«Das fossile Imperium schlägt zurück» – darum am 21. Mai 2017 Ja zur Energiestrategie

Das fossile Imperium schlägt zurück. Warum wir die Energiewende jetzt verteidigen müssen. – dieses Buch von Claudia Kemfert wurde von Murmann Publishers am 20. April 2017 herausgegeben, fast einen Monat vor der Abstimmung über den ersten Schritt der Energiestrategie 2050 des Bundes. Die offensichtlichen Auswirkungen des «fossilen Imperiums» zeigen sich auch in den Nein-Kampagnen der Propaganda-Institution SVP und Co. Die Ausführungen von Professorin Kemfert sind beste Werbung für ein Ja zur Energiestrategie, sind Werbung für die nächsten Schritte der Energiestrategie.

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Am 21. Mai 2017: Ja zum Energiegesetz als erster Schritt zur Energiestrategie 2050

Sechs Jahre hat die politische Schweiz gebraucht, um nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima über erste kleine Schrittchen zur Zukunftsausrichtung der Schweizerischen Energiepolitik abzustimmen. Nach dem Lügen-Referendum der SVP braucht es am 21. Mai 2017 ein deutliches Ja der Stimmberechtigten, um die nächsten Schritte für eine urenkeltaugliche Energieversorgung mit mehr Dynamik und Wirkung angehen zu können.

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Seegfrörni-Indikator: Kältesummen an den grösseren Zürcher Seen im Winter 2016/17

2. April 2017: Die Datenreihen für die Kältesummen an den drei grössten Zürcher Seen während des Winters 2016/17 sind bis Ende März 2017 vervollständigt. Seit Ende Januar ist kein Beitrag zur Kältesumme mehr dazu gekommen. Sobald mit den ersten Minustemperaturen ab November 2017 die nächste Seegfrörni-Saison eröffnet wird, werde ich eine Seite mit dem Titel «Seegfrörni-Indikator: Kältesummen an den grösseren Zürcher Seen im Winter 2017/18» starten! Bis dann gibt es noch einiges an Frühling, Sommer und Herbst zu sehen, dokumentiert auf meiner Tagesbilder-Galerie! Weiterlesen

Klimaschutz zwischen Traum und Resignation? – Wir wollen bis 2040 ausschliesslich erneuerbare Energien nutzen!

Einschätzungen, Gespräche und Texte zum Klimaschutz seit dem Pariser Klimaschutz-Übereinkommen decken häufig das gesamte Spektrum zwischen Traum und Resignation ab – im Wissen darum, dass es eine Filterblase gibt, in der es ausschliesslich um Ignoranz geht. Realistischerweise müssen beim Klimaschutz die Träume wahr werden – sonst ist zu befürchten, dass gesellschaftliche Visionen zu Dystopien, zu Antiutopien werden. Weiterlesen

Wir wollen den von Menschen gemachten Klimawandel schnell begrenzen

Oberhalb Belalp steht das Denkmal für John Tyndall (1820 bis 1893). Er ist einer der Erforscher des Treibhauseffektes, welcher eine erhebliche Rolle spielt beim vom Menschen gemachten Klimawandel. Vom Standort des Tyndall-Denkmals geht der Blick unter anderem zum Aletschgletscher, Sammelindikator für das vorherrschende Klima – der von Menschen gemachte Klimawandel hat bereits zu einer deutlichen Reduktion des Gletschervolumens geführt, und es ist absehbar, dass dies so weitergehen wird.

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An der Zukunftsfähigkeit arbeiten – weil es uns besser geht, als wir meinen

Seit SVP und FDP bei den nationalen Wahlen 2015 die Parlamentsmehrheit erreicht haben, ist die Schweiz im postfaktischen Zeitalter angekommen. Der neue, nicht wirklich gewählte amerikanische Präsident Donald Trump ist ähnlich unterwegs, eben auch postfaktisch oder mit so genannten «alternativen Fakten», simplen Lügen also. Einmal mehr wird dies illustriert durch den Blick-Aushang vom 25. Februar 2017: «Uns gehts besser, als wir meinen».

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Klimaschutzehrlichkeit: spätestens ab 2040 nur noch erneuerbare Energien!

In Wikipedia sind die Konsequenzen aus dem Pariser Klimaschutz-Übereinkommen klar und deutlich festgehalten: Soll das 1,5°-Ziel ohne Einsatz der C(arbon-)C(apture-and-)S(torage)-Technik erreicht werden, muss die Verbrennung fossiler Energieträger bis ca. 2040 komplett eingestellt werden und die Energieversorgung – d.h. Strom, Wärme und Verkehr – in diesem Zeitraum vollständig auf erneuerbare Energien umgestellt werden. Wenn zum Beispiel der grüne Nationalrat Bastien Girod mit Hinweis auf das Pariser Übereinkommen klare Schritte zum Ausstieg aus den fossilen Energien fordert, gibt es geradezu einen Shitstorm initiiert durch die fossile Lobby in diesem Lande. Nochmals: im Sinne der Klimaschutzehrlichkeit hat auch die Schweiz bis spätestens 2040 aus den fossilen Energien auszusteigen.

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Gas: kein nachhaltiger Beitrag zum Klimaschutz

Erdgas war Anfangs der Neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts ein willkommener Energieträger zur Verbesserung der Luftqualität, weil Erdgas «sauberer» verbrennt als Heizöl, Kohle oder auch Holz. Als vordergründig tauglich zeigt sich Erdgas auch beim Klimaschutz. Auf Primärenergiestufe verursacht Erdgas als Energieträger für die Wärmeerzeugung etwa 25 Prozent weniger Treibhausgasemissionen als bei der Verwendung von Heizöl. Da allerdings um 2040 bis 2050 ausschliesslich erneuerbare Energien zu verwenden sind, um die Ziele des Pariser Klimaschutz-Übereinkommens einzuhalten, ist die Verbrennung von Erdgas kein nachhaltiger Beitrag zum Klimaschutz. Wie steht es mit den vorgeblich erneuerbaren Brennstoffen Biogas und Power-to-Gas?

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Wir wollen die grosse Transformation zu ausschliesslich erneuerbaren Energien. Und zwar möglichst schnell!

Der Mensch gemachte Klimawandel hat es in sich. Darstellungen über die zu erwartenden Klimawandelfolgen – beispielsweise untergehende Inseln und Küstenstreifen, schmelzende Gletscher, schmelzender Permafrost, gefährdete Wasserversorgung bis hin zum Untergang der gegenwärtigen menschlichen Kultur – sind dystopisch, sind anti-utopisch. Wenn wir es wollen, sind auch Schritte in Richtung einer wünschbaren, positiv-visionären Energieversorgung mit ausschliesslich erneuerbaren Energien möglich. Wenn wir es wollen, ist die dazu erforderliche grosse Transformation möglich.

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