Fördert der Kanton Zürich den Klimawandel?

António Guterres, UN-Generalsekretär, Neujahrsansprache 2018

Zehn Tage nach der Veröffentlichung des Sonderberichts des Weltklimarates IPCC zur Begrenzung des Klimawandels auf 1.5 °C gegenüber dem vorindustriellen Niveau äussert sich auch der Kanton Zürich zum Klimawandel. Der Titel der Medienmitteilung Der Kanton Zürich beschliesst Massnahmen zum Klimawandel könnte die Vermutung entstehen lassen, dass der Kanton Zürich den Klimawandel geradezu fördern möchte. Auch die Massnahmen weisen darauf hin.

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Klimaschutz: schnelle, weitreichende und beispiellose Veränderungen in allen Bereichen der Gesellschaft

Am 8. Oktober 2018 hat der Weltklimarat Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) den Special Report on Global Warming of 1.5 °C vorgestellt. Die Begrenzung der Mensch gemachten Klimaerwärmung auf höchstens 1.5 °C gegenüber dem vorindustriellen Niveau ist nach diesem Bericht grundsätzlich möglich und wegen den weitreichenden Folgen des Klimawandels für Menschen, Gesellschaft und Umwelt zwingend anzustreben. Wenn dieses Klimaschutzziel erreicht werden soll, sind «schnelle, weitreichende und beispiellose Veränderungen in allen Bereichen der Gesellschaft» erforderlich (im Original «rapid, far-reaching and unprecedented changes in all aspects of society»).

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Sommerkomfort – besser klug als Klimatisierung

Hitze war eines der Stichworte des Sommers 2018. Als voraussichtliche Folge des Mensch gemachten Klimawandels ist davon auszugehen, dass warme, dass auch heisse Sommer in Zukunft häufiger auftreten. «Klimaanlagen» scheint die reflexartige Reaktion auf warme, auf heisse Sommer zu sein. Allerdings handelt es sich dabei um Symptombekämpfung. Anderes wäre klüger, zumindest beim Wohnen und in üblichen Bürosituationen.

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Klimawandel findet statt, ist menschgeprägt – und wir müssen schnell etwas dagegen tun

Das Klima ändert sich, es wird wärmer, es wird sogar heisser. Einen wesentlichen Anteil an dieser Klimaveränderung hat die Menschheit, massgeblich durch den übermässigen Ausstoss von Treibhausgasen, etwa aus der Verbrennung fossiler Brenn- und Treibstoffe. Weil diese Klimaveränderung die Lebensgrundlagen auf diesem Planeten massiv beeinflusst, ist vor Mitte des Jahrhunderts vollständig aus den fossilen Energien auszusteigen – wenn wir wollen, geht dies auch bis 2035!

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Velo – 45 – eBike

Seit rund 45 Jahren bin ich intensiv mit dem Velo unterwegs, seit einiger Zeit auch mit einem eBike mit gelber Nummer, also auch solarelektromotorisch angetrieben mit maximal 45 km/h. Ich habe somit einiges an Velo-Erfahrungen auf den Strassen, und mir fällt dabei einiges auf.

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Verantwortung im Anthropozän: disruptiver Klimaschutz!

Der von Menschen gemachte Klimawandel findet statt, die Indikatoren wie heisse trockene Sommer sind eindeutig. Zwar wird erst die Geschichtsschreibung den tatsächlich stattgefunden habenden Klimawandel exakt bezeichnen können. Die Zeichen sind so eindeutig, dass der schon lange fällige Klimaschutz sehr schnell stattfinden muss – in den Zeiten des Anthropozäns ist eigentlich schon lange disruptiver Klimaschutz angesagt: um 2040 bis allerspätestens 2050 ist vollständig auf den Einsatz fosssiler Energien zu verzichten, die Menschheit muss sich aus dem Wegwerfzeitalter verabschieden.

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Weihnachtsbeleuchtung – Bahnhofstrasse Zürich: Lucy in the Sky with Diamonds illustriert den Rebound-Effekt

 Bilder und Kommentare zur Weihnachtsbeleuchtung „Lucy in the Sky with Diamonds“ in der Zürcher Bahnhofstrasse

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Anthropozän: Endlich weg von der Wegwerfgesellschaft

Unterwegs am Uetliberg, abseits der vielbegangenen Wege oben auf dem Grat. Mitten in den schönen Blumenwiesen: Eine verlassene «wilde» Feuerstelle, verbunden mit ziemlich viel Müll, leere Büchsen, verdrückte PET-Flaschen, Plastikbeutel. Ein exemplarisches Beispiel dafür, dass die Wegwerfgesellschaft das Anthropozän bestimmt.

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Winter ohne Seegfrörni: Wetter, Klima, Klimawandel?

Seit Jahren verfolge ich jeweils von Mitte November bis gegen Ende März den Verlauf der Aussentemperatur an den drei grösseren Zürcher Seen. Für den Winter 2017/18 ist dies auf der Seite Seegfrörni-Indikator: Kältesummen an den grösseren Zürcher Seen im Winter 2017/18 festgehalten. Wie in den meisten Wintern sind allerdings auch im Winter 2017/18 Pfäffikersee, Greifensee und Zürichsee nicht zugefroren – es war also nicht möglich, auf festem Eis auf diesen Seen zu spazieren. Ist dies nun Wetter, Klima – oder gar ein Hinweis auf den Klimawandel? Weiterlesen

Seegfrörni-Indikator: Kältesummen an den grösseren Zürcher Seen im Winter 2017/18

4.3.2018: Innerhalb weniger Tage hat sich die Kältesumme am Pfäffikersee deutlich erhöht. Am Zürichsee sind Ende Februar/Anfang März erste wahrnehmbare Beiträge zur Kältesumme zusammengekommen. Der Monatsausblick von MeteoSchweiz lässt für die nächsten Wochen eher kühles und feuchtes Wetter erwarten. Die grösseren Zürcher Seen werden diesen Winter allerdings nicht mehr gefrieren.

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