Gebäude und Energiepolitik: Fake-News zum «Performance Gap»

Bei vielen Gebäuden besteht eine erhebliche Differenz zwischen dem aufgrund des Gesetzes errechneten theoretischen Energieverbrauch und dem Energieverbrauch im Betrieb. Diese Differenz hat allerdings kaum mit dem «Performance Gap» zu tun. Wer dies behauptet, verwechselt Ursache und Wirkung. Es gibt einen tatsächlichen «Performance Gap» – dieser geht aber bei schreierischen Botschaften vergessen.

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Auch in Zürich: #FossilFree und #Divest statt Erdgas-Propaganda

Wenn der Mensch gemachte Klimawandel auf ein für die Menschheit bewältigbares Mass reduziert werden soll, gibt es nur einen Ansatz: Raschmöglichster Ausstieg aus allen fossilen Energien. In der Stadt Zürich beispielsweise ist dies noch nicht angekommen. Da wird immer noch intensiv Erdgas-Propaganda betrieben, was sich auch entsprechend auswirkt. #FossilFree und #Divest sind auch für Zürich als raschestmöglich umzusetzende Strategien angesagt.

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Tiefstpunkt der Zürcher Veloverkehrtpolitik: Schritttempo auf Hauptachse

Das Velo ist ein echtes Verkehrsmittel, bereits seit 200 Jahren. In der Stadt Zürich wird darum das Velofahren erschwert bis vergällt. Neuestes Beispiel: In der Langstrassenunterführung, einer der seltenen Querungen des breiten SBB-Gleisfeldes, einer wichtigen Veloverbindung zwischen den Kreisen 4 und 5, gilt seit neuestem für Velos die Vorgabe «Schritttempo»!

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Echter und ernsthafter Klimaschutz wird immer dringlicher

Schweizer Gletscher sind nicht mehr zu rettenKlimaerwärmung: Die «zwei Grad» wackeln (mit dem Lead «Prognosen der CO2-Emissionen und Klimamessdaten zeigen, wie extrem ambitioniert das Ziel des Pariser Abkommens ist.»): zwei NZZ-Schlagzeilen vom 3. August 2017. Diese Sauregurken-Zeit-Meldungen sind ein klarer Hinweis darauf, dass es dringlich echten und ernsthaften Klimaschutz braucht.

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Derzeit heitere Betroffenheit – wo bleibt ernsthafter Klimaschutz?

Die Pariser Klimaschutz-Konferenz vom Dezember 2015 hat eindeutige Vorgaben gemacht: Der von Menschen gemachte Klimawandel ist schnell und deutlich zu begrenzen. Auf die reale Klimaschutz-Politik hat dies allerdings kaum Auswirkungen. Derzeit fallen einige betroffen machende Texte auf, vor allem wegen ihres resignativen Charakters.

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Das Ende des fossilen Zeitalters: vorwärts, nicht zurück!

Die Steinzeit endete nicht wegen zu wenig Steinen. Das fossile Zeitalter wird vor dem Ende der fossilen Brenn- und Treibstoffe vorbei sein – weil es bessere Lösungen gibt. Dies zeigt sich einerseits bei den Dieselmotoren, aber auch bei den Öl- und Gasheizungen.

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Wenn (Elektro-)Autos bloss Verkehrsmittel wären

Energiepolitik und Verkehr? Klimaschutz und Verkehr? Fehlanzeige! Dies hat einerseits damit zu tun, dass Autos von jeglicher rationalen Betrachtungsweise ausgenommen sind – Autos sind die «heiligen Kühe» unserer Gesellschaft. Andererseits wird das «Recht auf Mobilität» nach wie vor mit dem «Recht auf Verkehr» gleichgesetzt. Dabei ist der Verkehr eine massive gesellschaftliche Last, eindeutig nicht nachhaltig.

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Über die Energiestrategie hinaus – zum Beispiel Plusenergie-Gebäude

Am Samstag vor der Abstimmung über das Energiegesetz: es braucht weitere Schritte, PLUS ist angesagt, zum Beispiel PLUSenergie-Gebäude. Wenn wir wollen, ist dies für die viele Bauten möglich.

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Ja zur Energiestrategie 2050 – alles andere sind Lügen

JA zur Energiestrategie 2050! Am 21. Mai 2017 stimmen die Stimmberechtigten der Schweiz über den ersten Schritt zur Energiestrategie 2050 ab. Auch wenn die SVP schon viele arge Trends gegen die Demokratie gesetzt hat, übertrifft der Schwall von Lügen gegen die Energiestrategie 2050 alles, was bis anhin anzutreffen war. Die gesamte Nein-Kampagne ist ein absurdes Lügengebilde, gesteuert von den Atom- und Fossil-Lobbyies. Da gibt es nur eine sinnvolle Antwort: Ja zur Energiestrategie 2050 am 21. Mai 2017!

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Kein Planet B – Verantwortung im Anthropozän

Mein News-System hat heute mehrere Meldungen zu einer dringlichen Warnung des britschen Astrophysikers Stephen Hawking angezeigt: Weil die Menschheit nicht ausreichend schnell auf bedrohliche Situationen reagiert, geht Stephen Hawking davon aus, dass die Erde noch höchstens 100 Jahre bewohnbar sein wird – und er empfiehlt deshalb die Auswanderung der Menschheit irgendwo Richtung Weltraum. Nur: das funktioniert nicht! Es gibt keinen Planet B! Wir im Anthropozän lebenden Menschen haben endlich Verantwortung zu übernehmen, um unsere einzigartige Erde als Lebensraum mindestens für die EnkelInnen und UrenkelInnen zu erhalten.

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