{"id":4269,"date":"2012-12-21T18:25:02","date_gmt":"2012-12-21T17:25:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.umweltnetz.ch\/content\/?p=4269"},"modified":"2012-12-21T18:30:07","modified_gmt":"2012-12-21T17:30:07","slug":"warum-ich-das-manifest-pro-solar-nicht-unterschreibe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.umweltnetz.ch\/content\/warum-ich-das-manifest-pro-solar-nicht-unterschreibe","title":{"rendered":"Warum ich das Manifest Pro Solar nicht unterschreibe, obwohl ich f\u00fcr viel mehr Sonnenenergienutzung bin"},"content":{"rendered":"<p>Das Manifest Pro Solar hat zwei wesentliche Forderungen &#8211; priorit\u00e4r wird eine &#8222;kostendeckende Einspeiseverg\u00fctung ohne Begrenzung f\u00fcr alle erneuerbaren Energien&#8220; gefordert, dies halte ich f\u00fcr hochgradig kontraproduktiv; zweitens wird &#8222;eine tragende Rolle der Solarenergie in der Energiestrategie 2050&#8220; verlangt, diese Forderung finde ich zu bescheiden. Auf jeden Fall: die erste und zweite Forderung passen nicht zusammen und helfen der Sonnenenergienutzung nicht! Deshalb kann ich dieses Manifest nicht unterschreiben.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Der Sonnenenergie kommt in der nicht-nuklearen und nicht-fossilen Energieversorgung eine grosse Bedeutung zu. Die Energiestrategie 2050 des Bundesrates, konzipiert als Energiewende-Politik des Bundes, wird diesem Stellenwert der Sonnenenergie nicht gerecht.<\/p>\n<p>Subventionitis ist in keiner Form geeignet, zukunftsgerichtete Anliegen voranzubringen. Im Gegenteil: die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass etwa die KEV, die kostendeckende Einspeiseverg\u00fctung, zu einer Verteuerung der Solaranlagenkosten f\u00fchrt. Zitat: <strong><a href=\"http:\/\/www.umweltnetz.ch\/content\/minus-achtzehn\" title=\"Minus achtzehn\" target=\"_blank\">Die H\u00f6he der Solarstromanlagen-Preise richtet sich an der Einspeiseverg\u00fctung aus und nicht am Markt selbst. &#8211; Die KEV-Verg\u00fctung wurde durch das UVEK 2011 um 18 Prozent reduziert. Im Jahr 2011 sind demnach die Preise f\u00fcr Solarstromanlagen in der Schweiz um genau diese 18 Prozent gesunken.<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Wenn Sonnenenergie die m\u00f6gliche Bedeutung erreichen soll, muss sie Bestandteil der Energiekonzepte s\u00e4mtlicher Geb\u00e4ude werden &#8211; und das geht nicht via ausschliesslicher Stromeinspeisung ins Netz, sondern nur dadurch, dass der selbst produzierte Sonnenstrom, allenfalls erg\u00e4nzt mit selbst produzierter Solarw\u00e4rme, einen hohen Anteil des Strom- und W\u00e4rmebedarfs von Bauten  aller Art abdeckt &#8211; siehe dazu mein Blogbeitrag <a href=\"http:\/\/www.umweltnetz.ch\/content\/die-sonnenenergie-nutzen-aber-ohne-kev-vollkasko-mentalitat\" title=\"Die Sonnenenergie nutzen \u2013 aber ohne KEV-Vollkasko-Mentalit\u00e4t\" target=\"_blank\">Die Sonnenenergie nutzen &#8211; aber ohne KEV-Vollkasko-Mentalit\u00e4t<\/a>. Und wie auch schon der Link zur <a href=\"http:\/\/www.umweltnetz.ch\/content\/energiepolitik-for-dummies\" title=\"Energiepolitik for Dummies\" target=\"_blank\">Energiepolitik for Dummies<\/a>!<\/p>\n<p>Das Manifest Pro Solar ist zu stark reduziert und damit kein Beitrag auf dem Weg zu einer fossil- und nuklear-freien Energieversorgung.<\/p>\n<p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Manifest Pro Solar hat zwei wesentliche Forderungen &#8211; priorit\u00e4r wird eine &#8222;kostendeckende Einspeiseverg\u00fctung ohne Begrenzung f\u00fcr alle erneuerbaren Energien&#8220; gefordert, dies halte ich f\u00fcr hochgradig kontraproduktiv; zweitens wird &#8222;eine tragende Rolle der Solarenergie in der Energiestrategie 2050&#8220; verlangt, diese Forderung finde ich zu bescheiden. 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