Abstimmungsempfehlungen zur Volksabstimmung vom 21. Mai 2017

Stimmberechtigte in der Stadt Zürich haben am 21. Mai 2017 über eine Vorlage des Bundes und je drei Vorlagen des Kantons Zürich und der Stadt Zürich zu entscheiden. JA, Nein, Nein, Nein, Ja, Ja, Ja (in der Nummernfolge der Vorlagen des Bundes, von Kanton und Stadt Zürich) sind meine Empfehlungen. Und wie immer: Mitmachen spätestens am Montag, 15. Mai 2017 per Post oder an der Urne bis am 21. Mai 11:55!

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Klimaschutz: Es braucht auch den Ausstieg aus dem Erdgas

Wollen wir den Anstieg der globalen Durchschnittstemperaturen, wie im Pariser Klimaschutzabkommen versprochen, auf deutlich unter 2 °C und möglichst auf 1,5 °C begrenzen, müssen wir die weltweiten Kohlendioxidemissionen möglichst um das Jahr 2040 auf null, also um 100 Prozent reduzieren. So startet Professor Volker Quaschning, Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Berlin, Sprecher des Studiengangs Regenerative Energien einen Beitrag des Wissenschaftsblogs Klimalounge von Spektrum.de. An derartigen Aussagen orientieren sich auch diverse meiner umweltnetz.ch-Beiträge. Wenn wir es wollen, ist dies zu schaffen – und wir müssen es schaffen, um die Auswirkungen des von Menschen gemachten Klimawandels auf ein für die Menschheit erträgliches Mass zu begrenzen.

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«Das fossile Imperium schlägt zurück» – darum am 21. Mai 2017 Ja zur Energiestrategie

Das fossile Imperium schlägt zurück. Warum wir die Energiewende jetzt verteidigen müssen. – dieses Buch von Claudia Kemfert wurde von Murmann Publishers am 20. April 2017 herausgegeben, fast einen Monat vor der Abstimmung über den ersten Schritt der Energiestrategie 2050 des Bundes. Die offensichtlichen Auswirkungen des «fossilen Imperiums» zeigen sich auch in den Nein-Kampagnen der Propaganda-Institution SVP und Co. Die Ausführungen von Professorin Kemfert sind beste Werbung für ein Ja zur Energiestrategie, sind Werbung für die nächsten Schritte der Energiestrategie.

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Am 21. Mai 2017: Ja zum Energiegesetz als erster Schritt zur Energiestrategie 2050

Sechs Jahre hat die politische Schweiz gebraucht, um nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima über erste kleine Schrittchen zur Zukunftsausrichtung der Schweizerischen Energiepolitik abzustimmen. Nach dem Lügen-Referendum der SVP braucht es am 21. Mai 2017 ein deutliches Ja der Stimmberechtigten, um die nächsten Schritte für eine urenkeltaugliche Energieversorgung mit mehr Dynamik und Wirkung angehen zu können.

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Seegfrörni-Indikator: Kältesummen an den grösseren Zürcher Seen im Winter 2016/17

2. April 2017: Die Datenreihen für die Kältesummen an den drei grössten Zürcher Seen während des Winters 2016/17 sind bis Ende März 2017 vervollständigt. Seit Ende Januar ist kein Beitrag zur Kältesumme mehr dazu gekommen. Sobald mit den ersten Minustemperaturen ab November 2017 die nächste Seegfrörni-Saison eröffnet wird, werde ich eine Seite mit dem Titel «Seegfrörni-Indikator: Kältesummen an den grösseren Zürcher Seen im Winter 2017/18» starten! Bis dann gibt es noch einiges an Frühling, Sommer und Herbst zu sehen, dokumentiert auf meiner Tagesbilder-Galerie! Weiterlesen

Klimaschutz zwischen Traum und Resignation? – Wir wollen bis 2040 ausschliesslich erneuerbare Energien nutzen!

Einschätzungen, Gespräche und Texte zum Klimaschutz seit dem Pariser Klimaschutz-Übereinkommen decken häufig das gesamte Spektrum zwischen Traum und Resignation ab – im Wissen darum, dass es eine Filterblase gibt, in der es ausschliesslich um Ignoranz geht. Realistischerweise müssen beim Klimaschutz die Träume wahr werden – sonst ist zu befürchten, dass gesellschaftliche Visionen zu Dystopien, zu Antiutopien werden. Weiterlesen

Wir wollen den von Menschen gemachten Klimawandel schnell begrenzen

Oberhalb Belalp steht das Denkmal für John Tyndall (1820 bis 1893). Er ist einer der Erforscher des Treibhauseffektes, welcher eine erhebliche Rolle spielt beim vom Menschen gemachten Klimawandel. Vom Standort des Tyndall-Denkmals geht der Blick unter anderem zum Aletschgletscher, Sammelindikator für das vorherrschende Klima – der von Menschen gemachte Klimawandel hat bereits zu einer deutlichen Reduktion des Gletschervolumens geführt, und es ist absehbar, dass dies so weitergehen wird.

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Wir wollen ehrlichen und echten Klimaschutz – nein zu den Nationalrats-Lügen

Am 2. Mörz 2017 hat sich der Nationalrat dazu entschlossen, das Pariser Klimaschutz-Übereinkommen zu unterzeichnen. Allerdings hat der Nationalrat nicht die Absicht, dieses Übereinkommen wirklich umzusetzen. Solche Lügen kann und darf die Schweiz nicht akzeptieren. Wir wollen endlich ehrlichen und echten Klimaschutz. Weiterlesen

An der Zukunftsfähigkeit arbeiten – weil es uns besser geht, als wir meinen

Seit SVP und FDP bei den nationalen Wahlen 2015 die Parlamentsmehrheit erreicht haben, ist die Schweiz im postfaktischen Zeitalter angekommen. Der neue, nicht wirklich gewählte amerikanische Präsident Donald Trump ist ähnlich unterwegs, eben auch postfaktisch oder mit so genannten «alternativen Fakten», simplen Lügen also. Einmal mehr wird dies illustriert durch den Blick-Aushang vom 25. Februar 2017: «Uns gehts besser, als wir meinen».

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UREK-Bankrott der Energie- und Klimaschutzpolitik

Seit langen Jahren ist klar: Für eine überzeugende Energie- und Klimaschutzpolitik braucht es eine starke Lenkungsabgabe mit vollständiger Rückerstattung an Haushalte und Wirtschaft in Kombination mit einem wirksamen Bündel an klugen Vorschriften. Wenn die nationalrätliche UREK Lenkungsabgaben ablehnt, bedeutet dies den Bankrott der schweizerischen Energie- und Klimaschutzpolitik.

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