{"id":171,"date":"2008-02-12T21:27:52","date_gmt":"2008-02-12T20:27:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.umweltnetz.ch\/content\/der-staat-manipuliert-und-notigt\/"},"modified":"2008-02-12T21:32:09","modified_gmt":"2008-02-12T20:32:09","slug":"der-staat-manipuliert-und-notigt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.umweltnetz.ch\/content\/der-staat-manipuliert-und-notigt","title":{"rendered":"Der Staat manipuliert &#8211; und n\u00f6tigt"},"content":{"rendered":"<p>Gentech &#8211; es gibt in diesem Land eine erdr\u00fcckende Mehrheit von Menschen, die keine gentechnologisch mutierten Lebensmittel essen wollen. Global ist es noch nirgends gelungen, die Zweckm\u00e4ssigkeit von gentechnisch ver\u00e4nderten Pflanzen zu begr\u00fcnden und zu belegen. GentechnikerInnen sind wie Zauberlehrlinge &#8211; sie wissen nicht, was sie anstellen. Umso verheerender, dass der Staat ohne gesetzliche Grundlagen, ohne nachvollziehbare Unterlagen und unter Abschaffung rechtsstaatlicher Prinzipien manipulierten l\u00e4sst &#8211; und eine ganze Stadt n\u00f6tigt!<!--more--><\/p>\n<p>Die Mehrheit der Bev\u00f6lkerung dieses Landes will keine gentechnisch ver\u00e4nderten Lebensmittel. Der Staat repr\u00e4sentiert eigentlich die Mehrheit der Stimmberechtigten &#8211; und m\u00fcsste daher die Mehrheitsmeinung respektieren. Gerade der Staat (ETH und Annexanstalten) forscht erstens an gentechnisch ver\u00e4nderten Pflanzen &#8211; und der gleiche Staat bewilligt die unsinnigen, nicht ausreichend erforschten und extrem gef\u00e4hrlichen Experimente &#8211; und schaltet dazu das Mitwirkungsrecht der Bev\u00f6lkerung der gr\u00f6ssten Schweizer Stadt ab! <\/p>\n<p>Was soll das eigentlich? Da werden einfach hochriskante Experimente einiger selbstverliebter MachbarkeitswahnaktikerInnen durchgestiert &#8211; obwohl l\u00e4ngst klar ist, dass die Gentechnologie keinen Nutzen, gar noch viel schlimmer, ausschliesslich Sch\u00e4den verursacht. Bester Beweis daf\u00fcr: um Auskreuzungen mit einer hohen Wahrscheinlichkeit auszuschliessen, d\u00fcrfen Bio-Bauern in einem sehr grossen Umkreis keinen Weizen anpflanzen. Die Menschen in der Region Z\u00fcrich werden gen\u00f6tigt, solche Risikoexperimente einfach wiederspruchslos zu akzeptieren.<\/p>\n<p>Dabei ist l\u00e4ngst klar: die einzige nachhaltige Sicherstellung der Lebensmittelversorgung der Weltbev\u00f6lkerung wird einzig durch die Bio-Knospen-Landwirtschaft (bei gleichzeitig geringem Fleischanteil) sichergestellt!<\/p>\n<p>Auch wenn es angesichts der Verbissenheit, der Uneinsichtigkeit und der PR-Milliarden der Pro-Gentech-Fans nichts n\u00fctzt: protestieren Sie bei den politischen Verantwortlichen der ETH und der Pro-Forma-Bewilligungsinstanz BAFU, den Bundesr\u00e4ten <a href=\"http:\/\/www.edi.admin.ch\/kontakt\/index.html?lang=de\" target=\"_blank\">Pascal Couchepin<\/a> und <a href=\"mailto:moritz.leuenberger@gs-uvek.admin.ch\">Moritz Leuenberger<\/a>, gegen die Versuche und das Scheinbewilligungs-Verfahren.  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gentech &#8211; es gibt in diesem Land eine erdr\u00fcckende Mehrheit von Menschen, die keine gentechnologisch mutierten Lebensmittel essen wollen. 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