{"id":1152,"date":"2008-01-21T20:25:34","date_gmt":"2008-01-21T20:25:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.umweltnetz.ch\/content\/alkohol-und-klimawandel-die-gemeinsamkeiten"},"modified":"2012-12-27T21:44:58","modified_gmt":"2012-12-27T20:44:58","slug":"alkohol-und-klimawandel-die-gemeinsamkeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.umweltnetz.ch\/content\/alkohol-und-klimawandel-die-gemeinsamkeiten","title":{"rendered":"Alkohol und Klimawandel &#8211; die Gemeinsamkeiten"},"content":{"rendered":"<p>Derzeit l\u00e4uft beim Bundesamt f\u00fcr Gesundheit eine Vernehmlassung zu Massnahmen zur Verminderung des Alkoholmissbrauchs, siehe dazu beispielsweise ein Artikel aus dem Tages-Anzeiger vom 21. Januar 2008. Besonders vehement lassen sich die Hersteller von alkoholhaltigen Produkten (und deren Interessenvertreterinnen zum Beispiel bei der SVP) vernehmen &#8211; in erster Linie aus handfesten \u00f6konomischen Eigeninteressen: sinken die Alkohlabsatz-Zahlen zum Beispiel der Brauereien, der Weinproduzenten, der Spirituosen-Fabrikanten, was im Interesse der Volksgesundheit und des Jugendschutzes ist, so hat dies direkte Auswirkungen auf die finanzielle Ertragslage dieser Unternehmen. Die Alkohol-Branche will somit nur teilweise wirksame Massnahmen zulassen, um weiterhin auf Kosten der Volksgesundheit und des Jugendschutzes fette Gewinne einfahren zu k\u00f6nnen!<!--more--><\/p>\n<p>Ganz \u00e4hnlich geht es bei den Massnahmen gegen den Klimawandel zu und her. Letztlich ist auch die aktuelle Situation auf einen Missbrauch zur\u00fcckzuf\u00fchren, auf den \u00fcberm\u00e4ssigen Verbrauch von fossilen Energietr\u00e4gern n\u00e4mlich. Nach der Phase der vollmundigen Ank\u00fcndigung von Klimaschutzmassnahmen kommt jetzt die R\u00fcckw\u00e4rtsbewegung. Immer neue Wirtschaftskreise entdecken, wie gross ihre Abh\u00e4ngigkeit von diesen fossilen Energietr\u00e4gern ist, und bef\u00fcrchten (durchaus zutreffend), dass Massnahmen gegen den Klimawandel Auswirkungen auf ihre bisherigen Produktionsweisen und Produkte haben.<\/p>\n<p>Autos wie SUVs (<strong>S<\/strong>\u00e4uft <strong>U<\/strong>eberm\u00e4ssig <strong>V<\/strong>iel), so quasi die Symbole des \u00fcberm\u00e4ssigen Ausstosses der Treibhausgase, haben in einer CO2-verminderten Wirtschaft kaum mehr Platz. Ebenso geht es Produktionsverfahren, die zwar schon uralt sind, aber sich durch eine besonders hohe Umweltbelastung auszeichnen. Solche Verfahren m\u00fcssen verschwinden &#8211; oder ihre Produkte werden wegen der \u00f6konomischen Instrumente derart teuer, dass \u00f6kologischere Alternativen berechtigterweise zu h\u00f6heren Marktanteilen kommen.<\/p>\n<p>Diese Liste liesse sich beliebig fortsetzen &#8211; \u00fcbergrosse Wohnungen, Autorennen, Flugreisen, und so weiter und so fort. <\/p>\n<p>Der \u00fcberm\u00e4ssige Ausstoss von Treibhausgasen geht bereits heute zu Lasten der gesamten Weltbev\u00f6lkerung, geht zu Lasten zuk\u00fcnftiger Generationen. Wer sich gegen wirksame Klimaschutzmassnahmen wehrt, auch wenn diese Auswirkungen auf bestens bekannte Produkte und liebgewordene Gewohnheiten hat, will zulasten der Allgemeinheit heute und in Zukunft ungerechtfertigterweise profitieren.<br \/>\nDer von den Menschen gemachte Klimawandel kann nur verhindert respektive eingeschr\u00e4nkt werden, wenn sich die Menschen wandeln, zum Beispiel bez\u00fcglich ihrer Anspr\u00fcche! <\/p>\n<p><small>Aus 2kwblog.umweltnetz.ch<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Derzeit l\u00e4uft beim Bundesamt f\u00fcr Gesundheit eine Vernehmlassung zu Massnahmen zur Verminderung des Alkoholmissbrauchs, siehe dazu beispielsweise ein Artikel aus dem Tages-Anzeiger vom 21. Januar 2008. 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