<\/p>\n Sowohl bei gesundheitlichen Fragestellungen wie auch bei der Klimaerhitzungs-Situation ist offensichtlich, dass bereits beim \u00abWollen\u00bb kein Konsens besteht.<\/p>\n Das Wollen<\/strong> am Beispiel der National COVID-19 Science Task Force (NCS-TF), Fassung 23. Oktober<\/a>: <\/p>\n Die Ziele [\u2026] sind,<\/em><\/p>\n Dar\u00fcber wurde bis anhin kaum diskutiert, was eine Folge der Dringlichkeit von Massnahmen in Pandemie-Zeiten ist. Es w\u00e4re sicher lohnend, die Diskussion \u00fcber das Wollen zu f\u00fchren.<\/p>\n Am Beispiel der Klimakrise: Das Pariser Klimaschutz-\u00dcbereinkommen vom Dezember 2015 sieht eine Begrenzung der globalen Erw\u00e4rmung auf deutlich unter 2 \u00b0C, m\u00f6glichst 1,5 \u00b0C im Vergleich zu vorindustriellen Levels vor. Die Pfade zu Netto-Null-Emissionen f\u00fcr verschiedene CO2<\/sub>-Budgets zeigt die Internet-Site www.showyourbudgets.org, beispielsweise f\u00fcr die Schweiz<\/a>:<\/p>\n Mit einer Wahrscheinlichkeit von 66 Prozent leistet die Schweiz eigenverantwortlich einen Beitrag zur Begrenzung der globalen Erw\u00e4rmung um h\u00f6chstens 1.5 \u00b0C, wenn Netto-Null-Emissionen im Jahr 2039 erreicht werden.<\/p>\n Mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent leistet die Schweiz eigenverantwortlich einen Beitrag zur Begrenzung der globalen Erw\u00e4rmung um h\u00f6chstens 1.5 \u00b0C, wenn Netto-Null-Emissionen im Jahr 2047 erreicht werden.<\/p>\n Klimagerechtigkeit (die Schweiz geh\u00f6rt zu den L\u00e4ndern mit historisch betrachteten riesigen Emissionen von Treibhausgasen pro Person) und Vorbildwirkung der Schweiz als reiches\/wohlhabendes Land sind dabei nicht ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n Die neuesten Forschungsergebnisse zeigen klar, dass die Begrenzung der Klimaerhitzung m\u00f6glichst rasch erfolgen muss, um insbesondere Kippeffekte, also rasch abfolgende Ver\u00e4nderungen sowohl des Klimas als auch der Klimaerhitzungsfolgen, verhindern oder begrenzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n In der Schweiz wird derzeit ohne gr\u00f6ssere Erl\u00e4uterungen in immer breiteren Kreisen von Gesellschaft und Wirtschaft von \u00abNetto Null 2050\u00bb ausgegangen \u2013 das kann etwa als klimapolitisches Wollen<\/strong> bezeichnet werden.Dies heisst aber: der Beitrag der Schweiz leistet mit deutlich weniger als 50 Prozent Wahrscheinlichkeit das, was zur Verhinderung resp. Begrenzung der Klimaerhitzung notwendig ist. <\/p>\n
Sowohl der Tages-Anzeiger (\u00abK\u00f6nnen wir Corona doch nicht?<\/a>\u00bb) als auch die Republik (\u00abNein, wir k\u00f6nnen Corona nicht<\/a>\u00bb) stellen oder beantworten die falsche Frage. Beim individuellen und verst\u00e4rkt auch beim gesellschaftlichen Handeln ist \u00abK\u00f6nnen<\/strong>\u00bb ein Teilaspekt: die umfassende Abfolge lautet \u00abWollen<\/strong>\u00bb \u2013 \u00abK\u00f6nnen<\/strong>\u00bb \u2013 \u00abTun<\/strong>\u00bb. Dies gilt in Pandemie-Zeiten genauso wie in Zeiten der Klimakrise.<\/p>\n\n
medizinischen Betreuung zu gew\u00e4hrleisten.<\/em><\/li>\n
Isolation.<\/em><\/li>\n