{"id":1154,"date":"2008-02-02T22:28:55","date_gmt":"2008-02-02T22:28:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.umweltnetz.ch\/content\/neues-ermoglichen"},"modified":"2012-04-09T11:30:05","modified_gmt":"2012-04-09T09:30:05","slug":"neues-ermoglichen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.umweltnetz.ch\/content\/neues-ermoglichen","title":{"rendered":"Neues erm\u00f6glichen"},"content":{"rendered":"<p><em>&#8222;Der Zweck des Heimatschutzes ist nicht nur das Einstehen f\u00fcr den Schutz und die Erhaltung der \u00fcberlieferten Bausubstanz, sondern auch die F\u00f6rderung einer neuen, guten Bauweise.&#8220; <\/em> Dies schreibt Marcel Kn\u00f6rr, Pr\u00e4sident des <a href=\"http:\/\/www.heimatschutz-zh.ch\/\" target=\"_blank\">Z\u00fcrcher Heimatschutzes ZVH<\/a>,  in einer Reaktion auf einen Artikel des Tages-Anzeigers, in welchem aus heimatsch\u00fctzerischen Gr\u00fcnden Widerstand gegen die von der Baugenossenschaft Zurlinden geplante 2000-Watt-Gesellschaft-Siedlung &#8222;<a href=\"http:\/\/www.sihlbogen.ch\/\" target=\"_blank\">Sihlbogen<\/a>&#8220; in Z\u00fcrich Leimbach angemeldet wird. <!--more--><\/p>\n<p>Wer sich eigenverantwortlich klimasch\u00fctzend verhalten will, erlebt regelm\u00e4ssig \u00dcberraschungen, wenn es um die Realisierung von zukunftsgerichteten Energie-Massnahmen an Bauten geht. Sowohl Private wie einzelne Amtsstellen melden regelm\u00e4ssig Vorbehalte zum Beispiel gegen Minergie-P-Ersatzneubauten oder Anlagen zur Nutzung der Sonnenenergie an. Da kommt regelm\u00e4ssig der Eindruck auf, dass sowohl Heimatschutz wie Denkmalschutzbeh\u00f6rden den Ernst der Lage im Bezug auf den Klimawandel nicht verstanden haben.<\/p>\n<p>Weil nach wie vor ein Teil der Umwelt durch Innenwelt ersetzt wird, steigt der durchschnittliche Fl\u00e4chenbedarf pro Person nach wie vor an. Da Boden nicht unbegrenzt zur Verf\u00fcgung steht, m\u00fcssen zwingend auf bereits \u00fcberbauten Fl\u00e4chen Verdichtungen erfolgen. Wenn dabei eingestandenermassen idyllische Einzelobjekte und Ensembles erhalten werden sollen, steigt daf\u00fcr der  Druck anderswo, noch weitergehende Verdichtungen zu realisieren. Selbst wenn es gelingen sollte, den Fl\u00e4chenbedarf pro Person zu vermindern: es wird auch zuk\u00fcnftig n\u00f6tig sein, \u00fcberlieferte Bausubstanz abzubrechen respektive r\u00fcckzubauen &#8211; und eine neue, gute Bauweise zu realisieren!<\/p>\n<p>Die aktuelle Dominanz der fossilen Energietr\u00e4ger Heiz\u00f6l und Erdgas f\u00fcr die Beheizung und die Wassererw\u00e4rmung verlangt in Zukunft eine deutlich verst\u00e4rkte Nutzung erneuerbarer Energien. Bei Wohnbauten sind auf allen geeigneten Dachfl\u00e4chen &#8211; Flachd\u00e4cher und von S\u00fcdost \u00fcber S\u00fcd bis S\u00fcdwest orientierte Schr\u00e4gd\u00e4cher &#8211; Sonnenkollektoren f\u00fcr die Wasservorw\u00e4rmung zu installieren. Die verbleibenden Dachfl\u00e4chen sind zur Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien bei der Stromproduktion mit Solarzellen zu versehen. In der 2000-Watt-Gesellschaft werden somit D\u00e4cher zu solaren Erntefl\u00e4chen &#8211; eine neue Funktion. Sowohl Heimat- und Denkmalsch\u00fctzerInnen als auch Bauherrschaften und Planende sind gefordert, kreative Ideen f\u00fcr gute Bauweisen zu suchen, die sowohl den Schutzabsichten als auch den energiepolitischen Herausforderungen entsprechen.<\/p>\n<p><small>Aus 2kwblog.umweltnetz.ch<\/small> <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Der Zweck des Heimatschutzes ist nicht nur das Einstehen f\u00fcr den Schutz und die Erhaltung der \u00fcberlieferten Bausubstanz, sondern auch die F\u00f6rderung einer neuen, guten Bauweise.&#8220; Dies schreibt Marcel Kn\u00f6rr, Pr\u00e4sident des Z\u00fcrcher Heimatschutzes ZVH, in einer Reaktion auf einen Artikel des Tages-Anzeigers, in welchem aus heimatsch\u00fctzerischen Gr\u00fcnden Widerstand gegen die von der Baugenossenschaft Zurlinden &hellip; <a href=\"https:\/\/www.umweltnetz.ch\/content\/neues-ermoglichen\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eNeues erm\u00f6glichen\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[1,4,5],"tags":[103,402,245],"class_list":["post-1154","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-energie-und-klimaschutz","category-politik","tag-2000-watt-gesellschaft","tag-gebaude","tag-stadt-zurich"],"aioseo_notices":[],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.umweltnetz.ch\/content\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1154","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.umweltnetz.ch\/content\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.umweltnetz.ch\/content\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.umweltnetz.ch\/content\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.umweltnetz.ch\/content\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1154"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.umweltnetz.ch\/content\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1154\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3630,"href":"https:\/\/www.umweltnetz.ch\/content\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1154\/revisions\/3630"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.umweltnetz.ch\/content\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1154"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.umweltnetz.ch\/content\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1154"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.umweltnetz.ch\/content\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1154"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}