärken. - - (www.geb-info.de, 15.6.26)

Der Nationalrat gibt die Vorlage zum AKW-Neubauverbot zurück an den Bundesrat Der Nationalrat hat mit 100 zu 97 Stimmen beschlossen, den indirekten Gegenvorschlag zur «Blackout-Initiative» zurück an den Bundesrat zu weisen. Der Rat will vor einem definitiven Entscheid klarere Antworten zur Finanzierung neuer Atomkraftwerke. (www.nzz.ch, 15.6.26)

Atompolitik: Nationalrat bremst neue AKW – Finanzierung muss zuerst geklärt sein Die grosse Kammer will den Gegenvorschlag zur Blackout-Initiative an den Bundesrat zurückweisen. Ohne klare Regelung der Finanzierung von AKW-Bauprojekten geht nichts voran. (www.tagesanzeiger.ch, 15.6.26)

Dekarbonisierung: Welche Heizung ist die Richtige in der Stadt? - Spätestens in zwei Wochen müssen Kommunen mit mehr als 100.000 Einwohnern einen Plan haben, wo sie die Fernwärme ausbauen wollen. Die Stadt Hannover zeigt, wie es gehen kann. - (www.faz.net, 15.6.26)

Energiewende: Wohin mit all dem grünen Strom? - Zu viel Strom aus Wind und Sonne bringt immer wieder das Netz ans Limit. Jetzt gibt es dafür neue Lösungen. Industriekonzerne, Energiefirmen und Start-ups probieren sie aus. - (www.faz.net, 15.6.26)

Politologin:«Bei der Wohnthematik braucht es mehrheitsfähige Kompromisse» Die Stadt sagt Ja zum Tram Affoltern, der Kanton schmettert die wohnpolitischen Initiativen ab und wir werden auch in Zukunft nicht in einer 10-Millionen-Schweiz leben. Politologin Sarah Bütikofer ordnet die wichtigsten Resultate ein. - (tsri.ch, 15.6.26)

KOMMENTAR - Demokratie zum Abgewöhnen: Eine Flut von 20 Vorlagen wie an diesem Wochenende darf sich nicht wiederholen Wenn die Behörden die Stimmberechtigten überfordern, können diese ihre Kontrollfunktion nicht mehr wahrnehmen. Das ist stossend. (www.nzz.ch, 15.6.26)

Subventionen von 3 Millionen: Schweiz gegen Spanien: Wer setzt sich im Weinregal durch? Die EU finanziert teure Werbekampagnen für spanische und portugiesische Weine in der Schweiz. Doch der Bundesrat plant einen Schlag gegen die europäischen Exporte. (www.tagesanzeiger.ch, 15.6.26)

Recycling von Zügen – Aus alten SBB-Zügen werden neue Fassaden und Möbel Das ist Kreislaufwirtschaft: Aus den Bestandteilen von alten SBB-Zügen können neue Möbel oder Fassaden gefertigt werden. (www.srf.ch, 15.6.26)

Investor warnt vor zu hohen Erwartungen bei SpaceX Der bislang größte Börsengang der Geschichte bewertete die Weltraumfirma SpaceX mit 1,77 Billionen Dollar und machte Elon Musik zum ersten Dollar-Billionär in der Geschichte. Gerald Hörhan, Investor und Influencer, analysiert den Aktienkrimi und gibt Tipps für Anleger. (www.krone.at, 15.6.26)

Gegen den Wind Man sollte Trump ignorieren, geht aber leider nicht. Der US-Präsident verhindert neue Windparks und hilft der Kohleindustrie mit 700 Millionen Dollar. Gleichzeitig überholt die Photovoltaik in seinem Land die Kohleverstromung. - (klimareporter.de, 15.6.26)

Neustart beim Kunsthaus Bern Die Stimmberechtigten im Kanton Bern lehnten den Projektierungskredit für die Sanierung und den Ersatzneubau des Kunstmuseums Bern ab. Und jetzt? (www.hochparterre.ch, 15.6.26)

Migros feiert die WM zwischen den Regalen Zur Fussball-WM 2026 setzt die Migros nicht auf Stars, sondern auf das eigene Verkaufspersonal: Eine Serie humorvoller Spots zeigt, wie das Fussballfieber die Filialen erfasst. (www.persoenlich.com, 15.6.26)

Trump-Pläne für Luxusresort: Finger weg von unseren Flamingos! - Ivanka Trump und Gatte sind hier unerwünscht: In ihrer Ablehnung der Luxustourismus-Pläne für zwei Hotspots der Biodiversität entdecken die Albaner den Stolz auf ihre Natur. Solche Europäer könnte die EU sehr gut gebrauchen. - (www.faz.net, 15.6.26)

Mit Humor gegen den Snus-Konsum Rund um den Welttag ohne Tabak haben sieben Influencerinnen und Influencer auf TikTok, Instagram und Snapchat über die Risiken von Snus und Nikotinbeuteln aufgeklärt. (www.persoenlich.com, 15.6.26)

85 Jahre nach dem Überfall auf die Sowjetunion - - Pax christi erinnert an die Millionen Opfer des nationalsozialistischen Vernichtungskrieges. Die katholische Friedensbewegung fordert neue diplomatische Initiativen für Frieden in Europa. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 15.6.26)

Papst beruft Deutsche in Uni-Prüfgremium - - Papst Leo XIV. hat vier neue Mitglieder in den Aufsichtsrat eines Vatikangremiums berufen, das die Qualität kirchlicher Hochschulen prüfen und verbessern soll. - - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 15.6.26)

WWF kritisiert Abschuss-Praxis in Österreich Im Umgang mit Biber, Fischotter, Luchs und Wolf herrscht in Österreich noch Nachholbedarf. Die Expertinnen des WWF zeigen sich alarmiert: Kein einziges Bundesland erreichte eine gute Gesamtbewertung. Über tausend Tiere seien laut der Stiftung rechtswidrig getötet worden. (www.krone.at, 15.6.26)

Erneuerbare Energien in den USA: Trump gibt sich vorerst im Kampf gegen Windräder geschlagen In den USA scheint es doch eine Zukunft für Windenergie zu geben. Ein gerichtlicher Rückzug öffnet wieder die Tür für neue Genehmigungsverfahren. mehr... (taz.de, 15.6.26)

Unser Buchtipp: „Feindliche Nähe“ - - Drei Religionen, drei Gemeinschaften, drei religiöse Ursubstanzen. In seinem Buch beschreibt Michael Wolffsohn die Nähe und Unterschiede im jüdischen, christlichen und islamischen Monotheismus. Er verbindet historische und religiöse Analyse mit Denkanstößen zu aktuellen politischen Konflikten. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 15.6.26)

Biodiversität: Mit KI im Wettlauf gegen das Verschwinden der Arten - Rudolf Meier forscht an Insekten, Christian Pylatiuk mit KI. Gemeinsam wollen sie mehr über die Artenvielfalt auf der Welt herausfinden – im Wettlauf mit der Naturzerstörung. - (www.faz.net, 15.6.26)

Papst Leo bekräftigt Nein zu Antisemitismus - - Leo XIV. bekräftigt das Nein der katholischen Kirche zu Antisemitismus. Die Kirche weise jede Form der Diskriminierung oder Verfolgung aus Gründen der Rasse, Hautfarbe, des sozialen Stands oder der Religion zurück. - - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 15.6.26)

Großbritannien folgt Australien: Social Media erst ab 16 Die britische Regierung plant ein Social-Media-Verbot für Kinder unter 16 Jahren. Das Gesetz soll 2027 greifen. Premierminister Keir Starmer spricht von einem bedeutenden Schritt. (www.dw.com, 15.6.26)

Sicherheitsvideos im Vergleich: Neues Safety-Video der Swiss: Bitte anschnallen, der Schwan kommt Um die Passagiere zu erreichen, machen Fluggesellschaften ihre Sicherheitsvideos zum Spektakel. Das gelingt nicht immer gleich gut. Ein Ranking nach Unterhaltungsfaktor und Effizienz. (www.tagesanzeiger.ch, 15.6.26)

Digitalisierung braucht Strom – Stromfressende Rechenzentren werden in der Schweiz zum Politikum Grosse Rechenzentren brauchen so viel Strom wie Kleinstädte. Deshalb werden nun Umweltauflagen zum politischen Thema. (www.srf.ch, 15.6.26)

„Ich würde den Deutschen in 2026 die direkte Demokratie auf Bundesebene zutrauen“ Nach der Volksabstimmung in der Schweiz über eine Einwohner-Obergrenze wird auch in Deutschland wieder über direkte Demokratie diskutiert. Axel Springer Global Reporter Marc Felix Serrao sieht das Schweizer Modell als Erfolg und spricht sich für Volksabstimmungen auch auf Bundesebene aus. (www.welt.de, 15.6.26)

Drei Verlage engagieren sich als Medienpartner Die World Winter Games 2029 in Graubünden haben drei Schweizer Verlage als offizielle Medienpartner gewonnen. Ringier Medien Schweiz, Somedia und Tamedia sollen die Spiele bis und während der Austragung publizistisch begleiten. (www.persoenlich.com, 15.6.26)

Fußball-WM: „In jedem 3. Teilnehmerland Religionsfreiheit bedroht“ - - Während Millionen Menschen weltweit die Fußball-Weltmeisterschaft verfolgen, erinnert „Kirche in Not“ daran, dass in jedem dritten Teilnehmerland die Religions- oder Weltanschauungsfreiheit erheblich eingeschränkt ist. - - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 15.6.26)

Social Media in Grossbritannien: Starmer will Tiktok, Instagram und Co. für unter 16-Jährige komplett verbieten Grossbritannien plant ein weitreichendes Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche. Premierminister Starmer kündigt an, keinen Widerstand der Techkonzerne zu dulden. (www.tagesanzeiger.ch, 15.6.26)

Google Earth wird zum Flugsimulator im Web - - - - - - - - - - - - Google hat einen Flugsimulator für die Web-Version von Google Earth veröffentlicht. Die Funktion ermöglicht virtuelle Flüge über die dreidimensionale Erdoberfläche. - - - (www.itmagazine.ch, 15.6.26)

Erst die Marke, dann der Stadtteil Der Stadtteil existiert erst auf dem Papier, die Marke ab sofort im Netz: Rhystadt AG hat für ihr Entwicklungsareal im Basler Norden den Vermarktungsbrand «Neues Klybeck» lanciert – mit Website und digitaler Kampagne von Farner. (www.persoenlich.com, 15.6.26)

Mythen pflastern den Weg zur Klimaneutralität: Die vier folgenreichsten Fehlannahmen zur Energiewende Regelmässig mahnen Klimaaktivisten und grüne Politiker mehr Tempo beim Klimaschutz an. Dabei stellen sie immer wieder irreführende Behauptungen auf. | Die vier folgenreichsten Fehlannahmen über die deutsche Energiewende. | 1. Wer Erneuerbare ausbaut, senkt die Stromkosten | 2. Klimaschutz schafft Wohlstand | 3. Wenn Deutschland vorangeht, werden andere Länder folgen | 4. Die Erneuerbaren machen einen Staat unabhängig (www.nzz.ch, 15.6.26)

Vatikan warnt vor Entmenschlichung durch Künstliche Intelligenz - - Der Vatikan hat vor den ethischen Risiken Künstlicher Intelligenz im Sicherheitsbereich gewarnt. Bei einem interreligiösen Dialog am Institut der Vereinten Nationen für Abrüstungsforschung (UNIDIR) in Genf betonte Erzbischof Ettore Balestrero am Freitag, dass KI dem Schutz der Menschenwürde und dem Frieden dienen müsse. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 15.6.26)

Freiburger bauen Wärmepumpe ohne Kompressor und Kältemittel Eine Wärmepumpe, die komplett ohne Kompressor und Kältemittel auskommt: Das klingt nach Zukunftsmusik, wird aber gerade in Freiburg Realität. Das Start-up Qurie hat eine Festkörper-Wärmepumpe entwickelt, die auf elektrokalorischen Materialien basiert und den Energieverbrauch um bis zu 30 Prozent senken soll. | Bisherige Kompressionswärmepumpen belasten die Umwelt durch klimaschädliche Kältemittel oder erfordern hohe Betriebsdrücke. Eine neue Wärmepumpe des Freiburger Unternehmens Qurie basiert stattdessen auf einem elektrokalorischen Kreislauf mit Festkörpermaterialien wie Keramiken oder Polymeren. | Bei einem angelegten elektrischen Feld ordnen sich die Dipole im Material an, wodurch es sich erwärmt. Nach dem Abschalten der Spannung kühlt der Stoff wieder ab, was einen thermischen Kreislauf erzeugt. Der langsame Wärmetransport begrenzte die Betriebsfrequenz solcher Anlagen meist auf einen Zyklus pro Sekunde. (www.basicthinking.de, 15.6.26)

Wegen Mehrfach-Reservierern: SAC erhebt künftig Gebühren für Buchungen im Voraus Bei schlechtem Wetter eine Hütte annullieren ist ab kommendem Winter in einer SAC-Hütte nicht mehr gratis. Selbst zwei Tage im Voraus gibt es keine Rückerstattung der Reservationsgebühr. | Nun hat die Abgeordnetenversammlung des SAC am Samstag in Bern eine fixe Reservationsgebühr von 10 Franken pro Person und Nacht beschlossen. Eine Gebühr vorab kennt teilweise auch der Österreichische Alpenverein — jedoch können die Hüttenwarte selber entscheiden, ob sie sie erheben wollen oder nicht. Der SAC aber verpflichtet nun alle Hütten dazu: Diese wird auch dann nicht rückerstattet, wenn das Wetter sehr schlecht ist, oder die Annullation mehr als zwei Tage im Voraus erfolgt. Allerdings wird sie von den Übernachtungskosten wieder abgezogen, wenn man erscheint. (www.watson.ch, 15.6.26)

Warum wir über die Atomenergie nicht rational sprechen können Tschernobyl ist das Tabu, das in Deutschland jeden Gedanken an eine Rückkehr zur Atomenergie sofort abwürgt — trotz des Ziels klimaneutraler Elektrifizierung. Die Forschung zu dieser seit 40 Jahren wirksamen Angst wird viele überraschen (www.freitag.de, 15.6.26)

KI-Boom verschärft Nutzungskonflikte um Wasser Rechenzentren für künstliche Intelligenz benötigen große Mengen Strom – und viel Wasser zur Kühlung. Ein neuer Bericht warnt vor einem stark wachsenden Ressourcenverbrauch und möglichen Konflikten in Regionen, die bereits unter Wasserknappheit leiden. - (klimareporter.de, 15.6.26)

Innovative und praxisnahe Erneuerbare-Energie-Projekte im Fokus In vielen Regionen Deutschlands gibt es Initiativen, die den Ausbau Erneuerbarer Energien voranbringen. Der Zukunftspreis Deutsche Energie will solche Projekte, die häufig in Kommunen, im Mittelstand oder in der Landwirtschaft entstehen, auszeichnen. (www.energiezukunft.eu, 15.6.26)

Landesmuseum Zürich – «Bankenland Schweiz»: Vertrauen, diskret verwaltet Die neue Ausstellung «Bankenland Schweiz» interessiert sich mehr für Vertrauen als für Skandale. (www.srf.ch, 15.6.26)

Erfrischendes gegen die Hitze: Wie die Minze Körper und Sinne austrickst Menthol täuscht das Gehirn mit Kältereizen, erfrischt Cocktails und verfeinert Sommergerichte: eine kleine Kräuterkunde mit Rezeptideen. (www.tagesanzeiger.ch, 15.6.26)

Sonne, Wind und Atom - Europa will den KI-Boom klimafreundlich vorantreiben Rechenzentren fressen enorme Mengen an Strom. Der Zugang dazu entscheidet zunehmend darüber, wo die KI-Wirtschaft wächst. Eine «NZZ Pro»-Serie. (www.nzz.ch, 15.6.26)

DUH-Hitze-Check 2026: Städte verlieren 900.000 Bäume - - Zwischen 2018 und 2025 verschwanden aus 195 deutschen Städten über 900.000 Bäume. Nur sieben erreichen den Richtwert von 30 Prozent Baumüberschirmung. Die Hitzebelastung steigt weiter. - - (www.geb-info.de, 15.6.26)

14.6.26

Obama Presidential Center in Chicago: Bauherr Barack gentrifiziert seine Heimat Seit Roosevelt errichten US-Präsidenten nach ihrer Amtszeit einen Tempel. Jetzt eröffnet das Obama Presidential Center in Chicago, wo er aufwuchs. Dem Architekturbüro erschien die Zusammenarbeit mit Barack Obama zunächst „unangenehm“ (www.freitag.de, 14.6.26)

Erstes Solarfaltdach in Liechtenstein erfolgreich in Betrieb genommen Mit dem HELIOFLEX®-Solarfaltdach am Fabrikweg in Vaduz wurde das erste Solarfaltdach in Liechtenstein erfolgreich realisiert. Die Anlage zeigt eindrücklich, wie bestehende Parkflächen mehrfach genutzt und gleichzeitig ein wichtiger Beitrag zur lokalen Energieversorgung geleistet werden kann. | Besonders bemerkenswert ist die kurze Projektlaufzeit: Von der Vertragsunterzeichnung bis zur Inbetriebnahme und Werkabnahme vergingen lediglich zwölf Monate. Dank der engen Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Vaduz, der Energiekommission Vaduz, allen beteiligten Partnern und dem Team von dhp Technology konnte das Projekt ohne Verzögerungen und im vorgesehenen Zeitrahmen umgesetzt werden. (www.dhp-technology.ch, 14.6.26)

KI-Traffic wächst 6,5-mal schneller als menschlicher Traffic Lange Zeit standen bei automatisiertem Internetverkehr vor allem klassische Bots im Fokus von Sicherheitsverantwortlichen. | Mit dem Aufstieg generativer KI-Systeme entsteht jedoch eine neue Situation: Immer mehr Anfragen im Netz stammen nicht von Menschen, sondern von KI-Anwendungen, Assistenten und automatisierten Agenten. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung des Technologieunternehmens Fastly, das den Datenverkehr seines globalen Netzwerks ausgewertet hat. | Die Analyse zeigt, dass KI-basierter Traffic deutlich schneller wächst als herkömmliche Nutzeranfragen und Unternehmen vor neue strategische Entscheidungen stellt. (www.it-daily.net, 14.6.26)

Immer noch kein Fracking in Glovelier Wir haben letzte Woche 20 Ladestationen der IWB sabotiert. Wir erklären uns mit dieser Aktion solidarisch mit dem über zehnjährigen Kampf im Jura gegen das Tiefengeothermieprojekt in Glovelier. Die IWB haben wir ausgewählt, weil sie Aktionär der Geo Energie Suisse ist, die im Jura gegen den Willen der Bevölkerung das Projekt durchführen will. | Tiefengeothermie ist nichts neues. Bei uns in Basel gab es 2009 auch ein Versuch, auf diese Weise Energie zu gewinnen — der Versuch endete mit einem Erdbeben und einem Abbruch des Projekts. Die IWB beschloss deshalb, das nächste gefährliche Experiment an einem weniger besiedelten und wohlhabenden Ort durchzuführen: In der Gemeinde Haut-Sorne im Kanton Jura. Verständlicherweise traf diese Entscheidung des Bundes auf wenig Gegenliebe bei der Bevölkerung in Jura. Es hat etwas zynisches, wenn die Energiekonzerne der Grossstädte wie IWB (Basel) auf dem Land ein solch gefährliches Experiment durchführen lassen. (barrikade.info, 14.6.26)

Afrika: Eine stille Photovoltaik-Revolution mit globaler Bedeutung Der Solarboom in afrikanischen Ländern findet längst statt — auch jenseits der Statistiken | Wer auf die offiziellen Ausbauzahlen für Solarenergie in Afrika blickt, unterschätzt vermutlich das tatsächliche Tempo der Entwicklung massiv. Während internationale Datenbanken weiterhin vor allem große, öffentlich angekündigte Solarparks und Mini-Grid-Projekte erfassen, zeichnet sich im Hintergrund eine viel dynamischere Realität ab: ein dezentraler, privat finanzierter und wirtschaftlich getriebener Photovoltaik-Boom, der sich quer über den Kontinent ausbreitet. | Besonders aufschlussreich ist dabei der Blick auf die Exportdaten aus China. Sie zeigen, dass die installierte, beziehungsweise unmittelbar vor der Installation stehende Photovoltaik-Leistung in Afrika deutlich größer ist als bislang angenommen. Nach Analysen der African Solar Industry Association (AfSIA) vervierfachen sich die jährlichen Zubauzahlen nahezu, sobald diese bislang „unsichtbaren“ Importe berücksichtigt werden. (www.pv-magazine.de, 14.6.26)

Delegiertenversammlung 2026: Angriff auf Umwelt-, Natur- und Klimaschutz stoppen! Über 250 Delegierte verabschieden Anträge zu Deregulierungs-Bestrebungen, Jugendarbeit und Energiewende. Umweltminister Thorsten Glauber bezeichnet Verbände in seiner Rede als tragende Säule des Naturschutzes in Bayern. (www.bund-naturschutz.de, 14.6.26)

PFAS-Fall Walliswil: Wende beim Trinkwasser Wegen der hohen PFAS-Werte im Trinkwasser wollen Kanton und Gemeinde aufs Grundwasser zurückgreifen. Doch es gibt ein Problem. | Zurück zum Grundwasser. So lautet der Plan des Kantons Bern und der Gemeinde Walliswil bei Wangen für das stark mit PFAS belastete Trinkwasser. Damit bahnt sich eine Lösung für die Einwohner*innen des kleinen Oberaargauer Dorfs an. Viele von ihnen verzichten auf Hahnenwasser, seit die «Hauptstadt» im Februar publik machte, dass das kantonale Trinkwasserinspektorat im Frühsommer 2024 darin erhöhte PFAS-Konzentrationen gemessen hatte. Diese befanden sich zwar unter den Schweizer Grenzwerten, überschritten jene anderer europäischer Länder aber massiv. (www.hauptstadt.be, 14.6.26)

Milliardenschwere Versicherung: So teuer werden Röstis Gaskraftwerke Fünf neue Reservekraftwerke sollen die Schweiz künftig vor Stromengpässen bewahren. Doch das 2,3-Milliarden-Projekt dürfte politisch umstritten bleiben. (www.watson.ch, 14.6.26)

Ost-West-Aufstellung bei PV-Anlagen: netzdienlicher, sturmfester und billiger. Aus dem Buch "Photovoltaik — Alles in einem Band" für Dummies. Lesung am 30.6.26 um 18 Uhr im Prachtwerk Berlin. | https://youtube.com/shorts/t-h7Dj48R4Y?feature=share | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 14.6.26)

Wenn aus Gemeinschaft Gesellschaft wird Überall in Deutschland entstehen neue Orte, weil Menschen nicht warten, sondern anpacken. Sie organisieren Nachbarschaft, halten Strukturen aufrecht und übernehmen Verantwortung, wo sie gebraucht wird. Vier Beispiele zeigen, wie Ehrenamt Zusammenhalt stiftet und gegenseitigen Respekt stärkt — und wie eine Republik vor Ort mit Leben gefüllt wird. | Räume schaffen: Der Dorfladen als neues Zentrum einer aktiven Dorfgesellschaft | Räume überwinden: Mit den Landfrauen Distanzen überwinden | Haare schneiden: Respekt macht den Unterschied | Gekonnt streiten: Ein Raum für gewinnbringende Kontroverse (www.boell.de, 14.6.26)

We.Publish – Das Ökosystem unabhängiger Medien Am 14. Juni entscheidet das nationale Stimmvolk über die «10-Millionen-Schweiz». Während die SVP der Bevölkerung weniger Dichtestress verspricht, ist sich der Mobilitätsexperte Thomas Hug-Di Lena sicher: «Die Initiative erzeugt keinen Millimeter mehr Platz auf Zürcher Strassen.» (tsri.ch, 14.6.26)

Earth's permafrost could soon release hidden 'deep carbon', supercharging warming Melting permafrost is releasing carbon into the atmosphere, but scientists may have underestimated just how bad the situation may be, a new analysis finds (www.scientificamerican.com, 14.6.26)

Zucker: Smoothies sind oft ungesünder als Cola – weiß die Regierung das nicht? Ein Apfel am Tag ist gut. Ein Glas Apfelsaft hingegen weniger. Fruchtzucker steckt in vielen Produkten, die als gesund gelten — oft in erschreckenden Mengen. Warum sollen ausgerechnet Smoothies von der geplanten Zuckersteuer befreit werden? (www.freitag.de, 14.6.26)

Verjüngung von Zellen: Life Biosciences testen neue Therapie in den USA Die Wissenschaft hat einen Schritt in Richtung ewiges Leben gemacht. In den USA wird erstmals eine Verjüngungstherapie an einem Menschen getestet. (www.watson.ch, 14.6.26)

Die Rhetorik von Gesundheitsfehlinformationen Was haben Aristoteles, Platon und Cicero über Impfstoff-Fehlinformationen in sozialen Medien zu sagen? Wie sich herausstellt, erstaunlich viel. Die rhetorischen Tricks, die heutige Gesundheitsfehlinformationen vorantreiben, waren Philosophen bereits vor Jahrtausenden bekannt und ihr Verständnis könnte unsere wirksamste Waffe dagegen sein. | Immer dann, wenn eine Gemeinschaft Entscheidungen ohne vollständige Informationen treffen muss, ist ein gewisses Mass an Überzeugungsarbeit unvermeidlich. Die öffentliche Gesundheitskommunikation ist dafür ein perfektes Beispiel: Die wissenschaftliche Evidenz ist selten eindeutig, Empfehlungen ändern sich, sobald neue Daten vorliegen und eine bestimmte Gesundheitsmassnahme wirkt nicht bei allen Menschen gleichermassen gut. (www.unilu.ch, 14.6.26)

Axpo gründet Allianz gegen Windkraft-Initiativen in der Schweiz Axpo hat gemeinsam mit Vertretern der Energiewirtschaft, Branchenverbänden und Umweltorganisationen eine Allianz gegen die Waldschutz-Initiative und die Gemeindeschutz-Initiative gegründet. Mitglieder sind neben Axpo auch BirdLife, Greenpeace, Pro Natura, Energie-Stiftung, VCS und WWF, wie es in einer Mitteilung vom Freitag heisst. (www.cash.ch, 14.6.26)

Crowdsourcing could discover new meteor showers and more Meteor camera networks can reveal the hidden history of the solar system, and you can assist from your own backyard (www.scientificamerican.com, 14.6.26)

Wenn alle gleich schnell sind: Wodurch differenzierst du dich noch? Eine unbequeme Beobachtung vorweg: Die Effizienzgewinne, die du dir vor zwei Jahren mit KI erarbeitet hast, sind heute nichts wert. Nicht weil sie verschwunden wären — sondern weil deine Konkurrenz dieselben Gewinne hat. | Argumentarien in zwei Stunden? Standard. | Medienmitteilungen in Minuten? Standard. Gegner-Analysen über Nacht? Standard. Was 2024 noch ein Wettbewerbsvorteil war, ist 2026 Tischniveau. | Damit stellt sich eine Frage, die niemand gerne stellt: Wenn alle gleich schnell sind — wodurch differenzierst du dich noch? | Drei Differenzierungs-Hebel, die KI nicht entwerten kann | 1. Die bessere Idee — nicht der bessere Output | 2. Das schärfere Narrativ — nicht die bessere Argumentation | 3. Der klügere Move — nicht die grössere Kampagne (mrcampaigning.com, 14.6.26)

Keine Verhinderung der Windkraft Die Schweizerische Energiestiftung begrüsst den Entscheid des Bundesrats, die sogenannte Waldschutz-Initiative und die sogenannte Gemeindeschutz-Initiative ohne Gegenvorschlag abzulehnen. Die beiden Volksinitiativen würden den Ausbau der Windenergie massiv erschweren, die Energiewende gefährden und laufende Projekte in Frage stellen. Das steht im Widerspruch zum klaren Willen der Bevölkerung und des Parlaments, die erneuerbare Stromproduktion, einschliesslich der Windenergie, rasch auszubauen. | Die Initiativen haben zum Ziel, den Bau von Windenergieanlagen zu verhindern. Wie der Bundesrat lehnt die Energiestiftung beide Initiativen ab. Pauschale Verbote und zusätzliche Hürden würden den Ausbau der erneuerbaren Stromproduktion blockieren, ohne einen Mehrwert für die Natur oder die Mitspracherechte zu schaffen. Der Schutz von Wald und Biodiversität muss weiterhin im Rahmen einer sorgfältigen Interessenabwägung erfolgen. (naturschutz.ch, 14.6.26)

DHL Group baut den Bereich Logistik für Neue Energien aus, während Nachfrage für resiliente Energiesysteme wächst Angesichts der anhaltenden Risiken in der Versorgung mit fossilen Energieträgern baut DHL Group ihre Kompetenzen und ihre Marktpräsenz im Bereich Neue Energien weiter aus. Getrieben durch eine starke Kundennachfrage sieht das Unternehmen das Potenzial, seinen Umsatz im Bereich der Logistik für Neue Energien von rund 600 Millionen Euro im Jahr 2025 auf 3 Milliarden Euro bis 2030 zu steigern. Weltweit konzentrieren sich Länder wieder darauf, ihre Energiequellen zu diversifizieren und nationale Kapazitäten für erneuerbare Energien zur Stärkung ihrer Energieunabhängigkeit aufzubauen. DHL Group positioniert sich mit neuen Lösungen in verschiedenen Segmenten, um diese Entwicklung aktiv zu unterstützen. (baurundschau.ch, 14.6.26)

EU gibt Unternehmen Verhaltenskodex zur KI-Kennzeichnung bereit Die EU-KI-Behörde hat einen freiwilligen Code of Practice veröffentlicht, der Anbieter und Betreiber generativer KI-Systeme bei der Einhaltung von Transparenzpflichten des EU-KI-Gesetzes unterstützen soll. | Das Regelwerk soll Anbieter und Betreiber generativer KI-Systeme dabei unterstützen, die ab dem 2. August 2026 geltenden Transparenzpflichten aus Artikel 50 des AI Acts zu erfüllen. | Der Kodex wurde in einem Multi-Stakeholder-Prozess von unabhängigen Experten erarbeitet und ergänzt bestehende Vorschriften für Hochrisiko-KI-Systeme sowie für KI-Modelle für allgemeine Zwecke. Er richtet sich explizit gegen Desinformation und Manipulation im digitalen Informationsraum. (www.it-daily.net, 14.6.26)

Florierende Altstädte: Begrünte Gebäude gegen die Hitze – DBU fördert Leitfaden – Hitzeaktionstag Hitzewelle durch West- und Mitteleuropa, Rekordtemperaturen in Frankreich und Italien, und auch in Deutschland kletterte im Mai die Thermometeranzeige weit über 30 Grad. Solche Extremwetterperioden könnten wegen des Klimawandels weiter zunehmen — mit großer Gesundheitsgefahr besonders für alte und kranke Menschen. Der Hitzeaktionstag der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit morgen (Donnerstag) beleuchtet Methoden zum Schutz vor derartig hohen Temperaturen. Der Bundesverband Gebäudegrün (BuGG) liefert bereits eine Lösung: kühlende Dach- und Fassadenbegrünung für Altbauten. Das Projekt wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit rund 135.000 Euro gefördert. (www.dbu.de, 14.6.26)

So lässt sich der Klimaeffekt von Bauvorhaben abschätzen Bauen setzt klimaschädliche Treibhausgase frei — aus dem Boden, aus Pflanzen und nicht zuletzt durch den Bau selbst. Um Emissionen bei Bauentscheidungen berücksichtigen zu können, ist es wichtig, das genaue Ausmaß zu kennen. Eine neue UBA-Studie zeigt, welche Emissionen bei der Entwicklung von Flächen entstehen und wie sich dabei pro Jahr rund eine Million Tonnen CO2-Äquivalente einsparen lassen. (www.umweltbundesamt.de, 14.6.26)

TFA: Wie gefährlich ist die Ewigkeitschemikalie TFA? Dieser Stoff steckt im Boden, im Wasser, im Essen: TFA gefährde die Fortpflanzung, heißt es nun. Was das bedeutet und warum die EU noch überlegt, ob ein Verbot hilft. (www.zeit.de, 14.6.26)

Wütend, lustig, kämpferisch – die kreativsten Frauenstreik-Plakate Am Sonntag gingen schweizweit Tausende anlässlich des feministischen Streiktages auf die Strasse. Wir haben für dich die kreativsten Plakate gesucht. - - Bild: keystoneAm Sonntag gingen schweizweit Tausende anlässlich des feministischen Streiktages auf die Strasse. Wir haben für dich die kreativsten Plakate gesucht. - - Bild: watson - - Bild: watson - - Bild: keystone - - - - - - - - - - - - Bild: keystone - - ...(Auf https://www.watson.ch lesen) (www.watson.ch, 14.6.26)

Parkplatz-Initiative scheitert an linker Mobilisierung – und an der Marke SVP Die Stadtzürcher Stimmberechtigten wollen die Zahl der Parkplätze einfrieren. Und sie entscheiden sich dagegen, sich per EWZ-Dividende selbst zu beschenken. (www.nzz.ch, 14.6.26)

Albanien: Mehr als Naturschutz Die Proteste gegen das geplante Luxusresort aus dem Hause Trump reißen nicht ab. Viele haben jegliches Vertrauen in die politische Führung verloren und fordern ein Ende von Korruption und den Ausverkauf des Landes an Investoren. (www.jungewelt.de, 14.6.26)

Aus Leserbriefen an die Redaktion »Es ist kaum 100 Jahre her, als es ausreichend schien, dem Pöbel den Katechismus und das Beten beizubringen, vielleicht noch ein wenig Schreiben, Lesen und Rechnen dazu. Es war der Bildungshunger der werktätigen Massen, die erzwingen musste, das alte Bildungsprivileg zu brechen.« (www.jungewelt.de, 14.6.26)

Ressourcenhunger von KI: Auf Kosten der Umwelt Europa will beim Ausbau von Rechenzentren aufholen. Kritiker befürchten, dass dabei Klima- und Effizienzziele in den Hintergrund geraten. mehr... (taz.de, 14.6.26)

Der SAC stellt die Weichen für die kommenden Jahre und stärkt den Hüttenfonds Am Samstag, 13. Juni 2026, trafen sich die Vertreterinnen und Vertreter der insgesamt 110 Sektionen des Schweizer Alpen-Club SAC zur 166. Abgeordnetenversammlung auf dem BERNEXPO-Gelände. An der Veranstaltung wurde die Strategie 2026-2030 sowie eine Anpassung der Mitgliederbeiträge beschlossen sowie ein Massnahmenpaket zur Stabilisierung des Hüttenfonds verabschiedet. Damit schafft der SAC die Grundlage, um den Bergsport, das Hüttenwesen, den Schutz der Bergwelt sowie den Verband als Ganzes gezielt weiterzuentwickeln. | Der SAC will auch in Zukunft Menschen für die Berge begeistern und sie dabei unterstützen, sicher und verantwortungsvoll unterwegs zu sein. Mit der neuen Strategie 2026-2030 hat der Verband die Schwerpunkte der kommenden Jahre festgelegt. Im Zentrum stehen sichere Bergsportangebote, ein zukunftsfähiges Hüttenwesen, eine starke SAC-Gemeinschaft sowie der Schutz der Bergwelt. (www.sac-cas.ch, 14.6.26)

Schweiz als Drehscheibe – Rohstoffhandel verlagert Umweltschäden in den globalen Süden Der Rohstoffhandel hat sich die letzten Jahre stark gewandelt – auf Kosten der Nachhaltigkeit, wie ein Bericht zeigt. (www.srf.ch, 14.6.26)

„Wir müssen aufs Gaspedal drücken“ In der aktuellen Ausgabe von „Wiener Wissen“ analysieren Bestsellerautor Marc Elsberg und der Sicherheitspolitische Berater Thomas Starlinger die Gründe, weshalb sich Gesellschaften so schwer tun, sich auf angekündigte Katastrophen wie den Klimawandel oder die KI-Abhängigkeit ernsthaft vorzubereiten. Denn das Wissen dazu wäre da, die Vorbereitung aber nicht. Starlinger: „Wir haben keine Kultur des strategischen Denkens, was in der Zukunft passieren kann. Wir schauen viel lieber in den Rückspiegel.“ -   - Elsberg: „Wir sind in Netzen von Abhängigkeiten verstrickt. Was im Augenblick etwa in Sachen KI passiert, ist ein Gang ins Desaster. Es ist eine Bündelung von Macht in ganz wenigen Händen.“ Starlinger, beipflichtend: „Selbst die klügsten KI-Ingenieure wissen nicht mehr, was in den Black-Boxen abgeht.“ Starlinger, der ja als ehemaliger Verteidigungsminister die systembeharrende Eigenschaft von Regierungen gut kennt, auf die Frage, ob Regierungen und die Gesellschaft bereit sind, ihr eigenes Verhalten zu ändern und Abhängigkeiten zu durchbrechen: „Wir sind auf dem richtigen Weg. Aber wir müssen aufs Gaspedal drücken.“ (www.krone.at, 14.6.26)

Verhaltensforschung: Der Mensch hat einen Linksdrall Wer im Gehen umkehrt, dreht sich fast immer gegen den Uhrzeigersinn, beobachten Forscher. Warum ist das so? (www.sueddeutsche.de, 14.6.26)

Klimawandel ermöglicht Anbau von tropischem Ingwer in Schwaben Ingwer stammt eigentlich aus den Tropen und Subtropen. Wegen des Klimawandels gibt es nun Landwirte, die auch in Deutschland die Knolle anbauen. Der deutsche Ingwer hat seine Besonderheiten. Von Laura Bisch.[mehr] (www.tagesschau.de, 14.6.26)

Massnahmen gegen «No-Shows» – Alpen-Club führt Reservationssystem für SAC-Hütten ein Der Schweizer Alpen-Club SAC führt eine Reservationsgebühr pro Hütte und einen Solidaritätsbeitrag pro Übernachtung ein. (www.srf.ch, 14.6.26)

VW und BMW denken um: Unabhängiger von China durch Kreislaufwirtschaft - Die Autoindustrie investiert viel Zeit und Geld in Recycling und Re-Manufacturing. Dadurch will sie die Rohstoffabhängigkeit lindern. Selbst Kunststoff wird wertvoll. - (www.faz.net, 14.6.26)

Der SAC hat entschieden: Reservieren in einer Hütte kostet bald 10 Franken – à fonds perdu Bei schlechtem Wetter eine Hütte annullieren ist ab kommendem Winter in einer SAC-Hütte nicht mehr gratis. Selbst zwei Tage im Voraus gibt es keine Rückerstattung der Reservationsgebühr. (www.schweizheute.ch, 14.6.26)

„In Verlautbarungen des Protestantismus oft das Gefühl, Texte von DGB, SPD oder Grünen zu lesen“ Der Nürnberger Theologie-Professor Ralf Frisch wirft der evangelischen Kirche politische Einseitigkeit vor: Alles, was nicht einer bestimmten Überzeugung entspreche, werde als „rechts“ etikettiert. Die Kirche wirft ihm „Diffamierungen“ vor. (www.welt.de, 14.6.26)

Zukunft der Mobilität: Japanisches Lufttaxi dreht seine ersten Runden – und bald will es durchstarten Fliegende Autos sind schon lang ein Menschheitstraum. Skydrive will ab 2028 Passagiere über Tokios Staus hinwegfliegen. Beim Besuch eines Demonstrationsflugs stellen sich aber noch wichtige Fragen. (www.tagesanzeiger.ch, 14.6.26)

Stromnetz-Ausbau: Untersuchung: Häufiger negative Börsen-Strompreise - Wenn das Angebot die Nachfrage übersteigt, werden Strompreise negativ. Das ist ein Zeichen für den Zustand des Stromnetzes. Es kommt nicht selten vor, wie nun eine Auswertung zeigt. - (www.faz.net, 14.6.26)

KI-Agent: Ich habe mich selbst als KI nachgebaut. Sieht nicht gut aus für mich Unser Autor hat mithilfe seiner Daten einen KI-Agenten geschaffen. Dieser macht für ihn Termine, plaudert mit Kollegen und führt Interviews. Leider wirklich besser! (www.zeit.de, 14.6.26)

Die ignorierten Schäden des „Klimanotstands“ Mehr als 2000 Orte weltweit haben den „Klimanotstand“ erklärt, darunter zahlreiche deutsche – jetzt widerrufen einige. Schäden werden deutlich. (www.welt.de, 14.6.26)

Radioakademie zu „Magnifica humanitas“ von Papst Leo XIV. (2) - - „Magnifica humanitas“ – „großartige Menschheit“ – heißt die erste Enzyklika von Papst Leo XIV., in der es um den Schutz des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz geht. Der Papst stellte das Schreiben am Pfingstmontag persönlich im Vatikan vor - eine Premiere. Unsere Radioakademie bringt Auszüge aus den gut 120 Seiten des Schreibens. An diesem Sonntag hören Sie Teil 2. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 14.6.26)

Politischer Widerstand gegen «Lex On» Die Politik will die neue Swissness-Regel rückgängig machen – und beruft sich auf Simonetta Sommaruga. (www.persoenlich.com, 14.6.26)

Glasunows erste Symphonie Alexander Glasunow (1865-1936) gehört in Russland, und inzwischen auch weltweit, zu den hoch anerkannten Komponisten. Auf Empfehlung von Balakirew begann er ein Studium bei Rimski-Korsakov. Die Uraufführung seiner 1. Symphonie war der Durchbruch. Sein Werk besteht aus 9 Symphonien, anderen Orchesterwerken, Kammermusik, Klavier- und Orgelmusik. Sein Grab befindet sich in Sankt Petersburg im Alexander Newski Kloster. - (www.journal21.ch, 14.6.26)

Radikale Vordenkerinnen – Saint-Simonistinnen: Die Urururur-Grossmütter des Feminismus Vor 200 Jahren forderten Saint-Simonistinnen die Befreiung der Frau. So ähneln ihre Forderungen denen des Frauenstreiks. (www.srf.ch, 14.6.26)

In dieser Branche fliegen die Funken und Millionen Der Strombedarf steigt – nicht zuletzt wegen Künstlicher Intelligenz – und der Netzausbau boomt. Davon profitieren drei Firmen, die aktuell in Oberösterreich Millionen investieren. 235 neue Arbeitsplätze sollen dadurch entstehen. (www.krone.at, 14.6.26)

Gründungsboom in der Schweiz – Mit 23 eigene Chefin? Warum junge Leute Firmen gründen In der Schweiz werden so viele Firmen gegründet wie noch nie. Ein wichtiger Treiber sind Junge unter 30. (www.srf.ch, 14.6.26)

Bäume für die Städte, Gemeinwohl vor Eigennutz und der verschleuderte Tankrabatt Kalenderwoche 24: Fortschrittliche Städte nutzen den Trend abnehmenden Autoverkehrs und begrenzen die Flächen für Autos zugunsten von Fußgängern und Radfahrern, sagt Andreas Knie, Mobilitätsforscher und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Fehlende Hitzevorsorge in Deutschland kommt für ihn einem Staatsversagen gleich. - (klimareporter.de, 14.6.26)

„Krisen können wir nur alle gemeinsam bewältigen“ Pandemie, Blackout, Klimakrise oder KI: Österreich müsse sich deutlich besser auf kommende Krisen vorbereiten, fordert der sicherheitspolitische Berater Thomas Starlinger. Im Podcast „Wiener Wissen“ bei Elisabeth Oberzaucher spricht der ehemalige Verteidigungsminister über verlorenes Vertrauen nach der Corona-Pandemie, die Bedeutung von Bürgerbeteiligung und warum Resilienz nur gemeinsam mit der Bevölkerung entstehen kann. (www.krone.at, 14.6.26)

«Es drohen Verhältnisse wie in anderen Ländern»: Die Schweiz war lange stolz auf ihre gute Infrastruktur. Doch nun müssen für Milliarden Strassen, Schienen, Strom- und Wasserleitungen saniert werden Das Land steht punkto Infrastrukturen vor einem Neustart. Das Werk der Vorfahren beginnt langsam zu bröckeln, es braucht Investitionen für die nächsten Generationen. (www.nzz.ch, 14.6.26)

Der SAC erhöht die Preise für Übernachtungen in seinen Hütten – weil Geld für wichtige Renovationen fehlt, aber auch als Strafe für Gäste, die annullieren Nach einem internen Streit einigt sich der Schweizer Alpen-Club auf neue Gebühren für Hüttengäste und eine Finanzlimite für Umbauten. Es geht auch darum, luxuriösen Umbauten den Riegel zu schieben. Nach Jahren des Ausbaus spricht der SAC von einer «neuen Einfachheit». (www.nzz.ch, 14.6.26)

Er hat die Ökonomie vermenschlicht und das Fach an der Uni Zürich an die Spitze geführt. Jetzt sagt Ernst Fehr: «Ich sorge mich um die Resilienz der Demokratie» Der im deutschsprachigen Raum meistzitierte Ökonom vermittelt eine positive Botschaft: Der Mensch ist kein reiner Egoist. Damit hat er das Weltbild seiner Zunft revolutioniert. (www.nzz.ch, 14.6.26)

Der Witz als Waffe – und warum er ausgerechnet auf Youtube ein Revival erlebt Dass Trump in seiner zweiten Amtszeit plötzlich Comedians absetzt, ist ein Alarmzeichen. Denn Humor ist immer ein Gradmesser für Demokratie. (www.nzz.ch, 14.6.26)

Die Hochzeit der Prinzessin sollte Protestanten und Katholiken versöhnen: Sie endete in einem blutigen Massaker Im August 1572 wurde der Hugenottenführer Gaspard de Coligny von einer Gruppe von Bewaffneten getötet. Er war eines der ersten Opfer der Bartholomäusnacht, eines der grössten Massenmorde der französischen Religionskriege. (www.nzz.ch, 14.6.26)

Francis Prevost Superstar: Er spielt Tennis, füllt Stadien und fürchtet sich nicht davor, Trumps Verhalten zu verurteilen Papst Leo hat sich in kürzester Zeit zur globalen moralischen Instanz aufgeschwungen. Gerade die atheistische Welt scheint nur auf ihn gewartet zu haben. (www.nzz.ch, 14.6.26)

Mehr Wind, weniger Kohle: Deutschland exportiert wieder mehr Strom als es importiert - - Im ersten Quartal 2026 stammte erstmals mehr als die Hälfte des in Deutschland erzeugten Stroms aus erneuerbaren Quellen. Vor allem die Windkraft legte deutlich zu. Damit wurde Deutschland laut Statistischem Bundesamt erstmals seit Ende 2023 wieder Nettoexporteur von Strom. - - (www.geb-info.de, 14.6.26)

Extreme Temperaturen: Fußball-WM im Hitzestress Die Bedingungen bei der Drei-Länder-WM sind extrem: von tropisch-feuchter Hitze in den US-Südstaaten bis hin zu Höhenlagen in Mexiko. Wie geht der Körper mit Hitzestress um? Von Katharina Ditschke und Leila Boucheligua.[mehr] (www.tagesschau.de, 14.6.26)

„Ich sehe in diesen Tagen viele Parallelen zur Weimarer Republik“, urteilt Kurt Beck Kurt Beck zeigt sich äußert besorgt über den Zustand der Demokratie in Deutschland. Aktuelle Entwicklungen würden den früheren SPD-Vorsitzenden an eine „Phase des Untergangs“ erinnern. Die demokratischen Parteien hätten kein Rezept gegen die AfD gefunden. (www.welt.de, 14.6.26)

13.6.26

Die Politik will die «Lex On» rückgängig machen – und beruft sich auf Simonetta Sommaruga Die Lockerung der Schweizerkreuz-Regeln – entstanden auf Druck der Schuhmarke On – stösst im Parlament auf breiten Widerstand. Dabei spielt die frühere Justizministerin eine wichtige Rolle. (www.nzz.ch, 13.6.26)

Griff ins Portemonnaie: Röstis neue Klimapolitik kostet eine Familie 250 Franken pro Jahr Bundesrat Rösti plant einen radikalen Umbau der Klimaabgaben. Der SVP-Magistrat will das einkassierte Geld nicht mehr an die Bevölkerung und die Wirtschaft zurückgeben, sondern in den Bundeshaushalt lenken. (www.nzz.ch, 13.6.26)

Hamstern: Ein bisschen Prepper schadet nicht Für die Apokalypse reicht ein Vorrat nicht. Für Stromausfälle, Hochwasser oder andere Krisen aber schon. Warum jeder etwas Wasser und ein paar Dosen lagern sollte. (www.zeit.de, 13.6.26)

Steht uns der extremste El Niño seit 140 Jahren bevor? Dürre, Überschwemmungen und Hitzeextreme: Wissenschaftler warnen, dass das El-Niño-Phänomen diesmal besonders stark ausfallen könnte. Welche Folgen sind zu erwarten und wie können wir uns darauf vorbereiten? (www.dw.com, 13.6.26)

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