Auch dank Greta Thunberg: mehr Dynamik im Klimaschutz!

Klimastreik#climatestrike #Klimastreik #fridaysforfuture #schoolstrike4climate #climatecrisis #Klimakrise #ClimateEmergency #Klimanotfall #KlimaAlarm – einige Hashtags der letzten Wochen illustrieren, dass an vielen Orten mehr Dynamik für mehr Klimaschutz wirkt. Wichtige Impulse dazu stammen von #GretaThunberg, die mit ihrem Schulstreik seit August 2018 wichtige Zeichen setzt, und sich zum Beispiel mit einer beeindruckenden Rede an der COP 24 in Katowice sehr deutlich für mehr Klimaschutz ausgesprochen hat. Auch wenn einzelne schon einiges getan haben oder immer noch tun – seit langer Zeit wird schlicht und einfach viel zu wenig für den Klimaschutz getan. Nicht nur die Polit-Opas müssen mehr tun, damit Klimapolitik enkelInnen- und urenkelInnen-tauglich wird!

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Klimapolitik 2.0: urenkelInnentauglich

António Guterres, UN-Generalsekretär, Neujahrsansprache 2018

Nach vier Debattentagen hat der Nationalrat am 11. Dezember 2018 Nein gesagt zu einem nichtsnutzigen und sinnentleerten CO2-Gesetz. Dies bietet die Gelegenheit, eine neue Schweizer Klimapolitik zu starten – eine Klimapolitik, die wie von der Wissenschaft gefordert, schnelle, weitreichende und beispiellose Veränderungen in allen Bereichen der Gesellschaft bewirken sollte.

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Aufruf an den Nationalrat: Schweizerische Klimapolitik braucht kräftige Nachbesserungen

Am 3. Dezember 2018 startet im Nationalrat die Debatte über die Totalrevision des CO2-Gesetzes nach 2020. Der von der Kommission vorgelegte Entwurf erfüllt gemäss WWF Null von fünf Basisanforderungen! Ebenfalls am 3. Dezember startet in Katowice die 24. UNO-Klimakonferenz (COP 24). Dies ist ein Aufruf an den Nationalrat, die Klimagesetzgebung deutlich zu verschärfen. Siebzehn europäische Staats- und Regierungschefs rufen nämlich mit #ClimateAmbition dazu auf, gemeinsam und rasch alles zu tun, um die globale Klimakrise zu stoppen. Dazu müsste die Schweiz um 2040 bis spätestens 2050 aus den fossilen Energien aussteigen. Wenn wir wollen, ist dies gut zu erreichen.

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Klimaschutz: schnelle, weitreichende und beispiellose Veränderungen in allen Bereichen der Gesellschaft

Am 8. Oktober 2018 hat der Weltklimarat Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) den Special Report on Global Warming of 1.5 °C vorgestellt. Die Begrenzung der Mensch gemachten Klimaerwärmung auf höchstens 1.5 °C gegenüber dem vorindustriellen Niveau ist nach diesem Bericht grundsätzlich möglich und wegen den weitreichenden Folgen des Klimawandels für Menschen, Gesellschaft und Umwelt zwingend anzustreben. Wenn dieses Klimaschutzziel erreicht werden soll, sind «schnelle, weitreichende und beispiellose Veränderungen in allen Bereichen der Gesellschaft» erforderlich (im Original «rapid, far-reaching and unprecedented changes in all aspects of society»).

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Sommerkomfort – besser klug als Klimatisierung

Hitze war eines der Stichworte des Sommers 2018. Als voraussichtliche Folge des Mensch gemachten Klimawandels ist davon auszugehen, dass warme, dass auch heisse Sommer in Zukunft häufiger auftreten. «Klimaanlagen» scheint die reflexartige Reaktion auf warme, auf heisse Sommer zu sein. Allerdings handelt es sich dabei um Symptombekämpfung. Anderes wäre klüger, zumindest beim Wohnen und in üblichen Bürosituationen.

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Verantwortung im Anthropozän: disruptiver Klimaschutz!

Der von Menschen gemachte Klimawandel findet statt, die Indikatoren wie heisse trockene Sommer sind eindeutig. Zwar wird erst die Geschichtsschreibung den tatsächlich stattgefunden habenden Klimawandel exakt bezeichnen können. Die Zeichen sind so eindeutig, dass der schon lange fällige Klimaschutz sehr schnell stattfinden muss – in den Zeiten des Anthropozäns ist eigentlich schon lange disruptiver Klimaschutz angesagt: um 2040 bis allerspätestens 2050 ist vollständig auf den Einsatz fosssiler Energien zu verzichten, die Menschheit muss sich aus dem Wegwerfzeitalter verabschieden.

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Anthropozän: Endlich weg von der Wegwerfgesellschaft

Unterwegs am Uetliberg, abseits der vielbegangenen Wege oben auf dem Grat. Mitten in den schönen Blumenwiesen: Eine verlassene «wilde» Feuerstelle, verbunden mit ziemlich viel Müll, leere Büchsen, verdrückte PET-Flaschen, Plastikbeutel. Ein exemplarisches Beispiel dafür, dass die Wegwerfgesellschaft das Anthropozän bestimmt.

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Biogas: vor allem «Greenwash»-Propaganda für fossiles Erdgas

Rekordmeldungen erfordern gerade im Energie- und Klimaschutzbereich ein sehr genaues Hinschauen. Das gilt insbesondere für Meldungen zu Biogas. Denn: Biogas wird unabhängig vom tatsächlichen Potenzial von der Erdgaswirtschaft als «grünes» Alibi-Blättchen zum Verkauf von fossilem Erdgas genutzt, als klassische «Greenwash»-Propaganda. Klar ist bloss dies: um 2040 bis spätestens 2050 muss zum Schutze des Klimas aus den fossilen Energien ausgestiegen werden, auch aus dem Erdgas. Biogas wird zukünftig bestenfalls lokal in geringem Umfang eine energiepolitische Bedeutung haben.

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Nicht-Wegwerfen muss (Öko-)Routine werden

Wenn ich auf meinen regelmässigen Wanderungen vom Friesenberg zum Uetliberg und zurück unterwegs bin, trage ich seit einiger Zeit einen Rucksack. Ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht, herumliegenden Abfall einzusammeln. Deshalb hat es in meinem Rucksack einen «Clean Mountain»-Beutel. Meist handelt es sich um Kunststoffabfälle, leere Flaschen und Verpackungen – also Einweg- oder eben Wegwerf-Gegenstände. Diese Abfälle nicht nur am Uetliberg sind ein Symbol unserer Wegwerf-Gesellschaft.

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