Kürzlich gelesene Texte – umweltnetz.ch/Toni W. Püntener

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19.6.26 (Aktualisierung 22:40)

Raus aus der Ölpreis-Falle: Appell für fossile Unabhängigkeit Vor drei Jahren stimmte die Bevölkerung JA zum Klimaschutz-Gesetz. Anlässlich des Jubiläums und angesichts der aktuellen geopolitischen Lage forderten über 20 Umwelt- und Entwicklungsorganisationen sowie verschiedene Parteien mehr Anstrengungen, um den Volkswillen umzusetzen. Mit einem Appell an Bund und Kantone forderten sie — gemeinsam mit über 10'000 Unterzeichnenden — Massnahmen für einen raschen Ausstieg aus Öl und Gas. | Am 18. Juni 2023 sagte die Schweizer Stimmbevölkerung mit 59,1 % Ja zum Klimaschutz-Gesetz — und damit Ja zum Ausstieg aus Öl und Gas sowie zu einer klimaneutralen Schweiz bis spätestens 2050. Drei Jahre später droht die Schweiz das erste Zwischenziel auf diesem Weg massiv zu verfehlen: Bis 2030 sollen die Emissionen halbiert werden. Davon sind wir weit entfernt — aktuell beträgt die Reduktion lediglich 27%. Die Schweiz ist auch im Jahr 2026 noch stark abhängig von Öl und Gas aus dem Ausland — rund zwei Drittel unseres Energiebedarfs wird importiert. (naturschutz.ch, 19.6.26)

Hitzeschutz in Deutschland: Warum der Staat versagt – und wie man sich schützt Es gibt in Deutschland mehr Hitzetote als Verkehrstote. Trotzdem ist der Hitzeschutz unterfinanziert und die medizinische Infrastruktur wenig vorbereitet. Interessiert den Staat nicht, wenn Menschen unter 35 Grad und mehr leiden? (www.freitag.de, 19.6.26)

Hitzewelle in der Schweiz: Diese Branchen profitieren vom Extremwetter – News – SRF Bei diesen heissen Temperaturen suchen viele die Abkühlung. Glace, Klimaanlagen und das kühlere Bergklima sind gefragt. | Wenn das Thermometer Richtung 35 Grad klettert, beginnt für viele die Suche nach Abkühlung — und für einige Branchen die Hochsaison. Während die einen unter der Hitze leiden, klingeln anderswo die Kassen. Wir zeigen drei Beispiele. | 1. Es wird Glace geschleckt! | 2. Ab in die Höhe | 3. Klimaanlagen gehen weg wie warme Weggli (www.srf.ch, 19.6.26)

„Am Ende des Fortschritts“: Kohei Saitos Idee, um den Kapitalismus zu überleben Der Philosoph Kohei Saito plädiert in seinem neuen Buch „Am Ende des Fortschritts“ für eine Diktatur des Proletariats. Klimakollaps und Faschismus gehören für ihn zusammen. Ist seine Idee des „Dark Socialism“ die letzte realistische Utopie? | Im Aufmerksamkeits-Ranking der Untergangsszenarien rangiert der Faschismus derzeit vor der Klimakatastrophe. In der Zukunftsprognose des Philosophen Kohei Saito indes fungiert das eine als Erklärung für das andere: Die Menschen werden sich in nationalen Banden zusammenschließen, die um das Wenige kämpfen, das bleiben wird, wenn die Ernten ausfallen und das Wasser über die Ränder tritt. (www.freitag.de, 19.6.26)

99,8 Prozent Trennleistung ohne Hitze: Polymermembranen könnten Erdölraffinerien revolutionieren Die thermische Destillation ist seit über einem Jahrhundert das Herzstück jeder Erdölraffinerie. Rohöl wird dabei auf über 500 Grad Celsius erhitzt, um Benzin, Kerosin, Kunststoffvorläufer und andere Fraktionen nach ihren Siedepunkten zu trennen. Das Verfahren verbraucht weltweit rund 1.100 Terawattstunden pro Jahr, knapp ein Prozent des globalen Energieverbrauchs. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung von Professor Andrew Livingston an der Queen Mary University of London hat jetzt eine Membrantechnologie entwickelt, die diesen Prozess grundlegend verändern könnte. (www.trendsderzukunft.de, 19.6.26)

Verkehr '45: Regierungsrat kritisiert Bund beim Bahnausbau Der Regierungsrat des Kantons Zürich ist besorgt über die Vorschläge des Bundesrates für den Bahnausbau. Sie beinhalten nicht nachvollziehbare Repriorisierungen, wie bei der Haltestelle Grüze Nord in Winterthur. Aus verkehrs- und raumplanerischer Sicht ist unverständlich, dass die ergänzenden Ausbauten der Infrastruktur bei Weitem nicht ausreichend finanziert sind. | Die Zürcher Kantonsregierung anerkennt, dass die strategischen Projekte aufgrund der fehlenden finanziellen Mittel neu priorisiert werden müssen. Eine solche Neubewertung muss sich jedoch zwingend auf den Nutzen für die Bevölkerung und die übergeordneten verkehrspolitischen und raumplanerischen Ziele stützen. | Das Gutachten von Professor U.A. Weidmann, ETH Zürich, das als Grundlage für die Botschaft des Bundes diente, kann diese Ansprüche nicht erfüllen. Denn der vorgeschlagenen Priorisierung liegt kein funktionierendes Konzept im Horizont 2040/45 für das Bahnangebot zugrunde. (www.zh.ch, 19.6.26)

Gefangen unter dem Omega-Hoch: Warum die Hitze nicht weichen will Warum die Hitze so hartnäckig ist, wie ein Omega-Hoch entsteht – und weshalb der Sommer 2026 Erinnerungen an den Jahrhundertsommer 2003 weckt. (www.schweizheute.ch, 19.6.26)

Elektrischer Lastverkehr: Geldstrafen für die Hersteller von Lastwagen wären unfair - Unternehmen wie Daimler Truck rebellieren gegen die Klimaschutzregeln der EU. Die Hersteller haben recht, denn nicht sie sind dafür verantwortlich, dass so wenige elektrische Lastwagen auf den Straßen unterwegs sind. - (www.faz.net, 19.6.26)

Interview mit Meteorologin | Warum trifft der weltweite Temperaturanstieg die Schweiz am härtesten, Frau Ruosch? Die erste grosse Hitzewelle des Jahres ist hier — es könnten Rekorde fallen. Chefprognostikerin Melanie Ruosch von Meteo Schweiz erklärt, was hinter der Wetterlage steckt. | Während viele auf die Rekordwerte schauen, beschäftigt Meteorologinnen derzeit etwas anderes: die fehlende Abkühlung. In zahlreichen Städten bleiben die Temperaturen auch nachts hoch. Melanie Ruosch ist Meteorologin beim Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie. Sie sagt, weshalb diese Tropennächte den Körper belasten und wie sich Hitzewellen in der Schweiz verändern. (www.tagesanzeiger.ch, 19.6.26)

Wie entsteht Strom aus Wasserkraft? Erneuerbar, lokal, für uns alle. Die Kraft des fliessenden oder verdampften Wassers erleichtert unser Leben enorm. Die Geschichte der mechanischen Wasserkraftnutzung zeigt der erste powernewz-Artikel «Die Kraft des Wassers». In diesem zweiten Teil erfahren Sie, wie aus Wasserkraft Strom entsteht und wie ewz in Zürich Ende des 19. Jahrhunderts begann, mit Wasserkraft Strom zu produzieren. (www.powernewz.ch, 19.6.26)

Baubots bohren die Arbeitswelten von morgen Frankfurt wächst weiter in den Himmel. Trotz Homeoffice und steigender Leerstände entstehen in Deutschland, vor allem an wirtschaftsstarken Standorten, neue Bürogebäude. Der Grund: Unternehmen stellen höhere Anforderungen an moderne, nachhaltige und flexibel nutzbare Arbeitswelten. Ältere Bestandsgebäude erfüllen diese Ansprüche häufig nicht mehr. Nur wenige Meter von der Frankfurter Messe entfernt wird derzeit ein neues Bürogebäude errichtet. Zwei fischer Baubots bohren dabei vollautomatisch die Bohrlöcher in die Betondecke, um Heizund Kühldeckenpaneele mit fischer Einschlagankern EA II zu montieren. Dies steigert die Präzision, Effizienz und Arbeitssicherheit bei der Montage und beschleunigt den Baufortschritt. (baurundschau.ch, 19.6.26)

Das Parlament bringt die grossen Geschäfte kaum vom Fleck Ob Geld für die AHV, Atomkraftwerke oder Freihandel mit dem Mercosur: Die eidgenössischen Räte tun sich schwer mit den grossen Dossiers. Das bedeutet Verzögerungen und erhöht den Druck. Die Sommersession im Rückblick. (www.swissinfo.ch, 19.6.26)

Fürstenenteignung: Volksentscheid wird 1926 zum Testfall für Weimarer Republik Durch einen Volksentscheid am 20. Juni 1926 sollen die bis 1918 mächtigen deutschen Fürstenhäuser enteignet werden, um Opfer von Weltkrieg und Inflation zu entschädigen. Doch die Verfassung setzt diesem Begehren Grenzen (www.freitag.de, 19.6.26)

Die Nutzung der Wasserkraft – Teil 1: mechanisch Wasser ist Leben. Wasser-Kraft erleichtert das Leben. Seit Jahrtausenden. Wie sich die Nutzung der Wasserkraft zuerst mechanisch entwickelte, zeigen wir hier. In einem zweiten Artikel entdecken Sie die Nutzung der Wasserkraft zur Stromproduktion. | Der Weg einer Erfindung zur Innovation war schon im Altertum zuweilen lang. Erfunden war das Rad bereits 3'500 Jahre vor Christus. Trotzdem dauerte es noch fast anderthalb Jahrtausende, bis seine Nützlichkeit auch im Zusammenhang mit fliessendem Wasser erkannt worden war. Als Ursache für diese Verzögerung wird ein Überangebot an Leibeigenen vermutet, die Räder für das Mahlen von Getreide billiger mit Muskelkraft drehten, als es eine Wassernutzung versprach. Alte Schriften über eine berühmte Wasser-getriebene Mühlanlage im Süden Frankreichs stützt diese Sichtweise: «Die Anlage stammt aus dem Ende des 3. bzw. vom Anfang des 4. Jahrhunderts und damit aus einer Zeit grosser Knappheit an Arbeitskräften.» (www.powernewz.ch, 19.6.26)

Kenia: Die Sisters of Mercy verbessern Lebensbedingungen in Lokori - - In der kargen und abgelegenen Landschaft von Lokori, in der katholischen Diözese Lodwar, verändert die Kongregation der „Sisters of Mercy" das Leben der Gemeinden und erstattet einigen der am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen Kenias, von denen viele halbnomadisch leben, ihre Würde zurück. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 19.6.26)

Climate fiction envisions the future of hurricanes and sea level rise - Three excellent cli-fi novels envision a plausible future where sea level rise and climate change-intensified hurricanes cause massive economic disruption in the U.S. - The post Climate fiction envisions the future of hurricanes and sea level rise appeared first on Yale Climate Connections. - (yaleclimateconnections.org, 19.6.26)

Pfisters neue Armee: Vom Panzer zur Drohne – und weniger Stabssoffiziere Bereits per 2028 plant der Verteidigungsminister zudem ein Drohnenbataillon zusammenzustellen. (www.schweizheute.ch, 19.6.26)

Small farmers need a better safety net, trade group says These farms often grow a variety of crops, which makes them more resilient when extreme weather strikes. But farming this way can make it harder to get crop insurance. (yaleclimateconnections.org, 19.6.26)

Solar surge: Good news stories on the renewable energy front These articles and reports sum up solar's booming global growth. (yaleclimateconnections.org, 19.6.26)

Trockene Wärme: Neues Fasermaterial kombiniert Feuchtigkeitsschutz und Wärmespeicherung Baumwolle gilt als Inbegriff von Tragekomfort: weich, atmungsaktiv, angenehm auf der Haut. Doch für Sport und Outdoor taugt sie kaum. Baumwolle saugt Feuchtigkeit auf, wird schwer und nass, und entzieht dem Körper Wärme, statt sie zu halten. Forscher:innen der Chinesischen Akademie der Wissenschaften haben nun ein Kunstfasermaterial entwickelt, das sich wie Baumwolle anfühlt, dabei aber Feuchtigkeit aktiv abweist und Wärme speichert. Das Ergebnis erscheint in seiner Kombination aus Eigenschaften ungewöhnlich, und die zugrunde liegende Technik liefert eine Erklärung. (www.trendsderzukunft.de, 19.6.26)

Intelligent vernetztes Wassermanagement | Hygienischer Trinkwasserbetrieb trifft nachhaltige Energieeffizienz Die Energiewende macht auch vor der Gebäudetechnik nicht halt. Während Photovoltaik, Wärmepumpen und Elektromobilität längst feste Bestandteile einer nachhaltigen Energieinfrastruktur sind, rückt das Trinkwassermanagement zunehmend in den Fokus sektorenübergreifender Betrachtungen. Moderne Systeme gehen dabei weit über den reinen Erhalt der Wassergüte hinaus, da sie sich aktiv in Energie- und Lastmanagementstrategien einbinden lassen und so zur Effizienz und Nachhaltigkeit von Gebäuden beitragen. | Die Sicherstellung einer konstant hohen Trinkwasserqualität im Gebäude gehört zu den zentralen Herausforderungen für Planer, Installateure und Betreiber. Einerseits sollen Wasser und Energie eingespart werden, andererseits müssen die gesetzlichen Anforderungen zuverlässig erfüllt sein. Aufgrund der zunehmenden Vernetzung von Energie- und Gebäudesystemen gewinnen intelligente Sanitärlösungen daher deutlich an Bedeutung. (www.ikz.de, 19.6.26)

Immer schön, wenn unsere Expert*innen ihr Wissen teilen können: Diesmal durfte Dr. Hannes Böttcher auf der CDR Experience Tour einen kleinen Vortrag zu Wald und Carbon Dioxide Removal halten: was ist wichtig für effektive Nutzung von Wäldern für den Klimaschutz? | @oekoinstitut.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 19.6.26)

Demokratieforscher Andreas Glaser kritisiert Verträge mit der EU Andreas Glaser ist Mitautor einer neuen Studie zu den Bilateralen III, die vor einer Machtverschiebung von Volk und Parlament zu Bundesrat und EU warnt. Im Interview vermeidet der Demokratieforscher eine politische Bewertung der Verträge. Doch er findet, das Parlament müsse bei den Verträgen nachbessern. (www.watson.ch, 19.6.26)

Mode: Stoff für den Sommer Wolle und Hitze — für viele passt das nicht zusammen. Dabei sprechen gute Gründe für das Tragen der Naturfaser Stoffes auch bei höheren Temperaturen. Das Interesse wächst. (www.sueddeutsche.de, 19.6.26)

Netzbetreiber scheffeln Rekord-Renditen – Kunden zahlen drauf Laut einer aktuellen Analyse verdienen die deutschen Verteilnetzbetreiber im Schnitt mehr als die meisten DAX-Konzerne — mit Eigenkapitalrenditen von über 30 Prozent. Fair sind laut Bundesnetzagentur je nach Anlage aber nur 3,5 bis 6,7 Prozent. Gleichzeitig stockt der Netzausbau, während wir als Verbraucher die satten Gewinne der Netzbetreiber über unsere Stromrechnung zahlen. Eine kommentierende Analyse. (www.basicthinking.de, 19.6.26)

Bürgerlicher Grossangriff: Diese drei Rückschritte hat das Parlament beschlossen In der Sommersession hat die Mitte-Rechts-Mehrheit gleich drei verheerende Rückschritte beschlossen. Von der Untergrabung der Mindestlöhne über neue AKW hin zu einem Freihandelsabkommen, bei dem Menschenrechte und Klimaschutz auf der Strecke bleiben. (direkt-magazin.ch, 19.6.26)

Verkehrsausbau 2045 | 31 Strassenprojekte werden gestrichen – dafür hält Rösti am Grimseltunnel fest Der Bundesrat zeigt seine Verkehrspolitik der kommenden Jahre. Grossprojekte der Bahn werden priorisiert, doch das Expertenurteil fällt gemischt aus. | Bundesrat Rösti hat seine Vorlage «Verkehr '45» in die Vernehmlassung gegeben. | Geplant sind 7 grosse Bahnprojekte, darunter der Durchgangsbahnhof Luzern und der Grimseltunnel | 31 bereits geplante Strassenprojekte im Wert von 16 Milliarden Franken wurden gestrichen. | Das Stimmvolk wird über die Vorlage abstimmen. | Nun ist klar, wie sich Verkehrsminister Albert Rösti (SVP) die Verkehrspolitik der Schweiz in den kommenden Jahren vorstellt. Am Freitag hat er seine Vorlage «Verkehr '45» in die Vernehmlassung gegeben. Sie zeigt, welche Bahn-, Strassen- und Agglomerationsprojekte prioritär vorangetrieben werden sollen. | Zum ersten Mal überhaupt hat der Bundesrat dafür den Ausbau von Schienen-, Strassen- und Agglomerationsverkehr in eine gemeinsame Vorlage gepackt. (www.tagesanzeiger.ch, 19.6.26)

Der Fleischersatz-Boom ist vorbei – Schweizer setzen auf «Clean Eating» Die Nachfrage nach Fleischersatzprodukten hat in der Schweiz erheblich nachgelassen. Zahlen des Bundesamts für Landwirtschaft zum Biosegment zeigen laut Tamedia, dass Fleischimitate seltener in den Einkaufskörben der Schweizerinnen und Schweizer landen. Der Konsum von Tofu, Tempeh und Seitan hingegen sei deutlich angestiegen. | Während Fleischimitate 2022 noch rund sieben Millionen Franken Umsatz im Biosegment machten, waren es 2024 nur noch etwa fünf Millionen Franken. Produkte wie Tofu, Tempeh und Seitan stiegen dagegen von 21 auf 26 Millionen Umsatz in der gleichen Jahresspanne. | Im Markt habe eine Verschiebung hin zu Fleischalternativen stattgefunden, sagt Thomas Brunner, Professor für Konsumentenverhalten an der Berner Fachhochschule, gegenüber Tamedia. | Dass die Nachfrage sinkt, erklärt Brunner damit, dass Fleischersatzprodukte oft teurer sind als Fleisch. Zudem gebe es einen Trend zu Clean Eating: «Konsumenten achten mehr darauf, dass Produkte nicht stark verarbeitet sind» (www.watson.ch, 19.6.26)

Irland will überschüssige Energie aus Erneuerbaren Energien zu grünem Wasserstoff umwandeln. In Spitzenlastzeiten kann daraus wieder Strom produziert werden. Prinzipiell sehr positiv, aber der Preis von 6660 Euro je kW sollte gesenkt werden. | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 19.6.26)

Rüstungsplanung und Leitlinien – Weniger Stäbe, mehr Drohnen: Bundesrat baut Verteidigung um Neue Strukturen, neue Prioritäten: Der Bundesrat plant umfassende Reformen der Armee, wie Martin Pfister erklärt hat. (www.srf.ch, 19.6.26)

Aufrüstung der Schweiz: Mehr Geld für Drohnen, dafür weniger hohe Offiziere und Panzer: Was sich bei der Armee ändern soll Die «Heavy Metal»-Fans im VBS werden keine Freude haben: Martin Pfister will den Grossteil des Geldes in die Luftverteidigung und den Cyber-Schutz stecken. Gleichzeitig will er die Zahl der Chefs reduzieren. (www.tagesanzeiger.ch, 19.6.26)

Klimaziele und Senkung der CO2-Emissionen: Klimaschutz jenseits der EU-Grenzen effektiver gestalten Im Zuge der Klimaziele muss die EU den Treibhausgas-Ausstoß bis 2040 massiv senken, dabei darf sie Klimaschutz-Maßnahmen auch anderswo realisieren. Eine PIK-Studie zeigt einen neuen Weg für den verpflichtenden EU-Klimaschutz jenseits der Grenzen. | Um 90 Prozent muss die EU bis 2040 den Treibhausgas-Ausstoß senken (relativ zu 1990) — und fünf Prozentpunkte davon darf sie durch Klimaschutz anderswo realisieren. Das hat die Europäische Union beschlossen und so steht es seit Ende 2025 im Gesetz. Aber wie kann das in der Umsetzung aussehen? | Eine Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) schlägt jetzt für diese externe Komponente ein neuartiges Instrument vor: leistungsbezogene Förderfonds für Staaten. Das vermeide Fehlanreize, stärke den internationalen und damit auch europäischen Klimaschutz und koste nur 5 Milliarden Euro jährlich. Die Studie steht als PIK Policy Paper auf der Website des Instituts. Co-Autor ist Ottmar Edenhofer, PIK-Direktor (www.energiezukunft.eu, 19.6.26)

Verkehr '45: Start der Vernehmlassung Der Bundesrat hat am 19. Juni 2026 das Vernehmlassungsverfahren zu «Verkehr '45» eröffnet. Ziel dieser Vorlage ist es, die verschiedenen Projekte bis 2045 aufeinander abzustimmen. Die Vorlage basiert auf den Eckwerten, die der Bundesrat am 28. Januar 2026 festgelegt hat. Sie beinhaltet die Bundesbeschlüsse über die nächsten Ausbauschritte für die Bahn und die Nationalstrasse. Voraussetzung für den geplanten Bahnausbau ist die Verlängerung des bis 2030 befristeten Mehrwertsteuerpromilles zugunsten des Bahninfrastrukturfonds. Die Vorlage regelt auch die Bundesbeiträge an das Programm Agglomerationsverkehr und enthält weitere Bundesbeschlüsse und Rechtsanpassungen. | Der Bundesrat will mit der Vorlage zur verkehrsträgerübergreifenden Bewältigung der Mobilitätsbedürfnisse «Verkehr '45» den Ausbau von Schiene und Strasse in einer gemeinsamen Vorlage bündeln. Die Vernehmlassung dauert bis zum 9. Oktober 2026. (www.admin.ch, 19.6.26)

Bundesrat befasst sich mit der Schweiz im Jahr 2040 Der Bundesrat hat am 19. Juni 2026 den Bericht «Perspektiven Schweiz 2040» zur Kenntnis genommen. Dieser zeigt anhand von drei Szenarien, wie die Welt im Jahr 2040 aussehen könnte und was dies für die Schweiz bedeutet. Daraus leitet der Bericht sechs Handlungsfelder ab, die in der politischen Planung angemessen adressiert werden sollen. Der Bericht wurde von der Bundeskanzlei unter Einbezug von Expertinnen und Experten erarbeitet. | Der Bericht «Perspektiven Schweiz 2040» versteht sich als Ergänzung zu verschiedenen sektoriellen Instrumenten des Bundes zur strategischen Vorausschau. Ergänzend zu diesen erlaubt der Bericht «Perspektiven Schweiz 2040» eine transversale Betrachtung. Er wurde in Umsetzung von Artikel 32 Buchstabe cter des Regierungs- und Verwaltungsorganisationsgesetzes (RVOG) erarbeitet. | Der Bericht soll einerseits eine Grundlage für die politische Planung des Bundesrats | https://www.bk.admin.ch/de/perspektiven-schweiz-2040 (www.admin.ch, 19.6.26)

Der humanistische Staat – und die Frage, in welchem Land wir eigentlich leben Es gibt Zeiten, in denen politische Entscheidungen nicht nur Widerspruch hervorrufen, sondern eine tiefere Irritation auslösen. Nicht, weil eine Regierung unpopuläre Maßnahmen ergreift – das gehört zur Demokratie –, sondern weil sich in der Art und Weise, wie sie über Menschen spricht und mit ihnen umgeht, etwas verschiebt. Etwas Grundsätzliches. Etwas, das die Frage berührt, in welchem Staat wir... (hpd.de, 19.6.26)

Energiewende mit Solarthermie: Warmes Wasser von der Sonne Strahlungsenergie zur Wärmeproduktion zu nutzen ist viel effektiver als die Photovoltaik. In Leipzig ging nun die viertgrößte Anlage der Welt ans Netz. mehr... (taz.de, 19.6.26)

Länder sehen Aussteigerprogramme für Extremisten in Gefahr Die Reform des Förderprogramms „Demokratie leben“ schlägt weiter hohe Wellen. Nun warnen mehrere Landes-Innenminister vor den möglichen Folgen in der Präventionspolitik. Berlin fordert vom Bundesinnenministerium klare Zusagen. (www.welt.de, 19.6.26)

Keine Nazisymbole mehr in der Öffentlichkeit Nationalsozialistische Symbole sollen künftig im öffentlichen Raum nicht mehr verwendet werden dürfen. Wer gegen das Verbot verstösst, soll eine Busse bezahlen. An seiner Sitzung vom 19. Juni 2026 nimmt der Bundesrat die mehrheitlich positiven Rückmeldungen aus der Vernehmlassung zur Kenntnis und verabschiedet die Botschaft für ein neues Spezialgesetz. In einem zweiten Schritt soll das Verbot auf weitere extremistische Symbole ausgeweitet werden. | Nazisymbole stehen für eine menschenverachtende Ideologie, die den Grundwerten einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft widerspricht. Rassismus und Antisemitismus haben in unserer Gesellschaft keinen Platz. Nach geltendem Recht wird eine Person jedoch nur dann bestraft, wenn sie ein nationalsozialistisches, rassistisches, gewaltverherrlichendes oder extremistisches Symbol verwendet und damit gleichzeitig für die entsprechende Ideologie wirbt. (www.admin.ch, 19.6.26)

Bundesrat will Zugang zu Ladeinfrastruktur zu Hause verbessern Das Laden von Elektrofahrzeugen zu Hause soll erleichtert werden. Grundeigentümer und -eigentümerinnen von Wohnliegenschaften sollen künftig dazu verpflichtet werden können, die Grundinstallation zum Laden elektrischer Fahrzeuge zu erstellen, sofern dies Mietende und Personen mit Stockwerkeigentum verlangen. Der Bundesrat hat die entsprechende Änderung des Energiegesetzes an seiner heutigen Sitzung in die Vernehmlassung geschickt. Diese dauert bis zum 12. Oktober 2026. | Die Elektrifizierung der Fahrzeuge ist ein wichtiges Element zur Erreichung des Netto-Null-Ziels bis 2050. Fehlende Ladeinfrastruktur ist nach wie vor einer der häufigsten Gründe, warum Fahrzeughalterinnen und -halter kein Elektrofahrzeug anschaffen. Insbesondere bei Mehrparteiengebäuden ist der Ausbau der Ladeinfrastruktur zentral, da in der Schweiz Mietverhältnisse sowie Stockwerkeigentum sehr verbreitet sind. (www.admin.ch, 19.6.26)

Baukosten: Verena Hubertz will Bonus-System bei der Neubauförderung einführen In Deutschland werde oft teuer und konventionell »Stein auf Stein« gebaut, sagt die Bauministerin. Modulares Bauen soll in der Förderung künftig bevorzugt werden. (www.zeit.de, 19.6.26)

Bericht zeigt steuerpolitischen Handlungsbedarf der Schweiz Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 19. Juni 2026 den Bericht in Erfüllung des Postulats Walti 23.3752 «Attraktiv bleiben, Finanzen sichern. Die Schweiz braucht eine langfristige Steuer- und Standortstrategie» verabschiedet. Der Bericht zeigt, dass der Bund dank insgesamt attraktiven steuerlichen Rahmenbedingungen und der breit abgestützten Einnahmenbasis gegenwärtig auf einer soliden finanziellen Grundlage steht. Gleichzeitig wird deutlich, dass vor dem Hintergrund der internationalen, demografischen und technologischen Entwicklungen insbesondere im Unternehmenssteuerbereich Handlungsbedarf besteht, um die Steuereinnahmen langfristig zu sichern. | Der Bericht stellt die langfristigen Herausforderungen in der Steuer- und Standortpolitik des Bundes dar. Als zentrale Stärken hebt er insbesondere die föderale Ausgestaltung sowie den ausgewogenen Mix aus direkten und indirekten Steuern hervor. Beide Elemente tragen zur Funktionsfähigkeit des Steuersystems bei. (www.admin.ch, 19.6.26)

Jugendurlaub soll auf zwei Wochen verlängert werden Der Bundesrat will den Jugendurlaub stärken. Jugendliche und junge Erwachsene unter 30 Jahren sollen künftig zwei statt nur eine Woche unbezahlten Urlaub nehmen können, um sich ehrenamtlich in der ausserschulischen Kinder- und Jugendarbeit zu engagieren. Neu soll dies zudem nicht nur innerhalb von Vereinen möglich sein, sondern auch in der offenen Kinder- und Jugendarbeit. An seiner Sitzung vom 19. Juni 2026 hat der Bundesrat die Ergebnisse der Vernehmlassung zur Kenntnis genommen und die Botschaft zur Änderung des Obligationenrechts (OR) verabschiedet. | Das ehrenamtliche Engagement von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist eine wichtige Stütze für die ausserschulische Kinder- und Jugendarbeit in der Schweiz. Heute haben Lernende und Arbeitnehmende unter 30 Jahren Anspruch auf eine Woche unbezahlten Urlaub pro Jahr. Im Rahmen des sogenannten Jugendurlaubs übernehmen sie Leitungs-, Beratungs- oder Betreuungsaufgaben unter anderem in Sport- und Musikvereinen oder im Gesundheitswesen. (www.admin.ch, 19.6.26)

Massnahme gegen Overtourism: Trotz Eintrittsgebühr strömen die Touristen nach Venedig – jetzt sollen sie 50 Euro zahlen Zehn Euro halten niemanden davon ab, den Markusplatz zu besuchen. Jetzt will Bürgermeister Venturini den Preis verfünffachen – muss dafür aber erst die Regierung in Rom überzeugen. (www.tagesanzeiger.ch, 19.6.26)

Psychiatrie: Wie man bei mehr als 30 Grad einen kühlen Kopf bewahrt Hitze belastet nicht nur den Körper, sondern auch die Seele:  Aggressionen und Gewalt steigen, psychische Erkrankungen nehmen zu. Warum ist das so? (www.sueddeutsche.de, 19.6.26)

Bundesrat legt Bedeutung neuer Technologien für die Verteidigung dar Angesichts der geopolitischen Herausforderungen und der rasanten technologischen Entwicklung ist es für die Schweiz zentral, sicherheitsrelevante Technologien im eigenen Land zu erhalten und aufzubauen. An seiner Sitzung vom 19. Juni 2026 hat der Bundesrat in diesem Sinne den Bericht «Neu entstehende Technologien in der Verteidigung» in Erfüllung des Postulats 24.3231 der Mitte-Fraktion gutgeheissen. Der Bericht liefert eine Übersicht über bestehende Initiativen zur Förderung der sicherheitsrelevanten Forschung, Entwicklung und Innovation in der Schweiz. | Die strategische Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Industrie und Verwaltung im Bereich der sicherheitsrelevanten Forschung, Entwicklung und Innovation soll weiter vorangetrieben werden. Dadurch wird die inländische Entwicklung von sicherheitsrelevanten Technologien gestärkt. Ziel ist es, die Abhängigkeit vom Ausland zu reduzieren und die Autonomie der Schweiz im Rüstungsbereich zu erhöhen. (www.admin.ch, 19.6.26)

Hitzewellen: Sind Deutschlands Krankenhäuser vorbereitet? Je heißer es wird, desto mehr Menschen kommen mit Gesundheitsproblemen ins Krankenhaus. Doch wie gut ist der Hitzeschutz für Patienten in den Kliniken selber? (www.dw.com, 19.6.26)

Bundesrat genehmigt Schutz- und Nutzungsplanungen für drei Wasserkraftprojekte Der Bundesrat hat am 19. Juni 2026 den Schutz- und Nutzungsplanungen für drei Wasserkraftprojekte zugestimmt. Dabei geht es um die Vergrösserung des Grimselsees (BE) und um Nutzungen der Flüsse Muota (SZ) und Morobbia (TI). Mit diesen Schutz- und Nutzungsplanungen kann mehr Strom produziert werden. Gleichzeitig wird der Schutz von Tieren und Pflanzen gesichert. | Die vom Kanton Bern eingereichte Schutz- und Nutzungsplanung im Haslital (BE) sieht vor, dass die Restwassermengen bei vier Wasserentnahmestellen der Kraftwerke Oberhasli (KWO) im oberen Haslital und im Gadmertal erhöht werden. Sie dienen dem Schutz der Gewässer und den von ihnen abhängigen Lebensräumen. | Dies ist eine Ausgleichsmassnahme für die Vergrösserung des Grimselsees. Die KWO plant, zwei Staumauern um 23 Meter zu erhöhen. Durch die zusätzliche Wasserspeicherung kann die KWO die Energieproduktion von 270 GWh auf 510 GWh pro Jahr steigern. (www.admin.ch, 19.6.26)

Umsetzung der Rüstungspolitik auf Kurs – Bundesrat nimmt ersten Jahresbericht zur Kenntnis Der Jahresbericht zur Rüstungspolitischen Strategie 2025/2026 zeigt auf, dass die Umsetzung insgesamt auf Kurs ist. Einige Massnahmen wurden bereits umgesetzt, für alle anderen wurde die Umsetzung angestossen. Eine Herausforderung bleiben die rechtlichen Grundlagen für die Exporte von Rüstungsmaterial sowie die angespannte Situation auf dem Rüstungsmarkt. Der Bundesrat hat den Bericht in seiner Sitzung vom 19. Juni 2026 zur Kenntnis genommen. | Vor dem Hintergrund der verschlechterten Sicherheitslage hat der Bundesrat am 20. Juni 2025 seine erste Rüstungspolitische Strategie verabschiedet. Die Strategie soll sicherstellen, dass die Armee ihre Verteidigungs- und Durchhaltefähigkeit stärken kann. Dafür werden insbesondere die sicherheitsrelevante Technologie- und Industriebasis (STIB) der Schweiz gestärkt, die internationale Rüstungskooperation — insbesondere mit den europäischen Nachbarstaaten — ausgebaut sowie die sicherheitsrelevante Forschung, Entwicklung und Innovation gefördert. (www.admin.ch, 19.6.26)

Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte: Fortschrittsbericht der Schweiz Der Bundesrat hat am 19. Juni 2026 den fünften Bericht der Schweiz zur Umsetzung des Paktes der Vereinten Nationen über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (Pakt I) verabschiedet. Der Bericht zeigt die von der Schweiz seit 2019 erzielten Fortschritte auf, insbesondere in den Bereichen Gleichstellung und Bekämpfung von Diskriminierung. | Der fünfte Bericht stellt eine Aktualisierung der früheren Berichte zur Umsetzung des Paktes I in der Schweiz dar und informiert über die Entwicklungen bei den wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechten seit 2019, etwa über die Ratifizierung internationaler Übereinkommen, über Verfassungs- und Gesetzesänderungen sowie über die vom Bundesrat verabschiedeten Strategien und Aktionspläne. Er wird dem UN-Ausschuss für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte unterbreitet. (www.admin.ch, 19.6.26)

Bundesrat eröffnet Vernehmlassung zur Teilrevision der Nationalbibliotheksverordnung An seiner Sitzung vom 19. Juni 2026 hat der Bundesrat die Vernehmlassung zur Teilrevision der Verordnung über die Schweizerische Nationalbibliothek eröffnet. Ziel der Vorlage ist die Einführung des sogenannten «Dépôt légal numérique» (Pflichtexemplarrecht), welches die Sammlung elektronischer Publikationen aus der Schweiz durch die Nationalbibliothek gewährleistet. Auf dieser Grundlage kann das kulturelle Erbe im digitalen Zeitalter langfristig gesichert und verfügbar gemacht werden. Die Vernehmlassung dauert bis am 12. Oktober 2026. | Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 19. Juni 2026 die Vernehmlassung zur Änderung der Verordnung über die Schweizerische Nationalbibliothek (NBibV) eröffnet. Er konkretisiert damit die Umsetzung des «Dépôt légal numérique» (DLN), das vom Parlament im Juni 2025 beschlossen wurde. | Mit der Einführung des DLN reagiert die Schweiz auf die fortschreitende Digitalisierung des Publikationswesens (www.admin.ch, 19.6.26)

Verordnungen im Zivildienstrecht angepasst Der Bundesrat hat am 19. Juni 2026 den Änderungen der Zivildienstverordnung (ZDV) und der Verordnung über die Datenbearbeitung im automatisierten Informationssystem des Zivildiensts zugestimmt. Damit können ein neues Ausbildungskonzept für Zivildienstpflichtige eingeführt und die dafür nötigen rechtlichen Grundlagen geschaffen werden. Die Abgaben der Einsatzbetriebe werden auf dem Grundtarif um 7,5 Prozent pro Diensttag erhöht. Im Vollzug des Zivildienstes gelten künftig strengere Anforderungen. Zudem werden gezielte Optimierungen vorgenommen. Die Änderungen treten per 1. Januar 2027 in Kraft. | Die Änderungen der Verordnungen stehen weder hinsichtlich des Zeitpunktes des Bundesratsbeschlusses noch ihres Inhaltes in einem Zusammenhang mit der Abstimmung vom 14. Juni 2026 zur Änderung des Zivildienstgesetzes (ZDG). Für das Inkrafttreten der Änderungen des ZDG wird der Bundesrat zu einem späteren Zeitpunkt über die diesbezüglich erforderlichen Verordnungsänderungen beschliessen. (www.admin.ch, 19.6.26)

E-Autos boomen weltweit – schneller als erwartet Bessere Batterien, mehr Reichweite, günstiger Strom: Schon ein Viertel der Neuwagen fährt elektrisch. China führt, Europa und andere Regionen ziehen nach. Die Energiekrise durch den Irankrieg verstärkt den E-Trend. (www.dw.com, 19.6.26)

Vernehmlassung zur Änderung des Bundesgesetzes gegen die Schwarzarbeit eröffnet Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 19. Juni 2026 die Änderungsvorlage zum Bundesgesetz gegen die Schwarzarbeit (BGSA) in die Vernehmlassung geschickt. Mit der Vorlage will er die Bekämpfung von Schwarzarbeit und anderen Missbrauchstatbeständen stärken. Dazu soll auch die Zusammenarbeit zwischen kantonalen Behörden ausgebaut werden. | Der Bundesrat schlägt eine Änderung des Bundesgesetzes gegen die Schwarzarbeit (BGSA) vor. Ziel ist eine verstärkte Bekämpfung von Schwarzarbeit und anderen Missbrauchstatbeständen im Bereich des Handelsregister-, Betreibungs- und Konkursrechts. Dazu soll die Zusammenarbeit zwischen den kantonalen Kontrollorganen und den kantonalen Handelsregister-, Betreibungs- und Konkursämtern ausgebaut werden. Der Bundesrat adressiert damit die Forderungen aus der Motion Candinas (24.3202) «Mehr Möglichkeiten für die Missbrauchsbekämpfung im Bundesgesetz über Massnahmen zur Bekämpfung der Schwarzarbeit». (www.admin.ch, 19.6.26)

Sri Lanka: Katholiken setzen auf Dialog und Versöhnung - - Fast zwei Jahrzehnte nach dem Ende des Bürgerkriegs engagiert sich die katholische Kirche in Sri Lanka weiter für Versöhnung. „Die Kirche ist weiterhin ein Ort der Begegnung, des Dialogs und der Versöhnung“, sagt der Landesdirektor der Päpstlichen Missionswerke. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 19.6.26)

Recherche wird zur Superkraft Recherche-Koryphäen wie Thomas Leif und Hans Leyendecker machten das Netzwerk Recherche groß. Kollegialer Austausch und Kooperation ermöglichen den mittlerweile rund 1300 Mitgliedern auch bei starken Windböen von rechts, weiterhin harte Fakten für die gemeinsame Wirklichkeitsdeutung zu recherchieren, die lebenswichtig für eine Demokratie sind. Diese selbstbewusste Haltung prägte die Jahrestagung „Superkraft Recherche“ zum 25. Geburtstag der Journalist*innenvereinigung. (mmm.verdi.de, 19.6.26)

Smartphone-Lieferungen brechen um 15 Prozent ein Laut CCS Insight sinken die weltweiten Smartphone-Lieferungen um 15 Prozent. Grund ist der KI-Boom, der zu einer Verknappung von Speicherchips führt. (www.it-daily.net, 19.6.26)

Klimaflüchtlinge: recht- und heimatlos | Wenn die Klimakrise zur Flucht zwingt und Konflikte verschärft | Die unterschätzte Katastrophe Klimawandel und Umweltzerstörung sind schon heute oft ein Auslöser für Flucht und Abwanderung. Kürzungen bei der Entwicklungshilfe verschärfen das Problem. Es ist Zeit, zu handeln! | Das aktuelle Update zur Studie „Klimawandel, Migration und Konflikt“ der Universität Hamburg und der Gesellschaft für Umwelt- und Entwicklungsforschung im Auftrag von Greenpeace (2026) zeigt: Die Klimakrise ist zunehmend auch eine soziale und sicherheitspolitische Bedrohung. Das Update analysiert wissenschaftliche Daten und politische Entwicklungen. Das Ergebnis ist alarmierend: Wetterextreme und schleichende Umweltveränderungen treffen vielerorts auf bestehende soziale Ungleichheiten. Das führt in immer mehr Regionen zu Hunger, Vertreibung und wachsender Gewalt. Verschärft wird dies durch weltweite Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit. Die wichtigsten Erkenntnisse des Updates im Überblick: Die Kernkrise — Mehr Menschen fliehen | Das Geldproblem | Die täglichen Auswirkungen | Die „stille Revolution (www.greenpeace.de, 19.6.26)

Greenpeace-Studie: Mehr Menschen fliehen vor Naturkatastrophen Immer mehr Menschen fliehen einer wissenschaftlichen Auswertung zufolge vor Naturkatastrophen. Die Zahl der Binnenvertriebenen durch Naturkatastrophen und Extremwetterereignisse stieg im vergangenen Jahr deutlich auf 13,6 Millionen, wie aus der Studie der Universität Hamburg im Auftrag von Greenpeace hervorgeht. Der Klimawandel erhöht demnach die Häufigkeit und die Intensität von wetterbedingten Extremereignissen. | 2024 waren es noch 9,9 Millionen Menschen gewesen. Die Studie bezieht sich hierbei auf Zahlen der renommierten Beobachtungsstelle für Binnenvertriebene (IDMC). Unter Binnenvertriebenen versteht man Menschen, die innerhalb ihres Landes auf der Flucht sind. Besonders betroffen sind laut Studie Menschen im Globalen Süden. (www.watson.ch, 19.6.26)

Direkte Demokratie: Wer hat wirklich das letzte Wort? | Nicht das Volk, das Parlament ist souverän Hat in der direkten Demokratie das Stimmvolk wirklich immer das letzte Wort? Nein, denn die letzte Entscheidungsgewalt liegt oft bei Bundesrat und Parlament, dies vor allem bei der Umsetzung von Volksinitiativen, bei Zielkonflikten und in Krisenzeiten. | Gastkommentar Silvano Moeckli, em. Professor für Politikwissenschaft; seine neueste Publikation ist das Lehrbuch «Staat und politisches System der Schweiz» (zusammen mit Christoph Gross) 2026. (www.nzz.ch, 19.6.26)

Goldene Hände, dringend gesucht Es gibt in der Schweiz immer weniger Handwerkerinnen und Handwerker. Denn viele Handwerksberufe sind in den letzten Jahrzehnten ausgestorben oder haben ein Imageproblem. Dabei sind sie unverzichtbar für Energiewende und Kreislaufwirtschaft — und damit für die Zukunft der Schweiz. | «Wo sind die goldenen Hände geblieben?», fragte Margrit Stamm vor zwei Jahren in einer Kolumne. Die Professorin für Erziehungswissenschaften machte darin auf einen Umstand aufmerksam, der sich bis heute nicht verändert hat: In der Schweiz werden die Handwerkerinnen und Handwerker rar. Handwerks- und verwandte Berufe machen gemäss Bundesamt für Statistik heute noch knapp 10 Prozent der 4,8 Millionen Erwerbstätigen aus. 1970 war deren Anteil noch gut 25 Prozent. Auch absolut gesehen ist die Zahl der Handwerkerinnen und Handwerker deutlich gesunken. Sie wurden von intellektuellen und wissenschaftlichen Berufen als wichtigste Berufsgruppe abgelöst. (www.moneta.ch, 19.6.26)

«Der Abgesang auf die Ökologie ist auch ein Medienhype» Nach neun Jahren tritt Gerhard Andrey aus dem Verwaltungsrat der ABS zurück. Der Nationalrat der Grünen machte sich für die Digitalisierung der Bank stark und half mit, die Transformation zur Soziokratie voranzubringen. (www.moneta.ch, 19.6.26)

Prominente in Chicago: Obama feiert Eröffnung seines Präsidentenzentrum - In Chicagos South Side öffnet ein 850-Millionen-Dollar-Komplex, den Obama als Investition in die Gemeinschaft beschreibt. Das Zentrum soll Museum und Bürgerhaus zugleich sein – und bewusst kein Denkmal. - (www.faz.net, 19.6.26)

ISO 9001 Zertifizierung: Brauchen Unternehmen das im KI-Zeitalter noch? Sich auf eine ISO-Zertifizierung vorzubereiten, erfordert heute dank vorhandener KI-Tools viel weniger Zeit als früher. Doch lohnt sich eine solche Zertifizierung im KI-Zeitalter, in dem die Leistung von Unternehmen im Internet häufig bewertet und kommentiert wird, überhaupt noch? | Im Zeitalter des modernen Internets und der künstlichen Intelligenz (KI) wirken klassische ISO 9001 Zertifizierungen aus der Zeit gefallen. Denn warum soll man die Qualität noch zertifizieren lassen, wenn die Unternehmen von ihren Kunden bei Google, in den Social Media sowie in speziellen Portalen ohnehin rund um die Uhr bewertet werden und man über die KI-Suchmaschinen in kürzester Zeit alles erfährt, was über Unternehmen veröffentlicht wurde? | Warum bedarf es dann noch einer aufwändigen Zertifizierung, zumal die klassischen Auditoren ohnehin den Ruf haben, eher Bürokratie zu produzieren als wirklich nützlich zu sein. (www.it-daily.net, 19.6.26)

On verhängt Bestellstopp bei Sublieferant nach Public-Eye-Recherche Public Eye stellt prekäre Arbeitsbedingungen bei Zulieferern von On in Indonesien fest. Der Zürcher Laufschuhhersteller nimmt die Vorwürfe "sehr ernst" und hat einen Bestellstopp bei einem Sublieferanten verhängt, wie das Unternehmen der Nachrichtenagentur AWP sagt. (www.swissinfo.ch, 19.6.26)

WMO-Bericht zum Klima in Asien 2025 https://wmo.int/media/news/extreme-heat-and-rainfall-glacier-loss-and-record-ocean-heat-impact-asia-2025 | Gefährliche Hitze, verheerende Regenfälle, Überschwemmungen und schwere Dürre betrafen Millionen von Menschen in ganz Asien. | @dwdderwetterdienst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 19.6.26)

Sekten wie Scientology sind nicht weg – sie sind nur leiser geworden Es gab eine Zeit, da waren Sekten in den Medien allgegenwärtig. Es verging kaum ein Tag, ohne dass radikale religiöse, esoterische und weltanschauliche Gruppen für Schlagzeilen sorgten. Schließlich gab es in der Schweiz mehrere hundert problematische Gruppierungen. Kleine, mit einem Dutzend Anhängern und große, mit Zehntausenden Mitgliedern. Und heute? Das Rauschen im Blätterwald ist weitgehend verstummt. Deshalb wird der Autor oft gefragt, ob es überhaupt noch Sekten gibt. Die kurze Antwort: Natürlich. Es sind auch nicht weniger geworden. Und nicht harmloser. Aber vorsichtiger, um ungestörter unter dem Radar der Öffentlichkeit fliegen zu können. |Das Nachlassen des Interessens hat mit Resignation zu tun. Man hat realisiert, dass Sekten resistent sind. Die Hoffnung, man könne sie verbieten oder zurückbinden, hat sich zerschlagen. Weite Teile der Bevölkerung fanden sich damit ab, dass Sekten ein Teil der Gesellschaft sind. Es verhält sich ähnlich wie mit einer anderen Sucht, den Drogen. (hpd.de, 19.6.26)

Zu schnell Unterwegs: CDU fordert mehr Kontrollen von E-Bikes - Elektrofahrräder seien auf Frankfurts Straßen und Fußgängerzonen zu schnell unterwegs, sagt die CDU im Römer. Auch die Lieferdienste müssten handeln. - (www.faz.net, 19.6.26)

Zahnlose Wohnpolitik Die Bevölkerung des Kantons Zürich sah sich am 14. Juni mit drei wohnpolitischen Vorlagen konfrontiert und auch in der Stadt Zürich ging es um eine raumplanerische Massnahme — die Umsetzung von §49b. Das Resultat ist, abgesehen davon, dass die völlig realitätsferne Wohneigentums-Initiative der Bürgerlichen gebodigt wurde, eher ernüchternd. Für die Linke ist es eine zweifache Niederlage, ein Sieg, der eigentlich mehr ein Unentschieden ist und einer, bei dem jedes andere Resultat ein Hohn gewesen wäre. | Jede:r Stadtzürcher:in hat also über vier Vorlagen abgestimmt, die die Situation auf dem Wohnungsmarkt verbessern wollten. Was angenommen wurde, ist letztendlich nur der Beibehalt des Status quo. Die Bürgerlichen haben es geschafft, den Bedarf nach bezahlbarem Wohnraum auf jeder Ebene derart zu verzögern, zu verwässern und zu verhindern, dass die Situation für alle auf der Suche nach einer günstigen Wohnung in keinem Aspekt auch nur irgendwie verbessert wurde. (www.pszeitung.ch, 19.6.26)

Nachhaltigkeitsexperte Jules Petit: Tipps für den Architekturwettbewerb Nachhaltigkeit entscheidet zunehmend mit, welche Projekte im Architekturwettbewerb überzeugen. Im Podcast erklärt Jules Petit, welche frühen Entwurfsentscheide zählen und wie Teams Aufwand sparen, ohne ökologische Qualität zu verschenken. (www.hochparterre.ch, 19.6.26)

Mehr Tempo bei Energiewende könnte sich gleich dreifach lohnen Die EU will bis zum Jahr 2050 klimaneutral sein. Doch eine beschleunigte Energiewende könnte Europa deutlich größere Vorteile bringen als bislang angenommen — und zwar wirtschaftlich, politisch und sozial. Eine neue Studie zeigt, dass der schnellere Ausbau erneuerbarer Energien Nettovorteile von bis zu 600 Milliarden Euro mit sich bringen könnte. | Die Europäische Union hat sich mit dem europäischen Klimagesetz zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu werden. Bereits bis 2030 sollen die Treibhausgasemissionen als Zwischenziel um mindestens 55 Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 sinken. | Für die Erreichung der Klimaziele setzt die EU vor allem auf den Ausbau erneuerbarer Energien sowie die schrittweise Abkehr von fossilen Brennstoffen. Allein der Anteil der Solarenergie am Strommix in der EU ist zwischen 2023 und 2025 von 8,1 Prozent auf 11,2 Prozent angestiegen. Der Anteil der Braunkohle als Energieträger sank hingegen von 6,9 auf 5,8 Prozent. (www.basicthinking.de, 19.6.26)

Weniger ist mehr – weil Suffizienz eine Frage von Verantwortung ist Für Lorenz Nagel, Geschäftsführer von PRIMUS, bedeutet Suffizienz im Bauen nicht Verzicht, sondern die bewusste Konzentration auf das Wesentliche. Sie richtet sich danach, was ein Gebäude tatsächlich leisten muss, und zielt darauf ab, ökologische, wirtschaftliche und soziale Anforderungen in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen. Besonders im Wohnungsbau gewinnt dieser Ansatz an Bedeutung, da bezahlbarer Wohnraum zur zentralen gesellschaftlichen Frage geworden ist. Suffizienz ist dabei keine rein architektonische Aufgabe, sondern ein gemeinsamer Planungsprozess aller Beteiligten, der früh beginnt und klare Entscheidungen erfordert. Instrumente wie der Hamburg-Standard helfen, diese Prinzipien praktisch umzusetzen, indem sie konkrete Maßnahmen definieren und Kosten transparent machen. Das Projekt WILLIE zeigt exemplarisch, wie durch frühzeitige Planung, reduzierte Komplexität und gezielten Materialeinsatz nachhaltiger und bezahlbarer Wohnraum entstehen kann. (www.nbau.org, 19.6.26)

Pressestatement zum Gutachten „Umweltrecht zwischen Anspruch und Realität. Implementation als Kernaufgabe von Umweltpolitik“ des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU) WWF: Gutachten ist Auftrag an Bundestag | Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) hat ein Sondergutachten zur Implementierung von Umweltrecht vorgelegt. Der Rat warnt vor Rückschritten beim Umweltschutz im Namen des Bürokratieabbaus. Dazu sagt Tobias Arbinger, Referent für Naturschutzpolitik beim WWF: „Der Sachverständigenrat unterstreicht, dass Forderungen nach schlankeren Verfahren nicht zu schwächerem Umweltrecht führen dürfen. Politische Maßnahmen müssen dazu dienen, bestehendes Recht besser und effizienter umzusetzen, statt es zu verwässern. Das Gutachten ist Auftrag an den Bundestag. Wir appellieren an die Bundestagsabgeordneten, die Verabschiedung des sogenannten Infrastruktur-Zukunftsgesetzes kommende Woche im Bundestag zu stoppen. Mit diesem Gesetz soll einseitig großen Infrastrukturvorhaben immer der Vorrang vor Umweltbelangen gegeben und ein Ablasshandel bei Eingriffen in die Natur eingeführt werden. (www.wwf.de, 19.6.26)

Neue WWF-Analyse | Weniger Regeln heißt wachsende Unsicherheit Eine neue WWF-Analyse zeigt die wirtschaftlichen Einbußen und finanziellen Risiken politischer Unsicherheit. Die Analyse betrachtet vier aktuelle politische Prozesse auf deutscher und EU-Ebene im Bereich von Umwelt- und Energiepolitik, die geprägt sind von einem politisch motivierten Bestreben, Regeln und Standards aufzuweichen. | Betrachtet wurden die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) mitsamt Netzpaket, das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG), die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) und die EU-Verordnung zur Wiederherstellung von Natur (WVO). Dabei zeigt sich: Schon die Diskussionen um mögliche Änderungen und Abschwächungen können sich negativ auf Zukunftssektoren auswirken. | „Statt mehr und mehr möglicher Abzweigungen mit Ende in der Sackgasse brauchen wir feste Leitplanken für ein wirtschaftlich erfolgreiches Deutschland und Europa jetzt und in Zukunft. (www.wwf.de, 19.6.26)

(Un)beliebte Nützlinge zwischen Hauswand und Blumentopf Wir teilen unsere Wohnräume und die daran anschliessenden Aussenbereiche mit einer Vielzahl von Tieren. Während Vögel, Schmetterlinge oder Igel grössere Aufmerksamkeit erhalten, bleiben viele kleine Bewohner an Hausmauern, Terrassen, Balkonen und Fensterläden oft unbemerkt. Dabei erfüllen gerade diese unscheinbaren Tiere wichtige Aufgaben für das ökologische Gleichgewicht unmittelbar vor unserer Haustür. Der Naturschutzbund Österreich liefert uns einen spannenden Einblick und ruft zum Einsenden von Beobachtungen auf. | Hundertfüsser — natürliche Schädlingsbekämpfer | Spinnen — unverzichtbare Jägerinnen an Haus und Balkon | Springschwänze — die unsichtbaren Helfer im Blumentopf (naturschutz.ch, 19.6.26)

SchöpfungsZeit, Umweltpolitik | Apell an den Bundesrat zur Agenda 2030 In vier Jahren muss die Schweiz die Ziele der UNO für nachhaltige Entwicklung erreichen. Doch sie ist weit davon entfernt. Schutz von Klima und Artenvielfalt: ungenügend. Ebenso mangelhaft sind Fortschritte bei der Armutsbekämpfung, sozialer Gerechtigkeit, Gewaltprävention und Kreislaufwirtschaft. Doch anstatt Ambition und Einsatz zu erhöhen, drückt der Bundesrat voll auf die Bremse. | In einem privilegierten Land wie der Schweiz ist das inakzeptabel! Deswegen fordert die Plattform Agenda 2030 den Bundesrat mit dieser Petition dazu auf, Mut für echte Nachhaltigkeit zu zeigen und seine Verantwortung sowohl in der Schweiz als auch auf internationaler Ebene wahrzunehmen. (oeku.ch, 19.6.26)

Kältemittel-Leckagerate liegt bei nur noch 1,0 % Eine Auswertung des VDKF hat ergeben, dass die durchschnittliche Kältemittel-Leckagerate weiter gesunken ist. | Der Verband Deutscher Kälte-Klima-Fachbetriebe (VDKF) hat über seine Branchensoftware „VDKF-LEC“ anonymisierte Daten von fast 67000 Anlagenbetreibern und rund 307000 Kälte- und Klimaanlagen erhoben. Die Auswertung hat ergeben, dass die durchschnittliche Kältemittel-Leckagerate weiter gesunken ist. Inklusive Havarien lag sie 2025 im Durchschnitt aller Anlagentypen (Klimaanlagen, Gewerbekälte, Industriekälte und Sonderanlagen) bei nur noch 1,0 %. 2017 war sie mit 3,2 % noch mehr als dreimal so hoch. Die höchsten Leckageraten haben Anwendungen in der Gewerbekälte (1,7 %), die niedrigsten im Bereich Splitklima (0,4 %). (www.ikz.de, 19.6.26)

Bauindustrie 2026 zwischen Kostendruck und Transformation – Digitalisierung, neue Geschäftsmodelle und Nachhaltigkeit werden zum entscheidenden Erfolgsfaktor Die Bauindustrie steht auch im Jahr 2026 weiterhin unter erheblichem Druck und befindet sich in einem anhaltenden Anpassungsprozess. Eine wirtschaftliche Trendwende ist bislang ausgeblieben, während hohe Baukosten, volatile Material- und Energiepreise sowie zurückhaltende Investitionen dazu führen, dass Projekte verschoben oder ganz gestrichen werden. Der Kostendruck gilt branchenübergreifend als zentrale Herausforderung, von der nahezu alle Unternehmen betroffen sind. Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse der PwC-Studie, dass sich mehr als die Hälfte der Akteure aktiv mit einer strategischen Neuausrichtung und der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle auseinandersetzt, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. (www.nbau.org, 19.6.26)

Klimastadt und Finanzplatz Zürich – wie geht das zusammen? | Dominik Siegrist, Präsident des Vereins Klimastadt Zürich Die Stadt Zürich strebt mit ihrem Netto-Null-Ziel an, als Klimastadt ein nationales und internationales Vorbild zu werden. Dabei blendet sie allerdings den äusserst klimaschädlichen Finanzplatz aus. Ohne diesen in den Klimaschutz einzubeziehen, bleibt die Klimastadt Zürich ein Mythos. | Das heutige städtische Klimaziel, das den Finanzsektor ausklammert, reicht bei Weitem nicht aus, um Zürich auf Netto-Null zu bringen. Während sich in unserer Stadt Verwaltung, Organisationen und Betriebe engagiert darum bemühen, den städtischen CO2-Ausstoss zu reduzieren, richtet der Finanzplatz permanenten Schaden von weitaus grösserem Ausmass an. Ohne klimaverträgliche Finanzbranche bleibt der Klimaschutz in der Stadt Zürich Stückwerk. Stadt, Kanton und wir alle sind aufgefordert, für ein tatsächliches Netto-Null-Ziel von Zürich aktiv zu werden. (www.pszeitung.ch, 19.6.26)

Voigt und Wildberger: Wie effizient ist der künstliche Ghostwriter? - Warum nutzen Politiker und ihre Redenschreiber zum Redenschreiben Künstliche Intelligenz? Sie versprechen sich mehr Effizienz. Ein Erfolg dieses Kalküls ist sprachwissenschaftlich gesehen keineswegs selbstverständlich. - (www.faz.net, 19.6.26)

Bauministerium legt "Aktionsplan zur Senkung der Baukosten" vor "Turbo", "Upgrade" und jetzt "Aktionsplan": Mit weiteren Maßnahmen will das Ministerium das Bauen bezahlbarer machen. Denn die Kosten bremsen den Wohnungsbau in Deutschland. Was sieht der Plan vor? Von Frank Jahn.[mehr] (www.tagesschau.de, 19.6.26)

Auch die Fische in Schweizer Flüssen leiden unter der Hitze. Vorhersagen sollen helfen, sie vor dem Ärgsten zu bewahren Aus den Bergen kommt nur wenig kühlendes Schmelzwasser. Aare, Reuss und Limmat heizen sich darum zurzeit rasch auf, ebenso viele kleinere Flüsse. Das Risiko für Forellen, Äschen und andere Fischarten wächst. Derzeit wird ein Vorhersagesystem erprobt. (www.nzz.ch, 19.6.26)

Betrug im Home-Office : «Wenn es Warnzeichen gibt, muss man als Führungsperson hinschauen» Im Home-Office wird gejoggt, eingekauft, gewaschen. Geschichten über dreisten Arbeitszeitbetrug kursieren auf Social Media zuhauf. Oft liegt das Problem bei der Führung. (www.nzz.ch, 19.6.26)

Elektrisches Mountainbike von Thömus im Test: schneller als ein Kleinmotorrad Das Overrider ist die Symbiose aus feinen Komponenten und einem Antrieb aus China. Es zeigt, dass die europäische Konkurrenz rasch nachziehen muss. (www.nzz.ch, 19.6.26)

Wirkung von Medikamenten: »Bei Sommertemperaturen ist das Risiko für viele Medikamente erhöht« Hitze verändert, wie Arzneien wirken. Selbst viele Ärzte unterschätzen das. Die Wissenschaftlerin Beate Müller erklärt, was man über seine Hausapotheke wissen sollte. (www.zeit.de, 19.6.26)

Kurzstudie: Erdwärme heizt am günstigsten - - Eine Kurzstudie von Prognos vergleicht Gasheizung, Luft-Wasser-WP und Sole-WP im EFH und MFH. Unter den aktuellen Bedingungen ist die Luft-Wasser-WP die günstigere Heizoption. Doch Erdwärmepumpen überholen sie nach 20 Jahren. - - (www.geb-info.de, 19.6.26)

Brauchwasserwärmepumpen im Test: Heiß duschen, wenig zahlen Die Brauch­wasser­wärmepumpen im Test der Stiftung Warentest unterscheiden sich deutlich in Effizienz und Strom­verbrauch. Eine wärmt Wasser besonders kostengünstig auf. (www.test.de, 19.6.26)

18.6.26

Ein Frühwarnsystem für tödliche Hitzewellen in Flüssen strong>WSL-Forschende schlagen ein Frühwarnsystem vor, das bis zu drei Wochen im Voraus warnt, wenn Flussfische in der Schweiz durch Hitze gefährdet sind. Da Hitzewellen mit dem Klimawandel immer häufiger auftreten, verschafft dies Zeit, um zu handeln und die Fischpopulationen vor zukünftigen Hitzewellen zu schützen. | Ein Prognosetool warnt im Voraus, wenn Flussfische in der Schweiz durch Hitzestress gefährdet sind. | Das System schätzt das zukünftige Risiko anhand von Vorhersagen zur Wassertemperatur und der Hitzeempfindlichkeit der lokalen Fischpopulationen ein. | Die Prognosen sind online frei zugänglich, um den proaktiven Schutz der Fischpopulationen zu unterstützen. (www.wsl.ch, 18.6.26)

Nationalrat öffnet das Tor für neue AKW in der Schweiz Der Nationalrat hat heute beschlossen, den Weg für neue Atomkraftwerke in der Schweiz zu ebnen. Das Atom-Gesetz gefährdet den Ausbau der Erneuerbaren, verschlingt Milliarden an Steuergeldern und hält die Schweiz abhängig von russischen Uran-Importen. Die Schweizerische Energie-Stiftung kritisiert diesen Fehlentscheid scharf und wird zusammen mit einem breiten Bündnis das Referendum dagegen ergreifen. | Der Nationalrat stellt sich gegen den mehrfach bekräftigten Willen der Bevölkerung, die 2017 klar den Atomausstieg und den konsequenten Ausbau erneuerbarer Energien vorgegeben hat. Die Umsetzung der Energiestrategie 2050 und des Stromgesetzes von 2024 ist in vollem Gang, die Schweiz wird ihren Strombedarf mit den Erneuerbaren decken können. (naturschutz.ch, 18.6.26)

Neuer Klimabericht 2026: In vier Jahren überschreiten wir die 1,5-Grad-Marke 73 Forscher haben gerade den neuen Klimabericht vorgestellt — und die Zahlen sind alarmierend. Die Meereshitzewellen haben sich verdreifacht, in vier Jahren überschreiten wir die 1,5-Grad-Marke. Ist das noch umkehrbar? (www.freitag.de, 18.6.26)

Jürgen Geuter: „Bitcoin ist ein Schneeballsystem Krypto boomt! KI rettet die Demokratie! Informatiker Jürgen Geuter hält derlei für Ideologie. Was steckt wirklich hinter dem Tech-Fortschrittsversprechen — und wie könnte ein Internet aussehen, das Menschen statt Märkten dient? Ein Gespräch (www.freitag.de, 18.6.26)

Cool durch den Sommer – Was tun bei Hitze in der Mietwohnung? Temperaturen über 30 Grad, heiße Nächte und aufgeheizte Wohnungen. Der Sommer kann ganz schön zermürbend sein. Besonders in Süddeutschland häufen sich solche Hitzetage mit Temperaturen über 30 Grad, und die können dem Körper wirklich zusetzen. Umso wichtiger ist es, dass die eigenen vier Wände etwas kühler sind. | Unser Energieberater Michael Schneider hat ein paar praktische Tipps speziell für Mieterinnen und Mieter parat, die größere Maßnahmen wie eine Dach- oder Fassadendämmung nicht einfach selbst in die Hand nehmen können. | Tipp 1: Jalousien, Sonnensegel und Co. | Tipp 2: Sonnenschutzfolien | Tipp 3: Richtig lüften | Tipp 4: Aktiv kühlen (www.kek-karlsruhe.de, 18.6.26)

SSES und Solarspar fordern Planungssicherheit statt Bürokratie Die per 1. Januar 2027 geplante Neugestaltung der Solarstrom-Vergütung stösst bei der Schweizerischen Vereinigung für Sonnenenergie (SSES) und dem Verein Solarspar auf Ablehnung. Das vorgeschlagene Modell, welches auf einer komplexen Verknüpfung von stündlichen Spotmarktpreisen und quartalsweisen Referenzmarktpreisen basiert, gefährdet die Energiewende. SSES und Solarspar fordern den Bundesrat in einer gemeinsamen Stellungnahme auf, diesen Murks zu stoppen und stattdessen die Hausaufgaben für eine unbürokratische Lösung zu machen. Vorschläge sind vorhanden. So etwa das vom Verband unabhängiger Energieerzeuger VESE vergangenen Herbst präsentierte Kapazitätsmodell. Die Absicht des Bundesrats, das Vergütungsmodell für Solarstrom umzubauen, sorgt für rote Köpfe. (www.sses.ch, 18.6.26)

Internationale Klimapolitik bleibt hinter den Herausforderungen der Klimakrise und Chancen der Energiewende zurück Die heute zu Ende gehenden UN-Klimaverhandlungen in Bonn haben deutlich gemacht: Bis zur Weltklimakonferenz COP31 im November bleibt noch viel Arbeit. Aus Sicht der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch wurden in einigen technischen Verhandlungssträngen Fortschritte erzielt. (www.germanwatch.org, 18.6.26)

Post wehrt sich nach Greenwashing-Vorwurf gegen Konsumentenschutz Der Konsumentenschutz wirft der Post vor, sie werbe mit dem irreführenden und gesetzeswidrigen Begriff «klimaneutral». Die Post weist die Vorwürfe zurück. (www.watson.ch, 18.6.26)

3 days of design oder: Life in Fomotion Kopenhagen hat's drauf. Das wissen wir und das weiss Kopenhagen. Die lebenswerteste Stadt der Welt (Liveability Ranking Report 2025), sie verführt mit lässigem Charme, selbstverständlicher Unverbindlichkeit und natürlich mit gut ausgebauten Fahrradwegen (DAS Argument schlechthin, wenn es um lebenswerte Städte geht). Tagsüber bieten kleine Cafés Variationen aus der eigenen Rösterei, dazu gibt's ein BMO (bolle med ost), ein Käsebrot. Zur Feierabendzeit blockieren dann Menschentrauben die Gehwege vor den Bars und am Wasser entlang — ein Narr, wer sich darüber aufregt, anstatt sich einfach dazuzugesellen. Und so ist es auch während der 3 days of design nur eben mit noch mehr Menschen. | Das diesjährige Motto lautet «Make This Moment Matter». Klingt gut, weil, man soll sich ja weder in die Vergangenheit flüchten noch in die Zukunft eskapieren. Stattdessen einfach mal in der Gegenwart bleiben, echte Begegnungen, echten Austausch und echte gemeinschaftliche Erlebnisse teilen. (meter-magazin.ch, 18.6.26)

Photovoltaik-Anlagen mit deutlich mehr als 2000 Watt lassen sich jetzt als Stecker-Solar-Geräte und ohne Elektriker realisieren Mit der neuen VDE-AR-N 4105:2026-03 sind Leistungsgrenzen für Stecker-Solar-Geräte gefallen, wie Marcus Vietzke von Indielux erklärt. Damit gebe es keine Leistungsbeschränkung bei der Modulleistung und der Speicherkapazität für die Laienanmeldung von Stecker-Solar-Geräten. Aus seiner Sicht lässt sich damit der Turbo im Segment der Photovoltaik-Anlagen bis zehn Kilowatt Leistung zünden. Im Interview erklärt er, worauf bei der Realisierung der Anlagen zu achten ist und warum es sich lohnt, auch wenn die Einspeiseleistung auf 800 Watt begrenzt sein muss. (www.pv-magazine.de, 18.6.26)

Wie Chatbots uns zur Weißglut treiben – und Verhalten verändern Wer schon einmal an einen digitalen Kundenservice geraten ist, kennt vermutlich das Gefühl: Der Chatbot versteht einfach nicht, was man will. Man verschwendet seine Zeit, bis der Frust ins Unermessliche steigt. Den virtuellen Assistenten zu beschimpfen, ist da nur verständlich. Bringen tut das natürlich nichts, also warum streiten wir uns überhaupt mit einer Maschine | Es gab sie schon vor KI, doch mit der neuen Technologie haben sie sich noch weiter verbreitet: Virtuelle Assistenten begegnen uns heute auf fast jeder Unternehmenswebsite und in etlichen Hotlines. Sie sollen schnelle Antworten liefern und den Kundenservice entlasten. | Doch das klappt nicht immer so reibungslos wie geplant. Wenn ein Bot falsche oder verwirrende Antworten gibt, reagieren manche Menschen gereizt bis aggressiv. Für Unternehmen ist das heikel, denn die Wut auf den Bot kann negativ auf die Webseite oder gleich die ganze Marke abfärben. (www.basicthinking.de, 18.6.26)

34,4 Prozent Wirkungsgrad: Das effizienteste Solarmodul der Welt Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme hat einen neuen Rekord für die Effizienz von Solarmodulen aufgestellt. Durch eine optimierte Verschaltung einzelner Solarzellen erreicht ein weiterentwickeltes System einen Wirkungsgrad von 34,4 Prozent. Die verwendete Schindel-Matrix-Technologie wurde für den Einsatz auf der Erde angepasst und stammt ursprünglich aus der Weltraumtechnik. | Ein Forscherteam des Fraunhofer-Instituts hat im Rahmen des Forschungsprojekts „Vorfahrt“ ein Solarmodul mit einer Gesamtfläche von 833 Quadratzentimetern entwickelt. Das System erzielte Anfang 2026 einen Wirkungsgrad von 34,2 Prozent. Die technische Basis dafür bilden dreifache III-V-Germanium-Zellen. Der Projektkoordinator AZUR SPACE Solar Power entwickelte diese speziellen Solarzellen für das Modul jedoch weiter. | Der Hersteller passte die für den Weltraumeinsatz optimierte Dreifach-Solarzellentechnologie an das terrestrische Sonnenspektrum an. (www.basicthinking.de, 18.6.26)

Bilaterale III: Studie verlangt wegen Europaverträge mehr Demokratie Die neuen Europaverträge sollen mit einer Anpassung der Mitspracherechte des Parlaments, der Bevölkerung und zivilgesellschaftlicher Organisationen einhergehen. (www.watson.ch, 18.6.26)

Solar-Dachziegel mit Matrix-Technik – mehr Leistung bei Schatten Solarmodule auf dem Dach sind längst Alltag. Doch viele Hausbesitzer stören sich an der Optik. Das Fraunhofer ISE hat jetzt eine Pilotlinie für Solar-Dachziegel gestartet, die klassische Dacheindeckungen ersetzen und dank Matrix-Schindeltechnologie bei Teilverschattung doppelt so viel Leistung liefern sollen wie herkömmliche Module. | Die Solarenergie ist einer der zentralen Pfeiler der Energiewende und gewinnt sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich zunehmend an Bedeutung. Seit dem Jahr 2008 hat sich die Zahl der Photovoltaikeinheiten in Deutschland beständig weiterentwickelt. | Während im Jahr 2020 in Deutschland noch rund zwei Millionen Photovoltaikeinheiten verbaut waren, sind es 2025 — also nur fünf Jahre später — bereits mehr als 5,68 Millionen Einheiten gewesen. Dabei setzen auch immer mehr Hausbesitzer auf Solaranlagen oder steckerfertige Balkonkraftwerke. (www.basicthinking.de, 18.6.26)

Was hat der Standort eines Rechenzentrums mit seiner Klimabilanz zu tun? Neue Studie für @greenpeace.de untersucht weltweiten Energieverbrauch und die Treibhausgasemissionen von Rechenzentren und gibt wichtige Empfehlungen für Klimaschutz: https://www.oeko.de/fileadmin/oekodoc/Klimakluft_Rechenzentren.pdf | @oekoinstitut.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 18.6.26)

Grünen-Präsidentin zu AKW: «Für uns wird das die Abstimmung des Jahrzehnts» Lisa Mazzone kritisiert den Atom-Entscheid des Parlaments und sagt, wie sie das Referendum dagegen gewinnen will. (www.watson.ch, 18.6.26)

AKW-Entscheid sorgt für Unruhe in der Strombranche Der Nationalrat will das AKW-Neubauverbot aufheben. Nun steht ein mühsamer Abstimmungskampf bevor. Dabei setzt die Strombranche voll auf Erneuerbare. (www.watson.ch, 18.6.26)

Gutachten: Verfassungsrechtliche Zweifel am Gebäudemodernisierungsgesetz Wenn es an die Heizung geht, wird es heikel für die Politik. So auch beim geplanten Gebäudemodernisierungsgesetz, das gegen das Grundgesetz verstoßen könnte. Ein neues Gutachten ist besonders für die Union unbequem. Von Tina Handel. (www.tagesschau.de, 18.6.26)

Vom Elektroschrott zur Hightech-Kathode: Forschungsteam recycelt Akkus in zwei Stunden Lithium-Ionen-Akkus stecken in Smartphones, Elektroautos, Stromspeichern und Kopfhörern. Ihre Kathoden, der Pluspol der Zelle, kosten in der Herstellung viel und hängen von Rohstoffen ab, die nur wenige Länder liefern. Die Demokratische Republik Kongo fördert etwa 70 Prozent des weltweiten Kobalts. Mit der wachsenden Zahl ausgemusterter Elektroauto-Batterien wächst auch der Druck, diese Rohstoffe zurückzugewinnen statt sie auf Deponien zu verlieren. Forscher:innen der Sandia National Laboratories haben dafür ein Verfahren entwickelt, das altes Kathodenmaterial nicht nur recycelt, sondern aufwertet, mit einer Mikrowelle. (www.trendsderzukunft.de, 18.6.26)

Extreme weather comes for youth Sports Dangerous heat, smoky air, and heavy rain cause canceled practices and competitions. (yaleclimateconnections.org, 18.6.26)

Santa Marta zeigt den Weg Zur Umsetzung einer gerechten Energiewende stehen arme Länder vor massiven wirtschaftlichen und technologischen Hürden, die gemeinsam zu adressieren sind. | Die kolumbianische Ministerin Irene Vélez Torrez wählte Ende April in Santa Marta historische Worte: «Das ist der Beginn einer neuen globalen Klimademokratie.» Sie sprach zum Ende der ersten internationalen Konferenz zur Abkehr von fossilen Energieträgern, die von Kolumbien und den Niederlanden organisiert worden war und neben Delegationen aus 60 Ländern — darunter die Schweiz — auch zahlreiche Vertreter:innen der Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Wirtschaft involvierte. Viele Teilnehmer:innen zeigten sich euphorisch angesichts der engagierten Diskussionen. Ein Befreiungsschlag für die internationale Klimapolitik? (www.alliancesud.ch, 18.6.26)

AKW-Showdown im Nationalrat – SVP bringt Abweichler mit massivem Druck auf Linie Der «Gegenvorschlag Rösti» wird haarscharf angenommen. Nun erhebt Daniel Sormanni Vorwürfe gegen seine SVP-Fraktion. (www.srf.ch, 18.6.26)

Heiße Tage und Tropennächte: Pech gehabt Durch heiße Sommer sind in den vergangenen Jahren mehr Menschen gestorben als im Verkehr. Aber für Hitzeschutz machen die Länder kein Geld locker. mehr... (taz.de, 18.6.26)

Resilienz im Innern: Der Staat und wir alle sind gefragt - Die Herausforderung beim Zivilschutz ist seit Langem bekannt. Jeder muss wissen, wo und wie er sich schützen kann. Und wie er im Ernstfall überlebt. - (www.faz.net, 18.6.26)

Tropenstürme verstärken Flutrisiko Mittlere Pegelstände bei Sturmfluten steigen im Zuge des Klimawandels und erfordern einen besseren Hochwasserschutz. (www.wissenschaft-aktuell.de, 18.6.26)

Schweiz: Parlament hebt AKW-Neubauverbot auf Die Schweizer haben sich bei einer Volksabstimmung im Mai 2017 für den Atomausstieg und eine stärkere Förderung erneuerbarer Energien ausgesprochen. Der Bau neuer Atomkraftwerke ist seither verboten. Doch nun könnte der Ausstieg aus dem Ausstieg folgen. Das Parlament in Bern hat am Donnerstag einen Gegenvorschlag zur sogenannten Blackout-Initiative angenommen. (www.krone.at, 18.6.26)

Pfister will neues Notfallmobilfunknetz endlich auf Kurs bringen und warnt: «Es wird nicht billig» Blaulichtorganisationen kommunizieren im Notfall über ein veraltetes System. Dieses soll in einigen Jahren ersetzt werden, doch der Ersatz kommt kaum vorwärts. Am Donnerstag hat der Verteidigungsminister seinen Plan präsentiert. (www.nzz.ch, 18.6.26)

Forschungsanstalt entwickelt ein Frühwarnsystem für tödliche Hitzewellen in Flüssen Steigende Wassertemperaturen setzen Fischen in Schweizer Flüssen zunehmend zu. Ein neues Frühwarnsystem zeigt bis zu drei Wochen im Voraus, wo Hitzestress droht und Schutzmassnahmen nötig werden. (www.schweizheute.ch, 18.6.26)

Hitzewelle in der Schweiz: Gibt es bald mehr Klimaanlagen? Das fordert ein GLP-Nationalrat Patrick Hässig will, dass gerade vulnerable Personen in Zukunft besser vor extrem hohen Temperaturen geschützt werden. (www.nzz.ch, 18.6.26)

Gutachten: Verfassungsrechtliche Zweifel am Gebäudemodernisierungsgesetz Wenn es an die Heizung geht, wird es heikel für die Politik. So auch beim geplanten Gebäudemodernisierungsgesetz, das gegen das Grundgesetz verstoßen könnte. Ein neues Gutachten ist besonders für die Union unbequem. Von Tina Handel.[mehr] (www.tagesschau.de, 18.6.26)

Hitzewelle auch zu Hause – Schwitzen in der Wohnung – was Mietende tun können Ältere Gebäude oder Dachwohnungen können sich stark aufheizen. In gewissen Fällen müssen Eigentümer Abhilfe schaffen. (www.srf.ch, 18.6.26)

Drohende Stromlücke: Schweizer Parlament hebt AKW-Neubauverbot auf - Nach Fukushima läuteten auch die Schweizer die Energiewende ein. Aber der Ausbau von Solar- und Windkraft kommt nur schleppend voran, und deshalb kehrt die Atomkraft zurück in den Fokus. - (www.faz.net, 18.6.26)

"Solarfabriken kann man auch bei uns betreiben" China erntet jetzt die Früchte einer jahrzehntelangen konsequenten Industriepolitik, sagt Eicke Weber. Der führende Energiewendeforscher über die Boombranche Photovoltaik und Deutschlands Chancen, hier wieder Anschluss zu finden. - (klimareporter.de, 18.6.26)

Neue Atomkraftwerke erlaubt – Wer finanziert AKW für bis zu 13 Milliarden Franken? Das Parlament hebt das AKW-Neubauverbot auf. Ein neues AKW würde rund 13 Millionen kosten. Können wir uns das leisten? (www.srf.ch, 18.6.26)

Hitzewelle in Deutschland: 431 Millionen Euro Kosten pro Tag Jeder Hitzetag bedeutet Hunderte Millionen Euro Einbußen für die deutsche Wirtschaft. Die Linkspartei will Ar­bei­te­r*innen besser vor Hitze schützen. mehr... (taz.de, 18.6.26)

Energiewende: Schwung für neue Industrie im Norden - Die Energiewende verändert die Wirtschaft an der Küste. Jetzt feiert man in Rostock den Auftrag für eine Konverterplattform. - (www.faz.net, 18.6.26)

Indien: Kirche organisiert Gebetstag für Hilfs-Dienste - - Die Katholische Bischofskonferenz Indiens (CBSI) ruft die Gläubigen auf, den 28. Juni als nationalen Gebetstag zu begehen. Hintergrund ist ein Gesetzentwurf zur Änderung der Vorschriften über ausländische Finanzmittel, der nach Ansicht der Kirche negative Auswirkungen auf die Bildungs-, Gesundheits- und Sozialdienste im Land haben könnte. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 18.6.26)

D: 300.000 junge Leute als Ministranten aktiv - - Rund 300.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene engagieren sich in Deutschland als Messdiener. Beim Forum Ministrantenpastoral in Wiesbaden wurde deutlich, welche zentrale Rolle der Ministrantendienst für die kirchliche Jugendarbeit und die Zukunft der Liturgie spielt. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 18.6.26)

Papst empfängt peruanischen Präsidenten im Vatikan - - Der peruanische Staatspräsident José María Balcázar Zelada ist an diesem Donnerstag im Vatikan von Papst Leo XIV. empfangen worden. Nach der Audienz mit dem Oberhaupt der katholischen Kirche kam das Staatsoberhaupt zu weiteren Gesprächen mit dem Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin und dem Sekretär für die Beziehungen zu den Staaten und internationalen Organisationen, Erzbischof Paul Richard Gallagher, zusammen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 18.6.26)

„Der Klimawandel untergrub ihre Wirtschafts­weise“ „Kollaps“-Autor Jared Diamond erklärt, warum die Wikinger an Grönland scheiterten - (www.raberalf.de, 18.6.26)

Atomenergie – Doch keine Rückweisung – Parlament hebt AKW-Neubauverbot auf Nach einem Hin und Her zwischen den Räten fällt das AKW-Neubauverbot. Doch bereits wurde das Referendum angekündigt. (www.srf.ch, 18.6.26)

Mobile Klimaanlagen: Wenn der Ventilator nicht mehr ausreicht - Eine mobile Klimaanlage passt in jede Wohnung. Nur: Welche Geräte lohnen sich lohnen – und wofür ist sogar eine Genehmigung nötig? - (www.faz.net, 18.6.26)

Lebensmittelproduktion in der Schweiz: Nein-Komitee warnt vor Ernährungs­initiative – Selbstversorgungsgrad von 70 Prozent sei nicht umsetzbar Am 27. September stimmt die Schweiz über die Ernährungsinitiative ab. Gegner sehen die Wahlfreiheit der Konsumenten gefährdet und befürchten mehr Einkaufstourismus. (www.tagesanzeiger.ch, 18.6.26)

Ministerin im Fokus: Die Mission der Katherina Reiche - Die Wirtschaftsministerin traut sich an notwendige Energiereformen. Doch die Zustimmung zu ihrem Kurs geht oft unter. Denn Katherina Reiche ist kein einfacher Charakter. Dabei kann sie durchaus charmant sein. - (www.faz.net, 18.6.26)

„Auf dem Christentum kann man rumtrampeln, vor dem Islam kuscht man – das geht so nicht“ Nach heftiger Kritik an einem BR-Beitrag über einen scharia-konformen Modeladen warnt Hubert Aiwanger von den Freien Wählern vor einer Verharmlosung islamistischer Ideologien. Hinter der Darstellung der Ganzkörperverhüllung stehe eine politische und religiöse Weltanschauung, so Aiwanger. (www.welt.de, 18.6.26)

Grüner Stahl: Ab 2030 erlöschen Hochöfen in Leoben In Leoben-Donawitz steht eine historische Änderung bevor: Bereits 2030 werden beide Hochöfen im Stahlwerk der Voestalpine stillgelegt! Grund: Der Industriekonzern wird die Stahlherstellung mit grünem Strom, die nächstes Jahr beginnt, gleich nochmals kräftig ausbauen.  (www.krone.at, 18.6.26)

Greenwashing-Vorwurf wegen «klimaneutral» Die Post verstösst gegen das Werbegesetz – das wirft ihr die Stiftung Konsumentenschutz vor. Der gelbe Riese werbe auf ihren Fahrzeugen, Briefkästen, auf ihrer Webseite und im Versand mit dem Begriff «klimaneutral», obwohl dieser irreführend und gesetzeswidrig sei. Die Post weist die Vorwürfe zurück. (www.persoenlich.com, 18.6.26)

Häuser der Religionen: Orte praktizierter Diversität Europa ist heute religiös divers. Interreligiöser Dialog bringt Menschen unterschiedlichen Glaubens zusammen und baut Konflikte ab. Die Häuser der Religionen sind dabei Treffpunkte und Symbole für Verständigung. (www.dw.com, 18.6.26)

Wie viel Hitze verträgt unser Hirn? Hitze belastet nicht nur den Kreislauf, sie setzt auch unserem Denkorgan zu. Forschende haben untersucht, ab welchen Temperaturen die geistige Leistungsfähigkeit nachlässt – und ab wann Nervenzellen absterben. (www.schweizheute.ch, 18.6.26)

Veganer Fleischersatz: Tofu boomt, Veggieburger verlieren: «Clean Eating» erobert die Schweiz Der Hype um Fleischersatz ist vorbei: Start-ups kämpfen, Regal­flächen schrumpfen. Forschende sehen einen Widerspruch zwischen Haltung und Verhalten – und einen neuen Trend. (www.tagesanzeiger.ch, 18.6.26)

Deutschlands größtes Solarheizkraftwerk heizt - - In Leipzig ist Deutschlands größte Solarthermieanlage offiziell in Betrieb gegangen. Die rund 13.000 Solarkollektoren werden künftig zur Fernwärmeversorgung der Stadt beitragen. - - (www.geb-info.de, 18.6.26)

USA: Buch von Vance über seinen katholischen Glauben - - In seinem neuen Buch „Communion- Finding My Way Back to Faith“ beschreibt US-Vizepräsident J.D. Vance seinen Weg zum katholischen Glauben. Der Politiker berichtet unter anderem von seiner Begegnung mit Papst Franziskus am Tag vor dessen Tod. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 18.6.26)

D: Kirche will sich im Wahlkampf positionieren - - Vor der anstehenden Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hat sich der katholische Flüchtlingsbischof Stefan Heße klar von Nationalismus distanziert. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 18.6.26)

Was tun bei Hitze? Tipps und Unterstützung für heisse Tage Hitzewellen können insbesondere für ältere Menschen körperlich belastend sein. Durch Beachtung der Hitze-Tipps und weitere Massnahmen können gesundheitliche Probleme im Zusammenhang mit Hitze gemildert werden. (www.stadt-zuerich.ch, 18.6.26)

Das AKW-Verbot fällt: Der Nationalrat unterstützt Bundesrat Rösti nun doch Eine knappe Mehrheit reicht: Der Nationalrat schliesst sich dem Ständerat an und widerruft damit seinen Entscheid vom Montag. (www.nzz.ch, 18.6.26)

Nationalrat will neue AKW doch erlauben – jetzt muss das Volk entscheiden Energieminister Albert Rösti muss nicht noch einmal über die Bücher. Den Ausschlag gab ein taktisches Manöver. Die Linken ergreifen das Referendum. (www.schweizheute.ch, 18.6.26)

KI-Modell entwickelt: Wie sich Fake News besser erkennen lassen - Eine Darmstädter Informatikerin hat ein KI-Tool entwickelt, das beim Aufdecken von Falschnachrichten helfen soll. Das Besondere an dem Modell: Es gibt differenzierte Antworten. - (www.faz.net, 18.6.26)

Papst an Uni aus Jerusalem: Stifter wahren Friedens sein - - Papst Leo XIV. hat Universitäten zur Erziehung zu Frieden aufgerufen: „In einer Zeit, die oft von Gewalt und scharfer Rhetorik geprägt ist, können die Mitglieder Ihrer vielfältigen Hochschulgemeinschaft weiterhin ,Stifter eines wahren Friedens sein – eines unbewaffneten und entwaffnenden, demütigen und beharrlichen Friedens, der sich für die Eintracht unter den Völkern einsetzt`", sagte das katholische Kirchenoberhaupt diesen Donnerstag einer Delegation der „Hebrew University of Jerusalem". - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 18.6.26)

E-Mobilität in Winterthur: Stadt will öffentliche Ladestationen in Quartieren schrittweise ausbauen Ein Pilotprojekt zeigt: Die Nachfrage nach Ladestationen in Quartieren ist da. Ab November gehen die drei Teststationen in den Regelbetrieb über. (www.tagesanzeiger.ch, 18.6.26)

Abkühlung: Wie Städte der Hitze trotzen Die globale Erwärmung führt zu häufigeren und intensiveren Hitzewellen. Städte auf der ganzen Welt wollen die extreme Hitze abmildern und das städtische Leben an den Klimawandel anpassen. (www.dw.com, 18.6.26)

Randfigur Atomkraft Eine neue Studie für das Umweltbundesamt sieht keine weltweite Renaissance der Kernenergie. Wind- und Solarenergie seien schneller, günstiger und besser geeignet, um die Erderwärmung zu bremsen. - (klimareporter.de, 18.6.26)

Wirtschaftsministerin im Porträt: Ist das neue Heizungsgesetz wirklich besser, Frau Reiche? - Die Wirtschaftsministerin traut sich an notwendige Energiereformen. Doch die Zustimmung zu ihrem Kurs geht oft unter, weil sie kein einfacher Charakter ist. Dabei kann sie durchaus charmant sein. - (www.faz.net, 18.6.26)

Ersatz von Polycom: Bundesrat Pfister gibt Startschuss für eines der teuersten Sicherheitsprojekte der Schweiz Mehr als eine Milliarde Franken kostet der Ersatz des nationalen Funksystems Polycom. Nach Querelen im Bundesamt für Bevölkerungsschutz liegt die Verantwortung neu beim Kommando Cyber der Armee. (www.tagesanzeiger.ch, 18.6.26)

Ruf nach Gehaltsobergrenze bei Pendlerpauschale Die Mobilitätsorganisation Verkehrsclub Österreich (VCÖ) nimmt das Thema Pendlerpauschale und Pendlereuro ins Visier. Kritisiert wird vor allem, dass jene, die ohnehin sehr gut verdienen, das größte Stück vom „Kuchen“ erhalten. (www.krone.at, 18.6.26)

Klimaanpassung: Warum die Kommunen sich auf italienische Verhältnisse vorbereiten müssen - Deutschland erlebt Hitze, Starkregen und teure Klimafolgen. Kommunen müssen sich darauf klug vorbereiten. - (www.faz.net, 18.6.26)

Tourismus-Doku hält der Prüfung stand Die Ombudsstelle der SRG Deutschschweiz weist zwei Beschwerden gegen den SRF-Dokumentarfilm «Überrannt – Overtourism in der Schweiz» ab. In zwei Schlussberichten hält sie fest, dass der Beitrag das Sachgerechtigkeitsgebot nicht verletzt. (www.persoenlich.com, 18.6.26)

Rüstungskooperationen: Das neue Problem mit der Nachhaltigkeit - Mercedes, Telekom & Co. arbeiten jetzt verstärkt mit Rüstungsfirmen zusammen. Sie riskieren, aus den ESG-Fonds zu fliegen. - (www.faz.net, 18.6.26)

Hitzeschutz : Krankenhäuser brauchen Milliarden Euro für Hitzeschutz Angesichts der beginnenden Hitzewelle warnen Krankenhäuser vor den Folgen hoher Temperaturen für Patienten. Die Kliniken müssten für verändertes Klima ausgerüstet werden. (www.zeit.de, 18.6.26)

Grünes Klassenzimmer: Draußen lernen, weil es drinnen zu heiß wird - Die zunehmende Hitze verändert auch den Schulalltag. Mit Grünen Klassenzimmern und mehr Begrünung reagiert eine Schule im Odenwald auf ein Problem. Die Umwelthilfe stellt klare Forderungen an die Politik. - (www.faz.net, 18.6.26)

Nachhaltigkeitskonferenz: „Drohnen können grün sein“ - Rüstung und KI scheinen Nachhaltigkeit als wichtiges Thema am Finanzmarkt abgelöst zu haben. Auf der Nachhaltigkeitskonferenz 2026 von Union Investment wird diskutiert: Lohnt sich nachhaltiges Investieren noch? - (www.faz.net, 18.6.26)

«Unzeitgemässe Fragen» – In Ruhe nachdenken, um zu Klarheit zu kommen? Ein Irrtum. Vom antiken Philosophen Sokrates können wir für ein gutes Leben viel lernen, sagt Agnes Callard. Sie lebt es selbst vor. (www.srf.ch, 18.6.26)

Speicherausbau würde Strompreis mehr als halbieren Im Sommer ist mittags meist Strom im Überfluss vorhanden, am Abend muss Österreich teuren Strom importieren. Eine neue Studie zeigt ein Einsparpotenzial von 7,5 Cent pro Kilowattstunde. Bedingung dafür sei ein Ausbau der Batteriespeicher.  Was dafür konkret nötig wäre ... (www.krone.at, 18.6.26)

E-Mobilität erobert den Alltag Busse und Müllwagen, Feuerwehrautos, Traktoren für die Landwirtschaft: Ein Einsatzgebiet nach dem anderen sagt Adieu zum Dieselmotor. In Bremen fährt ein elektrisch angetriebener Transporter sogar im Justizvollzug. (www.energiezukunft.eu, 18.6.26)

Streit um EU-Vertragspaket: Gefährden die Bilateralen III die direkte Demokratie? Nun warnen auch Linke vor einer Machtverschiebung Der Abstimmungskampf um die Verträge mit Brüssel nimmt Fahrt auf. Laut einer Studie verlieren Parlament, Bevölkerung und Kantone bei einer Annahme an Einfluss. (www.tagesanzeiger.ch, 18.6.26)

INTERVIEW - «Ich weiss nicht, warum die Schweiz so sehr auf Asphalt abfährt»: Ein ETH-Forscher über Hitze in Städten und darüber, wie man sich vor ihr schützt In vielen Städten wird immer dichter gebaut. Gleichzeitig steigen jeden Sommer die Temperaturen. Jan Carmeliet forscht daran, wie das zusammengeht. (www.nzz.ch, 18.6.26)

Influencer der Einsamkeit: Sie zelebrieren das Alleinsein – vor einem Millionenpublikum Ein Freitagabend ohne Freunde? Influencer zeigen auf Social Media ihren Alltag ohne soziale Kontakte. In einer Welt, in der immer mehr Menschen über Einsamkeit klagen, stossen sie auf viel Zuspruch. (www.nzz.ch, 18.6.26)

EU-Verträge und Mitsprache: Wie der Profi-Aktivist Daniel Graf die Demokratie retten will Er fordert mehr Ehrlichkeit in der Europadebatte und flankierende Massnahmen für die Volksrechte: Daniel Graf sieht das Pro-Europa-Lager in der Pflicht, das Demokratie-Thema endlich anzugehen. Eine neue Studie soll die Grundlagen liefern. (www.nzz.ch, 18.6.26)

Hitzewelle in Deutschland: Regeln am Arbeitsplatz und in der Schule Die Hitzewelle in den kommenden Tagen kann auch am Arbeitsplatz und in der Schule schnell zur Belastung werden. Welche Regeln gelten, wenn die Temperatur immer weiter steigt? Ein Überblick. Von Michael-Matthias Nordhardt.[mehr] (www.tagesschau.de, 18.6.26)

Neue Studie zeigt: EU-Verträge führen zu Demokratieverlust Formell können das Parlament und das Volk bei der Übernahme von EU-Recht mitreden. Lehnen sie dieses ab, drohen aber Strafmassnahmen. Jetzt präsentieren Forscher flankierende Massnahmen zur Stärkung der demokratischen Mitsprache. (www.schweizheute.ch, 18.6.26)

„Nicht akzeptabel“ – SPD beschwert sich über unzureichende Einbindung bei „Demokratie leben“ Ende Juni will Ministerin Prien die neuen Förderrichtlinien für das Programm „Demokratie leben!“ vorstellen. Der Koalitionspartner fühlt sich zu wenig eingebunden, Nachfragen würden nur unvollständig oder ausweichend beantwortet. (www.welt.de, 18.6.26)

Max-Planck-Gesellschaft tagt in Frankfurt a. M. Highlights der Jahresversammlung 2026 waren bislang die Festversammlung mit einem Expertengespräch zur Zukunft der Demokratie, die Verleihung des Max-Planck-Gründungspreises des Stifterverbandes und die Verleihung der Otto-Hahn-Medaillen (www.mpg.de, 18.6.26)

17.6.26

Mobilitätsbon: Initiative will dem klimaschädlichen Wachstum des Flugverkehrs ein Ende setzen – direkt Mit dem ungebremsten Anstieg der Passagier:innenzahlen des Flugverkehrs in der Schweiz wachsen auch die Treibhausgasemissionen. Im vergangenen Jahr machte der Flugverkehr über ein Viertel der schweizerischen Gesamtemissionen aus. Hier will die Mobilitätsbon-Initiative gegensteuern. (direkt-magazin.ch, 17.6.26)

TUM gründet Forum für Freiheit und Demokratie – TUM Die Demokratie steht massiv unter Druck: Laut aktuellen Studien vertrauen ihr nur noch 45 Prozent der Deutschen — 2023 waren es noch 54 Prozent. Die Technische Universität München (TUM) begegnet dieser besorgniserregenden Entwicklung mit der Gründung des „Forums für Freiheit und Demokratie an der TUM“. Damit soll generationenübergreifend die demokratische Bildung und die Förderung des Wertesystems unserer freiheitlichen Gesellschaft gestärkt werden. (www.tum.de, 17.6.26)

Lebenszyklusbasierte Nachhaltigkeitsbewertung von Infrastrukturbauwerken – Ein frei zugängliches Webtool zur Bewertung ökologischer, ökonomischer und sozialer Dimensionen im nachhaltigen Infrastrukturbau |Der Infrastrukturbau steht zunehmend vor der Aufgabe, ökologische, ökonomische und soziale Auswirkungen systematisch und frühzeitig zu erkennen und in Entscheidungen zu integrieren. Insbesondere im Vorentwurf und in der Planungsphase werden zentrale Weichen gestellt, wie etwa bei Systementscheidungen, Trassenführungen, Bauweisen und Materialkonzepten. Genau dort bestehen die größten Hebel für eine nachhaltige Veränderung und Optimierung. Aus diesem Grund entstand das Interreg-Projekt „Nachhaltigkeits-Rating von Infrastrukturprojekten“ (NRI), in dessen Rahmen ein frei zugängliches webbasiertes Tool entwickelt wurde, mit dem Auswirkungen von Bauwerken über deren gesamten Lebenszyklus strukturiert erfasst, dokumentiert und zwischen unterschiedlichen Varianten vergleichbar gemacht werden können. Das NRI-Tool bewertet die drei Nachhaltigkeitsdimensionen getrennt, (www.nbau.org, 17.6.26)

„Jedes zweite ausrangierte Solarmodul könnte eigentlich weiter genutzt werden.“ Aussortiert heißt nicht kaputt: Viele Solarmodule, die aus PV-Parks oder dem Handel zurückkommen, funktionieren noch einwandfrei. Im Interview erklärt Luisa Schulze von Better Sol, wie aus vermeintlichem Ausschuss geprüfte Second-Life-Module werden, warum die Alterung von Modulen oft deutlich geringer ausfällt als von Herstellern angegeben — und wie viel CO2 pro wiederverwendetem Modul eingespart werden kann. Ein Einblick in eine Branche, die zeigt, wie die Energiewende zirkulär werden kann. (www.unendlich-viel-energie.de, 17.6.26)

Warum Sursee bei der Digitalisierung der Landwirtschaft vorne mitspielt Prof. Dr. Daniel Speich Chassé erklärt im Interview, warum Sursee zu einem wichtigen Zentrum für die Digitalisierung der Landwirtschaft geworden ist. (www.unilu.ch, 17.6.26)

Die römisch-katholische Kirchgemeinde St. Michael Hägglingen feiert die Erst-Zertifizierung des Grünen Güggels Seit dem 6. Juni 2026 ziert der «Grüne Güggel» das Pfarreihaus in Hägglingen | Im Frühjahr 2022 hat die Kirchenpflege Hägglingen beschlossen, für die Kirchgemeinde verbindliche Grundsätze mit dem kirchlichen Umwelt-Management der oeku, welches von der Schweizer Landeskirchen propagiert wird, einzuführen. Seither hat das Umweltteam in vielen Sitzungen, Anhörungen, Begehungen, Aufnahmen, Erfassungen und das Erarbeiten eines umfassenden Umweltberichts mit vollem Einsatz gearbeitet. | Am Samstag 6. Juni durfte nun die Zertifizierung gefeiert werden. Pastoralraumleiter Dr. Gerhard Ruff und Diakon Hans Peter Stierli unterstrichen im Gottesdienst den Wert des erreichten «Grünen Güggels», welcher uns in der heutigen Zeit auch aufrütteln soll. Sie blickten zurück auf die Team-Arbeit und betonten den so wichtigen Respekt vor der wahrzunehmenden Schöpfungsverant­wortung und auf den Schöpfungsauftrag. «Wir müssen die Schöpfung leben und den Kindern Gottes die Hoffnung stärken». (oeku.ch, 17.6.26)

Sonne auf sicherem Grund: Strahlende Aussichten für neues Bürogebäude In Steinheim an der Murr entstand von 2024 bis 2025 ein moderner Neubau der Flex Elektrowerkzeuge GmbH, der architektonisch moderne Klarheit mit hoher energetischer Qualität verbindet. Auf Anregung des Architekturbüros ludwig + ulmer (Murr) wurden auf rund 700 m2 leistungsstarke PV-Module von Solarwatt in die Gebäudehülle integriert — getragen von einer wärmebrückenarmen, langlebigen und technisch ausgereiften fischer Unterkonstruktionslösung. (baurundschau.ch, 17.6.26)

IÖW: 10 Jahre Bundespreis „Blauer Kompass“ mit neuem Teilnahmerekord – 25 Projekte zur Klimaanpassung nominiert Der Bundespreis „Blauer Kompass“ feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum und verzeichnet einen überwältigenden Teilnahmerekord: Mit 488 Einreichungen wurde mit großem Abstand die bisher höchste Zahl an Bewerbungen und damit ein neuer Meilenstein erreicht. Nun sind 25 herausragende Projekte für den Bundespreis nominiert. Bei der Aufbereitung und fachlichen Bewertung der Projekte wurde die Jury vom Wettbewerbsbüro co2online und vom IÖW unterstützt. (www.ioew.de, 17.6.26)

Hybride Arbeitsmodelle: Unternehmen hinterfragen Büroflächen Hybride Arbeitsmodelle: Betriebe verkleinern ihre Büros. Eine Neuausrichtung nach dem Minimalprinzip soll ungenutzte Flächen in Begegnungsorte verwandeln. | Immer mehr Betriebe verkleinern ihre Büros. Eine Neuausrichtung nach dem Minimalprinzip soll ungenutzte Flächen in effiziente Begegnungsorte verwandeln. | Durch die Etablierung von Homeoffice und hybriden Arbeitsmodellen überprüfen viele Unternehmen in Deutschland die Effizienz ihrer physischen Arbeitsplätze. Daten des Ifo-Instituts belegen diesen Strukturwandel: Jeder vierte Betrieb meldet eine unzureichende Auslastung der eigenen Räumlichkeiten. Bereits 10,3 Prozent der Unternehmen haben ihre Flächen verkleinert, während weitere 12,5 Prozent eine solche Reduktion für die kommenden fünf Jahre planen. (www.it-daily.net, 17.6.26)

Künstliche Intelligenz: Macron will „Plattform“, um KI international zu regulieren Beim G-7-Gipfel in  Évian verständigen sich einige Staaten auf die Erarbeitung gemeinsamer Regeln für künstliche Intelligenz. Es drohten Gefahren für die Demokratie, warnt Frankreichs Präsident. (www.sueddeutsche.de, 17.6.26)

EU-Umfrage: Kinder sehen Social Media positiver als Eltern Jugendliche in der EU sehen die Auswirkungen sozialer Netzwerke auf ihre eigene mentale Gesundheit deutlich positiver als ihre Eltern. Das ergab eine von der EU-Kommission beauftragte und heute veröffentlichte Umfrage. | Knapp die Hälfte (48 Prozent) der befragten 13- bis 18-Jährigen vermutet einen positiven Effekt durch soziale Netzwerke. Bei den befragten Eltern liegt der Anteil nur bei etwa 21 Prozent. | Während die jungen Menschen zu 18 Prozent von negativen Auswirkungen durch ihre Social-Media-Nutzung ausgehen, vermuten etwa 36 Prozent der Eltern solche Effekte. Etwa ein Drittel der Jugendlichen glaubt zudem, dass die Nutzung ihre mentale Gesundheit weder positiv noch negativ prägt, bei den Eltern sind es sogar rund 42 Prozent. (orf.at, 17.6.26)

EU-Regeln gegen die Regenwaldabholzung: Nestlé und WWF spannen zusammen Jetzt machen Konzerne und Umweltverbände Druck für die Übernahme von EU-Regeln gegen die Regenwaldabholzung. Der oberste Gewerbler ist enttäuscht. (www.watson.ch, 17.6.26)

Hitzewelle rollt auf die Schweiz zu: Temperaturrekorde könnten fallen Ab Mittwoch rollt eine Hitzewelle über die Schweiz. Dabei könnten sogar die absoluten Temperaturrekorde gebrochen werden, sagt der Meteorologe. (www.watson.ch, 17.6.26)

EU-Regeln für Gentechnik: Monsanto freut sich Das neue EU-Gentechnik-Recht wird zu mehr patentierten Pflanzen führen. Das kann die Anpassung an den Klimawandel bremsen und Lebensmittel verteuern. mehr... (taz.de, 17.6.26)

Geo- und Energiepolitik: Stromkrise als Türöffner Die Übergangsregierung von Delcy Rodríguez treibt die Öffnung des Strom- und Ölsektors voran – und stärkt damit ausgerechnet jene Akteure, die Caracas seit Jahren unter Druck setzen. Kritiker warnen vor einem strategischen Ausverkauf zentraler Ressourcen. (www.jungewelt.de, 17.6.26)

Pflanzenöl versus Strom: Dieselmotor? Ja, bitte - Im Bundesverkehrsministerium hat sich Staatssekretär Christian Hirte für einen Dienstwagen mit Dieselmotor entschieden. Im Interview erklärt er, warum Diesel aus Pflanzenöl weniger klimaschädliche Emissionen erzeugen soll als ein E-Auto. - (www.faz.net, 17.6.26)

Hitzewelle in Deutschland: So bleibt die Wohnung angenehm kühl - Wenn das Thermometer in Richtung der 40-Grad-Marke steigt und nachts nur wenig sinkt, heizen sich Wohnungen so auf, dass an Schlaf kaum zu denken ist. Doch es gibt schnelle Mittel, gegen die Hitze vorzugehen. - (www.faz.net, 17.6.26)

Kulturbesetzung in Basel: Bauen am Utopieraum - - - Auf dem Gelände einer ehemaligen Kleinbasler Chemiefabrik kommen sich die Interessen von Kapital, Quartier und Stadtjugend in die Quere. - …mehr (www.woz.ch, 17.6.26)

KOMMENTAR - Ein Gipfel, um Trump zu bespassen Die G-7 tut noch immer so, als wäre sie ein politisches Direktorium der Weltgemeinschaft. Das ist sie aber schon lange nicht mehr. (www.nzz.ch, 17.6.26)

Energiewende: Wenn ein See das Haus heizt Ein Dorf in Hessen speichert Sonnenwärme in einem künstlichen See und will damit den Winter überstehen. Die Idee hat Potenzial – doch wie gut funktioniert das in der Praxis? (www.sueddeutsche.de, 17.6.26)

EU schwächt Regeln zu Gentechnik ab Mit modernen Gentechnikverfahren veränderte Lebensmittel dürfen in der EU künftig ohne spezielle Kennzeichnung im Supermarkt verkauft werden. Das EU-Parlament stimmte am Mittwoch mehrheitlich dafür, entsprechende Züchtungen in vielen Fällen von bisher strengen Regeln auszunehmen. Befürworter erhoffen sich dadurch vor allem ertragreichere und gegen den Klimawandel resistente Lebensmittel. Allerdings gibt es auch reichlich Kritik. (orf.at, 17.6.26)

Heiliger Stuhl wirbt für „Kultur der Verhandlung“ und Frieden - - Der ständige Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen und anderen internationalen Organisationen in Genf, Erzbischof Ettore Balestrero, hat bei der 62. Sitzung des UNO-Menschenrechtsrats betont: „Heute führt die Zunahme von Konflikten zu einer Kürzung der Entwicklungshilfegelder. Die tatsächlichen Kosten dafür tragen die Armen und Bedürftigen.“ Er warnte zudem vor Desinformation: „Die Suche nach der Wahrheit ist für die Demokratie unerlässlich“. - - - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 17.6.26)

Replik von Thomas Matter: Wenn die Opfer zu Tätern werden Der «Tages-Anzeiger» verwandelt die Belästigungen junger Frauen durch Migranten zum blossen «Narrativ». Eine Replik. (www.tagesanzeiger.ch, 17.6.26)

Eine Verbindung zwischen Orten und Menschen Der Regionalverkehr Bern–Solothurn (RBS) präsentiert sich mit einem modernisierten Auftritt. Dazu gibt es eine Lancierungskampagne unter dem Claim «Verbindet, was üs bewegt». (www.persoenlich.com, 17.6.26)

China-Schock: Autos, Chemie, Cleantech: Nach den USA droht auch Europa der industrielle Kahlschlag Ökonomen schlagen Alarm wegen Chinas Exportoffensive – und zerbrechen sich den Kopf darüber, wie die EU kontern kann. (www.tagesanzeiger.ch, 17.6.26)

Klimafreundliches Heizen: Basis für Fernwärme ist oft schon da Die Voraussetzungen für einen Fernwärme-Anschluss sind meist gut – und sie werden bis 2045 noch besser. Das zeigt eine neue Studie. mehr... (taz.de, 17.6.26)

Ökobilanz von Rechenzentren: Europas Rechenzentren sind klimafreundlicher als US-Pendants Wo werden Rechenzentren mit fossilem Strom betrieben, wo mit saubererem? Eine neue Studie bringt Licht ins Dunkel. mehr... (taz.de, 17.6.26)

6 Hitze-Tipps: So bewahren Sie einen kühlen Kopf Tagsüber bis zu 36 Grad und mehrere Tropennächte hintereinander: Die Hitzewelle der kommenden Tage verlangt dem Körper so einiges ab – und lässt Alltägliches ganz schön anstrengend werden. krone.at hat sechs Tipps gesammelt, die Ihnen durch den Alltag helfen. (www.krone.at, 17.6.26)

Kantone machen Werbung für den Ernstfall Für die Kampagne zur Broschüre «Verhalten in Krise und Krieg» wird eine Agentur gesucht. Das Budget beträgt über eine Million Franken. Die Kampagne dürfte die erste dieser Art in der Schweiz sein. (www.persoenlich.com, 17.6.26)

Papst Leo XVI. trauert um verstorbenen Kardinal Ruini - - Papst Leo XIV. hat anlässlich des Todes von Kardinal Camillo Ruini ein Beileidstelegramm an den Generalvikar für die Diözese Rom, Kardinal Baldassare Reina, gerichtet. In der im Vatikan veröffentlichten Depesche vom 17. Juni 2026 drückt das Kirchenoberhaupt seine Anteilnahme aus und dankt für das Wirken des Verstorbenen, der über viele Jahre hinweg eine zentrale Rolle innerhalb der katholischen Kirche in Italien einnahm. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 17.6.26)

Verunreinigte Böden – PFAS-Belastungen könnten Kredite für Bauern verunmöglichen Bei Kreditvergaben wird in einigen Kantonen neu ein negativer PFAS-Nachweis verlangt. (www.srf.ch, 17.6.26)

UNICEF-Klimabericht: Fast die Hälfte aller Kinder sind von extremer Hitze, Fluten oder Stürmen betroffen - Ein neuer Klimarisikoatlas von UNICEF zeigt, wo die Gefahren von Dürren, Stürmen oder Fluten am größten sind. Die Daten sollen Entscheidungsträgern helfen, konkrete Maßnahmen zu ergreifen. - (www.faz.net, 17.6.26)

Immobilien: Vorsicht vor Fernwärme - Die Heizkosten unterscheiden sich zwischen Wärmepumpen und anderen. Der Anteil der Fernwärme wächst zwar auch im Neubau, aber kann die Ausgaben für die Bewohner steigern. - (www.faz.net, 17.6.26)

Airflow: Modulares Lüftungsgerät für große Luftmengen - -   - „Die Serie basiert auf einem modularen Aufbau, bei dem Bauform, Gerätegröße und Funktionsumfang projektspezifisch konfiguriert werden können. Ein Rasterkonzept ermöglicht abgestimmte Gerätemaße für unterschiedliche Aufstellbedingungen und erleichtert die Integration in bestehende Gebäude“, erläutert Airflow. Für die Luftbehandlung stehen verschiedene Komponenten zur Verfügung. Dazu zählen Systeme zur Wärmerückgewinnung wie Gegenstrom-Plattenwärmetauscher oder Rotationswärmetauscher, Ventilatoren mit EC-Technologie sowie kombinierbare Heiz- und Kühlregister. Konstruktive Details, wie thermisch entkoppelte Grundrahmen, Kondensatwannen und schwingungsdämpfende Anschlussstutzen, sind auf den Betrieb in größeren Anlagen ausgelegt. Zur Planung bietet Airflow eine digitale HVAC-Software an, mit der sich Geräte konfigurieren, berechnen und dokumentieren lassen. Das erleichtert die Auslegung sowie die Erstellung von Ausschreibungsunterlagen und unterstützt die Einhaltung relevanter Richtlinien. Airflow Lufttechnik GmbH, Wolbersacker 16, 53349 Rheinbach, Tel.: 02226 9205-0, info@airflow.de, www.airflow.de - -   -   -   - >| (www.ikz.de, 17.6.26)

EU-Umfrage: Jugendliche sehen Social Media positiver als Eltern Jugendliche bewerten Social Media positiver als ihre Eltern und verbringen mehr Zeit online, als die Eltern vermuten. Empfehlungen von Experten zu möglichen Verboten für Minderjährige werden im Juli erwartet.[mehr] (www.tagesschau.de, 17.6.26)

Kosten von Neubauprojekten – Experte: «Erfahrung zeigt: Atomkraftwerke sind super risikoreich» Aufhebung des Neubauverbots: Der Nationalrat will wissen, wie AKWs finanziert werden könnten. Der Experte ordnet ein. (www.srf.ch, 17.6.26)

Sicherheit am Mount Everest: „Wenn ein Sherpa in Schwierigkeiten gerät, kann ich als Kunde nicht einfach weitergehen“ Seit ein verschollener Sherpa sich in der Todeszone selbst gerettet hat, ist eine Diskussion um die Sicherheit am Mount Everest entbrannt. Der Expeditionsanbieter Lukas Furtenbach geht hart mit so manchem Bergsteiger ins Gericht – und sagt, was sich ändern müsste. (www.sueddeutsche.de, 17.6.26)

Absage an Merz‘ Politik: Postwachstumsbericht der UN Im Mai 2026 wurde der UN-Report "Counting what counts" der Expertengruppe "Beyond GDP" veröffentlicht: Er kritisiert den Fokus auf das BIP als Wohlstandsindikator. "Postwachstums-Youtuber" Martin Oetting hat sich den Bericht genauer angeguckt und kritisiert das fehlende Medienecho. (www.postwachstum.de, 17.6.26)

Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin: Bauturbo trifft auf Seeadler Ist Naturschutz wichtiger als Tempo beim Bauen? In der Uckermark wird ausgefochten, was bald ganz Deutschland betrifft. (www.zeit.de, 17.6.26)

USA: Bericht dokumentiert weltweiten Anstieg religiös motivierter Anfeindungen - - Das Pew Research Center hat seinen 16. Jahresbericht über weltweite Einschränkungen der Religionsfreiheit vorgelegt. Die Daten für das Jahr 2023 zeigen, dass in zahlreichen Staaten die gesellschaftlichen Feindseligkeiten durch Einzelpersonen und Gruppen zugenommen haben. Die Studienautorinnen Samirah Majumdar und Vivian Jacobs werteten hierfür Daten aus 198 Ländern und Territorien aus. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 17.6.26)

„Würde des Menschen darf nicht von politischen Grenzen abhängen“ - - Die Schweizer Stimmbevölkerung hat am 14. Juni 2026 die Volksinitiative „Keine 10-Millionen-Schweiz!“ (auch bekannt als Nachhaltigkeitsinitiative) abgelehnt. Die Nationaldirektorin der kirchlichen Dienststelle migratio, Isabel Vasquez, äußerte sich differenziert zu dem Ausgang der Abstimmung. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 17.6.26)

Das Treiben der Katherina Reiche: Klimapolitisches Fiasko Die Wirtschaftsministerin setzt alles daran, dass Deutschland bis 2045 nicht klimaneutral wird. Gerade hat sie Flüssiggas aus Kanada geordert. mehr... (taz.de, 17.6.26)

Bern zeigt Gesicht fürs Felsenau Die Brauerei Felsenau wirbt diesen Sommer mit über 50 gezeichneten Köpfen. Unter dem Motto «Eis für alli» zeigt die Kampagne «Berner Gringe» auf Plakatstellen in und um Bern – umgesetzt wieder vom Gespann Bene Abegglen und Hannes Saxer. (www.persoenlich.com, 17.6.26)

Das gilt laut Experten bei Hitze am Arbeitsplatz Darf ich bei zu hohen Temperaturen den Arbeitsplatz einfach so verlassen? Die kurze Antwort auf diese Frage, die sich bei einer Hitzewelle viele stellen, lautet: Nein! Experten der Arbeiterkammer klären auf, was konkret gilt. (www.krone.at, 17.6.26)

2030 ist das Emissions-Budget für 1,5 Grad verbraucht Die Erderwärmung hat sich seit dem letzten Sachstandsbericht des Weltklimarats deutlich beschleunigt, zeigt ein aktueller Report. Alle wichtigen Klima-Indikatoren verschlechterten sich. Die globalen CO2-Emissionen müssten endlich stark sinken, statt nur weniger zu steigen. - (klimareporter.de, 17.6.26)

Hitzewelle: «Was auf uns zukommt, ist absolut historisch und einmalig» Ab Mittwoch steigen die Temperaturen in der Schweiz deutlich an. Ein Meteorologe ordnet ein, was uns erwartet und ob auch die Rekorde purzeln. (www.schweizheute.ch, 17.6.26)

Social Media: Eltern warnen, Teenies entspannt TikTok, Instagram und Snapchat stehen immer wieder in der Kritik. Doch ausgerechnet die Jugendlichen selbst sehen ihre Social-Media-Nutzung deutlich entspannter als ihre Eltern. Das zeigt eine aktuelle, von der EU-Kommission in Auftrag gegebene Umfrage. (www.krone.at, 17.6.26)

Architektur: Centre Pompidou mit Alpenblick Eine Utopie von gestern für morgen: Das Arabellahaus in München wird nicht abgerissen, sondern spektakulär revitalisiert. Über ein Leuchtturmprojekt, das weit über die Stadt hinausragt. (www.sueddeutsche.de, 17.6.26)

Ausbaupläne lassen Salzburgs Gemeinden zittern Das neue Gesetz zum Ausbau des Energienetzes der Bundesregierung sieht ehrgeizige Pläne für die Verstärkung des Stromnetzes vor. Mit der Erfahrung der umstrittenen 380-kV-Leitung blickt Salzburg gebannt auf konkret geplante Trassen. (www.krone.at, 17.6.26)

Aufrüstung der Schweiz: So will Bundesrat Pfister die Mehrwertsteuererhöhung doch noch durchbringen Der Verteidigungsminister reagiert auf die breite Kritik an seinem Vorschlag: Die Mehrwertsteuer soll weniger stark steigen als ursprünglich geplant. Dafür soll die Erhöhung länger bleiben. (www.tagesanzeiger.ch, 17.6.26)

Trumps Jagd nach Irans «Atomstaub» endet ohne eindeutigen Gewinner In den wochenlangen Verhandlungen zur Beendigung des Krieges haben es die USA nicht geschafft, Iran zur Aufgabe seines Nuklearprogramms zu zwingen. Trotzdem ist die iranische Atomgefahr heute viel geringer als noch vor einem Jahr. (www.nzz.ch, 17.6.26)

Bayreuther Festspiele: Bayreuth schafft sich ab Die Festspiele auf dem Grünen Hügel wollen sich ihrer Nazivergangenheit stellen – und verärgern den Publizisten Michel Friedman. Doch das ist nicht das einzige Problem. (www.zeit.de, 17.6.26)

Förderung für Zürcher Recherchekollektiv WAV setzt sich zusammen mit ByteFM in einem Vergabezyklus mit 82 Bewerbungen durch. (www.persoenlich.com, 17.6.26)

16.6.26

Neue Karte: Licht und Schatten in der Schweiz SLF-Forschende berechnen das Licht am Boden der Schweiz auf zehn Meter genau im Freien und im Wald. Das Modell simuliert sogar einzelne Baumschatten. | Schweizweite Lichtdaten: SLF stellt erstmals hochaufgelöste Daten zur Sonneneinstrahlung am Boden bereit. | Wichtige Anwendungen: Grundlage für Forschung zu Schneeschmelze, Klima und Wasserhaushalt. | Sehr präzise: Berücksichtigt Gelände, Berge und sogar einzelne Baumschatten. | Licht ist Energie. Licht ist Schneeschmelze. Licht ist Leben. Licht ist vieles. Umso wichtiger ist es, zu wissen, wann wo wie viel Licht den Schweizer Boden erreicht. Genau diese Daten stellen Forschende des WSL-Instituts für Schnee- und Lawinenforschung SLF jetzt der Öffentlichkeit auf der Plattform EnviDat (siehe Kasten) zur Verfügung. Mit einer Auflösung von gerade mal zehn Meter können alle, die sich dafür interessieren, schauen, wie viel Licht auf den Boden kommt, sei es im Wald, im Garten oder auf der Autobahn. (www.wsl.ch, 16.6.26)

«Wir beobachten hier einen Lerneffekt» Die Lauterkeitskommission feiert ihr 60-jähriges Bestehen. Ihr Präsident Philipp Kutter äussert sich im Interview über Werbeeinschränkungen, Greenwashing und die Wirkung der Selbstregulierung. Er bietet dem Bund im Bereich Lebensmittelwerbung für Kinder Zusammenarbeit an. (www.persoenlich.com, 16.6.26)

Freihandel – Mercosur-Abkommen: Kontroverse um Umweltschutz und Nachhaltigkeit Das Parlament soll das Mercosur-Freihandelsabkommen bestätigen. Umstritten sind mögliche Folgen für die Umwelt. (www.srf.ch, 16.6.26)

EU bremst den CO2-Preis Die EU entschärft den neuen Emissionshandel für Sprit und Heizungen. Für Deutschland könnte das zunächst sogar sinkende CO2-Kosten bedeuten. (klimareporter.de, 16.6.26)

Gut vorbereitet auf heisse Sommertage Hohe Temperaturen können die Gesundheit belasten. Der Kanton Uri informiert die Bevölkerung deshalb über die wichtigsten Empfehlungen zum Schutz vor Hitze. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Personen mit chronischen Erkrankungen, Schwangere, Kleinkinder sowie Personen, die im Freien arbeiten. | Mit dem Beginn der Sommermonate steigt die Wahrscheinlichkeit für längere Hitzeperioden. Bereits wenige Tage mit hohen Temperaturen können zu Kreislaufproblemen, Erschöpfung oder einer Verschlechterung bestehender Erkrankungen führen. Mit einfachen Massnahmen lässt sich das gesundheitliche Risiko jedoch deutlich reduzieren. | Die folgenden «drei goldenen Regeln für Hitzetage» helfen, gesundheitliche Beschwerden während heisser Tage zu vermeiden: | Körperliche Anstrengungen vermeiden | Hitze fernhalten und den Körper kühlen | Ausreichend trinken und leicht essen | Aufeinander achten | Weitere Informationen erhalten Sie beim Bundesamt für Gesundheit: https://www.bag.admin.ch/de/hitze (www.ur.ch, 16.6.26)

Erste europäische Search API jetzt als Self Service verfügbar Der erste europäische Suchindex Staan macht seine Search API für Developer verfügbar, die ihre AI Agents und Assistants damit an eine unabhängige Alternative zu Big Tech aus den USA koppeln können. | Google ist die wichtigste Suchmaschine der Welt. In Deutschland folgt in Sachen Marktanteile mit weitem Abstand Bing von Microsoft — mit 9,5 Prozent gegenüber 80,5 Prozent bei Google. Neben Yandex aus Russland schafft es mit Ecosia auch eine deutsche Alternative in die Liste der relevanteren Suchoptionen hierzulande, mit immerhin 1,6 Prozent Marktanteil. Ecosia hat zusammen mit der französischen Suchmaschine Qwant 2025 den ersten europäischen Suchindex aufgebaut. Das Ziel: mehr Unabhängigkeit von Big Tech und den USA. Olivier Abecassis, CEO von Qwant und des Joint Ventures European Search Perspective (EUSP) sagte: The mission is clear — to develop democratic, sovereign tech on the continent at the same time when generative AI will profoundly redefine the online search experience. (onlinemarketing.de, 16.6.26)

Improved latitudinal carbon budgets from global airborne surveys We show that large scale CO2 patterns measured by global airborne surveys are able to discriminate among a collection of diverse atmospheric models that estimate total CO2 fluxes. In combination with independent ocean and fossil-fuel flux estimates, the aircraft observations indicate much less tropical land uptake than suggested by terrestrial ecosystem models and land use studies, with important implications for the processes driving the global land carbon sink. In the northern extratropics, the observations show either an underestimate of land carbon uptake by models or an overestimate of emissions by fossil fuel inventories. Our results highlight the unique value of global-scale airborne atmospheric profile measurements for the future global carbon observing system. (www.pnas.org, 16.6.26)

Umstrittene Reform: Neues Heizungsgesetz belastet Gewerbetreibende Nur bei Privatleuten sollen Vermieter einen Teil der Kosten tragen, wenn sie auf eine Gasheizung setzen. Das Gesetz soll schnell durchs Parlament. mehr... (taz.de, 16.6.26)

Stadtentwässerung Frankfurt: Solarfaltdach fürs Klärbecken - Die Stadt Frankfurt treibt mit einem Pilotprojekt den Klimaschutz voran und nutzt den gewonnenen Strom für den eigenen laufenden Betrieb der Kläranlage in Niederrad. - (www.faz.net, 16.6.26)

Katherina Reiches nächster Streich: Eine Zukunft für die Erdgasindustrie Das staatliche Unternehmen Sefe plant Flüssiggaskäufe bis 2050. Bis dahin soll Deutschland aber quasi fossilfrei sein. SPD und Grüne sind empört. mehr... (taz.de, 16.6.26)

Wärmeplan 2026 für Berlin: Am Ende unverbindlich Der Senat legt seinen „Wärmeplan“ für die Energiewende bis 2045 vor. Ein scharfes Schwert ist das Dokument aber nicht – nur eine Orientierungshilfe. mehr... (taz.de, 16.6.26)

Bestseller-Thema «Female Rage»: In der Literatur schlagen die Frauen zurück Gewalt gegen Frauen wird diskutiert wie nie – und in der Fiktion boomen Geschichten, in denen Opfer sich rächen. Ist Gegengewalt in Ordnung? Eine Literaturrecherche. (www.tagesanzeiger.ch, 16.6.26)

Gebäudetyp E: Weniger Streit am Bau? Von wegen! - Mit dem neuen Gebäudetyp E will die Bundesregierung das Bauen einfacher machen. Doch die Kritik daran wächst. Der deutsche Anwaltsverein glaubt nicht, dass es weniger Bauklagen gibt – im Gegenteil. - (www.faz.net, 16.6.26)

Sommerkleidung: Was ziehe ich während einer Hitzewelle an? Wer im Sommer nicht unnötig schwitzen will, kann einige einfache Moderegeln befolgen. Der stilvolle Umgang mit der Hitze hat aber vor allem mit der Einstellung zu tun. (www.zeit.de, 16.6.26)

Umweltklinik: »Die Bevölkerung ist beim Klimaschutz weiter als die Politik« Wer das Klima schützen will, braucht Rechtsberatung. Die ist teuer. Die 24-jährige Emma Stremplat sorgt mit einer Gruppe von Studierenden für eine Alternative. (www.zeit.de, 16.6.26)

„27 Grad in der Früh in Klassen nicht tragbar“ Die Grünen fordern einen Hitzeschutzplan für Schulen und Kindergärten. Steirischer Lehrervertreter bestätigt das Problem. Im Landtag wollte man zudem wissen, wie vulnerablen Gruppen bei der Hitzebelastung geholfen wird. (www.krone.at, 16.6.26)

Spezielle Allianz: Nestlé und WWF spannen zusammen – und bringen Schweizer KMU gegen sich auf Nationalräte erhalten ungewohnte Post: Konzerne und Umweltschützer machen Druck für strengere EU-Regeln gegen die Regenwaldabholzung. Der oberste Gewerbler ist enttäuscht. (www.schweizheute.ch, 16.6.26)

Aufhebung des AKW-Verbots: Der Ständerat unterstützt Bundesrat Rösti, gibt ihm aber Hausaufgaben auf Ein Bericht, der bis Ende Jahr veröffentlicht wird, soll dem Energieminister eine Mehrheit im Parlament bringen und zeigen, wie neue Atomkraftwerke finanziert werden können. (www.nzz.ch, 16.6.26)

Gegenvorschlag zu Blackout-Initiative: Ist es richtig, auf neue Atomkraftwerke zu setzen? National- und Ständerat ringen um das Neubauverbot für AKW. In unserer Redaktion sind die Meinungen über den Grundsatzentscheid geteilt. (www.tagesanzeiger.ch, 16.6.26)

Ziviler Ungehorsam: Dürfen Aktivisten das Eigentum anderer angreifen? - Von beschmierten Kunstwerken bis zum Brandanschlag aufs Stromnetz: William E. Scheuerman will die Rechtfertigung zivilen Ungehorsams auf das Gebiet des Eigentums ausweiten. Eine abenteuerliche Theorie. - (www.faz.net, 16.6.26)

Ziviler Ungehorsam: Dürfen Aktivisten das Eigentum anderer angreifen? - Von beschmierten Kunstwerken bis zum Brandanschlag aufs Stromnetz: William E. Scheuerman will die Rechtfertigung zivilen Ungehorsams auf das Gebiet des Eigentums ausweiten. Eine abenteuerliche Theorie. - (www.faz.net, 16.6.26)

«Die Kirche müsste sich vor der Demokratie nicht fürchten» Menschenrechte und Demokratie sind in der kirchlichen Rechtstradition seit dem Mittelalter angelegt. Dennoch tut sich die katholische Kirche unendlich schwer damit. Warum, haben wir den Luzerner Kirchenrechtler Adrian Loretan gefragt. (www.forum-magazin.ch, 16.6.26)

Transparenz als Ressource: Der materielle Gebäudepass als Schlüssel zur Kreislaufwirtschaft Die Bau- und Immobilienbranche steht unter massivem Transformationsdruck. Klimaziele, Ressourcenknappheit und steigende regulatorische Anforderungen verlangen nach neuen Antworten — insbesondere im Umgang mit Materialien. Denn Gebäude sind nicht nur Energieverbraucher, sondern vor allem gigantische Rohstofflager. Doch was genau steckt eigentlich in ihnen? Welche Materialien wurden verbaut, in welchen Mengen, mit welchen Verbindungen — und wie lassen sie sich am Ende ihres Lebenszyklus wiederverwerten? | Genau hier setzt der Materielle Gebäudepass an. Er schafft Transparenz über die stoffliche Zusammensetzung eines Gebäudes — digital, strukturiert und über den gesamten Lebenszyklus hinweg verfügbar. Für das Ingenieurunternehmen FCP ist dieses Instrument ein zentraler Baustein auf dem Weg zu einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft im Bauwesen. (www.nbau.org, 16.6.26)

WM: Rekord-Emissionen und massives Greenwashing bei Sponsoren Mega-Event in Nordamerika wird zum klimaschädlichsten Turnier der Geschichte — Umweltschutzorganisation kritisiert Sponsoring durch Coca-Cola, Unilever, Qatar Airways und Co. | Greenpeace kritisiert die diesjährige FIFA Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko als Paradebeispiel für Greenwashing. Während die Nachhaltigkeitsstrategie der FIFA eine Klimaneutralität bis 2040 angibt, wird diese WM die klimaschädlichste in der Geschichte des Turniers wird. Maßgeblich verantwortlich für diesen Negativrekord ist der neue Spielmodus mit mehr Spielen und damit auch Flügen. Anstatt auf echte Nachhaltigkeit zu setzen, dient das Event umweltveschmutzenden Konzernen wie Aramco, Coca-Cola, Unilever und Qatar Airways als milliardenschwere Werbefläche. Greenpeace fordert die FIFA auf, diese Scheinheiligkeit zu beenden, ihre Vorbildwirkung endlich ernst zu nehmen und fossile sowie umweltschädigende Sponsoren konsequent auszuschließen. (greenpeace.at, 16.6.26)

Lowtech und Nutzerkomfort – Planung zwischen Technikreduktion und Behaglichkeit Lowtech wird häufig als Verzicht missverstanden: weniger Technik, weniger Komfort, mehr Nutzerverantwortung. Tatsächlich entscheidet jedoch nicht die Menge der Technik über Behaglichkeit, sondern wie präzise Entwurf, Gebäudehülle, Nutzung, Betrieb und technische Systeme aufeinander abgestimmt sind. Lowtech ist daher kein Rückschritt, sondern ein Korrektiv zu einer Planungskultur, die Komfort allzu oft erst im Betrieb technisch absichert. | Die weitverbreitete Meinung „mehr Technik = mehr Komfort“ greift ebenso zu kurz wie die Vorstellung, Technikreduktion sei bereits an sich ein Qualitätsmerkmal einer nachhaltigen Planung. Weder maximale Ausstattung noch radikale Minimierung führen automatisch zu gut funktionierenden Gebäuden. Ob ein Gebäude als angenehm und alltagstauglich erlebt wird, hängt vielmehr vom Zusammenspiel von Entwurf, Gebäudehülle, Verschattung, Lüftung, Tageslicht, Materialität, Bedienbarkeit und Betrieb ab. (www.nbau.org, 16.6.26)

Abriss als Gewohnheit – oder Umbau als Haltung? – Architects for Future Ein Plädoyer für den Erhalt des Bremer Kaufhof-Gebäudes. Architects for Future setzt sich für den Erhalt und die Umnutzung des Gebäudes sowie für die Einbindung der Bevölkerung in seine Zukunft ein. | „Das Kaufhaus geht. Die Zukunft kommt.“ Selten wurde ein stadtpolitisches Narrativ so prägnant formuliert — und so fragwürdig zugleich. Denn was hier als Fortschritt verkauft wird, ist bei genauerem Hinsehen vor allem eines: Gewohnheit. Gewohnheit, Bestehendes abzuräumen, um Platz für vermeintlich Besseres zu schaffen. Doch wer heute noch glaubt, Zukunft beginne erst mit dem Neubau, verschließt die Augen vor den Herausforderungen der Gegenwart. | Die Debatte um das Bremer Kaufhof-Gebäude legt diesen blinden Fleck schonungslos offen. Während der Senat faktisch den Abriss vorantreibt, fordern Stimmen aus Architektur, Wissenschaft und Zivilgesellschaft genau das Gegenteil: innehalten, prüfen, umdenken. Es ist kein nostalgischer Impuls, der hier spricht, (www.nbau.org, 16.6.26)

Zwischen Kostenfixierung und Zukunftsverantwortung – Warum die aktuelle Debatte um Baustandards mehr Zielklarheit und Ehr­lich­keit braucht und das Vergessen des bisher Erreichten nicht akzeptabel ist Kaum ein Thema wird im gegenwärtigen Diskurs über Stadtentwicklung und Wohnungsbau so vehement verhandelt wie die Frage der Bezahlbarkeit. Steigende Baukosten, Zinsen, Materialpreise und regulatorische Anforderungen haben den Druck auf Politik, Wohnungswirtschaft und Planung massiv erhöht. Neu ist das Thema aber eigentlich nicht. Schon im Wahlkampf 2021 hatte Olaf Scholz 400.000 neue Wohnungen pro Jahr versprochen und dieses Ziel auch im damaligen Koalitionsvertrag verankert. Die Notwendigkeit, neuen Wohnraum zu schaffen, ist gerade in den sich zunehmend urbanisierenden Gebieten rund um die großen Städte und in den industriestarken Regionen Deutschlands kein neues Thema. | Es ist auch kein deutsches Thema. Die ganze Welt steht aktuell vor diesen Herausforderungen. Zwar geht es in diesem Beitrag vor allem um den Wohnungsbau in Deutschland. Dennoch hilft es immer wieder, den Blick in andere Länder zu lenken, um die eigenen Herausforderungen etwas besser und ehrlicher einordnen zu können. (www.nbau.org, 16.6.26)

Tiefgründiges Bauprojekt: Die Schatzkarte der gebauten Umwelt | Wie das anthropogene Lager zur größten Rohstoffquelle der Zukunft wird Angenommen, Sie würden über eine detaillierte Schatzkarte verfügen. Nicht für vergrabenes Gold, sondern für Millionen Tonnen Stahl, Beton, Kupfer und seltene Erden, die bereits da sind. Verbaut in Brücken, Gebäuden, teils auch in Tunneln. Dieses anthropogene Lager, wie es in der Fachwelt genannt wird, ist der größte Rohstoffspeicher, den wir haben. Und doch behandeln wir ihn, als wäre er wertlos. | Madaster ist eine digitale Plattform, die nichts Geringeres tut, als eine Schatzkarte für die gebaute Umwelt zu erstellen. Nicht nur mit der Markierung „hier liegt etwas“, sondern mit präzisen Angaben: welches Material, in welcher Menge, in welcher Qualität, mit welchem Restwert. „Die Kernidee ist, Bauteile und Materialien digital zu dokumentieren für lange Zeiträume, um damit flächendeckend Kreislaufwirtschaft zu ermöglichen“, erklärt Dr. Patrick Bergmann, Geschäftsführer von Madaster Deutschland, in meinem Podcast Tiefgründig. (www.nbau.org, 16.6.26)

Schluss mit Gratis-Storno: SAC-Hütten: Reservation kostet künftig 10 Franken Wer einen Schlafplatz in einer SAC-Hütte reserviert, muss ab 2027 dafür bezahlen. Die Gebühr wird auch bei einer frühzeitigen Absage oder schlechtem Wetter nicht zurückerstattet. (www.tagesanzeiger.ch, 16.6.26)

Was hat Zukunft? | Unser Newsletter beleuchtet, wie sich die Technologiefolgen-Abschätzung (TA) zu «Früherkennung», «Foresight» oder «Zukunftsforschung» verhält. Welche Besonderheiten zeichnen TA aus? Der Newsletter nähert sich dieser Frage. | Zum PDF: https://www.ta-swiss.ch/app/uploads/2026/06/Newsletter-2_26-TA-SWISS-de-web.pdf | @ta-swiss.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 16.6.26)

Ab Januar 2027 sind negative Einspeisetarife für Solarstrom möglich: Profit-Plus schützt PV-Betreiber kostenlos Für Betreiber von Photovoltaik-Anlagen beginnt ab 2027 eine neue Marktphase. Mit der vom Bundesrat beschlossenen neuen Vergütungslogik wird nicht mehr nur entscheidend sein, wie viel Solarstrom produziert wird, sondern auch, wann er eingespeist wird. Die Netzbetreiber dürfen ab dem 01.01.2027 negative Strompreise an Solarstromproduzenten weitergeben. Die sun2wheel AG und die convoltas AG erweitern ihr Produkt «Profit-Plus» deshalb um eine automatische und kostenlose Schutzfunktion gegen negative Marktpreise. | Für Betreiber verändert sich durch diesen Bundesratsentscheid die wirtschaftliche Ausgangslage. Neben der produzierten Strommenge gewinnt die aktive Steuerung der Anlage an Bedeutung. «Profit-Plus» erkennt kritische Preissituationen frühzeitig und reduziert die Einspeisung automatisch, bevor unnötige Kosten entstehen. Solarstrom bleibt damit attraktiv, erfordert aber künftig eine stärkere Abstimmung von Produktion, Einspeisung, Speicherung und Verbrauch. (baurundschau.ch, 16.6.26)

As lone star ticks move north, red meat allergies are on the rise Its bites can trigger an immune response to red meat. (yaleclimateconnections.org, 16.6.26)

AfD und Antikapitalismus: Warum Höcke Marx zitiert – und was er wirklich meint Die AfD gibt sich gern als Anwalt der „kleinen Leute“ und bedient sich dabei sogar linker Rhetorik. Doch hinter dem „solidarischen Patriotismus“ steckt eine ganz andere Agenda. Für wen schreibt die Partei ihre Wahlprogramme wirklich? (www.freitag.de, 16.6.26)

Hattmannsdorfer will keine „Klimapolitik um jeden Strompreis“ Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) will „schlussmachen mit Klimapolitik um jeden Strompreis“. Das sagte er heute bei einer Diskussionsrunde über die Industriestrategie. Zentral für die Energiepolitik seien Versorgungssicherheit, Finanzierbarkeit und Unabhängigkeit. | Das vielzitierte energiepolitische Dreieck umfasst üblicherweise die Ziele Versorgungssicherheit, Leistbarkeit und Nachhaltigkeit, Hattmannsdorfer ersetzte Letzteres in seiner Keynote mit dem Ziel der Unabhängigkeit. Klarer Fokus der Industriestrategie sei die Innovation. | Auch der Chef des teilstaatlichen Energiekonzerns Verbund, Michael Strugl, bemühte das energiepolitische Dreieck. Vor dem Hintergrund der Energiekrisen der vergangenen Jahre sei die Finanzierbarkeit viel diskutiert und mit dem Iran-Krieg die Versorgungssicherheit Thema geworden. Manchmal werde heute so getan, als seien Nachhaltigkeitsgesichtspunkte nicht mehr wichtig. (orf.at, 16.6.26)

Greenwashing-Urteil gegen McDonald's: Deutsche Umwelthilfe stoppt irreführendes Zukunftsversprechen Die Deutsche Umwelthilfe stoppt irreführendes Versprechen der Fast-Food-Kette McDonald's, ab 2050 inklusive der Lieferkette „klimaneutral“ zu sein. | Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) stoppt irreführendes Versprechen der Fast-Food-Kette McDonald's, ab 2050 inklusive der Lieferkette „klimaneutral“ zu sein. Auf seiner Webseite warb McDonald's im letzten Jahr mit diesem vollmundigen Versprechen, ohne jedoch zu verraten, wie dieses Ziel konkret erreicht werden soll. Nach Auffassung der DUH blieben die dargestellten Maßnahmen vage und unzureichend. Statt eines belastbaren, umfassenden Umsetzungsplans wurden nur punktuelle und unzureichende Maßnahmen genannt. | McDonald's hatte die Werbung nach schriftlicher Aufforderung der DUH zwar geändert, allerdings keine Erklärung abgegeben, mit der das Unternehmen einen Wiederholungsfall ausschließen würde. Die darauffolgende Klage der DUH hat McDonald's anerkannt. Das Landgericht München I hat nun ein Anerkenntnisurteil erlassen (Az. 37 O 3945/26). (www.duh.de, 16.6.26)

Minister: „Keine Klimapolitik um jeden Strompreis“ Die Bundesregierung will Wirtschaftspolitik „wieder ins Zentrum des gesellschaftlichen Diskurses“ rücken. Im Rahmen der im Jänner vorgestellten Industriestrategie bis 2035 sollen Unternehmen unter anderem bei Energie, Lohnnebenkosten und Bürokratie entlastet werden. Am Mittwoch zog Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer eine erste Zwischenbilanz und gab die weitere Marschrichtung vor. Diese stößt den Grünen besonders sauer auf. (www.krone.at, 16.6.26)

Solarstandard im Gebäudemodernisierungsgesetz: Deutsche Umwelthilfe warnt vor Gefährdung der bürgernahen Energiewende und Bürokratie-Flut Die Deutsche Umwelthilfe begrüßt die geplante Einführung des Solarstandards im Gebäudemodernisierungsgesetz als wichtigen Schritt für mehr Solarenergie auf Gebäuden. Gleichzeitig kritisiert die DUH die Pläne des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, die Bedingungen für Dach-Photovoltaik durch die Streichung der staatlich garantierten Einspeisevergütung zu verschlechtern und fordert verlässliche Förderbedingungen. (www.duh.de, 16.6.26)

Campaign Identity: Die teure Lektion der 10-Millionen-Kampagne Die SVP hatte eine erstaunlich kluge Idee. Und sie hat sie weggeworfen. | Eine migrationskritische Initiative nicht als migrationskritische Initiative zu führen, sondern als Nachhaltigkeitsinitiative — das war ein strategisch durchdachter Zug. Häuser, die in die Höhe schiessen. Ein Dorf, das verschandelt wird. Keine Polemik gegen Ausländer, in der die Partei sonst so geübt ist. Damit liessen sich plötzlich auch im rot-grünen Lager Sympathien gewinnen, also genau dort, wo die SVP sonst keinen Fuss auf den Boden bekommt. | Das Ergebnis: 45 Prozent Ja. Für eine Vorlage, die am Ende klar verworfen wurde, ist das nicht wenig. Die eigentliche Lehre liegt aber nicht im Resultat, sondern in der Frage, warum aus einer guten Idee keine gewinnende Kampagne wurde. | Die Antwort lautet: fehlende Disziplin bei der Campaign Identity. (mrcampaigning.com, 16.6.26)

Campaign Identity: Die teure Lektion der 10-Millionen-Kampagne Die SVP hatte eine erstaunlich kluge Idee. Und sie hat sie weggeworfen. | Eine migrationskritische Initiative nicht als migrationskritische Initiative zu führen, sondern als Nachhaltigkeitsinitiative — das war ein strategisch durchdachter Zug. Häuser, die in die Höhe schiessen. Ein Dorf, das verschandelt wird. Keine Polemik gegen Ausländer, in der die Partei sonst so geübt ist. Damit liessen sich plötzlich auch im rot-grünen Lager Sympathien gewinnen, also genau dort, wo die SVP sonst keinen Fuss auf den Boden bekommt. | Das Ergebnis: 45 Prozent Ja. Für eine Vorlage, die am Ende klar verworfen wurde, ist das nicht wenig. Die eigentliche Lehre liegt aber nicht im Resultat, sondern in der Frage, warum aus einer guten Idee keine gewinnende Kampagne wurde. | Die Antwort lautet: fehlende Disziplin bei der Campaign Identity. (mrcampaigning.com, 16.6.26)

#Energiewende vollenden: #Klimaschutz und #Unabhängigkeit. | Dezentrale Speicherung, Peer-to-Peer-Trading, dynamische Netzkostenumlage umsetzen. @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 16.6.26)

Zu Besuch bei Ingeborg Bachmann im digitalen Raum: Projekt „Bachmann (re)visited“ bereitet ihren Nachlass digital auf Ziel des Projekts „Bachmann (re)visited“ ist es, den Nachlass von Ingeborg Bachmann mittels Digitalisierung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und zu bewahren. In dem Culture.Tech-Projekt arbeiten Technologie, Wissenschaft, Kunst und Kultur synergetisch zusammen und schaffen nachhaltig wirksame Zugänge. Gefördert wird das Projekt durch die Kärnten Privatstiftung und die 100 Jahre Kelag Gemeinnützige Privatstiftung. | Mit „Bachmann (re)visited“ möchten die Initiator:innen mittels digitaler Zugänge zum Nachlass von Ingeborg Bachmann exklusive Einblicke in ihr Leben und Werk geben. Dabei werden der literarische Nachlass (Österreichische Nationalbibliothek), der Nachlass aus dem Lebensumfeld (Landesmuseum für Kärnten), die private Bibliothek (Universitätsbibliothek Klagenfurt) und nicht zuletzt das ehemalige Elternhaus und die aktuelle Ausstellung im Bachmann-Haus in innovativer Weise verbunden. (baurundschau.ch, 16.6.26)

«Ein Haus muss seine Geschichte erzählen können» Raumtakt agiert seit zwölf Jahren an der Schnittstelle zwischen Architektur und Raumgestaltung, mit Fokus auf die Transformation von Bestandsgebäuden. Der Begriff, unter dem das Büro diese Arbeit fasst, ist nicht Abriss und Neubau, sondern Übersetzen. «Bei der Umnutzung von Bestandsbauten geht es nicht nur um bauliche Veränderungen, sondern um das Erzählen neuer Geschichten in bestehenden Räumen», sagt Gründer und Geschäftsführer Stefan Müller. | Der Bestand wird analysiert, bewertet und in Teilen erhalten und ist damit ein zentraler Entwurfsgegenstand beim Weiterbauen. Stefan Müller sagt dazu: «Wenn du wirklich mit Bestand arbeitest, dann kommst du auf so viele Themen: bauphysikalische Fragen, Akustik, Trittschall, die Auswirkungen einer Aufstockung auf die Unterräume. Diese Herausforderung mag ich.» (meter-magazin.ch, 16.6.26)

Manche Klimakiller sind noch nicht im Blick | Ausgerechnet Wasserstoff kann laut führenden US-Wissenschaftlern zur ernsten Gefahr werden Methan- und vor allem CO2-Emissionen sind zwar im Visier von Politikern und Forschern, die den Klimawandel aufhalten wollen. Dabei übersehen sie jedoch auch andere Schadstoffe, die für immerhin 15 Prozent der Erderwärmung verantwortlich sind. Das kritisieren US-Klimaforscher und Politiker in einem Beitrag für die Fachzeitschrift "Science". Dazu gehören Kohlenmonoxid, flüchtige organische Verbindungen, Stickoxide und molekularer Wasserstoff. (www.pressetext.com, 16.6.26)

Ein Kirchenraum als zivilgesellschaftliches Demokratielabor Katharina Leniger, Harald Ebert und Burkhard Hose blicken zurück auf ein Experiment auf dem Katholikentag in Würzburg. | „Wir fühlen uns von der älteren Generation im Stich gelassen — oder nicht gehört.“ Verena engagiert sich mit ihrer Schwester für Klimagerechtigkeit. Sie macht ihrem Frust im ZDF-Interview auf dem Würzburger Markt Luft. Auf dem Katholikentagspodium mit jungen Menschen konnte Kanzler Merz ihren Eindruck nicht entkräften. Stattdessen erklärte er, dass er sich falsch verstanden fühlte. Protestierende wurden des Saales verwiesen. Was dort nicht gelang, fand in der „Demokratiekirche“ Raum: Und die Klimaaktivist*innen stießen auf Resonanz. Auf die gestellte Frage „Wäre Jesus Klimaaktivist?“ war im Nu ein Gesprächskreis eröffnet. | Eine Demokratiekirche in einem katholischen Gotteshaus? Das klingt paradox angesichts der Tatsache, dass die katholische Kirche selbst mitnichten den Anspruch erheben kann, besonders demokratisch zu sein. (www.feinschwarz.net, 16.6.26)

Analyse: Hohe Beteiligung, klares Nein Das gesellschaftspolitische Klima war angeheizt wie schon lange nicht mehr: Die SVP verband ihre Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!» mit Problemen wie der Wohnungsnot oder der Zubetonierung der Landschaft und visierte dabei die Kündigung der Abkommen mit der EU über die Personenfreizügigkeit an, womit auch andere Verträge mit der EU obsolet würden. - (www.journal21.ch, 16.6.26)

Strom am Tag, Kühlung in der Nacht 2025 ging der Energie- und Förderpreis der Gemeinde Einsiedeln an die Firma KST für das für ihren Neubau entwickelte und umgesetzte Energie- und Kühlsystem «CoolShift». Nun kühlen 300 Quadratmeter Panels auf dem Dach rund 3000 Quadratmeter Betondecken im eignene Gewerbebau. (www.hochparterre.ch, 16.6.26)

Papst fordert globalen Einsatz für Klimaschutz Papst Leo XIV. hat in einer Videobotschaft an die Teilnehmer des zehnten Austrian World Summit (AWS) in Wien zu verstärktem internationalen Einsatz für Klima- und Umweltschutz aufgerufen.  (www.krone.at, 16.6.26)

Deutsches Stromnetz: Stromnetzbetreiber erzielen Rekordrenditen – Verbraucher zahlen mehr Die großen Netzbetreiber erzielen hohe Renditen, während Ausbau und Modernisierung der Stromnetze hinterherhinken. Regionale Anbieter profitieren von der Monopolstellung. (www.zeit.de, 16.6.26)

UNICEF: Klimawandel trifft viele Kinder besonders hart Eine neue Analyse des UN-Kinderhilfswerks zeigt: Weltweit sind mehr als eine Milliarde Jungen und Mädchen mindestens drei von acht möglichen Folgen der Erderwärmung ausgesetzt. (www.dw.com, 16.6.26)

„Wer die Natur genießt, muss sie respektieren“ Immer mehr Müll wird in den Bergen zurückgelassen. Ein Bergsteiger, der schon den Mount-Everest bezwungen hat, appeliert an einen sauberen Umgang mit der Natur. (www.krone.at, 16.6.26)

Letzter Atommüll aus britischem Sellafield in Deutschland Der radioaktive Abfall stammt aus deutschen Kernkraftwerken. Er war in England aufbereitet worden. Der Müll soll nun in Brokdorf im Bundesland Niedersachsen zwischengelagert werden. (www.dw.com, 16.6.26)

Die Badeente redet jetzt auch drüber Mit absurden KI-Figuren und einem Augenzwinkern macht die Agentur Yallos Angebote zum Gesprächsthema. (www.persoenlich.com, 16.6.26)

Sport bei Hitze: Wann das lebensgefährlich wird Muss der Körper große Leistungen erbringen, belasten ihn hohe Temperaturen ganz besonders. Zwei Notfall- und Sportmediziner über Grenzwerte, schwer zu deutende Warnhinweise, Eisbäder als Erste-Hilfe-Maßnahme und das richtige Augenmaß. (www.krone.at, 16.6.26)

Trump’s Genesis Mission is putting AI to work on nuclear weapons The Department of Energy bills Genesis as an AI push for scientific discovery. Its first public challenges tell a different story (www.scientificamerican.com, 16.6.26)

Danny Klein: »Ich kann nicht mehr als eine Rede pro Monat machen« Danny Klein schreibt Trauerreden für Beerdigungen. Im Podcast erzählt sie, warum sie dafür keine Lebensdaten sammelt. Sondern Geschichten. (www.zeit.de, 16.6.26)

Regeländerung bei der Fußball-WM: Schafft die verpflichtenden Trinkpausen wieder ab! Wer in der Hitze Sport treibt, sollte Wasser trinken. Aber die neuen Unterbrechungen bei der WM greifen in den Charakter des Fußballs ein – zumal es der Fifa nicht ums Wohlergehen der Spieler geht. (www.sueddeutsche.de, 16.6.26)

Papst: Beim Klimaschutz von Ärmsten ausgehen - - In einer Videobotschaft an die Klimaschutzkonferenz „Austrian World Summit“ hat der Papst zu multilateraler Zusammenarbeit und zur Unterstützung ärmerer Länder aufgerufen, um die Klimakrise zu bewältigen. Die Umweltkrise sei kein isoliertes Problem, sondern Teil einer sozioökonomischen Krise. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 16.6.26)

Unicef-Studie: Praktisch jedes Kind bekommt Klimarisiken zu spüren Dürrebedingte Hungersnöte, gesundheitsschädliche Hitzetage – darunter leiden auch diejenigen, die am wenigsten Verantwortung dafür tragen, so Unicef. mehr... (taz.de, 16.6.26)

Was Deutschland von Frankreichs Erwachsenentaufen lernen kann - - Die Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz hat im Rahmen einer Delegationsreise nach Paris das Phänomen der Erwachsenentaufen in Frankreich untersucht. Hintergrund sind veränderte religiöse Suchbewegungen in säkularisierten Gesellschaften, wie sie auch in Deutschland durch die jüngste Kirchenmitgliedsuntersuchung festgestellt wurden. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 16.6.26)

Energie und Demokratie Im Kontext der Energiewende werden Demokratien als Lösung oder als Hindernis beschrieben. Das Verhältnis zwischen Energie und Demokratie ist jedoch komplizierter. (www.bpb.de, 16.6.26)

Klamme Kommunen - eine Gefahr für die Demokratie? In den Städten und Gemeinden fehlt jede Menge Geld. 95 Prozent der Kommunen werden laut einer SWR-Recherche 2026 keinen ausgeglichenen Haushalt erreichen. Das könnte zunehmend die Demokratie gefährden. Von K. Singer.[mehr] (www.tagesschau.de, 16.6.26)

Vertrauen in Nachrichten stabil Das Vertrauen in Nachrichten ist in Österreich gegenüber dem Vorjahr stabil. Laut dem am Dienstag veröffentlichten „Reuters Institute Digital News Report“ 2026 trauen 39,3 Prozent der Erwachsenen ihnen meistens. Die ORF-Nachrichten werden von 65,9 Prozent als vertrauenswürdig eingestuft – ein Anstieg um 2,7 Prozentpunkte gegenüber 2025. Auch „Der Standard“ (63,1 Prozent) und „Die Presse“ (61,5 Prozent) verzeichnen ein Plus. Weiter geht auch der Aufstieg von Social Media als Hauptnachrichtenquelle, vor allem bei Jüngeren. (orf.at, 16.6.26)

Solarenergie im Vatikan: Abkommen mit italienischem Energieunternehmen unterzeichnet - - Am 10. Juni haben das Governatorat des Staates der Vatikanstadt, die Güterverwaltung des Apostolischen Stuhls (APSA), die Stiftung „Fratello Sole“ und das italienische Energieunternehmen ACEA eine Vereinbarung unterzeichnet. Damit ist die letzte Hürde für die Errichtung einer Agrar-Photovoltaikanlage im exterritorialen Vatikan-Gebiet Santa Maria di Galeria genommen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 16.6.26)

Mächtige Gesten Um an grosse Aufträge zu gelangen, scheute Le Corbusier keine Nähe zu autoritären Machthabern. Die Ausstellung «Bauen für die Macht» im Pavillon Le Corbusier in Zürich setzt sich kritisch mit den städtebaulichen Visionen der Überfigur auseinander und stellt die Frage nach den ethischen Grenzen architektonischen Handelns in der heutigen Zeit. (www.hochparterre.ch, 16.6.26)

Ägyptischer Autor Ahmed Naji: „Bei Konflikten geht es oft auch um natürliche Ressourcen“ Für seinen Zukunftsroman über Kairo wurde der Journalist und Autor Ahmed Naji in Ägypten inhaftiert. Heute lebt und arbeitet er in den USA. mehr... (taz.de, 16.6.26)

Analyse der Stromnetzbetreiber - Rekordrenditen und massive Kritik Die Betreiber von Stromnetzen gehören laut dem Bundesverband neue Energiewirtschaft zu den lukrativsten Unternehmen in Deutschland. Demnach erwirtschafteten die größten Netzbetreiber 2024 Renditen auf Rekordniveau. Von N. Schader.[mehr] (www.tagesschau.de, 16.6.26)

Klimawandel bedroht jedes zweite Kind weltweit Fast die Hälfte aller Kinder weltweit – rund 1,1 Milliarden – ist einem UNICEF-Bericht zufolge mindestens drei Klimagefahren gleichzeitig ausgesetzt. Dürren, extreme Hitze über 35 Grad und Hitzewellen sind demnach die häufigste Kombination von Klimagefahren. (www.krone.at, 16.6.26)

Bäume, wir brauchen Bäume Temperaturen weit über 30 Grad. Die erste Hitzewelle schon im Mai. Eine Analyse der Deutschen Umwelthilfe zeigt: Viele Städte wappnen sich nur unzureichend, um ihre Bürger zu schützen, wenn es heiß wird in Deutschland. (www.energiezukunft.eu, 16.6.26)

Länder fordern kaum Änderungen bei der geplanten GEG-Novellierung Die Landesregierungen haben in ihrer Sitzung das neu geplante Heizungsgesetz der Bundesregierung weitestgehend gebilligt – trotz Kritik im Vorfeld hinsichtlich noch mehr Bürokratie, Verunsicherung und Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen. (www.energiezukunft.eu, 16.6.26)

Wolfsgruss, Tauhid und «White Power»: Handzeichen und was sie bedeuten Schon die alten Römer kannten den «digitus impudicus», den schamlosen Finger. Politische und religiöse Fingerzeige sorgen oft für Kontroversen. Ein Überblick. (www.nzz.ch, 16.6.26)

KI-Reden von Politikern: Wenn die KI die Bundestagsrede schreibt Mehrere deutsche Spitzenpolitiker haben von KI verfasste Reden vorgetragen. Was bedeutet das für die Demokratie? Und: die weltwirtschaftlichen Folgen eines Friedensdeals (www.zeit.de, 16.6.26)

Warum wir Listen schreiben – Ich liste, also bin ich Ein Hoch auf den erbärmlichen und doch wertvollen Versuch, die Welt überschaubar zu machen. (www.srf.ch, 16.6.26)

Drei Viertel der Deutschen halten Wirtschaftsministerin Reiche für eine Fehlbesetzung Die Deutschen sind überaus unzufrieden mit Katherina Reiche. Eine deutliche Mehrheit hält die Wirtschaftsministerin für eine Fehlbesetzung im Amt. Selbst im eigenen Lager fällt das Ergebnis verheerend aus. (www.welt.de, 16.6.26)

Unicef-Bericht: Klimakrise bedroht nahezu jedes Kind der Welt - Kinder sind körperlich nicht so robust wie Erwachsene und leiden deshalb besonders unter Klimaextremen. In Deutschland ist die Lage vergleichsweise gut, aber auch hier wirkt sich der Klimawandel aus. - (www.faz.net, 16.6.26)

Jedes zweite Kind laut UNICEF-Studie von Klimarisiken betroffen Die Folgen des Klimawandels sind besonders heftig für schutzbedürftige Menschen - allen voran für Kinder. Das Kinderhilfswerk UNICEF warnt in seiner neusten Studie davor, dass jedes zweite Kind auf der Erde dadurch mehrfach gefährdet ist. Von K. Wilhelm.[mehr] (www.tagesschau.de, 16.6.26)

15.6.26

Les pelles électriques gagnent en efficacité | Elektrobagger werden immer effizienter Baumaschinen werden zunehmend elektrifiziert. Ein Beispiel dafür sind Mobilbagger für den Einsatz in Innenstädten, die mit Rädern statt mit Raupenketten ausgestattet sind. Verschiedene Hersteller planen derzeit, batteriebetriebene Elektromodelle auf den Markt zu bringen. Im Rahmen eines Pilot- und Demonstrationsprojekts des BFE hat ein Entwicklerteam einen elektrifizierten Mobilbagger so optimiert, dass er 40 % weniger Strom verbraucht. | Lisez l'article spécialisé complet: „Les pelles électriques gagnent en efficacité“. (energeiaplus.com, 15.6.26)

Der europäische #Emissionshandel (ETS) sollte nicht geschwächt werden. Das betonen zwölf wissenschaftliche Beiräte aus ganz Europa in einem offenen Brief an Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und weitere führende EU-Politiker. Auch der WBGU hat den ‚joint letter‘ unterzeichnet. | @wbgu.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 15.6.26)

Winterstrom ist eine Frage der Stromquelle Nur die Kernkraft vermag den abzusehenden Strommangel im Winter verlässlich zu beheben. Es ist Zeit, dass sich die Schweiz umorientiert. | Befürworter der Schweizer Energiewende propagieren einen zügigen und starken Ausbau der Photovoltaik. Eine nüchterne physikalische Analyse zeigt jedoch, dass Solarstrom nur sehr schlecht in unser Stromsystem passt. Eine Mehrheit der Photovoltaikanhänger verdrängt oder ignoriert diese Tatsache. | In einem Stromsystem muss man vom Verbrauch ausgehen. Dieser schwankt zwar im Tagesverlauf und weist im Winter einen erhöhten Bedarf aus, aber in jeder Sekunde des Jahres muss ein Grundstock an Energie vorhanden sein, den wir konsumieren können: Der Fachbegriff dafür heisst Bandstrom. Ein idealer Stromerzeuger muss also imstande sein, steuerbaren Bandstrom zu produzieren. | Gastkommentar | Martin Schlumpf ist Publizist sowie Expertenbeirat beim Energie Club Schweiz. (www.nzz.ch, 15.6.26)

Erstes Elektroflugzeug mit Feststoffbatterie absolviert Testflug Ein Elektroflugzeug hat in Florida erstmals mit einer Feststoffbatterie einen Testflug absolviert. Die neue Zelltechnologie erreicht mit 410 Wattstunden pro Kilogramm fast die doppelte Energiedichte bisheriger Lithium-Ionen-Akkus und lädt in unter 15 Minuten auf 80 Prozent. Was das für die Zukunft der elektrischen Luftfahrt bedeutet und warum das Team jetzt die Stratosphäre anpeilt. | Pilot Miguel Iturmendi, Gründer des Entwicklungsprojektes Helios Horizon, hat erstmals einen Testflug mit einem Elektroflugzeug mit Feststoffbatterie absolviert. Der Flug vom städtischen Flughafen Zephyrhills im US-Bundesstaat Florida diente der Überprüfung des Gleichgewichts nach dem Einbau des neuen Akkus. | Als Basis für das Versuchsflugzeug nutzte ein Team von Helios Horizon eine modifizierte Flugzeugzelle des Typs Pipistrel Taurus. Die Maschine wurde für dieses Projekt zusätzlich mit Tragflächenverlängerungen und Solarzellen ausgestattet. (www.basicthinking.de, 15.6.26)

AKW-Comeback gestoppt: Warum Rösti trotz flammendem Plädoyer aufläuft Nach über zehn Stunden Debatte schickt der Nationalrat den Gegenvorschlag zur Blackout-Initiative zurück an den Bundesrat. Die emotionale Rede von Energieminister Albert Rösti half nichts. | Nach über zehn Stunden Debatte schickt der Nationalrat den Gegenvorschlag zur Blackout-Initiative zurück an den Bundesrat. Die emotionale Rede von Energieminister Albert Rösti half nichts. (www.schweizheute.ch, 15.6.26)

Warum sich zahlreiche Jugendliche nicht mehr firmen lassen wollen Zurzeit werden oder sind bereits wieder viele Jugendliche gefirmt worden — und dadurch in ihrem Taufversprechen und in ihrem Glauben bestärkt worden. Doch junge Menschen entfernen sich immer häufiger von der Kirche, wie Statistiken ausweisen. Das betrifft auch das Sakrament der Firmung. Eine Annäherung. | Diakon und Jugendseelsorger Damian Pfammatter, Studienleiter und Dozent für kirchliche Jugendarbeit und Gemeindeanimation am Religionspädagogischen Institut in Luzern (RPI), kennt sich mit dem Leben und Problemen von Jugendlichen aus. Im Interview mit kath.ch erklärt er Hintergründe für kirchenfernes Verhalten. (www.kath.ch, 15.6.26)

Nobelpreisträgerin gesteht: „Ich schreibe mit KI.“ So reagieren deutsche Autoren Die Nobelpreisträgerin Olga Tokarczuk hat zugegeben, KI beim Schreiben zu nutzen — seitdem tobt eine Debatte. Wir haben Hengameh Yaghoobifarah und fünf andere deutsche Schriftsteller gefragt: Nutzt ihr die Technologie auch heimlich? (www.freitag.de, 15.6.26)

Neue Aufgaben im Community-Management Der europäische #Emissionshandel (ETS) sollte nicht geschwächt werden. Das betonen zwölf wissenschaftliche Beiräte aus ganz Europa in einem offenen Brief an Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und weitere führende EU-Politiker. (mmm.verdi.de, 15.6.26)

Mathias Döpfner: Sein KI-Kommentar ist eine Botschaft. Was will er uns sagen? Mathias Döpfner ließ einen Kommentar in der „Welt“ vollständig von einer KI schreiben — und nannte Kritiker „Maschinen-Stürmer“. Ein Gag? Oder verrät dieser Moment mehr über Springer und seinen Chef, als beiden lieb sein dürfte? (www.freitag.de, 15.6.26)

Solarstrom, der sich mehrfach lohnt Monsieur Energie will Verantwortung übernehmen und selbst Solarstrom produzieren. Mit der Offerte wird aus der Idee ein Projekt, und damit stellen sich neue Fragen. Madame Energie hat gute Gründe, dranzubleiben. (www.watson.ch, 15.6.26)

80. Geburtstag von Donald Trump: So vergiftet gratulierten ihm Prominente Am Wochenende wurde Donald Trump 80 Jahre alt. Weltbekannte Künstler, Aktivistinnen und Denker wie Greta Thunberg und Ai Weiwei schickten ihm böse Botschaften. Was sagt die Welt einem Mann ins Gesicht, den sie fürchtet und verachtet? (www.freitag.de, 15.6.26)

Wozu Abschottung führen kann: Das Beispiel Schloss Wartegg Eine Allee, ein wunderbarer Garten und ein Schloss mit fünf Türmen: Auf dem Fraktionsausflug der Grünen besuchten wir am Mittwoch das Schloss Waldegg vor den Toren Solothurns. Eine prächtige Anlage mit imposanten Gemälden und einem Ausblick bis in die Alpen, die allerdings auch etwas Fake ist, denn hinter der grossartigen Fassade verstecken sich erstaunlich wenig Zimmer. Das Anwesen diente der Familie Besenval als Sommerresidenz. Martin Besenval war aus dem Aostatal zugewandert und erhielt 1629 das Solothurner Bürgerrecht. Sein Sohn Viktor wurde bereits Schultheiss von Solothurn, so schnell konnte damals ein Auswärtiger aufsteigen. | Geld machten die Besenvals mit dem Verkauf von Salz und im Solddienst. Sie unterhielten eine Kompanie der Schweizer Garde im französischen Dienst. Dienen durften oder mussten Bauernsöhne, die keine andere Verdienstmöglichkeit fanden. Einige reiche Patrizierfamilien in der Eidgenossenschaft profitierten von diesem Geschäft und (www.michael-toengi.ch, 15.6.26)

Warum Datacenter-Projekte scheitern Europaweit gewinnt der Ausbau digitaler Infrastrukturen an Dynamik. Steigende Anforderungen durch Cloud-Computing, KI-Anwendungen und datenintensive Geschäftsprozesse treiben Investitionen in neue Rechenzentrumskapazitäten voran. | Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Verfügbarkeit, Energieeffizienz und Skalierbarkeit. Allerdings zeigt die Praxis, dass zahlreiche Datacenter-Projekte hinter den ursprünglichen Erwartungen zurückbleiben. Terminverzögerungen, Budgetüberschreitungen oder Einschränkungen im laufenden Betrieb zählen zu den häufigsten Herausforderungen. Ursachen gestalten sich häufig weniger technischer als organisatorischer Natur. „Eine der Hauptursachen für Verzögerungen und Kostensteigerungen liegt in einer unzureichenden Koordination der beteiligten Gewerke. Gerade bei komplexen Datacenter-Projekten greifen Planung, Elektroinfrastruktur, Versorgungstechnik, Sicherheitssysteme und IT-Umgebung eng ineinander“, erklärt Paulos Marx, geschäftsführender Gesellschafter (www.it-daily.net, 15.6.26)

What Americans can learn from London's war on cars The UK capital has taken major steps to cut auto dependency, but critics say it's still falling short. (yaleclimateconnections.org, 15.6.26)

A Champagne with notes of climate change Winemaker Maison Ruinart created a collection of Champagnes from grapes grown in years with abnormal weather. (yaleclimateconnections.org, 15.6.26)

"Habecks Heizungshammer“ – und das Narrativ von der "Freiheit der Hausbesitzer" Es kursieren eine Menge diffamierender Mythen um eine Gesetzesänderung, die EU-Gesetze zum Klimaschutz in nationales Recht überführte: die Novelle des Gebäudes-Energiegesetzes (GEG) unter der Ampel-Regierung wurde als "Heizungsgesetz" bekannt. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche will es durch ihr "Gebäudemodernisierungsgesetz" ersetzen. Dessen Entwurf ging am Donnerstag in die erste Lesung im Bundestag. Eine Analyse der Hintergründe, die zum "Heizungsstreit" und zum CDU-Wahlversprechen führten ("die Freiheit im Heizungskeller wiederherstellen") — und wie dieses Narrativ der CDU nun auf die Füße fällt. (hpd.de, 15.6.26)

Wie viel Mitspracherecht hat das Schweizer Stimmvolk in der Aussenpolitik? Es gibt nur wenige Länder, die ihre Bevölkerung direkt über die wichtigsten aussenpolitischen Themen der Zeit mitentscheiden lassen, sei es der Beitritt zu den Vereinten Nationen oder der Warenhandel mit einer anderen Nation. Die Schweiz ist eines dieser Länder — mit allen Konsequenzen. (www.swissinfo.ch, 15.6.26)

Kurzschluss: Warum die Energiewende nicht am Geld scheitert, sondern an Desinformation Wicked Problems — Wissenschaft | Wirtschaft | Wandel Podcast | https://share.google/odY33A44PznoPOc3T | @ckemfert.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 15.6.26)

Low-Temperature Water Splitting: Cheaper Hydrogen for Power-to-X A team led by Professor Yulong Ding at the University of Birmingham's School of Chemical Engineering, working with the University of Science and Technology Beijing, reports that a perovskite catalyst can bring those numbers down sharply. The material – a group known as BNCF perovskites, made from barium, niobium, calcium and iron, with a variant called BNCF100 performing best – generated substantial amounts of hydrogen at 150—500  °C and could be regenerated at 700—1,000  °C, roughly 500  °C lower than current approaches. In testing it kept producing hydrogen over ten cycles, with X-ray diffraction showing little structural change, suggesting good stability. The ingredients are relatively abundant, non-toxic and do not require complex manufacturing. (power-to-x.swiss, 15.6.26)

In the field – and sometimes in the lab – the simplest tool is best Technology has led to unprecedented innovation, but common household items can help make research more reproducible – and accessible. (www.nature.com, 15.6.26)

Nach Abstimmung in Zürich: «Kein Misstrauensvotum»: Balthasar Glättli reagiert auf knappes Schulhaus-Ja Nur 55,7 Prozent stimmten dem Schulhaus Höckler in der Manegg zu – ein Tiefstwert für Schulhausbauten. Der neue Schulvorsteher will von sinkender Akzeptanz für die Schulplanung nichts wissen. (www.tagesanzeiger.ch, 15.6.26)

Initiative «Blackout stoppen» – Wie Mitte-Links das mögliche Kernenergie-Comeback hinauszögert Der Nationalrat will beim Ausstieg aus dem Atomausstieg auf die Bremse treten. (www.srf.ch, 15.6.26)

Knapper Entscheid: Bundesrat Rösti muss beim AKW-Geschäft eine Extrarunde laufen Nach dem Ständerat debattierte der Nationalrat Röstis Plan, den Bau von Atomkraftwerken in der Schweiz wieder zuzulassen. Knapp stimmte er für eine Rückweisung an den Bundesrat. (www.tagesanzeiger.ch, 15.6.26)

Rätsel der Verhaltensforschung: Der Mensch hat einen Linksdrall Wer im Gehen umkehrt, dreht sich fast immer gegen den Uhrzeigersinn – und zwar unabhängig von Händigkeit, Kultur oder Verkehrsregeln. Die Forschung sucht nach Erklärungen. (www.tagesanzeiger.ch, 15.6.26)

Bundeskabinett beschließt Novelle des Wärmeplanungsgesetzes - - Die Novelle des Wärmeplanungsgesetzes soll Kommunen entlasten, Prozesse vereinfachen und die Digitalisierung stärken. - - (www.geb-info.de, 15.6.26)

Der Nationalrat gibt die Vorlage zum AKW-Neubauverbot zurück an den Bundesrat Der Nationalrat hat mit 100 zu 97 Stimmen beschlossen, den indirekten Gegenvorschlag zur «Blackout-Initiative» zurück an den Bundesrat zu weisen. Der Rat will vor einem definitiven Entscheid klarere Antworten zur Finanzierung neuer Atomkraftwerke. (www.nzz.ch, 15.6.26)

Atompolitik: Nationalrat bremst neue AKW – Finanzierung muss zuerst geklärt sein Die grosse Kammer will den Gegenvorschlag zur Blackout-Initiative an den Bundesrat zurückweisen. Ohne klare Regelung der Finanzierung von AKW-Bauprojekten geht nichts voran. (www.tagesanzeiger.ch, 15.6.26)

Dekarbonisierung: Welche Heizung ist die Richtige in der Stadt? - Spätestens in zwei Wochen müssen Kommunen mit mehr als 100.000 Einwohnern einen Plan haben, wo sie die Fernwärme ausbauen wollen. Die Stadt Hannover zeigt, wie es gehen kann. - (www.faz.net, 15.6.26)

Energiewende: Wohin mit all dem grünen Strom? - Zu viel Strom aus Wind und Sonne bringt immer wieder das Netz ans Limit. Jetzt gibt es dafür neue Lösungen. Industriekonzerne, Energiefirmen und Start-ups probieren sie aus. - (www.faz.net, 15.6.26)

Politologin:«Bei der Wohnthematik braucht es mehrheitsfähige Kompromisse» Die Stadt sagt Ja zum Tram Affoltern, der Kanton schmettert die wohnpolitischen Initiativen ab und wir werden auch in Zukunft nicht in einer 10-Millionen-Schweiz leben. Politologin Sarah Bütikofer ordnet die wichtigsten Resultate ein. - (tsri.ch, 15.6.26)

KOMMENTAR - Demokratie zum Abgewöhnen: Eine Flut von 20 Vorlagen wie an diesem Wochenende darf sich nicht wiederholen Wenn die Behörden die Stimmberechtigten überfordern, können diese ihre Kontrollfunktion nicht mehr wahrnehmen. Das ist stossend. (www.nzz.ch, 15.6.26)

Subventionen von 3 Millionen: Schweiz gegen Spanien: Wer setzt sich im Weinregal durch? Die EU finanziert teure Werbekampagnen für spanische und portugiesische Weine in der Schweiz. Doch der Bundesrat plant einen Schlag gegen die europäischen Exporte. (www.tagesanzeiger.ch, 15.6.26)

Recycling von Zügen – Aus alten SBB-Zügen werden neue Fassaden und Möbel Das ist Kreislaufwirtschaft: Aus den Bestandteilen von alten SBB-Zügen können neue Möbel oder Fassaden gefertigt werden. (www.srf.ch, 15.6.26)

Investor warnt vor zu hohen Erwartungen bei SpaceX Der bislang größte Börsengang der Geschichte bewertete die Weltraumfirma SpaceX mit 1,77 Billionen Dollar und machte Elon Musik zum ersten Dollar-Billionär in der Geschichte. Gerald Hörhan, Investor und Influencer, analysiert den Aktienkrimi und gibt Tipps für Anleger. (www.krone.at, 15.6.26)

Gegen den Wind Man sollte Trump ignorieren, geht aber leider nicht. Der US-Präsident verhindert neue Windparks und hilft der Kohleindustrie mit 700 Millionen Dollar. Gleichzeitig überholt die Photovoltaik in seinem Land die Kohleverstromung. - (klimareporter.de, 15.6.26)

Neustart beim Kunsthaus Bern Die Stimmberechtigten im Kanton Bern lehnten den Projektierungskredit für die Sanierung und den Ersatzneubau des Kunstmuseums Bern ab. Und jetzt? (www.hochparterre.ch, 15.6.26)

Migros feiert die WM zwischen den Regalen Zur Fussball-WM 2026 setzt die Migros nicht auf Stars, sondern auf das eigene Verkaufspersonal: Eine Serie humorvoller Spots zeigt, wie das Fussballfieber die Filialen erfasst. (www.persoenlich.com, 15.6.26)

Trump-Pläne für Luxusresort: Finger weg von unseren Flamingos! - Ivanka Trump und Gatte sind hier unerwünscht: In ihrer Ablehnung der Luxustourismus-Pläne für zwei Hotspots der Biodiversität entdecken die Albaner den Stolz auf ihre Natur. Solche Europäer könnte die EU sehr gut gebrauchen. - (www.faz.net, 15.6.26)

Mit Humor gegen den Snus-Konsum Rund um den Welttag ohne Tabak haben sieben Influencerinnen und Influencer auf TikTok, Instagram und Snapchat über die Risiken von Snus und Nikotinbeuteln aufgeklärt. (www.persoenlich.com, 15.6.26)

85 Jahre nach dem Überfall auf die Sowjetunion - - Pax christi erinnert an die Millionen Opfer des nationalsozialistischen Vernichtungskrieges. Die katholische Friedensbewegung fordert neue diplomatische Initiativen für Frieden in Europa. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 15.6.26)

Papst beruft Deutsche in Uni-Prüfgremium - - Papst Leo XIV. hat vier neue Mitglieder in den Aufsichtsrat eines Vatikangremiums berufen, das die Qualität kirchlicher Hochschulen prüfen und verbessern soll. - - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 15.6.26)

WWF kritisiert Abschuss-Praxis in Österreich Im Umgang mit Biber, Fischotter, Luchs und Wolf herrscht in Österreich noch Nachholbedarf. Die Expertinnen des WWF zeigen sich alarmiert: Kein einziges Bundesland erreichte eine gute Gesamtbewertung. Über tausend Tiere seien laut der Stiftung rechtswidrig getötet worden. (www.krone.at, 15.6.26)

Erneuerbare Energien in den USA: Trump gibt sich vorerst im Kampf gegen Windräder geschlagen In den USA scheint es doch eine Zukunft für Windenergie zu geben. Ein gerichtlicher Rückzug öffnet wieder die Tür für neue Genehmigungsverfahren. mehr... (taz.de, 15.6.26)

Unser Buchtipp: „Feindliche Nähe“ - - Drei Religionen, drei Gemeinschaften, drei religiöse Ursubstanzen. In seinem Buch beschreibt Michael Wolffsohn die Nähe und Unterschiede im jüdischen, christlichen und islamischen Monotheismus. Er verbindet historische und religiöse Analyse mit Denkanstößen zu aktuellen politischen Konflikten. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 15.6.26)

Biodiversität: Mit KI im Wettlauf gegen das Verschwinden der Arten - Rudolf Meier forscht an Insekten, Christian Pylatiuk mit KI. Gemeinsam wollen sie mehr über die Artenvielfalt auf der Welt herausfinden – im Wettlauf mit der Naturzerstörung. - (www.faz.net, 15.6.26)

Papst Leo bekräftigt Nein zu Antisemitismus - - Leo XIV. bekräftigt das Nein der katholischen Kirche zu Antisemitismus. Die Kirche weise jede Form der Diskriminierung oder Verfolgung aus Gründen der Rasse, Hautfarbe, des sozialen Stands oder der Religion zurück. - - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 15.6.26)

Großbritannien folgt Australien: Social Media erst ab 16 Die britische Regierung plant ein Social-Media-Verbot für Kinder unter 16 Jahren. Das Gesetz soll 2027 greifen. Premierminister Keir Starmer spricht von einem bedeutenden Schritt. (www.dw.com, 15.6.26)

Sicherheitsvideos im Vergleich: Neues Safety-Video der Swiss: Bitte anschnallen, der Schwan kommt Um die Passagiere zu erreichen, machen Fluggesellschaften ihre Sicherheitsvideos zum Spektakel. Das gelingt nicht immer gleich gut. Ein Ranking nach Unterhaltungsfaktor und Effizienz. (www.tagesanzeiger.ch, 15.6.26)

Digitalisierung braucht Strom – Stromfressende Rechenzentren werden in der Schweiz zum Politikum Grosse Rechenzentren brauchen so viel Strom wie Kleinstädte. Deshalb werden nun Umweltauflagen zum politischen Thema. (www.srf.ch, 15.6.26)

„Ich würde den Deutschen in 2026 die direkte Demokratie auf Bundesebene zutrauen“ Nach der Volksabstimmung in der Schweiz über eine Einwohner-Obergrenze wird auch in Deutschland wieder über direkte Demokratie diskutiert. Axel Springer Global Reporter Marc Felix Serrao sieht das Schweizer Modell als Erfolg und spricht sich für Volksabstimmungen auch auf Bundesebene aus. (www.welt.de, 15.6.26)

Drei Verlage engagieren sich als Medienpartner Die World Winter Games 2029 in Graubünden haben drei Schweizer Verlage als offizielle Medienpartner gewonnen. Ringier Medien Schweiz, Somedia und Tamedia sollen die Spiele bis und während der Austragung publizistisch begleiten. (www.persoenlich.com, 15.6.26)

Fußball-WM: „In jedem 3. Teilnehmerland Religionsfreiheit bedroht“ - - Während Millionen Menschen weltweit die Fußball-Weltmeisterschaft verfolgen, erinnert „Kirche in Not“ daran, dass in jedem dritten Teilnehmerland die Religions- oder Weltanschauungsfreiheit erheblich eingeschränkt ist. - - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 15.6.26)

Social Media in Grossbritannien: Starmer will Tiktok, Instagram und Co. für unter 16-Jährige komplett verbieten Grossbritannien plant ein weitreichendes Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche. Premierminister Starmer kündigt an, keinen Widerstand der Techkonzerne zu dulden. (www.tagesanzeiger.ch, 15.6.26)

Google Earth wird zum Flugsimulator im Web - - - - - - - - - - - - Google hat einen Flugsimulator für die Web-Version von Google Earth veröffentlicht. Die Funktion ermöglicht virtuelle Flüge über die dreidimensionale Erdoberfläche. - - - (www.itmagazine.ch, 15.6.26)

Erst die Marke, dann der Stadtteil Der Stadtteil existiert erst auf dem Papier, die Marke ab sofort im Netz: Rhystadt AG hat für ihr Entwicklungsareal im Basler Norden den Vermarktungsbrand «Neues Klybeck» lanciert – mit Website und digitaler Kampagne von Farner. (www.persoenlich.com, 15.6.26)

Mythen pflastern den Weg zur Klimaneutralität: Die vier folgenreichsten Fehlannahmen zur Energiewende Regelmässig mahnen Klimaaktivisten und grüne Politiker mehr Tempo beim Klimaschutz an. Dabei stellen sie immer wieder irreführende Behauptungen auf. | Die vier folgenreichsten Fehlannahmen über die deutsche Energiewende. | 1. Wer Erneuerbare ausbaut, senkt die Stromkosten | 2. Klimaschutz schafft Wohlstand | 3. Wenn Deutschland vorangeht, werden andere Länder folgen | 4. Die Erneuerbaren machen einen Staat unabhängig (www.nzz.ch, 15.6.26)

Vatikan warnt vor Entmenschlichung durch Künstliche Intelligenz - - Der Vatikan hat vor den ethischen Risiken Künstlicher Intelligenz im Sicherheitsbereich gewarnt. Bei einem interreligiösen Dialog am Institut der Vereinten Nationen für Abrüstungsforschung (UNIDIR) in Genf betonte Erzbischof Ettore Balestrero am Freitag, dass KI dem Schutz der Menschenwürde und dem Frieden dienen müsse. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 15.6.26)

Freiburger bauen Wärmepumpe ohne Kompressor und Kältemittel Eine Wärmepumpe, die komplett ohne Kompressor und Kältemittel auskommt: Das klingt nach Zukunftsmusik, wird aber gerade in Freiburg Realität. Das Start-up Qurie hat eine Festkörper-Wärmepumpe entwickelt, die auf elektrokalorischen Materialien basiert und den Energieverbrauch um bis zu 30 Prozent senken soll. | Bisherige Kompressionswärmepumpen belasten die Umwelt durch klimaschädliche Kältemittel oder erfordern hohe Betriebsdrücke. Eine neue Wärmepumpe des Freiburger Unternehmens Qurie basiert stattdessen auf einem elektrokalorischen Kreislauf mit Festkörpermaterialien wie Keramiken oder Polymeren. | Bei einem angelegten elektrischen Feld ordnen sich die Dipole im Material an, wodurch es sich erwärmt. Nach dem Abschalten der Spannung kühlt der Stoff wieder ab, was einen thermischen Kreislauf erzeugt. Der langsame Wärmetransport begrenzte die Betriebsfrequenz solcher Anlagen meist auf einen Zyklus pro Sekunde. (www.basicthinking.de, 15.6.26)

Wegen Mehrfach-Reservierern: SAC erhebt künftig Gebühren für Buchungen im Voraus Bei schlechtem Wetter eine Hütte annullieren ist ab kommendem Winter in einer SAC-Hütte nicht mehr gratis. Selbst zwei Tage im Voraus gibt es keine Rückerstattung der Reservationsgebühr. | Nun hat die Abgeordnetenversammlung des SAC am Samstag in Bern eine fixe Reservationsgebühr von 10 Franken pro Person und Nacht beschlossen. Eine Gebühr vorab kennt teilweise auch der Österreichische Alpenverein — jedoch können die Hüttenwarte selber entscheiden, ob sie sie erheben wollen oder nicht. Der SAC aber verpflichtet nun alle Hütten dazu: Diese wird auch dann nicht rückerstattet, wenn das Wetter sehr schlecht ist, oder die Annullation mehr als zwei Tage im Voraus erfolgt. Allerdings wird sie von den Übernachtungskosten wieder abgezogen, wenn man erscheint. (www.watson.ch, 15.6.26)

Warum wir über die Atomenergie nicht rational sprechen können Tschernobyl ist das Tabu, das in Deutschland jeden Gedanken an eine Rückkehr zur Atomenergie sofort abwürgt — trotz des Ziels klimaneutraler Elektrifizierung. Die Forschung zu dieser seit 40 Jahren wirksamen Angst wird viele überraschen (www.freitag.de, 15.6.26)

KI-Boom verschärft Nutzungskonflikte um Wasser Rechenzentren für künstliche Intelligenz benötigen große Mengen Strom – und viel Wasser zur Kühlung. Ein neuer Bericht warnt vor einem stark wachsenden Ressourcenverbrauch und möglichen Konflikten in Regionen, die bereits unter Wasserknappheit leiden. - (klimareporter.de, 15.6.26)

Innovative und praxisnahe Erneuerbare-Energie-Projekte im Fokus In vielen Regionen Deutschlands gibt es Initiativen, die den Ausbau Erneuerbarer Energien voranbringen. Der Zukunftspreis Deutsche Energie will solche Projekte, die häufig in Kommunen, im Mittelstand oder in der Landwirtschaft entstehen, auszeichnen. (www.energiezukunft.eu, 15.6.26)

Landesmuseum Zürich – «Bankenland Schweiz»: Vertrauen, diskret verwaltet Die neue Ausstellung «Bankenland Schweiz» interessiert sich mehr für Vertrauen als für Skandale. (www.srf.ch, 15.6.26)

Erfrischendes gegen die Hitze: Wie die Minze Körper und Sinne austrickst Menthol täuscht das Gehirn mit Kältereizen, erfrischt Cocktails und verfeinert Sommergerichte: eine kleine Kräuterkunde mit Rezeptideen. (www.tagesanzeiger.ch, 15.6.26)

Sonne, Wind und Atom - Europa will den KI-Boom klimafreundlich vorantreiben Rechenzentren fressen enorme Mengen an Strom. Der Zugang dazu entscheidet zunehmend darüber, wo die KI-Wirtschaft wächst. Eine «NZZ Pro»-Serie. (www.nzz.ch, 15.6.26)

DUH-Hitze-Check 2026: Städte verlieren 900.000 Bäume - - Zwischen 2018 und 2025 verschwanden aus 195 deutschen Städten über 900.000 Bäume. Nur sieben erreichen den Richtwert von 30 Prozent Baumüberschirmung. Die Hitzebelastung steigt weiter. - - (www.geb-info.de, 15.6.26)

14.6.26

Obama Presidential Center in Chicago: Bauherr Barack gentrifiziert seine Heimat Seit Roosevelt errichten US-Präsidenten nach ihrer Amtszeit einen Tempel. Jetzt eröffnet das Obama Presidential Center in Chicago, wo er aufwuchs. Dem Architekturbüro erschien die Zusammenarbeit mit Barack Obama zunächst „unangenehm“ (www.freitag.de, 14.6.26)

Erstes Solarfaltdach in Liechtenstein erfolgreich in Betrieb genommen Mit dem HELIOFLEX®-Solarfaltdach am Fabrikweg in Vaduz wurde das erste Solarfaltdach in Liechtenstein erfolgreich realisiert. Die Anlage zeigt eindrücklich, wie bestehende Parkflächen mehrfach genutzt und gleichzeitig ein wichtiger Beitrag zur lokalen Energieversorgung geleistet werden kann. | Besonders bemerkenswert ist die kurze Projektlaufzeit: Von der Vertragsunterzeichnung bis zur Inbetriebnahme und Werkabnahme vergingen lediglich zwölf Monate. Dank der engen Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Vaduz, der Energiekommission Vaduz, allen beteiligten Partnern und dem Team von dhp Technology konnte das Projekt ohne Verzögerungen und im vorgesehenen Zeitrahmen umgesetzt werden. (www.dhp-technology.ch, 14.6.26)

KI-Traffic wächst 6,5-mal schneller als menschlicher Traffic Lange Zeit standen bei automatisiertem Internetverkehr vor allem klassische Bots im Fokus von Sicherheitsverantwortlichen. | Mit dem Aufstieg generativer KI-Systeme entsteht jedoch eine neue Situation: Immer mehr Anfragen im Netz stammen nicht von Menschen, sondern von KI-Anwendungen, Assistenten und automatisierten Agenten. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung des Technologieunternehmens Fastly, das den Datenverkehr seines globalen Netzwerks ausgewertet hat. | Die Analyse zeigt, dass KI-basierter Traffic deutlich schneller wächst als herkömmliche Nutzeranfragen und Unternehmen vor neue strategische Entscheidungen stellt. (www.it-daily.net, 14.6.26)

Immer noch kein Fracking in Glovelier Wir haben letzte Woche 20 Ladestationen der IWB sabotiert. Wir erklären uns mit dieser Aktion solidarisch mit dem über zehnjährigen Kampf im Jura gegen das Tiefengeothermieprojekt in Glovelier. Die IWB haben wir ausgewählt, weil sie Aktionär der Geo Energie Suisse ist, die im Jura gegen den Willen der Bevölkerung das Projekt durchführen will. | Tiefengeothermie ist nichts neues. Bei uns in Basel gab es 2009 auch ein Versuch, auf diese Weise Energie zu gewinnen — der Versuch endete mit einem Erdbeben und einem Abbruch des Projekts. Die IWB beschloss deshalb, das nächste gefährliche Experiment an einem weniger besiedelten und wohlhabenden Ort durchzuführen: In der Gemeinde Haut-Sorne im Kanton Jura. Verständlicherweise traf diese Entscheidung des Bundes auf wenig Gegenliebe bei der Bevölkerung in Jura. Es hat etwas zynisches, wenn die Energiekonzerne der Grossstädte wie IWB (Basel) auf dem Land ein solch gefährliches Experiment durchführen lassen. (barrikade.info, 14.6.26)

Afrika: Eine stille Photovoltaik-Revolution mit globaler Bedeutung Der Solarboom in afrikanischen Ländern findet längst statt — auch jenseits der Statistiken | Wer auf die offiziellen Ausbauzahlen für Solarenergie in Afrika blickt, unterschätzt vermutlich das tatsächliche Tempo der Entwicklung massiv. Während internationale Datenbanken weiterhin vor allem große, öffentlich angekündigte Solarparks und Mini-Grid-Projekte erfassen, zeichnet sich im Hintergrund eine viel dynamischere Realität ab: ein dezentraler, privat finanzierter und wirtschaftlich getriebener Photovoltaik-Boom, der sich quer über den Kontinent ausbreitet. | Besonders aufschlussreich ist dabei der Blick auf die Exportdaten aus China. Sie zeigen, dass die installierte, beziehungsweise unmittelbar vor der Installation stehende Photovoltaik-Leistung in Afrika deutlich größer ist als bislang angenommen. Nach Analysen der African Solar Industry Association (AfSIA) vervierfachen sich die jährlichen Zubauzahlen nahezu, sobald diese bislang „unsichtbaren“ Importe berücksichtigt werden. (www.pv-magazine.de, 14.6.26)

Delegiertenversammlung 2026: Angriff auf Umwelt-, Natur- und Klimaschutz stoppen! Über 250 Delegierte verabschieden Anträge zu Deregulierungs-Bestrebungen, Jugendarbeit und Energiewende. Umweltminister Thorsten Glauber bezeichnet Verbände in seiner Rede als tragende Säule des Naturschutzes in Bayern. (www.bund-naturschutz.de, 14.6.26)

PFAS-Fall Walliswil: Wende beim Trinkwasser Wegen der hohen PFAS-Werte im Trinkwasser wollen Kanton und Gemeinde aufs Grundwasser zurückgreifen. Doch es gibt ein Problem. | Zurück zum Grundwasser. So lautet der Plan des Kantons Bern und der Gemeinde Walliswil bei Wangen für das stark mit PFAS belastete Trinkwasser. Damit bahnt sich eine Lösung für die Einwohner*innen des kleinen Oberaargauer Dorfs an. Viele von ihnen verzichten auf Hahnenwasser, seit die «Hauptstadt» im Februar publik machte, dass das kantonale Trinkwasserinspektorat im Frühsommer 2024 darin erhöhte PFAS-Konzentrationen gemessen hatte. Diese befanden sich zwar unter den Schweizer Grenzwerten, überschritten jene anderer europäischer Länder aber massiv. (www.hauptstadt.be, 14.6.26)

Milliardenschwere Versicherung: So teuer werden Röstis Gaskraftwerke Fünf neue Reservekraftwerke sollen die Schweiz künftig vor Stromengpässen bewahren. Doch das 2,3-Milliarden-Projekt dürfte politisch umstritten bleiben. (www.watson.ch, 14.6.26)

Ost-West-Aufstellung bei PV-Anlagen: netzdienlicher, sturmfester und billiger. Aus dem Buch "Photovoltaik — Alles in einem Band" für Dummies. Lesung am 30.6.26 um 18 Uhr im Prachtwerk Berlin. | https://youtube.com/shorts/t-h7Dj48R4Y?feature=share | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 14.6.26)

Wenn aus Gemeinschaft Gesellschaft wird Überall in Deutschland entstehen neue Orte, weil Menschen nicht warten, sondern anpacken. Sie organisieren Nachbarschaft, halten Strukturen aufrecht und übernehmen Verantwortung, wo sie gebraucht wird. Vier Beispiele zeigen, wie Ehrenamt Zusammenhalt stiftet und gegenseitigen Respekt stärkt — und wie eine Republik vor Ort mit Leben gefüllt wird. | Räume schaffen: Der Dorfladen als neues Zentrum einer aktiven Dorfgesellschaft | Räume überwinden: Mit den Landfrauen Distanzen überwinden | Haare schneiden: Respekt macht den Unterschied | Gekonnt streiten: Ein Raum für gewinnbringende Kontroverse (www.boell.de, 14.6.26)

We.Publish – Das Ökosystem unabhängiger Medien Am 14. Juni entscheidet das nationale Stimmvolk über die «10-Millionen-Schweiz». Während die SVP der Bevölkerung weniger Dichtestress verspricht, ist sich der Mobilitätsexperte Thomas Hug-Di Lena sicher: «Die Initiative erzeugt keinen Millimeter mehr Platz auf Zürcher Strassen.» (tsri.ch, 14.6.26)

Earth's permafrost could soon release hidden 'deep carbon', supercharging warming Melting permafrost is releasing carbon into the atmosphere, but scientists may have underestimated just how bad the situation may be, a new analysis finds (www.scientificamerican.com, 14.6.26)

Zucker: Smoothies sind oft ungesünder als Cola – weiß die Regierung das nicht? Ein Apfel am Tag ist gut. Ein Glas Apfelsaft hingegen weniger. Fruchtzucker steckt in vielen Produkten, die als gesund gelten — oft in erschreckenden Mengen. Warum sollen ausgerechnet Smoothies von der geplanten Zuckersteuer befreit werden? (www.freitag.de, 14.6.26)

Verjüngung von Zellen: Life Biosciences testen neue Therapie in den USA Die Wissenschaft hat einen Schritt in Richtung ewiges Leben gemacht. In den USA wird erstmals eine Verjüngungstherapie an einem Menschen getestet. (www.watson.ch, 14.6.26)

Die Rhetorik von Gesundheitsfehlinformationen Was haben Aristoteles, Platon und Cicero über Impfstoff-Fehlinformationen in sozialen Medien zu sagen? Wie sich herausstellt, erstaunlich viel. Die rhetorischen Tricks, die heutige Gesundheitsfehlinformationen vorantreiben, waren Philosophen bereits vor Jahrtausenden bekannt und ihr Verständnis könnte unsere wirksamste Waffe dagegen sein. | Immer dann, wenn eine Gemeinschaft Entscheidungen ohne vollständige Informationen treffen muss, ist ein gewisses Mass an Überzeugungsarbeit unvermeidlich. Die öffentliche Gesundheitskommunikation ist dafür ein perfektes Beispiel: Die wissenschaftliche Evidenz ist selten eindeutig, Empfehlungen ändern sich, sobald neue Daten vorliegen und eine bestimmte Gesundheitsmassnahme wirkt nicht bei allen Menschen gleichermassen gut. (www.unilu.ch, 14.6.26)

Axpo gründet Allianz gegen Windkraft-Initiativen in der Schweiz Axpo hat gemeinsam mit Vertretern der Energiewirtschaft, Branchenverbänden und Umweltorganisationen eine Allianz gegen die Waldschutz-Initiative und die Gemeindeschutz-Initiative gegründet. Mitglieder sind neben Axpo auch BirdLife, Greenpeace, Pro Natura, Energie-Stiftung, VCS und WWF, wie es in einer Mitteilung vom Freitag heisst. (www.cash.ch, 14.6.26)

Crowdsourcing could discover new meteor showers and more Meteor camera networks can reveal the hidden history of the solar system, and you can assist from your own backyard (www.scientificamerican.com, 14.6.26)

Wenn alle gleich schnell sind: Wodurch differenzierst du dich noch? Eine unbequeme Beobachtung vorweg: Die Effizienzgewinne, die du dir vor zwei Jahren mit KI erarbeitet hast, sind heute nichts wert. Nicht weil sie verschwunden wären — sondern weil deine Konkurrenz dieselben Gewinne hat. | Argumentarien in zwei Stunden? Standard. | Medienmitteilungen in Minuten? Standard. Gegner-Analysen über Nacht? Standard. Was 2024 noch ein Wettbewerbsvorteil war, ist 2026 Tischniveau. | Damit stellt sich eine Frage, die niemand gerne stellt: Wenn alle gleich schnell sind — wodurch differenzierst du dich noch? | Drei Differenzierungs-Hebel, die KI nicht entwerten kann | 1. Die bessere Idee — nicht der bessere Output | 2. Das schärfere Narrativ — nicht die bessere Argumentation | 3. Der klügere Move — nicht die grössere Kampagne (mrcampaigning.com, 14.6.26)

Keine Verhinderung der Windkraft Die Schweizerische Energiestiftung begrüsst den Entscheid des Bundesrats, die sogenannte Waldschutz-Initiative und die sogenannte Gemeindeschutz-Initiative ohne Gegenvorschlag abzulehnen. Die beiden Volksinitiativen würden den Ausbau der Windenergie massiv erschweren, die Energiewende gefährden und laufende Projekte in Frage stellen. Das steht im Widerspruch zum klaren Willen der Bevölkerung und des Parlaments, die erneuerbare Stromproduktion, einschliesslich der Windenergie, rasch auszubauen. | Die Initiativen haben zum Ziel, den Bau von Windenergieanlagen zu verhindern. Wie der Bundesrat lehnt die Energiestiftung beide Initiativen ab. Pauschale Verbote und zusätzliche Hürden würden den Ausbau der erneuerbaren Stromproduktion blockieren, ohne einen Mehrwert für die Natur oder die Mitspracherechte zu schaffen. Der Schutz von Wald und Biodiversität muss weiterhin im Rahmen einer sorgfältigen Interessenabwägung erfolgen. (naturschutz.ch, 14.6.26)

DHL Group baut den Bereich Logistik für Neue Energien aus, während Nachfrage für resiliente Energiesysteme wächst Angesichts der anhaltenden Risiken in der Versorgung mit fossilen Energieträgern baut DHL Group ihre Kompetenzen und ihre Marktpräsenz im Bereich Neue Energien weiter aus. Getrieben durch eine starke Kundennachfrage sieht das Unternehmen das Potenzial, seinen Umsatz im Bereich der Logistik für Neue Energien von rund 600 Millionen Euro im Jahr 2025 auf 3 Milliarden Euro bis 2030 zu steigern. Weltweit konzentrieren sich Länder wieder darauf, ihre Energiequellen zu diversifizieren und nationale Kapazitäten für erneuerbare Energien zur Stärkung ihrer Energieunabhängigkeit aufzubauen. DHL Group positioniert sich mit neuen Lösungen in verschiedenen Segmenten, um diese Entwicklung aktiv zu unterstützen. (baurundschau.ch, 14.6.26)

EU gibt Unternehmen Verhaltenskodex zur KI-Kennzeichnung bereit Die EU-KI-Behörde hat einen freiwilligen Code of Practice veröffentlicht, der Anbieter und Betreiber generativer KI-Systeme bei der Einhaltung von Transparenzpflichten des EU-KI-Gesetzes unterstützen soll. | Das Regelwerk soll Anbieter und Betreiber generativer KI-Systeme dabei unterstützen, die ab dem 2. August 2026 geltenden Transparenzpflichten aus Artikel 50 des AI Acts zu erfüllen. | Der Kodex wurde in einem Multi-Stakeholder-Prozess von unabhängigen Experten erarbeitet und ergänzt bestehende Vorschriften für Hochrisiko-KI-Systeme sowie für KI-Modelle für allgemeine Zwecke. Er richtet sich explizit gegen Desinformation und Manipulation im digitalen Informationsraum. (www.it-daily.net, 14.6.26)

Florierende Altstädte: Begrünte Gebäude gegen die Hitze – DBU fördert Leitfaden – Hitzeaktionstag Hitzewelle durch West- und Mitteleuropa, Rekordtemperaturen in Frankreich und Italien, und auch in Deutschland kletterte im Mai die Thermometeranzeige weit über 30 Grad. Solche Extremwetterperioden könnten wegen des Klimawandels weiter zunehmen — mit großer Gesundheitsgefahr besonders für alte und kranke Menschen. Der Hitzeaktionstag der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit morgen (Donnerstag) beleuchtet Methoden zum Schutz vor derartig hohen Temperaturen. Der Bundesverband Gebäudegrün (BuGG) liefert bereits eine Lösung: kühlende Dach- und Fassadenbegrünung für Altbauten. Das Projekt wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit rund 135.000 Euro gefördert. (www.dbu.de, 14.6.26)

So lässt sich der Klimaeffekt von Bauvorhaben abschätzen Bauen setzt klimaschädliche Treibhausgase frei — aus dem Boden, aus Pflanzen und nicht zuletzt durch den Bau selbst. Um Emissionen bei Bauentscheidungen berücksichtigen zu können, ist es wichtig, das genaue Ausmaß zu kennen. Eine neue UBA-Studie zeigt, welche Emissionen bei der Entwicklung von Flächen entstehen und wie sich dabei pro Jahr rund eine Million Tonnen CO2-Äquivalente einsparen lassen. (www.umweltbundesamt.de, 14.6.26)

TFA: Wie gefährlich ist die Ewigkeitschemikalie TFA? Dieser Stoff steckt im Boden, im Wasser, im Essen: TFA gefährde die Fortpflanzung, heißt es nun. Was das bedeutet und warum die EU noch überlegt, ob ein Verbot hilft. (www.zeit.de, 14.6.26)

Wütend, lustig, kämpferisch – die kreativsten Frauenstreik-Plakate Am Sonntag gingen schweizweit Tausende anlässlich des feministischen Streiktages auf die Strasse. Wir haben für dich die kreativsten Plakate gesucht. - - Bild: keystoneAm Sonntag gingen schweizweit Tausende anlässlich des feministischen Streiktages auf die Strasse. Wir haben für dich die kreativsten Plakate gesucht. - - Bild: watson - - Bild: watson - - Bild: keystone - - - - - - - - - - - - Bild: keystone - - ...(Auf https://www.watson.ch lesen) (www.watson.ch, 14.6.26)

Parkplatz-Initiative scheitert an linker Mobilisierung – und an der Marke SVP Die Stadtzürcher Stimmberechtigten wollen die Zahl der Parkplätze einfrieren. Und sie entscheiden sich dagegen, sich per EWZ-Dividende selbst zu beschenken. (www.nzz.ch, 14.6.26)

Albanien: Mehr als Naturschutz Die Proteste gegen das geplante Luxusresort aus dem Hause Trump reißen nicht ab. Viele haben jegliches Vertrauen in die politische Führung verloren und fordern ein Ende von Korruption und den Ausverkauf des Landes an Investoren. (www.jungewelt.de, 14.6.26)

Aus Leserbriefen an die Redaktion »Es ist kaum 100 Jahre her, als es ausreichend schien, dem Pöbel den Katechismus und das Beten beizubringen, vielleicht noch ein wenig Schreiben, Lesen und Rechnen dazu. Es war der Bildungshunger der werktätigen Massen, die erzwingen musste, das alte Bildungsprivileg zu brechen.« (www.jungewelt.de, 14.6.26)

Ressourcenhunger von KI: Auf Kosten der Umwelt Europa will beim Ausbau von Rechenzentren aufholen. Kritiker befürchten, dass dabei Klima- und Effizienzziele in den Hintergrund geraten. mehr... (taz.de, 14.6.26)

Der SAC stellt die Weichen für die kommenden Jahre und stärkt den Hüttenfonds Am Samstag, 13. Juni 2026, trafen sich die Vertreterinnen und Vertreter der insgesamt 110 Sektionen des Schweizer Alpen-Club SAC zur 166. Abgeordnetenversammlung auf dem BERNEXPO-Gelände. An der Veranstaltung wurde die Strategie 2026-2030 sowie eine Anpassung der Mitgliederbeiträge beschlossen sowie ein Massnahmenpaket zur Stabilisierung des Hüttenfonds verabschiedet. Damit schafft der SAC die Grundlage, um den Bergsport, das Hüttenwesen, den Schutz der Bergwelt sowie den Verband als Ganzes gezielt weiterzuentwickeln. | Der SAC will auch in Zukunft Menschen für die Berge begeistern und sie dabei unterstützen, sicher und verantwortungsvoll unterwegs zu sein. Mit der neuen Strategie 2026-2030 hat der Verband die Schwerpunkte der kommenden Jahre festgelegt. Im Zentrum stehen sichere Bergsportangebote, ein zukunftsfähiges Hüttenwesen, eine starke SAC-Gemeinschaft sowie der Schutz der Bergwelt. (www.sac-cas.ch, 14.6.26)

Schweiz als Drehscheibe – Rohstoffhandel verlagert Umweltschäden in den globalen Süden Der Rohstoffhandel hat sich die letzten Jahre stark gewandelt – auf Kosten der Nachhaltigkeit, wie ein Bericht zeigt. (www.srf.ch, 14.6.26)

„Wir müssen aufs Gaspedal drücken“ In der aktuellen Ausgabe von „Wiener Wissen“ analysieren Bestsellerautor Marc Elsberg und der Sicherheitspolitische Berater Thomas Starlinger die Gründe, weshalb sich Gesellschaften so schwer tun, sich auf angekündigte Katastrophen wie den Klimawandel oder die KI-Abhängigkeit ernsthaft vorzubereiten. Denn das Wissen dazu wäre da, die Vorbereitung aber nicht. Starlinger: „Wir haben keine Kultur des strategischen Denkens, was in der Zukunft passieren kann. Wir schauen viel lieber in den Rückspiegel.“ -   - Elsberg: „Wir sind in Netzen von Abhängigkeiten verstrickt. Was im Augenblick etwa in Sachen KI passiert, ist ein Gang ins Desaster. Es ist eine Bündelung von Macht in ganz wenigen Händen.“ Starlinger, beipflichtend: „Selbst die klügsten KI-Ingenieure wissen nicht mehr, was in den Black-Boxen abgeht.“ Starlinger, der ja als ehemaliger Verteidigungsminister die systembeharrende Eigenschaft von Regierungen gut kennt, auf die Frage, ob Regierungen und die Gesellschaft bereit sind, ihr eigenes Verhalten zu ändern und Abhängigkeiten zu durchbrechen: „Wir sind auf dem richtigen Weg. Aber wir müssen aufs Gaspedal drücken.“ (www.krone.at, 14.6.26)

Verhaltensforschung: Der Mensch hat einen Linksdrall Wer im Gehen umkehrt, dreht sich fast immer gegen den Uhrzeigersinn, beobachten Forscher. Warum ist das so? (www.sueddeutsche.de, 14.6.26)

Klimawandel ermöglicht Anbau von tropischem Ingwer in Schwaben Ingwer stammt eigentlich aus den Tropen und Subtropen. Wegen des Klimawandels gibt es nun Landwirte, die auch in Deutschland die Knolle anbauen. Der deutsche Ingwer hat seine Besonderheiten. Von Laura Bisch.[mehr] (www.tagesschau.de, 14.6.26)

Massnahmen gegen «No-Shows» – Alpen-Club führt Reservationssystem für SAC-Hütten ein Der Schweizer Alpen-Club SAC führt eine Reservationsgebühr pro Hütte und einen Solidaritätsbeitrag pro Übernachtung ein. (www.srf.ch, 14.6.26)

VW und BMW denken um: Unabhängiger von China durch Kreislaufwirtschaft - Die Autoindustrie investiert viel Zeit und Geld in Recycling und Re-Manufacturing. Dadurch will sie die Rohstoffabhängigkeit lindern. Selbst Kunststoff wird wertvoll. - (www.faz.net, 14.6.26)

Der SAC hat entschieden: Reservieren in einer Hütte kostet bald 10 Franken – à fonds perdu Bei schlechtem Wetter eine Hütte annullieren ist ab kommendem Winter in einer SAC-Hütte nicht mehr gratis. Selbst zwei Tage im Voraus gibt es keine Rückerstattung der Reservationsgebühr. (www.schweizheute.ch, 14.6.26)

„In Verlautbarungen des Protestantismus oft das Gefühl, Texte von DGB, SPD oder Grünen zu lesen“ Der Nürnberger Theologie-Professor Ralf Frisch wirft der evangelischen Kirche politische Einseitigkeit vor: Alles, was nicht einer bestimmten Überzeugung entspreche, werde als „rechts“ etikettiert. Die Kirche wirft ihm „Diffamierungen“ vor. (www.welt.de, 14.6.26)

Zukunft der Mobilität: Japanisches Lufttaxi dreht seine ersten Runden – und bald will es durchstarten Fliegende Autos sind schon lang ein Menschheitstraum. Skydrive will ab 2028 Passagiere über Tokios Staus hinwegfliegen. Beim Besuch eines Demonstrationsflugs stellen sich aber noch wichtige Fragen. (www.tagesanzeiger.ch, 14.6.26)

Stromnetz-Ausbau: Untersuchung: Häufiger negative Börsen-Strompreise - Wenn das Angebot die Nachfrage übersteigt, werden Strompreise negativ. Das ist ein Zeichen für den Zustand des Stromnetzes. Es kommt nicht selten vor, wie nun eine Auswertung zeigt. - (www.faz.net, 14.6.26)

KI-Agent: Ich habe mich selbst als KI nachgebaut. Sieht nicht gut aus für mich Unser Autor hat mithilfe seiner Daten einen KI-Agenten geschaffen. Dieser macht für ihn Termine, plaudert mit Kollegen und führt Interviews. Leider wirklich besser! (www.zeit.de, 14.6.26)

Die ignorierten Schäden des „Klimanotstands“ Mehr als 2000 Orte weltweit haben den „Klimanotstand“ erklärt, darunter zahlreiche deutsche – jetzt widerrufen einige. Schäden werden deutlich. (www.welt.de, 14.6.26)

Radioakademie zu „Magnifica humanitas“ von Papst Leo XIV. (2) - - „Magnifica humanitas“ – „großartige Menschheit“ – heißt die erste Enzyklika von Papst Leo XIV., in der es um den Schutz des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz geht. Der Papst stellte das Schreiben am Pfingstmontag persönlich im Vatikan vor - eine Premiere. Unsere Radioakademie bringt Auszüge aus den gut 120 Seiten des Schreibens. An diesem Sonntag hören Sie Teil 2. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 14.6.26)

Politischer Widerstand gegen «Lex On» Die Politik will die neue Swissness-Regel rückgängig machen – und beruft sich auf Simonetta Sommaruga. (www.persoenlich.com, 14.6.26)

Glasunows erste Symphonie Alexander Glasunow (1865-1936) gehört in Russland, und inzwischen auch weltweit, zu den hoch anerkannten Komponisten. Auf Empfehlung von Balakirew begann er ein Studium bei Rimski-Korsakov. Die Uraufführung seiner 1. Symphonie war der Durchbruch. Sein Werk besteht aus 9 Symphonien, anderen Orchesterwerken, Kammermusik, Klavier- und Orgelmusik. Sein Grab befindet sich in Sankt Petersburg im Alexander Newski Kloster. - (www.journal21.ch, 14.6.26)

Radikale Vordenkerinnen – Saint-Simonistinnen: Die Urururur-Grossmütter des Feminismus Vor 200 Jahren forderten Saint-Simonistinnen die Befreiung der Frau. So ähneln ihre Forderungen denen des Frauenstreiks. (www.srf.ch, 14.6.26)

In dieser Branche fliegen die Funken und Millionen Der Strombedarf steigt – nicht zuletzt wegen Künstlicher Intelligenz – und der Netzausbau boomt. Davon profitieren drei Firmen, die aktuell in Oberösterreich Millionen investieren. 235 neue Arbeitsplätze sollen dadurch entstehen. (www.krone.at, 14.6.26)

Gründungsboom in der Schweiz – Mit 23 eigene Chefin? Warum junge Leute Firmen gründen In der Schweiz werden so viele Firmen gegründet wie noch nie. Ein wichtiger Treiber sind Junge unter 30. (www.srf.ch, 14.6.26)

Bäume für die Städte, Gemeinwohl vor Eigennutz und der verschleuderte Tankrabatt Kalenderwoche 24: Fortschrittliche Städte nutzen den Trend abnehmenden Autoverkehrs und begrenzen die Flächen für Autos zugunsten von Fußgängern und Radfahrern, sagt Andreas Knie, Mobilitätsforscher und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Fehlende Hitzevorsorge in Deutschland kommt für ihn einem Staatsversagen gleich. - (klimareporter.de, 14.6.26)

„Krisen können wir nur alle gemeinsam bewältigen“ Pandemie, Blackout, Klimakrise oder KI: Österreich müsse sich deutlich besser auf kommende Krisen vorbereiten, fordert der sicherheitspolitische Berater Thomas Starlinger. Im Podcast „Wiener Wissen“ bei Elisabeth Oberzaucher spricht der ehemalige Verteidigungsminister über verlorenes Vertrauen nach der Corona-Pandemie, die Bedeutung von Bürgerbeteiligung und warum Resilienz nur gemeinsam mit der Bevölkerung entstehen kann. (www.krone.at, 14.6.26)

«Es drohen Verhältnisse wie in anderen Ländern»: Die Schweiz war lange stolz auf ihre gute Infrastruktur. Doch nun müssen für Milliarden Strassen, Schienen, Strom- und Wasserleitungen saniert werden Das Land steht punkto Infrastrukturen vor einem Neustart. Das Werk der Vorfahren beginnt langsam zu bröckeln, es braucht Investitionen für die nächsten Generationen. (www.nzz.ch, 14.6.26)

Der SAC erhöht die Preise für Übernachtungen in seinen Hütten – weil Geld für wichtige Renovationen fehlt, aber auch als Strafe für Gäste, die annullieren Nach einem internen Streit einigt sich der Schweizer Alpen-Club auf neue Gebühren für Hüttengäste und eine Finanzlimite für Umbauten. Es geht auch darum, luxuriösen Umbauten den Riegel zu schieben. Nach Jahren des Ausbaus spricht der SAC von einer «neuen Einfachheit». (www.nzz.ch, 14.6.26)

Er hat die Ökonomie vermenschlicht und das Fach an der Uni Zürich an die Spitze geführt. Jetzt sagt Ernst Fehr: «Ich sorge mich um die Resilienz der Demokratie» Der im deutschsprachigen Raum meistzitierte Ökonom vermittelt eine positive Botschaft: Der Mensch ist kein reiner Egoist. Damit hat er das Weltbild seiner Zunft revolutioniert. (www.nzz.ch, 14.6.26)

Der Witz als Waffe – und warum er ausgerechnet auf Youtube ein Revival erlebt Dass Trump in seiner zweiten Amtszeit plötzlich Comedians absetzt, ist ein Alarmzeichen. Denn Humor ist immer ein Gradmesser für Demokratie. (www.nzz.ch, 14.6.26)

Die Hochzeit der Prinzessin sollte Protestanten und Katholiken versöhnen: Sie endete in einem blutigen Massaker Im August 1572 wurde der Hugenottenführer Gaspard de Coligny von einer Gruppe von Bewaffneten getötet. Er war eines der ersten Opfer der Bartholomäusnacht, eines der grössten Massenmorde der französischen Religionskriege. (www.nzz.ch, 14.6.26)

Francis Prevost Superstar: Er spielt Tennis, füllt Stadien und fürchtet sich nicht davor, Trumps Verhalten zu verurteilen Papst Leo hat sich in kürzester Zeit zur globalen moralischen Instanz aufgeschwungen. Gerade die atheistische Welt scheint nur auf ihn gewartet zu haben. (www.nzz.ch, 14.6.26)

Mehr Wind, weniger Kohle: Deutschland exportiert wieder mehr Strom als es importiert - - Im ersten Quartal 2026 stammte erstmals mehr als die Hälfte des in Deutschland erzeugten Stroms aus erneuerbaren Quellen. Vor allem die Windkraft legte deutlich zu. Damit wurde Deutschland laut Statistischem Bundesamt erstmals seit Ende 2023 wieder Nettoexporteur von Strom. - - (www.geb-info.de, 14.6.26)

Extreme Temperaturen: Fußball-WM im Hitzestress Die Bedingungen bei der Drei-Länder-WM sind extrem: von tropisch-feuchter Hitze in den US-Südstaaten bis hin zu Höhenlagen in Mexiko. Wie geht der Körper mit Hitzestress um? Von Katharina Ditschke und Leila Boucheligua.[mehr] (www.tagesschau.de, 14.6.26)

„Ich sehe in diesen Tagen viele Parallelen zur Weimarer Republik“, urteilt Kurt Beck Kurt Beck zeigt sich äußert besorgt über den Zustand der Demokratie in Deutschland. Aktuelle Entwicklungen würden den früheren SPD-Vorsitzenden an eine „Phase des Untergangs“ erinnern. Die demokratischen Parteien hätten kein Rezept gegen die AfD gefunden. (www.welt.de, 14.6.26)

13.6.26

Die Politik will die «Lex On» rückgängig machen – und beruft sich auf Simonetta Sommaruga Die Lockerung der Schweizerkreuz-Regeln – entstanden auf Druck der Schuhmarke On – stösst im Parlament auf breiten Widerstand. Dabei spielt die frühere Justizministerin eine wichtige Rolle. (www.nzz.ch, 13.6.26)

Griff ins Portemonnaie: Röstis neue Klimapolitik kostet eine Familie 250 Franken pro Jahr Bundesrat Rösti plant einen radikalen Umbau der Klimaabgaben. Der SVP-Magistrat will das einkassierte Geld nicht mehr an die Bevölkerung und die Wirtschaft zurückgeben, sondern in den Bundeshaushalt lenken. (www.nzz.ch, 13.6.26)

Hamstern: Ein bisschen Prepper schadet nicht Für die Apokalypse reicht ein Vorrat nicht. Für Stromausfälle, Hochwasser oder andere Krisen aber schon. Warum jeder etwas Wasser und ein paar Dosen lagern sollte. (www.zeit.de, 13.6.26)

Steht uns der extremste El Niño seit 140 Jahren bevor? Dürre, Überschwemmungen und Hitzeextreme: Wissenschaftler warnen, dass das El-Niño-Phänomen diesmal besonders stark ausfallen könnte. Welche Folgen sind zu erwarten und wie können wir uns darauf vorbereiten? (www.dw.com, 13.6.26)

Die politischen Folgen von Langeweile Der international renommierte Politologe Francis Fukuyama legt mit „Der letzte Mensch“ ein Buch vor, in dem er Rückschau auf sein Werk hält und zugleich einen Befund der Gegenwart vorlegt. Dabei fokussiert er auf eine These, auf die bereits sein Weltbestseller „Das Ende der Geschichte“ zusteuerte: dass auf den Siegeszug liberaler Demokratien samt freier Marktwirtschaft nach dem Ende des Kalten Krieges die Bekämpfung von beidem folgen würde – und zwar von innen. Dabei spielt, so Fukuyama, die Langeweile eine zentrale Rolle. (orf.at, 13.6.26)

Milliardenschwere Lebensversicherung: So teuer werden Röstis Gaskraftwerke Fünf neue Reservekraftwerke sollen die Schweiz künftig vor Stromengpässen bewahren. Doch das 2,3-Milliarden-Projekt dürfte politisch umstritten bleiben. (www.schweizheute.ch, 13.6.26)

Quaschning erklärt: Solarförderung Die Wirtschaftsministerin will die Förderung kleiner Solaranlagen streichen. Dann werden viele Anlagen kleiner oder gar nicht gebaut. Die Folge: Wir brauchen mehr Freiflächenanlagen und Leitungen, die Akzeptanz der Energiewende sinkt, große Unternehmen profitieren. - (klimareporter.de, 13.6.26)

Netto-null-Ziel: Balkonkraftwerke und ein Nachhaltigkeitschor: Wie ein Zürcher Quartier klimaneutral werden will Anwohnende und Stadt haben aus über 200 Eingaben die besten Ideen für das Pilotquartier Netto-Null in Binz und Alt-Wiedikon ausgewählt. Ab November wird final abgestimmt. (www.tagesanzeiger.ch, 13.6.26)

Sagrada Família in Barcelona: Muss sich «der Architekt Gottes» im Grab umdrehen? Pünktlich zum 100. Todestag von Gaudí ist die Vollendung seiner Kathedrale absehbar. Doch Kritiker bezeichnen sie als «religiösen Themenpark» – während sich Lego-Fans freuen dürfen. (www.tagesanzeiger.ch, 13.6.26)

«Plötzlich produziere ich Social-Media-Inhalte» Rob Holub hat seinen Film «First Swiss Rockstar» alleine gestemmt – als Regisseur, Schauspieler, Drehbuchautor, Produzent und Komponist. Fast zehn Jahre arbeitete der Schweizer Musiker an dem Projekt, das am 18. Juni in die Kinos kommt. Ein Gespräch über Social Media, Durchhaltewillen – und den Preis des Erfolgs. (www.persoenlich.com, 13.6.26)

Der Nahe Osten im Jahr 2050: Zwischen Dürre, Hitze und Hoffnung Das Klima im Nahe Osten und Nordafrika wird immer heißer. Vier Journalistinnen aus der Region erzählen von bedrohten Ökosystemen – und der Suche nach Lösungen. mehr... (taz.de, 13.6.26)

Presseschau zur Spanienreise von Leo XIV.: Gegenwind und Königshilfe - - Die mediale Resonanz auf die einwöchige Reise von Papst Leo XIV. nach Spanien war intensiv und vielschichtig. Die Zeitungen beleuchteten in ihren Samstagsausgaben zum Abschluss des Besuchs sowohl die kirchenpolitischen Akzente in Madrid als auch die stark debattierten Botschaften zur Migrationsfrage auf den Kanarischen Inseln. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 13.6.26)

Selbstbestimmter Tourismus: Auf Augenhöhe - Ihre Vorfahren wählten die Freiheit und flohen vor der Sklaverei ins Hinterland, die Kalunga von heute stemmen sich gegen Overtourism: Besuch in der Chapada dos Veadeiros, im Herzen Brasiliens. - (www.faz.net, 13.6.26)

Christliche Influencer: Beistand vom Herrn und Nähe zur AfD So mancher Christfluencer mischt religiöse Symbolik teils mit Verschwörungstheorien – und sucht gezielt Kontakt zur AfD. Was der Verfassungsschutz dazu sagt. mehr... (taz.de, 13.6.26)

E-Mobilität: Alles auf Lithium! Doch ist das gut? Die E-Mobilität ist auf dem Vormarsch, der Lithium-Akku scheint außer Konkurrenz zu sein. „Krone“-Wissenschaftsexperte Dr. Christian Mähr sieht darin allerdings auch Risiken.  (www.krone.at, 13.6.26)

Möglicher "Super El Niño" in den USA: Extremwetter und mehr Haie Das Klimaphänomen El Niño könnte in diesem Jahr besonders stark werden. In Kalifornien bereiten die Behörden die Menschen deshalb auf Hitze, Dürren und Überschwemmungen vor. Auch für Tiere hätte ein "Super El Niño" Folgen. Von N. Dampz.[mehr] (www.tagesschau.de, 13.6.26)

Sachbücher für den Urlaub: Vier fantastische Sachbücher für den Sommer Die Seele Großbritanniens, die Zukunft der Alpen und die Geschichte eines Wohnhauses in Paris. Diese Sachbücher sollten Sie unbedingt mit in den Urlaub nehmen. (www.zeit.de, 13.6.26)

Kinder auf der Schulinsel: «Kürzere Schulzeiten sind das Beste an der Schulinsel – und dass ich zuverlässiger geworden bin» Verhaltensauffällige Schülerinnen und Schüler bringen die Lehrpersonen an ihre Grenzen. Die Primarschule Regensdorf bietet diesen Kindern eine Art Time-out. Ein Besuch. (www.tagesanzeiger.ch, 13.6.26)

Zu wenige AKW-Fachleute: Bleibt das Neubauverbot bestehen, wackelt auch der Langzeitbetrieb von Gösgen und Leibstadt Kernenergie-Spezialisten sind bereits heute rar. Fehlt dem Nachwuchs in der Schweiz die Perspektive, ist der längerfristige Weiterbetrieb der bestehenden Atomkraftwerke in Gefahr. (www.nzz.ch, 13.6.26)

Stille am Start, Sprint an der Ampel: Wie E-Motorräder das Biken verändern Während Autos längst auf schweren Batteriepaketen rollen, kämpfen Entwickler bei Moto-Stromern mit jedem Kilo, jedem Zentimeter Bauraum und jeder Ladeleitung. Wie weit die Branche noch vom grossen Durchbruch entfernt ist. (www.nzz.ch, 13.6.26)

INTERVIEW - Das grosse Streitgespräch zur AKW-Debatte: «Sie politisieren an Ihrer Basis vorbei!» – «Das Volk will unseren Weg weitergehen» Am Montag könnte das Parlament das Neubauverbot für Kernkraftwerke kippen. Der FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen sagt, das sei nötig für eine sichere Stromversorgung. Die Mitte-Nationalrätin Priska Wismer-Felder hält dagegen: Es sei perfide, den Leuten neue AKW zu versprechen, ohne zu sagen, was sie kosteten. (www.nzz.ch, 13.6.26)

12.6.26

Hitze steigt schneller als Hitzeschutz Deutschland ist auf die Folgen extremer Hitze gerade für gefährdete Menschen schlecht vorbereitet, kritisieren Organisationen der Zivilgesellschaft. Das Umweltministerium baut auf Leitfäden, natürlichen Klimaschutz — und hofft auf frisches Geld im Bundeshaushalt. (klimareporter.de, 12.6.26)

Hitze steigt schneller als Hitzeschutz Deutschland ist auf die Folgen extremer Hitze gerade für gefährdete Menschen schlecht vorbereitet, kritisieren Organisationen der Zivilgesellschaft. Das Umweltministerium baut auf Leitfäden, natürlichen Klimaschutz — und hofft auf frisches Geld im Bundeshaushalt. (klimareporter.de, 12.6.26)

Leibniz-Gemeinschaft: Rückkehr in die Steppe Przewalski-Pferde gelten als die letzten echten Wildpferde der Welt. Um sie dauerhaft in der kasachischen Steppe anzusiedeln, haben Forschende nun eine weitere Gruppe aus Zuchtzentren in die Wildnis entlassen. | Die fünf Przewalski-Pferde (Equus przewalskii) wurden am 25. Mai 2026 aus dem Wiederansiedlungszentrum Alibi in Zentralkasachstan in die Wildnis entlassen. Sie waren im Juni 2025 aus dem Wildnispark Zürich in der Schweiz und dem Hortobágy-Nationalpark in Ungarn nach Kasachstan gebracht worden. Ein Team aus Tierärzt:innen, Pfleger:innen und Feldexpert:innen begleitete im Laufe des vergangenen Jahres ihre Eingewöhnung an das raue lokale Klima. Die Gruppe hat erfolgreich die lokalen Winterbedingungen überstanden, gelernt im tiefen Schnee nach Futter zu graben selbstständig natürliche Wasserquellen aufzuspüren. Dies ist das zweite Jahr in Folge, in dem das Team Przewalski-Pferde aus dem Wiederansiedlungszentrum freigelassen hat. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 12.6.26)

Grand Prix für «Ortsschilder»-Kampagne Die Arbeit von Thjnk Zürich für die Migros Supermarkt AG hat das Jubiläumsjahr des ADC Switzerland gekrönt. Das Gremium vergab zehn Goldwürfel – so viele wie schon lange nicht mehr. Ausserdem wählten Leserinnen und Leser von 20 Minuten ihre Lieblingswerbung der letzten 50 Jahre – und zwei neue Mitglieder wurden in die Hall of Fame aufgenommen. (www.persoenlich.com, 12.6.26)

Stromfressende Rechenzentren – Um Energie zu sparen: China versenkt Datenzentrum im Meer In China ist ein Datenzentrum auf dem Meeresgrund in Betrieb genommen worden. Das soll Strom und Wasser sparen. (www.srf.ch, 12.6.26)

Handelsbeziehungen EU-China: Versuch der Handelsdiplomatie Der chinesische stellvertretende Handelsminister Ling Ji besuchte am Donnerstag die DIHK in Berlin. Neben der Bewerbung einer Handelsmesse ging es wohl auch darum, im Handelsstreit mit der EU ein Signal zu senden. (www.jungewelt.de, 12.6.26)

Debatte um Gipfelkreuz: Sie kamen mit dem Winkelschleifer und sägten das Kreuz einfach ab Am höchsten Berg der Pyrenäen haben Unbekannte innerhalb weniger Wochen zweimal das Gipfelkreuz zerstört. Dahinter steht ein Kulturkampf um religiöse Symbole – der auch in den Alpen tobt. (www.tagesanzeiger.ch, 12.6.26)

Companies cancel clean energy projects that would have created 40,000 jobs The industry was booming before Congress repealed clean energy tax credits and the Trump administration began fighting wind and solar projects. (yaleclimateconnections.org, 12.6.26)

Tiktok-Dozent Simeon Jäkh: „An den 5 Zeichen merke ich, ob Studis KI benutzen“ Simeon Jäkh postet auf Instagram und Tiktok witzige Erfahrungen, die er mit seinen Studierenden macht. Manche schicken ihm Mails, in denen steht: „Hier Namen einfügen“. Wie stark verändert die neue Technik den Uni-Alltag? Ein Gespräch (www.freitag.de, 12.6.26)

Leibniz-Gemeinschaft: Kriegswirtschaft unter Druck | Russlands Wirtschaft verliert an Kraft. Für den Westen könnte sich ein Zeitfenster für wirksamere Sanktionen öffnen. Vier Jahre nach Russlands großangelegter Invasion in der Ukraine zeigt die russische Wirtschaft deutliche Anzeichen struktureller Erschöpfung. Die Hinweise darauf, dass sich die russische Wirtschaft im Endstadium befindet, verdichten sich. Zu diesem Ergebnis kommt ein neuer Kiel Report, den das Kiel Institut für Weltwirtschaft und das Stockholm Institute of Transition Economics veröffentlicht haben. | Der Kiel Report Endgame: The State of the Russian Economy, verfasst von führenden internationalen Expertinnen und Experten zur russischen Wirtschaft, kommt zu dem Schluss, dass Moskaus fiskalische Reserven weitgehend aufgebraucht sind. Damit eröffnet sich die Möglichkeit für ein entschlossenes Handeln des Westens. | „In den ersten Jahren des Krieges gegen die Ukraine hat sich die russische Wirtschaft als widerstandsfähiger erwiesen, als viele erwartet hatten, doch nun sind die Reserven aufgebraucht“, sagt Moritz Schularick, Präsident des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (www.leibniz-gemeinschaft.de, 12.6.26)

Kai Wegner bekommt Negativ-Preis wegen Einschränkung des Informationsfreiheitsgesetzes Als Reaktion auf den Anschlag auf das Stromnetz Berlins hatte die schwarz-rote Regierung das Informationsfreiheitsgesetz eingeschränkt. Damit reduzierte die Stadt den Zugang zu Behördeninformationen. Kai Wegner erhält dafür nun den Negativ-Preis „Verschlossene Auster“. (www.welt.de, 12.6.26)

Postauto testet Europas grösstes Robo-Taxi-Netz Postauto schickt im St. Galler Rheintal 25 autonome Fahrzeuge auf die Strasse. Das Projekt AmiGo soll ab 2027 fahrerlos unterwegs sein – und könnte die Mobilität in ländlichen Regionen grundlegend verändern. (www.schweizheute.ch, 12.6.26)

Deutsche Städte im Hitzecheck, Schwarz-Rot will Fliegen fördern, Klimakrise beschleunigt sich Der Schutz vor Hitze kommt in deutschen Städten immer noch zu kurz. Mit ihrer neuen Luftfahrtstrategie will die Merz-Regierung den klimaschädlichen Flugverkehr stärken. Die Erderwärmung hat sich in den letzten Jahren deutlich beschleunigt. - (klimareporter.de, 12.6.26)

Der Bundesrat will 2,3 Milliarden Franken für Kraftwerke bezahlen, die im Idealfall gar nie laufen Eine Stromknappheit könnte die Schweiz laut dem Bund noch viel mehr kosten als die neuen Anlagen. Diese sollen wie eine Versicherung funktionieren, sind aber bereits umstritten. (www.nzz.ch, 12.6.26)

Die Klima-News der Woche: Ist deine Stadt auf Hitze vorbereitet? Die Deutsche Umwelthilfe unterzieht die Städte einem Hitzecheck. Schwarz-rot will klimaschädliches Fliegen fördern. Die Erderhitzung beschleunigt sich. mehr... (taz.de, 12.6.26)

Social Media: Wie die Bildungsminister Schüler schützen wollen - Die Bildungsminister der Länder wollen mehr Medienkompetenz in den Lehrplänen. Dafür verfolgen sie einen dreifachen Ansatz. - (www.faz.net, 12.6.26)

18 zusätzliche Wohnungen: Der Bahnhof Adliswil wird für zwei Jahre zur Grossbaustelle Bis 2028 erneuert die Sihltal Zürich Uetliberg Bahn (SZU) das Bahnhofsgebäude Adliswil grundlegend. Es ist nicht die einzige Grossbaustelle, die den Alltag von Pendlerinnen und Pendlern im Sihltal prägt. (www.tagesanzeiger.ch, 12.6.26)

50 Jahre Einsatz für 100 Prozent erneuerbare Energie Die Schweizerische Energiestiftung wird dieses Jahr 50. Was sie seit 1976 erreicht hat und was sie sich für die nächsten 50 Jahre vornimmt, schildert Geschäftsleiter Nils Epprecht im Gespräch mit Nicole Soland. (www.pszeitung.ch, 12.6.26)

Think Different, Lead Human: Warum die IT-Branche emotional intelligenter führen muss Führung steht im Wandel: In der IT-Branche reicht reine Effizienzorientierung längst nicht mehr aus, um Teams stabil und leistungsfähig zu halten. Entscheidend wird zunehmend, wie gut Führungskräfte mit Unsicherheit, Veränderung und menschlichen Dynamiken umgehen. Genau hier rückt emotionale Intelligenz als zentrale Kompetenz moderner Führung in den Fokus. | Die Wirtschaft steht unter Druck. Unternehmen restrukturieren, Konzerne entlassen Mitarbeiter, die Geschwindigkeit technologischer Entwicklungen nimmt weiter zu. Gerade in der IT-Branche herrscht ein Umfeld, das von Rationalität, Daten, Effizienz und permanenter Optimierung geprägt ist, besonders im KI-Zeitalter geschieht dies in rasanter Geschwindigkeit. Doch genau dort, wo Systeme immer intelligenter werden, gerät etwas Wesentliches zunehmend in den Hintergrund: der Mensch. | Längst reicht es nicht mehr aus, ausschließlich mentale Stärke, Leistungsfähigkeit oder Resilienz zu fördern. (www.it-daily.net, 12.6.26)

I advise the Vatican and the UN on AI – don't dismiss the Pope's message as theology The papal letter goes beyond a religious document and diagnoses a failure in AI governance that the scientific community should heed. (www.nature.com, 12.6.26)

Autark, mobil, emissionsfrei – Für den grünen Sound der Stadtgesellschaft will die Rollbühne sorgen Herkömmliche Open-Air-Veranstaltungen sind oft auf dröhnende Dieselgeneratoren und kleine Transporter angewiesen. In Berlin zeigt jetzt ein innovatives Projekt aus Eigenbau, wie die Eventkultur der Zukunft aussehen kann. | Die Rollbühne ist ein umgebautes Lastenfahrrad mit integriertem Soundsystem für eine Vielzahl verschiedener Events. Herzstück des Systems ist die autarke Stromversorgung. Angetrieben durch leistungsstarke Akkus, kommt das System ohne fossile Brennstoffe aus. Das spart CO2 und macht die Rollbühne zum passenden Begleiter für empfindliche Ökosysteme wie Stadtparks, Waldlichtungen oder autofreie Zonen. | Während herkömmliche Aggregate zudem mit ihrem Eigengeräusch häufig die akustische Qualität mindern, liefert dieses System reinen Klang — bei Stille im Hintergrund. (www.raberalf.de, 12.6.26)

BUND zur TFA-Einstufung: Umweltverband fordert Ende der Verschmutzung durch Chemikalie Zur Einstufung der PFAS-Ewigkeitschemikalie Trifluoressigsäure (TFA) als besonders schädlich durch die Europäische Chemikalienagentur ECHA erklärt Janna Kuhlmann, Chemikerin beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): „Endlich haben die Wissenschaftler*innen der Europäischen Chemikalienagentur ECHA bestätigt, wovor wir als Umweltverband seit Langem warnen: TFA ist ein massives Gesundheits- und Umweltproblem. Spätestens den kommenden Generationen wird diese weitreichende Verschmutzung zum Verhängnis werden. Denn die Konzentration von TFA in der Umwelt steigt immer weiter an. Die Chemikalie kann den Fötus im Mutterleib schädigen und ist — einmal in der Umwelt — unzerstörbar. Wir dürfen keine Zeit mehr verlieren. Bundesregierung und EU müssen die Quellen von TFA zügig regulieren und beschränken. Dazu gehört eine umfassende Beschränkung der Produktion und Verwendung der gesamten Gruppe der PFAS, ebenso wie eine Regulierung von PFAS-Pestiziden und PFAS-Arzneimitteln.“ (www.bund.net, 12.6.26)

Chef von Focused Energy: „Der Atomausstieg war ein Glücksfall für die Kernfusion“ - Focused Energy aus Darmstadt ist das wertvollste Fusionsunternehmen Europas. Im Interview erklärt Geschäftsführer Thomas Forner, wie ehemalige Kraftwerksstandorte zur Chance für den Nuklear-Neustart werden sollen. - (www.faz.net, 12.6.26)

Trotz Kritik in Ausschüssen: Bundesrat billigt neues Heizungsgesetz weitgehend Das neue Heizungsgesetz der Bundesregierung geht in etwa klar, sagen die Landesregierungen. In Ausschüssen hatten sie noch andere Töne angeschlagen. mehr... (taz.de, 12.6.26)

UNICEF-Studie - 15-Jährige in Deutschland besser als berichtet Beim Lesen und im Fach Mathematik sollen 15-Jährige in Deutschland angeblich nur auf Platz 34 von 41 Ländern liegen. Das berichteten mehrere Medien mit Verweis auf eine UNICEF-Studie. Doch das steht dort so gar nicht. Von Tobias Wilke.[mehr] (www.tagesschau.de, 12.6.26)

Bildungsministerkonferenz: Minister für kritischeren Umgang mit Social Media Schüler sollen Social Media nicht nur konsumieren, sondern verstehen. Dafür haben die Bildungsminister der Länder nun Leitlinien entwickelt. mehr... (taz.de, 12.6.26)

Bischöfe der G7-Staaten mahnen vor Gipfel in Évian - - Vom 15. bis 17. Juni 2026 findet im französischen Évian-les-Bains der diesjährige G7-Gipfel der führenden demokratischen Industrienationen statt. Vor dem Treffen haben die Vorsitzenden der katholischen Bischofskonferenzen der sieben G7-Staaten diesen Donnerstag erstmals eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht. Darin rufen sie die Staats- und Regierungschefs auf, Verantwortung für Frieden, Gerechtigkeit und die Menschenwürde zu übernehmen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 12.6.26)

Festival „Stadt Land Buch“: „Ganz besonders wertvoll ist das gemeinsame Lesen“ - Benno Hennig von Lange bringt zum zweiten Mal das Kinder- und Jugendbuchfestival „Stadt Land Buch“ nach Frankfurt und in die Region. Im Interview erläutert er, wie man Kinder für Bücher begeistert. - (www.faz.net, 12.6.26)

Die Glaubwürdigkeit von Klimapolitik hängt auch am Visum Auch bei den Bonner Klimaverhandlungen werden Jahr für Jahr Delegierte aus dem globalen Süden durch Visahürden ausgebremst. Das untergräbt Deutschlands Anspruch auf inklusiven Multilateralismus. - (klimareporter.de, 12.6.26)

Demonstrationen in der Schweiz – Proteste trotz direkter Demokratie – aber weniger heftig Immer häufiger kommt es zu Protesten. Wie demonstrieren die Menschen in einem Land, das als Hort der Stabilität gilt? (www.srf.ch, 12.6.26)

233 Ideen fürs Quartier: Pilotquartier Netto-Null lädt zum Quartierfest Am Samstag, 13. Juni 2026, feiert das Pilotquartier Netto-Null ein Quartierfest mit Prämierungen, Velokino und Gastroangeboten aus dem Quartier. Das Fest zeigt, wie Bevölkerung, Schulen, Vereine und Unternehmen sich bereits heute im Pilotquartier einbringen und gemeinsam neue Ideen für den Klimaschutz entwickeln. (www.stadt-zuerich.ch, 12.6.26)

Wie erkläre ich’s meinem Kind?: Wie ein Buch verboten wird – und was dann passiert - Fast vierhundert Jahre lang hat die katholische Kirche eine Liste mit verbotenen Büchern geführt, vor sechzig Jahren war Schluss. Die Geschichte der Buchverbote fing damit nicht an – und ist noch nicht vorbei. - (www.faz.net, 12.6.26)

Die Schadensgeschichte entsteht im Kopf Mit dem Claim «Gut, bist du versichert» und prägnanten Wortspielen wirbt die CSS für ihre Sachversicherungen. (www.persoenlich.com, 12.6.26)

Strom für den Notfall: Bundesrat Rösti will 2,3 Milliarden Franken für Reservekraftwerke Ab 2030 sollen vier Gaskraftwerke die Schweiz vor einem Blackout schützen. Finanzieren sollen diese Schweizer Haushalte und Unternehmen über die Stromrechnung. (www.tagesanzeiger.ch, 12.6.26)

G7-Gipfel: Bischöfe aus G7-Staaten richten Friedensappell an ihre Regierungen Mit einem eindringlichen Friedensappell wenden sich die katholischen Bischöfe der G7-Länder an ihre Regierungen. Sie fordern Dialog, Diplomatie und gegenseitigen Respekt. (www.zeit.de, 12.6.26)

Papst an Menschenhändler: „Hört auf damit. Bekehrt euch!“ - - Das Oberhaupt der katholischen Kirche hat gegen Ende seiner Reise nach Spanien an diesem Freitag die Kriminalität auf den Migrationsrouten scharf kritisiert. Bei einem Treffen mit Vertretern aus der Integrationsarbeit in San Cristóbal de La Laguna auf Teneriffa richtete der Papst einen direkten Appell an Kriminelle und Ausbeuter, die vom Leid geflüchteter Menschen profitieren. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 12.6.26)

Hochbegabte sprechen sich für humanistisches Förderwerk aus Im Unterschied zu den religiösen Förderwerken wird das humanistische Bertha von Suttner-Studienwerk (BvS) bislang nicht staatlich gefördert, weil es hierfür angeblich "keinen Bedarf" gebe. Dies sehen die eigentlichen Adressaten solcher Studienwerke, nämlich hochbegabte Menschen, offenbar anders, wie eine Studie zeigt, deren Ergebnisse vorab von der Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland... (hpd.de, 12.6.26)

Digitalwirtschaft-Podcast: Warum gibt es keinen deutschen Batteriehersteller, Herr Winter? - Der Weltmarkt für Batteriezellen ist fest in chinesischer Hand. Das hätte nicht so kommen müssen, meint Elektrochemiker Martin Winter. - (www.faz.net, 12.6.26)

Robert Habeck: »Dann fängt Politik an, und dann beginnt das Grauen« Robert Habeck hat seinen Blick auf die deutsche Israelpolitik verändert. Im Podcast spricht er außerdem über die Zukunft der liberalen Demokratie – und seine eigene. (www.zeit.de, 12.6.26)

Brunnen-Nachfrage stärkt Pfusch bei Bohrungen Aus Angst vor Wasserknappheit wollen Grundbesitzer zu Selbstversorgern werden. Grundsätzlich darf man sich einen eigenen Brunnen zulegen. Bei der Auswahl ausführender Firmen sollten Auftraggeber aber aufpassen. (www.krone.at, 12.6.26)

Wirbel um neue EU-Regeln für China-Wechselrichter Das Verbot der Europäischen Union, in China hergestellte Solarwechselrichter zu fördern, könnte mehr als ein Fünftel der neu installierten Solarleistung betreffen. Einige EU-Beamte räumen ein, dass die Beschränkungen den Ausbau der Solarenergie verlangsamen und die Kosten erhöhen könnten, argumentieren jedoch, dass die Alternative eine wachsende Anfälligkeit im Kern des europäischen Stromnetzes sei. (www.krone.at, 12.6.26)

Diese eine PV-Anlage erregt Braunauer Gemüter In der Altstadt von Braunau sind Sonnenstrom-Paneele de facto verboten. Doch auf einem Dach wird kräftig Energie produziert, und das sorgt bei Altstadtbewohnern, die keine PV-Anlage bekommen, für Unmut. Zu dieser Installation gibt’s jetzt noch ein Verfahren, dessen Inhalt aber auch für Spekulationen Raum lässt. (www.krone.at, 12.6.26)

Energiepolitik: Offenheit und Sicherheit sagen, neue AKW meinen Der Entscheid für oder gegen die Aufhebung des Neubauverbots für AKW ist auf nächste Woche vertagt. Welche Argumente sind in der langen Debatte hervorgestochen? | Soll das Neubauverbot für AKW bestehen bleiben oder aufgehoben werden? Der Nationalrat hat diese Frage am Montag und Dienstag anhand der Blackout-Initiative und des indirekten Gegenvorschlags dazu ausführlich debattiert. Die Abstimmung und damit die Entscheidung hat er zu später Stunde auf kommenden Montag vertagt. Die Zürcher Nationalrätin Marionna Schlatter (Grüne) ist Mitglied der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (Urek), die Initiative und Gegenvorschlag vorberaten und im April ihren Entscheid gefällt hat. Die Urek beantragte dem Plenum mit 13 zu 12 Stimmen, den indirekten Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Jederzeit Strom für alle (Blackout stoppen) anzunehmen. Die Initiative hingegen lehnte die Kommission mit 15 zu 9 Stimmen ab. (www.pszeitung.ch, 12.6.26)

Leben im Schilf | In dieser «biologischen Kläranlage» trifft man auf rappende Vögel Ein Biologe führt durch das schilfreiche Naturschutzgebiet am Neuenburgersee — und sagt, weshalb die Pflanze im Gartenteich nichts verloren hat. | Das Naturschutzgebiet Fanel am Neuenburgersee bietet seltenen Vogelarten wie dem Drosselrohrsänger Lebensraum. | Schilf funktioniert als biologische Kläranlage und schützt Ufer wirksam vor Erosion. | Dort, wo Schilf wächst, sammelt sich zwischen den dichten Halmen Schlamm an. | Drei Kantone in dreissig Sekunden ganz ohne Siebenmeilenstiefel? Das schaffe ich locker zu Fuss: Ich starte im Bernbiet, überquere im Freiburgischen den Broyekanal und betrete, noch auf der Brücke, Waadtländer Boden. | Auf der anderen Seite der Brücke erwartet mich der Biologe Carl'Antonio Balzari, 61: grau meliertes Haar, freundliches Lachen, fester Händedruck. Der stellvertretende Leiter des Birdlife-Naturzentrums La Sauge wird mich heute durch den Schilfgürtel an den Gestaden des Neuenburgersees führen, um mir den einzigartigen Lebensraum näherzubringen. (www.tagesanzeiger.ch, 12.6.26)

Mindestalter für Social Media: Ein Verbot ist der Weg des geringsten Widerstandes Der Ethikrat spricht sich gegen ein Mindestalter für die Nutzung von Social Media aus. Zu Recht, denn es gäbe einen besseren Weg. mehr... (taz.de, 12.6.26)

Infrastructure follows Mobility – neuer Think Tank in Berlin Der neu gegründeten Stiftung Good Mobility Foundation geht es darum, ein jahrzehntelanges, teures Strukturproblem aufzubrechen: Das strikte Silodenken zwischen den zwei größten CO2-Emittenten Deutschlands – dem Verkehrs- und dem Immobiliensektor. (www.energiezukunft.eu, 12.6.26)

Strom aus Kleinanlagen praktisch nicht vermarktbar Der Referentenentwurf der EEG-Novelle sieht einen Wegfall der Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen bis 25 Kilowatt Leistung vor. In einer Studie wurde jetzt geschaut, wie sich das auf die Amortisationsdauer der Anlagen auswirken würde. (www.energiezukunft.eu, 12.6.26)

«Einsamkeit kann in einen Teufelskreis münden» Niemand ist gern einsam. Trotzdem sind wir es alle mal. Wie man eine Chronifizierung verhindert und ob Social Media und Individualisierung schuld sind, sagt Einsamkeitsforscher Tobias Krieger. - (www.beobachter.ch, 12.6.26)

Protein für die menschliche Ernährung stammt normalerweise aus Pflanzen oder aus Tieren. Dieses hier ist aus Luft Eine bestimmte Art von Bakterien kann aus CO2 und Wasserstoff Protein herstellen. In den USA gibt es das Pulver schon für Sportler. In Europa könnte es nächstes Jahr so weit sein – und auch die Raumfahrtbehörde ESA hat ein Auge darauf. (www.nzz.ch, 12.6.26)

Wetterprognose: Die Welt fürchtet El Niños Hitze – fällt ausgerechnet der Schweizer Sommer ins Wasser? Im Pazifik baut sich eines der stärksten Klima­phänomene seit Jahrzehnten auf. Analysen zeigen nun, wie sich das auf unseren Sommer auswirken könnte. (www.tagesanzeiger.ch, 12.6.26)

Windräder ohne tote Vögel: Schweizer Forscher zeigen, wie das Kollisionsrisiko kleiner wird – ohne Stromverlust Windräder liefern klimafreundlichen Strom, können aber Zugvögel gefährden. Eine Schweizer Studie zeigt, wie sich mit Wetterradar-Daten das Risiko für Kollisionen mit nur geringen Einbussen bei der Stromproduktion mindern liesse. (www.schweizheute.ch, 12.6.26)

11.6.26

Zukunft der Mobilität und Auswirkungen auf den Immobiliensektor Anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Genfer Büros hat Wüest Partner im Rahmen der Präsentation der Frühlingsausgabe des Immo-Monitorings eine Podiumsdiskussion veranstaltet. Vier Expert:innen diskutierten über Herausforderungen und Perspektiven an der Schnittstelle von Mobilität und Immobilien. Das Gespräch warf ein Licht auf den schrittweisen Wandel der Mobilitätssysteme, die geprägt sind vom Ausbau der Bahninfrastruktur, veränderten Mobilitätsgewohnheiten sowie der zunehmenden Bedeutung der Nachhaltigkeit. Ebenso beleuchtet wurden die konkreten Auswirkungen auf die verschiedenen Regionen der Schweiz und die Raumplanung sowie die Chancen, die sich für die Immobilienbranche ergeben, insbesondere im Zusammenhang mit neuen Mobilitätshubs. Dieser Beitrag fasst die wichtigsten Erkenntnisse und Einschätzungen der einzelnen Diskussionsteilnehmer:innen zusammen. (www.wuestpartner.com, 11.6.26)

Aggression, Asyl, Anstand Die dieswöchige Kantonsratssitzung war geprägt von einer SVP-Sternstunde in Sachen Populismus. Aber auch einige Bildungsthemen wurden diskutiert. | Es hatte eine gewisse Ironie, dass die Abschreibung eines Postulats rund um die Frage, wie man besser gegen Hasskommunikation vorgehen kann, zur Hetze gegen eine andere Gruppe in­strumentalisiert wurde. Eine Stunde lang schaffte es die SVP-Fraktion, mit Nadelstichen emotionale Gegenreaktionen zu provozieren. Es ging eigentlich darum, ob die kantonale Fachstelle Gleichstellung zusätzliche 180 Stellenprozente benötigt, um eine neue Aufgabe — die Unterstützung queerer Personen in ihrer Gleichstellung — zu bewältigen. Eine Kommissionsminderheit wollte nicht, dass dafür zusätzliche Ressourcen gesprochen werden, darunter auch die FDP, obwohl sie das Postulat damals unterstützt hatte. Die Minderheit fand, die insgesamt 320 Stellenprozente reichten aus. (www.pszeitung.ch, 11.6.26)

Wie Trump eine Klimameldung zur Lüge umdeutet – und warum niemand widerspricht Donald Trump jubelt „FALSCH! FALSCH! FALSCH!“, weil die UNO das schlimmste Klimaszenario streicht. Dennoch droht die Fußball-WM zur tödlichen Hitzefalle zu werden. Wie passt das zusammen? (www.freitag.de, 11.6.26)

Social Media: Ein pauschales Verbot wäre der falsche Weg - Der Ethikrat plädiert für ein gestuftes Schutzkonzept bei Social Media, das für ungeeignete Inhalte das Alter beschränkt. Zu Recht. Komplexe Situationen brauchen differenzierte Entscheidungen. - (www.faz.net, 11.6.26)

DOOH Day 2026: IAB Switzerland, IGEM und IG DOOH präsentieren aktuelle Entwicklungen von Digital Out of Home Am ausgebuchten Event in Zürich zeigten verschiedene Referate die aktuellen Anforderungen und Innovationen für die digitale Aussenwerbung auf. Zwei Podien diskutierten die Forschung in der Schweiz und Deutschland, die Entwicklungen von Digital Out of Home (DOOH) sowie die Ansprüche des Werbemarktes für die Zukunft. (www.persoenlich.com, 11.6.26)

«Reputation und Vertrauen sind kein Nice-to-have» Micaëla Raschle Grand ist Chief Marketing & Communications Officer und Mitglied des Core-Leadership-Teams bei - G+D Netcetera, einem führenden Digitalisierungspartner von Banken und Versicherungen. Die promovierte Betriebswirtschaftlerin (Dr. oec. HSG, Universität St. Gallen) gestaltet seit über zwanzig Jahren Marketing und Kommunikation in - IT- und Technologieunternehmen und prägt gemeinsam mit ihrem global aufgestellten Team die Marketing- und Kommu- - nikationsstrategie. Ihre Leidenschaft gilt Technologieunternehmen mit Substanz – und der Überzeugung, dass klare - und authentische Thought Leadership Orientierung, Vertrauen und nachhaltige Wirkung schafft. (www.persoenlich.com, 11.6.26)

Wenn man den ADC neu erfinden dürfte Mehr Frauen, mehr Junge, mehr Treffen – und weniger Fokus auf Awards: Das ADC-Jubiläum war Anlass, den Club grundsätzlich zu hinterfragen – mit überraschend selbstkritischen Tönen, auch von ganz oben. (www.persoenlich.com, 11.6.26)

Heizungsgesetz: Linke prüft Klage gegen Heizungsgesetz nach Debatte im Bundestag Die Kontroverse um das Heizungsgesetz geht weiter: Bei der ersten Lesung im Bundestag zeigt sich die Opposition unzufrieden. Die Linke erwägt sogar eine Klage. (www.zeit.de, 11.6.26)

Deutscher Anwaltstag 2026: „Wir müssen die Zukunft mitgestalten“ - In Freiburg debattieren Anwälte über Ausbildungsreformen, Künstliche Intelligenz und die eigene Resilienz. Der Deutsche Anwaltstag 2026 steht im Zeichen des gesellschaftlichen und technologischen Umbruchs. - (www.faz.net, 11.6.26)

Hohe Wachstumsambitionen: DHL sieht erneuerbare Energien als „politikunabhängig“ - Im Bereich Erneuerbare-Energien-Logistik will der DHL-Konzern seinen Umsatz bis 2030 auf drei Milliarden Euro im Jahr verfünffachen. Der Konzern setzt auf die Dauerhaftigkeit der Energiewende. - (www.faz.net, 11.6.26)

„Wir schützen mit unserem Gesetz private Mieter und Wohnraum“ Die Koalition hat sich auf das Ende des Tankrabatts geeinigt. Beim Gebäudemodernisierungsgesetz verteidigt Wirtschaftsministerin Katherina Reiche die Reform gegen Kritik der Grünen: „Wir setzen auf Eigenverantwortung.“ (www.welt.de, 11.6.26)

Kontroverse Debatte über Gebäudemodernisierungsgesetz im Bundestag Die erste Debatte im Bundestag über das Gebäudemodernisierungsgesetz war kontrovers. Ministerin Reiche sprach von "Freiheit beim Heizen", die AfD vom "Heizungshammer durch die Hintertür" - und die SPD gibt sich selbstkritisch. Von F. Aischmann.[mehr] (www.tagesschau.de, 11.6.26)

Minnesota lawmakers consider lifting ban on new nuclear power plants Nuclear power could help the state fully transition to zero-carbon electricity, but the plants can be slow and expensive to build. (yaleclimateconnections.org, 11.6.26)

The 2026 World Cup could be the hottest yet A new analysis finds climate change is increasing the odds of dangerous heat during many 2026 World Cup matches, putting players, fans, and workers at greater risk. (yaleclimateconnections.org, 11.6.26)

Deutsche Umwelthilfe erwirkt Gerichtsurteil gegen den Chemiekonzern Bayer wegen Greenwashing-Versprechen Glyphosat-Konzern Bayer warb mit der Aussage einer ausgeglichenen CO2-Bilanz unter Einbeziehung der gesamten Wertschöpfungskette ab 2050 — ohne plausibel anzugeben, mit welchen Maßnahmen dies erreicht werden soll | DUH fordert von Bayer Stopp der Verzögerungstaktik und macht mit erfolgreicher Klimaklage Druck | Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat erfolgreich gegen den Chemiekonzern Bayer AG auf Unterlassung verbrauchertäuschender Aussagen zum Klimaschutzengagement des Unternehmens vor dem Landgericht Köln geklagt (Az. 84 O 21/26). Da sich das Unternehmen nicht fristgerecht gegen die Klimaklage der DUH verteidigt hat, erging gegen die Bayer AG ein Versäumnisurteil. (www.duh.de, 11.6.26)

Scientists have made jet fuel from plastic waste A new process converts hard-to-recycle styrofoam waste into valuable jet fuel at a cost competitive with petroleum-based fuels. (www.anthropocenemagazine.org, 11.6.26)

Mitgliederversammlung 2026 – oeku – Kirchen für die Umwelt Im Nachgang zur ersten Jubiläumsfeier der oeku fand die Mitgliederversammlung im Kirchgemeindehaus der Paulus-Kirche in Bern statt. Verabschiedet wurden Liliane Rudaz-Kägi, Valerio Ciriello und Damian Kessi. Anstelle von Damian, der die EKS im Vorstand vertrat, wurde Pierre-Philippe Blaser als EKS-Ratsmitglied in den Vorstand gewählt. Gabriela Allemann und Daniel Schmid-Holz sind ebenfalls neue Vorstandsmitglieder. | Nach 13 Jahre im Vorstand, davon 11 Jahre als Präsidentin, ist Vroni Peterhans zurückgetreten. Das Präsidium wird neu von Daniel Schmid-Holz als Präsident und Manuel Perucchi als Vizepräsident geführt. Vroni Peterhans ist gebührend verabschiedet worden. Der Vorstand und die Fachstelle danken ihr ganz herzlich für Ihr grosses Engagement als Sitzungsleiterin, Zertifikatsübergebende, Dekorateurin, Vorgesetzte und Verbündete bei Demonstrationen und beim Umsetzen kreativer Ideen. (oeku.ch, 11.6.26)

El Niño is here and could tip Earth to a new record hot year Scientists have been expecting El Niño to set in for quite a while now–and it's finally official (www.scientificamerican.com, 11.6.26)

China's Tianwen-2 spacecraft arrives at one of Earth's mysterious 'quasi-moons' The Tianwen-2 spacecraft is slowly closing in on the near-Earth asteroid Kamo‘oalewa, on a mission that would bring China's first asteroid samples back to Earth in 2027 (www.scientificamerican.com, 11.6.26)

Wasser als Elektrolyt: Hamburger Forschungsteam entwickelt neuartigen Superkondensator aus Ton und Graphen Energiespeicher bestehen heute fast immer aus chemisch aufwendigen Elektrolyten: Salze, Säuren oder organische Lösungsmittel transportieren die elektrische Ladung. Ein Forschungsteam am Exzellenzcluster „BlueMat — Water-Driven Materials“ der Technischen Universität Hamburg geht einen anderen Weg. Die Forscher:innen haben gezeigt, dass reines Wasser diese Aufgabe übernehmen kann, wenn man es in nanometergroßen Kanälen einschließt. Das Ergebnis ist ein funktionsfähiger Superkondensator, der ohne jede Chemikalie auskommt und sich als überraschend leistungsfähig erweist. (www.trendsderzukunft.de, 11.6.26)

Energietechnikkonzern: Siemens Energy mit Rückenwind - Das Unternehmen steht an der Börse unter Druck. Doch schon jetzt über die Zukunft der Windkraft nachzudenken, kann sich später als großer Fehler herausstellen. - (www.faz.net, 11.6.26)

Leserbrief zu Adrian Loretans Beitrag „Der demokratische Rechtsstaat. Zur Rechtskultur des Westens und der Westkirche“ – feinschwarz.net Jan-Luca Helbig reagiert auf Adrian Loretans Beitrag über die Rechtskultur des Westens mit dem Hinweis auf die Ambivalenzen des scholatischen Naturrechts. | Demokratie und Rechtsstaat geraten heute immer stärker unter Druck. Gegen diese Entwicklung bringt Adrian Loretan in seiner lectio ultima ein schweres Geschütz in Stellung: das Naturrecht der lateinischen Kirche. Das ist ein kluger Schachzug, der allerdings gut überlegt sein will, wenn der Schuss nicht nach hinten losgehen soll. Denn mit der Waffe, um die es hier geht, sind auch die Feinde des demokratischen Rechtsstaats nur allzu gut vertraut. | Gegen den Machtmissbrauch in der Kirche und das Erstarken autoritativer Kräfte in der westlichen Welt empfiehlt Loretan eine Rückbesinnung auf die „demokratische Rechtskultur der mittelalterlichen Kirche“ sowie auf „Menschenrechte in der Kirche im Geiste der eigenen Rechtstradition“. (www.feinschwarz.net, 11.6.26)

Der Ständerat gefährdet historischen Moorschutz Mit seinem Entscheid zum Netzausbau am 10. Juni beschneidet der Ständerat grundlos den historischen Schutz der stark bedrohten Schweizer Moore. Die Anpassung ist verfassungswidrig und beinhaltet nebst Beeinträchtigungen der Moore auch Verschlechterungen für Wälder und Gewässer sowie einen unverhältnismässigen Interessensvorrang. | Mit der Netzausbauvorlage soll der Aus- und Umbau des Stromnetzes beschleunigt werden, um den Ausbau der erneuerbaren Energien und eine sichere Stromversorgung zu ermöglichen. Die Umweltallianz befürwortet diese Ziele im Grundsatz. Der Ständerat schiesst insbesondere mit seinem Angriff auf den Moorschutz dabei jedoch völlig übers Ziel hinaus. (naturschutz.ch, 11.6.26)

Erdgas: Hat hier jemand fossile Krise gesagt? Die Welt setzt trotz Irankriegs auf Erdgas. Siemens Energy liefert die Technik – und profitiert enorm. Auch wenn es seine Turbinen jetzt durch die saudische Wüste fahren muss. (www.sueddeutsche.de, 11.6.26)

Wenn der Pfarrer den Kreativen predigt Grossmünster-Pfarrer Christian Walti hat am Donnerstag die Keynotes des ADC-Kreativfestivals im Kraftwerk Zürich eröffnet. Er zog dabei überraschende Parallelen zwischen 2000 Jahre alter Kirchengeschichte und dem Alltag der Kreativbranche. (www.persoenlich.com, 11.6.26)

Hoher Strombedarf: Der Superzyklus von Siemens Energy - Vorstandschef Christian Bruch fordert von der Bundesregierung mehr Tempo beim Bau neuer Gaskraftwerke. Überkapazitäten befürchtet er nicht – auch wenn das die Börse zuletzt anders gesehen hat. - (www.faz.net, 11.6.26)

Klimawandel im Schulalltag – Stadt Zürich reagiert auf Hitzestau in Klassenzimmern Mehr Grün und entsiegelte Pausenplätze: So will das Stadtzürcher Parlament die Hitze aus den Schulhäusern vertreiben. | Als Sofortmassnahmen soll die Stadt rasch mehr Bäume auf den Schularealen pflanzen, Dächer und Fassaden begrünen, Pausenplätze entsiegeln und nächtliches Lüften tolerieren. Es seien Massnahmen, die rasch und einfach umgesetzt werden könnten, argumentierte auch die SP. | Praktisch identische Forderungen hatte der Dachverband der Lehrerinnen und Lehrer bereits im Frühling schweizweit gestellt. Der Verband argumentierte, mehr als 26 Grad in Klassenzimmern seien gesundheitsschädlich, das würden Studien belegen. | Alternativen zu den Sofortmassnahmen gebe es zudem nicht wirklich. Hitzefrei sei abgeschafft worden, die Schulen hätten eine Obhutspflicht. Auf den Wald ausweichen, sei auch keine dauerhafte Lösung, hiess es von der Verbandsspitze. | Bürgerliche Parteien wie FDP und SVP widersprachen im Rat. Jean-Marc Jung von der SVP sprach von «sinnlosem grünen Aktivismus». (www.srf.ch, 11.6.26)

Paprikachips: Sind Zweifel wirklich die besten im ganzen Land? Die Schweiz liebt Paprikachips von Zweifel. Doch was taugen die Eigenmarken von Migros, Aldi und Co.? Die Verkostung mit Koch-Influencer Noah Bachofen zeigt: Die geschmacklichen und optischen Unterschiede sind enorm. Ein Produkt fällt klar ab. (www.schweizheute.ch, 11.6.26)

Neues Heizungsgesetz im Bundestag: „Biotreppe“ ist jetzt auf dem Weg Die Wirtschaftsministerin verteidigt ihren Entwurf unter anderem für mehr „Bio“-Brennstoff. Der Bundesrat wird wohl viele Änderungen verlangen. mehr... (taz.de, 11.6.26)

Klimaanpassungen in Bülach: Sensoren messen, wie gut die neue Schwammstadt-Strasse Wasser schluckt Bülach baut die Schützenmattstrasse zur Schwammstad um. Wasserdurchlässige Beläge und Sensoren sollen Überschwemmungen verhindern. (www.tagesanzeiger.ch, 11.6.26)

Schifffahrt und Klimawandel: Quagga-Muscheln im Rhein: Fischer kritisieren Ausbaggerung scharf Zugunsten der Kursschiffe werden punktuell Muschelschalen entfernt. Noch bevor klar ist, ob im grossen Stil ausgebaggert wird, bringt sich der Fischereiverband mit markigen Worten in Stellung. (www.tagesanzeiger.ch, 11.6.26)

Humanitäre Hilfe – Fastenaktion schliesst erstmals seit 2022 positiv ab Wie die Organisation schreibt, flossen rund 18 Millionen Franken in Projekte auf verschiedenen Kontinenten. (www.srf.ch, 11.6.26)

Fehrs: Kirchen öffnen bei Hitze ihre Türen Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Kirsten Fehrs, zeigt sich besorgt über die Folgen steigender Temperaturen für die Gesundheit. (www.ekd.de, 11.6.26)

Ethikrat empfiehlt kein Alterslimit bei Social Media Der Ethikrat in Deutschland lehnt eine Altersgrenze für Social Media ab. Statt Verboten rät er zu einem dreistufigen Schutzkonzept für Kinder und Jugendliche im Internet. (www.dw.com, 11.6.26)

Hitachi-Energy-Hauptsitz – Hitachi Energy baut Campus im Kanton Zürich, nicht im Aargau Der Kanton Aargau wollte Hitachi den roten Teppich ausrollen. Aber der Tech-Konzern baut im Kanton Zürich. (www.srf.ch, 11.6.26)

Deutsche Kletterer klagen: Eine Atmosphäre der Angst - Kletterer berichten von Machtmissbrauch im Deutschen Alpenverein. Dessen ungeachtet rückt ein umstrittener Bundestrainer intern auf. Das Vertrauen der Athleten in den Verband ist erschüttert. - (www.faz.net, 11.6.26)

Künstliche Intelligenz in der Politik: Wem Worte egal sind, der sollte kein Politiker werden Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt hat wohl Reden von der KI schreiben lassen. Nicht schlimm? Im Gegenteil! So berauben sich Politiker ihrer wichtigsten Ressource. (www.zeit.de, 11.6.26)

Europa: Berlin und Paris wollen neuen EU-Mitgliedern kein Vetorecht geben Viktor Orbán hinterlässt in Brüssel ein toxisches Erbe: Das jahrelange destruktive Verhalten des Ungarn hat das Misstrauen gegenüber allen EU-Beitrittskandidaten erhöht. Jetzt soll es Sicherheitsvorkehrungen geben. (www.sueddeutsche.de, 11.6.26)

Zum Tod von Jean Ziegler: Eine Stimme gegen das globale Unrecht - - Das katholische Hilfswerk missio München hat zum Tod des Schweizer Autors und Soziologen Jean Ziegler kondoliert. In einer Stellungnahme würdigte der Präsident des Werks, Wolfgang Huber, den Verstorbenen als eine Persönlichkeit, die globale Ungerechtigkeiten mit seltener Deutlichkeit benannt und sich konsequent für Benachteiligte eingesetzt hat. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 11.6.26)

Wenn Gefühle Verhalten steuern Anna Schroeder, neuberufen an der LMU, erforscht, wie das Gehirn Emotionen, Bedürfnisse und Motivation in Handlungen übersetzt — und wie es Verhalten an wechselnde Umweltbedingungen anpasst. | Warum fliehen wir vor einer Bedrohung — und stellen uns einer anderen? Warum treibt uns Neugier an, während Müdigkeit oder Hunger dazu führen können, dass wir nur noch mit gebremster Energie unterwegs sind? Verhalten ist das Ergebnis komplexer neuronaler Prozesse: Das Gehirn verknüpft Emotionen oder Bedürfnisse wie Angst oder Hunger mit äußeren Reizen und trifft daraus fortlaufend Entscheidungen. Diese Flexibilität steht im Zentrum der Forschung von Professorin Anna Schroeder. „Dieselben inneren Zustände können — je nach Kontext — zu ganz unterschiedlichen Verhaltensweisen führen“, erklärt die Professorin für Systemische Neurowissenschaften. „Ich will verstehen, wie unser Gehirn diese adaptiven Verhaltensweisen hervorbringt.“ (www.lmu.de, 11.6.26)

Abschussbewilligung im Kanton Uri löst Wolfskonflikt nicht Die Bewilligung zum Abschuss eines Wolfes im Kanton Uri basiert auf der Annahme, dass die betroffene Alp nicht zumutbar geschützt werden kann. Diese Einschätzung greift jedoch zu kurz. Erfahrungen aus zahlreichen Alpenregionen zeigen, dass wirksamer Herdenschutz auch in steilem und unübersichtlichem Gelände möglich ist. Abschüsse einzelner Wölfe bieten zudem keine nachhaltige Lösung, da neue Tiere frei werdende Gebiete rasch wieder besiedeln. Wer Schafalpen langfristig erhalten will, muss deshalb auf Herdenschutz statt auf die Ausweitung sogenannter «nicht schützbarer Alpen» setzen. | Der Kanton Uri begründet den Abschuss damit, dass die betroffene Alp für den Einsatz von Herdenschutzhunden zu steil und zu unübersichtlich sei. Dieser Einschätzung muss deutlich widersprochen werden. Herdenschutzhunde sind ebenso geländegängig wie Wölfe: Wo Wölfe jagen können, können Herdenschutzhunde Herden schützen. (naturschutz.ch, 11.6.26)

Kommunen in Finanznot: So gelingt Klimaschutz ohne eigenes Geld - Die Keltenfürst-Gemeinde Glauburg in der Wetterau ist reich an Geschichte, doch finanziell arm. Trotzdem hat sie Wege gefunden, sich gegen die Folgen des Klimawandels zu wappnen. Geld vom Land und viele Daten machen es möglich. - (www.faz.net, 11.6.26)

Robotaxi-Firma Waymo verwandelt alte Akkus in Stromspeichern Wohin mit den Batterien, wenn autonome Fahrzeuge ausgemustert werden? Robotaxi-Unternehmen Waymo und Speicherspezialist B2U Storage Solutions haben darauf jetzt eine Antwort: Die Akkus der Flotte von Waymo sollen künftig als stationäre Stromspeicher im Energienetz zum Einsatz kommen. Die Partnerschaft könnte Tausende Batteriepakete vor dem vorzeitigen Recycling bewahren und gleichzeitig das Stromnetz in mehreren US-Bundesstaaten entlasten. | Robotaxi-Unternehmen Waymo und Speicherspezialist B2U Storage Solutions wollen Tausende ausgemusterte E-Auto-Akkus zu Energiespeichern machen. B2U integriert gebrauchte Batteriepakete dazu in dafür vorgesehene Speichersysteme. Diese sollen mit dem Stromnetz verbunden werden, um Netzdienste von Kalifornien bis Texas zu leisten. | Ziel ist es, dieselben Stromnetze zu unterstützen, in denen die Robotaxis von Waymo aktiv waren. Durch das Verfahren soll sich die funktionale Lebensdauer der Lithium-Ionen-Batterien um mehrere Jahre verlängern lassen. (www.basicthinking.de, 11.6.26)

Mensch auf #Fahrrad ist mit Abstand die effektivste Transportart im gesamten Tier- und Insektenreich sowie allen technischen Individualtransportarten. Dies sollte im Rahmen von #Klimaschutz und Verkehrswende gebührend berücksichtigt werden, @bmv-bund.bsky.social. @ingwarpero.bsky.social | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 11.6.26)

Google haftet für falsche KI-Texte: Urteil zu AI Overviews Das Landgericht München hat entschieden, dass Google für Falschaussagen in seinen AI Overviews direkt haftet. Die Richter wiesen Googles Argumente ab. |Das Landgericht München hat in einem amtligen Urteil entschieden, dass der Technologiekonzern Google direkt für unwahre Behauptungen haftbar gemacht werden kann, die durch das System AI Overviews generiert werden. In dem behandelten Fall hatte die künstliche Intelligenz zwei Verleger fälschlicherweise mit Betrugsmaschen und unseriösen Geschäftspraktiken in Verbindung gebracht. Die KI-Suchzusammenfassung eröffnete die Anzeige mit der Behauptung „Ja, [Unternehmen] ist für dubiose Geschäftspraktiken bekannt“, gefolgt von einer Liste mit Warnsignalen und Verhaltenstipps für Verbraucher. | Das Gericht stellte fest, dass die künstliche Intelligenz Behauptungen aufstellte, die in den eigentlichen Suchresultaten und den verlinkten Quellen überhaupt nicht enthalten waren. (www.it-daily.net, 11.6.26)

Einigung auf rascheren Ausbau erneuerbarer Energien Bis zuletzt war unklar, ob das Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz (EABG) eine Zweidrittelmehrheit erhält. Nun verkündeten die Regierungsparteien ÖVP, SPÖ und NEOS sowie die Grünen bei einer Pressekonferenz zum Thema eine Einigung. Über das Gesetz wird heute im Nationalrat abgestimmt. | Bedingung für die Zustimmung der Grünen waren höhere Ziele beim Ausbau der erneuerbaren Energien. Die Regierung sei den Grünen hier in den Verhandlungen doch noch entgegengekommen, so der grüne Energiesprecher Lukas Hammer. | Geeinigt habe man sich nun darauf, das Ziel für den Erneuerbaren-Ausbau für 2030 um drei Terawattstunden (TWh) auf 30 TWh zu erhöhen, bis 2035 liegt der Zielwert bei mindestens 40 TWh. Ausbauziele gibt es neben Wind, Sonne und Wasser auch für Batteriespeicher. (orf.at, 11.6.26)

Pressestatement: Neuer SBTi Corporate-Net-Zero-Standard WWF begrüßt aktualisierten Corporate-Net-Zero-Standard der Science Based Targets Initiative: Potenzial unternehmerischen Klimaschutz zu beschleunigen (www.wwf.de, 11.6.26)

Radardaten können Vögel vor Windrädern schützen Windräder liefern klimafreundlichen Strom, können aber Zugvögel gefährden. Eine von der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL geleitete Studie zeigt nun, dass sich mit Hilfe von Wetterradar-Daten das Risiko für Kollisionen mit nur geringen Einbussen bei der Stromproduktion mindern liesse: Durch gezielte Abschaltungen, wenn besonders viele Vögel unterwegs sind. | Forschende der WSL nutzten Wetterradare, um Vogelzüge in Echtzeit zu erfassen und Risiken für Kollisionen mit Windrädern abzuschätzen. | Gezielte Abschaltungen während viele Vögel unterwegs sind, könnten viele Zusammenstösse verhindern. | Dabei ginge nur wenig Stromproduktion verloren. (www.wsl.ch, 11.6.26)

Botschaft zum Welttag des Tourismus: Algorithmus vs. Staunen - - Die fortschreitende Digitalisierung und der Einzug der künstlichen Intelligenz stehen im Mittelpunkt des kommenden Welttags des Tourismus am 27. September 2026. Das Dikasterium für die Evangelisierung hat hierzu eine Botschaft herausgegeben, die den technologischen Wandel im Reisesektor nicht bloß als wirtschaftliche oder technische Entwicklung versteht, sondern als eine tiefgreifende kulturelle und anthropologische Herausforderung. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 11.6.26)

Hitze-Ratgeber Der Hitze-Ratgeber hilft bei großer Hitze. Der Ratgeber ist in Leichter Sprache.So können alle Menschen den Ratgeber verstehen. Der Ratgeber zeigt: Wie gefährlich kann Hitze sein? Wie schützt man sich vor Hitze? Wie ändert man sein Verhalten bei Hitze? | Der Hitze-Ratgeber für Gemeinden | Gemeinden können den Ratgeber anpassen. Eine Gemeinde kann zum Beispiel ein Dorf oder eine Stadt sein. Die Gemeinden können ihr eigenes Logo einfügen. Und die Gemeinden können eigene Informationen einfügen. (www.umweltbundesamt.de, 11.6.26)

Schnellere Stahlproduktion mit Wasserstoff Katalysatoren wie Nickeloxid beschleunigen die Herstellung von Stahl und machen sie energieeffizienter (www.mpg.de, 11.6.26)

In »Extraktion« befasst sich @triofrancos.bsky.social mit den Folgen des »Extraktivismus« – einer Wirtschaftsweise, die auf der Ausbeutung von Ressourcen beruht. Am Beispiel von Lithium, einem Bestandteil von Elektroautobatterien, zeigt sie, welche Auswirkungen das hat: shrk.vg/Extraktion-B | @suhrkamp.de on Bluesky (bsky.app, 11.6.26)

WSL-Forschungsprogramm «Extremes» Als Folge der Globalisierung und des Klimawandels treten Extremereignisse immer häufiger und heftiger auf. Welche Auswirkungen entstehen für die Umwelt und die Gesellschaft? Wie können wir uns auf Extremereignisse vorbereiten, die bisher noch nie eingetreten sind? Diesen Fragen haben wir uns im Extremes-Programm angenommen. | Von 2021 bis 2025 erforschten fünf Projekte Auswirkungen auf verschiedene Umweltsysteme und entwickelten zusammen mit der Praxis Lösungen. Zusätzlich wurden übergeordnete Synthese-Produkte entwickelt, zu welchen die Projekte massgeblich beigetragen haben. Viele dieser Synthese-Produkte fassen vor allem neues Wissen zu extremer Trockenheit zusammen, weil vier der fünf Projekte sich mit den Auswirkungen zunehmender Hitze und Trockenheit befasst haben. | Extreme Thaw | MountEx | Malefix | Emerge | Alanex (extremes.wsl.ch, 11.6.26)

Urzeit-Influencerin: „Ich war eins von diesen Dino-Kindern“ - Von staubtrockener Wissensvermittlung hält Lisa Seline Albrecht nichts: Als „dinogirl.lisaseline“ spricht sie auf Instagram über Dinosaurier, Fossilien und Eiszeitfunde und beweist, dass Urzeit auch im Hochglanz-Feed funktioniert. - (www.faz.net, 11.6.26)

Energiewende: „Die technischen Lösungen sind da“ - Deutschland nutzt den wachsenden Anteil an Strom aus Sonne und Wind  immer noch nicht effizient genug. Der Aachener Energieökonom Aaron Praktiknjo benennt die beiden größten Hürden. - (www.faz.net, 11.6.26)

Neue Gasheizungen mitten in der Klima- und Energiekrise? | Genau das wollen Katherina Reiche und die Bundesregierung mit ihrem neuen Heizungsgesetz wieder ermöglichen. Damit würde Deutschland seine Klimaziele massiv gefährden — und macht sich weiter abhängig von teurem fossilem Gas. | @umweltinstitut.org on Bluesky (bsky.app, 11.6.26)

Vorsprung durch CO2-Technik Auto-Klimaanlagen produzieren Ewigkeits-Chemikalien, die Schäden bei Ungeborenen verursachen können. Doch inzwischen laufen eine Million Pkw mit einer umweltfreundlichen Alternative, vor allem aus dem VW-Konzern. | Praktisch alle neuen Autos werden heutzutage mit Klimaanlage ausgeliefert. Doch das in dem Aggregat weltweit zumeist eingesetzte Kältemittel ist nach Angaben von Umweltfachleuten alles andere als unproblematisch: Bei seiner Nutzung gelangt eine der sogenannten Ewigkeitschemikalien in die Atmosphäre und ins Grundwasser, die im Verdacht steht, fortpflanzungsgefährdend zu sein. | Die Autokonzerne könnten allerdings auf eine unkritische Alternative umsteigen. Klimaanlagen des südkoreanischen Autozulieferers Hanon Systems arbeiten mit Kohlendioxid als Kältemittel — Hauptabnehmer ist der deutsche VW-Konzern. Trotzdem nutzt der Rest der Branche weiter die problematische fluorierte Chemie. (klimareporter.de, 11.6.26)

Solardachziegel für die Stromerzeugung Wie gebäudeintegrierte Photovoltaik (BIPV) ungenutzte Dachflächen für die Solarstromerzeugung im gewerblichen Umfeld nutzbar machen kann | In ganz Europa entwickeln sich Rechenzentren rasch zu einer der wichtigsten Infrastrukturanlagen. Die rasante Verbreitung von Anwendungen künstlicher Intelligenz (KI) hat zu einem sprunghaften Anstieg der Nachfrage nach Datenverarbeitungskapazitäten geführt. Mit diesen Entwicklungen steigt jedoch auch der Energieverbrauch. Dieser Beitrag erläutert, wie Solardächer eine Chance darstellen, erneuerbare Energien gewerblich zu nutzen. (www.ikz.de, 11.6.26)

Neue Konsortialstudie »Bessere Kunststoffe und optimierte Waschprozesse für die Mehrwegbranche« Damit Plastikabfall sich reduziert und eine Kreislaufwirtschaft funktionieren kann, sind Mehrwegsysteme essenziell. Doch nicht jeder Kunststoff eignet sich für jeden Anwendungsfall, und auch Reinigungs- und Waschprozesse für Mehrwegsysteme spielen eine entscheidende Rolle bei der Materialauswahl. Fraunhofer UMSICHT möchte mit der Konsortialstudie »Bessere Kunststoffe und Waschprozesse für die Mehrwegbranche« Unternehmen dabei unterstützen, Mehrwegprodukte aus Kunststoff sicherer, langlebiger, recyclingfähiger und wirtschaftlicher zu gestalten. Die Studie ist offen für Interessenten und startet im Januar 2027. | Im Fokus der Konsortialstudie »Bessere Kunststoffe und Waschprozesse für die Mehrwegbranche« stehen zentrale Praxisfragen: Welche Verpackungen sind von aktuellen regulatorischen Entwicklungen wie der Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) betroffen und erfordern in Zukunft äquivalente Mehrweglösungen? (www.umsicht.fraunhofer.de, 11.6.26)

Alpinismus: Sie kamen mit der Flex und sägten das Gipfelkreuz einfach ab Am höchsten Berg der Pyrenäen haben Unbekannte zweimal innerhalb weniger Wochen das Gipfelkreuz zerstört. Es ist nicht der einzige Fall von derartigem Vandalismus. Wie legitim sind religiöse Zeichen in der freien Natur? (www.sueddeutsche.de, 11.6.26)

Hütten Reality Check – Wie gut weisst du Bescheid? Ein Hüttenaufenthalt fühlt sich oft ganz einfach an: ankommen, etwas Warmes essen, schlafen und auf zum Gipfel. Doch hinter diesem Erlebnis steckt sehr viel Arbeit. | Denn oben in den Bergen zählt vieles anders. Wasser kommt nicht einfach aus der Leitung. Strom ist nicht unbegrenzt verfügbar. Lebensmittel müssen erst einmal ihren Weg zur Hütte finden. Und was hinaufgebracht wird, muss oft auch wieder hinunter. Damit die SAC-Hütte zum Zuhause auf Zeit werden kann, ist viel Organisation, Handarbeit und ein grosses Miteinander nötig. | Mache den Reality Check und finde heraus, wie fit du in Sachen Hütten bist. (www.sac-cas.ch, 11.6.26)

Papst: Ältere Menschen als Vorbilder für ein Leben, das sich nicht an Effizienz misst - - Anlässlich eines Treffens zur Seelsorge für ältere Menschen am 10. Juni unterstreicht der Papst den Wert der Gebrechlichkeit als „Teil des Wunders, das wir sind“ und als das wahre Kennzeichen einer Existenz, die auf der „Fähigkeit zu lieben und sich lieben zu lassen“ beruht. Er äußerte sich in einem Schreiben an den Kardinalpräfekten des zuständigen Dikasteriums für Laien, Familie und Leben, Kevin Joseph Farrell, das von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin unterzeichnet wurde. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 11.6.26)

Wenn Fürsorge zum Übergriff wird Die Stadt Wallisellen will den respektvollen Umgang mit älteren Menschen fördern. Eine Sensibilisierungskampagne ruft dazu auf, persönliche Grenzen zu wahren – unabhängig davon, wie gut eine Handlung gemeint war. (www.persoenlich.com, 11.6.26)

Agri-PV im Kanton Zürich: Ökonomische Potenziale nutzen, Risiken steuern Agri-Photovoltaik kann im Kanton Zürich Landwirtschaft und Stromproduktion sinnvoll verbinden. Die Machbarkeitsstudie zeigt wirtschaftliches Potenzial — jedoch mit standortabhängigen Unsicherheiten und hohen Anforderungen an Planung und Bewilligung. | Die Energiewende und der Druck auf landwirtschaftliche Flächen erfordern innovative Lösungen. Agri-Photovoltaik (Agri-PV) ermöglicht die gleichzeitige Nutzung von Flächen für Landwirtschaft und Energieproduktion. Die Machbarkeitsstudie im Rahmen der «Pilotprojekte Agri-Photovoltaik im Kanton Zürich» untersuchte acht Standorte für Agri-PV Projekte im Kanton Zürich hinsichtlich agronomischer und wirtschaftlicher Aspekte und liefert wichtige Erkenntnisse für Politik und Praxis. | Originalartikel erschienen in Digitalcollection ZHAW https://doi.org/10.21256/zhaw-2645 (www.agrarforschungschweiz.ch, 11.6.26)

Wohnen wie in den Ferien Saint-Tropez in Erlenbach — das war die Inspiration der Bauherrschaft für den Umbau des Einfamilienhauses von 1967 am rechten Zürichseeufer. «Es war ein Haus, das funktionierte, aber dessen Potenzial nie wirklich ausgeschöpft worden war», so Architekt Martin Fuchs. Genau dieses Potenzial hat der Umbau gezielt herausgearbeitet und in Szene gesetzt. Ein zentraler Wunsch der Bauherrschaft war die Integration einer Sauna und eines Dampfbads. Diese hat der Architekt in einem neuen Anbau untergebracht und zusammen mit einem Ruheraum, einer Dusche, einer separaten Toilette sowie einem Fitnessbereich zu einem raffinierten räumlichen Geflecht angeordnet. (meter-magazin.ch, 11.6.26)

Ausflug der Parlamentarischen Gruppe für die Interessen für Bergberufe Am 4./5. Juni 2026 durfte der Schweizer Bergführerverband (SBV) seinen alljährlichen Ausflug für die parlamentarische Gruppe der Wahrung der Interessen der Schweizer Bergberufe durchführen. Dieser Gruppe ist es in überparteilichem Rahmen wichtig, dass die Erwerbsmöglichkeiten der Bergberufe gestärkt werden. |Die Schweiz ist ein Alpenland, aber die Stabilität und die soliden Rahmenbedingungen der Bergberufe sind keinesfalls garantierte Selbstläufer. So drohte etwa im Rahmen der 2025 formulierten bundesrätlichen Sparbemühungen die Streichung der Subventionierung der Lawinen-Verschütteten-Suchgeräte (LVS) für Kurse von Jugend + Sport. Diese Massnahme hätte Generationen von künftigen TourengängerInnen geschwächt und mit jahrzehntelangen Traditionen gebrochen. |Dank der IG Bergberufe konnte beispielsweise diesem Bestreben entgegen gewirkt werden. Die IG Bergberufe versteht sich als Gefäss, wo Probleme erläutert, deren Konsequenzen aufzeigt und die jeweilige Tragweite definiert werden kann. (sbv-asgm.ch, 11.6.26)

Energy Sharing: Energiewende lässt 44 Millionen Mieter im Stich Seit dem 1. Juni 2026 soll das neue Energy Sharing die Energiewende sozialer machen. Doch regulatorische Hürden und fehlende Infrastruktur lassen das Gesetz für Millionen Mieter zum Debakel werden. Ein Gastkommentar von Julian Schulz. | Am 1. Juni 2026 ist mit dem neuen § 42c des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) eine Reform in Kraft getreten, die wie das finale Puzzleteil einer gerechten Energiewende wirkt: das Energy Sharing. | Erstmals dürfen Nachbarschaften, Wohnungseigentümergemeinschaften und Genossenschaften lokal erzeugten Solarstrom virtuell über das öffentliche Netz miteinander teilen. Ohne teure Extraleitungen, direkt vom Dach in die Steckdose des Nachbarn. | Was wie der lang ersehnte Befreiungsschlag für Millionen von Mietern in den deutschen Städten aussieht, droht in der Realität zu einem krachenden Fehlstart zu werden. | Das Gesetz ist gut gemeint, aber in der Praxis so mangelhaft umgesetzt, dass es die soziale Schere bei der Energiewende nicht schließt, (www.basicthinking.de, 11.6.26)

May 2026 was the world's second-warmest May on record Global sea surface temperatures were the second-highest on record for May. (yaleclimateconnections.org, 11.6.26)

Im Kopf von Egon Krenz: Der Dokumentarfilm „Kommunist“ In „Kommunist“ von Lutz Pehnert kommt Egon Krenz so zu Wort, dass sich gleichermaßen Fans und Kritiker bestätigt fühlen (www.freitag.de, 11.6.26)

Emily Laquer besorgt: Warum überlassen Linke den Faschos die sozialen Netzwerke? Elon Musk postet, die AfD streamt, Trump hat TikTok. Und Linke? Schweigen. Nicht weil sie keine Argumente hätten — sondern weil sie Angst vor den eigenen Leuten haben. Wer gewinnt, wenn Progressive auf Social Media das Feld räumen? (www.freitag.de, 11.6.26)

Diese Familienausflüge rund um Zürich sind echte Geheimtipps Von Kids Disco über Nachtwandeln im Zoo bis hin zu Kochkursen, bei denen Kinder freiwillig Gemüse essen: Diese Ausflugstipps zeigen, wie familienfreundlich Zürich ist. (www.watson.ch, 11.6.26)

Umstieg vom Verbrenner Norwegen fährt E-Auto – und entdeckt nun die Kosten dafür 98,6 Prozent der Neuwagen in Norwegen waren zuletzt elektrisch. Was passiert, wenn ein ganzes Land auf Elektroautos umsteigt. | Norwegen war eines der ersten Länder weltweit, das den Kauf von elektrischen Fahrzeugen gezielt gefördert hat. | Das Land befreite E-Autos schon 2001 von Mehrwertsteuern sowie hohen Zulassungssteuern. | Parallel wurden die Steuern für Verbrennerfahrzeuge massiv erhöht, was E-Autos attraktiver machte. | Die CO2-Emissionen im Strassenverkehr sanken von 2015 bis 2024 um knapp ein Drittel. | Offene Fragen sind der gestiegene Strombedarf sowie die Abhängigkeit von chinesischen Herstellern insbesondere bei den Batterien. | Elektroautos sind in der Schweiz so beliebt wie nie zuvor: Im April war jedes vierte neu zugelassene Auto rein elektrisch — ein neuer Rekord. Die Schweiz spiegelt damit einen gesamteuropäischen Trend: E-Autos erobern die Strassen. (www.tagesanzeiger.ch, 11.6.26)

Digitale Freiheit vs. Kontrolle: DSGVO-konforme Tools | Digitale Freiheit klingt effizient – bis Unternehmen die Kontrolle verlieren [Werbung] Viele Unternehmen wirken heute hochdigital: CRM in der Cloud, Projekte im Browser, Kommunikation per Messenger. Doch je flexibler die Tool-Landschaft wird, desto schwieriger wird es, Daten, Kommunikation und Zugriffsrechte wirklich zu kontrollieren. Zentralisierte Plattformen wie Bitrix24 zeigen, warum weniger Fragmentierung oft mehr Sicherheit und Planbarkeit bedeutet. | Viele Unternehmen haben ihr „Digitalisierungsproblem“ längst gelöst, aber dafür ein Kontrollproblem geschaffen. CRM, Projektmanagement, Messenger, Dateiablagen, Buchhaltung und spezialisierte SaaS-Tools entstehen oft organisch nebeneinander. Fachabteilungen entscheiden selbst, was „am schnellsten funktioniert“. Das Ergebnis ist eine digitale Arbeitswelt ohne klaren Perimeter. | Was anfangs flexibel und modern wirkt, führt im Alltag zu ganz praktischen Risiken: fragmentierte Kommunikation, verteilte Kundendaten, unklare Zugriffsrechte, Shadow IT, kompliziertes Offboarding und (www.basicthinking.de, 11.6.26)

Studie zeigt Klimaschuld | Das reichste Prozent verursacht ein Viertel aller Treibhausgase Nicht Privatjets und Yachten sind das Hauptproblem, sondern Firmenbeteiligungen und Finanzanlagen: Eine neue Studie beziffert den jährlichen Klimaschaden durch das Vermögen der Reichsten auf fast eine Billion US-Dollar. | Die luxuriösen Lebensstile der reichsten Menschen der Erde — von Privatjets bis hin zu Megayachten — stehen schon länger in der Kritik. Doch eine neue Studie zeigt nun, dass das grösste Problem für das Weltklima nicht der Konsum der Superreichen ist, sondern ihr Vermögen. Durch den Besitz von Unternehmen, Immobilien und Finanzanlagen ist das reichste ein Prozent der Weltbevölkerung für rund ein Viertel der weltweiten jährlichen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Wie die britische Tageszeitung «Guardian» berichtet, beläuft sich der dadurch verursachte jährliche Klimaschaden auf fast eine Billion US-Dollar (rund 800 Milliarden Schweizer Franken). (www.tagesanzeiger.ch, 11.6.26)

Die Energiewende hat ein schmutziges Geheimnis – und niemand spricht darüber Elektroautos, Solarmodule und Windräder sollen die Welt retten. Doch hinter der grünen Fassade stecken Minen, Konflikte und neue Abhängigkeiten. Ist die saubere Zukunft wirklich sauber? Oder zahlen andere den Preis für unser gutes Gewissen? (www.freitag.de, 11.6.26)

Holzabfälle als Stromspeicher: Finnisches Startup baut den ersten vollständig erneuerbaren Superkondensator Holzreste aus Sägewerken und Reststoffe aus der Landwirtschaft landen bislang meist auf dem Kompost oder im Heizkraftwerk. Das finnische Startup Granarium Technologies will daraus etwas anderes machen: schnelle Stromspeicher für Stromnetze und Industriebetriebe. Das Unternehmen entwickelt einen Superkondensator auf Basis von Nanozellulose, der vollständig aus nachwachsenden Rohstoffen besteht und als erstes Produkt seiner Art gilt. Die zugrundeliegende Technologie stammt vom finnischen Forschungsinstitut VTT, das sie mitsamt den Patenten an Granarium übertragen hat. Damit wandert ein Jahrzehnt Materialforschung aus dem Labor direkt in die Produktentwicklung. (www.trendsderzukunft.de, 11.6.26)

BOKU-Forscher warnt: Dürre wird zur zentralen Naturgefahr in Österreich Während Hochwasser lange Zeit als die bedeutendste hydrologische Naturgefahr galt, entwickelt sich Dürre zunehmend zu einer ebenso gravierenden Herausforderung. Anders als Hochwasser entsteht Dürre schleichend, bleibt oft lange unbemerkt und betrifft den gesamten Wasserkreislauf — mit Folgen für Landwirtschaft, Trinkwasserversorgung, Ökosysteme, Wirtschaft und Gesellschaft. Das macht das Dürremanagement deutlich komplexer. „Wir brauchen dringend eine längerfristige Planung, um mit Dürre umzugehen“, betont Gregor Laaha, Umweltstatistiker und Hydrologe an der BOKU University. |Aktuelle Daten internationaler meteorologischer Dürremonitore zeigen erhebliche Wasserdefizite in weiten Teilen Europas. Auch Österreich erlebt derzeit eine ausgeprägte Frühjahrstrockenheit. Die Monatsauswertungen des Hydrographischen Zentralbüros belegen an zahlreichen Messstellen außergewöhnlich niedrige Wasserstände für diese Jahreszeit. Bereits seit einigen Wochen zeigen sich Auswirkungen in der Landwirtschaft. (boku.ac.at, 11.6.26)

Kleiner als ein Reiskorn, fünfmal einsetzbar: Forschungsteam entwickelt vielseitigen Operationsroboter Forscher:innen der Nanyang Technological University (NTU) in Singapur haben einen Mikroroboter entwickelt, der gerade einmal 4,4 Millimeter lang ist und dennoch fünf verschiedene chirurgische Aufgaben übernehmen kann: Er bewegt sich durch Körpergewebe, schneidet biologisches Material, gibt Medikamente ab, entnimmt Gewebeproben und erzeugt gezielte Wärme. Zwischen diesen Funktionen wechselt er in unter einer Sekunde, ohne Kabel, Elektronik oder Batterien an Bord. Auf einer Fingerkuppe hätten mehrere dieser Roboter Platz. Die Studie erschien im Fachjournal Advanced Materials und ist das Ergebnis von sieben Jahren Forschungsarbeit unter der Leitung von Assoziiertem Professor Lum Guo Zhan von der School of Mechanical and Aerospace Engineering der NTU. (www.trendsderzukunft.de, 11.6.26)

Trump EPA move sparks fears over kids' health An advocate warns that rolling back a key climate finding could expose children — especially in Black and Brown communities — to more dangerous air pollution. (yaleclimateconnections.org, 11.6.26)

Unabhängig von Öl & Gas aus dem Nahen Osten zu werden, heißt nicht, dass man dann abhängig von Solarmodulen und Magneten aus China wird. https://youtube.com/shorts/eOf20qb-bag?feature=share | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 11.6.26)

Tag des Luchses: Faszinierende Wildkatze, fragile Zukunft Der Luchs (lynx, lynx) gehört zur Schweiz. Er bereichert unsere Natur und steht für eine der wenigen Erfolgsgeschichten des Schweizer Artenschutzes. Am Tag des Luchses, den 11. Juni, feiert der WWF seine Rückkehr — und erinnert daran, dass sein langfristiges Überleben unseren entschlossenen Einsatz verlangt. | Neue wissenschaftliche Studien zu den Luchsen in der Schweiz zeigen: Trotz beeindruckendem Comeback mit wachsenden Beständen bleibt unklar, ob die grösste Wildkatze Europas in der Schweiz langfristig überlebt. | Unmittelbar die grösste Gefahr geht vom Strassen- und Bahnverkehr aus. Unfälle auf Strasse und Schiene bleiben die Todesursache Nummer eins für die scheue Wildkatze, wie eine aktuelle Analyse zu Mortalität und Krankheiten zeigt. Hinzu kommt Wilderei, welche die Untersuchung zwar nachweist, ihr Ausmass jedoch aufgrund der grossen Dunkelziffer mit hoher Wahrscheinlichkeit unterschätzt wird. Krankheiten hingegen sind als direkte Todesursache seltener. (naturschutz.ch, 11.6.26)

Energiekosten: Wie hoch ist die Belastung in der Schweiz im europäischen Vergleich? Was machen die Ausgaben für Energie im Verhältnis zum Einkommen eines Schweizer Haushalts aus? Und wo steht die Schweiz damit im europäischen Vergleich? Im Rahmen des Projektes ENERGYEXP des Kompetenzzentrums für Public Management der Universität Bern haben Forschende diese Fragen untersucht. Nun liegt der Abschlussbericht des Projekts vor, das vom BFE-Forschungsprogramm Energie-Wirtschaft-Gesellschaft gefördert wurde. Dieser zeigt: Energieausgaben stellen einen vergleichsweise geringen Anteil des Einkommens dar. | Das Forschungsprojekt ENERGYEXP besteht aus zwei Teilprojekten: | Analyse der Verteilung der Haushaltsenergieausgaben in der Schweiz | Verteilung der Belastung durch Luftverschmutzung sowie Unterschiede zwischen gemessener und wahrgenommener Luftverschmutzung. (energeiaplus.com, 11.6.26)

Warum Physical AI neue Sicherheitskonzepte erfordert Künstliche Intelligenz verlässt zunehmend die digitale Welt und übernimmt Aufgaben in Maschinen, Robotern und vernetzten Infrastrukturen. | Diese Entwicklung, oft als Physical AI bezeichnet, eröffnet neue Möglichkeiten für Automatisierung und Effizienz. Gleichzeitig entstehen jedoch Sicherheitsrisiken, die weit über klassische IT-Bedrohungen hinausgehen. Darauf weist der Technologie- und IT-Dienstleister NTT DATA hin. | Im Unterschied zu herkömmlichen Softwareanwendungen verarbeitet Physical AI nicht nur Daten, sondern trifft Entscheidungen, die unmittelbare Auswirkungen auf physische Prozesse haben. Sensoren erfassen Informationen aus der Umgebung, KI-Modelle bewerten die Daten und lösen anschließend Aktionen aus — beispielsweise bei Robotern, autonomen Maschinen oder intelligenten Produktionsanlagen. | Fehlerhafte Entscheidungen können dadurch nicht nur digitale Systeme beeinträchtigen, sondern auch Sachschäden verursachen oder die Sicherheit von Menschen gefährden. (www.it-daily.net, 11.6.26)

"Die Phase nach dem CO2-Peak wird für China schwierig" Für den Ausstieg aus fossiler Infrastruktur ist der Emissionshandel in China zentral, sagt Zhibin Chen, Experte für CO2-Märkte beim Thinktank Adelphi. Beim CO2-Grenzausgleich könnte sich ein weltweiter Rahmen für handelspolitische Klimafragen entwickeln. Teil 22 der Serie. (klimareporter.de, 11.6.26)

Mehr als 150 Organisationen fordern: Hitzeschutz in Krisenvorsorge und Katastrophenschutz aufnehmen | Gemeinsame Pressemitteilung zum Hitzeaktionstag 2026 Mehr als 150 Organisationen aus Gesundheitswesen, Pflege, Wohlfahrt und Zivilgesellschaft warnen gemeinsam: Deutschland ist auf Extremhitze als Krisenlage bislang nicht ausreichend vorbereitet. Sie fordern daher, Hitzeschutz verbindlich als Bestandteil des Katastrophenschutzes zu verankern. | Gemeinsam fordert das Bündnis daher: | Die verbindliche Integration von Extremhitze in Krisenvorsorge und Katastrophenschutz | Klare Zuständigkeiten auf allen Ebenen von Bund, Ländern und Kommunen | Effektive soziale Schutzstrukturen für Risikogruppen | Eine gezielte Stärkung des Gesundheits-, Pflege- und Sozialwesens für Hitzelagen | Finanzierung von Maßnahmen, zum Schutz von Menschen, Arbeitsabläufen, Gebäuden, Stadtteilen und Infrastruktur vor extremer Hitze sowie zur Sicherung ihrer Funktionsfähigkeit bei Hitzewellen (www.klimawandel-gesundheit.de, 11.6.26)

Basel-Stadt ist der erste Kanton, in dem Stimmberechtigte keine Mehrheit mehr sind Basel-Stadt ist der erste Schweizer Kanton, in dem Stimm- und Wahlberechtigte in der Minderheit sind. Von den insgesamt 211'000 Menschen in der Stadt Basel sind 50,3 Prozent nicht wahlberechtigt, da sie keine Schweizer Staatsbürgerschaft haben, unter 18 Jahre alt sind, eine Beistandschaft haben oder Wochenaufenthalter sind. Das berichtet das SRF. | Zwar ist der Ausländeranteil im Kanton Genf mit 42 Prozent höher als in Basel mit 39 Prozent, allerdings dürfen dort rund 35'000 Auslandschweizerinnen und -schweizer abstimmen. Damit ist eine Mehrheit der Genfer Bevölkerung stimmberechtigt. (www.watson.ch, 11.6.26)

Wie verhält sich der Freiheitsbegriff zu Effizienz, Klimakrise und Kunstbetrieb? Und welche Ressourcen braucht es, um Grundrechte wahrnehmen zu können? Unser wiss. Beirat Christoph Möllers sprach dazu bei UM Politics Talks. Zum ganzen Talk https://youtu.be/LZxoNy6oC5I | @dpzberlin.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 11.6.26)

Multifunktionale und nachhaltige Grünflächen – nbau. NACHHALTIG BAUEN Das Buch Multifunktionale und nachhaltige Grünflächen [Philipp Unterweger (Hrsg.)] widmet sich der Rolle von Grünflächen im Spannungsfeld von Klimawandel, Biodiversitätsverlust und urbaner Entwicklung. Grün wird dabei nicht als dekorative Restfläche verstanden, sondern als zentrale Infrastruktur moderner Städte und Kulturlandschaften. Ausgangspunkt ist die Überzeugung, dass gerade im Siedlungsraum ein großes Potenzial liegt, ökologische Funktionen, gesellschaftliche Ansprüche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen neu zu verbinden. (www.nbau.org, 11.6.26)

Religion und Ritual in der Steinzeit? Was wir (nicht) wissen … Miriam Löhr denkt über Rituale in längst vergangenen Zeiten nach und fragt, was unser Bild von den Anfängen der Menschheit über uns heute aussagt. | Rituale haben Konjunktur. Kein Wunder, bilden Rituale doch eine wesentliche Komponente des menschlichen Zusammenlebens. Zeiten der Krise, wie sie das Lebensgefühl der Gegenwart prägen, lassen verstärkt auf individuelle und kollektive, auf säkulare und religiöse Rituale schauen. | Die deutschsprachige christliche Theologie tat sich lange schwer, ihre eigenen zentralen Praktiken, die Gottesdienstfeier, als Ritual zu verstehen. Dabei ist diese — je nach Konfession — ein stark ritualisiertes Geschehen, mit Praktiken wie Prozessionen und Segnungen von Lebewesen und Gegenständen, mit der Herabrufung des Heiligen Geistes zu Beginn des Gottesdienstes und der Pflege der Beziehung zu einer Transzendenz. Dennoch galt lange nur das als Ritual, was „Andere“ tun und dem der Verdacht des Magischen anhaftet. (www.feinschwarz.net, 11.6.26)

Ärgernis No-Shows | Gäste reservieren und tauchen nicht auf: «Vollkasko-Denkweise nimmt zu», sagt die SAC-Hüttenwartin Berghütten verzeichnen so viele Übernachtungen wie noch nie. Doch die Zahl der Gäste, die nicht absagen, steigt. Eliane Schiess sagt, was das auf 1700 Metern heisst. Und was sie von der Idee einer Gebühr hält. (www.tagesanzeiger.ch, 11.6.26)

Wie mit technologischen Innovationen der Kopernikus-Projekte und gemeinsamer Energiewendeforschung die Klimaneutralität gelingen kann Die vier Kopernikus-Projekte Ariadne, ENSURE, P2X und SynErgie haben in einem neuen Papier ihre unterschiedlichen Forschungsschwerpunkte für die Energiewende zusammengetragen und damit einen Blick auf die Integration verschiedener Technologien in das Gesamtsystem ermöglicht. Trotz unterschiedlicher Perspektiven sind sich die Projekte einig, welche Stellschrauben es für die Transformation hin zu einer klimaneutralen Energieversorgung braucht: den zügigen Ausbau der erneuerbaren Stromerzeugung und die Elektrifizierung der Endnutzung, eine innovative Infrastrukturplanung und die Integration marktreifer Technologien, die Flexibilisierung von Energiebedarfen sowie die Nutzung CO2-freier Moleküle, wo die Elektrifizierung nicht möglich ist. (ariadneprojekt.de, 11.6.26)

So teuer wird der Klimawandel: Ärzte und Klimaschützer schlagen Hitzealarm - Deutschland ist nicht ausreichend auf die Risiken durch längere Hitzeperioden vorbereitet. Das kostet nicht nur Geld, sondern auch Menschenleben. - (www.faz.net, 11.6.26)

So teuer wird der Klimawandel: Ärzte und Klimaschützer schlagen Hitzealarm - Deutschland ist nicht ausreichend auf die Risiken durch längere Hitzeperioden vorbereitet. Das kostet nicht nur Geld, sondern auch Menschenleben. - (www.faz.net, 11.6.26)

Gebäudeenergiegesetz: Warum das neue Heizungsgesetz unehrlich und unseriös ist Der Bundestag berät an diesem Donnerstag in erster Lesung über das Gebäudeenergiegesetz. Die Kritik aus Wirtschaft, Ländern und von Rechtsexperten ist vernichtend. (www.zeit.de, 11.6.26)

Hitze in Europa: WHO fordert besseren Hitzeschutz für Bevölkerung in Europa Die globale Erwärmung sorgt für zunehmende Hitzeperioden. An den Folgen sterben in Europa laut WHO jährlich Tausende Menschen. Die Organisation mahnt besseren Schutz an. (www.zeit.de, 11.6.26)

Petition lanciert: Familienzentrum vor dem Aus – doch Adliswils Familien geben nicht auf Das Parlament hat dem Familienzentrum den Kredit verweigert – mit nur zwei Stimmen Unterschied. Nun kämpft eine Interessengemeinschaft unter dem Motto «Wir bleiben» für den Erhalt. (www.tagesanzeiger.ch, 11.6.26)

Aufrüstung in der Schweiz – Bundesrat Pfister: «Mein Büro wäre nicht vor Drohnen geschützt» Er will die Verteidigung der Schweiz stärken. Die «Rundschau» hat Bundesrat Martin Pfister eine Woche lang begleitet. (www.srf.ch, 11.6.26)

Grüne Männchen verdienen genauso Respekt wie Influencer mit Modelgesicht: Steven Spielberg lässt in seinem neuen Film die Ausserirdischen landen In seinem Blockbuster «Disclosure Day» offenbart Hollywoods grösster Fabulierer die Wahrheit über Aliens – und darüber, welche Folgen eine Begegnung für uns Menschen hätte. (www.nzz.ch, 11.6.26)

PODCAST «NZZ MACHTSPIEL» - Wie wird mit Umfragen Politik gemacht, Thomas Petersen? Messen Umfragen politische Stimmungen nur oder beeinflussen sie sie? Der Meinungsforscher Thomas Petersen sagt: Der Effekt auf das Wahlverhalten sei minimal bis nicht vorhanden . Aber Demokratien brauchten sie: um aus Ideologiefragen Sachfragen zu machen. (www.nzz.ch, 11.6.26)

PV2027-Studie: EEG-Novelle bremst privaten Photovoltaik-Ausbau aus - - Eine Simulationsstudie im Auftrag des Solarenergie-Fördervereins Deutschland hat die wirtschaftlichen Folgen der geplanten EEG-Novelle berechnet. Das Ergebnis: Nulleinspeisung verdreifacht die Stromgestehungskosten, die Amortisationszeit steigt auf über 25 Jahre. - - (www.geb-info.de, 11.6.26)

AKW-Verbot: Hat sich Albert Rösti verpokert? Diskutiert das Parlament über das AKW-Verbot, ist mächtig Druck auf dem Kessel. Kommt jetzt der Ausstieg vom Ausstieg? Und was plant Energieminister Rösti als Nächstes? (www.schweizheute.ch, 11.6.26)

Klimawandel: Klimabericht: Forscher befürchten „massive Temperaturveränderung“ Ein Zwischen-Klimareport konstatiert eine Beschleunigung diverser Erwärmungsindikatoren. Vor allem einer davon könnte darauf hindeuten, dass eine weitere Eskalation bevorsteht. Und doch gibt es auch eine gute Nachricht. (www.sueddeutsche.de, 11.6.26)

10.6.26

Schweizer Energieversorgung – Im Boden oder an Masten: Die Diskussion um die Stromleitungen Der Ständerat hat beschlossen, dass nicht bei jeder Leitung geprüft werden muss, ob sie in die Erde verlegt werden kann. (www.srf.ch, 10.6.26)

PFAS in Appenzeller Böden: Klärschlamm für die Ewigkeit - - - In der Nordostschweiz ist eine ganze Region grossflächig mit PFAS belastet. Wie kann man da noch bauern? Ein Treffen mit drei Biolandwirt:innen. - …mehr (www.woz.ch, 10.6.26)

Eisberge vor Grönland: Forscher warnen vor instabilen Gletschern wegen Erderwärmung Infolge des Klimawandels steigt seit dem Jahr 2000 die Zahl der Eisberge vor Grönland. Die Entwicklung sei auch ein Risiko für die Schifffahrt, warnen Forschende. (www.zeit.de, 10.6.26)

Wortlaut: Papst Leo beim Treffen mit der Welt der Caritas in Barcelona - - Hier die amtliche Übersetzung der Ansprache, die Papst Leo XIV. an diesem Mittwoch in Barcelona vor Caritas-Mitarbeitenden und Männern, Frauen und Kindern gehalten hat, die die Dienste der katholischen Nächstenliebe in Anspruch nehmen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 10.6.26)

Zum Tod von Jean Ziegler – «Ungerechtigkeit konnte er nicht ertragen» Filmemacher Nicolas Wadimoff über eine Stimme, die polarisierte, teils wenig nuanciert war – und dennoch fehlen wird. (www.srf.ch, 10.6.26)

565 Terawattstunden Verbrauch: Der Künstlichen Intelligenz fehlt der Strom - Der Energieverbrauch von Rechenzentren steigt schneller als gedacht, Strom wird im KI-Rennen zum Nadelöhr. Deshalb bauen Techkonzerne jetzt gleich ihre eigenen Kraftwerke. - (www.faz.net, 10.6.26)

Innovation: Wie grüner Wasserstoff günstiger werden soll - Eine neue Membran hat der Spezialchemiekonzern Evonik entwickelt. Sie soll die Elektrolyse von grünem Wasserstoff günstiger machen. Eine neue Innovationseinheit soll Produkte schneller an den Markt bringen. - (www.faz.net, 10.6.26)

Windkraft in der Region Winterthur: «Wir wären umzingelt von Windrädern» Dem fundamentalen Widerstand gegen Windkraftanlagen schliesst sich nun auch Dinhard an. «Unbequem» und für Windkraft «unattraktiv» wolle man sein, hiess es an der Gemeindeversammlung. (www.tagesanzeiger.ch, 10.6.26)

Nach Erdrutschen auf Sumatra: Wie der Klimawandel den seltensten Menschenaffen auslöscht Der lässige Tapanuli-Orang-Utan ist extrem selten. Wohl je­der zehnte seiner Art kam bei Erdrutschen um, die der Klimawandel wahrscheinlicher machte. mehr... (taz.de, 10.6.26)

Politik nimmt E-Wirtschaft 2 Milliarden Euro weg Um ärmere Haushalte und die Betriebe zu entlasten, hat die Regierung begünstigte Stromtarife verlangt. Die E-Wirtschaft kostet das bis 2030 in Summe aber 2,2 Milliarden Euro, die für Investitionen in Energiewende und Versorgungssicherheit fehlen, warnt Leo Schitter, Chef der Energie AG. Er stellt Projekte zurück und plant Personalkürzungen. (www.krone.at, 10.6.26)

Pflege studieren. Gesundheit gestalten. Hitzetage nehmen zu und damit auch die Bedeutung von Gesundheitsvorsorge, Prävention und professioneller Pflege. Wie Gesundheitsberufe dazu beitragen, Menschen sicher durch heiße Sommertage zu begleiten, zeigt die FH Kärnten bei ihrer Roadshow durch Kärntens Strandbäder. (www.krone.at, 10.6.26)

Jarren will lokale Öffentlichkeit neu bauen Der emeritierte Zürcher Publizistikprofessor Otfried Jarren fordert gemeinwohlorientierte digitale Räume für jede Gemeinde. Gemeinsam mit dem deutschen Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung wirbt er für eine neue lokale Kommunikationsinfrastruktur. (www.persoenlich.com, 10.6.26)

Challenge «31DAYS»: Dübendorf verschenkt Gratis-GA – wenn das Auto stehen bleibt Die Stadt beteiligt sich an einer Mobilitäts-Initiative der Alliance SwissPass. Wer 31 Tage aufs Auto verzichtet, erhält ein kostenloses Monatsabo für den ganzen Haushalt. (www.tagesanzeiger.ch, 10.6.26)

Energie-Umbau kommt voran – Europa macht vorwärts mit den Erneuerbaren Die EU kann sich mit Anlagen selbst versorgen, sagt ein Bericht. Einschätzungen von SRF-Energiespezialist Klaus Ammann. (www.srf.ch, 10.6.26)

Trifluoressigsäure: Ewigkeitschemikalie TFA ist fruchtschädigend - Die europäische Chemikalienbehörde Echa hat die Risiken, die von der Substanz ausgehen, bewertet. Nun hat sie der EU-Kommission ihre Einschätzung mitgeteilt. - (www.faz.net, 10.6.26)

Klimawandel in Deutschland: Organisationen fordern besseren Hitzeschutz Ein Bündnis aus mehr 150 Organisationen verlangt systematisch mehr Hitzeschutz. Ein mehrtägiger Hitzedom könne zu Tausenden Toten in Deutschland führen. mehr... (taz.de, 10.6.26)

Hitzeaktionstag: Deutschland ist laut Experten nicht auf Extremhitze vorbereitet 150 Organisationen warnen für den Fall eines sogenannten Hitzedoms vor zehntausenden möglichen Toten innerhalb weniger Tage. Sie fordern, den Hitzeschutz zu stärken. (www.zeit.de, 10.6.26)

Katherina Reiche und ihr Entwurf eines "Gebäude-Modernisierungsgesetzes" Die vollmundigen Versprechen von Bundeswirtschaftsministerin Reiche bei der Publikation der Eckpunkte, auf die sich die Regierungskoalition im Februar einigte, stehen in krassem Widerspruch zur Realität des nun von ihr vorgestellten Gesetzentwurfes. Renate Bernhard stellt Kritiker vor und nimmt Reiches Versprechen unter die Lupe. (hpd.de, 10.6.26)

Der Monat Mai 2026 war weltweit der zweitwärmste Dieser Mai war global außergewöhnlich warm. In Europa setzte früh eine extreme Hitzewelle ein, begleitet von Dürre, während andernorts heftige Überschwemmungen auftraten. (www.dw.com, 10.6.26)

Historische Häuser am Hottingerplatz werden umfassend saniert Die Stadt Zürich will 15,15 Millionen Franken in die Sanierung zweier historischer Häuser am Hottingerplatz investieren. Die über 150 Jahre alten Gebäude an der Freiestrasse 56 und 58 stehen im Inventar der Denkmalpflege und werden ab Sommer 2027 umfassend erneuert – für Wohnen, Schule und Kindertheater. (www.stadt-zuerich.ch, 10.6.26)

Gefahr Windräder: Man kann Millionen Vögel retten Windräder und Zugvögel müssen kein Widerspruch sein. Eine Studie zeigt: Das gezielte, zeitweise Abschalten von Windkraftanlagen kann das Kollisionsrisiko für Vögel massiv senken. (www.krone.at, 10.6.26)

Wie ein Schweizer den Weltkrieg verhinderte Unter dem Titel «Das Beret des Comandante» erscheint der erste Roman des Schaffhauser Publizisten und Kommunikationsberaters Matthias Wipf. Thema ist die Kuba-Krise im Oktober 1962. Eine Geschichte von grosser Aktualität. (www.persoenlich.com, 10.6.26)

Philologenverband: Lehrer fordern strengere Regeln für Social Media und Handys - Anbieter von Social-Media-Plattformen sollen stärker in die Pflicht genommen werden, sagt der Deutsche Philologenverband. Wer Kinder schützen wolle, müsse die regulieren, die von ihrer Aufmerksamkeit profitieren. - (www.faz.net, 10.6.26)

Fragwürdige Studie zu Infraschall und Herzkrankheiten durch Windenergie Windkraftgegner verbreiten eine Untersuchung zu Infraschall im Netz. Demnach seien die Schallwellen von Windrädern gesundheitsgefährdend. Wissenschaftler kritisieren die Methodik der Untersuchung jedoch deutlich. Von Anja Lordieck.[mehr] (www.tagesschau.de, 10.6.26)

Analyse einer Denkfabrik: Windkraft und E-Autos – Europas Ausweg aus der Energiekrise? Fossile Brennstoffe werden teurer. Einem Bericht zufolge könnte sich die EU viel stärker auf die Produktion erneuerbarer Energien verlassen. mehr... (taz.de, 10.6.26)

Energiewende in Deutschland: Drei Viertel der neuen Wohngebäude heizen mit Wärmepumpe In Neubauten ist die Wärmepumpe mittlerweile Standard für die Heizung. Bei künftigen Gebäuden wächst der Anteil sogar noch. Problem bleibt der Bestand. mehr... (taz.de, 10.6.26)

Abschied vom Erdgas: Anteil von Wärmepumpen in Neubauten verdoppelt sich - Immer mehr Häuslebauer entscheiden sich gegen eine Gasheizung. In älteren Häusern sind Wärmepumpen dagegen selten, im Bestand dominiert Erdgas. - (www.faz.net, 10.6.26)

Hitzewelle: Mai 2026 war weltweit der zweitwärmste Der Mai 2026 war nach einem Bericht von Klimaexperten weltweit der zweitwärmste Mai seit Beginn der Aufzeichnungen. In ganz Europa sei der Monat geprägt gewesen vom raschen Übergang von unterdurchschnittlichen Temperaturen zu einer der intensivsten Hitzewellen, die jemals so früh im Jahr in Westeuropa beobachtet worden seien. (www.krone.at, 10.6.26)

Dieses Stift ist seit Jahrhunderten Energiepionier Strom vom eigenen Wasserkraftwerk, Lebensmittel von den eigenen Feldern, Holz aus eigenen Wäldern – das Stift St. Paul in Kärnten ist Selbstversorger. Gerade bei Biomasse und Photovoltaik gibt es aber noch große Potenziale. (www.krone.at, 10.6.26)

Le Franc Paysan Der «Franc Paysan» ist eine lokale Währung, die den Konsum regionaler Lebensmittel fördern soll im Kontext der aktuellen Krise des Ernährungssystemes und des Wandels zu mehr Nachhaltigkeit. (www.one-planet-lab.ch, 10.6.26)

Statistisches Bundesamt: Knapp drei Viertel neuer Wohngebäude werden mit Wärmepumpen beheizt Das Heizgesetz von Schwarz-Rot ermöglicht wieder mehr Einsatz von Gas- und Ölheizungen. Doch 2025 wurden in den meisten neu errichteten Wohngebäuden Wärmepumpen verbaut. (www.zeit.de, 10.6.26)

Verordnet die EU-Kommission die Stromsteuer zu senken? - -   - Brüssel / Berlin. Es ist eine zentrale Forderung des Bundesverbandes Wärmepumpe e.V. (BWP) und anderer Branchenverbände: Die Senkung oder Abschaffung der Stromsteuer. Nun könnte die EU-Kommission Bewegung in die Debatte bringen. Wie aus einem Entwurf zur Änderung der Strombinnenmarkt-Verordnung hervorgeht, sollen die Mitgliedsstaaten Strom steuerlich künftig nicht mehr schlechter behandeln als Gas.2,05 ct. pro kWh: Das ist der Betrag, den Endverbraucher aktuell als Stromsteuer bezahlen. In manchen Wärmepumpentarifen sind das rund 10 % des Gesamtpreises und bei einem Jahresverbrauch von 4500 kWh summiert sich das über eine Betriebszeit von 20 Jahren zu 2250 Euro zusätzlichen Betriebskosten. Eine Steuer, die beim Heizen mit anderen Energieträgern im Übrigen nicht anfällt. Deshalb ist es naheliegend, deren Abschaffung zu fordern. Die aktuelle Bundesregierung hat darüber bereits einmal nachgedacht. Jedoch geriet das Vorhaben schnell wieder in Vergessenheit und heute spricht in Berlin niemand mehr davon. Das könnte sich nun ändern, wenn es nach dem Willen der EU-Kommission geht. Sie will die Elektrifizierung in Europa voranbringen und deshalb sollen die EU-Staaten künftig Strom steuerlich nicht mehr schlechter beh >| (www.ikz.de, 10.6.26)

Hitze-Check der Deutschen Umwelthilfe: Sag mir, wo die Bäume fehlen Es wird heiß in den Großstädten und Schatten ist Mangelware. Das zeigt ein Bericht der Deutschen Umwelthilfe. Welche Städte sind betroffen? mehr... (taz.de, 10.6.26)

Zwei Drittel aller europäischen Flugemissionen haben weiterhin keinen CO2-Preis Langstreckenflüge von Europa aus sind vom Emissionshandel weiterhin ausgenommen. Eine neue Analyse zeigt das Ausmaß an entgangenen Kosten und klimaschädlichen Wirkung. (www.energiezukunft.eu, 10.6.26)

Fossile Brennstoffe aus Wärmenetzen verbannen Rund 3.800 Wärmenetze gibt es in Deutschland, Tendenz steigend. In großen Teilen wird die gelieferte Wärme fossil erzeugt. Der Umbau braucht politische Leitplanken, um nachhaltige Wärmequellen zu erschließen und die Kosten fair zu verteilen. (www.energiezukunft.eu, 10.6.26)

Die Sagrada Familia - eine Kathedrale, die fasziniert und spaltet Seit mehr als 140 Jahren wird sie gebaut - und heute weiht Papst Leo XIV. den Hauptturm der Sagrada Familia in Barcelona. Die Baustelle war ein Touristenmagnet - doch an einigen Superlativen gibt es auch Kritik. Von Sebastian Kisters.[mehr] (www.tagesschau.de, 10.6.26)

Wasserreiches Österreich muss jetzt sparen lernen! Trinkwasser „in Hülle und Fülle“, aber auch hierzulande sollte dank Klimawandel besser gehaushaltet werden. Die ganz großen Wasserverbraucher sitzen jedoch in der Industrie ... (www.krone.at, 10.6.26)

Klimawandel: Forscher melden zweitwärmsten Mai seit Beginn der Messungen Weite Teile Europas litten im Mai unter einer Hitzewelle. Der Trend passt laut EU-Klimadienst Copernicus zur globalen Erderwärmung. Auch die Meere seien erhitzt. (www.zeit.de, 10.6.26)

KOMMENTAR - Der Iran-Krieg lässt die Energiewende wieder aufleben. Jetzt dürfen alte Fehler nicht wiederholt werden Mehr Solarmodule und Elektroautos: Von Asien über Afrika bis Europa wählen Konsumenten Elektrizität als Alternative zu Öl. Das Momentum muss genutzt werden – diesmal auf die richtige Art. (www.nzz.ch, 10.6.26)

Bauen in Wohnzonen: Wallisellen ringt um einen Kompromiss zwischen Verdichten und Grün Fünf Stunden lang ging es an der Gemeindeversammlung um die bauliche Zukunft in den Wohnzonen. Jene, die mehr als vom Stadtrat vorgeschlagen verdichten wollten, hatten es schwer. (www.tagesanzeiger.ch, 10.6.26)

Bündnis ruft Hitzeaktionstag am 11. Juni 2026 aus - - Unter dem Motto „Gemeinsam vorsorgen für Extremhitze“ informieren Verbände bundesweit über Schutzmaßnahmen. Ein Positionspapier fordert verbindliche Krisenstrukturen. Die BG BAU bietet ein Online-Seminar zum Hitzeschutz auf Baustellen an. - - (www.geb-info.de, 10.6.26)

9.6.26

Philosophie als religionsübergreifende Plattform Das Forschungsprojekt «Senses of Being» zeigt, wie die Philosophie über religiöse Grenzen hinweg als gemeinsame Denkplattform wirken kann. Anhand der mittelalterlichen Aristoteles-Rezeption wird deutlich, dass christliche, jüdische und muslimische Traditionen miteinander verflochten sind. | Mit dem durch den Schweizerischen Nationalfonds geförderten Forschungsprojekt «Senses of Being» hat Professor Giovanni Ventimiglia einen grundlegenden Begriff der Philosophie neu ins Gespräch gebracht: das «Sein». Über mehrere Jahre hinweg untersuchte er mit seinem Team die mittelalterliche Rezeption von Aristoteles' «Metaphysik» in der lateinischen und arabisch-persischen Tradition und arbeitete heraus, wie christliche und muslimische Denker die aristotelische Seinslehre interpretierten und weiterentwickelten. Im Sommer 2025 konnte die Studie erfolgreich abgeschlossen werden, und die Ergebnisse wurden an einer internationalen Konferenz in Luzern präsentiert. (www.unilu.ch, 9.6.26)

Röstis AKW-Plan auf Messers Schneide – warum die Linke jetzt Morgenluft wittert Der Nationalrat streitet stundenlang über die Rückkehr der Atomkraft. Obwohl sich links und rechts kein Stück näherkommen, kristallisiert sich ein Szenario heraus. | Wie diese Redaktion vergangenen Samstag publik machte , wird im Nationalrat derzeit heftig um einen Rückweisungsantrag an den Bundesrat gerungen: Dieser soll für seinen Gegenvorschlag erst noch den finanziellen Rahmen prüfen. | Benjamin Roduit ist einer jener sieben Mitte-Nationalräte, die das Comeback der Atomenergie ermöglichen sollen. In der Debatte vom Dienstag bekannte der Walliser nun aber: Er wehre sich nicht gegen den Rückweisungsantrag. Noch expliziter machen es Elisabeth Schneider-Schneiter und Leo Müller: Sie werden mit Ja stimmen, bestätigen die beiden Mitte-Nationalräte. (www.schweizheute.ch, 9.6.26)

Europe's energy crisis has a silver lining: It just made going green a lot cheaper High fossil fuel prices have flipped the math on renewable energy. New research shows that accelerating Europe's green transition by a decade could now pay for itself–and then some. (www.anthropocenemagazine.org, 9.6.26)

Leibniz-Gemeinschaft: Wie glutenfrei ist "glutenfrei"? Eine neue Analysemethode macht sichtbar, was herkömmliche Standardtests übersehen: Auch als glutenfrei gekennzeichnete Gerstenbiere können Glutenreste enthalten. | Einige als „glutenfrei“ gekennzeichnete Gerstenbiere enthalten geringe Mengen an Zöliakie-aktiven Glutenresten, welche die derzeit üblichen antikörperbasierten Standardtests nicht erfassen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Leibniz-Instituts für Lebensmittel-Systembiologie an der Technischen Universität München. Darin verglichen Forschende zwei antikörperbasierte Testverfahren mit einem am Institut neuentwickelten massenspektrometrischen Nachweisverfahren. Die Studienergebnisse zeigen, dass moderne lebensmittelanalytische Methoden künftig dazu beitragen könnten, die Sicherheit glutenfreier Produkte weiter zu verbessern. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 9.6.26)

An aquaglyceroporin governs cellular water and CO2 conductance relevant for vesicular mineral formation in a marine calcifier Many marine calcifiers initiate skeleton formation by producing a mineral precursor inside cells via endocytotic uptake of seawater-like fluids. To concentrate the substrates required for mineralization, cells must remove both water and ions (i.e., NaCl) from endocytic vesicles–a process that remains poorly understood. In this study, we identified a water channel in the mineralizing cells of the sea urchin larva which can transport both water and CO2, suggesting a key role in regulating the composition of intracellular precursor pools. This finding provides molecular insight into water handling and potentially also carbon concentration during biomineralization and highlights a role of aquaporin water channels in the mineralization process. (www.pnas.org, 9.6.26)

Politik mit Zahlen: Brennendes Interesse für »linke Szene« [Online-Abo] Der Bundesinnenminister und der Präsident des Bundeskriminalamtes haben am Dienstag vor Journalisten in Berlin einen neuen Bericht zu Fällen politisch motivierter Straftaten vorgelegt und viel über die »linke Szene« gesprochen. (www.jungewelt.de, 9.6.26)

Architekt Antoni Gaudí: Barcelonas Architekturschreck Er war erzkatholisch, antimodern und baute gern fürs Großbürgertum: Barcelonas gefeierter Architekt Antoni Gaudí starb am 10. Juni vor 100 Jahren. mehr... (taz.de, 9.6.26)

Zur Kopftuchdebatte für Lehrerinnen: Kopftuch, Kreuz, Kippa, nein danke! Über das Kopftuch ist eine heftige Debatte entbrannt. Hier erklärt eine muslimische Lehrerin, warum ein Verbot aller religiösen Symbole im Klassenzimmer aus ihrer Sicht richtig wäre. (www.tagesanzeiger.ch, 9.6.26)

Zwanzig Abstimmungen auf einmal: wie man sich in der Stadt Zürich durch all die Vorlagen kämpft Direkte Demokratie ist ein hartes Geschäft. Vor allem vor dem Urnengang am 14. Juni – und wenn man die Deadline der brieflichen Stimmabgabe im letzten Moment irgendwie schaffen will. (www.nzz.ch, 9.6.26)

Windräder im Kanton Zürich: «Unsere Wälder zerstören, um weltweit lustige Hunde- und Katzenvideos zu teilen?» Weht der Zürcher Wind zu wenig – oder wird das Windkraftpotenzial kleingeredet? An einem Podium in Andelfingen stritten sich Gegner und Befürworter. (www.tagesanzeiger.ch, 9.6.26)

Direkte Demokratie wackelt – Premiere in Basel: Stimmberechtigte sind keine Mehrheit mehr Basel-Stadt ist der erste Kanton mit mehr unter 18-Jährigen und Ausländern als Stimmberechtigten. Das wirft Fragen auf. (www.srf.ch, 9.6.26)

Papst Leo XIV. in Barcelona: Appell für Frieden und Vielfalt im Mittelmeerraum - - An diesem Dienstagnachmittag kam es im Erzbischöflichen Palais von Barcelona zu einem kurzen, rund viertelstündigen Treffen zwischen Papst Leo XIV. und dem katalanischen Regionalpräsidenten Salvador Illa i Roca. Im Anschluss an das Gespräch verabschiedete das Oberhaupt der katholischen Kirche einige Mitarbeiter des Präsidenten. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 9.6.26)

Jesus als „Spielertrainer“ Die Kirche kann vom Fußball lernen: Anlässlich der Fußball-WM 2026 sprach sich der katholische Theologe und Sportbeauftragte des Bistums Würzburg, Thorsten Kapperer, für mehr Leidenschaft und Emotion aus. (www.ekd.de, 9.6.26)

Fällt das AKW-Verbot? Entscheiden könnte diese Frage ein halbes Dutzend Nationalräte Stundenlang hat das Parlament bereits über den Ausstieg aus dem Atomausstieg gestritten. Bis am Montag dürften Befürworter und Gegner der Vorlage noch etliche Einzelgespräche mit Wackelkandidaten führen. (www.nzz.ch, 9.6.26)

Atomdebatte: Selbst bei einem Ja zu neuen AKW ginge ein solches frühestens 2044 ans Netz Zwei Tage hat der Nationalrat um die Atomkraft gerungen – und seinen Entscheid auf kommende Woche vertagt. Klar ist dagegen: Ein neues AKW käme nicht vor 2044. (www.tagesanzeiger.ch, 9.6.26)

Druck aus Brüssel: Die Hälfte aller Kunden soll 2030 einen Smart Meter haben - Deutschland gehört zu den Schlusslichtern in Europa, wenn es um die Installation intelligenter Stromzähler geht. Die EU-Kommission will deshalb per Gesetz höhere Ziele vorschreiben. - (www.faz.net, 9.6.26)

Luftfahrtmesse ILA bei Berlin: Fluggesellschaften zahlen zu wenig CO2-Preise Am Mittwoch startet die Luftfahrtmesse ILA – mit Politprominenz und einer neuen nationalen Luftfahrtstrategie. Beim Klimaschutz aber hapert es noch. mehr... (taz.de, 9.6.26)

Das Pflichtenheft im Fokus Le Gruyère AOP startet eine nationale Kampagne, die hervorhebt, was den Käse einzigartig macht. (www.persoenlich.com, 9.6.26)

Vorteil der Demokratie: Freiheit bringt die besten Technologien hervor - Die Chinabegeisterung deutscher Technologieexperten mündet in manch seltsamer These zur hiesigen Politik. Besser als Neid wäre eine Rückbesinnung auf die Kraft der Freiheit. - (www.faz.net, 9.6.26)

25 Liter in 30 Minuten: Pilotreaktor verwandelt Plastikabfall in Öl Plastikmüll landet heute überwiegend in der Verbrennung oder auf Deponien, weil er sich aus sortiertechnischen Gründen kaum wirtschaftlich recyceln lässt. Forschende der Universität Amsterdam haben einen Prozess entwickelt, der dieses Problem von einer anderen Seite angeht: Statt Kunststoffe zu sortieren und mechanisch aufzuschmelzen, kochen sie den gemischten Abfall schlicht zu Öl um. Eine Pilotanlage soll diesen Sommer in Spanien zeigen, ob das auch im industriellen Maßstab funktioniert. (www.trendsderzukunft.de, 9.6.26)

Miete frisst fast die Hälfte des Einkommens AK-Präsident Bernhard Heinzle schlägt angesichts der jüngsten Daten Alarm und fordert, dass die politisch Verantwortlichen endlich ins Tun kommen soll. Vorarlberg brauche dringend mehr gemeinnützige Wohnungen.  (www.krone.at, 9.6.26)

„Menschenfeindliche Betonwüsten“: Umwelthilfe: Fast eine Million Bäume aus Städten verschwunden In grünen Oasen lässt sich Hitze besser ertragen als in Betonwüsten. Doch die Zahl der Bäume sinkt vielerorts. Vor allem eine Stadt im Südwesten hat nach Ansicht der Deutschen Umwelthilfe großen Nachholbedarf. (www.sueddeutsche.de, 9.6.26)

Deutsche Städte laut Umwelthilfe schlecht auf Hitze vorbereitet Der Klimawandel macht Hitzewellen häufiger und intensiver. Besonders betroffen sind Städte. Viele sind nicht gut darauf vorbereitet, kritisiert die Deutsche Umwelthilfe - und fordert mehr Bäume und weniger Beton.[mehr] (www.tagesschau.de, 9.6.26)

Hunderttausende Bäume haben die Städte verlassen Entgegen der dringend nötigen Klimaanpassung verlieren die deutschen Städte an Baumbestand und versiegeln mehr Flächen, zeigt der neue Hitzecheck der Deutschen Umwelthilfe. Die Organisation fordert, Baumschutz müsse vor Baurecht gehen. - (klimareporter.de, 9.6.26)

Dass sich der #Papst zu digitalen Themen äußert, ist nicht neu. Für Diskussionen sorgte die neue #Enzyklika dennoch. Denn der Papst kritisiert die Daten-Geschäftsmodelle der BigTech-Konzerne und legt sich mit dem Silicon-Valley an. | Aber ist alles reiner Wein, was der Vatikan hier predigt? | @netzpolitik.org on Bluesky (bsky.app, 9.6.26)

Arctic warming alters weather patterns across the globe Sea ice acts as the planet's air conditioning — one that's melting away. (yaleclimateconnections.org, 9.6.26)

Was die Apotheken leisten Der Apothekerverband PharmaSuisse und das Bündnis Gesundheitsfachhandel GFH lancieren die nationale Kampagne «Grünes Licht». (www.persoenlich.com, 9.6.26)

Synthetisches Kerosin | Wird der Traum vom klima­freundlichen Fliegen bald wahr? Der Krieg im Iran hat das Interesse an nach­haltigen Flug­treib­stoffen verstärkt. Schweizer Produzenten wollen in diesem Markt mitspielen. Wie sie vorgehen und was es braucht, damit sie Erfolg haben. | Nachhaltige Treibstoffe sind teuer und machen weltweit weniger als 1 Prozent aus. Der Krieg im Iran hat das Interesse aber verstärkt. | Schweizer Firmen wie Helvoil, Synhelion und Metafuels arbeiten am Aufbau von Produktionsanlagen in der Schweiz, in Deutschland und den Niederlanden. | Die EU will bis 2040 ein Drittel des Flugtreibstoffs aus nachhaltigen Quellen beziehen. Damit das gelingt, braucht es zusätzliche Fördermittel. | 12 Franken. So gross ist der Aufpreis für ein grünes Ticket, den man bei der Swiss zum Beispiel für einen Flug von Zürich nach Berlin bezahlt. Die Airline setzt das Geld fürs Klima ein. Sie kompensiert damit die CO2-Emissionen, die man als Passagier verursacht: Klimaschutzprojekte tragen 80 Prozent zu dieser Kompensation bei, (www.tagesanzeiger.ch, 9.6.26)

Studie: Geplante EEG-Novelle gefährdet den Ausbau privater Photovoltaikanlagen - -   - Am 20. April 2026 wurde ein Referentenentwurf zur Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG 2027) bekannt, der sich derzeit in der politischen Abstimmung befindet. Der Entwurf, kommt er denn in der Form, markiert einen grundlegenden Paradigmenwechsel: Private Haushalte mit kleinen Photovoltaikanlagen bis 25 Kilowatt (kW) Leistung verlieren die garantierte Einspeisevergütung, erhalten keinen Zugang zur Marktprämie und müssen ihre Einspeisung dauerhaft auf 50 % der installierten Leistung begrenzen. Alternativ ist lediglich die Nulleinspeisung vorgesehen - - Das Berliner Forschungsinstitut aquu hat im Auftrag des Solarenergie-Fördervereins Deutschland (SFV) in einer Simulationsstudie die wirtschaftlichen Auswirkungen der geplanten Regelungen auf Photovoltaikanlagen bis 25 kW berechnet. Die Ergebnisse der PV2027-Studie zeigen, dass derzeit weder die Nulleinspeisung noch die Direktvermarktung von Solarstrom aus Photovoltaikanlagen bis 25 kW wirtschaftlich ist. - - Direktvermarktung für kleine Anlagen noch zu teuer - Am Beispiel einer 10-kW-Anlage und eines 10-kWh-Speichers belegen die Wissenschaftler: Den jährlichen Erlösen aus der Direktvermarktung von rund 250 Euro stehen Kosten für den Direktvermarkter von rund 160 Euro gegenüber. Der verblei >| (www.ikz.de, 9.6.26)

Die Bedeutung von Holz Zum 100-jährigen Jubiläum hat das Holzbauunternehmen Hallenbarter einen Imagefilm produzieren lassen. Der Claim lautet: «Jeder lebt Holz anders». (www.persoenlich.com, 9.6.26)

„Klimawandel verändert Wasserhaushalt“ Je höher die Temperaturen steigen, desto mehr Wasser verdunstet, und desto stärker trocknen die Böden aus. Gleichzeitig nehmen die Niederschläge im Sommer ab, wodurch die Grundwasserstände zusätzlich sinken. Zu diesem Zwischenergebnis kommt eine am Dienstag präsentierte Studie. Auch Umweltminister Nobert Totschnig (ÖVP) sagte, dass der Klimawandel den heimischen Wasserhaushalt verändere, mit Folgen für die Trinkwasserversorgung, die Lebensmittelproduktion und Ökosysteme. (orf.at, 9.6.26)

Wal-Kadaver in Dänemark: Buckelwal Timmy wird zu Biodiesel verarbeitet Der tote Wal von Anholt endet teils im Museum, teils in der Fabrik. Sein Fett soll nun als Treibstoff genutzt werden. (www.tagesanzeiger.ch, 9.6.26)

Effekte des Klimawandels: Alles ist vergeben In kühlender Schwimmbadumgebung werden heißlaufende Männchen zum Kunstgegenstand. Und im Straßenrandbaum sitzt ungeahnt Exotisches auf dem Geäst. mehr... (taz.de, 9.6.26)

Analyse der Deutschen Umwelthilfe: Schlechte Noten für Bayerns Städte beim Hitze-Check Zu viel versiegelt, zu wenig Schatten: Die Städte im Freistaat bieten an heißen Tagen nur unzureichend Schutz. Beim „Hitze-Check 2026“ der Deutschen Umwelthilfe gab es reihenweise schlechte Bewertungen. (www.sueddeutsche.de, 9.6.26)

Nahrungsmittelversorgung: „Die Nahrungsmittelproduktion in Deutschland ist krisenanfälliger, als wir das im Alltag denken“ Eine Studie untersucht, wie sich Klimawandel, Krieg und Krisen gegenseitig verstärken können – und identifiziert eine neue Schwachstelle: die soziale Wirkung gefühlter Lebensmittel-Knappheit. (www.sueddeutsche.de, 9.6.26)

Bonn climate talks a chance to sustain just transition, forest protection momentum The UN climate negotiations in Bonn will be a critical moment to sustain emerging political momentum towards a just transition away from fossil fuels and efforts to end forest destruction by 2030 amid new warnings of a looming 1.5 °C exceedance. | The Bonn Climate Change Conference (SB64) comes 100 days after the US-Israel war on Iran sparked a global energy shock and after 57 countries met in Santa Marta, Colombia in April for the world's first conference on the transition away from fossil fuels — a landmark moment signalling political winds of change. | It also comes in the wake of a milestone UN General Assembly resolution aimed at advancing implementation of the International Court of Justice (ICJ) Advisory Opinion on climate change and state responsibility, making it clear that climate action is an irrefutable legal obligation. (www.greenpeace.org, 9.6.26)

Stärkung der regionalen Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien [23.4.26] Deutsche Städte und Landkreise können ihre Einnahmen aus erneuerbaren Energien mehr als verdoppeln, wenn sie die Ausbauziele für Wind- und Solaranlagen erreichen: von heute 5,5 auf 12,4 Milliarden Euro jährlich ab dem Jahr 2033. Das belegt eine Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln Consult (IW Consult) im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums. Die Studienautor:innen empfehlen Bund und Ländern, es den Kommunen durch Beratung und Informationen sowie durch geeignete Rahmenbedingungen zu ermöglichen, ihre regionalwirtschaftlichen Möglichkeiten besser auszuschöpfen. (www.berlin-institut.org, 9.6.26)

Historikerin Christina Morina in den USA: „So schnell kippt Deutschland nicht Die Historikerin Christina Morina konnte ein Jahr lang als Gastdozentin in New York unterrichten. Sie ist dort mitten in die Trump-Krise und eine hoch polarisierte linke Akademikerwelt gestoßen. Was heißt das für Deutschland? (www.freitag.de, 9.6.26)

Hitze-Check 2026 der Deutschen Umwelthilfe: Fast eine Million Bäume aus deutschen Städten verschwunden – Deutsche Umwelthilfe e.V. DUH deckt auf: Städte verlieren massiv Bäume und Grünflächen, Versiegelung schreitet voran, Hitzebetroffenheit der Menschen sogar gestiegen | Hitze-Hotspots sind Offenburg und Mannheim, Positivbeispiele sind Kiel und Wuppertal | DUH fordert von Bauministerin Hubertz und Gesundheitsministerin Warken sofort wirksamen Hitzeschutz-Masterplan mit verbindlichen Standards für Stadtgrün | Audiostatement von DUH-Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz unten zum Download verfügbar (www.duh.de, 9.6.26)

The asteroid that killed the dinosaurs may have sparked millions of years of hydrothermal life When asteroids slam into Earth, they can create hydrothermal vent systems (www.scientificamerican.com, 9.6.26)

Meinungsfreiheit: Dieses Spiel verändert Gespräche | „Lasst uns doch einfach mal die Expertinnen und Experten weglassen“ Das Dialogspiel „Eine Stunde Reden“ bringt Menschen ins Gespräch. Zu Themen wie Verkehr, dem Krieg in Gaza oder Einsamkeit. Journalist:innen dürfen zwar zuhören, müssen aber ihre Meinung für sich behalten — vielen fällt das offenbar schwer. (uebermedien.de, 9.6.26)

Abschluss der GEW-Petitionskampagne: Ethik ab Klasse 1 statt Religion für alle Gestern hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Hamburg nach einjähriger Laufzeit eine Petition an die Hamburgische Bürgerschaft übergeben. Darin wird Ethik und Philosophie ab der ersten Klasse gefordert, statt dem bisherigen "Religionsunterricht für alle". (hpd.de, 9.6.26)

So gelingt die Wärmewende im Bestand | Optimierte Wärmepumpentechnik mit geringen Schutzbereichen ermöglicht flexiblere Aufstellung der Außeneinheit In Marienheide wurde in einem Einfamilienhaus — Baujahr 1973 — eine alte Ölheizung durch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ersetzt. Gleichzeitig investierten die Eigentümer noch in eine Photovoltaik-Anlage sowie einen Batteriespeicher. Das Ergebnis überzeugt und gibt ein Vorzeigebeispiel für den wirtschaftlichen Einsatz von Wärmepumpen im Bestand. | Im Bergischen Land, rund 50 km östlich von Köln, liegt das idyllische Marienheide. Stolze 85 % des Gemeindegebiets machen Wälder, Grünland und Gewässer aus. Der ehemalige Luftkurort am Quellgebiet der Wipper bietet seinen knapp 14 000 Einwohnern aber nicht nur einen hohen Freizeit- und Erholungswert. Auch die Wärmewende ist inmitten der malerischen Wald-, Seen- und Hügellandschaftnicht nur angekommen — sie ist hier Programm. (www.ikz.de, 9.6.26)

Wenn Regulierung das Wirtschaftswachstum verlangsamt Europa hat ein Produktivitätsproblem. Dennoch wird ein wachsender Anteil der Arbeitskräfte für die Einhaltung regulatorischer Vorgaben eingesetzt statt für Innovationen oder andere produktive Tätigkeiten. Das belastet insbesondere Start-ups. | In den meisten Mitgliedsländern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat sich das Produktivitätswachstum verlangsamt. Ein zentraler Grund dafür ist die abnehmende wirtschaftliche Dynamik: In den vergangenen zwei Jahrzehnten ist der Anteil neuer und junger Unternehmen gesunken, und Arbeitnehmende wechselten seltener den Arbeitsplatz. | Eine mögliche Erklärung dafür ist die zunehmende regulatorische Belastung. | Dan Andrews, Sébastien Turban, OECD, Divison Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Regulierung (dievolkswirtschaft.ch, 9.6.26)

Energieeffizienzgesetz stärkt Wettbewerbsfähigkeit | Effizientere Energienutzung, höhere Produktivität, mehr Wohlstand Vor der anstehenden Kabinettsentscheidung zum Energieeffizienzgesetz (EnEfG) empfiehlt die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e. V. (DENEFF), die Debatte auf die eigentliche wirtschaftliche Herausforderung zu konzentrieren: Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit entscheidet sich daran, wie erfolgreich Unternehmen und Volkswirtschaft aus den eingesetzten Ressourcen Wertschöpfung schaffen. | „Deutschland hat über Jahrzehnte bewiesen, dass steigender Wohlstand und sinkender Energieverbrauch zusammen möglich sind“, erklärt Christian Noll, geschäftsführender Vorstand der DENEFF. „Unsere Wirtschaft ist seit 1990 real um rund 50 Prozent gewachsen, während der Energieverbrauch gleichzeitig sogar gesunken ist. Genau diese Fähigkeit, mit weniger Energieeinsatz mehr wirtschaftliche Leistung zu erzielen, war lange eine besondere Stärke des Standorts Deutschland.“ (deneff.org, 9.6.26)

Schulen bekommen Online-Tool für Handyregeln In Sachsen-Anhalt sollen Schulen den Umgang mit Handys eigenständig regeln. Ein generelles Verbot halte er für falsch, sagte Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) bei einem Besuch des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Magdeburg. | Auch Bildungsminister Jan Riedel (CDU) setzt auf individuelle Lösungen. «Das muss in der Schulgemeinschaft besprochen werden», sagte Riedel. | Eine Handreichung und ein digitales Online-Tool soll Schulen in Sachsen-Anhalt dabei helfen, Regeln zu entwickeln. Die Einrichtungen sollen eigenständig entscheiden, wie private digitale Geräte im Schulalltag eingesetzt werden — abgestimmt auf Schulform, Altersstufe und pädagogisches Konzept. Schule solle zugleich Schutz- als auch Lernraum sein, man müsse hier einen Mittelweg beschreiten, sagte Riedel. «Wir sind nicht auf der absoluten Verbotswelle unterwegs.» (www.it-daily.net, 9.6.26)

AKW und KI Die Debatte um den Ausstieg aus dem Ausstieg aus der AKW-Technologie kommt zu früh. Es fehlen Prognosen über den Anstieg des Verbrauchs durch zusätzliche KI-Rechenzentren sowie über die Folgen von deren zusätzlichem Kühlwasserverbrauch für die Energieversorgung. (www.journal21.ch, 9.6.26)

Solarpunk‘s not dead! Und Jules Verne lebt auch noch. Ausserdem regnet es Preise (der Nebula Award wurde verliehen) und Platzierungen (die neue Phantastikbestenliste ist draußen). Unsere SFF-News. https://www.tor-online.de/magazin/mehr-phantastik/news-phantastik-bestenliste-juni-2026 | @fischertor.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 9.6.26)

Bäume schützen Bürger*innen in Bayern vor Hitze Hitzewellen, tropische Nächte, aufgeheizte Wohnungen, Einrichtungen und Arbeitsräume machen uns Menschen zu schaffen. Darauf macht der bundesweite Hitzeaktionstag am 11. Juni unter Beteiligung von Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, Krankenkassen und Verbänden aufmerksam. Der BUND Naturschutz (BN) ist Partner des Bündnis Hitzeschutz Bayern. | „Die zunehmende Häufigkeit und Intensität von Hitzeperioden gefährden die Gesundheit der Menschen schon heute“, erklärt der BN-Vorsitzende Martin Geilhufe. „Insbesondere Personengruppen mit erhöhtem Risiko, wie ältere Menschen, Menschen mit chronischen Erkrankungen, Menschen mit Behinderungen, Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder sind stark gefährdet. Die mit Hitze einhergehenden psychischen und physischen Belastungen wirken sich aber auch bei gesunden Menschen aus, beispielsweise auf die Arbeitsfähigkeit.“ (www.bund-naturschutz.de, 9.6.26)

„Sticky“ und „spreadable“ | Rezension zu „Alltag als Arbeit. Wie Influencer:innen unser Selbstbild verändern“ von Tanja Prokić Mit der Etablierung von Social-Media-Plattformen wie Instagram und TikTok, die der Darstellung von Alltag, Konsum und dem Selbst verschrieben sind, hat sich eine neue Form digitaler Öffentlichkeit herausgebildet. In ihr werden Influencer:innen, die zwischen persönlicher Inszenierung, ökonomischen Interessen und den Logiken der Plattformen vermitteln, zu zentralen Akteur:innen. Mit ihrem Buch Alltag als Arbeit. Wie Influencer:innen unser Selbstbild verändern untersucht Tanja Prokić das Phänomen Influencer:innen als Ausdruck eines tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandels. Das Buch ordnet Influencing nicht nur als Folge des Aufstiegs sozialer Medien ein, sondern analysiert es im größeren Zusammenhang digitaler Plattformökonomien, neuer Arbeitsformen und der Transformation des Alltags. Prokić argumentiert, dass Influencer:innen nicht als isolierte Akteur:innen zu verstehen seien, sondern als Teil eines technoökonomischen Gefüges agierten, (www.soziopolis.de, 9.6.26)

Tirols Kristallriese bei Klimazielen auf gutem Weg Der Tiroler Konzern Swarovski erhält eine Bestätigung von SBTi. Das gesteckte Ziel für das Jahr 2030 in Sachen Klimaschutzmaßnahmen habe man jetzt schon erreicht, heißt es aus dem Betrieb. (www.krone.at, 9.6.26)

Fossile Baustelle Wärmenetze: Klimaschutz sichern, Ressourcen schützen | BUND-Studie benennt politische Leitplanken für den nachhaltigen Umbau Massiver Handlungsdruck: Fast drei Viertel der Wärme in Wärmenetzen noch fossil erzeugt | Konsequente, ressourcenschonende Umstellung auf Erneuerbare und Energieeinsparungen erforderlich | Studie verdeutlicht Dringlichkeit und benennt politisch notwendige Leitplanken | Klimafreundliches, bezahlbares und krisensicheres Heizen gelingt nur mit einer verlässlichen Abkehr von Gas und Öl und dem zügigen Umstieg auf erneuerbare Wärmequellen. Das gilt auch für die rund 3.800 Wärmenetze in Deutschland. Wie der Umbau gelingen kann, zeigt die vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) heute vorgestellte Studie „Dekarbonisierung von Wärmenetzen — Politische Leitplanken für eine erfolgreiche Transformation“. | Im Auftrag des BUND hat das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) untersucht, welche Rolle Wärmenetze in der klimaneutralen Wärmeversorgung bis 2045 spielen und welche Anpassungen in der Förderung und bei Gesetzen (www.bund.net, 9.6.26)

Sorgen vor XXL-Turnier: Wird das die klimaschädlichste WM der Geschichte? - Die Fußball-WM könnte in fünf Wochen mehr Emissionen verursachen als viele Staaten in einem Jahr. Dabei hat sich die FIFA dem Klimaschutz verschrieben. Für Trump missachtet sie sogar ihre eigenen Regeln. - (www.faz.net, 9.6.26)

Jüdisch-Sein in Zürich – Das Leben in einer religiösen Minderheit Wie fühlt es sich an, in der Schweiz als jüdische Person zu leben? Séverine spricht über eine Kindheit, in der «Judenwitze» zum Schulalltag gehörten, über das Gefühl, für andere ein bestimmtes Bild von Jüdinnen und Juden vermitteln zu müssen und über ihren Umgang damit heute. | Die Schweiz ist von religiöser Vielfalt geprägt. Doch wie gestaltet sich das Leben von Menschen, die hier einer religiösen Minderheit angehören? Können sie ihre religiöse Zugehörigkeit sichtbar leben und ihre Praxis frei ausüben? Solche Fragen stellen sich vermutlich Menschen jüdischen Glaubens immer wieder. Insbesondere seit dem Überfall der Terrororganisation Hamas am 7. Oktober 2023 auf Israel hat sich das Sicherheitsgefühl für viele verschlechtert. Das hängt auch damit zusammen, dass es seither in verschiedenen Städten — auch in Zürich — vermehrt zu verbalen und/oder physischen Angriffen gekommen ist. (www.religion.ch, 9.6.26)

Natrium-Akkus aus Singapur: Lithium-Alternative für Heimspeicher? Lithium-Akkus gelten als Standard für Energiespeicher. Sie sind aber relativ teuer, brandgefährlich und geopolitisch heikel. Ein Forscherteam aus Singapur hat jetzt eine Natrium-Ionen-Batterie entwickelt, die alle drei Probleme lösen soll. Die Zellen überstehen mehr als 30.000 Ladezyklen und könnten Heimspeicher sowie Rechenzentren deutlich sicherer machen. Was die Technologie kann, wo sie an Grenzen stößt und wann sie auf den Markt kommt. |Die Erzeugung von Strom durch Solarzellen oder Windkraftanlagen schwankt je nach Wetterbedingungen. Für eine verlässliche Energieversorgung werden deshalb leistungsstarke industrielle Speichersysteme benötigt. Herkömmliche Lithium-Akkus bergen jedoch Risiken, da sie bei Beschädigungen leicht in Brand geraten können. Zudem ist die globale Lieferkette stark von einzelnen Ländern abhängig, die die Verarbeitung kontrollieren.| Ein Forscherteam um Palani Balaya von der nationalen Universität Singapur sucht deshalb nach Alternativen und setzt auf Natrium. (www.basicthinking.de, 9.6.26)

Wie funktioniert die chinesische Planwirtschaft genau? China ist die große Hoffnung für eine globale Energiewende und weckt hohe Erwartungen an die Nutzung künstlicher Intelligenz. Dem liegt ein System zugrunde, das unser Autor „gelenkte Marktwirtschaft“ nennt (www.freitag.de, 9.6.26)

Hitze-Check 2026: Umwelthilfe warnt vor schwindendem Baumschatten in Städten Seit 2018 sind laut Umwelthilfe fast eine Million Bäume aus deutschen Städten verschwunden. Offenburg und Mannheim schneiden in einem »Hitze-Check« besonders schlecht ab. (www.zeit.de, 9.6.26)

Praxisbeirat Sustainable Finance: Umsetzung statt neuer Absichtserklärungen WWF fordert konsequente Finanzierung der Transformation und warnt vor Aufweichung von Nachhaltigkeitsberichtspflichten (www.wwf.de, 9.6.26)

Agrola und Landi legen Wasserstofftankstellen in der Innerschweiz still Die Landi-Genosschenschaften Sursee, Sempach-Emmen und Luzern-West stellen den Betrieb der Wasserstofftankstellen von Agrola ein. Betroffen sind die Tankstellen in Zofingen, Rothenburg und Schötz. | Die Nachfrage sei hinter den Erwartungen geblieben, begründen die Tochtergesellschaften des von landwirtschaftlichen Genossenschaften getragenen Agrarkonzerns Fenaco in einer Mitteilung vom Montag die geplanten Schliessungen, welche per Ende 2026 umgesetzt werden sollen. Zu einem Personalabbau kommt es dabei nicht. | Am Grundsatz der Technologieoffenheit wollen Agrola und die Landi Genossenschaften aber festhalten. (www.cash.ch, 9.6.26)

Forschungsförderung für die elektrifizierte Baustelle | Bauen ohne Dieselabgase und Fahrzeuglärm Baustellen sind nach wie vor geprägt von lauten und stinkenden Dieselmotoren. Zwar gibt es auf dem Markt zunehmend batterieelektrisch betriebene Maschinen und Fahrzeuge, der große Durchbruch hin zur lokal emissionsfreien und energieeffizienten Baustelle scheitert jedoch bislang vor allem am Zusammenwirken und den Abläufen. Dieses herausfordernde Problem soll der neue Forschungsverbund ForBat@Bau lösen … | Forschungsziel ist ein integriertes Planungs- und Betriebstool für komplexe emissionsfreie Baustellen. Die Akteure sollen sich vernetzen und gemeinsam an ganzheitlichen Lösungskonzepten arbeiten. Das Programm unter Leitung der Technischen Universität München (TUM) gliedert sich in vier Teilbereiche: | Zielgenau abgestimmte Maschinenantriebskonzepte, | Entwicklung und Einsatzplanung intelligenter, modularer und multifunktionaler Batteriesysteme, | softwaregestützte Planung und Steuerung von Bauprozessen und Energieflüssen, | optimale und flexible Nutzung der Kapazitäten (www.tum.de, 9.6.26)

EnStadt:Pfaff – ein klimaneutrales Quartier entsteht Nur zwei Kilometer vom Stadtzentrum Kaiserslautern entfernt, hat das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE gemeinsam mit sieben Projektpartnern die Entwicklung einer ehemaligen Industriebrache zu einem klimaneutralen Quartier aktiv begleitet. Wo zuvor das Traditionsunternehmen Pfaff 150 Jahre lang Nähmaschinen produziert hatte, sind heute vier Bestandsgebäude modernisiert in Betrieb, zudem hat die Neubebauung des Geländes begonnen. Mitte Mai 2026 wurde die Energiezentrale des neuen Quartiers eingeweiht — ein Meilenstein für das Leuchtturmprojekt «EnStadt:Pfaff». (www.gebaeudetechnik-news.ch, 9.6.26)

Vor Desinformation schützen Zu den Kommunal- und Landtagswahlen 2026 setzen die Deutsche Presse-Agentur (dpa), die Günter-Holland-Journalistenschule (GHJS) der Augsburger Allgemeinen und die Jugendmedienorganisation Medienebene e.V. gemeinsam auf die Stärkung der Medienkompetenz junger Menschen. (mmm.verdi.de, 9.6.26)

Milliardenpakt für Netzausbau: Schulterschluss von Staat und Wirtschaft Schnelleres Internet für Millionen: Ein neuer Pakt zwischen Politik und Telekombranche setzt auf Tempo, weniger Bürokratie und gemeinsame Nutzung der Netze. | Ein breiter Schulterschluss zwischen Staat und Wirtschaft soll den Netzausbau in Deutschland spürbar beschleunigen. Vertreter von Bund, Ländern, Kommunen und der Telekommunikationsbranche haben dafür das weitreichende Memorandum of Understanding (MoU) «Bestes Netz für Deutschland» unterzeichnet. | «Wir wollen mehr Tempo, weniger Bürokratie und verlässliche Rahmenbedingungen, damit der Ausbau von Glasfaser und Mobilfunk in Deutschland spürbar vorankommt», sagte Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU). Indem man den Fortschritt mit konkreten Kenngrößen transparent mache, schaffe man mehr Verbindlichkeit für Investitionen, Genehmigungsprozesse und die Umsetzung der gemeinsam vereinbarten Ziele. (www.it-daily.net, 9.6.26)

Neues KIT-Modell zeigt, wie KI unsere Stromnetze steuert Künstliche Intelligenz entscheidet zunehmend, wann Strom fließt, was er kostet und wann Elektroautos laden. Doch bisher bleiben die Entscheidungen der Algorithmen oft undurchsichtig. Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie haben mit dem SHAPformer eine Methode entwickelt, die KI-Vorhersagen im Energiesystem erstmals direkt nachvollziehbar macht. Was dahintersteckt und warum das auch für Verbraucher relevant ist. | Das Management der Energieversorgung gestaltet sich zunehmend komplexer. Wind- und Solarstrom schwanken wetterabhängig, während Elektroautos, Batteriespeicher und Wärmepumpen die Verbrauchsmuster verändern. Netzbetreiber und Energieversorger setzen Künstliche Intelligenz ein, um ihre Systeme effizient und stabil zu betreiben. | Um die Stromerzeugung und den Verbrauch präzise aufeinander abzustimmen, müssen viele Faktoren gleichzeitig berücksichtigt werden. (www.basicthinking.de, 9.6.26)

Aktionsbündnis Hitzeschutz Berlin fordert: Pflegebedürftige Menschen besser vor Hitze schützen Hitze gehört nach wie vor zu den unterschätzten Gesundheitsgefahren. Insbesondere für ältere und pflegebedürftige Menschen stellt sie ein erhebliches Risiko dar. Vor dem Hintergrund der immer häufiger auftretenden und länger anhaltenden Hitzeperioden fordert das Aktionsbündnis Hitzeschutz Berlin deshalb, pflegebedürftige Menschen besser vor Hitze zu schützen und die Hitzeschutzmaßnahmen im Gesundheits- und Pflegesystem auszubauen. Denn ältere und pflegebedürftige Menschen haben nicht selten ein vermindertes Durstgefühl, sodass diese Personengruppen besonders gefährdet sind zu dehydrieren. Hinzu kommt, dass Hitze bestehende und gesundheitliche Einschränkungen pflegebedürftiger Menschen zusätzlich verschlechtern kann. Das Berliner Gesundheitssystem muss sich auf diese Herausforderungen einstellen. Denn fast 240.000 Berlinerinnen und Berliner (rund 6,3 Prozent der Bevölkerung) sind 80 Jahre oder älter, 212.000 Menschen in der Stadt (etwa 5,6 Prozent der Bevölkerung) sind pflegebedürftig. (www.klimawandel-gesundheit.de, 9.6.26)

UN-Report zu KI-Umweltkosten: Gut gemeint, schlecht gerechnet Ein neuer UN-Report warnt vor dem wachsenden Energie- und Wasserverbrauch von Rechenzentren aufgrund des KI-Booms. Doch statt auf die Verantwortung von Tech-Konzernen zu pochen, gibt er Tipps für Nutzer:innen, wie sie ihr Verhalten ändern könnten. Eine vertane Chance, kritisieren Forscher:innen. | Ein neu veröffentlichter Report des „UNU Institute for Water, Environment and Health“ untersucht die Umweltkosten des KI-Booms. Er beziffert dabei nicht nur CO2-Bilanz, sondern auch den Wasser- und Flächenverbrauch der Rechenzentren — also der Infrastruktur hinter weiten Teilen unseres digitalen Alltags. | Die Eckzahlen des UN-Berichts: Rechenzentren hätten im Jahr 2025 weltweit rund 448 Terawattstunden Strom verbraucht. KI-Workloads machten dabei bereits rund 20 Prozent ihres Stromverbrauchs aus. Würden die Rechenzentren als ein Land gelten, wäre es der elftgrößte Stromverbraucher der Welt. Bis zum Jahr 2030 könnte der KI-Anteil ihres Stromverbrauchs auf 40 Prozent steigen. (netzpolitik.org, 9.6.26)

Diese 8 SAC-Hütten öffnen diesen Sommer nach dem Umbau wieder SAC-Hütten werden immer beliebter — und die Ansprüche der Gäste und Betreiber verändern sich. In diesem Sommer öffnen acht Hütten wieder, die einen mehr oder weniger grossen Umbau hinter sich haben. | Carschinahütte GR | Dammahütte UR | Doldenhornhütte BE | Gelmerhütte BE | Mutthornhütte BE | Camona da Terri GR | Trifthütte BE | Cabane du Vélan VS (www.watson.ch, 9.6.26)

Der Jahreswirtschaftsbericht 2026 – ein Sprung zurück Die immer im Frühjahr erscheinenden Jahreswirtschaftsberichte sind das zentrale wirtschaftspolitische Berichtsinstrument der Bundesregierung. Sie spiegeln deren wirtschaftspolitischen Leitlinien und enthalten außer der jährlichen Projektion der deutschen wirtschaftlichen Entwicklung ein Portfolio an Maßnahmen. Federführend ist das Bundeswirtschaftsministerium. | Gegenwärtig dürften bereits die Vorarbeiten für den neuen Bericht Anfang 2027 beginnen. So könnten in dieser Phase vielleicht einige Defizite vermieden werden, welche der letzte Bericht von Ende Januar noch aufweist. | Laut Untertitel des aktuellen Berichts vom Frühjahr 2026 soll investiert und reformiert werden, um das Wachstum insbesondere durch erhöhte Binnennachfrage voranzubringen und gleichzeitig eine gewisse Resilienz gegenüber geopolitischen Einflüssen durch US-Zölle und die staatlich organisierte Wettbewerbspolitik Chinas aufzubauen (BMWK 2026). (www.postwachstum.de, 9.6.26)

Glen Dimplex: Vorgefertigte Energiezentrale für Mehrfamilienhäuser Mit dem „X-Hub“ bringt Dimplex eine vorinstallierte Energiezentrale für Heizung und Warmwasser in Mehrfamilienhäusern auf den Markt. Das System zielt auf serielle Sanierungsprojekte sowie Anwendungen in Nahwärmenetzen ab. (www.ikz.de, 9.6.26)

BUND: Bäume schützen vor Hitze 08. Juni 2026 | Hitzeaktionstag 2026 | Umweltverband ruft zum Mitmachen mit der Mein-Baum-App auf Hitze in der Stadt belastet Menschen | Natürliche Klimaanlage — Bäume und Stadtgrün senken Temperaturen | Bürger*innen schützen Bäume mit dem "Mein Baum"-App des BUND | Hitzewellen, tropische Nächte, aufgeheizte Wohnungen und Arbeitsräume machen uns Menschen zu schaffen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) weist zum bundesweiten Hitzeaktionstag am 11. Juni auf die Bedeutung von Bäumen als wirksamen Schutz gegen Hitze hin. Bäume sind natürliche Klimaanlagen — sie leiden aber unter Trockenheit, Hitze und schwierigen Standortbedingungen. Mit der “Mein Baum“-App des BUND können Bürger*innen Bäume schützen helfen. | Besonders betroffen von der Hitze sind Städte. Die zunehmende Häufigkeit und Intensität von Hitzeperioden gefährden die Gesundheit der Bevölkerung. Versiegelung von Flächen, fehlender Schatten, weniger Verdunstung und Durchlüftung schaffen sogenannte Hitzeinseleffekte. (www.bund.net, 9.6.26)

Wie kommt Strom nach Zürich? Erklärt in 7 Schritten | Das Schweizer Stromnetz einfach erklärt Strom entsteht nicht einfach, er durchläuft eine Reise durch mehrere technische Stufen. Schritt für Schritt zeigen ewz-Mitarbeiter*innen, wie fallendes Wasser im Kraftwerk Elektronen in Bewegung setzt und wie der Strom über das Netz schliesslich in unsere Steckdose gelangt. | Im Kraftwerk entsteht der Strom | Der Transformator passt die Spannung an | Die ewz-Leitstelle hat den Kraftwerkspark im Griff | Swissgrid sorgt für Netzstabilität | Die Netzebenen sind wie Verkehrsstrassen im Stromnetz | Die Knotenpunkte für die Stadt und die Quartiere | Die letzte Etappe bis ins Wohnzimmer (www.powernewz.ch, 9.6.26)

Agenda Klimaneutraler Luftverkehr | Leitlinien und Roadmap Die Bundesvereinigung gegen Fluglärm (BVF), Germanwatch und der Verkehrsclub Deutschland (VCD) haben anlässlich der Veröffentlichung einer neuen Luftfahrtstrategie der Bundesregierung eigene Leitlinien und eine eigene „Agenda klimaneutraler Luftverkehr“ vorgelegt. Darin fordern sie konkret: | eine Roadmap klimaneutraler Luftverkehr, | eine Strategie zur Reduzierung des Fluglärms sowie | ein Handlungskonzept zur Verringerung der Luftverschmutzung im Umfeld von Flughäfen. (www.germanwatch.org, 9.6.26)

Papst an Helfer in Madrid: Sauerteig der Selbstlosigkeit sein - - Zum Abschluss seiner ersten Spanienreise-Etappe in Madrid hat Papst Leo XIV. am Dienstagvormittag freiwilligen Helfern für ihren Einsatz gedankt. „Jeder hat gegeben, was er konnte, und dabei sein Herz, seine Hände, seine Ideen, seine Talente und sein Lächeln eingebracht. Möge Gott euch belohnen, wie nur er es kann!", sagte das katholische Kirchenoberhaupt auf dem Messegelände von Madrid kurz vor seiner Weiterreise nach Barcelona. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 9.6.26)

Bäume werden dank Stickern zu Feuermeldern | Elektronische Hightech-Aufkleber der Hanyang Universität erkennen Waldbrände in Echtzeit. Mit an Bäume im Wald geklebten elektronischen Stickern wollen Forscher der Hanyang Universität Brände im Frühstadium erkennen. Sie enthalten eine Fotodiode, die auf tiefultraviolettes Licht (DUV) anspricht, und einen Bluetooth-Sender, der jede DUV-Entdeckung an eine Datensammler meldet, der wiederum mit einer Zentrale verbunden ist. (www.pressetext.com, 9.6.26)

Klimaschutz-Aktion: Greenpeace bringt Tempo-100-Schilder an Autobahnen an Aktivistinnen und Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace haben Verkehrsschilder an Autobahnen überklebt, um ihrer Forderung nach einem generellen Tempolimit Nachdruck zu verleihen. Am frühen Morgen kletterten Aktivistinnen zu einer Stelle der Autobahn 4 bei Aachen und brachten einen 100-km/h-Aufkleber dort an, wo zuvor nur die Zahl 130 als empfohlene Richtgeschwindigkeit gestanden hatte. Man habe dies auch an den anderen 25 Autobahn-Grenzübergängen gemacht, hieß es von Greenpeace. | Aus Sicht der Umweltschutzorganisation ist ein generelles Tempolimit von 100 Stundenkilometern auf den deutschen Autobahnen überfällig. «Die Bundesregierung blockiert eine kostenlose supereffektive Maßnahme, um Sprit zu sparen, das Klima zu schützen und die Straßen sicherer zu machen», sagte Greenpeace-Mobilitätsexpertin Marissa Reiserer. «Daher haben Aktivistinnen das selbst in die Hand genommen und Tempo 100 eingeführt.» (www.zeit.de, 9.6.26)

Bürokratie: Die EU räumt auf | Michael Hager Die Europäische Kommission will Unternehmen von administrativen Belastungen befreien. Mit den neuen Omnibus-Paketen sollen überschiessende Regeln verschwinden, um Innovation und Wachstum zu fördern. | Der Handlungsbedarf ist gross. In den vergangenen Jahren hat die EU zahlreiche neue Vorschriften eingeführt. Heute führen überbordende und teils doppelte Regulierungen zu höheren Kosten, sie bremsen Investitionen und binden Ressourcen, die Unternehmen stattdessen für Innovationen einsetzen könnten. Besonders betroffen sind KMU, die oft nur begrenzte personelle und finanzielle Mittel haben. Dies belastet die Produktivität und das Wachstum in Europa. | Michael Hager. Kabinettchef von Valdis Dombrovskis, Kommissar für Wirtschaft und Produktivität sowie Umsetzung und Vereinfachung, Europäische Kommission, Brüssel (dievolkswirtschaft.ch, 9.6.26)

Bundespreis UMWELT & BAUEN für vorbildlichen Umgang mit Bestandsgebäuden verliehen – Gebäude und Bauprodukte setzen Maßstäbe für das Bauen im Bestand Bauen im Bestand ist vielfältig und bietet großes Potenzial für den Umwelt- und Klimaschutz. Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt zeichnen mit der Verleihung des Bundespreises UMWELT & BAUEN Projekte aus, die Nachhaltigkeit und wertschätzende Architektursprache zukunftweisend miteinander verknüpfen. | Der Bundespreis UMWELT & BAUEN geht an drei Gebäude: In der Kategorie Wohngebäude erhält den Preis das Wohn- und Gemeinschaftsprojekt Collegium Academicum in Heidelberg. Die Mehrzweckhalle Ingerkingen und das Integrative Familienzentrum in Dresden werden in der Kategorie Nichtwohngebäude ausgezeichnet. | Die Projekte könnten kaum unterschiedlicher sein: Eine ehemalige Kaserne wurde in sozialen Wohnraum umgewandelt, eine Sporthalle zu einer Mehrzweckhalle und eine verlassene Schokoladenfabrik ist nun ein Familienzentrum. Allen gemeinsam ist ihr wertschätzender Umgang mit dem Gebäudebestand und der Baukultur. (www.nbau.org, 9.6.26)

In Europa entsteht einen neue Politaristokratie | Die Schweiz und Europa: Wer schottet sich hier von wem ab? Das Establishment in Europa ist sich einig: Die direkte Demokratie ist ein Einfallstor für Populisten. Und rechtfertigt damit die Formung einer neuen Politaristokratie. Eine gefährliche Entwicklung. | So entpuppt sich denn die Rede von der Weltoffenheit der vermeintlichen Abschottungsgegner als Luxusglauben von Spezialbürgern in Politik, Bürokratie, Wirtschaftsverbänden sowie staatsnahen Unternehmen und Organisationen, die sich — als ihren Nutzen maximierende Rent-Seeker durchaus rational handelnd — um den Verlust ihrer strukturell geförderten Prämie sorgen. So offenbart sich der kosmopolitische Habitus am Ende der Aufführung als ideologisches Vehikel. Und das Publikum fragt sich verdutzt: Wer schottet sich hier eigentlich von wem ab? | Gastkommentar | Oliver Zimmer war von 2005 bis 2021 Professor für moderne europäische Geschichte an der Universität Oxford. (www.nzz.ch, 9.6.26)

Sechs Schulen vereint für den Klimaschutz Der Tourismus ist an Bord – nun auch die Schulen: Die KLAR!-Region Stanzertal schreibt Maßnahmen rund um den Klimaschutz besonders groß. Nun wurde die Initiative um einen ganzen Schulverbund erweitert. Dafür gab es eine Ehrung von hoher Stelle. (www.krone.at, 9.6.26)

Greenpeace-Expertin über Ukraine: „AKWs haben sich als sehr verwundbar erwiesen“ Greenpeace-Expertin Kolodiazhna hält neue Atomkraftwerke in der Ukraine für kaum realistisch. Erneuerbare Energien hingegen seien im Krieg widerstandsfähiger. mehr... (taz.de, 9.6.26)

Arthur Sulzbergers Kritik an KI: Medien in Gefahr | «Ein dreister und beispielloser Diebstahl geistigen Eigentums»: Die Brandrede des Verlegers der «New York Times» KI-Giganten bezahlen die Arbeit ihrer Ingenieure, die Chips der Rechenzentren und natürlich den Strom. Den wichtigsten Faktor ihres Geschäfts aber stehlen sie: die Inhalte und Daten. | Was den Schutz Ihrer Arbeit vor Tech-Unternehmern angeht, so habe ich vier zentrale Gedanken: 1. Setzen Sie sich für Ihre Rechte ein: Die Rechte an geistigem Eigentum müssen gewahrt bleiben. 2. Gehen Sie bei Verhandlungen umsichtig vor: Es ist vernünftig, wenn Nachrichtenorganisationen Verträge über die Lizenzierung von Inhalten an KI-Unternehmen abschliessen. | 3. Setzen Sie sich bei Gesetzgebern ein: | 4. Schliessen wir uns zusammen: | Gastkommentar | Arthur Gregg «A. G.» Sulzberger, 45, ist der Chef der The New York Times Company und Herausgeber der «New York Times». Der Spross der langjährigen Eigentümerfamilie der Zeitung hat die — hier leicht gekürzte und bearbeitete — Rede in Marseille am Kongress der World Association of News Publishers gehalten. (www.nzz.ch, 9.6.26)

Wandel der Autoindustrie: Gas statt Bremse - Es besteht wohl das Gefühl, in zehn Jahren werde eine Mehrheit zum Elektroauto greifen. Aber dieses Jahr? Nächstes Jahr? Die schlingernde Industrie braucht mehr Freiheit, weniger Fesseln. - (www.faz.net, 9.6.26)

Greenpeace-Aktivisten projizieren Atom-Schrei auf Bundeshaus Der Nationalrat hat am Dienstag die Debatte über den Bau neuer AKW eröffnet. Morgen soll der Entscheid fallen. Mit einer Projektion auf dem Bundeshaus rufen Greenpeace-Aktivisten und Aktivistinnen die Parlamentarier und Parlamentarierinnen auf, die Atom-Pläne des Bundesrates zu stoppen. (has) (www.schweizheute.ch, 9.6.26)

Rekordausgaben für Atombomben: Mehr als 3.200 Euro pro Sekunde für Atomwaffen Die weltweiten Ausgaben für Nuklearwaffen liegen laut einer Studie des ICAN auf Rekordniveau. Russland und die USA besitzen die meisten Atomsprengköpfe. mehr... (taz.de, 9.6.26)

Digitaler Zwilling soll gegen Aquaplaning schützen Durch den Klimawandel kommt es immer öfter zu schweren Unwettern. Damit steigt auch die Aquaplaning-Gefahr. Forscher haben nun ein eigenes Warnsystem entwickelt. (www.krone.at, 9.6.26)

«Der Fürst und seine Erben» – Peter Sloterdijk und die Banalität des Grossen In seinem neuen Buch legt der Philosoph eine beachtliche Zeichnung von neuen alten Herrschertypen vor. (www.srf.ch, 9.6.26)

Grossprojekt in Gießen: Rechenzentrum für eine Milliarde Euro - Weil im Frankfurter Raum der Platz knapp wird, schauen sich Betreiber großer Rechenzentren in der weiteren Metropolregion um. In Gießen hat ein Projektentwickler mehrere Interessenten an der Hand - und genügend Strom. - (www.faz.net, 9.6.26)

Über Prosumer, Einspeise-Entgelte und das schiefe Stromnetz Nicht genug der Probleme durch EEG-Reform und Netzpaket - jetzt rückt die Bundesnetzagentur den Erneuerbaren jetzt auch noch mit einer Reform der Netzentgelte auf den Pelz. Für die Behörde befindet sich das Stromnetz in klarer finanzieller Schieflage. - (klimareporter.de, 9.6.26)

Karin Prien: »Wir sind unserem eigenen Anspruch noch nicht gerecht geworden« Bildungsministerin Karin Prien warnt im Podcast vor dem Vertrauensverlust in der Mitte – und verteidigt die Reform von »Demokratie leben«. (www.zeit.de, 9.6.26)

Tag der Schweizer Literatur – Vom Sennentuntschi zum Slenderman: Sagen faszinieren bis heute Sagenhafte Geschichten wandern durch Jahrhunderte – bis auf die Leinwand. Was macht sie so lebendig und zeitlos? (www.srf.ch, 9.6.26)

Sicherheitscamps sagen Bergtod den Kampf an Täglich begleiten uns derzeit Schlagzeilen über Unglücke auf Tirols Bergen. Der Verein SAAC, der ursprünglich Lawinenkurse anbot, richtet sich seit Jahren auch an Bergsteiger, Kletterer und Mountainbiker ... (www.krone.at, 9.6.26)

Perlenkette der Energiewende Ein Hotelturm mit Solarfassade, ein Wohngebiet, das fast vollständig regenerativ versorgt wird, ein reaktiviertes Wasserkraftwerk: Am westlichen Bodensee finden Radfahrer Freizeitspaß – und mit einer App auch den Weg zu tollen Energieprojekten. (www.energiezukunft.eu, 9.6.26)

Europäische Banken gehen beim Ausschluss fossiler Finanzierungen voran – Deutsche ausgenommen Mit über 900 Milliarden US-Dollar haben Banken weltweit im vergangenen Jahr fossile Geschäfte unterstützt. Dem Klimaschutz Hoffnung geben hingegen einige europäische Banken. Deutsche aber sind nicht darunter. (www.energiezukunft.eu, 9.6.26)

Wie Afrikas Jugend die Demokratie retten will Afrikas junge Bevölkerung sieht sich häufig alten, autokratischen Machthabern gegenüber. Mit bloßen demokratischen Ritualen will sie sich nicht zufriedengeben - und sucht nach anderen Wegen. Da ist Kreativität gefragt. (www.dw.com, 9.6.26)

Von Finnland bis Japan – Atomkraft? Ja, bitte! Wo Kernenergie die Zukunft ist Fällt das Schweizer Neubauverbot für AKW? Auch andernorts läuft die Debatte heiss. Unsere Korrespondenten berichten. (www.srf.ch, 9.6.26)

Klimaschutz und Ungleichheit: »Klimaschutz ist vor allem ein Frage der Ungleichheit« Matthias Quent erklärt, warum Ohnmacht, Krisen und Klimapolitik den Aufstieg der AfD begünstigen. Und was dagegen hilft. (www.zeit.de, 9.6.26)

8.6.26

«Blackout-Initiative» – Hochspannung bei AKW-Debatte – und alle Augen auf die Mitte Leitet das Parlament die Renaissance der Atomkraft ein? Die Fronten im Nationalrat sind klar abgesteckt. (www.srf.ch, 8.6.26)

A student's expedition to the Antarctic Eric Gee helped with research, broadcast to 2 million kids in classrooms, and raised awareness about the need to protect the southern continent. (yaleclimateconnections.org, 8.6.26)

What to know about the New World screwworm fly and its reappearance in the US An expert said climate change is a key element in the spread of a tropical species that thrives in warm weather. (yaleclimateconnections.org, 8.6.26)

Berner Trinkwasser ist ungenügend geschützt Die Kantonsverwaltung schlägt Alarm. Beim Grundwasserschutz ortet sie ein «massives Vollzugsdefizit». Nun ist der Grosse Rat gefordert. | Nicht überall im Kanton Bern kann Hahnenwasser bedenkenlos getrunken werden. Dies zeigt das Beispiel des Oberaargauer Dorfs Walliswil bei Wangen. Nach einer Recherche der «Hauptstadt» trinken da viele Einwohner*innen nur noch gekauftes Wasser aus Flaschen, weil das Leitungswasser mit PFAS belastet ist. | Nun zeigt sich: Beim Schutz des Trinkwassers herrscht im Kanton Bern ein strukturelles Problem. Das legen Expert*innen aus der Kantonsverwaltung im Bericht zur kantonalen Wasserstrategie 2040 offen. Nach ihnen besteht beim Schutz von Trinkwasserressourcen im Kanton Bern ein «massives Vollzugsdefizit». (www.hauptstadt.be, 8.6.26)

Danke an das @diw.de und an alle Besucher*innen der #LNDW2026! | Es hat große Freude gemacht, über „Kurzschluss in der Energiepolitik“ und das nötige Tempo der Energiewende zu sprechen. Raus aus Fossilen — rein in Erneuerbare, Speicher, dezentrale Netze und Effizienz. #Energiewende | [contains quote post or other embedded content] | @ckemfert.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 8.6.26)

Voll cringe: Wie die Angst vor peinlichen Fehltritten unser Leben beeinflusst Keine Ausraster, keine Aussetzer: Ständig besteht Gefahr, gefilmt zu werden. Heute haben junge Menschen Angst, öffentlich Begeisterung zu zeigen — oder zu tanzen. Eine ganze Generation bekommt Panik vor Fremdscham durch Social Media (www.freitag.de, 8.6.26)

Blackout-Initiative zu AKW-Bau: Am Ende entscheidet das Geld Der Nationalrat debattiert über die Aufhebung des Bauverbots für Atomkraftwerke. Dabei zeichnet sich schon heute ab, dass neue AKW teuer werden dürften. (www.watson.ch, 8.6.26)

Second-warmest spring in U.S. history Record-low snowpack and historic late-March heat were among the standout events. (yaleclimateconnections.org, 8.6.26)

Schweizer Finanzbranche wegen Klimafolgen auf dem Prüfstand Der Schweizer Finanzsektor investiert weiterhin Milliarden in globale fossile Energieprojekte, die bis zu 18-mal mehr Emissionen verursachen als die Schweiz selbst. Eine neue Volksinitiative fordert strengere Umweltregeln für Investitionen. Was zeigen die Daten? (www.swissinfo.ch, 8.6.26)

Franz Böni – Der vergessene Alpenschriftsteller – Syntopia Alpina In den 1980er-Jahren erzählte der Schweizer Schriftsteller Franz Böni eine andere Schweiz: ein Land aus Transitwegen, Fabrikhallen und Bergpässen. Über ein fast vergessenes Werk, und die spezielle Rolle des Wanderns. (www.syntopia-alpina.ch, 8.6.26)

Forscher warnen vor Wettrüsten der Atommächte Kriege, Konflikte und geopolitische Spannungen auf der Welt drohen die neun Atommächte in eine Spirale der Aufrüstung zu treiben. (www.watson.ch, 8.6.26)

Sustainability or dystopia? What past patterns tell us about where society is heading from his extensive scientific career. He argues that the nature of all these changes means that tipping points are the “universal phenomenon” behind them. Once a system threshold is breached, changes become self-sustaining and cause a substantial shift in that system's state. (www.nature.com, 8.6.26)

Bots are scraping open data – how should researchers respond? The snowballing ability of artificial intelligence to trawl open data sets has some scientists worried about losing control of their information. (www.nature.com, 8.6.26)

Papst zu Madrids Katholiken: Geistliche Kunst der Aufmerksamkeit neu erlernen - - Mit rund 80.000 Menschen feierte Papst Leo XIV. am Montagabend im Madrider Stadion Bernabéu einen „Lobgesang des Glaubens“, wie er selbst eingangs bemerkte. Der Abend war geprägt von direkten Erfahrungsberichten und dem Zeugnis einer Kirche, die in der Vielfalt ihrer Mitglieder an einem Strang zieht. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 8.6.26)

Offener Brief zu UNO-Zielen – Kritik am Bund: UNO-Nachhaltigkeitsziele verlieren an Gewicht Der Bundesrat sieht Nachhaltigkeitsziele nur noch als «Referenzrahmen». Wissenschaft und Wirtschaft wehren sich. (www.srf.ch, 8.6.26)

Nachtzug von München nach Rom: Im Traum die Alpen unterquert Von München nach Rom reist es sich im österreichischen Nightjet bequem in einer kokonartigen Minicabin. Kaffee und Frühstück gibt es kostenlos dazu. mehr... (taz.de, 8.6.26)

Wirtschaft als das Leben selbst: Afrikanische Nationalparks [Online-Abo] 2016 veröffentlichten der Journalist John Mbaria und der Ökologe Mordecai Ogada eine Kritik des Naturschutzes in Kenia mit dem Titel: »The Big Conservation Lie«. Für Ogada besteht der größte Fehler beim Tierschutz darin, die Menschen zu vergessen. (www.jungewelt.de, 8.6.26)

Paläontologie: Letzte Besatzung [Online-Abo] Eine Analyse von Mammutknochen, die 2020 bei Regensburg gefunden wurden, belegt eine menschliche Präsenz während der Eiszeit in Mitteleuropa. Bislang ging man davon aus, dass die Menschen sich zu dieser Zeit vollständig hinter die Alpen zurückgezogen hatten. (www.jungewelt.de, 8.6.26)

Papst bezeichnet sexuellen Missbrauch in Spanien als "Plage" Während seiner Spanien-Reise hat sich Papst Leo XIV. mit Opfern sexualisierter Gewalt getroffen. Auch Mitglieder des katholischen Klerus hätten jene verletzt, die sie hätten schützen sollen. Von Hans-Günter Kellner.[mehr] (www.tagesschau.de, 8.6.26)

Grosser Stromausfall – Was passiert bei einem «Blackout» in der Schweiz? Die Volksinitiative «Blackout stoppen» warnt vor Stromausfällen. Was ist ein «Blackout» und was passiert dabei? (www.srf.ch, 8.6.26)

Einhausung Schwamendingen: Das blühende Autobahndach erhält einen Preis für Biodiversität Ein Jahr nach der Eröffnung hat die Natur den Ueberlandpark in Schwamendingen gekapert. Beim Rundgang vor Ort zeigt sich allerdings: Hinter der ganzen Biodiversität steckt viel Arbeit. (www.tagesanzeiger.ch, 8.6.26)

Klimakonferenz in Bonn: „Krise der Kosten für fossile Brennstoffe“ In Bonn haben internationale Klimaverhandlungen begonnen. Der UN-Klimachef warnt: Fossile Energie ist schlecht fürs Klima – und für die Wirtschaft. mehr... (taz.de, 8.6.26)

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