Die Klimaschutzpolitik des Bundesrates ist verfassungswidrig – stattdessen um 2040 bis spätestens 2050 aus den Fossilen aussteigen

Der Bundesrat hat am 1. Dezember 2017 die Klimaschutzpolitik für die nächsten Jahre beschlossen. Diese ist verfassungswidrig, weil sie die Nachhaltigkeitsvorgaben der Bundesverfassung (Art. 2, Art. 73) missachtet: Die Klimaschutzpolitik des Bundesrates ist nicht enkel-, schon gar nicht urenkeltauglich! Wenn die Schweiz ihren Beitrag zur Minderung des Mensch gemachten Klimawandels erbringen will, hat die Schweiz um 2040 bis spätestens 2050 aus den fossilen Energien auszusteigen! Bis dann ist die gesamte Energieversorgung auf dezentral und nachhaltig nutzbare erneuerbare Energien umzustellen. Die Zivilgesellschaft ist gefordert!

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Klimaschutz: Wir müssen weit schneller handeln, als viele dies wollen!

Einmal mehr: Forschende zeigen, dass fossile Energieträger einschliesslich Erdgas spätestens 2035 weitgehend ersetzt werden müssen, wenn die Ziele des Pariser Klimaschutz-Übereinkommens eingehalten werden sollen!

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Klimaschutz, Lärmschutz – oder kollektive Bequemlichkeitsverblödung?

Der nachweislich Mensch gemachte Klimawandel, die übermässig Mensch gemachte Lärmbelastung sind eindeutige Hinweise darauf, dass insbesondere die Menschen in den reicheren Ländern (im Mittel) über ihre Verhältnisse leben. Der jährliche Overshoot Day ist ein offensichtlicher Hinweis auf einen nicht nachhaltigen Lebensstil. Zwingend erforderlich wären wirksame und eingreifende Handlungsschritte – stattdessen übt sich die zum Handeln aufgerufene Gesellschaft in kollektiver Bequemlichkeitsverblödung.

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Auch in Zürich: #FossilFree und #Divest statt Erdgas-Propaganda

Wenn der Mensch gemachte Klimawandel auf ein für die Menschheit bewältigbares Mass reduziert werden soll, gibt es nur einen Ansatz: Raschmöglichster Ausstieg aus allen fossilen Energien. In der Stadt Zürich beispielsweise ist dies noch nicht angekommen. Da wird immer noch intensiv Erdgas-Propaganda betrieben, was sich auch entsprechend auswirkt. #FossilFree und #Divest sind auch für Zürich als raschestmöglich umzusetzende Strategien angesagt.

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Echter und ernsthafter Klimaschutz wird immer dringlicher

Schweizer Gletscher sind nicht mehr zu rettenKlimaerwärmung: Die «zwei Grad» wackeln (mit dem Lead «Prognosen der CO2-Emissionen und Klimamessdaten zeigen, wie extrem ambitioniert das Ziel des Pariser Abkommens ist.»): zwei NZZ-Schlagzeilen vom 3. August 2017. Diese Sauregurken-Zeit-Meldungen sind ein klarer Hinweis darauf, dass es dringlich echten und ernsthaften Klimaschutz braucht.

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Derzeit heitere Betroffenheit – wo bleibt ernsthafter Klimaschutz?

Die Pariser Klimaschutz-Konferenz vom Dezember 2015 hat eindeutige Vorgaben gemacht: Der von Menschen gemachte Klimawandel ist schnell und deutlich zu begrenzen. Auf die reale Klimaschutz-Politik hat dies allerdings kaum Auswirkungen. Derzeit fallen einige betroffen machende Texte auf, vor allem wegen ihres resignativen Charakters.

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Das Ende des fossilen Zeitalters: vorwärts, nicht zurück!

Die Steinzeit endete nicht wegen zu wenig Steinen. Das fossile Zeitalter wird vor dem Ende der fossilen Brenn- und Treibstoffe vorbei sein – weil es bessere Lösungen gibt. Dies zeigt sich einerseits bei den Dieselmotoren, aber auch bei den Öl- und Gasheizungen.

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Kein Planet B – Verantwortung im Anthropozän

Mein News-System hat heute mehrere Meldungen zu einer dringlichen Warnung des britschen Astrophysikers Stephen Hawking angezeigt: Weil die Menschheit nicht ausreichend schnell auf bedrohliche Situationen reagiert, geht Stephen Hawking davon aus, dass die Erde noch höchstens 100 Jahre bewohnbar sein wird – und er empfiehlt deshalb die Auswanderung der Menschheit irgendwo Richtung Weltraum. Nur: das funktioniert nicht! Es gibt keinen Planet B! Wir im Anthropozän lebenden Menschen haben endlich Verantwortung zu übernehmen, um unsere einzigartige Erde als Lebensraum mindestens für die EnkelInnen und UrenkelInnen zu erhalten.

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Klimaschutz: Es braucht auch den Ausstieg aus dem Erdgas

Wollen wir den Anstieg der globalen Durchschnittstemperaturen, wie im Pariser Klimaschutzabkommen versprochen, auf deutlich unter 2 °C und möglichst auf 1,5 °C begrenzen, müssen wir die weltweiten Kohlendioxidemissionen möglichst um das Jahr 2040 auf null, also um 100 Prozent reduzieren. So startet Professor Volker Quaschning, Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Berlin, Sprecher des Studiengangs Regenerative Energien einen Beitrag des Wissenschaftsblogs Klimalounge von Spektrum.de. An derartigen Aussagen orientieren sich auch diverse meiner umweltnetz.ch-Beiträge. Wenn wir es wollen, ist dies zu schaffen – und wir müssen es schaffen, um die Auswirkungen des von Menschen gemachten Klimawandels auf ein für die Menschheit erträgliches Mass zu begrenzen.

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Am 21. Mai 2017: Ja zum Energiegesetz als erster Schritt zur Energiestrategie 2050

Sechs Jahre hat die politische Schweiz gebraucht, um nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima über erste kleine Schrittchen zur Zukunftsausrichtung der Schweizerischen Energiepolitik abzustimmen. Nach dem Lügen-Referendum der SVP braucht es am 21. Mai 2017 ein deutliches Ja der Stimmberechtigten, um die nächsten Schritte für eine urenkeltaugliche Energieversorgung mit mehr Dynamik und Wirkung angehen zu können.

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