Winter ohne Seegfrörni: Wetter, Klima, Klimawandel?

Seit Jahren verfolge ich jeweils von Mitte November bis gegen Ende März den Verlauf der Aussentemperatur an den drei grösseren Zürcher Seen. Für den Winter 2017/18 ist dies auf der Seite Seegfrörni-Indikator: Kältesummen an den grösseren Zürcher Seen im Winter 2017/18 festgehalten. Wie in den meisten Wintern sind allerdings auch im Winter 2017/18 Pfäffikersee, Greifensee und Zürichsee nicht zugefroren – es war also nicht möglich, auf festem Eis auf diesen Seen zu spazieren. Ist dies nun Wetter, Klima – oder gar ein Hinweis auf den Klimawandel? Weiterlesen

…, 395, 396, 397, 398, 399, #400, 401, 402, 403, 404, 405, … – was ändert sich?

 In sehr vielen Medien waren in den ersten Mai-Tagen 2013 Titel wie „CO2-Dichte so hoch wie noch nie in der Menschheitsgeschichte„, „Kohlendioxid-Gehalt knackt 400-ppm-Marke„, „Climate Milestone: Earth’s CO2 Level Nears 400 ppm“ oder „Umwelt: CO2-Konzentration erreicht historischen Höhepunkt“ zu lesen. Die nicht nur wegen den zwei Nullen als bedeutsam geltende Schwelle von 400 ppm des Treibhausgases CO2 werden messtechnisch korrekt bei der Messstation Mauna Loa erreicht. Ob diese „Bad News“ wohl Auswirkungen auf die dringend erforderlichen Klimaschutz-Taten haben werden?

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Von der Datenbank des nutzlosen Wissens zum ökologischen Handlungsauftrag

Der Eintrag zum 18. Juli 2011 in der Datenbank des nutzlosen Wissens: In Wien (grösste Stadt Österreichs) werfen die Bäcker jeden Tag so viel unverkauftes Brot auf den Müll, wie in Graz (zweitgrösste Stadt Österreichs, rund 10 % der Einwohnenden Wiens) jeden Tag gegessen wird. Ein Zitat aus einer fast zwei Wochen vorher publizierten Studie zum nachhaltigen Konsum und dem Ausstoss von Treibhausgasen aus der Nahrungsproduktion: Unnötiges Wegwerfen von Lebensmitteln vermeiden (Projekt eupopp zum nachhaltigen Konsum“). P.S. gibt es denn ein „nötiges Wegwerfen von Lebensmitteln“??? Weiterlesen