Die Klimaschutzpolitik des Bundesrates ist verfassungswidrig – stattdessen um 2040 bis spätestens 2050 aus den Fossilen aussteigen

Der Bundesrat hat am 1. Dezember 2017 die Klimaschutzpolitik für die nächsten Jahre beschlossen. Diese ist verfassungswidrig, weil sie die Nachhaltigkeitsvorgaben der Bundesverfassung (Art. 2, Art. 73) missachtet: Die Klimaschutzpolitik des Bundesrates ist nicht enkel-, schon gar nicht urenkeltauglich! Wenn die Schweiz ihren Beitrag zur Minderung des Mensch gemachten Klimawandels erbringen will, hat die Schweiz um 2040 bis spätestens 2050 aus den fossilen Energien auszusteigen! Bis dann ist die gesamte Energieversorgung auf dezentral und nachhaltig nutzbare erneuerbare Energien umzustellen. Die Zivilgesellschaft ist gefordert!

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Seegfrörni-Indikator: Kältesummen an den grösseren Zürcher Seen im Winter 2017/18

2.12.2017: Bis und mit am 1. Dezember 2017 ist am Pfäffikersee eine Kältesumme von knapp einem Kelvin zusammengekommen. Wie wird sich wohl der Winter entwickeln? Der Saisonausblick von Meteoschweiz tippt tendeziell eher auf mild. Die Grafiken auf dieser Seite werden jeweils aktualisiert, wenn weitere Beiträge für die Kältesumme(n) zusammenkommen.

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Klimaschutz, Lärmschutz – oder kollektive Bequemlichkeitsverblödung?

Der nachweislich Mensch gemachte Klimawandel, die übermässig Mensch gemachte Lärmbelastung sind eindeutige Hinweise darauf, dass insbesondere die Menschen in den reicheren Ländern (im Mittel) über ihre Verhältnisse leben. Der jährliche Overshoot Day ist ein offensichtlicher Hinweis auf einen nicht nachhaltigen Lebensstil. Zwingend erforderlich wären wirksame und eingreifende Handlungsschritte – stattdessen übt sich die zum Handeln aufgerufene Gesellschaft in kollektiver Bequemlichkeitsverblödung.

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Tiefstpunkt der Zürcher Veloverkehrtpolitik: Schritttempo auf Hauptachse

Das Velo ist ein echtes Verkehrsmittel, bereits seit 200 Jahren. In der Stadt Zürich wird darum das Velofahren erschwert bis vergällt. Neuestes Beispiel: In der Langstrassenunterführung, einer der seltenen Querungen des breiten SBB-Gleisfeldes, einer wichtigen Veloverbindung zwischen den Kreisen 4 und 5, gilt seit neuestem für Velos die Vorgabe «Schritttempo»!

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Abstimmungsempfehlungen zur Volksabstimmung vom 24. September 2017

Stimmberechtigte in der Stadt Zürich haben am 24. September 2017 über drei Vorlagen des Bundes und je vier Vorlagen des Kantons Zürich und der Stadt Zürich zu entscheiden. Meine Abstimmungsempfehlungen in der Nummernfolge der Vorlagen des Bundes 3 mal JA, des Kantons Nein, 2 mal JA, Nein und der Stadt Zürich 4 mal JA. Und wie immer: Mitmachen spätestens am Dienstag, 19. September 2017 per Post oder an der Urne im Wohn-Wahlkreis der Stadt Zürich bis am 24. September 2017 kurz vor zwölf Uhr!

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Weihnachtsbeleuchtung – Bahnhofstrasse Zürich: Lucy in the Sky with Diamonds illustriert den Rebound-Effekt

 Bilder und Kommentare zur Weihnachtsbeleuchtung „Lucy in the Sky with Diamonds“ in der Zürcher Bahnhofstrasse

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Energiepolitik von unten: Sonnenenergie für jedes Haus!

Was gegenwärtig bei Leuchtturm- und Pilotprojekten realisiert wird, hat zum Normalfall zu werden: Sonnenenergienutzungen auf dem Dach und an der Fassade. Stromproduktion und -verbrauch am gleichen Ort – Strom-ProsumentInnen oder Strom-Prosumer – hat zur Regel zu werden, genauso wie bei der Wärme. Die einfache Botschaft ist klar: möglichst viel Sonnenenergie für jedes Haus!

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Echter und ernsthafter Klimaschutz wird immer dringlicher

Schweizer Gletscher sind nicht mehr zu rettenKlimaerwärmung: Die «zwei Grad» wackeln (mit dem Lead «Prognosen der CO2-Emissionen und Klimamessdaten zeigen, wie extrem ambitioniert das Ziel des Pariser Abkommens ist.»): zwei NZZ-Schlagzeilen vom 3. August 2017. Diese Sauregurken-Zeit-Meldungen sind ein klarer Hinweis darauf, dass es dringlich echten und ernsthaften Klimaschutz braucht.

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Derzeit heitere Betroffenheit – wo bleibt ernsthafter Klimaschutz?

Die Pariser Klimaschutz-Konferenz vom Dezember 2015 hat eindeutige Vorgaben gemacht: Der von Menschen gemachte Klimawandel ist schnell und deutlich zu begrenzen. Auf die reale Klimaschutz-Politik hat dies allerdings kaum Auswirkungen. Derzeit fallen einige betroffen machende Texte auf, vor allem wegen ihres resignativen Charakters.

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