{"id":2323,"date":"2010-12-20T17:54:18","date_gmt":"2010-12-20T16:54:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.umweltnetz.ch\/content\/?p=2323"},"modified":"2014-10-14T16:38:33","modified_gmt":"2014-10-14T14:38:33","slug":"von-minergie-sagen-und-anderen-energie-marchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.umweltnetz.ch\/content\/von-minergie-sagen-und-anderen-energie-marchen","title":{"rendered":"Von Minergie-Sagen und anderen Energie-M\u00e4rchen"},"content":{"rendered":"<p>Nicht nur die Schweizerische Energie- und Klimaschutzpolitik zeichnet sich dadurch aus, dass die erw\u00fcnschten Resultate &#8211; die Verminderung des Energieverbrauchs und des Ausstosses von Treibhausgasen &#8211; ausbleiben oder deutlich geringer ausfallen als erhofft oder erw\u00fcnscht. Ein Aspekt: Legenden statt Know-how!<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Nachtrag 12.1.2013: Luftfeuchtigkeit, Raumtemperaturen und Luftqualit\u00e4t sind nicht nur ein Minergie-Thema. Darum dazu der Beitrag <a href=\"http:\/\/www.umweltnetz.ch\/content\/raumkomfort-for-dummies\" title=\"Raumkomfort for Dummies\" target=\"_blank\"><strong>Raumkomfort for Dummies<\/strong><\/a>.  <\/p>\n<p>Neuestes Beispiel: der Artikel &#8222;Viel \u00c4rger mit Minergie-Standard&#8220; in der NZZ am Sonntag vom 19. Dezember 2010 (P.S. da dieser nur im Bezahlangebot vorhanden ist, ist ist eine Verlinkung nicht m\u00f6glich; ich werde deshalb einzelne Abschnitte zitieren). Es werden diverse Befragungen von MieterInnen zitiert, ebenso kommen Franz Beyeler, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Vereins Minergie, der Energieberater Christof Meier und J\u00f6rg Watter, Pr\u00e4sident des Vereins Schweizer Baubiologen SIB zu Wort. <\/p>\n<p>Hintergrund und &#8222;Botschaft&#8220; des Artikels ist die Unzufriedenheit von (einzelnen) MieterInnen mit ihren Minergie-Wohnungen &#8211; zu warm, zu trocken, zu zugig, zu laut, zu staubig lauten einige Kritikpunkte.<\/p>\n<p>Vorerst: rein prinzipiell gef\u00e4llt mir Minergie &#8211; der Minergieprozess ist ein Qualit\u00e4tssicherungsprozess f\u00fcr Bauvorhaben (und wie immer bei Qualit\u00e4tssicherung: der hundertprozentige Erfolg ist nicht garantiert). Minergie ist letztlich eine geb\u00e4udepolitische Absichtserkl\u00e4rung, kein Instrument der Wirkungskontrolle. Wie im \u00fcbrigen die gesamte Energiepolitik: bis anhin geht es in der Energiepolitik um die Massnahmenumsetzung, nicht um die Erzielung von Wirkung. Dies ist politisch so gewollt: es gibt keine Energieverbrauchsziele auf Verfassungs- oder Gesetzesstufe &#8211; selbst die CO<sub>2<\/sub>-Zielsetzungen der nationalen Gesetzgebung lassen sich zumindest derzeit mit einem Wechsel etwa von Heiz\u00f6l zu Erdgas erreichen. Wenn etwas ge\u00e4ndert werden muss: wir brauchen eine <a href=\"http:\/\/www.umweltnetz.ch\/content\/mindestens-b-besser-a\" target=\"_blank\">Energiepolitik mit Wirkungszielen<\/a>. <\/p>\n<p><strong>Zu warm, zu trocken.<\/strong> Dieser Kritikpunkt an Minergie weist auf einen anderen wichtigen Aspekt hin, den <a href=\"http:\/\/www.umweltnetz.ch\/content\/potentielle-bankrotterklarung-der-schweizerischen-klimaschutzpolitik\" target=\"_blank\">Rebound- oder Backfire-Effekt<\/a>. Am Beispiel Geb\u00e4ude: weil ja die H\u00e4user eine bessere W\u00e4rmed\u00e4mmung haben, ist die Verlockung gross, daf\u00fcr einige Grad mehr zu heizen. Statt den wie noch vor 20 Jahren \u00fcblichen 19 bis 20 Grad Celsius Raumtemperatur scheinen heute Temperaturen von  23 bis 24 Grad Celsius schon fast erwartet zu werden &#8211; und es ist nicht nur die Kleider-Mode! Schwierig auch: wenn sich nur eine Mieterin oder ein Mieter \u00fcber eine zu tiefe Raumtemperatur beschwert, wird in der Regel die Temperatur f\u00fcr das gesamte Haus angehoben. Nur: eine 4 Grad h\u00f6here Raumtemperatur f\u00fchrt zu einem Energieverbrauch f\u00fcr Raumheizung, der rund 25 % h\u00f6her ist als zum Planungszeitpunkt vorausberechnet wurde!<\/p>\n<p>Zudem: die erh\u00f6hte Raumtemperatur hat einen direkten Zusammenhang mit dem Gef\u00fchl von zu trockener Luft! Denn: die gleiche Luft, die bei einer Raumtemperatur von 20 Grad Celsius eine f\u00fcr die Winterzeit empfohlene relative Luftfeuchtigkeit von 45 % hat, weist bei 24 Grad Celsius nur noch eine relative Luftfeuchtigkeit von etwa 35 % auf (siehe <a href=\"http:\/\/www.ansyco.de\/CMS\/frontend\/index.php?idcatside=150#\" target=\"_blank\">Feuchterechner<\/a>).   <\/p>\n<p>Die Komfortl\u00fcftung einer Minergie-Wohnung sollte nur gerade die Luftmenge umw\u00e4lzen, die eine gute Luftqualit\u00e4t erm\u00f6glicht, dies heisst, es m\u00fcsste eigentlich nur soviel frische Luft in die R\u00e4ume geblasen werden, dass der Sauerstoffgehalt f\u00fcr das Atmen ausreicht, respektive dass der Kohlendioxidgehalt der Luft die Komfortgrenzen nicht \u00fcberschreitet. Weil allerdings selbst baubiologisch akzeptierte Baumaterialien Geruchsstoffe an die Luft abgeben, zus\u00e4tzlich aber auch die Lebensweise olfaktorisch wahrnehmbare, nicht nur angenehme Ger\u00fcche hinterl\u00e4sst, wird h\u00e4ufig doppelt- bis dreimal soviel Aussenluft in den Raum geblasen wie aus hygienischen Gr\u00fcnden erforderlich w\u00e4re. Mit erheblichen Auswirkungen auf die Raumuftfeuchte, denn winterliche Aussenluft enth\u00e4lt weniger Feuchtigkeit als Raumluft! Wieder an einem Beispiel: wird Aussenluft von 2 Grad Celsius mit 90 % relativer Feuchtigkeit auf 24 \u00b0C erw\u00e4rmt, ergibt dies eine Luftfeuchtigkeit von etwa 21 Prozent relativer Feuchte! Als generelles Fazit: wenn eine Komfortl\u00fcftung nur den hygienisch notwendigen Luftwechsel gew\u00e4hrleistet, reicht die \u00fcbliche Feuchtigkeitsproduktion in einer Wohnung, um eine angemessene Luftfeuchtigkeit zu erm\u00f6glichen. Im Artikel wird etwa ausgesagt, in verschiedenen Wohnungen seien Luftbefeuchter im Einsatz. Ganz einfach: ist aus anderen als medizinischen Gr\u00fcnden ein Luftbefeuchter erforderlich, ist der Raum zu warm und\/oder zu stark bel\u00fcftet &#8211; siehe dazu den Beitrag <a href=\"http:\/\/www.umweltnetz.ch\/content\/raumkomfort-for-dummies\" title=\"Raumkomfort for Dummies\" target=\"_blank\"><strong>Raumkomfort for Dummies<\/strong><\/a>.  <\/p>\n<p>Die doch etwas l\u00e4ngere Erl\u00e4uterung dieses Sachverhalts zeigt einerseits, dass es sich um relativ einfache Physik handelt, es aber mehrere Abh\u00e4ngigkeiten gibt. P.S. Diese gelten selbstverst\u00e4ndlich auch in Nicht-Minergie-Bauten, und es gibt die entsprechende Probleme in ausreichendem Mass &#8211; sie werden aber nicht thematisiert, im Gegensatz zu Minergie-Geb\u00e4uden, da diese ausdr\u00fccklich mit dem Komfortargument beworben werden.<\/p>\n<p><em>Wohnen kann man doch einfach, das macht ja die Menschheit schon sehr lange Zeit.<\/em> So t\u00f6nt es jeweils, wenn ich bei Reklamationen anrege, ein Minimum an Informationen \u00fcber &#8222;richtiges&#8220; Wohnen, zum Beispiel \u00fcber Thermodynamik feuchter Luft, zu vermitteln. Auch hier: w\u00fcrden Computer mit so wenig Anleitung verkauft wie Wohnungen, so d\u00fcrften wahrscheinlich 95 % der Computer unbenutzt entsorgt werden &#8230;<\/p>\n<p>Um hier komfortable Zust\u00e4nde zu erm\u00f6glichen, ist ein l\u00e4ngeres Pr\u00f6beln erforderlich, um Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit und Frischluftmenge dem individuellen Bedarf eines Haushalts anzupassen. Im \u00fcbrigen: viele dieser MieterInnen-Befragungen ergeben auch, dass die NutzerInnen gar nicht wissen, dass in ihrer Wohnung eine Komfortl\u00fcftung eingebaut ist! Diese Experimentierphase w\u00e4re auch bei Nicht-Minergie-Bauten erforderlich, aber, und das steht schon oben, dort wird dieses Thema nur im Bauschadensfall abgehandelt.<\/p>\n<p>Zu trockene Luft wird auch als staubiger wahrgenommen &#8211; einerseits wegen der Wirkung trockener Luft auf die Schleimh\u00e4ute, andererseits weil in trockener Luft die \u00fcberall vorhandenen Fein- und Feinstst\u00e4ube mobiler sind. Zudem: selbst bestens gereinigte Teppiche beg\u00fcnstigen die Feinstaubmobilit\u00e4t! <\/p>\n<p>Eines der Standardthemen der Schweizerischen Geb\u00e4udekultur ist die &#8222;Ringh\u00f6rigkeit&#8220; &#8211; das mag zwar ein Problem des hohen Anspruchs an die Individualit\u00e4t und &#8222;die eigenen vier W\u00e4nde&#8220; sein. Neuere Entwicklungen der Baukultur wie Minergie sollten allerdings den Schutz vor unerw\u00fcnschten Ger\u00e4uschen und Telefonie\u00fcbertragungen zwischen Wohnungen zwingend einbeziehen. Es geht nicht an, hier dem Kostendruck nachzugeben oder ungeeignete Produkte zu akzeptieren.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Franz Beyeler wirkt in seinen Antworten h\u00e4ufig abwimmelnd, weil er als Ursache f\u00fcr festgestellten M\u00e4ngel einzig handwerklichen  Pfusch ortet. Dies ist definitiv zu einfach. Denn: bis jetzt waren es h\u00e4ufig die f\u00e4higsten PlanerInnen, die Minergie-Bauten erstellt haben, auch diese haben dabei dazugelernt &#8211; immer mehr wird Minergie zum breiten Baustandard &#8211; es kann auch sein, dass seit dem Beginn der Planungsarbeiten weitere Aspekte in die Qualit\u00e4tssicherung eingeflossen sind. Neue Bauten, \u00fcber die heute die ersten Betriebserfahrungen vorliegen, wurden vor mindestens 5 Jahren konzipiert. Die Stadtz\u00fcrcher Wohnsiedlung Werdwies (entgegen dem NZZaS-Artikel nicht Minergie-zertifiziert, aber etwa den Vorgaben von Minergie entsprechend) entstand in den Jahren 2005 bis 2007 als Ersatzneubau am Ort der fr\u00fcheren Siedlung Bernerstrasse. Der Architekturwettbewerb wurde 2002 durchgef\u00fchrt, die <a href=\"http:\/\/www.stadt-zuerich.ch\/content\/dam\/stzh\/hbd\/Deutsch\/Hochbau\/Weitere%20Dokumente\/Nachhaltiges_Bauen\/3_Fachinformationen\/Themenschwerpunkt%201\/799_be_Schlussbericht_NAQU_Werdwies_def_10_03_03.pdf\" target=\"_blank\">Ergebnisse der Befragungen<\/a> lagen Ende 2009 vor. Im NZZaS-Artikel heisst es etwa dazu: <em>41% der befragten Personen waren mit der automatischen L\u00fcftung mittelm\u00e4ssig oder gar nicht zufrieden.<\/em> Man kann diese Ergebnisse so interpretieren &#8211; allerdings gaben etwa 3\/4 der Befragten der L\u00fcftung Note 4 oder besser (nach Schweizer Schulpraxis also mindestens gen\u00fcgend).   <\/p>\n<p>Minergie ist ein sich weiterentwickelnder Standard der Baukultur dauernd wandelt; daher ist es zentral, dass Wahrnehmungen von NutzerInnen &#8211; seien diese nun &#8222;gef\u00fchlt&#8220; oder messtechnisch belegbar &#8211; zwingend in die Weiterentwicklung einfliessen. Das passiert auch &#8211; Minergie 2010 entspricht nicht mehr Minergie 2002! Der NZZaS -Artikel tut so, als m\u00fcsse man das n\u00e4chstes Jahr auf den Markt kommende iPhone 5 vergleichen mit einem der ersten Handyies aus Anfang der 90er-Jahre. Angesichts der langen Entwicklungs- und Lernzyklen und der sehr vielen Beteiligten an einem Bau- und Nutzungsprozess ist es ganz einfach: selbst 2010 ist man immer noch daran, die &#8222;Kinderkrankheiten&#8220; der ersten Generation von Minergie-Bauten zu erkennen und zu behandeln! Anders funktionieren nun mal Innovationsprozesse nicht! Im \u00fcbrigen sind auch Nicht-Minergie-Bauten nicht frei von banalsten Anf\u00e4ngerfehlern &#8211; siehe die breite Bauschaden-Geschichtsschreibung!<\/p>\n<p>Spannend ist im NZZaS-Artikel der Beizug eines Baubiologen &#8211; nun hat diese metaphysische Richtung des Bauens die Eigenart, dass Aussagen auch einen Glaubenshintergrund haben. Herr Watter meint im wesentlichen, wegen diffusionsoffener Konstruktionen k\u00f6nne der gesamte erforderliche Luftaustausch bei baubiologischen Bauten \u00fcber die H\u00fclle erfolgen. Tja, dazu ist tats\u00e4chlich viel Glaube erforderlich &#8211; physikalisch &#8222;wissen&#8220; n\u00e4mlich die angesprochenen Bauteile nicht, was die BaubiologInnen von ihnen erwarten. Der f\u00fcr hygienische Wohnverh\u00e4ltnisse erforderliche Feuchtigkeits- und Luftaustausch l\u00e4sst sich ohne Verletzung fundamentaler physikalischer Gesetzm\u00e4ssigkeiten nicht durch gleichzeitig diffusionsoffene und winddichte Konstruktionen hindurch bewegen &#8211; eine ausgleichende Wirkung auf die Raumluftfeuchtigkeit durch diffusionsoffene Wandoberfl\u00e4chen ist demgegen\u00fcber ohne Probleme m\u00f6glich. Simpler Unsinn ist die Aussage, in (gut ged\u00e4mmten) Geb\u00e4uden sei eine L\u00fcftung darum erforderlich, um Schimmel zu verhindern. Nochmals, auch an die BaubiologInnen: eine L\u00fcftung f\u00fcr ein Wohngeb\u00e4ude braucht es darum, um den hygienisch notwendigen Luftwechsel herbeizuf\u00fchren. Zwar kann man dies auch mit 3 bis 5 mal t\u00e4glicher Stossl\u00fcftung erreichen, sp\u00e4testens in einem Gebiet mit Flugl\u00e4rm ist dies ziemlich unangenehm &#8211; und eine W\u00e4rmer\u00fcckgewinnung aus der warmen, feuchten Raumluft ist auf diese Art sicher nicht m\u00f6glich. Interessant auch die Aussage des Baubiologen, <em>erst das <strong>neue<\/strong> Label Minergie-Eco ber\u00fccksichtigte die Qualit\u00e4t der verwendeten Materialien bis zu einem gewissen Grad<\/em>. Nun, ich habe mich schon zum Thema Innovationsgeschwindigkeit im Bauwesen ge\u00e4ussert &#8211; mag deshalb sein, dass das bereits 2006 eingef\u00fchrte Label Minergie-Eco tats\u00e4chlich noch neu ist &#8230; <\/p>\n<hr \/>\n<p>Festzuhalten ist, dass sich auch zu diesem Thema die Individualit\u00e4t der Baumarkt-AkteurInnen zeigt, \u00e4hnlich wie bei den eigenartigen Ausf\u00fchrungen der <a href=\"http:\/\/www.umweltnetz.ch\/content\/nicht-und-fehldenk-professorinnen\" target=\"_blank\">ETHZ-DARCH-Professoren<\/a>. Fakt ist, dass dies im Markt dazu f\u00fchrt, dass sehr viele willige AkteurInnen verunsichert werden \u00fcber die angemessenen Massnahmen zur Energieeffizienz, zur Nutzung erneuerbarer Energien und damit zum Klimaschutz. Dies f\u00fchrt erfahrungsgem\u00e4ss dazu, dass der Sanierungsstau noch gr\u00f6sser wird! Es ist endlich an der Zeit, die individuellen Egoismen zu vergessen und eine Konsensstrategie <a href=\"http:\/\/www.umweltnetz.ch\/content\/2000-watt-gesellschaft-wenn-physik-energie-und-klimaschutzpolitisch-wird\" target=\"_blank\">auf dem Weg in die 2000-Watt-Gesellschaft<\/a> zu entwickeln. Ein guter Ansatz dazu: <a href=\"http:\/\/www.energiestadt.ch\/index.php?id=441\" target=\"_blank\">der Geb\u00e4udestandard der Energiest\u00e4dte<\/a>! <\/p>\n<hr>\n<p>Erste Fassung 20.12.2010, Erg\u00e4nzung 12.1.2013<\/p>\n<p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nicht nur die Schweizerische Energie- und Klimaschutzpolitik zeichnet sich dadurch aus, dass die erw\u00fcnschten Resultate &#8211; die Verminderung des Energieverbrauchs und des Ausstosses von Treibhausgasen &#8211; ausbleiben oder deutlich geringer ausfallen als erhofft oder erw\u00fcnscht. 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