Atomkraftwerke: Alles aussteigen!

Meine Abstimmungsempfehlung für die nationale Volksabstimmung vom 27. November 2016 steht schon länger fest: Ja zum geordneten Ausstieg aus der Atomenergie. Meine Empfehlung baut auf mehr als 35 Jahre Energiepolitikerfahrung auf. Und sie wird durch die Vorabstimmungsphase bestätigt.

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Der Betrieb von Atomkraftwerken ist rechtlich und politisch nicht zulässig

Die Plattform infosperber.ch hat am 18. Oktober 2016 in Erinnerung gerufen, dass Atomkraftwerke in der Schweiz gar nicht betrieben werden können – weil die sichere Entsorgung und Endlagerung der aus den Atomkraftwerken stammenden radioaktiven Abfälle nicht gewährleistet ist. Diese Anforderung wurde 1986 formuliert – infosperber.ch hält fest, dass « … wir von einer «dauernden, sicheren Entsorgung (sic!) und Endlagerung» noch fast gleich weit entfernt sind wie vor dreissig Jahren» – und eine solche Lösung wird jetzt frühestens für 2060 in Aussicht gestellt. Somit müsste eigentlich am 27. November 2016 gar nicht mehr über die Initiative für einen geordneten Atomausstieg abgestimmt werden.

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Stromversorgung funktioniert auch ohne Atomkraftwerke

Atomenergie wird zum Beispiel vom Bundesrat oder vom Zürcher Regierungsrat als existenzieller Beitrag zur Stromversorgung bezeichnet. Wie sich am Beispiel der beiden Stromversorger ewz (Stadt Zürich) und EKZ (grosse Teile Kanton Zürich) zeigen lässt, ist dies eine weitere Propaganda-Lüge der Atomlobby.

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Atomenergie: endlich anständig aussteigen – auch aus den Fossilen!

Eine grosse Zahl von Beiträgen in meinem Blog fordert den raschestmöglichen Atomausstieg (immer verbunden mit dem ebenso raschestmöglichen Ausstieg aus den fossilen Energien). Es gibt eine unendliche grosse Zahl von Argumenten für den Doppelausstieg aus den fossilen Energien und der Atomenergie – in mehr als dreissig Jahren habe ich kein einziges brauchbares Argument gehört, dass gegen diesen Doppelausstieg spricht. Uneingeschränkt kriminell ist, was alles unternommen wird, um diesen Doppelausstieg nicht umsetzen zu müssen. Klare Forderung: es braucht endlich einen anständigen Ausstieg aus der Atomenergie, es braucht einen anständigen Ausstieg aus den Fossilen, und zwar beides raschmöglichst.

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economiesuisse: Inkompetenz statt Energiepolitik

100 Milliarden Schweizer Franken: das tönt nach furchtbar viel Geld. economiesuisse behauptet, dass die Umsetzung der Energiestrategie in den nächsten 20 Jahren mindestens so viel Geld kosten werde. Derartige Aussagen haben nichts mit Energiepolitik zu tun, belegen aber die Inkompetenz von economiesuisse bei energiepolitischen Fragestellungen.

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Nur kein Atommüll-Tiefenlager ist dauerhaft und sicher genug

Irgendwann in der schwierigen Geschichte der vorgeblich friedlichen Nutzung der Atomenergie wurde erkannt, dass bei dieser Nutzung Atommüll anfällt, der während hunderttausenden von Jahren sorgfältigst zu behandeln ist, soll er nur eine begrenzte Gefahr für Mensch und Umwelt darstellen. Diese Frist ist länger als jede bis anhin bekannte Hochkultur-Epoche der Menschheit. Dieser Atommüll steht somit exemplarisch für die nicht-nachhaltige Lebensweise der gegenwärtig lebenden Gesellschaft – kann da wirklich von einer Hochkultur gesprochen werden?

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Lügende Energiepreise – auch beim Atomstrom

Der Vorschlag der grossen deutschen Stromfirmen, die die noch in Betrieb stehenden, aber in absehbarer Zeit stiilzulegenden Atomkraftwerke in eine „Bad Bank“ auszulagern, hat in Deutschland eine intensive Diskussion ausgelöst. Einmal mehr: sowohl der „Bad Bank“-Vorschlag als auch die öffentliche Reaktion zeigen, dass die Preise der „konventionellen“ Energien lügen, und es offenbar keinen Weg gibt, für Kostenwahrheit zu sorgen. Ohne Kostenwahrheit ist allerdings eine zukunftsgerichtete Energie- und Klimaschutzpolitik nicht zu haben.

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Die KEV zementiert Atomkraftwerke und stoppt den Weg in die Richtung einer nachhaltigen Energieversorgung – oder die wahren Gründe hinter dem Scheitern des KEV-Referendums

Die hämischen und schadenfreudigen Kommentare der Solarlobby zum Scheitern der KEV-Referendums verbergen, dass die KEV einer nachhaltigen Energieversorgung im Weg steht. Denn nachweislich zementiert die KEV die Atomkraftwerke in der Schweiz. Ohne Atomausstieg (und mit dem damit verbundenen Ausstieg aus den fossilen Energien) ist eine nachhaltige Energieversorgung nicht zu haben.

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#Mühleberg: #AKW sofort abschalten!

Ein Atomkraftwerk, welches seit 41 Jahren in Betrieb ist, welches zudem nachweislich einen beschädigten Kernmantel aufweist, und eine umfassende Reihe von Sicherheitsmängeln aufweist, ist so rasch als möglich abzuschalten. Für das AKW Mühleberg der BKW treffen diese Randbedingungen zu – deshalb ist dieses Atomkraftwerk so rasch als möglich stillzulegen.

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