{"id":8121,"date":"2020-10-03T10:35:56","date_gmt":"2020-10-03T08:35:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.umweltnetz.ch\/content\/?p=8121"},"modified":"2020-10-03T11:21:53","modified_gmt":"2020-10-03T09:21:53","slug":"an-alle-empoerten-wegen-moeglicher-unterschriften-der-klimabewegung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.umweltnetz.ch\/content\/an-alle-empoerten-wegen-moeglicher-unterschriften-der-klimabewegung","title":{"rendered":"An alle Emp\u00f6rten wegen m\u00f6glicher Unterschriften der Klimabewegung"},"content":{"rendered":"\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-8118\" src=\"https:\/\/www.umweltnetz.ch\/content\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/verlauf-varianten.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.umweltnetz.ch\/content\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/verlauf-varianten.jpg 300w, https:\/\/www.umweltnetz.ch\/content\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/verlauf-varianten-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px\" \/>In der Herbstsession 2020 hat das Schweizerische Parlament ein v\u00f6llig ungen\u00fcgendes CO<sub>2<\/sub>-Gesetz beschlossen. Wie sollen Klimasch\u00fctzerInnen politisch damit umgehen? Auffallend ist die Emp\u00f6rungs-Schockstarrheit der Politik!<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Einige Klimabewegte \u00fcberlegen sich, eigenst\u00e4ndig Unterschriften gegen dieses v\u00f6llig ungen\u00fcgende CO<sub>2<\/sub>-Gesetz zu sammeln. Was passiert?<\/p>\n<p>Eine Emp\u00f6rungswelle ergiesst sich aus Facebook, Twitter und Co. Eigenartig: zum v\u00f6llig ungen\u00fcgenden CO<sub>2<\/sub>-Gesetz hat es keine solche Emp\u00f6rungswelle gegeben. Und dies, obwohl bis auf FDP und Bundesrat alle wissen, dass das CO<sub>2<\/sub>-Gesetz v\u00f6llig ungen\u00fcgend ist! So zumindest interpretiere ich die zahlreichen eher weissw\u00e4scherisch gepr\u00e4gten Medien- und Social Media-Beitr\u00e4ge nach dem Entscheid des Parlaments. Offensichtlicher kann Demokratieversagen nicht dargestellt werden!<\/p>\n<p>Die derzeitige Emp\u00f6rung richtet sich offenbar gegen die \u00dcberbringerInnen der schlechten Botschaft, dass dieses CO<sub>2<\/sub>-Gesetz v\u00f6llig ungen\u00fcgend ist. Da gibt es halt noch den Versuch, das v\u00f6llig ungen\u00fcgende CO<sub>2<\/sub>-Gesetz gegen ein allf\u00e4lliges Referendum der Fossil-Lobby zu retten.<\/p>\n<p>Fakt ist: das v\u00f6llig ungen\u00fcgende CO<sub>2<\/sub>-Gesetz ist nicht in der Lage, daf\u00fcr zu sorgen, dass die Schweiz eigenst\u00e4ndig und umfassend ihre Verpflichtungen zum Schutz des Planeten Erde vor der Klimaerhitzung einh\u00e4lt. Wie ist damit umzugehen?<\/p>\n<p>Entscheidend ist, was m\u00f6glichst schnell nach dem 25. September 2020 in der Schweizerischen Klimapolitik passiert. Und dabei kann nicht auf Initiativen gewartet werden, auch das allf\u00e4llige Referendum gegen v\u00f6llig ungen\u00fcgende CO<sub>2<\/sub>-Gesetz oder die sp\u00e4tere Inkraftsetzung des v\u00f6llig ungen\u00fcgenden CO<sub>2<\/sub>-Gesetzes d\u00fcrfen nicht als Bremskl\u00f6tze wirken. Bundesrat und Parlament m\u00fcssen aus eigenem Antrieb handeln und schnelle, weitreichende und beispiellose Ver\u00e4nderungen in allen Bereichen der Gesellschaft beschliessen.&nbsp;<\/p>\n<p>Wegen des jahrzehntelangen Demokratieversagens im Klimaschutz braucht es viel mehr individuelles gesellschaftsverantwortliches Handeln!<\/p>\n<p>Wir alle m\u00fcssen in unseren t\u00e4glichen Handlungen und in unseren Entscheiden mit langer zeitlicher Auswirkung daf\u00fcr sorgen, dass wir so rasch als m\u00f6glich von den fossilen Energien wegkommen \u2013 im Wissen darum, dass dies m\u00f6glich ist, wenn wir dies wirklich <strong>wollen<\/strong>.&nbsp;<\/p>\n<p>Viele haben schon einiges getan, darum sind die entsprechenden Hinweise nicht f\u00fcr alle gleich hilfreich. Tippsammlungen sind l\u00e4ngst vorhanden, es geht immer wieder darum, lieb gewordene Gewohnheiten in Frage zu stellen, alles zu \u00fcberpr\u00fcfen, was als normal, n\u00fctzlich und notwendig gilt, und vor allem ist in Varianten zu denken.<\/p>\n<p>Klimaschutz ist nur zu erreichen, wenn immer mehr Menschen beharrlich am Weg zu einer fossilfreien Welt festhalten, im Wissen darum, dass die UNO-Agenda f\u00fcr nachhaltige Entwicklung insgesamt 17 Ziele (<a href=\"https:\/\/www.eda.admin.ch\/agenda2030\/de\/home\/agenda-2030\/die-17-ziele-fuer-eine-nachhaltige-entwicklung.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Sustainable Development Goals, SDGs<\/a>) enth\u00e4lt!<\/p>\n<p>Zu beachten dabei: diese Entwicklung muss schnell gehen, viel viel schneller als dies das v\u00f6llig ungen\u00fcgende CO<sub>2<\/sub>-Gesetz Fassung September 2020 vorgibt.<\/p>\n<p>Zur Unterst\u00fctzung: \u00ab<a title=\"Klimakrise: \u00abSturer Optimismus\u00bb am Freitag, Samstag, Sonntag, Montag, und so weiter\" href=\"https:\/\/www.umweltnetz.ch\/content\/klimakrise-sturer-optimismus-am-freitag-samstag-sonntag-montag-und-so-weiter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Freitag demonstrieren, am Wochenende diskutieren, ab Montag anpacken und umsetzen<\/a>\u00bb!&nbsp; &nbsp; &nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Herbstsession 2020 hat das Schweizerische Parlament ein v\u00f6llig ungen\u00fcgendes CO2-Gesetz beschlossen. 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