{"id":497,"date":"2009-01-16T22:25:19","date_gmt":"2009-01-16T21:25:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.umweltnetz.ch\/content\/?p=497"},"modified":"2009-01-16T22:32:55","modified_gmt":"2009-01-16T21:32:55","slug":"eth-arrogant-und-selbstverliebt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.umweltnetz.ch\/content\/eth-arrogant-und-selbstverliebt","title":{"rendered":"ETH &#8211; arrogant und selbstverliebt"},"content":{"rendered":"<p>Die ETH Z\u00fcrich hat am 15. Januar 2009 als Teil einer Studie eine <a href=\"http:\/\/www.ethlife.ethz.ch\/archive_articles\/090115_MM_Maturastudie\/090115_maturandenstudie\" target=\"_blank\">Rangliste der Vorbereitungsqualit\u00e4t verschiedener Schweizerischer Mittelschulen<\/a> pr\u00e4sentiert. Die ETH verkennt dabei einen entscheidenden Punkt: die Verantwortung f\u00fcr das Abschneiden der ETH-StudentInnen an den Basispr\u00fcfungen liegt nicht bei den Mittelschulen, sondern einzig und allein bei der ETH selber.<!--more--><\/p>\n<p>Die StudentInnen sind vor der Basispr\u00fcfung mindestens ein Jahr an der ETH. Wenn es der ETH nicht gelingt, die StudentInnen unabh\u00e4ngig von ihrer Vorbildung &#8211; im \u00fcbrigen inhaltlich und juristisch als gleichwertig zu betrachten, es handelt sich immer um eine eidgen\u00f6ssisch anerkannte Matura &#8211; durch die Basispr\u00fcfungen zu bringen, so ist dies definitiv dem Versagen des p\u00e4dagogischen und didaktischen System der ETH zuzuschreiben. Hochschule und Professorenschaft sind offenbar in erster Linie arrogant und selbstverliebt. Aus der Praxis ist bestens bekannt, dass viele an der ETH gescheiterte StudentInnen sowohl menschlich als auch fachlich beste Leistungen erbringen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Die Arroganz und Selbstverliebtheit der ETH f\u00fchrt dazu, dass viele eigentlich grunds\u00e4tzlich f\u00fcr ETH-Studienrichtungen geeignete Menschen eine andere berufliche Laufbahn einschlagen. Da die ETH f\u00fcr sich in Anspruch nimmt, eine technische Hochschule zu sein, f\u00fchrt dies dazu, dass ein wachsender Anteil der Menschen ein gespanntes Verh\u00e4ltnis zu den technischen Aspekten des Wissens haben &#8211; trotz Technikabh\u00e4ngigkeit  einer modernen Gesellschaft schwindet das Technikverst\u00e4ndnis! Wie soll bei den Misserfolgsquoten der ETH ein Studium \u00fcberhaupt attraktiv sein? Mit ihrer Arroganz und Selbstverliebtheit sch\u00e4digt die ETH somit die Wissensbereiche, welche ausschliesslich an der ETH vermittelt werden. Wenn zudem beachtet wird, dass Oekonomie und Jurisprudenz sowohl von der Wissenschaft als auch von der Gesellschaft besser honoriert werden als die technischen Wissenschaften (obwohl diese f\u00fcr den Alltag der \u00fcberwiegenden Teil der Bev\u00f6lkerung unverzichtbar sind), ist es dringend n\u00f6tig, dass die einen attraktiven Studienraum bietet und in der Lage ist, interessierte und engagierte Menschen zwar mit hohen Anspr\u00fcchen, aber trotzdem einer hohen Erfolgswahrscheinlichkeit durch das Studium zu f\u00fchren. Offensichtlich gelingt dies dieser arroganten und selbstverliebten Hochschule derzeit nicht!<\/p>\n<p>Es mag durchaus sein, dass der Anforderungskatalog f\u00fcr das Ablegen einer Matura anzupassen ist; dies entbindet aber die ETH nicht davor, jene StudentInnen, die ihr die Verantwortung f\u00fcr ihre Ausbildung anvertrauen, ernst zu nehmen und alles daf\u00fcr zu tun, dass diese jungen Menschen ihren Berufsweg gut beginnen k\u00f6nnen. Die jetzige Haltung der ETH gegen\u00fcber Studierenden kann keinesfalls als nachhaltig bezeichnet werden. Derartige Medienmitteilungen und Studien unterstreichen die letztlich ver\u00e4chtliche Haltung der ETH.    <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die ETH Z\u00fcrich hat am 15. Januar 2009 als Teil einer Studie eine Rangliste der Vorbereitungsqualit\u00e4t verschiedener Schweizerischer Mittelschulen pr\u00e4sentiert. 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