Weihnachtsstimmung - auch der Magen ist offenbar wichtig!Eine Agenturmeldung: Ein typisches Weihnachtsessen liefert nach Angaben von Ernährungswissenschaftern die perfekten Zutaten für einen Familienstreit. Ein traditionelles Weihnachtsmenü enthalte oft zu viel Salz und Kohlenhydrate. Eine reichhaltige Mahlzeit, begleitet von mehreren Gläsern Wein und gefolgt von einem süssen Nachtisch, führe zu einem ständigen Wechsel zwischen Anstieg und Abfall des Blutzuckerspiegels. Dies mache die meisten Menschen mürrisch, erklärte Helen Conn vom Institut für Ernährungswissenschaften in London. In Grossbritannien streiten sich am 25. Dezember rund 60 Prozent aller Familien, wie die Wissenschafter herausfanden. Davon sagten 25 Prozent, es komme vor allem kurz nach dem Weihnachtsessen zum Streit. Viele Menschen empfänden die Feiertage ohnehin als stressig, und der übermässige Genuss von Essen und Alkohol, der die Hemmschwelle sinken lasse, führe oft zu Auseinandersetzungen, so die Wissenschafter. (sda) Diese Untersuchung gilt selbstverständlich nur für Grossbritannien - ähnliche Zustände in anderen Länder währen also möglicherweise Zufall, oder auch nicht. Diese Agenturmeldung ist natürlich unvollständig: es fehlen die Tipps, wie der Weihnachtsmenüplan konfliktreduzierend ausgestaltet werden müsste. Einige Hinweise gibts trotzdem: weniger Salz, weniger Kohlehydrate, weniger (dieses weniger steht mit Absicht allein: kleinere Portionen wären empfehlenswert, nicht nur für Gourmands), weniger Alkohol - und die Menüplanung ist so auszurichten, dass der Zuckerspiegel möglichst gleichmässig verläuft.
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