Schon länger ist klar, dass die direkte Demokratie schweizerischer Prägung schlechte Karten hat im Vergleich mit despotischen, autokratischen Gebilden wie etwa Libyen (in erster Linie darum, weil Diktator Ghadafi psychisch herausgefordert ist). Erschreckend: auch wenn sich Länder wie Spanien, Italien oder Deutschland als Demokratien bezeichnen, hat sich gezeigt, dass die Verantwortlichen dieser Staaten dem libyschen Diktator mental näher stehen als den VertreterInnen der direkten Demokratie Schweiz. Read the rest of this entry »
Archive for März, 2010
Earth Hour 2010 in Zürich
Anders als bei “Licht aus” vom 8. Dezember 2007 habe ich bei der Earth Hour 2010 am 27.3.2010 in Zürich nicht selber fotografiert, sondern ich habe in den Bilderarchiven von fest installierten Webcams je zwei Bilder kopiert und bearbeitet: die Bilder von 21 Uhr (während der Earth Hour) und um 22 Uhr (mit “Normalbetrieb” der Beleuchtung. Read the rest of this entry »
Angst vor dem Klimawandel?
Angst sei ein schlechter Ratgeber – da ist es geradezu blöd, wenn eine Zeitschrift wie der SPIEGEL die Deutschen nach ihren Angstzuständen zum Klimawandel befragt. Glücklicherweise ist selbst gemäss dieser dümmlichen Umfrage die Angst am Abnehmen. Read the rest of this entry »
Autobahnen zu Eisenbahnen!
Nicht nur der Klimaschutz, auch der knappe Raum verlangen verkehrspolitisch nach einer eindeutigen Weichenstellung: dem öffentlichen Verkehr muss die klare Dominanz im Verkehrsbereich zugeordnet werden. Dies heisst konkret: Autobahnen zu Eisenbahnen! Statt völlig neue Verkehrsschneisen durch die Landschaft zu schlagen, sind Autobahnen zumindest zur Hälfte zu Eisenbahnstrecken umzunutzen – auch als Chance für die Bahn 20xx! Read the rest of this entry »
SVP verbieten
Es sind die gleichen Parlamente, die sich darüber Gedanken machen, Facebook und Killerspiele zu verbieten. Auch wenn unbestritten ist, dass Killerspiele einen Beitrag zur gefühlten Gewaltzunahme leisten: es gibt dermassen viele unkontrollierbare Verteilkanäle von elektronisch nutzbaren Spielen, dass ein Verbot schlicht nicht umsetzbar ist. Was wesentlich wirksamer wäre: ein SVP-Verbot – und es würde auch nützen! Read the rest of this entry »
Wasser-Wahlfreiheit?
Wasser ist – unter anderem – ein Lebensmittel. Zwei bis drei Liter Wasser sollte mensch täglich zu sich nehmen, einen grossen Teil als “Trink”wasser. Was ist “besser” – “Leitungs”- oder “Mineral”-Wasser. Ausgerechnet am Internationalen Wassertag versucht die “Mineral”-Wasser-Lobby, das Leitungswasser schlecht zu machen, und bemüht dazu die Wahlfreiheit der KonsumentInnen. Lächerlich: schlicht von egoistischen Trieben gesteuert. Klar ist: auf dem Markt hat es Platz sowohl für “Leitungs”- wie für “Mineral”-Wasser – ökologisch ist “Leitungs”-Wasser um Dimensionen besser. Allerdings handelt es sich dabei um ein typisches Luxusproblem der SchweizerInnen: sehr viele Menschen auf dieser Erde haben keinen ausreichenden Zugang zum Lebensmittel Wasser. Statt über die Trinkwasserqualität herzufallen, würde die Flaschen”wasser”lobby besser einen Teil ihrer satten Gewinne für die Verbesserung der Wasserqualität in Entwicklungsländern spenden. Read the rest of this entry »
Swissness oder Swissless?
“Swiss made” gilt auf dem Markt nach wie vor als Qualitätsmerkmal, welches einen höheren Preis rechtfertigt. Dieser traditionelle nationale Chauvinismus trifft sich mit ökologischen Anliegen: “regional produziert” (und konsumiert) bietet erhebliche ökologische Vorteile, weil deutlich weniger Transportaufwand erforderlich ist. Dem steht der globalisierte Markt gegenüber: dieser möchte zwar von den Marketing-Vorteilen der Swissness profitieren, gleichzeitig aber trotzdem die Preisvorteile des globalisierten Marktes nutzen! Read the rest of this entry »
Steinzeit?
Funde aus der Steinzeit (und auch aus späteren Zeiten) schaffen kreativen Raum für Zürcherinnen und Zürcher: dort wo ein Relikt aus der verkehrspolitischen Steinzeit entstehen soll – das Opernhausparking – fand man nicht wirklich unerwartet Kulturschichten aus der Eisen- und Bronzezeit. Doch statt diese Funde nur zu “retten”, wäre eigentlich eine neue Verkehrspolitik – eine MIEF-freie Innenstadt – angezeigt! Read the rest of this entry »
Schlecht gejammert
Jammern ist in der Regel ein Hinweis darauf, dass für das Scheitern irgendwelche geheimnisvollen Mächte verantwortlich gemacht werden sollen – und dabei davon abgelenkt werden soll, dass es eben mit der Eigenverantwortung nicht wirklich klappt. Ein solches Beispiel: die Verantwortlichen der Familienheim-Genossenschaft Zürich FGZ – im Zusammenhang mit dem Ersatzneubau Nicht-Grünmatt! Read the rest of this entry »
RaucherInnen gegen den Klimaschutz?
Gemäss Bundesverfassung sind die Kantone für die Umsetzung der Energie- und Klimaschutzpolitik bei Gebäuden zuständig. Gerade der Kanton Zürich tut eindeutig zuwenig zur Verbesserung der Energieeffizienz und der Nutzung erneuerbarer Energien – unter anderem darum, weil insbesondere SVP-Regierungsrat Markus Kägi ein neues Atomkraftwerk will. Und jetzt werden sogar noch die RaucherInnen gegen den Klimaschutz in Bewegung gesetzt. Read the rest of this entry »
