Klimaschutz: Es braucht auch den Ausstieg aus dem Erdgas

Wollen wir den Anstieg der globalen Durchschnittstemperaturen, wie im Pariser Klimaschutzabkommen versprochen, auf deutlich unter 2 °C und möglichst auf 1,5 °C begrenzen, müssen wir die weltweiten Kohlendioxidemissionen möglichst um das Jahr 2040 auf null, also um 100 Prozent reduzieren. So startet Professor Volker Quaschning, Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Berlin, Sprecher des Studiengangs Regenerative Energien einen Beitrag des Wissenschaftsblogs Klimalounge von Spektrum.de. An derartigen Aussagen orientieren sich auch diverse meiner umweltnetz.ch-Beiträge. Wenn wir es wollen, ist dies zu schaffen – und wir müssen es schaffen, um die Auswirkungen des von Menschen gemachten Klimawandels auf ein für die Menschheit erträgliches Mass zu begrenzen.

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Gas: kein nachhaltiger Beitrag zum Klimaschutz

Erdgas war Anfangs der Neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts ein willkommener Energieträger zur Verbesserung der Luftqualität, weil Erdgas «sauberer» verbrennt als Heizöl, Kohle oder auch Holz. Als vordergründig tauglich zeigt sich Erdgas auch beim Klimaschutz. Auf Primärenergiestufe verursacht Erdgas als Energieträger für die Wärmeerzeugung etwa 25 Prozent weniger Treibhausgasemissionen als bei der Verwendung von Heizöl. Da allerdings um 2040 bis 2050 ausschliesslich erneuerbare Energien zu verwenden sind, um die Ziele des Pariser Klimaschutz-Übereinkommens einzuhalten, ist die Verbrennung von Erdgas kein nachhaltiger Beitrag zum Klimaschutz. Wie steht es mit den vorgeblich erneuerbaren Brennstoffen Biogas und Power-to-Gas?

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