Schweiz: Es ist mehr für den Klimaschutz zu tun – auch bei den Gebäuden

Das Bundesamt für Umwelt hat die CO2-Statistik 2018 veröffentlicht. Die CO2-Emissionen aus dem Verbrauch von Treibstoffen sind unverändert hoch, die CO2-Emissionen aus dem Verbrauch von Brennstoffen sinken zwar, aber eindeutig zu schwach. «Um die Klimaziele des Übereinkommens von Paris zu erreichen, ist eine Abnahme der fossilen Energien unumgänglich« schliesst die Medienmitteilung des BAFU – eine zu offene Formulierung.

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NettoNull2030: Achtung, fertig, los!

Wenn wir die Klimakrise auf ein für die Menschheit akzeptables Niveau begrenzen wollen, bedeutet dies, dass wir bis 2030 Netto Null CO2-Emissionen zu erreichen haben. Dieses Klimaschutzziel setzt die Vorgabe des Weltklimarates IPCC aus dem Jahr 2018 – schnelle, weitreichende und beispiellose Veränderungen in allen Bereichen der Gesellschaft – um. Es ist erstaunlich, dass etwa Medien gegen bestens naturwissenschaftlich begründete Vorgaben polemisieren, am 2. Juli 2019 ein Beispiel der offenbar von der fossilen Energie-Misswirtschaft abhängige Tages-Anzeiger, mit Schlagzeilen wie «Die linke Forderung ist eine Illusion». Dabei ist schon lange klar: wenn wir wirklich wollen, sind auch schnelle, weitreichende und beispiellose Klimaschutzziele bestens umsetzbar! Es heisst also: Achtung, fertig – und jetzt los!
PS: «wir» meint in diesem Zusammenhang speziell die Schweiz – ein reiches Land mit einem eher hohen Treibhausgas-Fussabdruck hat eine besondere Verantwortung beim Klimaschutz.

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Klimaschutz: Die Zukunft beginnt ab jetzt

«NettoNull2030» ist eine der Klimastreik-Forderungen von Fridays4Future, konkretisiert von den Scientists4Future: die Nettoemissionen von Treibhausgasen (insbesondere CO2) müssen sehr rasch sinken und in den nächsten 20 bis 30 Jahren weltweit auf null reduziert werden (um mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Erwärmung von 1,5 °C nicht zu überschreiten). Dies stimmt überein mit den am 8. Oktober 2018 vom Weltklimarat IPCC veröffentlichten Schlusssfolgerungen: Die Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 °C erfordert schnelle, weitreichende und beispiellose Veränderungen in allen Bereichen der Gesellschaft. Schnell, weitreichend, beispiellos: dies ist eine echte Herausforderung für alle Bereiche der Gesellschaft, wie insbesondere die Reaktionen der «Erwachsenen» auf die Klimastreik-Forderungen der Kinder, Jugendlichen und (jungen) Erwachsenen zeigen.

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Jetzt die Gletscher-Initiative unterschreiben – bringen wir die Schweiz auf Klimakurs!

Gletscher-InitiativeNetto Null Treibhausgasemissionen bis 2050 – dieses Ziel will die am 10. Mai 2019 lancierte Gletscher-Initiative in der Schweizerischen Bundesverfassung verankern. Ab 2050 sollen demnach keine fossilen Brenn- und Treibstoffe mehr in Verkehr gebracht werden. Die Unterschriftensammlung läuft – jetzt die Gletscher-Initiative unterschreiben!

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#Klimaschutz: zu radikal geht gar nicht

#NettoNull2030 ist eine der #Klimastreik-Forderungen. Die Politik in verschiedenen Städten in verschiedenen Ländern hat mit Vorstössen und Beschlüssen diese Forderung aufgenommen – nun setzt eine Gegenbewegung ein, die diese Forderung als «radikal» bezeichnet. Angesichts der Herausforderungen der Klimaerhitzung ist «radikal» gar nicht möglich.

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Klimaschutz: Schnelle, weitreichende und beispiellose Veränderungen jetzt!

Schon lange ist klar, dass die Klimapolitik deutlich schneller vorangehen muss als bis anhin realisiert. Wenn der Mensch gemachte Klimawandel auf ein für die Menschheit und den Planeten Erde erträgliches Mass begrenzt werden soll, muss spätestens 2050 das Ziel «Null CO2-Emissionen» erreicht werden. Wenn wir alle dies wollen, ist dies auch zu erreichen. Politik, Gesellschaft und Wirtschaft haben ihren Beitrag zu leisten.

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Auch dank Greta Thunberg: mehr Dynamik im Klimaschutz!

Klimastreik#climatestrike #Klimastreik #fridaysforfuture #schoolstrike4climate #climatecrisis #Klimakrise #ClimateEmergency #Klimanotfall #KlimaAlarm – einige Hashtags der letzten Wochen illustrieren, dass an vielen Orten mehr Dynamik für mehr Klimaschutz wirkt. Wichtige Impulse dazu stammen von #GretaThunberg, die mit ihrem Schulstreik seit August 2018 wichtige Zeichen setzt, und sich zum Beispiel mit einer beeindruckenden Rede an der COP 24 in Katowice sehr deutlich für mehr Klimaschutz ausgesprochen hat. Auch wenn einzelne schon einiges getan haben oder immer noch tun – seit langer Zeit wird schlicht und einfach viel zu wenig für den Klimaschutz getan. Nicht nur die Polit-Opas müssen mehr tun, damit Klimapolitik enkelInnen- und urenkelInnen-tauglich wird!

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Klimapolitik 2.0: urenkelInnentauglich

António Guterres, UN-Generalsekretär, Neujahrsansprache 2018

Nach vier Debattentagen hat der Nationalrat am 11. Dezember 2018 Nein gesagt zu einem nichtsnutzigen und sinnentleerten CO2-Gesetz. Dies bietet die Gelegenheit, eine neue Schweizer Klimapolitik zu starten – eine Klimapolitik, die wie von der Wissenschaft gefordert, schnelle, weitreichende und beispiellose Veränderungen in allen Bereichen der Gesellschaft bewirken sollte.

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Aufruf an den Nationalrat: Schweizerische Klimapolitik braucht kräftige Nachbesserungen

Am 3. Dezember 2018 startet im Nationalrat die Debatte über die Totalrevision des CO2-Gesetzes nach 2020. Der von der Kommission vorgelegte Entwurf erfüllt gemäss WWF Null von fünf Basisanforderungen! Ebenfalls am 3. Dezember startet in Katowice die 24. UNO-Klimakonferenz (COP 24). Dies ist ein Aufruf an den Nationalrat, die Klimagesetzgebung deutlich zu verschärfen. Siebzehn europäische Staats- und Regierungschefs rufen nämlich mit #ClimateAmbition dazu auf, gemeinsam und rasch alles zu tun, um die globale Klimakrise zu stoppen. Dazu müsste die Schweiz um 2040 bis spätestens 2050 aus den fossilen Energien aussteigen. Wenn wir wollen, ist dies gut zu erreichen.

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Fördert der Kanton Zürich den Klimawandel?

António Guterres, UN-Generalsekretär, Neujahrsansprache 2018

Zehn Tage nach der Veröffentlichung des Sonderberichts des Weltklimarates IPCC zur Begrenzung des Klimawandels auf 1.5 °C gegenüber dem vorindustriellen Niveau äussert sich auch der Kanton Zürich zum Klimawandel. Der Titel der Medienmitteilung Der Kanton Zürich beschliesst Massnahmen zum Klimawandel könnte die Vermutung entstehen lassen, dass der Kanton Zürich den Klimawandel geradezu fördern möchte. Auch die Massnahmen weisen darauf hin.

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