Klimaschutz: was ist an «schnell» nicht verständlich?

Seit Jahrzehnten ist klar, dass die Menschheit aus den fossilen Energien aussteigen muss, wenn zukünftige Generationen eine gute Zukunft auf diesem Planeten haben sollen – eine eindeutige Konkretisierung der nachhaltigen Entwicklung also! Ebenso ist schon einige Zeit bekannt, dass dieser Ausstieg aus den fossilen Energien «schnell» erfolgen muss. Dieses «schnell» braucht noch einige Impulse.

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Abstimmungsempfehlungen zur Volksabstimmung vom 9. Februar 2020

Neun Abstimmungsfragen (zwei bei Vorlagen des Bundes, sechs bei Vorlagen des Kantons Zürich, eine Vorlage der Stadt Zürich) haben die Stimmberechtigten in der Stadt Zürich bei der Volksabstimmung am 9. Februar 2020 zu beantworten. Meine Empfehlungen mit einigen Hinweisen dazu.

 

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Klimaschutz: Echte Freiheit(en) nur mit kleinem Fussabdruck

Menschen, die in der Schweiz leben, haben gemäss WWF-Footprint-Rechner einen sehr grossen ökologischen Fussabdruck. 3.1 Erden beanspruchen die Menschen, die in der Schweiz leben. Da wir alle wissen, dass es keine Planeten B, C und D gibt, um diese Fussabdrücke auszuhalten, bleibt nur ein Weg für mehr Freiheiten: unser Fussabdruck muss deutlich kleiner werden.  „Klimaschutz: Echte Freiheit(en) nur mit kleinem Fussabdruck“ weiterlesen

Klimaschutz: Neues Denken und Wollen

Zielführender Klimaschutz erfordert, dass die Menschen in wohlhabenden Ländern vieles, was derzeit als «normal, nützlich und notwendig» gilt, in Frage stellen und neu denken. Nur wenn Menschen davon überzeugt sind, dass es auch zukünftig neue Dinge gibt, die als «normal, nützlich und notwendig» betrachtet werden, und die weiterhin ein gutes Leben ermöglichen, sind sie bereit, in vielen Lebensbereichen diesen «System Change» anzugehen, mitzutragen und voranzubringen. „Klimaschutz: Neues Denken und Wollen“ weiterlesen

Stadion: auch bei Endlos-Geschichten gilt der demokratische Rechtsstaat

Nicht nur bei grossen Bauvorhaben, etwa dem Hardturm-Stadionbau mit Umgebung in der Stadt Zürich, sind die Instrumente des demokratischen Rechtsstaates grundsätzlich und prinzipiell zu respektieren. Diverse Aussagen in Medien und von PolitikerInnen zur Ankündigung des Referendums zum privaten Gestaltungsplan «Areal Hardturm – Stadion» sind völlig unverständlich und ignorieren diesen für die Gesellschaft wichtigen demokratischen Rechtsstaat. „Stadion: auch bei Endlos-Geschichten gilt der demokratische Rechtsstaat“ weiterlesen

«I want you to panic!» – Schöne Climate Fiction zum Umgang mit der Klimakrise: gleichzeitig auch ein Wahlkommentar

Greta Thunberg, eine bald Siebzehnjährige aus Schweden, hat die Diskussion und Handlungsabsichten zur Klimapolitik auf die städtischen Plätze und damit in die Öffentlichkeit gebracht. Weil die offensichtliche Klimakrise Handlungen erfordert, die die Gesellschaft aus dem Trott der Gewohnheiten aufrüttelt, ist «PANIC!» angebracht, damit für die Zukunft schöne Geschichten entstehen können. Eine der Empfehlungen von Greta Thunberg: macht das, was die Wissenschaft sagt!

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Nicht nur in der Klimapolitik: News-Diät oder Willensgesellschaft?

Etwa 36 Prozent der Menschen in der Schweiz gelten als als News-Deprivierte. Sie sind mit News unterversorgt oder betreiben News-Abstinenz, möglicherweise angelehnt an die von Rolf Dobelli postulierte radikale News-Diät. Dazu kommt, dass «globale» News einfacher den Zugang zu den News-KonsumentInnen finden als lokale Nachrichten. Gerade im Zusammenhang mit der Klimapolitik: versteht sich unsere Gesellschaft immer noch als Wissensgesellschaft, orientiert sie sich weiterhin an Fakten oder doch lieber an Fakes und Lügen?

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Menschenrecht Klimaschutz: endlich ernsthaft!

Eine der Reaktionen auf die Klimastreiks und Klimademos ist das Warmluft-Gelabber von liberalen Ansätzen und Eigenverantwortung. Im Umweltbereich funktioniert dies seit 30 Jahren nachweislich nicht – auch für den Klimaschutz bringt dies kaum etwas. Da geht es also um «illusioliberale» Dinge. Woran zeigt sich dies?

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Klimanotstand: Demokratie und EnkelInnen-Zukunft

Die Stimmberechtigten der Stadt Zürich haben sich im November 2008 mit einem Ja-Stimmenanteil von 76.4 Prozent für die zukunftsgerichtete 2000-Watt-Gesellschaft entschieden. Die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft – eine Tonne Treibhausgasemissionen pro Person und Jahr im Jahr 2050, 2000 Watt mittlere Primärenergiedauerleistung pro Person – galten damals als visionär. „Klimanotstand: Demokratie und EnkelInnen-Zukunft“ weiterlesen

Schnell mehr Klimaschutz für eine gelingende Zukunft

Zur gelingenden Zukunft gehört eine Welt mit vielen Veränderungen gegenüber dem heutigen Zustand. Ein Aspekt ist, dass diese Welt mit gelingender Zukunft ohne fossile Brenn- und Treibstoffe auskommt (auch ohne Atomenergie). Wenn wir dies wollen, ist dies zu erreichen – im Rahmen einer nachhaltigen Entwicklung, die soziale, ökonomische und ökologische Aspekte im Sinne der Zukunftsfähigkeit berücksichtigt. Dies ist seit mindestens dreissig Jahren klar, auch wenn diese Botschaft nicht überall die notwendige Resonanz bewirkt hat. Die Klimastreiks ausgehend von Greta Thunberg haben mehr Aufmerksamkeit für den Klimaschutz bewirkt, verbunden allerdings mit einer eigenartigen Gegen-Warmluft-Produktion.

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